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High Potentials gesucht: Sonderforschungsbereich der Universität Bremen bietet wieder Nachwuchsförderkurse für Studierende

Programm Akademie Hypatia des ingenieurwissenschaftlichen Sonderforschungsbereichs „Prozesssignaturen“ findet zwei Tage lang auf dem Campus statt / Plätze sind zu 50 Prozent an Frauen vergeben

Nr. 060 / 22. März 2017 MM

Der transregionale Sonderforschungsbereich Prozesssignaturen (SFB/TRR 136) der Universität Bremen setzt sich seit mehreren Jahren für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. Dafür hat er das Nachwuchsförderprogramm Akademie Hypatia entwickelt. In diesem Rahmen bietet der SFB jetzt wieder ingenieurwissenschaftlichen Studierenden die Zertifikatskurse „Wissenschaftspropädeutik“ an. Sie finden zwei Tage lang bis zum 24. März 2017 am Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) an der Universität Bremen statt. Es nehmen Bachelor- und Masterstudierende der ingenieurswissenschaftlichen Studiengänge der Universität Bremen und der RWTH Aachen teil. Insgesamt stehen pro Standort und Jahr nur zehn Plätze zur Verfügung. Zu 50 Prozent werden sie an Frauen vergeben. Es handelt sich also um eine kleine exklusive Runde. „Wir sind ständig auf der Suche nach High Potentials, die bereits im Studium positiv auffallen und Interesse für die Forschung mitbringen“, sagt Professor Ekkard Brinksmeier, Sprecher des SFB/TRR 136. „Diese Studierenden zusätzlich zu fördern, ist uns ein großes Anliegen.“

Einblick in wissenschaftliche Tätigkeitsbereiche

Die Teilnehmenden können Veranstaltungen des Sonderforschungsbereichs besuchen, Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten erlangen oder sich als studentische Hilfskräfte direkt an der Forschung beteiligen. „Durch das individuelle Förderangebot der Akademie Hypatia unterstützen wir Studierende aktiv bei ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung“, sagt Professor Frank Vollertsen, Leiter der Akademie am Standort Bremen. So werden junge Talente zu den Wissenschaftlern von morgen. Ein fester Bestandteil des Programms ist der zweiteilige Zertifikatskurs, der zwei Mal pro Jahr abwechselnd in Bremen und Aachen stattfindet. Der Kurs umfasst praktische Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, Vorträge von Fachleuten aus Industrie oder Wissenschaft sowie Teambildungsmaßnahmen.

Warum Akademie Hypatia?

Der Name Akademie Hypatia stammt von Hypatia von Alexandria (ca. 370–415). Sie zählt zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlerinnen in der Wissenschaftsgeschichte. Hypatia lehrte Mathematik, Astronomie und Philosophie an der Universität von Alexandria, dem Museion.
www.prozesssignaturen.de/de/ueber-uns/akademie-hypatia/

Der Sonderforschungsbereich Prozesssignaturen

Das Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im SFB/TRR 136 ist es, das Konzept der sogenannten „Prozesssignaturen“ zu entwickeln, zu konkretisieren und damit einen Paradigmenwechsel in der werkstofforientierten Fertigung einzuleiten. Bei der industriellen Produktion hochbelasteter Bauteile – wie zum Beispiel Zahnrädern für Windkraftanlagen – gelingt es recht gut, Maße, Formen und Oberflächengeometrie gezielt einzustellen. Für oberflächennahe Werkstoffeigenschaften, sogenannte Randzoneneigenschaften wie beispielsweise Eigenspannungen und Härte, ist dies jedoch bisher kaum möglich. Genau diese Eigenschaften sind allerdings für die Lebensdauer und das Betriebsverhalten der Bauteile von entscheidender Bedeutung, da die Beanspruchungen in Form von Betriebslasten von der Oberfläche aus in das Innere des Bauteils wirken. Am SFB beteiligt sind neben der Universität Bremen als Sprecherhochschule die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen sowie die Oklahoma State University (USA).
www.prozesssignaturen.de 
 
Achtung Redaktionen: Unter diesem Link gibt es Bildmaterial: https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/51ae08a6f1/ 

Kontakt:
Universität Bremen
Sonderforschungsbereich Prozesssignaturen (SFB/TRR 136)
Carolin Walter M.A. (Wissenschaftskommunikation)
Tel.: 0421 218-51374
E-Mail: cwalterprotect me ?!iwt-bremenprotect me ?!.de