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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Fachbereich 09: Kulturwissenschaften

General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.

General Studies und Schlüsselqualifikationen am FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS FB 09

Lernfeld

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.

N. N.

Benotung

Im Rahmen der General Studies können benotetet Leistungsnachweise (bspw. aus den Sprachkursen) eingebracht und damit für die Gesamtnote des Bachelorstudiums berücksichtigt werden. Es gibt aber keine Verpflichtung eine Note erwerben und einbringen zu müssen; i.d.R. sind Studienleistungen und die Lern-/Erfahrungsberichte in den GS NICHT benotet.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Studienzentrum
Bei Fragen zu General Studies und deren Anerkennung

Lernfeld

Juliane Schoppe
Jeden Donnerstag: 12:00-14:00 Uhr
SFG 3300
Tel.: 0421 / 218 7511
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/

N. N.

Modul GS I - Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Die nachfolgenden Lehrveranstaltungen, Workshops, Infoveranstaltungen werden exklusiv für die Studierenden des Fachbereichs 09 angeboten, um spezifische überfachliche Schlüsselqualifikationen oder Anregungen zur beruflichen Orientierung zu erlangen.

Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der Veranstaltung, i.d.R. KEINE Benotung möglich
Anerkennung: Studienzentrum FB 09, Praxisbüro FB 09, Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-GS-3-1"Was macht mich aus, wo will ich hin?"
What am I here for and where to go?

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Mi 24.03.21 12:00 - 13:00
Fr 09.04.21 10:00 - 16:00
Fr 23.04.21 10:00 - 16:00
Fr 07.05.21 10:00 - 16:00
Fr 28.05.21 10:00 - 16:00
Fr 11.06.21 10:00 - 16:00
Fr 25.06.21 10:00 - 16:00

DAS SEMINAR FINDET ONLINE PER ZOOM STATT!

Was macht Dich aus? Wo willst Du hin? Und welches sind die nächsten konkreten Schritte hinein in Dein Berufsleben?

Wer die eigenen Ziele, Wünsche und Talente kennt und ausreichend benennen kann, wird es leichter haben, mit den Entscheidungen zur anstehenden Berufswegplanung umzugehen. In diesem Semianr geht es um die schrittweise Entdeckung und Formulierung der ganz persönlichen Fähigeiten und Vorstellungen, um so den weiterführenden Berufsweg nach ganz individuellen Potentialen ausrichten und entwickeln zu können. Am Ende der Reihe werden ExpertInneninterviews geführt und mit Unterstützung der Gruppe weiterführende Schritte in die Praxis geplant und angeregt.

Nicole Kahrs ist Initiatorin für Sinnstiftung und Potentialentfaltung, Unternehmerin, Projekt- und Organisatonsentwicklerin, Trainerin und Moderatorin, professionelle Sinnsucherin und Begleiterin bei Fragen zur Lebensweggestaltung. Als Entwicklungsbegleiterin und Coach arbeitet sie mit Methoden der Transaktionsanalyse, dem Lasalle-Institut-Modell sowie mit Elementen aus dem Naturcoaching und der Visionssuche.

Dipl.-Sozw. Nicole Kahrs
09-GS-3-2Verständlich und lebendig schreiben
Clear and creative journalism

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 26.06.21 10:00 - 18:00 online
Fr 02.07.21 - Sa 03.07.21 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 online

Nicht nur Journalistinnen und Journalisten müssen so schreiben, dass ihre Texte verstanden werden und bis zum Schluss lesenswert sind. Von einem lebendigen Schreibstil und einem vernünftigen Spannungsbogen profitieren auch alle, die nicht unbedingt in den Journalismus wollen. Denn: Geschriebene Sprache umgibt uns den ganzen Tag. Dieser Workshop vermittelt mit praktischen Übungen wie "Von der Nachricht zur Reportage" ein paar einfache Regeln des erzählerischen Schreibens und führt gleichzeitig in Grundlagen des Journalismus sowie die Abläufe in einer tagesaktuell arbeitenden Redaktion ein.

Die Dozentin Ilka Kreutzträger ist Soziologin und arbeitet als Chefin vom Dienst bei der Tageszeitung taz in Hamburg und als Nachrichten-Redakteurin bei NDR.de in Hamburg.

Ilka Kreutzträger
09-GS-3-3 c digitalJournalistisches Schreiben:
Journalist writing: From research to report/ article
Von der Recherche zum Bericht / Artikel

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 17.04.21 - So 18.04.21 (So, Sa) 10:00 - 17:00 Online
So 02.05.21 10:00 - 17:00 Online

Die Veranstaltung wird digital stattfinden.

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn ist Redakteurin bei der taz, die tageszeitung und hat Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und Women's Studies in Bristol studiert. Seit 2012 gibt sie an der Uni Bremen Seminare im journalistischen Schreiben.

Eiken Bruhn
09-GS-3-4Beziehungen aufbauen - wie Sie durch Life / Work Planning und Karrierenetzwerke zum ersten Job finden
How to find your first job by using Life/Work Planning and networking via Social Media

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 29.05.21 10:00 - 16:00 online
Sa 26.06.21 10:00 - 14:00 online

Als Absolvent*in der Geisteswissenschaften kennt man das folgende Szenario nur zu gut: Nach dem Studienabschluss kommt oft eine Standardabsage nach der anderen im E-Mail-Postfach an. Noch nicht einmal zum Vorstellungsgespräch erfolgte eine Einladung…
Wäre die Sache anders gelaufen, hätte es vor der Bewerbung schon einen Kontakt zum Unternehmen, zum Museum, zur NGO, zu einer bestimmten Abteilung im öffentlichen Dienst, kurz: in die Arbeitswelt gegeben?
Für Unternehmen ist die Suche nach Mitarbeiter*innen aufwendig und teuer. Es müssen Stellen ausgeschrieben und Bewerbungen gesichtet und aussortiert werden. Anschließend folgen zeitaufwendige Bewerbungsgespräche, bis die Auswahl getroffen ist.

Es überrascht demnach nicht, dass Untersuchen des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) schon vor Jahren ergeben haben, dass nur 35 Prozent der Stellen öffentlich ausgeschrieben werden. Ein Großteil der Arbeitsplätze wird vergeben, bevor sie publik gemacht werden – über persönliche Kontakte, berufliche Beziehungen oder Karrierenetzwerke. Unternehmen sparen so enorm an Ressourcen.
Doch wie bekomme ich als Absolvent*in tragfähige Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern?
In dieser Veranstaltung lernen Sie in einer 5-Schritte-Methode:

• aussagekräftige Profile über XING und LinkedIn zu erstellen
• Etikette und Methoden für das berufliche Netzwerken via Social Media
• effiziente Kontaktpflege zu betreiben und Stellenangebote noch vor ihrer Ausschreibung zu erhalten
• potenzielle Arbeitgeber über Social-Media-Kanäle und Online-Portale besser einzuordnen und auf professionelle Weise kennenzulernen
• Zielführend über Netzwerke wie XING und LinkedIn mit Mitarbeitern ihres Wunscharbeitgebers in Kontakt zu treten
• Strategie-Entwicklung für das weitere Vorgehen über den Workshop hinaus
Vom Netzwerken zum Job: Verknüpfung von Offline- und Online-Welt

Das vollständige Seminar umfasst zwei Präsenztermine am 29.05. und 26.06. In der vierwöchtentlichen Zwischenzeit bekommen Sie die Aufgabe, sich ein kleines berufliches Netzwerk von mindestens drei Personen oder mehr aufzubauen. Hierzu müssen Sie in der vierwöchentlichen Pause etwas Zeit einplanen – die zugehörige Netzwerkmethode des Life/Work Plannings lernen Sie im Seminar kennen. Im Vorfeld des Seminars legen Sie sich bitte ein Profil auf XING und LinkedIn an, da wir sofort damit arbeiten werden.

Britta Bollermann
09-GS-3-5Ist Subkultur nicht doch eher oben? - Kreative Konzepte für Kultur-Qualität
Isn´t subculture above? - Creative concepts for cultural work

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 14.05.21 - Sa 15.05.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00
Mi 19.05.21 10:00 - 16:00
Fr 21.05.21 - Sa 22.05.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00

Die Veranstaltung findet digital statt!
Kultur ist wie Sauerstoff – solange es genügend davon gibt, ist sie selbstverständlich.
Erst, wenn die vorhandene Menge immer kleiner wird, fällt der Wert von Kultur auf. Die Gemeinschaft braucht Kultur wie die Luft zum Atmen und damit diese wertvolle Atmosphäre erhalten bleibt, braucht es ein gutes Kulturmanagement.
Das Seminar „Ist Subkultur nicht doch eher oben? - Kreative Konzepte für Kultur-Qualität“ definiert die Formen von Kultur, ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft sowie die mögliche Bandbreite der Akzeptanz von Kultur. Vermittelt werden Grundlagen für die gezielte Öffentlichkeits-Arbeit sowie Grundlagen zum Einwerben von Fördermitteln oder für die Suche nach Sponsoren. Interaktive Text-Übungen für die Online-Präsenz gehören ebenso zum Seminar wie die Organisation von Pressekonferenzen oder PR-Aktionen.
Die Block-Veranstaltungen zeichnen sich durch viele Praxisbeispiele zum Kulturmanagement aus.

Helmut Stapel arbeitet bundesweit als freier Journalist, PR-und Marketingberater, Autor und Dozent. Zu seinen Kunden gehören Medien wie DIE ZEIT, GEO , der Deutschlandfunk und andere. Der 53-jährige hat als Reporter und verantwortlicher Redakteur im Print, Hörfunk und Fernsehbereich gearbeitet und Online-Redaktionen aufgebaut. Zu den weiteren Kernbereichen seiner Arbeit gehören neben der Organisation von Großveranstaltungen auf Bundesebene auch das Medientraining für Wirtschafts-Unternehmen und Bundesinstitute. Die Themenschwerpunkte in der Berichterstattung liegen in den Bereichen Reise, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Helmut Stapel
09-GS-3-6Erfolgreich studieren
Study successfully
Strategien zum konstruktiven Umgang mit Studienanforderungen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Mi 28.04.21 14:00 - 17:00
Mi 05.05.21 14:00 - 17:00

Dieses Seminar umfasst alle wichtigen Aspekte, die zum erfolgreichen Studieren beitragen:
Motivation, Zeitplanung, Selbstorganisation, Lernstrategien, Selbstregulation und Konzentrationstechniken.
Im Seminar wird ressourcen- und lösungsorientiert gearbeitet: Indem Sie Ihre aktuell angewandten Studienstrategien reflektieren, können Sie gut funktionierende Strategien erkennen und weiter optimieren sowie durch neue Impulse gezielt erweitern - und so Ihre individuell passenden Methoden für Ihr erfolgreiches Studium entwickeln.

Die geplanten Präsenztermine werden zu den angegebenen Zeiten in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Zwischen den beiden Konferenzterminen erstellen Sie eine kürzere, nach dem zweiten Termin eine längere schriftliche Selbstreflexion - jeweils auf der Basis klarer und einfach umzusetzender Hinweise. Zu Ihren beiden Reflexionen erhalten Sie wertvolles Feedback zur weiteren Entwicklung.
Die Kombination aus virtuellem Austausch und Anteilen von Selbstreflexion mit individuellem Feedback sichert nachhaltigen Transfer in den Studienalltag.

Dr. rer. nat. Ulrike Holzwarth
09-GS-3-7Onlinejournalismus und Glaubwürdigkeit - Warum Berichterstattung im Netz keinen doppelten Boden hat.
Online Journalism and Credibility

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 19.03.21 - Sa 20.03.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00
Mi 24.03.21 10:00 - 16:00
Fr 26.03.21 - Sa 27.03.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00

Online-Journalismus und Offline-Journalismus: Zwei getrennte Welten?
Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Wenn Journalist_innen Angebote über Nachfrage schaffen - wie ist dann die Zukunft von Offline-und von Online-Angeboten?
Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann. Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Online-Journalismus". Mit selbstverfassten Interviews zu vorgegebenen Themen werden Live-Situationen vor dem Mikrofon und vor laufender Kamera simuliert. Die Teilnehmer_innen erarbeiten sich interaktiv praktische Erfahrungen, wie z.B. Berichterstattung funktioniert und was die Basis für Online-Journalismus ist.

Wie unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Das Seminar vermittelt fundierte Grundlagen für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit im Internet vom Blog über Social Media bis zum Webtext. Die Arbeitsweise von Contentmanagement-Systemen spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Grundlagen des Medien-und Urhebererrechts.

Der Dozent Helmut Stapel arbeitet bundesweit als freier Journalist, PR-und Marketingberater, Autor und Dozent. Zu seinen Kund_innen gehören Medien wie DIE ZEIT, GEO , der Deutschlandfunk und andere. Der 53-jährige hat als Reporter und verantwortlicher Redakteur im Print, Hörfunk und Fernsehbereich gearbeitet und Online-Redaktionen aufgebaut. Zu den weiteren Kernbereichen seiner Arbeit gehören neben der Organisation von Großveranstaltungen auf Bundesebene auch das Medientraining für Wirtschafts-Unternehmen und Bundesinstitute. Die Themenschwerpunkte in der Berichterstattung liegen in den Bereichen Reise, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Helmut Stapel
09-GS-3-8 a PräsenzKunst und Geld
Art and money An introduction to cultural finance
Eine Einführung in die Kulturfinanzierung

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 11.06.21 13:00 - 17:00 Online
Fr 18.06.21 13:00 - 17:00 Online
Fr 25.06.21 13:00 - 17:00 Online
Fr 02.07.21 13:00 - 17:00 Online
Fr 09.07.21 13:00 - 17:00 Online / Museum Weserburg (wenn möglich)
Fr 16.07.21 13:00 - 17:00 Online / Museum Weserburg (wenn möglich)

Aufgrund der aktuellen Lage findet das Seminar online statt.

Zur Produktion und Vermittlung kultureller Leistungen sind verschiedene Ressourcen wie Personal, Material oder Räume notwendig. Auch wenn musikalische, darstellende, literarische oder bildende Kunstwerke mit sehr geringen Mitteln entstehen können, gilt von der kleinen Initiative bis zur großen Oper: ohne Geld geht es nicht. Die Veranstaltung führt in die Finanzierungsinstrumente für Kunst und Kultur ein – von staatlicher Förderung über privates Sponsoring und Fundraising bis zur Eigenfinanzierung. Anhand von Beispielen werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, Kulturprojekte und Kulturbetriebe zu finanzieren.

Prof. Dr. Tom Schößler
09-GS-3-9Individuell bewerben
How to apply for a job or internship – individually and successfully

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 30.04.21 12:00 - 16:00 Online
Fr 04.06.21 13:00 - 15:00 Online

In diesem 2-tägigen Workshop geht es um die kreative und gleichermaßen professionelle Erstellung von Bewerbungsunterlagen für Praktikumsstellen als auch für erste Anstellungen nach dem Studium. Darüber hinaus setzen wir uns mit der Frage nach persönlichen Fähigkeiten sowie den eigenen Stärken und Schwächen auseinander und wenden die so erworbenen Kenntnisse im Vorstellungsgespräch an.

Simone Caemmerer
09-GS-3-16 c digitalInDesign
Eine praxisnahe Einführung in das Layout- und Satzprogramm

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 15:00 - 17:00 Online
Sa 17.04.21 11:30 - 15:30 Online
Fr 23.04.21 14:00 - 16:00 Online

Eine Bildsprache mit einem Layoutprogramm definieren oder über Baukastensysteme konforme Bilder schaffen? Diese Leitfrage nehmen wir mit in die Veranstaltung, in der es grundsätzlich um die Vorteile individuelleller Designsprache im Programm InDesign geht.

Adobe-InDesign gehört zu den führenden Layout-Programmen im DTP Bereich. Von der Informationsarchitektur bis zur Veröffentlichung bietet es zahlreiche Funktionen, die nicht nur für kreative Aufgaben ein umfassendes Werkzeug darstellen. Wie es eingesetzt werden kann, wird in dem Seminar gezeigt und gemeinsam in praktischer Anwendung erprobt.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Ablaufplan:
Freitag 16.04.2021 15:00 bis 17:00 ( Gemeinsamer Termin ):
Einführungsveranstaltung

Samstag 17.04.2021 11:30 - 15:30 Uhr ( Gemeinsamer Termin ):
Installation des InDesign Suite Testabos ( 7 Tage gültig ) und Themenvorstellung

Montag 19.04. bis Donnerstag 22.04. 2021 ( Einzeltermine):
Die Teilnehmer*innen können in ihren Teams individuelle Zoom Termine à 1 Stunde zur Themenvertiefung und für ihre Fragen in Anspruch nehmen

Freitag. 23.04.2021 14:00 - 16:00 Uhr (Gemeinsamer Abschluss):
Vorstellung der Ergebnisse und Qualitätssicherung der Druckdateien

Stefan Ziebach ist seit 25 Jahren in den visuellen Medien tätig und hat in verschiedenen Anwendungsgebieten Erfahrungen und Wissen erarbeitet und grafisch realisiert.

Stefan Ziebach
Jula Helena Schürmann, M.A.
10-GS-9-19Reisejournalismus. Mit viel Arbeit und eigenem Stil um die Welt
Kategorie C3 Digitale Lehre, synchrone und asynchrone Elemente

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 - Sa 17.04.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online
Mi 21.04.21 10:00 - 16:00 online
Fr 23.04.21 - Sa 24.04.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online

Die Medienwelt wächst mit immer neuen Angeboten: Blogs, Magazine, Online-
Zeitungen, Instagram-Accounts. Es entsteht das Gefühl, der halbe Planet sei unterwegs
und produziert Informationen. Besonders im Reisebereich ist die Zahl der Anbieter*innen enorm angestiegen. Ein Traumjob? Was passiert hinter den Kulissen? Wodurch zeichnet sich Reisejournalismus aus? Wann ist eine Geschichte eine gute Geschichte, wie finde ich sie und wie bringe ich sie an den Markt? Und die wichtigste Frage: Wie schaffe ich es, bei der Vielzahl von Reise-Informationen als Journalist*in einen individuellen Stil zu entwickeln? Diesen Fragen gehen die Reisejournalist*innen Helmut Stapel und Nicole Schulze-Aissen in diesem Seminar auf den Grund. Das Autor*innen-Paar ist unter anderem für DIE ZEIT, GEO Online, Deutschlandfunk und andere Radiosender weltweit unterwegs. In ihrem Seminar geben sie spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Schreibübungen von der Reisemeldung bis zur Reportage, Einblicke in die Reisefotografie und Tipps zum Aufbau von Social Media Accounts sind Teile des Seminars. Die Produktion von Radioreportagen wird an Beispielen erklärt und auch die Tatsache, dass eine Badelatschen-Werbung auf einem Blog kein Journalismus ist. Was am Ende des Seminars noch fehlt, ist das Flugticket für die erste eigene Reportage – aber auch das lässt sich finden.

Dr. Anke Schulz
Helmut Stapel
eGS-VA-NHM-08Nachhaltiges Management

Vorlesung
ECTS: 3

Die Veranstaltung beantwortet die Frage, wie Unternehmen nachhaltig Handeln können. Dazu arbeitet sie in einem ersten Themenbereich das Nachhaltigkeitsverständnis in Politik und Unternehmen heraus und verdeutlicht die Relevanz nachhaltigen Handelns für Unternehmen bei unzureichenden Ressourcen. Im zweiten Themenbereich werden theoretische Impulse für das unternehmerische Handeln erläutert und Konzepte zur Behebung von Widersprüchen zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Belangen und zur Schaffung einer Balance zwischen verschiedenen Interessen eingeführt. Abschließend erfolgt die Vorstellung konkreter Instrumente zur Realisierung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements.

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluss der Lehrverantaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier bei Stud.ip oder auf unserer Website www.va-bne.de

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Dr. Oliver Ahel
Dr. Christiane Bottke

Modul GS II - Profilbildung im Fachbereich & Culture for all

Der Fachbereich 09 bietet mit diesem Modul Veranstaltungen zu einer persönlichen Profilbildung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Felder an. Diese Themenbereiche zur Profilbildung werden aus der spezifischen Perspektive der Faecher heraus gebildet. Dementsprechend wurde in Kooperation mit anderen Fachbereichen und Institutionen die Veranstaltungsreihe "Culture4all" zum Thema „kulturelle Bildung“ gestaltet. Ein zweiter Schwerpunkt hat sich orientiert an den Bedarfen der Studierenden zum Thema "Studien- und Berufsorientierung" sowie Forschendes Studieren entwickelt.

Prüfungsleistung: gemäß Projekt/Veranstaltung
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: gemäß Projekt/Veranstaltung

A. Diversity-Schwerpunkt

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des aus ForstA-Mitteln finanzierten Diversity-Schwerpunktes des FB09 angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-1Queerfeministische Forschungsperspektiven
Queerfeminist Research

Seminar
ECTS: 1-3

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 12:00 - 14:00 online
Fr 07.05.21 10:00 - 14:00 online
Fr 21.05.21 10:00 - 14:00 online
Fr 04.06.21 10:00 - 14:00 online

Die (Geistes-)Wissenschaften sind immer noch geprägt durch heteronormative, eurozentrische Erklärungen von Geschlecht, Beziehungskonstruktionen und sozialen Hierarchien. Dies nicht zu erkennen und zu reflektieren, führt nicht nur zu Missverständnissen auf Seiten der Forschenden, sondern tradiert bestehende Ungleichheiten und begünstigt diskriminierende Praxen.
Wie lassen sich (eigene) wissenschaftliche Tätigkeiten hinsichtlich der Konstruktion sozialer Normalität hinterfragen – und dies vor allem bezogen auf Gender und Desire – und wie Blicke öffnen für eine Mehrdeutigkeit sozialer Gefüge und sozialen Handelns?
In diesem Seminar mit Franzina Braje und Wiebke Riedel wollen wir unsere gesellschaftlichen Positionen als Forschende reflektieren, queerfeministische Theorie- und Forschungsperspektiven kennenlernen und dies mit Bezug auf feministische dekolonisierende kulturanthropologische Ansätze. Im Anschluss daran lassen sich Methoden und Möglichkeiten für eine intersektionelle, queer lesende Kulturforschung erarbeiten.

Anmeldung über StudIP

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-22Diversity & Antidiskriminierung an der Hochschule - Erkundungen in intersektionaler Perspektive
Diversity & Anti-Discrimination in Higher Education - Intersectional Explorations

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 04.06.21 09:00 - 16:00 Online
Fr 18.06.21 09:00 - 16:00 Online
Fr 02.07.21 09:00 - 16:00 Online

Was bedeutet Diversity & Antidiskriminierung an der Hochschule? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung und wird aus intersektionaler Perspektive beleuchtet. Zunächst geht es um eine kritische Bestandsaufnahme: Hierbei werden gängige Policies im Hochschulkontext in Verbindung mit Konzepten und entsprechenden Praktiken betrachtet sowie mit Blick auf Intentionen und Effekte untersucht. Darauf aufbauend werden aktuelle Probleme reflektiert und zentrale Handlungsfelder identifiziert, flankiert von aktuellen Studien zu dieser Thematik.
Durch die Verknüpfung von empirischen, analytischen und theoretisch-konzeptionellen Zugängen ermöglicht diese Veranstaltung eine vielschichtige und multidimensionale Auseinandersetzung mit Diversität und Antidiskriminierung im Wissenschaftsbetrieb im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit.
Voraussetzung für den Scheinerwerb über 3 ECTS ist eine regelmäßige aktive Teilnahme an der Veranstaltung sowie eine schriftliche Ausarbeitung zu einem selbst gewählten Thema und / oder eine Seminarreflexion (ca. 10 Seiten).
Literatur und weitere Hinweise auf StudIP.

Ayla Satilmis
IO-0D5-2021Interkulturelles Training-Basis (in englischer Sprache)
Intercultural Training Basics
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 09.04.21 16:00 - 18:00
Sa 10.04.21 10:00 - 15:00

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisieren.
Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in englischer Sprache abgehalten.
Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Nadine Binder
IO-0D6-2021Interkulturelles Training-Basis
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 16:00 - 20:00
Sa 24.04.21 10:00 - 15:00

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem digitalen Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisieren.
Das Online-Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.
Für die Einreichung eines Reflexionsberichtes zusätzlich zum Besuch der Veranstaltung können 3 ECTS für die General Studies vergeben werden. Bitte beachten Sie, dass wir keine Noten vergeben können.
Genauere Informationen zum Ablauf dieser Online-Veranstaltung erhalten Sie kurz vor Veranstaltungsbeginn.

Hicham Boutouil
IO-0D7-2021Interkulturelles Training-Basis
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 20:00
Sa 08.05.21 10:00 - 15:00

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem digitalen Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisieren.
Das Online-Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.
Für die Einreichung eines Reflexionsberichtes zusätzlich zum Besuch der Veranstaltung können 3 ECTS für die General Studies vergeben werden. Bitte beachten Sie, dass wir keine Noten vergeben können.
Genauere Informationen zum Ablauf dieser Online-Veranstaltung erhalten Sie kurz vor Veranstaltungsbeginn.

Ulrike Schumann-Stöckert
IO-0D8-2021Interkulturelles Training-Basis (in englischer Sprache)
Intercultural Training Basics
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 14.05.21 16:00 - 18:00 https://uni-bremen.zoom.us/j/96361997117?pwd=NFVURFJlbTJHTmxYS0tmRHpMbGRiUT09
Sa 15.05.21 10:00 - 15:00 https://uni-bremen.zoom.us/j/96361997117?pwd=NFVURFJlbTJHTmxYS0tmRHpMbGRiUT09

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisieren.
Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in englischer Sprache abgehalten.
Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Nadine Binder

B. Culture4all

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des "Culture4all"-Schwerpunktes angeboten, der von Prof. Dr. Maria Peters (Studiendekanin und Professorin für Kunstpädagogik FB09) verantwortet und von Frau Anke Fischer organisiert wird. Siehe auch den Blog zu den Lehrveranstaltungen: https://culture4allbremen.wordpress.com/
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
ZPS 1-4-KSPerformance Studies: KOPFSPRÜNGE. Aufführungen und Performance -Theorien zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.21 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 17:00 - 20:00 GW2 B1410 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Maumhet: 1 (a) Interkulturelle Bildung
EW-MA 7.1
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

Dr. Anna Maria Nadine Seitz, Ph.D.
Simon Makhali
ZPS 1-4-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: the \'Theater der Versammlung’s\' studio theatre located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.21 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 6-15

Termine:
wöchentlich So 09:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (6 SWS)
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 ZB-B B0500 - Foyer-Theater
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 ZB-B B0500 - Foyer-Theater
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (6 SWS)
wöchentlich Fr 16:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
wöchentlich Sa 10:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Schlüsselqualifikation (a, b oder c)
EW-MA 7.1

Dr. Anna Maria Nadine Seitz, Ph.D.
ZPS 2-1-FLPerformance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung - Gruppe 2
Performance Studies: Explorative learning with the \'Theater der Versammlung\'
Auch Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Anmeldung bis 15.09.2020 ausschließlich das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Einzeltermine:
Fr 25.06.21 16:00 - 20:00
Sa 26.06.21 10:00 - 17:00
So 27.06.21 09:00 - 14:00
Fr 02.07.21 16:00 - 20:00
Sa 03.07.21 10:00 - 17:00
So 04.07.21 09:00 - 14:00
Fr 30.07.21 - So 01.08.21 (So, Fr, Sa) 09:00 - 18:00
Fr 06.08.21 - So 08.08.21 (So, Fr, Sa) 09:00 - 18:00

GO 3 ©

Tom Schröpfer
Simon Makhali
ZPS 2-2-FLPerformance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung (Fortsetzungsveranstaltung) - Gruppe 1
Performance Studies: Explorative learning with the \'Theater der Versammlung\'
Auch Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Fortsetzungsveranstaltung, daher keine Aufnahme weiterer Teilnehmer*innen möglich

Seminar
ECTS: 3-6

Einzeltermine:
Fr 25.06.21 16:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 26.06.21 10:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 27.06.21 09:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 02.07.21 16:00 - 20:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 02.07.21 16:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 03.07.21 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 03.07.21 10:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 04.07.21 09:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 04.07.21 09:00 - 14:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 30.07.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 30.07.21 - Sa 31.07.21 (Fr, Sa) 09:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 31.07.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 01.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
So 01.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2890
So 01.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2900
So 01.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 06.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2890
Fr 06.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2900
Fr 06.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 06.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 07.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 07.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2900
Sa 07.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 07.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2890
So 08.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
So 08.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2900
So 08.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 08.08.21 09:00 - 18:00 GW2 B2890

GO 3 ©
EW-MA 7.1

Tom Schröpfer
Simon Makhali
ZPS 2-2-RZPerformance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater
Performance Studies: Languages of stage direction and “the art of being audience”. Towards perception and the productive coming to terms with Other in encountering contemporary theatre
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.21 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 17:00 - 20:00 GW2 B1410

EW L GO3 ©
EW-MA-7.1
Baumhet: 1 (b)

Philipp Piechura
Simon Makhali

Modul GS III - Ausgewählte Fachveranstaltungen

Fuer den "Blick über den Tellerrand" des BA-Curriculums können die Studierenden hier u.a. aus den Veranstaltungen des Fachbereichs 09 auswählen. Nach Absprache zwischen Studierenden und den jeweiligen Lehrenden koennen auch Veranstaltungen anderer Fachbereiche besucht werden.

Anmeldung: Die Veranstaltungsorganisation erfolgt ueber StudIP.
Prüfungsleistung: aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung (ggf. Referat, schriftliche Ausarbeitung)
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird entweder in den Institutssekretariaten gesiegelt oder im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: i.d.R. 2 CP (keine Note), kann nach Umfang der Arbeit und Absprache mit dem/der Lehrenden variieren
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-PAPhilosophisches Atelier
Philosophical Atelier

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Ähnlich wie in einem Künstler-Atelier Statuen und Bilder geschaffen und bearbeitet werden, formen und überarbeiten wir in unserem philosophischen Atelier Argumente und Texte. Das Seminar ist eine Einladung zum philosophischen Denken an alle interessierten Studierenden, die philosophisches Arbeiten an aktuellen Fragen und zeitgenössischen Diskussionen einüben wollen und dabei auch einen Blick "hinter die Kulissen" werfen möchten, was die Publikation von Texten anbelangt.
Das Rahmenthema für das Sommersemester 2021 lautet "künstlerische Intelligenz". Wir wollen verschiedene Aspekte von künstlicher Intelligenz und Kreativität gemeinsam diskutieren. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse der Diskussion in kurzen Essays pointiert zum Ausdruck zu bringen. Die Veröffentlichung zumindest eines Teils dieser Texte in einer Zeitschrift ist geplant, und wir werden auch Einblicke in den dazugehörigen Produktionsprozess erhalten: von Vorüberlegungen und Gesprächen mit dem Herausgeber bis hin zu Lektorat und Drucklegung.
Das philosophische Atelier bietet die Möglichkeit, bei regelmäßiger aktiver Teilnahme 3 CP im Rahmen der General Studies zu erlangen und an der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieses besonderen Lehr- und Lernformats teilzuhaben.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-B4-008BAdam Smith: Theorie der ethischen Gefühle
Adam Smith: Theory of Moral Sentiments

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)

In seinem moralphilosophischen Hauptwerk, „Theorie der ethischen Gefühle“ (Theory of Moral Sentiments), begründet Adam Smith die Ethik auf dem Gefühl der Sympathie, das Menschen füreinander hegen können. Smith ergänzt seine Begründung durch das Konzept des ‚unparteiischen Beobachters‘, das u. a. erklärt, wie wir zu moralischen Urteilen gelangen und gelangen sollen.
Im Seminar wird es zum einen darum gehen, wie Smith Sympathie und das Konzept des unparteiischen Beobachters in Beziehung setzt. Zum anderen soll die darüber hinaus reichende Frage betrachtet werden, ob oder wie sich die Theorie der ethischen Gefühle mit Smiths ökonomischem Hauptwerk, „Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen" (An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations), vereinbaren lässt. Hierfür werden Textauszüge aus „Der Wohlstand der Nationen“ bereitgestellt.
Das Seminar hat zum Ziel, Sie mit zentralen Begriffen der Ethik von Adam Smith bekannt zu machen. Zu ihnen gehören u. a. ‚Altruismus‘ und ‚Egoismus‘, ‚Sympathie‘ oder ‚Empathie‘, ‚moralisches Urteil‘ und ‚Unparteilichkeit‘. Darüber hinaus lernen Sie das Konzept der ‚unsichtbaren Hand‘ kennen, das Smith in seiner ökonomischen Theorie entwickelt. Sie erhalten damit Einblick in einen der großen Ethikentwürfe der europäischen Aufklärung und Ausblick auf eine Frage, die auch heute noch aktuell ist: Sind Ethik und Ökonomie miteinander vereinbar?

Das Seminar ist lektüreintensiv. Vor- und Nachbereitung der Seminartermine ist erforderlich, um den Stoff bewältigen zu können. Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihrer Entscheidung, sich für das Seminar einzutragen. Außerdem ist es empfehlenswert, die Textgrundlage für dieses Seminar zu erwerben.

Literatur:
Textgrundlage
Adam Smith (2010): Theorie der ethischen Gefühle. Auf der Grundlage der Übersetzung von Walther Eckstein neu herausgegeben von Horst D. Brandt. Felix Meiner Verlag: Hamburg

Felix Engel
09-30-P1-010AErich Fromm: Haben oder Sein
Erich Fromm: To Have or to Be

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)

„Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.“ Erich Fromm stellt dieses Zitat von Meister Eckhart programmatisch Haben oder Sein voran. In diesem späten Werk fasst er seine Gedanken über zwei Arten des Seins gut lesbar zusammen: Es ist die Haltung des Habens, die, sofern sie Oberhand gewinnt, in der Gesellschaft und im Einzelnen zum Elend führt. Wird ein Mensch dagegen von der Haltung des Seins bestimmt, kann er seine Fähigkeiten zwanglos entfalten und echte innere Aktivität entwickeln, die selten ohne gesellschaftliche Folgen bleibt.

In diesem Seminar werden wir gemeinsam den Ausführungen Fromms in Haben oder Sein folgen, sie aber ggf. durch andere Schriften ergänzen.

Literatur: Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-P2-011A / 09-30-T1-024A / 09-30-T2-011AEinführung in die Sozialontologie
Introduction to Social Ontology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Das Philosophische Institut der Universität Bremen. Der SV Werder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Arbeiter*Innen mit systemrelevanten Berufen. Die Aborigines. Das London Symphony Orchestra, Destiny’s Child und das Miles Davis Quintett. Allem Anschein nach reden wir sowohl im Alltag als auch in wissenschaftlichen Zusammenhängen nicht nur über Individuen (also beispielsweise über Sokrates oder Miles Davis) und allgemeine Gegenstände (wie die Weisheit oder die Musik), sondern auch über soziale Gruppen. Aber gibt es Gruppen überhaupt?
Falls nicht: warum nehmen wir gedanklich und sprachlich immer wieder Bezug auf Dinge wie das Philosophische Institut oder den SV Werder Bremen?
Und wenn doch: um was für einen Typ von Gegenstand handelt es sich ihnen? Können Gruppen etwa als eigenständige Gegenstände aufgefasst werden, oder sollten sie besser auf Vereinigungen ihrer Mitglieder zurückgeführt werden? Wenn es Gruppen tatsächlich gibt, so ist weiterhin fraglich, welche Eigenschaften diesen zukommen. Insbesondere fragt sich, ob man Gruppen so etwas wie Überzeugungen, Handlungen und Verantwortlichkeit zuschreiben, und sie mithin loben und kritisieren kann. Unklar ist auch, ob und inwiefern soziale Gruppen einen Wandel durchlaufen, und ihre Mitglieder überdauern.

Ziel dieses Seminars (mit Einführungscharakter) ist es, diese und angrenzende Fragen der Sozialontologie zu thematisieren.

Literatur:
Ludger Jansen: Gruppen und Institutionen: Eine Ontologie des Sozialen. (Springer.2017)

Thorben Petersen, M.A.
09-52-GS-1Chor: Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW 1, Hörsaal Raum H 0070

Veranstaltungsbeginn: Montag, 12.4.2021
Die erste Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Der Zugang zum Zoom-Meeting für die erste Besprechung und Probe wird zeitnah bekannt gegeben.

Alle Details zum Programm einschließlich der Termine für Wochenendproben und das Konzert werden zeitnah bekannt gegeben.

Killian Farrell
09-54-3-RGS1Die Erstellung von kulturwissenschaftlichen Erklärvideos

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 7) Fr 14:00 - 16:00

Einzeltermine:
Mo 26.07.21 - Mi 28.07.21 (Mo, Di, Mi) 09:00 - 15:00
Fr 30.07.21 10:00 - 12:00

Das Seminar befasst sich mit der Erstellung kulturwissenschaftlicher (religionswissenschaftlicher) Erklärvideos. Ziel ist es zu einem Thema in diesem Forschungsfeld ein Video zu erstellen, welches Inhalte kreativ vermittelt.
In vier Sitzungen (ab dem 27.05.21) werden theoretische Aspekte der Videoerstellung, wie beispielsweise die Anwendung von Schnittprogrammen oder die Erstellung eines Drehplanes, erarbeitet.
Vom 26.07. - 28.07. finden drei Drehtage statt. In diesem Zeitraum sollen die Videos produziert werden.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme am Seminar nicht nötig.
Die Hardware zur Videoerstellung (Smartphone, Kamera, Stativ, Tablet etc.) ist wünschenswert, wird jedoch für die Teilnahme am Seminar nicht vorausgesetzt.

Samira Ghozzi, M.A.
09-54-MA-2-M8/9/10Prä-, peri- und postmigratorische Stressoren - transkulturelle, religionswissenschaftliche, psychologische und soziale Aspekte

Seminar

Einzeltermine:
Fr 30.04.21 14:00 - 18:15
Fr 21.05.21 14:00 - 18:15
Sa 03.07.21 09:15 - 13:30

Stellen Sie sich vor, Sie sind gezwungen Ihre Heimat zu verlassen und in einer anderen klimatischen, politischen, kulturellen und sozialen Umgebung ein neues Leben zu beginnen.
In dem für Sie unbekannten Land werden Sie sich zunehmend darüber bewusst, wie fremd Sie sich fühlen. Bei der Auseinandersetzung mit dieser potentiellen neuen Heimat lernen Sie, über was Sie sich bisher identifiziert haben: „Mein Haus, mein Job, mein Boot, meine Frau / mein Mann etc.?“
Was schafft (kulturelle) Identität – ist das Religion, Zugehörigkeit zu einer Minderheit, politische Einstellung, Geschlecht, Alter, Bildung beziehungsweise Beruf oder sind es allgemeine ethische / moralische Werte?
Inwieweit stellt das, was man als MigrantIn „mitbringt“ Ressource oder Risiko für einen Anpassungsprozess (sog. Assimilation) dar?
Im Kontext von Verfolgung, Vertreibung und Flucht unterscheidet man zwischen prämigratorischen, peri (während) migratorischen und postmigratorischen Stressoren - das Seminar setzt sich diesen Einflußgrößen auseinander. Hierbei werden nicht nur unterschiedliche Glaubens- und Wertesysteme diskutiert, wir beschäftigen uns mit individualpsychologischen Parametern (ist man eher ein „Angsthase“ oder ein „Ellenbogen-Typ“) und sozialen Einflussgrößen.
Migration hat auch auf den psychisch gesunden Menschen - durch die Konfrontation mit dem Neuen und noch nicht Vertrauten - unzweifelhaft psychisch belastende, wenn auch nicht zwingend krankmachende Auswirkungen.
Gegenstand dieses Seminars soll also nicht der klassische Kulturschock eines Studierenden während seines Auslandssemesters sein, sondern die Schwierigkeiten von Menschen, welche aus unterschiedlichen Gründen zur Migration gezwungen wurden und nun erneut gezwungen sind, sich mit der Kultur des Aufnahmelandes auseinanderzusetzen.
Ziele des Seminars:
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sollten Sie in der Lage sein,
 sich differenziert mit migratorischen Stressoren bei Flüchtlingen auseinander zu setzen,
 Risikofaktoren, welche einer Integration in das Aufnahmeland entgegenstehen, identifizieren können
 Ressourcen erkennen, welche es der/m Betroffenen erleichtern können, sich im Aufnahmeland zurecht zu finden.
Medizinisches und psychologisches Vorwissen ist nicht erforderlich, stellen aber auch keine Risikofaktoren dar.

Literatur:
 Kaiser P (2018). Transkulturelle Betrachtungen im Umgang mit Flüchtlingen. In: Curare 41 (2018) 3+4: 75-87

Vorgesehen sind 3 Zoom-Veranstaltungen zu jeweils fünf Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Abhängig von der Corona- Pandemie-Lage wird gegebenenfalls die letzte Veranstaltung wieder als Präsenzveranstaltung durchgeführt.
Zu jeder Veranstaltung bekommen Sie im voraus Literatur. Zu jedem dieser Artikel sollte ein 1-2 seitiges Thesenpapier verfasst werden, welches dann in der Veranstaltung diskutiert wird.
Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme: Durcharbeiten der zur Verfügung gestellten Literatur, aktive Mitarbeit während den Veranstaltungen

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-60-M2Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M7-BWebseiten texten & Relaunch von Webseiten
Writing web texts - website relaunch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-DMedienpädagogik als Beruf
Media education and media literacy as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-Emolo.news: Redaktionsarbeit für die neue Bremer Infoapp
molo.news: working in an editorial hub

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Andrea Grahl
09-60-M7-FPSC 21 - project denkbar, swb & unicade

Seminar

Einzeltermine:
Di 03.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 09.08.21 10:00 - 13:00 Online
Di 10.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 16.08.21 10:00 - 14:00 Online
Mi 18.08.21 10:00 - 15:00 Online
Fr 20.08.21 09:00 - 13:00 Online


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-GaKROSSE.info, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-GbKROSSE.info, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-IVisualisierung und kreative Illustration
Visualization and Creative Illustration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Janina Freistedt
09-60-M7-JaKROSSE.fm, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-JbKROSSE.fm, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-KaTiC - Theaterprojekt, Teil 1
Theatre Project, Part 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 29.06.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 06.07.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 2 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-KbTiC - Theaterprojekt, Teil 2
Theatre Project, Part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 1 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-QLets talk about science, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (4 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-RUni damals und heute - Produktion einer filmischen Interviewreihe, Teil 2
University then and now - Filmproduction of a series of interviews, part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 17.06.21 09:00 - 14:00 GW2 B1410
Di 22.06.21 10:30 - 14:30 GW2 B1410
Di 22.06.21 14:30 - 19:00 MZH 1470


Simon Wenkelewsky ((LB))
Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M8/9-ACorona-Krisenkommunikation von Hochschulen / Datenerhebung und Datenauswertung
Corona crisis communication of universities / data evaluation

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M8/9-BTransnationale Medienevents
Transnational Media Events

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M8/9-CRegulating the Digital Public Sphere - Regulating Hate (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Jens Pohlmann
09-60-M8/9-DConspiracy Theories in Times of Deep Mediatization (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-76-B.2-1Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen
Gaming and Gaming Cultures in global entanglement I: Construction and Negotiation of Nationalisms)

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_Kienzl.pdf
Im Rahmen des Seminars werden Nationalismus, Rassismus und Othering in Videospielen und Videospielkulturen in ihrer globalen Verflechtung näher beleuchtet. Neben der Lektüre zentraler Texte werden Ansätze der digitalen Anthropologie und Ethnografie methodische und theoretische Annäherungen an das Feld ermöglichen. Darüber hinaus geben Beispiele neuerer kulturwissenschaftlicher Forschung Einblicke in relevante Teilgebiete des Forschungsfeldes (Esports, Verschränkung von Politik und Gaming, Postkolonialismus und Videospielkulturen, etc.)

Neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten und Studien werden ausgewählte Fallbeispiele im Laufe des Seminars eigenständig bearbeitet. Dabei werden inter-/trans-/nationale Gaming Kulturen analysiert, verglichen und reflektiert. Darüber hinaus werden Methoden der digitalen Anthropologie und Ethnografie praktisch im Rahmen der Analyse einzelner Fallbeispiele angewandt. Es werden regelmäßig kleine Aufgaben zu den Inhalten schriftlich in Einzel- bzw. Gruppenarbeit bearbeitet.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-76-B.2-2Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender
Gaming and Gaming Cultures in Global Entanglement I: Construction and Negotiation of Gender

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Kommentar: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_KRA.pdf

Akzeptierte Definitionen von Geschlecht/Gender, unterliegen unterschiedlichen und dynamischen Interpretationen und hängen von den jeweiligen kulturellen, sozialen und religiösen Rahmenbedingungen ab. Die Rolle der Medien für die Konstruktion von Geschlechter-Identitäten ist allgemein anerkannt. Die Bedeutung von Videospielen in diesem Kontext, einer der wichtigsten Faktoren in der populären Kultur und in der – mittlerweile generationenübergreifenden – sozialen und kulturellen Bildung, wurde bisher allerdings nicht in seiner Breite wahrgenommen Dabei durchdringen Videospiele einen Großteil der Gesellschaft, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status. In dem Seminar untersuchen wir, wie Videospiele Gender audiovisuell und kommunikativ konstruieren und wie die Spieler*innen die damit einhergehenden Zuschreibungen im Spielprozess aushandeln, aneignen und reflektieren. D.h. neben den Spielen stehen auch Let’s Plays, Spiele-Foren etc. im Fokus.

In dem Seminar werden wir zunächst grundlegende Texte zum Thema zum Thema Intersektionalität, Othering und Gender diskutieren. Darauf aufbauend werden wir uns in eigenen kleinen Lehrforschungsprojekten dem Thema aus Sicht der visuellen Anthropologie widmen.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-GS-3-20Wirtschaftsphilosophie der Antike
Ancient Phiolosphy of Economics

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Gegenwärtige, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen erwecken zunehmend den Verdacht, dass die Ökonomie grundlegend neu gedacht werden muss. Für ein solches Vorhaben ist es bisweilen erhellend, zunächst einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Im Rahmen diese Seminars sollen daher die Ursprünge wirtschaftlichen Denkens in der Antike im Zentrum stehen. Wenngleich die Antike zeitlich weit von uns entfernt liegt, so sind die sich in dierser Zeit ereignenden Umbrüche von ähnlicher Tragweite wie heutige Veränderungen. Jedoch sind die Schlußfolgerungen der frühen Philosophen noch unbeeinflusst von den wirtschaftswissenschaftlichen Theorien der Neuzeit und stehen diesen nicht selten konträr gegenüber. Der Schwerpunkt des Seminars wird auf den ökonomisch-philosophischen Ansätzen des alten Griechenlands (Xenophon, Platon, Aristoteles) wobei zunächst der (wirtschafts-) historische Kontext beleuchtet werden soll. Dabei werden im Laufe des Seminars grundlegende Fragestellungen (Was ist Ökonomie? Welche Besonderheien und Problematiken können hinsichtlich ökonomischen Handelns als menschliches Handeln ausgemacht werden? etc.) und Begriffe (Arbeit, Eigentum, Kapital, Wachstum, Beratung etc.) erörtert.

Die Texte werden über StudIP bereit gestellt.

Prof. Dr. Georg Mohr
10-GS-9-06Einstieg in die Welt der Adobe Creative Cloud
Kategorie C2 - Die digitale Lehre findet synchron statt

Seminar
ECTS: 3

"Adobe Creative Cloud" ist der Name für ein Softwarepaket der Firma Adobe, in dem unter anderem die Programme Photoshop, InDesign und Illustrator enthalten sind. In dieser Veranstaltung lernen Sie, wie die verschiedenen Aspekte des Designprozesses innerhalb der Creative Suite technisch abgebildet werden. Dabei lernen Sie die wichtigsten Elemente von Photoshop, InDesign und Illustrator und deren Verknüpfung miteinander kennen.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundlegende Computerkenntnisse und Praxiserfahrung in einem Office-Programm (oder ähnlichem). Kenntnisse in Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen wären von Vorteil, sind aber nicht Voraussetzung.
Kenntnisse im Umgang mit Photoshop, InDesign und Illustrator werden in vielen Berufsfeldern in den Medienhäusern und Verlagen vorausgesetzt, so dass Sie hier die Chance haben, sich unter fachkundiger Leitung in die Programme einzuarbeiten.
Für diesen Kurs installieren Sie die Demoversion der Adobe Creative Cloud auf Ihren eigenen Rechner. Bitte installieren Sie die Demoversion erst einen Tag vor Beginn des Kurses.

Dr. Anke Schulz
Gunnar Ebert
11-M63-4-M8-V-3Empirische Ansätze in der Gesundheitsökonomie (Online-Seminar)
Applied Health Economics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Entgegen dem Inhalt vieler gesundheitsökonomischer Lehrveranstaltungen, dass sich diese Teildisziplin der Ökonomie nur mit dem Kostenfaktor des Gesundheitswesens befasst, geht es in diesem Fachgebiet um vieles mehr: Warum bezahlen wir für ein Fitnessstudio, wenn wir doch nicht hingehen? Reduziert ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot übermäßigen Alkoholkonsum bei Jugendlichen? Wie beeinflusst Ramadan-Fasten während der Schwangerschaft die Gesundheit der Kinder im Erwachsenenalter? Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, einen Einblick in die Gesundheitsökonomik fernab einer reinen Kostenperspektive zu geben sowie die Vermittlung gängiger empirischer Ansätze in diesem Fachgebiet.
Zu Anfang des Seminars diskutieren Studierende und Lehrende über gesundheitsökonomische Forschung und gesellschaftspolitische Debatten anhand von Fachartikeln und aktueller Medienberichterstattung. Anschließend bilden die Studierenden kleine Gruppen und suchen sich eine „alltagsrelevante“ Fragestellung aus, mit welcher sie sich während des Seminars näher beschäftigen möchten. Die Studierenden tragen Informationen zur Thematik zusammen und setzen sich insbesondere mit den angewendeten empirischen Methoden auseinander. In einem nächsten Schritt bereiten die Studierenden ihre Ergebnisse für die Zielgruppe der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Form von Erklärvideos auf. Zum Abschluss tragen die Studierenden ihre Erfahrungen zusammen, geben ein Feedback zu den Videos und kurze Erfahrungsberichte.
Die Prüfungsleistung besteht aus der Erstellung des Erklärvideos sowie dem Erfahrungsbericht.

Freya Diederich

Modul GS IV - Fachergänzende Studien: Uniweites Angebot und E-Learning für den Beruf

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes nutzen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter "Fachergänzende Studien" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale / interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen / Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und weiterer universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.
Für das SoSe 2019 siehe unter:
https://www.uni-bremen.de/de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis/?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=93fdb6be384979f7300d263ba0c094be&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=30

Im Rahmen diese Moduls können auch Veranstaltungen der "eGeneral Studies" der Universität Bremen besucht werden. Siehe: http://mlecture.uni-bremen.de/egs/

Pruefungsleistung: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
Anerkennung: durch Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Uniweites Angebot und E-Learning für den Beruf

Lernfeld

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes nutzen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter "Fachergänzende Studien" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale / interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen / Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und weiterer universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.
Für das Winter Semester 2020/ 21 siehe unter:
https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=93fdb6be384979f7300d263ba0c094be&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=34


Im Rahmen dieses Moduls können auch Veranstaltungen der "eGeneral Studies" der Universität Bremen besucht werden. Siehe: http://mlecture.uni-bremen.de/egs/

Prüfungsleistung: gemäss Ankündigung der jeweiligen Veranstaltung
Anerkennung: durch die Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemäss Ankuendigung der Veranstaltung

N. N.

Modul GS V - Praxiserfahrungen (max. 12 CP)

Hierzu zählen über das Pflichtpraktikum hinaus im Rahmen des aktuellen Studiums wahrgenommene Praktika und studienrelevante berufliche Erfahrungen.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, 3-5 Seiten (näheres zum Bericht, siehe Homepage des Studienzentrums FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 4 - max. 12 CP, je nach Umfang
Grundsätzlich gilt: zusätzliche Praktika/Nebentätigkeiten werden ab einer Dauer von mind. 4 Wochen (4 CP) bis zu max. 12 Wo. (12 CP) anerkannt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 19.04.21 12:00 - 14:00 Online

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 19.04.2021 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz

Modul GS VI - Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Die Leitung eines Tutoriums und/oder der Einsatz als Schreib- und Forschungscoach kann dann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin/Coach a) eine Tutoren-/Schreib- oder Forschungscochschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Lernfeld

Die Leitung eines Tutoriums und/oder der Einsatz als Schreib- und Forschungscoach kann dann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin/ Coach a) eine Tutoren-/Schreib- oder Forschungscochschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar

N. N.

Modul GS VII - Studienrelevante Auslandsaufenthalte/Internationales/Sprachen

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums können für den Bereich der GS geltend gemacht werden, wenn sie nicht Teil des Pflichtcurriculums eines der studierten Fächer sind.
Es werden auch Veranstaltungen des Fachbereichs (nach Absprache auch anderer Fachbereiche) im Forschungs- und Berufsfeldbezug zum Themenkomplex "Internationales/Interkulturalität" sowie sowie Angebote des International Office wie "Interkulturelles Zertifikat" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/interkulturelles-zertifikat.html) oder das Programm "Study Buddy" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html) anerkannt.

Prüfungsleistung: Der studienrelevante Auslandsaufenthalt ist nachzuweisen durch entsprechende Bescheinigungen sowie einen Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Erasmusbeauftragten (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html).
Beim Programm "Study Buddy" geht der Bericht an das International Office.
Prüfungsleistungen bei Veranstaltungen: gemäß Ankuendigung

Anerkennung: durch Erasmusbeauftragte/n des Faches oder Studienzentrum FB 09 bzw. International Office Leistungspunkte: CP nach Dauer des Auslandsaufenthaltes (i.d.R. 6 CP pro Semester); anerkannt werden Aufenthalte ab einer Dauer von 4 Wochen.
Leistungspunkte für Veranstaltungen: gemäß Ankündigung der Veranstaltung

Im Rahmen des Studiums erworbene Fremdsprachenkenntnisse, die nicht laut Prüfungsordnungen der studierten Fächer verpflichtend sind, können für die GS geltend gemacht werden.

Prüfungsleistung: Nachweis des absolvierten Kurses, der Prüfungsleistung und der Stundenanzahl
Anerkennung: Zertifikat durch das FZHB einreichen, bei außeruniversitären Nachweisen durch Vorlage beim Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: richten sich nach der für universitäre Sprachkurse üblichen Vergabe (vgl. FZHB); anerkannt werden können Leistungen im Umfang von max. 12 CP.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS VII

Lernfeld
N. N.

Modul GS VIII - Schreibberatung

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Modul GS IX - Universitäres Engagement (max. 6 CP)

Ihr Engagement in StugA, AStA, Berufungskommissionen, selbstorganisierten universitären AGs, Gremienarbeit in Fachbereichs-/Institutsrat u.a. im Umfang von i.d.R. mindestens einem Semester kann für die GS anerkannt werden.
Lernziele: Teamarbeit, Sozialkompetenz, Kommunikations- und Organisationsfaehigkeit, ggf. Projektverantwortung, Einblicke in komplexe institutionelle Strukturen (Bsp. Universität).

Ergänzung: für dieses Modul gilt auch die Teilnahme am Programm "Study Buddy" von Kompass-Forum International, bei dem Studierende ein Semester lang Gaststudierende betreuen (siehe: http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html).

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html) beim Programm "Study Buddy" geht dieser an das International Office
Anerkennung: durch das Studienzentrum FB 09, für "Study Buddy" durch das International Office
Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS IX

Lernfeld
N. N.

Modul GS X - Wissenschaftliches Engagement

Das Modul umfasst Ihre Mitarbeit in Forschungsprojekten, Besuch von Fachtagungen, Kongressen, Gastvorträgen. Vor Besuch dieser Veranstaltungen ist mit einem/einer Fachdozent*in/Hochschullehrer*in abzusprechen, ob die Veranstaltung anerkannt wird.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, Projektpapier bzw. Forschungsbericht (3-5 Seiten); (näheres zum Bericht siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Hochschullehrer/in oder das Studienzentrum
Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS X

Lernfeld
N. N.

Angewandte Philosophie, M.A.

M1 Fachmodul Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-01Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Im Kurs werden die wichtigsten zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und deren Querverbindungen behandelt. In diesem Sinne bietet der Kurs auch einen allgemeinen Überblick über die Philosophie. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.


Literatur:

Der Kurs orientiert sich an folgender Monographie, deren Anschaffung empfohlen wird:

- Sieroka, N. 2018. Philosophie der Zeit – Grundlagen und Perspektiven (Reihe C.H.Beck Wissen). München: Beck-Verlag (ISBN 978-3-4067-2787-0) 128 S., 9.95€ (Taschenbuch), 7.99€ (Kindle/ebook).

Ergänzende Literatur wird zum Teil auf einer Lehrplattform zum Herunterladen bereitgestellt. Weitere Literaturhinweise folgen zu Beginn der Veranstaltung.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-M52-01-06Aktuelle Themen der Theoretischen Philosophie [digital]
Current topics in theoretical philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. Auch werden immer mal wieder externe Gäste eingeladen, um mit ihnen aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren.
Lernziele:
Die Teilnehmer des Seminars lernen, sich mit Originaltexten aus der theoretischen Philosophie intensiv und kritisch auseinanderzusetzen und sich dabei inhaltlich in aktuelle Forschungsthemen einzuarbeiten. Außerdem erwerben sie Fähigkeiten in der Präsentation und Diskussion eigener Forschungsvorhaben und -ansätze.
Literatur:
Nach Absprache im Verlauf der Veranstaltung.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka

M2 Fachmodul Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-02-06Menschenwürde - Grundlagen und Anwendung
Human dignity - basics and application

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Menschenwürde ist ein zentraler Begriff unseres moralischen Selbstverständnisses. Im alltäglichen und im philosophischen Diskurs werden der Menschenwürde verschiedene Rollen zugedacht, z.b. als Wert oder als Status oder als Forderung. Über ihre Begründung und die daraus ableitbaren Forderungen gibt es eine vielfältige und lebhafte Debatte. Wir wollen einige aktuelle philosophische Positionen in dieser Debatte kennenlernen und diskutieren. Dabei begegnen wir beispielsweise Überlegungen, ob und wie weit der Begriff der Menschenwürde tragen kann, welche Forderungen an andere und an einen selbst damit begründbar sind und ob er auch darüber hinaus zur Orientierung beiträgt oder nicht. In diesem Seminar lesen wir Beiträge aus dem von Eva Weber-Guskar und Mario Brandhorst herausgegebenen aktuellen Sammelband zur Menschenwürde, der verschiedene philosophische Positionen vorstellt und diskutiert. Die Bereitschaft zur Lektüre wird vorausgesetzt.

Literatur:
Eva Weber-Guskar, Mario Brandhorst (Hg.): Menschenwürde: Eine philosophische Debatte über Dimensionen ihrer Kontingenz. Berlin: Suhrkamp, 2017.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

M3 Philosophie der Wissenschaften

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-03-08Philosophie der Quantenmechanik
Philosophy of Quantum Mechanics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Im Formalismus der Quantenmechanik wird der Zustand eines Systems durch Vektoren ausgedrückt. Die zeitliche Entwicklung des Systems wird durch eine Bewegungsgleichung (Schrödingergleichung) für diese Vektoren beschrieben; diese hat die generische Eigenschaft, einen Vektor A zum Zeitpunkt t in einen Vektor A’ zum Zeitpunkt t’ zu entwickeln, sodass A’ die Summe aus Vektor A sowie aus einem anderen Vektor B darstellt. (Diese Summe heißt Superpositionszustand.) Das sogenannte Messproblem der Quantenmechanik besteht nun in dem Widerspruch, dass wir, zumindest in der makroskopischen Welt, niemals solche Überlagerungszustände von Systemen zu beobachten scheinen. Um im bekannten Bild von Schrödingers Katze zu sprechen: eine Katze, die wir zum Zeitpunkt t im Zustand A: `lebend’ sehen, sehen wir niemals zum Zeitpunkt t’ im überlagerten Zustand A: `lebend’ und B: `tot’. Ja, es ist nicht einmal unmittelbar klar, wie so ein überlagerter Zustand überhaupt zu verstehen ist. Einfach zu sagen, dass Quantenmechanik nicht fürs Makroskopische gilt ist keine Lösung: letztendlich müssen ihre Aussagen mit den eindeutigen Zuständen von makroskopischen Messapparaturen in Einklang gebracht werden und eine Verbindung zum Makroskopischen daher zwangsläufig hergestellt werden.

Die Lösungsvorschläge zum Messproblem werden als Interpretationen der Quantenmechanik bezeichnet; sie verfahren typischerweise durch Negation einer der drei eben geschilderten Grundannahmen — (1) Zustandsbeschreibung durch Vektoren, (2) zeitliche Entwicklungsbeschreibung durch die Schrödingergleichung, und (3) determinierte makroskopische Zustände — die ja auch nur zusammen genommen zum Widerspruch führen. Zu diesen Interpretationen zählt auch die aus der Populärkultur mittlerweile bekannte Viele-Welten-Interpretation, die etwa Punkt (3) negiert. Da die verschiedenen Interpretationen der Quantenmechanik fast alle empirisch äquivalent, oder zumindest für alle praktische Zwecke empirisch äquivalent sind, müssen die Interpretationen anhand ihrer ontologischen und theoretischen Charakteristika untersucht und letztlich bewertet werden.

Im Seminar soll insbesondere in das eben geschilderte Messproblem und die daraus resultierenden Interpretationen der Quantenmechanik eingeführt werden. Dabei werden die Querverbindungen der Philosophie der Quantenmechanik zu allgemeineren wissenschaftstheoretischen Fragen (Problem empirischer Unterbestimmtheit, Theorienwahl) und metaphysischen Fragen (Zufall, Determinismus, Emergenz, Ontologie einer physikalischen Theorie) im Vordergrund stehen.

Das Seminar richtet sich vor allem an Masterstudierende mit Interesse an Naturphilosophie, Metaphysik und Wissenschaftstheorie. Es sind keine besonderen Physik- oder Mathematikkenntnisse vorausgesetzt.

Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-M52-03-09Die Kunst und die Künste: Themen zeitgenössischer Kunsttheorie
Art and Arts: Themes in Contemporary Theories of Art

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Anlass und titelgebend für dieses Seminar ist die für Herbst 2021 geplante Veröffentlichung eines Kompendiums zur zeitgenössischen Kunstphilosophie: Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart. Die Herausgeber dieses Kompendiums sind überwiegend bekannte Philosophen für Ästhetik im deutschsprachigen Raum.

Das gibt Anlass zu einer Bestandsaufnahme, die dieses Seminar leisten soll. Dabei geht es darum, die Konstellation der ästhetischen und kunstphilosophischen Theorieentwicklung der letzten zwei Jahrzehnte im deutschsprachigen Raum in den Blick zu nehmen, zu rekonstruieren und, wo möglich, zu bewerten. Das ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Es erscheint aber nötig, möchte man sich im gegenwärtigen Diskurs über Ästhetik und Kunstphilosophie orientieren.

Es gibt mindestens drei nennenswerte Einflüsse aus der Philosophiegeschichte. Erstens den deutschen Idealismus (insb. Kant und Hegel), zweitens die Kritische Theorie (insb. Adorno), drittens die Ästhetik und Kunstphilosophie des 20. Jahrhunderts aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum (z. B. Dewey und Beardsley, insb. aber auch zeitgenössische, wie Kivy oder Carroll).

Voraussetzung für dieses Seminar ist nicht, dass Sie sich mit allen einschlägigen Theorien auskennen. Empfohlen wird aber, dass Sie ein Verständnis für Grundlagenfragen der Ästhetik und Kunstphilosophie mitbringen. Auch eine Verortung der philosophiegeschichtlichen Einflüsse sollte für Sie nicht fremd sein.

Aus der folgenden (offenen) Liste der Literatur werden Auszüge bereitgestellt, die als Textgrundlage für das Seminar dienen:
Literatur:
1. Bertram, Georg W. (2005): Kunst: Eine philosophische Einführung. Stuttgart: Reclam Verlag
2. Bertram, Georg W. (2014): Kunst als menschliche Praxis: Eine Ästhetik. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
3. Deines, Stefan; Liptow, Jasper; Seel, Martin (Hg.) (2013): Kunst und Erfahrung. Beiträge zu einer philosophischen Kontroverse. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
4. Deines, Stefan; Wenning Mario (Hg.) (2016): Contemporary Perspectives on Film and Philosophy [Sondernummer der Zeitschrift Contemporary Aesthetics].
5. Feige, Daniel M. (2012): Kunst als Selbstverständigung. Münster: Mentis Verlag
6. Feige, Daniel M. (2014): Philosophie des Jazz. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
7. Feige, Daniel M. (2015): Computerspiele: Eine Ästhetik. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
8. Feige, Daniel M. (2018): Design: Eine philosophische Analyse. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
9. Menke, Christoph; Küpper, Joachim (Hg.) (2003): Dimensionen ästhetischer Erfahrung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp
10. Menke, Christoph (2005): Die Gegenwart der Tragödie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp
11. Menke, Christoph (2013): Die Kraft der Kunst, Frankfurt a. M.: Suhrkamp
12. Seel, Martin (1997): Die Kunst der Entzweiung: Zum Begriff der ästhetischen Rationalität. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
13. Seel, Martin (2003): Ästhetik des Erscheinens. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
14. Seel, Martin (2007): Die Macht des Erscheinens: Texte zur Ästhetik. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag
15. Seel, Martin (2013): Die Künste des Kinos. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag
16. Seel, Martin (2017): »Hollywood« ignorieren: Vom Kino. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag
17. Wiesing, Lambert (2008): Die Sichtbarkeit des Bildes: Geschichte und Perspektiven der formalen Ästhetik, Frankfurt a. M. (u. a.): Campus Verlag

Felix Engel

M4 Philosophie und Gesellschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-04-07Bildung im Zeitalter der Digitalisierung
Education in the age of digitization

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
09-M52-04-08Solidarität
Solidarity

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr
09-M52-04-09Philosophie der Künstlichen Intelligenz
Philosophy of Artificial Intelligence

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Durch das angebotene Seminar soll Philosophiestudierenden im Bachelor ein rascher Einstieg in die Philosophie der Künstlichen Intelligenz ermöglicht werden. Der Bereich der Künstlichen Intelligenz gilt als das entscheidende technologische Zukunftsfeld schlechthin. Auch Philosophen sind dazu aufgerufen, in dieser Entwicklung konstruktiv-kritisch mitzuwirken —- gerade, wenn es ums Wesen Künstlicher Intelligenz und künstlichen Bewusstseins, um die Transparenz und Verständnis von Algorithmen und intelligenter Systeme und ethische Fragen in der Übertragung von Aufgaben an eben diese geht.

Für die konkrete Durchführung ist vorgesehen, dass sich Phasen eines Selbststudiums im Tandem unter Zuhilfenahme von Open Educational Resources des KI-Campus (https://ki-campus.org/) mit Phasen virtueller Präsenz der gesamten Seminargruppe, u.a. mit Gästen aus Praxis und Wissenschaft, abwechseln.

Die virtuellen Präsenzveranstaltungen der gesamten Seminargruppe (Videokonferenzen via Zoom) dienen der Festigung und Vertiefung der jeweils zuvor selbstständig im Tandem erlernten Inhalte; insbesondere sollen gerade die Sitzungen mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis aber auch die Relevanz der Inhalte deutlich machen. Dank Industrie-, lokaler und internationaler Universitätskontakten ist es hierbei möglich, den Teilnehmenden direkte Gespräche mit Ethikern, Futuristen, Informatikern aus Theorie und Praxis, Wissenschaftsphilosophen und Unternehmern anzubieten.

Das Seminar wird in teilweiser Zusammenarbeit mit der FH Münster durchgeführt; die Teilnehmerzahl ist limitiert. Kein besonderes Vorwissen ist zur Teilnahme erforderlich.
Literatur:

Die benötigte Literatur wird auf der Stud.IP Seite der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Dr. Niels Siegbert Linnemann

M6 Philosophie in der Öffentlichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-06-02Herausforderungen der Philosophiedidaktik
Challenges of Philosophy Didactics

Blockveranstaltung

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 (2 SWS)
Dr. Svantje Guinebert

Digital Media and Society, M.A.

A.2 Digital Society

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-A.2-1 - DIGITALCourse 1: Mediatization (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-71-A.2-2 - DIGITALCourse 2: Datafied Society (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

B.1 Media Informatics

9 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-BB-802.01 (03-IBAA-ITM)Informationstechnikmanagement

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Vorlesung online

Einzeltermine:
Di 20.04.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 18.05.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 08.06.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 29.06.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 13.07.21 08:00 - 10:00 Übung online

Profil: SQ, DMI.
Die Veranstaltung findet online statt.

Prof. Dr. Andreas Breiter
03-BB-803.02 (03-IBAA-DS)Datenschutz

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 Kurs online

Die Veranstaltung beginnt am 04.06.2021 und endet am 16.07.2021. Sie findet online statt und wird von der Lehrbeauftragten Dr. Imke Sommer durchgeführt. Der Kurs ist auf maximal 50 Teilnehmende beschränkt.

Imke Sommer
Prof. Dr. Andreas Breiter
03-MB-801.04 (03-IMAA-PSE)Methoden der partizipativen Softwareentwicklung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 Seminar online

Profil: SQ, DMI.
Schwerpunkt: DMI, SQ
Die Veranstaltung hat synchrone und asynchrone Anteile.

Die Idee, zukünftige Nutzerinnen und Nutzer an der Gestaltung von Informationssystemen teilhaben zu lassen, hat ihren Ursprung in drei verschiedenen partizipativen Designansätzen zwischen den späten 1970er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre. Zu den Zielen einer solchen Beteiligung gehören sowohl moralische als auch pragmatische Überlegungen: (i) das Teilen von Kontrolle über Designentscheidungen mit denjenigen, die von diesen Entscheidungen betroffen sein werden (ii) das Einbeziehen der Expertise und des Wissens zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer über die Prozesse/Praktiken, die das zu entwickelnde System unterstützen soll, sowie (iii) die Ermöglichung individueller, organisatorischer und technologischer Veränderungen durch gemeinsame Entwicklung.

Lernziele:
• Kenntnis über die Geschichte und Kernkonzepte der partizipativen Softwareentwicklung
• Kenntnis verschiedener Verfahren/Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
• Durchführung eines konkreten Entwicklungsprozesses unter Anwendung verschiedener Methoden
• Kompetenz der Entwicklung eines eigenen Forschungs- oder Entwicklungsvorhabens auf Grundlage der partizipativen Softwareentwicklung
• Entwicklung von Gruppenkompetenzen und Interesse an Teamarbeit

Dr. Juliane Jarke
Irina Zakharova
03-MB-804.03 (03-IMAA-EC)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Vorlesung online
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Übung Online

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka

C.2 Media Practice

9 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-APR für das „Digital Hub Industry“
PR for the “Digital Hub Industry”

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
Dr. Martin Holi
09-60-M7-BWebseiten texten & Relaunch von Webseiten
Writing web texts - website relaunch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-CWissenschaft vermitteln - das Bremer Netzwerk
Science Communication - the Bremen network

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-DMedienpädagogik als Beruf
Media education and media literacy as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-Emolo.news: Redaktionsarbeit für die neue Bremer Infoapp
molo.news: working in an editorial hub

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Andrea Grahl
09-60-M7-FPSC 21 - project denkbar, swb & unicade

Seminar

Einzeltermine:
Di 03.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 09.08.21 10:00 - 13:00 Online
Di 10.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 16.08.21 10:00 - 14:00 Online
Mi 18.08.21 10:00 - 15:00 Online
Fr 20.08.21 09:00 - 13:00 Online


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-GaKROSSE.info, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-GbKROSSE.info, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-IVisualisierung und kreative Illustration
Visualization and Creative Illustration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Janina Freistedt
09-60-M7-JaKROSSE.fm, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-JbKROSSE.fm, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-KaTiC - Theaterprojekt, Teil 1
Theatre Project, Part 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 29.06.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 06.07.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 2 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-KbTiC - Theaterprojekt, Teil 2
Theatre Project, Part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 1 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-LDiversity im Marketing - Trend oder Haltung?
Diversity in marketing – trend or attitude?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-MMedia Management (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 22.04.21 09:00 - 12:30 Online
Do 29.04.21 09:00 - 12:30 Online
Do 06.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 20.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 27.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 10.06.21 09:00 - 12:30 Online
Do 17.06.21 09:00 - 12:30 Online


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-NMedienrecht
Media Law

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 09:15 - 13:15
Fr 28.05.21 14:15 - 18:15
Do 03.06.21 14:15 - 18:15
Fr 25.06.21 14:15 - 18:15
Do 01.07.21 14:15 - 18:15
Fr 16.07.21 14:15 - 18:15


Cornelia Holsten ((LB))
09-60-M7-ODigitales Marketing - warum SEO und SEA zusammengehören
Digital Marketing - Why SEO and SEA Belong Together

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 - So 25.04.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 29.05.21 - So 30.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-PMarketingmaßnahmen für Studieninteressierte
Marketing actions for prospective students

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Nadine Metzler ((LB))
09-60-M7-QLets talk about science, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (4 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-RUni damals und heute - Produktion einer filmischen Interviewreihe, Teil 2
University then and now - Filmproduction of a series of interviews, part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 17.06.21 09:00 - 14:00 GW2 B1410
Di 22.06.21 10:30 - 14:30 GW2 B1410
Di 22.06.21 14:30 - 19:00 MZH 1470


Simon Wenkelewsky ((LB))
Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-SDas digitale Individuum - körperlos? Selbst-Bilder nicht nur in Zeiten von Corona
The digital individual - disembodied? Self-Images not only in times of Corona

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-TWebsite und Blog mit WordPress erstellen
How to create websites and blogs with WordPress

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 30.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 07.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 28.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 11.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 25.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 16.07.21 14:00 - 18:00 Online


Melanie Christina Öhlenbach
09-60-M7-USummer Camp - PR Projects for different Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 14:00 - 16:00 Online
Mo 02.08.21 - Fr 20.08.21 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00 Online


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-VThe Storytellers’ Gym: Practicing the art of creating a story (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Daniel Sander
09-60-M7-WChange it, love it, be agile – Grundlagen der agilen Methoden
Change it, love it, be agile – Basics of agile methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Laura Alina Dreyer ((LB))
Michael Bier ((LB))
09-60-M7-XDer TV- und Video Markt, Teil 2: Kommunikation und Marketing
Moving Image Marketing, part 2: Communication and Marketing

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 30.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 07.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 21.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 28.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 11.06.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 18.06.21 09:00 - 12:30 Online


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-YFilmproduktion und Vermarktung auf sozialen Medien
Social Media Content Production and marketing

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dennis Vogt

D.1 Methods

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.1 DIGITALSeminar: Methods of Digital Media Research (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 09:00 - 18:00 Online
Fr 07.05.21 - Sa 08.05.21 (Fr, Sa) 09:00 - 18:00 Online


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-71-D.1-1- DIGITALTutorial 1: Methods practical (Computational Methods): Automated content analysis using R (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey
09-71-D.1-2 - DIGITALTutorial 2: Methods practical: Media Ethnography (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Miira Hill

D.2 Researching Digital Media and Society

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.2-1 - DIGITALCourse 1: Research Seminar Part I: Pioneers of digital society: Experimentation, innovation and the good life (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.2-2 - DIGITALCourse 2: Research Seminar Part I: Platforms and Their Governance (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-76-D.2-1Forschungsseminar 1 - Teil1 - Nachhaltigkeit und mobile Applikationen

Forschungsgruppe

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

D.3 Master's Thesis and Colloquium

27 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.3-1 DIGITALMentoring Colloquium 1 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)
Prof. Dr. Felix Frey
09-71-D.3-2 DIGITALMentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 15.04.21 14:00 - 16:00 Online
Do 06.05.21 14:00 - 18:00 Online
Do 03.06.21 14:00 - 18:00 Online
Do 01.07.21 14:00 - 18:00 Online
Do 26.08.21 14:00 - 18:00 Online
Do 30.09.21 14:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.3-3 - DIGITALMentoring Colloquium 4 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 19.04.21 16:00 - 18:00
Mo 03.05.21 16:00 - 18:00
Mo 17.05.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 07.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 28.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 12.07.21 16:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Christian Katzenbach

Kommunikations- und Medienwissenschaft, B.A.

Modul 2 - Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft - 2: Mediensystem und Medienwandel

9 Credit Points
Bitte zur Vorlesung EINES der Seminare auswaehlen, ueber StudIP anmelden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M2Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-1Einführung in die KMW 2: Seminar 1
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-2Einführung in die KMW 2: Seminar 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-3Einführung in die KMW 2: Seminar 3
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 3

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 10:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Simon Sax
09-60-M2-4Einführung in die KMW 2: Seminar 4
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Viviane Harkort, M.A.
09-60-M2-5Einführung in die KMW 2: Seminar 5
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 5

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Kommentar:

Viviane Harkort, M.A.
09-60-M2-6Einführung in die KMW 2: Seminar 6
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 6

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Jens Pohlmann
09-60-M2-7Einführung in die KMW 2: Seminar 7
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 7

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online

Kommentar:

Jens Pohlmann
09-60-M2-8Einführung in die KMW 2: Seminar 8
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 8

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Laura Liebig
09-60-M2-9Einführung in die KMW 2: Seminar 9
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar 9

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Laura Liebig

Modul 4 - Grundlagen politischer Theorien/ soziologischer Theorien/ der BWL

Nur im Profilfach
6 Credit Points
Bitte waehlen Sie zwischen 4.1, 4.2 oder 4.3

4.1 - Grundlagen politischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
Der Besuch eines Begleitseminars ist NICHT erforderlich.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-M2-1Einführung in die Politische Theorie
Introduction to Political Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Gundula Ludwig

4.2 - Grundlagen soziologischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-T4Sozialtheorie / online
[Social Theory]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Sozialtheorie formuliert die allgemeinen Fragen und stellt die allgemeinen Begriffe und Modelle soziologischen Denkens bereit, die zur Beschreibung und Erklärung jeglichen sozialen Geschehens herangezogen werden können. In der Vorlesung wird vorrangig eine in der soziologischen Theoriediskussion und Theorieanwendung breit vertretene bzw. genutzte handlungstheoretische Perspektive vorgestellt. Dies geschieht anhand von vier Komponenten eines soziologischen Bezugsrahmens:

• Wie konstituiert sich Handeln, mit welchen anthropologischen Prämissen wird gearbeitet?

• Wie konstituiert sich Sozialität als handelndes Zusammenwirken – und welche Vorstellungen sozialer Ordnung sind damit verbunden?

• Wie kann eine spezifische Handlung erklärt werden?

• Welche Arten von Konstellationen handelnden Zusammenwirkens und welche daraus hervorgehenden Grundmuster sozialer Strukturdynamiken (Entstehung, Aufrechterhaltung, Veränderung von Strukturen) gibt es?

Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, die spezifische – auch andere - sozialtheoretische Positionen oder Fragestellungen vertiefend behandeln.

Prof. Dr. Uwe Schimank

Modul 5a - Methoden 1: Einführung in qualitative Forschungsdesigns und Datenanalyse

9 Credit Points
Bitte wählen Sie neben der Vorlesung eines der Seminare
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M5aMethoden 1: Einführung in qualitative Forschungsdesigns und Datenanalyse
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)

Einzeltermine:
Mo 19.07.21 09:45 - 11:30 Online


Dr. Sigrid Kannengießer
09-60-M5a-1Methoden 1: Seminar 1
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Miira Hill
09-60-M5a-2Methoden 1: Seminar 2
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Denise Fechner
09-60-M5a-3Methoden 1: Seminar 3
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Stephan Görland
09-60-M5a-4Methoden 1: Seminar 4
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Stephan Görland
09-60-M5a-5Methoden 1: Seminar 5
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Sigrid Kannengießer

Modul 7 - Medienpraxis

6 Credit Points (3 CP pro Seminar)
Nur für Studierende des BA KMW, des MA MeG und des MA DMS
ACHTUNG: im Modul 7 besteht Anwesenheitspflicht!!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-B-MI-1.2 (03-IBAA-MI2)Grundlagen der Medieninformatik 2

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Übung Online
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Übung Online
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Übung Online
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Übung Online
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Übung Online

Die Vorlesung findet online asynchron statt.
Für Informatik Studierende nach der neuen BPO ist es IBA, für Studierende nach der alten BPO ist es Fachinformatik 2.

Udo Frese
09-60-M7-APR für das „Digital Hub Industry“
PR for the “Digital Hub Industry”

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
Dr. Martin Holi
09-60-M7-BWebseiten texten & Relaunch von Webseiten
Writing web texts - website relaunch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-CWissenschaft vermitteln - das Bremer Netzwerk
Science Communication - the Bremen network

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-DMedienpädagogik als Beruf
Media education and media literacy as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-Emolo.news: Redaktionsarbeit für die neue Bremer Infoapp
molo.news: working in an editorial hub

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Andrea Grahl
09-60-M7-FPSC 21 - project denkbar, swb & unicade

Seminar

Einzeltermine:
Di 03.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 09.08.21 10:00 - 13:00 Online
Di 10.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 16.08.21 10:00 - 14:00 Online
Mi 18.08.21 10:00 - 15:00 Online
Fr 20.08.21 09:00 - 13:00 Online


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-GaKROSSE.info, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-GbKROSSE.info, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-HJournalismus und die Künste
Journalism and Arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M7-IVisualisierung und kreative Illustration
Visualization and Creative Illustration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Janina Freistedt
09-60-M7-JaKROSSE.fm, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-JbKROSSE.fm, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-KaTiC - Theaterprojekt, Teil 1
Theatre Project, Part 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 29.06.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 06.07.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 2 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-KbTiC - Theaterprojekt, Teil 2
Theatre Project, Part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 1 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-LDiversity im Marketing - Trend oder Haltung?
Diversity in marketing – trend or attitude?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-NMedienrecht
Media Law

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 09:15 - 13:15
Fr 28.05.21 14:15 - 18:15
Do 03.06.21 14:15 - 18:15
Fr 25.06.21 14:15 - 18:15
Do 01.07.21 14:15 - 18:15
Fr 16.07.21 14:15 - 18:15


Cornelia Holsten ((LB))
09-60-M7-ODigitales Marketing - warum SEO und SEA zusammengehören
Digital Marketing - Why SEO and SEA Belong Together

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 - So 25.04.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 29.05.21 - So 30.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-PMarketingmaßnahmen für Studieninteressierte
Marketing actions for prospective students

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Nadine Metzler ((LB))
09-60-M7-QLets talk about science, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (4 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-RUni damals und heute - Produktion einer filmischen Interviewreihe, Teil 2
University then and now - Filmproduction of a series of interviews, part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 17.06.21 09:00 - 14:00 GW2 B1410
Di 22.06.21 10:30 - 14:30 GW2 B1410
Di 22.06.21 14:30 - 19:00 MZH 1470


Simon Wenkelewsky ((LB))
Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-SDas digitale Individuum - körperlos? Selbst-Bilder nicht nur in Zeiten von Corona
The digital individual - disembodied? Self-Images not only in times of Corona

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-TWebsite und Blog mit WordPress erstellen
How to create websites and blogs with WordPress

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 30.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 07.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 28.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 11.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 25.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 16.07.21 14:00 - 18:00 Online


Melanie Christina Öhlenbach
09-60-M7-USummer Camp - PR Projects for different Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 14:00 - 16:00 Online
Mo 02.08.21 - Fr 20.08.21 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00 Online


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-WChange it, love it, be agile – Grundlagen der agilen Methoden
Change it, love it, be agile – Basics of agile methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Laura Alina Dreyer ((LB))
Michael Bier ((LB))
09-60-M7-XDer TV- und Video Markt, Teil 2: Kommunikation und Marketing
Moving Image Marketing, part 2: Communication and Marketing

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 30.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 07.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 21.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 28.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 11.06.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 18.06.21 09:00 - 12:30 Online


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-YFilmproduktion und Vermarktung auf sozialen Medien
Social Media Content Production and marketing

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dennis Vogt

Modul 8/9 - Schwerpunktmodul (alte BPO 2011) / Spezialisierungsmodul (neue BPO 2017)

9 Credit Points (3 CP pro Seminar, 3 CP für Hausarbeit)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M8/9-ACorona-Krisenkommunikation von Hochschulen / Datenerhebung und Datenauswertung
Corona crisis communication of universities / data evaluation

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M8/9-BTransnationale Medienevents
Transnational Media Events

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M8/9-CRegulating the Digital Public Sphere - Regulating Hate (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Jens Pohlmann
09-60-M8/9-DConspiracy Theories in Times of Deep Mediatization (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-60-M8/9-EDie Startup-Kultur des Journalismus: Silicon Valley und beyond
The startup culture of journalism: Silicon Valley and beyond

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Andreas Hepp
09-60-M8/9-FMediensysteme 2: Mediensysteme rund um den Globus
Media Systems 2: Worldwide Media Systems

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 14:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dipl.-Kfm. Michael Glöckner ((LB))
09-60-M8/9-GFilmanalyse
Film Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M8/9-HResearch Seminar on the use of MeSoftware in qualitative social research (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Alessandro Belli
09-60-M8/9-JSelbstoffenbarungen und ihre Rezeption in sozialen Medien
Self-disclosure and audience responses in social media

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey
09-60-M8/9-KBig data and political communication (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Yuru Li
09-60-M8/9-MFact-Checking durch Mediennutzer:innen
Verification practices by media users

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey

Modul 10 a/b - Praxissemester

Neue BPO 2017

10 b - externes Praktikum

Bitte eines der Seminare auswählen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M10bPraxisbegleitseminar
Internship accompanying seminar

Seminar

Einzeltermine:
Fr 30.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 11.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 02.07.21 14:00 - 18:00 Online
Di 30.11.21 18:00 - 20:00 NW1 H 2 - W0020


Dr. Cornelia Driesen

Modul 11 - Lektüremodul

fuer Studierende mit dem Schwerpunkt Medienanalyse
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M11Infoveranstaltung Lektüremodul

Proseminar
Dr. Anke Offerhaus

Modul 14 - Abschlussmodul

nur für Studierende mit KMW als Profilfach
bitte wählen Sie mindestens 1 Veranstaltung. Nachweis der Teilnahme für Abschluss erforderlich!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M14-1BA-Arbeit: Begleitseminar 1
Tutorial 1 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M14-2BA-Arbeit: Begleitseminar 2
Tutorial 2 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 Online (1 SWS)


Jens Pohlmann
09-60-M14-3BA-Arbeit: Begleitseminar 3
Tutorial 3 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:00 - 18:00 Online (1 SWS)

Einzeltermine:
Mi 09.06.21 16:00 - 18:00 Online
Do 24.06.21 11:00 - 13:00 Online


Prof. Dr. Andreas Hepp
09-60-M14-4BA-Arbeit: Begleitseminar 4
Tutorial 4 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey

Modul aV - Mastervorbereitung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-MaVMastervorbereitung
Preparatory for Master Course

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 12:00 - 14:00 Online (1 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise

General Studies - Pflichtbereich

Die allgemeinen GS-Veranstaltungen des FB 9 finden Sie unter folgendem Link:
http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=dc3aa9f8b11514fe343b1001cee01ae0&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=27

GS a - Propädeutik 1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Die Propädeutik-Seminare sind nur für Studierende im 1. Studienjahr KMW.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-GSa-1Propädeutik 1: Seminar 1
Propaedeutics 1: Seminar 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 22.06.21 16:15 - 18:00 SFG 0150
Di 29.06.21 16:15 - 18:00 GW2 B1410


Dr. Cornelia Driesen
09-60-GSa-2Propädeutik 1: Seminar 2
Propaedeutics 1: Seminar 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 16.06.21 16:15 - 17:45 GW2 B1410


Dr. Cornelia Driesen
09-60-GSa-3Propädeutik 1: Seminar 3
Propaedeutics 1: Seminar 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 28.06.21 17:00 - 17:30 GW2 B1580
Mo 28.06.21 17:30 - 18:00 SFG 0140


Dr. Anke Offerhaus
09-60-GSa-4Propädeutik 1: Seminar 4
Propaedeutics 1: Seminar 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 28.06.21 17:00 - 17:30 GW2 B1580
Mo 28.06.21 17:30 - 18:00 SFG 0140


Dr. Anke Offerhaus
09-60-GSa-5Propädeutik 1: Seminar 5
Propaedeutics 1: Seminar 5

Seminar

Einzeltermine:
Sa 10.04.21 09:00 - 18:00 Online
Sa 17.04.21 09:00 - 18:00 Online
Sa 24.04.21 09:00 - 18:00 Online


Lennart Benz ((LB))
09-60-GSa-6Propädeutik 1: Seminar 6
Propaedeutics 1: Seminar 6

Seminar

Einzeltermine:
Sa 05.06.21 09:00 - 18:00 Online
Sa 12.06.21 09:00 - 18:00 Online
Sa 19.06.21 09:00 - 18:00 Online


Lennart Benz ((LB))
09-60-GSa-7Propädeutik 1: Seminar 7
Propaedeutics 1: Seminar 7

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Johanna Magdalena Pätzold, M.A. ((LB))
09-60-GSa-8Propädeutik 1: Seminar 8
Propaedeutics 1: Seminar 8

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)


Johanna Magdalena Pätzold, M.A. ((LB))
09-60-GSa-9Propädeutik 1: Seminar 9
Propaedeutics 1: Seminar 9

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-60-GSa-91Propädeutik 1: Seminar 10
Propaedeutics 1: Seminar 10

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-60-GSa-92Propädeutik 1: Seminar 11
Propaedeutics 1: Seminar 11

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 06.07.21 12:00 - 13:00 GW2 B1410
Di 06.07.21 13:00 - 14:00 SFG 0150


Simon Sax

GS c - Abschlussvorbereitung

Bitte eines der Seminare auswählen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-GSc-1Abschlussvorbereitung: Seminar 1
Exam Preparation

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-GSc-2Abschlussvorbereitung: Seminar 2
Exam Preparation

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 12:00 - 14:00 Online (1 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Komplexes Entscheiden, M.A.

MODULBEREICH: Theorie und Empirie des Komplexen Entscheidens (27 CP)

Modul 04: Entscheidungstraining (6 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-2-04-01Entscheidungstheorie
Decision Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Allgemeine Einführung in die Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie sowie eine nähere Auseinandersetzung mit ihrem normativen Zweig. Dabei werden systematisch die (formalen) Grundlagen rationaler Entscheidungsfindung und deren Anwendung erarbeitet.
Einführung in die deskriptive Entscheidungstheorie, wobei hier vorrangig den Quellen typischen Fehlentscheidens nachgegangen wird. Es wird gezeigt, worin die Ursachen für typische Fehlentscheidungen liegen, wie sich diese Fehlentscheidungen äußern (und warum es überhaupt Fehlentscheidungen sind, was mitunter nicht trivial ist) und welche Ansätze zur Verfügung stehen, um den Ursachen von Fehlentscheidungen antizipativ wirksam zu begegnen. Neben „statischen“ (im Sinne von einmaligen) Entscheidungen gewinnt dabei die Betrachtung des kontinuierlichen Entscheidungsverhaltens zunehmend an Bedeutung, wie es gerade im Umgang mit dynamischen Systemen wesentlich ist.

Literatur:
Rehkugler, H. & Schindel, V. (1990). Entscheidungstheorie: Erklärung und Gestaltung betrieblicher Entscheidungen. München: V. Florentz
Eichenberger, R. (1992). Verhaltensanomalien und Wirtschaftswissenschaft. Wiesbaden
Dörner, D. (2009). Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. Erw. Neuausg., 8. Aufl.. Reinbek: Rowohlt
von Nitzsch, R. (2002). Entscheidungslehre: wie Menschen entscheiden und wie sie entscheiden sollten. Stuttgart: Schäffer Poeschel Verlag Bamberg, G. & Coenenberg A.G. (2008). Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre.
14., überarb. Aufl.. München: Franz Vahlen Laux, H. (2007). Entscheidungstheorie, 7., überarb. und erw. Aufl.. Berlin [u.a.]: Springer

Prof. Dr. Thorsten Poddig
09-M39-2-04-02Spieltheorie
Game Theory
2 SWS

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 08:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine anwendungsorientierte Einführung in die Theorie und Methoden zur Analyse strategischer Interaktionen (Spieltheorie). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Nicht-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in strategischer und in sequentieller Form. Die Lösungen zu diesen Entscheidungsproblemen werden in reinen und in gemischten Strategien analysiert. Außerdem wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen eingeführt (evolutionäre Spieltheorie), insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse. Schließlich werden klassische Auktions- und Verhandlungsprobleme vorgestellt und auf ihre Funktionsweise analysiert. In der gesamten Veranstaltung werden konventionelle Konzepte der Mainstream-Ökonomie wie Rationalität und Optimalität der Märkte kritisch beurteilt.
Literatur:
Dixit, Avinash und Barry Nalebuff (2010). The Art of Strategy: A Game Theorist's Guide to Success in Business and Life, Norton & Company: New York.

Prof. Dr. Lars Hornuf, M.A. (Essex)

MODULBEREICH: Interdisziplinärer Kernbereich (27 CP)

Modul 05: Ökonomische und Politische Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
07-M37-10-02-05Der öffentliche Sektor und Multilevel Governance (in englischer Sprache)
Public Sector and Multilevel Governance

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00

Das Seminar findet digital synchron statt.

http://www.uni-bremen.de/finpol

Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-01Modernisierung des öffentlichen Sektors
Modernization of the Public Sector
2 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Debatten der Wirtschaftswissenschaft hinsichtlich des Wandels der Aufgaben des öffentlichen Sektors. Sie befasst sich dementsprechend aus theoretischer Perspektive mit Fragen nach den ökonomischen Grundlagen des modernen Staates.

Die Lehrveranstaltung bietet eine intensive Analyse und Diskussion ökonomischer Theorien zur Begründung bzw. Rechtfertigung staatlicher Aktivitäten sowie deren Veränderung im Zeitablauf.

Darauf aufbauend werden im Seminar heutige Modernisierungsprozesse betrachtet, welche gerade in der öffentlichen Diskussion unter den Stichwörtern wie „Daseinsvorsorge“, „Re-Kommunalisierung“ oder aber „New Public Management“ intensiv diskutiert werden.

Abschließend werden im Seminar neue Herausforderungen für den öffentlichen Sektor, welche mit dem allgemeinen Digitalisierungsprozess einhergehen, vorgestellt und diskutiert. Hierbei werden die „Digitale Daseinsvorsorge“ sowie die Grundlagen der „Smart City“ im Rahmen von Modernisierungsprozessen behandelt.

Die Lehrveranstaltung soll die Fähigkeit vermitteln, anspruchsvolle und oft sehr abstrakte Reflexionen über Grundprobleme der Modernisierung der Aufgabenwahrnehmung des öffentlichen Sektors im 21. Jahrhundert nachzuvollziehen, in größere Zusammenhänge einzuordnen und punktuell weiterzuführen.

Die Studierenden werden auch formal über die Analyse der ökonomischen Aktivität des Staates unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen und politischen Hintergründe der Daseinsvorsorge unterrichtet. Sie können komplexe finanzwissenschaftliche Probleme vor dem Hintergrund der modernen Anforderungen an die öffentliche Finanzwirtschaft in Verbindung mit Internationalisierung, Globalisierung und europäischer Integration eigenständig analysieren.

Die Studierenden sollen einen Überblick über ökonomische Theorien bezüglich der öffentlichen Aktivitäten gewinnen und ihre Fähigkeit erweitern, komplexe Probleme, welche im Rahmen der Diskussion über die Modernisierung des öffentlichen Sektors entstehen, zu verstehen und kritisch zu reflektieren sowie im Anschluss daran eigene und theoretisch fundierte Argumente zu entwickeln und in sprachlich angemessener Form zu formulieren. Auch geht es sowohl um die Möglichkeiten der Gestaltung als auch die der Bewertung öffentlicher Politiken und privater Strategien. Hierbei werden die Themen theoretisch und empirisch behandelt.









Literatur:

Grundlagenliteratur (Lehrbücher)

Brümmerhoff, Dieter und Thiess Büttner (2018), Finanzwissenschaft. 12., überarbeitete Aufl., De Gruyter Oldenbourg, Berlin.

Blankart, Charles B. (2017), Öffentliche Finanzen in der Demokratie. 9., vollständig überarbeitete Aufl., Vahlen, München.


Ergänzende Literatur (teilweise ausgewählte Auszüge):

Bauer, Hartmut, Büchner, Christiane und Lydia Hajasch (Hrsg.) (2012), Rekommunalisierung öffentlicher Daseinsvorsorge. KWI Schriften Nr. 6, Universitätsverlag Potsdam.

Blankart, Charles B. (2002), Daseinsvorsorge ökonomisch betrachtet, Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 51 (1), 28–41.

Brandt, Arno und Dieter Läpple (2018), Smart City oder: Die Stadt der Konzerne? Blätter für deutsche und internationale Politik 11/2018, 113–120.

Broccardo, Laura, Culasso, Franscesca and Sara Giovanna Mauro (2019) Smart City Governance: Exploring the Institutional Work of Multiple Actors Towards Collaboration, International Journal of Public Sector Management 32 (4), 367–387.

Etezadzadeh, Chirine (2015), Smart City – Stadt der Zukunft? Die Smart City 2.0 als lebenswerte Stadt und Zukunftsmarkt. Springer Vieweg, Wiesbaden.

Haucap, Justus (2007), Daseinsvorsorge zwischen Beihilfenkontrolle und globalem Wettbewerb, Wirtschaftsdienst 87 (11), 712–716.

Knorr, Andreas (2004), Daseinsvorsorge, Das Wirtschaftsstudium (WISU) 33 (11), 1413–1417.

Krautscheid, Andreas (Hrsg.) (2009), Daseinsvorsorge im Spannungsfeld von europäischem Wettbewerb und Gemeinwohl. 1. Aufl., VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Mause, Karsten (2018), Daseinsvorsorge, in Voigt, Rüdiger (Hrsg.), Handbuch Staat. Springer, Wiesbaden, 415–421.

Mühlenkamp, Holger (2007), Theoretisch und empirisch fundierte Grundsatzüberlegungen zur Daseinsvorsorge, Wirtschaftsdienst 87 (11), 707–712

Rottmann, Oliver, Grüttner, André und Ludwig Gramlich (2019), Zukunftsorientierte Daseinsvorsorge: Zeitgemäße Ausgestaltung statt ideologischer Schranken, Wirtschaftsdienst 99 (11), 789–794.

Schaefer, Christina und Ulf Papenfuß (2013), Renaissance öffentlicher Unternehmen? Ein Überblick zu Rekommunalisierungsstudien, Wirtschaftsdienst 93 (2), 75–79.

Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-07Entscheidungsprozessanalyse
Decision Process Analysis

Seminar

Einzeltermine:
Do 15.04.21 08:00 - 12:00
Do 29.04.21 08:00 - 12:00
Do 20.05.21 08:00 - 12:00
Do 03.06.21 08:00 - 12:00
Do 17.06.21 08:00 - 12:00
Do 01.07.21 08:00 - 12:00
Do 15.07.21 08:00 - 12:00

Im Zentrum des Seminars stehen ausgewählte theoretische Konzepte und methodische Vorgehensweisen, die die Grundlage für politikwissenschaftliche Entscheidungsprozessanalysen bilden. Die vorgestellten Konzepte und Methoden werden anhand unterschiedlicher aktueller Anwendungsbeispiele diskutiert und eingeordnet.
Als sitzungsübergreifendes Beispiel dient das Krisenmanagement politischer Entscheidungsträger*innen. Im Durchgang durch die unterschiedlichen Phasen eines Entscheidungsprozesses werden immer wieder Bezüge zum Krisenmanagement in diesen unterschiedlichen Phasen hergestellt. Ziel der Veranstaltung ist ein vertieftes Verständnis unterschiedlicher Stadien politischer Entscheidungsprozesse und deren Analyse. Dabei gilt es, Konstellationen von Akteuren, Verschiebungen im Machtgefüge sowie in den Positionen der Entscheidungsbeteiligten zu erkennen, typische Muster und Routinen, aber auch unerwartete Wendungen und Dynamiken des Prozessverlaufs zu identifizieren und deren Funktionsweise zu verstehen. Theoretische Ansätze und Modelle bieten die Möglichkeit, Entscheidungsprozesse detailliert und systematisch zu analysieren und letztendlich zu erklären, warum Entscheidungsprozesse einen bestimmten Verlauf genommen haben und warum sie in einem Policy-Output bzw. einem bestimmten Policy-Outcome resultierten. Ein weiteres Ziel der Veranstaltung ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche unterschiedlichen Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen mit unterschiedlichen Erklärungsansätzen verbunden sind und wie sich unterschiedliche Ansätze sinnvoll kombinieren lassen.

Literatur:
Blum, Sonja/Schubert, Klaus 2018: Politikfeldanalyse. Eine Einführung. 3., überarb. Aufl., Wiesbaden-Springer VS
Boin, Arijen et al. 2016: The Politics of Crisis Management. Public Leadership under Pressure. 2. Aufl., Cambridge et al.: Cambridge University Press
Howlett, Michael/Ramesh, M./Perl, Anthony 2020: Studying Public Policy. Policy Principles and Pro-cesses, 4. Aufl., Don Mills: Oxford University Press
Weible, Christopher M./Sabatier, Paul A. (Hg.): Theories of the Policy Process. 4. Aufl., Boulder, CO: Westview Press

Art der Prüfungsleistung in diesem Seminar (Teilprüfung im Modul M5, Erwerb von 4,5 CP; das Bestehen auch der anderen Teilprüfung in M5 ist erforderlich, um das Modul abzuschließen):
1) ein kurzes Input-Papier (eine Seite), vorzulegen zu einer Seminarsitzung;
2) eine mündliche Prüfung nach Ende der Vorlesungszeit (Termine werden im Verlauf des Semesters bekanntgegeben).

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
11-56-6-M65-1“Gute“ Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in die Ethik der Ökonomie (Online-Vorlesung)
“Good“ climate change mitigation. A problem-oriented introduction to ethics of economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung findet zeitgleich mit einer gleichnamigen Master-Veranstaltung statt, da es sich um eine MA-Veranstaltung handelt, die für BA-Studierende geöffnet ist. Ab SoSe 2022 soll die Veranstaltung als eigenständige BA-Veranstaltung durchgeführt werden.
An der ökonomischen Analyse der Klimakrise oder der gesundheitsökonomischen Frage nach planetarischer Gesundheit wird deutlich, dass Ökonomik nicht so „wertfrei“ ist, wie sie bisweilen wahrgenommen wird: welche Aspekte der Realität sie empirisch zu fassen versucht, welche Konzepte von „Nutzen“ sie beinhaltet, ist auch normativ relevant. Ebenso sind es die Konsequenzen wirtschaftspolitischer Empfehlungen – etwa, wenn an individuellen Präferenzen orientierte Empfehlungen zu zunehmenden Treibhausgasemissionen führen. Gleichzeitig: angesichts dieser normativen Relevanz das Streben nach wissenschaftlicher Wertneutralität ganz aufzugeben, würde die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Analysen zutiefst in Frage stellen. Wie kann in der ökonomischen Analyse angemessen mit ihren normativ relevanten Aspekten umgegangen werden?
Ausgehend von einer Einführung in ethische Begrifflichkeiten und der Unterscheidung von Positiver und normativer Ökonomik geht die Veranstaltung zunächst der Frage nach, was Webers Gebot der wissenschaftlichen Wertneutralität für die Ökonomik bedeutet. In Folge wird untersucht, welche normativen Annahmen in den ökonomischen Denkschulen enthalten sind und wie sich die jeweiligen Vorstellungen des „guten Wirtschaften“ der einzelnen Denkschulen unterscheiden. Einen Schwerpunkt darin erhält die Unterscheidung von Welfarismus und Extra-Welfarismus, die insbesondere in der Methodenwahl gesundheitsökonomischer Evaluation eine wichtige Rolle spielt. Mit dem Überlegungsgleichgewicht wird eine Methode vorgestellt, die eine (normativ) fundierte Auswahl (positiver) ökonomischer Forschungsperspektiven und Evaluationsmethoden unterstützen kann. Die Inhalte werden anhand verschiedener Fallbeispiele mit Bezug zu Klimaschutz und (planetarer) Gesundheit diskutiert.
Diese Vorlesung zur normativen Ökonomik ist eine von zwei komplementären Veranstaltungen. Gestaltet als Einführung in eine plurale Ökonomik orientiert sie sich an einer Übersicht von Forschungsprogrammen, die in der Vorlesung „Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in die positive Ökonomik“ vorgestellt werden (Name im vergangenen Semester: Philosophie, Ökonomik & Planetary Health). Eine kurze Zusammenfassung dieser komplementären Vorlesung, die im Wintersemester stattfindet, wird in der Einführungsveranstaltung gegeben. Dadurch können die beiden Veranstaltungen auch unabhängig voneinander besucht werden.
Die Prüfungsleistung besteht in einer mündlichen Prüfung. Details dazu werden mit den Studierenden in der Veranstaltung besprochen. Als Ausgleich für den Mehraufwand, den eine Masterveranstaltung mit sich bringt, können die Studierenden beim Ablegen der 6 CP entsprechenden Prüfungsleistung des MA-Seminars 9 CP innerhalb des Bachelorstudiengangs erwerben. Geringere ECTS-Volumina sind möglich.

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Kevin Helms
11-M63-4-M8-V-1“Gute“ Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in Ethik und Ökonomik (Online-Vorlesung)
“Good“ climate change mitigation. A problem-oriented introduction to ethics and economics
MA Komplexes Entscheiden, VAK: 09-M39-2-05-10

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung: An der ökonomischen Analyse der Klimakrise oder der gesundheitsökonomischen Frage nach planetarischer Gesundheit wird deutlich, dass Ökonomik nicht so "wertfrei" ist, wie sie bisweilen wahrgenommen wird: welche Aspekte der Realität sie empirisch zu fassen versucht, welche Konzepte von "Nutzen" sie beinhaltet, ist auch normativ relevant. Ebenso sind es die Konsequenzen wirtschaftspolitischer Empfehlungen – etwa, wenn an individuellen Präferenzen orientierte Empfehlungen zu zunehmenden Treibhausgasemissionen führen. Gleichzeitig: angesichts dieser normativen Relevanz das Streben nach wissenschaftlicher Wertneutralität ganz aufzugeben, würde die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Analysen zutiefst in Frage stellen. Wie kann in der ökonomischen Analyse angemessen mit ihren normativ relevanten Aspekten umgegangen werden?
Ausgehend von einer Einführung in ethische Begrifflichkeiten und der Unterscheidung von Positiver und normativer Ökonomik geht die Veranstaltung zunächst der Frage nach, was Webers Gebot der wissenschaftlichen Wertneutralität für die Ökonomik bedeutet. In Folge wird untersucht, welche normativen Annahmen in den ökonomischen Denkschulen enthalten sind und wie sich die jeweiligen Vorstellungen des "guten Wirtschaften" der einzelnen Denkschulen unterscheiden. Einen Schwerpunkt darin erhält die Unterscheidung von Welfarismus und Extra-Welfarismus, die insbesondere in der Methodenwahl gesundheitsökonomischer Evaluation eine wichtige Rolle spielt. Mit dem Überlegungsgleichgewicht wird eine Methode vorgestellt, die eine (normativ) fundierte Auswahl (positiver) ökonomischer Forschungsperspektiven und Evaluationsmethoden unterstützen kann. Die Inhalte werden anhand verschiedener Fallbeispiele mit Bezug zu Klimaschutz und (planetarer) Gesundheit diskutiert.
Diese Vorlesung zur normativen Ökonomik ist eine von zwei komplementären Veranstaltungen. Gestaltet als Einführung in eine plurale Ökonomik orientiert sie sich an einer Übersicht von Forschungsprogrammen, die in der Vorlesung "Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in die positive Ökonomik" vorgestellt werden (Name im vergangenen Semester: Philosophie, Ökonomik & Planetary Health). Eine kurze Zusammenfassung dieser komplementären Vorlesung, die im Wintersemester stattfindet, wird in der Einführungsveranstaltung gegeben. Dadurch können die beiden Veranstaltungen auch unabhängig voneinander besucht werden.
Die Prüfungsleistung besteht in einer mündlichen Prüfung. Abhängig davon, ob die Studierenden 4,5 oder 6 CP erwerben möchten, bereiten sie sich auf 14 bzw. 28 Fragen vor, die ihnen ca. 2 Wochen vor dem Prüfungstermin zur Verfügung gestellt werden. Zwei dieser Fragen werden bei der Prüfung zufällig ausgewählt.

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Kevin Helms

Modul 06: Ethische und Rechtliche Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-2-06-01Grundlagenprobleme der Normsetzungslehre
Basic Problems of Legislation and Regulation

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung zur Einführung in die Normsetzungslehre geht der Frage nach, wie mit Mitteln des Rechts auf soziale Probleme reagiert werden kann und wie gesellschaftliche Gestaltungen vorgenommen werden können. In einem rechtlichen Zusammenhang, der sich über mehrere Ebenen von europäischen Vorgaben über den verfassungsrechtlichen Rahmen bis hin zu den unterschiedlichen nationalen Rechtsgebieten erstreckt, müssen Normen heute mit sehr komplexen Rücksichten gestaltet und umgesetzt werden. Hinzu kommt, dass sich an gesellschaftlichen Debatten über inhaltlich »richtige« und in der Umsetzung effektive Normen neben den Parteien zahlreiche Interessengruppen und die Öffentlichkeit unter Einbeziehung der Medien beteiligen.
Rechtstheoretisch wird diese schwierige Situation durch Debatten darüber verschärft, welche Regulierungsmethoden überhaupt zur Verfügung stehen und ob nicht der klassische Normsetzungsmodus der Gesetzgebung überstrapaziert wird oder gar überholt ist. So sind in den letzten Jahrzehnten verstärkt Selbstregulierung und Selbstverpflichtung, die Ersetzung von Regulierung durch Transparenz oder zivilgesellschaftliche soziale Kontrolle propagiert worden.
Bis Mitte Mai werden wir stärker im Modus der Vorlesung arbeiten. Im Anschluss daran gebe ich Ihnen einen längeren Text zur Nachbereitung, der auch die Grundlage der Klausur bildet.
In dem Blockseminar möchte ich mit Ihrer Unterstützung durch Gruppenpräsentationen Beispielsfelder aus Bereichen, in denen es konkrete Regulierungen gibt (und umstritten sind) oder Regulierungen gefordert werden, besprechen. Jeweils eine Gruppe von ca. 4 Personen soll uns das Feld präsentieren, damit wir im Anschluss Regulierungsoptionen diskutieren können. Die Felder liegen weit auseinander, erlauben es jedoch, das Regulierungsproblem in der Breite zu diskutieren:

1. Sollte der Besitz und Konsum von Cannabis verboten, reguliert oder ganz freigegeben werden?
2. Gibt es bestimmte (radikale/fundamentalistische) Formen des Glaubens, die an die Grenzen der Religionsfreiheit stoßen und durch Sicherheitsbehörden überwacht werden sollten?
3. Ist Doping im Sport ein verwerfliches Verhalten, auf das neben sportlicher Kontrolle und Sanktionierung auch mit strafrechtlicher Sanktionierung reagiert werden sollte?
4. Kann/muss das Angebot sexueller Dienstleistungen (Prostitution) staatlicher Kontrolle und Reglementierung unterworfen werden?
5. In welcher Weise sollte auf die offenkundigen Missstände in der Massentierhaltung (Beispiel: Geflügelhaltung) reagiert werden?
6. Welche Gründe gibt es dafür, dass die kommerzielle Assistenz zum Suizid bei schweren Krankheiten unter Strafe verboten worden ist?
7. Wie lässt sich das Angebot von Waren, die unter ausbeuterischen und gesundheitsgefährdenden Umständen produziert werden (Beispiel: Textilindustrie), verhindern?
8. Wie kann gesichert werden, dass Frauen in geschlechtergerechter Weise auf den Führungsebenen von Unternehmen vertreten sind?
9. Mit welchen Instrumenten kann die Entgeltungleichheit (gender pay gap) zwischen den Geschlechtern überwunden werden?

Pia Annika Lange
09-M39-2-06-02Normative Konfliktlagen in Ethik, Politik und Recht
Normative Conflicts in Morals and Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Zahlreiche Debatten, die in der Öffentlichkeit und in den Parlamenten über moralische Fragen geführt werden, beziehen ihre Hartnäckigkeit aus dem Umstand, dass es in ihnen nicht nur darum geht, wie gesellschaftlich geteilte Moralvorstellungen politisch-rechtlich kodifiziert werden sollen, sondern vielmehr noch um Konflikte zwischen moralischen und/oder rechtspolitischen Vorstellungen, die wir alle mehr oder weniger teilen, die aber – zumindest unter bestimmten Bedingungen – untereinander unvereinbar scheinen. Im Seminar wird anhand ausgesuchter Texte aus der Moral-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftsphilosophie genauer untersucht, was ein Konflikt ist, in welchen (öffentlichen) Kontexten Konflikte auftauchen, wie sie beschaffen sind und wie sie gelöst werden können.

Prof. Dr. Georg Mohr

MODULBEREICH: Abschlussmodul

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit - Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-4-10-01Begleitseminar zum M10 Abschlussmodul

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 22.04.21 16:00 - 18:00
Do 20.05.21 16:00 - 18:00
Do 17.06.21 16:00 - 18:00
Do 15.07.21 16:00 - 18:00
Do 19.08.21 16:00 - 18:00
Do 23.09.21 16:00 - 18:00

Das Begleitseminar versteht sich als „Forschungskolloquium“ für unseren Master. Es bietet die Möglichkeit, das Konzept, die Fragestellung sowie die Vorgehensweise der eigenen Masterarbeit vorzustellen und zu diskutieren. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme (im Sinne der PO) ist ein schriftliches Exposé zur Masterarbeit, die Teilnahme an drei Terminen des Begleitseminars sowie eine mündliche Präsentation zur geplanten Masterarbeit (an einem der drei Termine).

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele

Kulturwissenschaft, B.A.

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
BA Kunst-Medien-Ästhetische Bildung - Praktikumsevaluation

Lernfeld
PD Dr. Viktor Kittlausz
Wiltrud D. Hoffmann

Modul 1 - Ethnologie

12 Credit Points (2 Semester)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M1 / OnlineVorlesung „Geschichte(n) – Schulen – Theorien. Zentrale Begriffe einer global denkenden Ethnologie und Kulturwissenschaft
Lecture “(Hi)Stories – Schools – Theories. Central Concepts of Social Anthropology and Cultural Research in Global Perspective

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung Modul 1: Vorlesung und Seminar:

Wie kann man mit Kulturtheorie arbeiten? Was ist eine Theorie? Wie wird „Kultur“ bedeutsam gemacht? Was „tun“ Kulturbegriffe, was für eine Art von „Arbeit“ leisten sie? In wie fern machen sie Wirklichkeit beschreibbar, greifen aber auch in sie ein? Die Vorlesung führt in die Geschichte von Theorien und Begriffen von „Kultur“ ein. Sie thematisiert dabei auch andere Konzepte, die mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven eng verbunden sind, zum Beispiel „Assemblage“, „Diskurs“, „Praxis“, „Figuration“, „Habitus“ und „Differenz“. Im Zentrum stehen ethnologische und kulturwissenschaftliche Denkweisen in Geschichte und Gegenwart, die Kulturen im Plural untersuchen, die einen empirischen Kern haben und die für eine globale Kulturwissenschaft der Gegenwart relevant sind.
Eine solche empirisch-ethnologische Kulturwissenschaft gewinnt ihre Perspektiven und ihr Wissen nicht einfach aus sich selbst heraus oder einseitig aus der westlichen Wissen(schaft)sgeschichte, sondern entwickelt ihre Konzepte auch im Dialog mit anderen Kulturen und Gesellschaften. Ihr Untersuchungsinteresse gilt insbesondere dem jeweiligen Common Sense, dem Unhinterfragten und dem Alltag. Zugleich geht es um Prozesse zunehmender Interaktion und Verflechtung weltweit sowie um das Zusammenspiel von Globalität und Lokalität in empirisch beobachtbaren Untersuchungsfeldern. Und es geht um Transformationsprozesse, die z.B. durch weltweite Mobilität, Digitalisierung und neue Medien, wachsende Ungleichheit, wissenschaftliches Wissen und Technologien geformt werden.
Mit dem Begriff „Kultur“ arbeiten ganz unterschiedliche theoretische Ansätze und Positionen. Der Begriff ist vieldeutig und umstritten, aber zentral, ja konstitutiv für Ethnologie und Kulturwissenschaft. Die Vorlesung beginnt mit der Frage, was heute an öffentlich verwendeten Begriffen von „Kultur“ so problematisch und unter Umständen sogar gefährlich ist und führt dann mehr oder wenig chronologisch in die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts ein. Dabei ist Wissenschaftsgeschichte kein Selbstzweck. Es geht vielmehr darum, wichtige Autorinnen und Autoren der Fachgeschichte mit ihren spezifischen theoretischen Positionen – von Kulturrelativismus über Strukturfunktionalismus und Strukturalismus bis zum Poststrukturalismus; von Boas und Malinowski über Bourdieu, Elias und Foucault bis zu Strathern, Appadurai, Tsing und Latour – daraufhin zu befragen, welche Relevanzen ihre Vorschläge für die Analyse heutiger Problemstellungen haben: Was sagen sie uns darüber, wie kulturelle Diversität sozial organisiert wird? Wie können wir erklären, warum kulturelle Unterschiede in manchen Situationen so betont werden, in anderen jedoch völlig nebensächlich erscheinen? Was für intellektuelle Schätze der Fachgeschichte können wir noch nutzen, was müssen wir verwerfen, um etwa NaturenKulturen-Phänomene wie den Klimawandel, um Transkulturalisierungsprozesse und Globalisierung angemessen zu verstehen? Auch Kulturtheorien haben ihre Halbwertzeit! Aber die Beschäftigung mit der Wissensgeschichte von Kulturbegriffen in Ethnologie und Kulturwissenschaft eröffnet neue Denkweisen und fördert Ressourcen zu Tage, in die kontinuierlich auch die Erfahrungen „anderer“ Gesellschaften eingeflossen sind. Gerade deshalb können sie uns heute helfen, das Zusammenleben in globalen Gegenwartsgesellschaften neu zu denken.

Literatur:

Ingold, Tim (2018): „On Taking Others Seriously“ und „Similarity and Difference“, in: Ders.: Anthropology – Why it Maters. Polity Press, Cambridge und Melford, Mass.

Kimmich, Dorothee, Schanna Schahadat & Thomas Hauschild (Hg.) (2010): Kulturtheorie. Transcript, Bielefeld.

Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Götz Bachmann
09-50-M1-S1 / OnlineEnglish Seminar for Introduction to Social and Cultural Anthropology (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

This complementary seminar to the lecture “Introduction to Social and Cultural Anthropology 2” is held in English language. It has been especially designed to offer students the opportunity to begin their studies in anthropology and cultural research in English.
Like all other seminars accompanying the lecture, it aims at giving a historical introduction into the development of the concept of culture and anthropological research. Throughout the semester, we will be discussing authors such as Tyler, Boas, Malinowski, Geertz, Foucault, Bourdieu, Latour, Strathern and Hannerz, and their key contributions to anthropological thought.
The seminar provides a space to work with the texts, discuss the concepts in a friendly, student-focussed atmosphere. It aims at enhancing your understanding of the material and skills in critical reading, researching literature and writing in different styles (reading summaries, glossary articles and essays).
At the same time, this seminar provides the opportunity to improve your English skills in reading, writing and discussing academically in this field.
There are no requirements regarding the level of language proficiency needed. However, participants should be interested in doing the exercises in English.


Literature:
Strathern, M. (2013). Feathers and shells: learning to see. In: Learning to See in Melanesia. Lectures given in the Department of Social Anthropology, Cambridge University, 1993-2008. HAU-Masterclass Series, Bd. 2, hg. von HAU – Society for Ethnographic Theory, University of Manchester. www.haujournal.org, pp. 21-53.
Boas, F. (1974) [1887]: A Year Among the Eskimo. In: George W. Stocking, Jr. (ed.): A
Franz Boas Reader. The Shaping of American Anthropology, 1883-1911. Chicago und
London: The University of Chicago Press, pp. 44-55.
Malinowski, B. (2002) [1922]. Argonauts of the Western Pacific. New York: Routledge
Lévi-Strauss, C. (1967) [1958] The Story of Asdiwal, In: Edmund Leach (ed.) The Structural Study of Myth and Totemism, New York: Routledge, pp. 1-48
Geertz, C. (1973) Thick Description: Toward an Interpretive Theory of Culture, In: The Interpretations of Cultures, New York: Basic Books.
Foucault, M. (1998) [1967]. The Will to Knowledge. History of Sexuality Vol. 1, transl. Robert Hurley, London: Penguin Bookds
Bourdieu, P. (1986). The forms of capital, In: Richardson, J., Handbook of Theory and Research for the Sociology of Education. Westport, CT: Greenwood, pp. 241–58.
Latour, B. (1993). We have never been modern, transl. Catherine Porter, Cambridge (MA): Harvard University Press.
Hannerz, U. (1989). Notes on the Global Ecumene, Public Culture 1 (2): 66-75

Dr. Ulrike Flader
09-50-M1-S2 / OnlineSeminar 2 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 2: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dr. Katrin Amelang
09-50-M1-S3 / OnlineSeminar 3 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 3: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Dr. Anne Rohrbach
09-50-M1-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 4: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Dr. Anne Rohrbach (Lecturer)
09-50-M1-S5 / OnlineSeminar 5 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 5: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Nurhak Polat
09-50-M1-S6 / OnlineSeminar 6 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 6: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Götz Bachmann
09-50-M1-T1 / OnlineTutorium zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"

Tutorium

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 10:00 - 12:00
Mo 10.05.21 10:00 - 12:00
Mo 31.05.21 10:00 - 12:00
Mo 14.06.21 10:00 - 12:00
Mo 28.06.21 10:00 - 12:00
Prof. Dr. Michaela Knecht

Modul 3 - Systematik (Wirtschaft, Politik, Religion)

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3 / OnlineKultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.07.21 08:00 - 18:00

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, den 02.07.21 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
Prof. Dr. Dorle Drackle
09-50-M3-S1 / HybridSeminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S2 / OnlineSeminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S3 / OnlineSeminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Javier Gago Holzscheiter, Ph.D.
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S5 / OnlineSeminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Götz Bachmann
09-50-M3-S6 / OnlineSeminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh
09-50-M3-T1 / OnlineTutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2 / OnlineTutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 6 - Methodenmodul 2

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M6-1 / HybridSpoken Words: Creative Interviewing and Analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Interviewing is one of the most central and most commonly used methods in cultural research and nevertheless often underestimated regarding the knowledge, effort and skills which are needed in order to actually understand, conduct and analyse them properly.
The M5 seminar which you completed in the previous semester has provided you with a broad overview of different qualitative methods. This seminar gives you the opportunity to extend and deepen this knowledge. It is designed to enhance your research skills by exploring different forms of creative interviewing techniques on the one hand, and by focusing more on the actual analysis of interview data, something that often falls short in the M5 seminars. This seminar offers you the possibility to extend the research project you have conducted for your previous M5 seminar or to develop a new project.
This seminar serves to improve your interviewing skills by discussing theoretical and practical aspects, the difficulties and ethics of these different styles of interviewing. We will discuss creative techniques of ethnographic interviewing, such as narrative interviews, life history interviews, walking interviews as well as interviews animated by diaries, objects, photos and vignettes. The seminar also explores the forms of data which can be generated with each of these styles of interviewing and their specific characteristics, and provides you with hands-on training into how to code, interpret and write-up the material you gathered.
This seminar will be conducted in English. There are no requirements regarding the level of language proficiency needed. However, participants should be interested in doing the exercises in English.

Literature:
Agar, M. H. 1980. The Professional Stranger. San Diego: Academic Press
Andrews, M., Squire, C. and Tamboukou, M. (eds) 2008. Doing Narrative Research. London: Sage
Bernard, Russell H. 2011. Research Methods in Anthropology: Qualitative and Quantitative Approaches (5th ed.), Plymouth: AltaMira
Burgess, R.G. 1990. In the Field. An Introduction to Field Research, London: Routledge
Gilham, B. 2005. Research Interviewing. The range of techniques. Maidenhead: Open University Press
Gubrium, T. et al. (eds.) 2012. Sage Handbook of Interview Research. The Complexity of the Craft (2nd ed.), London: Sage
Madison, D. Soyini. 2005. Critical ethnography: Method, Ethics, and Performance. Thousand Oaks: Sage Press
Mason, Jennifer 2002. Qualitative Researching. 2nd edition. London: Sage
Somekh, B. and Lewin, C. (eds.) 2005. Research Methods in the Social Scienes, London: Sage
Kvale, S. 2007. Doing Interviews, London: Sage
Roulston, K. 2010. Reflective Interviewing. A Guide to Theory and Practice. London: Sage

Dr. Ulrike Flader
09-50-M6-2 / OnlineImpfen als Biopolitik. Übungen zur Diskursanalyse
Vaccination as biopolitics. Exercises in discourse analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Bis vor gar nicht allzu langer Zeit wähnte sich der globale Norden im Zeitalter der Immunität. Infektionskrankheiten galten als beherrschbar durch Impfstoffe, die industriell hergestellt und in strukturierten Verfahren verimpft wurden. Das HIV-Virus hat dieser Sicherheit erste Beschädigungen beigebracht, die Krankheit gilt heute jedoch als behandelbar. Die aktuelle Pandemie hat die Vorstellung, dass Viruskrankheiten keine Bedrohung darstellen, nachhaltig ins Wanken gebracht. Wie reagieren Gesellschaft, Politik und Ökonomie auf die Herausforderungen eines mutierenden Virus? Welche Praxen folgen daraus und welche Menschenbilder spiegeln sich im aktuellen Diskurs, welche Diskurspositionen lassen sich ausmachen? Kurz formuliert: Wie interagieren Macht und Leben im Zeichen der Pandemie? Der Begriff der Biopolitik aus dem Werk von Michel Foucault bietet einen theoretischen Rahmen in dem die aktuellen machtvollen Praxen analysiert werden können. Neben den konzeptionellen Grundlagen für die Analyse bietet Foucault mit der Diskursanalyse auch eine Methode der Untersuchung. Er interessierte sich in seinen Werken dafür, wie sich Wissen im Zusammenspiel von Macht und Regime im Lauf der Zeit entwickelte. In den Kultur- und Sozialwissenschaften wurden seine Grundgedanken als Methode zur Untersuchung von Texten sowie von sozialen Praxen weiterentwickelt. In diesem Seminar werden wir uns zu Beginn skizzenhaft mit den Grundlagen der Diskurstheorie und dem Begriff der Biopolitik beschäftigen. Im Anschluss erarbeiten wir uns die Verfahrensschritte der kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger. Die Teilnehmenden werden im Laufe des Semesters Diskursfragmente aus dem Themenbereich der Impfdebatte mit Hilfe der neu erlernten Werkzeuge analysieren. Neben der regelmäßigen Teilnahme und Vorbereitung von Lektüren wird eine exemplarische Feinanalyse im Sinne Jägers als schriftliche Prüfungsleistung erbracht.
Das Seminar wird im Methodenmodul M6 angeboten und bietet die Möglichkeit eine in der Ethnologie und Kulturwissenschaft verbreitete Methode an selbst gewählten Fallbeispielen forschend zu erlernen


Literatur:

Folkers, Andreas; Lemke, Thomas 2014: Biopolitik. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp.

Jäger, Siegfried 1999: Die Methode der Diskursanalyse. In: Ders.: Kritische Diskursanalyse. Eine Einführung. Duisburg: Diss, S. 158-188.

Dr. Frank Müller
09-50-M6-3 / HybridSichtbarmachung vorurteilsgeleiteter Straftaten in Bremen gegenüber als "fremd" markierten Personen. Ein kollaboratives Projekt
Hate Crime in Bremen - a collaborative project

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Zur Ausgangssituation des Projekts: Beim Bremer Rat für Integration (BRI) berichten immer mehr Menschen, von verbalen und körperlichen rassistischen Angriffen, die sie erlebt haben: Allein auf Basis einer selbst- oder fremdzugeschriebenen Zugehörigkeit einer sozialen Gruppe werden Menschen als „fremd“ markiert und stellvertretend für diese gesamte Gruppe angegriffen. Dabei sind die bekannt gewordenen, tödlich endenden Formen rassistischer Gewalt, wie das Attentat in Hanau 2020 und der Angriff in Halle 2018, nur bekannte Extreme dieser Art von Gewalt, für die der Begriff Hate Crime, Hassverbrechen auch Hasskriminalität, verwendet wird.

Rassistische Diskriminierung und Gewaltanwendung werden selten öffentlich und angeklagt. In Bremen sorgte jüngst ein rassistisch motivierter körperlicher Angriff auf eine Schwarze Frau* in einem Nachtbus für Empörung. Eine Anfrage des Weser Kuriers bei der Polizei Bremen vom 05.11.2020 ergab, dass die Polizei keine Zunahme von Meldungen über rassistischer Straftaten verzeichnet. Der BRI stellt deshalb die Frage, weshalb so wenig über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hate Crime bekannt und dagegen unternommen wird und fragt diesbezüglich nach einer Zusammenarbeit an.

Dieses Seminar ist deshalb als ein kollaboratives Projekt mit der Vorsitzenden und dem Referenten für Vielfalt und Antidiskriminierung des BRI sowie der Referentin für Vielfalt und Antidiskriminierung im Präsidialstab der Bremer Polizei geplant, die Einblicke und Hilfestellungen geben werden, mit dem Ziel ein kleines Stadt-Forschungsprojekt zum Themenfeld durchzuführen (soweit im Rahmen des M6 und aufgrund von Covid-19 möglich). Dabei wird das Vorgehen Schritt für Schritt mit den Teilnehmenden besprochen und angepasst. Im M6 bietet diese Veranstaltung eine Möglichkeit angewandtes, kollaboratives Forschen zu erproben.

2 Groß, Eva/Zick, Andreas/Krause, Daniela (2012): Von der Ungleichwertigkeit zur Ungleichheit: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 62, Heft 16-17, S. 11-18.
3 Landeskriminalamt Niedersachsen [Hrsg.] (2018b): Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Niedersachsen 2017. Bericht zu Schwerpunktergebnissen zum Thema Vorurteilskriminalität. Hannover (in Vorbereitung).

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M6-4 / OnlineAuswertung von Feldforschungsdaten
Analysing Field Data

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 12:00 - 16:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
In diesem Seminar werden wir uns praktisch mit Verfahren zur Analyse und Interpretation qualitativer Feldforschungsdaten beschäftigen. Dabei werden wir insbesondere das bereits im Modul 5 erlernte Kodierverfahren der thematischen Analyse vertiefen und am Material üben. Bei Interesse können wir weitere Perspektiven, etwa der Tiefenhermeneutik, hinzuziehen.
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der praktischen Arbeit mit eigenen Feldforschungsdaten liegen. Dabei kann es sich um Beobachtungstagebücher- und Protokolle, qualitative Interviews, autoethnographische Daten oder auch andere Datentypen (z.B. Ergebnisse der Online-Forschung) handeln.
Für die praktische Arbeit ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmenden bereits über eigenes Datenmaterial verfügen, an dem sie im Seminar weiter arbeiten möchten. Das können die im Rahmen des Modul 5 erhobenen oder auch andere Materialien sein. Falls kein geeignetes Material vorliegt, besteht aber auch die Möglichkeit, begleitend weitere Daten zu erheben (z.B. in Verbindung mit dem M6-3 zur Sichtbarmachung von Hate Crime in Bremen). Bitte machen Sie sich in diesem Fall möglichst schon frühzeitig Gedanken über Ihr Forschungsinteresse, mögliche Felder und entsprechende Zugangsmöglichkeiten.
Das Ziel der Arbeit im Seminar ist es, einen eigenen kleinen Forschungsbericht über das behandelte Material zu erstellen. Dieser kann etwa in einer Fortführung der Auswertung aus dem Modul 5 bestehen.






Literatur:
Breidenstein, Georg, Hirschauer, Stefan, Kalthoff, Herbert und Nieswand, Boris (2015). Ethnografie. Die Praxis der Feldforschung. 2. Aufl. Konstanz: UVK

Emerson, Robert, Fretz, Rachel, Shaw, Linda (2011). Writing Ethnographic Field Notes. 2. Aufl. Chicago und London: University of Chicago Press

Marie Cornelia Grasmeier
09-74-M8910-1 / HybridTranskulturelle Medien: Filmpraxis. Un/Sichtbar – 50 Jahre Universität Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SFG 0150 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Wie sieht der Alltag in der Küche der Mensa aus? Wie funktioniert der Mikrokosmos der studentischen Fahrradwerkstatt? Was wird im Fallturm erforscht? Wo ist die Uni-Wildnis und wer lebt da?

Im Rahmen der vierstündigen Lehrveranstaltung werden Studierende ethnografische Kurzfilme von ca. 10 Minuten Länge drehen. Es werden die „unsichtbaren“ Seiten der Uni Bremen ins Blickfeld genommen und neue, ungewöhnliche und überraschende Perspektiven auf die Universität eröffnet. Die oben genannten Themen sind hypothetische Beispiele dafür.

Die Studierenden begeben sich zunächst auf die Suche nach Menschen, Orten oder Einrichtungen, die fest zur Uni gehören, aber weniger im öffentlichen Fokus stehen. Ihre selbstgewählten Felder erschließen sich die Studierenden dann durch Methoden der visuellen Ethnografie.
Recherche, Dreh und Schnitt führen sie während des Seminars und in der vorlesungsfreien Zeit gemeinsam mit einem erfahrenen Tutor durch. Den „letzten Schliff“ erhalten die Filme durch eine professionelle Postproduktion. Zudem werden die Filme in englischer Sprache untertitelt, um auch für ein internationales Publikum verständlich zu sein.
Im Herbst 2021 werden die Filme während der Jubiläumsfeierlichkeiten im Rahmen von Campus City im Kino City 46 der Öffentlichkeit präsentiert. Während der Premiere treten die studentischen Filmemacher*innen in Dialog mit dem Bremer Publikum. Darüber hinaus werden die Filme auf einer eigens gestalteten Website veröffentlicht.

Im Laufe des Semesters erfolgen Recherche und Konzeption der Filme, sowie die praktische Ausbildung – voraussichtlich mit Methoden der online Lehre. Dabei ist viel Eigeninitiative gefragt. Dreh und Schnitt werden im Juli oder August 2021 erfolgen, da ich davon ausgehe, dass dann die Corona-Einschränkungen weniger tiefgreifend sind. Es ist unerlässlich, dass die Teilnehmer*innen im Juli und August ca. 4 Wochen für Dreh und Schnitt verfügbar sind. Die Lehrveranstaltung mit 4 SWS findet im MATS statt, steht aber unter bestimmten Voraussetzungen auch Studierenden des BA Kulturwissenschaft offen und können zum Beispiel als M6 oder M8 belegt werden. Interessierte BA Studierende sollen sich bitte vor Anmeldung per Mail an mich wenden um eine Teilnahme abzuklären.


Literatur:

Banks, Marcus
2003 Visual Methods in Social Research. London: Sage Publications.
Barbash, Ilisa & Lucien Taylor
1997 Cross-Cultural Filmmaking. A Handbook for Making Documentary and Ethnographic Films and Videos. Berkeley: University of California Press.
Henley, Paul
2000 ‘Ethnographic Film: Technology, Practice and Anthropological Theory’, Visual Anthropology 13:207-226.
2020 Beyond Observation. A History of Authorship in Ethnographic Film. Manchester: Manchester University Press.
Lawrence, Andy
2020 Filmmaking for Fieldwork. A Practical Handbook. Manchester: Manchester University Press.

Dr. Martin Gruber

Modul 7 BA - Regionale / Lokale Studien

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M7-1 / OnlineAutoritäre (Un-)Ordnungen, Alltage und (fern-)anthropologische Perspektiven | Am Beispiel Türkei
Authoritarian Dis-Arrangements, Everyday Life, remote-anthropological Perspectives | for instance Turkey

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Die Krise der Demokratien ist in aller Munde. Hier und da schwebt ein autoritärer Wind - sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden. Unter den zahlreichen Beispielen, wie z.B. Brasilien, Polen, Indien usw., stellt der Fall der Türkei ein ‚Laboratorium’ für Analyse der autoritären, repressiven Regierungsformen dar. Als ein Beispiel dafür wird sie herangezogen, wie Autoritarismus in unserer Gegenwart mit den sozio-kulturellen, lebenspolitischen und ökonomischen Transformationen einhergeht. Das Seminar befasst sich mit solchen Transformationen. Ausgehend von den zeitgenössischen Arbeiten und Ethnographien, eingerahmt von historischer Hintergrundlektüre, liegt der Fokus auf die gelebten Erfahrungen mit den autoritären Tendenzen und Politiken in der Türkei – und darüber hinaus. Es erkundet Geschichte und Gegenwart als umkämpfte Ressourcen für eine Vielfalt von politischen Vorstellungen und Praktiken. Diese werden unter anderen in den Bereichen von Nationalismus, Religion, intersektionellen Identitäten, Politiken von Erinnerung und Vergessen sowie auch im Kontext von gesellschaftlicher Polarisierung, politisierter Gewalt und Zerstörung untersucht. Dabei werden Prozesse sowie Maßstäbe der Repression und des Widerstandes in den Blick genommen.

Das Ziel ist zum einen eine kritische Übersicht zur Wissenschaftgeschichte und Gegenwart der „Türkeiethnographie“ zu vermitteln – inklusive ihrer blinden Flecken. Wir setzen uns mit Konstruktionen und Narrativen (wie z.B. Orientalismus, Moderne, Säkularismus und Religion/Islam) auseinander, wie diese etwa in der Forschung zu den politischen Prozessen und Erfahrungen bedient oder vorausgesetzt werden. Zum anderen vermittelt das Seminar Konzepte, Erkenntnisse und Forschungszugänge sowohl aus der neuen Autoritarismusforschung und als auch aus den empirischen Studien zu Türkei. Wir greifen die methodischen Möglichkeiten und Herausforderungen auf. Die Studierenden bekommen die Möglichkeit, diese auf eigene Arbeiten (z.B. in Form von Essays, Referate, Buch- und Filmrezensionen, Kurzforschung) anzuwenden. Mögliche Themen und Schwerpunkte bilden dabei: Demokratie- und Putsch-Geschichte des Landes, Soziale Bewegungen und Widerstandserfahrungen wie Gezi Park und danach, Geschlechter- und Reproduktionspolitik, digitale Technologien, Reformen und Grundrechte (der Menschen, Tiere und anderen Arten), umweltpolitische und urbane Transformationen sowie auch Migrations- und Grenzregime zwischen Europa und der Türkei. Die anhaltende Ausnahmesituation auf Grund von der Covid-19-Pandemie unter der Regierung von AKP (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) wird im Zusammenhang mit autoritären Politiken und Techniken behandelt. Dabei sind (fern-)ethnographische Forschungsexperimente möglich bzw. angedacht.


Literatur:
Somer, Murat (2014) Theory-consuming or Theory-producing?: Studying Turkey as a Theory-developing Critical Case. Turkish Studies, 15:4, 571–588.
D’Orsi, Lorenzo (2015) Crossing Boundaries and Reinventing Futures: An Ethnography of Practices of Dissent in Gezi Park. In: Güneş Koç & Harun Aksu (Hg.) Another Brick in the Barricade: The Gezi Resistance and Its Aftermath. Wiener Verlag für Sozialforschung, 16–33.
Yonucu, Deniz (2017). The Absent Present Law: An ethnographic Study of Legal Violence in Turkey. Social & Legal Studies, 1–18.
Caliskan, Koray (2018) Toward a New Political Regime in Turkey: From Competitive toward full Authoritarianism. New Perspectives on Turkey, 58 , 5–33.
Arat-Koç, Sedef, (2018) Culturalizing Politics, Hyper-Politicizing “Culture”: “White” vs. “Black Turks” and the Making of Authoritarian Populism in Turkey. Dialectical Anthropology, 1–18.
Açıksöz, Salih Can (2019) Sacrificial Limbs: Masculinity, Disability, and Political Violence in Turkey. University of California Press.
Turam, Berna (2019) Urban Civility Defying Political Authoritarianism? Unpacking Turkey’s Reversal of Democracy. In: Francesco G. Duina (Hg.) States and Nations, Power and Civility: Hallsian Perspectives, 100–121. University of Toronto Press.

Dr. Nurhak Polat
09-50-M7-2 / HybridSüdliches Afrika. Anthropologische Perspektiven auf eine Region.
The Region of Southern Africa. Anthropological Perspectives.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 0140 (2 SWS)

Online-Seminar plus mind. 2 Exkursionen in Bremen bzw. Bremerhaven.

In diesem M7 erarbeiten wir uns Wissen über die Region des Südlichen Afrikas: welche Länder gehören dazu, nach welchen Kriterien wird hier eingeteilt? Welche Geschichte-n und Entwicklungen teilen diese Länder und Gesellschaften, vor allem seit des Kontakts mit Kolonialmächten aus Europa?

Daher werden wir Schwerpunkte auf Namibia und Südafrika setzen, weil nach den gewaltvollen Auseinandersetzungen im Kolonialismus Regime der Apartheid folgten, die systematisch „schwarze“ Bevölkerungsgruppen von „weissen“ trennten und somit eine spezifische Form des postkolonialen Rassismus ausagiert wurde, der erst in den 1990er Jahren politisch gestürzt werden konnte. Diese Prozesse der nationalen Dekolonisierung und postkolonialen Transformation sind bis heute von Wirkung für die kulturell sehr heterogenen Gesellschaften Namibias und Südafrikas. Für die Analyse der gegenwärtigen Phänomene und Problemlagen können wir den Interessen der Teilnehmer*innen folgen, ob es um politische Debatten (etwa #blacklivesmatter und Critical Whiteness), um den touristischen Sektor oder ums Bildungssystem (wie #fees mustfall) gehen soll, oder eher um popkulturelle Phänomene aus zeitgenössischer Musik, Literatur und Film.

Im ersten, kolonialhistorischen Teil des Seminars werden wir zudem einen Schwerpunkt auf die kritische Analyse von visuellen Quellen legen, die aus kolonialgeschichtlichen Sammlungsbeständen des Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven stammen. Durch eine outdoor-Ausstellung „Das Andere sehen? Der kolonialistische Blick“ (kuratiert von Dr. Gisela Parak) werden erstmals die Bezüge zwischen der Kriegs- und Handelsschifffahrt und der deutschen Kolonialgeschichte auch im südlichen Afrika thematisiert und somit eine öffentliche Auseinandersetzung mit diesem konfliktbeladenen Bildmaterial gesucht.

Daher sind neben unseren regulären online-meetings auf Zoom auch Exkursionen zum Bremer Antikolonialdenkmal, dem Elefanten, geplant sowie nach Bremerhaven ins DSM. Detaillierte Informationen dazu werden am Anfang des Seminars bekannt gegeben.

Die aktive Studienleistung wird durch eigene Lektüre-, Recherche- und Präsentationsaufgaben erbracht; die schriftliche Prüfungsleistung wird vorauss. durch ein klausurähnliches Format im Anschluss an das Semester als Eigenleistung in einem Zeitraum von 14 Tagen gestaltet, auch das werden wir am Anfang des Seminars besprechen.

PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M7-3 / OnlineSmørrebrød, Köttbullar, Lutefisk und Tiefkühlpizza: Wandelnde Traditionen der Ernährungskultur in Skandinavien
Smørrebrød, Köttbullar, Lutefisk and frozen pizza: Changing traditions of food culture in Scandinavia

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Ikeas Köttbullar kullern als schwedische ‚Spezialität‘ seit Jahren durch die ganze Welt. Dänische Hotdogs mit der feuerroten Wurst finden sich weltweit auf Straßenmärkten zusammen mit dänischem Bier von Tuborg und Carlsberg. Zugleich ist die Tiefkühlpizza zu Norwegens Nationalgericht aufgestiegen und ein Freitag-Abend ohne Tacos ist in Schweden geradezu unvorstellbar. Bei Streetfood-Ständen finden sich kaum noch einheimische Produkte und in den Supermärkten gibt es zu jeder Jahreszeit jedes erdenkliche Lebensmittel. Damit stehen nicht nur traditionelle Gerichte neben den neuen, es zeigt sich ein Wandel der Traditionen selbst.
Das Bild Skandinaviens im Ausland ist häufig das einer weltoffenen und neugierigen Region. Immer wieder werden die skandinavischen Länder (zu denen meist Dänemark, Schweden und Norwegen gezählt werden) als Musterbeispiel für den Umgang mit Fremdem, Neuem, für das soziale Miteinander und das Glück beschrieben. „Hygge“ und „glücklichste Menschen der Welt“ sind zur dänischen Marke geworden – und in vielen Fällen, haben diese ‚Marken‘ auch mit Essen zu tun. Schweden dient aus eben diesen Gründen immer wieder als Test-Land für neue Produkte (vor allem für Lebensmittel), die auf dem europäischen Markt eingeführt werden sollen.
Dabei unterscheidet sich die skandinavische Geschichte bezüglich der religiösen, wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung stark von den anderen Ländern Europas und fällt noch heute manches Mal aus dem Blick als Teil davon. So beschränkte sich das Lebensmittelangebot vor 30-40 Jahren noch stark auf regionale Produkte (fanden und finden sich darin auch diverse exotische Gewürze). Diese traditionelle Küche und ihre Gerichte waren entsprechend eng mit den Jahreszeiten und ökologischen Bedingungen verbunden, die sich auch in den wichtigsten Festen widerspiegeln.
Gerade das gemeinsame Essen als geselliges, verbindendes Ereignis geht in Skandinavien eng mit diesen Festen und Traditionen einher. Traditionen, die häufig erscheinen, als seien sie immer schon da gewesen. Bei näherem Hinschauen zeigen sich viele davon aber nicht nur als ‚neue‘ Tradition, sondern auch als Konglomerat verschiedenster religiöser und kultureller Einflüsse. Durch Handel und Migration, Ein- und Auswanderung sowohl von Einheimischen und Ausländern, sind diese Traditionen immer auch im Wandel gewesen – führen ihre Änderungen auch immer wieder zu öffentlichen Debatten.
Ernährung hat nicht nur damit zu tun, was gegessen wird, sie spiegelt klimatische, ökologische und ökonomische Verhältnisse wider. In den Produktionsbedingungen und -technologien, dem Erwerb der Rohstoffe, der Aufbewahrung, Zubereitung und den vielen Weisen des Essens und Trinkens, den Festen, Tischsitten, Regeln zeigen sich die verschiedensten Aspekte einer Kultur: religiöse, moralische, wirtschaftliche, medizinische, ästhetische, philosophische, technologische Traditionen u.a.m. lassen sich daran ablesen. Was, wann und wie gegessen wird und wie diese Essenskulturen weitergegeben werden, zeigen nicht nur Vorstellungen von Gemeinschaft und Geselligkeit, sondern auch Hierarchien wie z.B. Milieu-Zugehörigkeit, den vorherrschenden Geschmack (und das nicht nur bezüglich des Gaumens, sondern auch des Aussehens und Fühlens, was z.B. gilt als eklig, was als lecker), ebenso wie moralische Werte und Vorstellungen von Zivilisiertheit (Haltung und Verantwortung gegenüber der Umwelt, Vorstellungen von Mäßigung, Genuss, Sittlichkeit, Gesundheit etc.). Essenskulturen strukturieren den Alltag und zeigen zugleich wie dieser Alltag strukturiert ist. Ernährung umfasst demnach nicht nur das Essen, sondern spiegelt die verschiedensten Aspekte einer Kultur.
An ausgewählten Beispielen wollen wir uns diesen vielfältigen Verwebungen nähern, ihre historischen Entwicklungen und Kontexte analysieren, um darüber sowohl die kulturelle Bedeutung von Ernährung zu verstehen, wie auch das Verhältnis von Tradition und Wandel.






Literatur:
• Bauer, Margareta; Linke, Inga-Brita: Die schwedische Küche, Stuttgart 1964.
• Døving, Runar; Garnaas Kielland, Maja: Cake is Halal, Fat is Sinful. Cake and Representation in Norway, in: Ethnologia Europaea 43:2 S. 78-92.
• Freeman, June: The Making of the Modern Kitchen. A Cultural History, Oxford: Berg, 2004.
• Gläser, Manfred; Sudhoff, Ingrid (Hg.): Nicht nur Sauerkraut und Smørrebrød! Deutschland und Dänemark im 19. und 20. Jahrhundert, Lübeck 2005, S. 230-234, S. 234
• Jönsson, Håkan: Chef Celebrities, Foodstuff Anxieties and (Un)Happy Meals. An Introduction to Foodways Redux, in: Ethnologia Europaea 43:2, 2013, S. 5-16.
• Jönsson, Håkan: Tales from the Kitchen Drawers. The Microphysics of Modernities in Swedish Kitchens, in: Ethnologia Scandinavica, Vol. 49, 2019, S. 5-21.
• Kaufmann, Jean-Claude: The Meaning of Cooking, Oxford: Polity Press, 2010.
• Kofahl, Daniel; Schellhaas, Sebastian (Hg.): Kulinarische Ethnologie. Beiträge zur Wissenschaft von eigenen, fremden und globalisierten Ernährungskulturen, Bielefeld 2018.
• Lévi-Strauss: Mythologica I: Das Rohe und das Gekochte, Frankfurt am Main 2000.
• Strauß, Frithjof: Der nationale Hotdog. Dänemarks Liaison mit dem Würstchen, in: Heidrun Alzheimer u.a. (Hg.): Jahrbuch für Europäische Ethnologie. Dänemark, Dritte Folge, Nr. 18, Paderborn 2018, S. 103-118.
• Wilk, Richard 2010: Power at the Table. Food Fights and Happy Meals, in: Cultural Studies Critical Methodologies 10(6), 428-436.

Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M7-4 / HybridSeaborne: Anthropology of Ocean Peoples

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)

This course encourages an engagement with the ocean through the senses. It analyses the perceptual and cognitive processes that mediate our relations with the sea, the complexity of seaborne cultures, the relations between humans and beyond. It develops a discussion with and about ocean peoples, encouraging the acknowledgement of alternative knowledge practices, forging alliances that foster more equitable forms of governance, expanding our perspectives and imagining better ways of dwell at sea.

Dr. Cesar E. Giraldo Herrera, PhD Social Anthropology (Lecturer)
09-50-M7-5 / OnlineEuropa dezentrieren? Ethnographische Forschung und postkoloniale Kritik
Decentering Europe? Ethnographic research and postcolonial critique

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Was genau ist eigentlich „Europa“ – und was sind „Europäisierungsprozesse“? Ist Europa ohne seine koloniale Vergangenheit überhaupt denkbar? Mit welchen Begriffen und Forschungsmethoden lässt es sich kulturwissenschaftlich begreifen?

In Öffentlichkeit und Medien lernen wir „Europa“ meist als scheinbar stabile geographische Größe kennen, als abgrenzbaren kulturellen Raum, historisches Produkt und zielgerichtetes politisches Projekt. „Europa“ und „Europäisierungsprozesse“ werden primär als Angelegenheit gemeinsamer Märkte, politischer Verträge, geteilter Geschichte(n) und bürokratischer Regeln verstanden. Europa so heißt es, sei gefährdet, aber irgendwie auch fertig. Vielleicht ist es, nach dem Brexit, sogar im Abbau.

Ethnologie und Kulturwissenschaften hingegen nehmen Europa etwas anders in den Blick: Sie gehen von einem grundsätzlich / immer unabgeschlossenen und konflikthaften Projekt aus und erforschen „Europäisierung“ als genauso widersprüchliche wie ergebnisoffene Bewegung. In diesem Seminar erschließen wir uns kulturwissenschaftliche Perspektiven auf solche unabgeschlossenen Prozesse und fordern sie gleichzeitig aus postkolonialer Perspektive heraus: Wir kartieren Praktiken, Projekte, Programme und Akteure in unterschiedlichen Alltags- und Professionsfeldern, die „Europa“ und „Europäisierungsprozesse“ überhaupt erst herstellen und permanent aushandeln. Wie etwa funktioniert die In- und Exklusion von Bevölkerungsgruppen durch die Ausbreitung von Standards und technologischen Zonen? Was macht die Untersuchung von Asymmetrien und Hierarchien, die Europa konstituieren, sichtbar? Was lässt sich aus der Beschäftigung mit „Europas internen Anderen“, mit umkämpften Grenzen und Grenzüberschreitungen und mit den aktuellen Dynamiken zu Flucht, Migration, Grenz- und Handelspolitiken über das europäische Projekt und das Hin- und Her von Europäisierungsprozessen lernen?

Als roter Faden zieht sich dabei die Frage durch das Seminar, wie die ethnographische Europäisierungsforschung produktiv mit postkolonialer Kritik verknüpft werden kann: Wie lässt sich beispielsweise Europäisierung als wissensbasierter Prozess verstehen? Wie lassen sich dann die zum Teil eurozentrischen Grundlagen dieses Wissens herausfordern und pluralisieren? Was lernen wir über Grenzen, Dynamiken und Geschichten Europas aus den Forschungen zu Grenzregimen und Rassismen sowie aus der Perspektive derer, die Grenzen überschreiten oder „verbrennen“ (M’charek 2020)? Welche neuen Perspektiven auf Europas innere wie äußere „Andere“, auf die Ein- und Ausschlussmechanismen der Europäisierung entwickeln sich im Kontext postkolonialer Erinnerungspolitiken – und welches ist die Rolle unserer Fächer darin?

Lernziele
Das Seminar bietet einen Überblick über die Wissenschaftsgeschichte ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Europaforschung mit besonderem Schwerpunkt auf postkolonialer Kritik. Es stellt unterschiedliche Konzepte, Theorien und Methoden der Erforschung von alltags- und akteurszentrierten Projekten, Praktiken und Produkten der Europäisierung neben postkoloniale Infragestellungen. Themen und Schwerpunkte bilden dabei: europäische Geschichten, Modernen und Zeitlichkeiten, Grenzregime und Zugehörigkeiten, Paradoxien und Widersprüchen in EU-Erweiterungs- und Verkleinerungsprozessen sowie die Rolle von kolonialem Vergessen, Rassismen (Antisemitismus, Antiziganismus, Islamophobie), aktuelle politische Tendenzen in Europas Zentren und an seinen Rändern sowie die Auswirkungen postkolonialer Erinnerungspolitiken für europäische Selbstverständnisse. Studierende sollen befähigt werden, Konzepte und Forschungszugänge auf mögliche eigene Fragestellungen anzuwenden und in Rezensionen oder Essays zu verarbeiten und weiter zu entwickeln.

Literatur

Adam, Jens u.a. (2019) (Hg.): Europa dezentrieren. Globale Verflechtungen neu denken. Frankfurt a.M.: Campus.

Borneman, John & Nick Fowler (1997): Europeanization. In: Annual Review of Anthropology 26, 487-514.

Chakrabarty, Dipesh (2002): Europa provinzialisieren. Postkolonialität und die Kritik der Geschichte. In: Randeria/Conrad: Jenseits des Eurozentrismus, Frankfurt a.M.: 283-312.

Follis, Karolin S. (2012): Seeing like a Border Guard: Strategies of Surveillance In: Dies.: Building Fortress Europe. Philadelphia: U of Pennsylvania Press, 88-116.

M’charek, Amade (2020) Harraga: Burning borders, navigating colonialism. The Sociological Review Monographs, 68(2) 418–434.

Trouillot, Michel-Rolph (2002): Undenkbare Geschichte. Zur Bagatellisierung der haitianischen Revolution. In: Conrad/Randeria (Hg.): Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Frankfurt a.M: Campus, 84-115.

Welz, Gisela (2015): „Origin Food“. The Struggle over Halloumi. In: Dies.: European Products: Making and Unmaking Heritage in Cyprus. New York, Oxford: Berghahn, 93-111.

Wolf, Eric (1986): „Die Welt um 1400“ und „Europa – Präludium zur Expansion, in: Ders.: Europa und die Völker ohne Geschichte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Prof. Dr. Michaela Knecht
Dr. Nurhak Polat
09-50-M7-6 / OnlineBilder des Südens - Sehnsucht Mittelmeer
Images of the South: Longing for the Mediterranean

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Film-, Feature-und Lektüre-Seminar:
Medienpraxis: Schrift undVertonung(Hörbuch).

Das Seminar „Bilder“ des Südens: Sehnsucht Mittelmeer wird durch Analyse und Interpretation ausgewählter Filme und Texte im Rahmen der zeitlichen Begrenztheit eines Semesters mit dem relationalen Raum des Mittelmeers konfrontiert. Wesentlich sind beim relationalen Raum der Standpunkt oder die Perspektive ihrer Betrachter:innen.

Als Film-und Lektüreseminar unternehmen wir eine Reise vom Norden in den Süden und zurück. Die Reise ist keineswegs eine reale Reise in den Süden, sondern folgt räumlichen Vorstellungen, die im Zuge des sogenannten spatial turnsin den Kulturwissenschaften verschiedene Perspektiven einzunehmen versucht.Flankiert wird unsere Reise von ethnographischen Perspektiven, die Fragen aufwerfen wie: Was unterscheidet den ethnographischen Blick von den fiktionalen Perspektiven auf den Raum, der als die Wiege unserer westlichen Zivilisation gilt, und fragen uns, wie es zu Stereotypen über den Süden kam oder kommt.

Wir unternehmen eine Bildungsreise in den Süden mit einem „Spaziergang nach Syracus“ (Johann Gottfried Seume), genießen einen grotesk-komischen Aufenthalt an der italienischen Riviera mit dem Film „Man spricht deutsh“ (Gerhardt Polt), hinterfragen dabei die Perspektive von Touristen, die im Süden nicht auf Schweinshaxen verzichten können und betrachten dieses Bild aus einer heutigen Perspektive. Mit dem Spielfilm „Exils“ (Toni Gatlif) bewegen wir uns dann ganz langsam von Paris aus in den Süden bis in den Maghreb, versuchen den Mittelmeerraum historisch zu verstehen, lernen, was dieLongue Durée bedeutet und versuchen die Identitätskonflikte der Charaktere zwischen Nord und Süd nachzuvollziehen. Wir befassen uns dabei mit der Gegenbewegung der Wirtschaftsmigration in den Norden. Tauchen mit Emanuele Crialeses Film „Lampedusa“ (im Original „Respiro“) in den Raum eines fantastischen Meeres ein, in dem die Geschlechterrollen des Südens verhandelt werden, um –im vermeintlichen Süden angekommen –einen griechischen Dokumentarfilm „Catastroika“ zu sehen, der uns womöglich einen Spiegel vorhält –bei der Betrachtung des sogenannten Südens. Ein Tanz auf dem Glatteis des Neoliberalismus oder dem Populismus.

Gleichzeitig stellen wir uns die Frage: Sehnsucht Mittelmeer? Das war einmal! Oder ist das Mittelmeer mit den jungen Menschen aus italien oder Spanien auf der Suche nach einem besseren Leben oder als ein Lebensgefühl in Form des „Latte Macchiato“ oder der hippen Pizza in Berlin längst vor unserer Haustüre angekommen, während der Mittelmeerraum vergreist und ausblutet? Fragen über Fragen.


Film, Feature and Reading Seminar:
Media Practice: Writing and Reading out(Audiobook).

The seminar "Images of the South: Longing for the Mediterranean" will confront the relational space of the Mediterranean through analysis and interpretation of selected films and texts within the time limits of a semester. The point of view or the perspective of the viewer is essential for the relational space.

As a film and reading seminar, we undertake a journey from the north to the south and back. The journey is by no means a real journey to the South, but follows spatial ideas that attemptto adopt different perspectives in the course of the so-called spatial turn in cultural studies. Our journey is flanked by ethnographic perspectives that raise questions such as: What distinguishes the ethnographic gaze from fictional perspectives on thespace that is considered the cradle of our Western civilisation, and ask ourselves how stereotypes about the South came or come about.

We take an educational journey to the South with a "Walk to Syracuse" (Johann Gottfried Seume), enjoy a grotesquely comic stay on the Italian Riviera with the film "Man spricht deutsh" (Gerhardt Polt), question the perspective of tourists who cannot do without pork knuckles in the South and look at this image from a contemporary perspective. With the feature film "Exils"(Toni Gatlif), we then move very slowly from Paris to the South to the Maghreb, try to understand the Mediterranean historically, learn what the longue durée means and try to understand the identity conflicts of the characters between North and South. In the process, we look at the counter-movement of economic migration to the North. We dive into the space of a fantastic sea with Emanuele Crialese's film "Lampedusa" (in the original "Respiro"), in which the gender roles of the South are negotiated, in order -having arrived in the supposed South -to see a Greek documentary film "Catastroika", which possibly holds up a mirror to us -in our contemplation of the so-called South. A dance on the black ice of neoliberalism or populism.

At the same time, we ask ourselves the question: Longing for the Mediterranean? That was once! Or has the Mediterranean long since arrived on our doorstep with the young people from Italy or Spain in search of a better life or as an attitude to life in theform of "latte macchiato" or hip pizza in Berlin, while the Mediterranean is ageing and bleeding to death? Lots of questions.

Dr. Javier Gago Holzscheiter, Ph.D.

Modul 8/9 - Schwerpunkt

2 x 9 Credit Points (M 8 u. M 9 je 9 CP bei 4 SWS) für Profilfach & Komplementärfach

A) Ethnologie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M7-4 / HybridSeaborne: Anthropology of Ocean Peoples

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)

This course encourages an engagement with the ocean through the senses. It analyses the perceptual and cognitive processes that mediate our relations with the sea, the complexity of seaborne cultures, the relations between humans and beyond. It develops a discussion with and about ocean peoples, encouraging the acknowledgement of alternative knowledge practices, forging alliances that foster more equitable forms of governance, expanding our perspectives and imagining better ways of dwell at sea.

Dr. Cesar E. Giraldo Herrera, PhD Social Anthropology (Lecturer)
09-50-M7-5 / OnlineEuropa dezentrieren? Ethnographische Forschung und postkoloniale Kritik
Decentering Europe? Ethnographic research and postcolonial critique

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Was genau ist eigentlich „Europa“ – und was sind „Europäisierungsprozesse“? Ist Europa ohne seine koloniale Vergangenheit überhaupt denkbar? Mit welchen Begriffen und Forschungsmethoden lässt es sich kulturwissenschaftlich begreifen?

In Öffentlichkeit und Medien lernen wir „Europa“ meist als scheinbar stabile geographische Größe kennen, als abgrenzbaren kulturellen Raum, historisches Produkt und zielgerichtetes politisches Projekt. „Europa“ und „Europäisierungsprozesse“ werden primär als Angelegenheit gemeinsamer Märkte, politischer Verträge, geteilter Geschichte(n) und bürokratischer Regeln verstanden. Europa so heißt es, sei gefährdet, aber irgendwie auch fertig. Vielleicht ist es, nach dem Brexit, sogar im Abbau.

Ethnologie und Kulturwissenschaften hingegen nehmen Europa etwas anders in den Blick: Sie gehen von einem grundsätzlich / immer unabgeschlossenen und konflikthaften Projekt aus und erforschen „Europäisierung“ als genauso widersprüchliche wie ergebnisoffene Bewegung. In diesem Seminar erschließen wir uns kulturwissenschaftliche Perspektiven auf solche unabgeschlossenen Prozesse und fordern sie gleichzeitig aus postkolonialer Perspektive heraus: Wir kartieren Praktiken, Projekte, Programme und Akteure in unterschiedlichen Alltags- und Professionsfeldern, die „Europa“ und „Europäisierungsprozesse“ überhaupt erst herstellen und permanent aushandeln. Wie etwa funktioniert die In- und Exklusion von Bevölkerungsgruppen durch die Ausbreitung von Standards und technologischen Zonen? Was macht die Untersuchung von Asymmetrien und Hierarchien, die Europa konstituieren, sichtbar? Was lässt sich aus der Beschäftigung mit „Europas internen Anderen“, mit umkämpften Grenzen und Grenzüberschreitungen und mit den aktuellen Dynamiken zu Flucht, Migration, Grenz- und Handelspolitiken über das europäische Projekt und das Hin- und Her von Europäisierungsprozessen lernen?

Als roter Faden zieht sich dabei die Frage durch das Seminar, wie die ethnographische Europäisierungsforschung produktiv mit postkolonialer Kritik verknüpft werden kann: Wie lässt sich beispielsweise Europäisierung als wissensbasierter Prozess verstehen? Wie lassen sich dann die zum Teil eurozentrischen Grundlagen dieses Wissens herausfordern und pluralisieren? Was lernen wir über Grenzen, Dynamiken und Geschichten Europas aus den Forschungen zu Grenzregimen und Rassismen sowie aus der Perspektive derer, die Grenzen überschreiten oder „verbrennen“ (M’charek 2020)? Welche neuen Perspektiven auf Europas innere wie äußere „Andere“, auf die Ein- und Ausschlussmechanismen der Europäisierung entwickeln sich im Kontext postkolonialer Erinnerungspolitiken – und welches ist die Rolle unserer Fächer darin?

Lernziele
Das Seminar bietet einen Überblick über die Wissenschaftsgeschichte ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Europaforschung mit besonderem Schwerpunkt auf postkolonialer Kritik. Es stellt unterschiedliche Konzepte, Theorien und Methoden der Erforschung von alltags- und akteurszentrierten Projekten, Praktiken und Produkten der Europäisierung neben postkoloniale Infragestellungen. Themen und Schwerpunkte bilden dabei: europäische Geschichten, Modernen und Zeitlichkeiten, Grenzregime und Zugehörigkeiten, Paradoxien und Widersprüchen in EU-Erweiterungs- und Verkleinerungsprozessen sowie die Rolle von kolonialem Vergessen, Rassismen (Antisemitismus, Antiziganismus, Islamophobie), aktuelle politische Tendenzen in Europas Zentren und an seinen Rändern sowie die Auswirkungen postkolonialer Erinnerungspolitiken für europäische Selbstverständnisse. Studierende sollen befähigt werden, Konzepte und Forschungszugänge auf mögliche eigene Fragestellungen anzuwenden und in Rezensionen oder Essays zu verarbeiten und weiter zu entwickeln.

Literatur

Adam, Jens u.a. (2019) (Hg.): Europa dezentrieren. Globale Verflechtungen neu denken. Frankfurt a.M.: Campus.

Borneman, John & Nick Fowler (1997): Europeanization. In: Annual Review of Anthropology 26, 487-514.

Chakrabarty, Dipesh (2002): Europa provinzialisieren. Postkolonialität und die Kritik der Geschichte. In: Randeria/Conrad: Jenseits des Eurozentrismus, Frankfurt a.M.: 283-312.

Follis, Karolin S. (2012): Seeing like a Border Guard: Strategies of Surveillance In: Dies.: Building Fortress Europe. Philadelphia: U of Pennsylvania Press, 88-116.

M’charek, Amade (2020) Harraga: Burning borders, navigating colonialism. The Sociological Review Monographs, 68(2) 418–434.

Trouillot, Michel-Rolph (2002): Undenkbare Geschichte. Zur Bagatellisierung der haitianischen Revolution. In: Conrad/Randeria (Hg.): Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Frankfurt a.M: Campus, 84-115.

Welz, Gisela (2015): „Origin Food“. The Struggle over Halloumi. In: Dies.: European Products: Making and Unmaking Heritage in Cyprus. New York, Oxford: Berghahn, 93-111.

Wolf, Eric (1986): „Die Welt um 1400“ und „Europa – Präludium zur Expansion, in: Ders.: Europa und die Völker ohne Geschichte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Prof. Dr. Michaela Knecht
Dr. Nurhak Polat
09-50-M89-A1 / HybridCritical Diversity als Arbeitsfeld
Critical Diversity in practical contexts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 27.07.21 - Do 29.07.21 (Di, Mi, Do) 08:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

M8-9 Seminar mit 3 oder 6 CP geeignet für die Wege Forschungs- und Berufspraxisorientierung (rot und grün)
Das Seminar lässt sich digital studieren; falls es möglich wird, werden wir nach Absprache Hybridformen ausprobieren


Kurzbeschreibung:

Diversity“ ist ein Schlüsselbegriff zur sozialen Öffnung von (Kultur-)Institutionen und wird hier mit Maßnahmen zur Antidiskriminierung verbunden. Im Zusammenhang mit „Management“ verspricht „Diversity“ den erfolgreichen Umgang mit Vielfalt.
Worum geht es bei diesen Ausrichtungen genau? Und was hat dies mit Kulturwissenschaft zu tun?

Dieses Seminar setzt sich aus der Perspektive von „Critical Diversity“ mit praxisbezogenen Diversity-Begriffen auseinander. Über Fragstellungen, die Studierende einbringen, das Einladen von Gästen aus der Praxis und die langjährigen Erfahrungen der Lehrenden vermittelt es Einblicke in „Diversity“ als kulturwissenschaftliches Forschungs-, vor allem aber auch Arbeitsfeld.

Das Seminar kann in das Zertifikat Interkulturelle und Transkulturelle Kommunikation im Bachelorstudiengang Kulturwissenschaft einfließen.
Mehr Informationen dazu unter:
https://www.uni-bremen.de/kultur/studium/ba-kulturwissenschaft/studienverlauf/zertifikat-transkulturelle-kommunikation

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M89-A2 / HybridWas uns Gröpelingen über die Universität erzählen kann und umgekehrt. Ein Film-Projektseminar.
What Gröpelingen can tell us about the University and vice versa - A Film-Projectseminar (part of the 50th University Anniversary Programm)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 12:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 08.05.21 10:00 - 16:00 SFG 0150
Fr 04.06.21 12:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 05.06.21 10:00 - 16:00 SFG 0150
Fr 25.06.21 12:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 26.06.21 10:00 - 16:00 SFG 0150

4 SWS

Zeiten:
Fr. 10-12 (M. Grimmig); hybrid /Präsenz
plus 3 Wochenend-Blocktermine (in Präsenz): (S. Eschenbach /M. Grimmig)
Fr. 7. 5. 12-18 Uhr / Sa. 8.5. 10-16 Uhr
Fr. 4. 6. 12-18 Uhr / Sa. 5.6. 10-16 Uhr
Fr. 25.5. 12-18 Uhr / Sa. 26.6. 10-16 Uhr
(plus zusätzliche/r Termin/e im Herbst zum Aufbau und der Eröffnung der Video-Installation)
Teilnehmer*innenzahl auf 15 beschränkt


Seminarinhalte:
Die junge Reformuniversität Bremen wollte Stadt mitgestalten – ein Anspruch, der heute, 50 Jahre später, mit omnipräsenten Forderungen nach mehr Wissenstransfer und gesellschaftlichem Austausch neue Aktualität erhält. Wie kommt die Universität in die Stadt und wie die Stadt zur Universität? Welches Wissen produziert Uni über Stadt und welche Rolle spielt dieses in stadtgesellschaftlichen Debatten und Transformationsprozessen?
Diesen Fragen geht das von Dr. Martina Grimmig in Kooperation mit dem Filmemacher Sebastian Eschenbach im SoSe21 durchgeführte und von der Uni Bremen im Rahmen ihres 50 Jahre Jubiläums geförderte Film-Projektseminar am Beispiel eines Bremer Stadtteils nach: Gröpelingen. Als altes Hafenquartier und paradigmatischer Ort der Transformation ist Gröpelingen immer auch, besonders aber in den Anfangszeiten der Universität, ein Ort universitärer Forschung und Intervention gewesen.
Im Seminar werden wir gemeinsam mit den Studierenden - in Archivarbeit durch intensive Re-Lektüre der Forschungsarbeiten, über Gespräche mit ehemaligen Forschenden und Beforschten, in Stadtspaziergängen und Oral-History-Workshops mit Bewohner*nnen vor Ort - der Geschichte universitärer Forschung Gröpelingen nachspüren und ihre Wirkungen reflektieren.
Als Produkt und sichtbares Ergebnis des Seminar-Projekts wird eine Video-Installation realisiert. Diese entwirft und beschreibt einen vielstimmigen Raum der Begegnungen und Interaktionen zwischen Universität und Stadtteil in Vergangenheit und Gegenwart und lädt je nach Standort des Betrachters zu unterschiedlichen Fragen ein: welche Erwartungen richten sich an die Universität, welche an den Stadtteil, wer generiert welches Wissen, wofür und für wen? Wie hat sich diese Kollaboration über die Zeit verändert?
Unter Anleitung des Filmemachers Sebastian Eschenbach werden Studierende dabei in filmpraktischen Übungen an die Arbeit mit Kamera, Ton und Schnitt herangeführt; sie lernen wie Interviews geführt und gefilmt werden, sammeln und bearbeiten Fotomaterial zur Geschichte der Universität und Gröpelingen, schreiben und redigieren Texte zur Veranstaltungsdokumentation. Den Studierenden bietet sich hier die tolle Möglichkeit ein Projekt von Anfang bis Ende, von der konzeptionellen Idee über die konkrete Produktion und Bearbeitung von visuellen (Interview)Material und weiteren Inhalten bis hin zur Umsetzung des finalen Ausstellungsprodukts – der Video-Installation – mitzugestalten und zu begleiten.
Die Video-Installation soll im Herbst als Teil des 50 Jahre Jubiläumsprogramms der Universität Bremen sowohl an der Universität Bremen als auch in Gröpelingen gezeigt werden. Dies erfordert entsprechend einen hohen Einsatz und ein besonderes Engagement aller Seminarteilnehmer*innen und auch ein gewisses Maß an Verbindlichkeit in der Mitarbeit. Wir begrüßen die Teilnahme Studierender aus dem Studiengang BA-Kulturwissenschaft (bevorzugt aus den fortgeschritteneren Semestern) sowie aus dem MATS, die Spaß an kreativer, theoretisch-konzeptioneller Projektarbeit haben, aber auch Interesse für kollaborative Stadtforschungsgeschichte(n) und Gröpelingen mitbringen. Es ist zu beachten, dass das Seminar - sofern es Corona zulässt – überwiegend in Präsenz durchgeführt wird. Eine rein digitale Teilnahme ist nicht möglich.

Die Zahl der TN ist auf 15 beschränkt.

Weitere Informationen:
Link zur ForschungswerkStadt Gröpelingen
https://www.uni-bremen.de/kultur/forschung/forschungsprojekte/forschungswerkstadt-bremen-groepelingen

Dr. Martina Grimmig
Sebastian Eschenbach (Lecturer)
09-50-M89-A3 / HybridRojava! An Engaged Anthropology of Possibilities

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Einzeltermine:
So 13.06.21 14:00 - 18:00
So 20.06.21 14:00 - 18:00
So 27.06.21 14:00 - 18:00

For leftist groups around the world, Rojava – the autonomous Kurdish region in Northern Syria – has become a synonym of hope: In the middle of a region in crisis, Kurdish women and men are experimenting with better ways of living together, inspired by ideas of grassroots democracy, feminism, and ecologically sustainability. Rojava is the most recent attempt to challenge the nation-state: its discriminatory notions of citizenship, its limited understanding of democratic decision-making, and its entanglements with patriarchy, capitalism and environmental destruction. At the same time, Rojava has been under attack by ISIS and the Turkish state over the past years. Many people were killed in the attacks or were forced to flee. Against such odds, Rojava persists.
This seminar is held in cooperation with students and lecturers of the autonomous University of Rojava. We will discuss the current situation and developments in Rojava in the light of a broader history of struggles for and debates on statelessness, self-determination and radical democracy, anarchism and anti-capitalism, eco-municipalism and intersectional feminist critique.
In the first part of the seminar we will explore key ideas and the ways they are put into practice in Rojava, leading us into an idea of an engaged, collaborative anthropology of possibilities. The second part will involve direct online exchange with the students and some lecturers of the University of Rojava. Together we will deepen our understanding of the aforementioned topics and compare Rojava with other moments of hope in the history of humanity. In the last part we will ask ourselves what we have learnt and what next steps we want to take.
The seminar takes place online on Monday afternoons. Due to the cooperation with the University of Rojava, we will most likely substitute some Monday dates in late May and June with weekend block dates, tbd. It will be held in a combination of English and German. Knowledge of Kurdish, Turkish, Arabic or Farsi is helpful, but not a requirement for this seminar. Simultaneous translation of and to Kurdish will be provided in the collaborative work, where needed. No specific level of English proficiency is required. We will figure out collectively which language gives us the best means of communication! Possible outputs are short reports based on collaborative research.

Literature:
Akkaya A. H. and Jongerden, J. (2012). Reassembling the Political: The PKK and the Project of Radical Democracy. European Journal of Turkish Studies (14) [Online], http://journals.openedition.org/ejts/4615
Çağlayan, H. (2020). Women in the Kurdish Movement: Mothers, Comrades, Goddesses, Palgrave Macmillian
Flader, U. & Gürer, Ç. (2019). Building Alternative Communities within the State: The Kurdish Movement, Local Municipalities and Democratic Autonomy. In: Niamh McCrea/Fergal Finnegan Funding, Power and Community Development. Policy Press
Graeber, D. (2007). Possibilities. Essays on Hierarchy, Rebellion, and Desire. AK Press.
Gunes, C. & Zeydanlıoğlu, W. (Eds.) (2014). The Kurdish Question in Turkey: New Perspectives on Violence, Representation and Reconciliation. Routledge.
McDowall, D. (2004). A Modern History of the Kurds. I.B. Tauris.
Warneken, B.J. (2016). Fraternité! Schöne Augenblicke in der europäischen Geschichte. Böhlau

Prof. Dr. Götz Bachmann
Dr. Ulrike Flader
09-50-M89-A4 / OnlineDigitale Veranstaltungen planen und durchführen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Konferenzen und Tagungen virtuell als digitale Veranstaltungen durchzuführen, hat sich derzeit von einem Trend zu einer Notwendigkeit entwickelt. Online-Events sehen sich dabei mit anderen logistischen und technischen Fragen konfrontiert als physische Tagungen, die sich auf die Struktur, die Formate sowie die Umsetzung auswirken.

Anhand der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie mit dem Titel „Welten. Zonen. Atmosphären. Seismographien des Anthropozäns“ (27. - 30. September 2021), die in diesem Jahr vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft ausgerichtet wird, bekommen Sie in diesem Seminar Einblick in die Organisation einer virtuellen Fachkonferenz, nehmen aktiv an der Tagungsdurchführung teil und bringen sich mit eigens konzipierten Formaten und Elementen ein. Dazu erlernen Sie Elemente aus Kulturmarketing, Kultureventmanagement und Projektmanagement. Ziel des Seminars ist es, das fachwissenschaftliche Hauptprogramm der Tagung zielgruppengerecht zu ergänzen und an der Tagungsdurchführung als virtuellem Live-Event mitzuwirken.

Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, sich berufliche Kompetenzen für fachwissenschaftliche Karrieren in der Wissenschaft, aber auch in kommunikations-und wirtschaftsbezogenen Berufsfeldern der Medien und der Kulturpraxis anzueignen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
09-50-M89-A5 / OnlinePublic Anthropology (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Götz Bachmann
09-50-M89-A6 / OnlineVisuelle Formen der Erinnerung. Das private Fotoalbum als Gegenstand postkolonialer Forschung
Visual Forms of Memory. The private photo album as an object of postcolonial research

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Das Seminar entfällt!

Kurzbeschreibung:

Private Fotoalben sind Medien der Erinnerung. Als visuelle Begleitung spezifischer Erinnerungskulturen und „Imagined communites“ beglaubigen und bestätigen sie Identifikationskonstruktionen sozialer Gruppen, konstruieren Muster der Erinnerung und generieren eigene historische Narrative. Dies gilt insbesondere für die Geschichte der Schifffahrt. Das Seminar führt in die theoretischen Grundlagen der Arbeit mit und über fotografische Erinnerungsalben ein und legt einen Schwerpunk auf die Zeit des Kolonialismus. Grundlagen werden anhand der Sammlung fotografischer Reise- und Erinnerungsalben des Deutschen Schifffahrtsmuseums Leibniz-Institut für Maritime Geschichte Bremerhaven erprobt und diskutiert. Fallbeispiele der zu analysierenden Fotoalben reichen über die Kolonial- und Kaiserzeit hinaus bis in die Zeit des Nationalsozialismus und erörtern private Reisealben der nationalsozialistischen „Kraft-durch-Freude“-Seereisen. Die kritische Analyse einzelner Alben erörtert Zusammenstellung und Bildauswahl im Spannungsfeld der Verinnerlichung politischer Leitbilder und deren Subversion.

Literatur:

_Benedict Anderson: Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of
Nationalism (Verso: London 1989)
_Astrid Erll: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen: eine Einführung (J.B.
Metzler Verlag: Stuttgart, 2017)
_Elisabeth Boesen / Fabienne Lentz / Michel Margue / Denis Scuto / Renée Wagener
(eds.): Peripheral Memories. Public and Private Forms of Experiencing and Narrating
the Past (Bielefeld: transcript Verlag, 2012)
_Aleida Assmann: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur: eine Intervention
(C.H. Beck, München, 2016)
_Tal Bruttmann, Stefan Hördler: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein
Album aus Auschwitz. Bildanalyse des Lili-Jacob-Albums (Bundeszentrale für
politische Bildung, 2020)
_Maiken Umach / Scott Sulzener: Photography, Migration and Identity. A German-
Jewish-American Story (Palgrave: Cham, 2018)
_Astrid Erll / Stephanie Wodianka (Hg.): Film und kulturelle Erinnerung: plurimediale
Konstellationen (de Gruyter: Berlin / New York, 2008)

Gisela Parak (Lecturer)
09-50-M89-A7 / HybridMaterielle als inklusive und partizipative Erinnerungskultur. Arabisches, persisches, türkisches und islamisches im öffentlichen und musealen Norddeutschen Raum
Material culture as inclusive and participatory culture of memory Arabic, Persian, Turkish and Islamic Memorabilia in Northern German public and museum

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.07.21 14:00 - 18:00 SFG 0150
So 18.07.21 08:00 - 18:00

Blockseminar mit Exkursionen

Das Hafis-Goethe-Denkmal in Weimar erinnert an den persischen Dichter Hafiz (ca. 1315-1390), welcher die Poesie von Johann-Wolfgang Goethe und Friedrich Rückert in-spirierte. Goethes Gedichtband West-Östlicher Divan (1819) steht hierfür beispielhaft. Denkmal, historische Buchausgaben des Divan und Manuskripte – darunter von Goethe im Arabischen geschriebene – sind Zeugnisse materieller Erinnerungskultur und Bestandteil des UNESCO Weltdokumentenerbe. Sie zählen zu den bekannteren und jüngsten materi-ellen Erinnerungsträgern im Deutsch sprachigen öffentlichen und musealen Raum, die auf Persische und Arabische Anlehnungen in der Dichtung verweisen.

Neben Beständen in Museen und Archiven finden sich im öffentlichen Norddeutschen Raum zahlreiche Erinnerungsträger öst-westlicher Wissenswanderungen und deren Adap-tionen und Repräsentationen in materieller Kultur, welche bislang, und wenn überhaupt, dann lediglich punktuell in den historisch ausgerichteten Kulturwissenschaften behandelt werden. Von Bischofsgewändern des 13. Jahrhunderts angefangen, über Bilderfriese auf Apotheken zu Anfang des 17. Jahrhunderts, bis zu sprechenden Grabsteinen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts – es finden sich zahlreiche materielle Zeugnisse eines bislang wenig erschlossenen Kulturerbes.

Das Seminar setzt es sich zum Ziel, auf dem Wege forschenden Studierens (digital-hybrid-vor Ort), genannte materiellen Erinnerungskulturen zunächst zu kartieren, in Hinblick auf ihre Musealisierbarkeit hin zu befragen und im Kontext kritischer Kulturerbe Debatten zu diskutieren. Vor dem Hintergrund der Diskussion um multiperspektivische, -direktionale und polylogische Erinnerungskulturen werden neuere Ansätze einer inklusiven und deko-lonialen Gedächtnis Kultur herangezogen, welche Beiträge zur universellen Wissenskultur in den forschenden Blick nehmen. Die Kartierung der arabo-persischen und osmano-türkischen Erinnerungspfade wird schließlich entlang digital-musealer Ausstellungspraxis erprobt.


Literatur wird als Apparat und in digitaler Form zu Beginn des Semesters bereitgestellt.

Dr. Detlev Quintern
09-74-M8910-1 / HybridTranskulturelle Medien: Filmpraxis. Un/Sichtbar – 50 Jahre Universität Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SFG 0150 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Wie sieht der Alltag in der Küche der Mensa aus? Wie funktioniert der Mikrokosmos der studentischen Fahrradwerkstatt? Was wird im Fallturm erforscht? Wo ist die Uni-Wildnis und wer lebt da?

Im Rahmen der vierstündigen Lehrveranstaltung werden Studierende ethnografische Kurzfilme von ca. 10 Minuten Länge drehen. Es werden die „unsichtbaren“ Seiten der Uni Bremen ins Blickfeld genommen und neue, ungewöhnliche und überraschende Perspektiven auf die Universität eröffnet. Die oben genannten Themen sind hypothetische Beispiele dafür.

Die Studierenden begeben sich zunächst auf die Suche nach Menschen, Orten oder Einrichtungen, die fest zur Uni gehören, aber weniger im öffentlichen Fokus stehen. Ihre selbstgewählten Felder erschließen sich die Studierenden dann durch Methoden der visuellen Ethnografie.
Recherche, Dreh und Schnitt führen sie während des Seminars und in der vorlesungsfreien Zeit gemeinsam mit einem erfahrenen Tutor durch. Den „letzten Schliff“ erhalten die Filme durch eine professionelle Postproduktion. Zudem werden die Filme in englischer Sprache untertitelt, um auch für ein internationales Publikum verständlich zu sein.
Im Herbst 2021 werden die Filme während der Jubiläumsfeierlichkeiten im Rahmen von Campus City im Kino City 46 der Öffentlichkeit präsentiert. Während der Premiere treten die studentischen Filmemacher*innen in Dialog mit dem Bremer Publikum. Darüber hinaus werden die Filme auf einer eigens gestalteten Website veröffentlicht.

Im Laufe des Semesters erfolgen Recherche und Konzeption der Filme, sowie die praktische Ausbildung – voraussichtlich mit Methoden der online Lehre. Dabei ist viel Eigeninitiative gefragt. Dreh und Schnitt werden im Juli oder August 2021 erfolgen, da ich davon ausgehe, dass dann die Corona-Einschränkungen weniger tiefgreifend sind. Es ist unerlässlich, dass die Teilnehmer*innen im Juli und August ca. 4 Wochen für Dreh und Schnitt verfügbar sind. Die Lehrveranstaltung mit 4 SWS findet im MATS statt, steht aber unter bestimmten Voraussetzungen auch Studierenden des BA Kulturwissenschaft offen und können zum Beispiel als M6 oder M8 belegt werden. Interessierte BA Studierende sollen sich bitte vor Anmeldung per Mail an mich wenden um eine Teilnahme abzuklären.


Literatur:

Banks, Marcus
2003 Visual Methods in Social Research. London: Sage Publications.
Barbash, Ilisa & Lucien Taylor
1997 Cross-Cultural Filmmaking. A Handbook for Making Documentary and Ethnographic Films and Videos. Berkeley: University of California Press.
Henley, Paul
2000 ‘Ethnographic Film: Technology, Practice and Anthropological Theory’, Visual Anthropology 13:207-226.
2020 Beyond Observation. A History of Authorship in Ethnographic Film. Manchester: Manchester University Press.
Lawrence, Andy
2020 Filmmaking for Fieldwork. A Practical Handbook. Manchester: Manchester University Press.

Dr. Martin Gruber
09-74-M8910-2 / HybridDecentering the Museum: Postkoloniale Strategien für Museen, Sammlungen und Kultureinrichtungen und ihre Erforschung - Teil 2

Seminar

Einzeltermine:
Di 13.04.21 16:00 - 18:00 SFG 0140
Di 20.04.21 16:00 - 18:00 SFG 0140
Fr 11.06.21 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 12.06.21 10:00 - 16:00 SFG 0140
Fr 02.07.21 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 03.07.21 10:00 - 16:00 Online

2 SWS

Prof. Dr. Michaela Knecht

B) Kommunikations- und Medienwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M8/9-BTransnationale Medienevents
Transnational Media Events

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M8/9-CRegulating the Digital Public Sphere - Regulating Hate (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Jens Pohlmann
09-60-M8/9-DConspiracy Theories in Times of Deep Mediatization (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-60-M8/9-EDie Startup-Kultur des Journalismus: Silicon Valley und beyond
The startup culture of journalism: Silicon Valley and beyond

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Andreas Hepp
09-60-M8/9-GFilmanalyse
Film Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M8/9-MFact-Checking durch Mediennutzer:innen
Verification practices by media users

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Felix Frey

Modul 10 - Praxismodul

9 Credit Points
Verpflichtend für alle KuWi-Studierende im ersten Fachsemester aus dem BA-Profilfach, mit Ausnahme der 1. Kohorte (Studienbeginn WS 05/06)
Bitte nur EINE der Einführungsveranstaltungen auswählen!
Im Laufe des Studiums müssen drei der "KuWi als Beruf"-Veranstaltungen besucht werden. Hierzu gibt es fortlaufend Angebote.
6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M10-1 / OnlineBerichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.05.21 16:00 - 18:00
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-2 / OnlineBerichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 09.06.21 16:00 - 18:00
Mi 16.06.21 16:00 - 18:00
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-3 / OnlineAuswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 12:00 - 16:00
Dr. Frank Müller
09-50-M10-4 / OnlineAuswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 04.06.21 12:00 - 16:00
Dr. Frank Müller

Modul 11 BA - Selbststudium

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M11-1 / OnlineSelbststudium
Independent Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 (4 SWS)
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 12 BA - BA-Arbeit/ Begleitseminar

15 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M12-1 / OnlineKolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)
PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M12-2 / OnlineKolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Oliver Hinkelbein

Schwerpunkt Kultur und Wirtschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3 / OnlineKultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.07.21 08:00 - 18:00

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, den 02.07.21 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
Prof. Dr. Dorle Drackle
09-50-M3-S1 / HybridSeminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S2 / OnlineSeminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S3 / OnlineSeminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Javier Gago Holzscheiter, Ph.D.
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S5 / OnlineSeminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Götz Bachmann
09-50-M3-S6 / OnlineSeminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh
09-50-M3-T1 / OnlineTutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2 / OnlineTutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

General Studies B.A.Kulturwissenschaft

Besonders geeignet für Studierende des B.A. Kulturwissenschaft

Frei wählbare GS-Veranstaltungen des FB 9 finden Sie unter diesem Link: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/search/courses?start_item_id=5e6722a2b992ca8cc1f55eb379128ec8
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-GS-1 / HybridWe are all in this together II. (Zweites Projektsemester)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 SFG 0140 (4 SWS)

In Teil I dieser Veranstaltung haben die Teilnehmenden im WiSe 20/21 gemeinsam ein Projekt zum Thema „Queer“ entwickelt und damit begonnen kollaborativ mit Akteur*innen der Queer Community zusammenzuarbeiten.

Daraus ist die Idee einer Projektplattform mit Präsentationen und wechselnden performativen Beiträgen geworden, die im Sommersemester 2021 in Kooperation mit Akteur*innen aus der Queer Community gestaltet und bespielt werden soll.

GS-Studierende, die im WiSe 2020/21 nicht am ersten Teil der Veranstaltung teilgenommen haben, können im Sommersemester 2021 noch einsteigen und GS-Punkte erwerben, indem Sie sich an der Organisation und Durchführung des Projekts beteiligen und unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Voraussetzung für Ihre Teilnahme ist, dass Sie sich für das Projektthema „Queer“ interessieren und Spaß am performativen Arbeiten haben. Bestenfalls sind Sie – vorgegeben durch die Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen durch die Pandemie – auch interessiert an der Entwicklung und Durchführung alternativer Online-Formate und bringen entsprechende Vorerfahrungen mit.
Bei allen Teilnehmenden wird außerdem die Bereitschaft dafür vorausgesetzt, sich - über die reine Seminarzeit hinaus - für das Projekt zu engagieren.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Auftaktveranstaltung.

Dr. Jan Christian Oberg
09-50-GS-2 / OnlineRacism, Coloniality and Space - Kooperation mit der Off-University und dem New University in Exile Consortium (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 (2 SWS)

It has been more than half a century since the last vestiges of formal empires were dismantled in the postwar context yet the notion of coloniality continues to frame our understanding of power across the world. “Racism, Coloniality and Space” opens up a platform for intellectual engagement to explore the stubborn relationship of racism as a spatial configuration of coloniality of power in different spatial settings. In this course, we tackle this relationship with a focus on three themes. First, we discuss how European colonialism still shapes our cartographic perspective of power relations in the world in the Global South and transnational diasporas. Second, we turn to the ghetto and el barrio as both colonial and futuristic spaces of African American and Latinx communities in the United States and discuss how racism and coloniality meet in urban spaces of the Global North. Third, we move to the Middle East as the ultimate Other of the West with a discussion on racism against Kurds in Turkey and Turkish cities. The goal of the course is to inform the participants about the interaction between structural racism and coloniality in contrasting spatial settings. Participants will explore this relationship to discuss alternative paths of politics that challenge contemporary forms and representations of coloniality.


Aim The course serves two objectives. The first one is to discuss the relationship between coloniality and racism as spatial categories. The second objective is to contextualize this relationship in historical cases.

Student Learning Outcomes 1. Gaining abilities on how to think critically and analytically on racism 2. Thinking the racism, coloniality and space from different disciplinary perspectives 3. Developing presentation skills 4. Gaining confidence in critical writing


Literatur:


Anibal Quijano & Immanuel Wallerstein (1992). Americanity as a concept, or the Americas in the Modern World System, International Social Science Journal, 134, 549–552
Anibal Quijano (2010) Coloniality and Modernity/Rationality, Cultural Studies, 21: 2,168 — 178.
Neil MacMaster (2001) Racism in Europe, 1870-2000. Palgrave, pp. 1-26. (Introduction: The Roots of Modern Racism)
Eduardo Bonilla-Silva (1997) Rethinking Racism Toward a Structural Interpretation, American Sociological Review, 62 (3), 465–469
Castles, S. & Kosack, G. (1972). The Function of Labour Immigration in Western European Capitalism. New Left Review, 1(73).
Douglas S. Massey and Nancy A. Denton (1993) American Apartheid: Segregation and the Making of the Underclass; Cambridge, Mass.: Harvard University Press (Chapter 2-Construction of Ghetto, p. 17-59)
Max Felker-Kantor (2020) Policing Los Angeles: Race, Resistance, and the Rise of the LAPD; Chapel Hill: University of North Carolina Press (Chapter 1-Introduction the Police Power, Chapter 2-Policing Raceriotland: A Journey into Racist Policing and Urban Uprising, p. 1-18, p. 19-42)

Utku Balaban
Güllistan Yarkin
09-50-GS-3Campus TV News

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)
Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-4Campus TV Studio
Studio Production

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)
Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-5Filmmaking (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 A4120 (4 SWS)
Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-M89-A3 / HybridRojava! An Engaged Anthropology of Possibilities

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Einzeltermine:
So 13.06.21 14:00 - 18:00
So 20.06.21 14:00 - 18:00
So 27.06.21 14:00 - 18:00

For leftist groups around the world, Rojava – the autonomous Kurdish region in Northern Syria – has become a synonym of hope: In the middle of a region in crisis, Kurdish women and men are experimenting with better ways of living together, inspired by ideas of grassroots democracy, feminism, and ecologically sustainability. Rojava is the most recent attempt to challenge the nation-state: its discriminatory notions of citizenship, its limited understanding of democratic decision-making, and its entanglements with patriarchy, capitalism and environmental destruction. At the same time, Rojava has been under attack by ISIS and the Turkish state over the past years. Many people were killed in the attacks or were forced to flee. Against such odds, Rojava persists.
This seminar is held in cooperation with students and lecturers of the autonomous University of Rojava. We will discuss the current situation and developments in Rojava in the light of a broader history of struggles for and debates on statelessness, self-determination and radical democracy, anarchism and anti-capitalism, eco-municipalism and intersectional feminist critique.
In the first part of the seminar we will explore key ideas and the ways they are put into practice in Rojava, leading us into an idea of an engaged, collaborative anthropology of possibilities. The second part will involve direct online exchange with the students and some lecturers of the University of Rojava. Together we will deepen our understanding of the aforementioned topics and compare Rojava with other moments of hope in the history of humanity. In the last part we will ask ourselves what we have learnt and what next steps we want to take.
The seminar takes place online on Monday afternoons. Due to the cooperation with the University of Rojava, we will most likely substitute some Monday dates in late May and June with weekend block dates, tbd. It will be held in a combination of English and German. Knowledge of Kurdish, Turkish, Arabic or Farsi is helpful, but not a requirement for this seminar. Simultaneous translation of and to Kurdish will be provided in the collaborative work, where needed. No specific level of English proficiency is required. We will figure out collectively which language gives us the best means of communication! Possible outputs are short reports based on collaborative research.

Literature:
Akkaya A. H. and Jongerden, J. (2012). Reassembling the Political: The PKK and the Project of Radical Democracy. European Journal of Turkish Studies (14) [Online], http://journals.openedition.org/ejts/4615
Çağlayan, H. (2020). Women in the Kurdish Movement: Mothers, Comrades, Goddesses, Palgrave Macmillian
Flader, U. & Gürer, Ç. (2019). Building Alternative Communities within the State: The Kurdish Movement, Local Municipalities and Democratic Autonomy. In: Niamh McCrea/Fergal Finnegan Funding, Power and Community Development. Policy Press
Graeber, D. (2007). Possibilities. Essays on Hierarchy, Rebellion, and Desire. AK Press.
Gunes, C. & Zeydanlıoğlu, W. (Eds.) (2014). The Kurdish Question in Turkey: New Perspectives on Violence, Representation and Reconciliation. Routledge.
McDowall, D. (2004). A Modern History of the Kurds. I.B. Tauris.
Warneken, B.J. (2016). Fraternité! Schöne Augenblicke in der europäischen Geschichte. Böhlau

Prof. Dr. Götz Bachmann
Dr. Ulrike Flader
09-50-NatureCulturesLabThe Bremen NatureCultures Lab. Ein offenes Labor für interdisziplinäre Wissenschafts-, Umwelt-, Medizin- und Technikforschung

Forschungsgruppe

Teilnehmen können Interessierte aus allen Fachbereichen. Die Veranstaltung ist auch offen für interessierte BA- und MA-Studierende, sofern sie bereits an eigenen Forschungsprojekten in dem Themenbereich arbeiten (oder vorhaben dies in diesem Semester zu tun).

Infos unter: http://naturenkulturen.de/
Fragen und Anmeldung an: amelang[at]uni-bremen.de

Dr. Katrin Amelang
Dr. Friederike Gesing
Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Michael Flitner

General Studies: Angebote für Studierende aller Fächer des FB 09

Im General Studies Wahlpflichtbereich bietet das Angebot des FB 09 seinen Studierenden eine große Auswahl an Studienmöglichkeiten. Diese finden Sie im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter Fachbereich 09: Kulturwissenschaften, General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3b-9hybrid: Einführung in die Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit eines Museums mit praktischen Übungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Extern Übersee-Museum (2 SWS)

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 mit ihrer Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung 17 Ziele verabschiedet. Die Inhalte dieser Nachhaltigkeitsziele werden in unterschiedlicher Form und Intensität auch in den Ausstellungen des Übersee-Museums behandelt. In diesem Seminar wollen wir die entsprechenden Ausstellungsteile identifizieren und in ihrer Präsentationweise analysieren.
Die Studierenden sollen dann zu jeweils einer dieser Ausstellungselemente ein eigenes kleines Vermittlungsangebot entwickeln, z.B. eine interaktive Kurzführung, eine Bastel- oder andere Aktion.

Wiebke Ahrndt

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, B.A.

Modul 1 Einführung Profil- und Komplementärfach

Für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung im Profil- und Komplementärfach des ersten Studienjahres
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1digital: Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (3 SWS)
Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-3hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:00 - 14:00 Online
Sa 29.05.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 26.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 03.07.21 10:00 - 18:00 Online

Dieses Seminar wende sich an die Studierenden, die die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits gemacht haben.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M1-4digital: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M1-5digital: Einführung in das Studium - Kunst-Film-Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press

Modul 1 Einführung Lehramt

Fuer Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption und BIPEB grosses Fach, erstes Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1digital: Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (3 SWS)
Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-2digital: Einführung in die Kunstvermittlung: offen und experimentell mit Gegenwartskunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Ausstellungsräumen und im Außenraum (Bremen).

Seminar:
Über die Rezeption von zeitgenössischer Kunst und Kunstformen, sowohl analog durch Ausstellungsbesuche, als auch digital, erproben wir wirksame Werkzeuge der Annäherung, des eigenen Schaffens und Formen des Transfers in den Schulunterricht.
Möglichst offene, experimentelle und performative Vermittlungsmethoden und die Wirksamkeit zeitgenössischer Kunst erforschen wir selber mit Hilfe offener, experimenteller und performativer Methoden.

Was ist zeitgenössische Kunst? Welche Medien finden wir vor? Welche Inhalte trägt sie? Wie operiert und funktioniert sie? Wie kann sie Eintritt in die Schule finden? Inhaltlich knüpfen wir an kunstwissenschaftliche Diskurse und Texte an und formen, bzw. erweitern unseren Kunstbegriff.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an zeitgenössischer Kunst, Spaß am Ausprobieren
und großes Engagement!

3SWS
3 CP
Prüfungsform: Teilnahmeschein (unbenotet): Vortrag + aktive Teilnahme

Sarah Lüdemann
09-51-M1-3hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:00 - 14:00 Online
Sa 29.05.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 26.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 03.07.21 10:00 - 18:00 Online

Dieses Seminar wende sich an die Studierenden, die die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits gemacht haben.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M1-4digital: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 2 - Grundlagen Kunstwissenschaft

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 SWS)
Anke Fischer
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

M2 Grundlagen Filmwissenschaften

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

M2 Grundlagen Kunstpädagogik

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 SWS)
Anke Fischer
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

Modul 3 Künstlerische Praxis 1 Lehramt

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption sowie BiPEB großes und kleines Fach. Sie wählen einen Kurs "Künstlerische Praxis I" aus. Dieser Kurs läuft über zwei Semester (erstes Studienjahr).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3-1digital: Künstlerische Praxis I: Im Schatten der Sichtbarkeit – übergreifendes künstlerisches Arbeiten (Grundkurs)
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)
Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-2digital: Künstlerische Praxis 1: Zeichnung
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Petra Fiebig
09-51-M3-3hybrid: Künstlerische Praxis I: Künstler*innenbuch – Digital Form – Multiple
Show and Tell* – Die eigene künstlerische Publikation als Selbstreflexion und Repräsentation, Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B3850 (4 SWS)
Doris Weinberger
09-51-M3-4digital: Künstlerische Praxis 1: Zeichnung - Collage - Fotografie
Für Studierende BiPEB kleines Fach. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)

Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung aus dem WiSe 20/21.
Sie bietet eine praktische Einführung in die Medien Zeichnung, Collage und Fotografie:
Zeichnung als Aneignung von Welt, Collage als ein Experimentierfeld für das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Materialien, Fotografie als den gestalteten Einschnitt in Raum und Zeit.
In einer offenen und freien Arbeitssituation erkunden wir sowohl individuell wie auch in kleinen Teams Materialien und Techniken, unsere in praktischen Übungen gewonnenen Erfahrungen verzahnen wir mit persönlichen Beobachtungen, Interessen und Fragestellungen.Wir untersuchen Positionen ausgewählter Künstler*innen und entwickeln eigene Strategien für die Verbildlichung eines selbst gewählten Themas, das wir im zweiten Semester in einem eigenen künstlerischen Projekt konkretisieren.
Den Abschluss bildet die Teilnahme an der Grundkursausstellung am Ende des zweiten Semesters.

Judith Dürolf
09-51-M3-5digital: Künstlerische Praxis 1: Grundlagen der Filmgestaltung
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem zweisemestrigen Praxisseminar geht es darum, filmische Mittel und Verfahren kennenzulernen, zu erforschen und in der Gestaltung eines Kurzfilms auf eigene Art umzusetzen. Im Wintersemester wird in einer Reihe von kleineren Arbeiten experimentiert, inszeniert und montiert. Im Sommersemester 2021 steht die Produktion eines Kurzfilms im Zentrum. Dabei geht es neben dem Erwerb technischer Fertigkeiten insbesondere um die praktische Erforschung filmischer Ästhetik und Dramaturgie. Szenisches Schreiben sowie die filmischen Gestaltungsmittel der Kamera, des Tons und der Montage werden ebenso erprobt, wie das Ineinandergreifen dieser Mittel in verschiedenen Spielarten und Verfahren des experimentellen, fiktionalen und dokumentarischen Films.

Dr. Eva Knopf
09-51-M3-5digital: Künstlerische Praxis 1: Grundlagen der Filmgestaltung
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieser Kurs wird im Sommersemester 2021 fortgesetzt.

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15.30 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback. Wenige Präsenztermine finden im Raum GW B3810 statt.
Dieses Seminar kann, muss jedoch nicht, in Kombination mit dem Grundkurs "Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse" (09-51-M2-1) von Tobias Dietrich belegt werden. Empfohlen für diejenigen, die an einer theoretischen Vertiefung der Seminarinhalte sowie Überlegungen zum Theorie-Praxis Transfers im Bereich Film interessiert sind.

In diesem zweisemestrigen Praxisseminar geht es darum, filmische Mittel und Verfahren kennenzulernen, zu erforschen und in der Gestaltung eines Kurzfilms auf eigene Art umzusetzen. Im Wintersemester wird in einer Reihe von kleineren Arbeiten experimentiert, inszeniert und montiert. Im Sommersemester 2021 steht die Produktion eines Kurzfilms (voraussichtlich in Gruppenarbeit) im Zentrum. Dabei geht es neben dem Erwerb technischer Fertigkeiten insbesondere um die praktische Erforschung filmischer Ästhetik und Dramaturgie. Szenisches Schreiben sowie die filmischen Gestaltungsmittel der Kamera, des Tons und der Montage werden ebenso erprobt, wie das Ineinandergreifen dieser Mittel in verschiedenen Spielarten und Verfahren des experimentellen, fiktionalen und dokumentarischen Films.

Filmarbeit ist Teamarbeit. Da diese zurzeit im Unikontext jedoch nur eingeschränkt möglich ist, werden die Übungen und Experimente des Wintersemesters so modifiziert, dass jede*r sie einzeln umsetzen kann.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind zumindest eine Handykamera (die App Filmic Pro müsste für ca. 15 Euro zusätzlich erworben werden) oder eine Fotokamera, mit der man filmen kann (und die wichtigsten technischen Parameter manuell einstellen), sowie ein Computer, der leistungsstark genug für die Bearbeitung von Bewegtbildern ist, sowie evtl. eine externe Festplatte. Ein Schnittprogramm wird zur Verfügung gestellt. In welchem Umfang im Wintersemester Technik von der Uni geliehen werden kann, ist zurzeit nicht geklärt. Es wird jedoch um Kontaktaufnahme gebeten, falls jemand teilnehmen möchte, aber die technischen Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen kann.

Dr. Eva Knopf
09-51-M3-6digital: Künstlerische Praxis 1: sich/ein Bild machen – übergreifende malerische Prozesse (Grundkurs)
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-7hybrid: Künstlerische Praxis 1: Fotografie analog/digital
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M3-8hybrid: Künstlerische Praxis I: Experimentelle Bildhauertechniken - Schwerpunkt Draht und Papier
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich
09-51-M3-9hybrid: Künstlerische Praxis I : Aktzeichnen und Modellieren
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden

Rainer Weber

Modul 3 b Forschungspraxis für Profil- und Komplementärfach

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Profil-und Komplementärfach! Bitte wählen Sie ein Seminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3b-1Präsenz: Denken im Museum

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 10:00 - 14:00 Extern Overbeck-Museum Vegesack (2 SWS)

In diesem Semester wird das Kennenlernen von Forschung, Recherche und Vermittlung in der musealen Praxis vertieft. Ausstellungsplanung und das Führen durch die Ausstellung werden erprobt, unterschiedliche Vermittlungsformate besprochen und kontrovers diskutierte Fragen aus der Kulturszene gemeinsam erörtert.

Dr. Katja Pourshirazi
09-51-M3b-2hybrid: Bei näherer Betrachtung: Moderne Kunst sehen, entdecken und reflektieren
Übungen vor bzw. zu Originalen in musealen Settings

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Im Seminar besprechen wir Werke und ihre Präsentation in aktuellen Ausstellungen in der Weserburg Museum für moderne Kunst und in der Kunsthalle Bremen. Dabei besprechen und erproben wir unterschiedliche Möglichkeiten sich Kunstwerken anzunähern.

Meike Su
09-51-M3b-3digital: Kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Ausgehend von einer differenzierten Betrachtung des Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis für den Bereich der Kunst wird die kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis in den Blick genommen. Leitende Fragestellungen dabei sind u.a.:
Wie kann eine theorie- und methodenbasierte Forschung überhaupt als Praxis verstanden werden?
Welches sind die einzelnen Handlungsfelder von Forschung?
Wie verläuft der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in mögliche Anwendungsgebiete?
Im Zentrum des Seminar wird ein konkretes Beispiel sowohl für die Entwicklung eines Forschungskonzeptes wie für dessen Übertragung in Vermittlungsformate stehen.

Dr. Christiane Keim
09-51-M3b-4digital: Kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Ausgehend von einer differenzierten Betrachtung des Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis für den Bereich der Kunst wird die kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis in den Blick genommen. Leitende Fragestellungen dabei sind u.a.:
Wie kann eine theorie- und methodenbasierte Forschung überhaupt als Praxis verstanden werden?
Welches sind die einzelnen Handlungsfelder von Forschung?
Wie verläuft der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in mögliche Anwendungsgebiete?
Im Zentrum des Seminar wird ein konkretes Beispiel sowohl für die Entwicklung eines Forschungskonzeptes wie für dessen Übertragung in Vermittlungsformate stehen.

Dr. Christiane Keim
09-51-M3b-5digital: Was heißt digitale Ausstellung?

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Sophie Taeuber-Arp Research Project, kurz STARP ist ein fortlaufendes Kooperationsprojekt der Stiftung Arp e. V. (Remagen/Berlin) und des Gerhard-Marcks-Hauses (Bremen). Ziel ist es umfassende Informationen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Leben und Werk der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) digital an einem Ort zu sammeln und der Fachwelt wie auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Online-Katalog zum Gesamtwerk der Künstlerin. Seit Sommer 2020 ist die Website sophietaeuberarp.org online und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Welche Möglichkeiten bieten digitale Angebote? Was sind die Herausforderungen? Das praxisbezogene Seminar bietet Einblicke in die Projektarbeit (Sophie Taeuber-Arp Research Project) sowie in kuratorische Prozesse.
Ziel ist die gemeinsame Planung, Gestaltung und Umsetzung einer Online-Ausstellung, die auf der Website sophietaeuberarp.org zu s
sehen sein wird.
In Gruppen von Studierenden werden einzelne Themenbereiche der Online-Ausstellung, beispielsweise Objektauswahl, Ausstellungsgestaltung, Vermittlungs- bzw. Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungsbegleitern wie Objektexte, Blogbeiträge bis hin zu Posts für Instagram, Facebook und Twitter bearbeitet.

Da das Seminar synchron zur großen Ausstellung „Sophie Taeuber-Arp: Living Abstraction“ in Basel, New York und London läuft, wird es auch darum gehen, gemeinsam den eventuellen qualitativen Mehrwert von digitalen Formen herauszuarbeiten.

Arie Ernst Hartog
Anna Schrader, M.A.
09-51-M3b-6hybrid: Bei näherer Betrachtung: Moderne Kunst sehen, entdecken und reflektieren
Übungen vor bzw. zu Originalen in musealen Settings

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Im Seminar besprechen wir Werke und ihre Präsentation in aktuellen Ausstellungen in der Weserburg Museum für moderne Kunst und in der Kunsthalle Bremen. Dabei besprechen und erproben wir unterschiedliche Möglichkeiten sich Kunstwerken anzunähern.

Meike Su
09-51-M3b-7digital: Museen in Zeiten von Corona: Was tun, wenn keine Besucher/innen mehr kommen (können)?

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Mitte März 2020 schlossen in ganz Europa die Museen ihre Türen, auch in Bremen. Nach einer kurzen Öffnung schlossen sie im November 2020 erneut. Völlig ungewiss war, für wie lange das sein würde. Inzwischen wird allerorts mit neuen Veranstaltungs- und Beteiligungsformaten experimentiert.
Es zeichnet sich ab, dass sich die Museen auf eine neue Selbstdefinition, neue Aufgaben, neue Vermittlungsformate und neue Interaktionsarten mit den Bürger/innen einstellen müssen. Zugespitzt stellen sich die Fragen: Was wäre, wenn es keine analogen Besucher/innen mehr gäbe? Was wäre, wenn der Museumsraum mittelfristig nur noch eingeschränkt nutzbar wäre? Museen sind letztendlich Archive des kulturellen Erbes – könnten Sie also auch wie Archive und Bibliotheken mit Präsenzbestand funktionieren? Welche neuen Zugänge zu den Objekten können für die Bürger/innen geschaffen werden?
Gemeinsam wollen wir anhand der Aufgaben und der Objekte im Focke-Museum uns auf diese Fragen einlassen. Es wird zu prüfen sein, was an den angestammten Museumsaufgaben gleichgeblieben ist und was nicht. Zeichnen sich Verschiebungen ab? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung und welche nicht? Welche Ansätze gibt es in Bremen – und darüber hinaus – um mit dieser neuen Situation umzugehen? Handelt es sich um eine Katastrophe oder eine Chance für Innovation?

Sofern möglich findet dieses Seminar als hybride Veranstaltung statt. Wir werden uns in Zoom-Sitzungen besprechen, in asynchronen Sitzungen Lektüren und Aufgaben bearbeiten und in Kleingruppen im Museumsraum arbeiten.
Zum Erwerb Ihrer Crédit Points gibt es die Möglichkeit, Referat bzw. kurze Texte ebenso wie Beiträge in den sozialen Medien ebenso wie kurze Filme zu Museumsinhalten zu erstellen. Ich freue mich schon auf das gemeinsame Denken mit Ihnen und die Analyse der gegenwärtigen Situation!

Ausgewählte Links zum Thema
- ICOM-Stellungnahme vom 2.4.2020: https://uk.icom.museum/icom-statement-on-the-necessity-for-relief-funds-for-museums-during-the-covid-19-crisis/, 13.4.2020
- ICOM-Webinar am 10.4.2020: https://icom.museum/en/news/webinar-coronavirus-covid-19-and-museums-impact-innovations-and-planning-for-post-crisis/, 13.4.2020
- Museen in Quarantäne – Neue Chancen für Sammlungen. Online-Symposium am 7.5.2020 der Professur für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften der Universität Wien: https://www.museumsbund.de/erste-ergebnisse-und-aufruf-zur-teilnahme-an-nemo-umfrage-zu-auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-museen/, 4.5.2020.
- https://www.museumsbund.de/erste-ergebnisse-und-aufruf-zur-teilnahme-an-nemo-umfrage-zu-auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-museen/, 4.5.2020.
- Vgl. Olaf Zimmermann (Hg.): Politik & Kultur. Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, Ausg. 4/2020: https://www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-pk/ausgabe-nr-042020/, 13.4.2020
- 10 Thesen von Tobias J. Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft: https://kupoge.de/pressearchiv/pressedok/2020/Kulturpolitik_nach_der_Corona-Pandemie.pdf, 13.4.2020.
- https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv/page/willkommen, 4.5.2020.
- Homepage des Deutschen Museumsbundes
- Homepage des Deutschen Kulturrates
- Homepage der Kulturpolitischen Gesellschaft

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M3b-8digital: Radical Artists IV - Zur Geschichte der Radiokunst in Europa

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)

Radiokunst bewegt sich in einem künstlerisch interdisziplinären Bereich, in dem Kontexte der bildenden Kunst, der experimentellen Literatur und der Neuen Musik verschmelzen. Originäre Radiokunst umfasst dabei Werke bildender Künstler*innen, die speziell für das Senden im Radio konzipiert wurden und in der Regel das Medium reflektieren.
Ein besonderes Phänomen sind vernetzte Radiokunstprojekte, die umfangreiche medien- und oft länderübergreifende Radiokunstprojekte an sich darstellen, die zeitgleich oder zeitlich versetzt unter einem Titel stattfinden, nicht selten in Verbindung mit Veranstaltungen wie Performances, Festivals oder Ausstellungen.
Objekte, Netzkunstwerke, Environments, Interventionen oder Installationen, die auf der Basis von Radio- bzw. Übertragungstechnologien konzipiert worden sind, bilden einen Bereich der Radiokunst, der außerhalb des Rundfunks besteht und häufig auch als Expanded Radio bezeichnet wird.
Im Seminar werden wir uns mit der Entstehung und Entwicklung der Radiokunst in Europa befassen, um diese nachzuzeichnen. Im Fokus stehen dabei neben den Künstler*innen und ihren Werken auch die Rundfunkstationen, die in den 1950er bis 1990er Jahren die Entwicklung der Radiokunst entscheidend mit beeinflusst haben.
Wir werden mit originalem Tonmaterial arbeiten und uns Radiokunstwerke anhören, um sie anschließend zu besprechen und sie auch in Hinblick auf ihre Bedeutung für diesen Zusammenhang zu analysieren. Ziel ist es, einen Überblick über die Auseinandersetzung bildender Künstler*innen mit dem Medium Radio von den 1950er Jahren bis heute zu bekommen und diese als ein besonderes Phänomen in der Geschichte der zeitgenössischen Kunst in Europa zu verstehen.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M3b-9hybrid: Einführung in die Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit eines Museums mit praktischen Übungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Extern Übersee-Museum (2 SWS)

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 mit ihrer Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung 17 Ziele verabschiedet. Die Inhalte dieser Nachhaltigkeitsziele werden in unterschiedlicher Form und Intensität auch in den Ausstellungen des Übersee-Museums behandelt. In diesem Seminar wollen wir die entsprechenden Ausstellungsteile identifizieren und in ihrer Präsentationweise analysieren.
Die Studierenden sollen dann zu jeweils einer dieser Ausstellungselemente ein eigenes kleines Vermittlungsangebot entwickeln, z.B. eine interaktive Kurzführung, eine Bastel- oder andere Aktion.

Wiebke Ahrndt

Modul 4 und 4B Geschichte - Theorien - Institutionen

Fuer Profil- und Komplementärfach 3.+4. Semester (M4)
Für Lehramtsoption 3.+4. Semester (M4b)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M4-1digital: Vergleichendes Sehen. (Kunst-)Geschichte und Methode

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Das vergleichende Sehen ist eine – wenn nicht die – zentrale Methode der Kunstgeschichte und ihrer verwandten Ansätze. Im Laufe der Zeit jedoch wurde sie von unterschiedlichen Disziplinen oder Ideologien vereinnahmt oder den zu analysierenden Gegenständen angepasst. Im Seminar wollen wir daher zum einen der Geschichte der Methode nachgehen, schwerpunktmäßig im Fokus auf die Kunstwissenschaft. Zum anderen wollen wir die Methode im Bezug auf konkrete, bevorzugt selbst gewählte Gegenstände selbst erproben.
Die Lektüre und Analyse von wissenschaftlichen (Grundlagen-)Texten bietet die Grundlage zum Verständnis verschiedener Vergleichskonzepte: vom stilgeschichtlichen Ansatz Wölfflins, über Warburgs Bildertafeln und Malraux‘ Musée Imaginaire bis hin zu Thürlemanns Hyperimage, um nur Beispiele zu nennen. Verbunden damit ist in der eigenen Anwendung sowohl die historisch-kritische Auseinandersetzung mit einer der Kernkompetenzen des Fachs als auch – wenn im Rahmen der pandemischen Entwicklung möglich – die Übung vor Originalen.
Das Seminar findet digital an regelmäßigen Terminen statt. Wenn die Umstände es erlauben, werden einzelne Sitzungen in Museen oder im Stadtraum stattfinden. Details zum Ablaufplan werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Amelie Ochs
09-51-M4-2Präsenz: Einführung in die christliche Ikonografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Andreas Kreul
09-51-M4-3digital: Die Gleichzeitigkeit von Abstraktion und Realismus im 20sten Jahrhundert. Texte zur Theorie ihrer Entstehung.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)
Dr. Norbert Caspar
09-51-M4-4digital: Einführung in die Kunstgeschichte II: Die Gotik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)

Ausgehend von der Île-de-France setzte sich ab ca. 1140 mit der Gotik ein neuer Stil in der Architektur und der bildenden Kunst durch. In dieser letzten großen Epoche des Mittelalters entstanden die imposanten, himmelsstürmenden christlichen Kirchen, die den großen Historiker George Duby dazu veranlassten, diese Epoche auch die "Zeit der Kathedralen" zu nennen. Ein neues Raumverständnis formulierte den Innenraum dieser Kirchen als eine vertikal betonte Raumeinheit, bei der die Auflösung und Durchlichtung der Wand mit einem komplizierten strukturellen Gerüst aus Pfeilern und Strebewerk gewährleistet wurde.
Eine genaue Epochengrenze zwischen der Romanik, der Gotik und der nachfolgenden Renaissance anzugeben, ist nicht einfach möglich: Zu verschieden waren in Europa die zeitlichen Stilentwicklungen. Während z.B. bei dem „Schöpfungsbau“ der Gotik, der Abteikirche im französischen St. Denis, der Chor und der Westbau ab ca. 1140 im neuen gotischen Stil errichtet wurden, wurde zeitgleich in Speyer der Dom in der reifen Spätphase der deutschen Romanik zu seiner monumentalen Gestalt geführt. Ähnlich verhält es sich mit dem Übergang von der Gotik zur Renaissance: Während in Italien spätestens ab 1420 die Renaissance als der nun vorherrschende Stil bezeichnet werden kann, zeigt sich das gesamte 15. Jahrhundert in Deutschland noch ausgesprochen „gotisch“. Die zeitlichen Verschiebungen und Eigenständigkeiten bedingen so eine je unterschiedliche, regional orientierte Sichtweise auf die einzelnen Entwicklungsstufen von Früh-, Hoch- und Spätgotik.
Die Gotik als ein umfassender Stil beschränkte sich nicht nur auf den Sakralbau, sondern prägte auch die profanen Bauaufgaben. Die Rathäuser sowie die Wohn- und Geschäftshäuser der Bürger dieser Zeit legen Zeugnis ab von einem wachsenden Selbstbewusstsein in den Städten und ein Erstarken der Städte und des Bürgertums, das sich zunehmend als eigene gesellschaftliche Figuration gegenüber dem Adel behauptete.

Das Seminar möchte in die stilistischen Entwicklungen dieser letzten großen mittelalterlichen Kunstepoche einführen. Architektur, Skulptur und Malerei werden mit signifikanten Beispielen vorgestellt, analysiert und diskutiert. Die Entwicklung der Formensprache wird hierbei in ihre gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Zusammenhänge eingebunden.

Prof. Dr. Alarich Rooch
09-51-M4-6digital: Archive Fever. Sammeln als ästhetische Strategie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Ob in konzentrierter und strenger Ordnung von Bildern oder als brachiale Anhäufung von Material: Künstler_innen sammeln nach eigenen Gesetzen und Leidenschaften und geben so dem Ephemeren, dem Nebensächlichen und dem oftmals Übersehenen ein Nachleben im ästhetischen Feld der Künste. Diesem archivarischen Impuls in der zeitgenössischen wie der klassisch modernen Kunst soll im Seminar nachgegangen werden.

Ausgehend vom Begriff des Archivs als mehrdeutige Institution werden verschiedene künstlerische wie institutionelle Strategien des Sammelns und Ordnens verhandelt. Theoretische Impulse aus kulturwissenschaftlichen Gedächtnistheorien (A. Assmann) sollen hierbei ebenso besprochen werden, wie sich um den Begriff des Atlas formierende kunstwissenschaftliche Theorieelemente.

Florian Flömer
09-51-M4-7„Cut!“ - Kleine Geschichte der Collage/Montage
Film/Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Schneiden und Kleben sind bildkombinatorische Kulturtechniken, die auch unsere gegenwärtige Bildkultur maßgeblich beeinflussen. Im Seminar sollen verschiedene historische wie aktuelle Strategien der Collage und Montage untersucht werden und in intermedialer Perspektive diskutiert werden. Zentral soll dabei die Frage nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von (zumeist filmisch verstandener) Montage und (der meist der bildenden Kunst und der Fotografie zugesprochenen) Collage gelten. So soll ein kurzer Abriss der Geschichte beider Techniken in der Kunst sowie im Film versucht werden und durch verschiedenen theoretische Standpunkte ergänzt werden.

Florian Flömer
09-51-M4-8digital: Wohn-Rakete 2000: un/gewohnte Zukünfte in Schöner Wohnen und visueller Kultur der 60er und 70er-Jahre

Seminar

Einzeltermine:
Sa 17.04.21 10:00 - 14:00
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 10:00 - 14:00
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 14:00

„Vor der Zukunft haben viele Leute Angst. Aber wir nicht. Zukunft, wie wir sie sehen, ist hellgelb. Wie Vanille-Eiskrem. Erfrischend, aromatisch, appetitlich. Vanille Zukunft.“ (SW 01/1970, S. 76)

1970 zünden Wiener Jungarchitekten die „Wohnrakete 2000“ – ihre experimentellen Wohnmaschinen fürs Jahr 2000 künden von „[v]anillegelber Zukunft mit himmelblauen Wolken“ (ebd.). Im Verlauf der 1960er und -70er Jahre wird im Display der Zeitschrift Schöner Wohnen immer wieder zukünftiges Wohnen imaginiert, entworfen und ins Bild gesetzt. Sei es der Home-Computer als voll automatisierter Babysitter, weltraumaffines Möbeldesign, das Ideal einer gebauten Gemeinschaft, oder der Geigerzähler für die Hausfrau*, mit dem die pazifische Fischkonserve auf Radioaktivität untersucht werden kann. Die vorgestellten Zukünfte sind vielfältig, changieren sie doch zwischen atomarer Angst, einer egalitären Freizeitgesellschaft, Roboterträumen oder sind komplett aus Plastik gebaut. Manche Veränderungen scheinen jedoch undenkbar, denn auch 2000 gibt es im historischen Narrativ noch Hausfrauen* und die heteronormative Familie bleibt zentrales soziales Gefüge im Wohndiskurs, nur trifft sie sich nun im Wohnbad mit Kommandozentrale.
Wir werden diese imaginierten Zukünfte mit (zeitgenössischen) popkulturellen, künstlerischen und architektonischen Elementen und theoretischen Positionen in Beziehung setzten, um gemeinsam ihre Vorstellungen von Gesellschaft, Gender, Arbeit und Wohnen zu erforschen.

Rosanna Umbach
M. Sc Jan Engelke
09-51-M4-9hybrid: Zitat, Parodie, Wiederholung: Künstlerische Strategien zwischen „Kommentar“ und „Kritik“

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

"Das Kunstwerk ist grundsätzlich immer reproduzierbar gewesen", schrieb Walter Benjamin in Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935). Praktiken, Verfahren und Ästhetiken der Wiederholung, der Imitation und des Kopierens sind zutiefst in die Geschichte der Kunst eingelassen – z.B. als Teil der künstlerischen Ausbildung, zur gezielten Bildverbreitung, als bildnerische Versuchsanordnung. Ebenso sichern sie das Originale, das Einzigartige und Authentische, ab, wie sie es gleichermaßen auch zur Diskussion stellen, zum Verschwinden bringen oder an dessen Stelle treten.
Zitat, Appropriation, Wiederholung, Kopie, Serie, Pastiche, Parodie, Re-Mediation, Re-Signifikation, Reenactment, Remake, Reproduktion, Replik, Recycling, Nachahmung, Fälschung, Simulation, Mimikry, Travestie, … Im Seminar wollen wir uns v.a. mit Konzepten und Strategien der Kunst der Moderne und sogenannten Postmoderne auseinandersetzen. Sie sollen exemplarisch in ihren jeweiligen ästhetischen, diskursiven, theoretischen und/oder politischen Situierungen analysiert und diskutiert werden. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei den in den späten 1970er Jahren unter der Bezeichnung Appropriation Art subsumierten Praktiken sowie seriellen Verfahren, wie sie z.B. mit dem Namen Andy Warhol verbunden sind, zu. Inwiefern werden hier traditionelle kunsthistorische Kategorien – Autorschaft, Originalität, Kreativität, … – zur Diskussion gestellt oder auch bestätigt? Welche Überlagerungen mit politischen Praktiken und Theoriebildungen gibt es, die „Geschlecht“ und „Ethnizität“, „Identität“ und „Subjekt“ als durch Spiegelungs- und Wiederholungsprozesse hergestellte Konstruktionen herausarbeiten? Und welche Bedeutung kommt den jeweiligen Medien der Wiederholung zu?
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist auch eine Tagesexkursion zum Besuch der Ausstellung "Serien. Von Warhol bis Wool" in der Hamburger Kunsthalle.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M4-10digital: Konfigurationen des Comics - Einführung in das grafische Erzählen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich

Modul 5 Projektarbeit und Forschungspraxis

Fuer Profilfach 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 5 B Projektarbeit 1

Für Komplementärfach 5. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 5 C Projektarbeit und Forschungspraxis

Für Lehramtsoption 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 6 Projektarbeit 2

Für Komplementärfach 6. Semester. Wählen Sie bitte ein Projektseminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 7 Künstlerische Praxis 2

Sie können sich nur für einen Kurs anmelden!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine

Modul 8 Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB grosses Fach 3.+4. Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar und ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Das M8-Seminar und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8-1digital: Temporäre Gemeinschaften – Vermittlungsversuche
Nur für Studierende BIPEB großes Fach. (Fortführung aus dem WiSe)

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in der Kulturkirche St. Stephani und der Universität.

Seminar
Gemeinsam mit dem Praxisseminar von Maja Linke
Gemeinsam mit dem Seminar „Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften“ von Maja Linke werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen (an den Pandemie-Maßnahmen orientierten) Aktionen und digitalen oder hybriden Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani erarbeiten. Vernissage (in welcher Form auch immer) ist am 8.7.2021. Die Ausstellung und ihre Vermittlungsangebote laufen vom 9.7. – 18.7. 2021.
Mit besonderem Blick auf Kirche, Altäre und historische Tischgemeinschaften betrachten wir dieses alltägliche und zugleich einzigartige Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskriminierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Menschen als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzhaltungen, Esspraktiken, Besteck und Aufbau, Dekorationen, Teilnehmende und Sitzordnungen, Sitten und Gebräuchen, kulinarischer Ausdruck, Ort und Zeit, Gesprächsformen oder Lautstärke strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital?
3SWS
9CP (insgesamt)
Prüfungsform: Wird am Anfang des Semesters bekannt gegeben.

Sarah Lüdemann

Modul 8 B Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB kleines Fach 3. + 4.Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8b-1digital: Vermittlung aktueller Kunst
Nur für Studierende BiPEB kleines Fach! (Fortführung aus dem WiSe)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Ausstellungsräumen.

Seminar
Wer ist aktuell? Was ist Kunst? Wie nähere ich mich künstlerischen Institutionen und Positionen und schaffe den Transfer von theoretischer Kunstwissenschaft und Bildbetrachtung in den Ort Schule und der Vermittlung im Unterrichtsfach Kunst.
Im Seminar werden normalerweise eine Vielzahl von Ausstellungs- und Atelierbesuchen gemacht. Auf Grund der Pandemie verlagern sich diese Besuche auch in den digitalen oder virtuellen Raum - wir stellen Vergleiche der Kunstbetrachtung her und sammeln Herangehensweisen.
Im zweiten Teil des Seminars geht es besonders um den Transfer in die Schule und die Vermittlung von, bzw. Arbeit mit zeitgenössischer Kunst im Unterricht.

3SWS
6CP (insgesamt)
Prüfungsform: Wird am Anfang des Semesters bekannt gegeben.

Sarah Lüdemann

Modul 9 Praktikum

Für Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M9-1hybrid: Perspektiven: Auswertung des Praktikums

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, die gerade ihr Pflichtpraktikum machen oder es bereits absolviert haben. In dem Seminar werden die Praktikumserfahrungen und die Arbeitsweisen der relevanten Kultureinrichtung vorgestellt, besprochen und im Hinblick auf die daraus gewonnenen Perspektiven für das weitere Studium bzw. für mögliche Berufsziele reflektiert.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M9-2hybrid: Einblicke: Praxen und Berufe im Kunst- und Kulturbereich

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, kann bei Interesse aber auch von Studierenden des Komplementärfachs und der Lehramtsoption belegt werden. Er geht darum, unterschiedliche Bereiche und Berufsfelder des Kunst- und Kulturbereich kennenzulernen. Wir werden Exkursionen zu einigen Kultureinrichtungen und Museen unternehmen und vor Ort mit den Praktikern aus verschiedenen Arbeitsbereichen ins Gespräch treten. An den übrigen Seminarterminen beschäftigen wir uns mit Überlegungen zur kulturellen Bildung und mit Ansätzen zur Kultur- und Vermittlungsarbeit.

PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 10c

Modul 10c Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Nur für Studierende BIPEB kleines Fach, 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M10c-1digital: Die Erforschung des Alltäglichen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)
PD Dr. Matthias Duderstadt

Modul 11 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS mit BA-Arbeit und BIPEB grosses Fach, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-1digital: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: IT`S DIGITAL. BUT IS IT ART EDUCATION?
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-3digital (Mo): Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." oder von der Mehrperspektivität ästhetischer Wahrnehmungs-und Erkenntnisprozesse
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)

Das zweisemestrige POE-Seminar "Wenn die Puppen tanzen können" richtet sich an Studierende der Primarstufe. Dieses Seminar im SoSe_2021 ist als Fortsetzung des POE-Seminars aus dem WiSE 2020_21 konzipiert.
Die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit in einer dritten Grundschulklasse steht im Vordergrund. Der Puppenbau sowie das (multimediale) Puppenspiel bieten ein breites Feld ästhetischer Erfahrungen für die Studierenden sowie für die Schüler*innen an. Die Beschäftigung mit Arbeiten zeitgenössische/r Künstler*innen, die sich mit dem Thema Puppen beschäftig(t)en, eigene praktische Erfahrungen mit Puppen(spiel), Grundlagen zur Unterrichtsplanung sowie Selbsterfahrung mit der Lehrer*innenrolle bereiten auf den eigenen Unterricht vor.
Dieses Seminar wird als Online-Lehre mit präsentischen Anteilen in der Grundschule Mahndorf durchgeführt.

Kirsten de Vries
09-51-M11-4digital (Di): Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." oder von der Mehrperspektivität ästhetischer Wahrnehmungs-und Erkenntnisprozesse
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Das zweisemestrige POE-Seminar "Wenn die Puppen tanzen können" richtet sich an Studierende der Primarstufe. Dieses Seminar im SoSe_2021 ist als Fortsetzung des POE-Seminars aus dem WiSE_2020_21 konzipiert.
Die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit in einer dritten Grundschulklasse steht im Vordergrund. Der Puppenbau sowie das (multimediale) Puppenspiel bieten ein breites Feld ästhetischer Erfahrungen für die Studierenden sowie für die Schüler*innen an. Die Beschäftigung mit Arbeiten zeitgenössische/r Künstler*innen, die sich mit dem Thema Puppen beschäftig(t)en, eigene praktische Erfahrungen mit Puppen(spiel), Grundlagen zur Unterrichtsplanung sowie Selbsterfahrung mit der Lehrer*innenrolle bereiten auf den eigenen Unterricht vor.
Dieses Seminar wird als Online-Lehre mit präsentischen Anteilen in der Grundschule Mahndorf durchgeführt.

Kirsten de Vries
09-51-M11-5hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 05.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 11 B Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS ohne BA-Arbeit, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-1digital: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: IT`S DIGITAL. BUT IS IT ART EDUCATION?
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-5hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 05.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 11 B.2 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Änderung der Prüfungsordnung BIPEB kleines Fach, Modul beginnt zukünftig im SoSe!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 12 Vertiefung

Für Profilfach 5. Semester
Wählen Sie 3 Lehrveranstaltungen aus, davon kann eine LV künstlerische Praxis sein!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-352-MA2-1digital: Aufräumen! Tätig sein!
Mediale Ordnungen und künstlerische Verhandlungen von Wohnen und Arbeiten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Als herkömmlich dem Privaten zugeordneten häuslichen Innenraum verspricht das Wohnen freiheitliche, mitunter konsumkulturelle Lebensdimensionen; zugleich ist es bedingt durch verpflichtende Tätigkeiten und gesellschaftliche Normierungen. Doch wie wird das Verhältnis von Wohnen und Arbeiten, von Öffentlichem und Privatem visuell, räumlich und sozial eingerichtet? Welche geschlechter- und identitätsproduzierenden Politiken und Praktiken sind damit verbunden, werden erzeugt, aber auch problematisiert?
Neben der Auseinandersetzung mit für das Thema grundlegenden Begriffen sowie ausgewählten Texten richtet sich der Blick auf künstlerische Verfahren und Strategien, die sich kritisch mit Subjekt- und Raumanordnungen im Feld des Häuslichen befassen.
Dabei gilt beispielsweise die aktuelle diskursive Neuverhandlung von Care-Arbeit als ein Themenkomplex, in dessen Zentrum die Frage nach dem ‚Geschlechtervertrag‘ aktuell steht, gerade in diesen Pandemiezeiten. Künstlerische Arbeiten, besonders feministisch informierte, thematisier(t)en Care etwa als dem Häuslichen zuzuordnenden Themenkomplex – mit wesentlichen Konsequenzen für die medialen Ordnungen des Wohnens und ihre Repräsentationsstrukturen sowohl im Domestischen als auch im Ausstellungsbereich.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA2-2digital: Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne
mit Exkursion: Tagungsbesuch

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Das Seminar knüpft an das Seminar „Aufräumen! Tätig sein!“ direkt an und ist diskursiv mit diesem verbunden. Im Zentrum steht die vertiefte Auseinandersetzung mit Bildern des Wohnens. Untersucht werden soll, wie und wodurch Vorstellungen von Häuslichkeit erzeugt werden. Wie bringen die historischen und allgegenwärtigen Visualisierungen von Wohnen, Bewohner*innenschaft, Hausarbeit diese/s mit hervor? Welche ästhetischen Strukturen, materialen Formationen und medialen Verbünde entwerfen und prägen Wohnvorstellungen und damit unmittelbar verwoben Subjektivität und Gesellschaft?
Wesentlicher Bezugspunkt dieses Seminarteils ist der Besuch der Tagung „Ästhetische Ordnungen des Wohnens. Zu bildlichen Politiken des Wohnens, Häuslichen und Domestischen in Kunst und Visueller Kultur der Moderne“ (Juni 2021) sowie die Reflexion der Tagungsdebatten.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Aufräumen! Tätig sein“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MC1-1Präsenz: Strategien der Kritik der Ästhetik

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung findet zweiwöchentich in der Galerie K', Alexanderstrasse 9b statt.

Lässt sich die ästhetische Oberfläche deuten? Bedeutet der Schnitt im Film, der Beat eines Tracks oder die Verteilung der Farbe auf der Leinwand etwas? Welche Strategien gibt es, diese Bedeutung
zu bestimmen? Lässt sich daraus eine Kritik an den Dingen der Kultursphäre formulieren? Und verfügt dieses ästhetische Material über eine politische Dimension? Durch die Lektüre klassischer und
neuer kritischer Texte, ebenso wie durch die eigene Betrachtung und den Versuch eines eigenen Urteils, soll im Seminar diesen Fragen nachgegangen werden.

Radek Krolczyk
09-352-MD1-1digital: Kunst, Partizipation und Vermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 14 BA Arbeit

Für Profilfach; Lehramtsoption; BIPEB grosses Fach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M14-1digital: Begleitseminar zur Abschlussarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
Dr. Christiane Keim
09-51-M14-2digital: Begleitseminar zur BA-Arbeit (1) 14:15-15:45 Uhr

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M14-3digital: Begleitseminar zur BA-Arbeit (2) 12:15-13:45 Uhr

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, M.Ed.

Modul 12b Vertiefung I Gymn./OS

für M.Ed. Gymn./ Oberschule. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MC1-1Präsenz: Strategien der Kritik der Ästhetik

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung findet zweiwöchentich in der Galerie K', Alexanderstrasse 9b statt.

Lässt sich die ästhetische Oberfläche deuten? Bedeutet der Schnitt im Film, der Beat eines Tracks oder die Verteilung der Farbe auf der Leinwand etwas? Welche Strategien gibt es, diese Bedeutung
zu bestimmen? Lässt sich daraus eine Kritik an den Dingen der Kultursphäre formulieren? Und verfügt dieses ästhetische Material über eine politische Dimension? Durch die Lektüre klassischer und
neuer kritischer Texte, ebenso wie durch die eigene Betrachtung und den Versuch eines eigenen Urteils, soll im Seminar diesen Fragen nachgegangen werden.

Radek Krolczyk

Modul 15 Begleitveranstaltung zum Praxissemester

für alle Master of Education Schulstufen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M15-1Digital: Lernkulturelle Wandlungsprozesse erkunden, befragen, begleiten.
Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik

Praktikum

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 18.03.21 16:00 - 19:00

Es finden zusätzliche Blockveranstaltung nach Vereinbarung statt.

Dr. Christina Inthoff
09-51-M15-2digital: Ver-rückte Welt: Kriterien für einen guten Kunstunterricht entwickeln
Homeschooling und Präsenzunterricht im Fach Kunst. Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik

Praktikum

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 19:00 (3 SWS)
wöchentlich Mi 14:00 - 15:00

Einzeltermine:
Di 16.03.21 16:00 - 19:00 Online

Individulle Beratung, weitere Termine und 2 x Abschlussveranstaltungen

Dr. Christiane Brohl
09-51-M15-3digital: Homeschooling und Präsenzunterricht im Fach Kunst
Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik: Ver-rückte Welt: Kriterien für einen guten Kunstunterricht entwickeln .

Praktikum

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 19:00 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 18.03.21 16:00 - 19:00 Online

Individulle Beratung, weitere Termine und 2 x Abschlussveranstaltungen

Dr. Christiane Brohl
09-51-M15-4digital: Kunst in Präsenz und im Homeschooling unterrichten- Erarbeitung von unterrichtspraktischen Beispielen und der Auseinandersetzung mit kunstdidaktischen Theorien für das Praxissemester in der Grundschule.
Begleitung des Praxissemesters für Studierede, die Kunst im 3. Fach für die Grundschule studieren

Praktikum

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 16.03.21 16:00 - 18:00

Für Studierede, die Kunst im 3. Fach für die Grundschule studieren.

Zusätzliche Blocktermine möglich!

Feline Isenberg

Modul 17 Abschlußmodul + Forschungsarbeit

für M.ed. Grundschule großes Fach; Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M17-1digital: Begleitung zur Erstellung der Masterarbeit in der Kunstpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Online (3 SWS)

zusätzliche Blockseminare

Prof. Dr. Maria Peters

Kunst- und Kulturvermittlung, M.A.

Kolloquium für Abschlußarbeiten

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1digital: Bild-Raum-Subjekt

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 03.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 10.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 07.06.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 05.07.21 10:00 - 17:00 Online
Dr. Christiane Keim
Elena Zanichelli
09-352-Coll-2digital: Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Das Modul zielt zudem darauf ab, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, wie Kommunikationsfähigkeit, zielorientierte Projektplanung, sowie Wissenschaftsprojekt-Management. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft, M.A.

Modul A2 Kunstwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MA2-1digital: Aufräumen! Tätig sein!
Mediale Ordnungen und künstlerische Verhandlungen von Wohnen und Arbeiten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Als herkömmlich dem Privaten zugeordneten häuslichen Innenraum verspricht das Wohnen freiheitliche, mitunter konsumkulturelle Lebensdimensionen; zugleich ist es bedingt durch verpflichtende Tätigkeiten und gesellschaftliche Normierungen. Doch wie wird das Verhältnis von Wohnen und Arbeiten, von Öffentlichem und Privatem visuell, räumlich und sozial eingerichtet? Welche geschlechter- und identitätsproduzierenden Politiken und Praktiken sind damit verbunden, werden erzeugt, aber auch problematisiert?
Neben der Auseinandersetzung mit für das Thema grundlegenden Begriffen sowie ausgewählten Texten richtet sich der Blick auf künstlerische Verfahren und Strategien, die sich kritisch mit Subjekt- und Raumanordnungen im Feld des Häuslichen befassen.
Dabei gilt beispielsweise die aktuelle diskursive Neuverhandlung von Care-Arbeit als ein Themenkomplex, in dessen Zentrum die Frage nach dem ‚Geschlechtervertrag‘ aktuell steht, gerade in diesen Pandemiezeiten. Künstlerische Arbeiten, besonders feministisch informierte, thematisier(t)en Care etwa als dem Häuslichen zuzuordnenden Themenkomplex – mit wesentlichen Konsequenzen für die medialen Ordnungen des Wohnens und ihre Repräsentationsstrukturen sowohl im Domestischen als auch im Ausstellungsbereich.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA2-2digital: Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne
mit Exkursion: Tagungsbesuch

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Das Seminar knüpft an das Seminar „Aufräumen! Tätig sein!“ direkt an und ist diskursiv mit diesem verbunden. Im Zentrum steht die vertiefte Auseinandersetzung mit Bildern des Wohnens. Untersucht werden soll, wie und wodurch Vorstellungen von Häuslichkeit erzeugt werden. Wie bringen die historischen und allgegenwärtigen Visualisierungen von Wohnen, Bewohner*innenschaft, Hausarbeit diese/s mit hervor? Welche ästhetischen Strukturen, materialen Formationen und medialen Verbünde entwerfen und prägen Wohnvorstellungen und damit unmittelbar verwoben Subjektivität und Gesellschaft?
Wesentlicher Bezugspunkt dieses Seminarteils ist der Besuch der Tagung „Ästhetische Ordnungen des Wohnens. Zu bildlichen Politiken des Wohnens, Häuslichen und Domestischen in Kunst und Visueller Kultur der Moderne“ (Juni 2021) sowie die Reflexion der Tagungsdebatten.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Aufräumen! Tätig sein“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz

Modul A3 Filmwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MA3-1digital: Grünes Kino, Naturentwürfe und eine Ästhetik des Anthropozän

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Im Fokus stehen aktuelle und historische Entwürfe eines grünen Kinos: Damit sind Aufnahmen von Blumen, Bäumen und Sträuchern gemeint, die als Protagonisten im Spielfilm, oder als botanische Utopie / Dystopie im Dokumentarfilm auftreten – oder auch in Avantgarde- und Amateurfilmen. Man findet das Grün auch als Hintergrund in zahlreichen anderen Filmen. Dort kann es als Spur einer anderen Geschichte befragt werden, die als gestaltete Natur von Natur- und Kulturräumen zeugt. Daneben ist ein grünes Kino auch Gegenstand von Filmtheorien: z.B. Siegfried Kracauers Referenz auf „im Wind sich regende Blätter“ oder die Filmavantgardistin Germaine Dulac, die zur Illustration ihrer Vorträge stets einen kurzen Film über das Keimen von Bohnen einsetzte. Vor dem Hintergrund neuerer Diskurse zum Anthropozän lässt sich nach einer genuinen Ästhetik eines grünen Kinos fragen.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-352-MA3-2hybrid: Filmgenres

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Im Seminar werden wir zunächst klassische und aktuelle Genretheorien kennenlernen und diese anhand von Filmausschnitten auf ihre aktuelle Relevanz überprüfen. Für den zweiten Teil des Veranstaltung einigen wir uns gemeinsam auf ein bestimmtes Filmgenre, das wir intensiver untersuchen wollen. Hierbei werden auch Genresynkretismen, hybride Konstellationen und transmediale Genrepraktiken eine Rolle spielen.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul A5 Masterarbeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1digital: Bild-Raum-Subjekt

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 03.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 10.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 07.06.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 05.07.21 10:00 - 17:00 Online
Dr. Christiane Keim
Elena Zanichelli
09-352-Coll-2digital: Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Das Modul zielt zudem darauf ab, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, wie Kommunikationsfähigkeit, zielorientierte Projektplanung, sowie Wissenschaftsprojekt-Management. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Modul C1 Projektarbeit im Praxisfeld

1. Fachsemester. Bitte belegen Sie ein Seminar. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MC1-1Präsenz: Strategien der Kritik der Ästhetik

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung findet zweiwöchentich in der Galerie K', Alexanderstrasse 9b statt.

Lässt sich die ästhetische Oberfläche deuten? Bedeutet der Schnitt im Film, der Beat eines Tracks oder die Verteilung der Farbe auf der Leinwand etwas? Welche Strategien gibt es, diese Bedeutung
zu bestimmen? Lässt sich daraus eine Kritik an den Dingen der Kultursphäre formulieren? Und verfügt dieses ästhetische Material über eine politische Dimension? Durch die Lektüre klassischer und
neuer kritischer Texte, ebenso wie durch die eigene Betrachtung und den Versuch eines eigenen Urteils, soll im Seminar diesen Fragen nachgegangen werden.

Radek Krolczyk
09-352-MC1-2digital: Projektseminar Filmfestivals II
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Dieses Fortsetzungseminar ist nur für die Teilnehmende aus dem WiSe 20/21 gedacht. Neuanmeldungen sind nicht möglich.

Filmfestivals sind ritualisierte Momente der Filmkultur. Orte, an denen Filme mit Applaus gefeiert oder mit Buh-Rufen und dem Verlassen des Kinosaals abgestraft werden. Sie sorgen für Kontroversen oder heben neue Entdeckungen in den Olymp der Cinephilie. Filmfestivals stehen in einem Spannungsfeld von traditioneller Filmkultur, wie Retrospektiven oder auch die klassische Sichtung im Kinosaal andeuten, und ästhetischen wie technischen Neuerungen, wie es sich z.B. in Expanded-Cinema-Formaten oder Debatten zum Verhältnis zu Streaming-Plattformen und Serien zeigt. Es gibt zahlreiche große und kleinere Filmfestivals, mit großer Star- und Premieren-Dichte wie Cannes, Venedig oder Berlin oder mit thematischer Zuspitzung wie Dokumentarfilmfestivals, Queer Film Festivals oder Festivals mit regionalen Schwerpunkten.
Im Projektseminar werden Facetten des Feldes der Filmfestivals untersucht, um so einen praxisnahen Einblick in Festivalstrukturen zu erhalten, Blicke hinter die Kulissen zu werfen und sich mit kuratorischer Arbeit zu befassen. Mögliche Ansätze für studentische Projekte sind es, sich mit dem Feld der Festival Studies vertraut zu machen und dabei z.B. queere Perspektiven oder das World Cinema in den Blick zu nehmen; Veränderungen von Filmfestivals unter digitalen Vorzeichen (nicht nur) unter Pandemiebedingungen zu beleuchten; Selbstverständnis und -darstellung verschiedener Filmfestivals zu untersuchen; einzelne Filmfestivals historisch aufzuarbeiten; u.v.m.
Ziel ist es, dass die Studierenden sich mit dem Themengebiet vertraut machen und Projekte entwickeln, die selbstständig bearbeitet werden.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem Filmfest Bremen statt und wird im Sommersemester 2021 fortgesetzt.

Es ist geplant, interessierten Studierenden eine Exkursion zur Berlinale (11.-21.02.2021) zu ermöglichen. Weitere Absprachen folgen im Seminar und die Planung orientiert sich an den Entwicklungen der pandemiebedingten Möglichkeiten bzw. Einschränkungen.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
Angela Rabing

Modul D1 Kulturelles Feld, Kultur-, Vermittlungstheorie

1. Fachsemester. Bitte wählen Sie ein Seminar aus. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MD1-1digital: Kunst, Partizipation und Vermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Forschungskolloquien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1digital: Bild-Raum-Subjekt

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 03.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 10.05.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 07.06.21 10:00 - 17:00 Online
Mo 05.07.21 10:00 - 17:00 Online
Dr. Christiane Keim
Elena Zanichelli
09-352-Coll-2digital: Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Das Modul zielt zudem darauf ab, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, wie Kommunikationsfähigkeit, zielorientierte Projektplanung, sowie Wissenschaftsprojekt-Management. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Medienkultur, M.A.

Modul B.2 Transkulturelle Medien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-76-B.2-1Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen
Gaming and Gaming Cultures in global entanglement I: Construction and Negotiation of Nationalisms)

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_Kienzl.pdf
Im Rahmen des Seminars werden Nationalismus, Rassismus und Othering in Videospielen und Videospielkulturen in ihrer globalen Verflechtung näher beleuchtet. Neben der Lektüre zentraler Texte werden Ansätze der digitalen Anthropologie und Ethnografie methodische und theoretische Annäherungen an das Feld ermöglichen. Darüber hinaus geben Beispiele neuerer kulturwissenschaftlicher Forschung Einblicke in relevante Teilgebiete des Forschungsfeldes (Esports, Verschränkung von Politik und Gaming, Postkolonialismus und Videospielkulturen, etc.)

Neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten und Studien werden ausgewählte Fallbeispiele im Laufe des Seminars eigenständig bearbeitet. Dabei werden inter-/trans-/nationale Gaming Kulturen analysiert, verglichen und reflektiert. Darüber hinaus werden Methoden der digitalen Anthropologie und Ethnografie praktisch im Rahmen der Analyse einzelner Fallbeispiele angewandt. Es werden regelmäßig kleine Aufgaben zu den Inhalten schriftlich in Einzel- bzw. Gruppenarbeit bearbeitet.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-76-B.2-2Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender
Gaming and Gaming Cultures in Global Entanglement I: Construction and Negotiation of Gender

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Kommentar: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_KRA.pdf

Akzeptierte Definitionen von Geschlecht/Gender, unterliegen unterschiedlichen und dynamischen Interpretationen und hängen von den jeweiligen kulturellen, sozialen und religiösen Rahmenbedingungen ab. Die Rolle der Medien für die Konstruktion von Geschlechter-Identitäten ist allgemein anerkannt. Die Bedeutung von Videospielen in diesem Kontext, einer der wichtigsten Faktoren in der populären Kultur und in der – mittlerweile generationenübergreifenden – sozialen und kulturellen Bildung, wurde bisher allerdings nicht in seiner Breite wahrgenommen Dabei durchdringen Videospiele einen Großteil der Gesellschaft, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status. In dem Seminar untersuchen wir, wie Videospiele Gender audiovisuell und kommunikativ konstruieren und wie die Spieler*innen die damit einhergehenden Zuschreibungen im Spielprozess aushandeln, aneignen und reflektieren. D.h. neben den Spielen stehen auch Let’s Plays, Spiele-Foren etc. im Fokus.

In dem Seminar werden wir zunächst grundlegende Texte zum Thema zum Thema Intersektionalität, Othering und Gender diskutieren. Darauf aufbauend werden wir uns in eigenen kleinen Lehrforschungsprojekten dem Thema aus Sicht der visuellen Anthropologie widmen.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul B.3 Medieninformatik

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-MB-804.03 (03-IMAA-EC)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Vorlesung online
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Übung Online

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka

Modul D.2 Medienkulturforschung

12 Credit Points
ueber 2 Semester.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.2-1 - DIGITALCourse 1: Research Seminar Part I: Pioneers of digital society: Experimentation, innovation and the good life (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.2-2 - DIGITALCourse 2: Research Seminar Part I: Platforms and Their Governance (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Christian Katzenbach

Modul D.3 Kolloquium Masterarbeit

27 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.3-1 DIGITALMentoring Colloquium 1 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)
Prof. Dr. Felix Frey
09-71-D.3-2 DIGITALMentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 15.04.21 14:00 - 16:00 Online
Do 06.05.21 14:00 - 18:00 Online
Do 03.06.21 14:00 - 18:00 Online
Do 01.07.21 14:00 - 18:00 Online
Do 26.08.21 14:00 - 18:00 Online
Do 30.09.21 14:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.3-3 - DIGITALMentoring Colloquium 4 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 19.04.21 16:00 - 18:00
Mo 03.05.21 16:00 - 18:00
Mo 17.05.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 07.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 28.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 12.07.21 16:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-76-D.3-3Kolloquium 3 für Abschlusskandidat*innen

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 Online (1 SWS)
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

Medienkultur und Globalisierung, M.A.

Modul A.2 Medienwelten

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-76-A.2-1Medien-Organisationen und -innovationen
Mediaorganisation and -innovations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-76-A.2-2Medienklüfte
Media Gaps

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

Modul B.2 Transkulturelle Medien

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-76-B.2-1Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen
Gaming and Gaming Cultures in global entanglement I: Construction and Negotiation of Nationalisms)

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)

Kommentar:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_Kienzl.pdf
Im Rahmen des Seminars werden Nationalismus, Rassismus und Othering in Videospielen und Videospielkulturen in ihrer globalen Verflechtung näher beleuchtet. Neben der Lektüre zentraler Texte werden Ansätze der digitalen Anthropologie und Ethnografie methodische und theoretische Annäherungen an das Feld ermöglichen. Darüber hinaus geben Beispiele neuerer kulturwissenschaftlicher Forschung Einblicke in relevante Teilgebiete des Forschungsfeldes (Esports, Verschränkung von Politik und Gaming, Postkolonialismus und Videospielkulturen, etc.)

Neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten und Studien werden ausgewählte Fallbeispiele im Laufe des Seminars eigenständig bearbeitet. Dabei werden inter-/trans-/nationale Gaming Kulturen analysiert, verglichen und reflektiert. Darüber hinaus werden Methoden der digitalen Anthropologie und Ethnografie praktisch im Rahmen der Analyse einzelner Fallbeispiele angewandt. Es werden regelmäßig kleine Aufgaben zu den Inhalten schriftlich in Einzel- bzw. Gruppenarbeit bearbeitet.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-76-B.2-2Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender
Gaming and Gaming Cultures in Global Entanglement I: Construction and Negotiation of Gender

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

Kommentar: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe21/Kommentar_SoSe21_KRA.pdf

Akzeptierte Definitionen von Geschlecht/Gender, unterliegen unterschiedlichen und dynamischen Interpretationen und hängen von den jeweiligen kulturellen, sozialen und religiösen Rahmenbedingungen ab. Die Rolle der Medien für die Konstruktion von Geschlechter-Identitäten ist allgemein anerkannt. Die Bedeutung von Videospielen in diesem Kontext, einer der wichtigsten Faktoren in der populären Kultur und in der – mittlerweile generationenübergreifenden – sozialen und kulturellen Bildung, wurde bisher allerdings nicht in seiner Breite wahrgenommen Dabei durchdringen Videospiele einen Großteil der Gesellschaft, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status. In dem Seminar untersuchen wir, wie Videospiele Gender audiovisuell und kommunikativ konstruieren und wie die Spieler*innen die damit einhergehenden Zuschreibungen im Spielprozess aushandeln, aneignen und reflektieren. D.h. neben den Spielen stehen auch Let’s Plays, Spiele-Foren etc. im Fokus.

In dem Seminar werden wir zunächst grundlegende Texte zum Thema zum Thema Intersektionalität, Othering und Gender diskutieren. Darauf aufbauend werden wir uns in eigenen kleinen Lehrforschungsprojekten dem Thema aus Sicht der visuellen Anthropologie widmen.

Die Seminare "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung I: Konstruktion und Aushandlung von Nationalismen" (Kienzl) und "Gaming und Gaming Kulturen in globaler Verflechtung II: Konstruktion und Aushandlung von Gender" (Radde-Antweiler) finden beide im Rahmen des Moduls B.2 Transkulturelle Medien im Masterstudium Medienkultur und Globalisierung statt. Die Seminare behandeln unterschiedliche Aspekte der transnationalen Phänomene Gaming und Gaming Kulturen. Aufgrund des Themenschwerpunktes müssen zum erfolgreichen Absolvieren des Moduls beide Seminare gemeinsam besucht werden. Im Rahmen von General Studies kann auch nur eine der beiden Lehrveranstaltungen belegt werden. Neben der erfolgreichen Absolvierung der einzelnen Lehrveranstaltungen (studienbegleitende Leistung) wird das Modul mit einer Hausarbeit in einem der beiden Seminare als Prüfungsleistung abgeschlossen.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul B.3 Medieninformatik

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-BB-802.01 (03-IBAA-ITM)Informationstechnikmanagement

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Vorlesung online

Einzeltermine:
Di 20.04.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 18.05.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 08.06.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 29.06.21 08:00 - 10:00 Übung online
Di 13.07.21 08:00 - 10:00 Übung online

Profil: SQ, DMI.
Die Veranstaltung findet online statt.

Prof. Dr. Andreas Breiter
03-BB-803.02 (03-IBAA-DS)Datenschutz

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 Kurs online

Die Veranstaltung beginnt am 04.06.2021 und endet am 16.07.2021. Sie findet online statt und wird von der Lehrbeauftragten Dr. Imke Sommer durchgeführt. Der Kurs ist auf maximal 50 Teilnehmende beschränkt.

Imke Sommer
Prof. Dr. Andreas Breiter
03-MB-801.04 (03-IMAA-PSE)Methoden der partizipativen Softwareentwicklung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 Seminar online

Profil: SQ, DMI.
Schwerpunkt: DMI, SQ
Die Veranstaltung hat synchrone und asynchrone Anteile.

Die Idee, zukünftige Nutzerinnen und Nutzer an der Gestaltung von Informationssystemen teilhaben zu lassen, hat ihren Ursprung in drei verschiedenen partizipativen Designansätzen zwischen den späten 1970er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre. Zu den Zielen einer solchen Beteiligung gehören sowohl moralische als auch pragmatische Überlegungen: (i) das Teilen von Kontrolle über Designentscheidungen mit denjenigen, die von diesen Entscheidungen betroffen sein werden (ii) das Einbeziehen der Expertise und des Wissens zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer über die Prozesse/Praktiken, die das zu entwickelnde System unterstützen soll, sowie (iii) die Ermöglichung individueller, organisatorischer und technologischer Veränderungen durch gemeinsame Entwicklung.

Lernziele:
• Kenntnis über die Geschichte und Kernkonzepte der partizipativen Softwareentwicklung
• Kenntnis verschiedener Verfahren/Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
• Durchführung eines konkreten Entwicklungsprozesses unter Anwendung verschiedener Methoden
• Kompetenz der Entwicklung eines eigenen Forschungs- oder Entwicklungsvorhabens auf Grundlage der partizipativen Softwareentwicklung
• Entwicklung von Gruppenkompetenzen und Interesse an Teamarbeit

Dr. Juliane Jarke
Irina Zakharova
03-MB-804.03 (03-IMAA-EC)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Vorlesung online
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Übung Online

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka
03-ME-803.08 (03-IMS-FTITR)Fortgeschrittene Themen des IT-Rechts
Künstliche Intelligenz und Geistiges Eigentum

Seminar
ECTS: 4 oder 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Seminar online

Im Rahmen des Seminars können 4 ECTS-Punkte erzielt werden. Dazu ist eine mündliche Präsentation - per Videokonferenz - zu einem abgestimmten Thema in einem Umfang von 20 Minuten zu erbringen sowie ein schriftliches einseitiges Handout/Abstract zu erstellen (diese sollte per E-Mail an die Lehrende geschickt werden).
Zudem ist es möglich im Rahmen des Seminars 6 ECTS-Punkte zu erzielen. Dazu ist eine mündliche Präsentation - per Videokonferenz - zu einem abgestimmten Thema in einem Umfang von 20 Minuten zu erbringen sowie eine schriftliche Ausarbeitung des Themas in einem Umfang von 10 Seiten bis zum 13.7.2021 zu erstellen (die Ausarbeitung soll per E-Mail an die Lehrende versendet werden).

Prof. Dr. Iris Kirchner-Freis, LL.M.Eur.

Modul C.2 Medienpraxis

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-APR für das „Digital Hub Industry“
PR for the “Digital Hub Industry”

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
Dr. Martin Holi
09-60-M7-BWebseiten texten & Relaunch von Webseiten
Writing web texts - website relaunch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-CWissenschaft vermitteln - das Bremer Netzwerk
Science Communication - the Bremen network

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-DMedienpädagogik als Beruf
Media education and media literacy as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-Emolo.news: Redaktionsarbeit für die neue Bremer Infoapp
molo.news: working in an editorial hub

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Andrea Grahl
09-60-M7-FPSC 21 - project denkbar, swb & unicade

Seminar

Einzeltermine:
Di 03.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 09.08.21 10:00 - 13:00 Online
Di 10.08.21 10:00 - 16:00 Online
Mo 16.08.21 10:00 - 14:00 Online
Mi 18.08.21 10:00 - 15:00 Online
Fr 20.08.21 09:00 - 13:00 Online


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-GaKROSSE.info, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-GbKROSSE.info, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Leif Kramp
09-60-M7-IVisualisierung und kreative Illustration
Visualization and Creative Illustration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Online (2 SWS)


Janina Freistedt
09-60-M7-JaKROSSE.fm, Teil 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-JbKROSSE.fm, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 Online (2 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-KaTiC - Theaterprojekt, Teil 1
Theatre Project, Part 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 29.06.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 06.07.21 11:00 - 15:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 2 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-KbTiC - Theaterprojekt, Teil 2
Theatre Project, Part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

nur in Verbindung mit Teil 1 möglich

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-LDiversity im Marketing - Trend oder Haltung?
Diversity in marketing – trend or attitude?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-MMedia Management (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 22.04.21 09:00 - 12:30 Online
Do 29.04.21 09:00 - 12:30 Online
Do 06.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 20.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 27.05.21 09:00 - 12:30 Online
Do 10.06.21 09:00 - 12:30 Online
Do 17.06.21 09:00 - 12:30 Online


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-NMedienrecht
Media Law

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 09:15 - 13:15
Fr 28.05.21 14:15 - 18:15
Do 03.06.21 14:15 - 18:15
Fr 25.06.21 14:15 - 18:15
Do 01.07.21 14:15 - 18:15
Fr 16.07.21 14:15 - 18:15


Cornelia Holsten ((LB))
09-60-M7-ODigitales Marketing - warum SEO und SEA zusammengehören
Digital Marketing - Why SEO and SEA Belong Together

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 - So 25.04.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online
Sa 29.05.21 - So 30.05.21 (So, Sa) 09:00 - 13:30 Online


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-PMarketingmaßnahmen für Studieninteressierte
Marketing actions for prospective students

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Nadine Metzler ((LB))
09-60-M7-QLets talk about science, Teil 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (4 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-RUni damals und heute - Produktion einer filmischen Interviewreihe, Teil 2
University then and now - Filmproduction of a series of interviews, part 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 17.06.21 09:00 - 14:00 GW2 B1410
Di 22.06.21 10:30 - 14:30 GW2 B1410
Di 22.06.21 14:30 - 19:00 MZH 1470


Simon Wenkelewsky ((LB))
Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-SDas digitale Individuum - körperlos? Selbst-Bilder nicht nur in Zeiten von Corona
The digital individual - disembodied? Self-Images not only in times of Corona

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-TWebsite und Blog mit WordPress erstellen
How to create websites and blogs with WordPress

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 30.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 07.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 28.05.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 11.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 25.06.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 16.07.21 14:00 - 18:00 Online


Melanie Christina Öhlenbach
09-60-M7-USummer Camp - PR Projects for different Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 14:00 - 16:00 Online
Mo 02.08.21 - Fr 20.08.21 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00 Online


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-VThe Storytellers’ Gym: Practicing the art of creating a story (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)


Daniel Sander
09-60-M7-WChange it, love it, be agile – Grundlagen der agilen Methoden
Change it, love it, be agile – Basics of agile methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Laura Alina Dreyer ((LB))
Michael Bier ((LB))
09-60-M7-XDer TV- und Video Markt, Teil 2: Kommunikation und Marketing
Moving Image Marketing, part 2: Communication and Marketing

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 30.04.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 07.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 21.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 28.05.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 11.06.21 09:00 - 12:30 Online
Fr 18.06.21 09:00 - 12:30 Online


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-YFilmproduktion und Vermarktung auf sozialen Medien
Social Media Content Production and marketing

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dennis Vogt

Modul D.1 Methoden

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.1-2 - DIGITALTutorial 2: Methods practical: Media Ethnography (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Dr. Miira Hill
09-76-D.1-1Methoden der Medienkulturforschung im Überblick
Methods of Media Culture Research

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.04.21 14:00 - 18:00 Online
Fr 14.05.21 09:00 - 11:30 Online
Fr 14.05.21 14:00 - 15:30 Online

Kommentar:
Veranstaltung findet online statt.

Dr. Anke Offerhaus
09-76-D.1-2Übung standardisierte Methoden

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise

Modul D.2 Medienkulturforschung

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.2-1 - DIGITALCourse 1: Research Seminar Part I: Pioneers of digital society: Experimentation, innovation and the good life (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.2-2 - DIGITALCourse 2: Research Seminar Part I: Platforms and Their Governance (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Description:

Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-76-D.2-1Forschungsseminar 1 - Teil1 - Nachhaltigkeit und mobile Applikationen

Forschungsgruppe

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

Modul D.3 Masterarbeit

27 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.3-1 DIGITALMentoring Colloquium 1 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 16:00 Online (1 SWS)
Prof. Dr. Felix Frey
09-71-D.3-2 DIGITALMentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 15.04.21 14:00 - 16:00 Online
Do 06.05.21 14:00 - 18:00 Online
Do 03.06.21 14:00 - 18:00 Online
Do 01.07.21 14:00 - 18:00 Online
Do 26.08.21 14:00 - 18:00 Online
Do 30.09.21 14:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.3-3 - DIGITALMentoring Colloquium 4 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 19.04.21 16:00 - 18:00
Mo 03.05.21 16:00 - 18:00
Mo 17.05.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 07.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 28.06.21 16:00 - 18:00 Online
Mo 12.07.21 16:00 - 18:00 Online
Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-76-D.3-3Kolloquium 3 für Abschlusskandidat*innen

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 Online (1 SWS)
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

Musikpädagogik, B.A.

B.A. Musikpädagogik Oberschule / Gymnasium

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-1-HybridEinführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 12 - Musikpraxis I (9 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM12-1aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 11:00 - 13:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 13.4.2021

Raum: Kammermusiksaal oder MS Teams

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-2-BM12-2aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 11:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 15.4.2021

Raum: Kammermusiksaal oder MS Teams

-Musik mit dem Körper verstehen und erleben
-Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
-Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
-verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
-Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack

Modul 13 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM13-1aMusiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:30 - 14:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Dr. Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-1bMusiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn 7.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Dr. Martin Hecker
09-52-2-BM13-2aGehörbildung
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 12:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Dr. Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-2bGehörbildung
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 13:45 - 14:45 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler
09-52-2-BM13-3Jazztheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 18:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15
Oliver Poppe

Modul 14 - Musikpraxis II (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 1
wöchentlich Di 11:30 - 12:30 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 2
wöchentlich Di 13:00 - 14:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 3

Räume:
13.04.-13.07.2021 - Auditorium (Speicher XI)
13.04.2021 - Konzertsaal
15.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)
22.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker
09-52-4-BM14-2Jazz-Combo II/2
Musikpraxis II

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 15.04.2021

Dieser Kurs erstreckt sich über zwei Semester.

Im ersten Teil (Jazz-Combo I/1 im WiSe 2020/2021) steht das praktische Ensemblespiel im Vordergrund. Anhand des Einstudierens von einfachen Jazz- Stücken (sog. Jazz-Standards), sollen die Kenntnisse von Handhabung und Spielweisen des jazzspezifischen Instrumentariums und die Jazzimprovisation ansatzweise erlernt werden.

Im zweiten Teil (Jazz-Combo I/2 im SoSe 2021) steht dann die Vermittlung von Techniken der Jazz-Ensemble- Leitung im Vordergrund.

Prof. Florian Poser
09-52-4-BM14-2aPop-Ensemble A
Pop Ensemble Playing

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 12.04.2021, Pop-Ensemble A

Im Vordergrund steht die praktische Arbeit im Ensemble, mit Material aus Pop, Rock, Jazz etc.,
popspezifische Instrumentenkunde (theoretisch und praktisch),
Kennenlernen typischer Harmoniestrukturen
Transkribieren
Rhythmische Studien und Improvisationsübungen
Didaktische Hilfen, Tipps für die Arbeit mit Gruppen
Einüben selbst erstellter Arrangements mit der Gruppe

Dieter Heinsohn
09-52-4-BM14-2bPop-Ensemble B
Pop Ensemble Playing
Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 15:00 - 18:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.04.2021, Pop-Ensemble B

Im Vordergrund steht die praktische Arbeit im Ensemble, mit Material aus Pop, Rock, Jazz etc.,
popspezifische Instrumentenkunde (theoretisch und praktisch),
Kennenlernen typischer Harmoniestrukturen
Transkribieren
Rhythmische Studien und Improvisationsübungen
Didaktische Hilfen, Tipps für die Arbeit mit Gruppen
Einüben selbst erstellter Arrangements mit der Gruppe

Dieter Heinsohn

Modul 15 - Musiktheorie II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM15-1aMusiktheorie II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 09:30 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Dr. Peter Sabbagh
09-52-4-BM15-1bMusiktheorie II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 13:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler

Modul 16 - Historische und Systematische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 17 - Musik und Medien (3 CP)

3. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM8-1Musik und Medien I: Notation und Arrangement

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4160 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160

Online Kurs - Zeit: 12:15 Uhr s.t.
In dieser Veranstaltung üben die Studierenden, softwaregestützt eigene Musikarrangements zu schreiben. Dabei lernen sie einerseits die Notensatzprogramme Sibelius und MuseScore kennen, andererseits beschäftigen sie sich mit Fragen der Instrumentation und Stilkunde.
Für den Kurs sind Notenkenntnisse (zumindest Violin- und Bassschlüssel) erforderlich, auch Grundkenntnisse in Musiktheorie sollten vorhanden sein.
Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht je nach Vorkenntnissen sowohl eine systematische Einführung mit Übungen als auch eine projektorientierte Arbeit.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung. 
Bitte über StudIP anmelden. Zum Speichern der Arbeiten bitte geeignetes Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitbringen.
Musikpädagogik-StudentInnen können im Verlauf dieses Kurses eine Prüfungs- bzw. Studienleistung (Portfolio) im Modul Musik und Medien erbringen.

Ezzat Nashashibi

Modul 18 - Musikdidaktik I (3 CP)

4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM18-1-HybridMusikdidaktik I (Praxisorientierte Elemente)

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 03.09.21 09:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik)
Sa 04.09.21 09:00 - 13:00 Online

Praktikum: 6. - 24.9.2021 (voraussichtlich)

Dr. Benjamin Eibach

Modul 19 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-1Chorleitung I
Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 09:15 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 1 - Kammermusiksaal
wöchentlich Mi 09:30 - 10:45 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 2 - Kammermusiksaal
wöchentlich Mi 10:45 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 3 - Kammermusiksaal

Erster Termin 7.4.2021. Bitte melden Sie sich vorher unbedingt auch bei Frau Popescu (r.popescu@hfk-bremen.de) an.

Veranstaltungsbeschreibung:
Übungen zum Dirigieren (Schlagfiguren); Einstudieren und Anleiten ein- und mehrstimmiger Lieder, Kanons und einfacher mehrstimmiger Chorsätze; Probenmethodik; chorische Stimmbildung; Aspekte der Kinder- und Jugendchorleitung.

Der Kurs richtet sich an Bachelor Lehramtsstudierende und Studierende der EMP und KPA. Studierende aus anderen Studiengängen sind willkommen; es können CP im Wahlbereich erworben werden.
Am Ende SS 2021 Modulprüfung, benoteter Schein.

Begleitend zum Chorleitungsunterricht wird die Teilnahme an einem der drei Hochschulchöre empfohlen:
Großen Hochschulchor (dienstags 18.00 Uhr) oder
Kammerchor (mittwochs 19.00 Uhr) oder
Jazz- und Popchor (montags).

Ruscandra Popescu
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Online über Microsoft Teams

Malte Schiller
09-52-6-BM19-1Komposition für die Schulpraxis
Musikpraxis III

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 13:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15

Komposition für die Schulpraxis

Licenciado en composición Juan Maria Solare

Modul 20 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft II (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 21 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

Modul 22 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft III (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 23 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs (großes Fach)

Modul 2 - Musiktheorie I (3 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM2-2Musiktheorie und Gehörbildung I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 16:30 - 18:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Prof. Volkhardt Preuß

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-1-HybridEinführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 5 - Musikpraxis II (6 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 1
wöchentlich Di 11:30 - 12:30 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 2
wöchentlich Di 13:00 - 14:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 3

Räume:
13.04.-13.07.2021 - Auditorium (Speicher XI)
13.04.2021 - Konzertsaal
15.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)
22.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker

Modul 6 - Musiktheorie II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM2-2Musiktheorie und Gehörbildung I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 16:30 - 18:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Prof. Volkhardt Preuß

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (6 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 8 - Musikdidaktik (3 CP)

4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM18-1-HybridMusikdidaktik I (Praxisorientierte Elemente)

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 03.09.21 09:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik)
Sa 04.09.21 09:00 - 13:00 Online

Praktikum: 6. - 24.9.2021 (voraussichtlich)

Dr. Benjamin Eibach

Modul 9 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM12-1aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 11:00 - 13:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 13.4.2021

Raum: Kammermusiksaal oder MS Teams

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-2-BM12-2aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 11:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 15.4.2021

Raum: Kammermusiksaal oder MS Teams

-Musik mit dem Körper verstehen und erleben
-Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
-Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
-verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
-Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-5-BM19-1Chorleitung I
Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 09:15 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 1 - Kammermusiksaal
wöchentlich Mi 09:30 - 10:45 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 2 - Kammermusiksaal
wöchentlich Mi 10:45 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021, Gruppe 3 - Kammermusiksaal

Erster Termin 7.4.2021. Bitte melden Sie sich vorher unbedingt auch bei Frau Popescu (r.popescu@hfk-bremen.de) an.

Veranstaltungsbeschreibung:
Übungen zum Dirigieren (Schlagfiguren); Einstudieren und Anleiten ein- und mehrstimmiger Lieder, Kanons und einfacher mehrstimmiger Chorsätze; Probenmethodik; chorische Stimmbildung; Aspekte der Kinder- und Jugendchorleitung.

Der Kurs richtet sich an Bachelor Lehramtsstudierende und Studierende der EMP und KPA. Studierende aus anderen Studiengängen sind willkommen; es können CP im Wahlbereich erworben werden.
Am Ende SS 2021 Modulprüfung, benoteter Schein.

Begleitend zum Chorleitungsunterricht wird die Teilnahme an einem der drei Hochschulchöre empfohlen:
Großen Hochschulchor (dienstags 18.00 Uhr) oder
Kammerchor (mittwochs 19.00 Uhr) oder
Jazz- und Popchor (montags).

Ruscandra Popescu

Modul 10 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

Modul 11 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich (kleines Fach)

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-1-HybridEinführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 5b - Musikpraxis II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 1
wöchentlich Di 11:30 - 12:30 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 2
wöchentlich Di 13:00 - 14:00 Extern, Kursbeginn: 6.4.2021, Gruppe 3

Räume:
13.04.-13.07.2021 - Auditorium (Speicher XI)
13.04.2021 - Konzertsaal
15.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)
22.06.2021 - Speicherbühne (Speicher XI)

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker

Modul 10 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

Modul 11 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM21-1-HybridMusikverstehen als didaktische Kategorie des Musikunterrichts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin findet online als Zoom-Meeting statt.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-3-HybridZwischen Vergötterung und Vergatterung - Neue Musik im Unterricht II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Eine Teilnahme an "Neue Musik im Unterricht I" des SoSe 2020 ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar!
Der erste Termin findet online statt.

Erik Kirchgäßner

Modul 7b - Historische oder Systematische Musikwissenschaft (3 CP)

3. oder 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen für Studentinnen und Studenten des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-GS-1Chor: Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW 1, Hörsaal Raum H 0070

Veranstaltungsbeginn: Montag, 12.4.2021
Die erste Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Der Zugang zum Zoom-Meeting für die erste Besprechung und Probe wird zeitnah bekannt gegeben.

Alle Details zum Programm einschließlich der Termine für Wochenendproben und das Konzert werden zeitnah bekannt gegeben.

Killian Farrell
09-52-GS-2Orchester: Das Programm wird noch bekannt gegeben
Orchestra: The program will be announced later.

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW 1, Hörsaal Raum H 0070

Veranstaltungsbeginn: Mittwoch, 14.4.2021
Die Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Der Zugang zum Zoom-Meeting für die erste Besprechung und Probe wird zeitnah bekannt gegeben.

Neue Mitglieder nehmen vorher Kontakt auf. Die Kontaktperson wird zeitnah bekannt gegeben.
http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Killian Farrell
09-53-5-BM7-1-HybridForschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)

Zoom-Meeting
Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-6-BM9-1Musik und Medien II: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:30 GW2 A4160 (4 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Online-Kurs
Es finden zusätzlich zwei Samstags-Blöcke statt: Raum A 4160 im GW2. Termine werde noch bekanntgegeben (voraussichtlich September).
In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Musikpädagogik, M.Ed.

Master "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen"

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-1-HybridEinführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1-HybridBegleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 13.4.2021 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden online statt
Der erste Sitzungstermin, am Di. 13.4.2021 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.
Ab KW 11 bis zu Beginn der Vorlesungszeit findet das Begleitseminar mit terminlicher Absprache als Individualberatung statt. Diese Möglichkeit ist auch in den dazwischenliegenden turnusmäßigen Zeiten gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse II
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1-HybridWege der Musikerläuterung in Konzertsaal und Klassenraum: Historische Entwicklungen, theoretische Grundlagen & praktische Anwendungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Dr. Benjamin Eibach
09-52-4-MM7-1-HybridAbschlusskolloquium

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 07.04.21 - Fr 09.04.21 (Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:00 GW2 A4460 (Musik)

Termine nach Vereinbarung. Weitere Blocktermine werden nach dem ersten Blocktermin im April gemeinsam vereinbart.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 8 - Musikdidaktik III (3 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1-HybridWege der Musikerläuterung in Konzertsaal und Klassenraum: Historische Entwicklungen, theoretische Grundlagen & praktische Anwendungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Dr. Benjamin Eibach
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Großes Fach

Modul 1 - Schulbezogene Musikpraxis I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Online über Microsoft Teams

Malte Schiller

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1 Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1-HybridBegleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 13.4.2021 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden online statt
Der erste Sitzungstermin, am Di. 13.4.2021 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.
Ab KW 11 bis zu Beginn der Vorlesungszeit findet das Begleitseminar mit terminlicher Absprache als Individualberatung statt. Diese Möglichkeit ist auch in den dazwischenliegenden turnusmäßigen Zeiten gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse II
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1-HybridWege der Musikerläuterung in Konzertsaal und Klassenraum: Historische Entwicklungen, theoretische Grundlagen & praktische Anwendungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Dr. Benjamin Eibach
09-52-4-MM7-1-HybridAbschlusskolloquium

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 07.04.21 - Fr 09.04.21 (Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:00 GW2 A4460 (Musik)

Termine nach Vereinbarung. Weitere Blocktermine werden nach dem ersten Blocktermin im April gemeinsam vereinbart.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Kleines Fach

Modul 1 - Schulbezogene Musikpraxis I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Online über Microsoft Teams

Malte Schiller

Modul 3 - Musikwissenschaft (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1-HybridBegleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 13.4.2021 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden online statt
Der erste Sitzungstermin, am Di. 13.4.2021 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.
Ab KW 11 bis zu Beginn der Vorlesungszeit findet das Begleitseminar mit terminlicher Absprache als Individualberatung statt. Diese Möglichkeit ist auch in den dazwischenliegenden turnusmäßigen Zeiten gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 6b - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse II
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1-HybridWege der Musikerläuterung in Konzertsaal und Klassenraum: Historische Entwicklungen, theoretische Grundlagen & praktische Anwendungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Dr. Benjamin Eibach
09-52-4-MM7-1-HybridAbschlusskolloquium

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 07.04.21 - Fr 09.04.21 (Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:00 GW2 A4460 (Musik)

Termine nach Vereinbarung. Weitere Blocktermine werden nach dem ersten Blocktermin im April gemeinsam vereinbart.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2-HybridMethoden des Musikunterrichts in Theorie und Praxis

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Der erste Termin am 23.04.2021 findet online als Zoom-Meeting statt. In dieser Sitzung verabreden wir, wann die weiteren Termine als Online-Präsenz oder in alternativen Formaten (Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Lektürephasen usw.) stattfinden.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-5-BM7-1-HybridForschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)

Zoom-Meeting
Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch

Musikwissenschaft, B.A.

B.A. Musikwissenschaft - Prüfungsordnung 2013

Modul 2 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum II (9 CP)

2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-1-HybridEinführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-2-BM2-2-HybridQuantitative und Qualitative Methoden der empirischen Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (2 SWS)
Sebastian Winkler, M.A.

Modul 3 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM3-1aMusiktheorie/Gehörbildung I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 17:30 - 19:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 13.04.2021

Erstr Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Hans-Jürgen Knipphals
09-53-2-BM3-1bMusiktheorie/Gehörbildung I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 13.04.2021

Erstr Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Hans-Jürgen Knipphals
09-53-2-BM3-1cMusiktheorie/Gehörbildung I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 19:00 - 20:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 6.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Dr. Martin Hecker
09-53-2-BM3-2aFormenkunde / Analyse I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:30 - 13:15 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.04.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Holger Müller-Hartmann
09-53-2-BM3-2bFormenkunde / Analyse I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 16:30 - 17:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 13.04.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Hans-Jürgen Knipphals
09-53-2-BM3-2cFormenkunde / Analyse I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:45 - 12:45 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 7.4.2021
Prof. Volkhardt Preuß
09-53-2-BM3-3aGeschichte der Musiktheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 14.4.2021

Erster Termin online in Microsoft Teams.

Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-BM3-4aGeschichte der Musiktheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn:14.4.2021
Prof. Volkhardt Preuß

Modul 5 - Historische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 6 - Systematische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft II (6 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-BM5-1-HybridZur Musik der "Wiener Moderne"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der Begriff „Wiener Moderne“, der gemeinhin eher in der Literatur- und Kunstwissenschaft als in der Musikwissenschaft üblich ist, vereint eine Fülle von geistesgeschichtlichen Strömungen, die in ihrer Vielfalt das Wien der Zeit von etwa 1890 bis 1910 prägten. Generell ist die „Wiener Moderne“ zum einen durch den Abschied vom „überlangen“ 19. Jahrhundert gekennzeichnet, zum anderen vom Beginn der Moderne, im Bereich der Musik von der vielfach sogenannten „Neuen Musik“. Im Rahmen der Vorlesung werden neben wichtigen zeitgenössischen Strömungen (Akademismus, Historismus, Freudianismus, Secessionismus, Jugendstil, Expressionismus und Antisemitismus) zunächst koexistierende Traditionen im Hinblick auf die Musik erläutert werden, insbesondere die Beethoven-, Brahms-, Johann-Strauß-, Bruckner- und Wagner-Tradition. Daran anschließend wird dann jedoch schwerpunktmäßig die „neue“ zeitgenössische Musik (vor allem diejenige Gustav Mahlers und Arnold Schönbergs) diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-2-HybridKonservativ oder neudeutsch. Ein musikästhetischer und parteipolitischer Diskurs im 19. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das musikalische Parteidenken im Sinne einer „konservativen“ oder „neudeutschen“ Musikästhetik war in den 50er- und 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts derartig weit verbreitet, dass es für Komponisten, Musiker, Theoretiker und Journalisten fast unmöglich war, sich neutral zu verhalten ohne sich zu positionieren. Waren die sogenannten „Neudeutschen“, also Liszt, Wagner und Berlioz, die Vertreter einer Musik der Zukunft, oder schlug ein Komponist wie Brahms die eigentlich neuen Bahnen ein? Was trennte Wagnerianer und Brahminen, was Liszt von Schumann? Und wie lange lebte der Diskurs über den Fortschritt in der Kunst weiter? Worin sollte er liegen? Im Rahmen des Seminars soll derartigen Fragen nachgegangen werden. Als Grundlage dienen dabei vorwiegend das jüngst erschienene dreibändige Quellenkompendium Die Neudeutsche Schule – Phänomen und Geschichte sowie Helmut Kirchmeyers Dokumentationsbände zur Situationsgeschichte der Musikkritik.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-3-HybridFranz Schubert und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Das Seminar soll einen Überblick über Leben und Werk Franz Schuberts geben und den besonderen musikhistorischen Stellenwert dieses Komponisten, der Beethoven nur um ein Jahr überlebte und wie jener in Wien wirkte, deutlich werden lassen. Dabei sollen soziologische, institutionsgeschichtliche und rezeptionsgeschichtliche Aspekte, im Hinblick auf die Musik aber vor allem gattungsgeschichtliche Fragen im Fokus stehen, die zu erkennen geben, wie sehr Schubert einerseits neben dem Lied die verschiedenen Genres und Stile seiner Zeit beherrschte, wie sehr sich sein musikalisches Denken aber andererseits auch von dem eines Beethoven unterschied bzw. unterscheiden musste.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM5-4-HybridBachs Konzerte
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM5-5-HybridMaurice Ravel: Klaviermusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-BM6-1Musikalische Entwicklung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:45 - 09:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.05.21 09:00 - 10:00

Die erste Seminar-Sitzung zur Vorbesprechung findet am Dienstag, 4. Mai 2021 statt.
Alle weiteren Termine werden bei der Vorbesprechung festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Dr. Nicola Bunte kontaktieren unter: bunte[at]uni-bremen.de.

Dr. Nicola Bunte
09-53-3-BM6-1-HybridTonarten- und Affektenlehre. Neue Annäherungen aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Tonartencharakteristiken sind nicht selten als willkürliche Konstrukte, die allenfalls subjektive, aber kaum intersubjektive Gültigkeit beanspruchen können, in Verruf. Ähnliches gilt für die mit den Tonarten oder mit bestimmten musikalischen Wendungen konnotierten Affekte / Emotionen. Im Rahmen des Seminars soll dieser Gemeinplatz aus Sicht der Systematischen Musikwissenschaft problematisiert und der Frage nachgegangen werden, ob es nicht doch allgemein nachvollziehbare Gründe dafür gibt, warum eine Tonart als freudiger oder trister bezeichnet wurde, als eine andere. So lässt sich etwa zeigen, dass dafür Stimmungen, Beschaffenheiten von Instrumenten (insbesondere Blechblasinstrumenten) wie auch die Tradition der Kirchentonarten nicht unerheblich waren. Darüber hinaus sollen Fragen diskutiert werden wie die, ob die Bestimmung von Affekten musikalische Vorbildung erfordert, inwieweit Gefühlsqualitäten objektiv zugeschrieben werden können, ob es diesbezüglich eine interkulturelle Dimension der Wahrnehmung gibt oder neurologische bzw. anthropologische Aspekte eine Rolle spielen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-2-HybridDer musikalische Schaffensprozess als kreatives Phänomen
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der musikalische Schaffensprozess ist legendenumwoben. Dazu haben Selbstdarstellungen von Komponisten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend beigetragen. Noch Thomas Manns fiktiver Komponist Adrian Leverkühn („Doktor Faustus“) verkörpert den Prototyp des romantischen Künstlers, der um der Inspiration willen einen faustischen Pakt schließt. Im Rahmen des Seminars sollen derartige Narrative kritisch hinterfragt und die Psychologie des musikalischen Schaffens aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft neu beleuchtet werden. Dabei werden empirische Studien und Textkonvolute mit Komponisteninterviews ausgewertet werden sowie vor allem aktuelle Kreativitätstheorien im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-BM6-3-HybridZur Musiksoziologie der "Erlebnisgesellschaft"
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4440 (2 SWS) Online-Seminar

Der in den 1990er Jahren einsetzende gesellschaftliche Wandel, den der Soziologe Gerhard Schulze treffend diagnostizierte und im Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ fasste, war insbesondere mit einer Loslösung von Denkstrukturen verbunden, die bereits Pierre Bourdieu in seiner Distinktionstheorie als Konstrukte entlarvt hatte. Die mit der „Erlebnisgesellschaft“ aufkommenden Veränderungen im Wertesystem sind auch musiksoziologisch nicht ohne Konsequenzen geblieben. Neben erlebnisorientiertem Hörfunk und erlebnisorientiertem Fernsehen ist hier die Eventisierung des Theater- und Konzertbetriebs (auch im Bereich der Populären Musik), das auditorische Erleben des Raums wie auch eine neue Offenheit zu nennen, die statt Distinktion Offenohrigkeit und musikalische Omnivores favorisiert. Wohin die „Erlebnisgesellschaft“ sich in musikalischer Hinsicht weiterentwickelt, ist auch im Hinblick auf die Pandemie eine interessante Frage, die am Ende des Seminars gestellt und theoriegeleitet einer möglichen Beantwortung zugeführt werden soll.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-5-BM7-1-HybridForschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)

Zoom-Meeting
Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 8 - Musik und Medien I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM8-1Musik und Medien I: Notation und Arrangement

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 A4160 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160

Online Kurs - Zeit: 12:15 Uhr s.t.
In dieser Veranstaltung üben die Studierenden, softwaregestützt eigene Musikarrangements zu schreiben. Dabei lernen sie einerseits die Notensatzprogramme Sibelius und MuseScore kennen, andererseits beschäftigen sie sich mit Fragen der Instrumentation und Stilkunde.
Für den Kurs sind Notenkenntnisse (zumindest Violin- und Bassschlüssel) erforderlich, auch Grundkenntnisse in Musiktheorie sollten vorhanden sein.
Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht je nach Vorkenntnissen sowohl eine systematische Einführung mit Übungen als auch eine projektorientierte Arbeit.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung. 
Bitte über StudIP anmelden. Zum Speichern der Arbeiten bitte geeignetes Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitbringen.
Musikpädagogik-StudentInnen können im Verlauf dieses Kurses eine Prüfungs- bzw. Studienleistung (Portfolio) im Modul Musik und Medien erbringen.

Ezzat Nashashibi

Modul 9 - Musik und Medien II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-6-BM9-1Musik und Medien II: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:30 GW2 A4160 (4 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Online-Kurs
Es finden zusätzlich zwei Samstags-Blöcke statt: Raum A 4160 im GW2. Termine werde noch bekanntgegeben (voraussichtlich September).
In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi

Modul 10 - Musikvermittlung (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-6-BM10-1-HybridFormate der Musikvermittlung

Seminar

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 14:00 - 16:00

Diese Veranstaltung findet online statt.
Die erste Seminarsitzung findet am Montag, dem 26.4.2021 von 14-16 Uhr statt. Alle weiteren Termine werden mit den Studierenden festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Heiler kontaktieren unter: heiler@uni-bremen.de

Mona Heiler

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen für Studentinnen und Studenten des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-GS-1Chor: Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW 1, Hörsaal Raum H 0070

Veranstaltungsbeginn: Montag, 12.4.2021
Die erste Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Der Zugang zum Zoom-Meeting für die erste Besprechung und Probe wird zeitnah bekannt gegeben.

Alle Details zum Programm einschließlich der Termine für Wochenendproben und das Konzert werden zeitnah bekannt gegeben.

Killian Farrell
09-52-GS-2Orchester: Das Programm wird noch bekannt gegeben
Orchestra: The program will be announced later.

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW 1, Hörsaal Raum H 0070

Veranstaltungsbeginn: Mittwoch, 14.4.2021
Die Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Der Zugang zum Zoom-Meeting für die erste Besprechung und Probe wird zeitnah bekannt gegeben.

Neue Mitglieder nehmen vorher Kontakt auf. Die Kontaktperson wird zeitnah bekannt gegeben.
http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Killian Farrell
09-53-3-GS-1Informationsveranstaltung - Pflichtpraktikum B.A. Musikwissenschaft Profilfach

Seminar

Einzeltermine:
Di 01.06.21 13:00 - 16:00
Prof. Dr. Veronika Busch
Wiltrud D. Hoffmann
09-53-5-BM7-1-HybridForschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)

Zoom-Meeting
Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-5-GS-2Musik und Medien: Digitale Audioproduktion

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 09:45 GW2 A4160 (1 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Online Kurs
Das Angebot richtet sich an Studierende, die selbst ein Instrument spielen (oder mehrere) und ihre Musik (auch Band oder Ensemble) im Tonstudio der Uni Bremen aufnehmen möchten.
Alternativ sind auch Produktionen von Soundtracks zu visuellen Medien oder Hörspiele u.ä. möglich, wenn dafür überzeugende, realisierbare Ideen existieren.

Die Veranstaltung gliedert sich in Planungs- und Theoriesitzungen einerseits sowie Aufnahmetermine andererseits.

Planungs- und Theoriesitzungen:
Benennung der Projekte, inhaltliche und zeitliche Planung, Klärung von Fragen zur Mikrofonierung, Durchführung und Bearbeitung, Ggf. Präsentation und Diskussion von Arbeitsergebnissen. Insgesamt 5 Freitagstermine zu je 2 Stunden

Aufnahmetermine:
Gemeinsame Aufnahmen im Tonstudio mit gegenseitiger Unterstützung. Insgesamt 3 Termine zu je 6 Stunden am Samstag oder Sonntag nach vorheriger Absprache.

Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi
09-53-6-BM9-1Musik und Medien II: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:30 GW2 A4160 (4 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Online-Kurs
Es finden zusätzlich zwei Samstags-Blöcke statt: Raum A 4160 im GW2. Termine werde noch bekanntgegeben (voraussichtlich September).
In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Musikwissenschaft, M.A.

Master Musikwissenschaft Musik - Erleben und Erkennen

Modul 2.1b - Disziplinäre Methoden

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-BM2-2-HybridQuantitative und Qualitative Methoden der empirischen Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (2 SWS)
Sebastian Winkler, M.A.

Modul 3a - Interdisziplinäre Perspektiven I

1. und 2. Semester

In diesem Modul kann alternativ die Vorlesung "Zur Geschichte der Philosophie" oder "Allgemeine Psychologie" besucht werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B5-B-IIRingvorlesung: Einführung in die Geschichte der Philosophie II
Lecture series: Introduction to the History of Philosophy, Part II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Die Ringvorlesung bietet einen Überblick über grundlegende Fragestellungen und Positionen aus der Geschichte der Philosophie sowie über Lebenswerke bedeutender Autoren vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. (Thematisch ist die Vorlesung zurzeit auf westeuropäische Philosophie begrenzt.)
Zudem zeigt die Vorlesung beispielhaft das besondere Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen Geschichte auf. Anders als etwa in den Natur- und Technikwissenschaften ist hier der methodische und inhaltliche Bezug zu historischen Positionen selbst ein systematischer Beitrag zur Philosophie. Auch dies wird in der Vorlesung (teils explizit, teils implizit) thematisiert.

Die Vorlesung und die zugehörigen Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Prüfung (20 Min.) zu Themen aus beiden Teilen der Ringvorlesung abgeschlossen wird. Die Prüfung findet am Ende des Sommersemesters und zu Beginn des Wintersemesters statt. Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen schon während der Vorlesungszeit. Diese wird durch die zum Modul gehörenden Tutorien unterstützt. Hier werden durch unbenotete Schreibübungen in verschiedenen Formaten nicht nur die Inhalte der Vorlesung repetiert, sondern auch Fertigkeiten in der Erstellung von Texten erlernt. Die Schreibübungen sind verpflichtend.

Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies oder aus Interesse belegt werden. (Dann entfällt die obligatorische Abgabe der Schreibübungen.)

Lernziele:

• Kenntnis grundlegender Fragestellungen, Positionen und Autoren aus der Geschichte der Philosophie von der vorsokratischen Antike bis zur Gegenwart
• Einbettung dieser Fragestellungen und Positionen in einen historischen Kontext und Nachvollzug, warum und wie sich Fragestellungen historisch gewandelt haben (Einordnungskompetenz)
• Reflektierte Stellungnahme zum systematischen Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen Geschichte
• Erwerb von Schreibkompetenzen (Coaching zum Verfassen kurzer philosophischer Stellungnahmen)

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Dr. Svantje Guinebert
Catherine Herbin
Dr. Frank Kannetzky
Eike Kroner
Prof. Dr. Georg Mohr
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
Anne Christina Thaeder

Modul 4b - Praxisrelevante Perspektiven II

3. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-6-BM10-1-HybridFormate der Musikvermittlung

Seminar

Einzeltermine:
Mo 26.04.21 14:00 - 16:00

Diese Veranstaltung findet online statt.
Die erste Seminarsitzung findet am Montag, dem 26.4.2021 von 14-16 Uhr statt. Alle weiteren Termine werden mit den Studierenden festgelegt.
Bei Fragen vorab können Sie Frau Heiler kontaktieren unter: heiler@uni-bremen.de

Mona Heiler

Modul 5.1 - Disziplinäre Vertiefung II: Mensch (15 CP)

2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MM5.1-1-HybridDisziplinäre Vertiefung II: Mensch - Musikpsychologie
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-2-MM5.1-2-HybridFormen expressiver Subjektivität in der Musik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung - Das Seminar findet im Fern-/Selbststudium statt.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 8 - Masterarbeit (30 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-4-MM8-1-HybridMasterkolloquium Musikpsychologie

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 A4480 (Musik) (2 SWS)

Zoom-Meeting

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-4-MM8-2-HybridBegleitseminar zur Masterarbeit (Musikphilosophie)
Dieses Seminar wird im eingeschränkten Betrieb als Ersatzveranstaltung angeboten und durchgeführt.

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Keine Präsenzveranstaltung zurzeit.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 9a - Musik und Digitalisierung I

1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-1-MM9a-1-HybridMusik und Digitalisierung II

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 A4160 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Der erste Kurstermin findet online statt. Beginn: 10:15 Uhr s.t.

Ezzat Nashashibi

Philosophie, B.A.

Modul G3 Praktikum

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-G3-1BPraktikum und Berufsorientierung: Einführungsveranstaltung für Studierende im 2. Semester der Philosophie
Practical training and career planning - An introduction
2 SWS

Seminar

Einzeltermine:
Di 13.07.21 14:00 - 18:00

Philosophie: Eine brotlose Kunst!
Dieses (Vor-)Urteil gilt es zu widerlegen, indem wir Sie einladen, sich frühzeitig im Studium mit Ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen.
Die Einführungsveranstaltung zum Thema "Praktikum und Berufsorientierung" soll Ihnen Impulse und Ideen für den Weg dahin geben.
Wir vermitteln Ihnen Basiswissen zum Thema "Praktikum", zeigen Ihnen Anlauf- und Beratungsstellen und weitere Qualifikationsmöglichkeiten auf. Wir laden Sie ein zu Reflektionen über Ihren "Traumberuf" und den Weg dahin. Sie lernen eine/n "Philosoph/in" aus dem realen Berufsleben kennen und Studierende, die bereits ihr Praktikum absolviert haben, berichten von ihren Erfahrungen.
Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung im Rahmen der General Studies, als Vorbereitung zur Praktikumsphase. Bitte bringen Sie Ihren Praktikums-Modulschein mit.

'Ältere' Semester, die die Veranstaltung noch nicht besucht haben, sind herzlich willkommen.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Wiltrud D. Hoffmann

Modul B2 Logik

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B2-1BEinführung in die formale Logik
Introduction to formal logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Die Vorlesung führt in die Klassische Logik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) und ihre hauptsächlichen Darstellungsformen (semantischer und axiomatischer Aufbau, System des natürlichen Schließens), die Metatheorie der Logik sowie Grundideen nichtklassischer Logiken ein. Neben der Vermittlung formaler Fähigkeiten werden auch philosophische Aspekte der Logik und ihrer Anwendungen eine Rolle spielen. Der Besuch der begleitenden Tutorien wird dringend empfohlen. Außerdem sind Übungsblätter zu bearbeiten.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B3 Einführung in die Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B3-002BDavid Hume: Untersuchung über den menschlichen Verstand
David Hume: An Enquiry concerning human understanding

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS)

David Hume gilt als ein Wegbereiter sowohl der kritischen Philosophie als auch des Empirismus, zugleich als radikaler Skeptiker und Irrationalist (Russell nennt ihn den „Zerstörer der Vernunft“), manche sehen in ihm einen frühen Pragmatisten.

Hume sieht in der Erfahrung das Sinnkriterium schlechthin und den Maßstab der Kritik überzogener Ansprüche der Vernunft, aber er sieht zugleich, dass Erfahrungswissen nicht aus der Erfahrung begründet werden kann. Seine „naturalistische“ Lösung des Problems ist umstritten, das Problem selbst nicht, vielmehr muss jede Erkenntnistheorie seit Hume dazu Stellung beziehen.

Anhand der „Untersuchung“ führt das Seminar exemplarisch in zentrale Fragen der theoretischen Philosophie ein:
Was sind sinnvolle Aussagen?
Was sind Arten und Quellen des Wissens?
Gibt es sicheres Wissen?
Was sind seine Kriterien?
Wie können philosophische Entwürfe beurteilt werden?
Können religiöse Überzeugungen gerechtfertigt werden?

Dr. Frank Kannetzky
09-30-B3-011BEinführung in die Metaphysik
Introduction to Metaphysics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Metaphysik untersucht die allgemeinsten und grundlegendsten Fragen über die Realität, ihre Bestandteile und deren Zusammenhänge: Was sind die fundamentalsten Bausteine der Wirklichkeit? Wie verhalten sie sich zueinander? (Sind Ameisenbären und Planeten „realer“ als beispielweise Atome und Moleküle?) In welcher Beziehung stehen sie zu der Welt unserer unmittelbaren Erfahrung und unseres Alltags? Und insbesondere: Was lässt sich aus unseren besten (natur-) wissenschaftlichen Theorien über jene grundlegende Verfasstheit der Realität ableiten?
In diesem Seminar erarbeiten wir uns einen Überblick über folgende klassische Themen und Fragestellungen der Metaphysik:

- Persistenz & transtemporale Identität
- Notwendigkeit & Möglichkeit/Viele-Welten-Semantik
- Essentialismus
- Was ist Kausalität?
- Was sind Naturgesetze?
Bei Interesse können auf Anfrage alternative oder weitere Themen ins Kursprogramm aufgenommen werden (z.B. Willensfreiheit oder Philosophie der Zeit).

Metaphysics tackles the most general and basic questions about reality – its constituents and how they hang together: What are the most fundamental building blocks of reality? In which relation do they stand with each other? (For instance: are anteaters and planets, in some sense, more “real“ than atoms and molecules?) How do they relate to the world of our immediate, quotidian experience? And in particular: what insights do our best scientific theories afford about those fundamental structures of reality?
In this seminar, we shall undertake an introductory survey over the following classical topics in metaphysics:
- Persistence and transtemporal identity
- Necessity & possibility (especially many-worlds semantics)
- Essentialism
- Causality
- Laws of nature
Upon request, also other topics (such as free will or philosophy of time) can be included.

Literatur:

Vorbereitend:
- S. Mumford „Metaphysics. A Very Brief Introduction“, Oxford: Oxford University Press, 2018
- Ch. Rapp „Metaphysik: Eine Einführung“, München: C.H. Beck, 2016
Begleitend:
- E.J. Lowe „A Survey of Metaphysics“, Oxford: Oxford University Press, 2002
- A. Ney „Metaphysics: An Introduction“, London: Roudlege, 2014

Patrick Dürr
09-30-T1-021AEdmund Husserl: Cartesianische Meditationen
Edmund Husserl: Cartesian Meditations

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

In diesem Seminar lesen wir gemeinsam die „Cartesianischen Meditationen“. Dieses Spätwerk des Philosophen Edmund Husserl geht auf zwei Vorträge aus dem Jahre 1929 zurück und bietet eine breite und gut zugängliche Einführung in die Phänomenologie.
Wie der Titel des Buches andeutet, entwickelt Husserl seine Position in Anlehnung an Descartes (insbesondere das sog. Cogito-Argument). Dies führt ihn dann – anders als Descartes – auf Ermöglichungsgründe unserer Erfahrung in Form von intentionalen Grundstrukturen des transzendentalen Egos und insbesondere auch zum Begriff und zur Rolle von Intersubjektivität.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka

Modul B4 Einführung in die Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B4-008BAdam Smith: Theorie der ethischen Gefühle
Adam Smith: Theory of Moral Sentiments

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)

In seinem moralphilosophischen Hauptwerk, „Theorie der ethischen Gefühle“ (Theory of Moral Sentiments), begründet Adam Smith die Ethik auf dem Gefühl der Sympathie, das Menschen füreinander hegen können. Smith ergänzt seine Begründung durch das Konzept des ‚unparteiischen Beobachters‘, das u. a. erklärt, wie wir zu moralischen Urteilen gelangen und gelangen sollen.
Im Seminar wird es zum einen darum gehen, wie Smith Sympathie und das Konzept des unparteiischen Beobachters in Beziehung setzt. Zum anderen soll die darüber hinaus reichende Frage betrachtet werden, ob oder wie sich die Theorie der ethischen Gefühle mit Smiths ökonomischem Hauptwerk, „Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen" (An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations), vereinbaren lässt. Hierfür werden Textauszüge aus „Der Wohlstand der Nationen“ bereitgestellt.
Das Seminar hat zum Ziel, Sie mit zentralen Begriffen der Ethik von Adam Smith bekannt zu machen. Zu ihnen gehören u. a. ‚Altruismus‘ und ‚Egoismus‘, ‚Sympathie‘ oder ‚Empathie‘, ‚moralisches Urteil‘ und ‚Unparteilichkeit‘. Darüber hinaus lernen Sie das Konzept der ‚unsichtbaren Hand‘ kennen, das Smith in seiner ökonomischen Theorie entwickelt. Sie erhalten damit Einblick in einen der großen Ethikentwürfe der europäischen Aufklärung und Ausblick auf eine Frage, die auch heute noch aktuell ist: Sind Ethik und Ökonomie miteinander vereinbar?

Das Seminar ist lektüreintensiv. Vor- und Nachbereitung der Seminartermine ist erforderlich, um den Stoff bewältigen zu können. Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihrer Entscheidung, sich für das Seminar einzutragen. Außerdem ist es empfehlenswert, die Textgrundlage für dieses Seminar zu erwerben.

Literatur:
Textgrundlage
Adam Smith (2010): Theorie der ethischen Gefühle. Auf der Grundlage der Übersetzung von Walther Eckstein neu herausgegeben von Horst D. Brandt. Felix Meiner Verlag: Hamburg

Felix Engel

Modul B5 Einführung in die Geschichte der Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-B-II-TutoriumB5-Tutorium zur Einführung in die Geschichte der Philosophie - Ringvorlesung (c)
Tutorium mit Mahé Crüsemann

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00
Catherine Herbin
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-01-B-II-TutoriumB5-Tutorium zur Einführung in die Geschichte der Philosophie - Ringvorlesung (a)
Tutorium mit Niklas Hartmann

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00
Catherine Herbin
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-01-B-II-TutoriumB5-Tutorium zur Einführung in die Geschichte der Philosophie - Ringvorlesung (b)
Tutorium mit Maike Piesker

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00
Catherine Herbin
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-B5-B-IIRingvorlesung: Einführung in die Geschichte der Philosophie II
Lecture series: Introduction to the History of Philosophy, Part II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Die Ringvorlesung bietet einen Überblick über grundlegende Fragestellungen und Positionen aus der Geschichte der Philosophie sowie über Lebenswerke bedeutender Autoren vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. (Thematisch ist die Vorlesung zurzeit auf westeuropäische Philosophie begrenzt.)
Zudem zeigt die Vorlesung beispielhaft das besondere Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen Geschichte auf. Anders als etwa in den Natur- und Technikwissenschaften ist hier der methodische und inhaltliche Bezug zu historischen Positionen selbst ein systematischer Beitrag zur Philosophie. Auch dies wird in der Vorlesung (teils explizit, teils implizit) thematisiert.

Die Vorlesung und die zugehörigen Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Prüfung (20 Min.) zu Themen aus beiden Teilen der Ringvorlesung abgeschlossen wird. Die Prüfung findet am Ende des Sommersemesters und zu Beginn des Wintersemesters statt. Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen schon während der Vorlesungszeit. Diese wird durch die zum Modul gehörenden Tutorien unterstützt. Hier werden durch unbenotete Schreibübungen in verschiedenen Formaten nicht nur die Inhalte der Vorlesung repetiert, sondern auch Fertigkeiten in der Erstellung von Texten erlernt. Die Schreibübungen sind verpflichtend.

Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies oder aus Interesse belegt werden. (Dann entfällt die obligatorische Abgabe der Schreibübungen.)

Lernziele:

• Kenntnis grundlegender Fragestellungen, Positionen und Autoren aus der Geschichte der Philosophie von der vorsokratischen Antike bis zur Gegenwart
• Einbettung dieser Fragestellungen und Positionen in einen historischen Kontext und Nachvollzug, warum und wie sich Fragestellungen historisch gewandelt haben (Einordnungskompetenz)
• Reflektierte Stellungnahme zum systematischen Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen Geschichte
• Erwerb von Schreibkompetenzen (Coaching zum Verfassen kurzer philosophischer Stellungnahmen)

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Dr. Svantje Guinebert
Catherine Herbin
Dr. Frank Kannetzky
Eike Kroner
Prof. Dr. Georg Mohr
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
Anne Christina Thaeder

Modul P1 Moral: Begründung und Argumentation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P1-010AErich Fromm: Haben oder Sein
Erich Fromm: To Have or to Be

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)

„Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.“ Erich Fromm stellt dieses Zitat von Meister Eckhart programmatisch Haben oder Sein voran. In diesem späten Werk fasst er seine Gedanken über zwei Arten des Seins gut lesbar zusammen: Es ist die Haltung des Habens, die, sofern sie Oberhand gewinnt, in der Gesellschaft und im Einzelnen zum Elend führt. Wird ein Mensch dagegen von der Haltung des Seins bestimmt, kann er seine Fähigkeiten zwanglos entfalten und echte innere Aktivität entwickeln, die selten ohne gesellschaftliche Folgen bleibt.

In diesem Seminar werden wir gemeinsam den Ausführungen Fromms in Haben oder Sein folgen, sie aber ggf. durch andere Schriften ergänzen.

Literatur: Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-P1-012A / 09-30-T1-022AProbleme der Handlungstheorie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dr. Frank Kannetzky

Modul P2 Politik, Recht, Staat

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P2-009APolitisches Entscheiden in der Krise
Political decision-making in a crisis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
09-30-P2-010A / 09-30-PS-008STheorien des Eigentums - Wem gehört eigentlich was?
Theories of property - Who actually owns what?

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-P2-011A / 09-30-T1-024A / 09-30-T2-011AEinführung in die Sozialontologie
Introduction to Social Ontology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Das Philosophische Institut der Universität Bremen. Der SV Werder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Arbeiter*Innen mit systemrelevanten Berufen. Die Aborigines. Das London Symphony Orchestra, Destiny’s Child und das Miles Davis Quintett. Allem Anschein nach reden wir sowohl im Alltag als auch in wissenschaftlichen Zusammenhängen nicht nur über Individuen (also beispielsweise über Sokrates oder Miles Davis) und allgemeine Gegenstände (wie die Weisheit oder die Musik), sondern auch über soziale Gruppen. Aber gibt es Gruppen überhaupt?
Falls nicht: warum nehmen wir gedanklich und sprachlich immer wieder Bezug auf Dinge wie das Philosophische Institut oder den SV Werder Bremen?
Und wenn doch: um was für einen Typ