<h2 id="header83314" class="header  "><span><a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen" title="mehr">Universität Bremen</a></span></h2><?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
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         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Dummy Title</title><link>http://example.com</link><description></description><language>en-gb</language><copyright>Universität Bremen</copyright><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:50:16 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 14:50:16 +0200</lastBuildDate><category>News</category><atom:link href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/rss?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>Universität Bremen</generator><item><guid isPermaLink="false">news-40307</guid><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:41:54 +0200</pubDate><title>Aufnahme in Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung: Große Anerkennung für Bremer Wissenschaftler </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/aufnahme-in-norwegische-wissenschaftsakademie-fuer-polarforschung-grosse-anerkennung-fuer-bremer-wissenschaftler</link><description>Erneut sind zwei Wissenschaftler der Universität Bremen in die Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung berufen worden: Die Auszeichnung erhielten Professor Olaf Eisen und Professor Kai Bischof in Anerkennung ihrer Verdienste für die Erforschung der Arktis und der Antarktis. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Olaf Eisen, seit 2014 Professor an der Universität Bremen im Fachbereich Geowissenschaften und dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, arbeitet seit seiner Promotion an der Dynamik und Massenbilanz der polaren Eisschilde.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Kai Bischof, stellvertretender Direktor des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und Professor für Meeresbotanik am Fachbereich Biologie/Chemie, erforscht seit fast 30 Jahren die Ökophysiologie von Großalgen und insbesondere die Unterwasservegetation polarer Küstenökosysteme.<br>&nbsp;</p><h3>„Herausragende Beiträge zur Polarforschung“&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Die Akademie erkennt mit der Aufnahme der beiden Bremer Wissenschaftler ihre vielseitigen und herausragenden Beiträge zur Polarforschung an. Insbesondere die Arbeit in beiden Polargebieten, eine Führungsrolle bei Feldforschungen und der Entwicklung innovativer Methoden und interdisziplinärer Forschungsansätze, sowie ihr Engagement in der Nachwuchsförderung und internationalen Zusammenarbeit werden dabei besonders hervorgehoben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Unter der Schirmherrschaft des norwegischen Königs Harald ist die Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung die weltweit einzige wissenschaftliche Akademie, die sich in allen wissenschaftlichen Disziplinen und mit einer internationalen Perspektive auf die Polarregionen und die damit verbundenen Herausforderungen konzentriert. Weitere Bremer Mitglieder der Akademie sind die ehemalige Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Professorin Antje Boetius, sowie der Meereisphysiker Professor Christian Haas, ebenfalls vom AWI.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.polar-academy.com/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.polar-academy.com/</a></p><p><a href="https://www.marum.de/en/Prof.-Dr.-kai-bischof.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/en/Prof.-Dr.-kai-bischof.html</a></p><p><a href="https://profiles.awi.de/140-olaf-eisen" target="_blank" rel="noreferrer">https://profiles.awi.de/140-olaf-eisen</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Kai Bischof<br>Meeresbotanik<br>Fachbereich Biologie/Chemie &amp;<br>MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 218 63050<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mdkuejqhBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">kbischof<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>Prof. Dr. Olaf Eisen<br>Professor for Glaziologie&nbsp;<br>Geowissenschaften&nbsp;<br>Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung&nbsp;<br>Telefon: +49 471 4831 1969&nbsp;<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,qnch0gkugpBcyk0fg" data-mailto-vector="2">olaf.eisen<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>awi<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40284</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:47:57 +0200</pubDate><title>Eröffnung der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/eroeffnung-der-psychotherapeutischen-universitaetsambulanz</link><description>Im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften soll die Universitätsambulanz psychotherapeutische Versorgung mit Forschung und der Ausbildung angehender Psychotherapeut:innen verbinden. Am 16. April 2026 um 16 Uhr wird sie in der Kassenhalle im Forum am Domshof feierlich eröffnet. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutische Universitätsambulanz über die Lebensspanne (<abbr title="Psychotherapeutische Universitätsambulanz über die Lebensspanne">PULS</abbr>) bietet psychotherapeutische Behandlung für eine Vielzahl an psychischen Beschwerden im Rahmen von Forschung und Lehre an. Damit trägt die Ambulanz zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bei und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung und zur praxisnahen Ausbildung von Psychotherapeut:innen. Das Angebot richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene und steht über den Campus hinaus der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Die Kosten für die angebotenen Einzel- und Gruppentherapien werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.<br>&nbsp;</p><h3>Hohe Qualität durch Einbindung in Forschung und Lehre&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Die Ambulanz bietet Therapieplätze für Personen mit psychischen Erkrankungen an, die Wert auf eine Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Standards legen. „Mit der Eröffnung startet unsere erste Studie im Rahmen von <abbr title="Psychotherapeutische Universitätsambulanz über die Lebensspanne">PULS</abbr>: eine strukturierte Gruppentherapie auf Basis der Akzeptanz- und <span lang="en" dir="ltr">Commitment</span>-Therapie (<abbr title="Akzeptanz- und Commitment-Therapie">ACT</abbr>), einer modernen Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie“, sagt Professorin &nbsp;Barbara Cludius, die wissenschaftliche Leiterin des Erwachsenenbereichs. „Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Ankämpfen gegen belastende Gedanken und Gefühle, sondern ein flexiblerer Umgang mit ihnen, um sich stärker an persönlichen Werten zu orientieren und das eigene Leben aktiv zu gestalten.“<br>&nbsp;</p><p>Die zwölfwöchige Gruppentherapie bietet Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Begleitend werden im Rahmen der Studie Fragebögen eingesetzt, um besser zu verstehen, welche Faktoren dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten unterschiedlich stark von der Behandlung profitieren.<br>&nbsp;</p><p>Patient:innen der Ambulanz ermöglichen durch ihre Bereitschaft zur Teilnahme die kontinuierliche Weiterentwicklung psychotherapeutischer Verfahren – auch in der Lehre: „Eine weitere Besonderheit unseres Therapieangebotes sind die sogenannten Lehrtherapien. Hier wird ein Teil der Behandlung von fortgeschrittenen Masterstudierenden des Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie durchgeführt – natürlich unter engmaschiger Begleitung erfahrener, approbierter Psychotherapeut:innen“, erläutert Professor Lars White, der die wissenschaftliche Leitung für den Kinder- und Jugendbereich übernimmt. &nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/ambulanz-puls" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/ambulanz-puls</a></p><p><br>Medienveterter:innen sind eingeladen über die Veranstaltung am 16. April 2026 um 16 Uhr Uhr im Forum am Domshof zu berichten. Neben Staatsrätin Karolin Kumar werden Professorin Maren Peteresen, Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen und Professorin Ingrid Darmann-Finck, Dekanin des Fachbereichs „Human- und Gesundheitswissenschaften“ teilnehmen. Darüber hinaus sieht das Programm wissenschaftliche Vorträge von Professor Thomas Ehring sowie Professor. Michael Günter vor.&nbsp;</p><p>Anmeldung über: Katrin Hoffmann Clemente <a href="http://(katrin.hoffmann@vw.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">(katrin.hoffmann@vw.uni-bremen.de</a>)&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Nicole Rennschmied<br>Geschäftsführende Leitung&nbsp;<br>Universitätsambulanz<br>Telefon: +49 421 218-68990<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ptgppuejBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">nrennsch<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40282</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:40:48 +0200</pubDate><title>Forschung zu Männerschuppen: neuer Leitfaden und weitere Förderung </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/forschung-zu-maennerschuppen-neuer-leitfaden-und-weitere-foerderung</link><description>Männerschuppen als kommunale Treffpunkte für Männer ab 50 etablieren – das ist Ziel des neuen Männerschuppen-Projekts an der Uni Bremen. Es wird ab sofort mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Außerdem ist ein Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männnerschuppen verfügbar.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Viele kommunale Angebote erreichen eher Frauen und sind für Männer in Ansprache und Inhalt häufig wenig attraktiv. Dies betrifft auch Angebote zu Gesundheitsförderung und Prävention. Um diesem Problem entgegenzuwirken, entstanden zunächst in Australien „Männerschuppen“, also Orte, an denen sich Männer über 50 zu gemeinsamen Aktivitäten wie Reparatur- und Holzarbeiten treffen. In Bremen untersuchte das Modellprojekt „MARS – Männerschuppen als Orte der Prävention und Gesundheitsförderung im kommunalen Setting für Männer ab 50 Jahren“, welche gesundheitlichen Effekte Männerschuppen haben und wie sich das Konzept auf Deutschland übertragen lässt. Ein Team am Institut für Public Health und Pflegeforschung unter der Leitung von Professorin Karin Bammann hat hierzu acht Männerschuppen in Norddeutschland gegründet und begleitet.&nbsp;</p><p>Aus den Erfahrungen von MARS ist der Leitfaden „Männerschuppen – Ein Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männerschuppen in Deutschland“ entstanden. Er richtet sich an Kommunen, Vereine und Engagierte, die selbst Männerschuppen gründen möchten. Der Leitfaden erklärt das Konzept hinter den Männerschuppen, zeigt, was man bei der Auswahl der Räumlichkeiten und Aktivitäten beachten muss und wie die interne Organisation unter den Beteiligten ablaufen kann.&nbsp;</p><p>Ein zentrales Thema ist außerdem die organisatorische und finanzielle Umsetzung. Der Leitfaden erklärt, welche räumlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, wie Gesundheit und Sicherheit gewährleistet werden können sowie welche Fördermöglichkeiten es gibt. Er gibt auch Tipps, wie Männerschuppen langfristig etabliert und beworben werden können. Interessierte können den Leitfaden ab sofort unter <a href="https://www.uni-bremen.de/maennerschuppen" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/maennerschuppen</a> herunterladen.&nbsp;</p><p>Seit mehreren Jahren wird an der Universität Bremen zum Thema Männerschuppen geforscht. Nun erhält die Universität Bremen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, um weitere Männerschuppen als Orte lebenslangen Lernens in Norddeutschland aufbauen zu können. Das Projekt MARS+ startet am 01. April 2026 und läuft für zwei Jahre.</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/maennerschuppen/" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/maennerschuppen/</a></p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;</h4><p>Oliver Bock<br>Forschungsschwerpunkt Männerschuppen<br>AG Epidemiologie des demographischen Wandels<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>Universität Bremen&nbsp;<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ocgppgtuejwrrgpBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2" class="e-mail-link">maennerschuppen<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40243</guid><pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:37:14 +0200</pubDate><title>Quo Vadis Sozialstaat: Expert:innen beraten in Bremen über die Zukunft der Sozialpolitik </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/quo-vadis-sozialstaat-expertinnen-beraten-in-bremen-ueber-die-zukunft-der-sozialpolitik</link><description>Unter dem Titel „Quo vadis Sozialstaat?“ lädt das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) am 13. und 14. April zu einer öffentlichen Tagung ein. Anmeldungen sind bis zum 7. April möglich.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialstaat in Deutschland steht im Jahr 2026 vor wichtigen Richtungsentscheidungen. Die Tagung thematisiert daher unter anderem Fragen der sozialen Ungleichheiten, der Grundsicherung, der Alterssicherung, der Pflege- und Gesundheitspolitik, der Digitalisierung sowie der sozial-ökologischen Transformation. Neben überregionalen Perspektiven werden auch Auswirkungen auf die politische und gesellschaftliche Situation in Bremen diskutiert.&nbsp;</p><p>„Wie können Konflikte über die Entwicklungsrichtung der Sozialpolitik gelöst werden, wie kann der Sozialstaat angesichts der internationalen Krisen gefestigt werden? Das sind die Fragen, die auf der Tagung nach Antworten suchen“ sagt Prof. Dr. Frank Nullmeier, stellvertretender Direktor des DIFIS an der Universität Bremen.</p><h3>Öffentlicher Vortrag am 13. April</h3><p>Die Tagung wird eröffnet mit einem öffentlichen Vortrag am Montag, 13. April, 18 Uhr, in der Oberen Rathaushalle. Auf dem Podium zum Thema „Zukünftige Entwicklungen der Wirtschaft und des Sozialstaats in Deutschland“ sprechen unter anderem Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen und Präsident des Bundesrats, und Professorin Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB). Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Interessierte können sich bis zum 7. April unter <a href="https://eveeno.com/270851813" target="_blank" rel="noreferrer">https://eveeno.com/270851813</a> anmelden.</p><p>Die restliche Tagung wendet sich an Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis und findet in der Kassenhalle im Forum am Domshof der Universität Bremen statt. Erwartet werden über hundert Teilnehmende, darunter Professorin Tanja Klenk (Helmut-Schmidt-Universität), Professor Olaf Groh-Samberg (Universität Bremen), Professorin Pia Lange (Universität Bremen), Dr. Renate Reiter (FernUni Hagen), Professorin Anne Lenze (Hochschule Darmstadt), Professor Heinz Rothgang (Universität Bremen) und Professor Thomas Gerlinger (Universität Bielefeld). Sie tauschen sich unter anderem zu Themen wie sozialer Ungleichheit und Armut, Digitalisierung und Sozialstaat sowie Pflege und Gesundheit aus. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung bis zum 7. April unter <a href="https://eveeno.com/270851813" target="_blank" rel="noreferrer">https://eveeno.com/270851813</a> möglich.</p><h3>Über das DIFIS</h3><p>Das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) wurde 2021 gegründet und versteht sich als Plattform für Forschung, Vernetzung und wissenschaftliche Politikberatung im Bereich der Sozialpolitik. Das unabhängige Institut wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Heiner Salomon<br>Universität Bremen<br>Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS)<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgkpgt0ucnqoqpBfkhku0fg" data-mailto-vector="2">heiner.salomon<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>difis<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a><br>Telefon: 0178 805 4956<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40234</guid><pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:07:56 +0200</pubDate><title>„Versäumte Bilder“ – Ausstellung und Public Lecture im Forum am Domshof</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/versaeumte-bilder-ausstellung-und-public-lecture-im-forum-am-domshof-0</link><description>Frauen in der Wissenschaft und Pionierinnen sichtbar machen – darum geht es in der Ausstellung „Versäumte Bilder“, die vom 14. April bis zum 7. Juli im Forum am Domshof zu sehen ist. Begleitend findet im Sommersemester jeden Dienstag eine Public Lecture statt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung wurde von der Wissenschaftsfotografin Gesine Born entwickelt mit dem Ziel, für Akteurinnen aus Wissenschaft und Forschung sowie Pionierinnen aus angrenzenden Feldern eine Bühne zu erschaffen, die ihnen zu Lebzeiten verwehrt blieb. Für die Ausstellung interpretiert und kontextualisiert Gesine Born bestehende Bilder mittels Künstlicher Intelligenz (KI) neu. „Auf diese kreative Weise werden bedeutende Errungenschaften von Frauen in der Wissenschaft und darüber hinaus visuell erfahrbar gemacht“, so Sabine Doff, Dekanin des Fachbereichs 10, die das Projekt an der Universität Bremen verantwortet. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Transferstelle der Universität Bremen (UniTransfer) realisiert wurde, ist täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Danach ist bis 22 Uhr ein Zugang über den Innenhof möglich. Der Eintritt ist frei.</p><p>Begleitend zur Ausstellung findet im Sommersemester 2026 während der Vorlesungszeit jeden Dienstag von 18 Uhr bis 19:30 Uhr eine Public Lecture im Forum am Domshof statt, die von Sabine Doff in Kooperation mit Kathrin Sebastian,eine der<i></i>Zentralen Frauenbeauftragten und Sprecherin der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF) der Universität Bremen, organisiert wird. Forschende der Bremer Hochschulen und Gäste aus Wissenschaft und Kultur widmen sich hier unter anderem den Fragen, welche versäumten Bilder es am Wissenschaftsstandort Bremen zu ergänzen gäbe, wie es heute gelingen kann, die Leistungen von Wissenschaftlerinnen zu würdigen und welche Erfahrungen aktuell Frauen in der Wissenschaft machen, die Pionierinnen auf ihren Feldern sind.&nbsp;</p><p>Die Ausstellung im Forum im Domshof wird eröffnet am 14.04.2026 um 18 Uhr mit einem Beitrag von Gesine Born, die das Projekt „Versäumte Bilder“, dessen Entstehungsgeschichte und Hintergründe präsentiert. Weitere Beiträge an den folgenden Dienstagen beschäftigen sich unter anderem mit der ersten „Frau Senator“ in Bremen, Käthe Popall, der Bremer Pädagogin Betty Gleim und der Pionierarbeit der Chemikerin und „Hausfrau“ Agnes Pockels. Zusammen mit der Fotografin werden in einem abschließenden Workshop (7. Juli, 18 Uhr) „versäumte Bilder“ für den Standort Bremen ergänzt. Die Public Lecture gehört zum Angebot der General Studies der Universität und steht allen Interessierten offen. Das vollständige Programm ist abrufbar unter: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/forum-am-domshof/versaeumte-bilder-in-bremen" target="_blank" class="external-link">https://www.uni-bremen.de/universitaet/forum-am-domshof/versaeumte-bilder-in-bremen</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Sabine Doff<br>Dekanin des Fachbereichs 10, Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,fqhhBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">doff<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a><br>Telefon: + 49 421 218 68170</p><p>Kathrin Sebastian<br>Zentrale Frauenbeauftragte / Sprecherin der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF)<br>Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,bgpvtcng0htcwgpdgcwhvtcivgBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">zentrale.frauenbeauftragte<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40193</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:00:00 +0200</pubDate><title>Ausstellung: Astronom – Arzt – Bremer</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/ausstellung-astronom-arzt-bremer</link><description>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen präsentiert vom 07. April bis zum 6. Juni 2026 eine Ausstellung zum Leben und Werk des Bremer Astronomen und Arztes Wilhelm Olbers (1758–1840). Der Eintritt ist frei.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Olbers, geboren in Bremen, war Arzt und Astronom und einer der bekanntesten Bremer seiner Zeit. Ihm ist es zu verdanken, dass die Hansestadt um 1800 ein europäisches Zentrum der Astronomie war. Seine Entdeckung der Pallas im Jahr 1802 war ein Meilenstein in der Planeten-forschung. Darüber hinaus entdeckte er den Kleinplaneten Vesta (1805), mehrere Kometen und trug wesentlich zur Erforschung von Kometen bei.&nbsp;</p><p>Er formulierte das nach ihm benannte Olberssche Paradoxon, das bis heute als zentrales Problem der kosmologischen Theorie gilt und die Frage nach der Struktur und Endlichkeit des Universums aufwirft. Im Brotberuf wirkte er fast vier Jahrzehnte als Arzt in seiner Heimatstadt. Er war Vertreter des sogenannten Tierischen Magnetismus und als Arzt bei zwei Opfern der „Giftmischerin“ Gesche Gottfried involviert.</p><p>In der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen befindet sich der ca. 4.000 Dokumente umfassende Nachlass Wilhelm Olbers‘, der im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Der Nachlass, bestehend aus handschriftlichen Dokumenten, Briefen, Manuskripten, mathematischen Berechnungen und wissenschaftlichen Skizzen, dokumentiert nicht nur seine Forschungspraxis, sondern auch die Strukturen der wissenschaftlichen Kommunikation jener Epoche. Die Korrespondenz mit Persönlichkeiten wie Johann Hieronymus Schroeter, Friedrich Wilhelm Bessel, Carl Friedrich Gauß oder Alexander von Humboldt verdeutlicht die Rolle von Netzwerken in der Wissensproduktion der Frühen Neuzeit.</p><p>Die Ausstellung beleuchtet zentrale Aspekte des Lebens und Wirkens des berühmten Bremers. Sie zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse nicht isoliert, sondern im Austausch zwischen Individuen, Institutionen und kulturellen Kontexten entstehen. Sie richtet sich an Wissenschaftler:innen, Studierende sowie an ein breites Publikum, das sich für die Geschichte Bremens und für die Entwicklung der wissenschaftlichen Kultur im 18. und 19. Jahrhundert interessiert.</p><p>Zur Ausstellung ist eine Begleitpublikation erschienen: Astronom – Arzt – Bremer. Wilhelm Olbers (1758 – 1840) und sein Nachlass in der SuUB Bremen, Bremen 2026. Edition Falkenberg.</p><p>Die SuUB laden am Dienstag, 7.4., um 16:30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung ein:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e821e18201947a6ceb418a481be06030d">Begrüßung durch Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB</li><li data-list-item-id="e2ff2c48ee1dd7bdab7c63f296b97ed97">Einführung zur Ausstellung von Maria Hermes-Wladarsch (SuUB, Kuratorin der Ausstellung)</li><li data-list-item-id="e3bfb01be1df1dad19b89fa6f2f03a16d">Kurzvortrag Wilhelm Olbers – Leben und Werk von PD Dr. Günter Oestmann</li></ul><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Zentrale, Bibliothekstr. 9, 28359 Bremen&nbsp;<br>Laufzeit: 07.04. – 06.06.2026 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 22 Uhr, Sa 10 - 20 Uhr, So 10 - 18 Uhr<br>Eintritt: frei</p><p><a href="https://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/ausstellungseroeffnung-wilhelm-olbers/" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/ausstellungseroeffnung-wilhelm-olbers/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Maria Hermes-Wladarsch<br>Leiterin der hist. Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Tel.: +49 0421 218-59571&nbsp;<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgtoguBuwwd0wpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">hermes<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>suub.uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40147</guid><pubDate>Wed, 18 Mar 2026 15:45:00 +0100</pubDate><title>Psychische Gesundheit von Studierenden im Fokus: Neues Verbundprojekt CAMPUS gestartet</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/psychische-gesundheit-von-studierenden-im-fokus-neues-verbundprojekt-campus-gestartet</link><description>In Kooperation mit vier weiteren Verbundpartnern werden an der Universität Bremen Wohlbefinden und Belastung von Studierenden untersucht. Das Projekt wird vom Bund mit insgesamt 800.000 Euro für drei Jahre gefördert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit „CAMPUS – <span lang="en" dir="ltr">Cultivating mental health promotion for university students</span>“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<abbr title="Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt">BMFTR</abbr>) ein neues Verbundprojekt, das die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Studierenden in Deutschland systematisch erforscht und evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Hochschulen entwickelt.&nbsp;<br>Im Rahmen des Projekts werden Risiko- und Resilienzfaktoren für psychische Belastungen von Studierenden analysiert – sowohl auf individueller Ebene als auch im Kontext der strukturellen Rahmenbedingungen an Hochschulen. Dabei werden besonders kritische Phasen im Studienverlauf, wie etwa die &nbsp;Studienabschlussphase und Studierendengruppen mit besonderen Herausforderungen wie Studierende mit <span lang="en" dir="ltr">Care</span>-Aufgaben oder Studierende der ersten Generation an der Hochschule, besonders in den Blick genommen.&nbsp;<br>Handlungsempfehlungen werden erarbeitet.<br>&nbsp;</p><p>Das CAMPUS-Projekts vereint unterschiedliche Perspektiven und arbeitet mit verschiedenen Methoden: Neben der Erhebung von Daten an verschiedenen Hochschulen, darunter auch die Universität Bremen, werden Sekundärdaten ausgewertet und vertiefende qualitative Erhebungen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der gemeinsamen Entwicklung von Handlungsempfehlungen. &nbsp;„Dazu arbeiten wir mit verschiedenen Akteur:innen zusammen, darunter Studierende, dem studentischen und betrieblichen Gesundheitsmanagement, Studierendenwerke, studentischen Initiativen oder Krankenkassen“, sagt Verbundleiterin Dr. Stefanie Helmer vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (<abbr title="Institut für Public Health und Pflegeforschung">IPP</abbr>) der Universität Bremen.&nbsp;<br>Mit der Universität Bremen, die den Verbund leitet, kooperieren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, die Martin-Luther-Universität Halle, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in dem Projekt.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung/abteilungen-arbeitsgruppen/public-health-forschung/evidenzbasierung-in-public-health/projekte/laufende-projekte/projektdetails/gbpsych-uni-bremen-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastungen-bei-mitarbeitenden-und-studierenden-an-der-universitaet-bremen-1" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung/abteilungen-arbeitsgruppen/public-health-forschung/evidenzbasierung-in-public-health/projekte/laufende-projekte/projektdetails/gbpsych-uni-bremen-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastungen-bei-mitarbeitenden-und-studierenden-an-der-universitaet-bremen-1</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Dr. Stefanie Helmer&nbsp;<br>Institut für Public Health IPP<br>Universität Bremen&nbsp;<br>Telefon: +49 421 218-68803<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,uvjgnogtBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">sthelmer<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40127</guid><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 15:22:46 +0100</pubDate><title>Neue Roboter, neue Liga: B-Human gewinnt die RoboCup German Open in der Humanoid Soccer League</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/neue-roboter-neue-liga-b-human-gewinnt-die-robocup-german-open-in-der-humanoid-soccer-league</link><description>B-Human setzt seine Erfolgsgeschichte in der neugegründeten Humanoid Soccer League fort: das gemeinsame Team der Universität Bremen und des DFKI sicherte sich bei den RoboCup German Open in Köln den ersten Platz.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) sicherte sich bei den RoboCup German Open in Köln, die vom 10. bis 14. März 2026 auf dem Gelände der Koelnmesse stattfanden, sowohl in der <span lang="en" dir="ltr">Middle Division</span> als auch in der <span lang="en" dir="ltr">Large Division</span> den ersten Platz. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Dorothee Bär, parallel zur didacta Bildungsmesse ausgetragen.<br>&nbsp;</p><p>Der zwölffache Weltmeister <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> dominierte über Jahre hinweg das Feld in der <span lang="en" dir="ltr">RoboCup Standard Platform League</span>, die nun gemeinsam mit der <span lang="en" dir="ltr">Humanoid League</span> zur neuen <span lang="en" dir="ltr">Humanoid Soccer League </span>zusammengeführt wurde. Erstmals trat B-Human auch mit einer neuen Roboterplattform an: dem <span lang="en" dir="ltr">humanoiden Roboter Booster</span> K1 von <span lang="en" dir="ltr">Booster Robotics.</span><br>&nbsp;</p><p>Die neue <span lang="en" dir="ltr">Humanoid Soccer League</span> ist in drei Divisionen – <span lang="en" dir="ltr">Small, Middle und Large </span>– unterteilt, die jeweils durch eine maximale Größe und ein maximales Gewicht der Roboter definiert sind. Roboter, die kleiner oder leichter als das erlaubte Maximum einer Division sind, können in dieser Division antreten, während größere Roboter nicht in kleineren Divisionen spielen dürfen. B-Human war bei den German Open in gleich zwei Divisionen vertreten: in der <span lang="en" dir="ltr">Middle</span> und in der <span lang="en" dir="ltr">Large Division</span>. Ein wesentlicher Unterschied zwischen diesen Divisionen ist die Größe des Balls: In der <span lang="en" dir="ltr">Large Division </span>wird ein regulärer Fußball (FIFA Size 5) verwendet, in der <span lang="en" dir="ltr">Middle Division</span> ein etwas kleinerer Ball (FIFA Size 3 oder 4).<br>&nbsp;</p><p>In der <span lang="en" dir="ltr">Middle Division</span> setzte sich das Team aus Bremen in allen sieben Spielen souverän durch. Sowohl in der Vorrunde als auch im Halbfinale gewann B-Human jeweils mit einem klaren 10-Tore-Vorsprung. Im Finale trafen die Bremer auf die HTWK Robots der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig. Gegen das Team aus Leipzig, das ebenfalls mit den Booster K1-Robotern spielte und im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel in der <span lang="en" dir="ltr">Kid Size</span> der <span lang="en" dir="ltr">Humanoid League </span>gewonnen hatte, erzielte <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> einen deutlichen 6:1-Sieg.<br>&nbsp;</p><p>In der <span lang="en" dir="ltr">Large Division</span> startete das Bremer Team zunächst durchwachsen: Neben einem Sieg und einem Unentschieden musste es sich einmal den HTWK Robots geschlagen geben, die ebenfalls in beiden Divisionen antraten. Im Finale gegen die Leipziger zeigte <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> jedoch eine deutliche Leistungssteigerung und sicherte sich mit einem klaren 4:1-Erfolg den Sieg.<br>&nbsp;</p><p>Mit ihrem Doppelsieg in Köln richtet sich der Blick der Bremer nun auf das nächste große Ziel: die RoboCup-Weltmeisterschaft 2026, die vom 30. Juni bis 6. Juli 2026 in Incheon, Südkorea stattfinden wird.<br>&nbsp;</p><h3>Über B-Human<br>&nbsp;</h3><p>B-Human ist ein gemeinsames Projekt der Universität Bremen und des DFKI-Forschungsbereichs <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems </span>unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler. Mit zahlreichen nationalen und internationalen Titeln zählt das Team zu den erfolgreichsten in der Geschichte des RoboCup.&nbsp;<br>Das Team in Köln bestand aus acht Studierenden der Universität Bremen und einem Doktoranden. Wissenschaftlich betreut wird es von Dr. Thomas Röfer (DFKI-Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span>) und Dr. Tim Laue (Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme, Universität Bremen).<br>Hauptsponsor ist seit 2017 die Firma CONTACT Software, ein führender Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation. Weitere Unterstützer sind JUST ADD AI, cellumation, Ubica Robotics sowie Alumni der Universität Bremen e.V.</p><p><strong>Bildmaterial: </strong>In der DFKI-Cloud (<a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/BiWxMXXnNLbK5Wo" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/BiWxMXXnNLbK5Wo</a>) steht Bildmaterial zum Download zur Verfügung. Dieses darf gerne unter Angabe des Copyrights verwendet werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><br>Offizielle Webseite der RoboCup German Open: <a href="https://robocup.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://robocup.de/</a></p><p><br>Webseite des Teams B-Human: <a href="https://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.b-human.de</a></p><p>B-Human auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/teambhuman</a></p><p>B-Human auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bhumnbhumn/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/bhumnbhumn/</a></p><p>Link zum Finalspiel: <a href="https://www.youtube.com/live/wcAyXRAvzQ0?si=o6WOz7Rm8wcs_xwK&amp;t=17746" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/live/wcAyXRAvzQ0?si=o6WOz7Rm8wcs_xwK&amp;t=17746</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Kontakt:</h4><p>Dr. Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems&nbsp;<br>Tel.: +49 421 218 64200<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,Vjqocu0TqghgtBfhmk0fg" data-mailto-vector="2">Thomas.Roefer<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>dfki<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>Dr. Tim Laue<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik und Informatik<br>Tel.: +49 421 218 64209<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vncwgBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">tlaue<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>DFKI-Pressekontakt:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Team Communication &amp; Media Bremen<br>Tel.: +49421 178 45 4180<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,eqoowpkecvkqpu/jdBfhmk0fg" data-mailto-vector="2">communications-hb<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>dfki<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40121</guid><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:40:42 +0100</pubDate><title>Arbeitslehre als Schlüssel zur Demokratiebildung</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/arbeitslehre-als-schluessel-zur-demokratiebildung</link><description>Das Fach Arbeitslehre kann laut Dr. Eva Anslinger von der Universität Bremen eine Schlüsselrolle für Demokratiebildung an Schulen spielen. „Sie macht demokratische Teilhabe in lebensnahen Lernsituationen konkret erfahrbar.“ Das Fach steht im Mittelpunkt der Jahrestagung der „GATWU“ in Bremen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Demokratie gerät weltweit unter Druck. Polarisierung, Desinformation und wachsendes Misstrauen gegenüber politischen Institutionen prägen zunehmend öffentliche Debatten“, betont die Vorsitzende des Vorstands der „Gesellschaft für Arbeit, Technik und Wirtschaft im Unterricht“ Professorin Marianne Friese. „Wenn demokratische Gesellschaften stabil bleiben sollen, reicht es nicht aus, über Demokratie zu sprechen.“ Junge Menschen müssten erfahren, wie Beteiligung, Verantwortung und Mitbestimmung im Alltag funktionierten. Schule spiele dabei eine zentrale Rolle.</p><p>Demokratische Kompetenzen entstehen nach Ansicht von Anslinger dabei nicht nur im Politikunterricht. Sie entwickeln sich auch dort, wo Schülerinnen und Schüler über Arbeit, Wirtschaft, Konsum oder gesellschaftliche Verantwortung nachdenken und gemeinsam Entscheidungen treffen. Lebensnahe Lernfelder können demokratische Prozesse greifbar machen.</p><p>Ein Fach, das solche Erfahrungen ermöglicht, ist die Arbeitslehre bzw. in Bremen das Fach Wirtschaft/Arbeit/Technik (WAT). Sie verbindet technische, ökonomische und hauswirtschaftliche sowie soziale Bildung mit Themen wie Verbraucherbildung und beruflicher Orientierung. Anslinger erklärt: „In diesen Bereichen wird Demokratie nicht nur theoretisch behandelt, sondern kann praktisch erlebt werden“ etwa durch Zusammenarbeit, Mitbestimmung und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. In Projekten zur nachhaltigen Gestaltung oder Materialwahl üben Jugendliche demokratische Kompetenzen wie Aushandlung und Verantwortung direkt aus.“ Friese sagt, Demokratiebildung müsse vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und digitaler Lebenswelten und des Strebens nach mehr sozialer Gerechtigkeit weiterentwickelt werden, um diese Prozesse aktiv mitzugestalten.</p><p>Welche Rolle die Arbeitslehre dabei spielen kann, steht im Mittelpunkt der Jahrestagung der „Gesellschaft für Arbeit, Technik, Wirtschaft im Unterricht“. Die Tagung findet am 18. und 19. März 2026 an der Universität Bremen am „Zentrum für Arbeit und Politik“ (zap) statt. Forschende, Lehrkräfte und Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten diskutieren dort über aktuelle Herausforderungen der Demokratiebildung sowie neue Ansätze für den Unterricht.</p><p>Auf dem Programm stehen Vorträge und Workshops zu Themen wie politischer Bildung in Zeiten des Populismus, finanzieller Bildung als Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit oder Schülerbeteiligung in schulischen Entscheidungsprozessen. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie demokratische Kompetenzen im schulischen Alltag gestärkt werden können.</p><h4><span>Weitere Informationen:</span></h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/zap" target="_blank">www.uni-bremen.de/zap</a></p><p><a href="https://gatwu.de/gatwu-jahrestagung-bremen-2026/" target="_blank" rel="noreferrer">https://gatwu.de/gatwu-jahrestagung-bremen-2026/</a></p><h4><span>Fragen beantwortet:</span></h4><p>Dr. Eva Anslinger<br>Stellvertretende Direktorin<br>Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen (zap)<br>Tel.: +49 (0) 421 - 218 56 712<br>E-Mail:<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,gxc0cpunkpigtBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2"> eva.anslinger<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40046</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:00:50 +0100</pubDate><title>Nature-Studie: Klimawandel bringt tropische Insekten an ihre Hitzegrenze</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/nature-studie-klimawandel-bringt-tropische-insekten-an-ihre-hitzegrenze</link><description>Bis zur Hälfte der Insekten im Amazonasraum könnte durch die fortschreitende menschengemachte Erderwärmung in lebensbedrohliche Hitzebereiche geraten. Das zeigt eine aktuelle Studie der Uni Bremen und Würzburg, die im renommierten Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht wurde.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Aktuelle Auswertungen zur Hitzetoleranz von Insekten wie Faltern, Fliegen und Käfern zeichnen ein differenziertes und zugleich alarmierendes Bild“, erläutert Studienautorin Dr. Kim Holzmann, Tierökologin und Tropenbiologin am Biozentrum der Universität Würzburg.&nbsp;Demnach passt sich die Fähigkeit vieler Insekten, hohe Temperaturen zu ertragen, nicht einfach an ihre jeweilige Umwelt an. „Während Arten in höheren Lagen ihre Hitzetoleranz zumindest kurzfristig erhöhen können, fehlt diese Fähigkeit bei vielen Tieflandarten weitgehend.“</p><h3>Drohende Folgen für ganze Ökosysteme</h3><p>Die Studie „Limited thermal tolerance in tropical insects and its genomic signature“ („Begrenzte Hitzetoleranz bei tropischen Insekten und ihre genomische Signatur“) macht deutlich, dass tropische Insekten insgesamt nur eine sehr begrenzte Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel besitzen. Studienautor Dr. Marcell Peters, Tierökologe der Universität Bremen , sagt: „Gerade in Regionen mit der weltweit höchsten Artenvielfalt könnten steigende Temperaturen massive Auswirkungen auf Insektenpopulationen haben. Da Insekten zentrale Funktionen in Ökosystemen erfüllen, etwa als Bestäuber, Zersetzer oder Räuber, drohen weitreichende Folgen für ganze Ökosysteme.“</p><p>Auffällig seien zudem starke Unterschiede zwischen verschiedenen Insektengruppen. Die Forschenden führen diese Unterschiede auf den Aufbau und die Hitzestabilität von Proteinen zurück: „Diese Eigenschaften sind im evolutionären Stammbaum der Insekten vergleichsweise konserviert und lassen sich nur begrenzt verändern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grundlegende Merkmale der Hitzetoleranz tief biologisch verankert sind und sich nicht schnell an neue Klimabedingungen anpassen lassen“, so Peters.</p><p>Für den Amazonasraum fällt die Prognose besonders alarmierend aus, wie Holzmann betont. „Sollten sich die globalen Ökosysteme weiter ungebremst erwärmen, werden künftig erwartete Temperaturen bei bis zu der Hälfte der dortigen Insektenarten zu kritischen Hitzebelastungen führen.“</p><h3>Bislang geringe Zahl an Messdaten</h3><p>Insekten machen rund 70 Prozent aller bekannten Tierarten aus, die meisten von ihnen leben in den Tropen. Dennoch ist bislang wenig darüber bekannt, wie gut tropische Insekten steigende Temperaturen verkraften. Ein Grund dafür ist die bislang geringe Zahl experimenteller Messdaten zur Temperaturtoleranz sowie die unzureichende Erforschung vieler Insektengruppen. Durchgeführt wurde die Studie von einem internationalen Forschungsteam und mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).</p><p>Für die Studie untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler experimentell die Temperaturtoleranzgrenzen von mehr als 2.000 Insektenarten. Die Daten wurden in den Jahren 2022 und 2023 in unterschiedlichen Höhenlagen in Ostafrika und Südamerika erhoben, von kühlen Bergwäldern bis zu heißen Regenwäldern und Savannen im Tiefland. Ergänzend analysierte das Team die Genome zahlreicher Arten, um die Stabilität ihrer Proteine zu untersuchen und besser zu verstehen, warum einige Insektengruppen Hitze besser ertragen als andere.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p>Holzmann KL, Schmitzer T, Abels A, Čorkalo M, Mitesser O, Kortmann M, Alonso-Alonso P, Correa-Carmona Y, Pinos A, Yon F, Alvarado M, Forsyth A, Lopera-Toro A, Brehm G, Keller A, Otieno M, Steffan-Dewenter I, Peters MK (in press) Limited thermal tolerance in tropical insects and its genomic signature. Nature, <a href="https://doi.org/10.1038/s41586-026-10155-w" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1038/s41586-026-10155-w</a></p><h4>Fragen beantworten</h4><p>Dr. Kim Lea Holzmann&nbsp;<br>Department of Animal Ecology and Tropical Biology<br>Biocenter, University of Würzburg<br>Telefon: +49 931 31-86716<br>E-Mail: kim-lea.holzmann@uni-wuerzburg.de</p><p>Dr. Marcell Peters<br>BIOM, Universität Bremen<br>Telefon: + 49 421 218 – 63481<br>E-Mail: marcell.peters@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>

    

    

