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Befragung: Was bewegt Menschen in der Corona-Pandemie?

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen sucht Mitwirkende für die neue Studie „Stress und Ressourcen im Alltag der Corona-Pandemie“. Teilnehmen können alle Volljährigen, die ein Smartphone besitzen.

Welche Gedanken und Gefühle sind mit der aktuellen Ausnahmesituation verbunden? Welche Alltagsbegebenheiten schützen die seelische Gesundheit, welche rufen Stress hervor? Wie verändert sich die wahrgenommene eigene Gefährdung und wie wird die Gefährdung nahestehender Personen eingeschätzt? Das sind die wichtigsten Fragen des Forschungsprojektes. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über drei Wochen. Die gesamte Studie wird online durchgeführt, es ist zu keinem Zeitpunkt persönlicher Kontakt zu den Forschenden nötig.

Smartphone immer dabei

Was müssen Freiwillige, die an der Studie teilnehmen wollen, tun? „Die Teilnehmenden sollten während dieser drei Wochen die ganze Zeit über ihr Smartphone mit sich führen. Aber natürlich nicht nachts, beim Schlafen“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter Christopher Jones, der die Studie unter der Leitung von Benjamin Schüz, Professor mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention, durchführt. Wer teilnimmt, sollte seinem Alltag ganz normal nachgehen. Er oder sie wird dann bis zu fünfmal am Tag zu zufälligen Zeitpunkten gebeten, einige kurze Fragen auf dem Smartphone zu beantworten. „Keine der Befragungen nimmt mehr als ein bis zwei Minuten in Anspruch“, unterstreicht Jones. Die Befragten erhalten nach dem Ende der Studie eine persönliche Auswertung ihrer Daten.
Durch das Aufzeichnen von Gefühlen und Gedanken über den Zeitraum von drei Wochen können die Forschenden herausfinden, welche Situationen guttun, und welche Unterschiede es zwischen Personen im Alltagserleben mit Corona gibt.

Teilnahmebedingungen:

Bedingungen für die Teilnahme an der Studie sind: Volljährigkeit und der Besitz eines Smartphones. Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sind ebenfalls notwendig.
 
Weitere Informationen zur Studie:

http://tiny.cc/StudieUniHB

Über das IPP

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist eines der größten Forschungsinstitute in diesem Bereich in Deutschland. Zentrales Ziel der Forschung und der Lehre ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. 2005 wurde das IPP als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs 11 Human- und Gesundheitswissenschaften gegründet. Inzwischen forschen und lehren in neun Abteilungen und Arbeitsgruppen mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Stärken des IPP sind die interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft.
 
http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Der Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health Bremen

Im LWC DiPH Bremen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gesundheitswissenschaften, der Informatik, der Statistik, der Rechtswissenschaft, den Kommunikationswissenschaften, der Ethnologie und der Philosophie zusammen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden in der Early Career Researcher Academy gezielt gefördert. Gemeinsam adressieren sie interdisziplinäre Fragen der digitalen Technologieentwicklung und –bewertung in Public Health. Beteiligt sind die Universität Bremen, das MEVIS Fraunhofer Institut für digitale Medizin und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS.
Weitere Informationen unter https://www.lsc-digital-public-health.de/

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Benjamin Schüz
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP
Tel.: +49 421 218-68831
E-Mail: benjamin.schuez@uni-bremen.de

 

 

 

 

 

Junge Frau mit Mundschutz schaut auf ein Smartphone
Wie fühlen sich Menschen in der Corona-Krise? An der wissenschaftlichen Studie können alle teilnehmen, die volljährig sind und ein Smartphone haben.