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Welche Bedeutung haben soziale Netzwerke für Schülerinnen und Schüler?

Uni-Wissenschaftler führen für BMBF-Studie umfangreiche Befragungen an Bremer Schulen durch / Interessierte bitte melden

Nr. 395 / 15. Dezember 2011 MM

Soziale Netzwerke haben für Schülerinnen und Schüler eine große Bedeutung. Neben ihrer Familie können sie ihnen Orientierung und Halt im Leben geben. Doch wie bilden sich solche Netzwerke? Welche Rolle spielen dabei die Herkunft und das soziale Umfeld der jungen Menschen? Und wie wirken sich die individuellen Netzwerke auf ihre Schulmotivation, ihre Leistungen und schließlich ihre Berufswahl aus? Diese Fragen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen in einer Studie untersuchen, die Anfang 2012 starten soll und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2014 mit 360.000 Euro gefördert wird. Projektleiter sind Professor Michael Windzio vom Institut für empirische und angewandte Soziologie (EMPAS) sowie Privatdozent Dr. Dirk Fornahl vom Centre for Regional and Innovation Economics (CRIE) der Universität Bremen.

Umfangreiche Interviews in der gymnasialen Oberstufe geplant

Für die Studie wollen die Forscher möglichst viele Schüler der gymnasialen Oberstufe in Bremen befragen. Der rund 45-minütige Fragebogen ist komplett anonym und soll im Rahmen der Unterrichtszeit ausgefüllt werden. Die Ergebnisse werden ausschließlich für das Projekt verwendet.

Interessierte Schulen können sich beim Centre for Regional and Innovation Economics (CRIE) der Universität Bremen melden. Kontakt: Katharina Gerlach, Telefon: 0421 218-66536, E-Mail: kgerlachprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de  .

Weitere Informationen zum Projekt mit dem offiziellen Titel „Die Rolle schulbezogener sozialer Netzwerke für Abiturleistung und Berufswahl einer sozial und ethnisch heterogenen Schülerschaft“ gibt es im Internet unter www.mus.uni-bremen.de/research/berufswahlstudie/