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Sabine Kasten in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen

Die Geowissenschaftlerin Sabine Kasten ist von Bundesumweltminister Carsten Schneider in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) berufen worden. In dieser Rolle wird sie die Bundesregierung beraten.

Die Aufgabe von Professorin Sabine Kasten wird es sein - gemeinsam mit den anderen 15 Mitgliedern des Beirats – das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz Naturschutz und Nukleare Sicherheit zu Fragen des Natürlichen Klimaschutzes zu beraten und die Umsetzung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) wissenschaftlich zu begleiten. 
 

Sabine Kasten ist Professorin für Sedimentdiagenese an der Universität Bremen im Fachbereich Geowissenschaften und seit 2014 Leiterin der Sektion Marine Geochemie am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Sie erforscht, wie sich Umweltveränderungen und anthropogene Aktivitäten auf biogeochemische Prozesse, Stoffflüsse und den Kohlenstoffkreislauf in polaren, subpolaren und gemäßigten Küsten- und Meeresregionen auswirken und leistet damit einen Beitrag zur Bewertung von Klimawandelprozessen und marinen Ökosystemveränderungen. 
 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sabine Kasten und begrüßen Sie herzlich in unserer Runde“, betont Professor Matthias Drösler als Co-Vorsitzender des WBNK. „Sabine Kasten schließt eine Lücke, die im letzten Jahr durch das Ausscheiden von Professorin Antje Boetius entstanden ist. Als neue Beirätin wird sie die Meeres- und Küstenökosysteme vertreten und dabei auch Habitate wie Seegraswiesen, Salzmarschen und Algenwälder sowie Sedimente am Meeresboden in den Blick nehmen. Insbesondere die feinkörnigen Sedimente der Küsten- und Schelfmeere stellen global sehr bedeutende langfristige natürliche Kohlenstoffspeicher dar“, erklärt Drösler.
 

Sabine Kasten
Sabine Kasten wurde in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen