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DFG-Ranking: Forschungsstärke der Universität Bremen erneut belegt

„Unser Profil kommt an“, freut sich der Rektor der Universität Bremen, Professor Wilfried Müller, über die Ergebnisse seiner Hochschule im jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgelegten „Förder-Ranking 2009“. Die Veröffentlichung basiert auf den in den Jahren 2005 bis 2007 ausgesprochenen Bewilligungen der DFG sowie weiterer Fördereinrichtungen.

„Bei der Universität Bremen liegt der Schwerpunkt der DFG-Förderung vor allem auf den Geowissenschaften – kombiniert mit einer Ausrichtung auf das ingenieurwissenschaftliche Fächerspektrum und einer Akzentuierung sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Forschung“, heißt in der DFG-Veröffentlichung. Das lässt sich mit eindrucksvollen Zahlen belegen: Die Bremer Geowissenschaftler stehen mit DFG-Bewilligungen von 23 Mio. Euro an der Spitze aller deutschen Hochschulen. Auch die Bremer Ingenieure sind hervorragend positioniert: Mit 34,7 Mio. Euro an bewilligten Mitteln mischen sie sich unter die Technischen Universitäten und erreichen bei den bewilligten Mitteln pro Professor sogar den 3. Platz nach den Hochschulen aus Aachen und Erlangen-Nürnberg. Zu den Top 10 der bewilligungsstärksten Hochschulen zählt die Universität auch bei den Sozialwissenschaften und bei den Naturwissenschaften: Mit 8,8 Mio. Euro in den Sozial- und 35,5 Mio. Euro in den Naturwissenschaften (inklusive der Geowissenschaften) erreicht die Universität Bremen jeweils den neunten Rang aller deutscher Universitäten. „Die jetzt präsentierten Zahlen belegen, dass wir auch für die zweite Runde der Exzellenzinitiative auf einem guten Weg sind. Wir werden in allen besonders forschungsstarken Bereichen Anträge vorbereiten“, nimmt Rektor Müller nächste Ziele in den Blick. Zugleich werde mit allen Fachbereichen das Gespräch über ihr Forschungsprofil gesucht, um frühzeitig neue Themen zu identifizieren. Bei ihrem Weg setze die Universität auch in finanziell schwierigen Zeiten auf die Unterstützung des Landes.

Bundesweit gehört die Universität Bremen mit knapp 20.000 Studierenden zu den mittelgroßen Universitäten. In der Betrachtung über alle Fachgebiete erhielt die Universität Bremen in den Jahren 2005 bis 2007 86,7 Mio. Euro von der DFG und erreicht damit den Rang 25 unter über 80 Universitäten in Deutschland. Mit ihren Erfolgen in der ersten Runde der Exzellenzinitiative hat sie ihren Ruf als profilierte und forschungsstarke Universität über die nationalen Grenzen hinaus festigen und Bremen bei der Positionierung als führendem norddeutschen Innovations- und Wissenschaftsstandort maßgeblich unterstützt.

 

Wetere Informationen:
Universität Bremen
Dezernat Akademische Angelegenheiten
Dr. Marcus Beiner

Tel. 0421 218 60300
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