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Eisbohrungen für die Klimaforschung – die technischen Aspekte

Am 11. Mai referiert Professor Frank Wilhelms vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung über die nächste Generation von Eisbohrgeräten

Nr. 151 / 8. Mai 2012 SC

Mittels Eisbohrungen zum Innern von Gletschern und polaren Eiskappen gewinnt das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) Daten für die Rekonstruktion des Erdklimas. Bisherige Forschungsprojekte beschäftigten sich mit dem Zeitraum von vor 800 000 Jahren bis heute. Angestrebt wird nun aber ein Zeitraum von mehr als 1,2 Millionen Jahren, was einer Tiefe von 3000 m entspricht. In seinem Vortrag wird Frank Wilhelms sowohl über die historische Entwicklung der Eisbohrtechnik als auch über die aktuellen technischen Herausforderungen berichten. Einen besonderen Schwerpunkt widmet er einem neuen Bohrgeräteportfolio, das für die geplanten Bohrprojekte in 3000 m Tiefe entwickelt werden soll. Der öffentliche Vortrag findet am 11. Mai 2012 um 14 Uhr im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Am Fallturm, 28359 Bremen, statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH
Birgit Kinkeldey
Leiterin Kommunikation
Tel. 0421 218-57755
E-Mail: birgit.kinkeldeyprotect me ?!zarm.uni-bremenprotect me ?!.de
www.zarm.uni-bremen.de