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KI-Strategie der Landesregierung: Uni Bremen mit Expertise beteiligt

Der Bremer Senat hat eine KI-Strategie für die Freie Hansestadt Bremen beschlossen. Diese wurde von der Universität Bremen im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung erarbeitet. Insgesamt 39 konkrete Projekte wurden festgelegt.

Für den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung bedarf es einer Strategie. Diese haben die Digitalisierungsabteilung beim Senator für Finanzen und die Universität Bremen im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit den Ressorts, dem Bremerhavener Magistrat und der Bürgerschaftskanzlei entwickelt. 
 

Diese KI-Strategie, die der Bremer Senat am 18. August 2026 beschlossen hat, wurde unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Bremen mit ihrer herausragenden KI-Expertise erarbeitet. 
 

Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen: "Ich freue mich, dass die Universität Bremen mit der starken Kompetenz des Fachbereichs Informatik die Entwicklung der KI-Strategie von der Pike auf begleiten durfte. Professor Niehaves und sein Team haben nicht nur wesentliche Inputs zu strategischen Aspekten beigesteuert, sondern auch und vor allem praktische Vorhaben für die Zukunft mitentwickelt. Die KI-Strategie ist Ergebnis einer gelungenen Kooperation zwischen Universität und Senatsverwaltung. Die Universität Bremen steht für den Wissenstransfer in die Praxis und für genau solche partizipatorischen Forschungsdesigns."
 

Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, Professor für Informatik mit Schwerpunkt Digitalisierung öffentlicher Verwaltung an der Universität Bremen, hat die Erarbeitung der KI-Strategie fachlich begleitet: "Die Freie Hansestadt Bremen hat bereits erste wichtige Erfahrungen mit KI gesammelt, und gleichzeitig zeigt sich gerade bei den Beschäftigten, wie groß die Bedeutung ist, die diesem Thema für die Zukunft der Verwaltung beigemessen wird.“
 

Eine Bestandsaufnahme der digitalen Transformation in der Verwaltung habe zunächst sichtbar gemacht, auf welchem digitalen Fundament die Freie Hansestadt Bremen die KI-Strategie aufbauen könne und wo es noch Entwicklungsbedarfe gebe, so Niehaves: 
 

„Für die Entwicklung der Strategie haben wir mit hunderten Expertinnen und Experten vor Ort gearbeitet und zusätzlich Rückmeldungen von fast 4.000 Beschäftigten der bremischen Verwaltung ausgewertet. Damit steht die KI-Strategie auf einer außergewöhnlich breiten Basis. Besonders wichtig ist, dass wir nicht bei allgemeinen Einsatzmöglichkeiten von KI stehen geblieben sind, sondern zahlreiche Potenziale identifizieren konnten, die unmittelbar an den konkreten Prozessen und Herausforderungen der bremischen Verwaltung ansetzen. So ist eine sehr anpackende KI-Strategie entstanden, die nicht nur Orientierung gibt, sondern ganz konkret darauf ausgerichtet ist, mit KI spürbare Mehrwerte für Beschäftigte, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu schaffen."
 

Weitere Informationen: 
 

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/senat-beschliesst-ki-strategie-fuer-die-freie-hansestadt-bremen-488735?asl=bremen02.c.732.de

 

 

Fragen beantwortet:
 

Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves 
Fachbereich 03 – Mathematik & Informatik
Leiter der AG Digitale Transformation öffentlicher Dienste (Digital Public)
Telefon: +49 421 218-59875
E-Mail: niehavesprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

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