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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2022

Religionswissenschaft, B.A.

Modul Q Quellensprache (alter Studiengang, Studienbeginn bis SoSe 2019)

Latein/Griechisch/Hebraeisch/Hindi
Arabisch/Tuerkisch
Andere Sprachen auf Antrag
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-RQHebräisch

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Externer Ort: ZB-B 1300 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)
Mathias Rösel
SZHB 0910Arabisch (A1.1)
Arabic (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 08:30 - 12:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
SZHB 0911Arabisch (A1.2)
Arabic (A1.2)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 13:00 - 16:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
SZHB 0920Modernes Hebräisch (A1.2)
Modern Hebrew (A1.1)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Netanel Teitelbaum

General Studies: Angebote für Studierende aller Fächer des FB 09

Im General Studies Wahlpflichtbereich bietet das Angebot des FB 09 seinen Studierenden eine große Auswahl an Studienmoeglichkeiten. Diese finden Sie im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter Fachbereich 09: Kulturwissenschaften, General Studies und Schluesselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
General Studies am Fachbereich 9

Lernfeld

Fächerübergreifende GS-Veranstaltungen, Culture4all und GS-Angebote zur "Studien und- Berufsorientierung" finden Sie unter: https://bit.ly/3IXC7Dd

N. N.
09-54-GSEinführung in Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik

Seminar

Einzeltermine:
Di 17.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 17.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 18:00 SFG 0140
Do 14.07.22 10:00 - 18:00 SFG 2040
Fr 15.07.22 10:00 - 18:00 SFG 1040

Die Veranstaltung führt anhand verschiedener klassischer Denktraditionen in Begründungsmuster von Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik ein. Schwerpunktmäßig wird die theoretische Linie von Feuerbach üer Marx und Freud zu den Schriften der frühen Frankfurter Schule behandelt. Der letzte Teil schlägt einen Bogen zur Gegenwart. Fakultativ wird im WiSe 22-23 eine eintägige Exkursion zu verschiedenen atheistischen und religionskritischen Organisationen nach Berlin angeboten.

Petra Klug

Modul Rel 1.1 Einführung in die Religionswissenschaft mit Vertiefung in aktuelle Ansätze (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils im Winter- und Sommersemester eine Veranstaltung besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R1Einführung in die Religionswissenschaft - Vertiefung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aufbauend auf dem ersten Semester werden wir uns weiterhin den Fragen stellen, was Religionswissenschaft und damit die verbunden die Aufgabe von Religionswissenschaftler_innen ist? Ziel der Lehrveranstaltung ist die vertiefte Einführung in einzelne Konzepte und Themengebiete der Religionswissenschaft. Im Laufe der Veranstaltung sollen dafür rezente Perspektiven der Religionswissenschaft vorgestellt und kritisch diskutiert werden. So werden wir Texte zu den Themen „die Weltreligionen“, (Post-) Kolonialismus, Religion und Gender, Materiale Religion sowie Ansätzen zur Analyse der sog. Rückkehr der Religion in der modernen Gesellschaft (Säkularisierung, Fundamentalismus, Subjektivierung, Mediatisierung) lesen.

Lehrangebot für:
• nicht-schulischer Bachelorstudiengang Religionswissenschaft, Modul Rel 1.1 (Pf/Kf)
• General Studies im BA anderer Fächer

Leistungsnachweise
a) studienbegleitende Leistungen
  • Regelmäßige aktive (!) Teilnahme
  • Vor- und Nachbereitung der Texte und Themen (Planen Sie für das Lesen der Texte mind. 2 Stunden pro Woche ein)

b) Modulprüfung:
  • benotetes Portfolio
  • Deadline für die Abgabe des Portfolios ist der 15.09.2022

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul Rel 1.3 Einführung in die Religionswissenschaft und Religionspädagogik (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils im Winter- und Sommersemester eine Veranstaltung besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 2 Prüfungsleistungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R1/2Einführung in die Religionspädagogik

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Bei dieser ersten fachdidaktischen Veranstaltung stehen grundsätzliche Fragen zum Religionsunterricht, seiner Relevanz und seinen verschiedenen Ausprägungen im Vordergrund: Was sind grundlegende Problemstellungen beim Religionsunterricht in der Schule? Welche Formen von Religionsunterricht kommen in Deutschland vor und welche Formen und Konstellationen können wir beim Blick über den Tellerrand hinaus im europäischen Kontext wahrnehmen? Worin besteht der rechtliche Rahmen für den Unterricht im Fach „Religion“ in Bremen? Welche Konzeptionen und Methoden gibt es? Welche Einsichten und Kompetenzen sollen beim Unterricht über Religion erzielt werden? Ganz allgemein: Wie soll und kann man Religion unterrichten? Wir werden im Seminar exemplarisch an diesen Fragen arbeiten und uns dabei einführend einen Überblick verschaffen. Um die Relevanz von religionsbezogenen Problemstellungen in der Schule deutlich zu machen, werden wir mit einer kleinen Fallstudie zu einem schulischen Religionskonflikt starten.

Dr. Eva-Maria Kenngott
09-54-2-R1/3Einführung in die Religionspädagogik
Für Wiederholer

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 14:00 - 16:00 GW1 A0150
Fr 27.05.22 14:00 - 19:00
Di 31.05.22 14:00 - 16:00 SFG 1030
Fr 08.07.22 14:30 - 19:00 GW2 B2900
Di 12.07.22 14:00 - 16:00 SFG 1030
Di 19.07.22 14:00 - 16:00 SFG 1030

Bei dieser Veranstaltung handelt es ich um einen "Crash-Kurs" für Wiederholer.

Dieser Kurs findet in Blöcken statt und ist ausschließlich für Wiederholer*innen. Der erste Termin ist am 27.4. von 14 – 16 Uhr in Raum ??? .

Dr. Eva-Maria Kenngott
09-54-2-R1/4Tutorium Einführung in die Religionspädagogik
Gruppe A

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2080

Einzeltermine:
Di 21.06.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Di 05.07.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Di 12.07.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Fr 15.07.22 14:00 - 16:00 Online über Zoom
N. N.
09-54-2-R1/5Tutorium Einführung in die Religionspädagogik
Gruppe B

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 2010 SFG 0140

Einzeltermine:
Fr 15.07.22 16:00 - 18:00 SFG 1080
Fr 22.07.22 16:00 - 18:00 SFG 1080
N. N.

Modul Rel 2.1 Einführung in die Analyse religiöser Literaturen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R2Antike Mysterienkulte (Analyse religiöser Literaturen II)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Der Kurs baut auf den Analysekurs 1 auf. Exemplarisch wird in diesem zweiten Kurs anhand von Texten rund um antike Mysterienkulte (Demeter, Dionysos, et al.) erprobt, wie die Methoden Tiefen dieses Textkorpus ausloten können.

Dr. Gabriele Richter

Modul Rel 2.2 Einführung in die Analyse biblischer Literaturen mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R2/2Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SpT C4180 (2 SWS)

Exegese ist das notwendige philologische und historische Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll mit Blick auf das Neue Testament der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik (dazu: synoptischer Vergleich), Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte (dazu: Sitz im Leben), religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann.

Dr. Gabriele Richter
09-54-2-R2/3Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 03.08.22 12:00 - 14:00 Zoom
Di 23.08.22 10:00 - 12:00 Zoom

Die Exegese im Sinne einer historisch-kritischen Methode soll Studierende dazu befähigen, religiöse Literatur kulturwissenschaftlich zu analysieren und Kanonisierungsprozesse von „heiligen Texten“ – also Texten, die von den Akteuren als „heilig“ klassifiziert werden – in ihren jeweiligen Kontexten und Machtstrukturen zu untersuchen. Mit dem Fokus auf neutestamentliche Schriften werden dafür im Seminar folgende Methodenschritte vorgestellt: Textkritik, Literarkritik und synoptischer Vergleich, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Die unterschiedlichen Methodenschritte werden dabei vorgestellt sowie an verschiedenen Texten eingeübt und kritisch diskutiert. Die Arbeit erfolgt an deutschen Übersetzungen, sofern es möglich ist, wird auf den griechischen Text im Rahmen der vorhandenen Sprachkenntnisse im Seminar zurückgegriffen.

Die Veranstaltung stellt den zweiten Teil des Moduls:
a) Rel 2.2 „Literaturen der Religionen“ im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (neuer Studiengang ab WS 19/20) oder
b) M4Gym "Literaturen der Religionen" im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (alter Studiengang) dar.

Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars ist die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie die aktive Teilnahme.

Studienleistung (SL): Portfolio
Benotete Prüfungsleistung (PL): eigenständige Analyse einer neutestamentlichen Textstelle

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul Rel 2.3 Analyse außerchristlicher Literaturen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R2/4Islamische Offenbarungstexte im Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Externer Ort: Online über Zoom (2 SWS)
Mahmud El-Wereny
09-54-6-R2/5Literaturen des Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2040 (2 SWS)

Inhalt
Im Hinduismus gibt es keine für alle verbindliche „heilige Schrift“. Dennoch existiert eine Fülle an Literaturen aus verschiedenen Epochen, die rituelle Funktion haben und religiöse Vorstellungen bzw. Konzepte thematisieren. Dieses Seminar vermittelt ein Grundverständnis für die Vielfalt religiöser Gattungen im Hinduismus und zeigt anhand eines Fallbeispiels — der Bhagavadgītā — die Möglichkeiten und Herausforderungen der Interpretation. Dabei werden sowohl das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse als auch die Umstände der Rezeption und transkulturellen Aneignung reflektiert.

Lernziel
Am Ende der Lehrveranstaltung sollten Sie in der Lage sein, hinduistische Texte mithilfe einschlägiger Sekundärliteratur zu analysieren, und zwar im Hinblick auf Entstehungsgeschichte, wesentliche Aussagen, Stilmittel und ihre heutige Nutzung. Dabei behalten Sie im Blick, dass Textrezeption ein perspektivgebundener und ggf. streitbarer Prozess ist.

Methodik
Seminarform mit Input der Dozentin, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion.

Voraussetzungen
abgeschlossenes Modul Rel 2.2 — hilfreich ist außerdem die vorherige Teilnahme an der Einführung in den Hinduismus

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (DoIT!-Aufgaben).

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul Rel 2.4 Einführung in die Analyse biblischer Literaturen mit eigenständiger Vertiefung Grundschule (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R2/2Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SpT C4180 (2 SWS)

Exegese ist das notwendige philologische und historische Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll mit Blick auf das Neue Testament der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik (dazu: synoptischer Vergleich), Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte (dazu: Sitz im Leben), religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann.

Dr. Gabriele Richter
09-54-2-R2/3Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 03.08.22 12:00 - 14:00 Zoom
Di 23.08.22 10:00 - 12:00 Zoom

Die Exegese im Sinne einer historisch-kritischen Methode soll Studierende dazu befähigen, religiöse Literatur kulturwissenschaftlich zu analysieren und Kanonisierungsprozesse von „heiligen Texten“ – also Texten, die von den Akteuren als „heilig“ klassifiziert werden – in ihren jeweiligen Kontexten und Machtstrukturen zu untersuchen. Mit dem Fokus auf neutestamentliche Schriften werden dafür im Seminar folgende Methodenschritte vorgestellt: Textkritik, Literarkritik und synoptischer Vergleich, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Die unterschiedlichen Methodenschritte werden dabei vorgestellt sowie an verschiedenen Texten eingeübt und kritisch diskutiert. Die Arbeit erfolgt an deutschen Übersetzungen, sofern es möglich ist, wird auf den griechischen Text im Rahmen der vorhandenen Sprachkenntnisse im Seminar zurückgegriffen.

Die Veranstaltung stellt den zweiten Teil des Moduls:
a) Rel 2.2 „Literaturen der Religionen“ im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (neuer Studiengang ab WS 19/20) oder
b) M4Gym "Literaturen der Religionen" im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (alter Studiengang) dar.

Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars ist die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie die aktive Teilnahme.

Studienleistung (SL): Portfolio
Benotete Prüfungsleistung (PL): eigenständige Analyse einer neutestamentlichen Textstelle

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul Rel 2.5 Einführung in die Analyse biblischer Literaturen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R2/2Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SpT C4180 (2 SWS)

Exegese ist das notwendige philologische und historische Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll mit Blick auf das Neue Testament der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik (dazu: synoptischer Vergleich), Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte (dazu: Sitz im Leben), religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann.

Dr. Gabriele Richter
09-54-2-R2/3Einführung in die neutestamentliche Exegese
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 03.08.22 12:00 - 14:00 Zoom
Di 23.08.22 10:00 - 12:00 Zoom

Die Exegese im Sinne einer historisch-kritischen Methode soll Studierende dazu befähigen, religiöse Literatur kulturwissenschaftlich zu analysieren und Kanonisierungsprozesse von „heiligen Texten“ – also Texten, die von den Akteuren als „heilig“ klassifiziert werden – in ihren jeweiligen Kontexten und Machtstrukturen zu untersuchen. Mit dem Fokus auf neutestamentliche Schriften werden dafür im Seminar folgende Methodenschritte vorgestellt: Textkritik, Literarkritik und synoptischer Vergleich, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, religionsgeschichtlicher Vergleich, die Frage nach dem historischen Ort und Redaktionsgeschichte. Die unterschiedlichen Methodenschritte werden dabei vorgestellt sowie an verschiedenen Texten eingeübt und kritisch diskutiert. Die Arbeit erfolgt an deutschen Übersetzungen, sofern es möglich ist, wird auf den griechischen Text im Rahmen der vorhandenen Sprachkenntnisse im Seminar zurückgegriffen.

Die Veranstaltung stellt den zweiten Teil des Moduls:
a) Rel 2.2 „Literaturen der Religionen“ im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (neuer Studiengang ab WS 19/20) oder
b) M4Gym "Literaturen der Religionen" im BA-Studiengang Religionswissenschaft/Religionspädagogik (alter Studiengang) dar.

Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars ist die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie die aktive Teilnahme.

Studienleistung (SL): Portfolio
Benotete Prüfungsleistung (PL): eigenständige Analyse einer neutestamentlichen Textstelle

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul Rel 3.1 Einführung in drei religiöse Traditionen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie 3 Veranstaltungen besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 3 Studienleistungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R3Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Das Christentum gilt heute gemeinhin als eine der großen Weltreligionen. Dennoch lässt es die unüberschaubare Vielfalt an unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Christentums kaum zu, von einer einheitlichen Religion zu sprechen, zumal sich die verschiedenen Strömungen untereinander auch häufig gegenseitig die Zugehörigkeit zum Christentum absprechen. In der Vorlesung werden wir zunächst einen kurzen Streifzug durch das heutige globale Christentum unternehmen, dessen Zentrum sich längst auf die südliche Erdhalbkugel verlagert hat. Anschließend werden wir uns ausführlich mit der Geschichte der wichtigsten Strömungen befassen und in diesem Rahmen einen Blick auf die Genese zentraler theologischer Lehren (Christologie, Gotteslehre, Heiligung, Geisttaufe etc.) werfen, deren Kenntnis für die Beschäftigung mit dem Christentum unerlässlich ist.

Yan Ananda Suarsana
09-54-2-R3/2Einführung in den Buddhismus

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Inhalt
Diese Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die für den Buddhismus zentralen religiösen Vorstellungen und Praktiken. Dabei werden die historischen Grundlagen behandelt sowie die verschiedenen Richtungen innerhalb des Buddhismus in ihren regionalen Kontexten. Außerdem geht es um die Veränderungen, die der Buddhismus im Zuge globaler Verflechtungen erfahren hat, in und außerhalb Asiens. Welche buddhistischen Traditionen haben sich z. B. in Deutschland entwickelt? Was haben Meditations-Apps mit Buddhismus zu tun?

Lernziel
Am Ende der Lehrveranstaltung sollten Sie in der Lage sein, die wesentlichen Begriffe, Konzepte und Theorieansätze zur Analyse von heutigen religiösen Strömungen im Kontext des Buddhismus zu benennen. Sie können sich Fachliteratur erarbeiten und verfügen über ein Grundverständnis von den Möglichkeiten und Herausforderungen der religionswissenschaftlichen Forschung.

Methodik
Diese Lehrveranstaltung wird im Wesentlichen durch drei Arbeitsformen bestimmt: (1) das eigenständige Lesen und Exzerpieren von bereitgestellter Fachliteratur zur Vorbereitung eines Wochenthemas, (2) Austausch über die Texte in Kleingruppen, und (3) Input der Dozentin zur Veranschaulichung und Vertiefung dieses Themas.

Voraussetzungen
Bereitschaft, regelmäßig anspruchsvolle Fachliteratur zu lesen

Leistungsnachweis
Für die semesterbegleitende Studienleistung erhalten Sie 3 CP: Exzerpieren der Pflichtlektüre, aktive Beteiligung an der Veranstaltung, schriftliches Fazit. Diese Studienleistung gilt als anteilige Modulprüfung für die Module Rel 3.1 oder Rel 3.2.

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul Rel 3.2 Einführung in drei religiöse Traditionen mit Schwerpunkt Christentum und Islam (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie im Wintersemester die Einführung in das Christentum und im Sommersemester die Einführung in den Islam sowie eine zusätzliche frei wählbare Einführungsveranstaltung im Winter- oder Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 3 Studienleistungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R3Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Das Christentum gilt heute gemeinhin als eine der großen Weltreligionen. Dennoch lässt es die unüberschaubare Vielfalt an unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Christentums kaum zu, von einer einheitlichen Religion zu sprechen, zumal sich die verschiedenen Strömungen untereinander auch häufig gegenseitig die Zugehörigkeit zum Christentum absprechen. In der Vorlesung werden wir zunächst einen kurzen Streifzug durch das heutige globale Christentum unternehmen, dessen Zentrum sich längst auf die südliche Erdhalbkugel verlagert hat. Anschließend werden wir uns ausführlich mit der Geschichte der wichtigsten Strömungen befassen und in diesem Rahmen einen Blick auf die Genese zentraler theologischer Lehren (Christologie, Gotteslehre, Heiligung, Geisttaufe etc.) werfen, deren Kenntnis für die Beschäftigung mit dem Christentum unerlässlich ist.

Yan Ananda Suarsana
09-54-2-R3/2Einführung in den Buddhismus

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Inhalt
Diese Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die für den Buddhismus zentralen religiösen Vorstellungen und Praktiken. Dabei werden die historischen Grundlagen behandelt sowie die verschiedenen Richtungen innerhalb des Buddhismus in ihren regionalen Kontexten. Außerdem geht es um die Veränderungen, die der Buddhismus im Zuge globaler Verflechtungen erfahren hat, in und außerhalb Asiens. Welche buddhistischen Traditionen haben sich z. B. in Deutschland entwickelt? Was haben Meditations-Apps mit Buddhismus zu tun?

Lernziel
Am Ende der Lehrveranstaltung sollten Sie in der Lage sein, die wesentlichen Begriffe, Konzepte und Theorieansätze zur Analyse von heutigen religiösen Strömungen im Kontext des Buddhismus zu benennen. Sie können sich Fachliteratur erarbeiten und verfügen über ein Grundverständnis von den Möglichkeiten und Herausforderungen der religionswissenschaftlichen Forschung.

Methodik
Diese Lehrveranstaltung wird im Wesentlichen durch drei Arbeitsformen bestimmt: (1) das eigenständige Lesen und Exzerpieren von bereitgestellter Fachliteratur zur Vorbereitung eines Wochenthemas, (2) Austausch über die Texte in Kleingruppen, und (3) Input der Dozentin zur Veranschaulichung und Vertiefung dieses Themas.

Voraussetzungen
Bereitschaft, regelmäßig anspruchsvolle Fachliteratur zu lesen

Leistungsnachweis
Für die semesterbegleitende Studienleistung erhalten Sie 3 CP: Exzerpieren der Pflichtlektüre, aktive Beteiligung an der Veranstaltung, schriftliches Fazit. Diese Studienleistung gilt als anteilige Modulprüfung für die Module Rel 3.1 oder Rel 3.2.

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul Rel 3.3 Einführung in das Christentum und den Islam (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R3Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Das Christentum gilt heute gemeinhin als eine der großen Weltreligionen. Dennoch lässt es die unüberschaubare Vielfalt an unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Christentums kaum zu, von einer einheitlichen Religion zu sprechen, zumal sich die verschiedenen Strömungen untereinander auch häufig gegenseitig die Zugehörigkeit zum Christentum absprechen. In der Vorlesung werden wir zunächst einen kurzen Streifzug durch das heutige globale Christentum unternehmen, dessen Zentrum sich längst auf die südliche Erdhalbkugel verlagert hat. Anschließend werden wir uns ausführlich mit der Geschichte der wichtigsten Strömungen befassen und in diesem Rahmen einen Blick auf die Genese zentraler theologischer Lehren (Christologie, Gotteslehre, Heiligung, Geisttaufe etc.) werfen, deren Kenntnis für die Beschäftigung mit dem Christentum unerlässlich ist.

Yan Ananda Suarsana

Modul Rel 4.1 Analyse religiöser Topoi in Literaturen und Film mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine jeweils eine Veranstaltung im Sommer- und Wintersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R4Satan, Mephisto, Luzifer - rezeptionsgeschichtliche Analyse des Teufelsmotivs

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)

Welche verschiedenen Teufelskonstruktionen gibt es? Wie wird das Motiv des Teufels in unterschiedlichen literarischen Texten konstruiert und verwendet? Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit einer rezeptionsgeschichtlichen Analyse der Teufelskonstruktionen. Das Seminar beschäftigt sich mit der Darstellung und Entwicklung des Teufels in ausgewählten Texten und orientiert sich vorrangig an der Frage, wie sich die Konstruktion des Teufels bzw. des Teufelsbildes in religiösen und literarischen Texten (ausgewählte Texte aus AT, NT, Antike, Kunst des Mittelalters bis zu Romantik) vor allem im Christentum zeigt. Dabei werden unterschiedliche Rezeptionsprozesse diskutiert und verschiedene Teufelsdarstellungen analysiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Rezeption im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und der Erfassung der religions- und kulturgeschichtlichen Hintergründe.
Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre sowie Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil des Seminars.


Studienleistung:
Im Laufe des Semesters sind eine Reflexion zum Thema und ein Peer-Review sowie eine Co-Moderation (Vorbereitung von Einstiegsfragen in die gemeinsame Diskussion der Inhalte) umzusetzen.

Prüfungsleistung:
BA Profilfach (Modul 09-54-Rel 4.1) "Analyse religiöser Topoi in Literaturen und Film mit eigenständiger Vertiefung": Das Modul besteht aus 2 Veranstaltungen à 2 SWS. Modulprüfung erfolgt in der zweiten Veranstaltung des Moduls im WiSe 2022/23 (Hausarbeit).

BA Komplementärfach (Modul 09-54-Rel 4.2) "Analyse religiöser Topoi in Literaturen": Das Modul besteht aus 1 Veranstaltung à 2 SWS. Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung zum Seminarthema.

Dr. Dr. Lisa Kienzl

Modul Rel 4.2 Analyse religiöser Topoi in Literaturen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R4Satan, Mephisto, Luzifer - rezeptionsgeschichtliche Analyse des Teufelsmotivs

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)

Welche verschiedenen Teufelskonstruktionen gibt es? Wie wird das Motiv des Teufels in unterschiedlichen literarischen Texten konstruiert und verwendet? Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit einer rezeptionsgeschichtlichen Analyse der Teufelskonstruktionen. Das Seminar beschäftigt sich mit der Darstellung und Entwicklung des Teufels in ausgewählten Texten und orientiert sich vorrangig an der Frage, wie sich die Konstruktion des Teufels bzw. des Teufelsbildes in religiösen und literarischen Texten (ausgewählte Texte aus AT, NT, Antike, Kunst des Mittelalters bis zu Romantik) vor allem im Christentum zeigt. Dabei werden unterschiedliche Rezeptionsprozesse diskutiert und verschiedene Teufelsdarstellungen analysiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Rezeption im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und der Erfassung der religions- und kulturgeschichtlichen Hintergründe.
Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre sowie Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil des Seminars.


Studienleistung:
Im Laufe des Semesters sind eine Reflexion zum Thema und ein Peer-Review sowie eine Co-Moderation (Vorbereitung von Einstiegsfragen in die gemeinsame Diskussion der Inhalte) umzusetzen.

Prüfungsleistung:
BA Profilfach (Modul 09-54-Rel 4.1) "Analyse religiöser Topoi in Literaturen und Film mit eigenständiger Vertiefung": Das Modul besteht aus 2 Veranstaltungen à 2 SWS. Modulprüfung erfolgt in der zweiten Veranstaltung des Moduls im WiSe 2022/23 (Hausarbeit).

BA Komplementärfach (Modul 09-54-Rel 4.2) "Analyse religiöser Topoi in Literaturen": Das Modul besteht aus 1 Veranstaltung à 2 SWS. Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung zum Seminarthema.

Dr. Dr. Lisa Kienzl

Modul Rel 5.1 Allgemeine Christentumsgeschichte: Einführung in Methoden und Theorien der Geschichtsschreibung mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R5Methoden und Theorien der Religionsgeschichte (am Beispiel "Kirche im Dritten Reich")
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Im Alltagsverständnis sind mit „Geschichte“ in der Regel Ereignisse gemeint, die in der (zumeist fernen) Vergangenheit liegen. Dieses Verständnis unterscheidet sich je nach Ansatz zum Teil stark von wissenschaftlichen Konzeptionen von Geschichte. Während klassische Ansätze darunter die Gesamtheit der zeitlichen, sich im steten Wandel befindlichen Realität verstehen, gehen neuere Ansätze eher davon aus, dass es sich bei Geschichte um eine reine Konstruktion handelt, mit der Vergangenheit als ein Bestandteil der Gegenwart greifbar und denkbar gemacht werden soll. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen jedoch, dass sie – im Sinne einer empirischen Wissenschaft – ihre Erkenntnisse aus der Analyse historischer Quellen gewinnen, weshalb die verschiedenen Ansätze trotz ihrer konzeptuellen Vielfalt in der Regel durch eine recht einheitliche Methode verbunden sind.
Im Seminar werden wir – anhand von Beispielen aus dem Themenfeld „Kirche im Dritten Reich“ – einen Überblick über die historiographische Methodik sowie die wichtigsten klassischen und neueren theoretischen Entwürfe erarbeiten. Die Veranstaltung bildet damit den theorie- und methodenzentrierten Gegenpol zum Seminar zur Konziliengeschichte im selben Modul.

Studienleistung: Kurzreferat bzw. schriftliche Ausarbeitung einer Sitzung;
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder Quelleninterpretation

Yan Ananda Suarsana
09-54-4-R5/2Methoden und Theorien der Religionsgeschichte (am Beispiel "Kirche im Dritten Reich")
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im Alltagsverständnis sind mit „Geschichte“ in der Regel Ereignisse gemeint, die in der (zumeist fernen) Vergangenheit liegen. Dieses Verständnis unterscheidet sich je nach Ansatz zum Teil stark von wissenschaftlichen Konzeptionen von Geschichte. Während klassische Ansätze darunter die Gesamtheit der zeitlichen, sich im steten Wandel befindlichen Realität verstehen, gehen neuere Ansätze eher davon aus, dass es sich bei Geschichte um eine reine Konstruktion handelt, mit der Vergangenheit als ein Bestandteil der Gegenwart greifbar und denkbar gemacht werden soll. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen jedoch, dass sie – im Sinne einer empirischen Wissenschaft – ihre Erkenntnisse aus der Analyse historischer Quellen gewinnen, weshalb die verschiedenen Ansätze trotz ihrer konzeptuellen Vielfalt in der Regel durch eine recht einheitliche Methode verbunden sind.
Im Seminar werden wir – anhand von Beispielen aus dem Themenfeld „Kirche im Dritten Reich“ – einen Überblick über die historiographische Methodik sowie die wichtigsten klassischen und neueren theoretischen Entwürfe erarbeiten. Die Veranstaltung bildet damit den theorie- und methodenzentrierten Gegenpol zum Seminar zur Konziliengeschichte im selben Modul.

Studienleistung: Kurzreferat bzw. schriftliche Ausarbeitung einer Sitzung;
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder Quelleninterpretation

Yan Ananda Suarsana
09-54-4-R5/3Methoden und Theorien der Religionsgeschichte am Beispiel der Rhein. Mission in Niederländisch-Indien (Sumatra)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

Das heutige Indonesien ist sprachlich, ethnisch und religiös von großer Heterogenität geprägt. Mit insgesamt 10 % der Gesamtbevölkerung bilden Christen in dem islamisch geprägtem Staat – in dem sich circa 207 Millionen Menschen und damit etwa 87 % der Gesamtbevölkerung zum Islam bekennen – eine (große) Minderheit. Einen Kontrast zu dieser Verteilung bildet die Region Nordsumatras bzw. die Toba-Batak Region. Insgesamt bekennen sich so heute 85 % der Batak zum (protestantischen) Christentum – auf dem gesamten Gebiet Sumatras sind es noch 18 %. Die im Zuge der Missionierung (v. a. durch die „Rheinische Missionsgesellschaft“, kurz RMG) entstandene Batak-Kirche, die sich 1930 als selbstständige, indonesische Regionalkirche „Huria Kristen Batak Protestan“ (HKBP) formierte, ist heute mit circa 4,1 Millionen Mitgliedern die größte evangelische Kirche Indonesiens mit Gemeinden auch über die Grenzen Sumatras hinaus.

Im Seminar wird zunächst ein theoretischer sowie kontextualer Überblick erarbeitet. Danach beschäftigen sich die Student*innen individuell oder in (Klein-)Gruppenarbeit mit von ihnen gewählten/präferierten Aspekten des Themenbereichs „Rheinische Mission in Niederländisch-Indien“.

Mögliche Fragestellungen sind dabei beispielsweise:
  • Verhältnis der Kolonialregierung zur RMG
  • Ludwig Ingwer Nommensen als „Apostel der Batak“
  • Frauen und Kinder in der Mission
  • Selbstverständnis der Missionare
  • Medizin und Krankenversorgung
  • Schulwesen

Die Ergebnisse der Einzel- bzw. Gruppenarbeiten werden am Ende des Seminars in circa 20-minütigen Präsentationen vorgestellt.

Studienleitung: circa 20-minütige Vorstellung des Projektes

Prüfungsleistung:
„kleine PL“: Essay (6-8 Seiten) oder
„große PL“: Hausarbeit (10-15 Seiten)

Lara Lindhorst

Modul Rel 5.2 Allgemeine Christentumsgeschichte: Einführung in Methoden und Theorien der Geschichtsschreibung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils 1 Veranstaltung im Wintersemester und 1 Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R5Methoden und Theorien der Religionsgeschichte (am Beispiel "Kirche im Dritten Reich")
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Im Alltagsverständnis sind mit „Geschichte“ in der Regel Ereignisse gemeint, die in der (zumeist fernen) Vergangenheit liegen. Dieses Verständnis unterscheidet sich je nach Ansatz zum Teil stark von wissenschaftlichen Konzeptionen von Geschichte. Während klassische Ansätze darunter die Gesamtheit der zeitlichen, sich im steten Wandel befindlichen Realität verstehen, gehen neuere Ansätze eher davon aus, dass es sich bei Geschichte um eine reine Konstruktion handelt, mit der Vergangenheit als ein Bestandteil der Gegenwart greifbar und denkbar gemacht werden soll. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen jedoch, dass sie – im Sinne einer empirischen Wissenschaft – ihre Erkenntnisse aus der Analyse historischer Quellen gewinnen, weshalb die verschiedenen Ansätze trotz ihrer konzeptuellen Vielfalt in der Regel durch eine recht einheitliche Methode verbunden sind.
Im Seminar werden wir – anhand von Beispielen aus dem Themenfeld „Kirche im Dritten Reich“ – einen Überblick über die historiographische Methodik sowie die wichtigsten klassischen und neueren theoretischen Entwürfe erarbeiten. Die Veranstaltung bildet damit den theorie- und methodenzentrierten Gegenpol zum Seminar zur Konziliengeschichte im selben Modul.

Studienleistung: Kurzreferat bzw. schriftliche Ausarbeitung einer Sitzung;
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder Quelleninterpretation

Yan Ananda Suarsana
09-54-4-R5/2Methoden und Theorien der Religionsgeschichte (am Beispiel "Kirche im Dritten Reich")
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im Alltagsverständnis sind mit „Geschichte“ in der Regel Ereignisse gemeint, die in der (zumeist fernen) Vergangenheit liegen. Dieses Verständnis unterscheidet sich je nach Ansatz zum Teil stark von wissenschaftlichen Konzeptionen von Geschichte. Während klassische Ansätze darunter die Gesamtheit der zeitlichen, sich im steten Wandel befindlichen Realität verstehen, gehen neuere Ansätze eher davon aus, dass es sich bei Geschichte um eine reine Konstruktion handelt, mit der Vergangenheit als ein Bestandteil der Gegenwart greifbar und denkbar gemacht werden soll. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen jedoch, dass sie – im Sinne einer empirischen Wissenschaft – ihre Erkenntnisse aus der Analyse historischer Quellen gewinnen, weshalb die verschiedenen Ansätze trotz ihrer konzeptuellen Vielfalt in der Regel durch eine recht einheitliche Methode verbunden sind.
Im Seminar werden wir – anhand von Beispielen aus dem Themenfeld „Kirche im Dritten Reich“ – einen Überblick über die historiographische Methodik sowie die wichtigsten klassischen und neueren theoretischen Entwürfe erarbeiten. Die Veranstaltung bildet damit den theorie- und methodenzentrierten Gegenpol zum Seminar zur Konziliengeschichte im selben Modul.

Studienleistung: Kurzreferat bzw. schriftliche Ausarbeitung einer Sitzung;
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder Quelleninterpretation

Yan Ananda Suarsana
09-54-4-R5/3Methoden und Theorien der Religionsgeschichte am Beispiel der Rhein. Mission in Niederländisch-Indien (Sumatra)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

Das heutige Indonesien ist sprachlich, ethnisch und religiös von großer Heterogenität geprägt. Mit insgesamt 10 % der Gesamtbevölkerung bilden Christen in dem islamisch geprägtem Staat – in dem sich circa 207 Millionen Menschen und damit etwa 87 % der Gesamtbevölkerung zum Islam bekennen – eine (große) Minderheit. Einen Kontrast zu dieser Verteilung bildet die Region Nordsumatras bzw. die Toba-Batak Region. Insgesamt bekennen sich so heute 85 % der Batak zum (protestantischen) Christentum – auf dem gesamten Gebiet Sumatras sind es noch 18 %. Die im Zuge der Missionierung (v. a. durch die „Rheinische Missionsgesellschaft“, kurz RMG) entstandene Batak-Kirche, die sich 1930 als selbstständige, indonesische Regionalkirche „Huria Kristen Batak Protestan“ (HKBP) formierte, ist heute mit circa 4,1 Millionen Mitgliedern die größte evangelische Kirche Indonesiens mit Gemeinden auch über die Grenzen Sumatras hinaus.

Im Seminar wird zunächst ein theoretischer sowie kontextualer Überblick erarbeitet. Danach beschäftigen sich die Student*innen individuell oder in (Klein-)Gruppenarbeit mit von ihnen gewählten/präferierten Aspekten des Themenbereichs „Rheinische Mission in Niederländisch-Indien“.

Mögliche Fragestellungen sind dabei beispielsweise:
  • Verhältnis der Kolonialregierung zur RMG
  • Ludwig Ingwer Nommensen als „Apostel der Batak“
  • Frauen und Kinder in der Mission
  • Selbstverständnis der Missionare
  • Medizin und Krankenversorgung
  • Schulwesen

Die Ergebnisse der Einzel- bzw. Gruppenarbeiten werden am Ende des Seminars in circa 20-minütigen Präsentationen vorgestellt.

Studienleitung: circa 20-minütige Vorstellung des Projektes

Prüfungsleistung:
„kleine PL“: Essay (6-8 Seiten) oder
„große PL“: Hausarbeit (10-15 Seiten)

Lara Lindhorst

Modul Rel 6.1 Methoden der qualitativen Religionsforschung mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R6Empirische Religionsforschung II: Gesundheitspraktiken im Kontext von Religion

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)

In diesem zweisemestrigen Seminar beschäftigen wir uns mit spätmodernen Optimierungspraktiken und Gesundheitsdiskursen im Kontext von Religion. Grundlegend dafür ist die Beobachtung, dass zeitgenössische Gesellschaften durch die Ausbreitung therapeutischer Diskurse geprägt sind. Demnach gibt es gesellschaftliche Vorstellungen von Glück, Erfolg und Selbstverwirklichung, die spätmoderne Individuen beeinflussen. Durch Techniken wie z.B. Meditation, Achtsamkeit und Yoga, aber auch technische Vermessungen in Form von z.B. Fitnesstrackern und Apps versuchen soziale Akteur*innen diese Ziele zu erreichen. Diese Prozesse haben Einfluss auf Lebensstile und Alltagspraktiken und sind in religiösen Umgebungen mit religiösen Praktiken und Vorstellungen von Heilung verbunden.
Nachdem wir uns im ersten Semester mit den Grundlagen der qualitativen Forschung, sowie der Interviewführung beschäftigt haben, liegt der Schwerpunkt im zweiten Semester auf den Auswertungsverfahren. Dabei orientieren wir uns an der Methodologie der Grounded Theory und fokussieren besonders das Kodieren in der GTM sowie die Ergebnisdarstellung.
Ziel der Veranstaltung ist die Einführung in die qualitative Sozialforschung. Die Teilnehmenden sollen am Ende der zweisemestrigen Veranstaltung ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt haben und in der Lage sein, eine geeignete, empirische Fragestellung zu entwickeln und zu beantworten. Im zweiten Semester besteht das Ziel im Erlernen von Auswertungsmethoden und der Präsentation der Ergebnisse.

Studienbegleitende Leistung: Regelmäßiges Arbeiten am eigenen Forschungsprojekt und am Auswertungsprozess in Kleingruppen; Voraussetzung für die Teilnahme am Sommersemester ist, dass ein Interviewtranskript vorliegt

Modulprüfung: Abgabe einer empirischen Studienarbeit (15-20 Seiten + Anhang) (9CP), Abgabe eines Portfolios mit Forschungsbericht (ca. 8 Seiten + Anhang) (6CP)

Rosa Lütge
09-54-4-R6/2Empirische Religionsforschung II: Krise und Sinnbildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Inhalt
Dies ist die Fortsetzung einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung zu den überwiegend qualitativen Methoden der empirischen Religionsforschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich religiöse Vorstellungen und Praktiken im Zusammenhang mit der Coronakrise untersuchen lassen und welche Herausforderungen damit einhergehen.

In diesem Semester geht es um die Aufzeichnung und Aufbereitung von Daten, um Formen der Codierung, spezifische Auswertungsverfahren (insb. Grounded Theory), das Verknüpfen von empirischen Daten und Theorie, sowie um Aspekte der Ergebnisdarstellung (Ethnografie).

Lernziel
Am Ende dieser zweisemestrigen Veranstaltung sollten Sie in der Lage sein, eine empirisch verifizierbare Forschungsidee auszuarbeiten, ausgewählte Verfahren der sozialwissenschaft-lichen Datenerhebung und Datenanalyse anzuwenden, sowie Herausforderungen abzuschätzen, die mit einem solchen Forschungsprozess einhergehen.

Methodik
Maßgeblich für die erfolgreiche Teilnahme ist die eigenständige Durchführung einer kleinen Feldstudie (Forschendes Lernen).

Voraussetzungen
An dieser Lehrveranstaltung können nur Studierende teilnehmen, die den ersten Teil erfolgreich abgeschlossen und mind. ein Interview geführt haben. Die entsprechende Tonaufnahme (mind. 30 Minuten, z. B. als mp3-Datei) muss bis 21.4.22 vorliegen.

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen. Die Modulprüfung besteht entweder aus einer 15-20seitigen Hausarbeit (Modul Rel 6.1) oder einem 5seitigen Forschungsbericht (Modul Rel 6.2), jeweils mit Anhang.

Seminarplan, Literaturhinweise und Pflichtlektüre finden Sie auf stud.IP.

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-4-R6/3Empirische Religionsforschung II: Religiöses Feld in Brasilien

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SpT C4180 (2 SWS)

Das Seminar „Empirische Religionsforschung II“ entspricht dem zweiten Teil des Moduls 6. Der Besuch des Seminars setzt die erfolgreiche Teilnahme am Seminar „Empirische Religionsforschung I“, d. h. das Erfüllen der studienbegleitenden Leistungen, voraus. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass vor Beginn des Sommersemesters ein Interview geführt und transkribiert wurde.

Ziel des zweiten Semesters ist es, das geführte Interview zu analysieren. Hierzu wird die Grounded Theory nach Glaser/Strauss eingeübt. Die Studierenden entwickeln die Fähigkeit zur Analyse der selbst geführten Interviews und fertigen schließlich als Prüfungsleistung eine Analyse an. Diese Vorgehensweise einmal durchlaufen zu haben, kann bei künftigen Projekten wie der BA-Arbeit von großem Nutzen sein.

Wie im ersten Semester wird das übergeordnete Thema das "Religiöse Feld in Brasilien" sein. Entsprechend vertiefen wir Ansätze zur Mehrfachzugehörigkeit und religiöser Dynamik, Pfingstkirchen und afrobrasilianischen Religionen, sowie zu protestantischen und katholischen Kirchen. Sollte noch Zeit übrig sein, ist es möglich, weitere Einblicke in die qualitative Forschung, wie etwa die Methode der Teilnehmenden-Beobachtung, zu erhalten.

Zielgruppe:
  • Bachelor Religionswissenschaft Modul 6 in den verschiedenen Varianten (PF, KF,
Gym/OS)

Technika:
Vor der ersten Sitzung wird um eine Anmeldung auf Studip gebeten.
Es sollte vor Seminarbeginn ein Interview erhoben und transkribiert sein.

Studienbegleitende Leistungen:
Regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen, vorbereitende Lektüre,
Analyse von 1-2 Interviews, regelmäßige Präsentation des eigenen Projekts

Modulprüfung:
15. September 2022: Abgabe der empirischen Studienarbeit (klein oder groß)

Thorsten Wettich

Modul Rel 6.2 Methoden der qualitativen Religionsforschung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R6Empirische Religionsforschung II: Gesundheitspraktiken im Kontext von Religion

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)

In diesem zweisemestrigen Seminar beschäftigen wir uns mit spätmodernen Optimierungspraktiken und Gesundheitsdiskursen im Kontext von Religion. Grundlegend dafür ist die Beobachtung, dass zeitgenössische Gesellschaften durch die Ausbreitung therapeutischer Diskurse geprägt sind. Demnach gibt es gesellschaftliche Vorstellungen von Glück, Erfolg und Selbstverwirklichung, die spätmoderne Individuen beeinflussen. Durch Techniken wie z.B. Meditation, Achtsamkeit und Yoga, aber auch technische Vermessungen in Form von z.B. Fitnesstrackern und Apps versuchen soziale Akteur*innen diese Ziele zu erreichen. Diese Prozesse haben Einfluss auf Lebensstile und Alltagspraktiken und sind in religiösen Umgebungen mit religiösen Praktiken und Vorstellungen von Heilung verbunden.
Nachdem wir uns im ersten Semester mit den Grundlagen der qualitativen Forschung, sowie der Interviewführung beschäftigt haben, liegt der Schwerpunkt im zweiten Semester auf den Auswertungsverfahren. Dabei orientieren wir uns an der Methodologie der Grounded Theory und fokussieren besonders das Kodieren in der GTM sowie die Ergebnisdarstellung.
Ziel der Veranstaltung ist die Einführung in die qualitative Sozialforschung. Die Teilnehmenden sollen am Ende der zweisemestrigen Veranstaltung ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt haben und in der Lage sein, eine geeignete, empirische Fragestellung zu entwickeln und zu beantworten. Im zweiten Semester besteht das Ziel im Erlernen von Auswertungsmethoden und der Präsentation der Ergebnisse.

Studienbegleitende Leistung: Regelmäßiges Arbeiten am eigenen Forschungsprojekt und am Auswertungsprozess in Kleingruppen; Voraussetzung für die Teilnahme am Sommersemester ist, dass ein Interviewtranskript vorliegt

Modulprüfung: Abgabe einer empirischen Studienarbeit (15-20 Seiten + Anhang) (9CP), Abgabe eines Portfolios mit Forschungsbericht (ca. 8 Seiten + Anhang) (6CP)

Rosa Lütge
09-54-4-R6/2Empirische Religionsforschung II: Krise und Sinnbildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Inhalt
Dies ist die Fortsetzung einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung zu den überwiegend qualitativen Methoden der empirischen Religionsforschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich religiöse Vorstellungen und Praktiken im Zusammenhang mit der Coronakrise untersuchen lassen und welche Herausforderungen damit einhergehen.

In diesem Semester geht es um die Aufzeichnung und Aufbereitung von Daten, um Formen der Codierung, spezifische Auswertungsverfahren (insb. Grounded Theory), das Verknüpfen von empirischen Daten und Theorie, sowie um Aspekte der Ergebnisdarstellung (Ethnografie).

Lernziel
Am Ende dieser zweisemestrigen Veranstaltung sollten Sie in der Lage sein, eine empirisch verifizierbare Forschungsidee auszuarbeiten, ausgewählte Verfahren der sozialwissenschaft-lichen Datenerhebung und Datenanalyse anzuwenden, sowie Herausforderungen abzuschätzen, die mit einem solchen Forschungsprozess einhergehen.

Methodik
Maßgeblich für die erfolgreiche Teilnahme ist die eigenständige Durchführung einer kleinen Feldstudie (Forschendes Lernen).

Voraussetzungen
An dieser Lehrveranstaltung können nur Studierende teilnehmen, die den ersten Teil erfolgreich abgeschlossen und mind. ein Interview geführt haben. Die entsprechende Tonaufnahme (mind. 30 Minuten, z. B. als mp3-Datei) muss bis 21.4.22 vorliegen.

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen. Die Modulprüfung besteht entweder aus einer 15-20seitigen Hausarbeit (Modul Rel 6.1) oder einem 5seitigen Forschungsbericht (Modul Rel 6.2), jeweils mit Anhang.

Seminarplan, Literaturhinweise und Pflichtlektüre finden Sie auf stud.IP.

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-4-R6/3Empirische Religionsforschung II: Religiöses Feld in Brasilien

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SpT C4180 (2 SWS)

Das Seminar „Empirische Religionsforschung II“ entspricht dem zweiten Teil des Moduls 6. Der Besuch des Seminars setzt die erfolgreiche Teilnahme am Seminar „Empirische Religionsforschung I“, d. h. das Erfüllen der studienbegleitenden Leistungen, voraus. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass vor Beginn des Sommersemesters ein Interview geführt und transkribiert wurde.

Ziel des zweiten Semesters ist es, das geführte Interview zu analysieren. Hierzu wird die Grounded Theory nach Glaser/Strauss eingeübt. Die Studierenden entwickeln die Fähigkeit zur Analyse der selbst geführten Interviews und fertigen schließlich als Prüfungsleistung eine Analyse an. Diese Vorgehensweise einmal durchlaufen zu haben, kann bei künftigen Projekten wie der BA-Arbeit von großem Nutzen sein.

Wie im ersten Semester wird das übergeordnete Thema das "Religiöse Feld in Brasilien" sein. Entsprechend vertiefen wir Ansätze zur Mehrfachzugehörigkeit und religiöser Dynamik, Pfingstkirchen und afrobrasilianischen Religionen, sowie zu protestantischen und katholischen Kirchen. Sollte noch Zeit übrig sein, ist es möglich, weitere Einblicke in die qualitative Forschung, wie etwa die Methode der Teilnehmenden-Beobachtung, zu erhalten.

Zielgruppe:
  • Bachelor Religionswissenschaft Modul 6 in den verschiedenen Varianten (PF, KF,
Gym/OS)

Technika:
Vor der ersten Sitzung wird um eine Anmeldung auf Studip gebeten.
Es sollte vor Seminarbeginn ein Interview erhoben und transkribiert sein.

Studienbegleitende Leistungen:
Regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen, vorbereitende Lektüre,
Analyse von 1-2 Interviews, regelmäßige Präsentation des eigenen Projekts

Modulprüfung:
15. September 2022: Abgabe der empirischen Studienarbeit (klein oder groß)

Thorsten Wettich

Modul Rel 7.1 Religion, Bildung und Gesellschaft: Theorien und Analysen mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R7Geraubt oder gerettet? Zum musealen Umgang mit religiösen Objekten anhand der Sammlung aus Togo von Carl Spieß.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 09:00 - 17:00 Übersee-Museum
Fr 24.06.22 09:00 - 17:00 Übersee-Museum

Der Bremer Missionar Carl Spieß hat zwischen 1892-1914 für die Norddeutsche Missionsgesellschaft im „Schutzgebiet Deutsch-Togoland“ gearbeitet. Für das Museum seiner Heimatstadt, das heutige Übersee-Museum, trug er zahlreiche religiöse Objekte zusammen. Ein Teil dieser Sammlung ist heute im Schaumagazin zu sehen, ein weiterer in der Dauerausstellung präsentiert. Die meisten Objekte sind jedoch im Magazin und somit für die Allgemeinheit nicht zugänglich.

In diesem Kurs soll anhand dieser Sammlung der Umgang mit religiösen Objekten in allen Bereichen der Museumsarbeit ausführlich diskutiert werden. Die Objekte sind dabei nicht nur als religiöse Objekte zu betrachten, sie stehen auch im Spannungsfeld der Kolonialzeit und der postkolonialen Aufarbeitung. Wie sieht eine solche Aufarbeitung aus? Hat Carl Spieß die Dinge geraubt? Wie ist die Provenienz der Sammlung im Spiegel der Kolonialzeit einzuschätzen? Bedarf es eines besonderen Umgangs mit diesen religiösen Dingen? Wird die Präsentation in den Ausstellungen den religiösen Gegenständen gerecht? Wie werden sie in die Bildungsarbeit einbezogen? Wie ist die weitere Perspektive im musealen Umgang mit der Sammlung? Ist Restitution ein Thema?

Der Kurs gliedert sich in theoretische Teile und praktische, konkrete Übungen. Als Grundlage erfolgt eine Einführung in die Museumsarbeit mit den Aufgabengebieten Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Ein besonderer Blick wird hier auch auf Religion im Museum geworfen. Weiterhin wird die Sammlung von Carl Spieß vorgestellt. Auf dieser Basis wird dann zum Kontext der Sammlung, den Verflechtungen der Akteure, den Perspektiven und weiteren bereits oben genannten Themen gearbeitet. Gerne möchte ich hier eine Schwerpunktbildung an Hand der Interessen der am Kurs Beteiligten anbieten.

Der Kurs wird in zwei Formaten stattfinden: Einerseits wird es Termine am Freitag von 10-12 Uhr geben. Thematisch sinnvoll ist aber auch die Durchführung von zwei Blocktagen. Deren Datum wird in der ersten Kursstunde festgelegt. Neben der Universität Bremen, wird auch das Übersee-Museum ein Kursort sein.

Silke Seybold

Modul Rel 7.2 Religion, Bildung und Gesellschaft: Theorien und Analysen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R7Geraubt oder gerettet? Zum musealen Umgang mit religiösen Objekten anhand der Sammlung aus Togo von Carl Spieß.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 09:00 - 17:00 Übersee-Museum
Fr 24.06.22 09:00 - 17:00 Übersee-Museum

Der Bremer Missionar Carl Spieß hat zwischen 1892-1914 für die Norddeutsche Missionsgesellschaft im „Schutzgebiet Deutsch-Togoland“ gearbeitet. Für das Museum seiner Heimatstadt, das heutige Übersee-Museum, trug er zahlreiche religiöse Objekte zusammen. Ein Teil dieser Sammlung ist heute im Schaumagazin zu sehen, ein weiterer in der Dauerausstellung präsentiert. Die meisten Objekte sind jedoch im Magazin und somit für die Allgemeinheit nicht zugänglich.

In diesem Kurs soll anhand dieser Sammlung der Umgang mit religiösen Objekten in allen Bereichen der Museumsarbeit ausführlich diskutiert werden. Die Objekte sind dabei nicht nur als religiöse Objekte zu betrachten, sie stehen auch im Spannungsfeld der Kolonialzeit und der postkolonialen Aufarbeitung. Wie sieht eine solche Aufarbeitung aus? Hat Carl Spieß die Dinge geraubt? Wie ist die Provenienz der Sammlung im Spiegel der Kolonialzeit einzuschätzen? Bedarf es eines besonderen Umgangs mit diesen religiösen Dingen? Wird die Präsentation in den Ausstellungen den religiösen Gegenständen gerecht? Wie werden sie in die Bildungsarbeit einbezogen? Wie ist die weitere Perspektive im musealen Umgang mit der Sammlung? Ist Restitution ein Thema?

Der Kurs gliedert sich in theoretische Teile und praktische, konkrete Übungen. Als Grundlage erfolgt eine Einführung in die Museumsarbeit mit den Aufgabengebieten Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Ein besonderer Blick wird hier auch auf Religion im Museum geworfen. Weiterhin wird die Sammlung von Carl Spieß vorgestellt. Auf dieser Basis wird dann zum Kontext der Sammlung, den Verflechtungen der Akteure, den Perspektiven und weiteren bereits oben genannten Themen gearbeitet. Gerne möchte ich hier eine Schwerpunktbildung an Hand der Interessen der am Kurs Beteiligten anbieten.

Der Kurs wird in zwei Formaten stattfinden: Einerseits wird es Termine am Freitag von 10-12 Uhr geben. Thematisch sinnvoll ist aber auch die Durchführung von zwei Blocktagen. Deren Datum wird in der ersten Kursstunde festgelegt. Neben der Universität Bremen, wird auch das Übersee-Museum ein Kursort sein.

Silke Seybold

Modul Rel 7.3 Schulische Bildung, Religion und Gesellschaft: Theorien und Analysen mit eigenständiger Vertiefung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R7/2Schüler*innenvorstellungen im Religionsunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Bildungsprozesse starten nicht voraussetzungslos, sondern docken an den Alltagsvorstellungen der Schüler*innen oder der Studierenden an. Die lebensweltlichen Vorstellungen sind der Ausgangspunkt von Lernprozessen, manchmal blockieren sie sie auch. Deswegen ist es so wichtig, sie zu eruieren. Über einen längeren Zeitraum standen die Entwicklungsprozesse, die Kinder und Jugendliche generell durchlaufen, im Fokus der Forschung. So wurden verschiedene Konzepte, z.B. Weltbilder oder Gottesvorstellungen, untersucht, die im religiösen Denken von Schüler*innen eine Rolle spielen. Diese entwicklungspsychologische Forschung geriet stark in die Kritik und wird augenblicklich von der sog. Präkonzeptforschung abgelöst. Im Seminar werden wir uns mit unterschiedlichen Paradigmen beschäftigen mit dem Ziel, mehr über die Denkweisen von Kindern und Jugendlichen zu erfahren.

Dr. Eva-Maria Kenngott

Modul Rel 7.4 Schulische Bildung, Religion und Gesellschaft: Theorien und Analysen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-R7/2Schüler*innenvorstellungen im Religionsunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Bildungsprozesse starten nicht voraussetzungslos, sondern docken an den Alltagsvorstellungen der Schüler*innen oder der Studierenden an. Die lebensweltlichen Vorstellungen sind der Ausgangspunkt von Lernprozessen, manchmal blockieren sie sie auch. Deswegen ist es so wichtig, sie zu eruieren. Über einen längeren Zeitraum standen die Entwicklungsprozesse, die Kinder und Jugendliche generell durchlaufen, im Fokus der Forschung. So wurden verschiedene Konzepte, z.B. Weltbilder oder Gottesvorstellungen, untersucht, die im religiösen Denken von Schüler*innen eine Rolle spielen. Diese entwicklungspsychologische Forschung geriet stark in die Kritik und wird augenblicklich von der sog. Präkonzeptforschung abgelöst. Im Seminar werden wir uns mit unterschiedlichen Paradigmen beschäftigen mit dem Ziel, mehr über die Denkweisen von Kindern und Jugendlichen zu erfahren.

Dr. Eva-Maria Kenngott

Modul Rel 8.2 Globale Religionsgeschichte: Spezialisierung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R8Religion(en) in Indien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

„[E]uropäischen Darstellungen der Religionen Indiens [stand] zu Beginn des 18. Jahrhunderts keine eigene Bezeichnung für das, was ihnen begegnet ist, zur Verfügung.“ (Nehring, 2012: 111)
Anders gesagt: die Annahme, dass es „Religionen“ in Indien gebe und dementsprechende Selbstpositionierungen sind nicht selbstverständlich. Ihr Aufkommen kann historisch gezeigt werden. Allerdings handelt es sich dabei nicht bloß um die „Benennung“ von Traditionen, die eben schon da sind, sondern um ein massives Transformationsgeschehen, das sich vor allem im 18. und 19. Jahrhundert abspielte und bis heute entscheidende Weichen stellte. Bei der Herausbildung entsprechender Beschreibungsmöglichkeiten „fremder Kulturen“ war der, in der Regel von einem Machtgefälle (Kolonialismus) geprägte Kontakt. Seit wann „hat“ Indien eigentlich eine Religionsgeschichte? So natürlich, fast überflüssig diese Frage erscheinen mag – sie ist es also nicht.
Wir werden im Seminar nach einer kleinen Einführung und dem allgemeinen Kontext vor allem den entscheidenden Weichenstellungen im 19. Jahrhundert nachgehen. Von diesen ausgehend schauen wir uns an, wie verschiedene „große“ Traditionen Indiens als „Religionen“ entdeckt wurden und sich als solche positionierten – und wie vor allem der Islam vor dem kolonialen Hintergrund und nationalistischen Bestrebungen ausgeschlossen wurde.

Studienbegleitende Leistung (für 3 CP, Modul 8.2):
• vorbereitende Lektüre, Diskussion und Gruppenarbeit
• kleinere DoIts und Aufgaben
• für benoteten Schein (Modul 8.1): Essay.

Ulrich Harlass

Modul Rel 9.2 Analyse religiöser Gegenwartskultur in digitalen Medien: Spezialisierung (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R9Verschwörungstheorien in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00
Di 11.10.22 09:00 - 18:00

Am 6. Januar 2021 wurde das Kapitol der Vereinigten Staaten gestürmt, um die Niederlage von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2020 rückgängig zu machen. Viele seiner Anhänger waren auch Unterstützer von QAnon – einer Gruppe, die in den letzten Jahren mit Anschuldigungen gegen eine sogenannte (politische) Elite bezüglich Satanismus, Pizzagate, G5 oder organisiertem Kindesmissbrauch bekannt wurde.

Doch was genau sind Verschwörungstheorien? Sind es Theorien, Mythen oder Erzählungen? In welchem Verhältnis stehen sie zu sogenannten Fake News? Und sind digitale Medien für ihre Popularität verantwortlich? Im Seminar werden zunächst bestehende Konzepte zur Definition und Problematisierung dieses Phänomens diskutiert.

In einem zweiten Schritt soll die Vermittlung medienanalytischer Methoden (Filmanalyse, Internetanalysen usw.) im Vordergrund stehen. Als Anwendungsbeispiel sollen dafür rezente Verschwörungstheorien behandelt werden. Anhand einer kleinen Lehrforschung (Fernsehnachrichten, Blogs, YouTube-Videos, Twitter usw.) sollen die Studierenden die erlernten Analysemethoden einüben und kritisch nachvollziehen. Abhängig von den frei wählbaren Lehrforschungen werden unterschiedliche Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt und im Seminar eingeübt. Dafür sollte bereits zu Beginn des Semesters feststehen, welches Medienmaterial (und daraus resultierend auch welche Methoden) für die einzelne Lehrforschung Gegenstand der Lehrforschung sein soll. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-R9/2"Nicht ohne mein Handy!" Religiöse Apps in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SpT C1040

Religion und digitale Medien sind nicht nur seit der weltweiten Corona-Pandemie eng miteinander verschränkt. Religiöse Institutionen und Gruppierungen entwickeln Apps für die Vermittlung von Inhalten, aber auch religiöse Individuen verwenden Apps in ihrem Alltag. Insbesondere spirituelle und religiöse Apps bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Aushandlung religiöser Inhalte aber auch der Vernetzung innerhalb von Gemeinschaften.

Im Vordergrund des Seminars steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen religiösen Apps und den damit verbundenen Themen in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung. Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Dabei werden grundlegende medienanalytische Methoden bearbeitet und anhand der selbstgewählten Beispiele im Seminar eingeübt.

Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums die Ergebnisse der eigenen untersuchten Beispiele präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung

Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Bodil Stelter

Modul Rel 10.2 Sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien und ihre religionswissenschaftlichen Anwendungsfelder (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie eine Veranstaltung im Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 1 Studienleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R10Religion und Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

In der heutigen Zeit scheinen sich Zeit und Raum zu verdichten: Die Globalisierung hat mit ihren internationalen Menschen- und Warenströmen, transnational agierenden Konzernen und der Vernetzung durch neue Medien eine Situation hervorgebracht, in welcher sich mehr Menschen als je zuvor mehr mögliche Lebensentwürfe als je zuvor vorstellen können. Die gesteigerte Mobilität, die sich aus vereinfachten Transportwegen ergeben hat und als möglicher Lebensentwurf für immer mehr Menschen infrage kommt, hat auch Auswirkungen auf die Religion.

Einerseits erscheint Religion als kultureller Aspekt im Zusammenhang von Migration als eine Art Anker, ein Identitätsmarker, der in neuer Umgebung Vertrautes erhält. Bei näherem Hinsehen verändert sich jedoch Religion im Zusammenhang von Migration und was in der neuen Umgebung entsteht, unterscheidet sich von den Gebräuchen und Vorstellungen im Herkunftsgebiet.

Daneben ist aber Religion auch ein bedeutender push- wie auch pull-Faktor, der Migration überhaupt erst antreibt. Entsprechend nimmt nicht nur Migration auf Religion Einfluss, sondern auch umgekehrt. In diesem weiten Feld sind in der Religionswissenschaft und angrenzenden Disziplinen Ansätze wie Transnationalität, Diaspora, Hybridität, reaktive Religiosität usw. anhand diverser empirischer Beispiele diskutiert worden. Das Seminar wird hierbei einige ausgewählte Aspekte beleuchten, um Hinsichten auf den Zusammenhang von Religion und Migration zu eröffnen, die sowohl für weiterreichende Theoriediskussionen als auch die Untersuchung konkreter Beispiele aufschlussreich sein können.

Zielgruppe:
  • Bachelor Religionswissenschaft Modul 10.2
  • General Studies uniweit
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Religionswissenschaftsstudierende werden bevorzugt aufgenommen.

Technika:
Vor der ersten Sitzung wird um eine Anmeldung auf Studip gebeten.

Studienbegleitende Leistungen:
Regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen, vorbereitende Lektüre, eigener Beitrag in Form eines inhaltlichen Inputs.

Modulprüfung:
Das Seminar schließt mit einer unbenoteten studienbegleitenden Leistung ab.

Thorsten Wettich

Modul Rel 12.2 Bachelorarbeit Gymnasium/Oberschule (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R12Bachelor-Abschluss-Seminar

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (1 SWS)
Ulrich Harlass

Modul Rel 12.1 Bachelorarbeit (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R12Bachelor-Abschluss-Seminar

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (1 SWS)
Ulrich Harlass

Modul Rel 12.3 Bachelorarbeit Grundschule (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-R12Bachelor-Abschluss-Seminar

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (1 SWS)
Ulrich Harlass

Modul GS1 Wissenschaftliche Schlüsselqualifikationen (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-GS1Summer School: Die Erstellung von kulturwissenschaftlichen Erklärvideos

Seminar

Einzeltermine:
Sa 25.06.22 10:00 - 16:00 GW2 B2880
So 26.06.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
So 10.07.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
Samira Ghozzi, M.A.

Modul Rel Q Quellensprache (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-RQHebräisch

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Externer Ort: ZB-B 1300 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)
Mathias Rösel
09-54-2-RQ/2Hebräisch-Lektürekurs

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 Externer Ort: ZB-B 1300 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)
Mathias Rösel
SZHB 0920Modernes Hebräisch (A1.2)
Modern Hebrew (A1.1)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Netanel Teitelbaum
SZHB 0931Chinesisch (A1.2)
Chinese (A1.2)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Jin Zhang
SZHB 0932Chinesisch (A2.1)
Chinese (A2.1)
Eingangsniveau: A1.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Jin Zhang
SZHB 0933Chinesisch (A2.2)
Chinese (A2.2)
Eingangsniveau: A2.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Yue Liu
SZHB 0934Chinesisch (B1.2)
Chinese (B1.2)
Eingangsniveau: B1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Yue Liu
SZHB 0935Intensivkurs Einführung in die Sprache und Kultur Chinas (A1.1)
Intensive Course: Introduction into Language and Culture of China (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 26.09.22 - Di 27.09.22 (Mo, Di) 09:30 - 15:00 GW2 A4290 (FZHB )
Mi 28.09.22 09:30 - 15:00 GW2 3. Ebene Foyer (Foyer)
Do 29.09.22 - Fr 30.09.22 (Do, Fr) 09:30 - 15:00 GW2 A4290 (FZHB )


N. N.
SZHB 0990ONLINE: Türkisch als Fremdsprache (A1.1)
Turkish (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 21:00 Externer Ort: Onlinekurs (2 SWS)
wöchentlich Do 18:00 - 21:00 (2 SWS)


Ahmet Arslan
SZHB 0991ONLINE: Türkisch als Fremdsprache (A1.2) - fällt aus!
Turkish (A2.1)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 21:00 Externer Ort: Onlinekurs (4 SWS)


N. N.
SZHB 0992ONLINE: Türkisch als Fremdsprache (A2.2) - fällt aus!
Turkish (A2.1)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 19:30 Externer Ort: Onlinekurs (2 SWS)


N. N.

Modul GS2 Praktikum (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für das Modul GS2 Praktikum müssen beide Veranstaltungen besucht werden!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-RGS2Religionswissenschaftler*innen im Beruf

Blockeinheit

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 10:00 - 14:00 Online über Zoom

Diese Veranstaltung dient der beruflichen Orientierung von Studierenden im BA Religionswissenschaft. Sie ist für Studierende ab dem 2. Fachsemester gedacht (und obligatorisch) und kann gern mehrfach besucht werden.

Die Veranstaltung besteht aus zwei Vorträgen von externen Referent*innen, die Einblick in ihre Berufspraxis geben und damit zeigen, in welchen Berufsfeldern Religionswissenschaftler*innen tätig sind und wie sich ihr Einstieg in den Beruf gestaltete. Angaben zu den aktuellen Vortragsthemen finden Sie zeitnah auf der Homepage des Instituts.
Anschließend berichten Studierende von ihren erfolgreich absolvierten Berufspraktika und geben so Einblick in weitere Arbeitsfelder.
Wer das Praktikum noch vor sich hat, erfährt, welche Anforderungen und Planungsschritte mit dem Modul "GS2 Praktikum" einhergehen. Für die konkrete Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz gibt es eine zweite obligatorische Blockeinheit am Mittwoch, 4. Mai 2022 (Berufsorientierung und Vorbereitung des Pflichtpraktikums im BA-Studium Religionswissenschaft bei Frau Hoffmann).

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-2-RGS2/2Berufsorientierung und Vorbereitung des Pflichtpraktikums im BA-Studium Religionswissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Mi 04.05.22 10:00 - 14:00 Online über Zoom

Diese Veranstaltung bereitet Sie gezielt auf das Pflichtpraktikum vor und bietet Raum, um berufliche Perspektiven zu besprechen und die Herausbildung eines eigenen Profils zu fördern. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil werden alle Fragen zum Pflichtpraktikum besprochen.
• Warum ein Pflichtpraktikum?
• Rahmenbedingungen und Formalia, organisatorische Fragen
• Praktika im Ausland
• Recherche und Bewerbung
• Was ist ein gutes Praktikum?
• Der Praktikumsbericht
• Profilbildung im Studium: Praktika & Co. / Ansprechpartner innerhalb & außerhalb der Uni
• Vorbehalte und Erwartungen das Praktikum betreffend
Im zweiten Teil geht es um Ihre persönlichen Interessen, Vorstellungen und Ideen.
• Was interessiert Sie besonders an Ihrem Studium?
• Welche Wünsche haben Sie im Hinblick auf eine spätere Tätigkeit?
• Was machen Sie gerne / was fällt Ihnen leicht?
Dazu bitten wir Sie, den vor der Veranstaltung verschickten Reflexionsbogen auszufüllen. Er wird bei der Veranstaltung als Arbeitsgrundlage dienen.

Wiltrud D. Hoffmann

Modul Rel FD1.1 Grundfragen religiöser Bildung Gymnasium/Oberschule (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-4-RFD1Jesus von Nazareth

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Vielleicht ist nur eine Behauptung über Jesus einigermaßen unumstritten und krisenfest: Er ist eine der wirkmächtigsten Figuren in der Geschichte der Menschheit bis zum heutigen Tag. Die Ideen davon, wer oder was er war oder sein wollte, sind überaus zahlreich; was historisch eventuell zu rekonstruieren ist, ist demgegenüber ziemlich bescheiden. Wie soll man damit im Religionsunterricht umgehen? Der christliche Religionsunterricht folgte bislang einigen sehr eindeutigen Mustern, die mit der christlichen Dogmatik einerseits und der sog. Leben-Jesu-Forschung andererseits zusammenhingen. Im Bremer überkonfessionellen Unterricht wird es hingegen wohl bunter zugehen (müssen). Damit ist das Tableau unserer Seminare eröffnet: wir werden zum einen nicht umhinkommen, in die klassische Auseinandersetzung um Jesus, der im christlichen Kontext der Christus (Christos/Gesalbter) genannt wird, einzusteigen und uns mit den gängigen christlichen Vorstellungen, v.a. den religionspädagogischen, auseinanderzusetzen. Wir werden andererseits aber auch über die klassische Unterscheidung vom historischen Jesus und geglaubten Christus hinausgehen und andere Jesusvorstellungen für einen pluralen interreligiösen Religionsunterricht thematisieren.

Dr. Eva-Maria Kenngott

Modul Rel FD1.2 Einführung in die Religionspädagogik und Grundfragen religiöser Bildung Grundschule (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils eine Veranstaltung im Winter- und Sommersemester besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-2-R1/2Einführung in die Religionspädagogik

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Bei dieser ersten fachdidaktischen Veranstaltung stehen grundsätzliche Fragen zum Religionsunterricht, seiner Relevanz und seinen verschiedenen Ausprägungen im Vordergrund: Was sind grundlegende Problemstellungen beim Religionsunterricht in der Schule? Welche Formen von Religionsunterricht kommen in Deutschland vor und welche Formen und Konstellationen können wir beim Blick über den Tellerrand hinaus im europäischen Kontext wahrnehmen? Worin besteht der rechtliche Rahmen für den Unterricht im Fach „Religion“ in Bremen? Welche Konzeptionen und Methoden gibt es? Welche Einsichten und Kompetenzen sollen beim Unterricht über Religion erzielt werden? Ganz allgemein: Wie soll und kann man Religion unterrichten? Wir werden im Seminar exemplarisch an diesen Fragen arbeiten und uns dabei einführend einen Überblick verschaffen. Um die Relevanz von religionsbezogenen Problemstellungen in der Schule deutlich zu machen, werden wir mit einer kleinen Fallstudie zu einem schulischen Religionskonflikt starten.

Dr. Eva-Maria Kenngott
09-54-2-R1/3Einführung in die Religionspädagogik
Für Wiederholer

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 14:00 - 16:00 GW1 A0150
Fr 27.05.22 14:00 - 19:00
Di 31.05.22 14:00 - 16:00 SFG 1030
Fr 08.07.22 14:30 - 19:00 GW2 B2900
Di 12.07.22 14:00 - 16:00 SFG 1030
Di 19.07.22 14:00 - 16:00 SFG 1030

Bei dieser Veranstaltung handelt es ich um einen "Crash-Kurs" für Wiederholer.

Dieser Kurs findet in Blöcken statt und ist ausschließlich für Wiederholer*innen. Der erste Termin ist am 27.4. von 14 – 16 Uhr in Raum ??? .

Dr. Eva-Maria Kenngott
09-54-2-R1/4Tutorium Einführung in die Religionspädagogik
Gruppe A

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2080

Einzeltermine:
Di 21.06.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Di 05.07.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Di 12.07.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Fr 15.07.22 14:00 - 16:00 Online über Zoom
N. N.
09-54-2-R1/5Tutorium Einführung in die Religionspädagogik
Gruppe B

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 2010 SFG 0140

Einzeltermine:
Fr 15.07.22 16:00 - 18:00 SFG 1080
Fr 22.07.22 16:00 - 18:00 SFG 1080
N. N.

Modul Rel FD4.1 Fachdidaktische Konzepte zum Umgang mit religiöser und ethischer Pluralität (neuer Studiengang, Studienbeginn ab WiSe 2019/2020)

Für dieses Modul müssen Sie jeweils im Winter- und Sommersemester eine Veranstaltung besuchen. Das Modul beinhaltet insgesamt 2 Studienleistungen und 1 Prüfungsleistung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-6-RFD4Werteorientierungen im Religions- und Ethikunterricht
Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Lange Zeit wurde der Religionsunterricht als eine zentrale Instanz zur Wertebildung erachtet. Dies ist sicherlich nicht so und sollte auch nicht so sein. Dennoch: Werteorientierungen sind für Personen essentiell. Was wir jeweils sind, sind wir auch, weil wir bestimmte Vorstellungen von einem guten Leben haben. Wertefragen kommen also auch im Religionsunterricht vor, nicht zuletzt weil in Religionen auch spezifische Vorstellungen von einem guten oder gottgefälligen Leben existieren. Auf je unterschiedliche Weise spielen Fragen von Werteorientierungen sowie Fragen der ethischen Urteilsbildung im Religions- und Ethikunterricht eine wichtige Rolle. Wir werden im Seminar Basics erarbeiten und praktisch erproben.

Dr. Eva-Maria Kenngott
09-54-6-RFD4/2Werteorientierungen im Religions- und Ethikunterricht
Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Lange Zeit wurde der Religionsunterricht als eine zentrale Instanz zur Wertebildung erachtet. Dies ist sicherlich nicht so und sollte auch nicht so sein. Dennoch: Werteorientierungen sind für Personen essentiell. Was wir jeweils sind, sind wir auch, weil wir bestimmte Vorstellungen von einem guten Leben haben. Wertefragen kommen also auch im Religionsunterricht vor, nicht zuletzt weil in Religionen auch spezifische Vorstellungen von einem guten oder gottgefälligen Leben existieren. Auf je unterschiedliche Weise spielen Fragen von Werteorientierungen sowie Fragen der ethischen Urteilsbildung im Religions- und Ethikunterricht eine wichtige Rolle. Wir werden im Seminar Basics erarbeiten und praktisch erproben.

Dr. Eva-Maria Kenngott