| VAK-11-GS-2025-Bew-2 | „To whom it my concern": Entry points in der kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung Die Implementierung komplexer strukturbildender Ansätze der kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung erfolgt anhand ressourcenintensiver Prozesse gemeinsam (…) Die Implementierung komplexer strukturbildender Ansätze der kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung erfolgt anhand ressourcenintensiver Prozesse gemeinsam mit kommunalen Akteur:innen. Sie beginnen in der Regel mit einer Problembestimmung und Bestandsaufnahme. Weniger Aufmerksamkeit wurde bisher jedoch der frühen Phase gewidmet, bevor überhaupt die Möglichkeit besteht, eine Problembestimmung und Bestandsaufnahme durchzuführen. Hier setzt das Seminar an und richtet seinen Fokus auf die Phase 0 bzw. "Entry Points" für die Implementierung komplexer Ansätze der kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung. Ausgehend von konzeptionellen Merkmalen der strukturbildenden kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung, wird ein Implementierungsprozess vorgestellt und erarbeitet, was mögliche "Entry Points" sind sowie reflektiert welche jeweiligen Konsequenzen, diese für den weiteren Prozess haben können. Im praktischen Teil erarbeiten Studierende einen idealtypischen Prozess für die Implementierung kommunaler bewegungsbezogener Gesundheitsförderung am Beispiel von Bremen, identifizieren mögliche "Entry Points" und reflektieren, deren Chancen und Risiken. Die Ziele des Seminars sind, dass Studierende (a) einen Ansatz der Implementierung strukturbildender kommunaler bewegungsbezogener Gesundheitsförderung beschreiben können, (b) unterschiedliche "Entry Points" benennen und im Hinblick auf Chancen und Herausforderungen reflektieren können sowie © dieses Wissen auf ein konkretes Fallbeispiel anhand von Bremen anwenden können.
Zum Abschluss der Veranstaltung findet eine Onlineveranstaltung zur Festigung und Selbstreflexion der Lerninhalte statt.
Zielgruppe: BA und MA FB11
Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungsmöglichkeiten: Interesse an der Implementierung von Ansätzen der kommunalen bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung
Seminarstruktur/ Lernorganisation: Interaktives Präsenzseminar mit Gruppenarbeit
Art des Leistungsnachweises: Die Prüfungsleistung ist unbenotet und besteht aus einer Gruppenpräsentation, die innerhalb der Seminarzeit vorbereitet wird. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Prof. Dr. Jana Semrau |
| VAK-11-GS-2025-BGM | Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement Seminarbeschreibung: • Allgemeine Grundlagen zu Gesundheit in Organisationen • Grundlagen des BGM (Voraussetzungen, Handlungsfelder, Strukturen, Prozesse, Maßnahmen) (…) Seminarbeschreibung: • Allgemeine Grundlagen zu Gesundheit in Organisationen • Grundlagen des BGM (Voraussetzungen, Handlungsfelder, Strukturen, Prozesse, Maßnahmen) • Rechtliche Grundlagen (Arbeitsschutzgesetz und weitere Vorschriften – insbesondere zu der Psychischen Gefährdungsbeurteilung) • BGM-Prozesses (Ziele, Analysen, Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung, Umsetzung von Maßnahmen, Evaluation) • Gesunde Organisationen mit Fokus auf Führung und Mitarbeitendengesundheit
Zielgruppe: Studierende aus dem Bachelor und Master im FB 11
Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungsmöglichkeiten: Interesse an der Thematik, Mitarbeit
Seminarstruktur/ Lernorganisation: Seminaristischer Unterricht mit Fallbeispielen
Art des Leistungsnachweises: 2 CP bei Teilnahme, 4 CP bei Themenpräsentation mit Ausarbeitung als Prüfungsleistung möglich Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Henning Erfkamp |
| 11-PH-MA-8-G-2 | Projektseminar „Gesunde Stadtentwicklung“ Zeit: freitags 10.00 – 14.00 Uhr Ort: Bremer Zentrum für Baukultur, Am Wall 165-167, 28195 Bremen ECTS: 9 Sprache: Deutsch und (…) Projektseminar „Gesunde Stadtentwicklung“ Zeit: freitags 10.00 – 14.00 Uhr Ort: Bremer Zentrum für Baukultur, Am Wall 165-167, 28195 Bremen ECTS: 9 Sprache: Deutsch und Englisch Eine wachsende Mehrheit der Menschen weltweit lebt in Städten, was bedeutet, dass ihre Lebensqualität und Gesundheit von der Qualität, Funktionalität und Atmosphäre der Städte abhängt. Gesundheit wird bestimmt durch die alltäglichen Bedingungen, unter denen Menschen leben – die soziokulturelle, ökonomische und ökologische sowie die physische Umwelt. Die täglichen Bedingungen sind jedoch nicht in allen Teilen der Stadt gleich, da sie z. B. von der Qualität des Wohnens und des Einzelhandels, den Möglichkeiten für hochwertige Beschäftigung und Bildung sowie dem aktiven Verkehr und der Sicherheit der Umwelt beeinflusst werden. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen wie: - Wie hängen diese Einflüsse zusammen? - Wer ist verantwortlich für eine gesunde, nachhaltige und gerechte Stadt? - Welche Methoden gibt es, um Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit in Städten zu messen? Im Seminar wollen wir uns solchen Forschungsfragen widmen und interdisziplinäre empirische Forschungsprojekte erstellen. Wir haben zwei Studienorte in der Stadt Bremen ausgewählt. Da die Erfassung umfassender Gesundheitsdeterminanten einen interdisziplinären Ansatz erfordert, beinhaltet dieses praxisorientierte Seminar Ansätze, Methoden und Techniken aus Public Health, Stadtplanung und Stadtgeographie.
Ziel und Aufgaben Dieses Seminar wird in Kooperation mit der School of Architektur, Hochschule Bremen angeboten und richtet sich an Studierende aus Public Health, Architektur und Geographie. Die Studierenden in den interdisziplinären Gruppen analysieren die historisch-räumliche Entwicklung und die strukturellen, sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Bedingungen ihrer Studiengebiete. Dabei sollen sie ein tieferes Verständnis für den komplexen Aufbau einer gesunden Stadt erlangen. Sie erhalten wissenschaftliche Forschungsinputs sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht. Sie lernen, die Potenziale und Defizite der urbanen Siedlungen zu erkennen und die Beziehungen zwischen diesen Bereichen und Faktoren in Bezug auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit zu charakterisieren. Als zentrales Instrument zur Analyse der Gebiete dient die Checkliste Gesunde Stadtentwicklung – Leitfaden Gesunde Stadt. Die Studierenden werden u.a. GIS-Software nutzen, um ausgewählte Themen zu analysieren und Karten zu erstellen. Ziel ist es, ein transdisziplinäres Verständnis von Gesundheit und ihrer Determinanten in unterschiedlichen urbanen Kontexten zu erlangen, potenzielle Nutzen/Defizite innerhalb der Untersuchungsgebiete zu identifizieren und diese schließlich in einem Projektbericht zu beschreiben, zu diskutieren und den anderen Gruppen und Stadtvertretern vorzustellen.
Lehren, Lernen und Bewerten Der Kurs beinhaltet eine Kombination aus Seminaren, Gruppenarbeit und einer Feldarbeit. Die Seminare bestehen aus Vorlesungen und praktischer Arbeit (2+2 Stunden), um den Studierenden dabei zu helfen, die Kenntnisse und Fähigkeiten zusammenzutragen und anzuwenden, die zur Charakterisierung und Analyse ihres Forschungsbereichs erforderlich sind. Die Seminare finden wochentlich statt und sollten regelmäßig besucht. Die für die Gruppenarbeit aufgewendeten Stunden hängen von den einzelnen Gruppenmitgliedern und der Aufteilung der Arbeitsbelastung innerhalb der Gruppe ab. Beurteilt werden die Studierenden durch eine abschließende Gruppenarbeitspräsentation (30% der Gesamtnote), einen Forschungsbericht (60% der Gesamtnote) und 10% der Gesamtnote werden durch die Teilnahme an den Unterrichtsgesprächen bewertet. Alle Studierenden müssen die abschließende Gruppenarbeit präsentieren und diskutieren. Der Forschungsbericht soll am Ende des Semesters abgegeben werden. Jede Studierende muss in die Gruppenarbeit und den Schreibprozess einbezogen werden.
Team: Julita Skodra, Dr.-Ing, Forschungscluster „Gesunde Stadt Bremen“, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen und Prof. Dr. Christian v. Wissel, School of Architecture, Hochschule Bremen Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Dr. Julita Skodra |
| 11-GS-BA-GSPH-2 | Gesundheitskommunikation mit geflüchteten Personen Nach der Charta der Vereinten Nationen ist Gesundheit ein Menschenrecht. Geflüchtete Personen weisen in Studien eine besonders hohe Gesundheitsbelastung auf, die sich (…) Nach der Charta der Vereinten Nationen ist Gesundheit ein Menschenrecht. Geflüchtete Personen weisen in Studien eine besonders hohe Gesundheitsbelastung auf, die sich insbesondere in einer hohen Prävalenz von Depression- und Angstsymptomatik zeigt. Zurückzuführen ist diese große Gesundheitsbelastung unter anderem auf die traumatischen Erfahrungen während der Flucht. Fast alle geflüchteten Personen erleben nach eigenen Angaben mindestens ein potentiell traumatisches Erlebnis. Dennoch haben geflüchtete Menschen oft keinen ausreichenden Zugang zur Gesundheitsversorgung. Häufig ambulant-sensitive Hospitalisierungen, der Verzicht auf primär- sowie fachärztliche Versorgung und erlebte Defizite in der Versorgungsqualität weisen auf Zugangsbarrieren hin. Wesentliche Zugangsbarrieren sind unter anderem ein geringer Kenntnisstand über das deutsche Gesundheitssystem, eine Diskrepanz zwischen Versorgungserwartungen und gesundheitlichen Leistungen, kulturelle und religiöser Hintergrund sowie sprachliche Barrieren. Um die Gesundheit von geflüchteten Personen zu fördern, ist die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Sinne der Stärkung der Gesundheitskompetenz ein wichtiger Baustein. Die Ausgangssituation aller Lehr- und Lernvorgänge ist eine durch Kommunikation inszenierte Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen. Die Kommunikation dieser Interaktion muss in diesem Fall nicht nur eine sprachliche Barriere überwinden, sondern vor allem sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass zwei Menschen miteinander kommunizieren, die (wahrscheinlich) aus unterschiedlichen sozial konstruierten Umwelten kommen. Im Seminar widmen wir uns daher der Frage, wie eine adäquate Gesundheitskommunikation mit geflüchteten Personen aussehen kann. Dafür werden wir uns neben Gesprächstechniken und Kommunikationsmodellen auch mit der Lebenslagen der geflüchteten Menschen, dem gesetzliche Rahmen zur Gesundheitsversorgung in Deutschland und gesundheitlichen Risiken von geflüchteten Personen beschäftigen. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | M. Sc Hanna Richter |
| 11-GS-BA-GSPH-1 | Medizinische Grundlagen und ambulante Versorgung Das Seminar stellt eine Vertiefung und Erweiterung der Inhalte aus der Vorlesung Medizinische Grundlagen dar.
Krankheitslehre In dem Seminar werden Grundlagen aus der (…) Das Seminar stellt eine Vertiefung und Erweiterung der Inhalte aus der Vorlesung Medizinische Grundlagen dar.
Krankheitslehre In dem Seminar werden Grundlagen aus der Vorlesung Medizinische Grundlagen vertieft. Am Beispiel von häufigen chronischen Erkrankungen (z.B Bluthochdruck, Asthma/COPD, Depression, Demenz) und Krankheitskomplexen (Multimorbidität, Frailty) werden die Aspekte der - Pathophysiologischen Grundlagen der Erkrankungen - Grundzüge der Therapie - Entstehung, Stellenwert und Grenzen krankheitsspezifischer Leitlinien - Interdisziplinäre Versorgungsstrukturen im ambulanten und stationären Bereich Gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert
Ein Schwerpunkt stellt dabei die Evidenzrecherche und Bewertung dar. Lernziele in diesem Zusammenhang sind:
- selbständig Suche nach krankheitsspezifischem Wissen .Einordnung und kritische Reflexion dieses Wissens
Das Seminar wird durch Besuche unterschiedlicher Einrichtungen des Gesundheitswesens vertieft. Die Besuche orientieren sich an den behandelten Erkrankungen und beinhalten u.a Arztpraxen, stationären Einrichtungen (Akutklinik, Rehaklinik, Palliativststation), arbeitsmedizinische Dienste
Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Dr. Guido Schmiemann |
| 09-54-GS | Mental Health III - Die Suizidfrage aus anthropologischer, religionswissenschaftlicher und medizinethischer Sicht Inhalt Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema Suizid – aus religionswissenschaftlicher, soziologischer, kulturanthropologischer, psychologischer und (…) Inhalt Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema Suizid – aus religionswissenschaftlicher, soziologischer, kulturanthropologischer, psychologischer und psychiatrisch/psychotherapeutischer Perspektive. Vorwissen seitens der Studierenden ist nicht erforderlich, aber die Bereitschaft, sich aktiv, differenziert und tolerant mit dem Thema auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Seminars wird erwartet, dass die Studierenden eigenverantwortlich und supervidiert eine Befragung durchführen.
Lernziel Am Ende des Seminars sollten die Studierenden in der Lage sein, Einflussgrößen, welche die Wahrscheinlichkeit eines Suizid erhöhen oder reduzieren zu erörtern und zu bewerten. Neben der Vermittlung notwendiger Hintergrundinformationen zum Einfluss von religiösen und sonstigen Glaubensüberzeugungen, von psychischer Gesundheit, sozialen Umgebungsbedingungen bezüglich suizidaler Impulse soll auch das Thema assistierter Suizid („Freitod“-Begleitung) unter Berücksichtigung der rechtlichen Situation in Deutschland und der Schweiz sowie den USA diskutiert werden.
Warnhinweis / Disclaimer Es wird dringend darum gebeten, dass Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars sich in einem psychisch stabilen Zustand befinden, der es ihnen ermöglicht, sich in einem Seminar mit Themen wie Lebensende, Krisen und Suizidalität auseinander zu setzen, ohne durch mögliche eigene Empfindlichkeiten oder Betroffenheiten eingeschränkt zu sein. Die Teilnahme am Seminar erfolgt seitens der Studierenden eigenverantwortlich. Aufgrund jüngster Erfahrungen weise ich darauf hin, dass von Teilnehmenden erwartet wird, konstruktiv am Seminar teilzunehmen und der Meinung Dritter dieselbe Toleranz entgegenzubringen wie der eigenen Position. Das Seminar stellt keine psychotherapeutische Veranstaltung dar.
Erwartete Studienleistungen 3 CP unbenoteter Schein: • Regelmäßige Teilnahme • Regelmäßige vorbereitende Lektüren und Recherchen sowie aktive und wertschätzende Teilnahme an Diskussionen und Gruppenarbeit • Referat mit Thesenpapier (20 Min.)
3 CP benoteter Schein: • Zusätzlich zu Studienleistung für unbenoteten Schein: • Mündliche Prüfung am Ende des Semesters im Umfang von 20 Min. Als Prüfungsleistung können bis auf weiteres keine schriftlichen Beiträge akzeptiert werden
Eine Teilnahme am Seminar ist auch InteressentInnen möglich, welche den ersten oder zweiten Teil meiner Seminarreihe Mental Health im Jahr 2024 nicht besucht haben.
Es wird gebeten, sich zeitnah aus der Veranstaltung wieder abzumelden, sollte man sich gegen eine Teilnahme entschieden haben.
Für Fragen mailen Sie mich bitte unter folgender Email-Adresse an: peter.kaiserprotect me ?!lestoises.ch. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser |
| 11-GS-BA-GSPH-4 | Migration and Health (in englischer Sprache) According to World Health Organization (WHO), almost 1 in 8 of the world's population, or over 1 billion people, are active migrants. Two hundred and eighty-four (…) According to World Health Organization (WHO), almost 1 in 8 of the world's population, or over 1 billion people, are active migrants. Two hundred and eighty-four million of these are internally displaced, 261,6 million are refugees, and 434 million are asylum seekers. Of these, 281 million are international migrants, and 35 million are children. Due to factors like poverty, insecurity, conflict, disasters, and environmental degradation, it is anticipated that the number of people living in transit will increase in the future. Migration experiences are a major factor in determining health and well-being. In addition to physical and mental health issues which are common, refugees and migrants continue to be among the most vulnerable members of society, subject to discrimination, xenophobia, unfavorable living and working conditions, and insufficient access to health care. On the other hand, one of the main concerns in migration management is health. Given that everyone has the fundamental human right to health, states are obligated to protect immigrants' health regardless of their immigration status. For migrants to make a meaningful contribution to the societies in which they reside, they must also be in good health. Health risks for migrants may eventually affect the communities that receive them. Therefore, health is a cross-cutting issue that affects border management, labor, integration, and social cohesion, among other aspects of migration management. In this seminar, we will explore what is meant by "migration health", the factors influencing migrants health, and the international legal frameworks that govern the obligations of nations to protect the health of migrants. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Herfina Yohanna Nababan |
| 11-GS-BA-GSPH-5 | Open Space Public Health Ethik - Vorbereitung einer Tagung zur Gesundheitsethik (Präsenz + online) Open Space Public Health Ethik – Vorbereitung einer Tagung zur Gesundheitsethik (Modul: Open General Studies) Die Public Health Ethik ist in Deutschland ein sehr junges (…) Open Space Public Health Ethik – Vorbereitung einer Tagung zur Gesundheitsethik (Modul: Open General Studies) Die Public Health Ethik ist in Deutschland ein sehr junges Fach. Public Health Ethiker*innen befassen sich systematisch mit der Bestimmung, Bewertung und Priorisierung möglicher Vorgehensweisen im Bereich Public Health. Die Basis bilden ethische Grundsätze, Prinzipien und Werte; aber auch die Überzeugungen von Interessengruppen. Public Health-Ethiker*innen arbeiten interdisziplinär, um Lösungen für ethische Probleme in Forschung und Praxis zu entwickeln. Dabei werden sowohl die normativen Theorien als auch die methodischen Ansätze und inhaltlichen Themenfelder der Public Health Ethik aktuell breit diskutiert.
Im Seminar wollen wir eine studentische Tagung zur Gesundheitsethik in Bremen vorbereiten: den zweiten Open Space Public Health Ethik. Es soll ein Ort des wissenschaftlichen Dialogs entstehen, an dem Forschungsergebnisse und -perspektiven, aber auch praktische moralische Herausforderungen besprochen werden können. Die konkrete Vorbereitung der Tagung (Zielgruppen, Themen, Formate, Datum etc.) sollen in dieser Veranstaltung mit Studierenden erarbeitet werden, um ein Austauschforum insbesondere für studentische Forschung einzurichten. Diese Veranstaltung soll Studierenden die Möglichkeit bieten, die Organisation einer Konferenzen als einen Ort wissenschaftlichen Austausches und wissenschaftlichen Netzwerkens kennenzulernen.
Die Durchführung der Tagung ist für das WS 25/26 geplant (ebenfalls als General Studies-Veranstaltung)
Format und Ergebnisse des ersten Open Space Public Health Ethik sind zu finden unter: https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung/abteilungen-arbeitsgruppen/public-health-forschung/public-health-ethik-und-health-humanities/open-space-public-health-ethik Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | PD Dr. Solveig Lena Hansen |
| VAK-11-GS-2025-Bew-1 | Partizipative und transdisziplinäre Forschung in der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung Das Seminar richtet seinen Fokus auf die Möglichkeiten und Herausforderungen partizipativer und transdisziplinärer Forschung im Handlungsfeld der bewegungsbezogenen (…) Das Seminar richtet seinen Fokus auf die Möglichkeiten und Herausforderungen partizipativer und transdisziplinärer Forschung im Handlungsfeld der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung. Ausgehend von konzeptionellen Grundlagen der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung, werden ausgewählte Ansätze der partizipativen und transdisziplinären Forschung vorgestellt, im Hinblick auf ihre Forschungsobjekte, ethischen und epistemischen Grundlagen in der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung diskutiert und anschließend hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Herausforderungen gemeinsam kritisch reflektiert. Auf dieser Basis setzen sich Studierende im praktischen Teil des Seminars mit ausgewählten Ansätzen der partizipativen und transdisziplinären Forschung eigenständig auseinander und erarbeiten anhand von Fallbeispielen deren Möglichkeiten und Grenzen für das Handlungsfeld der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung. Die Ziele des Seminars sind, dass Studierende im Handlungsfeld der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung (a) Kernmerkmale der partizipativen und transdisziplinären Forschung kennen, (b) erkennen können, wann es angemessen ist, Ansätze der partizipativen und transdisziplinären Forschung zu wählen, © vertraut sind mit Beispielen für typische Prozesse der partizipativen und transdisziplinären Forschung sowie (d) verstehen wie partizipative und transdisziplinäre Forschung gesellschaftliche Wirkungen erreichen möchte und welche Stärken und Grenzen konventionelle Forschungsansätze haben.
Zum Abschluss der Veranstaltung findet eine Onlineveranstaltung zur Festigung und Selbstreflexion der Lerninhalte statt.
Zielgruppe: BA und MA FB11
Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungsmöglichkeiten: Interesse an partizipativen und transdisziplinären Ansätzen in der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung
Seminarstruktur/ Lernorganisation: Interaktives Präsenzseminar mit Fallbeispielen
Art des Leistungsnachweises: Die Prüfungsleistung ist unbenotet und besteht aus einer Gruppenpräsentation, die innerhalb der Seminarzeit vorbereitet wird. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Prof. Dr. Jana Semrau |
| 11-PH-BA-HeHu II-1b | Public Health Ethik und Film: Das Beispiel Disney 2023 feiert der Disney-Konzern sein 100jähriges Jubiläum. In der Kindheit vieler Menschen waren und sind die Disney-Geschichten weltweit seit Jahrzehnten ein fester (…) 2023 feiert der Disney-Konzern sein 100jähriges Jubiläum. In der Kindheit vieler Menschen waren und sind die Disney-Geschichten weltweit seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil. Disney ist Musik, ist Emotion, ist eine große in vielen kleinen Geschichten von Helden und Schurken, von Krisen und Chancen, vom Alltag in phantastischen Welten. Disney hat einen erheblichen kulturellen Einfluss auf Generationen von Menschen auf der ganzen Welt. Die Filme, Charaktere und Themenparks haben die Popkultur geprägt und sind in vielen Ländern tief verwurzelt. Doch Disney ist auch Ideologie, konservative Wertevermittlung sowie Konsum, Merchandise und Kapitalismus. Im Seminar wollen wir uns diesem Spannungsfeld um Disney explorativ als einem Thema der Health Humanities zuwenden und den Bezug von Disney zu Gesundheit und Ethik auf drei Ebenen analysieren: a) Die Darstellung gesundheitlicher Themen und ihrer moralischen Dimension, b) Die Rezeption inkl. ihrer persuasiven bis manipulativen Wirkung, c) Die Produktion und der Einsatz von Disney-Narrativen im Kontext von Gesundheitsförderung und Prävention. Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für Studierende des Schwerpunkt „Health Humanities“ im B.A. Public Health, ist aber auch offen für MA-Studierende im Bereich Public Health sowie für Interessierte aus Philosophie, Medien-/Kulturwissenschaften sowie Soziologie und Politikwissenschaften. Das Seminar setzt die Lektüre englischer und deutscher Texte sowie die Bereitschaft zur gemeinsamen Diskussion voraus. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | PD Dr. Solveig Lena Hansen |
| 11-GS-2025-KI | Umgang mit unterschiedlichen KI Tools Im Seminar wird es eine eingehende Auseinandersetzung mit verschiedenen KI-Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten geben. Zu Beginn wird den Teilnehmenden eine (…) Im Seminar wird es eine eingehende Auseinandersetzung mit verschiedenen KI-Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten geben. Zu Beginn wird den Teilnehmenden eine Einführung in die Funktionsweise generativer KI vermittelt, um ein grundlegendes Verständnis zu erhalten. Ein Aspekt des Seminars ist die Besprechung der aktuellen Vorgaben der Universität Bremen und des Fachbereichs zur Verwendung von KI. Dadurch soll den Studierenden Klarheit über die Richtlinien im Umgang mit KI-Tools verschafft werden.
Im praktischen Teil des Seminars wird den Teilnehmenden die Gelegenheit gegeben, verschiedene KI-Tools selbst auszuprobieren. Dazu gehören wahrscheinlich Whisper, Inciteful, ChatPDF, ChatGPT, Perplexity, Bing Copilot und Gemini. Durch diese Hands-on-Erfahrung können die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Tools von den Studierenden selbst erkundet werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Seminars ist die kritische Diskussion der Vor- und Nachteile der verschiedenen KI-Tools sowie der Nutzung.
Die Teilnehmenden werde ihre eigenen Erfahrungen reflektieren und sich mit ihren Kommilitonen darüber auszutauschen. Durch diesen interaktiven Ansatz wird nicht nur der Wissensaustausch gefördert, sondern auch die Entwicklung einer differenzierten Sichtweise auf die Möglichkeiten und Grenzen von KI im akademischen Kontext unterstützt.
Die Prüfungsleistung ist unbenotet und besteht aus einem Reflexionsbericht (ca. 3 Seiten) und einer kurzen Gruppenpräsentation, die innerhalb der Seminarzeit vorbereitet wird.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen und es ist kein Vorwissen im Bereich KI erforderlich. Das Seminar bietet einen niedrigschwelligen Einstieg und richtet sich sowohl an Neulinge als auch an Studierende mit Vorkenntnissen. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Felix Holl |
| 11-GS-BA-GSPH-6 | Die 90-minütige Session behandelt das Thema "Hitze & Extremwetter" und verknüpft aktuelles Basiswissen des Klimawandels mit den gesundheitlichen und strukturellen (…) Die 90-minütige Session behandelt das Thema "Hitze & Extremwetter" und verknüpft aktuelles Basiswissen des Klimawandels mit den gesundheitlichen und strukturellen Auswirkungen. Nach einer Einführung in das Thema wird eine kreative Kleingruppenarbeit durchgeführt, die das erlernte Wissen mit der Praxis im Gesundheitswesen verbindet. Der Ansatz ist dabei stets interaktiv und geschieht auf Augenhöhe. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Britta Schowe Dr. Nadine Ochmann |