Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2022/2023

Philosophie, B.A.

Modul G1 Wissenschaftliches Arbeiten

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-GSa-1BEinführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to academic work and writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)

Im Seminar werden wir uns erstens mit den notwendigen Formalia beschäftigen, die jede Arbeit erfüllen muss, die den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt (Recherche, Zitation, Aufbau einer Arbeit, Referate etc.). Zweitens damit, zu untersuchen, was (bspw. im Unterschied zu fachwissenschaftlichen Fragen oder allgemeinen Problemen des Lebens) überhaupt als ein philosophisches Problem zählen kann. Drittens besprechen wir Methoden der philosophischen Problemerschließung (einschließlich der Erschließung philosophischer Texte). Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B1 Argumentationstheorie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B1-1.TTutorium 1. - Einführung in die Argumentationstheorie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 2030 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky
09-30-B1-1BEinführung in die Argumentationstheorie
Informal Logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)

Philosophische Fragen sind in der Regel weder durch Experimente noch durch Umfragen entscheidbar. Das Hauptwerkzeug der Philosophie sind deswegen Argumente, und die Theorie und Praxis des guten Begründens von Thesen und Theorien steht im Mittelpunkt des philosophischen Geschäfts. Natürlich sollte man auch außerhalb der Philosophie die eigenen Überzeugungen gut begründen und die Meinungen anderer, wenn nötig, mit guten Argumenten kritisieren.

Der Kurs soll in die Theorie und Praxis des guten Argumentierens einführen und folgende Fragen beantworten: Was ist ein Argument? Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Argument? Welche Argument-Typen gibt es? Es werden Hilfen zur informellen Analyse von Begründungen und Argumenten vermittelt und in praktischen Übungen angewandt. Wir werden auch einen ersten Blick auf die formale Logik werfen und die Rolle von Argumenten in der Kommunikation reflektieren. Speziell geht es dabei auch um die logische Korrektheit und um die Stichhaltigkeit (Triftigkeit) von Argumenten. Wichtig ist die Einübung von Techniken zur Darstellung argumentativer Strukturen und zur Bewertung von Argumenten. Weitere Themen sind besondere Argumentationsformen (Analogieargumente, Selbstanwendungsargumente, transzendentale Argumente) und formale und informelle Fehlschlüsse. Außerdem werden Grundzüge der aristotelischen Syllogistik und einige Themen der traditionellen Logik vorgestellt.

Materialien zum Kurs werden im Internet bereitgestellt. Die erfolgreiche Teilnahme erfordert eine regelmäßige Mitarbeit und die wöchentliche Bearbeitung von Hausaufgaben. Der Besuch des zugehörigen Tutoriums wird empfohlen.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-B1-2.TTutorium 2. - Einführung in die Argumentationstheorie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky
09-30-B1-3.TTutorium 3. - Einführung in die Argumentationstheorie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 IW3 0200 IW3 0390 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky
09-30-B1-4.TTutorium 4. - Einführung in die Argumentationstheorie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW1 B0100 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky

Modul B3 Einführung in die Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B3-1.T1. Tutorium zur Einführung in die Theoretische Philosophie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) ZOOM
Dr. Frank Kannetzky
09-30-B3-1BEinführung in die Theoretische Philosophie
Introduction to Theoretical Philosophy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Theoretische Philosophie beinhaltet eine große Bandbreite an Teildisziplinen wie etwa Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie oder Wissenschaftstheorie. Die Vorlesung wird Sie mit ausgewählten Problemen der Theoretischen Philosophie aus diesen Teilbereichen vertraut machen. In einem ersten Schritt wird jeweils ein Sachgebiet vorgestellt; in einem zweiten Schritt werden ein oder zwei exemplarische Fragestellungen erörtert. Die Vorlesung wird aber auch Raum für Diskussionen lassen. Ihr Ziel ist es, Interesse für die Themen der Theoretischen Philosophie zu wecken und einen systematischen Überblick zu vermitteln.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-B3-2.T2. Tutorium zur Einführung in die Theoretische Philosophie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 Online
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky
09-30-B3-17BEinführung in die Philosophie der Sprache
Introduction to Philosophy of Language

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)
Thorben Petersen, M.A.

Modul B4 Einführung in die Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B4-013BGrundbegriffe der Praktischen Philosophie. Texte zur Vorlesung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)

Das Seminar dient der Vertiefung des in der Vorlesung behandelten Stoffs. Anhand ausgewählter Texte werden Grundbegriffe und Grundkonzeptionen der Praktischen Philosophie herausgearbeitet.
Texte zum Herunterladen sowie Literaturangaben zu wichtigen Quellentexten und Forschungsliteratur zur Praktischen Philosophie stehen zu Beginn des Wintersemesters im Stud.IP zur Verfügung.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-B4-014BRelativismus und Subjektivismus in Ethik und Ästhetik
Relativism and Subjectivism in Ethics and Aesthetics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 2010 (2 SWS)

In diesem Seminar werden wir uns mit zwei Phänomenen beschäftigen, die signifikant gehäuft im Laufe des 20. Jh. in der Philosophie (aber nicht nur dort) auftraten und die man gemeinhin mit ‚Relativismus‘ und ‚Subjektivismus‘ bezeichnet. Dabei werden wir uns auf Ethik und Ästhetik konzentrieren. Hierzu wird zum einen auf die verschwisterten Theorieentwicklungen der analytischen Ethik und analytischen Ästhetik eingegangen, zum anderen auf ihre Kritiker (z. B. Richard Rorty oder auch Stanley Cavell).

Ziel des Seminars ist, ein genaueres Verständnis davon zu entwickeln, was ‚Relativismus‘ und ‚Subjektivismus‘ in Ethik und Ästhetik heutzutage bedeuten. Das setzt zunächst voraus, zu differenzieren, welche Thesen unter diesen Schirmbegriffen firmieren. Denn erst dann lässt sich die Plausibilität der jeweiligen Positionen einschätzen, also Gründe identifizieren und beurteilen, die für oder gegen sie sprechen. Nicht, um ein einhelliges Ergebnis zu erzielen, sondern um ein Verständnis einiger philosophischer Debatten, in denen sie auch heute noch als Schlagworte aufgerufen werden, auf Höhe der Zeit begegnen zu können.

Möchten Sie an diesem Seminar teilnehmen, überlegen Sie bitte zur Vorbereitung auf die erste Sitzung, ob Sie sich eher als Relativistin oder eher als Anti-Relativistin einschätzen im Bereich der Ethik (oder Moral) oder im Bereich der Ästhetik (oder Kunst). Wenn Sie sich – auch wenn nur vorläufig – als Relativistin bezeichnen, lesen Sie bitte Text [a] zur Vorbereitung auf die erste Sitzung unseres Seminars. Wenn Sie sich hingegen als Anti-Relativistin – wenn auch nur vorläufig – einschätzen, bereiten Sie sich bitte mit Text [b] auf die erste Sitzung vor. Beide Texte sind auf Stud.IP eingestellt und können von Ihnen heruntergeladen werden, sobald Sie als Teilnehmerin des Seminars akzeptiert wurden.

Die Bereitschaft zur Lektüre von Texten in englischer und deutscher Sprache wird vorausgesetzt. Erwartet wird, dass Sie vorbereitet zu den Seminarsitzungen erscheinen.

Felix Engel
09-30-B4-1BEinführung in die Praktische Philosophie
Introduction to Practical Philosophy
M.A. Komplexes Entscheiden 09-M39-1-02-01

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Die Vorlesung führt in Grundbegriffe der Praktischen Philosophie ein. Sie geht aus vom Begriff der Handlung und entwickelt aus dessen Implikationen einige in der Geschichte der Philosophie und in den gegenwärtigen philosophischen Debatten zentrale Begriffe und Fragestellungen, um mit wichtigen Theorie-Konzeptionen der Praktischen Philosophie vertraut zu machen. Grundkonzepte der Allgemeinen Ethik, der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie werden vorgestellt.
Dabei werden vor allem die folgenden Begriffe eingeführt: Freiheit, Absicht, Wille, Entscheidung; Nutzen, Glück, Pflicht, Achtung, Unparteilichkeit, Moral; Gesellschaft, Politik, Legitimität; Gerechtigkeit, Recht, Menschenrechte.
Die Vorlesung richtet sich an Studierende, die sich Grundlagen der Praktischen Philosophie aneignen (Bachelor Philosophie 1. Jahr und Master Komplexes Entscheiden 1. Jahr). Sie kann aber von allen Interessierten besucht werden.

Prof. Dr. Georg Mohr

Modul B5 Einführung in die Geschichte der Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B5-B-IRingvorlesung V: Teil I Geschichte der Philosophie
Lecture series History of Philosophy, Part I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie. Zugleich bietet sie auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte.
Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das anschließende Sommersemester führt vom Deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen.
Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen.
Begleitend zur Vorlesung finden außerdem sogenannte Schreibtutorien statt. Durch inhaltliche Wiederholung der Vorlesungen findet hier eine Vorbereitung auf die Prüfung am Ende des Sommersemesters statt. Kombiniert wird diese fachliche Auseinandersetzung mit regelmäßigen Schreibübungen. So werden hier zusätzlich für das Philosophiestudium relevante Schlüsselkompetenzen im Umgang mit philosophischen Texten vermittelt. Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung abgeschlossen wird.
Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Dr. Niels Siegbert Linnemann
Prof. Dr. Georg Mohr
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-B5-B-I-1.TB5-Tutorium zur Einführung in die Geschichte der Philosophie - Ringvorlesung (a)

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-30-B5-B-I-2.TB5-Tutorium zur Einführung in die Geschichte der Philosophie - Ringvorlesung (b)

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann

Modul P1 Moral: Begründung und Argumentation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P1-013A / 09-30-P2-015A / 09-30-T1-032AKant

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Mit seiner von ihm selbst so bezeichneten „kritischen“ Philosophie beansprucht Kant eine Neubegründung philosophischer Theoriebildung. Sie umfasst alle Grunddisziplinen der Philosophie: von der Erkenntnistheorie und Philosophie der Naturwissenschaft über die Moralphilosophie und Rechtsphilosophie bis zur Geschichtsphilosophie, Religionsphilosophie und Ästhetik. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die Hauptwerke: Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft, Die Metaphysik der Sitten. Im Zuge einer kursorischen Interpretation der in diesen Schriften tragenden Thesen und Argumentationsgänge wird ersichtlich werden, wie die Revision tradierter philosophischer Konzepte mit einer Selbstaufklärung des Philosophierens Hand in Hand geht.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-M52-02-04-13-15Theorie der Tierrechte

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

Modul P2 Politik, Recht, Staat

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P1-013A / 09-30-P2-015A / 09-30-T1-032AKant

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Mit seiner von ihm selbst so bezeichneten „kritischen“ Philosophie beansprucht Kant eine Neubegründung philosophischer Theoriebildung. Sie umfasst alle Grunddisziplinen der Philosophie: von der Erkenntnistheorie und Philosophie der Naturwissenschaft über die Moralphilosophie und Rechtsphilosophie bis zur Geschichtsphilosophie, Religionsphilosophie und Ästhetik. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die Hauptwerke: Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft, Die Metaphysik der Sitten. Im Zuge einer kursorischen Interpretation der in diesen Schriften tragenden Thesen und Argumentationsgänge wird ersichtlich werden, wie die Revision tradierter philosophischer Konzepte mit einer Selbstaufklärung des Philosophierens Hand in Hand geht.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-P2-016AAktuelle Fragestellungen der Medizinethik: Schwerpunkt Digitalisierung
Ethical aspects of digitalization in medicine and healthcare

Blockveranstaltung

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)

Digitaltechnologie, virtuelle Realität, Big Data, Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz: Phänomene, die mittlerweile tief in unseren Alltag eingedrungen sind, so auch in den Bereich der Medizin. Das Blockseminar nimmt Digitalisierungsprozesse im Kontext der Medizin und des Gesundheitswesens in den Blick. Aus aktuellen technologischen Entwicklungen, die von Chirurgie- und Pflegeroboter über Diagnose-Apps basierend auf Künstlicher Intelligenz bis zu Cyborgs reichen, sollen einige exemplarisch herausgegriffen und aus ethischer Sichtweise analysiert werden. Im ersten Teil des Seminares sollen Begrifflichkeiten geklärt und philosophische Fragestellungen aufgegriffen werden: Was ist überhaupt Digitalität? Was kann unter einer philosophischen Digitalitätsforschung oder unter einer digitalen Ethik verstanden werden? Im zweiten Teil sollen die ethischen Aspekte der Digitalisierung, beispielweise Fragen einer gerechten Teilhabe, Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Beteiligten und deren Verantwortlichkeiten, diskutiert werden. In einem abschließenden dritten Teil soll die Frage diskutiert werden, ob für das Verstehen digitaler Phänomene vorliegende ethische Theorien und Begriffe ausreichen oder neue Ansätze entwickelt werden müssen.
Die einzelnen Themen sollen in Impulsreferaten präsentiert, in Expert*innen-Gruppen zur Diskussion gestellt und in Gruppenarbeiten vertieft werden.

Literatur:
Die Literatur wird zeitnah zur Verfügung gestellt.

Regina Müller
09-30-P2-017AZur Kritik der Gewalt
On the criticism of violence

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Während der letzten zwei Jahrzehnte gibt es eine internationale Debatte über die Bedingungen von Gewalt, Souveränität und Macht, Recht und Gerechtigkeit. Diese Diskussion wird unter anderem von Nancy Fraser, Jacques Derrida, Giorgio Agamben, Jean-Luc Nancy oder Judith Butler geführt. Einen wichtigen Bezugspunkt bildet die Kritik der parlamentarischen Demokratie in Walter Benjamins Essay „Zur Kritik der Gewalt“. Der Text wird 1921 in der Zeitschrift Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik von Edgar Jaffé, Werner Sombart und Max Weber abgedruckt, mit dessen Kreis Benjamin nach dem Ersten Weltkrieg in Verbindung stand. Benjamin fragt nach der Legitimität von demokratischer Gewalt im Staat, nachdem der Kaiser im November 1918 abgedankt hatte und positioniert sich in einem Feld mit Anarchismus, Faschismus und Kommunismus in der Weimarer Republik, das bis heute aktuell ist. Der Text enthält Benjamins politisches Vermächtnis: wenn von Messianismus die Rede ist, meint er Politik.
Im Seminar können neben diesem Text auch die darauf aufbauenden Studien von Anselm Haverkamp, Jacques Derrida, Judith Butler, Giorgio Agamben, Georges Sorel oder Carl Schmitt gelesen werden.

Textausgabe: „Zur Kritik der Gewalt“, in: Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, hrsg. von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972ff, Band II, S. 179-203 und S. 943-946

Wolfgang Bock (Jg. 1957) war u.a. an der Bauhaus-Universität in Weimar tätig und ist zur Zeit ordentlicher Professor an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro in Brasilien. Er arbeitet seit vielen Jahren zum Verhältnis von Ästhetik und Politik. Jüngste Veröffentlichungen im Jahre 2021: Gewaltkritik. Walter Benjamin, Carl Schmitt, Giorgio Agamben (Würzburg, K&N) und Kunst und Angst. Sören Kierkegaard und der Film The Square (Würzburg, K&N). In Vorbereitung ist ein Buch über Friedrich Nietzsches Willen zur Macht.

Wolfgang Bock

Modul T1 Erkenntnis, Sprache, Wirklichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-K-010B / 09-30-T1-034AL. Wittgenstein: Tractatus & Philosophische Untersuchungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2040 (4 SWS)
Dr. Frank Kannetzky
09-30-P1-013A / 09-30-P2-015A / 09-30-T1-032AKant

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Mit seiner von ihm selbst so bezeichneten „kritischen“ Philosophie beansprucht Kant eine Neubegründung philosophischer Theoriebildung. Sie umfasst alle Grunddisziplinen der Philosophie: von der Erkenntnistheorie und Philosophie der Naturwissenschaft über die Moralphilosophie und Rechtsphilosophie bis zur Geschichtsphilosophie, Religionsphilosophie und Ästhetik. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die Hauptwerke: Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft, Die Metaphysik der Sitten. Im Zuge einer kursorischen Interpretation der in diesen Schriften tragenden Thesen und Argumentationsgänge wird ersichtlich werden, wie die Revision tradierter philosophischer Konzepte mit einer Selbstaufklärung des Philosophierens Hand in Hand geht.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-M52-03-13Philosophie der Physik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann

Modul T2 Wissenschaft, Methode, Natur

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-T2-015A / 09-30-TS-009SMetametaphysik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-30-T2-016-AProzessphilosophie
Process Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 SFG 2030 (2 SWS)

Seit der Antike gibt es beständig Versuche, die Welt als komplexes Zusammenspiel vielfältiger Prozesse zu begreifen, statt sie als Zusammensetzung einzelner Dinge aufzufassen. Prozesse und Ereignisse lösen damit die Vorstellung von dauerhaften Substanzen als Bausteine der Wirklichkeit ab.

Prozessphilosophische Ansätze lassen sich bei ganz unterschiedlichen Denkerinnen und Denkern verschiedener Epochen finden, etwa bei Leibniz, Hegel oder Whitehead. Doch auch gegenwärtige Perspektiven der Sozialforschung sind von Vorstellungen einer Welt bestehend aus Prozessen beeinflusst.

Im Seminar sollen grundlegende Argumente der Prozessphilosophie anhand ausgewählter Autoren behandelt und ihr Verständnis von Prozessen herausgearbeitet werden. Darauf aufbauend sollen Ansätze der gegenwärtig in der Sozialforschung einflussreichen Akteur-Netzwerk-Theorie mit den prozessphilosophischen Argumenten in Beziehung gesetzt werden.

Lernziele:
Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden exemplarische Einblicke in die Prozessphilosophie zu geben und prozessphilosophische Argumente mit gegenwärtigen Methoden der Sozialforschung in Beziehung zu setzen.
Die Studierenden sind nach Abschluss des Kurses in der Lage, die grundlegenden metaphysischen Besonderheiten einer Prozessphilosophie mit denjenigen einer Tatsachenmetaphysik zu kontrastieren. Weiterhin können die Studierenden die Ansätze der behandelten Prozessphilosophen mit Prämissen der Akteur-Netzwerk-Theorie zusammenbringen.

Literatur:
Rescher, N. (1996): Process Metaphysics: An Introduction to Process Philosophy. Albany: SUNY Press.
Latour, B. (2019): Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft. Frankfurt a.M.: Suhrkamp

Weitere Literaturhinweise und Originaltexte folgen im Laufe der Veranstaltung.

Joseph Kretzschmar, M.A.

Modul K Klassikerlektüre

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-K-010B / 09-30-T1-034AL. Wittgenstein: Tractatus & Philosophische Untersuchungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2040 (4 SWS)
Dr. Frank Kannetzky

Modul PS Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts (Spezialisierungsmodul Praktische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-02-11-12Wiener Kreis und Kritische Theorie. Zum Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie.
Vienna Circle and Critical Theory. On the Relationship between Science, Society and Philosophy.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Der Wiener Kreis und die Kritische Theorie sind zwei einflussreiche Strömungen der Philosophie, die ihren Ausgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten. Der Wiener Kreis (u. a. Schlick, Carnap und Neurath) war vor allem durch die moderne Logik und durch Entwicklungen in den Naturwissenschaftlichen geprägt. Der Blick der Kritischen Theorie (u. a. Horkheimer, Adorno und Marcuse) war vor allem auf Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung gerichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten, z. B. beanspruchen beide Schulen, durch eine Reform der Philosophie endlich Vernunft in die Welt zu bringen, bzw. die Vernunft einer notwendigen Selbstreflektion zu unterziehen. Eine in den 30er Jahren versuchte Verständigung zwischen beiden Schulen endete jedoch im Streit und mit einem "Abbruch der diplomatischen Beziehungen".
Wir werden die Grundzüge der jeweiligen Programme kennenlernen und exemplarische Arbeiten der beiden Parteien lesen. Dabei wird es darauf ankommen, unterschiedliche Motive und Idealvorstellungen des Philosophierens, aber auch Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Texte aus der Phase der Auseinandersetzung zwischen dem Wiener Kreis und der Frankfurter Schule werden zeigen, wie schwer es den Protagonisten gefallen ist, sich auf Theorien einzulassen, die nicht in das eigene Programm zu passen scheinen, und dabei miteinander eine philosophisch angemessene Umgangsweise zu finden. Das Seminar wird aber nicht bei der Analyse der Geschichte zweier Schulen und ihres Streits stehen bleiben, sondern anregen, aufgrund des vorgelegten Materials die eigenen Vorstellungen über die Beziehungen zwischen Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft zu überdenken.

Eike Kroner
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder

Modul TS Philosophie der Naturwissenschaften (Spezialisierungsmodul Theoretische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-T2-015A / 09-30-TS-009SMetametaphysik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-M52-01-02-11-12Wiener Kreis und Kritische Theorie. Zum Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie.
Vienna Circle and Critical Theory. On the Relationship between Science, Society and Philosophy.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Der Wiener Kreis und die Kritische Theorie sind zwei einflussreiche Strömungen der Philosophie, die ihren Ausgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten. Der Wiener Kreis (u. a. Schlick, Carnap und Neurath) war vor allem durch die moderne Logik und durch Entwicklungen in den Naturwissenschaftlichen geprägt. Der Blick der Kritischen Theorie (u. a. Horkheimer, Adorno und Marcuse) war vor allem auf Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung gerichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten, z. B. beanspruchen beide Schulen, durch eine Reform der Philosophie endlich Vernunft in die Welt zu bringen, bzw. die Vernunft einer notwendigen Selbstreflektion zu unterziehen. Eine in den 30er Jahren versuchte Verständigung zwischen beiden Schulen endete jedoch im Streit und mit einem "Abbruch der diplomatischen Beziehungen".
Wir werden die Grundzüge der jeweiligen Programme kennenlernen und exemplarische Arbeiten der beiden Parteien lesen. Dabei wird es darauf ankommen, unterschiedliche Motive und Idealvorstellungen des Philosophierens, aber auch Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Texte aus der Phase der Auseinandersetzung zwischen dem Wiener Kreis und der Frankfurter Schule werden zeigen, wie schwer es den Protagonisten gefallen ist, sich auf Theorien einzulassen, die nicht in das eigene Programm zu passen scheinen, und dabei miteinander eine philosophisch angemessene Umgangsweise zu finden. Das Seminar wird aber nicht bei der Analyse der Geschichte zweier Schulen und ihres Streits stehen bleiben, sondern anregen, aufgrund des vorgelegten Materials die eigenen Vorstellungen über die Beziehungen zwischen Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft zu überdenken.

Eike Kroner
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder
09-M52-01-10Phenomenological Philosophy of Mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Abootaleb Safdari
09-M52-03-13Philosophie der Physik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)
Dr. Niels Siegbert Linnemann

Modul AM Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-AM-1CBachelorabschluss-Seminar
Bachelor Thesis Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Seminar zur Besprechung von Abschlussarbeiten und Studienausgangsphase. Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft, die eigene Arbeit vorzustellen und eigene und fremde Arbeiten zu diskutieren, sind zwingende Teilnahmevoraussetzungen.

Dr. Frank Kannetzky

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde im Winter Semester 2022/23:
Mittwoch: 11:00 bis 12:30 Uhr
Gebäude: GW 2, Raum: B 2540
Kontaktieren Sie mich auch gerne per Mail zur Terminabsprache:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm

Die Studierwerkstatt der Universität bietet Ihnen verschiedene Workshops in den Bereichen Studienmethoden, Wissenschaftliches Arbeiten/ Schreiben, Kommunikation und Peer Learning an.
Die Anmeldung erfolgt über die Studierwerkstatt;

Bei Fragen zu Ihrem Schreibprojekt wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne auch an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Auf dem Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Verschiedene Materialien und Einführungen zum Erarbeiten eines Textes stehen Ihnen hier zur freien Verfügung. Und wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

Britta Petersen
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail (coachfb9@uni-bremen.de) ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth