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Mini-Symposium zum Thema Strahlenepidemiologie

17.-18. März 2014: Internationale Expertinnen und Experten diskutieren in Bremen über aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Strahlenbelastungen in Deutschland und Japan.

Nr. 070 / 5. März 2014 RO

Welchen Einfluss hat die stetig zunehmende Strahlenexposition durch dosisintensive, radiologische Untersuchungen in der Medizin auf die Gesundheit von japanischen und deutschen Kindern? Wie ist der Strahlenschutz in der Medizin in Japan und Deutschland ausgestaltet, wo besteht Austauschpotential? Diese beiden Fragen stehen im Mittelpunkt des internationalen Mini-Symposiums der „Nagasaki-Chiba-Mainz-Bremen Radiation Research Initiative“, das am 17. und 18. März 2014 in Bremen stattfindet.

Veranstalter ist das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Die Federführung hat der Bremer Epidemiologe Professor Hajo Zeeb, Abteilungsleiter des Bereichs „Prävention und Evaluation“ im BIPS.

Zum Symposium kommt eine kleine Delegation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan in die Hansestadt. Darüber hinaus nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter internationaler und nationaler Institutionen teil wie beispielsweise der World Health Organization (WHO), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) sowie von deutschen Universitäten. Es werden neue Ansätze und Herausforderungen in der Strahlenepidemiologie sowie aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich der medizinischen Strahlenepidemiologie vorgestellt. Ferner werden neue Themen im Bereich des Strahlenschutzes in der Medizin diskutiert. Ziele des Symposiums sind, zukünftige gemeinsame Forschungsmöglichkeiten auszuloten und die bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen nachhaltig zu etablieren.

Darüber hinaus wird im Rahmen des öffentlichen Bremer Kolloquiums Epidemiologie - Public Health von japanischer Seite über die Auswirkungen der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima auf die Bevölkerung in Japan berichtet. Von deutscher Seite werden die Strahlenauswirkungen und Gegenmaßnahme in Deutschland vorgestellt.

Weitere Informationen:
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH
Prof.Dr.Hajo Zeeb
Tel.
: 0421 218 56900
E-Mail: zeebprotect me ?!bips.uni-bremenprotect me ?!.de
www.bips-institut.de