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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2022

Fachbereich 09: Kulturwissenschaften

General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.

General Studies und Schlüsselqualifikationen am FB 09

Studierende im außerschulischen BA-Studium erweben \"General Studies\", Studierende mit Lehramtsoption \"Schlüsselkompetenzen\". Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der \"General Studies\".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP).
Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12).

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (seit WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot des Studiengangs
Erziehungswissenschaften: http://www.fb12.uni-bremen.de frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Nähere Informationen General Studies/ Schlüsselqualifikationen:

Lernfeld


N. N.

Benotung

Im Rahmen der General Studies können benotetete Leistungsnachweise (bspw. aus den Sprachkursen) erworben und für die Gesamtnote des Bachelorstudiums berücksichtigt werden. Es gibt keine Verpflichtung eine Note zu erwerben und einzubringen; i.d.R. sind Studienleistungen und die Lern-/Erfahrungsberichte in den GS NICHT benotet.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Studienzentrum: Juliane Schoppe
Bei Fragen zu General Studies und deren Anerkennung

Lernfeld

Sie können Ihre Fragen gerne telefonisch oder via E-Mail stellen:
Tel.: 0421 / 218 67515
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/

N. N.

Modul GS I - Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Ein Schwerpunkt des Fachbereichs Kulturwissenschaften orientiert sich an den Bedarfen der Studierenden zur \"Studien- und Berufsorientierung\". Die nachfolgenden Lehrveranstaltungen, Workshops, Infoveranstaltungen etc. werden exklusiv für die Studierenden des Fachbereichs 09 angeboten, um spezifische überfachliche Schlüsselkompetenzen oder Anregungen zur beruflichen Orientierung zu erlangen.

Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der Veranstaltung, i.d.R. KEINE Benotung
Anerkennung/ General Studies: Ihre unterschriebenen, ausgefüllten General Studies Scheine senden Sie zum Siegeln per E-Mail oder postalisch an:
Studienzentrum FB 09/ Juliane Schoppe: E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de oder
Praxisbüro FB 09/ Wiltrud Hoffmann: E-Mail: praxfb9@uni-bremen.de
Ihre gesiegelten Scheine können direkt an das Prüfungsamt weitergeleitet werden.
Leistungspunkte/ CP: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-Emolo.news trifft KROSSE: Redaktionsarbeit für eine Infoapp und ein Online-Magazin.
molo.news meets KROSSE: editorial work for an infoapp and an online magazine

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 A4330 (4 SWS)


Andrea Grahl
M.A. Katharina Heitmann-Werner
09-GS-03-2Erfolgreich studieren
Study successfully
Strategien zum konstruktiven Umgang mit Studienanforderungen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 14:00 - 17:00 online
Mi 04.05.22 14:00 - 17:00 online

Dieses Seminar umfasst alle wichtigen Aspekte, die zum erfolgreichen Studieren beitragen:
Motivation, Zeitplanung, Selbstorganisation, Lernstrategien, Selbstregulation und Konzentrationstechniken.
Im Seminar wird ressourcen- und lösungsorientiert gearbeitet: Indem Sie Ihre aktuell angewandten Studienstrategien reflektieren, können Sie gut funktionierende Strategien erkennen und weiter optimieren sowie durch neue Impulse gezielt erweitern - und so Ihre individuell passenden Methoden für Ihr erfolgreiches Studium entwickeln.

Die geplanten Termine werden zu den angegebenen Zeiten in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Zwischen den beiden Konferenzterminen erstellen Sie eine kürzere, nach dem zweiten Termin eine längere schriftliche Selbstreflexion - jeweils auf der Basis klarer und einfach umzusetzender Hinweise. Zu Ihren beiden Reflexionen erhalten Sie wertvolles Feedback zur weiteren Entwicklung.
Die Kombination aus virtuellem Austausch und Anteilen von Selbstreflexion mit individuellem Feedback sichert nachhaltigen Transfer in den Studienalltag.

Dr. rer. nat. Ulrike Holzwarth
09-GS-03-3Onlinejournalismus & Ethik
Glaubwürdigkeit des Schreibens in Zeiten von Lügenpresse und Fakenews

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 - Sa 23.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online
Mi 27.04.22 10:00 - 16:00 online
Fr 29.04.22 - Sa 30.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online

Was ist Journalismus? Ein Zufallsprodukt und abhängig von Tagesform, Laune oder Kaffeetemperatur, bevor man sich thematisch im Artikel, dem Forum oder Blog auslässt?
Ganz im Gegenteil. Journalismus ist die Schnittstelle der öffentlichen Meinungsbildung und damit die vierte Gewalt im Staat mit großer Verantwortung gegenüber allen Menschen.

Das Seminar "Onlinejournalismus & Ethik - Glaubwürdigkeit des Schreibens in Zeiten von Lügenpresse und Fake News" beschäftigt sich deshalb mit den Grundlagen des Journalismus sowie den damit verbundenen moralischen und ethischen Grundsätzen. Wie ist der Anspruch und die Wirklichkeit von Moral und Ethik im Journalismus vor dem Hintergrund von Online-Tempo und Quotendruck? Wie schafft man selber die Grundlage für eine saubere Recherche und glaubwürdiges Arbeiten? Das ist die Basis für Journalismus. Wenn jeder nur noch seine Meinung verbreitet, sind Journalisten überflüssig.


Im Seminar geht es um die Qualitätsfaktoren von Medien und Redaktionen ebenso wie die Frage, ob crossmedialer Journalismus in der digitalen Welt ein Nachrichtensegen ist oder eine reine Informations-Inflation?

Wir hinterfragen vorhandene Informationsstrukturen – welchem Medium glauben wir was warum? Wie beeinflussbar ist die Meinung durch Medien und wie beeinflussbar sind wir selbst?

Daraus resultiert auch die Verantwortung des Journalismus gegenüber der Gesellschaft und dem Einzelnen – sowohl online als auch offline. Viele praktische Übungen vom Schreiben einer Meldung bis zum Foto-Seminar vertiefen die vermittelten Kenntnisse.

Das Seminar findet an allen Terminen in Videokonferenzen digital statt.

Helmut Stapel
09-GS-03-4Journalistisches Schreiben
Journalistic Writing
Von der Recherche zum Bericht

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 07.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B1700
So 08.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B1580

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn ist Redakteurin bei der taz, die tageszeitung und hat Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und Women's Studies in Bristol studiert. Seit 2012 gibt sie an der Uni Bremen Seminare im journalistischen Schreiben.

Eiken Bruhn
09-GS-3-1"Was macht mich aus, wo will ich hin?"
What am I here for and where to go?

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 12:15 - 13:15 SFG 3070
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 20.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 27.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 03.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 10.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 17.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070

DAS SEMINAR FINDET IN PRÄSENZ STATT!

Was macht Dich aus? Wo willst Du hin? Und welches sind die nächsten konkreten Schritte hinein in Dein Berufsleben?

Wer die eigenen Ziele, Wünsche und Talente kennt und ausreichend benennen kann, wird es leichter haben, mit den Entscheidungen zur anstehenden Berufswegplanung umzugehen. In diesem Semianr geht es um die schrittweise Entdeckung und Formulierung der ganz persönlichen Fähigeiten und Vorstellungen, um so den weiterführenden Berufsweg nach ganz individuellen Potentialen ausrichten und entwickeln zu können. Am Ende der Reihe werden ExpertInneninterviews geführt und mit Unterstützung der Gruppe weiterführende Schritte in die Praxis geplant und angeregt.

Nicole Kahrs ist Initiatorin für Sinnstiftung und Potentialentfaltung, Unternehmerin, Projekt- und Organisatonsentwicklerin, Trainerin und Moderatorin, professionelle Sinnsucherin und Begleiterin bei Fragen zur Lebensweggestaltung. Als Entwicklungsbegleiterin und Coach arbeitet sie mit Methoden der Transaktionsanalyse, dem Lasalle-Institut-Modell sowie mit Elementen aus dem Naturcoaching und der Visionssuche.

Dipl.-Sozw. Nicole Kahrs
09-GS-3-5Kunstrausch

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 13:00 - 15:00 Extern Kunsthalle Bremen

Die Veranstaltung „Kunstrausch“ wird im Rahmen eines Seminars von Studierenden aus dem Fachbereich 9 organisiert und ist eine Kooperation zwischen der Universität und der Kunsthalle Bremen. Im Februar 2018 fand die Veranstaltung „Kunstrausch“ erstmals statt. Seitdem gehört sie fest zu den Bremer Kulturhighlights. Im letzten Jahr konnte sie leider nur digital stattfinden. Wir hoffen, dass die Veranstaltung als auch die Seminartermine in diesem Jahr wieder vor Ort in der Kunsthalle stattfinden können.

Am Freitag, den 24. Juni 2022 soll der bereits 5. Kunstrausch im Rahmen der Ausstellung „Richard Mosse“ stattfinden. Der 1980 im irischen Kilkenny geborene Richard Mosse lotet in seinen Fotografien und Filmen die Grenzen zwischen konventioneller Reportagefotografie und zeitgenössischer Konzeptkunst aus. Dabei setzt er den Fokus auf aktuelle politische und ökologische Krisen wie den Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo, die europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie aktuell die Bedrohung der tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet. Für seine monumentalen Fotografien greift Mosse auf Bildtechnologien zurück, die ursprünglich für militärische oder wissenschaftliche Zwecke entwickelt wurden und Dinge sichtbar machen, die für das menschliche Auge eigentlich nicht wahrnehmbar sind. Spannungsvoll changieren Mosses Werke zwischen Ästhetik und aktueller politischer wie auch ethischer Brisanz. Damit fordern sie zur intensiven Auseinandersetzung mit den Krisen und Zukunftsfragen unserer Zeit heraus. 2013 vertrat Mosse Irland auf der Biennale in Venedig und 2014 gewann er den Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Die Ausstellung mit Richard Mosse in der Kunsthalle Bremen ist seine erste umfassende Werkschau in Deutschland. Sie wird anhand von repräsentativen Fotoarbeiten sowie einer neuen Videoinstallation einen breiten Überblick über seine zentralen Werkphasen geben.
Im Rahmen des Seminars erhalten Sie einen Einblick in die Ausstellung, in die Abläufe und Herausforderungen eines Museums sowie in die Bereiche Bildung und Vermittlung, Marketing & Presse sowie Event- und Projektmanagement. Unter Anleitung werden Sie eigene Vermittlungsformate konzipieren und später durchgeführen, um den Besucher*innen des Abends Mosses Kunst näherzubringen. Ziel der Veranstaltung ist es zum einen junge Menschen für Museen zu begeistern und zu zeigen, dass Museen tolle Orte für neue Erfahrungen und Erkenntnisse sind. Zum anderen sollen neben den praktischen Einblicken auch die Rolle des Museums im 21. Jahrhundert und seine Aufgaben reflektiert und kritisch hinterfragt werden.

Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse daran haben, selbst eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und die Abläufe in einem Museum zu verstehen. Wir ermuntern zudem sehr die Teilnahme von Studierenden, die sich für die Kunstvermittlung interessieren. Auch nach der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, in diesem Bereich mit der Kunsthalle zusammen zu arbeiten.

Britta Petersen
Theresa Lange
09-GS-3-12Workshop: "Googelst Du noch oder recherchierst Du schon?" Literaturrecherche in Fachdatenbanken , Digitalen Archiven und Fachportalen
Für Studierende am Fachbereich Kulturwissenschaften

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Mi 20.07.22 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Mi 27.07.22 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum)

Ein wiederkehrendes Problem für Studierende ist das Auffinden von passender Literatur. Hat man ein Thema für eine Haus- oder Abschlussarbeit gefunden und eine Suche in Bibliothekskatalogen oder bei Google gestartet, so ergeben sich häufig zwei Resultate: Entweder man findet eine enorme Anzahl von Literaturhinweisen, die häufig nur mehr oder weniger zum Thema passen und verliert sich in der Flut an Informationen. Oder man findet kaum relevante Titel und verzweifelt an der Wahl des eigenen Themas. Beide Probleme können dank gezielter Recherche in den jeweils fachlich relevanten Angeboten meist umgangen werden. Voraussetzung hierfür ist aber überhaupt die Kenntnis der jeweils relevanten Angebote und das Wissen wie ich in diesen Angeboten recherchiere.

In diesem Workshop soll ein Überblick über die wichtigsten Angebote in den Kulturwissenschaften gegeben werden. In einem Mix aus Theorie und praktischen Übungen werden zudem verschiedene Recherchetechniken erlernt. Das Seminar richtet sich besonders – aber nicht nur – an Studierende, die sich in der Vorbereitungsphase einer Hausarbeit bzw. der BA- oder MA-Arbeit befinden.

Dr. Joachim Drews
10-GS-9-04Reisejournalismus: Mit viel Arbeit und eigenem Stil um die Welt

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
So 24.04.22 - Mo 25.04.22 (So, Mo) 10:00 - 16:00 online
So 19.06.22 - Mo 20.06.22 (So, Mo) 10:00 - 16:00 online
So 03.07.22 10:00 - 16:00 online

Die Medienwelt wächst mit immer neuen Angeboten: Blogs, Magazine, Online-
Zeitungen, Instagram-Accounts. Es entsteht das Gefühl, der halbe Planet sei unterwegs
und produziert Informationen. Besonders im Reisebereich ist die Zahl der Anbieter*innen enorm angestiegen. Ein Traumjob? Was passiert hinter den Kulissen? Wodurch zeichnet sich Reisejournalismus aus? Wann ist eine Geschichte eine gute Geschichte, wie finde ich sie und wie bringe ich sie an den Markt? Und die wichtigste Frage: Wie schaffe ich es, bei der Vielzahl von Reise-Informationen als Journalist*in einen individuellen Stil zu entwickeln? Diesen Fragen gehen die Reisejournalist*innen Helmut Stapel und Nicole Schulze-Aissen in diesem Seminar auf den Grund. Das Autor*innen-Paar ist unter anderem für DIE ZEIT, GEO Online, Deutschlandfunk und andere Radiosender weltweit unterwegs. In ihrem Seminar geben sie spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Schreibübungen von der Reisemeldung bis zur Reportage, Einblicke in die Reisefotografie und Tipps zum Aufbau von Social Media Accounts sind Teile des Seminars. Die Produktion von Radioreportagen wird an Beispielen erklärt und auch die Tatsache, dass eine Badelatschen-Werbung auf einem Blog kein Journalismus ist. Was am Ende des Seminars noch fehlt, ist das Flugticket für die erste eigene Reportage – aber auch das lässt sich finden.

Helmut Stapel
CC-06-SoSe22Handwerkszeug für den Berufseinstieg für Studierende der Geisteswissenschaften
Tools for career entry for students of the humanities
- Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften -

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 20.09.22 09:00 - 17:00 Online

„Warum soll ich genau Sie einstellen? Bitte nennen Sie mir drei Gründe!“ – Es lohnt sich, sich mit dieser Frage intensiv auseinanderzusetzen. Besonders für angehende Absolvierende der Geisteswissenschaften ist dies wichtig, da viele Ansprechpersonen die Faszination der entsprechenden Studienfächer nicht genau kennen und aufgrund der vielseitigen Spezialisierungsmöglichkeiten in diesen Fächern eine klare Kommunikation entscheidend ist.

Im Workshop lernen Sie Personalauswahl aus neuer Perspektive kennen und erarbeiten Handwerkszeug für eine selbstbewusste und chancenorientierte Strategie für Ihr „Marketing in eigener Sache“. Durch die ausführliche Beschäftigung mit Ihren Stärken, Ihrer Motivation und Ihrem Begeisterungsvermögen werden Sie Sicherheit für Ihre Präsentation beim potentiellen Arbeitgeber gewinnen und Vorstellungsgespräche souveräner angehen können.

Workshopinhalte:
• Wie funktioniert Personalauswahl heute?
• Welche Qualifikationen, Eigenschaften und Erfahrungen interessieren Arbeitgeber?
• Arbeitsfelder für Absolvierende der Geisteswissenschaften
• Was hebt mich von anderen Bewerber:innen ab, was zeichnet mich mit einem geisteswissenschaftlichen Studienabschluss besonders aus?
• Erarbeitung geeigneter Argumentationsideen und Strategien für eine optimale Selbstpräsentation mit einem geisteswissenschaftlichen Studienabschluss
• Welche Möglichkeiten der Initiativbewerbung gibt es?
• Wie kann ich verschiedene Kontaktpunkte zu potentiellen Arbeitgebern nutzen?
• Tipps für die erfolgreiche Umsetzung der Kommunikationsstrategie in den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich alle drei „Handwerkszeug“-Workshops von Wolfgang Leybold inhaltlich überschneiden und melden Sie sich somit nur zu einer dieser Veranstaltungen an.

Anmeldungen für September laufen vom 16. Juni bis Donnerstag, 18. August 2022 über https://elearning.uni-bremen.de/ (Veranstaltungssuche / Suche im Vorlesungsverzeichnis / Fachübergreifende Studienangebote / Career Center unter: Arbeitsmärkte

Sobald das Anmeldeverfahren geschlossen ist, bekommen Sie von uns eine E-Mail mit den Zugangsdaten!

Ausführliche Informationen unter:
www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen/uebersicht
www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen/uebersicht/detailbeschreibungen
www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen/kalenderuebersicht

Wolfgang Leybold
eGS-VA-NHM-08Nachhaltiges Management

Vorlesung
ECTS: 3

Die Veranstaltung beantwortet die Frage, wie Unternehmen nachhaltig Handeln können. Dazu arbeitet sie in einem ersten Themenbereich das Nachhaltigkeitsverständnis in Politik und Unternehmen heraus und verdeutlicht die Relevanz nachhaltigen Handelns für Unternehmen bei unzureichenden Ressourcen. Im zweiten Themenbereich werden theoretische Impulse für das unternehmerische Handeln erläutert und Konzepte zur Behebung von Widersprüchen zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Belangen und zur Schaffung einer Balance zwischen verschiedenen Interessen eingeführt. Abschließend erfolgt die Vorstellung konkreter Instrumente zur Realisierung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements.

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluss der Lehrverantaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier bei Stud.ip oder auf unserer Website www.va-bne.de

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Dr. Oliver Ahel
Dr. Christiane Bottke

Modul GS II - Profilbildung im Fachbereich & Culture for all

Der Fachbereich 09 bietet mit diesem Modul Veranstaltungen zur persönlichen Profilbildung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Felder an.
Die Themenbereiche werden aus der spezifischen Perspektive der Fächer gebildet. Als vertiefende Angebote finden Sie nachfolgend fachübergreifende Veranstaltungen zu den Feldern \"Diversität\" und \"Kulturelle Bildung\".

Prüfungsleistung: gemäß Projekt/Veranstaltung
Anerkennung: von Veranstalter*innen unterzeichneter \"Leistungsnachweis\" wird im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: gemäß der Vergabe im Projekt/Veranstaltung

A. Diversity-Schwerpunkt

Diversität als gesellschaftspolitische Teilhabe und als kritische Theorie wird am Fachbereich vertiefend erforscht und gelehrt. Entsprechend bilden Diversität und Transformation von Kultur einen Schwerpunkt der angebotenen GS.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-GS-3-8Von Studierenden für Studierende: Care- und Reproduktionsarbeit: Feministische Perspektiven auf unbezahlte Arbeit
Mit Amelie Retzlaff und Pauline Reischuck

Seminar
ECTS: 1-3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 10:00 - 12:00 SFG 2030

Care- und Reproduktionsarbeit meinen die in unserer Gesellschaft weiblich konnotierten Aufgaben, welche unbezahlt sind und dafür sorgen, dass das Leben aller sorgenfrei abläuft. Diese soziale Praxis des Kümmerns ist nicht nur ein Ausdruck der heteronormativen gesellschaftlichen Geschlechterordnung, sondern bringt diese auch hervor.

Die darin enthaltenen Aufgaben können emotionale Arbeit umfassen, wie jemanden zu trösten oder zu erziehen, aber auch Hausarbeit, wie kochen oder putzen.
In diesem Studis-für-Studis-Seminar mit Amelie Retzlaff und Pauline Reischuck möchten wir das Verhältnis zwischen Care, Geschlechter- und Gesellschaftsordnung und deren Folgen betrachten. Dabei blicken wir aus einer feministisch intersektionalen Perspektive auf die Historie, den Status quo und die Chancen für die Zukunft. Schwerpunkte möchten wir dabei auf die Themen Körperpolitik, Verflechtungen mit Rassismus und Kapitalismus, Technologisierung und romantische Beziehungen legen, ausgehend von der Frage “Was muss sich verändern, damit Care-Arbeit sozial, global und geschlechtsspezifisch gerecht organisiert werden kann?”

Wir freuen uns über weitere Themenvorschläge und möchten den genauen Ablauf mit der Gruppe zusammen entscheiden.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-9Von Studierenden für Studierende: Antidiskriminierungsarbeit in der Praxis
Mit Maxie Klotmann, Teresa Ellinger und Vera Andreh

Seminar

Einzeltermine:
Mo 25.04.22 10:00 - 13:00 digitaler Workshop

In diesem Workshop wollen wir anhand von Beiträgen eines Audiowalks über verschiedene Formen rassistischer, intersektional verwobener vorurteilsgeleiteter Gewalt informieren und gemeinsam darüber sprechen, wie Antidiskriminierungsarbeit in der Praxis aussehen kann.

Wir starten den Workshop digital per Zoom. Im Verlauf des Workshops können die Teilnehmenden auf einer selbst festgelegten Route in ihrer Umgebung, oder für sich zuhause, Beiträge des Audiowalks anhören. Im Anschluss daran werden wir miteinander zu den Inhalten, zum Format und zu den Herausforderungen aufklärender, diskriminierungssensibler Arbeit in Praxisfeldern austauschen.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-10Eine kreativ-reflektierende Annäherung an solidarisches Handeln - Workshop von Studierenden für Studierende
Mit Leonie Greta Hardt und Veronika Krüger

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 10:00 - 13:00 SFG 1030
Sa 11.06.22 10:00 - 14:00 SFG 0140

In welchen gesellschaftlichen Verhältnissen befinden wir uns? Wie können wir diese beschreiben und verstehen? Wie verhalten wir uns in diesen und wie können wir auf uns selbst und andere achtgeben? Was sind (Un)Möglichkeiten des solidarischen Handelns?
Wir gehen davon aus, dass für jede*n Diskriminierungsdimensionen lauter oder leiser, verschränkt, relevant oder weniger präsent im alltäglichen Leben sind – also alle auf unterschiedliche Weise von struktureller Diskriminierung betroffen sind, unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wir wollen keine der Dimensionen privilegiert thematisieren. Gemeinsam mit der Gruppe wollen wir erarbeiten, was eine solidarisch-verbündete Praxis ausmacht, ausmachen kann und vor allem, wo und wie wir damit bei uns selbst beginnen können.
Dabei gehen wir davon aus, dass es zunächst beim Verbündet-Sein gegen diskriminierende und ausschließende Strukturen um Selbstreflexion geht. Darum, sich selbst der eigenen Position innerhalb einer diversen Gesellschaft bewusst zu werden.

Wir wollen vielfältige Methoden in unserem Workshop erproben. Dabei setzen wir nicht nur auf Wissensvermittlung durch Theorie, sondern auf auch Methoden der Theaterpädagogik (z.B. Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“) und kreatives (selbstreflexives) Schreiben.

Was du brauchst, ist die Bereitschaft dich achtsam auf die Gruppe und eine selbstreflexive Auseinandersetzung einzulassen und Zeit an beiden Tagen (ein Einstieg am 2. Tag ist nicht möglich).

Der Workshop ist offen für Studierende aller Fachbereiche und setzt kein Vorwissen voraus.
Liegen die Workshoptage in der Zeit deiner Kinderbetreuung? Dann schreib uns vorab gerne eine Mail.

Mit der Teilnahme an beiden Tagen und einer weiteren Ausarbeitung, kannst du dir 1 CP im Bereich General Studies/ freiwillige Zusatzleistung erarbeiten.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-11Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit

Blockveranstaltung
ECTS: 1-3

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 18:00 - 20:00 SFG 0140
Mi 11.05.22 18:00 - 20:00 per Zoom/ Link im Ankündigungstext
Mi 08.06.22 14:00 - 16:00 per Zoom/ Link im Ankündigungstext
Fr 01.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1040
Fr 01.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1010

Obwohl der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg mittlerweile internatio-nal gut dokumentiert ist, erfährt diese Problematik im bundesdeutschen Hochschuldiskurs noch wenig Aufmerksamkeit. Nur zögerlich wird über die Bedeutung der sozialen Zugehörigkeit disku-tiert, auch wenn sich die Wirkmächtigkeit der Kategorie Klasse an den Hochschulen auf unter-schiedlichen Ebenen zeigt.
In dieser Veranstaltungsreihe möchten wir den Blick auf klassistische Ungleichheiten im Hochschul-kontext richten. Dabei sollen die Wirkmechanismen ebenso beleuchtet werden wie die Auswir-kungen und mögliche Gegenstrategien. Wir laden alle Interessierten dazu ein, über soziale Her-kunft und Bildungs(un)gerechtigkeit auszutauschen sowie gemeinsam über erforderliche Maß-nahmen zu diskutieren, die bestehenden Schieflagen im Unialltag entgegenwirken und Bildungsge-rechtigkeit lebendig werden lassen.

Studierende, die an der Reihe als GS-Veranstaltung teilnehmen wollen, können sich auf StudIP einloggen und 1-3 CP erwerben. Ansprechpersonen dafür sind Margrit E. Kaufmann und Kerstin Panzer

Klassismus – ein Tabu der Hochschule
Auftakt mit Vortrag und Diskussion
Ayla Satilmis, e n t e r s c i e n c e – ein intersektionelles Projekt für Studierende aller Fachrichtun-gen, Universität Bremen
am 27.04.2022, 18:00-20:00 Uhr
SFG, Raum 0140

Auf die Hochschulagenda: Bildungsgerechtigkeit für Akademiker*innen der ersten Ge-neration!
Impulse zu Projekten und Diskussion zu Herausforderungen und Perspektiven
Katja Urbatsch, Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin von Arbeiterkind.de
Dr. Kristin Kolwes, Erste Generation Promotion MENTORING+, Universität zu Köln, und Erste Ge-neration Promotion e.V.
Andreas Kemper, Institut für Klassismusforschung und https://dishwasher-magazin.de
digital per Zoom am 11.05.2022, 18:00-20:00 Uhr
https://uni-bremen.zoom.us/j/91095483789?pwd=OGFaVk1sMHQ3TW1KVzdXSVdGMGF0dz09

Klassismus und Solidarität im Hochschulkontext
Vortrag und Diskussion
Dr. Francis Seek, Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Antidiskriminierungstrainer*in
digital per Zoom am 08.06.2022, 14:00-16:00 Uhr
https://uni-bremen.zoom.us/j/98468867850?pwd=aC9tUGdKYXkwV0kzQ3JsR3VPRjhHQT09

Was bedeutet soziale Herkunft für Studium und Lehre?
Impulsvorträge aus Studierendenforschungen zu First Generation Students
Workshop Von Studierenden für Studierende // Von Lehrenden für Lehrende
Gemeinsames Fazit und Abschluss
Mit Inessa Ulrich, Juliana Lux, Shara Wallenschus, Ina Prasse, Kerstin Panzer, Arbeiterkind.de Bremen, Ayla Satilmis, Margrit E. Kaufmann
am 01.07.2022, 10:00-14:00 Uhr
SFG, Raum 1040 (und 1010)
danach Ausklang mit Picknick im Freien

Dr. Margrit E. Kaufmann
Ayla Satilmis
Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner

B. Culture4all

Als fachübergreifendes Angebot ist die Veranstaltungsreihe \"Culture4all\" ein Kooperationsprojekt mit anderen Fachbereichen und Institutionen zum Themenfeld „Kulturelle Bildung“. Die praxisnahen Veranstaltungen sind von Prof. Dr. Maria Peters (Studiendekanin und Professorin für Kunstpädagogik FB09) verantwortet und werden von Frau Anke Fischer organisiert.
Siehe auch den Blog zu den Lehrveranstaltungen: https://culture4allbremen.wordpress.com/
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
ZPS 1-2-AAPerformance Studies: Akten und Aktionen. Versuchsanordnungen zur Inszenierung dokumentarischer Texte. Das Seminar ist Bestandteil des Kombinationsstudiums "Performance Studies" und kann nur innerhalb davon angewählt werden.
Performance Studies: Archives in action. Experimental set-ups for staging documentary texts

Seminar
ECTS: 4

EW-L GO SQ: Schlüsselqualifikationen (a, b oder c)

Tobias Winter
ZPS 1-2-KSPerformance Studies: KOPFSPRÜNGE. Aufführungen und Performance-Theorien zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.22 ausschließlich
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 17:00 - 20:00 GW1 B2070 (4 SWS)

Schlüsselqualifikation (a, b oder c)
MA-UM-HET 1 a
Interkulturelle Bildung
Anmeldung bis 31.03.22 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Dr. Anna Suchard, Ph.D. (LB)
Simon Makhali
ZPS 1-2-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst. Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.2022 ausschließlich über das Zentr
Performance Studies: Theater of Assemblage. Studio. Located between education, science and art

Seminar
ECTS: 6-15

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) GW2 B1216 (6 SWS)

EW-L GO SQ: Schlüsselqualifikationen (a, b oder c)
Teilnahme nur bei Belegung des Zertifikatsstudiums "Performance Studies", Info (und Anmeldung bis 31.03.22) ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Carolin Bebek
Simon Makhali (LB)
ZPS 2-2-FLPerformance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung II (Fortsetzungsveranstaltung) Auch Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Fortsetzungsveranstaltung, daher keine Aufnahme w
Performance Studies: Explorative learning with the Theater der Versammlung / Theater of Assemblge

Seminar
ECTS: 3-4

Einzeltermine:
Mi 09.03.22 10:00 - 20:00
Sa 30.04.22 - So 01.05.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 11.06.22 - So 12.06.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 09.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1410
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
Sa 16.07.22 - So 17.07.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B1410
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

EW L GO 3 ©

Tom Schröpfer (LB)
ZPS 2-2-RZPerformance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.22 ausschließlich über das Zentru
Performance Studies: Explorative learning with the Theater der Versammlung / Theater of Assemblge

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 17:00 - 20:00 GW1 B2070 (4 SWS)

EW L GO 3 ©
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)
MA-UM-HET: 1 (a) Interkult. Bildung
Anmeldung bis 31.03.22 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Dr. Anna Suchard, Ph.D.
Simon Makhali

Modul GS III - Ausgewählte Fachveranstaltungen

Für den Blick über den Tellerrand des BA-Curriculums können Sie aus den hier angebotenen Veranstaltungen des Fachbereichs 09 wählen. Nach Absprache zwischen Studierenden und den jeweiligen Lehrenden können ebenso Veranstaltungen anderer Fachbereiche besucht werden.

Anmeldung: Die Veranstaltungsorganisation erfolgt über Stud.IP
Prüfungsleistung: aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung (ggf. Referat, schriftliche Ausarbeitung)
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter Leistungsnachweis wird entweder in den Institutssekretariaten gesiegelt oder
im Studienzentrum FB 09 gestempelt/ Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: i.d.R. 2 CP (keine Note), kann nach Umfang der Arbeit und Absprache mit dem/der Lehrenden variieren
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-PAPhilosophisches Atelier
Philosophical Atelier
Übung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)

Ähnlich wie in einem Künstler-Atelier Statuen und Bilder geschaffen und bearbeitet werden, formen und überarbeiten wir in unserem philosophischen Atelier Argumente und Texte. Das Seminar ist eine Einladung zum philosophischen Denken an alle interessierten Studierenden, die philosophisches Arbeiten an aktuellen Fragen und zeitgenössischen Diskussionen einüben wollen und dabei auch einen Blick "hinter die Kulissen" werfen möchten, was die Publikation von Texten anbelangt.
Das philosophische Atelier bietet die Möglichkeit, bei regelmäßiger aktiver Teilnahme 3 CP im Rahmen der General Studies zu erlangen und an der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieses besonderen Lehr- und Lernformats teilzuhaben.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-B3-015B / 09-30-T2-014AAristoteles: Metaphysik
Aristotle´s Metaphysics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 26.07.22 14:00 - 16:00 GW2 B1632

Aristoteles’ Metaphysik behandelt fundamentale Fragen zu Erklärungsprinzipien und Kategorien, unabhängig von spezifischen Domänkontexten. Der Name Metaphysik geht vermutlich auf die nachträgliche Ordnung seiner Werke als ,,Arbeit nach der Physik“ zurück — Aristoteles selbst
spricht von ,,erster Philosophie“.
Die zentralen Textstellen werden unter Zuhilfenahme von Auszügen aus Aristoteles’ Physik und einschlägigen Aristoteles-Kommentaren erschlossen.
Literatur: Die benötigte Literatur wird im Stud-IP zur Verfügung gestellt. Für einen
ersten Überblick, siehe: https://plato.stanford.edu/entries/aristotle-metaphysics/

Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-30-B3-016BPhilosophie der Sprache und Feministische Philosophie der Sprache
Philosophy of Language and Feminist Philosophy of Language

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Die sogenannte Feministische Philosophie der Sprache hat sich beginnend mit den 1980er-Jahren aus der Mainstream, häufig als „Male-Stream“ titulierten Philosophie der Sprache herausgebildet, und ist gegenwärtig dabei, sich als eigenständiges Forschungsfeld zu etablieren.
Einerseits durch einen eigenständigen Blick auf bzw. vehemente Kritik an etablierten Standard-Themen der Sprachphilosophie, und andererseits durch Entwicklung neuer, genuiner Themen.
In diesem Seminar soll die feministische Sprachphilosophie beispielhaft an prominenten Themen illustriert, und zusammen mit einschlägigen Themen aus der Mainstream-Sprachphilosophie vorgestellt werden. U.a. werden wir wollen wir uns mit den folgenden Themen beschäftigen.

• Sprechakttheorie
• Bedeutung als soziales Phänomen
• Silencing
• Begriffliches Engineering
• Male-Bias

In diesem Zusammenhang soll insbesondere auch erarbeitet werden, ob und wenn ja, inwiefern Sprachphilosophie und Feministische Philosophie der Sprache voneinander unterschieden werden können.

Anmerkung: obwohl feministische Sprachphilosophie sich mitunter deutlich vom Mainstream abgrenzt, kann sie dennoch analytisch sein, und im Seminar wollen wir uns auch klar an diesem analytischen Zugang orientieren.

Literatur: Saul, Jennifer – Feminist Philosophy of Language (Stanford Enyclopedia of Philosophy)

Thorben Petersen, M.A.
09-30-B4-011B"Warum ethisch handeln?" - Die Frage nach der Begründung in der Ethik
"Why to be moral?" - Foundations of normative ethics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Wird über normative Ethik, egal welcher Couleur, gesprochen, so findet sich früher oder später ein Skeptiker, der die grundsätzliche Frage stellt: Warum soll ich mich ethisch verhalten? Mit dieser Frage wird nicht nur auf die jeweilige Begründung einer infrage stehenden Ethik-Theorie abgezielt, sondern auch auf die Frage, ob oder wie sich normative Ethiken generell begründen lassen. Infrage gestellt wird, ob sich normative Ethik überhaupt begründen lässt.

In diesem Seminar werden wir uns ausgehend von der Frage, warum man ethisch handeln soll, mit dem Thema der Begründung in der Ethik auseinandersetzen. Im Vordergrund steht, was es heißen kann, eine Begründung (oder eine Rechtfertigung) im Kontext der Ethik zu sein. Dazu gehört zunächst, was eine Begründung normentheoretisch bedeutet. Dabei wird auch zu diskutieren sein, ob eine Ethik sich auf außermoralische Werte gründen muss oder sich in ihrer Begründung allein auf moralische beziehen braucht. Zu klären ist darüber hinaus, ob eine Ethik sich auf ein oberstes Moralprinzip berufen muss oder sie ohne ein solches auskommen kann. Und wenn sie ohne ein solches auskommen kann, was dann ihr Fundament sein könnte. Auch wird es darum gehen, ob und wie sich einzelne Forderungen normativer Ethiken begründen lassen. Schließlich ist die Frage zu diskutieren, ob und wenn welche Gründe es gibt, sich für einen Typ normativer Ethik zu entscheiden, den es dann zu vertreten gälte.

Im Seminar werden wir Auszüge aus klassischen und modernen Texten der Ethik lesen, in denen sich mit der Begründungsfrage auseinandergesetzt wird. Empfehlenswert ist, ein Grundverständnis der Tugendethik, Pflichtenethik und dem Utilitarismus mitzubringen.

Literatur: wird noch bekannt gegeben

Felix Engel
09-30-P1-012A / 09-30-P2-014ASpinoza: Theologisch-politischer Traktat
Spinoza: Theological-Political Treatise

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

er Theologisch-politische Traktat wurde von Baruch de Spinoza 1670 anonym veröffentlicht. Er wusste, wie radikal die darin vertretenen Ansichten zu weltanschaulichen und politischen Fragen waren und dass sie nur von einigen wenigen Gelehrten zu seiner Zeit so recht verstanden werden konnten. Spinoza richtet sich mit seinem „TTP“ (Tractatus theologico-politicus) an Leser mit einer Affinität zum Nachdenken, an philosophische Leser. In der Frauenfrage war Spinoza zwar nicht besonders fortschrittlich, dafür aber mit seinen Gedanken über den Zusammenhang von Moral und Schriftreligion sowie über Religionsfreiheit und die Möglichkeit des friedlichen Zusammenlebens von Menschen mit verschiedenen Glaubenshintergründen. Wie aktuell seine Überlegungen auch heute noch sind und wie fortschrittlich Spinoza dabei auch in anderen Disziplinen war, wollen wir gemeinsam im Seminar diskutieren.
Interesse an der Thematik, eine gewisse „Frustrationstoleranz“ in Bezug auf biblische Bezüge und die Bereitschaft, das eine oder andere eigenständig zu recherchieren und ggf. zu referieren, möchte ich für dieses Seminar voraussetzen.

Die Literatur wird über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-T1-029A / 09-30-TS-007SAdornos Ästhetische Theorie
Adorno's Aesthetic Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Eike Kroner
Prof. Dr. Georg Mohr
Christoph Ogiermann
09-30-T1-030ALogischer Empirismus
Logical empiricism

Seminar

Einzeltermine:
Di 26.04.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Mo 05.09.22 - Do 08.09.22 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 18:00 SFG 1020

Kenntnis der Bewegung des logischen Empirismus um Schlick, Reichenbach und Carnap ist Grundvoraussetzung zum Verständnis moderner Wissenschaftstheorie und Philosophien der Einzelwissenschaften. Im Fokus stehen die zentralen Methoden und Aussagen der logischen Empiristen (logische Analyse von Theorien, Verifikatonskriterium, …) und die Frage nach ihrem Vermächtnis. Als pars pro toto wird ein besonderer Fokus auf Carnaps Aufbau und seine Rezeptionsgeschichte gelegt werden.
Anmerkung: Das Seminar findet als Blockseminar vom 5.-8.9.2022 (einschließlich 8.9.) statt. Die Vorbesprechung ist am 26.04.2022 um 18 Uhr. Bitte tragen Sie sich bei Interesse am Kurs für diesen im Stud-IP ein, auch um den Raumhinweis für die Vorbesprechung zu erhalten.
Literatur: Die benötigte Literatur wird im Stud-IP zur Verfügung gestellt.

Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-50-GS-4Eastern Europe in Crisis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)
PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M7-3Stad(t)t - Müll - Kunst
Art, Waste and the City

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Stad(t)t – Müll - Kunst


Der „höchste Berg“ Bremens ist der Müllberg der Blocklanddeponie. Die Deponie ist seit 1969 in Betrieb; der dort seither gewachsene Berg kann seit Sommer 2021 über einen frisch gepflasterten Weg bestiegen werden. Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Stadt auf der einen und das weite Acker- und Weideland auf der anderen Seite. Gekrönt wird der Berg durch die Installation Metalhenge /https://metalhenge.de/ des Bremer Künstlers Thomas Roth. Ausgediente Spundwände aus den Bremer Häfen wurden mit Hilfe von Mitarbeitenden der Deponie kreisförmig aufgestellt und mit Unterstützung aus dem Olbers-Planetarium nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet; eine Reminiszenz an das südenglische Stonehenge.

Im Seminar wollen wir uns aus mehreren Perspektiven diesem neuen Ausflugsziel, das mittlerweile auch als Eventlocation fungiert, nähern. Die Anthropologie des Mülls beschäftigt sich heute mit den menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren rund um das Phänomen Müll. Dabei geht es um das Leben mit und vom Müll, aber auch um Strategien der Müllvermeidung bis hin zum Zero Waste. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Auswirkungen des Massenkonsums auf den Klimawandel.

Die Perspektive der Kunstwissenschaft führt uns zurück in die 1960er Jahre. Themen des „Wegwerfens“ der neuen Wohlstandgesellschaft sind an eine „saubere“ bürgerliche Identität gebunden und werden durch Materialien des alltäglichen „Abfalls“ vor Augen geführt. Wir schauen uns an, wie seither künstlerische Positionen „Müll verwerten“ bzw. ästhetisieren. So zeigt sich am Ende ein enges Geflecht der Felder Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ausflugsziel Müllberg? Welche Deutungen und Bedeutungen provoziert die Realisierung der Installation Metalhenge? Welche kulturellen Praxen lassen sich beobachten, und wie reagieren die Menschen in der Stadt auf das Projekt...

Die Aktualität des Themas und die Annahme, dass wir alle mehr oder minder Erfahrungen mit Müll und „Wegwerfkulturen“ haben, lässt uns hoffen, dass es zu einem regen Austausch kommt, mit denen wir uns gemeinsam diesem brisanten und zugleich hochspannenden Thema nähern.


Literatur:

Patrick O‘ Hare 2019: Waste. In: The Cambridge Encyclopedia of Anthropology.
(https://www.anthroencyclopedia.com/entry/waste)

Wagner, Anselm (Hrsg.): Abfallmoderne. Zu den Schmutzrändern der Kultur. Tagungsband Universität Graz 2008.

Dr. Frank Müller
Britta Petersen (Lecturer)
09-52-GS-3Chor der Universität Bremen (Leitung: Iryna Duscheyko/Kiew)

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW1-Hörsaal der Universität Bremen (GW1 HS-0070)

Einstudierung des Liederzyklus‘ „Bremen so frei“ zur Vorbereitung auf das gleichnamige Mitsingfest am 1. Juni 2022 um 11 Uhr auf dem Bremer Marktplatz sowie ukrainische Lieder.

www.uni-bremen.de/orchester-chor
Erste Probe: Montag, 2. Mai (Schnupperprobe)
Teilnahmevoraussetzungen: Fähigkeit, nach Noten und mehrstimmig zu singen. Ein Neueinstieg ist ausschließlich in der ersten Probe möglich. Notenausgabe (bitte 5 Euro mitbringen!) 30 Min. vor Beginn der ersten Probe im Foyer des GW1-Hörsaals.
Wer sich nach der ersten Probe gegen das Mitsingen entscheidet, gibt die Noten wieder ab und erhält das Geld zurück.
Für sehr erfahrene Sänger/-innen (besonders Männerstimmen) besteht die Möglichkeit, kurzfristig zur Aufrischung von Auszügen aus „Elias“ (Mendelssohn) und Brahms-Liedern für die Probedirigate zur UMD-Stellenbesetzung einzusteigen. Verbindliche Teilnahmen an folgenden Proben, jeweils im GW1-Hörsaal der Universität, sind erforderlich: 1. Probe: Workshop-Tag mit Alice Meregaglia am 24. April, 10 - 17 Uhr. Probedirigate: 27. April, 16 - 23 Uhr. Korrepetition: Stefanie Adler
Anmeldung und Rückfragen an Jan-Hendrik von Stemm, Verwaltung der Universitätsmusik, Tel. 218-60 109, „unimusik@uni-bremen.de“.

Zur direkten Anmeldung für Interessierte:
https://docs.google.com/forms/d/1I2RjqVjzm7q-MkAAxQG7G1w6Q7NDRlwS4a35jbSfKEA/

Stefanie Adler
Iryna Duscheyko
Alice Meregaglia
09-54-2-GS1Summer School: Die Erstellung von kulturwissenschaftlichen Erklärvideos

Seminar

Einzeltermine:
Sa 25.06.22 10:00 - 16:00 GW2 B2880
So 26.06.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
So 10.07.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
Samira Ghozzi, M.A.
09-54-2-R1Einführung in die Religionswissenschaft - Vertiefung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aufbauend auf dem ersten Semester werden wir uns weiterhin den Fragen stellen, was Religionswissenschaft und damit die verbunden die Aufgabe von Religionswissenschaftler_innen ist? Ziel der Lehrveranstaltung ist die vertiefte Einführung in einzelne Konzepte und Themengebiete der Religionswissenschaft. Im Laufe der Veranstaltung sollen dafür rezente Perspektiven der Religionswissenschaft vorgestellt und kritisch diskutiert werden. So werden wir Texte zu den Themen „die Weltreligionen“, (Post-) Kolonialismus, Religion und Gender, Materiale Religion sowie Ansätzen zur Analyse der sog. Rückkehr der Religion in der modernen Gesellschaft (Säkularisierung, Fundamentalismus, Subjektivierung, Mediatisierung) lesen.

Lehrangebot für:
• nicht-schulischer Bachelorstudiengang Religionswissenschaft, Modul Rel 1.1 (Pf/Kf)
• General Studies im BA anderer Fächer

Leistungsnachweise
a) studienbegleitende Leistungen
  • Regelmäßige aktive (!) Teilnahme
  • Vor- und Nachbereitung der Texte und Themen (Planen Sie für das Lesen der Texte mind. 2 Stunden pro Woche ein)

b) Modulprüfung:
  • benotetes Portfolio
  • Deadline für die Abgabe des Portfolios ist der 15.09.2022

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-R9Verschwörungstheorien in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00
Di 11.10.22 09:00 - 18:00

Am 6. Januar 2021 wurde das Kapitol der Vereinigten Staaten gestürmt, um die Niederlage von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2020 rückgängig zu machen. Viele seiner Anhänger waren auch Unterstützer von QAnon – einer Gruppe, die in den letzten Jahren mit Anschuldigungen gegen eine sogenannte (politische) Elite bezüglich Satanismus, Pizzagate, G5 oder organisiertem Kindesmissbrauch bekannt wurde.

Doch was genau sind Verschwörungstheorien? Sind es Theorien, Mythen oder Erzählungen? In welchem Verhältnis stehen sie zu sogenannten Fake News? Und sind digitale Medien für ihre Popularität verantwortlich? Im Seminar werden zunächst bestehende Konzepte zur Definition und Problematisierung dieses Phänomens diskutiert.

In einem zweiten Schritt soll die Vermittlung medienanalytischer Methoden (Filmanalyse, Internetanalysen usw.) im Vordergrund stehen. Als Anwendungsbeispiel sollen dafür rezente Verschwörungstheorien behandelt werden. Anhand einer kleinen Lehrforschung (Fernsehnachrichten, Blogs, YouTube-Videos, Twitter usw.) sollen die Studierenden die erlernten Analysemethoden einüben und kritisch nachvollziehen. Abhängig von den frei wählbaren Lehrforschungen werden unterschiedliche Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt und im Seminar eingeübt. Dafür sollte bereits zu Beginn des Semesters feststehen, welches Medienmaterial (und daraus resultierend auch welche Methoden) für die einzelne Lehrforschung Gegenstand der Lehrforschung sein soll. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-R9/2"Nicht ohne mein Handy!" Religiöse Apps in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SpT C1040

Religion und digitale Medien sind nicht nur seit der weltweiten Corona-Pandemie eng miteinander verschränkt. Religiöse Institutionen und Gruppierungen entwickeln Apps für die Vermittlung von Inhalten, aber auch religiöse Individuen verwenden Apps in ihrem Alltag. Insbesondere spirituelle und religiöse Apps bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Aushandlung religiöser Inhalte aber auch der Vernetzung innerhalb von Gemeinschaften.

Im Vordergrund des Seminars steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen religiösen Apps und den damit verbundenen Themen in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung. Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Dabei werden grundlegende medienanalytische Methoden bearbeitet und anhand der selbstgewählten Beispiele im Seminar eingeübt.

Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums die Ergebnisse der eigenen untersuchten Beispiele präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung

Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Bodil Stelter
09-54-6-R10Religion und Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

In der heutigen Zeit scheinen sich Zeit und Raum zu verdichten: Die Globalisierung hat mit ihren internationalen Menschen- und Warenströmen, transnational agierenden Konzernen und der Vernetzung durch neue Medien eine Situation hervorgebracht, in welcher sich mehr Menschen als je zuvor mehr mögliche Lebensentwürfe als je zuvor vorstellen können. Die gesteigerte Mobilität, die sich aus vereinfachten Transportwegen ergeben hat und als möglicher Lebensentwurf für immer mehr Menschen infrage kommt, hat auch Auswirkungen auf die Religion.

Einerseits erscheint Religion als kultureller Aspekt im Zusammenhang von Migration als eine Art Anker, ein Identitätsmarker, der in neuer Umgebung Vertrautes erhält. Bei näherem Hinsehen verändert sich jedoch Religion im Zusammenhang von Migration und was in der neuen Umgebung entsteht, unterscheidet sich von den Gebräuchen und Vorstellungen im Herkunftsgebiet.

Daneben ist aber Religion auch ein bedeutender push- wie auch pull-Faktor, der Migration überhaupt erst antreibt. Entsprechend nimmt nicht nur Migration auf Religion Einfluss, sondern auch umgekehrt. In diesem weiten Feld sind in der Religionswissenschaft und angrenzenden Disziplinen Ansätze wie Transnationalität, Diaspora, Hybridität, reaktive Religiosität usw. anhand diverser empirischer Beispiele diskutiert worden. Das Seminar wird hierbei einige ausgewählte Aspekte beleuchten, um Hinsichten auf den Zusammenhang von Religion und Migration zu eröffnen, die sowohl für weiterreichende Theoriediskussionen als auch die Untersuchung konkreter Beispiele aufschlussreich sein können.

Zielgruppe:
  • Bachelor Religionswissenschaft Modul 10.2
  • General Studies uniweit
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Religionswissenschaftsstudierende werden bevorzugt aufgenommen.

Technika:
Vor der ersten Sitzung wird um eine Anmeldung auf Studip gebeten.

Studienbegleitende Leistungen:
Regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen, vorbereitende Lektüre, eigener Beitrag in Form eines inhaltlichen Inputs.

Modulprüfung:
Das Seminar schließt mit einer unbenoteten studienbegleitenden Leistung ab.

Thorsten Wettich
09-54-GSEinführung in Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik

Seminar

Einzeltermine:
Di 17.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 17.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 18:00 SFG 0140
Do 14.07.22 10:00 - 18:00 SFG 2040
Fr 15.07.22 10:00 - 18:00 SFG 1040

Die Veranstaltung führt anhand verschiedener klassischer Denktraditionen in Begründungsmuster von Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik ein. Schwerpunktmäßig wird die theoretische Linie von Feuerbach üer Marx und Freud zu den Schriften der frühen Frankfurter Schule behandelt. Der letzte Teil schlägt einen Bogen zur Gegenwart. Fakultativ wird im WiSe 22-23 eine eintägige Exkursion zu verschiedenen atheistischen und religionskritischen Organisationen nach Berlin angeboten.

Petra Klug
09-54-MA-B.2-1"Konflikt, Protest, Religion - Comics, Mangas und Graphic Novels als transkulturelle Medien der Kritik"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 07.07.22 09:00 - 13:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1040

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Analyse von Konflikt und Protest in Bezug zu Religion in Comics, Mangas und Graphic Novels. Darüber hinaus steht die Verschränkung der jeweiligen Inszenierung mit gesellschaftlichen Diskursen im Mittelpunkt. Dabei konzentriert sich die Lehrveranstaltung auf die Produktion und Rezeption von Elementen, Vorstellungen, Symbolen, etc. sowie deren Konstruktion in unterschiedlichen kulturellen Aushandlungsprozessen. Methodisch erfolgt eine kultur- und religionswissenschaftliche Annäherung an die Inszenierungen in ausgewählten Comics, Mangas und Graphic Novels unterschiedlicher KünstlerInnen. Grundlage hierfür sind theoretische Annäherungen der kulturwissenschaftlichen Bild- sowie Medienwissenschaft.
Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Die Studierenden sollen im Sinne des forschenden Lernens selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einem Comic, Manga oder einer Graphic Novel durchführen.
Als Abschluss der Lehrveranstaltung werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

• Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 6 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium und schriftliche Ausarbeitung des Themas in Form einer Hausarbeit

Sie können dieses Seminar im Rahmen folgender Studien
• Masterstudium „Transkulturelle Studien“ / Modul 8/9/10
• Medienkultur und Globalisierung, M.A. / Modul B.2 Transkulturelle Medien
• Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten
sowie als General Studies absolvieren.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-54-MA-B.2-2"A Shockingly Prolific Family" Die Konstruktion von Familie und Familienwerten in TV-Serien in transkultureller Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1030
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1030

In Zeiten aufwendiger TV-Serien und AAA-Games lassen sich diverse Darstellungen von Familie und Familienwerte finden. Dabei lassen sich Serien mit religiöser Narrationen finden wie beispielsweise Shtisel über eine ultraorthodoxe Familie in Jerusalem, Greenleaf über eine evangelikale Familie in den USA, oder auch 4 Blocks, die das Leben eines arabischer Familien-Clans in Berlin erzählt. Aber auch in den klassischen Fantasy-Serien wie Game of Thrones, Witcher oder Supernatural werden Familienkonstruktionen und damit verbundene Rollenvorstellungen präsentiert und stereotypisiert. Während frühere Filmproduktionen sich primär an lokale Publika gewendet haben, findet sich in Zeiten von großen Streaming-Plattformen immer mehr TV-Serienproduktionen, die sich an ein globales Publikum wenden. Die spannende Frage ist nun, inwieweit dies auch Auswirkungen auf die Darstellung von Familie und Familienwerten hat. Welche Rollenbilder und welche Werte werden in den unterschiedlichen TV-Serien präsentiert und diskutiert? Lassen sich wirklich Veränderungen in Hinblick auf heteronorme Darstellungen in neuen Produktionen erkennen – oder handelt es sich auch bei Serien wie Bridgerton um Die Waltons 2.0?

Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über verschiedene theoretische Konzepte zu den Themenfeldern Familie, Familienwerte, Rollenvorstellungen und digitale Medien erarbeiten. Die verschiedenen Konzepte werden dann anhand von konkreten Medien-Material auf ihre Tragfähigkeit respektive Anwendung diskutiert.

Darüber hinaus sollen die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens sich selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einer frei zu wählenden Serie durchführen. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL):
  • Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
  • Präsentation auf dem Seminarsymposium

Benotete Prüfungsleistung (PL):
  • schriftliche Ausarbeitung der Präsentation auf dem Studierendensymposium (kleine Prüfungsleistung)
  • vertiefende Hausarbeit (insges. 6 CP) basierend auf der Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-MA-M8/9/10"Heil und Heilende (PriesterInnen, SchamanInnen, ÄrztInnen) - religionswissenschaftliche, psychologische und soziale Aspekte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 14:00 - 18:15 SFG 1020
Fr 15.07.22 14:00 - 18:15 SH D1020
Sa 16.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1040

Mit „heil“ kann im allgemeinen Sprachgebrauch ein nicht beschädigter Gegenstand gemeint sein, im medizinischen Kontext spricht man von „heil“, wenn keine Verletzung stattgefunden hat oder nachweisbar ist oder nach einer Verletzung, wenn ein wieder gesunder Zustand erreicht wird (geheilt).
Über die körperliche Dimension hinaus gibt es den Ausdruck des “Seelenheils“, manchmal mit „Glück“ oder „Rettung (der Seele vor den Folgen der Sünde)“ übersetzt. „Seelenheil“ umfasst weit mehr als „nur“ psychisches Wohlbefinden oder Gesundheit. Spätestens als das erste Lagerfeuer in der Menschheitsgeschichte brannte, kann davon ausgegangen werden, dass ein Mitglied der Gruppe als sogenannter Heiler fungierte.
In zahlreichen Kulturen wird zwischen einem Heiler/einer Heilerin im medizinischen und einem Heiler/einer Heilerin im psychischen/spirituellen Sinn nicht unterschieden, diese Bereiche gehören zusammen und Religionsgründer sind oft spirituelle Meister und Arzt in einem. Erst die Aufklärung führte zu einer Trennung zwischen Körper und Geist und Entwicklung der naturwissenschaftlichen Medizin und Psychologie.

Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit Menschen, welche heilen, bzw. denen Heilkräfte zugesprochen werden. Hierfür bedarf es einer Definition von „heilen“, von „heil sein“.
Im Zentrum der Erörterung soll allerdings die Persönlichkeit des Heilers oder der Heilerin stehen - was sind dies für Menschen, durch welche Eigenschaften zeichnen sie sich aus, welche Rolle spielen sie in traditionellen aber auch in modernen Gesellschaften, welche Rolle spielt Religiosität und Spiritualität im Kontext des „Heilens“

Ziele des Seminars:
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sollten Sie in der Lage sein,
  • sich differenziert mit dem Begriff „Heilung“ und „Heilerpersönlichkeiten“ auseinander zu setzen,
  • die Faktoren, welche Heilung und sich „heil“ fühlen positiv wie negativ beeinflussen zu kennen und zu diskutieren
  • differenziert sich mit der Persönlichkeit und Motivation von Heilern und Heilerinnen auseinander zu setzen und kulturvergleichende Fragen zu stellen

Medizinisches und psychologisches Vorwissen ist nicht erforderlich, stellen aber auch keine Risikofaktoren dar.

Info zum meinen Seminaren:


 Vorgesehen sind 3-4 Veranstaltungen online oder vor Ort in Bremen, sowie zusätzliche Betreuungszeit.
- Zu jeder Veranstaltung finden Sie in Stud.IP unter Dateien die jeweilige Literatur.
- Zu jedem dieser Artikel muss ein 1-2 seitiges Thesenpapier verfasst werden, in welchem die wichtigsten Annahmen des Artikels kritisch erörtert werden. Das Thesenpapier wird dann im Seminar im Plenum diskutiert werden.

Scheine und Creditpoints

Für alle Studierende:

3 CP und unbenoteter Schein:
Die Verteilung von 3 CP (unbenoteter Schein) für die Gesamtveranstaltung ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Erstellen der 1-2 seitigen Thesenpapiere zur ausgegebenen Literatur

Für Studierende, welche eine Note benötigen:
3 CP und benoteter Schein:
Die Verteilung von 3 CP (benoteter Schein) für die Gesamtveranstaltung ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen,
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Erstellen der 1-2 seitigen Thesenpapiere zur ausgegebenen Literatur
• Zusätzlich: Erstellen eines Kurz-Essay (3-5 Seiten) (bis max. Ende des Semesters)

Nur für M.A.-Studierende
6 CP und benotete Hausarbeit:
Die Verteilung von 6 CP für die Gesamtveranstaltung und die Prüfungsleistungen ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen,
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 4 Creditpoints (4 x 30 Stunden) = für eine Hausarbeit (Umfang 12-15 Seiten) und Vorstellung der Hausarbeit (bis max. Ende des Semesters)

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-60-M2Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-1Einführung in die KMW 2: Seminar 1
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SH D1020 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M7-TaTiC - Theaterproduktion, Teil 1
TiC - Theatre Production, Part 1
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-TbTiC - Theaterproduktion, Teil 2
TiC - Theatre Production, Part 2
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

Studierbar nur in Verbindung mit Teil 1!

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M8/9-NHuman Rights in the Digital Age (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 13:00 - 15:00 Online
Do 28.04.22 13:00 - 15:00 Online
Di 07.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Di 14.06.22 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Di 28.06.22 14:00 - 18:00 Online


Dennis Redeker
09-60-M8/9-OGeschichte und Politik in digitalen Spielen
History and Politics in Digital Games

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Susanne Becker
09-74-M8910-3Krieg und Frieden in (Ost-)Europa: „Above All, Never Lose Sight of Hope“ (Banksy)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 SFG 2010 (4 SWS)

Der 24. Februar 2022 wird so schnell nicht mehr aus unseren Erinnerungen verschwinden. Vor allem für Ukrainer*innen bedeutet dieses Datum, dass ihnen seitdem sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggebombt wird. Es ist der Tag an dem wir in Europa vom Kriegsbeginn sprechen. Das ist völlig unverständlich weil der Krieg in der Ukraine seit langen acht Jahren tobt. Das politische Europa hat in dieser Zeit einfach weggesehen oder das Thema zumindest geschickt nach hinten auf der Agenda gesetzt. Die Wichtigkeit russischer Gaslieferungen nach Europa waren hier sicher nur ein Grund unter vielen anderen. Doch nun ist das Unfassbare passiert! Der russische Präsident hat den Befehl gegeben die Ukraine anzugreifen. Es ist das eingetroffen, was wir uns mitten in Europa nach 70 Jahren Frieden nicht mehr vorstellen konnten. Keine sechs Wochen später wird man den Eindruck nicht los, dass nur noch die Hoffnung bleibt, so wie es der berühmte Kommunikationsguerillero Banksy in seinem Zitat andeutet.

Diese Grundidee von Banksy soll in unserm kollaborativen Seminar aufgenommen werden, da wir ein Forum hier an der Uni bieten wollen, um Austausch über und Kritik an politischen, sozialen und ökonomischen Praktiken in Zeiten des Krieges (& Friedens) zu üben. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass die Seminarteilnehmer*innen wie Lehrende gemeinsam eine Öffentlichkeit erzeugen, die sich aus ihren jeweiligen subjektiven und diversen Perspektiven mit dem aktuellen Krieg mitten in Europa beschäftigen: Zuallererst stehen die Perspektiven der Teilnehmer*innen im Vordergrund. Was sind Ihre Ängste und Unsicherheiten? Wo haben Sie mit Zuschreibungen und Othering zu tun weil Ihnen eine bestimmte Herkunft zugeschrieben wird? In einem nächsten Schritt wollen wir unsere kulturwissenschaftlichen Kompetenzen nutzen, um herauszufinden wie in der eigenen Umgebung, in Deutschland und in Europa mit den durch den Krieg verursachten Veränderungen umgegangen wird. Wie werden die politischen Grenzziehungen in Europa gerade neu vermessen? Was bedeutet Europa? Was hat es mit dem Begriff Osteuropa auf sich?

Bislang haben wir als Veranstalter die Idee, die beschriebene Thematik aus mind. drei unterschiedlichen Perspektiven anzugehen: Erstens könnte die Praxis digitaler und analoger Medienberichterstattung im Fokus stehen, um in den Blick nehmen, wie gerade über die diversen Schauplätze des Krieges berichtet wird, welche Bilder produziert und reproduziert werden und was das alles mit uns als Lesenden bzw.Konsument*innen macht?
Zweitens können wir uns mit Forschungsarbeiten beschäftigen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Krieg und Frieden in (Ost-)Europa auseinandersetzen. Hier können auch journalistische Langzeitanalysen oder Reisereportagen einbezogen werden, die die historische Tiefe der Konflikte in und um die Region der heutigen Ukraine darlegen und dabei helfen, die diversen Akteurs- und Interessensgruppen zu erkennen.
Ein dritter Fokus könnte auf der Ebene kultureller Produktion wie Kunst und Literatur liegen. Hier können wir gemeinsam ausgewählte literarische Texte lesen, uns mit aktuellen Kunst- und Kulturprojekten beschäftigen und gemeinsam herausfinden, wie diese mit Krieg und Frieden umgehen bzw. welche Widerstands- und Protestformen dadurch Ausdruck finden.
Außerdem wäre unser Ziel, im Semesterverlauf zwei kleinere, öffentliche Events zu organisieren, die unsere erarbeiteten Themen, somit die Seminarperspektive auf Krieg und Frieden mit eingeladenen Gästen - politischen Akteuren oder wissenschaftliche Experten oder Künstler*innen -, zur Diskussion stellen.

Daher wird es zu Seminarbeginn keinen fertigen Seminarplan geben, weil wir diesen zusammen mit Ihnen, den Teilnehmer*innen, erarbeiten wollen. Allerdings gibt es, wie bereits skizziert, einige Vorschläge, womit wir zu Semesterbeginn einsteigen können, z.B. bewusst in die mediale Kriegsberichterstattung einzutauchen und diese kritisch zu reflektieren.
Diese Lehrveranstaltung ist sowohl im Wahlpflichtbereich M8910 für MATS als auch BA Kuwi anerkannt (max. 4 SWS, d.h. 6 CP aktive Studienleistung mit der Option einer Prüfungsleistung (+3 CP), verantwortlich ist Dr. Oliver Hinkelbein; gleichzeitig ist es eine Kooperation mit General Studies im BA Kuwi als auch im FB9 (culture4all), max. 2 SWS, d.h. 3 CP aktive Studienleistung und der Option, auf 6 CP aufzustocken, verantwortlich ist hier Dr. Cordula Weißköppel (Internationalisierungsbeauftragte am IfEK und FB9). Die Kernzeit beider Lehrveranstaltungen, also unserer gemeinsamer Treffen als Plenum, ist für Dienstags von 10-12 Uhr vorgesehen, das erste Treffen zur Planung und Findung der Interessenschwerpunkte findet am 26.4., von 10-12h in Raum SFG 2010 statt.

Weitere Treffen dann vorauss. am 3.5. (9-12h) und 10.5. (9-12h), um den finalen Veranstaltungsplan zu erstellen inkl. Events.
Kontakt: hinkelbein@uni-bremen.de; cweisskoeppel@uni-bremen.de

Dr. Oliver Hinkelbein
09-GS-3-6Women War Reporters in the First World War (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SH D1020 (2 SWS)

War reporters are closely connected to the cultural, military and social history of the First World War. Whether they reported from the battle fields, the vicinity of the front or the home front, they offered their eyewitness accounts of the war and its impact on soldiers and civilians to the wider public. It has been has argued that the First World War was reported from an almost exclusively male perspective and that woman war reporters were rare. This seminar sets out to challenge this view. Between 1914-1918 women journalists from belligerent and neutral countries gained access to the war theatres and published their eyewitness accounts and photographs in newspapers and magazines around the world. They covered all aspects of the war, thus complementing the war images provided by men. This seminar will familiarise you with the lives and work of women war reporters. We will not only study key texts of the historiography, but also explore primary source materials from international digitised newspaper archives. By reading about women’s lives, and reading the texts they wrote, you will be acquainted with the First World War and the role women journalists played in representing the conflict to the wider public.

Dr. Stephanie Seul
09-M52-01-06Aktuelle Themen der Theoretischen Philosophie
Current topics in theoretical philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. Auch werden immer mal wieder externe Gäste eingeladen, um mit ihnen aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren.
Lernziele:
Die Teilnehmer des Seminars lernen, sich mit Originaltexten aus der theoretischen Philosophie intensiv und kritisch auseinanderzusetzen und sich dabei inhaltlich in aktuelle Forschungsthemen einzuarbeiten. Außerdem erwerben sie Fähigkeiten in der Präsentation und Diskussion eigener Forschungsvorhaben und -ansätze.
Literatur:
Nach Absprache im Verlauf der Veranstaltung.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-M52-01-10Bedeutung und Funktion von Tempus
Meaning and Function of Tense
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

Dieses Seminar behandelt ein zentrales Thema der Philosophie der Zeit, nämlich den ontologischen Status von Gegenwart und Vergangenheit (und Zukunft). Behandelt wird das Thema mit Blick auf temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen wie dem Englischen.

• Zu Beginn des Seminars stellen wir unterschiedliche Typen temporaler Konstruktionen vor. Dazu zählen insbesondere Tempusformen (wie Präsens, Perfekt und Futur I) und indexikalische Temporaladverbien (wie ‘heute’, ‘gestern’ und ‘letzte Woche’). Unser Augenmerk wird dabei auf Gegenwarts- und Vergangenheitsformen liegen.
• Vor diesem Hintergrund wenden wir uns der sogenannten tempushaften Theorie der Zeit zu, derzufolge die grammatikalischen Zeitformen einen irreduziblen Zug der geistunabhängigen Wirklichkeit repräsentieren.
• Anschließend wenden wir uns der bewusstseinstheoretischen Unterscheidung zwischen Erfahrung und Erinnerung zu, und stellen verschiedene Aspekte der Erfahrung bzw. Erinnerung vor. Vor diesem Hintergrund werden wir die sogenannten neuen tempuslosen Theorien der Zeit diskutieren, derzufolge temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen dazu dienen, unser mentales Innenleben zum Ausdruck zu bringen (also bspw. eine Erfahrung verkünden, oder eine Erinnerung ausdrücken).
• Schließlich wenden wir uns den sogenannten alten tempuslosen Theorien und anderen Lehrmeinungen zu, denen zufolge temporale Konstruktionen in einer adäquaten Beschreibung der Wirklichkeit nicht vorkommen sollten bzw. unproblematisch eliminiert werden können
• Sofern genügen Zeit bleibt, sollen die entsprechende Unterscheidungen abschließend auf das Konzept der Zukunft übertragen werden.

Das Seminar richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Student*Innen der Philosophie, die bereits mit Grundfragen aus der Ontologie bzw. Metaphysik und/oder der Philosophie der Zeit vertraut sind, aber natürlich auch an Sprachwissenschaftler*Innen und Psycholog*Innen, die an philosophischen Fragen interessiert sind.

Vermittelt werden soll ein tieferes Verständnis derjenigen Fragen, die gegenwärtig in der analytischen Philosophie der Zeit diskutiert werden.

Die Literatur wird zu Beginn des Seminares bekanntgegeben werden.

Thorben Petersen, M.A.
09-M52-04-12Die Vielheit und Einheit der Künste
Unity and Variety of Arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Anlass und Textgrundlage dieses Seminars ist der frisch publizierte Sammelband Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart (November 2021). Das Thema des Bandes sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Künste und die Frage, wie sich angesichts ihrer Pluralität noch über Kunst im Singular nachdenken lässt.

Der Band versammelt Aufsätze namhafter AutorInnen, nicht nur aus der Philosophie, sondern auch aus Fachdisziplinen, wie z. B. Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft. Er bietet damit einen Einstieg in die gegenwärtige Kunsttheorie und einen Überblick über ein Forschungsfeld der Ästhetik, das sich über disziplinäre Grenzen hinaus erstreckt.

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird aber empfohlen, sich im Vorweg mit der philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie ein wenig vertraut zu machen. Geeignet hierzu sind z. B.:
- Bertram, Georg W. (2016): Kunst: Eine philosophische Einführung. Stuttgart: Reclam
- Reicher, Maria E. (2015): Einführung in die philosophische Ästhetik. 3. Aufl. Darmstadt: WBG

Das Kompendium sollte erworben werden. Es kostet 28 €. Um eine Alternative zum Erwerb zu schaffen, habe ich bei der Staats- und Universitätsbibliothek einen Beschaffungsvorschlag eingereicht.

Literatur: Bertram, Georg W./Deines, Stefan/Feige, Daniel M. (Hg.) (2021): Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart. Berlin: Suhrkamp

Felix Engel

Modul GS IV - Fachergänzende Studien: Uniweites Angebot und E-Learning für den Beruf

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes wählen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter \"Fachergänzende Studien\" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale, interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen, Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.

Im Rahmen diesen Moduls können auch Veranstaltungen der \"eGeneral Studies\" der Universität Bremen besucht werden.

Leistungspunkte/ Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der gewählten Veranstaltung
Anerkennung: durch Veranstalter/in
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Fächerergänzende Studien/E-Learning zur Praxisorientierung
und eGeneral Studies

Lernfeld


N. N.

Modul GS V - Praxiserfahrungen (max. 12 CP)

Hierzu zählen über das Pflichtpraktikum hinaus im Rahmen des aktuellen Studiums wahrgenommene Praktika und studienrelevante berufliche Erfahrungen.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, 3-5 Seiten; näheres zum Bericht, siehe Homepage des Studienzentrums FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html
Anerkennung: durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 4 - max. 12 CP, je nach Umfang
Grundsätzlich gilt: zusätzliche Praktika/Nebentätigkeiten werden ab einer Dauer von mind. 4 Wochen (4 CP) bis zu max. 12 Wo. (12 CP) anerkannt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 02.05.22 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konfliktfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 02.05.2022 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz

Modul GS VI - Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Die Leitung eines Tutoriums und/oder der Einsatz als Schreib-, Lern oder Forschungscoach kann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin/Coach a) eine Tutoren-/Schreib- oder Forschungscoachschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in.
Tipps zum Lern-/ Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies/

Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09/ E-Mail: praxfb9@uni-bremen.de oder das Studienzentrum FB 09/ E-Mail: studiemzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schulungen: Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Lernfeld

Näheres zur Ausbildung in der Studierwerkstatt der Universität Bremen:
https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/

N. N.

Modul GS VII - Studienrelevante Auslandsaufenthalte/Internationales/Sprachen

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums können für den Bereich der GS geltend gemacht werden, wenn sie nicht Teil des Pflichtcurriculums eines der studierten Fächer sind.
Veranstaltungen des Fachbereichs (nach Absprache auch anderer Fachbereiche) im Forschungs- und Berufsfeldbezug und zum Programm \\\"Study Buddy\\\" https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/angebote-fuer-internationale-studierende/kompass/study-buddy/ werden anerkannt.

Prüfungsleistung: Der studienrelevante Auslandsaufenthalt ist nachzuweisen durch entsprechende Bescheinigungen sowie einen Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Erasmusbeauftragten. Näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies

Beim Programm \\\"Study Buddy\\\" geht der Bericht an das International Office
Prüfungsleistungen bei Veranstaltungen: gemäß Ankündigung

Anerkennung: durch Erasmusbeauftragte/n des Faches oder Studienzentrum FB 09 bzw. International Office Leistungspunkte: CP nach Dauer des Auslandsaufenthaltes (i.d.R. 6 CP pro Semester); anerkannt werden Aufenthalte ab einer Dauer von 4 Wochen
Leistungspunkte für Veranstaltungen: gemäß Ankündigung der Veranstaltung

Auch im Rahmen des Studiums erworbene Fremdsprachenkenntnisse, die nicht laut Prüfungsordnungen der studierten Fächer verpflichtend sind, können für die GS geltend gemacht werden.

Prüfungsleistung: Nachweis des absolvierten Kurses, der Prüfungsleistung und der Stundenanzahl
Anerkennung: Zertifikat durch das FZHB einreichen, bei außeruniversitären Nachweisen durch Vorlage beim Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: richten sich nach der für universitäre Sprachkurse üblichen Vergabe (vgl. FZHB); anerkannt werden können Leistungen im Umfang von max. 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS VII

Lernfeld
N. N.
SZHB 0629Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (B2+) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)


Alessandra Furlani

Modul GS VIII - Schreibberatung

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein \"Knackpunkt\" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ Schreibberatung FB 9
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth

Modul GS IX - Universitäres Engagement (max. 6 CP)

Ihr Engagement in StugA, AStA, Berufungskommissionen, selbstorganisierten universitären AGs, Gremienarbeit in Fachbereichs-/Institutsrat u.a. im Umfang von i.d.R. mindestens einem Semester kann für die GS anerkannt werden.
Lernziele: Teamarbeit, Sozialkompetenz, Kommunikations- und Organisationsfaehigkeit, ggf. Projektverantwortung, Einblicke in komplexe institutionelle Strukturen (Bsp. Universität).

Ergänzung: für dieses Modul gilt auch die Teilnahme am Programm \"Study Buddy\" vom Kompass-Forum International, bei dem Studierende ein Semester lang Gaststudierende betreuen:
https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/angebote-fuer-internationale-studierende/kompass/study-buddy

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten). Näheres zum Lern-/Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies
Der Bericht im Rahmen \"Study Buddy\" geht an das International Office
Anerkennung: durch das Studienzentrum FB 09/Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de und für \"Study Buddy\" durch das International Office/Kontakt: studybud@uni-bremen.de

Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS IX

Lernfeld
N. N.

Modul GS X - Wissenschaftliches Engagement

Das Modul umfasst Ihre Mitarbeit in Forschungsprojekten, Besuch von Fachtagungen, Kongressen, Gastvorträgen. Vor Besuch dieser Veranstaltungen ist mit einem/einer Fachdozent*in/Hochschullehrer*in abzusprechen, ob die Veranstaltung anerkannt wird.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, Projektpapier bzw. Forschungsbericht (3-5 Seiten); Näheres zum Lern-/Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies
Anerkennung: durch den/die Hochschullehrer/in oder das Studienzentrum des Fachbereichs 9
Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS X

Lernfeld
N. N.

Angewandte Philosophie, M.A.

M1 Fachmodul Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-06Aktuelle Themen der Theoretischen Philosophie
Current topics in theoretical philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. Auch werden immer mal wieder externe Gäste eingeladen, um mit ihnen aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren.
Lernziele:
Die Teilnehmer des Seminars lernen, sich mit Originaltexten aus der theoretischen Philosophie intensiv und kritisch auseinanderzusetzen und sich dabei inhaltlich in aktuelle Forschungsthemen einzuarbeiten. Außerdem erwerben sie Fähigkeiten in der Präsentation und Diskussion eigener Forschungsvorhaben und -ansätze.
Literatur:
Nach Absprache im Verlauf der Veranstaltung.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-M52-01-10Bedeutung und Funktion von Tempus
Meaning and Function of Tense
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

Dieses Seminar behandelt ein zentrales Thema der Philosophie der Zeit, nämlich den ontologischen Status von Gegenwart und Vergangenheit (und Zukunft). Behandelt wird das Thema mit Blick auf temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen wie dem Englischen.

• Zu Beginn des Seminars stellen wir unterschiedliche Typen temporaler Konstruktionen vor. Dazu zählen insbesondere Tempusformen (wie Präsens, Perfekt und Futur I) und indexikalische Temporaladverbien (wie ‘heute’, ‘gestern’ und ‘letzte Woche’). Unser Augenmerk wird dabei auf Gegenwarts- und Vergangenheitsformen liegen.
• Vor diesem Hintergrund wenden wir uns der sogenannten tempushaften Theorie der Zeit zu, derzufolge die grammatikalischen Zeitformen einen irreduziblen Zug der geistunabhängigen Wirklichkeit repräsentieren.
• Anschließend wenden wir uns der bewusstseinstheoretischen Unterscheidung zwischen Erfahrung und Erinnerung zu, und stellen verschiedene Aspekte der Erfahrung bzw. Erinnerung vor. Vor diesem Hintergrund werden wir die sogenannten neuen tempuslosen Theorien der Zeit diskutieren, derzufolge temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen dazu dienen, unser mentales Innenleben zum Ausdruck zu bringen (also bspw. eine Erfahrung verkünden, oder eine Erinnerung ausdrücken).
• Schließlich wenden wir uns den sogenannten alten tempuslosen Theorien und anderen Lehrmeinungen zu, denen zufolge temporale Konstruktionen in einer adäquaten Beschreibung der Wirklichkeit nicht vorkommen sollten bzw. unproblematisch eliminiert werden können
• Sofern genügen Zeit bleibt, sollen die entsprechende Unterscheidungen abschließend auf das Konzept der Zukunft übertragen werden.

Das Seminar richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Student*Innen der Philosophie, die bereits mit Grundfragen aus der Ontologie bzw. Metaphysik und/oder der Philosophie der Zeit vertraut sind, aber natürlich auch an Sprachwissenschaftler*Innen und Psycholog*Innen, die an philosophischen Fragen interessiert sind.

Vermittelt werden soll ein tieferes Verständnis derjenigen Fragen, die gegenwärtig in der analytischen Philosophie der Zeit diskutiert werden.

Die Literatur wird zu Beginn des Seminares bekanntgegeben werden.

Thorben Petersen, M.A.

M2 Fachmodul Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-02-09Gerechtigkeitstheorien

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
11-56-6-M65-1Aktuelle Ansätze der Public Health-Ethik: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021) (Online-Seminar)
Current Approaches in Public Health Ethics: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021)

Seminar
ECTS: 4 CP

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online GRA4 A0110 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet Studierenden (BA und MA) die Möglichkeit, ein Buch vertieft in einem Semester zu diskutieren und mit ihren Themen in der Public Health und Public Health Ethik zu verknüpfen. Ausgewählt wurde James Wilsons Buch "Philosophy for Public Health and Public Policy: Beyond the Neglectful State", das 2021 bei Oxford University Press erschienen ist: https://global.oup.com/academic/product/philosophy-for-public-health-and-public-policy-9780192844057?cc=de&lang=en&#
Für jede Sitzung stellen zwei Studierende ein Kapitel des Buches vor, welches vorab von allen gelesen wird. Sie stellen auch Diskussionsfragen für die Gruppe und überlegen sich Beispiele im Bereich von Public Health, an denen sich der Text diskutieren und illustrieren lässt.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur Diskussion und zur Lektüre englischer Fachtexte. Das Seminar setzt weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme an mindestens einer Lehrveranstaltung mit ethischem Schwerpunkt oder anderweitige einschlägige Vorerfahrungen voraus (z. B. Philosophiestudium).

Dr. Solveig Lena Hansen

M3 Philosophie der Wissenschaften

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-03-12Anfänge philosophisch-wissenschaftlichen Fragens
Beginnings of philosophical and scientific enquiry

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Vorsokratiker haben viele Fragen und Begriffe geprägt, die uns in variierter Form weiterhin in der Philosophie und den Einzelwissenschaften beschäftigen: das Unendliche, die Prozesshaftigkeit der Natur, der Atomismus der Materie, die Grenzen menschlicher Erkenntnis, usw. In der Vorlesung werden die Ursprünge dieser Fragen und Begriffe behandelt. Dabei geht es zum einen um Abgrenzungen zum sogenannten mythischen Weltbild, das zuvor prägend war. Zum anderen geht es um die jeweils anhaltende Relevanz dieser Fragen und Begriffe. Denn diese prägen unser Weltbild und die Forschung zum Teil bis zum heutigen Tage.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka

M4 Philosophie und Gesellschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-04-02Ideologie, Aufklärung, verkehrtes Bewusstsein
Ideology, enlightenment, false (distorted) consciousness

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0210 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen oder verkehrten Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-M52-04-12Die Vielheit und Einheit der Künste
Unity and Variety of Arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Anlass und Textgrundlage dieses Seminars ist der frisch publizierte Sammelband Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart (November 2021). Das Thema des Bandes sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Künste und die Frage, wie sich angesichts ihrer Pluralität noch über Kunst im Singular nachdenken lässt.

Der Band versammelt Aufsätze namhafter AutorInnen, nicht nur aus der Philosophie, sondern auch aus Fachdisziplinen, wie z. B. Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft. Er bietet damit einen Einstieg in die gegenwärtige Kunsttheorie und einen Überblick über ein Forschungsfeld der Ästhetik, das sich über disziplinäre Grenzen hinaus erstreckt.

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird aber empfohlen, sich im Vorweg mit der philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie ein wenig vertraut zu machen. Geeignet hierzu sind z. B.:
- Bertram, Georg W. (2016): Kunst: Eine philosophische Einführung. Stuttgart: Reclam
- Reicher, Maria E. (2015): Einführung in die philosophische Ästhetik. 3. Aufl. Darmstadt: WBG

Das Kompendium sollte erworben werden. Es kostet 28 €. Um eine Alternative zum Erwerb zu schaffen, habe ich bei der Staats- und Universitätsbibliothek einen Beschaffungsvorschlag eingereicht.

Literatur: Bertram, Georg W./Deines, Stefan/Feige, Daniel M. (Hg.) (2021): Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart. Berlin: Suhrkamp

Felix Engel
09-M52-04-13Philosophie des Krieges

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2040 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
11-56-6-M65-1Aktuelle Ansätze der Public Health-Ethik: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021) (Online-Seminar)
Current Approaches in Public Health Ethics: James Wilson, "Philosophy for Public Health and Public Policy" (2021)

Seminar
ECTS: 4 CP

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online GRA4 A0110 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet Studierenden (BA und MA) die Möglichkeit, ein Buch vertieft in einem Semester zu diskutieren und mit ihren Themen in der Public Health und Public Health Ethik zu verknüpfen. Ausgewählt wurde James Wilsons Buch "Philosophy for Public Health and Public Policy: Beyond the Neglectful State", das 2021 bei Oxford University Press erschienen ist: https://global.oup.com/academic/product/philosophy-for-public-health-and-public-policy-9780192844057?cc=de&lang=en&#
Für jede Sitzung stellen zwei Studierende ein Kapitel des Buches vor, welches vorab von allen gelesen wird. Sie stellen auch Diskussionsfragen für die Gruppe und überlegen sich Beispiele im Bereich von Public Health, an denen sich der Text diskutieren und illustrieren lässt.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur Diskussion und zur Lektüre englischer Fachtexte. Das Seminar setzt weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme an mindestens einer Lehrveranstaltung mit ethischem Schwerpunkt oder anderweitige einschlägige Vorerfahrungen voraus (z. B. Philosophiestudium).

Dr. Solveig Lena Hansen

M6 Philosophie in der Öffentlichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-06-01Philosophie und Öffentlichkeit
Presenation of Applied Philosophy in the Public Sphere

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 3070 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

M7 Master Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-07-01Master-Abschlussseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 Externer Ort: SFG 1040 (1 SWS)
Dr. Frank Kannetzky

Digital Media and Society, M.A.

RESEARCH COLLOQUIUM

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-70-KOForschungskolloquium (in englischer Sprache)
Research Colloquium
ZeMKI Research Seminar

Seminar

Einzeltermine:
Mi 02.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 09.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 16.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 23.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 14.12.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 25.01.23 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070

Mittwochs, jeweils 16:15 bis 17:45 Uhr. Regularly on Wednesdays from 16:15 to 17:45h. Nächste Termine/next dates: 02.11.22, Dr. Nicholas Baer (Universiteit Utrecht, Niederlande), 9.11.22 Gaia Amadori (Università Cattolica del Sacro Cuore, Italien), 16.11.22 Seda Nur Cinar (Istanbul Üniversitesi, Türkei), 23.11.22 Prof. Dr. Simone Natale (Università degli Studi di Torino, Turin, Italien), 14.12.22 Prof. Dr. Helen Manchester (University of Bristol, Großbritannien) , 25.01.23 Dr. Artem Zakharenko (Taras Shevchenko National University, Kyiv, Ukraine)
Ort/venue: At the ZeMKI, Linzer Straße 4, Room 60070. Changes will be announced.

Prof. Dr. Andreas Hepp
Dr. Leif Kramp

A.2 Digital Society

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-A.2-1Course 1: Mediatization (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SH D1020 (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-71-A.2-2Course 2: Datafied Society (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2040 SFG 1030 (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

B.1 Media Informatics

9 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-IBAA-DS (03-BB-803.02)Datenschutz
Data Protection in Germany

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 NW2 C0290 (Hörsaal 1) Vorlesung Präsenz

Die Veranstaltung beginnt am 03.06.2022 und endet am 22.07.2022.
Sie wird von der Lehrbeauftragten Dr. Imke Sommer durchgeführt.
Der Kurs ist auf Max. 50 Teilnehmer begrenzt.

Imke Sommer
03-IBAA-ITM (03-BB-802.01)Informationstechnikmanagement
IT Management

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 MZH 1470 Übung Präsenz
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 MZH 1090 Übung Präsenz
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1470 Vorlesung Präsenz
Prof. Dr. Andreas Breiter
03-IMAA-EC (03-MB-804.03)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 GW2 B1820 Vorlesung und Übung Präsenz

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dmitry Alexandrovsky
03-IMAA-PSWE (03-MB-801.04)Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
Methods of Participatory Software Design

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 MZH 1470 Kurs Präsenz
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 MZH 1470 Kurs Präsenz

Profil: DMI, SQ
Schwerpunkt: DMI, SQ




Die Idee, zukünftige Nutzerinnen und Nutzer an der Gestaltung von Informationssystemen teilhaben zu lassen, hat ihren Ursprung in drei verschiedenen partizipativen Designansätzen zwischen den späten 1970er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre. Zu den Zielen einer solchen Beteiligung gehören sowohl moralische als auch pragmatische Überlegungen: (i) das Teilen von Kontrolle über Designentscheidungen mit denjenigen, die von diesen Entscheidungen betroffen sein werden (ii) das Einbeziehen der Expertise und des Wissens zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer über die Prozesse/Praktiken, die das zu entwickelnde System unterstützen soll, sowie (iii) die Ermöglichung individueller, organisatorischer und technologischer Veränderungen durch gemeinsame Entwicklung.

Lernziele:
• Kenntnis über die Geschichte und Kernkonzepte der partizipativen Softwareentwicklung
• Kenntnis verschiedener Verfahren/Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
• Durchführung eines konkreten Entwicklungsprozesses unter Anwendung verschiedener Methoden
• Kompetenz der Entwicklung eines eigenen Forschungs- oder Entwicklungsvorhabens auf Grundlage der partizipativen Softwareentwicklung
• Entwicklung von Gruppenkompetenzen und Interesse an Teamarbeit

Dr. Juliane Jarke
Dr. Irina Zakharova
03-IMVA-ACSSApplied Computer Science in Sports (in englischer Sprache)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 MZH 6200 Vorlesung Präsenz
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 MZH 6200 Übung Präsenz
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 MZH 1100 Übung Präsenz

Einzeltermine:
Mi 21.09.22 14:00 - 18:00 CART Rotunde - 0.67

Schwerpunkt: AI, DMI
This aim of this course is to create an understanding of the major aspects of sports applications. The course is split into two parts: the first half has a classic lecture/tutorial style, whereas the second half will focus on the creation of individual sports applications.

The lectures will explain the necessary fundamentals, such as sensor technology, user feedback, and the conduction of empirical studies, along with a number of inspiring examples.

In the project part, own prototypes for sports applications are developed in small groups. The exact application as well as the technical implementation approach can be chosen freely. The final graded outcome of the course will be a small sports application about which a presentation has to be held and a documentation in a scientific paper style has to be written.

The course will be held in English.

Schwerpunkt: AI, DMI

Robert Porzel
Dr. Tim Laue
Bastian Dänekas

C.2 Media Practice

9 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-APR (Public Relations) als Beruf
PR (Public Relations) as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-BPraxis Summer Camp - PR Projects for Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 16:00 - 18:00
Fr 13.05.22 14:00 - 16:00
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00
Mo 08.08.22 - Fr 26.08.22 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00


Dr. Cornelia Driesen
Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-CJournalismus und die Künste
Journalism and the arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 A1260 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M7-Emolo.news trifft KROSSE: Redaktionsarbeit für eine Infoapp und ein Online-Magazin.
molo.news meets KROSSE: editorial work for an infoapp and an online magazine

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 A4330 (4 SWS)


Andrea Grahl
M.A. Katharina Heitmann-Werner
09-60-M7-FMedia Management (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:30 - 17:00 GW1 A0160
Sa 23.04.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Fr 20.05.22 10:30 - 17:00 GW1 A0160
Sa 21.05.22 10:00 - 16:00 SFG 0140


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-GDer TV- und Video-Markt 2 / Medienmarketing
TV and Video Market 2 / Media Marketing

Seminar

Einzeltermine:
So 24.04.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 25.04.22 09:00 - 14:00 LINZ4 60070
So 22.05.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 23.05.22 09:00 - 15:00 LINZ4 60070


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-HPraktische Grundlagen der Filmgestaltung anhand von bekannten Filmen und Serien
Practical Basics in film design based on films and series

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 08:00 - 12:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-IPublic Relations aus Agenturperspektive
Public Relations from point of view of a PR-agency

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Daniel Günther ((LB))
09-60-M7-JConstructive Reporting on Coral Reefs (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

ACHTUNG/Attention: Seminar fällt aus - seminar is cancelled!

Description:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe22/M7_Sodemann.pdf


Seminar language: English!

Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-KDas digitale Individuum  -  mediale und leibliche Techniken des Selbst
The Digital Individual - Medial- and Body-Techniques of the Self

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 23.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260
Mo 30.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-LDigitale Tools und Methoden im Themenbereich Fairer Handel und nachhaltiger Konsum
Digital learning snacks in the area of fair trade and sustainable consumption

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 IW3 0390


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-MStrategische Planung und Umsetzung einer ganzheitlichen Online-Strategie für eine Webseite
Strategic planning and implementation of a holistic online strategy for a website for FB 09

Seminar

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 - So 03.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900
Sa 16.07.22 - So 17.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-NIntroduction to Cinema (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Heiko De Beaufort ((LB))
09-60-M7-OPodcast - Formatentwicklung für Anfänger:innen
Podcast - format development for beginners

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))
09-60-M7-PKrise der Kritik: Über den Wandel von Textsorte und Haltung
The Crisis of Criticism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW1 A0150 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-QRecherchieren und Schreiben für die „Zeitschrift der Straße“ – Praxisseminar Journalismus
Journalistic research and writing for the street paper „Zeitschrift der Straße“ (Practice Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-RZielgruppenspezifischer Aufbau- und Framing einer Webseite
User- and target specific construction and framing of a website

Seminar


Maik Mavrikis ((LB))
09-60-M7-SContent Marketing in der Praxis
Content Marketing in Practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 SH D1020 (2 SWS)


Martin Höche-Heemsath ((LB))
Lena Schröder ((LB))
09-60-M7-TaTiC - Theaterproduktion, Teil 1
TiC - Theatre Production, Part 1
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-TbTiC - Theaterproduktion, Teil 2
TiC - Theatre Production, Part 2
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

Studierbar nur in Verbindung mit Teil 1!

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-UDas Brandprojekt – Markenrelaunch und Kampagnenideen
The brand project – brand relaunch and campaign ideas

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2880 LINZ4 60070 (2 SWS)


Franca Reitzenstein ((LB))
09-60-M7-VJournalistisches Schreiben und kreatives Storytelling – Einführung
Journalistic Writing and creative Storytelling – Basics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 (2 SWS)


Tobias Meyer ((LB))
09-60-M7-XKarriere auf Knopfdruck? Warum der persönliche Auftritt die beste Eintrittskarte ist (in englischer Sprache)
Remote career? Why personal performance is still the best ticket to success

Seminar

Einzeltermine:
Sa 28.05.22 - So 29.05.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150
Sa 04.06.22 - So 05.06.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150


Helmut Stapel ((LB))
09-60-M7-YPodcast - Lehrredaktion
Podcast – teaching editorial stuff

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))

D.1 Methods

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.1-1Seminar: Introduction to Digital Methods (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 A1260 (2 SWS)


Prof. Dr. Cornelius Puschmann
09-71-D.1-1aTutorial /Übung 1: News that matter? Standardized Survey and Experimental Design for Analyzing Political News Reception (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 LINZ4 41.280


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-71-D.1-1bTutorial/Übung 2: Nonstandardized Methods: Impact of Algorithms on our daily lives (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 LINZ4 60070


Dr. Miira Hill
09-71-D.1-1cTutorial/Übung 3: Applying Computational Methods (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 Raum: LINZ4 60.070


Prof. Dr. Cornelius Puschmann

D.2 Researching Digital Media and Society

12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.2-1Forschungsseminar, Teil 1: Die Konstruktion kollektiver Erinnerung im Zeitalter tiefgreifender Mediatisierung
The construction of collective memory in times of deep mediatization

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-71-D.2-2Course 2: Research Seminar Part I: Platforms and Their Governance (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B2070 (2 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-71-D.2-3Course 3: Research Seminar Part I: Mobile Communication (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 A0010 (2 SWS)


Prof. Dr. Cornelius Puschmann

D.3 Master's Thesis and Colloquium

27 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.3-1Mentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 05.05.22 13:00 - 16:00 LINZ4 60070
Di 14.06.22 14:00 - 16:00
Di 05.07.22 10:00 - 11:00
Di 09.08.22 14:00 - 17:00 LINZ4 60070

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.3-2Mentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 25.04.22 16:00 - 18:00 GW2 B1410
Mo 16.05.22 16:00 - 19:00 SFG 0150
Mo 20.06.22 16:00 - 19:00 SFG 0150
Mo 04.07.22 16:00 - 19:00 GW2 B1410
Mo 18.07.22 16:00 - 19:00 GW2 B1410
Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-71-D.3-3Mentoring Colloquium 3 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:00 - 20:00 SFG 1080 (1 SWS)
Prof. Dr. Cornelius Puschmann

Kommunikations- und Medienwissenschaft, B.A.

Modul 2 - Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft - 2: Mediensystem und Medienwandel

9 Credit Points
Bitte zur Vorlesung EINES der Seminare auswaehlen, ueber StudIP anmelden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M2Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-1Einführung in die KMW 2: Seminar 1
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SH D1020 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-2Einführung in die KMW 2: Seminar 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)

Kommentar:

Jens Pohlmann
09-60-M2-3Einführung in die KMW 2: Seminar 3
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)

Kommentar:

Jens Pohlmann
09-60-M2-4Einführung in die KMW 2: Seminar 4
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SH D1020 (2 SWS)

Kommentar:

Viviane Harkort, M.A.
09-60-M2-5Einführung in die KMW 2: Seminar 5
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar:

Viviane Harkort, M.A.
09-60-M2-6Einführung in die KMW 2: Seminar 6
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 0140 GW1 B2070 SFG 0150 (2 SWS)

Kommentar:

Viviane Harkort, M.A.
09-60-M2-7Einführung in die KMW 2: Seminar 7
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Erik Koenen

Modul 4 - Grundlagen politischer Theorien/ soziologischer Theorien/ der BWL

Nur im Profilfach
6 Credit Points
Bitte waehlen Sie zwischen 4.1, 4.2 oder 4.3

4.1 - Grundlagen politischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
Der Besuch eines Begleitseminars ist NICHT erforderlich.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-M2-1Einführung in die Politische Theorie
Introduction to Political Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung soll als Einführung einen systematischen Überblick über die zeitgenössische politische Theorie und einige ihrer ideengeschichtlichen Wurzeln geben. Sie verfolgt dabei insbesondere zwei Linien des Denkens der Politik: jene, die Politik als gemeinschaftliche Tätigkeit im Rahmen einer Ordnung versteht; sowie jene, die Politik vor allem als Konflikt denkt. Demokratie wird schließlich rekonstruiert als jene Ordnung, die beiden Politikbegriffen gerecht wird – eine Ordnung des Konflikts. Im Lauf der Vorlesung werden zentrale Begriffe und Themen des politischen Denkens behandelt, u.a. Politik, Macht, Staat, Demokratie, Konflikt, Gerechtigkeit und Freiheit. Zugleich erhalten Studierende einen Überblick über jene Denkströmungen, die gegenwärtig diskutiert und produktiv fortgeführt werden, z.B. Liberalismus, Republikanismus, Kritische Theorie und Poststrukturalismus.

Literatur zur Vorbereitung:
Brocker, Manfred (Hg.) (2018): Geschichte des Politischen Denkens: Das 20. Jahrhundert. Berlin: Suhrkamp.
Brodocz, André/Schaal, Gary S. (Hg.) (2016): Politische Theorien der Gegenwart I bis III. Op-laden: Barbara Budrich/utb.
Göhler, Gerhard/Iser, Mattias/Kerner, Ina (Hg.) (2011): Politische Theorie. 25 umkämpfte Be-griffe zur Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kymlicka, Will (1995): Politische Philosophie heute. Eine Einführung. Frankfurt am Main/New York: Campus.
Schwaabe, Christian (2007): Politische Theorie 1 und 2. München: Fink/utb.

Form der Modulprüfung (als Pflichtveranstaltung): 6CP – entweder als Klausur (90 Minuten, am 11.7.2022) oder als kurze Hausarbeit (8-10 Seiten; Abgabe 29.8.2019).
General Studies/WP 2: ebenfalls Klausur oder Hausarbeit (6 CP)

Prof. Dr. Martin Nonhoff

4.2 - Grundlagen soziologischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-T4Sozialtheorie
[Social Theory]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 28.07.22 14:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)
Fr 21.10.22 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Sozialtheorie formuliert die allgemeinen Fragen und stellt die allgemeinen Begriffe und Modelle soziologischen Denkens bereit, die zur Beschreibung und Erklärung jeglichen sozialen Geschehens herangezogen werden können. In der Vorlesung wird vorrangig eine in der soziologischen Theoriediskussion und Theorieanwendung breit vertretene bzw. genutzte handlungstheoretische Perspektive vorgestellt. Dies geschieht anhand von vier Komponenten eines soziologischen Bezugsrahmens:

• Wie konstituiert sich Handeln, mit welchen anthropologischen Prämissen wird gearbeitet?

• Wie konstituiert sich Sozialität als handelndes Zusammenwirken – und welche Vorstellungen sozialer Ordnung sind damit verbunden?

• Wie kann eine spezifische Handlung erklärt werden?

• Welche Arten von Konstellationen handelnden Zusammenwirkens und welche daraus hervorgehenden Grundmuster sozialer Strukturdynamiken (Entstehung, Aufrechterhaltung, Veränderung von Strukturen) gibt es?

Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, die spezifische – auch andere - sozialtheoretische Positionen oder Fragestellungen vertiefend behandeln.

Prof. Dr. Thomas Kern

Modul 5a - Methoden 1: Einführung in qualitative Forschungsdesigns und Datenanalyse

9 Credit Points
Bitte wählen Sie neben der Vorlesung eines der Seminare
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M5aMethoden 1: Einführung in qualitative Forschungsdesigns und Datenanalyse
Methods I: Introduction into Non-Standardized Methods

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 12:00 - 14:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (1 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer
09-60-M5a-1Methoden 1: Seminar 1
Methods I: Seminar

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Kommentar:

Anna-Luisa Schröder
09-60-M5a-2Methoden 1: Seminar 2
Methods I: Seminar

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1 A1260 (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Sigrid Kannengießer
09-60-M5a-3Methoden 1: Seminar 3
Methods I: Seminar

Übung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)

Kommentar:

B. Sc Arne Gellrich, M.A.
09-60-M5a-4Methoden 1: Seminar 4
Methods I: Seminar

Übung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1030

Kommentar:

Dr. Miira Hill

Modul 7 - Medienpraxis

6 Credit Points (3 CP pro Seminar)
Nur für Studierende des BA KMW, des MA MeG und des MA DMS
ACHTUNG: im Modul 7 besteht Anwesenheitspflicht!!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-IBAA-MI2 (03-B-MI-1.2)Grundlagen der Medieninformatik 2
Media Infromatics 2

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Übung Präsenz
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1110 Übung Präsenz
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 NW2 C0290 (Hörsaal 1) Vorlesung Präsenz
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 MZH 1100 Übung Präsenz
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 MZH 2340 Übung Präsenz
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Übung Discord
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 1450 Übung Präsenz

Für Informatik Studierende nach der neuen BPO ist es IBA, für Studierende nach der alten BPO ist es Fachinformatik 2.

Udo Frese
09-60-M7-APR (Public Relations) als Beruf
PR (Public Relations) as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-BPraxis Summer Camp - PR Projects for Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 16:00 - 18:00
Fr 13.05.22 14:00 - 16:00
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00
Mo 08.08.22 - Fr 26.08.22 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00


Dr. Cornelia Driesen
Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-CJournalismus und die Künste
Journalism and the arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 A1260 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M7-Emolo.news trifft KROSSE: Redaktionsarbeit für eine Infoapp und ein Online-Magazin.
molo.news meets KROSSE: editorial work for an infoapp and an online magazine

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 A4330 (4 SWS)


Andrea Grahl
M.A. Katharina Heitmann-Werner
09-60-M7-GDer TV- und Video-Markt 2 / Medienmarketing
TV and Video Market 2 / Media Marketing

Seminar

Einzeltermine:
So 24.04.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 25.04.22 09:00 - 14:00 LINZ4 60070
So 22.05.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 23.05.22 09:00 - 15:00 LINZ4 60070


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-HPraktische Grundlagen der Filmgestaltung anhand von bekannten Filmen und Serien
Practical Basics in film design based on films and series

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 08:00 - 12:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-IPublic Relations aus Agenturperspektive
Public Relations from point of view of a PR-agency

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Daniel Günther ((LB))
09-60-M7-KDas digitale Individuum  -  mediale und leibliche Techniken des Selbst
The Digital Individual - Medial- and Body-Techniques of the Self

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 23.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260
Mo 30.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-LDigitale Tools und Methoden im Themenbereich Fairer Handel und nachhaltiger Konsum
Digital learning snacks in the area of fair trade and sustainable consumption

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 IW3 0390


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-MStrategische Planung und Umsetzung einer ganzheitlichen Online-Strategie für eine Webseite
Strategic planning and implementation of a holistic online strategy for a website for FB 09

Seminar

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 - So 03.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900
Sa 16.07.22 - So 17.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-OPodcast - Formatentwicklung für Anfänger:innen
Podcast - format development for beginners

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))
09-60-M7-PKrise der Kritik: Über den Wandel von Textsorte und Haltung
The Crisis of Criticism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW1 A0150 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-QRecherchieren und Schreiben für die „Zeitschrift der Straße“ – Praxisseminar Journalismus
Journalistic research and writing for the street paper „Zeitschrift der Straße“ (Practice Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-RZielgruppenspezifischer Aufbau- und Framing einer Webseite
User- and target specific construction and framing of a website

Seminar


Maik Mavrikis ((LB))
09-60-M7-SContent Marketing in der Praxis
Content Marketing in Practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 SH D1020 (2 SWS)


Martin Höche-Heemsath ((LB))
Lena Schröder ((LB))
09-60-M7-TaTiC - Theaterproduktion, Teil 1
TiC - Theatre Production, Part 1
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-TbTiC - Theaterproduktion, Teil 2
TiC - Theatre Production, Part 2
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

Studierbar nur in Verbindung mit Teil 1!

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-UDas Brandprojekt – Markenrelaunch und Kampagnenideen
The brand project – brand relaunch and campaign ideas

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2880 LINZ4 60070 (2 SWS)


Franca Reitzenstein ((LB))
09-60-M7-VJournalistisches Schreiben und kreatives Storytelling – Einführung
Journalistic Writing and creative Storytelling – Basics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 (2 SWS)


Tobias Meyer ((LB))
09-60-M7-XKarriere auf Knopfdruck? Warum der persönliche Auftritt die beste Eintrittskarte ist (in englischer Sprache)
Remote career? Why personal performance is still the best ticket to success

Seminar

Einzeltermine:
Sa 28.05.22 - So 29.05.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150
Sa 04.06.22 - So 05.06.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150


Helmut Stapel ((LB))
09-60-M7-YPodcast - Lehrredaktion
Podcast – teaching editorial stuff

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))
09-60-M7-ZEventmanagement - Media Practice Week 2022

Seminar


Laura Ziegler ((LB))

Modul 8/9 - Schwerpunktmodul (alte BPO 2011) / Spezialisierungsmodul (neue BPO 2017)

9 Credit Points (3 CP pro Seminar, 3 CP für Hausarbeit)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M8/9-BWie erreicht Hochschulkommunikation Studierende? Forschen mit der Medientagebuch-App
How does university communication reach students? Researching with the media diary app

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M8/9-CData collection and text processing on R (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)


Yuru Li
09-60-M8/9-DNetzwerkanalyse mit R
Network analysis with R

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)


Prof. Dr. Cornelius Puschmann
09-60-M8/9-FSpieler:innenkörper und gespielter Körper: das körperliche Verhältnis von Avatar und Spieler:in im Videospiel
Playing bodies: The physical relationship between avatar and player in video games

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2880 GW1 B2070 GW2 B2890 (2 SWS)


Ronja Weidemann
09-60-M8/9-GFilmanalyse
Film analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M8/9-HWie nutzen wir unser Smartphone? - Eine Selbstuntersuchung mittels Tracking
How do we use our smartphone? - A self-examination by using tracking

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0080 (2 SWS)


Patrick Zerrer
09-60-M8/9-JMediensysteme 2: Rund um den Globus
Media Systems 2: World Wide Media Systems

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 SH D1020 (2 SWS)


Dipl.-Kfm. Michael Glöckner ((LB))
09-60-M8/9-KSocial Movements: Power, Resistance, and Political Dynamics in the Age of Digital Media (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 12:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum) (1 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 14:00 - 16:00 SH D1020 (1 SWS)

Description:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe22/M8_Buettner.pdf

The seminar has 4 hours and takes place every second week, thus both time slots belong together!
Seminar language: English!

Hannah-Marie Büttner
09-60-M8/9-LInternationale Organisationen und politische Kommunikation im Medienwandel
International organizations and political communication in media change

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Dr. Erik Koenen
09-60-M8/9-NHuman Rights in the Digital Age (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 13:00 - 15:00 Online
Do 28.04.22 13:00 - 15:00 Online
Di 07.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Di 14.06.22 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Di 28.06.22 14:00 - 18:00 Online


Dennis Redeker
09-60-M8/9-OGeschichte und Politik in digitalen Spielen
History and Politics in Digital Games

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Susanne Becker

Modul 10 a/b - Praxissemester

Neue BPO 2017

10 b - externes Praktikum

Bitte eines der Seminare auswählen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M10bPraxisbegleitseminar
Internship accompanying seminar

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 16:00 - 20:00 SFG 1040
Fr 17.06.22 16:00 - 20:00 SFG 1040
Fr 08.07.22 16:00 - 20:00 SFG 1040


Dr. Cornelia Driesen

Modul 11 - Lektüremodul

fuer Studierende mit dem Schwerpunkt Medienanalyse
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M11Infoveranstaltung Lektüremodul

Proseminar


Prof. Dr. Christian Katzenbach

Modul 14 - Abschlussmodul

nur für Studierende mit KMW als Profilfach
bitte wählen Sie mindestens 1 Veranstaltung. Nachweis der Teilnahme für Abschluss erforderlich!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M14-1BA-Arbeit: Begleitseminar 1
Tutorial 1 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 18:00 SFG 2030 (1 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M14-2BA-Arbeit: Begleitseminar 2
Tutorial 2 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (1 SWS)

Einzeltermine:
Mo 23.05.22 16:00 - 18:00 LINZ4 60070
Di 05.07.22 12:00 - 14:00 GW1 B0080


Dennis Redeker
09-60-M14-3BA-Arbeit: Begleitseminar 3
Tutorial 3 for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (1 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach

Modul aV - Mastervorbereitung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-MaVMastervorbereitung
Preparatory for Master Course

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 SFG 2010 (1 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise

General Studies - Pflichtbereich

Fächerübergreifende GS-Veranstaltungen, Culture4all und GS-Angebote zur \"Studien und- Berufsorientierung\" des FB 9 finden Sie unter:
https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=dc3aa9f8b11514fe343b1001cee01ae0&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=36

GS a - Propädeutik 1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Die Propädeutik-Seminare sind nur für Studierende im 1. Studienjahr KMW.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-GSa-1Propädeutik 1: Seminar 1
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SH D1020 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-GSa-2Propädeutik 1: Seminar 2
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2030 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-GSa-3Propädeutik 1: Seminar 3
Propaedeutics 1: Seminar 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)


Dr. Erik Koenen
09-60-GSa-4Propädeutik 1: Seminar 4
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Johanna Magdalena Pätzold, M.A. ((LB))
09-60-GSa-5Propädeutik 1: Seminar 5
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)


Johanna Magdalena Pätzold, M.A. ((LB))
09-60-GSa-6Propädeutik 1: Seminar 6
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2020 (2 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-60-GSa-7Propädeutik 1: Seminar 7
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-60-GSa-8Propädeutik 1: Seminar 8
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)


Sabine Thöle, M.A. ((LB))
09-60-GSa-9Propädeutik 1: Seminar 9
Propaedeutics 1

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 10:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)


Sabine Thöle, M.A. ((LB))

GS c - Abschlussvorbereitung

Bitte eines der Seminare auswählen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-GSc-1Abschlussvorbereitung: Seminar 1

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 16:00 - 18:00 SFG 2030 (1 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-GSc-2Abschlussvorbereitung: Seminar 2
Exam Preparation

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (1 SWS)

Einzeltermine:
Mi 22.06.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770
Do 23.06.22 14:00 - 16:00 GW2 B1216
Mo 04.07.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770


Dennis Redeker
09-60-GSc-3Abschlussvorbereitung: Seminar 3
Exam Preparation

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (1 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth

Komplexes Entscheiden, M.A.

MODULBEREICH: Theorie und Empirie des Komplexen Entscheidens (27 CP)

Modul 04: Entscheidungstraining (6 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-2-04-01Entscheidungstheorie
Decision Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Allgemeine Einführung in die Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie sowie eine nähere Auseinandersetzung mit ihrem normativen Zweig. Dabei werden systematisch die (formalen) Grundlagen rationaler Entscheidungsfindung und deren Anwendung erarbeitet.
Einführung in die deskriptive Entscheidungstheorie, wobei hier vorrangig den Quellen typischen Fehlentscheidens nachgegangen wird. Es wird gezeigt, worin die Ursachen für typische Fehlentscheidungen liegen, wie sich diese Fehlentscheidungen äußern (und warum es überhaupt Fehlentscheidungen sind, was mitunter nicht trivial ist) und welche Ansätze zur Verfügung stehen, um den Ursachen von Fehlentscheidungen antizipativ wirksam zu begegnen. Neben „statischen“ (im Sinne von einmaligen) Entscheidungen gewinnt dabei die Betrachtung des kontinuierlichen Entscheidungsverhaltens zunehmend an Bedeutung, wie es gerade im Umgang mit dynamischen Systemen wesentlich ist.

Literatur:
Rehkugler, H. & Schindel, V. (1990). Entscheidungstheorie: Erklärung und Gestaltung betrieblicher Entscheidungen. München: V. Florentz
Eichenberger, R. (1992). Verhaltensanomalien und Wirtschaftswissenschaft. Wiesbaden
Dörner, D. (2009). Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. Erw. Neuausg., 8. Aufl.. Reinbek: Rowohlt
von Nitzsch, R. (2002). Entscheidungslehre: wie Menschen entscheiden und wie sie entscheiden sollten. Stuttgart: Schäffer Poeschel Verlag Bamberg, G. & Coenenberg A.G. (2008). Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre.
14., überarb. Aufl.. München: Franz Vahlen Laux, H. (2007). Entscheidungstheorie, 7., überarb. und erw. Aufl.. Berlin [u.a.]: Springer

Prof. Dr. Thorsten Poddig
09-M39-2-04-02Spieltheorie
Game Theory
2 SWS

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 08:00 - 12:00 WiWi1 A1070 (2 SWS)

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine anwendungsorientierte Einführung in die Theorie und Methoden zur Analyse strategischer Interaktionen (Spieltheorie). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Nicht-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in strategischer und in sequentieller Form. Die Lösungen zu diesen Entscheidungsproblemen werden in reinen und in gemischten Strategien analysiert. Außerdem wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen eingeführt (evolutionäre Spieltheorie), insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse. Schließlich werden klassische Auktions- und Verhandlungsprobleme vorgestellt und auf ihre Funktionsweise analysiert. In der gesamten Veranstaltung werden konventionelle Konzepte der Mainstream-Ökonomie wie Rationalität und Optimalität der Märkte kritisch beurteilt.
Literatur:
Dixit, Avinash und Barry Nalebuff (2010). The Art of Strategy: A Game Theorist's Guide to Success in Business and Life, Norton & Company: New York.

Prof. Dr. Lars Hornuf, M.A. (Essex)
09-M39-2-04-03Spieltheorie - Ü (Übung)
Game Theory - Exercise

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:00 - 14:00 WiWi1 A3290 (1 SWS)
Prof. Dr. Lars Hornuf, M.A. (Essex)
Daniel Vrankar

MODULBEREICH: Interdisziplinärer Kernbereich (27 CP)

Modul 05: Ökonomische und Politische Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
07-M37-10-02-05Öffentlicher Sektor und Multilevel Governance (in englischer Sprache)
Public Sector and Multilevel Governance

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 WiWi2 F2340


Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-01Moderner öffentlicher Sektor und Daseinsvorsorge
Modern Public Sector and Public Services
2 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 WiWi2 F2340 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Debatten der Wirtschaftswissenschaft hinsichtlich des Wandels der Aufgaben des öffentlichen Sektors. Sie befasst sich dementsprechend aus theoretischer Perspektive mit Fragen nach den ökonomischen Grundlagen des modernen Staates.

Die Lehrveranstaltung bietet eine intensive Analyse und Diskussion ökonomischer Theorien zur Begründung bzw. Rechtfertigung staatlicher Aktivitäten sowie deren Entwicklung und Veränderung im Zeitablauf. Darauf aufbauend werden im Seminar heutige Modernisierungsprozesse im öffentlichen Sektor betrachtet, welche gerade in der öffentlichen Diskussion unter den Stichwörtern wie „Daseinsvorsorge“, „Re-Kommunalisierung“ oder aber „New Public Management“ intensiv diskutiert werden.

Abschließend werden im Seminar neue Herausforderungen für den öffentlichen Sektor, welche mit dem allgemeinen Digitalisierungsprozess einhergehen, vorgestellt und diskutiert. Hierbei werden die „Digitale Daseinsvorsorge“ sowie die Grundlagen der „Smart City“ im Rahmen von Modernisierungsprozessen behandelt.

Literatur:

Grundlagenliteratur

Blankart, Charles B. (2017), Öffentliche Finanzen in der Demokratie. 9., vollständig überarbeitete Aufl., Vahlen, München.

Brümmerhoff, Dieter und Thiess Büttner (2018), Finanzwissenschaft. 12., überarbeitete Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.


Ergänzende Literatur (jeweils ausgewählte Auszüge aus Lehrbüchern)

Aubin, Bernhard (2013), Daseinsvorsorge und Universaldienst. Mohr Siebeck, Tübingen (zugl. Diss., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2012)

Bauer, Hartmut, Büchner, Christiane und Lydia Hajasch (Hrsg.) (2012), Rekommunalisierung öffentlicher Daseinsvorsorge. KWI Schriften Nr. 6, Universitätsverlag Potsdam.

Broccardo, Laura, Culasso, Franscesca and Sara Giovanna Mauro (2019), Smart City Governance: Exploring the Institutional Work of Multiple Actors Towards Collaboration, International Journal of Public Sector Management 32 (4), 367–387.

Etezadzadeh, Chirine (2015), Smart City – Stadt der Zukunft? Die Smart City 2.0 als lebenswerte Stadt und Zukunftsmarkt. Springer Vieweg, Wiesbaden.

Krautscheid, Andreas (Hrsg.) (2009), Daseinsvorsorge im Spannungsfeld von europäischem Wettbewerb und Gemeinwohl. 1. Aufl., VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-07Entscheidungsprozessanalyse
Decision Process Analysis
2 SWS

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 05.05.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 19.05.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 02.06.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 16.06.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 07.07.22 08:00 - 12:00 SFG 0150
Do 14.07.22 08:00 - 12:00 SFG 0150

Im Zentrum des Seminars stehen ausgewählte theoretische Konzepte und methodische Vorgehensweisen, die die Grundlage für politikwissenschaftliche Entscheidungsprozessanalysen bilden. Die vorgestellten Konzepte und Methoden werden anhand unterschiedlicher aktueller Anwendungsbeispiele diskutiert und eingeordnet.
Als sitzungsübergreifendes Beispiel dient das Krisenmanagement politischer Entscheidungsträger:innen. Im Durchgang durch die unterschiedlichen Phasen eines Entscheidungsprozesses werden immer wieder Bezüge zum Krisenmanagement in diesen unterschiedlichen Phasen hergestellt. Ziel der Veranstaltung ist ein vertieftes Verständnis unterschiedlicher Stadien politischer Entscheidungsprozesse und deren Analyse. Dabei gilt es, Konstellationen von Akteuren, Verschiebungen im Machtgefüge sowie in den Positionen der Entscheidungsbeteiligten zu erkennen, typische Muster und Routinen, aber auch unerwartete Wendungen und Dynamiken des Prozessverlaufs zu identifizieren und deren Funktionsweise zu verstehen. Theoretische Ansätze und Modelle bieten die Möglichkeit, Entscheidungsprozesse detailliert und systematisch zu analysieren und letztendlich zu erklären, warum Entscheidungsprozesse einen bestimmten Verlauf genommen haben und warum sie in einem Policy-Output bzw. einem bestimmten Policy-Outcome resultierten. Ein weiteres Ziel der Veranstaltung ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche unterschiedlichen Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen mit unterschiedlichen Erklärungsansätzen verbunden sind und wie sich unterschiedliche Ansätze sinnvoll kombinieren lassen.

Literatur:
Blum, Sonja/Schubert, Klaus 2018: Politikfeldanalyse. Eine Einführung. 3., überarb. Aufl., Wiesbaden-Springer VS
Boin, Arijen et al. 2016: The Politics of Crisis Management. Public Leadership under Pressure. 2. Aufl., Cambridge et al.: Cambridge University Press
Howlett, Michael/Ramesh, M./Perl, Anthony 2020: Studying Public Policy. Policy Principles and Processes, 4. Aufl., Don Mills: Oxford University Press
Weible, Christopher M./Sabatier, Paul A. (Hg.): Theories of the Policy Process. 4. Aufl., Boulder, CO: Westview Press

Prüfungsleistung:
Prüfungsleistung in diesem Seminar (Teilprüfung im Modul M5, Erwerb von 4,5 CP; das Bestehen auch der anderen Teilprüfung in M5 ist erforderlich, um das Modul abzuschließen):
1) ein kurzes Input-Papier (eine Seite), vorzulegen zu einer Seminarsitzung;
2) eine mündliche Prüfung nach Ende der Vorlesungszeit (Termine werden im Verlauf des Semesters bekanntgegeben).

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
11-M63-4-M8-V-1Master-Vorlesung: “Gute“ Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in Ethik und Ökonomik
“Good“ climate change mitigation. A problem-oriented introduction to ethics and economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
An der ökonomischen Analyse der Klimakrise oder der gesundheitsökonomischen Frage nach planetarischer Gesundheit wird deutlich, dass Ökonomik nicht so "wertfrei" ist, wie sie bisweilen wahrgenommen wird: welche Aspekte der Realität sie empirisch zu fassen versucht, welche Konzepte von "Nutzen" sie beinhaltet, ist auch normativ relevant. Ebenso sind es die Konsequenzen wirtschaftspolitischer Empfehlungen – etwa, wenn an individuellen Präferenzen orientierte Empfehlungen zu zunehmenden Treibhausgasemissionen führen. Gleichzeitig: angesichts dieser normativen Relevanz das Streben nach wissenschaftlicher Wertneutralität ganz aufzugeben, würde die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Analysen zutiefst in Frage stellen. Wie kann in der ökonomischen Analyse angemessen mit ihren normativ relevanten Aspekten umgegangen werden?
Ausgehend von einer Einführung in ethische Begrifflichkeiten und der Unterscheidung von Positiver und normativer Ökonomik geht die Veranstaltung zunächst der Frage nach, was Webers Gebot der wissenschaftlichen Wertneutralität für die Ökonomik bedeutet. In Folge wird untersucht, welche normativen Annahmen in den ökonomischen Denkschulen enthalten sind und wie sich die jeweiligen Vorstellungen des "guten Wirtschaften" der einzelnen Denkschulen unterscheiden. Einen Schwerpunkt darin erhält die Unterscheidung von Welfarismus und Extra-Welfarismus, die insbesondere in der Methodenwahl gesundheitsökonomischer Evaluation eine wichtige Rolle spielt. Mit dem Überlegungsgleichgewicht wird eine Methode vorgestellt, die eine (normativ) fundierte Auswahl (positiver) ökonomischer Forschungsperspektiven und Evaluationsmethoden unterstützen kann. Die Inhalte werden anhand verschiedener Fallbeispiele mit Bezug zu Klimaschutz und (planetarer) Gesundheit diskutiert.
Diese Vorlesung zur normativen Ökonomik ist eine von zwei komplementären Veranstaltungen. Gestaltet als Einführung in eine plurale Ökonomik orientiert sie sich an einer Übersicht von Forschungsprogrammen, die in der Vorlesung "Wege aus der Klimakrise. Eine problemorientierte Einführung in die positive Ökonomik" vorgestellt werden (Name im vergangenen Semester: Philosophie, Ökonomik & Planetary Health). Eine kurze Zusammenfassung dieser komplementären Vorlesung, die im Wintersemester stattfindet, wird in der Einführungsveranstaltung gegeben. Dadurch können die beiden Veranstaltungen auch unabhängig voneinander besucht werden.
Die Prüfungsleistung besteht in einer mündlichen Prüfung. Abhängig davon, ob die Studierenden 4,5 oder 6 CP erwerben möchten, bereiten sie sich auf 14 bzw. 28 Fragen vor, die ihnen ca. 2 Wochen vor dem Prüfungstermin zur Verfügung gestellt werden. Zwei dieser Fragen werden bei der Prüfung zufällig ausgewählt.

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Kevin Helms

Modul 06: Ethische und Rechtliche Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-2-06-01Grundlagenprobleme der Normsetzungslehre
Basic Problems of Legislation and Regulation

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 29.06.22 10:00 - 14:00 SFG 2020
Mi 06.07.22 08:00 - 10:00 GW1 A0160
Mi 06.07.22 10:00 - 14:00
Mi 13.07.22 10:00 - 14:00 GW2 B3770
Mi 20.07.22 10:00 - 12:00 SFG 1010

Die Veranstaltung zur Einführung in die Normsetzungslehre geht der Frage nach, wie mit Mitteln des Rechts auf soziale Probleme reagiert werden kann und wie gesellschaftliche Gestaltungen vorgenommen werden können. In einem rechtlichen Zusammenhang, der sich über mehrere Ebenen von europäischen Vorgaben über den verfassungsrechtlichen Rahmen bis hin zu den unterschiedlichen nationalen Rechtsgebieten erstreckt, müssen Normen heute mit sehr komplexen Rücksichten gestaltet und umgesetzt werden. Hinzu kommt, dass sich an gesellschaftlichen Debatten über inhaltlich »richtige« und in der Umsetzung effektive Normen neben den Parteien zahlreiche Interessengruppen und die Öffentlichkeit unter Einbeziehung der Medien beteiligen.
Rechtstheoretisch wird diese schwierige Situation durch Debatten darüber verschärft, welche Regulierungsmethoden überhaupt zur Verfügung stehen und ob nicht der klassische Normsetzungsmodus der Gesetzgebung überstrapaziert wird oder gar überholt ist. So sind in den letzten Jahrzehnten verstärkt Selbstregulierung und Selbstverpflichtung, die Ersetzung von Regulierung durch Transparenz oder zivilgesellschaftliche soziale Kontrolle propagiert worden.
Bis Mitte Mai werden wir stärker im Modus der Vorlesung arbeiten. Im Anschluss daran gebe ich Ihnen einen längeren Text zur Nachbereitung, der auch die Grundlage der Klausur bildet.
In dem Blockseminar möchte ich mit Ihrer Unterstützung durch Gruppenpräsentationen Beispielsfelder aus Bereichen, in denen es konkrete Regulierungen gibt (und umstritten sind) oder Regulierungen gefordert werden, besprechen. Jeweils eine Gruppe von ca. 4 Personen soll uns das Feld präsentieren, damit wir im Anschluss Regulierungsoptionen diskutieren können. Die Felder liegen weit auseinander, erlauben es jedoch, das Regulierungsproblem in der Breite zu diskutieren:

1. Sollte der Besitz und Konsum von Cannabis verboten, reguliert oder ganz freigegeben werden?
2. Gibt es bestimmte (radikale/fundamentalistische) Formen des Glaubens, die an die Grenzen der Religionsfreiheit stoßen und durch Sicherheitsbehörden überwacht werden sollten?
3. Ist Doping im Sport ein verwerfliches Verhalten, auf das neben sportlicher Kontrolle und Sanktionierung auch mit strafrechtlicher Sanktionierung reagiert werden sollte?
4. Kann/muss das Angebot sexueller Dienstleistungen (Prostitution) staatlicher Kontrolle und Reglementierung unterworfen werden?
5. In welcher Weise sollte auf die offenkundigen Missstände in der Massentierhaltung (Beispiel: Geflügelhaltung) reagiert werden?
6. Welche Gründe gibt es dafür, dass die kommerzielle Assistenz zum Suizid bei schweren Krankheiten unter Strafe verboten worden ist?
7. Wie lässt sich das Angebot von Waren, die unter ausbeuterischen und gesundheitsgefährdenden Umständen produziert werden (Beispiel: Textilindustrie), verhindern?
8. Wie kann gesichert werden, dass Frauen in geschlechtergerechter Weise auf den Führungsebenen von Unternehmen vertreten sind?
9. Mit welchen Instrumenten kann die Entgeltungleichheit (gender pay gap) zwischen den Geschlechtern überwunden werden?

Prof. Dr. Felix Herzog
09-M39-2-06-02Normative Konfliktlagen in Ethik, Politik und Recht
Normative Conflicts in Morals and Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)

Zahlreiche Debatten, die in der Öffentlichkeit und in den Parlamenten über moralische Fragen geführt werden, beziehen ihre Hartnäckigkeit aus dem Umstand, dass es in ihnen nicht nur darum geht, wie gesellschaftlich geteilte Moralvorstellungen politisch-rechtlich kodifiziert werden sollen, sondern vielmehr noch um Konflikte zwischen moralischen und/oder rechtspolitischen Vorstellungen, die wir alle mehr oder weniger teilen, die aber – zumindest unter bestimmten Bedingungen – untereinander unvereinbar scheinen. Im Seminar wird anhand ausgesuchter Texte aus der Moral-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftsphilosophie genauer untersucht, was ein Konflikt ist, in welchen (öffentlichen) Kontexten Konflikte auftauchen, wie sie beschaffen sind und wie sie gelöst werden können.

Prof. Dr. Georg Mohr

MODULBEREICH: Abschlussmodul

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit - Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-4-10-01Begleitseminar zum M10 Abschlussmodul (Digital)
2 SWS

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 21.04.22 16:00 - 18:00
Do 19.05.22 16:00 - 18:00
Do 16.06.22 16:00 - 18:00
Do 14.07.22 16:00 - 18:00
Do 11.08.22 16:00 - 18:00
Do 15.09.22 16:00 - 18:00

Das Begleitseminar versteht sich als „Forschungskolloquium“ für unseren Master. Es bietet die Möglichkeit, das Konzept, die Fragestellung sowie die Vorgehensweise der eigenen Masterarbeit vorzustellen und zu diskutieren. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme (im Sinne der PO) ist die Teilnahme an drei Terminen des Begleitseminars, eine mündliche Präsentation der geplanten Masterarbeit sowie ein schriftliches Exposé.

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele

Kulturwissenschaft, B.A.

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
BA Kunst-Medien-Ästhetische Bildung - Praktikumsevaluation

Lernfeld
PD Dr. Viktor Kittlausz
Wiltrud D. Hoffmann

Modul 1 - Ethnologie

12 Credit Points (2 Semester)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M1Geschichte(n) – Schulen – Theorien. Zentrale Begriffe einer global denkenden Ethnologie und Kulturwissenschaft
(Hi)Stories – Schools – Theories. Central Concepts of Social Anthropology and Cultural Research in Global Perspective

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Kurzbeschreibung Modul 1

Wie kann man mit Kulturtheorie arbeiten? Was ist eine Theorie? Wie wird „Kultur“ bedeutsam gemacht? Was „tun“ Kulturbegriffe, was für eine Art von „Arbeit“ leisten sie? In wie fern machen sie Wirklichkeit beschreibbar, greifen aber auch in sie ein? Die Vorlesung führt in die Geschichte von Theorien und Begriffen von „Kultur“ ein. Sie thematisiert dabei auch andere Konzepte, die mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven eng verbunden sind, zum Beispiel „Assemblage“, „Diskurs“, „Praxis“, „Figuration“, „Habitus“ und „Differenz“. Im Zentrum stehen ethnologische und kulturwissenschaftliche Denkweisen in Geschichte und Gegenwart, die Kulturen im Plural untersuchen, die einen empirischen Kern haben und die für eine globale Kulturwissenschaft der Gegenwart relevant sind.

Eine solche empirisch-ethnologische Kulturwissenschaft gewinnt ihre Perspektiven und ihr Wissen nicht einfach aus sich selbst heraus oder einseitig aus der westlichen Wissen(schaft)sgeschichte, sondern entwickelt ihre Konzepte auch im Dialog mit anderen Kulturen und Gesellschaften. Ihr Untersuchungsinteresse gilt insbesondere dem jeweiligen Common Sense, dem Unhinterfragten und dem Alltag. Zugleich geht es um Prozesse zunehmender Interaktion und Verflechtung weltweit sowie um das Zusammenspiel von Globalität und Lokalität in empirisch beobachtbaren Untersuchungsfeldern. Und es geht um Transformationsprozesse, die z.B. durch weltweite Mobilität, Digitalisierung und neue Medien, wachsende Ungleichheit, wissenschaftliches Wissen und Technologien geformt werden.
Mit dem Begriff „Kultur“ arbeiten ganz unterschiedliche theoretische Ansätze und Positionen. Der Begriff ist vieldeutig und umstritten, aber zentral, ja konstitutiv für Ethnologie und Kulturwissenschaft. Die Vorlesung beginnt mit der Frage, was heute an öffentlich verwendeten Begriffen von „Kultur“ so problematisch und unter Umständen sogar gefährlich ist und führt dann mehr oder wenig chronologisch in die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts ein. Dabei ist Wissenschaftsgeschichte kein Selbstzweck. Es geht vielmehr darum, wichtige Autorinnen und Autoren der Fachgeschichte mit ihren spezifischen theoretischen Positionen daraufhin zu befragen, welche Relevanzen ihre Vorschläge für die Analyse heutiger Problemstellungen haben: Was sagen sie uns darüber, wie kulturelle Diversität sozial organisiert wird? Wie können wir erklären, warum kulturelle Unterschiede in manchen Situationen so betont werden, in anderen jedoch völlig nebensächlich erscheinen? Was für intellektuelle Schätze der Fachgeschichte können wir noch nutzen, was müssen wir verwerfen, um etwa NaturenKulturen-Phänomene wie den Klimawandel, um Transkulturalisierungsprozesse und Globalisierung angemessen zu verstehen?

Auch Kulturtheorien haben ihre Halbwertzeit! Aber die Beschäftigung mit der Wissensgeschichte von Kulturbegriffen in Ethnologie und Kulturwissenschaft eröffnet neue Denkweisen und fördert Ressourcen zu Tage, in die kontinuierlich auch die Erfahrungen „anderer“ Gesellschaften eingeflossen sind. Gerade deshalb können sie uns heute helfen, das Zusammenleben in globalen Gegenwartsgesellschaften neu zu denken.

Prof. Dr. Götz Bachmann
Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M1-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 1: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Nurhak Polat
09-50-M1-S2 / OnlineSeminar 2 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 2: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Dr. Anne Rohrbach (Lecturer)
09-50-M1-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 3: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Martina Grimmig
09-50-M1-S4Seminar 4 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 4: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)
Aissatou Bouba (Lecturer)
09-50-M1-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien" (in englischer Sprache)
Seminar 5: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M1-S6 / OnlineSeminar 6 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 6: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Dr. Katrin Antweiler

Modul 3 - Systematik (Wirtschaft, Politik, Religion)

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 08.07.22 08:00 - 20:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, 08.07.2022 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh (Lecturer)
09-50-M3-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Nane Meents (Lecturer)
09-50-M3-S6Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-T1Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

ACHTUNG! Für das Tutorium ist noch kein Raum vorhanden, daher kann es noch zu einer zeitlichen Änderung kommen!

Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 6 - Methodenmodul 2

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M6-1Auswertung von Feldforschungsdaten
Analysing Field Data

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
In diesem Seminar werden wir uns praktisch mit Verfahren zur Analyse und Interpretation qualitativer Feldforschungsdaten beschäftigen. Dabei werden wir insbesondere das bereits im Modul 5 erlernte Kodierverfahren der thematischen Analyse vertiefen und am Material üben. Bei Interesse können wir weitere Perspektiven, etwa der Tiefenhermeneutik, hinzuziehen.
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der praktischen Arbeit mit eigenen Feldforschungsdaten liegen. Dabei kann es sich um Beobachtungstagebücher- und Protokolle, qualitative Interviews, autoethnographische Daten oder auch andere Datentypen (z.B. Ergebnisse der Online-Forschung) handeln.
Für die praktische Arbeit ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmenden bereits über eigenes Datenmaterial verfügen, an dem sie im Seminar weiter arbeiten möchten. Das können die im Rahmen des Modul 5 erhobenen oder auch andere Materialien sein. Falls kein geeignetes Material vorliegt, besteht aber auch die Möglichkeit, begleitend weitere Daten zu erheben. Bitte machen Sie sich in diesem Fall möglichst schon frühzeitig Gedanken über Ihr Forschungsinteresse, mögliche Felder und entsprechende Zugangsmöglichkeiten.
Das Ziel der Arbeit im Seminar ist es, einen eigenen kleinen Forschungsbericht über das behandelte Material zu erstellen. Dieser kann etwa in einer Fortführung der Auswertung aus dem Modul 5 bestehen.






Literatur:
Breidenstein, Georg, Hirschauer, Stefan, Kalthoff, Herbert und Nieswand, Boris (2015). Ethnografie. Die Praxis der Feldforschung. 2. Aufl. Konstanz: UVK

Emerson, Robert, Fretz, Rachel, Shaw, Linda (2011). Writing Ethnographic Field Notes. 2. Aufl. Chicago und London: University of Chicago Press

Marie Cornelia Grasmeier (Lecturer)
09-50-M6-2Spoken Words: Creative Interviewing and Analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Interviewing is one of the most central and most commonly used methods in cultural research and nevertheless often underestimated regarding the knowledge, effort and skills which are needed in order to actually understand, conduct and analyse them properly.
The M5 seminar which you completed in the previous semester has provided you with a broad overview of different qualitative methods. This seminar gives you the opportunity to extend and deepen this knowledge. It is designed to enhance your research skills by exploring different forms of creative interviewing techniques on the one hand, and by focusing more on the actual analysis of interview data, something that often falls short in the M5 seminars. This seminar offers you the possibility to extend the research project you have conducted for your previous M5 seminar or to develop a new project.
This seminar serves to improve your interviewing skills by discussing theoretical and practical aspects, the difficulties and ethics of these different styles of interviewing. We will discuss creative techniques of ethnographic interviewing, such as narrative interviews, life history interviews, walking interviews as well as interviews animated by diaries, objects, photos and vignettes. The seminar also explores the forms of data which can be generated with each of these styles of interviewing and their specific characteristics, and provides you with hands-on training into how to code, interpret and write-up the material you gathered.
This seminar will be conducted in English. There are no requirements regarding the level of language proficiency needed. However, participants should be interested in doing the exercises in English.

Literature:
Agar, M. H. 1980. The Professional Stranger. San Diego: Academic Press
Andrews, M., Squire, C. and Tamboukou, M. (eds) 2008. Doing Narrative Research. London: Sage
Bernard, Russell H. 2011. Research Methods in Anthropology: Qualitative and Quantitative Approaches (5th ed.), Plymouth: AltaMira
Burgess, R.G. 1990. In the Field. An Introduction to Field Research, London: Routledge
Gilham, B. 2005. Research Interviewing. The range of techniques. Maidenhead: Open University Press
Gubrium, T. et al. (eds.) 2012. Sage Handbook of Interview Research. The Complexity of the Craft (2nd ed.), London: Sage
Madison, D. Soyini. 2005. Critical ethnography: Method, Ethics, and Performance. Thousand Oaks: Sage Press
Mason, Jennifer 2002. Qualitative Researching. 2nd edition. London: Sage
Somekh, B. and Lewin, C. (eds.) 2005. Research Methods in the Social Scienes, London: Sage
Kvale, S. 2007. Doing Interviews, London: Sage
Roulston, K. 2010. Reflective Interviewing. A Guide to Theory and Practice. London: Sage

Dr. Ulrike Flader
09-50-M6-3Vom Material zur Analyse: am Beispiel der Curare Corona Diaries
From Material to Analysis: using the example of the Curare Corona Diaries

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Bezogen auf den Forschungsprozess fokussiert das Seminar auf die Auswertungsphase der empirischen Kulturforschung, also auf die analytische Auseinandersetzung mit Forschungsmaterial. Sich ausgiebig mit Material zu beschäftigen (zu lesen, zu denken und zu schreiben), klingt zwar einfach, wirft in der Praxis jedoch die Frage auf, wie genau sich (ggf. in Umfang, Typ und Form unterschiedliches) Material erschließen, sortieren, begreifen, interpretieren und analysieren lässt. Hier setzt das als Auswertungswerkstatt konzipierte Seminar an. Um verschiedene Auswertungsverfahren kennen zu lernen, zu vertiefen und zu erproben, werden die Curare Corona Diaries als Materialkorpus genutzt. Die (auto-)ethnografischen Tagebücher sind zwischen März und Juli 2020 entstanden und wurden auf den BoasBlogs veröffentlicht: https://boasblogs.org/curarecoronadiaries/. Sie bieten darüber hinaus die Gelegenheit, sich genereller mit Quellen und Materialsorten zu beschäftigen oder über den Umgang mit Wissenslücken und die Grenzen dieser Momentaufnahmen nachzudenken.

Die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den mehrheitlich in englischer Sprache verfassten Curare Corona Diaries und die aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen wird vorausgesetzt.
Das Seminar baut auf Modul 5 auf; es vertieft und erweitert Kenntnisse zur Auswertung qualitativ/ethnografisch produzierter Forschungsdaten.

Dr. Katrin Amelang
09-50-M6-4Als „fremd“ markiert, nicht adressiert, exkludiert? Rassismus- x Klassismuserfahrungen auf dem Campus
Racism x Classism on University Campus

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:

Soziale Ungleichheit, vorurteilsgeleitete Markierungen und Formen der Diskriminierung sind nicht nur Themen in der Gesellschaft, sondern wirken auch im Hochschulkontext und durchziehen unsere Seminarräume. Das Modell des Bildungstrichters bspw. (s. Hochschulbildungsreport 2020) bringt hinsichtlich sozialer Herkunft deutlich zum Ausdruck, wie weit entfernt das deutsche Hochschulsystem von Bildungsgerechtigkeit ist.
Wie geht es diesbezüglich Studierenden an der Universität Bremen? Was sagen sie zu Erfahrungen mit Klassismus und/oder Rassismus? Wie gehen sie damit um und was brauchen sie an Unterstützung, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen?
In diesem M6-Seminar im Sommersemester 2022 schlage ich vor eine explorative Studie auf dem Campus durchführen, um erstens mehr dazu in Erfahrung zu bringen und zweitens dies in die Hochschule einzubringen (bspw. in die Ringveranstaltung Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit). Wir schließen damit an die Studie zu vorurteilsgeleiteten Straftaten gegenüber als „fremd“ markierten Personen in Bremen im Sommersemester 2021 an.
Methodisch geht in diesem M6-Seminar um ein thematisch fokussiertes Studienforschungsprojekt zur Erweiterung und Vertiefung der im M5 erworbenen Methodenkenntnisse.

Literatur kommt auf StudIP

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-1Transkulturelle Medien: Kultur Film(en). Zur Dekolonisierung des Ethnografischen Films
Transcultural Media: Film(ing) Culture. Decolonizing Ethnographic Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (4 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 SFG 1040

Das Seminar hat 4SWS - 2 SWS finden wöchentlich statt; 2 SWS während einer Exkursion.

Kurzbeschreibung:
Das Medium Film wurde bereits seit seiner Entwicklung in der Mitte des 19Jh zu einem festen Bestandteil der Ethnologie. Zunächst noch enthusiastisch als objektives Forschungsmittel gefeiert, spielte der Film jahrzehntelang nur ein Schattendasein. In den 1960er und 1970er Jahren erfolgte eine Neuausrichtung hin zu einer Form des ethnografischen Storytelling.

In der Möglichkeit über räumliche und kulturelle Grenzen hinweg zu vermitteln und gegenseitiges Verständnis zu schaffen sieht Faye Ginsburg das große Potenzial des Mediums Film (1991). Ethnolog*innen und Kulturwissenschaflter*innen bietet Video-Film eine spannende Alternative zum geschriebenen Wort, nicht nur als Mittel der Dokumentation und Präsentation von Forschung. Im Zentrum anthropologischer Filmpraxis steht Film als Forschungsmethode. Durch den Prozess des Filmemachens entsteht ethnologisches Wissen, das durch die resultierenden Filme direkt vermittelbar gemacht wird. Doch auch in außeruniversitären beruflichen Kontexten wächst die Nachfrage nach anthropologisch-filmischer Kompetenz: Entwicklungsprojekte, Museen und NGOs greifen zunehmend auf audiovisuelle Mittel der Dokumentation und Kulturvermittlung zurück. Die Lehrveranstaltung bietet eine Einführung und Vertiefung in die wichtigsten Aspekte des ethnologischen Films.

Zu Beginn der Veranstaltung erarbeiten sich die Teilnehmer*innen historische, methodische und theoretische Einblicke in die Visuelle Anthropologie und den Ethnologischen Film, indem wir gemeinsam Filme ansehen und analysieren. Dann konzentrieren wir uns auf aktuelle Themen und Ausprägungen des Genres mit einem besonderen Augenmerk auf Formen der Dekolonisierung und Demokratisierung.

Ein wichtiger Bestandteil der LV ist eine Exkursion zum „German International Ethnographic Film Festival“ in Göttingen vom 25.-29. Mai 2022. Dies ist eines der größten und wichtigsten ethnologischen Festivals Europas. Dabei erhalten die Studierenden die Gelegenheit, aktuelle Produktionen anzusehen und mit Filmemacher*innen und Expert*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Praktisches
Das Seminar besteht aus regelmäßigen Terminen mittwochs von 10 bis 12 Uhr, sowie der Exkursion vom 25.-29. Mai 2022. Außerdem findet am 21. Mai 2022 von 10:00 bis 18:00 Uhr eine Blockveranstaltung statt. Dafür entfallen vier Termine im Juni und Juli. Die Exkursion kann nur in begrenztem Umfang finanziell gefördert werden. Die Anreise erfolgt per Semesterticket. Voraussichtlich können die Eintrittskosten und Anteile der Übernachtungskosten bezuschusst werden. Der Eigenanteil für Studierende beträgt mindestens 50,00 Euro.

Die Lehrveranstaltung mit 4 SWS richtet sich in erster Linie an Studierende der MA Studiengänge „Transkulturelle Studien“ und „Medienkultur und Globalisierung“. Falls darüber hinaus Plätze vorhanden sind, steht sie auch BA Studierenden der Fächer „Kulturwissenschaft“ und „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ offen. BA Studierende können sich z.B. 2 SWS / 6 CP als M 6 und 2 SWS / 3 CP als M 8 anrechnen lassen, oder alternativ 4 SWS / 9 CP als M8 belegen. Interessierte BA Studierende sollen sich bitte anmelden. Freie Plätze werden dann nach Rücksprache in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.










Literatur:

Banks, M. & Morphy H. (eds.) (1997): Rethinking Visual Anthropology. Yale University Press: New Haven & London.

Barbash, L. & Taylor L. (1997): Cross-Cultural Filmmaking: A Handbook for Making Documentary and

Ethnographic Films and Videos. Berkeley & Los Angeles: University of California Press.
Crawford, P. I. & Turton D. (eds.) (1992): Film as Ethnography. Manchester University Press: Manchester & New York.

Ginsburg, F (1991): Indigenous Media: Faustian Contract or Global Village? Cultural Anthropology 6(1): 92-112.

Ginsburg, F. et al. (eds.) (2002): Media Worlds. Berkely: University of California Press

MacDougall, D. (1998): Transcultural Cinema. Princeton University Press: Princeton.

Ruby, J. (2002): Picturing Culture. Explorations of Film and Anthropology. The University of Chicago Press: Chicago & London 2000.

Dr. Martin Gruber

Modul 7 BA - Regionale / Lokale Studien

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M7-1Südliches Afrika. Anthropologische Perspektiven auf eine Region.
Southern Africa.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

In diesem M7 erarbeiten wir uns Wissen über die Region des Südlichen Afrikas: welche Länder gehören dazu, nach welchen Kriterien wird hier eingeteilt? Welche Geschichte-n und Entwicklungen teilen diese Länder und Gesellschaften, vor allem seit des Kontakts mit diversen Kolonialmächten aus Europa?
Daher werden wir Schwerpunkte auf Namibia und Südafrika setzen, weil nach den gewaltvollen Auseinandersetzungen im Kolonialismus Regime der Apartheid folgten, die systematisch „schwarze“ Bevölkerungsgruppen von „weißen“ trennten und somit eine spezifische Form des postkolonialen Rassismus ausagiert wurde, der erst in den 1990er Jahren politisch gestürzt werden konnte. Diese Prozesse der nationalen Dekolonisierung und postkolonialen Transformation sind bis heute von Wirkung für die kulturell sehr heterogenen Gesellschaften Namibias und Südafrikas. Für die Analyse der gegenwärtigen Phänomene und Problemlagen werden wir den Interessen der Teilnehmer*innen folgen, ob es um politische Debatten (etwa #blacklivesmatter und Critical Whiteness), um den touristischen Sektor oder ums Bildungssystem (wie #fees mustfall) gehen soll, oder eher um popkulturelle Phänomene aus zeitgenössischer Musik, Literatur und Film. Somit wäre eine Option, mal verstärkt zeitgenössische Romane oder auch Poetry von namibianischen oder südafrikanischen Autor*innen zu lesen, oder auch deutsche AutorInnen, die sich in ihren Werken mit der deutsch-namibischen Verflechtungsgeschichte befassen.
Im ersten, kolonialhistorischen Teil des Seminars werden wir uns in Quellenkritik üben und vor allem an historischem Bildmaterial erarbeiten, was aus heutiger Perspektive an eurozentrischen Narrativen problematisch ist, und welche Strategien der Dekolonisierung hier ansetzen sollten - oder noch entwickelt werden müssen!
Daher sind neben unseren regulären Treffen im Seminar auch Exkursionen zum Bremer Antikolonialdenkmal, dem „Elefanten“, oder ins Überseemuseum geplant oder ggf. auch nach Bremerhaven ins Deutsche SchiffahrtsMuseum. Detaillierte Informationen dazu werden am Anfang des Seminars bekannt gegeben.
Die aktive Studienleistung wird durch eigene Lektüre-, Recherche- und Präsentationsaufgaben erbracht (3 CP); die schriftliche Prüfungsleistung (+ 3CP benotet) wird vorauss. durch ein klausurähnliches Format im Anschluss an das Semester als Eigenleistung in einem Zeitraum von 14 Tagen gestaltet („take-home-exam“), auch das werden wir am Anfang des Seminars besprechen.

PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M7-2Mare Nostrum (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 09:00 - 12:00 SFG 2010

Mare Nostrum (Latin, “Our Sea”) was the Ancient Roman term for the Mediterranean and later used also by Italian Fascists to mark their imperialist ambition. More recently, Pope Francis visited the Greek Island of Lesbos, evoking the phrase yet again. “The Mediterranean,” he noted before an assembled crowd, “which for millennia has brought different peoples and distant lands together, is now becoming a grim cemetery without tombstones … Let us not let our sea (mare nostrum) be transformed into a desolate sea of death (mare mortuum) … Let us not allow this place of encounter to become a theatre of conflict. Let us not permit this “sea of memories” to be transformed into a “sea of forgetfulness.” Please, let us stop this shipwreck of civilization.”

This course thinks about the Mediterranean not from the vantage point of the land, and not from the vantage point of regions (“The Middle East,” “Southern Europe,” “Northern Africa”). Rather, it asks would it means to think of this space as one of connection – of connected fates and forms of violence, imperialist ambitions, forms of forgetting and erasure, but also of internationalist politics, resistances, and familial ties and kinship-making. The Mediterranean, as much as it is often conceptualized as a space of death and mourning, must be one of the grounds upon which we rethink solidarity and the human condition.

We will read and discuss texts ranging from shorter works on the Black Mediterranean and solidarity ships, forensic anthropology and histories of the region (Braudel). In addition, and in the spirit of slow-reading, we will also read a whole ethnography by the anthropologist Naor Ben-Yehoyada, whose book The Mediterranean Incarnate explores Mediterranean fishermen and their making of kinship and a region. Class discussions will be seminar style – all students are expected to have read readings for all classes and to contribute to class discussion. This class is open to both undergraduate and M.A. students but will be held in English (though writing can be German). All welcome!

Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M7-3Stad(t)t - Müll - Kunst
Art, Waste and the City

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Stad(t)t – Müll - Kunst


Der „höchste Berg“ Bremens ist der Müllberg der Blocklanddeponie. Die Deponie ist seit 1969 in Betrieb; der dort seither gewachsene Berg kann seit Sommer 2021 über einen frisch gepflasterten Weg bestiegen werden. Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Stadt auf der einen und das weite Acker- und Weideland auf der anderen Seite. Gekrönt wird der Berg durch die Installation Metalhenge /https://metalhenge.de/ des Bremer Künstlers Thomas Roth. Ausgediente Spundwände aus den Bremer Häfen wurden mit Hilfe von Mitarbeitenden der Deponie kreisförmig aufgestellt und mit Unterstützung aus dem Olbers-Planetarium nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet; eine Reminiszenz an das südenglische Stonehenge.

Im Seminar wollen wir uns aus mehreren Perspektiven diesem neuen Ausflugsziel, das mittlerweile auch als Eventlocation fungiert, nähern. Die Anthropologie des Mülls beschäftigt sich heute mit den menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren rund um das Phänomen Müll. Dabei geht es um das Leben mit und vom Müll, aber auch um Strategien der Müllvermeidung bis hin zum Zero Waste. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Auswirkungen des Massenkonsums auf den Klimawandel.

Die Perspektive der Kunstwissenschaft führt uns zurück in die 1960er Jahre. Themen des „Wegwerfens“ der neuen Wohlstandgesellschaft sind an eine „saubere“ bürgerliche Identität gebunden und werden durch Materialien des alltäglichen „Abfalls“ vor Augen geführt. Wir schauen uns an, wie seither künstlerische Positionen „Müll verwerten“ bzw. ästhetisieren. So zeigt sich am Ende ein enges Geflecht der Felder Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ausflugsziel Müllberg? Welche Deutungen und Bedeutungen provoziert die Realisierung der Installation Metalhenge? Welche kulturellen Praxen lassen sich beobachten, und wie reagieren die Menschen in der Stadt auf das Projekt...

Die Aktualität des Themas und die Annahme, dass wir alle mehr oder minder Erfahrungen mit Müll und „Wegwerfkulturen“ haben, lässt uns hoffen, dass es zu einem regen Austausch kommt, mit denen wir uns gemeinsam diesem brisanten und zugleich hochspannenden Thema nähern.


Literatur:

Patrick O‘ Hare 2019: Waste. In: The Cambridge Encyclopedia of Anthropology.
(https://www.anthroencyclopedia.com/entry/waste)

Wagner, Anselm (Hrsg.): Abfallmoderne. Zu den Schmutzrändern der Kultur. Tagungsband Universität Graz 2008.

Dr. Frank Müller
Britta Petersen (Lecturer)
09-50-M7-4"Amazonien" - Ethnohistorie und politische Ökologie
Amazonia – Ethnohistory and Political Ecology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:

In den über fünfhundert Jahren des Kontakts zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent hat Amazonien die politische, wissenschaftliche und populäre Vorstellungskraft der Industrienationen immer wieder neu gefesselt. Viele Menschen in unserer Gesellschaft verbinden mit "Amazonien" eine geheimnisvolle, wilde, naturgewaltige und ressourcenreiche Tropenwaldlandschaft, die historisch unterschiedlichste Begehrlichkeiten auf sich gezogen hat. Heute steht die Sorge um die biologische und kulturelle Vielfalt im Vordergrund, aber auch die Bedeutung dieser Region für das globale Klimageschehen und für extraktive Ressourceninteressen. Auch für die Ethnologie war und ist „Amazonien“ eine Art Sehnsuchtsort, der vielfach bereist, beforscht, beschrieben und immer wieder auch Anlass zu grundlegenden Theoriereflektionen über die Zusammenhänge von Natur, Entwicklung und Kultur gegeben hat.

In diesem Seminar werden wir uns dieser Region aus einer größeren historischen Perspektive heraus nähern, die den Fokus auf das Zusammenspiel kultureller und ökologischer Prozesse legt. Dabei erschließen wir uns an ausgewählten ethnographischen Fallstudien und eigenen Forschungen in Venezuela, zentrale Themen und Fragestellungen der ethnohistorischen Forschung und verbinden diese mit einer politisch-ökologischen Analyseebene. Diese adressiert die Rolle von Macht und strukturellen Ungleichheiten bei der Betrachtung von Umweltveränderungen und Mensch-Umwelt-Konflikten, die eine prägende Rolle in der Entwicklung Amazoniens spielen, historisch wie heute. Über die exemplarische Auseinandersetzung mit der Ethnohistorie indigenen Kar’iña im Süd-Osten Venezuelas und Ressourcenkonflikten in der Region wird „Amazonien“ als vielschichtig verflochtene, postkoloniale Kontaktzone erfahrbar, die überraschende Verbindungen zwischen Ressourcenperipherie und industriellen Zentren, zwischen produktivem Einschluss und Marginalisierung, zwischen Materialität und Diskurs, und – zwischen Natur und Kultur sichtbar macht. Neben der Vermittlung von Regionalkenntnissen bildet die Seminarlektüre auch die Grundlage für Diskussionen über unterschiedliche Themen und Konzepte von theoretischer und aktueller Bedeutung wie z.B. Ethnogenese, Indigenes Wissen, Andere Ökologien, Ontologische Politik, Umweltgerechtigkeit, Extraktivismus usw.. Letztlich fordert dieses Engagement einige der grundlegenden Kategorien unseres Fachs – Kultur – Natur – Modernität – Traditionalität – heraus.

Literatur:

Grimmig, Martina (2014). Goldene Tropen: Die Koproduktion natürlicher Ressourcen und kultureller Differenz in Guayana. transcript Verlag.
Hecht, S. B., & Cockburn, A. (2011). The fate of the forest. Developers, Destroyers, Defenders of the Amazon (updated edition). University of Chicago Press.
Whitehead, N. L. (1993). Ethnic transformation and historical discontinuity in native Amazonia and Guayana, 1500-1900. L'Homme, 285-305.

Dr. Martina Grimmig
09-50-M7-5The Silicon Valley - critical research on digital cultures in the making

Seminar

Einzeltermine:
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 26.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 09.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 23.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 07.07.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 21.07.22 10:00 - 14:00

2 SWS

Prof. Dr. Götz Bachmann
Annika Lübben
09-50-M7-6Extractivism in the Middle East

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

This course intends to familiarize the students with the politics of extraction in the Middle East region even though we will also interrogate what it means to ‘regionalize’ those processes of value generation and capture that require coordination at a global scale and/or has become a planetary phenomenon in recent decades. We will pay attention in particular to the efforts, projects and contestations that underline the state and capital’s governing of value extraction from resources such as oil, water, land and minerals. The course however also intends to discuss extractivism as a broader logic and operation of capital that goes beyond the mere unearthing of matter, while at the same taking into consideration the histories of violence, colonialism, resistance and solidarity in this part of the world. We will discuss case studies and ethnographies that focus on environment, labor, logistics, infrastructure and activism.

Literature:

Veronico Gago and Sandro Mezzadra (2018) “A Critique of the Extractive Operations of Capital: Toward an Expanded Concept of Extractivism”, Rethinking Marxism 29(4): 574-591.

Timothy Mitchell (2009) “Carbon Democracy”, Economy and Society 38(3): 399-432.

Laleh Khalili (2020) Sinews of War and Trade, London: Verso, Introduction

Hamza Hamouchene (2019) “Extractivism and Resistance in North Africa”, Amsterdam, online source.

Murat Arsel, Bengi Akbulut and Fikret Adaman (2015) “Environmentalism of the Malcontent: Anatomy of an Anti-Coal Power Plant Struggle in Turkey”, Journal of Peasant Studies 42(2): 371-395.

Munira Khayyat and Rabih Shibli (2016) “Tobacco, Olives and Bombs: Reconfiguration and Recovery of Landscapes in Post-War Southern Lebanon” in The Right To Landscape.

Yasmine Berriane (2017) “Development and Countermovements: Reflections on the Conflict Arising from the Commodification of Collective Land in Morroco”, in Development as a Battlefiled.

Erdem Evren (Lecturer)

Modul 8/9 - Schwerpunkt

2 x 9 Credit Points (M 8 u. M 9 je 9 CP bei 4 SWS) für Profilfach & Komplementärfach

A) Ethnologie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M89-A1Nicht Fisch / nicht Fleisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SH D1020 (4 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M89-A2More Than Just Feelings: The Politics of Emotions (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 28.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Dr. Ulrike Flader
09-50-M89-A3Rights of Nature (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 12:00 GW2 B1700 SFG 0150 (4 SWS)

Courts all over the world are granting rights to nature – especially to rivers. In India, New Zealand, Canada and elsewhere, rivers and other ecological entities and ecosystems have become legal subjects or persons. This means that environmental entities have been conferred “standing before the law.” The paradigmatic case was the Whanganui River in New Zealand, which is a legal person and can be represented in court. Other rivers that have been granted standing are, for example, the Atrato River in Colombia, the rivers Ganges and Yamuna, and the Yarra River in Australia. These rivers are now legal persons with all the rights, powers, duties, and liabilities of a legal person. They can, for example, have someone sue on their behalf for their own preservation. They can be represented by prosecutors who “speak” for them.

This class is a research-intensive experiment in legal anthropology and collaborative learning as well as a hands-on introduction to the rights of nature phenomenon. Why has it emerged at this moment, where, and who is driving these developments? Why have rivers especially been granted rights, and what kinds of law is being created here? Who can represent nature in court if nature cannot “speak” or defend itself? And what are the effects of these novel frontiers for international, national, but also local law-making? We will try and answer these questions through the tools of historical ethnography, meaning that all students will contribute concretely to answering these questions. We will do so by collectively conducting interviews with legal scholars, oral histories with indigenous activists, archival work, media analysis as well as analyses of court rulings. We will analyze the data in class and produce a collective publication. In the process, students will be introduced to the interpretive methods of anthropology, the anthropology of law, and the study of the frontiers of the political and legal imagination. This class is open to undergraduate students and M.A. students. Class will be conducted in English, but I will accomodate all levels of language-competence. All welcome!

Prof. Dr. Andrea Mühlebach
09-50-M89-A4Multimodal Anthropology (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 06.05.22 14:00 - 16:00 GW1-HS H1010
Sa 07.05.22 10:00 - 12:00 SFG 0140
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 21.05.22 10:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GW1 A0010
Sa 11.06.22 10:00 - 14:00 GW1-HS H1000
Fr 24.06.22 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 25.06.22 10:00 - 14:00 SFG 0140

2 SWS

Kurzbeschreibung:

In recent years, anthropology has embraced multimodal methods and innovative forms of representation—a shift we might call anthropology’s “creative turn.” Although this experimental and playful approach to form and method has historical precedent, today’s creative turn is part of a self-conscious and deliberate effort to inhabit the present differently, and to keep alive the possibility of an ethical and political otherwise. And yet attention to how multimodal forms achieve their effects remains underdeveloped. This seminar thus aims to explore the increasing popularity of multimodality while also developing a conceptual approach that can account for its social and political effects. It investigates the possibilities and limits of more-than-textual anthropology in conducting and communicating research, but also as a way to intervene into the social world. Examples of such multimodality include sequential art (comics), drawing, diverse audio/visual artefacts, games, and performances. The seminar will combine mini-lectures, analysis of text and other media, as well as practical exercises. Reading and discussion will be in English.



Literatur:

Full list of course materials provided at the start of the semester

Dr. Andrew Gilbert
09-50-M89-A5Postkoloniale Wissenschafts- und Technikforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Das Seminar lädt Studierende dazu ein, Annahmen zur Universalität oder Neutralität von technisch-wissenschaftlichem Wissen zu hinterfragen und kritisch über die Rolle von Wissenschaft und Technik in (post-)kolonialen Kontexten nachzudenken. Alltag in global vernetzten Gesellschaften ist zutiefst durch wissenschaftliches Wissen und technische Anwendungen geprägt. Seit den 1970ern haben sich die interdisziplinären Science and Technology Studies (STS) nicht nur mit den Auswirkungen von technisch-wissenschaftlichem Wissen auf Gesellschaft auseinandergesetzt, sondern umgekehrt auch Technik und Wissenschaft als soziale Praxis untersucht und die kulturelle Situiertheit von technisch-wissenschaftlichem Wissen (seiner Herstellung wie Anwendung) beleuchtet. Kurz, sie haben gezeigt, dass Wissenschaft/Technik und Kultur/Gesellschaft untrennbar miteinander verwoben sind. Zunehmend wird durch Interventionen der Postcolonial Studies aber auch der Feministischen Kultur- und Sozialanthropologie innerhalb der STS die Beziehung zwischen technisch-wissenschaftlichem Wissen sowie post-kolonialen Ordnungen stärker in den Blick genommen. In dem Seminar werden diesen Arbeiten, Interventionen und Debatten anhand von theoretisch-programmatischen Texten und Fallstudien vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und diskutiert.

Das Seminar ist auch für Studierende des M.A. Transkulturelle Studien geöffnet – fühlen Sie sich ausdrücklich eingeladen.
Das Seminar kann auf Antrag für das Modul 2 im MATS von der Modulbeaufragten anerkannt werden.

Dr. Katrin Amelang
Prof. Dr. Michaela Knecht
09-50-M89-A6Clandestine Publics (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 05.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Fr 27.05.22 10:00 - 14:00 GW1 A0160
Sa 28.05.22 10:00 - 16:00 GW1 B0080
Fr 03.06.22 10:00 - 14:00 GW1 A0160
Fr 03.06.22 14:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 04.06.22 10:00 - 16:00 GW1 B0080
Do 16.06.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Do 14.07.22 10:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum)

This course explores secret publics, using ideas from ethnography and art! It is practical, meaning: you will develop your own projects. NEW: Some of you will present the course's ideas on the FUSION Festival.

What are clandestine publics? Here is an example: In 2015, the American TV series 'Homeland' featured a secret art project, unknown to the makers of the series and most of the viewers. Some of the scenes were set in a Syrian refugee camp, covered for decorative purposes in Arabic graffiti. Inaccessible by non-arabic-speaking viewers, this background graffiti said things like "HOMELAND IS RACIST" and "#BLACKLIVESMATTER". This was the work of artist Heba Y. Amin and The Arabian Street Artists, who had been asked to help out as set designers, and used this possibility for a clandestine public.

In this course, we will look at many more examples of such clandestine and often subversive publics, and conduct experiments into how to set them up. Clandestine Publics can be an important means to spread messages in places where they are not supposed to be; they can be a way of allowing and protecting secret communication; they can be an important part of activism; thesy can be part of everyday life; they can also add to a new forms of Public Anthropology that leaves the university and addresses new audiences ... and they can be fun!

Artists have explored such clandestine public with cunning creativity. In the course you will discuss artworks, explore theories, conduct inquiries and experiments, and, most importantly, develop your own clandestine public with your fellow students. The course is taught by London-based artist Simon Farid, who has developed many clandestine publics, as well as Götz Bachmann from Bremen. Together, we will embark on an adventure of experiment, ethnography, theory and art!

NEW: We got invited to the FUSION Festival. A group of up to 3 students will take the ideas of the course to the FUSION (June 29-July 3). This includes tickets and backstage access. It is obviously not obligatory. If we have too many candidates, we will decide together who will represent our ideas on Fusion.

This course is a 4 SWS course and gives you access to 9CP.

Example: https://www.hebaamin.com/arabian-street-artists-bomb-homeland-why-we-hacked-an-award-winning-series/

Fusion Festival: https://www.fusion-festival.de/de/2022/start

Prof. Dr. Götz Bachmann
Simon Farid
09-50-M89-A7Forschungsseminar: Die Naskapi

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Extern Übersee-Museum (2 SWS)
Dr. Claudia Roch
Susanne Hammacher
09-74-M8910-3Krieg und Frieden in (Ost-)Europa: „Above All, Never Lose Sight of Hope“ (Banksy)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 SFG 2010 (4 SWS)

Der 24. Februar 2022 wird so schnell nicht mehr aus unseren Erinnerungen verschwinden. Vor allem für Ukrainer*innen bedeutet dieses Datum, dass ihnen seitdem sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggebombt wird. Es ist der Tag an dem wir in Europa vom Kriegsbeginn sprechen. Das ist völlig unverständlich weil der Krieg in der Ukraine seit langen acht Jahren tobt. Das politische Europa hat in dieser Zeit einfach weggesehen oder das Thema zumindest geschickt nach hinten auf der Agenda gesetzt. Die Wichtigkeit russischer Gaslieferungen nach Europa waren hier sicher nur ein Grund unter vielen anderen. Doch nun ist das Unfassbare passiert! Der russische Präsident hat den Befehl gegeben die Ukraine anzugreifen. Es ist das eingetroffen, was wir uns mitten in Europa nach 70 Jahren Frieden nicht mehr vorstellen konnten. Keine sechs Wochen später wird man den Eindruck nicht los, dass nur noch die Hoffnung bleibt, so wie es der berühmte Kommunikationsguerillero Banksy in seinem Zitat andeutet.

Diese Grundidee von Banksy soll in unserm kollaborativen Seminar aufgenommen werden, da wir ein Forum hier an der Uni bieten wollen, um Austausch über und Kritik an politischen, sozialen und ökonomischen Praktiken in Zeiten des Krieges (& Friedens) zu üben. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass die Seminarteilnehmer*innen wie Lehrende gemeinsam eine Öffentlichkeit erzeugen, die sich aus ihren jeweiligen subjektiven und diversen Perspektiven mit dem aktuellen Krieg mitten in Europa beschäftigen: Zuallererst stehen die Perspektiven der Teilnehmer*innen im Vordergrund. Was sind Ihre Ängste und Unsicherheiten? Wo haben Sie mit Zuschreibungen und Othering zu tun weil Ihnen eine bestimmte Herkunft zugeschrieben wird? In einem nächsten Schritt wollen wir unsere kulturwissenschaftlichen Kompetenzen nutzen, um herauszufinden wie in der eigenen Umgebung, in Deutschland und in Europa mit den durch den Krieg verursachten Veränderungen umgegangen wird. Wie werden die politischen Grenzziehungen in Europa gerade neu vermessen? Was bedeutet Europa? Was hat es mit dem Begriff Osteuropa auf sich?

Bislang haben wir als Veranstalter die Idee, die beschriebene Thematik aus mind. drei unterschiedlichen Perspektiven anzugehen: Erstens könnte die Praxis digitaler und analoger Medienberichterstattung im Fokus stehen, um in den Blick nehmen, wie gerade über die diversen Schauplätze des Krieges berichtet wird, welche Bilder produziert und reproduziert werden und was das alles mit uns als Lesenden bzw.Konsument*innen macht?
Zweitens können wir uns mit Forschungsarbeiten beschäftigen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Krieg und Frieden in (Ost-)Europa auseinandersetzen. Hier können auch journalistische Langzeitanalysen oder Reisereportagen einbezogen werden, die die historische Tiefe der Konflikte in und um die Region der heutigen Ukraine darlegen und dabei helfen, die diversen Akteurs- und Interessensgruppen zu erkennen.
Ein dritter Fokus könnte auf der Ebene kultureller Produktion wie Kunst und Literatur liegen. Hier können wir gemeinsam ausgewählte literarische Texte lesen, uns mit aktuellen Kunst- und Kulturprojekten beschäftigen und gemeinsam herausfinden, wie diese mit Krieg und Frieden umgehen bzw. welche Widerstands- und Protestformen dadurch Ausdruck finden.
Außerdem wäre unser Ziel, im Semesterverlauf zwei kleinere, öffentliche Events zu organisieren, die unsere erarbeiteten Themen, somit die Seminarperspektive auf Krieg und Frieden mit eingeladenen Gästen - politischen Akteuren oder wissenschaftliche Experten oder Künstler*innen -, zur Diskussion stellen.

Daher wird es zu Seminarbeginn keinen fertigen Seminarplan geben, weil wir diesen zusammen mit Ihnen, den Teilnehmer*innen, erarbeiten wollen. Allerdings gibt es, wie bereits skizziert, einige Vorschläge, womit wir zu Semesterbeginn einsteigen können, z.B. bewusst in die mediale Kriegsberichterstattung einzutauchen und diese kritisch zu reflektieren.
Diese Lehrveranstaltung ist sowohl im Wahlpflichtbereich M8910 für MATS als auch BA Kuwi anerkannt (max. 4 SWS, d.h. 6 CP aktive Studienleistung mit der Option einer Prüfungsleistung (+3 CP), verantwortlich ist Dr. Oliver Hinkelbein; gleichzeitig ist es eine Kooperation mit General Studies im BA Kuwi als auch im FB9 (culture4all), max. 2 SWS, d.h. 3 CP aktive Studienleistung und der Option, auf 6 CP aufzustocken, verantwortlich ist hier Dr. Cordula Weißköppel (Internationalisierungsbeauftragte am IfEK und FB9). Die Kernzeit beider Lehrveranstaltungen, also unserer gemeinsamer Treffen als Plenum, ist für Dienstags von 10-12 Uhr vorgesehen, das erste Treffen zur Planung und Findung der Interessenschwerpunkte findet am 26.4., von 10-12h in Raum SFG 2010 statt.

Weitere Treffen dann vorauss. am 3.5. (9-12h) und 10.5. (9-12h), um den finalen Veranstaltungsplan zu erstellen inkl. Events.
Kontakt: hinkelbein@uni-bremen.de; cweisskoeppel@uni-bremen.de

Dr. Oliver Hinkelbein
09-74-M8910-5Welten in Bewegung - Theorien der Migration in der Ethnologie
Worlds in Movement - Theories of Migration in Anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:


Als „sozialer Seismograph“ (Bojadžijev 2018) steht Migration oft im Zentrum gesellschaftspolitischer Aushandlungen über Fragen von Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, insbesondere in der Ethnologie, stellt Migration eine wichtige Perspektive dar, aus der heraus wir politische und kulturelle Dynamiken, globale Verflechtungen, aber auch Ausschlüsse und Grenzziehungen sowie deren Herausforderungen untersuchen und verstehen können.

In diesem Sinne werden wir uns in diesem Seminar mit grundlegenden Perspektiven, Fragestellungen und Arbeitsfelder der anthropologischen Migrationsforschung auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Ansätzen der kritischen Migrationsforschung, sowie postmigrantischen und globalen Theorieperspektiven. Diese setzen sich kritisch mit Politiken von Migrations- und Grenzregimen auseinander, rücken Machtverhältnisse und Widerständigkeiten der Akteur*innen in den Blick, akzentuieren transnationale Zugänge und postkoloniale Zusammenhänge, die eindimensionale neoliberale Push-Pull-Modelle und kulturalistische Integrationsparadigmen klassischer Ansätze in der Migrationsforschung unterlaufen. Darüberhinaus soll es im Seminar auch Raum geben, um aktuelle migrationspolitische Entwicklungen und die Entstehung neuer globaler Migrationsmanagementstrukturen (Stichwort: Global Migration Governance) zu diskutieren und zu reflektieren.

Als ein Schwerpunktseminar im fortgeschrittenen Semester werden regelmäßige Teilnahme, sorgfältige Vorbereitung und aktive Mitarbeit für eine erfolgreiche Leistungsbewertung vorausgesetzt. Alle weiteren Infos zu Seminarorganisation, Literatur und Leistungsanforderungen werden in der ersten Sitzung vermittelt.


Literatur:

Bojadžijev, M. (2018). Migration as Social Seismograph: an Analysis of Germany’s ‘Refugee Crisis’ Controversy. International Journal of Politics, Culture, and Society, 31(4), 335-356.

Heins, Volker M. Offene Grenzen für alle: eine notwendige Utopie. Hoffmann und Campe, 2021.

Dr. Martina Grimmig

B) Kommunikations- und Medienwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M8/9-BWie erreicht Hochschulkommunikation Studierende? Forschen mit der Medientagebuch-App
How does university communication reach students? Researching with the media diary app

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M8/9-GFilmanalyse
Film analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M8/9-HWie nutzen wir unser Smartphone? - Eine Selbstuntersuchung mittels Tracking
How do we use our smartphone? - A self-examination by using tracking

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0080 (2 SWS)


Patrick Zerrer
09-60-M8/9-NHuman Rights in the Digital Age (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 13:00 - 15:00 Online
Do 28.04.22 13:00 - 15:00 Online
Di 07.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2020
Di 14.06.22 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Di 28.06.22 14:00 - 18:00 Online


Dennis Redeker
09-60-M8/9-OGeschichte und Politik in digitalen Spielen
History and Politics in Digital Games

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Susanne Becker

Modul 10 - Praxismodul

9 Credit Points
Verpflichtend für alle KuWi-Studierende im ersten Fachsemester aus dem BA-Profilfach, mit Ausnahme der 1. Kohorte (Studienbeginn WS 05/06)
Bitte nur EINE der Einführungsveranstaltungen auswählen!
Im Laufe des Studiums müssen drei der "KuWi als Beruf"-Veranstaltungen besucht werden. Hierzu gibt es fortlaufend Angebote.
6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M10-1Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 11.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Mi 18.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-2Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 22.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Mi 29.06.22 16:00 - 18:00 SFG 2070
Dr. Frank Müller
Dr. Margrit E. Kaufmann
09-50-M10-3Auswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 12:00 - 16:00 SFG 1010
Dr. Frank Müller
09-50-M10-4Auswertungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung"
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.06.22 12:00 - 16:00
Dr. Frank Müller

Modul 11 BA - Selbststudium

6 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M11-1Selbststudium
Independent Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (4 SWS)
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 12 BA - BA-Arbeit/ Begleitseminar

15 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M12-1Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2030 (2 SWS)

Das Abschlusskolloquium begleitet BA-Studierende im Prozess der Erarbeitung ihrer kulturwissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Themen und Zugänge der einzelnen Vorhaben werden vorgestellt und gemeinsam durchdacht und diskutiert. Für jede Arbeit wird ein Exposé erstellt. Daneben fächert das Kolloquium Schritt für Schritt den Forschungsprozess auf, der einer BA-Arbeit zu Grunde liegt – unabhängig davon, ob es sich um eine reine Literaturarbeit handelt oder ob in Feld und Archiv eigenständig empirisch geforscht wird: von der Entwicklung, Eingrenzung und Profilierung der Fragestellung über die Konzeption eines Forschungsdesigns, Fragen von Methodik, Ethik und Pragmatik bis hin zu Formen kulturwissenschaftlich-ethnologischen Schreibens und von Textualisierungsstrategien. Jeder dieser Schritte wird in Übungen und Gruppenarbeiten erarbeitet, reflektiert und so für das eigene Vorhaben umsetzbar gemacht.

Die Teilnahme an dem Abschlusskolloquium ist verpflichtender Teil des Abschlussmoduls 12 (insg. 15 CP, davon 3 CP fürs Begleitkolloquium, 12 CP für die BA-Arbeit). Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird erwartet. Die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Erstellung eines Exposés sowie die Präsentation und Diskussion der eigenen Arbeit im Seminar.

Ressourcen:
• Leitfaden “Wissenschaftliches Arbeiten”, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen. Elektronisch verfügbar unter: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbe-reiche/fb9/fb9/redak_kuwi/PDFs/Dokumente_BA/Leitfaden_IfEK_2019.pdf
• Lern-Blog “Kuwi Capacities” (kulturwiss. Arbeitstechniken) https://blogs.uni-bremen.de/kuwicapacities/

Prof. Dr. Michaela Knecht
09-50-M12-2Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Kurzbeschreibung:
Das Abschlusskolloquium begleitet BA-Studierende im Prozess der Erarbeitung ihrer kulturwissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Themen und Zugänge der einzelnen Vorhaben werden vorgestellt und gemeinsam durchdacht und diskutiert. Für jede Arbeit wird ein Exposé erstellt. Daneben fächert das Kolloquium Schritt für Schritt den Forschungsprozess auf, der einer BA-Arbeit zu Grunde liegt – unabhängig davon, ob es sich um eine reine Literaturarbeit handelt oder ob in Feld und Archiv eigenständig empirisch geforscht wird: von der Entwicklung, Eingrenzung und Profilierung der Fragestellung über die Konzeption eines Forschungsdesigns, Fragen von Methodik, Ethik und Pragmatik bis hin zu Formen kulturwissenschaftlich-ethnologischen Schreibens und von Textualisierungsstrategien. Jeder dieser Schritte wird in Übungen und Gruppenarbeiten erarbeitet, reflektiert und so für das eigene Vorhaben umsetzbar gemacht.

Die Teilnahme an dem Abschlusskolloquium ist verpflichtender Teil des Abschlussmoduls 12 (insg. 15 CP, davon 3 CP fürs Begleitkolloquium, 12 CP für die BA-Arbeit). Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird erwartet. Die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Erstellung eines Exposés sowie die Präsentation und Diskussion der eigenen Arbeit im Seminar.

Ressourcen:
• Leitfaden “Wissenschaftliches Arbeiten”, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen. Elektronisch verfügbar unter: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbe-reiche/fb9/fb9/redak_kuwi/PDFs/Dokumente_BA/Leitfaden_IfEK_2019.pdf
• Lern-Blog “Kuwi Capacities” (kulturwiss. Arbeitstechniken) https://blogs.uni-bremen.de/kuwicapacities/

Dr. Nurhak Polat

Schwerpunkt Kultur und Wirtschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-M3Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 08.07.22 08:00 - 20:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am Freitag, 08.07.2022 von 8-18h stattfindet!

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)
Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-S4 / OnlineSeminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Dennis Kröh (Lecturer)
09-50-M3-S5Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Nane Meents (Lecturer)
09-50-M3-S6Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Liselotte Hermes Da Fonseca (Lecturer)
09-50-M3-T1Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

ACHTUNG! Für das Tutorium ist noch kein Raum vorhanden, daher kann es noch zu einer zeitlichen Änderung kommen!

Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to "Culture and Economy"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

General Studies B.A.Kulturwissenschaft

Besonders geeignet für Studierende des B.A. Kulturwissenschaft

Frei wählbare GS-Veranstaltungen des FB 9 finden Sie unter diesem Link: https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=dc3aa9f8b11514fe343b1001cee01ae0&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=35
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-50-GS-1Campus TV Studio

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)

In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit dem Erstellen journalistischer Video- und Fernsehbeiträge auseinander, mit dem Ziel einen eigenen journalistischen Videobeitrag anzufertigen. Hierfür werden die Kompetenzen geschult, ein umsetzbares Konzept zu entwickeln. Im Modul werden vorrangig medienpraktische Fähigkeiten für Videojournalisten vermittelt. Im Hinblick auf die vermittelten journalistischen Kompetenzen lernen Studierende auch Interviews zu planen und zu führen sowie Texte journalistisch sprechen zu können. In diesem Modul werden technische Kompetenzen vermittelt, die die Arbeit mit Kamera und Ton, Schnittprogramm und den Umgang mit einem Content Management System beinhalten. Die verschiedenen Beiträge werden zu einer Studiosendung zusammengefasst.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-2#media und App Lab
#media and App Lab

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A4120 (4 SWS)

In diesem Modul werden wir gemeinsam Medien, Apps oder Games erstellen. Ausgehend von den eigenen Möglichkeiten entwickeln wir Ideen und setzen diese gemeinsam um. Wir haben Videoequipment, Unity und Filemaker.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-3Filmmaking

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 A4120 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.06.22 16:00 - 20:00 GW1 B2070
Sa 02.07.22 - So 03.07.22 (So, Sa) 08:00 - 18:00 SFG 0150
Do 21.07.22 18:00 - 22:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Dieses Seminar ist für Studierende mit Interesse an der Filmproduktion. Der Fokus liegt dabei auf der Produktion. Studierende bilden Filmcrew und lernen die komplette Organisation und Produktion eines Kurzfilms nach einem eigenen Skript. Drehbucherstellung ist ein kleinerer Teil dieses Seminars aber der erste Schritt. Wir werden ein Casting und Location Scouting machen. Wir werden mit DLSR-Kamera drehen und mit Final Cut schneiden.

Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-4Eastern Europe in Crisis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)
PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-NatureCulturesLabThe Bremen NatureCultures Lab. Ein offenes Labor für interdisziplinäre Wissenschafts-, Umwelt-, Medizin- und Technikforschung

Forschungsgruppe

Teilnehmen können Interessierte aus allen Fachbereichen. Die Veranstaltung ist auch offen für interessierte BA- und MA-Studierende, sofern sie bereits an eigenen Forschungsprojekten in dem Themenbereich arbeiten (oder vorhaben dies in diesem Semester zu tun).

Infos unter: http://naturenkulturen.de/
Fragen und Anmeldung an: amelang[at]uni-bremen.de

Dr. Katrin Amelang
Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Michael Flitner

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, B.A.

Modul 1a Einführung Profil- und Komplementärfach, Lehramt Gym/OS und BiPEB großes Fach

Für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung im Profil- und Komplementärfach, Lehramt Gym/OS sowie BiPEB großes Fach des ersten Studienjahres.
Bitte belegen Sie im WiSe 1x Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten 1 und 1x Einführung in das Profil/Komplementärfach / Einführung ind die Kunstpädagogik (nur für Lehramtsstudierende)
Bitte belegen Sie im Sommersemester 1x Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten 2 und die Ringvorleseung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 Externer Ort: Selbststudium Externer Ort: ZOOM Sitzung (3 SWS) Die Veranstaltung findet mit drei Zoom Sitzungen und Aufgaben im Selbststudium statt.

Die Ringvorlesung findet als Selbststudiumseinheit mit drei integrierten ZOOM Sitzungen statt, in dem alle Teilnehmenden zusammen kommen.

Prof. Dr. Maria Peters
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M1-2hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M1-3Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 10:00 - 12:00 GW2 B3770
Sa 14.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B1700
Sa 28.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Sa 18.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770

Dieses Seminar wendet sich an die Studierenden, welche die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits belegt haben.
Studierende werden an einem der vier Blocktermine (an einem Workshop) teilnehmen. Der erste Termin findet für alle gemeinsam statt.

Nadja Siemer

Modul 1 Einführung Lehramt

Fuer Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption und BIPEB grosses Fach, erstes Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 Externer Ort: Selbststudium Externer Ort: ZOOM Sitzung (3 SWS) Die Veranstaltung findet mit drei Zoom Sitzungen und Aufgaben im Selbststudium statt.

Die Ringvorlesung findet als Selbststudiumseinheit mit drei integrierten ZOOM Sitzungen statt, in dem alle Teilnehmenden zusammen kommen.

Prof. Dr. Maria Peters
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M1-2hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M1-3Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 10:00 - 12:00 GW2 B3770
Sa 14.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B1700
Sa 28.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Sa 18.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770

Dieses Seminar wendet sich an die Studierenden, welche die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits belegt haben.
Studierende werden an einem der vier Blocktermine (an einem Workshop) teilnehmen. Der erste Termin findet für alle gemeinsam statt.

Nadja Siemer
09-51-M1-4Digital: Einführung in die Kunstpädagogik / Kunstvermittlung
Offene und experimentelle Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Diese Veranstaltung findet komplett digital statt!

Über die Rezeption von zeitgenössischer Kunst und Kunstformen, sowohl analog durch Ausstellungsbesuche, als auch digital, erproben wir wirksame Werkzeuge der Annäherung, des eigenen Schaffens und Formen des Transfers in den Schulunterricht.
Möglichst offene, experimentelle und performative Vermittlungsmethoden und die Wirksamkeit zeitgenössischer Kunst erforschen wir selber mit Hilfe offener, experimenteller und performativer Methoden.

Was ist zeitgenössische Kunst? Welche Medien finden wir vor? Welche Inhalte trägt sie? Wie operiert und funktioniert sie? Wie kann sie Eintritt in die Schule finden? Inhaltlich knüpfen wir an kunstwissenschaftliche Diskurse und Texte an und formen, bzw. erweitern unseren Kunstbegriff.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an zeitgenössischer Kunst, Spaß am Ausprobieren
und großes Engagement!

Sarah Lüdemann

Modul 2 - Grundlagen Kunstwissenschaft

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-3Grundlagen der Kunstwissenschaft: Die Uni als Ort der Kunst - Übung "im" Originalen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

In diesem Seminar setzen wir uns mit künstlerischen Arbeiten, die an der Universität Bremen seit ihrer Gründung bis heute realisiert wurden, auseinander. An diesen Beispielen werden grundlegende Fähigkeiten zur systematischen Analyse, Reflexion und Kontextualisierung von Kunstwerken und Prozessen der Künste, vermittelt. Von den Teilnehmer*innen werden dazu eigene Werkanalysen angefertigt.

Außer der Vermittlung von kunstwissenschaftlichen Grundkenntnissen, geht es in dem Seminar auch um die Auseinandersetzung mit der Universität Bremen, als Ort des Kunstschaffens- und -zeigens. Das Seminar möchte den Teilnehmer*innen darüberhinaus die Möglichkeit bieten, gerade nach den Einschränkungen der vergangenen Semester, sich mit der Institution Universität, vertraut zu machen.

Während der Seminarzeiten werden wir uns überwiegend im Außenraum auf dem Campusgelände bewegen, deswegen bitte entsprechend für wetterfeste Kleidung sorgen. In der ersten Sitzung am Dienstag, den 19. April, treffen wir uns im Seminarraum GW2 B3850.

3CP: -aktive Teilnahme und Präsentation eines Kunstwerks
6CP: -aktive Teilnahme, Präsentation eines Kunstwerks + Hausarbeit

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-7Grundlagen der Kunstwissenschaft: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 17:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Was hat „Geschlecht“ bzw. „Gender“ mit Kunst(Wissenschaft) zu tun? In diesem Seminar werden anhand von Texten und künstlerischen Arbeiten, grundsätzliche Fragestellungen, theoretische Positionen und praktische Ansätze zur Bedeutung des Verhältnisses von Kunst(Wissenschaft) und Gender, gemeinsam be-/erarbeitet.


3CP: -aktive Teilnahme und Präsentation eines Texts/Kunstwerks
6CP: -aktive Teilnahme, Präsentation eines Texts/Kunstwerks + Hausarbeit

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-8Grundlagen der Kunstwissenschaft: Einführung in die zeitgenössische Kunst
Dieses Seminar findet in der Weserburg - Museum für moderne Kunst statt. Weitere Informationen folgen zeitnah vor Veranstaltungsbeginn.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 15:00 - 18:00 (3 SWS)

Welcher Kunstbegriff steckt hinter den Dingen, die wir zeitgenössische Kunst nennen? Jeder Definitionsversuch, der von den Werken selbst ausgeht, erweist sich als nicht hilfreich. Entweder ist er zu eng gefasst, indem man z.B. von einem einzelnen Werk auf allgemeine Strukturen schließt, oder zu weit, indem man versucht, alle bisher als Kunst markierten Gegenstände in die Definition miteinzubeziehen. In beiden Fällen erhalten wir kein sinnvolles Werkzeug. Dieses Streben nach einem essentialistischen Kunstbegriff, erweist sich für aktuelle Konzepte der Kunst als nicht angemessen. Wenn wir allerdings nicht von den Werken ausgehen, sondern von den Erfahrungen, die wir als Betrachter_innen vor den Werken machen, so lassen sich einige Eigenschaften zeitgenössischer Kunst immer wieder beobachten.
Im Seminar lernen wir Strategien zur Erschließung aktueller Kunst kennen und üben in den Räumen des Museums Weserburg Vermittlungssituationen vor Originalen. Zusätzlich kommen wir mit den verschiedenen Funktionsträger*innen des Museums ins Gespräch.

3CP: -aktive Teilnahme und Präsentation eines Kunstwerks
6CP: -aktive Teilnahme, Präsentation eines Kunstwerks + Hausarbeit

Dr. Alexander Press
09-51-M2-9Queer Becomings: Einführung in Queere Kunst|Geschichten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Das Seminar nimmt queere Kunst|Geschichten in den Blick, um einerseits die Formierung eines Genres nachzuverfolgen, andererseits kritisch die eigene Position zu prüfen: Wie kann eine queere Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft aussehen, die sich nicht allein über die Wahl ihrer Objekte definiert, sondern ihre Methoden, blinde Flecken und Ausschlüsse ebenso reflektiert, wie sie das Paradox der eigenen institutionellen Verstrickung berücksichtigt?
Über die Betrachtung und Diskussion künstlerischer Beiträge und ihrer gerade oder noch-nicht geschriebenen Geschichten nähern wir uns dem Thema an: von etwa Claude Cahun und Jack Smith, über die Werke von Harmony Hammond und Ulrike Müller, bis hin zu Cassils oder Wu Tsang soll ein breites Spektrum künstlerischer Position vorgestellt und ihre Potenziale, normative Festschreibungen – soziale wie kunsthistorische – zu unterbrechen, diskutiert werden. Parallel dazu lesen wir gemeinsam ausgewählte Schlüsseltexte, die queere Theorie und Methodik in die Analyse von Kunst integrieren. Die Überlegungen leiten soll ein Arbeitsbegriff von ‚queer‘, der in Anlehnung an Konzepte von Donna Haraway oder José Estaban Muñoz keinen Zustand, sondern einen Prozess bezeichnet: stets vorläufig und notwendig unabgeschlossen.
Das Seminar konzentriert sich auf Positionen aus dem US-amerikanischen Raum, Überschreitungen dieses Rahmens sind vorgesehen. Nach Möglichkeit unternehmen wir am Ende des Semesters einen gemeinsamen Ausstellungs- oder Studiobesuch.

Dr. Susanne Huber

M2 Grundlagen Filmwissenschaften

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-2Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-5Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse
Test

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 20:00 GW2 B3850 SFG 1020 (3 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-9Queer Becomings: Einführung in Queere Kunst|Geschichten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Das Seminar nimmt queere Kunst|Geschichten in den Blick, um einerseits die Formierung eines Genres nachzuverfolgen, andererseits kritisch die eigene Position zu prüfen: Wie kann eine queere Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft aussehen, die sich nicht allein über die Wahl ihrer Objekte definiert, sondern ihre Methoden, blinde Flecken und Ausschlüsse ebenso reflektiert, wie sie das Paradox der eigenen institutionellen Verstrickung berücksichtigt?
Über die Betrachtung und Diskussion künstlerischer Beiträge und ihrer gerade oder noch-nicht geschriebenen Geschichten nähern wir uns dem Thema an: von etwa Claude Cahun und Jack Smith, über die Werke von Harmony Hammond und Ulrike Müller, bis hin zu Cassils oder Wu Tsang soll ein breites Spektrum künstlerischer Position vorgestellt und ihre Potenziale, normative Festschreibungen – soziale wie kunsthistorische – zu unterbrechen, diskutiert werden. Parallel dazu lesen wir gemeinsam ausgewählte Schlüsseltexte, die queere Theorie und Methodik in die Analyse von Kunst integrieren. Die Überlegungen leiten soll ein Arbeitsbegriff von ‚queer‘, der in Anlehnung an Konzepte von Donna Haraway oder José Estaban Muñoz keinen Zustand, sondern einen Prozess bezeichnet: stets vorläufig und notwendig unabgeschlossen.
Das Seminar konzentriert sich auf Positionen aus dem US-amerikanischen Raum, Überschreitungen dieses Rahmens sind vorgesehen. Nach Möglichkeit unternehmen wir am Ende des Semesters einen gemeinsamen Ausstellungs- oder Studiobesuch.

Dr. Susanne Huber

M2 Grundlagen Kunstpädagogik

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Die Entwicklung und Differenzierung der ästhetischen Wahrnehmung erfolgt über das kreative (literarische) Schreiben, um den subjektiven Zugang zu Kunst zu erkennen, die Wahrnehmung anderer zu erfahren ebenso wie ihre persönliche Rezeption.
Es wird direkt vor den jeweiligen Kunstwerken geschrieben und gelesen.
Bitte Schreibzeug bereithalten.
Präsenzveranstaltungen finden in den Museen Bremens statt.

Anke Fischer
09-51-M2-4Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Zeichnung als Betrachtungsmittel

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 13:00

Im Seminar liegt der Fokus auf dem nonverbalen Zugang zum (Kunst)Werk. Mittels zeichnerischer Untersuchungen wollen wir die Rezeption von Kunstwerken, Situationen und möglichen Gegebenheiten erforschen. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher gemeinsam entwickelter Untersuchungsfelder findet die Annäherung an das Betrachtete statt. In Einzel- und Gruppengesprächen werden die Arbeitsergebnisse reflektiert und weiterentwickelt. Ausgefeilte Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.
Es sind Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser geplant.

Die Gestaltung des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M2-6Erfinden von Kunstunterricht
Lernen als ästhetische Erfahrung und künstlerische Forschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Ein aktueller phänomenologischer Lernbegriff rückt den Prozess einer Erfahrung in den Fokus und ermöglicht, diesen als intersubjektives Geschehen zu beschreiben. Es wird aufgezeigt, dass
Lehrende und Lernende gleichermaßen im ästhetischen Erfahrungsprozess involviert sind, der durch institutionelle und diskursive bildungsrelevante Strukturprinzipien mitbestimmt wird und dennoch Momente des Unplanbaren enthält. Analogien zwischen einem erweiterten Verständnis
von ästhetischer Erfahrung und künstlerischer Forschung führen dazu, eine veränderte Rolle von Lehrkräften im Fach Kunst als Erfinderinnen und Erfinder zu begründen. Ihre Rolle ist es, in selbstexperimenteller Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst ihren Kunstunterricht zu erfinden.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-9Queer Becomings: Einführung in Queere Kunst|Geschichten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Das Seminar nimmt queere Kunst|Geschichten in den Blick, um einerseits die Formierung eines Genres nachzuverfolgen, andererseits kritisch die eigene Position zu prüfen: Wie kann eine queere Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft aussehen, die sich nicht allein über die Wahl ihrer Objekte definiert, sondern ihre Methoden, blinde Flecken und Ausschlüsse ebenso reflektiert, wie sie das Paradox der eigenen institutionellen Verstrickung berücksichtigt?
Über die Betrachtung und Diskussion künstlerischer Beiträge und ihrer gerade oder noch-nicht geschriebenen Geschichten nähern wir uns dem Thema an: von etwa Claude Cahun und Jack Smith, über die Werke von Harmony Hammond und Ulrike Müller, bis hin zu Cassils oder Wu Tsang soll ein breites Spektrum künstlerischer Position vorgestellt und ihre Potenziale, normative Festschreibungen – soziale wie kunsthistorische – zu unterbrechen, diskutiert werden. Parallel dazu lesen wir gemeinsam ausgewählte Schlüsseltexte, die queere Theorie und Methodik in die Analyse von Kunst integrieren. Die Überlegungen leiten soll ein Arbeitsbegriff von ‚queer‘, der in Anlehnung an Konzepte von Donna Haraway oder José Estaban Muñoz keinen Zustand, sondern einen Prozess bezeichnet: stets vorläufig und notwendig unabgeschlossen.
Das Seminar konzentriert sich auf Positionen aus dem US-amerikanischen Raum, Überschreitungen dieses Rahmens sind vorgesehen. Nach Möglichkeit unternehmen wir am Ende des Semesters einen gemeinsamen Ausstellungs- oder Studiobesuch.

Dr. Susanne Huber

Modul 3 Künstlerische Praxis 1 Lehramt

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption sowie BiPEB großes und kleines Fach. Sie wählen einen Kurs \"Künstlerische Praxis I\" aus. Dieser Kurs läuft über zwei Semester (erstes Studienjahr). Im Sommersemester müssen Sie sich nicht erneut anmelden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3-1Künstlerische Praxis I: Künstlerisches Forschen zur Einführung: Was wäre, wenn?
Fortsetzung aus dem WiSe

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden wir verschiedene künstlerische und künstlerisch forschende Arbeitsweisen kennenlernen und erproben: Wie können wir in u.a. Zeichnung, Collage, Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Bildhauerei/Installation oder übergreifenden Ansätzen unsere gegenwärtigen Lebenswelten reflektieren und künstlerische praktisch befragen? Wie können wir mit unserem eigenen künstlerischen Tun spekulieren, was sein könnte und uns selbst wichtig erscheint?
Im 1. Semester experimentieren wir gemeinsam mit angeleiteten Übungen und forschender Haltung in verschiedenen Techniken, Medien und Arbeitsweisen. Im 2. Semester werden eigene Projekte begleitet entwickelt.
In Einzel- und Klassengesprächen/Präsentationen reflektieren wir gemeinsam die Arbeitsprozesse und finden Auswege aus möglichen Sackgassen.
Am Ende findet die Grundkursausstellung statt.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß am Ausprobieren!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-2Künstlerische Praxis 1: Bilder – Medien – Narrative (analog und digital)
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe.

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Grundkurs setzen wir uns experimentell und forschend mit den Grundlagen medialen Erzählens auseinander. Im Fokus stehen Fotografie und Film/Video sowie die Beziehungen beider zueinander.

Durch verschiedene analoge Verfahren (z.B. Cyanotypie, Camera Obscura (Lochkamera), Super-8-Film) lernen wir zunächst spielerisch die grundlegenden (historischen) Mechanismen bewegter und unbewegter fotografischer Bilder kennen und erkunden deren künstlerisches Potential. Ergänzt und bereichert werden diese im Laufe des Semesters/Jahres durch die Nutzung digitaler Medien.

Licht und Dunkel, Analog und Digital, Stillstand und Bewegung, 0 und 1, Nähe und Distanz, Auge und Kamera, Dokumentation und Fiktion, Bild und Wort, Hören und Sehen, Synchonität und Asynchronität… Es wird genre- und medienübergreifend experimentiert!

Projekte können in Einzel- oder Gruppenarbeit entwickelt und umgesetzt werden. Im Sommersemester findet möglicherweise eine Exkursion zu einem Filmfestival oder einer Biennale statt.

Im Rahmen des Seminars findet zudem eine Einführung in die Videoschnittsoftware Adobe Premiere statt, die als Lizenz und (je nach Stand der Öffnungen) an universitären Schnittplätzen zur Verfügung gestellt wird (Ästhetisches Labor). Einige Filmbeispiele werden in Englisch sein.

Dr. Eva Knopf
09-51-M3-3Künstlerische Praxis I: Wiederholung, Reihe, Variation, Episode - Künstlerisch serielles Arbeiten in Schwarz/Weiß und in Farbe
Fortsetzung aus dem WiSe

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Serielle Kunst ist eine zentrale Idee der zeitgenössischen und modernen Kunst. Sie erzeugt ihre ästhetische Wirkung durch das Wiederholen von Formen sowie Bildern und Objekten in Reihen, Serien & Variationen. Dies kann zB sein das Wiederholen des gleichen Themas in verschiedenen Medien und in verschiedenen Posen, als auch das Anwenden von Systemen mit konstanten und variablen Prinzipien. Die serielle Form wird durch gesetzte (Bild)-Regeln verbunden und kann theoretisch unendlich fortgesetzt werden. Sie findet sich ebenso in der Literatur, in der Musik sowie in den Naturwissenschaften.

Ziel des Seminars ist es, eine thematisch sowie künstlerisch ästhetische Serie in einem individuell favorisierten Medium zu entwickeln, zu präsentieren und zu reflektieren.

Welches Medium für die eigene Praxis das geeignete sein kann, erarbeiten (sich) die Student*innen in der ersten Kursphase in Form von Übungsserien mit/in unterschiedlichen Medien, Materialien und Techniken (Zeichnung, Collage, Druck, Schrift, Fotografie, Plastik und nach eigenen Vorlieben).

Ergänzend betrachten wir Beispiele künstlerischer Serien anhand von Fragen - zu Inhalt und Form - zum Aspekt einer hybriden Gattung (Inter- und Transdisziplinarität) - zu historischen und politischen Kontexten - zur Funktion von Serien als kommunikatives System - zu Erinnerung und Archiv - zu individueller und kollaborativer Autor*innenschaft. Und wir besuchen - nach Möglichkeit - Ateliers und Orte der Produktion.

In der zweiten Kursphase entwickeln die Student*innen eine Serie auf Basis eigener Ausgangspunkte, Konzepte und Regeln im/in der dafür gewählten Medium und Technik.
Ausgangsmomente und Ideenreservoir können sein: Die Anekdote (das Besondere im Alltäglichen und das Zufällige), die Erzählung (das Besondere im Alltäglichen als Prozess und Handlung), die Dokumentation (Sammlung, Ordnung und Nutzbarmachung von Information zum Besonderen und Alltäglichen) und die Fiktion (das Alltägliche und Besondere in einer fiktiven Welt). Eigene Impulse sind sehr willkommen.

Was und wie reflektiert und gezeigt wird ist genauso Entscheidung wie die Wahl der Medien, in welchen es veröffentlicht und ggf. distribuiert wird: Über beide Kursphasen hinweg finden Gruppen-Feedbackrunden und individuelle Arbeitsgespräche statt. Darin lernen wir, Reflexion und Kritik von Kolleg*innen als respektvolle Serviceleistung am eigenen Arbeitsprozess anzunehmen und anzuwenden. Zum Ende des 2. Semesters erarbeiten die Student*innen gemeinsam eine für das Thema geeignete Form der Präsentation ihrer künstlerischen, seriellen Arbeiten.

Vorkenntnisse sind erlaubt aber nicht nötig. Neugier und Spaß am Experimentieren, Produzieren und Zeigen dagegen sehr!

Doris Weinberger
09-51-M3-4Künstlerische Praxis 1: Zeichnung - Collage - Fotografie
Für Studierende BiPEB kleines+großes Fach. Fortsetzung aus dem WiSe.

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine praktische Einführung in die Medien Zeichnung, Collage und Fotografie:
Zeichnung als Aneignung von Welt, Collage als ein Experimentierfeld für das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Materialien, Fotografie als den gestalteten Einschnitt in Raum und Zeit.
In einer offenen und freien Arbeitssituation erkunden wir sowohl individuell wie auch in kleinen Teams Materialien und Techniken, unsere in praktischen Übungen gewonnenen Erfahrungen verzahnen wir mit persönlichen Beobachtungen, Interessen und Fragestellungen.Wir untersuchen Positionen ausgewählter Künstler*innen und entwickeln eigene Strategien für die Verbildlichung eines selbst gewählten Themas, das wir im zweiten Semester in einem eigenen künstlerischen Projekt konkretisieren.
Den Abschluss bildet die Teilnahme an der Grundkursausstellung am Ende des zweiten Semesters.

Judith Dürolf
09-51-M3-5Künstlerische Praxis 1: Fotografie analog/digital
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M3-6Künstlerische Praxis I: Experimentelle Bildhauertechniken - Schwerpunkt Draht und Papier
Fortsetzung aus dem WiSe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich

Modul 3c Forschungspraxis für Profil- und Komplementärfach

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Profil-und Komplementärfach! Bitte wählen Sie ein Seminar aus. Dieses wird im Sommersemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3b-3documenta. Politik und Kunst
Architecture
In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut

Seminar

Einzeltermine:
Sa 23.04.22 10:00 - 14:00 GW2 B1580
Fr 06.05.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 07.05.22 09:00 - 15:00 GW2 B3770
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 11.06.22 09:00 - 15:00 SFG 2020

„documenta. Politik und Kunst“

Die documenta in Kassel ist seit ihrer Gründung 1955 der Ort, an dem sich Besucherinnen und Besucher aus aller Welt alle fünf Jahre über zeitgenössische Kunst und Künstlerschaft ein Bild machen können. Ihr glanzvoller Ruf und vor allem die Vorstellung, die documenta sei ein Geniestreich ihres Gründers Arnold Bode, hat indes dazu geführt, dass bis heute wichtige Fragen in der Beforschung der „Weltkunstausstellung“ nicht gestellt wurden. Lange wurde übersehen, dass die documenta nie frei von politischen, kanonischen oder kunstmarktorientierten Entscheidungen war. Als Trendsetterin an der innerdeutschen Grenze zur DDR, war sie vielmehr wichtiger Player im Kalten Krieg und Aushängeschild der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Seminar strebt an, die Geschichte der documenta im 20. Jahrhundert, d.h. von ihrer Gründung bis ins Jahr 1997 unter die Lupe zu nehmen. Viele Fragen gilt es dabei zu klären: etwa welche KuratorInnen und KünstlerInnen an dem „wilden Ding“ in Kassel beteiligt waren (und welche nicht), wie es überhaupt zur documenta kam, wie sie sich finanzierte, wie und von wem, welche Kunstwerke vermittelt wurden und welchen Stellenwert die documenta für die bundesdeutsche Politik bis zum Fall der Mauer hatte.

Mela Dávila Freire
Alexia Pooth
09-51-M3b-4Kunstvermittlung digital ─ in Theorie und Praxis
Kunstvermittlung digital - in Theorie und Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)

Fortsetzung aus dem WiSe.
Die digitale Kunstvermittlung eröffnet vielfältige Chancen sowohl für die Vermittlungsarbeit von Museen und Ausstellungshäusern, als auch in Schulen. Sie ermöglicht eine verbesserte, direkte Einbeziehung der Besucher*innen und Kunstinteressierten aller Altersgruppen sowie der Lehrer*innen und Schüler*innen in die künstlerischen Inhalte. Die Auseinandersetzung mit Kunst, als auch mit Musik und Literatur, wird so zu einem spannenden, partizipativen und interaktiven Erlebnis.
Ziel des Seminares ist es, die vielfältigen mit den digitalen Medien verbundenen Möglichkeiten für die Vermittlungsarbeit auszuloten und sie in Hinblick auf ihre Eignung für die Kunstvermittlung in Schulen und von Museen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung zu beleuchten sowie dabei einen Überblick über die Kunstvermittlung in und außerhalb des Web 2.0 zu geben.
Welche Vermittlungspotenziale bestehen durch den Einsatz Neuer Medien, von Online-Angeboten, von Social Media, des webbasierten Storytellings und digitaler Plattformen? Welche Chancen und Herausforderungen liegen in der Digitalität der Kunstvermittlung? Was sind die Perspektiven einer kulturellen Bildung im Internet?
Das 2-semestrige Seminar wird sowohl digital, als auch in Präsenz stattfinden.
Im Wintersemester 2021/2022 liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Theorie zur digitalen Kunstvermittlung, der Beschäftigung mit Künstlerpublikationen und der Entwicklung erster Ideen für die Konzeption einer Vermittlungsaktion im Kontext der vervielfältigten, edierten und veröffentlichten Kunst.
Im Sommersemester 2022 liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der praktischen Umsetzung von digitalen Kunstvermittlungsaktionen basierend auf der Konzeption eines Kunstvermittlungsangebotes im Kontext der Künstlerpublikationen und der damit verbundenen Erstellung eines ‚Storyboards‘ sowie der anschließenden Durchführung.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M3c-1Digitale Ausstellung
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Extern Gerhard Marcks Haus (Am Wall) (2 SWS)

Das Sophie Taeuber-Arp Research Project, kurz STARP ist ein fortlaufendes Kooperationsprojekt der Stiftung Arp e. V. (Remagen/Berlin) und des Gerhard-Marcks-Hauses (Bremen). Ziel ist es umfassende Informationen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Leben und Werk der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) digital an einem Ort zu sammeln und der Fachwelt wie auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Online-Katalog zum Gesamtwerk der Künstlerin. Seit Sommer 2020 ist die Website sophietaeuberarp.org online und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

In einem Seminar im Sommersemester haben wir gefragt, welche Möglichkeiten digitale Angebote bieten? Was sind die Herausforderungen? Jetzt wird es darum gehen, gemeinsam eine solche Ausstellung zu entwickeln. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Arie Ernst Hartog
Anna Schrader, M.A.
09-51-M3c-2Denken im Museum
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Extern Overbeck-Museum Vegesack (2 SWS)

In diesem Semester wird das Kennenlernen von Forschung, Recherche und Vermittlung in der musealen Praxis vertieft. Ausstellungsplanung und das Führen durch die Ausstellung werden erprobt, unterschiedliche Vermittlungsformate besprochen und kontrovers diskutierte Fragen aus der Kulturszene gemeinsam erörtert.

Dr. Katja Pourshirazi

Modul 4, M4b, M4c 4d, M4e Geschichte - Theorien - Institutionen

Für Studierende Profilfach BPO 2021 (M4), für Studierende Komplementärfach 4c und 4d (BPO 2021) und M4e Lehramt Gym/OS , BPO 2021 sowie Profil- und Komplementärfach (M4), BPO 2011 und Lehramtsoption 3.+4. Semester (M4b) BPO 2011.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M4-1Die Wüste der Wirklichkeit. Filme von Michelangelo Antonioni, Luis Buñuel, Rainer Werner Fassbinder, Jean-Luc Godard und Roman Polanski

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Kreul
09-51-M4-2Von der Renaissance zur Aufklärung. Texte der Philosophie und Werke der Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (2 SWS)
Dr. Norbert Caspar
09-51-M4-3Bilder von der Neuen Frau

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 16:00 - 20:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Der Typus der Neuen Frau ist prägend für das moderne Frauenbild. Im deutschsprachigen Raum wird er mit den 1920er Jahren und der Neuen Sachlichkeit in Verbindung gebracht, wobei es sich um eine schematische Verkürzung handelt, die eine nachträgliche Sichtweise, unter anderem unserer Gegenwart, ist. In unserem Seminar wollen wir Bilder von der Neuen Frau kritisch untersuchen. Schwerpunktmäßig bezugnehmend auf die visuelle Kultur nähern wir uns diesem weiblichen Ideal aus zwei Perspektiven: Zum einen wollen wir das Motiv der Neuen Frau in den Blick nehmen: Wie wurde die Neue Frau (wann und wo) durch wen dargestellt oder definiert? Dabei spielt der männliche Blick ebenso eine Rolle wie feministische Visionen. Zum anderen widmen wir uns demgegenüber Bildproduzentinnen, die als Neue Frauen in die (Kunst-)Geschichte eingingen bzw. aktuell vermehrt eingehen. Insbesondere ihr Werk, doch auch die Umstände ihrer Arbeit und gegebenenfalls ihr(e) Selbstverständnis(se) sollen dabei im Fokus stehen.

Amelie Ochs
09-51-M4-4Überwachungsdispositive in Medienkunst und -theorie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Das Seminar wird sich mit aktuellen medienkünstlerischen Positionen der Aneignung von konkreten staatlichen Überwachungsapparaturen auseinandersetzen. Der theoretische Hintergrund wird zum einen durch die sozialwissenschaftlich orientierten Surveillance Studies (M. Foucault, D. Lyon, Z. Bauman) gestellt, zum anderen von der medienwissenschaftlich ausgerichteten Visual Culture (Rimmele/Stiegler, T. Holert, D. Kammerer). Im Zentrum dabei stehen Fragen des Widerstands gegen hegemoniale Machtstrukturen wie sie etwa innerhalb des Konzepts der Counter-Surveillance entworfen werden. Dabei soll ein verstärkter Blick auf zeitgenössische Formen der automatisierten Überwachung, bzw. der maschinell gesteuerten, algorithmisierten Überwachung im Zeitalter des sog. „Überwachungskapitalismus“ (S. Zubhoff) gerichtet werden und allgemeine Fragen von Kunst und Aktivismus, Kunst und Kritik, Kunst und Widerstand diskutiert werden.

Florian Flömer
09-51-M4-5Übung: Bremen und seine Bauten
Architecture
(mit Exkursionen)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Skalecki
09-51-M4-6Wohn/Raum/Politiken - Architektonische Aufbrüche, künstlerische Interventionen, widerständige Praxen
In Verbindung mit einer Exkursion zur Ausstellung wohnen3 bezahlbar. besser. bauen.

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (2 SWS)

In diesem Seminar werden der Wohn/Raum und seine Politiken über künstlerische Praxen, aktionistische Aufbrüche und architektonische Interventionen perspektiviert und miteinander in Beziehung gesetzt. Der Schauplatz Wohnen wird dabei als intersektional durchkreuztes Feld des Gesellschaftlichen konzeptionalisiert: Architektonische Gefüge ordnen nicht nur städtische, sondern auch gesellschaftliche Strukturen an, entwerfen ihre Bewohner_innen und deren Beziehungsweisen gleich mit. Grundrissen sind Arbeits- und Geschlechterverhältnisse eingeschrieben, sie privilegieren noch heute zumeist das (heteronormative) Kleinfamiliale und bieten wenig Spiel/Raum für andere Wohn- und Lebensweisen. Wir wollen gemeinsam nachspüren, welche Auf- und Umbrüche es in Kunst, Architektur und Politik gab und gibt und darüber herausarbeiten, inwiefern (medialisierte) Wohn/Raum/Politiken daran beteiligt sind, bestimmte Vorstellungen eines ,richtigen‘ Wohnens zu zementieren oder porös werden zu lassen. Die (historische) Ambivalenz architektonischer ,Aufbrüche‘ ist dabei eng verstrickt mit dem Verhältnis von Wohnen und Klasse. Durch das pandemische Brennglas nochmals verschärft steht das Recht auf bezahlbaren Wohnraum aktuell zur Verhandlung und die Frage danach, wem die Stadt gehört, wird (erneut) gestellt. Diese Besitzansprüche sind wiederum eingeflochten in kapitalistische Strukturen, die an einer klassistischen Organisation von Wohn/Raum mitproduzieren. Aktuell steht die Kampagne Deutsche Wohnen&Co enteignen! paradigmatisch für ein aktionistisches Intervenieren in privatisierte Wohnungsmärkte und wirft Fragen nach der Kapitalisierbarkeit von Wohn- und Stadt/Raum auf. Künstlerische Praxen formulieren Kritik an diesen Verhältnissen, schälen sie heraus und stellen sie zur Diskussion. Über die gemeinsame Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten, architektonischen Positionen und kritischen Lektüren soll aus einer kunst- und kulturwissenschaftlichen Perspektive den historischen Dis/Kontinuitäten in den Debatten um Wohn- und Stadtraumgestaltung und ihrer Medialisierung nachgegangen werden, um diese mit aktuellen Entwicklungen, Einsprüchen und Entwürfen zu verknüpfen.
Einen zentralen Ausgangspunkt bildet dabei die Ausstellung „wohnen3 bezahlbar. besser. bauen“, die bis Juli 2022 vom Hafenmuseum Bremen, dem Bremer Zentrum für Baukultur und dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender/Forschungsfeld „wohnen+/-ausstellen“ veranstaltet wird. Im Ausstellungsdisplay werden die Verbindungen von Wohnen und Stadtraumgestaltung aufgegriffen und über architektonische Vorschläge und künstlerische Interventionen zur Diskussion gestellt, um kritische Zugriffe auf die Intersektionen aktueller Wohn/Raum/Politiken zu ermöglichen. Ein gemeinsamer Ausstellungsbesuch und die Teilnahme an den thematisch anknüpfenden Vorträgen im Forschungsfeld „wohnen+/-ausstellen“ sind Teil des Seminarprogramms.

Rosanna Umbach
09-51-M4-7EMBODIED AVATARS: Alter-Egos in der feministischen Performance Kunst

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 29.04.22 14:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 14.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810
Fr 24.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 25.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 08.07.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 09.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810

Die Performance-Kunst versteht den Körper als künstlerisches Medium, dessen
sich situativ und handlungsbezogen bedient werden kann. Doch wer waren bzw.
sind diejenigen, die ihre Körper als solches verwende(te)n? Welche speziellen
Möglichkeiten bot und bietet die Performance-Kunst speziell feministischen
Künstler*innen? Wie perform(t)en weiblich gelesene Körper und was passiert(e)
mit diesen, wenn sie verfremdet, verkleidet oder verändert werden, um
ein zweites [anderes] Ich zu erschaffen?
Gemeinsam wollen wir die Ursprünge der Feministischen Performance-Kunst
kennenlernen, um uns dann konkreter mit dem Begriff des Alter-Egos
auseinander zu setzen. Dafür werden wir verschiedene Künstler*innen-
Positionen heranziehen, um unterschiedliches performatives Arbeiten und die
Motivation(en) für die Erschaffung neuer Identitäten und Personas,
nachzuvollziehen.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M4-8Repräsentation: Konzepte und Kritiken anhand künstlerischer Positionen seit den 1970er Jahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Zielte Repräsentationskritik insbesondere in feministischen Debatten zunächst auf eine Analyse bestehender Darstellungskonventionen ab, werden heute eher Schwächen des Konzepts hervorgehoben. Dennoch scheint es voreilig, das Problem ‚Repräsentation‘ aus dem kunstwissenschaftlichen Repertoire zu verabschieden. Künstler*innen, die sich mit Fragen nach Identität und den Folgen kolonial und imperial geprägter Vergangenheiten beschäftigen, setzen sich weiterhin kritisch mit tradierten Formen der Repräsentation auseinander: im Porträt wie Catherine Opie, Deana Lawson oder Kehinde Wiley, als Gegenmonument wie Kara Walkers Fons Americanus (2020) oder in der Form eines alternativen Archives, das Zoe Leonard und Cheryl Dunye mit dem Fae Richards Photo Archive (1996) realisierten. Repräsentationen, so suggerieren bereits diese wenigen Beispiele, erschöpfen sich nicht im Verweischarakter, sondern haben Anteil an der Produktion von Wissen und gesellschaftlichen Ordnungen.
Das Seminar diskutiert künstlerische Positionen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, in denen sich kritische Interventionen in die bestehenden Ordnungen der Repräsentation erkennen lassen. Andererseits sollen aktuelle Debatten um repräsentationspolitische Programme in Architektur und Kulturinstitutionen (bspw. Humboldtforum in Berlin) aufgegriffen werden, die über diesen Rahmen hinaus gehen. Parallel dazu werden anhand von gemeinsamen Lektüren differenzierte Begrifflichkeiten eingeführt sowie eine fundierte Diskussionsgrundlage aufgebaut.

Dr. Susanne Huber
09-51-M4-9Hybrid: Operative Bilder
Apparative Wahrnehmungsstrukturen und Blickregime nach Harun Farocki

Seminar

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mo 02.05.22 20:00 - 22:00 City46, Bremen
Mi 11.05.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 25.05.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 08.06.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 22.06.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 06.07.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 20.07.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770

„Wenn ich Holzfäller bin und den Baum benenne, den ich fälle, so spreche ich, welches auch die Form meines Satzes sein mag, den Baum, ich spreche nicht über ihn. Das heißt, daß meine Sprache operativ und mit ihrem Objekt auf transitive Weise verbunden ist.“ Ausgehend von diesem Zitat aus dem Nachwort von Roland Barthes Mythen des Alltags entwickelte der Filmemacher Harun Farocki seinen Begriff der Operativen Bilder. Darunter verstand Farocki zunächst einmal folgenden Bildtypus: Point-of-View-Shots aus Bomben, Überwachungsaufnahmen, Bilder industrieller Produktionsabläufe, algorithmische Vermessungsdaten, Bilder der Satelliten- oder Drohnenaufklärung. Es handelt sich bei Operativen Bildern also primär um apparativ erzeugte Bilder, die weniger dem Feld der Kunst zuzuordnen sind: Ihnen liegen mathematisch-technische Operationen zugrunde, sie sind häufig in Produktionsprozesse eingebunden und weisen das Sehen reziprok als technischen Prozess aus. „Ich beschäftige mich mit den neuen Bildern, aber ich mache keine“ (Farocki 2014)

Seine Filmessays präsentierte Farocki zunächst vor allem im Kino, seit 2001 dann zunehmend auch im Rahmen musealer Kunstausstellungen. So kann er als Symptom einer dispositiven Neuordnung von Kunst(welt) und Film(welt) gelten. Daran anschließend halten Operative Bilder heute vermehrt Einzug ins Feld zeitgenössischer Kunst. Das Seminar will sich diesem Phänomen ausgehend von Farocki zuwenden. Anhand ausgesuchter künstlerischer Positionen (bspw. Clemens von Wedemeyer, Forensic Architecture, Hito Steyerl) oder dem Thema der Überwachung in der Populärkultur wollen wir weniger die Frage danach stellen, was operative Bilder sind, denn vielmehr wie ihre kulturellen Appropriationen aussehen und welche Funktionen sie in der zeitgenössischen Kunst übernehmen können. Ein Schwerpunkt des Seminars sollen diesem Bildtypus immanente Blickregime sein: Nicht zuletzt mithilfe von Laura Mulveys feministischer (Grundlagen)Theorie eines apparativ erzeugten male gaze, den u.a. Louis Wolthers auf gegenwärtige Überwachungsstrukturen überträgt, lassen sich anhand Operativer Bilder soziopolitische Fragen der Un/Sichtbarkeit erarbeiten. „Immer geht es dabei […] um Verschaltungen zwischen Gesellschaft, Bildprozessen und Arbeit.“ (Volker Pantenburg)

Im Rahmen des Seminars wird am Montag, den 2. Mai 2022, um 20 Uhr eine Vorführung von Harun Farockis "Erkennen und Verfolgen" sowie "Ich glaubte, Gefangene zu sehen" im City46 stattfinden. Die filmischen Arbeiten sind Ausgangspunkt des Seminars, die Teilnahme an der Vorführung wird vorausgesetzt.

Mira Naß

Modul 5a Forschungsmethoden

Fuer Profilfach und Komplementärfach BPO 2021, 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1Wanderlust
zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS) im öffentlichen Raum

Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen) mit asynchronen Übungen. Nach Möglichkeit wenige - keine Zoom-Sitzungen. Teilnehmer*innen müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.
Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!
3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-2Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 23.04.22 12:00 - 14:00 GW2 B3850
Sa 07.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850
Sa 21.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850

Das Seminar wendet sich an die Studierenden, welche zuvor Wissenschaftliches Arbeiten 1 - 3 absolviert haben. Studierende werden an zwei der vier Blocktermine teilnehmen + Auftaktveranstaltung.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M5-3Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5Projektseminar: Liebe ist das neue Ding II (Fortsetzung aus WiSe 21/22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung aus dem Wintersemester 2021/22. Die Teilnahme im letzten Semester ist die Voraussetzung für die Teilnahme in diesem Semester.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Projektseminar: „The Pencil of Nature“. Zur Mediengeschichte und -theorie der Fotografie 2
Fortsetzung aus dem WS 2021/22, unter der Voraussetzung freier Plätze sind Neuaufnahmen auf Anfrage ggf. möglich, 3 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1580 GW2 B3770 (3 SWS)

Weitere Einzeltermine/Exkursionen werden zu Beginn des Semesters gemeinsam geplant.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-9Wie lassen sich qualitativ-empirische und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?
Kunstpädagogische Forschung (2-Tage-Exkursion zur documenta 15 vom 23.06.22 bis 24.06.22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 GW1 A0160 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.06.22 - Fr 24.06.22 (Do, Fr) 08:00 - 17:00

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt. Der künstlerische Prozess erhält eine neue Bedeutung und wird aus erkenntnisphilosophischer Perspektive heraus als Erkenntnispraxis reflektiert. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer und kunstpädagogischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Positionen von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Kunst als eine Forschungspraxis enthält Potenziale, qualitativ-empirische und phänomenologische Ansätze zu bereichern. Um diese Potenziale im Seminar herauszuarbeiten, beschäftigen wir uns mit verschiedenen Fragen: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für kunstpädagogische Forschung aus? Wie lassen sich qualitative und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?

Zur Erforschung von Kunst werden wir eine zweitägige Exkursion vom 23.06.22 bis 24.06.22 zur documenta 15 nach Kassel machen.

Am 20.04.22 werden wir im Seminar dazu alles Organisatorisches besprechen.

Wichtige Hinweise:
Die Exkursion zur documenta 15 findet vom 23.06.22 bis 24.06.22 statt.
Unterkunft: Jugendherberge Kassel , Schenkendorfstr. 18, 34119 Kassel
Kosten: 30€ für 1 Nacht incl. Frühstück und Reiserücktrittsversicherung
Eintrittskarten: 32€ mit Studentenausweis + eigene Anfahrt nach Kassel

Dr. Christiane Brohl

Modul 5 B Projektarbeit 1

Für Komplementärfach 5. Semester BPO 2011. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1Wanderlust
zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS) im öffentlichen Raum

Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen) mit asynchronen Übungen. Nach Möglichkeit wenige - keine Zoom-Sitzungen. Teilnehmer*innen müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.
Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!
3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-2Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 23.04.22 12:00 - 14:00 GW2 B3850
Sa 07.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850
Sa 21.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850

Das Seminar wendet sich an die Studierenden, welche zuvor Wissenschaftliches Arbeiten 1 - 3 absolviert haben. Studierende werden an zwei der vier Blocktermine teilnehmen + Auftaktveranstaltung.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M5-3Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5Projektseminar: Liebe ist das neue Ding II (Fortsetzung aus WiSe 21/22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung aus dem Wintersemester 2021/22. Die Teilnahme im letzten Semester ist die Voraussetzung für die Teilnahme in diesem Semester.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Projektseminar: „The Pencil of Nature“. Zur Mediengeschichte und -theorie der Fotografie 2
Fortsetzung aus dem WS 2021/22, unter der Voraussetzung freier Plätze sind Neuaufnahmen auf Anfrage ggf. möglich, 3 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1580 GW2 B3770 (3 SWS)

Weitere Einzeltermine/Exkursionen werden zu Beginn des Semesters gemeinsam geplant.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-9Wie lassen sich qualitativ-empirische und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?
Kunstpädagogische Forschung (2-Tage-Exkursion zur documenta 15 vom 23.06.22 bis 24.06.22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 GW1 A0160 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.06.22 - Fr 24.06.22 (Do, Fr) 08:00 - 17:00

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt. Der künstlerische Prozess erhält eine neue Bedeutung und wird aus erkenntnisphilosophischer Perspektive heraus als Erkenntnispraxis reflektiert. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer und kunstpädagogischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Positionen von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Kunst als eine Forschungspraxis enthält Potenziale, qualitativ-empirische und phänomenologische Ansätze zu bereichern. Um diese Potenziale im Seminar herauszuarbeiten, beschäftigen wir uns mit verschiedenen Fragen: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für kunstpädagogische Forschung aus? Wie lassen sich qualitative und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?

Zur Erforschung von Kunst werden wir eine zweitägige Exkursion vom 23.06.22 bis 24.06.22 zur documenta 15 nach Kassel machen.

Am 20.04.22 werden wir im Seminar dazu alles Organisatorisches besprechen.

Wichtige Hinweise:
Die Exkursion zur documenta 15 findet vom 23.06.22 bis 24.06.22 statt.
Unterkunft: Jugendherberge Kassel , Schenkendorfstr. 18, 34119 Kassel
Kosten: 30€ für 1 Nacht incl. Frühstück und Reiserücktrittsversicherung
Eintrittskarten: 32€ mit Studentenausweis + eigene Anfahrt nach Kassel

Dr. Christiane Brohl

Modul 5 d Projektarbeit und Forschungspraxis

Für Lehramtsoption Gym/OS BPO 2021. Wählen Sie bitte im Wintersemester ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4) werden im Sommersemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1Wanderlust
zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS) im öffentlichen Raum

Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen) mit asynchronen Übungen. Nach Möglichkeit wenige - keine Zoom-Sitzungen. Teilnehmer*innen müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.
Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!
3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-2Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 23.04.22 12:00 - 14:00 GW2 B3850
Sa 07.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850
Sa 21.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3850

Das Seminar wendet sich an die Studierenden, welche zuvor Wissenschaftliches Arbeiten 1 - 3 absolviert haben. Studierende werden an zwei der vier Blocktermine teilnehmen + Auftaktveranstaltung.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M5-3Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5Projektseminar: Liebe ist das neue Ding II (Fortsetzung aus WiSe 21/22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung aus dem Wintersemester 2021/22. Die Teilnahme im letzten Semester ist die Voraussetzung für die Teilnahme in diesem Semester.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Projektseminar: „The Pencil of Nature“. Zur Mediengeschichte und -theorie der Fotografie 2
Fortsetzung aus dem WS 2021/22, unter der Voraussetzung freier Plätze sind Neuaufnahmen auf Anfrage ggf. möglich, 3 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1580 GW2 B3770 (3 SWS)

Weitere Einzeltermine/Exkursionen werden zu Beginn des Semesters gemeinsam geplant.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-9Wie lassen sich qualitativ-empirische und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?
Kunstpädagogische Forschung (2-Tage-Exkursion zur documenta 15 vom 23.06.22 bis 24.06.22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 GW1 A0160 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.06.22 - Fr 24.06.22 (Do, Fr) 08:00 - 17:00

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt. Der künstlerische Prozess erhält eine neue Bedeutung und wird aus erkenntnisphilosophischer Perspektive heraus als Erkenntnispraxis reflektiert. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer und kunstpädagogischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Positionen von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Kunst als eine Forschungspraxis enthält Potenziale, qualitativ-empirische und phänomenologische Ansätze zu bereichern. Um diese Potenziale im Seminar herauszuarbeiten, beschäftigen wir uns mit verschiedenen Fragen: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für kunstpädagogische Forschung aus? Wie lassen sich qualitative und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?

Zur Erforschung von Kunst werden wir eine zweitägige Exkursion vom 23.06.22 bis 24.06.22 zur documenta 15 nach Kassel machen.

Am 20.04.22 werden wir im Seminar dazu alles Organisatorisches besprechen.

Wichtige Hinweise:
Die Exkursion zur documenta 15 findet vom 23.06.22 bis 24.06.22 statt.
Unterkunft: Jugendherberge Kassel , Schenkendorfstr. 18, 34119 Kassel
Kosten: 30€ für 1 Nacht incl. Frühstück und Reiserücktrittsversicherung
Eintrittskarten: 32€ mit Studentenausweis + eigene Anfahrt nach Kassel

Dr. Christiane Brohl

Modul 6 Projektarbeit 2

Für Komplementärfach 6. Semester, alte BPO vor 2021!. Wählen Sie bitte ein Projektseminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1Wanderlust
zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS) im öffentlichen Raum

Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen) mit asynchronen Übungen. Nach Möglichkeit wenige - keine Zoom-Sitzungen. Teilnehmer*innen müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.
Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!
3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5Projektseminar: Liebe ist das neue Ding II (Fortsetzung aus WiSe 21/22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Bei diesem Seminar handelt es sich um die Fortsetzung aus dem Wintersemester 2021/22. Die Teilnahme im letzten Semester ist die Voraussetzung für die Teilnahme in diesem Semester.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Projektseminar: „The Pencil of Nature“. Zur Mediengeschichte und -theorie der Fotografie 2
Fortsetzung aus dem WS 2021/22, unter der Voraussetzung freier Plätze sind Neuaufnahmen auf Anfrage ggf. möglich, 3 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1580 GW2 B3770 (3 SWS)

Weitere Einzeltermine/Exkursionen werden zu Beginn des Semesters gemeinsam geplant.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-9Wie lassen sich qualitativ-empirische und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?
Kunstpädagogische Forschung (2-Tage-Exkursion zur documenta 15 vom 23.06.22 bis 24.06.22)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 GW1 A0160 (3 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.06.22 - Fr 24.06.22 (Do, Fr) 08:00 - 17:00

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt. Der künstlerische Prozess erhält eine neue Bedeutung und wird aus erkenntnisphilosophischer Perspektive heraus als Erkenntnispraxis reflektiert. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer und kunstpädagogischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Positionen von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Kunst als eine Forschungspraxis enthält Potenziale, qualitativ-empirische und phänomenologische Ansätze zu bereichern. Um diese Potenziale im Seminar herauszuarbeiten, beschäftigen wir uns mit verschiedenen Fragen: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für kunstpädagogische Forschung aus? Wie lassen sich qualitative und phänomenologische Forschungsmethoden mit künstlerischer Forschung erweitern?

Zur Erforschung von Kunst werden wir eine zweitägige Exkursion vom 23.06.22 bis 24.06.22 zur documenta 15 nach Kassel machen.

Am 20.04.22 werden wir im Seminar dazu alles Organisatorisches besprechen.

Wichtige Hinweise:
Die Exkursion zur documenta 15 findet vom 23.06.22 bis 24.06.22 statt.
Unterkunft: Jugendherberge Kassel , Schenkendorfstr. 18, 34119 Kassel
Kosten: 30€ für 1 Nacht incl. Frühstück und Reiserücktrittsversicherung
Eintrittskarten: 32€ mit Studentenausweis + eigene Anfahrt nach Kassel

Dr. Christiane Brohl

Modul 7 Künstlerische Praxis 2

Sie können sich nur für einen Kurs anmelden!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 05.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 19.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 02.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 23.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 07.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 14.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“: Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jede*r Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5AKünstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-6Künstlerische Praxis II: Zeichnung und Raum - Raumzeichnung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden Unterschiede und Möglichkeiten des zwei- bzw. dreidimensionalen künstlerischen Arbeitens untersucht. Anhand von praktischen Übungen erforschen wir die Möglichkeiten, die in der Fläche bzw. dem Raum liegen und versuchen diese experimentell auszuloten. Das Seminar besteht zum einen aus angeleiteten Übungen, die uns den Inhalten des Themas näher bringen und einer praktischen begleiteten Projektarbeit. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren wir die Arbeitsergebnisse und entwickeln sie dadurch weiter. Um beispielhaft an existierenden Kunstwerken zu lernen werden ein bis zwei Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser stattfinden.

Besondere Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-7"Kaum gedacht, bist du zersprungen"

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen (synchron/asynchron) und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

In diesem Seminar widmen wir uns dem Flüchtigen, Prozesshaften, den vergänglichen Arbeitsprozessen ohne beständigem Werk. Wie kann sich das Ephemere zeigen, ein Moment verfestigen und dann wieder verschwinden: sich auflösende Skulpturen, zeitlich begrenzte Eingriffe in Landschaft und öffentlichem Raum oder Spuren, die sich am Ende selbst verwischen? Wie können wir zu einer künstlerisch forschenden Handlungsfähigkeit gelangen und unsere Lebenswelt reflektieren und mitgestalten, ohne Dinge auf Dauer zu hinterlassen? Im Seminar entwickeln wir ein künstlerisches Arbeiten, das nicht immer noch mehr produziert und eine übervolle Welt bestückt, sondern Moment, Prozess, Wandel und Konstellation in den Vordergrund stellt und darüber medial reflektiert.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement.

(Der Titel ist dem gleichnamigen Gedichtband von Linke, D./Fischer, H. entliehen)

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 GW2 B1216 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Kunst und Sport
In Kooperation mit dem Blaumeier Atelier Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Sa 14.05.22 10:00 - 16:00
Fr 20.05.22 - Sa 21.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Mi 25.05.22 10:00 - 14:00 Goetheplatz Eröffnung "Tableau sportiv" - Ein Kunst Trimm-Dich-Pfad

In der Veranstaltung werden wir uns künstlerisch mit dem Thema Sport auseinandersetzen. Zuerst besuchen wir das Blaumeier Atelier Bremen und beteiligen uns dort an der Realisierung des Projektes „Tableau sportif“. Ziel des Projektes ist es einen künstlerischen Trimm-Dich-Pfad in der Bremer Innenstadt zu installieren.
Dann arbeiten wir selbst künstlerisch zu dem Thema. Wir werden versuchen, über verschiedene, auch selbstentwickelte Aufgaben uns jeweils individuell relevante künstlerische Fragestellungen zu erarbeiten. Interessante Aspekte sind z.B., das Konzept der exakten Leistungsmessung auf die Kunst zu übertragen oder Selbstversuche, bei denen wir unsere Leistungsgrenzen austesten, durchzuführen.
Künstlerische Medien wie Zeichnung, Fotografie und Video bieten sich zu dem Thema an und können nach den verschiedenen Aufgabenstellungen frei gewählt werden. Die einzelnen Termine finden zum überwiegenden Teil im Blaumeier Atelier (Travemünder Straße) und an den jeweiligen Sportstätten statt.

Rainer Weber
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-12Präsenz: Künstlerische Praxis II: offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird den jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief- und Hochdrucktechniken umzusetzen.
Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnitt und Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.

Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brillant und bestens untereinander mischbar.

Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

Experimentelle analoge Fotografie
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Fotografie zu einem Massenphänomen. Die technischen Möglichkeiten der handlichen Kleinbildkamera bahnen den Weg zu einem mobilen und dynamischen Fotografieren. Diese Dynamisierung erreicht in den Experimenten der Vertreter:innen des „Neuen Sehens“ in den 1920er Jahren einen ersten Höhepunkt. Der Bruch mit den bis dato tradierten Regeln der professionellen Fotografie eröffnen einen Raum für neue Bildformen und Verfahrensweisen.
Auf den Spuren dieser Fotografie-Avantgarde werden wir uns mit den Grundlagen der analogen Fotografie auseinandersetzen und im experimentellen Umgang mit dem Medium verschiedene Verfahren und Ausdrucksmöglichkeiten erproben.
Der Kurs eignet sich für alle, die Lust haben sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen und ist für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse geeignet.
Wenn eine eigene analoge Spiegelreflexkamera vorhanden ist, gerne mitbringen!

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: HANDLUNGSFELD: FARBE - "Kann ich auch mit Nagellack malen?"
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Beziehung von Farbe, Raum und Betrachter/-inn in frei künstlerischer Arbeit.

Seminar
ECTS: 3 CP/ 6 CP+Note

Einzeltermine:
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 Online
Fr 06.05.22 - Sa 07.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 Online
Do 09.06.22 - Sa 11.06.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Präsentation/Ausstellung

Im Seminar entwickeln wir in der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Farbe eigene
künstlerische Arbeiten und eine Ausstellung
an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Objekt, Zeichnung, Performance und Film. Wir erproben prozessuale, installative und serielle Strategien und erweitern den Werk- und Material-Begriff der Malerei. Ausgehend von der „Interaction of Color“ von Josef Albers untersuchen sie selbstständig und praktisch die materiellen und nicht materiellen Eigenschaften von Farbe.
Das Wechselspiel aus Übungsimpulsen und freiem Experiment ermöglicht Ihnen praktisch-bildnerisch die jeweiligen Besonderheiten unterschiedlicher Materialien und Techniken selbstständig zu erkennen und diese für ihre Werke zu nutzen.

Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung. Die Medienwahl und Inhalt der zu erarbeitenden eigenen künstlerische Arbeit ist frei. Die mögliche Präsentationsform (als Künstlerbuch,
Gemeinschaftsausstellung oder Online-Pr sentation) werden Sie im Seminar basierend auf den jeweiligen Arbeiten und angepasst an die Pandemiesituation gemeinsam erarbeiten.
Das Einbringen von eigenen Themen und Fragestellungen in die Seminartermine ist ebenso gewünscht wie die Neugier und Freude am aktiven kreativen Prozess.

Tobias Heine
09-51-M7-15Macht doch, was ihr wollt!

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3800 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird von euch im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen gestaltet.

Für dieses Seminar braucht es sehr große Eigenständigkeit und (Seminar-)Gruppenverantwortlichkeit.
Das Seminar als Experimentierfeld: Ihr entscheidet, wie und womit ihr euch künstlerisch und künstlerisch forschend auseinandersetzen wollt und auf welche Weise ihr die Seminarstruktur dafür gestaltet. Ihr unterstützt euch gemeinschaftlich und ich stehe – wenn ihr wollt – beratend und mit Input zur Seite. Was am Ende rauskommt liegt in euren Händen: Wichtig sind die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die Präsentation oder Dokumentation von Projekt und/oder Arbeitsprozess sowie eine Reflexion des Seminarverlaufs. Notenkriterien entwickelt ihr selbst. Nutzt das Seminar für das, was ihr wollt – in Kunstpraxis und Lehre!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-16Musikvideos als Kunst. Kunst als Musikvideo (mit Exkursion)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Seminar machen wir Musikvideos! Wir setzen uns mit dem Musikvideo als Kunstform auseinander, mit Geschichte, Formen und Kollaborationen zwischen Musiker*innen, Regisseur*innen und bildenden Künstler*innen.

Rhythmus und Farbe, Ton und Bild, Timing und Chaos, Animation und Performance… Nach filmischen Experimenten und Skizzen zur Formfindung werden eigene Musikvideos gedreht und geschnitten.

Dabei kann selbstgemachte Musik, die von Freund*innen oder Bremer Bands ebenso visualisiert werden, wie populäre Songs und schräge Lieblingslieder.

Vom 6.-8. Mai (Fr.-So.) machen wir eine Exkursion zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, auf denen der „MuVi-Preis“ für das beste Musikvideo verliehen und u.a. ein Programm aus aktuellen Musikvideos gezeigt wird. Hierfür wird ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten sein.

Es kann in Kollaboration oder alleine gearbeitet werden. Vorkenntnisse braucht es nicht, aber Engagement und Spaß am Ausprobieren.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-17Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator) - online - ausschließlich General Studies

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS) Online

Achtung: Das Seminar kann nur im Rahmen der General Studies besucht werden.

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typischen Anwendungsfeldern
  • Kennenlernen verschiedener, nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)
Die Veranstaltung findet online statt.

Nina Grüning (Dozentin)

Modul 8 Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB grosses Fach 3.+4. Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar und ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Das M8-Seminar und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8-1Kunst am Puls
NUR ür Studierende BiPEB großes Fach! Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar
ECTS: 9CP (insgesamt) Prüfungsform: Wi

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)

Wer ist aktuell? Was ist Kunst? Wie nähere ich mich künstlerischen Institutionen und Positionen und schaffe den Transfer von theoretischer Kunstwissenschaft und Bildbetrachtung in den Ort Schule und der Vermittlung im Unterrichtsfach Kunst.
Im Seminar werden normalerweise eine Vielzahl von Ausstellungs- und Atelierbesuchen gemacht. Auf Grund der Pandemie verlagern sich diese Besuche auch in den digitalen oder virtuellen Raum - wir stellen Vergleiche der Kunstbetrachtung her und sammeln Herangehensweisen.
Im zweiten Teil des Seminars geht es besonders um den Transfer in die Schule und die Vermittlung von, bzw. Arbeit mit zeitgenössischer Kunst im Unterricht.

Sarah Lüdemann
09-51-M8-2Idee, Arbeit, Werk - von der Genese zur Vermittlung aktueller Kunst
Nur für Studierende BIPEB großes Fach

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)
Paula Hurtado Otero

Modul 8 B Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB kleines Fach 3. + 4.Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8b-1Vermittlung aktueller Kunst - Analog/Digital
NUR für BIPEB kleines Fach. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar
ECTS: 6CP (insgesamt) Prüfungsform: Wi

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)

Wer ist aktuell? Was ist Kunst? Wie nähere ich mich künstlerischen Institutionen und Positionen und schaffe den Transfer von theoretischer Kunstwissenschaft und Bildbetrachtung in den Ort Schule und der Vermittlung im Unterrichtsfach Kunst.
Im Seminar werden normalerweise eine Vielzahl von Ausstellungs- und Atelierbesuchen gemacht. Auf Grund der Pandemie verlagern sich diese Besuche auch in den digitalen oder virtuellen Raum - wir stellen Vergleiche der Kunstbetrachtung her und sammeln Herangehensweisen.
Im zweiten Teil des Seminars geht es besonders um den Transfer in die Schule und die Vermittlung von, bzw. Arbeit mit zeitgenössischer Kunst im Unterricht.

Sarah Lüdemann

Modul 9 Praktikum

Für Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M9-1Perspektiven: Auswertung des Praktikums

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, die gerade ihr Pflichtpraktikum machen oder es bereits absolviert haben. In dem Seminar werden die Praktikumserfahrungen und die Arbeitsweisen der relevanten Kultureinrichtung vorgestellt, besprochen und im Hinblick auf die daraus gewonnenen Perspektiven für das weitere Studium bzw. für mögliche Berufsziele reflektiert.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M9-2Einblicke: Praxen und Berufe im Kunst- und Kulturbereich

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 10c

Modul 10c Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Nur für Studierende BIPEB kleines Fach, 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M10c-1Die Erforschung des Alltäglichen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (3 SWS)
PD Dr. Matthias Duderstadt

Modul 11 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS mit BA-Arbeit und BIPEB grosses Fach, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 05.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 19.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 02.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 23.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 07.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 14.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“: Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jede*r Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5AKünstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-6Künstlerische Praxis II: Zeichnung und Raum - Raumzeichnung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden Unterschiede und Möglichkeiten des zwei- bzw. dreidimensionalen künstlerischen Arbeitens untersucht. Anhand von praktischen Übungen erforschen wir die Möglichkeiten, die in der Fläche bzw. dem Raum liegen und versuchen diese experimentell auszuloten. Das Seminar besteht zum einen aus angeleiteten Übungen, die uns den Inhalten des Themas näher bringen und einer praktischen begleiteten Projektarbeit. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren wir die Arbeitsergebnisse und entwickeln sie dadurch weiter. Um beispielhaft an existierenden Kunstwerken zu lernen werden ein bis zwei Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser stattfinden.

Besondere Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-7"Kaum gedacht, bist du zersprungen"

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen (synchron/asynchron) und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

In diesem Seminar widmen wir uns dem Flüchtigen, Prozesshaften, den vergänglichen Arbeitsprozessen ohne beständigem Werk. Wie kann sich das Ephemere zeigen, ein Moment verfestigen und dann wieder verschwinden: sich auflösende Skulpturen, zeitlich begrenzte Eingriffe in Landschaft und öffentlichem Raum oder Spuren, die sich am Ende selbst verwischen? Wie können wir zu einer künstlerisch forschenden Handlungsfähigkeit gelangen und unsere Lebenswelt reflektieren und mitgestalten, ohne Dinge auf Dauer zu hinterlassen? Im Seminar entwickeln wir ein künstlerisches Arbeiten, das nicht immer noch mehr produziert und eine übervolle Welt bestückt, sondern Moment, Prozess, Wandel und Konstellation in den Vordergrund stellt und darüber medial reflektiert.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement.

(Der Titel ist dem gleichnamigen Gedichtband von Linke, D./Fischer, H. entliehen)

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 GW2 B1216 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Kunst und Sport
In Kooperation mit dem Blaumeier Atelier Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Sa 14.05.22 10:00 - 16:00
Fr 20.05.22 - Sa 21.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Mi 25.05.22 10:00 - 14:00 Goetheplatz Eröffnung "Tableau sportiv" - Ein Kunst Trimm-Dich-Pfad

In der Veranstaltung werden wir uns künstlerisch mit dem Thema Sport auseinandersetzen. Zuerst besuchen wir das Blaumeier Atelier Bremen und beteiligen uns dort an der Realisierung des Projektes „Tableau sportif“. Ziel des Projektes ist es einen künstlerischen Trimm-Dich-Pfad in der Bremer Innenstadt zu installieren.
Dann arbeiten wir selbst künstlerisch zu dem Thema. Wir werden versuchen, über verschiedene, auch selbstentwickelte Aufgaben uns jeweils individuell relevante künstlerische Fragestellungen zu erarbeiten. Interessante Aspekte sind z.B., das Konzept der exakten Leistungsmessung auf die Kunst zu übertragen oder Selbstversuche, bei denen wir unsere Leistungsgrenzen austesten, durchzuführen.
Künstlerische Medien wie Zeichnung, Fotografie und Video bieten sich zu dem Thema an und können nach den verschiedenen Aufgabenstellungen frei gewählt werden. Die einzelnen Termine finden zum überwiegenden Teil im Blaumeier Atelier (Travemünder Straße) und an den jeweiligen Sportstätten statt.

Rainer Weber
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-12Präsenz: Künstlerische Praxis II: offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird den jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief- und Hochdrucktechniken umzusetzen.
Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnitt und Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.

Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brillant und bestens untereinander mischbar.

Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

Experimentelle analoge Fotografie
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Fotografie zu einem Massenphänomen. Die technischen Möglichkeiten der handlichen Kleinbildkamera bahnen den Weg zu einem mobilen und dynamischen Fotografieren. Diese Dynamisierung erreicht in den Experimenten der Vertreter:innen des „Neuen Sehens“ in den 1920er Jahren einen ersten Höhepunkt. Der Bruch mit den bis dato tradierten Regeln der professionellen Fotografie eröffnen einen Raum für neue Bildformen und Verfahrensweisen.
Auf den Spuren dieser Fotografie-Avantgarde werden wir uns mit den Grundlagen der analogen Fotografie auseinandersetzen und im experimentellen Umgang mit dem Medium verschiedene Verfahren und Ausdrucksmöglichkeiten erproben.
Der Kurs eignet sich für alle, die Lust haben sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen und ist für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse geeignet.
Wenn eine eigene analoge Spiegelreflexkamera vorhanden ist, gerne mitbringen!

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: HANDLUNGSFELD: FARBE - "Kann ich auch mit Nagellack malen?"
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Beziehung von Farbe, Raum und Betrachter/-inn in frei künstlerischer Arbeit.

Seminar
ECTS: 3 CP/ 6 CP+Note

Einzeltermine:
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 Online
Fr 06.05.22 - Sa 07.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 Online
Do 09.06.22 - Sa 11.06.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Präsentation/Ausstellung

Im Seminar entwickeln wir in der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Farbe eigene
künstlerische Arbeiten und eine Ausstellung
an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Objekt, Zeichnung, Performance und Film. Wir erproben prozessuale, installative und serielle Strategien und erweitern den Werk- und Material-Begriff der Malerei. Ausgehend von der „Interaction of Color“ von Josef Albers untersuchen sie selbstständig und praktisch die materiellen und nicht materiellen Eigenschaften von Farbe.
Das Wechselspiel aus Übungsimpulsen und freiem Experiment ermöglicht Ihnen praktisch-bildnerisch die jeweiligen Besonderheiten unterschiedlicher Materialien und Techniken selbstständig zu erkennen und diese für ihre Werke zu nutzen.

Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung. Die Medienwahl und Inhalt der zu erarbeitenden eigenen künstlerische Arbeit ist frei. Die mögliche Präsentationsform (als Künstlerbuch,
Gemeinschaftsausstellung oder Online-Pr sentation) werden Sie im Seminar basierend auf den jeweiligen Arbeiten und angepasst an die Pandemiesituation gemeinsam erarbeiten.
Das Einbringen von eigenen Themen und Fragestellungen in die Seminartermine ist ebenso gewünscht wie die Neugier und Freude am aktiven kreativen Prozess.

Tobias Heine
09-51-M7-15Macht doch, was ihr wollt!

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3800 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird von euch im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen gestaltet.

Für dieses Seminar braucht es sehr große Eigenständigkeit und (Seminar-)Gruppenverantwortlichkeit.
Das Seminar als Experimentierfeld: Ihr entscheidet, wie und womit ihr euch künstlerisch und künstlerisch forschend auseinandersetzen wollt und auf welche Weise ihr die Seminarstruktur dafür gestaltet. Ihr unterstützt euch gemeinschaftlich und ich stehe – wenn ihr wollt – beratend und mit Input zur Seite. Was am Ende rauskommt liegt in euren Händen: Wichtig sind die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die Präsentation oder Dokumentation von Projekt und/oder Arbeitsprozess sowie eine Reflexion des Seminarverlaufs. Notenkriterien entwickelt ihr selbst. Nutzt das Seminar für das, was ihr wollt – in Kunstpraxis und Lehre!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-16Musikvideos als Kunst. Kunst als Musikvideo (mit Exkursion)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Seminar machen wir Musikvideos! Wir setzen uns mit dem Musikvideo als Kunstform auseinander, mit Geschichte, Formen und Kollaborationen zwischen Musiker*innen, Regisseur*innen und bildenden Künstler*innen.

Rhythmus und Farbe, Ton und Bild, Timing und Chaos, Animation und Performance… Nach filmischen Experimenten und Skizzen zur Formfindung werden eigene Musikvideos gedreht und geschnitten.

Dabei kann selbstgemachte Musik, die von Freund*innen oder Bremer Bands ebenso visualisiert werden, wie populäre Songs und schräge Lieblingslieder.

Vom 6.-8. Mai (Fr.-So.) machen wir eine Exkursion zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, auf denen der „MuVi-Preis“ für das beste Musikvideo verliehen und u.a. ein Programm aus aktuellen Musikvideos gezeigt wird. Hierfür wird ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten sein.

Es kann in Kollaboration oder alleine gearbeitet werden. Vorkenntnisse braucht es nicht, aber Engagement und Spaß am Ausprobieren.

Dr. Eva Knopf
09-51-M11-1Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Montag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach oder Elementarpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B1170 (3 SWS)
Kirsten de Vries
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Nur für Studierende Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B1820 (3 SWS)
Kira Hess
09-51-M11-3Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: RADIKAL DIGITAL? Kunstunterricht als Bildungsprojekt zwischen Technophobie und Technophilie
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS/ kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik bei Ch. Brohl belegt werden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Das Seminar schließt an die Hypothese an, dass im Rahmen ästhetischer Prozesse im Kunstunterricht Digitalität in besonderer Weise erfahren werden kann. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit digitaler Kunst und ihren theoretischen Bezügen (Post-Internet-Art/ Internet State of Mind/ Postdigitalität: Begriffsklärung und Standortbestimmung), werden wir die Inhalte und Ideen, die durch digitale Kunst transportiert werden, beforschen und uns die Frage stellen, wie sich dann eine kritische Medienpraxis von diesem Standpunkt aus bestimmen lässt. Welche theoretischen und methodischen Ansätze lassen sich daraus für Kunstunterricht ableiten? Wie kann Kunstunterricht als Bildungsprojekt im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert aussehen, das sowohl Technophobie als auch Technophilie vermeidet?
Alle Teilnehmenden entwickeln im Laufe des Seminars im Anschluss an die Auseinandersetzung einen eigenen Unterrichtsentwurf mit Forschungsfrage, der an eine ausgesuchte künstlerische Arbeit anknüpft und sie kreativ und handlungsorientiert für den Unterricht fruchtbar macht. Dieser wird für den Praxistest im Sommer vorbereitet. Das Seminar wird durch kunstdidaktische Übungen flankiert, die gemeinsam durchgeführt und reflektiert werden.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit Frau Dr. Brohls fachdidaktischer Veranstaltung belegt werden und wird überwiegend online stattfinden.

Julia Alvis-Seidel
Prof. Dr. Maria Peters
Dr. Christiane Brohl
09-51-M11-4Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Unbekanntes im Bekannten
Nur Gy/OS - Kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik von Maria Peters belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Moritz Masuch
09-51-M11-5Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Donnerstag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3770 (3 SWS)
Kirsten de Vries

Modul 11 B Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS ohne BA-Arbeit, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 05.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 19.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 02.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 23.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 07.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 14.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“: Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jede*r Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5AKünstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-6Künstlerische Praxis II: Zeichnung und Raum - Raumzeichnung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden Unterschiede und Möglichkeiten des zwei- bzw. dreidimensionalen künstlerischen Arbeitens untersucht. Anhand von praktischen Übungen erforschen wir die Möglichkeiten, die in der Fläche bzw. dem Raum liegen und versuchen diese experimentell auszuloten. Das Seminar besteht zum einen aus angeleiteten Übungen, die uns den Inhalten des Themas näher bringen und einer praktischen begleiteten Projektarbeit. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren wir die Arbeitsergebnisse und entwickeln sie dadurch weiter. Um beispielhaft an existierenden Kunstwerken zu lernen werden ein bis zwei Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser stattfinden.

Besondere Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-7"Kaum gedacht, bist du zersprungen"

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen (synchron/asynchron) und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

In diesem Seminar widmen wir uns dem Flüchtigen, Prozesshaften, den vergänglichen Arbeitsprozessen ohne beständigem Werk. Wie kann sich das Ephemere zeigen, ein Moment verfestigen und dann wieder verschwinden: sich auflösende Skulpturen, zeitlich begrenzte Eingriffe in Landschaft und öffentlichem Raum oder Spuren, die sich am Ende selbst verwischen? Wie können wir zu einer künstlerisch forschenden Handlungsfähigkeit gelangen und unsere Lebenswelt reflektieren und mitgestalten, ohne Dinge auf Dauer zu hinterlassen? Im Seminar entwickeln wir ein künstlerisches Arbeiten, das nicht immer noch mehr produziert und eine übervolle Welt bestückt, sondern Moment, Prozess, Wandel und Konstellation in den Vordergrund stellt und darüber medial reflektiert.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement.

(Der Titel ist dem gleichnamigen Gedichtband von Linke, D./Fischer, H. entliehen)

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 GW2 B1216 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Kunst und Sport
In Kooperation mit dem Blaumeier Atelier Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Sa 14.05.22 10:00 - 16:00
Fr 20.05.22 - Sa 21.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Mi 25.05.22 10:00 - 14:00 Goetheplatz Eröffnung "Tableau sportiv" - Ein Kunst Trimm-Dich-Pfad

In der Veranstaltung werden wir uns künstlerisch mit dem Thema Sport auseinandersetzen. Zuerst besuchen wir das Blaumeier Atelier Bremen und beteiligen uns dort an der Realisierung des Projektes „Tableau sportif“. Ziel des Projektes ist es einen künstlerischen Trimm-Dich-Pfad in der Bremer Innenstadt zu installieren.
Dann arbeiten wir selbst künstlerisch zu dem Thema. Wir werden versuchen, über verschiedene, auch selbstentwickelte Aufgaben uns jeweils individuell relevante künstlerische Fragestellungen zu erarbeiten. Interessante Aspekte sind z.B., das Konzept der exakten Leistungsmessung auf die Kunst zu übertragen oder Selbstversuche, bei denen wir unsere Leistungsgrenzen austesten, durchzuführen.
Künstlerische Medien wie Zeichnung, Fotografie und Video bieten sich zu dem Thema an und können nach den verschiedenen Aufgabenstellungen frei gewählt werden. Die einzelnen Termine finden zum überwiegenden Teil im Blaumeier Atelier (Travemünder Straße) und an den jeweiligen Sportstätten statt.

Rainer Weber
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-12Präsenz: Künstlerische Praxis II: offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird den jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief- und Hochdrucktechniken umzusetzen.
Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnitt und Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.

Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brillant und bestens untereinander mischbar.

Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

Experimentelle analoge Fotografie
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Fotografie zu einem Massenphänomen. Die technischen Möglichkeiten der handlichen Kleinbildkamera bahnen den Weg zu einem mobilen und dynamischen Fotografieren. Diese Dynamisierung erreicht in den Experimenten der Vertreter:innen des „Neuen Sehens“ in den 1920er Jahren einen ersten Höhepunkt. Der Bruch mit den bis dato tradierten Regeln der professionellen Fotografie eröffnen einen Raum für neue Bildformen und Verfahrensweisen.
Auf den Spuren dieser Fotografie-Avantgarde werden wir uns mit den Grundlagen der analogen Fotografie auseinandersetzen und im experimentellen Umgang mit dem Medium verschiedene Verfahren und Ausdrucksmöglichkeiten erproben.
Der Kurs eignet sich für alle, die Lust haben sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen und ist für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse geeignet.
Wenn eine eigene analoge Spiegelreflexkamera vorhanden ist, gerne mitbringen!

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: HANDLUNGSFELD: FARBE - "Kann ich auch mit Nagellack malen?"
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Beziehung von Farbe, Raum und Betrachter/-inn in frei künstlerischer Arbeit.

Seminar
ECTS: 3 CP/ 6 CP+Note

Einzeltermine:
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 Online
Fr 06.05.22 - Sa 07.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 Online
Do 09.06.22 - Sa 11.06.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Präsentation/Ausstellung

Im Seminar entwickeln wir in der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Farbe eigene
künstlerische Arbeiten und eine Ausstellung
an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Objekt, Zeichnung, Performance und Film. Wir erproben prozessuale, installative und serielle Strategien und erweitern den Werk- und Material-Begriff der Malerei. Ausgehend von der „Interaction of Color“ von Josef Albers untersuchen sie selbstständig und praktisch die materiellen und nicht materiellen Eigenschaften von Farbe.
Das Wechselspiel aus Übungsimpulsen und freiem Experiment ermöglicht Ihnen praktisch-bildnerisch die jeweiligen Besonderheiten unterschiedlicher Materialien und Techniken selbstständig zu erkennen und diese für ihre Werke zu nutzen.

Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung. Die Medienwahl und Inhalt der zu erarbeitenden eigenen künstlerische Arbeit ist frei. Die mögliche Präsentationsform (als Künstlerbuch,
Gemeinschaftsausstellung oder Online-Pr sentation) werden Sie im Seminar basierend auf den jeweiligen Arbeiten und angepasst an die Pandemiesituation gemeinsam erarbeiten.
Das Einbringen von eigenen Themen und Fragestellungen in die Seminartermine ist ebenso gewünscht wie die Neugier und Freude am aktiven kreativen Prozess.

Tobias Heine
09-51-M7-15Macht doch, was ihr wollt!

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3800 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird von euch im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen gestaltet.

Für dieses Seminar braucht es sehr große Eigenständigkeit und (Seminar-)Gruppenverantwortlichkeit.
Das Seminar als Experimentierfeld: Ihr entscheidet, wie und womit ihr euch künstlerisch und künstlerisch forschend auseinandersetzen wollt und auf welche Weise ihr die Seminarstruktur dafür gestaltet. Ihr unterstützt euch gemeinschaftlich und ich stehe – wenn ihr wollt – beratend und mit Input zur Seite. Was am Ende rauskommt liegt in euren Händen: Wichtig sind die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die Präsentation oder Dokumentation von Projekt und/oder Arbeitsprozess sowie eine Reflexion des Seminarverlaufs. Notenkriterien entwickelt ihr selbst. Nutzt das Seminar für das, was ihr wollt – in Kunstpraxis und Lehre!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-16Musikvideos als Kunst. Kunst als Musikvideo (mit Exkursion)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Seminar machen wir Musikvideos! Wir setzen uns mit dem Musikvideo als Kunstform auseinander, mit Geschichte, Formen und Kollaborationen zwischen Musiker*innen, Regisseur*innen und bildenden Künstler*innen.

Rhythmus und Farbe, Ton und Bild, Timing und Chaos, Animation und Performance… Nach filmischen Experimenten und Skizzen zur Formfindung werden eigene Musikvideos gedreht und geschnitten.

Dabei kann selbstgemachte Musik, die von Freund*innen oder Bremer Bands ebenso visualisiert werden, wie populäre Songs und schräge Lieblingslieder.

Vom 6.-8. Mai (Fr.-So.) machen wir eine Exkursion zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, auf denen der „MuVi-Preis“ für das beste Musikvideo verliehen und u.a. ein Programm aus aktuellen Musikvideos gezeigt wird. Hierfür wird ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten sein.

Es kann in Kollaboration oder alleine gearbeitet werden. Vorkenntnisse braucht es nicht, aber Engagement und Spaß am Ausprobieren.

Dr. Eva Knopf
09-51-M11-1Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Montag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach oder Elementarpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B1170 (3 SWS)
Kirsten de Vries
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Nur für Studierende Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B1820 (3 SWS)
Kira Hess
09-51-M11-3Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: RADIKAL DIGITAL? Kunstunterricht als Bildungsprojekt zwischen Technophobie und Technophilie
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS/ kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik bei Ch. Brohl belegt werden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Das Seminar schließt an die Hypothese an, dass im Rahmen ästhetischer Prozesse im Kunstunterricht Digitalität in besonderer Weise erfahren werden kann. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit digitaler Kunst und ihren theoretischen Bezügen (Post-Internet-Art/ Internet State of Mind/ Postdigitalität: Begriffsklärung und Standortbestimmung), werden wir die Inhalte und Ideen, die durch digitale Kunst transportiert werden, beforschen und uns die Frage stellen, wie sich dann eine kritische Medienpraxis von diesem Standpunkt aus bestimmen lässt. Welche theoretischen und methodischen Ansätze lassen sich daraus für Kunstunterricht ableiten? Wie kann Kunstunterricht als Bildungsprojekt im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert aussehen, das sowohl Technophobie als auch Technophilie vermeidet?
Alle Teilnehmenden entwickeln im Laufe des Seminars im Anschluss an die Auseinandersetzung einen eigenen Unterrichtsentwurf mit Forschungsfrage, der an eine ausgesuchte künstlerische Arbeit anknüpft und sie kreativ und handlungsorientiert für den Unterricht fruchtbar macht. Dieser wird für den Praxistest im Sommer vorbereitet. Das Seminar wird durch kunstdidaktische Übungen flankiert, die gemeinsam durchgeführt und reflektiert werden.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit Frau Dr. Brohls fachdidaktischer Veranstaltung belegt werden und wird überwiegend online stattfinden.

Julia Alvis-Seidel
Prof. Dr. Maria Peters
Dr. Christiane Brohl
09-51-M11-4Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Unbekanntes im Bekannten
Nur Gy/OS - Kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik von Maria Peters belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Moritz Masuch
09-51-M11-5Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Donnerstag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3770 (3 SWS)
Kirsten de Vries

Modul 11 B.2 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Änderung der Prüfungsordnung BIPEB kleines Fach, Modul beginnt zukünftig im SoSe!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“: Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jede*r Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5AKünstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-6Künstlerische Praxis II: Zeichnung und Raum - Raumzeichnung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden Unterschiede und Möglichkeiten des zwei- bzw. dreidimensionalen künstlerischen Arbeitens untersucht. Anhand von praktischen Übungen erforschen wir die Möglichkeiten, die in der Fläche bzw. dem Raum liegen und versuchen diese experimentell auszuloten. Das Seminar besteht zum einen aus angeleiteten Übungen, die uns den Inhalten des Themas näher bringen und einer praktischen begleiteten Projektarbeit. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren wir die Arbeitsergebnisse und entwickeln sie dadurch weiter. Um beispielhaft an existierenden Kunstwerken zu lernen werden ein bis zwei Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser stattfinden.

Besondere Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-7"Kaum gedacht, bist du zersprungen"

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen (synchron/asynchron) und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

In diesem Seminar widmen wir uns dem Flüchtigen, Prozesshaften, den vergänglichen Arbeitsprozessen ohne beständigem Werk. Wie kann sich das Ephemere zeigen, ein Moment verfestigen und dann wieder verschwinden: sich auflösende Skulpturen, zeitlich begrenzte Eingriffe in Landschaft und öffentlichem Raum oder Spuren, die sich am Ende selbst verwischen? Wie können wir zu einer künstlerisch forschenden Handlungsfähigkeit gelangen und unsere Lebenswelt reflektieren und mitgestalten, ohne Dinge auf Dauer zu hinterlassen? Im Seminar entwickeln wir ein künstlerisches Arbeiten, das nicht immer noch mehr produziert und eine übervolle Welt bestückt, sondern Moment, Prozess, Wandel und Konstellation in den Vordergrund stellt und darüber medial reflektiert.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement.

(Der Titel ist dem gleichnamigen Gedichtband von Linke, D./Fischer, H. entliehen)

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 GW2 B1216 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Kunst und Sport
In Kooperation mit dem Blaumeier Atelier Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Sa 14.05.22 10:00 - 16:00
Fr 20.05.22 - Sa 21.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Mi 25.05.22 10:00 - 14:00 Goetheplatz Eröffnung "Tableau sportiv" - Ein Kunst Trimm-Dich-Pfad

In der Veranstaltung werden wir uns künstlerisch mit dem Thema Sport auseinandersetzen. Zuerst besuchen wir das Blaumeier Atelier Bremen und beteiligen uns dort an der Realisierung des Projektes „Tableau sportif“. Ziel des Projektes ist es einen künstlerischen Trimm-Dich-Pfad in der Bremer Innenstadt zu installieren.
Dann arbeiten wir selbst künstlerisch zu dem Thema. Wir werden versuchen, über verschiedene, auch selbstentwickelte Aufgaben uns jeweils individuell relevante künstlerische Fragestellungen zu erarbeiten. Interessante Aspekte sind z.B., das Konzept der exakten Leistungsmessung auf die Kunst zu übertragen oder Selbstversuche, bei denen wir unsere Leistungsgrenzen austesten, durchzuführen.
Künstlerische Medien wie Zeichnung, Fotografie und Video bieten sich zu dem Thema an und können nach den verschiedenen Aufgabenstellungen frei gewählt werden. Die einzelnen Termine finden zum überwiegenden Teil im Blaumeier Atelier (Travemünder Straße) und an den jeweiligen Sportstätten statt.

Rainer Weber
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-12Präsenz: Künstlerische Praxis II: offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird den jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief- und Hochdrucktechniken umzusetzen.
Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnitt und Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.

Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brillant und bestens untereinander mischbar.

Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

Experimentelle analoge Fotografie
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Fotografie zu einem Massenphänomen. Die technischen Möglichkeiten der handlichen Kleinbildkamera bahnen den Weg zu einem mobilen und dynamischen Fotografieren. Diese Dynamisierung erreicht in den Experimenten der Vertreter:innen des „Neuen Sehens“ in den 1920er Jahren einen ersten Höhepunkt. Der Bruch mit den bis dato tradierten Regeln der professionellen Fotografie eröffnen einen Raum für neue Bildformen und Verfahrensweisen.
Auf den Spuren dieser Fotografie-Avantgarde werden wir uns mit den Grundlagen der analogen Fotografie auseinandersetzen und im experimentellen Umgang mit dem Medium verschiedene Verfahren und Ausdrucksmöglichkeiten erproben.
Der Kurs eignet sich für alle, die Lust haben sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen und ist für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse geeignet.
Wenn eine eigene analoge Spiegelreflexkamera vorhanden ist, gerne mitbringen!

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: HANDLUNGSFELD: FARBE - "Kann ich auch mit Nagellack malen?"
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Beziehung von Farbe, Raum und Betrachter/-inn in frei künstlerischer Arbeit.

Seminar
ECTS: 3 CP/ 6 CP+Note

Einzeltermine:
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 Online
Fr 06.05.22 - Sa 07.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 Online
Do 09.06.22 - Sa 11.06.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Präsentation/Ausstellung

Im Seminar entwickeln wir in der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Farbe eigene
künstlerische Arbeiten und eine Ausstellung
an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Objekt, Zeichnung, Performance und Film. Wir erproben prozessuale, installative und serielle Strategien und erweitern den Werk- und Material-Begriff der Malerei. Ausgehend von der „Interaction of Color“ von Josef Albers untersuchen sie selbstständig und praktisch die materiellen und nicht materiellen Eigenschaften von Farbe.
Das Wechselspiel aus Übungsimpulsen und freiem Experiment ermöglicht Ihnen praktisch-bildnerisch die jeweiligen Besonderheiten unterschiedlicher Materialien und Techniken selbstständig zu erkennen und diese für ihre Werke zu nutzen.

Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung. Die Medienwahl und Inhalt der zu erarbeitenden eigenen künstlerische Arbeit ist frei. Die mögliche Präsentationsform (als Künstlerbuch,
Gemeinschaftsausstellung oder Online-Pr sentation) werden Sie im Seminar basierend auf den jeweiligen Arbeiten und angepasst an die Pandemiesituation gemeinsam erarbeiten.
Das Einbringen von eigenen Themen und Fragestellungen in die Seminartermine ist ebenso gewünscht wie die Neugier und Freude am aktiven kreativen Prozess.

Tobias Heine
09-51-M7-15Macht doch, was ihr wollt!

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3800 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird von euch im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen gestaltet.

Für dieses Seminar braucht es sehr große Eigenständigkeit und (Seminar-)Gruppenverantwortlichkeit.
Das Seminar als Experimentierfeld: Ihr entscheidet, wie und womit ihr euch künstlerisch und künstlerisch forschend auseinandersetzen wollt und auf welche Weise ihr die Seminarstruktur dafür gestaltet. Ihr unterstützt euch gemeinschaftlich und ich stehe – wenn ihr wollt – beratend und mit Input zur Seite. Was am Ende rauskommt liegt in euren Händen: Wichtig sind die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die Präsentation oder Dokumentation von Projekt und/oder Arbeitsprozess sowie eine Reflexion des Seminarverlaufs. Notenkriterien entwickelt ihr selbst. Nutzt das Seminar für das, was ihr wollt – in Kunstpraxis und Lehre!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-16Musikvideos als Kunst. Kunst als Musikvideo (mit Exkursion)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Seminar machen wir Musikvideos! Wir setzen uns mit dem Musikvideo als Kunstform auseinander, mit Geschichte, Formen und Kollaborationen zwischen Musiker*innen, Regisseur*innen und bildenden Künstler*innen.

Rhythmus und Farbe, Ton und Bild, Timing und Chaos, Animation und Performance… Nach filmischen Experimenten und Skizzen zur Formfindung werden eigene Musikvideos gedreht und geschnitten.

Dabei kann selbstgemachte Musik, die von Freund*innen oder Bremer Bands ebenso visualisiert werden, wie populäre Songs und schräge Lieblingslieder.

Vom 6.-8. Mai (Fr.-So.) machen wir eine Exkursion zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, auf denen der „MuVi-Preis“ für das beste Musikvideo verliehen und u.a. ein Programm aus aktuellen Musikvideos gezeigt wird. Hierfür wird ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten sein.

Es kann in Kollaboration oder alleine gearbeitet werden. Vorkenntnisse braucht es nicht, aber Engagement und Spaß am Ausprobieren.

Dr. Eva Knopf
09-51-M11-1Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Montag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach oder Elementarpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B1170 (3 SWS)
Kirsten de Vries
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Nur für Studierende Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B1820 (3 SWS)
Kira Hess
09-51-M11-3Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: RADIKAL DIGITAL? Kunstunterricht als Bildungsprojekt zwischen Technophobie und Technophilie
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS/ kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik bei Ch. Brohl belegt werden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Das Seminar schließt an die Hypothese an, dass im Rahmen ästhetischer Prozesse im Kunstunterricht Digitalität in besonderer Weise erfahren werden kann. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit digitaler Kunst und ihren theoretischen Bezügen (Post-Internet-Art/ Internet State of Mind/ Postdigitalität: Begriffsklärung und Standortbestimmung), werden wir die Inhalte und Ideen, die durch digitale Kunst transportiert werden, beforschen und uns die Frage stellen, wie sich dann eine kritische Medienpraxis von diesem Standpunkt aus bestimmen lässt. Welche theoretischen und methodischen Ansätze lassen sich daraus für Kunstunterricht ableiten? Wie kann Kunstunterricht als Bildungsprojekt im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert aussehen, das sowohl Technophobie als auch Technophilie vermeidet?
Alle Teilnehmenden entwickeln im Laufe des Seminars im Anschluss an die Auseinandersetzung einen eigenen Unterrichtsentwurf mit Forschungsfrage, der an eine ausgesuchte künstlerische Arbeit anknüpft und sie kreativ und handlungsorientiert für den Unterricht fruchtbar macht. Dieser wird für den Praxistest im Sommer vorbereitet. Das Seminar wird durch kunstdidaktische Übungen flankiert, die gemeinsam durchgeführt und reflektiert werden.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit Frau Dr. Brohls fachdidaktischer Veranstaltung belegt werden und wird überwiegend online stattfinden.

Julia Alvis-Seidel
Prof. Dr. Maria Peters
Dr. Christiane Brohl
09-51-M11-4Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Unbekanntes im Bekannten
Nur Gy/OS - Kann nur in Verbindung mit der Fachdidaktik von Maria Peters belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Moritz Masuch
09-51-M11-5Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wald - Baum - Mensch" Multiperspektivischer Kunstunterricht im Resonanzfeld von Mensch und Natur (Donnerstag)
Nur für Studierende BIPEB großes Fach

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3770 (3 SWS)
Kirsten de Vries

Modul 12 Vertiefung

Für Profilfach 5. Semester
Wählen Sie 3 Lehrveranstaltungen aus, davon kann eine LV künstlerische Praxis sein!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 05.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 19.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 02.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 23.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 07.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 14.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-50-M7-3Stad(t)t - Müll - Kunst
Art, Waste and the City

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Stad(t)t – Müll - Kunst


Der „höchste Berg“ Bremens ist der Müllberg der Blocklanddeponie. Die Deponie ist seit 1969 in Betrieb; der dort seither gewachsene Berg kann seit Sommer 2021 über einen frisch gepflasterten Weg bestiegen werden. Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Stadt auf der einen und das weite Acker- und Weideland auf der anderen Seite. Gekrönt wird der Berg durch die Installation Metalhenge /https://metalhenge.de/ des Bremer Künstlers Thomas Roth. Ausgediente Spundwände aus den Bremer Häfen wurden mit Hilfe von Mitarbeitenden der Deponie kreisförmig aufgestellt und mit Unterstützung aus dem Olbers-Planetarium nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet; eine Reminiszenz an das südenglische Stonehenge.

Im Seminar wollen wir uns aus mehreren Perspektiven diesem neuen Ausflugsziel, das mittlerweile auch als Eventlocation fungiert, nähern. Die Anthropologie des Mülls beschäftigt sich heute mit den menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren rund um das Phänomen Müll. Dabei geht es um das Leben mit und vom Müll, aber auch um Strategien der Müllvermeidung bis hin zum Zero Waste. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Auswirkungen des Massenkonsums auf den Klimawandel.

Die Perspektive der Kunstwissenschaft führt uns zurück in die 1960er Jahre. Themen des „Wegwerfens“ der neuen Wohlstandgesellschaft sind an eine „saubere“ bürgerliche Identität gebunden und werden durch Materialien des alltäglichen „Abfalls“ vor Augen geführt. Wir schauen uns an, wie seither künstlerische Positionen „Müll verwerten“ bzw. ästhetisieren. So zeigt sich am Ende ein enges Geflecht der Felder Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ausflugsziel Müllberg? Welche Deutungen und Bedeutungen provoziert die Realisierung der Installation Metalhenge? Welche kulturellen Praxen lassen sich beobachten, und wie reagieren die Menschen in der Stadt auf das Projekt...

Die Aktualität des Themas und die Annahme, dass wir alle mehr oder minder Erfahrungen mit Müll und „Wegwerfkulturen“ haben, lässt uns hoffen, dass es zu einem regen Austausch kommt, mit denen wir uns gemeinsam diesem brisanten und zugleich hochspannenden Thema nähern.


Literatur:

Patrick O‘ Hare 2019: Waste. In: The Cambridge Encyclopedia of Anthropology.
(https://www.anthroencyclopedia.com/entry/waste)

Wagner, Anselm (Hrsg.): Abfallmoderne. Zu den Schmutzrändern der Kultur. Tagungsband Universität Graz 2008.

Dr. Frank Müller
Britta Petersen (Lecturer)
09-51-M3b-4Kunstvermittlung digital ─ in Theorie und Praxis
Kunstvermittlung digital - in Theorie und Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)

Fortsetzung aus dem WiSe.
Die digitale Kunstvermittlung eröffnet vielfältige Chancen sowohl für die Vermittlungsarbeit von Museen und Ausstellungshäusern, als auch in Schulen. Sie ermöglicht eine verbesserte, direkte Einbeziehung der Besucher*innen und Kunstinteressierten aller Altersgruppen sowie der Lehrer*innen und Schüler*innen in die künstlerischen Inhalte. Die Auseinandersetzung mit Kunst, als auch mit Musik und Literatur, wird so zu einem spannenden, partizipativen und interaktiven Erlebnis.
Ziel des Seminares ist es, die vielfältigen mit den digitalen Medien verbundenen Möglichkeiten für die Vermittlungsarbeit auszuloten und sie in Hinblick auf ihre Eignung für die Kunstvermittlung in Schulen und von Museen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung zu beleuchten sowie dabei einen Überblick über die Kunstvermittlung in und außerhalb des Web 2.0 zu geben.
Welche Vermittlungspotenziale bestehen durch den Einsatz Neuer Medien, von Online-Angeboten, von Social Media, des webbasierten Storytellings und digitaler Plattformen? Welche Chancen und Herausforderungen liegen in der Digitalität der Kunstvermittlung? Was sind die Perspektiven einer kulturellen Bildung im Internet?
Das 2-semestrige Seminar wird sowohl digital, als auch in Präsenz stattfinden.
Im Wintersemester 2021/2022 liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Theorie zur digitalen Kunstvermittlung, der Beschäftigung mit Künstlerpublikationen und der Entwicklung erster Ideen für die Konzeption einer Vermittlungsaktion im Kontext der vervielfältigten, edierten und veröffentlichten Kunst.
Im Sommersemester 2022 liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der praktischen Umsetzung von digitalen Kunstvermittlungsaktionen basierend auf der Konzeption eines Kunstvermittlungsangebotes im Kontext der Künstlerpublikationen und der damit verbundenen Erstellung eines ‚Storyboards‘ sowie der anschließenden Durchführung.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M4-7EMBODIED AVATARS: Alter-Egos in der feministischen Performance Kunst

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 29.04.22 14:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 14.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810
Fr 24.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 25.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Fr 08.07.22 14:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 09.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B3810

Die Performance-Kunst versteht den Körper als künstlerisches Medium, dessen
sich situativ und handlungsbezogen bedient werden kann. Doch wer waren bzw.
sind diejenigen, die ihre Körper als solches verwende(te)n? Welche speziellen
Möglichkeiten bot und bietet die Performance-Kunst speziell feministischen
Künstler*innen? Wie perform(t)en weiblich gelesene Körper und was passiert(e)
mit diesen, wenn sie verfremdet, verkleidet oder verändert werden, um
ein zweites [anderes] Ich zu erschaffen?
Gemeinsam wollen wir die Ursprünge der Feministischen Performance-Kunst
kennenlernen, um uns dann konkreter mit dem Begriff des Alter-Egos
auseinander zu setzen. Dafür werden wir verschiedene Künstler*innen-
Positionen heranziehen, um unterschiedliches performatives Arbeiten und die
Motivation(en) für die Erschaffung neuer Identitäten und Personas,
nachzuvollziehen.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“: Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jede*r Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5AKünstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-6Künstlerische Praxis II: Zeichnung und Raum - Raumzeichnung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

In diesem Seminar werden Unterschiede und Möglichkeiten des zwei- bzw. dreidimensionalen künstlerischen Arbeitens untersucht. Anhand von praktischen Übungen erforschen wir die Möglichkeiten, die in der Fläche bzw. dem Raum liegen und versuchen diese experimentell auszuloten. Das Seminar besteht zum einen aus angeleiteten Übungen, die uns den Inhalten des Themas näher bringen und einer praktischen begleiteten Projektarbeit. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren wir die Arbeitsergebnisse und entwickeln sie dadurch weiter. Um beispielhaft an existierenden Kunstwerken zu lernen werden ein bis zwei Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser stattfinden.

Besondere Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-7"Kaum gedacht, bist du zersprungen"

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen (synchron/asynchron) und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

In diesem Seminar widmen wir uns dem Flüchtigen, Prozesshaften, den vergänglichen Arbeitsprozessen ohne beständigem Werk. Wie kann sich das Ephemere zeigen, ein Moment verfestigen und dann wieder verschwinden: sich auflösende Skulpturen, zeitlich begrenzte Eingriffe in Landschaft und öffentlichem Raum oder Spuren, die sich am Ende selbst verwischen? Wie können wir zu einer künstlerisch forschenden Handlungsfähigkeit gelangen und unsere Lebenswelt reflektieren und mitgestalten, ohne Dinge auf Dauer zu hinterlassen? Im Seminar entwickeln wir ein künstlerisches Arbeiten, das nicht immer noch mehr produziert und eine übervolle Welt bestückt, sondern Moment, Prozess, Wandel und Konstellation in den Vordergrund stellt und darüber medial reflektiert.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement.

(Der Titel ist dem gleichnamigen Gedichtband von Linke, D./Fischer, H. entliehen)

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 GW2 B1216 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Kunst und Sport
In Kooperation mit dem Blaumeier Atelier Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Sa 14.05.22 10:00 - 16:00
Fr 20.05.22 - Sa 21.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Blaumeier Atelier, Travemünde Str. 7a, 28219 Bremen
Mi 25.05.22 10:00 - 14:00 Goetheplatz Eröffnung "Tableau sportiv" - Ein Kunst Trimm-Dich-Pfad

In der Veranstaltung werden wir uns künstlerisch mit dem Thema Sport auseinandersetzen. Zuerst besuchen wir das Blaumeier Atelier Bremen und beteiligen uns dort an der Realisierung des Projektes „Tableau sportif“. Ziel des Projektes ist es einen künstlerischen Trimm-Dich-Pfad in der Bremer Innenstadt zu installieren.
Dann arbeiten wir selbst künstlerisch zu dem Thema. Wir werden versuchen, über verschiedene, auch selbstentwickelte Aufgaben uns jeweils individuell relevante künstlerische Fragestellungen zu erarbeiten. Interessante Aspekte sind z.B., das Konzept der exakten Leistungsmessung auf die Kunst zu übertragen oder Selbstversuche, bei denen wir unsere Leistungsgrenzen austesten, durchzuführen.
Künstlerische Medien wie Zeichnung, Fotografie und Video bieten sich zu dem Thema an und können nach den verschiedenen Aufgabenstellungen frei gewählt werden. Die einzelnen Termine finden zum überwiegenden Teil im Blaumeier Atelier (Travemünder Straße) und an den jeweiligen Sportstätten statt.

Rainer Weber
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-12Präsenz: Künstlerische Praxis II: offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird den jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief- und Hochdrucktechniken umzusetzen.
Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnitt und Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.

Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brillant und bestens untereinander mischbar.

Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

Experimentelle analoge Fotografie
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Fotografie zu einem Massenphänomen. Die technischen Möglichkeiten der handlichen Kleinbildkamera bahnen den Weg zu einem mobilen und dynamischen Fotografieren. Diese Dynamisierung erreicht in den Experimenten der Vertreter:innen des „Neuen Sehens“ in den 1920er Jahren einen ersten Höhepunkt. Der Bruch mit den bis dato tradierten Regeln der professionellen Fotografie eröffnen einen Raum für neue Bildformen und Verfahrensweisen.
Auf den Spuren dieser Fotografie-Avantgarde werden wir uns mit den Grundlagen der analogen Fotografie auseinandersetzen und im experimentellen Umgang mit dem Medium verschiedene Verfahren und Ausdrucksmöglichkeiten erproben.
Der Kurs eignet sich für alle, die Lust haben sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen und ist für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse geeignet.
Wenn eine eigene analoge Spiegelreflexkamera vorhanden ist, gerne mitbringen!

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: HANDLUNGSFELD: FARBE - "Kann ich auch mit Nagellack malen?"
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Beziehung von Farbe, Raum und Betrachter/-inn in frei künstlerischer Arbeit.

Seminar
ECTS: 3 CP/ 6 CP+Note

Einzeltermine:
Do 28.04.22 10:00 - 14:00 Online
Fr 06.05.22 - Sa 07.05.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt)
Do 12.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 19.05.22 10:00 - 14:00 Online
Do 02.06.22 10:00 - 14:00 Online
Do 09.06.22 - Sa 11.06.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Präsentation/Ausstellung

Im Seminar entwickeln wir in der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Farbe eigene
künstlerische Arbeiten und eine Ausstellung
an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Objekt, Zeichnung, Performance und Film. Wir erproben prozessuale, installative und serielle Strategien und erweitern den Werk- und Material-Begriff der Malerei. Ausgehend von der „Interaction of Color“ von Josef Albers untersuchen sie selbstständig und praktisch die materiellen und nicht materiellen Eigenschaften von Farbe.
Das Wechselspiel aus Übungsimpulsen und freiem Experiment ermöglicht Ihnen praktisch-bildnerisch die jeweiligen Besonderheiten unterschiedlicher Materialien und Techniken selbstständig zu erkennen und diese für ihre Werke zu nutzen.

Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung. Die Medienwahl und Inhalt der zu erarbeitenden eigenen künstlerische Arbeit ist frei. Die mögliche Präsentationsform (als Künstlerbuch,
Gemeinschaftsausstellung oder Online-Pr sentation) werden Sie im Seminar basierend auf den jeweiligen Arbeiten und angepasst an die Pandemiesituation gemeinsam erarbeiten.
Das Einbringen von eigenen Themen und Fragestellungen in die Seminartermine ist ebenso gewünscht wie die Neugier und Freude am aktiven kreativen Prozess.

Tobias Heine
09-51-M7-15Macht doch, was ihr wollt!

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3800 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird von euch im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen gestaltet.

Für dieses Seminar braucht es sehr große Eigenständigkeit und (Seminar-)Gruppenverantwortlichkeit.
Das Seminar als Experimentierfeld: Ihr entscheidet, wie und womit ihr euch künstlerisch und künstlerisch forschend auseinandersetzen wollt und auf welche Weise ihr die Seminarstruktur dafür gestaltet. Ihr unterstützt euch gemeinschaftlich und ich stehe – wenn ihr wollt – beratend und mit Input zur Seite. Was am Ende rauskommt liegt in euren Händen: Wichtig sind die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die Präsentation oder Dokumentation von Projekt und/oder Arbeitsprozess sowie eine Reflexion des Seminarverlaufs. Notenkriterien entwickelt ihr selbst. Nutzt das Seminar für das, was ihr wollt – in Kunstpraxis und Lehre!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-16Musikvideos als Kunst. Kunst als Musikvideo (mit Exkursion)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Seminar machen wir Musikvideos! Wir setzen uns mit dem Musikvideo als Kunstform auseinander, mit Geschichte, Formen und Kollaborationen zwischen Musiker*innen, Regisseur*innen und bildenden Künstler*innen.

Rhythmus und Farbe, Ton und Bild, Timing und Chaos, Animation und Performance… Nach filmischen Experimenten und Skizzen zur Formfindung werden eigene Musikvideos gedreht und geschnitten.

Dabei kann selbstgemachte Musik, die von Freund*innen oder Bremer Bands ebenso visualisiert werden, wie populäre Songs und schräge Lieblingslieder.

Vom 6.-8. Mai (Fr.-So.) machen wir eine Exkursion zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, auf denen der „MuVi-Preis“ für das beste Musikvideo verliehen und u.a. ein Programm aus aktuellen Musikvideos gezeigt wird. Hierfür wird ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten sein.

Es kann in Kollaboration oder alleine gearbeitet werden. Vorkenntnisse braucht es nicht, aber Engagement und Spaß am Ausprobieren.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-17Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator) - online - ausschließlich General Studies

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS) Online

Achtung: Das Seminar kann nur im Rahmen der General Studies besucht werden.

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typischen Anwendungsfeldern
  • Kennenlernen verschiedener, nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)
Die Veranstaltung findet online statt.

Nina Grüning (Dozentin)
09-352-MA2-1Künstler:innenforschung aktuell. Kunstgeschichte, Biografie, Geschlechterkonstruktion
Mit Exkursion zur documenta 15, Kassel. In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Immer wieder ist in den letzten Jahren in Kunstmagazinen, Feuilletons, Kultursendungen und Debatten in Kunst und Kultur davon zu lesen und zu hören, dass Künstlerinnen zunehmend gefragter sind. Begründet wird dies u.a. mit der (Wieder-)Entdeckung von Künstlerinnen und ihrer vermehrten Präsentation in Ausstellungen. Vom Umschreiben der Kunstgeschichte, von Revision des kunsthistorischen Kanons ist die Rede.
Was zeichnet diesen kunsthistorischen Kanon aus? Welche narrativen Muster der Kunstgeschichte bestimmen die Erzählungen über Künstler:innenschaft? Und wie sind diese geschlechterspezifisch strukturiert? Welches Wissen wird also wann und wie über Künstler:innen erzeugt, welche Strategien und Effekte verbinden sich damit historisch wie gegenwärtig? Was hat sich verändert? Welche Geschlechterverhältnisse zeichnen aktuell das Betriebssystem Kunst aus? Wie kann die Situation von Künstlerinnen beschrieben werden?

Im Seminar werden wir uns mit grundlegenden Texten der feministischen Kunstgeschichtsschreibung und der Künstlerinnengeschichte befassen sowie mit ausgewählten Positionen von Künstlerinnen. Beabsichtigt ist ebenfalls mit dem Seminar dazu beizutragen, Künstlerinnen unterschiedlicher Zeiten kennenzulernen. Bestandteile des Seminars werden auch Museumsbesuche sowie eine Exkursion zur documenta 15 in Kassel sein.

Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA2-2Französische Kunst von der Romantik bis zur Moderne: Strategien zwischen offiziellem Kunstbetrieb, Künstler-Netzwerken und Kunstkritik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)

Anlass des Seminars ist die Sonderausstellung der Kunsthalle Bremen Manet und Astruc. Künstlerfreunde. Erstmals werden in dieser Ausstellung weltbekannte Werke Édouard Manets (1832–1883) zusammen mit jenen des nahezu unbekannten Zacharie Astruc (1833–1907) präsentiert, der als Kritiker im Pariser Kulturbetrieb eine zentrale Rolle spielte, aber selbst auch malte und Skulpturen schuf. Ausgangspunkt der Präsentation ist das Bildnis des Zacharie Astruc, das Manet 1866 von seinem Freund Astruc malte und das sich seit 1909 in der Kunsthalle befindet. In die Geschichte ist Astruc insbesondere als erster Verteidiger Manets eingegangen sowie als Erster, der über japanische Kunst und Kultur, die seit um 1860 im Westen sichtbar wurde und als Sensation wahrgenommen wurde, in Pariser Zeitschriften schrieb. Beide interessierten sich für dieselben Themen, insbesondere für jene Phänomene, die wir heute mit cross culture benennen. So spiegelt sich in ihren Arbeiten nicht allein ihre Faszination für die japanische, sondern ebenso wie ihre Begeisterung für die ältere spanische Kunst. Gemeinsam mit Malern wie Henri Fantin-Latour oder Pierre-Auguste Renoir und Schriftstellern wie Charles Baudelaire bewegten sich Manet und Astruc in einem Netzwerk, in dem man versuchte, im gegenseitigen künstlerischen Austausch die neuartigen Sichtweisen auf die Leinwand bzw. zu Papier zu bringen und zugleich dem übermächtigen französischen Akademismus die Stirn zu bieten. Die zahlreichen Kunstkritiken unterschiedlicher Autoren hatten einen enormen Einfluss auf die Bewertung von Kunst im öffentlichen Bewusstsein und wurden entsprechend in Künstler-, Händler- und Intellektuellenkreisen intensiv wahrgenommen.
Das Seminar findet in der Kunsthalle Bremen statt. Der überwiegende Teil der Sitzungen wird in der Sonderausstellung Manet und Astruc – Künstlerfreunde und in der Sammlung des Museums absolviert. Das intensive Studium der Originale sowie vergleichendes Sehen stehen im Vordergrund. Im zweiten Teil des Seminars im Sommersemester 2022 wird es dann um die weitere Entwicklung der Kunst in Frankreich hin zur sogenannten Klassischen Moderne gehen.

Dr. Alice Gudera
09-352-MB1-1Antirassistisches Kuratieren: Wir planen und führen gemeinsam eine Tagung durch!

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 (2 SWS) Wir treffen uns im Focke-Museum
Prof. Dr. Anna Greve

Modul 14 BA Arbeit

Für Profilfach; Lehramtsoption; BIPEB grosses Fach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M14-1Begleitseminar zur BA-Arbeit 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M14-2Begleitseminar zur BA-Arbeit 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B3770 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

General Studies: Angebote für Studierende aller Fächer des FB 09

Im General Studies Wahlpflichtbereich wird eine große Auswahl an Studienmoeglichkeiten \"über den Tellerrand\" der eigenen Studienfächer hinaus angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
General Studies am Fachbereich 9

Lernfeld

Fächerübergreifende GS-Veranstaltungen, Culture4all und GS-Angebote zur "Studien und- Berufsorientierung" finden Sie unter: https://bit.ly/3IXC7Dd

N. N.

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, M.Ed.

Modul 12b Vertiefung I Gymn./OS

für M.Ed. Gymn./ Oberschule. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MD1-2Medien, Begriffe, Protagonist*innen und Institutionen der Gegenwartskunst in Berlin
Exkursion mit Arbeitstagen vor Ort

Exkursion

Einzeltermine:
Mi 21.09.22 - Fr 23.09.22 (Mi, Do, Fr) 09:30 - 19:00 extern
Elena Zanichelli

Modul 12b Vertiefung I BIPEB

FürStudierende BIPEB großes und kleines Fach. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MD1-2Medien, Begriffe, Protagonist*innen und Institutionen der Gegenwartskunst in Berlin
Exkursion mit Arbeitstagen vor Ort

Exkursion

Einzeltermine:
Mi 21.09.22 - Fr 23.09.22 (Mi, Do, Fr) 09:30 - 19:00 extern
Elena Zanichelli

Modul 13 Vertiefung II.

für Grundschule großes Fach; für Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 21.04.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 05.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 19.05.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 02.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 23.06.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 07.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100
Do 14.07.22 10:00 - 13:00 FabLab - GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-17Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator) - online - ausschließlich General Studies

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS) Online

Achtung: Das Seminar kann nur im Rahmen der General Studies besucht werden.

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typischen Anwendungsfeldern
  • Kennenlernen verschiedener, nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)
Die Veranstaltung findet online statt.

Nina Grüning (Dozentin)

Modul 15 Begleitveranstaltung zum Praxissemester

für alle Master of Education Schulstufen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M15-1Praxiserfahrungen fachdidaktisch erkunden, gestalten, reflektieren - Begleitung des Praxissemester Kunst
Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik (Gym/OS/BIPEB)

Praktikum

Einzeltermine:
Di 01.03.22 16:00 - 19:00 Online
Di 15.03.22 16:00 - 19:00 Online
Di 26.04.22 16:00 - 19:00 Online
Di 03.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 10.05.22 16:00 - 19:00 GW2 B3915 Büro Christina Inthoff
Di 17.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 31.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 21.06.22 16:00 - 19:00 Online
Sa 16.07.22 08:00 - 18:00 GW2 B3810
Dr. Christina Inthoff
09-51-M15-2Kunst analog und digital unterrichten
Begleitveranstaltung zum Praxissemester Schwerpunkt (Gym/OS)

Praktikum

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Einzeltermine:
Di 22.03.22 16:00 - 19:00 Online
Fr 08.07.22 14:00 - 19:00 GW2 B3810
Dr. Christiane Brohl
09-51-M15-3Praxiserfahrungen fachdidaktisch erkunden, gestalten, reflektieren - Begleitung des Praxissemester Kunst
Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik (Gym/OS/BIPEB)

Praktikum

Einzeltermine:
Do 03.03.22 16:00 - 19:00 GW2 B3810
Do 17.03.22 16:00 - 19:00 GW2 B3810
Do 28.04.22 16:00 - 19:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Do 05.05.22 16:00 - 19:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Do 12.05.22 16:00 - 19:00 GW2 B3915 Büro Christina Inthoff
Do 19.05.22 16:00 - 19:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Do 02.06.22 16:00 - 19:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Do 23.06.22 16:00 - 19:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Do 23.06.22 16:00 - 19:00 GW2 B3915 Büro Christina Inthoff
Sa 09.07.22 08:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Dr. Christina Inthoff
09-51-M15-4Wie kann ich Kunst innovativ unterrichten?
Begleitveranstaltung zum Praxissemester Schwerpunkt (Gym/OS)

Praktikum

Einzeltermine:
Di 22.03.22 16:00 - 19:00 GW2 B3790+B3840
Do 28.04.22 16:00 - 19:00 Online
Do 12.05.22 16:00 - 19:00 Online
Mi 25.05.22 16:00 - 19:00 GW2 B3790+B3840
Do 09.06.22 16:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Mi 22.06.22 16:00 - 19:00 GW2 B3790+B3840
Do 07.07.22 16:00 - 19:00 Online
Sa 09.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B1820
Dr. Christiane Brohl
09-51-M15-4Kunst in Präsenz und im Homeschooling unterrichten- Erarbeitung von unterrichtspraktischen Beispielen und der Auseinandersetzung mit kunstdidaktischen Theorien für das Praxissemester in der Grundschule. (Nur BIPEB IP)
Begleitung des Praxissemesters für Studierede, die Kunst im 3. Fach für die Grundschule studieren

Praktikum

Einzeltermine:
Di 22.03.22 16:00 - 19:00 Online
Di 26.04.22 16:00 - 19:00 Online
Di 10.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 31.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 14.06.22 16:00 - 19:00 Online
Di 28.06.22 08:00 - 18:00 Online
Di 05.07.22 08:00 - 18:00 Online

Alle Termine, bis auf die Abschlussveranstaltung, finden digital statt.
Das Seminar ist ausgewiesen für BiPEP und Sozialpädagogik
Die Kommunikation läuft über Mail und Itslearning Kurs: "Praxissemester Kunst Isenberg".
Nicht über StudIP!

Feline Isenberg
09-51-M15-5Praxiserfahrungen fachdidaktisch erkunden, gestalten, reflektieren - Begleitung des Praxissemesters Kunst (BIPEB), de Vries
DIENSTAG: Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik (nur BIPEB)

Praktikum

Einzeltermine:
Di 22.03.22 16:00 - 19:00 Online
Di 26.04.22 16:00 - 19:00 Online
Di 10.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 24.05.22 16:00 - 19:00 Online
Di 14.06.22 16:00 - 19:00 Online
Di 28.06.22 16:00 - 19:00 Online
Di 12.07.22 15:00 - 20:00
Kirsten de Vries

Modul 17 Abschlußmodul + Forschungsarbeit

für M.ed. Grundschule großes Fach; Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M17-1Hybrid: Begleitung zur Erstellung der Masterarbeit im Master of Education

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Sie können in Präsenz dabei sein oder sich über ZOOM digital zuschalten.

Prof. Dr. Maria Peters

Kunst- und Kulturvermittlung, M.A.

Kolloquium für Abschlußarbeiten

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1Bild – Raum – Subjekt: Forschungskolloquium für Kunstwissenschaft und Visuelle Kultur

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 02.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 30.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 13.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 27.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 11.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-Coll-2Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft, M.A.

Modul A1 Theorie und methodische Grundlagen

1. Fachsemester . Bitte wählen Sie zwei Seminare aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M4-9Hybrid: Operative Bilder
Apparative Wahrnehmungsstrukturen und Blickregime nach Harun Farocki

Seminar

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mo 02.05.22 20:00 - 22:00 City46, Bremen
Mi 11.05.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 25.05.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 08.06.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 22.06.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 06.07.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770
Mi 20.07.22 16:00 - 20:00 GW2 B3770

„Wenn ich Holzfäller bin und den Baum benenne, den ich fälle, so spreche ich, welches auch die Form meines Satzes sein mag, den Baum, ich spreche nicht über ihn. Das heißt, daß meine Sprache operativ und mit ihrem Objekt auf transitive Weise verbunden ist.“ Ausgehend von diesem Zitat aus dem Nachwort von Roland Barthes Mythen des Alltags entwickelte der Filmemacher Harun Farocki seinen Begriff der Operativen Bilder. Darunter verstand Farocki zunächst einmal folgenden Bildtypus: Point-of-View-Shots aus Bomben, Überwachungsaufnahmen, Bilder industrieller Produktionsabläufe, algorithmische Vermessungsdaten, Bilder der Satelliten- oder Drohnenaufklärung. Es handelt sich bei Operativen Bildern also primär um apparativ erzeugte Bilder, die weniger dem Feld der Kunst zuzuordnen sind: Ihnen liegen mathematisch-technische Operationen zugrunde, sie sind häufig in Produktionsprozesse eingebunden und weisen das Sehen reziprok als technischen Prozess aus. „Ich beschäftige mich mit den neuen Bildern, aber ich mache keine“ (Farocki 2014)

Seine Filmessays präsentierte Farocki zunächst vor allem im Kino, seit 2001 dann zunehmend auch im Rahmen musealer Kunstausstellungen. So kann er als Symptom einer dispositiven Neuordnung von Kunst(welt) und Film(welt) gelten. Daran anschließend halten Operative Bilder heute vermehrt Einzug ins Feld zeitgenössischer Kunst. Das Seminar will sich diesem Phänomen ausgehend von Farocki zuwenden. Anhand ausgesuchter künstlerischer Positionen (bspw. Clemens von Wedemeyer, Forensic Architecture, Hito Steyerl) oder dem Thema der Überwachung in der Populärkultur wollen wir weniger die Frage danach stellen, was operative Bilder sind, denn vielmehr wie ihre kulturellen Appropriationen aussehen und welche Funktionen sie in der zeitgenössischen Kunst übernehmen können. Ein Schwerpunkt des Seminars sollen diesem Bildtypus immanente Blickregime sein: Nicht zuletzt mithilfe von Laura Mulveys feministischer (Grundlagen)Theorie eines apparativ erzeugten male gaze, den u.a. Louis Wolthers auf gegenwärtige Überwachungsstrukturen überträgt, lassen sich anhand Operativer Bilder soziopolitische Fragen der Un/Sichtbarkeit erarbeiten. „Immer geht es dabei […] um Verschaltungen zwischen Gesellschaft, Bildprozessen und Arbeit.“ (Volker Pantenburg)

Im Rahmen des Seminars wird am Montag, den 2. Mai 2022, um 20 Uhr eine Vorführung von Harun Farockis "Erkennen und Verfolgen" sowie "Ich glaubte, Gefangene zu sehen" im City46 stattfinden. Die filmischen Arbeiten sind Ausgangspunkt des Seminars, die Teilnahme an der Vorführung wird vorausgesetzt.

Mira Naß

Modul A2 Kunstwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MA2-1Künstler:innenforschung aktuell. Kunstgeschichte, Biografie, Geschlechterkonstruktion
Mit Exkursion zur documenta 15, Kassel. In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Immer wieder ist in den letzten Jahren in Kunstmagazinen, Feuilletons, Kultursendungen und Debatten in Kunst und Kultur davon zu lesen und zu hören, dass Künstlerinnen zunehmend gefragter sind. Begründet wird dies u.a. mit der (Wieder-)Entdeckung von Künstlerinnen und ihrer vermehrten Präsentation in Ausstellungen. Vom Umschreiben der Kunstgeschichte, von Revision des kunsthistorischen Kanons ist die Rede.
Was zeichnet diesen kunsthistorischen Kanon aus? Welche narrativen Muster der Kunstgeschichte bestimmen die Erzählungen über Künstler:innenschaft? Und wie sind diese geschlechterspezifisch strukturiert? Welches Wissen wird also wann und wie über Künstler:innen erzeugt, welche Strategien und Effekte verbinden sich damit historisch wie gegenwärtig? Was hat sich verändert? Welche Geschlechterverhältnisse zeichnen aktuell das Betriebssystem Kunst aus? Wie kann die Situation von Künstlerinnen beschrieben werden?

Im Seminar werden wir uns mit grundlegenden Texten der feministischen Kunstgeschichtsschreibung und der Künstlerinnengeschichte befassen sowie mit ausgewählten Positionen von Künstlerinnen. Beabsichtigt ist ebenfalls mit dem Seminar dazu beizutragen, Künstlerinnen unterschiedlicher Zeiten kennenzulernen. Bestandteile des Seminars werden auch Museumsbesuche sowie eine Exkursion zur documenta 15 in Kassel sein.

Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA2-2Französische Kunst von der Romantik bis zur Moderne: Strategien zwischen offiziellem Kunstbetrieb, Künstler-Netzwerken und Kunstkritik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)

Anlass des Seminars ist die Sonderausstellung der Kunsthalle Bremen Manet und Astruc. Künstlerfreunde. Erstmals werden in dieser Ausstellung weltbekannte Werke Édouard Manets (1832–1883) zusammen mit jenen des nahezu unbekannten Zacharie Astruc (1833–1907) präsentiert, der als Kritiker im Pariser Kulturbetrieb eine zentrale Rolle spielte, aber selbst auch malte und Skulpturen schuf. Ausgangspunkt der Präsentation ist das Bildnis des Zacharie Astruc, das Manet 1866 von seinem Freund Astruc malte und das sich seit 1909 in der Kunsthalle befindet. In die Geschichte ist Astruc insbesondere als erster Verteidiger Manets eingegangen sowie als Erster, der über japanische Kunst und Kultur, die seit um 1860 im Westen sichtbar wurde und als Sensation wahrgenommen wurde, in Pariser Zeitschriften schrieb. Beide interessierten sich für dieselben Themen, insbesondere für jene Phänomene, die wir heute mit cross culture benennen. So spiegelt sich in ihren Arbeiten nicht allein ihre Faszination für die japanische, sondern ebenso wie ihre Begeisterung für die ältere spanische Kunst. Gemeinsam mit Malern wie Henri Fantin-Latour oder Pierre-Auguste Renoir und Schriftstellern wie Charles Baudelaire bewegten sich Manet und Astruc in einem Netzwerk, in dem man versuchte, im gegenseitigen künstlerischen Austausch die neuartigen Sichtweisen auf die Leinwand bzw. zu Papier zu bringen und zugleich dem übermächtigen französischen Akademismus die Stirn zu bieten. Die zahlreichen Kunstkritiken unterschiedlicher Autoren hatten einen enormen Einfluss auf die Bewertung von Kunst im öffentlichen Bewusstsein und wurden entsprechend in Künstler-, Händler- und Intellektuellenkreisen intensiv wahrgenommen.
Das Seminar findet in der Kunsthalle Bremen statt. Der überwiegende Teil der Sitzungen wird in der Sonderausstellung Manet und Astruc – Künstlerfreunde und in der Sammlung des Museums absolviert. Das intensive Studium der Originale sowie vergleichendes Sehen stehen im Vordergrund. Im zweiten Teil des Seminars im Sommersemester 2022 wird es dann um die weitere Entwicklung der Kunst in Frankreich hin zur sogenannten Klassischen Moderne gehen.

Dr. Alice Gudera

Modul A3 Filmwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MA3-1Film als Sammlung: Agnes Varda – Kino und Ausstellungsräume
und Exkursion nach Berlin zur Ausstellung: Das Dritte Leben der Agnès Varda vom 17.-19. Juni 2022

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Die Filme Agnès Vardas (1928 - 2019) als Sammlung von Bildern, Tönen und Texten zu verstehen, liegt insofern nahe, als dass sie das Sammeln von Bildern (und Kartoffeln!) selbst zum Thema einiger Arbeiten gemacht hat. Begonnen hat sie mit dem Filmemachen in den 1950er Jahren als eine der wenigen Frauen der französischen Nouvelle Vague. Ihr letzter Film feierte 2019 auf der Berlinale Premiere. Seitdem wird begonnen, ihr weitläufiges Werk, dass nicht nur szenische, essayistische und dokumentarische Filme, sondern auch Installationen umfasst, aufzuarbeiten und neu zu befragen. Entsprechend widmen sich in diesem Sommer zwei Berliner Veranstaltungsreihen ihrem Werk: Eine Filmreihe und eine Ausstellung. Wir wollen beide besuchen, erkunden und diskutieren. Wie stehen Film und bildende Kunst in Vardas Schaffen zueinander? (Wie) wird sie als Essayistin, Feministin, Sammlerin verstanden? Welche Themen, Formen und Erzählungen finden sich in ihrem Werk? Wie haben sich diese entwickelt? Wie werden die Arbeiten präsentiert/kuratiert? Wird bereits mit einer Historisierung begonnen? Wie inszeniert sich die Künstlerin in ihren Arbeiten selbst? Es geht in diesem Seminar auch darum, zu eigenen Fragestellungen zu finden und in der Diskussion miteinander zu vertiefen.

Exkursion nach Berlin zur Ausstellung: Das Dritte Leben der Agnès Varda vom 17.-19. Juni 2022

Dr. Eva Knopf
Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-352-MA3-2Die Coppolas – Filmgeschichte in zwei Generationen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 12:00 - 14:00
Fr 06.05.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770
Fr 13.05.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770
Fr 27.05.22 12:00 - 15:00 GW2 B3770
Fr 03.06.22 12:00 - 15:00 GW2 B3770
Fr 10.06.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770
Fr 17.06.22 12:00 - 15:00 GW2 B3770
Fr 24.06.22 12:00 - 14:00 GW2 B3770
Fr 01.07.22 12:00 - 15:00 GW2 B3770
PD Dr. Rasmus Greiner

Modul A5 Masterarbeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1Bild – Raum – Subjekt: Forschungskolloquium für Kunstwissenschaft und Visuelle Kultur

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 02.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 30.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 13.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 27.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 11.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-Coll-2Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Modul B1 Archive, Sammlungen und Ausstellungen

1. Fachsemester. Bitte wählen Sie zwei Seminare aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-4Grünes Kino, Naturentwürfe und Nachhaltigkeit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 18.05.22 18:00 - 21:30
Do 19.05.22 - Sa 21.05.22 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Blocktermin Filmsymposium 18. - 21.05. ganztägig

Das Seminar erkundet die Beziehungen zwischen Natur und Film. Im Fokus stehen Entwürfe, die Film und Kino in ökologischen Zusammenhängen betrachten. Bereits in der Stummfilmzeit sind Landschaftsdarstellungen und der zyklische Rhythmus der Natur zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Autorenfilme zeugen von urbanen Landschaften und machen Vorstellungen eines Lebens in und mit der Natur zum Thema. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit und -zerstörung gleichermaßen. Und erfolgreiche Hollywood-Musicals lassen sich heute nach ihrem ökologischen Fußabdruck befragen: Einerseits sind sie Teil der kalifornischen Filmindustrie, die bekannt ist für ihre hohe Umweltbelastung, andererseits erscheinen sie als nachhaltiges Produkt, weil sie immer wieder im Kino und auf den unterschiedlichsten Screens gezeigt werden. Das Seminar besucht das Internationale Bremer Symposium zum Thema „Grünes Kino“, welches vom 18. - 21. Mai 2022 im Bremer Kino CITY 46 stattfindet.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-352-MB1-1Antirassistisches Kuratieren: Wir planen und führen gemeinsam eine Tagung durch!

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 (2 SWS) Wir treffen uns im Focke-Museum
Prof. Dr. Anna Greve

Modul C1 Projektarbeit im Praxisfeld

1. Fachsemester. Bitte belegen Sie ein Seminar. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-6ForschungsPRAXIS 1: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Alexander Press
Dr. Eva Knopf
09-51-M5-7ForschungsPRAXIS 2: Arbeitsfelder, Karrierewege und individuelle Entwicklung in Kunst - Medien - ästhetischer Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

ACHTUNG: Die Seminare forschungsPRAXIS 1 und forschungsPRAXIS 2 sind gemeinsam zu belegen!

Die Sichtbarmachung von Karriere- und Lebensentwürfen ist ein im Universitätsalltag häufig kommuniziertes Bedürfnis: Welche beruflichen Wege sind bisherige Absolvent*innen des Instituts für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik gegangen? Was kann man eigentlich mit einem solchen Abschluss werden? Perspektiven im Feld der Kunst-, Film- und Medienwissenschaften aufzuzeigen, ist ein Hauptziel dieses Seminarverbunds. Das IKFK hat bereits eine Vielzahl an diversen beeindruckenden Persönlichkeiten begleiten und ausbilden dürfen. Diese sehr verschiedenen Lebensentwürfe sollen nun – in Form von Videointerviews – sowohl für aktuelle und zukünftige Studierende zugänglich gemacht werden.
In der ersten Phase des Projekts werden wir uns mit der Auswahl der einzelnen Persönlichkeiten beschäftigen, Konzepte für die Interviews entwickeln und die technische Umsetzung der Interviewaufnahme trainieren. In der zweiten Phase werden Studierende in 2er oder 3er-Teams die Alumni selbstständig vor Ort besuchen und die Interviews durchführen und filmen. Danach wird das gesammelte Material geschnitten und am Ende des Semesters in Form von Kurzfilmen präsentiert.

Dr. Eva Knopf
Dr. Alexander Press
09-352-MC1-1Modetheorie und Mode in der Kunst, Titel: Die Sprache der Mode

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 Extern Galerie K, Alexanderstraße 9b (2 SWS)

Die Sprache der Mode
Jede Ästhetische Disziplin hat ein eigenes Formvokabular, - mit Bedeutung versehene Zeichen. Das gilt selbstverständlich auch für die Mode, die so sehr in unsere alltägliche Praxis eingebunden ist, dass sie fälschlicherweise meist als rein geschmacksbedingt, ohne eigenen Inhalt, als vollkommen unpolitisch angesehen wird. Im Mittelpunkt des Seminars werden theoretische Ansätze wie die von Roland Barthe, Sylvia Bovenschen, Dick Hebdidge oder Christian Dany stehen, die sich an einer inhaltlichen Bestimmung von Mode versuchen. Daneben werden wir an ausgesuchten Beispielen aus der Geschichte der Modeschöpfung und der künstlerischen und subversiven Verwendung von Mode, ihre mögliche inhaltliche Implikationen diskutieren.

Radek Krolczyk

Modul D1 Kulturelles Feld, Kultur-, Vermittlungstheorie

1. Fachsemester. Bitte wählen Sie ein Seminar aus. Dieses Modul wird im 2. Fachsemester fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-MD1-1Bremer Tiere: Skulpturen im öffentlichen Raum – Kunstprogramme – Visuelle Kultur 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-MD1-2Medien, Begriffe, Protagonist*innen und Institutionen der Gegenwartskunst in Berlin
Exkursion mit Arbeitstagen vor Ort

Exkursion

Einzeltermine:
Mi 21.09.22 - Fr 23.09.22 (Mi, Do, Fr) 09:30 - 19:00 extern
Elena Zanichelli

Forschungskolloquien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-352-Coll-1Bild – Raum – Subjekt: Forschungskolloquium für Kunstwissenschaft und Visuelle Kultur

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 02.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 30.05.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 13.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 27.06.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Mo 11.07.22 10:00 - 17:00 GW2 B3800
Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-352-Coll-2Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Ziel des Kolloquiums ist die eigenständige Entwicklung und Bearbeitung von individuellen Forschungsfragen. Thematisch setzt das Kolloquium einen Rahmen der Film- und Medienwissenschaft. Es fokussiert die Erforschung von Film und audio-visuellen Medien, insbesondere ihre Ästhetik und Geschichte, sowie ihren Wandel im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung. Ein besonderes Augenmerk der Forschung liegt dabei auf den spezifischen Formen und Dispositiven von Film, Medienkunst und Populärkultur, ihrer Produktion, Distribution, Sendung, Ausstellung, Vermittlung und Aneignung sowie ihrer Speicherung und Sammlung in Archiven.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Medienkultur, M.A.

Modul B.3 Medieninformatik

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-IMAA-EC (03-MB-804.03)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 GW2 B1820 Vorlesung und Übung Präsenz

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dmitry Alexandrovsky

Modul D.3 Kolloquium Masterarbeit

27 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.3-1Mentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 05.05.22 13:00 - 16:00 LINZ4 60070
Di 14.06.22 14:00 - 16:00
Di 05.07.22 10:00 - 11:00
Di 09.08.22 14:00 - 17:00 LINZ4 60070

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp

Medienkultur und Globalisierung, M.A.

FORSCHUNGSKOLLOQUIUM

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-70-KOForschungskolloquium (in englischer Sprache)
Research Colloquium
ZeMKI Research Seminar

Seminar

Einzeltermine:
Mi 02.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 09.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 16.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 23.11.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 14.12.22 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070
Mi 25.01.23 16:15 - 17:45 Besprechungsraum am ZeMKI, Raumnr. 60070

Mittwochs, jeweils 16:15 bis 17:45 Uhr. Regularly on Wednesdays from 16:15 to 17:45h. Nächste Termine/next dates: 02.11.22, Dr. Nicholas Baer (Universiteit Utrecht, Niederlande), 9.11.22 Gaia Amadori (Università Cattolica del Sacro Cuore, Italien), 16.11.22 Seda Nur Cinar (Istanbul Üniversitesi, Türkei), 23.11.22 Prof. Dr. Simone Natale (Università degli Studi di Torino, Turin, Italien), 14.12.22 Prof. Dr. Helen Manchester (University of Bristol, Großbritannien) , 25.01.23 Dr. Artem Zakharenko (Taras Shevchenko National University, Kyiv, Ukraine)
Ort/venue: At the ZeMKI, Linzer Straße 4, Room 60070. Changes will be announced.

Prof. Dr. Andreas Hepp
Dr. Leif Kramp

Modul A.2 Medienwelten

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-70-A.2-1Medienorganisationen und -innovationen
Media Organisations and Innovations

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-70-A.2-2Medienklüfte
Media Divides

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)


Dr. Sigrid Kannengießer

Modul B.2 Transkulturelle Medien

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-54-MA-B.2-1"Konflikt, Protest, Religion - Comics, Mangas und Graphic Novels als transkulturelle Medien der Kritik"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 07.07.22 09:00 - 13:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1040

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Analyse von Konflikt und Protest in Bezug zu Religion in Comics, Mangas und Graphic Novels. Darüber hinaus steht die Verschränkung der jeweiligen Inszenierung mit gesellschaftlichen Diskursen im Mittelpunkt. Dabei konzentriert sich die Lehrveranstaltung auf die Produktion und Rezeption von Elementen, Vorstellungen, Symbolen, etc. sowie deren Konstruktion in unterschiedlichen kulturellen Aushandlungsprozessen. Methodisch erfolgt eine kultur- und religionswissenschaftliche Annäherung an die Inszenierungen in ausgewählten Comics, Mangas und Graphic Novels unterschiedlicher KünstlerInnen. Grundlage hierfür sind theoretische Annäherungen der kulturwissenschaftlichen Bild- sowie Medienwissenschaft.
Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Die Studierenden sollen im Sinne des forschenden Lernens selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einem Comic, Manga oder einer Graphic Novel durchführen.
Als Abschluss der Lehrveranstaltung werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

• Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 6 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium und schriftliche Ausarbeitung des Themas in Form einer Hausarbeit

Sie können dieses Seminar im Rahmen folgender Studien
• Masterstudium „Transkulturelle Studien“ / Modul 8/9/10
• Medienkultur und Globalisierung, M.A. / Modul B.2 Transkulturelle Medien
• Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten
sowie als General Studies absolvieren.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-54-MA-B.2-2"A Shockingly Prolific Family" Die Konstruktion von Familie und Familienwerten in TV-Serien in transkultureller Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1030
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1030

In Zeiten aufwendiger TV-Serien und AAA-Games lassen sich diverse Darstellungen von Familie und Familienwerte finden. Dabei lassen sich Serien mit religiöser Narrationen finden wie beispielsweise Shtisel über eine ultraorthodoxe Familie in Jerusalem, Greenleaf über eine evangelikale Familie in den USA, oder auch 4 Blocks, die das Leben eines arabischer Familien-Clans in Berlin erzählt. Aber auch in den klassischen Fantasy-Serien wie Game of Thrones, Witcher oder Supernatural werden Familienkonstruktionen und damit verbundene Rollenvorstellungen präsentiert und stereotypisiert. Während frühere Filmproduktionen sich primär an lokale Publika gewendet haben, findet sich in Zeiten von großen Streaming-Plattformen immer mehr TV-Serienproduktionen, die sich an ein globales Publikum wenden. Die spannende Frage ist nun, inwieweit dies auch Auswirkungen auf die Darstellung von Familie und Familienwerten hat. Welche Rollenbilder und welche Werte werden in den unterschiedlichen TV-Serien präsentiert und diskutiert? Lassen sich wirklich Veränderungen in Hinblick auf heteronorme Darstellungen in neuen Produktionen erkennen – oder handelt es sich auch bei Serien wie Bridgerton um Die Waltons 2.0?

Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über verschiedene theoretische Konzepte zu den Themenfeldern Familie, Familienwerte, Rollenvorstellungen und digitale Medien erarbeiten. Die verschiedenen Konzepte werden dann anhand von konkreten Medien-Material auf ihre Tragfähigkeit respektive Anwendung diskutiert.

Darüber hinaus sollen die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens sich selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einer frei zu wählenden Serie durchführen. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL):
  • Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
  • Präsentation auf dem Seminarsymposium

Benotete Prüfungsleistung (PL):
  • schriftliche Ausarbeitung der Präsentation auf dem Studierendensymposium (kleine Prüfungsleistung)
  • vertiefende Hausarbeit (insges. 6 CP) basierend auf der Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul B.3 Medieninformatik

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-IBAA-DS (03-BB-803.02)Datenschutz
Data Protection in Germany

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 NW2 C0290 (Hörsaal 1) Vorlesung Präsenz

Die Veranstaltung beginnt am 03.06.2022 und endet am 22.07.2022.
Sie wird von der Lehrbeauftragten Dr. Imke Sommer durchgeführt.
Der Kurs ist auf Max. 50 Teilnehmer begrenzt.

Imke Sommer
03-IBAA-ITM (03-BB-802.01)Informationstechnikmanagement
IT Management

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 MZH 1470 Übung Präsenz
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 MZH 1090 Übung Präsenz
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1470 Vorlesung Präsenz
Prof. Dr. Andreas Breiter
03-IMAA-EC (03-MB-804.03)Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 GW2 B1820 Vorlesung und Übung Präsenz

Profil: DMI
Schwerpunkt: IMK-DMI, IMA-VMC

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dmitry Alexandrovsky
03-IMAA-PSWE (03-MB-801.04)Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
Methods of Participatory Software Design

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 MZH 1470 Kurs Präsenz
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 MZH 1470 Kurs Präsenz

Profil: DMI, SQ
Schwerpunkt: DMI, SQ




Die Idee, zukünftige Nutzerinnen und Nutzer an der Gestaltung von Informationssystemen teilhaben zu lassen, hat ihren Ursprung in drei verschiedenen partizipativen Designansätzen zwischen den späten 1970er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre. Zu den Zielen einer solchen Beteiligung gehören sowohl moralische als auch pragmatische Überlegungen: (i) das Teilen von Kontrolle über Designentscheidungen mit denjenigen, die von diesen Entscheidungen betroffen sein werden (ii) das Einbeziehen der Expertise und des Wissens zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer über die Prozesse/Praktiken, die das zu entwickelnde System unterstützen soll, sowie (iii) die Ermöglichung individueller, organisatorischer und technologischer Veränderungen durch gemeinsame Entwicklung.

Lernziele:
• Kenntnis über die Geschichte und Kernkonzepte der partizipativen Softwareentwicklung
• Kenntnis verschiedener Verfahren/Methoden der partizipativen Softwareentwicklung
• Durchführung eines konkreten Entwicklungsprozesses unter Anwendung verschiedener Methoden
• Kompetenz der Entwicklung eines eigenen Forschungs- oder Entwicklungsvorhabens auf Grundlage der partizipativen Softwareentwicklung
• Entwicklung von Gruppenkompetenzen und Interesse an Teamarbeit

Dr. Juliane Jarke
Dr. Irina Zakharova
03-IMS-FTITR (03-ME-803.08)Fortgeschrittene Themen des IT-Rechts
Advanced Legal Issues of Digital Media and ICT
Rechtliche Aspekte von Künstlicher Intelligenz und Robotik

Seminar
ECTS: 3 oder 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Seminar Online

Profil: SQ, DMI
Im Rahmen des Seminars können 3 ECTS-Punkte erzielt werden. Dazu ist eine mündliche Präsentation - per Videokonferenz - zu einem abgestimmten Thema in einem Umfang von 20 Minuten zu erbringen sowie ein schriftliches einseitiges Handout/Abstract zu erstellen (diese sollte per E-Mail an die Lehrende geschickt werden).
Zudem ist es möglich im Rahmen des Seminars 6 ECTS-Punkte zu erzielen. Dazu ist eine mündliche Präsentation - per Videokonferenz - zu einem abgestimmten Thema in einem Umfang von 20 Minuten zu erbringen sowie eine schriftliche Ausarbeitung des Themas in einem Umfang von 10 Seiten bis zum 19.7.2022 zu erstellen (die Ausarbeitung soll per E-Mail an die Lehrende versendet werden).

Prof. Dr. Iris Kirchner-Freis, LL.M.Eur.

Modul C.2 Medienpraxis

9 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-APR (Public Relations) als Beruf
PR (Public Relations) as job opportunity

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Dr. Cornelia Driesen
09-60-M7-BPraxis Summer Camp - PR Projects for Companies (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 21.04.22 16:00 - 18:00
Fr 13.05.22 14:00 - 16:00
Fr 20.05.22 14:00 - 18:00
Mo 08.08.22 - Fr 26.08.22 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 15:00


Dr. Cornelia Driesen
Cara Jeannine Heine ((LB))
09-60-M7-CJournalismus und die Künste
Journalism and the arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 A1260 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker ((LB))
09-60-M7-Emolo.news trifft KROSSE: Redaktionsarbeit für eine Infoapp und ein Online-Magazin.
molo.news meets KROSSE: editorial work for an infoapp and an online magazine

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 A4330 (4 SWS)


Andrea Grahl
M.A. Katharina Heitmann-Werner
09-60-M7-FMedia Management (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:30 - 17:00 GW1 A0160
Sa 23.04.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Fr 20.05.22 10:30 - 17:00 GW1 A0160
Sa 21.05.22 10:00 - 16:00 SFG 0140


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-GDer TV- und Video-Markt 2 / Medienmarketing
TV and Video Market 2 / Media Marketing

Seminar

Einzeltermine:
So 24.04.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 25.04.22 09:00 - 14:00 LINZ4 60070
So 22.05.22 10:00 - 16:00 SFG 0140
Mo 23.05.22 09:00 - 15:00 LINZ4 60070


Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-HPraktische Grundlagen der Filmgestaltung anhand von bekannten Filmen und Serien
Practical Basics in film design based on films and series

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 08:00 - 12:00 GW1 B0100 (2 SWS)


Simon Wenkelewsky ((LB))
09-60-M7-IPublic Relations aus Agenturperspektive
Public Relations from point of view of a PR-agency

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Daniel Günther ((LB))
09-60-M7-JConstructive Reporting on Coral Reefs (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

ACHTUNG/Attention: Seminar fällt aus - seminar is cancelled!

Description:
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb9/zemki/docs/comments/Comments_SoSe22/M7_Sodemann.pdf


Seminar language: English!

Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-KDas digitale Individuum  -  mediale und leibliche Techniken des Selbst
The Digital Individual - Medial- and Body-Techniques of the Self

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 23.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260
Mo 30.05.22 12:00 - 14:00 GW1 A1260


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-LDigitale Tools und Methoden im Themenbereich Fairer Handel und nachhaltiger Konsum
Digital learning snacks in the area of fair trade and sustainable consumption

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 IW3 0390


Larissa Gumgowski ((LB))
09-60-M7-MStrategische Planung und Umsetzung einer ganzheitlichen Online-Strategie für eine Webseite
Strategic planning and implementation of a holistic online strategy for a website for FB 09

Seminar

Einzeltermine:
Sa 02.07.22 - So 03.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900
Sa 16.07.22 - So 17.07.22 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B2900


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
B.A. Marco Look ((LB))
09-60-M7-NIntroduction to Cinema (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Heiko De Beaufort ((LB))
09-60-M7-OPodcast - Formatentwicklung für Anfänger:innen
Podcast - format development for beginners

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))
09-60-M7-PKrise der Kritik: Über den Wandel von Textsorte und Haltung
The Crisis of Criticism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW1 A0150 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-QRecherchieren und Schreiben für die „Zeitschrift der Straße“ – Praxisseminar Journalismus
Journalistic research and writing for the street paper „Zeitschrift der Straße“ (Practice Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070 (2 SWS)


Jan-Paul Koopmann ((LB))
09-60-M7-RZielgruppenspezifischer Aufbau- und Framing einer Webseite
User- and target specific construction and framing of a website

Seminar


Maik Mavrikis ((LB))
09-60-M7-SContent Marketing in der Praxis
Content Marketing in Practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 SH D1020 (2 SWS)


Martin Höche-Heemsath ((LB))
Lena Schröder ((LB))
09-60-M7-TaTiC - Theaterproduktion, Teil 1
TiC - Theatre Production, Part 1
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-TbTiC - Theaterproduktion, Teil 2
TiC - Theatre Production, Part 2
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

Studierbar nur in Verbindung mit Teil 1!

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-UDas Brandprojekt – Markenrelaunch und Kampagnenideen
The brand project – brand relaunch and campaign ideas

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2880 LINZ4 60070 (2 SWS)


Franca Reitzenstein ((LB))
09-60-M7-VJournalistisches Schreiben und kreatives Storytelling – Einführung
Journalistic Writing and creative Storytelling – Basics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 (2 SWS)


Tobias Meyer ((LB))
09-60-M7-XKarriere auf Knopfdruck? Warum der persönliche Auftritt die beste Eintrittskarte ist (in englischer Sprache)
Remote career? Why personal performance is still the best ticket to success

Seminar

Einzeltermine:
Sa 28.05.22 - So 29.05.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150
Sa 04.06.22 - So 05.06.22 (So, Sa) 09:00 - 15:00 SFG 0150


Helmut Stapel ((LB))
09-60-M7-YPodcast - Lehrredaktion
Podcast – teaching editorial stuff

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4120 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.07.22 10:00 - 18:00


Max Kleine-Boymann ((LB))

Modul D.1 Methoden

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-70-D.1-1Methoden der Medienkulturforschung im Überblick
Methods of media culture research at a glance

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Di 16:00 - 20:00 SFG 2010


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-71-D.1-1aTutorial /Übung 1: News that matter? Standardized Survey and Experimental Design for Analyzing Political News Reception (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 LINZ4 41.280


Prof. Dr. Stephanie Geise
09-71-D.1-1bTutorial/Übung 2: Nonstandardized Methods: Impact of Algorithms on our daily lives (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 LINZ4 60070


Dr. Miira Hill
09-71-D.1-1cTutorial/Übung 3: Applying Computational Methods (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mo 11.07.22 - Fr 15.07.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00 Raum: LINZ4 60.070


Prof. Dr. Cornelius Puschmann

Modul D.2 Medienkulturforschung

12 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-71-D.2-1Forschungsseminar, Teil 1: Die Konstruktion kollektiver Erinnerung im Zeitalter tiefgreifender Mediatisierung
The construction of collective memory in times of deep mediatization

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B2130 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-71-D.2-2Course 2: Research Seminar Part I: Platforms and Their Governance (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B2070 (2 SWS)


Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-71-D.2-3Course 3: Research Seminar Part I: Mobile Communication (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 A0010 (2 SWS)


Prof. Dr. Cornelius Puschmann

Modul D.3 Masterarbeit

27 Credit Points
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-70-D.3-1Kolloquium 1 für Abschlusskandidat_inn_en

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B2070 (1 SWS)
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-71-D.3-1Mentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Do 05.05.22 13:00 - 16:00 LINZ4 60070
Di 14.06.22 14:00 - 16:00
Di 05.07.22 10:00 - 11:00
Di 09.08.22 14:00 - 17:00 LINZ4 60070

Description:

Prof. Dr. Andreas Hepp
09-71-D.3-2Mentoring Colloquium 2 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 25.04.22 16:00 - 18:00 GW2 B1410
Mo 16.05.22 16:00 - 19:00 SFG 0150
Mo 20.06.22 16:00 - 19:00 SFG 0150
Mo 04.07.22 16:00 - 19:00 GW2 B1410
Mo 18.07.22 16:00 - 19:00 GW2 B1410
Prof. Dr. Christian Katzenbach
09-71-D.3-3Mentoring Colloquium 3 for MA candidates (in englischer Sprache)

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:00 - 20:00 SFG 1080 (1 SWS)
Prof. Dr. Cornelius Puschmann

Musikpädagogik, B.A.

B.A. Musikpädagogik Oberschule / Gymnasium

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 12 - Musikpraxis I (9 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM12-1aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:30 - 12:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Kammermusiksaal, Kursbeginn: 05.04.2022

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-2-BM12-1bMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 11:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Kammermusiksaal, Kursbeginn: 07.04.2022

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack

Modul 13 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM13-1aMusiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:30 - 14:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum R.35, Kursbeginn: 06.04.2022
Dr. Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-2aGehörbildung
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 12:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum R 2.35, Kursbeginn: 06.04.2022
Dr. Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-3Jazztheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Raum 1.17, Kursbeginn: 06.04.2022
Prof. Florian Poser

Modul 14 - Musikpraxis II (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 (2 SWS) Gruppe 1 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 11:00 - 12:00 (2 SWS) Gruppe 2 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 12:30 - 13:30 (2 SWS) Gruppe 3 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker
09-52-4-BM14-1bEnsemblespiel Jazz/Pop
Pop Ensemble Playing

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 09:30 - 11:30 (2 SWS) Combo 1 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.22, Kursbeginn: 08.04.2022

Im Vordergrund steht die praktische Arbeit im Ensemble, mit Material aus Pop, Rock, Jazz etc.,
popspezifische Instrumentenkunde (theoretisch und praktisch),
Kennenlernen typischer Harmoniestrukturen
Transkribieren
Rhythmische Studien und Improvisationsübungen
Didaktische Hilfen, Tipps für die Arbeit mit Gruppen
Einüben selbst erstellter Arrangements mit der Gruppe

Jan-Olaf Rodt
09-52-4-BM14-2Jazz-Combo II/2
Musikpraxis II

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:30 - 18:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Raum R. 1.18, Kursbeginn: 07.04.2022

Dieser Kurs erstreckt sich über zwei Semester.

Im ersten Teil (Jazz-Combo I/1) steht das praktische Ensemblespiel im Vordergrund. Anhand des Einstudierens von einfachen Jazz- Stücken (sog. Jazz-Standards), sollen die Kenntnisse von Handhabung und Spielweisen des jazzspezifischen Instrumentariums und die Jazzimprovisation ansatzweise erlernt werden.

Im zweiten Teil (Jazz-Combo II/2) steht dann die Vermittlung von Techniken der Jazz-Ensemble- Leitung im Vordergrund.

Prof. Florian Poser
09-52-4-BM14-2bEnsemblespiel Jazz/Pop
Pop Ensemble Playing

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 17:00 - 19:00 (2 SWS) Combo 2 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.22, Kursbeginn: 07.04.2022

Im Vordergrund steht die praktische Arbeit im Ensemble, mit Material aus Pop, Rock, Jazz etc.,
popspezifische Instrumentenkunde (theoretisch und praktisch),
Kennenlernen typischer Harmoniestrukturen
Transkribieren
Rhythmische Studien und Improvisationsübungen
Didaktische Hilfen, Tipps für die Arbeit mit Gruppen
Einüben selbst erstellter Arrangements mit der Gruppe

Jan-Olaf Rodt

Modul 15 - Musiktheorie II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM15-1aMusiktheorie II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 09:30 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.35, Kursbeginn: 06.04.2022
Dr. Peter Sabbagh
09-52-4-BM15-1bMusiktheorie II

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 09:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 14.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 16 - Historische und Systematische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6I will sing unto the Lord – Geschichte der englischen Kirchenmusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4460 (Musik)

In Großbritannien ist die Kirche seit der Reformation ihren ganz eigenen Weg gegangen. Bis heute feiern die Anglikaner Evensongs und Services, die nach einer anderen Liturgie verlaufen als die lutherischen und reformierten Gottesdienste in Deutschland. In diesem Seminar werden wir uns mit den typisch englischen Gattungen Anthem, Service, Anglican Chant und Carol beschäftigen. Von Thomas Tallis‘ vierzigstimmigem Spem in alium über Händels Oratorium Messiah bis zu Samuel Wesley und Ralph Vaughan Williams nehmen wir die Stationen der anglikanischen Kirchenmusik in den Blick.
Literatur: Gustav A. Krieg: Die anglikanische Kirchenmusik – historisch und praktisch. Einführung und Repertoirekunde. Köln 2020.

Lisa Bork, M.A.
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikethnologie aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 17 - Musik und Medien (3 CP)

3. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-5-MW-BA-08-1Musik und Medien I: Notation und Arrangement

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4160 (Medienraum)

In dieser Veranstaltung üben die Studierenden, softwaregestützt eigene Musikarrangements zu schreiben. Dabei lernen sie einerseits die Notensatzprogramme Sibelius und MuseScore kennen, andererseits beschäftigen sie sich mit Fragen der Instrumentation und Stilkunde.
Für den Kurs sind Notenkenntnisse (zumindest Violin- und Bassschlüssel) erforderlich, auch Grundkenntnisse in Musiktheorie sollten vorhanden sein.
Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht je nach Vorkenntnissen sowohl eine systematische Einführung mit Übungen als auch eine projektorientierte Arbeit.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung. 
Bitte über StudIP anmelden. Zum Speichern der Arbeiten bitte geeignetes Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitbringen.
Musikpädagogik-StudentInnen können im Verlauf dieses Kurses eine Prüfungs- bzw. Studienleistung (Portfolio) im Modul Musik und Medien erbringen.

Ezzat Nashashibi

Modul 18 - Musikdidaktik I (3 CP)

4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM18-1Musikdidaktik I (Praxisorientierte Elemente)

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 26.08.22 09:00 - 16:00 GW 2, Raum A 4460 (Musik) - Vorbereitungsseminar
Sa 27.08.22 09:00 - 13:00 GW 2, Raum A 4460 (Musik) - Vorbereitungsseminar
Mo 29.08.22 08:00 - 15:00 Einführungsveranstaltung Oberschule an der Julius-Brecht-Allee

Montag, 5.9.2022 bis Freitag, 14.10.2022 > Praxisphase nach individuellem Stundenplan.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 19 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-1Chorleitung I
Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 09:30 - 11:30 (2 SWS) Extern: im Auditorium am Speicher XI, Kursbeginn: 06.04.2022

Erster Termin 13.04.2022. Bitte melden Sie sich vorher unbedingt auch bei Frau Popescu (r.popescu@hfk-bremen.de) an.

Veranstaltungsbeschreibung:
Übungen zum Dirigieren (Schlagfiguren); Einstudieren und Anleiten ein- und mehrstimmiger Lieder, Kanons und einfacher mehrstimmiger Chorsätze; Probenmethodik; chorische Stimmbildung; Aspekte der Kinder- und Jugendchorleitung.

Der Kurs richtet sich an Bachelor Lehramtsstudierende und Studierende der EMP und KPA. Studierende aus anderen Studiengängen sind willkommen; es können CP im Wahlbereich erworben werden.
Am Ende SS 2022 Modulprüfung, benoteter Schein.

Begleitend zum Chorleitungsunterricht wird die Teilnahme an einem der drei Hochschulchöre empfohlen:
Großen Hochschulchor (dienstags 18.00 Uhr) oder
Kammerchor (mittwochs 19.00 Uhr) oder
Jazz- und Popchor (montags).

Ruscandra Popescu
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.17, Kursbeginn: 06.04.2022
Malte Schiller
09-52-6-BM19-3Komposition für die Schulpraxis
Musikpraxis III

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 13:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.22, Kursbeginn: 13.04.2022

Komposition für die Schulpraxis

Licenciado en composición Juan Maria Solare

Modul 20 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft II (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikethnologie aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 21 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 22 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft III (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikethnologie aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 23 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs (großes Fach)

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 5 - Musikpraxis II (6 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 (2 SWS) Gruppe 1 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 11:00 - 12:00 (2 SWS) Gruppe 2 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 12:30 - 13:30 (2 SWS) Gruppe 3 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (6 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6I will sing unto the Lord – Geschichte der englischen Kirchenmusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4460 (Musik)

In Großbritannien ist die Kirche seit der Reformation ihren ganz eigenen Weg gegangen. Bis heute feiern die Anglikaner Evensongs und Services, die nach einer anderen Liturgie verlaufen als die lutherischen und reformierten Gottesdienste in Deutschland. In diesem Seminar werden wir uns mit den typisch englischen Gattungen Anthem, Service, Anglican Chant und Carol beschäftigen. Von Thomas Tallis‘ vierzigstimmigem Spem in alium über Händels Oratorium Messiah bis zu Samuel Wesley und Ralph Vaughan Williams nehmen wir die Stationen der anglikanischen Kirchenmusik in den Blick.
Literatur: Gustav A. Krieg: Die anglikanische Kirchenmusik – historisch und praktisch. Einführung und Repertoirekunde. Köln 2020.

Lisa Bork, M.A.
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikethnologie aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 8 - Musikdidaktik (3 CP)

4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-4-BM18-1Musikdidaktik I (Praxisorientierte Elemente)

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 26.08.22 09:00 - 16:00 GW 2, Raum A 4460 (Musik) - Vorbereitungsseminar
Sa 27.08.22 09:00 - 13:00 GW 2, Raum A 4460 (Musik) - Vorbereitungsseminar
Mo 29.08.22 08:00 - 15:00 Einführungsveranstaltung Oberschule an der Julius-Brecht-Allee

Montag, 5.9.2022 bis Freitag, 14.10.2022 > Praxisphase nach individuellem Stundenplan.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 9 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM12-1aMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:30 - 12:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Kammermusiksaal, Kursbeginn: 05.04.2022

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-2-BM12-1bMusik und Bewegung
Musikpraxis I / Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 11:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstr. 13-15, Kammermusiksaal, Kursbeginn: 07.04.2022

–Musik mit dem Körper verstehen und erleben
–Praktische Übungen zur Bewegungsgestaltung mit und ohne Musik
–Erlernen von tänzerischen Bewegungsmöglichkeiten
–verschiedene Körpertheaterformen kennenlernen und anwenden können
–Freude am körperlichen Ausdruck bei rhythmischen Musizieren erleben und vermitteln lernen

Zusätzliche Informationen:
Für alle Studierenden der Musikpädagogik aller Schulformen; die Studierenden der Musikwissenschaften sind ebenfalls willkommen.

René Schack: rschack@hfk-bremen.de

René Schack
09-52-5-BM19-1Chorleitung I
Musikpraxis III

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 09:30 - 11:30 (2 SWS) Extern: im Auditorium am Speicher XI, Kursbeginn: 06.04.2022

Erster Termin 13.04.2022. Bitte melden Sie sich vorher unbedingt auch bei Frau Popescu (r.popescu@hfk-bremen.de) an.

Veranstaltungsbeschreibung:
Übungen zum Dirigieren (Schlagfiguren); Einstudieren und Anleiten ein- und mehrstimmiger Lieder, Kanons und einfacher mehrstimmiger Chorsätze; Probenmethodik; chorische Stimmbildung; Aspekte der Kinder- und Jugendchorleitung.

Der Kurs richtet sich an Bachelor Lehramtsstudierende und Studierende der EMP und KPA. Studierende aus anderen Studiengängen sind willkommen; es können CP im Wahlbereich erworben werden.
Am Ende SS 2022 Modulprüfung, benoteter Schein.

Begleitend zum Chorleitungsunterricht wird die Teilnahme an einem der drei Hochschulchöre empfohlen:
Großen Hochschulchor (dienstags 18.00 Uhr) oder
Kammerchor (mittwochs 19.00 Uhr) oder
Jazz- und Popchor (montags).

Ruscandra Popescu

Modul 10 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 11 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich (kleines Fach)

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 5b - Musikpraxis II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-BM14-1Stimmbildung in der Gruppe

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 11:00 (2 SWS) Gruppe 1 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 11:00 - 12:00 (2 SWS) Gruppe 2 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022
wöchentlich Di 12:30 - 13:30 (2 SWS) Gruppe 3 - Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022

Fortsetzung der Ausbildung von Sing- und Sprechstimme
Grundlagen der chorischen Stimmbildung
Grundlagen der Singpraxis durch leichte mehrstimmige Literatur

Kerstin Stöcker

Modul 10 - Musikpädagogik I (3 CP)

5. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 11 - Musikpädagogik II (3 CP)

6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-5-BM21-1Musikerziehung im Dritten Reich
Musikpädagogik I und II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-2Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 1)
Musikpädagogik I und II

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 / A4460 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Dr. Benjamin Eibach

Modul 7b - Historische oder Systematische Musikwissenschaft (3 CP)

3. oder 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6I will sing unto the Lord – Geschichte der englischen Kirchenmusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4460 (Musik)

In Großbritannien ist die Kirche seit der Reformation ihren ganz eigenen Weg gegangen. Bis heute feiern die Anglikaner Evensongs und Services, die nach einer anderen Liturgie verlaufen als die lutherischen und reformierten Gottesdienste in Deutschland. In diesem Seminar werden wir uns mit den typisch englischen Gattungen Anthem, Service, Anglican Chant und Carol beschäftigen. Von Thomas Tallis‘ vierzigstimmigem Spem in alium über Händels Oratorium Messiah bis zu Samuel Wesley und Ralph Vaughan Williams nehmen wir die Stationen der anglikanischen Kirchenmusik in den Blick.
Literatur: Gustav A. Krieg: Die anglikanische Kirchenmusik – historisch und praktisch. Einführung und Repertoirekunde. Köln 2020.

Lisa Bork, M.A.
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikethnologie aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)
Prof. Dr. Veronika Busch

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen für Studentinnen und Studenten des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
General Studies am Fachbereich 9

Lernfeld

Fächerübergreifende GS-Veranstaltungen, Culture4all und GS-Angebote zur "Studien und- Berufsorientierung" finden Sie unter: https://bit.ly/3IXC7Dd

N. N.
09-52-GS-2Orchester der Universität Bremen
Antonín Dvořák, Sinfonie Nr. 8, G-Dur, Op. 88

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW1-Hörsaal der Universität Bremen (GW1 HS-0070)

www.uni-bremen.de/orchester-chor | Anmeldung und Rückfragen an Felix Noodt, Stud. Mitarbeiter der Universitätsmusik: „felix.noodt@icloud.com“, Tel. 218-60 109
Erste Probe: Mittwoch, 11. Mai

Zur direkten Anmeldung für Interessierte:
https://docs.google.com/forms/d/1SyystyRCR0Ltc2NSyaeyKPRwusCbXPREiGXn3I37K-8/

N. N.
09-52-GS-3Chor der Universität Bremen (Leitung: Iryna Duscheyko/Kiew)

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW1-Hörsaal der Universität Bremen (GW1 HS-0070)

Einstudierung des Liederzyklus‘ „Bremen so frei“ zur Vorbereitung auf das gleichnamige Mitsingfest am 1. Juni 2022 um 11 Uhr auf dem Bremer Marktplatz sowie ukrainische Lieder.

www.uni-bremen.de/orchester-chor
Erste Probe: Montag, 2. Mai (Schnupperprobe)
Teilnahmevoraussetzungen: Fähigkeit, nach Noten und mehrstimmig zu singen. Ein Neueinstieg ist ausschließlich in der ersten Probe möglich. Notenausgabe (bitte 5 Euro mitbringen!) 30 Min. vor Beginn der ersten Probe im Foyer des GW1-Hörsaals.
Wer sich nach der ersten Probe gegen das Mitsingen entscheidet, gibt die Noten wieder ab und erhält das Geld zurück.
Für sehr erfahrene Sänger/-innen (besonders Männerstimmen) besteht die Möglichkeit, kurzfristig zur Aufrischung von Auszügen aus „Elias“ (Mendelssohn) und Brahms-Liedern für die Probedirigate zur UMD-Stellenbesetzung einzusteigen. Verbindliche Teilnahmen an folgenden Proben, jeweils im GW1-Hörsaal der Universität, sind erforderlich: 1. Probe: Workshop-Tag mit Alice Meregaglia am 24. April, 10 - 17 Uhr. Probedirigate: 27. April, 16 - 23 Uhr. Korrepetition: Stefanie Adler
Anmeldung und Rückfragen an Jan-Hendrik von Stemm, Verwaltung der Universitätsmusik, Tel. 218-60 109, „unimusik@uni-bremen.de“.

Zur direkten Anmeldung für Interessierte:
https://docs.google.com/forms/d/1I2RjqVjzm7q-MkAAxQG7G1w6Q7NDRlwS4a35jbSfKEA/

Stefanie Adler
Iryna Duscheyko
Alice Meregaglia
09-52-GS-4„orquesta no típica“
Tango-Orchester der Universität

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) Theatersaal der Universität

Tangomusik von 1898 bis 2021. Die Besetzung ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar. Der Name des Ensembles spielt auf die „orquestas típicas“ an, die in den 1940er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren.
www.tango.uni-bremen.de | Leitung: Juan María Solare, Tel. 17878260 und 0151-22827686 (auch Whatsapp), tango@uni-bremen.de |

1. Probe: 18. April (Schnupperprobe)
Konzert: 5. Juli, 12.30 Uhr, Theatersaal, Musik von Piazzolla, Gardel, Troilo, Solare
Besonders gesucht sind Streichinstrumente. | Voranmeldung ist willkommen, aber neue Mitglieder können auch unangemeldet zur ersten Probe kommen.

Licenciado en composición Juan Maria Solare
09-52-GS-5Großer Hochschulchor der Universität Bremen und der Hochschule für Künste Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen
SHINING NIGHT

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 18:30 - 20:30 (2 SWS) 1. Schupperprobe: 5. April 2022 - Probenort: Bremenhalle, Flughafen Bremen

Amerikanische Chormusik des 20. Jahrhunderts mit Werken von M. Lauridsen ("LUX AETERNA"), R. Thompson, S. Barber
Konzert am 10. Juli im St. Petri Dom Bremen
1. Schnupperprobe: 5. April 2022 - nur mit vorheriger Anmeldung: rpopescu@hfk-bremen.de
Intensivproben: wird in der ersten Probe bekannt gegeben
Anmeldung und Noten: in der 1. Schnupperprobe
Weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de

Ruscandra Popescu
09-52-GS-7Popchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 17:30 - 19:30 (2 SWS) 1. Probe am 4. April 2022 - Bremenhalle, Flughafen Bremen

Teilnahmevoraussetzung: Fähigkeit, die eigene Stimme zu kontrollieren und mehrstimmig zu singen. Für die Teilnahme ist ein Vorsingen erforderlich, Anmeldung unter rpopescu@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 2 CP
Auftritte und extra Probentage werden in der ersten Probe bekannt gegeben.

Ruscandra Popescu
09-52-GS-8Jazzchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022

Gemischter Chor, teils a cappella, teils mit Jazz-Combo Begleitung. Inhalte: Erarbeiten von jazzspezifischen Arrangements, sowie Improvisationslehre und Warm-Up’s aus den Bereichen Jazz und Pop. Ziel: Repertoire beim Semesterabschlusskonzert vorzutragen.
Zusätzliche Informationen: c.thomas@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 1 CP

Charlène Thomas
09-52-GS-9Uni-Bigband Bremen
Bigband Jazz, Funk, Pop und Soul

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS) Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42, 28279 Bremen

www.unibigbandbremen.de | Leitung: Maximilian Suhr, Tel. 0162-9014784, suhr_maxi@yahoo.com (Anmeldung) | Proben voraussichtlich ab 25. April: montags, 20 – 22 Uhr in der Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstraße 42, 28279 Bremen

Maximilian Suhr
09-52-GS-10Jazz Combo

Kurs

ECTS: 1,5

Prof. Markus Schieferdecker
09-52-GS-12Jazz Combo

Kurs

ECTS: 1,5

Prof. Martin Classen
09-53-5-MW-BA-07-1Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 15:30 (2 SWS) ZoomMeeting

Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-6-MW-BA-09-1Musik und Medien II: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:45 - 17:15 (4 SWS) GW2, A 4160 (Medienraum), A 4120

Es finden zusätzlich zwei Samstags-Blöcke statt: Raum A 4160 im GW2. Termine werde noch bekanntgegeben (voraussichtlich September).
In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.
schreibatelierVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Das Schreibatelier steht Euch als offener Schreib-Raum zur Verfügung. Wir sind jederzeit per Mail ansprechbar und regelmäßig vor Ort

Lernfeld

Einzeltermine:
Mo 22.08.22 - Fr 26.08.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 29.08.22 - Fr 02.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 05.09.22 - Fr 09.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 12.09.22 - Fr 16.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 19.09.22 - Fr 23.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00
Mo 26.09.22 - Fr 30.09.22 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00

Mit Anna Brandewiede, Marcel Obst und MIR SABBIR HASAN
Ort: GW 2 A 4330
Zeit: 22. August bis 30. September/ Mo. - Fr. 10:00 bis 14:00 Uhr
Mehr Infos: https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/2022/06/28/offenes-schreibatelier-22-august-bis-30-september-2022/

Im Laufe eines Studiums fallen diverse schriftliche Arbeiten an. Vom Essay über die Haus- bis hin zur Abschlussarbeit. Das bietet die Chance, Übung darin zu erlangen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen: Texte dienen der Verständigung innerhalb des Denk-Kollektivs und über dessen Grenzen hinaus. Doch auch ihre Entstehung lebt vom Miteinander verschiedener Perspektiven.
Gemeinsam mit euch wollen wir einen Raum für ein solches Miteinander eröffnen. Dazu bieten wir in den Semesterferien ein regelmäßiges Schreibatelier an. Mit eurem aktuellen Schreibprojekt könnt ihr euch zu uns gesellen um es gemeinsam zu bestreiten. Wir wollen verschiedene Schreibstrategien austesten, um neue Anregungen zu bekommen. Gerne stehen wir, die studentischen Schreibcoaches, euch bei Fragen an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um gegenseitiges Feedback zu den Schreibprojekten zu erarbeiten.

Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Wer lieber der eigenen Arbeitsstruktur folgt, ist ebenso herzlich eingeladen. Eine Anmeldung über Stud.IP ist nicht nötig.
Kommt gerne vorbei. Jede Perspektive ist eine Bereicherung.

Wir können Euch mit deutsch- und englischsprachigem Peer-Coaching unterstützen.

Britta Petersen
Dr. Sibylle Seyferth

Musikpädagogik, M.Ed.

Master "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen"

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Di 16:00 - 18:00 (3 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 19.4.2022 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden zunächst online statt.
Der erste Sitzungstermin, am Di. 19.4.2022 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 13.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-MM8-1Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 2)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-3-MM8-2Übung - Szenische Interpretation im Musikunterricht (in Anbindung an das Projekt Bremerhaven)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 8 - Musikdidaktik III (3 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-MM8-1Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 2)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-3-MM8-2Übung - Szenische Interpretation im Musikunterricht (in Anbindung an das Projekt Bremerhaven)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM7-1Abschlusskolloquium

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 - Sa 30.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Weitere Termine werden noch bekannt gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Großes Fach

Modul 1 - Schulbezogene Musikpraxis I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.17, Kursbeginn: 06.04.2022
Malte Schiller

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1 Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Di 16:00 - 18:00 (3 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 19.4.2022 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden zunächst online statt.
Der erste Sitzungstermin, am Di. 19.4.2022 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 13.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-3-MM8-1Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 2)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-3-MM8-2Übung - Szenische Interpretation im Musikunterricht (in Anbindung an das Projekt Bremerhaven)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 8 - Musikdidaktik III (3 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-3-MM8-1Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 2)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-3-MM8-2Übung - Szenische Interpretation im Musikunterricht (in Anbindung an das Projekt Bremerhaven)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM7-1Abschlusskolloquium

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 29.04.22 - Sa 30.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Weitere Termine werden noch bekannt gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Kleines Fach

Modul 1 - Schulbezogene Musikpraxis I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-5-BM19-2Arrangement für die Schulpraxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.17, Kursbeginn: 06.04.2022
Malte Schiller

Modul 3 - Musikwissenschaft (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Meisterwerke des Musiktheaters von Händel bis Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Überblick über etwa 200 Jahre Operngeschichte geben und die Vielfalt der wohl wichtigsten musikalischen Gattung des 18. und 19. Jahrhunderts in ihrer Breitenwirkung erahnen lassen (u.a. Opera seria, Opera buffa, Melodramma giocoso, Tragédie lyrique, Opera comique, Romantische Oper, Musikdrama, Veristische Oper, Operette). Dabei werden die Schwerpunkte auf dem italienischen, französischen sowie deutschen Musiktheaterrepertoire liegen und u.a. musikalische Meilensteine von Händel (Giulio Cesare), Rameau (Hippolte et Aricie), Gluck (Orfeo ed Euridice), Mozart (Don Giovanni), Weber (Der Freischütz), Donizetti (L'elisir d'amore), Verdi (La traviata), Wagner (Die Walküre), Bizet (Carmen) und Puccini (Tosca) diskutiert werden. Eine Öffnung der Thematik hin zur Operette des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls angedacht.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Igor Strawinsky und seine Zeit
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Igor Strawinsky zählt zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke tragen auch dann, wenn sich der Stil änderte, stets eine unverwechselbare Handschrift und stellen noch immer Herausforderungen für die internationale musikalische Welt dar. Das ist relativ unabhängig davon, ob sie das Resultat einer progressiv-expressionistischen, einer neoklassizistischen oder gar einer dodekaphonen musikalischen Denkweise waren. Dabei ist eine musikgeschichtliche Verortung des Komponisten, der noch bis ins hohe Alter hinein schöpferisch aktiv war, ohne Gewalt kaum möglich. Das Seminar soll der Vielfalt sowie internationalen Bedeutung Strawinskys Rechnung tragen und zeigen, wie sehr man ihm unrecht täte, würde man ihn primär auf den Komponisten des Balletts Le Sacre du printemps, das ihn berühmt machte, reduzieren und in Erinnerung behalten.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-3Zur Geschichte der Symphonie vor Beethoven
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Symphonie war eine der zentralen Gattungen der Musikgeschichte, nicht nur seit, sondern auch vor Beethoven. Sie erlebte bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Mozart und Haydn eine Blüte, die ihresgleichen sucht. Im Rahmen des Seminars soll nach einer begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung ein historischer Überblick erfolgen, der neben den Standardwerken Mozarts und Haydns auch die Kompositionen Johann Christian Bachs, Carl Friedrich Abels, italienische Opernsinfonien und sicher nicht zuletzt die Sinfonik der Mannheimer Schule (Stamitz, Cannabich, Vogler, Hofbauer, Richter), ohne die die Entwicklung der Konzert-Sinfonie kaum adäquat verstanden werden kann, näher in den Blick nimmt.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4"Josquin des Préz und die Musik der Renaissance"
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 (3 SWS)

Die Vorlesung (1 SWS) und das Seminar (2 SWS) bilden eine Einheit. Während die Vorlesung allgemeine Aspekte und Probleme der Musik der Renaissance anspricht, werden im Seminar Hauptwerke (Messen, Motetten, Chanson) von Josquin des Prez als bedeutendstem Vertreter seiner Zeit erarbeitet.

Literatur zur Einführung: Ulrich Tadday (Hg.): Josquin des Prez. München, 2021 (Musik-Konzepte; XI/2021)

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5"The Sounds of Earth: The Voyager Golden Record (Teil 1)"
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

1977 wurden den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von der NASA zwei Datenplatten mit Botschaften von der Erde mit Botschaften für Außerirdische mitgegeben: Auf den vergoldeten Kupferplatten befinden sich außer Grußbotschaften in 55 Sprachen, Bildern, Geräuschen und Klängen von der Erde auch Musik, die im Mittelpunkt des Seminars steht. Das Seminar stellt sich der Aufgabe, die einzelnen Musikstücke nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch nach den möglichen Gründen für ihre Auswahl zu suchen sowie nach Antworten auf die Frage, warum Musik wesentlicher Teil der conditio humana ist.

Literatur zur Einführung: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-1Blockseminar: Zur Akustik Historischer Tasteninstrumente. Mit Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 10:00 - 12:00 GW2, A 4460

Kaum ein anderes Instrument hat im Lauf der Jahrhunderte eine so immense Entwicklung vollzogen wie das „Clavier“. Das gilt nicht nur für die Geschichte des Cembalo-, Virginal-, Spinett- und Clavichordbaus des 16. bis 18. Jahrhunderts, sondern auch für die des Hammerklaviers und Hammerflügels im 19. Jahrhundert. Die Instrumente unterscheiden sich dabei teilweise exorbitant in ihrer Klanglichkeit, insbesondere auch von der heutiger Instrumente. Im Rahmen des Seminars soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche akustischen Gründe es hat, dass die historischen Instrumente so klingen müssen, wie sie klingen. Dazu ist zur Veranschaulichung eine Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, wo sich etwa 90 bedeutende Instrumente aus der Sammlung Beurmann in einer Dauerausstellung befinden, die im Sinne eines klingenden Museums besichtigt werden kann.
Das viertägige Blockseminar mit eintägiger Exkursion nach Hamburg findet nach Absprache Anfang September 2022 statt, die Vorbesprechung ist am 22. April 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr. Der für alle Teilnehmenden, die einen Leistungsnachweis erbringen möchten, obligatorische Exkursionstag ins MKG ist der 8. September 2022.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-2Empirische Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Musikästhetik wurde und wird teilweise noch immer gerne historisch im Sinne einer Auseinandersetzung mit Paradigmen, die über längere Zeiträume hinweg gültig waren, betrieben. Im Unterschied dazu stellt die empirische Musikästhetik die Musikwahrnehmung in den Mittelpunkt der Betrachtung und diskutiert diese auf unterschiedlichen Ebenen. Welche komplexen Voraussetzungen führen dazu, dass ein Musikstück als schön, wahr, gut oder gar vollkommen eingestuft oder empfunden wird? Gibt es diesbezüglich anthropologische, neurobiologische oder soziologische Konstanten? Welche Bedeutung haben Emotion und Kognition bei der Beurteilung von Musik, wie kommen sie zustande? Das Seminar soll derartigen Fragen nachgehen.
Die erste Sitzung am 19. April 2022, in welcher die Seminarkonzeption genauer vorgestellt wird, findet als asynchroner Audiopodcast statt, der zu hören obligatorisch ist. Die weiteren Lehrveranstaltungen sind in Form regelmäßiger Präsenzlehre geplant.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-3Zukunftsmusik - Zukunft Musik? Soziologische Theorien und Visionen über den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik.
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Die Fragen danach, wie beschaffen die Musik der Zukunft sein solle und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehme könne, hat auf nachhaltige Weise bereits Richard Wagner in seiner Schrift „Das Kunstwerk der Zukunft“ versucht zu beantworten. Seither ist dieses Thema immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen, vor allem auch im Bereich der Publikumsforschung. Im Hinblick auf die Veränderungen, die die Covid 19-Pandemie im Bereich der Musiklandschaft hervorgerufen hat und noch hervorrufen wird, gewinnt es derzeit eine geradezu brennende Aktualität. Im Rahmen des Seminars sollen neben historischen Texten zum Thema (vorwiegend aus soziologischer Sicht) vor allem die Publikationen des Zukunftforschers Horst Opaschowskis stehen, die auch mit Blick auf den Stellenwert der Musik in einer Gesellschaft der Zukunft aussagekräftig sind (Deutschland Vision 2030). Ist nach einer Erlebnisgesellschaft und Spaßgesellschaft eine semiglückliche Gesellschaft zu erwarten, und wenn ja, welche Vorstellungen von Musik hat sie? Welchen Platz hat dort die kanonisierte Musik der Vergangenheit?

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Di 16:00 - 18:00 (3 SWS) GW2, A 4460 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 19.4.2022 um 16 Uhr - (14-tägig). Alle Termine finden zunächst online statt.
Der erste Sitzungstermin, am Di. 19.4.2022 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 6b - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 13.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM8-3Entwicklung von Konzertprogrammen und -einführungen aus musikpädagogischer Perspektive – theoretische Fundierung und praktische Umsetzung (Projekt Bremerhaven 3)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4460 (Musik), (außer: 29.04.22, 24.06.22, 15.07.22, 22.07.22)

Einzeltermine:
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Blockveranstaltung aller Seminare dieses Projekts, Uni HB, GW2, A 4440 / A 4460
Mi 29.06.22 19:30 - 21:00 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erik Kirchgäßner
09-52-3-BM8-1Von Singalongs, Kitchendrums und Balloon-o-phonen. Praktische Ansätze für den Musikunterricht an Grundschulen.
Musikpädagogik - Musikpädagogik I - Musikpädagogik II - Musikdidaktik II

Blockeinheit

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 17:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 15.07.22 16:00 - 20:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 17.07.22 10:00 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Kurzbeschreibung:

Im Blockseminar werden Methoden zum niederschwelligen Musizieren mit Grundschulklassen und Gruppen erlernt, entwickelt und gemeinsam ausprobiert. Die Ansätze werden sowohl mit den Instrumenten der Teilnehmenden, als auch mit nicht herkömmlichen Instrumenten aus dem Alltag erarbeitet – z. B. mit Kitchendrums oder selbst gebauten Instrumenten wie dem Balloon-o-phon. Lieder, Live-Arrangements sowie einfache Improvisationen mit Gruppen werden vorgestellt und Praktiken der Community Music kennengelernt. Zudem werden Einblicke in die Arbeit und die Mission des Zukunftslabors – einer Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – gegeben.

Mona Heiler
Constantin Zill
09-52-3-MM8-1Le sacre du printemps (Projekt Bremerhaven 2)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3 - Uni HB, GW2, Raum A4440 (Musik)

13.6. bis 28.6.2022: Termine nach individueller Absprache.

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-3-MM8-2Übung - Szenische Interpretation im Musikunterricht (in Anbindung an das Projekt Bremerhaven)
Musikdidaktik III, Musikpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 14:00 - 16:00 Zoom-Veranstaltung
Sa 30.04.22 19:30 - 22:00 Konzertbesuch Bremerhaven
Fr 13.05.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 1, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 10.06.22 14:00 - 18:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Sa 11.06.22 09:00 - 13:00 Seminarblock 2, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 29.06.22 18:00 - 19:30 Aufführung Bremerhaven
Do 30.06.22 11:00 - 12:30 Aufführung Bremerhaven
Fr 01.07.22 14:00 - 16:00 Seminarblock 3, Uni HB, GW2, Raum A 4440 (Musik)

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-GS-4„orquesta no típica“
Tango-Orchester der Universität

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) Theatersaal der Universität

Tangomusik von 1898 bis 2021. Die Besetzung ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar. Der Name des Ensembles spielt auf die „orquestas típicas“ an, die in den 1940er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren.
www.tango.uni-bremen.de | Leitung: Juan María Solare, Tel. 17878260 und 0151-22827686 (auch Whatsapp), tango@uni-bremen.de |

1. Probe: 18. April (Schnupperprobe)
Konzert: 5. Juli, 12.30 Uhr, Theatersaal, Musik von Piazzolla, Gardel, Troilo, Solare
Besonders gesucht sind Streichinstrumente. | Voranmeldung ist willkommen, aber neue Mitglieder können auch unangemeldet zur ersten Probe kommen.

Licenciado en composición Juan Maria Solare
09-52-GS-5Großer Hochschulchor der Universität Bremen und der Hochschule für Künste Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen
SHINING NIGHT

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 18:30 - 20:30 (2 SWS) 1. Schupperprobe: 5. April 2022 - Probenort: Bremenhalle, Flughafen Bremen

Amerikanische Chormusik des 20. Jahrhunderts mit Werken von M. Lauridsen ("LUX AETERNA"), R. Thompson, S. Barber
Konzert am 10. Juli im St. Petri Dom Bremen
1. Schnupperprobe: 5. April 2022 - nur mit vorheriger Anmeldung: rpopescu@hfk-bremen.de
Intensivproben: wird in der ersten Probe bekannt gegeben
Anmeldung und Noten: in der 1. Schnupperprobe
Weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de

Ruscandra Popescu
09-52-GS-7Popchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 17:30 - 19:30 (2 SWS) 1. Probe am 4. April 2022 - Bremenhalle, Flughafen Bremen

Teilnahmevoraussetzung: Fähigkeit, die eigene Stimme zu kontrollieren und mehrstimmig zu singen. Für die Teilnahme ist ein Vorsingen erforderlich, Anmeldung unter rpopescu@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 2 CP
Auftritte und extra Probentage werden in der ersten Probe bekannt gegeben.

Ruscandra Popescu
09-52-GS-8Jazzchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 05.04.2022

Gemischter Chor, teils a cappella, teils mit Jazz-Combo Begleitung. Inhalte: Erarbeiten von jazzspezifischen Arrangements, sowie Improvisationslehre und Warm-Up’s aus den Bereichen Jazz und Pop. Ziel: Repertoire beim Semesterabschlusskonzert vorzutragen.
Zusätzliche Informationen: c.thomas@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 1 CP

Charlène Thomas
09-52-GS-9Uni-Bigband Bremen
Bigband Jazz, Funk, Pop und Soul

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS) Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42, 28279 Bremen

www.unibigbandbremen.de | Leitung: Maximilian Suhr, Tel. 0162-9014784, suhr_maxi@yahoo.com (Anmeldung) | Proben voraussichtlich ab 25. April: montags, 20 – 22 Uhr in der Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstraße 42, 28279 Bremen

Maximilian Suhr
09-53-5-MW-BA-07-1Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 15:30 (2 SWS) ZoomMeeting

Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch

Musikwissenschaft, B.A.

B.A. Musikwissenschaft - Prüfungsordnung 2013

Modul 2 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum II (9 CP)

2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, A 4440 (Musik)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-2-MW-BA-02-2Quantitative und Qualitative Methoden der empirischen Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4460 (Musik)
Sebastian Winkler, M.A.

Modul 3 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-03-2aFormenkunde / Analyse I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 16:30 - 17:15 (1 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum R 1.01, Kursbeginn: 05.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-MW-BA-03-2bFormenkunde / Analyse I
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 12:45 (1 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 13.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-MW-BA-03-2cAnalyseseminar: "Robert Schumann als Kammermusik- und Liederkomponist"
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 10:30 - 12:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 05.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-MW-BA-03-2dAnalyseseminar: "Bach, Die Kunst der Fuge"
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.34, Kursbeginn: 06.04.2022
Prof. Volkhardt Preuß
09-53-2-MW-BA-03-2eAnalyseseminar: "Harmonie"
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:30 - 16:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.35, Kursbeginn: 06.04.2022
Dr. Peter Sabbagh
09-53-2-MW-BA-03-2fAnalyseseminar: "Musik des 20. Jh. - hören, analysieren, improvisieren und schreiben"
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:00 - 12:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.01, Kursbeginn: 06.04.2022
Dr. Martin Hecker
09-53-2-MW-BA-03-2gAnalyseseminar: "MuWi"
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 22.04.2022
Dr. Roberto Reale
09-53-2-MW-BA-03-3aGeschichte der Musiktheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 13.04.2022
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-MW-BA-03-3bGeschichte der Musiktheorie
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 13:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.34, Kursbeginn: 06.04.2022
Prof. Volkhardt Preuß

Modul 4 - Musiktheorie II (3 CP)

3. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-04-1Musiktheorie und Gehörbildung II

Kurs