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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2022

Kulturwissenschaft, B.A.

Modul 1 - Ethnologie

12 Credit Points (2 Semester)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M1Geschichte(n) – Schulen – Theorien. Zentrale Begriffe einer global denkenden Ethnologie und Kulturwissenschaft
(Hi)Stories – Schools – Theories. Central Concepts of Social Anthropology and Cultural Research in Global Perspective

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Kurzbeschreibung Modul 1

Wie kann man mit Kulturtheorie arbeiten? Was ist eine Theorie? Wie wird „Kultur“ bedeutsam gemacht? Was „tun“ Kulturbegriffe, was für eine Art von „Arbeit“ leisten sie? In wie fern machen sie Wirklichkeit beschreibbar, greifen aber auch in sie ein? Die Vorlesung führt in die Geschichte von Theorien und Begriffen von „Kultur“ ein. Sie thematisiert dabei auch andere Konzepte, die mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven eng verbunden sind, zum Beispiel „Assemblage“, „Diskurs“, „Praxis“, „Figuration“, „Habitus“ und „Differenz“. Im Zentrum stehen ethnologische und kulturwissenschaftliche Denkweisen in Geschichte und Gegenwart, die Kulturen im Plural untersuchen, die einen empirischen Kern haben und die für eine globale Kulturwissenschaft der Gegenwart relevant sind.

Eine solche empirisch-ethnologische Kulturwissenschaft gewinnt ihre Perspektiven und ihr Wissen nicht einfach aus sich selbst heraus oder einseitig aus der westlichen Wissen(schaft)sgeschichte, sondern entwickelt ihre Konzepte auch im Dialog mit anderen Kulturen und Gesellschaften. Ihr Untersuchungsinteresse gilt insbesondere dem jeweiligen Common Sense, dem Unhinterfragten und dem Alltag. Zugleich geht es um Prozesse zunehmender Interaktion und Verflechtung weltweit sowie um das Zusammenspiel von Globalität und Lokalität in empirisch beobachtbaren Untersuchungsfeldern. Und es geht um Transformationsprozesse, die z.B. durch weltweite Mobilität, Digitalisierung und neue Medien, wachsende Ungleichheit, wissenschaftliches Wissen und Technologien geformt werden.
Mit dem Begriff „Kultur“ arbeiten ganz unterschiedliche theoretische Ansätze und Positionen. Der Begriff ist vieldeutig und umstritten, aber zentral, ja konstitutiv für Ethnologie und Kulturwissenschaft. Die Vorlesung beginnt mit der Frage, was heute an öffentlich verwendeten Begriffen von „Kultur“ so problematisch und unter Umständen sogar gefährlich ist und führt dann mehr oder wenig chronologisch in die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts ein. Dabei ist Wissenschaftsgeschichte kein Selbstzweck. Es geht vielmehr darum, wichtige Autorinnen und Autoren der Fachgeschichte mit ihren spezifischen theoretischen Positionen daraufhin zu befragen, welche Relevanzen ihre Vorschläge für die Analyse heutiger Problemstellungen haben: Was sagen sie uns darüber, wie kulturelle Diversität sozial organisiert wird? Wie können wir erklären, warum kulturelle Unterschiede in manchen Situationen so betont werden, in anderen jedoch völlig nebensächlich erscheinen? Was für intellektuelle Schätze der Fachgeschichte können wir noch nutzen, was müssen wir verwerfen, um etwa NaturenKulturen-Phänomene wie den Klimawandel, um Transkulturalisierungsprozesse und Globalisierung angemessen zu verstehen?

Auch Kulturtheorien haben ihre Halbwertzeit! Aber die Beschäftigung mit der Wissensgeschichte von Kulturbegriffen in Ethnologie und Kulturwissenschaft eröffnet neue Denkweisen und fördert Ressourcen zu Tage, in die kontinuierlich auch die Erfahrungen „anderer“ Gesellschaften eingeflossen sind. Gerade deshalb können sie uns heute helfen, das Zusammenleben in globalen Gegenwartsgesellschaften neu zu denken.

Prof. Dr. Götz Bachmann
Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M1-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 1: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Nurhak Polat
09-50-M1-S2 / OnlineSeminar 2 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 2: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Dr. Anne Rohrbach (Lecturer)
09-50-M1-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 3: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Martina Grimmig
09-50-M1-S4Seminar 4 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 4: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)
Aissatou Bouba (Lecturer)
09-50-M1-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien" (in englischer Sprache)
Seminar 5: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M1-S6 / OnlineSeminar 6 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 6: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Katrin Antweiler

Modul 3 - Systematik (Wirtschaft, Politik, Religion)

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 08.07.22 08:00 - 20:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, 08.07.2022 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh (Lecturer)
09-50-M3-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Nane Meents (Lecturer)
09-50-M3-S6Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-T1Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

ACHTUNG! Für das Tutorium ist noch kein Raum vorhanden, daher kann es noch zu einer zeitlichen Änderung kommen!

Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 6 - Methodenmodul 2

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M6-1Auswertung von Feldforschungsdaten
Analysing Field Data

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
In diesem Seminar werden wir uns praktisch mit Verfahren zur Analyse und Interpretation qualitativer Feldforschungsdaten beschäftigen. Dabei werden wir insbesondere das bereits im Modul 5 erlernte Kodierverfahren der thematischen Analyse vertiefen und am Material üben. Bei Interesse können wir weitere Perspektiven, etwa der Tiefenhermeneutik, hinzuziehen.
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der praktischen Arbeit mit eigenen Feldforschungsdaten liegen. Dabei kann es sich um Beobachtungstagebücher- und Protokolle, qualitative Interviews, autoethnographische Daten oder auch andere Datentypen (z.B. Ergebnisse der Online-Forschung) handeln.
Für die praktische Arbeit ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmenden bereits über eigenes Datenmaterial verfügen, an dem sie im Seminar weiter arbeiten möchten. Das können die im Rahmen des Modul 5 erhobenen oder auch andere Materialien sein. Falls kein geeignetes Material vorliegt, besteht aber auch die Möglichkeit, begleitend weitere Daten zu erheben. Bitte machen Sie sich in diesem Fall möglichst schon frühzeitig Gedanken über Ihr Forschungsinteresse, mögliche Felder und entsprechende Zugangsmöglichkeiten.
Das Ziel der Arbeit im Seminar ist es, einen eigenen kleinen Forschungsbericht über das behandelte Material zu erstellen. Dieser kann etwa in einer Fortführung der Auswertung aus dem Modul 5 bestehen.






Literatur:
Breidenstein, Georg, Hirschauer, Stefan, Kalthoff, Herbert und Nieswand, Boris (2015). Ethnografie. Die Praxis der Feldforschung. 2. Aufl. Konstanz: UVK

Emerson, Robert, Fretz, Rachel, Shaw, Linda (2011). Writing Ethnographic Field Notes. 2. Aufl. Chicago und London: University of Chicago Press

Marie Cornelia Grasmeier (Lecturer)
09-50-M6-2Spoken Words: Creative Interviewing and Analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Interviewing is one of the most central and most commonly used methods in cultural research and nevertheless often underestimated regarding the knowledge, effort and skills which are needed in order to actually understand, conduct and analyse them properly.
The M5 seminar which you completed in the previous semester has provided you with a broad overview of different qualitative methods. This seminar gives you the opportunity to extend and deepen this knowledge. It is designed to enhance your research skills by exploring different forms of creative interviewing techniques on the one hand, and by focusing more on the actual analysis of interview data, something that often falls short in the M5 seminars. This seminar offers you the possibility to extend the research project you have conducted for your previous M5 seminar or to develop a new project.
This seminar serves to improve your interviewing skills by discussing theoretical and practical aspects, the difficulties and ethics of these different styles of interviewing. We will discuss creative techniques of ethnographic interviewing, such as narrative interviews, life history interviews, walking interviews as well as interviews animated by diaries, objects, photos and vignettes. The seminar also explores the forms of data which can be generated with each of these styles of interviewing and their specific characteristics, and provides you with hands-on training into how to code, interpret and write-up the material you gathered.
This seminar will be conducted in English. There are no requirements regarding the level of language proficiency needed. However, participants should be interested in doing the exercises in English.

Literature:
Agar, M. H. 1980. The Professional Stranger. San Diego: Academic Press
Andrews, M., Squire, C. and Tamboukou, M. (eds) 2008. Doing Narrative Research. London: Sage
Bernard, Russell H. 2011. Research Methods in Anthropology: Qualitative and Quantitative Approaches (5th ed.), Plymouth: AltaMira
Burgess, R.G. 1990. In the Field. An Introduction to Field Research, London: Routledge
Gilham, B. 2005. Research Interviewing. The range of techniques. Maidenhead: Open University Press
Gubrium, T. et al. (eds.) 2012. Sage Handbook of Interview Research. The Complexity of the Craft (2nd ed.), London: Sage
Madison, D. Soyini. 2005. Critical ethnography: Method, Ethics, and Performance. Thousand Oaks: Sage Press
Mason, Jennifer 2002. Qualitative Researching. 2nd edition. London: Sage
Somekh, B. and Lewin, C. (eds.) 2005. Research Methods in the Social Scienes, London: Sage
Kvale, S. 2007. Doing Interviews, London: Sage
Roulston, K. 2010. Reflective Interviewing. A Guide to Theory and Practice. London: Sage

Dr. Ulrike Flader
09-50-M6-3Vom Material zur Analyse: am Beispiel der Curare Corona Diaries
From Material to Analysis: using the example of the Curare Corona Diaries

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Bezogen auf den Forschungsprozess fokussiert das Seminar auf die Auswertungsphase der empirischen Kulturforschung, also auf die analytische Auseinandersetzung mit Forschungsmaterial. Sich ausgiebig mit Material zu beschäftigen (zu lesen, zu denken und zu schreiben), klingt zwar einfach, wirft in der Praxis jedoch die Frage auf, wie genau sich (ggf. in Umfang, Typ und Form unterschiedliches) Material erschließen, sortieren, begreifen, interpretieren und analysieren lässt. Hier setzt das als Auswertungswerkstatt konzipierte Seminar an. Um verschiedene Auswertungsverfahren kennen zu lernen, zu vertiefen und zu erproben, werden die Curare Corona Diaries als Materialkorpus genutzt. Die (auto-)ethnografischen Tagebücher sind zwischen März und Juli 2020 entstanden und wurden auf den BoasBlogs veröffentlicht: https://boasblogs.org/curarecoronadiaries/. Sie bieten darüber hinaus die Gelegenheit, sich genereller mit Quellen und Materialsorten zu beschäftigen oder über den Umgang mit Wissenslücken und die Grenzen dieser Momentaufnahmen nachzudenken.

Die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den mehrheitlich in englischer Sprache verfassten Curare Corona Diaries und die aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen wird vorausgesetzt.
Das Seminar baut auf Modul 5 auf; es vertieft und erweitert Kenntnisse zur Auswertung qualitativ/ethnografisch produzierter Forschungsdaten.

Dr. Katrin Amelang
09-50-M6-4Als „fremd“ markiert, nicht adressiert, exkludiert? Rassismus- x Klassismuserfahrungen auf dem Campus
Racism x Classism on University Campus

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:

Soziale Ungleichheit, vorurteilsgeleitete Markierungen und Formen der Diskriminierung sind nicht nur Themen in der Gesellschaft, sondern wirken auch im Hochschulkontext und durchziehen unsere Seminarräume. Das Modell des Bildungstrichters bspw. (s. Hochschulbildungsreport 2020) bringt hinsichtlich sozialer Herkunft deutlich zum Ausdruck, wie weit entfernt das deutsche Hochschulsystem von Bildungsgerechtigkeit ist.
Wie geht es diesbezüglich Studierenden an der Universität Bremen? Was sagen sie zu Erfahrungen mit Klassismus und/oder Rassismus? Wie gehen sie damit um und was brauchen sie an Unterstützung, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen?
In diesem M6-Seminar im Sommersemester 2022 schlage ich vor eine explorative Studie auf dem Campus durchführen, um erstens mehr dazu in Erfahrung zu bringen und zweitens dies in die Hochschule einzubringen (bspw. in die Ringveranstaltung Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit). Wir schließen damit an die Studie zu vorurteilsgeleiteten Straftaten gegenüber als „fremd“ markierten Personen in Bremen im Sommersemester 2021 an.
Methodisch geht in diesem M6-Seminar um ein thematisch fokussiertes Studienforschungsprojekt zur Erweiterung und Vertiefung der im M5 erworbenen Methodenkenntnisse.

Literatur kommt auf StudIP

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-1Transkulturelle Medien: Kultur Film(en). Zur Dekolonisierung des Ethnografischen Films
Transcultural Media: Film(ing) Culture. Decolonizing Ethnographic Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (4 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 SFG 1040

Das Seminar hat 4SWS - 2 SWS finden wöchentlich statt; 2 SWS während einer Exkursion.

Kurzbeschreibung:
Das Medium Film wurde bereits seit seiner Entwicklung in der Mitte des 19Jh zu einem festen Bestandteil der Ethnologie. Zunächst noch enthusiastisch als objektives Forschungsmittel gefeiert, spielte der Film jahrzehntelang nur ein Schattendasein. In den 1960er und 1970er Jahren erfolgte eine Neuausrichtung hin zu einer Form des ethnografischen Storytelling.

In der Möglichkeit über räumliche und kulturelle Grenzen hinweg zu vermitteln und gegenseitiges Verständnis zu schaffen sieht Faye Ginsburg das große Potenzial des Mediums Film (1991). Ethnolog*innen und Kulturwissenschaflter*innen bietet Video-Film eine spannende Alternative zum geschriebenen Wort, nicht nur als Mittel der Dokumentation und Präsentation von Forschung. Im Zentrum anthropologischer Filmpraxis steht Film als Forschungsmethode. Durch den Prozess des Filmemachens entsteht ethnologisches Wissen, das durch die resultierenden Filme direkt vermittelbar gemacht wird. Doch auch in außeruniversitären beruflichen Kontexten wächst die Nachfrage nach anthropologisch-filmischer Kompetenz: Entwicklungsprojekte, Museen und NGOs greifen zunehmend auf audiovisuelle Mittel der Dokumentation und Kulturvermittlung zurück. Die Lehrveranstaltung bietet eine Einführung und Vertiefung in die wichtigsten Aspekte des ethnologischen Films.

Zu Beginn der Veranstaltung erarbeiten sich die Teilnehmer*innen historische, methodische und theoretische Einblicke in die Visuelle Anthropologie und den Ethnologischen Film, indem wir gemeinsam Filme ansehen und analysieren. Dann konzentrieren wir uns auf aktuelle Themen und Ausprägungen des Genres mit einem besonderen Augenmerk auf Formen der Dekolonisierung und Demokratisierung.

Ein wichtiger Bestandteil der LV ist eine Exkursion zum „German International Ethnographic Film Festival“ in Göttingen vom 25.-29. Mai 2022. Dies ist eines der größten und wichtigsten ethnologischen Festivals Europas. Dabei erhalten die Studierenden die Gelegenheit, aktuelle Produktionen anzusehen und mit Filmemacher*innen und Expert*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Praktisches
Das Seminar besteht aus regelmäßigen Terminen mittwochs von 10 bis 12 Uhr, sowie der Exkursion vom 25.-29. Mai 2022. Außerdem findet am 21. Mai 2022 von 10:00 bis 18:00 Uhr eine Blockveranstaltung statt. Dafür entfallen vier Termine im Juni und Juli. Die Exkursion kann nur in begrenztem Umfang finanziell gefördert werden. Die Anreise erfolgt per Semesterticket. Voraussichtlich können die Eintrittskosten und Anteile der Übernachtungskosten bezuschusst werden. Der Eigenanteil für Studierende beträgt mindestens 50,00 Euro.

Die Lehrveranstaltung mit 4 SWS richtet sich in erster Linie an Studierende der MA Studiengänge „Transkulturelle Studien“ und „Medienkultur und Globalisierung“. Falls darüber hinaus Plätze vorhanden sind, steht sie auch BA Studierenden der Fächer „Kulturwissenschaft“ und „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ offen. BA Studierende können sich z.B. 2 SWS / 6 CP als M 6 und 2 SWS / 3 CP als M 8 anrechnen lassen, oder alternativ 4 SWS / 9 CP als M8 belegen. Interessierte BA Studierende sollen sich bitte anmelden. Freie Plätze werden dann nach Rücksprache in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.










Literatur:

Banks, M. & Morphy H. (eds.) (1997): Rethinking Visual Anthropology. Yale University Press: New Haven & London.

Barbash, L. & Taylor L. (1997): Cross-Cultural Filmmaking: A Handbook for Making Documentary and

Ethnographic Films and Videos. Berkeley & Los Angeles: University of California Press.
Crawford, P. I. & Turton D. (eds.) (1992): Film as Ethnography. Manchester University Press: Manchester & New York.

Ginsburg, F (1991): Indigenous Media: Faustian Contract or Global Village? Cultural Anthropology 6(1): 92-112.

Ginsburg, F. et al. (eds.) (2002): Media Worlds. Berkely: University of California Press

MacDougall, D. (1998): Transcultural Cinema. Princeton University Press: Princeton.

Ruby, J. (2002): Picturing Culture. Explorations of Film and Anthropology. The University of Chicago Press: Chicago & London 2000.

Dr. Martin Gruber

Modul 7 BA - Regionale / Lokale Studien

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M7-1Südliches Afrika. Anthropologische Perspektiven auf eine Region.
Southern Africa.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

In diesem M7 erarbeiten wir uns Wissen über die Region des Südlichen Afrikas: welche Länder gehören dazu, nach welchen Kriterien wird hier eingeteilt? Welche Geschichte-n und Entwicklungen teilen diese Länder und Gesellschaften, vor allem seit des Kontakts mit diversen Kolonialmächten aus Europa?
Daher werden wir Schwerpunkte auf Namibia und Südafrika setzen, weil nach den gewaltvollen Auseinandersetzungen im Kolonialismus Regime der Apartheid folgten, die systematisch „schwarze“ Bevölkerungsgruppen von „weißen“ trennten und somit eine spezifische Form des postkolonialen Rassismus ausagiert wurde, der erst in den 1990er Jahren politisch gestürzt werden konnte. Diese Prozesse der nationalen Dekolonisierung und postkolonialen Transformation sind bis heute von Wirkung für die kulturell sehr heterogenen Gesellschaften Namibias und Südafrikas. Für die Analyse der gegenwärtigen Phänomene und Problemlagen werden wir den Interessen der Teilnehmer*innen folgen, ob es um politische Debatten (etwa #blacklivesmatter und Critical Whiteness), um den touristischen Sektor oder ums Bildungssystem (wie #fees mustfall) gehen soll, oder eher um popkulturelle Phänomene aus zeitgenössischer Musik, Literatur und Film. Somit wäre eine Option, mal verstärkt zeitgenössische Romane oder auch Poetry von namibianischen oder südafrikanischen Autor*innen zu lesen, oder auch deutsche AutorInnen, die sich in ihren Werken mit der deutsch-namibischen Verflechtungsgeschichte befassen.
Im ersten, kolonialhistorischen Teil des Seminars werden wir uns in Quellenkritik üben und vor allem an historischem Bildmaterial erarbeiten, was aus heutiger Perspektive an eurozentrischen Narrativen problematisch ist, und welche Strategien der Dekolonisierung hier ansetzen sollten - oder noch entwickelt werden müssen!
Daher sind neben unseren regulären Treffen im Seminar auch Exkursionen zum Bremer Antikolonialdenkmal, dem „Elefanten“, oder ins Überseemuseum geplant oder ggf. auch nach Bremerhaven ins Deutsche SchiffahrtsMuseum. Detaillierte Informationen dazu werden am Anfang des Seminars bekannt gegeben.
Die aktive Studienleistung wird durch eigene Lektüre-, Recherche- und Präsentationsaufgaben erbracht (3 CP); die schriftliche Prüfungsleistung (+ 3CP benotet) wird vorauss. durch ein klausurähnliches Format im Anschluss an das Semester als Eigenleistung in einem Zeitraum von 14 Tagen gestaltet („take-home-exam“), auch das werden wir am Anfang des Seminars besprechen.

PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M7-2Mare Nostrum (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 09:00 - 12:00 SFG 2010

Mare Nostrum (Latin, “Our Sea”) was the Ancient Roman term for the Mediterranean and later used also by Italian Fascists to mark their imperialist ambition. More recently, Pope Francis visited the Greek Island of Lesbos, evoking the phrase yet again. “The Mediterranean,” he noted before an assembled crowd, “which for millennia has brought different peoples and distant lands together, is now becoming a grim cemetery without tombstones … Let us not let our sea (mare nostrum) be transformed into a desolate sea of death (mare mortuum) … Let us not allow this place of encounter to become a theatre of conflict. Let us not permit this “sea of memories” to be transformed into a “sea of forgetfulness.” Please, let us stop this shipwreck of civilization.”

This course thinks about the Mediterranean not from the vantage point of the land, and not from the vantage point of regions (“The Middle East,” “Southern Europe,” “Northern Africa”). Rather, it asks would it means to think of this space as one of connection – of connected fates and forms of violence, imperialist ambitions, forms of forgetting and erasure, but also of internationalist politics, resistances, and familial ties and kinship-making. The Mediterranean, as much as it is often conceptualized as a space of death and mourning, must be one of the grounds upon which we rethink solidarity and the human condition.

We will read and discuss texts ranging from shorter works on the Black Mediterranean and solidarity ships, forensic anthropology and histories of the region (Braudel). In addition, and in the spirit of slow-reading, we will also read a whole ethnography by the anthropologist Naor Ben-Yehoyada, whose book The Mediterranean Incarnate explores Mediterranean fishermen and their making of kinship and a region. Class discussions will be seminar style – all students are expected to have read readings for all classes and to contribute to class discussion. This class is open to both undergraduate and M.A. students but will be held in English (though writing can be German). All welcome!

Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M7-3Stad(t)t - Müll - Kunst
Art, Waste and the City

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Stad(t)t – Müll - Kunst


Der „höchste Berg“ Bremens ist der Müllberg der Blocklanddeponie. Die Deponie ist seit 1969 in Betrieb; der dort seither gewachsene Berg kann seit Sommer 2021 über einen frisch gepflasterten Weg bestiegen werden. Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Stadt auf der einen und das weite Acker- und Weideland auf der anderen Seite. Gekrönt wird der Berg durch die Installation Metalhenge /https://metalhenge.de/ des Bremer Künstlers Thomas Roth. Ausgediente Spundwände aus den Bremer Häfen wurden mit Hilfe von Mitarbeitenden der Deponie kreisförmig aufgestellt und mit Unterstützung aus dem Olbers-Planetarium nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet; eine Reminiszenz an das südenglische Stonehenge.

Im Seminar wollen wir uns aus mehreren Perspektiven diesem neuen Ausflugsziel, das mittlerweile auch als Eventlocation fungiert, nähern. Die Anthropologie des Mülls beschäftigt sich heute mit den menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren rund um das Phänomen Müll. Dabei geht es um das Leben mit und vom Müll, aber auch um Strategien der Müllvermeidung bis hin zum Zero Waste. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Auswirkungen des Massenkonsums auf den Klimawandel.

Die Perspektive der Kunstwissenschaft führt uns zurück in die 1960er Jahre. Themen des „Wegwerfens“ der neuen Wohlstandgesellschaft sind an eine „saubere“ bürgerliche Identität gebunden und werden durch Materialien des alltäglichen „Abfalls“ vor Augen geführt. Wir schauen uns an, wie seither künstlerische Positionen „Müll verwerten“ bzw. ästhetisieren. So zeigt sich am Ende ein enges Geflecht der Felder Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ausflugsziel Müllberg? Welche Deutungen und Bedeutungen provoziert die Realisierung der Installation Metalhenge? Welche kulturellen Praxen lassen sich beobachten, und wie reagieren die Menschen in der Stadt auf das Projekt...

Die Aktualität des Themas und die Annahme, dass wir alle mehr oder minder Erfahrungen mit Müll und „Wegwerfkulturen“ haben, lässt uns hoffen, dass es zu einem regen Austausch kommt, mit denen wir uns gemeinsam diesem brisanten und zugleich hochspannenden Thema nähern.


Literatur:

Patrick O‘ Hare 2019: Waste. In: The Cambridge Encyclopedia of Anthropology.
(https://www.anthroencyclopedia.com/entry/waste)

Wagner, Anselm (Hrsg.): Abfallmoderne. Zu den Schmutzrändern der Kultur. Tagungsband Universität Graz 2008.

Dr. Frank Müller
Britta Petersen (Lecturer)
09-50-M7-4"Amazonien" - Ethnohistorie und politische Ökologie
Amazonia – Ethnohistory and Political Ecology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:

In den über fünfhundert Jahren des Kontakts zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent hat Amazonien die politische, wissenschaftliche und populäre Vorstellungskraft der Industrienationen immer wieder neu gefesselt. Viele Menschen in unserer Gesellschaft verbinden mit "Amazonien" eine geheimnisvolle, wilde, naturgewaltige und ressourcenreiche Tropenwaldlandschaft, die historisch unterschiedlichste Begehrlichkeiten auf sich gezogen hat. Heute steht die Sorge um die biologische und kulturelle Vielfalt im Vordergrund, aber auch die Bedeutung dieser Region für das globale Klimageschehen und für extraktive Ressourceninteressen. Auch für die Ethnologie war und ist „Amazonien“ eine Art Sehnsuchtsort, der vielfach bereist, beforscht, beschrieben und immer wieder auch Anlass zu grundlegenden Theoriereflektionen über die Zusammenhänge von Natur, Entwicklung und Kultur gegeben hat.

In diesem Seminar werden wir uns dieser Region aus einer größeren historischen Perspektive heraus nähern, die den Fokus auf das Zusammenspiel kultureller und ökologischer Prozesse legt. Dabei erschließen wir uns an ausgewählten ethnographischen Fallstudien und eigenen Forschungen in Venezuela, zentrale Themen und Fragestellungen der ethnohistorischen Forschung und verbinden diese mit einer politisch-ökologischen Analyseebene. Diese adressiert die Rolle von Macht und strukturellen Ungleichheiten bei der Betrachtung von Umweltveränderungen und Mensch-Umwelt-Konflikten, die eine prägende Rolle in der Entwicklung Amazoniens spielen, historisch wie heute. Über die exemplarische Auseinandersetzung mit der Ethnohistorie indigenen Kar’iña im Süd-Osten Venezuelas und Ressourcenkonflikten in der Region wird „Amazonien“ als vielschichtig verflochtene, postkoloniale Kontaktzone erfahrbar, die überraschende Verbindungen zwischen Ressourcenperipherie und industriellen Zentren, zwischen produktivem Einschluss und Marginalisierung, zwischen Materialität und Diskurs, und – zwischen Natur und Kultur sichtbar macht. Neben der Vermittlung von Regionalkenntnissen bildet die Seminarlektüre auch die Grundlage für Diskussionen über unterschiedliche Themen und Konzepte von theoretischer und aktueller Bedeutung wie z.B. Ethnogenese, Indigenes Wissen, Andere Ökologien, Ontologische Politik, Umweltgerechtigkeit, Extraktivismus usw.. Letztlich fordert dieses Engagement einige der grundlegenden Kategorien unseres Fachs – Kultur – Natur – Modernität – Traditionalität – heraus.

Literatur:

Grimmig, Martina (2014). Goldene Tropen: Die Koproduktion natürlicher Ressourcen und kultureller Differenz in Guayana. transcript Verlag.
Hecht, S. B., & Cockburn, A. (2011). The fate of the forest. Developers, Destroyers, Defenders of the Amazon (updated edition). University of Chicago Press.
Whitehead, N. L. (1993). Ethnic transformation and historical discontinuity in native Amazonia and Guayana, 1500-1900. L'Homme, 285-305.

Dr. Martina Grimmig
09-50-M7-5The Silicon Valley - critical research on digital cultures in the making

Seminar

Einzeltermine:
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 26.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 09.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 23.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 07.07.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 21.07.22 10:00 - 14:00

2 SWS

Prof. Dr. Götz Bachmann
Annika Lübben
09-50-M7-6Extractivism in the Middle East

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

This course intends to familiarize the students with the politics of extraction in the Middle East region even though we will also interrogate what it means to ‘regionalize’ those processes of value generation and capture that require coordination at a global scale and/or has become a planetary phenomenon in recent decades. We will pay attention in particular to the efforts, projects and contestations that underline the state and capital’s governing of value extraction from resources such as oil, water, land and minerals. The course however also intends to discuss extractivism as a broader logic and operation of capital that goes beyond the mere unearthing of matter, while at the same taking into consideration the histories of violence, colonialism, resistance and solidarity in this part of the world. We will discuss case studies and ethnographies that focus on environment, labor, logistics, infrastructure and activism.

Literature:

Veronico Gago and Sandro Mezzadra (2018) “A Critique of the Extractive Operations of Capital: Toward an Expanded Concept of Extractivism”, Rethinking Marxism 29(4): 574-591.

Timothy Mitchell (2009) “Carbon Democracy”, Economy and Society 38(3): 399-432.

Laleh Khalili (2020) Sinews of War and Trade, London: Verso, Introduction

Hamza Hamouchene (2019) “Extractivism and Resistance in North Africa”, Amsterdam, online source.

Murat Arsel, Bengi Akbulut and Fikret Adaman (2015) “Environmentalism of the Malcontent: Anatomy of an Anti-Coal Power Plant Struggle in Turkey”, Journal of Peasant Studies 42(2): 371-395.

Munira Khayyat and Rabih Shibli (2016) “Tobacco, Olives and Bombs: Reconfiguration and Recovery of Landscapes in Post-War Southern Lebanon” in The Right To Landscape.

Yasmine Berriane (2017) “Development and Countermovements: Reflections on the Conflict Arising from the Commodification of Collective Land in Morroco”, in Development as a Battlefiled.

Erdem Evren (Lecturer)

Modul 8/9 - Schwerpunkt

2 x 9 Credit Points (M 8 u. M 9 je 9 CP bei 4 SWS) für Profilfach & Komplementärfach

A) Ethnologie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M89-A1Nicht Fisch / nicht Fleisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SH D1020 (4 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M89-A2More Than Just Feelings: The Politics of Emotions (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 28.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Dr. Ulrike Flader
09-50-M89-A3Rights of Nature (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 12:00 GW2 B1700 SFG 0150 (4 SWS)

Courts all over the world are granting rights to nature – especially to rivers. In India, New Zealand, Canada and elsewhere, rivers and other ecological entities and ecosystems have become legal subjects or persons. This means that environmental entities have been conferred “standing before the law.” The paradigmatic case was the Whanganui River in New Zealand, which is a legal person and can be represented in court. Other rivers that have been granted standing are, for example, the Atrato River in Colombia, the rivers Ganges and Yamuna, and the Yarra River in Australia. These rivers are now legal persons with all the rights, powers, duties, and liabilities of a legal person. They can, for example, have someone sue on their behalf for their own preservation. They can be represented by prosecutors who “speak” for them.

This class is a research-intensive experiment in legal anthropology and collaborative learning as well as a hands-on introduction to the rights of nature phenomenon. Why has it emerged at this moment, where, and who is driving these developments? Why have rivers especially been granted rights, and what kinds of law is being created here? Who can represent nature in court if nature cannot “speak” or defend itself? And what are the effects of these novel frontiers for international, national, but also local law-making? We will try and answer these questions through the tools of historical ethnography, meaning that all students will contribute concretely to answering these questions. We will do so by collectively conducting interviews with legal scholars, oral histories with indigenous activists, archival work, media analysis as well as analyses of court rulings. We will analyze the data in class and produce a collective publication. In the process, students will be introduced to the interpretive methods of anthropology, the anthropology of law, and the study of the frontiers of the political and legal imagination. This class is open to undergraduate students and M.A. students. Class will be conducted in English, but I will accomodate all levels of language-competence. All welcome!

Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M89-A4Multimodal Anthropology (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 06.05.22 14:00 - 16:00 GW1-HS H1010
Sa 07.05.22 10:00 - 12:00 SFG 0140
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 21.05.22 10:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GW1 A0010
Sa 11.06.22 10:00 - 14:00 GW1-HS H1000
Fr 24.06.22 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 25.06.22 10:00 - 14:00 SFG 0140

2 SWS

Kurzbeschreibung:

In recent years, anthropology has embraced multimodal methods and innovative forms of representation—a shift we might call anthropology’s “creative turn.” Although this experimental and playful approach to form and method has historical precedent, today’s creative turn is part of a self-conscious and deliberate effort to inhabit the present differently, and to keep alive the possibility of an ethical and political otherwise. And yet attention to how multimodal forms achieve their effects remains underdeveloped. This seminar thus aims to explore the increasing popularity of multimodality while also developing a conceptual approach that can account for its social and political effects. It investigates the possibilities and limits of more-than-textual anthropology in conducting and communicating research, but also as a way to intervene into the social world. Examples of such multimodality include sequential art (comics), drawing, diverse audio/visual artefacts, games, and performances. The seminar will combine mini-lectures, analysis of text and other media, as well as practical exercises. Reading and discussion will be in English.



Literatur:

Full list of course materials provided at the start of the semester

Dr. Andrew Gilbert
09-50-M89-A5Postkoloniale Wissenschafts- und Technikforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Das Seminar lädt Studierende dazu ein, Annahmen zur Universalität oder Neutralität von technisch-wissenschaftlichem Wissen zu hinterfragen und kritisch über die Rolle von Wissenschaft und Technik in (post-)kolonialen Kontexten nachzudenken. Alltag in global vernetzten Gesellschaften ist zutiefst durch wissenschaftliches Wissen und technische Anwendungen geprägt. Seit den 1970ern haben sich die interdisziplinären Science and Technology Studies (STS) nicht nur mit den Auswirkungen von technisch-wissenschaftlichem Wissen auf Gesellschaft auseinandergesetzt, sondern umgekehrt auch Technik und Wissenschaft als soziale Praxis untersucht und die kulturelle Situiertheit von technisch-wissenschaftlichem Wissen (seiner Herstellung wie Anwendung) beleuchtet. Kurz, sie haben gezeigt, dass Wissenschaft/Technik und Kultur/Gesellschaft untrennbar miteinander verwoben sind. Zunehmend wird durch Interventionen der Postcolonial Studies aber auch der Feministischen Kultur- und Sozialanthropologie innerhalb der STS die Beziehung zwischen technisch-wissenschaftlichem Wissen sowie post-kolonialen Ordnungen stärker in den Blick genommen. In dem Seminar werden diesen Arbeiten, Interventionen und Debatten anhand von theoretisch-programmatischen Texten und Fallstudien vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und diskutiert.

Das Seminar ist auch für Studierende des M.A. Transkulturelle Studien geöffnet – fühlen Sie sich ausdrücklich eingeladen.
Das Seminar kann auf Antrag für das Modul 2 im MATS von der Modulbeaufragten anerkannt werden.

Dr. Katrin Amelang
Prof. Dr. Michaela Knecht
09-50-M89-A6Clandestine Publics (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 05.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Fr 27.05.22 10:00 - 14:00 GW1 A0160
Sa 28.05.22 10:00 - 16:00 GW1 B0080
Fr 03.06.22 10:00 - 14:00 GW1 A0160
Fr 03.06.22 14:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 04.06.22 10:00 - 16:00 GW1 B0080
Do 16.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 14.07.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)

This course explores secret publics, using ideas from ethnography and art! It is practical, meaning: you will develop your own projects. NEW: Some of you will present the course's ideas on the FUSION Festival.

What are clandestine publics? Here is an example: In 2015, the American TV series 'Homeland' featured a secret art project, unknown to the makers of the series and most of the viewers. Some of the scenes were set in a Syrian refugee camp, covered for decorative purposes in Arabic graffiti. Inaccessible by non-arabic-speaking viewers, this background graffiti said things like "HOMELAND IS RACIST" and "#BLACKLIVESMATTER". This was the work of artist Heba Y. Amin and The Arabian Street Artists, who had been asked to help out as set designers, and used this possibility for a clandestine public.

In this course, we will look at many more examples of such clandestine and often subversive publics, and conduct experiments into how to set them up. Clandestine Publics can be an important means to spread messages in places where they are not supposed to be; they can be a way of allowing and protecting secret communication; they can be an important part of activism; thesy can be part of everyday life; they can also add to a new forms of Public Anthropology that leaves the university and addresses new audiences ... and they can be fun!

Artists have explored such clandestine public with cunning creativity. In the course you will discuss artworks, explore theories, conduct inquiries and experiments, and, most importantly, develop your own clandestine public with your fellow students. The course is taught by London-based artist Simon Farid, who has developed many clandestine publics, as well as Götz Bachmann from Bremen. Together, we will embark on an adventure of experiment, ethnography, theory and art!

NEW: We got invited to the FUSION Festival. A group of up to 3 students will take the ideas of the course to the FUSION (June 29-July 3). This includes tickets and backstage access. It is obviously not obligatory. If we have too many candidates, we will decide together who will represent our ideas on Fusion.

This course is a 4 SWS course and gives you access to 9CP.

Example: https://www.hebaamin.com/arabian-street-artists-bomb-homeland-why-we-hacked-an-award-winning-series/

Fusion Festival: https://www.fusion-festival.de/de/2022/start

Prof. Dr. Götz Bachmann
Simon Farid
09-50-M89-A7Forschungsseminar: Die Naskapi

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Extern Übersee-Museum (2 SWS)
Dr. Claudia Roch
Susanne Hammacher
09-74-M8910-3Krieg und Frieden in (Ost-)Europa: „Above All, Never Lose Sight of Hope“ (Banksy)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 SFG 2010 (4 SWS)

Der 24. Februar 2022 wird so schnell nicht mehr aus unseren Erinnerungen verschwinden. Vor allem für Ukrainer*innen bedeutet dieses Datum, dass ihnen seitdem sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggebombt wird. Es ist der Tag an dem wir in Europa vom Kriegsbeginn sprechen. Das ist völlig unverständlich weil der Krieg in der Ukraine seit langen acht Jahren tobt. Das politische Europa hat in dieser Zeit einfach weggesehen oder das Thema zumindest geschickt nach hinten auf der Agenda gesetzt. Die Wichtigkeit russischer Gaslieferungen nach Europa waren hier sicher nur ein Grund unter vielen anderen. Doch nun ist das Unfassbare passiert! Der russische Präsident hat den Befehl gegeben die Ukraine anzugreifen. Es ist das eingetroffen, was wir uns mitten in Europa nach 70 Jahren Frieden nicht mehr vorstellen konnten. Keine sechs Wochen später wird man den Eindruck nicht los, dass nur noch die Hoffnung bleibt, so wie es der berühmte Kommunikationsguerillero Banksy in seinem Zitat andeutet.

Diese Grundidee von Banksy soll in unserm kollaborativen Seminar aufgenommen werden, da wir ein Forum hier an der Uni bieten wollen, um Austausch über und Kritik an politischen, sozialen und ökonomischen Praktiken in Zeiten des Krieges (& Friedens) zu üben. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass die Seminarteilnehmer*innen wie Lehrende gemeinsam eine Öffentlichkeit erzeugen, die sich aus ihren jeweiligen subjektiven und diversen Perspektiven mit dem aktuellen Krieg mitten in Europa beschäftigen: Zuallererst stehen die Perspektiven der Teilnehmer*innen im Vordergrund. Was sind Ihre Ängste und Unsicherheiten? Wo haben Sie mit Zuschreibungen und Othering zu tun weil Ihnen eine bestimmte Herkunft zugeschrieben wird? In einem nächsten Schritt wollen wir unsere kulturwissenschaftlichen Kompetenzen nutzen, um herauszufinden wie in der eigenen Umgebung, in Deutschland und in Europa mit den durch den Krieg verursachten Veränderungen umgegangen wird. Wie werden die politischen Grenzziehungen in Europa gerade neu vermessen? Was bedeutet Europa? Was hat es mit dem Begriff Osteuropa auf sich?

Bislang haben wir als Veranstalter die Idee, die beschriebene Thematik aus mind. drei unterschiedlichen Perspektiven anzugehen: Erstens könnte die Praxis digitaler und analoger Medienberichterstattung im Fokus stehen, um in den Blick nehmen, wie gerade über die diversen Schauplätze des Krieges berichtet wird, welche Bilder produziert und reproduziert werden und was das alles mit uns als Lesenden bzw.Konsument*innen macht?
Zweitens können wir uns mit Forschungsarbeiten beschäftigen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Krieg und Frieden in (Ost-)Europa auseinandersetzen. Hier können auch journalistische Langzeitanalysen oder Reisereportagen einbezogen werden, die die historische Tiefe der Konflikte in und um die Region der heutigen Ukraine darlegen und dabei helfen, die diversen Akteurs- und Interessensgruppen zu erkennen.
Ein dritter Fokus könnte auf der Ebene kultureller Produktion wie Kunst und Literatur liegen. Hier können wir gemeinsam ausgewählte literarische Texte lesen, uns mit aktuellen Kunst- und Kulturprojekten beschäftigen und gemeinsam herausfinden, wie diese mit Krieg und Frieden umgehen bzw. welche Widerstands- und Protestformen dadurch Ausdruck finden.
Außerdem wäre unser Ziel, im Semesterverlauf zwei kleinere, öffentliche Events zu organisieren, die unsere erarbeiteten Themen, somit die Seminarperspektive auf Krieg und Frieden mit eingeladenen Gästen - politischen Akteuren oder wissenschaftliche Experten oder Künstler*innen -, zur Diskussion stellen.

Daher wird es zu Seminarbeginn keinen fertigen Seminarplan geben, weil wir diesen zusammen mit Ihnen, den Teilnehmer*innen, erarbeiten wollen. Allerdings gibt es, wie bereits skizziert, einige Vorschläge, womit wir zu Semesterbeginn einsteigen können, z.B. bewusst in die mediale Kriegsberichterstattung einzutauchen und diese kritisch zu reflektieren.
Diese Lehrveranstaltung ist sowohl im Wahlpflichtbereich M8910 für MATS als auch BA Kuwi anerkannt (max. 4 SWS, d.h. 6 CP aktive Studienleistung mit der Option einer Prüfungsleistung (+3 CP), verantwortlich ist Dr. Oliver Hinkelbein; gleichzeitig ist es eine Kooperation mit General Studies im BA Kuwi als auch im FB9 (culture4all), max. 2 SWS, d.h. 3 CP aktive Studienleistung und der Option, auf 6 CP aufzustocken, verantwortlich ist hier Dr. Cordula Weißköppel (Internationalisierungsbeauftragte am IfEK und FB9). Die Kernzeit beider Lehrveranstaltungen, also unserer gemeinsamer Treffen als Plenum, ist für Dienstags von 10-12 Uhr vorgesehen, das erste Treffen zur Planung und Findung der Interessenschwerpunkte findet am 26.4., von 10-12h in Raum SFG 2010 statt.

Weitere Treffen dann vorauss. am 3.5. (9-12h) und 10.5. (9-12h), um den finalen Veranstaltungsplan zu erstellen inkl. Events.
Kontakt: hinkelbein@uni-bremen.de; cweisskoeppel@uni-bremen.de

Dr. Oliver Hinkelbein
09-74-M8910-5Welten in Bewegung - Theorien der Migration in der Ethnologie
Worlds in Movement - Theories of Migration in Anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:


Als „sozialer Seismograph“ (Bojadžijev 2018) steht Migration oft im Zentrum gesellschaftspolitischer Aushandlungen über Fragen von Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, insbesondere in der Ethnologie, stellt Migration eine wichtige Perspektive dar, aus der heraus wir politische und kulturelle Dynamiken, globale Verflechtungen, aber auch Ausschlüsse und Grenzziehungen sowie deren Herausforderungen untersuchen und verstehen können.

In diesem Sinne werden wir uns in diesem Seminar mit grundlegenden Perspektiven, Fragestellungen und Arbeitsfelder der anthropologischen Migrationsforschung auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Ansätzen der kritischen Migrationsforschung, sowie postmigrantischen und globalen Theorieperspektiven. Diese setzen sich kritisch mit Politiken von Migrations- und Grenzregimen auseinander, rücken Machtverhältnisse und Widerständigkeiten der Akteur*innen in den Blick, akzentuieren transnationale Zugänge und postkoloniale Zusammenhänge, die eindimensionale neoliberale Push-Pull-Modelle und kulturalistische Integrationsparadigmen klassischer Ansätze in der Migrationsforschung unterlaufen. Darüberhinaus soll es im Seminar auch Raum geben, um aktuelle migrationspolitische Entwicklungen und die Entstehung neuer globaler Migrationsmanagementstrukturen (Stichwort: Global Migration Governance) zu diskutieren und zu reflektieren.

Als ein Schwerpunktseminar im fortgeschrittenen Semester werden regelmäßige Teilnahme, sorgfältige Vorbereitung und aktive Mitarbeit für eine erfolgreiche Leistungsbewertung vorausgesetzt. Alle weiteren Infos zu Seminarorganisation, Literatur und Leistungsanforderungen werden in der ersten Sitzung vermittelt.


Literatur:

Bojadžijev, M. (2018). Migration as Social Seismograph: an Analysis of Germany’s ‘Refugee Crisis’ Controversy. International Journal of Politics, Culture, and Society, 31(4), 335-356.

Heins, Volker M. Offene Grenzen für alle: eine notwendige Utopie. Hoffmann und Campe, 2021.

Dr. Martina Grimmig

B) Kommunikations- und Medienwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M8/9-BWie erreicht Hochschulkommunikation Studierende? Forschen mit der Medientagebuch-App
How does university communication reach students? Researching with the media diary app

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M8/9-GFilmanalyse
Film analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M8/9-HWie nutzen wir unser Smartphone? - Eine Selbstuntersuchung mittels Tracking
How do we use our smartphone? - A self-examination by using tracking

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0080 (2 SWS)


Patrick Zerrer
09-60-M8/9-NHuman Rights in the Digital Age (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 13:00 - 15:00 Online
Do 28.04.22 13:00 - 15:00 Online
Di 07.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Di 14.06.22 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Di 28.06.22 14:00 - 18:00 Online


Dennis Redeker
09-60-M8/9-OGeschichte und Politik in digitalen Spielen
History and Politics in Digital Games

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Susanne Becker

Modul 10 - Praxismodul

9 Credit Points
Verpflichtend für alle KuWi-Studierende im ersten Fachsemester aus dem BA-Profilfach, mit Ausnahme der 1. Kohorte (Studienbeginn WS 05/06)
Bitte nur EINE der Einführungsveranstaltungen auswählen!
Im Laufe des Studiums müssen drei der "KuWi als Beruf"-Veranstaltungen besucht werden. Hierzu gibt es fortlaufend Angebote.
6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M10-1Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 11.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Mi 18.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-2Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 22.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Mi 29.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-3Auswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 12:00 - 16:00 SFG 1010
Dr. Frank Müller
09-50-M10-4Auswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.06.22 12:00 - 16:00
Dr. Frank Müller

Modul 11 BA - Selbststudium

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M11-1Selbststudium
Independent Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (4 SWS)
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 12 BA - BA-Arbeit/ Begleitseminar

15 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M12-1Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2030 (2 SWS)

Das Abschlusskolloquium begleitet BA-Studierende im Prozess der Erarbeitung ihrer kulturwissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Themen und Zugänge der einzelnen Vorhaben werden vorgestellt und gemeinsam durchdacht und diskutiert. Für jede Arbeit wird ein Exposé erstellt. Daneben fächert das Kolloquium Schritt für Schritt den Forschungsprozess auf, der einer BA-Arbeit zu Grunde liegt – unabhängig davon, ob es sich um eine reine Literaturarbeit handelt oder ob in Feld und Archiv eigenständig empirisch geforscht wird: von der Entwicklung, Eingrenzung und Profilierung der Fragestellung über die Konzeption eines Forschungsdesigns, Fragen von Methodik, Ethik und Pragmatik bis hin zu Formen kulturwissenschaftlich-ethnologischen Schreibens und von Textualisierungsstrategien. Jeder dieser Schritte wird in Übungen und Gruppenarbeiten erarbeitet, reflektiert und so für das eigene Vorhaben umsetzbar gemacht.

Die Teilnahme an dem Abschlusskolloquium ist verpflichtender Teil des Abschlussmoduls 12 (insg. 15 CP, davon 3 CP fürs Begleitkolloquium, 12 CP für die BA-Arbeit). Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird erwartet. Die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Erstellung eines Exposés sowie die Präsentation und Diskussion der eigenen Arbeit im Seminar.

Ressourcen:
• Leitfaden “Wissenschaftliches Arbeiten”, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen. Elektronisch verfügbar unter: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbe-reiche/fb9/fb9/redak_kuwi/PDFs/Dokumente_BA/Leitfaden_IfEK_2019.pdf
• Lern-Blog “Kuwi Capacities” (kulturwiss. Arbeitstechniken) https://blogs.uni-bremen.de/kuwicapacities/

Prof. Dr. Michaela Knecht
09-50-M12-2Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Das Abschlusskolloquium begleitet BA-Studierende im Prozess der Erarbeitung ihrer kulturwissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Themen und Zugänge der einzelnen Vorhaben werden vorgestellt und gemeinsam durchdacht und diskutiert. Für jede Arbeit wird ein Exposé erstellt. Daneben fächert das Kolloquium Schritt für Schritt den Forschungsprozess auf, der einer BA-Arbeit zu Grunde liegt – unabhängig davon, ob es sich um eine reine Literaturarbeit handelt oder ob in Feld und Archiv eigenständig empirisch geforscht wird: von der Entwicklung, Eingrenzung und Profilierung der Fragestellung über die Konzeption eines Forschungsdesigns, Fragen von Methodik, Ethik und Pragmatik bis hin zu Formen kulturwissenschaftlich-ethnologischen Schreibens und von Textualisierungsstrategien. Jeder dieser Schritte wird in Übungen und Gruppenarbeiten erarbeitet, reflektiert und so für das eigene Vorhaben umsetzbar gemacht.

Die Teilnahme an dem Abschlusskolloquium ist verpflichtender Teil des Abschlussmoduls 12 (insg. 15 CP, davon 3 CP fürs Begleitkolloquium, 12 CP für die BA-Arbeit). Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird erwartet. Die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Erstellung eines Exposés sowie die Präsentation und Diskussion der eigenen Arbeit im Seminar.

Ressourcen:
• Leitfaden “Wissenschaftliches Arbeiten”, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen. Elektronisch verfügbar unter: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbe-reiche/fb9/fb9/redak_kuwi/PDFs/Dokumente_BA/Leitfaden_IfEK_2019.pdf
• Lern-Blog “Kuwi Capacities” (kulturwiss. Arbeitstechniken) https://blogs.uni-bremen.de/kuwicapacities/

Dr. Nurhak Polat

Schwerpunkt Kultur und Wirtschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 08.07.22 08:00 - 20:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, 08.07.2022 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh (Lecturer)
09-50-M3-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Nane Meents (Lecturer)
09-50-M3-S6Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-T1Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

ACHTUNG! Für das Tutorium ist noch kein Raum vorhanden, daher kann es noch zu einer zeitlichen Änderung kommen!

Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

General Studies B.A.Kulturwissenschaft

Besonders geeignet für Studierende des B.A. Kulturwissenschaft

Frei wählbare GS-Veranstaltungen des FB 9 finden Sie unter diesem Link: https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=dc3aa9f8b11514fe343b1001cee01ae0&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=35
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-GS-1Campus TV Studio

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)

In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit dem Erstellen journalistischer Video- und Fernsehbeiträge auseinander, mit dem Ziel einen eigenen journalistischen Videobeitrag anzufertigen. Hierfür werden die Kompetenzen geschult, ein umsetzbares Konzept zu entwickeln. Im Modul werden vorrangig medienpraktische Fähigkeiten für Videojournalisten vermittelt. Im Hinblick auf die vermittelten journalistischen Kompetenzen lernen Studierende auch Interviews zu planen und zu führen sowie Texte journalistisch sprechen zu können. In diesem Modul werden technische Kompetenzen vermittelt, die die Arbeit mit Kamera und Ton, Schnittprogramm und den Umgang mit einem Content Management System beinhalten. Die verschiedenen Beiträge werden zu einer Studiosendung zusammengefasst.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-2#media und App Lab
#media and App Lab

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)

In diesem Modul werden wir gemeinsam Medien, Apps oder Games erstellen. Ausgehend von den eigenen Möglichkeiten entwickeln wir Ideen und setzen diese gemeinsam um. Wir haben Videoequipment, Unity und Filemaker.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-3Filmmaking

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 A4120 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.06.22 16:00 - 20:00 GW1 B2070
Sa 02.07.22 - So 03.07.22 (So, Sa) 08:00 - 18:00 SFG 0150
Do 21.07.22 18:00 - 22:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Dieses Seminar ist für Studierende mit Interesse an der Filmproduktion. Der Fokus liegt dabei auf der Produktion. Studierende bilden Filmcrew und lernen die komplette Organisation und Produktion eines Kurzfilms nach einem eigenen Skript. Drehbucherstellung ist ein kleinerer Teil dieses Seminars aber der erste Schritt. Wir werden ein Casting und Location Scouting machen. Wir werden mit DLSR-Kamera drehen und mit Final Cut schneiden.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-4Eastern Europe in Crisis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)
PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-NatureCulturesLabThe Bremen NatureCultures Lab. Ein offenes Labor für interdisziplinäre Wissenschafts-, Umwelt-, Medizin- und Technikforschung

Forschungsgruppe

Teilnehmen können Interessierte aus allen Fachbereichen. Die Veranstaltung ist auch offen für interessierte BA- und MA-Studierende, sofern sie bereits an eigenen Forschungsprojekten in dem Themenbereich arbeiten (oder vorhaben dies in diesem Semester zu tun).

Infos unter: http://naturenkulturen.de/
Fragen und Anmeldung an: amelang[at]uni-bremen.de

Dr. Katrin Amelang
Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Michael Flitner

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth