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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2022

Public Health / Gesundheitswissenschaft, B.A.

2. Fachsemester (BPO 2015 sowie ÄO 2017 und 2018)

Modul 13a: Epidemiologie (verantwortl. Prof. Dr. Gabriele Bolte)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M13a-1Epidemiologie I
Epidemiology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung bietet eine grundlegende Einführung in die Epidemiologie.
Wesentliche Themen sind:
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
11-56-2-M13a-2aEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA4 A0110 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. Helene Gudi-Mindermann
11-56-2-M13a-2bEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. Klaus Telkmann
11-56-2-M13a-2cEpidemiology I (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 1.550 (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Heide Busse
11-56-2-M13a-2dEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0140 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Pia Hasselder
11-56-2-M13a-2eEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. Stefanie Dreger
11-56-2-M13a-2fEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Externer Ort: Online (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Emily Mena
11-56-2-M13a-T1Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GRA2 0080
Viktoria Wiesner ((T))
11-56-2-M13a-T2Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GRA2 0180
Konrad Levin Kilias ((er) (T))
11-56-2-M13a-T3Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 GRA2 0140
Amy Stelter ((T))
11-56-2-M13a-T4Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 GRA2 0130
Julian Trapka ((T))
11-56-2-M13a-T5Tutorium 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Jonas Stenkamp ((T))

Modul 22: System und Recht der gesundheitlichen Sicherung (verantwortl. Prof. Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M22-1System und Recht der gesundheitlichen Sicherung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GRA2A H 0100 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2aNormative Grundlagen der GKV (Gruppe A)
Normative foundations of the statutory health insurance

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-2-M22-2bNormative Grundlagen der GKV (Gruppe B)
Normative foundations of the statutory health insurance

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-2-M22-2cNormative Grundlagen der GKV (Gruppe C)
Normative foundations of the statutory health insurance

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-2-M22-2dGesundheitspolitik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2ePflegesicherung in Deutschland und Österreich im Vergleich
The long-term care insurance systems in Germany and Austria - a comparison

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Lena Becker, M.A.
Meika Sternkopf, M. Sc
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2fEinführung in die Organisationstheorie und -praxis
Introduction in theory and practice of organisation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Zum Seminarziel
Die Studierenden sollen mit einigen wichtigen organisationstheoretischen Kenntnissen und ansatzweise auch mit organisations-praktischen Methoden vertraut gemacht werden. Auf dieser Grundlage sollen Verständnis, Wahrnehmungsfähigkeit und Handlungskompetenz hinsichtlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen, in denen das Praxissemester absolviert wird, verbessert und gefördert werden. Zugleich werden Kenntnisse vermittelt, die für die spätere Berufstätigkeit relevant sind. Als Leistungsnachweis dienen Gruppenreferate. Es wird erwartet, dass jede/r Seminarteilnehmer/in ca. 150 Seiten wissenschaft¬liche Literatur liest, die dann in den Gruppen diskutiert und für die Präsentation aufbereitet wird.

Für die ersten beiden Seminarsitzungen habe ich eine einführende Vorlesung vorgesehen. In der dritten Sitzung sollen die Gruppenreferate verteilt werden. Die vierte und fünfte Sitzung ist für Beratung der Gruppen vorgesehen. Ab der sechsten Sitzung finden die Präsentationen statt. Jedes Gruppenreferat hat ca. 45 Minuten zur Verfügung. Einzelheiten besprechen wir in den Beratungs-Sitzungen.

Der Leistungsnachweis bezieht sich auf die Gesamtpräsentation: Folien, Vortrag und Diskussion. Am Ende des Seminars, d.h. in der letzten Seminarsitzung, werde ich den Gruppen einige themenübergreifenden Fragen stellen und eine bilanzierende Abschlussdiskussion führen. Mit sehr guten Beantwortung der Abschlussfragen kann die Note um 0,3 bzw. 0,4 Punkte verbessert werden.

Ich bin externer Lehrbeauftragter und habe weder Raum noch Briefkasten an bzw. in der Universität. Als Sprechstunde habe ich immer 15 Minuten nach jeder Seminarsitzung vorgesehen, entweder im Seminarraum oder im Vorraum der Grazer Straße 2. Mailkontakt bitte nur in Notfällen, und dann bitte an meine Büro-Mail-Adresse (kontakt@wolfgang-hien.de).

Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien ((LB))
11-56-2-M22-2gGesundheitsrecht

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 GRA2 0140
Fr 08.07.22 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 09.07.22 10:00 - 18:00 GRA2 0140

Blockveranstaltung (4 Termine) in Präsenz. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Matthias Gerhard von Schwanenflügel
Karsten Engelke ((LB))

Modul 32-a: Gesundheitliche Risiken und Ressourcen in unterschiedlichen Lebenslagen (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 CP: Voll- u. Profilfach
In diesem Modul müssen von den Stud. zwei Seminare besucht werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M32-a-1aGesundheitliche und soziale Risiken und Ressourcen im Kontext von Drogen und Sucht
Health and Social Risks and Ressources in the Context of Drugs and Addiction

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Schon immer haben Menschen Drogen genommen, haben Tabak, Haschisch oder Opium geraucht, Alkohol, Kaffee und Tee getrunken, haben Betel, Qat oder Kokablätter gekaut, sich mit Hexensalben eingerieben, Kokain und Tabak geschnupft, Pilze und Tabletten geschluckt oder schließlich Heroin, Morphium oder auch Kokain gespritzt. Diese eher unvollständige Liste mehr oder weniger weit verbreiteter Verhaltensweisen konturiert das, was heute als „Drogen-„ oder auch „Suchtproblem“ bezeichnet wird. Und das ja immerhin mit einigem Recht, denn freilich handelt es sich dabei häufig um Verhaltenweisen, mit denen oft strafrechtlich definierte oder andere soziale Grenzen und Normen überschritten oder verletzt werden. Ihre Ausübung kann darüber hinaus die KonsumentInnen und GebraucherInnen selbst oder Dritte in unterschiedlicher Weise gefährden. Staat, Gesellschaft und natürlich auch die Professionellen des Sozial- und Gesundheitsbereichs reagieren deshalb mit umfangreichen Programmen, Präventionsangeboten und Therapien, mit Fixerräumen und Heroinprogrammen, aber auch mit der Erzeugung von Leidensdruck und Bestrafung. Aber trotz dieser Vielzahl der Interventionen und Interventionsmöglichkeiten im Drogen- und Suchtbereich, sind die zentralen Fragen dieses Forschungs- und Praxisfeldes nach wie vor keineswegs abschließend geklärt. Zu diesen gehören z.B.: Warum nehmen Menschen Drogen? Wie wird man süchtig? Was ist eigentlich Sucht? Und was Genuss? Können Drogen überhaupt süchtig machen? Oder werden Menschen süchtig nach Drogen? Wem nützt die Sucht? Und wem nützen Drogen? Konsumieren Männer und Frauen Drogen der gleichen Art und (vor allem) auf die gleiche Weise? Welche Aufgabe kommt der Prävention im Drogenbereich zu? Was kann Gesundheitsförderung im Kontext von Drogenkonsum leisten? Soll sie Drogenkonsum verhindern oder erlernbar machen? Solche und ähnliche grundlegende bzw. grundsätzliche Fragen sollen (u.a. auch durch Referate) aufgearbeitet und ausführlich diskutiert werden, um daran anschließend zu klären, welche Konsequenzen und konkreten Angebote sich daraus für die Prävention und Gesundheitsförderung im Drogenbereich ergeben könnten.

Henning Schmidt-Semisch
11-56-2-M32-a-1bGesundheitliche Risiken und Ressourcen im Alter
Risk Discourses, Risk Communication

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Gesundheit im Alter wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst. In diesem Seminar gehen wir verschiedenen Ansätzen nach die erklären, welche gesundheitlichen Ressourcen und Risiken es in der Lebensphase Alter geben kann. Dazu behandeln wie Theorien und lesen aktuelle Forschungsergebnisse.
Nach einer Einführung zu theoretischen Positionen zum Alter(n) und der demografischen Entwicklungen soll der Gesundheitszustand und die Gesundheitsentwicklung älterer Menschen in Deutschland behandelt werden. Darauf aufbauend werden Einflussfaktoren auf die Gesundheit im Alter genauer analysiert, wobei Lebenslagen und soziale Ungleichheit, Lebensstile und Gesundheitsverhalten im Mittelpunkt stehen. Im Weiteren werden mit dem Alter verbundene Lebensereignisse (Übergang in den Ruhestand, Eintritt in die Pflegebedürftigkeit, etc.), Erkrankungen sowie Altersbilder thematisiert. Darüber hinaus soll die soziale und physische Umgebung als Einflussfaktor auf die Gesundheit im Alter betrachtet werden. Diese Erkenntnisse sollen in Hinblick auf Gesundheitsförderung und Prävention behandelt und diskutiert werden.

Dorothee Jürgens
11-56-2-M32-a-1cAgeing as a social risk: international government responses to the need for long term care

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-2-M32-a-1dPublic Health aus intersektionaler Perspektive: Verschränkungen von hohem Körpergewicht und höherem Lebensalter
An Intersectional Approach to Public Health: Relations of Obesity and Aging
Präsenz aber zu Beginn voraussichtlich online

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 SWS)

Angesichts der steigenden Lebenserwartung und des demographischen Wandels rückt das Körpergewicht älterer Menschen in den Fokus von Gesundheitsversorgung und Prävention. Durch Forderungen nach "erfolgreichem", "aktivem" und "gesundem" Altern werden Körpernormen sowohl bestätigt sowie neu verhandelt. Zugleich wird das Lebensalter als relevant betrachtet, wenn Adipositas-Interventionen entwickelt und bariatrische Operationen durchgeführt werden. Denn gerade Alter wird oft herangezogen, um Ein- bzw. Ausschlusskriterien für Zielgruppen zu definieren.
Im Seminar werden wir uns mit den Wechselwirkungen von Alters- und Körpernormen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und des Gesundheitssystems auseinandersetzen. Die Grundlage bilden Theorien der Intersektionalität (mehrdimensionale Verschränkung von Diskriminierungskategorien). Mit ihrer Hilfe wollen wir kulturelle Rahmungen und mögliche Stigmatisierungen bzw. Diskriminierungskategorien). Mit ihrer Hilfe wollen wir kulturelle Rahmungen und mögliche Stigmatisierungen bzw. Diskriminierungen im Gesundheitssystem kritisch aufarbeiten und die Bedürfnisse von älteren Menschen mit hohem Körpergewicht näher verstehen.
Das Seminar setzt die Lektüre englischer und deutscher Texte sowie die Bereitschaft zur gemeinsamen Diskussion voraus.
Im Kooperation mit Dr. Merle Weßel, Universität Oldenburg

Dr. Solveig Lena Hansen
11-56-2-M32-a-1eGesundheitliches Risikoverhalten - Ausgewählte (exzessive) Verhaltensweisen unter der Forschungslupe
Health risk behaviour - selected (excessive) behaviour patterns in the focus of research

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110
Fr 06.05.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110
Fr 20.05.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110
Fr 10.06.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110
Fr 17.06.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110
Fr 08.07.22 10:00 - 14:00 GRA4 A0110

Viele Verhaltensweisen gelten als potentiell gesundheitsschädlich und werden dennoch vielfach ausgeübt. In diesem Seminar wollen wir uns mit einigen solcher Verhaltensweisen (z.B. Essverhalten, Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Extremsport oder auch Maskenverweigern in der Corona-Pandemie) auseinandersetzen und an diesen Beispielen auch Theorien abweichenden Verhaltens diskutieren. Des Weiteren werden wir gemeinsam einschlägige Studien in wissenschaftlichen Datenbanken suchen und deren Inhalte und Ergebnisse im Plenum diskutieren.

Dr. Lisa Lüdders
Dr. Katja Thane
11-56-2-M32-a-1fBiografie(n) und Körper
Biographies and Bodies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Welche Bedeutung hat der Körper als Manifestationsort von Gesundheit und Krankheit? – fragte unter anderem die Philosophin, Soziologin und Public Health-Expertin Marion Habersack in ihrer Publikation „Unartikulierte Körper. Plädoyer für kontextsensitive Gesundheitswissenschaften“ (2010). Sie kritisiert, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health (in Theorie und Praxis) noch keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Es werde überwiegend über geschichts- und biografielose Körperteile gesprochen und sich erstaunlich unreflektiert an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper orientiert, die das (bio)medizinisch-naturwissenschaftliche Paradigma propagiert. Gemeint sind damit in der Regel Träger der Attribute: männlich, weiß, heterosexuell, potent, der Mittelschicht angehörend, westeuropäischer oder nordamerikanischer Abstammung. Aufgrund dieser normativen Körpervorstellung ist zu fragen, wie eine zeitgemäße „körpersensitive“ Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung aussehen müsste?
In diesem Seminar gehen wir daher auf interdisziplinäre Spurensuche: Hierzu betreten wir - auf den methodologisch verbundenen Pfaden der Ethnografie und Biografieforschung - den recht großen Wald der historischen, wissenschaftlichen, technischen und politischen Denk- und Einflussweisen über und auf den Körper sowie künstlerischen und praktischen Präsentationsweisen vom Körper. In ihm können wir Cyborgs, medialen Körpern, verhexten Leibern, Maschinenkörpern, Gendered Bodies, Global Bodies und so weiter begegnen. Dabei bleibt viel Zeit für reflexive Selbst- und Fremdbeobachtungen, u.a. über Einladungen zu spielerischen Erkundungen der eigenen Körperbiografie.
Prüfungen können vorwiegend in schriftlicher Form (Hausarbeit, Portfolio) absolviert werden. Referate sind nur begrenzt möglich. Das Seminar findet nur an einzelnen Terminen in Präsenz (oder wenn erforderlich über ZOOM) statt. An diesen Präsenzterminen werden wir interaktive und performative Übungen zu den Themen Biografie und Körper ausprobieren sowie uns über die von mir erstellten Studienbriefe austauschen, die sie jeweils vorher eigenständig asynchron bearbeitet haben.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-2-M32-a-1gDer Schlaganfall: Zäsur im Lebenslauf!?
The stroke - a far-reaching break in life!?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

„Der Schlagfluß ist eine plötzliche Krankheit, wobey die Kranken auf einmal ihrer Sinne beraubt werden, unempfindlich und unbeweglich da liegen, aber schwer und schnarchend Athem hohlen, und die Glieder schlapp oder gelähmt liegen oder hangen lassen.“

Die „finstere Geschichte der Halbseitenlähmung“ hat den Menschen schon seit jeher begleitet. Sofern der Schlaganfall überlebt wurde, führte er noch bis vor etwa 40 Jahren „zwangsläufig zu lebenslangem Siechtum und Pflegebedürftigkeit“.

Heute ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und auch wenn Medizin und Rehabilitation zunehmend erfolgreich arbeiten, so bleibt der Schlaganfall doch die Erkrankung, die am häufigsten zu bleibender Behinderung führt.

Der Schlaganfall kommt ‚lautlos‘ daher, der Betroffene spürt keinen Schmerz, es trifft ihn unvorbereitet. Auch wenn die Erfolge einer Behandlung und Rehabilitation in den letzten Jahren zugenommen haben, trifft der Schlaganfall nach wie vor den Einzelnen und bricht dessen Lebenslauf: „Nichts ist mehr wie zuvor!“ – In den Worten Viktor von Weizsäckers: „In der echten Krise schafft die Entscheidung sich selbst, ist Anfang und Ursprung. Sie kann man nicht erklären, sondern durch sie wird anderes erklärbar.“

Vor dem Hintergrund dieser Aussage werden wir uns im Rahmen des Seminars mit konkreten Folgen des Schlaganfalls und seiner Bedeutung in der Lebensgeschichte des Einzelnen auseinandersetzen: Was bedeutet es konkret, mit einem Schlaganfall zu leben? Was meint Prävention im Einzelfall: Bevormundung – freie Entscheidung? Kann man seine Gesundheit machen – oder was heißt „Risikominimierung“ konkret? Wenn wir von Risiken und Ressourcen sprechen, sollten wir uns fragen: „Was nimmt der Schlaganfall?“; aber im selben Maße gilt es Antworten zu suchen auf die Frage: „Was gibt der Schlaganfall?“. Diese und weitere Fragen werden uns beschäftigen, um uns zu vergegenwärtigen, was es für jeden einzelnen Professionellen bedeuten kann, mit Leiderfahrungen – hier der besonderen Art des Schlaganfalls – umzugehen und umgehen zu lernen.

Wolfgang Raabe
11-56-2-M32-a-1hRisiken und Ressourcen im Kontext Ernährung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 16:00 - 20:00 GRA2 0080
Sa 30.04.22 10:00 - 17:00 GRA2 0080
Fr 24.06.22 16:00 - 20:00 GRA2 0080
Sa 25.06.22 10:00 - 17:00 GRA2 0080
Dr. Friedrich Schorb ((LB))

Modul 63: Statistik (verantwortl. Dr. Lisa Lüdders)

6 CP: Voll- und Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M63-1Einführung in die Statistik (Präsenz- und Online-Vorlesung)
Introduction to statistics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Vorlesung am Dienstag 10.00-12.00 Uhr wird in Präsenz für eine maximale wöchentliche Teilnehmer:innenzahl von N=100 angeboten. Darüber hinaus gibt es einen begleitenden Online-Termin für die Vorlesung, der zugangsfrei ist und dieselben Inhalte behandelt. Weitere Informationen zu dem Lehrkonzept erhalten Sie nach Registrierung in Stud.IP.

Hinweis: Unter "Allgemeine Dokumente" gibt es ein Dokument mit Hinweisen zur Entscheidungsfindung für eines der parallel im Modul 63 stattfindenden Seminare zu den statischen Programmpaketen R und SAS

Dr. Lisa Lüdders
11-56-2-M63-2aStatistik Reloaded (Online)
Introduction to statistics

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

privatissime et gratis

Dieser Kurs wiederholt die Inhalte der Vorlesung und übt in Kleingruppen deren Anwendung.

Online über Zoom.

Dr. Lisa Lüdders
11-56-2-M63-2bStatistik Reloaded
Introduction to statistics

Colloquium

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 SWS)

privatissime et gratis

Dieser Kurs wiederholt die Inhalte der Vorlesung und übt in Kleingruppen deren Anwendung.

Dr. Lisa Lüdders
11-56-2-M63-2cStatistik Reloaded
Introduction to statistics

Colloquium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GRA2 0130 (2 SWS)

privatissime et gratis

Dieser Kurs wiederholt die Inhalte der Vorlesung und übt in Kleingruppen deren Anwendung.

Dr. Lisa Lüdders
11-56-2-M63-3aStatistische Datenanalyse (SAS) (Online)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 23.03.22 - Fr 25.03.22 (Mi, Do, Fr) 09:00 - 17:00 Online

Blocktermine: online über Zoom

Mittwoch, 23.03.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, 24.03.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr
Freitag, 25.03.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr

Jonas Czwikla
11-56-2-M63-3bStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA4 A0110
Urte Klink
11-56-2-M63-3cStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA4 A0110 (2 SWS)
Stefanie Helmer-Ohlmeier
11-56-2-M63-3dStatistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 SWS)

Dieser Kurs findet in englischer Sprache statt.

Prof. Dr. Benjamin Schüz
11-56-2-M63-3eStatistische Datenanalyse (SAS)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.09.22 09:00 - 17:00 Cog 0320
Do 08.09.22 - Fr 09.09.22 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 Cog 0320

Blocktermine:
Dienstag, 29.03.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, 31.03.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr
Freitag, 01.04.2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr

Dr. Hermann Pohlabeln ((LB))
11-56-2-M63-3fStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Prof. Dr. Benjamin Schüz
11-56-2-M63-T1Tutorium Statistik 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2A 0050/60
Antonia Bahr ((T))
11-56-2-M63-T2Tutorium Statistik 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Antonia Bahr ((T))
11-56-2-M63-T3Tutorium Statistik 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Finja Berger ((T))
11-56-2-M63-T4Tutorium Statistik 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GRA2 0140
Finja Berger ((T))
11-56-2-M63-T5Tutorium Statistik 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 Online
Katharina Eisinger ((T))
11-56-2-M63-T6Tutorium Statistik 6
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GRA2 0130
Henriette Dittrich ((T))

Modul 64: Methoden der empirischen Sozialforschung (verantwortl. PD Dr. Karin Bammann)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M64-1Empirische Sozialforschung
Empirical social research

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Studierenden werden mit den wesentlichsten qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden vertraut gemacht. In der Vorlesung stehen folgende Themen im Zentrum:
- Empirie als wissenschaftliche Methode
- Wissenschaftliche Fragestellungen und Auswahl des Forschungsansatz
- Quantitative Erhebungs-, Forschungs- und Auswertungsmethoden
- Qualitative Forschungs-, und Erhebungsmethoden sowie Analysetechniken
- Mixed-Methods

Für die Modulprüfung führen die Studierenden mit einer eigenen Fragestellung eine eigene empirische quantitative Untersuchung durch und bereiten eine Posterpräsentation vor.

PD Dr. Karin Bammann
Imke Stalling ((LB))
11-56-2-M64-2Empirische Sozialforschung mit dem Schwerpunkt auf didaktischen Kompetenzen in der empirischen Sozialforschung
Empirical social research with a focus in didactic competences
Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 Externer Ort: Online (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung, die sich für eine Tätigkeit als Tutor/Tutorin qualifizieren möchten.
Ziel des Seminars ist die Erarbeitung didaktischer Hilfsmittel zur Vermittlung der Empirischen Sozialforschung. Die erstellten Materialien sollen in den begleitenden Tutorien eingesetzt und getestet werden. Neben der inhaltlichen Bearbeitung der Vorlesungsthemen (Empirische Sozialforschung) werden didaktische Kompetenzen für eine spätere Tätigkeit als Tutor/Tutorin vermittelt.

PD Dr. Karin Bammann
Imke Stalling ((LB))
11-56-2-M64-3aPraxisseminar Empirische Sozialforschung 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Imke Stalling ((LB))
11-56-2-M64-3bPraxisseminar Empirische Sozialforschung 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GRA2 0130 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Dr. Hannah Jilani
11-56-2-M64-3cPraxisseminar Empirische Sozialforschung 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Birte Albrecht ((LB))
11-56-2-M64-3dPraxisseminar Empirische Sozialforschung 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Dr. Stefanie Dreger
11-56-2-M64-3ePraxisseminar Empirische Sozialforschung 5

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0080 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Dr. Stefanie Dreger

4. Fachsemester (BPO 2015 sowie ÄO 2017 und 2018)

Modul 12: Gesundheitskommunikation (verantwortl. Dr. Thomas Hehlmann)

Das Modul 12 wird ab dem Sommersemester 2020 im 4. Semester angeboten.

6 CP, Vollfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M12-1Gesundheitskommunikation
Health Communication

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung Gesundheitskommunikation ist eine Einführung in ein noch sehr junges Forschungsfeld der Gesundheitswissenschaften. Sie wird einen Überblick über das umfangreiche Handlungsfeld der Gesundheitskommunikation bieten und sich kritisch mit ihren theoretischen Grundlagen befassen. Denn eines hat das erste Jahrzehnt Gesundheitskommunikationsforschung in Deutschland gezeigt: vergleichbar mit der Einführung der Gesundheitswissenschaften vor dreißig Jahren steht die Gesundheitskommunikation vor ähnlichen Herausforderungen: Kaum in der scientific community angekommen, sieht sie sich mehr Problemen gegenüber, als sie mit ihrer mangelnden theoretischen Basis imstande ist zu lösen.
Die Vorlesung hat daher zwei Gesichter: Sie wird zum einen zeigen, wie die gesellschaftliche Realität unterschiedliche Fragen an die Gesundheitskommunikation stellt, die sie wiederum bislang aber eher pragmatisch zu lösen versucht. Dies gilt für die Debatte um das Shared Decision Making ebenso wie für die Diskussion über die mangelhafte Aufklärung im Vorfeld des Mammografie-Screenings. Beide Themen werden - von wenigen Ausnahmen abgesehen - bislang eher informationstheoretisch als diskusanalytisch bearbeitet. Und die Liste der Themen lässt sich beliebig verlängern, als da wären: Die SARS-, Coronavirus, oder Schweinegrippehysterie, Gesundheitsinformationen im Internet, AIDS-Aufklärungskampagnen oder die neusten Apps zur Überwachung von Patientendaten.
Auf der anderen Seite wird sehr schnell deutlich, dass Kommunikation überall in unserem Leben gegenwärtig und wirksam ist und damit auch maßgeblich an dem Versuch der Beantwortung von Fragen nach Gesundheit und Krankheit mit beteiligt ist. Wir werden in dieser Vorlesung daher vor allem anderen zuerst der Frage nachgehen müssen, ob Kommunikation tatsächlich hinreichend als Übermittlung von Informationen definiert werden kann. Oder ob sie vielleicht doch eher ein Mittel zur Gestaltung von Beziehungen ist, durch deren hegemoniale Kämpfe erst das entsteht, was wir so gerne stolz als Information bezeichnen? Ist Kommunikation überhaupt so einfach möglich, wie wir uns das vorstellen?
Wir werden dabei herausfinden, dass wir beim Definieren von Begriffen wie Kommunikation, Gesundheit oder Krankheit im Grunde immer nur „Sprechweisen“ vereinbaren,
  • die wir einerseits selbst hervorbringen und
  • die wir uns dann durch andere bestätigen lassen und
  • die danach als gesellschaftliche Diskurse ein bisweilen recht seltsames Eigenleben entwickeln können.
Und in der Tat können diese Sprechweisen manchmal auch Gesundheit hervorbringen, aber manchmal eben auch genau das Gegenteil bewirken. Die spannendste Frage wird aber sein: Wenn wir bestimmte Sprechweisen vereinbaren und andere dafür verwerfen, wie können wir uns so sicher sein, dass nicht eine der vielen möglichen anderen Sprechweisen u.U. eine viel größere Problemlösungskapazität inngehabt hätte als die, die wir gerade als gesellschaftlich vereinbarte Sprechweise favorisiert haben?

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2aGesundheit, Sprache und soziale Lage
Health, Language and Socioeconomic Status

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 SWS)

In dem Seminar „Gesundheit, Sprache und soziale Lage“ geht es um einen Sachverhalt, der in einem Gesundheitssystem, das eigentlich fast allen Bürgerinnen und Bürgern einen gleichen Zugang zum System gewährt, nicht ganz so offensichtlich ist. Wir wissen zwar, dass in allen Ländern der Erde der sozioökonomische Status mal mehr und mal weniger eng mit Mortalität, Inzidenz und Lebenserwartung zusammenhängt, denn Gesundheit und ein langes Leben werden für Menschen wahrscheinlicher, die eine hohe Schulbildung vorweisen können, eine gesellschaftlich anerkannte hohe Position im Beruf haben und über ein hohes Einkommen verfügen. Dennoch wird bei der Suche nach den Ursachen für diesen sogenannten Schichtgradienten von Gesundheit und Krankheit die Sprache selbst oft nicht besonders berücksichtigt.
Es mehren sich aber die Studien, die zeigen, dass Menschen mit niedrigem Bildungsstand im Gesundheitswesen wenigen Informationen bekommen, diese ihnen gebotenen Informationen nicht so besonders gut verstehen und aus Angst auch weniger nachfragen. Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status suchen auch im Internet weniger nach gesundheitsrelevanten Informationen. Finden sie dann doch Informationen, sind diese nicht immer barrierefrei und sie können diese oft nicht ohne zusätzliche Hilfe verstehen. Das Wissen um und das Verstehen von gesundheitsrelevanten Informationen sind aber offensichtlich essenziell für die Entwicklung von Gesundheit und Wohlbefinden. Zudem wird durch die Sprache aber nicht nur Wissen vermittelt. Durch Sprache können wir auch auf unterschiedliche Weise die Beziehungen zu unserem Gesprächspartner oder unserer Gesprächspartnerin gestalten. Neben die Wissens-Asymmetrie gesellt sich nämlich vor allem in der Arzt-Patienten-Beziehung zusätzlich eine gesellschaftlich konstruierte Status-Asymmetrie. Wir werden in diesem Seminar - nicht nur im Gesundheitswesen - nach genau diesen Asymmetrien suchen und sie danach befragen, in wieweit unsere Sprache mit ihren Sprechweisen an der Produktion und an der Aufrechterhaltung dieser Asymmetrien beteiligt ist.

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2bGesundheitskampagnen
Health Campaigns

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GRA4 A0110 (2 SWS)

In diesem Seminar geht es zum einen um Gesundheitskampagnen, die gerade aktuell sind aber auch um Kampagnen, die schon vor vielen Jahren über Hygiene, Krankheitsvermeidung und wünschenswertes Gesundheitsverhalten aufklären sollten. Neben der gesundheitswissenschaftlichen Betrachtung dieser Kampagnen und unter Zuhilfenahme der kommunikationstheoretischen Konzepte aus der Vorlesung wollen wir herausfinden, welche neuen sozialen Wirklichkeiten diese Kampagnen konstruiert haben und ob es vielleicht auf nichtintendierte Nebeneffekte gegeben hat. Dieses Wissen soll dann im zweiten Teil des Seminars zu Anwendung kommen. Im zweiten Teil werden wir versuchen in kleinen Gruppen einen eigene Gesundheitskampagne zu entwickeln und diese medial zu begleiten.

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2cLet's talk about sex

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA2 0180 (2 SWS)

Sexualität ist in unserer Gesellschaft immer noch eines der am stärksten tabuisierten Themen. Übertroffen wird es nur noch vom Reden über Tod und Sterben. Selbst die WHO brauchte bis in das Jahr 2015, um sich von ihrem vorherrschenden, pathogenetischen Blick zu einer Position durchzuringen, die selbstbestimmte Sexualität als eine grundlegende Ressource für unsere Gesundheit bezeichnet. Doch dort, wo erst gar nicht über Sexualität gesprochen wird, wo sie „tot-“ geschwiegen wird, und wir alle uns stillschweigend verabredet haben, ausgesprochen unausgesprochen über Sexualität besser nicht zu reden, da werden wir uns u.a. auch den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass diese gesellschaftlich inszenierte Sprachlosigkeit allen Opfern von sexuellem Missbrauch jede Möglichkeit nimmt, das ihnen widerfahrene Leid überhaupt in Worte fassen zu können.
Wir wollen uns in diesem Seminar einmal anschauen, wie es überhaupt zu dieser Sprachlosigkeit kommen konnte, wie in den Grund- und Mittelschulen über Sexualität derzeit offiziell gesprochen werden sollte und wie dann aber tatsächlich in den Schulen über Sexualität gesprochen wird. Ziel dieses Seminars ist es also herauszufinden, wie wir mit Kindern und Jugendlichen auf eine angemessene salutogenetische Weise von selbstbestimmter Sexualität so sprechen können, dass Gesundheit und nicht Krankheit der entsprechende Referenzwert dafür ist.

Fabienne Schnepf, M.A.
11-56-4-M12-2dKörper-Sprach-Spiele

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SpH A1130 (Gymnastikhalle H5) (2 SWS)

Wir alle wissen, dass wir mit unserem Körper, unserer Gestik und Mimik mit anderen wortlos kommunizieren können. Unser Körper ist definitiv ein Teil - wenn nicht sogar die Grundvoraussetzung - unserer Möglichkeit als soziale Wesen überhaupt (da) sein zu können. Doch können wir mit unserem Körper nicht nur sozial mit anderen interagieren, denn unser Körper spricht und redet auch mit uns; die Frage ist nur: hören wir ihm dabei eigentlich zu. Geben wir ihm überhaupt die Gelegenheit zu Wort zu kommen? Natürlich bewegen wir unseren Körper viele Male am Tag – irgendwie. Aber haben all diese wunderbar kreativen Ausdrucksformen unseres Körpers jemals die Chance, zu irgendeinem Zeitpunkt in unserem Leben gehört und zur Sprache gebracht zu werden? Wohl eher selten. In diesem Seminar wollen wir genau das versuchen. Wir wollen uns gemeinsam bewegen, spielen und entspannen, Kraft sammeln und vor allem lernen dies alles zur Sprache zu bringen. Der Spaß an der körperlichen Aktivität steht hierbei natürlich im Vordergrund. Aber gleichzeitig wollen wir versuchen in uns hinein zu hören und die unendlichen spannenden Geschichten unseres Körpers auf kreative Weise literarisch zum Ausdruck zu bringen. Und diese Sprach-Spiele sollen dann irgendwann am Ende eure ganz persönliche Held:innen-Geschichte werden, die ihr selbst erzählt habt und dir nur euch allein gehört. Friedrich Nietzsche hatte uns bereits vor über hundertzwanzig Jahren genau dazu ermuntert: Es geht um eure eigenen Ziele, Horizonte, eure Kräfte, Irrtümer und eure Phantasmen, um zu beschreiben was für euch selbst die Gesundheit Eures Körpers bedeuten kann. Und noch etwas war für ihn klar: „So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung – in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern.“

Dr. Thomas Hehlmann
Lia Schilling ((LB))
11-56-4-M12-2eGrundlagen der Gesprächsführung
Central Ideas of Counseling Techniques

Seminar

Einzeltermine:
Fr 06.05.22 15:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Sa 07.05.22 - So 08.05.22 (So, Sa) 09:30 - 17:30 GRA2 0080

In dem Seminar Grundlagen der Gesprächsführung in Anwendungskontexten werden wir uns mit Grundprinzipien zwischenmenschlicher Kommunikation und Kommunikationsmodellen auseinandersetzen. Im Fokus liegt der Ausbau Ihrer Basisfertigkeiten in psychologischer Gesprächsführung und in der Führung von professionellen Gesprächen. Einführend werden wir uns mit theoretischen Grundlagen und Methoden psychologischer Gesprächsführung und Beratung beschäftigen. Hierdurch sollen Kenntnisse grundlegender Formen der psychologischen Gesprächsführung und grundlegender Merkmale psychologischer Beratung erworben werden. Einen Großteil der Präsenzzeit werden wir mit praktischen Übungen durchführen zum Aufbau von erforderlichen Fertigkeiten zur fachgerechten Anwendung psychologischer Gesprächsführung in generellen sowie für spezifische Anwendungskontexte.

Miriam Hehlmann ((LB))
11-56-4-M12-2fGrundlagen der Gesprächsführung
Central Ideas of Counseling Techniques

Seminar

Einzeltermine:
Fr 06.05.22 15:00 - 20:00 GRA2A H 0100
Sa 07.05.22 - So 08.05.22 (So, Sa) 09:30 - 17:30 GRA2A 0050/60

In dem Seminar Grundlagen der Gesprächsführung in Anwendungskontexten werden wir uns mit Grundprinzipien zwischenmenschlicher Kommunikation und Kommunikationsmodellen auseinandersetzen. Im Fokus liegt der Ausbau Ihrer Basisfertigkeiten in psychologischer Gesprächsführung und in der Führung von professionellen Gesprächen. Einführend werden wir uns mit theoretischen Grundlagen und Methoden psychologischer Gesprächsführung und Beratung beschäftigen. Hierdurch sollen Kenntnisse grundlegender Formen der psychologischen Gesprächsführung und grundlegender Merkmale psychologischer Beratung erworben werden. Einen Großteil der Präsenzzeit werden wir mit praktischen Übungen durchführen zum Aufbau von erforderlichen Fertigkeiten zur fachgerechten Anwendung psychologischer Gesprächsführung in generellen sowie für spezifische Anwendungskontexte.

Jana Schaffrath ((LB))

Modul 23b u. 23b (P): Gesundheitsökonomie II (verantwortl. Prof. Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Vollfach; 3 CP: Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M23b-1Gesundheitsökonomie II
Health Economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Heinz Rothgang
11-56-4-M23b-2aGesundheitsökonomie II - Übung (Gruppe A) (Online-Übung)
Health Economics

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)
Isabella Schimitzek ((LB))
11-56-4-M23b-2bGesundheitsökonomie II - Übung (Gruppe B)
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 GRA2 0080 (2 SWS)
Isabella Schimitzek

Modul 24b-a: Management im Gesundheitswesen II (verantwortl. Prof. Dr. Wolf Rogowski)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M24b-a-1Management im Gesundheitswesen II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
11-56-4-M24b-a-2aManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar A
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 17:30 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Laura Birg ((LB))
Claus Jungkunz ((LB))
11-56-4-M24b-a-2bManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar B
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Laura Birg ((LB))
Claus Jungkunz ((LB))
11-56-4-M24b-a-2cManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar C
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Claus Jungkunz ((LB))
Laura Birg ((LB))
11-56-4-M24b-a-2dManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar D
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GRA2 0130 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Claus Jungkunz ((LB))
Laura Birg ((LB))
11-56-4-M24b-a-2eManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar E
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Claus Jungkunz ((LB))
Laura Birg ((LB))
11-56-4-M24b-a-2fManagement im Gesundheitswesen II - Fallstudienseminar F
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.07.21 10:15 - 17:45
Sa 21.05.22 10:15 - 17:45 GRA2 0080
Sa 18.06.22 10:15 - 17:45 GRA2A 0050/60
Sa 16.07.22 10:15 - 17:45 GRA2A 0050/60

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Oliver Lange, M.A.
Kevin Helms
Jule Oldenburg
Claus Jungkunz ((LB))
Laura Birg ((LB))

Modul 33b-a u. 33b-a (P): Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention II (verantwortl. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M33b-a-1aColonial legacies in health and healthcare in Africa (auf Englisch) (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-4-M33b-a-1bNormkritik und Gesundheitswissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA4 A0110 (2 SWS)
Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M33b-a-1cGesundheit von Opfern und Täter*innen

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Fr 17.06.22 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 18.06.22 10:00 - 16:00 GRA2A H 0100

Beim Umgang mit TäterInnen und Opfern krimineller Handlungen geht es immer auch um Fragen der Gerechtigkeit: Wer ersetzt den Schaden? Wer hat welche Schuld? Wie hoch soll eine Strafe ausfallen? Unser Interesse gilt neben solchen Themen insbesondere der Frage, wie kann der Umgang mit Opfern und TäterInnen (nach Möglichkeit für beide Seiten) gesundheitsförderlich erfolgen. Dabei setzt sich dass Rechtwesen der Bundesrepublik Deutschland insgesamt zusammen aus einer Vielzahl von Gesetzen und Geboten, Vorschriften und Verfahrensweisen, Instanzen und Institutionen etc. Ein „gesundheitsförderliches Rechtswesen“ könnte so gesehen eines sein, das sich in allen seinen Teilbereichen und Praxen darauf verpflichtet sieht, Entscheidungen und Umgangsformen zu generieren, welche die Gesundheit Einzelner wie auch der Bevölkerung sichern, fördern und verbessern. Dass dies nicht immer gelingt und gelingen kann und häufig auch gar nicht im Zentrum rechtlicher und gesetzgeberischer Aktivitäten steht, steht u.E. außer Frage, denn schließlich sind Gesetze Ergebnisse von Aushandlungen zwischen höchst unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren vor dem Hintergrund ihrer widerstreitenden Interessen, Normen und Werte.
Besonders eklatant ist die Vernachlässigung oder gar Ignorierung gesundheitlicher Belange dabei in jenen rechtlichen Bereichen, in denen das Recht nicht nur nicht die Gesundheit der Betroffenen sichert, fördert und verbessert, sondern sie – gerade umgekehrt – verschlechtert, weil es darum geht, andere gesellschaftliche Werte (wie etwa Sicherheit und Ordnung) in den Vordergrund zu stellen, oder gar explizit darum, Leid zuzufügen. Die betrifft insbesondere den Umgang mit Konflikten, wenn er im Kontext von Strafrecht und strafrechtlichen Institutionen sowie Gefängnissen erfolgt. Die Ignoranz gegenüber gesundheitlichen Belangen betrifft dabei – wie wir sehen werden – nicht allein die vermeintlichen „TäterInnen“, sondern ebenso die „Opfer“. Alle empirischen Ergebnisse deuten darauf hin, das die aus den Straftaten resultierenden (physischen, psychischen und sozialen) Verletzungen im Strafprozess nicht nur nicht geheilt und bearbeitet, sondern im Gegenteil häufig genug ignoriert oder gar verschlimmert werden.
Im Seminar wollen wir danach fragen, wie sich die strafrechtliche Bearbeitung auf die Gesundheit von TäterInnen und Opfern auswirkt, welche gesundheitsförderlichen Möglichkeiten in diesem Kontext bestehen und ob bzw. wie ggf. ein weniger gesundheitsschädlicher Umgang mit Konflikten aussehen könnte. Dabei wollen wir auch der ganz grundsätzlichen Frage nachgehen, inwiefern dieser Bereich überhaupt ein Thema für die Gesundheitswissenschaften sein kann.

Dr. Katja Thane
Dr. Nadine Ochmann
11-56-4-M33b-a-1d"Gesunde Körperlichkeit" aus geschlechtsspezifischer Perspektive
"Healthy Corporeality” from a Gender-Specific Perspective

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 12:00 - 14:00 GRA2 0080
Fr 13.05.22 14:00 - 19:00 GRA2A 0050/60
Sa 14.05.22 10:00 - 18:00 GRA2 0080
So 15.05.22 10:00 - 18:00 AIB 0080

Um das Feld der „gesunden Körperlichkeit“ gendertheoretisch fundiert zu öffnen, werden wir zunächst typische Geschlechterkonstruktionen und Körperpraktiken unter Berücksichtigung medialer Einflüsse erörtern. Dieser Einstieg führt uns zur Rolle des „biologisch-erkannten” und des „sozial-gelernten” Geschlechts, die wir im Rahmen unterschiedlicher Gesundheits- und Krankheitsgeschehen diskutieren. Im Fokus des Seminars steht dabei die körpersoziologi-sche Differenzierung eines sozialwissenden Körpers, den man besitzt eines spürenden Leibes, der man ist (Plessner 1975/1982). Die Wechselseitigkeit von Körper und Leib werden wir an-hand praktischer Beispiele geschlechtsspezifisch im Kontext „gesunder Körperlichkeit“ her-ausarbeiten. In dem Zusammenhang sprechen wir über die diskursive Konstruktion eines ge-sunden/ „normalen“ Körpers, betrachten kollektiv geteilte Normalitätsvorstellungen, stellen die biologischen Voraussetzungen den kulturellen Erwartungen gegenüber und untersuchen die Verkörperung von Schönheitsidealen. Im letzten Teil widmen wir uns der beständigen Körperarbeit als Optimierungs-, Wettbewerbs- und Investitionsstrategie und untersuchen exemplarisch das Geschlecht im Sport. Abschließend erörtern wir die soziale Relevanz des Spürens und reflektieren die herausgearbeiteten Kernergebnisse im Hinblick auf den Diskurs gesundheitlicher Eigenverantwortung.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-4-M33b-a-1eEinführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0080 (2 SWS)
Henning Erfkamp
11-56-4-M33b-a-1fDigital vernetzt, flexibel, mobil und gesund Arbeiten? Flexibilisierung und Digitalisierung von Arbeit in gesundheitlicher Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)
PD Dr. Guido Becke, Dipl.-Sozwiss.
11-56-4-M33b-a-1gGesundheit - die vernachlässigte Dimension des Unternehmenswandels

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GRA4 A0110 (2 SWS)
PD Dr. Guido Becke, Dipl.-Sozwiss.
11-56-4-M33b-a-1hResilienz- und Gesundheitsförderung im Schulalltag

Seminar

Einzeltermine:
Sa 23.04.22 09:00 - 17:00 Extern Landesinstitut für Schule, Weidedamm 20, Bremen
Sa 21.05.22 09:00 - 17:00 Extern Landesinstitut für Schule, Weidedamm 20, Bremen
Sa 25.06.22 09:00 - 17:00 Extern Landesinstitut für Schule, Weidedamm 20, Bremen

Die heutige schulische Anforderungsvielfalt an Kinder und Jugendliche, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer macht eine Orientierung auf gesundheitserhaltende Mechanismen und Maßnahmen zur Entspannung im schulischen Kontext notwendig. Nicht nur alltägliche schulische Herausforderungen können zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen. Die Folgen der Covid 19-Pandemie und der damit einhergehenden Digitalisierung stellen eine Belastung für die psychische und physische Gesundheit aller im Schulsystem Agierenden dar.
In dem Seminar werden Möglichkeiten gesundheits- und resilienzfördernder Maßnahmen im Bereich von Schule reflektiert. Vor diesem Hintergrund werden Besonderheiten und Belastungsfaktoren in den verschiedenen Schulformen am Beispiel des Bremer Schulsystems für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler analysiert.
Im Sinne einer doppelten Vermittlungspraxis stellt das praktische Erproben von Yoga- und Achtsamkeitsübungen einen Schwerpunkt des Seminars dar, um daraus Konzepte für einen achtsamen Schulalltag zu generieren.

Mögliche Prüfungsformen sind Referate (45-60 Minuten, alleine oder zu zweit, plus schriftliche Ausarbeitung ca. 2 Seiten), Hausarbeiten (alleine 15 Seiten, zu zweit 20-25 Seiten).

Mona Bektesi ((LB))
11-56-4-M33b-a-1iAchtsamkeit in Schulen - psychische Gesundheit stärken

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Erschöpfung und Stress durch permanenten Leistungsdruck sind längst nicht mehr nur Phänomene der modernen Arbeitswelt. Auch im Schul-und Bildungssystem hinterlässt das Zeitalter der Beschleunigung seine Spuren. Eine erhöhte Stressbelastung spiegelt sich hier sowohl beim Lehrpersonal als auch auf Seiten der Schüler*innen wider. Aktuelle Studien verdeutlichen somit die Relevanz von präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen im schulischen Kontext zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Lehrkräften und Schüler*innen. Vor diesem Hintergrund wird dem Thema Achtsamkeit im pädagogischen Kontext eine besondere Bedeutung beigemessen. Anlass hierfür sind die Belege zahlreicher Studienergebnisse zur positiven Wirkung von Achtsamkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden, sodass auch Schulen den hohen Nutzen für die pädagogische Praxis erkennen. Das Seminar setzt sich demnach mit dem Potenzial und der Wirksamkeit des Achtsamkeitskonzeptes im Setting Schule auseinander. Untersucht werden darüber hinaus Aspekte psychischer Gesundheit, Grundlagen zur Stressreaktion, der Einfluss schulischer Belastungsfaktoren, gegenwärtige Konzepte schulischer Gesundheitsförderung, Grundlagen und Anwendungsbereiche sowie Grenzen und Chancen der Achtsamkeitsarbeit. Das Seminar beinhaltet neben theoretischen Unterrichtseinheiten auch praktische Anteile. Mögliche Prüfungsformen sind Unterrichtseinheiten in Gruppenarbeit (60 Minuten, plus schriftliche Ausarbeitung ca. 2 Seiten), Referate (45min, zu zweit, plus schriftliche Ausarbeitung ca. 2 Seiten) oder Hausarbeiten (15 Seiten).

Romy Berner

Modul 34b-a: Forschungs- und Praxisprojekt II (verantwortl. Dr. Katja Thane)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M34b-a-1aProjekt: Wie gelingt Partizipation?
How to put Participation into Effect?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00 GRA2 0140 (4 SWS)

Fortsetzung vom Wintersemester 2021/2022

Projektbeschreibung:

Was Du mir sagst, behalte ich einen Tag, was Du mir zeigst, behalte ich eine Woche,
woran Du mich mitgestalten lässt, ein ganzes Leben. (Laotse)

In diesem Projekt geht es um die theoretische und praktische Um- und Auseinandersetzung mit dem Begriff der Partizipation. Partizipation meint zunächst im Allgemeinen nicht nur „Teilnahme“ sondern auch „Teilhabe“ in Form von Mitbestimmung und Mitwirkung von Individuen und Kollektiven bei allen wesentlichen Fragen und Entscheidungen, die die eigene Lebensgestaltung betreffen.

Gemäß der Ottawa Charta (WHO 1986) gilt Partizipation als grundlegendes Prinzip bei der Realisierung lebensweltorientierter Gesundheitsförderung. Es wird grundlegend angenommen, dass Projekte wirkungsvoller und nachhaltiger sind, wenn die angesprochenen Menschen (z.B. Zielgruppen, communities) aktiv in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Die systematische Entwicklung einer partizipativen Praxis speziell in der Gesundheitsförderung wird durch die Anwendung der Partizipativen Qualitätsentwicklung (http://www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de/) gefördert. Mit diesem Ansatz werden international anerkannte Konzepte und Methoden der partizipativen Forschung (community-based participatory research) auf deutsche Praxisverhältnisse übertragen, „mit dem Ziel, die Effektivität gesundheitsfördernder Angebote durch eine stärkere Einbeziehung in alle Phasen der Projektplanung, -durchführung und -auswertung zu steigern“ (Stark/Wright 2012).

Ausgehend von diesem Verständnis verfolgt das Projekt zwei grundsätzliche Ideen resp. Arbeitsstrukturen:

1. Es werden in Kleingruppen - nach einer theoretischen Einführungsphase und parallel laufenden Vorab-Recherchen in der Praxis (z.B. durch teilnehmende Beobachtungen) - Projektideen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen entwickelt, durchgeführt und evaluiert bzw. auch an bereits laufenden Projekten in der Praxis angeknüpft.
2. Des Weiteren wird die Durchführung unserer Uni-Projekttreffen ebenfalls partizipativ gestaltet sein. Das bedeutet bspw., dass ich Ihnen nicht vorschreibe, welche konkreten Ziele, methodische Arbeitsschritte usw. im Laufe der nächsten zwei Semester umzusetzen sind sondern wir über alle Angelegenheiten des Projektseminars gemeinsam diskutieren und die Entscheidungsmacht - soweit es möglich ist - allen Mitgliedern obliegt.

Wenn Sie Interesse und Spaß am partizipativen Lernen und Forschen haben, ihre methodischen, fachlichen und sozialen Kompetenzen erweitern wollen sowie die öffentlich geförderte Bremer Sozial- und Gesundheitslandschaft und weitere Stakeholder kennenlernen möchten, dann herzlich willkommen!

Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34b-a-1bProjekt: Gesellschaft_MACHT_Gesundheit_MACHT_Körper (Online + Präsenz)
society_power/produces_health_power/produces_bodies

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GRA2 0130 (4 SWS)

Fortsetzung vom Wintersemester 2021/2022

Die Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens (u.a. WHO 1948) oder die Erlangung körperlicher Fitness stellt ein häufig propagiertes Ziel gesundheitsbezogener Maßnahmen dar. Erstaunlich ist dabei, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health noch gar keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Eher unreflektiert orientieren sie sich an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper, die das (bio)medizinische- und naturwissenschaftliche Paradigma hervorgebracht hat (Habersack 2010). Im vorherrschenden, neoliberalistisch geprägten Gesellschaftssystem stehen Eigenverantwortung für die körperliche Gesundheit und die Selbstoptimierung des Körpers als „Visitenkarte des Selbst“ hoch im Kurs. Im Hinblick darauf gilt es den Körper im spannungsreichen Wechselverhältnis von Gesellschaft, Macht, Kultur und Gesundheit kritisch zu betrachten und zu erforschen.
In diesem Projekt werden zu dem oben genannten Problemaufriss gemeinsam Fragestellungen entwickelt, die dann in Kleingruppen theoretisch und empirisch in praktischen Feldern oder Settings erforscht werden. Hierfür geben wir Ihnen eine methodische Anleitung und Unterstützung zu einer sehr jungen, modernen und kreativen Forschungsstrategie: der Performativen Sozialforschung (perfomance ethnography). Diese ermöglicht es uns nicht nur ÜBER Menschen sondern MIT Menschen gemeinsam zu forschen und somit gleichzeitig intervenierend und empowernd zu sein. Im Zentrum der perfomance ethnography stehen leiblich/körperlich verankerte Interaktionen und deren Bedeutungen. Von daher kann sie für die praktische Gestaltung der Gesundheitsförderung bedeutsame und innovative Impulse liefern.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34b-a-1cProjekt: Methoden eines Biographie orientierten Assessments
Biographical Assessment

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GRA2 0180 (4 SWS)

Fortsetzung vom Wintersemester 2021/2022

Wolfgang Raabe ((LB))
11-56-4-M34b-a-1dProjekt: Handlungsfelder des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
Project: Areas for Action in Occupational Health Management

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 22:00 GRA2 0130 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 10.05.22 18:00 - 22:00 GRA2A H 0100

Projekt: Handlungsfelder des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
Inhalte der Veranstaltung:
• Überblick über den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und den dazu gehörenden Handlungsfeldern
• Vorstellung von Best Practice Beispiele
• Bildung von Projektgruppen, die sich mit einem Projektthema aus einem Handlungsfeld
des BGM auseinandersetzen und dazu ein Projekt aufsetzen und Lösungen erarbeiten

Henning Erfkamp
11-56-4-M34b-a-1eProjekt: Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Measures to improve the health situations of migrants with precarious residence status

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Fortsetzung vom Wintersemester 2021/2022

Das Projektseminar „Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus“ ist über zwei Semester zu jeweils vier Semesterwochenstunden angelegt. Es richtet sich an Studierende des 3. und 4. Semesters des Studiengangs Public Health. Das Modul 34 wird mit der Teilnahme und der Prüfungsleistung in diesem Seminar vollständig abgedeckt.
Ziel des Seminars ist es nach einem Jahr konkrete Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen zu entwickeln. Dies erfordert eine regelmäßige Teilnahme, Engagement und Eigeninitiative sowohl auf Seiten der Studierenden, wie auch auf Seiten der Lehrenden.
Die Projekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus sollen in Zusammenarbeit mit den Betroffenen sowie den Anbietern professioneller und ehrenamtlicher Versorgungsstrukturen in Bremen entwickelt werden.
Verbesserung der gesundheitlichen Lage umfasst dabei nicht nur den Zugang zu medizinischen und psychologischen Versorgungsstrukturen, sondern auch den Zugang zu gesundheitsförderlichen Wohn- und Lebensbedingungen sowie soziale und materielle Teilhabe.
Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit Betroffenen sowie professionell und ehrenamtlich arbeitenden Hilfsorganisationen gesundheitliche Problemlagen von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus zu recherchieren, um im Anschluss gemeinsam Angebote und Strategien zu entwickeln, die die gesundheitliche Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus verbessern können.
Im ersten der beiden Forschungssemester sollen die Studierenden Informationen zur rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufentshaltsstatus in Deutschland und Bremen sowie Informationen zu Angeboten für Menschen mit ungesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen recherchieren, referieren und verschriftlichen. Darüberhinaus sollen die Studierenden erste Kontakte zu Organisationen und Betroffenen herstellen.
Im Seminar wird viel Zeit für Gruppen- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird eine professionelle, begleitende Unterstützung sichergestellt. Mögliche Prüfungsleistungen im Wintersemester sind Hausarbeit und Referat.

Dr. Friedrich Schorb ((LB))
11-56-4-M34b-a-1fProjekt: Chronische Krankheit im Lebensverlauf
Project: Physical Activity Based Interventions for Health Promotion

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 GRA2 0140 (4 SWS)

Fortsetzung vom Wintersemester 2021/2022

Forschungs- und Projekt-Seminar im B.A.-SG Public Health 2020/2021
Chronische Krankheit im Lebensverlauf – individuelle und soziale Bewältigungsmuster
Bei über 50-Jährigen leidet jede/r zweite an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen. Die Krankheit wird zumeist als tiefer biographischer Einschnitt erlebt. Im diesem zweisemestrigen Forschungsseminar werden Studierende, nach einem Einblick in den medizinsoziologischen Forschungsstand, zu narrativen Interviews mit Betroffenen aufgefordert, entsprechend angeleitet und begleitet. Auch bereits verschriftete autobiographische Lebensberichte können genutzt werden. Das empirische Material wird in Gruppen inhaltsanalytisch ausgewertet und auf die Problemstellung der individuellen und sozialen Bewältigung hin diskutiert. Hierbei wird auch die Frage der tertiärpräventiven Unterstützung zu thematisieren sein.
Folgender Seminar-Ablauf ist vorgesehen:
- Chronische Krankheit als Thema von Medizinsoziologie und Public Health
- Feldzugang über Institutionen, Selbsthilfegruppen u/o Verwandtschafts- und Freundeskreis
- Durchführung der Interviews, Gruppierung nach Beruf, Diagnose und weiteren Aspekten
- Transkription, Codierung und inhaltsanalytische Auswertung in Seminargruppen
- Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse im Seminarplenum
- Hinweise auf Präventions- und Rehabilitationsmöglichkeiten der SGBs
- Schlussfolgerungen für die gesundheitswissenschaftliche Praxis
Es ist daran gedacht, ausgewählte oder zusammengefasste Ergebnisse in einer für die Bremer Fachöffentlichkeit zugänglichen Veranstaltung vorzustellen.

Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien ((LB))
11-56-4-M34b-a-1gProjekt: Bewegungsbezogene Interventionen zur Gesundheitsförderung
Project: Physical Activity Based Interventions for Health Promotion

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SpH A1150 (Turnhalle H4)
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 SWS)
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Achterstr. 30 2.690 (1 SWS)

Das Ziel dieser Veranstaltung ist, die Studierenden zu eigenständigen Forschungsarbeiten im Bereich der bewegungsbezogenen Interventionen zur Gesundheitsförderung zu befähigen und diese durchzuführen. Zunächst werden im ersten Semester theoretische Grundlagen aus den Bereichen Bewegung und Sport, Interventionen und Gesundheitsförderung gelegt. Zum Ende des ersten Semesters werden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt und erarbeiten Interventionen, die sie im zweiten Semester praktisch umsetzen und wissenschaftlich evaluieren. Die Themenbereiche der Interventionen sind grundsätzlich frei wählbar, sofern sie im Kompetenzbereich der beiden Lehrenden liegen. Dies könnte z. B. sein Bewegungsbezogene Interventionen zur Gesundheitsförderung...
• Bei Kindern und Jugendlichen
• Bei chronisch Erkrankten
• In der Rehabilitation
• Bei Älteren
• Bei psychisch Erkrankten
• Bei speziellen Berufsgruppen
Im zweiten Semester werden die Kleingruppen bei ihren Forschungsarbeiten durch jeweils einen Lehrenden betreut. Inhaltlicher Austausch ist durch regelmäßige Treffen sowie eine gemeinsame Abschlusspräsentation am Ende des zweiten Semesters gewährleistet.

Stefan Dalichau
PD Dr. Mirko Brandes
11-56-4-M34b-a-1hProjekt: Sucht- und Drogenforschung
Drugs and Addiction Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 GRA2A 0050/60 (4 SWS)

Fortsetzung Wintersemester 2021/2022

Drogen (-konsum) und Sucht sowie der gesellschaftliche und politische Umgang damit sind relevante Bereiche der Gesundheitswissenschaften und erfordern gleichzeitig interdisziplinäre Perspektiven. In diesem Projektseminar werden wir uns zunächst mit Hintergründen, Theorie und Praxis von Drogen(konsum), Drogenhilfe, Sucht und Suchtprävention auseinandersetzen. Dabei wird der Schwerpunkt auf illegalisierten Substanzen liegen.
In Kleingruppen werden die Studierenden darauf aufbauend im Laufe des zweisemestrigen Projektseminars eigenständig Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen. Dabei werden Kenntnisse in Forschungsmethoden erworben, mit einem Schwerpunkt auf qualitativen Forschungsmethoden, die die Subjektivität der Individuen in den Fokus rücken.
Ziel des Projektseminars ist es, Einblicke in das Feld der Sucht- und Drogenhilfe und -Politik zu bekommen, sowie eigene Erfahrungen in der Durchführung und Auswertung von Forschungsprojekten zu sammeln.

Dr. Katja Thane

6. Fachsemester (BPO 2015 sowie ÄO 2017 und 2018)

Modul 43/53: Praxisauswertung (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-6-M43-1aPraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GRA2 0080 (2 SWS)
Dr. Katja Thane
11-56-6-M43-1bPraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Martina Wachtlin
11-56-6-M43-1cPraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Martina Wachtlin
11-56-6-M43-1dPraxisauswertung (Online-Seminar)

Praktikum

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Seminarbeschreibung und -aufgabe:
Dieses Seminar dient der Reflexion zentraler, bedeutsamer Aspekte Ihres Praxissemesters, d.h. es soll helfen, die konkreten Praxiserfahrungen einerseits vor dem Hintergrund der eigenen Professionalität als GesundheitswissenschaftlerIn kritisch zu reflektieren und andererseits mit dem im Studium erworbenen wissenschaftlichen Wissen reflexiv zu vermitteln. Dies soll in der Seminargruppe und zugleich auf eine Weise geschehen, dass alle Teilnehmenden von dem Seminar profitieren. In diesem Kontext muss jede_r Teilnehmende in diesem Seminar eine Prüfungsleistung ablegen, die benotet wird.
Konkret bedeutet das, dass ab der zweiten Sitzung jede Woche eine Kommiliton_in die Sitzung gestaltet. Dabei geht es allerdings nicht darum, dass Sie der Gruppe z.B. Ihren Praktikumsbericht mündlich vortragen, sondern dass Sie sich einen wichtigen, problematischen oder besonders guten oder spannenden Punkt Ihres Praktikums herausnehmen und diesen präsentieren bzw. reflektierend aufarbeiten.
Die Aufgabe an jede_n Teilnehmende_n könnte man auch folgendermaßen formulieren: "Erzählen Sie eine Geschichte (ein Erlebnis, ein Ereignis, ein Problem oder ähnliches) aus Ihrem Praktikum, die (oder das) Ihnen heute noch bedeutsam erscheint."
Ziel ist es, dass die Gruppe über ein bestimmtes Thema, über ein bestimmtes Praxisfeld, über ein Problem, über das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis oder über etwas Ähnliches in ein reflektierendes Gespräch kommt. Wie genau Sie das didaktisch anstellen, ob Sie etwa ein Thesenpapier vorstellen, eine Gruppenarbeit anleiten, ein Gespräch moderieren, ein Rollenspiel durchführen etc., bleibt Ihnen überlassen. Ausgeschlossen sind lediglich Powerpoint-Präsentationen und Referate.
In jeder Sitzung soll erst eine kurze Beschreibung der Praxisstelle und –tätigkeit (ca. 5 Min.), dann der inhaltliche Input (35 Min.) erfolgen. Am Ende jedes Inputs erfolgt ein kurzes Feedback durch die Gruppe (ca. 5 Min). Insgesamt stehen jeder/ jedem 45 Min. zur Verfügung.
Über den Verlauf Ihrer Reflexion im Seminar fertigen Sie im Anschluss ein (max. 2-seitiges) Protokoll an, in dem Sie die wichtigsten Ergebnisse und Diskussionen der Sitzung zusammenfassen. Dieses wird dann für alle zugänglich in StudIP bis spätestens 07.07.2017 (Semesterende) eingestellt. Bitte das Protokoll für die korrekte Bewertung/Benotung mit vollständigen Namen versehen!
Da das Seminar ganz unterschiedliche Praxiserfahrungen in der Gruppe diskutierbar machen und insbesondere Ihre eigene Professionalität und Ihr eigenes Selbstverständnis als Gesundheitswissenschaftler_innen stärken soll, ist eine regelmäßige Teilnahme grundlegend und fair.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-6-M43-1ePraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 22:00 GRA2 0180 (2 SWS)
Wolfgang Raabe

Modul 44/54: Begleitseminar zur Bachelor-Arbeit (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 PC
bitte im 1. Betreuer*innen-Seminar ggfs. 2. Betreu*innen-Seminar eintragen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-6-M44-1aBegleitseminar zur Bachelorarbeit (Online-Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)
Henning Schmidt-Semisch
11-56-6-M44-1bBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Heinz Rothgang
11-56-6-M44-1cBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GRA2 0140 (2 SWS)
Dr. Lorraine Doetter
11-56-6-M44-1dBegleitseminar zur Bachelorarbeit (Online-Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)
Dr. Solveig Lena Hansen
11-56-6-M44-1eBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Dr. Lisa Lüdders
11-56-6-M44-1fBegleitseminar zur Bachelorarbeit (Online-Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)
Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-6-M44-1gBegleitseminar zur Bachelorarbeit (Online-Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)
Henning Erfkamp

Modul 65: Open General Studies (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

12 CP: Voll- u. Profilfach

12 CP: Voll- u.Profilfach
In Modul 65 General Studies - Wahlpflichtbereich muessen von den Studierenden 12 CP erbracht werden. Die Studierenden koennen hierzu völlig frei aus dem Lehrveranstaltungs-Angebot der Universität Bremen wählen: Dies Angebot umfasst alle Lehrveranstaltungen, die eine Veranstaltungs-Kennziffer (VAK) der Universität Bremen haben, also auch entsprechende Lehrveranstaltungen z. B. des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt etc.. Die jeweiligen Leistungen können benotet oder unbenotet sein. Benotete Leistungen gehen dabei nach Credit-Punkten (CP) gewichtet in die Endnote ein. Die Studierenden entscheiden selbst, welche Leistungen sie sich im Modul 65 anrechnen lassen. Zwei wichtige Hinweise: 1) Im Zentralen Prüfungsamt (ZPA) eingereichte Scheine können nicht mehr ausgetauscht oder anderweitig verschoben werden; 2) Jede Veranstaltung bzw. jedes Modul kann nur einmal zur Anerkennung eingereicht werden.

Alternativ zu Lehrveranstaltungen der Universität Bremen und des Fremdsprachenzentrums können:
a) bis zu 3 CP für künstlerisch-kulturelle Aktivitäten an der Universitaet Bremen (z. B. Universitätsmusik) anerkannt werden;
b) bis zu 3 CP für die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) oder für freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement während des Studiums (innerhalb und ausserhalb der Universität Bremen) angerechnet werden. Für diese Leistungen muss ein zweiseitiger (5.000 Zeichen) Reflexionstext angefertigt werden, worin der Kompetenz- und Erkenntniszugewinn der ausgeübten Tätigkeit mit Blick auf das Studium der Gesundheitswissenschaften reflektiert wird.

Handhabung der Anrechnung:
Alle Leistungen, die in Veranstaltungen der Universität Bremen (reguläre Lehrveranstaltungen sowie Veranstaltungen des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt, der Universitätsmusik etc.) erbracht werden, werden direkt vom ZPA in PABO/FlexNow eingetragen. Die vom jeweiligen Fachbereich gesiegelten und mit CP-Angabe versehenen Scheine werden in Original und Kopie im ZPA eingereicht.
Leistungen von anderen Universitäten müssen durch den Bachelor-Prüfungsausschuss (BPA) – vertreten durch seinen Vorsitzenden – anerkannt werden.
Die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) sowie freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement sind beim Modulverantwortlichen, Herrn Schmidt-Semisch, einzureichen. Dieser prüft die jeweilige Leistung und meldet sie an das Prüfungsamt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-6-M65-1Aktuelle Ansätze der Public Health-Ethik: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021) (Online-Seminar)
Current Approaches in Public Health Ethics: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021)

Seminar
ECTS: 4 CP

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online GRA4 A0110 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet Studierenden (BA und MA) die Möglichkeit, ein Buch vertieft in einem Semester zu diskutieren und mit ihren Themen in der Public Health und Public Health Ethik zu verknüpfen. Ausgewählt wurde James Wilsons Buch "Philosophy for Public Health and Public Policy: Beyond the Neglectful State", das 2021 bei Oxford University Press erschienen ist: https://global.oup.com/academic/product/philosophy-for-public-health-and-public-policy-9780192844057?cc=de&lang=en&#
Für jede Sitzung stellen zwei Studierende ein Kapitel des Buches vor, welches vorab von allen gelesen wird. Sie stellen auch Diskussionsfragen für die Gruppe und überlegen sich Beispiele im Bereich von Public Health, an denen sich der Text diskutieren und illustrieren lässt.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur Diskussion und zur Lektüre englischer Fachtexte. Das Seminar setzt weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme an mindestens einer Lehrveranstaltung mit ethischem Schwerpunkt oder anderweitige einschlägige Vorerfahrungen voraus (z. B. Philosophiestudium).

Dr. Solveig Lena Hansen
11-56-6-M65-2Public Health Ethik und Film: Das Beispiel Contergan (Präsenz und Online)
Public Health Ethics in Fiction: Thalidomid

Seminar
ECTS: 4 CP

Einzeltermine:
Fr 06.05.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Sa 11.06.22 10:00 - 15:00 GRA2 0080
Sa 18.06.22 10:00 - 15:00 GRA2 0080

Das Arzneimittel Contergan galt im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher und wurde bis Anfang der 1960er Jahre als Beruhigungsmedikament verschrieben. Das millionenfach verkaufte Mittel konnte jedoch bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung von Föten hervorgerufen. Durch die Einnahme von Contergan kam es zu einer Häufung von schweren Fehlbildungen oder gar dem Fehlen von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Ende der 1958 wurde diese erstmals öffentlich diskutiert, jedoch wurde erst Ende 1961 der Zusammenhang zwischen Contergan und den Fehlbildungen erkannt und das Medikament vom Hersteller vom Markt genommen. Der Skandal hatte weltweite Auswirkungen auf den Umgang mit Arzneimittelzulassungen.
Der Contergan-Skandal wurde mehrmals verfilmt; und diesen Verfilmungen wollen wir uns im Seminar widmen, um historische und ethische Perspektiven auf das Thema und seine Public Health-Relevanz zu entwickeln. Die Filme thematisieren in fiktionaler Form Erfahrungen von beteiligten Akteur:innen sowie die Betroffenen. Sie geben Einblicke in politische, gesellschaftliche und mediale Auseinandersetzungen zum Thema Contergan sowie Kollaborationen zwischen Ärzt:innen, Institutionen und der Bevölkerung. Damit eignet sie sich als Szenario für die Reflexion ethischer Fragen.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden über Filmszenen für historische und ethische Fragen von Public Health zu sensibilisieren. Hierfür wollen wir gemeinsam die reflektierte Analyse eines Konfliktes, der durch ein Filmbeispiel vermittelt wird, einüben. Dies beinhaltet u.a. auch die Erarbeitung von theoretischen Grundlagen in Kleingruppen in Kooperation mit Dr. Annika Raapke (Historikerin, Universität Göttingen).

Dr. Solveig Lena Hansen
11-56-6-M65-3Public Health Ethik und Film: Das Beispiel Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa (USA, 1993)
Public Health Ethics in Fiction: Gilbert Grape - Somewhere in Iowa

Seminar
ECTS: 4 CP

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 01.07.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 08.07.22 14:00 - 18:00 GRA4 A0110

Der Spielfilm von Lasse Hallström porträtiert eine amerikanische Familie: Gilbert, Ende 20, lebt mit seiner Mutter, zwei Schwestern und seinem geistig behinderten Bruder Arnie im ländlichen Raum. Ein weiterer Bruder, der als einziger eine höhere Schulbildung absolvierte, hat den Haushalt vor Jahren verlassen. Die familiären Aktivitäten bestehen größtenteils aus dem Planen, Zubereiten und Einnehmen von Mahlzeiten. Mittelpunkt der Familie ist die Mutter Bonnie, die seit dem Suizid ihres Ehemannes vor 17 Jahren kontinuierlich an Gewicht zugenommen hat und mittlerweile 250 kg wiegt. Auf Gilbert lastet eine große Verantwortung, da er als einziger einer geregelten Arbeit im örtlichen Lebensmittelgeschäft nachgeht.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden über Filmszenen für ethischen Fragen von Public Health zu sensibilisieren. Hierfür schauen wir gemeinsam den Film und entwickeln dann in Gruppen eine wissenschaftliche Public Health- bzw. Public Health-Ethik-Perspektive auf das filmische Material. Dies beinhaltet u.a. auch die Erarbeitung von theoretischen Grundlagen in Kleingruppen sowie die Präsentation ausgewählter Szenen in Form von Referaten im Seminar.

Dr. Solveig Lena Hansen
11-56-6-M65-6Bachelorseminar: Ökologisches Entscheiden in Public Health durch Lebenszyklusanalyse
“Good“ climate change mitigation. A problem-oriented introduction to ethics and economics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Externer Ort: UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Mattis Keil, M.A.
11-56-6-M65-7Medizinische Grundlagen und ambulante Versorgung
Basics in medicine and outpatient care

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2 0140 (2 SWS)

Das Seminar stellt eine Vertiefung und Erweiterung der Inhalte aus der Vorlesung Medizinische Grundlagen dar.

Krankheitslehre
In dem Seminar werden Grundlagen aus der Vorlesung Medizinische Grundlagen vertieft.
Am Beispiel von häufigen chronischen Erkrankungen (z.B Bluthochdruck, Asthma/COPD, Depression, Demenz) und Krankheitskomplexen (Multimorbidität, Frailty) werden die Aspekte der
- Pathophysiologischen Grundlagen der Erkrankungen
- Grundzüge der Therapie
- Entstehung, Stellenwert und Grenzen krankheitsspezifischer Leitlinien
- Interdisziplinäre Versorgungsstrukturen im ambulanten und stationären Bereich
Gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert

Ein Schwerpunkt stellt dabei die Evidenzrecherche und Bewertung dar.
Lernziele in diesem Zusammenhang sind:
  • selbständig Suche nach krankheitsspezifischem Wissen .Einordnung und kritische Reflexion dieses Wissens

Das Seminar wird durch Besuche unterschiedlicher Einrichtungen des Gesundheitswesens vertieft.
Die Besuche orientieren sich an den behandelten Erkrankungen und beinhalten u.a Arztpraxen, stationären Einrichtungen (Akutklinik, Rehaklinik, Palliativststation), arbeitsmedizinische Dienste

Dr. Guido Schmiemann
11-56-6-M65-8Klimakrise und Gesundheit
Climate crisis and health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GRA2 0180 (2 SWS)

Das Seminar stellt ein neues Angebot, in dem fachübergreifende, transdisziplinäre Ansätze zur Darstellung der Gefahren durch die Klimakrise wie auch Lösungsvorschläge zum Umgang mit der Krise vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert werden.

Das Seminar wird durch Gastvorträge unterschiedlicher Experten ergänzt.

Dr. Guido Schmiemann
11-56-6-M65-9Aktuelle gesundheitspolitische Themen - Diskussionsrunde

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Externer Ort: Online (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir gemeinsam aktuelle gesundheitspolitische Themen diskutieren. Dabei nehmen Sie unterschiedliche Perspektiven zu verschiedenen Themen ein, um sich in einem sicheren Raum auszuprobieren und Ihre Argumentationsfähigkeit zu stärken. Geübt wird dabei beispielsweise das Aufstelllen einer Argumentation und das freie sprechen.
Dabei wird inhaltlich über unterschiedliche Public Health relevante Themen gesprochen. Diese werden in der ersten Seminareinheit gesammelt, damit sie dem Interesse der Gruppe entsprechen. Beispielhaft könnten dies Themen wie "Klimawandel und Gesundheit", "Pflegekräftemangel" oder "Schwangerschaftsdiagnostik" sein.
Die Prüfungsleistung besteht daraus, eine Diskussionseinheit vorzubereiten. Sie geben zu Beginn einen kurzen inhaltlichen Input zu dem von Ihnen gewählten Thema und moderieren im Anschluss die Diskussion. Anschließend wird gemeinsam darüber reflektiert, wie die Diskussionen von den einzelnen Teilnehmer:innen wahrgenommen wurden und was man daraus inhaltlich/methodisch mitnimmt.
Das Seminar findet über Zoom statt, es sollte jedoch jede/r ein Mikrofon und eine Kamera zur Verfügung haben, da das Format nur unter aktiver Teilnahme aller funktioniert.

Sinah Afra Noemi Evers
Anna Reisinger
11-56-6-M65-10Bachelor-Vorlesung: “Gute“ Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in Ethik und Ökonomik
“Good“ climate change mitigation. A problem-oriented introduction to ethics and economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 Externer Ort: GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Die Veranstaltung findet zeitgleich mit einer gleichnamigen Master-Veranstaltung statt, da es sich um eine MA-Veranstaltung handelt, die für BA-Studierende geöffnet ist. Ab Sommersemester 2022 soll die Veranstaltung als eigenständige BA-Veranstaltung durchgeführt werden.
An der ökonomischen Analyse der Klimakrise oder der gesundheitsökonomischen Frage nach planetarischer Gesundheit wird deutlich, dass Ökonomik nicht so "wertfrei" ist, wie sie bisweilen wahrgenommen wird: welche Aspekte der Realität sie empirisch zu fassen versucht, welche Konzepte von "Nutzen" sie beinhaltet, ist auch normativ relevant. Ebenso sind es die Konsequenzen wirtschaftspolitischer Empfehlungen – etwa, wenn an individuellen Präferenzen orientierte Empfehlungen zu zunehmenden Treibhausgasemissionen führen. Gleichzeitig: angesichts dieser normativen Relevanz das Streben nach wissenschaftlicher Wertneutralität ganz aufzugeben, würde die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Analysen zutiefst in Frage stellen. Wie kann in der ökonomischen Analyse angemessen mit ihren normativ relevanten Aspekten umgegangen werden?
Ausgehend von einer Einführung in ethische Begrifflichkeiten und der Unterscheidung von Positiver und normativer Ökonomik geht die Veranstaltung zunächst der Frage nach, was Webers Gebot der wissenschaftlichen Wertneutralität für die Ökonomik bedeutet. In Folge wird untersucht, welche normativen Annahmen in den ökonomischen Denkschulen enthalten sind und wie sich die jeweiligen Vorstellungen des "guten Wirtschaften" der einzelnen Denkschulen unterscheiden. Einen Schwerpunkt darin erhält die Unterscheidung von Welfarismus und Extra-Welfarismus, die insbesondere in der Methodenwahl gesundheitsökonomischer Evaluation eine wichtige Rolle spielt. Mit dem Überlegungsgleichgewicht wird eine Methode vorgestellt, die eine (normativ) fundierte Auswahl (positiver) ökonomischer Forschungsperspektiven und Evaluationsmethoden unterstützen kann. Die Inhalte werden anhand verschiedener Fallbeispiele mit Bezug zu Klimaschutz und (planetarer) Gesundheit diskutiert.
Diese Vorlesung zur normativen Ökonomik ist eine von zwei komplementären Veranstaltungen. Gestaltet als Einführung in eine plurale Ökonomik orientiert sie sich an einer Übersicht von Forschungsprogrammen, die in der Vorlesung "Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in die positive Ökonomik" vorgestellt werden (Name im vergangenen Semester: Philosophie, Ökonomik & Planetary Health). Eine kurze Zusammenfassung dieser komplementären Vorlesung, die im Wintersemester stattfindet, wird in der Einführungsveranstaltung gegeben. Dadurch können die beiden Veranstaltungen auch unabhängig voneinander besucht werden.
Die Prüfungsleistung besteht in einer mündlichen Prüfung. Abhängig davon, ob die Studierenden 4,5 oder 6 CP erwerben möchten, bereiten sie sich auf 14 bzw. 28 Fragen vor, die ihnen ca. 2 Wochen vor dem Prüfungstermin zur Verfügung gestellt werden. Zwei dieser Fragen werden bei der Prüfung zufällig ausgewählt.

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Kevin Helms
11-56-6-M65-11Global Health Inequities (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 SWS)

Summary: In the 21st century, humanity is facing an increase of global social and health inequalities. Thus, it is important to understand both the historical perspective and the current political structures that created and perpetuated these inequalities. Through a critical approach, this course examines the causes and the consequences of global health inequalities and applies this knowledge to two current crises: the socioecological crisis and climate emergency and the socioeconomic consequences of the COVID-19 pandemic.

Nuria Pedros Barnils
11-151-4-Pfleg-5-2Quantitative Methoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 SWS)
Benedikt Preuß