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Prof. Herzog als einer der zehn prägenden Persönlichkeit der KI-Forschung ausgezeichnet

Die interdisziplinäre Jury des GI-Fachbereichs „Künstliche Intelligenz“, besetzt mit Expertinnen aus der Informatik, Publizistik, Gesellschafts- und Rechtswissenschaft sowie Philosophie und Kunst, hat die zehn prägende Köpfe und Erfindungen der deutschen KI Geschichte identifiziert.

Prof. Ingo Timm, Juryvorsitzender und gemeinsam mit PD Dr. Matthias Klusch Sprecher des GI-Fachbereichs „Künstliche Intelligenz“: „Wir haben intensiv diskutiert und werden das Ergebnis in Kürze bekannt geben. Bei über 80 nominierten Personen war es eine angenehme Herausforderung unter den hervorragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, nur zehn Köpfe auszuwählen, die jeweils die KI in besonderer Weise geprägt haben und sowohl die unterschiedlichen Gebiete der KI-Forschung, als auch die verschiedenen Phasen der KI-Entwicklung in Deutschland zu berücksichtigen. Ich bedanke mich sehr bei den Jury-Mitgliedern für die großartige Mitarbeit und die aus unterschiedlichen Sichtweisen zielführenden Diskussionsbeiträge.“ - so die Beschreibung auf der Seite der GI.

Zur Begründung führt die Jury aus: "Otthein Herzog hat den Aufbau der deutschen KI-Forschungs- und Anwendungslandschaft mitgeprägt. Bei IBM hat er das Insitut für wissensbasierte Systeme in Böblingen geleitet, welches das seinerzeit größte KI-Forschungsprojekt LILOG verantwortet hatte. An diesem Forschungsprojekt haben die viele der deutschen KI-Forscher mitgearbeitet. Mit seiner Arbeitsgruppe an der Uni Bremen hat er zahlreiche erfolgreiche Anwendungen in der KI entwickelt, u.a. zur semantischen Bildanalyse, Expertensystemen, Maschinellem Lernen, Planen und Konfigurieren sowie Multiagentensystemen."

Wir gratulieren dem Mitgründer des TZI und langjährigem Sprecher Prof. Dr. Otthein Herzog zu dieser Ehrung.

Aktualisiert von: TZI