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Für Stadt und Gesellschaft: 50 Jahre Universität Bremen

Die Universität wird 50. Sie ist bedeutend für den Wirtschaftsstandort, die Stadtgesellschaft und den Wissenschaftsstandort Bremen. Dies soll mit einem vielfältigen und coronakonformen Programm erlebbar werden. So kann man bereits die ersten Orte ihrer Ausstellung „WARUM? DARUM.“ besuchen.

Die Universität Bremen hat seit ihrer Gründung 1971 eine beeindruckende Entwicklung gemacht. Aus einem mutigen Reformprojekt, das im ersten Semester mit 459 Studierenden begann, wurde in nur fünf Jahrzehnten eine europäische Forschungsuniversität. Heute studieren, forschen und arbeiten rund 23.000 Menschen aus mehr als 120 Ländern an der Universität Bremen. Das 50-jährige Bestehen ist eine besondere Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was die Universität für Bremen und die Gesellschaft bedeutet.

Jährlich mehr als 3.500 hochqualifizierte Menschen mit Abschluss

„Die Universität trägt entscheidend zur Entwicklung des Technologiestandortes Bremen und seiner wirtschaftlichen Innovationskraft bei, sie bereichert die Gesellschaft“, sagt der Rektor, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Mehr als 3.500 Studierende machen jedes Jahr ihren Abschluss an der Universität und bringen sich danach als hochqualifizierte Fachkräfte in Wirtschaft und Gesellschaft ein. Dies umfasst zudem jährlich 300 junge Menschen, die an der Universität erfolgreich ihr Lehramtsstudium beenden und sich dann in den Schulen für die Ausbildung unserer Kinder engagieren.“ Darüber hinaus trage die Universität Bremen mit ihrer Forschung dazu bei, dass Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit gefunden würden. Beispiele sind die Bereiche Klimawandel, Digitalisierung und Gesundheitsversorgung. „Ich denke deshalb, dass wir mit Stolz auf das Erreichte und mit Neugier auf die Zukunft schauen können“, so der Rektor. „In diesem Jahr möchten wir das alles anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens sichtbar und erlebbar machen.“

Oliver Behnecke, Projektleiter für „50 Jahre Universität Bremen“, ergänzt: „Wir wollen zeigen, wie sehr die Universität mit dem Bremer Alltag und der Gesellschaft verbunden ist, und warum alle von dieser engen Partnerschaft profitieren.“ In Zeiten der Pandemie werden alle Aktionen natürlich sorgfältig geplant und an die dann geltenden Bestimmungen angepasst.  

Bremenweite Ausstellung „WARUM? DARUM.“

Im März ist die Ausstellung “WARUM? DARUM!“ gestartet. Sie soll vor allem eines aufzeigen: Warum ist die Universität Bremen seit fünf Jahrzehnten eng mit ihrer Heimat verwoben und wichtiger Bestandteil der Bremer DNA? Und wo ist sie überall im Land und in der Stadtgesellschaft zu finden? Die Aktion soll zeigen, was Menschen aus und mit der Universität schon alles bewegt haben. Anhand von 50 Beispielen kann man erfahren, wo sie überall drinsteckt und wie sie Bremen verändert – seit 1971. Von März bis August werden 50 Stationen sichtbar. Im Oktober fasst eine Ausstellung in der Unteren Rathaushalle alle Orte zusammen.

Der erste dieser Orte befindet sich direkt im Campuspark. Von einem rund vier mal vier Meter großen Schild können Interessierte einen QR-Code ablesen und darüber vom Rektor persönlich erfahren, warum die Universität 1971 gegründet wurde und warum sie wichtig für die Gesellschaft ist. Der zweite Ort ist die bremer shakespeare company (bsc) in der Neustadt. Die bsc kooperiert seit mehr als zehn Jahren mit der Universität in dem erfolgreichen Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“. Weitere Standorte werden im Laufe der nächsten Monate folgen.

Diese Orte, Einrichtungen und Unternehmen sind bereits bei „WARUM? DARUM.“ involviert:

Arbeitnehmerkammer Bremen, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ArcelorMittal Bremen GmbH / swb AG, bzb - bremer zentrum für baukultur, BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH, Bürgerzentrum Neue Vahr, Denkort Bunker Valentin, Deutsches Schifffahrtsmuseum (DSM), Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), EuropaPunktBremen, Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Gerhard-Marcks-Haus, Kultur Vor Ort, Landeszentrale für politische Bildung, Landesinstitut für Schule, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien, MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPIMM), Stadtbibliothek Bremen, Technisches Bildungszentrum Mitte, Theater Bremen, Übersee-Museum Bremen, Universum Bremen, Wilhelm-Focke-Oberschule, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).

Digitale OPEN CAMPUS WEEK

Vom 7. bis 11. Juni 2021 wird der traditionelle OPEN CAMPUS erstmals als eine digitale OPEN CAMPUS WEEK stattfinden. Unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN“ zeigen Fachbereiche, Institute und Einrichtungen fünf Tage lang, was in ihnen steckt. Das Organisationsteam hat ein vielfältiges und interaktives Konzept entwickelt, mit dem man die Universität digital erleben und entdecken kann. Geplant ist eine Mischung aus Live-Formaten und weiteren Angeboten, wie etwa Videos, Podcasts, Infotexten, Fotos und Grafiken. Über eine digitale Karte soll ein Großteil der Angebote auch nach der OPEN CAMPUS WEEK noch im Internet abrufbar sein.

CAMPUS CITY  

Im Herbst möchte die Universität die Stadt mit vielfältigen Themen aus Forschung und Lehre beleben. CAMPUS CITY ist ab dem 14. Oktober 2021 geplant – auf den Tag genau 50 Jahre nach Gründung der Universität. An diesem historischen Datum ist auch ein feierlicher Senatsempfang im Rathaus mit geladenen Gästen geplant. In Zeiten der Pandemie wird rechtzeitig entschieden, wie CAMPUS CITY und der Empfang umgesetzt werden können.

Projektfonds für Studierende und Mitarbeitende

Neben den zentralen Veranstaltungen in diesem Jahr gibt es noch zahlreiche weitere Projekte von Studierenden und Mitarbeitenden. Sie werden über einen speziellen Projektfonds gefördert. So entstehen zum Beispiel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) Videos mit aktuellen und ehemaligen Studierenden und Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Jahrzehnten der Universität. Die studentische Hochschulgruppe AStA für Alle (AfA) entwickelt eine Ausstellung zu „50 Jahre studentische Hochschulpolitik“. Der Philosophie-Professor Norman Sieroka plant im Sommersemester den Interview-Podcast „Philosophie trifft!“ mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachbereichen der Universität. Im Rahmen eines Seminars porträtiert Dr. Martin Gruber vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft mit Studierenden in der Filmreihe „Un/Sichtbar“ Menschen und Orte der Universität Bremen, die im Uni-Alltag eher unsichtbar bleiben. Die Filme eröffnen damit ungewöhnliche und überraschende Perspektiven auf die Universität.


50 Jahre Universität Bremen – wir bedanken uns bei unseren Partnerinnen und Partnern:

  • Alumni der Universität Bremen e.V.
  • AOK – Die Gesundheitskasse
  • Bremen NEXT
  • Bremen Vier
  • Die Sparkasse Bremen
  • Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University
  • Stiftung Bremer Wertpapierbörse
  • Weser-Kurier
  • WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


Weitere Informationen:

 

Fragen beantworten:

Kristina Logemann
Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing
Universität Bremen
Tel. 0421 218-60155
E-Mail: kristina.logemannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Meike Mossig
Stellv. Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing
Universität Bremen
Tel. 0421 218-60168
E-Mail: mmossigprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

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