Transdisziplinäre und partizipative Forschung und Lehre sind längst keine Randthemen mehr. Viele Forschende an der Universität Bremen arbeiten bereits an Schnittstellen zwischen Disziplinen und in Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteur:innen – bislang jedoch noch häufig ohne systematische Vernetzung.
Um diese Forschenden zusammenzubringen, veranstalteten das Referat UniTransfer und das Referat Lehre und Studium den Workshop, der im Rahmen der „partX – Fortbildungsreihe partizipative Forschung“ finanziell unterstützt wurde. „partX“ ist ein Angebot von „mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen“. Das Projekt wird von Wissenschaft im Dialog und dem Museum für Naturkunde Berlin umgesetzt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Der Workshop war ein Auftakt für den Aufbau nachhaltiger Strukturen, die transdisziplinäre und partizipative Forschung und Lehre an der Universität Bremen künftig noch stärker verankern und sichtbar machen sollen.
Schon zu Beginn setzte die Rektorin der Universität Bremen, Prof. Dr. Jutta Günther, ein deutliches Signal: Sie betonte den hohen Stellenwert transdisziplinärer und partizipativer Ansätze für Forschung und Lehre und unterstrich die Bedeutung nachhaltiger Strukturen, um diese künftig noch stärker an der Universität zu verankern.
Einen inhaltlichen Impuls lieferten die digitalen Vorträge von Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, wissenschaftliche Geschäftsführerin am Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung (GTPF), sowie Dr. Thorsten Philipp, verantwortlich für die Förderung transdisziplinärer Didaktik an der TU Berlin. Sie zeigten auf, wie transdisziplinäre Forschung und Lehre gestaltet werden können, welche Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen und welchen wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Mehrwert die Ansätze bieten.
Im Anschluss wurde aus Austausch gemeinsames Arbeiten: In einer offenen, ko-kreativen Arbeitsphase brachten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen ein. Gemeinsam entwickelten sie erste Ansätze für ein universitätsweites Netzwerk sowie für eine digitale Plattform, die vorhandene Expertise sichtbar macht und den Einstieg in partizipative Forschung erleichtert.
Dabei wurde schnell klar: Das Potenzial ist groß – und die Bereitschaft, es gemeinsam zu entfalten, ebenso.
Kontakt:
Dr. Julia Gantenberg, Referat UniTransfer: julia.gantenbergprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de
Franziska Richter, Referat Lehre & Studium: franziska.richterprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

