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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2021/2022

Soziologie, B.A.

Pflichtbereich

Vollfach / Profilfach / Komplementärfach

Soziologisches Denken (Soz-T1 / Soz-T1a)

Das Modul besteht aus der Vorlesung und einer Übung. Studierende im Vollfach absolvieren 9 CP (Soz-T1). Studierende im Profilfach und Komplementärfach absolvieren 6 CP (Soz-T1a).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-1-T1Soziologisches Denken
[Sociological Thinking]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung bietet eine Einführung in soziologisches Denken entlang folgender Leitfragen:
• Was ist eine soziologische Fragestellung, und wie geht die Soziologie ihre Fragen an – im Unterschied zu alltagsweltlichen, politischen, künstlerischen oder massenmedialen Deutungsangeboten sowie zu den Herangehensweisen anderer Sozialwissenschaften?
• Was ist eine wissenschaftliche Beschreibung und Erklärung von Phänomenen? Was sind wissenschaftliche Theorien, wie ist der Theorie-Empirie-Zusammenhang? Was ist Erkenntnisfortschritt? Jeweils mit Blick für die Spezifika der Soziologie als Wissenschaftsdisziplin.
• Was sind soziologische Phänomene auf der Mikro-, Meso- und Makroebene – unter Berücksichtigung des Mehrebenencharakters der meisten Sachverhalte.
Diese Leitfragen werden anhand ausgewählter sozialer Phänomene – dieses Mal: Konflikt, Entscheiden, Lebensführung, Organisation, Verbreitungsmedien, Natur - behandelt.

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-T1-1Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Rena Tecklenburg
08-29-1-T1-2Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Dr. Mandy Boehnke
08-29-1-T1-3Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Dr. Ruth Abramowski
08-29-1-T1-4Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Florian Buchmayr
08-29-1-T1-5Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Dr. Till Hilmar
08-29-1-T1-6Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: Sociological Thinking]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
N. N.

Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (Soz-TWA / Soz-TWAa)

Studierende im Vollfach absolvieren 9 CP (Soz-TWA). Studierende im Profilfach und Komplementärfach absolvieren 6 CP (Soz-TWAa).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-1-TWA-1Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung vermittelt handlungs- und anwendungsorientiert die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. Im Verlauf und bis zum Ende des Semesters verfassen Sie verschiedene Textformate zu einer frei gewählten soziologischen Fragestellung. So lernen Sie, wie man wissenschaftliche Texte recherchiert, liest und zitiert, wie man eigene Texte konzipiert und schreibt, wie man akademisch diskutiert und wissenschaftliche Präsentationen anfertigt und vorträgt.
Die Veranstaltungen zu den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden in einem heterogenen Format angeboten: Ein Wochenendworkshop zu Beginn des Semesters (für alle Seminarteilnehmer_innen gleichzeitig) und anschließende Seminare. Dabei wollen wir im Auftaktworkshop mit Ihnen zunächst Fragen wie: Was ist Wissenschaft? Was ist Soziologie? Was ist wissenschaftliche Literatur? diskutieren und für Ihre konkreten Ausarbeitungen eigene Forschungsfragen entwickeln. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Sie direkt ab Studienbeginn brauchen. Danach werden Sie in den Seminarsitzungen einen vertieften Einblick in das Recherchieren, Zitieren, Bibliographieren und in verschiedene Lesetechniken erhalten. Außerdem stehen das Präsentieren des eigenen Schreibvorhabens und das Diskutieren der anderen Projekte auf dem Programm. Schließlich und vor allem wird es anhand praktischer Beispiele immer wieder darum gehen, sich im wissenschaftlichen Schreiben zu üben.

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-2Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1580 (2 SWS)

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-4Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-5Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-6Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2060 (2 SWS)

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-7Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Dr. Sabine Ritter

Sozialstrukturanalyse I (Soz-SO1 / Soz-SO1a)

Dieses Modul besteht aus der Vorlesung und einer Übung. Studierende im Vollfach absolvieren 9 CP (Soz-SO1). Studierende im Profilfach und Komplementärfach absolvieren 6 CP (Soz-SO1a).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-1-SO1Einführung in die Sozialstruktur
[Introduction to Social Structure I]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

In der Vorlesung wird dargelegt, wie sich die Mitglieder einer Gesellschaft im Hinblick auf sozial relevante Merkmale und soziale Positionen unterscheiden und in welchen typischen sozialen Beziehungsmustern sie leben und handeln. Die Ursachen dafür und die gesellschaftlichen Folgen, welche daraus erwachsen, werden reflektiert. Zu Beginn werden die grundlegenden Begriffe und Gliederungsprinzipien der Sozialstrukturforschung sowie klassische und neuere theoretische Ansätze der Ungleichheitsforschung eingeführt. Die wechselseitige Beziehung von Sozialstruktur, institutioneller Struktur und dem individuellen Handeln der Akteure in der Gesellschaft wird in Grundzügen abgehandelt. Die inhaltlichen Hauptbereiche der Sozialstrukturforschung werden vorgestellt und die wichtigsten empirischen Befunde dazu für die Bundesrepublik Deutschland vermittelt. Schwerpunkte bilden die Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung, die Strukturen sozialer Ungleichheit und die soziale Mobilität in unserer Gesellschaft. Außerdem wird das Verhältnis von Sozial-struktur und gesellschaftlichen Institutionen in Politik, Recht, Kultur und Ökonomie behandelt.

Literatur zur Vorbereitung:
Huinink, Johannes; Schröder, Torsten (2019): Sozialstruktur Deutschlands. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft (3. Auflage).
Geißler, Rainer (2014): Die Sozialstruktur Deutschlands. Wiesbaden: Springer VS (7. Auflage).

Form der Modulprüfung: Klausur (120 Minuten)

(Studiengang Jura: 3 CP)

Prof. Sonja Drobnic
08-29-1-SO1-1Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Mandy Kusnierz
08-29-1-SO1-2Übung "Einführung in die Sozialstruktur" / online!!!!!
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Lisa Marie Wittig
08-29-1-SO1-3Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Henriette Bering
08-29-1-SO1-4Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Dr. Sonja Bastin
08-29-1-SO1-5Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Henriette Bering
08-29-1-SO1-6Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Prof. Dr. Wiebke Schulz
08-29-1-SO1-7Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture Introduction to Social Structure I]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Prof. Dr. Wiebke Schulz

Gesellschaftstheorie (Soz-T3 / Soz-T3a)

Studierende im Vollfach besuchen die Vorlesung und eines der angebotenen Seminare und absolvieren 9 CP (Soz-T3). Studierende im Profilfach und Komplementärfach besuchen nur die Vorlesung und absolvieren 6 CP (Soz-T3a)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-3-T3Gesellschaftstheorie
[Theory of the Society]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

In dieser Vorlesung werden die drei Grundrichtungen des soziologischen Verständnisses der modernen Gesellschaft vorgestellt: Differenzierungstheorien, Ungleichheitstheorien und Kulturtheorien. Ausgestattet mit diesem begrifflichen Instrumentarium werden zentrale Probleme der Gesellschaftstheorie diskutiert sowie aktuelle gesellschaftliche Veränderungsprozesse analysiert.



Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, in denen einzelne Theorieperspektiven vertieft werden.



Überblicksliteratur:

Burzan, Nicole (2011): Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien, 4. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.

Moebius, Stephan (2010): Kultur, 2. Aufl. Bielefeld: transcript.

Rosa, Hartmut/Jörg Oberthür/u.a. (2020): Gesellschaftstheorie. München: UVK.

Schimank, Uwe (1996): Theorien gesellschaftlicher Differenzierung. Opladen: Leske+Budrich.

Schimank, Uwe (2013): Gesellschaft. Bielefeld: transcript.

Prof. Dr. Thorsten Peetz
08-29-3-T3-1„Die Kultur der Moderne“: Lektürekurs zur Kulturtheorie von Richard Münch
[„The Culture of Modernity”: Reading Course on the Theory of Culture of Richard Münch]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Warum gibt es in den USA keinen Sozialismus? Und warum haben dort die Eltern einen so viel stärkeren Einfluss auf das, was in der Schule unterrichtet wird, als in Deutschland, wo die Lehrer und ihre Verbände und die Kultusbehörden die Lehrpläne festlegen? Warum verbinden wir den Self-made-man mit den USA und nicht mit Deutschland? Diese Fragen verweisen auf kulturelle Unterschiede, auf Ideen bzw. Werte, die die Lebensführung der Menschen in den jeweiligen Nationalgesellschaften grundlegend sinnhaft orientieren und damit die soziale Ordnung prägen.
Im Seminar wollen wir uns die kulturtheoretische Perspektive Richard Münchs erarbeiten, um diese und weitere Fragen nach kulturellen Unterschieden zwischen den Gesellschaften der USA und Deutschlands analytisch in den Blick zu bekommen. Textgrundlage dafür ist die von Münch im Jahr 1986 in zwei Bänden vorgelegte Publikation „Die Kultur der Moderne“, in der er die Genese von vier für die moderne Gesellschaft konstitutiven Ideen – Aktivismus, Rationalismus, Individualismus und Universalismus – in ihren jeweiligen Ausprägungen für Großbritannien, die USA, Frankreich und Deutschland herausarbeitet. Wir werden die Kapitel zu Amerika und Deutschland komplett lesen; erwartet wird daher die Bereitschaft zur wöchentlichen Lektüre im Umfang von 30 bis 40 Seiten. Aus urheberrechtlichen Gründen muss die Literatur von Ihnen selbst beschafft werden. Die beiden Bände sind im Suhrkamp Verlag erschienen und kosten in der Taschenbuchausgabe zusammen 35,00 EURO.

Dr. Ute Volkmann
08-29-3-T3-2Gesellschaftstheoretische Perspektiven auf die Ökonomisierung des Sozialen
[Theoretical Perspectives on the Economization of the Social]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Es entspricht unserem Alltagsdenken, dass bspw. Ärzte anders „ticken“ als Unternehmer. Dass es im Gesundheitswesen um gänzlich andere Dinge geht als in der Wirtschaft, und dass sich die dortigen Akteure an einer jeweils spezifischen Handlungslogik orientieren, stellt auch die Grundannahme der Theorie funktionaler Differenzierung dar. Diese gesellschaftstheoretische Perspektive betrachtet die moderne Gesellschaft als ein Nebeneinander von eigenlogischen und in dieser Hinsicht autonomen gesellschaftlichen Teilbereichen. Ökonomisierung bezeichnet aus dieser Perspektive einen Prozess, bei dem wirtschaftliche Gesichtspunkte für die Orientierungen und Praktiken der Akteure in nicht-wirtschaftlichen Teilbereichen an Bedeutung gewinnen. Ärzte oder Krankenhäuser, um beim Beispiel zu bleiben, müssen fortan darauf achten, Kosten einzusparen oder sogar Gewinne zu erwirtschaften, anstatt sich ausschließlich um die bestmögliche medizinische Versorgung ihrer Patienten kümmern zu können – mit weitreichenden Folgen für die beteiligten Akteure und letztlich für die Gesellschaft insgesamt.
Im Seminar wollen wir uns insbesondere differenzierungstheoretische Ansätze zur Beschreibung und Erklärung von Ökonomisierungsprozessen erarbeiten und an empirischen Beispielen mit Blick auf verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche vergleichend diskutieren.

Dr. Ute Volkmann
08-29-3-T3-3An der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik : Globaler Meeresspiegelanstieg im Diskurs / online!!!!
[At the science-society-policy interface : Discourse(s) on Global Mean Sea Level Rise]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 08.11.21 12:30 - 15:30
Mo 15.11.21 12:30 - 15:30
Mo 22.11.21 12:30 - 15:00
Mo 20.12.21 12:30 - 15:30
Mo 10.01.22 12:30 - 15:30
Mo 24.01.22 12:30 - 15:30
Mo 31.01.22 12:30 - 15:30

Eines der auf dem UNESCO-Portal für Ocean Literacy vorgestellten sieben Grundprinzipen lautet: Der Ozean und die Menschen sind untrennbar miteinander verbunden. Vor jenem Hintergrund soll in diesem Seminar am Beispiel einer der schwerwiegendsten Folgen des Klimawandels die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Wissenschaftserkenntnissen in den Blick genommen werden. Im öffentlichen Diskurs zum globalen Meeresspiegelanstieg bildet sich das Zusammenspiel einer Vielzahl von Akteuren und Narrativen ab, gleichzeitig fließen letztere auch in politische Aushandlungsprozesse ein. Inwiefern die hierbei verwendeten argumentativen Strukturen und Bilder Einblicke in soziale Dynamiken ermöglichen, werden wir gemeinsam anhand ausgewählter Quellen analysieren und aus verschiedenen theoretischen Perspektiven beleuchten.

Beatrice Dippel
08-29-3-T3-4Pierre Bourdieus Soziologie sozialer Ungleichheit
[Pierre Bourdieu’s Sociology of Social Inequality]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Pierre Bourdieu (1930-2002) gilt als einer der einflussreichsten Soziologen unserer Zeit. So kann etwa „La distinction“ (Die feinen Unterschiede – Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft) als Meilenstein von Ungleichheitstheorie und -forschung angesehen werden. Zahlreiche seiner Konzepte (Habitus, Feld, Kapitalsorten, Distinktion, sozialer Raum, Doxa, Illusio etc.) sind heute Teil des soziologischen Grundvokabulars geworden. Das als Einführung konzipierte Seminar vermittelt einen Überblick über theoretische Kernkonzepte (aus der außergewöhnlichen Breite) des Bourdieu´schen Werkes, behandelt empirische Herangehensweisen, setzt sich mit seinem politischen Engagement auseinander – und geht zuletzt auch auf aktuellere Theoriebildung und Forschung ein, die direkt auf Bourdieu aufbauen.

Nepomuk Hurch
08-29-3-T3-5Gangstarap als Konfliktfeld spätmoderner Gesellschaften
[Sociology of Gangstarap]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

HipHop ist in westlichen Gesellschaften die wichtigste Jugendkultur der letzten Jahre und Gangstarap ihr erfolgreichstes Subgenre. Am Beispiel theoretischer Heuristiken und empirischer Schlaglichter wollen wir im Seminar eine soziologische Perspektive entwickeln, die das Spannungsfeld emanzipatorischer Kulturaneignung und kulturindustrieller Vermarktung angemessen zu erfassen vermag.

Martin Seeliger

Spezielle Soziologien

Lebenslagen, Ungleichheit, Sozialpolitik

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-SpS-1-1Einführung in die Soziologie der Sozialpolitik
[Introduction to the sociology of social policy]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in soziologische Perspektiven auf Sozialpolitik. Dabei wird ein Überblick über die Entstehung und Entwicklung des deutschen Sozialstaats sowie grundlegende Prinzipien der sozialen Sicherung gegeben, der wesentliche Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung vorstellt. Zudem werden mögliche Wirkungen sozialpolitischer Maßnahmen diskutiert. Wirkungsweise sozialpolitischer Maßnahmen, konkrete Wirkungen sowie jüngste Reformen und Debatten werden anhand von mehreren Beispielfeldern der Sozialpolitik (z. B. Arbeitsmarktpolitik und Alterssicherung) mittels konkreter empirischer Studien behandelt. Ziel der Veranstaltung ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit sozialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Entwicklungen zu verstehen.
Zur Einführung empfohlen:
Boeckh, Jürgen; Huster, Ernst-Ulrich; Benz, Benjamin; Schütte, Johannes D. (2017): Sozialpolitik in Deutschland (4. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS.
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.) (2015): Sozialpolitik (Informationen zur politischen Bildung, 327 - 3/2015). Berlin: Bundeszentrale für politische Bildung.

Prof. Dr. Simone Scherger
08-29-SpS-1-2Bildung und soziale Ungleichheit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die „Gleichheit von Bildungschancen“ ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Leitkonzepte geworden. Gleiche Bildungschancen gelten als Mittel der allgemeinen Mobilisierung von Bildungsreserven, als Inbegriff von „Chancengleichheit“, aber auch als Legitimation sozialer Ungleichheiten, sofern diese auf individuellen Leistungsunterschieden basieren. Tatsächlich zeigt die bildungssoziologische Forschung, dass der Erwerb von Bildungstiteln in hohem Maße nicht nur von den Fähigkeiten und Kompetenzen abhängt, sondern von der sozialen Herkunft. Und diese Abhängigkeit hat auch im Zuge der Bildungsexpansion nicht wesentlich nachgelassen.

In dem Kurs werden die zentralen theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Bildungssoziologie vorgestellt. Dabei geht es auch um ein kritisches Verständnis von Bildung als einem umkämpften gesellschaftlichen Feld: Bildung kann sehr unterschiedlich definiert und organisiert werden. Im Zentrum des Kurses steht dann der Nachvollzug der Entwicklung der quantitativ-empirischen Bildungsforschung in ihren wichtigsten methodischen, theoretischen und inhaltlichen Debatten. Wir wollen dazu zentrale Texte lesen und diskutieren. Erwartet wird die Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre auch englischsprachiger Literatur, zur aktiven Teilnahme an der Seminardiskussion und zur Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Konzepten.

Allgemeine Einführungsliteratur:
Rolf Becker (Hrsg.): Lehrbuch der Bildungssoziologie. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2009

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-SpS-1-3Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Introduction to the Sociology of Work]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar dient der Einführung in die Arbeitssoziologie anhand einer Reihe von Grundbegriffen und Themenfeldern. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt hierbei auf Arbeit als Erwerbsarbeit sowie der spezifischen Bedeutung arbeitnehmerseitiger Interessenvertretung.

Martin Seeliger
08-29-SpS-1-4Politische Soziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Das Seminar Politische Soziologie führt systematisch in verschiedene soziologische Theorien des Politischen ein, von denen je andere Blicke auf die politischen und alle weiteren gesellschaftlichen Phänomene fallen, und deren Grundbegriffe je anderes aussagen - auch die der Politischen Soziologie: Macht, Herrschaft, Ungleichheit, Öffentlichkeit, Demokratie, Gewalt, Populismus, Migration, Fundamentalismus usw. Je werden andere Fragen an das Politische gestellt, je ist die methodologische Haltung eine andere, je erscheint 'das Politische' in anderer Gestalt und interessieren andere Akteure, Ereignisse und Diskurse.

Dr. Till Hilmar

Soziale Beziehungen, Lebenslauf und Integration

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-SpS-2-1Sozialstruktur und Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Sozialstruktur von Migranten in Deutschland. Dazu werden mehrere Themenfelder anhand empirischer Artikel angesprochen, wie beispielsweise Eheschließungen und Partnerschaften, Fertilität, Gesundheit, aber auch Bildung und Erwerbstätigkeit. Kenntnisse über Datenquellen und grundlegende Aspekte der verwendeten statistischen Verfahren sollen vermittelt und vertieft werden. Von den Teilnehmern wird erwartet einen wissenschaftlichen Text zu referieren und zu diskutieren. Die Referate werden in der ersten Sitzung vergeben.

Dr. Rainer Unger
08-29-SpS-2-2Einführung in die Lebenslaufsoziologie
[Introduction to life course sociology]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die Lebenslaufsoziologie befasst sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Individuum und Gesellschaft über die Zeit. Kern der lebenslauftheoretischen Perspektive ist die Annahme, dass gesellschaftliche Strukturen – meist vermittelt über institutionelle Regulierungen – individuelle Lebensverläufe und Biographien formen. Im Mittelpunkt der Lebenslaufsoziologie steht die Analyse der Wechselwirkungen der Makro-/Meso-Ebene von Sozialstruktur, Institutionen und Organisationen mit der Mikro-Ebene individueller Lebensläufe und individuellen Handelns.
Der Kurs gibt eine Einführung in die Lebenslaufsoziologie und dient dazu, ihre Perspektiven und Arbeitsweisen kennenzulernen. Dazu werden theoretische Perspektiven und grundlegende Konzepte sowie Beispiele empirischer Forschung aus der Lebenslaufsoziologie behandelt.
Zur Einführung empfohlen:
Wingens, Matthias (2020): Soziologische Lebenslaufforschung. Wiesbaden: Springer VS.
Kohli, Martin (2016): Lebenslauf. In: Kopp, Johannes; Steinbach, Anja (Hrsg.): Grundbegriffe der Soziologie. Wiesbaden: Springer VS. 192-196.
Diewald, Martin (2013): Lebensverlauf. In: Mau, Steffen; Schöneck, Nadine M. (Hrsg.): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands. Wiesbaden: Springer VS. 552-564.

Prof. Dr. Simone Scherger

Nur Vollfach und Profilfach

Statistik / Methoden II (Soz-STM2)

Das Modul besteht aus der Vorlesung und einer Übung. Insgesamt sind 12 CP zu absolvieren.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-3-M2Methoden II / bis Ende November online, ab Dezember voraussichtlich hybrid
[Methods of Social Research II]
Der Hörsaal steht den Studierenden auch während der Onlinphase zur Veranstaltungzeit zur Verfügung.

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul widmet sich im ersten Teil seiner Methodenvorlesung Grundlagen von Forschungslogik, Forschungsdesigns und soziologischen Erklärungen. Behandelt werden • deskriptive und kausale Inferenz; • Schlüsse und Fehlschlüsse; • Kausalitätskonzeptionen in qualitativer und quantitativer Sozialforschung; • Experimentelle, quasiexperimentelle und nichtexperimentelle Forschungsdesigns; • Kontrolle von Drittvariablen und Propensity Score Analyse; • Panel-, Trend-, Kohorten- und Fallstudiendesigns; • soziologische (Mehrebenen-) Erklärungen;
Im zweiten Teil der Methodenvorlesung wird die qualitative Sozialforschung behandelt, darunter die Themen: • Methodologie qualitativer Sozialforschung; • Forschungsprozess; • Erhebungsverfahren bzw. Datentypen (Beobachtung, qualitative Interviews, Textdaten); • Grounded Theory; • Theoretisches Sampling; • Gütekriterien in der qualitativen Sozialforschung; • Generalisierung; • Forschungsethik; • Triangulation und Mixed Methods;

Prof. Dr. Betina Hollstein
Volker Ludwig
08-29-3-ST2Statistik II / online!
[Social Statistics, Part II]
Der Hörsaal steht den Studierenden zur Veranstaltungzeit zur Verfügung.

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul führt in seinem Statistikzweig (Vorlesung und Übungen) in Grundlagen und Techniken statistischer Auswertungsverfahren ein. Behandelt werden • die lineare Regression; • OLS-Annahmen und Regressionsdiagnostik; • nichtlineare Variablenbeziehungen; • die (Logit-/Probit-) Regression für dichotome, ordinal- und nominalskalierte Zielvariablen und innerhalb dieses Rahmens: Wahrscheinlichkeits- und Odds-Ratio Interpretation, marginale und diskrete Effekte; • die statistische Mehr¬ebenenanalyse für Querschnitts- und Paneldaten; • Messung, Skalierung und Klassifikation (methodologisch und statistisch); • explorative und konfirmatorische Faktorenanalyse; • latente Klassenanalyse; • Beurteilung der Güte von Modellen und Messungen. Die Behandlung der Verfahren schließt die jeweiligen inferenzstatistischen Tests mit ein.
Die begleitenden Übungen dienen der praktischen Anwendung von Inhalten der Statistik II Vorlesung

Volker Ludwig
08-29-3-ST2-02Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-03Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
N. N.
08-29-3-ST2-04Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-05Übung zu "Statistik II" / online!!!

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Volker Ludwig
08-29-3-ST2-06Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-08Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-09Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
N. N.
08-29-3-ST2-10Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.

Fortgeschrittene Empirische Methoden (Soz-FEM)

Studierende im Vollfach wählen zwei Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Bereich (FEM1 und/oder FEM2) aus. Insgesamt absolvieren Studierende im Vollfach 12 CP. Studierende im Profilfach wählen eine Lehrveranstaltung aus dem gesamten Bereich (FEM1 oder FEM2) aus. Insgesamt absolvieren Studierende im Profilfach 6 CP.

Fortgeschrittene Quantitative Methoden (Soz-FEM1)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-5-FEM-1-aDie Schätzung von kausalen Effekten
[The estimation of causal effects]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Wir argumentieren in den Sozialwissenschaften häufig kausal. Genauso interpretieren wir unsere Resultate. Fester Bestandteil einer sozialwissenschaftlichen Grundausbildung ist jedoch üblicherweise die Aussage „Korrelation bedeutet nicht Kausalität“. Probleme sind hierbei etwa unbeobachtete Drittvariablen, Messfehler oder Selbstselektion der Befragten in bestimmte (Kontroll-)gruppen. Diese unschönen Dinge resultieren potentiell in verzerrten Parametern. Idealerweise belässt man es daher nicht bei obiger Aussage, sondern untersucht, wann und wie man Kausalbeziehungen dennoch nachweisen kann. Als eine Lösung haben sich hierzu seit Langem Längsschnittverfahren etabliert.

In jüngerer Zeit haben Soziologen begonnen, sich mit Verfahren zu beschäftigen, die in der (amerikanischen) Ökonometrie in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär wurden und zum Ziel haben, Kausalität auch mit Querschnittsdaten etablieren zu können. Der Kurs versucht einige dieser Verfahren vorzustellen, insbesondere Matching Verfahren und Regressionen unter Verwendung instrumenteller Variablen. Diese sind unter Umständen in der Lage obige Probleme zu beheben.

Verwendet wird das Programm STATA. Im Kurs werden verschiedene empirische Arbeiten vorgestellt, reproduziert und ergänzt. Einige nützliche STATA-Prozeduren zur Erleichterung von empirischen Analysen werden ebenfalls vorgestellt.


Literatur:

Markus Gangl (2010) Causal inference in sociological research. Annual Review of Sociology 36: 21-47.
Legewie, Joscha (2012): “Die Schätzung von kausalen Effekten: Überlegungen zu Methoden der Kausalanalyse anhand von Kontexteffekten in der Schule.” Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 64(1):123–153.

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-1-bDatenanalyse mit R
[Data Analysis Using R]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Das Seminar macht mit der kostenfreien Statistik- und Grafiksoftware R vertraut.

R ist wegen seiner Vielfalt von Anwendungsfeldern, der Möglichkeit Ergebnisse ansprechend zu visualisieren und seiner großen und hilfsbereiten User-Community beliebt bei Anwender*innen. R-Kenntnisse sind aber in zunehmendem Maße auch bei Arbeitgeber*innen in Wissenschaft und Wirtschaft gefragt!

Ziel des Seminars ist es, unter Begleitung erste Analysen zu eigenen Forschungsinteressen durchzuführen und dafür den Umgang mit gängigen sozialwissenschaftlichen Datensätzen (z.B. European Social Survey / ALLBUS) einzuüben.

R-Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Statistik-Kentnisse auf dem Niveau von Statistik I sind von Vorteil. Für das Arbeiten im Seminar ist ein Laptop mit Zugang zum Campus-WLAN notwendig.

Basisliteratur:

Chang, W. (2018). R graphics cookbook: practical recipes for visualizing data. O'Reilly Media.

Wickham, H., & Grolemund, G. (2017). R for data science: import, tidy, transform, visualize, and model data. " O'Reilly Media, Inc.".

Lena Katharina Dahlhaus, M.A.
08-29-5-FEM-1-cMaschinelles Lernen und künstliche Intelligenz / online!!!!!!
[Machine learning and artificial intelligence]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? Die Lehrveranstaltung zeigt auf, wie KI durch maschinelles Lernen ermöglicht wird. Im Zentrum stehen Deep Learning und überwachtes, unüberwachtes und Verstärkungslernen. Die Lehrveranstaltung diskutiert zudem aus soziologischer Sicht die Rolle von KI und maschinellen Lernens in der Gesellschaft. Außerdem werden statistische Lernverfahren behandelt, wie sie in der Datenwissenschaft Anwendung finden.
How does artificial intelligence work? The course shows how AI is made possible by machine learning. The focus is on deep learning and supervised, unsupervised and reinforcement learning. The course also discusses the role of AI and machine learning in society from a sociological point of view. In addition, statistical learning methods as used in data science are dealt with.
Lektüre / Reading
Rayid Ghani, Malte Schierholz (2017) Machine Learning. Chapter 6 in Big Data and Social Science/Eds.: Ian Foster, Rayid Ghani, Ron S. Jarmin, Frauke Kreuter, Julia Lane. Statistics in the Social and Behavioral Sciences Series. Boca Raton: CRC Press
Gareth James, Daniela Witten, Trevor Hastie, Robert Tibshirani (2013). An Introduction to Statistical Learning. With Applications in R. New York: Springer
John D. Kelleher (2019) Deep Learning. Cambridge: MIT Press
The Royal Society (2017). Machine learning: the power and promise of computers that learn by example.https://royalsociety.org/~/media/policy/projects/machine-learning/publications/machine-learning-report.pdf

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-5-FEM-1-dFehlerquellen wissenschaftlicher Umfragen
[Identifying Sources of Error in Scientific Surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Im Kontext des Konzepts des Total Survey Errors gibt die Veranstaltung einen Überblick über mögliche Fehlerquellen und Fallstricke bei der Durchführung wissenschaftlicher Umfragen. Wieso nehmen Personen an Umfragen teil und warum nicht? Wie selektieren sich die beiden Gruppen voneinander? Wie schlägt sich dies in den gegebenen Antworten nieder? Inwiefern können Selektionseffekte kontrolliert und gewichtet werden?

Diese und viele weitere Fragen werden vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes bearbeitet und diskutiert.

Literatur (Auswahl):

Couper, Mick P./ Groves, Robert M. (1996): Household-level Determinants of Survey Nonresponse. New Directions for Evaluation, 1996(70), 63–79.

Engel, Uwe/ Schmidt, Björn Oliver (2015): Mixed-Mode Design, Incentivierung und Nonresponse Bias im Rahmen einer Einwohnermeldeamtsstichprobe. In: Schupp, Jürgen/Wolf, Christof (Hrsg.), Nonresponse Bias, Wiesbaden: Springer Verlag, 255–286

Engel, Uwe/ Schmidt, Björn Oliver (2019): Unit- und Item-Nonresponse. In: und Jörg Blasius, Nina Baur (Hrsg.),Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden: Springer Verlag, 385–404.

Faulbaum, Frank (2014): Total Survey Error. In: Baur, Nina/ Blasius, Jörg (Hrsg.),Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden: Springer Verlag,439–453.

Dr. Bjoern-Oliver Schmidt
08-29-5-FEM-1-eEinführung in SPSS
[Introduction to SPSS]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 20.10.21 15:00 - 17:00 Online
Mi 08.12.21 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 15.12.21 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 22.12.21 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 12.01.22 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 19.01.22 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 26.01.22 14:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)
Mi 02.02.22 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)

Zeiten: Das Seminar ist als hybrides Blockseminar organisiert. Dazu wird angestrebt, drei Termine im ZIP-Raum zu haben, um die Basiskenntnisse in SPSS einüben zu können. Weitere Lerneinheiten finden online statt.
Der Kurs soll den Teilnehmenden erste Berührung mit SPSS vermitteln, einem statistischen Analyseprogramm, das z.B. in der Marktforschung eingesetzt wird. Dabei sollen die Teilnehmenden für den allgemeinen Umgang mit statistischen Daten und deren Zustandekommen sensibilisiert werden, den Aufbau einer entsprechenden Datenbank kennenlernen einfache deskriptive und induktive Analyseverfahren mit SPSS erlernen. Der Kurs setzt darauf, eine solide syntaxbasierte Basis aufzubauen, anstatt die Breite des Programms auszuloten.
Am Ende des Blockseminars sollen die Teilnehmenden sicher mit dem Aufbau einer Datenbank und grundlegenden Analyseinstrumenten in SPSS umgehen können. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Minimalanforderung: Bearbeitung von Aufgaben.

3 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten

6 CP: Klausur im Zip-Raum.

Britta Busse
08-29-5-FEM-1-fOnline-Befragungen / online!!!!!
[Online Surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Der Kurs vermittelt methodische Kenntnisse rund um Online-Befragungen, vom Sampling über die Fragebogenkonstruktion bis hin zur Durchführung und Nachbearbeitung. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert sein, Mode-spezifische Anforderungen an quantitative Befragungen (insbesondere Online) erkennen und entsprechende Lösungen entwickeln zu können.
Für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse der quantitativen Methoden hilfreich.

Minimalanforderung: Lesen der Grundlagentexte, Bearbeitung von Aufgaben (Gruppenarbeit).

3 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit

6 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit + schriftliche Ausarbeitung zu einem Thema aus dem Bereich der telefonischen Befragungen (Seitenzahl richtet sich nach Gruppengröße ca. 8 Seiten/Person).

Britta Busse

Fortgeschrittene Qualitative Methoden (Soz-FEM2)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-5-FEM-2-aGrundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basics of Qualitative Methods]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.
Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview, narratives Interview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory, Qualitative Inhaltsanalyse).
In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und verschiedenen Interpretations¬verfahren gesammelt und reflektiert. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung

Dr. Sabine Ritter
Hai Ha Nguyen
08-29-5-FEM-2-bQualitative Methoden für Fortgeschrittene: Interviewauswertung mit Grounded Theory und dokumentarischer Methode
[Advanced Qualitative Methods: Interpreting Qualitative Interviews: Grounded Theory and Documentary Method]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen und die praktischen Herausforderungen bei der Auswertung der vielleicht weitestverbreiteten Datenform der qualitativen Sozialforschung: qualitative Interviewdaten. Vermittelt werden dabei theoretisch-methodologische Kenntnisse und praktisch-methodische Fähigkeiten in verschiedenen Auswertungsmethoden, insbesondere der Grounded Theory und der dokumentarischen Methode.
Die Veranstaltung führt zunächst in die theoretisch-methodologische Diskussion zur Auswertung von Interviewdaten ein stellt insbesondere die Grounded Theory und die dokumentarische Methode als zwei unterschiedliche Lösungswege für die daraus erwachsenden Probleme vor. In praktischen Übungen in Arbeitsgruppen werden die verschiedenen Schritte der Auswertung gemeinsam erprobt und ihre Ergebnisse diskutiert, bevor die Studierenden schließlich eigenständig das Transkript eines qualitativen Interviews ausführlich auswerten.
Da in der Veranstaltung mit Interviewdaten aus der Forschung gearbeitet wird ist die Unterzeichnung einer Datenschutzvereinbarung Bedingung für die Teilnahme am Seminar. Sie richtet sich an Studierende, die bereits über Vorkenntnisse in qualitativen Methoden und besonders in der rekonstruktiven Sozialforschung, sowie zur Erhebung verschiedener Interviewtypen verfügen. Als Einführungs- oder Auffrischungsliteratur empfohlen werden:
Helfferich, Cornelia (2009): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: VS Verlag
Przyborski, Aglaja, und Monika Wohlrab-Sahr. Qualitative Sozialforschung: ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg Verlag, 2014.

Nils-Christian Kumkar
08-29-5-FEM-2-cQualitative Methoden für Fortgeschrittene: Einführung in die dokumentarische Bildinterpretation
[Advanced Qualitative Methods: Introduction to the Documentary Interpretation of Images ]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen und die praktischen Herausforderungen bei der dokumentarischen Bildinterpretation. Vermittelt werden dabei Kenntnisse zu den Besonderheiten visueller Daten als Gegenstand der rekonstruktiven Sozialforschung, die methodologische Herangehensweise der ikonischen Interpretation und insbesondere die Interpretations- und Auswertungstechnik der dokumentarischen Bildinterpretation.
Die Veranstaltung führt zunächst in die theoretisch-methodologische Diskussion zur Interpretation von Bildern als besonderer Herausforderung für die rekonstruktive Sozialforschung ein und stellt insbesondere die dokumentarische Bildinterpretation als einen spezifischen Weg vor, diese Herausforderung zu bewältigen. In praktischen Übungen werden die Einsatzmöglichkeiten, Stärken und Schwächen dieser Methode ausgelotet und in der gemeinsamen Diskussion aufgearbeitet, bevor die Studierenden anhand eines selbstgewählten Bilddokuments eine ausführliche Bildinterpretation selbstständig durchführen.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Studierende, die bereits über Vorkenntnisse in qualitativen Methoden und besonders in der rekonstruktiven Sozialforschung verfügen.

Nils-Christian Kumkar
08-29-5-FEM-2-dQualitative Methoden für Fortgeschrittene: Ethnografie
[Ethnography]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Wie tauchen wir mit einer sogenannten Fremdheitshaltung in andere Lebenswelten ein – und wie verfassen wir aus unseren Beobachtungen eine „dichte Beschreibung“, welche die tieferliegende Sinn- und Bedeutungsmuster offenlegt?

In dieser Veranstaltung wird die Ethnografie als Erhebungsmethode kennengelernt und erprobt. Im Seminar werden hierzu auf der Basis grundlegender Texte die historischen Wurzeln, (interdisziplinäre) Anwendungsbereiche sowie grundlegende Prinzipien der Forschungsmethode kritisch erarbeitet und diskutiert.

Diese Erarbeitung wird in Begleitung von praktischen Übungen stattfinden. Im Mittelpunkt dieser Forschungsübungen, die von den Studierenden durchgeführt werden, stehen das „Eintauchen“ in das Feld mit der teilnehmenden Beobachtung und die Dokumentierung der Erlebnisse und Erfahrungen. Die Studierenden lernen, ein Beobachtungsprotokoll zu formulieren und ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Am Ende des Seminars verfügen die Studierenden über erste Erfahrungen im Durchführen einer kleinen ethnografischen Forschungsarbeit.

Hai Ha Nguyen

Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Das Begleitseminar zur Bachelorarbeit ist ein Bestandteil des Moduls Bachelorarbeit und umfasst 3 CP. Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme. Alle Informationen finden Sie unter https://www.soziologie.uni-bremen.de/ccm/navigation/bachelor/bachelorarbeit/index.de.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-5-BSaBegleitseminar zur Bachelorarbeit
[Colloquium BA Thesis]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 25.10.21 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 08.11.21 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 22.11.21 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 06.12.21 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 20.12.21 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 10.01.22 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 24.01.22 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Mo 31.01.22 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die sich in der Abschlussphase des BA-Studiengangs Soziologie befinden und die im Laufe des Wintersemesters 2021/2022 ihre BA-Arbeit anfertigen oder abschließen. Es dient der Präsentation und Diskussion der einzelnen Projekte. Die Teilnahme am Seminar setzt daher voraus, dass zumindest das Thema und die Forschungsfrage der Bachelor-Arbeit bereits gewählt und mit einem/r Lehrenden besprochen worden ist, so dass mindestens eine der zwei erforderlichen Betreuungspersonen feststeht.
Im Anschluss an eine reguläre Sitzung zu Beginn des Semesters, in der Organisatorisches und Fragen zu Form und Inhalt der BA-Arbeit behandelt wird, findet das Seminar in Vormittagsblöcken statt. An den weiteren Terminen treffen wir uns für jeweils 4 Stunden, in denen wir maximal 6 Arbeiten gemeinsam diskutieren. Die Studierenden erhalten direkt im Anschluss an den Vormittagsblock – so sie bestanden haben – einen Leistungsnachweis über 3 CP für diesen Teil des Abschlussmoduls. Voraussetzung hierfür ist der Besuch der 4-stündigen Plenumssitzung zu Beginn der Vorlesungszeit sowie der aktive Besuch und die Vorbereitung eines Blocktermins, an dem die eigene Arbeit sowie die Arbeiten der anderen Teilnehmenden dieses Blocks präsentiert und diskutiert werden. Die Teilnahme an weiteren Blockterminen ist möglich und wird ausdrücklich begrüßt.
Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Seminar ist die schriftliche Mitteilung (per E-Mail) über das Thema und die Betreuung der BA-Arbeit durch die/den entsprechende/n Lehrende/n an die Dozentin des Begleitseminars spätestens bis zum 1. November.

Literaturempfehlungen:
Berninger, Ina et al., 2012: Grundlagen sozialwissenschaftlichen Arbeitens. Eine anwendungsorientierte Einführung. Opladen et al.: Budrich.
Frank, Andrea/ Haacke, Stefanie/ Lahm, Swantje, 2013: Schlüsselkompetenzen: Schreiben in Studium und Beruf. 2. Aufl. Stuttgart/ Weimar: J.B. Metzler.
Wolfsberger, Judith, 2016: Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 4. bearbeitete Aufl. Wien: Böhlau.

Prof. Dr. Simone Scherger

Wahlbereich

Studierende des Vollfachs und des Profilfachs können Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
Module aus dem Wahlpflichtbereich (Spezielle Soziologien), die zuvor nicht belegt wurden
Seminare aus dem Pflichtbereich (FEM, Gesellschaftstheorie, Sozialtheorie), die zuvor nicht belegt wurden
General Studies Angebot aus dem BA Soziologie
General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 / Sozialwissenschaften
Angebote der fächerergänzenden Studien der Universität Bremen (zu finden unter: Veranstaltungsverzeichnis Universität Bremen)

Studierende des Vollfachs können zusätzlich Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
General Studies Angebot anderer Fächer
Module anderer Fächer der Universität Bremen (zu finden unter: Veranstaltungsverzeichnis Universität Bremen)

Studierende des Komplementärfachs können Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
Module aus dem Wahlpflichtbereich (Spezielle Soziologien), die zuvor nicht belegt wurden
Module des Pflichtbereichs des BA Studiengangs Soziologie (Statistik/Methoden I, Statistik/Methoden II)
Seminare aus dem Modul Gesellschaftstheorie und Sozialtheorie
General Studies Angebot aus dem BA Soziologie

General Studies Angebot aus dem BA Soziologie

Ergänzung und Vertiefung Soziologischer Theorie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-10Introduction to Sociology in English (in englischer Sprache)
[Soziologie auf Englisch]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

This course is a seminar that introduces students to the study of Sociology. Sociology is the study of the way institutions structure how individuals live as well as the way individuals structure those same institutions. It seeks to ask and examine questions like: What is a society? How have societies developed over time? How and why are different societies more or less equal? This course seeks to examine these questions in ways that provide an introduction to the field of sociology. It focuses on a broad range of theory and research showing how sociologists think about and study these questions.

We have three goals for this course. The first is to provide you with a general overview of the discipline of Sociology. We will explore various social phenomena and discuss the explanations and interpretations of these phenomena offered by sociologists. The second goal is to understand how to look at the social world with a sociological thinking. We will explore what makes sociology different from other types of sciences and how sociologists seek to understand the world. The third goal is to improve your ability to discuss scientific ideas in the common international language of modern scientific publication and discussion, which is English.

Dr. Mandy Boehnke
N. N.

Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-20Work-Life Balance and Wellbeing (in englischer Sprache)
[Work-Life-Balance und Wohlbefinden]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

This course provides an introduction to Quality of Life and Well-Being research, with the focus on Work-Life Balance (WLB). WLB has emerged as an important aspect of quality of life in European societies over the last decades. There are rising expectations among working people to be able to participate in employment and care and to have more time for leisure, friends, and family life. Yet, the pressure and intensity of work demands are increasing as well as the number of insecure and precarious jobs. In this course, we will review current trends in employment in Europe and theories that address employment relations, work-family interface and work-life balance.

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-23Gender Inequality and Stratification (in englischer Sprache)
[Geschlechterungleichheit und soziale Ungleichheit]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

This seminar will address the relationship between social class and gender-based forms of stratification in modern societies and in historical perspective. Overall, the question of interest is why the inequalities at the intersection of class and gender in paid and unpaid work persist across industrialized societies despite some impressive policy achievements over the past half century. The primary literature source will be the book “Gender-Class Equality in Political Economies”. In this book, Lynn Prince Cooke places gender inequality in a context that is historically shaped by the intersections of multiple inequalities and the particularities of six countries: Germany (East and West), Spain, Australia, the UK and the US. Gender-class inequalities persist in paid work hours, wages, and the division of housework. The study shows how values, choices, and behaviors of individual men and women in various national contexts are enabled and constrained by state policies that effectively structure relative group advantage and disadvantage from birth through old age.

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-24Social Investment: Wandel von Familienpolitik im internationalen Vergleich
[Cross-National Comparison of Recent Family Policy Reforms]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

In vielen europäischen Wohlfahrtsstaaten standen die familienpolitischen Reformen der letzten Jahre im Zeichen der Social Investment Strategie. Das zeigte sich vor allem darin, dass der Ausbau frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote zunehmend politisch mit der Investition in das Humankapital von Kindern und der Förderung der Integration von Eltern, insbesondere von Müttern, in den Arbeitsmarkt legitimiert wurde. Beides hat zum Ziel, die Chancenungleichheit im Bildungserwerb sowie die Armut von Kindern abzubauen und somit soziale Ungleichheit längerfristig zu verringern. Allerdings ist die Social Investment Strategie in ihrer Umsetzung, beispielsweise im Hinblick auf die Konsequenzen für die Geschlechtergleichstellung und Kinderrechte, nicht unumstritten. Gerade in den Wohlfahrtsstaaten, in denen das frühkindliche Betreuungsangebot überwiegend von profitorientierten Anbietern über den Markt ausgebaut wurde, scheint sich eher eine Verschärfung der Chancenungleichheiten abzuzeichnen.
Im Seminar sollen Kenntnisse über die Social Investment Strategie und ihre Umsetzung in der Familienpolitik ausgewählter europäischer und asiatischer Wohlfahrtsstaaten vermittelt und kritisch diskutiert werden. Die Perspektive auf die verschiedenen Familienpolitiken wird dafür sowohl international als auch historisch vergleichend sein. So sollen am Beispiel des Wandels von Familienpolitiken ebenfalls Kenntnisse über Erklärungen des sozialpolitischen Wandels vertieft werden, wobei der Fokus auf der Rolle von politischen Ideen, Legitimationsmustern und Machtbeziehungen zwischen den beteiligten Akteuren für die Erklärung liegen wird.

Thurid Eggers
08-29-GS-25Soziale Sicherung im Alter: Internationaler Vergleich von Sozialen Risiken und Reformen in Renten- und Pflegepolitiken
[ Social Security in Old Age: Cross-National Comparison of Social Risks and Reforms in Pension and Long-Term Care Policies]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

In den letzten Jahrzehnten haben der demografische Wandel und die Alterung der Gesellschaft für immer mehr Wohlfahrtsstaaten eine zunehmende Herausforderung dargestellt, die zur Restrukturierung der Alterssicherungssysteme geführt hat. Während die Reformen der Pflegepolitik innerhalb der meisten Wohlfahrtsstaaten zu einem Ausbau der sozialen Rechte pflegebedürftiger Menschen und der Pflegeinfrastruktur geführt haben, zeichnete sich hinsichtlich der Rentenpolitik in mehreren Ländern eher ein Abbau der Rentenansprüche ab. Gemeinsam ist der Entwicklung in beiden Politikfeldern hingegen die Einführung bzw. Stärkung von Marktprinzipien sowie der Ausbau von Wohlfahrtsmärkten, wodurch die älteren Menschen in vielen Wohlfahrtsstaaten mehr Eigenverantwortung gegenüber ihrer sozialen Sicherung übernehmen mussten.
Das Seminar gibt einen Überblick über die internationalen Unterschiede in der Ausgestaltung der Pflege- und Rentenpolitiken in ausgewählten europäischen und asiatischen Wohlfahrtsstaaten. Die Vorgehensweise ist dabei sowohl international vergleichend als auch historisch vergleichend ausgerichtet, indem auch der Wandel in beiden Politikfeldern zur Alterssicherung betrachtet wird und mögliche Erklärungsansätze besprochen werden. Auf Basis der erworbenen Kenntnisse über die Reformprozesse in der Politik zur sozialen Sicherung im Alter soll dann diskutiert werden, inwiefern die Altersabsicherung verschiedener Länder Lücken aufweist, und welche Konsequenzen sich daraus für die sozialen Risiken bestimmter sozialer Gruppen, wie beispielsweise Frauen oder Geringverdienende, ergeben können.

Thurid Eggers
08-29-GS-26Zwischen Globalismus und Demokratie: Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus
[Between Globalism and Democracy]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Anhand des jüngst erschienenen Buches ‚Zwischen Globalismus und Demokratie‘ befasst sich das Seminar mit der aktuellen Debatte um den angemessenen Ort politischer Ordnungsbildung unter Bedingungen neoliberaler Globalisierung.

Martin Seeliger
08-29-GS-27Digital Platforms and Society (in englischer Sprache)
[Digitale Plattformen und Gesellschaft]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Digital platforms are mediating ever more areas of social life. Platforms organize how we make and stay in contact with friends or find intimate partners, they curate our cultural experiences and regulate the presentation of self, they organize work and cultivate consumption. Platforms, however, are not only mediators. They are also observers and valuators. While we live our lives on platforms, algorithms observe our behavior, calculate our preferences and make decisions that influence our life chances, from suggesting potential partners to exluding content or even users from these platforms. In this seminar, we will take a close look at the ways in which platforms transform contemporary society and interpret them drawing on sociological theory and theories of society. Readings and discussions in class will be in English; active participation is expected.

Preparatory readings:

Bucher, T. (2018). If…then: Algorithmic power and politics. New York: Oxford University Press.
Burrell, J., & Fourcade, M. (2021). The society of algorithms. Annual Review of Sociology, 47, 23.21-23.25.
van Dijck, J., Poell, T., & de Waal, M. (2018). The platform society. Public values in a connective world. Oxford: Oxford University Press.

Prof. Dr. Thorsten Peetz
08-29-GS-31ERASMUS+ - Kolloquium
[ERASMUS+ - Colloquium]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dr. Sonja Bastin

Ergänzung und Vertiefung empirischer Methoden

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-30Forschungswerkstatt Mikrosoziologie
[Colloquium Qualitative Methods and Microsociology]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Vorstellung und Diskussion aktueller Projekte und Abschlussarbeiten im Arbeitsgebiet Qualitative Methoden und Mikrosoziologie. Persönliche Anmeldung erforderlich im Sekretariat der Professur. (Frau Liane Neumann, UNICOM 9.3080, Tel. 0421/218-58638, liane.neumann@uni-bremen.de)

Prof. Dr. Betina Hollstein

Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-41Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen – Soziologie trifft Psychologie Teil 1: Postmoderne Problemlagen
[Acting Socially Sustainable In Organisations – Sociology meets Psychology Part 1: Postmodern Issues]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 20:30 SFG 1010 (2 SWS)

„Die Arbeitskraft ist an die Person der Menschen und deren Würde gebunden; der Arbeitsmarkt darf daher nicht als Markt wie jeder andere begriffen werden.“ (Senghaas-Knobloch 2011)

Arbeitende Menschen sind aus soziologischer Perspektive stets Rollenträger und -gestalter im Sozialgefüge ihrer Organisationen. Psychologisch verstanden sind dabei objektive Bedingungen und subjektives Erleben eng miteinander verkoppelt: Die Verhältnisse wirken sich auf Erleben und Handeln des Individuums aus. Menschen erschaffen strukturelle Bedingungen, die sich verselbständigt und emergent auf sie zurückwirken. Wie sind die postmodernen Arbeitsbedingungen in Organisationen beschaffen, wie kann der Einzelne darin sozial nachhaltig handeln, ohne sich selbst und andere zu verausgaben?
Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit (vgl. SDGs). Während Organisationen möglichst ökonomisch nachhaltig handeln (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen, gerät der Mensch zunehmend unter Druck: Seit 2005 explodieren laut Statistiken weltweit v.a. psychosomatische Langzeiterkrankungen. Sozial nachhaltiges Handeln bedeutet bspw., organisationale, interaktionale und personale Konzepte der aktiven Gestaltung eines gesunderhaltenden beruflichen Handelns zu kennen und umzusetzen.
Themen des Semesters: Was bedeutet Arbeit psychisch für den Menschen? Wie entstehen Arbeitssucht und Burnout? Wieso gibt es Mobbing? Wie funktioniert gesundes Work-Life-Blending, wie der Umgang mit digitalem Stress? Wie funktioniert das Betriebliche Gesundheitsmanagement? Wer hat welche Verantwortung bei der Arbeit? Fragen wie diese werden, auch mit Blick auf den bevorstehenden Berufseinstieg, im Trainingsseminar interaktiv mit theoretischen und praktischen Anteilen erarbeitet.
Neben den Inhalten ist das „Wie“ dieses Trainingsseminars zentral: erlernt werden Methoden der Prozesskonzeption, Gruppenmoderation, der Umgang mit Metaplantechniken und andere Fertigkeiten, die Studierende auf typische Praxisanforderungen konkret vorbereiten.

Ausdrücklich offen für alle Semester, konzipiert für Studierende Bachelor & Master Soziologie auf den Weg in die Praxis, geöffnet für Interessierte anderer Fachrichtungen.

2 SWS: 14-tägig ab 1. LV-Woche, 3 Zeitstunden (s.t.): Dienstag 16-19h. Als Trainingsseminar begrenzt auf 20 Teilnehmer*innen, daher bitte verbindliche Anmeldung zum Seminar via Stud.IP. Nach dem Startworkshop ist diese Lerngruppe geschlossen.
[Falls als Online-Seminar notwendig: Teilnahme nur mit eingeschalteter Kamera!]

Einführende Literatur
Badura, Bernhard; Ducki, Antje; Schröder, Helmut; Klose, Joachim & Macco, Katrin (Hrsg.) (2011). Fehlzeiten-Report 2011: Führung und Gesundheit. Berlin, Heidelberg: Springer.
Meyerhuber, S. (2012). Soziale Nachhaltigkeit im Spannungsfeld postmoderner Arbeit. In Molter, Schindler & von Schlippe, Vom Gegenwind zum Aufwind. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 86-155.

Art der Prüfungsleistung für 6 CP (ECTS).
Interaktive Stundenvorbereitung (Workshop) & schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe (6 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42Acting Socially Sustainable in Organisations – Sociology Meets Psychology Part 1: Postmodern Issues (in englischer Sprache)
Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen – Soziologie trifft Psychologie Teil 1: Postmoderne Problemlagen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 20:00 SFG 1010 (2 SWS)

“The workplace is the most important environment for most people’s health, whether it is a home, office, factory or forest.” (Kjellström 2007)

“Social” sustainability is one of three global goals noted in the Rio Convention 1992 by the UN World Commission of Environment and Development. Economic sustainability is a booster of change for the modern organisation; ecological sustainability remains a constant task, while social sustainability is less regarded in the everyday workplace. Statistics since 2005 show alarming figures concerning the well-being and health of working people world wide. Therefore, it is important to understand how organisational structures and the individual’s processing and coping are interlinked.
This training-seminar is bridging sociological and psychological knowledge, focussing on concepts that support an understanding of how organisations and their role actors can shape a workplace “socially sustainable”. We will explore the psychological effects of the quality of a social climate, in order to understand social vulnerability. We scrutinize effects of socially anti-sustainable workplaces marked by problems as work addiction, burnout and mobbing, and sustainability supporting approaches like occupational health management, work-life-blending, and how to deal with digital stress. Ethics and responsibilities become apparent.
English is used as a lingua franca; effects of this setting are part of the reflection within the training setting. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive training-setting combines theoretical and practical elements,. Students should be willing to participate actively and in a reflective manner.
Beside interchangeable contents, the “how” is essential for all parts of this training seminar: students learn process planning, group moderation, use of Metaplan techniques, and other demands typical in the organisational practice.

Open for 1st semester students and above, recommended for Sociology Bachelor students before their internship and thesis, as well as for Master students. Open to students of other faculties. As a training seminar limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term: Tuesdays 4-7 pm; 3 hours (s.t.!). Limited to 20 participants, therefore please register reliable via Stud.IP for your participation. After the start workshop, this training-group will be closed.
[In case the seminar must be held online: participation only with camera turned on!]

References
Hämäläinen, Riitta (2006). Workplace Health Promotion in Europe. Finnish Institute of Occupational Health.
Meyerhuber, Sylke (2014). Trust and Time in Reorganisations and the Role of Middle Managers. In Guido Becke, Mindful Change in Times of Permanent Reorganisation – Organizational, Institutional and Sustainability Perspectives. Heidelberg New York London: Springer, 147-166.
Pongratz, Hans & Voß, Günter (2001). From Employee to ‘Entreployee’ – Towards a ‘Self-Entrepreneurical’ work force? In: SOWI – Sozialwissenschaftliche Informationen, 2001, pp. 42-52.

Performance requirement for 6 CP (ECTS)
Preparation of an interactive workshop and exposition in small groups.

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-44Bachelorarbeit - Themenfindung
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mo 01.11.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 06.11.21 10:00 - 14:00 GW2 B2880
Mo 08.11.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 13.11.21 10:00 - 14:00 GW2 B2880
Mo 15.11.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 20.11.21 10:00 - 14:00 GW2 B2880
Sa 27.11.21 10:00 - 14:00 GW2 B2880

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

(Am Montag, den 01.11.21, Montag, den 08.11.21 und Montag, den 15.11.21 gibt es Online-Seminarvideos.)

Alexandra Mittelstädt

General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 / Sozialwissenschaften

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-350-M1-3Digital transformation, labor markets and skill formation in different countries (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3-6

Einzeltermine:
Do 21.10.21 12:00 - 14:00 online
Do 11.11.21 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 09.12.21 12:00 - 18:00 online
Do 16.12.21 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 13.01.22 12:00 - 18:00 online
Do 20.01.22 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Digital technologies increasingly affect the content of individual jobs as well the structure of employment in European labor markets. While it is often argued that highly skilled workers benefit from increasing demand for their expertise as it cannot easily be replaced by IT solutions, there is growing concern regarding the future of medium-skilled jobs, often performed in established sectors that provide stable and decently paid jobs. At the same time, digital change can lead to a further flexibilization of work by way of an increasing role of online platforms, questioning the very notion of employment relationships and increasing competition for paid jobs. This seminar will disentangle the many aspects of digital change and their role in shaping jobs and skills requirements. It pays particular attention to the capacities of different welfare states and training systems to adapt so that transitions to jobs less at risk of automation can be achieved. This has major implications for vocational training, adult learning and labor market policies, often defined as the main branches of social investment.
Important notes:
The seminar takes place on 21 October, 11 November, 9 and 16 December, 13 and 20 January, with alternating online and offline sessions.
21 October (12-14h), 9 December (12-18h) and 13 January (12-18h) are online, 11 November (12-16h), 16 December (12-18h) and 20 January (12-16h) are in-person at Socium.
There will be short individual zoom talks before the first session (i.e. in mid-October).
Main requirements are active participation in the seminar, the introduction into the topic of one session, and a term paper.

Prof. Dr. Werner Eichhorst
08-350-M1-4Gender, Arbeit und Wohlfahrt

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Dr. Ruth Abramowski
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2021/2022 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, wird geübt berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag und berichten über ihren beruflichen Werdegang.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement (Begleitseminar zum studentischen Ehrenamt)
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 29.10.21 12:00 - 14:00 GW2 B2900

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 08) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die nützlich für die berufliche Orientierung oder für den Berufseinstieg sein können.

Teilnehmen können Studierende, die sich bereits ehrenamtlich engagieren oder ein zivilgesellschaftliches Engagment planen. Das bereits ausgeübte Ehrenamt wird zu Beginn der Veranstaltung angemeldet. Die Genehmigung erfolgt, wenn das Engagement den Anforderungen entspricht. Ehrenämter, die in der Vergangenheit ausgeübt wurden, können nicht nachträglich anerkannt werden. Zudem ist das Engagement in politischen Parteien von der Anerkennung ausgenommen.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Einrichtung, Organisation oder Initiative unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen statt.

Der Einsatz bei einer entsprechenden Einrichung wird mit drei CP gewürdigt, wenn 90 Stunden innerhalb eines Jahres geleistet und von der Einrichtung bescheinigt wurden. Anforderung ist zudem einen Reflexionsbericht zu verfassen.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 08. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 29.10.2021 werden die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 25.10.21 12:00 - 14:00 Freiwilligen-Agentur, Dammweg 18-20, 28211 Bremen

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 19.04.2021 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1010Engagiere dich! Freiwilliges Engagement für und mit Bremer Grundschulkindern bei den climb-Lernferien (der gemeinnützigen CLIMB GmbH)
Get involved! Voluntary commitment for and with primary school children at the climb-Lernferien (of the non-profit CLIMB GmbH)

Arbeitsvorhaben
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 04.02.22 12:00 - 14:00 Altes Pumpwerk, Salzburger Straße 12, 28219 Bremen
Fr 11.03.22 12:00 - 14:00 Altes Pumpwerk, Salzburger Straße 12, 28219 Bremen

Bei den climb-Lernferien lernen armutsgefährdete Grundschulkinder und Studierende in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. Die Lernferien finden vom 18.10. bis 29.10.2021 (Herbstferien) und 04.04. bis 15.04.2022 (Osterferien) an einer Grundschule in Bremen statt. Die Teilnehmer*innen entscheiden sich jeweils für eine Ferienzeit. Es wird empfohlen, insbesondere bei Interesse an den Lernferien im Herbst, frühzeitig mit Mirela Müller Kontakt aufzunehmen - unter dieser E-Mail-Adresse: muelle@climb-lernferien.de.

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rolle eines*r climb-Lehrer*in und arbeiten intensiv in einem 3er-Team zusammen. Zur Vorbereitung auf die Rolle der*s climb-Lehrers*in finden zwei Wochenend-Workshops statt - für die Herbstferien vom 08.10. bis 10.10.2021 sowie vom 16.10. bis 17.10.2021 und für die Osterferien vom 25.03. bis 27.03.2021 sowie vom 02.04. bis 03.04.2022. Im Anschluss an die Lernferien sind jeweils gemeinsame Abschlussreflexion geplant - am 30.10.2021 (Herbstferienabschluss) und am 16.04.2022 (Osterferienabschluss).

climb bietet den climb-Lehrer*innen einen Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Außerdem wird der ganz persönliche Umgang mit Herausforderungen geübt und die Möglichkeit sich als Führungskraft auszuprobieren – und zwar, in dem du Kinder für das Lernen begeisterst.

Darum geht es : Im Team vor der Klasse stehen, Unterricht planen, Projekte durchführen, auf Ausflüge gehen und vieles mehr. Nach einer intensiven Vorbereitung ermöglichst du zweiwöchige, schlaue Ferien für Grundschüler und nimmst an unserem Weiterbildungsprogramm teil. Du wirst dabei professionell begleitet, bekommst Feedback und viel Raum zum ausprobieren und reflektieren.

Die Auftaktveranstaltungen für die Lernferien in den Osterferien finden am 04.02. und 11.03. 2022 jeweils von 12:00 bis 14:00 Uhr statt. Dort erfährst du mehr über climb, lernst Details zur Teilnahme kennen und beschäftigst dich in einem Workshop mit deinen Stärken und der Frage “Was kann ich eigentlich richtig gut?”.

Mirela Müller
08-zsp-GS-1013Onlinejournalismus - Glaubwürdigkeit und Ethik des Schreibens in Zeiten von Fake-News und Lügenpresse
Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 05.11.21 10:00 - 16:00
Sa 06.11.21 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Mi 10.11.21 10:00 - 14:00 Exkursion
Fr 12.11.21 10:00 - 16:00
Sa 13.11.21 10:00 - 16:00 GW2 B2890

Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?

Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Und vor allem: Wo setze ich die inhaltlichen und ethischen Grenzen, um meiner Verantwortung als Journalist der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden -und nicht meinem Arbeitgeber bei Einschaltquoten und Klickzahlen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch grundlegende Kenntnisse für den Foto- und Videobereich mit eigener Fototour und Shooting.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Zudem ist eine Exkursion in der Onlineredaktion des Bremer Weserkuriers geplant.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 18.10.2021 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 25.10.2021 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Christoph Sodemann
08-zsp-GS-1016Live-Kommunikation: Events und Messe im Kontext fairer Handel, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mit der Besonderheit der weltweiten "Hinterlassenschaften von Corona"
Live communication: Events and trade fairs in the context of fair trade, sustainable development and economic cooperation. With the specificity of the worldwide "legacies" of Corona"

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 20.11.21 - So 21.11.21 (So, Sa) 10:00 - 16:00 online
Sa 04.12.21 - So 05.12.21 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW2 B2890

Events und damit auch Messen haben in den letzten Jahren etliche Bereicherungen, aber auch Veränderungen erfahren. Mit dem Einzug der sozialen Medien ist der gesamte Marketing-Sektor unwiderruflich verändert worden. Was „gestern“ noch als gesetzt galt, war am nächsten Tag hinfällig. Die Anzahl der Kommunikationskanäle überstiegen von jetzt auf gleich, alles bis dahin Vorstellbare.

Events, als noch recht „junges Tool“ im Kommunikationsmix, wurde hart auf die Probe gestellt. Gleich galt und gilt für das wohl älteste Tool im Kommunikationsmix, die Messen. Hinzu kommt, dass das persönliche soziale Gewissen der Konsumenten sich zunehmend für Nachhaltigkeit begann zu sensibilisieren und damit sich der Content ebenfalls anpasste. Afrika, Asien, Südamerika wurden als Entwicklungsregionen bewusster wahrgenommen. Somit gab und gibt es auch neue, andere Narrative, die erzählt werden. Was für Hindernisse müssen die Unternehmen und Ausstellern beseitigen, damit sie auf die Messen, hier in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten können? Was wird ihnen abverlangt und was können sie bereichernd mitnehmen?

Was ist eine spannende Story, was sind passende Messen, welche Events mit welchen Inhalten holen die Teilnehmer und Besucher angemessen ab und wirken wahrhaft? Die Corona-Krise hat die Branche noch einmal mehr herausgefordert. März 2020! Alle Messen und Events wurden abgesagt, Umsatz gleich NULL. Wie der Phönix aus der Asche erwachte innerhalb von Tagen die virtuelle Messe, das virtuelle Event aus dem Dornröschenschlaf. Was gestern noch als zu wenig emotional, zu wenig sinnlich in den Schubladen lag oder mit zu wenig „Haptik“ ausgestattet war stieg selbstbewusst mit viel Verve aufs prominente Podest und war „wie durch ein Brennglas betrachtet“ allgegenwärtig. Aber kann die virtuelle Messe diese Erwartungen auch nachhaltig erfüllen? Wie sehen die neuen Formate aus, die neue „Normalität“ und welche Erfahrungen sind bereits aussagefähig?

Dieses Seminar lädt ein, sich mit fundiertem Wissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis und belastbarer Theorie die Grundlagen für das eigene Handeln abzuholen. Von Analyse, über Inszenierung und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gearbeitet und das eigene Handeln, aus der Teamarbeit, reflektiert.

Frank Ernst Willy Fromme
08-zsp-GS-1017Public Transport Lab: Die Kultivierung der Verkehrswende

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Das Public Transport Lab geht in eine neue Runde! Hierbei handelt es sich um eine Ringvorlesung zu Themen rund um Nahverkehr und die Verkehrswende. Im diesjährigen Wintersemester widmen wir uns der "Kultivierung der Verkehrswende". Denn für eine erfolgreiche Verkehrswende müssen nicht nur Infrastruktur und Wirtschaft transformiert werden, sondern darüber hinaus muss auch ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Denn das Auto ist im Denken und Erleben unseres Alltags tief verankert. Diese Verankerung stellt ein Hindernis bei der Transformation hin zu einer umweltfreundlichen Mobilität und Schaffung lebendiger Städte dar.

Wie für eine Ringvorlesung üblich werden wir wöchentlich wechselnde Referierende haben, welche gemeinsam mit uns das Thema der "Kultivierung der Verkehrswende“ aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt, d.h. die Beiträge stammen aus verschiedensten Disziplinen. Denkbar sind z.B. Beiträge aus Psychologie, Soziologie, Kunst, Kultur, Planung, Recht, Technik oder eine Kombination. Der wichtigste Teil ist für uns die gemeinsame Diskussion zwischen unseren Referierenden und Studierenden."

Dipl.-Psych. Mark Peter Wege
08-zsp-GS-2015Projektmanagement - notwendiges Übel oder hilfreiches Instrument?
Project Management - a necessary evil or a helpful instrument?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3770 (2 SWS)

ACHTUNG! Die Veranstaltung startet am 27.10.2021! Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die das 2. Fachsemester abgeschlossen haben.

Diana Quade

General Studies Angebot anderer Fächer

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M1Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 1
Introduction into Communication and Media Studies 1

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) NW1 H 1 - H0020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 08.02.22 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)
Di 08.02.22 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)


Prof. Dr. Andreas Hepp