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Richtig regional – Was Bremen alles zu bieten hat!

Ein Thema, das immer mehr Menschen beschäftigt: Nachhaltige Ernährung in Bremen. Am Montag, dem 5. Juli 2021 (14 - 18 Uhr) organisieren Studierende der Universität Bremen dazu die Online-Veranstaltung „Richtig regional – Was Bremen alles zu bieten hat!“. Sie ist offen für alle Interessierten.

In Zeiten der Globalisierung und weltweiten Vernetzung spielt Nachhaltigkeit auch in der Ernährung eine wichtige Rolle. „Wir wollen in unserer Veranstaltung erarbeiten, wie viel Regionalität in Bremen zu finden ist – und zeigen, dass das kleine Bremen mehr zu bieten hat, als es zunächst angenommen wird“, sagt Franziska Borowski, eine der studentischen Veranstalterinnen. „Den Bezug zu Lebensmitteln können wir in dieser globalisierten Welt durch den Selbstanbau wiederfinden. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir etwa den NABU für Input zum Thema Heimische Exotik gewonnen haben", freut sich ihre Kommilitonin Vanessa Hoffmann.

Videoproduktion nach der Veranstaltung

Aber es wird nicht allein um das Thema Selbstanbau gehen: „Dazu fehlen ja vielen, auch uns Studierenden, einfach Zeit und Platz“, bedauert Emre Altug. „Deshalb werden wir auch einige Unverpackt-Läden in Bremen vorstellen“, sagt Sarah Kreuzer. Kristin Kokemoor ergänzt: „Weil uns auch die Nachhaltigkeit unserer Arbeit wichtig ist, werden wir dazu ein Video produzieren, das auch nach der Veranstaltung noch zur Verfügung gestellt wird.“

Die Saisonalität stehe natürlich auch bei regionalen Lebensmitteln im Fokus, erklärt Andreas Koberstein. „Deshalb stellen wir einen Kalender mit einem Beispielrezept für jeden Monat zusammen“, erklärt Franziska Böhme. „Das ist schwerer als gedacht, wenn man auch vegetarische und vegane Alternativen einbezieht“, so Marama Vogel. „Die Rezepte sind aber wichtig um einen konkreten Ansatz zu bieten“, erläutert Alicia Beem. Um typisch bremische Rezepte geht es in dem Onlinequiz „Wer isst denn sowas?“ „Selbst als Ur-Bremerin war ich von einigen Zutaten und Rezepten überrascht,“ gibt Lea Ziegler lachend zu.

Digital-Veranstaltung im Seminar konzipiert

Die Veranstaltung ist im Seminar „Digitale Veranstaltungen planen und durchführen“ entstanden, in dem die Studierenden das Handwerkszeug des Veranstaltungsmanagements erlernen und anwenden sollen. „Weil das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) im September die Fachkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) ausrichtet, haben wir uns mit deren Tagungsthema, dem Anthropozän, auch in unserem Seminar auseinandergesetzt“, so Marie-Helene Wichmann, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfEK das Seminar leitet.

Das Anthropozän bezeichnet ein Zeitalter, in dem der Mensch der entscheidende Faktor für die biologischen, geologischen und atmosphärischen Veränderungen darstellt. Damit eng verbunden ist die persönliche Verantwortung des Einzelnen. Genau hier setzen die Studierenden mit ihrer Veranstaltung an und wagen damit einen ganz neuen Transfer in die Öffentlichkeit. „Wir sitzen ja jeden Tag mehrere Stunden in digitalen Lehrveranstaltungen und wollten deshalb eine digitale Veranstaltung gestalten, zu der man trotzdem noch zusätzlich gehen möchte", sagt Maike Schuckenbrock. „Für uns war klar, dass wir ein interaktives Konzept möchten und den Austausch mit den Teilnehmenden.“

Die Ergebnisse des Workshops und die Arbeiten der Studierenden werden auch in die DGSKA-Tagung eingebaut, verspricht Dr. Cordula Weißköppel, Pressereferentin der DGSKA. Da Studierende in diesem Jahr kostenfrei an der DGSKA-Tagung unter dem Thema „Welten. Zonen. Atmosphären. Seismographien des Anthropozäns“ teilnehmen können, bieten diese praktischen Auseinandersetzungen der Studierenden einen weiteren Zugang und eine gute Ergänzung zu den wissenschaftlichen Debatten.

Studierende und andere Mitglieder der Universität können sich bis zum 2. Juliauf StudIP (Studiengruppe: Richtig regional – Was Bremen alles zu bieten hat!) für die Veranstaltung eintragen. Alle anderen Interessierten sind ebenfalls herzlich willkommen und können sich per E-Mail bei m.wichmann@uni-bremen.de für die Online-Veranstaltung anmelden.

 

Fragen beantwortet:

Marie-Helene Wichmann
Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft
Universität Bremen
Tel.: +49 421 0421 218-67617
E-Mail: m.wichmannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Obst und Gemüse
Nachhaltige Ernährung in Bremen: Damit können sich Interessierten in einer Online-Veranstaltung von Studierenden der Uni Bremen auseinandersetzen.