Bei der Führung durch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) und der Erläuterung der Versuchsabläufe im Fallturm zeigte sich Senatorin Högl beindruckt. Der Fallturm habe eine hohe Sichtbarkeit –nicht nur als Wahrzeichen der Wissenschaftslandschaft – sondern auch als Forschungseinrichtung mit einzigartiger Infrastruktur, die viel von Dritten mitgenutzt werde und höchste Standards erfüllt.
Sehr beeindruckt war sie zudem von der Originalität des Mars-Clusters, in dem die Forschenden sich gedanklich auf den Mars versetzen, um unter extremen Bedinungen nachhaltige Materialien zu entwickeln – insbesondere auch von der hohen Interdisziplinarität, der Zusammenarbeit zwischen Materialwissenschaft, Psychologie und Soziologie.
Im Digital Hub Industry ließ sich Senatorin Högl den Bereich der Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik näherbringen. Dort wird etwa am wichtigen Thema Kommunikationsnetze geforscht. Dazu gehören sowohl die stark anwendungsbezogene Forschung und Entstehung marktführender Technologien, wie zum Beispiel 5G, die jeder im Alltag etwa beim Telefonieren mit dem Handy nutzt. Die Forschenden beschäftigen sich aber auch mit der Zukunftstechnologie 6G, die das Mobilnetz unter anderem mit Satelliten bereitstellt.

