<h2 id="header83314" class="header  "><span><a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen">Universität Bremen</a></span></h2><?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Dummy Title</title><link>http://example.com</link><description></description><language>en-gb</language><copyright>Universität Bremen</copyright><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 15:39:49 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 15:39:49 +0200</lastBuildDate><category>News</category><atom:link href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/rss?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>Universität Bremen</generator><item><guid isPermaLink="false">news-41169</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:24:33 +0200</pubDate><title>Plätze frei bei der Informatica Feminale 2026</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/plaetze-frei-bei-der-informatica-feminale-2026</link><description>Vom 24. August bis 4. September 2026 veranstaltet die Universität Bremen die internationale Sommeruniversität Informatica Feminale. Anmeldungen sind bis zum 15. August 2026 möglich.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Informatica Feminale richtet sich an Studentinnen aller Fächer, Berufstätige und alle Frauen mit Interesse an Informatik, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Als internationale Sommeruniversität bringt sie Teilnehmerinnen aus dem In- und Ausland zusammen. Die Kurse werden von Dozentinnen aus Hochschule, Forschung und Praxis gestaltet und ermöglichen den Teilnehmerinnen den Austausch mit erfahrenen Informatikerinnen aus Wissenschaft und Beruf. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Interessierte können sich unter <a href="https://www.informatica-feminale.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.informatica-feminale.de</a> weiter informieren und anmelden.<br>&nbsp;</p><p>Auf dem Campus erwartet die Teilnehmerinnen ein Programm mit 38 Workshops und Kursen sowie ein abwechslungsreiches Rahmen- und Exkursionsprogramm. Exkursionen führen unter anderem zu Airbus Bremen, ArcelorMittal Bremen, dem Müllheizkraftwerk Bremen und zur Kläranlage Seehausen. Darüber hinaus öffnen zahlreiche Forschungseinrichtungen und Institute ihre Türen, darunter das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), das <span lang="en" dir="ltr">Fabrication Laboratory</span> (FabLab), das Faserinstitut Bremen (FIBRE), das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).&nbsp;</p><p>Lunch-Talks und Networking-Veranstaltungen mit Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft, gemeinsame Kultur- und Freizeitangebote sowie vielfältige Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung runden das Programm ab. Eine kostenlose Kinderbetreuung wird ebenfalls angeboten.<br>&nbsp;</p><p>Die Informatica Feminale 2026 wird von Professorin Nicole Megow gemeinsam mit dem Team des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen organisiert. Sie lebt vom Engagement zahlreicher Mitglieder des Fachbereichs, darunter Studiendekan Dr. Thomas Barkowsky und der Diversitybeauftragte Professor Sebastian Siebertz. Organisatorisch unterstützt wird die Sommeruniversität durch UniTransfer und das Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.informatica-feminale.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.informatica-feminale.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Henrike Illig<br>Referat UniTransfer<br>Universität Bremen<br>Telefon: +421 218-604467<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,knnkiBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">illig<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41108</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:35:45 +0200</pubDate><title>Online-Glücksspiel: Maßnahmen zum Spielerschutz gehen noch nicht weit genug </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/online-gluecksspiel-massnahmen-zum-spielerschutz-gehen-noch-nicht-weit-genug</link><description>Die Maßnahmen des Spielerschutzes beim Online-Glücksspiel sind noch immer nicht ausreichend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Bremen und des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD). Die Autoren geben Handlungsempfehlungen für die Politik. </description><content:encoded><![CDATA[<p>In einer Literaturstudie haben die Wissenschaftler:innen des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung und der Arbeitseinheit Glücksspielforschung die Effekte von Maßnahmen des Spielerschutzes beim Online-Glücksspiel untersucht.</p><p>„Mit wachsender Popularität des Online-Glücksspiels drängt sich aus gesundheitswissenschaftlicher Perspektive die Frage auf, welche Maßnahmen des Spielerschutzes geeignet sind, um den mit diesen digitalen Angeboten assoziierten Suchtgefahren und glücksspielbedingten Schäden effektiv zu begegnen“, sagt Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen. „Die Ergebnisse der Literaturstudie besitzen eine hohe Praxisrelevanz. Beispielsweise zeigen sie, dass Spielersperren und finanzielle Limitierungssysteme wichtige Errungenschaften für einen modernen Spielerschutz sind. Solche effektiven Maßnahmen müssen weiter gestärkt werden.“</p><p>Insgesamt wurden 42 Fachpublikationen ausgewertet, die empirische Befunde zu den folgenden Spielerschutzmaßnahmen enthielten: Spielersperre, personalisiertes Feedback, Pre-Commitment (Limitierungssystem), Pop-up-Nachrichten, Responsible Gambling Tools (spielerschützende Maßnahmenpakete von Online-Glücksspielanbietern), Werberestriktionen, motivierende telefonische Interventionen und Selbsttests. Zu diesen Maßnahmen wurden aus der Literaturanalyse insgesamt acht Handlungsempfehlungen für die politischen Entscheidungsträger abgeleitet.</p><p>In einem „<span lang="en" dir="ltr">Policy Paper</span>“ legten die Autor:innen der Studie Handlungsempfehlungen vor. Dies, so betonen sie, sei wichtig im Hinblick auf die Fortschreibung des Glücksspielstaatsvertrages der Bundesländer.</p><p>„Unter anderem empfehlen wir – basierend auf den Ergebnissen einer Studie aus Spanien –Werbebeschränkungen als einen vielversprechenden Ansatz für eine effektive Glücksspielsuchtprävention zu betrachten. Wir wünschen uns, dass die Politik solche Erkenntnisse berücksichtigt und auch in Deutschland Evaluationsstudien zu den Auswirkungen von Werberestriktionen im Glücksspielbereich durchgeführt werden“, so Dr. Jens Kalke vom ISD.</p><p><br>Die Literaturstudie wurde gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Der Forschungsbericht „<span lang="en" dir="ltr">Update</span> 2025: Effekte von Maßnahmen des Spielerschutzes beim Online-Glücksspiel – Ein systematischer Review“ als Download: <a href="https://www.isd-hamburg.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.isd-hamburg.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p><br>Dr. Tobias Hayer:<br>Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften / Leiter der Arbeitseinheit Glücksspielforschung<br>Telefon: +49 421 218-68708<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vqdjcBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">tobha<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>Dr. Jens Kalke:<br>Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD, Hamburg)<br>Telefon: +49 176 567 33 497<br>E-Mail: &nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,l0mcnmgBkuf/jcodwti0fg" data-mailto-vector="2">j.kalke<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>isd-hamburg<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Handlungsempfehlungen:</strong></p><p>(1) Spielersperren: Grundsätzlich zählen Spielersperren zu den wichtigsten Errungenschaften des modernen Spielerschutzes. Entsprechend ist die Einrichtung eines zentralisierten Sperrsystems zu empfehlen, das alle Spielangebote mit mittlerem und hohem Suchtpotential umfasst (und damit auch alle Formen des Online-Glücksspiels).<br>(2) Personalisiertes Feedback: Personalisiertes Feedback sollte fester Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Abwehr der mit Online-Glücksspielen einhergehenden Suchtgefahren sein. Um einem Goldstandard näher zu kommen, wird die praxisnahe Erprobung und Evaluierung unterschiedlicher Varianten des personalisierten Feedbacks empfohlen.<br>(3) Pre-Commitment: Limitierungssysteme sind grundsätzlich geeignet, um den mit Glücksspielen assoziierten Suchtgefahren effektiv entgegenzuwirken. Sie sollten sich vornehmlich auf finanzielle Parameter beziehen und verbindlich vorgegeben werden. Die konkrete Ausgestaltung der Limits ist auf theoretischen Überlegungen sowie weiteren Forschungsbefunden zu stützen und regelmäßig wissenschaftlich zu überprüfen.<br>(4) Pop-up-Nachrichten: Von Pop-up-Nachrichten können geringfügig positive Effekte erwartet werden. Derartige Interventionen sollten als ein effizient einzusetzendes verhaltenspräventives Element zu jedem Sozialkonzept für Online-Glücksspiele dazugehören.<br>(5) Responsible Gambling Tools (RGTs): Die wenigen empirischen Ergebnisse deuten zwar eine passable Akzeptanz bei der Zielgruppe an. Ob RGTs aber tatsächlich das Potential besitzen, nachhaltige Veränderungen des Spielverhaltens zu bewirken, lässt sich aufgrund der aktuellen Datenlage nicht abschließend beantworten. Es wird deshalb empfohlen, in Deutschland RGTs in der Praxis weiter zu testen und evaluieren zu lassen<br>(6) Werberestriktionen: Auch wenn bisher nur eine Primärstudie zu den Auswirkungen von Werberestriktionen auf das Glücksspielverhalten vorliegt, weisen ihre Ergebnisse darauf hin, dass hier ein vielversprechender Ansatz für eine effektive Glücksspielsuchtprävention vorhanden ist. Deshalb sollten weitere Pilotprojekte und Evaluationsstudien zu den Auswirkungen von Werberestriktionen im Glücksspielbereich durchgeführt werden.<br>(7) Motivierende telefonische Interventionen: Mit motivierenden telefonischen Interventionen sind geringfügige positive Effekte assoziiert. Sie sollten daher obligatorischer Bestandteil von Sozial- und Präventionskonzepten sein. Zur weiteren Optimierung ist es wünschenswert, dass ein solches Angebot im Hilfesystem gut verankert ist.<br>(8) Selbsttests: Die bisherigen Evaluationsergebnisse zeigen eine relativ gute Inanspruchnahme und Akzeptanz von Selbsttests unter (problematisch) Glücksspielenden. Inwiefern sie jedoch einen nachhaltigen Effekt auf das Spielverhalten haben, bleibt ungewiss. Selbsttests sollten dennoch fester Bestandteil von RGTs sein.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41114</guid><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 12:11:22 +0200</pubDate><title>Summer of AI – Universität Bremen mit zahlreichen Angeboten vertreten</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/summer-of-ai-universitaet-bremen-mit-zahlreichen-angeboten-vertreten</link><description>Mehrere tausend KI-Expert:innen kommen im August zur International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI) nach Bremen. Vorträge, Mitmachangebote und Dialogformate bringen die großen Fragen der KI aber auch in die Stadt. Die Universität Bremen ist an zahlreichen Angeboten beteiligt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Summer of AI wird organisiert von der IJCAI-ECAI, der U Bremen Research Alliance (UBRA) und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen. Er umfasst ein vielfältiges Programm mit Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft, Bildung und Kultur – von internationalen Fachkonferenzen über öffentliche Vorträge und AI-Lounges bis hin zu Mitmachangeboten, Netzwerkformaten und Kunstaktionen. Bis zum Tag der Deutschen Einheit präsentiert sich Bremen damit über mehrere Monate als sichtbarer Standort für Künstliche Intelligenz und digitale Transformation.</p><p>Bei folgenden Programmpunkten präsentiert sich die Universität Bremen als Gastgeberin:</p><h3>CUI 2026 – ACM Conversational User Interfaces Conference</h3><p>Vom 21. bis zum 24. Juli 2026 ist die Universität Bremen Gastgeberin der ACM Conversational User Interfaces Conference (CUI). Hier trifft sich die internationale Fachwelt der Sprach- und Dialogtechnologien in Bremen. Die Konferenz bringt Forschende und Praktiker:innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um sprachbasierte Mensch-Technik-Interaktion zu diskutieren.</p><h3>ICCBR – International Case-Based Reasoning Conference</h3><p>Vom 13. bis zum 16. August 2026 findet an der Universität Bremen die weltweit führende Konferenz zum Case-Based Reasoning statt. Forschende aus aller Welt diskutieren aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze, wie Erfahrungen aus der Vergangenheit zur Lösung komplexer Herausforderungen in Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft genutzt werden können.</p><h3>IJCAI-ECAI 2026 KI-Podiumsdiskussion: Neue Wege für sichere KI-Agenten</h3><p>KI-Systeme werden immer leistungsfähiger, autonomer und sind immer stärker in den Alltag eingebettet. Da agentische KI-Systeme zunehmend beginnen, im Namen von Menschen und Organisationen zu planen, zu handeln und Entscheidungen zu treffen, stellen sich neue Fragen: Wie können solche Systeme so gestaltet werden, dass sie sicher, vertrauenswürdig und rechenschaftspflichtig sind? Welche Formen der Aufsicht sind erforderlich? Und wie lässt sich der technische Fortschritt mit gesellschaftlichen Erwartungen, regulatorischen Vorgaben und dem Vertrauen der Öffentlichkeit in Einklang bringen?</p><p>Um diese Fragen geht es bei der IJCAI-ECAI 2026 KI-Podiumsdiskussion am 16. August um 18 Uhr im Hörsaalgebäude (Keksdose) der Universität Bremen.</p><p>Weitere Informationen, auch zur Anmeldung:<br><a href="https://2026.ijcai.org/outreach/" target="_new" class="external-link" rel="noreferrer noopener">https://2026.ijcai.org/outreach/</a></p><h3>AI-Experience: KI zum Anfassen</h3><p>Im KI x Open Lab wird Künstliche Intelligenz erlebbar. Schüler:innen, Auszubildende und Interessierte erwarten interaktive Mitmachstationen, spannende Experimente und Einblicke in aktuelle Forschung und Zukunftstechnologien – mitten in der Kassenhalle im Forum am Domshof.</p><p>Der Besuch ist kostenfrei und eignet sich für Schüler:innen- und Auszubildendengruppen von bis zu 10 Personen. Einzelpersonen können vom 17. bis zum 22. August während der Nachmittagszeiten zwischen 13:00 und 17:00 Uhr täglich ohne Anmeldung vorbeikommen.</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:<br><a href="https://impact-lab.eu/summer_of_ai/" target="_new" class="external-link" rel="noreferrer noopener">https://impact-lab.eu/summer_of_ai/</a></p><h3>AI-Lecture: Internationale Perspektiven auf Künstliche Intelligenz</h3><p>Den feierlichen Auftakt des Summer of AI bildet die AI-Lecture im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft am 17. August um 16:30 Uhr.</p><p>Nach Grußworten von Senatorin Dr. Henrike Müller und Universitätsrektorin Prof. Dr. Jutta Günther gibt Prof. Toby Walsh, einer der weltweit renommiertesten KI-Forscher, spannende Einblicke in die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:<br><a href="https://eveeno.com/179288028" target="_new" class="external-link" rel="noreferrer noopener">https://eveeno.com/179288028</a></p><h3>Cavecore PhD school</h3><p>Das europäische Doktorandennetzwerk CAVECORE, koordiniert an der Universität Bremen, bildet die nächste Generation von Forschenden im Bereich der kognitiven Robotik aus.</p><p>Vom 24. bis zum 28. August findet die CAVECORE Bremen School an der Universität Bremen statt. Sie bringt Promovierende, Forschende und Projektpartner:innen zu wissenschaftlicher Weiterbildung, fachlichem Austausch und Vernetzung zusammen.</p><p>Im Fokus stehen sichere, zuverlässige und lernfähige Robotersysteme, die sich an reale Umgebungen anpassen und den Anforderungen einer verantwortungsvollen KI gerecht werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bremen-innovativ.de/summer-of-ai/" target="_new" class="external-link" rel="noreferrer noopener">https://www.bremen-innovativ.de/summer-of-ai/</a><br><a href="https://www.bremen-research.de/aktivitaeten/kuenstliche-intelligenz/summer-of-ai-in-bremen" target="_new" class="external-link" rel="noreferrer noopener">https://www.bremen-research.de/aktivitaeten/kuenstliche-intelligenz/summer-of-ai-in-bremen</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41087</guid><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:01:00 +0200</pubDate><title>Hochschulallianz YUFE für zwei weitere Jahre gefördert</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/hochschulallianz-yufe-fuer-zwei-weitere-jahre-gefoerdert</link><description>Zehn europäische Hochschulen bilden die Allianz Young Universites for the Future of Europe (YUFE), darunter auch die Universität Bremen. Für die kommenden zwei Jahre wird YUFE weiter mit Mitteln aus dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union gefördert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Förderung knüpft an die beiden vorherigen Projektphasen (2019 bis 2022 und 2022 bis 2026) an. Mit der zweijährigen Brückenfinanzierung bis zur nächsten EU-Förderperiode ab 2028 kann YUFE die bisher aufgebauten Strukturen und Projekte weiterentwickeln und nachhaltig verankern – vom Studierendenaustausch bis zur Weiterbildung für Mitarbeitende.</p><p>YUFE vereint zehn junge, forschungsstarke Universitäten aus ganz Europa mit dem Ziel, eine&nbsp;offene und inklusive europäische Universität aufzubauen. Die Hochschulallianz bietet Studierenden, Forschenden und Mitarbeitenden neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit, Mobilität und gemeinsames Lernen. Neben der Universität Bremen sind die Universität Maastricht (Niederlande), die Nicolaus Copernicus Universität Toruń (Polen), die Universität Carlos III de Madrid (Spanien), die Universität Antwerpen (Belgien), die Universität Zypern, die University of Eastern Finland, die Universität Essex (Großbritannien), die Universität Rijeka (Kroatien) und die Universität Sorbonne Nouvelle (Frankreich) an YUFE beteiligt. Die Universität Bremen ist seit Beginn Teil der YUFE-Allianz. Seit 2024 ist Rektorin Professorin Jutta Günther Vizepräsidentin von YUFE.</p><h3><span>Erfolgreiche Angebote weiterentwickeln&nbsp;</span></h3><p>In der neuen Förderphase unter dem Namen „YUFEPULSE“ möchte YUFE bewährte Ansätze aus den bisherigen Projektphasen weiter ausbauen. Dazu zählen unter anderem gemeinsame Lehrangebote und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern,&nbsp;Städten und Unternehmen.</p><p>Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, sagt dazu: „Die verlängerte Förderung freut uns sehr und eröffnet uns weitere Möglichkeiten, unsere europäische Zusammenarbeit zu vertiefen. YUFE steht für Offenheit, Austausch und eine starke, partnerschaftliche Kooperation über Grenzen hinweg.“<br><br>&nbsp;</p><h4><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h4><p><a href="https://www.yufe.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.yufe.eu/</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe" target="_blank" class="external-link">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41028</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 10:48:50 +0200</pubDate><title>SEASTRONG: Uni Bremen und das ZMT koordinieren internationales Forschungsprojekt in drei Weltmeeren</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/seastrong-uni-bremen-und-das-zmt-koordinieren-internationales-forschungsprojekt-in-drei-weltmeeren</link><description>Wie Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe einander stärken und gemeinsam widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels werden können, untersucht das Forschungsprojekt SEASTRONG koordiniert von der Uni Bremen in Partnerschaft mit dem ZMT. Es wird mit sechs Millionen Euro gefördert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe gehören zu den wertvollsten und zugleich am stärksten bedrohten Küstenökosystemen der Erde. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Arten, schützen Küsten vor Wellen und Erosion, speichern Kohlenstoff und tragen zur Lebensgrundlage vieler Menschen bei“, erläutert Meeresökologe Professor Christian Wild von der Uni Bremen. Wild zufolge werden diese Lebensräume bislang häufig getrennt erforscht, verwaltet und wiederhergestellt. In der Natur bildeten sie jedoch zusammenhängende Küstenökosysteme. Wasserbewegungen, Mikroorganismen, Fische, Seevögel und andere Lebewesen transportierten Nährstoffe, Kohlenstoff und Energie zwischen ihnen. Schäden an einem Ökosystem könnten daher auch die Funktionsfähigkeit und Widerstandskraft der anderen beeinträchtigen.</p><p>Wild koordiniert das Projekt SEASTRONG gemeinsam mit der Riffökologin Dr. Sonia Bejarano vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. Nach Einschätzung von Wild stärke die gemeinsame Koordination auch die interdisziplinäre Meeresforschung am Standort Bremen. „Die Universität Bremen und das ZMT bündeln ihre Expertise innerhalb der U Bremen Research Alliance&nbsp;und übernehmen gemeinsam Verantwortung für ein internationales Konsortium&nbsp;am Standort Bremen“, sagt Christian Wild. An dem Projekt SEASTRONG, „Stronger Together: The Role of Connectivity in Safeguarding Functioning Coastal Ecosystems under Global Change“, sind insgesamt 15 Partnerorganisationen aus neun Ländern beteiligt.</p><h3>Forschung in drei Weltmeeren</h3><p>SEASTRONG forscht an Standorten, an denen Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe gemeinsam vorkommen: in Belize in der Karibik, auf den Seychellen im Indischen Ozean und in Fidschi im Südpazifik. Das Projekt wurde von Beginn an gemeinsam mit sechs zentralen Partnern in diesen tropischen Ländern entwickelt. Sie übernehmen auch während der Laufzeit wichtige Aufgaben bei der Umsetzung.</p><p>Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Wiederherstellung von Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffen. Bestehende Maßnahmen in den drei Untersuchungsregionen werden erfasst und bewertet. In Belize entstehen zudem gemeinsam mit lokalen Organisationen neue experimentelle Wiederherstellungsflächen.</p><p>Die Universität Bremen leitet Forschungsarbeiten dazu, welche Ansätze die Erholung der Ökosysteme besonders wirksam unterstützen. „Wir untersuchen Wachstum, strukturelle Entwicklung, ökologische Funktion und Temperaturtoleranz ausgewählter Mangroven, Seegräser und Korallen“, sagt Christian Wild. „Laborexperimente und Modelle sollen Hinweise darauf liefern, welche Ansätze auch bei häufigeren und intensiveren marinen Hitzewellen erfolgversprechend bleiben könnten.“</p><h3>Lokales Wissen einbeziehen</h3><p>SEASTRONG betrachtet Küstenökosysteme nicht getrennt von den Menschen, die mit ihnen leben und von ihnen abhängig sind. Sozialwissenschaftlich arbeitende Mitglieder des Konsortiums untersuchen, wie lokale Gemeinschaften Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe nutzen, bewerten und verwalten.</p><p>Die Partner in den tropischen Untersuchungsregionen gestalten den Austausch mit Gemeinden, indigenen Bevölkerungsgruppen und lokalen Gemeinschaften, Umweltbehörden, Schutzgebietsverwaltungen, Fachleuten für Wiederherstellung und weiteren Beteiligten. Dabei werden lokale Prioritäten, traditionelles und lokales Wissen sowie Verwaltungsstrukturen einbezogen.</p><p>Sonia Bejarano vom ZMT zufolge will SEASTRONG ein Modell für faire internationale Zusammenarbeit sein. „Wir verbinden wissenschaftliches und traditionelles Wissen, um tropische Küstenökosysteme in Belize, Fidschi und auf den Seychellen besser zu schützen und wiederherzustellen“, sagt Sonia Bejarano.</p><h3>Ergebnisse für die Praxis</h3><p>Im Projekt sollen frei zugängliche Werkzeuge und Ressourcen entstehen. Dazu gehören nach Angaben des Konsortiums unter anderem interaktive Karten zu Biodiversität, Vernetzung, Ökosystemfunktionen und Klimaresilienz, außerdem offene ökologische und hydrodynamische Modelle, Leitlinien fürs Monitoring, experimentelle Wiederherstellungsflächen sowie regionale Empfehlungen für klimabewussten Naturschutz und geeignete Finanzierungswege.</p><p>„Diese Ergebnisse können Behörden, Gemeinden, Naturschutzorganisationen und Fachleute für Wiederherstellung dabei helfen, begrenzte Ressourcen möglichst wirksam einzusetzen“, sagt Sonia Bejarano. Das Projekt läuft viereinhalb Jahre. Die Europäische Union fördert SEASTRONG im Rahmen des Programms Horizon Europe mit sechs Millionen Euro.</p><h3>Über Horizon Europe</h3><p>Horizon Europe ist das zentrale Förderprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Es unterstützt internationale Zusammenarbeit und fördert Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse für gesellschaftliche Herausforderungen nutzbar machen, etwa in den Bereichen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/marine-ecology" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/marine-ecology</a></p><p><a href="https://www.leibniz-zmt.de/de/tropenforschung/mitarbeiterinnen-mitarbeiter/sonia-bejarano.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.leibniz-zmt.de/de/tropenforschung/mitarbeiterinnen-mitarbeiter/sonia-bejarano.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/marine-ecology/seastrong" target="_blank">www.uni-bremen.de/marine-ecology/seastrong</a></p><h4>Fragen beantworten</h4><p>Prof. Dr. Christian Wild<br>Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ejtkuvkcp0yknfBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">christian.wild<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a><br>Tel.: +49 421 218 63367</p><p>Dr. Sonia Bejarano<br>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)<br>Tel.: +49 (0)421 23800-51<br>E-Mail: sonia.bejarano@leibniz-zmt.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41013</guid><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 13:38:00 +0200</pubDate><title>Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik erhält Steinbeis Löhn-Preis für autonome Löschrobotik</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/uni-ausgruendung-topas-industriemathematik-erhaelt-steinbeis-loehn-preis-fuer-autonome-loeschrobotik</link><description>Die Bremer Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik ist gemeinsam mit Alpha Robotics Germany mit dem Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein Projekt zur Entwicklung autonomer Löschrobotik für Feuerwehreinsätze.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Roboter Feuerwehrkräfte in gefährlichen und unübersichtlichen Einsatzlagen unterstützen? An dieser Frage arbeitet die Bremer Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik gemeinsam mit Alpha Robotics Germany aus Vechta. Für ihr Projekt „Autonome Löschrobotik: Entwicklung einer Hard- und Softwareplattform für den Feuerwehreinsatz“ wurden die Partner nun mit dem Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2026 ausgezeichnet.<br>&nbsp;</p><p>Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in marktfähige Anwendungen überführen.&nbsp;<br>Im Mittelpunkt des prämierten Projekts steht die Weiterentwicklung bestehender Löschroboter zu intelligenten Assistenzsystemen für den Feuerwehreinsatz. Dafür werden unter anderem industriemathematische Verfahren der dynamischen 3D-Kartierung, KI-gestützten Objekterkennung, robusten Sensorfusion und teilautomatisierten Navigation eingesetzt. Ziel ist es, Einsatzkräfte besonders in Situationen mit starker Rauchentwicklung, instabilen Gebäuden oder unklarer Lage zu entlasten. Die Systeme sollen helfen, Einsatzorte schneller zu erfassen, Entscheidungen besser vorzubereiten und Risiken für Feuerwehrkräfte zu reduzieren.<br>&nbsp;</p><p>„Die größte Stärke autonomer Robotik besteht nicht darin, Brände zu löschen, sondern darin, Menschen nicht in Situationen schicken zu müssen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Diese Auszeichnung bestätigt den erfolgreichen Transferansatz der Universität Bremen: mathematische Spitzenforschung in Technologien zu überführen, die dort wirken, wo sie den größten gesellschaftlichen Nutzen entfalten,“ sagt Professor Christof Büskens, Projektleiter von #MOIN. &nbsp;„Die autonome Löschrobotik zeigt beispielhaft, wie Technologien aus Bereichen wie dem autonomen Fahren in neue Anwendungskontexte übertragen werden können, hier mit direktem Nutzen für Einsatzkräfte und öffentliche Sicherheit“, sagt Dr.-Ing. Mitja Echim von TOPAS Industriemathematik.&nbsp;<br>TOPAS bringt in das Projekt seine Expertise in industriemathematischen Verfahren und autonomen Systemen ein. So entsteht ein leistungsfähiges Assistenzsystem für die Einsatzrobotik und perspektivisch das „TOPAS Autonomy Framework“ als Grundlage für weitere autonome Anwendungen.<br>&nbsp;</p><p>Alpha Robotics Germany ergänzt das Projekt mit einer etablierten Hardwareplattform und umfassender Erfahrung aus realen Feuerwehrszenarien. Durch die enge Zusammenarbeit der Partner können neue Technologien frühzeitig unter praxisnahen Bedingungen getestet und validiert werden.<br>&nbsp;</p><p>Das prämierte Vorhaben ist Teil der Initiative „#MOIN – Modellregion Industriemathematik“, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Programmlinie „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert wird. Ziel der Initiative ist es unter anderem, mathematische Expertise mit praxisorientierten Herausforderungen zu verbinden, um innovative und effiziente Lösungen zu entwickeln und den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Der Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis wird in der Regel jährlich für herausragende Projekte im Wissens- und Technologietransfer vergeben. Er wurde 2004 zur Würdigung der Leistung von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Johann Löhn ins Leben gerufen.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://topas.tech" target="_blank" rel="noreferrer">https://topas.tech</a></p><p><a href="https://www.loehn-preis.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.loehn-preis.de</a></p><p>Video zum Projekt: <a href="https://youtu.be/-5G065XlqHY" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/-5G065XlqHY</a></p><p>&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Christof Büskens<br>Zentrum für Industriemathematik<br>Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 218-63861<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,dwgumgpuBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">bueskens<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40986</guid><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:03:48 +0200</pubDate><title>Deutschlands Fußballer sind raus, Bremens Roboter sind Weltmeister</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/deutschlands-fussballer-sind-raus-bremens-roboter-sind-weltmeister</link><description>Das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gewinnt die Weltmeisterschaft im Roboterfußball im südkoreanischen Incheon. Mit einer neuen Roboterplattform setzt B-Human seine Erfolgsgeschichte fort.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der zwölffache Weltmeister B-Human hatte über Jahre hinweg das Feld in der RoboCup Standard Platform League geprägt. Diese Liga wurde nun gemeinsam mit der bisherigen Humanoid League zur neuen Humanoid Soccer League zusammengeführt. Erstmals trat B-Human dabei mit einer neuen Roboterplattform an, dem humanoiden Roboter Booster K1 von Booster Robotics.</p><p>Die neue Humanoid Soccer League ist in die drei Divisionen Small, Middle und Large gegliedert. Sie unterscheiden sich durch Größe und Gewicht der eingesetzten Roboter. B-Human trat gemeinsam mit 15 weiteren Teams in der Middle Division an. Diese kann als Nachfolgerin der bisherigen Standard Platform League betrachtet werden, da derzeit alle teilnehmenden Teams dieselbe Roboterplattform einsetzen.</p><h3>Deutlich größere und schnellere Roboter</h3><p>Der Booster K1 ist deutlich größer und schneller als der zuvor eingesetzte Roboter NAO. Dadurch werden die Spiele erheblich dynamischer. Alle Teams verwenden Bewegungsabläufe, die mithilfe von Deep Reinforcement Learning trainiert wurden. Während viele Teilnehmer auf Bewegungen zurückgriffen, die vom Hersteller der Roboter bereitgestellt werden, entwickelte B-Human eigene Lösungen für das Laufen, Schießen und Aufstehen. Dies verschaffte dem Team einen entscheidenden Vorteil. Die Arbeiten auf diesem Gebiet führten zudem zu einem wissenschaftlichen Beitrag, der beim abschließenden RoboCup Symposium vorgestellt wurde.</p><p>In der Middle Division setzte sich das Bremer Team in allen acht Spielen durch. Sowohl in der Vorrunde als auch im Halbfinale gewann B-Human mit deutlichem Vorsprung. Im Durchschnitt erzielte das Team 9,2 Tore pro Spiel und ließ lediglich 0,4 Gegentore zu.</p><p>Im Finale traf B-Human auf die HTWK Robots der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Das Leipziger Team hatte im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel in der Kid Size Division der Humanoid League gewonnen. B-Human entschied das Finale mit 6:0 für sich.</p><p>Neben dem Weltmeistertitel wurde B-Human für seine langjährigen Beiträge zur Software Infrastruktur des Wettbewerbs mit dem Best Software Award ausgezeichnet.</p><h3>Weltpremiere: erstes elf gegen elf Fußballspiel</h3><p>Nach Abschluss des offiziellen Wettbewerbs war das Team zudem an einer Weltpremiere beteiligt. B-Human und die HTWK Robots trugen das erste elf gegen elf Fußballspiel zwischen humanoiden Robotern in der Geschichte des RoboCup aus. Gespielt wurde auf einem deutlich größeren Feld. Dort konnte das Bremer Team besonders von seinem ausgefeilten Passspiel profitieren, das bereits in den vergangenen Jahren ein wichtiger Baustein des Erfolgs war. Gespielt wurde eine Halbzeit, die B-Human mit 4:0 gewann.</p><h3>Über B-Human</h3><p>B-Human ist ein gemeinsames Projekt der Universität Bremen und des DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler. Mit zahlreichen nationalen und internationalen Titeln zählt das Team zu den erfolgreichsten in der Geschichte des RoboCup.&nbsp;</p><p>Das Team in Incheon bestand aus zehn Studierenden der Universität Bremen und einem Doktoranden. Wissenschaftlich betreut wurde es dort von Dr. Thomas Röfer (DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems) und Dr. Tim Laue (Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme, Universität Bremen).</p><p>Hauptsponsor ist seit 2017 die Firma CONTACT Software, ein führender Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation. Weitere Unterstützer sind cellumation, Ubica Robotics, JUST ADD AI, sowie Alumni der Universität Bremen e.V.</p><p>Weitere Informationen:</p><p><a href="https://2026.robocup.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://2026.robocup.org/</a></p><p><a href="https://www.b-human.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.b-human.de/index.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de" target="_blank">https://www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Fragen beantworten:</p><p>Dr. Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br>Tel.: +49 421 218 64200<br>E-Mail: Thomas.Roefer@dfki.de</p><p>Dr. Tim Laue<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik und Informatik<br>Tel.: +49 421 218 64209<br>E-Mail: tlaue@uni-bremen.de</p><p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Communications &amp; Media Bremen<br>Tel.: +49 421 178 45 4111<br>E-Mail: communications-hb@dfki.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40981</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:53:29 +0200</pubDate><title>SuUB Bremen und Heimatmuseum Scheeßel erhalten Förderung für die Erschließung des Nachlasses Ernst Müller-Scheeßels</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/suub-bremen-und-heimatmuseum-scheessel-erhalten-foerderung-fuer-die-erschliessung-des-nachlasses-ernst-mueller-scheessels</link><description>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) und das Heimatmuseum Scheeßel haben eine großzügige Förderzusage der VGH Stiftung für das Projekt „Aus der Schublade ins Licht. Der Künstler Ernst Müller-Scheeßel und sein Nachlass in der SuUB Bremen“ erhalten.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ernst Müller-Scheeßel (1863–1936) war ein bedeutender Künstler, Designer, Gründer des „Bremer Künstlerbundes“ und Professor an der Kunstgewerbeschule bzw. der Nordischen Kunsthochschule Bremen und eine zentrale Persönlichkeit im kulturpolitischen Netzwerk Nordwestdeutschlands. Bekannt wurde er auch als Maler und Formgeber des Roselius-Hauses in der Bremer Böttcherstraße. Sein Nachlass befindet sich in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: Circa 5.500 Briefe sowie Fotos, Plakate und verschiedene Schriftstücke dokumentieren das umfangreiche Wirken Ernst Müller-Scheeßels.&nbsp;</p><p>Die Förderung der VGH-Stiftung ermöglicht die formale und inhaltliche Erschließung der Dokumente und die Verzeichnung in der zentralen Nachlassdatenbank&nbsp;<a href="https://kalliope-verbund.info/" target="_blank" rel="noreferrer">Kalliope</a>. Damit wird der Nachlass weltweit für Forschende und weitere Interessierte sichtbar und durchsuchbar. „Dass der Nachlass Ernst Müller-Scheeßel nun vollständig erschlossen wird, schafft neue Möglichkeiten für die regionale Kulturgeschichte und bringt auch unsere Arbeit im Geburtsort des Künstlers voran“, freut sich Dr. Matthias Loeber, Leiter des Heimatmuseums Scheeßel. „Mit der spartenübergreifenden Kooperation zwischen Bibliothek und Museum kann die Expertise gebündelt werden“, ergänzt Dr. Maria Hermes-Wladarsch, Leiterin der historischen Sammlungen der SuUB Bremen. Nach der Erschließung wird eine Ausstellung in der SuUB Bremen und im Heimatmuseum Scheeßel präsentiert.</p><h4><span>Weitere Informationen:</span></h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p><h4><span>Fragen beantwortet:&nbsp;</span></h4><p>Dr. Maria Hermes-Wladarsch<br>Leiterin der hist. Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Tel.: 0421/218-59571<br>E-Mail: hermes@suub.uni-bremen.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40956</guid><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:33:00 +0200</pubDate><title>Sprachenlernen und internationaler Austausch: Sommerprogramm am Sprachenzentrum</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/sprachenlernen-und-internationaler-austausch-sommerprogramm-am-sprachenzentrum</link><description>Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (SZHB) stellt sein Programm für den Sommer 2026 vor. Die Angebote richten sich an Studierende, Studienbewerber:innen, Berufstätige und internationale Gäste.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Von Niederländisch bis zu Deutscher Gebärdensprache, vom Bildungsurlaub bis zur Studienvorbereitung – das Programm des SZHB ist vielfältig. Kurspläne, Gebühren und Details zur Anmeldung finden sich unter www.uni-bremen.de/szhb. Folgende Formate werden angeboten:&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Intensivsprachkurse im August und September<br>&nbsp;</h3><p>Allen, die ihre Sprachkenntnisse in der vorlesungsfreien Zeit schnell verbessern möchten, bieten kompakte Angebote die Möglichkeit, ganze Kursstufen innerhalb weniger Wochen zu absolvieren. Viele Kurse sind darüber hinaus als Bildungszeitmaßnahme in Bremen anerkannt.<br>Die Kurse starten im August und September. Das Angebot umfasst Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsche Gebärdensprache, Italienisch, Koreanisch, Polnisch, Russisch und Spanisch, vom Anfänger- bis zum akademischen Niveau.<br>&nbsp;</p><h3>UNIcert®-Zertifikate&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>UNIcert®-Zertifikate sind besonders wichtig für Studienbewerber:innen, die einen offiziellen Nachweis ihrer Sprachkenntnisse für die Hochschulzulassung vorlegen müssen: Das Sommerprogramm bietet die Möglichkeit, die gesamten erforderlichen Kursleistungen für UNIcert I (B1), UNIcert II (B2) und UNIcert III (C1) in Englisch zu absolvieren.<br>&nbsp;</p><h3>Digitale Angebote für die Hochschulallianz YUFE („<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>“)<br>&nbsp;</h3><p>Gemeinsam mit neun anderen Hochschulen aus ganz Europa ist die Universität Teil der Allianz YUFE. In diesem Rahmen bietet das SZHB ab September digitale Sprachkurse und Sprachcafés in den Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch an. Die Angebote sind für Mitarbeitenden der Universität Bremen offen und kostenlos. Interessierte können sich unter <a href="https://virtualcampus.yufe.eu/p/courses/category/language-development" target="_blank" rel="noreferrer">https://virtualcampus.yufe.eu/p/courses/category/language-development</a> anmelden.<br>&nbsp;</p><h3>Peer-Sprachlernberatung<br>&nbsp;</h3><p>Ein neues Format unterstützt alle, die individuell zu selbstbestimmten Zeiten lernen möchten: In der Peer-Sprachlernberatung helfen geschulte studentische Berater:innen Lernenden unterem dabei, persönliche Lernziele zu setzen und Lernstrategien zu entwickeln.<br>&nbsp;</p><h3>Studierende aus aller Welt zu Besuch in Bremen<br>&nbsp;</h3><p>Vom 3. bis zum 28. August lernen über 90 Teilnehmende aus der ganzen Welt Deutsch beim Internationalen Sommerkurs. &nbsp;Neben den intensiven Deutschkursen erleben die Teilnehmenden gleichzeitig die regionale Kultur. Große Unterstützung erfährt die Universität dabei durch die Bremer Bevölkerung, die Unterkünfte für die internationalen Gäste anbietet.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/szhb</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Kontakt:&nbsp;</h4><p>szhb@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40960</guid><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:00:13 +0200</pubDate><title>Bremer Uni-Professor Mädler zum Vizepräsidenten der DFG gewählt</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/bremer-uni-professor-maedler-zum-vizepraesidenten-der-dfg-gewaehlt</link><description>Verfahrenstechniker Professor Lutz Mädler von der Universität Bremen und Direktor und Leiter des Programmbereichs Verfahrenstechnik am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT wurde als neuer Vizepräsident in das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mädler: „Vor uns liegen große technologische und wirtschaftliche Herausforderungen. Um diese zu meistern, brauchen wir exzellente Wissenschaft, aber auch den Mut zum Transfer und echten Austausch. Ich freue mich darauf, meine internationalen Perspektiven einzubringen, um gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen das Wissenschaftssystem aktiv und nahbar mitzugestalten.“</p><p>„Professor Lutz Mädler hat mit seiner Wahl große Anerkennung erfahren – dazu gratuliere ich ihm sehr herzlich“, sagt Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen. „Die DFG prägt die Forschungsförderung in Deutschland maßgeblich. Umso mehr freue ich mich, dass die Expertise aus Bremen dort sichtbar eingebracht wird.“</p><p>Von der Universität Bremen gehört seit 2019 außerdem die Informatikerin Kerstin Schill als Vizepräsidentin dem Gremium an. Von neun Vizepräsidenten kommen damit zwei von der Universität Bremen. Die Amtszeit einer Vizepräsidentschaft beträgt vier Jahre, eine einmalige Wiederwahl für weitere vier Jahre ist möglich.&nbsp;</p><p>Die DFG ist die größte Forschungsförderorganisation Deutschlands und vergibt jedes Jahr Fördersummen in Milliardenhöhe. Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt damit eines der wichtigsten Leitungsgremien der deutschen Wissenschaft dar.&nbsp;</p><p>In seiner Aufgabe im Präsidium wird Professor Mädler die strategische Ausrichtung der DFG mit weiterentwickeln, wissenschaftspolitische Themen bearbeiten und Beschlüsse vorbereiten. Das Amt sieht zudem die Vertretung der Wissenschaft gegenüber Politik, Hochschulen und nationalen wie internationalen Institutionen vor. Der Amtsbeginn ist am 1. Januar 2027.</p><p>Lutz Mädler ist Professor für Mechanische Verfahrenstechnik an der Universität Bremen sowie Direktor des Bereichs Verfahrenstechnik im Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT in Bremen. Seine Forschung umfasst die Herstellung, Handhabung und Formulierung von Partikeln sowie die Gestaltung und Untersuchung von Partikelgrenzflächen. Für diese wurde Mädler vielfach ausgezeichnet, zuvorderst 2017 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG. Er war von 2016 bis 2021 Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Farbige Zustände“ und ist seit 2020 Sprecher des DFG-Schwerpunktprogramms „HeteroAggregates“. Zudem gehört er seit 2026 dem Steering Board des Exzellenzclusters „The Martian Mindset: A Scarcity-Driven Engineering Paradigm“ der Universität Bremen an. Mädler engagiert sich bereits seit längerer Zeit in der wissenschaftlichen Selbstverwaltung: Seit 2020 ist er Mitglied und seit zwei Jahren Vorsitzender des DFG-Fachkollegiums „Verfahrenstechnik, Technische Chemie“, aus dem er nach seiner Wahl zum Vizepräsidenten zum Ablauf des Jahres ausscheidet.&nbsp;</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>

    

    

