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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2022/2023

Angewandte Philosophie, M.A.

M1 Fachmodul Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-02-11-12Wiener Kreis und Kritische Theorie. Zum Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie.
Vienna Circle and Critical Theory. On the Relationship between Science, Society and Philosophy.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Der Wiener Kreis und die Kritische Theorie sind zwei einflussreiche Strömungen der Philosophie, die ihren Ausgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten. Der Wiener Kreis (u. a. Schlick, Carnap und Neurath) war vor allem durch die moderne Logik und durch Entwicklungen in den Naturwissenschaftlichen geprägt. Der Blick der Kritischen Theorie (u. a. Horkheimer, Adorno und Marcuse) war vor allem auf Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung gerichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten, z. B. beanspruchen beide Schulen, durch eine Reform der Philosophie endlich Vernunft in die Welt zu bringen, bzw. die Vernunft einer notwendigen Selbstreflektion zu unterziehen. Eine in den 30er Jahren versuchte Verständigung zwischen beiden Schulen endete jedoch im Streit und mit einem "Abbruch der diplomatischen Beziehungen".
Wir werden die Grundzüge der jeweiligen Programme kennenlernen und exemplarische Arbeiten der beiden Parteien lesen. Dabei wird es darauf ankommen, unterschiedliche Motive und Idealvorstellungen des Philosophierens, aber auch Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Texte aus der Phase der Auseinandersetzung zwischen dem Wiener Kreis und der Frankfurter Schule werden zeigen, wie schwer es den Protagonisten gefallen ist, sich auf Theorien einzulassen, die nicht in das eigene Programm zu passen scheinen, und dabei miteinander eine philosophisch angemessene Umgangsweise zu finden. Das Seminar wird aber nicht bei der Analyse der Geschichte zweier Schulen und ihres Streits stehen bleiben, sondern anregen, aufgrund des vorgelegten Materials die eigenen Vorstellungen über die Beziehungen zwischen Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft zu überdenken.

Eike Kroner
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder
09-M52-01-10Phenomenological Philosophy of Mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Abootaleb Safdari

M2 Fachmodul Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-02-11-12Wiener Kreis und Kritische Theorie. Zum Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie.
Vienna Circle and Critical Theory. On the Relationship between Science, Society and Philosophy.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Der Wiener Kreis und die Kritische Theorie sind zwei einflussreiche Strömungen der Philosophie, die ihren Ausgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten. Der Wiener Kreis (u. a. Schlick, Carnap und Neurath) war vor allem durch die moderne Logik und durch Entwicklungen in den Naturwissenschaftlichen geprägt. Der Blick der Kritischen Theorie (u. a. Horkheimer, Adorno und Marcuse) war vor allem auf Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung gerichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten, z. B. beanspruchen beide Schulen, durch eine Reform der Philosophie endlich Vernunft in die Welt zu bringen, bzw. die Vernunft einer notwendigen Selbstreflektion zu unterziehen. Eine in den 30er Jahren versuchte Verständigung zwischen beiden Schulen endete jedoch im Streit und mit einem "Abbruch der diplomatischen Beziehungen".
Wir werden die Grundzüge der jeweiligen Programme kennenlernen und exemplarische Arbeiten der beiden Parteien lesen. Dabei wird es darauf ankommen, unterschiedliche Motive und Idealvorstellungen des Philosophierens, aber auch Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Texte aus der Phase der Auseinandersetzung zwischen dem Wiener Kreis und der Frankfurter Schule werden zeigen, wie schwer es den Protagonisten gefallen ist, sich auf Theorien einzulassen, die nicht in das eigene Programm zu passen scheinen, und dabei miteinander eine philosophisch angemessene Umgangsweise zu finden. Das Seminar wird aber nicht bei der Analyse der Geschichte zweier Schulen und ihres Streits stehen bleiben, sondern anregen, aufgrund des vorgelegten Materials die eigenen Vorstellungen über die Beziehungen zwischen Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft zu überdenken.

Eike Kroner
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder
09-M52-02-04-13-15Theorie der Tierrechte

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

M3 Philosophie der Wissenschaften

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-03-13Philosophie der Physik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann

M4 Philosophie und Gesellschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-02-04-13-15Theorie der Tierrechte

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
09-M52-04-14Feministische Philosophie/Ethik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2030 (2 SWS)

Was zeichnet feministische Philosophie bzw. feministische Ethik aus? Wie unterscheiden sich deren Theorien von klassischen Theorien? Was sind deren Charakteristika und was der Gewinn solcher Ansätze? Im Seminar fokussieren wir uns auf die „Feministische Ethik“. Dabei sollen verschiedene Perspektiven eingenommen werden. Zum einen methodologisch: feministische Ethik kann als neue bzw. andersartige Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen verstanden werden, z. Bsp. über relationale oder intersektionale Ansätze. Zum anderen thematisch: feministische Ethik kann als eine Art Bereichsethik verstanden werden, die sich mit bestimmten Themen befasst, wie z. Bsp. Formen der Unterdrückung, Geschlechterbinarität, oder klassischen ethischen Themen, die Frauen* in besonderer Weise betreffen, beispielsweise Abtreibung. Im Seminar wenden wir uns anhand einzelner Texte den genannten Fragen und Themen zu. Einen besonderen Fokus sollen dabei feministisch-ethische Debatten in der Bio- und Technikethik einnehmen.

Literatur:
Nunner-Winkler, G. (1989). Gibt es eine weibliche Moral? In M. Haller, H.-J. Hoffmann-Nowotny, & W. Zapf (Hrsg.), Kultur und Gesellschaft […] 1988 (S. 165-178). Frankfurt am Main: Campus Verl.
Gilligan, Carol 1984: Die andere Stimme. Lebenskonflikte und Moral der Frau. München: Piper.
Sher, George: Das gleiche in anderen Stimmen. Weibliche Psychologie und Ethi. In: Weibliche Moral, S. 197 - 205.
Nel Noddings: An Ethic of Caring
Wendel, Saskia: Feministische Ethik zur Einführung. Junius 2003.
Jackie Leach Scully: Feminist Bioethics. In: The Oxford Handbook of Feminist Philosophy. Oxford University Press.
Nelson, Hilde Lindemann. Feminist Bioethics. Where we’ve been, Where We’re gogin. Metaphilosophy 31, no. 5 (2000): 492–508.
James, V. (2014). Musing: A Black Feminist Philosopher: Is That Possible? Hypatia, 29(1), 189-195. doi:10.1111/hypa.12067
Janina Loh (2019): »What is Feminist Philosophy of Technology? A Critical Overview and a Plea for a Feminist Technoscientific Utopia«. In: Janina Loh; Mark Coeckelbergh (Hrsg.): Feminist Philosophy of Technology. Stuttgart: J.B. Metzler, S. 1-24.
Linda L. Layne (2010): »Introduction«. In: Linda L. Layne et al. (Hrsg.): Feminist Technology. Urbana, u.a.: University of Illinois Press, S. 1-35.
Jennifer Aengst; Linda L. Layne (2010): »The Need to Bleed? A Feminist Technology Assessment of Menstrual-Suppressing Birth Control Pills«. In: Linda L. Layne, et al. (Hrsg.): Feminist Technology. Urbana, u.a.: University of Illinois Press, S. 55-88.

N. N.

M6 Philosophie in der Öffentlichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-3-08-33Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit? (digital via ZOOM)
A new structural change in the public

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Martin Seeliger

M7 Master Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-07-01Master-Abschlussseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Externer Ort: SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky