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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Soziologie und Sozialforschung, M.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene | mit Nachhaltigkeitszielen

Wahlbereich - General Studies

Der Wahlbereich umfasst drei Bereiche: General Studies Angebot des Faches Soziologie, General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 Sozialwissenschaften, General Studies Angebot anderer Fächer. Die Angebote können fei gewählt werden.

General Studies Angebot des Faches Soziologie

Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-17Lehrforschungsprojekt II (Durchführung der Projekte): Generationen und Sozialpolitik / Präsenz und online
[Teaching Research Project (Realization of Projects): Generations and Social Policy ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Im zweiten Semester der über zwei Semester angelegten Veranstaltung steht die Realisierung der im Wintersemester erarbeiteten Projekte im Vordergrund, d. h. die Vorbereitung und Durchführung des empirischen Projekts, die Auswertung sowie die Einordnung, Zusammenstellung und Verschriftlichung der Ergebnisse.Empfohlen wird, dass nur diejenigen teilnehmen, die ein solches Projekt im Semester zuvor vorbereitet haben. Der thematische Fokus der Projekte ist der Zusammenhang zwischen familialen und gesellschaftlichen Generationen, Generationenbeziehungen und Sozialpolitik.

Zu Beginn des Semesters werden wir die erarbeiteten Fragestellungen rekapitulieren. Im Laufe des Semesters sollen die geplanten Projekte zur Durchführung gebracht werden. Das schließt die Entwicklung bzw. Fertigstellung von Erhebungsinstrumenten, den Feldzugang und die Erhebung, die Datenauswertung sowie die Verschriftlichung der Ergebnisse und deren Präsentation ein. Alle Schritte von Durchführung und Auswertung werden nach Möglichkeit mit praktischen Beispielen erprobt und geübt. Am Ende werden die Ergebnisse in einem kurzen Bericht verschriftlicht und den anderen präsentiert.

Zur Einführung empfohlen: Flick, Uwe. 2009. Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Ein Überblick für BA-Studiengänge. Reinbek: Rowohlt.

Prof. Dr. Simone Scherger

Ergänzung und Vertiefung empirischer Methoden

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-FEM-2-aGrundlagen Qualitativer Sozialforschung / online
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungs-logik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory, Qualitative Inhaltsanalyse). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und verschiedenen Interpretationsverfahren gesammelt und reflektiert. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.


Möglicher CP-Erwerb:

• Regelmäßige Teilnahme und Lektüre der Basistexte
• 3 CP GS: Anfertigung von Lernprotokollen zu 4 Sitzungen
• 6 CP FEM-2: Wie für 3 CP plus schriftliche Ausarbeitung von ca. 6 Seiten


Literaturempfehlungen:

Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (Theorieorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Przyborski, Aglaja/Monika Wohlrab-Sahr (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., erweiterte Aufl. München: Oldenbourg. (Praxisorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-cKonversationsanalyse / online und Präsenz
[Conversation analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 08:00 - 12:00 SpT C4180 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Konversationsanalyse, welche soziale Interaktionen als fortwährende Prozesse der (Re-)Produktion sinnhafter sozialer Ordnung untersucht. An den Schnittstellen von Soziologie und Linguistik werden unter anderem Alltagsgespräche auf grundlegende Organisationsprinzipien, Regeln und Verfahren hin analysiert.

Die Methoden der Konversationsanalyse werden anhand von kleinen Forschungsaufträgen durch die Studierenden erprobt. Hierzu werden Aufzeichnungen von „talk-in-interactions“ detailliert transkribiert. Auf dieser Grundlage werden mögliche Untersuchungsphänomene herausgearbeitet und analysiert, die einer sinnhaften Interpretation des Handlungsgeschehens dienen können.

Hai Ha Nguyen

Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-40Soziologie trifft Psychologie (8): Beteiligung in digital vermittelter Kommunikation und Kooperation? Folgerungen für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen. / online
[Sociology meets Psychology (8): Participation in digitally mediated communication and cooperation? With conclusions for acting socially sustainably in organisations.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 17:00 - 20:00 (2 SWS)

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenund stellen einen Fahrplan bis 2030 dar. Die Weltgemeinschaft möchte erreichen, dass allen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird, natürliche Lebensgrundlagen dabei nicht zerstört werden, Armut und Hunger in jeglicher Form soll bekämpft werden, und Gesundheit, hochwertige Bildung und Gleichstellung sollen gefördert werden. Was bedeuten diese Ziele konkret auf die Ebene von Arbeitsorganisationen? Fragt im mikropolitischen Klima von Organisationen nach der Umsetzung in ein sozial nachhaltiges Handeln, so werden konkrete Probleme deutlich. Im Lichte aktuell pandemisch bedingten langzeitigen Homeoffice mit digital vermittelter Kommunikation und Kooperation gerät das gesund erhaltende Gebot der Beteiligung in Organisationen als Schlüsselthema in den Blick: Wie gelingt Beteiligung an jenen Prozessen, die Beschäftigte direkt betreffen, wenn sie nicht in der Betriebsstätte vor Ort sind? Beteiligungsansätze sind humanistisch basiert, sie entsprechen Grundbedürfnissen des Menschen, sich einzubringen, wo sie sich betroffen sehen. Entsprechende Ansätze entfalten ihre Wirkung durch Effekte, die in gruppenbezogenem Austausch und Handeln zum Tragen kommen: das Halten und Einander-Tragen in Gruppen, die Gruppenkohäsion und -kulturentwicklung, im gruppenbezogenen Denken sowie ihren Entscheidungen. Kann das auch digital vermittelt in Organisationen funktionieren?
Teilnehmende des Seminars nehmen diesbezügliche Teilthemen unter die Lupe: Im Startworkshop werden inhaltliche sowie methodische Rahmungen entwickelt sowie die Themen- und Teamfindung unterstützt. In fünf inhaltlichen Workshops werden konkrete beteiligungsrelevante Inhalte bearbeitet: 1 Ethisch-humanistische, gesetzliche und gesundheitliche Grundlagen (UN; WHO; etc.); 2 Resonanz, Weltbeziehung und Gesundheit (Rosa; Rahm et al.); 3 Lebendiges Lernen in Gruppen mit dem Ansatz der Themenzentrierten Interaktion (Cohn; Tausch); 4 Grundsätze der Organisationsentwicklung (Lewin; French & Bell); 5 Digital-divide Probleme (Hartmann 2015). Zudem werden Beteiligung versprechende digitale Tools auf ihre tatsächliche Brauchbarkeit untersucht und die damit einhergehende, sich entwickelnde Sprache thematisiert. Studierende führen ein Interview mit einem/r Praktiker*in und bringen diesbezügliche Erkenntnisse mit ein. Ein übergreifender Abschlussworkshop erlaubt eine Zusammenschau aller Erkenntnisse.
Studierende arbeiten in 4er-Teams an einem Thema, zu dem sie einen erwachsenenbildnerischen Workshop gestalten und dessen professionelle Dokumentation übernehmen. Sie erhalten in allen Schritten Beratung, Unterstützung und Feedback durch die Dozentin. Eine 30-minütige Schreibwerkstatt schließt sich an jeden Workshop an.
Seminare der General Studies Serie „Soziologie trifft Psychologie: Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen“ können einzeln oder über mehrere Semester studiert werden. Empfohlen für Studierende ab 3. Semester, offen für Studierende ab 1. Semester, offen für anderer Fachrichtungen (BA, MA). Als Trainingsseminar begrenzt auf 19 Teilnehmenden (für Chance auf Präsenzseminarteile).
2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-stündig (s.t.!), Dienstag von 17-20 Uhr. Verbindliche Anmeldung via Stud.IP; Voraussetzung: Teilnahme nur mit Kamera für digitale Seminarteile, alle Unterlagen und Kommunikation via Stud.IP.
Literatur zum Einlesen
Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174
Meyerhuber, S. (2017). CSR für sozial nachhaltiges Handeln: Psychologische Dynamik und Vulnerabilität mittlerer Führungskräfte im permanenten Organisationswandel. In Lopez, CSR und Wirtschaftspsychologie. Berlin: Springer Gabler, 135-163.
Leistungsanforderung / CP
Erarbeitung eines interaktiven Workshop zum gewählten Thema und dessen schriftliche Dokumentation in studentischen Kleingruppen (6 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-41Sociology meets Psychology (8): Participation in digitally mediated communication and cooperation? With conclusions for acting socially sustainably in organisations. / online (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie (8): Beteiligung in digital vermittelter Kommunikation und Kooperation? Folgerungen für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 20:00 (2 SWS)

The 17 Sustainable Development Goals of the United Nations 2015 are valid until 2030. The world community wants a humane life for all people. Natural resources shall be protected, poverty and hunger in all is forms should be combated. Health, high-quality education, and equality shall be promoted. What do those goals mean on the level of work and organisation? In the micro-political climate of organisations it should be asked how acting socially sustainable does look like. This becomes apparent in light of specific issues; with the pandemic-induced home office with digitally mitigated communication and cooperation, participation becomes a key question: How is participation in processes concerning specific employees possible when those are not on the premises but in their home office? Approaches of participation build specifically on effects promoted by dialogue and action in groups: the functions of holding and containment in groups, by group cohesion and –culture, va group-related thinking and decision-making. The goal of participation are based on humanistic insights, it answers to basic human needs. Participatory approaches are based on effects in groups, such as group cohesion and –culture, group thinking and decision making. How well does participation go with digitally mediated communication at work?
Participants in this seminar analyse topics of interest in this framework: In the start workshop, frames are set content-wise and methodological, also teams are founded. In five workshops students work on specific contents: 1 Ethic, humanistic, and health related foundations; 2 Resonance, world relation and health (Rosa, Rahm et al.); 3 Living learning in groups by theme-centered interaction (Cohn, Meyerhuber); 4 Basics of organisational development (Lewin; French & Bell); 5 Digital divide issues (van Dijk 2006). Digital tools promising participation will be analysed, as well as the new language emerging during the digital push. Students conduct one interview each with a practitioner, and include results in their workshop. An overall closing workshop helps to evaluate the insights gained.
Students work in a team of four on a topic. They create an adult education workshop and write a professional documentary. In all steps, the lecturer gives support, advice, and feedback. An accompanying writing-workshop of 30 minutes follows after each workshop.
All seminars of the general studies series „Sociology meets psychology: acting socially in organisations“ can be studied singular or as a set. Recommended for students in their 3rd semester, open for students from their 1st semester on, open for students from other faculties (BA, MA) and ERASMUS. As an intense training seminar, the group is limited to 19 participants (for chance of presence parts).
2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, 3 full hours (s.t.!), Tuesdays from 5p.m-8p.m.. Apply reliable via Stud.IP; participation only with mandatory use of a camera for digital parts. All materials and communication via Stud.IP.
Recommended sources
Sustainable Development Goals of the United Nations, easy explanation by BRD government: https://www.bundesregierung.de/breg-en/issues/sustainability
Meyerhuber, Sylke 2019. Theme-Centered Interaction for Educating Future Leaders Applied Social Psychology for Teaching Academics to Act Socially Sustainably in Organisations. In S. Meyerhuber, H. Reiser, M. Scharer (Eds.), Theme-centered Interaction in Higher Education. London, New York: Springer Nature, 3-56.
Performance requirements / ECTS /CP
Preparation of an interactive workshop on a specified topic, including a field exploration and a written documentary in small teams of students (6 ECTS/CP).

Dr. Sylke Meyerhuber