| 08-28-HIS-4.4 | "Volksgemeinschaft" – Sozial- und kulturhistorische Perspektiven auf den Nationalsozialismus Die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“, so Historiker Michael Wildt, hat es als soziale Wirklichkeit nicht gegeben. Dennoch verbreitete sie als Verheißung eine (…) Die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“, so Historiker Michael Wildt, hat es als soziale Wirklichkeit nicht gegeben. Dennoch verbreitete sie als Verheißung eine mobilisierende Kraft, deren Erforschung zahlreiche Perspektiven auf die Geschichte des Nationalsozialismus verspricht. Die In- und Exklusionsmechanismen der NS-Volksgemeinschaft zu erforschen, ermöglicht Blicke auf Partizipations- und Handlungsspielräume der „Volksgenossen“, die die historische Forschung seit mindestens einem Jahrzehnt verschiedentlich tätigt. Im Seminar wollen wir diskutieren, welche Perspektiven der Blick auf die Wirkweisen und Mechanismen der "Volksgemeinschaft" auf die nationalsozialistische Gesellschaft bietet und in welchen Bereichen – von Wirtschafts- über Geschlechter- bis hin zu Emotionsgeschichte – dieses anwendbar ist. Um das eigenständige Quellenstudium zu üben, zählt auch eine Exkursion ins Bremer Staatsarchiv zum Seminarprogramm. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Lisa Hellriegel Marie Elisabeth Kai Holtin |