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Über uns

Der Mensch im Zentrum der Technik

Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen steht mit seinen Forschungsthemen im Zentrum eines massiven Umbruchs in der Gesellschaft: Die digitale Revolution verändert zurzeit alle Bereiche des Lebens. Wichtige Fragen, die der Forschung am TZI zugrunde liegen, lauten daher: Wie wird die Technik in 10 bis 20 Jahren aussehen? Wie kann sie sicher, zuverlässig und konstruktiv gestaltet werden? Und vor allem: Wie kann die Technik optimal dem Menschen dienen, statt ihn zu ersetzen?
An diesen Fragestellungen arbeitet das TZI bereits seit 1995 – im Durchschnitt werden aktuell rund 120 Projekte pro Jahr bearbeitet. Eine Kernaufgabe besteht darin, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung relativ zügig in die Industrie zu transferieren, um sie damit der Gesellschaft zukommen zu lassen.
Die Ergebnisse aus abgeschlossenen Projekten werden bereits in vielfältigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation, der Automobilindustrie oder dem „Smart Home“ eingesetzt. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Dem TZI gehören durchschnittlich rund 160 Mitarbeiter an, die sich auf verschiedene Bereiche der Universität Bremen verteilen. Ein großer Teil der Projekte wird darüber hinaus in internationalen, universitätsübergreifende Kooperationen bearbeitet.
Inhaltlich wird die Arbeit in drei Leitthemen gebündelt: „Adaptive Kommunikation“, „Everyday Activity Science and Engineering Innovation" und „Human-Centered Information Systems“.

Im Juli 2017 startete darüber hinaus der Sonderforschungsbereich EASE („Everyday Activity Science and Engineering“), in dem es um die Entwicklung von alltagstauglichen Robotiktechnologien geht. Nicht zuletzt genießt auch die Lehre einen sehr hohen
Stellenwert, denn das TZI übernimmt eine wichtige Rolle bei der Ausbildung von Fachkräften für die Region Bremen und darüber hinaus. Allein die mittlerweile mehr als 20 Spin-off Gründungen aus dem TZI mit heute rund 260 zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätzen zeigen, wie nutzerorientiert und gewinnbringend für unsere Region unsere Forschung ausgerichtet ist. 

Aktualisiert von: TZI