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Indische Schülerinnen und Schüler experimentieren im Zentrum für Humangenetik an der Uni Bremen

Medienvertreter sind am 24. Juli herzlich willkommen

Nr. 266 / 22. Juli 2014 SC

Gegenwärtig sind indische Schülerinnen und Schüler aus Mumbai am Schulzentrum Rübekamp in Bremen-Walle. Gemeinsam mit den Bremer Schülern setzen sie sich für ein Impfprojekt ein. Sie sammeln Spenden, damit Kinder in den Slums von Mumbai Standardimpfungen erhalten können. Der Besuch der indischen Jugendlichen in Bremen wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, in dem es um gesundheitliche Fragen geht. Am Donnerstag, den 24. Juli 2014 kommen die Schülerinnen und Schüler mit ihren deutschen Partnern einen ganzen Tag in das Zentrum für Humangenetik (ZHG) an der Universität Bremen. Im Labor werden sie einen Virusnachweis an Tumor-DNA durchführen und dabei konkret lernen, dass auch dagegen geimpft werden kann.

Achtung Redaktionen: Falls Sie Interesse an einer Berichterstattung über die Laborarbeiten im ZHG (Leobener Straße) haben, können Sie in der Zeit zwischen 10 – 15 Uhr den jungen Leuten über die Schulter schauen. Neben den Schülern stehen Dr.VolkhardRippe vom ZHG und Joachim Stier von der Schule am Rübekamp als Gesprächspartner zur Verfügung.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung in der Uni-Pressestelle (Bianca Lühring, Tel. 0421 218 60150 oder E-Mail presseprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de ) gebeten.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Professor Andreas Dotzauer, Virologe von der Universität Bremen, für die indischen Schüler einen Vortrag zum Thema „Impfen und Infektionen“ gehalten. Ein weiterer Höhepunkt steht den Gästen aus Indien am Freitag bevor. Dann haben sie nämlich Gelegenheit, mit Professor Harald zur Hausen einen Nobelpreisträger aus nächster Nähe zu erleben. Der renommierte Mediziner, der 2008 den Nobelpreis für seine Forschungsarbeiten zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bekam, hält dann in der Uni Bremen einen Vortrag über „Mechanismen der virusbedingten Krebsentstehung“ – in Anwesenheit der indischen Schülerinnen und Schüler.