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Team aus Klima- und Umweltforschern erhält Norddeutschen Wissenschaftspreis

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis wurde in diesem Jahr an ein länderübergreifendes Projektteam der Forschungszentren MARUM der Uni Bremen, GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven vergeben. Der Preis wird von den fünf norddeutschen Bundesländern ausgelobt und ist mit 100.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr wurde der Preis im Bereich Klima- und Umweltforschung vergeben. „Kaltwasserkorallen im Atlantischen Ozean: fragile Bio/Geosysteme unter dem Einfluss von Klima- und Umweltveränderungen“ so lautet der Titel der Gemeinschaftsarbeit, mit der sich das Gewinnerteam gegen sieben weitere Bewerber durchsetzen konnte. Die Bremer, Kieler und Wilhelmshavener Meeresforscherinnen und Meeresforscher arbeiten bereits seit 15 Jahren gemeinsam in nationalen und internationalen Forschungsprojekten, um die faszinierenden Ökosysteme, die Kaltwasserkorallen in der Tiefsee bilden, besser zu verstehen. Die Jury begründete ihre Auswahl mit der exzellenten und innovativen Forschung, die das Team in diesem noch jungen Untersuchungsfeld durchführe.

Auch Bremens Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt gratulierte dem MARUM zum Preis: "Ich freue mich über diese hervorragende Leistung. Das Land Bremen ist ein international anerkannter Standort der Spitzenforschung für Meeres- und Klimawissenschaften. Mit dem MARUM haben wir ein exzellentes Forschungszentrum von überregionalem und internationalem Renommee, das wichtige Zukunftsthemen aufgreift."

Mit dem Preis werden seit 2012 herausragende, länderübergreifende Wissenschaftskooperationen gewürdigt, die zur Profilierung der norddeutschen Forschungslandschaft beitragen. Im kommenden Jahr wird der Norddeutsche Wissenschaftspreis im Bereich Geisteswissenschaften ausgeschrieben.

Gruppenbild nach einer Preisverleihung
V.l.n.r.: Prof. Dierk Hebbeln, Prof. Eva Quante-Brandt, Prof. André Freiwald, Kristin Alheit, Rüdiger Eichel, Prof. Wolf-Christian Dullo.