Lisa Hesselbarth hat dieses Jahr das Paper "CreatureCreator: Co-Creating 3D Models with AI for Video Games via Sculpting and Drawing" bei der ACM-Konferenz Creativity and Cognition 2026 vorgestellt bei dem auch andere Personen aus unserem Lab mitgewirkt haben. In ihrem Paper untersucht sie, welche analogen Eingabemodalitäten: Zeichnen mit Stift und Papier oder Modellieren mit Knete, sich eignen, um daraus mithilfe von KI 3D-Modelle für die Spieleentwicklung zu generieren. Ziel ist es, komplexe 3D-Modellierung auch für unerfahrene Designer:innen zugänglicher zu machen und dabei die Kreativität der Nutzer:innen zu stärken.
Die Konferenz stand unter dem Motto „Creativity for Change", als Reaktion auf den rasanten Wandel in unserer Welt lenkt die Konferenz Fokus darauf, wie kreative Prozesse gesellschaftlichen Wandel anstoßen können zum Beispiel bei Themen wie Dekolonisierung, Klimaschutz und der Gestaltung urbaner und kultureller Räume. Die eingereichten Beiträge beleuchteten, wie interaktive Systeme, Design und kreative Ansätze globalen Herausforderungen begegnen und neue Perspektiven auf gesellschaftliche Probleme eröffnen können. Als Keynote-Speaker traten Prof. Anna Abraham auf, die sich mit den psychologischen und neurophysiologischen Grundlagen von Kreativität und menschlicher Vorstellungskraft beschäftigt, sowie die Musikerin Kaffe Matthews, die mit Raum, Daten und Objekten experimentiert, um neue elektroakustische Kompositionen zu schaffen.
Die Konferenz fand vom 13. bis zum 16. Juli an der Central Saint Martins, University of the Arts London, UK statt.
Im Tagungsband gibt es mehr interessante Einblicke zur Konferenz.


