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                    <title>Universität Bremen - Meldungen 2022</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/meldungen-2022</link>
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                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 23:58:53 +0200</pubDate>
                    <lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 23:58:53 +0200</lastBuildDate>
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                            <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 12:26:14 +0100</pubDate>
                            <title>Die Staats-und Universitätsbibliothek Bremen gibt NS-Raubgut zurück</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/die-staats-und-universitaetsbibliothek-bremen-gibt-ns-raubgut-zurueck</link>
                            
                            <description>Im Rahmen des Projekts NS-Raubgut gibt die Staats- und Universitätsbibliothek vier Bücher an den Obersten Gerichtshof Wien zurück.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bücher enthalten das Exlibris – ein künstlerisch gestalteter Besitznachweis, der auf der Innenseite des Buchdeckels befestigt ist – von Dr. James Klang und sind ein Fall von NS-Raubgut: Das fand der SuUB Projektmitarbeiter Volker Cirsovius während der Überprüfung des Bibliothekszugangs der Jahre 1933 bis 1948 heraus.</p><p>Nach seinem Tod vererbte Dr. James Klang (1847-1914) seine Bibliothek an seinen Sohn Dr. Heinrich Klang (1875-1954), der ab 1925 als Richter am Oberlandesgericht Wien arbeitete und außerordentlicher Professor war. Im Jahr 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland verlor Dr. Heinrich Klang aufgrund seiner jüdischen Herkunft seine Lehrbefugnis an der Universität Wien und wurde in den dauernden Ruhestand versetzt. Sämtliche Versuche, aus Österreich zu flüchten, misslangen. Heinrich Klang wurde am 24. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Er überlebte das Ghetto und kehrte am 7. Juli 1945 nach Wien zurück.</p><p>Die gefundenen Bücher in der SuUB Bremen stammen laut Zugangsbuch von der Wiener „Antiquariats- und Exportbuchhandlung Alfred Wolf“. Nach dem Entzug seiner Lehrbefugnis hatte Heinrich Klang seine umfangreiche Büchersammlung unter anderem an das Antiquariat in Wien verkaufen müssen. Von hier aus gingen die Bücher an mindestens acht Institutionen, die nun ein Konsortium zur gemeinsamen Rückgabe (Restitution) gebildet haben: die Badische Landesbibliothek Karlsruhe, die Bayerische Staatsbibliothek München, die Bibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien, die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, die Universitätsbibliothek Graz, die Universitätsbibliothek Wien und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Als eine der ersten Bibliotheken in Deutschland stellte sich die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen Anfang der 1990er ihrer Verantwortung, recherchiert und restituiert die im Nationalsozialismus geraubten Bücher an die rechtmäßigen Eigentümer:innen bzw. deren Erb:innen.</p><p>„Wir freuen uns, dass nun in einem Konsortium von deutschen und österreichischen Bibliotheken gemeinsam mit den Erben eine faire und gerechte Lösung im Einklang mit den Washingtoner Prinzipien gefunden wurde,“ sagt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB Bremen. Die erzielte Restitution sieht vor, dass die geraubten Bücher zunächst an eine von den Erben benannte Privatperson übergeben werden, um später auf Wunsch der Erben vom Obersten Gerichtshof in Wien (OGH) übernommen zu werden.</p><h3>Es handelt sich um die Titel:</h3><ul class="list-normal"><li>Rémusat, Charles de / Histoire de la philosophie en Angleterre depuis Bacon jusqu'à Locke / Paris 1875 (2 Bände)</li><li>Pfleiderer, Dr. Otto / Friedrich Wilhem Joseph Schelling. Gedächtnisrede / Stuttgart 1875</li><li>Biedermann, Dr. Med. et Phil. G. / Metaphysik in ihrer Bedeutung für die Begriffswissenschaft / Prag 1870</li></ul><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Tel. +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_SuUB_Restitution_OGH_Wien_c83c093488.jpg" length="289641" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_SuUB_Restitution_OGH_Wien_c83c093488.jpg" fileSize="289641" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Restitution sieht vor, die geraubten Bücher an den Obersten Gerichtshof in Wien zu geben.</media:description><media:copyright>SuUB</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 10:12:00 +0100</pubDate>
                            <title>Erstklassige Forschung: Excellence Chairs werden verlängert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/erstklassige-forschung-excellence-chairs-werden-verlaengert</link>
                            
                            <description>Ein besonderes Forschungsformat hat Erfolg: Die Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen mit internationalen Spitzenkräften ist so erfolgreich, dass jetzt sieben der seit 2019 existierenden „U Bremen Excellence Chairs“ weitere drei Jahre gefördert werden.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Lucio Colombi Ciacchi ist sehr zufrieden. Vor vier Jahren hat der Materialwissenschaftler der Universität Bremen im Rahmen des Programms „U Bremen Excellence Chairs“ mit Erfolg eine Gastprofessur für seinen namhaften Kollegen Nicola Marzari von der Schweizer Ecole Federale Polytechnique de Lausanne (EPFL) beantragt. Seither forschen die beiden Wissenschaftler und ihre Mitarbeitenden am MAPEX Center for Materials and Processes gemeinsam an den Materialien der Zukunft.</p><p>„Die Kooperation läuft bestens“, fasst Colombi Ciacchi die ersten vier Jahre zusammen – und freut sich nun, dass die ergiebige Zusammenarbeit fortgeführt werden kann. Nach zwei Evaluationsverfahren hat die Universität Bremen sieben der seit 2019 existierenden U Bremen Excellence Chairs drei weitere Jahre Förderung (1. Januar 2023 – 31. Dezember 2025) zugesprochen. „Nicola Marzari ist immer wieder mit Blockaufenthalten in Bremen, um gemeinsam mit seinen Doktoranden und Postdocs Forschungsfragen zu diskutieren und sie anzuleiten. Ebenso sind seine Mitarbeitenden mehrere Wochen im Jahr in Lausanne zu Gast.“ Alle profitieren bei diesem internationalen Austausch von den besonderen Kenntnissen, die Marzari beim Materialdesign auf Basis der grundlegenden Elektronenstrukturtheorie hat.</p><p>Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Material-Experten in Bremen und Lausanne ist nur eines von mehreren Beispielen, wie sinnvoll und produktiv die 2019 eingerichteten U Bremen Excellence Chairs sind. Im Falle von Nicola Marzari wird die erfolgreiche Kooperation mit internationalen Spitzenkräften sogar noch dadurch getoppt, dass der Italiener aus dem Exzellenzprojekt an der Uni Bremen heraus einen Projektantrag für eine weitere Forschungsfrage bei der Europäischen Union gestellt hat. „Dieser Antrag war erfolgreich, was in den kommenden Jahren zusätzlich 800.000 Euro und weitere Stellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an die Bremer Uni bringt“, freut sich Colombi Ciacchi.</p><h3>Was sind die U Bremen Excellence Chairs?</h3><p>Die U Bremen Excellence Chairs sind international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Universität Bremen eine eigene Arbeitsgruppe aufgebaut haben und hier gemeinsam mit ihnen und weiteren Kolleginnen und Kollegen zu einem ausgewählten Thema forschen. Diese „Exzellenzlehrstühle“ werden im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern von 2019 bis 2025 finanziert. Sie wurden als strategisches Mittel durch die Universität Bremen eingeführt.&nbsp;</p><p>Mit dem erfolgreichen Clusterantrag des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften – im Rahmen der Exzellenzstrategie konnten drei aus der Clusterförderung finanzierte Excellence Chairs am MARUM eingerichtet werden. Das erfolgreiche Cluster eröffnete der Universität Bremen die Möglichkeit, eine Pauschale für die eigene strategische Ausrichtung und Stärkung zu erhalten – die sogenannte Universitätspauschale von jährlich 1 Million Euro. Das Land Bremen verstärkt diese Förderung um weitere 500.000 Euro pro Jahr. Diese Mittel für die Universität setzt diese für weitere acht Excellence Chairs ein, die nach zwei aufeinanderfolgenden Auswahlrunden ihre Kooperationen aufgenommen haben.</p><h3>Schub für die internationale Zusammenarbeit</h3><p>„Unser Bestreben, der Wissenschaft in Bremen und der internationalen Zusammenarbeit unserer Universität einen weiteren großen Schub zu geben, ist aufgegangen“, sagt Professor Michal Kucera, Konrektor für Lehre und Forschung der Bremer Uni. „Wir binden mit den Excellence Chairs in wissenschaftlich hochinteressanten Gebieten sehr erfolgreiche Forscherinnen und Forscher aus anderen Ländern an uns und intensivieren zugleich die fachliche Zusammenarbeit. Beide Seiten profitieren dabei von den jeweiligen Netzwerken der Beteiligten.“</p><p>Von Anfang an sah das Konzept eine langfristige Ausrichtung vor. Dafür bedurfte es aber einer fundierten Überprüfung von Arbeit und Ergebnissen, die für die ersten sieben bewilligten ExChairs Anfang 2022 stattfand. Mit dem erfreulichen Ergebnis, dass die Gastprofessuren fortgeführt werden können. Neben der eingangs beschriebenen Professur von Nicola Marzari forschen über die Universitätspauschale für drei weitere Jahre in diesem Kooperationsprogramm:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Petar Popovski, Universität Aalborg (Dänemark), Elektrotechniker, Forschungsthema: Kommunikationssysteme. Sein Gastgeber ist Professor Armin Dekorsy (AG Nachrichtentechnik, Fachbereich Physik/Elektrotechnik). Gemeinsam arbeitete man in den ersten vier Jahren an dem dreidimensionalen Mobilfunknetz, bei dem künftig nicht nur Verbindungen durch Masten am Erdboden, sondern auch durch Drohnen, Ballons, Flugzeuge und vor allem Satelliten hergestellt werden. Im Verlängerungszeitraum wird man sich verstärkt der nächsten Mobilfunkgeneration 6G widmen.</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Shalini Randeria, Rektorin der Central European University (CEU), Wien, Sozialanthropologin und Soziologin, Forschungsthema: „Soft Authoritarianisms“. Ihre Gastgebenden sind Professorin Michi Knecht und Professor Ingo H. Warnke, Sprechende der interdisziplinären Verbundforschungsplattform „Worlds of Contradiction“ (WoC, sinngemäß „Welten des Widerspruchs“). Shalini Randeria forscht mit ihrer Gruppe zu gegenwärtigen Formen des Autoritarismus, die danach streben, sich demokratisch zu legitimieren. Sie höhlen die demokratischen Institutionen von innen aus, etwa indem sie die Mehrheiten der Wählenden strategisch verändern. Im Fokus der ersten vier Jahre standen Frankreich, die Türkei und Polen. Im Verlängerungszeitraum soll es nun um soft-autoritäre Strategien mit einem Fokus auf Identitätspolitiken der Mehrheit gehen.</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Haizhou Li, National University of Singapore und Chinese University of Hong Kong (Shenzhen), Elektro- und Elektronikingenieur, Forschungsthema: „Machine Listening“. Gemeinsam mit seiner Gastgeberin Professorin Tanja Schultz (Cognitive Systems Lab und Sprecherin des Wissenschaftsschwerpunkt Minds, Media, Machines) forschen Li und sein Excellence Chair-Team an der Weiterentwicklung biologisch inspirierter Computermodelle, die das menschliche Hörvermögen nachahmen. Dabei soll die menschliche Fähigkeit, aus dem Stimmengewirr einer Cocktail-Party gezielt einzelne Stimmen herauszuhören, auf technische Systeme übertragen werden – ein bislang ungelöstes Problem. Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit sind bereits zahlreiche Publikationen entstanden, und Professor Li wurde als Mercator-Fellow für die DFG-geförderte KI-Forschungsgruppe „Lifespan AI“ gewonnen.&nbsp;</p><p>Die am MARUM verankerten Excellence Chairs werden ebenfalls bis 2025 verlängert. Es sind dies:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Jack Middelburg, Universität Utrecht, Niederlande, Geochemiker, Forschungsthema: Mariner Kohlenstoffkreislauf</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Victoria Orphan, Californian Institute of Technology, Pasadena, USA, Umweltwissenschaftlerin, Forschungsthema: Mikrobielle Gemeinschaften</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Eske Willerslev, Universität Kopenhagen, Dänemark, und Universiy of Cambridge, Großbritannien, Forschungsthema: Fossile DNA in marinen Ablagerungen</p><h3>Excellence Chairs qualifizieren den Forschungsnachwuchs</h3><p>Im Rahmen der U Bremen Excellence Chairs werden von der Universität Bremen für jeden Gast zwei Nachwuchswissenschaftlerstellen finanziert. Die Bremer Forschungsgruppe kann aus anderen Mitteln zudem erweitert und ausgebaut werden. Die U Bremen Excellence Chairs sind in die fachlichen Strukturen in Bremen eng eingebunden und betreuen hier Promotionen.<br> &nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/u-bremen-excellence-chairs" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/u-bremen-excellence-chairs</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Funda Togar<br> Koordinatorin „U Bremen Excellence Chairs“&nbsp;<br> Universität Bremen<br> Referat 12 - Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs / Research Services&nbsp;<br> Tel. +49 (0)421 218-60308<br> E-Mail <a href="mailto:exchairs@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">exchairs@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_exchairs_popovski_Foto_Kai_Uwe_Bohn_Universitraet_Bremen_ebd3f0dbfe.jpg" length="474997" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_exchairs_popovski_Foto_Kai_Uwe_Bohn_Universitraet_Bremen_ebd3f0dbfe.jpg" fileSize="474997" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auch dieser Excellence Chair geht in die Verlängerung: Seit 2019 forscht Professor Petar Popovski von der dänischen Universität Aalborg (links) mit seinem Gastgeber Professor Armin Dekorsy (AG Nachrichtentechnik) am dreidimensionalen Mobilfunknetz. Nun wird die Kooperation bis 2025 fortgesetzt.</media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 10:54:23 +0100</pubDate>
                            <title>Professorin Antje Boetius ist „Hochschullehrerin des Jahres“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/professorin-antje-boetius-ist-hochschullehrerin-des-jahres</link>
                            
                            <description>Antje Boetius ist „Hochschullehrerin des Jahres“. Mit dem Preis, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) verleiht, wird die Meeresforscherin der Universität Bremen als „Anwältin der Meere und herausragende Wissenschaftskommunikatorin“ gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Hochschulverband (DHV) würdigt Professorin Antje Boetius als exzellente, vielfach preisgekrönte Wissenschaftlerin, die mit breiter Feldforschung die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere sowie die Lebensvielfalt der Tiefsee beleuchte. Dank ihrer Forschung sei Boetius „eine Anwältin der Meere“, die auf enge internationale Zusammenarbeit dränge und engagiert für zukunftssichernden Klima-, Natur- und Umweltschutz werbe.</p><h3>Engagement steigert das Ansehen des Berufsstands der Hochschullehrenden</h3><p>Als herausragende Wissenschaftskommunikatorin gelinge es ihr seit Jahren auf imponierende Weise, ihre überlebenswichtigen Erkenntnisse einem breiten Publikum in unterschiedlichsten Medienformaten anschaulich zu vermitteln. Der Deutsche Hochschulverband ist überzeugt, dass sie durch ihr vorbildliches Engagement das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland steigere und den Berufsstand der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer auch außerhalb des akademischen Umfelds in einem positiven Licht erscheinen lasse.</p><p>„Ich gratuliere Antje Boetius sehr herzlich“, freut sich die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther. „Wir sind stolz darauf, mit Antje Boetius eine so engagierte und tatkräftige Wissenschaftlerin an der Universität Bremen und dem AWI zu haben. Ihr Talent, Erkenntnisse aus der Polar- und Meeresforschung allgemein verständlich in die Breite der Gesellschaft zu tragen, ist beispielhaft. Ihre Begeisterung für die Forschung und den Wissenstransfer ist für uns alle immer wieder eine große Inspiration.“</p><p>„Über diese tolle Anerkennung freue ich mich außerordentlich“, so Professorin Antje Boetius. „Mir sind die Hochschulen als Orte von vielfältig vernetzbarem Wissen sehr wichtig und die Lehre wie der Wissenstransfer dort ganz besonders. In der Begegnung mit Studierenden an der Universität Bremen bin ich immer am Puls der Zeit. Das Interesse am Erdsystem und der Rolle des Ozeans und Eises für unsere Zukunft ist enorm gestiegen, auch jenseits der exzellenten Meeresforschung hier. Die Verantwortung von uns Lehrenden ist hoch: kommende Generationen brauchen für die Transformationsprozesse komplexes Wissen, Hoffnung und Lust auf Zukunft. Der Preis ist dafür ein tolles Signal.“</p><h3>Vielfach ausgezeichnete und international vernetzte Wissenschaftlerin</h3><p>Die Tiefseeforscherin Antje Boetius ist als Professorin für Geomikrobiologie im Fachbereich Geowissenschaften an der Universität Bremen auch am Exzellenzcluster MARUM der Universität Bremen beteiligt. Seit 2017 ist sie Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.<br> Antje Boetius hat an fast 50 Expeditionen auf internationalen Forschungsschiffen teilgenommen. Im Mittelpunkt ihrer aktuellen Forschung stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean sowie die Lebensvielfalt der Tiefsee.<br> 2009 erhielt Antje Boetius den hochdotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wurde zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt. Sie ist Trägerin des Communicator-Preises der DFG sowie des Deutschen Umweltpreises 2018 und wurde 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.hochschulverband.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.hochschulverband.de/</a><br><a href="http://www.awi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.awi.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Christina Selzer<br> Referat Hochschulkommunikation und –marketing<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49-421 218-60158<br><a href="mailto:christina.selzer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.selzer@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_AntjeBoetius_AWI_EstherHorvath_a6c4289ee2.jpg" length="250860" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_AntjeBoetius_AWI_EstherHorvath_a6c4289ee2.jpg" fileSize="250860" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Meeresforscherin der Universität Bremen ist „Hochschullehrerin des Jahres“. Mit dem Preis, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) verleiht, wird Antje Boetius als „Anwältin der Meere und herausragende Wissenschaftskommunikatorin“ gewürdigt.</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath</media:copyright>
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                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 11:57:02 +0100</pubDate>
                            <title>Synthetische Biologie: Kommt Serotonin, geht das Licht aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/synthetische-biologie-kommt-serotonin-geht-das-licht-aus</link>
                            
                            <description>Forschenden aus Bremen, Bochum, Bonn und Hamburg ist es gelungen, den Blick auf die Wirkungsweise des Botenstoffs Serotonin zu schärfen. Sie entwickelten ‚sDarken‘-Sensoren zur Messung der Neurotransmitter-Dynamik im Gehirn. Die Ergebnisse wurden in „Nature Communications“ veröffentlicht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff im zentralen Nervensystem. Er gehört zur Kategorie der sogenannten Neuromodulatoren und ist für die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und dem gesamten Körper zuständig. Insbesondere die Annahme, Angstzustände und Depressionen würden durch einen Serotoninmangel im Gehirn ausgelöst, rücken den Botenstoff regelmäßig in den Fokus der Wissenschaft. Kausale Zusammenhänge zwischen psychiatrischen Erkrankungen und Serotoninmangel konnten allerdings bisher nicht hinreichend beschrieben werden. Geeignete Methoden fehlten bislang.</p><h3>Signalaustausch zwischen Nervenzellen besser verstehen</h3><p>„Verschiedene genetisch kodierte Sensoren wurden in den vergangenen Jahren entwickelt, um die Freisetzung von Neurotransmittern genauer beobachten zu können“, beschreibt Erstautor Martin Kubitschke aus der Arbeitsgruppe Synthetische Biologie an der Universität Bremen, dessen Forschung vom SFB 874 unterstützt wurde. „Während andere Teams ihren Fokus auf die Botenstoffe Glutamat, Dopamin, Noradrenalin oder Acetylcholin legten, wollten wir genau verstehen, welche Funktionen Serotonin im Gehirn hat. Als wir mit der Entwicklung der Sensoren begannen, gab es noch keine Möglichkeit Serotonin im Gehirn live zu beobachten.“</p><p>Als Gerüst der neuartigen<strong></strong>‚sDarken‘<strong>-</strong>Sensoren<strong></strong>nutzen die Forscher*innen einen natürlich vorkommenden, menschlichen 5-HT1A-Rezeptor. Dieser wurde gentechnisch mit Hilfe eines grün-fluoreszierenden Proteins verändert, dass sDarken im ungebundenen Zustand grün leuchtet. Der entscheidende Mechanismus dahinter: Sobald Serotonin an die Sensoren andockt, nimmt seine Leuchtkraft ab. Verdunkelung gibt also einen direkten Hinweis auf die Aktivität von Serotonin. Da es sich um einen genetisch enkodierten Sensor handelt, können beliebige Nervenzellentypen oder Hirnregionen mit diesem Sensor zur Visualisierung von Serotonin-Dynamiken versehen werden.</p><h3>Schnelle Reaktionsgeschwindigkeit, gute Position, hohe Leuchtkraft</h3><p>Bemerkenswert war die sehr gute Auflösung, die sowohl zeitlich als auch räumlich bei Messungen erzielt werden konnte. „Wir haben mit Hilfe der ‚Patch-Clamp-Fluorometry‘ festgestellt, dass ‚sDarken‘ bereits in Sekundenbruchteilen auf Änderungen der Serotoninkonzentration reagiert“, beschreibt Prof. Dr. Andreas Reiner von der Fakultät für Biologie und Biotechnologie der Ruhr-Universität Bochum. „Bei der räumlichen Bestimmung der Botenstoff-Aktivität hilft uns, dass ‚sDarken‘ hervorragend in der Membran der Nervenzellen positioniert ist“, ergänzt Professor Dr. Olivia Masseck, Letztautorin und Leiterin der Arbeitsgruppe Synthetische Biologie an der Universität Bremen. „Die ‚sDarken‘-Familie funktioniert so hervorragend, dass wir davon ausgehen, in Zukunft sogar Aktivitäten an einzelnen Spines der Nervenzellen sichtbar machen zu können.“</p><p>Die Sensoren arbeiten überaus sensibel und spezifisch: Kleinste Konzentrationen von Serotonin führten bereits zu einer optischen Veränderung der Sensoren und konnten so von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemessen werden. Bei Gabe anderer Neurotransmitter oder ähnlicher Substanzen reagierte ‚sDarken‘ nicht. Zudem zeigte sich ‚sDarken‘ als äußerst robust, photo- und pH-stabil und erfüllte somit wichtige Voraussetzungen für die Langzeitbildgebung.</p><p>„Insgesamt haben wir durch gezielte Mutation drei verschiedene Varianten von ‚sDarken‘ entwickelt, die unterschiedlich empfindlich auf Serotonin reagieren“, erläutert Martin Kubitschke weiter. „Für die Erfassung der sogenannten Volumenübertragung bei Neurotransmittern ist es vorteilhaft, einen Sensor mit einer sehr hohen Affinität zu verwenden. Liegt der Fokus hingegen auf &nbsp;Serotonin-Ausschüttungen über einzelne Synapsen, ist ein Sensor mit geringerer Affinität vorteilhaft. All diese Ausprägungen sind nun durch die ‚sDarken‘-Familie abgedeckt.“</p><h3>Ideale Ergänzung bestehender Serotoninsensoren</h3><p>Ihre Eigenschaften machen ‚sDarken‘ zu einer idealen Ergänzung bestehender Serotoninsensoren und erweitern das Instrumentarium für die Bildgebung der Serotonin-Dynamik. In Zusammenarbeit mit den Forscherteams der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Andreas Reiner), dem DZNE in Bonn (Dr. Martin Fuhrmann) und dem ZNMH in Hamburg (Prof. Dr. Simon Wiegert) konnte bereits gezeigt werden, dass sich mit sDarken im wachen, aktiven Tier sogar feine Details bei der Serotoninausschüttung beobachten lassen. Olivia Masseck ist daher überzeugt: „Die neuen Sensoren werden es langfristig ermöglichen, Aufgabe und Funktionsweise von Serotonin im Gehirn besser zu verstehen.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Originalveröffentlichung: Kubitschke, M., Müller, M., Wallhorn, L. et al. Next generation genetically encoded fluorescent sensors for serotonin. Nat Commun 13, 7525 (2022).</p><p>Förderung: Die Studie wurde durch den Sonderforschungsbereich 874 (SFB 874) der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Der SFB 874 „Integration und Repräsentation sensorischer Prozesse“ besteht seit 2010 an der Ruhr-Universität Bochum. Die Forscherinnen und Forscher beschäftigten sich mit der Frage, wie sensorische Signale neuronale Karten generieren, und daraus komplexes Verhalten und Gedächtnisbildung resultiert.</p><p>Link zur Publikation: <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-022-35200-w" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41467-022-35200-w</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Olivia Masseck<br> Synthetische Biologie<br> Fachbereich 2 - Biologie/Chemie<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 – 62965<br> E-Mail: <a href="mailto:masseck@uni-bremen.de">masseck@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_NEU_sDarken_PI_Foto_Nature_Communications_Publikation_6ddeb63c41.png" length="971879" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_NEU_sDarken_PI_Foto_Nature_Communications_Publikation_6ddeb63c41.png" fileSize="971879" type="image/png"/><media:description type="plain">‚sDarken‘ bei der Arbeit: Vergrößerte Ansicht des neu entwickelten Sensors (grün) entlang eines Dendriten einer Nervenzelle – aufgenommen mit Hilfe der 2-Photonen-Mikroskopie. </media:description><media:copyright>Kubitschke, M., Müller, M., Wallhorn, L. et al.</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 10:48:14 +0100</pubDate>
                            <title> 1,25 Millionen US-Dollar für Proteinforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/125-millionen-us-dollar-fuer-proteinforschung</link>
                            
                            <description>Dem Wechselspiel der Alterungsprozesse von Proteinen und gesamtem Organismus sind Biolog:innen der Uni Bremen und des IMP in Wien auf der Spur. Für ihre Forschung wurden sie in das „Allen Distinguished Investigators“ Programm aufgenommen. Die Auszeichnung ist mit 1,25 Millionen US Dollar dotiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Proteine sind überlebenswichtig und übernehmen vielfältige Aufgaben in jeder Zelle. Sie katalysieren Reaktionen, transportieren Stoffe, bilden das Zellskelett und ermöglichen Bewegungen wie Muskelkontraktionen. Es gibt Proteine in unseren Zellen, die sind sehr kurzlebig und nur für Minuten oder wenige Stunden aktiv, andere sind Monate oder gar Jahre aktiv. Warum ist das so und durch welche Faktoren wird die Lebensspanne eines Proteins reguliert? Und welchen Einfluss hat das Alter des Organismus oder der Zelle auf die Lebensspanne des Proteins?</p><p>Um diese Fragen zu beantworten, wollen Prof. Dr. Janine Kirstein von der Universität Bremen und Dr. Tim Clausen vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien in einem gemeinsamen Projekt die Lebensspanne, d.h. Synthese, Faltung, Aktivität und schließlich den Abbau des Muskelproteins Myosin im Fadenwurm (Nematode) <em>Caenorhabditis elegans </em>untersuchen.</p><h3>Warum das Protein Myosin?</h3><p>Im Unterschied zu anderen Proteinen ist den Forscher:innen zufolge über den Alterungsprozess des Proteins Myosin wenig bekannt: „Die Faltung von Proteinen wurde für aggregations-anfällige toxische Proteine, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, bereits intensiv analysiert. Wir wissen jedoch recht wenig darüber, wie die Lebensspanne von Proteinen reguliert wird, die physiologische Aufgaben in unserem Körper übernehmen“, erläutert Professorin Kirstein. „Und dennoch sind über 1.000 Mutationen in Myosin bekannt, die zu Defekten in ihrer Funktionalität und damit zu Krankheiten führen.“</p><p>Wegen seiner Eigenschaften ist der Fadenwurm für das Vorhaben „Pro-Watch: Analyse der Proteinlebensspanne in alternden Nematoden“ besonders gut geeignet. „Der Nematode ist transparent und ermöglicht damit, über Fluoreszenzsensoren, die Synthese, Faltung, Aktivität und Abbau des Myosins am lebenden Tier zu untersuchen. Der Wurm ist mit ca. 25 Tagen kurzlebig. Das Leben verläuft sozusagen im Zeitraffer und lässt Einblicke in die Entwicklung, adulte Phase bis zum Ende des Zellwachstums und schließlich dem Versterben des Organismus innerhalb eines Monats zu.“</p><p>Kirstein und Clausen planen, einen fluoreszenzbasierten Sensor zu entwickeln, der erstmalig ein gleichzeitiges Messen der wichtigsten Parameter der Proteinlebensspanne von Myosin ermöglicht. Die gewonnenen Erkenntnisse können auf andere Proteine übertragen werden, um ein grundsätzliches Verständnis zum Wechselspiel zwischen Proteinalterung und dem Altern des gesamten Organismus zu erlangen.</p><h3>Über Allen Distinguished Investigator</h3><p>Das Allen Distinguished Investigator Programm wurde 2010 von dem verstorbenen Microsoft Co-Gründer und Philanthropen Paul G. Allen ins Leben gerufen, um kreative, frühzeitige Forschungsprojekte in der Biologie und der medizinischen Forschung zu unterstützen. In den vergangenen zwölf Jahren wurden insgesamt 130 Allen Distinguished Investigators ernannt. Jede Auszeichnung erstreckt sich über eine dreijährige Forschungsförderung.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p class="MsoCommentText">PRO-Watch: an approach to monitor protein lifespan in aging worms / Pro-Watch: Analyse der Proteinlebensspanne in alternden Nematoden/Fadenwürmern:</p><p><a href="https://alleninstitute.org/what-we-do/frontiers-group/distinguished-investigators/investigators/" target="_blank" rel="noreferrer">https://alleninstitute.org/what-we-do/frontiers-group/distinguished-investigators/investigators/</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/en/zellbiologie" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/en/zellbiologie</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Janine Kirstein<br> Universität Bremen<br> Biologie/Chemie<br> Tel.: +49 421 218-62880<br> Email:<a href="mailto:kirstein@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> kirstein@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_C.elegans__002__cdf5f3c0ca.jpg" length="36844" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_C.elegans__002__cdf5f3c0ca.jpg" fileSize="36844" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Fadenwurm ist transparent und ermöglicht damit, über Fluoreszenzsensoren, die Synthese, Faltung, Aktivität und Abbau des Myosins am lebenden Tier zu untersuchen.</media:description><media:copyright>Christian Gallrein</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 17:05:04 +0100</pubDate>
                            <title>OnCourse: neue Plattform für E-Learning</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/oncourse-neue-plattform-fuer-e-learning</link>
                            
                            <description>Mit der Plattform OnCourse startet ein neues Angebot mit fächerübergreifenden digitalen Kursen. Sie richtet sich an Studierende und Mitarbeitende der Bremer Hochschulen sowie eine breite Öffentlichkeit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Plattform OnCourse wurde vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der oncampus GmbH aus Lübeck entwickelt und basiert auf der Software „Moodle“. „Sie ermöglicht es, auf die verschiedenen E-Learning-Angebote zuzugreifen, ohne zwischen verschiedenen Plattformen wechseln zu müssen“, erläutert Dr. Yildiray Ogurol, Geschäftsführer des ZMML. Zudem lassen sich auf OnCourse multimediale und interaktive Angebote in die digitalen Kurse einbauen. „Dass wir mit modernen, didaktisch guten digitalen Lernangeboten das Thema Nachhaltigkeit für unsere Studierenden, aber auch für Hochschulen anderswo nutzbar machen können, ist mir ein wichtiges Anliegen“, sagt die Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen, Professorin Maren Petersen.</p><h3>Zeit- und ortsflexibles Lernen für alle</h3><p>OnCourse speist sich aus den Angeboten der eGeneral Studies sowie der Virtuellen Akademie für Nachhaltigkeit der Universität Bremen. Die Lehrveranstaltungen stehen als Open Educational Resources (OER) allen offen. Teilnehmende der eGeneral Studies können ihre Schlüsselkompetenzen erweitern, Orientierung in der Berufsvorbereitung finden und einen Einblick in verschiedene Wissenschaftsdisziplinen bekommen. Studierende können sich die Veranstaltungen außerdem für ihr Studium anrechnen lassen.</p><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit (VAN) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bremen. Sie erstellt kostenlose und weltweit verfügbare Online-Lernressourcen zum Thema Nachhaltigkeit. Die Lernvideos werden an der Universität Bremen produziert und sind auf YouTube für alle frei zugänglich. Studierende der Universität Bremen sowie von ausgewählten Partneruniversitäten können darüber hinaus nach dem Ende der Veranstaltungen Prüfungen ablegen, für die sie ECTS-Punkte erhalten. Die Kurse sind nicht an die Semesterstruktur gebunden: Die Teilnehmenden können sie belegen, wann und in welchem Tempo sie wollen. Bislang sind 22 Online-Kurse auf verschiedenen Sprachen verfügbar.</p><h4 class="MsoPlainText">Weitere Informationen:</h4><p class="MsoPlainText"><a href="http://www.oncourse.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.oncourse.uni-bremen.de</a></p><p class="MsoPlainText"><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Katharina Lingenau<br> Koordination Digitale Lehrangebote im Zentrum für Multimedia in der Lehre<br> Universität Bremen<br> Tel.: + 49 421 218 61434<br> E-Mail:<a href="mailto:lingenau@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> lingenau@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Denis Pijetlovic<br> Koordinationsleitung Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br> Universität Bremen<br> Tel.: + 49 421 218 66782<br> E-Mail: <a href="mailto:denis.pijetlovic@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">denis.pijetlovic@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Homeoffice_2020_4x3_Foto_Alena_Weiss-Universitaet_Bremen_6_c3dfd8869d.jpg" length="499401" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Homeoffice_2020_4x3_Foto_Alena_Weiss-Universitaet_Bremen_6_c3dfd8869d.jpg" fileSize="499401" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Lernen bequem von zu Hause aus: Die Inhalte auf der Plattform OnCourse stehen allen Angehörigen der Bremer Hochschulen und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.</media:description><media:copyright>Alena Weiß/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:46:51 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Chemiedidaktik beim Polytechnik-Preis 2022 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/uni-chemiedidaktik-beim-polytechnik-preis-2022-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Dr. Nadja Belova und Dr. Moritz Krause vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften haben den Sonderpreis des Polytechnik-Preises 2022 erhalten. Sie entwickelten ein Unterrichtsmodul, um Jugendliche für Fake News in den sozialen Medien zu sensibilisieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der in diesem Jahr verliehene Preis widmete sich dem Fokusthema „Digitale Medien als Gewinn für den MINT-Unterricht“. Dr. Nadja Belova, Akademische Rätin an der Uni Bremen, und Dr. Moritz Krause, teilabgeordnete Lehrkraft an der Uni Bremen sowie Lehrer am Schulzentrum Geschwister Scholl Gymnasiale Oberstufe Bremerhaven, erhielten ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.</p><h3>Wie Jugendliche ein imaginäres Produkt entlarven</h3><p>Das durch den Preis ausgezeichnete Unterrichtsmodul richtet sich an Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 9 und basiert auf einem imaginären Produkt. Die Schüler:innen lernen das Wasser H<sub>IQ</sub>O mit Leitfähigkeitsextrakt kennen, das angeblich schlauer machen soll. „Rund um das Produkt entwickelten wir eine Internetpräsenz mit Instagramaccount und stellten etikettierte Flaschen her, die jedoch gewöhnliches Mineralwasser enthielten“, erläutert Nadja Belova. Im Unterricht stellen die Lehrkräfte den Jugendlichen das H<sub>IQ</sub>O -Wasser mit seinem vermeintlichen Effekt vor. Die Schüler:innen sammeln daraufhin Informationen in den sozialen Medien und entwickeln Kriterien für die Glaubwürdigkeit des Produkts. Nach der Auflösung des Fakes erhalten die Jugendlichen Kriterien an die Hand, um in Zukunft selbstständig die Glaubwürdigkeit von naturwissenschaftsbezogenen Beiträgen in sozialen Medien einschätzen zu können.</p><p class="MsoPlainText">Die Bremer Forschenden evaluierten das Konzept mit 106 Jugendlichen aus der gymnasialen Oberstufe. „Dabei stellten wir fest, dass deren Reflexionsfähigkeit in Bezug auf die Nutzung von sozialen Medien signifikant besser war als die von Gleichaltrigen, die das Modul nicht durchlaufen hatten“, sagt Moritz Krause.</p><h3 class="MsoPlainText">Über den Polytechnik-Preis</h3><p class="MsoPlainText">Mit dem Polytechnik-Preis würdigt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Fachdidaktiker:innen und Lehr-Lernforschende in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ausgezeichnet werden herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen für guten Unterricht in der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung.</p><h4 class="MsoPlainText">Weitere Informationen:</h4><p class="MsoPlainText"><a href="http://www.polytechnik-preis.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.polytechnik-preis.de</a></p><p class="MsoPlainText"><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Nadja Belova<br> Akademische Rätin am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften<br> Universität Bremen<br> Tel.: + 49 421 218 63284<br> E-Mail: <a href="mailto:n.belova@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">n.belova@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_Polytechnikpreis_Verleihung_2022_Dominik_Buschardt_4_3_51b9d8263b.jpg" length="179017" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_Polytechnikpreis_Verleihung_2022_Dominik_Buschardt_4_3_51b9d8263b.jpg" fileSize="179017" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Nadja Belova und Dr. Moritz Krause erhielten in diesem Jahr den Sonderpreis des Polytechnik-Preises.</media:description><media:copyright>Dominik Buschardt</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-30243</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:44:08 +0100</pubDate>
                            <title>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen steigt auf Open Source um</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/staats-und-universitaetsbibliothek-bremen-steigt-auf-open-source-um</link>
                            
                            <description>Als erste Bibliothek im Gemeinsamen Bibliotheksverbund hat die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) mit der Einführung von Folio als Bibliothekssoftware für die Bereiche Ausleihe und Erwerbung begonnen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) ist als Zusammenschluss von sieben norddeutschen Ländern der größte Verbund von Bibliotheken in Deutschland. Folio, so heißt das neue Bibliotheksmanagementsystem, das alle Arbeitsbereiche der Bibliothek berührt und besonders die Workflows zur Erwerbung von digitalen und gedruckten Ressourcen und die Ausleihe unterstützt. Folio als serverbasierte Software wird als Open Source durch eine internationale Community entwickelt und hat sich bereits als Alternative zu den kommerziellen Produkten am Markt etabliert. Folio ist modular aufgebaut und bietet bereits jetzt viele neue Lösungen für die digitale Transformation in Bibliotheken. Open Source gewährleistet, dass die Bibliotheken unabhängig von Anbieterfirmen bleiben. Folio ist zukunftsfähig, da sich benötigte Funktionalitäten als zusätzliche Module entwickeln lassen.</p><p>Die SuUB Bremen ist die Pilotbibliothek in Deutschland, die die Migration vom jetzigen PICA-LBS3-System zu Folio für mehr als 200 Bibliotheken<sup></sup>im Verbund umsetzen wird. Mit tatkräftiger Unterstützung der Verbundzentrale des GBV wird die SuUB Bremen einen nicht unerheblichen Teil der notwendigen Anpassungen an das neue Bibliotheksmanagementsystem selbst entwickeln.</p><p>„Die Entscheidung für den Wechsel zu Folio und zu Open Source ist eine Entscheidung für Nachhaltigkeit und gewährleistet die Weiterentwicklung der Bibliotheksdienstleistungen.“ sagt Maria Elisabeth Müller, die Direktorin der SuUB Bremen. Der Umstieg soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein.</p><p>Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen ist mit einem Bestand von 3,5 Mio. Büchern und 30.000 Nutzern die größte und älteste wissenschaftliche Bibliothek Bremens. Über die E-LIB bietet die SuUB Zugang zu derzeit über 100 Mio. Medien, mehr als 95% davon sind Nachweise elektronischer Medien mit der Möglichkeit zum Volltext. Die E-LIB ist dabei gleichzeitig Entwicklungsumgebung und Produktionssystem und wickelt täglich 10.000 bis 18.000 Suchanfragen ab.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><a href="https://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.suub.uni-bremen.de/</a><br><a href="https://www.gbv.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.gbv.de/</a><br><a href="https://www.folio.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.folio.org/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>Fragen beantwortet:</p><p>Benjamin Ahlborn<br> Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Dezernat 2: Integrierte Medienbearbeitung<br> Tel.: +49 421 218-59440<br> Email:&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:ahlborn@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ahlborn@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_20221215_SuUB_6bd2337a60.jpg" length="370122" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_20221215_SuUB_6bd2337a60.jpg" fileSize="370122" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die SuUB Bremen ist Pilotbibliothek in Deutschland</media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30238</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:24:20 +0100</pubDate>
                            <title>Wie Bremen eine „Gesunde Stadt“ wird: Neues Forschungscluster startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wie-bremen-eine-gesunde-stadt-wird-neues-forschungscluster-startet</link>
                            
                            <description>Wie muss die Gesundheitsversorgung in Bremen aussehen, damit künftig viele Bürger:innen möglichst lange und gesund leben können? Diese Frage ergründet im Rahmen des Integrierten Gesundheitscampus ein Forschungscluster unter dem Titel „Gesunde Stadt Bremen: Interprofessionell, digital, nachhaltig“.
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                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen fördert die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft über vier Jahre.&nbsp; Ziel des Clusters ist, herauszuarbeiten, wie die unterschiedlichen Bereiche des Gesundheitssystems vernetzt werden können, um flächendeckend besser und nachhaltiger zu funktionieren. Die Forschungsprojekte arbeiten dabei nicht nur auf theoretischer Basis, sondern beziehen verschiedenste Bevölkerungsgruppen mit ein.</p><p>Dazu Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Mit dem Forschungscluster ,Gesunde Stadt Bremen‘ gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Stadt, in der die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt steht. Der Idee der Vernetzung unterschiedlicher Gesundheitsbereiche haben wir bereits mit der Gründung des Integrierten Gesundheitscampus Bremen vor einem Jahr Bedeutung und Struktur verliehen. Mit dem Forschungscluster ‚Gesunde Stadt Bremen‘ wird die Idee der Vernetzung nun konkret und geht in die Praxis. Was mir dabei besonders wichtig ist: Es ist Forschung mit den Menschen, nicht über die Menschen. Jugendliche, Mütter, ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf werden einbezogen und gehört.“</p><p>Prof. Dr. Michael Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen: „Die Forschung zu Bevölkerungsgesundheit und Stadtentwicklung verknüpft auf innovative Weise verschiedene Fachdisziplinen, um ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema aufzugreifen. Ich freue mich, dass die Universität Bremen sich mit ihrer Expertise und ihren Forschenden beim Forschungscluster ,Gesunde Stadt Bremen‘ einbringt. Das Cluster hat das Potential, einen überregional sichtbaren Beitrag zu einer gesundheitsfördernden, nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.“</p><p>Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen: "Mit dem hochschulübergreifenden Landesprogramm Forschungscluster ‚Gesunde Stadt' setzt Bremen ein starkes Signal: Mit der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses schaffen wir zukunftsweisende, attraktive Rahmenbedingungen. Gesundheit ist ein gesellschaftliches Megathema für das Land Bremen. Die Forschungsergebnisse werden unmittelbar zum Transfer in die Praxis beitragen. Die Hochschule Bremen leistet dazu mit der Akademisierung der Gesundheits- und Pflegefachberufe einen zusätzlichen Beitrag."</p><p>Prof. Dr. Viviane Scherenberg, Vizepräsidentin für strategische Kooperationen und Transfer der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen: „Wir freuen uns sehr – angesichts der vielfältigen umwelt- und klimabezogenen Herausforderungen – gemeinsam mit den Partnerhochschulen und wichtigen Multiplikatoren in Sachen Gesundheit zukunftsweisende, forschungsbasierte Lösungen zum Wohle der Bremer Stadtgesundheit zu finden.“</p><h3>Der Integrierte Gesundheitscampus</h3><p>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen hat 2021 in Kooperation mit dem Integrierten Gesundheitscampus Bremen das Forschungscluster „Gesunde Stadt Bremen“<br> ausgeschrieben. Von den insgesamt sechs im Forschungscluster geförderten Forschungsprojekten sollen Impulse für eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung in Bremen ausgehen. Gleichzeitig verbindet das Wissenschaftsressort mit der Ausschreibung des Forschungsclusters das hochschulpolitische Ziel, die Bremer Hochschulen durch Forschungskooperationen stärker zu vernetzen. Von der Universität Bremen sind Wissenschaftler und Wissenschaftler insbesondere aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) sowie dem Socium - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, beteiligt. Aus der Hochschule Bremen sind die Fakultäten Gesellschaftswissenschaften, Architektur/Bau/Umwelt sowie das Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft vertreten. Die Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ist mit den Fachbereichen Gesundheitswirtschaft sowie Psychologie und Pädagogik beteiligt.<br> Über einen Zeitraum von vier Jahren werden eine Postdoc-Stelle, fünf Doktorandenstellen und eine Verwaltungsstelle gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://gesundheitscampusbremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://gesundheitscampusbremen.de/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Gabriele Bolte<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Telefon: +49 421 218-68820<br> E-Mail: <a href="mailto:gabriele.bolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gabriele.bolte@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 16:28:00 +0100</pubDate>
                            <title>Berninghausenpreis 2022: Zwei Dozentinnen ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/berninghausenpreis-2022-zwei-dozentinnen-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Der Berninghausenpreis für hervorragende Lehre geht in diesem Jahr an eine Produktionstechnikerin und eine Anglistin. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien „Blended Learning“ und „Studierendenpreis“ vergeben und sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hat auch in diesem Jahr gemeinsam mit den unifreunden den Berninghausenpreis für hervorragende Lehre verliehen.</p><h3>„<span dir="ltr" lang="en">Blended Learning</span>“: Gelungene Verbindung von Online und Präsenzlehre</h3><p>In der Kategorie „<span lang="en" dir="ltr">Blended Learning</span>“ wurde Dr.-Ing. Ann-Kathrin Rohde vom Fachbereich Produktionstechnik ausgezeichnet.&nbsp; Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin überzeugte die Jury mit ihrer Lehrveranstaltung „Technische Logistik“. In dieser Lehrveranstaltung gibt sie an einem konkreten Beispiel einen Überblick über die verschiedenen Technologien zur Realisierung von verschiedenen Prozessen: Transport, Umschlag, Lagerung, Sortierung und Kommissionierung. Die Jury zeigte sich beeindruckt von dem Konzept, das Ann-Kathrin Rohde angesichts der notwendigen Umstellung auf Online-Lehre erarbeitet hat. Dieses Konzept habe die Vorteile von Präsenzlehre hinsichtlich Verortung und Motivierung des Themas und die Flexibilität der online-Lehre hinsichtlich projektförmigen Arbeitens und der Bearbeitung von Aufgaben in Kleingruppen miteinander verbunden.</p><p>Die Jury ist überzeugt, dass sich Ann-Kathrin Rohde besonders intensiv mit ihrer Lehre auseinandersetzt und den Kompetenzerwerb ihrer Studierenden im Blick hat und fördert. Außerdem habe sie ein in sich geschlossenes Konzept verfolgt und dies optimal für ihr Fach im<span lang="en" dir="ltr"> Blended Learning</span> umgesetzt. Die hier umgesetzte Kombination aus digitaler Lehre, Instruktionsphasen und Phasen der Eigenarbeit mit einer engen Begleitung und Rückmeldung zum Leistungsstand stelle ein gutes Beispiel für moderne qualitativ hochwertige Lehre dar.</p><h3>Englischdidaktik: Methodisch innovativ und inhaltlich spannend</h3><p>Für ihre gelungene Verbindung von Fach- und Sprachkompetenz in ihren Seminaren wurde die Anglistik-Professorin Sabine Doff von ihren Studierenden ausgezeichnet. Die Studierenden begeisterte, dass Sabine Doff ihre Lehrveranstaltungen methodisch sowie inhaltlich spannend gestaltet. Besonders in der Ausbildung von künftigen Lehrkräften sei die Erfahrung der Lehrperson, wie sie ihre Professorin mitbringe, von Bedeutung.</p><p>In ihrem Seminar verbinde Professorin Doff nicht nur auf anschauliche und verständliche Weise Sprach- und Fachkompetenzen, sondern unterstütze die Studierenden zudem mit Ihrem freundlichen Auftreten mit Rat und Tat in ihrer Ausbildung. Die Jury fand bemerkenswert, dass sie innovativ an ihre Lehre herantrete und sich einen großen Schritt aus der „Komfortzone“ bewegt habe. So habe sie sich zur Vorbereitung einer Lehrveranstaltung methodische Grundlagen in Kombination mit interdisziplinären Ansätzen aus der Psychologie und Rhetorik erarbeitet.</p><h3>„Hybride Lehrformate sind in Zukunft Kernelemente guter Hochschullehre“</h3><p>Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Hybride Lehrformate, die die Vorteile der analogen Welt mit denen der digitalen verbinden, werden in Zukunft ganz selbstverständlich Kernelemente guter Hochschullehre sein. Genau in diese Richtung gehen die didaktischen Ansätze der diesjährigen Preisträgerinnen, denen ich herzlich gratuliere. Ann-Kathrin Rohde und Sabine Doff zielen mit ihren Konzepten darauf ab, dass ihre Studierenden Fragestellungen selbstständig entwickeln, dass sie eine systematische Auseinandersetzung mit Problemen einüben und dass sie nachvollziehen, wie Erkenntnisse methodisch gewonnen werden.“</p><p>Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium, ergänzt: „Ausgezeichnete Lehre reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen. Ich freue mich daher außerordentlich über die Verleihung des Berninghausenpreises für herausragende Lehre an zwei innovative Lehrende der Universität Bremen, denen es mit großem Erfolg – wie die studentischen Auswertungen zeigen – gelungen ist, ihre Lehrveranstaltungen an der Berufspraxis zu orientieren beziehungsweise als <span lang="en" dir="ltr">Blended Learning</span> zu gestalten. An der Universität Bremen legen wir großen Wert auf gute Lehre und ich gratuliere Ann-Kathrin Rohde und Sabine Doff von Herzen zu dieser Auszeichnung.“ &nbsp;</p><h3>Über den Berninghausenpreis</h3><p>Seit 1992 verleihen die Universität Bremen und der Verein "unifreunde - Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University" jährlich den von der Familie Berninghausen gestifteten Preis, um besondere Leistungen in der universitären Lehre auszuzeichnen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Kategorien verteilt werden. Alle Mitglieder der Universität können Lehrende für den Preis vorschlagen, beim Studierendenpreis sind nur die Studierenden vorschlagsberechtigt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/preis-fuer-gute-lehre" target="_blank">www.uni-bremen.de/preis-fuer-gute-lehre</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Christina Selzer<br> Referat Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60158<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.selzer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.selzer@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/7/csm_Berninghausenpreis-2022-Foto-Lehmkuehler-8799_7efc0e6c4f.jpg" length="364910" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/7/csm_Berninghausenpreis-2022-Foto-Lehmkuehler-8799_7efc0e6c4f.jpg" fileSize="364910" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen hat auch in diesem Jahr gemeinsam mit den unifreunden den Berninghausenpreis für hervorragende Lehre verliehen. (v.l. Kerstin Hainle, stellvertretende Vorsitzende der unifreunde, Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Ann-Kathrin Rohde, Sabine Doff, Maren Petersen, Konrektorin, Carl Berninghausen, Berninghausen Stiftung)</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 12:11:54 +0100</pubDate>
                            <title>Impfmobil kommt auf den Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/impfmobil-kommt-auf-den-campus-1</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen gibt es in der kommenden Woche für Studierende und Beschäftigte noch einmal die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Am Dienstag, 13. Dezember und Mittwoch, 14. Dezember steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es werden sowohl Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen/ Impfungen mit dem angepassten Impfstoff angeboten. Verabreicht wird der Impfstoff von Biontech. Das Angebot des Impfmobils kann von allen Studierenden und Beschäftigten ab 18 Jahren genutzt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p>Die Impfung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus. Sie hilft gegen schwerere Verläufe einer Covid-19-Infektion.</p><p>Eine weitere wirksame Maßnahme ist das Tragen von Masken. Um eine Ausbreitung des Virus an der Universität zu vermeiden, sind Studierende und Beschäftigte deshalb dringend aufgerufen, in allen Innenräumen, in denen sie sich nicht alleine aufhalten, und in Situationen, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, eine FFP2-Maske zu tragen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" length="668534" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" fileSize="668534" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Am Dienstag, 13. Dezember und Mittwoch, 14. Dezember steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich der Universität Bremen bereit.</media:description><media:copyright>Benedikt/Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 06 Dec 2022 14:12:00 +0100</pubDate>
                            <title>DAAD-Preis für Hadya Sleman </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/daad-preis-fuer-hadya-sleman</link>
                            
                            <description>Die Studentin Hadya Sleman hat den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen erhalten. Die Irakerin wurde für ihr hohes gesellschaftliches Engagement und ihre Studienleistungen geehrt. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vorgeschlagen für den Preis wurde die Irakerin von der Erziehungswissenschaftlerin Professorin Yasemin Karakaşoğlu: „Hadya Sleman hat mich mit großer Zielstrebigkeit und ihrem steten Engagement, das sie auch unter vielfach widrigen Umständen zeigte, sehr beeindruckt“, so Professorin Karakaşoğlu. Mit großer Geduld und Ausdauer verfolge sie ihren Studienweg und habe zusätzlich viel für ihre Familie und andere Geflüchtete geleistet.</p><p>Die heute 28-Jährige war Teilnehmerin des Bremer Vorbereitungsstudiums für Geflüchtete „here studies“ und ist heute fortgeschrittene Studentin der Universität Bremen im Studiengang Lehramt an Gymnasien und Oberschulen mit der Fächerkombination Biologie und Kunst. Bis sie ihr Studium für ihren Wunschberuf Lehrerin aufnehmen konnte, musste sie etliche Hürden überwinden und brauchte außergewöhnlich viel Ausdauer und persönliche Stärke. &nbsp;</p><h3>Den langen Weg zum Studium mit beeindruckender Ausdauer gemeistert</h3><p>Hayda Sleman kümmerte sich ab 2016 nicht nur um die beiden jüngeren Brüder, die mit ihr nach Deutschland gekommen waren, sondern organisierte auch den schwierigen Familiennachzug ihrer Eltern und der kleineren Geschwister. In dieser Phase lernte sie Deutsch und bewarb sich für das Vorbereitungsstudium „here studies“.</p><p>Dieses Vorbereitungsstudium startete sie zum Sommersemester 2019. Bis sie alle formalen Hürden überwinden und ihr Studium beginnen durfte, dauerte es weitere zwei Jahre. Diese Zeit nutzte sie, indem sie Vorlesungen besuchte, um sich auf ihr Studium vorzubereiten. Neben Biologie belegte sie als Vorbereitung auf die Zugangsprüfung für Lehramt auch Module in den Fächern Erziehungswissenschaften und Kunst. „Das hat sie mit bewundernswerter Beharrlichkeit und einer hohen Fähigkeit zum Selbstmanagement umgesetzt“, betont Professorin Karakaşoğlu.</p><h3>Großes soziales Engagement für andere Geflüchtete</h3><p>Schon nachdem Hadya Sleman die ersten Deutschkenntnisse erlangt hatte, half sie anderen Mitschüler:innen mit Übersetzungen und begleitete als Sprachmittlerin viele Familien bei Behördengängen und Arztbesuchen. Sie engagierte sich in der Flüchtlingshilfe und unterstützte Menschen, die ihre Heimat verlassen und in Deutschland Zuflucht suchen mussten.</p><p>„Hadya Sleman zeichnet sich nicht nur durch eine hohe fachliche Orientierung in ihrem Studium aus“, sagt Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität. „Sie übernimmt auch Verantwortung für ihre Familie und engagiert sich darüber hinaus für die Belange der Migrationsgesellschaft insgesamt. Damit ist Hadya Sleman ein Vorbild für unsere Studierenden - und sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt an der Universität Bremen.“</p><h3>Über den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Preis</h3><p>Der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Preis wird jedes Jahr vor Weihnachten von der Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, Dr. Mandy Boehnke, und dem International Office verliehen. Das Geld stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zur Verfügung.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.daad.de/de/der-daad/was-wir-tun/preise-auszeichnungen/daad-preis/" target="_blank" rel="noreferrer">www.daad.de/de/der-daad/was-wir-tun/preise-auszeichnungen/daad-preis/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Jens Kemper<br> Universität Bremen<br> International Office<br> Tel.: +49 421 218 60365<br> E-Mail:<a href="mailto:jens.kemper@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> jens.kemper@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/e/csm_DAAD-Preis_2022_1_becbb664ce.jpg" length="382607" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/e/csm_DAAD-Preis_2022_1_becbb664ce.jpg" fileSize="382607" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Studentin Hadya Sleman hat den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen erhalten.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30141</guid>
                            <pubDate>Thu, 01 Dec 2022 15:29:00 +0100</pubDate>
                            <title>16. BRIDGE StartUp-Lounge: Zusammenhalt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/16-bridge-startup-lounge-zusammenhalt</link>
                            
                            <description>„Zusammenhalt“ ist das Motto der 16. BRIDGE StartUp-Lounge, die am 07. Dezember erstmals im Digital Hub Industry stattfinden wird. Organisator ist das Hochschulnetzwerk BRIDGE, die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Zusammenhalt ist in der heutigen Zeit besonders wichtig – sei es für <span lang="en" dir="ltr">StartUp</span>-Teams selbst, bei der Unterstützung von <span lang="en" dir="ltr">StartUps</span> und in Netzwerken aller Art“, sagt Meike Goos vom Hochschulnetzwerk BRIDGE an der Universität Bremen. „Zusammenhalt müssen <span lang="en" dir="ltr">StartUp</span>-Teams sowohl in der ersten Zeit der Gründung aber auch beim Umgang mit Kund:innen und Investor:innen unter Beweis stellen.“</p><p>Bei der <span lang="en" dir="ltr">StartUp-Lounge</span> berichten die Gründungsteams von TOPAS Industriemathematik Innovation gGmbH, tuuli, SYNERA GmbH und codeLotsen GmbH am 7. Dezember 2022 um 18 Uhr von ihren Erfahrungen beim Unternehmensstart. Woran sind die <span lang="en" dir="ltr">StartUps </span>gewachsen? Welche Hürden mussten sie überwinden? Was war in ihren Augen eine wichtige Unterstützung? Wie haben sie das EXIST-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und andere Förderprogramme genutzt? Welche Fehler würden sie kein zweites Mal machen? Was ist ihnen wichtig am Thema „Zusammenhalt“?</p><p>In entspannter und lebendiger Atmosphäre berichten folgende Gäste in Kurzinterviews über ihre Erfahrungen:</p><p>topas - liefert universelles Wissen für intelligente Systeme<br> tuuli - bietet einen KI-basierten Gesundheitscoach für (werdende) Mütter<br> synera - befähigt Ingenieur:innen mit Low-Code digitale Transformation in der Bauteilentwicklung eigenständig voranzutreiben<br> codeLotsen - ermöglichen zielgerichtete IT-Beratung und Entwicklung</p><h3>BRIDGE als Teil des Digital Hub Industry und 20 Jahre Gründungsnetzwerk BRIDGE</h3><p>Die BRIDGE StartUp-Lounge findet erstmals im Digital Hub Industry statt. Der Digital Hub Industry bildet die Basis für neue Wege einer lebendigen Innovations-, Transfer- und Gründungskultur. Für dieses Vorhaben haben sich die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, die Wirtschaftsförderung Bremen, die encoway GmbH als Unternehmen der Lenze-Gruppe, die Universität Bremen und weitere Einrichtungen zusammengeschlossen.<br> In diesem innovativen Netzwerk aus Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen, Talenten und Unterstützer:innen wirkt auch das Uni-Team von BRIDGE mit und wird in Kürze im Digital Hub Industry seine Büros beziehen.&nbsp; „Wir freuen uns sehr, als Universität Bremen und mit dem BRIDGE-Netzwerk Teil des Digital Hub Industry zu sein und Innovationen aus der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie Gründungen mit voranzutreiben“, erläutert Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer an der Universität Bremen.</p><p>Bei der 16. BRIDGE StartUp-Lounge wird auch gleichzeitig das 20-jährige Bestehen des Gründungsnetzwerks BRIDGE gefeiert. „20 Jahre Netzwerk für Gründungen aus den Bremer Hochschulen ist eine außergewöhnliche Sache, die es in keinem anderen Bundesland gibt!&nbsp; Angehende Gründerinnen und Gründer werden mit unterschiedlichen Formaten auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Auf diesem Weg sind schon mehr als 300 neue Unternehmen entstanden, die das regionale Innovationssystem bereichern“, so Dr. Martin Heinlein, Geschäftsführer BRIDGE.</p><p>Während und nach den Interviews gibt es die Gelegenheit, mit den Gründerinnen und Gründern sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen sowie neue Kontakte zu knüpfen. Die Eröffnungsrede hält der Konrektor für Forschung und Transfer, Professor Michal Kucera.</p><p><strong>Die StartUp-Lounge findet am 07. Dezember um 18 Uhr im Digital Hub Industry statt.</strong></p><p><strong>Über BRIDGE:</strong></p><p>BRIDGE ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger des Hochschulnetzwerks BRIDGE sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für Künste, die Jacobs University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründungsklima an allen beteiligten Hochschulen zu verbessern und aussichtsreiche Ideen mit Gründungspotenzial frühzeitig zu fördern.<br> BRIDGE berät etwa 160 Gründungsprojekte pro Jahr und bietet über 50 Veranstaltungen mit über 1.200 Teilnehmer:innen rund um das Thema Existenzgründung an. Rund 20 Gründungen kann das BRIDGE Netzwerk im Jahr aus den Bremer Hochschulen verzeichnen. Zudem hat das Netzwerk seit 2007 über 9,0 Mio. Euro Fördermittel aus dem bundesweiten EXIST-Programm eingeworben. Der Wettbewerb „CAMPUSiDEEN“ mit Preisen im Wert von über 20.000 Euro rundet das jeweilige Veranstaltungsjahr ab. Seit 2003 wurden knapp 800 Beiträge eingereicht. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den kontinuierlichsten Wettbewerben seiner Art. Unter www.bridge-online.de/bridge/gruendungsgalerie findet sich eine Auswahl bisher erfolgter Gründungen aus den Hochschulen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bridge-online.de/veranstaltungen/16-bremer-startup-lounge-1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bridge-online.de/veranstaltungen/16-bremer-startup-lounge-1</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-wirtschaft/wissens-und-technologietransfer/existenzgruendung" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-wirtschaft/wissens-und-technologietransfer/existenzgruendung</a></p><p>topas - <a href="https://topas.tech/" target="_blank" rel="noreferrer">https://topas.tech/</a></p><p>tuuli - <a href="https://tuuli.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://tuuli.de/</a></p><p>synera - <a href="https://www.synera.io/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.synera.io/</a></p><p>codeLotsen - <a href="https://codelotsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://codelotsen.de/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Meike Goos<br> Universität Bremen<br> UniTransfer<br> BRIDGE Gründungsunterstützung<br> Tel.: 0421/218-60346<br> E-Mail: meike.goos@vw.uni-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_2022_12_07_StartupLounge_5d0fb55942.jpg" length="162026" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_2022_12_07_StartupLounge_5d0fb55942.jpg" fileSize="162026" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">„Zusammenhalt“ ist das Motto der 16. BRIDGE StartUp-Lounge, die am 07. Dezember stattfindet. Organisator ist das Hochschulnetzwerk BRIDGE, die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 15:48:00 +0100</pubDate>
                            <title>Leistung und soziales Engagement: Deutschlandstipendien verliehen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/leistung-und-soziales-engagement-deutschlandstipendien-verliehen-2</link>
                            
                            <description>Sie zeichnen sich durch sehr gute Leistungen aus und engagieren sich für die Gesellschaft: 126 Studierende der Universität Bremen erhalten ein Deutschlandstipendium. Es umfasst eine finanzielle Unterstützung sowie ein umfassendes Begleitprogramm. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich gratuliere allen Stipendiatinnen und Stipendiaten herzlich und danke allen Förderinnen und Förderern für die Unterstützung“, sagte der Konrektor für Forschung und Transfer, Professor Michal Kucera, bei der festlichen Vergabefeier am Dienstag, 29. November 2022 im Bremer Metropol Theater. „Ich freue mich, dass das Programm neben der besonderen Leistung auch das soziale Engagement würdigt. Viele unserer Studierenden leisten schon in jungen Jahren Hervorragendes in Ausbildung und Gesellschaft und überzeugen durch ihre Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Mit dem Deutschlandstipendium können wir diese besonders Engagierten gezielt unterstützen und weiterhin zu starken Leistungen ermutigen.“</p><h3>Eine Besonderheit der Universität Bremen</h3><p>Die Universität Bremen vergibt das Deutschlandstipendium bereits seit 2011. Die 126 Stipendiatinnen und Stipendiaten sind Teil von derzeit rund 29.000 geförderten Studierenden bundesweit. Beim Deutschlandstipendium unterstützen Bund sowie Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet einen wichtigen Beitrag für die Zukunft. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich ein Jahr lang 300 Euro. Die eine Hälfte zahlt der Bund, die andere bringen die privaten Förderinnen und Förderer auf. Eine Besonderheit der Universität Bremen ist, dass für die Auswahlkriterien nicht nur die schulische oder universitäre Leistung zählen, sondern auch das soziale beziehungsweise gesellschaftliche Engagement. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat, dem Studierende sowie Lehrende der Universität angehören.</p><h3>Gute Noten und soziales Engagement der Studierenden</h3><p>Viele Stipendiengeberinnen und Stipendiengeber engagieren sich bereits seit vielen Jahren für das Deutschlandstipendium und sind überzeugt von der ganzheitlichen und nachhaltigen Konzeption des Programms. „Ein Schwerpunkt der OLB-Stiftung ist die Förderung der Wissenschaft“, sagt Karin Katerbau, Vorstandsvorsitzende der OLB-Stiftung. „Mit dem Deutschlandstipendium fördern wir junge Studierende, die unsere Region vorantreiben. Daher engagieren wir uns mit jeweils einem Stipendium an den Universitäten und Hochschulen im Nordwesten Deutschlands – so auch seit vielen Jahren in Bremen.“</p><h3>Etwas für die Gesellschaft tun, das Anerkennung erfährt</h3><p>"Ein weiteres Jahr für das Deutschlandstipendium ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre für mich“, freut sich die Stipendiatin Mia Thye. „Neben der Möglichkeit mich voll auf mein Studium fokussieren zu können, bin ich sehr dankbar, etwas zu tun, das mir Freude bereitet und dafür Anerkennung und Wertschätzung zu erhalten. Ich freue mich sehr darauf, weitere Erfahrungen zu sammeln und Kontakte vertiefen zu können."</p><h3>Workshop-Angebote</h3><p>Mit der Stipendienvergabefeier geht auch die ideelle Begleitförderung für die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen in eine weitere Runde. Sie soll ihnen mit Workshops zu Soft Skills bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen helfen. Angebote der Förderinnen und Förderer verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und wertvolle Netzwerke. Mit Hilfe dieser Unterstützung können die Studierenden ihre eigenen Potenziale und Vernetzungsmöglichkeiten noch stärker nutzen.</p><h3>Wer ermöglicht die Stipendien?</h3><p>Die Universität Bremen bedankt sich bei folgenden Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen:<br> Alumni der Universität Bremen e.V. | AOK Bremen/Bremerhaven | artundweise GmbH | Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit | BBG und Partner Rechtsanwälte | Harry und Brigitte Bornemann-Stiftung | Bohn &amp; Partner Praxis für Psychologische Beratung | Brede Stiftung | BREKOM GmbH | Bremer Umweltinstitut GmbH | Bremische Evangelische Kirche| COLLEGIUM Vermögensverwaltungs AG | DeutschlandstipendiatInnen Jahrgang 21/22 | Carl Dolle GmbH &amp; Co. KG | Prof. Dr. Rolf Drechsler | Manfred und Ursula Fluß-Stiftung | GESTRA AG | Barbara Grobien | Hanseatische Waren Handelsgesellschaft mbH &amp; Co. KG | Stiftung Dr. Heines | Karin und Uwe Hollweg Stiftung | Gemeinschaftspraxis Dres. Holstermann | IPSEN LOGISTICS HOLDING GmbH &amp; Co. KG | KAEFER SE &amp; Co. KG | KELLNER &amp; STOLL STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT | KIESERLING Stiftung | Pranjal Kothari | Monika und Gerd-Rüdiger Kück | Prof. Dr. Rüdiger Lautmann | Luers Stiftung | MLP Finanzberatung SE | Conrad Naber Stiftung | Peter Franz Neelmeyer-Stiftung | OLB-Stiftung | OMNILAB-LABORZENTRUM GmbH &amp; Co. KG | Rector's Circle | Wolfgang-Ritter-Stiftung | Rotary Club Bremen-Bürgerpark | Rotary Club Bremen-Hansa | Rotary Club Bremen-Roland | Rotary Club Bremen-Weser | Rotary Club Syke | Santander Universitäten | Nancy und Geza Schrauf | Die Sparkasse Bremen AG | Stiftung der Universität Bremen | EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung | Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik GmbH &amp; Co. KG | team neusta GmbH | Reiner Thöle | Ursula und Manfred Fluß | Verein Deutscher Ingenieure e.V. Bremer Bezirksverein | Gerda-Weßler-Stiftung | Frits und Dorothea Witte-Stiftung | XTL Kommunikationssysteme GmbH</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a><br><a href="http://www.deutschlandstipendium.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.deutschlandstipendium.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Evelyn Bertz<br> UniTransfer<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60333<br> E-Mail: <a href="mailto:evelyn.bertz@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">evelyn.bertz@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Deutschlandstipendium_2022_Jens_Lehmkuehler_b1436a2ce6.jpg" length="525772" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Deutschlandstipendium_2022_Jens_Lehmkuehler_b1436a2ce6.jpg" fileSize="525772" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Insgesamt 126 Studierende der Universität Bremen erhalten in diesem Jahr ein Deutschlandstipendium. Es umfasst eine finanzielle Unterstützung sowie ein umfassendes Begleitprogramm, das den Studierenden die Möglichkeit bietet, sich zu vernetzen und ihre persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Klimaarchive unter dem Vergrößerungsglas </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/klimaarchive-unter-dem-vergroesserungsglas</link>
                            
                            <description>Klimaarchive liefern Einblicke in vergangene Klimaveränderungen. Für Menschen und Ökosysteme ist die Variabilität in Zeiträumen von Wochen bis Jahren – das Wetter –entscheidend. Mit einer am MARUM entwickelten Methode wurden die Aspekte zusammengeführt. Nature hat die Ergebnisse veröffentlicht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In marinen Sedimenten sammeln sich fossile Überreste von Algen an, mittels derer vergangene Zustände des Ozeans rekonstruiert werden können. Von großer Bedeutung sind dabei molekulare Fossilien, so genannte Lipid-Biomarker: Zellbausteine von Algen, die einst den Ozean bevölkerten. Sterben diese Algen, sinken sie zum Ozeanboden und bewahren in ihren Lipiden Informationen über die durchlebten Bedingungen. Die Analyse solcher Klimaarchive hat seit Jahrzehnten fundamentale Informationen zum Verständnis vergangener Klimaveränderungen geliefert.</p><h3>Werkzeug für verborgene Details</h3><p>In ausgewählten Lokationen, zum Beispiel dem Cariacobecken vor der Küste Venezuelas, entstehen ganz besondere, laminierte Archive. „Das Besondere am Cariacobecken ist, dass die Ablagerungen seit tausenden Jahren schön ordentlich nach Jahreszeiten sortiert sind, jeweils eine dünne Lage für den Sommer und eine für den Winter. Es liegt dort also ein Archiv vor, mit ganz grundlegenden Informationen über vergangene, kurzfristige Klimaschwankungen in den Tropen, das aber bisher nicht gelesen werden konnte“, sagt Erstautor Dr. Lars Wörmer vom MARUM. Er und seine Kolleg:innen vergleichen das mit dem Kleingedruckten, für dessen Lektüre spezielle Lesehilfen notwendig sind. Solche eine Lesehilfe ist ein Laser, der gekoppelt mit einem Massenspektrometer die Verteilung von Lipid-Biomarkern in jeder dieser Millimeter breiten Lagen ermöglicht.</p><p>Prof. Kai-Uwe Hinrichs, in dessen Arbeitsgruppe die Methode entwickelt wurde, bezeichnet sie als „Werkzeug, um bisher verborgene Details in Klimaarchiven zu entschlüsseln“. In einem vom Europäischen Forschungsrat ERC geförderten Projekt haben Hinrichs und seine Kolleg:innen ein molekulares, bildgebendes Verfahren entwickelt, um Klima- und Umweltprozesse der jüngeren Erdgeschichte zeitlich hoch aufgelöst – das heißt nahezu in Monatsschritten – abzubilden. Mit anderen Analysemethoden werden verlässlich Intervalle von hunderten oder tausenden Jahren abgebildet – bei einer Erdgeschichte von über vier Milliarden Jahren gilt das bereits als sehr detailreich.</p><h3>Globale Veränderungen wirken sich auf lokale Temperaturen aus</h3><p>Im nun untersuchten Zeitintervall liegt die letzte erdgeschichtliche Periode mit drastischer – und nicht menschengemachter – Erwärmung. „Das ist die Parallele zu heute“, betont Lars Wörmer. „Die Erwärmung vor 11.700 Jahren hat die Menschheit ins Holozän gebracht, unserem aktuellen Zeitalter. Jede weitere Erwärmung bringt uns vom Holozän ins so genannte Anthropozän, das von einer durch den Menschen versursachten Klimaerwärmung und Umweltveränderung geprägt ist.“ Das Team um Kai-Uwe Hinrichs und Lars Wörmer konnte nun zeigen, dass sich während dieses Intervalls der Unterschied zwischen Sommer- und Wintertemperaturen im tropischen Ozean verdoppelt hat. Somit ist belegt, wie sich globale Klimaveränderungen auf lokale, saisonale Temperaturschwankungen auswirken.</p><p>Bereits im September ist eine MARUM-Studie in Nature Geosciences erschienen, die ebenfalls auf der neu etablierten Methode basiert. Hier wurden Daten erstellt, die die Meeresoberflächentemperatur mit einer Auflösung von einem bis vier Jahren zeigen. Dafür hat Erstautor Dr. Igor Obreht mit seinen Kolleg:innen einen Sedimentkern aus dem östlichen Mittelmeer untersucht, in dem die Temperatur aus dem letzten Interglazial (vor etwa 129.000 bis 116.000 Jahren) aufgezeichnet ist. Die Studie von Obreht und seinen Kolleg:innen nimmt also eine Zeit in den Fokus, die als letzte wärmer war als die heutige war.<br> Szenarien für eine solch wärmere Welt werden am MARUM innerhalb des hier angesiedelten Exzellenzclusters „Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ entwickelt. Das im Rahmen des oben genannten ERC-Projekts etablierte GeoBiomolecular Imaging Lab gehört inzwischen zur Infrastruktur für die Erforschung der Kernthemen im Exzellenzcluster.</p><p>Originalveröffentlichung:<br> Lars Wörmer, Jenny Wendt, Brenna Boehman, Gerald Haug, Kai-Uwe Hinrichs: Deglacial increase of seasonal temperature variability in the tropical ocean. Nature 2022. DOI: 10.1038/s41586-022-05350-4</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Hintergrund zum ERC-Projekt „Zoomecular“ zur Bildgebung von Lipid-Biomarkern <a href="https://www.marum.de/wir-ueber-uns/Page1905.html#top" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/wir-ueber-uns/Page1905.html#top</a></p><p><br> Pressemitteilung zu Studie zur Meeresoberflächen-Rekonstruktion (Obreht et al.) <a href="https://www.marum.de/Entdecken/Jaehrlich-aufgeloeste-Rekonstruktion-der-Meeresoberflaechentemperatur-des-letzten-Interglazials.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Entdecken/Jaehrlich-aufgeloeste-Rekonstruktion-der-Meeresoberflaechentemperatur-des-letzten-Interglazials.html</a></p><p>Exzellenzcluster „Ozeanboden“ <a href="https://www.marum.de/Ozeanboden.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Ozeanboden.html</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Lars Wörmer<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br> Organische Geochemie<br> Telefon: 0421 218-65710<br> E-Mail: <a href="mailto:lwoermer@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lwoermer@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Nature_Cariacobecken_MARUM_2_bd7ccea28c.jpg" length="335343" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Nature_Cariacobecken_MARUM_2_bd7ccea28c.jpg" fileSize="335343" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Laser, gekoppelt an ein Massenspektrometer, hilft Dr. Lars Wörmer (rechts) und Prof. Kai-Uwe Hinrichs dabei, die Lipid-Biomarker in jeder Millimeter breiten Schicht zu entschlüsseln.</media:description><media:copyright>Volker Diekamp/ MARUM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 17:04:00 +0100</pubDate>
                            <title>Pflegereport: Pflegeheime von COVID am meisten betroffen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/pflegereport-pflegeheime-von-covid-am-meisten-betroffen</link>
                            
                            <description>Pflegebedürftige und das Personal in Einrichtungen waren während der Corona-Pandemie am stärksten betroffen. Zu dem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Heute (Dienstag, 29. November 2022) wurde in Berlin der diesjährige BARMER Pflegereport vorgestellt. Darin wurde die Betroffenheit von Pflegebedürftigen und Pflegepersonal im Pflegeheim durch COVID-19 dargestellt.</p><p>Die SOCIUM-Autoren, die Gesundheitsökonomen Professor Heinz Rothgang und Dr. Rolf Müller, haben für den aktuellen Report Daten aus der Pflegestatistik und Routinedaten der BARMER wissenschaftlich ausgewertet. Sie liefern vertiefende Untersuchungen zu Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufen.</p><p>Das Fazit: Über 50 Prozent der in den ersten beiden Wellen mit COVID-19 Verstorbenen waren Pflegebedürftige im Pflegeheim. Die Häufigkeit der krankheitsbedingten Fehlzeiten am Arbeitsplatz (AU-Fälle) wegen COVID-19 war für Pflegekräfte im Pflegeheim in den ersten beiden Wellen vier- bis fünfmal so hoch wie bei anderen Berufsgruppen in anderen Branchen. Von Bedeutung für die Politik ist dabei, wie auf die COVID-19-Pandemie reagiert wurde, welche Folgen dies hatte und wie zukünftig reagiert werden sollte. Die drastisch einschränkenden Maßnahmen aus den ersten beiden COVID-19-Wellen werden aktuell nicht mehr als adäquat angesehen. Sie führten dazu, dass stationäre Leistungen in geringerem Umfang genutzt wurden, obwohl von einem weiterhin bestehenden Bedarf ausgegangen werden darf. Zudem sind für die Pflegeheime finanzielle Mehrbelastungen und Mindereinnahmen entstanden, die aus dem Staatshaushalt gedeckt werden sollten. Dies sei aber nicht vollumfänglich geschehen.</p><h3>Hauptleidtragende sind die Pflegebedürftigen in Pflegeheimen</h3><p>Um eine Ausbreitung der Infektion zu begrenzen, haben Pflegeheime drastische Kontaktsperren durchgesetzt. Dennoch hatten im Mai 2020 2,2 Prozent und im November 2020 8,3 Prozent der Pflegebedürftigen in vollstationärer Dauerpflege im entsprechenden Quartal eine COVID-19-Diagnose erhalten und waren damit in den ersten beiden Wellen etwa siebenmal so stark betroffen wie die Gesamtbevölkerung. In der vierten Welle Ende 2021 lag die Prävalenz mit rund 4 Prozent noch etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.</p><p>In den Spitzen der ersten und zweiten COVID-19-Welle kam es nach den Hochrechnungen mit den BARMER-Daten zu 3.970 Todesfällen mit COVID-19 im April 2020 und 21.677 Todesfälle mit COVID-19 im Dezember 2020. Davon waren jeweils 61 Prozent Pflegebedürftige aus dem Pflegeheim. Die letzte Spitze im Zeitraum 2020 bis 2021 zeigt sich im Dezember 2021 mit 11.391 Todesfällen mit COVID-19. Davon sind allerdings nur noch 30,3 Prozent Pflegebedürftige in vollstationärer Dauerpflege. Es kam zu einer Übersterblichkeit der Pflegebedürftigen im Pflegeheim insbesondere in der zweiten und in der vierten Welle der Pandemie. In den Jahren 2020 und 2021 sind insgesamt 155.000 mehr Pflegebedürftige im Pflegeheim gestorben als aus den Sterberaten der Jahre 2017 bis 2019 zu erwarten wäre.</p><h3>Eine große Verantwortung und Betroffenheit liegt bei den Pflegekräften im Pflegeheim</h3><p>Im April 2020 hatten mehr als 2 von 1.000, im Dezember 2020 etwa 5 von 1.000 und im November 2021 knapp 3 von 1.000 Pflegekräften in der vollstationären Pflege eine AU-Diagnose mit COVID-19. Damit lagen die Häufigkeiten der Fehlzeiten in den ersten beiden Wellen etwa fünfmal so hoch wie für Beschäftigte in anderen Berufen und anderen Branchen. In der vierten Welle haben sich die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen und Branchen minimiert. Die Pflegekräfte waren zu diesem Zeitpunkt also nicht mehr in höherem Maße betroffen als andere Berufsgruppen.</p><h3>Die große Vorsicht aus den ersten beiden Wellen weicht einer gewissen Normalisierung</h3><p>Unter den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen war in den ersten beiden Wellen die Angst vor einer Infektion ein wichtiges Entscheidungskriterium gegen die Nutzung von Pflegediensten oder Pflegeheimen. Zudem verringerte die erhöhte Zahl der Personalausfälle die Kapazitäten der Versorgung. Nach der Zulassung der Impfstoffe und der Impfkampagne in den Pflegeheimen wandelte sich das Bild. Die stationäre Pflege wurde wieder mehr genutzt und erreichte Ende 2021 etwa wieder das Niveau von der Zeit vor Corona.</p><h3>Die finanzielle Überbelastung der Pflegeversicherung ist nicht durch staatliche Zuschüsse ausgeglichen</h3><p>Die Autoren der Studie kritisieren, im Koalitionsvertrag werde versprochen, die pandemiebedingten Zusatzkosten der Pflegeversicherung aus Steuermitteln zu finanzieren. Tatsächlich stünden den bis zum Ende des 1. Quartals 2022 aufgelaufenen Zusatzkosten von 9,2 Milliarden Euro bis zum Jahresende 2022 lediglich steuerfinanzierte Bundeszuschüsse in Höhe von 4,0 Milliarden Euro gegenüber. Ein Betrag von 5,2 Milliarden Euro verbleibe damit bei der Pflegeversicherung.</p><h3>Lernen aus der Krise</h3><p>„In der Bevölkerung wird COVID-19 derzeit nicht mehr als so risikoreich wahrgenommen, und die Pflege scheint nicht mehr in so besonderem Maße betroffen zu sein wie in den ersten beiden Wellen“, sagt Professor Rothgang. „Dennoch zeigen sich immer noch erhöhte Infektions- und Mortalitätsraten bei den Pflegebedürftigen. Schutzmaßnahmen sollten daher nicht gänzlich abgebaut werden.“ Da nicht vorauszusehen sei, ob sich weitere Virusvarianten durchsetzen, die zu schweren Verläufen führen, plädiert der Wissenschaftler dafür, dass hierfür entsprechende Vorbereitungen getroffen werden sollten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>BARMER Pflegereport: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_BARMER_Pflegereport_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_BARMER_Pflegereport_2022.pdf</a></p><p><br> Statement Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Statement_Rothgang_Pflegereport2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Statement_Rothgang_Pflegereport2022.pdf</a></p><p><br> Präsentation Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2022.pdf</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58554<br> E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rmint@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_Pflegereport_22_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_ce54298089.jpeg" length="109212" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_Pflegereport_22_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_ce54298089.jpeg" fileSize="109212" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Pflegebedürftige und das Personal in Einrichtungen waren während der Corona-Pandemie am stärksten betroffen. Zu dem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat.</media:description><media:copyright>ake1150</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30119</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 11:24:43 +0100</pubDate>
                            <title>Weihnachtsvorlesung Chemie zeigt Gummibärchen in der Hölle und die leuchtende Essiggurke</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/weihnachtsvorlesung-chemie-zeigt-gummibaerchen-in-der-hoelle-und-die-leuchtende-essiggurke</link>
                            
                            <description>Die leuchtende Essiggurke und andere Merkwürdigkeiten sind Höhepunkte der traditionellen Weihnachtsvorlesung im Studiengang Chemie. Die Veranstaltung mit Dr. Stephan Leupold findet am 6. Dezember 2022 an der Uni Bremen statt. Einlass ist ab 15.45 Uhr. Der Eintritt ist frei. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die traditionelle öffentliche Vorlesung ist jedes Jahr im Dezember ein Publikumsmagnet. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause und einem virtuellen Adventskalender geht es in diesem Jahr wieder los. Stephan Leupold entfacht ein weihnachtliches Feuerwerk der Chemie. Neben der leuchtenden Essiggurke werden weitere Experimente das Publikum staunen lassen. „Wir werden ungewöhnliche Dinge zum Leuchten bringen, viel Schaum machen, ein Feuer entfachen und zeigen, wie man es besser nicht löschen sollte. Und wir zeigen, warum es eine Verbrennung auch unter Wasser geben kann“, macht Dr. Stephan Leupold neugierig.</p><h3>Eintritt frei, Karten vorab sichern</h3><p>Alles werde allgemeinverständlich erklärt und mit kleinen Anekdoten aus der Wissenschaft Chemie ergänzt. Nach dem zweistündigen „Chemie-Feuerwerk“ lädt das Jungchemikerforum der Gesellschaft Deutscher Chemiker zu einem gemütlichen Zusammensein bei Getränken und Gebäck ein.</p><p>Pressevertreterinnen und Vertreter sind herzlich eingeladen, wir bitten nur um vorherige Anmeldung.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>Weihnachtsvorlesung am 6. Dezember, um 16.15 Uhr im großen Hörsaal C1 des Gebäudes NW 2, Block C, in der Leobener Straße 7 auf dem Campus. Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs gibt es in der Poststelle des Fachbereiches 2 (Gebäude NW2, Raum 1196) vorab Eintrittskarten.</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Stephan Leupold<br> Fachbereich Biologie / Chemie<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 361-14276<br> E-Mail: sleupold@uni-bremen.de</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_2019_11_29_chemievorlesung_rehling_7c58f02d65.jpg" length="163380" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_2019_11_29_chemievorlesung_rehling_7c58f02d65.jpg" fileSize="163380" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die beliebte Weihnachtsvorlesung mit Dr. Stephan Leupold wird ein experimentelles Feuerwerk der Chemie.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 09:31:00 +0100</pubDate>
                            <title>Wachsender Schokokuss, ungewöhnliche Glühlampe, brennendes Eisen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wachsender-schokokuss-ungewoehnliche-gluehlampe-brennendes-eisen</link>
                            
                            <description>Auch 2022 bietet das Team der Umweltphysiker Dr. Matthias Buschmann und Professor Justus Notholt sowie des Chemikers Dr. Stephan Leupold einen digitalen naturwissenschaftlichen Adventskalender an. Vom 1. bis 24. Dezember gibt es täglich ein Experiment auf dem Youtube-Kanal der Uni Bremen zu sehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg der vergangenen beiden Jahre war enorm: Die Experimente der beiden Adventskalender von 2020 und 2021 wurden bisher mehr als 3,2 Millionen Mal aufgerufen!</p><p>„Da unsere bisherigen digitalen Adventskalender so großen Anklang fanden, wollen wir unseren Zuschauerinnen und Zuschauern im Web ein weiteres Mal spannende Versuche bieten“, sagt Professor Justus Notholt.</p><p>In diesem Jahr werden die Wissenschaftler 24 neue Experimente aus der Physik und Chemie präsentieren. „Wir zeigen zum Beispiel ein Rennen zwischen drei Spielzeugautos, einen wachsenden Schokokuss, eine ungewöhnliche Glühlampe und brennendes Eisen. Wir wünschen allen großen und kleinen Zuschauerinnen und Zuschauern viel Spaß!“, so der Chemiker Stephan Leupold.&nbsp;</p><p>Die Playlist des Adventskalenders finden Sie ab 1. Dezember hier:</p><p><a href="http://unihb.eu/advent" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/advent</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Justus Notholt<br> Institut für Umweltphysik (IUP)<br> Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218-62190<br> E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de " class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de&nbsp;</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_justus_kartoffel_Foto_Matthias_Buschmann_Universitaet_Bremen_3df7bff247.jpg" length="132112" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_justus_kartoffel_Foto_Matthias_Buschmann_Universitaet_Bremen_3df7bff247.jpg" fileSize="132112" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Küchenstudio oder Wissenschaft? In einem der Adventskalender-Videos schlägt Professor Justus Notholt mit dem Hammer ein Messer in eine Süßkartoffel. Warum fällt die Kartoffel nicht runter? Dieses und weitere spannende Experimente aus der Chemie und Physik zeigen Forschende in ihrem Adventskalender.</media:description><media:copyright>Matthias Buschmann / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:58:42 +0100</pubDate>
                            <title>Bedrohte Fjord-Ökosysteme: Arktis-Forscher:innen diskutieren Ergebnisse in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bedrohte-fjord-oekosysteme-arktis-forscherinnen-diskutieren-ergebnisse-in-bremen</link>
                            
                            <description>Das Projekt FACE-IT untersucht arktische Fjordsysteme mit Blick auf die Auswirkungen des fortschreitenden Gletschereis-Verlustes. Vom 28.11 bis 02.12. treffen sich die beteiligten Wissenschaftler:innen in Bremen um Forschungsergebnisse zu diskutieren und die Zukunft des Projektes zu besprechen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am EU-H2020-Projekt<strong></strong>FACE-IT („The future of Arctic coastal ecosystems - Identifying transitions in fjord systems and adjacent coastal areas“) sind über 60 Wissenschaftler von 14 Universitäten und Instituten aus acht Ländern beteiligt. Die Leitung des Projektes liegt beim Meeresbotaniker Prof. Kai Bischof von der Universität Bremen. Dabei werden Biodiversität, Ökosystemfunktionen aber auch die sozialen Dimensionen wie Fischerei, die Lebensgewohnheiten der indigenen Bevölkerung und der Natur-basierte Tourismus in Fjorden in Grönland, Spitzbergen und Nord-Norwegen verglichen.</p><p>Das Meeresbotanik-Team der Universität Bremen ist auch mit vielfältigen Forschungsaktivitäten im Kongsfjord in Spitzbergen, im Porsangerfjord in Nord-Norwegen und im Nuup Kangerlua-Fjord in Grönland an FACE-IT beteiligt. Beispielsweise wurden in 2021 die Auswirkungen der zunehmenden Gletscher- und Schneeschmelze und des damit verbundenen Sedimenteintrages auf das Unterwasser-Lichtregime im Kongsfjord und damit auf die Lichtverfügbarkeit für Meeresalgen untersucht. In experimentellen Ansätzen untersucht das Team weiterhin auch die kombinierten Effekte des sich ändernden Lichtklimas und der steigenden Temperatur auf die Photosynthese arktischer Großalgen. Proben werden genommen für vergleichende Analysen von biochemischen und genomischen Profilen von Meeresalgen der verschiedenen Fjordsystemen, die im FACE-IT-Projekt untersucht werden. Darüber hinaus beteiligt sich das Team an Erhebungen der Algen-assoziierten Fauna und führt Untersuchungen zur Fraßökologie von Seeigeln durch, die erheblichen Einfluss auf den Großalgen-Bestand haben können.</p><p>Im Rahmen dieses Treffens findet eine öffentliche Vortragreihe statt, bei der Interessierte auch die Möglichkeit haben werden mit den Wissenschaftlern des FACE-IT-Projektes ins Gespräch zu kommen: Am 30. November von 16 bis 20 Uhr im Olbers-Saal des Hauses der Wissenschaft.</p><h3>Weitere Informationen zum Projekt FACE-IT:</h3><p>Homepage: <a href="https://www.face-it-project.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.face-it-project.eu/</a></p><p>Twitter: <a href="https://twitter.com/FACEITArctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://twitter.com/FACEITArctic</a> &nbsp;&nbsp;</p><p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/face_it_arctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/face_it_arctic</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/FACEITArctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/FACEITArctic</a> &nbsp;</p><p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/the-face-it-project" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.linkedin.com/company/the-face-it-project</a></p><h3>Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr. Kai Bischof (Projektleiter)</p><p><a href="mailto:kbischof@uni-bremen.de">kbischof@uni-bremen.de</a></p><p>+49 421 218 63050</p><p>Dr. Simon Jungblut (Projektmanager)</p><p><a href="mailto:jungblut@uni-bremen.de">jungblut@uni-bremen.de</a></p><p>+49 421 218 63054</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Glacier_Kongsfjord_Sarina_Niedzwiedz_6d40851bcb.jpg" length="592547" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Glacier_Kongsfjord_Sarina_Niedzwiedz_6d40851bcb.jpg" fileSize="592547" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Kongsfjord: ein Fjord im Nordwesten der Insel Spitzbergen.</media:description><media:copyright>Sarina Niedzwiedz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30063</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 16:09:56 +0100</pubDate>
                            <title>Wenn das Flugsystem auf hoher See Rotoren beurteilt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wenn-das-flugsystem-auf-hoher-see-rotoren-beurteilt</link>
                            
                            <description>Das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) an der Universität arbeitet gemeinsam mit Partnern an einem automatisierten Flugsystem, das den Ertrag von Windenergieanlagen deutlich erhöhen soll. Das Projekt wird vom Bund mit 1,8 Millionen Euro gefördert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wieviel Energie eine Windenergieanlage produziert, ist nicht allein vom Wind abhängig, sondern auch vom Zustand der Rotorblätter. Aktuell müssen die Anlagen noch außer Betrieb genommen werden, um eine Zustandsbewertung vornehmen zu können. „Das führt natürlich zu hohen Stillstandskosten bei der Wartung“, sagt Friederike Jensen vom Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) an der Universität Bremen. Sie leitet das jetzt gestartete Forschungsprojekt AutoFlow. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie der Rotorblattzustand während des Anlagenbetriebs aufgenommen und bewertet werden kann – und dies im wahrsten Sinne „on the fly“.</p><p>„Erstmals kommen nun mit zahlreichen Sensoren ausgestattete Flugsysteme zum Einsatz, die sowohl thermografische als auch laserbasierte Messungen durchführen können“, sagt die Ingenieurin zum neuen Ansatz. „Durch die Erfahrungen und Ergebnisse in diesem Projekt erhoffen wir uns nicht nur eine deutliche Einsparung der Wartungskosten für die Anlagenbetreiber, sondern auch eine höhere Betriebssicherheit – weil wir mögliche Schäden frühzeitig erkennen und beheben können.“</p><h3>Automatisiertes Flugsystem für On- und Offshore-Messungen</h3><p>Das Projektvorhaben geht sogar noch einen Schritt weiter: Das unbemannte Flugsystem soll nicht nur aus der Ferne steuerbar sein, sondern die Messungen vollkommen automatisiert an nahegelegenen Windenergieanlagen durchführen. „Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des automatisierten Flugsystems stellen insbesondere die rauen Umweltbedingungen im Offshore-Bereich dar“, erläutert Tim Reuscher, Abteilungsleiter Mobilität am Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen. Gleichzeitig sollen die Daten in Echtzeit übertragen und ausgewertet werden, um vor Ort einen schnellen ersten Überblick über den Zustand der Anlage zu erhalten. So kann direkt entschieden werden, welche Bereiche der Anlage eine gesonderte Untersuchung bedürfen.</p><h3>Enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie</h3><p>Das Projekt wird vom BIMAQ (Institutsleitung Professor Andreas Fischer) geleitet, das neben der Koordination auch für die auf dem Flugsystem zu installierende Messtechnik zuständig ist. Das Flugsystem und der Hangar, die insbesondere für raue Offshore-Bedingungen geeignet sein müssen, werden von der Firma Copting GmbH entwickelt. Auf Seiten der Software unterstützt die Oecon GmbH. Das Institut für Regelungstechnik (irt) der RWTH Aachen ist für die Entwicklung der Regelung des Flugsystems und dessen Flugbahnen sowie für die Regelung der Messroutine während des Flugs zuständig.</p><p>Zudem wird das Forschungsvorhaben von der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und der Deutschen WindGuard hinsichtlich der Definition der (Mess-)Anforderungen sowie der Validierung des flugbasierten Messsystems unterstützt. WindMW als Offshore-Windparkbetreiber begleitet die Entwicklung und die Offshore-Demonstration des fliegenden Messsystems im Offshore-Windpark vor Helgoland.</p><p>Das Projekt AutoFlow wird für drei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 1,8 Millionen Euro gefördert.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>M.Sc. Friederike Jensen&nbsp;<br> Arbeitsgruppe Energiesysteme und Werkstoffprüfung<br> Universität Bremen - Fachbereich 4 Produktionstechnik&nbsp;<br> Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und&nbsp;<br> Qualitätswissenschaft (BIMAQ)&nbsp;<br> Tel: +49 421 218 64664&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:f.jensen@bimaq.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">f.jensen@bimaq.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_Auto_Flow_Illustration_BIMAQ_c1c17076c9.jpg" length="273515" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_Auto_Flow_Illustration_BIMAQ_c1c17076c9.jpg" fileSize="273515" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">So funktioniert es: Ein mit zahlreichen Sensoren ausgestattetes Flugsystem führt sowohl thermografische als auch laserbasierte Messungen an Windenergieanlagen durch.</media:description><media:copyright>Projekt AutoFlow</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30051</guid>
                            <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 15:52:56 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Ingenieurpreis geht an Master-Studenten der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-ingenieurpreis-geht-an-master-studenten-der-universitaet</link>
                            
                            <description>„Stofftransport von Produktgemischen der Fischer-Tropsch-Synthese Analyse mittels Nuclear Magnetic Resonance“: Mit dieser Masterarbeit hat Produktionstechnik-Student Alexander Zimmermann das Verfahren jetzt erheblich verbessert. Dafür wird er mit dem Bremer Ingenieurpreis 2022 des VDI ausgezeichnet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Bremen und des Vereins Deutscher Ingenieure e.V.</strong></p><p><br> Mit seiner Masterarbeit zur Fischer-Tropsch-Synthese (FTS) hat der Produktionstechnik-Student Alexander Zimmermann von der Universität Bremen so sehr überzeugen können, dass er jetzt dafür vom Bremer Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) den Bremer Ingenieurpreis 2022 verliehen bekommen hat. „Der Preisträger unseres diesjährigen Ingenieurpreises hat sich im Rahmen seiner Masterarbeit mit beeindruckenden Ergebnissen um die Verbesserung dieses Verfahrens engagiert“, heißt es in der Begründung für den renommierte Auszeichnung. „Die gegenwärtige Energiekrise und der Mangel an Rohstoffen lässt die Fischer-Tropsch-Synthese mehr denn je interessant erscheinen.“</p><p>Die Fischer-Tropsch-Synthese wurde in Deutschland entdeckt und ab 1920 in kurzer Zeit zur technischen Reife entwickelt. Im 21. Jahrhundert erlebt das Verfahren eine Renaissance, weil flüssige Treibstoffe zukünftig auch aus alternativen Rohstoffen wie Erdgas, Kohle oder Biomasse hergestellt werden müssen.&nbsp;</p><p>Für die technische Durchführung der stark exothermen Reaktion haben sich bisher Rohrbündelreaktoren und Blasensäulenreaktoren durchgesetzt. Da beide Reaktortechnologien Nachteile aufweisen, werden neue Reaktorkonzepte untersucht. Festbettreaktoren mit einer Schüttung aus hochporösen Pellets haben zwar das Potential für eine deutliche Prozessintensivierung der FTS, jedoch verhindert meist eine Stofftransportlimitierung, dass dieses tatsächlich ausgenutzt werden kann. Während der Reaktion akkumulieren sich zudem die Reaktionsprodukte in den Poren, sodass der Stoffstrom stark verlangsamt wird.&nbsp;</p><h3>Neue Grundlagen für das Verfahren geliefert</h3><p>Hier hat Alexander Zimmermann in seiner Masterarbeit „Stofftransport von Produktgemischen der FTS-Analyse mittels NMR“ wichtige neue Grundlagen für dieses Verfahren geliefert.</p><p>Ziel dieser Arbeit war es, den Zusammenhang zwischen Porenstruktur und Stofftransportverhalten der Reaktionsprodukte zu verstehen und so die Auswahl der optimalen Struktur der eingesetzten Pellets für einen möglichst durchsatzstarken Reaktorbetrieb zu ermöglichen. Dabei untersuchte Alexander Zimmermann spezielle Pellets, die durch hierarchisch verzweigte Porenstrukturen einen schnellen Stofftransport und einen verbesserten Reaktionsprozess unterstützen.</p><p>Dazu hat er innerhalb seiner Masterarbeit zahlreiche Versuche mittels Nuclear Magnetic Resonance (NMR) – ähnlich dem bildgebenden MRT aus der Medizin – unternommen, um den Stofftransport in den zur Katalyse eingesetzten Pellets zu bewerten. Die Besonderheit war dabei, das Verhalten einer Mischung der Reaktionsprodukte in den Poren der eingesetzten Pellets zu charakterisieren. Hierbei zeigte sich, dass sich die spezielle hierarchische Porenstruktur besonders vorteilhaft auf den Stofftransport solcher Mischungen auswirken.</p><h3>Wirtschaftlichkeit kann erheblich gesteigert werden</h3><p>Aus dieser neuen Perspektive gelang es, neue potenzielle Vorteile dieser Porenstruktur für den Stofftransport der FTS aufzuzeigen. Damit kann die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens erheblich gesteigert werden. Durch die industrielle Anwendung dieser neuen Erkenntnisse lässt sich die Intensität und auch die Menge der so gewonnen chemischen Grundstoffe erheblich verbessern. „Die Arbeit von Alexander Zimmermann macht deutlich, dass wir auf dem Wege der Klimaverbesserung noch erhebliches Entwicklungspotenzial nutzen können“, so das Fazit des VDI.</p><p>Betreut wurde die Arbeit von Professor Jorg Thöming (Fachbereich Produktionstechnik), der seinen Studenten auch für den Preis vorschlug. „An der Masterarbeit von Alexander Zimmermann hat mich begeistert, wie tief er die für die Lösung der sehr herausfordernden Aufgabe nötige anspruchsvolle physikalische Theorie in kurzer Zeit durchdrungen hat. So gut durchdrungen, dass er für Messungen mittels Pulsgradienten einen ausgetüftelten Versuchsplan entwickeln konnte. Diese Art Messungen waren für uns im Fachgebiet neu.“</p><p>Wie gut Zimmermann die für ihn neue Theorie verstanden habe, zeige dann auch seine klare und durchdachte Analyse der Messdaten. „Seine Ergebnisse konnte er anschließend in vorbildlicher Weise zur Lösung der verfahrenstechnischen Aufgabenstellung nutzen. Sie bestand darin herauszufinden, wie die Poren in Katalysatoren strukturiert sein müssen, um auch einen zweiphasigen Stofftransport bestmöglich zu erlauben. Durch seine Ergebnisse rückt das Ziel kostengünstigerer synthetischer Kraftstoffe in greifbare Nähe“, so Jorg Thöming.</p><p><strong>ACHTUNG REDAKTIONEN: </strong>Zur feierlichen Preisverleihung des Bremer Ingenieurpreises 2022 am 24. November (18.00 Uhr) im Ecomat Bremen (Raum Ecoteria, Cornelius-Edzard-Str. 15, 28199 Bremen) sind Sie herzlich eingeladen. Für Gespräche steht Alexander Zimmermann sowohl bei diesem Event als auch im Vorfeld der Preisverleihung (telefonisch oder online) zur Verfügung.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Walter Müller<br> Pressesprecher im VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br> Bremer Bezirksverein<br> Tel. 07000 100 1038<br> Mobil 0172/4247155<br> E-Mail: <a href="mailto:walter.mueller@vdi-bremen.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">walter.mueller@vdi-bremen.org</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Zimmermann_links_und_Thoeming_4x3-5a_Foto_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_f9d1dde7b0.jpg" length="358697" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Zimmermann_links_und_Thoeming_4x3-5a_Foto_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_f9d1dde7b0.jpg" fileSize="358697" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gemeinsame Freude ist doppelte Freude: Master-Student Alexander Zimmermann (links) freut sich zusammen mit seinem Betreuer Professor Jorg Thöming über den Bremer Ingenieurpreis 2022.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30047</guid>
                            <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 11:57:59 +0100</pubDate>
                            <title> Autonomes Fahren: Wichtige Fortschritte durch Kognitive Neuroinformatik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/autonomes-fahren-wichtige-fortschritte-durch-kognitive-neuroinformatik</link>
                            
                            <description>Die Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik hat jetzt in einem Projekt mit dem Automobilzulieferer Continental wichtige Forschungserfolge zur Entwicklung fortschrittlicher Fahrassistenzsysteme beigesteuert. Mithilfe Künstlicher Intelligenz werden komplexe Verkehrssituationen besser erkannt.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>PRORETA 5 heißt das Forschungsprojekt, das der Automobilzulieferer vor kurzem mit seinen wissenschaftlichen Kooperationspartnern – neben der Universität Bremen waren die TU Darmstadt und die TU Iași (Rumänien) beteiligt – abschloss. „Am Ende gab es eine Fahrdemonstration in Darmstadt. Dort haben wir autonome Fahrfunktionen präsentiert, an denen wir intensiv mitgebarbeitet haben“, sagt Professorin Kerstin Schill, Leiterin der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik der Universität Bremen. „Dabei war das Forschungsfahrzeug in der Lage, autonom dem Straßenverlauf mit einem vordefinierten Ziel zu folgen und dabei auf andere Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Fahrradfahrer und weitere Fahrzeuge – zu reagieren. Bei einem simulierten Sensorausfall, der die fehlende Erkennung eines Objekts zur Folge hatte, führte das Fahrzeug zusätzlich eine Notbremsung durch.“</p><h3>Algorithmen sollen Fahrentscheidungen treffen</h3><p>Ziel des PRORETA-Forschungsprojektes war die Entwicklung von Algorithmen. Sie sollen aus Sensordaten richtige, mit dem Menschen vergleichbare Fahrentscheidungen ableiten. Bei einer ungeregelten Kreuzung beispielsweise ist es eine Herausforderung, alle für die geplante Fahrtrichtung relevanten Objekte zu interpretieren. Es geht um deren Bewegungsrichtung, Intention und den Vorrang im Verkehr. Ohne menschliches Zutun soll die Künstliche Intelligenz (KI) sichere Entscheidungen treffen können. „Der große Vorteil der KI: Sie ist nach einer Trainingsphase in der Lage, aufgrund des Erlernten auch in unbekannten Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen“, erläutert die Informatik-Professorin. „Ein Teilbereich des Projektes war es, die menschlichen Fahrerinnen und Fahrer dabei zu beobachten, wie sie selbst die Komplexität der Umgebung reduzieren und bewerten. Die lernfähigen Algorithmen werden nun nach ähnlichen Prinzipien trainiert.“</p><p>Die Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik untersuchte in dem Projekt KI-Methoden zur Umfeldwahrnehmung – Objekte und Hindernisse sollten in der Umgebung erkannt werden. Außerdem wurden neue Methoden zur menschlichen Aufmerksamkeitssteuerung (Human Attention Modeling) basierend auf Kameradaten entwickelt. Dabei werden Auffälligkeitskarten erstellt, die relevante Bereiche im Bild bestimmen, in denen beispielsweise andere Verkehrsteilnehmer oder Schilder auftauchen. Zudem wurden neue mathematische Modelle erarbeitet, die Position, Orientierung, Geschwindigkeit oder Größe von anderen Verkehrsteilnehmern mathematisch korrekt darstellen und komplexe Fahrzeuggeometrien beschreiben.</p><h3>Aufgaben werden nun effizienter, robuster und sicherer gelöst</h3><p>Zuletzt wurde ein Objekttracking implementiert, welches in der Lage ist, andere Verkehrsteilnehmer im Überwachungsbereich wahrzunehmen und deren Zustand über die Zeit zu schätzen. „Diese Methoden sorgen dafür, dass die entsprechenden Aufgaben effizienter, robuster und sicherer gelöst werden können. Sie liefern somit einen wichtigen Beitrag zum hochautomatisierten und autonomen Fahren“, sagt Kerstin Schill. „Das Projekt ist ein ideales Beispiel dafür, wie eine gewinnbringende Kooperation von universitärer und wirtschaftlicher Forschung funktionieren kann. Der Standort Deutschland wird durch Projekte wie PRORETA auf beiden Ebenen gestärkt.“&nbsp;</p><p>Die Forschungsbeiträge der Arbeitsgruppe im Detail:</p><ul class="list-normal"><li>Jaime Maldonado beschäftigte sich mit Modellierung menschlicher Aufmerksamkeit (Human Attention Modeling) im Kontext des autonomen Fahrens. Insbesondere wurde eine aufmerksamkeitsgesteuerte Pipeline erarbeitet, die aus zwei Komponenten besteht. Einerseits werden relevante Bereiche in Kamerabildern mittels sogenannter Auffälligkeitskarten (Saliency Maps) bestimmt. Andererseits wird der Blick des Fahrers in das Bild projiziert, um den relevanten Bereich zu erweitern. Dadurch können relevante und nicht relevante Regionen im Bild unterschieden und von nachfolgenden Algorithmen effizienter verarbeitet werden.<br> 	&nbsp;</li><li>Andreas Serov implementierte ein Objekt Tracking, das relevante Objekte im Überwachungsbereich des Fahrzeugs wahrnimmt und dessen Position, Geschwindigkeit, Orientierung und Größe in Echtzeit bestimmt. Eine Liste von getrackten Objekten wird den folgenden Modulen (Prädiktion, Planung und Steuerung) zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt. Das Objekt Tracking basiert auf RADAR- und LIDAR-Daten. Der Zustand von jedem Objekt wird mit einem probabilistischen Filter geschätzt, wobei der Zustand auf einer Mannigfaltigkeit verarbeitet wird.<br> 	&nbsp;</li><li>Lino Giefer untersuchte theoretische Grundlagen zur Zustandsschätzung und -darstellung im autonomen Fahren. Insbesondere stellte er neue Modelle auf, um Gelenkfahrzeug – etwa Busse, Straßenbahnen oder Fahrzeuge mit Anhänger – mathematisch korrekt zu beschreiben. Zudem untersuchte er Zustands- und Messunsicherheiten für die Lokalisierung und das Objektracking.<br> 	&nbsp;</li><li>Razieh Khamseh-Ashari erforschte eine multimodale Objektdetektion beruhend auf LIDAR- und Kameradaten mit Hilfe von KI-Methoden. Durch eine frühe Fusion von den Sensorinputs wird eine hochpräzise Lokalisierung von Objekten im Überwachungsbereich erreicht.&nbsp;</li></ul><p>Der Projektname PRORETA wurde in Anlehnung an das gleichnamige Besatzungsmitglied römischer Kriegsschiffe gewählt. Die Proreta stand als Wache im Bug des Schiffes (Prora) und warnte vor Untiefen und anderen Gefahren.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.continental.com/de/presse/pressemitteilungen/20221019-proreta5/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.continental.com/de/presse/pressemitteilungen/20221019-proreta5/</a><br><a href="http://www.continental-automotive.com/en-gl/Passenger-Cars/Autonomous-Mobility/Functions/PRORETA" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.continental-automotive.com/en-gl/Passenger-Cars/Autonomous-Mobility/Functions/PRORETA</a><br><a href="http://www.cognitive-neuroinformatics.com/de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.cognitive-neuroinformatics.com/de/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Kerstin Schill<br> Fachbereich Mathematik/Informatik<br> Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik<br> Tel.: +49 421 218 64240<br> E-Mail: <a href="mailto:kschill@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kschill@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Continental_PP_PRORETA5-AI_b5bad12ae9.jpg" length="89295" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Continental_PP_PRORETA5-AI_b5bad12ae9.jpg" fileSize="89295" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wichtiger Beitrag aus der Kognitiven Neuroinformatik der Universität Bremen: Mithilfe von Algorithmen soll die KI relevante Objekte im Innenstadtverkehr interpretieren.</media:description><media:copyright>Continental</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30007</guid>
                            <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 13:21:51 +0100</pubDate>
                            <title>Vielbeachtete Rede bei der Weltklimakonferenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/weltklimakonferenz-professorin-der-universitaet-bremen-haelt-vielbeachtete-rede</link>
                            
                            <description>Noch bis zum 18. November findet im ägyptischen Sharm-El-Sheik die 27. UN-Klimakonferenz statt. Veronika Eyring, Professorin für Klimamodellierung an der Universität Bremen, mahnte bei der Eröffnungszeremonie des World Leaders Summit der COP27 zum Handeln. Der jüngste Klimawandel sei beispiellos.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige Weltklimakonferenz COP27 in Sharm-El-Sheik (Ägypten) hat kein geringeres Ziel, als die vollständige Umsetzung des Pariser Abkommens sicherzustellen. Denn die Zeit drängt. In der Eröffnungszeremonie des COP27 <span lang="en" dir="ltr">World Leaders Summit</span> hielt die Veronika Eyring, die Professorin der Universität Bremen ist sowie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht, eine vielbeachtete Rede. Sie sprauch aus, was wohl die meisten im Saal dachten:„Der jüngste Klimawandel ist beispiellos. Wir alle wissen und spüren das.“ Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erreicht jedes Jahr neue Rekordwerte. Infolgedessen lag die globale Erwärmung bereits im Jahr 2020 bei 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Eindringlich richtete die Wissenschaftlerin vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Bremen einen Appell an das Publikum: „Die wissenschaftlichen Beweise sind eindeutig. Aber wir sind nicht auf Kurs! Jede weitere Verzögerung bei der Ergreifung kollektiver globaler Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Abschwächung seiner Folgen wird dazu führen, dass wir das kurze und sich schnell schließende Zeitfenster verpassen, um eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft für alle zu sichern.“</p><h3>Klimamodelle verbessern</h3><p>Atmosphärenforschung und Klimamodellierung einschließlich der Entwicklung und Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Professorin Veronika Eyring. Die Arbeiten von ihr und ihrem Team tragen maßgeblich zur Verbesserung von Klimamodellen und deren Bewertung mit Erdbeobachtungsdaten bei. Ihre Forschungsergebnisse liefern Entscheidungsgrundlagen für die internationale Klimapolitik. Als koordinierende Leitautorin von Kapitel 3 „Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem" hat sie zum <span lang="en" dir="ltr">Intergovernmental Panel on Climate Change</span><abbr title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr>) sechsten Sachstandbericht der Arbeitsgruppe I beigetragen und war als Autorin an der Erstellung der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (<span lang="en" dir="ltr">Summary for Policymakers</span>, SPM) beteiligt.<br> Der Abgleich von Erdbeobachtungsdaten und Erdsystemmodellen gilt als wichtige Grundlage für die Verbesserung von Klimavorhersagen.</p><p>Link zur Rede: <a href="https://youtu.be/BnsBzdMZ96g?t=5525" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/BnsBzdMZ96g?t=5525</a></p><p>Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des DLR hier: <a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/04/20221115_cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/04/20221115_cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel.html</a></p><p>Lesen Sie das Interview mit Veronika Eyring im Hochschulmagazin der Universität Bremen up2date.: <a href="https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Eyring_Copyright__Martin_Hangen_3446ffcccd.jpg" length="249226" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Eyring_Copyright__Martin_Hangen_3446ffcccd.jpg" fileSize="249226" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Veronika Eyring</media:description><media:copyright>Martin Hangen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29983</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 14:44:06 +0100</pubDate>
                            <title>Neue szenische Lesung zur Nachkriegsgeschichte Bremens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neue-szenische-lesung-zur-nachkriegsgeschichte-bremens</link>
                            
                            <description>Die unmittelbare Nachkriegsgeschichte Bremens ist Thema der szenischen Lesung „Bremen voran! Von der ,Bremen Enclave‘ zum selbstständigen Land (1945–47)“ aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“. Premiere der Lesung ist am Montag, dem 21. November (19 Uhr) im Festsaal im Haus der Bürgerschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 75 Jahren wurde die Freie Hansestadt Bremen wieder ein eigenständiges Land mit den zwei Städten Bremen und Bremerhaven. Am 22. Oktober 1947 trat die neue Landesverfassung in Kraft, die in der Fassung von 2019 bis heute gültig ist.</p><p>Aber wie wurde Bremen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu einem selbstständigen Land? Welche Hürden mussten dafür überwunden werden – in einer Zeit, in der die Menschen in den zerstörten Städten vor allem an Hunger, Kälte und Wohnungsnot litten? Welche Rolle haben die Alliierten gespielt? Und warum versagten die Alliierten einer bereits 1946 von der Bürgerschaft beschlossenen Verfassung die Genehmigung?</p><p>Den Weg zum heutigen Land Bremen zeichnet das neue Stück der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ nach. In der Lesung werden die Akteurinnen und Akteure vorgestellt, die an diesem Demokratisierungsprozess beteiligt waren.</p><h3>Bereits das 19. Projekt der preisgekrönten Reihe&nbsp;</h3><p>„Bremen voran!“ ist das 19. Projekt dieser mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Reihe. „Aus den Akten auf die Bühne“ ist ein geschichtswissenschaftliches Theaterprojekt der Universität Bremen unter der Leitung von Dr. Eva Schöck- Quinteros und der bremer shakespeare company (bsc). Das Konzept: Studierende der Geschichtswissenschaft recherchieren historische Quellen, Peter Lüchinger von der bsc übernimmt die Textbearbeitung für die szenische Lesung und die Schauspielerinnen und Schauspieler bringen sie auf der Bühne zum Sprechen.</p><p>Zusätzlich zu den unten aufgeführten Terminen in Bremen findet am Mittwoch, dem 23. November auch eine Lesung in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt, die von der Bremer Bürgerschaft und der Vertretung in Berlin initiiert und gefördert wurde. Zur Aufführung in der Bundeshauptstadt kommt auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte.&nbsp;</p><p>Dieser Tag ist für das Projekt auch ein Jubiläum: Exakt 15 Jahre zuvor wurde im Schwurgerichtssaal des Bremer Landgerichts erstmals „Aus den Akten auf die Bühne“ aufgeführt.</p><p>Die Reihe wird unterstützt vom Staatsarchiv Bremen, dem Verein Alumni der Universität Bremen, von der Manfred- und Ursula Fluß-Stiftung, der Stiftung „Die Schwelle“, der Sparkasse Bremen, der Wolfgang-Ritter-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der Stiftung der Universität Bremen.&nbsp;</p><h3><br> Termine</h3><p><strong>„Bremen voran! Von der ,Bremen Enclave‘ zum selbstständigen Land (1945–47)“</strong></p><p>Montag, dem 21. November (19 Uhr)<br> Montag 12. Dezember<br> Mittwoch 14.Dezember</p><p>Jeweils um 19 Uhr im Haus der Bürgerschaft, Festsaal</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.sprechende-akten.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.uni-bremen.de</a><br><a href="https://de-de.facebook.com/sprechende.akten/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://de-de.facebook.com/sprechende.akten/</a><br><a href="https://www.shakespeare-company.com/aus-den-akten-auf-die-buehne/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.shakespeare-company.com/aus-den-akten-auf-die-buehne/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br> Institut für Geschichtswissenschaft<br> Fachbereich Sozialwissenschaften<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-67251<br> E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">esq@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Senat_Kaisen_II_5922d72009.jpg" length="172279" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Senat_Kaisen_II_5922d72009.jpg" fileSize="172279" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gruppenbild mit Dame: Das Foto von 1948 zeigt den Senat Kaisen II. Zum ersten Mal in der Historie des bremischen Senats war seit 1945 mit Gesundheitsministerin Käthe Popall (KPD) auch eine Frau im Kabinett.</media:description><media:copyright>Staatsarchiv Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29949</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:13:00 +0100</pubDate>
                            <title>Richtfest am Zentrum für Tiefseeforschung der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/richtfest-am-zentrum-fuer-tiefseeforschung-der-universitaet</link>
                            
                            <description>Rund ein Jahr nach Start der Bauarbeiten wurde jetzt am Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT) das Richtfest gefeiert. Es entsteht direkt neben dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Der Hochbau ist nahezu beendet, nun beginnen der technische Innenausbau und die Fertigstellung der Fassade.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Neubau sollen die Meeres- und Klimawissenschaften an der Universität Bremen und am MARUM nachhaltig gestärkt werden. Im neuen Forschungsgebäude entstehen neben Büroräumen hochspezialisierte Labore für die beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen, eine Gerätehalle zur Wartung der seegehenden Großgeräte des MARUM sowie ein zusätzliches Kühllager für Bohrkerne aus dem Ozean. Ende kommenden Jahres soll das Zentrum für Tiefseeforschung plangemäß fertiggestellt sein.</p><p>Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Mit dem ,Zentrum für Tiefseeforschung‘ wird das umfassende und international ausgerichtete Profil in den Meereswissenschaften im Land Bremen auf ein neues Niveau gehoben. Es soll in einem einzigartigen wissenschaftlichen Umfeld durch die gezielte Verzahnung von Expertisen und die Entwicklung von neuen Technologien wissenschaftliche Durchbrüche erzielen. Mit dem Forschungsneubau schaffen wir für die Universität Bremen optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Fortsetzungsantrag des Exzellenzclusters ,Ozeanboden‘ für den Zeitraum 2026 bis 2032.“</p><p>Die Kosten für den Forschungsneubau teilen sich der Bund und das Land Bremen.</p><p>Einen zeitlichen Überblick über die Bauarbeiten von Beginn bis heute gibt es in einer Bilderstrecke: <a href="http://www.marum.de/Entdecken/Neubau-Zentrum-fuer-Tiefseeforschung.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.marum.de/Entdecken/Neubau-Zentrum-fuer-Tiefseeforschung.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange / Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_richtfest_zft_f3d1f807d9.jpg" length="859506" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_richtfest_zft_f3d1f807d9.jpg" fileSize="859506" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kein Richtfest ohne Richtkrone: Für den wichtigen Zwischenschritt trafen sich von links am werdenden Zentrum für Tiefseeforschung: Professor Michal Kucera (Konrektor für Forschung und Transfer), MARUM-Direktor Professor Michael Schulz, Wissenschafts- und Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling, Uni-Kanzlerin Frauke Meyer und Architekt Jens Kruse.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29980</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:05:29 +0100</pubDate>
                            <title>Kickoff des Wasserstoff-Großforschungsprojekts hyBit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/kickoff-des-wasserstoff-grossforschungsprojekts-hybit</link>
                            
                            <description>„Hydrogen for Bremen’s industrial Transformation“ – kurz hyBit – heißt das bedeutende Wasserstoff-Großforschungsprojekt, das von der Universität Bremen koordiniert wird. Vom 15. – 17. November 2022 wird Vorhaben nun mit einem Kickoff gestartet. Dabei wird auch das Bremer Stahlwerk besucht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projektkonsortium von hyBit mit nationalen und internationalen Wasserstoff-Expertinnen und -Experten trifft sich erstmals in Bremen, da die Corona Pandemie einen solchen Austausch bisher verhindert hat. In dem vom BMBF geförderten Wasserstoff-Großforschungsprojekt geht es um den um den Aufbau von Wasserstoffzentren in Norddeutschland, sogenannten Wasserstoff-Hubs. In diesen Hubs wird die Erzeugung, Verarbeitung, Lieferung, Lagerung sowie der Endverbrauch von Wasserstoff kombiniert. Im Zentrum des Projektes steht der Aufbau des Wasserstoff-Hubs im Bremer Industriehafen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bremer Stahlwerk, welches momentan noch für mehr als 50 Prozent der lokalen CO2-Emissionen verantwortlich ist. Die Umstellung auf sauberen Wasserstoff ist somit ein wesentlicher Beitrag für die Erreichung der Klimaziele des Landes Bremen.</p><p>„hyBit wird für den Aufbau von Wasserstoff-Hubs wichtige Beiträge liefern. Das Projekt stößt auf breites Interesse. Zum ,Startschuss‘ haben sich zahlreiche wichtige Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik angesagt“, freut sich der Gesamtkoordinator des Vorhabens, Dr. Torben Stührmann. „Bei der Feierstunde zum Projektbeginn am 15. November im ‚Haus der Wissenschaft‘ erwarten wir unter anderem Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Wissenschafts- und Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling, Professor Michal Kucera – Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen – sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Energiewirtschaft.“</p><h3>Mehr als 100 Forschende besuchen das Stahlwerk</h3><p>Das Besondere an diesem Kickoff: Die mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besuchen gemeinsam das Stahlwerk Bremen, welches in den kommenden Jahren im Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung stehen soll. Damit soll die große Praxisanbindung des Projekts unterstrichen werden.&nbsp;</p><p>„Die Universität Bremen freut sich für ihre Forschenden in diesem bedeutenden Zukunftsprojekt, dass es nun endlich losgeht,“ sagt Uni-Rektorin Jutta Günther. „Auf unserem Weg Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität hat dieses wissenschaftliche Vorhaben Leuchtturm-Charakter. Und es ist unglaublich wichtig für die Energieversorgung der Zukunft – nicht nur für Bremen, sondern für ganz Deutschland.“ Bei der interdisziplinären Erforschung von Wasserstoff-Strategien könne die Universität jede Menge Know-how in die Waagschale werfen und von der seit Jahren bewährten Zusammenarbeit außeruniversitären Partnern profitieren.</p><p>Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Eines der fünf Handlungsfelder der Wasserstoffstrategie des Landes Bremen ist das Handlungsfeld Forschung und Forschungsinfrastruktur, das für mein Ressort zentral ist. Da die Wasserstoffwirtschaft noch am Anfang steht, sind Forschung und Technologieentwicklung eine Grundvoraussetzung für den weiteren Ausbau. Der strukturelle Wandel hin zu einer Wasserstoffwirtschaft gelingt, wenn der Transformationsprozess wissenschaftlich begleitet, analysiert und reflektiert wird. Das Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme (BEST) an der Universität Bremen und seine außeruniversitären Forschungspartner bilden dabei das Rückgrat der Energieforschung im Land Bremen.“</p><h3>Auftakt-Symposium auf dem Uni-Campus</h3><p>Vor der offiziellen Eröffnung mit einer Feierstunde am 17. November im Haus der Wissenschaft finden sich alle Beteiligten vom 15. bis 17. November zu einem Auftakt-Symposium im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH auf dem Uni-Campus zusammen. Dort geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen der insgesamt 19 Projektpartner, um Fragen der Koordination, aber auch um einen Besuch des Bremer Stahlwerkes, das Dreh- und Angelpunkt im hyBit-Projekt ist.</p><p>Eine Pressemitteilung anlässlich der Bewilligung von knapp 30 Millionen Euro Fördermitteln durch das BMBF mit weiteren Hintergrund-Informationen zum hyBit-Projekt finden Sie hier: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/hybit-neues-wasserstoff-grossforschungsprojekt-in-bremen-gestartet" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/hybit-neues-wasserstoff-grossforschungsprojekt-in-bremen-gestartet</a></p><p>Einen Hintergrundartikel zur Wasserstoff-Forschung an der Universität Bremen finden Sie hier: <a href="http://www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/best " target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/best&nbsp;</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Torben Stührmann<br> Gesamtkoordinator<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik / Fachgebiet Resiliente Energiesysteme<br> artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br> Tel. +49 (0)421 218-64896<br> E-Mail: <a href="mailto:t.stuehrmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">t.stuehrmann@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" length="294202" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" fileSize="294202" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Stahlwerk von Arcelor Mittal an der Weser in Bremen. Den Kohlenstoff in der Stahlproduktion durch Wasserstoff zu ersetzen, ist eine der vielen Aufgaben, an denen im Großforschungsprojekt hyBit gearbeitet wird.</media:description><media:copyright>Michel Iffländer GfG/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 14:12:14 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Universitäts-Gespräche zu Städten im Wandel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-universitaets-gespraeche-zu-staedten-im-wandel</link>
                            
                            <description>Am 17. und 18. November 2022 finden zum 34. Mal die Bremer Universitäts-Gespräche statt. „Stiller Aktivismus. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum“ lautet der Titel des öffentlichen Abendvortrags. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Lichthaus Bremen statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Geschlossene Ladenlokale, verlassene Fußgängerzonen und verwaiste Marktplätze: Die Coronakrise hat für alle sichtbar gemacht, was in der Stadtforschung seit Jahren diskutiert wird: Die historischen Stadtzentren haben einen großen Teil ihrer Zentralität eingebüßt, der Konsum hat sich in die Shopping Malls verlagert, die zusehends als Treffpunkte mit austauschbaren Eigenschaften fungieren. Hat die Vorstellung eines urbanen Lebens ausgedient, oder welche Qualitäten wünschen wir uns für die Innenstadt – abgesehen von Konsum?</p><h3>34. Bremer Universitäts-Gespräche: „Neue Zentren, neue Peripherien“</h3><p>Die 34. Bremer Universitäts-Gespräche verfolgen unter dem Titel „Neue Zentren, neue Peripherien: Städtischen Wandel gestalten“ das Ziel, Praktiker:innen der Stadtentwicklung mit Akteur:innen aus Politik und Verwaltung sowie der Wissenschaft an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam über Leitlinien und Entwicklungsmöglichkeiten des städtischen Wandels zu diskutieren. Die wissenschaftliche Koordination liegt in diesem Jahr bei der Geographin Professor Julia Lossau und dem Geographen Professor Ivo Mossig von der Universität Bremen. Ein öffentlicher Abendvortrag ergänzt diese Klausurtagung.</p><p>Welche Rolle können Kunst und künstlerische Strategien in Bezug auf gesellschaftlich urbane Fragestellungen und das Zusammenleben der Vielen spielen? In ihrem Vortrag „Stiller Aktivismus. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum“ lenkt die Künstlerin Barbara Holub (Wien) unseren Blick auf Orte und Prozesse der Stadtentwicklung, die im Mainstream öffentlicher und akademischer Diskurse bislang unterbelichtet geblieben sind. Dazu wird sie einen Einblick in ihre Projekte geben und künstlerische Methoden wie Makro-Utopie oder vorweggenommene Fiktion vorstellen.</p><h3>Bremer Universitäts-Gespräche</h3><p>Seit 1988 laden die Wolfgang-Ritter-Stiftung und die Universität Bremen zu den Bremer Universitäts-Gesprächen. Das Ziel ist es, einen Dialog zu zeitaktuellen Themen über den wissenschaftlichen Rahmen hinaus mit gesellschaftlichen Akteuren anzuregen. Ein lebhafter Austausch von Vertretern und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kann der Diskussion neue Impulse und Praxisrelevanz verleihen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><h4><strong>Öffentlicher Abendvortrag: </strong></h4><p>Stiller Aktivismus. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum<br> 17. November 2022, um 18:00 Uhr, im Lichthaus Bremen<br> Hermann-Prueser-Str 4, 28237 Bremen<br> Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 11. November 2022 an <a href="mailto:events@uni-bremen.de">events@uni-bremen.de</a></p><h4><strong>Tagung im Atlantik Grand Hotel Bremen:</strong></h4><p>Eine Online-Teilnahme an der Tagung der 34. Bremer Universitäts-Gespräche am Freitag, den 18. November von 9:00 bis 14:30 Uhr ist möglich. Dafür bitten wir um Ihre Anmeldung an <a href="mailto:anevents@uni-bremen.de">events@uni-bremen.de</a></p><p>Das vollständige Programm finden Sie hier: <a href="http://www.uni-bremen.de/bug" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/bug</a></p><p><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">https://www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Christina Jung<br> UniTransfer – Förderer und Partner<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60336<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die 34. Bremer Universitäts-Gespräche verfolgen das Ziel, Praktiker:innen der Stadtentwicklung mit Akteur:innen aus Politik und Verwaltung sowie der Wissenschaft an einen Tisch zu bringen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 07 Nov 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Macht Sinn!: Vernissage der Ausstellung 10. November im Wallsaal</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/macht-sinn-vernissage-der-ausstellung-10-november-im-wallsaal</link>
                            
                            <description>Am 10. November 2022 ist es soweit: Die Stiftung der Universität Bremen stellt im Wallsaal der Stadtbibliothek Bremen die Ausstellung „MACHT SINN! Stiften für die Wissenschaft“ vor. Dabei wird die Aktion MACHT SINN! zusammengefasst, mit dem sich die Stiftung 2021 am 50. Uni-Jubiläum beteiligt hatte.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Projekt</h3><p>Ziel des „MACHT SINN!-Projekts ist es, das bemerkenswerte zivilgesellschaftliche Engagement von Bremerinnen und Bremern für Wissenschaft und Bildung sichtbar zu machen und zu würdigen. Gleichzeitig werden herausragende Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen vorgestellt, die mit der Unterstützung von Stiftungen einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten und in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Mit dem Projekt werden die Menschen und Motivationen hinter den Stiftungen und Forschungsvorhaben sicht- und hörbar.&nbsp;</p><p>10 Sinnstiftende sind in der Ausstellung und im bald erscheinenden Buch portraitiert – zum Nachlesen und -hören als Podcast: Professor Rolf Drechsler, Senator a.D. Manfred Fluß, Professorin Helga Grubitzsch, Sylvia Jürgens, Dr. Rita Kellner-Stoll, Professor Heinz-Otto Peitgen, Axel Schubert, Khaled Swaidan, Privatdozentin Cordula Weissköppel und Charline Wolff.</p><h3>Die Ausstellung</h3><p>Die Ausstellung MACHT SINN! ist ab 11. November 2022 im Wallsaal der Stadtbibliothek Bremen (Öffnungszeiten: <a href="https://stabi-hb.de/termine/macht-sinn" target="_blank" rel="noreferrer">stabi-hb.de/termine/macht-sinn</a>) zu sehen. Sie stellt anhand von 10 Fokusthemen 10 Persönlichkeiten – Forschende, Studierende, Stiftende – und ihre Förderprojekte an der Universität Bremen vor und zeigt so den Zusammenhang von Forschen, Fördern und Stiften. MACHT SINN! ist crossmedial: Für tiefere Einblicke führen QR-Codes zu den Sinnstifterinnen- und Sinnstifter-Podcasts und zu Projektvorträgen.</p><h3>Stationen der Ausstellung MACHT SINN!</h3><p>November - Dezember 2022 Wallsaal/Stadtbibliothek (Vernissage am 10.11.2022 um 19 Uhr)<br> Januar - März 2023 Stiftungshaus Bremen<br> April - Juni 2023 MZH/Universität Bremen | Juli - Oktober 2023 Haus der Wissenschaft</p><h3>Bald da: Das Buch zur Ausstellung</h3><p>Das aufwändig gestaltete Buch erscheint in Kürze im Verlag OPEN SPACE. Das Wendebuch hat zwei Teile und ist mit vielen Querverweisen versehen. Der erste Teil (A) versammelt 10 Portraits, die der Motivation und den Erfahrungen der Forscher- und Stifterpersönlichkeiten näherkommen will. Der zweite Teil (B) stellt zunächst die bremischen Stiftungen kurz vor, die die Universität Bremen aktuell fördern, und konzentriert sich dann auf 10 der im ersten Teil erwähnten Projekte, die mit der Unterstützung von Stiftungen umgesetzt wurden.</p><p>Eingeleitet werdend die Teile A und B durch Grußworte von Dr. Eckart von Hirschhausen – selbst Stifter – und Dr. Christine Backhaus (Stiftungshaus Bremen).</p><p>MACHT SINN! Stiften für die Wissenschaft ist für 30 Euro im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich: MACHT SINN! Stiften für die Wissenschaft. 1. Auflage (2022). Open Space Edition, Bremen. ISBN 978-3-947225-28-6</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/machtsinn" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/machtsinn</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Christina Jung<br> Referat 16 Transfer &amp; Externe Partner<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-60336<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_11-10-22_Macht_Sinn__eb8466b9d8.jpg" length="56227" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_11-10-22_Macht_Sinn__eb8466b9d8.jpg" fileSize="56227" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Stiftung der Universität Bremen stellt im Wallsaal der Stadtbibliothek Bremen die Ausstellung „MACHT SINN! Stiften für die Wissenschaft“ vor.</media:description><media:copyright>Stiftung der Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Hans Riegel-Fachpreise für exzellente Schülerforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/dr-hans-riegel-fachpreise-fuer-exzellente-schuelerforschung-1</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am 2. November 2022 Schülerinnen und Schüler der Region für ihre besonders guten vorwissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind insgesamt mit 6.800 Euro dotiert. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Geehrt wurden insgesamt 16 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Alten Gymnasiums, des Gymnasiums Horn, der Oberschule an der Ronzelenstraße, des Ökumenischen Gymnasium zu Bremen, des Schulzentrums Carl von Ossietzky, des Schulzentrums Geschwister Scholl und der St.-Johannis-Schule. Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend waren zuvor zahlreiche Projektarbeiten aus den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik für die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise bei der Universität Bremen eingereicht worden. Eine Jury aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertete sie. Dabei legte man ein besonderes Augenmerk auf eine kreative Themenstellung und einen deutlich erkennbaren praktischen Eigenanteil, beispielsweise in Form von Experimenten.&nbsp;</p><h3>Exzellenten Nachwuchs gewinnen</h3><p>Im Rahmen der Preisverleihung an der Universität Bremen wurden die Preisträgerinnen und Preisträger aus Bremen und Bremerhaven nun ausgezeichnet. „Wir freuen uns, nun schon zum sechsten Mal gemeinsam mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung vielversprechende junge Talente auszuzeichnen. Die Bandbreite der bearbeiteten Themen ist beeindruckend und es ist spannend zu sehen, welche Fragestellungen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler interessiert. Wir würden uns sehr freuen, viele von ihnen bald auch als Studierende begrüßen zu können“, sagte Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen.</p><h3>Anfang einer nachhaltigen Förderung</h3><p>Professorin Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung, ergänzt: „Talente zu finden und zu fördern, sie zu begleiten und zu vernetzen – das gehört unter anderem zu den Schwerpunkten der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Wir sehen in der Förderung der MINT-Bildung eine wichtige Basis zur Sicherung und Gestaltung unserer ökologischen und ökonomischen Zukunft! Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind dafür ein gutes Beispiel und wir freuen uns, diese erneut mit der Universität Bremen verleihen zu können. Das werden wir auch in Zukunft weiter tun.“</p><h3>Die Stiftung und ihre Fachpreise</h3><p>Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. Die Preise werden in Kooperation mit 15 deutschen Universitäten verliehen. Eingereicht werden können je nach Universität Arbeiten in den Naturwissenschaften, der Informatik und Mathematik. Da nur herausragende Arbeiten ausgezeichnet werden, kann es vorkommen, dass nicht immer in allen ausgeschriebenen Kategorien und nicht auf allen drei Plätzen Arbeiten ausgezeichnet werden.</p><p>Details zu den einzelnen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie deren Arbeiten erfahren Sie hier:<br><a href="http://www.uni-bremen.de/hans-riegel-fachpreise" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hans-riegel-fachpreise</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Dr. Kerstin Ksionzek<br> Universität Bremen<br> Referat 16, UniTransfer<br> TAB 2.53<br> Tel.: + 49 421 218 60393<br> E-Mail: <a href="mailto:kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Peter Laffin<br> Projektleiter Dr. Hans Riegel-Fachpreise<br> Tel.: +49 228 227 447 15<br> E-Mail: <a href="mailto:peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com</a></p><p>Alexander Kukla<br> Leiter Öffentlichkeitsarbeit<br> Dr. Hans Riegel-Stiftung&nbsp;<br> +49 228 227 447 25<br> E-Mail: <a href="mailto:alexander.kukla@hans-riegel-stiftung.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">alexander.kukla@hans-riegel-stiftung.com</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_hrp2022_Foto_Lucas_Kruell_Universitaet_Bremen_1dd499c000.jpg" length="870212" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_hrp2022_Foto_Lucas_Kruell_Universitaet_Bremen_1dd499c000.jpg" fileSize="870212" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Erfolgreicher Nachwuchs: Die Universität Bremen und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben jetzt Schülerinnen und Schüler der Region für ihre besonders guten vorwissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.</media:description><media:copyright>Lucas Krüll / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 10:07:50 +0100</pubDate>
                            <title>AvH-Forschungspreis für Excellence Chair Maria Kanakidou</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/avh-forschungspreis-fuer-excellence-chair-maria-kanakidou</link>
                            
                            <description>Professorin Maria Kanakidou – eine der Excellence Chairs der Universität Bremen – ist beim Preisträger-Symposium in Bamberg der mit 60.000 € dotierte Alexander von Humboldt-Forschungspreis verliehen worden. Sie arbeitet an der Uni Bremen gemeinsam mit ihrem Gastgeber Professor Mihalis Vrekoussis.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="x">Für den bedeutenden Alexander von Humboldt-Forschungspreis war Professorin Kanakidou schon 2019 ausgewählt worden. 2020 sollte sie ihn offiziell verliehen bekommen. Aufgrund der Pandemie wurde diese Veranstaltung aber verschoben – nun fand sie endlich statt.</p><p class="x">Maria Kanakidou wählt für ihre mit dem Preis verbundenen Forschungsaufenthalte das Labor für Modellierung und Beobachtung des Erdsystems (LAMOS) unter der Leitung von Professor Mihalis Vrekoussis, dessen Labor am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen angesiedelt ist und eng mit dem Exzellenzcluster MARUM zusammenarbeitet. Mihalis Vrekoussis ist gleichzeitig auch seit 2020 Gastgeber von Maria Kanakidou im Excellence Chair-Programm der Universität.</p><h3 class="x">Enge Zusammenarbeit mit der Uni gleich auf zwei Ebenen</h3><p class="x">Dass die Spitzenforscherin ihre enge Verbindung zur Universität Bremen gleich auf zwei Ebenen pflegt, belegt, wie attraktiv die Uni für sie ist – Preistragende des Humboldt-Forschungspreises können die Einrichtung frei wählen, in der sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten umsetzen. In der Laudatio heißt es zur Preisträgerin: „Maria Kanakidou ist eine international führende Wissenschaftlerin, die für ihre Spitzenforschung in den Bereichen Atmosphärenchemie, biogeochemische Kreisläufe und Klima bekannt ist. Ihre innovativen Studien haben die internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung flüchtiger organischer Verbindungen, sauerstoffhaltiger organischer Stoffe, einschließlich organischer Nitrate, Fluorchlorkohlenwasserstoffe, organischer Aerosole und Nährstoffe gefördert. Während ihres Aufenthalts in Deutschland wird die Preisträgerin die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit und das Klima der Ozeane untersuchen.“</p><p class="x">Maria Kanakidou ist Professorin für computergestützte Umweltchemie und Direktorin des Environmental Chemical Processes Laboratory (ECPL) am Fachbereich Chemie der Universität Kreta. Als Exzellenzprofessorin an der Universität Bremen leistet sie einen Beitrag zur Erforschung des Klimawandels und der Umweltverschmutzung mit dem Ziel, die Auswirkungen der anthropogenen Emissionen auf das Klima und die Ökosysteme innerhalb des Erdsystems in einer kohlenstoff- und stickstoffbasierten Wirtschaft zu bewerten.</p><p class="x">Gemeinsam mit Gastgeber Professor Mihalis Vrekoussis (IUP und MARUM) sowie den beiden Professoren John P.&nbsp; Burrows und Justus Notholt (beide IUP) – sie stellen satelliten- und bodengestützte Fernerkundungsbeobachtungen zur Verfügung – entwickelt und nutzt Maria Kanakidou einen einzigartigen Modellierungsrahmen, der traditionelle und moderne Modellierungswerkzeuge mit Erdbeobachtungsdatenprodukten kombiniert. Sie treiben damit die Optimierung von Schätzungen der Oberflächenflüsse voran, also der Emission oder Deposition von Treibhausgasen und anderen klimarelevanten Schadstoffen. Diese werden für die Bewertung ihrer Auswirkungen auf das Klima beziehungsweise die Ökosysteme benötigt und verwenden dabei Erdsystemmodelle.</p><p class="x">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_AvH14._Oktober_2022_Humboldt_Foundation___Claus_Riegel_203e643fe7.jpg" length="311451" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_AvH14._Oktober_2022_Humboldt_Foundation___Claus_Riegel_203e643fe7.jpg" fileSize="311451" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Endlich offiziell mit dem Alexander von Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet: Die Griechin Maria Kanakidou, die als Exzellenzprofessorin auch an der Universität Bremen forscht, erhält den Preis aus den Händen von AvH-Präsident Hans-Christian Pape.</media:description><media:copyright>Humboldt Foundation / Claus Riegl</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30489</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 09:25:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Hochschulpreis 2022 verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-hochschulpreis-2022-verliehen</link>
                            
                            <description>Zwei Wissenschaftlerinnen und ein Wissenschaftler der Universität Bremen haben den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre 2022 erhalten. Der Preis wurde am 2. November 2022 von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, bei einem Festakt im Rathaus verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Preis, dotiert mit 25.000 Euro, ging an Dr. Linya Coers und Dr. Christian Staden für ihr Team-Teaching-Projekt "Lehr-Lernprozesse zu ausgewählten Inhalten des Sachunterrichts multimedial gestalten". Den zweiten Preis und 15.000 Euro Preisgeld erhielt Dr. Solveig Lena Hansen für ihren Wettbewerbsbeitrag "Aufbau eines Curriculums <span lang="en" dir="ltr">Public Health </span>Ethik in den Bremer Gesundheitswissenschaften".</p><p>Senatorin Dr. Schilling: "Die öffentliche Aufmerksamkeit im Wissenschaftsbereich ist häufig auf die Forschung gerichtet. Längst hat sich aber auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gute Hochschullehre auf einer guten Forschung basieren muss, und genauso gilt: Eine starke Forschung lebt nur durch starke Lehre. Um diese exzellente Arbeit wertzuschätzen und ihr mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, haben ich und mein Haus vor zwei Jahren den Bremer Landeslehrpreis ins Leben gerufen."<br> Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen: "Ich freue mich ganz besonders, dass in beiden Kategorien Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Mittelbaus ausgezeichnet werden und der Einsatz und die Innovationskraft in der Lehre dieser Personen sichtbar wird. Fach- und disziplinübergreifende Lehre, die integrativ verstanden und erfolgreich umgesetzt wird, erfordert viel Einsatz über das Lehrdeputat hinaus. Auch die Etablierung neuer Module und Curricula ist nicht selbstverständlich, sondern erfordert viel Engagement."</p><h3>Die Preisträger:innen</h3><p><strong>Dr. Linya Coers</strong> (Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) und Dr. Christian Staden (Institut Technik und Bildung) tragen mit ihrer gemeinsamen fach- und mediendidaktischen Lehrveranstaltung dazu bei, künftige Grundschullehrkräfte angepasst an die neue informationstechnische Infrastruktur auszubilden und sie in die Lage zu versetzen, Wissen auch über digitale Medien wie <span lang="en" dir="ltr">iPads</span> oder die Plattform <span lang="en" dir="ltr">itslearning</span> zu vermitteln.</p><p>Die Bewertung der Jury: Das Projekt trägt herausragend zur Aktualisierung und Einführung neuer Vermittlungsformen in der Hochschul-Lehre bei und seine Relevanz und Übertragbarkeit für die Lehrkräfteausbildung ist sehr hoch. Der Einsatz von <span lang="en" dir="ltr">Open Educational Resources</span> verstärkt die nachhaltige Wirkung des Projekts, indem durch die Studierenden ein Produkt erarbeitet wird, das sie selbst im späteren Berufsleben sowie andere Lehrkräfte in der Praxis lizenzfrei nutzen können. Dem Team aus zwei Lehrenden gelingt es in hervorragender Weise, den für zukünftige Lehrerinnen und Lehrer elementar wichtigen Erwerb von Medien-Kompetenzen mit dem Erwerb von inhaltsbezogenen, didaktischen Kompetenzen einer Lehrveranstaltung zu verknüpfen.</p><p><strong>Dr. Solveig Lena Hansen</strong> (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften) ist Lektorin für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> Ethik und hat in den vergangenen Jahren ein Curriculum für Ethik in den Gesundheitswissenschaften neu entwickelt und in die bestehenden Bremer Studiengänge integriert.</p><p>Die Bewertung der Jury: Das Aufgreifen des gesellschaftlich wichtigen und sehr aktuellen Themas der ethischen Reflexion auf allen Ebenen des Gesundheitssystems sowie die Entwicklung der Lehrformate unter enger Einbindung der Studierenden und die Nutzung hochschulübergreifender Kooperationen machen diesen Ansatz einer Curriculums-Entwicklung besonders auszeichnungswürdig. Die studierendenzentrierte und reflektierte Grundhaltung von Dr. Hansen sowie ihre didaktischen Grundprinzipien und die Kompetenzorientierung ihrer Lehrangebote sind vorbildlich für andere Lehrende.</p><p>Senatorin Dr. Schilling wünscht sich künftig eine stärkere Debatte über gute Lehre und gute Studienbedingungen: "Lehre darf, wenn sie zur Ausübung einer qualifizierten akademischen Tätigkeit innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems befähigen soll, eben nicht nur auf die Anhäufung vorhandenen Wissens zielen. Meines Erachtens entstehen begeisternde Lernprozesse dann, wenn die Studierenden ernst genommen werden, wenn ihnen ermöglicht wird, Erkenntnisprozesse in Kernbereichen der Disziplin nachzuvollziehen und die Lernsituation als Forschungssituation zu begreifen und herzustellen. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen vorbildhaft für ein solches Herangehen."</p><h3>Über den Preis:</h3><p>Der Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre wurde erstmals 2020 von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen ausgelobt. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert und wird verliehen für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20221102_Preis_gute_Lehre_2df5e6ed77.jpg" length="403648" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20221102_Preis_gute_Lehre_2df5e6ed77.jpg" fileSize="403648" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über den Preis für ausgezeichnete Lehre (v.l.): Dr. Linya Coers, Dr. Christian Staden, Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling, Dr. Solveig Lena Hansen. </media:description><media:copyright>Wissenschaftsressort</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Nov 2022 16:57:14 +0100</pubDate>
                            <title>Moore als Klimakipppunkte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/moore-als-klimakipppunkte</link>
                            
                            <description>Trocknen Torfmoore aus, können sie große Mengen an Treibhausgasen abgeben. Weil sie so sensibel auf Klimaänderungen reagieren, sind sie wichtige Kipppunkte. Eine in Nature veröffentlichte Studie zeigt, wie sensibel in Torf gespeicherter Kohlenstoff auf Umweltveränderungen reagiert.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Meere und Ozeane binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre, sondern auch Moore. Sie gelten als größte terrestrische Kohlenstoffspeicher. Auf den mit Wasser bedeckten Flächen werden Pflanzen, also Kohlenstoff, zersetzt und unter sauerstoffarmen Bedingungen gespeichert – solange der Torf mit Wasser bedeckt ist. Ein Moor als Kohlenstoffspeicher funktioniert also nur, wenn die Moore nicht austrocknen, zum Beispiel durch Klimaveränderungen oder menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft, Torfabbau oder Straßenbau.</p><p>Das Kongobecken ist eines der größten Flussbecken der Erde. In weiten Teilen dominieren hier tropische Wälder, aber im zentralen Becken, der sogenannten Cuvette, herrschen Sumpfwälder vor. Bis etwa zum Jahr 2000 ging man davon aus, dass es dort nur Regenwald gibt. Erst danach wurde durch Satellitenaufnahmen deutlich, dass das Land unter den Bäumen unter Wasser steht. 2017 ergab eine Kartierung, dass sich hier der weltweit größte tropische Torflandkomplex befindet – in Zahlen über 167.600 Quadratkilometern, das entspricht über vier Mal der Fläche Baden-Württembergs. Um den Erhalt dieses einzigartigen Ökosystems zu fördern, wurden auf der 26. Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 2021 1,5 Milliarden US-Dollar zugesagt, unter anderem von der Europäischen Union und Deutschland.</p><p>Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften erforscht seit Langem das Kongobecken und dessen Bedeutung für den globalen Kohlenstoffkreislauf. Im Frühjahr 2022 leitete er eine Expedition in das Gebiet, um Proben zu gewinnen. Das laufende deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitfinanziert. Zusammen mit Kolleg:innen untersucht er die Sensitivität dieses einzigartigen Ökosystems auf Klimaänderungen. „Über die Entstehung und Geschichte dieses Torfgebiets und damit auch dessen Kohlenstoffdynamik ist so gut wie nichts bekannt. Dieses Verständnis ist aber wichtig, um die Anfälligkeit dieses Ökosystems auf den Klimawandel zu ermitteln und Informationen zu liefern, wie sich Abholzung, Ölexploration und Landwirtschaft auswirken“, sagt Enno Schefuß, einer der Hauptautoren des <em>Nature</em>-Artikels. &nbsp;</p><p>Durch Datierungen an Torfbohrungen aus der Region stießen die Forschenden auf ein immer gleiches Muster. Zwischen etwa 7.500 und 2.000 Jahren vor heute gab es eine Phase, in welcher der Torf extrem kondensiert ist. Mittels geochemischen Analysen konnten sie ermitteln, dass in dieser Zeit zwar Torf abgelagert, jedoch zersetzt wurde und den Hauptteil an Kohlenstoff verloren hat. Der jetzige, kondensierte Torf aus dieser Zeit ist lediglich der Rest des ursprünglich vorhandenen, mehrere Meter dicken Torfs. Zu gleicher Zeit wurde in marinen Sedimenten vor der Mündung des Kongo alter Kohlenstoff eingetragen, also nicht degradierte Abbauprodukte des alten Torfs. Solch ein Eintrag terrestrischen Kohlenstoffs durch Flüsse in den Ozean ist eine wichtige Komponente des globalen Kohlenstoffkreislaufs, welcher am MARUM im Rahmen des Exzellenzclusters „Ozeanboden“ erforscht wird. &nbsp;</p><p>Was war passiert? „Mittels einer sogenannten paläo-hydrologischen Rekonstruktion, also der Erfassung von Regenfall-Bedingungen der Vergangenheit, haben wir festgestellt, dass das Moor innerhalb dieser Phase ausgetrocknet ist. Uns ist es gelungen, ungefähre Angaben zu erhalten, wieviel es vor, während und nach der Zersetzungsphase geregnet hat“, so Schefuß. Interessant sei dabei gewesen, dass die Zersetzung nicht nur den Torf betraf, der während dieser Zeit gebildet wurde, sondern auch darunterliegende Torfschichten. „Die Zersetzung hat sich also in den Torf ‚hineingefressen‘.“</p><p>Mittels moderner Klimadaten, der genauen Torfverteilung und den Befunden aus den Regen-Rekonstruktionen konnten Schefuß und seine Kolleg:innen daraufhin ermitteln, unter welchen Bedingungen sich der Torf bildete, unter welchen er abgebaut wurde und wie die Situation heute ist. Vor der Zersetzungsphase entsprachen die Regen-Bedingungen denen der heutigen tropischen Moore in Nord- und Süd-Amerika, Asien und Ozeanien. Während der Zersetzung regnete es etwa einen Meter pro Jahr weniger. Erst 2.000 Jahre vor heute stabilisierte sich die Situation wieder, und der Torf begann wieder zu wachsen. Allerdings befindet sich das Torfmoor in Zentralafrika heute unter deutlich trockeneren Klimabedingungen als andere tropische Moore. Es liegt daher – zu diesem Ergebnis kommen die Autor:innen der aktuellen Studie – gefährlich nahe am Kipppunkt.</p><p>„Unsere Aufgabe als Wissenschaftler:innen ist es, belastbare Daten zu erzeugen, die es politischen Entscheidungsträger:innen erlauben, vulnerable Ökosysteme zu schützen und gleichzeitig nachhaltige Entwicklungen ermöglichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Torf im tropischen Kongobecken nahe am Kipppunkt von einer Kohlenstoff-Senke zu einer Quelle ist, jedoch auch, dass er resilient ist, sich also bei günstiger Entwicklung wieder erholen kann“, ergänzt Enno Schefuß. „Ich würde es sehr befürworten, die Anfälligkeit dieses arten- und kohlenstoffreichen Ökosystems auf den Klimawandel des 21. Jahrhunderts durch weitere Forschung, unter Einbindung lokaler Kolleg:innen, besser abzuschätzen, um deren künftige Entwicklung vorherzusagen.“</p><p>Das MARUM gewinnt grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Rolle des Ozeans und des Meeresbodens im gesamten Erdsystem. Die Dynamik des Ozeans und des Meeresbodens prägen durch Wechselwirkungen von geologischen, physikalischen, biologischen und chemischen Prozessen maßgeblich das gesamte Erdsystem. Dadurch werden das Klima sowie der globale Kohlenstoffkreislauf beeinflusst und es entstehen einzigartige biologische Systeme. Das MARUM steht für grundlagenorientierte und ergebnisoffene Forschung in Verantwortung vor der Gesellschaft, zum Wohl der Meeresumwelt und im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Es veröffentlicht seine qualitätsgeprüften, wissenschaftlichen Daten und macht diese frei zugänglich. Das MARUM informiert die Öffentlichkeit über neue Erkenntnisse der Meeresumwelt, und stellt im Dialog mit der Gesellschaft Handlungswissen bereit. Kooperationen des MARUM mit Unternehmen und Industriepartnern erfolgen unter Wahrung seines Ziels zum Schutz der Meeresumwelt.</p><p><strong>Originalveröffentlichung: </strong></p><p>Yannick Garcin, Enno Schefuß, Greta C. Dargie, et al.: Hydroclimatic vulnerability of peat carbon in the central Congo Basin. Nature 2022. DOI: <a href="https://doi.org/10.1038/s41586-022-05389-3" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1038/s41586-022-05389-3</a></p><p><strong>Weitere Informationen: </strong></p><p>Mariner Kohlenstoffeintrag durch den Kongo: <a href="https://www.marum.de/Entdecken/Tropische-Fluesse.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Entdecken/Tropische-Fluesse.html</a></p><p>Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe „Molekulare Paläoklimatologie“: <a href="https://www.marum.de/wir-ueber-uns/Molekulare-Palaeoklimatologie.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/wir-ueber-uns/Molekulare-Palaeoklimatologie.html</a></p><p><a href="https://uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">uni-bremen.de</a></p><p><strong>Fragen beantwortet: </strong><br> Dr. Enno Schefuß<br> Molekulare Paläoklimatologie<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br> Telefon:&nbsp; 0421 218 65526<br> E-Mail: <a href="mailto:eschefuss@marum.de">eschefuss@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Kongo_Torf_menges_MARUM_c62b794ae3.jpg" length="529981" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Kongo_Torf_menges_MARUM_c62b794ae3.jpg" fileSize="529981" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Johanna Menges (MARUM, Bremen) beim Beproben eines Torfkerns aus der Cuvette Congolaise während der Expedition im Frühjahr 2022.</media:description><media:copyright>Mélanie Guardiola, CEREGE</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29778</guid>
                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 15:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im November</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-der-universitaet-bremen-im-november-2022</link>
                            
                            <description>Bei zwei Tagungen im November 2022 dreht sich alles um Design und Entwicklung digitaler Unterhaltung, um die Mensch-Computer-Interaktion und Gamedesign und Lasertechnik. Die dritte Tagung beschäftigt sich mit 3D-Druck und Fragen der Messtechnik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>IFIP <span dir="ltr" lang="en">International Conference on Entertainment Computing</span></h3><p>Von Dienstag, 01.11.2022 bis Donnerstag, 03.11.2022 findet die IFIP<span lang="en" dir="ltr"> International Conference on Entertainment Computing</span> (IFIP-ICEC 2022) statt. Die Konferenz <span lang="en" dir="ltr">“International Federation for Information Processing - International Conference on Entertainment Computing</span>” bringt Praktiker:innen, Forschende, Kunstschaffende, Designer:innen und die Industrie zusammen, die sich mit dem Design, der Entwicklung, der Nutzung und Anwendung sowie mit der Evaluation der digitalen Unterhaltungsinhalte und Erlebnissysteme befassen. Die Konferenz deckt ein breites Spektrum verwandter Forschungsthemen ab, darunter interaktive Kunst, spielbasiertes Lernen, XR-Technologien und ethische Überlegungen im Kontext der Unterhaltung. Die Universität Bremen und das BIBA sind Ausrichter der Konferenz. Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jannicke Baalsrud Hauge; Telefon: +49 421 218- 50084; E-Mail: <a href="mailto:ifip@icec2022.eu" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ifip@icec2022.eu</a> Informationen: <a href="https://www.icec2022.eu" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.icec2022.eu</a></p><h3><span dir="ltr" lang="en">Annual Symposium on Computer-Human Interaction in Play</span> (CHI PLAY 2022)</h3><p>Vom 02. bis 05. November 2022 ist das Congress Centrum Bremen Ort für das <span lang="en" dir="ltr">Annual Symposium on Computer-Human Interaction in Play</span> (CHI PLAY 2022). Die CHI PLAY ist eine jährliche, internationale Konferenz der <span lang="en" dir="ltr">Association for Computing Machinery</span> (ACM). Sie ist ein Teil der ACM <span lang="en" dir="ltr">Special Interest Group for Computer-Human Interaction</span> (SIGCHI) und Ableger der renommierten <span lang="en" dir="ltr">Conference on Human Factors in Computing Systems</span> (CHI). In dem Fachgebiet der Spieler-Computer-Interaktion, Spiel(er:innen)forschung und Gamedesign zählt die CHI PLAY zu den Konferenzen mit dem höchsten Einfluss auf die dazugehörigen und benachbarten wissenschaftlichen Felder und setzen durch hohe Qualitätsanforderungen Standards für bedeutsame Forschung. Die Vorträge beinhalten aktuelle sowie kontroverse Themen und innovative Beiträge aus den international renommiertesten Forschungsinstituten. Kontakt: Dr.-Ing. Dmitry Alexandrovsky; TZI <span lang="en" dir="ltr">Digital Media Lab</span>; Telefon: +49 421 218-64420; Email: <a href="mailto:ifip@icec2022.eu" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dimi@uni-bremen.de</a>; Link zur Konferenz: <a href="https://chiplay.acm.org" target="_blank" rel="noreferrer">https://chiplay.acm.org</a></p><h3>LAF 2022 – 12. Laser Anwender Forum im Congress Centrum Bremen</h3><p>In Bremen kommen alle zwei Jahre Anwender, Dienstleister und Hersteller rund um Lasertechnik, 3D-Druck, Messtechnik und Produktion zusammen. In diesem Jahr findet das Laser Anwender Forum am Mittwoch, 23. November im Congress Centrum Bremen statt. Referent:innen aus der Praxis kommen mit Fachleuten und Entscheidungsträger:innen zusammen. Regen Austausch gibt es auch auf der Fachausstellung sowie beim Aussteller- und Sponsorenabend. <span lang="en" dir="ltr">Flash Talks</span> bieten Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) im Technologiepark öffnet seine Labore zum <span lang="en" dir="ltr">Open House</span>. Hier zeigen Wissenschaftler:innen Einblicke in Fügen, Mikroproduktion, optische Messtechnik sowie Oberflächentechnik und additive Fertigung. Kontakt: BIAS - Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH; Tel.: +49 421 218-58000. Informationen: <a href="https://www.lafbremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lafbremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei zwei Tagungen im November 2022 dreht sich alles um Design und Entwicklung digitaler Unterhaltung, um die Mensch-Computer-Interaktion und Gamedesign und Lasertechnik. Die dritte Tagung beschäftigt sich mit 3D-Druck und Fragen der Messtechnik.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29766</guid>
                            <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 12:17:17 +0200</pubDate>
                            <title>Neuer Professor für Digitale Verwaltung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neuer-professor-fuer-digitale-verwaltung</link>
                            
                            <description>Der Wirtschaftsinformatiker Niehaves übernimmt die Stiftungsprofessur „Digitale Transformation öffentlicher Dienste“ an der Universität Bremen. Finanziert wird sie vom Bremer Finanzressort und dem IT-Dienstleister Dataport. Sie ist angesiedelt im Fachbereich Mathematik und Informatik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftungsprofessur soll innovative Lehrangebote an der Universität für Studierende im Bachelor und Master im Bereich der Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik entwickeln und in die entsprechenden Studienprogramme einbringen. Außerdem ist der Aufbau eines strukturierten Promotionsprogramms mit Praxisanteilen in Kooperation mit der Bremischen Verwaltung beabsichtigt.</p><h3>Neue Arbeitsgruppe „Digital Public“</h3><p>Niehaves ist außerdem Leiter der neuen Arbeitsgruppe „Digital Public“. Das Team forscht aktuell zu Entwicklungen und Anwendungen künstlicher Intelligenz, Augmented und Virtual Reality sowie zu Technologieakzeptanz in öffentlichen Verwaltungen, smarten Städten, in der Zivilgesellschaft sowie der Wirtschaft.</p><p>Professor Niehaves: „Wie lassen sich digitale Technologien im öffentlichen Sektor einsetzen, einen umfassenden Transformationsprozess zu stützen und die sich bietenden Chancen des Wandels zu nutzen? Daran arbeiten mein Team und ich an der Universität Bremen, angefangen mit konkreten smarten, technischen Lösungen über innovative Services und Geschäftsmodelle bis hin zur Begleitung strategischer Transformationsprozesse ganzer Städte. Die interdisziplinäre Vernetzung sowie die enge Zusammenarbeit mit der Praxis in Wirtschaft und Verwaltung sind dabei essenziell. Punkte, in denen die Universität Bremen überzeugend stark ist und uns wirklich hervorragende Rahmenbedingungen bietet.“</p><h3>Finanzstaatsrat Hagen: „Professor Niehaves kommt genau zur richtigen Zeit an die Universität Bremen“</h3><p>Finanzstaatsrat Dr. Martin Hagen, zuständig für die Digitalisierung der Verwaltung in Bremen: „Bremens Verwaltung ist schon in vielen Bereichen digital, bietet zahlreiche Leistungen online an. Viele Menschen nutzen diese Angebote auch schon. Bremen ist bei den Nutzungszahlen im Bundesvergleich an der Spitze und die Bürgerinnen und Bürger sind am zufriedensten mit den Online-Diensten. Trotzdem: Wir sind noch lange nicht fertig, wenn es um die echte Digitalisierung der Verwaltung geht. Professor Björn Niehaves kommt also genau zur richtigen Zeit an die Universität Bremen. Ich erhoffe mir viele Impulse, die die Bremer Verwaltung in Sachen Digitalisierung weiter nach vorne und den Menschen im Land einen echten Nutzen bringen.“</p><p>Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, sagt: „Die öffentliche Verwaltung steht vor vielfältigen Herausforderungen, die sie nur mit einer entschlossenen digitalen Transformation bewältigen wird. Die Arbeit der Stiftungsprofessur von Professor Dr. Dr. Niehaves wird dazu beitragen, zukunftsträchtige digitale Technologien und Ansätze wie KI und Open Government für die Verwaltung noch besser nutzbar zu machen. Als öffentlicher IT-Dienstleister freuen wir uns auf einen engen Austausch von Wissenschaft und Praxis und darauf, das in Bremen entstehende Fachwissen für die digitale Transformation der Verwaltung einzusetzen.“</p><h3>Rektorin Günther: „Eine Stärkung der Verwaltungsinformatik ist für die Universität Bremen von Bedeutung“</h3><p>Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen: „Die Universität Bremen ist bekannt für ihre ausgezeichnete Arbeit zur Künstlichen Intelligenz und zur Robotik. Mit dieser Stiftungsprofessur wird nun explizit die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in den Blick genommen. Eine Stärkung der Verwaltungsinformatik ist für die Universität Bremen von Bedeutung, um erfolgreiche wissenschaftliche Projekte fortzusetzen, nämlich insbesondere die enge Forschungskooperation zwischen dem Institut für Informationsmanagement Bremen und der Bremischen Verwaltung, welche ein hervorragendes Beispiel für Wissens- und Technologietransfer auf Augenhöhe ist.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/digital-public" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/digital-public</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de" target="_blank">https://www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anke Semrau<br> Referatsleitung Rektoratsangelegenheiten/Zentrale Organe<br> Universität Bremen<br> Raum: VWG 2199<br> Tel.: +49 421 218-60110<br> E-Mail: <a href="mailto:asemrau@uni-bremen.de">asemrau@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_IMG_4471-Edit-5_930ded7f86.jpg" length="500265" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_IMG_4471-Edit-5_930ded7f86.jpg" fileSize="500265" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Finanzstaatsrat Dr. Hagen, Prof. Dr. Niehaves, Rektorin Prof. Dr. Günther, Dr. Bizer (Dataport) (v.l.)</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 13:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUSiDEEN 2022 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/projekte-der-campusideen-2022-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Auch in diesem Jahr hat der Wettbewerb CAMPUSiDEEN die besten Ideen der Bremer Hochschullandschaft ausgezeichnet. Eine aus Wirtschaft, Gründungsszene und Hochschulen besetzte Jury prämierte jeweils drei Gewinner:innen in den Kategorien „Geschäftsideen“ und „Geschäftskonzepte“.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Innovativ und wirtschaftlich durchdacht waren die Startup-Konzepte der Gewinner:innen des CAMPUSiDEEN-Wettbewerbs. Sie wurden als die besten der insgesamt 28 Einreichungen gewürdigt. Im Rahmen einer Preisverleihung in der Handelskammer Bremen wurden am Donnerstagabend, 13. Oktober Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro vergeben. Prämiert wurden jeweils die ersten drei Plätze in den beiden Kategorien „Geschäftsideen“ und „Geschäftskonzepte“.</p><h3>Die ausgezeichneten Projekte:</h3><p>PARU té – die koffeinhaltige Erfrischungsalternative gewinnt den ersten Platz in der Kategorie „Geschäftsideen“. Paulina Teuscher, Erik Ruge und Paul Kukolka von der Hochschule Bremerhaven haben eine gesunde und faire Alternative zu Kola, Mate oder Energydrinks entwickelt. Die Limonade wird auf Basis der koffeinhaltigen Kaffeekirsche hergestellt – eigentlich ein Abfallprodukt der Kaffeewirtschaft. Ihr Koffeingehalt kommt dem eines Energydrinks gleich, wirkt jedoch äußerst sanft und belebend. Der Rohstoff wird peruanischen Kaffeebauern in Bioqualität abgenommen. Diese können ihr Einkommen dadurch bis zu 30 Prozent steigern. Auf diese Weise leistet PARU té einen nachhaltigen und fairen Beitrag.</p><p>Eine sichere Medikamenteneinnahme zu Hause verspricht ReMedi. Leander Reimold, Marc Ulrich, Lauritz Zaeschmar und David Schmitz (Universität Bremen) gewinnen damit Platz 2 in der Kategorie „Geschäftsideen“. Denn laut offizieller Zahlen werden rund 50 Prozent der abgegebenen Arzneimittel nicht korrekt eingenommen. Klassische Medikamentenboxen, wie sie viele Patient:innen verwenden, besitzen eine hohe Fehleranfälligkeit in der Nutzung. ReMedi gewährleistet auch bei eingeschränkten motorischen und geistigen Fähigkeiten eine sichere Medikamenteneinnahme.</p><p>Den dritten Platz in der Kategorie „Geschäftsideen“ belegen Joris Wegener und Felix Fisgus (Hochschule für Künste Bremen) mit den Technik-Design-Attraktionen von Pankraz Apparatebau. Unter Verwendung neuester Technologien konstruiert, baut und vermietet das Duo außergewöhnliche elektronische Attraktionen für Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen. Die Kombinationen aus Maschine und Designobjekt begeistern ein gestalterisch und technisch anspruchsvolles Publikum aus den Bereichen IT, Maschinenbau und Digitalisierung. Ebenso ist der Einsatz für Museen, Eventagenturen sowie für die Kunst- und Designbranche attraktiv.</p><p>Gewinner:innen in der Kategorie „Geschäftskonzepte“ sind Jo Ana Schunter, Julja Storz und Daniel Diethei von der Universität Bremen mit tuuli. Die KI-basierte App bietet evidenzbasierte Inhalte, direktes Feedback und individualisiertes Coaching für (werdende) Mütter an. Adressiert werden die Bereiche Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit. Mit Hilfe eines Tagebuchs erhalten die Frauen Analysen und Auswertungen. Diese Informationen, gekoppelt mit persönlichen Zielen, fließen in ein individualisiertes Coaching ein. Darüber hinaus beantwortet tuuli häufig gestellte Fragen.</p><p>Zweitplatzierter in der Kategorie „Geschäftskonzepte“ ist monocles, der Anbieter ethisch korrekter digitaler Dienste von Arne-Brün Vogelsang (Universität Bremen). Monocles bietet eine komplette Alternative zu den üblichen Online-Diensten wie Google, Microsoft oder Facebook sowie zu technischen Lösungen und Geräten für den beruflichen und privaten Alltag. Dabei berücksichtigt monocles auch Nachhaltigkeitsaspekte: Das System wird durch eine komplett eigene und unabhängige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien betrieben. Für die Hardware werden gebrauchte oder recycelte Komponenten eingesetzt. Durch die Nutzung von Open-Source-Softwarelösungen und Open-Hardware, durch Ablehnung von Werbung und Tracking, durch die Unabhängigkeit von Konzernen, Organisationen und Einrichtungen und auch durch die Finanzierung des Start-Ups aus eigenen Mitteln, hat monocles das Potential, Anbieter der weltweit ethischsten digitalen und technischen Lösungen zu werden.</p><p>Florian Kirstein, Stephany Martelo und Yunaris Cerra Campo (Universität Bremen) belegen mit Ancol den dritten Platz in der Kategorie „Geschäftskonzepte“. Ancol ist ein mobiles Produktionsverfahren, das die Weiterverarbeitung von Abfällen aus fruchtverarbeitenden Betrieben ermöglicht. Das Ziel: Die Lebensmittelverschwendung in der Landwirtschaft zu reduzie-ren. So können beispielweise Traubenkerne zur Herstellung von pflanzlichen Ölen und Fetten verwendet werden, die sich gut für den Einsatz in Naturkosmetikprodukten eignen. Auch die Verwendung anderer Reststoffe, wie Kaffeesatz, Orangenschalen, Maracujakerne und Mangokerne, ist möglich. Ancol ist flexibel und kurzfristig an strategischen Standorten einsetzbar. Die Nutzung von Solarenergie ermöglicht einen ressourcenschonenden und ortsunabhängi-gen Betrieb. So werden die Rohstoffe nicht nur umwelt-, sondern auch sozialverträglich verarbeitet.</p><p>Des Weiteren wurden bei der Preisverleihung Publikumspreise vergeben. Dazu präsentierten die Finalist:innen ihre Ideen vor den rund 80 Personen in der Handelskammer Bremen.</p><h3>Zu CAMPUSiDEEN 2022</h3><p>Der Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN prämierte zum 19. Mal die besten Startup-Ideen der Bremer Hochschullandschaft. Organisiert und durchgeführt wird CAMPUSiDEEN vom Hochschulnetzwerk BRIDGE. Zu ihm gehören die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für Künste Bremen, die Jacobs University Bremen und die Bremer Aufbau-Bank GmbH.<br> 2022 wird CAMPUSiDEEN von folgenden Partner:innen unterstützt: Bremer Aufbau-Bank, encoway, ESA BIC, Handelskammer Bremen, Kanzlei Nachtwey IP, Sparkasse Bremen, Stiftung Bremer Wertpapierbörse und team neusta.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.bridge-online.de/campusideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/campusideen</a></p><p>Social Media: Instagram, LinkedIn und Facebook.</p><p>Für Pressevertreter:innen: Kontakte zu den Preisträger:innen und zusätzliche Pressefotos können über Sarah Thiel vermittelt werden.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Sarah Thiel<br> BRIDGE Gründungsunterstützung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 60 343<br> E-Mail: <a href="mailto:sarah.thiel@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.thiel@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_Campusideen_202_Copyright_Joerg_Sarbach_Brigde_ded7aae01e.jpg" length="121194" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_Campusideen_202_Copyright_Joerg_Sarbach_Brigde_ded7aae01e.jpg" fileSize="121194" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie lagen mit ihrem Geschäftskonzept vorne: Jo Ana Schunter und Julija Storz von Tuuli (v. l.).</media:description><media:copyright>Jörg Sarbach/ WFB</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 09:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wenn der Roboter den Tisch deckt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wenn-der-roboter-den-tisch-deckt</link>
                            
                            <description>Um die Alltagstauglichkeit von Robotern bei der Unterstützung körperlich eingeschränkter Menschen voranzutreiben, hat das Institut für Künstliche Intelligenz jetzt ein neues Forschungslabor mit Küche und Möbeln ausgestattet. Dazu gibt es einen „digitalen Zwilling“ für die internationale Forschung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alltägliche Aufgaben wie ein Mensch ausführen: An diesem Fernziel arbeitet die Robotikforschung der Universität Bremen. Denn Roboter sollen eines Tages – idealerweise so bald wie möglich – körperlich eingeschränkten Menschen helfen. Doch Tätigkeiten, die für Menschen sehr einfach sind – den Tisch decken und abräumen, ein Brötchen schmieren, den Kühlschrank bestücken oder den Abwasch machen – sind für Roboter extrem komplexe Vorgänge, deren fehlerfreie Erledigung erst mühsam entwickelt werden muss. Für die Arbeit an der Alltagstauglichkeit verfügt die Universität Bremen jetzt über ein neues Forschungslabor, das weitestgehend wie eine normale Wohnung aussieht – mit Küche, Sitzecken und weiteren Möbeln.</p><p>„Für unsere Schwerpunktbildung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und insbesondere der KI-basierten Robotik ist die Einrichtung dieses alltagsähnlichen Labors ein wichtiger Schritt“, betont Uni-Rektorin Professorin Jutta Günther. „Durch die mögliche Arbeit mit dem ‚digitalen Zwilling‘ dieses Labors rückt auch die internationale Forschungsgemeinschaft auf diesem Gebiet noch enger an uns heran. Damit wird neben der Universität auch der gesamte KI-Standort Bremen weiter aufgewertet.“</p><p>Professor Michael Beetz, einer der weltweit führenden Wissenschaftler aus dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, betont die Bedeutung des lebensnahen Forschungslabors: „Wir dürfen nicht die Umgebung an die Roboter anpassen, so wie es in Fabriken oder Logistikzentren geschieht. Sondern wir müssen die Roboter so entwickeln, dass sie sich in der menschlichen Alltagsumgebung zurechtfinden, um dort effizient zu helfen.“</p><h3>Highlight ist der „digitale Zwilling“</h3><p>Für ihn ist das Highlight des neuen Labors nicht das, was man vor Ort in seinem Institut für Künstliche Intelligenz sieht – sondern das, was man zunächst nicht sieht: „Wir haben von diesem Labor ein exaktes digitales Abbild, einen sogenannten digitalen Zwilling, entwickelt. Diesen stellen wir der internationalen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung, damit auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in entfernten Ländern unter den gleichen Bedingungen wie wir vor Ort an diesen Themen arbeiten können“, sagt Beetz. „Die Herausforderungen auf diesem Gebiet sind so groß, dass nur die Kooperation der Forschenden wirklich große Weiterentwicklungen schnell schaffen kann. Eine Arbeitsgruppe alleine kommt höchstens in Teilgebieten voran – und das langsam.“</p><p>Das Labor selbst und der digitale Zwilling bedingen also einander: Die Bremer Einrichtung mit ihrer Ausstattung ist erforderlich, um in einer realen Wohnumgebung die Roboter in den gewünschten Szenarien einsetzen zu können, die Versuche also praktisch durchzuführen. Zudem ist das Labor-Appartement notwendig, um die Ergebnisse, die Forschergruppen weltweit in der Simulation des digitalen Zwillings erarbeiten, anschließend real im Bremer Labor durchführen zu können. „Klappt das, was in Indien erdacht und entwickelt wurde, auch tatsächlich im realen Umfeld?“ gibt Michael Beetz ein Beispiel. Ein angenehmer Nebeneffekt des Labors könnte künftig sein, dass sich die internationale Forschungsgemeinschaft häufiger in der Hansestadt trifft, um vor Ort aktuelle Entwicklungen auszuprobieren und sich darüber auszutauschen.</p><h3>„Forschungswissen gemeinsam erarbeiten und teilen“</h3><p>Das Labor-Appartement ist nach neuesten Forschungsstandards ausgestattet und damit eine exzellente Grundlage für die Arbeiten in der KI-basierten Robotik an der Universität Bremen. Diese werden hier seit Jahren nicht nur vom Institut für Künstliche Intelligenz (IAI) mit dem Sonderforschungsbereich EASE (Everyday Activity Science and Engineering), sondern auch vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) sowie verschiedenen Projekten und Start-ups durchgeführt. „Dass wir unsere in Bremen entwickelten leistungsfähigen Roboterkontrollsysteme sowie die Forschungsdaten und -ergebnisse zur Verfügung stellen und die Möglichkeit zu Versuchen mit unseren Robotern in unserem Labor eröffnen, ist die konsequente Weiterführung des Ansatzes ‚open data – open science – open research“, so Professor Beetz. Dem Informatiker ist es ein großes Anliegen, angesichts der Komplexität und des Umfangs der Forschungsaufgaben in der KI-basierten Robotik das Forschungswissen gemeinsam zu erarbeiten, zu teilen und auf diese Weise schnellere Fortschritte zu erzielen.</p><p>Neben dem neuen Labor-Appartement haben die Bremer Roboter-Forschenden um Michael Beetz weitere sehr realistische Labore eingerichtet, beispielsweise einen kleinen Drogeriemarkt. „Roboter decken im Apartment den Tisch, räumen ihn ab oder bereiten einfache Mahlzeiten zu. Im Drogeriemarkt machen sie Inventur, zeigen Produkte und stellen diese ins Regal“, sagt Beetz. „Die Labore sind hochgenau vermessen und als maschinell interpretierbare Modelle realisiert, die die automatische Auswertung von Experimenten und Generierung von hochqualitativen Forschungsdaten ermöglichen. Als digitale Zwillinge können sie wie ein Computerspiel auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Forscher können dann ihre Forschung im ,Homeoffice‘ weltweit durchführen.“ Wichtig ist dabei stets der Hintergedanke des offenen Austausches innerhalb der gesamten Forschungsgemeinschaft.</p><p>Das neue Labor-Appartement wurde teilweise von der Universität Bremen, die Ausstattung überwiegend aus Drittmittel-Forschungsprojekten finanziert. Durch die Einrichtung wurden neue Stellen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geschaffen, die zurzeit durch weiterführende Forschungsvorhaben und Kooperationen mit Unternehmen verstetigt werden.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.ai.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ai.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ease-crc.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.ease-crc.org</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/tzi" target="_blank">www.uni-bremen.de/tzi</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Michael Beetz<br> Institut für Künstliche Intelligenz / Sonderforschungsbereich EASE<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218-64005<br> E-Mail: beetz@cs.uni-bremen.de<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_Roboterappartement_4_Foto_Dominic_Kastens_Universitaet_Bremen__Gross__1ac26e8b2d.jpg" length="154772" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_Roboterappartement_4_Foto_Dominic_Kastens_Universitaet_Bremen__Gross__1ac26e8b2d.jpg" fileSize="154772" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Roboter als Helfer in der Küche: Szene aus dem neuen Robotik-Labor der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Dominic Kastens / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29620</guid>
                            <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 11:23:34 +0200</pubDate>
                            <title>Verbesserte KI-Methoden zur Erkennung von Programmierfehlern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/verbesserte-ki-methoden-zur-erkennung-von-programmierfehlern</link>
                            
                            <description>Im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben Forschende der Uni Bremen und Mitarbeitende der Bremer Firma Team Neusta die Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei der Codeanalyse untersucht. Die Studie kann beim BSI kostenlos abgerufen werden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Softwarehersteller untersuchen ihre Programme oft bereits in der Entwicklungsphase, um Fehler frühzeitig zu entdecken. Durch den Einsatz sogenannter SAST-Werkzeuge (Static Application Security Testing) lässt sich dieser Prozess teilweise automatisieren. Auch wenn sich der Nutzen solcher Tools in der Praxis gezeigt hat, übersehen sie oft Fehler oder melden viele Fehlalarme, sodass der Nutzen eingeschränkt wird. Maschinelles Lernen (ML), also automatisches Lernen aus Daten, kann dazu beitragen, die Fehlerraten solcher SAST-Werkzeuge zu reduzieren.</p><p>In einer großangelegten Studie wurde jetzt die Wirksamkeit des Einsatzes maschineller Lernverfahren in diesem Kontext untersucht, wobei auch die bestmögliche Umsetzung anhand der neuesten Forschungsansätze im Blickpunkt stand. Die AG Softwaretechnik am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen sowie die Firmen neusta software development und neusta mobile solutions haben im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Stand der Technik ermittelt. Im Rahmen des Projekts „Machine Learning im Kontext von Static Application Security Testing (ML-SAST)“ führten sie Umfragen, Experteninterviews und eine systematische Literaturrecherche durch. Darüber hinaus untersuchten sie am Markt erhältliche SAST-Tools bezüglich ihrer ML-Funktionalitäten und Fehlererkennungsraten.</p><h3>Größtes Potenzial beim „unüberwachten Lernen“</h3><p>Die Ergebnisse fassten sie in einer umfangreichen Studie zusammen, wobei sie insbesondere die erfolgversprechendsten Ansätze sowie den Forschungsbedarf in diesem Umfeld herausarbeiteten. Eine zentrale Erkenntnis besteht darin, dass in den meisten Fällen überwachte Ansätze des maschinellen Lernens („supervised learning“) genutzt werden, obwohl diese mit erheblichen Nachteilen einhergehen. „Wenn man überwachte Lernansätze verwenden möchte, braucht man gute Datensätze für das Training der Werkzeuge, und die gibt es zurzeit nicht“, erklärt TZI-Mitarbeiter Lorenz Hüther. Die Entwicklung der benötigten Datensätze sei zumindest kurzfristig „eher unrealistisch“ und auch längerfristig nur mit erheblichem Aufwand realisierbar.</p><p>Darüber hinaus erfordere das überwachte Lernen ein hohes Maß an Erklärbarkeit der Ergebnisse – sowohl die Entwickelnden als auch die Anwendenden der Werkzeuge müssen erkennen können, ob die Entscheidungskriterien des Systems sinnvoll sind.</p><p>Das größte Potenzial sieht das Projektteam daher aktuell bei unüberwachten Lernverfahren („unsupervised learning“) mit Hilfe des sogenannten Clusterings. Dabei erkennt das System zunächst alle ähnlichen Funktionen des Programms und bündelt sie, um sie zu vergleichen. Wird an einer Stelle eine Abweichung entdeckt, erkennt das Werkzeug dies als potenziellen Fehler.</p><h3>Prototyp wird bis Ende des Jahres veröffentlicht</h3><p>Allerdings ist weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf notwendig, um das Potenzial dieser Methoden für den Einsatz in der Praxis zu steigern. Die Projektbeteiligten wollen bis Ende des Jahres einen Prototyp entwickeln, der die besten aktuell verfügbaren Verfahren im Bereich ML-SAST nutzt. Der Prototyp wird als Open-Source-Projekt umgesetzt, sodass alle interessierten Hersteller ihn für ihre Produktentwicklung verwenden können. Das BSI finanziert die Entwicklung des Prototyps.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p>Die Studie „Machine Learning in the Context of Static Application Security Testing – ML-SAST“ kann beim BSI unter diesem Link abgerufen werden:&nbsp;<a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Publikationen/Studien/ML-SAST/ml-sast_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Publikationen/Studien/ML-SAST/ml-sast_node.html</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Lorenz Hüther<br> Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-64476<br> E-Mail: <a href="mailto:lorenz1@uni-bremen.de">lorenz1@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Axel Kölling / Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_tzi_nodes2_1211a148b9.jpg" length="156345" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_tzi_nodes2_1211a148b9.jpg" fileSize="156345" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die besten Verfahren der automatisierten Codeanalyse können verschiedene Abhängigkeiten innerhalb eines Programms erkennen und diese zwecks weiterer Untersuchungen in Graphen übersetzen.</media:description><media:copyright>Lorenz Hüther / TZI</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29578</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 14:09:02 +0200</pubDate>
                            <title>Neu und attraktiv: Astrophysik und Raumfahrt studieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neu-und-attraktiv-astrophysik-und-raumfahrt-studieren</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat zusammen mit drei weiteren europäischen Einrichtungen den neuen Studiengang „Master in Astrophysics and Space Sciences“ gestartet. Rund 25 junge Menschen spezialisieren sich dabei auf den Gebieten der Astrophysik und Raumfahrt. Bremen bietet dafür ideale Voraussetzungen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit Universitäten in Nizza, Belgrad und Rom hat die Universität Bremen jetzt den europäischen Masterstudiengang „Master in Astrophysics and Space Sciences“ eingeworben. Der neue Studiengang zum Thema Astrophysik und Raumfahrt ist im Fachbereich 1 (Physik/Elektrotechnik) angesiedelt. Nach dem Auftaktsemester in Rom – die dortige Tor Vergata-Universität ist eine Partner-Hochschule der Uni Bremen – werden die Studierenden ihre weiteren Semester in der Regel an drei der vier Standorte verbringen.</p><p>„Als Pflichtmodul absolvieren sie ein praktisches Studiensemester in der Industrie oder in einem universitären Institut“, sagt Professor Claus Lämmerzahl, der die Universität Bremen zusammen mit Professorin Annette Ladstätter-Weißenmayer (Fachbereich 1) an dem länderübergreifenden Studiengang beteiligt hat. „Bremen ist als einer der herausragenden europäischen Raumfahrtstandorte für das Studium und die praktische Arbeit ideal geeignet.“ Die Masterarbeit der Studierenden wird von zwei der vier Universitäten gleichzeitig betreut.&nbsp;</p><h3>Astrophysik eines der spannendsten Wissensgebiete</h3><p>Mit den vielen neuen Teleskopen und deren überwältigenden Beobachtungen ist die Astrophysik zur Zeit einer der spannendsten Wissenschaftsgebiete. „Man denke nur an die ersten phantastischen Aufnahmen des Ende 2021 gestarteten James Webb Space Telescopes, an die direkte Ausmessung von Gravitationswellen, den Nachweis eines Schwarzen Loches im Zentrum unserer Milchstraße und an das Bild des Schwarzen Loches in unserer Milchstraße und der Galaxie M87“, sagt Claus Lämmerzahl vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen. „Viele dieser Entdeckungen wurden in den vergangenen Jahren mit Nobelpreisen gewürdigt.“</p><p>Die ersten Studierenden werden zum Sommersemester 2023 in Bremen erwartet. Der Masterstudiengang stärkt die vorhandene Lehre im Rahmen des Masterstudiengangs „Space Sciences and Technologies“ und unterstreicht die Bedeutung von Forschung und Lehre der Universität Bremen auf den Gebieten Raumfahrt und Astrophysik.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/en/fb1/studies/degree-programms/astrophysics-and-space-science" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/en/fb1/studies/degree-programms/astrophysics-and-space-science</a><br><a href="http://www.master-mass.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.master-mass.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr. Claus Lämmerzahl<br> Direktor Weltraumwissenschaft<br> Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 (0)421 218-57834<br> E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Annette Ladstätter-Weißenmayer<br> Stellvertretende Studiendekanin<br> Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB 01)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421-218-62105<br> E-Mail: <a href="mailto:lad@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lad@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_Webb_s_view_on_spiral_galaxy_IC_5332_f0e4f1b624.jpg" length="475403" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_Webb_s_view_on_spiral_galaxy_IC_5332_f0e4f1b624.jpg" fileSize="475403" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ansicht der Spiralgalaxie IC 5332, aufgenommen mit den James Webb Weltraumteleskop. Viele derartiger Entdeckungen wurden in den vergangenen Jahren mit Nobelpreisen gewürdigt.</media:description><media:copyright>ESA/Webb, NASA &amp; CSA, J. Lee and the PHANGS-JWST and PHANGS-HST Teams</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29568</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 10:50:11 +0200</pubDate>
                            <title>Was macht eine demenzfreundliche Stadt aus? Handy-Fotos gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/was-macht-eine-demenzfreundliche-stadt-aus-handy-fotos-gesucht</link>
                            
                            <description>Das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen untersucht, wo und wie Wohnviertel und Wohnumgebung Unterstützung oder Herausforderung für Demenzbetroffene sein können. Teilnehmen können pflegende Angehörige. Sie können Fotos oder Sprachnachrichten schicken.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In Bremen sind nach neuesten Zahlen der Alzheimer-Gesellschaft fast 14.000 Menschen von der Alzheimer-Demenz betroffen. Viele von ihnen leben zuhause und werden dort von Angehörigen und Freund:innen unterstützt.<br> Wie sich die bauliche Umwelt an den Wohnorten auf die Gesundheit der Betroffenen und ihre Unterstützenden auswirkt und was die Stadt Bremen dafür tun könnte, diese Umwelt zu verbessern, untersucht die Universität Bremen in einem aktuellen Projekt. Es wird von der Tönjes-Vagt-Stiftung gefördert.</p><h3>Neue Fragen: Ressourcen in der Umwelt und Demenz</h3><p>Bekannt ist: Umweltfaktoren können sich darauf auswirken, wie häufig und wie schwerwiegend Demenzerkrankungen ausfallen. Das Projekt nimmt eine neue Perspektive ein, indem es in der Umwelt auch Ressourcen für Erkrankte und Unterstützende erfasst. Professorin Karin Wolf-Ostermann: „Wir haben systematisch die wissenschaftliche Literatur ausgewertet. Dabei ist uns aufgefallen, dass neben den erwartbaren Ressourcen wie nahegelegenen Dienstleistungen auch Orte wichtig sind, die soziale Teilhabe ermöglichen – und erholsame Bewegung draußen. Jetzt möchten wir überprüfen, wo und ob diese Ressourcen auch in Bremen vorhanden sind“.</p><h3>Smartphone dabei? Projekt sammelt Fotos von Betroffenen aus ihrem Alltag</h3><p>Daher werden die Forschenden nun gemeinsam mit pflegenden Angehörigen dokumentieren, an welchen Stellen in Bremen es solche Ressourcen, aber auch Hindernisse gibt. Dazu suchen sie Menschen, die Angehörige oder Freund:innen mit Demenz betreuen und durch Fotos, Sprachnachrichten und Einschätzungen Informationen dazu teilen, wo in Bremen Ressourcen und wo Hindernisse vorhanden sind. „Für einen guten Überblick über Bremen und Hinweise auf Handlungsbedarf brauchen wir die Sicht Betroffener“, betont Professor Benjamin Schüz. „Hier können Sie ganz einfach digital teilnehmen und uns dabei helfen, Bremen demenzfreundlicher zu machen“.<br> Die gesammelten Daten werden durch das Forschungsprojekt anonymisiert, klassifiziert und dann 2023 in einem Workshop mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft bearbeitet und vorgestellt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Informationen zur Studie finden sich unter <a href="http://www.t1p.de/den-hb" target="_blank" rel="noreferrer">www.t1p.de/den-hb</a>. Interessierte, die an der Studie teilnehmen und Fotos sammeln möchten, melden sich bei <a href="mailto:denhb@zfn.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">denhb@zfn.uni-bremen.de</a> oder unter 0421 218 68901.<br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ipp.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.healthsciences.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.healthsciences.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Benjamin Schüz<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68831<br> E-Mail: <a href="mailto:benjamin.schuez@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">benjamin.schuez@uni-bremen.de </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Handyfotos_gesucht_Copyright_lzf_AdobeStock_339042320_3301ad23ec.jpeg" length="242399" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Handyfotos_gesucht_Copyright_lzf_AdobeStock_339042320_3301ad23ec.jpeg" fileSize="242399" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen untersucht, wo und wie Wohnviertel und Wohnumgebung Unterstützung oder Herausforderung für Demenzbetroffene sein können.</media:description><media:copyright>Li Zhongfei/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 10:19:51 +0200</pubDate>
                            <title>Stellungnahme zum Iran </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/stellungnahme-zum-iran</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen verurteilt das gewaltsame Vorgehen gegen friedliche Demonstrierende im Iran und schließt sich dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) an, der die Gewalt gegen Studierende und Universitätsmitarbeitende im Iran verurteilt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Situation im Iran ist besorgniserregend. Wir verurteilen die Gewalt gegen die Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für Freiheit und die Rechte von Frauen demonstrieren“, sagte Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität an der Universität Bremen.<br> „Dass Hochschulen abgeriegelt werden und Seminare nicht stattfinden, ist ebenfalls inakzeptabel. Wir erklären uns solidarisch mit den Demonstrierenden, die mit ihren gewaltfreien Protesten für ein friedliches Miteinander und die Gleichberechtigung der Geschlechter eintreten. Wir stehen an der Seite all jener, die sich friedlich für Menschenrechte und Freiheit einsetzen und sich gegen Unterdrückung und Diskriminierung zur Wehr setzen.&nbsp;</p><p>Die Universität Bremen begrüßt daher die Ankündigung des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>, sich mit der Bundesregierung, anderen deutschen Hochschulen und der Hochschulrektorenkonferenz (<abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr>) abzustimmen und zu klären, welche Folgen dies für die außenwissenschaftspolitischen Beziehungen zum Iran haben könnte.</p><p>Auslöser der Proteste ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor rund zwei Wochen, die von der Sittenpolizei festgenommen und unter ungeklärten Umständen in Haft zu Tode kam.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 04 Oct 2022 17:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Austausch zwischen Wissenschaft und Politik: Forum zu Sozialpolitik </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/austausch-zwischen-wissenschaft-und-politik-forum-zu-sozialpolitik</link>
                            
                            <description>Das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) der Universitäten Bremen und Duisburg-Essen richtet vom 5. bis zum 7. Oktober 2022 in Bremen das Forum des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) und die Social Policy Biennale aus. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung, die unter anderem in der Bremischen Bürgerschaft stattfindet, ist ein wichtiges Format des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis im Feld der Sozialpolitik. Projektpartner der Universität Bremen ist das Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM). Die „Social Policy Biennale“ soll internationale Perspektiven auf die Sozialpolitik bieten. Die Tagung findet in einem hybriden Format statt, um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen.</p><p>Neben Vorträgen von Keynote-Speaker:innen wie der Bundesverfassungsrichterin Astrid Wallrabenstein stehen Diskussionsrunden mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis auf dem Programm. Bei der Podiumsdiskussion zur Vision und Realität des kooperativen Sozialstaates im Zeichen aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen kommt unter anderem die DIFIS-Direktorin Professorin Ute Klammer mit dem Grünen-Politiker Andreas Audretsch und Birgit Fix vom Deutschen Caritasverband ins Gespräch.<br> Am zweiten Tag (6. Oktober 2022) wird die Rektorin der Universität, Professorin Jutta Günther, die Tagung eröffnen und gemeinsam mit der DIFIS-Direktorin Professorin Ute Klammer die Gäste begrüßen.</p><p>Ergänzt wird das Programm durch thematische Streams zu beruflicher Inklusion, Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor und zu interdisziplinärer Migrationsforschung. Darin werden aktuelle Forschungsergebnisse mit nationalem und internationalem Fokus vorgestellt, die von Praxis und Forschung kritisch kommentiert werden.</p><p>Das FIS-Forum mit Social Policy Biennale 2022 richtet sich einerseits an Forschende, die aus unterschiedlichen Perspektiven, mit unterschiedlichen Methoden und aus unterschiedlichen Disziplinen sozialpolitische Themen bearbeiten (Etablierte und Nachwuchs). Desweiteren sind Praktiker:innen und Expert:innen aus Verbänden, Vereinen und Beratungsstellen und anderen Institutionen angesprochen, die mit sozialpolitischen Themen arbeiten, sowie sozialpolitische Entscheidungsträger:innen auf kommunaler, Länder- und Bundesebene. Journalist:innen aus dem Bereich der Sozialpolitik sind ebenfalls herzlich eingeladen, am Forum teilzunehmen und Einblicke in aktuelle Debatten zu erhalten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.difis.org/veranstaltungen/4" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.difis.org/veranstaltungen/4</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Pia Jaeger<br> Deutsches Institut für interdisziplinäre<br> Sozialpolitikforschung (DIFIS)<br> SOCIUM Research Center on Inequality and Social Policy<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:pia.jaeger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pia.jaeger@uni-bremen.de</a><br> Telefon: +49 0 421 218 58 568</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29534</guid>
                            <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 09:12:06 +0200</pubDate>
                            <title>Millionenprojekt für mehr Qualität in der Pflege im Land Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/millionenprojekt-fuer-mehr-qualitaet-in-der-pflege-im-land-bremen</link>
                            
                            <description>Bislang gibt es in der Langzeitpflege keinen Ort, an dem gleichzeitig gelehrt, geforscht und versorgt wird. Im Kooperationsprojekt T!CALL der Universität Bremen und der Hochschule Bremen (HSB) werden Pflegeeinrichtungen zu „akademischen Lehrpflegeeinrichtungen“ ausgebaut.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Drei von vier Männern und vier von fünf Frauen werden in ihrem Leben pflegebedürftig. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird dabei noch 30 Jahre lang steigen – um insgesamt rund 60 Prozent auf dann mehr als 7 Millionen Pflegebedürftige. Gleichzeitig wird die Zahl der Pflegekräfte demografisch bedingt sinken. Das zeigt: Die Sicherung der Langzeitpflege ist eines der zentralen Zukunftsthemen.</p><p>„Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und einer sinkenden Zahl von Personen im erwerbsfähigen Alter ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Langzeitpflege eine der größten Herausforderung der kommenden Jahre“, sagt Professor Heinz Rothgang von Universität Bremen, der das Kooperationsprojekt T!CALL leitet.</p><p>„Um diese Herausforderung bewältigen zu können, ist es zunehmend wichtig, dass Pflegeinrichtungen technologisch und organisatorisch auf dem neusten Stand der wissenschaftlichen Entwicklung sind. Dazu gehört auch die Digitalisierung, deren Stand in Pflegeeinrichtungen derzeit noch unzureichend ist“, betont Professorin Karin Wolf-Ostermann, die die Universität Bremen gemeinsam mit Ingrid Darmann-Finck und Heinz Rothgang in der Steuerungsgruppe des Konsortiums vertritt. Professorin Darmann-Finck ergänzt: „Voraussetzung für die notwendigen Veränderungen ist der flankierende Ausbau von Bildungsmaßnahmen in den Einrichtungen der Langzeitpflege, so dass bei den Beschäftigten die erforderlichen Kompetenzen aufgebaut werden können.“</p><h3>Fehlende Strukturen zur Implementierung neuester Erkenntnisse in der Langzeitpflege</h3><p>Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen Innovationen erprobt, evaluiert und bei positiven Ergebnissen in den Alltag implementiert werden. Dazu ist eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre mit der Versorgung notwendig. Im Krankenhausbereich erfolgt dies in Universitätskliniken und akademischen Lehrkrankenhäusern. In Pflegeeinrichtungen fehlen derartige Strukturen dagegen bislang. Innovationen schaffen daher nur selten den Sprung in den Versorgungsalltag.</p><p>Hier setzt das gemeinsame Projekt T!CALL („Transfercluster Akademischer Lehrpflegeeinrichtungen in der Langzeitpflege“) der Universität Bremen und der HSB an, das sich als eines von 12 Projekten in einem bundesweiten Wettbewerb mit insgesamt 115 Einreichungen durchgesetzt hat. Das auf 9 Jahre angelegte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 16 Millionen Euro im Rahmen des Programms „T!Raum-TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert.</p><p>Technologische und organisatorische Neuerungen werden in akademischen Lehrpflegeeinrichtungen erprobt, evaluiert und dann in den Pflegealltag implementiert. T!CALL trägt so dazu bei, die Lebensqualität von Menschen mit Pflegebedarf sowie ihrer Angehörigen, die Qualität der Pflege und die Qualität der Arbeit der in der Langzeitpflege Tätigen zu verbessern – zunächst in den drei Pflegeeinrichtungen, die zu akademischen Lehrpflegeeinrichtungen weiterentwickelt werden, perspektivisch dann aber auch durch die Leuchtturmfunktion dieser Einrichtungen bundesweit. Hierfür werden innovative Transferstrukturen aufgebaut, wie die Schaffung der Position von Transfer- und Innovationsagent:innen in den drei Pflegeeinrichtungen, die Schaffung einer dezentralen Lerninfrastruktur in den Einrichtungen, das Angebot von Praktika und Hospitationen sowie regelmäßige Disseminationsveranstaltungen und die Entwicklung von Disseminationsmaterialien.</p><p>Professor Matthias Zündel von der Hochschule Bremen: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit allen Kooperationspartnern einen so wesentlichen Beitrag im Bereich des Transfers und der Transferforschung leisten zu können. Dieses Projekt greift dabei ganz zentrale Elemente der strategischen Ausrichtung der HSB auf.“</p><p>Professorin Claudia Stolle der Hochschule Bremen: „Das Projekt ermöglicht uns als HSB an ganz zentralen Elementen wie der Digitalisierung, der Professionalisierung, der Neustrukturierung des Personals und der Qualitätsentwicklung anzusetzen und hier im direkten Austausch mit der Praxis Transfer umzusetzen. Das geht weit über das hinaus, was bislang Reallabore leisten können und bieten für die Weiterentwicklung des Berufsfeldes enormes Potential.“</p><h3>Sozialsenatorin will Projekt maximalen Spielraum für Innovationen ermöglichen</h3><p>Anja Stahmann, Bremens Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein so wichtiges Projekt nach Bremen zu holen. Ich werde die Öffnungsklausel des Bremischen Wohn- und Betreuungsgesetzes nutzen, um dem Projekt maximalen Spielraum für Innovationen einzuräumen und so zum Erfolg beizutragen.“</p><h3>Wissenschaftssenatorin: „Transfergedanke der Hochschulen wird bestmöglich umgesetzt“</h3><p>„In dem Kooperationsprojekt T!Call werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Ansätze direkt in den Alltag von Pflegeeinrichtungen eingebunden“, ergänzt Bremens Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling. „Hierdurch findet ein direkter Austausch zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft statt, von dem alle drei Gruppen profitieren. Der Transfergedanke, als wichtige dritte Säule der Hochschulen, wird hier bestmöglich umgesetzt. Die Universität Bremen und die Hochschule Bremen haben sich daher verdient in diesem stark umkämpften Wettbewerb durchgesetzt."</p><p>Das Projekt T!CALL wird in enger Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und vor allem der Praxis umgesetzt. Beteiligt sind neben der Universität Bremen, der HSB und den Praxispartnern Johanniterhaus Bremen und Caritasverband Bremen initial auch das Bremer Zentrum für Weiterbildung, der Integrierte Gesundheitscampus Bremen, die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., die LandesArbeitsGemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V., die Bremer Heimstiftung und die Gesundheitswirtschaft Nordwest. Eine Integration weiterer Partner im Projektverlauf ist vorgesehen.</p><h3>Berufsfeld der Altenpflege wird aufgewertet</h3><p>Um eine verbesserte Versorgung zu gewährleisten, soll mit T!CALL auch das Berufsfeld der Altenpflege aufgewertet werden. Der Innovationsschub in der Langzeitpflege macht die Profession insbesondere für junge Menschen für eine mögliche Berufswahl interessanter und für die bereits Pflegenden wieder attraktiv, so dass der Beruf mit Freude länger ausgeübt werden kann.<br> Von dem Ausbau der Einrichtungen zu akademischen Lehrpflegeeinrichtungen werden die Bewohner:innen und die Pflegenden in den Pflegeeinrichtungen stark profitieren. Auszubildende und Pflegestudierende erleben hier einen zukunftsweisenden Ausbildungsort, der ihren künftigen Berufsweg prägen wird. Vertreterinnen und Vertreter der Pflegeeinrichtungen in Bremen können sich die Innovationen der beiden akademischen Langzeitpflegeeinrichtungen vor Ort ansehen und bewährte Neuerungen schnell übernehmen. Daher rechnen die Beteiligten mit einem Innovationsschub, der bundesweit Auswirkungen auf die Altenpflege haben kann.</p><h3>Bremen als innovationsoffene Transferregion</h3><p>Als Region der kurzen Wege, die bereits jetzt durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Akteur:innen in der Pflege sowie auch der Landesbehörden und der Wissenschaft gekennzeichnet ist, bietet Bremen ideale Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Projekts.</p><h3>Informationen zum BMBF-Förderprogramm „T!Raum“</h3><p>Das Projekt wird im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „T!Raum" – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert. Das BMBF-Förderprogramm ermöglicht Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Entwicklung neuartiger Transferinstrumente. Dadurch sollen Innovationen schneller in die Region gelangen und ein Strukturwandel dadurch gestärkt werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>BMBF-Förderprogramm „T!Raum": <a href="https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege, Alterssicherung<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Claudia Stolle-Wahl<br> Zentrum für Pflegeforschung und Beratung (ZePB)<br> Hochschule Bremen (HSB)<br> Telefon: +49 421 5905-2753<br> E-Mail: <a href="mailto:Claudia.Stolle@hs-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Claudia.Stolle@hs-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_Pflegeausbildung_CopyrightAdobeStock_253331394_f8728feb2c.jpeg" length="248405" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_Pflegeausbildung_CopyrightAdobeStock_253331394_f8728feb2c.jpeg" fileSize="248405" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Kooperationsprojekt T!CALL der Universität Bremen und der Hochschule Bremen (HSB) werden Pflegeeinrichtungen zu „akademischen Lehrpflegeeinrichtungen“ ausgebaut.</media:description><media:copyright>Auremar/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 11:07:50 +0200</pubDate>
                            <title>Sprachen lernen im Wintersemester: Im Kurs oder individuell </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/sprachen-lernen-im-wintersemester-im-kurs-oder-individuell</link>
                            
                            <description>Wer seine Sprachkenntnisse auffrischen oder eine ganz neue Sprache lernen möchte, findet beim Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen viele Möglichkeiten. Angeboten werden Kurse für 19 Sprachen. Neu dabei: Ein Ukrainischkurs. Die meisten Kurse finden wieder in Präsenz statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders groß ist das Angebot an fachbezogenen Kursen in Englisch, zum Beispiel in den Bereichen Technik, Natur- und Sozialwissenschaften und Englisch als Wirtschaftssprache. Meist besteht die Möglichkeit, ein B2- oder C1-Zertifikat zu erwerben. Der Sprachtest TOEFL ibt kann weiterhin am <abbr title="Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen">SZHB</abbr> abgelegt werden, passende Vorbereitungskurse ebenso. &nbsp;</p><h3>Angebote für Herkunftssprachen und Deutsch als Zweitsprache</h3><p>Eine Besonderheit sind die Herkunftssprachenkurse für Kurdisch, Polnisch, Russisch und Türkisch. Sie richten sich an Studierende, die ihre in der Familie erworbenen Sprachkenntnisse im akademischen Kontext verbessern wollen und sind für Studierende der Universität Bremen kostenfrei.&nbsp; Auch für Studierende, die als Kinder oder Jugendliche nach Deutschland kamen, bietet das Sprachenzentrum ebenfalls kostenfrei Schreib- und Präsentationsworkshops für Deutsch als Zweitsprache an.</p><h3>Breites Angebot zum selbstständigen Sprachenlernen</h3><p>Individuelle tutorielle Begleitung beim selbstständigen Sprachenlernen ist der Kern des Tutorenprogramms, das für Studierende der Universität Bremen kostenfrei ist. Rückmeldung zu englischsprachigen Texten aller Art und weiterführende Hilfestellungen zum Schreiben auf Englisch bietet der <span lang="en" dir="ltr">WRITER’S HELP DESK</span> mit Einzelberatung nach Vereinbarung. Darüber hinaus gibt es Zusatzangebote des Selbstlernzentrums, zum Beispiel eine Beratung zur Online-Tandemvermittlung Tapas sowie Sprachcafés, in denen in lockerer Atmosphäre kommuniziert werden kann.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">www.uni-bremen.de/szhb</a><br> Kontakt über E-Mail: <a href="mailto:szhb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">szhb@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Spachkurse_Copyright_Universitaet_Bremen_4f6aa92706.jpg" length="250763" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Spachkurse_Copyright_Universitaet_Bremen_4f6aa92706.jpg" fileSize="250763" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer seine Sprachkenntnisse auffrischen oder eine ganz neue Sprache lernen möchte, findet beim Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen viele Möglichkeiten. Angeboten werden Kurse für 19 Sprachen. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 10:42:33 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Oktober 2022</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-der-universitaet-bremen-im-oktober-2022</link>
                            
                            <description>Die Bedrohung tropischer Korallenriffe durch steigende Meerestemperaturen, Neues aus dem Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik sowie das Spannungsfeld zwischen der Textgattung der Utopie und Kolonialismus – mit diesen Themen beschäftigen sich Tagungen der Universität Bremen im Oktober 2022.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Tropical Climate Variability &amp; Coral Reefs</h3><p>Das Kick off-Meeting des von der der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms „Tropical Climate Variability &amp; Coral Reefs” (SPP 2299) findet am Montag, dem 3. Oktober 2022 an der Universität Bremen statt. Hintergrund für das Forschungsvorhaben sind steigende Temperaturen an der Meeresoberfläche, die tropische Korallenriffe bedrohen – denn diese Ökosysteme reagieren sensibel auf eine sich ändernde Umwelt. Das Schwerpunktprogramm hat zum Ziel, das Verständnis der Variabilität des tropischen Meeresklimas und seiner Auswirkungen auf die Korallenriff-Ökosysteme in einer sich erwärmenden Welt zu verbessern.</p><p>Dazu werden Klima- und Umweltveränderungen sowohl während der derzeitigen Erwärmung als auch während vergangener Warmzeiten auf für die Gesellschaft relevanten Zeitskalen quantifiziert. In Bremen treffen sich nun die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von zehn Universitäten, drei Helmholtz-Zentren, einem Max-Planck-Institut und einem Leibniz-Zentrum zum Kick off-Meeting für die erste Förderphase an der Universität Bremen. Das SPP wird von Dr. Thomas Felis (Universität Bremen, MARUM) koordiniert.</p><p><strong>Kontakt:</strong> Dr. Thomas Felis, Tel. + 49 421 218 6575, E-Mail: <a href="mailto:tfelis@marum.de" target="_blank">tfelis@marum.de</a>. <strong>Weitere Informationen:</strong><a href="https://www.spp2299.tropicalclimatecorals.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.spp2299.tropicalclimatecorals.de/</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Künstliche Intelligenz und Robotik</h3><p>Zu einem Symposium zur kognitiven Robotik hat das das Institut für Künstliche Intelligenz hochrangige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus zahlreichen Ländern für den 5. und 6. Oktober 2022 eingeladen. Am ersten Tag werden die neuesten Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Robotik vorgestellt. Der zweite Tag werden die Auswirkungen der Forschung auf die Industrie und die Gesellschaft im Mittelpunkt stehen, mit Panels zur Unterstützung von Start-ups, zur Zusammenarbeit innerhalb des neuen europäischen Exzellenznetzes für Robotik und KI „euROBIN“ und zur Erschließung von Chancen, die sich aus Konzepten wie offene Wissenschaft, offene Bildung und offenen Ökosystemen ergeben.</p><p><strong>Kontakt:</strong> Prof. Dr. Michael Beetz, Tel. + 49 421 218 64005, E-Mail: <a href="mailto:ai-office@cs.uni-bremen.de" target="_blank">ai-office@cs.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Utopie und (Post-)Kolonialismus</h3><p>Um „Utopie und (Post-)Kolonialismus. Imaginäre Gemeinschaften in europäischen Krisendiskursen“ geht es bei einer literaturwissenschaftlichen Tagung an der Universität Bremen am Donnerstag und Freitag, 13./14. Oktober 2022. Die Utopie ist als Textgattung in Europa entstanden, aber in ihren Ursprüngen gebunden an die Eroberung Amerikas und die Konfiguration einer „Neuen Welt“. Den Zusammenhang von Utopie und Kolonialismus, kennzeichnend für Teile des europäischen und insbesondere auch des deutschen Übersee-Diskurses, gilt es hingegen noch weitgehend zu erforschen. Lateinamerika-Topoi sind nicht nur Gegenbilder Europas, sondern auch Orte, in die sich Utopien alternativer Gemeinschaften und also Entwürfe eines imaginären anderen Europas einschreiben. In diesem Sinne lädt die Tagung dazu ein, auch die Produktivität des bisher weitgehend auf die Nation fokussierten Begriffs der vorgestellten Gemeinschaften (B. Anderson) im Spannungsfeld von Utopie und Kolonialismus zu erproben.</p><p><strong>Kontakt:</strong> Dr. Linda Maeding, Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften, E-Mail: <a href="mailto:maeding@uni-bremen.de" target="_blank">maeding@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/3/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_2e50606c63.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/3/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_2e50606c63.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 10:22:25 +0200</pubDate>
                            <title>Noch tiefere Einblicke in das Medienhandeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/noch-tiefere-einblicke-in-das-medienhandeln</link>
                            
                            <description>Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen veröffentlicht ein umfangreiches Update seiner wissenschaftlichen Forschungssoftware. Die entwickelten Apps geben Einblicke in das Medienhandeln der Menschen und dabei entstehende digitale Spuren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Medienangebote sind – ob digital oder analog – ein fester Bestandteil des Alltags. Wir kommunizieren, wir informieren und unterhalten uns mittels einer wachsenden Zahl an Medien. Entsprechend braucht die Erforschung des immer vielseitigeren Medienhandelns methodische Instrumente, die ein differenziertes und aufschlussreiches Bild davon ermitteln, in welcher Weise Menschen ihre Lebenswirklichkeit mit Medien gestalten. Das ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen, hat nun eine wegweisende Erweiterung der Forschungsapps MeTag und MeSort veröffentlicht, die der Wissenschaftsgemeinschaft frei zur Verfügung stehen.</p><p>MeTag ist eine App zur detaillierten Erfassung von Medien-, Daten- und Technologietagebüchern auf unterschiedlichen Endgeräten. MeSort wiederum ist eine Software-Anwendung für die Sortierung von Medien- und Technologierepertories, aber auch für Q-Sort und qualitative Netzwerkforschung. Hiermit lassen sich interaktiv und mehrstufig Präferenzen in der Mediennutzung ermittelt. In mehreren Jahren Entwicklungszeit verfolgte das Entwickler-Team einen kooperativen Co-Creation-Ansatz, der die Wünsche und Ideen zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer in den Entwicklungsprozess direkt mit einbezog. Das nun veröffentlichte große Update der Apps ist ein wichtiges Ergebnis dieses Prozesses.</p><h3>Neue Funktionen in beiden Forschungsapps</h3><p>Beide Forschungsapps verfügen jetzt über leistungsstarke und bedienungsfreundliche Benutzeroberflächen, die sämtliche Funktionen übersichtlich darstellen und professionelles wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen. Darüber hinaus wurden auch neue Features eingeführt. Diese umfassen unter anderem:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Neue, übersichtliche Nutzungsoberflächen und -führung&nbsp;<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erweiterung des Projektmanagements, einschließlich der Nutzungsverwaltung<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erweiterung der Datenerhebung um eine Funktion zur Erfassung und Verwaltung von Sprachaufnahmen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erweiterung von unterschiedlichen, anpassbaren Sortier-Verfahren<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verbesserung der Darstellungsmöglichkeiten der Analyseergebnisse</p><p>Die Nutzung der Forschungssoftware ist kostenlos.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.mesoftware.org" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mesoftware.org</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Florian Hohmann<br> Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-67654<br> E-Mail: <a href="mailto:fhohmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fhohmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Zemki_AndSus_AdobeStock_1d16500b8f.jpeg" length="235990" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Zemki_AndSus_AdobeStock_1d16500b8f.jpeg" fileSize="235990" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">MeTag und MeSort heißen die Apps, nach deren Update das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung jetzt noch tiefere Einblicke in das Medienhandeln erhält.</media:description><media:copyright>AndSus / Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 11:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr als 500.000 € für KI-Forschung mit Quantensystemen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/mehr-als-500000-eur-fuer-ki-forschung-mit-quantensystemen</link>
                            
                            <description>Maschinelles Lernen und Methoden künstlicher Intelligenz (KI) werden heute in vielen Lebensbereichen eingesetzt. Zwei Projekte am Institut für Theoretische Physik der Universität erforschen maschinelles Lernen mit Quantensytemen und Quantenphotonik. Sie werden jetzt mit mehr als 500.000 € gefördert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundidee des maschinellen Lernens ist einfach: Durch Trainieren „erlernt“ ein komplexes System, Verhalten auch jenseits der Trainingsdaten vorherzusagen, ohne die zu Grunde liegenden Gesetzmäßigkeiten dafür kennen zu müssen. Oft verschlingt das Training dabei viel Computerleistung, denn es werden tausende von Parametern genau optimiert, um brauchbare Vorhersagen treffen zu können.</p><p>Eine Alternative können physikalische Systeme mit ausreichender Komplexität darstellen, die selbst als künstliches neuronales Netzwerk fungieren, also in ihrer Funktionsweise vom menschlichen Gehirn inspiriert sind. So wie Informationen über den Sehnerv in das Gehirn gelangen, werden Informationen in das künstliche neuronale Netz gespeist und regen dort komplexe Schwingungen an. Durch den Trainingsprozess lernt das System, diese Schwingungen zu interpretieren, wie auch das Gehirn aus den eingehenden Daten unsere Wahrnehmung von Bildern erzeugt.</p><p>Ein anschauliches Beispiel für solch ein künstliches Netzwerk ist eine gefaltete Origami-Struktur, die durch ein Eingangssignal zu Schwingungen angeregt wird. Verfolgt man die Bewegung einzelner ausgewählter Falten des Origamis in der Zeit, so kann diese dazu genutzt werden, Rückschlüsse über Eigenschaften des Eingangssignals zu ermöglichen. Diese Art von maschinellem Lernen bezeichnet man als Reservoir-Computing.</p><h3>Arbeitsgruppe überträgt Konzept auf allerkleinste Größenskalen</h3><p>In der Arbeitsgruppe Quantenoptik von Halbleiter-Nanostrukturen für Anwendungen in den Quanteninformationstechnologien, geleitet von Professor Christopher Gies am Institut für Theoretische Physik der Universität Bremen, wird dieses Konzept nun auf die allerkleinsten Größenskalen übertragen, in denen die Gesetze der Quantenmechanik zu Tage treten. In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der französischen Agence nationale de la recherche (ANR) co-geförderten Kooperationsprojekt PhotonicQRC wird an der Universität Bremen, der TU Berlin, dem Laboratoire Kastler Brossel/ENS in Paris und dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS)/FEMTO-ST erforscht, inwieweit die Quantenmechanik Vorteile für maschinelles Lernen in sich trägt und wie diese nutzbar gemacht werden können.</p><p>„Verschränkung“ spielt hierbei eine zentrale Rolle. Dieser Begriff bezeichnet einen Zustand in einem komplexen Quantensystem, der mehr ist als das Produkt seiner einzelnen Bestandteile. „Das ist ein Konzept, dass die klassische Physik nicht kennt und auf dem die Überlegenheit neuer Quantentechnologien und auch der Quantencomputer basieren soll“, erläutert Christopher Gies. „Ein verschränktes Quantensystem nutzt exponentiell viele interne Freiheitsgerade, weshalb bereits kleine Quantennetzwerke, beispielsweise mit nur fünf Quanten- oder ‚Qubits‘, komplexe Aufgaben lösen können.“ Das Fördervolumen des Projektes beträgt rund 1 Million Euro, wovon 215.000 € an die Universität Bremen gehen.</p><h3>Atomar dünne Halbleiter als neue Quelle einzelner Photonen</h3><p>Um Quanten-Reservoir-Computer tatsächlich zu realisieren, kommen einzelne Lichtquanten zum Einsatz – die sogenannten Photonen. Sie dienen in den Quanteninformationstechnologien als Informationsträger, die diese mit Lichtgeschwindigkeit übertragen können. In dem europaweiten Forschungsprojekt EQUAISE sollen atomar dünne Halbleiter als neue Quelle einzelner Photonen etabliert werden. Diese könnten dann genutzt werden, um quantenmechanisch kodierte Information in einen Quanten-Reservoir-Computer einzuspeisen. Dazu arbeitet die Universität Bremen eng mit Forschern an der Universität Oldenburg, der Firma Nanoplus sowie mit Kooperationspartnern an Universitäten in Italien, Spanien und Polen zusammen. Das Projekt wird über das QuantERA Programm mit ca. 2 Millionen Euro gefördert, davon gehen rund 330.000 € an die Universität Bremen.</p><p><br> Weitere Information zu den Projekten:</p><p><a href="http://www.itp.uni-bremen.de/ag-gies/project-based-research-and-external-funding/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.itp.uni-bremen.de/ag-gies/project-based-research-and-external-funding/</a></p><p>Information zu atomar dünnen Quantenmaterialien im Science-Blog der Universität in drei Teilen:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/en/2021/01/26/graphene-as-thin-as-nature-allows/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/en/2021/01/26/graphene-as-thin-as-nature-allows/</a><br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/2021/04/24/materialien-nach-geschmack-aus-einem-baukasten-in-2d/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/2021/04/24/materialien-nach-geschmack-aus-einem-baukasten-in-2d/</a><br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/2021/08/14/den-richtigen-dreh-raus-neueste-2d-materialien-gleich-dreimal-in-bremen/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/scienceblog/2021/08/14/den-richtigen-dreh-raus-neueste-2d-materialien-gleich-dreimal-in-bremen/</a></p><p>Video-Demonstration des genannten Miura-ori Origami Reservoir-Computers:</p><p><a href="http://www.nature.com/articles/s41598-021-92257-1#Sec24" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.nature.com/articles/s41598-021-92257-1#Sec24</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Christopher Gies<br> Institut für Theoretische Physik (ITP)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-62052<br> E-Mail: <a href="mailto:gies@uni-bremen.d" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gies@uni-bremen.d</a>e</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Quantum_processing_kras_99_AdobeStock_83f3735b82.jpeg" length="251920" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Quantum_processing_kras_99_AdobeStock_83f3735b82.jpeg" fileSize="251920" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Erfolgreiche Wissenschaft: Zwei Projekte am Institut für Theoretische Physik der Universität Bremen erhalten jetzt mehr als 500.000 € für die KI-Forschung mit Quantensystemen und Quantenphotonik.</media:description><media:copyright>kras 99 / AdobeStock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 16:37:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUS CITY: Die Uni kommt in die Stadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/campus-city-die-uni-kommt-in-die-stadt-1</link>
                            
                            <description>Mit Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Führungen kommt die Universität Bremen im Oktober in die Stadt. Vom 10. bis 23. Oktober präsentiert sie bereits zum zweiten Mal mit ihrem Veranstaltungsformat CAMPUS CITY vielfältige Themen aus der Welt der Wissenschaft. Tickets sind online erhältlich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei CAMPUS CITY können sich Wissensdurstige ein Bild von der Wissenschaft machen. An ganz unterschiedlichen Orten wie etwa in der MARKTHALLE ACHT, dem Übersee-Museum Bremen, der Bremer Baumwollbörse, dem Metropoltheater Bremen und vielen weiteren Orten wird für alle Altersklassen ein spannendes Programm geboten.<br> Warum bleiben die Regale leer? Wer sich in letzter Zeit diese Frage gestellt hat, ist genau richtig in einem Vortrag über die globalisierten Lieferketten. Wie viel Mathematik steckt in einem autonomen Auto? Was passiert eigentlich mit dem Raumfahrtschrott? Und wie kann ich meine Sprachkenntnisse im Alltag üben? Diese und weitere Fragen werden in informativen und unterhaltsamen Veranstaltungen beantwortet. Und wer wissen möchte, wie Roboter den Menschen bei seiner Arbeit unterstützen, ist herzlich eingeladen, sich eine Vorführung anzuschauen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Das komplette Programm: <a href="https://www.uni-bremen.de/campus-city/programm" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/campus-city/programm</a>.</p><p>Tickets gibt es über "Nordwest Ticket" für 3,00 €/Ticket.&nbsp; Vor Ort erhalten die Teilnehmenden ein kleines Begrüßungsgetränk.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Julia Pundt<br> Zentrales Veranstaltungsmanagement<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60116<br> E-Mail: <a href="mailto:julia.pundt@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">julia.pundt@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" length="21797" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" fileSize="21797" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29496</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 11:07:10 +0200</pubDate>
                            <title>SuUB mit dem Open Library Badge ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/suub-mit-dem-open-library-badge-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen ist von der Bedeutung offener Angebote für Nutzende, Wissenschaft und Öffentlichkeit überzeugt. Sie hat sich daher den Openness-Kriterien verschrieben. Die Initiative Open Library Badge (OLB) hat ihr dafür jetzt den Open Library Badge verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im Zusammenhang mit Bibliotheken von „Offenheit“ gesprochen wird, denken viele Menschen sicherlich zuerst an die für alle geöffneten Türen der Bibliothek. Doch Offenheit (Openness) steht hier für viel mehr, beispielsweise für:&nbsp;</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Open Access: den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Open Educational Resources: frei nutzbare Lehr- und Lernmaterialien<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Open Data: offene und frei nutzbare Daten&nbsp;<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Open Source: Software, deren Quelltext frei genutzt und geändert werden kann<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Open Science: eine offene Wissenschaft im Allgemeinen</p><p>„Es ist unser Ziel, die digitalen Bedürfnisse gegenwärtiger und zukünftiger Generationen gleichermaßen zu erfüllen. Der gesellschaftliche Nutzen ist dann maximal, wenn die digitalen Ressourcen der größten Anzahl von Menschen zugänglich und mit einem Minimum an technischen, rechtlichen und sozialen Restriktionen wiederverwendbar sind“, sagt Maria Elisabeth Müller, die Direktorin der SuUB. „Deshalb haben wir uns den Ansprüchen von Openness verschrieben – zum Beispiel dem freien Zugang zu Wissen durch Open Access.“&nbsp;</p><p>Diese Offenheit soll Sichtbarkeit, Reproduzierbarkeit und Transparenz von Forschungsergebnissen schaffen. Generell geht es bei dem Begriff der Offenheit auch um Partizipation und Einbindung aller interessierten Personen (Citizen Science, Barrierefreiheit).</p><p>Um das Thema „Offenheit“ an Bibliotheken noch stärker in den Blickpunkt zu rücken und um zu zeigen, wo und an welchen Bibliotheken Offenheit besonders berücksichtigt wird, hat sich 2016 die Initiative Open Library Badge (OLB) gegründet. Dieser Badge soll ein Anreizsystem für mehr Offenheit in Bibliotheken schaffen und eine Belohnung für ihren Einsatz für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft sein. „Wir sind stolz seit letzter Woche Trägerin des ‚Open Library Badge 2020‘ zu sein. Damit zählen wir zu insgesamt 21 Bibliotheken aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die sich Openness-Kriterien verschrieben haben“, freut sich SuUB-Direktorin Müller.&nbsp;</p><p>Auch dieses Jahr beteiligt sich die SuUB an der internationalen Open Access Woche vom 24. bis 30. Oktober 2022. Sie bietet vom 24. bis 28. Oktober 2022 jeweils um 12 Uhr über digitale Coffee Lectures Informationen rund um das Thema Open Access – frei und offen für alle.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><a href="https://badge.openbiblio.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://badge.openbiblio.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Anke Winsmann&nbsp;<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br> Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Tel. +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_SuUB_Open_Library_Badge_2020_4-3_ausgezeichnet_4239a080ae.jpg" length="305096" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_SuUB_Open_Library_Badge_2020_4-3_ausgezeichnet_4239a080ae.jpg" fileSize="305096" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen hat sich der Offenheit verschrieben und jetzt den Open Library Badge erhalten. Er wird alle vier Jahre vergeben, wobei 2020 ein neuer Vierjahreszeitraum begann – deshalb steht diese Jahreszahl im Badge. Foto: SuUB</media:description><media:copyright>Sven Otte SuUB</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29482</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 15:35:37 +0200</pubDate>
                            <title>Herausragende Sprachförderung: Zwei Auszeichnungen der Joachim Hertz Stiftung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/herausragende-sprachfoerderung-zwei-auszeichnungen-der-joachim-hertz-stiftung</link>
                            
                            <description>Erfolg für zwei Projekte der Uni Bremen im Wettbewerb der Joachim Herz Stiftung: Die Preise für herausragendes Engagement in der Sprachförderung in den Kategorien Jugendliche und junge Erwachsene von 10 bis 16 und von 17 bis 25 Jahren gehen an den Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Joachim Herz Stiftung zeichnet mit dem Megafon-Preis bundesweit vier beispielhafte Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene aus. Sie sollen die Persönlichkeitsentwicklung fördern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Der Preis wurde am Freitag, 23. September in Hamburg zum zweiten Mal vergeben. Das Preisgeld von insgesamt 70.000 Euro ging jeweils an zwei Projekte aus Hamburg und Bremen.</p><p>Mit der Auszeichnung sollen Vielfalt und Kreativität in der Sprachbildung gefördert werden. Denn rund 20 Prozent aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger weisen in Deutschland beträchtliche Schwächen im Umgang mit der deutschen Sprache auf. Das Lesen, Verstehen sowie Verfassen selbst einfacher Texte bereitet ihnen große Probleme – eine deutliche Benachteiligung für individuelle Bildungs- und Berufswege sowie gesellschaftlicher Teilhabe.</p><h3>Unterstützung für Jugendliche, die in ihren Herkunftsländern keine Schule besucht haben</h3><p>Den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis in der Kategorie „Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene von 10 bis 16 Jahren“ bekam der Arbeitsbereich „Bildung in der Migrationsgesellschaft/Interkulturelle Bildung“ mit dem kooperierenden Arbeitsbereich „Deutsch als Zweitsprache/Fremdsprache“ mit dem Projekt LITALPHA („Literalitätsentwicklung in Alphabetisierungsklassen für Jugendliche mit Migrationserfahrungen durch handlungsorientiertes Lernen in allen Fächern am Beispiel 'Schulhofgestaltung'“).</p><p>Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche, die seit Kurzem in Deutschland leben und in ihren Herkunftsländern, beispielsweise Afghanistan, keine Schule besucht haben. Sie werden dabei unterstützt, in sehr kurzer Zeit Deutsch verstehen, sprechen, lesen und schreiben zu können, um so bald wie möglich dem Fachunterricht in Regelklassen folgen zu können. In einer Projektwoche im Oktober 2022 erhalten rund 50 Schülerinnen und Schüler handlungsorientierten Sprachunterricht mit einem konkreten Bezugspunkt – den eigenen Schulhof zu gestalten.</p><p>Weil sowohl Lehramtsstudierende wie das Kompetenzzentrum für Interkulturalität in der Schule (Kom.In) des Landesinstituts für Schule in Bremen in das Projekt einbezogen sind, können entsprechende Fortbildungsangebote auch für die Lehrerbildung entwickelt werden.</p><p>„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt Professorin Yasemin Karakasoglu. „Der Preis bestärkt uns darin, das Thema Grundbildung für Jugendliche in die Lehramtsausbildung zu integrieren und Lehrerinnen und Lehrer durch die Universität in ihrer anspruchsvollen Arbeit zu unterstützen.“Das prämierte Projekt LIALPHA ist in der LehrLernwerkstatt „Fach, Sprache, Migration“ der Universität Bremen in Kooperation mit dem „Alphabetisierungszentrum des Landes Bremen“ in der Oberschule am Leibnizplatz entstanden.</p><h3>Lese- und Schreibförderung zur Berufsvorbereitung</h3><p>Den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhielt das Projekt „Digitale Berufsfeldbezogene Lese- und Schreibförderung“ (kurz: BeLeSen). Es versetzt Lehrende in Übergangs- und Berufsvorbereitungsmaßnahmen mithilfe der online Plattform „lea.online“ in die Lage, junge Erwachsene bei der Verbesserung ihrer Lese- und Schreibkompetenz niedrigschwellig zu unterstützen.<br> Das ausgezeichnete Projekt gehört zum Arbeitsbereich „Medienpädagogik und didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen“ unter Leitung von Professor Karsten D. Wolf, der den Preis gemeinsam Juniorprofessorin Ilka Koppel von der PH Weingarten in der Kategorie „Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene von 17 – 25 Jahren“ erhielt.</p><p>Im Projekt BeLeSen werden die im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt lea.online erstellten digitalen Fördermaterialien der Alphabetisierungspraxis für die Berufsvorbereitung zugänglich gemacht sowie Lehrende dabei unterstützt, diese zielgerecht und unterstützend zur Sprachförderung einzusetzen. Professor Karsten D. Wolf freut sich über den Förderpreis: „Wir geben Lehrer:innen altersgerechte Werkzeuge und Materialien in die Hand, um Schüler:innen einen besseren Start in ihr Berufsleben zu ermöglichen: kostenlos als offene Bildungsressourcen (Open Educational Ressources).“</p><h3>Über die Joachim Herz Stiftung</h3><p>Die gemeinnützige Joachim Herz Stiftung fördert Bildung, Wissenschaft und Forschung. Sie arbeitet überwiegend operativ und ist vorrangig in den Themenfeldern Naturwissenschaften, Wirtschaft sowie Persönlichkeitsbildung tätig. In diesen drei Bereichen werden auch kleine, innovative Projekte Dritter unterstützt. Zudem fördert die Stiftung Forschungsprojekte in den Themenfeldern Medizin, Recht und Ingenieurwissenschaften sowie Vorhaben im deutsch-amerikanischen Austausch. Die Joachim Herz Stiftung wurde 2008 errichtet und gehört zu den großen deutschen Stiftungen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.lehrlernwerkstatt.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lehrlernwerkstatt.uni-bremen.de/</a><br><a href="http://www.lealernen.de/paedagogen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lealernen.de/paedagogen/</a><br><a href="http://www.joachim-herz-stiftung.de/megafon" target="_blank" rel="noreferrer">www.joachim-herz-stiftung.de/megafon</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Pressefotos der Preisverleihung können ab dem 23.09. um 16.00 Uhr auf der Webseite heruntergeladen werden: <a href="http://www.joachim-herz-stiftung.de/pressefotos" target="_blank" rel="noreferrer">www.joachim-herz-stiftung.de/pressefotos</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Fachgebiet Interkulturelle Bildung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49-421-218-69120<br> E-Mail: <a href="mailto:karakaso@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">karakaso@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Karsten D. Wolf<br> Arbeitsgebiet Medienpädagogik und Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-69140<br> E-Mail: <a href="mailto:wolf@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wolf@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" length="36601" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" fileSize="36601" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gleich zwei Projekte der Universität Bremen waren im Wettbewerb der Joachim Herz Stiftung erfolgreich.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29468</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 09:20:06 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsflüge über Kanada mit Bremer Beteiligung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/methan-im-blick-forschungsfluege-ueber-kanada-mit-bremer-beteiligung</link>
                            
                            <description>Öl- und Gasförderung, Kohlebergbau, Mülldeponien, Landwirtschaft, Feuchtgebiete und auftauende Permafrostgebiete verursachen das Treibhausgas Methan. Aber welche Quelle wieviel? Für die Antwort war das Forschungsflugzeug HALO jetzt über Kanada im Einsatz – mit Forschenden der Universität Bremen.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Methan in der Erdatmosphäre gilt als eines der wichtigsten Treibhausgase, ist aber bezüglich seiner natürlichen und menschengemachten Quellen noch unzureichend verstanden“, erläutert Dr. Heinrich Bovensmann vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, arbeitet die Uni Bremen im Projekt CoMet 2.0 Arctic (Carbon dioxide and methane mission for HALO) mit. Es wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitet. Weitere Partner sind das Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und die Ludwig-Maximilians-Universität München. „Am Beispiel von Kanada wollen wir Treibhausgasemissionen genauer und umfangreicher erfassen und mit den Daten Klimaprognosen verbessern“, umreißt Bovensmann das Ziel.</p><h3>Viel Methan aus Kohleminen, Mülldeponien und Ölsanden</h3><p>Die Forschenden der Universität Bremen erprobten im August und September 2022 erfolgreich ihr neuartiges Instrument MAMAP2D Light für die bildgebende Erfassung von Methan aus lokalen Quellen. Hohe Methankonzentrationen wurden insbesondere über offenen Kohleminen in den Rocky Mountains, über Mülldeponien und über den Athabasca-Ölsanden bildgebend erfasst.</p><p>Neben dem Instrument der Universität Bremen waren ein Lidar-Messgerät des DLR, ein hyperspektrales Instrument der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie Messinstrumente des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena mit an Bord. Ergänzt wurden die Messungen des Forschungsflugzeugs HALO im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit durch Messungen kanadischer und amerikanischer Kollegen zu Lande und in der Luft. In den kommenden Monaten geht es nun darum, die gewonnenen Messdaten auszuwerten und zu analysieren.</p><h3>Über HALO</h3><p>Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range) ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Forschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://comet2arctic.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://comet2arctic.de/</a><br><a href="http://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/03/20220915_forschungsfluege-ueber-kanada-analysieren-treibhausgase.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/03/20220915_forschungsfluege-ueber-kanada-analysieren-treibhausgase.html</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Heinrich Bovensmann<br> Institut für Umweltphysik (IUP)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-62102<br> E-Mail: <a href="mailto:heinrich.bovensmann@uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">heinrich.bovensmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_comet-halo-anflug_comet-halo-anflug_Foto_Deutsches_Zentrum_fuer_Luft-_und_Raumfahrt_CC_BY-NC-ND_3.0_f1a3bbde2a.jpg" length="102509" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_comet-halo-anflug_comet-halo-anflug_Foto_Deutsches_Zentrum_fuer_Luft-_und_Raumfahrt_CC_BY-NC-ND_3.0_f1a3bbde2a.jpg" fileSize="102509" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Forschungsflugzeug HALO im Landeanflug auf Edmonton, Kanada.</media:description><media:copyright>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (CC BY-NC-ND 3.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29454</guid>
                            <pubDate>Wed, 21 Sep 2022 14:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>Modellregion Industriemathematik entsteht in Bremen und umzu</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/modellregion-industriemathematik-entsteht-in-bremen-und-umzu</link>
                            
                            <description>Wieviel (Industrie-)Mathematik steckt in unserem Alltag? Was wissen wir darüber und wie kann Gesellschaft und Industrie von dem Wissen besser profitieren? Darum geht es in dem Innovations- und Transferprojekt „#MOIN! – MOdellregion INdustriemathematik“. Das BMBF fördert es mit ca. 6 Millionen Euro. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für Projektleiter Professor Christof Büskens gibt es keinen Zweifel: „Deutschland steckt in einem Mathe-Trauma“, sagt der Wissenschaftler für Industriemathematik der Universität Bremen. „Mathematik besitzt hierzulande einen befremdlichen, verschrobenen, weltfremden und platonischen Ruf. Der hierdurch in den letzten Jahrzehnten hervorgerufene gesellschaftliche und wirtschaftliche Schaden reicht vom Elternhaus über die Schulen bis hinein in alle <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik">MINT</abbr>-Studiengänge und verursacht heute in der Berufswelt und insbesondere in der Industrie einen enormen Innovationsstau.“</p><p>Das Projekt „#MOIN!- MOdellregion INdustriemathematik“ der Universität Bremen und seine Partner:innen verfolgt daher die Vision, dass jeder und jede von dem universellen Wissen der (Industrie)-Mathematik profitieren kann. Ziel des Projekts ist es, Gesellschaft und Wirtschaft für die großen Potentiale der Industriemathematik zu sensibilisieren.</p><p>„Unser Alltag sähe ohne Mathematik ganz anders aus“, erläutert Christof Büskens. „Es gäbe zum Beispiel keine Arbeiten zum autonomen Fahren, wir hätten keine Computertomographie und wir müssten auf digitale Routenplanung und optimiertes Energiemanagement verzichten. Nur durch den Einsatz neuer mathematischer Methoden und dank der Mitarbeit von Industriemathematiker:innen&nbsp; gelingen all diese – und viele weitere technische Innovationen“, sagt der Industriemathematiker.</p><p>„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem großen Transferprojekt die Mathematik in die Gesellschaft, Schulen und Wirtschaft tragen“, sagt die Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther. „Das Team um Christoph Büskens hat das <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> mit innovativen und experimentellen Ansätzen des Transfers überzeugt. Das ist ein großer Erfolg für das Team, die Universität und Bremen.“<br> „Mit der Innovationsstrategie Land Bremen 2030 haben wir uns 2021 auf den Weg gemacht, die Schlüsseltechnologien besonders zu fördern. Dabei bildet die Industriemathematik eine unerlässliche Grundlage für viele Technologien, beispielweise für den 3D-Druck, Robotik oder <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. „Die Innovationsabteilung des Wirtschaftsressorts wird die Schnittstelle zu den Clustern und Netzwerken bilden und dafür auch das Innovationszentrum <span lang="en" dir="ltr">Digital Hub Industry</span> nutzen. Unser Ziel ist dabei unter anderen auch, mehr Frauen und Mädchen für die Mathematik zu begeistern.“</p><p>Um die Gesellschaft und Wirtschaft für dieses Thema stärker zu sensibilisieren, verfolgt #MOIN! einen ganzheitlichen Transferansatz und fokussiert sich dabei auf vier Bereiche:</p><p><br> 1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Industriemathematik als Innovationstreiber in der Industrie #MATHWARE<br> 2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Industriemathematik auf dem Weg ins Unternehmertum #MATHUP<br> 3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Industriemathematik in der Schule #MATHDAYS<br> 4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Industriemathematik in der Öffentlichkeit #MATHINSIDE</p><p>In den nächsten Jahren soll es zum Beispiel für die Öffentlichkeit, in Schulen, in Wirtschafts- und Industrieunternehmen entsprechende Projekte geben. Startend in Bremen, Bremerhaven und dem Landkreis Osterholz wird die Modellregion Industriemathematik später auf weitere Landkreise und Städte erweitert.</p><h3>Die Partner:innen</h3><p>Das Projekt #MOIN! umfasst eine Vielzahl an Partner:innen, die in den nächsten Monaten noch weiter wachsen werden. Zum Start des Projekt sind beteiligt:<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zentrum für Industriemathematik (Projektleitung) und AG Mathematikdidaktische Unterrichtsforschung der Universität Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS)<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Landkreis Osterholz<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;TOPAS Industriemathematik Innovation gGmbH<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Fraunhofer MEVIS<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;AVIASPACE e.V.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Automotive Nordwest e.V.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Branchennetzwerk für Windenergie<br> Hinzu kommen zahlreiche Industriebetriebe aus Bremen und umzu.</p><h3>Informationen zum BMBF-Förderprogramm „T!Raum“</h3><p>Das Projekt #MOIN! wird im Rahmen des BMBF-Förderprogramms "T!Raum" – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ in den ersten drei Jahren mit knapp 6 Millionen Euro gefördert. Es kann insgesamt zweimal verlängert werden. Das BMBF-Förderprogramm ermöglicht Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Entwicklung neuartiger Transferinstrumente. Dadurch sollen Innovationen schneller in die Region gelangen und ein Strukturwandel dadurch gestärkt werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Sehen Sie ein kurzes Video über das Projekt: <a href="https://youtu.be/HmpNGgyJb5o" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/HmpNGgyJb5o</a><br><a href="https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/moin-industriemathematik" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/moin-industriemathematik</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Christof Büskens (Projektleiter #MOIN!)<br> Zentrum für Industriemathematik (früher Zentrum für Technomathematik)<br> Fachbereich Mathematik/Informatik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-63861<br> E-Mail: <a href="mailto:bueskens@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueskens@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Referat für Hochschulkommunikation- und marketing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_20220912_Bild__Moin_Projekt_Team_Copyright_Universitaet_Bremen_ff059ea610.jpg" length="219104" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_20220912_Bild__Moin_Projekt_Team_Copyright_Universitaet_Bremen_ff059ea610.jpg" fileSize="219104" type="image/png"/><media:description type="plain">Das Projekt „#MOIN! – Modellregion Industriemathematik“ entwickelt neuartige Transferinstrumente im BMBF-Förderprogramm  T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“. Die Menschen auf dem Bild stehen mit vielen anderen Partner:innen dahinter (von links): Hans Georg Tschupke Abteilungsleiter Innovation, Industrie, Digitalisierung bei Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Rektorin Jutta Günther der Universität Bremen, Mathematikdidaktikerin Christine Knipping der Universität Bremen, CEO Mitja Echim der TOPAS Industriemathematik gGmbH und Projektleiter Professor Christof Büskens der Universität Bremen.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29447</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 11:27:06 +0200</pubDate>
                            <title>Geoengineering könnte tropische Torfe destabilisieren </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/geoengineering-koennte-tropische-torfe-destabilisieren</link>
                            
                            <description>Die Erde erwärmt sich immer schneller. Bei Forschungen zur Reduktion des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) hat Dr. Alexandra Klemme von der Universität Bremen herausgefunden, dass die bislang als aussichtsreich geltende „Beschleunigte Verwitterung“ dafür in tropischen Torfmooren nicht geeignet ist.
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                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man die globale Erwärmung begrenzen? „Dazu werden weltweit verschiedene Methoden diskutiert, die der Atmosphäre Kohlendioxid (CO2) entziehen. Eine dieser Methoden ist die ‚Beschleunigte Verwitterung‘“, erklärt Dr. Alexandra Klemme. Sie hat die Auswirkungen des Einsatzes der Beschleunigten Verwitterung auf tropische Torfböden im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht und herausgefunden, dass die Methode in diesen Gebieten nicht zur CO2-Reduktion geeignet ist. Resultate ihrer Studien, die sie am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen (IUP / Dr. Thorsten Warneke, Professor Justus Notholt) in enger Kooperation mit dem Bremer Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT / Dr. Tim Rixen) und der Swinburne University in Malaysia (Dr. Moritz Müller) durchführte, wurden jetzt in der renommierten Nature-Forschungszeitschrift Communications Earth &amp; Environment publiziert.</p><h3>Warum „Beschleunigte Verwitterung“ – und warum tropische Torfböden?</h3><p>Verwitterung ist ein natürlicher Prozess, bei dem CO2 durch eine chemische Reaktion mit Gestein und Wasser gebunden und somit aus der Atmosphäre entfernt wird. „Dies geschieht extrem langsam und verursacht erst bei Betrachtung über Jahrtausende eine nennenswerte Reduzierung des atmosphärischen CO2“, so Alexandra Klemme. Bei der Methode der Beschleunigten Verwitterung werden Steine zermahlen. „Dadurch vergrößert sich die Oberfläche, an der die chemische Reaktion stattfindet, was den Verwitterungsprozess beschleunigt. Das Verteilen des pulverisierten Gesteins – beispielsweise auf landwirtschaftlichen Flächen – wird als mögliche Methode zur Reduktion des atmosphärischen CO2 diskutiert.“</p><p>Warme und feuchte Bedingungen beschleunigen die Verwitterung zusätzlich. Deshalb gehören tropische Torfmoore zu den möglichen Zielgebieten für Beschleunigte Verwitterung. Etwa die Hälfte dieser Moore liegen in Südostasien. Sie speichern riesige Mengen Kohlenstoff und nehmen in ihrem natürlichen Zustand CO2 aus der Atmosphäre auf. Heutzutage ist ein großer Teil dieser Moore in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. „Das ist in den meisten Fällen mit einer Trockenlegung verbunden und führt dazu, dass Moore von CO2-Senken in CO2-Quellen verwandelt werden“, erläutert die Bremer Physikerin. Mit dem Einsatz von Beschleunigter Verwitterung in diesen Regionen erhofft man sich, diesen CO2-Quellen entgegenzuwirken. „Zudem würde durch Beschleunigte Verwitterung der pH-Wert in den sauren Böden erhöht. Die Agrarindustrie würde dies begrüßen, weil es das Pflanzenwachstum erhöht.“</p><h3>Erhöhter pH-Wert destabilisiert Torfböden</h3><p>Doch daraus wird nichts, denn die Erhöhung des pH-Wertes durch den Einsatz der Beschleunigten Verwitterung würde die Torfböden destabilisieren. Wie Alexandra Klemme herausgefunden hat, erhöht dies nicht nur CO2-Emissionen von Torfböden, sondern auch den Eintrag von Kohlenstoff in Flüsse und somit CO2-Emissionen aus Flüssen und Küstengebieten. Basis für die Untersuchungen bildeten Messungen in indonesischen und malaysischen Torfflüssen, die das IUP, das ZMT und die Swinburne University in den vergangenen 10 Jahren durchgeführt haben. Die Studie zeigt: Ein erhöhter pH-Wert könnte insgesamt zu CO2-Emissionen führen, die die erwartete CO2-Aufnahme durch Beschleunigte Verwitterung übersteigt. „Diese Methode scheidet somit aus“, so die Bremer Forscherin.<br> &nbsp;</p><h3>Originalpublikation:</h3><p>Klemme A., Rixen T., Müller M., Notholt J., Warneke T.2022, "Destabilization of carbon in tropical peatlands by enhanced weathering", Communications Earth &amp; Environment, <a href="https://doi.org/10.1038/s43247-022-00544-0" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s43247-022-00544-0</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Alexandra Klemme<br> Institut für Umweltphysik (IUP)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-62174<br> E-Mail: <a href="mailto:aklemme@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">aklemme@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm_Maludam_Foto_Alexandra_Klemme_Universitaet_Bremen_6df534c425.jpg" length="758433" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm_Maludam_Foto_Alexandra_Klemme_Universitaet_Bremen_6df534c425.jpg" fileSize="758433" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Messkampagne auf dem tropischen Torffluss Maludam in Malaysia. Die typisch dunkle Wasserfarbe deutet auf einen hohen Gehalt gelösten Kohlenstoffs, weshalb Torfflüsse auch Schwarzwasserflüsse genannt werden.</media:description><media:copyright>Alexandra Klemme / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 10:52:26 +0200</pubDate>
                            <title>Gemeinsam Gesellschaft erforschen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/gemeinsam-gesellschaft-erforschen-1</link>
                            
                            <description>Im Citizen-Science-Projekt „GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ forschen Bürger:innen gemeinsam mit Wissenschaftler:innen zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Am 29. September 2022 starten die lokalen Projekttreffen im Klub Dialog. Interessierte sind eingeladen, sich zu beteiligen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Citizen-Science-Projekt "GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ befasst sich mit Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ganz im Sinne von Citizen Science (dt. Bürger:innenwissenschaften) wird hier gemeinsam mit der Gesellschaft geforscht. „Durch aktive Einbindung von Bürger:innen in den Forschungsprozess, lassen sich gesellschaftliche Phänomene ganz neu betrachten,“ sagt Projektleiterin Dr. Julia Gantenberg. „Und die Sozialwissenschaften werden dort tätig, wo sie hingehören: in der Mitte der Gesellschaft.“<br> Das Projekt GINGER richtet sich an all diejenigen, die Interesse an gesellschaftlichen Themen und sozialwissenschaftlicher Forschung haben. Im Rahmen des Projekts GINGER ist es möglich, als Gesellschaftsforscher:innen eigene Forschungsfragen zu entwickeln, selbst Daten zu erheben und diese im Dialog mit Wissenschaftler:innen auszuwerten und aufzubereiten sowie sich mit anderen Interessierten über Themen des gesellschaftlichen Zusammenhalts austauschen. Durch die Mitarbeit werden sozialwissenschaftliche Grundlagen erlernt und Kenntnisse über die gesellschaftliche Rolle erlangt. Dies trägt zum Vertrauen in die Wissenschaft bei.</p><h3>Start der lokalen Projekttreffen in Präsenz</h3><p>Pandemiebedingt wurden die Projekttreffen bislang ausschließlich digital abgehalten. Nun starten am Donnerstag, 29. September 2022, die lokalen Projekttreffen auch in Präsenz in Bremen: 16-17:30 Uhr im KLUB DIALOG (Am Deich 86, 28199 Bremen). Weitere Projekttreffen finden bis Ende Februar jeden letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 17:30 Uhr im KLUB DIALOG statt.</p><h3>Citizen-Science-Projekt GINGER mit Bundesmitteln gefördert</h3><p>Das Citizen-Science-Projekt GINGER wird als eines von bundesweit 15 Projekten noch bis Ende 2024 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. GINGER wird vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) der Universität Bremen verantwortet und in Kooperation mit lokalen sozialen bzw. Bildungseinrichtungen durchgeführt. Wissenschaftliche Anbindung besteht an das bundesweite Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).</p><h3>Über das zap</h3><p>Das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) steht für Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung. Demokratisierung, Mitbestimmung, Wandel der Arbeitswelt und Migration sind seine zentralen Arbeitsfelder. In enger Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen wirkt das zap in die Gesellschaft hinein und greift aktuelle Herausforderungen des Zusammenlebens auf. Ziel ist die Öffnung der Universität durch praxisnahe Forschung, lebensweltbezogenen Wissenstransfer und demokratiestärkende (Weiter-) Bildungs- und Coachingangebote. Die enge Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft ist – neben Forschung und Lehre – seit seiner Gründung 1971 gelebte Praxis am zap.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/ginger" target="_blank">www.uni-bremen.de/ginger</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/zap" target="_blank">www.uni-bremen.de/zap</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Julia Gantenberg<br> Zentrum für Arbeit und Politik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-56711<br> E-Mail: <a href="mailto:gantenberg@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gantenberg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_2022_9_20_GINGER_Copyright-Sindy_AdobeStock_25747882_8a9b794c42.jpeg" length="240594" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_2022_9_20_GINGER_Copyright-Sindy_AdobeStock_25747882_8a9b794c42.jpeg" fileSize="240594" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Citizen-Science-Projekt „GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ forschen Bürger:innen gemeinsam mit Wissenschaftler:innen zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“.</media:description><media:copyright>Sindy/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 09:55:34 +0200</pubDate>
                            <title>Hackathon: Maritime Navigationsinstrumente zum Leben erwecken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/hackathon-maritime-navigationsinstrumente-zum-leben-erwecken</link>
                            
                            <description>„Seaman’s Gear“: Historischen maritimen Navigationsinstrumenten ein neues virtuelles Leben eizuhauchen, ist Ziel eines zweitägigen Hackathons am 8./9. Oktober 2022. Veranstalter sind das MAPEX, das Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz Institut für Maritime Geschichte und die Hochschule Bremen.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Forschungsprojektes „Digital Materialities – Virtual and Analogue Forms of Exhibition” untersucht das MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen spannende Objekte des Schifffahrtsmuseums mit Hilfe von Mikro-Computertomographie. Die Aufnahmen dieser Objekte sollen nun zunächst einer kleinen Gruppe von interessierten Teilnehmenden des bevorstehenden Hackathons zugänglich gemacht werden. Aus den durch das MAPEX Center erstellten Mikro-CT-Aufnahmen von Chronometer, Barometer und Taschensextant werden bereits im Vorfeld Oberflächenmodelle generiert, die dann im Rahmen des Hackathons von den Teilnehmenden mittels Open-Source-Software animiert und interaktiv bedienbar gemacht werden sollen.</p><h3>Einblicke in den spannenden Digitalisierungsprozess</h3><p>Im lockeren Umfeld werden die Teilnehmenden nicht nur Interessantes über die jahrhundertealten Objekte erfahren, sondern auch einen Einblick in den spannenden Digitalisierungsprozess erhalten. Ziel des Hackathons ist es, die Funktionsweise der historischen Geräte virtuell ansprechend darzustellen. Außerdem sollen mithilfe innovativer Programmierungen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie diese faszinierenden Objekte und die charakteristischen Materialien, aus denen sie bestehen, in digitalen Ausstellungen und in Digitalanwendungen für reale Ausstellungen vermittelt werden können. So sollen in Zukunft die hinter Glas verschlossenen Museumsobjekte für die Besuchenden erlebbarer gemacht werden.</p><p>Die Teilnahme und Verpflegung am zweitägigen Workshop ist kostenlos. Eingeladen sind nicht nur Studierende aus dem Bremer Umland, sondern alle Interessierten, denen Unity oder Blender kein Fremdwort ist.</p><p>Gefördert wird das Projekt aus dem Research Hub „Evidenzregime” im Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“. Das Lab 1.2 Materialität – Medialität setzt sich zur Thematik „Digitale Materialität“ mit der Frage nach digitalen Kopien realer Objekte und den daraus gewonnenen Erkenntnissen auseinander. Ein Schwerpunkt ist dabei die Einbindung realer Exponate und ihrer digitalen Kopien in Ausstellungen – vor allem in den Leibniz-Forschungsmuseen, zu denen auch das Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz Institut für Maritime Geschichte gehört.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://3d.dsm.museum/seamansgear" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://3d.dsm.museum/seamansgear</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Pia Götz<br> MAPEX Center for Materials and Processes<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-64575<br> E-Mail: <a href="mailto:piagoetz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">piagoetz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Hackathon_eff2ed5435.jpg" length="57864" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Hackathon_eff2ed5435.jpg" fileSize="57864" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gerenderte historischen Geräte aus der Schifffahrt spielen eine Rolle beim Hackathon am 8. und 9. Oktober.</media:description><media:copyright>MAPEX / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29366</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Transparente und faire Berufungsverhandlungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/transparente-und-faire-berufungsverhandlungen-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Universität Bremen für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zugesprochen. Nach September 2017 hat sie damit zum zweiten Mal das erforderliche Re-Audit erfolgreich durchlaufen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Einschätzung des <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> hat sich an der Universität Bremen die Ausgestaltung von Berufungsverhandlungen und -verfahren weiter positiv entwickelt. Aus Sicht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habe sich die ohnehin sehr gute und konstruktive Gesprächsatmosphäre nochmals verbessert. Wie erfolgreich die Berufungspolitik der Universität sei, lasse sich an einer außergewöhnlich hohen Gewinnungsquote bei Berufungen und einer sehr guten Erfolgsquote bei Bleibeverhandlungen erkennen. So gewann die Universität Bremen in den letzten drei Jahren in 89 Prozent aller Fälle die auf einer Berufungsliste Erstplatzierten und schloss geführte Bleibeverhandlungen zu 80 Prozent erfolgreich ab. Dies sei auch im Vergleich zu anderen „Gütesiegel“-Universitäten ein hervorragender Wert.</p><h3>Viel Lob vom Deutschen Hochschulverband</h3><p>Positiv hebt der <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> hervor, dass die Universität Bremen den Empfehlungen des DHV gefolgt sei und insbesondere mit der Etablierung eines elektronischen Berufungsverfahrensmonitors und der Erstellung eines fachbereichsübergreifenden Leitfadens für Berufungsverhandlungen die Verfahrenstransparenz erhöht habe. Zu begrüßen sei zudem, dass alle Berufungsverhandlungen – unabhängig von der Besoldungsgruppe – von der Hochschulleitung unter Beteiligung der jeweiligen Fachbereiche geführt werden. Hier kommt laut DHV eine besondere Wertschätzung insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegenüber zum Ausdruck.</p><p>Vorbildlich sei auch, dass Neuberufenen dank einer breiten Palette an Unterstützungsangeboten und <span lang="en" dir="ltr">Welcome-Events</span> der Einstieg an der Universität Bremen leichtgemacht werde. Sowohl bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch bei der Unterstützung von „<span lang="en" dir="ltr">Dual Caree</span>r“-Anliegen setze die Universität Bremen positive Maßstäbe. Auch ein umfangreiches Personalentwicklungsangebot sei wegweisend.</p><h3>Rektorin: „Universität Bremen schafft vertrauensvolle Basis“</h3><p>Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, zeigte sich erfreut über die erneute Auszeichnung: „Sie lässt deutlich werden, dass sich die Universität kontinuierlich und erfolgreich mit der Fortentwicklung der Berufungsverfahren und -verhandlungen befasst. Damit schafft die Universität von Beginn an eine vertrauensvolle Basis für die wissenschaftliche Arbeit“, sagt sie. Kanzlerin Frauke Meyer ergänzt: „Das <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr>-Gütesiegel trägt dazu bei, Prozesse zu reflektieren und noch service- und adressatenorientierter zu werden. Die vielfältigen Hinweise und Anregungen sind hilfreich, um die universitäre Praxis bei Berufungsverhandlungen und -verfahren weiter zu verbessern.“</p><h3>Informationen zum Verfahren:</h3><p>Das Re-Audit-Verfahren basiert auf dem Gütesiegel-Verfahren. Dessen wesentliche Grundlage ist ein gewichteter Fragebogen mit 42 Fragen sowie zusätzlichen speziellen Re-Audit-Fragestellungen, die der <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> aufgrund seiner Beratungserfahrung in Berufungsverfahren entwickelt hat. Der <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> berät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in etwa 70 Prozent aller Berufungs- und Bleibeverhandlungen in Deutschland. Der Schwerpunkt in der Bewertung der Universität Bremen wurde auf Fairness, Wertschätzung, Transparenz und Verlässlichkeit in den Berufungs- und Bleibeverhandlungen gelegt. Stellungnahmen der begutachteten Universität flossen in die Bewertung ebenfalls ein. Hinzu kamen Interviews mit an die Universität Bremen berufenen Professorinnen und Professoren zu ihren Erfahrungen im Berufungsverfahren sowie das Erfahrungswissen der DHV-Justitiarinnen und Justitiare.</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;&nbsp; &nbsp;</h4><p><a href="http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Christine Müller<br> Universität Bremen<br> Referat 08 | Zentrale Angelegenheiten der Verwaltung, Organisationsentwicklung<br> Telefon: +49 421 218-60866<br> E-Mail: <a href="mailto:christine.mueller@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christine.mueller@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Matthias Jaroch<br> Pressesprecher Deutscher Hochschulverband<br> Telefon: +49 +228 90 266 33<br> E-Mail: <a href="mailto:jaroch@hochschulverband.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jaroch@hochschulverband.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" length="21797" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" fileSize="21797" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Noch Studienplätze frei für weiterbildenden Master </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/noch-studienplaetze-frei-fuer-weiterbildenden-master-arbeit-beratung-organisation</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen bietet in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer den bundesweit einmaligen weiterbildenden Masterstudiengang „Arbeit – Beratung – Organisation“ mit drei Zertifikatsstudiengängen an. Zum Start Anfang Oktober sind noch Studienplätze frei. Bewerbungen sind kurzfristig möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Durch Transformationsprozesse in der Arbeitswelt werden auch die Anforderungen an betriebliche Interessenvertreter:innen komplexer. Dies erfordert eine Professionalisierung ihrer Tätigkeit, auch hinsichtlich der Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen. So können betriebliche Veränderungen strategisch und beteiligungsorientiert gestaltet und Arbeitsplätze gesichert werden. Dazu gehören neben grundlegenden Beratungskompetenzen auch arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur Gestaltung von Arbeitsprozessen sowie die Fähigkeit, Beteiligungsprozesse zu konzeptionieren und initiieren. Auch Know how in Organisations- und Personalentwicklung ist wünschenswert.</p><h3>Im Oktober 2022 startet der Baustein „Partizipative Personal- und Organisationsentwicklung“</h3><p>Mit dem Weiterbildenden Masterstudiengang „Arbeit – Beratung – Organisation“ können sich betriebliche Interessenvertreter:innen – also zum Beispiel Mitglieder von Betriebs- oder Personalräten – gezielt qualifizieren. Im Oktober 2022 startet der Baustein „Partizipative Personal- und Organisationsentwicklung“. Er unterstützt die Teilnehmer:innen bei dem Ziel, Personalplanung und -entwicklung strategisch und zukunftsfähigmitzugestalten– zum Beispiel im Rahmen von Veränderungsprozessen oder bei der familien- und alternsgerechten Personalentwicklung. Der Baustein kann im Rahmen des Masterstudiengangs oder als eigenständiges Zertifikatsangebot besucht werden.</p><p>Veranstalter des Studiengangs sind das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) in Kooperation mit der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen und der Arbeitnehmerkammer Bremen.<br> Individuelle Beratungsangebote bietet Dr. Simone Hocke, Zentrum für Arbeit und Politik (ZAP) der Universität Bremen, Telefon: +49 421 218-67707, E-Mail: <a href="mailto:s.hocke@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">s.hocke@uni-bremen.de</a>.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/mabo" target="_blank">www.uni-bremen.de/mabo</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Astrid Rehbein<br> Akademie für Weiterbildung<br> Universität Bremen<br> Telefon: 0421 - 218-61609<br> E-Mail: <a href="mailto:rehbein@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rehbein@uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/mabo" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/mabo</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_DSC_1136_2a3130d420.jpg" length="278371" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_DSC_1136_2a3130d420.jpg" fileSize="278371" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 11:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mariano Chiacchiarini ist neuer Musikdirektor der Universität Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/mariano-chiacchiarini-ist-neuer-musikdirektor-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Die Uni Bremen hat einen neuen Musikdirektor. Mariano Chiacchiarini hat im September 2022 sein Amt angetreten. Der international renommierte Dirigent wird den Chor und das Orchester leiten. Zuvor war der vielfach ausgezeichnete Dirigent elf Jahre lang als Musikdirektor der Universität Trier tätig.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit Mariano Chiacchiarini konnte die Universität Bremen einen großartigen Künstler für die Position des neuen Musikdirektors gewinnen“, sagt Rektorin Jutta Günther. „Ich freue mich sehr darüber, dass er uns mit seiner Expertise bereichert und unseren Chor sowie unser Orchester mit seiner großen Begeisterung künstlerisch weiterentwickeln wird.“</p><p>Der 39-Jährige hat bereits viele Erfolge vorzuweisen. Schon mit 25 Jahren gewann er den 1. Preis beim „J. Martini“- Dirigentenwettbewerb am Teatro Colón in Buenos Aires. Damit begann seine internationale Karriere, die zu wichtigen Begegnungen mit bekannten Dirigenten führte, so zum Beispiel mit Sir Simon Rattle, Pierre Boulez und Riccardo Muti. Im Jahr 2018 erhielt Mariano Chiacchiarini den ECHO Musikpreis, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den KONEX Preis in Musik.</p><p>Mariano Chiacchiarini freut sich auf seine neue Aufgabe: „Zurzeit lerne ich gerade die Menschen kennen, die an der Universität Bremen für die hohe Qualität der Musik stehen. Es ist ein tolles Team, wir könnten so viele Ideen realisieren. Wir freuen uns auch, viele neue Mitglieder ab Oktober im Chor und im Orchester willkommen zu heißen“</p><h3>Ausbildung und erste berufliche Stationen</h3><p>Mariano Chiacchiarini wurde 1982 in Buenos Aires geboren. Er entstammt einer italienischen Familie. Sein Studium in Orchester- und Chorleitung schloss er an der Universidad Católica Argentina mit Goldmedaille ab. Im Jahr 2010 erhielt er den Master im Fach Dirigieren, den er 2010 bei Professor Michael Luig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Auszeichnung abschloss.<br> Mariano Chiacchiarini ist Preisträger des Fondo Nacional de las Artes und wurde durch ein <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Stipendium sowie von der Accademia Musicale Chigiana und dem Mozarteum Argentino gefördert. 2013 wurde er von der „Dirigentenwerkstatt“ des Kritischen Orchester der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgewählt, um mit Musikern der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle Berlin, der Staatskapelle Dresden und anderen Spitzenorchestern zu arbeiten.</p><h3>International renommiert und vielfach ausgezeichnet</h3><p>Schon in jungen Jahren konnte Chiacchiarini Erfahrungen mit vielen erstklassigen und renommierten Orchestern und Ensembles sammeln. Hierzu zählen unter anderem die Tonhalle Orchester Zürich, <span lang="it" dir="ltr">Orchestra della Svizzera Italiana</span>, <span lang="en" dir="ltr">Russian National Orchestra</span>, <span lang="fr" dir="ltr">Orchestre Philharmonique de Radio France</span>, Hong Kong Phil, Deutsche Radio Philharmonie, Gürzenich Orchester Köln, WDR Sinfonieorchester und Ensemble Modern, sowie Orchestern aus Österreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Ungarn, Italien, Bulgarien, Asien, Nord- und Südamerika. Hinzu kommen CD- und Rundfunkaufnahmen, beispielsweise beim WDR, SR, SWR, RBB, Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk, Radio France, Radiotelevisione Svizzera, National Rundfunk Belarus, Radio Nacional Argentina.<br> Chiacchiarini war darüber hinaus Gastdirigent bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Young Euro Classic und den Donaueschinger Musiktagen. Seine Dirigate führten ihn auch in viele berühmte Spielstätten wie die Elbphilharmonie, das Konzerthaus Berlin, den großen Tschaikowsky-Saal Moskau oder die <span lang="fr" dir="ltr">Opéra Bastille</span>.&nbsp; 2016 wurde sein Konzert in China als Event des Jahres gewählt und weltweit live übertragen.<br> Derzeit nimmt Mariano Chiacchiarini zahlreiche weitere feste Engagements wahr, so fungiert er seit 2009 als ständiger Dirigent des Ensemble Garage, seit 2014 ist er zudem als einer der Hauptdirigenten des Argentinischen National-Symphonieorchesters und seit 2013 bei der <span lang="en" dir="ltr">Lucerne Festival Academy</span> engagiert. In den letzten Jahren wurde Mariano in Barbara Hannigans Momentum Projekt sowie in den Beirat des Deutschen Musikrates berufen.</p><h3>Was macht ein Universitätsmusikdirektor?</h3><p>Der oder die Universitätsmusikdirektor:in gestaltet das musikalische Leben der Universität für alle, die an der Universität studieren und arbeiten, leitet Orchester und Chor der Universität und bietet musikwissenschaftliche Seminare zu den Themen der gemeinsamen Konzerte der beiden Ensembles an, verantwortet die Konzertreihe im Theatersaal. Die erste Universitätsmusikdirektorin in Bremen war Dr. Susanne Gläß, die das Amt von 1996 an 24 Jahre lang sehr erfolgreich bekleidete. Sie erweiterte das Orchester und gründete einen großen Chor. Mit den beiden Ensembles gab sie jedes Jahr Konzerte an vielen Orten in der Stadt und im Umland, besonders auch regelmäßig in der Glocke und im Dom. Sie organisierte Konzertreisen unter anderem nach England, Istanbul, in die Ukraine, nach Namibia und bis nach China.</p><h3>Spannendes Brahms-Programm mit Konzert in der Glocke</h3><p>"Wir werden ein spannendes Brahms-Programm haben“, gibt Mariano Chiacchiarini als Ausblick. Das Konzert wird am Samstag, den 28. Januar 2023, in der Glocke stattfinden. Die erste Chorprobe findet am Montag, 24. Oktober 2022, von 19:00 bis 21:30 Uhr statt.&nbsp; Die erste Probe des Orchesters am Dienstag, 25. Oktober 2022, von 19:00 bis 21:45 Uhr. &nbsp;<br> Die Proben sind im GW1-Hörsaal der Universität. Neue Mitglieder sind willkommen!</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor/aktuell" target="_blank">www.uni-bremen.de/orchester-chor/aktuell</a></p><p><a href="http://www.chiacchiarini.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.chiacchiarini.com</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Mariano Chiacchiarini<br> Universitätsmusikdirektor<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60109<br> E-Mail: <a href="mailto:info@chiacchiarini.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@chiacchiarini.com</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Mariano_Chiacchiarini_Copyright_M_Angeloni_8ddd2db325.jpg" length="302759" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Mariano_Chiacchiarini_Copyright_M_Angeloni_8ddd2db325.jpg" fileSize="302759" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der international renommierte Dirigent Mariano Chiacchiarini wird den Chor und das Orchester der Universität Bremen leiten.</media:description><media:copyright>Marcos Angeloni</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 19:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Rektorin startet mit neuem Konrektor:innen-Team</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neue-rektorin-startet-mit-neuem-konrektorinnen-team</link>
                            
                            <description>Mit einer feierlichen Amtseinführung mit Bremens Bürgermeister, der Wissenschaftssenatorin, der Uni-Kanzlerin und vielen Gästen am 6. September in der Mensa ist die neue Rektorin Professorin Jutta Günther in ihre Amtszeit gestartet. Sie beginnt mit einem neuen Konrektor:innen-Team.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Rektoratsmitglieder werden ihr Amt für jeweils fünf Jahre antreten. Damit schaffen sie einen gemeinsamen Aufbruch als Team, um die Universität Bremen in den nächsten Jahren mit allen Universitätsangehörigen zusammen zu gestalten. Das neue Rektorat ist vielfältig zusammengesetzt: Jutta Günther ist die erste Frau im Amt der Rektorin der Universität Bremen. Sie erhielt den Zugang zum Studium auf dem zweiten Bildungsweg. Mit <span lang="en" dir="ltr">Mandy </span>Boehnke wird erstmals eine Vertreterin des sogenannten Mittelbaus als Konrektorin im Rektorat vertreten sein (dazu gehören alle nicht-professoralen wissenschaftlichen Beschäftigen). Die Wissenschaftlerin ist in Ostdeutschland (Sachsen) aufgewachsen und hat in Chemnitz studiert. Michal Kucera wuchs in Tschechien auf und verzeichnet viele internationale Stationen als Wissenschaftler. Maren Petersen ist in Bremerhaven geboren und in der norddeutschen Region zu Hause.</p><p>Bremens Bürgermeister und Alumnus <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Andreas Bovenschulte sagte bei der Amtseinführung in der Mensa: „Ich bin überzeugt davon, dass Jutta Günther für den anstehenden Veränderungsprozess, dem sich die Universität verschrieben hat, eine exzellente Wahl ist. Sie ist fachlich hoch qualifiziert, und sie trägt Bremen im Herzen. Dass erstmals eine Frau an der Spitze der Universität steht, ist ein wichtiges und richtiges Signal.“</p><p>Senatorin <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling führte aus: „Ich freue mich ganz besonders, dass wir mit dem Amtsantritt von Frau Professor Günther die Verantwortung für die Zukunft unserer Universität in die Hände einer anerkannten Wissenschaftlerin und zugleich hoch motivierten Hochschulmanagerin geben. Was mich besonders erfreut ist die Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Universität Bremen eine Frau an der Spitze steht. Genauer gesagt ist es ja nicht nur eine Frau, sondern mit Frauke Meyer als Kanzlerin und zwei Konrektorinnen gehören drei weitere Frauen zum Rektorat. Für mich ist dies ein Beweis für die Zukunftsgewandtheit der Universität.“</p><p>„Ich heiße unsere neue Rektorin und die neuen Konrektor:innen herzlich im Rektorat willkommen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen“, sagte Kanzlerin Frauke Meyer, die bereits seit Januar 2021 Mitglied des Gremiums ist. &nbsp;</p><p>„Ich danke allen Universitätsmitgliedern sowie dem Bürgermeister und der Senatorin für ihr Vertrauen“, sagte Jutta Günther. „Es ist für die neuen Konrektor:innen und mich eine große Ehre, die Universität strategisch weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.“</p><p>Der Akademische Senat hatte die neue Rektorin bereits im März gewählt. Im Juni folgte er einstimmig den Vorschlägen des damaligen Rektors Professor Bernd Scholz-Reiter für die drei neuen Konrektor:innen.</p><h3>Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität</h3><p>Wichtige Themen für das Rektoratsteam werden die Themen Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität sein. In einer Sitzung im Sommer hatte sich der Akademische Senat bereits klar zu diesen Zielen bekannt. Eine Kommission für Nachhaltigkeit des Akademischen Senats ist damit befasst, eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Universität zu erarbeiten. Das Leitbild der Universität wird von einer Arbeitsgruppe unter Leitung der neuen Rektorin entsprechend überarbeitet.</p><h3>Dank an den vorigen Rektor und die langjährigen Konrektor:innen</h3><p>Der als Rektor und Wissenschaftler angesehene und erfolgreiche Vorgänger von Professorin Jutta Günther brachte eine Vielzahl an bedeutenden Projekten voran, die die Universität Bremen national und international nachhaltig gestärkt haben. Professorin Jutta Günther dankt ihrem Amtsvorgänger Professor Bernd Scholz-Reiter: „Die Universität hat sich in den vergangenen zehn Jahren in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt, und sie ist internationaler geworden. Bernd Scholz-Reiter hat die Vision einer Europäischen Universität maßgeblich geprägt und uns mit der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>strategisch positioniert.“</p><p>„Ich freue mich über die Zusammensetzung des neuen Rektorats und wünsche Jutta Günther und dem gesamten Rektoratsteam alles Gute für Ihre Arbeit für die Universität Bremen“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter. Er wurde bereits Ende Juni mit einer feierlichen Verabschiedung gewürdigt und ist Ende August in den Ruhestand gegangen.</p><p>Mit dem Wechsel im Amt des Rektors geben beziehungsweise gaben auch die langjährigen Konrektor:innen Professorin Eva-Maria Feichtner und Professor Thomas Hoffmeister ihr Amt am 1. September und 1. Oktober 2022 ab. Das frühere Konrektorat für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer hatte die jetzige Rektorin Professorin Jutta Günther seit 2020 inne.</p><p>„Ich danke Eva-Maria Feichtner und Thomas Hoffmeister für ihren Einsatz für die Universität Bremen“, sagt Jutta Günther. „Sie haben in ihrer Amtszeit viel Herzblut und Zeit investiert, um die Universität Bremen voranzubringen.“ Dies sei insbesondere während der Pandemie mit Lockdown- und Homeofficezeiten auf dem Campus eine besondere Herausforderung gewesen.</p><p>Professorin Eva-Maria Feichtner war fünf Jahre lang Konrektorin für Internationalität und Diversität. In ihrer Amtszeit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, die europäische Hochschulallianz YUFE (Young Universites for the Future of Europe) mit allen Partner:innen anzustoßen und zu gestalten. Erst im Juli wurde der vierjährige Folgeantrag für das Projekt von der Europäischen Kommission bewilligt.</p><p>Professor Thomas Hoffmeister ist seit 2014 Konrektor für Lehre und Studium. Er hat die Universität Bremen mit großem persönlichen Einsatz und fachlicher Expertise durch die kritischen Monate der Pandemie in Lehre und Studium mit begleitet. Thomas Hoffmeister setzte sich dafür ein, an der Universität Bremen „Forschendes Lernen“ als wesentliches Merkmal der Lehre zu etablieren. Im Bereich des Qualitätsmanagements verantwortete er die Systemakkreditierung der Universität 2016 und die Reakkreditierung 2022. Wichtige Anliegen waren ihm der Studienerfolg in den MINT-Fächern und zuletzt die digitale Transformation der Lehre.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Erfahren Sie mehr zum neuen Rektorat und seinen Mitgliedern: <a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat" target="_blank">www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat</a></p><p>Hier sehen Sie ein Video mit dem neuen Rektoratsteam:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2zwGJK9c9mk" target="_blank" rel="noreferrer">Das neue Rektorat der Universität Bremen stellt sich vor | Universität Bremen - YouTube</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professorin Jutta Günther<br> Rektorin der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektorin@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektorin@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_20220901_Freigegebenes_Gruppenbild_Rektorat_4x3_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_d04e202602.jpg" length="378718" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_20220901_Freigegebenes_Gruppenbild_Rektorat_4x3_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_d04e202602.jpg" fileSize="378718" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das neue Rektoratsteam auf dem Boulevard der Universität Bremen (von links): Konrektor Michal Kucera,  Konrektorin Mandy Boehnke, Rektorin Jutta Günther, Konrektorin Maren Petersen (ab 1. Oktober 2022) und Kanzlerin Frauke Meyer.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 15:19:47 +0200</pubDate>
                            <title>Astronomische Jahrestagung: Von Bremen zu den Sternen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/astronomische-jahrestagung-von-bremen-zu-den-sternen</link>
                            
                            <description>Vom 12. - 16. September findet an der Universität Bremen die Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft (AG) statt. Das Motto: „Astronomy from Ground to Space“. Die Teilnehmenden diskutieren über neueste Ergebnisse der Astrophysik; Schwerpunkt ist die raumfahrtgestützte Astronomie.

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                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt wahrscheinlich niemanden, den unser Sonnensystem mit der Sonne, den Planeten, Kometen und Asteroiden nicht fasziniert. Das gilt auch für andere Sterne mit ihren Planeten, Pulsaren, Galaxien bis hin zu Schwarzen Löchern und dem Universum als Ganzem“, sagt Tagungsleiter Professor Claus Lämmerzahl vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, das die Jahrestragung 2022 organisiert.&nbsp;</p><p>Über all diese Themen werden die rund 200 Astronominnen und Astronomen zusammen mit internationalen Gästen in der Hansestadt diskutieren. Es geht um Missionen wie TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) zur Suche nach Exoplaneten und zur Beobachtung von Binärsystemen; um das James Webb-Weltraumteleskop, das tief in die Vergangenheit des Universums schaut und auch die Verhältnisse auf Exoplaneten untersucht; um den Röntgensatelliten eROSITA zur Beobachtung von Schwarzen Löchern und Galaxien und zur Suche nach Dunkler Materie und Energie; um die Missionen Solar Orbiter und Parker Solar Probe zur genauen Untersuchung unserer Sonne; um Missionen zu Asteroiden und Kometen wie die höchst erfolgreiche Mission Hayabusa zum Asteroien Ryugu.</p><p>„Auch erdgebundene Teleskope – wie etwa das geplante Square Kilometre Array in Südafrika und Australien, welches sich aus hunderten von Radioteleskopen zusammensetzt – stehen auf dem Programm“, sagt Claus Lämmerzahl. „Mit dem Radioobservatorium kann man Pulsare mit höchster Genauigkeit ausmessen und so neue Erkenntnisse über die Allgemeine Relativitätstheorie wie auch über die Physik der Neutronensterne gewinnen.“ Die Beobachtungen und damit verbundene Forschung gehen einher mit technischen Herausforderungen wie Big Data.&nbsp;</p><h3>Preise, Vorträge, Exkursionen und mehr</h3><p>Neben Vorträgen und der feierlichen Verleihungen der Preise für herausragende Leistungen in der Astronomie finden außerdem die Mitgliederversammlung der AG, eine Sitzung des Rats deutscher Sternwarten, Treffen der Jungen AG, des Bildungsausschusses, der Öffentlichkeitsarbeit und des AstroFrauen-Netzwerks statt. Abgerundet wird das Programm durch Exkursionen zum Olbers-Planetarium Bremen, dem Telescopium in Lilienthal und sowie zu dem Raumfahrtunternehmen OHB, dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) und dem Zentrum für angewandte Raumfahrt-technologie und Mikrogravitation (ZARM).</p><p>Ein Höhepunkt der Tagung ist für eine breite Allgemeinheit zugänglich: Die ersten Ergebnisse und die geplante Forschung des James Webb Weltraumteleskops werden in einem öffentlichen Abendvortrag am Donnerstag, den 15. September 2022 (20 Uhr) im Überseemuseum vorgestellt. „Nach mehr als drei Jahrzehnten der Entwicklung, Konstruktion, Integration und Erprobung startete das dieses Weltraumteleskop am Weihnachtstag 2021 von Französisch-Guayana aus in den Weltraum. Der Vortrag gibt einen allgemeinverständlichen Überblick über die wissenschaftlichen Fragestellungen dieser Mission, die enormen technischen Herausforderungen, die beim Bau dieses erstaunlichen Satelliten bewältigt werden mussten, sowie Einblicke in die ersten wissenschaftlichen Resultate und mögliche Durchbrüche, die in Zukunft erwartet werden“, sagt Tagungsleiter Lämmerzahl zu den Inhalten.</p><p>Zudem findet im Rahmen der Tagung am Freitag, den 16. September (14 Uhr) eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer statt. Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Lehrerinnen und Lehrer, die an der Fortbildung teilnehmen möchten, werden um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse <a href="mailto:ag2022@astronomische-gesellschaft.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ag2022@astronomische-gesellschaft.de</a> gebeten.</p><h3>AG-Präsident: „ZARM eines der herausragenden Forschungszentren“</h3><p>„Bremen ist mit dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eines der herausragenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Grundlagenforschung und Entwicklung von Technologien für Weltraummissionen und Mikrogravitationsexperimenten“, sagt Professor Michael Kramer, Präsident der Astronomischen Gesellschaft. „Wir freuen uns deshalb, hier zu Gast zu sein – und wir danken der Universität Bremen für die Ausrichtung der Internationalen Tagung 2022 der Astronomischen Gesellschaft.“</p><p>Der Twitter-Hashtag für die Tagung lautet #ag2022bremen. Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an der Jahrestagung teilzunehmen. Journalistinnen und Journalisten sowie Wissenschaftsbloggende werden gebeten, eine E-Mail an das Organisationskomitee (<a href="mailto:ag2022@astronomische-gesellschaft.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ag2022@astronomische-gesellschaft.de</a>) zu senden. Die Medienregistrierung ist kostenlos.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://ag2022.astronomische-gesellschaft.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">ag2022.astronomische-gesellschaft.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr. Claus Lämmerzahl<br> Lokaler Tagungsleiter<br> Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 (0)421 218-57834<br> E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Janine Fohlmeister<br> Pressereferentin der Astronomischen Gesellschaft<br> Telefon:+49 (0)331 7499-802<br> E-Mail: <a href="mailto:pressereferentin@astronomische-gesellschaft.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pressereferentin@astronomische-gesellschaft.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/3/csm_fallturm_c270a94ad2.jpg" length="148873" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/3/csm_fallturm_c270a94ad2.jpg" fileSize="148873" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das ZARM bei Nacht: Bremen spielt bei der Grundlagenforschung und Entwicklung von Technologien für Weltraummissionen und Mikrogravitationsexperimenten eine wichtige Rolle – und ist daher ein geeigneter Gastgeber für die Jahrestagung 2022 der Astronomischen Gesellschaft.</media:description><media:copyright>ZARM / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29341</guid>
                            <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 10:55:37 +0200</pubDate>
                            <title>hyBit: Neues Wasserstoff-Großforschungsprojekt in Bremen gestartet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/hybit-neues-wasserstoff-grossforschungsprojekt-in-bremen-gestartet</link>
                            
                            <description>Wasserstoff gilt als „Energieträger von morgen“. Doch der Weg in eine effiziente Wasserstoffwirtschaft ist komplex und bedarf exzellenter wissenschaftlicher Forschung. Das von der Universität koordinierte Wasserstoff-Großforschungsprojekt hyBit bekommt dafür jetzt knapp 30 Millionen Euro Förderung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Dies ist ein großer Erfolg für die Universität Bremen, die sich gerade auf den Weg in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität macht“, freut sich Professorin Jutta Günther, die soeben ihr Amt als neue Rektorin der Bremer Uni angetreten hat. „Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese enorm hohe Summe für das Großforschungsprojekt ‚Hydrogen for Bremen’s industrial Transformation‘ – kurz hyBit – zur Verfügung gestellt, weil die Universität bereits in zahlreichen Arbeitsbereichen mit erfolgreichen Projekten bewiesen hat, dass sie in der interdisziplinären Erforschung von Wasserstoff-Strategien eine wichtige Rolle spielt. Ich bin sicher, dass wir in der Zusammenarbeit mit unseren außeruniversitären Partnern in den nächsten Jahren wichtige Beiträge zur sozial-ökologischen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit setzen können.“</p><p>Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Ich möchte Deutschland zur Wasserstoffrepublik machen. Denn wir müssen unsere Industrie in Zukunft klimaneutral und verlässlich mit Energie versorgen. Dabei wollen wir unabhängig von einzelnen Ländern werden und vor allem mit Partnern zusammenarbeiten, die unsere Werte teilen. Als Innovationsland haben wir jetzt die Chance, Wasserstofftechnologien zum nächsten deutschen Exportschlager zu machen. Die Region Bremen und insbesondere das Projekt hyBit können dazu einen wichtigen Beitrag leisten, weil hier Forschung und Industrie Hand in Hand zusammenarbeiten. Im kleinen Maßstab erprobt man hier die Wasserstoffwirtschaft für das ganze Land. Deshalb fördern wir dieses besondere Projekt mit insgesamt 30 Millionen Euro.“</p><p>Zentraler Ausgangspunkt des Projekts im Bremer Industriehafen ist das Stahlwerk von Arcelor Mittal. „Warum? Weil es aktuell noch einer der größten Luftverschmutzer der Region ist. Es stößt jährlich rund sechs Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, fast so viel wie der Rest der Stadt zusammen“ sagt der Gesamtkoordinator des Projektes, Dr. Torben Stührmann. Die Stahlbranche ist eine der herausragenden Branchen, die mit Forschung und Innovation den Umstellungsprozess von Kohle und Erdgas auf grünen Wasserstoff starten. Das Projektkonsortium hyBit wird getragen von 19 Partnern aus Wissenschaft und Industrie, die mit einem starken Kooperationsansatz zusammenarbeiten. Projektpartner sind u. a. das Wuppertal-Institut, das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen, das Fraunhofer-IFAM (Bremen), das Fraunhofer-ICT (Karlsruhe) und die Hochschule Bremen, sowie weitere Schlüsselakteure der bremischen Industrie wie Arcelor Mittal Bremen, swb und die BLG. In der Universität Bremen sind elf Arbeitsgruppen aus den Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften vertreten, denn die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit ist nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftlich-kulturelle Herausforderung. &nbsp;</p><h3>Ziel: Aufbau eines Wasserstoff-Hubs in Bremen</h3><p>Mit Erfolg: „Wasserstoff für Bremens industrielle Transformation“ – so der deutsche Titel des hyBit-Vorhabens – ist in diesem Fall Programm. „Eine deutsche Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, funktioniert am besten durch beispielhafte regionale Leuchtturm-Projekte – sogenannte Wasserstoff-Hubs. Die Entwicklung und Gestaltung von Wasserstoff-Hubs wollen wir im Rahmen von hyBit in Bremen und der Region verfolgen“, sagt Dr. Torben Stührmann. Der Leiter des Fachgebiets Resiliente Energiesysteme im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen ist erfahrener Experte hinsichtlich der Einführung von Wasserstoff. Er arbeitet bereits seit mehreren Jahren in entsprechenden Projekten.</p><p>„Der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft berührt unterschiedlichste Ebenen in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Wasserstoff ist die Zukunft – aber viele Betroffene haben bislang nur wenig Erfahrungen damit gemacht“, erläutert Stührmann. „Wir sprechen über tiefgreifende Veränderungen von Märkten, Infrastrukturen und Arbeitsprozessen.“ Im Klartext: Der Abschied von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas und die Umstellung auf „grünen Wasserstoff“ stellt viele Abläufe und Gewohnheiten in Frage und erfordert immense Anpassungen – Transformationen, die im Forschungsprojekt hyBit fachübergreifend erforscht und vorbereitet werden.</p><h3>Worum geht es beim Projekt hyBit?</h3><p>„Die zentralen Fragestellungen von hyBit sind: In welcher Geschwindigkeit kann der Umbau von Wasserstoff-Hubs gesamtgesellschaftlich erfolgreich gelingen, welche Hindernisse sind auf dem Weg zu erwarten und wie kann man unerwarteten Herausforderungen während dieses Umbaus auf lokaler Ebene begegnen. Spezifisch werden dabei technische, wirtschaftliche, ökologische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte in den Blick genommen. Welche Erkenntnisse zu Synergien und Abwägungsprozessen unterstützen die Übertragung von kleineren regionalen Transformationsprozessen auf eine größere Maßstabsebene der Wasserstoffwirtschaft? Wie kann das auf absehbare Zeit knappe Gut Wasserstoff schnell und mit größtmöglichem Hebel im Prozess der Transformation eingesetzt werden?“, erläutert Torben Stührmann. Dabei arbeiten mehrere Arbeitsgruppen mit einem Mix vielfältiger wissenschaftlicher Methoden auf folgende Ergebnisse hin:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein Fahrplan für die Gestaltung einer grünen, wasserstoffbasierten nachhaltigen Industrie im Bremer Industriehafen, die eine neue Verbindung der Sektoren Wärme, Strom und Mobilität ermöglicht.</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein Digitaler Zwilling des Bremer Industriehafens als Beispiel für die Gestaltung großskaliger Wasserstoff Hubs der technischen und gesellschaftlichen Aspekte in den Blick nimmt. &nbsp;</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Digitale Zwilling dient dem lokalen Monitoring, um die Geschwindigkeit der Transformation im Bremer Industriehafen auch unter sich verändernden Rahmenbedingen kontinuierlich hoch zu halten.</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Defossilisierungsprozess wird resilient gestaltet, um Veränderungen und Unsicherheiten beim Aufbau und Betrieb von Wasserstoff Hubs frühzeitig zu begegnen. Die Verfügbarkeit unterschiedlicher Ressourcen wie Wasserstoff, Strom, Wärme, Logistik etc. sind gegen äußere Schocks gesichert – und dadurch die Klimaneutralität, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit industrieller Prozesse nachhaltig sichergestellt.</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Eine Vernetzung von Wasserstoffakteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mündet in einer starken norddeutschen Wasserstoff-Ökonomie.</p><p>„hyBit wird den Transformationsprozess hin zu einer Wasserstoffwirtschaft in einem Monitoring abbilden und beschleunigen, indem notwendige Maßnahmen umsichtig geplant und Fehlentwicklungen oder Verzögerungen weitestgehend vermieden werden. Wenn uns das modellhaft hier im Bremer Industriehafen gelingt, sind wir sehr zuversichtlich, diese Erkenntnisse auch auf andere Standorte in Deutschland und Europa übertragen zu können, die einem ähnlichen Strukturwandel unterliegen.“ erklärt Torben Stührmann. „Durch hyBit soll unsere zukünftige nachhaltige Wasserstoffökonomie gegenüber äußeren Einflussfaktoren widerständiger sein und unserer Wirtschaft und Gesellschaft mehr Sicherheit geben. Die derzeitige Entwicklung der Energiepreise und die massiven Auswirkungen auf unser alltägliches Leben und unsere Wirtschaft – auch ganz unmittelbar hier am Standort des Projekts im Bremer Industriehafen – führen uns vor Augen, welche enorme Aktualität hyBit besitzt“.</p><h3>Fachübergreifende Expertise im Forschungszentrum BEST</h3><p>Die Arbeiten des im Frühjahr 2022 eröffneten universitären Forschungszentrums BEST – Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme bilden den Transferschwerunkt des Projekts. Hier werden die Ergebnisse für den Transfer zusammengeführt. Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichsten Fachgebieten arbeiten hier fachübergreifend zusammen. „In BEST wird die reichhaltige Expertise der Universität Bremen sowie der außeruniversitären Forschungsinstitute und Hochschulen des Landes zusammengeführt, um die Zukunftsfragen der Energiesysteme und Energieversorgung zu lösen“, sagt Professorin Johanna Myrzik, die Sprecherin des Zentrums. „Der interdisziplinäre Ansatz ist hier entscheidend, denn die richtigen Antworten auf komplexe Verknüpfungen von Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, gesellschaftlicher Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit von Energiesystemen findet kein Fachgebiet alleine – sondern nur alle zusammen.“ In BEST sind 19 Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik, Rechtswissenschaft Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaften und Kulturwissenschaften verankert.&nbsp;</p><p>BEST ist Bestandteil des noch relativ neuen Forschungs- und Transferschwerpunkts Energiewissenschaft im Wissenschaftsplan 2025 des Landes Bremen. Das Land unterstützt den Aufbau der Einrichtung mit einer Anschubfinanzierung.</p><p><br> Einen Hintergrundartikel zur Wasserstoff-Forschung an der Universität Bremen finden Sie hier: <a href="http://www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/best " target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/best&nbsp;</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h3>Fragen beantworten:</h3><p><em>Für hyBit:</em></p><p>Dr. Torben Stührmann<br> Gesamtkoordinator<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik / Fachgebiet Resiliente Energiesysteme<br> artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br> Tel. +49 (0)421-218-64896<br> E-Mail: t.stuehrmann@uni-bremen.de</p><p><br><em>Für BEST:</em></p><p>Prof. Dr. Johanna Myrzik<br> BEST - Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme<br> Sprecherin<br> Telefon: +49 (0)421 218-62442<br> E-Mail: MyrzikJ@iat.uni-bremen.de&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" length="294202" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" fileSize="294202" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Stahlwerk von Arcelor Mittal an der Weser in Bremen. Den Kohlenstoff in der Stahlproduktion durch Wasserstoff zu ersetzen, ist eine der vielen Aufgaben, an denen im Großforschungsprojekt hyBit gearbeitet wird.</media:description><media:copyright>Michel Iffländer GfG/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 11:42:48 +0200</pubDate>
                            <title>25 Jahre internationale Sommeruniversität Informatica Feminale</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/25-jahre-internationale-sommeruniversitaet-informatica-feminale</link>
                            
                            <description>Die internationale Sommeruniversität Informatica Feminale der Universität Bremen bietet Frauen seit 25 Jahren ein vielfältiges Angebot an wissenschafts- und praxisorientierten Kursen aus der Informatik. Sie ermöglicht neue Impulse, schafft Netzwerke und fordert Geschlechtergerechtigkeit ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ob Programmierung, Softwareentwicklung, Web-Technologien, Datenschutz oder die Kunst der Präsentation: Studentinnen aller Hochschularten und Fächer sowie an Weiterbildung interessierte Frauen nutzen Jahr für Jahr das vielfältige Angebot der internationalen Sommeruniversität Informatica Feminale der Universität Bremen. Zum Jubiläum kommt das Sommerstudium im Doppelpack: Nach einem intensiven Online-Programm im Juli und August folgen vom 1. bis 14. September 2022 Präsenz-Kurse. 50 Dozentinnen und 200 Teilnehmerinnen aus aller Welt sind dabei. Zudem findet am 8. September 2022 eine Fachkonferenz mit dem Titel „25 Jahre Informatica Feminale. Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven“ von 11 bis 16 Uhr im Haus der Wissenschaft in Bremen statt.</p><p>&nbsp;„Wir verstehen die Informatica Feminale als Ort des Experimentierens, um neue Impulse ins Informatikstudium zu bringen“, sagt die Leiterin Veronika Oechtering, die die Sommeruniversität von Anfang an mit aufgebaut und über die Jahre mit ihren Mitarbeiterinnen weiterentwickelt hat. Dazu gehören neben fachlichen Themen auch eine kritische Perspektive auf Technik, Gender- und Diversity-Aspekte sowie die wechselseitige Verknüpfung verschiedener Elemente, wie etwa Weiterbildung und Transferlabore.</p><p>&nbsp;„Ich freue mich sehr, dass die Informatica Feminale sich seit ihrer Entstehung vor 25 Jahren so fest an der Universität Bremen etabliert hat“, sagt die neue Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther. „Sie ist ein wichtiges Element unserer Universität, um die Geschlechtergerechtigkeit in der Informatik zu fördern. Ich danke Frau Oechtering und ihren Mitarbeiter:innen sehr für ihr Engagement.“</p><p>Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling hebt hervor: „Die Informatica Feminale hat seit ihrer Gründung viel dazu beigetragen, Frauen verstärkt für die Informatik zu gewinnen und zu begeistern. Wie wichtig solche Angebote nach wie vor sind, zeigt sich daran, dass Frauen trotz erster Fortschritte in diesem Bereich weiter deutlich unterrepräsentiert sind. Neben Veranstaltungen wie der Informatica Feminale sind es nicht zuletzt die vielfältigen Mentoring-Programme unserer Hochschulen, die einen wertvollen Beitrag zur Geschlechtergleichstellung leisten. Diese Angebote gilt es weiter zu unterstützen und zu verzahnen.“</p><h3>Wie ist die Informatica Feminale entstanden?</h3><p>Veronika Oechtering erinnert sich: „Die erste Idee dazu gab es 1992“, sagt sie. „Sommeruniversitäten waren eine Tradition der Frauenbewegung aus den 1970er und 80er Jahren.“ Dieses Format wollten Informatikerinnen der Universität Bremen etablieren, um Geschlechterverhältnisse im Studium und im Fach zu verändern. Unterstützt wurde sie dabei vom bundesweiten Informatikerinnen-Netzwerk, insbesondere der Fachgruppe „Frauenarbeit und Informatik“ der Gesellschaft für Informatik. Am 1. Mai 1997 konnte die erste Sommeruniversität dann starten. Seit 2000 ist sie ein dauerhaftes Lehrangebot des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen und wird über das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern sowie der Universität Bremen finanziert.</p><h3>„Noch weit weg von Geschlechtergerechtigkeit“</h3><p>&nbsp;„In 25 Jahren sind ein umfangreiches Netzwerk und eine generationsübergreifende Community entstanden“, sagt Veronika Oechtering. „Die Resonanz ist aufgrund der starken Orientierung auf Fachlichkeit unverändert hoch.“&nbsp; Insbesondere haben für Veronika Oechtering geschlechterpolitische Maßnahmen in der Informatik nichts an Aktualität und Relevanz eingebüßt. „Die Situation in der Informatik ist in allen Feldern und allen Bereichen noch weit weg von Geschlechtergerechtigkeit“, sagt sie. Die Fachkultur sei in Deutschland nach wie vor stark einseitig männlich geprägt. „Dies ist in vielerlei Hinsicht problematisch.“ Angebote, wie eine Sommeruniversität für Frauen seien dabei ein Baustein, um Geschlechtergerechtigkeit in der Informatik zu bewirken.</p><h4><br> Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.informatica-feminale.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatica-feminale.de</a></p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Veronika Oechtering<br> Wiss. Leiterin des Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49-421-218-64463<br> Mobil: 0176-11218807<br> E-Mail: <a href="mailto:oechtering@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oechtering@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_20220824_Informatica-Feminale-4-zu-3-web-Team-v.l._Isabel-Matthias_-Veronika-Oechtering_-Henrike-Illig-Querformat_CopyrightBirgit-Wingrat-Fotografiel_8938bdf272.jpg" length="553540" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_20220824_Informatica-Feminale-4-zu-3-web-Team-v.l._Isabel-Matthias_-Veronika-Oechtering_-Henrike-Illig-Querformat_CopyrightBirgit-Wingrat-Fotografiel_8938bdf272.jpg" fileSize="553540" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Team der Informatica Feminale der Universität Bremen (von links): Isabel Matthias, Veronika Oechtering und Henrike Illig.</media:description><media:copyright>Birgit Wingrat Fotografie</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29293</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:34:31 +0200</pubDate>
                            <title>Abschied und Dank: „Bernd Scholz-Reiter hat große Leistungen erbracht“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/abschied-und-dank-bernd-scholz-reiter-hat-grosse-leistungen-erbracht</link>
                            
                            <description>Er ist ein erfolgreicher und angesehener Wissenschaftler, der die Universität Bremen zehn Jahre lang als Rektor geführt hat: Nun wird Professor Bernd Scholz-Reiter am 31. August 2022 in den Ruhestand gehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Universität Bremen genießt dank der großartigen Arbeit von Bernd Scholz-Reiter international ein hervorragendes akademisches Standing, das Scholz-Reiter auch immer wissenschaftspolitisch einzusetzen wusste“, sagt der Bürgermeister und Alumnus der Universität Bremen, <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Andreas Bovenschulte. Die Universität Bremen ist deshalb heute mit vielen anderen Universitäten, Instituten und Forschungseinrichtungen eng vernetzt und fördert mit diesen internationalen Verbünden das immer wichtiger werdende interdisziplinäre Vorgehen in Forschung und Entwicklung. Nicht zuletzt durch die Wahrnehmung der Universität in Stadt und Region hat Bernd Scholz-Reiter die Uni als ein Ort von guter und fortschrittlicher Lehre und international renommierter Forschung wesentlich vorangebracht."</p><p>Bremens Wissenschaftssenatorin <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling ergänzt: „Bernd Scholz-Reiter hat einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet, dass die Universität Bremen eine international anerkannte Hochschule ist, die es unter die Top 50 der jungen Universitäten weltweit geschafft hat. Dies zeigt, dass in Bremen Forschung und Lehre auf einem hohen Niveau betrieben werden. In vielen Bereichen erbringt die Universität exzellente Spitzenforschung. Dass die Universität gemeinsam mit den lokalen Forschungsinstituten und Kooperationspartnern das führende Forschungszentrum Nordwestdeutschlands ist, ist das Ergebnis einer langfristig angelegten Universitätsstrategie, zu der Herr Scholz-Reiter einen entscheidenden Beitrag geleistet hat. Für sein Engagement danke ich Herrn Scholz-Reiter ganz herzlich."</p><p>Die Kanzlerin Frauke Meyer betont: „Bernd Scholz-Reiter hat in seiner wissenschaftlichen Laufbahn und im Amt des Rektors eine große Bandbreite an Leistungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die Universität Bremen erbracht. Seitdem ich das Amt der Kanzlerin übernommen habe, haben wir im Sinne der Institution partnerschaftlich an einem Strang gezogen, konnten aber auch offen miteinander diskutieren. Wir danken Bernd Scholz-Reiter ganz herzlich für sein langjähriges Engagement für diese Universität und wünschen ihm für seine Zukunft viel Gesundheit und alles erdenkliche Gute.“</p><h3>Stärkung europäischer Netzwerke und regionaler Zusammenarbeit</h3><p>Auf internationaler Ebene hat Professor Bernd Scholz-Reiter die YUFE-Allianz für die Universität Bremen initiiert. Das europäische Hochschulnetzwerk <span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span> (YUFE) erhielt erst vor Kurzem von der Europäischen Union den Zuschlag für die zweite vierjährige Entwicklungs- und Förderrunde. Der Zusammenschluss junger Universitäten hat das Ziel, eine gemeinsame Europäische Universität zu gestalten. Zudem engagiert sich die Universität Bremen in der Allianz <span lang="en" dir="ltr">Young European Research University Network</span> (YERUN) – ein Netzwerk forschungsstarker, aber noch junger Universitäten, deren Präsident Bernd Scholz-Reiter von 2019 bis 2021 war.</p><p>In Zeiten des Brexits hat die Universität Bremen unter der Leitung von Bernd Scholz-Reiter mit der <span lang="en" dir="ltr">Cardiff University in Wales (UK)</span> die Bremen-<span lang="en" dir="ltr">Cardiff Alliance</span> gegründet. Hier betreiben Wissenschaftler:innen aus beiden Ländern gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre.</p><p>Um im regionalen Raum die Zusammenarbeit zwischen den außeruniversitären Forschungsinstituten und der Universität Bremen zu stärken und Bremen zu ermöglichen, im Wettbewerb der Forschungsstandorte durch Synergien noch besser bestehen zu können, wurde durch seine Initiative und seinen Einsatz 2016 die <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> gegründet.</p><h3>Forschungs- sowie Strategieentwicklung</h3><p>Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurden unter der Leitung von Professor Bernd Scholz-Reiter in den vergangenen Jahren Maßnahmen eingeleitet, um die Geisteswissenschaften an der Universität strategisch zu stärken: Mit dem Verbund „Worlds of Contradiction“ wurde basierend auf strategischen Entscheidungen und Maßnahmen des Rektorats eine Kooperationsplattform geschaffen, die die Forschungskooperation der geisteswissenschaftlichen Fächer auf ein höheres und auch nach außen besser sichtbares Niveau hebt. Die Arbeit trägt Früchte: Im November 2021 genehmigte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Graduiertenkolleg „<span lang="en" dir="ltr">Contradiction Studies</span>“.</p><p>Auf universitärer Ebene wurde unter seiner Leitung in einem groß angelegten Beteiligungsprozess aller Universitätsangehöriger erstmals für die Universität Bremen eine Gesamtstrategie entwickelt (Strategie 2018 - 2028).</p><h3>Erfolgreicher und angesehener Wissenschaftler</h3><p>Mit Professor Bernd Scholz-Reiter geht nicht nur ein langjähriger Rektor, sondern auch ein erfolgreicher und angesehener Wissenschaftler in den Ruhestand. Er war viele Jahre Direktor des Bremer Instituts für Produktionstechnik und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen, Initiator und Sprecher eines Sonderforschungsbereiches und äußerst erfolgreich in der Einwerbung und Durchführung von Forschungsprojekten. Sie wurden unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Europäischen Union (EU), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Volkswagen-Stiftung gefördert. Dementsprechend verdanken die Universität Bremen und das BIBA seinen Arbeiten viele Millionen an Forschungsmitteln. Auch sind aus seinem Wissenschaftsbereich erfolgreiche Start-ups und Unternehmensgründungen hervorgegangen.</p><p>Professor Bernd Scholz-Reiters wissenschaftliches Ansehen zeigt sich ebenfalls in seiner Wahl und Aufnahme in reputierte Wissenschaftsvereinigungen: So ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), <span lang="en" dir="ltr">Fellow </span>der<span lang="en" dir="ltr"> International Academy for Production Engineering (CIRP)</span> und Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik.</p><p>Daneben vertrat er viele Jahre die Interessen der Wissenschaft in hoch angesehenen ehrenamtlichen Wahlämtern: Er war viele Jahre Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), ist Vizepräsident für Internationales der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und war Präsident des europäischen Netzwerks YERUN (<span lang="en" dir="ltr">Young European Research University Network</span>).</p><h3>„Meine Zeit war von Herausforderungen sowie Chancen und Möglichkeiten geprägt“</h3><p>„An der Universität Bremen als Wissenschaftler, Forscher und Hochschullehrer zu arbeiten und sie zehn Jahre lang als Rektor zu führen war eine Aufgabe, die ich mit großer Freude wahrgenommen habe“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter. Die Rahmenbedingungen in meiner Zeit als Rektor waren finanziell schwierig und weltpolitisch sowie pandemiebedingt herausfordernd. So gab es eine natürliche Begrenzung der Möglichkeiten. Doch war die Zeit auch von Chancen und Möglichkeiten geprägt, die ich für die Universität genutzt habe. Wir haben neue Strukturen angelegt und die Universität als eine europäische Forschungsuniversität und als einen inspirierenden Ort der Bildung weiterentwickelt. Ich danke allen, die in den vergangenen zehn Jahren die Universität Bremen und ihre Entwicklung mitgestaltet haben, besonders den Mitgliedern der Universität, allen Rektoratsmitgliedern sowie den Freund:innen und Unterstützenden aus der Zivilgesellschaft, der Politik, der Wissenschaftsbehörde und aus der Wirtschaft.“</p><h3>Zur Person:</h3><p>Professor Bernd Scholz-Reiter studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland folgte er im Jahr 2000 dem Ruf an die Universität Bremen: Dort besetzte er zunächst im Fachbereich Produktionstechnik das Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme. Von 2002 bis 2012 leitete er zugleich das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA). Seit 2012 ist Bernd-Scholz Reiter Rektor der Universität Bremen.</p><p>Das Amt von Rektor Bernd Scholz-Reiter wird ab dem 1. September 2022 Professorin Jutta Günther übernehmen. Die Bremer Wissenschaftlerin wurde bereits am 2. März 2022 vom Akademischen Senat gewählt.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-ing-bernd-scholz-reiter" target="_blank">www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-ing-bernd-scholz-reiter</a> (bis 31. August 2022 online)</p><p>Die <a href="/fileadmin/user_upload/universitaet/Rektorat/Fotos_Videos_Rektorat/Abschiedsrede_Bernd_Scholz-Reiter.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Abschiedsrede von Professor Bernd Scholz-Reiter als Download</a>.</p><p>&nbsp;</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_Rektor_4x3-10_c999d4340e.jpg" length="314772" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_Rektor_4x3-10_c999d4340e.jpg" fileSize="314772" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Bernd Scholz-Reiter im Gebäude MZH auf dem Campus. Am 31. August 2022 geht der Wirtschaftsingenieur in den Ruhestand.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29289</guid>
                            <pubDate>Fri, 26 Aug 2022 11:17:04 +0200</pubDate>
                            <title>Wie Smartwatch und Datenbrille im Job besser genutzt werden können</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wie-smartwatch-und-datenbrille-im-job-besser-genutzt-werden-koennen</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat in einem Verbundprojekt ein Privatsphäre-Management-System für personalisierte Assistenzsysteme wie Smartwatches und Datenbrillen entwickelt. Die Ergebnisse werden am 31. August in Bremen im Haus der Bürgerschaft präsentiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Assistenzsysteme sogenannte Wearables, die während der Arbeit am Körper getragen werden, assistieren in Betrieben bei der Montage oder der Reparatur und sammeln viele sensible, personenbezogene Daten. Anwendungsmöglichkeiten für diese Daten gibt es viele, etwa zur Prozessoptimierung oder zur Fehlervermeidung. Bislang wird dieses Potential nicht ausgeschöpft.</p><p>Das Privatsphäre-Management-System „PersonA“ soll die Grundlagen für datenschutzkonforme, personalisierte Assistenzsysteme in Produktion und Service schaffen. Es ermöglicht den Nutzer:innen, selbst auszuwählen, ob und welche Daten erhoben und weiterverarbeitet werden dürfen. Digitale Assistenzsysteme können die generelle Wirksamkeit der Fertigungs- und Serviceprozesse steigern. Damit sie erfolgreich im Arbeitsalltag eingesetzt werden können, ist es allerdings wichtig, dass sie von den Beschäftigten akzeptiert und genutzt werden. Gleichzeitig muss die Lösung rechtskonform sein.</p><h3>Projektförderung von 1,5 Millionen Euro</h3><p>Im Verbundprojekt „PersonA - Entwicklung eines Privatsphäre-Management-Systems für personalisierte Assistenzsysteme in Produktion und Service“ arbeiteten zwei Institute der Fachbereiche 6 und 7 zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum. Praxispartner sind zudem die nextpractice gGmbH, die TeamViewer Germany GmbH GmbH, die WS System GmbH und die Kemper GmbH. Das Projekt war im September 2019 gestartet. Es wurde mit 1,5 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds gefördert.</p><p>Professor Benedikt Buchner und der wissenschaftliche Mitarbeiter Maximilian Schnebbe des Instituts für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) haben an der Rechtskonformität der geschaffenen Lösungen gearbeitet. Ihr Ziel war es, die Mitarbeiterförderung in den Fokus zu stellen und die Angst vor Überwachung am Arbeitsplatz zu mindern. Dafür ist eine transparente und verständliche Aufklärung für jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin nötig. „Nur wenn ein datenschutzkonformer Einsatz der Assistenzsysteme gewährleistet ist, kann man von Beschäftigten erwarten, dass diese in eine Datenerhebung auch einwilligen werden“, hebt Buchner hervor. Es müsse zudem sichergestellt werden, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer freiwillig einer Datenerhebung zustimmen und keine nachteiligen wirtschaftlichen oder beruflichen Konsequenzen zu befürchten sind, falls eine Datenerhebung abgelehnt wird.</p><h3>Ergebnispräsentation am 31. August</h3><p>Professor Maik Eisenbeiß und die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen Olga Bosak und Felix Mohsenzadeh des markstones Institute of Marketing, Branding &amp; Technology haben die rechtlichen Anforderungen nutzerorientiert übersetzt und in Designprinzipien für personalisierte Assistenzsysteme überführt. „Die Designprinzipien stellen sicher, dass personalisierte Assistenzsysteme nicht nur Rechtskonformität gewährleisten, sondern tatsächlich auch von Nutzer:innen wertgeschätzt werden.“, erläutert Eisenbeiß. Die Designprinzipien wurden mit Hilfe von Pilotprojekten bei den Anwendungspartnern WS System GmbH und Kemper GmbH sowie Experimenten mit Proband:innen im BreLab getestet, um das „PersonA“-System hinsichtlich Akzeptanz, Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität zu verbessern.</p><p>Das entwickelte „PersonA“-System stellt das Projektkonsortium am 31. August von 14:00 bis 18:00 Uhr im Haus der Bürgerschaft in Bremen vor. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei. Zur Anmeldung und zur Agenda nutzen Sie bitte den folgenden Link: <a href="https://nextmoderator.net/PersonA_Anmeldung" target="_blank" rel="noreferrer">https://nextmoderator.net/PersonA_Anmeldung</a></p><h4><em>Weitere Informationen:</em></h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.person-a.de<br> https://www.uni-bremen.de/igmr<br> https://www.uni-bremen.de/markstones<br> www.uni-bremen.de</a></p><h4><em>Fragen beantworten:</em></h4><p>Prof. Dr. Maik Eisenbeiß<br> markstones Institute of Marketing, Branding &amp; Technology<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-66740<br> E-Mail: <a href="mailto:eisenbeiss@uni-bremen.de">eisenbeiss@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Benedikt Buchner<br> Fachbereich Rechtswissenschaft<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-66040<br> E-Mail: bbuchner@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" length="28726" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" fileSize="28726" type="image/png"/><media:description type="plain">Damit Wearables erfolgreich im Arbeitsalltag eingesetzt werden können, ist es wichtig, dass sie von den Beschäftigten akzeptiert und genutzt werden.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 15:41:00 +0200</pubDate>
                            <title>Projekt KIWI: Mit wenigen Swipes zum Erfolg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/projekt-kiwi-mit-wenigen-swipes-zum-erfolg</link>
                            
                            <description>Digitalisierung und Robotik verändern die Arbeitswelt. Das macht berufliche Weiterbildung und Orientierung unabdingbar. Ein Team der Uni Bremen entwickelt nun im Projekt KIWI eine VR-Trainingsumgebung und eine von Dating-Apps inspirierte und KI-gestützte Berufs- und Weiterbildungsempfehlung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel des Projekts KIWI an der Universität Bremen ist es, dafür einen niedrigschwelligen Zugang in Form einer Smartphone-App zu eröffnen. Unabhängig vom Arbeitgeber soll ermöglicht werden, einen individuell zugeschnittenen Einblick in die Vielfalt des Weiterbildungsmarktes zu erhalten und so auf dem neusten Stand zu bleiben. Gleichzeitig entwickelt das Projektteam eine Möglichkeit, Lerninhalte oder berufstypische Szenarien in einer Virtual Reality-Umgebung mit dem eigenen Smartphone zu nutzen. So lässt sich beispielsweise die kollaborative Robotik entdecken, ohne dass ein realer Roboter zur Verfügung steht.</p><p>Das Projekt-Akronym KIWI steht für „Künstliche Intelligenz für passgenaue Fort- und Weiterbildung zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit bei fortschreitender digitaler Durchdringung der Produktion im Kontext von Industrie 4.0“. Das Vorhaben gehört zu den Gewinnern des INVITE-Innovationswettbewerbes, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ausgeschrieben haben. Ziel des Wettbewerbs ist es, das digitale Weiterbildungsangebot voranzubringen.</p><h3>Kooperation von Universität und Wirtschaft</h3><p>Für das Forschungsvorhaben kooperieren das Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime) und das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen mit der Firma apps-lab UG. Das bime vereinigt die Forschungsgebiete Fertigungseinrichtungen, Strukturmechanik und prozessgerechte Technologiegestaltung. Ein Schwerpunkt ist dabei der Bereich der kollaborativen Robotik, in dem Ansätze zur virtuellen Inbetriebnahme untersucht werden.</p><p>Das ITB arbeitet intensiv in der Berufsbildungsforschung und bringt die für das Projekt notwendige Expertise für das Wechselverhältnis von Technik, Arbeit und Bildung ein. Mit ihrer Erfahrung im platform-as-a-service Bereich – der Begriff kennzeichnet die Entwicklung und Bereitstellung neuer Anwendungen in der Cloud – leistet die apps-lab UG ihren Beitrag und setzt die Lösung letztlich um.&nbsp;</p><p>Der gemeinsame Fokus der Projektpartner liegt auf dem individuellen Matching von Berufen und Weiterbildungsangeboten auf die Präferenzen der jeweiligen Nutzenden auf Basis von wenigen Fragen, die sich per Swipe beantworten lassen. Dabei kommen auch KI-Technologien sowie die Gestaltung eines dazu passenden, beispielhaften VR-Szenarios im Bereich der kollaborativen Robotik für das Smartphone zum Tragen.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.getthejobyoureallywant.com" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.getthejobyoureallywant.com</a><br><a href="http://www.itb.uni-bremen.de/ccm/projects/projekte/kiwi.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.itb.uni-bremen.de/ccm/projects/projekte/kiwi.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Kenneth Rüstmann<br> Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-64832<br> E-Mail: <a href="mailto:ruestmann@bime.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ruestmann@bime.de</a></p><p>Daniel Weerts<br> Institut Technik und Bildung (ITB)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-66275<br> E-Mail: <a href="mailto:weerts@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">weerts@uni-bremen.de</a></p><p>Toke Lichtenberg<br> apps-lab UG (haftungsbeschränkt)<br> Tel.: +49 176 95789743<br> E-Mail: <a href="mailto:toke@apps-lab.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">toke@apps-lab.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_VR-Szenario_Illustration_Kenneth_Ruestmann_bime_4658f64941.jpg" length="134876" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_VR-Szenario_Illustration_Kenneth_Ruestmann_bime_4658f64941.jpg" fileSize="134876" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Virtual Reality-Szenario mit kollaborativen Robotern. Ein Projektteam der Universität Bremen entwickelt eine App, die mit solchen Technologien bei Weiterbildung und Berufswahl hilft.</media:description><media:copyright>Kenneth Rüstmann / bime</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 11:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im September </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-der-universitaet-bremen-im-september</link>
                            
                            <description>Von Künstlicher Intelligenz und Robotik über die mathematische Frage der Booleschen Logik und den spannenden Bereich der Darstellung von Daten via Klang bis hin zu den Herausforderungen moderner Logistik – mit diesen vielfältigen Themen beschäftigen sich die Tagungenim September.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3><span dir="ltr" lang="en"><strong>EASE Fall School</strong></span></h3><p>Die<span lang="en" dir="ltr"> EASE Fall School</span> ist die jährlich stattfindende Doktorand:innen-Schule des Sonderforschungsbereichs EASE der Universität Bremen, der durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Sie bietet von <strong>Montag, 19.09. bis Freitag, 23.9.2022</strong> dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit, in das spannende Feld der kognitiven Alltagsrobotik einzusteigen. In Vorlesungen etablierter Wissenschaftler:innen und praktischen Hands-on Kursen können die internationalen Teilnehmenden Gedanken und Ideen mit den Vortragenden sowie den Expert:innen des Sonderforschungsbereiches EASE zu Themen der Künstlichen Intelligenz, Robotik und dem herausfordernden Gebiet der Robotermanipulation austauschen. Die Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung in den Räumen des Instituts für Künstliche Intelligenz der Universität Bremen geplant.<strong> Kontakt:</strong> Tel. + 49 421 218 64049/64040, E-Mail: <a href="mailto:ease@uni-bremen.de">ease@uni-bremen.de</a>. <strong>Weitere Informationen und Anmeldung:</strong><a href="https://ease-crc.org/ease-fall-school-2022/#apply2022" target="_blank" rel="noreferrer">https://ease-crc.org/ease-fall-school-2022/#apply2022 </a></p><h3><br><span dir="ltr" lang="en"><strong>15th International Workshop on Boolean Problems</strong></span></h3><p><strong>Von Donnerstag,</strong><strong>22., bis Freitag, 23. September 2022,</strong> findet in Bremen der <span lang="en" dir="ltr"><strong>„15th International Workshop on Boolean Problems“</strong></span> statt. Ausgerichtet wird die diesjährige Veranstaltung von der Universität Bremen und dem Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span> des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH). Im Mittelpunkt des Workshops steht der wissenschaftliche Austausch rund um das Themengebiet der Booleschen Logik und Algebra. Es wird Forschern und Ingenieuren aus verschiedenen Disziplinen ein Forum geboten, um Ideen auszutauschen sowie Problemstellungen und Lösungen zu diskutieren. Der <span lang="en" dir="ltr">Workshop</span> widmet sich sowohl theoretischen Erkenntnissen als auch praktischen Anwendungen. Eines der Hauptziele ist es, wissenschaftliche Kooperationen zu initiieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.<strong> Kontakt:</strong> Prof&nbsp; Dr. Rolf Drechsler; Universität Bremen; Fachbereich Mathematik/Informatik, Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA); Tel. +49 0421 218 – 63932; E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a>. <strong>Weitere Informationen:</strong><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/iwsbp" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/iwsbp</a><br> &nbsp;</p><h3><span dir="ltr" lang="en"><strong>Interactive Sonification Workshop (ISon) 2022</strong></span></h3><p>Um Sonifikation, um die Darstellung von Daten via Klang, geht es im Workshop<span lang="en" dir="ltr"></span><strong><span lang="en" dir="ltr">Interactive Sonification Workshop (ISon) 2022</span></strong>am <strong>Donnerstag, 22. September 2022</strong> im Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst sowie digital um 9 Uhr. Sonifikation wird zum Beispiel zum Erkunden von Daten, Überwachen von Zuständen und Prozessen oder zum Navigieren genutzt.<strong></strong>Interaktive Sonifikation stellt den menschlichen Nutzer in den Mittelpunkt der Untersuchungen, aus Sicht der Ergonomie, Kognitionswissenschaft und Wahrnehmungsforschung. Psychoakustik ist eine Disziplin, die die Beziehung zwischen der Physik und der Wahrnehmung von Klang durch experimentelle Methoden und Computermodelle erforscht.<strong></strong>Der Workshop beleuchtet, wie Forschungen der interaktiven Sonifiktion und der Psychoakustik voneinander profitieren können. Zum Beispiel können psychoakustische Modelle dabei helfen, die Verständlichkeit von Sonifikation zu maximieren, und Ermüdungserscheinungen zu minimieren. Gleichzeitig stellt interaktive Sonifikation ein nützliches Instrument dar, um psychoakustische Experimente um Aspekte der dynamischen Klänge, Kognition und Verkörperlichung zu erweitern.<strong> Kontakt: </strong>Dr. Tim Ziemer, Universität Bremen Tel.: +49 421 218-64280. <strong>Weitere Informationen:</strong><a href="https://interactive-sonification.org/ISon2022" target="_blank" rel="noreferrer">https://interactive-sonification.org/ISon2022</a></p><h3><br><strong>18. Fachkolloquium Logistik</strong></h3><p>Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik (WGTL e.V.) lädt am <strong>Montag, 26. September 2022</strong> zum <strong>18. Fachkolloquium Logistik</strong> nach Bremen ein. Die jährlich stattfindende Veranstaltung dient der Förderung des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen im Bereich der Technischen Logistik. Die Organisation und Ausrichtung übernimmt in diesem Jahr das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen. Die Themenschwerpunkte reichen von der Konstruktion und maschinenbaulichen Gestaltung über die Steuerungstechnik und IT-Systeme, Planung, Analyse und Simulation logistischer Systeme bis hin zu Management, Organisation und Betrieb.<strong> Kontakt:</strong> Prof. Dr. Michael Freitag, Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA)<br> Telefon: +49-421-218-50001 E-Mail: <a href="mailto:wgtl2022@biba.uni-bremen.de">wgtl2022@biba.uni-bremen.de</a><strong>Weitere Informationen und Anmeldung:</strong><a href="https://wgtl2022.biba.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wgtl2022.biba.uni-bremen.de/</a></p><h3><br><span dir="ltr" lang="en"><strong>12th Days on Computational Game Theory</strong></span></h3><p>Am <strong>29. und 30. September</strong> finden an der Universität Bremen die <span lang="en" dir="ltr"><strong>"12th Days on Computational Game Theory"</strong></span> statt. Der Workshop dient dem informellen wissenschaftlichen Austausch von Wissenschaftler:innen im Bereich der Algorithmischen Spieltheorie. Er bietet damit Raum für Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und anderen Gebieten, die an algorithmischen Fragestellungen der Spieltheorie interessiert sind. Der <span lang="en" dir="ltr">Workshop</span> gibt die Möglichkeit, Kooperationen zu finden oder zu festigen, wissenschaftliche Ideen auszutauschen und eigene Arbeiten zu präsentieren.<strong> Kontakt:</strong> Prof. Dr. Daniel Schmand; Fachbereich Mathematik / Informatik; E-Mail: <a href="mailto:cgtday@uni-bremen.de">cgtday@uni-bremen.de</a>; <strong>Weitere Informationen:</strong><a href="http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=24316" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=24316</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" length="36601" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" fileSize="36601" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auch im September 2022 finden an der Universität Bremen wichtige Tagungen und Konferenzen statt. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 15 Aug 2022 11:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>Noch keinen Studienplatz erhalten – was tun? </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/noch-keinen-studienplatz-erhalten-was-tun</link>
                            
                            <description>Keinen Studienplatz an der Universität Bremen erhalten? Zwei digitale Veranstaltungen am 26. August 2022 von 10 bis 12 Uhr sowie am 6. September von 15 bis 17 Uhr informieren darüber, welche Möglichkeiten es noch gibt, zum Wintersemester einen Studienplatz zu bekommen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen schauen viele Abiturient:innen gespannt in ihr E-Mail-Postfach. Die bundesweite Koordinationsstelle für die Studienplatzvergabe „Hochschulstart“ verschickt die Benachrichtigungen für Studienplatzangebote. Bis zum 24. August wurden von „Hochschulstart“ Zulassungs- und Ablehnungsbescheide erstellt. Wichtig zu wissen: An der Universität Bremen können sich Interessierte zwischen dem 1. und dem 15.September noch auf freie Studienplätze bewerben.</p><h3>Nachfrage nach Studiengängen ungleich verteilt</h3><p>Die meisten Bewerbungen um einen Studienplatz an der Universität Bremen dürften erfolgreich sein, allerdings verteilt sich die Nachfrage auf die verschiedenen Studiengänge der Universität nicht gleich.<br> Während es in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen mit Ausnahme der Biologie aufgrund fehlender Zulassungsbeschränkungen leichter möglich ist, einen Studienplatz zu bekommen, sieht das zum Beispiel in einigen Lehramtsstudiengängen oder in Psychologie ganz anders aus: Bewerber:innen mit den besten Durchschnittsnoten beziehungsweise längsten Wartezeiten bekommen einen Studienplatz</p><h3>Keinen Studiengang in Psychologie erhalten - welche Möglichkeiten gibt es?</h3><p>Bei der Veranstaltung am 6. September geht es speziell um Bewerbungen für den Studiengang Psychologie, denn hier ist die Zahl der Ablehnungsbescheide besonders groß: Für Psychologie hat die Universität Bremen in diesem Jahr auf 142 Plätze knapp 2500 Bewerbungen erhalten. Bei der Suche nach Alternativen gilt es wegen der staatlichen Regulierung des Zugangs zum Therapeutenberuf einiges zu beachten. „Wer nach einem Psychologie-Studium später therapeutisch mit Kassenzulassung tätig sein möchte, muss darauf achten, dass ein Studiengang die Vorgaben des Psychotherapiegesetzes von 2020 erfüllt“, erläutert Studienberaterin Betina da Rocha. Wie man das herausfindet und welche Alternativen es für diejenigen gibt, die nicht unbedingt den Therapeutenberuf anstreben, wird in dieser Veranstaltung genauer erklärt.</p><h4>Weitere Informationen und Anmeldung:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/va-studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/va-studienorientierung</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152 (61160)<br> E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Studierende_Hoersaal_7292cf6689.jpg" length="270236" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Studierende_Hoersaal_7292cf6689.jpg" fileSize="270236" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Universität Bremen können sich Interessierte zwischen dem 1. und dem 15.September noch auf freie Studienplätze bewerben.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29223</guid>
                            <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 11:10:21 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Erkenntnisse zur Huntington-Krankheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neue-erkenntnisse-zur-huntington-krankheit</link>
                            
                            <description>Chorea Huntington ist eine Erbkrankheit, die zu kognitiven und motorischen Beeinträchtigungen und zum Tod führt. Wissenschaftler:innen der Universität Bremen haben mit internationalen Partner:innen den Mechanismus aufgeklärt, mit dem das mutierte Huntingtinprotein in Schach gehalten werden kann.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben einen Mechanismus aufgeklärt, mit dem sogenannte körpereigene Proteinfaltungshelfer das mutierte <span lang="en" dir="ltr">Huntingtin</span>protein in Schach halten“, erklärt die Projektleiterin und Professorin Janine Kirstein der Universität Bremen. Proteinfaltungshelfer ermöglichen, dass Proteine ihre richtige Struktur einnehmen und bewahren, um ihre vielfältigen Funktionen ausüben zu können. Drei der Proteinfaltungshelfer kannten die Forschenden bereits. Was sie aber noch nicht wussten: Wie sieht die Bindung mit dem mutierten <span lang="en" dir="ltr">Huntingtin</span>protein genau aus? Welches der drei Faltungshelfer erkennt das mutierte Protein und wie sieht die Bindung aus? „Dies konnten wir nun mit der Methode Crosslinking Massenspektrometrie identifizieren“, sagt die Biochemikerin. Mit dem Verfahren lassen sich Proteinwechselwirkungen exakt bestimmen. Zu einem Verständnis der Bindung war es allerdings noch ein weiter Weg. „Erst durch Modellierungen konnten wir die Interaktion zwischen Proteinfaltungshelfer und mutiertem Huntingtin besser verstehen.“</p><h3>Forschungserfolg durch gelebte Interdisziplinarität</h3><p>Der Erfolg dieser neuen Erkenntnisse ist gelebte Interdisziplinarität: „Dass wir unsere Ergebnisse so präzise gewinnen konnten, lag vor allem an der sehr guten Kooperation zwischen den Fachbereichen der Biologie/Chemie und der Produktionstechnik der Universität Bremen“, sagt Janine Kirstein „In der Biochemie brauchten wir für unser Projekt Forschende, die uns in unserer experimentellen Laborarbeit mit computergestützten Modellen unterstützen können.“ Janine Kirsteins Doktorandin Yasmin Richter fand in den Ingenieurwissenschaften in ihrer ehemaligen Kommilitonin des Masterstudiengangs <span lang="en" dir="ltr">Biochemistry &amp; Molecular Biology</span>, Isabell Grothaus, die nötige Expertise. Isabell Grothaus promoviert in der Arbeitsgruppe von <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Susan Köppen und Professor <span lang="it" dir="ltr">Lucio Colombi Ciacchi</span>. So entstand durch die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen eine Kooperation zwischen den beiden Fachbereichen. „Die Ingenieur:innen haben für uns die Bindung zwischen den Proteinfaltungshelfern und dem mutierten Huntingtinprotein am Computer simuliert, und wir konnten die Modellierungen dann wiederum in unserem Labor experimentell mit gereinigten Proteinen und in Zellkulturen validieren“, erläutert Janine Kirstein.</p><p>Eine weitere Hürde war die bisher unbekannte Struktur des mutierten <span lang="en" dir="ltr">Huntingtin</span>proteins. Hier konnten die Kooperationspartner Martin Kulke und Josh Vermaas der <span lang="en" dir="ltr">Michigan State University</span> in den USA aushelfen, die eine Struktur postulierten, mit dem die Modellierungen am Computer durchgeführt werden konnten. Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner war Fan Liu für die massenspektrometrischen Experimente am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, an dem Janine Kirstein vor ihrem Ruf an die Universität Bremen bis 2019 Arbeitsgruppenleiterin war.</p><h3>Auf den Forschungsergebnissen aufbauen</h3><p>„Mit dieser Arbeit ist es uns gelungen, den Mechanismus zu verstehen, wie ein Proteinfaltungshelfer ein mutiertes krankheits-assoziiertes Protein selektiv erkennt und unschädlich macht. Dies allein ist für eine therapeutische Anwendung noch nicht ausreichend“, so Janine Kirstein. „Aber man kann auf diesen Ergebnissen aufbauen und Strategien entwickeln, diese körpereigenen Faltungshelfer gezielt zu induzieren oder zu stabilisieren, um so die Toxizität von mutiertem <span lang="en" dir="ltr">Huntingtin</span> zu unterdrücken.“</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Hier finden Sie den englischsprachigen Beitrag im Journal Nature Communications: <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-022-32370-5" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41467-022-32370-5</a><br> Lesen Sie einen wissenschaftlichen Blogbeitrag zu dem Projekt: <a href="https://healthcommunity.nature.com/posts/huntingtin-s-new-interaction-site-a-tale-of-dnajb1-and-htt-s-proline-rich-domain" target="_blank" rel="noreferrer">https://healthcommunity.nature.com/posts/huntingtin-s-new-interaction-site-a-tale-of-dnajb1-and-htt-s-proline-rich-domain</a> &nbsp;&nbsp;<br><a href="https://www.uni-bremen.de/en/zellbiologie/" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/en/zellbiologie/</a><br><a href="https://www.hmi.uni-bremen.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hmi.uni-bremen.de/index.html</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Janine Kirstein<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Biologie / Chemie<br> E-Mail: <a href="mailto:kirstein@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kirstein@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_20220810_Neue-Erkenntnisse-Huntington-Krankheit_Copyright-Yasmin_Richter_97cc41078a.jpg" length="36642" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_20220810_Neue-Erkenntnisse-Huntington-Krankheit_Copyright-Yasmin_Richter_97cc41078a.jpg" fileSize="36642" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt humane Zellen, die fluoreszenz-markiertes mutiertes Huntingtin herstellen. Mutiertes Huntingtin neigt zur Anhäufung, die pathologisch ist und durch Punkte sichtbar wird.</media:description><media:copyright>Yasmin Richter</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29169</guid>
                            <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 15:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Konferenz für Künstliche Intelligenz findet 2026 in Bremen statt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt</link>
                            
                            <description>Bremen wird 2026 Gastgeber der renommierten International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI). Durch die erfolgreiche Bewerbung der U Bremen Research Alliance und des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik kommt die Konferenz wieder nach Deutschland.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Bremen als Ausrichtungsort wird Deutschland 2026 erstmals nach 43 Jahren wieder Gastgeber der <span lang="en" dir="ltr">International Joint Conference on Artificial Intelligence</span> (IJCAI), der international renommiertesten Konferenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz.</p><p>Unter der fachlichen Leitung von Professorin Tanja Schultz, Sprecherin des Wissenschaftsschwerpunkts "<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>" (MMM) und Professor Frank Kirchner (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI) von der Universität Bremen hat die Bewerbung der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>(UBRA), ein Kooperationsnetzwerk der Universität Bremen und zwölf Instituten der bund-länder-finanzierten außeruniversitären Forschung im Land Bremen, sowie des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik (GI-FBKI), das Komitee überzeugt.</p><h3>Bremen wichtiger Wissenschaftsstandort für Künstliche Intelligenz</h3><p>„Der Bremer Erfolg zeigt, welches Potential in der wissenschaftlichen organisationsübergreifenden Kooperation durch die U Bremen Research Alliance liegt und bestärkt uns, diesen Weg weiterzugehen“, kommentiert Professor Bernd Scholz-Reiter, Vorsitzender der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>und Rektor der Universität Bremen, den Zuschlag für Bremen.<br> Die im Jahr 1969 gegründete IJCAI gilt als die älteste und führende Konferenz in diesem Bereich und wird im Jahr 2026 zum dritten Mal in Kombination mit der <span lang="en" dir="ltr">European Conference on Artificial Intelligence</span> (ECAI) stattfinden.</p><p>Mit der erfolgreichen Bewerbung um die Gastgeberschaft für die IJCAI-ECAI 2026 empfiehlt sich Bremen nicht nur national, sondern auch international als Konferenz- und Wissenschaftsstandort für Informatik im Allgemeinen und Künstliche Intelligenz im Besonderen. 4.000 bis 5.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsgebiets der Künstlichen Intelligenz aus aller Welt werden zur Konferenz erwartet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bremen-research.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de</a> U Bremen Research Alliance e.V.<br><a href="https://gi.d" target="_blank" rel="noreferrer">https://gi.d</a>e Gesellschaft für Informatik e.V.<br><a href="https://fb-ki.gi.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://fb-ki.gi.de</a> Fachbereich Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik e.V.<br><a href="https://www.ijcai.org" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ijcai.org</a> International Joint Conference on Artificial Intelligence<br><a href="https://www.eurai.org/ecai" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.eurai.org/ecai</a> European Association for Artificial Intelligence<br><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt-400778?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt-400778?asl=bremen02.c.732.de</a> Pressemitteilung der Senatskanzlei<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Derk Schönfeld/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_International_Joint_Conference_on_Artificial_Intelligence__IJCAI__Copyright_Universitaet_Bremen_af54904269.jpg" length="228582" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_International_Joint_Conference_on_Artificial_Intelligence__IJCAI__Copyright_Universitaet_Bremen_af54904269.jpg" fileSize="228582" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Durch die erfolgreiche Bewerbung der U Bremen Research Alliance und des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik kommt die Konferenz wieder nach Deutschland.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29132</guid>
                            <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 14:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>3D-Technologien für den Operationserfolg in der Medizin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/3d-technologien-fuer-den-operationserfolg-in-der-medizin</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler:innen und Entwickler:innen des Forschungsverbunds VIVATOP haben 3D-Technologien entwickelt, die eine neuartige, schnelle und präzise OP-Vorbereitung für chirurgische Eingriffe ermöglichen. Die Projektergebnisse helfen auch während einer Operation und in der medizinischen Ausbildung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Tumor sich zu nahe an wichtigen Blutgefäßen befindet, kann seine chirurgische Entfernung gefährlich oder sogar unmöglich sein. Im Forschungsprojekt VIVATOP haben Wissenschaftler:innen der Universitäten Bremen und Oldenburg mit ihren Verbundpartner:innen jetzt 3D-Technologien entwickelt, die dem Ärzte:innen-Team eine deutlich bessere Einschätzung der Situation vor und während des Eingriffs ermöglichen. Dadurch erwarten sie besonders bei schwierigen Fällen eine bessere Einschätzung der Operationsmöglichkeiten und eine damit einhergehende höhere Erfolgsquote. Am Verbund beteiligten sich auch das Fraunhofer-Institut MEVIS sowie die Wirtschaftspartner SZENARIS, cirp und apoQlar.</p><p>Das Ende Juni abgeschlossene Verbundprojekt unter Leitung des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen hatte zum Ziel, innovative und interaktive 3D-Technologien für den klinischen Einsatz zu entwickeln. „Moderne Technologien wie virtuelle Realität, erweiterte Realität und 3D-Druck bieten ein bislang ungenutztes Potenzial, sowohl die OP-Planung und -Durchführung als auch das Training zu verbessern“, betont Professor Rainer Malaka, geschäftsführender Direktor des TZI.</p><p><strong>Organe in 3D – zum Anfassen und Angucken</strong></p><p>Chirurg:innen haben nun die Möglichkeit, realitätsgetreue 3D-Modelle der betroffenen Organe zu erstellen, die sowohl digital visualisiert als auch per 3D-Druck physisch greifbar gemacht werden können. Das Projektkonsortium legte den Fokus dabei hauptsächlich auf die Leber, fügte aufgrund der Pandemie aber auch die Darstellung von Lungen hinzu, um die Diagnose von COVID-19 Erkrankungen zu unterstützen.</p><p>Die 3D-Visualisierung eines Organs in der virtuellen oder erweiterten Realität (VR/AR) bietet deutliche Vorteile gegenüber den bisher üblichen zweidimensionalen Aufnahmen aus Computer- oder Magnetresonanztomographien (CT/MRT). Mit Hilfe einer speziellen AR-Brille können sich Chirurg:innen das patientenindividuelle 3D-Modell als ‚Hologramm‘ während der Operation ansehen, wobei sie es durch Gestensteuerung drehen und wenden oder auch manuell platzieren können. Sie können sich vor dem Eingriff bereits die Auswirkungen eines Schnitts auf die stark durchblutete Leber anzeigen lassen, um einschätzen zu können, wie viel Gewebe anschließend nicht mehr funktionstüchtig sein wird. Ein physisches 3D-Modell erlaubt in Kombination mit einem Trainingssystem darüber hinaus das Üben von komplexen Eingriffen und Stresssituationen.</p><p><strong>Bewährungsproben im OP bestanden</strong><br> &nbsp;<br> Die Universitätsmedizin Oldenburg war mit dem Viszeralchirurgen Professor Dirk Weyhe vom Pius-Hospital Oldenburg als Anwendungspartner beteiligt. Die Prototypen aus dem VIVATOP-Projekt bestanden dort die klinische Erprobung. „Mit Hilfe der 3D-Modelle können wir die komplexe Gefäß- und Organanatomie wesentlich schneller erfassen“, berichtet Weyhe. „Im CT und MRT muss man sich das aus zwei Ebenen zusammensetzen.“ Das Krankenhaus wird von der internationalen Holomedicine-Association als eines von weltweit drei „Centers of Excellence“ geführt.</p><p>Die Forscher:innen haben zusätzlich eine „Multi-User“-Funktionalität eingebaut, die es ermöglicht, dass mehrere Personen gleichzeitig mit dem Modell arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Beteiligten gemeinsam in einem Raum befinden oder nicht – per AR-Telefonie können auch Expertinnen und Experten von anderen Kontinenten hinzugeschaltet werden. Für die entfernten Expert:innen in den Live-Streams aus dem OP werden verschiedene Darstellungen erprobt, um diese möglichst wirklichkeitsgetreu darzustellen und um ihnen einen realistischen Eindruck des Geschehens im OP zu ermöglichen. In Vorbesprechungen erweisen allerdings auch die ganz realen Modelle aus dem 3D-Drucker ihre Stärken, denn sie können ohne Technikeinsatz als Anschauungsobjekte dienen.</p><p><strong><abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-Förderung mit insgesamt 2,2 Millionen Euro</strong></p><p>Das Projekt wurde am <abbr title="Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> der Universität Bremen von der Arbeitsgruppe „Digitale Medien“ (Professor Rainer Malaka) koordiniert und von der Arbeitsgruppe „<span lang="en" dir="ltr">Virtual Reality und Computergraphik</span>“ (Professor Gabriel Zachmann) unterstützt. Die Universitätsklinik für Viszeralchirurgie am Pius Hospital Oldenburg (Professor Dirk Weyhe) lieferte die medizinische Expertise und stellte die Bilddaten zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS erstellte daraus virtuelle realistische Organ-Modelle für AR/VR und den 3D-Druck und erforschte realistische Darstellungsmethoden. Die apoQlar GmbH war als Spezialistin im Bereich „innovative Interaktionen, Multi-User Nutzung sowie Visualisierungen in Augmented Reality“ eingebunden. Der 3D-Druck Spezialist cirp GmbH erforschte und entwickelte neuartige Planungs-und Trainingsmodelle. Die SZENARIS GmbH verantwortete den Bereich „Training und Ausbildung“ und kombinierte alle Technologien erfolgreich in ein neuartiges Trainingssystem.</p><p>Gefördert wurde das Projekt VIVATOP vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 2,2 Millionen Euro. Die Projektpartner überführen die Ergebnisse bereits in den Praxisalltag und die chirurgische Ausbildung.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://vivatop.de" target="_blank" rel="noreferrer">vivatop.de</a><br> &nbsp;</p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Rainer Malaka<br> Digital Media Lab<br> Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 0421 218-64401<br> E-Mail: <a href="mailto:vivatop-info@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vivatop-info@tzi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Axel Kölling / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_20220727_Abschluss-PM_Vivatop_Copyright_VIVATOPDigital_Media_Lab_3ea66c8ab8.jpg" length="400023" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_20220727_Abschluss-PM_Vivatop_Copyright_VIVATOPDigital_Media_Lab_3ea66c8ab8.jpg" fileSize="400023" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Chirurg, der mit Hilfe einer 3D-gedruckten Leber und einer VR-Brille eine Leberoperation plant.</media:description><media:copyright>VIVATOP Digital Media Lab</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29158</guid>
                            <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 14:02:16 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im August</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-der-universitaet-bremen-im-august</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen ist im August Veranstaltungsort einer Tagung zum Paläogen, ein geologisches Zeitintervall von vor 66 bis etwa 23 Millionen Jahren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der Universität Bremen und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Klima-Archive aus der geologischen Vergangenheit helfen zu bestimmen, wie sich Klima-Bedingungen künftig ändern könnten. Auf der Tagung steht das Paläogen im Mittelpunkt, ein&nbsp; geologisches Zeitintervall mit charakteristischen Klimaveränderungen, die auch globale Treibhausbedingungen umfassen und wesentliche Aspekte für die Einschätzung der aktuellen Klimaerwärmung bereithalten.</p><p>Die „<strong>12th International Conference on Climatic and Biotic Events of the Paleogene (CBEP12)</strong>“ findet vom <strong>22. bis zum 25. August 2022&nbsp;</strong>statt. Seit 1989 treffen sich Forschende für die Konferenz-Reihe alle 3 Jahre an einem anderen Ort. Sie tauschen sich zu aktuellen und innovativen Ideen zu paläogenen Erdsystemen aus</p><p><strong>Veranstalter: </strong>Universität Bremen und MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften</p><h4><strong>Ort:</strong> Bremen<br><br> Weitere Informationen:<strong></strong></h4><h4><a href="http://www.marum.de/cbep12" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.marum.de/cbep12</a><br><strong>&nbsp;</strong><br> Kontakt:</h4><p>Dr. Ursula Röhl<br> Universität Bremen<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften<br> Tel. (0421) 218 – 65560<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auf der Tagung steht das Paläogen im Mittelpunkt, ein geologisches Zeitintervall mit charakteristischen Klimaveränderungen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29156</guid>
                            <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 09:30:18 +0200</pubDate>
                            <title>Wärmestau löste extreme Kälteereignisse während der Eiszeit aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/waermestau-ist-ausloeser-fuer-extreme-kaelteereignisse-waehrend-der-eiszeit</link>
                            
                            <description>Forschende aus Bremen, Kiel, Köln und São Paulo weisen in einer neuen Studie nach, dass ein Wärmestau in der tieferen Labradorsee Instabilitäten des damaligen Laurentidischen Eisschildes, das einen großen Teil Nordamerikas bedeckte, verursachte. Als Folge wurden Heinrich-Ereignisse ausgelöst. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür rekonstruierten die Forschenden den Temperatur- und Salzgehalt im subpolaren Nordatlantik. Ihre Ergebnisse sind jetzt in Nature Communications erschienen.<br> Extreme Kälteereignisse während der letzten Eiszeit, sogenannte Heinrich-Ereignisse im Nordatlantik, sind ein gutes Beispiel dafür, wie lokale Prozesse das globale Klima veränderten. Während in der Forschung gut dokumentiert ist, wie sich die Heinrich-Ereignisse auf die globale eiszeitliche Umwelt ausgewirkt haben, bleibt die Ursache bisher ungeklärt.</p><p>Heinrich-Ereignisse, oder genauer Heinrich-Lagen, sind wiederkehrende, auffällige, meist zehn bis 15 Zentimeter dicke Schichten mit sehr groben Gesteinskomponenten, die die feinkörnigen, ozeanischen Ablagerungen des Nordatlantiks unterbrechen. In der 1980er-Jahren von dem Geologen Hartmut Heinrich entdeckt und erstmalig beschrieben, wurden sie später durch den US-amerikanischen Geochemiker Wally Broecker als Heinrich-Lagen bekannt gemacht – ein stehender Begriff in der Paläozeanographie.</p><p>Die Heinrich-Lagen wurden im gesamten Nordatlantik nachgewiesen, vor Island bis weit in den Süden entlang der Linie New York bis Nordafrika. Solch grober Gesteinsschutt konnte nur durch Eisberge so weit vom Ursprungsort in der Hudson Bay transportiert worden sein.<br> „Die eigentliche Bedeutung dieser Heinrich-Ereignisse liegt aber in der Tatsache, dass mit den Abschmelzphasen und Eisbergen große Mengen Frischwasser in den Nordatlantik verbracht wurden“, sagt Lars Max, der als Paläozeanograph am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen gearbeitet hat und Erstautor der Studie ist.</p><p>Darin ordnet er und seine Co-Autor:innen die Zusammenhänge von Heinrich-Lagen, Frischwasserzufuhr und Veränderungen der nordatlantischen Umwälzzirkulation neu. Eine so genannte dünne Frischwasserlinse, die Millionen von Kubikkilometer Volumen während der Heinrich-Ereignisse bedeckt hat, gilt bislang als Ursache dafür, dass die nordatlantische Umwälzzirkulation (<span lang="en" dir="ltr">Atlantic Meridionial Overturning Circulation </span>– kurz AMOC) gestört wurde, beziehungsweise ganz zum Stillstand kam, verbunden mit teils tiefgreifenden regionalen und globalen klimatischen Folgeerscheinungen. Die AMOC ist Teil des globalen Förderbands von Ozeanströmungen, die durch Temperatur und Salzgehalt angetrieben wird und eine wesentliche Rolle im Klimasystem spielt.<br> „Ursprünglich wurden interne Instabilitäten des Eisschildes für dessen Zerfall verantwortlich gemacht. Unsere Studie liefert dagegen Belege, dass Veränderungen im Ozean destabilisierend auf die Eisschilde des nordamerikanischen Kontinents wirkten“, so Lars Max. Die Untersuchung eines Sedimentkernes, der am Ausgang der Labradorsee im Nordatlantik mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN gewonnen wurde, liefere den ersten soliden Beweis für eine wiederholte, massive Ansammlung von Ozeanwärme in tieferen Schichten des subpolaren Nordatlantik. Sie hat das Schmelzen der polaren Eisschelfe von unten her ermöglicht.<br> „Tatsächlich können wir mit spurenelement- und isotopenanalytischen Methoden Temperatur- und Salzgehaltserhöhungen in etwa 150 Meter Wassertiefe rekonstruieren, die zeitlich gesehen den Heinrich-Ereignissen stets systematisch vorauseilen, und mit Zeiten einer bereits geschwächten atlantischen Umwälzzirkulation korrespondieren“, erklärt Dirk Nürnberg vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, der die Laboranalytik verantwortet.</p><p>Das spreche dafür, dass Ozeanzirkulationsänderungen diese Eisschildinstabilitäten ausgelöst haben. Eine kontinuierliche Erwärmung des Ozeans in dieser Wassertiefe ist kritisch für die Destabilisierung der Eisschelfe von unten, und führte letztendlich zu einem beschleunigten Eisbergabfluss – den Heinrich-Ereignissen.<br> Die Erkenntnisse zu den Prozessen aus der Erdgeschichte helfen auch, Veränderungen besser abschätzen zu können, die im Zuge der Klimaerwärmung zu erwarten sein könnten. „Sollte sich die Umwälzzirkulation in Zukunft aufgrund der menschgemachten Klimaveränderung abschwächen“, gibt Cristiano Chiessi von der Universität São Paulo in Brasilien zu bedenken, „würden wir eine beschleunigte Erwärmung des tieferen subpolaren Nordatlantiks erwarten, die sich negativ sowohl auf die Stabilität der heutigen arktischen Gletscher als auch den Süßwasserhaushalt des Nordatlantiks auswirken könnte.“</p><p>Der aktuelle Sachstandsbericht des Weltklimarates (<span lang="en" dir="ltr">Intergovernmental Panel on Climate Change </span>– IPCC, 2021) kommt zu dem Schluss, dass es mit einer fortschreitenden Klimaerwärmung zu einer Abschwächung der Umwälzzirkulation im Atlantischen Ozean innerhalb dieses Jahrhunderts kommen könnte. Eine stärkere Erwärmung des tieferen subpolaren Nordatlantiks und ein verstärktes Abschmelzen arktischer Gletschermassen könnten als mögliche Folgen den globalen Anstieg des Meeresspiegels zusätzlich beschleunigen. Es sei jedoch zu erwarten, so Lars Max, dass die Stabilität des Antarktischen Eisschildes eine weit erheblichere Rolle für den Verlauf des globalen Meeresspiegelanstieges spielen wird. Weitere Studien seien dringend erforderlich, um besser abschätzen zu können, inwieweit sich eine künftige Verlangsamung der Umwälzzirkulation und eine mögliche Erwärmung des tieferen Ozeans auf die zukünftige Stabilität des antarktischen Eisschildes auswirken könnte. &nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Lars Max<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:lmax@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lmax@marum.de</a></p><p>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität BremenÖffentlichkeitsarbeit<br> Telefon: 49-421-218-65541<br> E-Mail: <a href="mailto:medien@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">medien@marum.de</a></p><p>GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel<br> Kommunikation &amp; Medien<br> Telefon: 0431 600-2811<br> E-Mail: <a href="mailto:media@geomar.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">media@geomar.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange/ Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/MARUM_MSM39_Copyright_MARUM_DKieke.jpeg" length="210467" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/MARUM_MSM39_Copyright_MARUM_DKieke.jpeg" fileSize="210467" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN verlässt 2014 den Hafen von St. John‘s (Kanada). Auf der Expedition MSM 39 (2014) hat Lars Max als Fahrtteilnehmer zusammen mit anderen Forschenden das Material für diese Studie gewonnen.</media:description><media:copyright>MARUM/D. Kieke</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 27 Jul 2022 17:03:54 +0200</pubDate>
                            <title>Europäische Union fördert Hochschulallianz YUFE weiter </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/europaeische-union-foerdert-hochschul-allianz-yufe-weiter</link>
                            
                            <description>Die europäische YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe) wird weiterhin von der EU gefördert. Das hat die Europäische Kommission am Mittwoch, 27.Juli 2022 entschieden. In das YUFE-Projekt fließen in den nächsten vier Jahren europaweit 14,4 Millionen Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Hochschulallianz <abbr title="Young Universities for the Future of Europe)">YUFE</abbr> gehört zu den Hochschulnetzwerken, die von der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> die besten Noten erhalten haben. Über 50 Vorschläge wurden von 350 Hochschuleinrichtungen eingereicht.<br> „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich das <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Modell einer jungen, studierendenzentrierten, offenen und integrativen Europäischen Universität als Vorreiter und Vorbild für die europäische Bildung etabliert hat“, sagt Professorin Rianne Letschert, Vorsitzende der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Allianz und Präsidentin der Universität Maastricht, die das Netzwerk koordiniert. „Wir sind fest entschlossen, die Zukunft der Hochschulbildung mitzugestalten und werden auch weiterhin konkrete Programme für unsere Gemeinschaft aus europäischen Studierenden, Forschenden, Innovatoren, Bürger:innen und Fachleuten ins Leben rufen.</p><h3>Das Ziel: Die gemeinsame europäische Identität stärken</h3><p>Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling kommentiert: „Das Europäische Hochschulnetzwerk <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> hat seit seiner Gründung eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Daher hatte ich nie einen Zweifel, dass das Netzwerk die Evaluation der ersten Projektphase erfolgreich meistern wird. Folgerichtig hat die EU-Kommission nun eine Fortsetzung der Förderung aus dem Erasmus+-Programm beschlossen. Darüber freue ich mich sehr. <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> steht für das Zusammenwachsen Europas, für europäische Werte, für Diversität und Chancengleichheit, für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und für wissenschaftliche Spitzenleistung in Forschung und Lehre.“</p><p>Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter sagte: „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission, die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Allianz weiter zu fördern. Die ersten drei Jahre haben wir genutzt, um die Grundlagen für die Entstehung einer europäischen Universität zu legen. Nun gehen wir in die nächste Etappe, um unsere Vision einer europäischen Universität Schritt für Schritt zu verwirklichen. Unser Ziel ist, unsere gemeinsame Identität zu stärken und zum Zusammenhalt der europäischen Gesellschaft beizutragen.“</p><p>&nbsp;</p><p>Im Sommer 2019 war die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Allianz bereits in der Pilotausschreibung der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission erfolgreich und wurde in den vergangenen drei Jahren mit fünf Millionen Euro gefördert In der zweiten Phase der Förderung bis 2026 werden sich die Partner-Hochschulen nun darauf konzentrieren, die Aktivitäten und Dienstleistungen, die bisher konzipiert wurden, zu vertiefen und weiterzuentwickeln.<br> Dr. Daniela Trani, Direktorin der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Allianz an der Universität Maastricht, betonte: „Diese neue Förderung der Europäischen Kommission wird der YUFE-Allianz Auftrieb geben und es uns ermöglichen, einen weiteren großen Schritt in unserer Pionierarbeit zu machen, die darin besteht, unseren Traum von einer echten europäischen Universität in eine institutionelle Realität zu verwandeln, die Grenzen, Kulturen, Disziplinen und Sektoren überschreitet. Wir sind dankbar für das Engagement aller unserer Partner und würdigen die Bemühungen aller Studierenden und Mitarbeitenden, die jeden Tag zeigen, dass sie an unsere gemeinsame europäische Vision glauben.“</p><h3>Über YUFE</h3><p>Das Netzwerk <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> bietet Studierenden bereits jetzt in Pilotprojekten die Möglichkeit, akademische Kurse an ihren jeweiligen Partnerhochschulen zu belegen. Hinzu kommen Sprachkurse, -tandems, -cafés, Trainings für berufliche und soziale Kompetenzen, Aktivitäten für bürgerschaftliches Engagement, physische, virtuelle und gemischte Mobilitätsmöglichkeiten, internationale Praktika und die Förderung von unternehmerischen Initiativen. Die Allianz bietet auch Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende aus Wissenschaft, Verwaltung und Technik. So wurden bereits die ersten YUFE-<span lang="en" dir="ltr">Post-Doc</span>-Stellen vergeben. Zudem gibt es Angebote für Veranstaltungen und Weiterbildung für alle Uni-Mitarbeitenden. <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> soll auch die jeweiligen Städte und Regionen vernetzen sowie die Zusammenarbeit und den Austausch fördern.</p><p>Die YUFE-Partner:innen der zweiten Förderphase 2022 sind:<br> • <span lang="en" dir="ltr">Maastricht University</span> (Leitung) – Niederlande<br> • Nicolaus Copernicus <span lang="en" dir="ltr">University of</span> Torún – Polen<br> • Carlos III <span lang="en" dir="ltr">University of Madrid</span> - Spanien<br> • <span lang="en" dir="ltr">University of Antwerp</span> - Belgien<br> • Universität Bremen - Deutschland<br> •<span lang="en" dir="ltr"> University of Cyprus</span> - Zypern<br> • <span lang="en" dir="ltr">University of Eastern Finland</span><br> •<span lang="en" dir="ltr"> University of Essex</span> - UK<br> • <span lang="en" dir="ltr">The University of Rijeka</span> – Kroatien<br> • <span lang="en" dir="ltr">The Adecco Group France</span><br> •<span lang="en" dir="ltr"> The Educational Testing Service Global</span></p><h4><strong>Weitere Informationen: </strong></h4><p><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" title="http://www.yufe.eu" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank" title="http://www.uni-bremen.de/yufe">www.uni-bremen.de/yufe</a></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantwortet:</strong></h4><p>Dr. Sarah Wilewski<br> Gesamtkoordination YUFE<br> Telefon: +49 421 218-60384<br> E-Mail: <a href="mailto:yufe-info@uni-bremen.de">yufe-info@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_YUFE_Copyright_Grecaud_Paul_AdobeStock_167835112_93eb38c2f6.jpeg" length="251603" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_YUFE_Copyright_Grecaud_Paul_AdobeStock_167835112_93eb38c2f6.jpeg" fileSize="251603" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">YUFE gehört zu den erfolgreichsten der europäischen Hochschulallianzen.</media:description><media:copyright>Grecaud Paul/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29129</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jul 2022 12:37:57 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen übernimmt Schlüsselrolle in Robotik-Exzellenznetzwerk</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-uebernimmt-schluesselrolle-in-robotik-exzellenznetzwerk</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen wird Mitglied im europäischen Robotik-Exzellenznetzwerk „euROBIN“. Innerhalb des Netzwerks koordiniert sie einen von vier Wissenschaftsschwerpunkten.  

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten europäischen Zentren im Feld der Robotik und Künstlichen Intelligenz (KI) werden künftig innerhalb eines Exzellenznetzwerks eng kooperieren. Die europäische Robotik etabliert damit eine Kooperationsinfrastruktur mit dem Ziel, in diesem disruptiven Forschungsfeld mit großem ökonomischem und sozialem Potenzial eine internationale Spitzenposition einzunehmen.</p><p>Zu den Koordinator:innen des Netzwerks wird die Universität Bremen gehören, die in den vergangenen Jahren umfassende Kompetenz im Feld der KI-basierten Robotik aufgebaut hat. Zu den weiteren 30 Akteur:innen aus 14 Ländern zählen beispielsweise die Universität von Neapel (Italien), ETH Zürich (Schweiz), die Königliche Technische Hochschule (Schweden), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Koordinator sowie mehrere internationale Industrieunternehmen.</p><p>Das Netzwerk „euROBIN“ wird von der Europäischen Union im Rahmen von Horizont Europa, dem zentralen Finanzierungsprogramm der EU für Forschung und Innovation, gefördert. Die Universität Bremen koordiniert in diesem Netzwerk die Aktivitäten im wichtigen Forschungsbereich „Knowledge Representation and Reasoning“ (Wissensrepräsentation und Schlussfolgern). Darüber hinaus steuert das Team um Professor Michael Beetz zentrale Elemente für die Entwicklung einer Infrastruktur für die europäische Zusammenarbeit bei.</p><h3>„Großer Erfolg für unsere Schwerpunktbildung im Bereich der KI“</h3><p>„Bremen ist einer der kleinsten Standorte im Netzwerk, aber uns ist eine der Schlüsselrollen übertragen worden“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, erfreut. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Schwerpunktbildung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und insbesondere der KI-basierten Robotik. Es ist ein wichtiger Schritt, uns in der europäischen Forschungslandschaft sichtbar zu verankern.“</p><p>Die Partner im euROBIN-Netzwerk sehen die KI-basierte Robotik als ein besonders zukunftsweisendes Thema an, das in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen wird. Die in europäischen Exzellenzzentren entwickelten Technologien sollen in euROBIN integriert und gemeinsam für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft weiterentwickelt werden – unter Berücksichtigung europäischer Werte.</p><h3>„Wir wollen in euROBIN substanzielle Beiträge zur Grundlagenforschung leisten“</h3><p>„Das Netzwerk hebt die Zusammenarbeit der europäischen Robotik-Szene auf eine neue Ebene“, betont Professor Michael Beetz, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz und des Sonderforschungsbereichs EASE der Universität Bremen. „Wir wollen in euROBIN substanzielle Beiträge zur Grundlagenforschung leisten und das Potenzial des Bremer Innovations- und Transferökosystems international sichtbar machen.“</p><h3>Universität trägt zum Aufbau der Infrastruktur für intensive europäische Zusammenarbeit bei</h3><p>Professor Beetz und sein Team koordinieren mit dem Forschungsbereich „Knowledge Representation and Reasoning“ nicht nur einen der vier Wissenschaftsbereiche des Netzwerks, sondern leiten auch eines der neun Arbeitspakete mit konkreten Forschungsthemen. Darüber hinaus trägt die Universität Bremen auch erheblich zum Aufbau der Infrastruktur für eine intensive europäische Zusammenarbeit bei. Konkret geplant ist der Aufbau einer Wissensbasis unter dem Namen „EuroCore“ (European Robotics Collaborative Repository). Einen wichtigen Baustein dafür liefert die Universität mit openEASE, einem umfassenden webbasierter Wissens-Service für Roboter. „Für Bremen als Wissenschaftsstandort ist die Rolle, die wir bei euROBIN übernehmen dürfen, eine große Auszeichnung und Chance, unser Forschungsfeld zusammen mit den besten europäischen Partnern verantwortungsvoll mitzugestalten“, so Beetz.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><h3>Senatorin: „Erfolg bestätigt die strategische Ausrichtung der Wissenschaftspolitik des Landes“</h3><p>„Ich gratuliere den beteiligten Forscher:innen ganz besonders zu diesem Erfolg“, sagt Bremens Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling. „Er belegt, dass bremische KI-Forschung bereits heute internationale Anerkennung genießt. Dieser Erfolg bestätigt die strategische Ausrichtung der Wissenschaftspolitik des Landes.“ Die KI-basierte Robotik im Land strategisch weiter aufzubauen und international führend zu positionieren, sei ein definiertes Ziel im Wissenschaftsplan 2025. „Und es ist ein Kernaspekt der KI-Strategie des Landes `Bremen.KI – Strategie künstliche Intelligenz, das Alleinstellungsmerkmal der KI-basierten Robotik zu stärken“, so die Senatorin. „Mit dieser Mitgliedschaft kann sich die bremische KI-Forschung noch weiter in der europäischen Forschungslandschaft etablieren.“</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.ease-crc.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.ease-crc.org</a> &nbsp;<br><a href="http://www.uni-bremen.de/tzi" target="_blank">www.uni-bremen.de/tzi</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Michael Beetz<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218-64001&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:mbeetz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mbeetz@uni-bremen.de</a> ; <a href="mailto:beetz@cs.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">beetz@cs.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Axel Kölling / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Copyright_Institute_for_Artificial_Intelligence_Universitaet_Bremen_48a943d083.jpg" length="321776" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Copyright_Institute_for_Artificial_Intelligence_Universitaet_Bremen_48a943d083.jpg" fileSize="321776" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen hat in den vergangenen Jahren umfassende Kompetenz im Feld der KI-basierten Robotik aufgebaut. Zu den Fähigkeiten, die beispielhaft entwickelt werden, zählt das Kochen.</media:description><media:copyright>Institute for Artificial Intelligence / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29091</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 Jul 2022 11:00:06 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen erfolgreich bei weltweitem Ranking </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-erfolgreich-bei-weltweitem-ranking</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat im internationalen Shanghai Ranking erneut einen Spitzenplatz erreicht. Im Fach Meereswissenschaften liegt sie deutschlandweit auf Platz eins. Auch in den Geowissenschaften führt die Universität Bremen die Tabelle der deutschen Universitäten an. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en" dir="ltr">ShanghaiRanking Consultancy</span> hat jetzt das <span lang="en" dir="ltr">Global Ranking of Academic Subjects</span> (GRAS) 2022 (Shanghai-<span lang="en" dir="ltr">Ranking</span>) veröffentlicht. Im Fach Meereswissenschaften liegt sie deutschlandweit auf Platz eins. Im weltweiten Vergleich belegte sie Platz 15.&nbsp; Auch in den Geowissenschaften führt die Universität Bremen die Tabelle der deutschen Universitäten an. Weltweit kommt sie in dem Fach auf Platz 31 von 500.<br> „Das ist wieder mal eine Bestätigung für die hervorragende Forschungsarbeit, die an unserer Universität in der Meeres- und Umweltforschung mit hoher Relevanz auch zu Fragen des Klimawandels geleistet wird. Über die gute Platzierung freue ich mich sehr“, sagte Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.<br> Das Shanghai <span lang="en" dir="ltr">Ranking</span> ist ein internationales <span lang="en" dir="ltr">Ranking</span>, das seit 2017 vom <span lang="en" dir="ltr">Global Ranking of academic subjects</span> (GRAS) veröffentlicht wird. Es enthält Ranglisten in 54 Fächern aus den Fachgruppen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizinwissenschaften und Sozialwissenschaften. Insgesamt wurden mehr als 4000 Universitäten gerankt. Das GRAS-<span lang="en" dir="ltr">Ranking</span> 2022 wertet Forschungspublikationen aus den Jahren 2016 bis 2020 aus.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Das Shanghai-Ranking 2022 für die Meereswissenschaften:<br><a href="http://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2022/RS0107" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2022/RS0107</a></p><p>Das Shanghai-Ranking 2022 für die Geowissenschaften:<br><a href="http://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2022/RS0104" target="_blank" rel="noreferrer">www.shanghairanking.com/rankings/gras/2022/RS0104</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Bernd-Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen hat im internationalen Shanghai Ranking erneut einen Spitzenplatz erreicht.</media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29078</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 10:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>Politikwissenschaftlicher Fachinformationsdienst wird weiter gefördert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/politikwissenschaftlicher-fachinformationsdienst-wird-weiter-gefoerdert</link>
                            
                            <description>Dem seit 2016 an der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen angesiedelten Fachinformationsdienst Politikwissenschaft (Pollux) wird durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nun eine dritte Förderphase bewilligt. Der Dienst wird von 2022-2025 mit 1,79 Millionen Euro ausgestattet.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ hat der Fachinformationsdienst (FID) Politikwissenschaft der DFG das Ziel, die überregionale Literaturversorgung und die Informationsinfrastruktur für die politikwissenschaftliche Forschung in Deutschland nachhaltig zu optimieren.&nbsp;</p><p>Der FID Politikwissenschaft wird seit 2016 von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und dem GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften betreut. In der kommenden Förderphase kommt nun das an der Universität Bremen angesiedelte Forschungsdatenzentrum Qualiservice als dritter Projektpartner hinzu.&nbsp;</p><p>„Ich freue mich sehr über die Zusage der DFG“ sagt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB Bremen und Leiterin des Projektes. „Insbesondere freut mich, dass wir sowohl mit dem bisher Erreichten als auch mit der Ausrichtung unseres Neuantrages überzeugt haben.“ Professorin Betina Hollstein, Leiterin des Forschungsdatenzentrums Qualiservice, ergänzt: „Durch die Bewilligung des Antrags erfährt der Umgang mit qualitativen Forschungsdaten im Bereich Politikwissenschaft eine enorme Stärkung und ergänzt zugleich hervorragend die Aktivitäten innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).“</p><p>Dr. Philipp Mayr vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften betont: „Das GESIS-Team freut sich auf die weitere exzellente Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und bringt seine Expertise im Bereich Information Retrieval und Text Mining sehr gerne ein.“</p><p>Die Vorhaben der dritten Förderphase (2022–2025) beinhalten insbesondere:</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erweiterung des Rechercheportals Pollux (bisher 8 Millionen Dokumente) um Nachweise aus den angrenzenden Nachbardisziplinen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verbesserung von Sichtbarkeit und Recherchierbarkeit von Textkorpora und Forschungsblogs<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ausbau des Open Access-Angebots<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Forschungsdatenmanagement qualitativer Forschungsdaten</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://www.pollux-fid.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.pollux-fid.de/</a><br><a href="https://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.suub.uni-bremen.de</a>&nbsp;<br><a href="https://www.gesis.org" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.gesis.org</a><br><a href="https://www.qualiservice.org" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.qualiservice.org</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:&nbsp;</h3><p>Regina Pfeifenberger<br> Komm. Projektkoordination<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Open Access (Pollux)<br> Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Tel.: + 49 421 218-59585<br> E-Mail: <a href="mailto:kontakt@pollux-fid.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kontakt@pollux-fid.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_DSC_2443_Foto_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_e06453ff51.jpg" length="370122" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_DSC_2443_Foto_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_e06453ff51.jpg" fileSize="370122" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Weiter geht’s: Dem seit 2016 an der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen angesiedelten Fachinformationsdienst Politikwissenschaft wurde nun eine dritte Förderphase bis 2025 bewilligt.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29056</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 16:02:20 +0200</pubDate>
                            <title>Gesundheitsforschung: Geschlechtervielfalt stärker berücksichtigen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/gesundheitsforschung-geschlechtervielfalt-staerker-beruecksichtigen</link>
                            
                            <description>In der Gesundheitsforschung wird geschlechtliche Vielfalt noch zu wenig erfasst. Das zeigt eine Erhebung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Eine Unterscheidung in die Kategorien „männlich“ und „weiblich“ wird der Komplexität nicht gerecht. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird in der Gesundheitsforschung die geschlechtliche Vielfalt erfasst? Das hat ein Team um die Gesundheitswissenschaftlerinnen Sophie Horstmann und Gabriele Bolte vom Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen untersucht.&nbsp; „Das Geschlecht ist in der Gesundheitsforschung eine häufig genutzte Variable, die allerdings meistens auf eine einfache Unterscheidung in „männlich“ und „weiblich“ beschränkt wird“, erläutert Professorin Gabriele Bolte von der Universität Bremen.</p><p>Dies widerspreche dem aktuellen Forschungsstand der Natur- und Sozialwissenschaften, der sowohl für die physiologischen und anatomischen als auch die psychosozialen Ausprägungen von Geschlecht eine große Variationsbreite dokumentiere. „Für die Entwicklung geschlechtergerechter Gesundheitsangebote besteht aktuell ein großer Bedarf nach einer differenzierteren Erfassung in der Gesundheitsforschung, das heißt die Vielfalt innerhalb der Gruppen der „Frauen“, „Männer“ und anderen Geschlechtsidentitäten zu berücksichtigen“, betont die Professorin.</p><h3>Jetzt veröffentlicht: Übersicht des aktuellen Forschungsstandes</h3><p>Die im <span lang="en" dir="ltr">International Journal for Environmental Research and Public Health </span>erschienene Publikation aus dem Forschungsprojekt zeigt die Ergebnisse einer Übersichtsarbeit, die zum Ziel hatte, den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die Erfassung von geschlechtlicher Vielfalt in der quantitativen Gesundheitsforschung abzubilden.&nbsp; Ein Ergebnis ist, dass immer noch am häufigsten in Befragungen ein Instrument angewendet wird, das basierend auf geschlechtlichen Rollenerwartungen von amerikanischen Studierenden der 70er Jahre entwickelt wurde.</p><p>„Es hat uns gefreut zu sehen, dass die Entwicklung und Anwendung von Instrumenten, die die Variabilität von Geschlecht erfassen, in den vergangenen Jahren angestiegen sind. Ein Beispiel ist, nicht nur die zwei Antwortfelder „männlich“ und „weiblich“ vorzugeben, sondern sowohl das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht als auch die aktuelle eigene Geschlechtsidentität zu erfragen“, sagt Sophie Horstmann, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt am Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung arbeitet. „Allerdings zeigt sich an dieser Stelle auch der Bedarf nach einer Weiterentwicklung. Insbesondere die Erfassung verschiedener Dimensionen des biologischen Geschlechts, sei es auf der Ebene von Chromosomen, inneren Geschlechtsorganen oder Hormonen, findet bisher erst wenig Berücksichtigung.“</p><h3>Über das Projekt</h3><p>Das Bundesministerium für Gesundheit fördert seit Mai 2020 das Projekt DIVERGesTOOL (Toolbox zur Operationalisierung von geschlechtlicher Vielfalt in der Forschung zu Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention). In diesem interdisziplinären Forschungsprojekt unter der Leitung von Professorin Gabriele Bolte arbeitet die Abteilung für Sozialepidemiologie des Instituts für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen eng mit den Gender Studies der Humboldt Universität zu Berlin und der Gendermedizin der <span lang="en" dir="ltr">Radboud University</span> in Nijmegen zusammen.</p><h3>Große Kohortenstudien in Deutschland wirken mit: Partizipative Entwicklung einer Toolbox</h3><p>Das Projekt hat zum Ziel, eine Toolbox zu entwickeln, die Forschende bei der adäquaten Erfassung von Geschlecht und seiner großen Variationsbreite in der Forschung zu Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention unterstützt. Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit sollen direkt in den Entwicklungsprozess der Toolbox einfließen. Das Projekt DIVERGesTOOL zeichnet sich durch seinen partizipativen Ansatz aus: Mehrere große Kohortenstudien der Gesundheitsforschung in Deutschland wirken in dem Projekt von Beginn an mit.</p><h4>Originalpublikation:</h4><p>Horstmann, S.; Schmechel, C.; Palm, K.; Oertelt-Prigione, S.; Bolte, G. The Operationalisation of Sex and Gender in Quantitative Health–Related Research: A Scoping Review. Int. J. Environ. Res. Public Health 2022, 19, 7493. <a href="https://doi.org/10.3390/ijerph19127493" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.3390/ijerph19127493</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/</a><br><a href="https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/projekte/laufende-projekte/?proj=811&amp;page=1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/projekte/laufende-projekte/?proj=811&amp;page=1</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Sophie Horstmann<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt DIVERGesTOOL<br> Abteilung Sozialepidemiologie<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:sophie.horstmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sophie.horstmann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Gabriele Bolte<br> Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:gabriele.bolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gabriele.bolte@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-29052</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 14:01:06 +0200</pubDate>
                            <title>Eine Klasse für sich: B-Human gewinnt die RoboCup-WM 2022 in Bangkok ohne Gegentor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/eine-klasse-fuer-sich-b-human-gewinnt-die-robocup-wm-2022-in-bangkok-ohne-gegentor</link>
                            
                            <description>Alter und neuer Weltmeister im Roboterfußball ist das Team B-Human der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Es konnte sich im Finale gegen Leipzig durchsetzen. Mit insgesamt 48:0 Toren in sieben Spielen blieb der Weltmeister ohne bei Gegentor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>B-Human errang den Sieg in Bangkok, Thailand, mit einem deutlichen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten HTWK Robots sowie rUNSWift aus Sydney (3. Platz) und den Nao Devils aus Dortmund (4. Platz). Aber auch die Pandemie hat dem Wettbewerb ihren Stempel aufgedrückt. Zum einen waren weniger Teams anwesend und es fanden einige Teilnahmen aus der Ferne statt. Zum anderen gab es eine größere Anzahl von technischen Zusatzwettbewerben, von denen die meisten auch aus der Ferne hätten durchgeführt werden können, wäre die Präsenzveranstaltung abgesagt worden. In diesen sogenannten <em>Technical Challenges</em> ging es um das Ausloten möglicher Regeländerungen für die Zukunft. So wurde beispielsweise das Spiel mit Teams aus jeweils sieben NAO-Robotern getestet– humanoide Roboter, die seit 2007 beim RoboCup spielen. Bisher bilden fünf Roboter eine Mannschaft. Auch wurde ausprobiert, ob die Roboter Schiedsrichtergesten erkennen können, um in Zukunft direkt mit dem Schiedsrichter zu interagieren, statt die Schiedsrichterentscheidungen per Funk mitgeteilt zu bekommen. Die insgesamt vier <em>Technical Challenges</em> wurden gemeinsam bewertet und auch hier konnte das Team B-Human den ersten Platz belegen.</p><p>Während der Pandemie war die wichtigste Neuerung der Liga, dass die eigene Software auf fremden Robotern ausgeführt werden konnte, ohne dass die menschlichen Teammitglieder überhaupt vor Ort sind. In diesem Jahr ging es im Hauptwettbewerb im Wesentlichen um die Reduktion der Kommunikation zwischen den Robotern während des Spiels. Bisher war es jedem NAO erlaubt, maximal eine Nachricht pro Sekunde zu verschicken. Entsprechend der neuen Regeln gilt eine maximale Anzahl für das ganze Team und das gesamte Spiel, die effektiv einer Absenkung des Datenaustauschs um den Faktor fünf entspricht. Jeder Roboter musste sich also stets vorher überlegen, ob das Versenden einer Nachricht in der aktuellen Situation wirklich sinnvoll ist. Das Bremer Team verwendete hierfür zahlreiche Kriterien sowie eine an der Restspielzeit ausgerichtete, gleitende Obergrenze, um weiterhin kooperatives Teamspiel zu ermöglichen. Insbesondere dieses Teamspiel war es, das auch bei diesem Turnier die Stärke von B-Human auszeichnete. Die flexible Positionierung und dynamische Aufgabenteilung der Feldspieler zusammen mit der seit diesem Jahr eingesetzten Fähigkeit, präzise Pässe besser zu positionierten Mitspielern zu spielen, führte in allen Wettbewerben des RoboCups zu einer deutlichen Überlegenheit auf dem Feld, so dass B-Human zum neunten Mal Weltmeister in der Standard Platform League wurde.</p><p>Aktuell setzt sich B-Human aus fünfzehn Studierenden der Universität Bremen, einem ehemaligen Studenten, der sich in seiner Freizeit für das Team engagiert, sowie den betreuenden Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer und Arne Hasselbring vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Prof. Dr. Rolf Drechsler geleitet wird, und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Udo Frese zusammen. Die Firma CONTACT Software, der führende Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation, ist seit 2017 Hauptsponsor von B-Human.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>RoboCup 2022: <a href="https://2022.robocup.org" target="_blank" rel="noreferrer">2022.robocup.org</a></p><p>Teams B-Human: <a href="https://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.b-human.de</a></p><p>B-Human auf Twitter: <a href="https://twitter.com/pennybhuman" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com/pennybhuman</a></p><p>B-Human auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/teambhuman</a></p><p>B-Human auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bhumnbhumn/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/bhumnbhumn/</a></p><p>Weiteres Bildmaterial, das unter Angabe des Copyrights und der benannten Lizenzbedingungen gerne verwendet werden darf, finden Sie unter folgendem Link: <a href="https://b-log.b-human.de/galleries/robocup-2022.html" target="_blank" rel="noreferrer">b-log.b-human.de/galleries/robocup-2022.html</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Thomas Röfer<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br> Tel.: +49 421 218 64200<br> E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p><p>Dr. Tim Laue<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Tel.: +49 421 218 64209<br> E-Mail: <a href="mailto:tlaue@uni-bremen.de">tlaue@uni-bremen.de</a></p><p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Unternehmenskommunikation Bremen<br> Tel.: +49421 178 45 4111<br> E-Mail: uk-hb@dfki.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_RoboCup22_TimLaue_e5750969aa.jpg" length="641829" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_RoboCup22_TimLaue_e5750969aa.jpg" fileSize="641829" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zwei B-Human Roboter posieren glücklich mit ihren zwei neuen Trophäen: 1. Platz bei der Weltmeisterschaft und 1. Platz bei den sogenannten Technical Challenges.</media:description><media:copyright>Tim Laue / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 09:58:15 +0200</pubDate>
                            <title>Alle mittelalterlichen Handschriften der SuUB jetzt online verfügbar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/alle-mittelalterlichen-handschriften-der-suub-jetzt-online-verfuegbar</link>
                            
                            <description>Die vollständige Sammlung mittelalterlicher Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen wurde im Rahmen eines DFG-Projekts digitalisiert. Nun ist diese wichtige Quelle für die Forschung zu mittelalterlicher Geistes- und Kulturgeschichte auch online frei verfügbar.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung der vollständigen Sammlung mittelalterlicher Handschriften der SuUB Bremen war in Kooperation mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert worden. Ab sofort sind diese digitalisierten Handschriften auch online unter <a href="https://brema.suub.uni-bremen.de/ms" target="_blank" rel="noreferrer">https://brema.suub.uni-bremen.de/ms</a> zu finden.</p><p>Im Bestand der SuUB Bremen befinden sich 124 mittelalterliche Handschriften aus dem 9. bis 16. Jahrhundert. Die Handschriften sind hinsichtlich Form, Inhalt und Sprache vielfältig und bilden das gesamte Spektrum mittelalterlicher Geistes- und Wissenskultur ab.</p><p>So befinden sich unter anderem auch liturgische Gebrauchshandschriften aus den Bremer Kirchen darunter. Ein 1324 entstandenes Kapitelbuch aus dem Kollegiatstift St. Willehadi findet sich unter <a href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46:1-117073" target="_blank" rel="noreferrer">https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46:1-117073</a></p><p>Die Handschriften wurden vollständig digitalisiert, strukturiert und in den Digitalen Sammlungen der SuUB Bremen öffentlich zugänglich gemacht. Sie sind – wie auch deren Digitalisate – zudem über die E-LIB, den allgemeinen Katalog der SuUB, zu finden.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Tel. +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:E-Mail:%20oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_SuUB_msb0022_a25b959807.jpg" length="56431" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_SuUB_msb0022_a25b959807.jpg" fileSize="56431" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mittelalterliche Buchmalerei aus einem Stundenbuch aus dem 15. Jahrhundert: Eichelmast und das Sternbild Schütze stellen den Monat November dar.</media:description><media:copyright>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 10:54:47 +0200</pubDate>
                            <title> Uni-Ausgründung Ubica gewinnt europäischen Robotik-Award</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/uni-ausgruendung-ubica-gewinnt-europaeischen-robotik-award</link>
                            
                            <description>Das aus der Universität Bremen heraus gegründete Start-up Ubica Robotics macht Robotik und Künstliche Intelligenz für den Einzelhandel nutzbar. Gemeinsam mit der Universität und der dmTECH GmbH hat es jetzt den euRobotics Technology Transfer Award 2022 erhalten.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Intelligente Roboter für eine effizientere Logistik und einen umfassenderen Kundenservice im stationären Einzelhandel – mit dieser Idee startete 2017 das Forschungsprojekt REFILLS an der Universität Bremen. Drei Jahre später ging daraus das Start-up Ubica Robotics hervor, das die wissenschaftlichen Ergebnisse erfolgreich in die Praxis umsetzt. Gemeinsam mit der dmTECH GmbH – der IT-Tochter der Drogeriekette dm-drogerie markt – wurden Ubica und das Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Bremen (IAI) jetzt auf dem European Robotics Forum in Rotterdam mit dem bedeutenden Technology Transfer Award 2022 ausgezeichnet.</p><h3>Neueste Roboter-Generation navigiert eigenständig</h3><p>Die neueste Generation der Ubica-Roboter ist in der Lage, eigenständig durch eine Einzelhandelsfiliale zu navigieren und dabei die Bestände der Produkte in den Regalen zu erkennen. Auf Basis dieses Scans wird ein sogenannter Digitaler Zwilling der Filiale erzeugt, also eine virtuelle Version, die zahlreiche wichtige Informationen zum Betrieb der Filiale liefert – vom Nachfüllbedarf über die beste Produktplatzierung bis hin zum idealen Bepacken der Paletten im Zentrallager, um die Regalbefüllung im Geschäft möglichst effizient und störungsarm für die Kunden zu gestalten.&nbsp;</p><p>„Die Ubica-Technologien können eine disruptive Innovation im Bereich der intelligenten Robotik werden“, betont Professor Michael Beetz, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz (IAI) an der Universität Bremen. Mit dem IAI und dem ebenfalls von Professor Beetz geleiteten Sonderforschungsbereich EASE zählt die Universität zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Robotik. „Der euRobotics-Award ist eine schöne Bestätigung dafür, dass der Transfer unserer Forschungsergebnisse in die Wirtschaft gelingt und dass er auch internationale Aufmerksamkeit erregt“, so Beetz.&nbsp;</p><h3>Digitale Zwillinge: Generiert wird eine virtuelle Umgebung</h3><p>Die autonomen Scan-Roboter von Ubica nutzen modernste Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um die virtuelle Umgebung in Form der digitalen Zwillinge zu generieren. „Einzigartig daran ist vor allem, dass die Roboter in der Lage sind, diese digitalen Modelle im Detail zu verstehen und mit Hintergrundwissen zu verknüpfen“, erläutert Beetz. Ermöglicht werde diese Fähigkeit durch eine Verbindung aus semantischen Modellen und datengestützten Lern-Algorithmen.</p><p>Im stationären Einzelhandel existieren bis jetzt keine vergleichbaren Technologien. „Unsere Roboter ermöglichen eine erhebliche Verbesserung der internen Abläufe in einem Geschäft“, erklärt Georg Bartels. Mitgründer und Chief Technology Officer von Ubica. „Die Einzelhändler erhalten einen detaillierten und datenseitig voll integrierten Einblick in ihre Filialen, wodurch sich Warenflüsse in der Filiale zielgerichtet unterstützen lassen.“ Darüber hinaus könne das Sortiment besser auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden hin optimiert und im Geschäft angeordnet werden. Perspektivisch sei auch die Anbindung von Shopping Apps denkbar.&nbsp;</p><p>„Mithilfe des maschinellen Lernens und der großen Datenmengen bietet Ubica die Möglichkeit, innovative Service-Angebote für Kundinnen und Kunden zu entwickeln“, sagt Jan-David Walter von der dm-Tochter dmTECH. „Denkbar sind zum Beispiel individuelle Produktempfehlungen oder die Anbindung von Lieferdiensten. Wir möchten viele Vorteile von Online-Shops auch für die Kundinnen und Kunden der stationären Geschäfte anbieten.“&nbsp;</p><p><em>Axel Kölling</em></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.ubica-robotics.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ubica-robotics.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Michael Beetz<br> Institut für Künstliche Intelligenz<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-64000<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="ai-office@cs.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> ai-office@cs.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_erf_2022_stage_a1baa42455.jpg" length="447832" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_erf_2022_stage_a1baa42455.jpg" fileSize="447832" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein bedeutender Moment für das Bremer Robotik-Start-Up Ubica: In Rotterdam erhielten Georg Bartels (links), Chief Technology Officer von Ubica, und Professor Michael Beetz vom Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Bremen (daneben) den euRobotics Technology Transfer Award 2022.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 11:31:38 +0200</pubDate>
                            <title>DLR-Challenge gewonnen: Rauchmelder „erschnüffelt“ Brandquellen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/dlr-challenge-gewonnen-rauchmelder-erschnueffelt-brandquellen</link>
                            
                            <description>Ein Rauchmelder, der Brandquellen bereits vor Ausbruch des Brandes „erschnüffeln“ kann: Damit hat ein Team um das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität jetzt einen Preis bei einem bedeutenden Ideenwettbewerb gewonnen.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Beim INNOspace-Masters-Wettbewerb werden von verschiedenen Organisationen und Firmen insgesamt fünf Challenges ausgeschrieben – die vom DLR (Deutsches Zentrum für Lufts- und Raumfahrt) gewann jetzt das Bremer Team, bestehend aus Dipl.-Ing. Christian Eigenbrod und M.Sc. Florian Meyer vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Professor Lutz Mädler vom&nbsp;Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT&nbsp;der Universität Bremen und Dr. Nicolae Bársan vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Tübingen. Es wurde nun bei der Preisverleihung in Berlin dafür ausgezeichnet. Verbunden mit dem Sieg ist auch eine finanzielle Förderung des Projekts. „Insgesamt waren 153 Vorschläge eingegangen“, so Christian Eigenbrod. „Dass wir bei dieser Konkurrenz auf Platz 1 gelandet sind, macht uns daher sehr stolz.“</p><h3>Alarm schon bevor es brennt</h3><p>Im Projekt geht es um die Entwicklung von Brandmelde-Sensorik, die einen Brandherd „erschnüffeln“ soll, schon bevor es zu dessen Entzündung kommt. „Jeder kennt beispielsweise den eigentümlichen Geruch von überhitzter Elektrik oder Elektronik. Ganz ähnlich emittiert jeder Stoff, wenn er überhitzt ist, gasförmige Stoffe, die durch neuartige halbleitende Metall-Oxid Schichten detektiert werden können“, erklärt Christian Eigenbrod.&nbsp;</p><p>Was die Halbleiter dabei detektieren, was kritisch und was unkritisch ist, müssen sie über Machine-Learning-Routinen beigebracht bekommen. Die Schichten ändern ihren Widerstand nicht nur aufgrund spezieller Luft-Inhaltsstoffe, sondern auch aufgrund der allgemein veränderten Atmosphärenzusammensetzung. Dabei spielen nicht nur zusätzlich emittierte Stoffe eine Rolle, sondern auch das, was stattdessen weniger vorhanden ist. Nach entsprechendem Training gibt es kaum einen gasförmigen Stoff, der so nicht detektiert werden kann.</p><p>Einen konkreten technischen Aufbau gibt es noch nicht. Sensoren dieser Art werden von der Firma Sensirion AG – einer Ausgründung der ETH Zürich – vertrieben und finden unter anderem in Geräten zur Überwachung der Raumluftqualität Anwendung. Dabei geht es beispielsweise um CO2, CO oder Formaldehyd, welches aus Möbeln ausgasen kann. Aber auch eigene Sensoren können am IWT hergestellt und speziell auf die Anforderungen zur Branddetektion angepasst werden.</p><h3>Idee kam aus der Raumfahrtforschung</h3><p>Die Idee zu einem solchen Rauchmelder entstand vor einigen Jahren über ein ESA (European Space Agency)-MAP (Microgravity Application Promotion)-Projekt zusammen mit der Universität Tübingen und der ETH Zürich, um zu versuchen, neuartige Sensoren unter Mikrogravitationsbedingungen herzustellen. Bei der Herstellung werden die Schichten aus einer sehr heißen Spray-Flamme auf einem Substrat abgeschieden. Dabei liefert die Flamme die benötigten hohen Temperaturen. Die Flüssigkeit, die in Form eines brennbaren Sprays in die Flamme gebracht wird, enthält die Ausgangsstoffe für die Halbleiterschicht.&nbsp;</p><p>Das Standard-Verfahren heißt „Flame Spray Pyrolysis“ (FSP). Es zeigte sich, dass die benötigten hohen Temperaturen nur mittels Knallgasflammen (Wasserstoff/Sauerstoff) erzielt werden konnten. Da diese Flammen eine sehr schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit haben, sind sie hochturbulent und der Gravitationseinfluss ist verschwindend gering. Insofern war dieses Projekt nicht erfolgreich im Sinne, neue Materialien in Schwerelosigkeit herstellen zu können.</p><h3>Erinnerung an frühere Zusammenarbeit führte zum neuen Projekt</h3><p>Christian Eigenbrod hatte sich an eben diese Sensor-Schichten erinnert, als sich in der aktuellen Forschung zur Feuersicherheit in der astronautischen Raumfahrt zeigte, dass momentan verwendete Rauchmelder ihrer Aufgabe kaum gerecht werden. Dies können sie unter den Gegebenheiten auf der Internationalen Raumstation (ISS) auch prinzipiell nur sehr schlecht, da neben dem Rauch auch alle anderen Arten von feinen Partikeln erfasst werden, was zu häufigen Fehlalarmen führt. Auch wurde klar, dass klassische Rauchmelder auf einer Mondstation bei allgegenwärtigem feinstem Regolith-Staub kaum eine Chance auf zuverlässige Funktion haben. Darüber hinaus alarmieren Rauchmelder grundsätzlich erst dann, wenn es im Prinzip schon zu spät ist.&nbsp;</p><p>Also wurde der Kontakt nach Tübingen wieder aufgegriffen und nachgefragt, ob die Halbleitersensoren in der Lage sein könnten, Ausgasungen zu detektieren, die aus überhitzten Kunststoffen vielleicht schon vor deren Entzündung stammen. Diese Frage wurde ohne Einschränkungen bejaht, und die Idee eines neuartigen Brandmelders war somit geboren.</p><p>Durch den Erfolg beim INNOspaceMasters wird die Umsetzung der Idee nun in einem Entwicklungsprojekt untersucht. Dazu werden Förderungen bis zu 400.000 € bereitgestellt. Nach einer erfolgreichen ersten Projektphase könnte ein erster Prototyp des Systems entwickelt werden, der beispielsweise auf der ISS getestet werden könnte.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Christian Eigenbrod<br> Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-57780<br> E-Mail: <a href="mailto:christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2022_Illustrationen/Inoospace-Preisverleihung_Foto_IWT.jpg" length="252894" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2022_Illustrationen/Inoospace-Preisverleihung_Foto_IWT.jpg" fileSize="252894" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freude über den Gewinn der DLR-Callenge: Florian Meyer, Christian Eigenbrod und Lutz Mädler (von links) bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: IWT</media:description><media:copyright>IWT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 10:55:13 +0200</pubDate>
                            <title>15. Bremer StartUp-Lounge: Balance</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/15-bremer-startup-lounge-balance</link>
                            
                            <description>„Balance“ ist das Motto der 15. Bremer StartUp-Lounge. Organisatorin ist das Hochschulnetzwerk BRIDGE, die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Dieses Jahr feiert BRIDGE gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine gute Balance zwischen Work und Life, aber auch zwischen eigener Motivation und Impulsen von außen, sind für StartUps bei der Gründung von großer Bedeutung“, sagt Meike Goos vom Hochschulnetzwerk BRIDGE&nbsp;an der Universität Bremen. „Eine gute Balance ist aber auch bei der Kundengewinnung, beim Umgang mit möglichen Investor:innen und Unterstützer:innen sehr wichtig.“</p><p>Bei der StartUp-Lounge berichten die Gründungsteams von BotUniversity, cellumation, Huddy und WasteAnt von ihren Erfahrungen beim Unternehmensstart. Woran sind die StartUps gewachsen? Welche Hürden mussten sie überwinden? Was war in ihren Augen eine wichtige Unterstützung? Wie haben sie das EXIST-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz&nbsp;und andere Förderprogramme genutzt? Welche Fehler würden sie kein zweites Mal machen? Was ist ihnen wichtig am Thema „Balance“?</p><p>In entspannter und lebendiger Atmosphäre berichten folgende Gäste in Kurzinterviews über ihre Erfahrungen:</p><ul class="list-normal"><li><strong>BotUniversity</strong><strong>&nbsp;-</strong> bietet maßgeschneiderte Lösungen für Entwicklung, Training und Implementierung von KI für den Mittelstand</li><li><strong>cellumation</strong><strong>&nbsp;- </strong>entwickelt und fertigt intelligente, modulare Fördertechnik für die Automatisierung in Produktion, Industrie &amp; Logistik</li><li><strong>Huddy -</strong> fertigt u.a. maßgeschneiderte nachhaltige Hoodies an<strong></strong></li><li><strong>WasteAnt - </strong>machen Abfall mit einer KI-basierte Abfallqualitätsanalyse zu einer wertvolleren Ressource</li></ul><h3>BRIDGE feiert dieses Jahr sein 20-Jähriges Bestehen und wächst</h3><p>Bei der 15. Bremer StartUp-Lounge wird auch gleichzeitig das 20-jährige Bestehen des Gründungsnetzwerks BRIDGE gefeiert. Dazu gibt es einige spezielle Programmpunkte, wie zum Beispiel ein Improvisationstheater rund ums Thema Gründen und BRIDGE.</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass das Netzwerk für Gründungen aus den Bremischen Hochschulen bereits seit 20 Jahren angehende Gründer:innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit aktiv begleitet, innovative Formate anbietet und sich selbst kontinuierlich weiterentwickelt“, erläutert Prof. Dr. Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer.“</p><p>Das Netzwerk arbeitet stets an einer Balance bei bestehenden und neuen Angeboten, Themenschwerpunkten und neuen Kooperationen und Partner:innen: Im Frühjahr 2022 ist zum Beispiel die Hochschule für Künste Mitglied im Hochschulnetzwerk BRIDGE geworden, so dass jetzt alle Bremer Hochschulen mit an Bord sind. „Wir freuen uns sehr, dass die HfK nun bei BRIDGE an Bord ist und auf die Möglichkeit der Zusammenarbeit im Bereich der Gründungsunterstützung. Wir wissen, dass sich an der HfK per se viele Gründungsinteressierte befinden, die nun auch auf gemeinsame BRIDGE Angebote zugreifen können und mit ihrer Kreativität noch mehr zur Bereicherung von Gründungsteams aus Hochschulen beitragen werden.“, so Dr. Martin Heinlein, Geschäftsführer BRIDGE.</p><p>Während und nach den Interviews gibt es die Gelegenheit, mit den Gründerinnen und Gründern&nbsp;sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen sowie neue Kontakte zu knüpfen.</p><p>Die StartUp-Lounge findet am 14. Juli um 18 Uhr im GW2 (B3002) Gebäude der Universität Bremen statt.</p><h3>Über BRIDGE:</h3><p>BRIDGE ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger des Hochschulnetzwerks BRIDGE sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für künste, die Jacobs University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründungsklima an allen beteiligten Hochschulen zu verbessern und aussichtsreiche Ideen mit Gründungspotenzial frühzeitig zu fördern.</p><p>BRIDGE berät etwa 160 Gründungsprojekte pro Jahr und bietet über 50 Veranstaltungen mit über 1.200 Teilnehmer:innen rund um das Thema Existenzgründung an. Rund 20 Gründungen kann das BRIDGE Netzwerk im Jahr aus den Bremer Hochschulen verzeichnen. Zudem hat das Netzwerk seit 2007 über 9,0 Mio. Euro Fördermittel aus dem bundesweiten EXIST-Programm eingeworben. Der Wettbewerb „CAMPUSiDEEN“ mit Preisen im Wert von über 20.000 Euro rundet das jeweilige Veranstaltungsjahr ab. Seit 2003 wurden über 750 Beiträge eingereicht. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den kontinuierlichsten Wettbewerben seiner Art. Unter <a href="http://www.bridge-online.de/bridge/gruendungsgalerie" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/bridge/gruendungsgalerie</a> findet sich eine Auswahl bisher erfolgter Gründungen aus den Hochschulen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bridge-online.de/veranstaltungen/15-bremer-startup-lounge" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bridge-online.de/veranstaltungen/15-bremer-startup-lounge</a> (hier auch Anmeldung)</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-wirtschaft/wissens-und-technologietransfer/existenzgruendung" target="_blank" title="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-wirtschaft/wissens-und-technologietransfer/existenzgruendung">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-wirtschaft/wissens-und-technologietransfer/existenzgruendung</a></p><p>BotUniversity: <a href="https://www.botuniversity.de/" target="_blank" title="https://www.botuniversity.de/" rel="noreferrer">BotUniversity</a></p><p>cellumation <a href="https://cellumation.com/de/" target="_blank" title="https://cellumation.com/de/" rel="noreferrer">Innovative Fördertechnik | cellumation</a></p><p>Huddy <a href="https://www.dbc-shop.com/" target="_blank" title="https://www.dbc-shop.com/" rel="noreferrer">Home - HUDDY (dbc-shop.com)</a></p><p>WasteAnt&nbsp;<a href="https://wasteant.com/de/startseite/" target="_blank" title="https://wasteant.com/de/startseite/" rel="noreferrer">Startseite - WasteAnt</a></p><p>www.uni-bremen.de</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Meike Goos<br> UniTransfer<br> BRIDGE Gründungsunterstützung<br> Tel.: 0421/218-60346<br> E-Mail: <a href="mailto:meike.goos@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">meike.goos@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>sarah.batelka@uni-bremen.de</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202155_95051ffc42.png" length="26277" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202155_95051ffc42.png" fileSize="26277" type="image/png"/><media:description type="plain">Das Hochschulnetzwerk BRIDGE, die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung feiert 2022 sein 20-jähriges Bestehen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 10:27:19 +0200</pubDate>
                            <title>Prominente Unterstützung für die Weltkorallenriffkonferenz in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/prominente-unterstuetzung-fuer-die-weltkorallenriffkonferenz-in-bremen</link>
                            
                            <description>Die 15. Weltkorallenriffkonferenz ist am 8. Juli 2022 zu Ende gegangen. 
Rund 1.100 Meeresbiologinnen und -biologen aus 80 Ländern stellten in Bremen ihre neuesten Forschungen vor. Fürst Albert II. von Monaco und Bundesumweltministerin Steffi Lemke unterstützten die Konferenz mit ihrem Besuch.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir müssen die Korallenriffe schützen, damit sie uns schützen“ sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf der Pressekonferenz des International Coral Reef Symposiums (ICRS). Damit nahm Steffi Lemke Bezug auf eine der wichtigsten Ökosystemleistungen der Korallenriffe. Sie sind unverzichtbar für den Schutz der Küsten, denn sie reduzieren die Kraft der Wellen um etwa 90 Prozent. Abdulla Naseer, der Umweltminister der Malediven, der ebenfalls zur Konferenz angereist war: „Die Sache ist ganz einfach. Keine Korallenriffe, keine Malediven.“ Küstenschutz ist für alle Inselstaaten und Küstenregionen der Tropen elementar. Das Sterben der Korallenriffe ist für alle Bewohner dieser Gebiete eine existenzielle Bedrohung.</p><p>Korallenriffe sind aber nicht nur wichtig für den Küstenschutz. Korallenriffe sind auch Konzentrationspunkte der Artenvielfalt und beeinflussen die Diversität und Biomasse der Ozeane weit über ihr Verbreitungsgebiet hinaus. Die wirtschaftliche Bedeutung in der Tourismusindustrie, sowie für die Nahrungsmittelversorgung gerade der ärmeren Länder ist groß. Etwa 600 Millionen Menschen sind wirtschaftlich direkt von funktionierenden Korallenriffen abhängig. Das sind aktuell fast acht Prozent der gesamten Weltbevölkerung. Zudem profitieren die hoch entwickelten Länder zunehmend von neuen Wirkstoffen für Medikamente, die in Korallenriffen entdeckt wurden.</p><p>„Leider hat sich die Bedrohungslage weiter verschärft. Die Forschungsergebnisse der gerade abgeschlossenen 15. Weltkorallenriffkonferenz bestätigen, dass sich die Situation gegenüber dem letzten Zustandsbericht der globalen Korallenriffe aus dem Jahr 2008 weiter verschlechtert haben. Umso wichtiger ist es, dass wir Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, um Wege aus der Korallenriffkrise zu finden“, sagte Christian Wild von der Universität Bremen und Vorsitzender des ICRS 2022.</p><h3>Zusammenarbeit und Dialog von Wissenschaft und Politik von großer Bedeutung</h3><p>Ein Tag der Weltkorallenriffkonferenz stand ganz im Zeichen wissenschaftlich fundierter Empfehlungen zur Überwindung der schweren Korallenriffkrise. Hier wurde deutlich, dass es nicht an Ideen und Vorschlägen von Seiten der Wissenschaft mangelt, sondern an der Kommunikation mit den Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wodurch letztendlich keine Maßnahmen folgen. Andréa Grottoli, die Präsidentin der Internationalen Korallenriff Gesellschaft: „Wissenschaftler:innen müssen sich auf die Politik zubewegen und Politik auf die Wissenschaft. Wenn sie sich in der Mitte treffen ist schon viel gewonnen.“</p><p>Wichtig, so wurde ausdrücklich betont ist auch nach wie vor das bedeutenden Strategiepapier: „Rebuilding Coral Reefs: A Decadal Grand Challenge". Es richtet sich weltweit an Entscheidungstragende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. „Wir wollen darin die Dringlichkeit von Maßnahmen deutlich machen, die zum Schutz und zur Wiederherstellung von Korallenriffen nötig sind“ so Dr. Sebastian Ferse und Professor Christian Wild, beide Bremer Mitautoren des internationalen Strategiepapiers. Es wurde vor einem Jahr im Rahmen der 14. Weltkorallenriffkonferenz zum ersten Mal vorgestellt.</p><h3>Erste Weltkorallenriffkonferenz in Europa</h3><p>Die CO2 Emissionen, die den menschengemachten Klimawandel verursacht haben und ungebremst zum Verlust der weltweiten Korallenriffe führen werden, wenn sich nichts ändert, stammen vor allem aus den Industrienationen. Dass die 15. Weltkorallenriffkonferenz in Präsenz zum ersten Mal von einer Institution in Europa ausgerichtet wird, ist deshalb kein Zufall. „Es ist ein Hinweis, dass wir uns der Mitverantwortung der Korallenriffkrise in den Tropen stellen und Lösungsmöglichkeiten für die Korallenriffkrise suchen müssen“, sagte Meeresbiologe Christian Wild von der Universität Bremen.</p><p>Mit der Konferenz wurde auch diesbezüglich ein wichtiges Zeichen gesetzt. Prof. Christian Wild: „Wir sind stolz darauf, dass es die Universität Bremen als Ausrichter geschafft hat sowohl die 14. rein virtuelle als auch die 15. in Präsenz stattfindende Korallenriffkonferenz klimaneutral zu gestallten. Für die 15. Weltkorallenriffkonferenz verfolgten wir eine zweistufige Strategie: Um CO2- Emissionen zu vermeiden, stellten wir allen Konferenzteilnehmer:innen Flatrate-Tickets für den Nahverkehr zur Verfügung. Außerdem vermieden wir die Produktion von Müll und die Verwendung von Papier an ganz vielen Stellen. Beim Catering setzten wir vor allem auf lokale und vegetarische Produkte. Unvermeidbare CO<sub>2</sub> Emissionen durch die Anreise der Teilnehmer:innen wurden kompensiert.“</p><h3>Bremen als Austragungsort</h3><p>Das International Coral Reef Symposium (ICRS) ist die größte Meeresforschungskonferenz, die in Deutschland je durchgeführt wurde. Dr. Claudia Schilling, Bremer Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Bremen wurde aus gutem Grund als Veranstaltungsort ausgewählt, denn hier gibt es eine sehr aktive und sichtbare Gemeinschaft von exzellenten Korallenriff-Forscherinnen und Forschern.“ Zahlreiche Partnerinstitutionen, die meisten davon in unmittelbarer Nähe zueinander auf dem Campus der Universität Bremen, sind in der Korallenriffforschung tätig wie etwas das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT), das MARUM, das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, das Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie machen das Bundesland Bremen damit zu einem zentralen Hub der Korallenriff-Forschung in Europa und darüber hinaus. Zudem bietet Bremen eine hervorragende Infrastruktur und unser Kooperationspartner die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) sorgt mit seiner Organisation für einen reibungslosen Ablauf auch bei großen Messen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Hier finden Sie das Strategiepapier „Rebuilding Coral Reefs: A Decadal Grand Challenge": <a href="https://coralreefs.org/publications/rebuilding_coral_reefs/" target="_blank" rel="noreferrer">https://coralreefs.org/publications/rebuilding_coral_reefs/</a></p><p>Presseinformationen und Fotos zum Downloaden unter: <a href="http://www.icrs2021.de/press/deutsch" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de/press/deutsch</a></p><p><a href="http://www.icrs2021.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Heinz Krimmer<br> Öffentlichkeitsarbeit<br> ICRS 2022 Konferenzsekretariat<br> Marine Ökologie<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49-(0)176 5500-8505<br> E-Mail: heinz.krimmer@icrs2021.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Heinz Krimmer / Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/a/csm_20220708Korallenbleiche_TheOceanAgency_74324f287b.jpg" length="600244" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/a/csm_20220708Korallenbleiche_TheOceanAgency_74324f287b.jpg" fileSize="600244" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Korallenriffe sich nach wie vor stark gefährdet.  Die 15. Weltkorallenriffkonferenz  zeigte Lösungsmöglichkeiten auf, um Wege aus der Korallenriffkrise zu finden. Korallenbleiche in Okinawa, Südjapan.</media:description><media:copyright>The Ocean Agency / Ocean Image Bank</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 11:01:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sommerangebot des Sprachenzentrums</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/sommerangebot-des-sprachenzentrums-1</link>
                            
                            <description>Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen bietet von August bis September 2022 ein vielfältiges Intensivkursprogramm an. Wer überlegt, eine Sprache zu lernen oder seine Sprachkenntnisse aufzufrischen, ist hier richtig. Die meisten der Kurse stehen allen Interessierten offen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Chinesisch, Gebärdensprache, Spanisch und vieles mehr: Ein- bis zweiwöchige Intensivsprachkurse werden für neun Sprachen angeboten. Bis auf Koreanisch finden nach jetziger Planung alle Kurse in Präsenz statt.<br> Die Anfängerkurse für Italienisch, Polnisch, Russisch und Portugiesisch sowie die Englischkurse auf dem Sprachniveau B1 sind als Bildungszeit nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz anerkannt. Sie richten sich an Studierende, Studienbewerber:innen und alle Interessierten aus Bremen und dem Umland.<br> Im Bereich Englisch liegt der Fokus auf der Vermittlung von akademischen und fachsprachlichen Kompetenzen. Angeboten werden verschiedene zweiwöchige Intensivkurse auf den Niveaus B2 bis C1, über die auch die erforderlichen Nachweise zur Studienzulassung erbracht werden können.</p><h3>Internationaler Hochschulsommerkurs wieder vor Ort</h3><p>Der Internationale Hochschulsommerkurs findet in diesem Jahr wieder in Präsenz statt. Das Sprachenzentrum freut sich auf 80 Teilnehmende aus Ländern von Ägypten bis Usbekistan. Die Teilnehmenden bekommen viele Gelegenheiten, ihre Sprachkenntnisse in der Stadt anzuwenden.</p><h3>Angebote für Mitarbeitende</h3><p>Viele Lehrveranstaltungen werden zwischenzeitlich auf Englisch abgehalten, daher möchten sich einige Lehrende in diesem Bereich noch aktiv verbessern. Das greift der zweitägige Online-Workshop „Englisch für Lehrende“ auf und unterstützt Lehrende aller vier Hochschulen kompakt und praxisnah bei der Weiterentwicklung ihrer individuellen Sprachkompetenzen für die englischsprachige Lehre.</p><h3>Individuelles Sprachenlernen und Coaching</h3><p>Im Tutorenprogramm können Studierende in der vorlesungsfreien Zeit mit tutorieller Begleitung ihre Sprachkenntnisse selbstständig erweitern. Zusätzlich bietet das Tutorenprogramm eine sprachübergreifende Schreibberatung an – für Hausarbeiten und andere Texte. Auch Tandemvermittlung ist über den Sommer hinweg möglich. Beratung dazu und zu weiteren Selbstlernmaterialien bietet das Selbstlernzentrum im GW2. Rückmeldung zu englischsprachigen Texten aller Art und weiterführende Hilfestellungen zum Schreiben auf Englisch bietet der <span lang="en" dir="ltr">WRITER’S HELP DESK </span>mit individueller Online-Einzelberatung nach Vereinbarung. Für Studierende der Universität Bremen sind diese Angebote kostenfrei.</p><p>Das semesterbegleitende Sprachprogramm für das Wintersemester 2022/23 startet am 17. Oktober 2022</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">www.uni-bremen.de/szhb</a></p><p>Kontakt über E-Mail: <a href="mailto:szhb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">szhb@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_2022_Sprachenzentrum_Matej_Meza_2ec17ed541.jpg" length="236435" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_2022_Sprachenzentrum_Matej_Meza_2ec17ed541.jpg" fileSize="236435" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen bietet von Februar bis April 2022 wieder ein vielfältiges Programm.</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Produktionstechnik macht Schule: Hilfe bei der Studienwahl</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/produktionstechnik-macht-schule-hilfe-bei-der-studienwahl</link>
                            
                            <description>Der Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen kooperiert seit langem erfolgreich mit Schulen in Bremen und Niedersachsen. Das Ziel: Mit Info-Veranstaltungen und gemeinsamen Projekten praxisnah Orientierungshilfen geben und bei der Studienwahl helfen.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt braucht ganzheitliche und nachhaltige Lösungen unter anderem für Energie, Produktion und die Mobilität von morgen. Und dafür braucht es Ingenieurinnen und Ingenieure. Aber wie läuft ein Ingenieur-Studium? Was erwartet mich? Kann ich das schaffen? Und welche Fachrichtung wäre die richtige für mich?</p><p>Am Fachbereich Produktionstechnik kennt man diese Fragen. Daher kooperiert er seit vielen Jahren mit Schulen aus Bremen und Niedersachsen. Mit attraktiven Angeboten informiert und berät er Schülerinnen und Schüler während der letzten Jahre ihrer Schulzeit, unterstützt sie bei der fachlichen Orientierung und will Hemmschwellen abbauen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einige der Initiativen im Rahmen von ForstA (Forschend studieren von Anfang an) gefördert.</p><h3>Inhalte und Formate individuell gestaltbar</h3><p>Vieles ist möglich: Besuche von Hochschullehrenden und Studierenden im Unterricht, bei Elternabenden und schulinternen Veranstaltungen, die Teilnahme an Vorlesungen, Institutsbesichtigungen und gemeinsame Projekte. So können die Schülerinnen und Schüler vieles zu den verschiedenen ingenieurwissenschaftlichen Berufsprofilen, Themen und Fragestellungen sowie über die Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik und Systems Engineering an der Universität Bremen erfahren.</p><p>Die Inhalte und Formate der Kooperationen können je nach Bedarf und schulischen Rahmenbedingungen individuell gestaltet werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Schulen mit einem technischen Schwerpunkt oder MINT-Profil in der Sekundarstufe II. Da sich sowohl Hochschullehrende sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Studierende in den Kooperationen engagieren, kann eine Ansprache auf mehreren Ebenen und mit variierendem Fokus erfolgen. Dabei sind unterschiedlichste Engagements möglich, auch als feste Bestandteile im Unterricht.</p><p>Der Fachbereich hat zum Beispiel schon etlichen „Jugend forscht“-Gruppen bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Seite gestanden. Mit Professor Johannes Kiefer vom Fachgebiet Technische Thermodynamik als Pate hatte ein Team vom Beruflichen Gymnasium Wirtschaft am Schulzentrum Grenzstraße (Bremen) am Wettbewerb um den Deutschen Gründerpreis für Schüler 2019 teilgenommen. Das Team hatte es mit seiner Produktidee – einer flexiblen Trennwand für Pfannen zum gleichzeitigen Garen zweier Speisen – und seinem Businessplan unter die Top Ten von 800 Teams geschafft.</p><h3>Schulstunden im Projektunterricht der Sekundarstufe I</h3><p>„Schule in Farbigen Zuständen“ ist ein weiteres Beispiel für eine Schulkooperation. Professor Lutz Mädler vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT initiierte im Rahmen des Sonderforschungsbereiches „Von farbigen Zuständen zu evolutionären Konstruktionswerkstoffen“ eine Kooperation mit der Wilhelm-Focke-Oberschule (WFO) in Bremen Horn. Vier Jahre lang wurde eine Klasse wöchentlich mit zwei Schulstunden Projektunterricht begleitet und darüber im Blog berichtet. Unterrichtsmodule wurden evaluiert und die Ergebnisse veröffentlicht. Die dabei entwickelten Lerneinheiten werden auch über die Dauer der Kooperation hinaus in weiteren Klassen an der WFO weitergeführt.</p><h3>Projekt in der Projektphase einer 12. Klasse</h3><p>Aussicht auf Fortsetzung hat auch diese Kooperation: Schon 2019 hatte Professor Michael Freitag vom BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik Kontakt mit dem Beruflichen Gymnasium der Berufsbildenden Schulen Osterholz-Scharmbeck (BBS OHZ) aufgenommen und eine Zusammenarbeit initiiert. Nach zweijähriger Corona-Pause haben sich in diesem Frühjahr zwei Schülergruppen einer 12. Klasse in ihrer Projektphase mit einer ingenieurwissenschaftlichen Aufgabe befasst. Es galt, mithilfe eines Mikrocontrollers (Ein-Chip-Mikrorechner) den Arbeitsstatus eines Roboters per LED-Lichtleiste zu visualisieren und die Projektergebnisse zu präsentieren.</p><p>„Die perfekte Aufgabe für eine Klasse mit der Ausrichtung ‚Mechatronik‘ – und eine passgenaue Überschneidung mit dem 2. Semester des Beruflichen Gymnasiums Technik“, freut sich Bernd Hollermann, Lehrer der BBS OHZ. Es sei zwar eine große Herausforderung und auch eine Zusatzbelastung für seine Schüler gewesen, aber alle hätten durchgehend motiviert mitgemacht. Das bestätigt der projektbetreuende BIBA-Wissenschaftler Lennart Rolfs: „Es lief überraschend gut. Mit einem so großen Engagement hatte ich nicht gerechnet, auch nicht mit einem derartigen Verständnis von dem Prozess.“</p><p>„Es war eine höchst interessante und lehrreiche Phase, die unsererseits in künftigen Technik-Klassen wiederholt und eventuell vertieft fortgeführt werden soll“, sagt Hollermann. Dazu Michael Freitag: „Wir sehen das Projekt als einen Erfolg an und sind gerne wieder dabei. Das BIBA unterstützt die Uni Bremen beim ‚Forschenden Lernen‘ und beim ‚Projektstudium‘. So hat die Praxis in unserer Arbeit einen sehr hohen Stellenwert.“</p><p><em>Sabine Nollmann</em><br> &nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.fb4.uni-bremen.de/studium.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb4.uni-bremen.de/studium.html</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Thomas Bruns<br> Universität Bremen | Fachbereich Produktionstechnik<br> Studienzentrum<br> Telefon: +49 421 218-64 997<br> E-Mail: <a href="mailto:thbruns@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">thbruns@uni-bremen.de</a></p><p>Svenja Schell&nbsp;<br> Universität Bremen | Fachbereich Produktionstechnik&nbsp;<br> Studienzentrum&nbsp;<br> Telefon: +49 421 218-64 998<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.schell@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">svenja.schell@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_Schulkooperation_BIBA_BBSOHZ_1_FotoCordulaBoschen_f0ba8aab61.jpg" length="323074" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_Schulkooperation_BIBA_BBSOHZ_1_FotoCordulaBoschen_f0ba8aab61.jpg" fileSize="323074" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mithilfe eines Mikrocontrollers haben Schüler vom Beruflichen Gymnasium der Berufsbildenden Schulen Osterholz-Scharmbeck den Arbeitsstatus eines Roboters per LED-Lichtleiste visualisiert.</media:description><media:copyright>Cordula Boschen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 13:57:24 +0200</pubDate>
                            <title>Fürst Albert II. von Monaco besucht die Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/fuerst-albert-ii-von-monaco-besucht-die-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Fürst Albert. II von Monaco ist zu Gast gewesen an der Uni Bremen, um sich über den Schwerpunkt in der Meeresforschung zu informieren, der am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften koordiniert wird. Der Besuch fand im Rahmen der Weltkorallenriffkonferenz statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen ist bundesweit der größte universitäre Standort der Meeresforschung, der ein breites Spektrum von Disziplinen umfasst und eng mit vielen Partnereinrichtungen in der Region kooperiert. Beim Rundgang haben Forschende der Universität Fürst Albert einen Querschnitt ihrer Arbeiten vorgestellt. So erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel Kaltwasserkorallen, ein besonders fragiles Ökosystemen in der Tiefsee, sowie Hydrothermal- und kalte Quellen, die einzigartige Oasen des Lebens in mehreren tausend Metern Wassertiefe sind.</p><h3>Universität Bremen: wichtiger Standort für Meeresforschung</h3><p>Neben Biodiversitätsstudien und Hintergründen zum Klimawandel und Klimaarchiven sollen künftig an der Universität Bremen Methoden weiterentwickelt werden, um Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Dazu wird im Rahmen der Deutschen Allianz Meeresforschung an biologischen wie geowissenschaftlichen Verfahren gearbeitet.</p><p>Fürst Albert II., der sich für den Schutz der Ozeane sowie Nachhaltigkeit engagiert, zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der fachlichen Breite der Forschungsinhalte sowie der Infrastruktur an der Universität Bremen. Die Universität Bremen und insbesondere das MARUM seien sehr gute Beispiele, wie Forschung zum Schutz der Umwelt und für mehr Nachhaltigkeit gelingen könne.</p><p>Laut Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der den Fürsten bei seinem Besuch in Bremen begleitet hat, zeigt die Arbeit am MARUM und der Universität Bremen die Bedeutung der Meeresforschung am Standort. „Hier wird nicht gezögert, auch schwierige Themen anzupacken und umzusetzen.“</p><h3>Über das 15. International Coral Reef Symposium</h3><p>Über 1.000 Wissenschaftler:innen aus über 80 Ländern diskutieren in Bremen auf der weltweit wichtigsten Veranstaltung für Korallenriffe. Gastgeberin des 15. Internationalen Korallenriff Symposiums ist die Universität Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprofil/wissenschaftsschwerpunkte" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprofil/wissenschaftsschwerpunkte</a></p><p><a href="https://www.icrs2022.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.icrs2022.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_MARUM_Besuch_Albert_Monaco4_5134a09995.jpg" length="522843" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_MARUM_Besuch_Albert_Monaco4_5134a09995.jpg" fileSize="522843" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Fürst Albert II. (vorne), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (Mitte) und Rektor Bernd Scholz-Reiter (links) im Gespräch mit Dr. Thomas Felis (rechts)</media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP / Marum</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 11:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>Humans on Mars: Wege zu einer nachhaltigen Besiedlung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/humans-on-mars-wege-zu-einer-nachhaltigen-besiedlung</link>
                            
                            <description>Ist eine nachhaltige Erkundung des Mars durch den Menschen möglich? Wie wirkt sich der Mensch auf die neue Umgebung aus? 60 Forschende der Universität Bremen und anderer Institute gehen diesen Fragen nach.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Juli 2022 startet die groß angelegte Initiative „Humans on Mars – Pathways toward a long-term sustainable exploration and settlement of Mars“ der Universität Bremen. Rund 60 Forscherinnen und Forscher aus acht Fachbereichen gehen gemeinsam der Frage nach, wie Konzepte für eine langfristige, nachhaltige Erkundung und Besiedelung des Mars durch den Menschen aussehen können.</p><p>Dabei geht es nicht um die technologische Machbarkeit – etwa die Konstruktion eines geeigneten Raumfahrzeugs für den langen Flug dorthin. Im Mittelpunkt stehen vielmehr der Mensch und die komplexen Herausforderungen, denen er sich vor Ort stellen muss. Zentral ist ebenso die Frage, welche Auswirkungen daraus resultieren – für die unberührte Umgebung des Mars und nicht zuletzt für unseren Umgang mit der Erde.</p><h3>Der Stellenwert der Initiative:</h3><p>„Die aktuellen Bestrebungen weltweit zielen unaufhaltbar darauf ab, Menschen in absehbarer Zukunft zum Mars zu fliegen. Wir wollen mit unserer Forschung Wege aufzeigen, wie eine dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mars einen langfristigen Nutzen für die Menschheit erbringen und zugleich mit Umsicht und Rücksicht auf den roten Planeten erfolgen kann“, erklärt Professor Marc Avila, Sprecher der Initiative „Humans on Mars“ und Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.</p><p>Die Bremer Initiative unterscheidet sich von den primären Zielsetzungen der Raumfahrtagenturen und Privatunternehmen, die ebenfalls an der Umsetzung von Marsmissionen arbeiten. Häufig liegt dort der Fokus allein auf der Technologie und dem Überleben der Astronautinnen und Astronauten auf dem Mars – was einen immensen Eingriff in die Umwelt des Planeten bedeutet. „Unerlässlich ist für uns daher der interdisziplinäre Forschungsansatz, den wir für ,Humans on Mars‘ verfolgen. Nur so können radikal neue Lösungen für die extremen Anforderungen an das Leben und Überleben auf dem Mars entwickelt werden“, erläutert Avila. „Ziel ist es, das derzeitige Paradigma der Produktivität durch eines der Nachhaltigkeit zu ersetzen“.</p><h3>Die zentrale Forschungsfragen der Initiative:</h3><p>Konkret werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie können menschliche Siedlungen unter den extremen, ja sogar lebensfeindlichen Umweltbedingungen auf dem Mars autonom werden und sich autark versorgen? Wie können neue Prozesse aussehen, die auf die extreme Energie- und Ressourcenknappheit auf dem Mars ausgerichtet sind? Kann womöglich die gefährliche Weltraumstrahlung zur Energiegewinnung genutzt werden? Wie gestaltet sich die Neubildung einer Mikrogesellschaft mit künstlich intelligenten Systemen und Maschinen in ihrer Mitte und wie entwickelt sich langfristig ihr Verhältnis zu den Menschen auf der Erde?&nbsp;</p><p>Besonderes Augenmerk gilt dem „Umweltschutz“: Welche Kompromisse sind möglich zwischen der Besiedlung und dem Eingreifen des Menschen auf der einen Seite und der Unversehrtheit der neuen Umgebung und Marsatmosphäre auf der anderen Seite? Und nicht zuletzt: Können wir die Erkenntnisse aus dem verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen, die auf dem Mars noch knapper sind als auf der Erde, auch auf unseren Planeten übertragen – also vom Mars für die Erde lernen?</p><h3>Über die Initiative:&nbsp;</h3><p>Das Land Bremen fördert die Initiative. Der Anstoß und die Federführung zu „Humans on Mars“ kommt aus dem Wissenschaftsschwerpunkt MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen. Etwa 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Fachbereichen der Universität Bremen sind daran beteiligt. Eng eingebunden sind außeruniversitäre Forschungsinstitute der U Bremen Research Alliance wie das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien IWT und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI).&nbsp;</p><h3>Zur Auftaktveranstaltung:</h3><p>Zur Auftaktveranstaltung am 8. Juli 2022 im Haus der Wissenschaft in Bremen werden alle beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwartet, die ihre jeweiligen Teilprojekte im Rahmen der Initiative „Humans on Mars“ vorstellen. Eröffnet wird die Veranstaltung unter anderem mit einem Grußwort von Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, sowie Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://uni-bremen.de/humans-on-mars-initiative" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://uni-bremen.de/humans-on-mars-initiative</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Vanessa Röttger<br> Universität Bremen<br> MAPEX Center for Materials and Processes<br> Telefon: +49 421 218-64952<br> E-Mail: <a href="mailto:v.roettger@uni-bremen.de " class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">v.roettger@uni-bremen.de&nbsp;</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/2/csm_Mars_Illustration_Copyright_Joris_Wegner_Universitaet_Bremen_6ffe23b070.jpg" length="417041" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/2/csm_Mars_Illustration_Copyright_Joris_Wegner_Universitaet_Bremen_6ffe23b070.jpg" fileSize="417041" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit fachübergreifender Forschung ganz neue Lösungen für das Leben und Überleben auf dem Mars entwickeln – das ist der Ansatz der Initiative „Humans on Mars“ der Universität Bremen und ihrer Partner. Illustration: Joris Wegner / Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Joris Wegner / Universität Bremen.</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 11:45:00 +0200</pubDate>
                            <title> EPOC: 1,1 Millionen für die Meeresforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/epoc-11-millionen-fuer-die-meeresforschung</link>
                            
                            <description>Die Arbeitsgruppe von Professorin Monika Rhein (Institut für Umweltphysik und MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen) hat jetzt im Rahmen eines großen europäischen Forschungsprojekts 1,1 Millionen Euro eingeworben. Inhaltlich geht es um die Umwälzbewegung im Atlantik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Rolle spielt die meridionale Umwälzbewegung im Atlantik – kurz AMOC – für unser Klima? Ist die AMOC wirklich ein durchgängiges Förderband für Wärme und Salz aus den Tropen bis in die Arktis? Wie wichtig sind regionale Wechselwirkungen, und wie agiert die AMOC in der Klimakrise? Dies sind nur einige der Fragen, die ein Konsortium aus 13 europäischen Instituten im EU-Projekt EPOC (Explaining and Predicting the Ocean conveyor, übersetzt: Das ozeanische Förderband verstehen und vorhersagen) in den kommenden fünf Jahren beantworten möchte.</p><p>Für einen Erfolg müssen modernste Klima- und Ozeanmodelle zusammen mit Beobachtungen ausgewertet werden. Die am IUP und im MARUM angesiedelte Arbeitsgruppe von Monika Rhein wird unter anderem mit einer Feldstudie die Prozesse untersuchen, die die meridionale Konnektivität der AMOC aufrechterhalten oder stören.</p><p>Die erste Schiffsexpedition wird 2023 unter der Leitung von Dr. Christian Mertens (IUP) stattfinden. Ziel der Fahrt ist die Übergangszone zwischen dem subpolaren und subtropischen Nordatlantik, eine Region, in der Modelle einen Zusammenbruch der meridionalen AMOC-Kohärenz zeigen. Aus Deutschland sind neben der Universität Bremen das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven), die Universität Hamburg und das Max-Planck-Institut für Meteorologie (Hamburg) beteiligt.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.ocean.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ocean.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Monika Rhein<br> Universität Bremen<br> Institut für Umweltphysik<br> Zentrum für Marine Umweltforschung (MARUM)<br> Tel.: +49 421 218 62160<br> E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">mrhein@physik.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_Bodenecholot_Foto_Christian_Mehrtens_Universitaet_Bremen_1801280b0f.jpg" length="547659" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_Bodenecholot_Foto_Christian_Mehrtens_Universitaet_Bremen_1801280b0f.jpg" fileSize="547659" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Bodenecholot wird für die Messung am Ozeanboden fertig gemacht. In EPOC sollen in der Bremer Feldstudie zehn dieser Instrumente eingesetzt werden.</media:description><media:copyright>Christian Mertens / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 11:20:00 +0200</pubDate>
                            <title>Lehramt studieren an der Universität Bremen: Info-Veranstaltung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/lehramt-studieren-an-der-universitaet-bremen-info-veranstaltung-1</link>
                            
                            <description>Wer Lehramt studieren möchte, hat sicherlich viele Fragen. In der Online-Veranstaltung &#039;Lehramt studieren an der Uni Bremen&#039; bekommen Studieninteressierte einen guten Einblick in Aufbau und Inhalte des Studiums. Sie findet am Donnerstag, 7. Juli um 16 Uhr statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lehramtsstudium gehört zu den beliebtesten Studiengängen. Eine gute Vorbereitung ist dabei wichtig. Fragen gibt es viele: Wie ist das Lehramtsstudium für Gymnasium, Oberschule und Grundschule an der Universität Bremen aufgebaut? Wie groß sind die Praxisanteile? Welche Fächer können gewählt und miteinander kombiniert werden? Diese und weitere Fragen beantwortet eine Studienberaterin der Universität Bremen bei der digitalen Infoveranstaltung. Da viele Unterrichtsfächer zulassungsbeschränkt sind, informiert sie auch über den Numerus Clausus.</p><p>Anmeldung zur Veranstaltung „Lehramt studieren an der Uni Bremen“ unter <a href="http://www.uni-bremen.de/lehramt" target="_blank">www.uni-bremen.de/lehramt</a></p><h3>Weitere Orientierungsangebote zum Lehramt</h3><p><strong>Austausch mit Studierenden und individuelle Beratung</strong></p><p>Um bei der Orientierung zu unterstützen, gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel der Austausch mit einer Studienlotsin oder einem Studienlotsen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einem individuellen Beratungsgespräch mit Beraterinnen der Zentralen Studienberatung.<br> Die Zentrale Studienberatung ist montags, dienstags und donnerstags von 9 – 12 Uhr und mittwochs von 14 – 16 Uhr telefonisch erreichbar unter +49 421 218-61160.</p><p><strong>Bewerbungshotline</strong></p><p>Interessierte können sich für das kommende Wintersemester noch bis zum 15. Juli 2022 bewerben. Bei Fragen können sich Studienbewerber:innen an die Bewerbungshotline wenden. Telefon: +49 421 218-61234</p><p><strong>Zentrale Studienberatung berät bei der Studienwahl</strong></p><p>Die Zentrale Studienberatung berät von Montag – Donnerstag zur Studienwahl und Studienplatzbewerbung. Die Sprechstunden sind zu finden unter <a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienorientierung</a></p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152 (61160)<br> E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_2022_07_1_Lehramt_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_3a7820d134.jpg" length="423703" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_2022_07_1_Lehramt_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_3a7820d134.jpg" fileSize="423703" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">In der Online-Veranstaltung &#039;Lehramt studieren an der Uni Bremen&#039; bekommen Studieninteressierte einen guten Einblick in Aufbau und Inhalte des Studiums.</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 09:44:27 +0200</pubDate>
                            <title>Bedrohtes Ökosystem im Fokus: 15. Weltkorallenriffkonferenz ist eröffnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bedrohtes-oekosystem-im-fokus-15-weltkorallenriffkonferenz-ist-eroeffnet</link>
                            
                            <description>Über 1.000 Wissenschaftler:innen aus über 80 Ländern diskutieren ab dem Wochenende in Bremen auf der weltweit wichtigsten Veranstaltung für Korallenriffe. Gastgeberin des 15. Internationalen Korallenriff Symposiums ist die Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt befindet sich nach wie vor in einer tiefen Korallenriffkrise. Die Existenz dieser Ökosysteme ist bedroht. Global sind 30 Prozent aller Korallenriffe so stark geschädigt, dass eine Erholung unwahrscheinlich ist, weitere mindestens 50 Prozent massiv bedroht und nur noch weniger als 20 Prozent in einem vergleichsweise guten Zustand. Ursachen sind vor allem der Klimawandel, die Überfischung und die Verschmutzung der Meere.</p><p>Beim 15. ICRS (International Coral Reef Symposium) vom 3. bis 8. Juli geht es um diese aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. Ein wichtiges Ziel der über 1.000 Teilnehmenden aus über 80 Ländern ist es, Lösungen für die Korallenriffkrise zu finden. Dienstag, 5. Juli, ist deshalb der „Solutions Day“ – der „Tag der Lösungen“. Alle Veranstaltungen widmen sich an diesem Tag den Wegen aus der Krise.</p><p><strong>Dreifache Herausforderung: Klima-, Biodiversitäts- und Verschmutzungskrise</strong></p><p>Die Bundesumweltministerin Steffi Lemke sagte auf der Eröffnung: „Um Korallenriffe weltweit zu erhalten und besser zu schützen, brauchen wir eine globale Antwort und eine Vernetzung der Akteur:innen in Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Den Rahmen dafür bietet die Weltkorallenriffkonferenz in Bremen. Wir stehen hier vor einer dreifachen Herausforderung: der Klimakrise, der Biodiversitätskrise und der Verschmutzungskrise. Deshalb muss für den Schutz von Korallenriffen neben ehrgeizigen Klimaschutzmaßnahmen mehr geschehen. Deutschland engagiert sich bereits als Mitglied der Internationalen Korallenriffinitiative und im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative für den Schutz dieser einzigartigen Ökosysteme."</p><p>Der Bremer Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats, hob hervor: „Die Freie Hansestadt Bremen und die Universität Bremen freuen sich sehr, dass die 15. Weltkorallenriffkonferenz erstmals in ihrer Geschichte in Europa zu Gast ist und dass wir Sie, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dazu hier bei uns in Bremen begrüßen dürfen. Das Land Bremen ist ein weltweit anerkannter Spitzenstandort für Meeres- und Klimawissenschaften und der größte deutsche Meeresforschungsstandort. Rund 40 Prozent aller in Deutschland tätigen Meeresforscherinnen und Meeresforscher arbeiten hier. Darauf sind wir stolz, denn Bremen trägt durch seine Forschungseinrichtungen dazu bei, Lösungen für die großen globalen Klimafragen und die Rettung der bedrohten Meere und Ozeane zu finden. Mein herzlicher Dank geht an das Organisationsteam der Universität Bremen rund um Professor Christian Wild. Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen des Bremer Senats, eine erfolgreiche Konferenz.“</p><p><strong>„Größte Meeresforschungskonferenz, die in Deutschland je durchgeführt wurde“</strong></p><p>Bremens Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, sagte zur Eröffnung: „Das International Coral Reef Symposium (ICRS) ist die größte Meeresforschungskonferenz, die in Deutschland je durchgeführt wurde. Die weltweite Korallenriffkonferenz findet zum ersten Mal in Europa statt. Bremen wurde aus gutem Grund als Veranstaltungsort ausgewählt, denn hier gibt es eine sehr aktive und sichtbare Gemeinschaft von exzellenten Korallenriff-Forscherinnen und Forschern. Etliche Partnerinstitutionen, die meisten davon in unmittelbarer Nähe zueinander auf dem Campus der Universität Bremen, sind in der Korallenriffforschung tätig wie etwa das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT), das MARUM, das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, das Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie machen das Bundesland Bremen damit zu einem zentralen Hub der Korallenriff-Forschung in Europa und darüber hinaus.“</p><p>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, verwies auf das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen mit dem Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ und das BreMarE-Zentrum für Marine Ökologie der Universität Bremen. „Sowohl MARUM als auch BREMARE vereinen eine Vielzahl von Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen meereswissenschaftlichen Fächern. In ihrer Kombination mit anderen Fachbereichen unserer Universität bieten sie Forschenden und Studierenden Bedingungen, die nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern auch weltweit einzigartig ist. Die Universität Bremen, die einzige Universität des Landes Bremen, hat zudem eine umfassende Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die im Mittelpunkt unserer weiteren Entwicklung stehen wird. Die Ziele und Projekte der Universität Bremen sind eng mit der UN-Ozeandekade und den UN-Nachhaltigkeitszielen verknüpft.“</p><p><strong>Korallenriffe stehen an einem Wendepunkt</strong></p><p>Professor Christian Wild von der Universität Bremen, der die Veranstaltung mit seinem Team organisiert, ging auf die Ziele des Symposiums ein: „Die übergreifenden Ziele des 15. ICRS sind der Austausch neuester Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit Korallenriffen und die Empfehlung wissenschaftlich fundierter Lösungen für die Korallenriffkrise an Entscheidungsträger, Riffmanager und die Öffentlichkeit.“ Gerade wegen dieses lösungsorientierten Ansatzes komme dieser Konferenz eine ganz besondere Bedeutung zu. „Und je früher wir diese Lösungen in Angriff nehmen, umso besser. Uns ist es wichtig, das ICRS zu nutzen, um möglichst viele Menschen gut über die existenzbedrohenden Probleme der Korallenriffe zu informieren.“ Bremen ist der erste europäische Standort, der in der mehr als 50-jährigen Geschichte dieser Veranstaltung eine Weltkorallenriffkonferenz ausrichtet. „Wir sind stolz darauf, dass Bremen diese Ehre zukommt“, so Professor Wild.</p><p>Die Präsidentin der International Coral Reef Society, Professorin Andréa Grottoli, hob die Bedeutung der Korallenriffe hervor: „Korallenriffe sind nicht nur ein wichtiges marines Ökosystem, in dem mehr als 25 Prozent der Arten der Ozeane leben, sondern sie erbringen auch wichtige Dienstleistungen für den Menschen, wie den Schutz der Küsten vor Stürmen und dem Anstieg des Meeresspiegels, Fischerei, medizinische Produkte und sind für die Tourismusindustrie von entscheidender Bedeutung.“ Die Korallenriffe stünden aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels und lokaler Stressfaktoren wie Verschmutzung und Überfischung an einem Wendepunkt, an dem sie möglicherweise irreversibel geschädigt würden. „Als Wissenschaftler müssen wir in einem Wettlauf mit der Zeit Lösungen für den Schutz und die Wiederherstellung von Korallenriffen finden, um eine vorübergehende Überbrückung zu gewährleisten, damit in den nächsten Jahrzehnten genügend Korallenriffe erhalten bleiben, während wir gleichzeitig die Klimakrise angehen.“ Letztendlich müssen der Schutz und die Wiederherstellung von Korallenriffen mit einer aggressiven Eindämmung der CO2-Emissionen und der Eindämmung lokaler Stressfaktoren wie Verschmutzung und Überfischung einhergehen, forderte Professorin Grottoli.</p><p>Die erste Plenarsprecherin und Trägerin der renommierten Darwin Medaille, die höchste Auszeichnung der Internationalen Korallenriffgesellschaft (International Coral Reef Society), Professorin Nancy Knowlton betonte: „Die Lage der Korallenriffe wird zwar immer dringlicher, ist aber keineswegs hoffnungslos. Es sind drei Handlungsschwerpunkte erforderlich: Verringerung der Bedrohungen durch den Klimawandel, Verbesserung der lokalen Bedingungen, um die Widerstandsfähigkeit der Riffe zu stärken, und Investitionen in die aktive Wiederherstellung, um einen Teil dessen wiederherzustellen, was wir verloren haben.“</p><p><strong>Premiere: Weltkorallenriffkonferenz in Bremen wird klimaneutral durchgeführt </strong></p><p>Das Internationale Korallenriff Symposium (ICRS) ist die mit Abstand wichtigste Veranstaltung, die sich mit den Ökosystemen der Korallenriffe beschäftigt. Seit 1967 treffen sich alle vier Jahre Menschen aus Wissenschaft, Küstenmanagement, Umweltschutz und Politik und stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Das 15. ICRS in Bremen ist das erste ICRS das klimaneutral durchgeführt wird. Dieses Ziel wurde durch eine umfangreiche und zweistufige Grüne Strategie erreicht. Kohlendioxid-Emissionen vor Ort wurden minimiert. Und die nicht-vermeidbaren Kohlendioxid-Emissionen, vor allem durch die Anreise der Teilnehmer verursacht, wurden durch die Unterstützung einer Reihe von marinen Klimaschutzprojekten kompensiert. Professor Wild: „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere grüne Strategie so erfolgreich war. Korallenriffe sind Frühwarnsysteme für den Klimawandel, daher ist es besonders wichtig, dass Korallenriff-Veranstaltungen nicht zum Klimawandel beitragen. Vielen Dank an das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, das unsere grüne Strategie maßgeblich unterstützt hat.“</p><p><strong>Bremen: bedeutender Wissenschaftsstandort in der Meeresforschung</strong></p><p>Bremen verfügt in der Meeresforschung über geballtes Know-how und ein exzellentes Netzwerk an Partnerinnen und Partnern. An der Universität, den angrenzenden außeruniversitären Einrichtungen im Technologiepark Bremen und in der gesamten Region arbeiten Forschende in der Ozeanografie und Umweltphysik, den Marinen Geowissenschaften, Meeresbiologie und -chemie interdisziplinär zusammen. Eingebunden in die Meeresforschung sind auch die Rechts-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Meeres-, Polar- und Klimaforschung ist ein Wissenschaftsschwerpunkt der Universität Bremen, den sie strategisch fördert. Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen ist der Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ angesiedelt. Hier kooperieren Forschende eng mit den Einrichtungen in der Region sowie mit internationalen Partnerinnen und Partnern.</p><p>So viel unterschiedliche Expertise an einem Standort ist in den Meereswissenschaften deutschlandweit einmalig und weltweit nur an sehr wenigen Standorten realisiert. Das zeigt sich zum Beispiel in der Korallenforschung. „Mir war es wichtig, alle Bremer Institutionen, die sich mit Korallenriffen beschäftigen, in die Organisation der 15. Weltkorallenriffkonferenz einzubinden“, fügt Professor Christian Wild hinzu. Hier beteiligen sich verschiedene Akteurinnen und Akteure der Universität Bremen – Vertreter der folgenden Einrichtungen sind seiner Einladung gefolgt und tragen zur Gestaltung des 15. ICRS bei: zum Beispiel das BreMarE-Zentrum für Marine Ökologie und das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Und darüber hinaus beschäftigen sich auch außeruniversitäre Einrichtungen aus dem Land Bremen mit Korallenriffen, etwa das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Sie alle tragen zur Gestaltung des International Coral Reef Symposium (ICRS) in Bremen bei.</p><p><strong>Umfassendes Rahmenprogramm </strong></p><p>Die Tagung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Ausstellungen, Vorträgen und Filmen begleitet. Informationen zum Programm unter: <a href="https://www.icrs2022.de/presseseiten-deutsch/veranstaltungstermine" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.icrs2022.de/presseseiten-deutsch/veranstaltungstermine</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p class="CxSpMiddle"><a href="http://www.icrs2022.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de</a></p><p class="CxSpMiddle"><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p class="CxSpMiddle"><strong>Fragen beantwortet:</strong></p><p class="CxSpMiddle">Heinz Krimmer<br> Pressearbeit<br> ICRS 2022 Konferenzsekretariat<br> Marine Ökologie<br> Universität Bremen<br> E-Mail: Icrs2022.press@uni-bremen.de<br> Telefon: +49 176 5500 8505</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_Buck_Island_Reef_Richard_Ross_c38348a3c9.jpg" length="784487" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_Buck_Island_Reef_Richard_Ross_c38348a3c9.jpg" fileSize="784487" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Geweihkorallen dieser massiven Riffwand sind vollständig abgestorben. Der Niedergang dieses tropischen Korallenriffes begann schon in den 1970er Jahren. In der Karibik sind in den letzten 40 Jahren 80% der Korallenbestände verloren gegangen. Die Aufnahme entstand im August 2016. Karibik, Amerikanische Jungferninseln, Buck Island Reef.
</media:description><media:copyright>Richard Ross / Secore international / www.ICRS2022.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
                            <title> Französisches Theaterstück: Hörspiel jetzt auch auf der Bühne</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/franzoesisches-theaterstueck-hoerspiel-jetzt-auch-auf-der-buehne</link>
                            
                            <description>In Online-Kursen 2020-2021 hat die französische Theatergruppe der Universität Bremen ein unveröffentlichtes Theaterstück aufgearbeitet. Daraufhin wurde es von professionellen Schauspielern als Hörspiel aufgenommen und von Studierenden inszeniert. Nun werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Mittwoch, dem 6. Juli (19 Uhr) </strong>wird im Bremer Institut Français in einer „Nacht der Rosen“ das Hörspiel vorgestellt. Eine deutsche Fassung des Hörspiels wurde unter der Regie von Martin Heckmann mit Schauspielenden des Goethe-Theaters und der Shakespeare Company produziert (Guido Gallmann, Kathrin Steinweg und Simon Elias). Die französische Fassung wurde unter der Regie von Bernard Ginsbourger mit Brigitte Cuvelier, Jean Chaize (freischaffenden Schauspielenden) und Lena Seidel (Studentin der Frankoromanistik) aufgenommen. Toningenieur beider Fassungen: Stephan Kloss.</p><p>Am <strong>Mittwoch, dem 13. Juli (19 Uhr) </strong>geht es im Theatersaal der Universität auch um „Les Roses du Ciel“. Die Aufführung erfolgt in französischer Sprache, eine deutsche Übersetzung ist vor Ort verfügbar. Eine Produktion des Theatergruppe der Romanistik der Universität Bremen unter der Regie von Bernard Ginsbourger.</p><h3>Informationen zum Stück</h3><p>Die „Rosen des Himmels“ wurden 1996 von dem französischen Schriftsteller Pascal Estrem (Jahrgang 1959) geschrieben und 2002 in Pondichery (Indien) uraufgeführt. Die dichte Parabel erhält im heutigen gesellschaftlichen Kontext eine Art prophetische und brennende Aktualität.</p><p>Im Vordergrund des Theaterdramas steht das Motiv der Gedanken- und Meinungsfreiheit. Die Protagonisten Viktor und Emile kämpfen sich durch eine bedrückende Welt, in der freies Denken unmöglich und jedes Erinnern verboten ist. Sie fristen ein desolates, menschenunwürdiges Dasein im Dunkel von Angst und Selbstzensur, symbolhaft umgeben von einer dystopisch anmutenden Umwelt. Max wiederum, die dritte Gestalt im Stück, steht für eine Ethik des Widerstands gegen autoritäre Zumutungen und für grenzüberschreitendes Denken und humane Werte.</p><p>Wie Victor, Emile und Max werden wir ja einzeln und gemeinsam unter Aktivierung unserer Urängste vor existentielle Entscheidungen zwischen unreflektiertem Gehorsam und gelebter Autonomie gestellt. Und letzten Endes könnte wie bei den von Pascal Estrem meisterhaft gezeichneten Gestalten unser Wunsch nach einem wahrhaften Leben von entscheidender Bedeutung für eine hellere Zukunft werden.</p><p>Die Aufnahmen des Hörspiels werden gesponsert vom Institut Français Bremen, vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds und vom Programm Small Change for Europe der Alfred-Töpfer-Stiftung.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Bernard Ginsbourger<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br> Tel. +49 157 74537273<br> E-Mail: <a href="mailto:ginsbour@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ginsbour@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_AdobeStock_229289419__Foto_studio_v-zwoelf_9822c272cc.jpeg" length="571290" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_AdobeStock_229289419__Foto_studio_v-zwoelf_9822c272cc.jpeg" fileSize="571290" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hier wird französisch gesprochen: Ein unveröffentlichtes Theaterstück wurde von Frankoromanistik-Studierenden aufgearbeitet und wird nun zweimal öffentlich präsentiert.</media:description><media:copyright>Adobe Stock / studio v-zwoelf</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28922</guid>
                            <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 09:57:58 +0200</pubDate>
                            <title>Netzwerk Selbsthilfe: Studierende führen Interviews mit chronisch Erkrankten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/kooperation-mit-netzwerk-selbsthilfe-studierende-fuehren-interviews-mit-chronisch-erkrankten</link>
                            
                            <description>Über chronische Krankheiten forschen Studierende des Bachelor-Studiengangs Public Health / Gesundheitswissenschaften. Das Seminarprojekt findet in Kooperation mit dem Netzwerk Selbsthilfe Bremen-Nordniedersachsen e.V. statt. Am 12. Juli, 18 Uhr stellen die Studierenden erste Ergebnisse vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, das ADHS-Symptom bei Erwachsenen – sie alle gehören zu den chronischen Erkrankungen, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Hinzugekommen ist jetzt noch <span lang="en" dir="ltr">Long</span>-Covid, eine Erkrankung, mit der Betroffene häufig allein sind, weil darüber noch nicht so viel bekannt ist. „Studierende berichten aus ihren Interviews, dass die Erkrankten oft von einer Ärzt:in zur nächsten geschickt werden. Auch ihr Umfeld reagiert oft hilflos, sie fühlen sich alleingelassen“, sagt der Dozent Dr. Wolfgang Hien, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. <span lang="en" dir="ltr">Long</span>-Covid ist vielfach ursächlich verbunden mit neurologischen und psychischen Störungen, so auch mit Depression, Angst, Verzweiflung und Suizidgedanken. In der Veranstaltung wird der Fokus nicht auf die medizinischen Fragen gerichtet sein, sondern darauf, wie die Krankheit das Leben der Betroffenen verändert, wie das familiäre, soziale und berufliche Umfeld reagiert und wo sich Lücken im Versorgungssystem auftun. Die Forschungen sollen dazu beitragen, die Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.</p><h3>Interviews mit chronisch Erkrankten</h3><p>Im Seminar „Chronische Krankheit im Lebensverlauf“ führen die Studierenden qualitative Interviews mit chronisch Erkrankten, werten sie in Arbeitsgruppen aus und fertigen daraus einen wissenschaftlichen Projektbericht an. Das Seminar ist Teil des einjährigen Forschungs- und Praxis-Moduls, in dem die Studierenden erste Schritte „ins Feld“ gehen und lernen, möglichst selbstständig empirisch zu arbeiten.<br> Durch die Kooperation mit dem Netzwerk Selbsthilfe erhielten die Studierenden Zugang zu den Selbsthilfegruppen, in denen sie ihr Projekt vorstellen und Interviewpartner:innen gewinnen konnten. „Uns ist es ein großes Anliegen, jungen Menschen die Vielschichtigkeit der Selbsthilfe näher zu bringen“, sagt Katharina Renout von der Selbsthilfe Kontaktstelle. Welche Vorteile eine Teilnahme an einer Gruppe bietet, sei den Seminar-Teilnehmenden durch die Interviews mit Betroffenen deutlich geworden. Sie hofft, dass mehr junge Menschen nun sowohl privat als auch beruflich Selbsthilfe in Erwägung ziehen. &nbsp;</p><h3>Chronisch Kranke werden immer noch stigmatisiert</h3><p>Die Kooperation zielt darauf ab, das Thema chronische Erkrankungen, von der jeder dritte Mensch in Deutschland betroffen ist, stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. „Chronisch Kranke werden immer noch stigmatisiert und ausgrenzt. Hierdurch, und nicht allein durch die Krankheit selbst, erleben sie tiefe Einschnitte in ihrem Lebensverlauf. Sie müssen oftmals erheblichen Aufwand betreiben, weiter an Gesellschaft und Arbeitswelt teilzuhaben. Doch die inneren und äußeren Barrieren sind hoch“, betont Katharina Renout. Das Lehr-, Forschungs- und Kooperationsprojekt möchte solche Barrieren kritisch thematisieren und aufzeigen, dass chronische Krankheit zur Normalität des gesellschaftlichen Lebens gehört. Dazu Dr. Wolfgang Hien von der Universität Bremen: "Jede Lehre lebt von Theorie und Praxis. Ich freue mich, dass unser Studiengang diese beidseitig gewinnbringende Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Selbsthilfe auch unter den während der Pandemie recht schwierigen Voraussetzungen aufrechterhalten konnte.“</p><p>Die Studierenden stellen bei einer öffentlichen Veranstaltung wesentliche Zwischenergebnisse vor und stellen sie zur Diskussion. Interessierte sind herzlich willkommen. Zur Sprache kommen Lebensgeschichten von Menschen, die von Multipler Sklerose, ADHS, Brustkrebs und Long-Covid beeinträchtigt werden.<br> &nbsp;</p><p><strong>Zeit: Dienstag, 12. Juli 2022, 18 Uhr</strong><br><strong>Ort: Universität Bremen, Grazer Straße 2A, Raum H 0100</strong></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.netzwerk-selbsthilfe.com/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.netzwerk-selbsthilfe.com/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Wolfgang Hien<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 3309887<br> E-Mail: <a href="mailto:whien@gmx.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">whien@gmx.de</a><br><a href="mailto:whien@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">whien@uni-bremen.de</a></p><p>Katharina Renout<br> Netzwerk Selbsthilfe<br> Telefon: +49 421 704581<br> E-Mail: <a href="mailto:katharina.renout@netzwerk-selbsthilfe.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">katharina.renout@netzwerk-selbsthilfe.com</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 13:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Millionenförderung für neue KI-Forschungsgruppe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/millionenfoerderung-fuer-neue-ki-forschungsgruppe</link>
                            
                            <description>Im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft acht neue Forschungsgruppen ein. Eine kommt nach Bremen: die Forschungsgruppe „Lifespan AI: Von Längsschnittdaten zur lebensüberspannenden Inferenz im Gesundheitsbereich“.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel der KI-Forschungsgruppen ist die enge Verzahnung von KI-Methoden mit Forschungsfeldern, die diese KI-Verfahren für übergreifende Fragestellungen nutzen. Damit geht die Einbindung der KI in Grundlagenforschung und die wissenschaftliche Erforschung der KI selbst Hand in Hand. Die neue Forschungsgruppe FOR 5347 Lifespan AI erhält zunächst eine Förderung in Höhe von mehr als 4 Millionen Euro für vier Jahre.</p><p>„Ich freue mich sehr über die Zusage der DFG“, sagt Tanja Schultz, Sprecherin von Lifespan AI und Professorin am Fachbereich Mathematik/Informatik der Uni Bremen. „In Lifespan AI möchten wir KI-Methoden und -Werkzeuge entwickeln, die die Entstehung von Krankheiten im Lebenslauf modellieren, vorhersagen und erklären.“ Co-Sprecher Professor Marvin N. Wright vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS ergänzt: „Wir werden dazu hochdimensionale lebensüberspannende Daten heranziehen, die aus epidemiologischen Längsschnittstudien zusammengesetzt sind. Sie werden durch Bio-, Sozial- und Lebensstilinformationen ergänzt.“</p><p>Über die Einrichtung der hochrangigen Forschungsgruppe an der Universität Bremen und die damit verbundene umfassende Drittmittel-Förderung freut sich auch die Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer und künftige Rektorin, Professorin Jutta Günther: „In diesem Vorhaben werden modernste Technologien entwickelt und verwendet, um wissenschaftliche Erkenntnisse zum Wohle der Menschheit zu generieren – beispielhaft für das Bestreben der Universität, die Zukunftsfragen unserer Gesellschaft zu beantworten.“ BIPS-Direktorin Professorin Iris Pigeot fügt hinzu: „Die Forschungsgruppe ist ein ausgezeichnetes Beispiel, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen – hier mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie BIPS – ist.“</p><h3>Lifespan AI: Darum geht es</h3><p>In Lifespan AI werden sensible Daten unter Einhaltung ethischer und datenschutzrechtlicher Bedingungen verwendet, um Maschinelle Lernverfahren (ML) und Deep-Learning (DL)-Modelle voranzutreiben. Ziel ist die Gewinnung kausaler Erkenntnisse, um Ursachen komplexer Erkrankungen aufzudecken und Präventionsstrategien zu optimieren.</p><p>Das Arbeitsprogramm besteht aus sechs Projekten, die in drei Themen gruppiert sind und die Lifespan AI Vision aus verschiedenen Perspektiven verfolgen: Daten und Methoden (D), Modelle und Interpretation (M) sowie Inferenz und Kausalität (C). In D1 werden DL-Strategien zur Erforschung und Verarbeitung langfristiger zeitlicher Änderungen auf der Grundlage der Integration hochdimensionaler Daten aus mehreren Quellen vorangetrieben; D2 wird neuronale Netze und Modelle mit gemischten Effekten kombinieren, um individuelle Gesundheitsverläufe über den Lebenslauf vorherzusagen; M1 wird „Normalizing Flow“ Methoden entwickeln, um gemeinsame Verteilungen und bedingte Dichten für Gesundheitsdaten abzuleiten; M2 wird aus alltäglichen Aktivitäten des Menschen einen kognitiven digitalen Zwilling schaffen, um Veränderungen über Altersgruppen hinweg vorherzusagen; C1 wird zeitadaptive, erklärbare KI-Methoden für rekurrente neuronale Netze und Ereigniszeiten entwickeln; und C2 wird ein Framework für „Causal Discovery“ in longitudinalen Studien herleiten, wobei verschiedene Datensätze kombiniert und Nichtlinearitäten berücksichtigt werden.</p><h3>Langjährige Forschungskooperation als Grundlage</h3><p>Die Forschungsgruppe stützt sich auf die langjährige institutionelle Forschungskooperation der Universität Bremen und des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Sie wird von zehn Antragstellenden dieser beiden Institutionen getragen, die gemeinsam die zentralen Disziplinen abdecken: Professor Michael Beetz (KI &amp; Robotik, Uni Bremen), Dr. Claudia Börnhorst (Epidemiologie, BIPS), Professor Werner Brannath (Statistik &amp; Biometrie, Uni Bremen), Professorin Vanessa Didelez (Kausale Inferenz, BIPS), Professor Horst Hahn (Medizinische Bildgebung &amp; KI, Uni Bremen), Professor Peter Maaß (Mathematische Analyse von ML, Uni Bremen), Professorin Iris Pigeot (Statistik &amp; Epidemiologie, Direktorin des BIPS), Dr. Felix Putze (Adaptive Interaktionssysteme, Uni Bremen), Professorin Tanja Schultz (Kognitive Systeme &amp; ML, Uni Bremen) und Professor Marvin N. Wright (Statistisches Lernen, BIPS). Zudem wird die Forschungsgruppe durch die neue Kooperationsprofessur für „Maschinelles Lernen in der Statistik“ an der Schnittstelle zwischen KI und Epidemiologie gestärkt, die als Brückenprofessur dient und mit Professor Marvin N. Wright besetzt ist.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus richtet die Forschungsgruppe Lifespan AI mit Professor Haizhou Li einen Mercator Fellow ein, der als Professor der National University Singapore (NUS), der Chinese University of HongKong (CUHK) und als U Bremen Excellence Chair bereits seit Jahren intensiv mit der Universität Bremen kooperiert. Ebenfalls beteiligt sind die internationalen Kooperationspartner Dr. Rudi GJ Westendorp von der Universität Kopenhagen und Dr. Michael Wand vom Swiss AI Lab IDSIA.&nbsp;</p><p>Die gesamte Fördersumme dient überwiegend der Finanzierung von neun Promovierenden-Stellen und der Einrichtung einer IT-Infrastruktur, die gemeinsam von der Universität Bremen und vom BIPS zur Unterstützung der rechenintensiven DL-Modelle eingesetzt werden wird.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr.-Ing. Tanja Schultz<br> Fachbereich Mathematik/Informatik<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-64270<br> E-Mail <a href="mailto:tanja.schultz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tanja.schultz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Lifespan_AI_Schultz_Wright_Foto_Kevin_Scheck_Universitaet_Bremen_37d3313362.jpg" length="359434" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Lifespan_AI_Schultz_Wright_Foto_Kevin_Scheck_Universitaet_Bremen_37d3313362.jpg" fileSize="359434" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freude über Bewilligung: Professorin Tanja Schultz von der Universität Bremen und Professor Marvin N. Wright vom BIPS leiten die neue Forschungsgruppe für Künstliche Intelligenz in Bremen.</media:description><media:copyright>Kevin Scheck / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 12:59:33 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt zum „International Campus Day“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-laedt-zum-international-campus-day</link>
                            
                            <description>Tea-Show-Cooking, internationales Essen, Spiele, Musik, Tanz und jede Menge Informationen über internationale Studienmöglichkeiten und andere Aktivitäten: Die Universität Bremen lädt am Donnerstag, 7. Juli 2022, von 12 bis 16 Uhr zum „International Campus Day“ in die Glashalle im Zentralbereich ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Organisator:innen sind die internationalen studentischen Communities der Elfenbeinküste, aus Ghana, Bangladesch, Indien, Pakistan und China und das <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> der Universität Bremen. Mit ihrem vielfältigen und interaktiven Programm wollen sie den internationalen Campus präsentieren und zum Mitmachen einladen.</p><h3>Internationale Tee-Zeremonien und Zungenbrecher-Wettbewerb</h3><p>So laden die internationalen Studierenden zusammen mit den Bremer <span lang="en" dir="ltr">Senior Citizens</span> zum Beispiel zu chinesischen, südasiatischen und ostfriesischen Tee-Zeremonien ein. Das Team der Bremer Senior Citizens besteht aus Senior:innen, die internationale Studierende und Gastwissenschaftler:innen sowie deren Familien betreuen. Zudem gibt es Musik, Tanz und Spiele sowie einen internationalen Zungenbrecher-Wettbewerb. Darüber hinaus können sich Interessierte an Ständen des International Office, des YUFE-Netzwerks (<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>), der <span lang="en" dir="ltr">Academy for Higher Education Access Development - HERE AHEAD,</span> des Sprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen (SZHB), des AStA und anderen Einrichtungen informieren.</p><h3>Engagement von internationalen Studierenden</h3><p>„Der Tag wird vor allem von den Studierenden organisiert, die im Rahmen des kompass-Programms an der Universität Bremen vielfältige internationale Projekte realisieren. Damit repräsentieren sie den internationalen Campus mit seinen Chancen, Herausforderungen und Visionen“, sagt Dr. Jutta Paal vom International Office. Besonderes Highlight des Eröffnungsprogramms ist der Start der neuen, bundesweit einzigartigen Online-Lehrveranstaltung „<span lang="en" dir="ltr">Diversity</span> Kompetenzen“ der Universität Bremen. Die Videoreihe thematisiert aus wissenschaftlicher Perspektive verschiedene Handlungsfelder von Diversität und Internationalität. Sie verfolgt damit die Zielsetzung eines wertschätzenden und diskriminierungskritischen Umgangs miteinander.</p><p>Programm:<br> 12-12:30 Uhr Begrüßung mit Musikprogramm<br> 12:30-14 Uhr International Life mit Informationsständen, Henna-Tatoos, internationalen Tee-Zeremonien, Tee-Lounge, Kalligrafie und Selfie-Foto-Ecke<br> 14-14:30 Uhr Internationaler Zungenbrecher-Wettbewerb<br> 14:30-16 Uhr Internationales Essen, Musik und Spiele</p><h3>Veranstaltung gibt es seit zehn Jahren</h3><p>Der „<span lang="en" dir="ltr">International Campus Day</span>“ der Universität Bremen hieß ursprünglich „International Day“. Er fand erstmals 2012 statt und wurde bis zur Coronapandemie alle zwei Jahre organisiert – und zwar im Wechsel mit dem <span lang="en" dir="ltr">OPEN CAMPUS</span> der Universität Bremen. Nach der pandemiebedingten Pause findet die Veranstaltung jetzt als „<span lang="en" dir="ltr">International Campus Day</span>“ statt. Der Eintritt ist frei.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kompass" target="_blank">www.uni-bremen.de/kompass</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Jutta Paal<br> International Office<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60363<br> E-Mail: <a href="mailto:jutta.paal@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jutta.paal@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_2022_06_30_International_Campus_Day_Copyright_Matej_Meza_be10581bce.jpg" length="214531" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_2022_06_30_International_Campus_Day_Copyright_Matej_Meza_be10581bce.jpg" fileSize="214531" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen lädt am Donnerstag, 7. Juli 2022, von 12 bis 16 Uhr zum „International Campus Day“ in die Glashalle im Zentralbereich ein.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28877</guid>
                            <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Preise für exzellente Schüler:innenforschung  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/preise-fuer-exzellente-schuelerinnenforschung</link>
                            
                            <description>Jetzt bewerben! Die Universität Bremen und die Dr. Hans Riegel-Stiftung verleihen auch in diesem Jahr wieder die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute Facharbeiten aus den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2022.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Fokus steht die Förderung der MINT-Fächer, das heißt die Auszeichnungen werden in Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Dabei soll vor allem ein frühzeitiger Kontakt zur Hochschule und entsprechenden Fördermöglichkeiten hergestellt werden. Der Austausch zwischen den Bildungsträgern Schule und Universität soll unterstützt und so eine bessere Nachwuchsförderung erreicht werden, die junge Talente entdeckt und an ein Studium heranführt.</p><h3>Bewerbung für das Schuljahr 2021/2022</h3><p>Auch im Schuljahr 2021/22 können Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Qualifikationsstufe in der Oberstufe an Schulen aus dem gesamten Bundesland Bremen mit ihren Projektarbeiten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Bewerbungsfrist für Arbeiten aus dem Schuljahr 2021/2022 ist der 10. Juli 2022. Die Projektarbeiten werden von einer Jury aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertet, die aus jedem Bereich die drei besten Arbeiten auswählt. Die Preisverleihung findet im Herbst 2022 statt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine kreative Themenstellung und einen deutlich erkennbaren praktischen Eigenanteil in Form von Experimenten gelegt. Nachwuchs gewinnen Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung, sagt: „Talente zu finden und zu fördern, sie zu begleiten und zu vernetzen - das gehört unter anderem zu den Schwerpunkten der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Wir sehen in der Förderung der MINT-Bildung eine wichtige Basis zur Sicherung und Gestaltung unserer ökologischen und ökonomischen Zukunft. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind dafür ein gutes Beispiel. Wir freuen uns, dass wir erneut mit der Universität Bremen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise verleihen und werden das auch in Zukunft weiter tun.“</p><h3>Die Dr. Hans Riegel-Stiftung und ihre Fachpreise</h3><p>Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind dotiert: mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. Die Preise werden in Kooperation mit 15 deutschen Universitäten verliehen. Eingereicht werden können je nach Universität Arbeiten in den Naturwissenschaften, der Informatik und Mathematik. Da nur herausragende Arbeiten ausgezeichnet werden, kann es vorkommen, dass nicht immer in allen ausgeschriebenen Kategorien und nicht auf allen drei Plätzen Arbeiten ausgezeichnet werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/hans-riegel-fachpreise" target="_blank">www.uni-bremen.de/hans-riegel-fachpreise</a><br><a href="http://www.hans-riegel-fachpreise.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.hans-riegel-fachpreise.com</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Kerstin Ksionzek<br> Transferkoordinatorin Universität-Schule<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60393<br> E-Mail: <a href="mailto:kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Peter Laffin<br> Projektleiter Dr. Hans Riegel-Fachpreise<br> Tel.: +49 228 22744715<br> E-Mail: <a href="mailto:peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Hans_Riegel_Fachpreis_Copyright_Universitaet_Bremen_83353eba73.jpg" length="316666" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Hans_Riegel_Fachpreis_Copyright_Universitaet_Bremen_83353eba73.jpg" fileSize="316666" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen und die Dr. Hans Riegel-Stiftung verleihen auch in diesem Jahr wieder die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute Facharbeiten aus den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Online zum Studienplatz: Die Universität Bremen informiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/online-zum-studienplatz-die-universitaet-bremen-informiert</link>
                            
                            <description>Wer sich für ein Studium an der Universität Bremen interessiert, kann sich online um einen Studienplatz bewerben. Wie das geht, darüber informieren zwei digitale Informationsveranstaltungen am 30. Juni und 14. Juli, jeweils donnerstags von 16-18 Uhr. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Natur- und Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Sprache und Geisteswissenschaften – die Universität Bremen bietet nahezu alle Fachdisziplinen an. Aus über 100 Studiengängen können Interessierte das Passende für sich auswählen. Auch für das Lehramt gibt es zahlreiche Qualifizierungsmöglichkeiten. Die Studienplatzvergabe für Bachelor und die Erste Juristische Prüfung erfolgt über das Dialogorientierte Serviceverfahren DoSV der Stiftung für Hochschulzulassung. Die Antragstellung ist noch bis 15. Juli online über <a href="http://www.uni-bremen.de/studienplatz" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienplatz</a> möglich.</p><h3>Viel Transparenz durch das Dialogorientierte Serviceverfahren</h3><p>Mit der Universität Bremen nutzen deutschlandweit viele andere Hochschulen die Plattform von Hochschulstart. Ziel des Dialogorientierten Serviceverfahrens ist ein schnelles Zulassungsverfahren, das für die Studienbewerberinnen und –bewerber transparent ist. Der Großteil aller bundesweit zur Verfügung gestellten Studienplätze im <span lang="en" dir="ltr">Bachelor</span>-Studiengang Psychologie wird mittlerweile über das Serviceverfahren vergeben. Interessierte können sich für maximal zwölf Studienplätze gleichzeitig bewerben und die Bearbeitung ihrer Anträge fortlaufend im Internet mitverfolgen. Sobald Zulassungsangebote vorliegen, können sie diese annehmen. „Aufgrund der 12 Anträge können Studieninteressierte sich gerade bei den Studiengängen mit mehreren Fächern auf verschiedene Kombinationen bewerben – auch solche, die nicht so stark angewählt werden. Ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen sich dadurch,“ sagt Betina da Rocha von der Zentralen Studienberatung der Universität Bremen.<br> Zwei Online-Informationsveranstaltungen informieren zur Studienplatzbewerbung an der Universität Bremen. Termine sind am 30. Juni und 14. Juli, jeweils donnerstags 16-18 Uhr. Anmeldung über <a href="https://www.uni-bremen.de/studium/orientieren-bewerben/studienorientierung/veranstaltungen-und-angebote-zur-studienorientierung/info-va-bewerbung" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/studium/orientieren-bewerben/studienorientierung/veranstaltungen-und-angebote-zur-studienorientierung/info-va-bewerbung</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Bewerbungshotline</h3><p>Interessierte können sich für das kommende Wintersemester noch bis zum 15. Juli 2022 bewerben. Bei Fragen können sich Studienbewerberinnen und –bewerber an die Bewerbungshotline wenden. Telefon: +49 421 218-61234</p><h3>Zentrale Studienberatung berät bei der Studienwahl</h3><p>Die Zentrale Studienberatung berät von Montag – Donnerstag zur Studienwahl und Studienplatzbewerbung. Die Sprechstunden sind zu finden unter <a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/va-studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/va-studienorientierung</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152 (61160)<br> E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Hoersaal_Copyright_Universitaet_Bremen_06badcffc2.jpg" length="448792" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Hoersaal_Copyright_Universitaet_Bremen_06badcffc2.jpg" fileSize="448792" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Natur- und Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Sprache und Geisteswissenschaften – die Universität Bremen bietet nahezu alle Fachdisziplinen an. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Auftakt eines länderübergreifenden Forschungsprojekts</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/auftakt-eines-laenderuebergreifenden-forschungsprojekts</link>
                            
                            <description>Mehr als 30 Forschende der Universität Bremen, der Mahidol University in Thailand und weiterer internationaler Partner sind jetzt mit einem Auftakt-Workshop und einer anschließenden Summer School in Bremen in ein anspruchsvolles vierjähriges Projekt gestartet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Freude war und ist groß, sich nach einer langen Corona-Pause endlich wiederzusehen und ein großes Forschungsprojekt von Angesicht zu Angesicht zu starten: An der Universität Bremen sind jetzt Forschende der Uni, der thailändischen Mahidol University in Bangkok sowie weitere Expertinnen und Experten aus Vietnam, Portugal und Frankreich zusammengekommen, um mit dem Aufbau eines Exzellenznetzwerks zur interdisziplinären Spitzenforschung auf dem Gebiet der Tropenmedizin zu beginnen.</p><p>„Nach dem Auftakt-Workshop vom 23. bis 25. Juni sind wir nun bis zum 1. Juli mit einer Summer School dabei, unsere Forschungsinhalte und -ziele zu präzisieren und eine Roadmap aufzustellen, wie wir in den kommenden vier Jahren vorgehen wollen“, sagt Informatik-Professorin Anna Förster, die das Projekt leitet. Es wird mit rund 300.000 Euro vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Thematisch geht es dabei um unterschiedlichste Ansätze für Verbesserungen bei der Bekämpfung von Tropenkrankheiten.</p><h3>Abkommen für Promotionsprogramm unterzeichnet</h3><p>Weil die Universität Bremen bereits seit vielen Jahren der Mahidol University in Bangkok – einer der besten Universitäten des Landes – erfolgreich kooperiert, wurde das Aufeinandertreffen auch für ein Treffen des Mahidol-Bremen Boards genutzt. „Außerdem haben wir das erneuerte Dual Doctoral Degree Program Abkommen des Fachbereichs Mathematik/Informatik mit unserer thailändischen Partneruniversität unterzeichnet“, sagt Marejke Baethge-Assenkamp, Leiterin des International Office. „Es gibt Promovierenden die Möglichkeit, an einem strukturierten gemeinsamen Promotionsprogramm teilzunehmen und damit eine internationale Promotion zu absolvieren.“ Unterschrieben wurde das Dokument von Professor Rolf Drechsler (Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen) und Dr. Pattanasak Mongkolwat, Dean of Faculty of ICT Mahidol University.</p><p>Eine ausführlichen Pressemitteilung zum Forschungsprojekt „<a href="https://blogs.uni-bremen.de/icttropmed" target="_blank" rel="noreferrer">Network of Excellence in Advanced ICT for Tropical Medicine</a>“ finden Sie hier: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/neue-technologien-fuer-effizientere-tropenmedizin-nutzen" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Neue Technologien für effizientere Tropenmedizin nutzen - Universität Bremen (uni-bremen.de)</a></p><p><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br><a href="https://miru.ict.mahidol.ac.th/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://miru.ict.mahidol.ac.th</a><br><a href="http://www.ict-trop-med.net" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ict-trop-med.net</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/" target="_blank">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><p><strong>Fragen beantwortet:</strong><br><br> Prof. Dr. Anna Förster<br> Lehrstuhl für Nachhaltige Kommunikationsnetze<br> Universität Bremen, Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br> Tel. +49 421 218 62383<br> E-Mail <a href="mailto:anna.foerster@uni-bremen.de">anna.foerster@uni-bremen.de</a><br><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_DAAD_Workshop_Foto_Andreas_Koensgen_e04cd2219b.jpg" length="1059752" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_DAAD_Workshop_Foto_Andreas_Koensgen_e04cd2219b.jpg" fileSize="1059752" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie kennen sich mit den verschiedenen Herangehensweisen an eine moderne Tropenmedizin aus – und bauen jetzt ein Exzellenznetzwerk auf: Forschende aus Bremen, Thailand, Vietnam, Portugal und Frankreich trafen sich zum Auftakt-Workshop und Summer School in Bremen.</media:description><media:copyright>Andreas Könsgen / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 12:06:00 +0200</pubDate>
                            <title>Da bleibt kein Auge trocken: Theater InCognito spielt Pension Schöller</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/da-bleibt-kein-auge-trocken-theater-incognito-spielt-pension-schoeller</link>
                            
                            <description>Das Theater InCognito an der Universität Bremen lädt am Samstag, 2. Juli 2022, um 20 Uhr zur Premiere im Theatersaal auf dem Campus. Gespielt wird das Stück „Pension Schöller“, eine Posse der Lustspielautoren Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, die 1890 in Berlin uraufgeführt wurde.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit Student:innen der Universität Bremen, inszeniert Theater InCognito unter der Regie von Franz Eggstein und Roland Klahr das bekannte Lustspiel. Dabei wird die Geschichte nach einer sprachlichen Überarbeitung von Peter Siefert in den 1920er Jahren angesiedelt.</p><p><strong>Worum geht es?</strong></p><p>Der den Ruhestand nicht gut vertragende Kapitalist Philipp Klapproth (Lukas Warnecke) ist auf der beständigen Suche nach Sensationen und Nervenkitzel. Dabei reift in ihm der Wunsch, die Bewohner:innen einer Nervenheilanstalt einmal hautnah beobachten und miterleben zu dürfen. Sein allzeit klammer Neffe Alfred (Tarja Spiekermann) wittert die finanzielle Gelegenheit; zusammen mit seiner Verflossenen Fritzi (Lina Kölling) lädt der Luftikus seinen Onkel zu einer Soirée in die Pension Schöller.</p><p>Die exzentrischen Gäste des Herrn Schöller (Maic Wrehde) geben unwissend die perfekten „Patient:innen“ ab: da wären insbesondere die Schriftstellerin Fräulein Krüger (Lilian Kiefel), der Löwenjäger Bernhardy (Niklas Weise), der Major a.D. Gröber (Andreas Scharfenort) und und die Schauspielschülerin Eugenia Rümpel (Celine Leu) zu nennen. Doch spätestens mit dem Auftreten Klapproths misstrauisch gewordener Schwester Amalie (Jamie Glasbrenner) und Schöllers ewig kuppelnder Schwippschwägerin Ida (Anna Mackrodt) nimmt das unterhaltsame Unheil seinen Lauf!</p><p>„Auch über 130 Jahre nach ihrer Uraufführung bietet die Pension Schöller Theaterspaß von der ersten bis zur letzten Minute. Dabei bleibt kein Auge trocken. Mit viel Slapstick, Tanz und Musik setzen unsere Schauspielerinnen und Schauspieler die liebenswürdigen Figuren in Szene“, so Eggstein.</p><p>Nach der Premiere sind weitere Veranstaltungen am 02.07., 06.07., 07.07. und 08.07. um jeweils 20:00 Uhr im Theatersaal der Universität Bremen geplant. Die Karten kosten je nach persönlicher Präferenz entweder 7,00 oder 11,00 Euro. Vorherige Reservierungen werden empfohlen.</p><p><strong>Über das Theater InCognito</strong></p><p>Der Weg von&nbsp;<em>Theater InCognito</em>&nbsp;begann 2010 zunächst als reines Universitätstheater. Zuvor hatten Franz Eggstein und Roland Klahr damit begonnen, ein Theaterseminar für Studierende zu etablieren. Ihr Vorhaben entwickelte sich zu einem Erfolg und es gelang ihnen, viele Studierende für die Bühne zu begeistern. Aber über die Jahre wurden die Projekte des Seminars&nbsp;<em>Praktische Theaterarbeit&nbsp;</em>immer umfangreicher. Daher bot die Gründung des Vereins&nbsp;<em>Theater InCognito</em>&nbsp;den perfekten Rahmen, diese großen Projekte organisatorisch zu bewältigen. Weitere Informationen zu TIC, dem universitären Seminar sowie den vergangenen und aktuellen Projekten können auf der TIC-Website gefunden werden:&nbsp;<a href="https://deref-web.de/mail/client/jxFz7GYUbes/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Ftheaterincognito.de%2F" target="_blank" rel="noreferrer">https://theaterincognito.de/</a>.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Anfahrt: <a href="https://deref-web.de/mail/client/vZ1bCZW7gWY/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.uni-bremen.de%2Fkonzerte%2Fkontakt-anfahrt%2Flageplan" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-bremen.de/konzerte/kontakt-anfahrt/lageplan</a></p><p>Reservierungen: &nbsp;<a href="https://deref-web.de/mail/client/nRFWvwSs2PE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Ftheaterincognito.de%2Fpension-schoeller%2F" target="_blank" rel="noreferrer">https://theaterincognito.de/pension-schoeller/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Fragen beantwortet</strong></p><p>Franz Josef Eggstein</p><p>Universität Bremen</p><p>eggstein@uni-bremen.de&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_Pension_Schoeller_Oliver_Hahn_2ee38e44f3.jpg" length="262808" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_Pension_Schoeller_Oliver_Hahn_2ee38e44f3.jpg" fileSize="262808" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Schlussszene des 2. Aktes: Mit viel Slapstick, Tanz und Musik setzen die Schauspielerinnen und Schauspieler die liebenswürdigen Figuren in Szene.</media:description><media:copyright>Oliver Hahn</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28810</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 10:28:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Videoreihe will für Umgang mit Vielfalt sensibilisieren </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neue-videoreihe-will-fuer-umgang-mit-vielfalt-sensibilisieren</link>
                            
                            <description>Die Universität bietet Studierenden und bundesweit allen Hochschulen ein einzigartiges Lehrangebot. Ziel der Videoreihe „Diversity-Kompetenzen“ ist es, für gesellschaftliche Themen von Diversität, Macht, Ungleichheit und Diskriminierung zu sensibilisieren und sie wissenschaftlich zu reflektieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <span lang="en" dir="ltr">Diversity </span>wird viel genutzt. Doch was bedeutet er eigentlich genau? Diversität beschreibt die Vielfalt aller Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensformen. Mit dem englischsprachigen Begriff <span lang="en" dir="ltr">Diversity</span> ist jedoch mehr gemeint. „Es geht vor allem um individuelle und institutionelle Haltungen und Strategien, die dazu beitragen sollen, Diversität anzuerkennen und Diskriminierung zu bekämpfen“, erklärt Yasemin Karakaşoğlu, Professorin für interkulturelle Bildung der Universität Bremen. <span lang="en" dir="ltr">Diversity</span>-Kompetenz bedeute dementsprechend, sich mit Bildern in den Köpfen und institutionellen Barrieren auseinander zu setzen, die gleichberechtigte Zugänge von Menschen unterschiedlicher sozialer oder ethnischer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung, Lebensalter, physischen oder psychischen Fähigkeiten zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen behindern. Zu den Zielen der Lehrveranstaltungsreiche gehöre auch die Einsicht, dass sich individuell verschiedene Diversitätsdimensionen überlappen können.</p><p>„In der neuen Online-Lehrveranstaltung geht es uns darum, Studierende zu sensibilisieren und zu befähigen, diversitätsbewusst, wertschätzend und diskriminierungskritisch miteinander umzugehen und dadurch einen (selbst-)kritischen Blick auf die eigene Haltung und auf das System, in dem sie sich bewegen, zu entwickeln, sich ein informiertes, eigenes Urteil zu bilden“, so die Professorin. In der Videoreihe werden unter dieser Perspektive praktische Beispiele analysiert, wie etwa die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung beim Zugang zum Arbeitsmarkt, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt oder Rassismus im Bildungssystem.</p><p>Jedes der 13 Kapitel beginnt mit einem kurzen Einführungsvideo in die Thematik. Renommierte internationale Wissenschaftler:innen setzen sich aus verschiedenen Forschungsperspektiven mit unterschiedlichen <span lang="en" dir="ltr">Diversity</span>-Themen auseinander und zeigen Handlungsfelder aus verschieden gesellschaftlichen Bereichen auf. Unter anderem sind hier vertreten: Professorin Gabi Bellenberg (Ruhr-Universität Bochum), Professorin Kerstin Knopf (Universität Bremen), Professorin Rozena Maart (University of KwaZulu-Natal, Durban), Professor Paul Mecheril (Universität Bielefeld), Dr. Emilia Roig (Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice), Professorin Andrea Petö (Central European University, Budapest).</p><p>„Die Veranstaltung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams der Universität Bremen“, sagt Dr. Jutta Paal vom International Office. Es setzt sich aus Mitarbeiter:innen des Zentrums für Multimedia in der Lehre (ZMML) und des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span>, der Referentin für <span lang="en" dir="ltr">Diversity Management</span> Nele Kuhn sowie einem wissenschaftlichen Begleitgremium zusammen (Professorin Yasemin Karakaşoğlu und Professorin Kerstin Knopf). Koordiniert und geleitet wurde das Projekt durch Dr. Nadine Binder in Zusammenarbeit mit InterCultur, einer in Hamburg ansässigen gemeinnützigen GmbH, die auf interkulturelle Bildungsprojekte spezialisiert ist.</p><h3>Angebot für eine breite Zielgruppe</h3><p>„Das Thema Diversität ist sehr komplex“, sagt Nele Kuhn, Referentin für <span lang="en" dir="ltr">Diversity Managemen</span>t. „Daher ist es unmöglich, die gesamte Bandbreite abzubilden, aber die Veranstaltung beleuchtet eine große Anzahl diverser Perspektiven exemplarisch und gut nachvollziehbar für eine breite Zielgruppe.“<br> Inspiriert wurde die Veranstaltung vor allem von den Leitsätzen der Diversitätsstrategie der Universität Bremen von 2017, die für die inhaltliche Schwerpunktsetzung maßgeblich war.<br> Durch die Konzeption als reines Online-Format und die Integration in den eGeneral Studies Bereich des ZMML kann allen Studierenden der Universität Bremen die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ermöglicht werden. <span lang="en" dir="ltr">eGeneral Studies</span> (eGS) sind vollständig videobasierte Online-Lehrveranstaltungen und werden im Bereich Fachergänzende Studien der Universität Bremen angeboten. Das Angebot richtet sich an alle Studierenden, die Kenntnisse und Kompetenzen passend zu ihren individuellen und heterogenen Lernvoraussetzungen erwerben möchten. Es steht aber auch allen anderen Interessierten offen.</p><h3>Begleitende Videos in Gebärdensprache</h3><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Online</span>-Lehrveranstaltung „<span lang="en" dir="ltr">Diversity</span>-Kompetenzen“ wurde weitestgehend barrierearm gestaltet und dafür mit begleitenden Videos in Gebärdensprache sowie Untertiteln versehen. Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit mit dem Projekt BALLON der Universität Bremen und dem Unternehmen Skarabee – Das Team für Gebärdensprachen. Für den Erhalt von <span lang="en" dir="ltr">Credit Points</span> (3CPs) schließen Studierende die Veranstaltung mit einer elektronischen Klausur im Testcenter der Universität Bremen ab.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Hier geht es zur Veranstaltung: <a href="http://zmml.de/diversity" target="_blank" rel="noreferrer">http://zmml.de/diversity</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Katharina Lingenau<br> Koordination Digitale Lehrangebote<br> Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML)<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:lingenau@zmml.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lingenau@zmml.uni-bremen.de</a><br> Tel.: +49 421 218-61434</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202158_8f056f3abe.png" length="26656" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202158_8f056f3abe.png" fileSize="26656" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 12:47:21 +0200</pubDate>
                            <title>Impfmobil kommt auf den Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/impfmobil-kommt-auf-den-campus</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen gibt es in der kommenden Woche für Studierende und Beschäftigte wieder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Am Dienstag, 28.Juni und Mittwoch, 29. Juni steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es werden sowohl Erst-, und Zweitimpfungen sowie die dritte oder vierte Auffrischungsimpfung angeboten. Verabreicht werden die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Das Angebot des Impfmobils kann von allen Studierenden und Beschäftigten genutzt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br> Die Impfung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus. Sie hilft gegen schwerere Verläufe einer Covid-19-Infektion.</p><p>Eine weitere wirksame Maßnahme ist das Tragen von Masken. Um eine Ausbreitung des Virus an der Universität zu vermeiden, sind Studierende und Beschäftigte deshalb dringend aufgerufen, in allen Innenräumen, in denen sie sich nicht alleine aufhalten, und in Situationen, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, eine FFP2-Maske zu tragen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" length="668534" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" fileSize="668534" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Benedikt/Adobe Stock</media:copyright>
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                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 11:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Umweltbewusst: Weniger Treibmittel in Asthmasprays</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/umweltbewusstere-medikamente-weniger-treibmittel-in-asthmasprays</link>
                            
                            <description>Inhalatoren wie Asthmasprays, die üblicherweise bei Lungenkrankheiten eingesetzt werden, belasten durch ihre Treibmittel das Klima und haben einen großen CO2-Fußabdruck. Darauf weist der Gesundheitswissenschaftler und Arzt Guido Schmiemann von der Universität Bremen hin. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gesundheitswissenschaftler und Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Guido Schmiemann hat für die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin- und Familienmedizin (DEGAM) eine Leitlinie zur Klimabewussten Verordnung von Inhalativa erstellt. Die Leitlinie soll dazu dienen, Entscheidungsträger und Anwender im Gesundheitswesen, zum Beispiel in Praxen, Apotheken und Kliniken dafür zu sensibilisieren, dass sie mit ihren Verordnungen den Fußabdruck des Gesundheitswesens entscheidend beeinflussen.</p><p>Bei den inhalativen Arzneimitteln wird im Wesentlichen zwischen Dosieraerosolen, die Treibmittel enthalten und Pulverinhalatoren unterschieden. Treibmittel in den Sprays, die üblicherweise für die Behandlung von Lungenerkrankungen wie Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt würden, hätten „einen großen negativen Einfluss auf das Klima“, so Schmiemann. „Dabei haben wir mit sogenannten Pulverinhalatoren klimafreundliche Alternativen zur Verfügung. Die Umstellung auf eine klimafreundliche Verordnung ist in vielen Fällen möglich und stellt einen einfachen Weg dar, den C02-Abdruck des Gesundheitswesens zu reduzieren. Dazu soll unsere Leitlinie beitragen.“</p><h3>Gesundheitswesen hat großen Anteil an CO2-Emissionen</h3><p>Das Gesundheitswesen ist in Deutschland für circa 5 Prozent der CO2 Emissionen verantwortlich. In anderen Ländern tragen die Gesundheitssysteme zwischen 4 Prozent (Großbritannien) und 10 Prozent (USA) zu den Emissionen bei. In den Hausarztpraxen verursacht die Verordnung von Medikamenten den größten CO2 Fußabdruck, gefolgt von Emissionen durch die Mobilität (Patient:innen und Personal) und Heizung. Das Einsparpotential allein bei Medikamenten sei somit sehr hoch, betont Schmiemann. „Zum Vergleich: Wenn einer Person ein Jahr lang Pulverinhalatoren statt Inhalatoren mit Treibmittel verordnet würden, entspräche das der Einsparung eines Kurzstreckenflugs.“</p><h3>Klimawandel verstärkt Atemwegserkrankungen</h3><p>Hinzu kommt, dass der Klimawandel sowie die damit verbundene hohe Feinstaubbelastung die Entstehung chronischer Atemwegserkrankungen begünstigt. Bereits heute gehören Asthma und COPD zu den häufigsten Erkrankungen -&nbsp; mit steigender Tendenz. Zu ihrer Therapie werden unterschiedliche Arten von inhalativen Arzneimitteln eingesetzt, die in unterschiedlicher Ausprägung zum Klimawandel beitragen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-059_%20Klimabewusste%20Verordnung%20von%20Inhalativa/053-059l_S1%20Klimabewusstes%20VO%20Inhalativa_16-05-2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-059_%20Klimabewusste%20Verordnung%20von%20Inhalativa/053-059l_S1%20Klimabewusstes%20VO%20Inhalativa_16-05-2022.pdf</a></p><p><a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/053-059.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/053-059.html</a></p><p><a href="http://www.public-health.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.public-health.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>PD Dr. Guido Schmiemann, MPH<br> Lektor/Lecturer<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung<br> Abteilung 1: Versorgungsforschung/ Department for Health Services Research<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:schmiemann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schmiemann@uni-bremen.de</a><br> Telefon: +49 421 218 -68815</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Leitlinie_Inhalatoren_Copyright__Goffkein_AdobeStock_284827720_314ebadef1.jpeg" length="197430" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Leitlinie_Inhalatoren_Copyright__Goffkein_AdobeStock_284827720_314ebadef1.jpeg" fileSize="197430" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Inhalatoren wie Asthmasprays belasten durch ihre Treibmittel das Klima.</media:description><media:copyright>Goffkein/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 22 Jun 2022 09:51:43 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veröffentlicht Transferbericht 2022</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-veroeffentlicht-transferbericht-2022</link>
                            
                            <description>Die Universität trägt mit vielfältigen Aktivitäten zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Bremens bei. Das geht aus dem Transferbericht 2022 hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Der Bericht gibt einen Einblick in den Wissens- und Technologietransfer der Universität.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ob es um Gesellschaft, Kultur, Bildung, Politik oder Wirtschaft geht: Ein effizienter Wissens- und Technologietransfer aus der Universität heraus ist wichtig für innovative Entwicklungen und die wirtschaftliche Profilierung im globalen Kontext und hat an der Universität Bremen eine große Bedeutung.</p><h3>Transferaktivitäten so vielfältig wie die Universität selbst</h3><p>Im diesjährigen Bericht wird ein besonderes Augenmerk auf die Wege des Transfers während der Pandemie geworfen. So wurden zum Beispiel Wissenschaftler:innen der Universität Bremen mit ihren vielfältigen Expertisen immer wieder von Medien angefragt und haben gemeinsam mit Studierenden eine digitale Ausstellung zum Thema „Covid-19 – Ein Mosaik. Politiken des Lebens in Zeiten der Corona-Krise“ erarbeitet.<br> „So vielfältig die Universität Bremen ist, so vielfältig sind auch die Wege des Wissenstransfers in die Gesellschaft. Sie alle abzubilden, würde den Umfang des Berichts sprengen. Sie alle gehören aber dazu und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Universität Bremen so erfolgreich ist und ihren Beitrag für eine zukunftsgewandte, freie, offene und demokratische Welt leistet“, sagt Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer und designierte Rektorin. Weitere Berichte sollen in regelmäßigen Abständen folgen, um so eine möglichst große Bandbreite der Transferaktivitäten der Universität vorzustellen.</p><p>Der Leiter von UniTransfer, Dr. Martin Heinlein: „Das Ausmaß der Aktivitäten an der Universität Bremen im Transfer ist enorm. Es ist beeindruckend, welche Vielfalt und Bandbreite die unterschiedlichen Transferprojekte hier bieten!“</p><p>Mitarbeitende der Universität sind im Bereich Wissens- und Technologietransfer vielfältig engagiert: Sie halten Vorträge, organisieren interaktive Veranstaltungen und Projekte für und mit Bürgerinnen und Bürgern oder sie informieren in Blogs und sozialen Netzwerken über Forschungs- und Lehrprojekte.<br> Die Universität Bremen hat es sich im Rahmen ihrer Transferstrategie zum Ziel gesetzt, die Sichtbarkeit von Transfer zu erhöhen. Der nun veröffentlichte Transferbericht ist Teil dieses neuen Konzepts.<br> Herausgeber des Berichts ist das Referat UniTransfer der Universität Bremen. Bereits seit 1985 werden hier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Partner in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft bei ihren Kooperationsaktivitäten unterstützt und somit die gesamte Breite des Wissens- und Technologietransfers betreut.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Den Transferbericht 2022 der Universität Bremen finden Sie hier zum Download: <a href="http://www.uni-bremen.de/transfer" target="_blank">www.uni-bremen.de/transfer</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Martin Heinlein<br> Leiter UniTransfer<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60330<br> E-Mail: <a href="mailto:martin.heinlein@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">martin.heinlein@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Transferbericht_Matej_Meza_09a2bf73ba.jpg" length="619178" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Transferbericht_Matej_Meza_09a2bf73ba.jpg" fileSize="619178" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Transferbericht 2022 gibt einen Einblick in den Wissens- und Technologietransfer der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 10:55:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studie: Algenmatten als Zufluchtsort für viele Tiere im Mittelmeer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/studie-algenmatten-als-zufluchtsort-fuer-viele-tiere-im-mittelmeer</link>
                            
                            <description>Marine Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel. Bisher kaum untersuchte Rotalgenmatten spielen eine besondere Rolle als Zufluchtsort für viele Tiere. Die Abteilung Marine Ökologie der Universität Bremen hat nun überraschende Ergebnisse in einer renommierten Fachzeitschrift publiziert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu alle marinen Ökosysteme weltweit sind vom anthropogenen Klimawandel bedroht. Die durch den Klimawandel verursachte Ozeanerwärmung, oft in Kombination mit Überfischung und Überdüngung, führt zum Wandel dieser Ökosysteme. So lassen sich weltweit Veränderungen der Meeresboden-Gemeinschaften beobachten: Wirbellose Tiere wie Korallen oder Pflanzen wie Seegräser, die Lebensräume bilden, werden dabei oft durch Algen ersetzt.</p><p>Häufig geht mit diesen Veränderungen ein Verlust an charakteristischen Ökosystemfunktionen wie struktureller Komplexität und Biodiversität, also der Vielfalt von Lebewesen, einher. Im Mittelmeer werden klassische Lebensräume mit hoher Biodiversität, wie Seegraswiesen oder Hornkorallenwälder auf felsigem Untergrund, aktuell an vielen Standorten von Rotalgenmatten überwachsen. Wissen über diese Veränderungen und ihre Konsequenzen ist jedoch kaum vorhanden.</p><p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eines internationalen Forschungsprojekts unter Leitung der Abteilung Marine Ökologie der Universität Bremen in Partnerschaft mit dem Institut für marine Biologie auf der Insel Giglio, Toskana, Italien, haben an mehreren Standorten rund um Giglio die Artenzusammensetzung und -vielfalt innerhalb der Rotalgenmatten untersucht und mit benachbarten Seegraswiesen verglichen.</p><p><strong>Neu gebildete Ökosysteme verstehen</strong></p><p>„Unser Wissen über diese Rotalgenmatten, die immer häufiger zu werden scheinen, ist arg limitiert. Forschungsprojekte, die Licht ins Dunkel bringen, sind also notwendig um diese neuen Ökosysteme verstehen zu können“, erklärt Professor Christian Wild, Leiter der Abteilung für ‚Marine Ökologie‘ der Universität Bremen. Sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Yusuf C. El-Khaled ist Erstautor der Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift <em>Communications Biology</em> veröffentlicht wurde.</p><p>Insgesamt sechs Bachelorarbeiten von Studierenden der Universität Bremen, die diese Rotalgenmatten untersucht haben und deren Ergebnisse in diesem Artikel synoptisch zusammengeführt wurden, haben spannende Ergebnisse erzielt. Alle sechs Bachelorstudierenden sind auch Co-Autoren der Publikation. „Wir haben gezeigt, dass das typische Bild von artenarmen, algendominierten Ökosystemen in diesem Fall nicht der Realität entspricht. Ganz im Gegenteil, diese Rotalgenmatten stecken voll von kleinen wirbellosen Tieren wie Seesternen, Muscheln, Röhrenwürmern, Moostierchen, und Seescheiden. Sowohl die Artenzahl als auch die Zahl der Individuen übersteigen die der benachbarten Seegraswiesen deutlich“, sagt El-Khaled. „Alle gängigen Indizes, die typischerweise für einen Vergleich der Biodiversität herangezogen werden, haben gezeigt: Diese Rotalgen sind hinsichtlich ihrer Wirbellosengemeinschaft nicht nur vergleichbar mit den Seegraswiesen, sondern ihre Biodiversität ist ähnlich oder übersteigt sogar die von anderen bekannten Biodiversität-Lebensräumen wie Korallenriffen oder Mangrovenwäldern.“</p><p><strong>Vermutung: Rotalgen haben eine Schlüsselfunktion</strong></p><p>„Wir vermuten, dass diesen langlebigen Rotalgenmatten eine Schlüsselfunktion zukommen könnte, da Seegraswiesen und Hornkorallenwälder nicht nur – aber auch – im Mittelmeer bedroht und in ihrer Verbreitung rückläufig sind“, führt Professor Wild aus. „Diese Rotalgenmatten könnten also als ein Zufluchts-Lebensraum für wirbellose Tiere in schwierigen Zeiten fungieren. Sollten Schutzmaßnahmen für Seegraswiesen und Hornkorallenwälder erfolgreich sein und der derzeitige Rückgang gestoppt oder umgekehrt werden, könnte eine Neubesiedlung aus den Rotalgenmatten stattfinden – wo viele Tiere, die anderswo nicht mehr vorkommen, eine Zuflucht gefunden haben“.</p><p><strong>Originalpublikation:</strong></p><p>El-Khaled YC, Daraghmeh N, Tilstra A, Roth F, Huettel M, Rossbach FI, Casoli E, Koester A, Beck M, Meyer R, Plewka J, Schmidt N, Winkelgrund L, Merk B, and Wild C, 2022, Fleshy red algae mats act as temporary reservoirs for sessile invertebrate biodiversity, Communications Biology (5), <a href="https://www.nature.com/articles/s42003-022-03523-5" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s42003-022-03523-5</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><a href="/marine-ecology" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/marine-ecology</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Fragen beantworten:</strong></p><p>Dr. Yusuf El-Khaled</p><p>Tel.: +49 421 218- 63454<br> E-Mail: <a href="mailto:yek2012@uni-bremen.de">yek2012@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Christian Wild<br> Marine Ökologie<br> Fachbereich Biologie und Chemie<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218- 63367<br> E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Seegraswiese_Foto_Selma_D._Mezger_8ae1dba3dd.jpg" length="763201" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Seegraswiese_Foto_Selma_D._Mezger_8ae1dba3dd.jpg" fileSize="763201" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Seegraswiesen – wie hier im Foto – und Hornkorallenwälder sind auch im Mittelmeer bedroht. Rotalgenmatten könnten als Zufluchtsort für viele unterschiedliche Tiere eine besondere Rolle bekommen, so eine Studie der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Selma D. Mezger</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 13:29:09 +0200</pubDate>
                            <title>Neuaufstellung im Rektorat der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neuaufstellung-im-rektorat-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Die zukünftige Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, wird ihre Amtszeit im Herbst mit drei neuen Konrektor:innen beginnen. Dafür folgte der Akademische Senat (AS) in der Sitzung am Mittwoch, 15. Juni 2022, einstimmig dem Vorschlag des amtierenden Rektors.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die drei Wissenschaftler:innen werden ihr Amt für fünf Jahre antreten: Professor Michal Kucera wird ab dem 1. September neuer Konrektor für Forschung und Transfer. Dr. Mandy Boehnke wird zeitgleich ihr Amt als neue Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität antreten. Am 1. Oktober folgt Professorin Maren Petersen als neue Konrektorin für Lehre und Studium.<br> Die drei zukünftigen Konrektor:innen stellten sich mit ihren Visionen und Zielen für ihre Ressorts im Akademischen Senat vor. Nach einer allgemeinen Aussprache in dem Gremium, das aus Professor:innen, Mitarbeiter:innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Technik sowie Studierenden besteht, fand eine geheime Abstimmung statt. Das Ergebnis fiel einstimmig aus.</p><p>„Ich danke dem Akademischen Senat für sein Vertrauen“, sagte Rektor Bernd Scholz-Reiter, der Ende August nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand gehen wird. „Jutta Günther, den drei neuen Konrektor:innen und der Kanzlerin Frauke Meyer wünsche ich für ihre Arbeit für die Universität Bremen alles Gute.“ Seine Nachfolgerin schloss sich seinen Worten an. „Auch mein Dank gilt allen AS-Mitgliedern. Auch dem Rektorat danke ich für die gute Arbeit der vergangenen Jahre. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den drei neuen Konrektor:innen und der Kanzlerin Frauke Meyer. Als Team wollen wir die Universität Bremen mit allen Universitätsangehörigen gemeinsam gestalten und weiterentwickeln.“</p><h3>Erstmals Vertreterin des Mittelbaus im Rektorat und neue Schwerpunkte bei zwei Konrektoraten</h3><p>Die drei neuen Konrektor:innen bringen weitere Veränderungen mit sich: So wird erstmals mit Dr. Mandy Boehnke eine Vertreterin des sogenannten Mittelbaus (dazu gehören alle nicht-professoralen wissenschaftlichen Beschäftigen) als Konrektorin im Rektorat vertreten sein. Zudem werden zwei Konrektor:innen neue Ressortzuschnitte haben. Während Professorin Maren Petersens Konrektorat für Lehre und Studium gesetzt ist, wird Professor Michal Kucera sein Amt als Konrektor für Forschung und Transfer antreten. Der bisherige dritte Schwerpunkt dieses Ressorts „wissenschaftlicher Nachwuchs“ wird künftig bei der Konrektorin Dr. Mandy Boehnke liegen. Ihr Amt wird die Schwerpunkte Internationalisierung, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität umfassen. „Wir haben die Umschreibung `wissenschaftlichen Nachwuchs` gestrichen, weil sie nicht mehr zeitgemäß ist“, erklärt sie.&nbsp; Ein nicht geringer Teil der wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen arbeite seit Jahren weisungsungebunden, erbringe eigenständig Lehre und werbe Drittmittel ein. „Hier möchte ich mich gern für Weiterentwicklungsmöglichkeiten einsetzen“, so die zukünftige Konrektorin.</p><h3>Professor Michal Kucera, zukünftiger Konrektor für Forschung und Transfer</h3><p>Professor Michal Kucera löst am 1. September 2022 Professorin Jutta Günther nach rund zweieinhalbjähriger Amtszeit ab. „Die Universität Bremen kann auf erhebliche Erfolge zurückblicken. Diese beweisen, dass sie das Potential besitzt, sich national und international dem Wettbewerb um kluge Köpfe und Projektförderung zu stellen“, sagt Kucera. „Dafür sollten wir langfristig neue Ideen, jenseits der Exzellenzstrategie, entwickeln und noch mehr als bisher über die Grenzen der einzelnen Disziplinen blicken. Ich möchte mich daher für interdisziplinären Austausch an der Universität einsetzen. Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität sowie <span lang="en" dir="ltr">Data Science</span> wären dafür hervorragend geeignete Themen, in denen die Universität mit der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft enger kooperieren könnte, um so Forschung und Transfer zu einer Einheit zu verbinden.“<br> Professor Michal Kucera studierte Geologie in Prag und promovierte an der Universität Göteborg in Schweden. Es folgten Aufenthalte in Santa Barbara in Kalifornien, in London und in Tübingen, ehe er 2012 nach Bremen an den Fachbereich Geowissenschaften und das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen als Professor für Mikropaläontologie/Paläozeanographie wechselte. In seiner Forschung untersucht der 51-Jährige den Einfluss des Klimawandels in der älteren und jüngeren Vergangenheit auf die marine Umwelt und dessen Bewohner. Neben seiner Rolle im Vorstand des Excellenzclusters „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ ist er seit 2013 Sprecher des deutsch-kanadischen Graduiertenkollegs ArcTrain und seit 2017 Mitglied der Senatskommission für Erdsystemforschung der DFG. Von 2015 bis 2019 war er Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, seit 2019 ist er gewähltes Mitglied des Akademischen Senats der Universität Bremen.</p><h3>Professorin Maren Petersen:&nbsp; ab 1. Oktober Konrektorin für Lehre und Studium</h3><p>Professorin Maren Petersen wird Professor Thomas Hoffmeister im Konrektorat für Lehre und Studium ab dem 1. Oktober nach rund achtjähriger Amtszeit ablösen.<br> „Die Gestaltung des technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandels ist die Herausforderung der Zukunft“, sagt Maren Petersen. „Damit ist es Ziel und Aufgabe zugleich, unsere Studierenden auf diese Anforderung bestmöglich vorzubereiten. In den kommenden Jahren stehen die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel neben der Digitalisierung im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Hieraus resultieren veränderte Anforderungen an Lern-, Kooperations- und Innovationsfähigkeit der Absolvent:innen, die sich in der Gestaltung von Lehre und Studium widerspiegeln müssen.“ Gemeinsames Ziel aller Akteur:innen solle es sein, der Studierendenschaft ein qualitativ gutes Studium zu ermöglichen: „Die Aufgabe einer Konrektorin für Lehre und Studium verstehe ich dabei als die Schaffung der Randbedingungen, so dass dies alle gemeinsam in ihrem jeweiligen fachlichen Selbstverständnis bestmöglich in einer wertschätzenden Atmosphäre umsetzen können. Wichtig ist hierbei, dass auch das Beschreiten neuer Wege möglich ist.<br> Professorin Maren Petersen hat Chemieingenieurwesen in Clausthal-Zellerfeld studiert und promovierte an der TU Hamburg (TUHH). Neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und anschließend Oberingenieurin an der TUHH im Institut Laser- und Anlagensystemtechnik hat sie die Gründung und den Aufbau der LZN Laser Zentrum Nord GmbH (heute Fraunhofer IAPT) begleitet. Parallel bot die Ingenieurwissenschaftlerin an der HAW Hamburg Lehre an. Von 2013 bis 2015 wechselte sie als Vertretungsprofessorin für „Didaktik der Technik“ an die Bergische Universität Wuppertal. Seit 2015 ist Maren Petersen als Professorin für die „Berufliche Fachrichtung Metalltechnik und ihre Didaktik“ im Fachbereich Produktionstechnik und Teil des Instituts Technik und Bildung der Universität Bremen. Seit 2017 ist die 53-Jährige in dem Fachbereich Studiendekanin.</p><h3>Dr. Mandy Boehnke, zukünftige Konrektorin für Internationalisierung, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität</h3><p>Dr. Mandy Boehnke löst die Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Eva Maria Feichtner ab, die das das Amt seit 2017 innehat. „In den vergangenen zehn Jahren gab es viel Bewegung im Bereich Internationalisierung, was sich in der Zunahme englischsprachiger Studiengänge, einer steigenden Zahl internationaler Studierender und länderübergreifender Forschungskooperationen widerspiegelt.“ Mandy Boehnke möchte die bestehenden zentralen und dezentralen Kooperationen bündeln und fokussieren.</p><p>Sie will sich außerdem für die systematische Förderung des wissenschaftlichen Mittelbaus einsetzen und die Entwicklungsmöglichkeiten dieser heterogenen Gruppe stärken. Der Mittelbau „ist eine der wichtigsten Säulen der Universität. Er erbringt wesentliche Leistungen in Lehre, Forschung und Transfer und stellt mit über 50 Prozent die größte Beschäftigtengruppe der Universität Bremen dar.“<br> Im Bereich Diversität kündigte Mandy Boehnke an, auf die bisherigen Anstrengungen aufzubauen und weiterhin Barrieren zu beseitigen. Hierfür sei es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten der letzten Jahre und aktueller Bedarfe vorzunehmen, Schwerpunktsetzungen zu prüfen, Synergien zu stärken und das Thema nachhaltiger mit den Bereichen Forschung und Transfer sowie Studium und Lehre zu verknüpfen.</p><p>Dr. Mandy Boehnke hat Soziologie an der TU Chemnitz und der <span lang="en" dir="ltr">Hebrew University of Jerusalem</span> studiert und ist seit 2004 Mitglied der Universität Bremen. Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt an der <span lang="en" dir="ltr">National University of Singapore</span> war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet Theorie und Empirie der Sozialstruktur tätig. Nach ihrer Promotion im Bereich Familiensoziologie ist die Sozialwissenschaftlerin in die Bremen<span lang="en" dir="ltr"> International Graduate School of Social Sciences </span>(BIGSSS) gewechselt. Dort war sie als Director of Studies für die Umsetzung des strukturierten Promotionsprogramms zuständig und als Mitglied des Vorstands an Weiterentwicklung und Mittelvergabe beteiligt. An der Universität Bremen hat sich die 45-Jährige in verschiedenen Gremien, wie dem Akademischen Senat und weiteren Kommissionen eingebracht. Seit 2021 ist Dr. Mandy Boehnke Studiendekanin des Fachbereichs Sozialwissenschaften.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Professor Michal Kucera: <a href="https://www.marum.de/Prof.-michal-kucera.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Prof.-michal-kucera.html</a></p><p><br> Professorin Maren Petersen: <a href="https://www.itb.uni-bremen.de/ccm/profiles/petersen/index.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.itb.uni-bremen.de/ccm/profiles/petersen/index.de</a></p><p><br> Dr. Mandy Boehnke: <a href="https://www.bigsss-bremen.de/people/inhouse-faculty/dr-mandy-boehnke" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bigsss-bremen.de/people/inhouse-faculty/dr-mandy-boehnke</a></p><p><br> Hier gelangen Sie zur Webseite des aktuellen Rektorats: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer/Meike Mossig </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_2022_06_15_Konrektoren_Matej_Meza_5f6cda5ede.jpg" length="391730" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_2022_06_15_Konrektoren_Matej_Meza_5f6cda5ede.jpg" fileSize="391730" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die künftige Rektorin der Universität Bremen wird ihre Amtszeit im Herbst mit drei neuen Konrektor:innen beginnen. Jutta Günther, Maren Petersen, Mandy Boehnke, Michal Kucera, Bernd Scholz-Reiter. (v.l.)</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 16:08:58 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Senatsmedaille für Professor Wolfgang Eichwede</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/osteuropa-experte-senatsmedaille-fuer-professor-wolfgang-eichwede</link>
                            
                            <description>Der Gründer und langjährige Leiter der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Professor Wolfgang Eichwede, ist am 15. Juni 2022 mit der Bremer Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet worden.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Eichwede kam 1974 an die Universität Bremen, wo er den Lehrstuhl für Politik und Zeitgeschichte übernahm. Acht Jahre später gründete er die Forschungsstelle Osteuropa und baute sie kontinuierlich auf und aus. Bis zu seiner Pensionierung 2008 leitete er die Forschungsstelle als Direktor. Durch seine Aktivitäten, gerade über Institut und Lehrstuhl hinaus, hat Eichwede auf hervorragende Weise zur Entwicklung der Osteuropabeziehungen für Deutschland beigetragen und die Freie Hansestadt Bremen als auf Dialog und Verständigung fokussierten, international vernetzten Wissenschaftsstandort profiliert.</p><p>Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Wolfgang Eichwede hat stets darauf Wert gelegt, die osteuropäischen Gesellschaften von innen heraus zu verstehen und wissenschaftlich vergleichend zu arbeiten. Seine Beiträge in Presse, Rundfunk und Fernsehen finden große Beachtung und tragen wesentlich zu einem angemessenen Osteuropabild in der deutschen Öffentlichkeit bei. Daneben hat er sich besonders für die Menschen eingesetzt, die ihm außerhalb der wissenschaftlichen Arbeit begegneten. In Kultur, Wissenschaft und Politik sind viele der Dissidenten und Bürgerrechtler von ihm bei ihren ersten Schritten im Westen betreut und uneigennützig unterstützt worden. Manche prominente Persönlichkeit wie Lew Kopelew und zahlreiche andere Menschen wurden und werden von Wolfgang Eichwede bei ihren Vorhaben in Deutschland gefördert.“</p><p>Bremens Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling: „Professor Wolfgang Eichwede ist ein hervorragender Wissenschaftler, der – insbesondere durch seine Osteuropa-Expertise und als Gründungsdirektor der Forschungsstelle Osteuropa – weit über die Grenzen Bremens hinaus hohe Anerkennung erworben hat. In der politischen Öffentlichkeit wie in der Wissenschaft ist er ein besonderes Beispiel dafür, wie sich soziales und politisches Engagement mit der Leitung und Koordination wissenschaftlicher Arbeiten und kultureller Initiativen verbinden lässt. Er gehört ohne Zweifel zu den wichtigen Persönlichkeiten der Freien Hansestadt Bremen.“</p><p>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen: „Ich gratuliere Wolfgang Eichwede ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. Als ausgewiesener Osteuropaexperte hat er viel über Bremens Grenzen hinaus bewegt. Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen baute er in Zeiten des Kalten Krieges unter widrigen Umständen erfolgreich auf und ließ sich nicht beirren. Mit seiner freundlichen, zugewandten und diplomatischen Art war er stets ein eindrucksvoller Vermittler zwischen verschiedenen Kulturen und politischen Systemen. Wolfgang Eichwede ist bis heute ein Aushängeschild für die Universität Bremen.“</p><h3>Kontakte zu Oppositionellen</h3><p>Im Rahmen der Forschungsarbeiten bauten Eichwede und die Forschungsstelle persönlich enge Kontakte zu Oppositionellen in den Staaten Ost- und Ostmitteleuropas auf. Als Ergebnis verfügt die Forschungsstelle heute über eine der umfangreichsten Sammlungen von Dokumenten aus dem Untergrund der ehemaligen Ostblock-Staaten („Samizdat“-Archiv). Dieses gilt als europaweit einzigartig. Bovenschulte: „Der frühere polnische Außenminister Bronisław Geremek hat die Forschungsstelle als ,Teil des europäischen Gedächtnisses‘ bezeichnet. Gibt es ein schöneres Lob?“&nbsp;</p><p>Durch die Arbeit am Samizdat-Archiv unterhielt Eichwede auch intensive Beziehungen zu den Akteuren von „Memorial“ (Internationale Gesellschaft für Historische Aufklärung, Menschenrechte und soziale Fürsorge) in Moskau – seit deren Gründung bis zu ihrer Zerschlagung durch den russischen Staat intensive Beziehungen. Diese Organisation verband die Aufarbeitung der totalitären Vergangenheit Russlands mit der Schaffung sozialer Netzwerke für die Opfer und mit dem Aufbau einer Zivilgesellschaft in Russland. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine unterstützt Eichwede diese Akteure, die um Leib und Leben fürchten, erneut mit den Mitteln „zivilgesellschaftlicher Diplomatie“ in Untergrund und Exil.</p><h3>Verdienste um Rückführung von Raubkultur</h3><p>Daneben hat Eichwede sich auch intensiv um die Rückführung während des 2. Weltkrieges rechtswidrig angeeigneter Raubkunst gekümmert. Er ist Beauftragter der Bremer Kunsthalle für solche Fragen bezüglich Kunstwerken der Kunsthalle, die gegen Ende des Krieges nach Russland und in die Ukraine verschleppt wurden. Er kümmert sich gleichzeitig auch um Kunst-Verluste Russlands und der Ukraine. Unter seiner Verhandlung gelang es, Rückführungen in beide Richtungen zu organisieren. Andreas Bovenschulte: „Sie hatten maßgeblichen Anteil daran, dass ein Mosaik aus dem Bernsteinzimmer nach St. Petersburg zurückgelangte und 101 ,Grafik-Blätter‘ aus Moskau wieder an ihren Platz in der Bremer Kunsthalle zurückkehren konnten. Der Fund des Mosaiks war spektakulär und seine Geschichte liest sich wie ein Krimi. Nur auf dieser Grundlage konnte das Bernsteinzimmer in seinem Palast rekonstruiert werden.“</p><p>Für sein politisches Engagement wie den Wert seiner wissenschaftlichen Arbeit ist Wolfgang Eichwede mit etlichen nationalen wie auch internationalen Auszeichnungen geehrt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_Aussenminister_der_Tschechischen_Republik_Karel_Schwarzenberg_zu_Besuch_in_der_Forschungsstelle_Osteuropa_mit_Wolfgang_Eichwede_Maerz2007_Foto_Universitaet_Bremen_f84b88e383.jpg" length="324447" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_Aussenminister_der_Tschechischen_Republik_Karel_Schwarzenberg_zu_Besuch_in_der_Forschungsstelle_Osteuropa_mit_Wolfgang_Eichwede_Maerz2007_Foto_Universitaet_Bremen_f84b88e383.jpg" fileSize="324447" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">März 2007: Der Außenminister der Tschechischen Republik Karel Schwarzenberg (links) zu Besuch in der Forschungsstelle Osteuropa mit Wolfgang Eichwede.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 10:23:58 +0200</pubDate>
                            <title>Audiotour: Prominente erklären die Uni-Bibliothek</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/audiotour-prominente-erklaeren-die-uni-bibliothek</link>
                            
                            <description>Die SuUB erhält prominente Unterstützung für ihre neue Audio-Tour: So erklären zum Beispiel Jan Böhmermann und Tim Borowski, wie die SuUB funktioniert. Prominente erklären etwa, wie man Bücher ausleihen kann oder was es mit den Pausenscheiben auf sich hat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen kennenlernen möchte, kann dies jetzt per Audiotour machen. Für die Tour konnten prominente Bremer:innen gewonnen werden: Zu den Stimmen der insgesamt 12 Service-Stationen gehören Arnd Zeigler, Jan Böhmermann, Malte Battefeld, Bärbel Schäfer, Grillmaster Flash, Tim Borowski und Malte Janssen.<br> „Wir freuen uns sehr über die prominente Unterstützung und bedanken uns bei den Teilnehmenden“, sagt Maria Elisabeth Müller, die Direktorin der Bibliothek. „Mit dem neuen Angebot möchten wir unser vielfältiges Angebot einem breiten Publikum näherbringen und vielleicht auch Hürden abbauen. Ich hoffe, dass viele Menschen dieses Angebot nutzen werden.“<br> Die Stationen können einzeln über einen QR-Code abgerufen werden: zuhause, unterwegs oder auch direkt vor Ort in der Zentrale der Bibliothek. Die komplette Tour dauert rund 30 Minuten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/service-beratung/informationsmaterialien/audiotour-2/" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/service-beratung/informationsmaterialien/audiotour-2/</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Telefon: +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_SuUB_Audiotour_Copyright_SuUB_ea52bcdeab.jpg" length="348193" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_SuUB_Audiotour_Copyright_SuUB_ea52bcdeab.jpg" fileSize="348193" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen kennenlernen möchte, kann dies jetzt per Audiotour machen.</media:description><media:copyright>SuUB Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28633</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 11:49:04 +0200</pubDate>
                            <title>Schüler:innen stellen Ideen zu nachhaltigem Wohnen vor  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/schuelerinnen-stellen-ideen-zu-nachhaltigem-wohnen-vor</link>
                            
                            <description>Im Hafenmuseum Speicher XI präsentieren Schüler:innen ihre Ideen für ein zukünftiges klimaschonendes Wohnen. Vom 4. Juni bis 3. Juli sind selbst konstruierte Nachhaltigkeitshäuser zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am 13. 6. um 10 Uhr. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie können wir gut und bezahlbar wohnen, dabei das Klima und unseren Lebensraum schützen und dafür notwendige Rohstoffe und Energie nutzen, so dass sie zukünftigen Generationen auch noch zur Verfügung stehen?“<br> Von dieser Frage haben sich Schüler:innen des 9. und 10. Jahrgangs der Wilhelm-Olbers-Oberschule in Bremen seit Beginn des 2. Schulhalbjahres 2022 leiten lassen. Sie erkundeten mit Materialien, Experimenten und Handstücken von Baustoffen die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Klima und Wohnen und richteten ihren Blick auf die Möglichkeiten des nachhaltigen Bauens und Wohnens. Begleitet wurden sie von einem Kurs, dessen Inhalte und Materialien im Rahmen des MARUM Schulprojekts „Klima-ich wandle mich!“ dafür entwickelt wurden.<br> Höhepunkt zum Ende des Schuljahres war der Bau eines gemeinsamen Objekts für die Teilnahme an dem Projekt „WohnKlima“, in das Impulse aus den vorangegangenen Monaten einflossen. Als Grundgerüst erhielten die Schüler:innen dafür einen überdimensionalen Pappkarton, nahmen an dem Klimaworkshop und einer Führung durch die Sonderausstellung im Hafenmuseum Speicher XI teil und konnten die Materialkiste „Abenteuer Bauen“ für weitere Inspiration nutzen.</p><h3>Das Projekt „Eine Welt in der Schule“ und das Projekt WohnKLIMA</h3><p>Im Herbst 2021 hat das Projekt „Eine Welt in der Schule“ in Kooperation mit dem Hafenmuseum Speicher XI Bremer Schulklassen eingeladen, sich mit eigenen Objekten an der Sonderausstellung wohnen³ besser.bezahlbar.bauen zu beteiligen. Neben Informationen zu Klima und nachhaltigem Bauen wurden Gestaltungsmaterialien zur Verfügung gestellt sowie die Teilnahme an einem Klimaworkshop und eine Führung durch die Sonder-ausstellung im Hafenmuseum ermöglicht. In zweiwöchigen Slots konnten die teilnehmenden Klassen gemeinsamen Objekte mit ihren Gedanken und Ideen zum Thema Klima und Wohnen im Rahmen der Sonderausstellung präsentieren. Das Projekt WohnKLIMA wird gefördert durch die "Bingo! Die Umweltlotterie" und die "Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau bei der Freien Hansestadt Bremen".<br> Das Projekt „Eine Welt in der Schule“ ist ein Projekt des Grundschulverbandes e.V. und im Lernbereich Globale Entwicklung/Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Materialien im bundesweiten Verleih, einer Zeitschrift, Fortbildungen und regionalen Projekten aktiv. &nbsp;</p><p>Ansprechpartnerin: Ulrike Oltmanns.<br> E-Mail: u.oltmanns@uni-bremen.de<br> Telefon: +49 421 218-697 75</p><h3>MARUM-Schulprojekt „Klima-ich wandle mich!“ an der Universität Bremen</h3><p>Zusammen mit vier Oberschulen aus dem Land Bremen (Neue Oberschule Gröpelingen, Oberschule an der Egge, Schule am Leher Markt, Wilhelm-Olbers-Oberschule) werden in einer Pilotphase (2020 – 03/2023) des MARUM Schulprojekts „Klima – ich wandle mich!“ gemeinsam Wege erarbeitet, Klimabildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) strukturell und langfristig in deren Schulprofil umzusetzen und zu verankern. In einem offenen Gestaltungsprozess wurden mit den Kooperationsschulen gemeinsam Kurse und Unterrichtsmodule zu vielseitigen Themen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit erarbeitet, die die Lebensbereiche der Schüler:innen direkt betreffen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen die Kurse ihnen Raum geben, eigene Wertvorstellungen in ihrem Alltag als auch im globalen Zusammenhang zu reflektieren und eigene Möglichkeiten zu finden, das Klima mit ihrem Handeln zu schützen. Im Schuljahr 2021/22 wurde der Grundlagenkurs „KlimaKurs“ (7. Jahrgang) und die Projektkurse „Meine Handlung zählt!“ (9./10. Jahrgang) und „Unser Nachhaltigkeitshaus“ (9./10. Jahrgang) in den Projektschulen in der ersten Durchführung erprobt. Nach einer anschließenden Evaluation werden die Materialien überarbeitet und sollen dann perspektivisch allen Schulen frei zur Verfügung stehen. Das MARUM-Schulprojekt wird von der Senatorischen Behörde für Wissenschaft und Häfen gefördert und von der Senatorischen Behörde für Kinder und Bildung begleitet.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Sylvia Stegmann<br> MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:klima_ichwandlemich@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">klima_ichwandlemich@marum.de</a><br> Telefon: +49 421 218-65330</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Projekt „Eine Welt in der Schule“: <a href="http://www.weltinderschule.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltinderschule.uni-bremen.de</a>.</p><p>Projekt WohnKLIMA: <a href="http://www.weltinderschule.uni-bremen.de/detail/wohnklima.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltinderschule.uni-bremen.de/detail/wohnklima.de</a></p><p>Projekt Klima ich wandle mich: <a href="http://www.marum.de/Entdecken/Schulprojekt-Klima-Ich-wandle-mich.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.marum.de/Entdecken/Schulprojekt-Klima-Ich-wandle-mich.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_Schueler_Gras_Copyright_Universitaet_Bremen_ed10f3678c.jpg" length="389107" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_Schueler_Gras_Copyright_Universitaet_Bremen_ed10f3678c.jpg" fileSize="389107" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Hafenmuseum Speicher XI präsentieren Schüler:innen ihre Ideen für ein zukünftiges klimaschonendes Wohnen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 12:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Ehrendoktorwürde für Caren Sureth-Sloane</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-verleiht-ehrendoktorwuerde-an-professorin-caren-sureth-sloane</link>
                            
                            <description>In Anerkennung ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen hat Professorin Caren Sureth-Sloane der Universität Paderborn die Ehrendoktorwürde vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen erhalten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Damit zeichnete der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft ihre besondere Arbeit auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre aus. Die Feierlichkeiten fanden am Donnerstag, 2. Juni 2022, im Gästehaus der Universität Bremen auf dem Teerhof statt. „Professorin Sureth-Sloane hat sich im besonderen Maße um die Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Theorie, insbesondere in der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, und ihre Stützung durch empirische Erkenntnisse verdient gemacht“, sagt der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen, Professor Jochen Zimmermann. „Mit der Auszeichnung wurde sie außerdem für ihren Beitrag zur Vermittlung wirtschaftswissenschaftlicher Einsichten in die unternehmerische Praxis geehrt.“</p><p>„Diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre“, so Professorin Caren Sureth-Sloane. „Mir war und ist es immer wichtig, einen Beitrag mit meiner Forschung zu leisten – für die Wissenschaftsgemeinschaft und für die Praxis. Dafür nun in dieser besonderen Weise geehrt zu werden, bedeutet mir sehr viel – und bestärkt mich darin, diesen Weg weiterzugehen“, betont Caren Sureth-Sloane.</p><h3>Zur Person:</h3><p>Professorin Caren Sureth-Sloane forscht zu den Wirkungen der Besteuerung auf unternehmerische Entscheidungen, vor allem auf riskante Investitionsentscheidungen, sowie zur internationalen Unternehmensbesteuerung, Steuerkomplexität und Transparenz. Mit ihren Arbeiten zum Einfluss der Besteuerung einschließlich regulatorischer Unsicherheit und Bürokratiekosten auf unternehmerische Investitionsentscheidungen, Risikobereitschaft und die Einhaltung von Vorschriften leistet sie wichtige Beiträge zur evidenzbasierten Verbesserung von Regulierung. Durch konsequente Wissenschaftskommunikation trägt sie zu einem besseren Verständnis der komplexen Wirkungszusammenhänge in politischen Diskussionen und in der Gesellschaft insgesamt bei.<br> Sie studierte Wirtschaftswissenschaften, Englisch, Französisch und Chinesisch an der Universität Passau. Ab 1994 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bielefeld tätig, wo sie 1999 promoviert wurde und 2003 habilitierte. In den Jahren 2002 bis 2004 übernahm sie die Vertretung der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensrechnung/-besteuerung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn. Seit 2004 hat sie dort die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre inne. Sie erhielt Rufe an die Karl-Franzens-Universität Graz, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Goethe-Universität Frankfurt und die Universität zu Köln.<br> Seit 2010 ist sie Gastprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien und Principal Investigator im FWF-Graduiertenkolleg Doctoral Program in International Business Taxation (DIBT). Sie ist Gründungsmitglied von arqus, Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre sowie Mitglied in den Arbeitskreisen „Steuern“ und „Verrechnungspreise“ der Schmalenbach-Gesellschaft, zu deren Vorstand sie seit 2011 gehört und deren Vizepräsidentin sie seit 2019 ist. Seit 2021 ist sie zudem stellvertretende Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik. 2013 wurde Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane zum ordentlichen Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und Künste ernannt. Sie ist Sprecherin des <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-finanzierten Sonderforschungsbereiches TRR 266: Accounting for Transparency und seit 2021 Mitglied des DFG-Senats.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://wiwi.uni-paderborn.de/dep2/steuern/team/11/prof-dr-caren-sureth-sloane" target="_blank" rel="noreferrer">https://wiwi.uni-paderborn.de/dep2/steuern/team/11/prof-dr-caren-sureth-sloane</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/wiwi" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/wiwi</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dekan Prof. Dr. Jochen Zimmermann<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-66680<br> E-Mail: <a href="mailto:jzimmerm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jzimmerm@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm_20220602_Ehrendoktorwuerde_Caren_Sureth-Sloane_Copyright_Benedikt_Plate_Universitaet_Bremen_0822c696d7.jpg" length="189511" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm_20220602_Ehrendoktorwuerde_Caren_Sureth-Sloane_Copyright_Benedikt_Plate_Universitaet_Bremen_0822c696d7.jpg" fileSize="189511" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die ausgezeichnete Professorin Caren Sureth-Sloane von der Universität Paderborn (Mitte) mit dem Dekan vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Professor Jochen Zimmermann, und Professor Franz Jürgen Marx.</media:description><media:copyright>Bendikt Plate / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 10:47:55 +0200</pubDate>
                            <title>Informationswoche für Studieninteressierte </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/informationswoche-fuer-studieninteressierte-1</link>
                            
                            <description>Studieninteressierte sind von Montag, 13. Juni bis Freitag, 17. Juni 2022 eingeladen, alles Wissenswerte rund um ein Studium an der Universität Bremen zu erfahren. In der online durchgeführten Informationswoche für Studieninteressierte stellen sich rund 50 Bachelorstudiengänge vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird man Meeresbiologe? Ein Lehramtsabsolvent erklärt während der Informationswoche, wie er auf verschlungenen Wegen in dieses Berufsfeld fand. Videos zu Themen wie Bildmanipulation oder Optimierung in der Industriemathematik geben Einblick in Lerninhalte der Informatik und der mathematischen Studiengänge. Studentinnen der (marinen) Geowissenschaften erzählen in Videos von ihrem Studium. Informationen über die Studienstruktur im Lehramt, Bafög-Finanzierung und Fremdsprachen im Studium ergänzen die Veranstaltungen zur Vorstellung der Studiengänge. Auch das Bewerbungsverfahren und den Aufbau des Bachelor- und Masterstudiums erläutert die Zentrale Studienberatung in Extraveranstaltungen.<br> Der Studiengang Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft stellt sich während der Infowoche ebenfalls vor. Wer eine abgeschlossene Pflegeausbildung vorweisen kann, dem/der steht der Weg in dieses Berufsschullehramt offen.<br> Das Zentrum für Lehrerinnen-/ Lehrerbildung und Bildungsforschung bietet außerdem Informationen zu Wegen in den deutschen Schuldienst für Menschen mit einem Lehramtsabschluss aus dem Ausland an und informiert Bachelor-Studierende anderer Hochschulorte über die Zulassungsbedingungen für den <span lang="en" dir="ltr">Master of Education</span> an der Universität Bremen.<br> Studieninteressierte aus der Ukraine und anderen Ländern können sich auf Deutsch oder Englisch über die Schritte zu einem Studienplatz an der Universität Bremen informieren.</p><h3>Von „Inside Uni“ bis zur virtuellen Campusführung</h3><p>In der Reihe „Inside Uni“ geben Studierende Einblicke in ihren Studienalltag. Dabei werden verschiedene Studien- und Berufsfelder vorgestellt. Außerdem finden sich auf der Webseite Videos, die erklären, wie man sich richtig um einen Studienplatz bewirbt, was beim Numerus Clausus zu beachten ist und worin der Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule besteht. Bei einer virtuellen Führung kann der Campus der Universität erkundet werden.</p><p>Die Zentrale Studienberatung der Universität Bremen als Veranstalterin der Informationswoche steht während der Informationswoche am Mittwoch, 15. Juni von 14 bis 16 Uhr und am Donnerstag, 16. Juni von 19 bis 21 Uhr für Fragen in einer Zoom-Sprechstunde zur Verfügung.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Alle Veranstaltungen im Programm unter <a href="http://www.uni-bremen.de/isi" target="_blank">www.uni-bremen.de/isi</a></p><p>Informationen zu weiteren Orientierungsangeboten und Veranstaltungen für Studieninteressierte unter <a href="http://www.uni-bremen.de/studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienorientierung</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152<br> E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zsb@uni-bremen.de </a>&nbsp;<br><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Studierende_Hoersaal_7292cf6689.jpg" length="270236" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Studierende_Hoersaal_7292cf6689.jpg" fileSize="270236" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Informationen zum Studium an der Universität Bremen gibt es bei der virtuellen Informationswoche.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftspreis für Startup der Universität </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/startup-der-universitaet-bremen-gewinnt-wissenschaftspreis</link>
                            
                            <description>Das aus der Universität Bremen heraus gegründete Startup Ubica Robotics GmbH hat den Wissenschaftspreis 2022 der EHI-Stiftung in der Kategorie „Bestes Startup“ gewonnen. Ausgezeichnet werden damit besonders innovative und für den Handel und die Konsumgüterindustrie relevante Startups.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Auch so wird die ausgezeichnete Forschung und Entwicklung an der Universität Bremen nachdrücklich bestätigt: Das aus der Universität hervorgegangene Startup Ubica Robotics GmbH hat jetzt den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der EHI Stiftung in der Kategorie „Bestes Startup“ erhalten. Die Verleihung fand am 1. Juni 2022 im Rahmen der EuroCIS – der wichtigsten europäischen Fachmesse für Handelstechnologien – in Düsseldorf statt.&nbsp;</p><p>Das 2020 gegründete Unternehmen Ubica Robotics entwickelt autonome Scanroboter, die digitale Abbilder von Einzelhandelsfilialen erzeugen. Die durch die Roboter täglich neu erfassten Daten geben Aufschluss über den Aufbau der Filiale, den Standort der Produkte und den tatsächlichen Warenbestand und -umschlag. Sie ermöglichen so eine erhebliche Steigerung der Effizienz und der Produktivität in den Geschäftsabläufen im Einzelhandel.</p><p>Gezielt werden durch die digitalen Zwillinge Lücken in Regalen früh erkannt. Das Regal-Layout kann absatzorientiert angepasst und die Supply-Chain für jede Filiale individuell optimiert werden. Dadurch werden nicht nur Abläufe kosteneffizienter gestaltet, auch das Einkaufserlebnis für die Kundinnen und Kunden verbessert sich.</p><h3>Technologie basiert auf einem erfolgreichen EU-Projekt</h3><p>Ubica Robotics entstand als Universitäts-Ausgründung des Instituts für Künstliche Intelligenz unter der Leitung von Professor Michael Beetz. Die Technologie basiert auf Ergebnissen des durch die Europäische Kommission geförderten Forschungsprojekts „REFILLS“. „Ubica ist ein Paradebeispiel für den Weg von universitärer Spitzenforschung zu wirtschaftlichem Erfolg“, sagt Michael Beetz. Ihm selbst wurde bereits 2021 der Wissenschaftspreis für das beste Lehrstuhlprojekt mit dem verwandten Thema „Semantische digitale Zwillinge als Wissensbasis für Filialen“ verliehen.</p><p>„Das Unternehmen präsentiert die gesamte Wertschöpfungskette von erfolgreicher Grundlagenforschung bis zum effizienten Einsatz in realen Anwendungsbereichen der Industrie“, so Beetz. Zudem bilden die digitalen semantischen Zwillinge, die von Ubica-Robotern erstellt und mit modernen Wissensverarbeitungstechnologien der Universität Bremen kombiniert werden, die Basistechnologie für die digitale Innovationsplattform „Knowledge4Retail“ (K4R). K4R ist eines der zentralen Projekte der Bremer KI-Strategie und wird im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr als die Hälfte der Partner kommt dabei aus Bremen.</p><p>Die EHI-Stiftung wurde vom EHI Retail Institute e.V. gegründet. Sie fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Handel und motiviert Forschende, über Handelsthemen zu forschen. Die Stiftung macht Ergebnisse der Forschung für die Praxis nutzbar und gestaltet den lebendigen Dialog. Das EHI Retail Institute selbst ist ein Forschungs- und Bildungsinstitut für den Handel und seine Partner mit Sitz in Köln.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.ubica-robotics.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ubica-robotics.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Michael Beetz<br> Institut für Künstliche Intelligenz<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-64000<br> E-Mail: <a href="mailto:beetz@cs.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">beetz@cs.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_UBICA_81b7dde228.jpg" length="286280" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_UBICA_81b7dde228.jpg" fileSize="286280" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Ubica-Gründer Dr.-Ing. Ferenc Bálint-Benczédi, Georg Bartels, Alexis Maldonado und Jonas Reiling (von links) haben den Preis für das beste Startup – verliehen von der Stiftung des EHI Retail Institutes – erhalten.</media:description><media:copyright>Ubica Robotics GmbH</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:11:28 +0200</pubDate>
                            <title>Zum Tod von Gerd Glaeske </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/zum-tod-von-gerd-glaeske</link>
                            
                            <description>Professor Gerd Glaeske ist tot. Der Gesundheitswissenschaftler starb am 27. Mai 2022 nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren. Glaeske war Apotheker und viele Jahrzehnte in der Arzneimittelversorgungsforschung tätig.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 hatte Glaeske die Professur für Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen inne und leitete die Forschungseinheit „Arzneimittelberatung und Arzneimittelinformation“. Seit 2007 leitete er zudem die Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung am SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Zwischen 2003 und 2006 war er Mitglied im geschäftsführenden Direktorium des Zentrums für Public Health (ZPH) in Bremen.<br> „Gerd Glaeske war ein herausragender Wissenschaftler im Bereich der Gesundheitswissenschaften“, sagte Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen. „Und er hat es vermocht, sein Wissen auch allgemeinverständlich in die Breite der Bevölkerung zu tragen. Er hat sehr viele Verdienste. Wir sind tieftraurig und unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Glaeske_Gerd_Copyright_Raphael_Huenerfauth__Photothek.net_1eab99d2cf.jpg" length="263016" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Glaeske_Gerd_Copyright_Raphael_Huenerfauth__Photothek.net_1eab99d2cf.jpg" fileSize="263016" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Gerd Glaeske</media:description><media:copyright>Raphael Huenerfauth/photothek.net</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28576</guid>
                            <pubDate>Tue, 31 May 2022 15:42:27 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Diversity Preis für „rent a teacherman“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-diversity-preis-fuer-rent-a-teacherman</link>
                            
                            <description>„rent a teacherman“ hat den Bremer Diversity Preis „Der Bunte Schlüssel – Vielfalt gestalten!“ erhalten.  Das Projekt von Dr. Christoph Fantini und der Senatorin für Kinder und Bildung vermittelt seit 10 Jahren Lehramtsstudenten an Grundschulen. Dadurch sollen Stereotype aufgeweicht werden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Auszeichnung wurde am Dienstagabend, 31. Mai 2022, in der Bremischen Bürgerschaft verliehen. Neben dem Uni-Projekt erhielt noch Radio Bremen für das junge Programm Bremen NEXT den Preis. Der Förderpreis ging an den Verein Inklusive WG Bremen e.V., der Unternehmer Bülent Uzuner wurde als Diversity Persönlichkeit 2021 geehrt.</p><p>Alle Preisträger:innen erhielten eine Urkunde, ein Siegel und eine Bronzeskulptur der Künstlerin Gisela Eufe. Die Hauptpreisträger:innen bekamen zusätzlich einen Diversity Image Film. Der Förderpreis erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.</p><h3>Konrektorin: „Das Projekt unterstützt junge Menschen bei ihrer Identitätsfindung“</h3><p>„Dieser besondere Preis löst große Freude in mir aus“, sagt Projektleiter <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Christoph Fantini vom Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen. Bewegend sei „der Mut und die Weisheit“ der stark besetzten Jury. „Sie erkennt an, dass es uns mit unseren geschulten contra-stereotypen Rolemodels um Diversität und Chancengerechtigkeit geht“, so Fantini.</p><p>„Das Projekt „rent a teacherman“ unterstützt junge Menschen bei ihrer Identitätsfindung, jenseits von tradierten Geschlechterrollen. Ich freue mich sehr, dass Dr. Christoph Fantini für sein gesellschaftlich so wichtiges Engagement nun mit dem Bremer Diversity Preis ausgezeichnet wurde“, sagt Eva-Maria Feichtner, Konrektorin für Internationalität und Diversität an der Universität Bremen.</p><p>Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp: „Kinder erleben in der Kita und in der Grundschule selten männliche Beschäftigte und nehmen deshalb mit, dass Erziehung und Lehrberufe keine Aufgaben für Männer seien. Es ist wichtig, diese Reproduktion von Geschlechterrollen aufzubrechen. Nicht nur für Jungen sind männliche Ansprechpartner in der Schule wichtig. Aber es gibt Fragen, die sich besser mit einer gleichgeschlechtlichen Lehrkraft besprechen lassen. All das wird im Projekt „rent a teacherman“ hervorragend an mehr als 20 Bremer Schulen umgesetzt. Toll, dass dieses wertvolle Engagement jetzt mit dem Bremer Diversity Preis geehrt wird.“</p><h3>10 Jahre „<span dir="ltr" lang="en">rent a teacherman</span>“: „Ich hätte nie erwartet, dass das so einschlägt.“ &nbsp;</h3><p>Das Projekt „<span lang="en" dir="ltr">rent a teacherman</span>“ der Universität Bremen gibt es seit 10 Jahren. Es unterstützt Grundschulen in Bremen und Bremerhaven, in denen es zu wenige männliche Fachkräfte gibt. Seitdem arbeiten Lehramtsstudenten – zurzeit sind es 20 – als pädagogische Assistenten in Grundschulen. Die „teachermen“ erhalten für ihre Einsätze ein Honorar. Vorbereitet und begleitet werden sie dafür durch erziehungswissenschaftliche Veranstaltungen der Universität Bremen, ab dem kommenden Schuljahr zudem noch durch professionelle Supervision.</p><p>„Die komplette Abwesenheit von Männern wirkt nicht nur für Jungen und Mädchen extrem stereotypisierend in Bezug auf die eigentlich gewünschte Vielfalt von Geschlechtsrollenmodellen“, sagt er. „Es fehlen auch vor allem für Jungen männliche Ansprechpartner in Situationen, in denen sie sich nicht so gerne an eine Frau wenden wollen beziehungsweise einfach den Wunsch nach einem Gegenüber des gleichen Geschlechts haben.“ Dass grundsätzlich weibliche Ansprechpartnerinnen für Mädchen vorzuhalten seien, wie etwa auf Klassenfahrten, sei längst selbstverständlich. „Für Jungen ist die Situation anders.“</p><h3>Bundesweite Anerkennung</h3><p>Das Projekt hat schon einiges bewegt: Waren es zu Beginn im Land Bremen noch 19 Grundschulen von knapp 80 ohne eine einzige männliche Lehrkraft, sind es heute nur noch 9. „Hier hat sich eine Menge getan in den vergangenen Jahren“, so Christoph Fantini. „Ich hätte nie erwartet, dass das so einschlägt.“ Viele der ehemaligen Mitarbeiter würden jetzt nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in den Schulen, in denen sie für das Projekt tätig waren, fest als Lehrer arbeiten. Sein Eindruck sei, dass sich bei den Schulleitungen das Bewusstsein entwickelt habe darauf zu achten, Vielfalt in ihr Personal zu bekommen. „Quasi als Teil von `Diversity-Pädagogik`“, so der Projektleiter.</p><p>Auch bundesweit erhielt „rent a teacherman“ Anerkennung: 2015 vergab der <span lang="en" dir="ltr">Council of Europe</span> das Prädikat „<span lang="en" dir="ltr">good practice for gender equality in education in germany</span>". Das Projekt ist seit Ende 2021 auf weiterführende Schulen erweitert worden und könnte ohne Probleme auch bundesweit ausgeweitet werden, so der Projektleiter.</p><h3>Über den Bremer <span dir="ltr" lang="en">Diversity</span> Preis</h3><p>Die Auszeichnung „Der Bunte Schlüssel – Vielfalt gestalten!“ richtet sich an Firmen, öffentliche Einrichtungen und Projekte, die durch gezielte Maßnahmen Vielfalt gestalten und fördern, für Chancengleichheit sowie Antidiskriminierung eintreten und die positive Wirkung von <span lang="en" dir="ltr">Diversity </span>nach außen tragen. Seit 2010 wird der <span lang="en" dir="ltr">Diversity </span>Preis vom Zentrum für Interkulturelles Management &amp; <span lang="en" dir="ltr">Diversity </span>der Hochschule Bremen (HSB) in enger Kooperation mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und elf weiteren Trägern verliehen. Schirmherr ist Bremens Bürgermeister <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Andreas Bovenschulte.</p><p>Der <span lang="en" dir="ltr">Diversity </span>Preis ist einzigartig im deutschsprachigen Raum und macht deutlich, wie offen, tolerant und vielfältig die Stadt Bremen ist. Eine Jury aus Expert:innen, best practice-Vorbildern und Diversity Verbundenen hat aus sieben Bewerbungen die Preisträger:innen 2021 ausgewählt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Auf dieser Website finden Sie ein Video über das Projekt, dass anlässlich der Auszeichnung produziert wurde:&nbsp;<a href="https://www.bildung.bremen.de/bremer-diversity-preis-f-r-rent-a-teacherman-366636" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bildung.bremen.de/bremer-diversity-preis-f-r-rent-a-teacherman-366636</a>&nbsp;</p><p><a href="http://www.maenner-in-die-grundschule.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.maenner-in-die-grundschule.de</a>&nbsp;&nbsp;<br><a href="http://www.diversity-preis-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.diversity-preis-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Christoph Fantini<br> Projektleitung „rent a teacherman“<br> Fachbereich 12 – Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:cfantini@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cfantini@uni-bremen.de </a>&nbsp;</p><p>Christel Fangmann<br> Bremer Diversity Preis (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)<br> Telefon +49 179 1004080<br> E-Mail: <a href="mailto:veranstaltungen@christel-fangmann.eu" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">veranstaltungen@christel-fangmann.eu</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_Portrait_Dr._Christoph_Fantini_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_8284dcb1c1.jpg" length="197400" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_Portrait_Dr._Christoph_Fantini_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_8284dcb1c1.jpg" fileSize="197400" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hat vor zehn Jahren das Projekt &quot;rent a teacherman&quot; ins Leben gerufen: Dr. Christoph Fantini von der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 27 May 2022 12:15:09 +0200</pubDate>
                            <title>Freigeist-Fellowship für Forscherin der Universität </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/freigeist-fellowship-fuer-forscherin-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Mit dem renommierten Freigeist Fellowship der Volkswagenstiftung wurde die chemische Meeresökologin Christina Roggatz von der Universität Bremen ausgezeichnet. Für ihr Forschungsvorhaben erhält die Wissenschaftlerin rund 1,3 Millionen Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Gemeinschaften von Mikroorganismen, die Photosynthese betreiben und Nährstoffe verarbeiten, sind für das Leben auf der Erde von grundlegender Bedeutung. Um zu kommunizieren und effizient zu funktionieren sind sie auf chemische Wechselwirkungen angewiesen“, erläutert Christina Roggatz, Ph.D., die ihren Doktorgrad an der britischen University of Hull erworben hat. In ihrem Projekt untersucht die chemische Meeresökologin Christina Roggatz am Fachbereich Biologie/Chemie anhand von Mikroalgen, die eng mit Bakterien zusammenleben, ob diese chemischen Stoffe von schwankenden pH- und Sauerstoff-Werten abhängen. Roggatz: „Das wäre ein bisher unerforschter Mechanismus, der unser Verständnis von Prozessen in Ökosystemen fundamental verändern könnte.“ Das Projekt wird mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert und ist auf fünf Jahre angelegt.</p><p>Der Forschungsschwerpunkt von Christina Roggatz liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels auf die Interaktionen von Meeresorganismen und deren Funktion in Ökosystemen. Sie interessiert sich besonders für das Zusammenspiel von Chemie, Biologie und Umwelt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Über die Förderung</strong></p><p>Die Freigeist-Fellowships richten sich an Forscherinnen und Forscher aus allen Fachgebieten in den ersten vier Jahren nach ihrer Promotion. Um Freigeist-Fellow werden zu können, müssen die Forschenden nicht nur eine herausragende fachliche Expertise mitbringen, sondern auch über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin hinausblicken und kritisches Analysevermögen mit neuen Perspektiven und Lösungsansätzen verbinden. Insgesamt erhielten 13 Wissenschaftler:innen 2022 ein Freigeist-Fellowship.</p><p><strong>Weitere Informationen</strong></p><p><a href="https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/freigeist-fellowships" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/freigeist-fellowships</a></p><p><a href="https://www.hull.ac.uk/staff-directory/christina-roggatz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hull.ac.uk/staff-directory/christina-roggatz</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Fragen beantwortet</strong></p><p>Christina Roggatz, Ph.D.</p><p><a href="mailto:roggatz@outlook.com">roggatz@outlook.com</a></p><p>+49 01637180253</p><p>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Tilmann Harder</p><p>Meeres-Chemie</p><p>Universität Bremen</p><p>+49 421 218 50250</p><p>E-Mail: <a href="mailto:t.harder@uni-bremen.de">t.harder@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/c/csm_CRoggatz1_d29df6c20f.jpg" length="51304" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/c/csm_CRoggatz1_d29df6c20f.jpg" fileSize="51304" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Christina Roggatz</media:description><media:copyright>Mike Park, University of Hull</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 27 May 2022 10:24:03 +0200</pubDate>
                            <title>Noch Plätze frei: Sommerakademie für Jugendliche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/noch-plaetze-frei-sommerakademie-fuer-jugendliche</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen lädt vom 4. bis 8. Juli 2022 wieder leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zur Sommerakademie ein. Sie findet in der letzten Woche vor den Bremer Sommerferien statt. Anmeldungen sind noch bis zum 9. Juni 2022 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurse sind vielfältig und reichen von Raumfahrtwissenschaften bis Sprachwissenschaften. Bei der Organisation der Sommerakademie arbeitet die Universität mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern außeruniversitärer Forschungseinrichtungen auf dem Campus zusammen. Die Teilnehmenden besuchen während der Veranstaltung an vier Tagen den von ihnen gewählten Kurs. Am fünften Tag präsentieren sie ihre Ergebnisse bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung. Zur Wahl stehen dieses Jahr folgende Kurse:</p><ul class="list-normal"><li>„Mit Einstein durch die Welt“ – Raumfahrtwissenschaften, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) mit Partner:innen</li><li>„Laser – Einblicke in die Forschung an einem High-Tech-Werkzeug der Produktionstechnik“ – Produktionstechnik, Bremer Institut für angewandte Strahlentechnik GmbH (BIAS)</li><li>„Die weltweite Vielfalt der englischen Sprache mit digitalen Ressourcen erforschen“ – Sprach- und Literaturwissenschaften, Universität Bremen</li><li>„Mars-Rover – Roboter selbst bauen und programmieren" – Raumfahrtwissenschaften, DLR_School_Lab am deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</li><li>„Auf der Spur der außergewöhnlichen Eigenschaften zweidimensionaler Materialien“ – Physik, Universität Bremen</li><li>„Gemeinsam lernen mit dem Roboter der Zukunft“ – Robotik, Sonderforschungsbereich „Everyday Activity Science and Engineering (SFB EASE)</li><li>„Mathematik in der Regelungstechnik" – Technomathematik, Zentrum für Technomathematik (ZeTeM), Universität Bremen</li><li>„Experimente unter Schwerelosigkeit – Was ist im Weltall anders als auf der Erde?" – Raumfahrtwissenschaften, DLR_School_Lab am deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</li><li>„Smart Home – Wohnen in der Zukunft?" – Robotik, Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI)</li></ul><p>Anmeldungen werden online bis zum 9. Juni 2022 angenommen. Die Teilnehmenden müssen für die Dauer der Workshops durch die jeweilige Schulleitung vom regulären Unterricht freigestellt werden. Die Sommerakademie wird auch dieses Jahr wieder von der Sparkasse Bremen gefördert.</p><h4><br> Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.unibremen.de/sommerakademie" target="_blank" rel="noreferrer">www.unibremen.de/sommerakademie</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-schule" target="_blank">www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-schule</a><br> &nbsp;</p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Kerstin Ksionzek<br> Transferkoordinatorin Universität-Schule<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60393<br> E-Mail: <a href="mailto:kerstin.ksionzek@vw.uni.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kerstin.ksionzek@vw.uni.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Dr. Kerstin Ksionzek / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_20220527_PM_Sommerakademie_MM_Copyright_Universitaet_Bremen_4941a0cd34.jpg" length="363262" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_20220527_PM_Sommerakademie_MM_Copyright_Universitaet_Bremen_4941a0cd34.jpg" fileSize="363262" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jugendliche untersuchen Lebensmittel in einem Uni-Labor im Rahmen der Sommerakademie der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 May 2022 11:53:01 +0200</pubDate>
                            <title>Studieren in Bremen und Bremerhaven</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/studieren-in-bremen-und-bremerhaven-hochschulen-stellen-sich-vor-3</link>
                            
                            <description>Auf einer gemeinsamen Online-Veranstaltung stellen sich die Hochschulen des Landes Bremen vor und informieren über ihr Studienangebot und das Bewerbungsverfahren. Der Termin findet am Dienstag, 31. Mai 2022 von 16 bis 18 Uhr statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Studiengänge kann ich in Bremen an welcher Hochschule studieren? Welche Fächer sind beliebt, welche weniger beliebt und woran liegt das? Wodurch unterscheiden sich die Hochschulen im Land Bremen?<br> Diese und weitere Fragen, zum Beispiel zum wichtigen Thema Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbung, werden in der Online-Veranstaltung von den Teams der Studienberatungen beantwortet.</p><p>Um Anmeldung wird gebeten:<a href="https://uni-bremen.zoom.us/meeting/register/tJwvdO-srTwvG9fjcAbUhKp-AOvz4B--8xBQ" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/meeting/register/tJwvdO-srTwvG9fjcAbUhKp-AOvz4B--8xBQ</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/va-studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/va-studienorientierung</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152<br> E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">darocha@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_Studieren_in_Bremen_cd61b3b7e6.jpg" length="270236" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_Studieren_in_Bremen_cd61b3b7e6.jpg" fileSize="270236" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auf einer gemeinsamen Online-Veranstaltung stellen sich die Hochschulen des Landes Bremen vor und informieren über ihr Studienangebot und das Bewerbungsverfahren. Der Termin findet am Dienstag, 31. Mai 2022 von 16 bis 18 Uhr statt.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 May 2022 10:25:01 +0200</pubDate>
                            <title>„Freiraum 2022“: Innovative Lehre wird gefördert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/freiraum-2022-innovative-lehre-wird-gefoerdert</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen erhält im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022“ Fördergelder zur Unterstützung der innovativen Lehre. Vier Projekte wurden von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ ausgewählt. Lehrende können mit dieser Förderung neue Ideen entwickeln und erproben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die erfolgreichen Vorhaben haben durch ihr Innovationspotenzial überzeugt: Sie gehen mit ihren Ansätzen über bestehende Lehr- und Lernsettings hinaus und erproben Neues für Lehre und Studium. Der Ausschuss zur Projektauswahl hat die besten Ideen in einem wettbewerblichen, wissenschaftsgeleiteten Verfahren ausgewählt. Die Universität Bremen erhält für die vier Projekte insgesamt mehr als eine Million Euro.</p><h3>Die Projekte an der Universität Bremen im Überblick:</h3><p>Im Rahmen von<strong> Fachdidaktik.inklusiv.digital</strong> werden in den kommenden zwei Jahren modulare Inhalte für Lehramtsstudierende, Referendar:innen und Lehrkräfte entwickelt, die gleichermaßen in Präsenz- oder <span lang="en" dir="ltr">„Blended Learning</span>“-Seminaren - das sind Lernformen, bei denen die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert werden, aber auch zum Selbststudium eingesetzt werden können. Dazu werden Expert:innen aus der Schulpraxis und den Fachdidaktiken systematisch eingebunden. Projektverantwortlicher ist Professor Frank J. Müller, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften.</p><p><strong>„Immersive Transformationsräume der Nachhaltigkeit - ImmerNa</strong>“ hat zum Ziel, eine Online-Lehrveranstaltung in Virtual Reality zu entwickeln. Thematisch stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (<span lang="en" dir="ltr">Sustainable Development Goals</span>, kurz SDG) im Fokus. Hierfür wird im Verlauf von vier Semestern ein virtuelles SDG-Gebäude eingerichtet, welches 18 Räume beinhaltet: 17 Ziel-Räume und ein Eingangsportal. Studierende der Universität Bremen sind im Rahmen dieser Lehrveranstaltungen an der inhaltlichen und didaktischen Gestaltung beteiligt. Anschließend steht dieses <abbr title="Virtuel Reality">VR</abbr>-Gebäude im e<span lang="en" dir="ltr">General Studies</span>-Bereich allen Studierenden zur Verfügung, um in der virtuellen Welt eigene kognitive und emotionale Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit machen zu können. Für diesen Zweck gilt es noch Prüfungsformen zu entwickeln. Projektverantwortlicher ist Dr. Denis Pijetlovic, Geschäftsführung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit.</p><p>Im Projekt <span lang="en" dir="ltr"><strong>„Lost in Translation?“</strong></span> produzieren Studierende wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen. Schüler:innen wollen wissen, warum man überhaupt eine Fremdsprache lernen sollte <span lang="en" dir="ltr">(Lost in Translation</span>?). Eltern interessieren sich dafür, wie in Zeiten von Schulschließungen und Distanzlernen konkrete digitale Lösungen für das Lehren und Lernen von Sprachen in der Schule aussehen. Medienvertreter:innen interessieren sich für innovative Konzepte und medienwirksame Modellprojekte, die beispielsweise die Frage beantworten, wie man sich selbst eine Sprache effektiv aneignen kann. Studierende der Romanistik werden im Rahmen eines fremdsprachendidaktischen Moduls darauf vorbereitet, sich mit diesen und anderen grundlegenden Fragen der Öffentlichkeit zur Fremdsprachenforschung auseinanderzusetzen und wissenschaftskommunikative Videos für einen durch die Studierenden betreuten Wissenschafts-Kanal auf <span lang="en" dir="ltr">YouTube</span> zu produzieren. Projektverantwortliche sind Dr. Georgia Gödecke und Professor Andreas Grünewald, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften.</p><p><strong>„Schreiben, Publizieren, Reflektieren integriert in die Fachlehre durch<span lang="en" dir="ltr"> Booksprints</span>“</strong> ist der Titel eines geförderten Kooperationsprojektes. Bei Booksprints verfassen Studierende gemeinsam mit unterschiedlicher Rollenverteilung und mithilfe von kreativen und schreibdidaktischen Methoden innerhalb einer Woche einen Text – etwa einen Forschungsartikel oder einen populärwissenschaftlichen Beitrag – der auch veröffentlicht wird. Dabei erwerben Studierende wichtige Kompetenzen, die sie befähigen, auch außerhalb des Hochschulkontexts verantwortungsvoll zu handeln - etwa die Fähigkeit zur Kooperation, Kommunikation und Selbststeuerung, die Informationskompetenz und die Problemlösekompetenz. Im Rahmen des Projekts werden mehrere Booksprints an den Universitäten Bremen, Köln und der SRH Hochschule Berlin durchgeführt, um herauszuarbeiten, wie ein solches Format gelingt und basierend darauf eine didaktische Handreichung zu erarbeiten, die frei zugänglich ist (sogenannte <span lang="en" dir="ltr">Open Educational Resource</span>). Projektverantwortliche ist Professorin Sarah Brommer, Sprach- und Literaturwissenschaften.</p><h3>Die Stiftung:</h3><p>Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser neuen Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Frank J. Müller<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Telefon: +49 421 218- 69305<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="frankj.mueller@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> frankj.mueller@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Denis Pijetlovic<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Geschäftsführung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit<br> Telefon: +49 421 218-66782<br> E-Mail: <a href="mailto:denis.pijetlovic@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">denis.pijetlovic@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Andreas Grünewald/ Dr. Georgia Gödecke<br> Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br> E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruenewald@uni-bremen.de</a><br> E-Mail: <a href="mailto:goe@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">goe@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Sarah Brommer<br> Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br> Telefon: +49 421 218-68320<br> E-Mail: <a href="mailto:sarah.brommer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.brommer@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/Logo_Grafik.jpg" length="18489" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/Logo_Grafik.jpg" fileSize="18489" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 May 2022 15:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Weiterbildung Projektentwicklung für Klimaschutz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/weiterbildung-projektentwicklung-fuer-klimaschutz-und-nachhaltigkeit</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen bietet ab September 2022 eine Weiterbildung zum Thema „Projektentwicklung Umwelt – Energie – Nachhaltigkeit“ an. Wer sich auf Arbeitssuche befindet und eine Vorqualifikation beispielsweise im MINT-Bereich hat, kann sich in einem zukunftsorientierten Feld weiterqualifizieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Themen Energiewende und Klimaschutz stehen ganz oben auf der politischen Agenda. Um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, bedarf es tiefgreifender Änderungen, die von Fachkräften mit interdisziplinärem Wissen gesteuert und begleitet werden müssen. Ob es zum Beispiel um die Realisierung von Wind- und Solarparks, um Klimaschutz-, Umwelt- und Energiemanagement oder die Nachhaltigkeitskommunikation geht: Für Arbeitsuchende, Berufsrückkehrer:innen und Migrant:innen aus dem MINT-Umfeld ergeben sich vielfältige Beschäftigungsperspektiven etwa in Ingenieur- und Planungsbüros, bei Fachverbänden, Behörden und Energieversorgern sowie in der Wasserwirtschaft und im Natur- und Umweltschutz.</p><p>Für diese innovativen Arbeitsfelder können sich die Teilnehmende mit der Weiterbildung „Projektentwicklung Umwelt – Energie – Nachhaltigkeit“ an der Universität Bremen qualifizieren. Vermittelt wird Fachwissen über Erneuerbare Energien von Photovoltaik bis Wasserkraft. Darüber hinaus geht es um Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien von Nachhaltigkeit, um Umwelt- und Energierecht sowie um Lösungskonzepte für technische Anlagen.</p><p>In einem individuellen Coaching werden außerdem Berufsperspektiven anhand der persönlichen Kompetenzen entwickelt und Sprachkenntnisse gefördert.<br> Für die Teilnahme an der Weiterbildung wird ein Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters benötigt. Das Angebot des Zentrums für Weiterbildung der Universität Bremen startet am 5. September 2022 und dauert 15 Monate (inkl. 3-monatiges Praktikum). Für Interessierte finden regelmäßige Info-Termine statt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/p-uen" target="_blank">www.uni-bremen.de/p-uen</a>.</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Berit Godbersen<br> Akademie für Weiterbildung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 - 61 608<br> E-Mail: <a href="mailto:fit-in-mint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fit-in-mint@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Weiterbildung_Umwelt_Copyright_Universitaet_Bremen_915a6ddd10.jpg" length="345820" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Weiterbildung_Umwelt_Copyright_Universitaet_Bremen_915a6ddd10.jpg" fileSize="345820" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen bietet ab September 2022 eine Weiterbildung zum Thema „Projektentwicklung Umwelt – Energie – Nachhaltigkeit“ an.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 19 May 2022 11:15:12 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Technologien für effizientere Tropenmedizin nutzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/neue-technologien-fuer-effizientere-tropenmedizin-nutzen</link>
                            
                            <description>Interdisziplinäre Spitzenforschung auf dem Gebiet der Tropenmedizin ist das Ziel eines neuen länderübergreifenden Exzellenznetzwerks, das unter Leitung von Professorin Anna Förster von der Universität Bremen aufgebaut wird. Es wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit vielen Jahren kooperiert die Universität Bremen mit einer der besten Universitäten Thailands, der Mahidol University in Bangkok. Sie ist einer der strategischen Partner der Bremer Universität. Einer der Höhepunkte der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit war die Gründung eines gemeinsamen Forschungslabors zum Thema „Medizininformatik“ (Mahidol-Bremen Medical Informatics Research Unit, MIRU) in Thailand 2018.</p><p>Nun wird diese Partnerschaft weiter ausgebaut: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit rund 300.000 Euro den Aufbau eines Exzellenznetzwerks zur interdisziplinären Spitzenforschung auf dem Gebiet der Tropenmedizin. „Unser Ziel ist es, eine Gemeinschaft und ein Schulungszentrum aufzubauen, das die Nutzung fortgeschrittener Informations- und Kommunikationstechnologien für verschiedene Probleme und Anwendungen in diesem Fachgebiet vorantreibt“, sagt die Bremer Informatik-Professorin Anna Förster. Sie leitet das jetzt gestartete vierjährige Projekt. „Neben thailändischen Expertinnen und Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft sind auch Forschende aus Vietnam, Portugal und Frankreich in diesem neuen internationalen Netzwerk vertreten.“</p><p>Thematisch geht es um Verbesserungen bei der Bekämpfung von Tropenkrankheiten. „Das ist eine sehr vielschichtige Angelegenheit“, erläutert Professor Peter Haddawy von der Mahidol Universiy. „Wir müssen die Wechselwirkung zwischen der menschlichen Bevölkerung und der Umwelt beobachten sowie eine schnelle Reaktion auf Krankheitsausbrüche und eine wirksame Diagnose und Behandlung sicherstellen.“ Ein Ansatz dafür sei, Informationen zu sammeln, sie über die verschiedenen beteiligten Prozesse zu integrieren und auszuwerten. „Die verbesserten Ergebnisse haben eine hohe Aussagekraft und damit das Potenzial, die Krankheitsbekämpfung wirksamer zu gestalten.“</p><h3>In der Entwicklung: Gerät zur Mückenzählung im Freien</h3><p>Aus technischer Sicht werden vor allem das Internet der Dinge (IoT), Data Science-Ansätze und Mobile Computing-Techniken genutzt. Hier kommt die Expertise von Anna Förster und ihrer Arbeitsgruppe zum Tragen. Die Professorin leitet den Lehrstuhl für Nachhaltige Kommunikationsnetze am Institut für Telekommunikation und Hochfrequenztechnik der Universität Bremen und widmet sich in ihrer Forschung vor allem dem Bereich der selbst-organisierenden Netzwerke. „Ein Beispiel dafür ist ein bereits laufendes Forschungsprojekt, in dem wir gemeinsam mit unseren Partnern in Thailand und Portugal ein Gerät zur Mückenzählung im Freien entwickeln“, berichtet Anna Förster. „Die Entscheidungsträger sollen später dank dieses Gerätes wissen, wie viele Mücken es gibt und welche Mückenarten herumschwirren. Das hilft ihnen dann bei der Entscheidungsfindung, welche Gegenmaßnahmen getroffen werden müssen.“</p><p>Um derartige Instrumente zu entwickeln und effektiv zu nutzen und die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zu verbessern, muss ein starkes Netz von Experten auf jedem Gebiet fest etabliert sein. Anschließend werden diese Experten das Wissen im Rahmen eines One-Health-Ansatzes verbreiten. Dieser Ansatz basiert auf dem Verständnis, dass die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt eng miteinander zusammenhängen.&nbsp;</p><h3>Auftakt mit Workshop und Summer School im Juni</h3><p>Zum Auftakt des neuen Exzellenznetzwerkes kommen die Partnerinnen und Partner aus aller Welt im Juni an der Universität Bremen zusammen. Nach dem Auftakt-Workshop vom 23. bis 25. Juni findet anschließend vom 27. Juni bis zum 1. Juli eine Summer School statt. „Wir erwarten rund 30 nationale und internationale Gäste“, freut sich Professorin Förster auf den Auftakt. „Für die Zukunft planen wir zielgerichtete Aktivitäten in den Bereichen Lehre, Forschung und Management. Kursmaterial zu fortgeschrittenen Informationstechnologien in der Tropenmedizin wird unter Beteiligung von Praktikerinnen und Praktikern entwickelt, in bestehende Studiengänge integriert und online frei zugänglich gemacht.“</p><p>Zum Aufbau von Forschungskapazitäten sind zunächst gemeinsame Projekte in Bereichen wie Dengue-Fieber-Vorhersage sowie die bereits erwähnten Sensornetzwerke für die Zählung von Moskito-Vektoren und kollaborative virtuelle Umgebungen für Entscheidungshilfen für die Krankheitsbekämpfung geplant.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://miru.ict.mahidol.ac.th" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://miru.ict.mahidol.ac.th</a><br><a href="http://www.ict-trop-med.net" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ict-trop-med.net</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Anna Förster<br> Lehrstuhl für Nachhaltige Kommunikationsnetze<br> Universität Bremen, Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br> Tel. +49 421 218 62383<br> E-Mail <a href="mailto:anna.foerster@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anna.foerster@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_mueckenzaehlung2_neu_6854e71f56.jpg" length="129124" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_mueckenzaehlung2_neu_6854e71f56.jpg" fileSize="129124" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ziel ist eine effizientere Tropenmedizin: Forschende hängen eines der mit Bremer Expertise gebauten Geräte zur Mückenzählung im Freien auf. Es wurde gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Thailand und Portugal entwickelt.</media:description><media:copyright>Anna Förster</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 17 May 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Weltkorallenriffkonferenz im Juli 2022 in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/weltkorallenriffkonferenz-im-juli-2022-in-bremen</link>
                            
                            <description>2021 musste sie virtuell organisiert werden, bald findet sie in Präsenz in Bremen statt: Im Juli ist die Universität Gastgeberin des International Coral Reef Symposiums (ICRS). Begleitend gibt es ab Mai zahlreiche öffentliche Veranstaltungen. Eröffnet wird das ICRS mit der Bundesumweltministerin.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Für uns ist die 15. Weltkorallenriffkonferenz aus mehreren Gesichtspunkten ein ganz besonderes Ereignis“, sagt Professor Christian Wild von der Universität Bremen, der die Veranstaltung mit seinem Team organisiert. „Nach fast zwei Jahren Pandemie ist nun endlich wieder wissenschaftlicher Austausch in Präsenz möglich.“ Auf bestimmte digitale Elemente, wird jedoch auch dieses Mal nicht verzichtet. Das aus der Not der Pandemie geborene rein virtuelle Konzept für das 14. <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> zeigte neue Möglichkeiten auf, die jetzt auch das 15. ICRS bereichern. Wichtige Veranstaltungen werden gestreamt und können somit von Teilnehmer:innen gesehen werden, die keine Möglichkeit haben nach Bremen zu kommen. Teilnehmende können Ihre Arbeiten zusätzlich digital veröffentlichen. Zudem ermöglichte eine gemeinsame Initiative der Internationalen Korallenriff Gesellschaft und der Universität Bremen allen Teilnehmenden aus dem globalen Süden, ihre wissenschaftlichen Arbeiten digital und kostenfrei auf dem 15. <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> vorzustellen. Professorin Andréa Grottoli von der Ohio State University und Präsidentin der Korallenriffgesellschaft: „Wir freuen uns, dass es uns damit gelungen ist, den wissenschaftlichen Austausch insbesondere mit den Kolleg:innen zu erweitern, für die Reisekosten und Konferenzgebühren oft nicht finanzierbar sind.“</p><p>Ein breiter Austausch ist jedoch wichtiger denn je, denn die Welt befindet sich nach wie vor in einer Korallenriffkrise. Die Existenz dieser Ökosysteme ist bedroht. Ursachen sind vor allem der Klimawandel, die Überfischung und die Verschmutzung der Meere.</p><h3>Montag, 4. Juli: Eröffnungsfeier mit Bundesumweltministerin</h3><p>Die Eröffnungsfeier der 15. Weltkorallenriffkonferenz findet am Montag, 4.Juli, statt und beginnt mit einer speziell für diese Veranstaltung entwickelten Darbietung der Bremer Künstlergruppe „Stelzen-Art“. Begrüßt werden die rund 1.000 Wissenschaftler:nnen aus über 90 Ländern mit Beiträgen von:</p><ul class="list-normal"><li>Steffi Lemke, Bundesumweltministerin</li><li>Professorin Andréa Grottoli, Präsidentin der International Coral Reef Society</li><li>Dr. Claudia Schilling, Bremer Wissenschaftssenatorin</li><li>Fürst Albert II von Monaco</li><li>Andreas Bovenschulte, Bremer Bürgermeister</li><li>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen</li><li>Professor Christian Wild, Vorsitzender der Korallenriffkonferenz</li></ul><p>Moderiert wird die Eröffnungsveranstaltung von der Bremer Moderatorin Anneke teer Veen.</p><h3><br> Dienstag, 5. Juli, widmet sich dem Thema „Wege aus der Krise“</h3><p>Beim 15. <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> 2022 geht es nicht nur um die aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. Ein wichtiges Ziel ist es, Lösungen für die Korallenriffkrise zu finden. Der Dienstag, 5. Juli, ist deshalb der „<span lang="en" dir="ltr">Solutions Day</span>“. Alle Veranstaltungen an diesem Tag der Konferenz widmen sich dem Thema „Wege aus der Krise“. „Gerade wegen dieses lösungsorientierten Ansatzes kommt dieser Konferenz eine ganz besondere Bedeutung zu“, so Professor Christian Wild. „Und je früher wir diese Lösungen in Angriff nehmen, umso besser.“</p><h3>Bundesumweltministerin: „Konferenz in Bremen wichtig für Vernetzung aller Akteur:innen“</h3><p>Die weltweite Krise der Korallenriffe ist wissenschaftlich fundiert und umfassend dokumentiert. Das vergangene 14. Internationale Korallenriff-Symposium (ICRS) 2021 lieferte dazu wichtige und bahnbrechende Beiträge. Das bevorstehende 15. ICRS 2022 bietet einen guten Überblick über die aktuelle Situation. Jetzt ist die Zeit, sich auf Lösungen und Maßnahmen zu konzentrieren, um die schwierige Zukunft der weltweiten Korallenriffe anzugehen.</p><p>Der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ist wichtiger Baustein, um positive Veränderungen anzustoßen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Um Korallenriffe weltweit zu erhalten und besser zu schützen, brauchen wir eine globale Antwort und eine Vernetzung der Akteur:innen in Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Den Rahmen dafür bietet die Weltkorallenriffkonferenz in Bremen. Wir stehen hier vor einer dreifachen Herausforderung: der Klimakrise, der Biodiversitätskrise und der Verschmutzungskrise. Deshalb muss für den Schutz von Korallenriffen neben ehrgeizigen Klimaschutzmaßnahmen mehr geschehen. Deutschland engagiert sich bereits als Mitglied der Internationalen Korallenriffinitiative und im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative für den Schutz dieser einzigartigen Ökosysteme.“</p><p>Um den Dialog der verschiedenen Akteur:innen weiter voranzutreiben, findet im Rahmen des „<span lang="en" dir="ltr">Solutions Day</span>“ am Dienstag, 5. Juli von 14 bis 15 Uhr der <span lang="en" dir="ltr">Science-to-Policy</span> Dialog statt. Als Basis dient das im Rahmen des 14. <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> 2021 veröffentlichte Strategiepapier mit dem Titel „<span lang="en" dir="ltr">Rebuilding Coral Reefs: A Decadal Grand Challenge</span>". Darin werden drei Aktionssäulen für den Wiederaufbau von Korallenriffen skizziert: Bekämpfung des Klimawandels, Verbesserung der lokalen Riffbedingungen und Nutzung von Innovationen, insbesondere für die Wiederaufforstung von Riffen.&nbsp; Es richtet sich weltweit an Entscheidungstragende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Das Strategiepapier bietet eine Zusammenfassung der relevantesten und neuesten natur- und sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse und liefert somit die Grundlage für Diskussionen und Verhandlungen zu Umwelt- und Naturschutz, Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung auf lokaler und globaler Ebene.</p><h3>Ab Mai: Ausstellungen, Vorträge und Filmabende für die Öffentlichkeit</h3><p>Gemeinsam mit dem Übersee-Museum Bremen, dem Haus der Wissenschaft und der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. konnte das Organisationsteam des <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> zahlreiche Veranstaltungen in der Hansestadt realisieren. Möglich wurde dies auch durch die Förderung des Naturwissenschaftlichen Verein Bremen und der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.&nbsp; „Uns ist es wichtig, das <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> zu nutzen, um möglichst viele Menschen gut über die existenzbedrohenden Probleme der Korallenriffe zu informieren“, sagt Professor Christian Wild von der Universität Bremen.</p><h3>Filmabende:</h3><p>Freitag, 20. Mai: Das Haus der Wissenschaft zeigt den mit einem Emmy ausgezeichneten Dokumentarfilm „Chasing Coral". Im Anschluss kann mit den Wissenschaftlern Christian Wild (Universität Bremen) und Simon Jungblut (Naturwissenschaftlicher Verein zu Bremen – NWV Bremen) diskutiert werden. Virtuell zugeschaltet sind auch zwei Protagonist:innen des Films: <span lang="en" dir="ltr">James W. Porter</span> und Zackery Rago sowie Andréa Grottoli (<abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> ). Der Eintritt ist frei.<br> Donnerstag, 30. Juni 2022: Das "<span lang="en" dir="ltr">Saving Corals - ICRS Filmfestival</span>" mit spannenden und ungewöhnlichen Filmbeiträgen ist von 18 bis 22:30 Uhr in der Schauburg in Bremen geplant. Auch hier ist der Eintritt frei. Das Filmfestival ist eine Kooperation mit DEEPWAVE e.V., der Universität Bremen und der 15. Weltkorallenriff-Konferenz „ICRS 2022“.</p><h3>Ausstellungen:</h3><p>Sonntag, 3. Juli: Um 14 Uhr wird im Haus der Wissenschaft in Bremen, die Ausstellung: „Bunte Vielfalt, weißer Tod – Was uns Farben über Korallenriffe verraten“ von Professor Christian Wild und Professorin Andréa Grottoli, Präsidentin der Internationalen Korallenriffgesellschaft, eröffnet.</p><p>Seit Mai 2021 ist im Übersee-Museum Bremen die Ausstellung „Korallenriffe – vielfältig. verletzlich. verloren?“ zu sehen. Besucherinnen und Besucher können dort bis zum 10. Juli 2022 alles Wissenswerte über die Bedeutung der Korallenriffe für die Ozeane, sowie über ihre Bedrohungen durch Überfischung, Verschmutzung, Klimawandel und Ozeanversauerung erfahren. Zudem gibt es Informationen über wirksame Schutzmaßnahmen. Die Ausstellung ist zweisprachig (englisch/ deutsch) und somit auch für internationale Gäste Bremens einen Besuch wert. Gemeinsam kuratiert wurde sie vom Übersee-Museum Bremen und dem Organisationsteam des <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> 2021 der Universität Bremen.</p><h3>Vorträge:</h3><p>Mai bis Juli: Das Haus der Wissenschaft in der Sandstraße bietet einmal im Monat Vorträge über die faszinierende und bedrohte Unterwasserwelt der tropischen Korallenriffe im Rahmen der Reihe „Wissen um 11“ an.</p><h3>ICRS weltweit wichtigste Veranstaltung für Korallenriffe</h3><p>Das Internationale Korallenriff Symposium (ICRS) ist die mit Abstand wichtigste Veranstaltung, die sich mit den Ökosystemen der Korallenriffe beschäftigt. Seit 1967 treffen sich alle vier Jahre Menschen aus Wissenschaft, Küstenmanagement, Umweltschutz und Politik und stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Bremen ist der erste europäische Standort, der in der mehr als 50-jährigen Geschichte dieser Veranstaltungen eine Weltkorallenriffkonferenz ausrichtet. „Wir sind stolz darauf, dass Bremen diese Ehre zuteilwird“, sagt der Wissenschaftler und Organisator des <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> Christian Professor Wild. Eine weitere Premiere: Das 15. ICRS soll klimaneutral durchgeführt werden. Dieses Ziel soll sowohl durch CO2 Vermeidung als auch Kompensationszahlungen erreicht werden.</p><h3>Bremen: bedeutender Wissenschaftsstandort in der Meeresforschung</h3><p>Bremen verfügt in der Meeresforschung über geballtes Know-how und ein exzellentes Netzwerk an Partnerinnen und Partnern. An der Universität, den angrenzenden außeruniversitären Einrichtungen im Technologiepark Bremen und in der gesamten Region arbeiten Forschende in der Ozeanografie und Umweltphysik, den Marinen Geowissenschaften, Meeresbiologie und –chemie interdisziplinär zusammen. Eingebunden in die Meeresforschung sind auch die Rechts-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Meeres-, Polar- und Klimaforschung ist ein Wissenschaftsschwerpunkt der Universität Bremen, den sie strategisch fördert. Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen ist der Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ angesiedelt. Hier kooperieren Forschende eng mit den Einrichtungen in der Region sowie mit internationalen Partnerinnen und Partnern. So viel unterschiedliche Expertise an einem Standort ist in den Meereswissenschaften deutschlandweit einmalig und weltweit nur an sehr wenigen Standorten realisiert. Das zeigt sich zum Beispiel in der Korallenforschung. „Mir war es wichtig, alle Bremer Institutionen, die sich mit Korallenriffen beschäftigen, in die Organisation der 15. Weltkorallenriffkonferenz einzubinden“, fügt Professor Christian Wild hinzu. Hier beteiligen sich verschiedene Akteurinnen und Akteure der Universität Bremen –Vertreter der folgenden Einrichtungen sind seiner Einladung gefolgt und tragen zur Gestaltung des 15. <abbr title="International Coral Reef Symposium">ICRS</abbr> bei: zum Beispiel das BreMarE-Zentrum für Marine Ökologie und das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Und darüber hinaus beschäftigen sich auch außeruniversitäre Einrichtungen aus dem Land Bremen mit Korallenriffen, etwa das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Sie alle tragen zur Gestaltung des International Coral Reef Symposium (ICRS) in Bremen bei.</p><p>&nbsp;</p><h3>Alle Pressetermine auf einen Blick:</h3><p>Eröffnungsfeier:<br> Montag, 4.Juli 2022, 9 Uhr, CCB Hansesaal (Anmeldung erforderlich, Einladung für die Presse erfolgt im Juni)</p><p>Pressekonferenz (gesonderte Einladung folgt im Juni 2022):<br> Montag, 4. Juli 2022, 9:45 – 11:30 Uhr, Congress Centrum Bremen</p><p>Zusätzlicher Hinweis an die Medien:</p><p>Termine für O-Töne oder Interviews außerhalb der Pressekonferenz sind ebenfalls möglich.<br> Bitte berücksichtigen Sie in diesem Falle, dass möglicherweise nur begrenzt Termine zur Verfügung stehen. Es besteht am Freitag, 1.Juli, ganztägig nach Terminabsprache eine Besuchsmöglichkeit der Abteilung Marine Ökologie (Gebäude UFT) von ICRS-Leiter Professor Christian Wild der Universität Bremen. Sowohl der Besuch der Laborräume als auch Gespräche mit Student:innen sind zusätzlich möglich.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Alle öffentlichen Veranstaltungstermine auf einen Blick: <a href="http://www.icrs2022.de/presseseiten-deutsch/veranstaltungstermine" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de/presseseiten-deutsch/veranstaltungstermine</a></p><p>Das Strategiepapier für den Science-to-Policy Dialog finden Sie hier:<br><a href="https://coralreefs.org/publications/rebuilding_coral_reefs/" target="_blank" rel="noreferrer">coralreefs.org/publications/rebuilding_coral_reefs/</a><br> Weitere Informationen zum Science-to-Policy Dialog: <a href="http://www.icrs2022.de/program/science-policy-dialogue-2022" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de/program/science-policy-dialogue-2022</a></p><p><br><a href="http://www.icrs2022.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2022.de</a><br><a href="http://www.uebersee-museum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uebersee-museum.de</a><br><a href="http://www.hausderwissenschaft.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hausderwissenschaft.de</a><br><a href="http://www.deepwave.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.deepwave.org</a></p><p>Presseinformationen, Registrierung und Downloads für das ICRS 2022 vom 3. bis 8. Juli 2022 finden Sie hier:</p><p><a href="http://www.icrs2021.de/press/deutsch" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2021.de/press/deutsch</a><br><a href="http://www.icrs2021.de/press/english" target="_blank" rel="noreferrer">www.icrs2021.de/press/english</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Heinz Krimmer<br> Pressearbeit<br> ICRS 2022 Konferenzsekretariat<br> Marine Ökologie<br> Universität Bremen<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="Icrs2022.press@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> Icrs2022.press@uni-bremen.de</a><br> Telefon: +49176 55008505</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Heinz Krimmer / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Philippinen__Cebu__ein_junger_Schrift-Feilenfisch_Aluterus_scriptus__schwimmt_ueber_einer_Kolonie_von_Lederkorallen_Copyright_Heinz_Krimmer_ICRS_2022_1ebe3ab952.jpg" length="446963" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Philippinen__Cebu__ein_junger_Schrift-Feilenfisch_Aluterus_scriptus__schwimmt_ueber_einer_Kolonie_von_Lederkorallen_Copyright_Heinz_Krimmer_ICRS_2022_1ebe3ab952.jpg" fileSize="446963" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ägypten, Rotes Meer: Korallenriff bei Marsa Alam mit Maskenfalterfischen (Chaetodon semilarvatus). Die Welt befindet sich nach wie vor in einer Korallenriffkrise. Die Existenz von Korallenriffen ist bedroht. Ursachen sind vor allem der Klimawandel, die Überfischung und die Verschmutzung der Meere.</media:description><media:copyright>Heinz Krimmer / ICRS 2022</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 13 May 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>17. Mai: SuUB Bremen lädt zu Finissage und Vortrag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/17-mai-suub-bremen-laedt-zu-finissage-und-vortrag</link>
                            
                            <description>Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen lädt am Dienstag, 17. Mai, um 17 Uhr zur Finissage mit einem Vortrag ein. Die Ausstellung „Die Erfindung der Biologie – der Bremer Gottfried Reinhold Treviranus und sein Nachlass in der SuUB“ ist noch bis zum 22. Mai zu sehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Thomas Hoffmeister von der Universität Bremen wird bei der Finissage einen Vortrag halten mit dem Titel „Über die Gründung eines Wissenschaftsfeldes und seine heutige Bedeutung“. Anschließend bietet der Freundeskreis der SuUB einen kleinen Umtrunk an.</p><p>Die Ausstellung „Die Erfindung der Biologie Gottfried Reinhold Treviranus und sein Nachlass in der SuUB Bremen“ wurde im November 2021 eröffnet. Sie widmet sich dem Leben, Wirken und Werk des Bremer Arztes und Naturforschers Gottfried Reinhold Treviranus. Im Mittelpunkt steht sein in der SuUB Bremen überlieferter Nachlass: Die handcolorierten Skizzen, Tagebuchnotizen und Zeichnungen illustrieren seine Begriffsbestimmung der Biologie. Diese unikalen Materialien sind für die Selbstverortung der sich um 1800 konstituierenden Biologie als eigenständiger Wissenschaft aufschlussreich. Zugleich sind sie Zeugnisse einer Wissenschaftlerpersönlichkeit – eines Bremer „Gelehrten“.</p><h3>Die Öffnungszeiten der SuUB:</h3><ul class="list-normal"><li>Montag bis Freitag: 8 bis 22 Uhr</li><li>Samstag: 10 bis 20 Uhr</li><li>Sonntag: 10 bis 18 Uhr (nur Lernraum, kein Service)</li></ul><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br> der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Telefon.: +04 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Anke Winsmann / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_20220511_PM_Finissage_SuUB_Ausstellung_Treviranus_Copyright_SuUB_Bremen_c207445995.jpg" length="303219" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_20220511_PM_Finissage_SuUB_Ausstellung_Treviranus_Copyright_SuUB_Bremen_c207445995.jpg" fileSize="303219" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt die Ausstellung in der SuUB Bremen. Sie ist noch bis Sonntag, 22. Mai 2022, in der Zentrale der SuUB Bremen auf dem Campus zu sehen.</media:description><media:copyright>SuUB Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28460</guid>
                            <pubDate>Thu, 12 May 2022 10:44:06 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende forschen über Hasskriminalität und Alltagsrassismus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/studierende-forschen-ueber-hasskriminalitaet-und-alltagsrassismus</link>
                            
                            <description>Studierende der Kulturwissenschaft haben in einem Seminar eine Befragung zu rassistischen Übergriffen durchgeführt. Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit mit dem Rat für Integration und der Polizei Bremen. Die Ergebnisse werden am Dienstag, 17. Mai um 17 Uhr im Theater Bremen vorgestellt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober 2020 wurde in einem Nachtbus im Bremer Stadtteil Huchting eine junge Schwarze Frau von mehreren Männern verbal angegriffen. Als sie sich wehrte, wurde sie zusammengeschlagen. Dieser Vorfall schien zunächst ein empörender Einzelfall zu sein. Durch die alltägliche Arbeit des Bremer Rats für Integration (BRI) gibt es allerdings durchaus mehr Kenntnisse über erlebte Formen rassistisch motivierter Gewalt und Alltagsrassismus in Bremen, die jedoch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Um die Datenlage darüber zu verbessern, entstand ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bremer Rat für Integration (BRI), Ikram Errahmouni-Rimi (Referentin für Vielfalt und Antidiskriminierung der Polizei Bremen) und Dr. Margrit E. Kaufmann (Kulturwissenschaftlerin und Diversity Expertin der Universität Bremen).</p><h3>Welche Erfahrungen machen Personen, die als „fremd“ wahrgenommen werden?</h3><p>In dem Projekt haben Studierende der Kulturwissenschaft unterstützt durch die Kooperationspartner:innen im Rahmen eines Seminars zum Forschenden Lernen von Dr. Margrit E. Kaufmann das Vorkommen und Erleben von vorurteilsgeleiteten Straftaten gegenüber als „fremd“ markierten Personen und Gruppen im Bremer Stadtraum untersucht.<br> An der Studie waren fünfzig Studierende aus dem BA Kulturwissenschaft und dem MA Transkulturelle Studien beteiligt. Sie basiert auf einer anonymisierten, quantitativen Umfrage und qualitativen Interviews, in denen Menschen über ihre Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung und Gewalt berichten.<br> „Die Studie gibt einen Einblick in Perspektiven von Menschen, die in Bremen leben und von vorurteilsgeleiteter Gewalt betroffen sind“, sagt die Kulturwissenschaftlerin Dr. Margit E. Kaufmann der Universität Bremen. „Betroffene gaben beispielsweise häufig an, dass ihnen in heiklen Situationen von Zeug:innen nicht geholfen wurde. Das zeigt, dass mehr Aufklärung und Schutzmaßnahmen notwendig sind.“</p><h3>Vorstellung der Studie im Theater Bremen</h3><p>In der von der Stiftung der Universität Bremen mitgeförderten Veranstaltung „Was ihr nicht seht“ am 17. Mai 2022 im Theater Bremen werden die Ergebnisse der Studie zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Im Anschluss daran diskutieren Expert:innen zum Thema „Vorurteilsgeleitete Straftaten und Datenerhebung als Präventionsmaßnahme“.</p><h4>Das Programm:</h4><p>17.00 Uhr Begrüßung durch die Vorsitzende des Bremer Rates für Integration: Naciye Çelebi-Bektaş<br> 17.10 Uhr Impulsreferat durch Dr. Cihan Sinanoglu, Leiter des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZiM e.V.)<br> 17.30 Uhr Vorstellung der Forschungsergebnisse von Studierenden der Kulturwissenschaft und Absolventinnen des Masterstudiengangs Transkulturelle Studien der&nbsp;&nbsp; Universität Bremen<br> 18.00 Uhr Podiumsdiskussion: Daten zu vorurteilsgeleiteten Straftaten – Prävention und Konsequenzen?<br> Podiumsgäste: Dr. Cihan Sinanoglu (Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor),&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Margrit E. Kaufmann (Kulturwissenschaft, Universität Bremen), Bianca Wambach (Polizei Bremen), N.N. (Bremer Rat für Integration)<br> Moderation: Libuse Cerna, Bremer Rat für Integration</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Um Anmeldung bis zum 13. Mai wird gebeten unter<a href="mailto:" target="cacan@drk-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> cacan@drk-bremen.de</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kultur/profil/aktuelles/detailansicht/was-ihr-nicht-seht" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kultur/profil/aktuelles/detailansicht/was-ihr-nicht-seht</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Margrit E. Kaufmann<br> Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)<br> Universität Bremen<br> Tel.: + 49 421 218-67631<br> E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" length="36601" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" fileSize="36601" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 10 May 2022 16:32:51 +0200</pubDate>
                            <title>18. Mai auf dem Campus: Informationstag für Studieninteressierte (isi)</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/18-mai-auf-dem-campus-informationstag-fuer-studieninteressierte-isi</link>
                            
                            <description>Studieninteressierte können am Mittwoch, 18. Mai, alles Wissenswerte für ein Studium an der Universität Bremen erfahren. Nach zwei Jahren Pandemie findet der Informationstag für Studieninteressierte (isi) wieder auf dem Campus statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Los geht es an dem Mittwoch ab 8.30 Uhr mit einem vielfältigen Angebot. So gibt es Campus- und Institutsführungen, Informationen über Auslandsaufenthalte und Fremdsprachen im Studium sowie Beratung zur Studienfinanzierung durch das Bafög-Amt. Zudem stellen sich fünf Stiftungen mit ihren Stipendienprogrammen vor. Auch das Bewerbungsverfahren und den Aufbau des Bachelor- und Masterstudiums erläutert die Zentrale Studienberatung in Extraveranstaltungen. Studierende unterschiedlicher Fächer geben Einblicke in ihren Studienalltag und zeigen Lieblingsorte auf dem Campus. Ab 9.45 Uhr stellen Fachvertretungen die grundständigen Studiengänge der Universität vor.</p><h3>Probevorlesungen, Seminare und Picknick am Unisee</h3><p>Nachmittags gibt es Lehrveranstaltungen und Führungen, bei denen man in Studieninhalte reinschnuppern kann. Das Fach Biologie führt etwa in die Erforschung von Artenvielfalt auf dem Campus der Universität Bremen ein, die Forschungsstelle Osteuropa stellt bei ihrem Rundgang ihre wertvollen Bibliotheksbestände aus der Zeit des Kalten Krieges vor. Der Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaften bietet Einblicke in ein Medienpraxis-Seminar, in dem es um Public Relations als Berufsfeld geht. Im Studiengang Rechtswissenschaft geht es in einer Probevorlesung um die Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Die Physik stellt optische Technologien für das 21. Jahrhundert vor. Bei gutem Wetter laden Spanisch- und Französischstudierende zu einem Picknick am Unisee ein und stehen für Fragen zum Studium zur Verfügung.</p><h3>Infostand der Zentralen Studienberatung im Gebäude GW 2</h3><p>Zentrale Anlaufstelle ist der Info-Stand der Zentralen Studienberatung im Treppenhaus des GW2-Gebäudes. Dort bekommen Besucher:innen von 9 bis 13 Uhr Informationen zum Studienangebot und Orientierungshilfen für die Wege zu den Veranstaltungen. An zahlreichen weiteren Infoständen stehen Studierende und kompetente Ansprechpersonen für studienbezogene Fragen zur Verfügung. Beim Infostand des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> ist auch die <span lang="en" dir="ltr">Academy for Higher Education Access Development – HERE AHEAD</span> vertreten. HERE AHEAD berät internationale Studieninteressierte mit und ohne Fluchthintergrund, die in Bremen studieren möchten.</p><h4><br> Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Hier finden Sie das Programm: <a href="https://www.uni-bremen.de/isi" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/isi</a></li><li>Ab Anfang Juni wird unter dem gleichen Link (<a href="https://www.uni-bremen.de/isi" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/isi</a>) das Programm der Online-Informationswoche vom 13. bis 17. Juni 2022 veröffentlicht. Informationen zu weiteren Orientierungsangeboten und Veranstaltungen für Studieninteressierte finden Sie hier: <a href="http://www.uni-bremen.de/studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienorientierung</a></li><li>#DUWEISSTWARUM:&nbsp; <a href="http://www.duweisstwarum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.duweisstwarum.de</a></li><li>Informationen zu den Stiftungen: <a href="https://www.uni-bremen.de/isi/informationstag-fuer-studieninteressierte-isi/isi/events/126" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/isi/informationstag-fuer-studieninteressierte-isi/isi/events/126</a></li></ul><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon 0421-218-61152<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="zsb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> zsb@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Betina da Rocha / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_2022_PM_isi_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_7260df46ea.jpg" length="589790" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_2022_PM_isi_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_7260df46ea.jpg" fileSize="589790" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Bild aus früheren Zeiten. So belebt kann das zentrale Treppenhaus im GW2-Gebäude der Universität Bremen wieder am Informationstag für Studieninteressierte sein.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 May 2022 09:51:07 +0200</pubDate>
                            <title>Stiftung der Universität und Treuhandstiftungen fördern 16 Projekte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/stiftung-der-universitaet-und-treuhandstiftungen-foerdern-16-projekte</link>
                            
                            <description>Das Kuratorium der Stiftung der Universität Bremen fördert zusammen mit den Treuhandstiftungen 16 neue Projekte. Sie erhalten finanzielle Mittel im Wert von rund 60.000 Euro. Themen sind etwa Bremens koloniale Vergangenheit, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und grenzüberschreitende Literatur.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;„Auch in diesem Jahr haben uns wieder viele innovative und mutige Ideen erreicht, die Uni-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler umsetzten möchten, so der Rektor und Kuratoriumsvorsitzender der Uni-Stiftung, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Sie zeigen, dass in Bremen an relevanten Fragen geforscht wird. „Ich freue mich, dass wir durch das große Engagement unserer Stifterinnen, Stifter und der ehrenamtlichen Kuratorien, ein Stück dazu beitragen können, dass dies noch besser gelingt.“</p><p>Gesucht wurden transferorientierte Projekte, die einen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung oder die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten und einen Impuls für die Lösung aktueller Probleme geben –&nbsp; ausdrücklich auch in den Bereichen Chancengleichheit, Medizin/Gesundheit und Nachhaltigkeit/Klimaschutz. Folgende Projekt werden nun in diesem Jahr gefördert:</p><ol><li>Professor Claudio Franzius: Jubiläumstagung der Staatsrechtslehrervereinigung (Stiftung der Universität Bremen, Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Georgia Gödecke: Talkshow/Wissenschaftskommunikation über Fremdsprachendidaktik/-forschung (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Professorin Sabine Doff/ <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Uwe Spörl: „Gedichtalternativen für Deutschland. Bremer Beiträge zu einer zeitgemäßen kulturellen Bildung" (Stiftung der Universität Bremen)</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Norman Aselmeyer: Neues Erinnern: Bremen und das Erbe des europäischen Kolonialismus (Workshop und Publikation) (Dr. Heino Rose-Stiftung)</li><li>Tobias Dietrich: Ringvorlesung: Critical Porn Studies – Künstlerisch-mediale Positionen und neue Perspektiven (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Prof. Dr. Aseem Kinra: Workshops zur Widerstandsfähigkeit der Lieferkette von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Bremen (Bremen SCR) (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li>Professor Andreas Hepp: Tagung DGPuK "Automatisierung von Kommunikation und automatisierte Medien: Herausforderungen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft" (Stiftung der Universität Bremen, Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Denis Pijetlovic: Online-Lehrveranstaltung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit zum Thema: Klimaschutz &amp; Klimagerechtigkeit (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Stefan Königstein: Ocean Limited – Das Spiel um die Meere (Stiftung der Universität Bremen, Dr. Heino Rose-Stiftung)</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Detta Sophie Schütz: ZDL-Schule Zielorientiertes Dialogisches Lesen (Dr. Heino Rose-Stiftung)</li><li>Luisa Rebecka Meyer: Strategienentwicklung für eine ressourcenschonendere Suche nach neuen, bioaktiven Wirkstoffen (Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung – Chance auf ein neues Leben)</li><li>Professorin Karen Struve und Elisabeth Arend: globale° Festival für grenzüberschreitende Literatur: Literaturblog und Lesung (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Jolina Paulssen: Determinants of Alpha Diversity in Forests (Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung – Chance auf ein neues Leben)</li><li>Inga Labuhn: Nachhaltige Energienutzung für Gebäude – Eine Fallstudie über den Energieverbrauch der Universität Bremen zur Identifikation von Energiesparpotentialen (KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT)</li><li><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann: Sichtbarmachung vorurteilsgeleiteter Straftaten gegenüber als „fremd“ markierten Personen in Bremen (Stiftung der Universität Bremen)</li><li><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros: 18. Projekt der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“/Chile (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung, Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung – Chance auf ein neues Leben</li></ol><p>Auf die Ausschreibung der Stiftung der Universität Bremen im Januar waren bis Ende März 22 Förderanträge von Wissenschaftler:innen der Universität Bremen mit einem Antragsvolumen von rund 90.000 Euro eingegangen. Die Stiftungen beraten einmal jährlich gemeinsam unter Berücksichtigung ihrer je eigenen Schwerpunkte und Förderstrategien über die beantragten Projekte.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Lesen Sie mehr über die Stiftung der Universität Bremen und ihre sechs Treuhandstiftungen sowie über die geförderten Projekte: <a href="http://www.uni-bremen.de/stiftung" target="_blank">www.uni-bremen.de/stiftung</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br> Stiftung der Universität Bremen<br> Telefon: 0049 +421 218-60336<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Jung / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" length="21797" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2d7d247824.jpg" fileSize="21797" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28416</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 May 2022 12:18:02 +0200</pubDate>
                            <title>Für StartUps: Wettbewerb CAMPUSiDEEN 2022 startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/fuer-startups-wettbewerb-campusideen-2022-startet</link>
                            
                            <description>Bremer StartUp-Gründerinnen und -Gründer aufgepasst: Auch in diesem Jahr zeichnet der Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN wieder die besten Geschäftsideen und Geschäftskonzepte der Bremer Hochschullandschaft aus. Bewerbungsschluss ist der 29. Mai 2022.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Preisen im Gesamtwert von 20.000 Euro werden die besten Einreichungen prämiert und im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 13. Oktober 2022 ausgezeichnet. Neben attraktiven Geld- und Sachpreisen profitieren alle Finalistinnen und Finalisten auch fachlich, etwa durch exklusive Feedbackgespräche mit hochkarätigen Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus Bremen und umzu. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Alumni und Mitarbeitende der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven, der Hochschule für Künste Bremen und der Jacobs University Bremen sowie aus deren Instituten und Forschungseinrichtungen.</p><p>CAMPUSiDEEN ist eine gemeinsame Initiative der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven, der Hochschule für Künste Bremen, der Jacobs University Bremen, sowie der Bremer Aufbau-Bank. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Hochschulinitiative BRIDGE. Seit der ersten Ausschreibung 2003 wurden mehr als 750 StartUp-Ideen eingereicht. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den erfolgreichsten Ideenwettbewerben an deutschen Hochschulen.</p><p>In diesem Jahr wird CAMPUSiDEEN von folgenden Partnerinnen und Partnern unterstützt: Bremer Aufbau-Bank, encoway, ESA BIC, Handelskammer Bremen, Kanzlei Nachtwey IP, Sparkasse Bremen, Stiftung Bremer Wertpapierbörse und team neusta.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.bridge-online.de/campusideen" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/campusideen</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Sarah Thiel<br> BRIDGE Gründungsunterstützung<br> Universität Bremen / Uni Transfer<br> Tel.: (+49) 421 218-60346<br> E-Mail: <a href="mailto:sarah.thiel@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.thiel@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_2022_Postkarten_9a51c11262.jpg" length="159837" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_2022_Postkarten_9a51c11262.jpg" fileSize="159837" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">CAMPUSiDEEN zeichnet auch 2022 wieder die besten Geschäftsideen und Geschäftskonzepte der Bremer Hochschullandschaft aus.</media:description><media:copyright>BRIDGE</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 09 May 2022 11:59:00 +0200</pubDate>
                            <title>Fachbereich Produktionstechnik treibt Digitalisierung voran</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/fachbereich-produktionstechnik-treibt-digitalisierung-voran</link>
                            
                            <description>Der Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrentechnik der Universität treibt seine Digitalisierung voran. Dabei erhält er willkommene Unterstützung: Das Hochschulforum Digitalisierung hat den Fachbereich jetzt für eine gezielte Beratung durch Expertinnen und Experten ausgewählt.
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                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Studieninhalten, aber auch der Studienorganisation hat durch die Corona-Pandemie erheblich an Geschwindigkeit zugelegt. Online-Formate der Lehre wurden innerhalb kürzester Zeit aufgesetzt und perfektioniert – doch das Bessere ist der Feind des Guten, und es gibt immer noch etwas zu optimieren. Das wird der Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik (FB 4) nun mit Hilfe von ausgewiesenen Expertinnen und Experten tun. Eine Bewerbung beim Hochschulforum Digitalisierung (HFD) des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hatte dabei Erfolg: Die Universität Bremen mit dem FB 4 und die Technische Universität Berlin wurden jetzt unter zahlreichenden Bewerbenden von einer Jury ausgewählt, um eine besondere Förderung zu erhalten.</p><p>„Die Peer-to-Peer-Beratung durch das Hochschulforum Digitalisierung ist für uns eine äußerst willkommene Unterstützung. Durch die externe Moderation können wir unseren zuletzt verstärkt eingeschlagenen Weg hin zu effizienten und alltagstauglichen digitalen Lösungen noch zielgerichteter ausgestalten“, freut sich Studiendekanin Professorin Dr.-Ing. Maren Petersen über die positive Entscheidung zugunsten ihres Fachbereiches.</p><p>Das Hochschulforum Digitalisierung bietet seit 2021 mit der „Peer-to-Peer-Fachbereichsberatung“ ein neues Beratungsprogramm mit einem jährlich wechselnden Fach an. In der ersten Runde profitierten zwei wirtschaftswissenschaftliche Fachbereiche, nun ist es der Maschinenbau.</p><h3>Intensiver einjähriger Begleitprozess zur Digitalisierung</h3><p>Für den Uni-Fachbereich Produktionstechnik startet nun im Sommer ein intensiver, einjähriger Begleitprozess zur Digitalisierung von Studium und Lehre. Thematisiert werden insbesondere die Weiterentwicklung der strategischen Konzepte und die Übersetzung in entsprechende Maßnahmen. Dabei sollen die besonderen Herausforderungen des Fachbereichs strukturiert angegangen werden, ohne dabei hochschulweite Ziele aus dem Blick zu verlieren.</p><p>Der Ablauf orientiert sich an dem erprobten Konzept der Peer-to-Peer-Strategieberatung, die dieses Jahr bereits zum sechsten Mal angeboten wird. Herzstück des Beratungsprogramms ist die Einbindung von „Peers“, also ausgewählten Expertinnen aus der deutschen Hochschullandschaft. Sie beraten nun auch Fachbereiche auf Augenhöhe. Hinzu kommen Austauschformate zwischen den teilnehmenden Fachbereichen. Der Prozess schließt mit Transferangeboten für das gesamte Fach ab.</p><p>Der Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Universität Bremen beschäftigt sich in Forschung und Entwicklung mit ganzheitlichen und nachhaltigen Lösungen für die Energie, Produktion und Mobilität von morgen. Im Fachbereich gibt es insgesamt neun Studiengänge mit 1.900 Studierenden. Gelehrt und geforscht wird an zukunftsorientierten Technologien der Werkstofferzeugung und -veredelung, der Stoffveränderung und Bauteilfertigung ebenso wie an umwelt- und ressourcenschonenden Prozessen.</p><p>Das 2014 gegründete Hochschulforum Digitalisierung ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.fb4.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb4.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.hochschulforumdigitalisierung.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.hochschulforumdigitalisierung.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen<br> Studiendekanin Fachbereich 4<br> Tel. +49 (0)421 218-66270<br><a href="mailto:studiendekanin-fb4@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">studiendekanin-fb4@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_AdobeStock_163673048_Foto_vegefox.com_4d59d55eb7.jpeg" length="224803" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_AdobeStock_163673048_Foto_vegefox.com_4d59d55eb7.jpeg" fileSize="224803" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Fachbereich Produktionstechnik setzt seine Digitalisierung fort und erhält dabei nach erfolgreicher Bewerbung Unterstützung durch das Hochschulforum Digitalisierung.</media:description><media:copyright>AdobeStock / vegefox.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28408</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 May 2022 08:55:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Ich bin wie der Fluss“ ist HUCKEPACK-Preisträger 2022</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/ich-bin-wie-der-fluss-ist-huckepack-preistraeger-2022</link>
                            
                            <description>Zum siebten Mal haben die Phantastische Bibliothek Wetzlar und das Institut für Bilderbuchforschung der Universität Bremen den HUCKEPACK Bilderbuchpreis verliehen. Durchsetzen konnte sich das kanadische Buch „Ich bin wie der Fluss“ von Jordan Scott und Sydney Smith.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jury, die sich aus Mitarbeitenden beider Institutionen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Buchhandel, Pädagogik und Journalismus zusammensetzt, prüft nicht nur literarische und bildästhetische Qualität, sondern legt auch großen Wert auf die identitätsstiftende Kraft, die Text und Bildern innewohnt.</p><h3>Autor erzählt in dem Buch seine eigene Geschichte</h3><p>In dem Bilderbuch, das im Aladin Verlag (Stuttgart)&nbsp; erschienen ist, erzählt ein namenlos bleibender Junge aus der Ich-Perspektive über ein Schlüsselerlebnis, das in entscheidender Weise dazu beiträgt, sich selbst annehmen zu können. Nach einem besonders schlimmen Tag in der Schule, an dem es dem Jungen aufgrund seiner Sprachstörung nicht gelingt, vor der Klasse zu sprechen, lädt ihn sein Vater zu einem Ausflug an den Fluss ein. Dort gibt der Vater seinem Sohn ein inneres Bild, das ihn sein Leben lang begleiten wird: „Du bist wie der Fluss“, sagt er, und die Identifikation mit dem lebendigen Wasser beruhigt den Jungen. Er, der sich zuvor in Worten verhedderte und darunter litt, dass sich einzelne Wörter wie Wurzelwerk in seinem Mund verflechten, findet sich in der Metapher wieder und kann sich endlich selbst akzeptieren. In einem Nachwort erfahren die Leser:innen, dass der Autor <span lang="en" dir="ltr">Jordan Scott</span> hier seine eigene Geschichte erzählt. Der kanadische Lyriker dankt mit dem Text seinem Vater. Illustrator <span lang="en" dir="ltr">Sydney Smith</span>, der auch schon im vergangenen Jahr mit seinem Bilderbuch „Unsichtbar in der großen Stadt“ auf der Auswahlliste für den HUCKEPACK-Bilderbuchpreis stand, setzt die Nöte des Jungen um, indem er anfangs die Farben ineinander verfließen lässt, als würde man durch einen Tränenschleier sehen. Am Fluss ändert sich die Bildsprache: Die Farben werden kühl und klar, die Szenerie bildet eine geradezu spürbare Ruhe ab.</p><h3>Jury: Hier wird ein stotterndes Kind von seinem Vater HUCKEPACK genommen</h3><p>„Das Buch ist einfach unglaublich“, sagt Bettina Twrsnick aus der Jury und bezieht sich damit zum einen auf die Bilder, zum anderen aber auch auf den lyrischen Text, der von <span lang="fr" dir="ltr">Bernadette </span>Ott ins Deutsche übertragen wurde. „Es gibt nur wenige Bilderbücher, die das Stottern thematisieren – dass es hier so berührend umgesetzt wurde, ist ein wahrer Glücksfall“, fährt sie fort. „Wie der Vater in diesem Buch im übertragenen Sinne sein Kind HUCKEPACK nimmt und ihm mit dem inneren Bild Halt fürs Leben gibt, hat Modellcharakter für alle Eltern.“&nbsp; Über 400 Bilderbücher aus dem Jahr 2021 waren von der Jury eingehend geprüft und bewertet worden, bevor sich die Bilderbuchexpert:innen aus Bremen, der Wetterau, Wertheim und Wetzlar auf dieses Preisbuch einigten.</p><h3>24. Mai: Institut der Uni Bremen lädt zu Workshop zum Thema „Ich-Stärkung mit Bilderbüchern“ ein</h3><p>Der Preis wurde am Freitag, 6. Mai 2022, im Rahmen eines pädagogischen Fachtags zum Thema „Zeit für starke Kinder“ vertretungsweise an Amelie Sturm aus dem zur Verlagsgruppe Thienemann gehörenden Aladin-Verlag übergeben. In Bremen bietet das Team des Instituts für Bilderbuchforschung am 24. Mai 2022 einen Workshop für Lehrende und Erzieher:innen zum Thema „Ich-Stärkung mit Bilderbüchern“ an. Er findet von 16 bis 18 Uhr im Wallsaal der Zentralbibliothek statt.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Erfahren Sie mehr zum Preis und dem Preisbuch mit einem Link zu einer Hörfassung: <a href="http://www.huckepack-bilderbuchpreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.huckepack-bilderbuchpreis.de</a> .</p><p>Eine didaktische Rezension, der Link zu einem Podcast und Unterrichtsmaterialien stehen auf der Seite des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung zum Download bereit: <a href="http://www.uni-bremen.de/fb12/bibf" target="_blank">www.uni-bremen.de/fb12/bibf</a> .</p><p>Informationen zum Workshop: <a href="https://stabi-hb.de/termine/ichstaerkung-mit-bilderbuechern-ich-bin-wie-der-fluss-schule-und-kitas-workshop" target="_blank" rel="noreferrer">https://stabi-hb.de/termine/ichstaerkung-mit-bilderbuechern-ich-bin-wie-der-fluss-schule-und-kitas-workshop</a><br> &nbsp;</p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Elisabeth Hollerweger<br> Institut für Bilderbuchforschung<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:hollerweger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hollerweger@uni-bremen.de</a></p><p>Maren Bonacker<br> Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar<br> Telefon: 0163 - 72 03 200<br> E-Mail: <a href="mailto:Maren.Bonacker@wetzlar.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Maren.Bonacker@wetzlar.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Scott.Jordan_Copyright_Andrew_Zawacki_8a0696fc4d.jpeg" length="36765" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Scott.Jordan_Copyright_Andrew_Zawacki_8a0696fc4d.jpeg" fileSize="36765" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Autor Jordan Scott hat in dem ausgezeichneten Buch seine eigene Geschichte erzählt. Der kanadische Lyriker dankt mit dem Text seinem Vater.</media:description><media:copyright>Andrew Zawacki</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 06 May 2022 10:41:05 +0200</pubDate>
                            <title>Film und Ökologie: Internationales Symposium </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/film-und-oekologie-internationales-bremer-symposium</link>
                            
                            <description>Die Beziehungen zwischen Natur und Film stehen im Fokus des 26. Internationalen Bremer Symposiums zum Film, das vom 18. bis 21. Mai 2022 im Bremer Kommunalkino Kino 46 stattfindet. Die Universität Bremen ist mit der AG Filmwissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften sowie dem ZeMKI beteiligt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben Filme ausgesucht, in denen deutlich wird, wie stark Naturdarstellungen etwas darüber aussagen, wie wir als Gesellschaft leben wollen“, sagt Professor Winfried Pauleit vom Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen. „Bereits im Stummfilm waren Landschaftsdarstellungen zentraler Teil dramatischer Filmerzählungen. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Naturschönheit, aber auch ihre Zerstörung gleichermaßen.“</p><h3>Filmprogramm und Vorträge geben detaillierte Einblicke in das Thema Natur</h3><p>Der iranische Regisseur Abbas Kiarostami reproduziert in seinem letzten Film <span lang="en" dir="ltr"><strong>24 Frames</strong></span> (IRN/F 2017) in 24 Einstellungen kunsthistorische Gemälde und eigene Fotografien, um die Momente vor und nach der bildlichen Fixierung zu imaginieren.</p><p>Ein Highlight ist <strong>Dersu Uzula</strong> (UdSSR/JPN 1975), der einzige Film Akira Kurosawas, der außerhalb Japans entstanden ist: In der Taiga Sibiriens trifft der russische Hauptmann Arseniev, Leiter eines Kartographie-Trupps, auf den Jäger Dersu Uzala, der sie fortan durch die Natur führt. Kurosawa inszeniert hier den Zusammenprall grundverschiedener Kulturen, die gemeinsam extreme Naturerfahrungen überstehen. So entsteht eine der schönsten Männerfreundschaften des Kinos.</p><p>In dem Film <strong>Erde </strong>(AT 2019) präsentiert Nikolaus Geyrhalter Orte wie Marmorsteinbrüche oder Tunnelbaustellen, an denen Menschen die Erde mithilfe von Baggern und Sprengstoff bezwingen.</p><p>Kelly Reicharts verstörend ruhiger Eco-Thriller <span lang="en" dir="ltr"><strong>Night Moves</strong></span> (USA 2013) zeichnet ein soziologisches wie psychologisches Portrait einer Gruppe von Umweltaktivist:innen, die zwischen Aktivismus und Terrorismus pendeln – ein Diskurs, der auch in der heutigen Umweltschutzbewegung präsent ist.</p><p>Der französische Stummfilm <strong>Finis Terrae</strong> (F 1928) von Jean Epstein behandelt das Schicksal einiger Seetang-Fischer, gespielt von Laiendarstellern, die auf einer einsamen Insel einen schwer erkrankten Kollegen retten müssen. Der Film wurde 2019 aufwendig restauriert und mit einem neuen <span lang="en" dir="ltr">Soundtrack</span> ausgestattet.<br> Was aus dem legendären Hollywood-Musical <span lang="en" dir="ltr"><strong>Singing‘ in the Rain</strong></span> (USA 1954) hinsichtlich Nachhaltigkeit herausgelesen werden kann, werden Judith Keilbach und Skadi Loist in ihrem Vortrag erläutern.</p><h3>Vorträge und Foren</h3><p>In den Hauptvorträgen des Symposiums werden Alice Kuzniar (<span lang="en" dir="ltr">University of Waterloo</span>, CND), Jennifer Fay (<span lang="en" dir="ltr">Vanderbilt University</span>, USA) sowie Judith Keilbach und Skadi Loist (Universität Utrecht; Filmuniversität Babelsberg) Aspekte grüner Ästhetik vorstellen, Produktionsbedingungen diverser Filmepochen ökokritisch hinterfragen und die dort vermittelten, historischen Naturentwürfe diskutieren. Zudem bündeln drei vormittägliche Foren 12 Kurzvorträge aus der Filmwissenschaft und angrenzenden Fachdisziplinen.</p><h3>Ökologischer Fußabdruck der Filmindustrie</h3><p>Grünes Kino setzt sich auch mit nachhaltiger Kinokultur und Filmwirtschaft auseinander. Ihr ökologischer Fußabdruck offenbart sich z.B. darin, wie Kinos als Kulturorte gestaltet und betrieben werden. Die Perspektive auf ein Grünes Kino ist dann besonders zukunftsweisend, wenn die Zusammenhänge von Ästhetik, materieller Welt und ökologischen Kreisläufen stärker als bisher in den Blick treten.</p><h3>Über das Filmsymposium</h3><p>Das Filmsymposium wendet sich mit der engen Verzahnung von öffentlichen Vorträgen, Filmvorführungen und Filmgesprächen an das filminteressierte Kinopublikum und an Fachbesucher:innen. Es ist eine langjährige Kooperation zwischen dem CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V., der AG Filmwissenschaft / FB 9 Kulturwissenschaften, ZeMKI sowie der Filmwissenschaft der FU Berlin und wird gefördert durch die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/ Bremen mbH und die DFG.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium" target="_blank">www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/filmprogramm" target="_blank">www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/filmprogramm</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/vortraege" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/vortraege</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/foren" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium/foren</a></p><h4><br> Anmeldung:</h4><p>Nils Gloistein<br> CITY 46 Kommunalkino Bremen e.V. / Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:gloistein@city46.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gloistein@city46.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Winfried Pauleit<br> Institut für Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft, Kunstpädagogik. / ZeMKI<br> Fachbereich Kulturwissenschaften<br> Telefon:&nbsp; +49 421 218-677 20<br> E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:pauleit@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pauleit@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_Filmsymposium_Copyright_Jag_cz_AdobeStock_89826315_0fb4b6273c.jpeg" length="690833" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_Filmsymposium_Copyright_Jag_cz_AdobeStock_89826315_0fb4b6273c.jpeg" fileSize="690833" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Beziehungen zwischen Natur und Film stehen im Fokus des 26. Internationalen Bremer Symposiums zum Film, das vom 18. bis 21. Mai 2022 im Bremer Kommunalkino Kino 46 stattfindet.</media:description><media:copyright>Jag_cz/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 06 May 2022 08:52:04 +0200</pubDate>
                            <title>AUSGELAUFEN: Zehn Stipendien für afghanische Studierende </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/zehn-stipendien-fuer-afghanische-studierende-ausgelobt</link>
                            
                            <description>Gemeinsam mit der Academy HERE AHEAD stellt die Universität Bremen zehn Stipendien zur Verfügung. Angesprochen sind Studierende, die ihr Bachelor- oder Masterstudium nach der Machtübernahme der Taliban in ihrem Land nicht antreten oder zu Ende führen konnten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Schon der Name trägt die Hoffnung in sich: Das Stipendium „<span lang="fa" dir="ltr">Omid Farda</span>“, persisch für „Hoffnung für morgen“ will afghanischen Studierenden eine Perspektive für ein Studium in Bremen bieten. Denn: Studieren ist in Afghanistan seit August 2021 nahezu unmöglich geworden. Universitätsschließungen, Zwangsexmatrikulationen und Repressalien waren und sind an der Tagesordnung. Auch wenn seit Jahresbeginn die großen Universitäten des Landes den Lehrbetrieb wieder aufgenommen haben, hat nicht jeder Studierende wieder freien Zugang zur universitären Bildung. Besonders Frauen sind nach wie vor nicht gern an den Universitäten gesehen oder werden systematisch am Besuch der Lehrveranstaltungen gehindert.</p><p>„Dank verbliebener Restmittel haben wir die einmalige Gelegenheit, Studierenden in Not direkt helfen zu können,“ erläutert Frauke Meyer, Kanzlerin der Universität Bremen, den Grundgedanken des Omid Farda-Stipendiums. Angesprochen sind Afghan:innen, die unter den Taliban das Studium nicht antreten oder beenden konnten. „Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist,“ so Meyer weiter „wollen wir doch das Mindeste tun und zehn Menschen ein Studium in Bremen ermöglichen, die in bedrohliche Lebenssituationen geraten sind und unverschuldet vor zerschlagenen Karriereplänen stehen.“</p><h3>Kriterien zur Stipendienbewerbung</h3><p>Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudierende, die ein Studienfach aus dem Fächerkanon der Hochschulen im Land Bremen wählen. Die sprachliche und fachliche Vorbereitung erfolgt in der hochschulübergreifenden <span lang="en" dir="ltr">Academy HERE AHEAD</span>. „Auch für die Fortsetzung eines Bachelorstudiums ist ein Deutsch C1-Niveau nötig,“ erklärt Dr. Christina von Behr, Geschäftsführerin der Academy. „Diese auf ein späteres Studium ausgerichteten Deutschkurse sind Teil des Vorbereitungsstudiums.“</p><p>Zudem erhalten die Teilnehmenden eine (über-)fachliche Vorbereitung, um den Übergang ins Regelstudium so stolperfrei wie möglich zu gestalten. Das Stipendium umfasst die Höhe eines für internationale Studieninteressierte notwendigen Sperrkontos (zwölfmal den BAföG-Höchstsatz von 861 Euro) und einen Reisekostenzuschuss. Ohne ein solches Stipendium kann das Visum zu Studienzwecken in den Botschaften nicht ausgestellt werden.</p><p>„Für ihren Lebensunterhalt müssen die Studierenden in Bremen und Bremerhaven dann selbst aufkommen,“ so von Behr. „Ein nicht mehr funktionierendes Bankensystem in ihrem Heimatland macht es Studierenden derzeit unmöglich, solche Sperrkonten anzulegen.“ Die Stipendienausschreibung sieht dabei klare Kriterien vor: nicht älter als 30 Jahre, letzter Abschluss nicht älter als fünf Jahre, ein Nachweis über vorherige Schul- bzw. Studienleistungen und die Darlegung der derzeitigen Bedrohungslage werden gefordert. Bei vorzeitiger Exmatrikulation muss das Stipendium in voller Höhe zurückgezahlt werden.</p><p><strong>Bewerbungszeitraum ist vom 05. Mai bis 05. Juni 2022</strong>. Bewerbungen können ausschließlich über die Website der Academy eingereicht werden: <a href="https://www.aheadbremen.de/de/stipendien/Omidfarda.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.aheadbremen.de/de/stipendien/Omidfarda.php</a></p><h3>Die <span dir="ltr" lang="en">Academy HERE AHEAD</span></h3><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Academy HERE AHEAD</span> ist eine gemeinschaftliche Einrichtung der fünf staatlichen Hochschulen des Landes Bremen. Sie bietet internationalen Studieninteressierten mit und ohne Fluchthintergrund Programme zur Studienvorbereitung an einer bremischen Hochschule. Dabei umfasst das Angebot den Spracherwerb bis zum nötigen C1-Niveau (GER), überfachliche Seminare wie wissenschaftliches Arbeiten und Interkulturelle Trainings sowie eine fachliche Vorbereitung. Studieninteressierte mit einer indirekten Hochschulzugangsberechtigung können nach erfolgreicher Zugangsprüfung ein Studium im Land Bremen aufnehmen.<br> Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.aheadbremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.aheadbremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Mirja Uschkureit<br> Kommunikation und Stipendien<br> Academy HERE AHEAD<br> Telefon: +49 421 218-69682</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit/ Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Stipendium_Here_Ahead_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_fb519ed4fb.jpg" length="320569" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Stipendium_Here_Ahead_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_fb519ed4fb.jpg" fileSize="320569" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Stipendium „Omid Farda“, persisch für „Hoffnung für morgen“ will afghanischen Studierenden eine Perspektive für ein Studium in Bremen bieten.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 05 May 2022 09:02:04 +0200</pubDate>
                            <title>BESTens aufgestellt: Forschungszentrum für Energiesysteme eröffnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bestens-aufgestellt-forschungszentrum-fuer-energiesysteme-eroeffnet</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen ist jetzt das BEST – Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme eröffnet worden. Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichsten Fachgebieten arbeiten hier fachübergreifend an den vielfältigen Herausforderungen, denen dieses breite Gebiet gegenübersteht.

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                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage der sicheren, aber auch nachhaltigen Energieversorgung steht mehr denn je im Fokus der gesellschaftlichen Diskussionen. Die schon vorher intensiv diskutierte Kernfrage – wie wollen wir künftig unseren Energiebedarf ressourcenschonend decken? – hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges noch einmal an Brisanz gewonnen. Unvermittelt wurde insbesondere Deutschland einerseits seine Abhängigkeit von „eingekaufter“ Energie vor Augen geführt, andererseits aber auch die Frage nach nachhaltigen Formen und Systemen der Energieerzeugung verschärft gestellt.</p><p>„Die Herausforderungen auf diesem Sektor sind unglaublich vielschichtig. Die Lösungen können nur fachübergreifend gefunden werden“, sagt Volkswirtschafts-Professorin Jutta Günther, die von Beginn an im Lenkungskreis der neuen Einrichtung mitgewirkt hat und im Herbst neue Rektorin der Universität Bremen wird. „Das ist längst nicht mehr nur Sache einfallsreicher Expertinnen und Experten aus den Ingenieurwissenschaften oder der Physik. Die Energieerzeugung und -versorgung von morgen bringt auch vielfältige industriemathematische, sozialwissenschaftliche, volkswirtschaftliche, rechtliche und kulturwissenschaftliche Fragen mit sich. Um am Ende zu allseits anerkannten Lösungen zu kommen, muss man die Problematik aus vielen Richtungen angehen.“</p><p>Das neue Forschungszentrum hat daher das Ziel, an der Universität Bremen das Forschungs- und Transfernetzwerk Energiewissenschaften aufzubauen, seine Aktivitäten zu koordinieren, inneruniversitäre Kooperationen und Synergien in Forschung und Lehre zu fördern, die Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen auszubauen und das Netzwerk national und international sichtbar zu machen.</p><h3>Motto: „Energie für Wirtschaft und Gesellschaft“</h3><p>„Die Einrichtung ist Bestandteil des noch relativ neuen Forschungs- und Transferschwerpunkts Energiewissenschaft des Wissenschaftsplans 2025 des Landes Bremen“, sagt Professorin Johanna Myrzik, die BEST als Sprecherin leitet. Der Wissenschaftsplan legt die Schwerpunkte für die bremische Wissenschaftspolitik fest. Die Energiewissenschaften sollen in ihm künftig fest verankert werden.</p><p>„Unser neues Forschungszentrum will künftig die reichhaltige Expertise der Universität Bremen sowie der außeruniversitären Forschungsinstitute und Hochschulen des Landes zusammenführen, um die Zukunftsfragen der Energiesysteme und Energieversorgung zu lösen. Das Motto ist ‚Energie für Wirtschaft und Gesellschaft‘. Große Bedeutung hat dabei der interdisziplinäre Ansatz, um Antworten auf komplexe Verknüpfungen von Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, gesellschaftlicher Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit von Energiesystemen zu finden“, so Johanna Myrzik. Bestehende Forschungs- und Laborinfrastrukturen sollen gemeinsam genutzt und zu einer ganzheitlichen „Transformationsplattform Energiewissenschaft“ ausgebaut werden.&nbsp;</p><p>Vom Land Bremen wird der Aufbau des Forschungszentrums bis 2025 mit einer Anschubfinanzierung unterstützt. Sie dient dem Aufbau und der Zusammenführung des wissenschaftlichen Netzwerkes, der Projektkoordination und dem Projektmanagement sowie der Öffentlichkeitsarbeit. „Mit seiner transdisziplinären Herangehensweise ist BEST schon jetzt als Forschungspartner ein zentraler Player für eine Reihe von regionalen und überregionalen Vorhaben. Besonders freue ich mich über die fruchtbare länderübergreifende Zusammenarbeit von BEST mit den Energieforschungsverbünden der anderen norddeutschen Länder. So können wir die norddeutsche Energieforschung maximal sichtbar machen und zeigen, welches enorme Potential Norddeutschland für die Energiewende birgt“, sagt Bremens Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling.&nbsp;</p><p>An der Universität Bremen sind vielfältige Kompetenzen rund um das Thema Energieforschung an verschiedensten Fachbereichen und Instituten angesiedelt. Zudem hat Bremen als Standort generell eine wichtige Bedeutung im Bereich der Windenergieforschung. „Das Zusammenspiel von technisch-wirtschaftlichen mit ökologischen und gesellschaftlichen Prozessen ist sehr komplex miteinander verknüpft. Viele Forscherinnen und Forscher an der Universität, den außeruniversitären Instituten und weiteren Forschungseinrichten arbeiten sehr erfolgreich, aber eben teilweise auch mit sehr starkem Fokus auf ihr Fachgebiet. Dieses Wissen zusammenzuführen und mit weiteren wissenschaftlichen Fachgebieten zu verknüpfen, garantiert erst Lösungsansätze, die auch von der Gesellschaft akzeptiert werden. Und natürlich müssen die Energiesysteme von morgen auch wettbewerbsfähig sein“, sagt Johanna Myrzik.</p><h3>Breites Netzwerk arbeitet auf der Plattform BEST</h3><p>In BEST als Plattform, die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet, arbeitet künftig ein breites Netzwerk aus rund 20 Professorinnen und Professoren und ihren wissenschaftlichen Mitarbeitenden zusammen. Im Moment sind es die Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Kulturwissenschaft, die hier kooperieren. Die gemeinsame Arbeit zu Energiesystemen soll zeitnah auch ein Forschungs- und Transfernetzwerk der Universität Bremen werden.</p><p>Aus BEST heraus sind bereits gemeinsame, fachbereichsübergreifende Projektanträge und verschiedene Vorhaben – unter anderem zur Wasserstoffforschung – initiiert worden. Dies umfasst unter anderem die Einrichtung einer interdisziplinären Ringvorlesung, die Einrichtung eines Doktoranden-Kolloquiums sowie das Projekt Bremer Campus-Energielabor.</p><p>Das neue Forschungszentrum verpflichtet sich der Intensivierung der Kooperation mit Wissenschaft und Wirtschaft in Bremen und der Region, insbesondere um den Forschungstransfer zu ermöglichen. Dafür sollen zukunftsorientierte Lehrangebote zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses geschaffen werden.</p><p>Eröffnet wurde das Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme mit einem wissenschaftlichen Symposium am 5. Mai 2022 im „Haus der Wissenschaft“.</p><p>Eine umfangreiche Broschüre mit detaillierten Beschreibungen der Forschungsansätze in den vier Feldern Nachhaltige Energien, Infrastruktur, Umwelt und Gesellschaft sowie Daten und Methoden können Sie hier herunterladen: <a href="http://unihb.eu/BESTBroschuere" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/BESTBroschuere</a></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/best" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/best</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Dr. Tobias Wendler<br> BEST - Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme<br> Telefon: +49 (0)421 218-66635<br> E-Mail: <a href="mailto:tobias.wendler@uni-bremen.de " class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tobias.wendler@uni-bremen.de&nbsp;</a></p><p>Prof. Dr. Johanna Myrzik<br> BEST - Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme<br> Telefon: +49 (0)421 218-62442<br> E-Mail: <a href="mailto:MyrzikJ@iat.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">MyrzikJ@iat.uni-bremen.de</a>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_Schaltleitung_Dachau_Foto_TenneT_a3ad7c8028.jpg" length="538551" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_Schaltleitung_Dachau_Foto_TenneT_a3ad7c8028.jpg" fileSize="538551" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Schaltzentrale eines großen Energieerzeugungsunternehmens in Dachau. Der vielschichte und komplexe Aufbau moderner Energiesysteme ist Gegenstand einer neuen fachübergreifenden Forschungseinrichtung der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Thomas Koehler / TenneT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 03 May 2022 09:28:36 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsstark und gute Unterstützung zum Studienstart</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/forschungsstark-und-gute-unterstuetzung-zum-studienstart</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen leistet gute Unterstützung zum Studienstart, und sie ist eine forschungsstarke Universität. Das bestätigen Ergebnisse des aktuellen CHE-Rankings. Es untersucht deutschlandweit mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Uns ist es außerordentlich wichtig, die Studierenden zum Studienstart intensiv zu unterstützen, damit sie gut in ihrem Studium ankommen“, sagt der Konrektor für Lehre und Studium, Professor Thomas Hoffmeister. Hierfür hat die Universität in den vergangenen Jahren viel Geld in Unterstützungsprogramme investiert. Ein differenziertes Qualitätsmanagement im Bereich Lehre und Studium gehört ebenfalls dazu. Regelmäßig erfolgt neben einer Studierenden- und Absolvent:innenbefragung ein sogenanntes Studierenden-Monitoring. Diese können dann gezielt Angebote und Maßnahmen zur Unterstützung ihrer Studierenden weiterentwickeln. So gibt es für Studienanfängerinnen und -anfänger eine Vielzahl an speziellen Vorkursen, Tutorien und individuellen Beratungsangeboten. „Alle Bereiche in unserer Universität sind hier sehr engagiert“, sagt der Konrektor.</p><h3>Sprach- und Literaturwissenschaften: „Unser Studienzentrum arbeitet sehr professionell“</h3><p>Ein Beispiel ist der Bachelorstudiengang Germanistik vom Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, der im aktuellen CHE-Ranking bei der Unterstützung zum Studienstart hervorragende Noten bekommen hat. „Wir haben ein gut funktionierendes und sehr professionell arbeitendes Studienzentrum“, erläutert der Studiendekan Dr. Uwe Spörl. „Das gilt für alle unsere Studiengänge.“ Das Team berät und begleitet die Erstsemester intensiv während der Orientierungswoche und hat insbesondere auch während der Pandemie eng mit den Studiengangausschüssen (Stugen) zusammengearbeitet – den Fachschaften an der Uni Bremen. Insgesamt habe die Germanistik auch ein gutes Lehrkonzept, so der Studiendekan. „Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und wollen unsere Studierenden vor allem zu Beginn ihres Studiums nicht überfordern.“</p><h3>Ingenieurwissenschaften: Stugen bieten Erstsemestern enge Betreuung</h3><p>Auch die zwei ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Systems Engineering landeten bei der Unterstützung zum Studienstart in der Spitzengruppe des CHE-Rankings. „Unser Studienzentrum und unsere Stugen sind in all unseren Studiengängen sehr engagiert“, so die Studiendekanin Professorin Maren Petersen. So arbeiten die Stugen in der Orientierungswoche eng mit den Erstsemestern zusammen. In kleinen Tutorien, die von Studierenden geleitet werden, können im Studium zudem fachspezifische und auch persönliche Themen besprochen werden. &nbsp;</p><h3>Alle Fachbereiche der Universität bieten engagierte Studienzentren und Praxisbüros</h3><p>Das Engagement der Studienzentren ist an der Universität Bremen insgesamt sehr hoch. Ihre Mitarbeitenden sind die zentrale Anlaufstelle für Studierende bei Fragen zu Studienplanung und Prüfungsordnungen. In allen zwölf Fachbereichen stehen sie den Studierenden beratend und unterstützend zur Seite. Darüber hinaus gibt es die Praxisbüros. Sie unterstützen Studierende bei der Vorbereitung, Planung und Durchführung eines Praktikums. Darüber hinaus finden Studierende dort Hilfe für ihre berufliche Orientierung. Oft sind sie erste Anlaufstellen für Betriebe und Institutionen, die Praktikumsplätze anbieten wollen.</p><h3>Gute Noten für Drittmittel und Promotionen pro Wissenschaftler:in</h3><p>Neben der Lehre schneiden im aktuellen CHE-Ranking auch einige Fächer in der Kategorie Drittmittel pro Wissenschaftler:in gut ab. So landete der Studiengang Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik in der Spitzengruppe. Gleiches gilt für die Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie die Psychologie. Die Romanistik bekommt gute Noten in den Promotionen pro Wissenschaftler:in. Pro Lehrende/Lehrender gibt es hier überdurchschnittlich viele Promotionen im Vergleich zu anderen Universitäten in Deutschland.</p><h3>Informationen zum CHE-Ranking</h3><p>Das CHE-Ranking untersucht deutschlandweit mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen. Es umfasst Informationen über insgesamt 30 Fächer. Jedes Fach wird im Dreijahresrhythmus neu bewertet. Von vielen Studieninteressierten und Studierenden wird das CHE-Ranking aufmerksam zur Kenntnis genommen. In diesem Jahr wurden die Fächer Elektrotechnik und Informationstechnik, Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Systems Engineering, Germanistik, Romanistik, Psychologie, und Erziehungs- und Bildungswissenschaften (FB12) untersucht. Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat die Ergebnisse des gesamten Rankings im ZEIT Studienführer 2021/22 sowie auf ZEIT CAMPUS ONLINE veröffentlicht.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>#DUWEISSTWARUM: Informieren Sie sich über ein Studium an der Universität Bremen: <a href="http://www.duweisstwarum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.duweisstwarum.de</a></li><li>Erfahren Sie mehr zu den Studienzentren und Praxisbüros an der Universität Bremen: <a href="http://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/studienzentren" target="_blank">www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/studienzentren</a></li><li>Lesen Sie die regionale und überregionale Pressemitteilung zum aktuellen CHE-Ranking:</li><li><a href="http://www.che.de/downloads/ranking2022/presse/che-ranking2022-pm-bremen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.che.de/downloads/ranking2022/presse/che-ranking2022-pm-bremen.pdf </a>&nbsp;</li><li><a href="http://www.che.de/downloads/ranking2022/presse/che-ranking2022-pm-pressemeldungranking2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.che.de/downloads/ranking2022/presse/che-ranking2022-pm-pressemeldungranking2022.pdf</a></li></ul><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Christoph Wieselhuber<br> Referat Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:christoph.wieselhuber@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christoph.wieselhuber@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Meike Mossig<br> Stellv. Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_20220503_PM_CHE-Ranking_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_81c6595dca.jpg" length="436131" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_20220503_PM_CHE-Ranking_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_81c6595dca.jpg" fileSize="436131" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein guter Start ins Studium: Dafür setzen sich an der Universität Bremen die Uni-Leitung, alle zwölf Fachbereiche und ihre Stugen ein. Hierfür hat die Universität in den vergangenen Jahren viel Geld in Unterstützungsprogramme investiert. Das Foto zeigt Studienlots:innen während der Orientierungswoche in der Glashalle.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 02 May 2022 13:31:39 +0200</pubDate>
                            <title>Podiumsdiskussion zum Krieg in der Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/podiumsdiskussion-zum-krieg-in-der-ukraine</link>
                            
                            <description>Im Rahmen der Europawoche Bremen laden der Verein Alumni der Universität Bremen und die Bremische Bürgerschaft am Donnerstag, 5. Mai 2022, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in die Bürgerschaft ein. Der Eintritt ist frei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der aktuellen Debatten über Waffenlieferungen, europäische Energieversorgung und eine mögliche Ausweitung des Krieges nach Moldawien soll die Diskussion auch historische Hintergründe beleuchten und Perspektiven für eine künftige europäische Sicherheitsarchitektur aufzeigen.</p><h3>Es diskutieren:</h3><ul class="list-normal"><li>Professor Wolfgang Eichwede, Historiker und Gründungsdirektor der Bremer Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen</li><li>Thomas Röwekamp (CDU), Bundestagsabgeordneter für Bremen und unter anderem Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Joachim Schuster (SPD), Bremer Abgeordneter im Europaparlament und unter anderem Mitglied im Ausschuss für parlamentarische Kooperation EU-Russland</li></ul><h3>Informationen zur Podiumsdiskussion:</h3><p>"Putins Krieg gegen die Ukraine – europäische Politik und Sicherheitsarchitektur" am Donnerstag, 5. Mai 2022 um 18 Uhr im Festsaal der Bürgerschaft (Am Markt 20). Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff wird die Veranstaltung als Hausherr mit einem Grußwort eröffnen. Die Diskussion moderiert der Journalist Christoph Sodemann. Medienvertreter:innen sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist unter <a href="mailto:anmeldung@buergerschaft.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anmeldung@buergerschaft.bremen.de</a> erforderlich.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Bitte informieren Sie sich vorab über die geltenden Hygienevorschriften auf dieser Website unter: <a href="http://www.bremische-buergerschaft.de/corona&amp;nbsp;überdieaktuellgeltendenHygiene-Vorschriften" target="_blank" rel="noreferrer">www.bremische-buergerschaft.de/corona&nbsp; über die aktuell geltenden Hygiene-Vorschriften</a>.</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/alumni" target="_blank">www.uni-bremen.de/alumni</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Rebekka Stuhrmann (Pressesprecherin)<br> Bremische Bürgerschaft<br> – Pressestelle –<br> Telefon: +49 421 361-12470</p><p>Christoph Sodemann<br> Verein Alumni der Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:christoph.sodemann@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christoph.sodemann@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christoph Sodemann / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Wolfgang_Eichwede_Foto_privat_bf1f91160c.jpg" length="619330" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Wolfgang_Eichwede_Foto_privat_bf1f91160c.jpg" fileSize="619330" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Einer der Prodiumsgäste: Professor Wolfgang Eichwede, Historiker und Gründungsdirektor der Bremer Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUS PREIS für Rechtswissenschaftler und Biologiedidaktikerin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/campus-preis-fuer-rechtswissenschaftler-und-biologiedidaktikerin</link>
                            
                            <description>Frösche in Ecuador, die ihr Land verklagt haben, und Unterrichtsmaterialen, die Schüler:innen ein besseres Verständnis von Nachhaltigkeit und moderner Landwirtschaft vermitteln. Darum geht es in den Arbeiten, die den diesjährigen „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ erhalten haben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Auszeichnung wird jedes Jahr gemeinsam von der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), den Alumni der Universität Bremen e.V. und der Universität Bremen vergeben. Die Preisträgerin und der Preisträger des Jahres 2021/22 wurden bei einer Feierstunde am Donnerstag, 28. April 2022, an der Universität Bremen geehrt. Sie erhielten ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro.</p><h3>Frösche verklagen ihr Land – wie geht das?</h3><p>„Hybride Rechtssubjektivität: Die Rechte der ,Natur oder Pacha Mama‘ in der ecuadorianischen Verfassung von 2008“ – so lautet der Titel der rechtswissenschaftlichen Dissertation von <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Andreas Gutmann. Dahinter steckt zum Beispiel die Geschichte der Froschart Atelopus Longirostris, die in Ecuador erfolgreich gegen ein Bergbauprojekt geklagt hat. Warum konnten die Frösche klagen? „Weil in der ecuadorianischen Verfassung seit 2008 auch die Rechte der Natur verankert sind“, erklärt Andreas Gutmann.</p><p>In seiner Arbeit hat sich der Rechtswissenschaftler intensiv mit der Entstehungsgeschichte der ecuadorianischen Verfassung auseinandergesetzt und festgestellt, dass diese von verschiedenen und zum Teil widersprüchlichen Einflüssen geprägt ist. Diese Widersprüche werden allerdings nicht aufgelöst, sondern gewissermaßen zum Verfassungsprinzip erhoben. Eine herausragende Rolle kommt hierbei indigener Philosophie zu, die auf eine europäisch beeinflusste Rechtsordnung trifft. Somit wird indigenes Gedankengut aufgegriffen und in die gegenwärtige Zeit übertragen.</p><h3>„Wichtiger Beitrag zur Ökologisierung des Rechts“</h3><p>„Die Arbeit von Herrn Gutmann leistet einen bahnbrechenden Beitrag zum Verständnis der ecuadorianischen Rechte der Natur“, sagt sein Gutachter Professor Andreas Fischer-Lescano von der Universität Bremen. Es handele sich um die erste rechtswissenschaftliche Monografie zu diesem Thema außerhalb des lateinamerikanischen Staates. „Mit seiner Arbeit legte Andreas Gutmann nicht nur eine herausragende Analyse für Ecuador vor, sondern weist auch für unser Rechtsverständnis hier Wege auf, wie den Rechten der Natur mehr juristischer Raum gegeben werden kann und wie Umweltschutz aus der Natur selbst heraus als eigene Rechtspersönlichkeit vorangebracht werden kann“, so sein Gutachter. Er leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Ökologisierung des Rechts.</p><p>Der Laudator Professor Raimund Bleischwitz, wissenschaftlicher Geschäftsführer vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und Mitglied der Jury, formuliert es so: „Das kürzlich ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz zeigt bereits ein Umdenken in der deutschen Justiz. Ecuador geht jedoch weiter. Herr Gutmann kann mit seinen Erfahrungen aus Ecuador dazu beitragen, dass sich auch das Denken hier verändert und die Rechte der Natur stärker Berücksichtigung finden. Auch Umwelt- und Klimaschutz bei uns sind stark von Rechtsetzungen geprägt und können nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“</p><p>„Die Auszeichnung mit dem Campus Preis ist für mich eine große Ehre“, sagt der Preisträger. „Ich freue mich sehr über die Aufmerksamkeit, die meine Arbeit über die ecuadorianischen Rechte der Natur auf diese Weise erhält. Ich halte es für ausgesprochen wichtig, dass rechtliche Entwicklungen aus dem globalen Süden in Deutschland und Europa verstärkt zur Kenntnis genommen werden. Dort finden sich wichtige juristische Innovationen, die uns möglicherweise helfen können, den Umweltkrisen unserer Zeit – zu deren Entstehung das Recht selbst nicht unerheblich beigetragen hat – etwas entgegenzusetzen.“</p><h3>Schüler:innen tauchen in das Leben einer Bauernfamilie in Norddeutschland ein</h3><p>Als Iris Dücker in der Pandemiezeit ihr Unterrichtsprojekt für ihre Masterarbeit in Biologiedidaktik vorbereitete, musste sie auf die besonderen Umstände eingehen und digital denken. Inhaltlich lag ihr ein landwirtschaftliches Thema am Herzen, da sie selbst in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Cuxhaven groß geworden ist. Wie konnte sie beides verbinden? Die Antwort war ein von ihr selbst entwickeltes sogenanntes <span lang="en" dir="ltr">Reflectory</span>. Darunter versteht man eine digitale Lernumgebung in Form einer Geschichte, in die Schülerinnen und Schüler eintauchen. Dabei müssen sie immer wieder selbständig Entscheidungen treffen und bestimmen dadurch den Verlauf der Geschichte. Konkret ging es in Iris Dückers digitalem Unterrichtskonzept um die täglichen Herausforderungen einer Bauernfamilie in Norddeutschland und das Mitdenken einer nachhaltigen Landwirtschaft. Das <span lang="en" dir="ltr">Reflectory </span>führte sie in einer 11. Klasse am Lloyd Gymnasium Bremerhaven durch. Die Daten für die ausgezeichnete Masterarbeit wurden auch dort erhoben.</p><h3>„Frau Dücker zeigt, wie Vermittlung im modernen Unterricht geht.“</h3><p>„Der Preisträgerin ist es gelungen, ein oft kontrovers diskutiertes Thema mit einem eigenständig entwickelten, innovativen Werkzeug in den Unterricht einzubringen“, urteilt die Betreuerin, Professorin Doris Elster von der Universität Bremen. „Dadurch erwerben die Schülerinnen und Schüler nicht nur fachliches Wissen, sondern stärken auch ihre Entscheidungskompetenzen.“ Die Preisträgerin zeige mit ihrer Arbeit, wie Vermittlung im modernen Unterricht gehe. Sie leiste damit einen wichtigen Beitrag für die nachwachsende Generation und die Akzeptanz bäuerlichen Handelns.</p><p>Jury-Mitglied und Laudatorin Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer sowie designierte Rektorin der Universität Bremen: „Eine moderne Landwirtschaft ist zentral für das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele. Frau Dücker schafft für die Schülerinnen und Schüler eine nachvollziehbare Transparenz zwischen den Herausforderungen von Nachhaltigkeit und den damit verbundenen Handlungsweisen sowie Zwängen einer modernen Landwirtschaft.“ Sie setze „Global denken, lokal handeln“ mit ihrem Reflectory in vorbildlicher Weise um.</p><h3>„Bildung ist die Wurzel, um eine nachhaltige Lebensweise zu entwickeln“</h3><p>„Mir ist es wichtig, mit meiner Arbeit einen Aufbruch zu beginnen, um schrittweise eine Bildung für nachhaltige Entwicklung – besonders zu lebensnahen Themen – in den Fokus zu stellen und in Schulen zu etablieren“, sagt die Preisträgerin Iris Dücker. „Denn Bildung ist die Wurzel, um eine nachhaltige Lebensweise zu entwickeln und so die Umwelt zu erhalten.“</p><h3>Über den CAMPUS PREIS</h3><p>Der „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ wird gemeinsam von der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), den Alumni der Universität Bremen e.V. und der Universität Bremen ausgelobt. Er ist insgesamt mit 3.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung soll die Nachhaltigkeitsforschung auf dem Campus besonders herausstellen und zeichnet Wissenschaftler:innen beziehungsweise Absolventen und Absolventinnen der Universität Bremen in der Kategorie „Dissertation“ und „Masterarbeit“ aus.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li><a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a></li><li><a href="http://www.stiftung-klima-umwelt.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.stiftung-klima-umwelt.org</a></li><li><a href="http://www.leibniz-zmt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.leibniz-zmt.de</a></li><li><a href="http://www.uni-bremen.de/alumni" target="_blank">www.uni-bremen.de/alumni</a></li></ul><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br> KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br> E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@campuspreis.de</a></p><p>Meike Mossig<br> Stellv. Leitung Hochschulkommunikation und –Marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_CAMPUS_PREIS_Forschen_fuer_nachhaltige_Zukunft_2022_Iris_Duecker_Dr._Andreas_Gutmann_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_cfa428e5a8.jpg" length="413015" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_CAMPUS_PREIS_Forschen_fuer_nachhaltige_Zukunft_2022_Iris_Duecker_Dr._Andreas_Gutmann_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_cfa428e5a8.jpg" fileSize="413015" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Iris Dücker (links) und Dr. Andreas Gutmann von der Universität Bremen wurden in diesem Jahr mit dem „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ ausgezeichnet. Die angehende Lehrerin aus Loxstedt bei Bremerhaven erhielt die Ehrung für ihre Masterarbeit über digitale Unterrichtsmaterialen, die ein besseres Verständnis von Nachhaltigkeit und moderner Landwirtschaft vermitteln. Der Rechtswissenschaftler Dr. Andreas Gutmann wurde für seine Dissertation über die Rechte der „Natur oder Pacha Mama“ in der ecuadorianischen Verfassung gewürdigt.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 10:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sportkommunikation: Die Universität geht ins Stadion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/sportkommunikation-die-universitaet-geht-ins-stadion</link>
                            
                            <description>Im Sommersemester veranstalten Sprachwissenschaftler:innen der Universität Bremen die erste linguistische Ringvorlesung zum Thema „Sportkommunikation. Sprache, Medien, Kultur – Interdisziplinäre Perspektiven“. Die Veranstaltungen finden teilweise im Ostkurvensaal des Weserstadions statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ob da ein „Hammer-Tor“ zu sehen sein wird? Ist das ein guter Begriff? Oder ist es anschaulicher, wenn Live-Kommentator Wolff-Christoph Fuss erkennt, dass eine Mannschaft noch nicht „auf Betriebstemperatur“ ist, während die andere „den Vorsprung nur verwaltet“? Sagt er das laut oder leise? Schreit er oder bleibt er sachlich? Mit phonetischen Phrasen, der Intonation und Lautstärke von Fußball-Kommentatoren befasst sich am 27. April 2022 der Vortrag des Saarbrücker Wissenschaftlers Dr. Jürgen Trouvain.</p><p>Von vielfältig ähnlichen spannenden Themen und Forschungsmethoden kann sich jede:r Interessierte in der Ringvorlesung „Sportkommunikation. Sprache, Medien, Kultur – Interdisziplinäre Perspektiven“ überzeugen. Veranstaltet wird sie von Prof. Marcus Callies und Dr. Inke Du Bois vom Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen.</p><p>Dr. Inke Du Bois betätigt sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Axel Schmid (IDS Mannheim) als Video-Analystin. Sie zeigen, dass was wir im Fernsehen als ARD-Sportschaubeitrag eines Bundesligaspiels sehen, eine von vielen Akteuren kunstvoll auf größte Dramatik und Rhetorik zugeschnittene Kurzversion des realen Spiels ist. Beide nehmen am 22. Juni 2022 die komplexen Interaktionen von Kamera, Schnitt, Regie und Kommentar beim Erstellen eines Sportschau-Beitrags unter die Lupe.</p><p>Einige der Vorlesungen finden im Ostkurvensaal des Weserstadions statt. So nennen es jedenfalls die Fans, dabei trägt es doch längst den Vornamen „wohninvest“. Auch die Frankfurter Fans ziehen selbstverständlich ins „Waldstadion“, obwohl es offiziell „Deutsche Bank Park“ heißt, und für den „Signal Iduna Park“ haben die Ultras der Dortmunder Borussia, die es in ihr Westfalenstadion zieht, nur Spott übrig. Mit der Linguistik der Stadionumbenennungen zwischen lokaler Tradition und Big Business beschäftigt sich am 29. Juni Dr. Cornelia Gerhardt von der Universität des Saarlandes.</p><p>Legendär wurde der Ex-Werderaner Per Mertesacker unter anderem wegen seines ungewöhnlichen Interviews unmittelbar nach dem Spiel gegen Algerien während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Er wollte nur noch „drei Tage in die Eistonne“. Direkt nach dem Spiel können manche Spieler nur noch stammeln, einige dreschen Phrasen oder beschönigen ihre Leistung, ab und an ist jemand witzig. Solche „post-match interviews“ gibt es längst „around the world“, also überall auf der Welt. Eine vergleichende Analyse liefert Dr. Kieran File von der renommierten englischen Universität Warwick im Rahmen der Ringvorlesung. Das sind nur einige der interessanten Vorträge und Diskussionen von deutschen und internationalen Fachwissenschaftler:innen.</p><h4>Weitere Informationen zum Programm:</h4><p class="MsoPlainText"><a href="https://www.callies.uni-bremen.de/RVL_SportkommunikationSS2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.callies.uni-bremen.de/RVL_SportkommunikationSS2022.pdf</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Inke Du Bois<br> Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br> English-Speaking Cultures - Arbeitsbereich Anglistik/Sprachwissenschaft<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68186<br> E-Mail: <a href="mailto:Dubois@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Dubois@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Sportkommunikation_Copyright_Marcel_Paschertz_AdobeStock_196919293_6fb6fc8db1.jpeg" length="230469" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Sportkommunikation_Copyright_Marcel_Paschertz_AdobeStock_196919293_6fb6fc8db1.jpeg" fileSize="230469" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Sommersemester 2022 veranstalten Sprachwissenschaftler:innen der Universität Bremen für Studierende, Fans und Interessierte die erste linguistische Ringvorlesung zum Thema „Sportkommunikation. Sprache, Medien, Kultur – Interdisziplinäre Perspektiven“.</media:description><media:copyright>Christian Schwier/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Veranstaltungsreihe Diversity@Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/veranstaltungsreihe-diversityuni-bremen</link>
                            
                            <description>Was haben soziale Herkunft und Bildungserfolg miteinander zu tun? Diese Frage nimmt die Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen in den Fokus. Dabei geht es darum, klassistische Diskriminierungen zu beleuchten und zu fragen, welche Maßnahmen es braucht, um Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Fokus auf sozialer Ungleichheit thematisiert die Veranstaltungsreihe <span lang="en" dir="ltr">Diversity</span> @ Uni Bremen eine bislang im Hochschulkontext vernachlässigte Dimension von Bildungsungerechtigkeit. Auch unter den Diversity-Maßnahmen gibt es diesbezüglich hochschulweit noch kaum institutionelle Strukturen und Projekte. Dabei gibt es durchaus Handlungsbedarf: Die gestiegene Heterogenität der Studierendenschaft spiegelt sich noch nicht auf den unterschiedlichen Qualifikationsstufen akademischer Bildungseinrichtungen wider. Auch die hochschulbezogenen Teilhabechancen verschiedener Studierendengruppen unterscheiden sich deutlich.</p><p>Die Reihe <span lang="en" dir="ltr">Diversity</span> @ Uni Bremen nimmt Bildungsbenachteiligung aufgrund sozialer Herkunft aus verschiedenen Perspektiven in den Blick: von Verantwortlichen für Projekte innerhalb und außerhalb der Hochschulen, von Studierenden sowie von Lehrenden und Forschenden.</p><p>Mit „<span lang="en" dir="ltr">e n t e r&nbsp;&nbsp; s c i e n c e</span>“ hat die Uni Bremen seit 2011 ein Projekt, bei dem es zentral um Bildungsgerechtigkeit und Partizipation geht. Den Einstiegsvortrag zum Thema „Klassismus – ein Tabu der Hochschule“ hält deshalb am Mittwoch, 27. April 2022 die Politikwissenschaftlerin Ayla Satilmis, die das Projekt verantwortet. Zeit und Ort: 18.00 – 20.00 Uhr, Gebäude SFG, Raum 0140.</p><p>Der zweite Beitrag am Mittwoch, 11. Mai 2022 widmet sich Erfahrungen und Herausforderungen in bundesweit beachteten Projekten, die sich dezidiert auf die erste Generation Studierender und Promovierender beziehen. Zeit und Ort: 18.00 – 20.00 Uhr, digital per Zoom: <a href="http://unihb.eu/zoombildungsgerechtigkeit" target="_blank" rel="noreferrer">http://unihb.eu/zoombildungsgerechtigkeit</a></p><p>Im dritten Vortrag am 8. Juni 2022 geht es um die Verbindung von Klassismus und Solidarität im Hochschulraum. Zeit und Ort: 14.00 – 16.00 Uhr, digital per Zoom: <a href="http://unihb.eu/zoomsolidaritaet" target="_blank" rel="noreferrer">http://unihb.eu/zoomsolidaritaet</a>.</p><p>Den Abschluss bildet am 1. Juli 2022 eine Blockveranstaltung mit Einsichten in Studierendenforschungen zu <span lang="en" dir="ltr">First Generation Students</span> an der Universität Bremen und mit Workshops für Studierende und für Lehrende. Ort und Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr, Gebäude SFG, Raum 1040.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/diversity-management/aktuelles" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/diversity-management/aktuelles</a>&nbsp; &nbsp;</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kultur" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kultur</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Margrit E. Kaufmann<br> Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)<br> Tel.: + 49 421 218-67631<br> E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a></p><p>Ayla Satilmis<br> e n t e r&nbsp; s c i e n c e<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:satilmis@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">satilmis@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Hoersaal_Copyright_Universitaet_Bremen_06badcffc2.jpg" length="448792" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Hoersaal_Copyright_Universitaet_Bremen_06badcffc2.jpg" fileSize="448792" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Was haben soziale Herkunft und Bildungserfolg miteinander zu tun? Diese Frage nimmt die Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen in den Fokus.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 10:31:09 +0200</pubDate>
                            <title> Kinder-Uni: Online-Vorlesungen und Workshops auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/kinder-uni-online-vorlesungen-und-workshops-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen lädt vom 30. Mai bis 7. Juni 2022 zur traditionellen Kinder-Uni ein. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 12 Jahren können dann gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannende Forschungsbereiche entdecken – auf dem Campus und digital.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Was hat Musik mit Mathematik zu tun? Wie kann man mit Schokolade den Regenwald retten? Um solche Fragen geht es zum Beispiel bei den Vorlesungen, die vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 stattfinden. Um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, werden die Veranstaltungen in diesem Jahr wieder online stattfinden. Anmelden können sich Lehrkräfte mit ihren Schulklassen (3. bis 6. Jahrgangsstufe) ab sofort über die Website der Kinder-Uni unter www.uni-bremen.de/kinderuni. Die Online-Vorlesungen sind kostenfrei.</p><h3>7. Juni: Workshops auf dem Campus</h3><p>Die Workshops der Kinder-Uni finden am Dienstag, 7. Juni 2022, auf dem Campus statt – also am Bremer Ferientag nach Pfingsten. Hier können Mädchen und Jungen selbst zu Nachwuchsforschenden werden. Sie lösen im Team einen Kriminalfall, erfahren, wie Roboter lernen, erleben, wie Bilder vom Körperinneren gemacht werden oder führen Experimente zum Thema Klima und Eis durch. Die Workshops erfolgen in Kleingruppen bis maximal 20 Personen. Tickets gibt es für 1 Euro online über die Website der Kinder-Uni unter www.uni-bremen.de/kinderuni oder direkt bei Nordwest Ticket.</p><p>Organisiert wird die Kinder-Uni von der Transferstelle Universität &amp; Schule der Universität Bremen. Die einzelnen Vorlesungen und Workshops werden von zahlreichen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität und der Institute im Technologiepark Uni Bremen beigesteuert. Finanziell unterstützt wird die Kinder-Uni von der Sparkasse Bremen.</p><h4>&nbsp;<br> Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank">www.uni-bremen.de/kinderuni</a><br><a href="http://www.technologiepark-uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.technologiepark-uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Kerstin Ksionzek<br> Referat UniTransfer, Transferstelle Uni-Schule<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60393<br> E-Mail: <a href="mailto:kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kerstin.ksionzek@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Kinder-Uni_2022_neu_Mathematische_Kopfnuesse_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_33ab6ec728.jpg" length="244718" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Kinder-Uni_2022_neu_Mathematische_Kopfnuesse_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_33ab6ec728.jpg" fileSize="244718" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zwei Mädchen knobeln während der Kinder-Uni in einem Mathematik-Workshop.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 09:40:34 +0200</pubDate>
                            <title>„Die Sünde des Andersartigen zu riskieren“: Stück über eine entmündigte Frau</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/die-suende-des-andersartigen-zu-riskieren-stueck-ueber-eine-entmuendigte-frau</link>
                            
                            <description>Was ist „verrückt“? Diese Frage steht im Zentrum eines Stücks, das auf der Geschichte der Hedwig D. basiert. Sie wurde 1908 entmündigt. Das Institut für Geschichtswissenschaft und das Zentrum für Performance Studies/Theater der Versammlung haben daraus ein Stück entwickelt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Geschichte ist aufsehenerregend: Hedwig D. hielt sich zwischen 1908 und 1912 wiederholt in der psychiatrischen Anstalt auf: anfangs freiwillig, um sich geistige Gesundheit attestieren zu lassen, dann gezwungenermaßen. Die Diagnose lautet „Moralische Idiotie". Die junge Frau kämpfte um ihre Entlassung, floh mehrmals.</p><p>Die KulturAmbulanz des Klinikums Bremen-Ost (Gelände der ehemaligen Irrenanstalt) stellte die umfangreiche Patientenakte Studierenden der Universität Bremen zu Verfügung. So wurde die Akte zur Basis eines Aufführungstextes.</p><p>„Die Patientenakte fächerübergreifend zu erforschen und in einer ungewöhnlichen, nämlich performativen Form für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, war für alle Beteiligten ein aufregendes Unternehmen“, sagt Professorin Cordula Nolte vom Institut für Geschichtswissenschaft. „Mit Hedwig Debbe lernten wir eine Frau kennen, deren normabweichendes, unangepasstes Verhalten in einer patriarchalen, von Konventionen bestimmten Gesellschaft unterbunden und sanktioniert werden sollte.“</p><h3>Stationen-Theater durch das Leben der Hedwig D.</h3><p>Ein Jahr lang haben Studierende der Geschichtswissenschaft und der <span lang="en" dir="ltr">Performance Studies</span> ihre unterschiedlichen Perspektiven auf den Fall Hedwig D. zueinander in Beziehung gesetzt. Unter der Regie des Berliner Gastregisseurs Tobias Winter, eines ausgewiesenen Experten für die Dramatisierung theaterferner Texte, ist ein Stationen-Theater durch die Leben der Hedwig D. entstanden. Anna Suchard vom Zentrum für <span lang="en" dir="ltr">Performance Studies</span> der Universität Bremen (<abbr title="Zentrum für Performance Studies">ZPS</abbr>) sagt: „Die Inszenierung macht das Wanken von Selbstverständlichkeiten erfahrbar, wenn sie unterschiedliche Spielweisen anbietet, um sich Hedwig D. zu nähern.“</p><h3>Inszenierung aus Montagetechniken</h3><p>Deshalb besteht die Inszenierung aus experimentellen Dramaturgien mit verschiedenen Montagetechniken. So wurden etwa Briefe in dialogische Szenen umgewandelt.</p><p>Die vier Aufenthalte von Hedwig D. in Ellen dienen als inszenatorische Grundstruktur in vier Akte, die Lücken zwischen den Aufenthalten markieren Zwischenspiele. Zudem spielen die vier Akte an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen theatralen Modi. So haben sich mehrere in sich stimmige Varianten von der Zeit der Patientin im St. Jürgen-Asyl ergeben.</p><p>„…die Sünde des Andersartigen zu riskieren“ - der Titel geht auf Antonin Artaud zurück, einen wichtigen Theaterreformator mit Psychiatrie-Erfahrung. Für ihn war die Psychiatrie auch ein Instrument der gesellschaftlichen Unterdrückung von Andersartigen. „Das Aufführungsprojekt möchte, indem es zeittypische Haltungen und Praktiken um 1900 inszeniert, dazu anregen, Diversität und Anderssein als Bestandteile unserer heutigen Gesellschaft zu begreifen“, sagt Professorin Cordula Nolte. &nbsp;</p><p><strong>Aufführungstermine:</strong></p><p>06./07./08.Mai 2022 sowie 12./13./14./15. Mai 2022 jeweils um 19Uhr<br> Solidarisches Preissystem (pay what you can): 20€/10€/5€</p><p><strong>Karten unter:</strong></p><p><a href="http://www.kulturambulanz.de/haus/veranstaltungen/6_5_spaziergang.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.kulturambulanz.de/haus/veranstaltungen/6_5_spaziergang.php</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.kulturambulanz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.kulturambulanz.de/</a></p><p><a href="http://www.tdv.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tdv.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Cordula Nolte<br> Institut für Geschichtswissenschaft<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:cnolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cnolte@uni-bremen.de</a><br> Telefon: +49 421–218 67230</p><p>Dr. Anna Suchard (Dramaturgie)<br> Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen (ZPS)<br> Theater der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst (TdV)<br> Fachbereich Kulturwissenschaft<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-69050<br> E-Mail: <a href="mailto:suchard@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">suchard@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_Theater_der_Versammlung_Clara_Klevenow._Annika_Port_Copyright_Frank_Pusch_3622d28b0d.jpg" length="633411" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_Theater_der_Versammlung_Clara_Klevenow._Annika_Port_Copyright_Frank_Pusch_3622d28b0d.jpg" fileSize="633411" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Was ist „verrückt“? Diese Frage steht im Zentrum eines Stücks, das auf der Geschichte der Hedwig D. basiert. Sie wurde 1908 entmündigt.</media:description><media:copyright>Frank Pusch</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 14:49:06 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsprojekt will Infektionen auf dem Campus ermitteln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/forschungsprojekt-will-infektionen-auf-dem-campus-ermitteln</link>
                            
                            <description>Mit einem Forschungsprojekt will die Universität Bremen einen konkreten Überblick über die Infektionslage auf dem Campus gewinnen. Eine anonymisierte Querschnittstudie findet vom 2. bis 6. Mai 2022 auf dem Campus statt. Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie soll Aufschluss darüber geben, wie groß die Zahl der unbemerkt mit SARS-CoV2 Infizierten ist und welche Virusvarianten die Infektionen verursacht haben. Die aktuell vorherrschende Omikron-Variante wird schneller übertragen und führt aufgrund der hohen Impfquote häufig zu asymptomatischen oder milden Verläufen. Eine gute Datenlage ist wichtig, um die aktuellen Maßnahmen bewerten zu können.</p><p>Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, an der anonymisierten Querschnittstudie teilzunehmen. Sie findet von Montag, 2. Mai bis Freitag, 6. Mai 2022 täglich von 9 bis 13 Uhr statt. An der Probestation auf dem Boulevard neben dem Haupteingang der Mensa kann eine Gurgelprobe abgegeben werden, die mittels eines PCR-Tests analysiert wird.</p><p>Insgesamt 2000 Probanden werden benötigt, um eine belastbare Aussage treffen zu können. Die Studie wird von den Fachbereichen Biologie/Chemie und Gesundheitswissenschaften und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS durchgeführt.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Universitaet_Bremen_9bbea64a3a.jpg" length="173491" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Universitaet_Bremen_9bbea64a3a.jpg" fileSize="173491" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Universität Bremen</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 11:06:18 +0200</pubDate>
                            <title>RoboCup German Open 2022: B-Human triumphiert in Hamburg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/robocup-german-open-2022-b-human-triumphiert-in-hamburg</link>
                            
                            <description>Titelgewinn ohne ein einziges Gegentor: B-Human – das Roboterfußball-Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) – hat wieder einmal den RoboCup German Open für sich entschieden. In Hamburg gewannen die Bremer alle acht Spiele.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Präsenzturnier seit über zwei Jahren vom 12. bis 17. April in Hamburg dominierte B-Human zunächst die Gruppenphase und später auch die Entscheidungsspiele bis zum Finale. Mit insgesamt 58:0 Toren blieben die Bremer NAO-Roboter in acht Spielen ohne Gegentor. Unter zum Teil schwierigen Lichtverhältnissen mit gleißendem Sonnenlicht auf dem Feld zeigte sich das Team zweikampfstark und konnte durch schöne Pässe überzeugen. Im Finale gegen die HTWK Robots aus Leipzig führte ein solcher Pass gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zum 2:0 und leistete damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum 4:0-Endstand.</p><p>An dem als offizielles RoboCup-Event veranstalteten GORE 2022 nahmen sieben Teams in Präsenz und zwei Mannschaften virtuell teil. Letztere ließen ihre Software auf Robotern laufen, welche die Teams vor Ort für sie bereitgestellt hatten. Das Team RoboEireann aus Irland schaffte es so immerhin auf den dritten Platz.</p><p>Die Möglichkeit, die eigene Software auch auf fremden NAOs erfolgreich laufen zu lassen, ist ein Ergebnis der Pandemie. Dieses Vorgehen stellte die einzige Möglichkeit dar, Wettkämpfe mit echten Systemen durchzuführen. Als Basis für die eigenen Arbeiten nutzte das Team von RoboEireann die von B-Human im vergangenen Herbst veröffentlichte Software.</p><h3>Stark verschärfte Regeln: Austausch via WLAN reduziert</h3><p>Beim RoboCup werden die Regeln, nach denen die Roboter spielen, von Jahr zu Jahr verschärft. In diesem Jahr wurde die Anzahl der Nachrichten, welche die NAOs untereinander per WLAN austauschen dürfen, stark reduziert. Bisher war es jedem Roboter erlaubt, maximal eine Nachricht pro Sekunde zu verschicken. Entsprechend der neuen Regeln gilt eine maximale Anzahl für das ganze Team und das gesamte Spiel, die effektiv einer Absenkung des Datenaustauschs um den Faktor 5 entspricht.</p><p>Jeder NAO muss sich also stets vorher überlegen, ob das Versenden einer Nachricht in der aktuellen Situation wirklich sinnvoll ist, da dies das verfügbare Kommunikationsbudget für den Rest des Spiels schmälert. Das Bremer Team verwendet hierfür zahlreiche Kriterien sowie eine an der Restspielzeit ausgerichtete, gleitende Obergrenze, um weiterhin kooperatives Teamspiel zu ermöglichen.</p><p>Aktuell setzt sich B-Human aus 15 Studierenden der Universität Bremen, einem ehemaligen Studenten, der sich in seiner Freizeit für das Team engagiert, sowie den betreuenden Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer und Arne Hasselbring vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems – geleitet von Professor Rolf Drechsler – sowie Dr. Tim Laue von der Universität Bremen zusammen. Die Firma CONTACT Software, der führende Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation, ist seit 2017 Hauptsponsor von B-Human.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>Webseite des German Open Replacement Events (GORE) : <a href="https://robocup.de/de/gore-2022/" target="_blank" rel="noreferrer">https://robocup.de/de/gore-2022/</a><br> Webseite des Teams B-Human: <a href="https://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.b-human.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h3>Fragen beantworten:</h3><p>Dr. Tim Laue<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Tel.: +49 421 218 64209<br> E-Mail: <a href="mailto:tlaue@uni-bremen.de">tlaue@uni-bremen.de</a><br><br> Dr. Thomas Röfer<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br> Tel.: +49 421 218 64200<br> E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_B-Human_German_Open_3_Foto_Ayleen_Luehrsen_ada3465e30.jpg" length="446444" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_B-Human_German_Open_3_Foto_Ayleen_Luehrsen_ada3465e30.jpg" fileSize="446444" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Starker Auftritt: Die Bremer Roboterfußballer vom B-Human-Team (schwarzes Trikot) blieben beim RoboCup 2022 in Hamburg nicht nur ungeschlagen, sondern auch ohne Gegentor. Lohn war der erneute Titelgewinn.</media:description><media:copyright>Ayleen Luehrsen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2022 11:15:33 +0200</pubDate>
                            <title>Internationaler studieren? Jetzt bewerben!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/internationaler-studieren-jetzt-bewerben</link>
                            
                            <description>Wer Lust hat, sein Studium internationaler zu gestalten, mehrere Universitäten im Ausland kennenzulernen und fachfremde Angebote zu besuchen, kann sich noch bis zum 24. April 2022 für die YUFE Student Journey bewerben. Das Programm ermöglicht den Aufenthalt an bis zu 10 europäischen Universitäten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en" dir="ltr">Student Journey</span> umfasst eine große Auswahl von mehr als 400 akademischen Kursen an den 10 YUFE-Universitäten. Dazu gehören neben der Universität Bremen die Universität Maastricht (Niederlande), Universität Antwerpen (Belgien), Universität Carlos III Madrid (Spanien), Universität <span lang="en" dir="ltr">Eastern Finland</span>, Universität Essex (Großbritannien), Universität Rijeka (Kroatien), Universität <span lang="it" dir="ltr">Roma Tor Vergata</span> (Italien), Universität Zypern und die Nicolaus Copernicus Universität Torun (Polen). Neben den akademischen Kursen gibt es zudem ein vielfältiges Angebot an Sprachkursen, -tandems, -cafés, Trainings für berufliche und soziale Kompetenzen, Aktivitäten für bürgerschaftliches Engagement, physische, virtuelle und gemischte Mobilitätsmöglichkeiten, internationale Praktika und die Förderung von unternehmerischen Initiativen.</p><h3>Über YUFE</h3><p>YUFE – <span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span> ist eine von 41 Allianzen, die von der Europäischen Kommission ausgewählt wurden, um eine Europäische Universität zu gestalten. Das Netzwerk steht für einen radikalen Wandel in der Hochschulbildung mit dem Ziel, eine junge, nicht-elitäre, offene und integrative Europäische Universität zu etablieren und dabei durch innovatives und interdisziplinäres Denken in Forschung Lehre zu überzeugen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a></p><p><a href="http://www.yufe.eu/students" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu/students</a></p><p><a href="https://yufe.eu/yufe/yufe-student-journey-apply-now/" target="_blank" rel="noreferrer">https://yufe.eu/yufe/yufe-student-journey-apply-now/</a></p><p>Hier berichten YUFE-Studierende bei LinkedIn von ihren Erfahrungen: <a href="http://www.linkedin.com/company/young-universities-for-the-future-of-europe/" target="_blank" rel="noreferrer">www.linkedin.com/company/young-universities-for-the-future-of-europe/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Svenja Renner<br> Young Universities for the Future of Europe<br> Arbeitsbereich Student Journey<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.renner@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">svenja.renner@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_YUFE_Student_Journey_Prostock_Adobe_Stock_319245189_a3c7c767d1.jpeg" length="514644" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_YUFE_Student_Journey_Prostock_Adobe_Stock_319245189_a3c7c767d1.jpeg" fileSize="514644" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer Lust hat, sein Studium internationaler zu gestalten, mehrere Universitäten im Ausland kennenzulernen und fachfremde Angebote zu besuchen, kann sich noch bis zum 24. April 2022 für die YUFE Student Journey bewerben.</media:description><media:copyright>Prostock-studio/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28194</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 11:09:15 +0200</pubDate>
                            <title>Universitätsbibliothek und Bürgerschaft starten Projekt </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/dokumente-digitalisieren-universitaetsbibliothek-und-buergerschaft-starten-projekt</link>
                            
                            <description>Politisch Interessierte können künftig zeitgeschichtliche Dokumente der Bremischen Bürgerschaft digital lesen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen hat damit begonnen, Dokumente und Protokolle aus dem Parlament von 1823 bis zum Erscheinen der Online-Ausgaben 1999 zu digitalisieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich, dass mit diesem Projekt den politischen Akteur:innen, allen am Politikgeschehen Interessierten und auch der politikwissenschaftlichen Forschung digital uneingeschränkten Zugang zu den Dokumenten ermöglicht wird“, sagte die Direktorin der SuUB Bremen, Maria Elisabeth Müller.</p><p>Rund 300.000 Seiten werden in der Digitalisierungswerkstatt der Bibliothek digital aufbereitet. Dies geschieht gemäß den Vorgaben der hauseigenen Restaurierungswerkstatt und entsprechend der Praxisregeln Digitalisierung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).</p><p>Die Weiterverarbeitung der elektronischen Dokumente (Digitalisate) umfasst die Qualitätssicherung, die Strukturierung und Erschließung. Vorgesehen ist eine technische Aufbereitung durch eine OCR-Software, die es ermöglicht, alle Texte online durchsuchen zu können. Die langfristige Archivierung der digitalen Bürgerschaftsdrucksachen wird durch die SuUB Bremen gewährleistet. Die Digitalisate werden unmittelbar nach ihrer Fertigstellung über die Digitalen Sammlungen der SuUB (https://brema.suub.uni-bremen.de/) frei zugänglich gemacht. Sie können als PDF-Dateien heruntergeladen werden.</p><p>Die Kooperationsvereinbarung wurde zwischen der Direktorin der SuUB Bremen Maria Elisabeth Müller, dem Direktor der Bremischen Bürgerschaft, Hans-Joachim von Wachter und Prof. Dr. Konrad Elmshäuser vom mitwirkenden Staatsarchiv unterzeichnet.</p><p>Das Projekt startet im April 2022 und soll nach rund drei Jahren abgeschlossen sein.</p><h4>Fragen beantwortet: &nbsp;</h4><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Telefon: +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_SuUB_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_c1d3bf2d91.jpg" length="272182" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_SuUB_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_c1d3bf2d91.jpg" fileSize="272182" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen hat damit begonnen, Dokumente aus dem Parlament, wie zum Beispiel Drucksachen, Plenarprotokolle sowie ältere Dokumente aus der Zeit zwischen 1823 bis zum Erscheinen der Online-Ausgaben 1999 zu digitalisieren.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28165</guid>
                            <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 09:34:24 +0200</pubDate>
                            <title>Schiffsverkehr in Eisregionen sicherer machen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/schiffsverkehr-in-eisregionen-sicherer-machen</link>
                            
                            <description>Das Meereis nimmt klimabedingt stark ab. Dies bedeutet ein Umdenken in der Schifffahrt: Die zunehmenden Navigationsentscheidungen in eisbedeckten Gewässern benötigen eine detaillierte Einschätzung der Eissituation. Das Projekt FAST-CAST 2 soll einen entscheidenden Beitrag zur Routenplanung leisten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Januar 2017 ist der IMO Polar Code in Kraft – IMO steht für International Maritime Organisation. Er schreibt aktuelle Eisinformationen an Bord von Schiffen in den Polargebieten vor. Denn trotz des Eisrückgangs gehören Packeis und Eisberge zu den größten Risikofaktoren für die Schifffahrt in den Polargebieten neben der schlecht kartierten Meerestiefe, sagen Expert:innen.</p><h3>Polare Schifffahrt braucht Lösungen</h3><p>Die Digitalisierung in der maritimen Branche hinkt den aktuellen Möglichkeiten hinterher. Beispiele sind moderne Web-Technologien, hochauflösende Erdbeobachtung und Künstliche Intelligenz (KI). „Die polare Schifffahrt wartet seit vielen Jahren vergeblich darauf, dass tagesaktuelle Eisinformationen in den standardisierten Navigationsinstrumenten dargestellt werden“, sagt <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Lasse Rabenstein vom Projektpartner <span lang="en" dir="ltr">Drift Noise</span> GmbH. Das <span lang="en" dir="ltr">Start-up</span> und Spin-off-Unternehmen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) unterstützt Akteur:innen in polaren Gewässern mit operationellen Eisinformationen. Eine Lösung wäre laut Rabenstein, dass Eisinformationen in automatische Routenempfehlungen umgewandelt werden, die bereits heute in den gängigen Navigationsinstrumenten an Bord eines Schiffes dargestellt werden könnten.</p><h3>Projekt will mittels KI-basierter Datenauswertung optimierte Schiffsrouten berechnen</h3><p>Hier setzt das Projekt <span lang="en" dir="ltr">FAST-CAST</span> 2 vom Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) der Universität Bremen an. Dabei baut es auf dem Vorläuferprojekt FAST-CAST auf, welches sich mit der Optimierung von Prozessen zur Erzeugung hochaufgelöster und gleichzeitig schneller Eisdriftvorhersagen für die polare Schifffahrt beschäftigte. Anhand von satellitengestützter Erdbeobachtung, Eisdriftprognosen und mit Methoden aus dem Bereich Machine Learning sollen Navigationsentscheidungen in der polaren Schifffahrt verbessert werden. Aus den Daten werden Risiko- und Geschwindigkeitskarten für die Fahrtgebiete erstellt und daraus automatisch optimale Routenvorschläge generiert. Diese können anschließend als Assistenzsystem zur Navigationsunterstützung auf Schiffsbrücken eingesetzt werden. „Das Projekt bildet die Grundlage, in der Zukunft den Schritt vom assistierten über das automatisierte bis zum autonomen Navigieren von Schiffen zu vollziehen“, sagt Projektleiter Professor Christof Büskens vom <abbr title="Zentrum für Technomathematik ">ZeTeM</abbr> der Universität Bremen.</p><h3>Förderung mit über 1,4 Millionen Euro</h3><p>„FAST-CAST 2“ wird im Rahmen der Innovationsinitiative <span lang="en" dir="ltr">mFUND</span> drei Jahre lang mit über 1,4 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Projektpartner:innen sind neben der Universität Bremen die <span lang="en" dir="ltr">Drift Noise</span> GmbH aus Bremen, die bremische Forschungsstelle Maritime Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie die EOMAP GmbH &amp; Co. KG aus Seefeld.</p><h3>Über den mFUND des BMDV:</h3><p>Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das <abbr title="Bundesministerium für Digitales und Verkehr">BMDV</abbr> seit 2016 datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und durch die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal <span lang="en" dir="ltr">mCLOUD</span>.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li><a href="http://www.mFUND.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mFUND.de</a></li><li><a href="http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=23897" target="_blank" rel="noreferrer">www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=23897</a></li><li><a href="https://driftnoise.com/" target="_blank" rel="noreferrer">https://driftnoise.com/</a>&nbsp;&nbsp;</li><li><a href="http://www.dlr.de/eoc/desktopdefault.aspx/tabid-5426/10518_read-47136/" target="_blank" rel="noreferrer">www.dlr.de/eoc/desktopdefault.aspx/tabid-5426/10518_read-47136/</a>&nbsp;&nbsp;</li><li><a href="http://www.eomap.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.eomap.com</a></li></ul><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Christof Büskens<br> Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)<br> Fachbereich Mathematik / Informatik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-63861<br> E-Mail: <a href="mailto:bueskens@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueskens@math.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_20220401_PM_KI_Schiffsrouten_Polarstern_im_Eis_Copyright_StefanHendricks_998b03c338.jpg" length="273798" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_20220401_PM_KI_Schiffsrouten_Polarstern_im_Eis_Copyright_StefanHendricks_998b03c338.jpg" fileSize="273798" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forschungsschiff Polarstern in der zentralen Arktis.</media:description><media:copyright>Stefan Hendricks / DriftNoise GmbH</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:08:29 +0200</pubDate>
                            <title>Zum dritten Mal: Uni gewinnt Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/zum-dritten-mal-uni-gewinnt-wettbewerb-eine-uni-ein-buch</link>
                            
                            <description>Zum dritten Mal gewinnt die Universität Bremen den Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“. Außergewöhnlich ist in diesem Jahr: Das Buch muss erst noch geschrieben werden. Geplant ist eine Gedichtsammlung, die anschließend im Unterricht eingesetzt werden kann. Das Projekt wird mit 10.000 Euro gefördert. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wer liest heute noch Gedichte oder kennt sie sogar auswendig, was haben Gedichte mit uns und unserer Gesellschaft zu tun, wozu brauchen wir heute Gedichte an Schulen in Deutschland? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum des geplanten Buchs „Gedichtalternativen für Deutschland“. Germanist Dr. Uwe Spörl, einer der Projektinitiatoren, erläutert: „Wir fragen Schüler:innen, Lehramststudierende sowie andere Bildungsexpert:innen nach ihren Lieblingsgedichten und danach, welchen Beitrag das jeweilige Gedicht zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten kann.“ Es sollen Gedichte aus verschiedenen Sprachen aufgenommen werden.</p><p>„Aus den Antworten erstellen wir eine Sammlung aus 52 Gedichten“, so die Anglistin Professorin Sabine Doff, Mitinitiatorin des Projekts, „die wir anschließend an Schulen und der Universität lesen, diskutieren, inszenieren und weiterentwickeln wollen.“</p><p>Veranstaltungsformate für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Studierende, Bildungsexpert:innen und weitere Bildungsbegeisterte in Bremen begleiten das Entstehen der Publikation. Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden die ausgewählten Gedichte im Mittelpunkt stehen, also beispielsweise szenisch dargestellt, mit Ausstellungsobjekten verknüpft und in unterschiedlichen Formaten diskutiert werden. Die Print‐Publikation soll begleitet werden von einer interaktiven Website, auf der sich alle Interessierten mit einer eigenen „Gedichtalternative für Deutschland“ beteiligen können.</p><p>„Drei Mal beim Wettbewerb ,Eine Uni – ein Buch‘ ausgewählt zu werden, ist neben der Universität Bremen bislang nur dem Bard College in Berlin gelungen. Das ist ein toller Ausweis für die Kreativität und das Engagement der Mitglieder der Universität Bremen, auch transdisziplinäre Projekte zu entwickeln. Ich bin gespannt, welche 52 Gedichte ausgewählt werden“, sagt Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium an der Universität Bremen.</p><h3>„Eine Uni – ein Buch“</h3><p>Die Initiative „Eine Uni – ein Buch“, ein gemeinsames Programm des Stifterverbandes und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT zielt darauf ab, Universität als soziale Form zu verstehen und durch gemeinsame Leseerfahrungen möglichst viele Mitglieder der Universität in einen Austausch zu bringen. In der Regel geht es im Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ darum, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll. 2018 war die Universität Bremen mit Sven Beckert:„King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus“ und 2020 mit Albert Camus: „Die Pest“ erfolgreich. Dieses Jahr war die Universität mit einer Abwandlung dieses Konzepts erfolgreich und plant, eine „Gedichtalternative für Deutschland“ zu erstellen – das Buch, mit dem sich beschäftigt werden soll, also erst zu produzieren.</p><p>Im Stifterverband für deutsche Wissenschaft haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Bildung gemeinsam voranzubringen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2022_03_31_eine_uni_ein_buch" target="_blank" rel="noreferrer">www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2022_03_31_eine_uni_ein_buch</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Uwe Spörl</p><p>Neuere deutsche Literaturwissenschaft</p><p>Universität Bremen</p><p>Tel. +49 421 218-68285</p><p><a href="mailto:uwe.spoerl@uni-bremen.de">E</a>-Mail: uwe.spoerl@uni-bremen.de</p><p>Prof. Dr. Sabine Doff</p><p>Anglistik/Fremdsprachendidaktik Englisch</p><p>Universität Bremen</p><p>Tel.: +49 421 218-68170</p><p>E-Mail: doff@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.20213_b8245d34b7.png" length="25740" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.20213_b8245d34b7.png" fileSize="25740" type="image/png"/><media:description type="plain">Wettbewerb &quot;Eine Uni - ein Buch&quot;: 2018 war die Universität Bremen mit Sven Beckert:„King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus“ und 2020 mit Albert Camus: „Die Pest“ erfolgreich</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 29 Mar 2022 13:44:25 +0200</pubDate>
                            <title>Große Tagung im nächsten Jahr in Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/publizistik-und-kommunikationswissenschaft-grosse-tagung-im-naechsten-jahr-in-bremen</link>
                            
                            <description>Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird im kommenden Jahr an der Universität Bremen stattfinden. Auf Einladung des ZeMKI werden sich vom 18. bis 20. Mai 2023 mehr als 300 Fachvertreter:innen mit dem Wandel digitaler Kommunikation beschäftigen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In unseren digital vernetzten Alltag halten verschiedene Formen künstlicher Intelligenz immer stärkeren Einzug. Welche Folgen aber die zunehmende Automatisierung von Kommunikation und automatisierte Medien für die Gesellschaft haben, darüber diskutieren in kommenden Jahr Kommunikations- und Medienwissenschaftler im Rahmen der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Bremen.</p><h4>Themen reichen von Desinformation bis Gesundheitskommunikation</h4><p>Kommunikationswissenschaftler:innen sind dazu aufgerufen, Vortragsvorschläge aus ihrer aktuellen Forschung zu Theorie, Anwendungsfeldern und Folgen automatisierter Kommunikation einzureichen.&nbsp; Dazu gehören auch solch drängende Problemfelder wie die Verbreitung von Desinformation und Hassrede, Herausforderungen politischer Kommunikation, Gesundheitskommunikation, Governance und Regulierung sowie ethische, infrastrukturelle, ökonomische und nicht zuletzt methodische Fragestellungen hinsichtlich der Veränderung von Öffentlichkeit, Medienaneignung und Kommunikationspraktiken.<br> Die Ausschreibung zur Einreichung von Vortragsskizzen wird über die Tagungswebsite <a href="http://www.dgpuk2023.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.dgpuk2023.de</a> veröffentlicht.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.dgpuk2023.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dgpuk2023.de</a></p><p>Konferenz-Kontaktadresse: <a href="mailto:dgpuk23@uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">dgpuk23@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Andreas Hepp<br> Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-67620<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andreas.hepp@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 08:42:25 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt auf dem Campus: die Ausstellung WARUM? DARUM. der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/jetzt-auf-dem-campus-die-ausstellung-warum-darum-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Die Jubiläumsausstellung WARUM? DARUM. der Universität Bremen ist auf den Campus umgezogen. Dort kann man sie jetzt und das ganze Sommersemester im Gebäude MZH (1. Stock) sowie in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen besuchen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich, dass die Ausstellung nach ihren beiden Stationen in der Unteren Rathaushalle und im Weserpark nun auf dem Campus zu sehen sein wird“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Unser Ziel war es, dass möglichst viele Menschen dadurch erfahren, wo überall in Bremen unsere Universität verankert ist und was sie gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partner alles Großartiges leistet. Ich danke allen Beteiligten, die zur Realisierung dieser Ausstellung beigetragen haben und lade alle herzlich ein, sich die Ausstellung verteilt an den beiden Standorten auf dem Campus anzusehen“, so der Rektor.</p><h3>Auf vielfältige Weise mit der Universität verbunden</h3><p>Die Ausstellung wurde 2021 zum 50-jährigen Bestehen der Universität ins Leben gerufen und umfasst insgesamt über 50 Orte, in denen Forschende, Lehrende und Studierende und Ehemalige einen wichtigen Beitrag in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bildung und Kultur leisten – und wo Ideen und Kooperationen aus der Universität heraus Neues bewirkt haben. Ob Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), AOK Bremen/Bremerhaven, bremer shakespeare company oder Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI): Auf verschiedenen Ausstellungstafeln werden zahlreiche Akteurinnen und Akteure vorgestellt, die auf vielfältige Weise mit der Universität verbunden sind. „WARUM? DARUM.“ veranschaulicht damit eindrucksvoll die vielen Facetten der Universität und hebt gleichzeitig deren Bedeutung für die Stadt und das Land Bremen hervor.<br> Öffnungszeiten MZH und SuUB:</p><ul class="list-normal"><li>Gebäude MZH (Mehrzweckhochhaus), Bibliothekstrasse 5, 28359 Bremen; Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr, samstags 8 Uhr bis 14 Uhr</li><li>Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bibliothekstraße 9, 28359 Bremen; Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 22 Uhr, samstags 10 bis 20 Uhr, sonntags 10 bis 18 Uhr</li></ul><h3>Mit dabei sind:</h3><p>Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) · AOK Bremen/Bremerhaven · Arbeitnehmerkammer Bremen · ArcelorMittal Bremen; swb · BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik · Bienenstand des Bürgerzentrums Neue Vahr · Bremer Rathaus · bremer shakespeare company · Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) · Bremische Bürgerschaft · Denkort Bunker Valentin · Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) · Deutsches Schifffahrtsmuseum (DSM) · encoway · Fan-Projekt Bremen · Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS · Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung&nbsp; IFAM · Gerhard- Marcks-Haus · GEWOBA · Handelskammer Bremen · HERE AHEAD - Academy for Higher Education Access Development · Haus der Wissenschaft · KLUB DIALOG · Kultur Vor Ort · Kunsthalle Bremen · Landeszentrale für politische Bildung Bremen · Landesinstitut für Schule (LIS) · Landesvertretung Bremen in Brüssel / EuropaPunktBremen · Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) · Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS · Leibniz-Institut für Werk-stofforientierte Technologien – IWT · MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen · Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPIMM) · meerMINT · Mercedes-Benz Werk&nbsp; Bremen · Reishunger · smart insights® · Stadtbibliothek Bremen ·&nbsp; Stiftung der Universität Bremen · Sparkasse Bremen · team&nbsp; neusta · Theater Bremen · Technisches Bildungszentrum Mitte&nbsp; (TBZ Mitte) · OHB · Überseemuseum Bremen · unifreunde · Universum® Bremen · Wilhelm-Focke-Oberschule · YUFE - Young Universities for the Future of Europe · Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) · Zentrum für Künstlerpublikationen · Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB) / Schulzentrum Walle</p><h4>&nbsp;<br> Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/warum" target="_blank">www.uni-bremen.de/warum</a> &nbsp;</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/50jahre" target="_blank">www.uni-bremen.de/50jahre</a><br> &nbsp;</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Meike Mossig<br> Stellv. Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p><p><br> Rebecca Grotheer<br> Zentrales Veranstaltungsmanagement<br> Universität Bremen<br> Referat 01 – Rektoratsangelegenheiten<br> Tel. +49 421 218-60113<br> E-Mail: <a href="mailto:rebecca.grotheer@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rebecca.grotheer@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Anke Winsmann<br> Staats- und Universitätsbibliothek (SuuB) Bremen<br> Telefon: +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">winsmann@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_WARUM_DARUM_Campus_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_5346891d4d.jpg" length="446758" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_WARUM_DARUM_Campus_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_5346891d4d.jpg" fileSize="446758" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Ausstellung wurde 2021 zum 50-jährigen Bestehen der Universität ins Leben gerufen und umfasst insgesamt über 50 Orte, in denen Forschende, Lehrende und Studierende und Ehemalige einen wichtigen Beitrag in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bildung und Kultur leisten – und wo Ideen und Kooperationen aus der Universität heraus Neues bewirkt haben.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 14:48:37 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Einschränkungen fallen zum 3. April weg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/corona-einschraenkungen-fallen-zum-3-april-weg</link>
                            
                            <description>Ab dem 3. April 2022 kommt es an der Universität zu Änderungen der Corona-Regelungen: Die 3G-Zugangskontrollen an Gebäuden und Abstandsregeln fallen weg, alle Gebäude sind wieder frei zugänglich. Es wird auch keine Pflicht zum Tragen einer Maske in Gebäuden der Universität mehr geben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Über die neuen Bestimmungen hat die Bremer Landesregierung die Hochschulen im Land Bremen am Dienstag, 22. März 2022 informiert. Hintergrund ist das neue Infektionsschutzgesetz, das in der vergangenen Woche auf Bundesebene beschlossen wurde und mit dem die meisten Corona-Beschränkungen im öffentlichen Leben weggefallen sind. Das Land Bremen nutzt noch bis zum 2. April eine Übergangsfrist und wird die Corona-Regelungen nach dem neuen Infektionsschutzgesetz erst danach umsetzen. Auch auf dem Campus der Universität gelten bis zum 2. April noch Maskenpflicht und 3G-Regeln.</p><h3>Stufe 0 des Stufenplans für die Lehre</h3><p>Es gilt ab dem 3. April damit Stufe 0 des Stufenplans für die Lehre. Das bedeutet, alle Vorlesungen, Seminare, Übungen und Tutorien werden zum Sommersemester wieder ohne jede Beschränkung in Präsenz stattfinden können. Auch studentische Arbeitsplätze können wieder in regulärer Form gebucht werden.<br> Angesichts der hohen Infektionszahlen empfiehlt die Universitätsleitung den Studierenden und Mitarbeitenden, in Innenräumen eine FFP2-Maske zu tragen – zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer. Außerdem bittet sie alle, die noch nicht vollständig geimpft sind, sich impfen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28097</guid>
                            <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 12:05:06 +0100</pubDate>
                            <title>Career Camp: Karriere-Tipps nicht nur für Studierende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/career-camp-karriere-tipps-nicht-nur-fuer-studierende</link>
                            
                            <description>Über 40 Unternehmen und Institutionen stellen sich als Arbeitgebende während einer Karrierewoche an der Universität Bremen vor. Das „Career Camp“ 2022 bietet Studierenden die Möglichkeit, an berufsorientierenden, profilschärfenden Informationsangeboten zum Berufseinstieg teilzunehmen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr findet dieses intensive Karriere-Format vom 28. März bis zum 01. April 2022 überwiegend virtuell, aber mit zwei Karriere-Netzwerkabenden in Präsenz, statt. Alle Interessierte sind zur Auftaktveranstaltung am 28. März 2022 um 9:00 Uhr eingeladen, die mit der Begrüßung durch die designierte Rektorin, Professorin Jutta Günther, und durch den Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft, Professor Jochen Zimmermann, beginnt.</p><h3>Infos zu Bewerbendenmythen oder Trends der Arbeitswelt</h3><p>Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Work local in a global context“, moderiert von der Wirtschaftsredakteurin Lisa Schröder vom Weser-Kurier. Es diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von vier Unternehmen verschiedener Branchen und Größen, u.a. auch TOPA³S, das Transferzentrum für Optimierte, Assistierte, hoch-Automatisierte und Autonome Systeme, einer Ausgründung der Universität Bremen.</p><p>„An dieser mit diversen Live-Online-Formaten vollgepackten Woche können Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen teilnehmen“, hebt Maren Hartstock vom Büro für Praxis und Transfer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft hervor. „Viele öffentliche Slots stehen frei zur Verfügung, d.h. auch für Studierende anderer Unis, für Alumni und für die allgemein interessierte Öffentlichkeit.“ Teilnehmende können sich informieren über Themen wie „Bewerbendenmythen“, „Interkulturalität und Remotework“ oder über „Trends der Arbeitswelt“. Aber auch aus dem Bereich der Gründungs- und Startup-Szene kommen am Montagnachmittag Inputs, z.B. für die Gründung eines Unternehmens aus dem Homeoffice.</p><h3>Organisiert von Master-Studierenden</h3><p>Master-Studierende organisieren diese aufwändig gestaltete Karrierewoche in Rahmen der neuen Lehrveranstaltung „Angewandtes Eventmanagement“, initiiert vom Büro für Praxis und Transfer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. „Nicht nur dass das Master-Organisationsteam wertvolle praktische Erfahrungen im Bereich des Event- und Projektmanagement gesammelt haben, sie haben damit auch viele Softskills geschärft“, so Hartstock. Gleichzeitig hätten sie ein passgenaues Programm für alle an den Themen Interessierte auf die Beine gestellt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Veranstaltungswebseite des Career Camps:</p><p><a href="https://blogs.uni-bremen.de/careercamp/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/careercamp/</a></p><p>Link zur Podiumsdiskussion:</p><p><a href="https://uni-bremen.zoom.us/j/97209220713?pwd=d09CRTBsRU5iVzBuMGY4cTMwTGN2Zz09" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/j/97209220713?pwd=d09CRTBsRU5iVzBuMGY4cTMwTGN2Zz09</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Maren Hartstock<br> Büro für Praxis und Transfer<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> E-Mail: <a href="mailto:mhartst@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mhartst@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_AdobeStock_388007290_e849aed025.jpeg" length="211574" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_AdobeStock_388007290_e849aed025.jpeg" fileSize="211574" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An den diversen Live-Online-Formaten können Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen teilnehmen.</media:description><media:copyright>Adobe Stock/Jacob Lund Photography</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 23 Mar 2022 13:49:00 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungsstarke Universität erhält zwei ERC-Grants</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/forschungsstarke-universitaet-erhaelt-zwei-erc-grants</link>
                            
                            <description>Forschungsstarke Universität: Zwei Professoren erhalten mit dem ERC-Grant eine der höchstdotierten Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats. Ingenieurwissenschaftler Andreas Fischer und Meereswissenschaftler Jan-Hendrik Hehemann bekommen je rund 2 Millionen Euro für ihre Grundlagenforschung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich sehr für die beiden Wissenschaftler und ihre Arbeitsgruppen und für die Universität Bremen über die Bewilligung dieser begehrten Förderungen“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter über die Entscheidung des Europäischen Forschungsrates. „Dies ist eine weitere wichtige Anerkennung ausgezeichneter Grundlagenforschung an der Universität Bremen und eine großartige Unterstützung. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dabei in Forschungsbereichen aktiv, die für uns alle von großer Bedeutung sind.“</p><h3>Messen mit Licht: Ein neuer Pfad für die optische Messtechnik</h3><p>Messen mit Licht beschäftigt Professor Andreas Fischer. Seit Jahrzehnten ist diese Messung ein Garant für Schnelligkeit und Präzision. Tatsächlich sind unmittelbare Informationen zum Fertigungsergebnis – also zur gefertigten Bauteilgeometrie – der Schlüssel, um Produktionsprozesse effizienter, ressourcenschonender und nachhaltiger zu gestalten. Aber die Anforderungen an die Messtechnik wachsen, weil die Vielfalt der produzierbaren Geometrien und Materialien immer weiter zunimmt. Um diesbezügliche Grenzen klassischer optischer Messprinzipien zu umgehen, erfordert die berührungslose, präzise Messung der Bauteilgeometrie einen Paradigmenwechsel.</p><p>Mit dem vom Europäischen Forschungsrat geförderten Forschungsvorhaben InOGeM (Indirect Optical Geometry Measurement) will Andreas Fischer die Grundlagen und das Potential eines solchen Paradigmenwechsels erarbeiten. „Dazu wird statt einer klassischen direkten Messung die Position der Bauteiloberfläche indirekt gemessen. Dabei wird das umgebende Luftvolumen optisch ermittelt. Aus dem natürlich vorhandenen Abdruck des Bauteils in der Luft wird dann auf die Bauteilgeometrie geschlossen“, erläutert er den Hintergrund. „Damit sind erstmals weniger die optischen Eigenschaften des Bauteils, sondern der das Bauteil umgebenden Luft für den Messerfolg entscheidend. Folglich spielt die zunehmende Vielfalt der zu messenden Geometrie und des Materials eine untergeordnete Rolle – und es ergibt sich ein neuer, frei gestaltbarer Freiheitsgrad für die optische Geometriemesstechnik!“</p><p>Mit der fünfjährigen Förderung ergibt sich für Fischer nun die einzigartige Möglichkeit, mit einem interdisziplinären Team diesen grundlegend neuen Messansatz einschließlich seines aussichtsreichen Anwendungspotentials zu erforschen. Mit den Erkenntnissen soll eine neue Generation von optischen Messinstrumenten entstehen, was die Messtechnik in Zukunft befähigen soll, mit der gestiegenen Vielfalt in der Fertigungswelt schrittzuhalten.</p><h3>Professor Andreas Fischer: Von Dresden nach Bremen</h3><p>Andreas Fischer schloss als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden mit Auszeichnung ab. Für seine 2009 erfolgte Promotion an der TU Dresden erhielt er verschiedene Auszeichnungen. Nach einer Habilitation im Fach Messtechnik sowie vertieften Forschungskooperationen unter anderem mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie einer hochschuldidaktischen Weiterbildung nahm Andreas Fischer 2016 einen Ruf an die Universität Bremen an. Seitdem leitet er das Fachgebiet und das Bremer Institut Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Hier forscht er an der Überwindung aktueller Grenzen der Messbarkeit in Theorie und im Hinblick auf konkrete Anwendungen. Beispielsweise wird an der Nutzbarmachung und Erweiterung der Methode der thermographischen Strömungsvisualisierung gearbeitet, um die Effizienz und Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen zu steigern. Zudem beschäftigt er sich mit optischen Messverfahren zur schnellen und präzisen Erfassung von Formen, Verformungen und Oberflächen, um Fertigungsprozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten.</p><h3>Grundlagenforschung auf dem Gebiet der marinen Kohlenstoffspeicherung</h3><p>Auch Professor Jan-Hendrik Hehemann und sein Team am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, am Fachbereich Biologie/Chemie und am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie freuen sich, dass ihre gemeinsam entwickelten Ideen auf dem Gebiet der marinen Kohlenstoffspeicherung vom Europäischen Forschungsrat für die nächsten fünf Jahre gefördert werden.</p><p>Die Klimakrise erfordert neue Wege, um die Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre zu verringern. Das ERC-Project „Discover molecular pathways for glyco-carbon sequestration“ (C-Quest) untersucht den molekularen Mechanismus der Kohlenstoff(dioxid)speicherung von Algen im Ozean. C-Quest postuliert, dass besondere Polysaccharide aus Algen eine Kohlenstoffsenke im Ozean bilden. „Algen synthetisieren extrazelluläre Polysaccharide aus Kohlenstoffdioxid und positionieren sie auf ihrer Oberfläche. Sie bilden eine Art von Haut oder Schutzwand. Diese Wand müssen die Bakterien durchdringen, wenn sie an die leichtverdaulichen Nährstoffe, Proteine, Fette und Nukleinsäuren innerhalb der Algenzelle heranzukommen versuchen“, erläutert Hehemann. „Für die Alge ist es also überlebenswichtig, dass diese Polysaccharide für die Bakterien schwer verdaulich sind. Sonst könnten die Bakterien die Schutzwand mit der Hilfe von Enzymen durchbrechen und anschließend die Alge von innen bis zu ihrem Tod hin verdauen.“</p><p>Diese Schutz-Polysaccharide werden im Ozean von Algen durch Photosynthese aus dem Treibhausgas Kohlenstoffdioxid gebildet. Da Algen diese Polysaccharide schneller bilden als Bakterien sie mit Enzymen wieder abbauen können – was Kohlenstoffdioxid wieder freisetzen würde – bilden die Polysaccharide eine globale Senke für das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid. Sie helfen also dabei, in unbekannter Menge Kohlenstoffdioxid im Ozean zu speichern und das Klima in unbekanntem Ausmaß zu regulieren.</p><p>Diese Hypothesen werden nun im C-Quest-Projekt untersucht. Die Annahmen und Untersuchungsmethoden hat Jan-Hendrik Hehemann mit seiner von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Emmy-Noether-Forschungsgruppe in den vergangenen Jahren an der Universität Bremen am MARUM und am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie entwickelt. Hierbei handelt es sich um neuartige bioanalytische und biokatalytische Methoden. Sie erlauben es erstmals, Polysaccharide mit ausreichender molekularer Auflösung im Meer zu messen. So kann ihr Beitrag zur Kohlenstoffspeicherung erfasst und ihre Abbaubarkeit durch Bakterien im Labor ermittelt werden.</p><h3>Professor Jan-Hendrik Hehemann: Über Frankreich, Kanada und USA nach Bremen</h3><p>Professor Hehemann hat in Hamburg Biochemie studiert und in Frankreich an der Biologischen Forschungsstation Roscoff und der Pierre &amp; Marie Curie University Paris (jetzt Sorbonne) als Marie Curie Fellow promoviert (2010). Anschließend hatte er zwei mit Stipendien finanzierte Postdoc-Anstellungen an der Universität Victoria (Kanada) und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA. Ab 2015 forschte er fünf Jahre in einem Emmy-Noether-Projekt als Gruppenleiter vernetzend am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologe und am MARUM der Universität Bremen. Seit 2021 ist er Heisenberg-Professor mit Leitung des Brücken-Departments für Kohlenstoffspeicherung und Glykobiochemie am Fachbereich 2, am MARUM und am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie.</p><h3>Der ERC-Grant: eine begehrte Auszeichnung</h3><p>Der ERC Consolidator Grant ist eine der höchstdotierten Fördermaßnahmen der Europäischen Union für einzelne Wissenschaftler. Der Europäische Forschungsrat unterstützt damit exzellente Forscherinnen und Forscher in ihrer innovativen Grundlagenforschung.</p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr.-Ing Andreas Fischer<br> Fachbereich Produktionstechnik, Universität Bremen<br> Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ)<br> Tel: +49 (0)421 218-64600<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.fischer@bimaq.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andreas.fischer@bimaq.de</a></p><p>Prof. Dr. Jan-Hendrik Hehemann<br> Fachbereich Biologie/Chemie, Universität Bremen<br> MARUM-MPI-Brückengruppe Marine Glykobiologie<br> Telefon: +49 (0)421 218-65775<br> E-Mail: <a href="mailto:jhhehemann@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jhhehemann@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_hehemann-fischer_Foto_Jens_Lehmkuehler_links_Foto_BIMAQ_rechts1_9bc1a81006.jpg" length="345357" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_hehemann-fischer_Foto_Jens_Lehmkuehler_links_Foto_BIMAQ_rechts1_9bc1a81006.jpg" fileSize="345357" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zweifacher Erfolg: Meereswissenschaftler Jan-Hendrik Hehemann (links) und Ingenieurwissenschaftler Andreas Fischer erhalten vom Europäischen Forschungsrat jeweils rund 2 Millionen Euro Förderung für ihre Grundlagenforschung.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler (links) / BIMAQ (rechts)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 23 Mar 2022 11:40:11 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt anmelden: Media Practice Week</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/jetzt-anmelden-media-practice-week</link>
                            
                            <description>Spannende Events und erste Eindrücke in den Kommunikations- und Mediensektor Bremens bietet die Media Practice Week der Universität Bremen vom 04.- 08. April 2022. Organisiert wird das fünftägige Networking-Event auch in diesem Jahr wieder von Studierenden. Anmeldungen sind ab sofort möglich. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Los geht es am <strong>Montag, 4. April 2022,</strong> um 14 Uhr im Theatersaal der Universität Bremen: Bei der Veranstaltung “<span lang="en" dir="ltr">A day in the life of</span>…” teilen mehrere Medienunternehmen auf der großen Leinwand Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Anschließend beantworten Vertreter:innen der Unternehmen auf der Bühne Fragen aus dem Publikum. Dabei sind zum Beispiel die Kreativagentur artundweise, die Entwicklungsabteilung Digitale Garage von Radio Bremen sowie Radio <span lang="en" dir="ltr">Energy</span>. &nbsp;</p><h3>Job Speed Dating, Erfahrungsberichte und Angebote für internationale Studierende</h3><p>Beim “Job Speed Dating” am <strong>Dienstag, 5. April 2022</strong>, stellen sich von 14 bis 16 Uhr im MZH der Universität Bremen Medienunternehmen aus Bremen und der Region den Fragen von Studierenden. Hier bietet sich ebenfalls die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen. Mit dabei sind unter anderem die Medienagentur vomhörensehen, die Plattform Raumperle, die Bewegtbild-Agentur Deichblick, die Werbeagentur Brandfisher und die PR-Agentur Maisberger.</p><p>Der <strong>Mittwoch, 6. April 2022</strong>, startet um 10 Uhr mit “Erfahrungsberichten” im Klub Dialog. Ob Auslandsaufenthalt, Praktikum oder ein direkter Berufseinstieg: Diese Veranstaltung zeigt verschiedene Wege nach dem Abschluss auf. Nadine Metzler (Redakteurin Hochschule Bremerhaven), Marlena Witte (Online-Redakteurin Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) und Christoph Wellbrock (Berater digitale Strategien &amp; Online-Redakteur bei sendefähig) berichten von ihrem Werdegang und teilen ihre Erfahrungen mit den Anwesenden.</p><p>Auch für internationale Studierende hat die Media Practice ein Event auf die Beine gestellt: Am <strong>Mittwoch, 6. April 2022</strong>, findet ab 16 Uhr die englischsprachige Veranstaltung “<span lang="en" dir="ltr">Fair and Dine</span>” statt. Ziel ist es, Interessent:innen die Kontaktaufnahme zu lokalen Firmen zu ermöglichen, sodass sie sich über verschiedene Bereiche der Branche informieren können. Das Event bietet nicht nur eine Vorstellung der Unternehmen in englischer Sprache, sondern lädt auch zu einem Drei-Gänge-Menü ein, bei dem Studierende mit Unternehmensvertreter:innen ins Gespräch kommen können. Mit dabei sind u.a. die Eventagentur Joke Events, die Kreativagentur artundweise, die Agentur für digitales Marketing construktiv, die <span lang="en" dir="ltr">Online-Marketing </span>Agentur 42 Digital und die <span lang="en" dir="ltr">City</span> Initiative Bremen sowie das Career Center der Universität Bremen.</p><h3>Podiumsdiskussion zur Zukunft des Journalismus im Klub Dialog &nbsp;</h3><p>Unter dem Titel “<span lang="en" dir="ltr">The medium is the message</span> – Was bedeutet eine sich verändernde Medienumgebung für den Journalismus der Zukunft?” widmen sich am<strong> Donnerstag, 07.April 2022</strong> vier Referent:innen und Experten:innen den Herausforderungen des Journalismus im Kontext einer technologischen Entwicklung und möglichen Zukunftskonzepten. Für diese Podiumsdiskussion öffnet der Klub Dialog ab 16 Uhr seine Türen.</p><p>Abgerundet wird die <span lang="en" dir="ltr">Media Practice Week</span> durch den LinkedIn Workshop am <strong>Freitag, 08.April 2022.</strong> Um 10 Uhr bringt die Dozentin Friederike Gonzales Interessierten <span lang="en" dir="ltr">LinkedIn</span> über<span lang="en" dir="ltr"> Zoom</span> näher. Es geht insbesondere um das <span lang="en" dir="ltr">Networkin</span>g und die Selbstvermarktung auf der beliebten Plattform.</p><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Media Practice Week</span> ist eine Veranstaltung von <span lang="en" dir="ltr">Bachelor</span>- und <span lang="en" dir="ltr">Master</span>studierenden der Studiengänge Kommunikations- und Medienwissenschaften, <span lang="en" dir="ltr">Digital Media and Society</span> sowie Medienkultur und Globalisierung.&nbsp; In diesem Jahr organisieren 34 Studierende im Rahmen des Seminars <span lang="en" dir="ltr">Eventmanagement – Media Practice Week</span> 2022 – das Programm.</p><p>Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern: der Sparkasse Bremen, manymanymotion, sowie dem Klub Dialog und den Sponsoren 42DIGITAL, bremendigitalmedia und construktiv.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Aufgrund der begrenzten Plätze unter coronaconformen Bedingungen ist eine Anmeldung zum jeweiligen Event erforderlich. Registrierung unter:<br><a href="https://www.eventbrite.de/o/media-practice-week-2022-41828815343" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.eventbrite.de/o/media-practice-week-2022-41828815343</a></p><p><a href="https://blogs.uni-bremen.de/mediapractice/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/mediapractice/</a></p><p>oder auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/mediapractice/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/mediapractice/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Cornelia Driesen<br> ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-67622<br> E-Mail: <a href="mailto:mediapractice22@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mediapractice22@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Media_Practice_Week_Copyright_beerphotographer_Adobe_Stock_40b20b3119.jpeg" length="178121" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Media_Practice_Week_Copyright_beerphotographer_Adobe_Stock_40b20b3119.jpeg" fileSize="178121" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Spannende Events und erste Eindrücke in den Kommunikations- und Mediensektor Bremens bietet die Media Practice Week der Universität Bremen vom 04.- 08. April 2022.</media:description><media:copyright>beerphotographer/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 16:26:55 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende beschäftigen sich mit möglichem City Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/studierende-beschaeftigen-sich-mit-moeglichem-city-campus-am-brill</link>
                            
                            <description>Die Möglichkeit eines Teilumzugs der Universität in das ehemalige Sparkassengebäude am Brill wird diskutiert. Die Wissenschaftsbehörde hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Das Thema beschäftigt auch Studierende. Der Kurs „3D-Modellierung mit FabLab-Technologien“ lädt zu einer Ausstellung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben in unserem Kurs die aktuelle Diskussion zum Anlass genommen, das Thema City Campus einmal aus gestalterischer Sicht zu bearbeiten“, sagt der Leiter des Seminars „3D-Modellierung mit FabLab-Technologien“ <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Bernard Robben. Herausgekommen sind insgesamt sechs Modelle, die zusammen mit einer 3D-Computervisualisierung vom 25. März bis zum 24. Juni 2022 im FabLab Bremen, An der Weide 50a (ehemaliges Postamt 5 am Bahnhof) zu sehen sein werden.</p><p>Die internationalen Studierenden der Studiengänge Informatik und Digitale Medien haben 3D-Modelle programmiert und anschließend mit Hilfe von modernen Produktionsmaschinen wie 3D-Druckern und Lasercuttern in physische Modelle umgesetzt. Ein Fokus lag dabei auf dem sogenannten parametrischen Design, das die Entwicklung komplexer Formen ermöglicht und neben der Architektur auch im Flugzeugbau eingesetzt wird. Es erleichtert unter anderem eine effizientere Bauweise, aber auch eine interessantere Gestaltung von Gebäuden. Dabei weist es eine Nähe zu Bauweisen der Natur (Bionik) und zur japanischen Origami-Kunst auf.</p><p>Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Kooperation der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung der Universität Bremen mit dem FabLab Bremen e.V., einer <span lang="en" dir="ltr">High-tech</span>-Werkstatt, die allen Interessierten offensteht.</p><h3>Einladung zur Vernissage</h3><p>Die Studierenden um <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Bernard Robben und das FabLab laden die Öffentlichkeit und Medienvertreter:innen zur Vernissage ein. Sie werden dabei einige der Modelle vorstellen und stehen auch für Fragen zur Verfügung.</p><p>Freitag, 25. März 2022, 19 Uhr<br> FabLab Bremen<br> An der Weide 50a (ehemaliges Postamt 5 am Bahnhof)<br> Eingang „Kern 1“, 1. Stock</p><p>Öffnungszeiten 26. März bis 24. Juni 2022</p><p>Montag 18 bis 21 Uhr<br> Donnerstag 15 bis 17 Uhr<br> Oder nach Vereinbarung</p><h4><br> Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://fablab-bremen.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://fablab-bremen.org/</a><br> &nbsp;</p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Bernard Robben<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 170 8074848<br> E-Mail: <a href="mailto:robben@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">robben@uni-bremen.de</a></p><p>Jürgen Amthor<br> FabLab Bremen e.V.<br> T. +49 421 40 89 36 24<br> E-Mail: <a href="mailto:ausstellung@fablab-bremen.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ausstellung@fablab-bremen.org</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Axel Kölling / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_20220321_Ausstellung_FabLab_City_Campus_Copyright_Axel_Koelling_fd479bcba2.jpg" length="499173" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_20220321_Ausstellung_FabLab_City_Campus_Copyright_Axel_Koelling_fd479bcba2.jpg" fileSize="499173" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Lisa Hesselbarth und Thomas Höring mit ihrem Modell des City Campus im FabLab Bremen.</media:description><media:copyright>Axel Kölling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 09:37:21 +0100</pubDate>
                            <title>Start in den Frühling mit dem Sprachenzentrum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/start-in-den-fruehling-mit-angeboten-des-sprachenzentrums</link>
                            
                            <description>Semesterkurse für 19 Sprachen bietet das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (SZHB) bald wieder an. Sie beginnen nach Ostern und dauern 15 Wochen. Die Kurse sind auch für Gasthörerinnen und Gasthörer geöffnet und finden nach jetziger Planung wieder in Präsenz statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer seine Polnischkenntnisse auffrischen wollte oder eine neue Sprache lernen möchte, ist im Sprachenzentrum richtig. Von Arabisch über Koreanisch bis Spanisch - das Angebot ist groß.<br> Neu im Programm sind Anfängerkurse für Griechisch. Zum jetzigen Zeitpunkt ist geplant, dass die Sprachkurse im Sommersemester bis auf wenige Ausnahmen in Präsenz stattfinden können. &nbsp;</p><h3>Fachspezifische Kurse und Angebote für Herkunftssprachen</h3><p>Besonders groß ist das Angebot an fachbezogenen Kursen in Englisch (Technik, Natur- und Sozialwissenschaften, Englisch als Wirtschaftssprache), oft verbunden mit der Möglichkeit, ein Zertifikat für die Sprachniveaus B2 und oder C1 zu erwerben. Auch der internetbasierte TOEFL iBT kann im Sommersemester wieder abgelegt werden. Dazu finden maßgeschneiderte Vorbereitungskurse statt. Die Herkunftssprachenkurse für Kurdisch, Polnisch, Russisch und Türkisch richten sich an Studierende, die ihre in der Familie erworbenen Sprachkenntnisse im akademischen Kontext verbessern wollen und sind für Studierende der Universität Bremen kostenfrei. &nbsp;</p><h3>Angebote für Mitarbeitende und Forschende</h3><p>Für Mitarbeitende aus Verwaltung, Technik oder Wissenschaft werden Kurse für Englisch und Französisch angeboten. Für internationale Gastwissenschaftler:innen stehen Deutschkurse zur Auswahl. Neu ist ein zweitägiger Online-Workshop „Englisch für Lehrende“, der sich an Lehrende aller vier Bremer Hochschulen richtet.</p><h3>Möglichkeiten zum selbstständigen Sprachenlernen und Coaching</h3><p>Das Tutorenprogramm unterstützt selbstständiges Sprachenlernen mit individueller, tutorieller Begleitung. Im Selbstlernzentrum im GW2 werden Sprachcafés, Grammatiktutorien und eine Beratung zur Online-Tandemvermittlung Tapas angeboten. Hilfestellung zum Schreiben auf Englisch bietet der Writer’s Help Desk mit individueller Beratung nach Vereinbarung. Für Studierende der Universität Bremen sind all diese Angebote kostenfrei.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">www.uni-bremen.de/szhb</a></p><p>Kontakt über E-Mail: <a href="mailto:szhb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">szhb@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Spachkurse_Copyright_Universitaet_Bremen_4f6aa92706.jpg" length="250763" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Spachkurse_Copyright_Universitaet_Bremen_4f6aa92706.jpg" fileSize="250763" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer schon immer seine Polnischkenntnisse auffrischen wollte oder eine neue Sprache lernen möchte, ist im Sprachenzentrum richtig. Von Arabisch über Koreanisch bis Spanisch - das Angebot ist groß.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 10:17:25 +0100</pubDate>
                            <title>Petition gegen russischen Angriff auf die Ukraine </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-unterzeichnet-petition-gegen-russischen-angriff-auf-die-ukraine</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat eine Petition des „New University in Exile Consortium“ unterzeichnet. Darin verurteilt das Konsortium den russischen Angriff auf die Ukraine und erklärt sich solidarisch mit den Ukrainer:innen, aber auch mit den Menschen, die in Russland dagegen protestieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Konsortium ist ein weltweiter Verbund von Hochschulen, die sich verpflichtet haben, verfolgten Wissenschaftler:innen zu helfen. Die Mitglieder des „<span lang="en" dir="ltr">New University Exile Consortium</span>“ verurteilen die russische Militäraggression und ihre Missachtung des Völkerrechts. Sie fordern den sofortigen Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Ukraine. Die Mitgliedshochschulen verpflichten sich außerdem, Wissenschaftler:innen und Studierende, die vertrieben und bedroht werden, zu unterstützen.</p><p>Der Hochschulverbund „<span lang="en" dir="ltr">New University in Exile Consortium</span>“ wurde von der renommierten New School for Social Research in New York City gegründet, die auf eine lange Tradition als Zufluchtsort verfolgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zurückblicken kann. Im Jahr 2021 wurde der Verbund zu einer weltweiten Initiative erweitert.</p><h3>Schutz für verfolgte Wissenschaftler:innen</h3><p>Das Konsortium wird von der gemeinsamen Überzeugung getragen, dass die akademische Gemeinschaft die Verantwortung hat, verfolgten und gefährdeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu helfen und die intellektuellen Ressourcen zu schützen, die durch Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit auf der ganzen Welt bedroht sind.</p><h3>Universität Bremen engagiert sich für Wissenschaftsfreiheit</h3><p>„Die Universität Bremen engagiert sich für die Wissenschaftsfreiheit“, betont Professorin Eva-Maria Feichtner, Konrektorin für Internationalität und Diversität. „Deshalb sind wir im vergangenen Jahr dem „<span lang="en" dir="ltr">New University in Exile Consortium</span>“ beigetreten. Wir möchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen, die verfolgt werden und flüchten müssen. Durch verschiedene Formate der Begegnung und des Austauschs wollen wir dazu beitragen, den großen Verlust der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erträglicher zu machen und ihnen neue Möglichkeiten zu eröffnen.“ &nbsp;</p><p>Die Universität Bremen ist außerdem Mitglied des Verbunds <span lang="en" dir="ltr">Scholars at Risk</span>. Dies ist ein internationales Netzwerk von mehr als 500 Hochschuleinrichtungen in 40 Ländern, darunter mehr als 350 in Europa. Dessen Hauptaufgabe besteht darin, bedrohte Wissenschaftler:innen und Intellektuelle zu schützen, die in ihren Heimatländern nicht sicher arbeiten können. Dies erfolgt vor allem durch die Vermittlung von befristeten Stellen in Einrichtungen, die dem Netzwerk angehören.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.newuniversityinexileconsortium.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.newuniversityinexileconsortium.org</a></p><p><a href="http://www.scholarsatrisk.org/" target="_blank" rel="noreferrer">www.scholarsatrisk.org/</a></p><p>Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner<br> Konrektorin für Internationalität und Diversität<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60041<br> E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_New_University_Exile_Consortium__Copyright_Felix_Clebowski_4529b14f2e.jpg" length="435125" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_New_University_Exile_Consortium__Copyright_Felix_Clebowski_4529b14f2e.jpg" fileSize="435125" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen hat eine Petition des „New University in Exile Consortium“ unterzeichnet. Darin verurteilt das Konsortium den russischen Angriff auf die Ukraine und erklärt sich solidarisch mit den Ukrainer:innen, aber auch mit den Menschen, die in Russland dagegen protestieren.</media:description><media:copyright>Felix Clebowski/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 15:22:54 +0100</pubDate>
                            <title>Viele neue Arzneimittel bieten keine Verbesserungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/innovationsreport-2021-viele-neue-arzneimittel-bieten-keine-verbesserungen</link>
                            
                            <description>Wie innovativ sind Arzneimittel, die neu auf den Markt kommen, tatsächlich? Dieser Frage ist die Universität Bremen in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) nachgegangen. Für den Innovationsreport wurden 200 neue Wirkstoffe in acht Jahren bewertet. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Innovationsreport 2021 wurde von Professor Gerd Glaeske und seinem Team vom SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik erstellt. Das Fazit: 99 von 200 Medikamente und damit fast die Hälfte stellen keine Verbesserung für die Patientinnen und Patienten dar. Gerade einmal 26 Wirkstoffe und damit 13 Prozent stufen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Universität Bremen als echte Innovationen ein.</p><h3>Neue Arzneimittel: nicht innovativ, trotzdem verordnet</h3><p>Die Studie macht aus Sicht von Professor Gerd Glaeske die Schwachstellen in der Arzneimittelforschung deutlich. Beim Blick auf die Gesamtergebnisse sei die Innovationskraft der pharmazeutischen Industrie als dürftig zu bewerten. „Es kommen zu wenig Arzneimittel auf den Markt, von denen Patientinnen und Patienten wirklich profitieren“, kritisiert der Gesundheitswissenschaftler, „dennoch werden die von uns als nicht innovativ bewerteten Medikamente verordnet. Wir sehen: Der Nutzen von Medikamenten bleibt oft unbestimmt oder marginal, die Preise steigen dagegen exorbitant.“ Eine Auswertung von TK-Daten zu in den vergangenen Jahren neu auf den Markt gekommenen Medikamenten zeigt: 62 Prozent der verordneten Tagesdosen sind anhand der Bewertung der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht innovativ, nur neun Prozent der verordneten Tagesdosen entfallen auf echte therapeutische Fortschritte.</p><h3>Preisanstieg von über 1.000 Prozent</h3><p>Eine weitere Zahl aus acht Jahren Innovationsreport, in denen die neuen Arzneimittel der Jahre 2010 bis 2017 bewertet wurden: Der durchschnittliche Packungspreis dieser Medikamente ist um fast 1.200 Prozent gestiegen. „Patentgeschützte Arzneimittel sind hierzulande im internationalen Vergleich zu teuer“, so Glaeske. Das im Jahr 2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) zeige zwar Wirkung, habe aber weiterhin Schwächen, die die Politik dringend angehen müsse. „Es ist ein Fehler im System, dass die Unternehmen die Kosten bei Markteintritt frei und völlig intransparent festlegen können. Ist ein extrem hoher Preis auf diesem Weg erst einmal etabliert, setzt dieser die Marke für die nachfolgenden Medikamente, da die Kosten anhand der Vergleichstherapie bestimmt werden – ein Teufelskreis“, so Glaeske. Der Wissenschaftler fordert außerdem, sogenannte Orphan Drugs zur Behandlung von seltenen Erkrankungen nicht länger in der Form zu bevorzugen, dass ihr Zusatznutzen von vornherein als belegt gilt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.socium.uni-bremen.de/ueber-das-socium/mitglieder/gerd-glaeske/aktuelles/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/ueber-das-socium/mitglieder/gerd-glaeske/aktuelles/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Gerd Glaeske<br> SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 - 58559<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="gglaeske@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> gglaeske@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Innovationsreport_Copyright_grafikplusfoto_AdobeStock_69949472_7e5e3dcb9f.jpeg" length="233957" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Innovationsreport_Copyright_grafikplusfoto_AdobeStock_69949472_7e5e3dcb9f.jpeg" fileSize="233957" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Studie macht die Schwachstellen in der Arzneimittelforschung deutlich. „Es kommen zu wenig Arzneimittel auf den Markt, von denen Patientinnen und Patienten wirklich profitieren.&quot;</media:description><media:copyright>grafikplusfoto/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 10:56:58 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungscluster untersucht Teilhabe in Quartieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/gesunde-stadt-bremen-forschungscluster-untersucht-teilhabe-in-quartieren</link>
                            
                            <description>Wie wird Bremen fit für die gesundheitlichen Herausforderungen der Zukunft? Das ist eine der Fragen, die das gemeinsame Forschungscluster der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft im Kontext des Integrierten Gesundheitscampus Bremen untersucht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bremen steht wie viele Städte, in denen es große Unterschiede in den sozialen Lebensverhältnissen gibt, vor Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung und einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.<br> Soziale Ungleichheiten führen dazu, dass Angebote der Prävention und Gesundheitsversorgung sehr unterschiedlich von den Menschen wahrgenommen werden können. Große Unterschiede sind dort zu verzeichnen, wo es um ihre Lebenswelten geht: So sind beispielsweise Wohngebiete, in denen überwiegend günstige Wohnungen liegen, stärker von Verkehrslärm betroffen. Bei Krisen, wie der aktuellen Pandemie, sind sie außerdem von höheren Infektionsraten betroffen als andere Wohnlagen.</p><h3>Forschungscluster im Rahmen des neuen Integrierten Gesundheitscampus Bremen</h3><p>Unter dem Titel „Gesunde Stadt Bremen: Interprofessionell, digital, nachhaltig“ startet die Universität Bremen jetzt zusammen mit der Hochschule Bremen und der APOLLON-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ein Forschungscluster im Rahmen des Integrierten Gesundheitscampus Bremen. Der integrierte Gesundheitscampus Bremen wurde von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen in Kooperation mit der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz als Teil der Koalitionsvereinbarungen und des Wissenschaftsplans initiiert und gefördert und konzentriert sich auf die Vernetzung im Wissenschafts- und Gesundheitssektor.</p><p>Das Forschungscluster „Gesunde Stadt Bremen“ wird ebenfalls von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen gefördert. Von der Universität Bremen werden Wissenschaftler:innen aus dem Wissenschaftsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften, insbesondere aus dem Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Healt</span>h und Pflegeforschung (IPP) sowie dem Socium - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik beteiligt sein. Aus der Hochschule Bremen werden Wissenschaftler:innen aus der Fakultät Gesellschaftswissenschaften, der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt sowie dem Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft vertreten sein und die APOLLON-Hochschule der Gesundheitswirtschaft beteiligt sich mit zwei Professor:innen. Die Laufzeit des Forschungsclusters beträgt vier Jahre.</p><h3>Studien untersuchen Möglichkeiten für gesundheitliche Chancengleichheit</h3><p>In inhaltlich eng verzahnten Projekten untersuchen interdisziplinäre Teams aus den beteiligten drei Hochschulen, wie beispielsweise auf der Verwaltungsebene die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche durch ein integriertes kleinräumiges Monitoring gefördert werden kann oder wie digitale Technologien Teilhabe und soziale Integration von Menschen mit Pflegebedarf vor Ort unterstützen können. Weitere Fragen, die beleuchtet werden: Wie können in Quartieren niedrigschwellige Zugänge für die Versorgung werdender Mütter, die Vorbeugung von Erkrankungen bei älteren Menschen und Gesundheitsförderung mit Jugendlichen realisiert werden? Und wie kann die bremische Gesundheitsversorgung für künftige Krisen im Rahmen von Klimawandel und Extremereignissen fit gemacht werden? &nbsp;</p><p>„Wir möchten zu einer nachhaltigen, klimagerechten und gesundheitsfördernden Stadtentwicklung beitragen“, sagt Professorin Gabriele Bolte vom Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen. „Deshalb ist es uns wichtig, dass wir unsere Erkenntnisse gemeinsam mit den Verwaltungen und Akteuren in den Stadtteilen gewinnen und wieder zur Verfügung stellen“, ergänzt Professor Matthias Zündel von der Hochschule Bremen. Dies sei durch die enge Zusammenarbeit der Forschenden mit den Akteur:innen vor Ort und durch den Einbezug der Personen, mit denen und für die Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung in den Stadtteilen geschehen solle, gewährleistet. „Wir brauchen diese engere Zusammenarbeit von Sozial- und Gesundheitsfachkräften vor Ort, aber auch zwischen den Verwaltungen in Bremen und Bremerhaven“, betont Professorin Johanne Pundt der APOLLON-Hochschule. In diesem Forschungscluster vernetzen sich erstmalig Wissenschaftler:innen der drei bremischen Hochschulen</p><h4>Fragen beantworten die drei Sprecher:innen des Forschungsclusters:</h4><p>Prof. Dr. Gabriele Bolte<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Telefon: +49 421 218-68820<br> E-Mail: <a href="mailto:gabriele.bolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gabriele.bolte@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Matthias Zündel<br> Hochschule Bremen<br> Fakultät 3, Gesellschaftswissenschaften<br> Telefon: +49 421 5905-2192<br> E-Mail: <a href="mailto:Matthias.Zuendel@hs-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Matthias.Zuendel@hs-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Johanne Pundt<br> APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft<br> Telefon: +49 421 378266-710<br> E-Mail: <a href="mailto:johanne.pundt@apollon-hochschule.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">johanne.pundt@apollon-hochschule.de</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/Logo_Grafik.jpg" length="18489" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/Logo_Grafik.jpg" fileSize="18489" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 11:21:36 +0100</pubDate>
                            <title>dekoder-Spezial zu Dissens in der UdSSR</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/dekoder-spezial-zu-dissens-in-der-udssr</link>
                            
                            <description>Den lauten und leisen Akten des Widerstands gegen den autoritären Staat geht die Universität Bremen mit dem Grimme Online-Preisträger „dekoder – Russland entschlüsseln“ nach. Das Spezial „Anders sein – Dissens in der Sowjetunion“ erzählt die Geschichten von Andersdenkenden in der Sowjetunion.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„,Anders sein‘ beleuchtet eines der der spannendsten Kapitel der sowjetischen Geschichte“, so Professorin Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (FSO). „Es zeigt nach und nach anhand der Lebenswege von etwa Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky, Menschenrechtlerin Natalja Gorbanewskaja und Künstlerin Ry Nikonowa verschiedene Versuche, aus Kultur und Gesellschaft heraus einen politischen Wandel einzuleiten. Oder aber kulturelle Veränderung zu erwirken.“</p><h3>Stimmungsvolle Illustrationen, Animationen und Texte</h3><p>Zuletzt wurde die Biografie des Physikers, Dissidenten und Friedensnobelpreisträgers Andrej Sacharow veröffentlicht, der 2021 100 Jahre alt geworden wäre. Zu Sacharow hatten 2021 Bremer Geschichtsstudierende unter Anleitung von Susanne Schattenberg und in Kooperation mit dem Sacharow Zentrum Moskau eine Ausstellung erarbeitet, die von Mai bis Juli auf dem Boulevard der Uni Bremen gezeigt wurde und bis Ende 2021 in Köln gezeigt wurde. Bis zum 31.3.22 wird sie in Bochum an der Ruhruniversität zu sehen sein.</p><p>Das Drehbuch zur Sacharow-Biografie schrieb Susanne Schattenberg, die Illustrationen erstellte die Grafikerin Anna Che. Die Lebenswege werden in stimmungsvollen Illustrationen, Animationen und Texten erzählt. Sie basieren unter anderem auf Quellen aus persönlichen Vor- und Nachlässen aus dem Archiv der Forschungsstelle. Eine Vielzahl an Archivmaterialien werden für die breite Öffentlichkeit zeitgemäß und innovativ präsentiert.</p><h3>Über das Projekt</h3><p>„Anders sein – Dissens in der Sowjetunion“ ist ein Projekt von dekoder-lab, in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und der Professur für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel. Das Projekt wurde von Januar 2019 bis Mai 2020 von der VolkswagenStiftung gefördert. Die im Projekt entwickelten Online-Dossiers wurden 2021 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Seit 2022 wird es auch von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung Bremen unterstützt.</p><p>Die Kooperationspartner wollen wissenschaftliche Studien zum Gegenstand der öffentlichen Debatten machen und eine differenzierte öffentliche Wahrnehmung von Russland-Themen befördern. Um eine digitale Schnittstelle zwischen Journalismus und Wissenschaft aufzubauen, werden neue multimediale Formate entwickelt und ausprobiert. Das Format ist sehr innovativ. Es ist ein Webprojekt im Rahmen historischer Bildungsarbeit, das Wissenstransfer aus Forschung und Archiv in die Öffentlichkeit zum Ziel hat.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Link direkt zum Online-Special: <a href="https://dissident.dekoder.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://dissident.dekoder.org/</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Susanne Schattenberg<br> Direktorin Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen<br> Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas<br> Tel.: +49 421 218-69624<br> E-Mail: <a href="mailto:schattenberg@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schattenberg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_dekoder_sacharow_97500de0c1.jpg" length="513717" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_dekoder_sacharow_97500de0c1.jpg" fileSize="513717" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Stimmungsvolle Illustration: Der junge Andrej Sacharow im Kreis seiner Familie (zweiter von rechts vorne)</media:description><media:copyright>DEKODER</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27997</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 14:11:55 +0100</pubDate>
                            <title>Erste Lockerungen auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/erste-lockerungen-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen gilt ab sofort Stufe zwei des Stufenplans für die Lehre. Alle Vorlesungen, Seminare, Übungen und Tutorien können wieder in Präsenz stattfinden. Studentische Arbeitsplätze können wieder in regulärer Form gebucht werden. Die FFP-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt bestehen.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Da es wieder möglich ist, studentische Arbeitsplätze zu buchen, stehen spätestens zum Beginn der Vorlesungen im Sommersemester die Lernplätze, die zwischenzeitlich in den Veranstaltungsräumen der Gebäude <abbr title="Sonderforschungsgebäude">SFG</abbr>, <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr>, <abbr title="Geisteswissenschaften ">GW</abbr>1 und <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>2 angeboten wurden, nicht mehr zur Verfügung. Auch vorher kann es dazu kommen, dass einzelne Räume wieder für Veranstaltungen genutzt werden und somit als Lernraum entfallen.</p><p>Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in allen Innenräumen bleibt in der jetzigen Form bestehen. Im Außenbereich muss eine Maske nur dort getragen werden, wo Abstände nicht eingehalten werden können.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 09:27:01 +0100</pubDate>
                            <title>Studieren in Bremen und Bremerhaven</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/studieren-in-bremen-und-bremerhaven-hochschulen-stellen-sich-vor-1</link>
                            
                            <description>Auf gemeinsamen Online-Veranstaltungen stellen sich die Hochschulen des Landes Bremen vor und informieren über ihr Studienangebot und das Bewerbungsverfahren. Die beiden Termine finden am 17. März und 31. Mai 2022 von 16 bis 18 Uhr statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Studiengänge kann ich in Bremen an welcher Hochschule studieren? Welche Fächer sind beliebt, welche weniger beliebt und woran liegt das? Wodurch unterscheiden sich die Hochschulen im Land Bremen?<br> Diese und weitere Fragen, zum Beispiel zum wichtigen Thema Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbung, werden in den Online-Veranstaltungen von den Teams der Studienberatungen beantwortet.</p><p>Um Anmeldung wird gebeten: <a href="http://www.uni-bremen.de/va-studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/va-studienorientierung</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/va-studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/va-studienorientierung</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/zsb" target="_blank">www.uni-bremen.de/zsb</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Betina da Rocha<br> Zentrale Studienberatung<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 421 218-61152<br> E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">darocha@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_Studieren_in_Breme_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_4807b6ce4f.jpg" length="270236" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_Studieren_in_Breme_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_4807b6ce4f.jpg" fileSize="270236" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auf gemeinsamen Online-Veranstaltungen stellen sich die Hochschulen des Landes Bremen vor und informieren über ihr Studienangebot und das Bewerbungsverfahren.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 13:51:15 +0100</pubDate>
                            <title>Ein autonomes Fahrzeug für die Landwirtschaft der Zukunft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/ein-autonomes-fahrzeug-fuer-die-landwirtschaft-der-zukunft</link>
                            
                            <description>Forschende der Universität Bremen und Hochschule Osnabrück arbeiten mit dem niedersächsischen Landtechnikhersteller NEXAT GmbH an der Autonomisierung eines elektrisch angetriebenen, multifunktionalen Fahrzeugs für die Landwirtschaft der Zukunft.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Maschine ist für den weltweiten Einsatz vorgesehen und hat dementsprechend für Großflächen beeindruckende Dimensionen: Sie bewegt sich mit einer Breite von 6 bis 24 Metern. Schmale Raupenlaufwerke, die immer wieder dieselben Spuren befahren, minimieren die überfahrene Ackerfläche. Im Vergleich zu konventionellen Anbaumethoden sollen dadurch Bodenschäden durch die Erdverdichtung so gut wie möglich reduziert werden. Auf das Basis-Fahrzeug werden je nach Bedarf verschiedene Module für Bodenbearbeitung, Saat, Pflanzenschutz und Ernte montiert.</p><h3>Universität Bremen entwickelt das „Gehirn“ des Fahrzeugs</h3><p>Um die landwirtschaftlichen Aufgaben auf dem Feld autonom durchzuführen, entwickelt die Arbeitsgruppe für Optimierung und Optimale Steuerung des Zentrums für Technomathematik (ZeTeM) der Universität Bremen für dieses Fahrzeug sozusagen das Gehirn. „Das Fahrzeug muss sich nicht nur selbstständig bewegen - diese Bewegung muss auch vollständig mit den Feldoperationen, die es durchführt, koordiniert werden“, erläutert Professor Christof Büskens vom ZeTeM. „Die Tatsache, dass das Fahrzeug über vier unabhängig lenkbare Raupenantriebe verfügt und sich auf einem Feld ohne Straßenmarkierungen, wie sie bei Autos verwendet werden können, bewegt, macht die Autonomisierung sehr komplex.“</p><h3>Hochschule Osnabrück forscht an den „Organen“ der Maschine</h3><p>Als weiterer Projektpartner der Universität Bremen forscht die Arbeitsgruppe Landtechnik – Verfahrens- und Prozessketten der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Professor Hubert Korte sozusagen an den „Organen“ der Maschine. Dabei geht es um das maschinenbauliche und verfahrenstechnische Wissen zur Konzeption des Fahrzeugs. Denn für eine effiziente Feldbewirtschaftung ist es entscheidend, sowohl maschinenbauliche Parameter als auch verfahrenstechnische Aspekte in Einklang zu bringen und die Maschine nicht als einzelnes Objekt, sondern den gesamten pflanzenbaulichen Prozess zu betrachten.</p><p>Das Unternehmen NEXAT widmet sich ausschließlich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb des neuen Pflanzenproduktionsverfahrens. Dabei greift das junge Unternehmen auf die über 50-jährige Entwicklungs- und Beratungskompetenz der Kalverkamp Innovation GmbH zurück, von der es 2017 gegründet wurde.</p><h3>Landwirtschaft steht massiv unter Druck</h3><p>Die Hauptmotivation für das Projekt ist der Klimawandel. Als einer der größten CO2-Verursacher steht die Landwirtschaft hier unter Druck. Langfristig muss sie die Nahrungsmittelsicherheit von der wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten, die massive Ackerlandvernichtung durch Bodenverdichtung, Monokulturen und Erosion stoppen, den hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß konventioneller Landmaschinen anhalten und langfristig die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft zukunftssicher machen.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Hier finden Sie Video und Bildmaterial: <a href="http://www.nexat.de/mediathek/" target="_blank" rel="noreferrer">www.nexat.de/mediathek/</a></li><li>Projekt NeXaTauto an der Universität Bremen: <a href="http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=21953" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=21953</a></li><li>Projekt NeXaTauto an der Hochschule Osnabrück : <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/default-d111a43f5a/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/default-d111a43f5a/</a></li><li><a href="http://www.nexat.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nexat.de</a>&nbsp;&nbsp;<br> 	&nbsp;</li></ul><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Maria Höffmann<br> Zentrum für Technomathematik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-64354<br> Email: <a href="mailto:mhffmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mhffmann@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Hubert Korte<br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49&nbsp; 541 969 5174<br> Email: <a href="mailto:h.a.korte@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">h.a.korte@hs-osnabrueck.de</a></p><p>Lothar Fliß<br> Marketing<br> NEXAT GmbH<br> Telefon: +49 5493 54844-11<br> E-Mail: <a href="mailto:l.fliss@nexat.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">l.fliss@nexat.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/d/csm_Nexat_Soja_dreschen_Copyright_Nexat_GmbH_cde6a8a6de.jpg" length="1030494" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/d/csm_Nexat_Soja_dreschen_Copyright_Nexat_GmbH_cde6a8a6de.jpg" fileSize="1030494" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Fahrzeug NEXAT auf einem Feld bei der Sojaernte. Forschende der Universität Bremen und Hochschule Osnabrück arbeiten mit dem niedersächsischen Landtechnikhersteller NEXAT GmbH an der Autonomisierung.</media:description><media:copyright>NEXAT GmbH</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Größter Kongress der Erziehungswissenschaften erstmals in Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/groesster-kongress-der-erziehungswissenschaften-erstmals-in-bremen</link>
                            
                            <description>Der Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen richtet zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) den mit rund 1.700 Teilnehmenden bislang deutschlandweit größten Online-Kongress in dieser Disziplin aus. Das Thema ist „Entgrenzungen“.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft">DGfE</abbr>-Kongress findet seit 1968 alle zwei Jahre an wechselnden universitären Standorten in Deutschland statt. Nach der Ausrichtung unter anderem in Essen (2018), Kassel (2016) und Berlin (2014) wird er nun vom 13. bis 16. März 2022 zum ersten Mal an der Universität Bremen organisiert. Rund 1.700 Teilnehmende werden sich in 10 Parallelvorträgen, 62 Symposien, 74 Arbeitsgruppen und 41 Forschungsforen mit dem Thema des Kongresses „Entgrenzungen“ aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive befassen. „Dabei werden mit Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migrationsbewegungen zentrale gesellschaftliche Entwicklungen und zugleich Herausforderungen erziehungswissenschaftlicher Forschung adressiert, die auch für das Selbstverständnis der Universität Bremen einen besonderen Stellenwert haben“ betont Lydia Murmann, Dekanin des ausrichtenden Fachbereiches Erziehungs- und Bildungswissenschaften, der diesen Kongress gemeinsam mit der DGfE organisiert. Mit dem Thema Entgrenzungen wollen die Organisator:innen den Blick auf Ent- und Begrenzungen, Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen öffnen und den Raum für eine umfassende erziehungswissenschaftliche Auseinandersetzung mit etablierten Selbstverständlichkeiten bieten. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage der Verantwortung der erziehungswissenschaftlichen Forschung für die (Mit-)Gestaltung der mit Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migrationsbewegungen verbundenen Veränderungen von Lebenswelten. „Eine Auseinandersetzung mit diesen Entwicklungen im Rahmen des Kongresses verspricht wissenschaftlich hoch anregende Diskussionen, die auch über den Kongress hinaus Wirksamkeit entfalten werden“, so Lydia Murmann.</p><p>Eröffnet wird der Kongress mit einer Keynote von Dr. Sara Ahmed (UK). Die renommierte queerfeministische Wissenschaftlerin wird sich in ihrem Beitrag dem Spannungsfeld von Differenz und Diversität an der Institution Universität aus postkolonialer Perspektive widmen.</p><h3>Kulturelles Rahmenprogramm</h3><p>Bremer Kultureinrichtungen und Künstler:innen greifen im speziell für den Kongress erstellten kulturellen Rahmenprogramm das Kongressthema Entgrenzungen auf. Beteiligt sind unter anderem das Übersee-Museum, das Gerhard-Marcks-Haus, die Kunsthalle und der Denkort Bunker Valentin sowie die Sängerin Nihan Devecioğlu, der Gitarrist Alladin Haddad und das Quartett Gorazon sowie ein Tanztrio vom Theater Bremen.</p><p><strong>Hinweis an die Redaktionen: Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, den Kongress zu besuchen und darüber zu berichten.</strong></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.dgfe2022.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dgfe2022.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Tobias Linnemann und Marion Schmincke-Koch<br> Geschäftsstelle DGfE-Kongress<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-69000<br> E-Mail: <a href="mailto:dgfe2022@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dgfe2022@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-33_2314f8819c.jpg" length="38707" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-33_2314f8819c.jpg" fileSize="38707" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 12:19:00 +0100</pubDate>
                            <title>Auf dem Weg zur nächsten Energiespeicher-Generation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/auf-dem-weg-zur-naechsten-energiespeicher-generation</link>
                            
                            <description>Wässrige Zink-Ionen Batterien ohne jegliche Explosions- oder Brandgefahr – das soll die nächste Generation von Energiespeichern werden. In der renommierten Wissenschaftspublikation Nature Communications hat jetzt ein Team der Universität Bremen beschrieben, welche Herausforderungen es dabei gibt.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die umweltschonende Energieversorgung der Zukunft ist eines der am meisten diskutierten Themen unserer Zeit. Unsere Gesellschaft muss und will unabhängig von fossilen Brennstoffen werden, um die CO2-Emissionen zu reduzieren und dem Klimawandel zu trotzen. „Grüne Energie“ aus erneuerbaren Quellen wie Windparks und Solarpanelen hat einen beispiellosen Schub erhalten. Aber genauso wichtig wie das „Ernten“ des Stroms ist auch, immer günstigere und umweltfreundlichere Energiespeicher zu entwickeln. Nur damit lässt sich das Stromnetz künftig stabilisieren, weil es vor Stromspitzen oder Stromausfällen geschützt werden muss.</p><p>„Leider sind die bereits etablierten Energiespeichertechnologien - wie die weit verbreiteten Lithium-Ionen-Batterien - aufgrund der sehr strengen Vorgaben des stationären Energiespeichermarktes in Bezug auf Umweltfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit suboptimal“, sagt Professor Fabio La Mantia, Leiter des Fachgebiets „Energiespeicher- und Energiewandlersysteme“ der Universität Bremen. Er forscht mit seinem Team deshalb in eine andere Richtung: „Es gibt eine aufstrebende grüne Energiespeicherungstechnologie, die auf reichlich vorhandenem und günstigem metallischem Zink basiert. Wässrige Zink-Ionen Batterien könnten die aktuellen Probleme lösen!“</p><h3>Wasserbasierte Technologie eliminiert Gefahren</h3><p>Weil diese Technologie auf Wasser basiert, wird jegliche Explosions- oder Brandgefahr eliminiert. Darüber hinaus – das lässt schon der Name vermuten – bestehen Zink-Ionen Batterien hauptsächlich aus metallischem Zink und anderen meist günstigen und ungiftigen Materialien. Dadurch wird nicht nur der finale Preis von grüner Energie reduziert, sondern zugleich auch das Risiko von Umweltverschmutzung vermindert.</p><p>Trotz der guten Voraussetzungen ist die wässrige Zink-Ionen-Batterietechnologie aber momentan noch weit entfernt von groß angelegter Kommerzialisierung. Die Forschenden an der Universität Bremen fokussieren sich darauf, die Herausforderungen zu überwinden, um wässrige Zink-Ionen Batterien marktreif zu machen. Die Forschungsgruppe von Fabio La Mantia konzentriert sich dabei auf die Entwicklung von neuartigen zinkbasierten Anoden. Sie sollen die Stabilität und Lebensdauer von Zink-Ionen-Batterien verbessern. Zudem arbeitet die Gruppe an der Entwicklung von günstigen umweltfreundlichen Kathodenmaterialien sowie der Optimierung von wasserbasierten Elektrolyten.</p><p>Im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature Communications haben Professor La Mantia und sein Team jetzt die wichtigen Herausforderungen beschrieben, mit denen die Wissenschaftsgemeinschaft bald konfrontiert sein wird, um diese neuartige Batterietechnologie voranzubringen. Zusätzlich haben sie Richtlinien für eine gute experimentelle Praxis entwickelt, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt ihre Forschungsbemühungen an die industriellen Standards und Bedürfnisse anpassen können. Fabio La Mantia: „Ziel ist es, die Vermarktung dieser vielversprechenden umweltfreundlichen Batterietechnologie zu beschleunigen.“</p><h3>Über die Forschungsgruppe</h3><p>Die Forschungsgruppe „Energiespeicher- und Energiewandlersysteme“ wurde im Juli 2015 im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen in Kooperation mit dem Fraunhofer IFAM ins Leben gerufen. Sie setzt sich aus einer Gruppe junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die sich insbesondere mit der elektrochemischen Umwandlung von chemischer in elektrische Energie befasst und effiziente Methoden zur Energiespeicherung entwickelt. Die Arbeitsgruppe behandelt eine Vielzahl verschiedener Themen im Bereich der experimentellen Elektrochemie, wobei die Versuche durch physikalische Modellierungen unterstützt werden.</p><h3>Förderung</h3><p>Die Erforschung von wässrigen Zink-Ionen Batterien in der Forschungsgruppe von Professor La Mantia wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch das Projekt „ZIB“ (FKZ 03XP0204A) gefördert.</p><h3>Link zur Originalpublikation:</h3><p>Giorgia Zampardi, Fabio La Mantia: “Open challenges and good experimental practices in the research field of aqueous Zn-ion batteries”, Nature Communications, 2022, DOI: 10.1038/s41467-022-28381-x, <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-022-28381-x" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41467-022-28381-x</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.esecs.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.esecs.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Fabio La Mantia<br> Leiter der Forschungsgruppe Energiespeicher- und Energiewandlersysteme an der Universität Bremen<br> Direktor des Instituts für fortgeschrittene Energiesysteme<br> Leiter der Simulation und Modellierung am Fraunhofer IFAM<br> Tel: +49 (0)421 2246-7331<br> E-Mail: <a href="mailto:lamantia@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lamantia@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Zampardi_fb80a2166a.jpg" length="466961" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Zampardi_fb80a2166a.jpg" fileSize="466961" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Forschung zu den Energiespeichern von morgen: Giorgia Zampardi hat zusammen mit Fabio La Mantia jetzt neue Erkenntnisse in Nature Communications publiziert.</media:description><media:copyright>Federico Scarpioni / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:15:45 +0100</pubDate>
                            <title>YUFE-Allianz solidarisiert sich mit der Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/yufe-allianz-solidarisiert-sich-mit-der-ukraine</link>
                            
                            <description>In einer offiziellen Stellungnahme solidarisiert sich die YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe) mit den Bürger:innen der Ukraine sowie allen, die diesen Krieg verurteilen – einschließlich der russischen und belarussischen Hochschul- und Wissenschaftskreise.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Netzwerk, dem die Universität Bremen angehört, umfasst zehn europäische Hochschulen. Im Namen der YUFE-Allianz verurteilt das Strategy Board die russische Invasion in die Ukraine auf das Schärfste. Das ukrainische Volk verteidige nicht nur die Souveränität seines Landes, sondern auch die Werte aller europäischen Bürger:innen sowie die akademischen Werte der Wahrheit, der Fairness, des Respekts und der Verantwortung.</p><p>Lesen Sie die vollständige Stellungnahme der YUFE-Allianz auf Englisch: <a href="https://yufe.eu/statement/our-support-for-ukraine/" target="_blank" rel="noreferrer">https://yufe.eu/statement/our-support-for-ukraine/</a></p><p>Auf der Bremer YUFE-Webseite finden Sie eine deutsche Übersetzung: <a href="http://www.uni-bremen.de/yufe/news/default-e42a20bbdd" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe/news/default-e42a20bbdd</a> &nbsp;</p><p>Informationen der Universität Bremen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a> &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" length="145157" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" fileSize="145157" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Greg Montani / Pixabay</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27941</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 16:08:44 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im März</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-der-universitaet-bremen-im-maerz-2022</link>
                            
                            <description>Die Erziehungs- und Bildungswissenschaften organisieren im März 2022 den großen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. In der Lehrerbildung lädt das Bremer Teilprojekt „Digi-Spotlights“ des Bund-Länder-Programms „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ zu einem Symposium ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong><abbr title="Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft">DGfE</abbr>-Kongress</strong> findet seit 1968 alle zwei Jahre an wechselnden universitären Standorten in Deutschland statt. Vom <strong>13. bis 16. März 2022</strong> wird er zum ersten Mal an der Universität Bremen organisiert. Rund 1.700 Teilnehmende werden sich in 10 Parallelvorträgen, 62 Symposien, 74 Arbeitsgruppen und 41 Forschungsforen mit dem Thema des Kongresses „Entgrenzungen“ aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive befassen. Eröffnet wird der Kongress mit einer Keynote von <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Sara Ahmed (UK). Die renommierte queerfeministische Wissenschaftlerin wird sich in ihrem Beitrag dem Spannungsfeld von Differenz und Diversität an der Institution Universität aus postkolonialer Perspektive widmen. Kontakt und weitere Informationen zum Kongress: Geschäftsstelle <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft">DGfE</abbr>-Kongress, Tobias Linnemann und Marion Schmincke-Koch, Telefon: +49 421 218-69000, E-Mail: <a href="mailto:dgfe2022@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dgfe2022@uni-bremen.de</a> , <a href="http://www.dgfe2022.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dgfe2022.de</a></p><p>Am <strong>24. und 25. März 2022</strong>, findet das <strong>Symposium „Zukunftsweisende Perspektiven zur Verzahnung und Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik“</strong> in hybrider Form statt. Veranstalter ist das Teilprojekt „Digi-<span lang="en" dir="ltr">Spotlights</span>“ vom Projekt „Schnittstellen gestalten“ der Universität Bremen. Es gehört zum Bund-Länder-Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Bedeutung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Inhalte für den zukünftigen Beruf als Lehrkraft erfahrbar zu machen und damit auch die fachliche Identität von Lehramtsstudierenden zu stärken“, sagt Professorin Christine Knipping. Wie dies konkret gelingen kann, was die Fächer voneinander lernen können und welche Herausforderungen damit auch digital verbunden sind, soll Gegenstand des fachübergreifenden Symposiums sein Anhand von innovativen Lehrkonzepten und Projekten, die in der Lehre bereits erprobt wurden, möchten die Veranstalte:innen exemplarisch und systematisch betrachten, inwieweit die curriculare Verzahnung und inhaltliche Vernetzung von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Elementen für Studierende des Lehramts und der Fachwissenschaften mit Blick auf ihre berufliche Praxis reflexiv erfahrbar werden können. Kontakt und weitere Informationen: Digi-Spotlights-Team: <a href="mailto:digispot@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">digispot@uni-bremen.de</a> ; <a href="http://unihb.eu/digispot" target="_blank" rel="noreferrer">http://unihb.eu/digispot</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_Dickinson_Chairs_1_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_48c100e9b5.jpg" length="1167040" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_Dickinson_Chairs_1_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_48c100e9b5.jpg" fileSize="1167040" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Impressionen vom Campus der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27928</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 11:38:02 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Studienpreis 2021 verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-studienpreis-2021-verliehen</link>
                            
                            <description>Die „unifreunde“ haben am Dienstag, 1. März 2022, den Bremer Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Drei Dissertationen und zwei Masterarbeiten wurden ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für eine Masterarbeit stiftete die Firma Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen beglückwünschte bei der Preisverleihung im Rathaus die Preisträgerinnen und Preisträger: „Durch Ihre Abschlussarbeiten haben Sie sich nicht nur als exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifiziert, sondern auch bewiesen, dass Sie zu den Besten Ihres Jahrganges gehören.“ &nbsp;</p><p>Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Unifreunde außergewöhnliche Abschlussleistungen. Für ihr langjähriges Engagement dankte die Konrektorin den Unifreunden. Auch der Firma Bruker Daltonics GmbH und Co. KG als Stifterin eines Sonderpreises sprach sie ihren herzlichen Dank aus. &nbsp;</p><p>Der Bremer Staatsrat für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen-Ryglewski sagte: „Die Universität Bremen hat sich ganz besonders die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Denn unsere Wissensgesellschaft braucht junge Forscherinnen und Forscher für die Zukunft, sie sind die hochqualifizierten Fachkräfte, die schon bald eine Schlüsselrolle spielen werden für die wirtschaftliche Entwicklung und den Fortschritt in jedem Gebiet der Wissenschaften in unserer Gesellschaft.“</p><p><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2021 sind:</strong></p><p><strong>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften:</strong> Dr.-Ing. Hendrik Naatz aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema <span lang="en" dir="ltr">„Energy Levels and Dissolution: Two Predictors of Metal Oxide Nano-Bio Interactions"</span>.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Natur und Ingenieurwissenschaften: </strong>Eric Macke aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Copper hexacyanoferrate as cathode material – an in-depth theoretical investigation with electronic structure methods”</span>.</p><p><strong>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Dr. Georgia Gödecke aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „Gestaltung eines e-Portfolios in der Fremdsprachenlehrkräfteausbildung zur Förderung fachspezifischer Reflexionskompetenz“.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Corina Wieser-Cox aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Brujeria in the Borderlands: Portrayals of Mexican American Witchcraft in Hollywood Horror Films.</span></p><p><strong>Sonderpreis der Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften</strong>: Dr. Markus Rohdenburg aus dem Fachbereich Chemie für seine Dissertation „Neuartige Aufreinigungsverfahren für die Elektronenstrahl-induzierte Abscheidung (FEBID)“.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/zentrale-forschungsfoerderung-zf/bremer-studienpreis" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/zentrale-forschungsfoerderung-zf/bremer-studienpreis</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Studienpreis-2022_Personen_Copyright_Jens_Lehmkuehler_b4fb8ac41a.jpg" length="348833" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Studienpreis-2022_Personen_Copyright_Jens_Lehmkuehler_b4fb8ac41a.jpg" fileSize="348833" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Preisverleihung fand im Bremer Rathaus statt. v.l. Eric Macke; Dr. Karsten Michelmann, Bruker Daltonics; Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski; Prof. Jutta Günther, Universität Bremen; Prof. Bengt Beutler, Unifreunde; Dr. Georgia Gödecke; Dr.-Ing. Hendrik Naatz</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 10:09:34 +0100</pubDate>
                            <title>Professorin Jutta Günther wird neue Rektorin der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/professorin-jutta-guenther-wird-neue-rektorin-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen wird ab dem 1. September 2022 eine neue Rektorin haben. Der Akademische Senat wählte am 2. März Professorin Jutta Günther in das Amt. Die Bremer Wissenschaftlerin wird Professor Bernd Scholz-Reiter ablösen, der Ende August nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die 22 Mitglieder des Akademischen Senats (AS) wählten die Bremer Wissenschaftlerin mit 14 Stimmen. Neben ihr hatte sich Professorin Verena Blechinger-Talcott der Freien Universität (FU) Berlin zur Wahl gestellt. Sie erhielt 8 Stimmen. Die Entscheidung fiel dem Gremium, das sich aus allen Statusgruppen der Universität Bremen zusammensetzt, nicht leicht. „Beide Wissenschaftlerinnen erschienen dem AS für das Amt der Rektorin sehr gut geeignet“, sagte der Vorsitzende des Akademischen Senats, Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. „Beide bringen viel Erfahrung und Kompetenzen mit. Ich gratuliere nun Professorin Jutta Günther und danke Professorin Verena Blechinger-Talcott für ihr Engagement.“</p><h3>In Wissenschaft und Politik gut vernetzt</h3><p>Jutta Günther ist an der Universität Bremen keine Unbekannte: Seit knapp zwei Jahren ist die 54-Jährige Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer. In dieser Funktion begleitet sie die forschungs- und transferstrategischen Aktivitäten der Universität und entwickelt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiter. Zugleich vertritt sie seit 2014 als Professorin für Volkswirtschaftslehre das Arbeitsgebiet „Strukturwandel und Innovation“ an der Universität Bremen. Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft leitet sie ein rund 25-köpfiges internationales Team. Darüber hinaus ist sie als Mitglied der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) in der Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden an der Schnittstelle sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen aktiv.</p><p>Jutta Günther ist in Wissenschaft und Politik gut vernetzt und gehört verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten und Gremien auf Bundes- und Landesebene an, darunter als Beraterin und Gutachterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Leibniz Wissenschaftscampus Halle, als Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Wissenschaftsstatistik GmbH des Stifterverbands sowie als Mitglied im Deutsch-Koreanischen Konsultationsgremium beim Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder (BMWi). Von 2020 bis 2021 war Jutta Günther Mitglied und wissenschaftliche Sachverständige der Enquete-Kommission „Klimaschutzstrategien für das Land Bremen“.</p><p>Die Wissenschaftlerin stammt aus Nordrhein-Westfalen. In die Wissenschaft gelangte sie über den zweiten Bildungsweg: Nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit, unter anderem in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und zuletzt als technische Assistentin an der Freien Universität (FU) Berlin, absolvierte sie ein sozialwissenschaftliches Studium in Oldenburg, Osnabrück und Albany/New York. Nach ihrer Promotion an der Universität Osnabrück war sie zwölf Jahre am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) tätig, zuerst als Postdoc dann als Abteilungs- und Institutsleiterin. Während dieser Zeit sammelte sie weitreichende Erfahrungen im strategischen Wissenschaftsmanagement und in der wissenschaftspolitischen Arbeit. Zugleich habilitierte sie sich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wurde im Jahr 2014 an die Universität Bremen berufen.</p><h3>„Ich stehe für Dialog, Partizipation, Transparenz und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“</h3><p>„Ich freue mich sehr, und es ist mir eine Ehre, als zukünftige Rektorin Verantwortung für diese Universität zu übernehmen. Ich danke den Mitgliedern des Akademischen Senats für ihr Vertrauen“, sagte Jutta Günther nach der Wahl. Die Universität Bremen sei ein besonderer und inspirierender Ort der Wissenschaft und Bildung. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir uns in Forschung, Lehre und Transfer gemeinsam und mutig den Herausforderungen unserer Zeit stellen.“ Als zukünftige Rektorin stehe sie für Dialog, Partizipation, Transparenz und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Uni-Angehörigen, Partnerinnen und Partnern sowie mit der Politik.</p><h3>Glückwünsche von der Senatorin</h3><p>„Ich freue mich, dass mit Professorin Jutta Günther eine bestens vernetzte Wissenschaftlerin und versierte Wissenschaftsmanagerin zur Rektorin gewählt wurde", sagt die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling. "Damit wird zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Universität Bremen stehen. Als bisherige Konrektorin der Universität Bremen hat Professorin Jutta Günther bereits viele Akzente gesetzt, sie ist für mich und mein Wissenschaftsressort keine Unbekannte. Ich bin sicher, dass die gute Entwicklung der Universität sich unter ihrer Leitung fortsetzt und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/guenther/home/" target="_blank">www.uni-bremen.de/guenther/home/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-jutta-guenther" target="_blank">www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-jutta-guenther</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/as" target="_blank">www.uni-bremen.de/as</a></p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>Meike Mossig<br> Stellv. Leitung Hochschulkommunikation und -Marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_20220302_Neue_Rektorin_Jutta_Guenther_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_web_4x3_b3698322d7.jpg" length="133219" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_20220302_Neue_Rektorin_Jutta_Guenther_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_web_4x3_b3698322d7.jpg" fileSize="133219" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Foto auf dem Boulevard der Universität Bremen (von links): Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, die zukünftige Rektorin Professorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer.</media:description><media:copyright>Matej Meza /Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 12:22:41 +0100</pubDate>
                            <title>Universität reduziert Verbindungen zu Russland auf ein Minimum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-reduziert-verbindungen-zu-russland-auf-ein-minimum</link>
                            
                            <description>Die Universität reduziert ihre Verbindungen zu Russland auf ein Minimum. Gleichzeitig erklärt sie sich mit den russischen Wissenschaftler:innen solidarisch, die sich in einem offenen Brief gegen den Angriffskrieg in der Ukraine gewendet haben. Zudem gibt es Hilfsangebote für Geflüchtete.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;„Unsere Sorge und unser Mitgefühl gilt allen Menschen, die von diesem Krieg betroffen sind“, sagt Rektor Bernd Scholz-Reiter der Universität Bremen. „Durch den kriegerischen und rechtswidrigen Angriff der russischen Regierung auf die Ukraine sehen wir uns gezwungen, die Kooperationen und die Zusammenarbeit mit russischen Wissenschaftseinrichtungen auf ein Minimum zu reduzieren.“ Das bedeutet, dass aktuell aktive Austauschprogramme eingefroren und keine neuen initiiert werden. Man bleibe aber mit russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt. Konkret betroffen sind insbesondere die Kooperationen und die Zusammenarbeit mit der <span lang="en" dir="ltr">St. Petersburg State University</span>, der <span lang="en" dir="ltr">Higher School of Economics</span>, der <span lang="en" dir="ltr">Belgorod State University (BELGU)</span> und fünf weiteren bisherigen Partnerinstitutionen in Russland. Die Universität orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Allianz der Wissenschaftsorganisationen.</p><p>Der Rektor dankt den russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in einem offenen Brief klare Worte gegen den kriegerischen Angriff auf die Ukraine gefunden haben. „Wir erklären uns mit ihnen solidarisch und bleiben mit vielen von ihnen im persönlichen Austausch.“ Der Brief wurde vor kurzem im Internet veröffentlicht. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatten ihn mehr als 380 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb von 24 Stunden unterzeichnet. Darunter befinden sich auch zahlreiche Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften. Sie gilt als die anerkannteste Forschungseinrichtung der Russischen Föderation.</p><h3>Kooperationen mit der Ukraine</h3><p>Die Universität Bremen unterhält mehrere Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen, so unter anderem mit dem Institut für Organische Chemie an der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, der Nationalen Vadym Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew, der Nationalen Maritimen Universität in Odessa und der Nationalen Universität für Gartenbau in Uman. „Wir stehen unseren Partnerinnen und Partnern zur Seite“, sagt der Rektor. An der Universität Bremen gebe es zudem zahlreiche Studierende und Beschäftigte aus der Ukraine oder mit ukrainischen Wurzeln, denen man solidarisch verbunden sei.</p><h3>Hilfsangebote</h3><p>Die Universität steht mit dem Studierendenwerk Bremen in Kontakt zur Einrichtung von Beratungsangeboten für ihre ukrainischen Studierenden und der möglichen Aufnahme geflüchteter Studierender und Wissenschaftler:innen in den Wohnungen des Studierendenwerks. Die Wohnungen für Gastwissenschaftler:innen der Universität Bremen werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.<br> Die Universität wird zudem alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten stehende tun, um geflüchteten Studierenden aus der Ukraine Anschlussmöglichkeiten in ihren Studiengängen zu bieten. Dies soll bereits zum anstehenden Sommersemester geschehen. Die geplante sofortige Anerkennung von Ukrainern als Geflüchtete erlaubt Studieninteressierten zudem den Zugang zu den Programmen von <span lang="en" dir="ltr">HERE AHEAD (Academy for Higher Education Access Development</span>) der öffentlichen Bremer Hochschulen. Die Einrichtung bereitet internationale Studieninteressierte mit und ohne Fluchthintergrund auf ein Studium in Bremen vor.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Offener Brief: <a href="https://trv-science.ru/2022/02/we-are-against-war-all/" target="_blank" rel="noreferrer">https://trv-science.ru/2022/02/we-are-against-war-all/</a></li><li>Lesen Sie die Übersetzung des offenen Briefes bei der FAZ: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/offener-brief-russische-wissenschaftler-wenden-sich-gegen-putin-17833982.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/offener-brief-russische-wissenschaftler-wenden-sich-gegen-putin-17833982.html</a><br> 	&nbsp;</li><li>Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a></li><li><a href="http://www.aheadbremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.aheadbremen.de/</a></li></ul><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_Copyright_AdobeStock_Schankz_91a565e047.jpeg" length="270454" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_Copyright_AdobeStock_Schankz_91a565e047.jpeg" fileSize="270454" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Farben der ukrainischen Flagge stehen für Solidarität mit dem Land.</media:description><media:copyright>Adobe Stock / Schankz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 10:02:47 +0100</pubDate>
                            <title>Wenn Treibstoff gefährlich schwappt: Neue Ergebnisse</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/wenn-treibstoff-gefaehrlich-schwappt-neue-forschungsergebnisse</link>
                            
                            <description>Kaffee schwappt über den Tassenrand: Ärgerlich, aber zu verschmerzen. Gefährlicher ist schwappender Treibstoff in Raketen oder Tankschiffen. Dr. Kerstin Avila von der Universität Bremen forscht zu diesem Thema und zu Turbulenzen – mit Erfolg, wie zwei herausragende Publikationen jetzt beweisen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Schwappender Kaffee ist vielen Menschen als nerviges Alltagsproblem bekannt, mit dem man leben kann und muss. Im Ingenieurbereich kann sich eine solche Dynamik jedoch fatal auswirken. „Schwappender Treibstoff gefährdet beispielsweise die Flugstabilität von Raketen. Oder der Transport von Flüssiggas in Tankschiffen wird gefährlich, wenn das Schwappen in Resonanz mit der Schiffsbewegung gerät“, sagt Dr. Kerstin Avila, Verfahrenstechnikerin im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen und am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT). Gemeinsam mit weiteren europäischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat sie ganz neue Forschungsergebnisse vorlegt, die jetzt in den renommierten Fachzeitschriften Nature Communications und Physical Review Letters publiziert wurden.</p><h3>Resonanzen schwappender Wellenbewegungen verlässlich vorhergesagt</h3><p>Vorhersagen hinsichtlich der Resonanz von schwappenden Flüssigkeiten mit anderen Bewegungen waren bisher nur eingeschränkt möglich. In Kooperation mit Theoretikern der ETH Zürich ist es Kerstin Avila und ihrem Team in der Experimentellen Strömungsmechanik nun jedoch gelungen, erstmalig Resonanzen schwappender Wellenbewegungen verlässlich vorherzusagen. Dazu wurden durch die Kombination von abstrakten Theorien, maschinellem Lernen und Experimenten ganz neue Wege in der Forschungsarbeit beschritten. „Wir haben gezeigt, dass alle benötigen Informationen für die Vorhersage in nur ganz wenigen Messungen enthalten sind, die unser Team durchgeführt hat“, sagt Kerstin Avila.&nbsp;</p><p>Zusammen mit drei Wissenschaftlern aus Österreich, Polen und Frankreich zeigte Kerstin Avila in einer weiteren Untersuchung, dass sich die Ausbreitung von Turbulenzen sehr einfachen Gesetzmäßigkeiten unterwirft. „Diese Gesetzmäßigkeiten gelten dabei nicht speziell für Fluide, sondern beschreiben in erster Näherung beispielsweise auch die Ausbreitung eines Virus durch die Bevölkerung oder eines Waldbrandes“, bringt Kerstin Avila einen weiteren interessanten Aspekt zur Sprache. „Im Kern steckt hinter dieser Ausbreitungsdynamik die Theorie der ‚direkten Perkolation‘, die in vielen Wissenschaftsgebieten genutzt wird, um Phänomene zu erklären.“&nbsp;</p><h3>Meilenstein: Belastbare Daten statt nur einer Hochrechnung</h3><p>Bisher wurden die vorhergesagten Zahlen, die bei einer Virusausbreitung beispielsweise letztlich nur auf hochgerechneten Daten basieren, noch nie tatsächlich exakt in der Natur oder einem räumlich ausgedehnten Experiment beobachtet. Genau dies ist dem Team mit der Bremer Verfahrenstechnikerin jetzt aber nach jahrelanger Forschung mit einem Strömungsexperiment gelungen. „Für die Bestätigung der Theorie und für die Beschreibung des Turbulenzübergangs stellt das einen echten Meilenstein dar“, freut sich die Wissenschaftlerin.&nbsp;</p><p>Für ihre Forschung an den hier vorgestellten Projekten wird Kerstin Avila seit zwei Jahren von der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen unterstützt. Als Postdoktorandin soll sie so die Möglichkeit erhalten, mit einem eigenständigen Projekt ihre Arbeiten in einem hochproduktiven Umfeld zu betreiben, sich international in ihrer jeweiligen Scientific Community zu vernetzen und die Voraussetzungen zur Berufung auf eine Lebenszeitprofessur zu schaffen. Als „Gastgeber“ für diese Forschungen hat sich die Nachwuchswissenschaftlerin die renommierten Verfahrenstechniker Professor Lutz Mädler und Professor Udo Fritsching von der Universität Bremen sowie dem Bremer Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien ausgesucht.</p><p>Daneben erforscht Kerstin Avila als Teil der interdisziplinären Forschungsgruppe FOR 2688 (Ingenieurswissenschaft, Physik, Medizin) die Bewegung von Partikeln in Rohrströmungen mit einem pulsierenden Massenstrom. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt hat das Ziel, die strömungsdynamischen Aspekte der Blutströmung besser zu verstehen.</p><h3><br> Links zu den Originalpublikationen:</h3><p>M. Cenedese, J. Axås, B. Bäuerlein, K. Avila K, G. Haller G: Data-driven modeling and prediction of non-linearizable dynamics via spectral submanifolds, Nature Communication, <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-022-28518-y" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41467-022-28518-y</a></p><p>L. Klotz, G. Lemoult, K. Avila, and B. Hof: Phase Transition to Turbulence in Spatially Extended Shear flows, Physical Review Letters,&nbsp;<br><a href="https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.128.014502" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.128.014502</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/mvt/team/dr-rer-nat-kerstin-avila" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/mvt/team/dr-rer-nat-kerstin-avila</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Kerstin Avila<br> Experimentelle Strömungsmechanik<br> Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik<br> Fachbereich Produktionstechnik<br> Universität Bremen<br> Telefon: + 49 (0)421 218 51241<br> E-Mail: <a href="mailto:kavila@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kavila@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2021_Illustrationen/KAvila_Forschungsaufbau__Gross_.jpeg" length="297973" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2021_Illustrationen/KAvila_Forschungsaufbau__Gross_.jpeg" fileSize="297973" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mithilfe von vier Hochgeschwindigkeits-Kameras geht Dr. Kerstin Avila der Bewegung von Partikeln in einer Rohrströmung auf den Grund. Foto: Kerstin Avila / Universität Bremen</media:description><media:copyright>Kerstin Avila / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27865</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 08:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen Big Data Challenge 2022 startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremen-big-data-challenge-2022-startet</link>
                            
                            <description>Das Cognitive Systems Lab lädt zur Bremen Big Data Challenge (BBDC) ein. Bis zum 31. März 2022 können Studierende der Bremischen Hochschulen und umzu teilnehmen. Bei diesem Wettbewerb zum Thema Datenanalyse gibt es Geldpreise im Wert von insgesamt 1.500 Euro sowie attraktive Sachpreise zu gewinnen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Entwicklung der diesjährigen Aufgabenstellung hat das <span lang="en" dir="ltr"><abbr title="Big Data Challenge ">BBDC</abbr>-Team</span> eng mit Forschenden des Sonderforschungsbereiches <span lang="en" dir="ltr">EASE (Everyday Activity Science and Engineering)</span> und des Wissenschaftsschwerpunktes „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>" der Universität Bremen zusammengearbeitet. Studierende haben vom 1. bis zum 31. März 2022 (<abbr title="Mitteleuropäische Zeit">MEZ</abbr> 23:59 Uhr) vier Wochen Zeit, um mit Hilfe cleverer Algorithmen und Analysemethoden in vorgegebenen Daten Muster zu finden. Ziel ist es, mit diesem Wissen eine Vorhersage auf ungesehenen Daten zu treffen. In diesem Jahr sollen fehlende Daten aus Bewegungssequenzen rekonstruiert werden, die durch zwei unterschiedliche Modalitäten aufgenommen wurden. Voraussetzung für die Teilnahme sind lediglich Programmierkenntnisse. Mitmachen kann man einzeln oder in Teams von bis zu drei Personen. Studierende der Informatik der Universität Bremen können sich den Wettbewerb als praktischen Teil eines Seminars anrechnen lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Geldpreise werden von den Firmen „<span lang="en" dir="ltr">JUST ADD AI</span>“ und „neuland – Büro für Informatik“ sowie durch „Die Sparkasse Bremen“ gesponsert und reichen von 100 Euro (5. Platz) bis 500 Euro (1. Platz). Zusätzlich erhalten alle Teilnehmenden der 30 besten Teams attraktive Sachpreise.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Bremen Big Data Challenge: <a href="https://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://bbdc.csl.uni-bremen.de</a></li><li>Sonderforschungsbereich „EASE“: <a href="https://ease-crc.org" target="_blank" rel="noreferrer">https://ease-crc.org</a></li><li>Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“: <a href="https://minds-media-machines.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://minds-media-machines.de</a></li><li>Cognitive Systems Lab: <a href="https://csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://csl.uni-bremen.de</a></li></ul><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><span lang="en" dir="ltr">Yale</span> Hartmann<br> AG <span lang="en" dir="ltr">Cognitive Systems Lab</span><br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:bbdc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbdc@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig / Yale Hartmann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Brmeen_Big_Data_Challenge_Copyright_Yale_Hartmann__BBDC_Team_11c0c4c6b5.png" length="889037" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Brmeen_Big_Data_Challenge_Copyright_Yale_Hartmann__BBDC_Team_11c0c4c6b5.png" fileSize="889037" type="image/png"/><media:description type="plain">Studierende haben bis zum 31. März 2022 Zeit, am BBDC-Wettbewerb teilzunehmen.</media:description><media:copyright>Yale Hartmann, BBDC-Team</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27898</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 13:21:33 +0100</pubDate>
                            <title>Equal Care Day 2022: Sorgearbeit ins Licht rücken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/equal-care-day-2022-sorgearbeit-ins-licht-ruecken</link>
                            
                            <description>Auf die Bedeutung einer fairen und gleichwertigen Verteilung von Sorgearbeit macht regelmäßig der Equal Care Day aufmerksam. Am 1. März findet der diesjährige Aktionstag in vier Städten und virtuell statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das größte Anliegen des Equal Care Day (ECD) ist es, Care-Arbeit und ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz sichtbar zu machen. Dazu wird 2022 gleichzeitig an vier Orten und auf einer Online-Plattform zur ECD-Städtekonferenz eingeladen. In Bonn, Bremen, Düsseldorf, Hannover und virtuell können insgesamt 25 Vorträge, Workshops und Panels mit 60 Referent:innen besucht werden.</p><p>Die Organisatorinnen des Bremer Städteraums und Initiatorinnen des Projektes ‚carat – caring all together‘ Bettina Schweizer, Sonja Bastin und Andrea Schäfer (alle Universität Bremen) betonen „Mit der Corona Pandemie gewinnen die mit Care-Arbeit zusammenhängenden Problemlagen zunehmend an Sichtbarkeit. Dabei wird immer deutlicher, dass Care-Leistende als auch für Care-Empfangende die Hauptlasten und individuellen sowie ökonomischen Folgen der Versorgungs- und Beziehungsarbeiten tragen. Die Folgen sind immens! Wir wollen am Equal Care Day 2022 die Bedürfnisse der Care-Leistenden und die Bedeutung der Care-Arbeit für die gesamte Gesellschaft vor Augen führen.“</p><p class="CxSpMiddle"><strong>Städtekonferenz in Bremen</strong></p><p class="CxSpMiddle">Der Bremer Städteraum geht insbesondere der Frage nach, was ein verlässliches Sorgesystem erfüllen muss: Was brauchen Pflegefachkräfte, um ihrer Arbeit gut nachgehen zu können und zu wollen? Was brauchen Eltern und Erzieherinnen, um Kinder und sich selbst nachhaltig gut versorgt zu wissen? Und wie schaffen wir es, dass Care-Tätigkeiten als Teil der Wirtschaft in Fachgesprächen und Empfehlungen verankert werden, damit die Bedarfe systematisch berücksichtigt werden? Um Lösungen aufzuzeigen referieren und diskutieren Wissenschaftler:innen,Politikberater:innen und Care-Leistende gemeinsam.</p><p class="CxSpMiddle">Die ECD-Veranstaltungen in Bremen finden in Kooperation zwischen Arbeitnehmerkammer Bremen und dem Projekt “carat – caring all together” des Referats Chancengleichheit der Universität Bremen statt. Veranstalterinnen sind Andrea Schäfer, Sonja Bastin, Bettina Schweizer (Universität Bremen), Jennie Auffenberg und Thomas Schwarzer (Arbeitnehmerkammer Bremen).</p><p class="CxSpMiddle"><strong>Der Equal Care Day – worum geht’s?</strong></p><p class="CxSpMiddle">Sorgearbeit ist ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft, läuft aber in ihrer Wirksamkeit unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung. Das will der Equal Care Day ändern. Mit einem jährlichen Aktionstag am 29. Februar (1. März) macht die gleichnamige Initiative seit 2016 auf die mangelnde Wertschätzung und ungerechte Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam. Der Equal Care Day ist eine Initiative von klische*esc e.V. Ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Wahlfreiheit jenseits limitierender Rollenklischees.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Der Equal Care Day findet am Dienstag, 1. März 2022, von 9 bis 18 Uhr statt.<br> Die Veranstaltung ist öffentlich, digital und kostenlos.</p><p><a href="https://equalcareday.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://equalcareday.de/</a></p><p><a href="https://equalcareday.de/%20bremen2022/" target="_blank" rel="noreferrer">https://equalcareday.de/ bremen2022/</a></p><p><a href="https://unihb.eu/caringalltogether" target="_blank" rel="noreferrer">https://unihb.eu/caringalltogether</a></p><p><strong>Fragen beantworten:</strong></p><p>Andrea Schäfer<br> Sfb 1342 "Global Dynamics of Social Policy"<br> Universität Bremen<br> E-Mail: andrea.schaefer@uni-bremen.de<br> Telefon: + 49 421 218-57095</p><p>Dr. Sonja Bastin<br> SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> E-Mail: sbastin@uni-bremen.de<br> Telefon: + 49 421 218-66358</p><p>Bettina Schweizer<br> Stellvertr. Leiterin der Arbeitsstelle Chancengleichheit<br> Universität Bremen<br> E-Mail: bettina.schweizer@vw.uni-bremen.de<br> Tel.: +49 421 218 60182</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_AdobeStock_322887491_f16cb846be.jpg" length="315941" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_AdobeStock_322887491_f16cb846be.jpg" fileSize="315941" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sorgearbeit ist ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft, läuft aber unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung.</media:description><media:copyright>Adobe Stock/Pixel-Shot</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Feb 2022 12:03:25 +0100</pubDate>
                            <title>Universität besorgt wegen Angriff auf die Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-besorgt-wegen-russischem-angriff-auf-die-ukraine</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen unterhält mehrere Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen. In einem Statement äußert sich Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter zur aktuellen Lage in dem Land.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Universität Bremen verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine. Dass ein souveräner europäischer Staat militärisch attackiert wird, war für uns nicht vorstellbar. Wir sind besorgt um das Leben der Menschen in der Ukraine und um das Wohl unserer Partnerinnen und Partner, mit denen wir dort wissenschaftlich zusammenarbeiten“, zeigt sich Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, vom Kriegsausbruch im Osten Europas betroffen. Die Universität Bremen sei mit den Menschen in der Ukraine solidarisch. Der friedliche und freie Austausch in den Wissenschaften sei ebenso wichtig wie das friedliche und freie Zusammenleben der Menschen nicht nur in Europa, sondern überall in der Welt.</p><p>Die Universität Bremen unterhält mehrere Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen, so unter anderem mit dem Institut für Organische Chemie an der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, der nationale Vadym Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew, der Nationalen Maritimen Universität in Odessa und der Nationale Universität für Gartenbau in Uman. „Wir werden die Lage und Entwicklung genau beobachten und stehen unseren Partnerinnen und Partnern natürlich zur Seite“, so Scholz-Reiter. Der Rektor betonte zudem, dass es an der Universität Bremen zahlreiche Studierende und Beschäftigte aus der Ukraine oder mit ukrainischen Wurzeln gebe, denen man solidarisch verbunden sei. Inwieweit sich Angehörige der Universität Bremen derzeit in der Ukraine befinden, ist nicht bekannt.</p><p>Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27874</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 11:13:09 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende und Führungskräfte gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/mentoringprogramm-sucht-wieder-studierende-und-fuehrungskraefte</link>
                            
                            <description>Im September geht das berufsorientierte Mentoring-Programm der Universität Bremen ProMentes in die zwölfte Runde. Engagierte Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung beraten und betreuen zehn Monate lang Studierende und Absolvent:innen, die kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben stehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel ist es, den Start ins Berufsleben zu erleichtern, Unternehmen Kontakt zu qualifizierten und motivierten Nachwuchskräften zu vermitteln und Verbindungen genauso wie Netzwerke zwischen den Studierenden der Universität Bremen und den Unternehmen der Region aus- und aufzubauen.<br> Mentorinnen und Mentoren unterstützen und beraten Absolventinnen und Absolventen in Karrierefragen, ermöglichen einen realitätsnahen Einblick in zukünftige Arbeitsfelder, geben Feedback und eröffnen neue Netzwerke. Aber auch die erfahrenen Führungskräfte profitieren. So werden Einblicke in aktuelle Studieninhalte gewährt und Kontakte zu motivierten Nachwuchskräften hergestellt. Auch der Aus- und Aufbau neuer Netzwerke kommt beiden Seiten zugute.</p><h3>Programm ist erfolgreich</h3><p>„Die Resonanz ist nach wie vor sehr groß. Das Programm hat sich in Bremen etabliert,“ sagt Koordinatorin Wiltrud Hoffmann von der Universität Bremen. „Wir freuen uns darüber, dass sich viele Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen beteiligen und ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben möchten.“<br> 24 Führungskräfte unterstützen derzeit Studierende und Absolventinnen und Absolventen. Seit dem Start des Programms ProMentes haben schon 300 Tandems (Mentor:in-Mentee-Partner:innen) das Programm durchlaufen. Nahezu alle Mentees sind in den Beruf eingestiegen, einige haben sich für ein weiterführendes Studium oder eine Dissertation entschieden.</p><p>Am laufenden Programm nehmen unter anderem Mentees aus den Studiengängen Komplexes Entscheiden, Medienkultur und Globalisierung, Germanistik, Produktionstechnik, Transkulturelle Studien, Public Health, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen teil.</p><p>Die Bewerbungsfrist für Studierende in der Abschlussphase und Absolventinnen und Absolventen, die an der Schwelle zum Berufsleben stehen und die professionelle Unterstützung nutzen möchten, läuft bis zum 24. April 2022. Interessierte Führungskräfte, die den engagierten Nachwuchs kennenlernen und ihre Erfahrungen weitergeben möchten, können sich ganzjährig bewerben.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Wiltrud Hoffmann<br> ProMentes<br> Profession / Mentoring / Netzwerke<br> Universität Bremen<br> UniTransfer<br> Telefon: +49 421 218 - 60340</p><p><a href="mailto:wiltrud.hoffmann@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">E-Mail: wiltrud.hoffmann@vw.uni-bremen.de </a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/promentes" target="_blank">www.uni-bremen.de/promentes</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_2022_02_23_ProMentes_Harald_Rehling_4fe7b40013.jpg" length="249795" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_2022_02_23_ProMentes_Harald_Rehling_4fe7b40013.jpg" fileSize="249795" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im September geht das berufsorientierte Mentoring-Programm der Universität Bremen ProMentes in die zwölfte Runde.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27867</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 11:49:48 +0100</pubDate>
                            <title>Herausragend: Bremer Studienpreis </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/bremer-studienpreis-2021-fuer-herausragende-abschlussarbeiten</link>
                            
                            <description>Die „unifreunde“, die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University, verleihen am Dienstag, 1. März 2022, ab 18 Uhr digital den Bremer Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten. Einen Sonderpreis stiftet die Firma Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Unifreunde außergewöhnliche Abschlussleistungen. Die Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, wird die Preisverleihung eröffnen und die Gäste begrüßen. Grußworte sprechen der Bremer Staatsrat für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen-Ryglewski, Professor Bengt Beutler, Vorstand der Gesellschaft der Unifreunde sowie Dr. Karsten Michelmann von der Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG. Die Laudationes übernehmen die Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, die die Arbeiten der Absolventinnen und Absolventen begutachtet haben.</p><h3>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2021 sind:</h3><p><strong>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften:</strong> Dr.-Ing. Hendrik Naatz aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema <span lang="en" dir="ltr">„Energy Levels and Dissolution: Two Predictors of Metal Oxide Nano-Bio Interactions"</span>.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Natur und Ingenieurwissenschaften: </strong>Eric Macke aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Copper hexacyanoferrate as cathode material – an in-depth theoretical investigation with electronic structure methods”</span>.</p><p><strong>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Dr. Georgia Gödecke aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „Gestaltung eines e-Portfolios in der Fremdsprachenlehrkräfteausbildung zur Förderung fachspezifischer Reflexionskompetenz“.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Corina Wieser-Cox aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Brujeria in the Borderlands: Portrayals of Mexican American Witchcraft in Hollywood Horror Films.</span></p><p><strong>Sonderpreis der Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften</strong>: Dr. Markus Rohdenburg aus dem Fachbereich Chemie für seine Dissertation „Neuartige Aufreinigungsverfahren für die Elektronenstrahl-induzierte Abscheidung (FEBID)“.</p><h4>Hinweis für Redaktionen: &nbsp;</h4><p>Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung um 18 Uhr im Rathaus teilzunehmen. Ein <strong>Fototermin</strong> mit Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski, Konrektorin Jutta Günther, Bengt Beutler vom Vorstand der „unifreunde“ und Karsten Michelmann von der Firma Bruker Daltonics wird <strong>bereits um 17:45</strong> Uhr im Rathaus angeboten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Um Anmeldung bis zum 25.02.2022 wird gebeten unter <a href="mailto:events@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">events@uni-bremen.de</a>.<br> Die entsprechenden Zugangsdaten für die digitale Veranstaltung werden per E-Mail zugesandt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27840</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 09:51:21 +0100</pubDate>
                            <title>  Staatsministerin beruft Direktorin der SuUB Bremen in Fachbeirat</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/staatsministerin-beruft-direktorin-der-suub-bremen-in-fachbeirat</link>
                            
                            <description>Die Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth hat Maria Elisabeth Müller, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen, in den Fachbeirat der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) berufen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts ">KEK</abbr> fördert, koordiniert und optimiert den Erhalt schriftlicher Originale und trägt damit wesentlich zur Sicherung des kulturellen Gedächtnisses bei. Denn fast alle historischen Dokumente wie Bücher, Urkunden oder Akten bestehen aus Papier. Und das ist akut gefährdet: Mit der Zeit wird es brüchig, zerfällt und geht im schlimmsten Fall verloren. Seit 2010 unterstützt, optimiert und koordiniert die <abbr title="Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts ">KEK</abbr> die Erhaltung bedrohter schriftlicher Originale in Bibliotheken und Archiven. Wo historische Handschriften, Bücher und Urkunden akut gefährdet sind, kann über das Förderprogramm Unterstützung zur Entsäuerung, Reinigung und Restaurierung beantragt werden. Auch Maßnahmen zur Digitalisierungsvorbereitung werden gefördert.</p><p>Die Mittel werden von der Kulturstiftung der Länder und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) bereitgestellt. Derzeit handelt es sich insgesamt um 3,8 Millionen Euro.<br> Der siebenköpfige Fachbeirat setzt sich aus Vertreter:innen aus dem Bibliotheks- und Archivwesen zusammen. Er unterstützt die Koordinierungsstelle bei der Umsetzung ihrer bundesweiten Handlungsempfehlungen und gibt Empfehlungen zu den einzelnen Projektförderungen. Die Amtszeit der Beiräte beträgt drei Jahre. <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>-Direktorin Maria Elisabeth Müller übernimmt mit ihrer jetzigen Berufung bereits ihre zweite Amtszeit.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kek-spk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kek-spk.de</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anke Winsmann<br> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br> Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen<br> Tel.: +49 421 218-59572<br> E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Anke Winsmann / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_SuUB-Direktorin_Elisabeth_Mueller_Copyright_SuUB_958e1b30de.jpg" length="71159" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_SuUB-Direktorin_Elisabeth_Mueller_Copyright_SuUB_958e1b30de.jpg" fileSize="71159" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Expertise der Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Maria Elisabeth Müller, ist auch auf Bundesebene gefragt.</media:description><media:copyright>SuUB</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 12:39:13 +0100</pubDate>
                            <title>WHO-Auswertung: Gesundheitsprobleme durch soziale Unterschiede </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/who-auswertung-gesundheitsprobleme-durch-soziale-unterschiede</link>
                            
                            <description>Sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sind in Europa am häufigsten von gesundheitsschädlichen Umweltbelastungen und Wohnbedingungen betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) in einer Datenauswertung im Auftrag der WHO.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Auch, wenn es in den vergangenen Jahren insgesamt zu Verbesserungen gekommen ist, bleiben vermeidbare soziale Unterschiede bestehen“, bilanziert Professorin Bolte, die die Weltgesundheitsorganisation <abbr title="World Health Organization">WHO</abbr> berät.<br> Die Gesundheitswissenschaftlerin hat mit ihrem Team europaweit Daten ausgewertet, um das Ausmaß der sozialen Ungleichheiten in Umweltbelastungen und Wohnbedingungen zu erfassen. Die Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen arbeitet als <abbr title="World Health Organization">WHO</abbr><span lang="en" dir="ltr">Collaborating Centre for Environmental Health Inequalities </span>(WHO-Kooperationszentrum für umweltbedingte gesundheitliche Ungleichheiten) und forscht zu Umweltgerechtigkeit.</p><h3>Soziale Ungleichheiten bei Wohnqualität und Zugang zu sauberem Wasser</h3><p>Jetzt ist eine neue Serie von Faktenblättern erschienen, die die wesentlichen Ergebnisse des Monitorings zusammenfassen und Empfehlungen für Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen geben.<br> Die ersten sieben Faktenblätter, die am 16. Februar 2022 von der Weltgesundheitsorganisation publiziert wurden, beschreiben die aktuelle Situation sozialer Ungleichheiten in verschiedenen Kategorien der Umweltbelastungen und Wohnbedingungen anhand mehrerer Sozialindikatoren und für bis zu 36 Staaten.<br> So wurde zum Beispiel ausgewertet, ob Wohnungen gut beheizbar sind, ob es Probleme mit Feuchtigkeit gibt, wie viele Quadratmeter den Bewohner:innen zur Verfügung stehen, wie gut die Wohnung mit sanitären Einrichtungen ausgestattet ist und ob es einen Zugang zu sauberem Trinkwasser gibt.</p><p>„Nach wie vor bestehen erhebliche soziale Unterschiede. Der Zugang zu einer Basisversorgung mit Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und einer warmen, trockenen Wohnung ist für in Armut lebenden Bevölkerungsgruppen in vielen Staaten in Europa ein Problem“ betont Professorin Gabriele Bolte. „Während der Pandemie haben wir auch in Deutschland erlebt, wie wichtig eine angemessene Wohnungsgröße und erreichbare öffentliche Grünflächen in der Wohnumgebung sind.“</p><h3>Wichtige Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse</h3><p>Die Gesundheitsberichterstattung zu sozialen Ungleichheiten bei Umwelt und Gesundheit bildet eine wichtige Grundlage für die Konzeption von Maßnahmen zur Verringerung von Umweltbelastungen, Verbesserung der Wohnbedingungen und für eine umweltbezogene Gesundheitsförderung.<br> Diese Aktivitäten beziehen sich unmittelbar auf fünf der insgesamt 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (<span lang="en" dir="ltr">Sustainable Development Goals</span>) der Vereinten Nationen. Dazu gehören Gesundheit und Wohlergehen, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, weniger Ungleichheiten und nachhaltige Städte und Gemeinden.</p><h3><abbr title="World Health Organization">WHO</abbr>-Kooperationszentrum für umweltbedingte gesundheitliche Ungleichheiten</h3><p>Als <abbr title="World Health Organization">WHO</abbr>-Kooperationszentrum unterstützt die Abteilung Sozialepidemiologie die <abbr title="World Health Organization">WHO</abbr> mit ihrer Expertise im Forschungsbereich soziale Ungleichheiten bei Umwelt und Gesundheit (Umweltgerechtigkeit). Dazu zählt insbesondere die Beobachtung des Ausmaßes, von räumlichen Mustern und zeitlichen Trends gesundheitsrelevanter umweltbezogener Ungleichheiten in Europa sowie die Entwicklung eines Konzeptes zur Abschätzung gesundheitlicher Folgen von sozial ungleich verteilten Umweltbelastungen und -ressourcen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/who-collaborating-centre-for-environmental-health-inequalities/" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/who-collaborating-centre-for-environmental-health-inequalities/</a><br><a href="https://www.euro.who.int/de/media-centre/events/events/2022/02/launch-of-fact-sheets-on-environmental-health-inequalities" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.euro.who.int/de/media-centre/events/events/2022/02/launch-of-fact-sheets-on-environmental-health-inequalities</a><br><a href="https://www.euro.who.int/de/home" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.euro.who.int/de/home</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Gabriele Bolte<br> Geschäftsführende Direktorin<br> Leiterin Abteilung Sozialepidemiologie<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-68820 (Sekretariat -68821)<br> E-Mail: <a href="mailto:gabriele.bolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gabriele.bolte@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Chrisina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 14:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>Impfaktion auf dem Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/impfaktion-auf-dem-campus-1</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen gibt es für Studierende und Beschäftigte wieder zwei Termine, an denen sie sich impfen lassen können. Am Montag, den 14. Februar sowie am Dienstag, den 15. Februar kommt ein mobiles Impfteam auf den Campus.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Uni-Testcenter im GW2 können Studierende und Mitarbeitende an den beiden Tagen zwischen 11:30 und 15:30 Uhr ihre Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung erhalten. Grundsätzlich werden nur Personen ab 12 Jahren geimpft. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna.</p><p>Wem noch Impfungen fehlen, kann diese Gelegenheit nutzen und sich unkompliziert direkt vor Ort impfen lassen.<br> Dank der hohen Impfquote unter ihren Mitgliedern war die Universität Bremen in der Lage, im Oktober in Präsenz in das Wintersemester zu starten. Auch zum jetzigen Zeitpunkt gilt: Die Impfung ist der beste Schutz vor einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27782</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Digitale Teilhabe Älterer: Unterstützungsbedarf höher als erwartet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/digitale-teilhabe-aelterer-unterstuetzungsbedarf-hoeher-als-erwartet</link>
                            
                            <description>Viele ältere Menschen brauchen bei der beschleunigten Digitalisierung Hilfe. Eine Studie des ifib - Institut für Informationsmanagement Bremen an der Universität hat erstmals untersucht, welcher Unterstützungsbedarf bei älteren Offlinern und auch Onlinern genau auf der kommunalen Ebene besteht.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um die Unterstützung älterer Menschen bei der Digitalisierung geht, konzentrierten sich Politik, Verwaltung und Sozialverbände bislang auf die Förderung von Lern- und Erfahrungsorten. Hier lernen Seniorinnen und Senioren mit Hilfe überwiegend ehrenamtlicher Digital-Lotsen, Internetbotschafterinnen und -botschaftern oder anders bezeichneten Unterstützungskräften. Wie kommuniziert man mit Smartphone oder Tablet? Wie sucht man Informationen? Wie bestellt man etwas im Internet?</p><h3>Bisherige Angebote reichen nicht aus</h3><p>Eine Bremer Studie hat nun erstmals untersucht, ob die bisher offerierten Angebote auch tatsächlich dem Bedarf entsprechen und ob so auch wirklich alle älteren Menschen digital teilhaben können. „Unsere breit angelegte Untersuchung zeigt deutlich, dass diese Angebote nicht ausreichen, weil sie nur einen Teil der Älteren erreichen“ sagt Professor Herbert Kubicek, Senior Researcher am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) an der Universität Bremen.&nbsp;</p><p>Der Informatik-Professor leitete die Studie, die auf der auf der bisher größten Stichprobe für die Altersgruppe ab 60 Jahren basiert. „Bisher dachte man, es müssten nur genügend gut erreichbare niedrigschwellige Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten geschaffen werden – dann würden die älteren ‚Offliner‘ ohne digitale Erfahrung schon kommen, digitale Kompetenzen erlernen und die Online-Möglichkeiten zukünftig nutzen. Die Daten aus der Umfrage belegen, dass dies zu kurz gedacht ist!“</p><h3>Tausende von Offlinern in Bremen und Bremerhaven</h3><p>In der umfassenden Erhebung haben insgesamt 11.331 Männer und Frauen geantwortet. Davon waren 17,9 Prozent in der Stadt Bremen und 22,3 Prozent in Bremerhaven noch nie im Internet. „Hochgerechnet auf die ältere Bevölkerung heißt das, dass es in Bremen mindestens 27.700 und in Bremerhaven mindestens 7.300 Offliner gibt“, so Kubicek. Die Quote steige mit zunehmendem Alter: „In der Altersgruppe 85 – 89 Jahre sind bereits weit mehr als die Hälfte ohne jeglich Online-Erfahrung.“ Dabei handelt es sich zu einem Drittel um Männer und zu zwei Dritteln um Frauen.</p><p>Bundesweiten Umfragen zufolge ist es vor allem der Bildungsstand, der die Internetnutzung von Älteren beeinflusst – „je gebildeter, desto mehr werden die bisher geschaffenen Lern- und Erfahrungsorte genutzt“, sagt Herbert Kubicek. „Wir haben jedoch gezielt nach weiteren Faktoren gefragt, die eine dauerhafte Aneignung von digitalen Kompetenzen über aufzusuchende Lern- und Erfahrungsorte erschweren.“ So habe sich gezeigt, die die Gedächtnisleistung, die Mobilität, der Gesundheitszustand anhand des Pflegegrades, der Bezug von Sozialleistungen sowie die Wohnsituation einen nachweisbaren Einfluss auf die Internetnutzung haben. Große Unterschiede wurden auch zwischen den Stadtteilen festgestellt: Die Offliner-Quote variiert in Bremen zwischen 7 und 27 Prozent, in Bremerhaven zwischen 15 und 28 Prozent.</p><h3>Wie erreicht man Desinteressierte, Skeptiker und Verweigerer?</h3><p>Doch was kann getan werden, um die Offliner-Quote zu verringern? „Mit mehr Lern- und Erfahrungsorten alleine ist es nicht getan“, lautet Kubicek zufolge ein wichtiges Ergebnis. Die Mehrzahl der Offliner gibt an, für sich keinen Nutzen zu sehen. Sie hat die Frage nach verschiedenen Formen der Unterstützung daher auch nicht beantwortet. Kubicek sieht darin eine bisher nicht thematisierte Herausforderung: „Diese Desinteressierten, Skeptiker und Verweigerer haben das größte Risiko, den Anschluss zu verlieren, wenn in Zukunft viele Dienstleistungen nur online verfügbar werden. Und wir haben bislang keine erprobten Wege, wie wir sie davon überzeugen können, ihre Vorurteile zu überprüfen.“</p><p>Für noch wichtiger hält Kubicek die Erkenntnis, dass sich der Unterstützungsbedarf nicht auf die Offliner beschränkt. Nur rund die Hälfte derer, die das Internet zumindest „ab und zu“ nutzt, gibt an, dies selbständig ohne gelegentliche Hilfe zu können. Dieser Anteil sinkt auf 44 Prozent in der Altersgruppe 80 – 84 Jahre und auf 25 Prozent ab einem Alter ab 90 Jahren. „Zwischen 30 und 50 Prozent der Onliner hätten gerne Unterstützung bei der Einrichtung ihres Geräts, bei der Bedienung, im Zusammenhang mit WLAN oder Passwörtern. Wenn sie keine Verwandten oder Nachbarn haben, die ihnen helfen, wünschen sie sich – je nach Thema – verschiedenartige Unterstützung. Zwischen 10 und 20 Prozent hätten liebsten Hausbesuche, 6 bis 11 Prozent würden gerne eine telefonische Hotline anrufen, 6 bis 9 Prozent eine Sprechstunde aufsuchen.“</p><h3>„Politik sind Ausmaß und Kosten nicht bewusst“</h3><p>Der Informatik-Professor ist sicher, dass den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern „das Ausmaß und die Kosten dieser Herausforderung auch nicht annährend bewusst ist. Es wird zwar vollmundig versprochen, niemanden bei der Digitalisierung zurückzulassen. Aber wir haben anhand der Daten den in der Stichprobe geäußerten Bedarf auf die Gesamtzahl der Onliner in Bremen herausgerechnet. In zwei verschiedenen Szenarien kommen wir auf einen jährlichen Bedarf von 10.000 bzw. 70.000 Hausbesuchen, 6.600 bis 69.000 Anrufen bei einer Hotline und 5.000 bis 25.000 Besuchen von Sprechstunden! Weiß die Politik, was so etwas kostet und welchen organisatorischen Aufwand es dafür bedarf?“</p><p>Bremen und Bremerhaven liegen mit entsprechenden Möglichkeiten bundesweit nach Kubiceks Einschätzung dabei übrigens in der Spitzengruppe. Die Angebote von 30 Einrichtungen, die sich in einem Netzwerk Digitalambulanzen austauschen, haben im vergangenen Jahr jedoch weniger als ein Prozent dieses Bedarfs abgedeckt.&nbsp;</p><p>Die Studie enthält daher auch Empfehlungen für diese Einrichtungen sowie für Politik und Verwaltung, wie sie schrittweise die Angebote situationsgerecht ausbauen können. Kubicek hält dafür strukturelle Anpassungen der Altenhilfe an die weitere Digitalisierung für dringend geboten. So könne die große Zahl erforderlicher Hausbesuche nicht alleine mit ehrenamtlichen Kräften geleistet werden: „Diese Arbeit sollte in die ambulante Pflege und aufsuchende Altenhilfe integriert werden.“</p><h3>Hintergrund der Studie</h3><p>Die Studie „Internetnutzung älterer Menschen in Bremen und Bremerhaven. Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer Bevölkerungsumfrage 2021“ wurde von der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport des Landes Bremen und dem Magistrat Bremerhaven im Rahmen der Begleitforschung zum Projekt „Netzwerk Digitalambulanzen Bremen und Bremerhaven“ in Auftrag gegeben. Dieses Projekt wird Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat als Open Government Labor gefördert. Die wissenschaftliche Leitung hat Professor Herbert Kubicek, Senior Researcher am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib), einem An-Institut der Universität Bremen. Er ist auch Autor des Berichts. Die Befragung wurde vom Statistischen Landesamt Bremen durchgeführt. Dazu wurden Personen ab 60 Jahren aus den Melderegistern von Bremen (30.000) und Bremerhaven (10.000) zufällig ausgewählt. Der Rücklauf betrug 11.331 (28%).</p><p>Den kompletten Bericht können Interessierte hier als pdf herunterladen und einsehen:&nbsp;</p><p><a href="https://www.ifib.de/fileadmin/ifib/publikationsdateien/Bericht_Internetnutzung_a%CC%88lterer_Menschen_final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ifib.de/fileadmin/ifib/publikationsdateien/Bericht_Internetnutzung_a%CC%88lterer_Menschen_final.pdf</a></p><p>Dort sind auch die 11.331 Datensätze für Sekundärauswertungen verfügbar.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.ifib.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ifib.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Herbert Kubicek<br> Senior Researcher<br> Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib)<br> Telefon: + 49 (0)421 218 56575<br> E-Mail: kubicek@ifib.de<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_AdobeStock_31981705_Foto_Ingo_Bartussek_Adobe_Stock__Gross__4db0d416e9.jpeg" length="295892" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_AdobeStock_31981705_Foto_Ingo_Bartussek_Adobe_Stock__Gross__4db0d416e9.jpeg" fileSize="295892" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Digitale Teilhabe von Älteren: Ehrenamtliche können bei der Digitalisierung dieser Altersgruppe nicht alleine unterstützen. Künftig sollten auch in die ambulante Pflege und aufsuchende Altenhilfe diese Aufgabe übernehmen.</media:description><media:copyright>Ingo Bartussek / Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:25:40 +0100</pubDate>
                            <title>Tiefe Einblicke in die Arktis von morgen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tiefe-einblicke-in-die-arktis-von-morgen</link>
                            
                            <description>Hunderte internationale Forschende werten derzeit die Beobachtungen der MOSAiC-Expedition aus. Nun gibt es erste Übersichtsartikel, an denen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen aus den Bereichen Meereis, Satellitenfernerkundung und Ozeanographie mitgearbeitet haben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der MOSAiC-Expedition wurden hunderte Umweltparameter in nie dagewesener Genauigkeit und Frequenz über einen vollen Jahreszyklus im zentralen Arktischen Ozean erfasst. Jetzt haben Forschende in drei Übersichtsartikeln die physikalischen Eigenschaften von Atmosphäre, Schnee und Meereis sowie Ozean in der Fachzeitschrift Elementa veröffentlicht und die Bedeutung der gemeinsamen Betrachtung aller Komponenten des Klimasystems herausgestellt. Diese Ergebnisse liefern erstmals ein vollständiges Bild der Klimaprozesse in der zentralen Arktis, die sich mehr als doppelt so schnell erwärmt wie der Rest des Planeten – Prozesse, die Wetter und Klima weltweit beeinflussen.&nbsp;</p><p>Das schwindende Meereis ist Symbol für die fortschreitende Klimaerwärmung: In der Arktis hat sich seine Ausdehnung seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen in den 1980er Jahren im Sommer fast halbiert. Weniger gut untersucht, aber ebenso relevant sind Dicke und weitere Eigenschaften des Eises. Die Frage, was dies für die Arktis der Zukunft bedeutet und wie sich diese Veränderungen global auswirken, waren der Antrieb für die historische MOSAiC-Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff Polarstern von September 2019 bis Oktober 2020.&nbsp;</p><h3>Bislang vollständigstes Bild der Klimaprozesse</h3><p>Rund zehn Jahre hatten Forschende von Institutionen aus 20 Ländern die Expedition vorbereitet, deren Gesamtkosten etwa 150 Millionen Euro betrug, die größtenteils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurden. Mit den jetzt vorgestellten Ergebnissen erstellen die Forschenden das vollständigste auf Beobachtungen basierende Bild der Klimaprozesse in der Arktis.&nbsp;</p><p>Die Prozesse ein volles Jahr lang studieren zu können, erforderte ein besonderes Konzept, denn der zentrale Arktische Ozean ist im Winter nach wie vor eisbedeckt und daher schwer erreichbar. Daher ließ sich der Eisbrecher an einer großen Scholle festfrieren und trieb mit der natürlichen Transpolardrift durch das Nordpolarmeer.&nbsp;</p><h3>Vier Forschende der Universität Bremen mit an Bord</h3><p>Die Universität Bremen war in den Bereichen Meereis, Satellitenfernerkundung und Ozeanographie mit vier Personen an Bord an der Expedition beteiligt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen haben jetzt zu allen drei Übersichtsartikeln beigetragen.&nbsp;</p><p>Satellitendaten bilden das Rückgrat unseres Verständnisses des Meereisveränderungen in der Arktis. Durch die harschen Klimabedingungen und geringe Besiedlungsdichte in der Arktis ist man gerade im Winter auf zuverlässige Satellitenbeobachtungen angewiesen. Neben der Meereisfläche sind mittlerweile auch Aussagen über die Eisdicke, Eistypen, Schmelztümpel oder den Schnee auf dem Meereis mit Hilfe von Satelliten möglich. „Viele dieser Verfahren werden am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen entwickelt“, sagt Dr. Gunnar Spreen, Wissenschaftler und Leiter der Arbeitsgruppe für Fernerkundung der Polarregionen an der Universität Bremen.</p><h3>Fernerkundungsinstrumente auf MOSAiC-Scholle aufgebaut</h3><p>Um auch für zukünftige Satellitenmissionen der ESA, NASA oder des EU Copernicus-Programms (zum Beispiel CIMR Mikrowellenradiometer oder CRISTAL Altimeter) neue Verfahren zu entwickeln, wurden Fernerkundungsinstrumente auf der MOSAiC-Scholle aufgebaut. Die Universität Bremen hat die Fernerkundungsaktivitäten bei MOSAiC koordiniert und geleitet. „Wir haben die bisher größte Zusammenstellung von 14 Fernerkundungsinstrumenten auf die Eisscholle gestellt, um mit allen den gleichen Schnee und Eis zur selben Zeit zu beobachten. Im Weltall gibt es entsprechende Gegenstücke auf Satelliten. Zusammen mit den detaillierten physikalischen Schnee- und Eisbeobachtungen werden diese Messungen den Weg für zukünftige Satellitenmissionen ebnen. Und sie erlauben uns die Unsicherheiten von bestehenden Zeitserien aus Satelliten besser abzuschätzen und damit Klimamodelle zu verbessern“, erläutert Spreen.</p><p>Erste Ergebnisse zeigen nun, dass eine Kombination von Radaraltimetern bei verschiedenen Frequenzen zur Bestimmung der Schneehöhe verwendet werden können – aber auch, dass einige der jetzigen Methoden fehlerhafte Daten liefern können, wenn Warmlufteinbrüche oder Regen die Mikrowelleneigenschaften der Eisoberfläche verändern. Gunnar Spreen: „Solche Schwächen können jetzt dank der MOSAiC-Messungen verbessert werden.“</p><h3>Neue Einblicke in die Austauschprozesse möglich</h3><p>Durch die Arbeitsgruppe Ozeanographie, ebenfalls im Institut für Umweltphysik, wurden die Probennahmen für anthropogene Spurenstoffe (CFCs) und Edelgasisotope (Helium und Neon) während der MOSAiC-Expedition koordiniert und die Messungen im Anschluss an die Expedition in den hauseigenen Laboren durchgeführt. Dieser Datensatz verspricht neue Einblicke in den Austausch zwischen Atmosphäre, oberem Ozean, und den darunterliegenden Wasserschichten bei sich verändernden Eisbedingungen.&nbsp;</p><p>„Die Entnahme von Wasserproben im arktischen Winter, vor allem im Eiscamp außerhalb der Polarstern, war für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord mit erheblichen logistischen und persönlichen Herausforderungen verbunden. Durch ihren Einsatz sind wir jetzt in der Lage, vertikale und horizontale Austauschprozesse unter dem Eis anhand von Spurenstoffen besser zu verstehen“, sagt Dr. Maren Walter aus der Arbeitsgruppe Ozeanographie.</p><p>Die drei Übersichtsartikel dienen als Referenzen für eine Vielzahl von zukünftigen wissenschaftlichen Arbeiten. „Die physikalischen Beobachtungen sind die Grundlage für die Interpretation von biogeochemischen Kreisläufen und Ökosystemprozessen sowie für die gekoppelten Modelle, die wir nutzen, um noch mehr über Klima-Rückkopplungen und die globalen Auswirkungen des arktischen Wandels zu erfahren. Diese Veränderungen können Wetter und Klima weltweit beeinflussen“, so Professor Markus Rex, Leiter von MOSAiC und Atmosphärenforscher am AWI.</p><h3>Hintergrundinformationen zu MOSAiC</h3><p>Während der MOSAiC-Expedition erforschten Wissenschaftler aus 20 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Von Herbst 2019 bis Herbst 2020 driftete der deutsche Eisbrecher Polarstern dazu eingefroren im Eis durch das Nordpolarmeer. MOSAiC wurde unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) realisiert. Damit dieses einzigartige Projekt gelingen und möglichst wertvolle Daten gewonnen werden konnten, arbeiteten über 80 Institute in einem Forschungskonsortium zusammen. Die Gesamtkosten der Expedition beliefen sich auf rund 150 Millionen Euro, die größtenteils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurden.</p><p>Alle Publikationen sind in diesem Elementa Special Feature zu finden:<br><a href="https://online.ucpress.edu/elementa/collection/269/Special-Feature-The-Multidisciplinary-Drifting" target="_blank" rel="noreferrer">https://online.ucpress.edu/elementa/collection/269/Special-Feature-The-Multidisciplinary-Drifting</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://seaice.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://seaice.uni-bremen.de/</a><br><a href="https://mosaic-expedition.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://mosaic-expedition.org/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Gunnar Spreen<br> Institut für Umweltphysik (iup)<br> Telefon: + 49 (0)421 218 62158<br> E-Mail: <a href="mailto:gunnar.spreen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gunnar.spreen@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Polarstern_Foto_Gunnar_Spreen_Universitaet_Bremen_8679ea0d93.jpg" length="129795" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Polarstern_Foto_Gunnar_Spreen_Universitaet_Bremen_8679ea0d93.jpg" fileSize="129795" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Es war die größte Polarexpedition der Geschichte: Der Forschungseisbrecher Polarstern driftete ein Jahr lang durch den Arktischen Ozean – gefangen im Eis. Nun liegen erste wissenschaftliche Ergebnisse vor.</media:description><media:copyright>Dr. Gunnar Spreen / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Mon, 07 Feb 2022 11:20:45 +0100</pubDate>
                            <title>Digitalisierung unterstützt Menschen mit Handicap</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/digitalisierung-unterstuetzt-menschen-mit-handicap</link>
                            
                            <description>Die Digitalisierung bietet auch für die Integration von Menschen mit Handicap ins Berufsleben vielfältige Chancen. Dazu forschen nun das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen und das Bremer Berufsbildungswerk. Sie entwickeln ein neuartiges Assistenzsystem.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Digitalisierung haben sich die Bedingungen in den Arbeitsfeldern und -prozessen signifikant gewandelt. Gefordert sind neue Fähigkeiten und digitale Kompetenzen, die eng mit den klassischen Kulturtechniken verknüpft sind. Besonders für Menschen mit Handicap bringt das weitere Herausforderungen mit sich. Dieser Personenkreis kann zum Beispiel teils nur eingeschränkt lesen oder Wörter verstehen, daher Texte nur unzureichend und sinngemäß erfassen. Diese Hürden gilt es zu überwinden. Möglich ist das ebenfalls mithilfe der Digitalisierungstechniken: Sie sind nicht nur bedeutend für Arbeitsprozesse, sondern auch für die Kompensation geringerer oder fehlender Ressourcen. Damit steigen für Menschen mit Handicap die Teilhabechancen in der Arbeitswelt.</p><p>Mit dem Assistenzsystems „BASDA“ (Realisierung eines barrierefreien Assistenzsystems zur schrittweisen Durchführung von Arbeitsaufgaben) wollen das BIBA und das Bremer Berufsbildungswerk ein Instrument schaffen, das eine barrierefreie, flexible und individuelle Unterstützung im Arbeitsprozess bei der Erledigung von Arbeitsaufgaben bieten kann.</p><p>Ziel ist es, Menschen mit Lern-, Körper- oder psychischen Beeinträchtigungen die selbstständige Durchführung von Arbeitsaufgaben mithilfe eines mobilen Endgerätes zu ermöglichen. Dazu wird eine plattformübergreifende Anwendung auf Grundlage von Android entwickelt, die Informationen zu einzelnen Arbeitsschritten multimedial und barrierefrei anbietet.</p><h3>Multimedialer Ansatz unter anderem mithilfe von EEG- und AR-Technik</h3><p>Das System soll vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten bieten, um den individuellen Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht zu werden. Zur Förderung der Barrierefreiheit werden daher Einstellungen für leichte Sprache, Sprachwiedergabe, visualisierte Piktogramme, Animationen, verschiedene Farbpaletten für Farbschwächen sowie Technologien integriert, die das räumliche Vorstellen erleichtern. Das System wird auf Basis von Android gestaltet, um mit Tablets, Smartphones und Datenbrillen (AR: Augmented Reality) nutzbar zu sein. Außerdem wird der Einsatz von geräuschunterdrückenden Kopfhörern sowie eine Steuerung per EEG-Sensor (EEG: Elektroenzephalographie) erprobt.</p><p>„Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Erprobung innovativer HMI-Technologien in einer barrierefreien Anwendung“, sagt Benjamin Knoke, Projektleiter am BIBA. „Das sind Human Machine Interfaces, also Technologien der Mensch-Maschine-Schnittstellen wie beispielsweise Datenbrillen. Diese Smartglasses liefern ihren Nutzerinnen und Nutzern zusätzlich zur realen Umgebung hilfreiche Informationen, bieten also eine erweiterte Realität (AR). Darüber hinaus forschen wir in dem Projekt – das ist das Neue für diesen Einsatzbereich – zur Anwendung von EEG-Sensoren. Sie können ähnlich wie ein Stirnband getragen werden und die Gehirnströme des Anwenders messen. So können einfache Eingaben getätigt und das Assistenzsystem mittels Gedanken gesteuert werden.“</p><h3>System wird kostenfrei zur Verfügung stehen</h3><p>Neben dem Assistenzsystem wird auch ein Aufgabenportal entwickelt, mit dem Unternehmen Inhalte zu individuellen Arbeitsaufgaben erstellen können. In diesem niederschwellig zu bedienendem System können Informationen und Medieninhalte einzelnen Arbeitsschritten zugeordnet werden. Außerdem kann das Portal zur Organisation von Kursen und der Zuordnung von Teilnehmern, Teilnehmergruppen und Inhalten verwendet werden. Auch eine Funktion zur Bewertung der Arbeitsleistung wird im Kontext der Ausbildung erprobt und mit einem spieleähnlichen Anreizsystem kombiniert. Assistenzsystem und Aufgabenportal sind nach Projektabschluss kostenfrei zu erhalten.</p><h3>Eckdaten zum Projekt „BASDA“</h3><p>Das Forschungsprojekt „Realisierung eines barrierefreien Assistenzsystems zur schrittweisen Durchführung von Arbeitsaufgaben“ (BASDA) hat eine Laufzeit von zwölf Monaten und wird vom Amt für Versorgung und Integration Bremen (AVIB) gefördert. Partner sind das Bremer Berufsbildungswerk (BBW) und das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen. Die Koordination und Leitung des Vorhabens liegen beim BIBA. Mit den Forschungen und der Entwicklung des neuartigen Assistenzsystems soll die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung ins Arbeitsleben unterstützt werden, beginnend bereits in der Ausbildung.</p><p><em>Sabine Nollmann</em><br> &nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.basda.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.basda.de</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bbw-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bbw-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben<br> Institutsleiter<br> BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik<br> Telefon: (+49) 421 218-50 005<br> E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><br> Benjamin Knoke, M. Sc.<br> BASDA-Projektleiter BIBA<br> BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik<br> Telefon: +49 421 218-50 185<br> E-Mail: <a href="mailto:kno@biba.uni-bremen.de">kno@biba.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_BASDA_Gestaltungsmoeglichkeiten_des_Assistenzsystems_Bild_BBW-BIBA_593a5e0ca7.jpg" length="422770" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_BASDA_Gestaltungsmoeglichkeiten_des_Assistenzsystems_Bild_BBW-BIBA_593a5e0ca7.jpg" fileSize="422770" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Digitalisierung nutzt auch bei der Integration von Menschen mit Handicap ins Berufsleben. Das BIBA an der Universität Bremen forscht gemeinsam mit dem Bremer Berufsbildungswerk an einem barrierefreien Assistenzsystem zur schrittweisen Durchführung von Arbeitsaufgaben.</media:description><media:copyright>BBW / BIBA</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 12:59:33 +0100</pubDate>
                            <title>Für die Wissenschaftsfreiheit: Gericht gibt Hirnforscher Recht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/fuer-die-wissenschaftsfreiheit-gericht-gibt-hirnforscher-recht</link>
                            
                            <description>Die Versuche am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen sind rechtmäßig und müssen von der zuständigen Gesundheitsbehörde beschieden werden. Das hat das Verwaltungsgericht Bremen am Freitag, 4. Februar 2022, bekanntgegeben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Andreas Kreiter und sein Team würden alle rechtlichen Vorgaben erfüllen, so die Kammer. Die Versuche hätten von der Behörde schon längst genehmigt werden müssen.</p><p>In seiner Entscheidung folgt das Gericht der rechtlichen Argumentation von Professor Andreas Kreiter. Dieser erfülle alle erforderlichen Voraussetzungen für eine Verlängerung seiner Versuche und habe wissenschaftlich begründet, dass keine wissenschaftlich anerkannten Alternativmethoden für die Versuche zur Verfügung stünden. Die Bremer Gesundheitssenatorin habe „die Entscheidung über den Verlängerungsantrag des Antragstellers bewusst rechtswidrig verzögert“ und nicht detailliert dargelegt, dass das Projekt wissenschaftlich nicht gerechtfertigt sei, so das Gericht. Sie habe nicht ansatzweise die in den letzten Jahren erzielten Forschungsergebnisse gewürdigt. Soweit sie in diesem Zusammenhang auf Alternativmethoden verweise, sei dies erstmals im gerichtlichen Verfahren geschehen. Andreas Kreiter habe seinem ursprünglichen Genehmigungsantrag eine Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung beigefügt. Das Verwaltungsgericht wörtlich: „Die Antragsgegnerin (die Gesundheitssenatorin) hat sich weder mit der früheren Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung auseinandergesetzt, noch hat sie es um eine aktuelle fachkundige Auskunft zu Alternativmethoden gebeten.“ Weshalb die Antragsgegnerin, die das Vorhaben entgegen der ursprünglichen Genehmigung grundsätzlich infrage stelle, von der Möglichkeit abgesehen habe, sich externen Sachverstandes zu bedienen, erschließe sich dem Gericht nicht.</p><h3>Rektor appelliert an die Politik</h3><p>„Das Gericht hat mit seiner Entscheidung die in unserem Grundgesetz verankerte Wissenschaftsfreiheit sichergestellt“, sagt der Rektor der Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Ich appelliere an die Bremer Politik, diese zu respektieren und zu wahren. Sie stellt ein hohes Gut für unsere freiheitlich demokratische Gesellschaft dar.“ Tierversuche in der Wissenschaft seien ein Thema, bei dem es dringend erforderlich sei, alle Fakten und Aspekte sachlich zu prüfen und differenziert zu diskutieren, so der Rektor. „Noch ist biomedizinischer Fortschritt ohne Tierversuche leider nicht möglich. Auch wenn Forschende, wo immer es geht, Alternativmethoden anwenden.“&nbsp; Dabei hielten sie sich an hohe gesetzliche Auflagen, die an der Universität Bremen erfüllt würden. Dies bestätige das Urteil jetzt erneut. „Politische und öffentliche Debatten dürfen deshalb nicht emotional aufgeladen geführt werden“, warnt Scholz-Reiter.</p><h3>Rückblick</h3><p>Forschende müssen bei der Bremischen Behörde alle drei Jahre einen Antrag auf Verlängerung ihrer Versuche stellen. Professor Kreiter hatte ordnungsgemäß im Juli 2021 die Genehmigung der Verlängerung seiner Versuche um ein Jahr bei der Behörde beantragt. Doch hat er innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist keinen Bescheid von der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz erhalten – trotz wiederholter Nachfragen.</p><p>Die Universität Bremen und Professor Andreas Kreiter hatten – aus Gründen der Rechtssicherheit beide gemeinsam –&nbsp; deshalb Anfang November 2021 einen Eilantrag auf Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht Bremen eingereicht. Hierzu gab es vom Gericht am 24. November 2021 eine Zwischenentscheidung. Diese stellte sicher, dass dem Gericht hinreichend Zeit zur Prüfung des umfangreichen Falles blieb. Gleichzeitig sollte damit gewährleistet werden, dass mit Ende des laufenden Genehmigungszeitraumes (30.11.2021) Professor Kreiter seine Versuche an seinem Institut weiter fortführen darf und damit unnötige Schäden von Tieren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern abgewendet werden. Bemerkenswert: Die Kammer hatte dabei bereits deutlich zum Verhalten der Behörde Stellung bezogen.</p><p>Die Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Politik in dieser Sache ist nicht die erste. Im Jahr 2014 hatte das Bundesverwaltungsgericht nach einem jahrelangen Rechtsstreit Professor Kreiter und der Universität Bremen schon mal Recht gegeben, nachdem die damalige Bremer Gesundheitsbehörde den Forschungsantrag des Wissenschaftlers abgelehnt hatte.</p><h3>Informationen zur Hirnforschung mit Makaken an der Universität Bremen</h3><p>An der Universität Bremen gibt es Grundlagenforschung mit Makaken im Bereich der Hirnforschung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen dadurch verstehen, wie das Gehirn funktioniert.<br> Denn bislang kann die Wissenschaft nur sehr unzulänglich erklären, wie im Gehirn Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder Gedächtnis entstehen. Dieses Wissen ist jedoch die Voraussetzung, um die vielfältigen, schweren Hirnerkrankungen, wie zum Beispiel die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Epilepsie, Demenz oder die zahlreichen psychiatrischen Erkrankungen in Zukunft besser behandeln zu können. Das Gehirn ist das komplexeste Organ und seine Funktionsweise bislang wenig verstanden.</p><p>Für viele wichtige Fragestellungen, wie zum Beispiel neuronale Mechanismen von Aufmerksamkeit, Verhaltensweisen und Gedächtnis, gibt es bislang keine alternativen Forschungsmethoden zu Tierversuchen. Die Forschenden gehen dabei sehr verantwortungsvoll vor und unterliegen anspruchsvollen gesetzlichen Auflagen, die sie sorgfältig erfüllen.</p><h3>Regelmäßige Begutachtung</h3><p>Alle durchgeführten Untersuchungen entsprechen in vollem Umfang den durch die EU Richtlinie 2010/63, dem Deutschen Tierschutzgesetz sowie der Deutschen Tierschutz-Versuchsverordnung spezifizierten Anforderungen. Die Tiere befinden sich in artgerechter Haltung und werden täglich durch fachkundiges Personal bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden in Augenschein genommen.</p><h3>Informationen zu Tierversuchen an der Universität Bremen</h3><p>In der Öffentlichkeit werden Tierversuche kontrovers diskutiert und es kursieren oft Falschinformationen. Um dem entgegenzuwirken und Transparenz zu schaffen gibt es&nbsp; eine Website zu Tierversuchen an der Universität Bremen: <a href="http://www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre" target="_blank">www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre</a></p><h3>Universität Bremen ist Mitglied der Initiative „Transparente Tierversuche“ der DFG</h3><p>Die Ständige Senatskommission für tierexperimentelle Forschung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Sommer 2021 die Initiative „Transparente Tierversuche“ begründet – gemeinsam mit der Initiative "Tierversuche verstehen" . Ziel ist die Förderung von Transparenz und offener Diskussion zur Forschung mit Tieren. Die Universität Bremen ist mit zahlreichen anderen deutschen Universitäten und nichtuniversitären Forschungseinrichtungen Mitglied dieser Initiative.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Lesen Sie die Pressemitteilung zum Gerichtsentscheid vom 4. Februar 2022: <a href="http://www.verwaltungsgericht.bremen.de/aktuelles/pressemitteilungen-11514" target="_blank" rel="noreferrer">www.verwaltungsgericht.bremen.de/aktuelles/pressemitteilungen-11514</a></li><li>Gerichtsentscheid (5 V 2285/21, Tierversuchsantrag, Beschluss vom 03.02.2022): <a href="http://www.verwaltungsgericht.bremen.de/entscheidungen/entscheidungsuebersicht-13039" target="_blank" rel="noreferrer">www.verwaltungsgericht.bremen.de/entscheidungen/entscheidungsuebersicht-13039</a></li><li>Hier finden Sie die ausführliche Begründung des Gerichts zum Zwischenentscheid: Tierschutz, 5 V 2285/21, Beschluss vom 24.11.2021: <a href="http://www.verwaltungsgericht.bremen.de/entscheidungen/entscheidungsuebersicht-13039" target="_blank" rel="noreferrer">www.verwaltungsgericht.bremen.de/entscheidungen/entscheidungsuebersicht-13039</a><br> 	&nbsp;</li><li>Informationen zu Tierversuchen an der Universität Bremen erhalten Sie hier: <a href="http://www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre" target="_blank">www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre</a></li><li>Hier gelangen Sie direkt zu Informationen zur Arbeitsgruppe Kognitive Neurophysiologie von Professor Andreas Kreiter am Institut für Hirnforschung: <a href="http://www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre/arbeitsgruppe-kognitive-neurophysiologie" target="_blank">www.uni-bremen.de/forschung/tierversuche-in-forschung-und-lehre/arbeitsgruppe-kognitive-neurophysiologie</a><br> 	&nbsp;</li><li>Weitere Fotos von den Makaken im Gehege an der Universität Bremen können bei Bedarf angefragt werden.</li></ul><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Meike Mossig<br> Stellv. Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Makaken_im_Gehege3_Copyright_Universitaet_Bremen_6dd61d5b9f.jpg" length="469261" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Makaken_im_Gehege3_Copyright_Universitaet_Bremen_6dd61d5b9f.jpg" fileSize="469261" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Foto zeigt Makaken in ihrem Gehege am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Forschende, Tierpfleger:innen und Tierärzt:innen achten auf eine artgerechte Haltung der Tiere, die in Gruppen leben. Die Mitarbeitenden sorgen bei den Makaken regelmäßig mit wechselnden Spielgeräten und einer Veränderung der Gehege für Abwechslung. Copyright: Universität Bremen</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 11:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Stellungnahme des Rektors zu Banner auf dem Boulevard</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/stellungnahme-des-rektorats-zu-banner-auf-dem-boulevard</link>
                            
                            <description>Nachdem am Morgen des 1. Februars 2022 kurzzeitig ein diffamierendes Banner gegen die Polizei auf dem Boulevard hing, hat die Universität Anzeige erstattet. „Wir dulden solche menschenverachtenden Äußerungen nicht auf unserem Campus“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind betroffen, dass unsere Institution, die für Respekt, Diversität und Demokratie steht, für so eine unwürdige Aktion ausgewählt wurde“, so der Rektor. Unbekannte Personen hatten in der Nacht zum Dienstag auf dem Boulevard zwischen dem Hörsaal („Keksdose“) und dem Sportturm ein etwa ein Meter mal 70 Zentimeter großes Banner aus Stoff aufgehängt. Darauf stand mit blauer Farbe: „Zwei weniger – ACAB". Die Abkürzung weist auf den englischsprachigen Ausspruch „All Cops are Bastards" hin (auf Deutsch: „Alle Polizisten sind Bastarde"). Das Banner stand also mutmaßlich in Zusammenhang mit dem Polizisten-Mord von Kusel in Rheinland-Pfalz. Die Universität hat das Banner, nachdem es entdeckt wurde, umgehend abgehängt und Anzeige erstattet. Wer das Banner aufgehängt hat, ist unklar und muss polizeilich ermittelt werden.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Rektor Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_IMG_9862_d7492185ce.jpg" length="598967" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_IMG_9862_d7492185ce.jpg" fileSize="598967" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt einen Teil des Boulevards an der Universität.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 08:39:14 +0100</pubDate>
                            <title>Stadtteil-Schnitzeljagd und Roboterprogrammierung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/meermint-stadtteil-schnitzeljagd-und-roboterprogrammierung</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen koordiniert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte regionale Cluster meerMINT. Das Angebot reicht von Stadtteil-Schnitzeljagden über Roboterprogrammierungen und Jam Session. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im MINT-Cluster „meer<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik">MINT</abbr>-Freizeitangebote für Jugendliche in Bremen und umzu“ (kurz: meerMINT) können Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Übungsleiter:innen in Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – die sogenannten MINT-Bereiche – erleben und erforschen. Es wird getüftelt, programmiert, geforscht, experimentiert und gebastelt. Das Ganze findet in direkter Wohnortnähe statt. Die Inhalte orientieren sich an aktuellen Problemen und Fragestellungen aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen.</p><h3>meer<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik">MINT</abbr>-Docks an vier Standorten im Land Bremen</h3><p>An vier Standorten im Land Bremen, den sogenannten meer<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik">MINT</abbr> Docks, gibt es Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Alle Angebote sind für die Teilnehmer:innen kostenlos. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die meer<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik">MINT</abbr> Docks mit ihren unterschiedlichen Angeboten und Schwerpunkten liegen in Bremerhaven (PHÄNOMENTA Bremerhaven), in Bremen Nord (Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University</span>), in Gröpelingen und in der Vahr (M2C – <span lang="en" dir="ltr">Digital Impact Labs</span>).</p><h3>Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die Zukunft gestalten</h3><p>Darüber hinaus werden vertiefende Angebote und meer<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik">MINT</abbr>-Clubs aufgebaut, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet werden. &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Informationen und Anmeldungen: <a href="http://www.meermint.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.meermint.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Hanne Ballhausen<br> Clustermanagement meerMINT<br> Fachbereich Mathematik/Informatik<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 (0)421 218-57106<br> E-Mail: <a href="mailto:hanne.ballhausen@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hanne.ballhausen@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_20220203_PM_meerMINT_Copyright_Jacobs_University_gGmbH_ab60cb9569.jpg" length="326678" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_20220203_PM_meerMINT_Copyright_Jacobs_University_gGmbH_ab60cb9569.jpg" fileSize="326678" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Teilnehmende bei einem der ersten meerMINT-Workshops „Hirn + Körper = Dreamteam“ im Dock Nord.</media:description><media:copyright>Jacobs University gGmbH</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Feb 2022 11:00:12 +0100</pubDate>
                            <title>Raum für Debatten: Europäischer Medien-Salon </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/raum-fuer-debatten-europaeischer-medien-salon</link>
                            
                            <description>Eine gemeinsame Initiative von Kommunikations- und Medienwissenschaftler:innen aus Deutschland, Estland, Finnland, Großbritannien, Italien, Schweden ist angetreten, um in der Form eines „Medien-Salons“ europäische Öffentlichkeit herzustellen. Die Reihe ist für alle Wissenschaftler:innen offen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn wir verstehen wollen, wie sich unsere Gesellschaft mit der zunehmenden Bedeutung digitaler Medien und der Automatisierung der Kommunikation derzeit verändert, ist nichts wichtiger als eine gemeinsame kritische Diskussion darüber,“ davon ist Professor Andreas Hepp vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (<abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr>) der Universität Bremen überzeugt. „Genau dazu soll der Europäische Mediensalon dienen: In der Tradition des Europäischen Salons als Treffen zum offenen, intellektuellen Austausch geht es um die Diskussion umstrittener Themen. Teils online, teils in persönlichen Gesprächen.“</p><h3>Tradition des europäischen Salons</h3><p>Die Gesprächsreihe bezieht sich auf die Tradition der europäischen Salons im 18.Jahrhundert, in denen zwar offen und aufklärerisch debattiert wurde, es aber dennoch tiefgreifende Ausgrenzungen von Klassen, Ethnien und Geschlecht gab. Denn die Salons waren elitäre und männlich dominierte Einrichtungen der weißen Oberschicht.<br> Auch heute gibt es in der europäischen Öffentlichkeit strittige Positionen zu Themen wie erzwungener Migration, sozialer Ungleichheit oder das Erbe des Kolonialismus. Der Europäische Mediensalon zielt darauf ab, einen akademischen Diskursraum zu eröffnen, um solche Ausgrenzungstendenzen mit breiter akademischer Perspektive zu hinterfragen.</p><h3>Gender, Künstliche Intelligenz, Dekolonisierung: Die Themen sind kontrovers</h3><p><span lang="en" dir="ltr">„Doing Gender and Sexuality in Social Media“, „Decolonizing Knowledge Production“, „Artificial Intelligence and the Frontlines of the Digital Limit Situation“</span> sind nur einige der kommenden Schlüsselthemen, die auf Basis von Impulsen führender Forscher:innen diskutiert werden.</p><h4>Die nächsten Termine:</h4><p>Donnerstag, 17. Februar 2022, 17 bis 18:30 Uhr: <span lang="en" dir="ltr">Doing gender and sexuality on social media: participatory culture and/or a more inclusive public sphere?</span> (Gender und Sexualität in den sozialen Medien: partizipative Kultur und/oder eine integrativere öffentliche Sphäre?)</p><p>Dienstag, 8. März 2022, 17 bis 18:30 Uhr: <span lang="en" dir="ltr">Decolonizing knowledge production: Tensions in modern social theory and public sphere</span>. (Dekolonisierung der Wissensproduktion: Spannungen in der modernen Gesellschaftstheorie und im öffentlichen Raum.)</p><p>Die Gesprächsreihe in englischer Sprache ist für alle interessierten Wissenschaftler:innen aus ganz Europa geöffnet. Der Zugang ist kostenfrei. Die Veranstaltungen strukturieren sich in kurze Vorträge und Dialoge (bis zu 30 Minuten), die in eine längere Diskussion (bis zu einer Stunde) münden. Die Zeiten variieren, aber alle Veranstaltungen werden aufgezeichnet, entweder als Video oder als Podcasts. Die Aufzeichnungen werden auf der Website des European Media Salons archiviert.</p><h4>Weitere Informationen und Termine:</h4><p><a href="http://www.european-media-salon.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.european-media-salon.org</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zemki" target="_blank">www.uni-bremen.de/zemki</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Andreas Hepp<br> Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-67620<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andreas.hepp@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Feb 2022 10:51:47 +0100</pubDate>
                            <title>Enge Kooperation mit internationalen Spitzenkräften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/excellence-chairs-enge-kooperation-mit-internationalen-spitzenkraeften-1</link>
                            
                            <description>Auch in Zeiten der Pandemie funktioniert die Zusammenarbeit der Universität Bremen mit international renommierten Spitzenkräften. Im Rahmen der „U Bremen Excellence Chairs“ sind vier weitere Forschungskooperationen gestartet worden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2019 hatte die Universität Bremen diese neue Form der Kooperation begonnen. Für den ersten Durchgang der U Bremen Excellence Chairs hatte sie ausgesuchte Forschende mit hohem fachlichen Ansehen gewonnen, die mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen über mehrere Jahre an speziellen Fragen der einzelnen Fachgebiete arbeiten. „Trotz zeitweiser Einschränkungen durch Lockdowns und Reisebeschränkungen konnten wir sicherstellen, dass diese Zusammenarbeit auch mit den Forschenden des zweiten Durchganges sehr gut angelaufen ist“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Nach den sieben Chairs der ersten Kohorte sind vier weitere internationale Spitzenkräfte hinzugekommen, die in ihren Heimatuniversitäten hochrangige wissenschaftliche Positionen bekleiden, erfolgreiche Forschungsgruppen leiten und bereits vielfach ausgezeichnet wurden. Es sind dies:</p><p><strong>Prof. Dr. Maria Kanakidou</strong>, Professorin für computergestützte Umweltchemie und Direktorin des Environmental Chemical Processes Laboratory (ECPL) am Fachbereich Chemie der Universität Kreta (Griechenland). Forschungsthema: Erforschung des Klimawandels und der Umweltverschmutzung</p><p><strong>Prof. Dr. Yvonne Rogers</strong>, Direktorin des Interaction Centre (UCLIC) am University College London (Großbritannien) und Professorin für Interaction Design am UCL. Forschungsthema: Nutzung persönlicher Gesundheitsdaten in Kombination mit KI-Methoden aus einer menschenzentrierten Perspektive</p><p><strong>Prof. Dr. Mario L. Small</strong>, Grafstein Family Professor for Sociology an der Harvard University (USA). Forschungsthema: Möglichkeiten und Grenzen von „Big Data“ und intelligente Verknüpfung der Daten mit qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung</p><p><strong>Prof. Dr. Thomas L. Schwarz</strong>, Professor für Neurologie und Neurobiologie an der Harvard Medical School und Neurowissenschaftler am Boston Children's Hospital (USA). Forschungsthema: Erforschung der Zellbiologie des Nervensystems, insbesondere der Dynamik von Mitochondrien</p><p>„Nominiert wurden diese Forschenden von Fachkolleginnen und -kollegen der Universität Bremen, mit denen sie nun eng kooperieren“, erläutert der Rektor. „Sie bringen ihre Netzwerke und ihre Expertise damit auch in Bremen ein und werden dabei besonders gefördert, um sich mit den Bremer Partnerinnen und Partnern ganz speziellen Fragen zu widmen.“</p><h3>Schub für die internationale Zusammenarbeit</h3><p>Für die Bremer Uni und das Land Bremen bedeuten die U Bremen Excellence Chairs einen großen Schub bei der internationalen Zusammenarbeit. „Wir binden in wissenschaftlich hochinteressanten Gebieten sehr erfolgreiche Forscherinnen und Forscher aus anderen Ländern an uns und intensivieren die fachliche Zusammenarbeit. Beide Seiten profitieren dabei von den jeweiligen Netzwerken und Expertisen der Beteiligten“, so Bernd Scholz-Reiter.</p><h3>Was sind die U Bremen Excellence Chairs?</h3><p>Die U Bremen Excellence Chairs werden aus der sogenannten Universitätspauschale der Exzellenzstrategie von jährlich einer Million Euro finanziert. Die Universität Bremen bekommt sie von Bund und Ländern von 2019 bis 2025. Diese Mittel wurden der Universität zusätzlich zum erfolgreichen Clusterantrag des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften bewilligt. Das Land Bremen verstärkt diese Förderung nochmals um 500.000 Euro pro Jahr. Die im Exzellenzcluster-Wettbewerb erfolgreichen Universitäten sollen sich damit auch in ihrer Breite strategisch weiterentwickeln können. Als ‚freie Strategiemittel‘ können sie nach Belieben eingesetzt werden. Acht U Bremen Excellence Chairs sind von der Universität eingerichtet worden, drei vom MARUM selbst aus Mitteln der Clusterförderung. Die langfristigen Gastprofessuren laufen über mindestens vier Jahre.</p><h3>Eng in die Universitätsstrukturen eingebunden</h3><p>Im Rahmen der U Bremen Excellence Chairs werden von der Universität Bremen für jeden Chair Nachwuchswissenschaftlerstellen finanziert. Die Bremer Forschungsgruppe der Chairs kann aus anderen Mitteln zudem erweitert und ausgebaut werden. Die U Bremen Excellence Chairs sind in die fachlichen Strukturen in Bremen eng eingebunden und können hier auch Promotionen betreuen.</p><p><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Hier können Sie detailliertere Informationen zu den einzelnen Inhaberinnen und Inhabern der Excellence Chairs, ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten und ihren geplanten Forschungsprojekten an der Universität Bremen herunterladen: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/3f4697c2dfd541b1b728/?dl=1" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/3f4697c2dfd541b1b728/?dl=1</a></p><p>Fotos in druckfähiger Auflösung der hier genannten Excellence Chairs erhalten Sie bei der Hochschulkommunikation, E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/u-bremen-excellence-chairs" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/u-bremen-excellence-chairs</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Funda Togar<br> Koordinatorin „U Bremen Excellence Chairs“<br> Universität Bremen<br> Referat 12 - Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br> Tel. +49 421 218-60308<br> E-Mail <a href="mailto:funda.togar@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">funda.togar@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Campus_Zentralbereich_von_oben_Copyright_Felix_Clebowski_ce89c148f8.jpg" length="715863" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Campus_Zentralbereich_von_oben_Copyright_Felix_Clebowski_ce89c148f8.jpg" fileSize="715863" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27706</guid>
                            <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 13:13:07 +0100</pubDate>
                            <title>future concepts bremen: innovative Lösungen in 100 Tagen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/future-concepts-bremen-innovative-loesungen-in-100-tagen</link>
                            
                            <description>Studierende der Universität präsentieren digitale Innovationen – von KI-Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen über E-Commerce im Einzelhandel, digitalem Marketing zwischen Unternehmen und digitalen Lösungen zum Gewinnen von Facharbeitskräften. Der „Demo Day“ findet am 2. Februar statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitalen Innovationslösungen haben 16 Studierende gemeinsam mit ihren Dozenten Dr. Denis Pijetlovic und Dr. Martin Holi im Rahmen einer fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltung der future concepts bremen für Bremer Unternehmen erarbeitet. Dazu zählen die Unternehmen Acquah Meyer Drone Tech und Gambio sowie das Mercedes-Benz Werk Bremen und das KI-Transfer-Zentrum Bremen.</p><p>Die future concepts bremen sind innovative und transferorientierte Lehrprojekte der Universität Bremen, die aktuelle Praxisprobleme von Unternehmen und Organisationen im Kontext der digitalen Transformation bearbeiten. Sie unterstützen den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft und Gesellschaft. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen, Praxisvertreter:innen und Studierenden sollen neue Digitalisierungsmodelle des digitalen Bereichs entwickelt und auch umgesetzt werden.</p><p>Großes Interesse von Praxispartner:innen an Uni-Inhalten</p><p>„Studierende verschiedener Fachrichtungen entwickeln bei uns jedes Semester in 100 Tagen mit gemeinnützigen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen Konzepte und Lösungen in der Schnittmenge von Digitalisierung, Innovation und Unternehmensentwicklung“, erläutert Professor Dr. Jörg Freiling, Leiter des Lehrstuhls für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen.</p><p>Seit dem Start der future concepts bremen 2017 wurden in Teams aus über 100 Unternehmen und über 400 Studierenden mehr als 100 digitale Innovationsprojekte realisiert. Jörg Freiling: „In diesem Wintersemester konnten wir an den Erfolg dieses Lehrformats anknüpfen und weitere digitale Innovationsprojekte generieren. Es zeigt sich einmal mehr, wie groß das Interesse der Praxis an den Inhalten der Universität ist.“</p><p>future concepts bremen – Digitale Innovationsprojekte werden vom Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) an der Universität Bremen durchgeführt und durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa initiiert und gefördert.</p><h3 class="MsoPlainText">Die Projekte</h3><h3 class="MsoPlainText">Acquah Meyer Drone Tech: Digitales Marketingkonzept für den Bereich Roboter-Windpark-Wartung</h3><p class="MsoPlainText">Das Unternehmen möchte sich auf dem Markt der Roboter-Windpark-Wartung positionieren. Hierzu entwickeln die Studierenden eine Marketingstrategie und Personas auf Basis einer Markt- und Wettbewerbsanalyse, einem Workshop und Interviews.</p><h3 class="MsoPlainText">KI-Transfer-Zentrum Bremen: Transferformate für KI-Anwendungen in KMUs</h3><p class="MsoPlainText">Das KI-Transfer-Zentrum Bremen führt KMUs an den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) heran. Die Studierenden analysieren hierfür den Informationsbedarf seitens der Wirtschaft und beschäftigen sich mit der Entwicklung möglicher Transferformate für eine verständliche Heranführung der Bremer Unternehmen an das Thema.</p><h3 class="MsoPlainText">Mercedes-Benz Werk Bremen: Digitales Employer Branding für die Gewinnung von Facharbeitskräfte</h3><p class="MsoPlainText">Das Mercedes-Benz Werk Bremen beschäftigt neben seinem Stammpersonal für unterschiedliche Anlässe und Einsatzbereiche auch flexible Arbeitskräfte. Die Studierenden analysieren die aktuelle Beschäftigungsituation und entwickeln ein Employer Branding Konzept für die zukünftige Positionierung des Werks auf diesem umworbenen Beschäftigungssektor.</p><h3 class="MsoPlainText">Gambio GmbH: Geschäftsmodellentwicklung im E-Commerce</h3><p class="MsoPlainText">Der regionale Einzelhandel hat nach wie vor einen großen Bedarf an Unterstützung sich online zu positionieren. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen E-Commerce-Unternehmen Gambio analysieren die Studierenden den Informations- und Handlungsbedarf und entwickeln ein White Paper für interessierte stationäre Händler mit Fokus auf den Standort Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>future concepts bremen – DemoDay<br> Mi 02.02.2022, 09:00-13:00 Uhr</p><p>Anmeldung: <a href="https://uni-bremen.zoom.us/webinar/register/WN_6XRwqRkpQjqM2z4iE3ywFQ" target="Hhr3tqR5owbHkqLenByiED2" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/webinar/register/WN_6XRwqRkpQjqM2z4iE3ywFQ</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/lemex" target="_blank" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">https://www.uni-bremen.de/lemex/lemex-news/future-concepts-bremen-demoday</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/" target="_blank" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Silke Melzer-Counen<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin future concepts bremen – Digitale Innovationsprojekte<br> Universität Bremen<br> LEMEX - Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship<br> melzer-counen@uni-bremen.de</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm__DSC5798q_f6168eb54b.jpg" length="818220" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm__DSC5798q_f6168eb54b.jpg" fileSize="818220" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die future concepts bremen sind innovative und transferorientierte Lehrprojekte der Universität Bremen, die aktuelle Praxisprobleme von Unternehmen und Organisationen im Kontext der digitalen Transformation bearbeiten.</media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 12:22:26 +0100</pubDate>
                            <title>Auszeichnung für Pioniere der Quantencomputer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/auszeichnung-fuer-pioniere-der-quantencomputer</link>
                            
                            <description>Weil sie wichtige Grundlagen für heutige Softwarelösungen für Quantencomputer gelegt haben, wurden Wissenschaftler für ihre Arbeit jetzt ausgezeichnet. Sie entstand vor mehr als zehn Jahren in einem studentischen Projekt an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Auszeichnung hat uns in dem bestätigt, was wir vor 15 Jahren an Pionierarbeit auf diesem Gebiet an der Universität Bremen geleistet haben“, sagt Professor Rolf Drechsler und Leiter des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). „Heute sind Quantencomputer in aller Munde. Damals war das absolutes Neuland.“ Der Informatiker hat damals das studentische Projekt im Fachbereich Mathematik/Informatik geleitet. „Wir haben uns in meiner Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur bereits seit 2005 mit den Grundlagen der Quantencomputer beschäftigt“, sagt er. „Sie war für uns schon eine vielversprechende Variante.“ Das Spannende an ihnen sei, dass man Probleme lösen könne, die herkömmliche Computer nicht können. „Quantencomputer arbeiten wesentlich komplexer“, so der Wissenschaftler.</p><h3>Grundlagen für Software der Zukunftstechnologie wurden gelegt</h3><p>Mittlerweile arbeiten internationale Firmen wie IBM, Google, Microsoft und viele weitere an Quantenrechnern und haben begonnen, diese zu vermarkten. Anwenderinnen und Anwender aus allen Bereichen der Industrie investieren Millionenbeträge in die Technologie. Wie jeder Rechner braucht aber auch ein Quantencomputer passende Software, um Anwendungen auf ihnen zu realisieren. Die Grundlagen, die hierfür vor zehn Jahren an der Universität Bremen gelegt wurden, wurden nun auf der Fachkonferenz ASP Design Automation Conference mit einem „10-year Retrospective Most Influential Paper Award“ ausgezeichnet.</p><p>Rolf Drechsler freut sich besonders, dass mit ihm vier ehemalige Mitarbeiter ausgezeichnet wurden: Robert Wille ist inzwischen Professor an der Johannes Kepler Universität Linz und forscht noch heute auf dem Gebiet der Quantencomputer. Mathias Soeken arbeitet bei Microsoft Research ebenfalls in diesem Bereich. Beide haben damals das studentische Projekt als junge Wissenschaftler betreut und bei Rolf Drechsler promoviert. Die beiden ehemaligen Studenten Christoph Hilken und Nils Przigoda gehörten ebenfalls zum Projekt und wurden mit ausgezeichnet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Hier finden Sie die ausgezeichnete Arbeit als PDF: <a href="https://www.informatik.uni-bremen.de/agra/doc/konf/12aspdac_qmdd_synth_rev.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.informatik.uni-bremen.de/agra/doc/konf/12aspdac_qmdd_synth_rev.pdf</a></li><li>Link zur Fachkonferenz:&nbsp; <a href="http://www.aspdac.com/aspdac2021/" target="_blank" rel="noreferrer">www.aspdac.com/aspdac2021/</a></li><li>Informationen zur Arbeitsgruppe von Professor Rolf Drechsler: <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra</a></li></ul><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br> Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br> Fachbereich Mathematik / Informatik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-63932<br> E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">drechsler@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_20220124_Quantencomputer_Copyright_James_Thew_AdobeStock_663c681128.jpeg" length="264044" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_20220124_Quantencomputer_Copyright_James_Thew_AdobeStock_663c681128.jpeg" fileSize="264044" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Foto zeigt eine 3D-Illustration eines futuristisch leuchtenden Quantencomputer-Prozessors. Ein studentisches Projekt der Universität Bremen schaffte wichtige Grundlagen heutiger Softwarelösungen für Quantencomputer. Copyright: James Thew / AdobeStock</media:description><media:copyright>James Thew - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 13:12:11 +0100</pubDate>
                            <title>Universität muss Studiengang verschieben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-muss-studiengang-verschieben</link>
                            
                            <description>Die Universität muss die Einrichtung ihres geplanten Masters „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ verschieben. Das hat der Akademische Senat in seiner Sitzung am 26. Januar beschlossen. Ursprünglich war der Studiengansstart mit rund 30 Plätzen im kommenden Wintersemester 2022/23 vorgesehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir bedauern diese Situation sehr für unsere Studierenden“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. Auch für das Land Bremen sei sie misslich. „Bremen braucht mehr Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Unsere Universität hätte auf Basis des neuen Psychotherapeutengesetzes gerne bereits in diesem Jahr zur Ausbildung des Nachwuchses beigetragen“, so der Rektor.</p><p>In den vergangenen Monaten hatte der Fachbereich mit der Universitätsleitung, der Verwaltung und dem Akademischen Senat alle Optionen geprüft, um den Studiengang doch noch fristgerecht starten zu können. Da jedoch zu viele Lektoratsstellen für die Lehre unbesetzt sind, ist dies gegenüber den Studierenden nicht zu verantworten. Mit den Studierenden ist der Fachbereich seit November dazu im Austausch.</p><h3>Was sind die Gründe?</h3><p>Der Bereich Psychologie der Universität Bremen befindet sich in einem Neuaufstellungsprozess. Professuren werden neu besetzt, bestehende Studiengänge reformiert und neue konzipiert. So bietet das Fach für eine psychotherapeutische Ausbildung bereits seit dem Wintersemester 2020/21 den ersten Teil dieses Studiums an. Und zwar den Bachelorstudiengang Psychologie, der im Rahmen des an die Inhalte der Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO) angepasst wurde. Für Studierende aus dem früheren Bachelorstudiengang, der sich noch nicht an der Approbationsordnung orientiert hat, wurden Nachqualifikationen ermöglicht.</p><p>Der Master „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ sollte bereits in diesem Wintersemester starten und damit den zweiten Teil der Ausbildung bieten. Dabei handelt es sich für alle Universitäten in Deutschland um einen ganz neuen Studiengang – in Bremen zudem um den ersten Approbationsstudiengang. Dieser musste im April 2021 jedoch erstmals um ein Jahr verschoben werden, da nicht ausreichend Personal für die Lehre gewonnen werden konnte. Denn insbesondere für den Master sind die Anforderungen hoch. Entsprechende Stellenprofile gab es so noch nicht. So muss das Lehrpersonal approbiert – also als Psychotherapeut:in staatlich zugelassen – und nach Möglichkeit promoviert sein. Die Konkurrenz zur Tätigkeit als niedergelassene Psychotherapeut:in ist somit groß. Zwar können solche Stellen sowohl von wissenschaftlich Interessierten als auch von praktisch-klinisch orientierten Fachkräften besetzt werden. Für beide ist die Doppelqualifikation allerdings eine Herausforderung.</p><p>Darüber hinaus gab es bei der Einrichtung des Masterstudiengangs zahlreiche inhaltliche und rechtliche Aspekte zu klären. So stellt etwa die Umsetzung der Psychotherapieausbildungsreform und die im März 2020 erschienene Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO) viele Universitäten vor offene Fragen in der Umsetzung. Entsprechend werden im Umsetzungsprozess selbst immer wieder neue Herausforderungen sichtbar, denen sich das Fach stellen muss.</p><p>Diese Gründe führten letztlich dazu, dass der verantwortliche Fachbereich den Start des Studiengangs nun erneut um ein Jahr verschieben muss. Die Verantwortlichen werden in den nächsten Monaten mit dem Rektorat und der Verwaltung alle Optionen prüfen und ausschöpfen, um die nötigen Stellen besetzen zu können, so dass der Studiengangsstart im Wintersemester 2023/24 erfolgen kann. Mit der Wissenschaftsbehörde ist die Universität Bremen dazu kontinuierlich im Austausch.<br> &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Erfahren Sie mehr zum aktuellen Studienangebot in der Psychologie der Universität Bremen: <a href="http://www.uni-bremen.de/psychologie/studium/studiengaenge" target="_blank">www.uni-bremen.de/psychologie/studium/studiengaenge</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Meike Mossig<br> Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 11:28:25 +0100</pubDate>
                            <title>Projekt will KI in der Pflege stärken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/projekt-will-kuenstliche-intelligenz-in-der-pflege-staerken</link>
                            
                            <description>Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren deutlich ansteigen. Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) können Pflegekräfte bei ihrer Arbeit unterstützen. Forschende der Universität Bremen untersuchen, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Pflege gelingen kann.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Methoden der <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>I werden weltweit nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Pflege immer mehr eingesetzt. Wenn es zum Beispiel darum geht, Schichtdienste und Personal zu verteilen und effizient einzusetzen, kann man dies durch maschinelles Lernen unterstützen. Durch die Bild- und Signalverarbeitung können drohende oder erfolgte Stürze und Veränderungen in der Mobilität von älteren und pflegebedürftigen Menschen erkannt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, Entscheidungen im Pflegealltag durch Expertensysteme, die die Argumentation eines menschlichen Experten nachahmen, zu unterstützen. Beispiele wären etwa die Auswahl einer passenden Wundauflage oder einer individuell geeigneten Übung zur Bewegungsförderung.</p><h3>Herausforderungen für Forschung im Pflegealltag&nbsp;&nbsp; &nbsp;</h3><p>Die neue Technologie bietet damit viele Möglichkeiten. Allerdingst begegnen Forschende und Entwickelnde im Bereich Pflege und KI häufig der Herausforderung: Um bedarfsgerechte KI-Lösungen für die Pflege zu entwickeln, müssen sich Pflegeeinrichtungen sowie Akteurinnen und Akteuren aus der Pflegepraxis an Forschungsprojekten beteiligen und erfolgreich zusammenarbeiten. Zudem ist neben knappen personellen und finanziellen Ressourcen in der Pflege dort auch die Digitalisierung bisher oft nur in geringem Maße fortgeschritten.</p><h3>Wie gelingt KI in der Pflege? Begleitstudie der Universität Bremen gestartet</h3><p>„Pflegekräfte und Forschende machen die Erfahrung, dass das Aufeinandertreffen der zwei Fachdisziplinen Pflege und Informatik oft ein Balanceakt zwischen den Anforderungen des Pflegealltags und denen der Wissenschaft ist“, sagt Professorin Karin Wolf-Ostermann, Pflegewissenschaftlerin am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.<br> Ihr jetzt gestartetes wissenschaftliches Begleitprojekt soll dabei helfen, dies zu verbessern. Die Studie mit dem Titel „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege“ (ProKIP) berät und vernetzt Forschungsprojekte, die das Ziel haben, Pflegekräfte und pflegende Angehörige zu unterstützen sowie die Selbstbestimmung und Lebensqualität pflegebedürftiger Personen zu verbessern.&nbsp; Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ab März 2022 gefördert.</p><p>Zudem schafft das Projekt der Bremer Wissenschaftlerin Strukturen zum Wissens- und Datenaustausch zwischen den verschiedenen Forschungsprojekten zur <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> in der Pflege, etwa durch eine Online-Plattform. Außerdem können die Forschenden Coaching und Beratung zu pflegewissenschaftlichen Aspekten, KI-Methoden und Projektmanagement in Anspruch nehmen. „So möchten wir vor allem auch KI-Forschungsprojekte, die erstmalig oder seit Kurzem im Feld Pflege Lösungen entwickeln dabei unterstützen, erfolgreich mit Akturinnen und Akteuren der Pflegepraxis zusammen zu arbeiten“, berichtet Professorin Karin Wolf-Ostermann. Darüber hinaus untersucht das Projekt verschiedene Fragestellungen:&nbsp; beispielsweise zum pflegerischen Nutzen von KI-Lösungen oder zur Repräsentativität von Daten – etwa im Hinblick darauf, wie Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder besonderen Pflegebedarfen in den Daten abgebildet werden. Auch ethische Aspekte der KI in der Pflege werden behandelt.</p><p>Zur interdisziplinären Bearbeitung dieser Themen arbeiten das Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung und das Institut für Philosophie der Universität Bremen mit dem Institut für Medizinische Informatik der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Berliner Hochschule für Technik, dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und dem Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. zusammen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.public-health.uni-bremen.de/forschung/abteilung-7-pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.public-health.uni-bremen.de/forschung/abteilung-7-pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung</a><br><a href="http://www.healthsciences.uni-bremen.de/home.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.healthsciences.uni-bremen.de/home.html</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann<br> Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP)<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68960<br> E-Mail: <a href="mailto:wolf-ostermann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wolf-ostermann@uni-bremen.de</a></p><p>Kathrin Seibert und Dominik Domhoff<br> Wissenschaftliche Mitarbeitende<br> Institut für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68903<br> E-Mail: <a href="mailto:prokip@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">prokip@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_KI_Pflege_Copyright__M.Doerr_M.Frommherz_AdobeStock_2e2fa9b876.jpeg" length="294600" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_KI_Pflege_Copyright__M.Doerr_M.Frommherz_AdobeStock_2e2fa9b876.jpeg" fileSize="294600" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Forschende der Universität Bremen untersuchen, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Pflege gelingen kann.</media:description><media:copyright>M.Doerr &amp; M.Frommherz/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 11:46:03 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Februar 2022</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tagungen-im-februar-2022</link>
                            
                            <description>Die Herausforderungen moderner Logistik sowie aktuelle Trends auf dem Gebiet der Testmethoden und Zuverlässigkeit von Schaltungen und Systemen – das sind die Themen von zwei Tagungen im Februar 2022.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2022)</h3><p>Die International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC) wird alle zwei Jahre vom Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) ausgerichtet. Die 8. Konferenz der Reihe findet vom 23. bis 25. Februar 2022 an der Universität Bremen statt.</p><p>Traditionell steht im Mittelpunkt der Konferenz die Dynamik logistischer Prozesse und Netzwerke. Das Konferenzprogramm 2022 enthält theoretische, methodische und praxisorientierte Beiträge, die sich mit der Modellierung, Planung, Optimierung und Steuerung von Prozessen in Lieferketten, logistischen Netzwerken, Produktionssystemen sowie Materialflusssystemen und -anlagen auseinandersetzen. Die LDIC 2022 bietet ein Diskussionsforum für aktuelle Forschungsentwicklungen auf diesem Gebiet. Flankiert wird das Programm mit Keynote-Vorträgen renommierter Wissenschaftler:innen. Kontakt: Aleksandra Himstedt, Tel. +49 421/218-50106, E-Mail: <a href="mailto:him@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">him@biba.uni-bremen.de.</a> Weitere Informationen: <a href="http://www.ldic-conference.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.ldic-conference.org</a>. Anmeldung: <a href="https://www.ldic-conference.org/registration/registration-fees" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ldic-conference.org/registration/registration-fees</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Testmethoden und Zuverlässigkeit von Schaltungen und Systemen</h3><p>Der 34. Workshop „Testmethoden und Zuverlässigkeit von Schaltungen und Systemen“ (TuZ) findet am Sonntag, 27. Februar 2022 im ATLANTIC Hotel Sail City in Bremerhaven statt. Er ist das bedeutendste deutschsprachige Forum, um Trends, Ergebnisse und aktuelle Probleme auf dem Gebiet des Tests, der Diagnose und der Zuverlässigkeit digitaler, analoger, Mixed-Signal- und HF-Schaltungen sowie Systemen zu diskutieren. Der Austausch von Ideen ist ein wichtiges Anliegen des Workshops. Diskutiert werden sowohl Beiträge aus der industriellen Praxis als auch von Forschungseinrichtungen.<br> Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Huhn, Fachbereich Mathematik/Informatik. Telefon: +49 421 218-63944; E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:huhn@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">huhn@informatik.uni-bremen.de</a>; Weitere Informationen:&nbsp; <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/tuz/2022/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/tuz/2022/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Campus_Copyright_Felix_Clebowski_Universitaet_Bremen_fb95a8587d.jpg" length="646842" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Campus_Copyright_Felix_Clebowski_Universitaet_Bremen_fb95a8587d.jpg" fileSize="646842" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27655</guid>
                            <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 11:47:51 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen erhält Millionenförderung für Technologie-Transfer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/universitaet-bremen-erhaelt-millionenfoerderung-fuer-technologie-transfer</link>
                            
                            <description>Es ist ein wichtiger Schritt von der Grundlagenforschung in den Technologie-Transfer: Professorin Rita Groß-Hardt und ihr Team erhalten mit KWS, einem der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit, sowie dem Kartoffelzüchter Aardevo eine renommierte EU-Förderung  über rund 2,5 Millionen Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel ist es, mit Drei-Eltern-Kreuzungen bei Pflanzen eine neue Züchtungsstrategie für die Landwirtschaft zu etablieren. In Zeiten des Klimawandels kann das Projekt einen wichtigen Beitrag für die Herausforderungen der Zukunft leisten.</p><p>Konkret geht es um die Förderzusage des <span lang="en" dir="ltr">European Innovation Council</span> (EIC) der EU. Er richtet sich an grundlagenorientierte Forschende aus Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen. Mit dem EIC verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, visionäre, radikal neue, risikoreiche Ideen aller Art mit einem nachhaltigen Veränderungspotential zu entwickeln und in den Markt einzuführen. „Mit unseren Partnern Aardevo und KWS möchten wir die Technologie der Drei-Eltern-Kreuzungen einsetzen, um Nutzpflanzen mit klimaresilienteren wilden Varianten zu kombinieren“, erläutert Professorin Rita Groß-Hardt. Der Schwerpunkt liege dabei auf Kartoffel und Zuckerrübe. „Hier in Bremen werden wir im Rahmen des Projektes zudem an Technologien arbeiten, mit denen die Effizienz der Bildung und Detektion von drei-Eltern Pflanzen gesteigert werden kann, so die Biologin.</p><p>„Die Förderung der EU durch den <abbr title="European Innovation Council">EIC</abbr><span lang="en" dir="ltr">Transition </span>unterstreicht die Kompetenz unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Grundlagenforschung in die Innovation zu führen“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Ich freue mich sehr, dass dies mit diesem herausragenden Projekt gelungen ist und beglückwünsche Frau Groß-Hardt und Ihre Projektpartner zu diesem bedeutenden Schritt.“ Insgesamt hat das Konsortium rund 2.5 Millionen Euro eingeworben. Davon gehen etwa 1,6 Millionen an die Universität Bremen als Projektkoordinatorin.</p><h3>Worum geht es genau?</h3><p>Rita Groß-Hardt und ihrem Team ist es mit einem neuartigen Verfahren 2017 erstmals gelungen, Pflanzen mit drei Eltern zu erzeugen – einer Mutter und zwei Vätern. Dieses bahnbrechende Forschungsergebnis kann zu einer neuen Züchtungsstrategie führen. „Mit Hilfe von Drei-Eltern-Kreuzungen können in einem Schritt die positiven Eigenschaften von gleich drei Pflanzen kombiniert werden. Zudem lassen sich mit dieser neuartigen Kreuzungsstrategie Hybridisierungsbarrieren umgehen, was die Möglichkeit eröffnet, weiter entfernte Sorten miteinander zu kombinieren“, so Rita Groß-Hardt. Die konventionelle Pflanzenzucht kann durch neue Technologien weiter unterstützt werden, um noch schneller auf die Veränderungen durch den Klimawandel reagieren zu können.</p><p>„Die Entwicklung unserer Technologie wäre nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützung des Europäischen Forschungsrats, einem tollen Team, der Universität Bremen und vor allem auch starken Partnern wie KWS und Aardevo, die es nun gemeinsam mit dem EIC ermöglichen, die Technologie auf eine neue Stufe zu heben.“</p><h3>Zur Patentierung eingereicht</h3><p>Das an der Universität Bremen entwickelte Verfahren der „Drei-Eltern-Kreuzung“ wurde für Europa, die USA und China zur Patentierung eingereicht, wobei die bremische Patentverwertungsagentur InnoWi an der schutzrechtlichen Sicherung und Vermarktung der wissenschaftlichen Ergebnisse mitwirkte.</p><h3>Die Projektpartner</h3><p>KWS Saat SE &amp; Co. KGaA ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps-, Sonnenblumen- und Gemüsesaatgut. Aardevo B.V. ist ein Joint Venture zwischen der KWS und der J.R. Simplot Company (Boise/USA) mit Sitz in den Niederlanden. Das Unternehmen hat das Ziel, höchstleistungsfähige Kartoffelsorten durch Hybridzüchtung zu schaffen.</p><h3>Hoch angesehene EU-Förderung seit 2015</h3><p>Die EU fördert die Forschung von Rita Groß-Hardt seit mehreren Jahren auf höchster Ebene. So sprach der renommierte European Research Council (ERC) der Wissenschaftlerin den mit rund zwei Millionen Euro ausgestatteten renommierten ERC Consolidator Grant im Jahr 2015 zu. Dieser war Voraussetzung für den ERC Proof of Concept Grant, den sie 2020 vom Europäischen Forschungsrat erhielt.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Lesen Sie die Pressemitteilung des <span dir="ltr" lang="en">European Innivation Council</span>: <a href="https://eic.ec.europa.eu/news/commission-selects-first-eic-transition-projects-take-breakthrough-technologies-lab-real-world-2022-01-17_en" target="_blank" rel="noreferrer">https://eic.ec.europa.eu/news/commission-selects-first-eic-transition-projects-take-breakthrough-technologies-lab-real-world-2022-01-17_en</a></li><li><a href="http://www.uni-bremen.de/molgen/gruppenmitglieder" target="_blank">www.uni-bremen.de/molgen/gruppenmitglieder</a></li><li><a href="http://www.kws.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kws.de</a></li><li><a href="http://www.aardevo.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.aardevo.com</a></li></ul><p>&nbsp;&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Rita Groß-Hardt<br> Fachbereich Biologie/Chemie<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-50203<br> E-Mail: <a href="mailto:gross-hardt@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gross-hardt@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_EIC_Transition_Copyright_Jonas_Ginter_Innowi______fec11ac31b.jpg" length="228093" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_EIC_Transition_Copyright_Jonas_Ginter_Innowi______fec11ac31b.jpg" fileSize="228093" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Kreuzung von gleich drei Elternpflanzen ist nicht nur möglich, sie kann auch Hybridisierungsbarrieren überwinden, sodass klimaresiliente wilde Varianten für die Pflanzenzucht nutzbar gemacht werden können.</media:description><media:copyright>Jonas Ginter/Innowi</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 10:30:12 +0100</pubDate>
                            <title>Tag des Gedenkens: Die Geowissenschaften in der NS-Zeit  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/tag-des-gedenkens-die-geowissenschaften-in-der-ns-zeit</link>
                            
                            <description>Wie erging es jüdischen Geolog:innen in der NS-Zeit? Wie haben die großen Expeditionen zwischen den Weltkriegen zur Politisierung der Wissenschaft beigetragen? Der Fachbereich Geowissenschaften lädt am 27. Januar 2022 um 16 Uhr zu einer öffentlichen Online-Veranstaltung mit zwei Vorträgen ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich findet in Deutschland am 27. Januar der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. An der Universität Bremen organisiert im jährlichen Wechsel immer einer der zwölf Fachbereiche die zentrale Gedenkveranstaltung – in diesem Jahr sind es die Geowissenschaften. Damit möglichst viele Studierende und Mitarbeitende teilnehmen können, ist der Tag nachmittags ein Dies Academicus, an dem keine Lehrveranstaltungen stattfinden.</p><h3>Professorin und AWI-Direktorin Antje Boetius beleuchtet Hintergründe früherer deutscher Expeditionen</h3><p>Den ersten Vortrag mit dem Titel „Zwischen zwei Weltkriegen: Internationale Expeditionen für die Gemeinschaft“ hält Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Professorin am Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen. Die Geschichte der Polar- und Meeresforschung ist eine Geschichte internationaler Kooperation, aber auch von Wettbewerb um Präsenz, Wissensvorsprung und technischem Fortschritt. Der Vortrag beleuchtet Hintergründe zu den von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft (Vorgängerorganisation der DFG) geförderten drei deutschen Expeditionen zwischen zwei Weltkriegen in der von ökonomischer, sozialer und politischer Unsicherheit gekennzeichneten Weimarer Republik: die Alai-Pamir-Expedition zur Erkundung von Gletschern, die Meteor-Expedition zur Vermessung des Atlantiks und Alfred Wegeners Grönland-Expedition. Briefe und Bilder der Zeit werfen ein Licht auf die schwierige Situation von Wissenschaft und Wissenschaftsförderung im Versuch, zu internationaler Anerkennung zu kommen. Die erhebliche Verstrickung der Expeditionen mit Militär und Politik sowie die Abhängigkeiten in der Wissenschaftsförderung sollen nicht in Vergessenheit geraten.</p><h3>Einzelschicksale jüdischer Geolog:innen zeigt Professor Andreas Hoppe aus Freiburg auf</h3><p>Professor Andreas Hoppe, Geologe und Leiter des Geologenarchivs und Honorarprofessor der Universität Freiburg, beleuchtet im zweiten Vortrag jüdische Geolog:innen im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von einer Behauptung des bekannten Geologen Hans Stille, dass „Juden als Geologen nichts taugen“, wird ein kurzer Blick auf ihre tatsächliche Bedeutung für die Geowissenschaften geworfen. Es folgen beispielhaft Beschreibungen von Einzelschicksalen: Ein Geologe musste als katholischer Patriot wegen eines jüdischen Großvaters emigrieren, kehrte ins nationalsozialistische Deutschland zurück und war nach dem Krieg ein erfolgreicher Hochschullehrer. Ein anderer wurde trotz Emigration von der SS in Jugoslawien verhaftet und in Buchenwald ermordet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Hier finden Sie die Zugangsdaten an dem Tag: <a href="https://uni-bremen.zoom.us/j/97624454456?pwd=Z2MrRWRUNUliR011Z0ZOTWpXTHRaUT09" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/j/97624454456?pwd=Z2MrRWRUNUliR011Z0ZOTWpXTHRaUT09</a><br> Kenncode: 2468</p><p><a href="http://www.geo.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geo.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Simone Kasemann<br> Dekanin Fachbereich Geowissenschaften<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-65930<br> E-Mail: <a href="mailto:simone.kasemann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">simone.kasemann@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60031<br> E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_2021_01_20_Tag_des_Gedenkens_07fab5fc96.jpg" length="1225115" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_2021_01_20_Tag_des_Gedenkens_07fab5fc96.jpg" fileSize="1225115" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Stolpersteine in der ganzen Bundesrepublik erinnern an den Holocaust. An der Universität Bremen lädt der Fachbereich Geowissenschaften zu zwei öffentlichen Online-Vorträgen am 27. Januar ein. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 11:14:44 +0100</pubDate>
                            <title>„Boule-Spiel“: Ein neues Kunstwerk auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/boule-spiel-ein-neues-kunstwerk-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Viele haben es vermutlich schon wahrgenommen: Die Universität Bremen hat ein neues Kunstwerk auf dem Campus: Seit diesem Winter steht das „Boule-Spiel“ vom Bremer Künstler Bernd Uiberall vor dem Verwaltungsgebäude im Garten der Nationen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Skulpturenensemble hatte vorher seinen Platz im Eingangsbereich der ehemaligen Bremer Landeszentralbank in der Kohlhökerstraße im Viertel. Dort wurde es 1983 vom Künstler und dem Team Grünplan installiert. Dank der Unterstützung des Immobilieneigentümers, des Kulturressorts und der Stadtplanung konnte es auf den Campus umziehen. „Wir freuen uns sehr, dass das Kunstwerk bei uns ein neues Zuhause gefunden hat“, sagt die Kanzlerin der Universität Bremen, Frauke Meyer. „Es ist eine willkommene Erweiterung für unseren Garten der Nationen, der als Ort zum Verweilen bereits sehr beliebt bei unseren Studierenden und Mitarbeitenden ist.“</p><h3>Mehrteiliges Skulpturenensemble</h3><p>Das „<span lang="fr" dir="ltr">Boule</span>-Spiel“ umfasst ein mehrteiliges Skulpturenensemble mit insgesamt acht unterschiedlich großen Granitkugeln und Laufspuren aus Sandstein. Bernd Uiberall, geboren in Bassum, studierte von 1963 bis 1968 Kunst an der Kunsthochschule Bremen und arbeitete in Norddeutschland als freischaffender Künstler. Allein in Bremen gibt es fünf weitere Kunstwerke im öffentlichen Raum von ihm.</p><h3>Kein leichter Transport</h3><p>Handwerklich war es sicherlich eine Herausforderung, die acht Granitkugeln, von der jede bis zu 1,5 Tonnen wiegt, aus der Kohlhöcker Straße an die Uni zu bringen. Beim Transport wurde extra ein Sandbett für sie auf der Ladefläche eines <abbr title="Lastkraftwagen">LKW</abbr> vorbereitet. Der gesamte Planungs- und Aufbauprozess des Kunstwerks erfolgte vom Bremer Atelier Schreckenberg im Auftrag des Kulturressorts und der Stadtplanung. Die Ausführung und Abstimmung der Arbeiten auf dem Campus übernahm abschließend die Projektleitung der Universität Bremen.</p><h3>Dank an die Stadt</h3><p>„Heute ist ein guter Tag“, sagt Thomas Flege von der Bernd Uiberall Stiftung. „Wir danken der Stadt Bremen für ihr Engagement, das `<span lang="fr" dir="ltr">Boule</span>-Spiel` von Bernd Uiberall auch weiterhin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu erhalten. Die neue Umgebung erlaube eine neue Sichtweise auf das Kunstwerk, das hier in neuem Licht erscheine. „Wir wünschen der Universität Bremen sowie allen Betrachterinnen und Betrachtern des Boule-Spiels viel Spaß bei der Neuentdeckung der `Steine als Schatten des Lichtes`“, so Flege.</p><h3>Glücksfall</h3><p>Auch für das Kulturressort, das das Programm Kunst im öffentlichen Raum verantwortet, stellt der neue Aufstellungsort einen Glücksfall dar. „Die Werke von Bernd Uiberall sind an mehreren Stellen in der Stadt im öffentlichen Raum zu finden und die `<span lang="fr" dir="ltr">Boule</span>-Kugeln` als größtes dieser Werke sind ein besonderes Ensemble von hoher Bedeutung“, so Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. „Das Ensemble nun an einem Ort zu wissen, an dem es eine deutlich erhöhte Sichtbarkeit erfährt, für viele junge Menschen eine künstlerische Anregung bietet und sich ganz anders entfalten kann, ist ein kultureller Gewinn.“ Die Kunst im öffentlichen Raum, die in Bremen – fast zeitgleich mit der Gründung der Universität – als erste deutsche Großstadt umgesetzt wurde, zeige hier ihre bleibende Aktualität.</p><h3>Garten der Nationen: Symbol für weltweite Verbindung</h3><p>Das „<span lang="fr" dir="ltr">Boule</span>-Spiel“ befindet sich an einem besonderen Ort auf dem Campus: Der Garten der Nationen wurde im Oktober 2010 eröffnet und war eine Idee und Spende des Bremer Konsular-Korps. Die drei verschiedenen Kirschbaumarten blühen zu unterschiedlichen Jahreszeiten und versinnbildlichen die Idee des Gartens als Symbol für die Verbindungen zwischen der Universität Bremen und Ländern auf der ganzen Welt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uiberall.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.uiberall.org</a> &nbsp;</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Meike Mossig<br> Stellvertretende Leitung Referat Hochschulkommunikation und -marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mmossig@uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Thomas Flege<br> Bernd Uiberall Stiftung<br> Telefon: +49 176 76189329<br> E-Mail: <a href="mailto:info@uiberall.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@uiberall.org </a></p><p>Nicole Nowak<br> Freie Hansestadt Bremen<br> Der Senator für Kultur<br> Referat 12 – Referentin für Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum<br> Telefon: +49 361-59799<br> E-Mail: <a href="mailto:Nicole.Nowak@kultur.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Nicole.Nowak@kultur.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_Boule-Spiel_1983_Kunstwerk_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_bb407ed503.jpg" length="730746" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_Boule-Spiel_1983_Kunstwerk_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_bb407ed503.jpg" fileSize="730746" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie haben alle dazu beigetragen, dass das neue Kunstwerk nun auf dem Campus der Universität Bremen steht (von links): Architekt Jens Behnken-Mross (Universität), Stephan Lauck (Baufirma Trümper&amp;Wessels), Thomas Flege (Uiberall Stiftung), Dr. Ingmar Lähnemann (Kulturressort Bremen), Dezernent Hans-Joachim Orlok (Universität), Wilhelm Petry (Stadtentwicklung Bremen), Uni-Kanzlerin Frauke Meyer und Nicole Nowak (Kulturressort Bremen).</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 12:22:32 +0100</pubDate>
                            <title>Informiert verhüten: Projekt optimiert Leitlinien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/informiert-verhueten-projekt-optimiert-medizinische-leitlinien</link>
                            
                            <description>Wer eine passende Verhütungsmethode sucht, braucht evidenzbasierte Informationen. Das gemeinsame Projekt der Universitäten Bremen und Halle „GenDivInfo“ entwickelt jetzt ein Konzept für Leitlinien, damit auf Laien zugeschnittene Informationen bereitgestellt werden können.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die richtigen Entscheidungshilfen sollten die Vor- und Nachteile adressatengerecht und verständlich präsentieren“, sagt Professorin Birte Berger-Höger vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Gemeinsam mit Professorin Anke Steckelberg vom Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg arbeitet sie an dem neuen Projekt „GenDivInfo“.</p><p>Dieses Projekt entwickelt ein Konzept zur Erstellung medizinischer Leitlinien und wissenschaftsbasierter Entscheidungshilfen für Laien, die die verschiedenen Facetten von Geschlecht und Vielfalt (gender- und diversitätsspezifische Aspekte) von Menschen berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel Fragen, ob medizinische Behandlungen bei Personen unterschiedlicher Geschlechter anders wirken oder auch ob sie unterschiedliche Informationsbedarfe haben. Entwickelt und erprobt wird das Konzept am Beispiel der Leitlinie zu nicht-hormonellen Verhütungsmitteln zu denen zum Beispiel Kondome oder auch natürliche Verhütungsmethoden zählen.</p><h3>Alternative Behandlungen auch für Laien verständlich machen</h3><p>Medizinische Leitlinien sollen Fachpersonen im Gesundheitswesen zum Beispiel bei der Entscheidung über verschiedene Behandlungsalternativen unterstützen. Zurzeit resultieren aus Leitlinienentwicklungsprozessen in der Regel keine laienverständlichen wissenschaftsbasierten Entscheidungshilfen, die die betroffenen Menschen unterstützen, sich an den entsprechenden Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu beteiligen.<br> Darüber hinaus werden gender- und diversitätsspezifische Aspekte in bisherigen Leitlinien zu wenig berücksichtigt. Für beides, die Leitlinie für Expert:innen und Entscheidungshilfen für Laien dienen die besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse als Grundlage. Bisher können Ersteller:innen von laienverständlichen Entscheidungshilfen kaum auf die von der Leitliniengruppe aufbereiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse (Evidenzsynthesen) zurückgreifen, da sie meist nicht so aufbereitet sind, dass man sie auch für die Erstellung von Entscheidungshilfen für Laien nutzen kann.</p><p>Im Projekt „GenDivInfo“ sollen die Methoden zur Erstellung von medizinischen Leitlinien mit höchstem methodischem Standard (S3) weiterentwickelt werden, um genderdiversitätsgerechte Leitlinien und entsprechende Entscheidungshilfen für Laien bereitzustellen. Die Methoden können auf andere Leitlinienprozesse übertragen werden.</p><p>„Bürger: innen und Patient:innen möchten ein informierte Entscheidung über die für sie passende Verhütungsmethode treffen. Dafür brauchen sie systematisch aufbereitete Informationen“, sagt Professorin Anke Steckelberg, die das Projekt „GenDivInfo“ leitet.</p><p>Weitere Kooperationspartnerin von der Universität Bremen ist Dr. Margrit E. Kaufmann, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung im Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft.<br> Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vom 01.04.2022 – 31.03.2025 mit 482.404 Euro.</p><h3>Weitere Projektbeteiligte:</h3><p>Dr. Julia Lühnen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale)); PD Dr. Gero Langer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale)); Prof. Dr. med. Christoph Heesen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg); Udo Ehrmann (Bundesverband Prostataselbsthilfe; Vertreter des Themas Männergesundheit); Kerstin Pirker (Frauengesundheitszentrum Graz; Vertreterin des Themas Frauengesundheit); Dr. Monika Nothacker (AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement); Dr. Maria Beckermann, Dr. Claudia Schumann und Helga Seyler (Arbeitskreis Frauengesundheit).</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. phil. Birte Berger-Höger<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Abteilung Pflegewissenschaftliche Evaluations- und Implementierungsforschung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68900<br> E-Mail: <a href="mailto:birte.berger-hoeger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">birte.berger-hoeger@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_PM-Leitlinien_Copyright_Kzenon_AdobeStock_213799730_f50bcc9b21.jpeg" length="216938" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_PM-Leitlinien_Copyright_Kzenon_AdobeStock_213799730_f50bcc9b21.jpeg" fileSize="216938" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Projekt „GenDivInfo“ entwickelt ein Konzept für medizinische Leitlinien und Entscheidungshilfen für Laien, die die verschiedenen Facetten von Geschlecht und Vielfalt berücksichtigen.</media:description><media:copyright>Kzenon/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 13 Jan 2022 12:37:19 +0100</pubDate>
                            <title>Lehre bleibt bis zum Ende der Vorlesungszeit digital </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/lehre-bleibt-bis-zum-ende-der-vorlesungszeit-digital</link>
                            
                            <description>Die Regelung für die digitale Lehre wird an den Hochschulen im Land Bremen bis zum Ende der Vorlesungszeit verlängert. Nicht digitalisierbare Formate und besondere Prüfungsvorbereitungen und Abschlussarbeiten werden weiter in Präsenz angeboten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Damit gilt bis zum 4. Februar 2022 an der Universität Bremen Stufe vier des Stufenplans für die Lehre. In dieser Stufe finden alle Vorlesungen und die meisten Seminare digital statt. Laborpraktika und weitere nicht digitalisierbare Lehrveranstaltungsformen können weiter in Präsenz stattfinden. Ebenso Veranstaltungen in Studiengängen mit Laborpraktika, deren Durchführung in Präsenz für die Sicherung der Studierbarkeit wichtig ist.<br> Darauf haben sich die Bremischen Hochschulen und die Senatorin für Wissenschaft und Häfen verständigt. Mit dieser Entscheidung soll sichergestellt werden, dass die Studierenden die vorgesehenen Kreditpunkte erreichen können. Dazu gehört auch, dass Studierende ihre Prüfungen im geplanten Zeitraum und an den geplanten Terminen ablegen können.</p><h3>Lernräume für Prüfungsvorbereitungen</h3><p>Für die Prüfungsvorbereitung stellt die Universität weitere Lernräume zur Verfügung. In den Gebäuden GW1, GW2, SFG und MZH werden ab dem 17. Januar 2022 alle Unterrichtsräume werktags zwischen 8 und 18 Uhr als Arbeitsräume für Studierende geöffnet. Eine gesonderte Buchung ist nicht erforderlich. Dabei sind die Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (dringend empfohlen werden FFP2-Masken) zu beachten.</p><p>In der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) stehen ab sofort auch wieder sonntags Lernplätze zur Verfügung. Bibliothekarisches Personal ist an dem Tag nicht vor Ort. Die Öffnungszeiten der SuUB wurden damit insgesamt verlängert. Montag bis Freitag ist die SuUB von 8 bis 22 Uhr zugänglich, samstags von 10 bis 20 Uhr und an Sonntagen von 10 bis 18 Uhr. Die Zahl der Einzelarbeitsplätze ist zurzeit aufgrund eines Defekts der Belüftung geringer als üblich. Dieser wird so schnell wie möglich behoben. Gruppenarbeitsplätze stehen momentan nicht zur Verfügung.</p><h3>2G-Plus-Regelung in Mensa und Café Central</h3><p>Der Zugang zur Mensa und dem Café Central ist aktuell nur unter Einhaltung der 2G-Plus- Regelung möglich. Besucher:innen müssen entweder geimpft oder genesen sein und den Nachweis eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen können. Grundlage ist die Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen und die darin enthaltenen Regelungen für Gastronomiebetriebe.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie</a></p><p><br><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/weiterhin-reduzierte-praesenzangebote-der-bremischen-hochschulen-375815?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Stellungnahme </a>aller Hochschulen und der senatorischen Behörde.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 13 Jan 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Klimawandel bedroht die Artenvielfalt in Hecken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/klimawandel-bedroht-die-artenvielfalt-in-hecken</link>
                            
                            <description>Nord- und Westeuropa werden vielerorts durch Heckenlandschaften geprägt. Eine europaweite Studie unter Beteiligung der Universität Bremen hat jetzt der Einfluss von Klima und Pflege auf die Artenvielfalt in diesen Hecken untersucht. Fazit: Der Klimawandel macht sich auch hier bemerkbar.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Heckenlandschaften durchziehen wie ein dichtes Netz die oft waldarme Landschaft in Nord- und Westeuropa. Sonst isolierte Lebensräume wie Wälder werden durch die Hecken miteinander verbunden. Viele Waldpflanzenarten – etwa Busch-Windröschen, Große Sternmiere oder Gefleckter Aronstab – finden in den Heckenlandschaften einen wichtigen Lebensraum, weil diese waldähnliche Bedingungen aufweisen. In vielen europäischen Gegenden sind die Heckenlandschaften seit Jahrhunderten wichtig. Sie sind lebende Zäune sowie Holz- und Nahrungslieferanten; sie bieten einen effizienten Windschutz, haben einen hohen Wert für den Naturschutz und die Erholung. Und auch kulturell sind Heckenlandschaften bedeutend, beispielweise in England oder Nordfrankreich, wo sie besonders prägend für die Landschaft sind.</p><p>Aber die Heckenlandschaften sind in Gefahr. Klimawandel und unpassende Pflege haben erhebliche Auswirkungen auf die Artenvielfalt in den Hecken. Das ist das Ergebnis einer Studie, bei der Forscherinnen und Forscher aus vier europäischen Ländern einen bisher einzigartigen Datensatz zusammentragen haben. Er umfasst die Vegetationsdaten aus mehr als 1.000 Heckenkartierungen entlang einer Linie von Südschweden bis Nordfrankreich. Zusätzlich wurden Informationen über das regionale Klima, die umgebende Landschaft und die Heckenpflege gesammelt, um die Anzahl und Häufigkeit von Waldpflanzen damit in Zusammenhang zu bringen.</p><h3>Hecken – ein wichtiger Ersatzlebensraum für viele Arten</h3><p>„Wir haben zunächst gezeigt, dass tatsächlich eine große Vielfalt an Waldpflanzenarten in europäischen Hecken leben kann. Hecken bieten somit – besonders in waldarmen Gegenden – einen wichtigen Ersatzlebensraum für viele Arten“, sagt die Ökologin Kathrin Litza von der Universität Bremen. Sie forscht im Institut für Ökologie zum Verbreitungsmuster von krautigen Pflanzen, besonders in Wäldern und verwandten Habitaten. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit konzentriert sie sich auf krautige Arten in Wallhecken (Knicks) in Schleswig-Holstein und der Veränderung ihrer Artenzusammensetzung im Laufe der Zeit. „In unserem übergreifenden Projekt haben wir nachgewiesen, dass die Artenzusammensetzung je nach Region variiert. Übergeordnete Muster wurden aber trotzdem gefunden.“</p><p>So sind häufig vorkommende Waldarten besonders gut darin, sich über weite Strecken auszubreiten, beispielsweise durch Tiere oder Wind. Sie können außerdem starke Störungen (etwa durch Pflegemaßnahmen) sowie hohe Temperaturen besser vertragen als seltene Arten. Zudem zeigte sich, dass die Nutzung der angrenzenden Flächen relevant für die Artenvielfalt ist. Bei intensiver landwirtschaftlicher Nutzung – beispielsweise als Ackerfläche – wurden weniger Arten gefunden als wenn Wege oder sogar Wälder angrenzten.</p><p>Das regionale Klima spielt nachweislich eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt. So wurden in warmen Gegenden weniger Waldarten in den Hecken gefunden. Besonders aufschlussreich war der große Einfluss von Extremwetterereignissen. Hecken, die über vergangene Jahre extremer Dürre oder Hitze ausgesetzt waren, sind nachweislich artenärmer. „Da solche Wetterereignisse durch den Klimawandels noch zunehmen werden, befürchten wir, dass noch mehr Hecken zukünftig Arten verlieren könnten“, erklärt Kathrin Litza.</p><h3>Breitere Hecken als Reaktion auf den Klimawandel</h3><p>Da Hecken im Vergleich zu Wäldern schmal sind, schwanken die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in ihrem Inneren stärker. Durch die Breite der Hecken kann man diesen Effekt allerdings beeinflussen: „In breiten Hecken ist das innere Klima nachweislich stabiler als in schmalen“, so die Bremer Ökologin. Der positive Einfluss von breiten Hecken wurde bereits häufig in regionalen Studien nachgewiesen. Nun ergab auch die europaweite Studie, dass die breiten Hecken deutlich mehr Waldarten beherbergen. Weil extreme Wetterereignisse zukünftig zunehmen werden, fordern die Forschenden, dass Pflegemaßnahmen und Managementstrategien auf europäischer Ebene angepasst werden. Kathrin Litza: „Es ist unerlässlich, dass die Breite der Hecken als Schlüsselelement für die Artenvielfalt berücksichtigt wird.“</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p>Litza, K. et al. (2022). Hedgerows as a habitat for forest plant species in the agricultural landscape of Europe. Agriculture, Ecosystems &amp; Environment, 326: 107809. <a href="https://doi.org/10.1016/j.agee.2021.107809" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1016/j.agee.2021.107809</a></p><p>Die Publikation ist bis zum 27. Januar 2022 kostenfrei abrufbar zum Lesen und Download unter:<br><a href="https://authors.elsevier.com/a/1eD8ZcA-IgJnC " target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://authors.elsevier.com/a/1eD8ZcA-IgJnC&nbsp;</a></p><p>Eine Zusammenfassung in deutscher Sprache gibt es unter:<br><a href="https://kathrin.litza.de/forschungsprojekte/europaeische-hecken-im-vergleich " target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://kathrin.litza.de/forschungsprojekte/europaeische-hecken-im-vergleich&nbsp;</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Kathrin Litza<br> Institut für Ökologie<br> Arbeitsgruppe Vegetationsökologie und Naturschutzbiologie<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-62915<br> E-Mail <a href="mailto:kathrin.litza@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kathrin.litza@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/2/csm_wallhecke_c1f6b1d73b.jpg" length="301612" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/2/csm_wallhecke_c1f6b1d73b.jpg" fileSize="301612" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wichtig für eine große Artenvielfalt: Wallhecken zwischen Äckern und Wiesen. Um im Klimawandel bestehen zu können, sollten sie breit genug sein.</media:description><media:copyright>Kathrin Litza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 12 Jan 2022 11:53:31 +0100</pubDate>
                            <title>Ethnografische Filmtage Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/ethnografische-filmtage-bremen</link>
                            
                            <description>Eine große Bandbreite spannender Filme aus verschiedenen Teilen der Welt zeigen auch in diesem Jahr die Ethnografischen Filmtage des Instituts für Kulturwissenschaft und Ethnologie der Universität Bremen. Sie finden vom 18. bis 20. Januar 2022 zum zehnten Mal statt, in diesem Jahr online und hybrid.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ethnografischen Filmtage starten am Dienstag mit den vielschichtigen Werken Studierender aus aller Welt. Themen wie der Umgang mit der Krankheit Demenz, das Leben in einer marginalisierten Stadt und die klischeehafte Porträtierung <em>Anderer</em> durch Forscher:innen werden gezeigt. Am Mittwoch wird die Thematik von Health und Alltag auf unterschiedliche Art und Weise interpretiert und dargestellt. Im Fokus stehen der Mythos um eine Krankenschwester im tschechischen Třeboň, die Archäologie und der Tourismus in Yukatan, die Migrationsroute russischer Rentierzüchter und Dagsverket, ein Ort, an dem Drogenabhängigen auf besondere Weise geholfen wird.</p><h3><strong>Diskussionen mit Filmschaffenden</strong></h3><p>Die Filme werden in der jeweiligen Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt. Alle Filmemacher:innen stehen im Anschluss für Fragen des Publikums zur Verfügung. Die Gespräche werden auf Englisch stattfinden.</p><p>Für weitere und kurzfristige Informationen sind die Hinweise auf folgender Webseite zu beachten: <a href="https://blogs.uni-bremen.de/ethnofilmtage/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/ethnofilmtage/.</a></p><h3><strong>Filmtage digital, Abschlussabend im Kino 46 hybrid &nbsp;</strong></h3><p>Die Veranstaltungen am Dienstag und Mittwoch finden aufgrund der Corona-Lage online statt. Der Abschlussabend im Kino 46 am Donnerstag, 20. Januar 2022, wird hybrid stattfinden. Teilnehmende können die Veranstaltung vor Ort oder online verfolgen. An diesem Abend steht das Motto Widerstand im Vordergrund sowie die Geschichte einer inspirierenden Frau aus Senegal.</p><h4><strong>Weitere Informationen: </strong></h4><p>Unter folgendem Zoom-Link gelangen Sie an allen drei Tagen zur Veranstaltung:</p><p><a href="https://uni-bremen.zoom.us/j/96929967686?pwd=ZkpMVW1LMVMrNC82QjdHNnVLZWdHdz09" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/j/96929967686?pwd=ZkpMVW1LMVMrNC82QjdHNnVLZWdHdz09</a></p><p>Meeting-ID: 969 2996 7686; Kenncode: 972050</p><p>Tickets für den Abend im City46 können über die Webseite des Kinos gebucht werden: <a href="https://www.city46.de/programm/januar-2022/ethnographische-filmtage" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.city46.de/programm/januar-2022/ethnographische-filmtage</a></p><p><a href="https://blogs.uni-bremen.de/ethnofilmtage/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/ethnofilmtage/</a></p><p><a href="https://www.instagram.com/ethnofilmtagebremen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/ethnofilmtagebremen/</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kultur/ethnografische-filmtage" target="_blank">www.uni-bremen.de/kultur/ethnografische-filmtage</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Martin Gruber<br> Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br> Universität Bremen<br> Telefon.: +49 0 421 218 67618<br> E-Mail: <a href="mailto:gruber@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruber@uni-bremen.de</a><br><a href="mailto:filmtage@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">filmtage@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_2022_01_12_Ethnografische_Filmtage_copyright_waranyu_AdobeStock_1b301c9915.jpeg" length="141042" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_2022_01_12_Ethnografische_Filmtage_copyright_waranyu_AdobeStock_1b301c9915.jpeg" fileSize="141042" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Eine große Bandbreite spannender Filme aus verschiedenen Teilen der Welt zeigen auch in diesem Jahr die Ethnografischen Filmtage der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>waranyu - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27581</guid>
                            <pubDate>Wed, 12 Jan 2022 10:16:18 +0100</pubDate>
                            <title>Sprachenzentrum bietet Kurse für alle an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/sprachenzentrum-bietet-kurse-fuer-alle-an</link>
                            
                            <description>Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen bietet von Februar bis April 2022 wieder ein vielfältiges Programm. Wer überlegt, seine Sprachkenntnisse aufzufrischen oder sogar eine Sprache neu zu lernen, ist hier richtig. Die Teilnahme steht allen interessierten Bremerinnen und Bremern offen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von Chinesisch über Koreanisch und Gebärdensprache bis hin zu Spanisch: Von Februar bis April 2022 können Interessierte in den Intensivkursen des Sprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen zehn verschiedene Sprachen lernen. Die Kurse dauern zwischen ein und zwei Wochen. Sofern es die Situation zulässt, finden sie in Präsenz statt.</p><p>Die fünftägigen Anfängerkurse für Italienisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch sowie die Englischkurse auf Niveau B1 sind als Bildungszeit nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz anerkannt und geben einen intensiven Einstieg in die Sprache und Kultur.</p><p>Ebenso besteht für alle die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse auf hohem Niveau auszubauen: Das Sprachenzentrum bietet zweiwöchige Intensivkurse auf den Niveaus B2 bis C1 an, über die auch die erforderlichen Nachweise zur Studienzulassung erbracht werden können.</p><h3>Individuelles Lernen: Tutorenprogramm, Selbstlernzentrum und Sprachtandem</h3><p>Während der Semesterferien wartet auch das Tutorenprogramm, in dem mit individueller Unterstützung Sprachen selbständig gelernt werden können. Lernziel, Lerntempo und Lernmaterial werden zusammen mit den Tutorinnen und Tutoren selbst bestimmt.<br> Rückmeldung zu englischsprachigen Texten aller Art und weiterführende Hilfestellungen zum Schreiben auf Englisch bietet der Writer’s Help Desk&nbsp; mit individueller online Einzelberatung nach Vereinbarung. Als Raum zum individuellen Sprachenlernen steht das Selbstlernzentrum Sprachen im GW2 auch während der vorlesungsfreien Zeit als Lernort zur Verfügung – zum Beispiel als Treffpunkt für Sprachtandems, die dort auch vermittelt werden.</p><p>Das semesterbegleitende Sprachprogramm für das Sommersemester 2022 startet am 19. April 2022.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Neu gestaltetete Webseite des Sprachenzentrums: <a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">www.uni-bremen.de/szhb</a></p><h4><br> Kontakt:</h4><p>Über E-Mail: <a href="mailto:szhb@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">szhb@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_2022_Sprachenzentrum_Matej_Meza_2ec17ed541.jpg" length="236435" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_2022_Sprachenzentrum_Matej_Meza_2ec17ed541.jpg" fileSize="236435" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen bietet von Februar bis April 2022 wieder ein vielfältiges Programm.</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 11:04:52 +0100</pubDate>
                            <title>Wie es gelingt, weniger Falschmeldungen zu verbreiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/soziale-netzwerke-wie-es-gelingt-weniger-falschmeldungen-zu-verbreiten</link>
                            
                            <description>Fake News zu COVID-19 und zum Impfen machen vor allem im Internet die Runde. Forschende der Universität Bremen haben jetzt eine Methode entwickelt, die Nutzer:innen dabei unterstützen soll, weniger Falschmeldungen in den sozialen Medien zu teilen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Kanälen wie<span lang="en" dir="ltr"> Facebook, Twitter </span>und <span lang="en" dir="ltr">Instagram </span>sehen Nutzer:innen normalerweise vor allem, was Freunde und Bekannte aus ihrem persönlichen Netzwerk teilen – zum Beispiel als „<span lang="en" dir="ltr">Likes</span>“ oder „<span lang="en" dir="ltr">Retweets</span>“. So geteilte Inhalte werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterverbreitet.</p><p>„Das liegt unter anderem daran, dass das Teilen solcher Inhalte im persönlichen Netzwerk durch die Bestätigung anderer als „üblich“ und „normal“ wahrgenommen wird, teils sogar mit der Erwartungshaltung, dann ebenfalls „<span lang="en" dir="ltr">Likes</span>“ zu erhalten,“ erklärt Professor Schüz vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Auch ein Hinweis auf den fragwürdigen Wahrheitsgehalt bestimmter Inhalte, den soziale Netzwerke wie Twitter mittlerweile anzeigen, habe dies bisher nicht verhindern können.</p><p>Das interdisziplinäre <span lang="en" dir="ltr">Team</span> um die Psychologen Professor Benjamin Schüz und Christopher Jones sowie die Informatiker Professor Johannes Schöning und Daniel Diethei hat daher eines der wichtigsten sozialen Elemente der Netzwerke umgemünzt und erweitert:</p><p>„Wir haben die sozialen Prozesse, die für das Funktionieren von sozialen Netzwerken so wichtig sind, um eine gezielte soziale Rückmeldung zum Nicht-Weiterleiten erweitert“, erklärt Professor Benjamin Schüz den neuen Ansatz. „Nutzer:innen sehen also nicht nur, was Freunde und Bekannte „<span lang="en" dir="ltr">liken</span>“ oder teilen. Jetzt sehen sie auch, wie oft Inhalte zwar gesehen, aber dann nicht geteilt oder „<span lang="en" dir="ltr">gelik</span>t“ wurden.“</p><h3>Wer Falschmeldungen liest, aber nicht teilt, hat Einfluss auf andere</h3><p>Es habe sich gezeigt, so Schüz, dass dies Auswirkungen auf die sozialen Normen der Nutzer:innen gehabt habe. „Sie schätzten es dann als weniger akzeptiert ein, irreführende Informationen weiterzuleiten. Durch die einfache Umsetzbarkeit sehen wir großes Potenzial, mit Hilfe dieser zusätzlichen Information die Nutzer:innen dabei zu unterstützen, die große Zahl von Falschmeldungen in sozialen Netzwerken zu verringern.“</p><p>Dies ist bedeutsam, denn bei vielen kontroversen Themen – zuletzt vor allem die Corona-Schutzmaßnahmen und Impfungen – werden in den sozialen Medien irreführende oder sogar schlicht falsche Informationen mit enormer Geschwindigkeit weiterverbreitet und nehmen so Einfluss auf die Meinungsbildung und das Verhalten vieler Nutzer:innen.</p><p>Die Ergebnisse sind nach Einschätzung des <span lang="en" dir="ltr">Teams</span> der Universität Bremen vielversprechend: Die Forschenden konnten in drei Studien mit insgesamt fast 1500 Twitter-Nutzer:innen zeigen, dass diese zusätzliche Information zu deutlich weniger weitergeleiteten Falschinformationen führte.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Ein Pre-Print der Studie unter:<br><a href="https://psyarxiv.com/v6fc9/" target="_blank" rel="noreferrer">psyarxiv.com/v6fc9/</a><br> www.ipp.uni-bremen.de<br> www.healthsciences.uni-bremen.de<br> www.lsc-digital-public-health.de/</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Benjamin Schüz<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung Prävention und Gesundheitsförderung<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-68833<br> E-Mail: <a href="mailto:benjamin.schuez@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">benjamin.schuez@uni-bremen.de</a></p><p>Christopher Jones<br> Wissenschaftlicher Mitarbeiter<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Telefon: +49 421 218-68888<br> E-Mail: <a href="mailto:jones@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jones@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2022_01_10_Falschmeldungen_Copyright_escapejaja_AdobeStock_226367431_2a52a16676.jpeg" length="149389" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2022_01_10_Falschmeldungen_Copyright_escapejaja_AdobeStock_226367431_2a52a16676.jpeg" fileSize="149389" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer sieht, dass der Freundeskreis bestimmte Meldungen nicht likt, lässt es auch eher bleiben.</media:description><media:copyright>escapejaja - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 07 Jan 2022 12:12:10 +0100</pubDate>
                            <title>Weser-Kurier bei lokaler Nachrichten-App molo.news</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/weser-kurier-jetzt-auch-bei-lokaler-nachrichten-app-molonews</link>
                            
                            <description>Bei der lokalen Nachrichtenplattform molo.news gibt es weiteren Zuwachs. Der Weser-Kurier wird mit gleich drei redaktionellen Angeboten vertreten sein und täglich Beiträge aus dem digitalen Mediengebot für Bremen und Bremerhaven sowie aus dem kostenpflichtigen Angebot WK+ beisteuern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die innovative Nachrichten-App molo.news für Bremen und umzu ging im Juli 2020 an den Start. Entwickelt wurde sie gemeinsam von der Universität Bremen und dem Hamburger Leibniz Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut. Die kostenlose App ist ein <span lang="en" dir="ltr">News-Feed</span> für alle Nachrichten und Informationen von lokalen Medien, Vereinen und anderen Kollektiven – und hat dabei eine Ausrichtung darauf, wie man sich in der Stadt einbringen kann und was an der Stadt bewegt.</p><p>Bei molo.news wirken bereits zahlreiche Medien mit, darunter regionale und lokale Tageszeitungen, <span lang="en" dir="ltr">Online</span>-Magazine und andere Angebote wie zum Beispiel Podcasts aus der Bremer Region. Damit umfasst die Info-App mittlerweile ein denkbar breites Spektrum von digitalen Medien, sowohl aus dem kommerziellen als auch aus dem <span lang="en" dir="ltr">Non-Profit</span>-Bereich.</p><p>Neben dem jüngsten Zugang Weser-Kurier sind bereits buten un binnen von Radio Bremen, die taz, die Mediengruppe Kreiszeitung, der Weser Report, nord24.de, NORD|ERLESEN sowie weitere Medien dabei. molo.news bietet damit seinen Nutzer:innen einen umfassenden Überblick über das Tagesgeschehen der Region. Neben den Nachrichten professioneller Medien können bei molo.news auch Informationsangebote von öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen wie zum Beispiel Hochschulen, Museen und Vereinen von den Nutzer:innen in einem individuellen Newsfeed komfortabel selbst zusammengestellt werden.</p><p>Für alle, die molo.news noch nicht kennen: Molo steht für „moving local“ – ein Ziel ist, Nutzerinnen und Nutzer stärker mit ihrem Lebensraum zu verbinden. molo.news ist eine lokale Nachrichten- und Info-App, die im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)&nbsp; geförderten Projekts entwickelt wurde.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.molo.news" target="_blank" rel="noreferrer">www.molo.news</a></p><p>Fragen beantwortet:<br> Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br> Prof. Dr. Andreas Hepp<br> Tel.: 0421-218-67620<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andreas.hepp@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_2022_01_07_Molonews_Akira_Kaelyn_AdobeStock_298839437_65f877c89d.jpeg" length="379649" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_2022_01_07_Molonews_Akira_Kaelyn_AdobeStock_298839437_65f877c89d.jpeg" fileSize="379649" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Molo steht für „moving local“ – ein Ziel ist, Nutzerinnen und Nutzer stärker mit ihrem Lebensraum zu verbinden.</media:description><media:copyright>Akira Kaelyn - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 14:06:50 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Lehre bleibt bis zum 16. Januar digital </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/corona-universitaet-bremen-verlaengert-regelung-zur-digitalen-lehre</link>
                            
                            <description>Angesichts der starken Ausbreitung der Omikron-Variante im Land wird die Regelung für die digitale Lehre an den Bremischen Hochschulen bis zum 16. Januar 2022 verlängert. Das hat die Senatorin für Wissenschaft und Häfen beschlossen. Nicht digitalisierbare Formate werden weiter in Präsenz angeboten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit befindet sich die Universität Bremen in Stufe vier des Stufenplans für die Lehre. In dieser Stufe finden alle Vorlesungen und die meisten Seminare digital statt. Laborpraktika und weitere nicht digitalisierbare Lehrveranstaltungsformen können weiter in Präsenz stattfinden. Ebenso Veranstaltungen in Studiengängen mit Laborpraktika, deren Durchführung in Präsenz für die Sicherung der Studierbarkeit wichtig ist.</p><p>Die bisherige Regelung sollte eigentlich am 9. Januar auslaufen. Nach den für Freitag geplanten Bund-Länder-Gesprächen zur aktuellen Corona-Lage will das Wissenschaftsressort in der kommenden Woche die Situation gemeinsam mit den Leitungen der Hochschulen neu bewerten und über den weiteren Verlauf des Wintersemesters beraten. Das oberste Ziel wird dabei sein, dass die Prüfungsphase wie geplant stattfinden kann.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27547</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 11:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ausschreibung: Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/ausschreibung-bremer-hochschulpreis-fuer-ausgezeichnete-lehre</link>
                            
                            <description>Zum zweiten Mal lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren und zu fördern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität der Lehre ist ein zentrales Merkmal von Spitzenhochschulen. Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule verliehen. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert. Das Land Bremen stellt einen 1. Preis mit 25.000 Euro Preisgeld und einen 2. Preis mit 15.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die Auszeichnung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen wird alle zwei Jahre vergeben.</p><h3>Wer kann sich bewerben?</h3><p>Die Ausschreibung für den 1. Preis richtet sich&nbsp;ausschließlich&nbsp;an Arbeitsgruppen bzw. Organisationseinheiten der vier staatlichen bremischen Hochschulen. Die Ausschreibung für den 2. Preis richtet sich ausschließlich an Lehrende der vier staatlichen bremischen Hochschulen als Einzelpersonen gemäß § 5 BremHG. Die Lehrpreisträger:innen können die Preisgelder für dienstliche Zwecke frei verwenden.</p><h3>Wie läuft die Entscheidungsfindung ab?<strong></strong></h3><p>Die Arbeitsgruppe bzw. Organisationseinheiten oder Einzelpersonen bewerben sich selbst direkt bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Bei der Einreichung der Antragsunterlagen ist anzugeben, ob es sich um eine Einzel- oder eine Arbeitsgruppenbewerbung handelt. Eine Vorauswahl der Anträge durch die jeweilige Hochschulleitung ist nicht vorgesehen. Die Anträge inkl. aller Unterlagen sind bis zum 06.07.2022 ausschließlich per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: <a href="mailto:landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de">landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de</a></p><p>Die eingereichten Anträge werden durch die von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen eingesetzte Jury geprüft und bewertet. Die Jury besteht aus den jeweiligen Hochschulleitungen und Studierenden der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, externen Gutachter*innen sowie einer Vertretung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Aktive Jurymitglieder dürfen sich nicht für den Bremer Hochschullehrpreis bewerben. Ehemalige Jurymitglieder dürfen sich nach dem Tag des Ausscheidens aus dem Gremium zwei Jahre lang nicht für den Hochschulpreis bewerben.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Die Anträge inkl. aller Unterlagen sind bis zum 06.07.2022 ausschließlich per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: <a href="mailto:landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de">landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de</a></p><p>Das Antragsformular: <a href="https://www.wissenschaft-haefen.bremen.de/landeslehrpreis" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wissenschaft-haefen.bremen.de/landeslehrpreis</a></p><p><a href="http://www.wissenschaft-haefen.bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.wissenschaft-haefen.bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Mario Domann-Käse<br> Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen<br> Telefon +49 421 361 15660<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_DSC_6951_57e7332a8a.jpg" length="403497" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_DSC_6951_57e7332a8a.jpg" fileSize="403497" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 04 Jan 2022 09:52:06 +0100</pubDate>
                            <title>Sommersemester 2022: Jetzt bewerben!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/archiv/detailansicht/sommersemester-2022-jetzt-bewerben</link>
                            
                            <description>Von Angewandter Philosophie über Physik bis Mathematik – Die Universität Bremen nimmt im kommenden Sommersemester neue Studierende in einem Bachelorfach und 13 Masterfächern auf. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Januar 2022 möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich bereits zum kommenden Sommersemester für ein Studium zu bewerben. Interessierte finden dabei ein breites und spannendes Angebot an Studiengängen aus vielen unterschiedlichen sowie besonderen Forschungsrichtungen. In folgenden Fächern (Erstsemester; Anfängerinnen und Anfänger) sind Bewerbungen noch bis zum 15. Januar 2022 möglich:</p><p><strong>Im Bachelor-Studium:</strong></p><p>Berufliche Bildung – Mechatronik</p><p><strong>Im Master-Studium: &nbsp;</strong></p><p>Angewandte Philosophie<br> Germanistik<br> Geschichte<br> Informatik<br> Language Science<br> Mathematik<br> Physik<br> Produktionstechnik<br> Prozessorientierte Materialforschung<br> Systems Engineering<br> Technomathematik<br> Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film<br> Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik</p><p>Als <strong>Fortgeschrittene:r i</strong>st eine Bewerbung auf alle Bachelorstudiengänge (bis auf den Bachelor Inklusive Pädagogik an Grundschulen sowie mit Einschränkung der Fächerkombination für Bachelor Lehramt an Grundschulen) sowie auf die meisten Masterstudiengänge zum SoSe 22 möglich.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/master/" target="_blank">www.uni-bremen.de/master/</a></p><p>Die Aufnahme von <strong>Fortgeschrittenen</strong> ist in nahezu allen Studiengängen der Universität Bremen möglich. (Fortgeschrittene Bewerberinnen und Bewerber sind Studierende, die im gewünschten Studiengang bereits mindestens ein Semester studiert haben oder anrechenbare Leistungen im gewünschten Studiengang vorweisen können.)</p><p>Alle nützlichen Informationen über das Studienangebot und alle Fragen von Bewerbung und Zulassung sind zu finden unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/studium/orientieren-bewerben/" target="_blank">www.uni-bremen.de/studium/orientieren-bewerben/</a></p><p>Bewerbungsportal für Bachelor: <a href="https://moin.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://moin.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Christina Vocke<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-61000<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.vocke@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.vocke@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_Jetzt_bewerben_20220104_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_5666701f9d.jpg" length="423703" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_Jetzt_bewerben_20220104_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_5666701f9d.jpg" fileSize="423703" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich bereits zum kommenden Sommersemester für ein Studium zu bewerben.</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
            
        </channel>
    </rss>

