Detailansicht

Beschäftigtenbefragung 2026: Uni Bremen untersucht Arbeit und Gesundheit

Wie erleben Mitarbeitende ihren Arbeitsalltag an der Universität? Eine neue Beschäftigtenbefragung zu Arbeit und Gesundheit soll Belastungen und Ressourcen sichtbar machen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Stärkung der Gesundheit.

Die Befragung findet vom 13. April bis 8. Mai statt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu erhalten. Die Uni möchte herausfinden, welche Arbeitsbedingungen belastend wirken und wo unterstützende Ressourcen liegen. Auf dieser Grundlage sollen Maßnahmen entwickelt werden, um Belastungen zu reduzieren und die Gesundheit der Beschäftigten langfristig zu stärken.

Hohe Teilnahmequote ist entscheidend

Eine hohe Teilnahmequote ist für die Aussagekraft der Befragung entscheidend. Nur wenn möglichst viele Beschäftigte teilnehmen, lässt sich ein repräsentatives Bild der aktuellen Arbeitssituation gewinnen und daraus gezielt Verbesserungen ableiten. Die Universität Bremen ruft daher alle Mitarbeitenden dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen und so aktiv zur Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen beizutragen.

Alle Beschäftigten der Universität Bremen sind zur Teilnahme eingeladen. Für das Ausfüllen des Fragebogens sollten etwa 20 Minuten eingeplant werden. Der eingesetzte „Bielefelder Fragebogen“ ist speziell für Hochschulen entwickelt worden und wurde bereits an vielen Universitäten erfolgreich eingesetzt.

Anonymität der Teilnehmenden ist gewährleistet

Thematisch liegt der Schwerpunkt der Befragung auf Arbeitsklima und Zusammenarbeit. Weitere Themen sind Führungskultur, die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit, internationale Zusammenarbeit sowie mögliche Diskriminierungserfahrungen. Darüber hinaus wird das individuelle Gesundheitsempfinden der Beschäftigten erfasst. Freitextfelder bieten zusätzlich Raum für eigene Hinweise und Einschätzungen.

Die Anonymität der Teilnehmenden ist durch ein speziell entwickeltes Datenschutzkonzept gewährleistet, das in Zusammenarbeit mit der Datenschutzbeauftragten der Universität Bremen entstanden ist. Leitung und Verwaltung der Universität erhalten ausschließlich zusammengefasste, anonymisierte Ergebnisse.

Erste Ergebnisse voraussichtlich im Sommer

Mit ersten Ergebnissen wird im Sommer gerechnet. Nach der Auswertung sollen zentrale Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen entwickelt werden. Geplant ist zudem, Beschäftigte aktiv in diesen Prozess einzubeziehen, etwa durch Workshops zu ausgewählten Themenbereichen.

Die letzte entsprechende Befragung fand 2018 statt. Seitdem haben sich Arbeitsbedingungen unter anderem durch die Coronapandemie und weitere gesellschaftliche Krisen deutlich verändert. Künftig soll die Befragung im Abstand von drei Jahren stattfinden, um Entwicklungen frühzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.

Verantwortlich für die Durchführung ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), unterstützt durch das Rektorat. In die Vorbereitung und Umsetzung sind zudem verschiedene Einrichtungen und Gremien eingebunden, darunter Arbeitsschutz, Personalentwicklung, Personalrat sowie die Frauenbeauftragten für MTV und Wissenschaft. Die Befragung wird gemeinsam mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung durchgeführt, das auch die Auswertung übernimmt.

Weitere Informationen auf der BGM-Website.

Die Befragung findet vom 13. April bis 8. Mai statt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu erhalten.
Die Befragung findet vom 13. April bis 8. Mai statt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu erhalten.