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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2021/2022

Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft, M.A.

Modul A1 Theorie und methodische Grundlagen

1. Fachsemester . Bitte wählen Sie zwei Seminare aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MA1-1hybrid: Stadt_Raum_Bewohnen. Kunst, Architektur, Theorie, Vermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Die Stadt als architektonischer, sozialer, kultureller und medialer Raum ist historisch und gegenwärtig ein viel umkämpfter Schauplatz. An diesem Schauplatz wird permanent verhandelt, wem die Stadt gehört und wie wir leben wollen. Urbaner Raum ist immer bewohnter Raum, in dem Bewohner*innenschaft eingerichtet, Beziehungen angeordnet, Gesellschaft sich formiert und ausgebildet wird. Wie Stadt und Wohnen gedacht, visualisiert, geplant, gebaut und organisiert werden, ist Thema des Seminars. Wir befragen Bilder des Städtischen und wie diese unsere Vorstellung und Wahrnehmung von Urbanität prägen. Wie wird Stadträumlichkeit und Bewohner*innenschaft durch alltägliches Handeln erzeugt? Welche Strukturen bedingen unsere Stadtgesellschaft und die unterschiedlichen Lebenswelten? Wie können zukünftige Architekturen des Zusammenwohnens aussehen entgegen einer zunehmend von sozialer Ungerechtigkeit bestimmten Gesellschaft? Wie etwa könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?
An ausgewählten Beispielen werden wir diesen Fragen aus einer kunst- und kulturwissenschaftlichen Perspektive nachgehen. Ein Anknüpfungspunkt des Seminars ist die Ausstellung „wohnen3 bezahlbar. besser. bauen“ (veranstaltet ab Dezember 2021 vom Hafenmuseum Bremen, Bremer Zentrum für Baukultur, Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender/Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen), die die aktuell stark geführten Debatten um Wohnfragen und Gestaltung von Stadtraum aufgreift, exemplarisch architektonische Lösungen vorstellen und zugleich künstlerische Interventionen zeigen wird, die sich kritisch mit Wohnraum und Wohnbedürfnissen auf verschiedene materiale und mediale Weise befassen werden.

Das Seminar ist angelegt als Forschungsseminar und setzt sich zusammen aus der Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten, mit Texten, die im Seminar bearbeitet werden, mit architektonischen und städteplanerischen Positionen sowie aus Gesprächen mit Künstler*innen und Akteur*innen und Museumsbesuchen. Teil des Seminars ist die eigenständige Entwicklung eines kleinen Forschungsprojektes zu einem ausgewählten Thema aus dem Kontext des Seminars.

Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA1-2Präsenz: Überläuferfilme

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Das Seminar dient der Erforschung deutscher Spielfilme aus den Jahren 1944/45, die erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fertiggestellt bzw. uraufgeführt wurden. Diese ca. 60 Überläuferfilme sind von überproportionaler Bedeutung für filmtheoretische und (film)historische Zusammenhänge. Am Beispiel eines überschaubaren Filmkorpus können sowohl kultur- und sozialgeschichtliche Kontinuitäten, als auch Brüche zwischen NS-Zeit und Nachkriegsdeutschland prägnant herausgearbeitet werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Filmkomödie, die mit mehr als 30 Produktionen das häufigste Genre der Überläuferfilme darstellt – und damit auch nach dem ,Dritten Reich‘ den Unterhaltungsfilm maßgeblich prägte.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul A4 Forschungsformate

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1hybrid: Bild – Raum – Subjekt: Forschungskolloquium für Kunstwissenschaft und Visuelle Kultur

Colloquium

Einzeltermine:
Di 02.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 09.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 23.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 07.12.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 25.01.22 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Elena Zanichelli
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-Coll-2hybrid: Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Das Modul zielt darauf ab den Forschungsprozess zu reflektieren und methodologische Fragen zu diskutieren. Zudem geht es darum, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, wie Kommunikationsfähigkeit, zielorientierte Projektplanung, sowie Wissenschaftsprojekt-Management. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Modul B1 Archive, Sammlungen und Ausstellungen

1. Fachsemester. Bitte wählen Sie zwei Seminare aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-8hybrid: Projektseminar: Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Blocktermine im Nov/Dez im Kino46

Fortsetzung im SoSe
Grünen Kinos, damit sind Aufnahmen von Natur gemeint, die als Hintergrund oder als Protagonist im Spielfilm, oder im Dokumentarfilm auftreten – oder auch in Avantgarde- und Amateurfilmen. Natur wird in diesem Seminar als Spur einer anderen Geschichte befragt, die als gestaltete Natur von Natur- und Kulturräumen zeugt. Naturinszenierungen sind auch Gegenstand von Filmtheorien: z.B. Jennifer Fays Kino in der Zeit des Anthropozäns (2018) oder Scott MacDonalds Ecocinema Experience (2013). Der Fokus des Seminars liegt auf Erkundungen des Zusammenhangs von Gewässern als Element von Landschaft und Natur und ihrer Gestaltung und Erfahrung in audiovisuellen Medien.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M7-4hybrid: Künstlerische Praxis II: Sammeln, Ordnen, Fabulieren (Schwerpunkt Film/Video/Foto)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich in einer Mischung aus präsentischen und Online-Veranstaltungen stattfinden. Wir richten uns dabei nach den jeweils geltenden Coronaverordnungen.

Wir befassen uns mit dem Sammeln, Ordnen und Re-imaginieren von Bildern, Dingen und Geschichten.

Wir untersuchen Archive als Orte, an denen es spukt, befassen uns mit spekulativen Archiven und fiktiven Museen.

Wie archiviert man eine Lücke? Wie das Flüchtige? Was geht beim Sammeln verloren? Und was wird un/sichtbar?

Unsere Medien sind primär Foto, Film und Video. Und entsprechend auch eine Reflexion dieser im/als Archiv, als Found Footage, Remix und Collage.

Beginnend der Auseinandersetzung mit bestehenden künstlerischen Arbeiten und kürzeren Übungen wird im Laufe des Semesters ein größeres eigenes Projekt je nach Wunsch in Gruppen- oder Einzelarbeit umgesetzt. Wahlweise kann der Fokus Film/Video oder Fotografie gewählt werden.

Im Rahmen des Seminars findet zudem eine Einführung in die Videoschnittsoftware Adobe Premiere statt, die als Lizenz und (je nach Stand der Öffnungen) an universitären Schnittplätzen zur Verfügung gestellt wird (Ästhetisches Labor). Einige Filmbeispiele werden in Englisch sein.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Künstlerisches Forschen: Alternative Archive für früher oder später

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Wir werden uns in diesem Seminar künstlerisch forschend mit archivarischen Prozessen zwischen konservieren und konvertieren auseinandersetzen. Das Archiv als u.a. Spurensicherung, Wissensspeicher, Wissensproduktion, kulturelles Gedächtnis, Vereinheitlichung , Verknüpfung und Spiel der Assoziationen oder Algorithmen hat schon seit einiger Zeit sein staubiges Gewand abgelegt. Wie könnte man z.B. Dinge, Gedanken, Bilder oder Atmosphären, die uns selbst wichtig erscheinen, alternativ versammeln und verbinden - was heißt das überhaupt und warum sollte man das tun? Aus welcher zeitlichen Perspektive wollen wir unsere eigenen Archive betrachten (lassen) – sollen sie für die Gegenwart oder eine ferne Zukunft wichtig sein oder den Blick vielleicht in die Vergangenheit richten? Wie könnten archivarische Prozesse der Zukunft aussehen?
In einer (möglichst) freien künstlerisch forschenden Praxis werden diese Fragen diskutiert und praktisch erprobt, aber vor allem eigenständige Projekte und Prozesse entwickelt.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Einführungen/Vertiefungen in künstlerisches Forschen und nach Bedarf + Abstimmung in verschiedene Techniken und Arbeitsweisen.
Außerdem Einzel- und Klassengesprächen/-Präsentationen.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-352-MB1-1Präsenz: Französische Kunst von der Romantik bis zur Moderne: Strategien zwischen offiziellem Kunstbetrieb, Künstler-Netzwerken und Kunstkritik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 09.02.22 10:00 - 12:00

Anlass des Seminars ist die Sonderausstellung der Kunsthalle Bremen Manet und Astruc. Künstlerfreunde. Erstmals werden in dieser Ausstellung weltbekannte Werke Édouard Manets (1832–1883) zusammen mit jenen des nahezu unbekannten Zacharie Astruc (1833–1907) präsentiert, der als Kritiker im Pariser Kulturbetrieb eine zentrale Rolle spielte, aber selbst auch malte und Skulpturen schuf. Ausgangspunkt der Präsentation ist das Bildnis des Zacharie Astruc, das Manet 1866 von seinem Freund Astruc malte und das sich seit 1909 in der Kunsthalle befindet. In die Geschichte ist Astruc insbesondere als erster Verteidiger Manets eingegangen sowie als Erster, der über japanische Kunst und Kultur, die seit um 1860 im Westen sichtbar wurde und als Sensation wahrgenommen wurde, in Pariser Zeitschriften schrieb. Beide interessierten sich für dieselben Themen, insbesondere für jene Phänomene, die wir heute mit cross culture benennen. So spiegelt sich in ihren Arbeiten nicht allein ihre Faszination für die japanische, sondern ebenso wie ihre Begeisterung für die ältere spanische Kunst. Gemeinsam mit Malern wie Henri Fantin-Latour oder Pierre-Auguste Renoir und Schriftstellern wie Charles Baudelaire bewegten sich Manet und Astruc in einem Netzwerk, in dem man versuchte, im gegenseitigen künstlerischen Austausch die neuartigen Sichtweisen auf die Leinwand bzw. zu Papier zu bringen und zugleich dem übermächtigen französischen Akademismus die Stirn zu bieten. Die zahlreichen Kunstkritiken unterschiedlicher Autoren hatten einen enormen Einfluss auf die Bewertung von Kunst im öffentlichen Bewusstsein und wurden entsprechend in Künstler-, Händler- und Intellektuellenkreisen intensiv wahrgenommen.
Das Seminar findet in der Kunsthalle Bremen statt. Der überwiegende Teil der Sitzungen wird in der Sonderausstellung Manet und Astruc – Künstlerfreunde und in der Sammlung des Museums absolviert. Das intensive Studium der Originale sowie vergleichendes Sehen stehen im Vordergrund. Im zweiten Teil des Seminars im Sommersemester 2022 wird es dann um die weitere Entwicklung der Kunst in Frankreich hin zur sogenannten Klassischen Moderne gehen.

Dr. Alice Gudera

Modul C1 Projektarbeit im Praxisfeld

1. Fachsemester. Bitte belegen Sie ein Seminar. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MC1-1Präsenz: Writing Photography - Das fotografische Bild in der Theorie

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 Extern Galerie K, Alexanderstraße 9b (2 SWS)

Fotografie ist ein künstlerisches Medium, dessen gesamte Entwicklung von theoretischen und politischen Diskursen begleitet wurde. Zentral in diesen Auseinandersetzungen war stets das Verhältnis zur Realität. Kann Fotografie ein authentisches Bild der äußeren Wirklichkeit produzieren oder produziert Fotografie diese äußere Wirklichkeit? Wie ist das Verhältnis von fotografischem Sichtbaramachen und Ordnen der Welt und ihrer fotografischen Konstruktion? Wie verhalten sich subjektiver Blick und objektiver Anspruch zueinander? Auffallend ist dabei, dass Fotograf*innen (ganz anders als Maler*innen oder der Bildhauer*innen) diese Diskurse oftmals selbst vorantreiben. Künstler*innen und Theoretiker*innen waren und sind in der Fotografie oft identisch. Entsprechend viele von Künstler*innen selbst verfasste Diskursschriften und Manifeste wurden publiziert, vom Futurismus und Surrealismus, über die Nachkriegsavantgarden der 60er und 70er Jahre, bis zu heutigen Formen eines kritischen Dokumentarismus. In diesem Seminar werden wir uns mit zentralen Texten der Fototheorie, sowie künstlerischen Manifesten beschäftigen.

Radek Krolczyk
09-352-MC1-2hybrid: Sammeln, Aufbewahren, Kuratieren: Zur Praxis von Film- und Medienarchiven
mit Exkursion nach Wien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Geplant ist die LV als Online Seminar mit einer Exkursion nach Wien in Präsenz.
Während die Vorstellung, dass Film in der Lage ist, die Zeit in ihrem Ablauf bewahren zu können, so alt ist wie das Medium selbst, ist die korrespondierende Vorstellung, dass Filme selbst bewahrenswerte kulturelle Artefakte sind, jüngeren Datums: Archive, die ausschließlich Filme sammelten und aufbewahrten, entstanden – zumeist auf private Initiative hin – erst ab Mitte der 1930er Jahre. Die Sammeltätigkeit von Filmarchiven folgte seither in der Hauptsache zwei unterschiedlichen Impulsen: Entweder bewahrten sie das nationale Filmerbe auf oder ausgewählte Beispiele des internationalen filmkünstlerischen Schaffens. Zudem verfolgten sie mit ihrer Sammeltätigkeit immer auch einen kulturellen Zweck, nämlich die Vermittlung von Filmkultur und Filmgeschichte an nachfolgende Generationen. In Österreich, das sich als kleines Land ohne nennenswerte Filmindustrie gleich zwei Filmarchive leistet – das Filmarchiv Austria, das für das nationale Filmerbe zuständig ist, und das Filmmuseum, das als Kinemathek das internationale Filmerbe vorstellt –, lassen sich die Entwicklung, die Tätigkeit und die Herausforderungen, mit denen Film- und Medienarchive weltweit konfrontiert sind (Stichwort Digitalisierung), besonders gut studieren. Im Seminar werden die Geschichte sowie die gegenwärtigen Sammlungs-, Archivierungs- und Vermittlungspraktiken der beiden Archive vorgestellt. Am Beispiel von drei Forschungsprojekten zur visuellen Geschichte des Holocaust, zu den Praktiken des Lehrfilms sowie zur computergestützten Auswertung eines 100.000 Filme umfassenden Bestands an Amateurfilmen soll zudem das komplexe Zusammenspiel von Sammlungs-, Archivierungs- und Forschungsstrategien reflektiert werden. Den Abschluss des Seminars bildet eine Exkursion nach Wien, wo die Studierenden nicht nur die tägliche Archivarbeit vor Ort kennenlernen, sondern auch die Möglichkeit haben, eigene, während des Semesters entwickelte Projekte umzusetzen.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
Manfred Karl Oehner

Modul D1 Kulturelles Feld, Kultur-, Vermittlungstheorie

1. Fachsemester. Bitte wählen Sie ein Seminar aus. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MD1-1hybrid: Bremer Tiere: Skulpturen im öffentlichen Raum – Kunstprogramme – Visuelle Kultur I
Fortsetzung im SoSe 2022

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Das Seminar befasst sich mit dem Verhältnis von öffentlichem Raum, Kunst und Kulturpolitik. Ausgehend von der „Liste der Denkmale und Standbilder der Stadt Bremen“ und dem 1973 vom Bremer Senat beschlossenen Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ geschieht dies mit dem Fokus auf Tier- und Tier-Mensch-Skulpturen, von denen die Bremer Stadtmusikanten, das Antikolonialdenkmal oder das Bismarck-Denkmal nur die bekanntesten sind. Wir begehen dazu drei Wege, die im Laufe des zweisemestrigen Prozesses zusammengeführt und in ein Vermittlungskonzept übersetzt werden sollen:
a) die Auseinandersetzung mit einschlägigen Theorien und Konzepten,
b) das Kennenlernen der konkreten Programme und Maßnahmen der Stadt Bremen und
c) die Analyse und Kontextualisierung ausgewählter Objekte. Zur Diskussion steht dabei u.a. auch die Frage nach einer spezifischen Funktion, die gerade Tier-Figuren in städtischen Räumen zukommt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes

Forschungskolloquien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1hybrid: Bild – Raum – Subjekt: Forschungskolloquium für Kunstwissenschaft und Visuelle Kultur

Colloquium

Einzeltermine:
Di 02.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 09.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 23.11.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 07.12.21 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Di 25.01.22 10:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840
Elena Zanichelli
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-Coll-2hybrid: Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Das Modul zielt darauf ab den Forschungsprozess zu reflektieren und methodologische Fragen zu diskutieren. Zudem geht es darum, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, wie Kommunikationsfähigkeit, zielorientierte Projektplanung, sowie Wissenschaftsprojekt-Management. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit