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Doktorandin Mira Richts aus dem GRK HEARAZ für die „DFG connect“-Veranstaltung nominiert

Mira Richts, Doktorandin der Informatik an der Universität Bremen, wurde zur Teilnahme an der „RTG connect“ eingeladen, einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) organisierten Netzwerk- und Austauschveranstaltung.

Diese Veranstaltung findet vom 13. bis 14. Oktober 2026 in Bonn statt und bringt Doktorandinnen und Doktoranden aus ganz Deutschland zusammen. Die Nominierung erfolgte durch das Rektorat oder Präsidium der eigenen Universität. Jede teilnehmende Hochschule wird durch eine einzige Doktorandin oder einen einzigen Doktoranden vertreten, was diese Veranstaltung zu einer ganz besonderen Gelegenheit macht.
 

Als Vertreterin der Universität Bremen wird Mira Richts gemeinsam mit anderen Doktorand:innen von Universitäten mit DFG-geförderten Graduiertenkollegs sowie mit Mitgliedern des DFG-Senatsausschusses für Graduiertenkollegs, des DFG-Senats und Mitarbeitern der DFG-Zentrale teilnehmen.

Über RTG connect

Die Veranstaltung „RTG connect“ dient als Plattform für Doktorandinnen und Doktoranden, um ihre Erfahrungen in einem speziell konzipierten Format auszutauschen und ihre Ideen zum Programm der (Internationalen) Graduiertenkollegs zu diskutieren. Bei dem Treffen haben sie die Möglichkeit, mit Mitgliedern der wissenschaftlichen Gremien der DFG und anderen Forschenden ins Gespräch zu kommen.


Über Mira Richts

Mira Richts ist engagierte Doktorandin in der RTG HEARAZ („Hearable-zentrierte Assistenz“: Vom Sensor zur Teilhabe) an der Universität Bremen. Zuvor hat sie ihren Master in Hörtechnik und Audiologie an der Universität Oldenburg abgeschlossen.

Ihre Doktorarbeit befasst sich mit der Verwendung von Sprache als Biomarker für die kognitiven Veränderungen einer Person. Die frühzeitige Erkennung neurokognitiver Erkrankungen bei alten Menschen ist insbesondere auch bei Aufenthalten im klinischen Kontext für den weiteren Verlauf und die optimale Behandlung relevant. Gesprochene Sprache bietet sich als untersuchte Modalität an, da sie Teil täglicher Kommunikation ist und die Aufnahme und automatisierte Verarbeitung ressourcenschonend möglich ist.

Ab September erhebt Mira Richts im Rahmen ihrer Studie DEESA („Differenzierung von Delir und Demenz anhand spontaner Sprache) unter der Leitung Prof. Dr. Tanja Schultz (Cognitive Systems Lab, Universität Bremen) und Prof. Dr. Tania Zieschang (Geriatrie, Versorgungsforschung, Universität Oldenburg) Sprachdaten im Geriatrischen Zentrum Oldenburg und nutzt diese für die Entwicklung von Algorithmen, die eine Differenzierung von Delir und Demenz zum Ziel haben.

Weitere Informationen:
 

https://www.hearaz.de/projekte/K1/
https://www.uni-bremen.de/csl/institut/team/mitarbeitende/mira-richts

 

 

Mira Richts
Mira Richts wurde zur Teilnahme an der „RTG connect“ eingeladen, einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) organisierten Netzwerk- und Austauschveranstaltung.