MA Angewandte Philosophie Pflichtbereich
Theoretische Philosophie (gültig ab WiSe 2018/2019)
Vorlesung
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-01-23-03-19 | Das frühgriechische Denken hat viele Fragen und Begriffe geprägt, die uns in variierter Form weiterhin in der Philosophie und den Einzelwissenschaften beschäftigen: (…) Das frühgriechische Denken hat viele Fragen und Begriffe geprägt, die uns in variierter Form weiterhin in der Philosophie und den Einzelwissenschaften beschäftigen: das Unendliche, die Prozesshaftigkeit der Natur, der Atomismus der Materie, die Grenzen menschlicher Erkenntnis, usw. In der Vorlesung werden die Ursprünge dieser Fragen und Begriffe behandelt. Dabei geht es zum einen um Abgrenzungen zum sogenannten mythischen Weltbild, das zuvor prägend war. Zum anderen geht es um die jeweils anhaltende Relevanz dieser Fragen und Begriffe. Denn diese prägen unser Weltbild und die Forschung zum Teil bis zum heutigen Tage. | Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka |
Seminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-01-21-03-24-06-13 | Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der (…) Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. | Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka |
| 09-M52-01-24-03-25 | The course Philosophy of Artificial Intelligence offers an interdisciplinary exploration of the conceptual, ethical, and socio-political questions raised by (…) The course Philosophy of Artificial Intelligence offers an interdisciplinary exploration of the conceptual, ethical, and socio-political questions raised by contemporary AI systems. As artificial intelligence becomes embedded in infrastructure, governance, communication, creativity, and everyday decision-making, philosophical reflection is indispensable for understanding how these technologies shape— and are shaped by—human values, knowledge, identities, and power relations. | Marina Christodoulou |
Praktische Philosophie (gültig ab WiSe 2018/2019)
Vorlesung
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M39-2-06-06 | This course examines questions of public policy and decision-making from the point of view of moral, social and political philosophy. In doing so, it raises normative (…) This course examines questions of public policy and decision-making from the point of view of moral, social and political philosophy. In doing so, it raises normative questions about the responsibilities of political actors and applies central concepts from moral, social and political philosophy like justice and democracy to important policy areas. Throughout the course we will combine a systematic discussion of normative questions with an evaluation of specific policy proposals and instruments. Sessions combine introductory lectures to the topic with group discussions of the respective issues. | Gabriel Wollner |
Seminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-02-22 | Im Forschungsseminar Praktische Philosophie stellen Philosoph*innen ihre gegenwärtigen Forschungsprojekte aus verschiedenen Teilbereichen der praktischen Philosophie (…) Im Forschungsseminar Praktische Philosophie stellen Philosoph*innen ihre gegenwärtigen Forschungsprojekte aus verschiedenen Teilbereichen der praktischen Philosophie vor und diskutieren diese mit Bremer Studierenden. In den wöchentlich stattfindenden Sitzungen sind Philosoph*innen unterschiedlicher deutscher und internationaler Universitäten zu Gast, im Vorfeld und zur Vorbereitung der jeweiligen Sitzung werden Texte der Vortragenden gelesen. | Gabriel Wollner |
| 09-M52-02-26-04-32 | Zur Wiederherstellung des Friedenszustandes, der von einem externen Akteur gestört wurde, ist das Führen eines Krieges gegen diesen Akteur unter der Bedingung, dass (…) Zur Wiederherstellung des Friedenszustandes, der von einem externen Akteur gestört wurde, ist das Führen eines Krieges gegen diesen Akteur unter der Bedingung, dass bestimmte Regeln eingehalten werden, moralisch gerechtfertigt. Das ist der Kern der so genannten Lehre vom gerechten Krieg (bellum iustum). Im Seminar wird es darum gehen, welche Regeln das sind, wie sich Kriege im Laufe der Jahrhunderte verändert haben und wie ein „gerechter Friede“ aussehen kann, der hilft, Kriegshandlungen nachhaltig zu beenden. Dazu lesen wir sowohl die Klassiker der Gerechte-Kriegs-Literatur (Cicero, Augustinus, Thomas von Aquin) als auch neuere Positionen zur Anwendbarkeit dieser Lehre heute (M. Walzer) und zu den veränderten Formen der Kriegführung in der Gegenwart (H. Münkler), inklusive des Terrorismus und seiner Bekämpfung. | Dr. Kathi Beier |
| 09-M52-02-25 | Vor allem seit Mitte des 20. Jahrhunderts bildete sich eine Strömung des unorthodoxen Marxismus heraus, die sich gegen eine geschichtsphilosophische und teleologische (…) Vor allem seit Mitte des 20. Jahrhunderts bildete sich eine Strömung des unorthodoxen Marxismus heraus, die sich gegen eine geschichtsphilosophische und teleologische Auslegung der Kritik der politischen Ökonomie stellte. Anstatt den Kapitalismus als ein Herrschaftssystem von Kapitalist*innen über die Arbeiter*innen zu begreifen, das letztere zu überwinden hätten, gab es nun den Versuch, das marxsche Kapital neu auszulegen: Herrschaft in der bürgerlichen Gesellschaft gehe demnach vom Strukturprinzip der Gesellschaft selbst aus. Die Gebrauchsgüter werden zur Geldvermehrung in Form von Waren produziert und auf dem Markt gehandelt. Die Zwänge von Produktion und Austausch – das Gesetz des Kapitals – beherrschen Kapitalist*innen und Arbeiter*innen gleichermaßen (auch wenn diese Zwänge ohne Zweifel sehr ungleiche Positionen schaffen). | Max Henke |
Philosophie in den Wissenschaften (gültig ab SoSe 2026)
Vorlesung Philosophie in den Wissenschaften
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-01-23-03-19 | Das frühgriechische Denken hat viele Fragen und Begriffe geprägt, die uns in variierter Form weiterhin in der Philosophie und den Einzelwissenschaften beschäftigen: (…) Das frühgriechische Denken hat viele Fragen und Begriffe geprägt, die uns in variierter Form weiterhin in der Philosophie und den Einzelwissenschaften beschäftigen: das Unendliche, die Prozesshaftigkeit der Natur, der Atomismus der Materie, die Grenzen menschlicher Erkenntnis, usw. In der Vorlesung werden die Ursprünge dieser Fragen und Begriffe behandelt. Dabei geht es zum einen um Abgrenzungen zum sogenannten mythischen Weltbild, das zuvor prägend war. Zum anderen geht es um die jeweils anhaltende Relevanz dieser Fragen und Begriffe. Denn diese prägen unser Weltbild und die Forschung zum Teil bis zum heutigen Tage. | Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka |
Seminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-01-21-03-24-06-13 | Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der (…) Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. | Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka |
| 09-M52-01-24-03-25 | The course Philosophy of Artificial Intelligence offers an interdisciplinary exploration of the conceptual, ethical, and socio-political questions raised by (…) The course Philosophy of Artificial Intelligence offers an interdisciplinary exploration of the conceptual, ethical, and socio-political questions raised by contemporary AI systems. As artificial intelligence becomes embedded in infrastructure, governance, communication, creativity, and everyday decision-making, philosophical reflection is indispensable for understanding how these technologies shape— and are shaped by—human values, knowledge, identities, and power relations. | Marina Christodoulou |
Philosophie und Gesellschaft (gültig ab SoSe 2026)
Seminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-04-31 | Die Geschichte des Feminismus ist im deutschsprachigen Raum meist eine Geschichte weißer Frauen. Selten werden die spezifischen Leistungen und Forderungen Schwarzer (…) Die Geschichte des Feminismus ist im deutschsprachigen Raum meist eine Geschichte weißer Frauen. Selten werden die spezifischen Leistungen und Forderungen Schwarzer Frauen und/oder Frauen* of Color in den Fokus feministischer Debatten gerückt. Immer noch tut sich der weiße deutschsprachige Feminismus schwer, die eigenen Rassismen unter die Lupe zu nehmen. Im Seminar werden der Verlauf und die Herausforderungen Schwarzer feministischer Theorietraditionen nachgezeichnet und diskutiert. Ausgewählte Texte, zum Beispiel von Angela Davis, The Combahee River Collective, bell hooks, Audre Lorde, Kimberle Crenshaw und Patricia Hill Collins werden gemeinsam erarbeitet und besprochen. Im Zentrum des Seminares sollen Texte und Gespräche über das Verständnis Schwarzen Feminismus, die Rolle der Schwarzen Frau* im Feminismus, und das Ineinandergreifen von Unterdrückungserfahrungen (etwa aufgrund von Race, Klasse und Gender) stehen. Ziel des Seminares ist es, sich die Vielschichtigkeit feministischer Denk- und Theorietraditionen bewusst zu machen. | Dr. Regina Müller |
| 09-M52-02-26-04-32 | Zur Wiederherstellung des Friedenszustandes, der von einem externen Akteur gestört wurde, ist das Führen eines Krieges gegen diesen Akteur unter der Bedingung, dass (…) Zur Wiederherstellung des Friedenszustandes, der von einem externen Akteur gestört wurde, ist das Führen eines Krieges gegen diesen Akteur unter der Bedingung, dass bestimmte Regeln eingehalten werden, moralisch gerechtfertigt. Das ist der Kern der so genannten Lehre vom gerechten Krieg (bellum iustum). Im Seminar wird es darum gehen, welche Regeln das sind, wie sich Kriege im Laufe der Jahrhunderte verändert haben und wie ein „gerechter Friede“ aussehen kann, der hilft, Kriegshandlungen nachhaltig zu beenden. Dazu lesen wir sowohl die Klassiker der Gerechte-Kriegs-Literatur (Cicero, Augustinus, Thomas von Aquin) als auch neuere Positionen zur Anwendbarkeit dieser Lehre heute (M. Walzer) und zu den veränderten Formen der Kriegführung in der Gegenwart (H. Münkler), inklusive des Terrorismus und seiner Bekämpfung. | Dr. Kathi Beier |
| 09-M52-04-30 | „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines (…) „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vor-urteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftge-brauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen bzw. verkehrten Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum ent-ziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Semi-nar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren. | Dr. Frank Kannetzky |
Philosophie in der Öffentlichkeit (gültig ab WiSe 2018/2019)
Seminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-01-21-03-24-06-13 | Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der (…) Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. | Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka |
| 09-M52-06-12 | Philosophie und Öffentlichkeit sind Begriffe, die sich wechselseitig aufeinander beziehen. Philosophie ohne Öffentlichkeit ist stumm und Öffentlichkeit ohne (…) Philosophie und Öffentlichkeit sind Begriffe, die sich wechselseitig aufeinander beziehen. Philosophie ohne Öffentlichkeit ist stumm und Öffentlichkeit ohne Philosophie bleibt dumm. Beide Sphären verhalten sich zueinander, wie kommunizierende Röhren – eine Veränderung in der anderen hat Auswirkungen auf die eine und umgekehrt. | Wolfgang Bock |
Modul Masterarbeit (inkl. Kolloquium) (gültig ab WiSe 2018/2019)
Begleitseminar
| VAK | Titel der Veranstaltung | Dozent*in |
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| 09-M52-07-01 | Das Seminar dient der Besprechung von Abschlussarbeiten in der Studienausgangsphase. Die Teilnehmer stellen ihre Arbeit vor (Thema, Aufbau, verwendete Literatur etc.), (…) Das Seminar dient der Besprechung von Abschlussarbeiten in der Studienausgangsphase. Die Teilnehmer stellen ihre Arbeit vor (Thema, Aufbau, verwendete Literatur etc.), später werden auch Kapitelentwürfe, Gliederungen, Einleitungen etc. diskutiert. Das Seminar dient dem Austausch mit anderen in der gleichen Situation und soll, neben den regulären Betreuern der BA- bzw. MA-Arbeit, eine Anlaufstelle bei Schwierigkeiten mit der Arbeit sein. Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft, die eigene Arbeit vorzustellen und eigene und fremde Ar-beiten zu diskutieren, sind zwingende Teilnahmevoraussetzungen. | Dr. Frank Kannetzky |
