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Investitionen in Neubauten und Sanierung: Bürgermeister Bovenschulte zu Besuch auf dem Campus

Wie die Uni die Gelder verwendet, die sie vom Bremer Senat für wichtige Sanierungsprojekte und Bauvorhaben erhält, darüber konnte sich Bremens Bürgermeister Bovenschulte einen Eindruck verschaffen.

An der Universität Bremen findet Forschung, Lehre und Transfer auf Spitzenniveau statt. Dafür braucht sie Räume, die den hohen Anforderungen gewachsen sind. Vom Bremer Senat hat die Uni Bremen jetzt kurzfristig 35 Millionen Euro aus dem Bremer Anteil am Sondervermögen Infrastruktur des Bundes zur Modernisierung naturwissenschaftlicher Gebäude und Ausstattung erhalten. 
 

Rektorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer machten beim Gang über den Campus deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch das Land Bremen ist, um sich in den nächsten Jahren zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt vor der anstehenden Entscheidung über die Exzellenzstandorte am 2. Oktober war es dem Bürgermeister ein Anliegen, die Unterstützung zu zeigen. Bovenschulte bekräftigte, dass das Land voll hinter der Universität und dem gemeinsamen Antrag mit Oldenburg steht. 
Besucht wurden Orte, an denen sich sehr gut zeigen lässt, was in Sachen Neubau und Sanierung schon erreicht wurde und was jetzt ansteht. Neben 35 Millionen Euro für die Universität Bremen sind 10 Millionen für den Neubau des Leibniz Zentrums für Marine Tropenforschung eingeplant. 
 

Andreas Bovenschulte: „45 Millionen Euro für die Wissenschaft – damit investieren wir ganz konkret in die Zukunft unseres Forschungsstandorts. Die Uni Bremen spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Gerade mit Blick auf die Exzellenzstrategie wollen wir zeigen: Bremen steht für erstklassige Forschung und Lehre und dafür braucht es auch starke Rahmenbedingungen.“

Jutta Günther: „In den letzten Jahren wurde bereits viel geschafft: Das BIOM als modernes Forschungs- und Lehrgebäude für die Biologie, das Zentrum für Tiefseeforschung als Erweiterungsbau des MARUM und der Bezug unseres Innenstadtgebäudes mit dem Fachbereich Rechtswissenschaften. Die Ertüchtigung der Campusgebäude geht nun mit dem NW2 weiter – das ist großartig. Danach steht die Infrastruktur zur nachhaltigen Versorgung mit Strom und Energie an. Es ist ein Kraftakt, das geht nur gemeinsam. Schritt für Schritt.“

Welche Sanierungen anstehen 
 

Das Sanierungsvorhaben NW2 Block A betrifft die umfassende Neuaufstellung des Gebäudekomplexes Naturwissenschaften II (NW2) auf dem Campus der Universität Bremen. 
Das Gebäude NW2 wurde im Jahr 1975 für die Fächer Chemie und Biologie (Fachbereich 2) errichtet und besteht aus den zwei fast baugleichen Blöcken A und B. Da eine wirtschaftliche Sanierung unter Beibehaltung der alten Strukturen nicht mehr zeitgemäß war, wurde eine grundlegende Modernisierung beschlossen. Saniert werden müssen alle größeren Bauten und Infrastrukturen aus der Gründerzeit der Uni, den 1970er- Jahren.

Neubau Energiezentrale: Ein Schlüsselprojekt des Bremer Senats für die kommenden Jahre
 

Auch hier ist der Sanierungsbedarf offenkundig: Die Anlage auf dem Uni-Campus stammt aus dem Jahr 1972. Geplant sind drei Teilprojekte: die Instandsetzung der eigentlichen Energiezentrale, die Sanierung der Leitungsinfrastruktur auf dem Campus und der Aufbau einer zweiten Energiezentrale als Reserve. Sie könnte auf mittlere Sicht auch den südlichen Technologiepark versorgen.

 

 

Frauke Meyer, Jutta Günther, Andreas Bovenschulte
Viel Neues ist auf dem Campus schon entstanden, vieles muss noch saniert werden. Bürgermeister Andreas Bovenschulte lässt sich von Kanzlerin Frauke Meyer und Rektorin Jutta Günther über den Campus führen.