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                    <title>Universität Bremen - Web-News</title>
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                    <description>Web-News der Universität Bremen</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:10:24 +0200</pubDate>
                    <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 15:10:24 +0200</lastBuildDate>
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                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:53:05 +0200</pubDate>
                            <title>Wie Kieselalgen Zucker nutzen, um Bakterien freundlich an sich zu binden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-kieselalgen-zucker-nutzen-um-bakterien-freundlich-an-sich-zu-binden</link>
                            
                            <description>Jedes Frühjahr, wenn das Sonnenlicht in die gemäßigten Breiten zurückkehrt, vervielfachen sich im Meer mikroskopisch kleine Algen, die Kieselalgen. Diese sogenannten Algenblüten zählen zu den produktivsten biologischen Ereignissen auf der Erde.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kieselalgen binden Kohlendioxid und versorgen die Lebewesen im Meer weltweit mit Energie. Doch sie leben nicht allein. Sie beherbergen ein Mikrobiom, das heißt, sie sind von Bakterien umgeben. Die Zusammensetzung dieser Bakteriengemeinschaft ist nicht zufällig. Nun hat ein Team aus Chemikern, Mikrobiologen und Ökologen eines der molekularen Signale entdeckt, mit denen Diatomeen ihr Mikrobiom auswählen.</p><p>Der Schlüssel ist ein Zucker. Ein sulfatiertes, negativ geladenes Polysaccharid, das die Kieselalgen absondern, ernährt selektiv nur jene Bakterien, die in der Lage sind, es abzubauen.</p><h3>Ein verstecktes Signal im Wasser</h3><p>Kieselalgen geben einen Großteil ihres durch Photosynthese gebundenen Kohlenstoffs als gelöste organische Substanz an das umgebende Meerwasser ab, meist in Form von Kohlenhydraten wie Zuckern. Forschende vermuten schon lange, dass einige dieser Zuckerarten beeinflussen könnten, welche Bakterien in der Umgebung der Kieselalgen gedeihen. Welche Moleküle dabei konkret eine Rolle spielen, war jedoch bislang unbekannt.</p><p>„Wir stellten fest, dass immer wieder dieselben Bakterien auftauchten, wo Kieselalgen blühten“, sagt Jan-Hendrik Hehemann vom MARUM – Zentrum für marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen. „Irgendetwas musste sie miteinander verbinden.“</p><p>Ein Team unter der Leitung von Joris Krull am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen hat nun entdeckt, dass die zentrische KieselalgeConticribra weissflogiiein bisher unbekanntes Zuckerpolymer absondert: ein strukturell gleichmäßiges, stark geladenes Polysaccharid, das fast ausschließlich aus Mannose besteht, wobei an jede Zuckereinheit eine Sulfatgruppe gebunden ist. Seine Struktur wurde mittels Kernspinresonanzspektroskopie vorhergesagt und durch den Vergleich mit einem chemisch synthetisierten Referenzstandard bestätigt.</p><h3>Ein Zucker nur für Spezialisten</h3><p>Nicht jedes Bakterium kann dieses sulfatierte Mannan verwerten. Nur Bakterien, die über einen speziellen Satz von Enzymen verfügen – ein für diese Nahrung maßgeschneidertes Besteck –, können es aufspalten und als Kohlenstoffquelle nutzen.</p><p>Um die vorhergesagte Struktur zu bestätigen, stellte das Team Referenzverbindungen her, kurze Zuckerketten namens Oligosaccharide.„Wir waren überrascht,wie einfach die Struktur dieses Glykans war“, sagt Conor Crawford vom Trinity College Dublin. „Viele sulfatierte Polysaccharide aus Algen sind zu komplex, um sie genau zu charakterisieren. Dieses hier war es nicht.“</p><p>„Die strukturelle Einfachheit dieses Glykans war überraschend“, sagt Conor Crawford vom Trinity College Dublin. „Viele sulfatierte Polysaccharide aus Algen sind zu komplex, um sie genau zu charakterisieren. Dieses hier war es nicht.“</p><p>Unter der Leitung von Joris Krull gelang es dem Team, genau zu ermitteln, wie die insgesamt vier Enzyme zusammenwirken. Dabei zeigte sich: Zwei Enzyme zerlegen das Polymer außerhalb der Bakterienzelle das Polymer in kleinere Stücke, während zwei weitere im Inneren den Vorgang vollenden und den Einfachzucker Mannose freisetzen.</p><p>Die Autoren wiesen nach, dass Bakterien, denen dieses enzymatische Besteck fehlt, das Polysaccharid überhaupt nicht verwerten können, während diejenigen, die es besitzen, es als einzige Kohlenstoffquelle nutzen können. Zu den in dieser Arbeit entdeckten Enzymen gehört eine Enzymklasse, die der Wissenschaft bisher unbekannt war.</p><h3>Die gleiche Partnerschaft – weltweit</h3><p>Diese Entdeckung basiert auf einem langjährigen Datensatz von mikrobiologischen und molekularen Messreihen, erhoben in der Nähe der Insel Helgoland in der Nordsee. Dies nun vorliegenden Ergebnisse waren nur möglich durch die umfassende Zusammenarbeit zwischen Technikern, Ingenieuren, Forschenden und wissenschaftsstützendem Personal, die am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, der Universität Greifswald, dem MARUM – Zentrum für marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), tätig sind. Erfolgreiche Wissenschaft braucht ein ganzes Dorf.</p><p>Die Bakterien, die am besten dafür geeignet sind, diesen Zucker zu verwerten, sind Arten der Gattung Polaribacter, einer Gruppe mariner Bakterien. „Der Datensatz zeigt, dass die Bestände von Polaribacter, die die spezifischen Enzyme tragen, synchron mit der Blüte der Kieselalgen zu- und abnehmen – Jahr für Jahr über viele Beobachtungsjahre hinweg“, sagt Chandni Sidhu, die die metagenomische Analyse am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie leitete.</p><p>„Es war sehr auffällig, wie regelmäßig dies geschah“ sagt Joris Krull. „Dieselben Bakterien mit denselben Enzymen folgen regelmäßig denselben Kieselalgen, fast jedes Jahr.“</p><p>Um zu prüfen, ob diese Beziehung auch außerhalb der Nordsee besteht, durchsuchte das Team einen globalen Datensatz, der von derTara-Ozeanexpedition gesammelt wurde und 45 Standorte im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean umfasst. Sie stellten fest, dass die Gene für den Mannanabbau weltweit vorkommen. Genexpressionsdaten bestätigten, dass diese Enzyme im offenen Ozean nicht nur vorhanden sind, sondern auch aktiv genutzt werden.</p><p>„Wir können beobachten, wie diese bakteriellen Gene im Laufe der Zeit im gesamten Ozean immer wieder auftauchen“, sagt Chandni Sidhu. „Das zeigt, dass es sich nicht um eine kuriose Nische handelt. Es geschieht dort draußen auf globaler Ebene.“</p><p>Die gleiche Mannanstruktur wurde auch in den Sekreten von drei weiteren ökologisch bedeutenden Arten von Kieselalgen gefunden. Dies lässt vermuten, dass es sich um ein weit verbreitetes Merkmal der Kieselalgenbiologie handelt.</p><p>Eine tückische Mahlzeit</p><p>Das sulfatierte Mannan scheint aber mehr, als nur Bakterien zu ernähren. Die Forschenden vermuten, dass es aufgrund seiner starken negativen Ladung und seiner chemischen Struktur mit Proteinen auf der Oberfläche der Bakterienzellen reagieren kann. Dies könnte Bakterien behindern, die es nicht abbauen können, während diejenigen begünstigt werden, die dazu in der Lage sind.</p><p>„Die Kieselalge verliert nicht passiv ihren Zucker“, sagt Hehemann. „Wie alle Eukaryoten, die von Bakterien umgeben sind, stehen sie unter ständigem Überlebensdruck. Ich glaube, sie nutzt den Zucker, ein Polyelektrolytmolekül, wie einen elektrischen Zaun, eine hochgeladene Molekülkette, die darauf ausgelegt ist, Bakterien in Schach zu halten. Dies lässt den ‚freundlichen‘ Bakterien keine andere Wahl, als den Zaun zu essen oder zu sterben.“ Dieses Prinzip könnte auch für andere mikrobielle Gemeinschaften gelten, etwa in unserem Darm, in dem sich geladene Polysaccharide aus verzehrtem Obst und Gemüse finden.</p><p>Insgesamt beschreibt die Arbeit eine chemisch spezifische Partnerschaft zwischen Kieselalgen und spezialisierten Bakterien, die durch ein einzelnes sulfatiertes Polysaccharid und einen speziellen Abbauweg vermittelt wird.</p><p>Auf der Ebene von Meeresblüten könnten solche Partnerschaften nicht nur bestimmen, wer was frisst, sondern auch, wie Kohlenstoff zirkuliert und wie viel davon letztendlich in die Tiefe sinkt.</p><h4>Originalveröffentlichung</h4><p>J.Krull, C. Sidhu, V. Solanki, M. Bligh, L. Rößler, R.K. Singh, G. Huang, C.S. Robb, H. Teeling, P.H. Seeberger, T. Schweder, C.J. Crawford &amp; J.-H. Hehemann. Sulfated mannan of diatoms selects host-specific microbiota in the sunlit ocean.Microbiome(2026). <a href="https://doi.org/10.1186/s40168-026-02379-9" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1186/s40168-026-02379-9</a></p><h4>Beteiligte Institutionen</h4><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e14550e67dabbd0abd15a95df5bc7cf5c">Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen, Deutschland</li><li data-list-item-id="e8401af5f3528158548117e2cd1f638f0">MARUM – Zentrum für marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen, Bremen, Deutschland</li><li data-list-item-id="ec3390b6d449e6c198b2a8f25546aac6a">Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, Deutschland</li><li data-list-item-id="e1740f2b9df1144a431fc5a0febdead05">School of Chemistry, Trinity Biomedical Sciences Institute, Trinity College Dublin, Dublin, Irland</li><li data-list-item-id="efe0d45299b8c17af851ff51cf186654a">Institut für Pharmazie, Universität Greifswald, Greifswald, Deutschland</li></ul><p>Fragen beantwortet</p><p>Dr. Chandni Sidhu<br>Abteilung Molekulare Ökologie<br>MPI für Marine Mikrobiologie, Bremen<br>csidhu@mpi-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_Conticribra_weissflogii_c_Marlene_Reich_a45854e23c.jpg" length="506945" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_Conticribra_weissflogii_c_Marlene_Reich_a45854e23c.jpg" fileSize="506945" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Kieselalge Conticribra weissflogii (rot) und die von ihr ausgeschiedenen Zuckerpolymerstrukturen (blau).</media:description><media:copyright>Marlene Reich</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:20:34 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Videoreihe: „We are Connected“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-videoreihe-we-are-connected</link>
                            
                            <description>Die Northwest Alliance wird getragen von den Menschen der Universitäten Bremen und Oldenburg. Die neue Reihe „We Are Connected“ präsentiert Personen aus Forschung, Lehre, Transfer und Verwaltung, die standortübergreifend zusammenarbeiten. In der ersten Ausgabe: Informatik trifft Mathematik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Professoren erzählen in der neuen Videoreihe <a href="https://northwest-alliance.de/we-are-connected-lehnhoff-bueskens/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">“We are Connected”</a> von ihrer gemeinsamen Vorliebe für Tiny Houses und erklären, welchen Stellenwert Energietechnik als Schnittmenge ihrer Zusammenarbeit hat: Christof Büskens, Professor für Optimierung und Optimale Steuerung am Zentrum für Industriemathematik an der Uni Bremen, sowie Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Hochschullehrer für Energieinformatik an der Uni Oldenburg und Vorstandsvorsitzender des An-Instituts OFFIS.</p><h3>Über die Northwest Alliance</h3><p>Die Northwest Alliance verbindet die Universitäten Bremen und Oldenburg – zwei forschungsstarke, reformorientierte Hochschulen, die seit langem in Forschung, Lehre und Wissenstransfer kooperieren. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 34.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten Deutschlands.&nbsp;</p><p>Das Ziel der Allianz: Exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden und innovative Lösungen für regionale wie globale Herausforderungen entwickeln - gemeinsam mit zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen. Eine zentrale Rolle nehmen dabei auch das Hanse-Wissenschaftskolleg, das seit mehr als 25 Jahren als Bindeglied zwischen den Universitäten fungiert, und die Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande), mit der beide Universitäten seit Jahrzehnten kooperieren, ein.</p><p>Die Universitäten Bremen und Oldenburg bewerben sich aktuell als Exzellenzverbund Northwest Alliance in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/4_3_News_Lehnhoff_Bueskens.png" length="912860" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/4_3_News_Lehnhoff_Bueskens.png" fileSize="912860" type="image/png"/><media:description type="plain">Sebastian Lehnhoff und Christof Büskens (v.l.)</media:description><media:copyright></media:copyright>
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                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:09:25 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen verabschiedet Open-Science-Policy</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-verabschiedet-open-science-policy</link>
                            
                            <description>Die Uni Bremen verankert Offenheit und Transparenz künftig noch stärker in Forschung, Lehre und Transfer: Der AS hat eine neue Open Science Policy verabschiedet. Darin formuliert die Uni ihr Selbstverständnis zu offener Wissenschaft und legt Handlungsfelder sowie Unterstützungsstrukturen fest.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel der Policy ist es, die Qualität, Transparenz und Wirkung wissenschaftlicher Arbeit zu stärken. Wenn Publikationen, Forschungsdaten, Methoden oder Software offen zugänglich sind, können Ergebnisse leichter nachvollzogen, überprüft und weiter genutzt werden. Das stärkt wissenschaftliche Integrität und verbessert die Reproduzierbarkeit von Forschung.&nbsp;</p><p>Gleichzeitig erleichtert Open Science den Zugang zu wissenschaftlichem Wissen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Forschung wird sichtbarer und international stärker vernetzt. Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer, sagt: „Die Universität versteht Open Science deshalb auch als Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.“</p><p>Neu an der Policy ist vor allem die strategische Bündelung bisheriger Aktivitäten. Empfehlungen etwa zu Open Access, Forschungsdatenmanagement oder offenen Bildungsressourcen hat die Universität bereits festgelegt. Die neue Policy führt diese Ansätze erstmals in einem umfassenden Rahmen zusammen und benennt klare Handlungsfelder. Dazu gehören unter anderem Open Access, Open Data, Open Source, offene Bildungsressourcen sowie offene Infrastrukturen und Open Transfer. Die Policy legt fest, dass eine verantwortungsvolle Anwendung von Open Science stets unter der Wahrung der Wissenschaftsfreiheit erfolgt und ist eng mit ethischen Standards verbunden, die nach dem Prinzip „so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig“ abgewogen werden sollten</p><p>Die Universität verbindet die Policy zudem mit einem Kulturwandel in der Wissenschaft. Kucera: „Open Science Aktivitäten sollen künftig systematischer anerkannt und bei der Bewertung wissenschaftlicher Leistungen stärker berücksichtigt werden.“</p><p>Flankiert wird die Policy durch eine zentrale <a href="/universitaet/profil/open-science/open-science-policy-der-universitaet-bremen" target="_blank" class="internal-link">Webseite</a>, die künftig Informationen, Beratungsangebote, Infrastrukturen und Ansprechpartner rund um Open Science an der Universität Bremen bündelt.</p><p>Die Policy ist aus der Arbeit des Open Science Beirats hervorgegangen. Dieses Gremium bündelt die Open Science Aktivitäten der Universität und wird auch künftig die Umsetzung und Weiterentwicklung begleiten.&nbsp;</p><p>Die Open-Science-Policy richtet sich an alle Mitglieder der Universität. Forschende, Lehrende, Studierende und wissenschaftsunterstützendes Personal sind gleichermaßen angesprochen. „Open Science wird ausdrücklich als gemeinsame Aufgabe verstanden“, so Kucera.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/4/csm_16_9_DSC00568_2026_03_23_Open-Science-Policy_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_5aa3891066.jpg" length="273274" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/4/csm_16_9_DSC00568_2026_03_23_Open-Science-Policy_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_5aa3891066.jpg" fileSize="273274" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ziel der Policy ist es, die Qualität, Transparenz und Wirkung wissenschaftlicher Arbeit zu stärken.</media:description><media:copyright>Leona Hofmann / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 10:26:06 +0200</pubDate>
                            <title>Beschäftigtenbefragung 2026: Uni Bremen untersucht Arbeit und Gesundheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/beschaeftigtenbefragung-2026-uni-bremen-untersucht-arbeit-und-gesundheit</link>
                            
                            <description>Wie erleben Mitarbeitende ihren Arbeitsalltag an der Universität? Eine neue Beschäftigtenbefragung zu Arbeit und Gesundheit soll Belastungen und Ressourcen sichtbar machen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Stärkung der Gesundheit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Befragung findet vom 13. April bis 8. Mai statt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu erhalten. Die Uni möchte herausfinden, welche Arbeitsbedingungen belastend wirken und wo unterstützende Ressourcen liegen. Auf dieser Grundlage sollen Maßnahmen entwickelt werden, um Belastungen zu reduzieren und die Gesundheit der Beschäftigten langfristig zu stärken.</p><h3>Hohe Teilnahmequote ist entscheidend</h3><p>Eine hohe Teilnahmequote ist für die Aussagekraft der Befragung entscheidend. Nur wenn möglichst viele Beschäftigte teilnehmen, lässt sich ein repräsentatives Bild der aktuellen Arbeitssituation gewinnen und daraus gezielt Verbesserungen ableiten. Die Universität Bremen ruft daher alle Mitarbeitenden dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen und so aktiv zur Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen beizutragen.</p><p>Alle Beschäftigten der Universität Bremen sind zur Teilnahme eingeladen. Für das Ausfüllen des Fragebogens sollten etwa 20 Minuten eingeplant werden. Der eingesetzte „Bielefelder Fragebogen“ ist speziell für Hochschulen entwickelt worden und wurde bereits an vielen Universitäten erfolgreich eingesetzt.</p><h3>Anonymität der Teilnehmenden ist gewährleistet</h3><p>Thematisch liegt der Schwerpunkt der Befragung auf Arbeitsklima und Zusammenarbeit. Weitere Themen sind Führungskultur, die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit, internationale Zusammenarbeit sowie mögliche Diskriminierungserfahrungen. Darüber hinaus wird das individuelle Gesundheitsempfinden der Beschäftigten erfasst. Freitextfelder bieten zusätzlich Raum für eigene Hinweise und Einschätzungen.</p><p>Die Anonymität der Teilnehmenden ist durch ein speziell entwickeltes Datenschutzkonzept gewährleistet, das in Zusammenarbeit mit der Datenschutzbeauftragten der Universität Bremen entstanden ist. Leitung und Verwaltung der Universität erhalten ausschließlich zusammengefasste, anonymisierte Ergebnisse.</p><h3>Erste Ergebnisse voraussichtlich im Sommer</h3><p>Mit ersten Ergebnissen wird im Sommer gerechnet. Nach der Auswertung sollen zentrale Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen entwickelt werden. Geplant ist zudem, Beschäftigte aktiv in diesen Prozess einzubeziehen, etwa durch Workshops zu ausgewählten Themenbereichen.</p><p>Die letzte entsprechende Befragung fand 2018 statt. Seitdem haben sich Arbeitsbedingungen unter anderem durch die Coronapandemie und weitere gesellschaftliche Krisen deutlich verändert. Künftig soll die Befragung im Abstand von drei Jahren stattfinden, um Entwicklungen frühzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.</p><p>Verantwortlich für die Durchführung ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), unterstützt durch das Rektorat. In die Vorbereitung und Umsetzung sind zudem verschiedene Einrichtungen und Gremien eingebunden, darunter Arbeitsschutz, Personalentwicklung, Personalrat sowie die Frauenbeauftragten für MTV und Wissenschaft. Die Befragung wird gemeinsam mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung durchgeführt, das auch die Auswertung übernimmt.</p><p>Weitere Informationen auf der <a href="/bgm/beschaeftigtenbefragung-2026" class="internal-link">BGM-Website</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_16_9_DSC09083_2026_03_10_BGM_MABefragung_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_f4b1cdccfd.jpg" length="287746" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_16_9_DSC09083_2026_03_10_BGM_MABefragung_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_f4b1cdccfd.jpg" fileSize="287746" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Befragung findet vom 13. April bis 8. Mai statt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu erhalten.</media:description><media:copyright>Leona Hofmann / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:03:46 +0200</pubDate>
                            <title>Tag der Forschungsdaten 2026</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-der-forschungsdaten-2026</link>
                            
                            <description>Zum Tag der Forschungsdaten laden die U Bremen Research Alliance und das interdisziplinäre Bremer Datenkompetenzzentrum DataNord gemeinsam ein. Die Veranstaltung findet am 15. April ab 16:30 Uhr in der Kassenhalle am Domshof in Bremen statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.bremen-research.de/tag-der-forschungsdaten-2026" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tag der Forschungsdaten</a> stellt die Dateninitiativen aus dem Raum Bremen-Oldenburg in den Mittelpunkt und schafft Raum für Austausch und Vernetzung. Der Abend verbindet Impulsvorträge mit der Verleihung des Data Champion Award 2026 sowie einer moderierten Podiumsdiskussion. Sie findet in deutscher Sprache statt, ist kostenfrei und um Registrierung bis zum 31.03.2026 wird freundlich gebeten.</p><p>Forschungsdaten sind die Grundlage verantwortungsvoller Wissenschaft, Innovationsfähigkeit und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit. Sie treiben die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen maßgeblich voran. Zugleich können KI-Anwendungen Prozesse im Forschungsdatenmanagement effizient unterstützen.</p><p>Die Nordwest-Region verfügt über einen leistungsstarken Forschungsdatenraum, der sich an diesem Abend präsentiert. Gemeinsam schaffen die Initiativen verlässliche Strukturen für nachhaltiges Forschungsdatenmanagement, sicheren Datenzugang und institutionenübergreifende Zusammenarbeit nach den FAIR-Prinzipien. Dabei diskutieren sie zentrale Fragen wie IT-Sicherheit, Datensouveränität und die vertrauenswürdige Nutzung von KI, um Forschung, Politik und Praxis enger zu verzahnen.</p><p>Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler:innen, Forschungsverantwortliche, Infrastruktureinrichtungen, politische Entscheidungsträger:innen, Medienschaffende sowie weitere Dateninteressierte.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm_Verkabelte_Server_AdobeStock_460202797_c_Negro_Elkha_b05569762e.jpeg" length="429093" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm_Verkabelte_Server_AdobeStock_460202797_c_Negro_Elkha_b05569762e.jpeg" fileSize="429093" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Tag der Forschungsdaten stellt die Dateninitiativen aus dem Raum Bremen-Oldenburg in den Mittelpunkt und schafft Raum für Austausch und Vernetzung.</media:description><media:copyright>AdobeStock / Negro Elkha</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40224</guid>
                            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:52:39 +0200</pubDate>
                            <title>Connecting for tomorrow: Parlamentarischer Austausch zur wissenschaftlichen Spitzenforschung im Nordwesten </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/connecting-for-tomorrow-parlamentarischer-austausch-zur-wissenschaftlichen-spitzenforschung-im-nordwesten</link>
                            
                            <description>Auf Initiative der Metropolregion Nordwest luden die beiden Universitäten Bremen und Oldenburg politische Vertreterinnen und Vertreter zu einem parlamentarischen Frühstück im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst ein. 

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dort stellten Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, und Professor Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, ihren gemeinsamen Antrag im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern vor. Unter dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ bewerben sich die beiden Hochschulen um den Titel „Exzellenzuniversität“ und möchten den Nordwesten Deutschlands zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterentwickeln, in der Spitzenforschung und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen.&nbsp;</p><p>Für die Veranstaltung bot das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK), das mit seiner Wissenschaftsförderung exzellente Forschung und Internationalisierung im Nordwesten fördert, den idealen Rahmen. Das HWK ist Kooperationspartner der Universitäten im Rahmen der Exzellenzinitiative. Nach einer Begrüßung durch Dr. Steffen Bandlow-Raffalski (Head of Program Society, HWK) und der Vorstellung des Exzellenzverbundantrags wurden die Strategie und die Vision des Verbundes sowie politische Unterstützungsmöglichkeiten zur Stärkung des Nordwestens als Standort exzellenter Wissenschaft mit den Gästen diskutiert. Zugegen waren Vertreterinnen und Vertreter der Bremischen Bürgerschaft, des Niedersächsischen Landtages und des Deutschen Bundestages sowie Vertreterinnen und Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und Gäste aus Groningen. Eine enge Kooperation zwischen den beiden norddeutschen Hochschulen und der Rijksuniversiteit Groningen besteht bereits seit vielen Jahren – zugleich ist Groningen auch internationaler Partner der Northwest Alliance. Neben inhaltlichen Fragen bot die Veranstaltung auch ausreichend Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik und unterstrich die Bedeutung des Antrags für die wissenschaftliche Profilierung der Region.&nbsp;</p><p>„Ein erfolgreiche Exzellenzverbundantrag sichert durch den auf sieben Jahre angelegten Förderzyklus eine langfristige Perspektive für unsere Spitzenforschung. Wir verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung für einen zukunftsfähigen Nordwesten“, betont Professor Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.&nbsp;</p><p>„Länderübergreifende Kooperationen sind immer sehr komplex – man denke nur an die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in beiden Bundesländern. Doch unser intensiver Austausch zeigt, wie gewinnbringend der gemeinsame Schulterschluss ist, um die wissenschaftlichen Ressourcen&nbsp;im Nordwesten effektiv zu bündeln und die Potenziale der Region voll auszuschöpfen“, unterstreicht Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir als Metropolregion Nordwest die Universität Bremen und Universität Oldenburg bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen können. Wissenschaftlicher Innovationsgeist ist ein treibender Faktor unserer Region. Durch das starke Netzwerk der Northwest Alliance mit seinen vielschichtigen Partnerinnen und Partnern wird diese Innovationskraft in die regionale Wirtschaft getragen und bietet so einen direkten Mehrwert für die Menschen hier im Nordwesten“, sagt der Erste Vorsitzende der Metropolregion Nordwest, Eduard Dubbers-Albrecht, der auch bei der Hochschulbegehung durch den Wissenschaftsrat im Rahmen der Exzellenzstrategie im April 2026 mit vor Ort sein wird.&nbsp;</p><h3><span>Zum Hintergrund</span></h3><p>Der Exzellenzverbundantrag „Connecting for Tomorrow“ wurde im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern eingereicht. Um den Titel „Exzellenzuniversität“ können sich einzelne Hochschulen oder ein Verbund aus zwei bis drei Universitäten bewerben, die bereits sogenannte Exzellenzcluster vorweisen können. Bei den Clustern handelt es sich um vom Bund geförderte Forschungsbereiche, in denen die jeweiligen Unis international wettbewerbsfähige Spitzenforschung betreiben. Bremen und Oldenburg verfügen über vier solcher Cluster in den Bereichen Hörforschung (Hearing4all.connect), Tiernavigation (NaviSense), marine Ökosysteme (Ocean Floor) und nachhaltige Weltraumforschung (The Martian Mindset).&nbsp;</p><p>Bundesweit gibt es derzeit zehn deutsche Exzellenzuniversitäten. Diese Anzahl soll aus dem aktuellen Bewerbungspool auf maximal 15 Hochschulen aufgestockt werden. Im April 2026 erfolgt die Begehung und Bewertung durch den Wissenschaftsrat. Nach erfolgreicher Evaluierung erhalten die prämierten Unis – je nach Antrag – jährliche Fördergelder zwischen 10 bis 15 Millionen Euro für einzelne Universitäten sowie zwischen 15 und 28 Millionen Euro für Universitätsverbünde. Die Entscheidung über die Förderung fällt im Oktober 2026.&nbsp;</p><h3><span>Über die Northwest Alliance&nbsp;</span></h3><p>Die Northwest Alliance vereint zwei Reformuniversitäten mit jahrzehntelanger Erfahrung in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 34.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten. Ziel der Allianz ist es, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verknüpfen und innovative Lösungen für regionale und globale Herausforderungen zu finden. Die Region soll mittel- bis langfristig zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterentwickelt werden. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen im Nordwesten ein, mit denen beide Universitäten bereits verbunden sind, sowie das Hanse-Wissenschaftskolleg, das seit mehr als 25 Jahren als Bindeglied zwischen den Universitäten fungiert. Die Allianz versteht sich außerdem als Teil der internationalen Gemeinschaft, in enger Partnerschaft insbesondere mit der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande), mit der beide Universitäten seit Jahrzehnten kooperieren.&nbsp;</p><p>Die Northwest Alliance verbindet so nicht nur die Bundesländer Bremen und Niedersachsen miteinander, sondern stellt auch ein starkes internationales Netzwerk in einer europäischen Grenzregion dar.&nbsp;</p><p><a href="http://www.northwest-alliance.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.northwest-alliance.de</a>&nbsp;</p><h3><span>Über die Metropolregion Nordwest&nbsp;</span></h3><p>Die Metropolregion Nordwest ist eine von elf deutschen Europäischen Metropolregionen. Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft arbeiten eng zusammen, um die Region und ihre Zukunftsfelder gemeinsam weiterzuentwickeln und im internationalen Wettbewerb stark aufzustellen. Mitglieder des Vereins Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten sind die&nbsp;Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Friesland, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Vechta, Verden, Wesermarsch, die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, die Oldenburgische IHK, die IHK Elbe-Weser sowie die beiden Bundesländer Bremen und Niedersachsen.&nbsp;</p><p><a href="http://www.metropolregion-nordwest.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer"><span lang="EN-CA" dir="ltr">www.metropolregion-nordwest.de&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_Pressefoto_Parl.FDruehstueck_Northwest_Alliance_b325a34a51.jpg" length="430092" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_Pressefoto_Parl.FDruehstueck_Northwest_Alliance_b325a34a51.jpg" fileSize="430092" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Tauschten sich beim parlamentarischen Frühstück über Spitzenforschung im Nordwesten aus (von links nach rechts): Dr. Janka Wagner (Metropolregion Nordwest), Professor Ralph Bruder (Präsident der Universität Oldenburg), Professorin Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen) und Staatssekretär Professor Joachim Schachtner (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur).</media:description><media:copyright>Metropolregion Nordwest</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Konrektorin Boehnke in BuWiK berufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/konrektorin-boehnke-in-buwik-berufen</link>
                            
                            <description>Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, der Uni Bremen ist in den wissenschaftlichen Beirat berufen worden, der den „Bundesbericht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase“ (BuWiK) miterstellt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bericht wird sich schwerpunktmäßig mit neuen Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem beschäftigen. Mandy Boehnke: „Ich freue mich darauf, mitzuwirken, dass der Bericht eine fundierte Bestandsaufnahme liefert und konkrete Verbesserungspotenziale aufzeigt. Besonders wichtig ist mir, die Weiterentwicklung der Personalstrukturen an Hochschulen mitzugestalten.“ Die Konrektorin wurde für die Dauer bis zur Fertigstellung des Berichts im Jahr 2028 berufen. Damit ist ihre Tätigkeit auf den gesamten Prozess ausgerichtet – von der Themenentwicklung über die Vergabe von Begleitstudien bis zur abschließenden Berichtserstellung.</p><p>Wichtig sei vor allem, die aktuelle Lage zu erfassen: „Bislang gibt es keine umfassende Bestandsaufnahme der Strukturen, die für Wissenschaftler:innen in frühen Karrierestadien entscheidend sind. Ich möchte mitwirken, dass der Bericht diese Lücke schließt – etwa durch eine Analyse von Stellenprofilen, Personalstrukturkonzepten und Organisationsstrukturen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen.“</p><h3>Bundesbericht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase</h3><p>Der BuWiK liefert einmal pro Legislaturperiode fundierte statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung sowie zu Karrierewegen und -perspektiven in Deutschland. Er bildet eine wichtige Grundlage für die Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem adressiert er Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik bis auf EU-Ebene.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_Mandy_Boehnke_0fef37b13c.jpg" length="245567" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_Mandy_Boehnke_0fef37b13c.jpg" fileSize="245567" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Mandy Boehnke</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 10:43:57 +0100</pubDate>
                            <title>Afroeuropäische Geschichte sichtbar machen: Workshop zu Archivarbeit in Hannover </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/afroeuropaeische-geschichte-sichtbar-machen-workshop-zu-archivarbeit-in-hannover</link>
                            
                            <description>Wie kann afroeuropäische Geschichte angemessen dokumentiert, vermittelt und bewahrt werden – und welche Rolle spielen dabei Archive? Um diese Fragen ging es bei einem internationalen Workshop, den Professorin Julia Borst mit anderen Forschenden ausrichtete.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An dem Workshop mit dem Titel „Research Perspectives on the Black European Archive: Materialities, Medialities, Aesthetics“ nahmen rund 30 Personen aus mehr als zehn Ländern und unterschiedlichen Disziplinen teil, darunter Forschende, Archivar:innen, Kulturschaffende und Aktivist:innen. Den Workshop organisierte Julia Borst (Professorin in der Romanistik und Principal Investigator des ERC Starting Grants AFROEUROPECYBERSPACE, Universität Bremen) mit Dr. Francesca Aiuti (Universität Macerata) sowie Dr. Sandra Folie und Dr. Gianna Zocco (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin). Er fand Ende Februar im Tagungs- und Kongresszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover statt und wurde von der VolkswagenStiftung gefördert.&nbsp;</p><p>Der Workshop verband aktuelle Herausforderungen archivarischer Praxis mit dem wachsenden Forschungsfeld der Afroeuropean/African European Studies. Dieses beschäftigt sich unter anderem mit Quellen zu afrikanischer und afroeuropäischer Geschichte, doch in der Praxis ergeben sich vielfältige Herausforderungen. „In europäischen Archiven finden sich hauptsächlich Quellen, die afrikanische und afroeuropäische Geschichte aus westlicher und kolonialer Sicht darstellen“, berichtet Julia Borst von den Gesprächen in Hannover. Quellen, die die Perspektiven Schwarzer Menschen dokumentieren, werden hingegen meist marginalisiert beziehungsweise in Archiven bereitgestellt, die aus Initiativen der Community hervorgegangen sind und häufig unterfinanziert sind. Insbesondere historische Quellen sind häufig nur schwer zugänglich oder mit problematischen Metadaten versehen, die koloniale Machtasymmetrien fortschreiben.&nbsp;</p><p>Allerdings sind im Zuge der Digitalisierung neben den klassischen Archiven auch neue Wissensspeicher entstanden, zum Beispiel Websites, Blogs und Social Media-Kanäle. Diese sind freier zugänglich und ermöglichen, sich aktiv zu beteiligen und Wissen aus unterschiedlichsten Perspektiven beizusteuern. Darüber hinaus wurden im Workshop Literatur und Kunst als zentrale Formen des Archivierens und Vermitteln von Wissen und Geschichte jenseits traditioneller archivarischer Praktiken beleuchtet. Gleichzeitig widmete sich der Workshop Fragen der epistemischen Gerechtigkeit und der Positionalität der Forschenden, die zu Schwarzen europäischen Archiven arbeiten. In diesem Kontext wurde kritisch diskutiert, wem das Wissen in diesen Archiven gehört und wie Forschung zu diesen Archiven sich stets selbstreflektierend mit der Frage nach epistemischer Aneignung und Gerechtigkeit auseinandersetzen muss.&nbsp;</p><p>Zu solchen Herausforderungen und neuen Entwicklungen tauschten sich die Teilnehmenden aus. Ziel des Workshops war es, einen Raum für den Austausch zwischen akademischer Forschung, institutioneller Archivpraxis und community-basierten Initiativen in einem transnationalen Kontext zu schaffen.<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;</h4><p>Julia Borst<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 218-68424<br>E-Mail: <a href="mailto:borst@uni-bremen.de">borst@uni-bremen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_1__4__3f8336791a.jpg" length="373438" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_1__4__3f8336791a.jpg" fileSize="373438" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ziel des Workshops war es, einen Raum für den Austausch zwischen akademischer Forschung, institutioneller Archivpraxis und community-basierten Initiativen in einem transnationalen Kontext zu schaffen.</media:description><media:copyright>Sara Gimeno</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40188</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 10:28:09 +0100</pubDate>
                            <title>Der Klimawandel gefährdet Dungkäfer im Amazonas</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/der-klimawandel-gefaehrdet-dungkaefer-im-amazonas</link>
                            
                            <description>Steigende Temperaturen bedrohen Dungkäfer-Populationen im Amazonas. Das Beispiel zeigt einen Trend, der viele Insektenarten dort an ihre Hitzegrenze bringen könnte. Forschende aus Bremen und Würzburg haben die Studie durchgeführt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mistkäfer beseitigen in Wäldern den Kot von Wildtieren und hemmen damit die Ausbreitung von Parasiten. Den Dung arbeiten sie in den Boden ein und liefern somit Nährstoffe an Pflanzen. Diese Aufgabe erfüllen sie sowohl in europäischen Wirtschaftswäldern als auch im Amazonas. Steigende Temperaturen könnten jedoch zu einem Rückgang der Artenvielfalt und der Populationsgrößen von Dungkäfern führen.</p><p>In einer Studie im Amazonasgebiet in Peru haben Forschende der Universitäten Würzburg und Bremen herausgefunden, dass die Temperatur für die Käfer der ausschlaggebende Faktor für erträgliche Lebensbedingungen ist. Andere Bedingungen wie die Bodenfeuchtigkeit und das Nahrungsangebot spielten nur nebensächliche Rollen für die Artenvielfalt und die Anzahl der Dungkäfer.</p><p>„Wir haben die Populationen auf Höhen von 250 bis 3.500 Meter über dem Meeresspiegel untersucht und stellten fest, dass auf einer Höhe von 500 Metern die Vielfalt und das Dungkäfer-Vorkommen am höchsten war“, so Dr. Kim Holzmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Für die Forschenden unerwartet, fiel die Artenzahl von Dungkäferarten zwischen 500 und 250 m Höhe rapide ab.</p><p>Der Grund für diese Beobachtung: Auf 500 Höhenmetern sind die Temperaturen in einem Bereich, der für die Käfer ideal ist, während die höheren Temperaturen im Tiefland zu Hitzestress führen. Die Vielfalt sank wiederum in den höheren kälteren Lagen. Insgesamt sammelte das Forschungsteam knapp 5.000 Dungkäfer in Bodenfallen, die es mit Dung, Früchten und Aas als Köder bestückte. Ihre Daten erfassten die Forschenden in den Jahren 2022 und 2023.</p><h3>Viele Insektenarten im Amazonas könnten ihre Hitzegrenze erreichen</h3><p>Die Erhebung war Teil einer größeren Studie des Teams: Diese zeigt, dass bis zur Hälfte der Insekten im Amazonas-Tiefland durch den Klimawandel an ihre Hitzegrenze geraten könnten. „Rund 70 Prozent der weltweit beschriebenen Insekten kommen in den Tropen vor. Wir konnten zwar beobachten, dass Insekten in höheren Lagen ihre Hitzetoleranz kurzfristig anpassen können. Viele Tieflandarten besitzen diese Fähigkeit jedoch nicht und sind somit gefährdet“, erklärt Dr. Marcell Peters, Tierökologe an der Uni Bremen.</p><p>Das Forschungsteam lieferte mit der Studie zu den Auswirkungen steigender Temperaturen auf Dungkäfer in unterschiedlichen Höhenlagen einen Nachweis des bereits beobachteten Gesamttrends. „Die Auswirkungen des Klimawandels sind in diesem Fall deutlich erkennbar“, sagt Holzmann. Wenn Dungkäfer gefährdet seien, gelte das vermutlich auch für andere Insektengruppen im Amazonastiefland, so die JMU-Wissenschaftlerin.&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/klimawandel-tropische-insekten-hitzegrenze/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/klimawandel-tropische-insekten-hitzegrenze/</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/tieroekologie/team/marcell-peters" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/tieroekologie/team/marcell-peters</a></p><p>Temperature boosts and constrains dung beetle diversity along an Andean-Amazonian elevation gradient. Kim L. Holzmann, Pedro Alonso-Alonso, Yenny Correa-Carmona, Andrea Pinos, Felipe Yon, Mabel Alvarado, Adrian Forsyth, Friederike Gebert, Alejandro Lopera-Toro, Andreas Kolter, Gunnar Brehm, Alexander Keller, Ingolf Steffan-Dewenter, Marcell K. Peters.&nbsp;Proceedings B, 25. März 2026, <a href="https://doi.org/10.1098/rspb.2025.2792" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1098/rspb.2025.2792</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Marcell Peters<br>BIOM<br>Universität Bremen<br>Tel.: + 49 421 218-6348<br>E-Mail: <a href="mailto:marcell.peters@uni-bremen.de">marcell.peters@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Kim Lea Holzmann<br>Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III)<br>Biozentrum<br>Universität Würzburg<br>Tel.: +49 931 31-86716<br>E-Mail: <a href="mailto:kim-lea.holzmann@uni-wuerzburg.de">kim-lea.holzmann@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/Dungkaefer_c_Kim_Holzmann.jpg" length="61883" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/Dungkaefer_c_Kim_Holzmann.jpg" fileSize="61883" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Vorwiegend in Südamerika zuhause: Der Dungkäfer Oxysternon conspicillatum aus der Familie der Blatthornkäfer ist eine der erhobenen Arten.</media:description><media:copyright>Kim Lea Holzmann / Universität Würzburg</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:59:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität heißt internationale Austauschstudierende willkommen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-heisst-internationale-austauschstudierende-willkommen-1</link>
                            
                            <description>Ein anderes Land, eine noch unbekannte Universität, eine neue Kultur, ganz viele Fragen und eine sehr große Neugier: Für 120 Austauschstudierende aus aller Welt ist der März 2026 ein spannender Monat. Sie sind an die Universität Bremen gekommen, um hier für ein oder zwei Semester zu verbringen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Um ihnen den Einstieg so angenehm und leicht wie möglich zu machen, hat sie die Universität jetzt im Rahmen der Welcome-Veranstaltung mit einem Empfang begrüßt – samt gemeinsamem Frühstück in der Mensa.</p><p>Die Austauschstudierenden kommen aus über zwanzig Ländern, wobei die Türkei, Italien und die Ukraine am stärksten vertreten sind. „Diese internationale Vielfalt schafft einen optimalen Rahmen für einen interessanten Austausch“, sagte Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, in ihrer Ansprache. „Ein Auslandsstudium beinhaltet mehr als nur Seminare. Es geht auch darum, eine andere Kultur und neue Perspektiven kennenzulernen – sowohl im akademischen Bereich als auch darüber hinaus.“</p><p>Auch das Sprachenzentrum und die Erasmus-Initiative stellten sich und ihre Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten vor. Im Anschluss an das Frühstück gab es Führungen, bei denen die internationalen Studierenden den Campus kennenlernten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_Austauschstudierende_Copyright_IO_Uni_Bremen_6d8c9ce27f.jpg" length="583469" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_Austauschstudierende_Copyright_IO_Uni_Bremen_6d8c9ce27f.jpg" fileSize="583469" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Für Austauschstudierende aus aller Welt ist der März 2026 ein spannender Monat. Sie sind an die Universität Bremen gekommen, um hier für ein oder zwei Semester zu verbringen.</media:description><media:copyright>International Office/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40112</guid>
                            <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 12:23:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ein Plan für den Meeresschutz auf hoher See</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ein-plan-fuer-den-meeresschutz-auf-hoher-see</link>
                            
                            <description>Mit dem Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens im Januar stellen sich viele Fragen. Besonders dringend: Wo sollen bis 2030 Schutzgebiete entstehen? Forschende der Universitäten Bremen und Oldenburg untersuchen dies gemeinsam im Projekt AGELESS.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr auf der Website der <a href="https://northwest-alliance.de/ein-plan-fuer-den-meeresschutz-auf-hoher-see/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Northwest Alliance</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_csm_MARUM_KWK_02_4744951b6f_cf33c08f28.jpg" length="98376" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_csm_MARUM_KWK_02_4744951b6f_cf33c08f28.jpg" fileSize="98376" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auch Tiefsee-Lebensgemeinschaften wie hier im Menez Gwen Hydrothermalfeld südwestlich der Azoren sind bislang weitgehend ungeschützt. Die Aufnahme der Tiefsee-Krabbe auf riffbildenden Kaltwasserkorallen in 800 Meter Wassertiefe stammt vom Tauchroboter MARUM-QUEST.</media:description><media:copyright>MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40081</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 12:42:31 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Expertise für Chinas Umweltgesetzbuch</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-expertise-fuer-chinas-umweltgesetzbuch</link>
                            
                            <description>Der Experte für Europäisches Umweltrecht, Professor Gerd Winter, unterstützt China bei der anspruchsvollen Kodifizierung seines gesamten Umweltrechts. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie rechtswissenschaftlicher Wissenstransfer zwischen unterschiedlichen Rechtssystemen gestaltet werden kann.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>China bereitet derzeit ein umfassendes Umweltgesetzbuch vor, das nach dem Zivilgesetzbuch von 2021 die zweite große Gesetzeskodifikation des Landes darstellen würde. Der aktuelle Entwurf umfasst fünf Teile mit insgesamt 1188 Artikeln – darunter Bestimmungen über Umweltrechtprinzipien, Transparenz und Rechtsschutz sowie Vorschriften zur Prävention und Kontrolle von Umweltverschmutzung, zum Schutz des Naturschutzes, zur grünen und kohlenstoffarmen Entwicklung und zum Rechtsvollzug. Der Nationale Volkskongresses (NVK) verabschiedet das Gesetzbuch 2026.</p><p>Professor Winter hat im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein Gutachten zu dem Entwurf verfasst, in dem er Unterschiede und Konvergenzen zwischen chinesischem und europäischem Umweltrecht analysiert. Zudem hat er mehrfach Mitglieder des chinesischen Entwurfskomitees getroffen, um sie fachlich zu beraten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_Portrait_Gerd_Winter_3x4_c_M._Stauch_4d7b5761cb.jpg" length="168948" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_Portrait_Gerd_Winter_3x4_c_M._Stauch_4d7b5761cb.jpg" fileSize="168948" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Gerd Winter</media:description><media:copyright>M. Stauch</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40061</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 10:58:00 +0100</pubDate>
                            <title>Wie Mikroben alten Kohlenstoff nutzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-mikroben-alten-kohlenstoff-nutzen</link>
                            
                            <description>Wie wird Kohlenstoff in unterschiedlichen Ökosystemen verarbeitet? Für eine Studie im Fachmagazin Communications Earth &amp; Environment haben Forschende im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – Unerforschte Schnittstelle der Erde“ den Kohlenstoffkreislauf in einem speziellen marinen Ökosystem verfolgt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Aus heißen Quellen am Ozeanboden entweicht Kohlendioxid, das viele Millionen Jahre alt ist. Dieser alte Kohlenstoff stammt aus dem Erdinneren: Er wird entweder direkt aus dem Erdmantel freigesetzt oder entsteht durch die Erhitzung und Umwandlung von Gesteinen in geologisch aktiven Zonen, die Kalk oder ähnliche mineralische Bestandteile mit Kohlenstoff enthalten. Solche Prozesse treten vor allem dort auf, wo Erdplatten aufeinandertreffen oder aufreißen und heißes, aufsteigendes Material den Untergrund aufheizt. Was jedoch mit diesem Kohlenstoff geschieht, nachdem er ins Meer gelangt, war bislang weitgehend unklar.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Der Weg des hydrothermalen Kohlenstoffs<br>&nbsp;</h3><p>Für eine neue Studie haben Forschende vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und der National Sun Yat-sen University und des <span lang="en" dir="ltr">Exploration and Development Research Institute </span>in Taiwan ein System heißer Quellen – Hydrothermalsysteme – in etwa zehn Meter Wassertiefe vor der taiwanesischen Insel Kueishantao untersucht, um den Weg dieses Kohlenstoffs durch das umgebende Meerwasser und die Aufnahme durch Mikroorganismen und sogar in höhere Lebewesen nachzuverfolgen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>„Wir konnten zeigen, dass Jahrtausende alter Kohlenstoff aus hydrothermalen Quellen Leben in diesen extremen Systemen antreiben kann“, sagt Joely Maak, die Erstautorin der Studie vom MARUM.&nbsp;<br>Das Team nutzt für diese Studie ein spezielles Isotop: Radiokohlenstoff (14C). Das radioaktive 14C entsteht in der oberen Atmosphäre der Erde durch kosmische Strahlung. Über Kohlendioxid gelangt das entstandene 14C dann in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf und wird von Pflanzen, Mikroorganismen und schließlich von Tieren aufgenommen. Solange ein Organismus lebt, bleibt der Anteil an 14C nahezu konstant. Stirbt er oder wird der Kohlenstoff über sehr lange Zeiträume von der Atmosphäre getrennt, zerfällt das 14C allmählich. Nach mehreren zehntausend Jahren ist es praktisch nicht mehr nachweisbar. Kohlenstoff aus dem Erdinneren ist extrem alt und schon sehr lange von der Atmosphäre getrennt, enthält daher kein 14C mehr.<br>&nbsp;</p><p>Gelangt dieser Kohlenstoff über hydrothermale Quellen ins Meer, trägt er eine deutlich andere Signatur als moderner, atmosphärischer Kohlenstoff, er ist faktisch “14C-tot”. Genau diesen Unterschied nutzen die Forschenden jetzt für die aktuelle Studie, um den Weg des hydrothermalen Kohlenstoffs durch das marine Ökosystem nachzuverfolgen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>„Der Ansatz der Studie war es, den alten, 14C-freien Kohlenstoff aus hydrothermalen Quellen als natürlichen Marker zu nutzen. Dass sich der Fingerabdruck so deutlich durch das gesamte Nahrungsnetz, auch in höhere Organismen verfolgen lässt, war auch für uns überraschend“, so Dr. Hendrik Grotheer, Geochemiker am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar and Meeresforschung.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Wie ein effizienter Stoffwechselweg ganze Nahrungsnetze prägt&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Bereits in früheren Arbeiten konnte das Team zeigen, dass spezialisierte Bakterien an diesen Quellen über eine besondere „Geheimwaffe“ verfügen: den sogenannten reduktiven Tricarbonsäurezyklus, kurz rTCA. Dieser besonders energieeffiziente Stoffwechselweg ermöglicht es Mikroorganismen,&nbsp;</p><p>Kohlendioxid selbst unter extremen Bedingungen in ihre Biomasse einzubauen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen zeigt die neue Studie nun, dass der Kohlenstoff aus den heißen Quellen tatsächlich bis zu 30 Prozent der Biomasse der am Hydrothermalsystem lebenden Bakterien ausmacht und über das lokale Nahrungsnetz weitergegeben wird. Sogar Krebse, die direkt an den hydrothermalen Quellen leben, enthalten diesen alten Kohlenstoff, da sie sich von den am Hydrothermalsystem lebenden Bakterien ernähren. Dadurch erscheint ihr Körpergewebe messbar älter, als es in Wirklichkeit ist.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Der Projektleiter Dr. Enno Schefuß, MARUM, erläutert: „Nur durch die Kombination der Untersuchung spezifischer bakterieller Marker, sogenannter Fettsäuren, und Radiokohlenstoff-Analysen an diesen Fettsäuren war es möglich, diese neuen Befunde zu erlangen, also eine Kombination aus modernster Technik und sorgfältigster Laborarbeit.“&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Auch Photosynthese nutzt hydrothermalen Kohlenstoff&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Mithilfe von zusätzlichen Wasserstoffisotopen konnten die Forschenden zudem unterscheiden, ob der Kohlenstoff durch Chemosynthese oder durch Photosynthese aufgenommen wurde. Bei Photosynthese wird wie bei allen Pflanzen das Sonnenlicht zur Energieerzeugung genutzt, während Chemosynthese ganz ohne Sonnenlicht funktioniert: Hier verwenden Mikroorganismen reduzierte chemische Stoffe aus dem Erdinneren, um Energie zu gewinnen. Bisher wurde nie konkret nachgewiesen, dass Photosynthese eine Rolle bei der Aufnahme alten Kohlenstoffs aus Hydrothermalsystemen spielt. Die jetzige Studie zeigt durch die Verwendung verschiedener Isotopenanalysen, dass weiter entfernt von der Quelle auch Photosynthese-betreibende Organismen in erheblicher Distanz zum Hydrothermalsystem Kohlenstoff aufnehmen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>„Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass trotz dieser verschiedenen Aufnahmewege nur ein vergleichsweise kleiner Anteil des insgesamt freigesetzten Kohlenstoffs tatsächlich im lokalen Ökosystem verbleibt. Der Großteil des freigesetzten CO2 entzieht sich der direkten biologischen Nutzung und wird mit den umgebenden Wassermassen in den Ozean verteilt oder gelangt in die Atmosphäre“, fügt die Erstautorin Joely Maak hinzu. „Andererseits kann die Freisetzung von Komponenten, die in dieser Studie nicht berücksichtigt wurden, wie gelöster organischer Kohlenstoff und Mikronährstoffe aus marinen Hydrothermalquellen, die Biogeochemie der Ozeane beeinflussen. Dies wird in mehreren Projekten der zweiten Phase des Exzellenzclusters, die gerade gestartet wurde, genauer untersucht werden“, erklärt Co-Projektleiter Dr. Marcus Elvert vom MARUM.<br>&nbsp;</p><h3>Internationale Zusammenarbeit zur erfolgreichen Erforschung verborgener Prozesse im Ozean<br>&nbsp;</h3><p>Die Studie unterstreicht die Bedeutung langfristiger internationaler Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Bremen und zeigt, wie moderne Isotopenmethoden dabei helfen können, bislang verborgene biogeochemische Prozesse im Meer sichtbar zu machen. „Diese Studie zeigt, wie wichtig langfristige internationale Kooperationen für unser Verständnis komplexer Prozesse im Ozean sind“, sagt Dr. Solveig Bühring. „Zusammen mit meiner taiwanesischen Projektpartnerin Prof. Yu-Shih Lin habe ich die Feldarbeiten geleitet. Diese Kooperation ist durch ein gemeinsames DAAD-gefördertes Stipendium entstanden und hat sich zu einer äußerst erfolgreichen wissenschaftlichen Partnerschaft entwickelt. Ich hoffe sehr, dass wir diesen engen Austausch auch in Zukunft fortsetzen und gemeinsam weitere Einblicke in die Rolle hydrothermaler Systeme im globalen Kohlenstoffkreislauf gewinnen können.“<br>&nbsp;</p><p>Die Studie ist zusätzlich finanziert und eingebunden in die Forschung des aktuellen Exzellenzclusters „Der Ozeanboden – Unerforschte Schnittstelle der Erde“. Ziel des Clusters ist es, Ozeanboden-Ökosysteme unter sich verändernden Umweltbedingungen sowie zentrale Stoffkreisläufe wie den des Kohlenstoffs besser zu verstehen.<br>&nbsp;</p><h4>Originalpublikation:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Joely Marie Maak, Marcus Elvert, Hendrik Grotheer, Yu-Shih Lin, Gesine Mollenhauer, In-Tian Lin, Solveig I. Bühring &amp; Enno Schefuß: <span lang="en" dir="ltr">Physicochemical controls on ancient carbon assimilation into ecosystem biomass in shallow-water hydrothermal Systems. Commun Earth Environ</span> (2026).&nbsp;</p><p>DOI: 10.1038/s43247-026-03254-z<br>LINK <a href="https://doi.org/10.1038/s43247-026-03254-z" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s43247-026-03254-z</a></p><p>&nbsp; &nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Mehr Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Video zur Forschung Joely Maaks am Kueishantao-Hydrothermalsystem <a href="https://youtu.be/E3VUk5P4OAU" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/E3VUk5P4OAU</a></p><p><br>Link zur Veröffentlichung 2025: <a href="https://www.marum.de/Geheimwaffe-rTCA.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Geheimwaffe-rTCA.html</a></p><h4>&nbsp;<br>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Joely Maak<br>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 21865585<br>E-Mail: <a href="mailto:jmaak@marum.de">jmaak@marum.de</a></p><p><br>Dr. Enno Schefuß<br>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 21865526<br>E-Mail: <a href="mailto:eschefuss@marum.de">eschefuss@marum.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_Kohlenstoff_Weisses_Wasser_Kueishantao_MARUM_Buehring_4b58c33d53.jpg" length="63978" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_Kohlenstoff_Weisses_Wasser_Kueishantao_MARUM_Buehring_4b58c33d53.jpg" fileSize="63978" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Weißes Wasser von Kueishantao: Schwefelhaltige hydrothermale Fluide lassen das Meer milchig erscheinen.</media:description><media:copyright>MARUM/S. Buehring</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40056</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:08:23 +0100</pubDate>
                            <title>Transferpreis 2026: Bis zum 31. Mai bewerben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/transferpreis-2026-bis-zum-31-mai-bewerben</link>
                            
                            <description>Bereits zum zweiten Mal würdigt die Universität Bremen mit dem Transferpreis herausragende Transferaktivitäten. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Erstmals wird außerdem der Transferpreis Nachhaltigkeit vergeben, der mit 1.000 Euro dotiert ist.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von der studentischen Projektgruppe, die gemeinsam mit einem Wohlfahrtsverband Handlungsempfehlungen erarbeitet und umgesetzt hat bis zu einem digitalen Prototyp-Projekt in Kooperation mit einem Unternehmen – die Bandbreite gelungener Transferformate ist groß.</p><p>Entsprechend können sich Mitglieder aus allen Statusgruppen der Universität um den Preis bewerben. Dafür steht bis zum 31. Mai unter <a href="http://www.uni-bremen.de/transferpreis" target="_blank">www.uni-bremen.de/transferpreis</a> ein Formular zur Verfügung, in dem die Bewerber:innen ihre Transferaktivität beschreiben und Materialien zur Transferaktivität hochladen können.&nbsp;</p><h3>Welche Transferaktivitäten können eingereicht werden?</h3><p>Eingereicht werden können alle Transferaktivitäten im Sinne der Transferstrategie der Universität Bremen. Dazu zählen beispielsweise Initiativen oder Projekte,</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="eabecb5d9c615f8711f23e57ab6f53a6a">die Forschungsergebnisse auf innovative Weise der Öffentlichkeit vermitteln,</li><li data-list-item-id="e66769603d0fa8d0e247095b1b6b4c903">die gesellschaftliche Akteur:innen in die Gestaltung von Forschungsprozessen einbinden,</li><li data-list-item-id="e0120ec822323cf79d228647a0f23cdc9">die Lehrinhalte in die Praxis übertragen,</li><li data-list-item-id="e8f5d3ab2ee3858e0afddfe51414452e7">die soziale oder technische Innovationen in die Gesellschaft transferieren oder</li><li data-list-item-id="e4d7b9ee043c37a9579d0d454d6c30a44">die die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft stärken.</li></ul><p>Eingereicht werden können Transferaktivitäten, die sich noch in der Umsetzung befinden oder deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Voraussetzung ist zudem, dass bereits ein nachweisbarer Output vorliegt – eine praktische Anwendung muss also erfolgt sein. Vorhaben, die sich noch in der reinen Planungsphase befinden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.</p><p>Die eingereichten Aktivitäten können regional, national oder international ausgerichtet sein. Wichtig ist außerdem, dass sie in Kooperation mit mindestens einer externen Einrichtung oder Organisation aus Gesellschaft, Kultur, Bildung, Politik oder Wirtschaft durchgeführt werden oder sich an eine klar definierte externe Zielgruppe richten.</p><p>Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus universitätsinternen und -externen Transferexpert:innen. Der Transferpreis 2026 wird am 27. Oktober 2026 in feierlichem Rahmen in der Kassenhalle im Forum am Domshof verliehen.</p><h3>Transfer an der Universität Bremen</h3><p>Transfer gehört neben Forschung und Lehre zu den zentralen Aufgaben der Universität Bremen. Der Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich hierfür auch in Kooperation mit Akteur:innen außerhalb des Wissenschaftssystems zu engagieren, prägt sie seit ihrer Gründung im Jahr 1971. Transfer versteht die Universität als einen breit angelegten Austauschprozess, der Kooperation und Dialog ihrer Mitglieder mit Akteur:innen aus Gesellschaft, Kultur, Bildung, Politik, Verwaltung und Wirtschaft umfasst.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/transferpreis" target="_blank">www.uni-bremen.de/transferpreis</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anne-Kathrin Guder<br>Leitung UniTransfer<br>Telefon: +49 421 218 60330<br>E-Mail: <a href="mailto:anne-kathrin.guder@vw.uni-bremen.de">anne-kathrin.guder@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm__DSC6035_a1e67423d2.jpg" length="978613" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm__DSC6035_a1e67423d2.jpg" fileSize="978613" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40055</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:56:50 +0100</pubDate>
                            <title>Tag der Physik und Elektrotechnik: Schüler:innen bekommen Einblick </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-der-physik-und-elektrotechnik-schuelerinnen-bekommen-einblick</link>
                            
                            <description>Am Freitag, 6.3.2026, fand im Fachbereich 1 zum 16. Mal der „Tag der Physik und Elektrotechnik“ statt. Das Interesse war wieder groß: Rund 350 Schüler:innen mit ihren Lehrkräften aus Physikkursen in Bremen und dem Umland kamen auf den Campus, um sich über die aktuelle Forschung zu informieren.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Meike List, Professorin für Physik, und Anna Förster, Professorin für Elektrotechnik, gaben den Schüler:innen interessante Einblicke in aktuelle Forschungsthemen. Dabei konnten sie auch anhand von konkreten Beispielen zeigen, wie die Forschenden der Universität Bremen dazu beitragen, Lösungen für große Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte zu entwickeln – von der Erforschung des Weltalls bis hin zum nachhaltigen Handeln durch technischen Fortschritt.&nbsp;<br>Die Schüler:innen erwartete zudem ein vielseitiges Programm aus 16 Führungen durch die Labore der Physik und Elektrotechnik.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Professor Christoph Kulgemeyer, der den Tag mit seinem Team der Physikdidaktik organisiert hat, betonte: „Für unseren Fachbereich ist dieser Tag sehr wichtig, um die Studiengänge der Physik und Elektrotechnik vorzustellen und Vorurteile auszuräumen, die mit diesen Fächern verbunden sind. Denn man muss kein Genie sein, um die Fächer erfolgreich zu studieren. Viele Vorurteile halten Menschen vom Studium unserer Fächer ab. Die Wahrheit ist aber: Wir sind gut darauf vorbereitet, im Studium auf jede und jeden einzugehen. Wir suchen immer neue Studierende und freuen uns auf jede Person, die sich für unsere Fächer interessiert.“&nbsp;<br>Auch der StuGa Physik war anwesend und stand den Schüler:innen für Fragen zum Studium zur Verfügung.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Die Lehrkräfte konnten sich in der Zwischenzeit im Rahmen eines Workshops über Neues aus der Physikdidaktik informieren. Wie immer war die Veranstaltung ausgebucht. Auch im kommenden Jahr soll es daher natürlich wieder einen Tag der Physik und Elektrotechnik geben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb1/transfer-schule/tag-der-physik-elektrotechnik" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb1/transfer-schule/tag-der-physik-elektrotechnik</a></p><h4><br>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Christoph Kulgemeyer<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik&nbsp;<br>Universität Bremen&nbsp;<br>E-Mail: kulgemeyer@physik.uni-bremen.de&nbsp;<br>Telefon: +49 421 218-62020&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_Tag_der_Physik_Elektrotechnik_2026_03_06_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_f957dd7bbc.jpg" length="389269" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_Tag_der_Physik_Elektrotechnik_2026_03_06_c_Leona_Hofmann_Universitaet_Bremen_f957dd7bbc.jpg" fileSize="389269" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Schüler:innen und ihre Lehrkräften aus Physikkursen in Bremen und dem Umland kamen auf den Campus, um sich über die aktuelle Forschung zu informieren.</media:description><media:copyright>Leona Hofmann/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-40052</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:43:35 +0100</pubDate>
                            <title>Wie ein mathematischer Trick Indexfonds präziser macht: Studie aus Bremen in Top-Journal </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-ein-mathematischer-trick-indexfonds-praeziser-macht-studie-aus-bremen-in-top-journal</link>
                            
                            <description>Vier Bremer Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, das die Genauigkeit von Indexfonds deutlich verbessert, ohne die Kosten zu erhöhen. Ihre Studie ist im European Journal of Operational Research (EJOR) erschienen – einem der renommiertesten wirtschaftswissenschaftlichen Journals weltweit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Worum geht es genau? Bei passiven Investmentfonds wie ETFs&nbsp;(Exchange Traded Funds) geht es darum, einen Index wie den Deutschen Aktienindex (DAX) möglichst genau nachzubilden.&nbsp;Kauft ein Aktienanleger einen ETF, kann es passieren, dass der Wert seines Fonds nach einem Jahr um 1,5 Prozent vom echten DAX abweicht. Warum? Weil die Replikation – also die Methode, mit der ein ETF die Wertentwicklung eines bestimmten &nbsp;Aktienindexes nachbildet – nicht perfekt war. Mit einem neuen cleveren mathematischen Trick verbessert die wissenschaftliche Studie der<strong>&nbsp;</strong>Professoren Christian Fieberg, Armin Varmaz (Hochschule Bremen, HSB), Dr. Carlos Osorio und Professor Thorsten Poddig (Universität Bremen) die Genauigkeit von ETFs.</p><h3><span>Warum das Problem so wichtig ist</span></h3><p>„Klassische Methoden sind oft anfällig für sogenannte ‚Schätzfehler‘ – etwa, weil zu viele Aktien berücksichtigt werden oder weil die Daten ungenau sind“, erklärt Professor Armin Varmaz. Das führt zu Abweichungen, die sich über Jahre summieren und die Anleger:innen Geld kosten können. Ein ETF, der den DAX verfolgt, sollte wirklich den DAX abbilden – nicht nur annähernd. „Unser Ansatz nutzt charakteristische Merkmale der Unternehmen – wie Größe, Wachstum oder Wert –, um die Auswahl der Aktien intelligenter zu gestalten“, so der Wissenschaftler.</p><p>Die vier Forscher entwickelten einen neuartigen Optimierungsansatz, der nicht nur präziser ist, sondern auch die Anzahl der Aktien im Fonds kontrolliert. So bleibt die Transparenz und die Handhabbarkeit erhalten. „Wir haben gezeigt: Unser Modell schneidet in allen Tests – von verschiedenen Indizes über verschiedene Zeiträume bis hin zu unterschiedlichen Transaktionskosten – konsistent besser ab“, betont Professor Christian Fieberg (HSB).</p><h3><span>Studie ist öffentlich zugänglich</span></h3><p>Die englischsprachige Studie mit dem Titel „Enhancing Index-Tracking Performance: Leveraging Characteristic-Based Factor Models for Reduced Estimation Errors“ ist als Open-Access-Publikation frei zugänglich und kann unter folgendem Link abgerufen werden: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0377221725006800" target="_blank" rel="noreferrer">www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0377221725006800</a></p><p>„Unsere Arbeit zeigt: Auch in der Finanzwelt kann Forschung direkt zur besseren Praxis beitragen“, betonen die beiden Wissenschaftler des&nbsp;Forschungs- und Transferclusters „Dynamics, Tension and Xtreme Events“ der HSB. „Wenn ein ETF wirklich den Index nachbildet, profitieren alle – Anleger:innen, Fondsmanager und die gesamte Finanzwelt.“</p><p>&nbsp;</p><h4><span>Weitere Informationen:</span></h4><p><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0377221725006800" target="_blank" rel="noreferrer">www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0377221725006800</a></p><h4><span>Fragen beantwortet:&nbsp;</span></h4><p>Thorsten Poddig&nbsp;<br>Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzwirtschaft<br>Universität Bremen<br>Telefon: +49 (0) 421&nbsp;218 - 66720<br>E-Mail: <a href="mailto:poddig@uni-bremen.de">poddig@uni-bremen.de</a><br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_AdobeStock_569678687_acf2ed2263.jpeg" length="262749" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_AdobeStock_569678687_acf2ed2263.jpeg" fileSize="262749" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Adobe Stock / Kiattisak</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:47:20 +0100</pubDate>
                            <title>16. Conrad-Naber-Lecture: Exploring „The Martian Mindset“  zur Marsperspektive</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/16-conrad-naber-lecture-exploring-the-martian-mindset-zur-marsperspektive</link>
                            
                            <description>Über den Exzellenzcluster „The Martian Mindset“ – die Marsperspektive- haben Vertreter:innen der Universität Bremen in der Handelskammer diskutiert. Die Veranstaltung fand auf Einladung der „unifreunde“ im Rahmen der 16. Conrad-Naber-Lecture „Visionen“ statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Begrüßung durch Gerd-Rüdiger Kück vom Vorstand der unifreunde gab Professorin Kirsten Tracht, Co-Sprecherin des Exzellenzclusters „<span lang="en" dir="ltr">The Martian Mindset</span>“ in ihrem Impulsvortrag spannende Einblicke in die Idee und den innovativen Forschungsansatz des interdisziplinären Teams. &nbsp;</p><h3>Der Mars als Experiment für Ressourcenknappheit</h3><p>Die Wissenschaftler:innen nehmen die „Marsperspektive“ ein, um die Produktion von Materialien und Bauteilen von Grund auf neu zu denken: Die Ressourcenknappheit und extremen Rahmenbedingungen auf dem roten Planeten dienen als experimentelles Setting, um ein neues Paradigma der Nachhaltigkeit zu entwickeln, das innovative ressourcen- und energieschonende Prozesse der Materialgewinnung und -verarbeitung ermöglicht.</p><p>Die Bedingungen auf dem Mars sind extrem: es herrschen Temperaturen zwischen -150 und 30 Grad Celsius, es gibt keine fossilen Brennstoffe und nur eine dünne CO2-Atmosphäre. Diese Bedingungen dienen als Rahmen für die Entwicklung des „<span lang="en" dir="ltr">Martian Mindsets</span>“ – eines neuen Paradigmas der Nachhaltigkeit – bei dem Materialgewinnung, Verarbeitung und Produktion von Bauteilen grundlegend anders gedacht werden.</p><p>Langfristig will der Cluster damit zu einer nachhaltigen Erforschung des Weltraums beitragen. „Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit radikal neu zu denken und dieses Wissen nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der Praxis anzuwenden“, betonte Professorin Kirsten Tracht. „Wir möchten dafür zum einen mit der Industrie zusammenarbeiten. Zum anderen werden wir gemeinsam mit Kindertagesstätten und Schulen einen Wissenstransfer anstoßen, der es zukünftigen Generationen ermöglicht, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.“<br>&nbsp;</p><p>„Ich finde sehr spannend, was die Forschenden vorhaben“, sagte Dr. Henrike Müller, Bremens Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, in der anschließenden Podiumsdiskussion.&nbsp;<br>„Es ist beeindruckend, wie viele Ansätze sich aus der Marsforschung ableiten lassen, die auch auf der Erde Anwendung finden können.“<br>&nbsp;</p><p>Er sei ebenfalls auf die Forschungsergebnisse gespannt, sagte Dr. Rolf Janovsky, Direktor Raumfahrtsystemstudien bei OHB-System: „Ich hoffe, dass neben Grundlagenforschung auch Ergebnisse daraus hervorgehen, die langfristig für die Industrie anwendbar sind.“</p><h3>Exzellenzcluster erhöhen die internationale Sichtbarkeit</h3><p>Auf die Frage von Moderator Klaus Sondergeld nach der Bedeutung der Cluster für die Universität, betonte Uni-Rektorin Jutta Günther, sie sei stolz auf die beiden Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“ und „Der Ozeanboden“. „Es ist großartig, dass es gelungen ist, beide Cluster zu gewinnen. Das gibt unserer Universität einen großen Schub, zum Beispiel was die internationale Sichtbarkeit angeht und die Gewinnung von hochqualifizierten Wissenschaftler:innen.“</p><p>Aber auch die gesamte Nordwestregion erhalte eine größere Sichtbarkeit. Daher hätten sich im Exzellenzwettbewerb die Universitäten Bremen und Oldenburg gemeinsam als Northwest Alliance um den Titel als Exzellenzverbund beworben. Dabei gehe es um ein überzeugendes Strategiekonzept zur Weiterentwicklung der Universitäten. „Es ist gigantisch, was hier von unseren Forschenden geleistet wird“, so Rektorin Jutta Günther. &nbsp;</p><h4><br>Weitere Informationen:</h4><h4>&nbsp;</h4><p>Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“: <a href="https://www.mars.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mars.uni-bremen.de</a><br>Exzellenzcluster „Der Ozeanboden“: <a href="https://www.marum.de/Der-Ozeanboden.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Der-Ozeanboden.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Conrad-Naber-Lecture_c_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_8_4bb8dd1f3f.jpg" length="322657" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Conrad-Naber-Lecture_c_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_8_4bb8dd1f3f.jpg" fileSize="322657" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Podiumsdiskussion: Personen (v.l.: Kirsten Tracht, Exzellenzcluster The Martian Mindset, Rolf Janovsky, Direktor Raumfahrtsystemstudien bei OHB-System, Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Moderator Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats von Radio Bremen.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 11:34:48 +0100</pubDate>
                            <title>Arktisforscher Hajo Eicken wird neuer Direktor des Alfred-Wegener-Instituts</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/arktisforscher-hajo-eicken-wird-neuer-direktor-des-alfred-wegener-instituts</link>
                            
                            <description>Am 20. März 2026 übernimmt Professor Hajo Eicken die wissenschaftliche Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Bislang leitete der Glaziologe das International Arctic Research Center der Universität von Alaska in Fairbanks.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, den renommierten Wissenschaftler Professor Hajo Eicken als neuen Direktor des AWI zu gewinnen. Das ist ein großer Erfolg – auch für uns als Universität. Die Verbindung, die über die Kooperationsprofessur entsteht, ist ein großer Gewinn auch für die Universität Bremen. Ich gratuliere Herrn Eicken sehr herzlich, und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit,“ sagt Uni-Rektorin Jutta Günther. &nbsp;</p><p>„Das AWI ist ein international renommiertes Institut der Polar- und Meeresforschung. Seine hervorragende Expertise in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen, die internationale Vernetzung sowie die einmalige Logistik und Infrastruktur machen es zu einem der attraktivsten Forschungszentren der Welt. Es ist mir eine große Freude und Ehre, hier künftig als wissenschaftlicher Direktor tätig zu sein“, sagt Prof. Dr. Hajo Eicken.</p><p>Der gebürtige Bremerhavener hat 1990 an der Universität Bremen promoviert. Bis 1997 war er am Alfred-Wegener-Institut im Bereich der Ozeanischen und Atmosphärischen Physik tätig. 1998 wechselte er an die Universität von Alaska in Fairbanks, wo er verschiedene wissenschaftliche Positionen bekleidete. In den vergangenen zehn Jahren leitete er dort das <span lang="en" dir="ltr">International Arctic Research Center</span> (IARC). Die Erforschung von Meereis zählt zu seinen wissenschaftlichen Kerngebieten.</p><p>„Mit Prof. Dr. Hajo Eicken bekommt das AWI einen Spitzenforscher als Leiter, der aus unserer Region stammt und den es nach einer beeindruckenden internationalen Karriere hierher zurückzieht. Das zeigt, wie attraktiv wir in Bremen und Bremerhaven als Wissenschaftsstandort sind. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Herrn Eicken künftige Potenziale auszuloten, die auch bei uns vor Ort Wirkung entfalten. Unsere Küsten- und Meeresgebiete beispielsweise sind ebenso empfindlich wie auch lebens- und schützenswert. Hier kann das Alfred-Wegener-Institut wichtige Beiträge leisten“, sagt Dr. Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.awi.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.awi.de/</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_Hajo_Eiken_2_Copyright_Eric_Engman_5664845d75.jpeg" length="710162" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_Hajo_Eiken_2_Copyright_Eric_Engman_5664845d75.jpeg" fileSize="710162" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Hajo Eicken übernimmt die wissenschaftliche Leitung des Alfred-Wegener-Instituts.</media:description><media:copyright>Eric Engman</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:08:00 +0100</pubDate>
                            <title>Rianne Letschert, Präsidentin der Universität Maastricht, wird niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rianne-letschert-praesidentin-der-universitaet-maastricht-wird-niederlaendische-ministerin-fuer-bildung-kultur-und-wissenschaft</link>
                            
                            <description>Die ehemalige Präsidentin der Universitätsallianz YUFE beginnt ihren Dienst am 23. Februar. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Letschert war bis 2024 Präsidentin von YUFE (Young Universities for the Future of Europe). YUFE ist eine Hochschulallianz von zehn europäischen Partnern, darunter auch die Universität Bremen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, eine offene und inklusive europäische Universität aufzubauen. Diese bietet Studierenden und Mitarbeitenden europaweite Möglichkeiten, um sich in Bildung, Forschung und Beruf weiterzuentwickeln. Seit 2024 ist Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Vizepräsidentin von YUFE.&nbsp;</p><p>„Ich gratuliere Rianne Letschert sehr herzlich zu ihrem neuen Amt als Ministerin“, sagt Jutta Günther. „Als Präsidentin von YUFE hat sie mit großem Engagement unsere europäische Hochschulallianz geprägt. Wir freuen uns, dass sie ihren Weg als Ministerin fortsetzen wird.“</p><p>Professorin Rianne Letschert studierte Internationales Recht an den Universitäten Tilburg, Amsterdam und Montpellier. Von 2012 bis 2016 war sie Professorin für Viktimologie und internationales Recht an der Universität Tilburg. Von 2016 bis 2022 war sie Rektorin, seit 2021 Präsidentin der Universität Maastricht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_R_LETSCHERT_HH8_0e9490f346.jpg" length="425783" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_R_LETSCHERT_HH8_0e9490f346.jpg" fileSize="425783" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Rianne Letschert war bis 2024 Präsidentin von YUFE (Young Universities for the Future of Europe).</media:description><media:copyright>Maastricht University, Harry Heuts</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39882</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 10:02:45 +0100</pubDate>
                            <title>Verschmutzungen im Wasser aufspüren: Forschende entwickeln intelligente Navigationsalgorithmen für autonome Fahrzeuge </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/verschmutzungen-im-wasser-aufspueren-forschende-entwickeln-intelligente-navigationsalgorithmen-fuer-autonome-fahrzeuge</link>
                            
                            <description>Wie können Verschmutzungen im Wasser aufgespürt werden? Mit dieser Frage haben sich Forschende der Arbeitsgruppen Kognitive Neuroinformatik und Optimierung und Optimale Steuerung sowie des MARUM der Universität Bremen gemeinsam mit der DSI Aerospace GmbH beschäftigt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel war es, Algorithmen zu entwickeln, um mit Hilfe existierender Sensoren Verschmutzung auf dem und im Wasser zu finden. Damit könnte ein Fahrzeug autonom auf einem Gewässer unterwegs sein. „<abbr title="Intelligent Maritime Exploration">iMarEx</abbr>“ heißt das Projekt, kurz für „Intelligent Maritime Exploration“, also auf Deutsch Intelligente Exploration auf dem Wasser.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Dafür hat das Team von Informatikern und Ingenieuren den MARUM <span lang="en" dir="ltr">Wave Glider</span> so mit Rechenhardware und Sensoren modifiziert, dass das Fahrzeug Fahrbefehle entgegennehmen kann, die von autonomen Algorithmen erstellt werden, und sich mittels GPS sehr präzise in einem Raum – also einem Gewässer – bewegen kann. Über eine Satellitenverbindung ist die Route des Fahrzeugs nachvollziehbar und wird genau wie der Zustand des Systems autonom an den Operator in Echtzeit übermittelt. &nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Das Ergebnis nach dreijähriger Projektlaufzeit sind mehrere erfolgreiche Tests auf dem Wasser, bei dem ein Fahrzeug nach Definition eines Suchgebiets die eigene Routenplanung und erste Datenauswertung autonom übernommen hat. Für die Tests wurde das iMarEx-System an Bord des MARUM <span lang="en" dir="ltr">Wave Gliders</span> eingesetzt. Entsprechende Auswertungssensoren ermöglichen eine intelligente Entscheidung des Geräts. Wenn eine Verschmutzung nahe liegt und entsprechend gemeldet wird, können die Forschenden hier ansetzen. Im realen Einsatzfall bei einer Ölhavarie könnte das bedeuten, dass das Havariekommando genau weiß, wo es ein Leck zu flicken gilt.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Im Fokus eines Aufrufs stand die Frage, wie die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz oder allgemein von intelligenten Algorithmen vorantreiben kann. Das Team hat als Szenario verschmutzte Wasseroberflächen eingereicht – und welche intelligenten Lösungen dafür entwickelt werden könnten.&nbsp;</p><p>„Generell ist es mit einem passenden Sensor möglich, verschiedene Quellen aufzuspüren – zum Beispiel für Chlorophyll, Öl oder Süßwassereinströmungen“, betont Neuroinformatiker Joachim Clemens. Aus diesem Grund ist ein Einsatz der Algorithmen auch beim TRIPLE-Projekt denkbar. Das Akronym <abbr title="Technologies for Rapid Ice Penetration and subglacial Lake Exploration">TRIPLE</abbr> steht für „Technologies for Rapid Ice Penetration and subglacial Lake Exploration“, auf Deutsch „Technologien für die schnelle Eisdurchdringung und die Erforschung von mit Eis bedeckten Seen“, es wird inzwischen in zweiter Phase wie auch iMarEx vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.&nbsp;<br>Die neue intelligente Technologie wurde zwar auf dem <span lang="en" dir="ltr">WaveGlider</span> und einem Katamaran getestet, ist aber laut Sebastian Meckel auf anderen Wasserfahrzeugen einsetzbar.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Kognitive Neuroinformatik: <a href="https://www.cognitive-neuroinformatics.com/de/forschung/projekte/imarex-intelligente-maritime-exploration" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.cognitive-neuroinformatics.com/de/forschung/projekte/imarex-intelligente-maritime-exploration</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Dipl.-Ing. Sebastian Meckel<br>Meerestechnik<br>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:smeckel@marum.de">smeckel@marum.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Dr.-Ing. Joachim Clemens<br>Autonome Systeme<br>Kognitive Neuroinformatik, Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:jaycee@uni-bremen.de">jaycee@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_Geiseltalsee_Foto_MARUM_Raunak_1361b9bedc.jpg" length="106257" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_Geiseltalsee_Foto_MARUM_Raunak_1361b9bedc.jpg" fileSize="106257" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Team, bestehend aus (v.l.) Raunak Kulkarni (CNI), Axel Pirek (MARUM), Elena Schiller (MARUM), Sebastian Meckel (MARUM), Joachim Clemens (CNI) und Sakib Ahmed (CNI), hinter dem MARUM WaveGlider am Geiseltalsee.</media:description><media:copyright>MARUM/ Raunak Kulkarni</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:52:53 +0100</pubDate>
                            <title>Umfangreiche Süßwasserreserven unter dem Meeresboden erstmals bestätigt </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/umfangreiche-suesswasserreserven-unter-dem-meeresboden-erstmals-bestaetigt</link>
                            
                            <description>Zum ersten Mal hat ein Wissenschaftsteam ein Süßwassersystem unter dem Meeresboden direkt dokumentiert und umfassend beprobt. Diese bedeutende Entdeckung geht auf erste Analysen von Sedimentkernen zurück. Auch Forschende vom MARUM der Uni Bremen sind beteiligt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die internationale Expedition wurde geführt von den Fahrtleitenden Professor Brandon Dugan (<span lang="en" dir="ltr">Colorado School of Mines, Golden</span>, USA) und Professor Rebecca Robinson (<span lang="en" dir="ltr">Graduate School of Oceanography, University of Rhode Island</span>, USA). Diese Bohrkerne aus dem tieferen Meeresboden werden gerade von einem internationalen Forschungsteam an der Universität Bremen geöffnet, gemeinschaftlich untersucht und beprobt. Im Januar und Februar 2026 arbeiten die Forschenden der Expedition Seite an Seite, um neue Erkenntnisse zur Entstehung, Entwicklung und Bedeutung des neu dokumentierten untermeerischen Süßwassersystem zu gewinnen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Das Ziel der Expedition ging weit über das Sammeln der Bohrkerne hinaus. Wissenschaftler:innen haben auch das Wasser in den Sedimenten beprobt – inklusive das aus sandigen Lagen, die als Grundwasserleiter dienen, sowie von tonigen Lagen, die üblicherweise das Wasser vor Ort halten und als Aquitards, also Wasserstauer agieren. Obwohl etwa 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, bewegen sich signifikante Wassermengen auch unter der Erde und sind hier gespeichert. Viele Küstengemeinschaften sind für ihre Wasserversorgung auf landgestützte Grundwasserleiter angewiesen. Was weniger Menschen wissen ist, dass in vielen Gegenden diese Aquifere sich bis zur Küste fortsetzen und Zonen von leicht salzigem Grundwasser im Meeresboden vorkommen. Wissenschaftler:innen wissen seit 1976 von der Existenz dieser Offshore-Systeme, doch bis heute sind sie praktisch unerforscht geblieben. Während der Expedition vor Neuengland hat das Wissenschaftsteam erfolgreich Wasser in einer Zone von nahezu 200 Metern im Meeresboden dokumentiert und beprobt. &nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Brandon Dugan: „Wir waren begeistert zu sehen, dass Süßwasser in verschiedenen Sedimenttypen vorkommen – sowohl in marinen als auch in terrestrischen. Das Wasser in diesen verschiedenen Materialien wird dabei helfen, besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen sie entstanden sind.” Weitere Analysen des Teams werden Aufschluss darüber geben, wo und vor allem wann das Wasser dort hingelangt ist.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Rebecca Robinson: „Die Bohrkerne enthalten Sedimente mit einer Vielzahl unterschiedlicher Zusammensetzungen und Altersstufen. Es war überraschend, dass der gesamte Abschnitt aus Sedimenten und nicht aus Gestein besteht. Das Sediment hat sich noch nicht in Gestein umgewandelt – damit hatte ich nicht gerechnet, und es wird ein interessanter Bestandteil unserer künftigen Arbeit sein.“ Um zu verstehen, wann und wie die Sedimente abgelagert wurden, entwickelt das Wissenschaftsteam jetzt Altersmodelle. &nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Aufschluss über ähnliche Grundwasserleiter weltweit<br>&nbsp;</h3><p>Der Ansatz, der während der <abbr title="International Ocean Drilling Programme">IODP³</abbr>-NSF-Expedition 501 verfolgt wird, wird nicht nur das Verständnis der Grundwassersysteme vor der Küste Neuenglands vertiefen, sondern auch über ähnliche verborgene Grundwasserleiter weltweit. Da viele Küstenregionen für ihre Trinkwasserversorgung auf Grundwasser angewiesen sind, haben die ersten Ergebnisse der Expedition eine große gesellschaftliche Bedeutung. Die Forschung wird auch Aufschluss darüber geben, wie Nährstoffe, zum Beispiel Stickstoff, durch die Sedimente des Kontinentalschelfs zirkulieren und wie diese Prozesse die Häufigkeit und Vielfalt der in diesen Umgebungen lebenden Mikroben beeinflussen. Diese Ziele stehen in engem Einklang mit dem wissenschaftlichen Rahmenwerk für Ozeanforschungsbohrungen 2050 – eine der Grundlagen des wissenschaftlichen Programms von IODP³. Letztendlich wird die Expedition dazu beitragen zu entschlüsseln, wie Sedimente und Flüssigkeiten durch das System Erde zirkulieren, und das Wissen über Veränderungen des Meeresspiegels und den Süßwasserfluss unter dem Ozeanboden vertiefen. „Die Forschenden werden weiter an den Proben arbeiten – zum Beispiel, um das Grundwasser genauer zu datieren, was für den Fortschritt unseres Wissens von entscheidender Bedeutung ist“, fügt Rebecca Robinson hinzu.&nbsp;<br>Die Expedition ist eine Zusammenarbeit zwischen dem International Ocean Drilling Programme (IODP³) und der US National Science Foundation (NSF). Die Bohrkerne wurden zwischen Mai und August 2025 im Rahmen einer Offshore-Operation geborgen. Für die Onshore-Operation trifft sich das Wissenschaftsteam im Kernlager am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. „Wir schätzen es sehr, diese Spitzenforschung am MARUM durchführen zu können, unterstützt durch die erstklassigen Labore und Einrichtungen und engagierte Mitarbeitende“, fügt Brandon Dugan hinzu.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Die Bohrkerne werden archiviert und nach einem einjährigen Moratorium für die wissenschaftliche Gemeinschaft für weitere Forschung zugänglich gemacht. Alle Expeditionsdaten werden im Datenportal der <abbr title="International Ocean Drilling Programme">IODP³</abbr><span lang="en" dir="ltr">Mission Specific Platform</span> (<abbr title="Mission Specific Platform">MSP</abbr>) in PANGAEA frei zugänglich sein, und die Ergebnisse werden veröffentlicht.<br>&nbsp;</p><h3>Internationaler Ansatz&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>40 Mitglieder des Wissenschaftsteams aus 13 Nationen (Australien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Portugal, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich, USA) nehmen an der Expedition teil. Die Expedition wird vom Europäischen Konsortium für Ozeanforschungsbohrungen (<abbr title="Europäisches Konsortium für Ozeanforschungsbohrungen">ECORD</abbr>) im Rahmen des Internationalen Programms für Ozeanbohrungen (<abbr title="International Ocean Drilling Programme">IODP</abbr>³) durchgeführt. IODP³ ist ein von 17 Ländern getragenes, öffentlich finanziertes internationales Programm, das die in den Sedimenten und Gesteinen des Ozeanbodens aufgezeichnete Erdgeschichte und -dynamik erforscht und die Umgebung am Meeresboden überwacht. Mit Hilfe mehrerer Plattformen – ein einzigartiges Merkmal &nbsp;von <abbr title="International Ocean Drilling Programme">IODP³</abbr> – untersuchen Wissenschaftler:innen die tiefe Biosphäre unter dem Meeresboden, Umweltveränderungen, Prozesse und Auswirkungen sowie die Zyklen und die Dynamik der festen Erde.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Über die Expedition – <a href="https://www.ecord.org/expedition501/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ecord.org/expedition501/</a></p><p>&nbsp;Wissenschaftlicher Prospekt – <a href="https://iodp3.org/documents/expedition-501-scientific-prospectus/" target="_blank" rel="noreferrer">https://iodp3.org/documents/expedition-501-scientific-prospectus/</a></p><p>Über das internationale Forschungsprogramm IODP³ – <a href="https://iodp3.org/about/" target="_blank" rel="noreferrer">https://iodp3.org/about/</a></p><p>&nbsp;Über den europäischen Teil des Programms - <a href="https://www.ecord.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ecord.org/</a> und Missions-Spezifische Plattform-Expeditionen – <a href="https://www.ecord.org/expeditions/msp/concept/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ecord.org/expeditions/msp/concept/</a></p><p>&nbsp; &nbsp;Häufig gestellte Fragen zur Expedition (englisch) – <a href="https://expedition501.wordpress.com/2025/02/19/faq1/Offshore" target="_blank" rel="noreferrer">https://expedition501.wordpress.com/2025/02/19/faq1/Offshore</a></p><h4>&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>Kontakt:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Ulrike Prange<br>ECORD Science Operator&nbsp;<br>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen&nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:uprange@marum.de" class="e-mail-link">uprange@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Diekamp%40ECORD_IODP3_NSF_VD1_6283full_cc39529a3f.jpg" length="0" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Diekamp%40ECORD_IODP3_NSF_VD1_6283full_cc39529a3f.jpg" fileSize="0" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit Hilfe der „Munsell Soil Colour Chart“ werden die Bohrkerne hinsichtlich Farbe und Struktur so genau wie möglich visuell beschrieben.</media:description><media:copyright>Volker Diekamp/ MARUM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:25:00 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftsjournalist als Stipendiat am MARUM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftsjournalist-als-stipendiat-am-marum</link>
                            
                            <description>Der Journalist Juan David Escorcia hat im Februar am MARUM begonnen. Er kommt als Stipendiat im Rahmen des FRONTIERS-Residenzprogramms für Journalisten nach Bremen. Bis Mai wird Escorcia am MARUM arbeiten und für seine Arbeit als Wissenschaftsjournalist Themen recherchieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><br>Juan David Escorcia arbeitet als Wissenschaftsjournalist mit Sitz in Barcelona. In seiner journalistischen Arbeit befasste er sich bereits intensiv mit Klima- und Umweltthemen. Er veröffentlichte mehrere Artikel zu ökologischen Aspekten, beispielsweise über invasive Arten im Mittelmeer. Für eine seiner Recherchen wurde er vom <span lang="en" dir="ltr">Earth Journalism Network</span> ausgezeichnet.&nbsp;<br>Sein Anspruch ist es, Forschungsergebnisse einem nicht-wissenschaftlichen Publikum näherzubringen. Sein besonderes Interesse gilt der komplexen Wechselwirkungen zwischen der Meereswissenschaft, dem Meeresboden und dem System Erde.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>In Bremen wird eines seiner Themen der marine Kohlenstoffkreislauf sein, zu dem Forschende am MARUM sowie im Exzellenzcluster „Ozeanboden- unerforschte Schnittstelle der Erde“ arbeiten. &nbsp; &nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Über das Programm FRONTIERS&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>FRONTIERS ist eine Initiative für Wissenschaftsjournalismus, die vom Europäischen Forschungsrat (ERC) finanziert wird. Ziel ist es, Journalisten einen niedrigschwelligen Einblick in die Arbeit einer Forschungseinrichtung zu geben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://frontiers.media/seven-early-career-journalists-selected-for-the-third-round-of-frontiers-residencies/" target="_blank" rel="noreferrer">https://frontiers.media/seven-early-career-journalists-selected-for-the-third-round-of-frontiers-residencies/</a><br><a href="https://frontiers.media/" target="_blank" rel="noreferrer">https://frontiers.media/</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_Juan_Escorcia_Foto_privat_e3da4deaa9.jpg" length="190979" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_Juan_Escorcia_Foto_privat_e3da4deaa9.jpg" fileSize="190979" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Juan David Escorcia kommt als Stipendiat im Rahmen des FRONTIERS-Residenzprogramms für Journalisten nach Bremen.</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:18:01 +0100</pubDate>
                            <title>„In das Unbekannte“: Semesterabschlusskonzert in der Glocke</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/in-das-unbekannte-semesterabschlusskonzert-in-der-glocke</link>
                            
                            <description>Am Sonntag, 1. Februar fand das Semesterabschlusskonzert des Orchesters und des Chors der Universität Bremen statt. Unter dem Titel „In das Unbekannte“ wurden unter anderem Werke von Vaughan Williams und Jean Sibelius aufgeführt. Die Leitung hatte Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzert in der Bremer Glocke bildete wieder den traditionellen Abschluss des Wintersemesters.<br>Unter dem Titel „In das Unbekannte“ boten das Orchester und der Chor der Universität ihrem begeisterten Publikum im ausverkauften Großen Saal der Bremer Glocke wieder einen abwechslungsreichen Konzertabend.<br>&nbsp;</p><p>In ihrem Grußwort betonte Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, dass die Offenheit für Neues auch das Wesen der Wissenschaft beschreibe.<br>&nbsp;</p><p>„<span lang="en" dir="ltr">Toward the Unknown Region</span>“, <span lang="en" dir="ltr">Vaughan Williams</span> beeindruckende Hymne auf Verse von <span lang="en" dir="ltr">Walt Whitman</span>, bildete so auch den Höhepunkt der gemeinsamen Aufführung von Chor und Orchester, das außerdem eine Ouvertüre des dänischen Komponisten Niels Wilhelm Gade und Jean Sibelius’ einzigartiger siebter Sinfonie spielte.<br>&nbsp;</p><p>Ergänzt wurde das Programm durch bewegende englische a cappella Chorlieder, die von einem Madrigal aus dem 16. Jahrhundert bis zu „<span lang="en" dir="ltr">Yesterday</span>“ von den <span lang="en" dir="ltr">Beatles</span> reichte. Der Applaus zeigte als Resultat der Arbeit eines Semesters: In Orchester und Chor gibt es einen wunderbaren Zusammenhalt und für das Publikum ein großes Hörerlebnis. &nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><br><a href="https://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/orchester-chor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/Semesterabschlusskonzert_2026_CR_Matej_Meza_30.jpg" length="4397424" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/Semesterabschlusskonzert_2026_CR_Matej_Meza_30.jpg" fileSize="4397424" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Konzert in der Bremer Glocke bildete wieder den traditionellen Abschluss des Wintersemesters.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 13:04:48 +0100</pubDate>
                            <title>Deputation für Wirtschaft und Häfen zu Gast bei hyBit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/deputation-fuer-wirtschaft-und-haefen-zu-gast-bei-hybit</link>
                            
                            <description>Im Januar besuchten die Mitglieder der Deputation für Wirtschaft und Häfen sowie die Hausspitze der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT) das Projekt hyBit, um sich über Vorhaben und Forschungsfragen rund um das Thema Wasserstoff in Bremen zu informieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Was tut Bremen, um mithilfe von Wasserstoff seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, und welche Beiträge liefern dazu die Wissenschaft und die Forschung?<br>Um diese Fragen zu diskutieren, kamen im Rahmen einer Sondersitzung der Deputation für Wirtschaft und Häfen die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT), Kristina Vogt, Staatsrätin Maike Freese und Staatsrat Kai Stührenberg sowie Fachpolitiker:innen der Bürgerschaft mit dem Lenkungskreis des Forschungsprojekts hyBit am DHI (<span lang="en" dir="ltr">Digital Hub Industry</span>) zusammen.<br>Senatorin Kristina Vogt betonte in ihrer Begrüßung, dass die Förderung und der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft nicht linear planbar seien, sondern zugleich langfristig koordiniert und beworben sowie kurzfristig anpassbar und steuerbar sein müssen. Die SWHT-Abteilungsleiter Hans-Georg Tschupke und Iven Krämer stellten aktuelle Projekte in Bremen vor, darunter den Anschluss Bremens an das bundesweite Wasserstoffkernnetz.<br>&nbsp;</p><p>Der Gesamtkoordinator von hyBit und Leiter des Fachgebiets Resiliente Energiesysteme (FG RES), Torben Stührmann, präsentierte anschließend das Verbundprojekt. Darin erforscht die Universität Bremen gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen aus Wissenschaft und Industrie die Wechselwirkungen zwischen Produktion, Logistik sowie Wärme- und Stromversorgung, um Synergiepotenziale und Entwicklungsszenarien für den Bremer Industriehafen aufzuzeigen.<br>&nbsp;</p><p>In der anschließenden Besichtigung des <span lang="en" dir="ltr">Virtual Transformation Lab</span> (VTL) des FG RES konnten die Gäste die in hyBit entwickelten digitalen Werkzeuge ausprobieren und erleben. Mithilfe digitaler Zwillinge und einer interaktiven virtuellen Plattform werden neue Wege erforscht, um gemeinsam mit den beteiligten Akteuren die komplexen soziotechnischen Zusammenhänge langfristiger Transformationsprozesse sichtbar zu machen. Mit dem Lab ist im Rahmen von hyBit ein Raum entstanden, in dem Akteure Zukunftsszenarien für die bremische Energie- und Infrastrukturplanung gemeinsam wissenschaftlich fundiert und transparent gestalten können.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/HyBit_c_Leona-Hofmann_Universitaet_Bremen.jpg" length="788275" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2026/HyBit_c_Leona-Hofmann_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="788275" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Mitglieder der Deputation für Wirtschaft und Häfen sowie die Hausspitze der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT) besuchten das Projekt hyBit.</media:description><media:copyright>Leona Hofmann/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39788</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 14:34:38 +0100</pubDate>
                            <title>Zusammenarbeit stärken: Delegation aus Groningen zu Gast in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zusammenarbeit-staerken-delegation-aus-groningen-zu-gast-in-bremen</link>
                            
                            <description>Im Rahmen der Northwest Alliance bauen die Universität Bremen und die Universität Oldenburg ihre Partnerschaft mit der Universität Groningen aus. Am 21. Januar besuchte eine Delegation aus Groningen die Universität Bremen. Am Tag davor waren sie zu Gast an der Universität Oldenburg.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Gästen aus Groningen gehörten unter anderem Universitätspräsident Professor Jouke de Vries sowie Dekane und Forschende unterschiedlicher Fachbereiche. Gemeinsam mit Rektorin Professorin Jutta Günther, Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, sowie Dekanen und Forschenden und Mitarbeitenden aus dem International Office tauschten sie sich über weitere Kooperationsmöglichkeiten aus.&nbsp;</p><p>An der Universität Bremen besuchte die Delegation das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), wo sie sich auch über das neue Exzellenzcluster Universität Bremen, „The Martian Mindset“, informierten. Am Abend nahm die Delegation am Neujahrsempfang der Universität Bremen teil, bei dem Jouke de Vries mit den anderen Hochschulleitungen auf dem Podium zum Thema „Wissenschaft im Aufbruch“ diskutierte.</p><p>Die Universitäten Bremen und die Rijksuniversitet Groningen kooperieren seit Jahrzehnten miteinander. Im Januar 2025 gründeten die Universitäten Bremen und Oldenburg die Northwest Alliance, mit der Universität Groningen als privilegiertem Partner.</p><p>&nbsp;</p><h4>Kontakt:&nbsp;</h4><p>Barbara Hasenmüller<br>International Office<br>Universität Bremen<br>Tel.: +49 421 218-60362<br>E-Mail: <a href="mailto:barbara.hasenmueller@vw.uni-bremen.de">barbara.hasenmueller@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_Delegation-Uni-Groningen-2025-Jens-Lehmkuehler-klein-9638_c3bc85800a.jpg" length="446038" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_Delegation-Uni-Groningen-2025-Jens-Lehmkuehler-klein-9638_c3bc85800a.jpg" fileSize="446038" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Universität Bremen besuchte die Delegation das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), wo sie sich auch über das neue Exzellenzcluster Universität Bremen, „The Martian Mindset“, informierten.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen und Alfred-Wegener-Institut können gefährdete Klima- und Umweltdaten weiterhin sichern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-und-alfred-wegener-institut-koennen-gefaehrdete-klima-und-umweltdaten-weiterhin-sichern</link>
                            
                            <description>Bereits im Jahr 2025 haben das Alfred-Wegener-Institut (AWI) und die Uni Bremen umfangreiche Datensätze aus den USA gesichert. Nun hat die DFG rund 860.000 Euro Förderung bewilligt, um auf Basis der Datenplattform PANGAEA gefährdete Daten systematisch zu identifizieren und langfristig zu sichern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>PANGAEA ist ein weltweit anerkannter Data Publisher, der wissenschaftliche Daten aus den Erde- und Umweltwissenschaften veröffentlicht und archiviert. Betrieben wird&nbsp;PANGAEA gemeinsam vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Plattform stellt sicher, dass hochwertige, gut strukturierte und interoperable Datensätze erhalten und unter Open Access Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.&nbsp;</p><p>„PANGAEA erfreut sich in der Klima- und Umweltforschung höchster Anerkennung und Wertschätzung“, sagt Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen. „Ich freue mich sehr, dass die DFG die Förderung für dieses Projekt bewilligt hat. Gerade angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen sind diese Daten ebenso verletzliche wie kostbare Schätze für die internationale Wissenschaft. Dass wir sie hierzulande sichern können, kommt uns allen zugute.“</p><p>Dank der DFG-Förderung können nun in diesem und im kommenden Jahr drei Wissenschaftler:innen bei PANGAEA in den Bereichen Datenscouting, Datenkuration und Softwareentwicklung die Datenrettung weiter unterstützen und an nachhaltigen nationalen und internationalen Strategien mitarbeiten. Ziel ist es, im internationalen Austausch Datensätze von hohem wissenschaftlichen Wert zu identifizieren, die beispielsweise durch politische Entwicklungen gefährdet wären, und diese in PANGAEA pro-aktiv zu sichern. „Somit stehen die Daten aus dem Klima- und Umweltbereich der wissenschaftlichen Gemeinschaft nachhaltig zur Verfügung“, sagt Frank Oliver Glöckner, Professor für Erdsystemdatenwissenschaften am MARUM der Universität Bremen und Leiter des Bereichs DATA am AWI, und ergänzt: „Durch eine intelligente Redundanz der Dateninfrastrukturen wird das Projekt die Resilienz und Datensouveränität in Europa stärken.“&nbsp;</p><p>Erste Erfahrungen mit diesen Aufgaben konnten die Datenexpertinnen und -experten bereits 2025 sammeln. Im vergangenen Jahr hatte die US-Behörde&nbsp;National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) explizit auf die Gefährdungen von Datensätzen hingewiesen. Diese wurden in PANGAEA überführt und damit gesichert. „Der besondere Wert dieser Daten liegt darin, dass sie lange Zeitreihen umfassen“, ergänzt Dr. Janine Felden, Mit-Antragstellerin und Leiterin von PANGAEA am MARUM und AWI. „Ihr Verlust würde zu erheblichen Lücken in diesen für die Menschheit so wichtigen Bereichen führen.“&nbsp;</p><p>Ein Teil der DFG-Förderung wird auch rückwirkend für das Jahr 2025 genehmigt. Das AWI habe mit der Datensicherung, für die es personell und finanziell in Vorleistung gegangen sei, erhebliche Verdienste um die Datensicherung erworben, heißt es in der Stellungnahme der Gutachter.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" length="28726" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" fileSize="28726" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 15:45:49 +0100</pubDate>
                            <title>Bildungssenator Mark Rackles zu Besuch an der Uni Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bildungssenator-mark-rackles-zu-besuch-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Bremens neuer Bildungssenator Mark Rackles hat am Dienstag, 6. Januar 2026 die Universität Bremen besucht. Er tauschte sich mit Vertreterinnen der Universitätsleitung insbesondere über Aspekte der Lehrer:innenbildung aus.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen und Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium, Maren Petersen, begrüßten Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung herzlich auf dem Campus der Uni Bremen.</p><p>Zu Beginn stellte Rektorin Jutta Günther die Universität Bremen mit ihren vielen Facetten vor und ging auf die Bedeutung der Universität für die Gesellschaft ein. Im Zentrum des Austauschs stand die Lehrerbildung, die an der Universität Bremen eine lange und bedeutende Tradition hat und sich durch innovative Formate auszeichnet. In dem konstruktiven Gespräch ging es dabei auch um die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Lehrer:innenbildung steht. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Senator_Rackles_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_82634aef8c.jpg" length="501901" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Senator_Rackles_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_82634aef8c.jpg" fileSize="501901" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bildungssenator Mark Rackles mit Uni-Rektorin Jutta Günther und Maren Petersen, Konrektorin für Studium und Lehre</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 14:31:00 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt bewerben: Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-bewerben-bremer-hochschulpreis-fuer-ausgezeichnete-lehre</link>
                            
                            <description>Zum vierten Mal lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität der Lehre ist ein zentrales Merkmal von Spitzenhochschulen. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre für den Wissenschaftsstandort sichtbar machen und gleichzeitig einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre noch stärker zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern.<br>&nbsp;</p><p>Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Strukturentwicklung, Lehre und Prüfung sowie Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule verliehen. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert und wird in zwei Kategorien vergeben. Das Land Bremen stellt einen Preis mit 25.000 Euro Preisgeld in der Kategorie „Curriculare Innovationen und <span lang="en" dir="ltr">Team-Teaching</span>“ und einen Preis mit 15.000 Euro Preisgeld in der Kategorie „Lehre und Kompetenzvermittlung“ zur Verfügung. Die Auszeichnung der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft wird alle zwei Jahre vergeben.<br>&nbsp;</p><h3>Wer kann sich bewerben?<br>&nbsp;</h3><p>Die Ausschreibung für den Preis in der Kategorie „Curriculare Innovationen und <span lang="en" dir="ltr">Team-Teaching</span>“ richtet sich ausschließlich an Arbeitsgruppen und Organisationseinheiten der vier staatlichen bremischen Hochschulen. Die Ausschreibung für den Preis in der Kategorie „Lehre und Kompetenzvermittlung“ richtet sich ausschließlich an Lehrende der vier staatlichen bremischen Hochschulen als Einzelpersonen.<br>&nbsp;</p><h3>Wie läuft die Entscheidungsfindung ab?<br>&nbsp;</h3><p>Die Arbeitsgruppe bzw. Organisationseinheiten oder Einzelpersonen bewerben sich selbst direkt bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Bei der Einreichung der Antragsunterlagen ist anzugeben, ob es sich um eine Einzel- oder eine Arbeitsgruppenbewerbung handelt. Eine Vorauswahl der Anträge durch die jeweilige Hochschulleitung ist nicht vorgesehen.<br>Die eingereichten Anträge werden durch die von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft eingesetzte Jury geprüft und bewertet. Die Jury besteht aus den jeweiligen Hochschulleitungen und Studierenden der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, externen Gutachter:innen sowie einer Vertretung der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Aktive Jurymitglieder dürfen sich nicht für den Bremer Hochschullehrpreis bewerben. Ehemalige Jurymitglieder dürfen sich nach dem Tag des Ausscheidens aus dem Gremium zwei Jahre lang nicht für den Hochschulpreis bewerben.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:<br>&nbsp;</h4><p>Alle Informationen zum Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre &nbsp;(„Landeslehrpreis“) sowie sämtliche Bewerbungsunterlagen zum Downloaden: <a href="http://www.umwelt.bremen.de/landeslehrpreis" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.umwelt.bremen.de/landeslehrpreis</a></p><h4><br>Fragen beantwortet:<br>&nbsp;</h4><p>Dr. Mario Domann-Käse<br>Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft<br>Telefon +49 421 361-15660<br>E-Mail: <a href="mailto:Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de" class="e-mail-link">Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_Landeslehrpreis_Copyright_Uni_Bremen_821bd75629.jpg" length="485587" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_Landeslehrpreis_Copyright_Uni_Bremen_821bd75629.jpg" fileSize="485587" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zum vierten Mal lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:30:54 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen als „Quantenort“ ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-als-quantenort-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Der Fachbereich Physik ist von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft als „Quantenort“ ausgewählt worden. Diese Auszeichnung erhalten wissenschaftliche Einrichtungen, die sich in besonderer Weise der Quantenphysik verschrieben haben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2025 zum Internationalen Jahr der Quantenwissenschaften und -technologien ausgerufen. Damit soll gewürdigt werden, dass vor 100 Jahren in Göttingen die theoretischen Grundlagen der Quantenmechanik gelegt wurden.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>In Deutschland feiert die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) mit einer Vielzahl von Initiativen und Aktivitäten das Quantenjahr, auch um die aktuellen Entwicklungen auf diesem sehr zukunftsträchtigen Feld der Öffentlichkeit nahe zu bringen, dazu gehört beispielsweise die Entwicklung von Quantencomputern. Eine dieser Aktivitäten besteht darin, spezielle Orte und Institutionen, die in besonderer Weise der Quantenphysik verbunden sind, als „Quantenorte“ auszuzeichnen.<br>&nbsp;</p><h3>Fachbereich 1 erforscht viele Bereiche der Quantenphysik&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>In Bremen wurde nun der Fachbereich Physik/Elektrotechnik zusammen mit dem DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik als Quantenort ausgezeichnet. Im Rahmen des Bremer Physikalischen Kolloquiums wurde am Donnerstag, 18. Dezember 2025, eine Plakette enthüllt.&nbsp;<br>Im Fachbereich Physik/Elektrotechnik wird sowohl theoretisch als auch experimentell auf vielen Themen der Quantenmechanik geforscht und Technologien entwickelt. Das reicht von Quantenmaterialien über Quantensensorik, Quantenmetrologie und Quantenkommunikation bis hin zur fundamentalen Frage nach der Quantenphysik im Gravitationsfeld. Am DLR-Institut geht es um Quantensensorik wie auch um den Einsatz hochpräziser Atomuhren für die Geodäsie.<br>&nbsp;</p><h3>Bedeutung der Bremer Wissenschaftlerin Grete Hermann gewürdigt<br>&nbsp;</h3><p>Mit der Auszeichnung wurde auch das Wirken der Bremerin Grete Hermann für die Quantenmechanik und für Bremen gewürdigt. Mit Grete Hermann war Bremen schon ganz am Anfang in die Entwicklung der heutigen Quantenmechanik eingebunden. Sie studierte in Göttingen, dem Geburtsort der Quantentheorie, und Freiburg Physik, Mathematik und Philosophie und promovierte bei Emmy Noether (einer Schülerin des damals bedeutendsten Mathematikers David Hilbert) in Göttingen. Die Wissenschaftlerin beschäftigte sich intensiv mit den Grundlagen der Quantenmechanik und der Bedeutung der Quantentheorie für die Art der physikalischen Erkenntnis. Ihre Arbeiten gerieten - wie die von vielen anderen Frauen - in Vergessenheit, wurden dann aber wieder durch die Arbeiten von John Bell (Bell'sche Ungleichungen) aktuell. Für ihre wissenschaftliche Arbeit ist Grete Henrmann heute international hoch angesehen.<br>&nbsp;</p><h3>Zum Physikalischen Kolloquium an der Universität Bremen<br>&nbsp;</h3><p>Das letzte physikalische Kolloquium im Jahr ist immer dem aktuellen Nobelpreis für Physik gewidmet, der dieses Jahr passenderweise für ein Thema aus der Quantenmechanik verliehen wurde, nämlich für den makroskopischen Tunneleffekt und für makroskopische Energiezustände in Supraleitern, die eine vielversprechende Technologie für Quanteninformation, Quantencomputer und auch medizinische Anwendungen sind.<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Claus Laemmerzahl<br>Fachbereich Physik/ Elektrotechnik&nbsp;<br>Universität Bremen&nbsp;<br>Weltraumwissenschaft / ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&nbsp;<br>Telefon: +49 421 218-57834<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de" class="e-mail-link">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_CD21_Grafik_4-311_35766077dc.jpg" length="23126" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_CD21_Grafik_4-311_35766077dc.jpg" fileSize="23126" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:18:13 +0100</pubDate>
                            <title>Internationale Forschung mit Beteilung aus Bremen entzaubert Aktienmarkt-Mythen: Veröffentlichung in Top Journal</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-forschung-mit-beteilung-aus-bremen-entzaubert-aktienmarkt-mythen-veroeffentlichung-in-top-journal</link>
                            
                            <description>Eine internationale Studie widerlegt scheinbare Gesetzmäßigkeiten an Finanzmärkten – und setzt damit neue Maßstäbe für wissenschaftliche Qualitätssicherung. Die Publikation „Pockets of Predictability“ unter Beteiligung von Thorsten Poddig und Tobias Neumaier ist im Journal of Finance erschienen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Worum geht es genau? Frühere Forschungen gingen von kurzen Zeitfenstern aus, in denen Aktienrenditen überraschend gut prognostizierbar seien. Solche „Pockets of Predictability“ würden bedeuten, dass Anleger:innen in bestimmten Momenten den Markt ungewöhnlich zuverlässig prognostizieren könnten. Ein internationales Team um Prof. Dr. Thorsten Poddig und Tobias Neumaier von der Universität Bremen sowie Christian Fieberg von der Hochschule Bremen (HSB) und der Concordia University (Kanada) sowie Nusret Cakici (New York) und Adam Zaremba (Montpellier) zeigten nun in einer sogenannten Replikationsstudie, dass ein zentraler methodischer Fehler in der ursprünglichen Forschung zu den beeindruckenden Ergebnissen geführt hat. Dadurch wirkten die Prognosen deutlich besser, als sie tatsächlich waren.&nbsp;</p><p>Als die Autoren die Methode korrekt anwendeten, verschwanden die meisten angeblichen Vorhersagemuster. Die identifizierten „Pockets“ traten kaum stabil auf und waren viel zu unzuverlässig, um daraus praktikable Anlageentscheidungen abzuleiten. Replikationsstudien sind Wiederholung einer wissenschaftlichen Studie, um die Ergebnisse der Originalstudie zu überprüfen und deren Gültigkeit zu testen.</p><h3>„Replikationen schaffen Transparenz und erhöhen die wissenschaftliche Qualität“</h3><p>„Replikationsstudien, wie diese, spielen eine zentrale Rolle für Wissenschaft und Gesellschaft“, erklärt Prof. Dr. Christian Fieberg. „Sie stellen sicher, dass Forschungsergebnisse nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch dann Bestand haben, wenn andere Teams die Analysen unabhängig nachvollziehen.“ Gerade in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Forschungsergebnisse oft politische Entscheidungen oder Milliardeninvestitionen beeinflussen, sei diese Kontrolle unverzichtbar. „Replikationen schaffen Transparenz, erhöhen die wissenschaftliche Qualität und verhindern, dass fragwürdige oder zufällige Befunde unkritisch übernommen werden.“</p><h3>Über das Journal of Finance</h3><p>Das Journal of Finance gilt als Gold-Standard der Disziplin: Es zählt global zu den Top 10-Wissenschaftsjournalen aller Fachgebiete – neben Titeln wie Nature. Mehrere dort publizierte Arbeiten wurden später mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39465</guid>
                            <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 09:32:50 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftssenatorin Henrike Müller besuchte die Universität Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftssenatorin-henrike-mueller-besuchte-die-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Bremens neue Wissenschaftssenatorin Henrike Müller hat am Donnerstag, 4.12.2025 die Universität Bremen besucht. Im Gespräch mit den Mitgliedern des Rektorats tauschte sie sich über die aktuellen Themen und anstehende Projekte aus. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Um eine breite Themenpalette ging es beim Antrittsbesuch von Bremens neuer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Henrike Müller. Von der Spitzenforschung, der Bedeutung der Wissenschaftsschwerpunkte über die Herausforderungen der Lehramtsausbildung, der neuen Transfer-Strategie bis zur Internationalisierung reichten die Themen, über die es einen konstruktiven Austausch gab. Senatorin Müller kennt die Universität Bremen gut: Sie studierte hier Politikwissenschaft und wurde an der Universität Bremen auch promoviert.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Bisherige Meilensteine der Universität Bremen&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Uni-Rektorin Jutta Günther ging in dem Gespräch auf die erreichten Meilensteine der bisherigen Amtszeit des Rektorats ein: Dazu zählte sie das neue Leitbild und die Nachhaltigkeitsstrategie der Universität, aber auch die Wiedereinführung des Studiengangs Sport.&nbsp;<br>Ein wichtiger Schritt sei auch der Umzug des Fachbereichs Rechtswissenschaft und weiterer Institute ins Forum am Domshof in der Innenstadt gewesen. Ein Kraftakt für alle Beteiligten, der sich gelohnt habe, wie Jutta Günther betonte: „Die Universität Bremen ist in der Innenstadt angekommen, und das passt sehr gut zur neuen Rolle der Universitäten: Weg vom Elfenbeinturm hin zu mehr Wissenschaftskommunikation in und mit der Gesellschaft. Wir wollen auch Akzente in gesellschaftspolitischen Debatten setzen.“<br>&nbsp;</p><p>Dieser Vision einer Universität der Zukunft stimmte Henrike Müller zu: „Ich finde es toll, dass sich die Universität Bremen in gesellschaftspolitische Diskussionen einbringt. Der Umzug der Uni in die Innenstadt hat große Bedeutung für die Frage, wie wir die Wissenschaft in einen gesellschaftlichen Diskurs einbinden und Menschen erreichen, die wenig Berührung mit einer Universität haben.“&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Exzellenzbewerbung als Northwest Alliance &nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Bei dem Treffen ging es natürlich auch um die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Gemeinsam mit der Universität Oldenburg bewirbt sich die Universität Bremen um den Titel als Exzellenzuniversität. Als Northwest Alliance sind die beiden Universitäten als Verbund in den Wettbewerb gegangen. Die Entscheidung fällt im Oktober 2026.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Bereits im ersten Teil der aktuellen Exzellenzstrategie konnten die beiden Universitäten einen historischen Erfolg verbuchen: Insgesamt vier Exzellenzcluster sind für die nächsten sieben Jahre an den beiden Universitäten beheimatet – mit dem Cluster Ocean Floor auch ein gemeinsames Forschungsprojekt.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Senatorin Henrike Müller sagte der Northwest Alliance ihre volle Unterstützung für die weiteren Schritte der Bewerbung zu. Alle freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_Senatorin_Henrike_Mueller_Matej_Meza_df0c864dfb.jpg" length="363109" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_Senatorin_Henrike_Mueller_Matej_Meza_df0c864dfb.jpg" fileSize="363109" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Antrittsbesuch an der Universität Bremen. v.l.  Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer, Senatorin Henrike Müller, Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, Rektorin Jutta Günther, Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:47:26 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen bei ESA-Ministerrat: „The Martian Mindset“ vorgestellt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-bei-esa-ministerrat-the-martian-mindset-vorgestellt</link>
                            
                            <description>Bei der ESA-Ministerratskonferenz 2025 in Bremen diskutierten Europas Raumfahrtexpert:innen die zukünftige Ausrichtung der ESA. Universitätsrektorin Jutta Günther nahm an einem Abendempfang im Bremer Rathaus teil und stellte dort in Gesprächen das neue Exzellenzcluster „The Martian Mindset“ vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. und 27. November 2025 fand die Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Bremen statt. Vertreter:innen aus den ESA-Mitgliedstaaten – darunter alle für Raumfahrt zuständigen Minister:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Führungskräfte der Raumfahrtagenturen – kamen zusammen, um über die strategische Ausrichtung und Finanzierung der europäischen Raumfahrt für die kommenden drei Jahre zu beraten.&nbsp;</p><p>Beim Abendempfang auf Einladung von Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen sprachen auch Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, sowie Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt zur strategischen Bedeutung und zur wissenschaftlichen Fundierung der europäischen Raumfahrt.</p><p>Das neue Exzellenzcluster „The Martian Mindset“, das ab Januar 2026 für sieben Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist ein wichtiger Baustein für die europäische Raumfahrtforschung und darüber hinaus. Die Ressourcenknappheit und extremen Rahmenbedingungen auf dem Mars dienen als experimentelles Setting, um ein neues Paradigma der Nachhaltigkeit zu entwickeln, das innovative ressourcen- und energieschonende Prozesse der Materialgewinnung und -verarbeitung ermöglicht. Langfristig soll das Cluster damit sowohl zu einer nachhaltigen Erforschung des Weltraums beitragen als auch den grünen Wandel auf der Erde vorantreiben.&nbsp;</p><p>Neben „The Martian Mindset“ wird ab Januar 2026 an der Universität Bremen außerdem das Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ gefördert, an dem Forschende der Universität Bremen und Oldenburg beteiligt sind. Gemeinsam mit der Universität Oldenburg hat die Universität Bremen kürzlich einen gemeinsamen Antrag als Exzellenzverbund mit dem Titel „Northwest Alliance – Connecting for Tomorrow“ bei der DFG eingereicht.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20251126_195040_2a123ebc55.jpg" length="468430" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20251126_195040_2a123ebc55.jpg" fileSize="468430" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jutta Günther mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Austronautin Amelie Schoenenwald und Astronaut Alexander Gerst.</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:47:26 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen bei ESA-Ministerrat: „The Martian Mindset“ vorgestellt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-bei-esa-ministerrat-the-martian-mindset-vorgestellt-1</link>
                            
                            <description>Bei der ESA-Ministerratskonferenz 2025 in Bremen diskutierten Europas Raumfahrtexpert:innen die zukünftige Ausrichtung der ESA. Universitätsrektorin Jutta Günther nahm an einem Abendempfang im Bremer Rathaus teil und stellte dort in Gesprächen das neue Exzellenzcluster „The Martian Mindset“ vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. und 27. November 2025 fand die Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Bremen statt. Vertreter:innen aus den ESA-Mitgliedstaaten – darunter alle für Raumfahrt zuständigen Minister:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Führungskräfte der Raumfahrtagenturen – kamen zusammen, um über die strategische Ausrichtung und Finanzierung der europäischen Raumfahrt für die kommenden drei Jahre zu beraten.&nbsp;</p><p>Beim Abendempfang auf Einladung von Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen sprachen auch Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, sowie Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt zur strategischen Bedeutung und zur wissenschaftlichen Fundierung der europäischen Raumfahrt.</p><p>Das neue Exzellenzcluster „The Martian Mindset“, das ab Januar 2026 für sieben Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist ein wichtiger Baustein für die europäische Raumfahrtforschung und darüber hinaus. Die Ressourcenknappheit und extremen Rahmenbedingungen auf dem Mars dienen als experimentelles Setting, um ein neues Paradigma der Nachhaltigkeit zu entwickeln, das innovative ressourcen- und energieschonende Prozesse der Materialgewinnung und -verarbeitung ermöglicht. Langfristig soll das Cluster damit sowohl zu einer nachhaltigen Erforschung des Weltraums beitragen als auch den grünen Wandel auf der Erde vorantreiben.&nbsp;</p><p>Neben „The Martian Mindset“ wird ab Januar 2026 an der Universität Bremen außerdem das Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ gefördert, an dem Forschende der Universität Bremen und Oldenburg beteiligt sind. Gemeinsam mit der Universität Oldenburg hat die Universität Bremen kürzlich einen gemeinsamen Antrag als Exzellenzverbund mit dem Titel „Northwest Alliance – Connecting for Tomorrow“ bei der DFG eingereicht.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20251126_195040_2a123ebc55.jpg" length="468430" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20251126_195040_2a123ebc55.jpg" fileSize="468430" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jutta Günther mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Austronautin Amelie Schoenenwald und Astronaut Alexander Gerst.</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 13:29:53 +0100</pubDate>
                            <title>Meer auf dem Teller: Fünf essbare Meeresalgen im Vergleich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/meer-auf-dem-teller-fuenf-essbare-meeresalgen-im-vergleich</link>
                            
                            <description>Forschende des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen haben untersucht, wie nährstoffreich fünf essbare, teils wenig bekannte Meeresalgen sind und welches Potential sie für nachhaltige Ernährung bieten. Die Studie im Fachmagazin Discover Food erschienen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie zeigt, dass die untersuchten Arten reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind und starke antioxidative Eigenschaften sowie hohe Protein- und Mineralstoffgehalte besitzen.<br>Das Team um Beatrice Brix da Costa, Doktorandin an der Universität Bremen und am ZMT, wählte fünf Makroalgenarten für die Untersuchung aus: die Grünalgen Caulerpa cylindracea, Caulerpa racemosa, Caulerpa lentillifera, Codium taylorii sowie die Rotalge Botryocladia pseudodichotoma. Die Forschenden nutzten verschiedene Verfahren, um die Zusammensetzung der Meeresalgen und ihren Gehalt an Feuchtigkeit, Kohlenhydraten, Proteinen, Fettsäuren, Pigmenten sowie Mineralstoffe und antioxidative Eigenschaften zu bestimmen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Alle untersuchten Arten enthielten hohe Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die Omega 3 Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) in den Grünalgen und Eicosapentaensäure (EPA) in der Rotalge.&nbsp;Die Mineralstoffanalyse ergab, dass Natrium, Kalzium, Magnesium und Kalium die häufigsten Makronährstoffe in allen fünf untersuchten Algenspezies sind – Nährstoffe, die für Knochen, Muskeln und den allgemeinen Stoffwechsel des Menschen wichtig sind.<br>Besonders die Grünalgen (Caulerpa cylindracea, Caulerpa lentillifera, Caulerpa racemosa und Codium taylorii) wiesen stark antioxidative Eigenschaften auf. Codium taylorii war zusätzlich reich an Proteinen. Die Rotalge Botryocladia pseudodichotoma hatte einen hohen Gehalt an Magnesium und Kalium.<br>„Dank ihrer biochemischen Zusammensetzung eignen sich die untersuchten Makroalgen ideal als nachhaltige, nährstoffreiche Lebensmittel, natürliche Quelle für Antioxidantien oder als Basis für Nahrungsergänzungsmittel“, berichtet Beatrice Brix da Costa, Erstautorin der Studie. „In Südost-Asien und Fidschi sind die Meerestrauben Caulerpa lentillifera und Caulerpa racemosa bereits als Lebensmittel und Delikatessen etabliert.“<br>Dennoch könne keine einzelne Art alle wichtigen Nährstoffe abdecken, die Ernährungsvielfalt bleibe entscheidend, so die Forscherin.<br>&nbsp;</p><h3>Algen können Beitrag zur Ernährungssicherheit leisten<br>&nbsp;</h3><p>Da in der Studie der Nährstoffgehalt mehrerer zum Teil bisher wenig genutzter Algenarten analysiert wurde, eröffnen die Ergebnisse auch neue Optionen für die Ernährungssicherheit.<br>Die Alge Caulerpa cylindracea ist eine invasive Art im Mittelmeer und hat sich dort seit den 1990er Jahren stark ausgebreitet.&nbsp;<br>„Die Weltbevölkerung wird laut UN-Angaben bis 2030 auf mehr als 8,5 Milliarden Mensch anwachsen, während die Landwirtschaft zugleich durch Landverlust und Klimawandel unter Druck gerät“, erklärt Andreas Kunzmann, Leiter der Arbeitsgruppe Experimentelle Aquakultur am ZMT. „Hier kann die nachhaltige Aquakultur mariner Algen oder die Nutzung invasiver Arten eine ressourcenschonende zusätzliche Lebensmittelquelle bieten und Abhängigkeiten von konventioneller Landwirtschaft reduzieren. Diese Thematik untersuchen wir zusammen mit anderen Leibniz-Instituten im Projekt food4future. So haben wir beispielweise herausgefunden, wie man den Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen, u.a. Antioxidantien, in Caulerpa lentillifera steigern kann.“&nbsp;<br>„Die Ergebnisse unserer jetzigen Studie sind eine Momentaufnahme“, betont Karin Springer aus der Arbeitsgruppe Meeresbotanik der Universität Bremen. „Die biochemische Zusammensetzung von Algen variiert stark – auch zwischen und innerhalb der Arten – und hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Licht, Temperatur oder der Verfügbarkeit von Nährstoffen im Wasser ab. Dies muss bei der Aquakultur von Algen berücksichtigt werden.“<br>„Wir haben gezeigt, dass wenig genutzte Algenarten nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch mit ihrem Nährwertprofil überzeugen“, fasst Beatrice Brix da Costa zusammen. „Mit gezieltem Algenanbau und geeigneten Nutzungskonzepten können neue Wege für nachhaltige Ernährung eröffnet werden – auch bei uns in Europa.“<br>&nbsp;</p><h3>Über das Projekt food4future (f4f):<br>&nbsp;</h3><p>Vor dem Hintergrund einer steigenden Weltbevölkerung und der Verknappung von Schlüsselressourcen wie fruchtbares Land, Wasser oder Mineraldünger steht die globale Nahrungssicherung vor großen Herausforderungen. Inwieweit kann die Bewirtschaftung unserer Meere zur Lösung dieser Probleme beitragen? Im Verbundprojekt food4future (f4f) arbeitet die ZMT-Arbeitsgruppe „Experimentelle Aquakultur“ an dieser Fragestellung und erforscht die Chancen einer nachhaltigen Aquakultur und die Möglichkeiten, ungewohnte, aber nährstoffreiche Nahrung aus dem Meer zu nutzen – etwa Quallen, Seegurken oder Makroalgen. In dem Projekt kooperieren mehr als neun Partnerinstitutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) koordiniert. Das ZMT verantwortet ein Teilprojekt in diesem Konsortium.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.food4future.de/de/home" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.food4future.de/de/home</a></p><p><br>Publikation: Brix da Costa B, Kunzmann A, Springer K (2025) Comparative Analysis of the Nutritional Profiles of Five Edible Macroalgae for Sustainable Food Production. Discover Food 5:287. DOI: 10.1007/s44187-025-00603-3&nbsp;<br>LINK: <a href="https://doi.org/10.1007/s44187-025-00603-3" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1007/s44187-025-00603-3</a></p><h4><br>Fragen beantwortet:<br>&nbsp;</h4><p>Beatrice Brix da Costa&nbsp;<br>Arbeitsgruppe Experimentelle Aquakultur, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und Arbeitsgruppe Meeresbotanik, Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:beatrice.brixdacosta@leibniz-zmt.de">beatrice.brixdacosta@leibniz-zmt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Algen_ZMT_Gruenalge_Caulerpa_lentillifera_Foto_Beatrice_Brix_da_Costa_8ac945f529.jpg" length="466059" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Algen_ZMT_Gruenalge_Caulerpa_lentillifera_Foto_Beatrice_Brix_da_Costa_8ac945f529.jpg" fileSize="466059" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Grünalge Caulerpa lentillifera – auch Grüner Kaviar genannt – hat einen hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren und starke antioxidative Eigenschaften.</media:description><media:copyright>Beatrice Brix da Costa</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:39:12 +0100</pubDate>
                            <title>Pflegereport: Neue Erkenntnisse zu Ursachen steigender Zahl Pflegebedürftiger</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflegereport-neue-erkenntnisse-zu-ursachen-steigender-zahl-pflegebeduerftiger</link>
                            
                            <description>Die steigende Zahl der Pflegebedürftigen ist insbesondere auf die Leistungserweiterung der Pflegeversicherung und nur zu einem geringen Anteil auf demografische Alterung zurückzuführen. Zu diesem Fazit kommt der neue Pflegereport, den das SOCIUM der Uni Bremen im Auftrag der BARMER erstellt hat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der jährlich veröffentlichte BARMER-Pflegereport bewertet die aktuelle Pflegepolitik und erfasst die Situation der Pflege. Für den Bericht werteten Professor Heinz Rothgang, Corinna Burfeindt, Dr. Jonas Czwikla und Dr. Rolf Müller vom SOCIUM der Universität Bremen Daten aus der Pflege- und Kassenstatistik sowie der BARMER umfassend aus.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Die steigende Anzahl der Pflegebedürftigen ist insbesondere auf die Leistungsausweitungen der Pflegeversicherung zurückzuführen&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Seit etwa zehn Jahren steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland rasant an: So hat sich der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung nach Auswertung der BARMER-Daten von 3,21 Prozent im Jahr 2015 auf 6,24 im Jahr 2023 annähernd verdoppelt. Nur rund 15 Prozent dieses Anstiegs lässt sich jedoch durch demografische Entwicklungen erklären.&nbsp;<br>Das diesjährige Schwerpunktkapitel des Berichtes untersucht deshalb, inwieweit der Anstieg durch eine erhöhte Anzahl von Erkrankungen in der Bevölkerung, die sogenannte Krankheitslast, erklärt werden kann. Bei den Erkrankungen wird unterschieden zwischen akuten Ereignissen wie ein Schlaganfall oder eine Krebsdiagnose, die die Angehörigen vor plötzliche Entscheidungsnotwendigkeiten stellen, und langsam schleichenden Veränderungen bei fortschreitenden Erkrankungen wie Parkinson, die von Angehörigen erst über die Zeit als herausfordernd oder überfordernd erkannt werden. Wie wahrscheinlich es ist, innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Diagnose pflegebedürftig zu werden, hängt von der Art der Erkrankung ab.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Je nachdem, wie plötzlich die pflegebegründenden Ereignisse eintreten, kann dies zwar einen Effekt auf die Art der Versorgung und auf die Dauer der Pflegebedürftigkeit haben. Die Gründe für die steigende Zahl an Pflegebedürftigen liegen jedoch vielmehr jenseits der Entwicklung der Demografie und Krankheitsgründen. Die steigende Anzahl Pflegebedürftiger ist insbesondere auf die Ausweitungen der Leistungen der Pflegeversicherung und der Zugangsberechtigungen zu diesen Leistungen zurückzuführen. Die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Jahr 2017, der auch Menschen mit Demenz und anderen kognitiven beziehungsweise psychischen Einschränkungen besser berücksichtigt, hat entscheidend zu diesem Anstieg beigetragen. Dieser Befund ist insbesondere deshalb auch politisch von Bedeutung, weil die Bundesregierung ausdrücklich vorgesehen hat, dass die geplante „große Pflegereform“ nur demografisch bedingte Ausgabensteigerungen enthalten darf. Wenn demografische Faktoren aber eine untergeordnete Rolle beim Ausgabenanstieg spielen, bedeutet diese Setzung der Bundesregierung letztlich Leistungskürzungen. &nbsp;</p><h3>Finanzierungsprobleme der Pflegeversicherung bleiben bestehen, keine konkreten Reformvorschläge&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Die Finanzierungsprobleme der Pflegeversicherung bleiben weiterhin bestehen. Die Eigenanteile in der Heimpflege betragen im ersten Jahr der Heimpflege inzwischen bundesdurchschnittlichen mehr als 3.100 Euro – und liegen damit weit jenseits dessen, was Pflegebedürftige mit durchschnittlichen Alterseinkünften finanzieren können. Die Pflegeversicherung droht nach Einschätzung der Autor:innen des Reports damit ihr selbstgestecktes Ziel, Verarmung durch Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zunehmend zu verfehlen. Gleichzeitig drohe der Pflegeversicherung bereits in diesem Jahr ein Defizit, das im nächsten Jahr weiter steigen wird. Im Koalitionsvertrag der Bunderegierung ist die Einsetzung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe verabredet, die die Grundlagen einer „großen Pflegereform“ erarbeiten soll. „Der Beitragssatz der Pflegeversicherung ist in den in den letzten Jahren bereits in immer kürzeren Abständen erhöht worden. Die Politik muss Möglichkeiten finden, die Eigenanteile effektiv zu reduzieren und zu begrenzen, ohne den Beitragssatz anzuheben“ sagt Professor Heinz Rothgang. „Es liegt eine Vielzahl an Vorschlägen zur Begrenzung der Eigenanteile durch Veränderungen des Leistungsrechts und der Finanzierungsregeln innerhalb der bestehenden Sozialversicherung vor, die von der Politik aufgegriffen und geprüft werden müssen“, so der Pflegeökonom weiter.</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reporte/pflegereport" target="_blank" rel="noreferrer">BARMER Pflegereport 2025</a><br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br>Mary-Somerville-Straße 3<br>28359 Bremen<br>Tel.: +49 421 218-58557<br>E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="e-mail-link">rothgang@uni-bremen.de</a><br>&nbsp;</p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br>Mary-Somerville-Straße 3<br>28359 Bremen<br>Tel.: +49 421 218-58554<br>E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="e-mail-link">rmint@uni-bremen.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_Pflegereport_2025_Copyright_interstid_AdobeStock_51bdb4e081.jpeg" length="271714" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_Pflegereport_2025_Copyright_interstid_AdobeStock_51bdb4e081.jpeg" fileSize="271714" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der jährlich veröffentlichte BARMER-Pflegereport bewertet die aktuelle Pflegepolitik und erfasst die Situation der Pflege.</media:description><media:copyright>interstid/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 13:31:52 +0100</pubDate>
                            <title>„Leben auf dem Mars“ – Exzellenzcluster präsentieren sich anlässlich der ESA-Ministerratskonferenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/leben-auf-dem-mars-exzellenzcluster-praesentieren-sich-anlaesslich-der-esa-ministerratskonferenz</link>
                            
                            <description>Von der Tiefsee bis ins Weltall erstreckt sich die Forschung der beiden Bremer Exzellenzcluster. Bei einer i2b-Meet-Up-Veranstaltung anlässlich der Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) stellten sie sich Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft vor.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Leben auf dem Mars“ präsentierte Professor Marc Avila, Sprecher des Clusters „Die Marsperspektive“, seine Forschung im Dialog mit dem Astronauten Thomas Reiter sowie Dr. Anastasiya Tönjes, Leiterin der Abteilung Leichtbauwerkstoffe beim Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien. Professor Heiko Pälike nahm für das Cluster „Der Ozeanboden“ an der Veranstaltung teil. Einen Ausblick zum Thema gaben Universitätsrektorin Professorin Jutta Günther und Stefan Offenhäuser von der Handelskammer Bremen.</p><p>Zentral für das Verständnis des Clusters „Die Marsperspektive“ ist das Konzept der Nachhaltigkeit, denn auf dem Mars sind Ressourcen knapp. Ein sorgsamer Umgang mit ihnen ist daher essenziell – und der im Cluster entwickelte Ansatz hierzu kann auch Nachhaltigkeit auf der Erde befördern. Mit dem Cluster „Der Ozeanboden“ teilt es, trotz der unterschiedlichen Forschungsgegenstände, viele Gemeinsamkeiten, unter anderem die Erkundung schwer erreichbarer Sphären unter Einsatz Robotik.</p><p>Die Veranstaltung fand im Space Hub Bremen im ehemaligen Kaufhof-Gebäude statt. Vom 17. Oktober bis zum 29. November laden hier eine interaktive Ausstellung und mehrere Events rund um das Thema Raumfahrt zum Entdecken ein. Der Space Hub ist eine gemeinsame Initiative der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und der Brestadt GmbH. Auch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) ist an Gestaltung des Space Hubs beteiligt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_DSC08264_961d6c91c6.jpg" length="350855" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_DSC08264_961d6c91c6.jpg" fileSize="350855" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Alexander Flögel</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 08:58:16 +0100</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat kritisiert Erhöhung des Semesterbeitrags </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/akademischer-senat-kritisiert-erhoehung-des-semesterbeitrags</link>
                            
                            <description>Die Mitglieder des Akademischen Senats haben in der Sitzung am 11. Juni 2025 ihre Kritik an der Erhöhung des Verwaltungskostenbeitrags für Studierende zum Ausdruck gebracht und eine entsprechende Stellungnahme beschlossen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Beschluss geht auf einen Antrag zurück, den die Verteter:innen der Studierendenschaft in den Akademischen Senat eingebracht hatten. Er lautet:</p><p>„Der Akademische Senat der Universität Bremen unterstützt die studentischen Proteste gegen die Erhöhung des Semesterbeitrags ausdrücklich und fordert den Bremer Senat dazu auf, die Erhöhung des Verwaltungskostenbeitrags und des Studierendenwerksbeitrags zurückzunehmen. Die finanziellen Mehrbedarfe des Studierendenwerks stattdessen aus dem Landeshaushalt zu tragen und sich auf Bundesebene für eine sozial gerechte Ausgestaltung des BAföGs und des Deutschland-Semestertickets einzusetzen.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.20217_4283328a01.png" length="25818" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.20217_4283328a01.png" fileSize="25818" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 14:23:28 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Kooperationsvereinbarung: Universitäten Oldenburg und Bremen bauen ihre Zusammenarbeit aus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-kooperationsvereinbarung-universitaeten-oldenburg-und-bremen-bauen-ihre-zusammenarbeit-aus</link>
                            
                            <description>Bereits seit 25 Jahren arbeiten die Universitäten Oldenburg und Bremen zusammen. Mit einem überarbeiteten Kooperationsvertrag intensivieren sie ihre langjährige Partnerschaft. Beide Hochschulen haben darin die Rahmenbedingungen für eine langfristig angelegte strategische Zusammenarbeit geregelt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Ziel: im Schulterschluss die Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit der Universitäten Oldenburg und Bremen und ihrer Spitzenforschung regional, national und international zu stärken.&nbsp;</p><p>Die grundlegende Überarbeitung des vorherigen Kooperationsvertrags, der seit 2006 galt, spiegelt auch die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit wider: Anfang des Jahres hatten die beiden Universitäten die Northwest Alliance begründet und im Sommer verkündet, sich im Team als Universitärer Exzellenzverbund um eine Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zu bewerben.</p><p>Der bisherige Kooperationsvertrag legte einen Schwerpunkt auf die Lehre. Unter anderem ermöglichte er Studierenden, Module an der Partneruniversität zu absolvieren oder dort sogar ein Zweitfach zu studieren.&nbsp;&nbsp;</p><p>Im überarbeiteten Vertrag kommt nun ein weiterer und neuer Schwerpunkt hinzu: Die koordinierte Schärfung von Forschungsschwerpunkten an beiden Standorten. Die Basis dafür bildet ein „gemeinsames Werteverständnis, das sich an gesellschaftlicher Verantwortung orientiert“, wie es in der Vereinbarung heißt.</p><p>Ganz konkret wollen die Universitäten gemeinsam entscheiden, welche neuen Forschungsfelder sie für den Nordwesten erschließen und welche bestehenden Schwerpunkte sie weiterentwickeln wollen. Dabei setzen sie auf vereinte Kräfte und konzentrieren sich dabei einerseits auf bestehende gemeinsame Forschungsverbünde wie etwa den Exzellenzcluster „Ocean Floor“ zur Erforschung des Meeresbodens, wollen andererseits aber auch neue gemeinsame Schwerpunkte erschließen.</p><p>Die strategische Zusammenarbeit umfasst auch die Personalgewinnung und -entwicklung. Gemeinsam wollen die Universitäten Oldenburg und Bremen den Nordwesten für herausragende Wissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland noch attraktiver machen. So sollen diese etwa Qualifizierungsangebote zukünftig an beiden Standorten in Anspruch nehmen können – auch weil die Partner gemeinsame Konzepte für wissenschaftliche Karriereförderung entwickeln. Bei der Berufung von Professor:innen arbeiten die Universitäten bei gemeinsamen Schwerpunktthemen künftig ebenfalls zusammen.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt ist der Austausch zu Forschungsthemen mit Partner:innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Universitäten wollen diesen Austausch weiterentwickeln und sich dabei besonders auf die Kooperation mit Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Bildung, Politik und Wirtschaft konzentrieren.</p><p>Beide Universitäten richten zur Konkretisierung und Umsetzung der vielfältigen Kooperationsfelder eine gemeinsame Geschäftsstelle ein.<br>Der Kooperationsvertrag gilt zunächst für eine Dauer von fünf Jahren und verlängert sich jeweils um ein Jahr.</p><p>Zitate:</p><p>„Wir sind in den vergangenen 25 Jahren immer engere Partner geworden und konnten mit insgesamt vier bewilligten Exzellenzclustern in diesem Jahr den größten Erfolg in der Geschichte unserer Zusammenarbeit feiern. Unsere beiden Universitäten ergänzen und stärken sich gegenseitig in hervorragender Weise – davon profitiert auch die gesamte Nordwestregion“, so Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.</p><p>Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, sagt: „Auf die Herausforderungen einer Welt im Umbruch reagieren wir bewusst mit einer noch engeren Zusammenarbeit unserer Universitäten. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Spitzenforscher:innen und Lehrenden, aber wir werden nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es uns auch gelingt, mitten in der Gesellschaft positive Wirkungen zu entfalten. Dafür setzen wir uns ein – im Schulterschluss miteinander und in gesellschaftlicher Verantwortung.“</p><p><a href="/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Rahmenkooperationsvertrag_UB_UOL_2025.pdf" target="_parent" class="/download-link">Download des Rahmenkooperationsvertrags (PDF, 5,23 MB, nicht barrierefrei)</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Vertragsunterzeichnung_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_f9dd10103f.jpg" length="319299" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Vertragsunterzeichnung_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_f9dd10103f.jpg" fileSize="319299" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">BU: Bereits seit 25 Jahren arbeiten die Universitäten Oldenburg und Bremen zusammen. Mit einem überarbeiteten Kooperationsvertrag intensivieren sie ihre langjährige Partnerschaft. Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg und Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39162</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 13:12:09 +0100</pubDate>
                            <title>Podiumsdiskussion: Nachhaltigkeit im Weltraum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/podiumsdiskussion-nachhaltigkeit-im-weltraum</link>
                            
                            <description>Über Nachhaltigkeit im Weltraum diskutieren Expertinnen und Experten im Space Hub Bremen. Zu der Veranstaltung lädt die Uni Bremen ab 17:00 Uhr ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben auf der Erde ist ohne Raumfahrt nicht mehr vorstellbar. Kommunikationssatelliten bringen Fernsehen, Internet und Rundfunk bis in die letzten Winkel der Erde. Wettersatelliten helfen, immer genauere Vorhersagen zu treffen und Navigationssatelliten erleichtern unseren Alltag.&nbsp;</p><p>Aber was passiert mit ausrangierten Satelliten und Trümmerteilen? Neben der Müllvermeidung rückt zunehmend auch die Kreislaufwirtschaft im All in den Fokus. Ziel ist es, Ressourcen effizienter zu nutzen, Materialien wiederzuverwenden und Systeme so zu gestalten, dass sie reparierbar, aufrüstbar oder recycelbar sind – auch im Orbit.</p><p>Über Nachhaltigkeit im Weltraum diskutieren die Expert:innen Dr. Charlotte Bewick, OHB, Dr. Marco Scharringhausen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Siegfried Monser, Landeskoordinator Raumfahrt Bremen und Götz Anspach von Broecker, Airbus diskutieren. Es moderiert die Physikerin Prof. Dr. Annette Ladstätter-Weißenmayer von der Universität Bremen.</p><h3>Podiumsdiskussion: Nachhaltigkeit im Weltraum</h3><p>6. November 2025, 17:00 bis 18:30</p><p>Space Hub Bremen, Galeria Kaufhof</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_2025_11_05_Space_Hub_Logo_Alexander_Floegel_13dd553da7.jpg" length="210622" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_2025_11_05_Space_Hub_Logo_Alexander_Floegel_13dd553da7.jpg" fileSize="210622" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Über Nachhaltigkeit im Weltraum diskutieren Expertinnen und Experten im Space Hub Bremen. Zu der Veranstaltung lädt die Uni Bremen ab 17:00 Uhr ein.</media:description><media:copyright>Alexander Flögel</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:47:12 +0100</pubDate>
                            <title>Lehramtsabsolvent:innen in der Bremischen Bürgerschaft verabschiedet </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehramtsabsolventinnen-in-der-bremischen-buergerschaft-verabschiedet</link>
                            
                            <description>Rund 270 Studierende haben im Prüfungsjahr 2025 ihr Lehramtsstudium an der Universität Bremen abgeschlossen. Etwa 80 von ihnen nahmen Ende Oktober an der feierlichen Verabschiedung im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft teil.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Begrüßung durch Professor Christian Palentien, Direktor des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Bildungsforschung, richtete Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer&nbsp; persönliche Worte an die Absolvent:innen. Auch der frisch ins Amt berufene Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, würdigte die neuen Lehrkräfte. In seinem Grußwort betonte er: &nbsp;„Ich freue mich sehr, dass unsere engagierten Lehramts-Absolventinnen und Absolventen nun in die Schulen gehen und dort die Kollegien verstärken. Mit ihrem Wissen, ihrer Motivation und ihrem pädagogischen Engagement bringen sie neuen Schwung in die Klassenzimmer und leisten einen wichtigen Beitrag für gute Bildung in Bremen. Mehr als die Hälfte dieser erfolgreichen jungen Menschen bringen übrigens eine Migrationsgeschichte mit. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass Bremen bunt, vielfältig und divers und Bildungsgerechtigkeit hier nicht nur ein Schlagwort ist.“&nbsp; &nbsp;</p><p>Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen und selbst in der Lehramtsausbildung tätig, ermutigte die Absolvent:innen, sich selbst treu zu bleiben und die Freude am Lernen zu behalten:„Allen Absolvent:innen wünsche ich viel Freude, Inspiration und Zuversicht im Beruf. Sie haben im Studium schon sehr viel geschafft, und zugleich liegt im Referendariat und darüber hinaus noch vieles vor Ihnen: neue Erfahrungen im Unterricht, viele Begegnungen mit jungen Menschen und jede Menge Chancen, selber etwas zu lernen. Alles Gute für Ihren weiteren Weg!“</p><h3>Von Kommadidaktik bis zu Mikrocontrollern: Förderpreise für herausragende Masterarbeiten</h3><p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand anschließend die Verleihung der beiden Förderpreise für herausragende Masterarbeiten, die jeweils mit 750 Euro dotiert sind. Damit wurde der wissenschaftliche Teil der Lehramtsausbildung gewürdigt. Die prämierten Arbeiten stehen exemplarisch für Transfer, Entwicklung und Innovation in der Lehrkräftebildung. Sie wurden in diesem Jahr vom Verein unifreunde Bremen e.V. und vom Verein &nbsp;Alumni der Universität Bremen e.V. gestiftet sowie durch die Fachbereiche Erziehungs- und Bildungswissenschaften und Sprach- und Literaturwissenschaften unterstützt.</p><p>Einer der beiden Förderpreise ging an Marie Bothmer für ihre Arbeit im Fach Deutsch mit dem Titel:„Kommadidaktik im Kreuzfeuer: Phonologisch-semantischer, lexikalischer, intuitiver oder syntaxbasierter Ansatz? Eine empirische Studie.“ Der zweite Förderpreis wurde Annica Schönfeld für ihre Arbeit im Fach Sachunterricht verliehen:„Kindervorstellungen zur technischen Funktionsweise von Mikrocontrollern am Beispiel des Calliope Mini.“ Beide Arbeiten verbinden aktuelle fachwissenschaftliche Erkenntnisse mit innovativen fachdidaktischen Konzepten.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Master_of_Education_Feier_2025_47_57e205c23c.jpg" length="320178" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Master_of_Education_Feier_2025_47_57e205c23c.jpg" fileSize="320178" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39067</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:48:50 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen wird Mitglied im „Astronomie Netzwerk Weser-Ems“ </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-wird-mitglied-im-astronomie-netzwerk-weser-ems</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und die Hochschule Bremen sind dem „Astronomie Netzwerk Weser-Ems“ (ANWE) beigetreten. Am Freitag, 24.10. wurde die Kooperationserweiterung unterzeichnet. Ziel des Netzwerks ist es, die Astronomie und verwandte Wissenschaften in Theorie und Praxis zu fördern und zu pflegen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Astronomie Netzwerk Weser-Ems (ANWE) wurde im Jahr 2022 von drei Hochschulen und sieben astronomische Vereinigungen an der Universität Oldenburg gegründet. In diesem Jahr hat das Netzwerk seine fachliche Expertise in den Bereichen Gravitationsphysik, Geowissenschaften und Raumfahrt erweitert und begrüßt acht neue Mitglieder.&nbsp;</p><h3>„Gemeinsam können wir viel bewegen“</h3><p>Die neuen Mitglieder des Netzwerkes sind neben de Universität Bremen die Hochschule Bremen (HSB), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – Standort Bremen sowie fünf astronomische Vereinigungen in Bremen und Umgebung. „Wir freuen uns sehr über den Zuwachs an Mitgliedern“, sagt der Koordinator des ANWE, Andreas Schwarz. „Gemeinsam können wir viel bewegen.“&nbsp;<br> Die Aktivitäten des Netzwerks reichen von gemeinsamen Beobachtungen und Projekten, die Durchführung von Lehrveranstaltungen und Vorträgen und die Entwicklung von Technik bis hin zur modernen Forschung im Bereich der ANWE-Fachgebiete. „In unserem Netzwerk besteht ein breiter Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit“, so Andreas Schwarz. Dadurch fördern wir das Interesse für die Astronomie, die Weiterentwicklung von ihr sowie der Astrophysik, der Gravitationsphysik, den Geowissenschaften, Raumfahrtwissenschaften und der Weltraumforschung.“</p><p>Die Mitglieder des „Astronomie Netzwerks Weser-Ems“ (ANWE)<br> •&nbsp; &nbsp; Universität Bremen<br> •&nbsp; &nbsp; Hochschule Bremen<br> •&nbsp; &nbsp; Olbers Gesellschaft e. V. Bremen<br> •&nbsp; &nbsp; Förderverein Olbers – Planetarium e. V. Bremen<br> •&nbsp; &nbsp; Deutsches Forschungszentrum für Luft und Raumfahrt e. V. (Standort Bremen)<br> •&nbsp; &nbsp; Bremerhavener Sternfreunde e. V.<br> •&nbsp; &nbsp; Hochschule Emden / Leer<br> •&nbsp; &nbsp; Volkssternwarte Langwedel e. V.<br> •&nbsp; &nbsp; Astronomische Vereinigung Lilienthal e. V.<br> •&nbsp; &nbsp; TELESCOPIUM-Lilienthal gemeinnützige Stiftungsgesellschaft mbH<br> •&nbsp; &nbsp; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg<br> •&nbsp; &nbsp; Astro-AG der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg<br> •&nbsp; &nbsp; Astronomische Vereinigung Oldenburger Sternfreunde<br> •&nbsp; &nbsp; Astronomie Club Ostfriesland e.V.<br> •&nbsp; &nbsp; Astronomischer Verein der Volkssternwarte Papenburg e.V.<br> •&nbsp; &nbsp; Papenburger Sternwarte e.V.<br> •&nbsp; &nbsp; Astronomischer Verein Wilhelmshaven-Friesland e.V.<br> •&nbsp; &nbsp; Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://anwe.space/" target="_blank" rel="noreferrer">https://anwe.space/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;</h4><p>Andreas Schwarz, Diplom-Physiker / Astrophysiker und Koordinator<br> „Astronomie Netzwerks Weser-Ems“ (ANWE)<br> Telefon: +49 160 1180020<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.schwarz@astronomie-whv-fri.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">andreas.schwarz@astronomie-whv-fri.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_csm_20251024_ANWE_Gruppenbild_Copyright_HSB-Louisa_Windbrake_aa8ba6ea1f_b410b577e5.jpg" length="607603" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_csm_20251024_ANWE_Gruppenbild_Copyright_HSB-Louisa_Windbrake_aa8ba6ea1f_b410b577e5.jpg" fileSize="607603" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Astronomie Netzwerk Weser-Ems (ANWE) wurde von drei Hochschulen und sieben astronomische Vereinigungen an der Universität Oldenburg gegründet. In diesem Jahr hat das Netzwerk seine fachliche Expertise in den Bereichen Gravitationsphysik, Geowissenschaften und Raumfahrt erweitert und begrüßt acht neue Mitglieder.</media:description><media:copyright>HSB/ Louisa Windbrake</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 11:46:07 +0200</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat: „Für ein respektvolles und friedliches Miteinander auf unserem Campus“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/akademischer-senat-fuer-ein-respektvolles-und-friedliches-miteinander-auf-unserem-campus</link>
                            
                            <description>Der Akademische Senat der Universität Bremen bekennt sich zu einem „respektvollen und friedlichen Miteinander auf dem Campus“. So lautet der Titel einer Stellungnahme, die am 15. Oktober 2025 beschlossen wurde. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stellungnahme ist als Reaktion auf die Debatten entstanden, die im Akademischen Senat über die Auswirkungen der Situation im Nahen Osten auf den Campus geführt wurden. Als Reaktion auf die „Antisemitismus-Resolution des Bundestages“ gab es im Akademischen Senat mehrere Debatten, in denen sich die schwierige Gemengelage des Konfliktes zeigte.</p><p>Aufgrund der Bedeutung des Themas wurde eine Arbeitsgruppe des Akademischen Senats eingerichtet, die die Stellungnahme erarbeitet hat. Darüber hinaus stellt sich der Akademische Senat nachdrücklich hinter die Entschließung der Hochschulrektorenkonferenz HRK vom 19. November 2024 zur Antisemitismus-Resolution des Bundestages. Diese Entschließung lehnt eine staatliche Intervention in den wissenschaftlichen Diskurs an den Hochschulen ab.</p><p><strong>Die Stellungnahme im Wortlaut: </strong></p><h3><strong>Für ein respektvolles und friedliches Miteinander auf unserem Campus</strong></h3><p>„Die Universität Bremen hat das Ziel, ein Lern‐, Lehr‐ und Arbeitsort zu sein, der geprägt ist von einem Klima der Akzeptanz, des Vertrauens und eines fairen, solidarischen, respektvollen und diversitätssensiblen Umgangs miteinander.“ – so formuliert es unsere Antidiskriminierungssatzung.</p><p>Um dieses Ziel ringen wir derzeit in besonderer Weise. Der Krieg im Nahen Osten wirkt in unsere Universität hinein und verändert das Leben vieler Studierender und Mitarbeitenden, teils massiv. Insbesondere ist uns bewusst, dass Mitglieder unserer Universität Angehörige oder Freunde verloren haben, diese verletzt wurden oder davon weiterhin bedroht sind.&nbsp;</p><p><strong>Als Universität Bremen beziehen wir daher Stellung:</strong></p><ul class="list-normal"><li>Wir nehmen Anteil, wenn Menschen leiden. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gelten allen, die bedroht sind durch jedweden Angriff auf das Fundament universeller Werte, Menschenrechte und regelbasierter Ordnung.</li><li>Auf der Basis unseres Leitbilds treten wir ein für universelle Werte wie Demokratie, Vielfalt, Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte an der Universität und weltweit.</li><li>Auf unserem Campus lernen, lehren und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit. Die Vielfalt unserer Studierenden und Mitarbeitenden betrachten und erleben wir als eine Bereicherung.</li><li>Auf unserem Campus ist keinerlei Raum für Hass, Gewalt und Hetze. Antisemitismus, antimuslimischer und antipalästinensischer Rassismus sowie jede andere Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit haben auf unserem Campus keinen Platz.</li><li>Dabei ist wichtig, zwischen antisemitischer, antimuslimischer und antipalästinensischer Rhetorik und legitimer Kritik an staatlichem und Regierungshandeln zu unterscheiden. Die kritische Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen, auch im Nahen Osten, gehört zu einer offenen und demokratischen Wissenschaftskultur. Diese Freiheit zu erhalten, ist zentraler Bestandteil unserer Hochschulautonomie.</li><li>Wir stellen uns nachdrücklich hinter die Entschließung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 19.11.2024 zur Antisemitismusdebatte im Bundestag.</li><li>Als Universität sind wir ein Ort des offenen und fairen Dialogs. Im wissenschaftlichen Diskurs zählen Fakten, Argumente und Vernunft.</li><li>Die Wirkmöglichkeiten der Universität Bremen nach außen sind begrenzt. Dennoch bringen wir unsere Erwartung zum Ausdruck, dass die Verantwortlichen vor Ort im Nahen Osten wie in Deutschland alles dafür tun, weitere Leiden auf allen Seiten sofort zu beenden.</li></ul><p>In diesem Lichte verpflichtet sich die Universitätsleitung dazu, im Rahmen ihres Zuständigkeitsbereiches alle Mitglieder und Angehörigen der Universität vor Diskriminierung mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen.</p><p>Alle Mitglieder und Angehörigen der Universität Bremen sind aufgefordert, am friedlichen und respektvollen Miteinander auf dem Campus mitzuwirken.</p><p>&nbsp;</p><p>Universität Bremen, den 15.10.2025</p><p>Akademischer Senat der Universität Bremen</p><p>Rektorat der Universität Bremen</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:02:30 +0200</pubDate>
                            <title>Michal Kucera wird Präsident der Wittheit zu Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/michal-kucera-wird-praesident-der-wittheit-zu-bremen</link>
                            
                            <description>Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen, ist seit dem 1. Oktober Präsident der Wittheit zu Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Der Meereswissenschaftler und begeisterte Wahlbremer folgt in dem Amt auf Professor Gerold Wefer, der die Wittheit 24 Jahre lang geleitet hat. &nbsp;„Mit großer Dankbarkeit und Freude trete ich das Amt des Präsidenten der Wittheit an“, sagt Kucera. „In den kommenden Jahren möchte ich gemeinsam mit den Mitgliedern daran arbeiten, die Bedeutung der Wissenschaft für unsere Gesellschaft noch stärker herauszustellen und den Wert von Wissen und Bildung in unserem Alltag erfahrbar zu machen.“</p><h3 class="Default">Über die Wittheit zu Bremen</h3><p>Die Wittheit zu Bremen ist die wissenschaftliche Gesellschaft der Freien Hansestadt Bremen und besteht seit 1924. Zu ih­ren Auf­ga­ben ge­hö­ren unter anderem die Veranstaltung wissenschaftlicher Vorträge, die Herausgabe wissenschaftlicher Veröffentlichungen und die Anregung und Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten. Mit­glie­der der Witt­heit zu Bre­men sind wis­sen­schaft­li­che Ver­ei­ni­gun­gen und In­sti­tu­te und per­sön­lich be­ru­fe­ne Mit­glie­der. Der Witt­heit an­ge­schlos­sen sind 95 wis­sen­schaft­lich tä­ti­ge Ver­ei­ne, In­sti­tu­te, die Uni­ver­si­tät Bre­men, Hoch­schu­len und Mu­se­en so­wie zur­zeit 67 per­sön­lich be­ru­fe­ne Mit­glie­der.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="https://www.wittheit.de/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">https://www.wittheit.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_Prof._Michal_Kucera_4x3_1_5bc275a5a8.jpg" length="312025" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_Prof._Michal_Kucera_4x3_1_5bc275a5a8.jpg" fileSize="312025" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:50:10 +0200</pubDate>
                            <title>Northwest Alliance fördert Forschungskooperationen zwischen Oldenburg und Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/northwest-alliance-foerdert-forschungskooperationen-zwischen-oldenburg-und-bremen</link>
                            
                            <description>Mit dem „NoW – Northwest Alliance Research Fund” möchte die Northwest Alliance, der Verbund der Universitäten Bremen und Oldenburg, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen intensivieren. Forschende können bis zu 20.000 Euro beantragen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler:innen können ab sofort bis voraussichtlich Ende Juni 2026 Anträge stellen, solange Mittel zur Verfügung stehen. Eine Kooperation ist in zwei Förderlinien möglichen: „Northwest Impuls“ und „Northwest Advanced“<strong>. </strong></p><p>Mit „Northwest Impuls“ sollen neue Kooperationen zwischen Forschenden beider Universitäten initiiert werden. Gefördert werden Tandems, die bislang noch nicht gemeinsam publiziert oder Drittmittel eingeworben haben. Antragsberechtigt sind Professor:innen und unbefristet beschäftigte Wissenschaftler:innen beider Standorte. Beantragt werden können Sachmittel bis zu 5.000 Euro für bis zu 40 Tandem-Konstellationen. Die Mittel können zum Beispiel für Workshops, Machbarkeitsstudien oder die Vorbereitung von Antragsskizzen verwendet werden.</p><p>Das Programm „Northwest Advanced“ zielt darauf ab, die bestehenden gemeinsamen Forschungsschwerpunkte und Potenzialbereiche der Northwest Alliance zu stärken – von Klimaforschung über Gesundheits- und KI-Themen bis hin zu Energiewende und Nachhaltigkeit. Hier können Teams von Professor:innen beider Universitäten Sachmittel von bis zu 20.000 Euro beantragen, etwa für Konferenzen, Pilotstudien oder Unterstützungsleistungen bei Drittmittelanträgen. Es können bis zu zehn Teams gefördert werden.</p><p>Die Förderlinien sind eingebettet in die langfristige Strategie der Northwest Alliance, dauerhafte akademische Netzwerke aufzubauen und die internationale Sichtbarkeit der beteiligten Institutionen zu erhöhen.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="https://northwest-alliance.de/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">https://northwest-alliance.de/</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/northwest-impuls-1" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window">https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/northwest-impuls-1</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/northwest-advanced-1" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window">https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/northwest-advanced-1</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_20240703_UniBremen_Pollmeier_4403_1761a51183.jpg" length="317757" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_20240703_UniBremen_Pollmeier_4403_1761a51183.jpg" fileSize="317757" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Förderlinien sind eingebettet in die langfristige Strategie der Northwest Alliance, dauerhafte akademische Netzwerke aufzubauen und die internationale Sichtbarkeit der beteiligten Institutionen zu erhöhen.</media:description><media:copyright>Patrick Pollmeier / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38840</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:29:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wiedereröffnung der Bereichsbibliothek Physik/Elektrotechnik im NW1 </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wiedereroeffnung-der-bereichsbibliothek-physik-elektrotechnik-im-nw1</link>
                            
                            <description>Die Bereichsbibliothek Physik/Elektrotechnik zieht zurück an den alten Standort. Für einige Jahre war sie in die Zentrale der SuUB verlagert worden, weil die Räume für die juristische Bibliothek benötigt wurden. Die SuUB dankt dem Fachbereich für die Überlassung der Räume für das Juridicum.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nun wurden die zwischenzeitlich in der Zentrale der Staats- und Universitätsbibliothek aufgestellten Buchbestände der Fächer Physik und Elektrotechnik binnen weniger Tage durch ein Umzugsunternehmen wieder ins <abbr title="Naturwissenschaften 1">NW1</abbr> zurücktransportiert.</p><p>Rechtzeitig zu Beginn der O-Woche am 6. Oktober wird die Bereichsbibliothek wieder täglich von montags bis freitags in der Zeit von 10 – 16 Uhr geöffnet.&nbsp;<br> Die rund 36.000 Bände werden im Erdgeschoss und auf den Zwischenebenen präsentiert. Die hohe Aufenthaltsqualität der Bibliothek und die modern ausgestatteten 80 Lern- und Arbeitsplätze, der Gruppenarbeitsraum und die PC-Arbeitsplätze stehen damit wieder allen Studierenden zur Verfügung.&nbsp;</p><p>Der Infoplatz ist während der Öffnungszeiten der Bereichsbibliothek besetzt und die Mitarbeiter:innen unterstützen und beraten bei Fragen zur Literatursuche und allen Serviceangeboten der Bibliothek.<br> Die Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek Bremen">SuUB</abbr>, Maria Elisabeth Müller, bedankt sich beim Fachbereich Physik/Elektrotechnik für die große Geduld und freut sich, dass die Bereichsbibliothek wieder ein integraler Bestandteil des Fachbereichs 1 ist. „Die Überlassung der Bereichsbibliothek Physik/Elektrotechnik für das Juridicum sollte eigentlich nur für die kurze Dauer der Sanierung des Gebäudes <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>1 gelten, um den Jurastudierenden die nötige Literaturversorgung zu sichern.“ Dann kam es anders: Der Auszug des Juridicums dauerte an, denn für den Fachbereich Rechtswissenschaft gab es neue Pläne. Die Universität Bremen begründete mit dem Forum am Domshof eine neue innerstädtische Dependance, in die das Juridicum nach den Umbauarbeiten Anfang Januar 2025 einzog.&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p>Öffnungszeiten:&nbsp;</p><p>Mo bis Fr 10.00 – 16.00 Uhr<br> Telefon: +49 421 218 59500<br><a href="mailto:bb15@suub.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">bb15@suub.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;</h4><p>Silke Huesmann<br> Baubeauftragte der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Telefon: +49 421 218-59550<br> E-Mail: <a href="mailto:huesmann@suub.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">huesmann@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_SuUB_Bereichsbiblikothek_Physik_Elektrotechnik_Copyright_SuUB_77340c1537.jpg" length="557420" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_SuUB_Bereichsbiblikothek_Physik_Elektrotechnik_Copyright_SuUB_77340c1537.jpg" fileSize="557420" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Bereichsbibliothek des Fachbereichs Physik/ Elektrotechnik ist wieder an ihrem Standort auf dem Campus zu finden.</media:description><media:copyright>SuUB Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38849</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 10:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Hochschulrankings: Treffen an der Uni Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-hochschulrankings-treffen-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen war in diesem Jahr Gastgeberin der jährlichen Netzwerkveranstaltung des HRK-Serviceprojekts „Internationale Hochschulrankings“ vom 24.-25.September. Eingeladen waren Vertreterinnen aller deutschen Hochschulen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Agenda der Expert:innen standen unter anderem Vorträge, die sich mit internationalen Hochschulrankings und der Frage der Forschungsbewertung und Dateninfrastrukturen befassten. Diskutiert wurde etwa über den Einsatz KI-gestützter bibliometrischer Dienste, Methoden der Datenerhebung für Nachhaltigkeitsrankings sowie die praktische Nutzung von Instrumenten wie Rankings im Hochschulkontext.</p><p>Da internationale Rankings zu einem festen Bestandteil des Hochschulkontextes geworden sind, ist eine kritische Auseinandersetzung damit wichtig, da ist sich die Leitung der Universität Bremen sicher. „Ein sinnvoller Vergleich muss sich auf vielfältige und transparente Kriterien stützen und darf nicht von kommerziellen Interessen gelenkt werden“, betont Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen. Vor diesem Hintergrund sei die Universität Bremen erst im Juli 2025 der INORMS Initiative „More than our Rank“ beigetreten.&nbsp;</p><p>„Unsere Universität stellt sich gerne dem internationalen Vergleich, dennoch möchten wir betonen: Rankings allein können die Qualität und Vielfalt von Hochschulen in ihrer Gesamtheit nicht abbilden; sie können falsche Anreize setzen und können durch mangelnde Transparenz und zunehmende Kommerzialisierung untergraben werden. Es ist klar, dass die verantwortungsvolle Nutzung von Rankings einen intensiven Austausch der Hochschulen erfordert.“ Darum habe er sich gefreut, dass die siebte Netzwerkveranstaltung des HRK-Serviceprojekts Internationale Hochschulrankings in Bremen stattgefunden habe.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/HRK_Tagung_Internationale_Hochschulrankings.jpg" length="322337" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/HRK_Tagung_Internationale_Hochschulrankings.jpg" fileSize="322337" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen war in diesem Jahr Gastgeberin der jährlichen Netzwerkveranstaltung des HRK-Serviceprojekts „Internationale Hochschulrankings“.</media:description><media:copyright>HRK</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38824</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 08:51:52 +0200</pubDate>
                            <title>10 Jahre CAMPUS PREIS: Jetzt Masterarbeit oder Dissertation zum Thema Nachhaltigkeit nominieren!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/10-jahre-campus-preis-jetzt-masterarbeit-oder-dissertation-zum-thema-nachhaltigkeit-nominieren</link>
                            
                            <description>Für den diesjährigen CAMPUS PREIS können Lehrende der Uni Bremen wieder Master- und Doktorarbeiten einreichen, die sich dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet haben. Der CAMPUS PREIS will Abschlussarbeiten zum Thema „Nachhaltigkeit“ eine Bühne bieten. Er jährt sich jetzt zum 10. Mal.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie unterschiedlich das Thema Nachhaltigkeit in diesen Abschlussarbeiten behandelt werden kann, zeigen Beispiele von Nominierten aus den Vorjahren. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, dem Schutz von Umwelt und Natur, des Klimas oder der Meere, der Anpassung an den Klimawandel, mit der technologischen Bewältigung der Herausforderungen zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels, den sozial-ökologischen, wirtschaftlichen oder juristischen Bedingungen für eine Transformation in Richtung Nachhaltigkeit oder mit neuen Unterrichtsmodellen.</p><p>Für den CAMPUS PREIS 2025/26 können Master- oder Doktorarbeiten nominiert werden, die an der Universität Bremen nach dem 31.08.2023 beendet und bewertet wurden. Die Frist für die Einreichungen ist der 18. November 2025.&nbsp;</p><h3>Wie kann man nominieren?</h3><p>Das Nominierungsformular findet sich auf der Seite <a href="https://campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">campuspreis.de</a> unter „Bewerben“. Dort sind auch die genauen Teilnahmebedingungen zu finden.<br> Der ausgefüllte Bewerbungsbogen und die entsprechende Arbeit sollten bis spätestens 18.11.2025 an <a href="mailto:application@campuspreis.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">application@campuspreis.de</a> und in Kopie (cc) an <a href="mailto:info@stiftung-klima-umwelt.org" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">info@stiftung-klima-umwelt.org</a> geschickt werden. Eine Jury wählt aus den eingereichten Nominierungen die Preisträger:innen aus.</p><h4>Der CAMPUS PREIS:</h4><p>Die Universität Bremen hat zusammen mit der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und dem Verein Alumni der Universität Bremen e.V. den „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ ins Leben gerufen. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und zeichnet Master- und Doktorarbeiten aus.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Rita Kellner-Stoll&nbsp;<br> Telefon: +49 421 230569.<br><a href="mailto:info@campuspreis.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">info@campuspreis.de</a>&nbsp;<br><a href="mailto:info@stiftung-klima-umwelt.org" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">info@stiftung-klima-umwelt.org </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Logo_CAMPUS_PREIS_f453d3d85b.jpg" length="51721" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_Logo_CAMPUS_PREIS_f453d3d85b.jpg" fileSize="51721" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38659</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Ein Zeichen für Zusammenarbeit: Der UBRA Meeting Point wird eingeweiht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ein-zeichen-fuer-zusammenarbeit-der-ubra-meeting-point-wird-eingeweiht</link>
                            
                            <description>An der Uni Bremen ist der erste von insgesamt 13 neuen UBRA Meeting Points eingeweiht worden. Damit setzt die U Bremen Research Alliance (UBRA) ein sichtbares Zeichen für Austausch, Kooperation und wissenschaftliche Vernetzung ihrer 13 Mitgliedseinrichtungen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel des UBRA Meeting Points ist es, die Identifikation der Forschenden mit dem Forschungsnetzwerk zu steigern und zugleich einen Raum zu schaffen, der zur Begegnung einlädt. „Der Meeting Point steht symbolisch für die Verbindung von Menschen und Institutionen in der U Bremen Research Alliance. Aber auch ganz praktisch können sich hier zwei Menschen gegenübersitzen, Ideen austauschen, neue Projekte anstoßen und die Zusammenarbeit über Institutionsgrenzen hinweg intensivieren“, so Derk Schönfeld, Geschäftsführer der UBRA.</p><p>Rektorin Jutta Günther betont den besonderen Mehrwert der Allianz für die Wissenschaftsregion: „Das Netzwerk der UBRA ist eine Plattform, die enge und interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht. Unsere Arbeit fußt auf gemeinsamen Werten wie Diversität und akademischer Freiheit. Diese Werte fördern Kreativität, unkonventionelles Denken und Synergien.“</p><p>In den kommenden Wochen erhält jede der 13 Mitgliedseinrichtungen ein identisches Exemplar dieses Treffpunkts. Damit entsteht ein physischer und gleichzeitig ideeller Verbindungspunkt – ein Ort, der die gelebte Kooperation innerhalb der Allianz sichtbar macht.</p><p>Darüber hinaus dient der Meeting Point auch als Kommunikationskanal: Ein QR-Code führt Forschende zu einer Webseite, auf der Informationen zur UBRA, ihren Angeboten und Vorteilen bereitgestellt werden. So soll die Sichtbarkeit der Allianz unter den Wissenschaftler:innen weiter gestärkt werden.</p><p>Die UBRA Meeting Points bestehen aus auffällig roten Holzbänken, die in der Tischlerei der Universität Bremen gefertigt wurden.</p><p>Die UBRA vereint die Universität Bremen mit zwölf außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus den vier großen deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Um kooperative zukunftsorientierte Wissenschaft zu stärken, verfolgen die Mitglieder gemeinschaftlich die Schaffung eines abgestimmten Raumes für Innovation, Infrastruktur und Forschung.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p><a href="https://www.bremen-research.de/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_UBRA-Meeting_Point_Uni_Bremen_4_63868878c2.jpg" length="631758" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_UBRA-Meeting_Point_Uni_Bremen_4_63868878c2.jpg" fileSize="631758" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Rektorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer am UBRA Meeting Point.</media:description><media:copyright>Merle El-Khatib / U Bremen Research Alliance</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38608</guid>
                            <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:19:34 +0200</pubDate>
                            <title>WissensWert – neue Plattform fürs Lehren und Lernen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenswert-neue-plattform-fuers-lehren-und-lernen</link>
                            
                            <description>Für Lehrende an der Universität Bremen gibt es ab sofort mit WissensWert (WWUB) eine neue Informationsplattform. Sie bietet Hilfestellungen, Infomaterialien und Erfahrungswerte anderer Lehrende rund um gute Lehre. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">WWUB vereint Beiträge zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Lehren und Lernen, bietet Zugang zu frei verwendbaren Lehr- und Lernmaterialien und einer umfassenden hochschuldidaktischen Toolbox, enthält Erfahrungsberichte und Hinweise zu Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten.</p><p class="mb-3">Orientiert am Leitbild Lehre der Universität Bremen bietet die Website Interessierten vielfältige Informationen in fünf Rubriken. In der Rubrik „Lehren und Lernen“ finden sich aktuelle Beiträge zu Lehr- und Lernmethoden, Informationen zu digitalen Tools und Open Educational Resources (OER) sowie Hinweise auf Unterstützungsangebote. Zudem sind über die Seite eine ausführliche Entscheidungshilfe zum Urheberrecht und die umfassende hochschuldidaktische Toolbox „Inspiration Hochschullehre“ zugänglich. Die Rubrik „Partizipation“ behandelt Themen wie Studienorientierung, Studienbeteiligung und barrierearme Lehre. Die Rubrik „Vielfalt“ widmet sich Fragen der Diversität und Heterogenität in Studium und Lehre. Wer seine Lehre auf neuen Wegen weiterentwickeln möchte, findet in der Rubrik „Wandel gestalten“ Inspiration und Erfahrungsberichte, etwa zum Einsatz (co-)kreativer und innovativer Ansätze und Methoden. Die Rubrik „Nachhaltigkeit“ gibt Anregungen, welche Aspekte bei der Entwicklung und Umsetzung von Lehrkonzepten im Sinne der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen sind. Zudem informiert ein Veranstaltungskalender über Konferenzen und Tagungen zur Gestaltung guter Lehre – sowohl an der Universität Bremen als auch an anderen Institutionen.</p><p class="Default">WissensWert ist im Projekt „SKILL – studierendenzentriert | kollaborativ | innovativ | Lehren und Lernen an der Universität Bremen“ als Zusammenarbeit zwischen der Akademie für Weiterbildung, der Hochschuldidaktik &amp; Lehrinnovation, dem Referat für Lehre und Studium, der Studierwerkstatt, der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie dem ZMML – Zentrum für Multimedia in der Lehre der Universität Bremen entstanden. Das Projekt wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Förderlinie „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ von August 2021 bis Dezember 2025 gefördert.</p><p class="Default">&nbsp;</p><h4 class="Default">Weitere Informationen:</h4><p class="Default"><a href="https://www.uni-bremen.de/wissenswert" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window">https://www.uni-bremen.de/wissenswert</a></p><p class="Default">&nbsp;</p><h4 class="Default">Fragen beantwortet:</h4><p class="Default">Miriam Kahrs<br> Referentin digitale Lehre<br> Projekt SKILL-UB Studierendenzentriert | kollaborativ | innovativ Lehren und Lernen<br> Universität Bremen<br> Telefon +49 0421.218-57120<br> E-Mail&nbsp;<a href="mailto:skill@vw.uni-bremen.de">skill@vw.uni-bremen.de</a></p><p class="Default">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_WissensWert_DSC_1555_RAW_e_Fadri_Bischoff_2cd52a802b.jpg" length="396115" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_WissensWert_DSC_1555_RAW_e_Fadri_Bischoff_2cd52a802b.jpg" fileSize="396115" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">WWUB vereint Beiträge zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Lehren und Lernen, bietet Zugang zu frei verwendbaren Lehr- und Lernmaterialien und einer umfassenden hochschuldidaktischen Toolbox, enthält Erfahrungsberichte und Hinweise zu Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten.</media:description><media:copyright>Fadri Bischoff</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 11:50:45 +0200</pubDate>
                            <title>Effizientere Sauerstoffproduktion im All dank Magnetismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/effizientere-sauerstoffproduktion-im-all-dank-magnetismus</link>
                            
                            <description>Wie lässt sich Sauerstoff im Weltraum effizient und zuverlässig herstellen? In einer in Nature Chemistry veröffentlichten Studie stellt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Forschenden des ZARM eine Lösung vor. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn der astronautischen Raumfahrt in den 1960er Jahren gibt es eine Herausforderung, für die es bis heute keine einfache Lösung gibt: die zuverlässige und effiziente Herstellung von Sauerstoff im Weltraum. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) übernehmen diese Aufgabe derzeit schwere, wartungs- und energieintensive Systeme – keine ideale Lösung für Langzeitmissionen zum Mond oder Mars. In der in Nature Chemistry veröffentlichten Studie stellt ein internationales Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, der „University of Warwick“ und des „Georgia Institute of Technology“ eine bemerkenswert einfache und elegante Alternative vor. Durch den Einsatz von Magnetismus soll die zukünftige Sauerstoffproduktion leichter und nachhaltiger gestalten werden.</p><p>Sauerstoffgewinnung im All geschieht meist durch Wasserelektrolyse. Dabei wird Wasser mithilfe von elektrischer Spannung in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. In der Schwerelosigkeit haften die entstehenden Gasblasen jedoch an den Elektroden oder bleiben in der Flüssigkeit „gefangen“ – im Gegensatz zur Erde, wo sie einfach aufsteigen und aus der Flüssigkeit entweichen. Das erschwert die Trennung von Gas und Flüssigkeit erheblich und macht den Prozess deutlich energieintensiver. Um Gase und Flüssigkeit zu trennen, werden auf der ISS derzeit komplexe Systeme aus Zentrifugen mit vielen Bauteilen eingesetzt. Diese Systeme sind jedoch schwer, wartungsaufwendig und verbrauchen viel Energie. Alles das macht sie für künftige Langzeitmissionen ungeeignet, bei denen jedes Kilogramm Equipment beim Start entscheidend ist und jedes Watt Strom im Weltall zählt.</p><h3>Die Lösung: Magnetismus</h3><p>Das internationale Forschungsteam konnte zeigen, dass Magnetfelder die Gasblasen in Schwerelosigkeit gezielt von den Elektroden weglenken und somit die Trennung von Gas und Flüssigkeit deutlich vereinfachen können. Mithilfe von handelsüblichen Dauermagneten entwickelten die Forschenden ein passives System, das die Blasen automatisch zu bestimmten Sammelpunkten leitet – ganz ohne bewegliche Teile oder zusätzlichen Energiebedarf.</p><p>Dabei kamen zwei sich ergänzende Ansätze zum Einsatz: Einer nutzt die natürliche Reaktion von Wasser auf Magnetfelder in Schwerelosigkeit, um Gasblasen zu lenken. Der andere erzeugt durch die Wechselwirkung von Magnetfeldern und den bei der Elektrolyse entstehenden elektrischen Strömen eine Drehbewegung in der Flüssigkeit. Diese sorgt dafür, dass sich Gas und Flüssigkeit voneinander trennen, ähnlich, wie bei den mechanischen Zentrifugen auf der ISS, jedoch unter Verwendung magnetischer Kräfte anstelle mechanischer Rotation.</p><p>Die veröffentlichten Ergebnisse basieren auf vier Jahren gemeinsamer Forschungsarbeit. Álvaro Romero-Calvo vom Georgia Institute of Technology entwickelte bereits 2022 die Grundidee und führte erste Berechnungen und Simulationen durch. Anschließend arbeitete er an der Weiterentwicklung eines Systems, das Wasser mithilfe magnetischer Effekte in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Um die Theorie experimentell zu belegen, entwickelten Katharina Brinkert (bis 2024 University of Warwick, jetzt ZARM) und ihr Team spezielle elektro- und photoelektrochemische Versuchsaufbauten für den Einsatz in der Schwerelosigkeit. „Wir konnten zeigen, dass es für die Trennung von Wasserstoff und Sauerstoff keine Zentrifugen oder mechanische Bauteile braucht – nicht einmal zusätzliche Energie. Das System funktioniert vollkommen passiv und ist sehr wartungsarm“, erklärt Brinkert.</p><p>Ömer Akay war für die Durchführung der Experimente im Bremer Fallturm des ZARM zuständig und trug die Ergebnisse für die Veröffentlichung zusammen: „Unsere Elektrolysezellen ermöglichen die Sauerstoff- und Wasserstoffproduktion aus Wasser in Schwerelosigkeit mit einer Effizienz, die der auf der Erde sehr nahe kommt.“</p><h3>Erfolgreiche Tests in Mikrogravitation</h3><p>Die Experimente bestätigten, dass magnetische Kräfte die Ablösung und Bewegung der Gasblasen deutlich verbessern und die Effizienz der Elektrolysezellen um bis zu 240 Prozent steigern können. Damit wird ein langjähriges ingenieurtechnisches Problem der Raumfahrt gelöst – und der Weg für leichtere, robustere und nachhaltigere Systeme zur Lebenserhaltung im All geebnet. Als nächster Schritt soll das System auf Höhenforschungsraketen weiter getestet werden.</p><p>Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der US-Raumfahrtbehörde NASA gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Link zur Veröffentlichung:<strong>&nbsp;&nbsp;</strong><a href="https://www.nature.com/articles/s41557-025-01890-0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41557-025-01890-0</a></p><p>YouTube Short:&nbsp;<a href="https://youtube.com/shorts/uuFD7nLq5Ak?si=aI6EqQ21hEcBuskq" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtube.com/shorts/uuFD7nLq5Ak?si=aI6EqQ21hEcBuskq</a></p><h4>Wissenschaftlicher Kontakt:</h4><p>Katharina Brinkert (Co-Direktorin des ZARM und Leiterin des Forschungsteams „Photoelektrokatalyse”)<br> E-Mail: <a href="mailto:katharina.brinkert@zarm.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">katharina.brinkert@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Ömer Akay<br> E-Mail: <a href="mailto:oemer.akay@zarm.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">oemer.akay@zarm.uni-bremen.de</a></p><h4>Pressekontakt:</h4><p>Jasmin Plättner<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:communication@zarm.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">communication@zarm.uni-bremen.de</a><br> Tel. 0421 218-57794</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_csm_OEmer_Akay_experiment_setup_ZARM__Universitaet_Bremen_Kopie_85b81b4a44_9e2a8e9710.jpg" length="431917" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_csm_OEmer_Akay_experiment_setup_ZARM__Universitaet_Bremen_Kopie_85b81b4a44_9e2a8e9710.jpg" fileSize="431917" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>ZARM, Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38556</guid>
                            <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:54:20 +0200</pubDate>
                            <title>Staatssekretär Bösinger zu Gast im Fallturm </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/staatssekretaer-boesinger-zu-gast-im-fallturm</link>
                            
                            <description>Das Bremer Finanzressort hat sich ein Bild der Spitzenforschung am Fallturm gemacht. Staatsrätin Wiebke Stuhrberg und Staatsrat Martin Hagen besuchten gemeinsam mit dem Staatsekretär im Bundesfinanzministerium, Rolf Bösinger das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rektorin der Universität Bremen Jutta Günther begrüßte gemeinsam mit Professor Benny Rievers, dem stellvertretenden Leiter des Zentrums für für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), die Gäste, die bei einer Führung im ZARM einen Einblick in die besondere Infrastruktur der Spitzenforschung an der Universität Bremen erhielten.&nbsp;&nbsp;</p><p>Die Tour am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), einem Teil des Fachbereichs Produktionstechnik, begann mit einer Vorstellung der Arbeit im Fallturm. Professor Rievers erklärte anschaulich, wie Experimente in Schwerelosigkeit ablaufen, die in einer 110 Meter langen Röhre durchgeführt werden. Der Bremer Fallturm ist eine weltweit einmalige Forschungseinrichtung und ein wichtiger Teil der Luft- und Raumfahrtforschung.</p><p>Staatsrätin Stuhrberg, Staatsrat Hagen und Staatssektretär Bösinger erhielten anschließend einen Einblick in den neuen Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“ (Wissenschaftsschwerpunkt MAPEX) und das <span lang="en" dir="ltr">Extraterrestrial Habitation</span> – MaMBA-Modell, ein Forschungsprojekt zur Simulation von Lebensbedingungen auf dem Mars.&nbsp;</p><p>Am Beispiel eines Modells erläuterte Professor Benny Rievers das Konzept: Im Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“ gehen die Forschenden das Thema der Ressourcen-knappheit und der Entwicklung nachhaltiger Produktionstechnologien an. Die Wissenschaftler:innen nehmen die „Marsperspektive“ ein, um die Produktion von Materialien und Bauteilen von Grund auf neu zu denken: Die Ressourcenknappheit und extremen Rahmenbedingungen auf dem roten Planeten dienen als experimentelles Setting, um ein neues Paradigma der Nachhaltigkeit zu entwickeln, das innovative ressourcen- und energieschonende Prozesse der Gewinnung und Verarbeitung von Material ermöglicht. Langfristig soll der Cluster damit zu einer nachhaltigen Erforschung des Weltraums beitragen, vor allem aber auch den grünen Wandel auf der Erde antreiben.<br> „Die Marsperspektive“ war - ebenso wie der Cluster Meeresforschung des MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen - im Mai im DFG-Wettbewerb erfolgreich und wird ab dem kommenden Jahr als Exzellenzcluster gefördert.&nbsp;</p><p>Dass beide Cluster sich durchsetzen konnten, zeige die hohe Qualitäts Bremens und sei eine Auszeichnung für den Wissenschafts- und Raumfahrtstandort Bremen, betonte Rektorin Jutta Günther. „Wir haben in Bremen exzellente Forschende, sehr gute Forschungsbedingungen und auch besonderen Forschungsgeist.“ Die Zusammenarbeit sei auch über Bremen hinaus hervorragend. Daher bewerbe sich die Universität Bremen gemeinsam mit der Universität Oldenburg jetzt um den Titel „Exzellenzuniversität“. Die Anträge für die Exzellenzuniversitäten werden im November dieses Jahres eingereicht und im kommenden Frühjahr begutachtet. Eine Entscheidung fällt im Herbst 2026.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Besuch_Boesinger_Copyright_ZARM_Uni_Bremen_021765ce53.jpg" length="556188" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Besuch_Boesinger_Copyright_ZARM_Uni_Bremen_021765ce53.jpg" fileSize="556188" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Uni-Rektorin Jutta Günther, Staatsekretär Rolf Bösinger, Prof. Benny Rievers, ZARM, Staatsrätin Wiebke Stuhrberg, Staatsrat Martin Hagen (v.l.)</media:description><media:copyright>ZARM/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38535</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 15:29:08 +0200</pubDate>
                            <title>Musikfest Bremen – Auftakt im Forum am Domshof </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/musikfest-bremen-auftakt-im-forum-am-domshof</link>
                            
                            <description>Unter der Überschrift „Eine große Nachtmusik“ wurde am 16. August das Musikfest Bremen eröffnet. Zu den neun Spielstätten rund um den Bremer Marktplatz gehörte auch das Forum am Domshof der Universität Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Forum am Domshof war Spielstätte für das Alfredo Rodriguez Quintet, auf dem Programm stand eine Fusion aus Latin, Jazz, Son, Pop, Tango und Funk. Das vom Intendanten Thomas Albert gegründete internationale Musikfest findet jährlich über drei Wochen im August und September statt und bietet vielfältige Konzerte in Bremen und Umgebung, von Oper über Sinfonik bis hin zu Chor- und Kammermusik oder Soloabenden. &nbsp;</p><p>Das Forum am Domshof ist seit November 2024 Standort der Universität in der Bremer Innenstadt. Neben dem Fachbereich Rechtswissenschaft sind auch das Zentrum für Arbeit und Politik (ZAP), das Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw), die Academy for Higher Education Access Development – HERE AHEAD sowie das Juridicum, die juristische Bereichsbibliothek der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) des Landes Bremen, in das Gebäude gezogen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_20250816_211851_6b5426b614.jpg" length="542641" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_20250816_211851_6b5426b614.jpg" fileSize="542641" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forum am Domshof war Spielstätte für das Alfredo Rodriguez Quintet, auf dem Programm stand eine Fusion aus Latin, Jazz, Son, Pop, Tango und Funk.</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38528</guid>
                            <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 11:39:22 +0200</pubDate>
                            <title>Verborgene Mondhöhlen erforschen: Europäisches Team stellt innovatives Missionskonzept in renommiertem Fachjournal vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/verborgene-mondhoehlen-erforschen-europaeisches-team-stellt-innovatives-missionskonzept-in-renommiertem-fachjournal-vor</link>
                            
                            <description>Ein europäisches Forschungsteam präsentiert im renommierten Fachjournal Science Robotics ein innovatives Missionskonzept. Im Zentrum stehen drei Roboter, die autonom zusammenarbeiten, um extreme Umgebungen effizient zu erkunden und zu kartieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unterirdische Lavaröhren auf dem Mond oder anderen erdnahen Himmelskörpern gelten als vielversprechende Standorte für zukünftige Basislager. Sie bieten natürlichen Schutz vor Strahlung und Meteoriteneinschlägen, sind jedoch nur schwer zugänglich und zu erforschen. Kern des Missionskonzepts ist die schrittweise Erkundung eines sogenannten „Skylights“ – einer Einsturzöffnung, die Zugang zu einer unterirdischen Lavaröhre bietet. Das Konzept gliedert sich in vier Phasen: die kooperative Kartierung der Skylight-Umgebung (Phase 1), das Einbringen eines Sensorkubus in die Höhle zur Erfassung erster Daten (Phase 2), das Abseilen eines Erkundungsrovers durch das Skylight (Phase 3) sowie die autonome Erkundung einschließlich einer detaillierten 3D-Kartierung (Phase 4).</p><p>Wie erfolgreich das Konzept funktioniert, zeigte ein Feldtest im Februar 2023 auf der Vulkaninsel Lanzarote. Zum Einsatz kamen die beiden DFKI-Systeme SherpaTT und Coyote III sowie der kompakte Rover LUVMI-X von Space Applications Services (Belgien). Zunächst kartierten die drei gemeinsam die Umgebung und das Skylight (Phase 1). Anschließend platzierte LUVMI-X einen Sensorkubus in der Einsturzöffnung (Phase 2), um erste Messdaten aus dem Inneren der Höhle zu gewinnen. Diese lieferten die Grundlage für die Wahl des optimalen Abseilpunkts für den Coyote-Rover. Im nächsten Schritt seilte SherpaTT den wendigen Coyote III mithilfe einer Seilwinde kontrolliert in die Höhle ab (Phase 3). Dort löste er sich vom Haltesystem, erkundete den schwer zugänglichen Untergrund und erstellte ein präzises 3D-Modell der Höhle (Phase 4) – ein wichtiger Meilenstein für den zukünftigen Einsatz solcher Technologien im All.<br> &nbsp;</p><p>Die Ergebnisse bestätigen nicht nur die technische Machbarkeit des Konzepts, sondern verdeutlichen auch das Potenzial kooperierender Robotersysteme für künftige Missionen zum Mond oder Mars. Sie liefern wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung autonomer robotischer Lösungen im Kontext der planetaren Exploration.</p><p>Titel des Beitrags: Cooperative Robotic Exploration of a Planetary Skylight Surface and Lava Cave<br><br> Autoren: Raúl Domínguez (DFKI, Universität Bremen), Carlos Perez-del-Pulgar (Universidad de Malaga), Gonzalo J. Paz-Delgado (Universidad de Malaga), Fabio Polisano (Space Applications Services), Jonathan Babel (DFKI), Thierry Germa (Magellium), Iulia Dragomir (GMV), Valerie Ciarletti (LATMOS), Anne-Claire Berthet (Magellium) Leon Cedric Danter (DFKI), Frank Kirchner (DFKI, Universität Bremen)</p><p>Die Publikation ist online verfügbar unter: <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/scirobotics.adj9699" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.science.org/doi/10.1126/scirobotics.adj9699</a><br><br><em>Das vorgestellte Konzept wurde im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts CoRob-X („Cooperative Robots for Extreme Environments“) entwickelt, das vom Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) koordiniert wurde. Seit 2021 arbeiten neun europäische Partner an Schlüsseltechnologien für autonome Robotik in extremen Umgebungen. CoRob-X ist Teil des Strategischen Forschungsclusters „Space Robotics Technologies“, das im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizon 2020 als Bestandteil der PERASPERA-Initiative umgesetzt wurde.</em><br> &nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_2023_corobx_lanzarote_10_web_a00fe19f60.jpg" length="546322" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_2023_corobx_lanzarote_10_web_a00fe19f60.jpg" fileSize="546322" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Missionskonzept wurde im Februar 2023 während Feldtests auf Lanzarote erfolgreich erprobt – mit den DFKI-Rovern SherpaTT (links) und Coyote III (Mitte) sowie LUVMI-X (rechts) von Space Applications Services NV/SA.“</media:description><media:copyright>DFKI, Tom Becker</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38434</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 13:45:40 +0200</pubDate>
                            <title>Modulare Weltraumrobotik: Bremer Forschende präsentieren Baukastensystem für flexible und nachhaltige Missionen im All</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/modulare-weltraumrobotik-bremer-forschende-praesentieren-baukastensystem-fuer-flexible-und-nachhaltige-missionen-im-all</link>
                            
                            <description>Ein modulares Baukastensystem, mit dem sich robotische Systeme flexibel an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen lassen, haben Forschende der Universität Bremen und des DFKI entwickelt. Das System markiert einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrtrobotik.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ob bei der Erkundung fremder Planeten, dem Aufbau von Habitaten oder der Wartung von Satelliten – robotische Systeme übernehmen im All zunehmend zentrale Aufgaben. Doch viele bisher eingesetzte Roboter sind stark auf eine einzige Mission zugeschnitten. Ändern sich die Anforderungen, müssen oft komplett neue Systeme entwickelt werden – mit hohem Zeit-, Kosten- und Ressourcenaufwand.</p><h3>Mehr Modularisierung in der Weltraumrobotik</h3><p>Mit dem Projekt MODKOM („Modulare Komponenten als Building Blocks für anwendungsspezifisch konfigurierbare Weltraumroboter“) haben das DFKI Robotics Innovation Center und die Arbeitsgruppe Robotik der Universität Bremen – beide unter Leitung von Prof. Dr. Frank Kirchner – einen wichtigen Beitrag zu einem grundlegenden Wandel in der robotischen Raumfahrt geleistet: weg von starren Einzelentwicklungen hin zu flexibel rekonfigurierbaren Systemen. Gefördert durch die Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), entwickelten die Partner ein Baukastensystem für robotische Weltraumtechnologien</p><h3>Baukasten für rekonfigurierbare Weltraumroboter</h3><p>Das Baukastensystem umfasst sämtliche erforderlichen Hardware- und Softwarekomponenten für den flexiblen Aufbau mobiler Roboter. Die Forschenden unterteilen diese in verschiedene Granularitätsebenen: Auf der untersten Ebene stehen Grundelemente wie Gelenke, Strukturelemente und Elektronikbausteine, die über standardisierte Schnittstellen miteinander verbunden werden können. Diese Basiseinheiten lassen sich zu Subsystemen kombinieren, die auf höheren Ebenen als modulare Funktionseinheiten in das Baukastensystem integriert sind.</p><p>Auf der höchsten Ebene entstehen daraus komplette Systeme – etwa durch die Verbindung stationärer oder mobiler Plattformen mit Sensoren, Nutzlastcontainern oder Manipulatoren. Eine übergreifende Softwarearchitektur erlaubt es, die Systembausteine dynamisch nach dem „Plug and Play“-Prinzip während der Laufzeit einzubinden. Die entwickelten Schnittstellen ermöglichen zudem den Einsatz von Lern- und Optimierungsverfahren, mit denen sich automatisch optimale Hardware- und Softwarekonfigurationen generieren und einzelne Module anpassen lassen.</p><h3>Vorteile: flexibel, robust, kosteneffizient</h3><p>Das modulare System kann flexibel erweitert und an wechselnde Missionsanforderungen angepasst werden – auch nachträglich. Wiederverwendbare Module verkürzen Entwicklungs- und Qualifizierungszyklen deutlich und sparen damit Zeit und Kosten. Standardisierte Schnittstellen und spezielle Adapter ermöglichen die Integration kommerzieller, ursprünglich inkompatibler Komponenten, was das Anwendungsspektrum erheblich erweitert. Zudem erhöht die modulare Struktur die Ausfallsicherheit: Defekte Einheiten lassen sich schnell austauschen – ein klarer Vorteil bei Einsätzen in schwer zugänglichen oder risikobehafteten Umgebungen wie dem Weltraum.</p><h3>Leistungsdemonstration und Qualifizierung für den Weltraumeinsatz</h3><p>Um die Leistungsfähigkeit der entwickelten Systematik zu demonstrieren, realisierten die Projektpartner ein komplexes Manipulationssystem auf Basis des robotischen Baukastens. Dafür kombinierten sie einen am DFKI entwickelten modularen Manipulator mit zwei handelsüblichen Komponenten: der mobilen Plattform HUNTER SE von AgileX Robotics und der multifunktionalen Schnittstelle iSSI® des iBOSS-Systems. In einer realitätsnahen Versuchsumgebung konnte anhand einer konkreten Manipulationsaufgabe gezeigt werden, wie flexibel sich externe Systeme in das Baukastensystem integrieren und einzelne Module schnell und bedarfsgerecht austauschen lassen.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts lag auf der Qualifizierbarkeit der Komponenten: Mit dem DFKI-X2D-Gelenk entwickelten die Forschenden einen hochdynamischen Motor, der gezielt für den Weltraumeinsatz konzipiert wurde. Durch umfassende Qualifizierungstests konnte der Technology Readiness Level (TRL) 5 erreicht werden – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur praktischen Anwendung im All. Zur Integration und Erprobung der Baukastenelemente unter realistischen Bedingungen wurde zudem ein moderner, ISO-konformer Reinraum am DFKI Bremen eingerichtet, der die Weiterentwicklung hin zu noch höheren Technologiereifegraden unterstützt.</p><h3>Von der Forschung in die Praxis</h3><p>Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Technologien bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung rekonfigurierbarer Weltraumroboter. Sie sollen künftig in reale Weltraummissionen einfließen und dazu beitragen, die Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit robotischer Raumfahrtsysteme deutlich zu verbessern.&nbsp;Das Projekt MODKOM wurde von der DLR-Raumfahrtagentur mit Mitteln des BMWE vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2025 mit rund 3,2 Millionen Euro gefördert.</p><h3>Am Exzellenzcluster&nbsp;„Marsperspektive“ beteiligt</h3><p>Das DFKI Robotics Innovation Center ist als Partner im Exzellenzcluster des MAPEX Center for Materials and Processes beteiligt. Darin nehmen die Forschenden die „Marsperspektive“ ein, um die Produktion von Materialien und Bauteilen unter Bedingungen extremer Ressourcenknappheit grundlegend neu zu denken. Die Herausforderungen auf dem roten Planeten dienen dabei als experimentelles Setting, um innovative, ressourcen- und energiesparende Prozesse der Materialgewinnung und -verarbeitung zu entwickeln. Ziel ist es, Technologien zu schaffen, die nicht nur eine nachhaltige Weltraumforschung ermöglichen, sondern auch den grünen Wandel auf der Erde vorantreiben.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://www.dfki.de/web/forschung/forschungsbereiche/robotics-innovation-center" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dfki.de/web/forschung/forschungsbereiche/robotics-innovation-center</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Frank Kirchner<br> Geschäftsführender Direktor DFKI Bremen &amp; Leiter des Forschungsbereichs&nbsp;Robotics Innovation Center<br> Tel.: +49 421 17845 4101<br> E-Mail: frank.kirchner@dfki.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_MODKOM_1_618b628200.jpg" length="348260" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_MODKOM_1_618b628200.jpg" fileSize="348260" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Erfolgreich demonstriert: Der am DFKI entwickelte modulare Manipulatorarm übergibt das Nutzlastmodul über eine multifunktionale Schnittstelle an den Rover HUNTER SE.</media:description><media:copyright>DFKI, Meltem Fischer</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38249</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 09:42:06 +0200</pubDate>
                            <title>Infrastruktur der Forschungsdaten: Schlüsselrolle Bremens erneut bestätigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ausbau-der-nationalen-forschungsdateninfrastruktur-schluesselrolle-bremens-erneut-bestaetigt</link>
                            
                            <description>Bremen spielt auch weiterhin eine Schlüsselrolle im Ausbau der Nationalen Forschungsdatenbank. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat eine weitere Förderung der Vorhaben bis Ende 2028 beschlossen. Die Uni Bremen ist im Rahmen der U Bremen Research Alliance (UBRA) beteiligt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An insgesamt 12 von derzeit 26 Fach- und Methodenkonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (<abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr>) sind Mitgliedseinrichtungen der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> beteiligt – in vier Konsortien mit der Sprecher- oder Co-Sprecherschaft. Gemeinsam mit weiteren Initiativen, wie dem bundesgeförderten Bremer Datenkompetenzzentrum „DataNord“, zeigt dies deutlich: Bremen hat sich zu einem Leuchtturm für wissenschaftliche Dateninfrastrukturen in Deutschland entwickelt.</p><p>Die Rektorin der Universität Bremen und Vorsitzende der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span>, Professorin Jutta Günther: „Wir freuen uns sehr über die Folgeförderung der ersten <abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr>-Runde. Dieser Erfolg – ebenso wie die hohe Beteiligung von Mitgliedseinrichtungen der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> an den <abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr>-Konsortien – unterstreicht eindrucksvoll die starke Rolle Bremens bei der Mitgestaltung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur.“</p><p>Dazu Professor Frank Oliver Glöckner, Sprecher von DataNord - Interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen und Sprecher des NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Biodiversity</span>-Konsortiums: „Bremen hat ein echtes Alleinstellungsmerkmal, wenn es um den Umgang mit Forschungsdaten geht. Dabei zählt nicht nur die reine Datenmenge oder die Qualität der Repositorien, sondern vor allem der strukturierte und nachhaltige Umgang mit diesen Daten.“</p><p>Der Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur ist seit 2018 erklärtes Ziel von Bund und Ländern. Die <abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr> soll hierbei Standards im Forschungsdatenmanagement setzen und dazu beitragen, dass Daten in der Wissenschaft nachhaltig nutzbar werden. In insgesamt drei Ausschreibungsrunden in den Jahren 2020 bis 2022 wurden bisher 26 Fach- und Methodenkonsortien aus allen vier großen Wissenschaftsbereichen sowie ein Konsortium für <abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr>-weite Basisdienste gefördert.</p><p>An folgenden fünf von neun <abbr title="Nationale Forschungsdateninfrastruktur ">NFDI</abbr>-Konsortien der ersten Runde sind Mitgliedseinrichtungen der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>beteiligt:</p><p>KonsortSWD - NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Society </span>– Co-Sprecherin: Prof. Dr. Betina Hollstein, Universität Bremen. KonsortSWD baut die Infrastruktur für Forschungsdaten in den Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften aus.</p><p>NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Biodiversity</span> – Sprecher: Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner, Universität Bremen;<br> Beteiligung: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT). NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Biodiversity </span>widmet sich der gemeinschaftlichen Nutzung von Biodiversitäts- und Umweltdaten.</p><p>NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Culture</span> – Beteiligung: Deutsches Schifffahrtsmuseum. NFDI4Culture widmet sich den Forschungsdaten der Architektur-, Kunst- und Musik- bis hin zu Theater-, Tanz-, Film- und Medienwissenschaft.</p><p>NFDI4Ing – Beteiligung: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). NFDI4Ing bringt die Ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen zusammen und vernetzt deren Forschungsdaten. &nbsp;</p><p>NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Health</span> – Sprecherin: Prof. Dr. Iris Pigeot, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, Mitantragsteller: Fraunhofer Institut für digitale Medizin MEVIS. In NFDI4<span lang="en" dir="ltr">Health</span> baut ein multidisziplinäres Team in Deutschland eine Infrastruktur und effiziente Services für FAIRe personenbezogene Gesundheitsdaten auf.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bremen-research.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" length="36601" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-32_1485370b81.jpg" fileSize="36601" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38183</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 09:33:52 +0200</pubDate>
                            <title>Semesterabschlusskonzert in der Glocke </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/semesterabschlusskonzert-in-der-glocke</link>
                            
                            <description>Am Sonntag, 6. Juli fand wieder das große Semesteranschlusskonzert des Chors und des Orchesters der Universität Bremen in der Glocke statt. Zur Aufführung kam Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“. Das Konzert wurde von Mariano Chiacchiarini geleitet. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In der Bremer Glocke führten rund 250 Musiker:innen des Orchesters und des Chors Verdis „Messa da Requiem“ auf und begeisterten das Publikum. Solist:innen waren die Sopranistin Agnes Lipka, die Mezzosopranistin Gabriella Guilfoil, Tenor Pawel Brozek und Bass José Gallisa.<strong></strong></p><p>Das Ergebnis ihrer Arbeit stellen Chor und Orchester der Uni Bremen immer am Ende des Semesters im Abschlusskonzert gemeinsam mit internationalen Solist:innen vor.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Universitaet-Bremen-Semesterabschlusskonzert_5_web_805204c4a2.jpg" length="483676" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Universitaet-Bremen-Semesterabschlusskonzert_5_web_805204c4a2.jpg" fileSize="483676" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Maze / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38105</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 08:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>Musikdirektor Chiacchiarini wird Dirigent des Jahres in Argentinien </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/musikdirektor-chiacchiarini-wird-dirigent-des-jahres-in-argentinien</link>
                            
                            <description>Hohe Auszeichnung für den Dirigenten des Orchesters und des Chors der Universität Bremen: Mariano Chiacchiarini wurde von der Argentinischen Vereinigung der Musikkritiker zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt. Der Preis würdigt Persönlichkeiten aus allen Bereichen der klassischen Musik. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Preis wird einmal im Jahr verliehen und würdigt sowohl nationale als auch internationale Persönlichkeiten aus allen Bereichen der klassischen Musik – darunter auch Kammerensembles und Orchester. Seit seinem Amtsantritt in Bremen vor drei Jahren ist es bereits die dritte bedeutende Anerkennung für ihn: zunächst der Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dann die Ernennung zur „Herausragenden Persönlichkeit der Kultur“ seiner Geburtsstadt San Martín in der Provinz Buenos Aires – und nun diese Ehrung aus Argentinien.</p><p>„Ich gratuliere Mariano Chiacchiarini sehr herzlich zu dieser tollen Auszeichnung“, freut sich die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther. „Ich bin froh, dass die Universität Bremen einen solch hochkarätigen Künstler als Musikdirektor hat. Ich kann nur jedem und jeder empfehlen, die Konzerte zu besuchen, die traditionell am Ende des Semesters stattfinden, in der Glocke oder auch im Dom. Die künstlerische Qualität und die internationale Strahlkraft sind wirklich enorm.“ &nbsp;</p><p>Mariano Chiacchiarini wurde 1982 in Buenos Aires geboren. Er entstammt einer italienischen Familie. Sein Studium in Orchester- und Chorleitung schloss er an der Universidad Católica Argentina mit Goldmedaille ab. Im Jahr 2010 schloss er außerdem an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein Masterstudium im Fach Dirigieren ab.<br> Seit drei Jahren ist er Universitätsmusikdirektor in Bremen. Chiacchiarini ist in den Konzerthäusern in aller Welt bekannt und hat national und international bereits etliche Auszeichnungen erhalten. Auch derzeit nimmt er einige feste Engagements im In- und Ausland wahr.</p><p>Zu Argentinien hat er nach wie vor eine besonders enge Bindung: So ist er einer der Hauptgastdirigenten des Argentinischen National-Symphonieorchesters und gehört regelmäßig zu den eingeladenen Künstlern der Saison des Teatro Colón, dem wichtigsten Theater Lateinamerikas.<br> Wer Mariano Chiacchiarini erleben möchte, hat schon bald eine Gelegenheit dazu: Am Sonntag, 6. Juli findet das große Semesteranschlusskonzert des Chors und des Orchesters der Universität Bremen in der Glocke statt. Zur Aufführung kommt Giuseppe Verdis „<span lang="it" dir="ltr">Messa da Requiem</span>“.</p><h4>Es gibt noch Tickets unter:</h4><p><a href="https://www.glocke.de/tickets-programm/" target="_blank" rel="noreferrer">www.glocke.de/tickets-programm/</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/konzerte/semesteruebersicht/sommersemester-2025/sonntag-6-juli-2025-verdi-messa-da-requiem" target="_blank">www.uni-bremen.de/konzerte/semesteruebersicht/sommersemester-2025/sonntag-6-juli-2025-verdi-messa-da-requiem</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Mariano_Chiacchiarini_bearbeitet_fb300bf65e.jpg" length="270422" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Mariano_Chiacchiarini_bearbeitet_fb300bf65e.jpg" fileSize="270422" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mariano Chiacchiarini wurde von der Argentinischen Vereinigung der Musikkritiker zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38081</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 14:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität im Gespräch: Wie geht es weiter mit der Exzellenzstrategie?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-im-gespraech-wie-geht-es-weiter-mit-der-exzellenzstrategie</link>
                            
                            <description>Die Freude war groß, als die DFG am 22. Mai verkündete, dass die Uni Bremen im Exzellenzwettbewerb mit beiden Clustern erfolgreich war. Der nächste Schritt: Eine Bewerbung um den Titel „Exzellenzuniversität“. Diese will die Universität Bremen im Verbund mit der Universität Oldenburg einreichen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals gibt es ab dem kommenden Jahr mit dem „Ozeanboden“ und der „Marsperspektive“ zwei Exzellenzcluster an der Universität Bremen. Der Erfolg der Clusterteams macht es möglich, dass sich die Universität Bremen nun auch um den Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben kann. Diese Bewerbung wird die Uni Bremen im Verbund mit der Universität Oldenburg einreichen. Dafür wird aktuell ein Zukunftskonzept entwickelt, das beide Universitäten stärken und zukunftsorientiert aufstellen soll.</p><p>Wie geht es weiter mit der Exzellenzstrategie – diese Frage stand daher diesmal im Zentrum der Veranstaltungsreihe „Universität im Gespräch“ am 19. Juni im Zentrum für Tiefseeforschung an der Universität Bremen. Dabei ging es darum, die Hochschulangehörigen über die Exzellenzstrategie der Universität Bremen zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.</p><p>Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, erklärte, warum die beiden Universitäten Bremen und Oldenburg im Exzellenz-Wettbewerb gemeinsam antreten. „Oldenburg und Bremen sind zwei ursprünglich als Reformuniversitäten gegründete Hochschulen, die sich sehr dynamisch weiterentwickelt haben. Wir streben nicht die Exzellenz um der Exzellenz Willen an, sondern unser gemeinsamer Fokus ist die gesellschaftliche Verantwortung. Wir wollen die Gesellschaft weiter bringen mit unserem Reformspirit.“ Und sie appellierte an die Zuhörenden: „Dieser Spirit verbindet uns, ihn wollen wir weitertragen. Dafür brauchen wir Sie alle!“<br> Ein Gedanke, den der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ralph Bruder, ergänzte: „In unserer Zeit geht es häufig mehr um Egoismen anstatt um die Lösung von Problemen. Dem müssen wir etwas entgegensetzen. Wir wollen ein wissenschaftliches Ökosystem im Nordwesten etablieren, das Frei- und Experimentierräume schafft.“</p><p>Irene Strebl, Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, betonte, wie wichtig die Erfolge der Cluster für den Standort und die Wirtschaft seien: "Das positive Abschneiden der Universität Bremen hat eine riesige Bedeutung für das Land Bremen. Der Wissenschaftsstandort hat eine Strahlkraft weit über Bremen hinaus. Wir können dadurch Fachkräfte nach Bremen holen. Und die Industrie wird sich dadurch weiterentwickeln.“<br> Die Cluster-Sprecher:innen gaben interessante Einblicke in die Themen, die sie erforschen wollen und stellten heraus, wie diese zum gesellschaftlichen Fortschritt beitragen können. Doch nicht nur für die Forschung, auch für eine hervorragende Lehre eröffnet die Exzellenz viele Möglichkeiten. Studierende profitieren in vielen Bereichen: „Es werden neue Labore eröffnet, in denen dann auch etwa im Rahmen von Masterarbeiten Experimente durchgeführt werden können“, erläuterte Professor Marc Avila, Co-Sprecher des Clusters „Die Marsperspektive“. Und Professor Heiko Pälike, Sprecher des Clusters „Der Ozeanboden“ bestätigte das auch für den Bereich Meeresforschung: „Studierende können an Schiffsexpeditionen teilnehmen und sowohl Bachelor- als auch Masterarbeiten zu den Themen schreiben.“</p><p>Für alle, die an diesem Tag nicht dabei sein konnten, wurden drei Filmmitschnitte der Beiträge produziert, die jetzt online verfügbar sind: In zwei Kurzvorträgen geben die Sprecher:innen der Exzellenzcluster Einblicke in den „Ozeanboden“ und die „Marsperspektive“. Sie berichten, woran sie forschen und was sie persönlich antreibt. Im Interview mit unserer Rektorin Jutta Günther, dem Präsidenten der Universität Oldenburg, Ralph Bruder, und der Staatsrätin Irene Strebl geht es um den gemeinsamen Verbundantrag für den Titel der „Exzellenzuniversität“ sowie um die Bedeutung der Exzellenz für die Universität als Ganze und das Land Bremen.</p><p>Die Filme können auf dem YouTube Kanal der Universität Bremen abgerufen werden:<br><a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLW_pV_ZkTLNVhySPqyRhCkPDGRxm3nVSS" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/playlist?list=PLW_pV_ZkTLNVhySPqyRhCkPDGRxm3nVSS</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Uni-im-Gespraech_Exzellenz_c_Matej_Meza_44_web_15411ea20f.jpg" length="231958" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Uni-im-Gespraech_Exzellenz_c_Matej_Meza_44_web_15411ea20f.jpg" fileSize="231958" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38090</guid>
                            <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 15:39:29 +0200</pubDate>
                            <title>Drei Bremer Forschende auf Shortlist für „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/drei-bremer-forschende-auf-shortlist-fuer-science-breakthroughs-of-the-year-der-falling-walls-foundation</link>
                            
                            <description>Professorin Rita Groß-Hardt, Professor Jens Beckmann und Professor Rolf Drechsler sind mit ihren Forschungsarbeiten auf der Shortlist der „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Falling Walls Foundation widmet sich dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – unter anderem mit Veranstaltungen wie dem Falling Walls Science Summit und Initiativen wie dem Falling Walls Lab. Zu den Partnern der Organisation gehören unter anderem das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das Museum für Naturkunde Berlin, und der Berliner Senat. Mit den „Science Breakthroughs of the Year“ zeichnet die Stiftung Forschungsergebnisse aus, die das Potenzial haben, ein Fachgebiet grundlegend zu verändern oder Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern.</p><p>Rita Groß-Hardt, Professorin für Molekulargenetik, erhielt die Nominierung für ihr Projekt „<span lang="en" dir="ltr">Breaking the Wall of Hybridization in Crops</span>“. Jens Beckmann, Professor für Anorganische und Physikalische Chemie, wurde für seine Forschung zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Breaking the Wall of Stable &amp; Crystalline Nitrene</span>“ gewürdigt. Und Rolf Drechsler, Professor für Rechnerarchitektur, konnte sich mit seinem Projekt „<span lang="en" dir="ltr">Breaking the Wall of Safer Digital Devices</span>“ durchsetzen.</p><p>Unter den Nominierten werden in der nächsten Runde die Preisträger:innen ausgewählt. Diese präsentieren beim Falling Walls Science Summit am 9. November ihre Forschung dem Publikum.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_Falling_Walls_Foundation_3554b4c7eb.jpg" length="193048" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_Falling_Walls_Foundation_3554b4c7eb.jpg" fileSize="193048" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Unter den Nominierten werden in der nächsten Runde die Preisträger:innen ausgewählt. Diese präsentieren beim Falling Walls Science Summit am 9. November ihre Forschung dem Publikum.</media:description><media:copyright>Falling Walls Foundation</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38065</guid>
                            <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 13:02:58 +0200</pubDate>
                            <title>Herzlicher Empfang für neue Forschende in sommerlicher Atmosphäre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/herzlicher-empfang-fuer-neue-forschende-in-sommerlicher-atmosphaere</link>
                            
                            <description>Am 19. Juni 2025 lud das U Bremen Research Alliance (UBRA) Welcome Center an der Universität Bremen von 17 bis 21:30 Uhr zum alljährlichen Empfang für inter-/nationale Forschende ein. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei sommerlichem Wetter fand die Veranstaltung in den Konferenzräumen sowie der Grünanlage des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin MEVIS statt, einem Mitglied der U Bremen Research Alliance. In diesem Jahr bildete der Empfang den feierlichen Abschluss des Research Ambassadors Workshops.</p><p>Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen, begrüßte die rund 80 Teilnehmenden. Besonders herzlich hieß sie die neu in Bremen angekommenen Forschenden und ihre Familien sowie die anwesenden Research Ambassadors willkommen, die anlässlich eines mehrtägigen Workshops in Bremen waren. Das Research Ambassador Programm ist ein Format des International Office der Universität Bremen. Es bringt internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die zuvor an der Universität Bremen tätig waren und nun als Brückenbauer zwischen ihren Heimatinstitutionen und der Bremer Forschungslandschaft agieren. Dr. Boehnke zeigte sich beeindruckt von der Energie und dem Engagement der Teilnehmenden:</p><p>„Der diesjährige Research Ambassadors Workshop hat mir gezeigt: Die Wissenschaft baut nach wie vor Brücken. Sie bringt uns zusammen – unabhängig von Nationalitäten. Sie fördert weiterhin Verbindungen, selbst über Kontinente hinweg. Und so erlaube ich mir, optimistisch zu bleiben.“</p><p>Angesichts der gegenwärtigen politischen Herausforderungen ermutigte sie ihre Kolleginnen und Kollegen außerdem eindringlich, offen zu bleiben, Hass konsequent entgegenzutreten und sich bewusst darum zu bemühen, die Wissenschaft als das zu schätzen, was sie ist: eine Brückenbauerin.</p><p>Auch Prof. Dr. Andrea Schenk, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer MEVIS, richtete ein herzliches Grußwort an die Gäste. Sie stellte das gastgebende Institut kurz vor und erläuterte, dass Fraunhofer MEVIS praxistaugliche Softwaresysteme für die bild- und datengestützte Früherkennung, Diagnose und Therapie entwickelt – ein zentraler Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Medizin. In ihrer Vorstellung nannte sie ihr Fachgebiet – computerassistierte Diagnostik und Therapie an der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover – und betonte, dass sie sich besonders auf den Austausch mit den anwesenden Forschenden über deren spannende Forschungsthemen freue.</p><p>In ihrer Ansprache hob sie außerdem die U Bremen Research Alliance (UBRA) als ein inspirierendes Netzwerk hervor, das von „fantastischen Menschen aus aller Welt“ geprägt ist – und ermutigte die Teilnehmenden ausdrücklich: „Nutzen Sie die UBRA, um sich zu vernetzen.“</p><p>Eine persönliche Perspektive brachte Loviisä Mulanje ein, Doktorandin am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Vor zweieinhalb Jahren kam sie aus Malawi nach Bremen und erinnerte sich an ihre ersten Tage in der neuen Umgebung – geprägt von einem intensiven Kulturschock, aber auch von großer Vorfreude. Besonders hob sie die Unterstützung durch das UBRA Welcome Center an der Universität Bremen hervor: „Ich wurde vom Welcome Center so herzlich empfangen.“ Mit großer Dankbarkeit erwähnte sie auch Thomas Neumann, ihren „Grandpa Thomas“, einen Senior Citizen, der ihr in der Anfangszeit beim Ankommen in Bremen sehr half und sie begleitete.</p><p>Der Abend bot vielfältige Gelegenheiten zum Austausch: Bei internationalen Köstlichkeiten und Getränken kamen die Gäste miteinander ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und vertieften bestehende Verbindungen. Auch kreative Aktivitäten luden zum Mitmachen ein – vom Gestalten farbenfroher Postkarten bis zum Knüpfen individueller Armbänder. Die offene Atmosphäre wurde zusätzlich durch die vielen mitgebrachten Partner:innen und Kinder bereichert, die der Veranstaltung einen familiären, lebendigen Charakter verliehen.</p><p>Der Empfang erwies sich erneut als wertvolle Plattform für internationalen wissenschaftlichen Austausch und interkulturelle Begegnung. Er bot Raum für Dialog, Vernetzung und gegenseitiges Kennenlernen – und zeigte einmal mehr, wie wichtig und wirkungsvoll eine gelebte Willkommenskultur innerhalb der Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance ist.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_Empfang_fuer_internationale_Forschende_53_8a7b088077.jpg" length="437803" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_Empfang_fuer_internationale_Forschende_53_8a7b088077.jpg" fileSize="437803" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Empfang erwies sich erneut als wertvolle Plattform für internationalen wissenschaftlichen Austausch und interkulturelle Begegnung. </media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37967</guid>
                            <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 15:29:37 +0200</pubDate>
                            <title>10 Jahre YERUN: Europäisches Universitätsnetzwerk feiert Jubiläum	</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/10-jahre-yerun-europaeisches-universitaetsnetzwerk-feiert-jubilaeum</link>
                            
                            <description>24 junge, forschungsorientierte Universitäten aus 17 Ländern haben sich im Netzwerk YERUN (Young European Research Universities Network) zusammengeschlossen. Mit einer Konferenz in Brüssel feierte dieses sein zehnjähriges Bestehen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Jubiläums richtete das Netzwerk die „YERUN 10th Anniversary Conference“ mit dem Thema „Looking Ahead, Growing Together“ in Brüssel aus, bei der sich Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunft europäischer Hochschulkooperationen austauschten.</p><p>Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion über die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Forschungslandschaft, unter anderem mit Maria Leptin, Präsidentin des Europäischen Forschungsrats.</p><h3>Themen von Forschungskarrieren bis zu europäischer Wettbewerbsfähigkeit</h3><p>In parallel stattfindenden Panels ging es unter anderem um die Rolle von Forschung und Innovation für Europas Entwicklung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems Aber auch die Forschungsstärke der jungen Universitäten wurde hervorgehoben. In Kurzvorträgen stellten verschiedene Forschende von YERUN-Universitäten ihre Forschungsthemen und deren Bedeutung für die Gesellschaft vor, so auch der Bremer Astrobiologe Cyprien Verseux.</p><p>Wie künstliche Intelligenz internationale Forschungskooperationen ermöglichen kann und wie Hochschulen wissenschaftliche Karrieren fördern können, darum ging es bei Paneldiskussionen am Nachmittag. Hier war die Universität mit Julia Sievers, Leiterin des Dezernats Akademische Angelegenheiten, vertreten.</p><p>Die Konferenz endete mit einer Keynote von Christina Egelund, der dänischen Ministerin für Hochschulbildung und Wissenschaft, die einen Ausblick auf die bevorstehende dänische EU-Ratspräsidentschaft gab.</p><p>Die Konferenz, bei der sich YERUN in seiner gesamten Wirkungskraft darstellen konnte, machte deutlich, dass YERUN als Sprachrohr der jungen forschungsstarken europäischen Universitäten in Brüssel eine Stimme hat.</p><p>„In den nächsten zehn Jahren wird dieses starke Netzwerk seine Rolle als gemeinsames Sprachrohr junger europäischer Universitäten hoffentlich weiter ausbauen. YERUN fördert Zusammenarbeit, verteidigt akademische Freiheit und stellt sich globalen Herausforderungen. So können wir – mit vereinten Kräften – Fortschritt und positive Entwicklungen weiter vorantreiben”, sagt Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://yerun.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://yerun.eu/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Barbara Hasenmüller<br> Stellvertretende Leiterin des International Office<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60362<br> E-Mail: <a href="mailto:barbara.hasenmueller@vw.uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">barbara.hasenmueller@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_YERUN_Anniversary_cb9fedae8d.jpg" length="453816" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_YERUN_Anniversary_cb9fedae8d.jpg" fileSize="453816" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Nahmen vonseiten der Universität Bremen an der Veranstaltung teil (von links nach rechts): Dr. Luisa Cristini (EU-Forschungsreferentin), Dr. Julia Sievers (Leiterin des Dezernats Akademische Angelegenheiten), Dr. Mandy Boehnke (Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität), Dr. Cyprien Verseux (Astrobiologe) und Barbara Hasenmüller (stellvertretende Leiterin des International Office).</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37912</guid>
                            <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 15:32:13 +0200</pubDate>
                            <title>40 Jahre Partnerschaft mit dem Dickinson College: College-Präsident besucht Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/40-jahre-partnerschaft-mit-dem-dickinson-college-college-praesident-besucht-bremen</link>
                            
                            <description>Seit 40 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen dem Dickinson College in Carlisle, Pennsylvania, und der Universität Bremen. Aus diesem Anlass war der Präsident des Dickinson College, John E. Jones III, zu Gast in Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich sehr, hier zu sein, um unsere 40-jährige Partnerschaft mit dieser innovativen Universität zu würdigen. Trotz der Rhetorik, die Sie vielleicht aus den Vereinigten Staaten hören, bleibt Dickinson fest der Bedeutung der globalen Bildung verpflichtet, sowohl indem wir internationale Studierende an unseren Campus in Carlisle, PA, holen, als auch, indem wir unsere Studierenden an renommierte Partneruniversitäten wie die Universität Bremen schicken. Die Stärke unserer strategischen Ausrichtung ist offensichtlich und schafft eine Synergie, die es uns ermöglicht, uns in der Welt zu engagieren und sie zu verändern“, sagte Jones im Rahmen der „Dickinson College Public Lecture“, die am Dienstagabend im Bremer Schütting stattfand. Zu der Veranstaltung hatten die Universität Bremen, das William G. and Elke Durden Dickinson Bremen Program des Dickinson College, der Carl Schurz Deutsch-Amerikanische Club und das Amerikazentrum Hamburg eingeladen.</p><p>Grußworte kamen von Jason Chue, Generalkonsul am US-Generalkonsulat in Hamburg, und Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen. „Wir freuen uns sehr, unser 40-jähriges Jubiläum mit dem Dickinson College hier in Bremen zu feiern. Der Studierendenaustausch ist so viel mehr, als nur Kurse in einer anderen Sprache und an einem anderen Ort zu besuchen. Beim ‚William G. and Elke Durden Dickinson Bremen Program’ – so heißt das Austauschprogramm – geht es nicht nur ums Lernen, sondern auch darum, Kontakte zu knüpfen, einander zu verstehen und gemeinsam zu wachsen“, sagte sie.</p><p>Im Rahmen seines Besuchs tauschte sich Jones mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte aus und traf das Rektorat, Forschende der Universität sowie Alumni des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms. In den letzten vierzig Jahren haben mehrere hundert Studierende ein bis zwei Semester an der jeweils anderen Hochschule verbracht. Hinzu kommen zahlreiche Kooperationen in Forschung und Lehre.</p><h3>Über das Dickinson College</h3><p>Das Dickinson College zählt zu den besten privaten Colleges des Landes. Es gilt als eines der ältesten Colleges der USA, und ist das erste, welches nach der Amerikanischen Revolution in dem neuen Staat 1783 lizenziert wurde. Sein Gründer, Dr. Benjamin Rush, gehörte zu den Gründervätern der USA und Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf globaler Orientierung, Nachhaltigkeit und der engen Verknüpfung von Lehre und Forschung. Zu seinen Graduierten zählt unter anderem James Buchanan, ehemaliger Präsident der USA.</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Janine Ludwig<br> Universität Bremen<br> Dickinson College<br> Tel.: 0421 218 69652<br> E-Mail: <a href="mailto:ludwigj@dickinson.edu">ludwigj@dickinson.edu</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_40_Jahre_Kooperation_Dickinson_College_64_c1f5e6c7f1.jpg" length="419971" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_40_Jahre_Kooperation_Dickinson_College_64_c1f5e6c7f1.jpg" fileSize="419971" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hintere Reihe (von links nach rechts): Samantha Brandauer (stellvertretende Kanzlerin und Geschäftsführerin des CGSE am Dickinson College), Eduard Dubbers-Albrecht (Vizepräsident der Handelskammer Bremen), Ulf-Brün Drechsler (Präsident des Carl-Schurz-Deutsch-Amerikanischen Clubs), Dr. Harald Wilms (Sekretär des Carl-Schurz-Deutsch-Amerikanischen Clubs)

Vordere Reihe (von links nach rechts): Janine Ludwig (akademische Leiterin des Durden Dickinson in Bremen Programms), unser Hauptredner an diesem Abend John E. Jones III (Präsident des Dickinson College), Prof. Dr. Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen), Dr. Mandy Boehnke (Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen), Jason Chue (Generalkonsul im US-Generalkonsulat in Hamburg).</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37893</guid>
                            <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 08:33:24 +0200</pubDate>
                            <title>„Kein Platz für Gewalt“: Die orangefarbene Bank im Mehrgenerationenpark der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kein-platz-fuer-gewalt-die-orangefarbene-bank-im-mehrgenerationenpark-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Frühling 2025 ist im neu entstehenden Mehrgenerationenpark der Universität Bremen eine orangefarbene Bank mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt“ zu finden. Hinter dieser klaren Botschaft steht die Aktion „Keine Gewalt gegen Frauen – Zonta says NO“ des Bremer Zonta Clubs. Zonta ist ein internationaler Service Club von Frauen, der sich für die soziale und rechtliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen weltweit engagiert.</p><p>Die Bank im Park der Universität Bremen konnte mit Unterstützung der Sparkasse Bremen realisiert werden. Sie soll die rund 35.000 Menschen auf dem Campus und im Technologiepark auf dieses Thema aufmerksam machen. Die Sicherheit von allen, insbesondere von Frauen und Mädchen auf dem Campus ist auch der Universität ein wichtiges Anliegen. Dazu ist auf der Bank eine Plakette angebracht, die eine nationale Hilferufnummer für betroffene Frauen und Mädchen zeigt. Über einen QR-Code lassen sich außerdem Hilfsangebote der Stadt Bremen anzeigen. „Wir danken Zonta für diese Initiative. Die Bank macht sichtbar, dass auch auf dem Campus Gewalt keinen Platz hat,“ so Kathrin Sebastian, zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen.</p><p>Weitere orangefarbenen Bänke sind im Einkaufszentrum Weserpark in Osterholz-Tenever sowie an der Sport Lounge Munte in Bremen zu finden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Zonta-Bank_1_d8a92c9e8c.jpg" length="743087" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Zonta-Bank_1_d8a92c9e8c.jpg" fileSize="743087" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hintere Reihe, v.l.n.r.: Elisabeth Ziegler, Ulrike Schwede, Elke Heussler, Kathrin Sebastian, Inae Kim-Frommherz, Petra Schwertfechter, Monica Wehaus, Dr. Christina Jung
Vordere Reihe, v.l.n.r.: Tine Klier, Prof. Dr. Johanna Myrzik, Brigitte Engel</media:description><media:copyright>Universität Bremen/Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37800</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 May 2025 10:34:50 +0200</pubDate>
                            <title>Wiederaufnahme von „Tú Phú“: Vietnamesischer Kulturabend kehrt an die Uni Bremen zurück</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wiederaufnahme-von-tu-phu-vietnamesischer-kulturabend-kehrt-an-die-uni-bremen-zurueck</link>
                            
                            <description>Aufgrund des großen Erfolgs wird das Theaterstück Tú Phú erneut aufgeführt im Theatersaal. Die Wiederaufnahme ist Teil des 2. vietnamesischen Kulturabends, einer Kooperation zwischen dem Theater inCognito und der vietnamesischen Community in Bremen, vertreten durch die Künstlerin Ha Phuong Nguyen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung bringt erneut vietnamesische Kultur auf die Bühne und würdigt zugleich das kreative Miteinander zwischen lokalen Künstler:innen und Community-Initiativen.</p><p>Tú Phú ist eine eindrucksvolle Reise in die Welt vietnamesischer Spiritualität, Musik und Performancekunst. Im Zentrum von Tú Phú steht das Dao Mâu Ritual, das als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt ist. Traditionelle Klänge, Tanz und spirituelle Symbolik verschmelzen mit modernen Theaterformen – sinnlich, berührend und voller Energie.</p><p>Tú Phú ist kein gewöhnlicher Theaterabend - es ist ein kulturelles Erlebnis. Wer neugierig auf fremde Rituale, starke Bilder und mitreißende Musik ist, sollte sich die Aufführungen nicht entgehen lassen.&nbsp;Tú Phú findet im Theatersaal der Universität Bremen an folgenden Terminen statt: Freitag, 30. 5., Samstag 31. 5., Freitag 6. 6. und Samstag 7. 6. Immer um 19.30 Uhr.</p><p>Karten gibt es hier: <a href="https://theaterincognito.de/karten/" target="_blank" rel="noreferrer">theaterincognito.de/karten/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Theater-InCognito-Tu-Phu_Fotoshooting_2160x1440_02_b8dd8ea91d.jpg" length="325593" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Theater-InCognito-Tu-Phu_Fotoshooting_2160x1440_02_b8dd8ea91d.jpg" fileSize="325593" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Tú Phú ist eine eindrucksvolle Reise in die Welt vietnamesischer Spiritualität, Musik und Performancekunst.</media:description><media:copyright>Theater InCognito</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 21 May 2025 10:41:12 +0200</pubDate>
                            <title>AI made in Bremen: UBRA verabschiedet gemeinsame Erklärung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ai-made-in-bremen-ubra-verabschiedet-gemeinsame-erklaerung</link>
                            
                            <description>Als Reaktion auf den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 12. März 2025 veröffentlichen die Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance die gemeinsame Erklärung „AI Made in Bremen: Unser Beitrag zu einer nationalen KI-Strategie“.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bremen steht für eine verantwortungsvolle, gesellschaftlich verankerte Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Die Wissenschaftseinrichtungen in der UBRA treiben innovative Ansätze mit klarem Fokus auf Open Science, Nachhaltigkeit und demokratische Werte voran. Die Allianz unterstützt den politischen Beschluss ausdrücklich: Es braucht gezielte Investitionen in bestehende Strukturen, den Ausbau offener Plattformen und gemeinsame Innovationsvorhaben zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.</p><p>Bereits heute wirken in Bremen exzellente Forschungsinitiativen, Transferstrukturen und Datenräume eng zusammen, um die Potenziale von KI im Sinne der Menschen und für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit zu entfalten.</p><p>Für die nationale KI-Strategie möchte die U Bremen Research Alliance gezielte und nachhaltige Impulse setzen – als Modellregion für vertrauenswürdige KI, als Standort nachhaltiger digitaler Infrastrukturen und als Knotenpunkt für offenen, interdisziplinären Wissenstransfer.</p><h3>Über die U Bremen Research Alliance</h3><p class="Default">Die U Bremen Research Alliance (UBRA) ist der Verbund der Universität Bremen und der zwölf Bund-Länder-finanzierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bundesland Bremen mit zusammen rund 6.500 Beschäftigten. Die UBRA zeichnet sich durch die regionale multilateral-strategische Ausrichtung und Stärkung der Zusammenarbeit ihrer Mitglieder aus und steht für große, institutionenübergreifend bearbeitete Forschungsthemen. Um kooperative zukunftsorientierte Wissenschaft zu stärken, verfolgt sie gemeinschaftlich das Ziel, einen abgestimmten Raum für Innovation, Infrastruktur, Forschung und Transfer zu schaffen.</p><p class="Default">&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen und vollständige Erklärung:</h4><p><a href="https://www.bremen-research.de/services/pressemitteilungen/pm-ai-made-in-bremen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de/services/pressemitteilungen/pm-ai-made-in-bremen</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Derk Schönfeld<br> Geschäftsführer der U Bremen Research Alliance<br> E-Mail: <a href="mailto:derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de">derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de</a><br> Tel.: +49 (0) 421 218 60019</p><p>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Tanja Schultz<br> Co-Sprecherin Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“ der Universität Bremen<br> Co-Sprecherin Leitprojekt Künstliche Intelligenz der U Bremen Research Alliance<br> E-Mail: <a href="mailto:tanja.schultz@uni-bremen.de">tanja.schultz@uni-bremen.de</a><br> Telefon: +49 421 218-64270</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_AdobeStock_1088481721_tadamichi_f679c096f0.jpeg" length="353165" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_AdobeStock_1088481721_tadamichi_f679c096f0.jpeg" fileSize="353165" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Tadamichi - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 20 May 2025 11:29:47 +0200</pubDate>
                            <title>Antrittsvorlesung Logistik: Senatorin Vogt zu Gast an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/antrittsvorlesung-logistik-senatorin-vogt-zu-gast-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Zur Antrittsvorlesung des Logistik-Professors Matthias Klumpp hat Senatorin Vogt die Uni Bremen besucht und die Bedeutung der Logistik für das Land und den Standort Bremen betont.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Matthias Klumpp übernimmt die neu eingerichtete Professur für Retail- und Logistikmanagement am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen. Unter dem Titel „Logistik von und für Menschen“ beleuchtete der Betriebswirtschaftler in seiner Antrittsvorlesung die zentrale Rolle des Menschen im Zusammenspiel mit moderner Technik in der Logistik.</p><p>Professor Klumpp stellte heraus, dass trotz fortschreitender Digitalisierung und dem Einsatz von Robotik und Künstlicher Intelligenz der Mensch als strategische und überwachende Instanz in der Logistik eine Schlüsselrolle einnimmt. Ein Beispiel dafür sei das Forschungsprojekt „Retail Logistics &amp; Innovation Lab“, das gemeinsam mit der REWE Group und den Universitäten Göttingen und Darmstadt durchgeführt wird. Dort würden unter anderem praxisnahe Ansätze entwickelt, um die Arbeitsbedingungen in der Handelslogistik zu verbessern.</p><p>Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt, betonte die besondere Bedeutung der Logistik für das Land Bremen: „Die Logistik ist als zentraler Knotenpunkt aller Warenströme – gerade rund um die Häfen in Bremen und Bremerhaven – ein entscheidender Standortfaktor. Das Engagement der Universität Bremen in diesem Bereich begrüßen wir ausdrücklich.“</p><p>Mit der neuen Professur und der Anbindung an exzellente Forschungsnetzwerke stärkt die Universität Bremen ihre Logistikforschung weiter.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Gruppenfoto_Antrittsvorlesung_Logistik.jpg" length="269018" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Gruppenfoto_Antrittsvorlesung_Logistik.jpg" fileSize="269018" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sprecher des Bremer Forschungs- und Transferschwerpunktes „Dynamics in Logistics“ Prof. Dr. Michael Freitag, Prof. Matthias Klumpp, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Kristina Vogt, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft Prof. Dr. Maik Eisenbeiß und OHB-Vorstandsmitglied Daniela Schmidt (v.l.).</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37740</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 May 2025 11:11:40 +0200</pubDate>
                            <title>Frische Ideen für den Postdoc-Support </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/frische-ideen-fuer-den-postdoc-support</link>
                            
                            <description>Um die Unterstützung von Forschenden in frühen Karrierephasen ging es beim Treffen des bundesweiten Universitätsverbands zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND). Ausgerichtet wurde es vom Nachwuchszentrum BYRD (Bremen Early Career Researcher Development).</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An dem Treffen nahmen über 70 Mitglieder des UniWiND-Postdoc-Support-Netzwerks teil - Referent:innen, die an Universitäten in Deutschland in Graduiertenzentren und ähnlichen Einrichtungen Angebote für Postdocs wie Workshops, Coaching oder Beratung konzipieren und organisieren. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, hatten Imke Girßmann und Maren Droste das Treffen geplant und ausgerichtet.</p><p>Unter dem Titel „Research Culture“ umfasste das Programm vielfältige Vorträge. So referierte etwa Dr. Anneke Meyer, Leiterin des Sachgebiets Nationale Forschungsförderung an der Leibniz Universität Hannover, über neue Wege der Forschungsbewertung, und Jutta Stahl, Professorin für Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität zu Köln, nahm in ihrem Vortrag das Thema „Machtmissbrauch in der Wissenschaft und Handlungsoptionen“ in den Blick.</p><p>Darüber hinaus boten Workshops und ein World Café Raum zum Austausch darüber, wie die Arbeitsbedingungen von promovierten Wissenschaftler:innen verbessert werden können.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uniwind.org/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.uniwind.org/</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/byrd" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/byrd</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Imke Girßmann<br> BYRD Bremen Early Career Researcher Development<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 (0)421 218-60329<br><a href="mailto:Imke.Girssmann@vw.uni-bremen.de">Imke.Girssmann@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_UniWiND_Podium1_c361da27fe.jpg" length="496758" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_UniWiND_Podium1_c361da27fe.jpg" fileSize="496758" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An dem Treffen nahmen über 70 Mitglieder des UniWiND-Postdoc-Support-Netzwerks teil.</media:description><media:copyright>Luisa Cristini</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37694</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 May 2025 11:24:52 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen: Vereinbarkeitswoche 2025</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-vereinbarkeitswoche-2025</link>
                            
                            <description>Vom 19. bis 23. Mai lädt die Uni zur sechsten Vereinbarkeitswoche ein. Unter dem Motto „Take care – Connecting through change“ stehen Themen rund um Care-Arbeit, Fürsorge, Diversität und Diskriminierung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wird von der Arbeitsstelle Chancengleichheit organisiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Vielzahl interaktiver Online-Formate – von Vorträgen über Diskussionsrunden bis hin zu Workshops – eröffnet Raum für Reflexion, Austausch und Vernetzung. Expert:innen beleuchten unter anderem den Umgang mit krisenhaften Lebensphasen, (un-)sichtbaren Hindernissen im Uni-Alltag, neurodiversen Perspektiven, Care-Verantwortung im Wissenschaftsbetrieb sowie intersektionale Diskriminierungserfahrungen.</p><p>Zu den thematischen Schwerpunkten der Woche zählen beispielsweise ein Vortrag zur Bedeutung von Neurodiversität im Alltag mit Diplom-Psychologin Mirjam Puppe oder ein Workshop mit Bildungswissenschaftler Professor Klaus-Peter Hufer über Strategien im Umgang mit populistischen Stammtischparolen.</p><p>Auch persönliche Perspektiven finden Raum, etwa in einem Erfahrungsbericht der Meereswissenschaftlerin Dr. Nancy Odour über die Vereinbarkeit von Mutterschaft, Forschung und Karriere in einem internationalen Kontext. Sozialwissenschaftlerin Dr. Saumya Pant widmet sich der Frage, ob eine Balance zwischen familiärer Care-Arbeit und wissenschaftlicher Tätigkeit überhaupt möglich ist.</p><p>Darüber hinaus thematisiert die Sozialarbeiterin Marie Kottwitz klassismuskritische Perspektiven auf Hochschule, während die Fachkinderkrankenschwester Julia Kerckhoff-Panzram in einem praxisnahen Online-Angebot auf den Umgang mit Kindernotfällen vorbereitet.</p><p>Ergänzt wird das digitale Programm durch zwei besondere Präsenzangebote: Die studentische Initiative BaS – Barrierearmes Studieren präsentiert vom 19. bis 23. Mai im Gebäude GW2 (Zwischenebene, Eingang Boulevard) die Ausstellung „Gallery Walk: Unsichtbare Hürden“, die Einblicke in Barrieren im Studienalltag bietet. Zudem lädt ein Open Space für BIPoC-Beschäftigte der Universität Bremen zum Austausch und Empowerment ein (21. Mai, in Präsenz, Unicom 2, Haus Oxford).</p><p>Die Veranstaltungen sind offen für alle, kostenfrei und finden überwiegend online sowie mehrsprachig (Deutsch/Englisch) statt. Diese Vereinbarkeitswoche findet in Kooperation mit „Carat - caring all together“ statt!</p><p><em>Weitere Informationen:</em><br> Vereinbarkeitswoche 2025 an der Universität Bremen, 19.–23. Mai 2025 | Online &amp; offen für alle<br><a href="https://www.uni-bremen.de/familie/vereinbarkeitswoche/vereinbarkeitswoche-2025" target="_blank">www.uni-bremen.de/familie/vereinbarkeitswoche/vereinbarkeitswoche-2025</a></p><h4><em>Fragen beantwortet:</em></h4><p>Bettina Schweizer<br> Universität Bremen<br> Arbeitsstelle Chancengleichheit<br> +49-421-218-60180<br> E-Mail: <a href="mailto:vereinbarkeitswoche@uni-bremen.de">vereinbarkeitswoche@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Haende_ohne.jpg" length="161673" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Haende_ohne.jpg" fileSize="161673" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Veranstaltungen sind offen für alle, kostenfrei und finden überwiegend online sowie mehrsprachig (Deutsch/Englisch) statt.</media:description><media:copyright>Uta Ratz / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 15:18:58 +0200</pubDate>
                            <title>Universität und HSB erhalten Millionen für innovative Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-und-hsb-erhalten-millionen-fuer-innovative-lehre</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und die Hochschule Bremen haben insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeworben, um die Transformation der Hochschullehre in den kommenden Jahren voran zu treiben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: „Unsere Welt ist komplex, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind heute mehr denn je gefordert ‚out of the box‘ zu denken. Fächerübergreifendes Arbeiten, sich auch mal streiten, am Ende aber zu kreativen Lösungen kommen: Diese Fähigkeiten brauchen wir, um Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu bekommen. Studierende lernen diese Soft Skills in Formaten, die Inspiration zulassen und die animieren, die eigenen Gewissheiten zu hinterfragen. Ich freue mich sehr, dass die Hochschule Bremen und die Universität mit ihren Projekten erfolgreich Geld eingeworben haben. Ich bin davon überzeugt, innovative Lehrangebote ziehen aufmerksame und neugierige junge Studierende nach Bremen. Das stärkt unseren Wissenschaftsstandort insgesamt.“</p><p>Die Universität Bremen und die Hochschule Bremen haben sich im Rahmen des Programms „Lehrarchitektur“ der Stiftung für Innnovation in der Hochschullehre auf Fördermittel beworben. Insgesamt wurden 227 Anträge eingereicht, 119 Projekte werden durch die Stiftung in den kommenden sechs Jahren mit insgesamt bis zu 480 Millionen Euro gefördert. Die Projekte starten ab 1. Oktober 2025.</p><p>An der Universität Bremen ist für einen Zeitraum von sechs Jahren das Projekt <em>„nuts@UB. Nachhaltiges und transdisziplinäres Studium an der Universität Bremen - Wirksamkeit entfalten, Flexibilität entwickeln und Beteiligte stärken“</em> bewilligt worden.</p><p>Im Rahmen des Projekts soll das Studienangebot der Universität strategischer geplant und an den Zielen des universitären Leitbilds ausgerichtet werden. Unkonventionelle Studiengänge mit flexiblen Curricula sollen erprobt werden. Die Verantwortlichen möchten außerdem das Angebot an Microdegrees der Universität Bremen ausweiten. Dabei handelt es sich um Studienangebote zu gesellschaftlich relevanten Themen, die beispielsweise von Berufstätigen im Rahmen von Weiterbildungen, aber auch von Studierenden besucht werden können. Darüber hinaus arbeiten die Verantwortlichen an Maßnahmen, um das Lehrengagement von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stärker zu fördern und die Curriculums- und Studiengangsentwicklung zu professionalisieren.</p><p>„Wir freuen uns, dass wir für und mit den Lehrenden die Chance bekommen, über mehrere Jahre unser Studienangebot zukunftsweisend aufzustellen, ausgerichtet an den Anforderungen und Interessen junger Menschen und den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. Insbesondere danken wir Stefanie Grote und ihrem Team, die diesen Antrag entwickelt haben, sodass wir die Vorhaben gemeinsam umsetzen können“, sagt Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" length="26181" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" fileSize="26181" type="image/png"/><media:description type="plain">An der Uni ist für sechs Jahre das Projekt „nuts@UB. Nachhaltiges und transdisziplinäres Studium an der Universität Bremen - Wirksamkeit entfalten, Flexibilität entwickeln und Beteiligte stärken“ bewilligt worden.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37494</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 13:28:15 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Professorin für Digitalisierungstechnik: Evgeniya Kabliman stärkt Uni Bremen und IWT</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-professorin-fuer-digitalisierungstechnik-evgeniya-kabliman-staerkt-uni-bremen-und-iwt</link>
                            
                            <description>Zum Sommersemester hat Evgeniya Kabliman eine Professur im Fachbereich Produktionstechnik an der Uni Bremen übernommen. Gleichzeitig ist sie seit dem 1. April die neue Direktorin am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT, wo sie die Abteilung Digitalisierungstechnik leitet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Professur „Wissensbasierte Digitalisierung in der werkstofforientierten Produktion“ wird sie sowohl in der Lehre als auch in der Forschung das Thema Digitalisierungstechnik noch stärker als bisher in den Fokus rücken.</p><p>Mit Professorin Kabliman gewinnt der Standort Bremen eine interdisziplinär aufgestellte Wissenschaftlerin, die ihren Schwerpunkt im Laufe ihrer wissenschaftlichen Karriere aus der Grundlagenforschung zunehmend in die angewandte Forschung verschoben hat. Dieser praxisnahe Blick soll nun auch in die neue Leitungsposition sowie in die neue Professur einfließen.</p><p>Kabliman hat angewandte Physik und Mathematik studiert und 2011 im Bereich computergestützte Werkstoffwissenschaft an der TU Wien promoviert. Danach war sie am AIT Austrian Institute of Technology tätig, zuletzt als Senior Scientist mit Schwerpunkt auf simulationsunterstützter Technologieentwicklung und thermomechanischer Behandlung von Metallen. An der TU München leitete sie seit 2021 die Gruppe „Materials Computation“ und arbeitete dort unter anderem zur Anwendung maschinellen Lernens in der Werkstoffmodellierung.</p><p>„Bremen ist ein großartiger Standort zum Leben und Arbeiten und ich freue mich sehr auf die ganzen Möglichkeiten, die sich hier bieten! Allein der Bremer Campus, der mein neuer Dreh- und Angelpunkt sein wird, ist so wie er sein sollte: lebendig, vielseitig, voller Austausch und kurzer Wege“, so Kabliman. „Universität, Forschung und Industrie stehen hier in engem regionalem Kontakt, aber zugleich auch internationalem Austausch. Das hat mich begeistert!“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_Kabliman_Leibniz-IWT_b84d80db19.jpg" length="672884" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_Kabliman_Leibniz-IWT_b84d80db19.jpg" fileSize="672884" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Evgeniya Kabliman</media:description><media:copyright>Leibniz-IWT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 14:31:08 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen schließt Kooperationsvertrag mit Sophie Drinker Institut</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-schliesst-kooperationsvertrag-mit-sophie-drinker-institut</link>
                            
                            <description>Die Forschungsstelle Historische Musikpädagogik am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik hat einen Kooperationsvertrag mit dem Sophie Drinker Institut (SDI) geschlossen. Damit wurde die bestehende Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Qualifikation formalisiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Konkret arbeiten Prof. Dr. Freia Hoffmann vom SDI sowie Prof. Dr. Alexander J. Cvetko von der Universität Bremen (Arbeitsgebiet Musikpädagogik) eng zusammen, insbesondere im Bereich der Historischen Musikpädagogik. Das SDI bringt seine fachliche Expertise unter anderem durch Vortragsveranstaltungen, Veröffentlichungen und projektbezogene Kooperationen ein. Die Universität Bremen wiederum bietet wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts Unterstützung bei Qualifikationsarbeiten wie Promotionen oder Habilitationen.</p><h3>Gemeinsame Aktivitäten in der Lehre</h3><p>Auch in der Lehre sind gemeinsame Aktivitäten möglich: So könnten Mitglieder des SDILehraufträge an der Universität übernehmen oder es könnten gemeinsame Lehrveranstaltungen im SDI, einer alten Kaufmannsvilla aus dem 19. Jahrhundert, stattfinden.</p><p>Darüber hinaus gewähren sich beide Partner im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenseitigen Zugang zu Forschungseinrichtungen und Ressourcen. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und neue Impulse für Forschung und Lehre zu schaffen. Mit dem Vertrag erhält die bewährte Zusammenarbeit beider Institutionen eine verlässliche Grundlage für zukünftige Projekte.</p><p>Das Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung fand in dem feierlichen Rahmen des Symposiums zum 80. Geburtstag der Gründerin des SDI, Freia Hoffmann, statt. Zur Würdigung dieser bereits gelebten Kooperation nahm die Rektorin der Universität Bremen, Prof. Dr. Jutta Günther, die Unterzeichnung persönlich vor.</p><h3>Über das Sophie Drinker Institut</h3><p>Das SDI wurde 2001 als freies Forschungsinstitut gegründet. In den ersten Jahren seines Bestehens auf musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung spezialisiert, hat es inzwischen seinen Arbeitsbereich etwa um kulturgeschichtliche Aspekte der Musikgeschichtsschreibung oder um pädagogische Blickwinkel erweitert. Nach Abschluss des Online-Lexikon »Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts« (ca. 750 Artikel) beschäftigte sich das SDI einige Jahre mit der Geschichte der deutschsprachigen Konservatorien im 19. Jahrhundert. Das dreibändige Handbuch dazu ist 2021 im Laaber Verlag erschienen. Das SDI gibt eine Schriftenreihe heraus, sammelt und bibliographiert Literatur insbesondere zur musikwissenschaftlichen Genderforschung und verfügt über eine reichhaltige Bibliothek, die neben Büchern und Zeitschriften auch Noten sowie Tonträger umfasst. Diese Bibliothek befindet sich ebenfalls in der Villa des SDI und ist der Öffentlichkeit zugänglich.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p><a href="https://www.sophie-drinker-institut.de" target="_blank" title="www.sophie-drinker-institut.de" rel="noreferrer">www.sophie-drinker-institut.de</a></p><p><a href="/" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Guenther__Cvetko__Hoffmann_Felix_Clebowski__bc67c00943.jpeg" length="123036" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Guenther__Cvetko__Hoffmann_Felix_Clebowski__bc67c00943.jpeg" fileSize="123036" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Rektorin Jutta Günther, Professor Alexander Cvetko, Institutsleiterin Freia Hoffmann (v.l.n.r.)</media:description><media:copyright>Felix Clebowski</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 11:23:45 +0200</pubDate>
                            <title>Besuch von Finanzsenator Fecker und Staatsrat Hagen auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/besuch-von-finanzsenator-fecker-und-staatsrat-hagen-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Bremens Finanzsenator Björn Fecker und Staatsrat Martin Hagen haben die Universität Bremen besucht. Sie informierten sich über strategische Entwicklungslinien, aktuelle Themen und besuchten Labore und Werkshallen, in denen Spitzenforschung betrieben wird.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Rektorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer erhielten Senator Björn Fecker und Staatsrat Martin Hagen einen Einblick in die Universität Bremen als Ort des Lehrens, Lernens und Forschens. Mit mehr als 3500 Mitarbeitenden und über 18.000 Studierenden ist sie wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsstätte für die Fachkräfte von morgen. Mit ihrer Forschungsstärke, ihren Allianzen und erfolgreichen Transferprojekten ist sie Innovationsmotor für die gesamte Region.<br> Senator Björn Fecker und Staatsrat Martin Hagen versicherten der Universitätsleitung die volle Unterstützung des Senats bei der weiteren Profilierung der Universität Bremen.</p><p>Bei einer Führung über den Campus standen das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (<abbr title="Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien">UFT</abbr>) sowie das Institut für Werkstofforientierte Technologien – <abbr title="Institut für Werkstofforientierte Technologien">IWT</abbr> auf dem Programm.</p><p>&nbsp;</p><h3>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)</h3><p>&nbsp;</p><p>Besonders interessiert zeigte sich Senator Fecker an der Arbeit des Zentrums für <abbr title="Institut für Werkstofforientierte Technologien">UFT</abbr> (UFT), wo Professor Sven Kerzenmacher, Leiter des UFT sowie Ko-Leiter des „innovate! Zentrum“ der Joachim Herz Stiftung, in einer der Experimentierhallen erklärte, wie sich Arzneimittelrückstände im Abwasser erkennen und entfernen lassen. Kläranlagen können diese Rückstände nur teilweise herausfiltern. Nun wird erforscht, wie dies mit Hilfe von Pilzkulturen geschehen kann. Zwei weitere Ansätze nutzen dafür Kunststoffe oder elektrochemische Verfahren. Vorgestellt wurde auch die Arbeit an nachhaltigen Futtermitteln für die Aquakultur. Dieses Projekt ist Teil von „innovate! Zentrum MaTeNa“ (Materialien – Technologien – Nachhaltigkeit), für das die <abbr title="Joachim Herz Stiftung">JHS</abbr> (JHS) insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung stellt.</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Fachbereich Produktionstechnik/ IWT</h3><p>&nbsp;</p><p>Beeindruckt zeigte sich der Bremer Finanzsenator auch von der zweiten Station seines Rundgangs auf dem Campus der Universität Bremen. In den Hallen und Werkstätten des <abbr title="Institut für Werkstofforientierte Technologien ">IWT</abbr> und des Fachbereichs Produktionstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik ließ sich Björn Fecker von Professor Lutz Mädler das Themenspektrum der Materialwissenschaften erläutern.</p><p>In sogenannten Einzeltropfenexperimenten werden beispielsweise besonders nachhaltige Experimente zur Materialentwicklung durchgeführt, für die nur sehr geringe Mengen an Material und Energie benötigt werden. In generischen Modellexperimenten können große, aufwändige Prozesse auf deutlich kleineren Skalen abgebildet werden. Diese Möglichkeit ist weltweit einmalig.</p><p>Ein anderes Projekt beschäftigt sich mit der Metallschmelzezerstäubung. Dabei werden Metallpulver erzeugt, die später auch im 3D-Druck verwendet werden können. Diese hochkomplexen Prozesse werden an der Universität seit Jahrzehnten entwickelt. Dadurch konnte die Universität Bremen auf diesem Gebiet zu einem international führenden Standort werden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_20250403_Bjoern_Fecker_Copyright_Annemarie_Popp_Uni_Bremen_e241914153.jpg" length="495416" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_20250403_Bjoern_Fecker_Copyright_Annemarie_Popp_Uni_Bremen_e241914153.jpg" fileSize="495416" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Besuch auf dem Campus bei schönstem Frühlingswetter. Staatsrat Martin Hagen, Rektorin Jutta Günther, Senator Björn Fecker, Kanzlerin Frauke Meyer (v.l.)</media:description><media:copyright>Annemarie Popp/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37349</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 11:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Integration des Hochschulsports: Universität übernimmt ab April 2025</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/integration-des-hochschulsports-universitaet-uebernimmt-ab-april-2025</link>
                            
                            <description>Seit 1986 ist der Verein für Hochschulsport e.V. im Rahmen einer Kooperation mit der Universität für die Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung des Hochschulsports verantwortlich. Ab April übernimmt die Universität diese Aufgaben.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurse sind weiterhin sowohl für Studierende und Beschäftigte als auch für Externe offen. Die Mitarbeitenden des Vereins werden von der Universität übernommen und gehören von nun an zum neugegründeten Referat 9 (Hochschulsport). Die Referatsleitung übernimmt Heike Anders.</p><h3>Kurse weiterhin offen für Studierende, Beschäftigte und Externe</h3><p>Das Bremische Hochschulgesetz sieht die Förderung des Sports als eine staatliche Aufgabe der Hochschulen vor. Nicht zuletzt dadurch hat der Hochschulsport an der Universität Bremen eine hohe Bedeutung. Das zeigt sich unter anderem an der Vielzahl der Kurse: Im aktuellen Sommersemester können Interessierte aus weit über 300 Angeboten auswählen. Daneben unterstützt die Universität Bremen als Mitglied des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) und Partnerhochschule des Spitzensports aktive Studierende, die an nationalen und internationalen Wettkämpfen der Hochschulen teilnehmen möchten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_uni_volleyball_MG_3740_aef0fd3012.jpg" length="286462" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_uni_volleyball_MG_3740_aef0fd3012.jpg" fileSize="286462" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im aktuellen Sommersemester können Interessierte aus weit über 300 Sportangeboten auswählen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37370</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:51:10 +0200</pubDate>
                            <title>Neuer Podcast „Leben in der tiefen Biosphäre“ erforscht die Geheimnisse des Ozeanbodens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuer-podcast-leben-in-der-tiefen-biosphaere-erforscht-die-geheimnisse-des-ozeanbodens</link>
                            
                            <description>Die Tiefsee fasziniert Wissenschaftler:innen weltweit. Was passiert unter extremen Bedingungen auf dem Ozeanboden? Welche Rolle spielt der Meeresgrund im globalen Kohlenstoffkreislauf? Antworten liefert die neue Folge des Wissenschafts-Podcasts „Exzellent erklärt – Spitzenforschung für alle“. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Podcast zu aktuellen Wissenschaftsthemen spiegelt die Forschungsvielfalt der Exzellenzcluster wider: von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. In jeder Folge erwarten die Hörerinnen und Hörer Einblicke in die interdisziplinäre Arbeit eines Forschungsverbundes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Exzellenzcluster sprechen mit Podcasterin Larissa Vassilian darüber, wie sie auf relevante Themen unserer Zeit wissenschaftlich fundierte Antworten finden wollen. Der Podcast besucht diesmal das Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Dort tauscht sich die Moderatorin mit zwei Forschenden aus: Dr. Florence Schubotz, Biogeochemikerin am MARUM, und Dr. Michael Seidel, Wissenschaftler am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (<abbr title="Institut für Chemie und Biologie des Meeres">ICBM</abbr>) der Universität Oldenburg. Gemeinsam gewähren sie spannende Einblicke in ihre Forschung zu organischem Material im Ozean und den Mechanismen, die das marine Ökosystem beeinflussen.</p><h3>Eine Blackbox im globalen Kohlenstoffkreislauf</h3><p>Ein zentraler Aspekt der Episode ist der globale Kohlenstoffkreislauf. Die Forschenden erklären, wie gelöstes organisches Material im Ozean gespeichert wird, welche Rolle es für Mikroorganismen spielt und wie sich der Kohlenstoffgehalt des Ozeans über Jahrtausende verändert hat. Besonders faszinierend ist die Entdeckung, dass einige organische Moleküle im Ozean bis zu 20.000 Jahre alt sind – ein wichtiges Puzzlestück für das Verständnis vergangener und künftiger Klimaveränderungen.</p><h3>Schwarzer Kohlenstoff und die Tiefsee als Kohlenstoffspeicher</h3><p>Ein weiteres Thema ist der sogenannte „schwarze Kohlenstoff“, eine stabile Form organischen Materials, die durch unvollständige Verbrennung entsteht. Forschende konnten nachweisen, dass dieser nicht nur von Land aus in den Ozean gelangt, sondern auch direkt auf dem Meeresboden durch hydrothermale Quellen gebildet wird. Die Erkenntnisse könnten helfen, die langfristige Speicherung von Kohlenstoff im Ozean besser zu verstehen – und damit einen Beitrag zur Klimaforschung leisten.</p><h3>Klima- und Umweltregulator</h3><p>Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie eng das Leben in der Tiefsee mit globalen Umweltfragen verknüpft ist. Der Ozean speichert gigantische Mengen Kohlenstoff, reguliert das Klima und versorgt die Atmosphäre mit Sauerstoff. Doch viele Prozesse in der Tiefsee sind noch unverstanden.<br> An den Universitäten Bremen und Oldenburg erforschen Wissenschaftler:innen in unterschiedlichen Disziplinen die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf das marine Ökosystem. Der Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ am MARUM hat gemeinsam mit der Universität Oldenburg, die bislang schon Partnerin im Exzellenzcluster ist, einen Folgeantrag gestellt. Die beiden Unis wollen damit ihre Stärken bündeln.</p><p>„Leben in der tiefen Biosphäre“ ist ab sofort auf <a href="https://exzellent-erklaert.podigee.io/" target="_blank" rel="noreferrer">https://exzellent-erklaert.podigee.io/</a></p><p>abrufbar.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Webseite des Ozeanboden-Clusters: <a href="https://www.marum.de/Der-Ozeanboden.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Der-Ozeanboden.html</a></p><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Webseite des MARUM: <a href="https://www.marum.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/index.html</a></p><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Webseite des ICBM: <a href="https://uol.de/icbm" target="_blank" rel="noreferrer">https://uol.de/icbm</a></p><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gemeinsame Publikation von Dr. Florence Schubotz und Dr. Michael Seidel: <a href="https://aslopubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lno.12812" target="_blank" rel="noreferrer">https://aslopubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lno.12812</a></p><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hintergrund-Interview mit drei Cluster-Forschenden zur engen Zusammenarbeit des MARUM und des ICBM: <a href="https://up2date.uni-bremen.de/artikel/ozean-floor-dem-meer-auf-den-grund-gehen" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/artikel/ozean-floor-dem-meer-auf-den-grund-gehen</a></p><h4><br> Hintergrundinformationen Gesprächspartner:</h4><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Florence Schubotz ist Biogeochemikerin am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf extremen Lebensräumen in der Tiefsee. Mithilfe hochsensitiver Analysemethoden untersucht sie, wie Mikroorganismen in lebensfeindlichen Umgebungen existieren und welche Rolle sie in globalen Stoffkreisläufen spielen.</p><p><br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Michael Seidel ist Wissenschaftler am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg. Er erforscht die chemische Zusammensetzung von gelöstem organischen Material im Ozean und dessen Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf. Dabei setzt er modernste Massenspektrometrie-Techniken ein, um die Vielfalt und Stabilität dieser Moleküle zu analysieren.</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Florence Schubotz<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br> Telefon: 0421 – 218 65724<br> E-Mail: <a href="mailto:fschubotz@marum.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fschubotz@marum.de</a><br><a href="https://www.marum.de/Dr.-florence-schubotz.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Dr.-florence-schubotz.html</a></p><p>Dr. Michael Seidel<br> Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg<br> Telefon: 0441 – 798 3768<br> E-Mail: <a href="mailto:m.seidel@uol.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.seidel@uol.de</a>&nbsp; &nbsp;<br><a href="https://uol.de/en/icbm/marine-geochemistry/staff/dr-michael-seidel" target="_blank" rel="noreferrer">https://uol.de/en/icbm/marine-geochemistry/staff/dr-michael-seidel</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_Podcast_Exzellent_Erklaert_Copyright_MARUM_4f92f29d0f.jpg" length="557716" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_Podcast_Exzellent_Erklaert_Copyright_MARUM_4f92f29d0f.jpg" fileSize="557716" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hydrothermale Quellen, auch Schwarze Raucher genannt, entstehen vor allem dort, wo Kontinentalplatten auseinanderdriften. Die Aufnahmen entstanden mit Hilfe des Tiefsee-Roboters MARUM-QUEST in 1.150 Metern Wassertiefe während der Expedition SO263 am Tonga-Inselbogen.</media:description><media:copyright>MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 15:09:11 +0100</pubDate>
                            <title>Forschung zu 6G-Technologie: Uni Bremen auf Hannover Messe </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forschung-zu-6g-technologie-uni-bremen-auf-hannover-messe</link>
                            
                            <description>Mit seiner Forschung zur sechsten Mobilfunkgeneration 6G ist der Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen auf der diesjährigen Hannover Messe vertreten. Vom 31. März bis 4. April stellen die Wissenschaftler:innen der Arbeitsgruppe von Professor Armin Dekorsy ihre Forschung vor. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein funktionierendes Kommunikationsnetz im Katastrophenfall, eine unterbrechungsfreie Verbindung für autonomes Fahren und zu Sensoren beispielsweise in der Landwirtschaft und für die Umweltbeobachtung –&nbsp; die sechste Mobilfunkgeneration 6G wird ab 2030 all dies durch Drohnen, Flugzeuge und Satelliten bereitstellen.</p><p>Auf dem Stand des Open6Ghub, einem Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, stellen die Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik und das Gauss-Olbers <span lang="en" dir="ltr">Space Technology Transfer Center </span>der Universität Bremen ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zum Thema Drohnen und Satelliten für 6G vor.</p><p>Neben Software und Hardware-Konzepten zu 6G-Technologien für die Verbindung mit zukünftigen Kleinsatelliten wird als Anwendungsbeispiel eine unterbrechungsfreie Übergabe der Verbindung eines Smartphones von einer terrestrischen Basisstation zu einer fliegenden Basisstation (Drohne) demonstriert. &nbsp;</p><p>2030 soll 6G verfügbar sein – als Dateninfrastruktur mit einer vergleichbaren Zuverlässigkeit wie unsere Strom- oder Wasserversorgung. Und 100-mal schneller als 5G soll das neue Netz sein, mithilfe von Drohnen, Flugzeugen und Satelliten ländliche Räume und Meeresflächen abdecken und Deutschland und Europa technologisch unabhängiger machen. Professor Armin Dekorsy: "Dafür legen wir gerade die Grundsteine."</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Armin Dekorsy<br> AG Nachrichtentechnik<br> Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-62400<br> E-Mail: <a href="mailto:dekorsy@ant.uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dekorsy@ant.uni-bremen.de</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/mobilfunk-wird-dreidimensional-15-mio-euro-fuer-uni-nachrichtentechnik" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/mobilfunk-wird-dreidimensional-15-mio-euro-fuer-uni-nachrichtentechnik</a><br><a href="https://www.ant.uni-bremen.de/de/projects/openhub/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ant.uni-bremen.de/de/projects/openhub/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_Hannover_MesseDekorsy_Copyright_Alexander_Adobe_Stock_263eeef2b1.jpeg" length="169857" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_Hannover_MesseDekorsy_Copyright_Alexander_Adobe_Stock_263eeef2b1.jpeg" fileSize="169857" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit seiner Forschung zur sechsten Mobilfunkgeneration 6G ist der Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen auf der diesjährigen Hannover Messe vertreten.</media:description><media:copyright>Alexander/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 11:28:38 +0100</pubDate>
                            <title>Universität begrüßt Austauschstudierende </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-begruesst-austauschstudierende</link>
                            
                            <description>100 Austauschstudierende sind im Sommersemester 2025 an der Universität Bremen. Bei einem Willkommensfrühstück des International Office konnten sie sich vernetzen und mehr über die Universität erfahren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Auslandsstudium umfasst mehr als nur Seminare. Es geht auch darum, eine neue akademische Kultur kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen, sowohl akademisch als auch darüber hinaus. Nehmen Sie sich also Zeit, unseren Campus zu erkunden, an studentischen Initiativen teilzunehmen und Kommilitoninnen und Kommilitonen aus aller Welt kennenzulernen“, begrüßte Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, die Studierenden.</p><p>Anschließend erfuhren die Studierenden mehr über die Angebote des International Office, des Goethe-Instituts, des Sprachenzentrums, der Erasmus-Initiative, des Teams kompass international und der Senior Citizens.</p><p>17 der 100 Austauschstudierenden in diesem Semester kommen aus der Türkei. Zudem reisten viele aus Italien, Frankreich, Kasachstan, Spanien, der Ukraine und den USA an. Insgesamt kommen die Studierenden aus 30 Ländern.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_4000-2250-max_5f2d9d3d9b.jpg" length="770403" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_4000-2250-max_5f2d9d3d9b.jpg" fileSize="770403" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Insgesamt kommen die Austauschstudierenden aus 30 Ländern.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37277</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 15:07:27 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen ist Gleichstellungsstarke Hochschule</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-ist-gleichstellungstarke-hochschule</link>
                            
                            <description>Bei einem Senatsempfang im Bremer Rathaus wurde die Universität Bremen mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist auch ein großer Schritt zur finanziellen Förderung ihrer geschlechterpolitischen Aktivitäten getan.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hatte sich im vergangenen Jahr mit großem Erfolg am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder beteiligt. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz prämierte das Gleichstellungskonzept besonders. Damit ist die Uni Bremen nun als „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgewiesen. Die Universität Bremen konnte mit ihren Ansätzen im Bereich der Gewinnung von Professorinnen, den Angeboten einer geschlechtergerechten Karriereentwicklung, den Sommeruniversitäten für Ingenieurinnen und Informatikerinnen sowie ihren kreativen Kommunikationsstrategien überzeugen.</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Prädikat gibt Rückenwind</h3><p>&nbsp;</p><p>„Es ist weiterhin eine wichtige und herausfordernde Aufgabe, Geschlechtergerechtigkeit in der Universität umzusetzen“, sagte die Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen, Dr. Mandy Boehnke bei der feierlichen Preisverleihung am 17. März im Bremer Rathaus. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Das gibt uns Rückenwind, unsere ehrgeizige und vielfältige Geschlechterpolitik fortzusetzen. Die Universität Bremen steht auch für ein kluges Zusammenspiel von Antidiskriminierung, Diversität und Geschlechterpolitik.“</p><p>Neben der Universität Bremen waren auch die Hochschule Bremen sowie die Hochschule Bremerhaven erfolgreich. Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf: „Dass gleich drei unserer Hochschulen nun das Prädikat ‚Gleichstellungsstarke Hochschule‘ tragen, erfüllt mich mit Freude. Dieser Erfolg untermauert unseren Anspruch, Wissenschaft ganzheitlich zu denken. Geschlechtergerechtigkeit ist ein Qualitätsmerkmal. Es ist ungemein wichtig, dass die Hochschulen wie wir alle das erkennen. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Bremer Hochschulen aktiv dabei sind, Hürden für Frauen in der Wissenschaft abzubauen und sich für mehr Gleichberechtigung einsetzen.“</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Das Professorinnenprogramm</h3><p>&nbsp;</p><p>Das Professorinnenprogramm ist das zentrale Instrument von Bund und Ländern, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern. Das Programm verfolgt das Ziel, den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen. Derzeit erreichen nur wenige Frauen hoch dotierte Positionen in der Wissenschaft, weil viele Wissenschaftlerinnen auf dem langen Weg dorthin aussteigen und ihre Karriere nicht weiterverfolgen oder weiterverfolgen können (sogenannte „<span lang="en" dir="ltr">Leaky Pipeline</span>“). Dem begegnet das Professorinnenprogramm 2030, indem es Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur fördert und sie so im Wissenschaftssystem hält. Gleichzeitig werden die Gleichstellungsstrukturen an den Hochschulen durch spezifische Projekte, z.B. im Bereich geschlechtergerechter Personalentwicklung oder der wissenschaftlichen Karriereberatung für Nachwuchswissenschaftlerinnen, gestärkt. Das Programm läuft seit 2008. Bislang wurden bundesweit über 850 Professuren gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremer-hochschulen-sind-gleichstellungsstark-464863" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremer-hochschulen-sind-gleichstellungsstark-464863</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_Senatsempfang_Gleichstellungsstarke_Hochschule_Wissenschaftsressort_3617cbcb5e.jpg" length="514568" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_Senatsempfang_Gleichstellungsstarke_Hochschule_Wissenschaftsressort_3617cbcb5e.jpg" fileSize="514568" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Feierliche Übergabe der Urkunde: (v.l.)
Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen, Dr. Mandy Boehnke,
Kathrin Sebastian, zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen, Anneliese Niehoff, Leitung des Referats &quot;Chancengleichheit/Antidiskriminierung&quot; an der Universität Bremen, 
Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf, Dr. Annette Steinich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung</media:description><media:copyright>Wissenschaftsressort</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37270</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:47:52 +0100</pubDate>
                            <title>Titelverteidigung ohne Gegentor: B-Human triumphiert erneut bei den RoboCup German Open 2025</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/titelverteidigung-ohne-gegentor-b-human-triumphiert-erneut-bei-den-robocup-german-open-2025</link>
                            
                            <description>Das Bremer Roboterfußballteam B-Human hat erneut seine internationale Spitzenklasse bewiesen. Bei den RoboCup German Open 2025 vom 12. bis 16. März in Nürnberg sicherte es sich souverän den Titel in der Standard Platform League. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer makellosen Bilanz und einer beeindruckenden Torstatistik von 73:0 setzt<span lang="en" dir="ltr"> B-Human</span>, das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) seine beispiellose Erfolgsserie fort. <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> dominierte das Turnier von der ersten Spielminute an und gewann jedes seiner Spiele souverän. Bereits in der Vorrunde zeigten die autonomen NAO-Roboter ihre herausragenden spielerischen Fähigkeiten: Mit einem Torverhältnis von 44:0 waren die Bremer die einzige der zehn teilnehmenden Mannschaften mit einer positiven Tordifferenz. Dieses Torverhältnis wurde dann im Viertelfinale mit 10:0 gegen die R-ZWEI KICKERS aus Kaiserslautern, im Halbfinale mit 10:0 gegen das Team SPQR aus Italien und im Finale mit 9:0 gegen die HULKs aus Hamburg auf insgesamt 73:0 ausgebaut. Wie schon in den vergangenen Jahren überzeugte das Team aus Bremen vor allem durch sein präzises Passspiel.<br><br> Dr. Thomas Röfer, Projektleiter von B-Human und Wissenschaftler am DFKI-Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span>, betont: „Jeder Titel ist eine Bestätigung, dass unsere Forschung an KI-gesteuerter Robotik in die richtige Richtung geht. Unsere Roboter entwickeln sich stetig weiter – in Taktik, Spielverständnis und Wahrnehmung. Genau diese Entwicklungen sind essenziell für die Zukunft autonomer Systeme.“</p><h3>Fortschritte in der autonomen Spielsteuerung</h3><p>Beim RoboCup nähern sich die Regeln von Jahr zu Jahr mehr dem menschlichen Fußball an. In der <span lang="en" dir="ltr">Standard Platform League</span> steht in diesem Jahr die Interaktion mit dem menschlichen Schiedsrichter im Vordergrund. Normalerweise bekommen die Roboter die Entscheidungen des Schiedsrichters per Funk übermittelt. Seit einiger Zeit werden Anstoß und Torerfolg aber auch per Pfiff übermittelt, d.h. die Roboter müssen dies akustisch wahrnehmen. Im letzten Jahr wurde damit begonnen, Informationen durch Gesten des Schiedsrichters zu übermitteln, die von den Robotern visuell erkannt werden müssen. Dies betraf zunächst das Signal zum Einlaufen der Roboter zu Beginn einer Halbzeit. In diesem Jahr zeigt der Schiedsrichter zusätzlich durch eine Geste an, welche Mannschaft eine Standardsituation – Freistoß, Strafstoß, Eckstoß, Abstoß oder Einwurf – ausführen darf.</p><h3>Nächste Herausforderung: RoboCup-Weltmeisterschaft</h3><p>Mit dem Sieg in Nürnberg richtet sich der Blick von B-Human nun auf das nächste große Ziel: die RoboCup-Weltmeisterschaft 2025, die vom 15. bis 21. Juli in Salvador, Brasilien, stattfindet. Dort will das Team seine Erfolgsgeschichte fortschreiben und erneut Weltmeister werden.</p><h3>Über B-Human</h3><p>Seit 2009 gehört B-Human zu den Top-Teams der Standard Platform League. Bei den RoboCup German Open 2025 erreichte das Team in seinem Vorrundenspiel gegen die HULKs einen besonderen Meilenstein: das 200. offizielle Ligaspiel und gleichzeitig das 1400. Tor.</p><p>B-Human ist ein gemeinsames Projekt der Universität Bremen und des DFKI-Forschungsbereichs <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span>. Mit zahlreichen nationalen und internationalen Titeln zählt das Team zu den erfolgreichsten in der Geschichte des RoboCup. Das Team besteht aus 26 Studierenden der Universität Bremen, einem Alumnus und zwei Doktoranden. Wissenschaftlich betreut wird es von Dr. Thomas Röfer (DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler) und Dr. Tim Laue (Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme, unter Leitung von Prof. Dr. Udo Frese, Universität Bremen).</p><p>Hauptsponsor ist seit 2017 die Firma <span lang="en" dir="ltr">CONTACT Software</span>, ein führender Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation. Weitere Unterstützer sind <span lang="en" dir="ltr">JUST ADD AI, cellumation, Ubica Robotics </span>sowie Alumni der Universität Bremen e.V.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://robocup.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://robocup.de/</a><br><a href="https://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.b-human.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h4>Kontakt:&nbsp;</h4><p>Dr. Thomas Röfer<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span><br> Tel.: +49 421 218 64200<br> E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a>&nbsp;</p><p>Dr. Tim Laue<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Tel.: +49 421 218 64209<br> E-Mail: <a href="mailto:tlaue@uni-bremen.de">tlaue@uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_Robocup_8a94dce77b.jpg" length="340171" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_Robocup_8a94dce77b.jpg" fileSize="340171" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit einer makellosen Bilanz und einer beeindruckenden Torstatistik von 73:0 setzt B-Human, das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) seine beispiellose Erfolgsserie fort.</media:description><media:copyright>Ayleen Lührsen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37221</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 14:18:32 +0100</pubDate>
                            <title>Fachtag Antisemitismus an Hochschulen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fachtag-antisemitismus-an-hochschulen</link>
                            
                            <description>Auf Einladung der Wissenschaftssenatorin fand im Forum am Domshof der hochschulübergreifende Fachtag Antisemitismus statt. Ziel war es, für das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu sensibilisieren und gemeinsam Strategien im Umgang mit Antisemitismus an den Hochschulen zu entwickeln.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Antisemitische Vorfälle in Deutschland nehmen zu – auch an den Hochschulen. Ein Austausch über einen angemessenen Umgang mit Antisemitismus in der Gesellschaft und im wissenschaftlichen Bereich ist daher unerlässlich.</p><p>Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: „Ich sage es sehr deutlich: In Bremen ist kein Platz für Antisemitismus! In diesen herausfordernden Zeiten für unsere Demokratie ist es besonders wichtig, Haltung zu zeigen und unsere demokratischen Werte aktiv zu verteidigen. Dazu gehört auch ein entschiedener Umgang mit Antisemitismus in der gesamten Gesellschaft, so auch an unseren Hochschulen. Der heutige Fachtag mit den Hochschulen hat einen offenen Austausch zu dem Thema ermöglicht.&nbsp; Um das richtige Gespür und Handlungssicherheit im Umgang mit antisemitischen Vorfällen zu erlangen, ist die Expertise an den Hochschulen von zentraler Bedeutung.“</p><p>Die Hochschulen befinden sich in einem besonderen Spannungsverhältnis. Sie tragen zum einen Verantwortung dafür, dass die Menschen- und Minderheitenrechte jedes einzelnen Hochschulmitglieds gewahrt werden. Zum anderen sind die Hochschulen Orte der Wissenschaftsfreiheit und der freien Meinungsäußerung und Meinungsbildung. Der Fachtag Antisemitismus soll dazu beitragen, Mitarbeitende und Verantwortliche in Leitungs- und Beratungsfunktionen dafür zu sensibilisieren, wo antisemitisches Verhalten anfängt, wie es Betroffenen von antisemitischen Vorfällen ergeht, und welche Möglichkeiten die Hochschule hat, angemessen zu reagieren.</p><p>Die Bremer Hochschulleitungen, Mitarbeitende der Hochschulen und des Wissenschaftsressorts, der Verband jüdischer Studierender Nord sowie weitere Expertinnen und Experten wie der Leiter des Verfassungsschutzes des Landes Bremen, Thorge Koehler, und die Leiterin des Forschungsbereichs Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit der Universität Hamburg, Dr. Hannah Pfeifer, haben sich ausgetauscht und gemeinsam nach Handlungsansätzen gesucht.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Fachtag_Antisemitismus_Hochschulen_Foto_Wissenschaftsressort.jpg" length="224048" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Fachtag_Antisemitismus_Hochschulen_Foto_Wissenschaftsressort.jpg" fileSize="224048" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auf Einladung der Wissenschaftssenatorin fand im Forum am Domshof der hochschulübergreifende Fachtag Antisemitismus statt.</media:description><media:copyright>Wissenschaftsressort</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 13:31:12 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt als Diamond Open Access-Zeitschrift: Die Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-als-diamond-open-access-zeitschrift-die-vierteljahreshefte-zur-arbeits-und-wirtschaftsforschung</link>
                            
                            <description>Ein bedeutender Schritt in Richtung offener Wissenschaft: Seit Anfang des Jahres sind die „Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wissenschaftsforschung“ für Autor:innen und Leser:innen frei zugänglich und gebührenfrei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Umwandlung auf Diamond Open Access-Publikation erfolgte dank gemeinsamer Förderung durch OLEcon (Open Library Economics, eine Initiative der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft) und der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen in Zusammenarbeit mit dem Duncker &amp; Humblot Verlag. Sie unterstreicht das Bestreben der VAW wissenschaftliche Erkenntnisse barrierefrei zugänglich zu machen.</p><p>Die Herausgeberschaft der VAW unter Führung des Institut Arbeit und Wirtschaft in Bremen behandelt neben wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Themen verstärkt arbeitsmarkt- und gesellschaftsrelevante Fragestellungen. „Ziel ist es, Analysen der anwendungsorientierten Forschung zu arbeits- und wirtschaftspolitischen ,Baustellen‘ sowie zu zentralen Zukunftsfragen in einem Themenband zu bündeln und damit fundierte Beiträge zu aktuellen politischen Debatten zu leisten“, erläutert Wirtschaftssoziologin Professorin Irene Dingeldey, Mitglied des Herausgebendengremiums und Direktorin des Instituts Arbeit und Wirtschaft (iaw).</p><p>Die Diamond Open Access-Publikation bietet eine attraktive, nicht-kommerzielle Publikationsplattform – ohne jegliche Gebühren für Autor:innen oder Leser:innen. Es zielt darauf ab, Wissen frei und barrierefrei zugänglich zu machen, ohne dass finanzielle Hürden für Forschende oder Leser:innen bestehen.&nbsp;Dies entspricht den zentralen Zielen der Wissenschaftspolitik der EU und deutscher Forschungsförderer wie der DFG: &nbsp;die Stärkung nicht-kommerzieller Infrastrukturen und die Förderung von Open Access ohne Gebühren.</p><p>Sozial-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler:innen der Universität Bremen sowie der deutschen und internationalen Forschungsgemeinschaft sind herzlich eingeladen, ihre interdisziplinären, internationalen oder vergleichenden Forschungsergebnisse auf dieser Plattform zu veröffentlichen. Dingeldey: „Nutzen Sie die Chance, Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen und unterstützen Sie den freien Zugang zu Wissen!“</p><p>Zum Projektstart wurden die Ausgaben des Jahrgangs 2024 nachträglich als Open Access zugänglich gemacht: Die Ausgaben „Sozialpartnerschaft neu denken!“ (VAW 1/2024) und „Resilienz von Bank- und Finanzsektor in der Zeitenwende“ (VAW 2/2024) sind bereits frei verfügbar, VAW 3 und 4 sollen folgen.</p><p>Weitere Informationen zur Einreichung und zu den Schwerpunkten der Zeitschrift finden Sie auf der <a href="https://www.duncker-humblot.de/zeitschrift/vierteljahreshefte-zur-arbeits-und-wirtschaftsforschung-vaw-30/?page_id=1" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der VAW</a>. Weitere Details zu wissenschaftsgeleitetem Open Access sowie Unterstützungsangebote an der Universität Bremen erhalten Sie auf der <a href="https://www.suub.uni-bremen.de/literatur-verwalten/open-access-in-bremen/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</a>.</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.duncker-humblot.de/zeitschrift/vierteljahreshefte-zur-arbeits-und-wirtschaftsforschung-vaw-30/?page_id=1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.duncker-humblot.de/zeitschrift/vierteljahreshefte-zur-arbeits-und-wirtschaftsforschung-vaw-30/?page_id=1</a></p><p><a href="https://www.suub.uni-bremen.de/literatur-verwalten/open-access-in-bremen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.suub.uni-bremen.de/literatur-verwalten/open-access-in-bremen/</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantworten</h3><p>Professor Irene Dingeldey<br> Direktorin des iaw<br> Mitglied des Herausgebendengremiums der VAW<br> Tel.: +49 421 218-61710<br> E-Mail: <a href="mailto:dingeldey@uni-bremen.de">dingeldey@uni-bremen.de</a></p><p>Lydia Pryce-Jones<br> Open Access-Beauftragte<br> Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br> Tel. +49 (0)421 218-59441<br> E-Mail: <a href="mailto:publizieren@suub.uni-bremen.de">publizieren@suub.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_vaw_1_2_ddf35acbe3.jpg" length="43455" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_vaw_1_2_ddf35acbe3.jpg" fileSize="43455" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Herausgeberschaft der VAW unter Führung des Institut Arbeit und Wirtschaft in Bremen behandelt neben wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Themen verstärkt arbeitsmarkt- und gesellschaftsrelevante Fragestellungen. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37196</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 13:34:48 +0100</pubDate>
                            <title>Gründungsradar: Universität Bremen erneut im oberen Drittel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gruendungsradar-universitaet-bremen-erneut-im-oberen-drittel</link>
                            
                            <description>Der Gründungsradar 2025 des Stifterverbands belegt die sehr guten Leistungen der Universität Bremen in der Gründungsunterstützung: Sie liegt erneut auf Rang 15 unter den 48 großen deutschen Hochschulen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gründungsradar des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft untersucht seit 2012 das Klima für Existenzgründungen aus der Wissenschaft und stellt dar, welche Hochschulen die Gründung von Unternehmen besonders gut unterstützen. Dabei werden unter anderem die Bausteine Gründungsverankerung und -sensibilisierung, Monitoring und Evaluation sowie Netzwerkarbeit in den Blick genommen. Die Ergebnisse des bundesweiten Vergleichs bestätigen die Universität Bremen und somit auch das Bremer Hochschulgründungsnetzwerk BRIDGE in ihren Aktivitäten.</p><p>Liegt Bremen im Gesamtranking der großen Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden auf Rang 15, so ist der Erfolg bei einzelnen methodischen Bausteinen sogar noch größer. Den ersten Platz aller großen Hochschulen belegte die Universität Bremen im Bereich Monitoring und Evaluation mit 10 von 10 Punkten. Auf Platz 8 liegt sie beim Baustein Netzwerkarbeit (9,8 Punkte). Auch im Teilbereich Gründungsqualifizierung (9,32 Punkte, Platz 14) schnitt die Universität sehr gut ab.</p><h3>Erfolg durch Netzwerke und Gründungsqualifizierung</h3><p>Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen, freut sich über das erneut gute Abschneiden. „Wir konnten unsere Platzierung weiterhin halten und verstehen diese als Bestätigung unserer Gründungsunterstützung, die stark eingebunden ist in das etablierte Hochschulgründungsnetzwerk BRIDGE und in das gesamte Bremer Gründungsökosystem.“</p><p>Meike Goos, Geschäftsführerin von BRIDGE, betont: „Unser Erfolg im Bereich Gründungsqualifizierung bestätigt unsere etablierten Programme wie das StartUp-Workout. Auch das Thema Nachhaltigkeit haben wir im Rahmen der ‚Bremen-Cardiff Initiative on Entrepreneurship &amp; Sustainability‘ fortgeführt und durch die Kooperation mit der Cardiff University auch international eingebettet. Darüber hinaus spielte im Untersuchungszeitraum auch Social Entrepreneurship im Rahmen eines Pilotprojektes mit dem Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) eine wichtige Rolle in der Gründungsunterstützung.“</p><p>BRIDGE berät etwa 160 Gründungsprojekte pro Jahr und organisiert über 80 Veranstaltungen zur Gründungs-Sensibilisierung und Qualifizierung mit über 2.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie etwa das BRIDGE StartUp-Workout oder die BRIDGE StartUp-Lounge. Viele Veranstaltungen finden in Kooperation mit Akteuren des Bremer Gründungsökosystems statt.</p><h3>Kooperationen in der Region im Rahmen der hoi startup factory</h3><p>„Wir setzen an der Universität Bremen stark auf Netzwerke und sind zusammen mit der Universität Oldenburg und sieben weiteren Hochschulen derzeit mit dem Projekt ‚hoi startup factory‘ im Endspurt der Konzeptphase im Leuchtturmwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Hier arbeiten Hochschulen, Unternehmen, Startups und Akteure des Innovations- und Gründungsökosystems eng zusammen, um in und für die Region die Gründung von Startups zu fördern“, erläutert Anne-Kathrin Guder, Leiterin UniTransfer der Universität Bremen. Die hoi startup factory für den gesamten Nordwesten wird in Kürze gegründet und reicht dann bis Ende April 2025 einen Antrag für die Projektphase beim BMWK ein. „Unsere Leistung im Gründungsradar zeigt auf, dass wir an den beiden großen Universitäten Bremen und Oldenburg an eine hervorragende Gründungsunterstützung anknüpfen, deren Potenzial im Rahmen der hoi startup factory noch gehoben werden kann“, resümiert Anne-Kathrin Guder.</p><h3>Über die Gründungsförderung an der Universität</h3><p>BRIDGE, angesiedelt im Referat UniTransfer, ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger des Hochschulnetzwerks BRIDGE sind neben der Universität Bremen die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für Künste, die Constructor University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründungsklima an allen beteiligten Hochschulen zu verbessern und aussichtsreiche Ideen mit Gründungspotenzial frühzeitig zu fördern.</p><p>Rund 20 Gründungen aus den Bremer Hochschulen kann das BRIDGE Netzwerk im Jahr verzeichnen. Zudem hat das Netzwerk seit 2007 über 11 Millionen Euro Fördermittel aus dem bundesweiten EXIST-Programm eingeworben. Der Wettbewerb „CAMPUSiDEEN“ mit Preisen im Wert von über 20.000 Euro rundet das jeweilige Veranstaltungsjahr ab. Seit 2003 wurden rund 800 Beiträge eingereicht. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den kontinuierlichsten Wettbewerben seiner Art.</p><h3>Über UniTransfer</h3><p>Die Universität Bremen ist sich ihrer Verantwortung in der Gesellschaft bewusst und bezieht mit ihrem breiten Verständnis von forschungsbasiertem Wissens- und Technologietransfer die gesamte Gesellschaft ein. UniTransfer ist die zentrale Schnittstelle der Universität Bremen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Expertinnen und Experten der Wissens- und Technologietransferstelle unterstützen Kooperationen und Projekte in der gesamten Breite des universitären Fächerspektrums. Dies reicht von Existenzgründungen, der Verwertung von Erfindungen, der Vermittlung von Fach- und Führungskräften oder Angeboten zu Wissenschaftskommunikation über die Koordination von Schulprojekten bis hin zur Geschäftsführung der Stiftung der Universität und dem universitären Fundraising.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.gruendungsradar.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.gruendungsradar.de/</a><br><a href="http://www.bridge-online.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bridge-online.de</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/transfer" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/transfer</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_19._BRIDGE_StartUp-Lounge_6_572fb82f5c.jpg" length="512397" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_19._BRIDGE_StartUp-Lounge_6_572fb82f5c.jpg" fileSize="512397" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zu den Angeboten der Universität Bremen in der Gründungssensibilisierung und –qualifizierung gehört unter anderem die StartUp-Lounge. Hier berichten Start-ups von ihren Erfahrungen im Gründungsprozess.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37192</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 11:11:20 +0100</pubDate>
                            <title>Bremische Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft für Antje Boetius</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremische-senatsmedaille-fuer-kunst-und-wissenschaft-fuer-antje-boetius</link>
                            
                            <description>Für ihre Verdienste um die Wissenschaft, um das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und um den Wissenschaftsstandort Bremen ist Professorin Antje Boetius von der Uni Bremen die Bremische Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen worden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bürgermeister Andreas Bovenschulte sagte anlässlich der Verleihung: „Antje Boetius hatte als Kind zwei Berufswünsche: Piratin und Forscherin. Dass sie sich letztlich für die Wissenschaft entschieden hat, ist für Bremen nicht nur deshalb ein Glücksfall, weil wir als Handels- und Hafenstandort eine natürliche Aversion gegen Piratinnen und Piraten hegen. Sondern vor allem, weil Antje Boetius eine so exzellente Botschafterin für das Alfred-Wegener-Institut, für die Meeresforschung und für Bremerhaven ist. Im Kreise der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat ihr Wort genauso Gewicht wie in der Zivilgesellschaft, in der Wissenschaftsserie Terra X ebenso wie als Beraterin einer fiktionalen Fernsehserie. Die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist ihr eine Herzensangelegenheit.“</p><h3>„Boetius inspiriert nicht nur die Wissenschaftsgemeinschaft, sondern auch die Gesellschaft“</h3><p>Senatorin Kathrin Moosdorf: „Antje Boetius ist eine herausragende Vertreterin der Meeresforschung und des Klimaschutzes in Deutschland. Ihre unermüdliche Arbeit hat weit über Bremen hinaus Anerkennung gefunden und unser Bundesland als Wissenschaftsstandort international sichtbar gemacht. Frau Boetius versteht es, internationale Spitzenforschung mit lokaler Vernetzung zu verbinden und dabei Brücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu schlagen. Ihr Wechsel zum renommierten Monterey Bay Aquarium Research Institute unterstreicht die Qualität der Bremer Meeresforschung. Obwohl ihr Weggang ein Verlust ist, eröffnet er neue Chancen für internationale Kooperationen, um die Meeresforschung und den Schutz der Ozeane weiter voran zu treiben.“</p><p>Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther: „Wir gratulieren Antje Boetius herzlich zur Verleihung der Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen. Mit ihrer herausragenden Forschung in der Meereswissenschaft und ihrem unermüdlichen Engagement für den Klimaschutz inspiriert sie nicht nur die Wissenschaftsgemeinschaft, sondern auch die Gesellschaft. Es freut uns sehr, dass sie uns als Professorin der Universität Bremen und Mitglied des Exzellenzclusters ,Der Ozeanboden‘ erhalten bleibt.“</p><p>Prof. Antje Boetius: „Für mich ist diese Medaille eine große Ehre, besonders auch angesichts der Runde der bisher Ausgezeichneten. Und ich freue mich sehr darüber, gerade auch wegen verschiedenster Schulterschlüsse zwischen Kunst und Wissenschaft, die ich mit erproben durfte. Bremen und Bremerhaven haben zusammen ein wunderbares Netzwerk von Akteuren und Förderern international herausragender Aktivitäten in Kunst und Wissenschaft. Das macht unser Bundesland so liebens- und lebenswert und verdient mehr Bühne und Scheinwerferlicht. Ich bin dem Senat und den Menschen hier sehr dankbar für ihr Wirken und den besonderen Zusammenhalt.“</p><h3>Festakt mit Orchester des Wandels</h3><p>Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf, überreichten ihr in einem Festakt in der Oberen Rathaushalle Urkunde und Medaille. Der Senat hatte im Juni 2024 beschlossen, die Wissenschaftlerin auszuzeichnen. Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung von Musikerinnen und Musikern des Orchesters des Wandels e.V.</p><p>Prof. Antje Boetius ist Polar- und Tiefseeforscherin, Direktorin des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Sie wirkt am Exzellenzcluster MARUM "Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde" mit und ist mit dem AWI Gründungsmitglied der Deutschen Allianz Meeresforschung DAM.</p><p><strong>2009: Auszeichnung mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis</strong></p><p>Antje Boetius wurde national und international bereits in vielfältiger Weise für ihre herausragende Leistung in der Forschung und in der Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet, unter anderem 2009 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, dem renommiertesten deutschen Forschungsförderpreis, 2018 mit dem Deutschen Umweltpreis, einer der höchstdotierten Umweltpreise Europas und 2022 mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis, verliehen von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Stifterverband für herausragende wissenschaftliche Beiträge.</p><p>Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main und Darmstadt, zog es sie zu Studium und Forschung nach Norddeutschland. Seit 1999 bilden Bremen und Bremerhaven das Basisquartier für ihre Expeditionen. Ein Großteil ihrer Arbeit findet auf hoher See statt. Seit 1989 hat sie an rund 50 Expeditionen auf deutschen und ausländischen Forschungsschiffen teilgenommen und dort mit zahlreichen innovativen Methoden Proben entnommen und analysiert.</p><p>Zum 1. Mai 2025 wird Prof. Antje Boetius an das Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien wechseln und dort die Leitung übernehmen. Das MBARI ist eines der international renommiertesten Institute für Ozeanforschung und marine Technologien.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/1/csm_20250303_7_SK_30075_360db547f4.jpg" length="372858" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/1/csm_20250303_7_SK_30075_360db547f4.jpg" fileSize="372858" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Für ihre Verdienste um die Wissenschaft, um das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und um den Wissenschaftsstandort Bremen ist Prof. Antje Boetius heute (Montag, 3. März 2025) die Bremische Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen worden. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf, überreichten ihr in einem Festakt in der Oberen Rathaushalle Urkunde und Medaille.</media:description><media:copyright>Senatspressestelle Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37182</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:15:42 +0100</pubDate>
                            <title>15. Conrad-Naber-Lecture: Freiheit in der Polar- und Meeresforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/15-conrad-naber-lecture-freiheit-in-der-polar-und-meeresforschung</link>
                            
                            <description>Über die Freiheit von Lehre und Forschung in der internationalen Polar- und Meeresforschung haben namhafte Wissenschaftler:innen der Universität Bremen in der Handelskammer diskutiert. Die Veranstaltung fand auf Einladung der „unifreunde“ im Rahmen der 15. Conrad-Naber-Lecture „Visionen“ statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Bedeutung hat die Polar- und Meeresforschung für das Klima? Welche Konsequenzen müssen wir ergreifen? Wo bestehen Grenzen für eine internationale Kooperation? Fragen wie diese standen im Zentrum der Podiumsdiskussion mit Klimaforscherin Antje Boetius, Uni-Rektorin Jutta Günther, Kai-Uwe Hinrichs, Direktor des MARUM und Gerald Wefer, Gründer und früherer Direktor des MARUM.</p><p>Die Zeiten sind für die Wissenschaft nicht einfach. Täglich gibt es Fake News und Angriffe auf wissenschaftlich belegte Erkenntnisse. Forschungsprogramme werden eingestellt, Kooperationen stehen auf Streichlisten. Klimaforscherin Professorin Antje Boetius, Mitglied des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen (MARUM), äußerte die Sorge, dass Teile der Wissenschaftsfreiheit in Gefahr sind.</p><p>Diese sei nicht garantiert und müsse verteidigt werden, stimmte Professor Kai-Uwe Hinrichs, Direktor des MARUM, zu: Die politischen Geschehnisse würden die internationale Zusammenarbeit radikal verändern. Kooperationen auf der ganzen Welt seien durch autoritäres Vorgehen von Regierungen gefährdet.</p><p>Die Teilnehmenden der Diskussion waren sich einig, dass es vor diesem Hintergrund enorm wichtig sei, an internationalen Kooperationen nicht nur festzuhalten, sondern sie auszubauen. Denn diese der beste Mechanismus, den Herausforderungen zu begegnen. &nbsp;</p><p>Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, betonte, die Kooperationen seien eine große Stärke der Universität Bremen. Ob innerhalb der Uni, mit außeruniversitären Instituten oder anderen Universitäten, wie beispielsweise Oldenburg, mit der man eine strategische Partnerschaft aufbaue. „In einer Welt der Umbrüche ist es wichtig, noch stärker zu kooperieren.“</p><p>Die Frage von Moderator Klaus Sondergeld, ob das Interesse der Allgemeinheit an Klimafragen nachgelassen habe, verneinte Antje Boetius. „Ich sehe keine Anzeichen, dass die Bevölkerung sich weniger für den Klimawandel interessiert.“ Allerdings sei es wichtig, die Menschen bei politischen Entscheidungen noch stärker mitzunehmen.</p><p>Den Dialog der Wissenschaft mit der Bevölkerung zu pflegen, sie noch stärker an der Forschung und den Ergebnissen teilhaben zu lassen, das ist auch das Leitmotiv, dem sich Professor Gerald Wefer seit vielen Jahren verschrieben hat. Der Gründer und frühere Direktor des MARUM gehört zum Vorstand des Bremer Hauses der Wissenschaft, das seit 20 Jahren mit Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen auf verständliche Weise Wissenschaft aus Bremen und Bremerhaven vermittelt.</p><p>„Wahrheitsfindung ohne Freiheit kann ich mir nicht vorstellen“, betonte Rektorin Jutta Günther: „Freiheit ist das Fundament, auf dem wir stehen. Wenn Wissenschaftsfreiheit angegriffen wird, können wir uns nicht zurücklehnen, denn alles ist miteinander verknüpft. Starke Bündnisse zu bilden, ist fundamental.“</p><p><strong>Conrad-Naber-Lecture:</strong></p><p>Wachstum durch Wissen – Wissenschafft für Bremen: Unter diesem Motto will die nach ihrem Stifter benannte Conrad-Naber-Lecture „Visionen” das Wachstumspotenzial durch Wissen an herausragenden Beispielen am Wissenschaftsstandort Bremen veranschaulichen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_Diskussion_Conrad_Naber_Lecture_Copyright_Uni_Bremen_3b2390d800.jpg" length="588538" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_Diskussion_Conrad_Naber_Lecture_Copyright_Uni_Bremen_3b2390d800.jpg" fileSize="588538" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Über die Freiheit von Lehre und Forschung in der internationalen Polar- und Meeresforschung haben namhafte Wissenschaftler:innen der Universität Bremen in der Handelskammer diskutiert: Antje Boetius, Jutta Günther, Kai-Uwe Hinrichs, Gerold Wefer, Moderator Klaus Sondergeld.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37056</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 14:10:14 +0100</pubDate>
                            <title>YERUN Open Science Award für Psychologin Julia Stern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yerun-open-science-award-fuer-psychologin-julia-stern</link>
                            
                            <description>Dr. Julia Stern, Senior Researcher im Arbeitsgebiet „Psychometrie und Forschung zu Individuellen Differenzen&quot;, hat den Open Science Award des europäischen Universitätsnetzwerks YERUN erhalten. Er ist mit 2.000 Euro dotiert und soll Projekte für eine offene Wissenschaftskultur fördern. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Julia Stern erhält den Preis stellvertretend für die Bremer <span lang="en" dir="ltr">Open Science Initiative</span> (BOSI) am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, deren Gründerin und Sprecherin sie ist. In einer Onlineveranstaltung am 14. Februar sind sie und drei weitere Forschende aus dem YERUN-Netzwerk ausgezeichnet worden. Der <span lang="en" dir="ltr">YERUN Open Science Award </span>zeichnet Projekte aus, die Wissenschaft transparenter und zugänglicher machen sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftsinstitutionen untereinander und zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern.</p><p>&nbsp;„Wissenschaft muss offen sein. Das bedeutet, dass wissenschaftliche Ergebnisse nicht nur nachvollziehbar und überprüfbar, sondern nach ihrer Veröffentlichung so weit wie möglich frei für alle zugänglich werden sollten“, sagt Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer an der Universität Bremen. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung der Bremer <span lang="en" dir="ltr">Open Science Initiative.</span> Gerade durch ihren breiten Ansatz hat die Initiative Modellcharakter für die ganze Universität.“</p><h3>Mehr Offenheit in Forschung, Lehre und Gremien</h3><p>Die Mitglieder von BOSI setzen sich dafür ein, Wissenschaft in Forschung, Lehre und Gremienarbeit transparenter, reproduzierbarer und replizierbarer zu gestalten. Hierfür möchten sie die Vernetzung innerhalb des Fachbereichs und darüber hinaus mit lokalen, nationalen und internationalen Institutionen und Initiativen stärken. Konkret möchte die Initiative beispielsweise die Veröffentlichung von Forschungsdaten und Forschungsartikeln unter <span lang="en" dir="ltr">Open Access</span>-Bedingungen unterstützen, Studierende für die Durchführung von Abschlussarbeiten mit<span lang="en" dir="ltr"> Open Science </span>sensibilisieren, oder Gremien wie Berufungskommissionen anregen, Leistungen stärker nach Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit zu bewerten.</p><p>YERUN<span lang="en" dir="ltr"> (Young European Research Universities Network) </span>ist ein Netzwerk von 24 jungen, forschungsorientierten Universitäten aus 17 Ländern in Europa. Es feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Für die Universität Bremen ist die Mitgliedschaft in YERUN wesentlicher Bestandteil ihrer internationalen Ausrichtung. Als YUFE-Partneruniversität verfolgt und gestaltet sie aktiv wissenschaftspolitische Entwicklungen auf europäischer Ebene.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Julia_Stern_Lukas_Klose.jpg" length="71953" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2025/Julia_Stern_Lukas_Klose.jpg" fileSize="71953" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Julia Stern erhält den Preis stellvertretend für die Bremer Open Science Initiative (BOSI) am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, deren Gründerin und Sprecherin sie ist.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Lukas Klose</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 09:50:00 +0100</pubDate>
                            <title>Nachruf: Sam Nujoma</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/nachruf-sam-nujoma</link>
                            
                            <description>Er war der erste demokratisch gewählte Präsident Namibias: Dr. Sam Shafishuna Nujoma ist am 8. Februar im Alter von 95 Jahren verstorben. Seit 1996 war er Ehrensenator der Universität Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nujoma, der Namibia 1990 in die Unabhängigkeit geführt hat, war bis 2005 Präsident der jungen Republik. Von Beginn an war er ein enger Freund der bremischen Partnerschaft mit Namibia. Bereits vor der Unabhängigkeit konnte er sich im Rahmen eines Deutschland-Besuchs 1989 von den Arbeiten des Namibia-Projektes der Universität Bremen überzeugen und lernte den damaligen Bildungssenator Henning Scherf kennen. Diesem kam die Ehre zuteil, am 21. März 1990 in Windhoek an den Unabhängigkeitsfeierlichkeiten der neugegründeten Republik teilzunehmen und dem neuen Staatspräsidenten die Bremer Glückwünsche zu überbringen.</p><p>„Das Engagement von Sam Nujoma legte den Grundstein für die Partnerschaft zwischen der Universität Bremen und der Universität Windhoek sowie weiteren Institutionen in Namibia. Dort überall wird es auch in Zukunft Früchte tragen“, sagt Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</p><h3>Universität Bremen als Partner beim Aufbau des neuen Staates</h3><p>Bremen war nicht zuletzt durch das Engagement von Manfred Hinz, Professor für Öffentliches Recht, Politische Soziologie und Rechtssoziologie an der Universität Bremen, ein wichtiger Partner beim Aufbau des neuen Staates. Hinz leistete vor Ort Unterstützung bei der Konzeption des namibischen Rechtssystems und beim Aufbau der juristischen Fakultät der Universität von Namibia. Dies war der Grundstein für die langjährige intensive Beziehung nicht nur zwischen dem Staat Namibia und der Stadt Windhoek mit der Freien Hansestadt Bremen, sondern auch für viele persönliche Freundschaften – nicht zuletzt mit Sam Nujoma.</p><p>Die Universität Bremen hatte über das bei ihr angesiedelte Namibia-Projekt außerdem die Möglichkeit, über zehn Jahre hinweg einen wissenschaftlichen Beitrag zur Arbeit des 1976 in Lusaka (Sambia) gegründeten Namibia-Instituts der Vereinten Nationen zu leisten. Das besondere Interesse, die Präsident Nujoma an den Beiträgen des Projektes im erziehungs- wie rechtswissenschaftlichen Bereich zeigte, war dabei weg- und richtungsweisend.</p><p>1996 besuchte Sam Nujoma schließlich auch Bremen und weihte gemeinsam mit Henning Scherf an dem zum Anti-Kolonialdenkmal umgewidmeten Elefanten eine Gedenktafel für die Opfer der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia ein. Im Rahmen dieses Besuchs wurde ihm an der Universität Bremen die Ehrensenator-Würde verliehen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_Press_13_5_Rehling_21-06-1996_5b33cd71e4.jpg" length="443776" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_Press_13_5_Rehling_21-06-1996_5b33cd71e4.jpg" fileSize="443776" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Jahr 1996 wurde Sam Nujoma (hier mit dem damaligen Universitätsrektor Jürgen Timm) der Titel eines Ehrensenators verliehen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36964</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 12:20:17 +0100</pubDate>
                            <title>Gemeinsames Konzert mit der Uni Bremen: Chor und Orchester der Pariser Sorbonne zu Gast in der Glocke  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gemeinsames-konzert-mit-der-uni-bremen-chor-und-orchester-der-pariser-sorbonne-zu-gast-in-der-glocke</link>
                            
                            <description>Das Semesterabschlusskonzert in der Bremer Glocke war ein besonderes Ereignis. Denn die Chöre und Orchester der Universität Bremen und der Pariser Sorbonne traten gemeinsam auf. Auf dem Programm standen Puccinis Messa di Gloria sowie Tschaikowskys Schwanensee-Suite.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein beeindruckendes Bild und auch ein beeindruckendes Klangerlebnis: Fast 300 Musiker:innen und Sänger:innen standen gemeinsam auf der Bühne der Bremer Glocke.</p><p>„Schwanensee“ ist eines der berühmtesten Ballette weltweit. Es erzählt die Geschichte von Odette, einer Prinzessin, die vom Magier Rotbart in einen Schwan verwandelt wird, und dem Prinzen Siegfried, der sie durch die wahre Liebe erlösen soll. 1877 fand in Moskau die Premiere von „Schwanensee“ statt, dem ersten Ballett Pjotr Iljitsch Tschaikowskys. Heute gehört es zum Standardrepertoire des Tanztheaters - und der klassischen Musik. Dazu beigetragen hat sicherlich das markante Leitmotiv, das die Auftritte der Schwäne begleitet.</p><p>Dem großen gemischten Orchester, das im Wechsel vom Bremer Universitätsmusikdirektor <span lang="it" dir="ltr">Mariano Chiacchiarini </span>und dem Pariser Orchesterchef Nicolás Agulló dirigiert wurde, gelang es die anmutige Melancholie präzise zu intonieren. Beispielhaft zeigte es so die Bedeutung internationaler Kooperation und die verbindende Kraft der Musik. Dies hatte die Rektorin der Universität Bremen Jutta Günther in ihrem Grußwort betont. &nbsp;</p><p>Die anschließende „<span lang="it" dir="ltr">Messa di Gloria</span>“ von 1880 zeigt, dass Giacomo Puccini bereits in jungen Jahren ein Werk geschaffen hat, dass die Grenzen zwischen sakraler Musik und dramatischer Ausdruckskraft verschwimmen lässt. Das Werk verbindet die liturgische Tradition der katholischen Messe mit dem Gespür für Dramatik und Emotion, das Puccinis spätere Werke auszeichnet. Im stimmigen Zusammenspiel von Chor und Orchester kam die klangliche Ausdruckskraft dieser geistlichen Komposition beeindruckend zum Tragen, die durch die professionellen Solisten Patricio Amaya (Tenor) und Aris Argiris (Bariton) noch besonders akzentuiert wurde. &nbsp;</p><p>Das Publikum in der ausverkauften Glocke war begeistert. Der nächste große Auftritt von Chor und Orchester der Universität Bremen – dann mit Verdis Requiem – ist für den 6. Juli bereits angekündigt.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_Semesterabschlusskonzert_2025_Annemarie_Popp_ba001df91f.jpg" length="443426" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_Semesterabschlusskonzert_2025_Annemarie_Popp_ba001df91f.jpg" fileSize="443426" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein beeindruckendes Semesterabschluskonzert: Fast 300 Musiker:innen und Sänger:innen standen auf der Bühne der Bremer Glocke.</media:description><media:copyright>Universitaet Bremen, Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36933</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 15:38:15 +0100</pubDate>
                            <title>Europäischer Nachhaltigkeitsstudiengang mit Bremer Beteiligung startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/europaeischer-nachhaltigkeitsstudiengang-mit-bremer-beteiligung-startet</link>
                            
                            <description>Die Young Universities for the Future of Europe (YUFE) Alliance bietet ab dem Studienjahr 2025/26 den Studiengang „Joint Bachelor in Urban Sustainability Studies“ an. Er ermöglicht das Studium an zehn europäischen Hochschulen, darunter auch die Universität Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Studiengang möchte Führungskräfte von morgen darauf vorbereiten, nachhaltige Stadtentwicklung europaweit voranzutreiben und damit drängende ökologische Herausforderungen anzugehen, mit denen sowohl Städte als auch ländliche Gebiete konfrontiert sind. Das Bachelorprogramm wurde nun von der NVAO (Akkreditierungsorganisation der Niederlande und Flanderns) offiziell akkreditiert. Bewerbungen sind ab sofort möglich.</p><h3>Praxisorientierte Ausbildung an zehn Hochschulen</h3><p>In dem dreijährigen Studiengang haben Studierende die Möglichkeit, sich mit Nachhaltigkeitsthemen in verschiedenen europäischen Kontexten auseinanderzusetzen und eine umfassende, praxisorientierte Ausbildung zu erhalten. Die Teilnehmenden suchen Lösungen für drängende Herausforderungen im Bereich der städtischen und ländlichen Nachhaltigkeit und erwerben dabei einen Joint Bachelor.</p><p>Der Studiengang ist aufgrund der hohen Anzahl von Partneruniversitäten und hohen Flexibilität für Studierende innovativ. Er ist konzipiert auf der Basis des sogenannten Open Curriculum Ansatz, der Studierenden große Wahlmöglichkeiten bietet. Im ersten Jahr konzentrieren sich die Studierenden auf den Erwerb von Grundkenntnissen und -fertigkeiten. Sie können das Studium an einer von sieben Partneruniversitäten beginnen: der Universität Maastricht (Niederlande), der Nicolaus Copernicus Universität Toruń (Polen), der Universität Carlos III de Madrid (Spanien), der Universität Antwerpen (Belgien), der University of Eastern Finland, der Universität Essex (Großbritannien) und der Universität Rijeka (Kroatien).</p><h3>Arbeit an realen Problemstellungen der Nachhaltigkeit</h3><p>Im zweiten und dritten Jahr können die Studierenden ihr Studium individueller gestalten: Sie wählen je nach Interesse Kurse aus dem Angebot aller zehn YUFE-Universitäten (YUFE Minor) und studieren so an verschiedenen Orten in Europa. Sowohl physische als auch virtuelle Mobilität spielen hierbei eine Rolle. Für diese Studiumsphase bieten neben den bereits genannten Hochschulen auch die Universitäten Bremen (Natural Sciences for Sustainability), Sorbonne Nouvelle (Frankreich) und Zypern Lehrveranstaltungen an. Der Studiengang wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen, in der die Studierenden ihr Fachwissen zur nachhaltigen Stadtentwicklung unter Beweis stellen.</p><p>Beim Joint Bachelor in Urban Sustainability Studies geht es nicht nur um akademische Inhalte, sondern auch um eine weltoffene Lernerfahrung. Die Studierenden arbeiten in einem kreativen, interaktiven Umfeld zusammen mit anderen Studierenden, Professor:innen und Branchenführer:innen aus ganz Europa an realen Problemstellungen aus Nachhaltigkeit. Dabei bauen sie sich nicht nur wertvolle, langfristige berufliche Kontakte auf. Sie erwerben auch wichtige Kompetenzen, wertvolles Wissen und werden Teil eines professionellen Netzwerks, um im Bereich der urbanen Nachhaltigkeit eine führende Rolle einnehmen zu können.</p><h3>Über YUFE</h3><p>YUFE – das steht für „Young Universities for the Future of Europe”. YUFE ist eine Allianz aus zehn europäischen Hochschulen und zwei außeruniversitären Partnern. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, eine offene und inklusive Europäische Universität aufzubauen. Diese bietet Studierenden und Hochschulmitarbeitenden europaweite Möglichkeiten, um sich in Bildung, Forschung und Beruf weiterzuentwickeln.</p><p>YUFE ist eine von der Europäischen Kommission ausgewählte und geförderte Allianz. Die Universität Bremen erhält außerdem Unterstützung durch den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) sowie von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft des Landes Bremen.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.yufe.eu/yufe-bachelor/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.yufe.eu/yufe-bachelor/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Svenja Renner<br> Koordinatorin der YUFE-Angebote für Studierende<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49-421-218-60389<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.renner@uni-bremen.de">svenja.renner@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Vorlesung_4x3_2_b79db57e6a.jpg" length="378146" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Vorlesung_4x3_2_b79db57e6a.jpg" fileSize="378146" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Studiengang möchte Führungskräfte von morgen darauf vorbereiten, nachhaltige Stadtentwicklung europaweit voranzutreiben und damit drängende ökologische Herausforderungen anzugehen, mit denen sowohl Städte als auch ländliche Gebiete konfrontiert sind.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:21:36 +0100</pubDate>
                            <title>Willkommen: Martin Mundt im Fachbereich Mathematik und Informatik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/willkommen-martin-mundt-im-fachbereich-mathematik-und-informatik</link>
                            
                            <description>Martin Mundt ist seit Januar 2025 Professor für lebenslanges maschinelles Lernen am Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Martin Mundt hat an der Goethe-Universität Frankfurt zu maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz promoviert. Anschließend arbeitete er an der Technischen Universität Darmstadt, als Nachwuchsgruppenleiter für lebenslanges maschinelles Lernen im Rahmen des hessischen Zentrums für künstliche Intelligenz (hessian.AI) und als Vertretungsprofessor für<span lang="en" dir="ltr"> Knowledge Engineering</span>.</p><p>Zentraler Gegenstand seiner Forschung ist es, Grundlagen des lebenslangen Lernens in maschinelle Lernverfahren umzusetzen. Dies ermöglicht entwickelten Systemen der künstlichen Intelligenz, wie etwa Seh- und Sprachmodellen, kontinuierlich während des gesamten Lebenszyklus zu lernen, ohne Wissen zu vergessen, ähnlich der Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Diese Merkmale sind ausschlaggebend, um neuartige Situationen zu bewältigen und mit unterschiedlichen Kontexten umgehen zu können. Martin Mundt arbeitet an KI-Lösungen, die im Industriesektor, im Gesundheits- und Sozialwesen eingesetzt werden können. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der technischen und sozialen Nachhaltigkeit der KI, um diese auf individuelle Bedürfnisse zuzuschneiden und KI-Technologien somit menschenzentrierter zu machen.</p><p>Der Zusammenhang zwischen lebenslangen Lernverfahren und resultierender Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Lehre von Martin Mundt wider. Besonders wichtig sind ihm hier inter- und transdisziplinäre Perspektiven, die beispielsweise Bestandteile der Kognition und Gestaltung von Algorithmen mit komplexen Fragestellungen zu gesammelten Daten und Auswirkung entwickelter Systeme verknüpfen. Martin Mundt freut sich hier besonders auf Lehrformate mit Praxisbezug, gestützt durch den Fokus des Fachbereichs auf forschendes Lehren und Lernen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_20250115_Martin_Mundt--2_ed0c913653.jpg" length="640126" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_20250115_Martin_Mundt--2_ed0c913653.jpg" fileSize="640126" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zentraler Gegenstand von Martin Mundts Forschung ist es, Grundlagen des lebenslangen Lernens in maschinelle Lernverfahren umzusetzen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:34:25 +0100</pubDate>
                            <title>Millionenförderung für Raumfahrt- und Hafenforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/millionenfoerderung-fuer-raumfahrt-und-hafenforschung</link>
                            
                            <description>Mit einem Beschluss des Bremer Senats erhält das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation eine EFRE-Förderung der EU in Höhe von 3,7 Millionen Euro, um ein Mars-Labor zu errichten. Für die Optimierung von Prozessen im Hafen werden 2,8 Millionen Euro bereitgestellt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das zukünftige Labor ist eine wichtige neue Forschungsinfrastruktur für die „Humans on Mars“-Initiative. Die dort durchgeführte Forschung wird nicht nur wegweisende Erkenntnisse im Bereich der extraterrestrischen Raumfahrtforschung ermöglichen, sondern auch die Entwicklung nachhaltiger Technologien für die Erde vorantreiben. 2028 wird das gesamte Mars-Labor fertiggestellt sein, wobei einzelne Module und Funktionen schon ab 2026 nutzbar sind.</p><p>Mit dem geplanten Mars-Labor wird eine weltweit einmalige Simulationsumgebung für den Umgang mit extremen Umweltbedingungen und Ressourcenknappheit in Bremen geschaffen. Durch die von Anfang an mitgedachte Abwesenheit von Atemluft, großen Wasservorräten, fossilen Brennstoffen, sowie einer sehr begrenzten Anzahl von Arbeitskräften, sollen im Mars-Labor ganze Prozessketten und Produktionsanlagen unter Mars-Bedingungen entwickelt werden. Darunter fällt zum Beispiel die Produktion von Bio-Plastik aus dem Kohlendioxid der Atmosphäre und die ressourcenschonende Produktion von Bauteilen durch kleine Teams aus Menschen und Robotern.</p><p>„Dieser Ansatz hilft uns nicht nur, die Herausforderungen auf dem Mars zu bewältigen, sondern auch innovative Lösungen für die Erde zu entwickeln“, so Professor Marc Avila, Direktor des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr> und Sprecher der „<span lang="en" dir="ltr">Humans on Mars</span>“-Initiative. „Das Mars-Labor soll ein Innovationstreiber für die Produktion von Materialien und Bauteilen unter der Prämisse extrem knapper Ressourcen werden. Es wird gemeinsam mit Expert:innen aus den Materialwissenschaften, der Produktionstechnik und Robotik betrieben und kann auch von Wissenschaftler:innen anderer Forschungsinstitute oder der Industrie genutzt werden, um Prozesse unter Marsbedingungen zu testen.“</p><p>Das neue Mars-Labor bildet auch eine der zentralen Forschungsinfrastrukturen für das bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft ">DFG</abbr>) neubeantragte Exzellenzcluster „Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit“. Der Exzellenzclusterantrag hat die erste Auswahlrunde in dem hochkompetitiven DFG-Verfahren bereits erfolgreich durchlaufen. Sollte auch die finale Förderentscheidung im Mai 2025 positiv ausfallen, wird ab dem 1. Januar 2026 ein interdisziplinäres Konsortium von 25 Bremer Wissenschaftler:innen im Mars-Labor innovative Grundlagenforschung betreiben.</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Smart Living Lab: Intelligenter Hafen der Zukunft</h3><p>&nbsp;</p><p>Auch die bremischen Häfen erhalten eine Förderung: Die EU unterstützt ein Smartport Living Lab mit 2,8 Millionen Euro. Damit wollen fünf Forschungsinstitute aus Bremen und Bremerhaven gemeinsam innovative Lösungen für den digitalisierten Hafen der Zukunft entwickeln. &nbsp;<br> Denn die bremischen Häfen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Hafenprozesse digitalisiert und automatisiert werden. Dabei arbeitet die bremische Hafenwirtschaft bereits seit vielen Jahren mit Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen.</p><p>Mit der Förderung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Systeme wie zum Beispiel Drohnen und Laufroboter für die Zustandsüberwachung der Hafensuprastruktur oder einen autonomen Schiffsdemonstrator beschaffen. Durch eine intelligente Vernetzung dieser Systeme über eine Kooperationsplattform sollen die Prozesse im Hafen optimiert und die Sicherheit und Resilienz von (digitalen) Infrastrukturen in der maritimen Logistik erhöht werden. Dafür wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit der Hafenwirtschaft Projekte beantragen und durchführen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse möglichst schnell in die praktische Anwendung zu überführen.</p><p>An dem Projekt beteiligt sind die Bremer Forschungseinrichtungen BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik, das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (<abbr title="Institut für Seeverkehrswirtschaft">ISL</abbr>), TOPAS Industriemathematik Innovation, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (<abbr title="Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> sowie das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr>) in Bremerhaven.</p><p>Die Bremer Institute arbeiten bereits seit vielen Jahren im Forschungsverbund LogDynamics zusammen, dem ‚<span lang="en" dir="ltr">Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics</span>‘. „Einer unserer Themenschwerpunkte ist die Digitalisierung der maritimen Logistik“, so LogDynamics-Sprecher Professor Michael Freitag. Aufbauend auf bisherigen Aktivitäten wie gemeinsamen Verbundprojekten und einer Konzeptstudie zum Smartport der Zukunft soll mit dem Smartport Living Lab nun ein eine Laborinfrastruktur mit innovativen Hafentechnologien aufgebaut werden. „Die Mittelzusage des Landes kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“ so Freitag weiter, „denn gerade sind wir mit dem Aufbau unserer Innovationscommunity ‚Smartport Transfer‘ gestartet, die vom <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> im Rahmen von DATIpilot mit 5 Millionen Euro gefördert wird. Das neue Smartport Living Lab wird ein wichtiger Baustein dieser Community werden.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" length="28726" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202156_4a84569ee8.png" fileSize="28726" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36796</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 10:42:33 +0100</pubDate>
                            <title>Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis für Biologin Barbara Reinhold-Hurek</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/deutsch-afrikanischer-innovationsfoerderpreis-fuer-biologin-barbara-reinhold-hurek</link>
                            
                            <description>Mit dem 3. Deutsch-Afrikanischen Innovationsförderpreis (GAIIA) ist Biologin Barbara Reinhold-Hurek von der Uni Bremen und ihre Kooperationspartnerin Biologin Lydia Ndinelao Horn von der Uni Namibia ausgezeichnet worden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Prämiert wurden Reinhold-Hurek und Horn für das Projekt: „Advancement of the Namibian agricultural production systems through inoculants for nutritious food practices using Bambara groundnut“ (Förderung der namibischen landwirtschaftlichen Produktionssysteme durch Inokulantien für nahrhafte Lebensmittel unter Verwendung der Bambara-Erdnuss). Es stellt eine namibisch-deutsche strategische Allianz in den Bereichen Forschung, Anwendung und Kapazitätsentwicklung dar und trägt zur Bioökonomie sowie zum Ressourcenmanagement bei. Der Preis ist mit bis zu 150.000 Euro dotiert.</p><p>Das Projekt hat zum Ziel, die Nachhaltigkeit, den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck und die Erträge in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu verbessern. Es adressiert spezifische Herausforderungen in Namibia: Erhöhung des Lebensstandards und der Ernährungssicherheit in ländlichen Gebieten sowie Schaffung von Arbeitsplätzen. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Förderung der Bambara-Erdnuss (BGN), einer proteinreichen lokalen Hülsenfrucht, die bislang wenig genutzt wird. Durch den Einsatz von regional angepassten Biodüngemitteln (Inokulantien) sollen nachhaltige Produktionssysteme entwickelt und Marktketten für den Binnenverbrauch sowie den Export aufgebaut werden.</p><p>Mit dem Deutsch-Afrikanischen Innovationsförderpreis (GAIIA) würdigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausragende Projektideen afrikanisch-deutscher Forschungskooperationen, die zum nachhaltigen Fortschritt auf dem afrikanischen Kontinent beitragen. Der Preis unterstützt die Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen in innovative Lösungen, die gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen in Afrika adressieren. Er wurde erstmals im Jahr 2018 verliehen.</p><p>Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und unter dem Dach der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) statt.</p><p>Wie Biologin Barbara Reinhold-Hurek gemeinsam mit namibischen Forschenden den Anbau von Hülsenfrüchtenverbessert verbessert, erläutert dieser up2date.-Artikel. <a href="https://up2date.uni-bremen.de/artikel/forschung-zum-anbeissen" target="_blank" rel="noreferrer">Forschung zum Anbeißen [Deutsch] / up2date – Das Onlinemagazin der Universität Bremen – University of Bremen Online Magazin</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Reinhold_Erdnuss_Haende_Meza_aa087ce816.jpg" length="548049" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Reinhold_Erdnuss_Haende_Meza_aa087ce816.jpg" fileSize="548049" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Bambara-Erdnuss ist eine afrikanische Kulturpflanze.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36683</guid>
                            <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 11:08:11 +0100</pubDate>
                            <title>Professorin Veronika Eyring erhält AGU Ambassador Award 2024</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professorin-veronika-eyring-erhaelt-agu-ambassador-award-2024</link>
                            
                            <description>Die Amerikanische Geophysikalische Vereinigung AGU hat Veronika Eyring – Professorin für Klimamodellierung an der Uni Bremen und Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – jetzt mit dem AGU Ambassador Award ausgezeichnet. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Geehrt werden damit Leistungen, die über das hinausgehen, was durch traditionelle wissenschaftliche Auszeichnungen anerkannt wird – insbesondere in den Bereichen gesellschaftlicher Einfluss, Dienst an der Forschungsgemeinschaft, wissenschaftliche Führung und Talentförderung. Mit der am 11. Dezember 2024 verliehenen Auszeichnung wird Eyring auch in die renommierte Gruppe der AGU Fellows aufgenommen. Die AGU (American Geophysical Union) ist die weltweit größte wissenschaftliche Vereinigung von Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftlern.</p><p>Eyring arbeitet gezielt daran, Klimamodelle mit Hilfe von maschinellen Lernverfahren und satellitengestützten Erdbeobachtungsdaten zu verbessern, um belastbare Klimavorhersagen und Technologiefolgenabschätzungen für die Luftfahrt, Raumfahrt, im Verkehr sowie in der Energieforschung zu gewinnen. Die AGU zeichnet Eyring für ihre herausragende Führungsrolle in der Klimawissenschaftsgemeinschaft aus, insbesondere für ihre zentrale Leitungsrolle im Coupled Model Intercomparison Project (CMIP) des Weltklimaforschungsprogramms. Unter ihrer Leitung hat CMIP maßgeblich zu einem besseren Verständnis des Klimawandels beigetragen und wichtige Entscheidungsgrundlagen für die internationale Klimapolitik geliefert.</p><p>Die DLR-Wissenschaftlerin ist seit vielen Jahren an den Klimabewertungen des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) beteiligt und war unter anderem koordinierende Leitautorin des Kapitel 3 „Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem“ im Sechsten IPCC Sachstandsbericht, der 2021 veröffentlicht wurde. Als Vertreterin der internationalen Forschungsgemeinschaft zeigte Eyring bei der Eröffnungszeremonie des World Leaders Summit der 27. UN-Weltklimakonferenz (COP27) im November 2022 den Klimawandel, seine Folgen und Ursachen auf, mit einem dringenden Appell an die Entscheidungsträger zu handeln.</p><h3>Bahnbrechende Forschung und visionäre Führung</h3><p>Die AGU ehrt Eyring für ihre bahnbrechende Forschung und visionäre Führung, ihre Fähigkeit, Forschende unterschiedlicher Disziplinen zur Zusammenarbeit zu inspirieren, und ihr selbstloses Engagement für die globale Klimagemeinschaft. Die insgesamt fünf Preisträgerinnen und Preisträger des Ambassador Award 2024 „haben unser Verständnis der Welt transformiert, unser tägliches Leben beeinflusst sowie zum Gemeinwohl und zu Lösungen für eine nachhaltige Zukunft beigetragen“, wie es in der Laudatio der AGU heißt.</p><p>In ihrer Dankesrede erklärt Eyring: „Es bleibt eine dringende Herausforderung, dafür zu sorgen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse für eine nachhaltige und klimaresistente Zukunft umgesetzt werden. Es liegt in unser aller Verantwortung, die bestmöglichen Klimainformationen bereitzustellen, um dringend notwendige Minderungs- und Anpassungspolitiken in einer sich schnell verändernden Welt zu unterstützen.“</p><p>Die Preisverleihung fand im Rahmen der AGU24 Jahresversammlung in Washington, D.C./USA statt, mit insgesamt 25.000 Teilnehmern aus über 100 Ländern.</p><p>&nbsp;</p><h3>Über AGU</h3><p>Die Amerikanische Geophysikalische Vereinigung AGU (American Geophysical Union) ist eine gemeinnützige globale Gemeinschaft, die mehr als eine halbe Million Fachleute aus den Geowissenschaften und der Weltraumforschung unterstützt. Durch breit angelegte und integrative Partnerschaften fördert die AGU Entdeckungen und Forschungsarbeiten, die Erkenntnisse und Lösungen vorantreiben, die ethisch, unvoreingenommen und respektvoll gegenüber Gemeinschaften und ihren Werten sind. Zu ihren Programmen gehört die Tätigkeit als wissenschaftlicher Herausgeber, die Organisation von virtuellen und persönlichen Veranstaltungen und die Unterstützung von Karrieren. Die AGU richtet jedes Handeln nach ihren Werten aus, zum Beispiel in Form ihres renovierten Netto-Null-Energie-Gebäude in Washington, D.C. und ihres Ethics and Equity Center, das eine vielfältige und integrative geowissenschaftliche Gemeinschaft fördert, um verantwortungsvolles Handeln zu gewährleisten.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>AGU: <a href="http://www.agu.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.agu.org</a></p><p>AGU Ambassador Award: <a href="https://www.agu.org/honors/ambassador" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.agu.org/honors/ambassador</a></p><p>WCRP Coupled Model Intercomparison Project (CMIP): <a href="https://www.wcrp-climate.org/wgcm-cmip" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wcrp-climate.org/wgcm-cmip</a></p><p>Künstliche Intelligenz und Satellitendaten für verbesserte Klimavorhersagen (25.9.2024): <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2024/kuenstliche-intelligenz-und-satellitendaten-fuer-verbesserte-klimavorhersagen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2024/kuenstliche-intelligenz-und-satellitendaten-fuer-verbesserte-klimavorhersagen</a></p><p>COP27: Erdbeobachtung und Klimamodellierung als wichtige Werkzeuge für das Monitoring und die Vorhersage des Klimawandels (15.11.2022): <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/04/cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/04/cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Bernadette Jung<br> Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br> Kommunikation, Presseredaktion<br> Email: <a href="mailto:bernadette.jung@dlr.de">bernadette.jung@dlr.de</a><br> Tel.: +49 8153 28-2251</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_agu-ambassador-award-2024-eyring_copyrightDLR_f9b8fc1d1a.jpg" length="540237" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_agu-ambassador-award-2024-eyring_copyrightDLR_f9b8fc1d1a.jpg" fileSize="540237" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Am 11. Dezember 2024 wurde Uni- und DLR-Wissenschaftlerin Professorin Veronika Eyring (Mitte) der renommierte AGU Ambassador Award verliehen. Zudem wurde sie als Union Fellow der Amerikanischen Geophysikalische Vereinigung (AGU) aufgenommen. Die Verleihung fand in Washington D.C., USA im Rahmen der AGU24 Jahresversammlung mit weltweit insgesamt 25.000 Teilnehmenden statt.</media:description><media:copyright>DLR</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:25:19 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen gratuliert Tänzer:innen des Grün-Gold-Clubs  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-gratuliert-taenzerinnen-des-gruen-gold-clubs</link>
                            
                            <description>Die Bremer Lateintänzer:innen haben sich erneut durchgesetzt. Bei der Formations-WM in Wien am 7. Dezember holte der Grün-Gold-Club Bremen den 14. Weltmeistertitel. Die Universität Bremen gratuliert den Studierenden, die als Teil des Teams den Titel geholt haben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Wettkampf voller Emotionen, der bis zum Schluss spannend war. Die Freude im Team fiel am Ende groß aus. Was viele gar nicht wissen: Auch vier Studierende der Universität Bremen sind Teil des A-Teams. Das sind Carmen Kupisz und Lisa-Marie-Brückner, die beide Wirtschaftswissenschaft studieren, Nora Speckhardt, die Wirtschaftspsychologie studiert sowie Matthes Kohmüller, der in Jura promoviert.</p><p>Die Universität Bremen gratuliert den Studierenden, aber auch dem gesamten Team und den Trainer:innen zu ihrer tollen Leistung. „Mit großer Freude habe ich vom erneuten Bremen Grün-Gold Erfolg bei den Weltmeisterschaften im Latein Formationstanz gehört. Vier Weltmeister:innen in den Reihen der Studierenden zu haben, ist für die Universität Bremen sehr besonders“, so Rektorin Jutta Günther.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 12:24:55 +0100</pubDate>
                            <title>Exzellenzcluster-Entscheidung am 22. Mai 2025: „Alle bitte fest die Daumen drücken“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzcluster-entscheidung-am-22-mai-2025-alle-bitte-fest-die-daumen-druecken</link>
                            
                            <description>Die Uni Bremen befindet sich mit zwei Exzellenzcluster-Bewerbungen im Rennen um Fördermittel der Exzellenzstrategie. Beide Cluster präsentierten sich kürzlich vor einer internationalen Gutachtendengruppe. Über den aktuellen Stand ist das Rektorat mit Universitätsangehörigen ins Gespräch gekommen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind stolz darauf, dass wir die Vollanträge einreichen und die Gutachteranhörung absolvieren durften. Es ist bereits eine große Errungenschaft, es bis dahin geschafft zu haben.“, sagte Rektorin Jutta Günther. Die endgültige Förderentscheidung fällt am 22. Mai 2025. „Alle bitte fest die Daumen drücken“, appellierte Günther. Sie lobte die Mitglieder der Cluster sowie alle Beteiligten der Universität für ihre hervorragende Arbeit und das große Engagement.</p><h3>Einblick in die Bewerbungen: Materialwissenschaften und Meeresforschung</h3><p>Zunächst stellte Professor Marc Avila, Sprecher der Initiative, den Cluster „The Martian Mindset: A Scarcity-Driven Engineering Paradigm“ vor. Dieser verfolge zwei Ziele: eine nachhaltige Erkundung des Weltraums zu ermöglichen sowie zur grünen Transformation auf der Erde beizutragen. Mit dem Cluster soll ein Paradigma geschaffen werden, in dem Materialien und Bauteile mit knappen Ressourcen in einer für die Nutzung hinreichenden Qualität hergestellt werden. Die Knappheit umfasst die vier Dimensionen Rohstoffe, elektrische Energie, Arbeitskraft und Information. Die Forschung erstreckt sich auf drei Bereiche: Die Entwicklung (bio-)elektrochemischer Methoden, um Materialien selbst aus minderwertigen Rohstoffen zu gewinnen. Zweitens die Gestaltung von Niedrigenergie-Prozessketten, welche die gewonnenen Materialien in eine Reihe von Bauteilen überführen. Drittens die Konzipierung neuartiger Bedienkonzepte für Produktionsanlagen, in denen kleine Teams aus Mensch und Roboter agieren. Mithilfe der Marsperspektive sollen die Grundlagen für eine hochautomatisierte und resiliente Produktion von Materialien und Bauteilen aus knappen Ressourcen gelegt werden, die frei von fossilen Brennstoffen sind.</p><h3>MARUM stellt Fortsetzungsantrag gemeinsam mit Universität Oldenburg</h3><p>Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen ist bereits einer der aktuell 57 bundesweit geförderten Exzellenzcluster angesiedelt. Den Fortsetzungsantrag für den Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ haben die Forschenden am MARUM dieses Mal als Verbundantrag gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der Universität Oldenburg eingereicht. Der Cluster „The Ocean Floor – Earth’s Uncharted Interface“ möchte laut Sprecher Professor Heiko Pälike erforschen, wie geologische, physikalische, chemische und biologische Prozesse im und am Ozeanboden einander beeinflussen und so auf das Klimasystem, den globalen Kohlenstoffkreislauf und die biologische Produktivität des Weltozeans wirken. Die Forschenden möchten die Prozesse besser verstehen, um den Ozeanboden in globale Stoffbilanzen einbeziehen zu können. Dafür gilt es beispielsweise zu entschlüsseln, welche Prozesse den Transport von biogenen Partikeln zum Ozeanboden und deren Umwandlung unter sich verändernden Umweltbedingungen steuern, den Transfer von Kohlenstoff und anderen Elementen zwischen Ozeanboden und Meerwasser zu bilanzieren, oder zu verstehen, wie Ökosysteme am Ozeanboden auf Umweltveränderungen reagieren.</p><h3>Podiumsdiskussion: Lob und Ausblick</h3><p>An einer Podiumsdiskussion nahmen neben Rektorin Jutta Günther und den Professoren Avila und Pälike auch Irene Strebl, Staatsrätin für <a href="#_msocom_1" class="msocomanchor" id="_anchor_1" name="_msoanchor_1">[G(J1]</a>&nbsp;Wissenschaft, sowie Julia Sievers, Dezernentin für akademische Angelegenheiten, teil. Die Moderation übernahm Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer.</p><p>Günther betonte die enorme Bedeutung der Bewerbungen für die Universität: „Die Exzellenzstrategie ist ein Beweis für das Potenzial und die langfristigen Strategien der Universität. Sie &nbsp;strahlt in alle Bereiche der Uni aus.“</p><p>Sollten die Universität Bremen und die Universität Oldenburg am 22. Mai 2025 mit mindestens drei bewilligten Exzellenzclustern erfolgreich sein, könnten sich die beiden Universitäten im Verbund um den Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben. Über diese Möglichkeit machen sich die beiden Universitäten bereits Gedanken und sehen darin eine große Chance.</p><h3>Die Exzellenzstrategie auf einen Blick:</h3><p>Die Exzellenzstrategie ist eine Förderung des Bundes und der Länder. Ihr Vorgängerprogramm war die Exzellenzinitiative von 2005 bis 2018, in deren Rahmen die Universität Bremen bereits einmal den Titel "Exzellenzuniversität" führen durfte. Mit der Exzellenzstrategie haben sich der Bund und die Länder zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Universitäten zu stärken. Die Förderung soll zukunftsweisende Strukturen an den Universitäten schaffen und das Netzwerk der wissenschaftlichen Zusammenarbeit stärken.</p><p>Um eine Exzellenzuniversität zu werden, benötigt eine einzelne Universität mindestens zwei Exzellenzcluster und ein Verbund von Universitäten mindestens drei. Bei Exzellenzclustern handelt es sich um große fachwissenschaftliche Forschungsverbünde mit mehreren Teilprojekten, die über einen Zeitraum von sieben Jahren gefördert werden, um mit einer Vielzahl von Wissenschaftler:innen wissenschaftliche Durchbrüche auf ihrem Gebiet zu schaffen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_20241210_Exzellenz_Uni_Bremen-07238_f792bf03bb.jpg" length="450322" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_20241210_Exzellenz_Uni_Bremen-07238_f792bf03bb.jpg" fileSize="450322" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Podiumsdiskussion nahmen neben Rektorin Jutta Günther und den Professoren Avila und Pälike auch Irene Strebl, Staatsrätin für Wissenschaft, sowie Julia Sievers, Dezernentin für akademische Angelegenheiten, teil. Die Moderation übernahm Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer.</media:description><media:copyright>Annemarie Popp/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 09:07:21 +0100</pubDate>
                            <title>Außergewöhnliches Konzert in Paris: Chor und Orchester der Uni Bremen zu Gast in der Sorbonne </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/aussergewoehnliches-konzert-in-paris-chor-und-orchester-der-uni-bremen-zu-gast-in-der-sorbonne</link>
                            
                            <description>Es war ein außergewöhnliches Musikereignis für den Chor und das Orchester der Uni Bremen. Am 10.12. haben beide Ensembles der Universität Bremen gemeinsam mit dem Chœur &amp; Orchestre Sorbonne Université im historischen Grand Amphithéâtre der Sorbonne in Paris das Puccini-Jahr feierlich begangen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser besondere Anlass markierte das bedeutendste Reiseereignis in der Geschichte der Uni-Musik und wohl auch einer der wichtigsten der norddeutschen Universitätsensembles“, so Mariano Chiacchiarini, Universitätsmusikdirektor der Universität Bremen, der das Konzert gemeinsam mit seinem Kollegen der <span lang="fr" dir="ltr">Sorbonne</span>, Orchesterleiter Nicolás Agulló, dirigierte.</p><p>Das Orchester und der Chor der Universität Bremen hatten sich zusammen mit dem <span lang="fr" dir="ltr">Chœur &amp; Orchestre Sorbonne Université </span>zu einem außergewöhnlichen Festkonzert in Paris zusammengefunden. Es war ein beeindruckendes Bild: Rund 300 Musiker:innen und Sänger:innen aus Bremen und Paris, die zu Ehren von <span lang="fr" dir="ltr">Gabriel Fauré</span> und <span lang="it" dir="ltr">Giacomo Puccini </span>musizierten.</p><p>Beide Komponisten, deren Todestag sich 2024 zum hundertsten Mal jährt, wurden in einem besonderen musikalischen Tribut gewürdigt. Gemeinsam präsentierten die Ensembles Puccinis ambitioniertes Frühwerk „<span lang="it" dir="ltr">Messa di Gloria“</span>, das bereits die theatralische Schaffenskraft des Komponisten erahnen lässt. Darüber hinaus wurden drei Werke von Fauré aufgeführt, die die Ausdruckskraft und die Tiefe seiner Musik widerspiegeln: das dramatische <span lang="fr" dir="ltr">Prélude </span>aus <span lang="fr" dir="ltr">Pelléas et Mélisande</span>, das stürmische <span lang="fr" dir="ltr">Les Djinns</span> und das melancholische Madrigal.</p><h3>Ausblick: Gemeinsames Konzert in der Bremer Glocke</h3><p>Die Musiker:innen aus Paris sind natürlich auch zu einem Besuch nach Bremen eingeladen. Am Sonntag, 2. Februar 2025 um 17 Uhr findet das gemeinsame Konzert in der Glocke statt. Zur Aufführung kommt Puccinis Messa di Gloria für Solist:innen, Chor und Orchester. Im Konzert in Bremen wird zusätzlich Tschajkowskys Schwanensee Suite erklingen. Auch das Konzert in Bremen wird von beiden Dirigenten Mariano Chiacchiarini und Nicolás Agulló geleitet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Tickets für das Konzert in Bremen: <a href="https://www.glocke.de/event/orchester-chor-der-universitaet-bremen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.glocke.de/event/orchester-chor-der-universitaet-bremen/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_Konzert_Paris_2__1__bfbfee6c6a.jpg" length="268407" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_Konzert_Paris_2__1__bfbfee6c6a.jpg" fileSize="268407" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die beiden Ensembles der Universität Bremen haben gemeinsam mit dem Chœur &amp; Orchestre Sorbonne Université im historischen Grand Amphithéâtre der Sorbonne in Paris das Puccini-Jahr feierlich begangen.</media:description><media:copyright>Sorbonne</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:43:20 +0100</pubDate>
                            <title>Zusammen neue Wege gehen: Akademische Senate der Universitäten Bremen und Oldenburg tagen gemeinsam  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zusammen-neue-wege-gehen-akademische-senate-der-universitaeten-bremen-und-oldenburg-tagen-gemeinsam-1</link>
                            
                            <description>Ein Novum in der Geschichte der beiden Universitäten: Die Akademischen Senate aus Bremen und Oldenburg haben am 11.12. zusammen getagt. In der Sitzung, die im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst stattfand, berieten die Uni-Leitungen mit den AS-Mitgliedern über gemeinsame Zukunftsvorhaben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Treffen stand ganz im Zeichen gemeinsamer Zukunftspläne. Sowohl bei der Exzellenzstrategie als auch in der regionalen Zusammenarbeit werden derzeit wichtige Weichen gestellt. Beide Senate stützen diese Entwicklung und sprachen sich einstimmig dafür aus.</p><p>„Diese gemeinsame Sitzung war ein gelungener Auftakt und hat ein neues Kapitel in der langen Geschichte der Zusammenarbeit zwischen unseren Universitäten aufgeschlagen“, sagte die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther.</p><p>„Wir machen uns auf den Weg, exzellente Forschung, Lehre und Transfer mit klaren Zielen – auch für unsere Region – voranzutreiben“, betonte Professor Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, anlässlich der Senatssitzung.</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Enge Verbindung der Universitäten Bremen und Oldenburg</h3><p>&nbsp;</p><p>Schon seit Jahren sind beide Universitäten allein durch ihre geografische Nähe miteinander verbunden. Sie arbeiten seit langem in Forschung, Lehre und Transfer eng zusammen und teilen aus ihrer Tradition als Reformuniversitäten heraus Werte wie gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit. In der Forschung existieren enge Kooperationen in wichtigen Zukunftsfeldern, beispielsweise der Meeres-, Polar- und Klimaforschung, der Informatik, Gesundheits- und Energieforschung. &nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Gemeinsame Wege im Exzellenzwettbewerb</h3><p>&nbsp;</p><p>Im Wettbewerb um den Titel Exzellenzuniversität möchten Bremen und Oldenburg gemeinsame Wege gehen: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wollen sich die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Universität Bremen als Verbund bewerben. &nbsp;</p><p>Die Voraussetzungen sind dann gegeben, wenn der Verbund über mindestens drei Exzellenzcluster verfügt. Die Universitäten Bremen und Oldenburg haben zusammengenommen vier Clusteranträge, die sich gerade in der Begutachtung befinden. „Ozeanboden“ (Universität Bremen und Oldenburg) und „Marsperspektive“ (Universität Bremen), sowie „Hearing4all“ (Universität Oldenburg), „NaviSense“ (Universität Oldenburg). Die Entscheidung, ob die Bewerbungen erfolgreich sind, fällt im Mai 2025.</p><p>„Wir sind optimistisch, dass die beiden Universitäten mit ihren Exzellenzclusterbewerbungen Erfolg haben werden. Aber auch unabhängig davon möchten wir unsere Kompetenzen und Potentiale stärker bündeln und künftig noch stärker zusammenrücken, um die Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, so Rektorin Jutta Günther.<br> „Ich bin überzeugt, dass es sich auszahlt, wenn unsere Universitäten künftig noch stärker kooperieren. Das gilt natürlich für unsere Exzellenzcluster, aber auch auf vielen anderen Feldern: von neuen Forschungsschwerpunkten und -infrastrukturen über die Gewinnung kluger Köpfe und enger Kooperationspartner bis hin zu neuen IT-Konzepten für Forschung und Campusleben“, unterstrich Präsident Bruder.</p><p>&nbsp;</p><h3>Zusammenarbeit auch im Bereich Transfer: Leuchtturm im Nordwesten</h3><p>&nbsp;</p><p>Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitäten zeigt sich auch im Bereich der Gründungsförderung. Um diese in Bremen und Niedersachsen zu verbinden, wurde im Sommer das Projekt „Lighthouse Northwest“ gestartet. Unter der Federführung der Universitäten Bremen und Oldenburg haben sich neun regionale Hochschulen mit starker Unterstützung der regionalen Wirtschaft zusammengeschlossen. Die Ziele sind ambitioniert: Lighthouse Northwest wird als Startup Factory für die gesamte Region Bremen/Nordwestniedersachsen Startups in der Gründungs- und Wachstumsphase unterstützen. Die Factory stützt sich auf ein breites Bündnis aus exzellenter Wissenschaft an Hochschulen und einer deutschlandweit einmalig hohen Dichte an außeruniversitären Forschungsinstituten, eine agile und innovative Gründungsunterstützung sowie eine traditionell weltoffene Unternehmerschaft.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20241211_AS_Sitzung_small--47.jpg" length="2174696" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20241211_AS_Sitzung_small--47.jpg" fileSize="2174696" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Akademischen Senate der Universitäten Oldenburg und Bremen haben zum ersten Mal zusammen getagt.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 14:30:29 +0100</pubDate>
                            <title>Weihnachtsvorlesung: Chemie zeigt Gummibärchen in der Hölle</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/weihnachtsvorlesung-chemie-zeigt-gummibaerchen-in-der-hoelle</link>
                            
                            <description>XXL-Wunderkerzen und selbstgemachtes Pyro-Feuerwerk sind Teil der traditionellen Weihnachtsvorlesung im Studiengang Chemie. Die Veranstaltung findet am 11. Dezember 2024 an der Uni Bremen statt. Einlass ist ab 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die traditionelle öffentliche Vorlesung ist jedes Jahr im Dezember ein Publikumsmagnet. In mehr als 20 Schauversuchen schicken Professor Jens Beckmann, Dr. Emanuel Hupf, Sarah Marz und Zaki Warsame Gummibärchen in die Hölle, verwandeln Zigaretten mit Hilfe von flüssigem Sauerstoff zu Schweißbrennern und zeigen Tricks mit Trockeneis.</p><h3>Eintritt frei</h3><p>Alle Versuche werde allgemeinverständlich erklärt, Die Veranstaltung eignet sich ab dem Grundschulalter. Bei kleinen Kinder und empfindlichen Menschen empfehlen wir einen Gehörschutz mitzubringen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Weihnachtsvorlesung am 11. Dezember, um 16:00 Uhr im Hörsaal C0290 (EG) des Gebäudes NW2, Block C, in der Leobener Straße 7 auf dem Campus.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-33_2314f8819c.jpg" length="38707" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-33_2314f8819c.jpg" fileSize="38707" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 12:54:11 +0100</pubDate>
                            <title>Herzlichen Glückwunsch: ausgezeichnete WiWi-Absolvent:innen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/herzlichen-glueckwunsch-ausgezeichnete-wiwi-absolventinnen-1</link>
                            
                            <description>Für herausragende wissenschaftliche Leistungen sind in der Bremer Glocke Preise aus der Bremer Bürgergesellschaft und weiteren Stiftern für Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften vergeben worden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Den mit 10.000 Euro datierten Segnitz-Preis für herausragende Promotionsarbeiten ging an Dr. Tjark Virkus, Dr. Eliza Stenzhorn und Dr. Quynh Duong Phuong. Sechs herausragende Master- und Bachelor-Absolvent:innen erhielten den mit 4.000 Euro dotierten Wolfgang-Ritter-Studienpreis. Außerdem ging der mit 2.000 Euro dotierte Sonderpreis der Deutschen Bundesbank dieses Jahr an Dr. Gerrit Liedtke.</p><p>Die Verleihung fand statt im Rahmen der Verabschiedung der insgesamt 357 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft – darunter 19 Promovierte – aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik sowie Wirtschaftspsychologie mit Talaren und dem traditionellen Hütewerfen.</p><p>Die Festrede hielt Irene Strebl, Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr erstmals vom neu gewählten Dekan des Fachbereichs, Professor Maik Eisenbeiß, geleitet. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahmen Nicolai Thein am Klavier und Oliver Helmert am Saxophon.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.wiwi.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wiwi.uni-bremen.de/</a>&nbsp;</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de" target="_blank">https://www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Sascha Radloff<br> Telefon: 0421 218-66503<br> E-Mail: <a href="mailto:sradloff@uni-bremen.de">sradloff@uni-bremen.de</a>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Huetewerfen_Bachelor_a3294a45d5.jpg" length="616249" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Huetewerfen_Bachelor_a3294a45d5.jpg" fileSize="616249" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Verleihung fand statt im Rahmen der Verabschiedung der insgesamt 357 Absolventinnen und Absolventen mit Talaren und dem traditionellen Hütewerfen.</media:description><media:copyright>Marc Matzkeit/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36550</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 13:35:17 +0100</pubDate>
                            <title>Eine starke Stimme für den Norden – Die Hanse University Alliance vereint zehn Universitäten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eine-starke-stimme-fuer-den-norden-die-hanse-university-alliance-vereint-zehn-universitaeten</link>
                            
                            <description>Der Verbund norddeutscher Universitäten (VNU) wird zur Hanse University Alliance. Der Verbund, zu dem auch die Universität Bremen gehört, bekommt nicht nur einen neuen Namen, sondern wird angesichts der vielfältigen Herausforderungen strategisch weiterentwickelt.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der norddeutsche Universitätsraum setzt auf Zusammenarbeit und Innovation: Der Verbund Norddeutscher Universitäten (VNU) blickt auf 30 erfolgreiche Jahre der Kooperation in Studium und Lehre zurück. Als einer der ersten Universitätsverbünde in Deutschland hat er Maßstäbe gesetzt. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, der Entwicklungen in anderen deutschen Regionen und der großen Chancen im Ostsee- und Nordseeraum wird der Verbund strategisch weiterentwickelt und als „<span lang="en" dir="ltr">Hanse University Alliance</span>“ (HUA) neu positioniert.</p><h3>Nord- und Ostsee als Brücke</h3><p>Die Mitglieder der Hanse <span lang="en" dir="ltr">University Alliance</span> sind nicht nur geografisch durch ihre Nähe zur Ost- oder Nordsee verbunden, sondern auch durch gemeinsame Forschungsthemen und Studienangebote in Bereichen wie Meer, Klima, Nachhaltigkeit, Energie und Gesundheit. Die Idee der Hanse fungiert als verbindendes Element – ein Sinnbild für Kooperation, Entwicklung und den Austausch von Wissen.<br> In Zeiten globaler Herausforderungen, multipler Krisen und angesichts des Wettbewerbs in der Wissenschaft kann Norddeutschland durch Kooperation als leistungsstarker Wissenschafts- und Innovationsstandort wahrgenommen werden, der bedeutende Impulse setzt und international ausstrahlt.</p><h3>Potenziale für die Zukunft des Nordens</h3><p>Dies ermöglicht insbesondere eine intensivere internationale Vernetzung, die für die Wissenschaft sowie für den Arbeitsmarkt, für Innovationen und in Anbetracht demografischer Veränderungen von großer Bedeutung ist. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz haben die zehn Universitäten am 9. Dezember zurückgeblickt und Perspektiven für die Zukunft entwickelt, um die Potenziale im Norden und für den Norden zu nutzen.</p><h3>Gemeinsame Weiterentwicklung und feierliche Vorstellung</h3><p>Die Hanse University Alliance setzt sich aus zehn Mitgliedsuniverstäten zusammen: Universität Bremen, Universität Greifswald, Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universität zu Lübeck, Leuphana Universität Lüneburg, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Universität Rostock und die Rijksuniversiteit Groningen. Aktuell gibt es an den Universitäten der Allianz rund 185.000 Studierende, darunter 28.000 internationale Studierende sowie 2.900 Professor:innen. Seit drei Jahrzehnten engagieren sich die Universitäten aktiv in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre.&nbsp; Aufbauend auf diesen Erfahrungen entwickelt sich der Verbund zur Hanse University Alliance weiter, um künftigen Herausforderungen in der Qualität des Studierendenangebots gerecht zu werden, gemeinsame Themen für den norddeutschen Raum voranzutreiben und die Bedeutung von Wissenschaft für gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Entwicklungen sichtbarer zu machen.</p><p>Die Hanse University Alliance setzt sich dafür ein, den norddeutschen Wissenschafts- und Innovationsraum in enger Kooperation mit den norddeutschen Wissenschaftsminister:innen und -senator:innen weiter auszubauen und als geschlossener Dialogpartner für die Wissenschafts- und Bildungspolitik zu agieren. „Mit dem Anlass heute setzen wir ein Zeichen des gemeinsamen Aufbruchs, die Stärken der Wissenschaft im Norden und für den Norden zu erkennen. Durch Kooperation wollen wir diese in Zukunft stärken“, sagt Sascha Spoun, Sprecher der Hanse University Alliance und Präsident der Leuphana Universität.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Katharina Einert<br> E-Mail: <a href="mailto:office@hanseuniversityalliance.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">office@hanseuniversityalliance.de</a><br> Telefon: +49 4131 677-1444</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" length="26181" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" fileSize="26181" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Internationale Wissenschaftsfreiheit verteidigen: Russland kriminalisiert die Osteuropaforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-wissenschaftsfreiheit-verteidigen-russland-kriminalisiert-die-osteuropaforschung-1</link>
                            
                            <description>Als Netzwerk von Hochschulen mit einem wissenschaftlichen Schwerpunkt auf dem östlichen Europa sind wir sehr besorgt darüber, dass die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) am 26.07.2024 vom Justizministerium der Russischen Föderation als „extremistische Organisation“ gelistet wurde. 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die DGO ist der größte interdisziplinäre Verband von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im deutschsprachigen Raum, die sich mit Osteuropa beschäftigen. Die Listung hat tiefgreifende Folgen für die Arbeit der DGO. Sie ist aber auch ein direkter Angriff auf die Wissenschaft und betrifft damit auch unsere Hochschulen unmittelbar.</p><p>Personen, die mit der DGO zusammenarbeiten, drohen in Russland Haftstrafen bis zu zwölf Jahren. Damit ist die persönliche Freiheit von Forschenden akut gefährdet und die Forschung zu Russland-bezogenen Themen weiter eingeschränkt. Insbesondere für junge Osteuropa-Forschende hat dies schwerwiegende Konsequenzen für die wissenschaftliche Karriere. Die Listung zielt darauf ab, die unabhängige Forschung zu Russland weitgehend zu verhindern und betrifft aufgrund internationaler Vernetzungen die gesamte Osteuropaforschung. Die Listung der DGO ist somit ein Versuch, die internationale Wissenschaftsfreiheit einzuschränken.</p><p>Wir verurteilen diesen Angriff auf die internationale Wissenschaftsfreiheit und appellieren an alle Forschenden, Wissenschaftsverbände und akademischen Institutionen, sich mit der DGO solidarisch zu erklären. Wir stehen hinter den Mitgliedern der DGO und unterstützen sie dabei, die unabhängige wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen, und so die Wissenschaftsfreiheit zu verteidigen.</p><p>Wir appellieren an die deutsche Politik, die Listung der DGO als „extremistische Organisation“ als einen unmittelbaren Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland und international anzuerkennen und entsprechend zu handeln. Der Staat ist aufgerufen, seine Schutzfunktion gegenüber der Wissenschaft wahrzunehmen. Erforderlich ist dafür ein Dialog mit Drittstaaten im russischen Einflussbereich, um Forschungsreisende zu schützen. Bestehende und neue Forschungskooperationen mit Staaten, die enge Beziehungen zu Russland pflegen, werden somit erheblich belastet. Nur mit einem entschiedenen Auftreten lassen sich derartige Angriffe auf die Wissenschaft entschärfen.</p><ul class="list-normal"><li>Friedrich-Schiller-Universität Jena</li><li>Universität Bielefeld</li><li>Universität Bremen</li><li>Technische Universität Dresden</li><li>Europa-Universität Viadrina Frankfurt-Oder</li><li>Justus-Liebig-Universität Gießen</li><li>Universität Potsdam</li><li>Universität Tübingen</li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 14:51:40 +0100</pubDate>
                            <title>Labore klimafreundlicher machen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/labore-klimafreundlicher-machen</link>
                            
                            <description>Der Forschungsbetrieb in Laboren ist sehr energieintensiv. Wie er sich effizienter gestalten lässt, diskutierten Angehörige der Bremischen Hochschulen bei einem Treffen im Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Austausch fand im Rahmen des Projekts BreGoS (<span lang="en" dir="ltr">Bremen Goes Sustainable</span>) statt. In BregoS haben sich alle staatlichen Bremischen Hochschulen – die Universität Bremen, die Hochschulen Bremen und Bremerhaven sowie die Hochschule für Künste – zusammengeschlossen, um zu Nachhaltigkeitsthemen wie Biodiversität, Klimaschutz, Mobilität und Ressourcenschonung konkrete Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Ein wichtiger Ansatz ist dabei die Umstellung auf einen nachhaltigen Laborbetrieb.</p><p>Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: „Das BreGoS-Kompetenznetzwerk zeigt: Die hochschul- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit fördert das Lernen voneinander. Wissenschaftliches und technisches Personal ziehen hier in Sachen Klimaschutz gemeinsam an einem Strang, um Lösungen in einem Bereich mit großem Einsparpotenzial zu finden. Lösungen, die noch dazu auf andere Forschungseinrichtungen übertragbar sind.“</p><p>Der hochschulübergreifende Erfahrungsaustausch brachte Forschende und Fachpersonal aus der Gebäudetechnik und Arbeitssicherheit aller beteiligten Bremischen Hochschulen sowie weiterer deutscher Forschungsinstitute und Hochschulen zusammen. Sie tauschten sich unter anderem zu Best-Practice-Beispielen aus. Konkrete Umsetzungskonzepte lieferte beispielsweise Andreas Fouquet, technischer Leiter Gebäudebetriebstechnik im Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen: „Unsere Labore betreiben wir seit Jahren mit angepasster Technik und optimierten Regelungen. Es gibt da zahlreiche Möglichkeiten, die wir nun gemeinsam für die verschiedenen Labore ausrollen wollen. Ein nachhaltigerer Laborbetrieb stellt im Bestand zwar eine ungleich größere Herausforderung dar als bei Neubauten, ist aber dennoch machbar.“</p><p>Aus Sicht von Marko Rohlfs, Koordinator des Projektes BreGoS und Professor für Chemische Ökologie an der Universität Bremen, war die Veranstaltung der Auftakt, um mit den Netzwerkpartner:innen vertiefend den Austausch zu suchen. Die Entwicklung eines nachhaltigen Labors habe man bewusst als gemeinschaftliches Projekt gewählt. „Es ist unser Anliegen, damit Kosten und CO<sub>2</sub>-Emissionen erheblich zu senken – bei gleichbleibender Laborsicherheit.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_20241125_SUKW_Labore_hesund_und_klimafreundlich_46afe9f69b.jpg" length="524614" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_20241125_SUKW_Labore_hesund_und_klimafreundlich_46afe9f69b.jpg" fileSize="524614" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Veranstaltung nahmen unter anderem Frauke Meyer, Kanzlerin der Universität Bremen (vordere Reihe, zweite von links), Senatorin Kathrin Moosdorf (vordere Reihe, zweite von rechts) und Marko Rohlfs, Koordinator des Projektes BreGoS und Professor für Chemische Ökologie an der Universität Bremen (mittlere Reihe, dritter von links), teil.</media:description><media:copyright>Michael Bahlo</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36366</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 10:29:27 +0100</pubDate>
                            <title>Universität im Gespräch: Lebendige Diskussion über Wissenschaftsfreiheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-im-gespraech-lebendige-diskussion-ueber-wissenschaftsfreiheit</link>
                            
                            <description>„Universität im Gespräch“ – so lautet der Titel eines Formates, mit dem das Rektorat mit den Angehörigen der Universität regelmäßig in Dialog treten möchte. Bei der letzten Veranstaltung ging es um das Thema Wissenschaftsfreiheit und die Frage, wie der Artikel 5 des Grundgesetzes gelebt wird. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Fokus der Veranstaltung, die in Kooperation mit Worlds of Contradiction (WOC) und dem Zentrum für Perfomance Studies gestaltet wurde, stand die Wissenschaftsfreiheit im Spannungsfeld von Forschungsfreiheit und gesellschaftlichen, politischen sowie ethischen Rahmenbedingungen. Uni-Rektorin Jutta Günther sagte zu Beginn, das Thema sei facettenreich, die Wissenschaftsfreiheit wichtiger denn je: „Sie ist das Fundament, auf dem wir alle stehen. Ich sehe, dass es derzeit viel thematisiert wird. Es gibt etwas zu verteidigen. Einiges ist nicht gut bestellt.“</p><p>In vier Paneln beleuchteten Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen der Universität Bremen die Themen:</p><p>Im ersten ging es um Wissenschaftsfreiheit im Spannungsfeld von grundsätzlichem Schutz und (globalen) Bedrohungen. Wissenschaftsfreiheit werde in Deutschland gepflegt und sei in der Regel grundsätzlich gegeben, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. Dabei müsse beachtet werden, dass Wissenschaftsfreiheit nicht gleichzusetzen sei mit Meinungsfreiheit. Die Wissenschaft brauche gute Belege, um in einem Klima der Wissenschaftsfeindlichkeit Contra zu geben. Geopolitische Entwicklungen stellten außerdem eine Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit dar, dies führe beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Hochschulen in China und Russland zu großen Problemen. Eine weitere Gefährung der Wissenschaftsfreiheit stellt nach Ansicht vieler Teilnehmenden auch die Unterfinanzierung von Hochschulen dar. Wissenschaftsfreiheit hat mit Finanzierung zu tun – so das Fazit. &nbsp;</p><p>In zweiten Runde ging es um den Blick der „Early Career Scholars auf Wissenschaftsfreiheit“ war man sich einig, dass es grundsätzlich Freiheit im Bereich des Forschens gibt. Interessante Einblicke in ihren Uni-Alltag gaben die Diskutant:innen, die sich bei der Auswahl der Forschungsthemen häufig in einem Spannungsfeld zwischen Interesse an einem brisanten Thema einerseits und der öffentlichen Aufregung darüber andererseits befinden. &nbsp;</p><p>Was bedeutet Wissenschaftsfreiheit interdisziplinär? Das war eine weitere Fragestellung der Veranstaltung „Universität im Gespräch“. Konsens herrschte darüber, dass es wichtig ist, dabei auch die Perspektive des Globalen Südens einzunehmen. Ein Blick, der nicht eurozentrisch, sondern transdisziplinär und international sei, öffne deutlich mehr neue Perspektiven.&nbsp; &nbsp;</p><p>Inwieweit Künstliche Intelligenz Chance oder Bedrohung für Wissenschaftsfreiheit ist, war Thema der vierten Gesprächsrunde. Hier wurde unter anderem die Frage gestellt, wer die KI wofür einsetzt und wer die Ressourcen kontrolliert. Einigkeit herrschte darüber, dass es wichtig sei, über den Dienstleistungscharakter der KI hinauszudenken und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.</p><p>Im Anschluss fanden Diskussionen in Form von Fishbowls mit den Mitgliedern des Rektorats statt. Das Fazit der Teilnehmenden: Auch wenn die Themen, um die es geht, nicht einfach sind, sind die Debatten, die in solch wertschätzenden Formaten geführt werden, immer eine Bereicherung. Denn im Austausch zu bleiben, das gehört zu einer lebendigen Diskurskultur an der Universität Bremen.</p><p>Das Thema Wissenschaftsfreiheit steht auch im Mittelpunkt der 36. Bremer Universitäts-Gespräche, die am Donnerstagabend, 21. November 2024 um 18 Uhr in der Kunsthalle Bremen eröffnet werden.&nbsp; Nach einer Einführung zum Thema „Wissenschaftsfreiheit heute“ durch Prof. Dr. Michi Knecht, Prof. Dr. Ingo H. Warnke und PD Dr. Ehler Voss (alle Worlds of Contradiction, Universität Bremen) gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Hochschulen im Kreuzfeuer von geopolitischen Bedrohungen“ mit Prof. Dr. Shalini Randeria (Central European University, Wien) und Dr. Elisabeth von Thadden (DIE ZEIT, Hamburg).</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_20241029_Uni_im_Gespra__ch-1_e052160f53.jpg" length="99474" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_20241029_Uni_im_Gespra__ch-1_e052160f53.jpg" fileSize="99474" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">„Universität im Gespräch“ – so lautet der Titel eines Formates, mit dem das Rektorat mit den Angehörigen der Universität regelmäßig in Dialog treten möchte.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37858</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 11:57:13 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt mit Doppelspitze: ZARM stellt sich neu auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-mit-doppelspitze-zarm-stellt-sich-neu-auf-1</link>
                            
                            <description>Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) hat sich neu aufgestellt – seit dem 1. August 2024 wird das Institut von einer Doppelspitze geleitet. Neben Professor Marc Avila wird Professorin Katharina Brinkert als Direktorin die Führung des Instituts übernehmen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Marc Avila ist Direktor des ZARM und Geschäftsführer der ZARM-Fallturmbetriebsgesellschaft mbH. Er leitet zudem das Fachgebiet „Strömungsmechanik“ der Universität Bremen. Seit drei Jahren widmet er sich intensiv der Vision, ein Exzellenzcluster zum Thema Raumfahrt an der Universität Bremen zu etablieren: Er ist Sprecher der Initiative „Humans on Mars“, aus der der zurzeit laufende Exzellenzclusterantrag „Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit“ entstanden ist. Die erste Hürde wurde bereits erfolgreich genommen, der Antrag liegt nun als Vollantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vor.</p><p>Katharina Brinkert leitet künftig das neue Fachgebiet „Human Space Exploration Technologies“. Sie bringt ihre herausragende Expertise in der Weltraumforschung mit. Die Professorin ist seit langem mit dem ZARM verbunden und führte bereits 2016 ihre ersten Experimente am Fallturm durch. Neben ihrer Professur an der University of Warwick war sie seit Oktober 2021 in Teilzeit mit ihrer Forschungsgruppe „Photoelektrokatalyse“ am ZARM tätig. Seit August 2024 hat sie die Leitung des neuen Fachgebiets übernommen, das sich auf Technologien für die astronautische Raumfahrt fokussiert – eine bedeutende Bereicherung für das ZARM.</p><h3>Stärkung der Raumfahrtforschung und Beitrag zum Exzellenzcluster-Antrag</h3><p>Der inhaltliche und strukturelle Zugewinn durch die Berufung von Katharina Brinkert ist ein wichtiger Schritt für das ZARM. Die Fokussierung auf die astronautische Raumfahrt wird durch ihr Forschungsfeld der „Human Space Exploration Technologies“ weiter verstärkt. Davon profitiert auch der laufende Antrag auf das Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“, das auf die Erforschung und Entwicklung innovativer und nachhaltiger Technologien für zukünftige Marsmissionen abzielt. Katharina Brinkerts Arbeit zu künstlichen Photosynthesesystemen zur Produktion von Sauerstoff und Brennstoffen unter Weltraumbedingungen wird dabei eine wichtige Rolle spielen.</p><p>„Mit der Berufung von Katharina Brinkert und der Schaffung des neuen Fachgebiets ist das ZARM nun noch breiter aufgestellt. Ihre weltweit anerkannte Expertise und ihre internationale Erfahrung, besonders im Bereich der Weltraumchemie und Mikrogravitationsforschung, sind für die zukünftige Forschung am ZARM von unschätzbarem Wert“, betont Professor Avila.</p><h3>Kurzbiografie von Katharina Brinkert</h3><p>Seit dem 1. August 2024 ist Katharina Brinkert Direktorin des ZARM und Professorin für Human Space Exploration Technologies an der Universität Bremen. Sie forscht an künstlichen Photosynthesesystemen, die sowohl im Weltraum als auch auf der Erde für die Produktion von Sauerstoff, Brennstoffen und anderen Chemikalien eingesetzt werden können. Für ihre Pionierarbeit in diesem Bereich wurde sie 2021 mit der Zeldovich-Medaille ausgezeichnet. Zuvor war sie als Leopoldina Postdoctoral Fellow am California Institute of Technology sowie als Research Fellow am European Space and Technology Center (ESTEC) der ESA tätig. Vor ihrem Wechsel nach Bremen war sie seit 2019 Assistant und Associate Professorin an der University of Warwick.</p><p><em>Birgit Kinkeldey</em></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Birgit Kinkeldey<br> Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> E-Mail: birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de<br> Telefon: +49 (0)421 218-57755</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_2024_Zarm_Doppelspitze_Brinkert_Avila--17_bea_4e8fe45de9.jpg" length="466895" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_2024_Zarm_Doppelspitze_Brinkert_Avila--17_bea_4e8fe45de9.jpg" fileSize="466895" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie leiten künftig gemeinsam das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen: Marc Avila und Katharina Brinkert.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 11:04:00 +0100</pubDate>
                            <title>Pflegereport: Längere Pflegedauern lassen Kosten weiter steigen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflegereport-laengere-pflegedauern-lassen-pflegekosten-weiter-steigen</link>
                            
                            <description>Die Pflegedauer wird sich in den kommenden Jahren verdoppeln. Das wird die Kosten für die Pflege zusätzlich erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER erstellt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der jährlich veröffentlichte BARMER-Pflegebericht bewertet die aktuelle Pflegepolitik und erfasst die Situation der Pflege. Für den Bericht werteten Professor Heinz Rothgang und Dr. Rolf Müller vom SOCIUM der Universität Bremen Daten aus der Pflege- und Kassenstatistik sowie der BARMER umfassend aus. Das Ergebnis: Pflegebedürftige werden immer länger gepflegt, so dass die Kosten weiter ansteigen.</p><p>&nbsp;</p><h3>Menschen sind länger pflegebedürftig – Pflegekosten werden weiter steigen</h3><p>&nbsp;</p><p>Im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktkapitels stehen die steigende Pflegedauer und die damit verbundenen Kosten, die für das Pflegeversorgungssystem zu erwarten sind. Der Vergleich der Daten von im Jahr 2022 verstorbenen Pflegebedürftigen mit Vorausberechnungen der Pflegedauer für Menschen, die im Jahr 2022 neu pflegebedürftig geworden sind, zeigt, dass ein deutlicher Anstieg der Pflegedauer zu erwarten ist. Von den 2022 verstorbenen BARMER-Versicherten haben 77 Prozent Leistungen der Pflegeversicherung bezogen. Diese Leistungen wurden durchschnittlich über 3,8 Jahre bezogen. Bei den 2022 erstmals Pflegebedürftigen wird die Pflegedauer mithilfe der Sterbetafelmethode aus den Querschnittsdaten vorausberechnet– mit der gleichen Methode, mit der das Statistische Bundesamt die Lebenserwartung Neugeborener berechnet. Demnach ist für diese 2022 erstmals Pflegebedürftigen mit einer Pflegedauer von 7,5 Jahren zu rechnen, also einem fast doppelt so hohen Wert.</p><p>Die gestiegene Pflegedauer ist auch eine Folge des erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriffs, nach dem körperlich, kognitiv und psychisch beeinträchtigte Menschen gleichbehandelt werden und somit schon früher und damit auch länger pflegerische Leistungen erhalten. Insgesamt kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die Pflegedauern um 100 Prozent und die Ausgaben um 50 Prozent steigen. Die Ausgaben steigen weniger stark, da die zusätzlichen Zeiten in Pflegebedürftigkeit vor allem in niedrigen Pflegegraden und mit dem Bezug von Pflegegeld verbracht werden, was deutlich geringere Ausgaben mit sich bringt als Pflegesachleistungen durch ambulante Pflegedienste oder die Heimpflege.</p><p>&nbsp;</p><h3>Langfristige Finanzierungssicherheit für die Pflegeversicherung notwendig</h3><p>&nbsp;</p><p>Neben der steigenden Zahl an Pflegebedürftigen durch die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren und den steigenden Kosten durch mehr Personal und höhere Löhne in der Pflege, müssen also auch längere Pflegezeiten für die Kostenentwicklung der Pflege berücksichtigt werden. Durch letztere steigen die Gesamtausgaben der Sozialen Pflegeversicherung pro Pflegebedürftigen zusätzlich. Die Pflegeversicherung brauche langfristig deutlich mehr finanzielle Mittel. „Die jüngst angeschobene Beitragserhöhung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kann höchstens kurzfristig Abhilfe schaffen und bestenfalls das kommende Jahr überbrücken. Für eine langfristige Finanzierungssicherheit braucht es eine Finanzierung aus Steuermitteln und einen Finanzausgleich mit der Privaten Pflegeversicherung“, kommentiert Professor Rothgang anlässlich der Veröffentlichung des Pflegereports.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reporte/pflegereport" target="_blank" rel="noreferrer">BARMER Pflegereport 2024</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58554<br> E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rmint@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Pflegereport_2024_Copyright_interstid_AdobeStock_e6e2d50b8e.jpeg" length="271714" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Pflegereport_2024_Copyright_interstid_AdobeStock_e6e2d50b8e.jpeg" fileSize="271714" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>interstid/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 13:34:16 +0100</pubDate>
                            <title>Lehramtsabsolvent:innen der Universität verabschiedet </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehramtsabsolventinnen-der-universitaet-verabschiedet</link>
                            
                            <description>392 Studierende haben ihr Lehramtsstudium an der Universität Bremen im Prüfungsjahr 2024 abgeschlossen. Rund 110 von ihnen nahmen Ende Oktober an der feierlichen Verabschiedung im großen Hörsaal der Universität teil. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerichtet wurde die Feier vom Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB). Neben der feierlichen Verabschiedung wurde auch der Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten im Master of Education verliehen.</p><p>Nach einer Begrüßung von Professor Christian Palentien, Direktor des ZfLB, berichteten Ute Treptow vom Alumniverein der Universität und Gerd-Rüdiger Kück, ehemaliger Kanzler der Universität Bremen und stellvertretender Vorsitzender der unifreunde, von ihrem Engagement für die Lehramtsabsolvent:innen.</p><h3>KI in der Schule: den Wandel mitgestalten</h3><p>Die Senatorin für Kinder und Bildung für das Land Bremen, Sascha Aulepp, betonte in ihrem Grußwort die hohe Bedeutung gut ausgebildeter Lehrkräfte für die Schulen in Bremen und warb für den Berufseinstieg an Bremer Schulen: „Bleiben Sie in Bremen und gestalten Sie unser Schulsystem mit.“</p><p>Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen und selbst in der Lehramtsausbildung tätig, zeigte auf, dass gerade angesichts großer Umbrüche im Bildungssystem Experimentierfreude und Offenheit der Absolvent:innen gefragt sind: „Unsere Schulen stehen durch den Einsatz von KI vor großen Veränderungen. Damit dieser Wandel für alle gut gelingt, kommt der neuen Lehrer:innengeneration eine zentrale Rolle zu. Sie, liebe Absolvent:innen, bringen aus Ihrem Studium fundiertes Fachwissen und frische Perspektiven mit, von denen auch Ihre Kolleg:innen profitieren werden. Ich bin zuversichtlich, dass Sie die vor Ihnen liegenden Herausforderungen verantwortungsbewusst und engagiert meistern werden!“</p><p>Silke Engelhardt, Leiterin der Abteilung Ausbildung am Landesinstitut für Schule (LIS), gab darüber hinaus konkrete Einblicke in die Ausbildungspraxis am LIS, bei der viel Raum für Reflexion und Erprobungen bestehe.</p><h3>Förderpreise für innovative Konzepte in Biologie und Physik</h3><p>Die anschließende Verleihung der Förderpreise an Sarah Weihrauch und Lisa Malotki verdeutlichte nochmals, wie eng eine gute wissenschaftliche Ausbildung mit der Fähigkeit zur Weiterentwicklung und Innovation in der Schulpraxis verknüpft ist. Sarah Weihrauch erhielt den Förderpreis für ihre Arbeit im Fach Biologie mit dem Titel: „Die Lernwirksamkeit des Planspiels ‚Tomaten – lecker und umweltfreundlich?‘" im Unterricht der Sekundarstufe 1". Lisa Malotkis Arbeit befasste sich mit „Entwicklung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zum Thema Energie im Kontext des Klimawandels im Fach Physik“. Beide Arbeiten verknüpfen aktuelle fachwissenschaftliche Erkenntnisse mit innovativen fachdidaktischen Konzepten und legen damit exemplarische Grundsteine im Bereich der evidenzbasierenden Unterrichtsentwicklung.</p><p>Die diesjährigen Förderpreise waren mit je 750 Euro dotiert, die Preisgelder wurden von den unifreunden und den Fachbereichen Kulturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität gespendet.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Master_of_Education_Feier_32_61d40ae291.jpg" length="341627" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Master_of_Education_Feier_32_61d40ae291.jpg" fileSize="341627" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36239</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 12:07:33 +0100</pubDate>
                            <title>AI in Health – Bremer Symposium am 2. und 3. Dezember </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ai-in-health-bremer-symposium-am-2-und-3-dezember</link>
                            
                            <description>Um neueste Entwicklungen und innovative Ansätze im Bereich der Künstlichen Intelligenz geht es beim Symposium „AI in Health“ in der Bremischen Bürgerschaft und im Haus der Wissenschaft. Interessierte können sich bis zum 21. November anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Symposium wird von der<span lang="en" dir="ltr"> U Bremen Research Alliance</span> in Kooperation mit <span lang="en" dir="ltr">JUST ADD AI</span>, dem Transferzentrum für künstliche Intelligenz BREMEN.AI und dem Integrierten Gesundheitscampus Bremen (IGB) veranstaltet. Hier werden die neuesten Entwicklungen und innovativen Ansätze im Bereich der Künstlichen Intelligenz für die Gesundheitsversorgung vorgestellt. Außerdem wird über die Zukunft der Gesundheitsversorgung und den transformativen Beitrag von digitalen Technologien, insbesondere von KI, diskutiert. Das Symposium bringt Fachpersonen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis für einen gemeinsamen Dialog sowie für den Wissenstransfer in die Gesellschaft zusammen.</p><p>Auf der Tagesordnung für Montag, den 2. und Dienstag, den 3. Dezember stehen zahlreiche Sessions, unter anderem zu <span lang="en" dir="ltr">Digital Public Health</span>, Herausforderungen durch den<span lang="en" dir="ltr"> AI Act </span>oder Robotik und Rehabilitation. Das Symposium schließt mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Künstliche Intelligenz für nachhaltige Gesundheit und Resilienz?“ ab. Zu den Speakern gehören unter anderem Professor Gerhard Hindricks, Kommissarischer Klinikdirektor der Charité Universitätsmedizin Berlin, Professor Ralf Kuhlen, Chief Medical Officer der Fresenius Group, Professor Lars Schaade, Präsident des Robert-Koch-Instituts und Professor Iris Pigeot, Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Vonseiten der Universität Bremen sind zahlreiche weitere Forschende vertreten, etwa Universitätsrektorin Professorin Jutta Günther, Marvin Wright, Professor für Maschinelles Lernen in der Statistik, Horst Hahn, Professor für Digitale Medizin, und Rainer Fechte-Heinen, Professor für das Fachgebiet Werkstofftechnik/Metalle.</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung: <a href="https://www.bremen-research.de/ai-in-health" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de/ai-in-health</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_AiH_2024_bild_4zu3_45dc75055b.jpg" length="343493" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_AiH_2024_bild_4zu3_45dc75055b.jpg" fileSize="343493" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>berCheck / NWM / adobe.stock.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36105</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 14:19:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationaler Bachelor „Natural Sciences for Sustainability” gestartet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationaler-bachelor-natural-sciences-for-sustainability-gestartet</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen haben jetzt 47 junge Menschen ihr Studium im neuen internationalen Bachelor-Studiengang „Natural Sciences for Sustainability“ aufgenommen. Der Bachelor ist eine gemeinsame Initiative Initiative von Physik, Geowissenschaften und Biologie.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Jens Falta und Professorin Annette Ladstätter-Weißenmayer (Fachbereich Physik/Elektrotechnik) hatten zu einer Begrüßungs- und Auftaktveranstaltung eingeladen, an der alle neuen Studierenden teilnahmen. Vier Keynotes aus vier verschiedenen Perspektiven gaben einen Einblick in die Themen von „NatSus” – so die Kurzbezeichnung des Studienganges.</p><p>Professor Michael Schulz (Fachbereich Geowissenschaft) stellte das „Global picture of climate change“ vor, Professor Uwe Nehls (Fachbereich Biologie/Chemie) beleuchtete „Sustainability from biological perspectives at different scales“, Dr. Sergio Contreras (Fachbereich Physik/Elektrotechnik) gab einen Einblick in die „Future energy supply“ und Christine Falta (Bonn) diskutierte Karriereaspekte mit „Paths in sustainability“.</p><h3>Lebhafte Diskussionen im World-Café</h3><p>Ein World-Café bot Raum für lebhafte Diskussionen zwischen Studierenden, Dozent:innen und Vortragenden. „Wir freuen uns auf drei anregende Studienjahre in verschiedenen Disziplinen“, blickt Jens Falta optimistisch auf die kommende Zeit mit den Studierenden.</p><p>Im Mittelpunkt des neuen Studiengangs steht die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Energie sowie die Erfassung und Beschreibung von Prozessen und Wechselwirkungen in Umweltsystemen. Inhalte aus den Disziplinen Biologie, Physik und Geologie sind Gegenstand dieses Studiengangs, ergänzt um Aspekte aus Elektrotechnik, Philosophie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.</p><h3>Erfreulich großes Interesse</h3><p>„NatSus“ ist erst der zweite englischsprachige Bachelor-Studiengang der Universität. Mit innovativen Formen des Unterrichts knüpft er an die Reformtradition der Universität an. Durch die Einrichtung des Studiengangs leistet die Universität einen starken Beitrag zur Bildung hochqualifizierter Expert:innen für die Energiewende und nachhaltige Zukunft; sie wird somit ihrem neuen Leitbild gerecht. Über das große Interesse bei den Bewerbungen bereits im ersten Jahr des Studiengangs freut sich die Uni sehr.</p><p>In den ersten beiden Studienjahren wird eine umfassende lösungsorientierte Grundausbildung vermittelt. Die Studierenden beschäftigen sich mit den Themen Ressourcen, Wasserkreislauf, Energie, Klimawandel und Biodiversität. Daran schließt sich die individuelle Vertiefung mit der Wahl des Schwerpunkts an. Während eines optionalen Auslandssemesters im 3. Jahr können die Studierenden den internationalen Kontext des Studiengangs direkt erleben.&nbsp;</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://youtu.be/VBzSoaKRqV0" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/VBzSoaKRqV0</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/fb1/studium/studiengaenge/natural-sciences-for-sustainability-bsc" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/fb1/studium/studiengaenge/natural-sciences-for-sustainability-bsc www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Jens Falta<br> Fachbereich Physik/Eletrotechnik<br> Universität Bremen<br> Tel. +49-421-218-62244<br> E-Mail: <a href="mailto:falta@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">falta@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_world_cafe_foto_jens_falta_24de3c3b8f.jpg" length="465231" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_world_cafe_foto_jens_falta_24de3c3b8f.jpg" fileSize="465231" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Angeregte Diskussionen im World Café gab es bei der Auftaktveranstaltung des neuen Internationaler Bachelor-Studiengangs „Natural Sciences for Sustainability”.</media:description><media:copyright>Jens Falta / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36055</guid>
                            <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 11:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nachhaltigkeitsmesse auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/nachhaltigkeitsmesse-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Zur Nachhaltigkeitsmesse 2024 lädt die Uni Bremen am 24. Oktober auf den Campus ein. Die Veranstaltung bietet von 11 bis 15 Uhr Gelegenheit, innovative Nachhaltigkeitsprojekte an der Uni kennenzulernen, sich über nachhaltige Praktiken zu informieren und mit Gleichgesinnten zu vernetzen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Eröffnung durch Konrektor für Forschung und Transfer, Professor Michal Kucera, informieren Klimaschutzmanager Robert Gerling und Referent für Kommunikation Maurice Mäschig zu „Nachhaltigkeit im Studierendenwerk“.</p><p>In einem interaktiven Kurzworkshop kann anschließend unter Anleitung der Hochschuldidaktik mit Lego Serious Play überlegt werden, wie sich Nachhaltigkeit im Studium kreativ umsetzen lässt. Die Solargenossenschaft der Uni bietet eine Besichtigung des Solardachs des Mensagebäudes und die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit (VAN) einen Workshop zum Thema "Hat VR das Potenzial, nachhaltiges Handeln zu stärken? Eine kurze Erkundung." an Den Abschluss der Veranstaltung bildet um 14:00 Uhr das Theaterstück "VIECHER" von BreGoS, das eine kafkaeske Reise durch den globalen Wandel und das Verschwinden der Insekten darstellt.</p><p>Zahlreiche informative Infostände bieten den Besucher:innen außerdem Networking-Möglichkeiten mit Expert:innen und Gleichgesinnten. Mit dabei sein werden die Initiative NKK des Fachbereich 11, die AG NKK des Fachbereich 12, das MARUM, die UNICEF-Hochschulgruppe, das Projekt „Eine Welt in der Schule“, das International Office, der Personalrat, die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen, das BreGoS Reallabor „Campus Energie Labor“ und die BIBA-Modellfabrik sowie der Mehrgenerationenpark der Universität.</p><p>Veranstalter ist das Green Office. Es unterstützt seit 2022 Studierende und Mitarbeitende der Universität dabei, sich für Nachhaltigkeit und die sozial-ökologische Transformation auf dem Campus zu engagieren. Entstanden ist es auf Initiative der studentischen Mitglieder in der Kommission für Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität (NKK).</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_2024_10_16_Webnews_Nachhaltigkeitsmesse_c02b8baaf7.jpg" length="629138" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_2024_10_16_Webnews_Nachhaltigkeitsmesse_c02b8baaf7.jpg" fileSize="629138" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Veranstalter ist das Green Office, das seit 2022 Studierende und Mitarbeitende der Universität dabei unterstützt, sich für Nachhaltigkeit und die sozial-ökologische Transformation auf dem Campus zu engagieren. </media:description><media:copyright>Sarah Batelka / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36069</guid>
                            <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:34:53 +0200</pubDate>
                            <title>„Viecher“: Theaterstück zum Insektensterben auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/viecher-theaterstueck-zum-insektensterben-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Eine kafkaeske Reise durch den globalen Wandel und das Verschwinden der Insekten bieten zwei Theateraufführungen im Rahmen der Nachhaltigkeitsmesse der Uni Bremen am 24. Oktober. Das Stück „Viecher“ findet um 14 Uhr auf der Campuswiese statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Freiluftstück „VIECHER“ nehmen die vier jungen Theaterkünstler:innen Ella Kratzer, Thore Laschke, Hannes Schmidt , Jan Kaplaneck des Kollektiv MÜH das globale Insektensterben zum Thema und verbinden dieses auf sehr kreative, witzige aber auch bedrückende Art und Weise mit Kafkas „Verwandlung“ und erzeugen damit einen bleibenden Eindruck im Publikum.</p><p>Das Ziel der Veranstaltung, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsmesse der Uni Bremen stattfindet, ist, kulturelle Kommunikationskanäle für das Thema Biodiversität zu erschließen. Förderung und Erhalt von Biodiversität ist zentral für Nachhaltige Entwicklung.</p><p>Präsentiert wird das Stück vom Projekt BreGoS, das im Reallabor „Campus Goes Biodiverse“ Möglichkeiten und Erfolgsaussichten biodiversitätsfördernder Maßnahmen im urbanen Raum untersucht.</p><p>Im Projekt BreGoS vernetzen sich alle Bremer Hochschulen (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule Bremerhaven und die Hochschule für Künste), um gemeinschaftlich ihre unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven dafür zu nutzen, um Handlungsoptionen in den Forschungsfeldern Biodiversität, Klimaschutz, Mobilität und Ressourcenschonung zu entwickeln und umzusetzen.</p><p>Treffpunkt ist die Haltestelle „Zentralbereich“ . Das Stück wird unter freiem Himmel aufgeführt, wetterfeste Kleidung wird daher empfohlen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Probe_Kollektiv_Mueh_155f166882.jpg" length="1052144" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Probe_Kollektiv_Mueh_155f166882.jpg" fileSize="1052144" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit dem Freiluftstück „VIECHER“ nimmt das Kollektiv MÜH das globale Insektensterben zum Thema.</media:description><media:copyright>Kollektiv MÜH</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36036</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 09:46:05 +0200</pubDate>
                            <title>Meeresbiologin Antje Boetius wechselt nach Kalifornien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/meeresbiologin-antje-boetius-wechselt-nach-kalifornien</link>
                            
                            <description>Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts und Professorin der Uni Bremen, wechselt von Bremerhaven nach Kalifornien. Sie soll Präsidentin des Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) werden.  Als Kooperationsprofessorin wird sie der Universität Bremen verbunden bleiben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2025 wird die wissenschaftliche Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Prof. Dr. Antje Boetius, auf eigenen Wunsch an das Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien wechseln. Das MBARI ist eines der international renommiertesten Institute für Ozeanforschung und marine Technologien, und Antje Boetius soll seine neue Präsidentin werden. An der Pazifikküste der USA gelegen, hat sich das MBARI vor allem auf die Erkundung der Tiefsee und ihres unbekannten Lebens spezialisiert. „In dieser Position habe ich die einzigartige Chance zur Entwicklung innovativer Tiefseetechnologien mit Fokus auf Bildgebung, Robotik, Sensorik und Künstlicher Intelligenz für den Schutz der Meere beizutragen“, sagt die Meeresbiologin.</p><p>Seit sieben Jahren leitet Prof. Dr. Antje Boetius als wissenschaftliche Direktorin das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Nun wird sie voraussichtlich zum 1. Mai 2025 Präsidentin des Monterey Bay Aquarium Research Institut (MBARI) in Kalifornien. Sie sagt: „Ein beruflicher Wechsel kam für mich bislang nicht in Frage. Denn ich liebe das AWI, seine Menschen, Bremerhaven und alle unsere Standorte und freue mich sehr über die gesellschaftliche Relevanz und Anerkennung unserer Polar- und Küstenforschung. Aber nun habe ich das Angebot bekommen, dieses berühmte Tiefseeforschungs-Institut in Kalifornien zu leiten und so ganz auf die Entdeckung von unbekanntem Leben und Prozessen im Meer zu fokussieren – und das Ende meiner zweiten Amtszeit ist ja auch nicht mehr so weit weg.“</p><p>Antje Boetius kennt das MBARI bereits seit den 90er Jahren als sie Ozeanographie in Kalifornien studiert hatte. „Nach vielen Jahren Wissenschaftsmanagement bei Helmholtz für die ganz großen gesellschaftlichen Herausforderungen wäre ich gerne wieder näher an der Werkbank bei der Erforschung des Ozeans. Ich wünsche mir mehr Zeit, direkt zum Meeresschutz durch bestes wissenschaftliches Wissen und die Entwicklung von ganz neuen Methoden und Ozeantechnologien beitragen zu können“, sagt sie. „Und da ist auch ein persönlicher Grund: Meine Begeisterung für die Ozeanforschung fing mit der Tiefsee des Pazifiks an, und ich empfinde es als eine schöne runde Sache, wieder dorthin zurück zu kehren.“&nbsp;&nbsp;</p><p>Die Rolle der Präsidentin des MBARI ist zudem, die internationale Kooperation und Vernetzung mit Universitäten und Forschungsinstitutionen sowie anderen gemeinnützigen Organisationen weltweit voranzutreiben, um so das Wissen um den dynamischen Ozean und sein vielfältiges Leben zu beschleunigen. Weiterhin wird auch die Wissenschaftskommunikation zur Erforschung von Klimafolgen und Lebensvielfalt im Ozean sowie für Lösungen für Schutz, Pflege und nachhaltigen Umgang eine wichtige Rolle in ihrem Wirken spielen.</p><p>Das von der David and Lucile Packard Foundation langfristig geförderte, gemeinnützige Institut ist zudem schon seit langem Partner des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und des AWI im Bereich Tiefseeforschung und Ozeanographie. So ergeben sich auch weiter herausragende Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen deutscher und amerikanischer Meeresforschung. Antje Boetius wird daher als Kooperationsprofessorin der Universität Bremen und des AWI mit der Region, der deutschen Meeresforschung und der internationalen Politikberatung verbunden bleiben.</p><p>Das Kuratorium des AWI und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden zeitnah die Prozesse rund um den Wechsel und die Suche einer Nachfolge entscheiden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Antje_Boetius_Copyright_EstherHorvath_08f7b7374c.jpg" length="265471" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Antje_Boetius_Copyright_EstherHorvath_08f7b7374c.jpg" fileSize="265471" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Frühjahr 2025 wird die wissenschaftliche Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Prof. Dr. Antje Boetius, auf eigenen Wunsch an das Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien wechseln.</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath (CC-BY 4.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-36034</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 09:23:05 +0200</pubDate>
                            <title>Universität im Gespräch: Einladung zum Dialog über Wissenschaftsfreiheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-im-gespraech-einladung-zum-dialog-ueber-wissenschaftsfreiheit</link>
                            
                            <description>Mit dem Thema „Wissenschaftsfreiheit: Perspektiven auf Artikel 5 Grundgesetz – wie wird er im universitären Alltag an der Uni Bremen gelebt?“ möchte das Rektorat im Veranstaltungsformat „Universität im Gespräch“ am Dienstag, 29.Oktober mit den Uni-Angehörigen in den Dialog treten. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Worlds of Contradiction (WOC) und dem Zentrum für Perfomance Studies durchgeführt. Sie findet von 10 bis 12 Uhr im GW2, Raum B3009 statt.</p><p>Im Fokus dieser dialogischen Veranstaltung steht die Wissenschaftsfreiheit im Spannungsfeld von Forschungsfreiheit und gesellschaftlichen, politischen sowie ethischen Rahmenbedingungen. Expert:innen beleuchten dabei diese Themen:</p><ul class="list-normal"><li>Wissenschaftsfreiheit im Spannungsfeld von grundsätzlichen Schutz und (globalen) Bedrohungen</li><li>Early Career Scholars und ihr Blick auf Wissenschaftsfreiheit</li><li>Was bedeutet Wissenschaftsfreiheit interdisziplinär?</li><li>Künstliche Intelligenz: Chance oder Bedrohung für Wissenschaftsfreiheit</li></ul><p>Im Anschluss lädt das Rektorat zum Dialog ein. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Fragen können jedoch auch auf Englisch gestellt werden. Um eine Anmeldung unter <a href="mailto:events@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">events@uni-bremen.de</a> wird bis zum 22.10.2024 gebeten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Campus_Lukas_Klose_4f8074e339.jpg" length="729893" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Campus_Lukas_Klose_4f8074e339.jpg" fileSize="729893" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37854</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 10:52:59 +0200</pubDate>
                            <title>Bürgermeister Bovenschulte hat Universität Bremen besucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/buergermeister-bovenschulte-hat-universitaet-bremen-besucht-2</link>
                            
                            <description>Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat die Universität Bremen besucht und sich über die aktuellen Entwicklungen beim Förderwettbewerb Exzellenzstrategie von Bund und Ländern informiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Fokus des Besuches standen der neu beantragte Exzellenzcluster „Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit“ des Wissenschaftsschwerpunkt Materialwissenschaften und ihre Technologien und der bestehende Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ im MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften.</p><p>Bürgermeister Andreas Bovenschulte zeigte sich auf dem Rundgang von der Innovationsstärke der Forschung an der Universität beeindruckt. Im Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bekam er einen Eindruck davon, was es bedeutet, an einem so hochkarätigen Förderwettbewerb teilzunehmen.</p><p>Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Die Leistung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Bremen ist wirklich beeindruckend. Nicht nur, weil sie wissenschaftlich herausragend ist, sondern auch, weil sie sich mit existenziellen Zukunftsfragen befasst. Nach meiner festen Überzeugung ist die Universität damit für den Exzellenzwettbewerb gut gerüstet. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass wir uns im nationalen Wettbewerb behaupten.“</p><p>Rektorin Professorin Jutta Günther: „Wir betreiben an der Universität Bremen Exzellenz nicht um der Exzellenz willen, sondern aus gesellschaftlicher Verantwortung. Unsere Spitzenforschung in den Exzellenzclusterteams der Material- und Meereswissenschaften leistet wichtige Beiträge zu drängenden Problemen unserer Zeit. Als Unileitung sind wir stolz auf das bis hierher im Exzellenzwettbewerb erreichte. Wir freuen uns, dass der Bürgermeister mit seinem Besuch unsere Spitzenforscher:innen würdigt. Sie stehen stellvertretend für alle, die an der Universität Bremen mit ihrer herausragenden Forschung unverzichtbar wertvolle Beiträge für die Wissenschaft und Gesellschaft leisten.“</p><p>Am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) wurde das MaMBA - Moon and Mars Base Analog (MaMBA-Labor) besichtigt, das in den kommenden Jahren um eine Anlage zum Testen von Produktionsabläufen unter Marsbedingungen erweitert werden soll – beides weltweit einzigartige Forschungsinfrastrukturen.</p><p>Anschließend fand ein Besuch des von Professorin Kirsten Tracht geleiteten Bremer Instituts für Strukturmechanik und Produktionsanlangen (bime) statt. Das Erproben interaktiver Exponate verdeutlichte das Potential von Technologien wie Virtual Reality und künstlicher Intelligenz sowie deren Applikationsmöglichkeiten in Produktionsszenarien auf dem Mars.</p><p>Während der Besichtigung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, geleitet von MARUM-Direktor Professor Kai-Uwe Hinrichs, stand der Fortsetzungsantrag für den Exzellenzcluster „Der Ozeanboden“ im Mittelpunkt. Das MARUM ist die größte universitäre meereswissenschaftliche Forschungseinheit in Deutschland, gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der Universität Oldenburg haben die Forschenden am MARUM einen Verbundantrag für die Fortsetzung des Exzellenzclusters eingereicht. Der neue Verbund mit der Universität Oldenburg würde dem zukünftigen Cluster eine stärkere Betonung der marinen Ökosystem- und Biodiversitätsforschung ermöglichen.</p><p>Ein Höhepunkt war der neue ferngesteuerte Tauchroboter, das ROV MARUM-QUEST 5000, in der Werkhalle der Forschungseinrichtung. Die Entwicklung von Unterwassertechnologien ist ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit am MARUM. Diese Technologien sind wegweisend für die Meeres- und Klimaforschung und verdeutlichen die herausragende Forschungsinfrastruktur der Universität Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/e/csm_Besuch_Bovenschulte_PoppUniBremen_cba81ccb2d.jpg" length="347867" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/e/csm_Besuch_Bovenschulte_PoppUniBremen_cba81ccb2d.jpg" fileSize="347867" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, und Bürgermeister Andreas Bovenschulte</media:description><media:copyright>Annemarie Popp / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35976</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 11:42:26 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende aus Bremen und Cardiff entwickeln nachhaltige Geschäftsideen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studierende-aus-bremen-und-cardiff-entwickeln-nachhaltige-geschaeftsideen</link>
                            
                            <description>Zu den Themen Nachhaltigkeit und Unternehmertum haben sich rund 29 Studierende von der walisischen Cardiff University und der Universität Bremen ausgetauscht und Geschäftsideen entwickelt. Das Treffen fand online und in Präsenz in Cardiff statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bremen-Cardiff Initiative on Sustainability &amp; Entrepreneurship im Rahmen der Bremen-Cardiff Alliance ist dieses Jahr in die vierte Runde gegangen: Studierende der Universität Bremen und der Universität Cardiff aus verschiedenen Bereichen von Mathematik über Informatik oder Geowissenschaften bis hin zu Kommunikation oder Wirtschaft haben sich auf die Herausforderung eingelassen und in drei online Tagen und fünf Tagen vor Ort in interdisziplinären und internationalen Teams an Geschäftsideen im Bereich Nachhaltigkeit gearbeitet.</p><p>Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, verweist auf die langjährige Partnerschaft zwischen der Cardiff University und der Universität Bremen: „Partnerschaft und Zusammenarbeit - darum geht es auch in diesem Workshop. Auch die teilnehmenden Studierenden füllen die Kooperation&nbsp;mit Leben. In den nächsten zwei Wochen werden sie die jeweiligen Universitäten kennenlernen, neue Themen erkunden, konkrete Ideen entwickeln und hoffentlich eine spannende Zeit miteinander verbringen.“</p><p>Nach drei Tagen online trafen sich die fünf Teams erstmals persönlich und wurden mit Inhalten von Marketing, Branding bis zu Präsentations-Hilfestellungen bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen unterstützt. Aber auch der interaktive Teil kam mit Lego-Übungen als Teambuilding-Maßnahme oder einer Stadtführung nicht zu kurz. Eine dreiköpfige Jury aus Gründungs- und Nachhaltigkeitsexpertinnen kürte das Team SPARC zur Idee mit dem meisten Potenzial: Per App soll der Energiekonsum von Wohnheimgebäuden transparent dargestellt und mit Challenges sowie kleinen Wissenshäppchen zum Energiesparen motiviert werden.</p><p>Für den Kommunikations- und Kulturstudent Laurent Biel war Vielseitigkeit das Highlight der Woche „Man konnte auf der einen Seite an Projekten arbeiten, sich weiterbilden, aber auch die Stadt entdecken“. Umweltphysik-Studentin Clever Ogbonna unterstreicht die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für alle Studiengänge und die interdisziplinäre Zusammensetzung der Gruppen: „Ich kann dieses tolle Programm wirklich allen empfehlen!“</p><p>Konzipiert, organisiert und moderiert wird die Initiative von Kolleg:innen des Global Opportunities and Entrepreneurship Teams der Cardiff University und BRIDGE/ UniTransfer und dem International Office der Universität Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20.09.24_Cardiff_Univ_and_Bremen_175_2644d6aed0.jpg" length="790375" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20.09.24_Cardiff_Univ_and_Bremen_175_2644d6aed0.jpg" fileSize="790375" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Studierende der Universität Bremen und der Universität Cardiff haben in interdisziplinären und internationalen Teams an Geschäftsideen im Bereich Nachhaltigkeit gearbeitet.</media:description><media:copyright>Matthew Horwood</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35950</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:11:06 +0200</pubDate>
                            <title>Faktencheck Artenvielfalt: Ökologin Filser ist Leitautorin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/faktencheck-artenvielfalt-oekologin-filser-ist-leitautorin</link>
                            
                            <description>Ökologin Professorin Juliane Filser ist eine von 150 Wissenschaftler:innen von 75 Institutionen und Verbänden, die am Faktencheck Artenvielfalt mitgeschrieben hat. Es handelt sich um ein Projekt zur umfassenden Einschätzung und Bewertung der biologischen Vielfalt in Deutschland.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gruppe untersuchten die biologische Vielfalt der Böden in Deutschland. Dazu haben sie nach eigenen Worten den derzeitigen Wissensstand zur Verbreitung der Bodenbiodiversität in dem 1.200 Seiten starken Werk zusammengefasst und deren Haupttreiber und Gefahren identifiziert. Das Ergebnis sind Empfehlungen zum Monitoring von Bodenbiodiversität und Lösungsstrategien, um die biologische Vielfalt und Funktionsweise von Böden nachhaltig zu fördern.</p><p>Als Leitautorin hat Filser am Kapitel Bodenbiodiversität mitgeschrieben und ihre Expertise eingebracht im Bereich Auswirkungen unterschiedlicher Nutzungssysteme in der Landwirtschaft, insbesondere Risiken durch Pflanzenschutzmittel und Möglichkeiten zur Regeneration belasteter Flächen. Sie bearbeitete das Thema „Maßnahmen für den Schutz der Bodenbiodiversität“ und begutachtete verschiedene andere Teile des Berichts.</p><p>Professorin Filser hebt hervor: „Der Faktencheck ist wichtig, weil er die erste umfassende Aufnahme zur Biodiversität in Deutschland überhaupt ist und somit DEN nationalen Baustein zur globalen Übersicht des Artenverlusts darstellt.“ Sie war eine von elf Wissenschaftler:innen, die den Faktencheck Artenvielfalt am 30. September in Berlin einem breiten Publikum vorgestellt haben.</p><p>Prof. Juliane Filser ist Ökologin mit langjähriger Expertise in der Agrarökosystemforschung und als stellvertretende Sprecherin des Zentrums für Umweltforschung und nachhaltige Technologien an der Universität Bremen. Ihr Forschungsschwerpunkt sind Umweltrisiken für Bodenorganismen, insbesondere durch Agrochemikalien, sowie die Rolle von Bodenorganismen bei entscheidenden Ökosystemfunktionen, insbesondere im Kohlenstoffkreislauf. Der Faktencheck Artenvielfalt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt finanziert.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_Diagramm_Faktencheck_Artenvielfalt_Daniela_Leitner_Faktencheck_Artenvielfal_2d8da891ec.png" length="1767480" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_Diagramm_Faktencheck_Artenvielfalt_Daniela_Leitner_Faktencheck_Artenvielfal_2d8da891ec.png" fileSize="1767480" type="image/png"/><media:description type="plain">Diese sechs großen Lebensräume wurden im Faktencheck Artenvielfalt untersucht: Als Leitautorin hat Professorin Filser am Kapitel Bodenbiodiversität mitgeschrieben.</media:description><media:copyright>Daniela Leitner / Faktencheck Artenvielfalt</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35884</guid>
                            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 11:12:11 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler:innen der Uni Bremen in Sachverständigenrat Klima berufen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftlerinnen-der-uni-bremen-in-sachverstaendigenrat-klima-berufen</link>
                            
                            <description>Expertise fürs Klima: Drei Wissenschaftler:innen der Uni Bremen wurden vom Bremer Senat in den Sachverständigenrat Klima berufen. Sie werden künftig die Landesregierung zu Klimaschutz und Energiepolitik beraten. Das neue Gremium soll Ende September seine Arbeit aufnehmen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Sachverständigenrat für Fragen des Klimaschutzes und der Energiepolitik ist ein von Verwaltung und Politik unabhängiges Gremium und besteht aus insgesamt sechs Wissenschaftler:innen, die Expertise im Bereich Klimaschutz und Energiepolitik mitbringen.</p><p>Die Vertreter:innen der Universität Bremen im Sachverständigenrat:</p><p>Zu dem neuen Gremium gehört Professor <strong>Torben Klarl</strong>. Er forscht und lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Makroökonomik an der Universität Bremen. Seine Hauptforschungsgebiete sind quantitative angewandte Makroökonomie und Regionalökonomie. Dabei verfügt er über eine breit gefächerte Expertise und arbeitet zu zahlreichen Themen, in denen ökonomische Fragen mit Aspekten von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und sozialen Entwicklungen verknüpft werden.</p><p>Professorin <strong>Ines Weller</strong> hat seit 2005 eine Professur mit den Forschungsschwerpunkten Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, Nachhaltigkeit und Gender sowie zur sozial-ökologischen Forschung am artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen. Sie war zudem Außerordentliche Sachverständige der Enquete-Kommission in dem Themenfeld "Konsum und Ernährung".</p><p><strong>Gerrit Lohmann</strong> ist Professor für Physik des Klimasystems an der Universität Bremen und leitet am Alfred-Wegener-Institut (AWI) die Sektion Dynamik des Paläoklimas. Er forscht, lehrt und publiziert zu den Mechanismen für Klimaschwankungen und kombiniert Analysen von Klimadaten (zum Beispiel Eisbohrkernen) mit Klimamodellen, die diese vorhandenen Informationen nutzen, um Prognosen für zukünftige Entwicklungen treffen zu können.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/mit-sachverstand-die-klimaziele-erreichen-453401?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/mit-sachverstand-die-klimaziele-erreichen-453401</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 11:22:00 +0200</pubDate>
                            <title>HRK-Präsident besuchte Universität Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hrk-praesident-besuchte-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Professor Dr. Walter Rosenthal hat die Universität Bremen besucht, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Spitzenforschung auszutauschen. Der Besuch fand auf Einladung von Uni-Rektorin Jutta Günther statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt des Besuchs des HRK-Präsidenten standen der bestehende Exzellenzcluster „Der Ozeanboden“, angesiedelt im MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der neu beantragte Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“ (Wissenschaftsschwerpunkt MAPEX). Sowohl die Marsforschung, die sich mit den knappen Ressourcen auf dem Mars beschäftigt, als auch die Klima- und Meeresforschung widmen sich gesellschaftlich relevanten Themen unserer Zeit. Diese Forschungsthemen spiegeln die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit wider, das auch im neuen Leitbild der Universität Bremen bestimmend ist.</p><p>Der Besuch umfasste auch eine Tour am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), einem Teil des Fachbereichs Produktionstechnik. Hier wurden der Fallturm und das Extraterrestrial Habitation – MaMBA-Modell besichtigt, ein Forschungsprojekt zur Simulation von Lebensbedingungen auf dem Mars – beides weltweit einzigartige Forschungsinfrastrukturen.</p><p>Professorin Katharina Brinkert und Dr. Christiane Heinicke, beide Forscherinnen im Exzellenzprojekt „Die Marsperspektive“, führten durch die Einrichtungen und erläuterten deren zentrale Rolle in der beantragten Exzellenzinitiative. Die zweite Station war die Besichtigung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, geleitet von Professor Michael Schulz. Das MARUM ist die größte universitäre meereswissenschaftliche Forschungseinheit in Deutschland und Heimat des Exzellenzclusters „Der Ozeanboden“. Diese Technologien spielen eine bedeutende Rolle in der Meeres- und Klimaforschung und unterstreichen die exzellente Forschungslandschaft der Universität Bremen.<br> Besonders beeindruckend: Das Kernlager, die weltweit größte Sammlung dieser Art, die von Forschenden in Bremen sowie international genutzt wird. Die Sedimentanalysen, die dort durchgeführt werden, sind entscheidend für die Überprüfung und Weiterentwicklung von Klimamodellen. Auch die Geräteinfrastruktur für die Tiefseeforschung wurde vorgestellt. Dazu gehören das Meeresbodenbohrgerät MARUM-MeBo, der Tauchroboter MARUM QUEST sowie der neue Kontrollcontainer, von dem aus der Tauchroboter gesteuert werden soll.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_Walter_Rosenthal_Zarm_Marum_Copyright_Annemarie_Popp_Universitaet_Bremen_5d64ea809c.jpg" length="452859" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_Walter_Rosenthal_Zarm_Marum_Copyright_Annemarie_Popp_Universitaet_Bremen_5d64ea809c.jpg" fileSize="452859" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">HRK-Präsident Walter Rosenthal mit Rektorin Jutta Günther und Konrektorin Mandy Boehnke.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Annemarie Popp</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 10:30:19 +0200</pubDate>
                            <title>Tropenmedizin: Summer School zu Public Health und IT</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tropenmedizin-summer-school-zu-public-health-und-it</link>
                            
                            <description>Über 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Thailand, Nigeria, Ghana, Kenia, Kamerun und Sambia haben sich in einer Summer School an der Uni Bremen mit dem Thema IT und Public Health auseinandergesetzt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Summer School „Where IT meets Public Health“ förderte die interdisziplinäre Zusammenarbeit und vermittelte den Teilnehmenden Kenntnisse, um Informationstechnologien zum Bewältigen globaler gesundheitlicher Herausforderungen einzusetzen. Es wurde ein breites Spektrum an Themen diskutiert, darunter Datenanalyse, Telemedizin, Krankheitsüberwachung und Strategien zur Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung mithilfe technologischer Innovationen.</p><p>Das Programm wurde gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und organisiert vom Network of Excellence in Advanced Information Technology for Tropical Medicine. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss der Uni Bremen und der thailändischen Mahidol-Universität.</p><p>Zum selben Thema fand an der Universität der Workshop „The Network of Excellence in Advanced Information Technology for Tropical Medicine“ statt.</p><h3>Network of Excellence in Advanced ICT for Tropical Medicine</h3><p>Das Network of Excellence in Advanced ICT for Tropical Medicine ist ein vom DAAD von 2022 bis 2025 gefördertes Projekt. Das Ziel ist es, eine Community und ein Trainingsrepositorium rund um das Thema der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik für verschiedene Probleme und Anwendungen in der Tropenmedizin aufzubauen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Tropenmedizin_Jutta_Guenther_5329130cf4.png" length="732333" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Tropenmedizin_Jutta_Guenther_5329130cf4.png" fileSize="732333" type="image/png"/><media:description type="plain">Rektorin Jutta Günther, Informatiker Peter Haddawy und Informatikerin Anna Förster bei der Eröffnung der DAAD Summer School im September 2024 (v.l.)</media:description><media:copyright>Jens Dede</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 19 Sep 2024 12:15:52 +0200</pubDate>
                            <title>Besuch aus der Wirtschaft an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/besuch-aus-der-wirtschaft-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>In der vergangenen Woche besuchte eine Gruppe von Unternehmer:innen aus ganz Deutschland die Universität Bremen, um sich über ihre Arbeit in Forschung, Lehre und Transfer zu informieren und mit der Rektorin über die strategische Entwicklung, auch im Rahmen der Exzellenzstrategie, zu diskutieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch umfasste unter anderem eine Präsentation des Cognitive Systems Lab der Universität Bremen sowie eine Besichtigung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.</p><p>Eine weitere Station des Besuchs war das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, ein außeruniversitäres Institut, mit dem die Universität Bremen eng zusammenarbeitet. Die Gespräche und Diskussionen waren von großem Interesse an Fragen der Grundlagen- und Anwendungsforschung geprägt, „Ich freue mich über die intensive Reflektion über technische und gesellschaftliche Herausforderungen und den sehr gelungenen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, so Rektorin Jutta Günther.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Mensasee_Copyright_Universitaet_Bremen_957b3bae0f.jpg" length="727472" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Mensasee_Copyright_Universitaet_Bremen_957b3bae0f.jpg" fileSize="727472" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35798</guid>
                            <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 13:35:27 +0200</pubDate>
                            <title>Empfang für internationale Forschende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/empfang-fuer-internationale-forschende</link>
                            
                            <description>Am 10. September 2024 fand von 17 bis 21 Uhr der alljährlich stattfindende Empfang für internationale Forschende des U Bremen Research Alliance (UBRA) Welcome Centers an der Universität Bremen statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenzräume des UBRA-Mitglieds Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS schufen einen feierlichen Rahmen für die Veranstaltung.</p><p>„Die Stärke der UBRA liegt in den Forschenden, die ihre Fähigkeiten und Leidenschaft aus der ganzen Welt nach Bremen bringen. Liebe Forschende, herzlich willkommen“, begrüßte Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen, die rund 100 Teilnehmenden. Sie nutzte die Gelegenheit, um die im vergangenen Jahr neu realisierten Projekte des Welcome Centers vorzustellen. Dazu zählte unter anderem die erfolgreiche Ausrichtung der EURAXESS-Jahrestagung. Außerdem wurde der Service von Internationalen Anreisen auf national anreisende Forschende erweitert und ein neuer Welcome Guide angeboten. Über diesen Online-Service erhalten Interessent:innen in nur wenigen Klicks individuell auf sie zugeschnittene Informationen zu ihrem Forschungsaufenthalt in Bremen.</p><p>Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen betonte Mandy Boehnke: „Die Wissenschaft hat die Kraft, Brücken zu bauen, uns unabhängig von Nationalitäten zusammenzubringen und Verbindungen über ganze Kontinente hinweg zu fördern.“ Sie appellierte an eine weltoffene Haltung, die Hass meidet und die Wissenschaft als verbindendes Element zwischen Kulturen, Nationen und Menschen anerkennt.</p><p>Das kulturelle Highlight des Abends war eine beeindruckende Tanzvorführung aus Indien, von Sisriksha, Masterstudentin an der Universität Bremen. Sie präsentierte eine Darbietung des klassischen indischen Tanzes aus dem Bundesstaat Odisha, in der sie traditionelle indische Elemente mit bekannten europäischen Liedern verband, um eine harmonische Verschmelzung mehrerer Kulturen zu schaffen.</p><p>Neben anregenden Gesprächen und der Möglichkeit, neue Kontakte aufzubauen, konnten die Teilnehmenden sich bei internationalem Essen und Getränken stärken. Auch für kreative Aktivitäten war gesorgt: Postkarten gestalten und Armbänder knüpfen standen ebenso auf dem Programm wie der Austausch von Ideen und Erfahrungen. Viele Forschende kamen in Begleitung ihrer Partner:innen und Kinder, was den Empfang bereicherte und zu einer entspannten, offenen Atmosphäre beitrug.</p><p>Der Empfang bot den internationalen und nationalen Forschenden eine ideale Plattform, um sich in auszutauschen und neue wissenschaftliche Netzwerke zu knüpfen. Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigte, dass solche Veranstaltungen wertvoller Bestandteil einer gelebten Willkommenskultur innerhalb der Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance sind.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Merle El-Khatib/Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_20240910_Reception_UBRA_Welcome_Center_Shanice_Allerheiligen_6_14c11d809f.jpg" length="119931" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_20240910_Reception_UBRA_Welcome_Center_Shanice_Allerheiligen_6_14c11d809f.jpg" fileSize="119931" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Empfang bot den internationalen und nationalen Forschenden eine ideale Plattform, um sich in auszutauschen und neue wissenschaftliche Netzwerke zu knüpfen.</media:description><media:copyright>Shanice Allerheiligen / U Bremen Research Alliance</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35761</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 09:01:40 +0200</pubDate>
                            <title>Hochschulen arbeiten bei Digitalisierung enger zusammen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochschulen-arbeiten-bei-digitalisierung-enger-zusammen</link>
                            
                            <description>Hochschulen aus 12 Bundesländern wollen bei der Digitalisierung länderübergreifend zusammenarbeiten. Dafür haben 15 Landeskoordinationen eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es ein Netzwerk zum Wissens- und Informationsaustausch zu bilden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der „Kooperation der Landeskoordinationen zur Digitalisierung von Unterstützungsprozessen an Hochschulen (KoLa)“ soll der Erfahrungsaustausch gefördert und der Zugang zu relevanten Akteuren und Ressourcen verbessert werden. Außerdem sollen gemeinsam Handlungsfelder für Dienstleistungen in allen Bereichen - digitaler Lehre und Studium, Forschung und Verwaltung - identifiziert werden. So können Hochschulen die Herausforderungen der Digitalisierung bei begrenzten Ressourcen gemeinsam angehen.</p><p>Hochschulkooperationen in Themen der Digitalisierung von Unterstützungsprozessen haben in einzelnen Bundesländern bereits eine lange Tradition. Aufgrund der komplexen Herausforderungen bei der Digitalisierung, begrenzten Ressourcen und hohem Transformationsbedarf versuchen immer mehr Bundesländer voneinander zu profitieren, indem sie stärker zusammenarbeiten.</p><h3>Bremen unter den Gründungsmitgliedern</h3><p>Gründungsmitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter aus den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen. Sie wollen eine kontinuierliche Erweiterung der Kooperation mit weiteren Landeskoordinationen fördern und Synergien im offenen Zusammenwirken mit anderen Netzwerken, Gremien, Zentren und Verbünden im Hochschulbereich ermöglichen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Absichtserklärung: <a href="https://zdt-brandenburg.de/wp-content/uploads/2024/07/KoLa_MemorandumOfUnderstanding_Stand_300724_final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://zdt-brandenburg.de/wp-content/uploads/2024/07/KoLa_MemorandumOfUnderstanding_Stand_300724_final.pdf</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Christina Gloerfeld<br> Wissenschaftsmanagerin Digitale Transformation<br> Telefon: +49 421 218-60042<br> E-Mail: <a href="mailto:c.gloerfeld@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">c.gloerfeld@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35682</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 13:37:57 +0200</pubDate>
                            <title>KI-Strategie für die öffentliche Verwaltung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ki-strategie-fuer-die-oeffentliche-verwaltung</link>
                            
                            <description>Freie Hansestadt und Uni Bremen unterzeichnen Memorandum of Understanding</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz kann die öffentliche Verwaltung verändern: Beispielsweise können Routinetätigkeiten automatisiert und große Datenmengen besser ausgewertet werden. KI kann mithilfe von Chatbots wiederkehrende Fragen rund um die Uhr beantworten und so die Kommunikationskanäle für Bürger:innen erweitern.&nbsp;Das Potenzial von KI für die digitale Transformation der Verwaltung ist groß, doch für den erfolgreichen Einsatz von KI bedarf es einer Strategie.</p><p>Um eine solche KI-Strategie für die Verwaltung zu entwickeln, wollen die Freie Hansestadt Bremen und die Universität Bremen mit ihrer herausragenden Expertise auf diesem Gebiet zusammenarbeiten. Die KI-Strategie für die Verwaltung der Freien Hansestadt Bremen soll bis zum Sommer 2025 vorliegen. Das entsprechende <span lang="en" dir="ltr">Memorandum of Understanding</span> haben Finanzsenator Björn Fecker und Uni-Rektorin Professorin Jutta Günther am 23. August unterzeichnet. Neben einer klar formulierten Vision für den Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung ist unter anderem eine aktuelle Bestandsaufnahme der digitalen Transformation Teil des Vorhabens. Anschließend sollen Handlungsschwerpunkte identifiziert und konkrete Projektideen für den Einsatz von KI in einem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt werden.</p><p>Finanzsenator Björn Fecker sagte: „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können ein Booster für noch mehr Effizienz und Effektivität der öffentlichen Verwaltung sein. Mit dem zielgenauen Einsatz von KI sind eine schnellere Sachbearbeitung und kürzere Verfahrenszeiten möglich. Das entlastet die Beschäftigten, während sich die Service-Qualität für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen weiter verbessert. Wir stellen jetzt die Weichen, um die Chancen von KI für die öffentliche Verwaltung zu nutzen.“</p><p>Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität: „KI-Forschung ist an der Universität Bremen zentral – dafür steht auch die Stiftungsprofessur ‚Digitale Transformation öffentlicher Dienste‘. Sowohl im Sinne eines Ausbaus dieser Forschung als auch im Sinne eines erfolgreichen Transfers sehen wir die Zusammenarbeit als Bereicherung und Erweiterung unserer bisherigen Tätigkeiten.“</p><p>Professor Björn Niehaves leitet die Arbeitsgruppe „Digitale Transformation öffentlicher Dienste“ an der Universität Bremen und wird die KI-Strategieentwicklung fachlich begleiten. „Künstliche Intelligenz ist die natürliche Fortsetzung der digitalen Transformation in der öffentlichen Verwaltung. Dabei ist es entscheidend, das Thema strategisch anzugehen, um die richtigen Projekte zur richtigen Zeit auf die richtige Weise umzusetzen.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_20240823_Unterzeichnung_Koop_Uni_FHB_d8fe103678.jpg" length="427438" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_20240823_Unterzeichnung_Koop_Uni_FHB_d8fe103678.jpg" fileSize="427438" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Von links: Carola Heilemann-Jeschke (Abteilungsleiterin &quot;Digitalisierung&quot; beim Senator für Finanzen), Dr. Martin Hagen (Staatsrat beim Senator für Finanzen), Professorin Dr. Jutta Günther (Rektorin Universität Bremen), Finanzsenator Björn Fecker, Professor Björn Niehaves (Leiter der Arbeitsgruppe „Digitale Transformation öffentlicher Dienste“).</media:description><media:copyright>Finanzressort</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35630</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 11:02:24 +0200</pubDate>
                            <title>Austausch mit Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/austausch-mit-buergerschaftspraesidentin-antje-grotheer</link>
                            
                            <description>Die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Antje Grotheer, war zu Besuch in der Universität Bremen. Sie traf dort Rektorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer zu einem Austausch.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer kennt die Universität Bremen gut: Sie studierte hier Rechtswissenschaften und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin.</p><p>In dem Gespräch mit dem Rektoratsteam ging es unter anderem um den bevorstehenden Umzug der Uni in die Innenstadt. Die Universität Bremen ist schon jetzt gut vernetzt mit der Stadtgesellschaft, diese Verbindung wird im Herbst noch intensiver werden, wenn die Dependance am Domshof bezogen und unter anderem der Fachbereich Rechtswissenschaft ins Forum am Domshof einziehen wird. „Der Standort am Domshof wird uns noch näher an die Stadt heranrücken und die positive Entwicklung des Verhältnisses zwischen der Universität und der Stadt fortsetzen“, so Rektorin Jutta Günther.</p><p>Ein weiterer Gesprächspunkt war das Anliegen der Universitätsleitung, die vielfältigen und gesellschaftlich hochrelevanten Arbeiten der Universität aus Forschung und Lehre den Bürgerschaftsabgeordneten näherzubringen und ihnen noch mehr Einblicke in die Universität zu geben. Es wurden dafür geeignete Formate diskutiert, wie beispielsweise eine Sitzung des parlamentarischen Ausschusses für Wissenschaft, Medien, Datenschutz, Informationsfreiheit und Digitalisierung WMDI in den Räumen der Universität oder ein Parlamentarischer Abend mit Beiträgen von Wissenschaftler:innen und Lehrenden der Universität Bremen.</p><p>Diesbezüglich werden die Universitätsleitung und die Bürgerschaftspräsidentin weiter im Kontakt bleiben.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_Besuch_Grotheer_Rektorat_Annemarie_Popp_Uni_Bremen_WEB_8aff41e569.jpg" length="137867" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_Besuch_Grotheer_Rektorat_Annemarie_Popp_Uni_Bremen_WEB_8aff41e569.jpg" fileSize="137867" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Besuchte die Universität Bremen: Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer mit Rektorin Jutta Günther und Kanzlerin Frauke Meyer.</media:description><media:copyright>Annemarie Popp/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:27:17 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen trauert um Willi Lemke </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-trauert-um-willi-lemke</link>
                            
                            <description>Willi Lemke, Bremens ehemaliger Senator für Bildung und Wissenschaft sowie für Inneres und Sport, ist im Alter von 77 Jahren verstorben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seine berufliche Karriere startete der studierte Sportlehrer 1971 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen. Dort war er im Ausschuss Sport der Planungskommission Lehrerbildung beim Gründungssenat tätig. Willi Lemke arbeitete an Konzepten und Entwürfen für den Universitätssport und der Einrichtung eines Fachbereichs Sportwissenschaften (Studienordnung) mit und hatte anschließend einen Lehrauftrag inne.</p><p>Über Bremen hinaus bekannt wurde Willi Lemke vor allem als Manager des Fußballbundesligisten SV Werder Bremen. Mit Willi Lemke als Manager und Otto Rehhagel als Trainer erlebte der Verein seine erfolgreichste Zeit.</p><p>Willi Lemke war aber auch ein engagierter Politiker. Schon vor seiner Zeit als Werdermanager übernahm er die Geschäftsführung des SPD-Landesverbandes Bremen, und nach der Bürgerschaftswahl 1999 wurde er Senator für Bildung und Wissenschaft. Dieses Amt hatte er bis zum Jahr 2007 inne. Hier erwies er sich als streitbarer Geist, der die Verankerung der Universität in der Stadtgesellschaft und deren wissenschaftliche Leistungsfähigkeit förderte. Nach seiner aktiven politischen Karriere wurde er UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung.&nbsp; &nbsp;</p><p>Die Universität Bremen trauert um ihren früheren Mitarbeiter, den erfolgreichen Fußballmanager und verdienstvollen Wissenschaftspolitiker.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Willi_Lemke_Valeska_Achenbach__c__Fotoarchiv_SKB-Bremen_Quer_6f5241344c.jpg" length="476874" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Willi_Lemke_Valeska_Achenbach__c__Fotoarchiv_SKB-Bremen_Quer_6f5241344c.jpg" fileSize="476874" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">&quot;Klasse 2000&quot;, Preisverleihung in der unteren Rathaushalle, Bilderausstellung zum Thema: &quot;Male dich in der Umgebung, in der du dich besonders wohl/unwohl fühlst:&quot;; im Bild Willi Lemke , Manager von Werder Bremen.</media:description><media:copyright>Fotoarchiv SKB-Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:27:27 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Rektorin ist neues Mitglied des Kuratoriums der Akademie der Wissenschaften in Hamburg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-rektorin-ist-neues-mitglied-des-kuratoriums-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg</link>
                            
                            <description>Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, ist in das Kuratorium der Akademie für Wissenschaften in Hamburg berufen worden. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg vereint Spitzenforscherinnen und -forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft in Norddeutschland.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Über die Berufung und das mir entgegengebrachte Vertrauen freue ich mich sehr, ebenso auf die gemeinsame spannende Arbeit im Kuratorium!“, so Rektorin Günther. Das Kuratorium besteht derzeit aus sechs Mitgliedern; die Vorsitzende ist Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin Hamburgs und Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke. Es berät den Vorstand in der Wahrnehmung seiner Aufgaben und überwacht dessen Geschäftsführung. Die Mitglieder des Kuratoriums werden für drei Jahre berufen.</p><p>An der Spitze der Akademie für Wissenschaften in Hamburg steht der Klimaforscher Mojib Latif als Präsident. Die Akademie vereint Spitzenforscherinnen und -forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft in Norddeutschland und ist eine wichtige Impulsgeberin auch für die Gesellschaft. Der Akademie gehören bis zu 80 Ordentliche Mitglieder und darüber hinaus entpflichtete Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie Korrespondierende Mitglieder aus dem In- und Ausland an.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_DSC_0530-2_2a3860185c.jpg" length="345954" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_DSC_0530-2_2a3860185c.jpg" fileSize="345954" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Rektorin Jutta Günther</media:description><media:copyright>Jan Rathke / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35477</guid>
                            <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 10:13:12 +0200</pubDate>
                            <title>Bürgermeister Bovenschulte besucht Forum am Domshof </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/buergermeister-bovenschulte-besucht-forum-am-domshof</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen bekommt mit dem Forum am Domshof eine Depandance in der Bremer Innenstadt. Noch wird das ehemalige Gebäude der NordLB (vormals Bremer Landesbank) umgestaltet. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte machte sich ein Bild vom Baufortschritt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Countdown läuft: Der Fachbereich Rechtswissenschaft, das Zentrum für Arbeit und Politik (ZAP), das Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw) sowie HERE AHEAD ziehen ab Oktober ins Forum am Domshof.<br> Am 14. November 2024 wird das Forum am Domshof feierlich eröffnet. Der Fachbereich Rechtswissenschaft wird schon am 8. Oktober 300 Erstsemester zur Orientierungswoche empfangen. Eine Woche später beginnt auch das Studium für die 1.200 Studierenden. Um das ehemalige NordLB-Gebäude an die Bedürfnisse der Universität anzupassen, werden derzeit umfangreiche Umbaumaßnahmen durchgeführt.</p><p>Am Donnerstag, 18. Juli informierte sich Bürgermeister Andreas Bovenschulte über den Baufortschritt des neuen Innenstadt-Campus und war sehr angetan: „Großartig! Hier werden ganz tolle Lern-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen geschaffen – für die Studierenden, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist ein großer Schritt für die Universität. Das ist aber auch ein großer und wichtiger Schritt zur Belebung der Innenstadt. Studentisches Leben zieht bald in die City – ich freue mich schon jetzt auf die offizielle Eröffnung.“</p><h3>Viel Platz fürs Studieren, Lehren und Arbeiten</h3><p>Neben Lernplätzen und Veranstaltungsräumen für den Fachbereich Rechtswissenschaft wird es auch Büroräume geben, die von der Verwaltung, den Lehrenden und den Mitarbeitenden des iaw, ZAP und HERE AHEAD genutzt werden. &nbsp;<br> Auf den Etagen entstehen mehrere Veranstaltungsräume in unterschiedlichen Größen. Von kleineren Seminarräumen für 30 Personen bis zu Vorlesungsräumen mit rund 135 Sitzplätzen entstehen so Räume für die unterschiedlichen Lehrangebote. Auf der sechsten Etage gibt es außerdem Konferenzräume sowie eine Mensa. Die Bereichsbibliothek Juridicum der Staats- und Universitätsbibliothek des Landes Bremen zieht mit ihrem Buchbestand und Lernplätzen für die Studierenden ebenfalls in das neue Gebäude ein. &nbsp;<br> Die umgebaute ehemalige Kassenhalle wird ein idealer Begegnungsraum für Studierende, Mitarbeitende und Lehrende, aber auch für Kontakte zur Stadtöffentlichkeit – zum Beispiel durch Veranstaltungen und Ausstellungen der Universität Bremen. &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/forum-am-domshof" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/forum-am-domshof</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Bovenschulte_UFO_Copyright_Senatspressestelle_953ffc0c48.jpg" length="421969" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Bovenschulte_UFO_Copyright_Senatspressestelle_953ffc0c48.jpg" fileSize="421969" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bürgermeister Andreas Bovenschulte zusammen mit Anja Stöckl (Referentin der Kanzlerin Uni Bremen), Benjamin Krohne (Projektmanager/Prokurist NORD/FM, Norddeutsche Facility - Management GmbH) und Udo Buskamp (Geschäftsführer BLB/Immobilien)

</media:description><media:copyright>Senatspressestelle Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35467</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 15:44:47 +0200</pubDate>
                            <title>Nachhaltigkeit ist Programm: Jutta Günther im Podcast „SciencemanagersForFuture“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/nachhaltigkeit-ist-programm-jutta-guenther-im-podcast-sciencemanagersforfuture</link>
                            
                            <description>„SciencemanagersForFuture“, das ist der Titel einer Podcast-Reihe, in der Hochschulmanager:innen darüber sprechen, wie sie das Thema Nachhaltigkeit in ihren Institutionen vorantreiben. In der neusten Folge hat sich Uni-Rektorin Jutta Günther mit der Moderatorin Ute Symanski unterhalten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge von „SciencemanagersForFuture“ blickt die Moderatorin Ute Symanski gemeinsam mit Jutta Günther in den Maschinenraum erfolgreichen strategischen Wissenschaftsmanagements an der Spitze einer Universität. Als Orientierungsgröße und Impulskraft auf dem Weg zur transformativen Universität versteht Jutta Günther ihre Rolle – und berichtet darüber, an welchen Stellen und in welchen Organisationseinheiten das Thema Nachhaltigkeit an der Universität Bremen verankert ist.</p><p>Schon in der Anfangsphase ihrer Amtszeit wurde das Leitbild der Universität aktualisiert und Ziele und Werte wie Klimaschutz, Klimaneutralität und Nachhaltigkeit darin verankert. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Bremen entsteht aktuell. Besonders beeindruckend ist für die Moderatorin, wie Jutta Günther den ganzheitlichen Ansatz verfolgt und an der Organisationsentwicklung der Universität Bremen Forschung, Lehre und die Administration beteiligt.<br> Im Podcast „SciencemanagersForFuture“ kommen Führungskräfte aus Hochschulen, Politik und Verwaltung zu Wort: Neben Rektor:innen sprechen auch Kanzler:innen, Dekan:innen, Projektmanager:innen und Wissenschaftsmanager:innen darüber, was sie konkret für Nachhaltigkeit und Klimaschutz tun und vor welchen Herausforderungen sie stehen.</p><p>Hier geht’s zum Podcast:<br> &nbsp;</p><p><a href="https://www.futurwir.de/sciencemanagersforfuture-2/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.futurwir.de/sciencemanagersforfuture-2/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Podcast_SciencemanagersForFuture_02412b47cd.jpg" length="61164" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Podcast_SciencemanagersForFuture_02412b47cd.jpg" fileSize="61164" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">In der neuen Folge von „SciencemanagersForFuture“ spricht Moderatorin Ute Symanski mit Rektorin Jutta Günther darüber, was sie an der Uni Bremen konkret für Nachhaltigkeit und Klimaschutz tut und vor welchen Herausforderungen sie steht.</media:description><media:copyright>Ethel Strugalla, STRUGALLA NEUEFEIND</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35429</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 14:52:22 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen und Uni Oldenburg: Vorreiterinnen für Nachhaltigkeits-Transformation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-und-uni-oldenburg-vorreiterinnen-fuer-nachhaltigkeits-transformation</link>
                            
                            <description>Zum zweiten Mal in Folge sind die Universität Bremen und die Universität Oldenburg für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) nominiert. Es handelt sich um die größte Auszeichnung ihrer Art in Europa. Der Preis wird am 28. November in Düsseldorf verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeichnet die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis besonders vorbildliche Unternehmen aus 100 Branchen aus. 224 Fachjuror:innen aus Forschung, Verbänden, Beratung und Zivilgesellschaft wählten die Nominierten aus: darunter die Uni Bremen und die Uni Oldenburg. „In allen Branchen gibt es erfolgreiche Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Jetzt geht es darum, sie in die Breite zu tragen, um die notwendige Transformation zu beschleunigen und zu stärken“, so die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis.</p><h3>Rektorin Günther: „Verstehen uns als Impulsgeber“</h3><p>„Ich freue mich, dass die Universität Bremen und die Universität Oldenburg, mit der wir eng zusammenarbeiten, erneut für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert sind. Wir verstehen uns als Impulsgeber für die gesamtgesellschaftliche Transformation in Richtung Nachhaltigkeit. Die Nominierung zeigt uns, dass unser Wirken für mehr Nachhaltigkeit auch auf Bundesebene so deutlich wahrgenommen wird“, so Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</p><p>„Die enge Verbindung der Universität Oldenburg mit der Universität Bremen hat viele Facetten und wird stetig weiter ausgebaut. So eint uns auch, dass das Thema Nachhaltigkeit für uns einen hohen Stellenwert hat – sei es in Forschung, Studium und Lehre, im Transfer oder im Gebäudebetrieb“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder.</p><p>Die Universität Bremen und die Universität Oldenburg arbeiten in zahlreichen Projekten wissenschaftlich eng zusammen, beispielsweise im Zentrum für Windenergieforschung ForWind oder in zwei von der DFG kürzlich bewilligten Graduiertenkollegs in der Informatik (CAUSE) und der Medizintechnik (HEARAZ). Zudem stellen beide Hochschulen in der anstehenden Vollantragsphase der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder einen Fortsetzungsantrag für den Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“, der beim MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Uni Bremen angesiedelt ist.</p><p>Neben den Universitäten Bremen und Oldenburg wurden bundesweit neun weitere Schulen und Hochschulen nominiert: die Freie Universität Berlin, Technische Universität Clausthal, die Universitäten Greifswald, Hamburg, Hohenheim, die Technische Universität München sowie die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Hochschule Trier sowie „viversus gemeinnützige Aktiengesellschaft“.</p><h3>Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis</h3><p>Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist nach eigenen Angaben die größte Auszeichnung ihrer Art in Europa und nach einer aktuellen Studie der Uni Hohenheim der bekannteste und einer der glaubwürdigsten unter 140 Nachhaltigkeitspreisen in Deutschland. Er wird seit 2008 jährlich von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verliehen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_Empfang_Marum_58_5d6d7b9d42.jpg" length="305855" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_Empfang_Marum_58_5d6d7b9d42.jpg" fileSize="305855" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die Nominierung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, und Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Professor Ralph Bruder.</media:description><media:copyright>Christina Kuhaupt</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35398</guid>
                            <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 15:08:03 +0200</pubDate>
                            <title>International Day: das internationale Flair der Uni erleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/international-day-das-internationale-flair-der-uni-erleben</link>
                            
                            <description>„Kräuter und Gewürze aus aller Welt“ – unter diesem Motto stand der diesjährige International Day am 27. Juni. Für Universitätsangehörige und Gäste gab es ein vielfältiges Programm, von klassischem indischen Tanz bis zur Vorstellung des Urban Gardening-Projekts. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Unsere internationalen Universitätsangehörigen prägen die Universität Bremen jeden Tag – Studierende, Wissenschaftler:innen und Mitarbeitende gleichermaßen. Ohne sie wäre unser Campus nicht so vielfältig, dynamisch und weltoffen, wie er ist. Der <span lang="en" dir="ltr">International Day</span> macht dies in besonderer Weise sichtbar“, sagte Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, zum Auftakt der Veranstaltung. Eben diese Vielfalt zeigte sich in den unterschiedlichen Angeboten am International Day: Besuchende konnten unter anderem an Yoga-Angeboten teilnehmen, sich mit Henna tätowieren lassen oder arabische Tees und Brotsorten aus verschiedenen Ländern verkosten. Informationen zu internationalen Angeboten der Universität lieferten Infostände des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span>, der Hochschulallianz YUFE (<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>), des Sprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen, der Evangelischen Studierendengemeinde Bremen, der STUBE Nord (Studienbegleitprogramm der Diakonie Hamburg für den norddeutschen Raum) und des AStA.</p><h3><span dir="ltr" lang="en">Urban Gardening</span>-Projekt stellte sich vor</h3><p>Der International Day bot Interessierten auch die Gelegenheit, sich über das <span lang="en" dir="ltr">Urban Gardening</span>-Projekt der Universität zu informieren: Hinter dem Seminar- und Forschungsgebäude (SFG) haben der AstA, das kompass-Team des International Office sowie Studierende verschiedenster Studienrichtungen und Nationalitäten einen Garten angelegt. Mit Hilfe der Auszubildenden der Unitischlerei wurden vier Palettenbeete aufgestellt und bepflanzt, unter anderem mit Beerensträuchern sowie einem Apfelbäumchen. Das Projekt möchte einen Begegnungsort aufbauen, der Ausgleich zum akademischen Stress bietet und gleichzeitig Kommunikationsräume zwischen den Beteiligten eröffnet. Das Projekt trägt damit zu mehreren Nachhaltigkeitszielen bei.</p><p>Darüber hinaus konnten Besuchende auch die neue Gewürzmischung „Uni Bremen Curry Dip“ probieren, die in Zusammenarbeit zwischen dem kompass-Programm und dem Bremer Gewürzhandel entstanden ist.</p><p>Organisiert wurde der<span lang="en" dir="ltr"> International Day</span> vom <span lang="en" dir="ltr">International Office</span>, dem studentischen kompass-Team, den Senior Citizens, dem muslimischen Hochschulbund sowie mehrere internationalen studentischen <span lang="en" dir="ltr">Communities</span>, etwa aus der Republik Côte d’Ivoire, aus Ghana, Nigeria, Bangladesch, Indien, China und Vietnam. Der International Day blickt auf eine lange Tradition zurück: Seit 2012 findet er alle zwei Jahre statt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_International_Day_an_der_Universitaet_Bremen_c_Matej_Meza_13_3bb4fe8c96.jpg" length="615240" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_International_Day_an_der_Universitaet_Bremen_c_Matej_Meza_13_3bb4fe8c96.jpg" fileSize="615240" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mehrere internationale studentische Communities, etwa aus der Republik Côte d’Ivoire, aus Ghana, Nigeria, Bangladesch, Indien, China und Vietnam, waren in die Organisation des International Day eingebunden.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 10:49:31 +0200</pubDate>
                            <title>Rektorin Jutta Günther: „Wissenschaftssystem in Bremen ist einzigartig in Deutschland“ </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rektorin-jutta-guenther-wissenschaftssystem-in-bremen-ist-einzigartig-in-deutschland</link>
                            
                            <description>Die Hochschulen im Land Bremen haben am 3. Juli die Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates im MARUM empfangen. Anlass waren die diesjährigen Sommersitzungen der Kommission in Bremen. Rund 130 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren zum Empfang gekommen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Professorin Julia C. Arlinghaus, hob in ihrem Grußwort die außergewöhnliche Qualität des Wissenschaftsstandortes Bremen hervor. Sowohl über Institutsgrenzen hinweg als auch zwischen den Hochschulen bestehe eine sehr gute Zusammenarbeit.</p><p>Auch die Rektorin der Universität, Professorin Jutta Günther, ging auf die große Bedeutung der Wissenschaft für das Land Bremen ein. „Die Dichte wissenschaftlicher Einrichtungen aus dem gesamten Spektrum unseres Wissenschaftssystems ist einzigartig in Deutschland“, sagte sie. Bremen verfüge über 13 Bund-Länder-finanzierte Institute, die, zusammen mit der Universität, ein strategisches Bündnis eingegangen sind: die U Bremen Research Alliance – kurz: UBRA, um sich als forschungsorientierte Einrichtungen gemeinsam zu präsentieren und in Leitprojekten zusammenzuarbeiten. Hinzu kommen weitere landesgrundfinanzierte Institute, beispielsweise im Bereich der Produktion und Logistik. Und schließlich ist Bremen auch Standort mehrerer privater Hochschulen. Diese Fülle sei das Ergebnis einer langfristig angelegten strategischen Gestaltung über die letzten fünf Jahrzehnte.</p><h3>Nachhaltigkeit als großes Zukunftsthema</h3><p>Der gemeinsame Weg in Richting Nachhaltigkeit – dies verbinde die Bremischen Hochschulen in besonderer Weise. Als Beispiel nannte die Rektorin den Verbund BreGoS, dies steht für „Bremen Goes Sustainable“ und werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dabei wird der Campus der Hochschulen zum Reallabor. Forschung, Lehre und Lernen finden im Campusbetrieb statt, beispielsweise um Gebäude energieeffizienter und Grünflächen biodiverser zu machen oder um neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln.</p><h3>Kooperation ist Rückgrat einer lebendigen Forschungslandschaft</h3><p>Jutta Günther betonte, Kooperationsprofessuren bildeten eine Schlüsselrolle in der Zusammenarbeit zwischen Universität und Instituten. Als Beispiele für bedeutende Kooperationen nannte sie den Exzellenzcluster „Der Ozeanboden“, der am MARUM angesiedelt ist, und in dem Kolleginnen und Kollegen des AWI, des MPI für Marine Mikrobiologie und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung gemeinsam forschen. Außerdem das<abbr title="Deutsches Zentrum für Künstliche Intelligenz"> DFKI</abbr>, das ein zentraler Partner im Sonderforschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">EASE – Everyday Activity in Science and Engineering</span> ist, der im Fachbereich Mathematik &amp; Informatik angesiedelt ist. Hierbei geht es um KI-basierte Robotic, um die Entwicklung lernender Systeme, zum Beispiel in Alltagssituationen des Menschen. Als drittes Beispiel nannte die Rektorin den Leibniz-Wissenschaftscampus <span lang="en" dir="ltr">Digital Public Health</span>. Dort wirkt der Fachbereich Gesundheitswissenschaften eng zusammen mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Dabei geht es um die Frage, wie verantwortungsvolle Digitalisierung zu einer besseren Gesundheitsversorgung beitragen kann.</p><h3><span dir="ltr" lang="en">Tenure Track</span>: Karrierewege im akademischen Mittelbau</h3><p>Die Universität Bremen habe sich schon früh für Karrierewege an der Universität neben der Professur eingesetzt und Tenure-Track-Positionen im Mittelbau geschaffen. Bereits seit dem Jahr 2019 forschen und lehren <span lang="en" dir="ltr">Researcher</span> bzw. (nach dem<span lang="en" dir="ltr"> tenure</span>) <span lang="en" dir="ltr">Senior Researcher</span> und<span lang="en" dir="ltr"> Lecturer</span> bzw. <span lang="en" dir="ltr">Senior Lecturer</span> an der Universität selbständig und erfolgreich.</p><h3>Transfer: Impulse für den gesellschaftlichen Fortschritt</h3><p>Auch im Bereich Transfer nehme die Universität Bremen im bundesweiten Vergleich einen vorderen Platz ein. Und auch hier, betonte Jutta Günther, zögen Hochschulen und außeruniversitäre Institute an einem Strang, wenn es darum gehe, den Wissens- und Technologie-Transfer zu befördern: „Wir möchten Impulsgeber für technischen aber auch für gesellschaftlichen Fortschritt sein.“</p><p>In der Zukunft gehe es nun darum, Bremen als Wissenschaftsstandort im Zusammenwirken mit der Landespolitik und dem Bund erfolgreich weiterzuentwickeln.</p><h3>Über die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats</h3><p>Die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats hat 32 Mitglieder. Sie werden vom Bundespräsidenten berufen, und zwar 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK,) der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) und der Leibniz-Gemeinschaft sowie acht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf gemeinsamen Vorschlag der Bundesregierung und der Landesregierungen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_Empfang_WR_Staatsraetin_fuer_Umwelt__Klima_und_Wissenschaft__Irene_Strebl__Jutta_Guenther__Julia_C._Arlinghaus_Copyright_Christina_Kuhaup_Uni_Bremen_567d8a7f8c.jpg" length="483589" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_Empfang_WR_Staatsraetin_fuer_Umwelt__Klima_und_Wissenschaft__Irene_Strebl__Jutta_Guenther__Julia_C._Arlinghaus_Copyright_Christina_Kuhaup_Uni_Bremen_567d8a7f8c.jpg" fileSize="483589" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Irene Strebl, Prof. Dr. Julia C. Arlinghaus, Prof. Dr. Jutta Günther,  (v.l.)</media:description><media:copyright>Christina Kuhaupt/ Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35290</guid>
                            <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 12:13:58 +0200</pubDate>
                            <title>Abschlusskonzert des Semesters mit Felix Mendelssohn-Bartholdy</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/abschlusskonzert-des-semesters-mit-felix-mendelssohn-bartholdy</link>
                            
                            <description>Am Sonntag, 23.6.2024 fand das Semesterabschlusskonzert des Orchesters und des Chors der Universität Bremen statt. Unter dem Titel „Lobgesang – Von der Finsternis zum Licht“ wurden Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufgeführt. Die Leitung hatte Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzert in der Bremer Glocke bildete wieder den traditionellen Abschlus des Sommersemesters, in dem sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen diesmal auf eine musikalische Reise durch das Repertoire von Felix Mendelsohn-Bartoldy begeben hatten. Sein enger Freund Robert Schumann nannte ihn den „Mozart des 19. Jahrhunderts“.<br> Das Konzert begann mit der zelebrierten Instrumentierung für großes Orchester von Leopold Stokowski aus der Fuge in G-Moll von Johann Sebastian Bach, der Mendelssohn stark inspirierte.&nbsp; &nbsp;</p><p>Der Chor hat seinen A-Cappella-Auftritt mit den schönsten bukolischen Liedern, wie „Im Walde“, „Jagdlied“ oder „Abschied vom Walde“, bevor die gemeinsamen Töne vom Chor und Orchester mit Mendelssohns Meisterwerk erklangen.</p><p>Die 2. Sinfonie „Lobgesang“ für Solist:innen, Chor und Orchester stellte sicherlich den Höhepunkt des Abends dar. Dafür musizierten die rund zweihundert Musiker:innen beider Uni-Ensembles mit international renommierten Künstler:innen: Mit den Sopranistinnen Mercedes Arcuri und Coco Joura sowie dem Tenor Philip Farmand. &nbsp;</p><p>Die Sinfoniekantate „Lobgesang“ enstand als Auftragswerk im Frühjahr 1840 anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Erfindung des Buchdrucks. Darauf bezog sich auch Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen in seinem Grußwort. Er spannte den Bogen von der Verbreitung des Wortes Gottes durch den Buchdruck bis zur wissenschaftlichen Aufklärung und aktualisierte damit das Motto des Konzerts „Von der Finsternis zum Licht.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank">www.uni-bremen.de/orchester-chor</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_2024_06_24_Abschlusskonzert_Glocke_d98d7ddb76.jpg" length="413748" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_2024_06_24_Abschlusskonzert_Glocke_d98d7ddb76.jpg" fileSize="413748" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Konzert in der Bremer Glocke bildete wieder den traditionellen Abschlus des Sommersemesters, in dem sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen diesmal auf eine musikalische Reise durch das Repertoire von Felix Mendelsohn-Bartoldy begeben hatten.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35173</guid>
                            <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 12:14:14 +0200</pubDate>
                            <title>aisencia: EXIST Jubiläums-Start-up-Award für Ausgründung der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/aisencia-exist-jubilaeums-start-up-award-fuer-ausgruendung-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Das Start-up aisencia hat beim EXIST Kongress 2024 den zweiten Preis des EXIST Jubiläums-Start-up Awards in der Kategorie pre-seed gewonnen. Ziel des Unternehmens ist es, die Diagnose von Hautkrankheiten digitaler und damit einfacher zu machen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Team erhält nun eine exklusive Teilnahme beim größten paneuropäischen Wettbewerb für Start-ups aus Universitäten, Stage Two. Insgesamt waren 29 Start-ups nominiert. Geschäftsführer Dr. Daniel Otero Baguer behauptete sich in einem starken Wettbewerbsfeld, indem er das Publikum in seinem Pitch von den herausragenden Leistungen des Start-ups und dem Potenzial zur positiven gesellschaftlichen Veränderung überzeugte.</p><p>Die aisencia GmbH analysiert digitale Mikroskop-Bilder von menschlichen Gewebeproben und schlägt Diagnosen vor. Über 40 Krankheiten, die circa 80 Prozent der täglichen Diagnosen in der Dermatopathologie ausmachen, kann das KI-Modell von aisencia bereits erkennen. Um das möglich zu machen, haben die Gründer mit Partnern wie der Universitätsmedizin Essen und dem Universitätsklinikum Bonn zusammengearbeitet.</p><p>aisencia ist eine Ausgründung der Universität Bremen der Arbeitsgruppe Technomathematik von Peter Maaß, Professor am Zentrum für Industriemathematik. Das Projekt wurde über EXIST gefördert und dabei von BRIDGE – Gründen aus Bremer Hochschulen, angesiedelt bei Uni-Transfer, unterstützt und im gesamten Prozess begleitet.</p><p>Das EXIST-Programm ist das erfolgreichste und wichtigste Förderinstrument des Bundes für Gründungen aus der Wissenschaft. Die Anfänge des Programms gehen auf das Jahr 1998 zurück. Anlässlich des 25jährigen Bestehens des EXIST-Programms prämierte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck am 6.Juni 2024 auch die 15 Kandidaten für die EXIST-Startup Factories: Die Universitäten Bremen und Oldenburg haben für das Projekt „Lighthouse Northwest“ den Zuschlag für die neunmonatige Konzeptphase erhalten haben.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_EXIST_Start-up_Award_Gruppenfoto_f8f6ecf085.jpg" length="372743" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_EXIST_Start-up_Award_Gruppenfoto_f8f6ecf085.jpg" fileSize="372743" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Geschäftsführer von aisencia, Dr. Daniel Otero Baguer, beim EXIST Jubiläum Start-up Award (2.v.l.).</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35135</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 12:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Stiftung und Treuhandstiftungen vergeben rund 90.000 Euro für innovative Projekte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-stiftung-und-treuhandstiftungen-vergeben-rund-90000-euro-fuer-innovative-projekte</link>
                            
                            <description>Das Kuratorium der Stiftung der Universität Bremen hat gemeinsam mit den Vertreter:innen weiterer Stiftungen 17 Projekte ausgewählt, die in vier Kategorien mit insgesamt 90.000 Euro gefördert werden. Vorangegangen war eine Ausschreibung in vier Kategorien. 30 Vorschläge wurden eingereicht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die einzelnen Kategorien waren Bildungsgerechtigkeit bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medizin/Gesundheit, Hilfe für Geflüchtete und Tagungen der Universität Bremen. Die Förderung hatten die Stiftung der Universität, die Manfred und Ursula Fluß-Stiftung, die Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung – Chance auf ein neues Leben, die Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung und die Dr. Heino Rose-Stiftung ermöglicht.</p><p>Eingegangen waren 30 Projektvorschläge. 17 Vorhaben haben die fünf Stiftungen unter Berücksichtigung ihrer je eigenen Schwerpunkte und Förderstrategien nun ausgewählt. Sie fördern diese zum Teil gemeinsam in diesem Jahr mit zusammen knapp 90.000 Euro. Drei Projekte werden zudem voraussichtlich von der Kellner &amp; Stoll – Stiftung für Klima und Umwelt kofinanziert.</p><p>Die Förderprojekte 2024/25 im Einzelnen:</p><ol><li>Prof. Dr. phil. Sabine Doff: Balanceact Bildungsgerechtigkeit (Dr. Heino Rose-Stiftung)</li><li>Dr. Ina Schenker: LitLab - Das Literaturlabor am Fachbereich 10 (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Dr. Matthias Knauer: Mensa-Gutscheine für Schul-Praktikant:innen (Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung)</li><li>Dr. Hanne Ballhausen: meerMINT meets OPENSEA (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Dr. Sarah L. Fornol: Hörverstehen im Primarbereich fördern (HöPf) – Entwicklung eines Unterrichtsmaterials zur Hörverstehensförderung mittels eines designbasierten Lehr- und Forschungskonzepts (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>PhD Raphaell Moreira: Forever Chemicals (PFAS) and Water Literacy: Education for Sustainable Development Initiative (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Dr. Yildiray Ogurol: Future Skills für Studierende – Veranstaltungskonzept Digital Literacy (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Dr. Martina Osmers: Meer-Essen: Sind Algen und Co die Zukunft auf unseren Tellern? (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>PD Dr. Cordula Weißköppel: Alt trifft Jung. Dialoge zu Nachhaltigkeit zwischen den Generationen (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Dr. Detta Sophie Schütz: Das Zielorientierte Dialogische Lesen als Methode zur alltagsintegrierten Sprachförderung in der Grundschule (ZDL Schule) (Stiftung der Universität Bremen, Manfred und Ursula Fluß-Stiftung, Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung, Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung)</li><li>Dr. Ulrike Flader: Bildung in Zeiten von Konflikt: Digitale Lehrkooperation mit der Universität Rojava zu „Nationalism and its Alternatives“ (Stiftung der Universität Bremen)</li><li>Prof. Dr. Gerhard Meyer: Quantitative Grenzwerte für ein risikoarmes Glücksspielverhalten in Deutschland: Ergebnisse der Datenanalyse des Glücksspiel-Survey 2023 (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li>Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Lisa Kühne, Hanna Richter: Gesundheitsfachkräfte an Bremer Grundschulen – Gesundheitskompetenz vermitteln und gesundheitliche Ungleichheiten überwinden (Dr. Heino Rose-Stiftung)</li><li>Prof. Dr. Cornelius Torp: (Un)Sustainabilities in History: Mastering Uncertainty, Defeating Precarity. Internationale Konferenz an der Universität Bremen (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li>Dr. Yildiray Ogurol, ZMML: Opencast DACH-Konferenz (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li>Dr. Susanne Huber: Symposium: Kapital im Minus – Schulden als Form- und Relationsgefüge (Manfred und Ursula Fluß-Stiftung)</li><li>Dr. Philipp Schulz: Selbst-Organisation, Solidarität und Empowerment von Geflüchteten in Bremen (Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung)</li></ol><p>Weitere Informationen: &nbsp;<a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn / Christina Jung</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_Kuratoriumsitzung_der_Uni_Stiftung_Matej_Meza_6_e7a7e1b5e5.jpg" length="425780" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_Kuratoriumsitzung_der_Uni_Stiftung_Matej_Meza_6_e7a7e1b5e5.jpg" fileSize="425780" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie entschieden über 90.000 Euro Förderung: Von links Hayo Hoffer, Jutta Günther, Reiner Stoll, Iris Spiegelhalter-Jürgens, Heinz-Otto Peitgen, Christina Jung, Manfred Fluß, Rita Kellner-Stoll, Susanne Grobien, Rita Groß-Hardt.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35029</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 May 2024 11:06:50 +0200</pubDate>
                            <title>Exzellenzcluster-Teams der Universität Bremen zu Gast im Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzcluster-teams-der-universitaet-bremen-zu-gast-im-rathaus</link>
                            
                            <description>Mit einem Senatsempfang haben Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, die Arbeit der Exzellenzcluster-Teams der Universität Bremen gewürdigt. Die Bewerbungen zeigten, wie stark die Wissenschaftslandschaft in Bremen aufgestellt sei. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In der jüngsten Runde des Exzellenzwettbewerbs waren die Materialwissenschaften mit ihrer Skizze "Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit" weitergekommen. Außerdem hatten sich beworben: "CHORUS – Co-Constructing Embodied Understanding and Skills Between Humans and Robots" sowie aus den Sozialwissenschaften die Clusterskizze „GlobaLab - Bremen Collaboratory on Global Solidarity“. Das MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen stellt einen Fortsetzungsantrag zum erfolgreichen Exzellenzcluster "Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde".</p><p>"Bremen ist die Technologiemetropole des Nordens“, betonte Bürgermeister Bovenschulte am Mittwoch, 29.5.2024 beim Senatsempfang im Bremer Rathaus. „Dazu haben auch Sie in den vergangenen Jahren ihren Teil beigetragen. Die Anträge für den Exzellenzwettbewerb zeichnen ein eindrucksvolles Bild: Bremen ist spitze bei Forschung und Lehre. Auch wenn nicht alle Anträge erfolgreich waren, bin ich mir sicher: Im Wettbewerb um finanzielle Unterstützung für die wissenschaftliche Arbeit können sie noch sehr wertvoll sein."</p><p>Wissenschaft und Forschung seien schon jetzt ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Land Bremen, so Bovenschulte weiter. Jeder zehnte Arbeitsplatz hänge am Wissenschaftssektor, 228 Millionen Euro jährliche Steuereinnahmen und eine Wertschöpfung in Höhe von 1,8 Milliarden Euro im Jahr. Bovenschulte: "Und nicht zuletzt hält die Wissenschaft unsere beiden Städte jung. Sie senkt den Altersschnitt der Bewohnerinnen und Bewohner, sie ist wirtschaftlicher Motor und sie trägt zu einer hohen Lebensqualität und einem positiven Image unserer beiden Städte bei."</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Forschungen haben gesellschaftlichen Mehrwert für das Land Bremen</h3><p>&nbsp;</p><p>Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft sagte: "Die Bewerbungen der Clusterteams im Rahmen des aktuellen Exzellenzwettbewerbs zeigen, wie stark und vielfältig die Wissenschaftslandschaft in Bremen aufgestellt ist. Dies wird auch an der gesellschaftlichen Relevanz der Forschungsthemen sichtbar – von der Bedeutung des Ozeans für den Klimawandel, dem nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen über globale Solidarität bis hin zur Interaktion von Menschen und KI. Die Forschungen haben nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen ganz konkreten gesellschaftlichen Mehrwert für das Land Bremen und seine Zukunft - und auch weit darüber hinaus. Allen Beteiligten möchte ich daher meinen großen Dank und Respekt für die geleistete Arbeit ausdrücken!"</p><h3>&nbsp;</h3><h3>Eine Universität der Zukunft gestalten</h3><p>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen sagte: „Wir blicken mit Stolz und Freude auf das bis hierher Erreichte und danken allen Clusterteams für das überaus hohe Engagement. Mit der Perspektive, nunmehr zwei Vollanträge einreichen zu dürfen, eröffnet sich auch die geradezu einmalige Chance, erneut den Titel Exzellenz-Universität zu erwerben. Dabei geht es uns nicht darum, Exzellenz um der Exzellenz willen zu erringen, sondern um die Chance, mit den zusätzlichen Mitteln und der Strahlkraft, eine Universität der Zukunft zu gestalten.“</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/bremer-materialwissenschaften-nehmen-erste-huerde-auf-dem-weg-zur-exzellenzfoerderung" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/detailansicht/bremer-materialwissenschaften-nehmen-erste-huerde-auf-dem-weg-zur-exzellenzfoerderung</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_Senatsempfang_Exzellenzcluster_Copyright_Senatskanzlei_ae0945eea1.jpg" length="496074" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_Senatsempfang_Exzellenzcluster_Copyright_Senatskanzlei_ae0945eea1.jpg" fileSize="496074" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen und Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft</media:description><media:copyright>Senatspressestelle Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35001</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 May 2024 10:50:58 +0200</pubDate>
                            <title>Tag der Forschungsdaten am 18. Juni </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-der-forschungsdaten-am-18-juni</link>
                            
                            <description>Am 18. Juni lädt die U Bremen Research Alliance (UBRA) zum Tag der Forschungsdaten auf den Campus der Universität Bremen ein. Forschende und Fachkräfte in Verwaltung und Technik können sich über bewährte Verfahren und aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Forschungsdaten informieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Teilnehmenden können sich in unterschiedlichen Formaten mit Fachpersonen und anderen Mitarbeitenden austauschen: So finden sechs Vorträge, drei Workshops und ein Worldcafé statt. Zehn Informationsinseln laden zum Austausch ein. Darüber hinaus steht um 17:30 Uhr eine Abendveranstaltung im Haus der Wissenschaft auf dem Programm.</p><p>Die Themen sind genauso vielfältig wie die beteiligten Forschungsinstitutionen: So geht es beispielsweise um Digitalisierung in Museen, das Forschungsdatenmanagement für Tropendaten in den Natur- und Sozialwissenschaften und die <span lang="en" dir="ltr">European Open Science Cloud</span>. Die Programmpunkte finden zum Teil auf Deutsch, zum Teil auf Englisch statt.</p><p>Die Teilnahme am Tag der Forschungsdaten ist kostenlos. Die Plätze bei den Vorträgen sind begrenzt, hier ist eine Anmeldung erforderlich. Für die Abendveranstaltung können sich Interessierte bis zum 7. Juni anmelden. Der Link zur Anmeldung sowie weitere Informationen finden sich unter <a href="https://tag-der-forschungsdaten.de" target="_blank" title="https://tag-der-forschungsdaten.de" rel="noreferrer">https://tag-der-forschungsdaten.de</a></p><h3>Über die <span dir="ltr" lang="en">U Bremen Research Alliance (UBRA)</span></h3><p>In der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> kooperieren die Universität Bremen und zwölf Institute der bund-länder-finanzierten außeruniversitären Forschung. Sie umfasst Forschungsinstitute der vier großen deutschen Wissen­schaftsorganisationen, also Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft, sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Die Zusammenarbeit in der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> erstreckt sich über die vier Wissenschaftsschwerpunkte „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“, „Materialwissenschaften und ihre Technologien“, „Gesundheitswissenschaften“ und „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>“.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_TdF_2024_bild_4zu3_c1ec9d6110.jpg" length="370374" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_TdF_2024_bild_4zu3_c1ec9d6110.jpg" fileSize="370374" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>UBRA</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34980</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 May 2024 15:49:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Erkenntnisse zur Abbaudynamik organischen Materials im Ozeanboden </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-erkenntnisse-zur-abbaudynamik-organischen-materials-im-ozeanboden</link>
                            
                            <description>Die Rolle von mikrobiellen Gemeinschaften an Prozessen in der Tiefsee ist oft eine große Unbekannte – etwa wie organisches Material verstoffwechselt wird. Ein Team vom MARUM und den Fachbereichen Geowissenschaften und Biologie/Chemie hat eine Studie dazu in Science Advances veröffentlicht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die langfristige Ablagerung organischen Materials in Sedimenten des Ozeanbodens ist ein Schlüsselprozess im globalen Kohlenstoffkreislauf. Die Frage, ob das abgelagerte Material aus chemischer Perspektive eher den marinen Algen oder den Mikroorganismen ähnelt, die die Algenbiomasse zersetzen, ist weitgehend ungeklärt. &nbsp;<br> Für ihre Studie hat das Team organisches Material markiert mit 13C-Kohlenstoff gefüttert – entweder ein Algen-Lipid-Mix oder aber Rohproteine – und über 400 Tage im Labor beobachtet. Die mikrobiellen Gemeinschaften stammen aus einem Sedimentkern, der vor Helgoland gewonnen wurde. Die Ausgangsfrage war: Was geschieht mit frischer Biomasse, und welche Mikroorganismen sind an deren Verarbeitung beteiligt? Damit wurde erstmals die Bildung neuer Biomasse von Sekundärproduzenten und deren Umsatz genauer quantifiziert.</p><p>Das Team hat festgestellt, dass mikrobielle Gemeinschaften durch die Zugabe von Lipiden und Proteinen stimuliert werden können und nicht nur leichter verdauliche frische Biomasse, sondern auch verstärkt den ansonsten schwer abbaubaren alten organischen Kohlenstoff zersetzen. Relevant wird diese neue Erkenntnis, weil der Eintrag frischer organischer Masse durch menschengemachte, klimabedingte Umweltveränderungen erhöht wird, etwa durch sich ausbreitende sauerstoffarme Zonen im Ozean, schmelzendes Meereis oder Gletscherschwund.</p><p>„Unsere Studie ist die erste, die den Abbau von labiler organischer Substanz mit dem Wachstum von Mikroben und den Folgen für die Zusammensetzung der organischen Substanz, die schließlich im Meeressediment vergraben wird, in Verbindung bringt. Wir waren überrascht, dass die Zugabe von frischer organischer Substanz einen unverhältnismäßig großen und langanhaltenden Einfluss auf den Abbau alter, vermeintlich schwer abbaubarer organischer Substanz hatte“, sagt Prof. Jack Middelburg von der Universität Utrecht (Niederlande), Ko-Autor der Studie und Exzellenzprofessor im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ am MARUM. Im Rahmen der Forschung dieses Clusters habe die Studie entscheidende Erkenntnisse zur Verknüpfung von Ablagerungsereignissen organischer Substanz mit der langfristigen Erhaltung von organischem Kohlenstoff geliefert und verbindet somit die Forschungseinheiten <span lang="en" dir="ltr">Receiver,</span><span lang="en" dir="ltr">Reactor</span> und <span lang="en" dir="ltr">Recorder</span>.</p><p>Der Eintrag von frischer organischer Substanz in den Meeresboden könnte aufgrund der klimabedingten Veränderungen der Umwelt zunehmen. Diese werden sich nicht nur direkt auf die am und im Meeresboden lebenden Mikroorganismen auswirken, sondern auch in noch weitgehend unerforschter Weise auf den Kohlenstoffkreislauf und damit auf die Rückkopplung mit dem Klimasystem.</p><p>Originalveröffentlichung:<br> Qing-Zeng Zhu, Xiuran Yin, Heidi Taubner, Jenny Wendt, Michael W. Friedrich, Marcus Elvert, Kai-Uwe Hinrichs, Jack J. Middelburg: Secondary production and priming reshape the organic matter composition in marine sediments. Science Advances 2024. DOI: 10.1126/sciadv.adm8096</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>WD Dr. Marcus Elvert<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br> Organische Geochemie<br> E-Mail: <a href="mailto:melvert@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">melvert@marum.de</a></p><p>Prof. Dr. Jack Middelburg<br> U Bremen Excellence Chair<br> Universität Utrecht<br> E-Mail: <a href="mailto:j.b.m.middelburg@uu.nl" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">j.b.m.middelburg@uu.nl</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jana Nitsch/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_Abbaudynamik_Ozeanboden_Copyright_Marum_f0a1a946f2.jpg" length="76883" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_Abbaudynamik_Ozeanboden_Copyright_Marum_f0a1a946f2.jpg" fileSize="76883" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Qing-Zeng Zhu überwacht den Laborversuch, bei dem das Team erstmals genauer quantifiziert hat, wie sich neue Biomasse im Ozeanboden bildet.</media:description><media:copyright>MARUM/ W. Liu</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34917</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 May 2024 15:11:13 +0200</pubDate>
                            <title>Ocean Floor Symposium “Scenarios for Warmer Worlds: Lessons from the Past”</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ocean-floor-symposium-scenarios-for-warmer-worlds-lessons-from-the-past</link>
                            
                            <description>Welche Erkenntnisse können wir aus vergangenen Klimazuständen für die Zukunft ableiten? Mit dieser Frage beschäftigen sich Teilnehmende eines Symposiums am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, das heute begonnen hat.   </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Themen werden beim Symposium an den kommenden drei Tagen in Plenumsvorträgen und anhand von Postern diskutiert:&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Umweltsignale aus vergangenen warmen Klimabedingungen rekonstruieren</li><li>Marine Ökosysteme: Wechselbeziehung zu Umweltbedingungen und biogeochemischen Prozessen</li><li>Ursachen und Auswirkungen von Störungen im Klima-Kohlenstoff-Kreislauf</li></ul><p>Im Fokus stehen die Diskussion und der fachliche Austausch. Die eingeladenen Teilnehmenden sind ausgewiesene nationale und internationale Spezialist:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen. Mit Teilnehmer:innen aus Bremen, Bremerhaven und Oldenburg tauschen sie sich aus zu Themen wie die detaillierte Rekonstruktion vergangener Epochen in der Erdgeschichte, aber auch Analysemethoden und neue Herangehensweisen bei ihrer Arbeit.</p><p>Die internationale Serie <span lang="en" dir="ltr"><em>Ocean Floor Symposium</em></span> wird durch das MARUM – Zentrum für Marine Umweltforschung im Rahmen des Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ alle zwei Jahre organisiert. Die Symposien bieten eine besondere Plattform für den Austausch und die Diskussion wissenschaftlicher Ergebnisse zu Prozessen am Meeresboden, der eine wichtige, dynamische Schnittstelle mit weitreichenden Funktionen für das gesamte Erdsystem bildet. Es ist das zweite Ocean Floor Symposium, das erste war im Jahr 2022 dem Thema “<span lang="en" dir="ltr">Understanding element fluxes – processes and budgets</span>” gewidmet.</p><p>Mehr zum <span lang="en" dir="ltr"><em>Ocean Floor Symposium </em></span>gibt es hier<em>: </em><a href="https://www.marum.de/en/Research/Ocean-Floor-Symposium.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/en/Research/Ocean-Floor-Symposium.html</a></p><p>Informationen zum Exzellencluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“: <a href="https://www.marum.de/Ozeanboden.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Ozeanboden.html</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet: &nbsp;</h4><p>Jana Nitsch<br> Telefon: +49 421 218 65541<br> E-Mail: <a href="mailto:medien@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">medien@marum.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jana Nitsch/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_MARUM_Copyright_Marum_87f75304cf.jpg" length="549000" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_MARUM_Copyright_Marum_87f75304cf.jpg" fileSize="549000" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das MARUM-Hauptgebäude an der Leobener Straße auf dem Campus der Universität Bremen</media:description><media:copyright>MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften Universität Bremen/ V. Diekamp (CC-BY 4.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34905</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 May 2024 12:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universitätsleitung zu den Forderungen des Protestcamps</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaetsleitung-zu-den-forderungen-des-protestcamps</link>
                            
                            <description>Am Mittwoch, 8. Mai hat die Universitätsleitung das von Studierenden der Universität Bremen aufgebaute pro-palästinensische Protestcamp aus Sicherheitsgründen auflösen lassen. Die Universitätsleitung hat den Studierenden des Protestcamps zugesagt, sich zu ihren Forderungen zu positionieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Protestcamp in der Glashalle</h3><p>Am Mittwoch (08. Mai 2024) hat die Universitätsleitung das von Studierenden der Universität Bremen aufgebaute pro-palästinensische Protestcamp aus Sicherheitsgründen auflösen lassen: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/universitaetsleitung-loest-protestcamp-auf-bleibt-aber-im-dialog-mit-den-studierenden" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/universitaetsleitung-loest-protestcamp-auf-bleibt-aber-im-dialog-mit-den-studierenden</a></p><p>Die Reaktionen darauf sind vielstimmig. Die Universitätsleitung hat den Studierenden des Protestcamps zugesagt, sich zu ihren Forderungen zu positionieren. Das möchten wir hiermit tun.</p><h3>Forderungen der Studierenden</h3><p>Die Forderungen der Studierenden beinhalten, dass sich die Universitätsleitung zum politischen Handeln, insbesondere zu einem sofortigen, langfristigen Waffenstillstand und zum Wiederaufbau und der Bildung von Universitäten in Gaza positionieren möge sowie eine Solidaritätsbekundung an die Palästinenser und Opfer in Gaza abzugeben. Die Solidaritätseinforderung macht sich auch an der von der Unileitung am 10. Oktober 2023 abgegebenen Stellungnahme zum Angriff der Hamas auf Israel fest. Darin schließt sich die Universitätsleitung der Erklärung des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) an. Webnews: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/solidaritaet-mit-israel-universitaet-bremen-schliesst-sich-der-stellungnahme-des-daad-an" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/solidaritaet-mit-israel-universitaet-bremen-schliesst-sich-der-stellungnahme-des-daad-an</a></p><h3>Positionierung der Universitätsleitung</h3><p>Die Leitung der Universität Bremen hat kein allgemein politisches Mandat. Sie hat aber das Recht und das Anliegen sich, vor allem auf der Basis ihres Leitbilds, für universelle Werte wie Demokratie, Vielfalt, Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte auszusprechen und einzusetzen. Die Erklärung der Universitätsleitung vom 10. Oktober 2023 erfolgte im Sinne dieses Anliegens. Sie umfasst damit selbstverständlich keinerlei Billigung, nun ebenfalls die Menschenrechte anderer zu bedrohen oder zu verletzen.</p><p>Unser Anliegen, sich für die genannten universellen Werte einzusetzen, macht ausdrücklich nicht an den Grenzen zwischen Nationen oder Bevölkerungsgruppen halt. Die Menschenrechte der Palästinenser:innen im Gazastreifen haben selbstverständlich keinen geringeren Stellenwert, als diejenigen der Israelischen Opfer des Hamasangriffs.</p><p>Unsere Solidarität und unser Mitgefühl „ … <em>gelten [ebenso] den zivilen palästinensischen Opfern, die durch das israelische Militär ums Leben kamen, wie auch der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen und im Westjordanland, die von Hunger bedroht und von humanitärer Hilfe zum Teil abgeschnitten sind</em>.“ (Aus der Rede von Rektorin Jutta Günther vom 29. Januar 2024: <a href="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Rektorat/Fotos_Videos_Rektorat/Ansprache_Neujahrsempfang_JuttaGuenther_2024.pdf" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Rektorat/Fotos_Videos_Rektorat/Ansprache_Neujahrsempfang_JuttaGuenther_2024.pdf</a> )</p><p>Als forschende und in Studium und Lehre aktive Universität ist uns der Aufbau und der Erhalt freier und demokratischer Bildungs- und Forschungseinrichtungen – in Gaza, ebenso wie in anderen Teilen der Welt – ein großes Anliegen. Dabei stehen wir als Universität Bremen in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Antidiskriminierung.</p><p>Die politische Frage dahingehend, wie der Krieg beendet werden kann, liegt hingegen klar außerhalb des Mandats der Universitätsleitung.</p><p>Wir möchten betonen, dass es uns in einer Zeit der zahlreicher werdenden Kriege und Konflikte und damit einhergehender Polarisierungsprozesse, auch in der Universität, ein besonderes Anliegen ist, das respektvolle Miteinander auf dem Campus zu pflegen. Dazu gehört ausdrücklich unser Bemühen, menschliches Mitgefühl und Solidarität zum Ausdruck zu bringen.</p><p><em>„[…] Sie gelten den Opfern des Terrorangriffs der Hamas und ihren Angehörigen, sie gelten den Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Hamas befinden. Sie gelten ebenso den zivilen palästinensischen Opfern, die durch das israelische Militär ums Leben kamen, wie auch der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen und im Westjordanland, die von Hunger bedroht und von humanitärer Hilfe zum Teil abgeschnitten sind. Sie gelten allen, die bedroht sind durch jedweden Angriff auf das Fundament universeller Werte, regelbasierter Ordnung und Menschenrechte. Sie gelten jenen, die, wie in der Ukraine, einen verzweifelten Kampf führen, genau einem solchen Angriff zu widerstehen.</em></p><p><em>Unsere Solidarität bedeutet die entschiedene Ablehnung von Menschenfeindlichkeit und Terrorismus. Die entschiedene Ablehnung von Antisemitismus in jeglicher Form – keine Toleranz gegenüber Angriffen auf Jüdinnen und Juden. Und unsere Solidarität bedeutet selbstverständlich auch eine entschiedene Ablehnung von Islamfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus in jeglicher Form“ </em>(Aus der Rede von Rektorin Jutta Günther vom 29. Januar 2024: <a href="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Rektorat/Fotos_Videos_Rektorat/Ansprache_Neujahrsempfang_JuttaGuenther_2024.pdf" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Rektorat/Fotos_Videos_Rektorat/Ansprache_Neujahrsempfang_JuttaGuenther_2024.pdf</a>)</p><p>&nbsp;</p><p>Wir nehmen die derzeitige von Polarisierungen und Spannungen gekennzeichnete Lage als Universitätsleitung sehr ernst und möchten gemeinsam mit den Akteur:innen, die sich aktuell zu Wort gemeldet haben, im Gespräch bleiben.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 08 May 2024 15:10:22 +0200</pubDate>
                            <title>Universitätsleitung löst Protestcamp auf, bleibt aber im Dialog mit den Studierenden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaetsleitung-loest-protestcamp-auf-bleibt-aber-im-dialog-mit-den-studierenden</link>
                            
                            <description>Heute ist es an der Universität Bremen unangemeldet zum Aufbau eines von Studierenden initiierten friedlichen pro-palästinensischen Protestcamps gekommen. Nach Aufrufen in sozialen Medien, sich dem Protest anzuschließen, hat die Unileitung aus Sicherheitsgründen entschieden, das Camp aufzulösen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsleitung hat heute Vormittag umgehend das Gespräch mit den Sprecher:innen des Protestcamps vor Ort gesucht.</p><p>Es wurden im Laufe des Tages weitere Gespräche unter Einbeziehung der ADE (Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - Expertise und Konfliktberatung) über die Anliegen und Beweggründe der Studierenden geführt.</p><p>Die Studierenden haben im letzten Gespräch ihre Forderungen schriftlich an die Unileitung übergeben. Es wurde vereinbart, dass sich Unileitung und Sprecher:innen des Protestcamps in der kommenden Woche dazu erneut zusammenfinden.</p><p>Im Laufe des Tages kam es auch zu Aufrufen in den sozialen Medien, sich dem Protest anzuschließen. Angesichts des nicht kalkulierbaren Risikos, dass sich aus dem friedlichen Protest eine massiv sicherheitsgefährdende Situation entwickelt, hat die Universitätsleitung entschieden, das Protestcamp in der Glashalle aufzulösen.</p><p>Die Universität Bremen ist in ihrem Selbstverständnis ein Ort der Vielfalt, des Dialogs und des respektvollen und gewaltfreien Miteinanders. Die Universität hat den Anspruch, mit Konflikten verantwortungsvoll umzugehen. Gerade deshalb wird die Unileitung den Gesprächsfaden mit ihren protestierenden Studierenden aufrechterhalten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/Feedpost_Protestcamp.png" length="3906318" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/Feedpost_Protestcamp.png" fileSize="3906318" type="image/png"/><media:description type="plain">Glashalle der Universität Bremen</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 08:05:52 +0200</pubDate>
                            <title>Transferpreis 2024: Bis zum 1. Juni bewerben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/transferpreis-2024-bis-zum-1-juni-bewerben</link>
                            
                            <description>In diesem Jahr schreibt die Universität Bremen zum ersten Mal einen Transferpreis aus. Damit sollen herausragende Transferleistungen und Transferprojekte gewürdigt werden. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird künftig alle zwei Jahre verliehen. Die Bewerbung ist bis zum 1. Juni möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Transfer gehört neben Forschung und Lehre zu den zentralen Aufgaben einer Universität. Die Universität Bremen versteht Transfer als einen breit angelegten Austauschprozess, der Kooperation und Dialog ihrer Mitglieder mit Akteur:innen aus Gesellschaft, Kultur, Bildung, Politik und Wirtschaft umfasst.</p><p>„Der Transfer an unserer Universität wird maßgeblich vorangetrieben durch Ihr Engagement, das durch unterschiedliche Initiativen und Projekte erfolgreich die Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schlägt und so dazu beiträgt, aktuelle Herausforderungen anzugehen – dies verdient Sichtbarkeit und Anerkennung“, so Konrektor für Forschung und Transfer, Professor Michal Kucera.</p><h3>Wer kann sich bewerben und was wird gesucht?</h3><p>Hochschullehrende und Studierende, Wissenschaftliche Mitarbeitende im Mittelbau sowie Mitarbeitende in Technik und Verwaltung sind aufgerufen, sich zu bewerben. Wer zum Beispiel in einem Projekt arbeitet, das auf innovative Weise Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vermittelt, sich mit der Anwendung von Lehrinhalten in der Praxis beschäftigt, Forschungsergebnisse in die außeruniversitäre Praxis überträgt, innovative Technologien in die Gesellschaft transferiert oder die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft auf andere Art stärkt, kommt dafür in Frage.</p><p>Es muss allerdings einen nachweisbaren Output geben. Das heißt, eine praktische Anwendung muss bereits erfolgt sein. Projekte und Initiativen, die sich noch in der Planungsphase befinden, können nicht eingereicht werden.<br> Die Begutachtung erfolgt durch eine Jury aus hochschulinternen und -externen Transferexpert:innen. Der Transferpreis wird am 22. Oktober 2024 in feierlichem Rahmen vergeben.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/transferpreis" target="_blank">www.uni-bremen.de/transferpreis</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Anne-Kathrin Guder<br> Leitung UniTransfer<br> Telefon: +49 421 218 60330<br> E-Mail: <a href="mailto:anne-kathrin.guder@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anne-kathrin.guder@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202158_8f056f3abe.png" length="26656" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_UniBremen_Vorlagen_Web-Grafiken_4zu3_12.202158_8f056f3abe.png" fileSize="26656" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 13:22:42 +0200</pubDate>
                            <title>Triumph in Kassel: B-Human setzt Erfolgsserie bei RoboCup German Open fort</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/triumph-in-kassel-b-human-setzt-erfolgsserie-bei-robocup-german-open-fort</link>
                            
                            <description>Mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 46:2 hat das Bremer Roboterfußballteam die RoboCup German Open 2024 in Kassel gewonnen. B-Human, das Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), bezwang die HTWK Robots aus aus Leipzig mit 4:1. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Ergebnis setzte der zehnfache Weltmeister seine beispiellose Erfolgsserie in der <span lang="en" dir="ltr">RoboCup Standard Platform League</span> fort. Nachdem die German Open in den vergangenen Jahren als dezentrale Veranstaltung durchgeführt wurden, fand der Wettbewerb in diesem Jahr zur Freude aller Beteiligten wieder als zentrale Großveranstaltung mit vielen verschiedenen Roboterwettbewerben statt, und zwar vom 17. bis 21. April in der Messe Kassel. Dort trat das Team <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> mit acht weiteren Teams aus Deutschland, den Niederlanden und Kanada in der <span lang="en" dir="ltr">Standard Platform League</span> an – der Liga, in der alle Mannschaften mit dem gleichen Robotermodell, dem humanoiden NAO der Firma <span lang="en" dir="ltr">Softbank Robotics</span>, aber mit unterschiedlicher Software spielen.</p><h3>Siegreich in allen Spielen</h3><p>Mit sieben Siegen in sieben Spielen sicherte sich<span lang="en" dir="ltr"> B-Human</span> souverän den Titel in der documenta-Stadt. Die Vorrunde schlossen die Bremer nach fünf Spielen mit einem Torverhältnis von 32:1 als bestes Team ab. Im Halbfinale gegen die Nao <span lang="en" dir="ltr">Devils</span> der TU Dortmund gelang ihnen ein überzeugender 10:0-Sieg, gefolgt von einem intensiven Finale gegen die HTWK Robots. Trotz vieler hart umkämpfter Situationen behielt <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> die Oberhand und siegte am Ende klar mit 4:1. Beste Aussichten für den <span lang="en" dir="ltr">RoboCup World Cup</span>, der 2024 vom 17. bis 22. Juli im niederländischen Eindhoven stattfindet und bei dem das Team aus der Hansestadt nichts weniger als seinen 11. Weltmeistertitel anstrebt.</p><h3>Neues Jahr, neue Regeln</h3><p>Wie in jedem Jahr gibt es auch 2024 eine Reihe von Änderungen an den Spielregeln, immer mit dem Ziel, sich schrittweise dem menschlichen Fußball anzunähern. Die beiden größten Änderungen in diesem Jahr betreffen die Erkennung von Schiedsrichtergesten und die Ausführung von indirekten Freistößen: Zum einen müssen die Roboter zu Beginn jeder Halbzeit eine Geste des Hauptschiedsrichters erkennen, die ihnen signalisiert, dass sie das Spielfeld betreten dürfen. Können sie dies nicht, erhalten sie die entsprechende Information erst mit großer Verzögerung per Funk und können möglicherweise nicht mehr in die optimale Position für den folgenden Anstoß laufen. Zum anderen müssen nun nach jeder Standardsituation (außer „Elfmeter“) immer zwei verschiedene Roboter einer Mannschaft den Ball berührt haben, um ein gültiges Tor zu erzielen. Dies entspricht zwar nicht den Regeln des klassischen Fußballs, soll aber die Teams zu einem komplexeren Zusammenspiel ihrer Roboter motivieren.</p><h3>Vorarbeiten machen sich bezahlt</h3><p>Beide Regeländerungen konnten von <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> erfolgreich umgesetzt werden, da bereits in den Vorjahren entsprechende Vorarbeiten geleistet wurden. Sowohl 2022 als auch 2023 gab es beim RoboCup sogenannte <span lang="en" dir="ltr">„Technical Challenges“</span> zur Erkennung von Schiedsrichtergesten, die von den Bremern gewonnen wurden. Da die Taktik von <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> bereits auf einem ausgeprägten Passspiel basiert, war auch die Umsetzung der indirekten Freistöße problemlos möglich. Darüber hinaus arbeitete das Team an vielen weiteren Softwarekomponenten, um die Qualität des eigenen Spiels weiter zu verbessern. In diesem Jahr sind dies vor allem neue Taktiken sowie weitere bzw. verbesserte Komponenten zur Objekterkennung auf Basis von<span lang="en" dir="ltr"> Deep Learning</span>.</p><h3>Über das Team</h3><p>Derzeit besteht B-Human aus 26 Studierenden der Universität Bremen, einem Alumnus und zwei Doktoranden. Geleitet wird das Team von den Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer aus dem DFKI-Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span> unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler, und Dr. Tim Laue aus der Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme von Prof. Dr. Udo Frese an der Universität Bremen. Die Firma <span lang="en" dir="ltr">CONTACT Software</span>, führender Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation, ist seit 2017 Hauptsponsor des Teams. Weitere Sponsoren sind <span lang="en" dir="ltr">JUST ADD AI, cellumation, Ubica Robotics</span> und Alumni der Universität Bremen e.V..<br> &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://robocup.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://robocup.de/</a><br><a href="https://www.b-human.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.b-human.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Thomas Röfer<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br> Tel.: +49 421 218 64200<br> E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br><br> Dr. Tim Laue<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Tel.: +49 421 218 64209<br> E-Mail: <a href="mailto:tlaue@uni-bremen.de">tlaue@uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Andrea Fink / Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_2024_RoboCup-GO_Kick-or-Fall_Ayleen_Luehrsen_e24426975c.jpeg" length="344361" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_2024_RoboCup-GO_Kick-or-Fall_Ayleen_Luehrsen_e24426975c.jpeg" fileSize="344361" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit sieben Siegen in sieben Spielen sicherte sich B-Human souverän den Titel in Kassel.</media:description><media:copyright>Ayleen Lührsen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34751</guid>
                            <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 15:24:14 +0200</pubDate>
                            <title>Willkommen an der Universität Bremen!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/willkommen-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Mit einem neuen Veranstaltungsformat hat das Rektorat neue Mitarbeitende der Universität am Montag, 15. April, auf dem Campus begrüßt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein abwechslungsreiches Programm mit Speed-Dating, Info-Markt und Campus-Führung wartete am 15.April 2024 auf die neuen Mitarbeitenden der Universität Bremen. Wobei der Begriff „neu“ in diesem Fall etwas weiter ausgelegt wurde. Einige der Teilnehmenden sind bereits seit einem Jahr oder länger an der Universität beschäftigt. Das Interesse an ihrer neuen Arbeitsumgebung und den vielseitigen Bereichen der Universität war dennoch ungebrochen.</p><p>Rund 40 Teilnehmende schlenderten am Vormittag über den Info-Markt am oberen Ende des großen GW2-Treppenhauses. Die Mitarbeitenden von insgesamt 15 universitären Einrichtungen von Familienservice bis Data Science Center präsentierten sich an teils sehr liebevoll gestalteten Infotischen und standen den Uni-Neulingen für allerlei Fragen bereit. Bei <span lang="en" dir="ltr">BYRD (Bremen Early Career Researcher Development)</span> war der Andrang insbesondere zu Beginn des Info-Markts groß. An der Wand hinter sich hatte <span lang="en" dir="ltr">BYRD</span>-Mitarbeiterin Imke Girßmann ein Plakat mit dem aktuellen <span lang="en" dir="ltr">Workshop</span>-Angebot für Promovierende und Postdocs aufgehängt – was ihr viel Aufmerksamkeit brachte. „Wir erreichen hier unsere Zielgruppen sehr gut. Für uns hat sich das auf jeden Fall gelohnt, hier zu sein“, bilanziert sie. Und wenn sich doch mal eine Person mit einer eher speziellen Frage zur Drittmittelfinanzierung an ihrem Stand einfand, konnte sie sie gleich an die Kolleg:innen der Förderberatung des Referats 12 (Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs) weiterverweisen, die nur ein paar Meter weiter ihren Stand aufgebaut hatten.</p><p>Und wie gefiel es den neuen Mitarbeitenden? „Sehr gut, es ist wirklich noch mal ein schönes Willkommen an der Universität“, sagt Uwe Schmidt, der seit Juli 2023 im Referat 13 (Lehre und Studium) für die Ordnungsmittel zuständig ist. Bereits seit dem frühen Morgen hat er an der Veranstaltung teilgenommen, unter anderem lag das Kennenlernen des Rektorats und der Interessenvertretungen in Form eines Speed Dating hinter ihm. „Ich habe heute jede Menge Infos bekommen und alle Menschen waren sehr offen“, erzählt er. Nun müsse er aber weiter, schließlich habe er eben den Stand der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) entdeckt: „Ich wollte schon immer mal wissen, was die neben Leseausweisen und Büchern sortieren alles noch so anbieten“.<em></em></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Birgit Bruns</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20240415_Gruppenfoto-3-_002_.jpg" length="1481243" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20240415_Gruppenfoto-3-_002_.jpg" fileSize="1481243" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Begrüßungsveranstaltung für neue Mitarbeitende am 15. April 2024 war gut besucht.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 09:41:39 +0200</pubDate>
                            <title>Sabine Doff in die Jury des Deutschen Schulpreises berufen 	</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/sabine-doff-in-die-jury-des-deutschen-schulpreises-berufen</link>
                            
                            <description>Sabine Doff, Professorin für Fremdsprachendidaktik Englisch, ist in die Jury des Deutschen Schulpreises berufen worden. Mit dem Preis zeichnen die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung gemeinsam mit der ARD und DIE ZEIT Verlagsgruppe innovative Schulkonzepte aus. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Deutschen Schulpreis können sich jährlich alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen bewerben. Die Jury besteht aus 50 Fachpersonen aus den Bereichen Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung. Sie bewerten die Bewerbungen der Schulen anhand von verschiedenen Kriterien: Unterrichtsqualität, Leistung, Umgang mit Vielfalt, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution. „Schule kann sich verändern – die Vielzahl der Schulen, die sich jährlich um den Deutschen Schulpreis bewerben, sind der beste Beweis dafür. Die Arbeit in der Jury ermöglicht Begegnungen mit vielen beeindruckenden Beispielen in ganz Deutschland “, sagt Sabine Doff.</p><p>Zwanzig Schulen hat die Jury in diesem Jahr bereits für die engere Auswahl bestimmt. Aktuell besuchen die Jurymitglieder diese Schulen und entscheiden bis Mitte Juni, welche Schulen nominiert werden. Am 2. Oktober findet die Preisverleihung des Deutschen Schulpreises in Berlin statt, der in diesem Jahr durch Bundeskanzler Olaf Scholz übergeben wird. Verliehen wird ein Hauptpreis, der mit 100.000 Euro dotiert ist. Fünf weitere Schulen erhalten Preise mit je 30.000 Euro. Mehrmals sind bereits Schulen aus dem Land Bremen mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden, darunter die Grundschule Borchshöhe (Bremen-Vegesack), die Werkstattschule Bremerhaven, die Ganztagsgrundschule am Buntentorsteinweg und die Gesamtschule Bremen-Ost.</p><h3>Über Sabine Doff</h3><p>Sabine Doff ist seit 2009 Professorin für Fremdsprachendidaktik Englisch und seit 2022 Prodekanin des Fachbereichs 10 (Sprach- und Literaturwissenschaften) an der Universität Bremen. Von 2015 bis 2022 war sie außerdem wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung &nbsp;und Leiterin der Qualitätsoffensive Lehrerbildung am Standort Bremen. Zuvor hatte sie Professuren an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe inne. Aktuell leitet Sabine Doff an der Universität Bremen das strukturierte Promotionsprogramm „Duale Promotion“ und führt eine Studie durch, in der sie der Frage nachgeht, wie Schulen im Land Bremen Bildungsgerechtigkeit herstellen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.deutscher-schulpreis.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.deutscher-schulpreis.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_Sabine_Doff_sagmalspaghetti_f18c87fef1.jpg" length="191998" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_Sabine_Doff_sagmalspaghetti_f18c87fef1.jpg" fileSize="191998" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sabine Doff ist seit 2009 Professorin für Fremdsprachendidaktik Englisch und seit 2022 Prodekanin des Fachbereichs 10 (Sprach- und Literaturwissenschaften) an der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>sagmalspaghetti GbR</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 14:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bewusstsein schaffen: Uni-Aktionstag gegen Diskriminierung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bewusstsein-schaffen-uni-aktionstag-gegen-diskriminierung</link>
                            
                            <description>Am Mittwoch, 24. April findet an der Universität Bremen der erste Aktionstag gegen Diskriminierung statt. Unter dem Motto „Aware together“ werden in verschiedenen Veranstaltungen die Teilnehmenden eingeladen, sich mit den Themen Diversität und Formen von Diskriminierung auseinanderzusetzen.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An dem Aktionstag entstehen auf dem Campus Räume für Reflexion und Diskussion, für Begegnung mit anderen Uni-Angehörigen und zum Nachdenken über das Thema.<br> „<span lang="en" dir="ltr">Aware together</span>“ bietet zwischen 9 und 19 Uhr diverse Workshops, einen <span lang="en" dir="ltr">Elevator</span>-Quiz, eine Soundinstallation zu Diskriminierungserfahrungen, Informationsstände von studentischen Initiativen und Beratungsstellen, eine Kunstausstellung, eine <span lang="en" dir="ltr">Performance</span> durch das „Theater der Versammlung“ und einen <span lang="en" dir="ltr">Diversity Slam</span>.</p><h3>Leitbild der Universität Bremen: Gesellschaftliche Verantwortung und respektvoller Umgang</h3><p>Das neue Leitbild der Universität benennt deutlich die Verantwortung der Universität: "Wir setzen uns mit den für Hochschulen spezifischen Macht- und Hierarchieverhältnissen kritisch auseinander. [...] Daher arbeiten wir an verlässlichen Strukturen, Praktiken und Haltungen, die Diversität fördern und antidiskriminierend sind. Wir gestalten gemeinsam eine inklusive Universität, an der wir einander respektvoll begegnen". Dies bedeutet auch, über die Themen Diversität, Diskriminierung und Verantwortung offener, mutiger und kompetenter zu diskutieren. Der Uni-Aktionstag leistet hierzu einen Beitrag.</p><h4>Weitere Informationen und Programm:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/chancengleichheit/aktuelles/aware-together-uni-aktionstag-gegen-diskriminierung/aktionen-workshops-mehr" target="_blank">www.uni-bremen.de/chancengleichheit/aktuelles/aware-together-uni-aktionstag-gegen-diskriminierung/aktionen-workshops-mehr</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Nele Kuhn &nbsp;<br> Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung<br> Telefon: +49 421 218-60302<br> E-Mail: <a href="mailto:nele.kuhn@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nele.kuhn@vw.uni-bremen.de</a></p><h4>Die HRK-Initiative "Vielfalt an deutschen Hochschulen"</h4><p>Der Uni-Aktionstag gegen Diskriminierung wird gefördert durch die Initiative "Vielfalt an deutschen Hochschulen" der Hochschulrektorenkonferenz. Weitere Informationen zur HRK-Initiative finden Sie hier: <a href="https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/diversitaet/initiative-vielfalt-an-deutschen-hochschulen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/diversitaet/initiative-vielfalt-an-deutschen-hochschulen/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" length="26181" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" fileSize="26181" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 11:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität heißt internationale Austauschstudierende willkommen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-heisst-internationale-austauschstudierende-willkommen</link>
                            
                            <description>Ein anderes Land, eine noch unbekannte Universität, eine neue Kultur, ganz viele Fragen und eine sehr große Neugier: Für 120 Austauschstudierende aus aller Welt ist der März 2024 ein äußerst spannender Monat. Sie sind an die Universität Bremen gekommen, um hier für ein oder zwei Semester zu lernen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Um ihnen den Einstieg so angenehm und leicht wie möglich zu machen, hat sie die Universität jetzt im Rahmen der Welcome-Veranstaltung mit einem Empfang begrüßt – samt gemeinsamen Frühstück in der Mensa.</p><p>Die Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, Dr. Mandy Boehnke, hieß die Austauschstudierenden willkommen. Bei der vom International Office organisierten Veranstaltung ging es um ein erstes Kennenlernen und erste Einblicke in das Leben an der Uni Bremen.</p><p>Auch das Sprachenzentrum und die Erasmus-Initiative stellten sich und ihre Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten vor. Im Anschluss an das Frühstück gab es Führungen, bei denen die internationalen Studierenden den Campus kennenlernten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_Erasmus_Empfang_49_Foto_Matej_Meza_3ec2a19e16.jpg" length="691568" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_Erasmus_Empfang_49_Foto_Matej_Meza_3ec2a19e16.jpg" fileSize="691568" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Neue Gesichter auf dem Campus: Die Universität Bremen begrüßte Internationale Austauschstudierende jetzt mit einem Frühstück.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 09:44:57 +0100</pubDate>
                            <title>EU fördert Arktis-Projekt mit 5,5 Millionen Euro</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eu-foerdert-arktis-projekt-mit-55-millionen-euro</link>
                            
                            <description>Im neuen Projekt Sea-Quester untersucht die Uni von Großalgen dominierte Flachwasser- und Gezeitensysteme in Spitzbergen und Grönland. Es ist ein EU-Projekt mit zehn Partnern unter der Leitung der Technischen Universität von Dänemark, das die EU mit 5,5 Millionen Euro für vier Jahre finanziert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>SEA-Quester untersucht den Kohlenstoffkreislauf in neuartigen polaren Meeresökosystemen, welche sich als Folge des Klimawandels herausbilden werden. Schmelzendes Meereis, veränderte Strömungen und ein wärmerer Ozean verändern bereits heute die Verteilung der Arten, ihr Verhalten und ihren Stoffwechsel. Wie sich dies auf die biologische Vielfalt der Meere und die Funktionen und Leistungen der Ökosysteme in den Polarmeeren auswirken wird, z. B. auf die Kohlenstoffbindung aber auch die Fischereierträge, ist noch nicht genau bekannt. Dies hat jedoch potenziell große Auswirkungen auf die Erreichung der politischen Ziele für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die Eindämmung des Klimawandels.</p><p>SEA-Quester wird diese Wissenslücken durch eine Kombination aus Feldbeobachtungen und Modellierung angehen. Forschungsreisen zu den Fjorden und Schelfmeeren um Grönland und Spitzbergen sowie zum Südlichen Ozean werden die Aufnahme und Speicherung von Kohlenstoff auf dem Weg von küstennahen Ökosystemen (z. B. Algenwäldern) in den offenen Ozean untersuchen, da hier biologische Prozesse im Zusammenspiel mit Plankton, Fischen und Bodenorganismen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des endgültigen Verbleibs von Kohlenstoff spielen.</p><p>Diese neuen Erkenntnisse sind nicht nur für eine verbesserte Modellierung des globalen Ozeans von Bedeutung, sondern werden auch in neuen Managementinstrumenten wie der Bestimmung und Kartierung des Kohlenstoffspeicherpotenzials zum Ausdruck kommen. Diese neuen Instrumente sollen dazu beitragen, die Konflikte zwischen Schutz und Nutzung der arktischen Meeresgebiete aufzulösen, während sie gleichzeitig natürliche Kohlenstoffbindungsprozesse beleuchten.</p><p>"Im Rahmen von SEA-Quester wird unser Team neu entstehende Algen-Ökosysteme in ehemals eisbedeckten Gebieten untersuchen", erläutert Kai Bischof, Professor für Meeresbotanik am Fachbereich 2 und am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaftender der Universität Bremen, die einen Förderanteil von ca. 500.000 EUR erhalten wird.</p><p>SEA-Quester läuft im Rahmen des HorizonEurope Programms vom 1. Februar 2024 bis zum 31. Januar 2028 und ist eine Zusammenarbeit zwischen den folgenden Instituten: Technical University of Denmark (DTU-Aqua - Dänemark, Leitung), Universität Bremen &amp; MARUM (Deutschland), Greenland Nature Institute, Greenland Climate Research Centre, (GINR - Grönland), Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI - Deutschland), Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW - Deutschland), ABO Academy (Finnland), Institute of Oceanology, Polish Academy of Sciences (IOPAN), GRID-Arendal (Norwegen), HEREON Helmholtz-Zentrum (Deutschland), und Aarhus University (Dänemark).</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Kai Bischof<br> Fachbereich 2 Biologie/Chemie<br> Meeresbotanik<br> Tel.: +49 421/218-63050<br> E-Mail: kbischof@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/e/csm_Meeresalgen_Nora_Diehl_048119391b.jpg" length="1009289" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/e/csm_Meeresalgen_Nora_Diehl_048119391b.jpg" fileSize="1009289" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Nora Diehl</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 15:17:47 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen Big Data Challenge 2024 startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremen-big-data-challenge-2024-startet-1</link>
                            
                            <description>Das Cognitive Systems Lab der Universität Bremen lädt zur neunten Bremen Big Data Challenge ein. Bis zum 31. März können Universitätsangehörige sowie Mitarbeitende von Partnerunternehmen Aufgaben zur Datenanalyse lösen. Es gibt Geldpreise im Wert von 1.500 Euro sowie Sachpreise zu gewinnen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An dem Wettbewerb können Einzelpersonen oder Teams mit bis zu drei Personen teilnehmen. Sie können sich ab sofort unter <a href="https://bbdc.csl.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://bbdc.csl.uni-bremen.de/</a> anmelden und erhalten dann Zugang zur diesjährigen Aufgabenstellung. Bis zum 31. März müssen die Lösungen eingereicht werden. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, mittels cleverer Algorithmen und Analysemethoden in vorgegebenen Daten Muster zu finden und auf dieser Grundlage Voraussagen zu treffen.</p><p>Der Wettbewerb findet in verschiedenen Kategorien statt: Im <span lang="en" dir="ltr">Student Track</span> treten Studierende gegeneinander an. Sie sollten fundierte Programmierkenntnisse in einer beliebigen Programmiersprache mitbringen. Vorerfahrungen im Bereich <span lang="en" dir="ltr">Big Data</span> sind hingegen nicht nötig. Studierende der Universität Bremen können sich die Teilnahme außerdem für ihr Studium anrechnen lassen. Der <span lang="en" dir="ltr">Professional Track</span> richtet sich an Hochschulmitarbeitende sowie Mitarbeitende von Sponsoren und Supportern. Wenn gewünscht, können auch Studierende in dieser Kategorie teilnehmen. Die Geldpreise für den <span lang="en" dir="ltr">Student Track </span>werden von den Firmen „JUST ADD AI“ und „neuland – Büro für Informatik“ sowie durch „Die Sparkasse Bremen“ gesponsert und reichen von 100 Euro (5. Platz) bis 500 Euro (1. Platz). In beiden Tracks werden die Gewinnerteams jeweils mit einer Trophäe, die Plätze 1 bis 5 mit Medaillen und alle Teilnehmenden der 30 besten Teams mit attraktiven Sachpreisen belohnt.</p><p>Bei den Daten, mit denen die Teilnehmenden arbeiten, handelt es sich um Biosignale von Menschen, also etwa Daten zur Bewegung und zum Herz-Kreislauf-System. Sie sind mittels mobiler Sensorik bei Besuchenden von Jobmessen aufgezeichnet worden. Die Teilnehmenden sollen mithilfe der Daten Emotionen und Handlungen zu bestimmten Zeitpunkten der Messebesuche voraussagen. Bei der Entwicklung der diesjährigen Aufgabenstellung hat das Team der Bremen <span lang="en" dir="ltr">Big Data Challenge </span>(BBDC) eng mit Forschenden des „<span lang="en" dir="ltr">human-centered systems lab</span>“ des Karlsruher Instituts für Technologie zusammengearbeitet. Darüber hinaus wird die BBDC durch den Wissenschaftsschwerpunkt <span lang="en" dir="ltr">„Minds, Media, Machines</span>" und die „DICE“ Forschungsgruppe (Universität Paderborn) unterstützt.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Bremen Big Data Challenge: <a href="https://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://bbdc.csl.uni-bremen.de</a><br> Cognitive Systems Lab: <a href="https://csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://csl.uni-bremen.de</a><br> human-centered systems lab: <a href="https://h-lab.iism.kit.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://h-lab.iism.kit.edu/</a><br> Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“: <a href="https://minds-media-machines.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://minds-media-machines.de</a><br> DICE: <a href="https://dice-research.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://dice-research.org/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Yale Hartmann<br><span lang="en" dir="ltr">Cognitive Systems Lab</span><br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Universität Bremen<br> E-Mail:<a href="mailto:https://bbdc.csl.uni-bremen.de/" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> bbdc@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/BBDC2024_Wolke.png" length="322304" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/BBDC2024_Wolke.png" fileSize="322304" type="image/png"/><media:description type="plain">Der BBDC Wettbewerb startet am 1. März 2024. Ergebnisse können bis zum 31. März 2024 eingereicht werden</media:description><media:copyright>BBDC Team, CSL</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34438</guid>
                            <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 15:05:42 +0100</pubDate>
                            <title>DAAD-Jahrestagung an der Universität Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/daad-jahrestagung-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>180 Hochschulmitarbeitende von International Offices aus ganz Deutschland trafen sich am 29. Februar und 1. März in Bremen. Die Universität Bremen richtete die Jahrestagung „Internationale Studierende“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) aus. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man eine Willkommenskultur für internationale Studierende etablieren? Wie lässt sich ihr Studienerfolg fördern? Und wie können Hochschulen und Ausländerbehörden gut zusammenarbeiten? Um solche und weitere Fragen ging es bei zahlreichen Podiumsdiskussionen, World Cafés und Workshops, in denen die Teilnehmenden von ihren Erfahrungen aus ihrer Arbeit in den verschiedenen <span lang="en" dir="ltr">International Offices</span> berichteten. „Die Arbeit für und mit der Zielgruppe der internationalen Studierenden ist für die Universitäten in Deutschland heute wichtiger denn je. Universitäten wirken in besonderem Maße als Orte des offenen Austausches und der interkulturellen Begegnung. Die Perspektiven, die durch internationale Studierende eingebracht werden, sind enorm wertvoll. Sie fördern die Kompetenzen aller Universitätsmitglieder und helfen uns, unsere Studierende für Arbeit und Leben in der globalen Gemeinschaft vorzubereiten“, sagte Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer.</p><h3>Studierende aus 115 Ländern an der Universität Bremen</h3><p>Internationale Studierende machen an der Universität Bremen einen Anteil von etwa 18 Prozent aus, womit die Universität über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Sie kommen aus 115 Ländern. Am stärksten vertreten sind dabei Studierende aus Indien, Bangladesch, der Türkei und China. Zu den Angeboten und Anlaufstellen für internationale Studierende zählen neben dreizehn internationalen Hochschulgruppen das Team kompass des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> und der <span lang="en" dir="ltr">Newcomer Service</span> für Austauschstudierende. Als Höhepunkt des internationalen Campuslebens feiert die Universität alle zwei Jahre den<span lang="en" dir="ltr"> International Campus Day</span>, der das internationale, multikollektive Leben an der Universität Bremen sichtbar macht. Dabei greift der <span lang="en" dir="ltr">International Campus Day</span>, der dieses Jahr am 27. Juni stattfindet, seit über zehn Jahren auch universitäre Querschnittsthemen – wie beispielsweise Nachhaltigkeit – auf und bringt sie mit in das Veranstaltungskonzept ein.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_DAAD-Jahrestagung_4x3_9_dace894cdc.jpg" length="518247" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_DAAD-Jahrestagung_4x3_9_dace894cdc.jpg" fileSize="518247" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">180 Hochschulmitarbeitende von International Offices aus ganz Deutschland trafen bei der Jahrestagung „Internationale Studierende“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 23 Feb 2024 10:34:29 +0100</pubDate>
                            <title>Nachruf zum Tode von Prof. Dr. Angelika Vallbracht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/nachruf-zum-tode-von-prof-dr-angelika-vallbracht</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen trauert um Professorin Angelika Vallbracht, die am 11. Dezember 2023 in Berlin im Alter von 74 Jahren verstorben ist. An der Uni Bremen gründete sie 1990 das Laboratorium für Virusforschung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Angelika Vallbracht war eine Pionierin in ihrem Fach. 1989 wurde sie zur Stellvertretenden Direktorin der Abteilung für Medizinische Virologie am Hygiene-Institut Tübingen ernannt und 1990 erhielt sie eine C4-Professur für Virologie in Bremen, die sie bis 2014 innehatte. Dort gründete sie die Abteilung für Virologie, die heute von Professor Dotzauer weitergeführt wird.</p><p>Ihre wissenschaftliche Arbeit, vor allem darin, wie Virusinfektionen Krankheiten verursachen und wie das körpereigene Abwehrsystem darauf reagiert, hat neue und wichtige Erkenntnisse gebracht. Sie leistete bedeutende Beiträge zur Virologie und Immunologie des Hepatitis A-Virus, zur Erforschung des Influenza A-Virus, des Hepatitis C-Virus und des HIV. Ihre Arbeiten waren von immenser Bedeutung und trugen wesentlich zum Verständnis dieser komplexen Viren bei.</p><p>Professorin Valbracht war auch eine inspirierende Lehrerin und Mentorin. Ihre lebendige und begeisternde Art, Vorlesungen zu halten, hat zahlreiche Studierende motiviert und geprägt. Schon immer war ihr eine Heranführung von Lehrerinnen und Lehrern, Lehramtsstudierende und Schüler:innen an die Gentechnik und eine verantwortungsbewusste Einstellung dazu wichtig. Sie engagierte sich stark in der akademischen Selbstverwaltung und ehrenamtlichen Tätigkeiten, darunter in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten und Kommissionen. Ihre Kollegen schätzten sie nicht nur für ihre fachliche Expertise, sondern auch für ihre Offenheit, Standhaftigkeit, Fairness und Großzügigkeit.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/4/csm_Nachruf_Angelika_Vallbracht_sw_b3580ce1f2.jpg" length="107053" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/4/csm_Nachruf_Angelika_Vallbracht_sw_b3580ce1f2.jpg" fileSize="107053" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Angelika Vallbracht</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-34368</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Feb 2024 10:47:11 +0100</pubDate>
                            <title>Internationale Expedition: Umweltdaten in nie dagewesener Detailgenauigkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-expedition-umweltdaten-in-nie-dagewesener-detailgenauigkeit</link>
                            
                            <description>Einem internationalen Forschungsteam ist es erstmals gelungen, durch die Entnahme von Bohrkernen fossiler Korallenriffe vor der Küste von Hawai&#039;i (USA) eine hochauflösende kontinuierliche Aufzeichnung von Umweltdaten aus tropischen Korallen zu gewinnen. Die Bohrkerne wurden im MARUM untersucht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bohrkerne wurden im Rahmen einer Expedition des International Ocean Discovery Program (IODP) unter der Leitung von Professor <span lang="en" dir="ltr">Jody Webster (School of Geosciences, University of Sydney, Australien</span>) und Professor Christina Ravelo (<span lang="en" dir="ltr">Ocean Sciences Department an der University of California, Santa Cruz</span>, USA) gewonnen.<br> Nach fast einem Monat intensiver Arbeit am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen im Februar 2024 sind die Bohrkerne nun geöffnet, analysiert und beprobt worden.<br> Die <abbr title="International Ocean Discovery Program ">IODP</abbr>-Expedition 389 „<span lang="en" dir="ltr">Hawai‘ian Drowned Reefs“</span> hatte zum Ziel, Aufzeichnungen über das vergangene Klima und die Riffbedingungen vor der Küste von Hawai'i zu gewinnen.</p><p>Während der Offshore-Phase der Expedition wurden insgesamt 426 Meter Bohrkerne in Wassertiefen von 130 bis 1.240 Metern aus dem Meeresboden geborgen. Korallen speichern vergangene Umweltbedingungen in ihren Kalkskeletten. Die Forschenden werden in ihren Laboren modernste Methoden anwenden, um aus diesen enorm wichtigen hochauflösenden Archiven Informationen über den Meeresspiegel und Klimaveränderungen zu gewinnen.</p><p>„Wir konnten eine spektakuläre Abfolge fossiler Riffablagerungen bergen, die es uns ermöglichen wird, in noch nie dagewesener Detailgenauigkeit zu entschlüsseln, wie sich der Meeresspiegel, das Paläoklima und das Riff-Ökosystem in den vergangenen 500.000 Jahren verändert haben, insbesondere in Zeiten rapider globaler Veränderungen“, sagt Jody Webster. Der Blick zurück in die Erdgeschichte werde wertvolle Informationen liefern, versichert er.</p><h3>Detaillierte und zum Teil saisonale Klimaaufzeichnungen</h3><p>&nbsp;</p><p>Die Expedition ist der Höhepunkt einer langjährigen Planungsphase, bei der sorgfältig die besten Standorte ausgewählt wurden, um Aufzeichnungen über vergangene Veränderungen zu erhalten, die wichtige Informationen über den Klimawandel liefern. „Wir freuen uns auch, dass wir viele Proben von fossilen Korallen mit Jahresbändern geborgen haben, mit denen wir zum ersten Mal detaillierte Aufzeichnungen über die monatlichen Veränderungen der ozeanografischen Bedingungen in vergangenen Perioden, die anders waren als heute, erarbeiten werden. Anhand dieser Daten sollen Vorhersagen über künftige pazifikweite Klimaveränderungen getroffen werden“, ergänzt Christina Ravelo. &nbsp;</p><p>„Die auf der <abbr title="International Ocean Discovery Program ">IODP</abbr>-Expedition 389 vor Hawai'i gewonnenen fossilen Korallen werden es uns erstmals ermöglichen, Temperaturschwankungen des Nordpazifiks für die vergangenen bis zu 500.000 Jahre zu rekonstruieren, insbesondere auch zwischenjährliche und saisonale Schwankungen. Temperaturvariationen auf diesen gesellschaftsrelevanten Zeitskalen spielen eine bedeutende Rolle im heutigen Klimawandel und den dadurch verursachten Extremen wie marinen Hitzewellen“, sagt Expeditionsteilnehmer Dr. Thomas Felis. Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen leitet er die Arbeitsgruppe Korallen-Paläoklimatologie und ist Koordinator des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms „Tropische Klimavariabilität &amp; Korallenriffe“ (SPP 2299). Dieses deutschlandweite Verbundprojekt ist thematisch mit der aktuellen IODP-Expedition verknüpft – drei weitere Forschende aus dem Schwerpunktprogramm sind ebenfalls im internationalen Forschungsteam. „Die Aufzeichnungen aus dem Pazifik werden auch zu einem besseren Verständnis der Klimavariabilität in den tropischen-subtropischen Ozeanen und ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem der Korallenriffe in einer sich erwärmenden Welt beitragen, einem der Hauptziele des SPP 2299, der insbesondere in der heutigen und in vergangenen Warmzeiten arbeitet.“</p><h3>Datenanalyse für ein besseres Verständnis des Erdsystems</h3><p>&nbsp;</p><p>Die wissenschaftlichen Ziele der Expedition zielen darauf ab, Fragen zu vier Hauptthemen zu beantworten:<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Ausmaß der Meeresspiegelveränderung in den vergangenen halben Million Jahren zu rekonstruieren,<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zu untersuchen, warum sich Meeresspiegel und Klima im Laufe der Zeit ändern,<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie Korallenriffe auf abrupte Meeresspiegel- und Klimaveränderungen reagieren,<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wachstum und Absenkung von Hawai’i im Laufe der Zeit zu verbessern.</p><p>Das Wissenschaftsteam der IODP-Expedition 389 besteht aus 31 Wissenschaftler:innen verschiedener Fachrichtungen aus Australien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich,&nbsp; Großbritannien, Indien, Japan, den Niederlanden, Österreich, Spanien und den USA, von denen zehn im September und Oktober 2023 an Bord des Mehrzweckschiffs MMA Valour vor der Küste von Hawai'i waren, um Bohrkerne und Daten mithilfe eines ferngesteuerten Meeresboden-Bohrsystems zu sammeln. Nach der Offshore-Phase hat sich das gesamte Wissenschaftsteam im Februar 2024 im <abbr title="International Ocean Discovery Program ">IODP</abbr>-Kernlager Bremen am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen getroffen, um die Kerne zu öffnen, zu analysieren und zu beproben und mit der Auswertung der gesammelten Daten zu beginnen. Die Wissenschaftler:innen werden die Proben und Daten in den kommenden Jahren in ihren Laboren weiter bearbeiten, um detaillierte Informationen aus diesem einzigartigen neuen Material und den zugehörigen Daten zu entschlüsseln.</p><p>Die Kerne werden archiviert und der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft nach einer einjährigen Moratoriums-Periode für weitere wissenschaftliche Forschungen zugänglich gemacht. Alle Expeditionsdaten werden öffentlich zugänglich sein und die daraus resultierenden Ergebnisse veröffentlicht.</p><p>Die Expedition wird vom <span lang="en" dir="ltr">European Consortium for Ocean Research Drilling</span> (ECORD) im Rahmen des <span lang="en" dir="ltr">International Ocean Discovery Program</span> (IODP) durchgeführt. IODP ist ein öffentlich finanziertes internationales Meeresforschungsprogramm, das von 21 Ländern unterstützt wird und die in Sedimenten und Gesteinen des Meeresbodens aufgezeichnete Erdgeschichte und -dynamik erforscht sowie Bedingungen unter dem Meeresboden beobachtet. Mit verschiedenen Bohrschiffen und -plattformen – eine einzigartige Möglichkeit von <abbr title="International Ocean Discovery Program ">IODP</abbr> – untersuchen Wissenschaftler:innen die tiefe Biosphäre unter dem Meeresboden, Umweltveränderungen, Prozesse und Auswirkungen sowie Zyklen und die Dynamik der festen Erde.<br> Der ECORD<span lang="en" dir="ltr"> Science Operator </span>verfügt über große Erfahrung in der Arbeit in sensiblen Ökosystemen wie Korallenriffen, nach erfolgreichen Expeditionen zum <span lang="en" dir="ltr">Great Barrier Reef (</span>Australien, 2010) und nach Tahiti (2005).</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Über die Expedition – <a href="https://www.ecord.org/expedition389" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ecord.org/expedition389</a></p><p>Über das Forschungsprogramm – <a href="http://www.iodp.org/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iodp.org/</a></p><p>Über den europäischen Beitrag des Programms – <a href="https://www.ecord.org/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ecord.org</a> und Missions-Spezifische Plattform-Expeditionen - <a href="https://www.ecord.org/expeditions/msp/concept/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ecord.org/expeditions/msp/concept/</a></p><p>Häufig gestellte Fragen: <a href="https://www.expedition389.wordpress.com/2023/06/25/frequently-asked-questions/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.expedition389.wordpress.com/2023/06/25/frequently-asked-questions/ </a></p><p>&nbsp;Expeditions-Logbuch: <a href="https://www.expedition389.wordpress.com" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.expedition389.wordpress.com</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Ulrike Prange</p><p>ECORD Öffentlichkeitsarbeit<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br> Email: <a href="mailto:uprange@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">uprange@marum.de</a><br> Telefon: +49 421 218-65540</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Exp389_OSP_Bremen_Feb2024_Copyright_parker%40ECORD_IODP_fc78ebbf7b.jpg" length="0" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Exp389_OSP_Bremen_Feb2024_Copyright_parker%40ECORD_IODP_fc78ebbf7b.jpg" fileSize="0" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">The cores have now been opened, analyzed, and sampled by the scientific team, following almost a month of intensive work at MARUM – Center for Marine Environmental Sciences at the University of Bremen during February 2024. Thomas Felis checking scans and cores.</media:description><media:copyright>parker@ECORD_IODP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 08:47:19 +0100</pubDate>
                            <title>Kick-off für neues Polarforschungsprojekt mit Beteiligung der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kick-off-fuer-neues-polarforschungsprojekt-mit-beteiligung-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Die saisonalen Aspekte der Erwärmung der Arktis stehen im Fokus des neuen Forschungsprojektes YESSS. Lebenszyklen, Nahrungssuche und Überwinterung ausgewählter Schlüsselarten beobachtet das Team ganzjährig und führt dazu Experimente durch. Das BMBF finanziert das Projekt mit 2,7 Millionen Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nirgendwo erwärmt sich die Erde so schnell wie in der Arktis. Die dort schmelzenden Gletscher und das schwindende Meereis sind zum ikonischen Bild des Klimawandels geworden. Aber auch die Phänologie verändert sich, also die gesamte Entwicklung von Pflanzen und Tieren im saisonalen Jahresverlauf - mit gravierenden ökologischen Konsequenzen.</p><p>Im Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) trafen sich jetzt Forschende von sieben Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Kick-off-Meeting für das 40-monatige Polarforschungsprojekt YESSS. Unter Führung des AWI wollen sie die saisonalen Aspekte der Erwärmung in der Arktis erforschen, zum Beispiel Lebenszyklen, Nahrungssuche und Überwinterung. Bislang ist darüber wenig bekannt, weil das Verständnis dieser ökologischen Prozesse überwiegend auf Studien beruht, die im Frühling und Sommer durchgeführt wurden. Das soll sich jetzt ändern: YESSS steht für „Year-round EcoSystem Study on Svalbard“, es geht also um ganzjährige Forschungsarbeiten auf dem arktischen Archipel Spitzbergen. Im Rahmen der Polarstrategie der Bundesregierung finanziert das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) das Vorhaben mit rund 2,7 Millionen Euro.</p><p>Mit ihrem Förderanteil von knapp 460.000 EUR wird die Universität Bremen Großalgengemeinschaften in den flachen Uferbereichen des Kongsfjords untersuchen, die sich in Folge von Temperaturerhöhung und Eisrückgang stark verändern. Diese Arbeiten werden von Prof. Kai Bischof von der Abteilung Meeresbotanik geleitet. Bischof ist auch Mitglied des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.</p><p>Vor Ort wird der Doktorand Milan Beck untersuchen, wie sich Algen an die unterschiedlichen Temperatur- und Lichtverhältnisse im Jahresgang anpassen sowie deren Überwinterungsstrategien in der langen Polarnacht erforschen. „Durch den immer geringeren Einfluss von Eis sind diese Flachwassergemeinschaften ganz anderen Umweltbedingungen als noch vor wenigen Jahren unterworfen. Mit der Besiedlung der Gezeitenzone durch Algen beobachten wir derzeit sogar die Ausbildung völlig neuer Ökosysteme in arktischen Fjorden“, erklärt Prof. Bischof.</p><p>„Bislang gibt es kaum Studien über Entwicklungen im langen und dunklen arktischen Winter und auch nicht in den nur wenige Tage langen Übergangszeiten im Frühling und Herbst. Hier wollen wir jetzt ganzjährig mit wöchentlichen Messungen neue Erkenntnisse schaffen“, sagt YESSS-Projektleiterin Dr. Clara Hoppe. Die AWI-Biologin war seit 2014 schon zu mehreren Forschungsreisen auf Spitzbergen und auch an der großen MOSAiC-Expedition 2019/2020 in der Zentralarktis beteiligt.</p><p>Zum Projektabschluss Ende 2026 sollen die Projektergebnisse vorliegen und u.a. bei der größten jährlichen Arktis-Konferenz, der Arctic Circle Assembly auf Island, vorgestellt werden.</p><h3>YESSS-Partner:</h3><p>1 Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung, Bremerhaven</p><p>2 Universität Bremen, Fachbereich Biologie/Chemie &amp; MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen</p><p>3 Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU), FB 10 Biologie, Institut für Molekulare Physiologie, Mainz</p><p>4 Universität Hamburg - Institut für Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften, Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, Hamburg</p><p>5 Universität Konstanz, Limnologisches Institut, Konstanz</p><p>6 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Zoologisches Institut, Kiel</p><p>7 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel</p><p>8 Ecologic Institut gemeinnützige GmbH, Berlin</p><p>9 constructify.media e.V., Bremen</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://yesss.science" target="_blank" rel="noreferrer">yesss.science</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Kai Bischof<br> Meeresbotanik, Universität Bremen<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br> Tel.: 0421 218 63050<br> E-Mail: <a href="mailto:kbischof@uni-bremen.de">kbischof@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_Projekt_YESSS_Bischof_bf5d47011f.jpg" length="443687" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_Projekt_YESSS_Bischof_bf5d47011f.jpg" fileSize="443687" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Kai Bischof von der Universität Bremen und dem MARUM bei der Feldarbeit am Kongsfjord, Spitzbergen.</media:description><media:copyright>Simon Jungblut/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 13 Feb 2024 11:50:15 +0100</pubDate>
                            <title>4,8 Millionen Euro für Biosignals-Hub an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/48-millionen-euro-fuer-biosignals-hub-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Im Projekt „Biosignals-HUB: Biosignal Sensors for Human-Centered AI @ University of Bremen“ arbeiten Informatiker:innen unter der Leitung von Professorin Tanja Schultz an Geräten, die Biosignaldaten wie Augenbewegungen oder Hirnaktivität gebündelt erfassen und interpretieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bremische Bürgerschaft hat die Finanzierung des Projekts beschlossen, das mit 2,9 Millionen Euro vom Land Bremen und mit 1,9 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird. „Im Biosignals-<span lang="en" dir="ltr">Hub</span> wird moderne KI-Technologie eingesetzt, um aus Biosignal-Daten grundlegend neue medizinische Erkenntnisse zu gewinnen. Dies ist ein großer Erfolg für die Universität - an einer zukunftsweisenden Schnittstelle mit direktem Anwendungspotenzial“, sagt Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</p><p>Über einen Zeitraum von vier Jahren werden die Forschenden an zwei Schwerpunkten arbeiten: zum einen an der Entwicklung von Biosignal-Geräten, zum anderen am Aufbau einer zentralen Computing-Infrastruktur. „Es gibt bereits Geräte wie Smartphones oder Smartwatches, die beispielsweise den Puls, den Blutdruck oder Bewegungsdaten erfassen“, erläutert Tanja Schultz. „Wir möchten diese Informationen um Daten wie Hirnströme erweitern, um mentale Aktivitäten wie etwa Aufmerksamkeit und Workload zu messen.“ Die Geräte, die sie und ihr Team entwickeln, sollen bequem zu tragen und mit Smartphones verbunden sein, die die Daten lokal speichern.</p><p>Bei der Entwicklung dieser Geräte stehen zwei Herausforderungen im Fokus: Erstens erzeugen sie eine sehr große Menge an Daten, zweitens erfordert die Sammlung und Verarbeitung persönlicher Biosignaldaten ein besonderes Augenmerk auf die Konzepte der ethischen Datensammlung in Einklang mit dem Datenschutz. Daher arbeiten Tanja Schultz und ihr Team in dem Projekt nicht nur an einer Speicher- und Computing-Infrastruktur, mit der die Daten gespeichert, ausgewertet und erklärt werden sollen, sondern auch mit einem ethischen Datensammel- und Datenschutzkonzept, das freiwillige Datenbeiträge nach dem <span lang="en" dir="ltr">Privacy Preserving Analytics</span>-Prinzip analysiert und im Einklang mit den EU-Richtlinien für vertrauenswürdige KI verarbeitet. Die benötigte Server-Infrastruktur soll in der Universität Bremen installiert werden, sodass die Speicherung und Verarbeitung der Daten lokal erfolgen kann, also keine internationalen Cloud-Services benötigt werden.&nbsp;</p><p>Auf der Grundlage der Biosignalgeräte und der technischen Infrastruktur möchte Tanja Schultz und ihr Team mit zusätzlichen, projektexternen Mittel ein Portal entwickeln, das die Daten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zur Verfügung stellt. „Ziel ist, eine umfangreiche Biosignaldatensammlung anzulegen, in der Hunderte von Freiwilligen über Jahre hinweg möglichst detailliert ihren Alltag erfassen können“, sagt Dr. Jana Schill, die als Postdoc am <span lang="en" dir="ltr">Cognitive Systems Lab</span> (CSL) das Projekt mit vorantreiben wird und als Neurowissenschaftlerin&nbsp; besonders an Langzeitveränderungen der mentalen Aktivität interessiert ist.&nbsp; Tanja Schultz betont: „Der Biosignals-Hub stellt eine einmalige Ressource dar, die es uns ermöglicht, KI-Methoden zu individualisieren, also genau auf den Menschen zuzuschneiden“. &nbsp;Möglich wäre so beispielsweise eine Kooperation von freiwilligen Versuchsteilnehmenden und Krankenhäusern. Letzte könnten die Biosignaldaten der Teilnehmenden auswerten, um Parkinson oder Demenzerkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren.</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Tanja Schultz<br> Fachbereich Mathematik/Informatik<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-64270<br> E-Mail: <a href="mailto:tanja.schultz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tanja.schultz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20230504_UniBremen_Pollmeier_2998.jpg" length="1704201" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2024/20230504_UniBremen_Pollmeier_2998.jpg" fileSize="1704201" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">„Der Biosignals-Hub stellt eine einmalige Ressource dar, die es uns ermöglicht, KI-Methoden zu individualisieren, also genau auf den Menschen zuzuschneiden“, sagt Tanja Schultz.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Patrick Pollmeier</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 12:03:15 +0100</pubDate>
                            <title>In Bewegung: Umfrageergebnisse zum Mobilitätsverhalten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/in-bewegung-umfrageergebnisse-zum-mobilitaetsverhalten</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und der Technologiepark Uni Bremen e.V. präsentieren die Ergebnisse zur Mobilitätsumfrage. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der im Sommer durchgeführten Mobilitätsumfrage, initiiert vom Umweltmanagement der Universität Bremen und des Technologiepark Uni Bremen e.V., konnten interessante Einblicke in das tägliche Mobilitäts-Verhalten der Mitarbeitenden und Studierenden gewonnen werden.</p><p>An der Online-Befragung, die im Juni und Juli 2023 stattfand, haben insgesamt 1.881 Befragte teilgenommen. Diese repräsentative Stichprobe zeigte auf, dass Mitarbeitende und Studierende gemeinsam nahezu 30.000 Kilometer pro Arbeitstag zurücklegen. Die Untersuchung beleuchtete auch die Vielfalt der genutzten Verkehrsmittel und die individuellen Rahmenbedingungen, die maßgeblich die Entscheidungen auf dem Weg zur Arbeit oder zum Studienort beeinflussen.</p><p>Ein bedeutender Trend zeichnet sich in der Verteilung der Verkehrsmittel ab: 50,9 % der Universitäts- und Technologieparkangehörigen nutzen das Fahrrad als bevorzugtes Verkehrsmittel, gefolgt von 18,9 %, die das Auto wählen. Danach zeigte sich eine hohe Präferenz für den öffentlichen Nahverkehr, der von 17,8 % der Befragten genutzt wird. Weitere 7,6 % geben an, alternative Verkehrsmittel zu verwenden, während 4,7 % zu Fuß unterwegs sind.</p><p>Überraschend war auch die Bereitschaft eines beachtlichen Teils der Befragten, vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, sofern diese attraktiv und kostengünstig gestaltet sind. Diese Ergebnisse verdeutlichen das Bewusstsein und die Bereitschaft, umweltfreundlichere Mobilitätsformen zu unterstützen.</p><p>In diesem Kontext kündigt die Universität Bremen die bevorstehende Vorstellung eines umfassenden Mobilitätskonzepts an, das speziell auf die Bedürfnisse der Universitätsangehörigen zugeschnitten ist. Dieses Konzept wird Ende Februar veröffentlicht und zielt darauf ab, nicht nur individuelle Bedürfnisse zu erfüllen, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen durch Mobilität zu leisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Neuschaffung von überdachten Fahrradstellplätzen sowie eine damit verbundene Eröffnung der neuen Fahrradwerkstatt, die von Studierenden betrieben wird. Dieses Projekt fördert nicht nur nachhaltige Mobilität, sondern bietet auch eine praxisnahe Gelegenheit für Studierende, aktiv an der Gestaltung ihrer Hochschulumgebung teilzunehmen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die wissenschaftliche Beratung und Durchführung der Mobilitätsstudie erfolgte durch Frau Dr. Elke Goltz, Dozentin für empirische Sozialforschung und Statistik.&nbsp;&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen unter:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/umweltmanagement" target="_blank">www.uni-bremen.de/umweltmanagement</a><strong></strong></p><p><a href="http://www.technologiepark-uni-bremen.de/news" target="_blank" rel="noreferrer">www.technologiepark-uni-bremen.de/news</a><strong></strong></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers</p><p>Umwelt- und Klimaschutzmanagement</p><p>Universität Bremen</p><p>Tel: 0421 - 218 - 63 376</p><p>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uni-bremen.de">soeve@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Petra Katzorke</p><p>Technologiepark Uni Bremen e.V.</p><p>Tel: 0421 - 218 - 60 341</p><p>E-Mail: <a href="mailto:p.katzorke@technologiepark-uni-bremen.de">p.katzorke@technologiepark-uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_IMG_0351-2_0384730884.jpg" length="340789" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_IMG_0351-2_0384730884.jpg" fileSize="340789" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 16:07:27 +0100</pubDate>
                            <title>Studie zur illegalen Tötung von Luchsen veröffentlicht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studie-zur-illegalen-toetung-von-luchsen-veroeffentlicht</link>
                            
                            <description>Trotz Schutzstatus werden Luchse illegal getötet, wie eine neue Studie von WWF Deutschland und der Universität Bremen aufdeckt. Die Ergebnisse zeigen, dass effektive Maßnahmen dringend erforderlich sind, um die bedrohte Population nachhaltig zu schützen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der rechtliche Schutzstatus des Luchses ist ausreichend. Dennoch erfolgt in der Praxis regelmäßig keine Ahndung von illegalen Tötungen. Das geht aus einer Studie der Universität Bremen hervor, die Im Kontext des gemeinsamen EURENI geförderten Projekts „Umsetzung eines länderübergreifenden Luchs-Aktionsplans mit Tschechien" (EURENI_21_D_012) im Fachmagazin „Natur und Recht“ veröffentlicht wurde.</p><p>Wildtierkriminalität an Luchsen gefährdet die bedrohte und geschützte Art vor allem im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet. Laut <abbr title="World Wide Fund For Nature">WWF</abbr> sind dort allein zwischen 2018 und 2019 dreizehn erwachsene, standorttreue Luchse spurlos verschwunden und zwei weitere wurden nachweislich illegal getötet.</p><p>Die Studie stellt fest, dass sich die Behörden aus praktischen Gründen zumeist auf eine reaktive Bearbeitung von tot aufgefundenen Luchsen beschränken, was in der Folge zu fehlenden Verurteilungen und mangelnder Prävention führe. Jan Philipp Kehl, Experte für Wildtierkriminalität beim <abbr title="World Wide Fund For Nature">WWF</abbr> Deutschland, sagt: „Solange die Behörden nicht proaktiv handeln, den Kontrolldruck erhöhen und somit präventive Effekte erzeugen, werden weiter Luchse illegal getötet. Das gefährdet nicht nur die Population in Bayern.“</p><p>Weiter hebt die Studie das Potential von Hinweisen aus der Bevölkerung hervor. Bislang werde die Möglichkeit, bei der Polizei Hinweise auf Taten und Täter zu geben, von Bürgern nicht häufig genutzt. Auch ohne konkrete Beweise sollten Anzeigen bei der Polizei erstattet werden, um so Ermittlungen zu ermöglichen. Johannes Aschermann, Mitarbeiter der Forschungsstelle für Tier- und Tierschutzrecht der Universität Bremen, stellt fest: „Totfunde von Luchsen stellen für die Polizei meist eine kriminalistische Herausforderung dar, die trotz der engagierten Ermittlungsarbeit nicht zur Ermittlung des Täters führt. Auch in solchen Fällen sind Hinweise aus der Bevölkerung eine große Hilfe; selbst wenn es sich zunächst nur um Hörensagen oder vermeintliche Gerüchte handelt.“</p><p>Ein weiterer Punkt, der in der Studie herausgestellt wird, betrifft das nicht vorhandene Aneignungsrecht des Jagdausübungsberechtigten bei Totfunden von Luchsen. Die Studie stellt fest, dass NGOs und Privatpersonen den Kadaver an sich nehmen dürfen, um ihn den zuständigen Behörden z. B. zur weiteren Untersuchung zuzuführen. Der Jagdpächter hingegen hat keine rechtliche Handhabe, sich den Kadaver anzueignen, etwa um ihn präparieren zu lassen. Etwaige vermeintlich entgegenstehende landesjagdrechtliche Regelungen, sind rechtswidrig. Prof. Dr. Sönke Gerhold, Leiter der Forschungsstelle für Tier- und Tierschutzrecht der Universität Bremen, bilanziert: „Der rechtliche Schutzstatus von Luchsen ist gut. Allerdings wird das geltende Recht gerade mit Blick auf das vermeintliche jagdliche Aneignungsrecht nicht umgesetzt. Zwingende europarechtliche Vorgaben werden schlicht ignoriert.“</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10357-023-4242-6" target="_blank" rel="noreferrer">Link zum Artikel: „Straftaten gegen Luchse in Deutschland – eine Bestandsaufnahme“ im Fachmagazin „Natur und Recht“</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Sönke Gerhold<br> Leitung der Forschungsstelle für Tier- und Tierschutzrecht an der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 66165<br> E-Mail: <a href="mailto:ge_so@uni-bremen.de">ge_so@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rebecca Gerigk / Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_AdobeStock_300321262_74bdfc007a.jpeg" length="469164" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_AdobeStock_300321262_74bdfc007a.jpeg" fileSize="469164" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Eine neue Studie von WWF Deutschland und der Universität Bremen zeigt auf, dass Luchse trotz Schutzstatus illegal getötet werden.</media:description><media:copyright>Miller Eszter / Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 15:06:05 +0100</pubDate>
                            <title>Die Universität im Gespräch über das neue Leitbild</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-universitaet-im-gespraech-ueber-das-neue-leitbild</link>
                            
                            <description>Am 25. Januar 2024 fand in der Uni-Mensa des Studierendenwerks Bremen die Veranstaltung „Universität im Gespräch“ statt. Studierende und Mitarbeitende waren eingeladen, um sich über das neue Leitbild der Universität zu informieren und miteinander zu diskutieren.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Fokus der Veranstaltung, die von Carolin Bebek vom Theater der Versammlung moderiert wurde, lag auf dem im November im Akademischen Senat beschlossenen neuen Leitbild der Universität Bremen.</p><p>Die Begrüßung der Gäste erfolgte durch Professorin Jutta Günther, die als Rektorin der Universität die Relevanz des Leitbildes hervorhob und sich angesichts der regen Teilnahme freute. Sie unterstrich zudem die Veränderung des Veranstaltungsformats und betonte: „Wir haben das frühere Format „Rektorat im Gespräch“ bewusst dahingehend verändert, um mehr Miteinander und einen lebendigen, dialogorientierten Austausch zu ermöglichen.“ Eine performativ inszenierte Lesung präsentierte im Anschluss das neue Leitbild lebhaft, indem Studierende des Theaters der Versammlung / Zentrum für Performance Studies die Inhalte der verschiedenen Schwerpunkte auf der Bühne vortrugen.</p><p>Der zweite Teil der Veranstaltung widmete sich dem Austausch aller Teilnehmer:innen bezüglich des neuen Leitbildes. Mithilfe der Fishbowl-Methode wurden vier Diskussionsrunden von jeweils zehn Minuten durchgeführt, die verschiedene Aspekte des Leitbildes beleuchteten. Neben dem Rektorat nahmen Expert:innen aus verschiedenen Bereichen und Statusgruppen der Universität teil und lieferten Impulse zu Fragen rund um die Bedeutung des Leitbildes für die Universität und ihre vielfältigen Sektoren. In diesem Rahmen wurden Themen wie bestehende Stärken, zukünftige Herausforderungen und mögliche Handlungsansätze intensiv diskutiert. Alle Teilnehmer:innen waren herzlich dazu eingeladen, an den Diskussionsrunden teilzunehmen und ihre Fragen oder Anmerkungen einzubringen.</p><p>Der erste Impuls, präsentiert von Rektorin Jutta Günther und Dr. Luzie Schnieders vom Personalrat, erläuterte die Notwendigkeit eines neuen Leitbildes, da das bestehende nicht mehr zeitgemäß war und den neuen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit, nicht mehr gerecht wurde. Die Diskussion zeigte, dass die Integration des Leitbildes in die verschiedenen Fachbereiche eine zentrale Herausforderung darstellt, um eine gemeinsame Ausrichtung sicherzustellen.</p><p>Der zweite Impuls, von Professorin Rita Groß-Hardt, Professorin Dagmar Borchers und Professor Lars Viellechner, konzentrierte sich auf die Anforderungen anspruchsvollen Lernens, Lehrens und Studierens. Die Diskussionsteilnehmenden unterstrichen die Bedeutung einer Lehre, die nicht nur anspruchsvoll, sondern auch zugänglich sein muss. Die Förderung von Problemlösungskompetenzen sowie die Verbindung von Studium, Lehre und Forschung mit den Prinzipien von Chancengleichheit und Verantwortung standen im Mittelpunkt.</p><p>Im dritten Impuls lag der Fokus auf der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Die Impulsgeber waren Professor Michael Schulz und Professor Jens Falta. Die Diskussion betonte die Notwendigkeit ganzheitlicher Lösungsansätze, die sich nicht nur auf die Ergebnisse, sondern auch auf den Prozess der Umsetzung konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit Organisationen, die dem Leitbild entgegenstehen, sowie die Erreichung der Klimaneutralität wurden diskutiert.</p><p>Der vierte und letzte Impuls, durch Ursel Gerdes von der Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt und Anneliese Niehoff, Leiterin des Referats Chancengleichheit, behandelte das Thema Chancengleichheit und den Abbau von Barrieren. Die Diskussionsteilnehmenden hoben die Selbstverpflichtung des Leitbildes hervor und betonten die wachsende Sensibilität für die Themen Chancengleichheit und Barrierefreiheit. Die Herausforderung besteht darin, alle Mitglieder der Universität aktiv einzubeziehen und sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.</p><p>Die Veranstaltung schloss mit Info-Tischen, die Einblicke in verschiedene nachhaltigkeitsbezogene Themen der Universität wie Gesundheitsmanagement, Bau und Campusgestaltung, Chancengleichheit und Antidiskriminierung, Forschung und Lehre gaben. Diese boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, weiterführende Gespräche zu führen und sich über konkrete Maßnahmen im Rahmen des neuen Leitbildes zu informieren.</p><p>Das Rektorat plant, das neue Format „Universität im Gespräch“ regelmäßig und mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten anzubieten. Damit soll ein Raum für Fragen und Gespräche aller Mitarbeitenden und Studierenden mit dem Rektorat geschaffen werden.</p><h4><br> Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/leitbild" target="_blank">www.uni-bremen.de/leitbild</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Jutta Günther</p><p>Rektorin der Universität Bremen</p><p>Telefon: +49 421 218-60011</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_Uni-im-Gespraech-Foto-Lehmkuehler-2024-LEH_8893_f8e26f0a8d.jpg" length="580902" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_Uni-im-Gespraech-Foto-Lehmkuehler-2024-LEH_8893_f8e26f0a8d.jpg" fileSize="580902" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Intensiver Austausch zum neuen Leitbild: Teilnehmende diskutieren Chancen und Handlungsansätze.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34216</guid>
                            <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 17:14:09 +0100</pubDate>
                            <title>OPEN ZARM: Der Fallturm Bremen öffnet alle Türen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/open-zarm-der-fallturm-bremen-oeffnet-alle-tueren</link>
                            
                            <description>Bereits 10.000 Mal wurde im Bremer Fallturm ein Experiment in Schwerelosigkeit versetzt. Um diesen Erfolg zu würdigen, veranstaltet das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen am 11. Februar 2024 einen Tag der offenen Tür. Der Eintritt ist frei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Beim OPEN ZARM sind Interessierte eingeladen, nicht nur den Fallturm, sondern auch den GraviTower Bremen Pro, das neue Labor für Forschung in der Schwerelosigkeit, ausgiebig zu erkunden. Ebenso dabei sind Wissenschaftler:innen aus allen Forschungsgruppen des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr>. Sie erklären unter anderem, wie ein Haus auf dem Mars aussehen könnte und wie es mit Sauerstoff versorgt wird oder warum eine Tankstelle im All so schwer zu realisieren ist.</p><p>Erstmals werden für die Öffentlichkeit mehr als nur die Fallturmhalle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Im Hauptgebäude werden die Schwerelosigkeitslabore vorgestellt, das Kontrollzentrum präsentiert und der Aufbau einzelner Experimente in den Fallkapseln erklärt. In der zweiten Laborhalle können die Gäste das maßstabsgetreue Modell eines Forschungslabors auf dem Mars bestaunen und herausfinden, wie Satelliten im Weltraum manövriert werden können. Wer endlich einmal verstehen will, was schwarze Löcher so besonders macht, ist hier ebenfalls richtig. Darüber hinaus gibt es ein Kinderprogramm mit der Möglichkeit, ein Astronautentraining zu absolvieren. Speziell für Studierende und junge Raumfahrtfans sind Ansprechpartner:innen vor Ort, die über Studien- und Nachwuchsprogramme informieren. Und schließlich: Wer den Fallturm besichtigen oder sich sogar in der Fallturmspitze trauen lassen möchte, erhält an diesem Tag kompetente Antworten auf alle Fragen.</p><h3>Meistgenutztes Mikrogravitationslabor der Welt</h3><p>10.000 erfolgreiche Einsätze beweisen, dass am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr> seit über 30 Jahren hochprofessionelle Bedingungen für die Forschung in der Schwerelosigkeit geschaffen werden. <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Direktor Professor Marc Avila betont: „Mit dem 10.000sten Experiment haben wir einen Meilenstein erreicht, über den wir uns sehr freuen: Dieser Erfolg beruht nicht nur auf der herausragenden Technik, sondern spiegelt auch das Engagement und die Fachkompetenz unseres Teams wider.“ Der Fallturm ermöglicht es Wissenschaftler:innen aus aller Welt, ohne den teuren und aufwendigen Einsatz von Raketen oder Satelliten, Forschung in der Schwerelosigkeit zu betreiben. „Wir sind stolz darauf, unsere Labore der internationalen Wissenschaft zugänglich zu machen, bahnbrechende Entdeckungen zu ermöglichen und damit die Zukunft der Raumfahrt mitzugestalten“ so Avila.</p><p>Bei der 10.000sten Nutzung des Fallturms war ein Experiment zur künstlichen Photosynthese von <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Wissenschaftlerin Dr. Katharina Brinkert an Bord, deren Forschungsprojekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird. Im Experiment wird untersucht, wie sich in der Schwerelosigkeit mithilfe von Magnetismus Sauerstoffblasen aus Wasser herauslösen lassen. Brinkert ist eine von vielen Wissenschaftler:innen, die den Fallturm Bremen regelmäßig für ihre Forschung nutzen. 2016 führte sie zunächst im Rahmen eines Forschungsaufenthalts bei der Europäischen Weltraumorganisation ihr erstes Fallturmexperiment durch. 2021 wechselte sie dann zum <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr> und arbeitet hier unter anderem an einer Vorrichtung zur Umsetzung der künstlichen Photosynthese, die bisherigen Lebenserhaltungssystemen in vielerlei Hinsicht überlegen ist. „Wie können Sauerstoff, Wasserstoff und andere Chemikalien in der Schwerelosigkeit nachhaltig produziert werden und wie können wir hier auf der Erde davon profitieren? Das sind für uns ganz zentrale Fragestellungen“ so Brinkert.</p><h3>Sauerstoff für das Überleben im All</h3><p>Die Herausforderungen einer Langzeitmission im Weltraum sind vielfältig, nicht nur in Hinblick auf die Konstruktion leistungsfähiger Raumfahrtzeuge. So beschäftigt sich ein nicht unerheblicher Teil der Explorationsforschung mit der Entwicklung zuverlässiger, effizienter und nachhaltiger Lebenserhaltungssysteme. Denn im Weltraum fehlt fast alles, was der Mensch zum Überleben braucht und auf der Erde wie selbstverständlich vorfindet. Natürlich kann man versuchen, die überlebensnotwendige Versorgung mit Sauerstoff, Energie und Nahrung in ausreichender Menge von der Erde mitzunehmen, aber mit jedem Gramm, das mitgenommen werden muss, steigen auch die Energie- und Transportkosten erheblich.</p><p>Bisherige Systeme, wie sie z.B. auf der ISS eingesetzt werden, erzeugen Sauerstoff über einen Wasserelektrolysator, der mit Strom erzeugt durch Solarpanele betrieben wird und etwa ein Drittel der gesamten Energie des Lebenserhaltungs- und Kontrollsystems verbraucht. Diese Geräte sind sehr groß, schwer – und fehleranfällig. Am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation">ZARM</abbr> werden nun photoelektrochemische (PEC) Vorrichtungen erforscht, die Sauerstoff über die künstliche Photosynthese mithilfe von direkter Sonneneinstrahlung erzeugen können. Das spart Energie. Außerdem sind sie kleiner, leichter und ihr Design berücksichtigt, dass im Notfall Bauteile vor Ort, also zum Beispiel aus Marsgestein, herstellbar sind. Sie können neben Sauerstoff auch Wasserstoff, Treibstoffe, Düngemittel, Medikamente und weitere Chemikalien produzieren – ideal für den Einsatz im Weltraum.</p><h3>Nachhaltige Wasserstoffgewinnung auf der Erde</h3><p>Auch wenn Brinkerts Team die PEC Geräte in erster Linie für Raumfahrtmissionen entwickelt, können sie auch auf der Erde für eine nachhaltigere Energieumwandlung eingesetzt werden – und zwar noch einfacher als unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit. „Es liegt auf der Hand, dass die Vorbereitung von Weltraummissionen und die Energiewende auf der Erde ähnlichen Herausforderungen unterliegen: Wir müssen Brennstoffe nachhaltiger erzeugen und effizienter nutzen“, sagt Brinkert.</p><p>Je nach Einsatzort sind die Bedingungen, unter denen die Geräte funktionieren müssen, sehr unterschiedlich. Auf dem Mond ist die Sonneneinstrahlung durch die Nähe zur Sonne viel stärker als auf dem Mars, wo zusätzliche Geräte zur Konzentration der Sonnenstrahlung notwendig sind, um die PEC-Systeme effizient zu betreiben. In der aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ stellt Brinkerts Team erstmals einen Bewertungsrahmen für die Effizienz von PEC-Geräten an verschiedenen Orten im Weltraum vor.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen</h4><p>Publikation „Nature Communications“: <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-023-38676-2" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41467-023-38676-2</a></p><p>YouTube-Video: <a href="https://youtu.be/6W4nsWGltsI?si=1IU1nRAtY3Vuu7yh" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/6W4nsWGltsI?si=1IU1nRAtY3Vuu7yh</a></p><p>Tag der offenen Tür im ZARM:<br><a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/presse/einzelansicht/article/open-zarm-the-bremen-drop-tower-opens-its-doors.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.zarm.uni-bremen.de/de/presse/einzelansicht/article/open-zarm-the-bremen-drop-tower-opens-its-doors.html</a></p><p>Künstliche Photosynthese:<br><a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/forschung/explorationsforschung/photoelectrocatalysis.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.zarm.uni-bremen.de/de/forschung/explorationsforschung/photoelectrocatalysis.html</a></p><p>und: <a href="https://up2date.uni-bremen.de/artikel/atmen-im-all-kuenstliche-photosynthese-als-schluesseltechnologie" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/artikel/atmen-im-all-kuenstliche-photosynthese-als-schluesseltechnologie</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Birgit Kinkeldey / Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_Fallturm_Winter_e691b24802.jpg" length="605648" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_Fallturm_Winter_e691b24802.jpg" fileSize="605648" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Er ist das Wahrzeichen der Uni Bremen: der Fallturm.  Bereits 10.000 Mal fand ein Experiment in Schwerelosigkeit dort statt.</media:description><media:copyright>ZARM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34200</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 11:09:58 +0100</pubDate>
                            <title>Begeisterndes Konzert: Maritime Sinfonie mit Chor und Orchester der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/begeisterndes-konzert-maritime-sinfonie-mit-chor-und-orchester-der-universitaet</link>
                            
                            <description>Beim traditionellen Semesterabschlusskonzert des Orchesters und des Chors der Uni Bremen standen am Sonntag in der ausverkauften Bremer Glocke Meisterwerke des englischen Komponisten Vaughan Williams auf dem Programm.  Die Leitung hatte Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem beeindruckenden Abschlusskonzert begaben sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen auf eine musikalische Reise in die Natur.</p><p>Mit einem dem englischen Komponisten <span lang="en" dir="ltr">Vaughan Williams </span>gewidmeten Repertoire begann das Konzert mit „<span lang="en" dir="ltr">The Lark Ascending</span>“, einer Romanze für Violine und Orchester, bei der die Geigerin Pilar Policano als Solistin das Publikum begeisterte. Die in Wien lebende argentinische Geigerin ist erst 16 Jahre alt. Sie wurde bereits mit dem <span lang="fr" dir="ltr">Grand Prix</span> beim Internationalen Violinwettbewerb V. Yankelevitch und dem ersten Preis beim „<span lang="fr" dir="ltr">Nouvelles Etoiles Paris </span>2022“ ausgezeichnet. Beim Semesterabschlusskonzert in der Glocke gab sie ihr Debüt in Deutschland und bezauberte die Zuhörenden mit ihrem großen Talent.</p><p>Der Abend setzte sich fort mit <span lang="en" dir="ltr">Vaughan Williams</span> imposanter 1. Sinfonie „<span lang="en" dir="ltr">A Sea Symphony“</span>, die für Chor und Orchester geschrieben wurde und durch Texte von <span lang="en" dir="ltr">Walt Whitman</span> inspiriert ist. Das äußerst anspruchsvolle Stück ist eine der am meisten unterschätzten Kompositionen des 20. Jahrhunderts, arrangiert 1910 vor dem ersten Weltkrieg.</p><p>Für die Aufführung der Sinfonie kamen das Orchester und der Chor der Universität mit ihren rund 200 Mitgliedern auf der Bühne mit international bekannten Solist:innen zusammen: Der italienischen Sopranistin Karola Pavone und dem kanadischen Bariton David Pike. Die Choralsinfonie mit Whitmans Texten, die der Sammlung „Leaves of Grass“ entnommen ist, wurde von Dirigent Mariano Chiacciarini ausgewählt, weil sie damals wie heute eine Friedensbotschaft aussendet und an die Einheit der Menschheit appelliert.</p><p>Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther sagte in ihrem Grußwort, das Thema des Konzerts, das Meer, sei mit Bedacht gewählt. Sie zog eine Verbindung zwischen der Metapher des Meeres und der Forschung, die an der Universität betrieben werde: Der Suche nach dem tiefen Sinn unseres Daseins. Die Rektorin dankte dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, das passend zur „<span lang="en" dir="ltr">Sea Symphony</span>“ im Foyer der Glocke mit einer Präsentation einen Einblick in die Bremer Tiefseeforschung bot.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Mariano Chiacchiarini<br> Universitätsmusikdirektor<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 67519<br><a href="mailto:chiacchi@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">chiacchi@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_Semesterabschlusskonzert_2024_01_28_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_c7d44e6983.jpg" length="348116" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_Semesterabschlusskonzert_2024_01_28_Copyright_Matej_Meza_Uni_Bremen_c7d44e6983.jpg" fileSize="348116" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei dem Semesterabschlusskonzert begaben sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen auf eine musikalische Reise in die Natur. </media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34121</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Jan 2024 08:27:30 +0100</pubDate>
                            <title>Universität im Gespräch: Einladung zum Dialog über neues Leitbild</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-im-gespraech-einladung-zum-dialog-ueber-neues-leitbild</link>
                            
                            <description>Mit dem neuen Leitbild der Universität Bremen soll den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung getragen werden. In dem neuen Format „Universität im Gespräch“ möchte das Rektorat am Donnerstag, 25. Januar in der Uni-Mensa mit den Uni-Angehörigen darüber in einen Dialog treten. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Gesellschaftliche Verantwortung ist das grundlegende Leitprinzip der Universität Bremen seit ihrer Gründung. Für uns bedeutet dies, nachhaltig und klimagerecht zu handeln.“<br> Dies sind die ersten beiden Sätze des neuen Leitbilds, das am 15. November 2023 im Akademischen Senat einstimmig verabschiedet wurde.</p><p>Es soll dabei nicht nur die naturwissenschaftliche Seite beleuchtet werden, sondern neben der ökologischen auch die soziale und ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit. „Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage ist eine drängende globale Herausforderung. Bei der Problemlösung sind die Geistes- und Sozialwissenschaften ebenso gefragt wie die Natur- und Technikwissenschaften.“</p><p>„Das Leitbild gibt uns für unser tägliches Handeln an der Universität und auf dem Campus ein neues Fundament“, sagt Rektorin Jutta Günther.</p><p>Wie lassen sich die Impulse des Leitbilds in den Alltag übertragen? Welche konkreten Bereiche der Universität betrifft das Leitbild und was sind die nächsten Schritte, die auf den Text folgen sollen? Diesen Fragen und allem, was Hochschulangehörige in diesem Zusammenhang bewegt, möchte die Universitätsleitung gemeinsam im neuen, interaktiven Format „Universität im Gespräch“ nachgehen.</p><p>Anmeldung unter: <a href="mailto:events@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">events@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" length="26181" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_2022_edit_FM7_b9a6a7e877.png" fileSize="26181" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-34112</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Jan 2024 09:01:58 +0100</pubDate>
                            <title>Demokratie. Vielfalt. Weltoffenheit.</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/demokratie-vielfalt-weltoffenheit</link>
                            
                            <description>Gemeinsame Erklärung aller in der U Bremen Research Alliance und der Landesrektor:innenkonferenz zusammengeschlossenen Bremer Wissenschaftseinrichtungen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen in Deutschland möchten wir als Bremische Wissenschaftseinrichtungen mit unseren Werten und Überzeugungen an die Öffentlichkeit treten. Wir sind erschüttert über die bekannt gewordenen Vertreibungspläne und Überlegungen zur Zersetzung demokratischer Strukturen und stellen uns diesen entschieden und geschlossen entgegen – ganz gleich, wie klein oder groß die Gruppe derer ist, die eine solche Haltung vertreten.</p><p>Der Wissenschaftsstandort Bremen verdankt seine Stärke und Strahlkraft unterschiedlichen Instituten und Hochschulen, in denen eine vielfältig und international zusammengesetzte Gemeinschaft von Forschenden und Lehrenden aus aller Welt zusammenarbeitet. Genau diese Vielfalt unserer Wissenschaftler:innen sowie unserer Studierendenschaft ist eine große Bereicherung für das kreative Potential unserer Einrichtungen und für unsere tägliche Arbeit.</p><p>In den Bremischen Wissenschaftseinrichtungen forschen wir gemeinsam an Themen und Fragestellungen, um die drängenden Probleme unserer Zeit zu adressieren – in den Natur- und Technikwissenschaften ebenso wie in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie in den künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsbereichen. Dies gelingt nur mit einer weltoffenen Haltung und einer internationalen Willkommenskultur. Diese ist und bleibt für uns als Bremische Wissenschaftsgemeinschaft selbstverständlich. Vor diesem Hintergrund distanzieren wir uns ausdrücklich von jeder Art von Diskriminierung, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.</p><p>Wir stehen in den Einrichtungen der Bremischen Wissenschaft für Demokratie, Wissenschaftsfreiheit, Pluralismus und einen respektvollen Umgang miteinander. Unsere Mitarbeitenden und unsere Studierenden haben eine Vielfalt von Migrationsgeschichten. Ihr Engagement versetzt uns in die Lage, unsere Aufgaben in Forschung, Lehre, Verwaltung und Betrieb wahrzunehmen. Die Studierenden sind zudem unsere Zukunft in allen Bereichen der Gesellschaft. Unsere Mitarbeitenden und Studierenden sind für uns unverzichtbar, und wir möchten für sie attraktive und sichere Arbeitgeber sowie lebendiger Studienort in einer weltoffenen Region sein. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein – mit dieser Erklärung sowie im täglichen Umgang und Dialog miteinander.</p><h3>Die U Bremen Research Alliance:</h3><p>In der U Bremen Research Alliance kooperieren die Universität Bremen und zwölf Institute der bund-länder-finanzierten außeruniversitären Forschung mit Sitz im Bundesland Bremen. Die Allianz zeichnet sich insbesondere durch die multilaterale strategische Ausrichtung und Stärkung der Zusammenarbeit in Forschung und Administration aus und steht für große, institutionenübergreifend bearbeitete Forschungsthemen. Ziel ist, beste Bedingungen zu schaffen, um frei, innovativ, kreativ, nachhaltig und kooperativ zu forschen.</p><h3>Die Mitglieder der U Bremen Research Alliance sind:</h3><p>Universität Bremen; Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI); Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI Standort Bremen); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Institut für Raumfahrtsysteme; Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen; Deutsches Schifffahrtsmuseum Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM); Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM; Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES; Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS; Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS; Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT); Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT; Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie.</p><h3>Landesrektor:innenkonferenz Bremen (LRK)</h3><p>Die Hochschulen des Landes Bremen bilden, vertreten durch die jeweiligen Rektor:innen, die Landesrektor:innenkonferenz Bremen. Die Aufgabe der LRK besteht darin, die Interessen der Mitgliedshochschulen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, in der Hochschulpolitik sowie in der Öffentlichkeit zu vertreten und gemeinsame Anliegen zur Geltung zu bringen.</p><h3>Mitglieder der Landesrektor:innenkonferenz sind:</h3><p>Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule Bremerhaven, Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, Hochschule für Künste Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Hochschulkommunikation </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_UBRA_Statement_Copyright_VRD_AdobeStock_95d2078f85.jpeg" length="256947" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_UBRA_Statement_Copyright_VRD_AdobeStock_95d2078f85.jpeg" fileSize="256947" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gemeinsame Erklärung der in der U Bremen Research Alliance und der Landesrektor:innenkonferenz zusammengeschlossenen Bremer Wissenschaftseinrichtungen </media:description><media:copyright>VRD/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33905</guid>
                            <pubDate>Tue, 16 Jan 2024 15:52:19 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen als Quelle von Innovationen und StartUps</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-als-quelle-von-innovationen-und-startups</link>
                            
                            <description>Innovationen aus der Universität Bremen und daraus resultierende StartUps kennenlernen – darum ging es beim Besuch einer Delegation der Handelskammer Bremen am 15. Januar 2024. Auf dem Programm standen verschiedene Stationen und Arbeitsgruppen rund um hervorragende Forschung der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Delegation, bestehend aus Vertretern der Handelskammer, der Bremer Aufbau-Bank, der Sparkasse Bremen sowie Vertreter:innen aus der Bremer Wirtschaft, besuchte unterschiedliche Forschungseinrichtungen an der Universität Bremen. Darunter waren das Cognitive Systems Lab, das BIBA sowie das Institut for Artifical Intelligence. An den einzelnen Stationen wurden sie herzlich von Professorin Tanja Schultz, Professor Klaus-Dieter Thoben und Professor Michael Beetz empfangen. Dort erhielten die Besucher:innen jeweils detaillierte Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche und Forschungsschwerpunkte. Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, betonte: „Wir freuen uns über den Besuch und das große Interesse aus der Bremer Wirtschaft. Die vielfältigen und hervorragenden Forschungsarbeiten der Universität haben durchaus ein hohes Potential für innovative StartUps. Das heutige Vernetzungstreffen wird Früchte tragen und den Anstoß zu einem regelmäßigen Austausch geben.“</p><p>Neben den Forschungsbereichen hatten auch einige vielversprechende StartUps aus der Universität die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Dazu gehörten zum Beispiel Heatrix GmbH, dAImension GmbH, Ubica Robotics GmbH, aisencia GmbH und das Team des Projektes COALA. Die Universität Bremen unterstützt die Entstehung von StartUps auf vielfältige Weise. So entstehen erste Gründungsideen beispielsweise den Arbeitsgruppen. Mit dem Referat UniTransfer bestehen darüber hinaus Strukturen, die das Innovationspotenzial der Forschung heben und anwendungsorientierte Lösungen effektiv unterstützen. Insbesondere BRIDGE angesiedelt beim Referat UniTransfer, spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Projekten zu erfolgreichen StartUps.</p><p>Die Wege der StartUps sind sehr unterschiedlich: Einige der besuchten Ausgründungen wurden über das Bundesförderprogramm EXIST gefördert, andere haben beim Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN gewonnen oder die Gründungsberatung wahrgenommen. Auch ihre Vernetzung in der regionalen Wirtschaft gestaltet sich als äußerst individuell. Der Delegationsbesuch ermöglichte es, neue Kontakte zu knüpfen, die einen positiven Beitrag für den weiteren Weg der StartUps leisten werden. Außerdem wurde deutlich, dass StartUps aus der Universität Bremen und Gründungsunterstützung durch die Universität Bremen entscheidend sind für den Venture-Capital-Dealflow am Standort Bremen.</p><p>„Das Treffen war eine wunderbare Gelegenheit, der bremischen Wirtschaft die Vielfalt der universitären Ausgründungen vorzustellen. Der anschließende Empfang war außerdem ein hervorragendes Format, um den Austausch noch zu vertiefen. aisencia hat sehr von dem Treffen profitiert und wir konnten wichtige Kontakte knüpfen.”, sagt Dietrich Schreiber von der aisencia GmbH.</p><h3>Gründungsunterstützung Uni Bremen/ BRIDGE:</h3><p>BRIDGE, angesiedelt im Referat UniTransfer, ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Promovierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger des Hochschulnetzwerks BRIDGE sind neben der Universität Bremen die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für Künste, die Constructor University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründungsklima an allen beteiligten Hochschulen zu verbessern und aussichtsreiche Ideen mit Gründungspotenzial frühzeitig zu fördern.</p><p>BRIDGE berät etwa 160 Gründungsprojekte pro Jahr und bietet mehr als 80 Veranstaltungen mit über 1.600 Teilnehmer:innen zum Thema Existenzgründung an. 20 Gründungen kann das BRIDGE Netzwerk im Jahr aus den Bremer Hochschulen verzeichnen. Zudem hat das Netzwerk seit 2007 über 11 Mio. Euro Fördermittel für StartUps aus dem bundesweiten EXIST-Programm eingeworben. Der Wettbewerb „CAMPUSiDEEN“ mit Preisen im Wert von über 20.000 Euro rundet das jeweilige Veranstaltungsjahr ab. Seit 2003 wurden rund 800 Beiträge eingereicht. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den kontinuierlichsten Wettbewerben seiner Art.</p><h3>Über UniTransfer:</h3><p>Die Universität Bremen ist sich ihrer Verantwortung in der Gesellschaft bewusst und bezieht mit ihrem breiten Verständnis von forschungsbasiertem Wissens- und Technologietransfer die gesamte Gesellschaft ein. UniTransfer ist die zentrale Schnittstelle der Universität Bremen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Expertinnen und Experten der Wissens- und Technologietransferstelle unterstützen Kooperationen und Projekte in der gesamten Breite des universitären Fächerspektrums. Dies reicht von Existenzgründungen, der Verwertung von Erfindungen, der Vermittlung von Fach- und Führungskräften oder Angeboten zu Wissenschaftskommunikation über die Koordination von Schulprojekten bis hin zur Geschäftsführung der Stiftung der Universität und dem universitären Fundraising.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.bridge-online.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/transfer" target="_blank">www.uni-bremen.de/transfer</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_2024_Delegation_Handelskammer_Besuch_BIBA_642e315f4a.jpg" length="669093" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_2024_Delegation_Handelskammer_Besuch_BIBA_642e315f4a.jpg" fileSize="669093" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Delegation der Handelskammer Bremen besuchte auch das BIBA an der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>BRIDGE / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33803</guid>
                            <pubDate>Mon, 15 Jan 2024 15:33:05 +0100</pubDate>
                            <title>Symposium im Rathaus: EU-Politik im Spannungsfeld zwischen Idealen und Realitäten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/symposium-im-rathaus-eu-politik-im-spannungsfeld-zwischen-idealen-und-realitaeten</link>
                            
                            <description>Die Herausforderungen der EU-Politik war Thema einer Podiumsdisskusion im Bremer Rathaus am Freitag, 12. Januar 2024. Anlass war ein Senatsempfang zu Ehren des früheren Bürgermeisters Klaus Wedemeier, zu dem Bürgermeister Andreas Bovenschulte in die Obere Rathaushalle eingeladen hatte. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema „EU-Politik im Spannungsfeld zwischen Idealen und Realitäten“ diskutierten nach einer <span lang="en" dir="ltr">Keynote</span> von Professor Arndt Wonka, Direktor am Institut für Europastudien an der Universität Bremen, Bovenschulte und Wonka anschließend mit der Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, und der Studentin Paula Lozano Everszumrode vom Bachelorstudiengang Integrierte Europastudien. Sie gingen unter anderem der Frage der Bedeutung eines europäischen Hochschulraums sowie dem Umgang mit den aktuellen Herausforderungen der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> nach.</p><h3>Europäische Union als friedenssicherndes Projekt</h3><p>Die Herausforderungen sind vielfältig, da waren sich die Teilnehmenden der Podiumsrunde einige: Rechtspopulisten äußern sich in den Mitgliedstaaten der Union lautstark. Die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> sei keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch in den Gründerstaaten nehmme die EU-Skepsis zu. Welche Impulse seien also nötig? Auf jeden Fall brauche Europa eine Leitidee, so Bürgermeister Bovenschulte. In früheren Jahren sei es ein Raum der Mobilität, der besseren Lebensverhältnisse gewesen. „Wir sind an dem Punkt, an dem die Europäische Union ein friedenssicherndes und demokratiesicherndes Projekt ist“, betonte Bovenschulte. Daher plädierte er für eine starke Erweiterung der Europäischen Union.</p><p>Dass Europa kein Selbstgänger mehr sei, dies bestätigte auch Arndt Wonka: „Auch in den Gründerstaaten feiern euroskeptische Parteien große Erfolge. Darauf muss eine Antwort gefunden werden.“ Mit Blick auf ein erwartungsgemäß starkes Abscheiden der Rechten bei der Europawahl in diesem Jahr plädierte Wonka dafür, darüber zu diskutieren, was die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> leisten könne, aber auch darüber, was sie nicht leisten könne.</p><h3>Ein starkes Bekenntnis für die europäischen Werte</h3><p>„Wir sind als Universität auch europäische Universität“, sagte die Rektorin der Universität, Jutta Günther. Es sei eine wichtige Strategie der EU, Allianzen von Hochschulen zu stärken. Die Universität europäischer zu machen möchte das YUFE-Netzwerk (<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>), dem die Uni Bremen angehört und das seit 2019 von der EU-Kommission gefördert wird. „Unser Ziel ist nicht nur, die Mobilität von Studierenden und Mitarbeitenden in Europa auszuweiten, sondern der EU und ihren Werten eine Stimme zu geben.<br> Die Rektorin verwies dabei auf das Zypern-Statement, das die Mitglieder des Strategischen Rates der YUFE bei ihrem Treffen in Nikosia verabschiedet hatten. Darin betonen sie die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Identität und äußern ihre Sorge über antieuropäische Entwicklungen: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-allianz-fordert-staerkung-der-europaeischen-werte" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-allianz-fordert-staerkung-der-europaeischen-werte</a></p><p>Paula Lozano Everszumrode, die an der Universität Bremen Integrierte Europastudien&nbsp; studiert, äußerte sich ebenfalls besorgt. Über das Erstarken der Rechten und die EU-Politik werde in ihrem Umfeld viel diskutiert. Dies gelte etwa für die Asyl- sowie die Klimapolitik: Weil sich die Mitgliedsstaaten nicht einigen könnten, hätten Menschen das Gefühl, dass Europa bröckelt. Sie warb dafür, junge Menschen in die Entscheidungen der EU-Politik stärker einzubeziehen. &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/hochschulkooperationen-weltweit" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/hochschulkooperationen-weltweit</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/profil/leitbild" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/profil/leitbild</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_EU_Symposium_Copyright_Senatspressestelle__0c63cffe6d.jpg" length="382271" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_EU_Symposium_Copyright_Senatspressestelle__0c63cffe6d.jpg" fileSize="382271" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Anlässlich des Geburtstags Klaus Wedemeiers (rechts) gab es ein europapolitisches Symposium. Dabei diskutierten (von links): Prof. Arndt Wonka (Uni Bremen), Paula Lozano Everszumrode (Studentin), Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Uni-Rektorin Prof. Jutta Günther.</media:description><media:copyright>Senatspressestelle</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33734</guid>
                            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 14:41:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ausschreibung: Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ausschreibung-bremer-hochschulpreis-fuer-ausgezeichnete-lehre-1</link>
                            
                            <description>Zum dritten Mal lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität der Lehre ist ein zentrales Merkmal von Spitzenhochschulen. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre für den Wissenschaftsstandort sichtbar machen und gleichzeitig einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre noch stärker zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern.</p><p>Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Strukturentwicklung, Lehre und Prüfung sowie Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule verliehen. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert und wird in zwei Kategorien vergeben. Das Land Bremen stellt einen Preis mit 25.000 Euro Preisgeld in der Kategorie „Curriculare Innovationen und Team-Teaching“ und einen Preis mit 15.000 Euro Preisgeld in der Kategorie „Lehre und Kompetenzvermittlung“ zur Verfügung. Die Auszeichnung der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft wird alle zwei Jahre vergeben.</p><h3>Wer kann sich bewerben?</h3><p>Die Ausschreibung für den Preis in der Kategorie „Curriculare Innovationen und Team-Teaching“ richtet sich ausschließlich an Arbeitsgruppen und Organisationseinheiten der vier staatlichen bremischen Hochschulen. Die Ausschreibung für den Preis in der Kategorie „Lehre und Kompetenzvermittlung“ richtet sich ausschließlich an Lehrende der vier staatlichen bremischen Hochschulen als Einzelpersonen.</p><h3>Wie läuft die Entscheidungsfindung ab?</h3><p>Die Arbeitsgruppe bzw. Organisationseinheiten oder Einzelpersonen bewerben sich selbst direkt bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Bei der Einreichung der Antragsunterlagen ist anzugeben, ob es sich um eine Einzel- oder eine Arbeitsgruppenbewerbung handelt. Eine Vorauswahl der Anträge durch die jeweilige Hochschulleitung ist nicht vorgesehen.<br> Die eingereichten Anträge werden durch die von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft eingesetzte Jury geprüft und bewertet. Die Jury besteht aus den jeweiligen Hochschulleitungen und Studierenden der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, externen Gutachter:innen sowie einer Vertretung der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Aktive Jurymitglieder dürfen sich nicht für den Bremer Hochschullehrpreis bewerben. Ehemalige Jurymitglieder dürfen sich nach dem Tag des Ausscheidens aus dem Gremium zwei Jahre lang nicht für den Hochschulpreis bewerben.<br> Weitere Informationen:</p><p>Alle Informationen zum Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre 2024 („Landeslehrpreis“) sowie sämtliche Bewerbungsunterlagen zum Downloaden: <a href="http://www.umwelt.bremen.de/landeslehrpreis" target="_blank" rel="noreferrer">www.umwelt.bremen.de/landeslehrpreis</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Mario Domann-Käse<br> Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft<br> Telefon +49 421 361-15660<br> E-Mail: <a href="mailto:Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Hochschulpreis_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_1eec29fcd7.jpg" length="288293" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Hochschulpreis_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_1eec29fcd7.jpg" fileSize="288293" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33708</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 11:32:59 +0100</pubDate>
                            <title>Bedeutender Fortschritt in der Satellitenbeobachtung der Erde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bedeutender-fortschritt-in-der-satellitenbeobachtung-der-erde</link>
                            
                            <description>In einem wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung von Erdbeobachtungssatelliten startet das Projekt CIMR L2PAD der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Die Universität Bremen ist am Projekt beteiligt, indem sie neue Algorithmen für die zukünftigen CIMR Satelliten entwickelt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das ESA-Projekt L2PAD (Level 2 Prototype and Algorithm Development) zielt darauf ab, Prototypen der Algorithmen für die zukünftigen Copernicus Imaging Microwave Radiometer (CIMR)-Satelliten zu entwickeln. Die Entwicklung erfolgt unter der Federführung des Meteorologischen Instituts Norwegen (MET Norway) und in Zusammenarbeit mit zehn internationalen Partnern, darunter die Universität Bremen sowie unter anderem Organisationen aus Frankreich, Spanien und Italien. Der Prozessor legt den Grundstein für die wissenschaftliche und operative Nutzung der von CIMR erfassten Daten. Der erste CIMR-Satellit wird voraussichtlich Ende der 2020er Jahre starten. Sein Hauptinstrument ist ein Mehrfrequenz-Mikrowellenradiometer mit stark verbesserter Auflösung. Seine Hauptaufgaben umfassen die Messung der Meeresoberflächentemperatur, die Erfassung der Meereiskonzentration und die Bestimmung des Salzgehalts der Meeresoberfläche.</p><p>Der Umweltphysiker Dr. Gunnar Spreen von der Universität Bremen entwickelt zusammen mit seinem Team in L2PAD Algorithmen für einige der Meereisparameter für den Satelliten. Er erklärt: „Wir entwickeln seit Langem Methoden, um Meereisparameter aus Satelliten-Mikrowellenradiometern zu bestimmen. Wir wissen, dass sich das arktische Sommer-Meereis in den letzten 40 Jahren etwa halbiert hat. Mit CIMR werden wir erstmals in Europa ein Instrument haben, das eine bessere Qualität und räumliche Auflösung bietet als jeder Sensor dieser Art zuvor.“ Das Bremer Team konzentriert sich in L2PAD auf die Bestimmung der Dicke von dünnem Eis, der Unterscheidung von verschiedenen Eistypen und der Abschätzung der Schneehöhe auf dem Meereis.</p><h3>Eine Verschmelzung von Forschung und Implementierung</h3><p>Die CIMR L2PAD-Initiative ist eine Verbindung von Forschung und sorgfältiger Dokumentation der Algorithmen zur Bestimmung der geophysikalischen Parameter, die später in einem umfassenden Prototyp implementiert werden sollen. Der Entwurf und die Implementierung werden eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Projekts spielen.</p><p>„Ein besonderes Merkmal des CIMR L2PAD-Projekts ist das Ziel einer transparenten und reproduzierbaren Wissenschaft, indem Daten und Software so früh wie möglich zugänglich gemacht werden. Die <em>Algorithm Theoretical Basis Documents</em> (ATBDs) werden als Webseiten auf Basis der JupyterBook-Technologie entwickelt, und die gesamte Software wird Open Source sein. Ein solcher Open-Source-Wissenschaftsansatz war der Kern der von der ESA vorgesehen Arbeit", sagt Thomas Lavergne vom MET Norway.</p><p>Eine der Herausforderungen für das CIMR-L2PAD-Team wird darin bestehen, die Algorithmen mit simulierten Daten zu validieren, da der CIMR-Satellit noch nicht gestartet wurde. Dieser Validierungsprozess soll die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der im Bodensegment eingesetzten Algorithmen sicherstellen. Der Umfang des CIMR L2PAD-Projekts umfasst 20 geophysikalische Parameter, darunter Meereis (mit mehreren Variablen), Meeresoberflächentemperatur, Salzgehalt, Ozeanwind, Landschnee, Bodenfeuchte und Vegetation.</p><h3>Interdisziplinäre Zusammensetzung des Konsortiums für beste Ergebnisse</h3><p>Das vom Meteorologischen Institut (MET) geleitete Konsortium umfasst insgesamt 12 Partner, hauptsächlich aus Europa, sowie einem kanadischen Partner. Die Zusammensetzung des Konsortiums besteht aus einer Mischung von Forschungseinrichtungen, Universitäten und privaten IT-Firmen wie Deimos Romania und Science &amp; Technologies Norway, um ein abgerundetes Fachwissen zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung von öffentlich-privaten Partnerschaften bei der Förderung der Weltraumforschung und -technologie. Die ESA hat dem CIMR L2PAD-Projekt einen sehr detaillierten Arbeitsplan mit zahlreichen Berichten und Meilensteinen zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird von der ESA-Abteilung in ESRIN, Italien, betreut, die für die Entwicklung und das Management von Bodensegmenten für viele Erdbeobachtungssatelliten verantwortlich ist, darunter zum Beispiel CryoSat-2, SMOS und CIMR.</p><h3>Startschuss im November</h3><p>Das Kickoff-Meeting hat in der zweiten Novemberhälfte stattgefunden. Die ersten drei Monate des Projekts werden voraussichtlich äußerst intensiv sein und die Vorbereitung von über 20 Entwürfen von ATBDs sowie die Design-Dokumentation für den Prototypen umfassen.</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Gunnar Spreen</p><p>Institut für Umweltphysik</p><p>Universität Bremen</p><p>Telefon: +49 421 218-62158</p><p>E-Mail: <a href="mailto:gunnar.spreen@uni-bremen.de">gunnar.spreen@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_CIMR_Thales_Alenia_Space_0caf54d699.jpg" length="65112" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_CIMR_Thales_Alenia_Space_0caf54d699.jpg" fileSize="65112" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die CIMR-Satellitenmission wird ein Mehrfrequenz-Mikrowellenradiometer mit großer Reichweite mitführen, um die Temperatur der Meeresoberfläche, die Meereiskonzentration und den Salzgehalt der Meeresoberfläche zu messen.</media:description><media:copyright>Thales Alenia Space</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33648</guid>
                            <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 11:08:06 +0100</pubDate>
                            <title>Langjährige Partnerschaft: Deutsch-japanischer Austausch am MARUM </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/langjaehrige-partnerschaft-deutsch-japanischer-austausch-am-marum</link>
                            
                            <description>Am 11. und 12. Dezember treffen sich Forschende der Universität Bremen und der Universität Hokkaido und tauschen sich über ihre aktuelle wissenschaftliche Arbeit aus. Die Universität Hokkaido gehört zu den Partneruniversitäten Bremens.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Forschende aus Bremen und Hokkaido berichten fachbereichsübergreifend von ihrer Arbeit. Zu den Themen, die in Vorträgen vertieft werden, gehören Mikrobiologie, Glaziologie, Paläoklimaforschung, Ozeanographie, sowie Polar- und Meereswissenschaften.</p><p>Der „Exchange Day“, an dem ca. 30 Forschende von Hokkaido und über 50 Forschende aus Bremen teilgenommen haben, wird zum zweiten Mal in Bremen veranstaltet.<br> Die Universität Hokkaido gehört zu den Partneruniversitäten Bremens. (Hauptcampus in Sapporo, „mariner“ Campus in Hakodate, Japan) Mit der Veranstaltung sollen die bereits seit über zehn Jahren bestehenden guten Kontakte der beiden Einrichtungen gepflegt und neue Impulse gesetzt werden.</p><p>Zu den Teilnehmenden gehören auch Mitglieder des MARUM und des Exzellenzclusters „Ozeanboden“. Organisiert wird der Austausch von Professor Wilhelm Hagen vom Fachbereich Biologie/ Chemie. &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer/ Ulrike Prange</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_Hokaido_Copyright_Volker_Diekamp_Marum_f5bba98d73.jpg" length="354133" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_Hokaido_Copyright_Volker_Diekamp_Marum_f5bba98d73.jpg" fileSize="354133" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Forschende aus Bremen und Hokkaido berichten von ihrer Arbeit. Zu den Themen, die in Vorträgen vertieft werden, gehören Mikrobiologie, Glaziologie, Paläoklimaforschung, Ozeanographie, sowie Polar- und Meereswissenschaften. </media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP / Marum</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33623</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 11:27:55 +0100</pubDate>
                            <title>Konferenz der Bundesregierung zu Nachhaltigkeit </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/konferenz-der-bundesregierung-zu-nachhaltigkeit</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen sind am Donnerstag, 7. Dezember Vetreter:innen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu einer Regionalkonferenz der Bundesregierung zum Thema Nachhaltigkeit zusammengekommen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Zukunft gestalten ‐ Transformation, gemeinsam, jetzt!“ hatte die Bundesregierung zu der Regionalkonferenz nach Bremen eingeladen, um die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) gemeinsam weiterzuentwickeln. Bei der Konferenz ging es um die Frage, wie es gelingen kann, die Klimaziele zu erreichen und die Gesellschaft bei diesen Veränderungen besser einzubinden. Nach dem Auftakt im Oktober in Berlin wurde nun in Bremen die Diskussion weitergeführt. Als Gastgeberin wurde die Universität Bremen ausgewählt, weil über Bremen hinaus bekannt ist, dass das Thema Nachhaltigkeit hier ganz besonders im Zentrum steht. &nbsp;</p><h3>Nachhaltigkeit bedeutet auch Teilhabe und Bildung</h3><p>„Bremen ist im Bereich Nachhaltigkeit sehr aktiv“, betonte Sarah Ryglewski, Staatsministerin für Bund-Länder-Beziehungen und nachhaltige Entwicklung beim Bundeskanzler. “Klimaschutz gehört zum Thema Nachhaltigkeit, aber Nachhaltigkeit ist mehr als das. Bei dieser Konferenz mit besonderem Fokus auf die Bereiche Teilhabe, Bildung und Wissenschaft geht es darum, mit den vielen engagierten Beteiligten lösungsorientiert zu diskutieren.”<br> Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte sagte, es gebe eine große zivilgesellschaftliche Szene mit langer Tradition im Land Bremen. Er warb dafür, beim Thema Nachhaltigkeit auch die soziale Seite zu betrachten. Davon ist auch die Rektorin der Uni Bremen, Jutta Günther, überzeugt: „Es ist wichtig, nicht nur die technik- und naturwissenschaftlichen Aspekte von Nachhaltigkeit zu sehen, sondern auch die sozial- und geisteswissenschaftliche Seite, bei uns im Land Bremen und weltweit.“</p><p>Eine große Expertise beim Thema Nachhaltigkeit bescheinigte der Uni Bremen auch Kathrin Moosdorf, Bremens Senatorin für Klima, Umwelt und Wissenschaft: “Die Universität Bremen hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben und nimmt bundesweit eine Vorreiterrolle ein.” Moosdorf sprach sich dafür aus, bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die Bürger:innen einzubeziehen. Als eine wichtige Maßnahme zur Klimaanpassung sei beispielsweise der Hitzeaktionsplan des Senats in Arbeit. &nbsp;</p><h3>Nachhaltigkeit ist Leitprinzip der Universität Bremen</h3><p>Am 15. November 2023 hatte der Akademische Senat der Universität einstimmig ein neues Leitbild verabschiedet. Darin bekennt sich die Uni Bremen zu den weltweit notwendigen sozialen und ökologischen Veränderungen, für Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit. Jutta Günther betont: „Es waren die Studierenden unserer Universität, die den Prozess wesentlich beschleunigt haben. Inzwischen gibt es auf dem gesamten Campus und in allen Fachbereichen Beiträge, die zur Nachhaltigkeits-Transformation beitragen.“<br> Workshops und Gesprächsrunden: Gemeinsam Ideen und Ziele entwickeln</p><p>In verschiedenen Plenen und Workshops diskutierten die Teilnehmenden, darunter Wissenschaftler:innen, Studierende und Vertreter:innen von Sozialverbänden über globalen und lokalen Klimaschutz, soziale Fragen sowie über den Beitrag, den die Wissenschaft leisten kann. Die Ergebnisse der Konferenz sollen in die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie einfließen.</p><h4>Weitere Informationen: &nbsp;</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/leitbild" target="_blank">www.uni-bremen.de/leitbild</a><br><a href="http://unihb.eu/leitbild_pressemitteilung" target="_blank" rel="noreferrer">http://unihb.eu/leitbild_pressemitteilung</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Jutta Günther<br> Rektorin der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Regionalkonferenz_der_bundesweiten_Dialogreihe_in_Bremen_Copyright_Matej_Meza_1352da235d.png" length="543950" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Regionalkonferenz_der_bundesweiten_Dialogreihe_in_Bremen_Copyright_Matej_Meza_1352da235d.png" fileSize="543950" type="image/png"/><media:description type="plain">Die Gesprächsrunde war sich einig, dass dass man nicht nur die technischen und naturwissenschaftlichen Aspekte von Nachhaltigkeit betrachten müssen, sondern auch die sozial- und geisteswissenschaftliche Seite, sowohl im Land Bremen als auch weltweit. v.l. Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Sarah Ryglewski, Staatsministerin für Bund-Länder-Beziehungen und nachhaltige Entwicklung beim Bundeskanzler, Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33590</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 08:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Geothermie und KI zur Optimierung von Fernwärmenetzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/geothermie-und-ki-zur-optimierung-von-fernwaermenetzen</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen entwickelt mit Partnern innovative Technologien zur Effizienzsteigerung von Energienetzen, die einen zukunftsweisenden Schritt für nachhaltige Energieinfrastrukturen bedeuten könnten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Automatisierungstechnik der Universität Bremen (IAT) hat gemeinsam mit drei Partnern ein Forschungsprojekt zur Effizienz von Energienetzen ins Leben gerufen. Im Projekt „En-eff_Netzregelung“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, sollen Grundlagen erarbeitet werden, um Fernwärme- und Fernkältenetze bezüglich Energieeffizienz und Lebensdauer optimal betreiben zu können. Berücksichtigt werden dabei die künftig regenerative und eher dezentrale Erzeugungsstruktur, niedrigere Vorlauftemperaturen sowie ein zunehmender Ausbau der Netzsensorik durch Smart Metering.</p><p>Das Projekt beinhaltet zunächst die Erforschung und Modellierung von Energieverlusten. Zur Überprüfung werden an ausgewählten Punkten im Fernwärmenetz der Stadtwerke München Sensoren Temperatur und Feuchtigkeit im Boden erfassen. Daneben sollen auch Alterungseffekte der Infrastruktur erforscht und modelliert sowie anhand der erhobenen Daten verifiziert werden.</p><p>Die Ergebnisse werden in ein schon bestehendes Netz-Simulationsmodell integriert. Anhand dieses Netzmodells soll dann ein Verfahren zur Netzregelung entwickelt werden, welches alle Effekte berücksichtigt und das Netz entsprechend regelt. Mittelfristig soll das so entwickelte Gesamtverfahren in den Münchner Fernwärmenetzen implementiert werden.</p><p>Zielsetzung ist die Entwicklung einer Software, die ein Fernwärmenetz vollautomatisch optimal bezüglich Lebensdauer sowie Energieeinsatz steuern und regeln kann und dabei allen denkbaren Betriebssituationen gewachsen ist. Zunächst soll diese Software aber nicht automatisch Regelungen umsetzen, sondern das Betriebspersonal mit Vorschlägen für einen optimalen Betrieb unterstützen.</p><p>Für die Stadtwerke München sind die Ergebnisse vor allem im Hinblick auf eine ideale Energieausnutzung im zunehmend mittels Geothermie gespeisten Münchner Fernwärme- und Fernkältenetz in Kombination mit neuen Einsatzmöglichkeiten digitaler Techniken in der Infrastruktur von großem Interesse. Vereinfacht gesagt, könnten durch einen noch effizienteren Netzbetrieb mit der gleichen Energiemenge mehr Haushalte versorgt werden.</p><p>Die Partner sind auf Forschungsseite das Institut für Automatisierungstechnik (IAT) der Universität Bremen und der Bereich Technisches Infrastrukturmanagement der HafenCity Universität (HCU) in Hamburg. Das IAT ist für die Weiterentwicklung des vorhandenen Netz-Simulationsmodells sowie für die Entwicklung von optimalen Regelungsalgorithmen zuständig. Die HCU entwickelt Berechnungsalgorithmen für die Einschätzung von Energieeffizienz und Gebrauchsdauer der Leitungen. Die Stadtwerke München (SWM) sind als Betreiber mehrerer Fernwärmenetze in München, Lieferant von Messdaten und Anwender der Ergebnisse involviert. Der Fernwärme-Spitzenverband AGFW komplettiert das Konsortium und stellt die Migration der Forschungsergebnisse des Projekts „En-Eff_Netzregelung“ in die Branche sicher.</p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Professor Doktor">Prof. Dr.</abbr> Kai Michels<br> Universität Bremen<br> Fachbereich 1 Physik/Elektrotechnik<br> Institut für Automatisierung<br> Tel.: + 49 421 218 62500<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:michels@iat.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">michels@iat.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_Geothermieanlage_Standort_Sued_SWM_09a20f6df6.jpg" length="608369" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_Geothermieanlage_Standort_Sued_SWM_09a20f6df6.jpg" fileSize="608369" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Geothermieanlage Standort Süd der Stadtwerke München (SWM)</media:description><media:copyright>Stadtwerke München</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33582</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 13:20:27 +0100</pubDate>
                            <title>Pflegereport: Immer mehr Pflegebedürftige in Kliniken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflegereport-immer-mehr-pflegebeduerftige-in-kliniken</link>
                            
                            <description>Immer mehr pflegebedürftige Menschen werden ins Krankenhaus eingewiesen. Das wäre häufig vermeidbar. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, 5.12.2023, wurde in Berlin der diesjährige BARMER Pflegereport vorgestellt. Schwerpunkt war in diesem Jahr die Situation Pflegebedürftiger im Krankenhaus. Die SOCIUM-Autoren, die Gesundheitsökonomen Professor Heinz Rothgang und Dr. Rolf Müller, haben für den aktuellen Report Daten aus der Pflegestatistik und Routinedaten der BARMER wissenschaftlich ausgewertet. Sie liefern vertiefende Untersuchungen zu Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufen.</p><h3>Pflegebedürftige machen rund ein Viertel der Patient:innen in Krankenhäusern aus</h3><p>Die Autoren der Studie haben festgestellt: Mit einem höheren Alter werden nicht nur eine Pflegebedürftigkeit, sondern auch ein Krankenhausaufenthalt wahrscheinlicher und oft wird erst durch eine Krankenhausaufnahme eine Pflegebedürftigkeit festgestellt. In den Jahren 2017 bis 2022 sind jährlich relativ konstant zwischen 260.000 und 276.000 Personen im Monat einer Krankenhausaufnahme pflegebedürftig geworden. Die Zahl der Krankenhausfälle von bereits Pflegebedürftigen ist hingegen deutlich gestiegen – von 2,71 Millionen im Jahr 2017 auf 3,45 Millionen im Jahr 2022.&nbsp; Insgesamt ist der Anteil der Pflegebedürftigen an allen Patient:innen im Krankenhaus von 17,4 Prozent auf 25,3 Prozent gestiegen.</p><h3>Jährlich über eine Million potenziell vermeidbare Krankenhausfälle durch Pflegebedürftige</h3><p>Über eine Million Krankenhausaufenthalte Pflegebedürftiger wären potenziell vermeidbar, so die Einschätzung der Bremer Forscher.&nbsp; Dazu gehören zum Beispiel Krankenhausaufnahmen wegen Diabetes mellitus, Typ 2, Volumenmangel, Herzinsuffizienz, sonstige chronische obstruktive Lungenkrankheit und sonstige Krankheiten des Harnsystems. Neben der pflegerischen und medizinischen Versorgung könnten hier auch&nbsp; die Mitwirkung der Pflegebedürftigen sowie das individuelle Gesundheitsverhalten eine Rolle spielen.</p><h3>Plötzlich pflegebedürftig – was kommt nach dem Krankenhaus?</h3><p>Wenn ein Pflegebedarf im Krankenhaus festgestellt wird, ist dieser häufig mit relativ plötzlich auftretenden, schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs oder Schlaganfall verbunden. Die Pflegegrade sind dann meist höher als in anderen Situationen, in denen eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird. An den Krankenhausaufenthalt schließt in diesen Fällen die Frage nach der weiteren Versorgung an, auf die das häusliche Umfeld oft nicht vorbereitet ist. Mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) der Personen, bei denen im Zuge ihres Krankenhausaufenthaltes eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, wird nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ausschließlich informell gepflegt, das heißt ohne Leistungen von ambulanten Pflegediensten, Versorgung in Pflegeeinrichtungen. 39,8 Prozent beziehen Pflegesachleistung und 6,4 Prozent gehen in die vollstationäre Dauerpflege. Zudem nutzt jede siebte Person (14,2 Prozent) im Anschluss Kurzzeitpflege. Von diesen wird einen Monat später die Hälfte der Pflegebedürftigen vollstationär versorgt. Die Kurzzeitpflege hat hier die Funktion der Überbrückung, bis die adäquate Versorgung organisiert ist.</p><h3>Veränderungen auch für schon Pflegebedürftige</h3><p>Bei Pflegebedürftigen erhöht sich nach dem Krankenhausaufenthalt häufig der Pflegegrad. Dadurch können Angehörige auch hier vor der Frage nach einem veränderten Versorgungsbedarf stehen. Schon im Monat der Krankenhausentlassung nehmen 5,6 Prozent der bislang informell versorgten Pflegebedürftigen einen Pflegedienst in Anspruch und 2,7 Prozent ziehen in ein Pflegeheim. Von den Pflegebedürftigen, die bislang durch Pflegedienste versorgt werden, ziehen sogar 8,1 Prozent schon im Entlassungsmonat in ein Pflegeheim um. Von den bisherigen Nutzern der Pflegedienste nutzen 15,7 Prozent direkt nach der Entlassung auch die Kurzzeitpflege, welche auch bei diesen Pflegebedürftigen sehr häufig als Überbrückung in die vollstationäre Dauerpflege genutzt wird.</p><h3>Krankenhausaufenthalte sind für Pflegebedürftige deutlich länger</h3><p>Durch die Suche nach einer passenden Pflege können sich die Entlassungen aus dem Krankenhaus verzögern. Dabei liegt es im Interesse der Krankenhäuser, Krankenkassen und Pflegebedürftigen den Krankenhausaufenthalt so kurz wie möglich zu halten. Die Autoren des Pflegeberichts konstatieren, dass ein Entlassungsmanagement der Krankenhäuser zwar bei dem Übergang helfen sollen, aber häufig daran scheitert, dass es zu&nbsp; wenige Plätze in den Pflegeeinrichtungen gebe. Häufig beginne das Entlassungsmanagement auch zu spät und zu unkoordiniert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Pflegereport: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2023/BARMER/20231205_BARMER_Pflegereport_2023_neu.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2023/BARMER/20231205_BARMER_Pflegereport_2023_neu.pdf</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58554<br> E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rmint@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Pflegereport_23_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_dbbf9244d4.jpeg" length="109212" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Pflegereport_23_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_dbbf9244d4.jpeg" fileSize="109212" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit einem höheren Alter werden nicht nur eine Pflegebedürftigkeit, sondern auch ein Krankenhausaufenthalt wahrscheinlicher und oft wird erst durch eine Krankenhausaufnahme eine Pflegebedürftigkeit festgestellt.</media:description><media:copyright>Ake/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 12:05:26 +0100</pubDate>
                            <title>„Bremen ist in diesem Bereich ganz vorne mit dabei“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremen-ist-in-diesem-bereich-ganz-vorne-mit-dabei</link>
                            
                            <description>Bürgermeister Andreas Bovenschulte besucht Transferzentrum TOPAS Industriemathematik und Projekt „#MOIN – Modellregion Industriemathematik&quot;</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Neues Wissen aus der Industriemathematik in realen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft überführen - das ist das Ziel von TOPAS (Transferzentrum für optimierte, assistierte, hoch-automatisierte sowie autonome Systeme). Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine Ausgründung aus dem Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. Am 29. November besuchte Bürgermeister Andreas Bovenschulte TOPAS sowie das Projekt <strong>„</strong>#MOIN – Modellregion Industriemathematik".</p><h3>TOPAS – Arbeit an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Unternehmen</h3><p>25 Personen arbeiten aktuell bei TOPAS. Während an der Universität Bremen die Grundlagenforschung erfolgt, kümmert sich TOPAS um die Entwicklung und den Transfer. Dabei arbeitet das Team nicht nur an eigenen Projekten. Inzwischen nimmt das 2021 gegründete Unternehmen auch Aufträge entgegen. Dort, wo Ingenieur:innen bei der Entwicklung auf komplexe industriemathematische Herausforderungen stoßen, arbeitet TOPAS an einer Lösung.</p><p>„TOPAS ist der beste Beweis dafür, wie wichtig Industriemathematik ist. Und zwar in allen Lebensbereichen. Bei TOPAS werden eine ganze Reihe von Projekten auf Basis industriemathematischer Algorithmen umgesetzt, insbesondere auch im Bereich der autonomen Mobilität und des autonomen Fahrens. Bei einer Fahrt konnte ich das hautnah miterleben. Das hat mir noch einmal verdeutlicht, wie komplex das Ganze ist – und wie groß die Fortschritte. Ich freue mich, dass wir in Bremen in diesem Bereich mal wieder ganz weit vorne mit dabei sind“, sagte Andreas Bovenschulte.</p><p>Dr. Mitja Echim, Geschäftsführer von TOPAS Industriemathematik, ergänzte: „Die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters für unsere Arbeit bei TOPAS Industriemathematik, insbesondere unsere Fortschritte in den Bereichen autonomer Systeme und Energieanwendungen, ist eine große Ehre. Es ist ermutigend zu sehen, dass die Themen Wissenstransfer und Industriemathematik auf der politischen Agenda stehen. Diese Anerkennung unterstreicht die zentrale Rolle der Industriemathematik als Basis für die KI-Strategie des Landes Bremen und spiegelt unser Ziel wider, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile zu übersetzen."</p><h3>Wie #MOIN Industriemathematik in die Region bringt</h3><p>Interesse für die Industriemathematik zu wecken ist Ziel des Projekts „#MOIN - Modellregion Industriemathematik". Hier verfolgt die Universität Bremen mit Partnern aus Wissenschaft und Gesellschaft die Vision, alle am Wissen der (Industrie-)Mathematik teilhaben zu lassen. In den nächsten Jahren sollen zum Beispiel in Schulen oder Wirtschafts- und Industrieunternehmen konkrete Initiativen umgesetzt werden – erst in Bremen, Bremerhaven und dem Landkreis Osterholz, später auch in weiteren Landkreisen und Städten. Dadurch sollen zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region erhalten und neue geschaffen werden. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von drei Jahren mit knapp sechs Millionen Euro gefördert. Es kann insgesamt zweimal verlängert werden.</p><p>Christof Büskens, wissenschaftlicher Direktor von TOPAS Industriemathematik, Projektleiter von #MOIN und Professor am Zentrum für Industriemathematik, sagte: "Der Besuch des Bürgermeisters unterstreicht die rasant wachsende Bedeutung der Industriemathematik in unserer Region. Wir sind begeistert vom anregenden Austausch und freuen uns über das große Interesse, das uns entgegengebracht wurde. Die ‚Modellregion Industriemathematik' in Bremen und umzu ist ein bedeutender Meilenstein für den Transfer industriemathematischer Innovationen aus der Universität heraus und zeigt das Engagement unserer Stadt, an der Spitze wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen zu stehen."</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_20231129_7_SK_20005_b870201c70.jpg" length="424517" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_20231129_7_SK_20005_b870201c70.jpg" fileSize="424517" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bürgermeister Andreas Bovenschulte lässt sich das autonom fahrende Fahrzeug erklären. Personen von links nach rechts: Mitja Echim, Geschäftsführer TOPAS Industriemathematik; Matthias Rick, Technischer Leiter im Bereich Autonomes Fahren; Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Christof Büskens, Wissenschaftlicher Direktor TOPAS Industriemathematik und Professor am Zentrum für Industriemathematik.</media:description><media:copyright>Senatspressestelle Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 10:52:34 +0100</pubDate>
                            <title>Neuer Professor im Fachbereich Mathematik und Informatik: Nico Hochgeschwender </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuer-professor-im-fachbereich-mathematik-und-informatik-nico-hochgeschwender</link>
                            
                            <description>Nico Hochgeschwender ist seit dem Wintersemester 2023/24 Professor für Software Engineering für Kognitive Robotik und Kognitive Systeme.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nico Hochgeschwender beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung von kognitiven Robotern, die lernfähig sind, mit Menschen kollaborieren können und in der Lage sind, in komplexen Umgebungen autonom Entscheidungen zu treffen. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass die Roboter für Menschen erklärbar handeln und über einen langen Zeitraum zuverlässig funktionieren. Um dies sicherzustellen, erforscht der Informatiker Softwareentwicklungsmethoden und –werkzeuge. So entwickelt er momentan mit seinem Team eine Methode, mit der das Verhalten von Robotern und ihren digitalen Zwillingen automatisch evaluiert werden soll. Ziel dieser Forschung ist, dass zukünftige kognitive Roboter selbst in der Lage sein sollen, sich und ihr Verhalten zu bewerten.<br><br> Nico Hochgeschwender promovierte 2017 an der Universität Luxemburg zu einem Thema der modellbasierten Softwareentwicklung in der Robotik. Anschließend war er von 2018 bis 2019 Forschungsgruppenleiter beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt). 2019 erhielt er seine erste Professur an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg, bevor er zum Wintersemester 2023/24 an die Universität Bremen wechselte.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_Nico_Hochgeschwender_Copyright_Lukas_Klose_3b7097f846.jpg" length="216059" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_Nico_Hochgeschwender_Copyright_Lukas_Klose_3b7097f846.jpg" fileSize="216059" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33205</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 14:07:18 +0100</pubDate>
                            <title>Ringvorlesungen zu Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ringvorlesungen-zu-nachhaltigkeit-klimagerechtigkeit-und-klimaneutralitaet</link>
                            
                            <description>Mehrere Ringvorlesungen der Universität Bremen im Wintersemester 2023/24 beschäftigen sich mit interdisziplinären Ansätzen für eine nachhaltige Zukunft – von Virtual Reality für Nachhaltigkeit in der Mathematik bis zu globalen Herausforderungen in den Kultur- und Erziehungswissenschaften.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen setzt sich seit Jahren für die nachhaltige Entwicklung unserer Welt ein, sowohl in wissenschaftlichen Projekten als auch durch die fortlaufende Überprüfung ihres eigenen Handelns. Dies spiegelt sich im Wintersemester 2023/24 in mehreren Ringvorlesungen wider, die die zentralen Themen wie Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität behandeln. Die Vorträge erstrecken sich über verschiedene Fachbereiche, darunter Mathematik und Informatik, Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften.</p><p>Teilnehmen können Studierende sowie die interessierte Uni-Öffentlichkeit.</p><p>&nbsp;</p><h3>Die Ringvorlesungen der Uni Bremen im Wintersemester im Überblick:</h3><p>Fachbereich 3 - Mathematik und Informatik:</p><p>Für Interessierte aus dem Bereich Mathematik und Informatik bietet der Fachbereich 3 im laufenden Semester insgesamt 13 Termine zum Thema „Nachhaltige Methoden und Methoden für Nachhaltigkeit in Mathematik und Informatik" an. Die Vortragsreihe befasst sich beispielsweise mit <span lang="en" dir="ltr">Virtual Reality</span> und Computergraphik für Nachhaltigkeit oder dem Energieverbrauch und Biases in <span lang="en" dir="ltr">Machine Learning</span><em>. </em>Die Termine finden montags von 16 bis 18 Uhr statt und werden hybrid angeboten: In der Rotunde im Cartesium und online.</p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften:</p><p>Der Fachbereich Kulturwissenschaften startet eine spannende Serie mit dem Titel „Herausforderung Klimawandel – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf das Leben in einer bedrohten Welt“. Thematisch befasst sich die Ringvorlesung etwa mit der Spiritualität und der Klimakrise sowie den „Technologien der Sorge“, unter anderem mit Vortragenden aus den USA, Schweden, der Schweiz und Mexiko. Die Veranstaltungen finden dienstags von 18 bis 20 Uhr in der Rotunde im Cartesium statt.</p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften:</p><p>Das Programm der Ringvorlesung aus den Sprach- und Literaturwissenschaften kommt aus der neu gegründeten <span lang="en" dir="ltr">Research Group</span> „Blue Humanities: Histories, Cultures, Literatures, and Media“. Bei den <span lang="en" dir="ltr">Blue Humanities</span> handelt es sich um ein Konzept des Wissenschaftlers Professor Steve Mentz, das sich mit Ozeanen, Flüssen und Küstengebieten im Hinblick auf (koloniale) Geschichte und Moderne, Migration und Reisen, Nachhaltigkeit und ökologische Fragen, die Zirkulation von Menschen und Ideen und vielem mehr befasst. Vorlesungen finden mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Rotunde im Cartesium statt. Die Vorträge finden ausschließlich auf Englisch statt. Für eine Online-Teilnahme, wenden Sie sich bitte an Dr. Paula von Gleich.</p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften:</p><p>Der Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften präsentiert ab dem 1. November die Ringvorlesung mit dem Titel „Nachhaltige Entwicklung: Was hat das mit mir zu tun?". In den insgesamt sechs Terminen, werden die Themen wie das Leitbild Nachhaltiger Entwicklung und der Stand der Dinge diesbezüglich im Bundesland Bremen behandelt oder auch die Reformbewegung Gemeinwohlökonomie. Die Termine finden mittwochs von 16 bis 18 Uhr im GW2 B2900 statt.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 3:</p><p>VAK: 03-IBFW-NMIM</p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 9:</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb9/aktuelles" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb9/aktuelles</a></p><p>VAK: 09-GS-03-ringvorlesung</p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 10:</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/bremen-blue-humanities-research-group/aktuelles?sword_list%5B0%5D=blue&amp;sword_list%5B1%5D=humanities&amp;no_cache=1" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/bremen-blue-humanities-research-group/aktuelles?sword_list%5B0%5D=blue&amp;sword_list%5B1%5D=humanities&amp;no_cache=1</a></p><p>&nbsp;</p><p>Fachbereich 12:</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb12/fachbereich/werkstaetten-des-fb12/forschungswerkstatt-erziehungswissenschaft/aktuelles?sword_list%5B0%5D=AG&amp;sword_list%5B1%5D=NKK&amp;no_cache=1" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb12/fachbereich/werkstaetten-des-fb12/forschungswerkstatt-erziehungswissenschaft/aktuelles?sword_list%5B0%5D=AG&amp;sword_list%5B1%5D=NKK&amp;no_cache=1</a></p><p>VAK: 12-55-E/P-SQ-100<br> &nbsp;</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Diren Senger<br> Universität Bremen | FB 3</p><p>E-Mail: <a href="mailto:diren.senger@uni-bremen.de">diren.senger@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Dagmar Borchers<br> Universität Bremen | Dekanin FB 9</p><p>E-Mail: <a href="mailto:borchers@uni-bremen.de">borchers@uni-bremen.de</a></p><p><br> Dr. Paula von Gleich<br> Universität Bremen | FB 10</p><p>E-Mail: <a href="mailto:paulavgleich@uni-bremen.de">paulavgleich@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Dr. Silvia Thünemann&nbsp;<br> Universität&nbsp;Bremen | FB 12&nbsp;</p><p>E-Mail: <a href="mailto:sithuene@uni-bremen.de">sithuene@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_IMG_2683-Edit_a97d399f75.jpg" length="309226" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_IMG_2683-Edit_a97d399f75.jpg" fileSize="309226" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33173</guid>
                            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 11:10:07 +0100</pubDate>
                            <title>Tagung der Universität Bremen im November</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tagung-der-universitaet-bremen-im-november</link>
                            
                            <description>Im November findet an der Universität Bremen eine Expert:innentagung zum Wissenschaft-Praxis-Verhältnis der „Transferwerkstatt.Wissen-schafft-Politik“ statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die „Transferwerkstatt. Wissen-schafft-Politik“ veranstaltet vom 9. bis 10. November 2023 im Haus der Wissenschaft in Bremen den Expert:innenworkshop „Eine verhängnisvolle Affäre? Transfer zwischen Wissenschaft und Politik“. Das im Rahmen des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) geförderte Projekt lädt an den zwei Tagen dazu ein, das Verhältnis von Sozialwissenschaften, insbesondere der Soziologie, und politischer Praxis zu beleuchten.</p><p>Der Workshop befasst sich mit relevanten Konzepten, Erfahrungen und Kontroversen zur Frage, welche Leistungen (Theorie-, Methoden-, Reflexionskompetenz) die Soziologie in die politische Gesellschaftsgestaltung einbringen kann. Die Teilnehmenden befassen sich außerdem mit der Frage nach den Chancen, Herausforderungen und Risiken, die sich dabei sowohl für die Soziologie in Bezug auf die Bewahrung ihres epistemologischen Kerns als auch für die Politik hinsichtlich ihrer Legitimation und Gestaltungshoheit ergeben.</p><p>Diese und ähnliche Fragestellungen sind nicht nur für die Soziologie als die „Krisenwissenschaft der modernen Gesellschaft“ relevant, sondern auch für die ökologische, ökonomische und Gesundheitsforschung, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sozialwissenschaften. Im Rahmen des Workshops werden diese Fragen aus verschiedenen disziplinübergreifenden Perspektiven beleuchtet. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, sich mit Praktiken des forschungsbasierten Wissenstransfers zwischen Politik und Wissenschaft vertraut zu machen. Die Veranstaltung wird durch die Vorstellung von methodischen Vorgehensweisen und die Erörterung von Fragen der Grenzziehung und -überschreitung geprägt sein.</p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Weitere Informationen:</strong></h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/campus/veranstaltungskalender/event?tx_cal_controller%5Bday%5D=9&amp;tx_cal_controller%5Bmonth%5D=11&amp;tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller%5Buid%5D=14716&amp;tx_cal_controller%5Bview%5D=event&amp;tx_cal_controller%5Byear%5D=2023&amp;cHash=856dab685801b9ed07e72d3042851457" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Expert:innentagung zum Wissenschaft-Praxis-Verhältnis</a></p><p><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantwortet:</strong></h4><p>Jessica Nuske, M.A.<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin<br> Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)<br> Standort Universität Bremen - Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)<br> Tel: +49-421-218-61733<br> E-Mail: <a href="mailto:jnuske@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jnuske@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_CD21_Grafik_4-313_f8cf100cae.jpg" length="24960" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_CD21_Grafik_4-313_f8cf100cae.jpg" fileSize="24960" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-33095</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 10:38:21 +0200</pubDate>
                            <title>Digitale Einblicke in die maritime Geschichte </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/digitale-einblicke-in-die-maritime-geschichte</link>
                            
                            <description>Das Deutsche Schifffahrtsmuseum präsentiert die Ausstellung &quot;SEH-STÜCKE – Maritimes digital entdeckt&quot; und zeigt dabei neben den physischen Exponaten erstmals auch deren digitale Abbilder, die mit Hilfe des MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen angefertigt wurden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die maritime Geschichte wird in der neuen Ausstellung des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) / Leibniz-Instituts für Maritime Geschichte mithilfe des 3D-Röntgenmikroskops des MAPEX <span lang="en" dir="ltr">Center for Materials and Processes</span> der Universität Bremen neu inszeniert. Unter dem Titel „SEH-STÜCKE – Maritimes digital entdeckt“ werden nicht nur die physischen Exponate, sondern auch ihre digitalen Abbilder präsentiert. Dazu gehören Dosensextanten, Medizinflaschen und weitere Beifunde der „Bremer-Kogge“ aus der Hansezeit.</p><p>In der Kogge-Halle können Besucher:innen die 24 physischen Exponaten der Ausstellung an der Außenwand einer übergroßen Black-Box betrachten. Innerhalb der Box schweben deren 3-D-Modelle als Hologramme in der Dunkelheit. Eine Medienstation bietet vertiefende Informationen zu jedem Exponat und erläutert die angewandte Technik.</p><p>Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen, die virtuell an der Ausstellungseröffnung am 19. Oktober 2023 teilnahm, betonte: „Diese fruchtbare, interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es, neue und tiefere Einblicke in die ausgestellten Objekte zu gewinnen, die weit über die bloße Betrachtung von außen hinausgehen. Ich freue mich, dass die Ergebnisse im Rahmen von ‚Seh-Stücke‘ einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Das entspricht dem Selbstverständnis der Universität Bremen, Forschung außerhalb des ‚Elfenbeinturms‘ zu betreiben, mit direktem Bezug zu unserer Gesellschaft.“</p><p>Die Direktorin des DSM, Professorin Dr. Ruth Schilling, erklärte außerdem: „Wir wollen zeigen, wie digitale Methoden dabei helfen können, historische Objekte besser zu verstehen. Gerade bei empfindlichen Exponaten mit filigranen Strukturen sind CT- und Röntgenscans sehr hilfreich. Die Bilder, die dabei entstehen, sind sowohl erhellend als auch optisch faszinierend.“</p><p>Professor Lucio Colombi Ciacchi, Projektleiter am MAPEX, freut sich über die Verbindung von Materialwissenschaft und kulturellem Erbe durch die digitale Aufbereitung der Museumsobjekte: „Die Arbeit des MAPEX, das sich auf die Schnittstelle von Materialien und Prozessen spezialisiert hat, eröffnet neue, zuvor nicht wahrnehmbare Materialitäten der Exponate.“</p><p>Die digitale Transformation der Exponate ist das Ergebnis des Gemeinschaftsforschungsprojekts „<span lang="en" dir="ltr">Digital Materialities. Virtual and Analogue Forms of Exhibition</span>“ (DigiMat), bei dem das DSM mit dem MAPEX sowie dem Tübinger Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) kooperiert. Das Projekt, gefördert durch den Senatsausschuss Wissenschaft der Leibniz-Gemeinschaft, betont die herausragende Bedeutung der Materialforschung für die Vermittlung kulturellen Erbes.</p><p>Die Sonderausstellung "SEH-STÜCKE – Maritimes digital entdeckt" ist vom 20. Oktober 2023 bis zum 30. April 2024 in der Kogge-Halle zu erleben.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.dsm.museum/museum/ausstellungen/seh-stuecke-maritimes-digital-entdeckt" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.dsm.museum/museum/ausstellungen/seh-stuecke-maritimes-digital-entdeckt</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Lucio Colombi Ciacchi<br> MAPEX Center for Materials and Processes<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218 64570<br> E-Mail: <a href="mailto:colombi@hmi.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">colombi@hmi.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Vanessa Roolfing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_Chronometer_1_GR_738b2906f5.png" length="168455" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_Chronometer_1_GR_738b2906f5.png" fileSize="168455" type="image/png"/><media:description type="plain">Digitalisat eines Chronometers.</media:description><media:copyright>Scan: MAPEX / EZRT / DSM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 17:55:33 +0200</pubDate>
                            <title>Lehramt als Beruf und Berufung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehramt-als-beruf-und-berufung</link>
                            
                            <description>284 Personen haben im vergangenen Jahr ein Lehramtsstudium an der Universität Bremen abgeschlossen. Ihre Leistungen und ihr Engagement wurden bei der Abschlussfeier des Master-of-Education-Studiengangs gewürdigt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Lehramt ist nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Berufung“, hob Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen, in ihrem Grußwort hervor. Sie betonte die vielfältigen Aufgaben und gesellschaftliche Verantwortung der zukünftigen Lehrkräfte, vor allem in den Bereichen Digitalisierung, Inklusion und Nachhaltigkeit und vor dem Hintergrund der Klimakrise. „Die Grundlagen für Innovation und Strategieentwicklung in der Schule von morgen werden auch im Studium gelegt“, sagte sie.</p><p>An der Universität Bremen haben im aktuellen Prüfungsjahr 284 Studierende ein Lehramtsstudium abgeschlossen. Nach zuletzt etwas rückläufigen Absolvent:innenzahlen haben in diesem Jahr wieder mehr Studierende ihr Lehramtsstudium erfolgreich beendet. Etwa neunzig Absolvent:innen nahmen an der feierlichen Verabschiedung im großen Hörsaal der Universität teil, die seit einigen Jahren durch das Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB) ausgerichtet wird.</p><p>Neben Maren Petersen richteten auch Professor Christian Palentien (wissenschaftlicher Direktor des Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB)), Dr. Ursula Held (Leiterin der Abteilung Schulische Bildung, Aus- und Weiterbildung der Senatorin für Kinder und Bildung) und Silke Engelhardt (Leiterin der Abteilung Ausbildung am Landesinstitut für Schule (LIS)) Grußworte an die Absolvent:innen. Dr. Ursula Held hob den Wert der universitären Ausbildung für die Qualität im Bildungssystem hervor und sicherte allen Absolvent:innen einen Platz in der zweiten Ausbildungsphase, dem Referendariat, zu. Daran anschließend gab Silke Engelhardt konkrete Einblicke in die Ausbildungspraxis am LIS, in der viel Raum für individuelle Entwicklung und Selbsterprobung sei.&nbsp; Martin Foth-Feldhusen (Alumni-Vorstand) teilte einige Gedanken zum Lehrer:innenberuf mit den Anwesenden.&nbsp;</p><h3>Förderpreis für drei Studierende</h3><p>Eingebettet in ein Programm aus Musik und Theater wurde der diesjährige Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten im Master of Education vergeben, der von den Fachbereichen Sozialwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften gestiftet wird. Den mit insgesamt 500 Euro dotierten Förderpreis teilen sich in diesem Jahr drei Preisträger:innen. Den ersten Preis erhielt Insa Meißner (Erziehungswissenschaften/Mathematik) für ihre Arbeit zu dem Thema „Lernen mit Erklärvideos – Der Einfluss von Verstehenselementen auf das Verstehen von mathematischen Funktionen. Eine Mixed Method Studie“. Der zweite Preis wurde geteilt: Er ging an Dominik Wolf für seine Arbeit „Wortschatz-Washback: Überlegungen zu den Möglichkeiten der Förderung von Wortschatzkompetenz und Lerner:innenautonomie durch Vokabeltests“ und Katharina Roß für ihre Arbeit „Netzwerk – Korallenriff- „Inwieweit kann das Mystery „Netzwerk Korallenriff“ einen Beitrag zur Förderung der Systemkompetenz leisten?“</p><p>Die Universität Bremen wünscht allen Absolvent:innen der Master of Education-Studiengänge alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_Abschlussveranstaltung_der_Master_of_Education_8_11173ec647.jpg" length="424822" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_Abschlussveranstaltung_der_Master_of_Education_8_11173ec647.jpg" fileSize="424822" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Den mit insgesamt 500 Euro dotierten Förderpreis teilen sich in diesem Jahr drei Preisträger:innen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 17:49:47 +0200</pubDate>
                            <title>Solidarität mit Israel – Universität Bremen schließt sich der Stellungnahme des DAAD an </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/solidaritaet-mit-israel-universitaet-bremen-schliesst-sich-der-stellungnahme-des-daad-an</link>
                            
                            <description>Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) steht die Universität Bremen solidarisch an der Seite der israelischen Freund:innen und Hochschulpartner im Land. Sie ist schockiert über die jüngsten Angriffe von Hamas und Hisbollah auf Israel.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind zutiefst erschüttert über die brutalen und perfiden Angriffe der Hamas auf Israel am vergangenen Wochenende. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, ihnen gelten unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, sagt Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität.</p><p>„Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien, und wir sprechen all jenen unser aufrichtiges Beileid aus, die Angehörige verloren haben oder um sie bangen. Wir stehen fest in Solidarität an der Seite aller Israelis, in besonderer Weise unserer so zahlreichen Freunde und Partner an den israelischen Hochschulen“, äußerte sich DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee in einer Stellungnahme des DAAD.<br> Die Universität kooperiert mit verschiedenen Forschungseinrichtungen in Israel, darunter die Universität Haifa und die Ben-Gurion-Universität des Negev.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 16:46:47 +0200</pubDate>
                            <title>Industriemathematik als Grundlage für Innovation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/industriemathematik-als-grundlage-fuer-innovation</link>
                            
                            <description>Zu zeigen, wer von der Industriemathematik profitieren kann – das hat sich das Forschungs- und Transferprojekt Modellregion Industriemathematik (#MOIN) zur Aufgabe gemacht. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt beging im Digital Hub Industry seinen Auftakt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„#MOIN soll veranschaulichen, wie viele Möglichkeiten angewandte Mathe eröffnet. Und fokussiert sich dabei auf vier Bereiche: Industriemathematik als Innovationstreiber in der Industrie, auf dem Weg ins Unternehmertum, in der Schule und in der Öffentlichkeit“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Christof Büskens. In den nächsten Jahren soll es vielfältige Projekte geben: Von Forschertagen für Schüler:innen über mathematische Stadtführungen für die Öffentlichkeit bis hin zu innovativen Forschungsprojekten in Kooperation mit Wirtschaft und Industrie sowie Workshops mit regionalen Unternehmen. Nach dem Start in Bremen, Bremerhaven und dem Landkreis Osterholz wird die Modellregion Industriemathematik später auf weitere Landkreise und Städte ausgeweitet.</p><p>„Starke Forschung und ein innovativer Transfergedanke, der alle Zielgruppen mit einbezieht – das macht nicht nur die Universität Bremen, sondern die ganze Region attraktiv für Studierende“, sagt die Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther. „Indem wir die zahlreichen Möglichkeiten und Anwendungsgebiete der (Industrie-)Mathematik für die breite Öffentlichkeit nahbar machen, können wir es schaffen, mehr Schüler:innen für MINT-Themen zu begeistern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“</p><p>Dem schließt sich Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, an und ergänzt: „Das Projekt #MOIN zeigt im besten Sinne, warum wir Wissenschaft brauchen. Mathematik macht unser modernes Leben an vielen Stellen leichter: In jedem Windrad und in jeder Fernwärmeleitung steckt Mathematik – wir beachten das zu wenig. #MOIN zeigt die Forschungs- und Transferschwerpunkte in diesem Bereich für das Land Bremen auf und stärkt damit unseren Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.“</p><p>„Die digitale Transformation verändert sowohl die Arbeitswelt als auch unser Privatleben. Wir sind daher gerne Partner des #MOIN-Projekts, denn wir sehen großes Potenzial in der Industriemathematik für die Bremer Schlüsselbranchen. Schiffe, Flugzeuge, Autos oder Roboter können mithilfe innovativer Algorithmen verbessert und in Zukunft autonom gesteuert werden. Das Projekt hat mit dem <span lang="en" dir="ltr">Digital Hub Industry</span> einen idealen Ort gefunden, um Wissenschaft und Industrie zusammenzubringen. Und ist zugleich ein Ort außerhalb der Schule, der die Anwendung von Mathematik für Schüler:innen erlebbar macht“, sagt die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Kristina Vogt.</p><p>„Die Modellregion Industriemathematik leistet einen wichtigen Beitrag, die Kompetenzen des Standorts zu stärken, dem Strukturwandel in der Region Bremerhaven zu begegnen und dadurch zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen“ sagt der Geschäftsführer der BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven, Dipl.-Ing. Nils Schnorrenberger.</p><p>Bei der Auftaktveranstaltung im DHI vertreten waren unter anderem Sven Wiebe, Staatsrat bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Irene Strebl, Staatsrätin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Bremerhaven und Eduard Dubbers-Albrecht, Präses der Handelskammer Bremen.</p><p>Mitwirkende Partner:innen im #MOIN-Projekt sind unter anderem:</p><ul class="list-normal"><li>Zentrum für Industriemathematik (Projektleitung) und AG Mathematikdidaktische Unterrichtsforschung der Universität Bremen</li><li>Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen</li><li>BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung</li><li>Landkreis Osterholz</li><li>TOPAS Industriemathematik Innovation gGmbH</li><li>Fraunhofer MEVIS</li><li>manymany motion GmbH</li><li>ArcelorMittal Bremen GmbH</li><li>TRILITEC GmbH</li><li>AcquahMeyer Drone Tech. UG</li><li>marinom GmbH</li><li>aisencia GmbH</li><li>SIKORA AG</li><li>Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.</li><li>Bruker Daltronik GmbH</li><li>SZENARIS GmbH</li><li>Alpha Robotics Germany GmbH &amp; co. Kg</li></ul><p>Hinzu kommen zahlreiche Industrieunternehmen aus dem Land Bremen und darüber hinaus. Weitere Partner:innen sollen in den nächsten Jahren dazu gewonnen werden.</p><p><em>Text: Kerstin Ksionzek</em></p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="/moin-industriemathematik" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">https://www.uni-bremen.de/moin-industriemathematik</a></p><p>Videovorstellung des Projekts: <a href="https://youtu.be/HmpNGgyJb5o" target="_blank" rel="noreferrer">h</a><a target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">ttps://youtu.be/HmpNGgyJb5o</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Christof Büskens (Projektleiter)<br> Universität Bremen<br> Zentrum für Industriemathematik<br> Arbeitsgruppe Optimierung und Optimale Steuerung<br> Konrad-Zuse-Str. 6a<br> 28359 Bremen<br> Telefon: 0421 218 63861<br> E-Mail: <a href="mailto:bueskens@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueskens@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2023-09-26_FIM2_MOIN_Auftakt-5_4cc321eab5.jpg" length="229691" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2023-09-26_FIM2_MOIN_Auftakt-5_4cc321eab5.jpg" fileSize="229691" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Begingen gemeinsam den Auftakt von #MOIN (von links nach rechts): Dipl.-Ing. Nils Schnorrenberger (Geschäftsführer BIS Bremerhaven), Sven Wiebe (Staatsrat für Wirtschaft bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation), Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Manuela Weichenrieder-Rudershausen (Moderatorin), Eduard Dubbers-Albrecht (Präses Handelskammer Bremen) und Irene Strebl (Staatsrätin für Wissenschaft bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft).</media:description><media:copyright>TOPAS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32838</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 12:01:00 +0200</pubDate>
                            <title>Alle Gebäude im Zentralbereich wieder mit Strom versorgt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/stromausfall-im-zentralbereich-nach-elektrobrand</link>
                            
                            <description>Alle Gebäude- und Gebäudeteile im Zentralbereich haben seit Mittwochvormittag wieder Strom. Die Mensa wird voraussichtlich am Donnerstag wieder öffnen. Bei Bauarbeiten am Dienstagmorgen war es zu einem Elektrobrand gekommen, infolge dessen es einen Stromausfall in mehreren Gebäuden gegeben hatte. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwochvormittag teilte das Dezernat Gebäudemanagement mit, dass die Erstmaßnahmen der elektrotechnischen Wiederinbetriebnahme nach dem Bandschaden soweit abgeschlossen sind. Die Mensa wird voraussichtlich am Donnerstag, 28.9. wieder öffnen - mit eingeschränktem Angebot. Genauere Informationen sind der <a href="https://www.stw-bremen.de/de/news/brand" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Webseite des Studierendenwerks</a> zu entnehmen.&nbsp;</p><p>Aufgrund von Arbeiten an der neuen Niederspannungshauptverteilung für den Zentralbereich im Bereich unter dem Boulevard war es am Dienstagmorgen zu einem Elektrobrand gekommen. Dabei war niemand verletzt worden. Der Zentralbereich des Campus war bis MIttwochvormittag ohne Strom. Die Mensa hatte am Dienstag und Mittwoch geschlossen.</p><p>Die Folgen des Brandes für die Gebäude und -gebäudeteile im Zentralbereich waren schwerwiegend:<br> Das Studierendenwohnheim, die Mensa, das <abbr title="Zentrales Prüfungsamt für Sozial- und Geisteswissenschaften">ZPA</abbr>, das komplette Studierendenwerk im Studierhaus, alle Einheiten in und an der Glashalle, die Sparkasse, die Akademie für Weiterbildung und alle weiteren Gebäude und Gebäudeteile im direkten Zentralbereich der Universität waren stundenlang ohne Strom.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_IMG_8201-Edit_7d50e9622b.jpg" length="233989" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_IMG_8201-Edit_7d50e9622b.jpg" fileSize="233989" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 14:08:25 +0200</pubDate>
                            <title>Tagung der Norddeutschen Bundesländer zum Thema Energieforschung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tagung-der-norddeutschen-bundeslaender-zum-thema-energieforschung</link>
                            
                            <description>Im Rahmen der Norddeutschen Wissenschaftsminister:innenkonferenz (NWMK) fand die große Fachtagung Energieforschung „Gemeinsam stark für die Energiewende – Impulse für neue Kooperationen der norddeutschen Länder“ im Atlantic Hotel Universum an der Universität Bremen statt.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen hatte die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf, die in diesem Jahr Vorsitzende der Norddeutschen Wissenschaftsminister:innenkonferenz (NWMK) ist. Auf der Tagung am Donnerstag, 21. September 2023 tauschten sich Forschungsverbünde über wichtige Fragen der Energieversorgung aus. Der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien stellt Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen vor große Herausforderungen. Wind- und Solarenergie werden bis 2035 stark ausgebaut werden, und vor allem die Wärmewende und die Transformation hin zu einer auf Wasserstoff basierten Energieversorgung werden eine entscheidende Rolle spielen. Senatorin Kathrin Moosdorf betonte die wichtige Rolle der Forschenden, um die künftige Energieversorgung zu sichern: „Unsere Welt steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Energie. Der steigende Energiebedarf, die begrenzten Ressourcen und die Auswirkungen des Klimawandels erfordern innovative Lösungen und neue Technologien.“</p><p>Den norddeutschen Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Freie und Hansestadt Hamburg und Freie Hansestadt Bremen ist es ein zentrales forschungspolitisches Anliegen, ihr großes wissenschaftliches Potenzial noch stärker zu bündeln. „Mit ihren Häfen und der Windenergie haben die norddeutschen Bundesländer ein Alleinstellungsmerkmal mit vielseitigen Möglichkeiten für die Entwicklung einer norddeutschen Wasserstoff-Ökonomie. Für das Erzielen einer nachhaltigen Energiewende basierend auf Wasserstoff bedarf es einer breiten über alle Sektoren und Disziplinen vernetzten und eng kooperierenden Wissenschaftsinfrastruktur“, erläuterte Professorin Johanna Myrzik, die Leiterin der Konferenz. &nbsp;</p><p>Daher ist die Kooperation der Energieforschungsverbünde des Nordens in fünf Fachgruppen zu den Bereichen Windenergie, intelligente und integrierte Netze, Wärme, Mobilität und Wasserstoff ein wichtiger Schlüssel.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Johanna Myrzik<br> Institut für Automatisierungstechnik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-62442<br> E-Mail: <a href="mailto:myrzikj@iat.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">myrzikj@iat.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_Tagung_BEST_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_e06ad94f32.jpg" length="403776" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_Tagung_BEST_Copyright_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_e06ad94f32.jpg" fileSize="403776" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">v.l. Torben Stührmann (Uni Bremen), Senatorin Kathrin Moosdorf, Staatsrätin Irene Strebl, Johanna Myrzik (Uni Bremen)</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 10:39:44 +0200</pubDate>
                            <title>U Bremen Research Alliance begrüßt internationale Forschende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/u-bremen-research-alliance-begruesst-internationale-forschende</link>
                            
                            <description>Etwa 120 Personen nahmen am Empfang für internationale Forschende teil, zu dem die Universität Bremen und die zwölf weiteren Forschungseinrichtungen der UBRA eingeladen hatten. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alle internationalen Promovierenden, Postdocs und Professor:innen aus den verschiedenen Forschungseinrichtungen der U Bremen Research Alliance (UBRA) waren zum Empfang eingeladen, der diesmal im Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS stattfand. Rund 120 Personen kamen der Einladung nach, trafen sich zum Netzwerken und lernten die Forschungsprojekte der anderen kennen. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Ihrer Meinung war der akademische Austausch noch nie so wichtig wie heute, um Lösungen für globale Herausforderungen zu finden. Organisiert wurde der Empfang vom Welcome Center, das für internationale Forschende oft die erste Anlaufstelle in der Forschungslandschaft der UBRA ist.</p><h3>Über die <span dir="ltr" lang="en">U Bremen Research Alliance</span> (UBRA)</h3><p>In der<span lang="en" dir="ltr"> U Bremen Research Alliance </span>kooperieren die Universität Bremen und zwölf Institute der bund-länder-finanzierten außer­universitären Forschung. Sie umfasst Forschungs­ins­ti­tute der vier großen deutschen Wissen­schafts­orga­nisatio­nen, also Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft, sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Die Zusammenarbeit in der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> erstreckt sich über die vier Wissenschaftsschwerpunkte „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“, „Materialwissenschaften und ihre Technologien“, „Gesundheitswissenschaften“ und „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>“.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2023/Wissenschaftler-innen_Empfang_4x3_1.jpg" length="447144" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2023/Wissenschaftler-innen_Empfang_4x3_1.jpg" fileSize="447144" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Promovierende, Postdocs und Professor:innen waren gleichermaßen eingeladen, sich beim Empfang der UBRA zu vernetzen.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 14:40:25 +0200</pubDate>
                            <title>YUFE-Allianz fordert Stärkung der Europäischen Werte </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-allianz-fordert-staerkung-der-europaeischen-werte</link>
                            
                            <description>Die Allianz der Jungen Europäischen Hochschulen YUFE, zu der auch die Universität Bremen gehört, ist besorgt über antidemokratische Entwicklungen in Europa. Die Rektor:innen forderten bei ihrem Treffen auf Zypern eine Rückbesinnung auf die europäischen Werte.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vor den Europawahlen im Juni 2024 betonen die Mitglieder des Strategischen Rates der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Identität. In ihrem Zypern-Statement äußern sie nicht nur ihre Sorge über antieuropäische Entwicklungen, sondern stellen auch die wichtige Rolle der Hochschulen für die Weiterentwicklung der Europäischen Union heraus.</p><p>Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther: „Als eine Allianz von zehn jungen europäischen Universitäten sehen wir es als unsere Aufgabe, eine Schlüsselrolle dabei zu spielen, den Weg zu einer offenen und sozial integrativen europäischen Zukunft zu ebnen. Wir wollen eine Gegenbewegung zu den antieuropäischen Stimmungen sein, die sich zunehmend entwickeln.“<br> Die Hochschulen bildeten die nächste Generation der Studierenden aus und vermittelten ihnen europäische Werte. Diese Gemeinsamkeiten seien wichtig, damit Europa in einer globalisierten Welt wettbewerbsfähig und unabhängig bleibe.</p><h3>YUFE: Hochschulen haben Schlüsselrolle für geeintes friedliches Europa</h3><p>In ihrer Zypern-Erklärung fordern die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Partnerhochschulen daher die<br> Festigung einer gemeinsamen europäischen Identität, die auf Demokratie, sozialer Integration und Vielfalt basiert. Nur mit einer kontinuierlichen Unterstützung könne die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Allianz in politisch unbeständigen Zeiten ihren Auftrag erfüllen, die europäischen Werte auch in Zukunft in die Universitäten Europas zu tragen.<br> Rektorin Jutta Günther: „Europäische Universitäten spielen eine zentrale Rolle für ein geeintes, friedliches und prosperierendes Europa.“<br><br><a href="/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2023/YUFE_Zypern_Statement_DE.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Download: Zypern-Statement</a></p><h3>Über YUFE:</h3><p>Mit YUFE gestalten zehn junge, forschungsstarke Universitäten und zwei außeruniversitäre Partner:innen eine der ersten Europäischen Universitäten. YUFE wird von der EU, dem DAAD und dem Land Bremen gefördert.<br> Das Netzwerk YUFE bietet Studierenden bereits jetzt in Pilotprojekten die Möglichkeit, akademische Kurse an ihren jeweiligen Partnerhochschulen zu belegen. Hinzu kommen Sprachkurse, -tandems, -cafés, Trainings für berufliche und soziale Kompetenzen, Aktivitäten für bürgerschaftliches Engagement, physische, virtuelle und gemischte Mobilitätsmöglichkeiten, internationale Praktika und die Förderung von unternehmerischen Initiativen. Die Allianz bietet auch Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende aus Wissenschaft, Verwaltung und Technik. So wurden bereits die ersten YUFE-Post-Doc-Stellen vergeben. Zudem gibt es Angebote für Veranstaltungen und Weiterbildung für alle Uni-Mitarbeitenden. YUFE soll auch die jeweiligen Städte und Regionen vernetzen sowie die Zusammenarbeit und den Austausch fördern.</p><p>Die YUFE-Partner:innen sind:<br> • Maastricht University (Leitung) – Niederlande<br> • Nicolaus Copernicus University of Torún – Polen<br> • Carlos III University of Madrid - Spanien<br> • University of Antwerp - Belgien<br> • Universität Bremen - Deutschland<br> • University of Cyprus - Zypern<br> • University of Eastern Finland<br> • University of Essex - UK<br> • The University of Rijeka – Kroatien<br> • The Adecco Group France<br> • The Educational Testing Service Global</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a><br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_YUFE_marqs_AdobeStock_43067497_c593dc56c4.jpeg" length="289882" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_YUFE_marqs_AdobeStock_43067497_c593dc56c4.jpeg" fileSize="289882" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Europäische Universitäten spielen eine zentrale Rolle für ein geeintes, friedliches und prosperierendes Europa</media:description><media:copyright>marqs/Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32759</guid>
                            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 11:20:25 +0200</pubDate>
                            <title>„Leuchtturm der Wissenschaft“: Wissenschaftssenatorin Moosdorf besuchte den Campus  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/leuchtturm-der-wissenschaft-wissenschaftssenatorin-moosdorf-besuchte-den-campus</link>
                            
                            <description>Guter und konstruktiver Start: Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, begrüßte die neue Wissenschaftssenatorin Kathrin Moosdorf mit ihrer Staatsrätin Irene Strebl auf dem Uni-Campus zu einem ersten Austausch. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, zeigte sich beeindruckt: „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen suchen Antworten auf wichtige Zukunftsfragen. Ob es um den Klimawandel geht, um künstliche Intelligenz oder Gerechtigkeitsfragen im Gesundheitsbereich: Die Uni Bremen ist international ein geachteter Partner in der Forschung und ein attraktiver Ort für Studierende aus aller Welt. Der heutige Austausch mit der Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther hat deutlich gemacht, welches Pfund wir mit der Universität Bremen haben. Ich freue mich, als zuständige Senatorin diesen Leuchtturm der Wissenschaft weiter zu entwickeln und zu stärken.“</p><p>Rektorin Jutta Günther ergänzte: "Bremen ist eine Stadt der Wissenschaft und der Studierenden. Die Universität hat dabei eine hohe Bedeutung für die Zukunft des Landes. Sie zieht Talente an und bildet die Fachkräften von morgen aus. Der größte Teil der jährlich rund 3.000 Bachelor- und Master-Absolvent:innen nimmt die erste berufliche Tätigkeit nach dem Studium in Bremen auf. Sie sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Region. Als großer Arbeitgeber sichert die Universität hochqualifizierte Arbeitsplätze und trägt zur Wirtschaftskraft des Landes bei.“</p><p>Gemeinsam mit Uni-Kanzlerin Frauke Meyer sowie der Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, Dr. Mandy Boehnke und Professor Michal Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer, empfing die Rektorin Senatorin Moosdorf und Staatsrätin Irene Strebl. Ein gemeinsamer Rundgang über den Campus schloss sich an.<br> „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die wir mit viel Elan angehen werden“, betonte Rektorin Jutta Günther.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Antrittsbesuch_Michal_Kucera__Mandy_Boehnke__Irene_Strebl__Kathrin_Moosdorf__Jutta_Guenther__Frauke_Meyer-slider-004_794c1aec80.jpg" length="616296" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Antrittsbesuch_Michal_Kucera__Mandy_Boehnke__Irene_Strebl__Kathrin_Moosdorf__Jutta_Guenther__Frauke_Meyer-slider-004_794c1aec80.jpg" fileSize="616296" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Guter und konstruktiver Start: Die neue Wissenschaftssenatorin zu Besuch auf dem Campus. (v.l.) Michal Kucera, Mandy Boehnke, Irene Strebl, Kathrin Moosdorf, Jutta Günther, Frauke Meyer.</media:description><media:copyright>Lukas Klose / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 11:21:20 +0200</pubDate>
                            <title>Das Goldene Plietsch: Die Gewinnerprojekte </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/das-goldene-plietsch-die-gewinnerprojekte</link>
                            
                            <description>Mit dem Preis „Das Goldene Plietsch“ zeichnen die Stiftung der Universität Bremen und ihre Treuhandstiftungen jedes Jahr Ideen für mehr Nachhaltigkeit und eine positive Stadtentwicklung in Bremen aus. Die diesjährige Preisverleihung fand am Dienstag, 12. September im Haus der Wissenschaft statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Glückliche Gewinnerin: Der erste Preis, das mit 8.000 Euro dotierte „Goldene Plietsch“, ging an Dr. Detta Sophie Schütz für ihr Projekt „ZDL Schule. Zielorientiertes Dialogische Lesen als Methode zur alltagsintegrierten Sprachförderung in der Grundschule“. Uni-Kanzlerin Frauke Meyer und Dr. Helga Trüpel, Vorständinnen der Uni-Stiftung, überreichten die Auszeichnungen.</p><p>Das „Goldene Plietsch“ über 7.000 Euro gewann Professorin Anna Förster für das studentische Projekt „MoleNet: Unterirdische Sensornetze für die nachhaltigen Entwicklungsziele“. 5.000 Euro erhielten jeweils PD Dr. Guido Schmiemann für das Projekt „Klimabewusste Verordnung von Inhalativa“ sowie Dr. Bror Giesenbauer und Julia Twachtmann für ihr „Wiki-Retreat: Schreibwerkstatt zur Nachhaltigkeitskommunikation an Hochschulen“.</p><p>Die vier Preisträger:innen setzen sich mit ihren überzeugenden Präsentation im sehr gut gefüllten Olbers Saal gegen weitere drei tolle Projekte durch, die sich für das Finale qualifiziert hatten. Gesucht wurden mutige und innovative Ideen, die einen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung leisten und in die (bremische) Gesellschaft hineinwirken.</p><p>Die Jury aus Vertreter:innen der beteiligten Stiftungen stimmten gemeinsam mit dem Publikum im Olbers-Saal ab, welche Projekte mit insgesamt 25.000 Euro ausgezeichnet werden sollten.</p><h3>Ausstellung „MACHT SINN“ im Haus der Wissenschaft</h3><p>Der Förderpreis „Das Goldene Plietsch“ ist im Rahmen der Kampagne MACHT SINN! entstanden und wurde 2021 zum ersten Mal vergeben. Gerahmt wurde die Veranstaltung von der Ausstellung „Macht Sinn! Stiften für die Wissenschaft“, die noch bis zum 2. Dezember im Haus der Wissenschaft zu sehen ist. Sie gibt engagierten Stifterinnen und Stiftern eine Bühne. In persönlichen Portraits und Podcasts erzählen sie ihre Geschichten. Was treibt sie an? Welche Visionen haben sie von einer besseren Welt? Und wie setzen sie diese gemeinsam mit der Universität um?</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni/die-stiftung-der-universitaet-bremen/foerderung" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni/die-stiftung-der-universitaet-bremen/foerderung</a></p><p>Informationen zum Stiftungsprojekt „Macht Sinn!“ finden Sie hier:<br><a href="https://www.uni-bremen.de/machtsinn" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/machtsinn</a></p><p>Informationen zu den Treuhandstiftungen der Universität Bremen finden Sie hier:<br><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni/treuhandstiftungen" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/foerderer-alumni/treuhandstiftungen</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Christina Jung<br> Stiftung der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60336<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_Das-Goldene_Plietsch_Jens_Lehmkuehler_2678c66c1f.jpg" length="228028" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_Das-Goldene_Plietsch_Jens_Lehmkuehler_2678c66c1f.jpg" fileSize="228028" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Gewinner:innen Julia Twachtmann, Bror Giesenbauer, Anna Förster, Detta Sophie Schütz, Guido Schmiemann (v.l.)</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32622</guid>
                            <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 11:42:50 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen: Vorreiterin beim Wandel zur Nachhaltigkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-vorreiterin-beim-wandel-zur-nachhaltigkeit</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) nominiert. Es handelt sich um Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Der Preis wird am 23. November in Düsseldorf verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), dem Bundesumweltministerium und dem World Wide Fund For Nature (WWF) zeichnet die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis erstmals besonders vorbildliche Unternehmen aus 100 Branchen aus. „In allen Branchen gibt es erfolgreiche Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Jetzt geht es darum, sie in die Breite zu tragen, um die notwendige Transformation zu beschleunigen und zu stärken“, so die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis.</p><p>„Die Fachjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreis sieht unsere Hochschule als Vorreiterin für den Wandel in Bildung und Forschung, dem stimme ich voll und ganz zu. Ich freue mich sehr, dass unser Wirken für mehr Nachhaltigkeit auch auf Bundesebene so deutlich wahrgenommen wird“, so Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.</p><h3>„Nominierung ist eine Riesenleistung“</h3><p>Über diese Strahlkraft freut sich auch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf: „Allein, dass die Universität Bremen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist, ist eine Riesenleistung. Es ist Beleg dafür, dass die Uni sich um unser Klima, um unsere Ressourcen und um unsere Natur verdient gemacht hat. Die Universität Bremen zeigt: Wissenschaft, Klima und Umwelt sind eine gute Kombination, weil so nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte Zukunft entstehen.“</p><p>Neben der Universität Bremen wurden bundesweit neun weitere Universitäten und Hochschulen nominiert: die Technische Universität München, die Freie Universität Berlin, die Universitäten Hamburg, Kassel und Lüneburg und Oldenburg sowie die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Hochschule Trier und die Nordakademie Hochschule der Wirtschaft.</p><h3>Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis</h3><p>Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist nach eigenen Angaben die größte Auszeichnung ihrer Art in Europa. Er wird seit 2008 jährlich von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verliehen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_DNP_Guenther_Moosdorf_Klose_40222bee76.jpg" length="258320" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_DNP_Guenther_Moosdorf_Klose_40222bee76.jpg" fileSize="258320" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, und die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf zwischen der Solaranlage auf dem Dach der Campus-Mensa. Die Universität Bremen bezieht ihren Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Lukas Klose</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32620</guid>
                            <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 10:43:06 +0200</pubDate>
                            <title>Die EASE Fall School – Austausch zu Robotik und KI für Promovierende </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-ease-fall-school-austausch-zu-robotik-und-ki-fuer-promovierende</link>
                            
                            <description>Vom 11. bis zum 15. September lädt der Sonderforschungsbereich EASE (Everyday Activity Science and Engineering) wieder zu seiner Fall School ein. Über 100 Teilnehmende aus aller Welt tauschen sich zu den neusten Entwicklungen in der KI und Robotik aus.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Eingeladen sind insbesondere Promovierende, die sich mit anderen Forschenden und Partnern aus der Industrie vernetzen möchten“, sagt Dr. Jörn Syrbe, der die <span lang="en" dir="ltr">Fall School</span> in diesem Jahr bereits zum fünften Mal organisiert. Auf dem Programm stehen dreizehn Vorträge von Praxispartnern und Forschenden aus dem In- und Ausland, etwa von der TU München, der VU Amsterdam oder der Arizona State University. Darüber hinaus stellt der Sonderforschungsbereich bei der <span lang="en" dir="ltr">Fall School</span> auch eigene aktuelle Projekte vor. „In diesem Jahr gehört dazu vor allem unsere virtuelle Simulationsumgebung“, erläutert Jörn Syrbe. Um Roboter für den Einsatz im Alltag zu trainieren, existiert an der Universität Bremen ein Forschungslabor in Form einer Wohnung mit Küche und Möbeln. Diese Umgebung haben die Bremer Forschenden annähernd originalgetreu in den digitalen Raum übertragen. „Bei der <span lang="en" dir="ltr">Fall School</span> möchten wir den Forschenden nun die Gelegenheit bieten, die virtuelle Umgebung auszuprobieren und herauszufinden, ob sie sie für ihre Forschungsfragen nutzen können“, sagt Jörn Syrbe.</p><h3>Über <span dir="ltr" lang="en">EASE </span></h3><p>Die Fall School wird vom Sonderforschungsbereich <span lang="en" dir="ltr"><a href="https://ease-crc.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">EASE (Everyday Activity Science and Engineering)</a></span> veranstaltet, der an der Universität Bremen seit 2017 besteht. Hier untersuchen Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen, darunter Informatik, Kognitionswissenschaften, Linguistik und Psychologie, wie Roboter alltägliche Aufgaben wie Kochen oder den Tisch decken bewältigen können. Ziel ist, dass Roboter nicht nur Handlungen korrekt ausführen, sondern auch die Gründe für ihr Verhalten verstehen. Die Bremer Forschenden kooperieren dabei mit anderen Universitäten. Kürzlich gründeten sie etwa mit Forschenden der Universitäten Bielefeld und Paderborn das <span lang="en" dir="ltr"><a href="https://coai-jrc.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">„Joint Research Center on Cooperative and Cognition-enabled AI”</a></span>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_EASE-Fall-School-2018-4519_d9386928ba.jpg" length="210201" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_EASE-Fall-School-2018-4519_d9386928ba.jpg" fileSize="210201" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der EASE Fall School tauschen sich über 100 Teilnehmende aus aller Welt zu den neusten Entwicklungen in der KI und Robotik aus.</media:description><media:copyright>Universität Bremen. Institute for Artificial Intelligence</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32599</guid>
                            <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 09:28:27 +0200</pubDate>
                            <title>Senatorin Kathrin Moosdorf besucht Projekt „Bremen Goes Sustainable“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/senatorin-kathrin-moosdorf-besucht-projekt-bremen-goes-sustainable</link>
                            
                            <description>Seit Anfang 2023 arbeiten die Bremischen Hochschulen im Nachhaltigkeitsprojekt „Bremen Goes Sustainable“ (BreGoS) zusammen. Bei einem Besuch an der Universität machte sich Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, von dem Projekt ein Bild.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Erstmals haben sich alle Hochschulen im Land Bremen in einem Verbund mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zusammengeschlossen, um gemeinsame Ziele zu erreichen: Mehr Nachhaltigkeit im Wissenschaftsbetrieb und mehr nachhaltige Lösungen für uns alle zu entwickeln. Das reicht vom Lastenradsystem an der Hochschule für Künste bis zum ressourcenschonenden Betrieb von Laboren an der Hochschule Bremerhaven. Wir können der Klimakrise nur gemeinsam begegnen, indem wir eigene gute Ideen und gute Ideen von anderen umsetzen, voneinander lernen und zusammen konsequent das Ziel von mehr Nachhaltigkeit verfolgen. <span lang="en" dir="ltr">Bremen Goes Sustainable</span> – BreGoS – ich freue mich sehr, dass sich unsere Hochschulen diesem Ziel verschrieben haben“, sagte die Senatorin in ihren einleitenden Worten.</p><p>Hochschulleitungen, der Projektkoordinator Professor Marko Rohlfs und weitere Projektverantwortliche stellten die Zielsetzung des Projekts sowie die konkreten Beiträge der jeweiligen Hochschulen vor. Auf dem Universitätscampus informierte sich Kathrin Moosdorf unter anderem über den „Biodiversitäts-<span lang="en" dir="ltr">Hub</span>“: Hier arbeiten Studierende, Mitarbeitende des Gebäudemanagements, Gärtner:innen, Lehrende und Universitätsleitung gemeinsam an Möglichkeiten, um ein neues Grünflächenmanagement für die Förderung der Biodiversität auf dem Campus umzusetzen. „Schon in dieser frühen Phase des Projekts zeigt sich, dass wichtige Verbindungen zwischen den Hochschulen entstanden sind. Jede einzelne Einrichtung arbeitet an ihrer ganzheitlichen Campusentwicklungsstrategie für mehr Nachhaltigkeit, mehr Biodiversität und einen ressourcenschonenden Betrieb. Durch die Vernetzung miteinander können umweltfreundliche Lösungen, aber auch Infrastrukturen und Ressourcen der bremischen Hochschulen gemeinschaftlich gedacht und nachhaltig genutzt werden“, sagte Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.<strong></strong></p><h3>Über BreGoS</h3><p>Alle staatlichen Hochschulen im Land Bremen – die Universität Bremen, die Hochschule Bremen (HSB), die Hochschule für Künste (HfK) Bremen sowie die Hochschule Bremerhaven – entwickeln und erproben im Projekt „<span lang="en" dir="ltr">Bremen Goes Sustainable</span>“ (BreGoS) bis Ende 2025 unter Federführung der Universität gemeinsam Nachhaltigkeitsinitiativen in den Bereichen Biodiversität, Mobilität sowie Ressourcen- und Energienutzung. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Strukturen der Hochschulen verankert werden. Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) begleitet BreGoS mit Input aus eigenen Nachhaltigkeitsprozessen und organisiert Foren für den Austausch. Sowohl Forschende als auch Studierende und Mitarbeitende aus der Verwaltung und Technik sind in das Projekt eingebunden. Soziologische Begleitforschung bewertet die Entwicklung der Netzwerke und Praktiken, die im Projekt entstehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit einer Million Euro.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_BregosSenatorin_LukasKlose_b5180a7b0d.jpg" length="390583" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_BregosSenatorin_LukasKlose_b5180a7b0d.jpg" fileSize="390583" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Senatorin Kathrin Moosdorf (2. von links) mit Universitätsrektorin Professor Jutta Günther (links) sowie (von links nach rechts) Dr. Britta Lüder (Konrektorin für Forschung und Transfer, Hochschule Bremen), Dr. Antje Stephan (Kanzlerin, Hochschule für Künste Bremen), Prof. Dr. Rabea Diekmann (Konrektorin für Forschung, Transfer und Weiterbildung, Hochschule Bremerhaven) und Prof. Dr. Marko Rohlfs (Projektkoordinator BreGoS, Universität Bremen).</media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 14 Aug 2023 09:47:43 +0200</pubDate>
                            <title>Sommeruniversitäten für Frauen starten wieder </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/sommeruniversitaeten-fuer-frauen-starten-wieder</link>
                            
                            <description>Vom 16. bis zum 31. August treffen sich Studentinnen, Fachfrauen und Wissenschaftlerinnen bei der Informatica Feminale und der Ingenieurinnen-Sommeruni. Rund 50 Lehrveranstaltungen stehen auf dem Programm.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltungen kommen aus der Informatik, dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Architektur. Die Nachfrage seitens der Teilnehmerinnen ist ungebrochen groß. „Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr erstmals alle Kurse wieder in Präsenz auf dem Unicampus stattfinden“, sagt Henrike Illig, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik, die im Team unter der Leitung von Veronika Oechtering die Sommeruniversitäten organisiert. Aktuell sind noch wenige Restplätze frei. Studentinnen und Nicht-Erwerbtätige zahlen pauschal 40 Euro für das gesamte Programm, Erwerbstätige 40 Euro pro Veranstaltungstag. Unter <a href="https://www.informatica-feminale.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.informatica-feminale.de/</a> und <a href="https://www.ingenieurinnen-sommeruni.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.ingenieurinnen-sommeruni.de/ </a>finden Interessierte weitere Informationen und können sich anmelden.</p><p>Die Angebote der Informatica Feminale und der Ingenieurinnen-Sommeruni sind breit gefächert: Es gibt Kurse zu Grundlagenwissen und Spezialthemen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Entsprechend groß ist die Zielgruppe: Studentinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Abiturientinnen, Fachfrauen aus der Praxis, aber auch andere Interessentinnen sind gleichermaßen angesprochen. „Die Sommeruniversitäten werden beispielsweise dieses Jahr besonders von Berufstätigen im Rahmen einer Bildungszeit genutzt. Frauen aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften nehmen teil, um Kompetenzen im Programmieren zu gewinnen“, berichtet Henrike Illig. Studentinnen können sich die Veranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen anrechnen lassen.</p><h3>Rahmenprogramm mit großer Firmenpräsenz</h3><p>Am 16. August werden die Sommeruniversitäten von Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen, eröffnet. Neben den wissenschaftlichen Kursen bieten die Sommeruniversitäten außerdem ein umfangreiches Rahmenprogramm. Es finden Exkursionen zu Forschungsinstituten, Produktionsstandorten, technischen Unternehmen sowie zu Kulturinstitutionen im Land Bremen und im Nordwesten statt. Zahlreiche Bremer Firmen stellen sich vor und suchen den Kontakt zu den Teilnehmerinnen. Zum Angebot gehört außerdem eine kostenlose Kinderbetreuung.</p><p>Die Informatica Feminale findet in diesem Jahr bereits zum 26. Mal statt, die Ingenieurinnen-Sommeruni zum 15. Mal. Ausschlaggebend sind seit der Gründung die Umsetzung von geschlechtergerechter Lehre und die fachliche Vernetzung von Frauen in technischen Fächern. &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_Sommeruniversitaeten_Birgit_Wingrat_Fotografie_716ef4f03f.jpg" length="228065" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_Sommeruniversitaeten_Birgit_Wingrat_Fotografie_716ef4f03f.jpg" fileSize="228065" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei den Sommeruniversitäten geht es auch um die fachliche Vernetzung von Frauen in technischen Fächern.</media:description><media:copyright>Birgit Wingrat Fotografie</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32364</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Aug 2023 16:36:59 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen gewinnt die Urban Data Challenge </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-gewinnt-die-urban-data-challenge</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat die „Urban Data Challenge“ gewonnen. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Konzept für eine datengestützte Verbesserung nachhaltiger Rad- und Mikromobilität in Hamburg und erhält 40.000 Euro für die Umsetzung. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem innovativen und wissenschaftlich fundierten Konzeptpapier mit dem Titel „MoveAI“ konnte das dreiköpfige Team um Professor Björn Niehaves, der die neue Arbeitsgruppe Digitale Transformation öffentlicher Dienste (<a href="http://www.uni-bremen.de/digital-public" target="_blank">www.uni-bremen.de/digital-public</a>) an der Universität Bremen leitet, die Jury überzeugen.</p><p>Das Ziel des Konzeptes der Universität Bremen ist es, ein Analyse-Dashboard zu entwickeln, das die zentrale Fragestellung der Urban Data Challenge mit der innovativen Kombination aus statistischen Analysen, KI-basierten Verfahren und qualitativen Umfragen beantwortet und grafisch darstellen kann. Die Ergebnisse sollen als vollständige Open-Source-Lösung öffentlich zugänglich gemacht werden.<br> Ausgeschrieben hatten den Wettbewerb im Februar die Freie und Hansestadt Hamburg gemeinsam mit THE NEW INSTITUTE, einer Hamburger Denkfabrik aus Wissenschaft, Technologie, Politik und Praxis.<br> Die Universität Bremen erhält ein Umsetzungsbudget in Höhe von 40.000 Euro, um in enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende innerhalb der kommenden drei Monate einen Prototyp zur Analyse der Rad- und Mikromobilitätsströme auf Hamburgs Fahrradwegen zu erarbeiten.</p><p>Der Ausbau des Fahrradverkehrs ist ein wichtiger Baustein der urbanen Verkehrswende. Die Universität Bremen, die Nachhaltigkeit zu ihrem Leitprinzip gemacht hat, möchte mit dem Konzept einen Beitrag zu einer klimagerechteren Mobilität leisten.</p><p>Hier geht es zur Pressemitteilung: <a href="https://digital.hamburg.de/digitale-stadt/urban-data-challenge-684772" target="_blank" rel="noreferrer">https://digital.hamburg.de/digitale-stadt/urban-data-challenge-684772</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Urban_Data-Challenge_Copyright_Cara_AdobeStock_505127085_e6de680a13.jpeg" length="316104" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_Urban_Data-Challenge_Copyright_Cara_AdobeStock_505127085_e6de680a13.jpeg" fileSize="316104" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Ausbau des Fahrradverkehrs ist ein wichtiger Baustein der urbanen Verkehrswende. Die Universität Bremen, die Nachhaltigkeit zu ihrem Leitprinzip gemacht hat, möchte mit dem Konzept einen Beitrag zu einer klimagerechteren Mobilität leisten. </media:description><media:copyright>Cara/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32212</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:37:46 +0200</pubDate>
                            <title>Team von Uni Bremen und DFKI gewinnt RoboCup-Weltmeisterschaft </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/team-von-uni-bremen-und-dfki-gewinnt-robocup-weltmeisterschaft</link>
                            
                            <description>76 Tore und kein einziges Gegentor – so lautet die Bilanz der Bremer Roboterfußballer beim RoboCup 2023, dem weltweit größten Wettbewerb für intelligente Robotik. Damit holen die Bremer zum zehnten Mal den Titel und unterstreichen ihre Spitzenposition in der Standard Platform League.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Deutlicher als jemals zuvor konnte <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> beim <span lang="en" dir="ltr">RoboCup</span> in Bordeaux seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Das Finale gegen die HTWK Robots aus Leipzig gewannen die Bremer klar mit 9:0. Insgesamt erzielten sie 76 Tore in acht Spielen, und das, ohne ein einziges Gegentor zu kassieren. Dabei wurden fünf der acht Spiele wegen der sogenannten <span lang="en" dir="ltr">Mercy Rule</span>, die bei einer Tordifferenz von 10:0 greift, vorzeitig beendet. Mit diesem herausragenden Ergebnis ist <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft in der <span lang="en" dir="ltr">RoboCup Standard Platform League (SPL)</span>.</p><p>In der SPL spielen alle Teams mit dem gleichen Robotermodell, dem humanoiden NAO der Firma <span lang="en" dir="ltr">Softbank Robotics</span>, aber mit unterschiedlicher Software. Die Liga teilt sich in zwei Sub-Ligen, den <span lang="en" dir="ltr">Champions Cup</span>, in dem <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> antritt, und das <span lang="en" dir="ltr">Challenge Shield</span>, was in etwa der ersten und zweiten Bundesliga entspricht. Nach Abschluss der Wettbewerbe stellen die Bremer ihre Algorithmen als <span lang="en" dir="ltr">Open Source</span> zur Verfügung, so dass auch andere Mannschaften davon profitieren können. Die drei besten Teams im <span lang="en" dir="ltr">Challenge Shield</span>, <span lang="en" dir="ltr">RoboEireann</span> aus Irland, die R-Zwei Kickers aus Kaiserslautern und die <span lang="en" dir="ltr">BadgerBots</span> aus den USA, verwendeten beim diesjährigen Wettbewerb allesamt die von <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> in den vergangenen zwei Jahren veröffentlichte Software.</p><h3>Das Erfolgsrezept der Bremer Roboterfußballer</h3><p>Der beispiellose Erfolg des Bremer Teams ist das Ergebnis seiner Überlegenheit in zahlreichen Forschungsbereichen. So hatten die <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span>-Roboter keinerlei Schwierigkeiten, unter dem Einfluss von sich verändernden Lichtbedingungen zu agieren, etwa beim Spielen in der Nähe von Fenstern. Die Bremer NAOs kennen ihre genaue Position auf dem Feld, was ein präzises Passspiel ermöglicht, zu dem in dieser Form kein anderes Team der Liga fähig ist. Auch erkennen sie andere Spieler genau genug, um zwischen ihnen hindurchzuschießen oder sich an ihnen vorbeizuschlängeln. Zudem fallen die Roboter von <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> seltener um als die NAOs der Konkurrenz, da ihre Laufbewegungen viele Berührungen mit anderen Robotern ausgleichen können. Nicht zuletzt sind sie in der Lage, in vielen Situationen aus dem Laufen heraus präzise zu schießen, was die meisten Pässe überhaupt erst möglich macht.</p><h3>Mehr als das Sammeln von Titeln und Trophäen</h3><p>Bis heute haben die Bremer zehnmal die Weltmeisterschaft sowie dreizehn regionale Meisterschaften gewonnen. Doch bei <span lang="en" dir="ltr">B-Human</span> geht es um mehr als nur das Sammeln von Titeln und Trophäen: Als Projekt an der Universität Bremen führt es Studierende anwendungsnah an die Entwicklung von Software heran und ermöglicht ihnen, sich über mehrere Semester intensiv und eigenständig mit selbstgewählten Fragestellungen rund um den Roboterfußball zu beschäftigen. Aus den Arbeiten zu den Laufbewegungen der NAOs sind die wissenschaftlichen Publikationen <span lang="en" dir="ltr">"Dynamic Joint Control For A Humanoid Walk"</span> und <span lang="en" dir="ltr">"Neural Network-based Joint Angle Prediction for the NAO Robot"</span> hervorgegangen. Diese präsentierten die Teammitglieder Philip Reichenberg, Thomas Röfer, Jan Fiedler und Tim Laue beim diesjährigen <span lang="en" dir="ltr">RoboCup</span>-Symposium, welches traditionell den Abschluss des <span lang="en" dir="ltr">RoboCups </span>bildet.&nbsp;</p><p>Aktuell setzt sich<span lang="en" dir="ltr"> B-Human</span> aus 13 Studierenden der Universität Bremen und einem ehemaligen Studenten zusammen. Betreut werden sie von den Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span>, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, sowie Dr. Tim Laue und Arne Hasselbring aus der Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme von Professor Udo Frese an der Universität Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://2021.robocup.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://2021.robocup.org/</a><br><a href="https://www.b-human.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.b-human.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Tim Laue<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Tel.: +49 421 218 64209<br> E-Mail: <a href="mailto:tlaue@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tlaue@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Thomas Röfer<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical Systems</span><br> Tel.: +49 421 218 64200<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="Thomas.Roefer@dfki.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> Thomas.Roefer@dfki.de</a><br><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_2023_RoboCup-WM_B-Human_im_Spiel_Ayleen_Luehrsen_efee9266f6.jpeg" length="429167" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_2023_RoboCup-WM_B-Human_im_Spiel_Ayleen_Luehrsen_efee9266f6.jpeg" fileSize="429167" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">B-Human won the final against the HTWK Robots from Leipzig with 9:0.</media:description><media:copyright>Ayleen Lührsen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32104</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 11:04:21 +0200</pubDate>
                            <title>Eine lebendige Verbindung: Die Bremen-Cardiff Alliance</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eine-lebendige-verbindung-die-bremen-cardiff-alliance</link>
                            
                            <description>Die designierte Präsidentin und Vizekanzlerin der Universität Cardiff, Professorin Wendy Larner, hat die Universität Bremen besucht. Die Universitäten Cardiff und Bremen sind vor rund vier Jahren eine Allianz eingegangen, um gemeinsame Forschungsaktivitäten und die Zusammenarbeit zu fördern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Rektorin Jutta Günther unterstrich die enge Partnerschaft zwischen den Universitäten Bremen und Cardiff: „Gemeinsame strategische Ziele sowie eine enge akademische und freundschaftliche Verbindung zeichnen die Bremen-Cardiff Alliance seit vielen Jahren aus. Von unseren regelmäßigen Treffen und gegenseitigen Besuchen lebt diese Kooperation. Wir suchen dabei auch nach neuen Anknüpfungspunkten, um uns gemeinsam weiterzuentwickeln.“</p><p>&nbsp;</p><p>Mit der University of Cardiff verbindet die Universität Bremen langjährige Forschungskooperationen in verschiedenen Bereichen. Aufgrund der gemeinsamen strategischen Prioritäten gründeten die Partner im März 2019 die Bremen-Cardiff&nbsp;Alliance. Während Kooperationen in allen Bereichen unterstützt werden, wurden vier Forschungsschwerpunkte, die in gemeinsamen&nbsp;Forschungs-und&nbsp;Lehrprojekten intensiver miteinander kooperieren, festgelegt: Die Forschungsschwerpunkte sind Medien-und Kommunikationswissenschaften, Literatur-und Sozialwissenschaften, Marine-und Umweltwissenschaften und Halbleiter-Physik.</p><h3>Wie Mitarbeitende und Studierende von der Allianz profitieren</h3><p>Ein besonderer Aspekt der Bremen-Cardiff&nbsp;Alliance&nbsp;besteht in der Möglichkeit der „Staff&nbsp;affiliation“, der engeren Anbindung von Forschenden an die jeweilige Partnerhochschule. Mitglieder beider Universitäten können über den von beiden Partnern eingerichteten Bremen-Cardiff Collaborative Fund Mobilitätsmittel für gemeinsame Forschungs-und Lehraktivitäten beantragen. Seit 2019 wurden 30 Anträge bewilligt.</p><p>Auch Studierende profitieren von der Allianz: Es gibt Austauschplätze in den Literatur- und Sprachwissenschaften, in der Mathematik, in der Geologie und in Betriebswirtschaftslehre. Ein Erfolgsprojekt ist außerdem die „Virtual Initiative Sustainability and Entrepreneurship“, ein zweiwöchiger Workshop für Studierende aller Fachrichtungen aus Cardiff und Bremen, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet. In gemeinsamen Teams erarbeiten sie Ideen für den Umgang mit aktuellen Herausforderungen beim Thema Gründen und Nachhaltigkeit.</p><p>Cardiff University in Wales nimmt im Research Excellence Framework (REF) 2014 Platz 5 der britischen Universitäten ein. Sie ist Mitglied der Russell Group, einer Gruppe von 24 führenden forschungsintensiven Universitäten in Großbritannien. Sie bietet ihren 31.500 Studierenden exzellente Lehr- und Studienerfahrungen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_Cardiff_Delegation_2x3_Gruppenfoto_1_4d5ce76999.jpg" length="533104" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_Cardiff_Delegation_2x3_Gruppenfoto_1_4d5ce76999.jpg" fileSize="533104" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Cardiff visits Bremen: President elect Prof. Wendy Larner and Pro Vice-Chancellor Prof. Rudolf Allemann from Cardiff University, Vice Presidents of the University of Bremen, Dr. Mandy Boehnke and Prof. Michal Kucera, as well as representatives from both universities.</media:description><media:copyright>Matej Meza/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32042</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 09:23:45 +0200</pubDate>
                            <title>Fulminantes Semesterabschlusskonzert im Bremer Dom   </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fulminantes-semesterabschlusskonzert-im-bremer-dom</link>
                            
                            <description>Am Sonntag, 2. Juli 2023 fand das Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor im St.-Petri-Dom statt. Auf dem Programm standen Werke von Richard Strauss, Alexander Borodin und Martín Palmeri. Es war das zweite Konzert unter der Leitung des neuen Universitätsmusikdirektors Mariano Chiacchiarini.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Klang und Leidenschaft – so lautete das Motto des Konzertes zum Abschluss des Sommersemesters der Universität Bremen. Der voll besetzte Bremer Dom bot eine eindrucksvolle Kulisse für das abwechslungsreiche und spannungsgeladene Programm, das Dirigent Mariano Chiacchiarini ausgewählt hatte.</p><p>Die Bläserserenade von Richard Strauss stand ebenso auf dem Programm wie das Meisterwerk von Alexander Borodin, seine zweite Sinfonie.</p><p>Das Highlight bildete die Bremer Aufführung der großen Streicherversion der <span lang="es" dir="ltr">Misa Tango</span> von Martín Palmeri mit der Sopranistin Agnes Lipka und dem Komponisten selbst am Klavier. Die ungewöhnliche Mischung aus Sakralmusik und melancholischem Tango begeisterte das Publikum.</p><p>Am Bandoneon erfüllte die Argentinierin Carmela Delgado mit mitreißenden Klängen die Weite des Bremer Doms mit ihrem virtuosen Spiel und entführte die Zuhörenden in eine Welt voller Leidenschaft und Temperament.<br> Zu Beginn hatte die Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther allen Mitwirkenden gedankt und die extra angereisten internationalen Künstler:innen herzlich willkommen geheißen. Dem Publikum wünschte sie einen „unvergesslichen musikalischen Abend“. Ein Wunsch, der in Erfüllung ging.</p><h3>Orchester und Chor der Universität Bremen</h3><p>Der große Chor der Universität sowie das Orchester bestehen aus Studierenden und Mitarbeitenden der Universität, Ehemaligen und im Laufe der Zeit hinzugekommenen Freundinnen und Freunden. Seit der Gründung des Chors im Jahr 2003 hat er Konzertreisen nach Süditalien, Danzig, Namibia, Istanbul, in die Ukraine, nach China und nach England unternommen. Heute besteht der Chor aus zwischen 100 und 140 Mitgliedern, abhängig vom Projekt und Repertoire. Das Orchester wurde von der Vorgängerin des jetzigen Musikdirektors Mariano Chiacchiarini, Dr. Susanne Gläß, zu einem vollständig besetzten Sinfonie-Orchester mit zwischen 70 und 95 Mitgliedern ausgebaut.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor/aktuell" target="_blank">www.uni-bremen.de/orchester-chor/aktuell</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Mariano Chiacchiarini<br> Universitätsmusikdirektor<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60109<br> E-Mail: <a href="mailto:chiacchi@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">chiacchi@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Uni_Chor_und_Orchester_im_Dom_4x3_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_23e1b41c2d.jpg" length="447596" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Uni_Chor_und_Orchester_im_Dom_4x3_Matej_Meza_Universitaet_Bremen_23e1b41c2d.jpg" fileSize="447596" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der voll besetzte Bremer Dom bot eine eindrucksvolle Kulisse für das abwechslungsreiche und spannungsgeladene Programm, das Dirigent Mariano Chiacchiarini ausgewählt hatte.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-32003</guid>
                            <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 13:14:04 +0200</pubDate>
                            <title>Kerstin Schill und Michael Schulz in DFG-Ämtern bestätigt </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kerstin-schill-und-michael-schulz-in-dfg-aemtern-bestaetigt</link>
                            
                            <description>Zwei Wissenschaftler:innen der Universität Bremen sind in ihren Ämtern bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft bestätigt worden. Die Informatikerin Professorin Kerstin Schill und der Meeres- und Klimaforscher Professor Michael Schulz wurden bei der DFG-Jahresversammlung wiedergewählt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich gratuliere Professorin Kerstin Schill und Professor Michael Schulz herzlich zu ihrer Wiederwahl“, so der Konrektor für Forschung und Transfer, Professor Michal Kucera. „Es freut mich und das gesamte Rektorat sehr, dass wir als Universität Bremen so stark in der DFG vertreten sind, der größten Forschungsförderorganisation Deutschlands. Die Bestätigung in den Ämtern ist nicht nur eine Auszeichnung für die beiden Forschenden, sondern auch für die Universität Bremen.</p><p>Professorin Kerstin Schill wurde als Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Amt bestätigt. Die Informatikerin wurde bei der DFG-Jahresversammlung am 28.6.2023 in Saarbrücken für eine zweite Amtszeit gewählt. Ebenfalls wiedergewählt als Vizepräsidentin wurde die Medizinerin Professorin Dr. Britta Siegmund. Neu wurde der Kunsthistoriker Professor Dr. Johannes Grave als Vizepräsident in das Präsidium gewählt.<br> Kerstin Schill ist Professorin für Informatik an der Universität Bremen, wo sie das Institut für Kognitive Neuroinformatik leitet. Seit 2018 ist sie zudem Rektorin des Hanse‐Wissenschaftskollegs in Delmenhorst. Sie beschäftigte sich in ihrer ersten Amtszeit besonders mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Wissenschaften und den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für die Disziplinen. So engagierte sie sich beim Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) in Deutschland und brachte ihre Expertise unter anderem als Vorsitzende des NFDI-Expertengremiums ein. Darüber hinaus ist sie Mitglied der DFG-Kommission für Nachhaltigkeit.</p><p>Professor Michael Schulz wurde als Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Amt bestätigt. Der Direktor des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen wurde für den Bereich Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Als Mitglied und Leiter von DFG-Senatskommissionen engagiert er sich seit 2004 in Gremien der DFG. Im Zuge seiner ersten Amtszeit brachte er sich insbesondere in die Überarbeitung der DFG Satzung und in die Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Förderhandeln der DFG ein.</p><h3>Über den DFG-Senat</h3><p>Der Senat der DFG ist das wissenschaftspolitische Gremium der DFG. Er nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschungsgruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.cognitive-neuroinformatics.com/de/team/kerstin-schill" target="_blank" rel="noreferrer">www.cognitive-neuroinformatics.com/de/team/kerstin-schill</a></p><p><a href="http://www.marum.de/Michael-Schulz.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.marum.de/Michael-Schulz.html</a></p><p><a href="http://www.dfg.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfg.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_Kerstin_Schill_Foto_KaiUwe_Bohn_Universitaet_Bremen__055dba0cde.jpg" length="446617" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_Kerstin_Schill_Foto_KaiUwe_Bohn_Universitaet_Bremen__055dba0cde.jpg" fileSize="446617" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Kerstin Schill wurde als Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Amt bestätigt. </media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31978</guid>
                            <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 09:47:31 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Forscher-Alumni der Universität zu Gast </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-forscher-alumni-der-universitaet-zu-gast</link>
                            
                            <description>Seit 2015 hat die Universität elf Research Ambassadors ernannt – internationale Wissenschaftler:innen, die an der Universität Bremen geforscht haben und nun weltweit für die Universität und die hier geleistete Forschung werben. Sechs von ihnen waren zu einem dreitägigen Workshop in Bremen zu Gast.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Universitätsrektorin Professorin Jutta Günther, Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, und Dr. Marejke Baethge-Assenkamp, Leiterin des International Office, begrüßten die internationalen Gäste und informierten über aktuelle Entwicklungen an der Universität Bremen. Der vom Welcome Center der Universität Bremen organisierte Workshop diente den Teilnehmenden auch dazu, sich über den Umgang mit der Coronapandemie sowie über Nachhaltigkeits- und Kommunikationsstrategien ihrer jeweiligen Forschungsinstitutionen auszutauschen.&nbsp; Darüber hinaus stellten sich die <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span>, die Alumni der Universität Bremen e.V., das Projekt YUFE (<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>) und das Nachwuchszentrum BYRD (<span lang="en" dir="ltr">Bremen Early Career Researcher Development</span>) den Teilnehmenden vor und gaben Einblicke in ihre Arbeit.</p><p>Die Research Ambassadors der Universität Bremen sind Ansprechpartner:innen an ihren jeweiligen Heimatinstitutionen für Studierende und Nachwuchswissenschaftler:innen, die sich für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in Bremen interessieren. Zudem sollen sie möglichst auch helfen, in den Ländern, in denen sie nach ihrem Aufenthalt in Bremen forschen und lehren, ein Netzwerk von ehemaligen Studierenden und Forschenden der Universität Bremen aufzubauen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>https://www.uni-bremen.de/alumni/forscher-alumni/research-ambassadors</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Research_Ambassador_Workshop_30_-_Kopie_429bb438cd.jpg" length="319721" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Research_Ambassador_Workshop_30_-_Kopie_429bb438cd.jpg" fileSize="319721" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Research Ambassadors mit Universitätsrektorin Professorin Jutta Günther (7. von rechts), Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität (6. von links), Dr. Marejke Baethge-Assenkamp, Leiterin des International Office (3. von links) sowie Mitarbeitenden der Universität. </media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31936</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 09:06:06 +0200</pubDate>
                            <title>Klimaschutz und Mobilität an der Universität: Umfrage startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/klimaschutz-und-mobilitaet-an-der-universitaet-umfrage-startet</link>
                            
                            <description>Wie kommen Studierende und Mitarbeitende zur Universität? Nutzen sie überwiegend öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder das Auto? Welche Angebote wünschen sie sich? Diese Fragen stehen im Zentrum einer Umfrage zur Mobilität der Universität Bremen und des Technologieparks. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mitarbeitende und Studierende werden herzlich eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen. Sie ist Teil eines breit angelegten Diskussionsprozesses zwischen den verschiedenen Stakeholdern. Sie soll der Universität und den Betrieben des Technologieparks aktuelle Daten zum Mobilitätsverhalten liefern und Perspektiven und Bedarfe für eine nachhaltige Mobilität ergründen.</p><p>Das Umweltschutzmanagement der Universität Bremen sieht im persönlichen Mobilitätsverhalten einen wichtigen Baustein in der seit einem Jahr laufenden Klimaschutzkampagne. &nbsp;<br> Angesprochen sind die 3.500 Mitarbeitenden der Universität und ihre 20.000 Studierende. Hinzu kommen die mehr als 13.500 Mitarbeitenden des Technologieparks mit seinen 550 <span lang="en" dir="ltr">High-Tech</span>-Unternehmen.<br> &nbsp;Dies ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Standortes, was aus verkehrspolitischer und -planerischer Perspektive zu empfehlen ist. Denn zu einer nachhaltigen Klima- und Energiepolitik gehören auch Investitionen in eine veränderte Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in Bezug auf die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Schaffung attraktiverer Angebote für Fahrradfahrende.</p><p>Das Umweltmanagement verspricht sich von der Umfrage zum Beispiel Aufschluss darüber, inwieweit die individuelle Mobilität durch äußere Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Ob es etwa genügend Parkplätze gibt, ob das Angebot des <abbr title="Öffentlicher Personennahverkehr">ÖPNV</abbr> attraktiv ist und wie die Fahrradfahrenden die Situation am Standort einschätzen. &nbsp;</p><p>Abgerundet werden soll die Befragung mit einer anonymisierten Wohnstandortanalyse, basierend auf Postleitzahlen und mit einer Erhebung der Park¬raumsituation an der Universität Bremen.</p><h4>Weitere Information:</h4><p>Hier geht es zur Umfrage:<strong>&nbsp; <a href="https://ww3.unipark.de/uc/Team03/7ec9/" target="_blank" rel="noreferrer">https://ww3.unipark.de/uc/Team03/7ec9/</a></strong></p><p>&nbsp;</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/de/umweltmanagement" target="_blank">www.uni-bremen.de/de/umweltmanagement</a></p><p>&nbsp;</p><p>Fragen beantwortet:</p><p>Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers<br> Umwelt- und Klimaschutzmanagement<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-63376<br> E-Mail: <a href="mailto:soeve@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">soeve@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Uni_Zentralbereich_f35811c64f.jpg" length="173491" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Uni_Zentralbereich_f35811c64f.jpg" fileSize="173491" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Umweltmanagement verspricht sich von der Umfrage Aufschluss darüber, inwieweit die individuelle Mobilität durch äußere Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Ob es etwa genügend Parkplätze gibt, ob das Angebot des ÖPNV attraktiv ist und wie die Fahrradfahrenden die Situation am Standort einschätzen.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 17:02:33 +0200</pubDate>
                            <title>Mandy Boehnke im Vorstand des DAAD </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mandy-boehnke-im-vorstand-des-daad</link>
                            
                            <description>Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, ist neu im Vorstand des DAAD. Sie wurde am 20.6. 2023 in Bonn zusammen mit weiteren neuen Vorstandsmitgliedern gewählt. Der neue Vorstand wird seine Amtszeit im Januar 2024 antreten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von den neuen Vorstandsmitgliedern des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sind neun in der Auslandsarbeit oder der Hochschulleitung erfahrene Persönlichkeiten sowie drei studentische Vertreterinnen und Vertreter.</p><p>In der DAAD-Mitgliederversammlung ist auch der bisherige DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt worden. Seine zweite Amtszeit beginnt am 1. Januar 2024 und endet am 31. Dezember 2027. Als Vizepräsidentin wählten die Vertreterinnen und Vertreter der DAAD-Mitgliedshochschulen und -Studierendenschaften die bisherige Vizepräsidentin Muriel Helbig ebenfalls einstimmig für eine zweite Amtszeit.<br> Neben dem neuen Vorstand wurde auch ein Teil des Kuratoriums der weltgrößten akademischen Austauschorganisation gewählt, unter anderem Prof. Dr. Kerstin Mey von der University of Limerick, Irland, einer Universität, die wie auch die Universität Bremen dem europäischen Universitätsnetzwerk YERUN angehört.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-praesident-im-amt-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer">www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-praesident-im-amt-bestaetigt/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_Mandy_Boehnke_Matej_Meza_e90a7cecea.jpg" length="292868" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_Mandy_Boehnke_Matej_Meza_e90a7cecea.jpg" fileSize="292868" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, ist neu im Vorstand des DAAD</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 09:58:43 +0200</pubDate>
                            <title>Familiengerechte Hochschule: Zertifikat der Uni Bremen offiziell verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/familiengerechte-hochschule-zertifikat-der-uni-bremen-offiziell-verliehen</link>
                            
                            <description>Die Zertifizierung der Universität Bremen als familiengerechte Hochschule ist von der berufundfamilie Service GmbH erneut bestätigt worden. Am 13. Juni wurde der Universität Bremen das Zertifikat offiziell verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen war bereits 2007 zum ersten Mal als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet worden. Für die Zertifizierung musste die Universität in acht Handlungsfeldern, darunter beispielsweise Personalentwicklung und wissenschaftliche Qualifizierung, Arbeits-, Forschungs- und Studienorganisation oder Services für Familien, konkrete Maßnahmen und Ziele erarbeiten. Diese wurden anschließend von den Auditor:innen geprüft. 2020 wurde das Zertifikat dauerhaft verliehen. Seitdem verläuft die Verlängerung der Zertifizierung in einem vereinfachten Dialogverfahren. „Grund hierfür ist, dass die Universität Bremen in den vergangenen 16 Jahren dauerhafte Strukturen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufgebaut hat“, erläutert Bettina Schweizer, Projektleiterin des audits familiengerechte hochschule.</p><h3>Angebot umfasst vielfältige Serviceleistungen</h3><p>Rund 3.500 Beschäftigte und knapp 20.000 Studierende können an der Universität Bremen von den Maßnahmen zur Verbesserung der Familiengerechtigkeit profitieren. Die Angebote enthalten aktuell vielfältige Serviceleistungen wie Beratungen oder Kinderbetreuungen. Die Betreuungsangebote umfassen Kita- Plätze auf und in Campusnähe, Notfallbetreuungen, Kinderferienfreizeiten und Randzeitenbetreuungen.</p><p>Das Familienservicebüro ist eine Anlaufstelle für alle Universitätsangehörigen mit Familienaufgaben – von der Schwangerschaft über Kinderbetreuung bis hin zur Pflege von Angehörigen. Hier werden Beratungen, Informations- und Austauschveranstaltungen, Kinderferienfreizeiten und Führungen angeboten.</p><p>Für die Studierenden mit<span lang="en" dir="ltr"> Care</span>-Verpflichtungen setzt sich die Arbeitsgruppe Familienfreundliches Studium mit Angeboten wie etwa Kinderfesten oder Elterncafés ein.</p><p>Seit vier Jahren zählt auch die Vereinbarkeitswoche zum festen familienfreundlichen Programm. Eine Woche stehen jeden Tag Veranstaltungen mit Fachpersonen zu vielfältigen Themen rund um die Vereinbarkeit von Care-/Fürsorgearbeiten und Beruf oder Studium auf dem Programm, überwiegend im Online-Format.</p><h3>Über das audit „berufundfamilie“ und das audit „familienbewusste hochschule“</h3><p>Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Nach dem Abschluss des Auditierungsprozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.900 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="/familie" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/familie</a><br><a href="http://www.berufundfamilie.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.berufundfamilie.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Bettina Schweizer<br> Projektleitung audit familiengerechte hochschule<br> Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:bettina.schweizer@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bettina.schweizer@vw.uni-bremen.de</a><br> Telefon: +049 (0) 421 218 60182</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Z6_Gruppe_8_267fc882f4.jpg" length="371164" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Z6_Gruppe_8_267fc882f4.jpg" fileSize="371164" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Zertifikatsverleihung in Berlin: Bettina Schweizer, Projektleitung audit familiengerechte hochschule an der Universität Bremen (2. von rechts) mit dem Geschäftsführer der audit berufundfamilie gGmbH, Oliver Schmitz (links) und Bundesfamilienministerin Lisa Paus (rechts).</media:description><media:copyright>Pressefoto Berlin / Juri Reetz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 15:34:36 +0200</pubDate>
                            <title>Ein Campus Nord für Frankreich &amp; Frankophonie</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ein-campus-nord-fuer-frankreich-frankophonie</link>
                            
                            <description>Es wird das nördlichste Frankreichzentrum Deutschlands sein: Drei Romanistinnen der Universitäten Bremen, Flensburg und Rostock gründen in den drei norddeutschen Bundesländern „CaNoFF – Campus Nord für Frankreich &amp; Frankophonie“.  Die Gründungsfeier fand am 8. Juni 2023 im Bremer Rathaus statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel des neuen universitätsübergreifenden Zusammenschlusses ist es, frankreich- und frankophoniebezogene Forschungs-, Lehr- und wissenschaftsvermittelnde Aktivitäten der beteiligten Universitäten zu initiieren, zu fördern und sichtbar zu machen. Durch diese Sichtbarkeit sollen die Türen des Nordens für neue Kontakte geöffnet werden. CaNoFF versteht sich dabei ausdrücklich als interdisziplinäre Wissenschaftsplattform. Insbesondere die Lehr- und Forschungsbereiche, die sich mit Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auseinandersetzen, werden eine bedeutende Rolle spielen. Zu den Mitgliedern von CaNoFF gehören nicht nur Forschende, sondern auch Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft der beteiligten Städte sowie von Partnerinstitutionen wie dem Institut Français oder der Französischen Botschaft in Berlin.</p><p>In Bremen wurde die Gründung des Netzwerks am Donnerstag, 8. Juni, im Rahmen eines Empfangs mit rund 80 Gästen im Festsaal des Rathauses gefeiert.</p><p>„Der Transfer von Wissen ist ein zentraler Baustein unserer Wissenschaftspolitik“, sagt Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen. „Deshalb halte ich den breiten gesellschaftlichen Ansatz des neuen Netzwerks für sehr wichtig und hoffe, dass ein lebendiger und tiefer Austausch mit mit möglichst vielen zivilgesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Akteuren und Akteurinnen entsteht. Die Universität erweitert und schärft mit dem Campus Nord für Frankreich &amp; Frankophonie ihr Profil an Zentren mit Regionalbezug.“</p><p>„Durch die Kooperation wird eine große Bandbreite französischer und frankophoner Literatur und Kultur in Norddeutschland sichtbar gemacht“, betont die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther. „Ich freue mich sehr, dass die Universität Bremen an der Gründung des norddeutschen Frankreichzentrums beteiligt ist. Das CaNoFF wird die Forschung, die Lehre und den Transfer zu Frankreich und zur Frankophonie in Norddeutschland bereichern.“</p><p>„Seit vielen Jahrzehnten gibt es in Deutschland an unterschiedlichen universitären Standorten sogenannte Frankreichzentren, die dem deutsch-französischen Wissenschafts-, Kultur- und Wirtschaftsaustausch dienen“, erklärt Professorin Karen Struve von der Universität Bremen, die die Sprecherin des neuen Netzwerkes ist. „Bisher gab es im gesamten norddeutschen Raum keine Universität mit einem Frankreichzentrum – die nördlichsten Zentren lagen in Mainz und Berlin. Das ändert sich nun mit CaNoFF.“</p><p>„CaNoFF plant eine ganze Reihe unterschiedlicher Formate und Foren für diesen Austausch, von den drei Standorten einzeln oder gemeinsam organisiert. Neben wissenschaftlichen Konferenzen und Ateliers, Studientagen, Exkursionen oder Thementagen für Studierende oder Schüler:innen, die sich dem Französisch-Studium widmen, gehören auch öffentliche Formate wie Konzerte, Diskussionsveranstaltungen, Lesungen mit Autor:innen und Künstler:innen sowie Ausstellungen dazu“, skizziert Professorin Stephanie Wodianka von der Universität Rostock einige konkrete Vorhaben des universitätsübergreifenden Netzwerks.</p><p>Warum ein solcher Zusammenschluss auch im Norden von Bedeutung ist, erklärt Professorin Margot Brink von der Europa-Universität Flensburg: „Im Norden ist die Geschichte der Beziehungen zu Frankreich oftmals weniger bekannt und präsent als im Süden Deutschlands – und doch waren weite Gebiete des Nordens in der sogenannten Franzosenzeit im frühen 19. Jahrhundert sogar französisch. Insbesondere die Hanse- und Handelsstädte im Norden verbindet eine lange und nicht ganz unproblematische Geschichte mit Übersee – und natürlich auch mit Gebieten, in denen Französisch gesprochen wird.“</p><p>Im 21. Jahrhundert sind die Auswirkungen und Mobilitäten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken, ohne über den europäischen Tellerrand hinauszuschauen. Französisch wird als fünfte Weltsprache in 29 Staaten auf fünf Kontinenten in Europa, Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien gesprochen.</p><p>„Der Austausch mit Menschen aus der Frankophonie ist uns an unseren norddeutschen Universitäten so wichtig, dass wir ein Netzwerk mit gemeinsamen Veranstaltungen und einer gemeinsamen Geschäftsführung gründen“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Ina Schenker von der Universität Bremen. „Dadurch wird erstmals disziplinenübergreifend sichtbar, wie vielfältig die Forschungskontakte und -aktivitäten mit dem französischsprachigen Ausland bereits an den drei Universitäten sind. Diese umfassen nicht nur binationale Studiengänge mit Frankreich, sondern auch Studienaustauschprogramme und internationale Forschungsprojekte mit frankophonen Universitäten in der ganzen Welt – und dies bei weitem nicht nur im Fach Französisch, sondern auch in der Chemie, den Ingenieurs- und Medienwissenschaften oder der Mathematik.“</p><p>Weitere Eröffnungsfeiern:</p><p>14. Juni 2023 in der Phänomenta, Flensburg (Prof. Dr. Margot Brink, Europa-Universität Flensburg)</p><p>20. Juni 2023 in der Aula der Universität Rostock (Prof. Dr. Stephanie Wodianka, Universität Rostock)</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/romanistik/fralit?sword_list%5B0%5D=CaNoFF&amp;no_cache=1" target="_blank" title="https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/romanistik">https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/romanistik/fralit</a></p><p><a href="https://canoff.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://canoff.de/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Karen Struve<br> Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften<br> Romanistik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421218-68423<br> E-Mail: <a href="mailto:struve@uni-bremen.de">struve@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Fotos-Lehmkuehler-2023-9381_0ee8d2870d.jpg" length="614085" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Fotos-Lehmkuehler-2023-9381_0ee8d2870d.jpg" fileSize="614085" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31761</guid>
                            <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:26:02 +0200</pubDate>
                            <title>Eröffnung der Lernfabrik im BIBA</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eroeffnung-der-lernfabrik-im-biba</link>
                            
                            <description>Eine umweltfreundliche Pumpe konstruieren, die später im Naturschutzgebiet Blockland im Bremer Umland genutzt wird. Das können Studierende des Fachbereichs Produktionstechnik im Rahmen der von der Brede Stiftung geförderten Lernfabrik. Sie wurde am 1. Juni im BIBA eröffnet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Brede Lernfabrik ist im BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH – angesiedelt. Die Studierenden der Masterstudiengänge Produktionstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen haben im Rahmen der Lehrveranstaltung „Produkt- und Prozessplanung für eine energieeffiziente Produktion“ die Möglichkeit, Forschendes Lernen anwendungsorientiert umzusetzen und etwas Praktisches zu erarbeiten. In Zusammenarbeit mit dem BUND, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, werden studentische Projektteams jeweils ein Solarbewässerungssystem planen und fertigen, das im Blockland die Brutgebiete von Kiebitzen, Brachvögeln und Uferschnepfen bewässern soll.</p><p>Uni-Rektorin Professorin Jutta Günther dankte der Brede Stiftung für ihre großzügige Unterstützung, durch die die Lernfabrik ins Leben gerufen werden konnte. Das Projekt sei ein gelungenes Beispiel für Forschendes Lernen: „Die Lernfabrik wird vielen Studierenden im Fachbereich Produktionstechnik die Möglichkeit bieten, ihr Studium mit Praxiserfahrungen anzureichern. Davon profitieren nicht nur Kiebitze und Uferschnepfen, deren Brutgebiete durch die Solarbewässerung erhalten bleiben. Es profitieren auch die Studierenden, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen in einem praktischen Kontext umsetzen können.“</p><p>Die Brede-Lernfabrik besteht aus sieben Mini-Fabriken, die über erneuerbare Energien wie Wind und Solar in Echtzeit versorgt werden. Im Projektverlauf lernen die Studierenden insbesondere die Produktion eines Produkts nach energetischen Gesichtspunkten nachhaltig zu planen und umzusetzen. Neben der Vermittlung von neuen Lerninhalten und -methoden sowie dem gesellschaftlichen Mehrwert durch den Erhalt der Flora und Fauna ist das Projekt Lernfabrik auch ein gutes Beispiel für eine rundum gelungene Kooperation zwischen privaten Förderern und der Universität Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/studierende-konstruieren-eine-umweltfreundliche-solarpumpe" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/studierende-konstruieren-eine-umweltfreundliche-solarpumpe</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr.-Ing. Matthias Burwinkel<br> BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik<br> Telefon: 49 (0)421 218-50140<br> BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH<br> E-Mail: <a href="mailto:bur@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bur@biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/e/csm_Lernfabrik_BiBA__Copyright_Matej_Meza_41a070f0be.jpg" length="622597" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/e/csm_Lernfabrik_BiBA__Copyright_Matej_Meza_41a070f0be.jpg" fileSize="622597" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gemeinsam mit der Brede Stiftung wurde die Lernfabrik im BIBA erföffnet. v.l. Jendrik Hemmen, Gleb Brede, Jutta Günther, Elisabetha Dorothee Brede, Angelika Elfers, Carsten Elfers, Jürgen Christian Brede, Arno Schoppenhorst (BUND), Matthias Burwinkel (BIBA). </media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31759</guid>
                            <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 11:11:17 +0200</pubDate>
                            <title>Exzellenzstrategie: Universität Bremen bewirbt sich mit drei Cluster-Skizzen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzstrategie-universitaet-bremen-bewirbt-sich-mit-drei-cluster-skizzen</link>
                            
                            <description>Der Wettbewerb um die Exzellenzförderung von Bund und Ländern geht in eine neue Runde. Auch die Universität Bremen bewirbt sich in der Exzellenzstrategie. Die Forschungsbereiche reichten Ende Mai drei Voranträge, sogenannte Skizzen, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die nun eingereichten Projekte stammen aus den Material- und Ingenieurwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Informatik. Über Monate hinweg haben die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Anträge ausgearbeitet.</p><p>„Wir gehen mit zukunftsweisenden Forschungsthemen aus unseren Wissenschaftsschwerpunkten ins Rennen“, davon ist Uni-Rektorin Professorin Jutta Günther überzeugt. „Wir können uns auf viele neue Ideen für die Forschung freuen. Ich sehe, mit wie viel Engagement unsere Forschenden die Skizzen vorbereitet haben. Ich bedanke mich herzlich bei den drei Cluster-Initiativen. Auch an die Wissenschaftsmanager:innen und die Verwaltung geht mein ausdrücklicher Dank für die Unterstützung.“</p><p>Kern der Skizzen sind eine Beschreibung der Forschungsidee und der Herangehensweise sowie ein schlüssiges Konzept für Nachwuchsförderung, Gleichstellung und Diversität, Forschungsinfrastruktur, Wissenschaftskommunikation und Transfer sowie forschungsorientierte Lehre.</p><p>In den nächsten Monaten muss sich die Universität Bremen in Geduld üben. Internationale Gutachterinnen und Gutachter prüfen und bewerten die Skizzen. Dazu führen sie auch ein kurzes Gespräch mit den Antragsteams. Die vergleichende Bewertung der Begutachtungsergebnisse bildet die Grundlage für die Entscheidung des Expertengremiums im Februar 2024 darüber, welche Anträge vorgelegt werden können.</p><p>Im August 2024 müssen dann die Vollanträge eingereicht werden. Das schon seit Beginn der Exzellenzförderung im Jahr 2007 erfolgreiche, beim MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen angesiedelte Cluster „Ozeanboden“ wird im August 2024 ebenfalls seinen Fortsetzungsantrag einreichen.<br> Die endgültige Entscheidung darüber, welche rund 70 Cluster deutschlandweit gefördert werden, fällt im Mai 2025. &nbsp;</p><h3>Zur Exzellenzstrategie:</h3><p>Im Juni 2016 beschlossen Bund und Länder, die bisherige Exzellenzinitiative als sogenannte Exzellenzstrategie fortzusetzen mit dem Ziel, deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken. Die Exzellenzstrategie umfasst zwei Förderlinien: die Exzellenzcluster und die Exzellenzuniversitäten. Unter Exzellenzclustern versteht man große, international sichtbare Forschungsverbünde, die ein langfristig relevantes Thema zum Inhalt haben, interdisziplinär aufgestellt sind und zum Profil der jeweiligen Universität passen. Sie werden bei Erfolg für zunächst sieben Jahren gefördert und erhalten drei bis10 Millionen Euro pro Jahr. Bewähren sie sich danach im Rahmen einer Evaluation, können sie auch längerfristig finanziert werden. Die Universität Bremen verfügt mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften bisher über einen Exzellenzcluster, der auch in dieser Runde wieder einen Antrag stellt.<br> Um im Wettbewerb um den Titel Exzellenzuniversität antreten zu dürfen, müssen Universitäten zukünftig über mindestens zwei Cluster verfügen. Diese Förderlinie dient der Stärkung der Universitäten als Institution und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Exzellenzuniversitäten werden nun dauerhaft gefördert. Die Universität Bremen hatte sich 2012 mit dem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ durchgesetzt und wurde als Exzellenzuniversität bis 2019 gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">http://www.uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.bmbf.de/de/die-exzellenzstrategie-3021.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bmbf.de/de/die-exzellenzstrategie-3021.html</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Universität Bremen<br> Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz (SPE)<br> Dr. Achim Wiesner<br> Telefon: +49 421 218-60015<br> Email: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" length="39575" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_5_0376850186.jpg" fileSize="39575" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31681</guid>
                            <pubDate>Wed, 24 May 2023 15:05:18 +0200</pubDate>
                            <title>„Kooperationspotenziale identifizieren und intensivieren“ </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kooperationspotenziale-identifizieren-und-intensivieren</link>
                            
                            <description>Zwischen der Universität Bremen und Airbus Bremen besteht seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Bei einem Vernetzungstreffen wurde Bilanz gezogen und Neues geplant. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel des Treffens war, die Zusammenarbeit und Kooperation in Forschungsprojekten zwischen der Universität und Airbus zu erweitern und auf neue Forschungsgebiete auszudehnen. Vonseiten der Universität nahmen Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther, führende Forschende mit den Schwerpunkten Raumfahrttechnologie, Technomathematik, Satellitenkommunikation und Additive Fertigung sowie Mitarbeitende aus der Transferstelle und der Akademie für Weiterbildung teil. Airbus war mit Dr. Joachim Betker (Standortleiter des Airbus-Werks Bremen) sowie weiteren Mitarbeitenden unter anderem aus den Bereichen Airbus Operations, Airbus Aerostructures und der ArianeGroup vertreten.</p><p>„Die Universität Bremen hat mit Blick auf Themenfelder der Luft- und Raumfahrt viel zu bieten – in Forschung, Lehre und Transfer. Gemeinsam mit Airbus wollen wir neue Kooperationspotentiale identifizieren und die bestehenden intensivieren“, sagte Jutta Günther. In der Vergangenheit hatte Airbus an der Universität Bremen unter anderem die Stiftungsprofessur für Integrative Simulation und Engineering von Materialien und Prozessen ins Leben gerufen. Darüber hinaus bestehen auf Forschungsebene seit vielen Jahren Kooperationen zwischen einzelnen Arbeitsgruppen der Universität und Airbus in bilateralen und drittmittelfinanzierten Projekten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2023/Airbus_Netzwerktreffen_Felix_Clebowski.jpg" length="630362" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2023/Airbus_Netzwerktreffen_Felix_Clebowski.jpg" fileSize="630362" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31470</guid>
                            <pubDate>Thu, 04 May 2023 09:53:38 +0200</pubDate>
                            <title>Trauer um Hirnforscher Gerhard Roth</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/trauer-um-hirnforscher-gerhard-roth</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen trauert um Gerhard Roth. Der bekannte Hirnforscher war am 25. April verstorben. Er wurde 80 Jahre alt. Roth gehörte zu den renommiertesten Forschenden auf seinem Gebiet. Er war weit über die Grenzen Bremen hinaus bekannt und ein gefragter Gesprächspartner.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich spreche der Familie von Gerhard Roth mein herzliches Mitgefühl aus“, sagte die Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther. „Herrn Roths wissenschaftliche Leistung für die Universität Bremen und für die Gesellschaft ist herausragend. Er wurde 1976 als Professor für Verhaltensphysiologie an die Universität Bremen berufen und hat bei uns mit großer Begeisterung geforscht und gelehrt. Wir trauern um den Verlust eines beeindruckenden Forschers. Seine wissenschaftlichen Verdienste werden uns ebenso in positiver Erinnerung bleiben wie sein Einsatz für Chancengerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit.“</p><p>Gerhard Roth war als Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie maßgeblich am Aufbau der Neuro- und Kognitionswissenschaften an der Universität Bremen beteiligt. Mit seiner Energie und Weitsicht machte er Bremen für diesen Forschungsschwerpunkt innerhalb und außerhalb Deutschlands sichtbar.<br> Getragen von den Leitmotiven Interdisziplinarität, Internationalisierung und Nachwuchsförderung, engagierte er sich für die Gründung des Instituts für Hirnforschung, des Zentrums für Kognitionswissenschaften und für den <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Sonderforschungsbereich „Neurokognition“.</p><h3>Studium und berufliche Stationen</h3><p>Professor Gerhard Roth studierte zunächst die Fächer Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Nachdem er in Philosophie promoviert wurde, studierte er Biologie und wurde in Zoologie promoviert.<br> Seit 1976 forschte und lehrte Gerhard Roth an der Universität Bremen als Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie. Von 1989 bis 2008 war er Direktor am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen – heute Zentrum für Kognitionswissenschaften. Von 1997 bis 2008 war er Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs. Von 2003 bis 2011 war er Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes.<br> Gerhard Roth zählte zu den bekanntesten europäischen Neurobiologen. Als Bestsellerautor verkaufte er über 250.000 Bücher. Dem renommierten Wissenschaftler war es immer ein Anliegen, komplizierte Inhalte in Büchern und Vorträgen anschaulich zu vermitteln.</p><p>2022 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>News Hanse-Wissenschaftskolleg: <a href="https://hanse-ias.de/presse/presseartikel/2023/05/02/das-hanse-wissenschaftskolleg-trauert-um-seinen-gruendungsrektor" target="_blank" rel="noreferrer">https://hanse-ias.de/presse/presseartikel/2023/05/02/das-hanse-wissenschaftskolleg-trauert-um-seinen-gruendungsrektor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Prof._Dr._Gerhard_Roth_____R__Bijan_Kafi_c37d99f4a3.jpg" length="311627" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Prof._Dr._Gerhard_Roth_____R__Bijan_Kafi_c37d99f4a3.jpg" fileSize="311627" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gerhard Roth</media:description><media:copyright>HWK/Bijan Kafi</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 02 May 2023 15:52:15 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr Spieler, mehr Tore: Amtierender Weltmeister B-Human gewinnt RoboCup German Open 2023</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mehr-spieler-mehr-tore-amtierender-weltmeister-b-human-gewinnt-robocup-german-open-2023</link>
                            
                            <description>Die Bremer Roboter-Fußballmannschaft hat die RoboCup German Open in Hamburg gewonnen. Das Team der Uni Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, B-Human, konnte den Wettbewerb deutlich für sich entscheiden. Neu war: Statt fünf spielten sieben Roboter pro Mannschaft.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal in Folge trafen sich die Teams der Standard Plattform Liga in Hamburg beim German Open Replacement Event (GORE), eines von fünf dezentral organisierten Events der RoboCup German Open 2023, diesmal im Center for Free-Electron Laser Science (CFEL).</p><p>Mit 67:0 Toren in acht Spielen dominierte das Team aus Bremen das Turnier. Schon in der Gruppenphase konnte B-Human 40 Tore erzielen, darunter auch zwei 10:0 gegen das Dutch Nao Team und die Bembelbots aus Frankfurt. Bei einem Vorsprung von 10 Toren greift die so genannte „Mercy Rule“ und das Spiel wird vorzeitig beendet. Dies ist in der Gruppenphase besonders schwierig zu erreichen, da es keine Nachspielzeit gibt und die Zeit, die die Roboter haben, um sich nach einem Tor wieder zum Anstoß zu platzieren, von der effektiven Spielzeit abgeht. Statt der regulär 2 x 10 Minuten wird bei so vielen Toren nur etwa 12 Minuten tatsächlich gespielt.</p><p>Dieser Unterschied wurde in den Finalspielen deutlich, wo die vollen 20 Minuten gespielt wird, denn das Viertelfinale gegen das Team Naova aus Kanada wurde bereits in der ersten Halbzeit mit 10:0 beendet und das Halbfinale nach einem Halbzeitstand von 8:0 gegen die Nao Devils aus Dortmund bereits früh in der zweiten Halbzeit. Im Finale traf B-Human wieder auf die HTWK Robots aus Leipzig, wie schon in allen Wettbewerben seit der RoboCup 2018. Das Bremer Team konnte viele Zweikämpfe für sich entscheiden und die Leipziger Roboter durch Pässe ausspielen, wodurch das Ergebnis mit 7:0 diesmal noch etwas deutlicher ausfiel als im Vorjahr.</p><p>An dem als offizielles RoboCup-Event veranstalteten GORE 2023 nahmen neun Teams aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Kanada teil. Beim RoboCup werden die Regeln, nach denen die Roboter spielen, von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Die große Neuerung in diesem Jahr ist der Erhöhung der Teamstärke von vormals fünf Spielern auf nun sieben. Dies erfordert von den Teams komplexere Taktiken, um die zwei zusätzlichen Spieler auch gewinnbringend einsetzen zu können.</p><p>Das Team B-Human konnte mit seiner stark Pass-basierten Spielweise deutlich von der Erhöhung der Spielerzahl profitieren, weil stets mehr potenzielle Passpartner zur Verfügung stehen. Die zusätzlichen Spieler stellten aber auch eine weitere Herausforderung dar, denn das im Vorjahr eingeführte Budget für die Absprachen der Spieler untereinander blieb unverändert. Während eines Spiels dürfen alle Roboter eines Teams zusammen weiterhin lediglich 1200 Nachrichten per WLAN an die Mitspieler senden; solche Nachrichten enthalten typischerweise Informationen über die eigene Position oder die des Balls. Das bedeutet, das in diesem Jahr nun sieben Spieler mit der Anzahl Nachrichten auskommen, die im Vorjahr noch nur fünf Spielern zur Verfügung standen, wodurch die Koordination innerhalb des Teams anspruchsvoller geworden ist.</p><p>Zudem ist es auch eine Herausforderung, überhaupt sieben funktionsfähige Roboter auf den Platz zu stellen. Hier zahlt sich die Forschung des Bremer Teams in den Bereichen des stabilen Laufens und des sanften Fallens aus, wodurch sich die Roboter seltener „verletzen“. Ebenso tragen jüngste Forschungsarbeiten dazu bei, dass auch ältere Roboter, deren Gelenke mitunter stark verschlissen sind, weiterhin stabil und zügig laufen können.</p><p>Aktuell setzt sich B-Human aus zwölf Studierenden der Universität Bremen, einem ehemaligen Studenten, der sich in seiner Freizeit für das Team engagiert, sowie den betreuenden Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Prof. Dr. Rolf Drechsler geleitet wird, sowie Dr. Tim Laue und Arne Hasselbring von der Universität Bremen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Udo Frese zusammen. Die Firma CONTACT Software, der führende Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation, ist seit 2017 Hauptsponsor von B-Human.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p class="CxSpFirst"><a href="https://b-human.de/index-de.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://b-human.de/index-de.html</a></p><p class="CxSpMiddle"><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p class="CxSpFirst">Dr. Thomas Röfer</p><p class="CxSpMiddle">Senior Researcher</p><p class="CxSpMiddle">Tel.: +49 421 218 64200</p><p class="CxSpMiddle">E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Spielszene_RoboCup_2023_6386a97fb5.jpg" length="489758" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Spielszene_RoboCup_2023_6386a97fb5.jpg" fileSize="489758" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Starker Schuss von B-Human. Das Foto wurde in einem Spiel gegen die Bembelbots aufgenommen.</media:description><media:copyright>Tim Laue</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31372</guid>
                            <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 16:51:46 +0200</pubDate>
                            <title>Auftakt für eine „produktive und ideenreiche Zusammenarbeit“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/auftakt-fuer-eine-produktive-und-ideenreiche-zusammenarbeit</link>
                            
                            <description>Bei einer Begrüßungsveranstaltung am 26. April 2023 haben die Neuberufenen aus dem Jahr 2022 nicht nur die Universität, sondern auch einander besser kennenlernen können.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich, alle Neuberufenen herzlich an der Universität Bremen willkommen zu heißen. Ihr frischer ,Blick von außen‘, Ihre Impulse und Ideen für Lehre und Forschung sind uns sehr wichtig – insofern sehe ich dem Kennenlernen und dem Vernetzungstreffen mit Freude entgegen und wünsche uns für die Zukunft eine produktive und ideenreiche Zusammenarbeit.“ Mit diesen Worten begrüßte Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther die neuberufenen Professorinnen und Professoren aus dem Jahr 2022 bei einer Begrüßungsveranstaltung am 26. April 2023.</p><p>Neun Neuberufene aus sechs Fachbereichen nahmen an der Veranstaltung teil und lernten in entspannter Atmosphäre die Rektoratsmitglieder und die zentrale Frauenbeauftragte kennen. Kurzpräsentationen von Vertreter:innen der Wissenschaftsschwerpunkte der Universität – von den Materialwissenschaften bis zur Meeres-, Polar- und Klimaforschung – dienten dazu, den Neuberufenen Anknüpfungspunkte und Anregungen für die eigene Arbeit aufzuzeigen. Nicht zuletzt diente das Treffen aber auch der Verknüpfung der Teilnehmenden untereinander, das nach der Veranstaltung in lockerem Rahmen im Bremer Ratskeller fortgesetzt wurde.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Foto-Lehmkuehler_gross_551b36305e.jpg" length="425853" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Foto-Lehmkuehler_gross_551b36305e.jpg" fileSize="425853" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Neun Neuberufene aus sechs Fachbereichen nahmen an der Begrüßungsveranstaltung teil und lernten in entspannter Atmosphäre die Rektoratsmitglieder, die zentrale Frauenbeauftragte und Vertreter:innen der Wissenschaftsschwerpunkte der Universität kennen.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31258</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 15:15:40 +0200</pubDate>
                            <title>Ehemaliger Uni-Rektor ist Interimspräsident der HRK</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ehemaliger-uni-rektor-ist-interimspraesident-der-hochschulrektorenkonferenz</link>
                            
                            <description>Der ehemalige Rektor der Universität Bremen und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz für Internationale Angelegenheiten, Professor Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, hat im April geschäftsführend die Präsidentschaft der Hochschulrektorenkonferenz HRK übernommen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Scholz-Reiter hat zum April die Führung der Geschäfte von Professor Peter-André Alt übernommen, der sein Amt vorzeitig zur Verfügung gestellt hat. Die Funktion wird er bis zur Wahl eines neuen HRK-Präsidenten ausüben. Die Neuwahl ist für die 36. Mitgliederversammlung der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr> am 9. Mai 2023 in Trier vorgesehen.</p><p>Peter-André Alt hatte sein Amt am 31. März vorzeitig aufgegeben, da er zum 1. April 2023 als Vorsitzender der Geschäftsführung den Aufbau einer neuen Wissenschaftsstiftung in Berlin übernommen hat.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Bernd_Scholz-Reiter_Copyright_Matej_Meza_79ccdb3d7c.jpg" length="97284" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Bernd_Scholz-Reiter_Copyright_Matej_Meza_79ccdb3d7c.jpg" fileSize="97284" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bernd Scholz-Reiter ist Interimspräsident der Hochschulrektorenkonferenz.</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-31065</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:24:00 +0100</pubDate>
                            <title>Weitere Förderung des Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/weitere-foerderung-des-leibniz-wissenschaftscampus-digital-public-health</link>
                            
                            <description>Der Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health, an dem die Universität Bremen beteiligt ist, wird für weitere vier Jahre gefördert. Mit 1,2 Millionen Euro kann der 2019 gegründete Campus seine erfolgreiche interdisziplinäre Forschung zum Thema Digitalisierung von Gesundheit ausbauen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich sehr über die weitere Förderung“, sagt Hajo Zeeb, Professor am Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen und Sprecher des Leibniz-WissenschaftsCampus <span lang="en" dir="ltr">Digital Public Health.</span><br> „Einerseits bestätigt sie unsere erfolgreiche Arbeit, andererseits freue ich mich, dass wir dieses wichtige Zukunftsthema weiter untersuchen können. Themen gibt es genug: vom Einfluss sozialer Netzwerke auf unsere Gesundheit bis hin zu Themen der Künstlichen Intelligenz.“</p><h3>Von Bewegungs-Apps bis Telemedizin: Neue Möglichkeiten und Chancen</h3><p>Im Fokus des Campus steht die Digitalisierung von Gesundheit: Ob Bewegungs-Apps, Ernährungs- und Fitnessprogramme via Smartphone oder Telemedizin – modernste digitale Technologien machen es möglich, eine Vielzahl von Menschen schnell und kostengünstig zu erreichen und an gesundheitsfördernden Maßnahmen teilhaben zu lassen. Gesetzliche und ethische Fragen bleiben dabei oft auf der Strecke. Wie etwa lässt sich die „digitale Kluft“ zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen überwinden? Womit lassen sich Privatsphäre und Datensicherheit wahren? Und wie kann die Wissenschaft die Unmengen von Daten zum Wohle aller aufbereiten und nutzbar machen?</p><h3>Auch ethische Fragen der Digitalisierung werden beleuchtet</h3><p>&nbsp;„Der Leibniz-WissenschaftsCampus <span lang="en" dir="ltr">Digital Public Health </span>stellt sich diesen Problemen“, erläutert Zeeb, der im Rahmen einer Kooperationsprofessur mit der Universität Bremen die Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS leitet. Er fügt an: „Dazu bringen wir Wissenschaftler:innen aus den Gesundheitswissenschaften, der Informatik, der Statistik, den Rechtswissenschaften, den Kommunikationswissenschaften, der Ethnologie und der Philosophie zusammen. Gerade auch die Pandemie hat gezeigt, dass bei vielen Gesundheitsfragen die Kooperation von verschiedenen Fachdisziplinen die besten Antworten liefert. Gemeinsam wollen wir so die Fragen von Morgen beantworten.“<br> In dem Forschungsnetzwerk kooperieren seit Beginn der Förderung das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS und die Universität Bremen. Als neue Partner für die zweite Förderphase konnten die Universität Oldenburg und das OFFIS – Institut für Informatik gewonnen werden.</p><h3>Über den Bremer Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health</h3><p>Der Bremer Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health ist einer von insgesamt 19 WissenschaftsCampi zu einem thematischen Fokus, die der strategischen Vernetzung von Leibniz-Instituten mit Universitäten und weiteren regionalen Partnern dienen. Ziel ist es, Netzwerke zu schaffen, um den jeweiligen Forschungsbereich weiterzuentwickeln und das wissenschaftliche Umfeld zu stärken. Leibniz-WissenschaftsCampi betreiben strategische Forschung, befördern Interdisziplinarität in Themen, Projekten und Methoden, machen den jeweiligen Standort sichtbar und stärken sein Forschungsprofil.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. med. Hajo Zeeb, MSc<br> Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH<br> Abt. Prävention und Evaluation<br> Telefon (0421) 218-56900<br> E-Mail: <a href="mailto:zeeb@leibniz-bips.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zeeb@leibniz-bips.de</a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb11" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb11</a></p><p><a href="http://www.leibniz-bips.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.leibniz-bips.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rasmus Cloes/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_Digital_HealthCampus_Copyright_DenPhoto_AdobeStock__0f3621b016.jpeg" length="195300" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_Digital_HealthCampus_Copyright_DenPhoto_AdobeStock__0f3621b016.jpeg" fileSize="195300" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health, an dem die Universität Bremen beteiligt ist, wird für weitere vier Jahre gefördert. Im Fokus steht die Digitalisierung von Gesundheit; Bewegungs-Apps, Ernährungs- und Fitnessprogramme via Smartphone und Telemedizin.</media:description><media:copyright>DenPhoto/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30948</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 10:04:54 +0100</pubDate>
                            <title>Modernes Gebäude für die Biologie: BIOM eingeweiht </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/modernes-gebaeude-fuer-die-biologie-biom-eingeweiht</link>
                            
                            <description>Das neue Lehr- und Forschungsgebäude für die Biologie ist fertig. Das BIOM wurde am Dienstag, 14. März 2023 feierlich eingeweiht. Das Gebäude bietet Platz für rund 1. 000 Studierende und 100 Beschäftige. Mehr als 5000 Quadratmeter stehen zur Verfügung. Die Räume sind flexibel nutzbar. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Klimakammern, Nasslabore, Seminarräume und Büros: Mit dem BIOM bekommt der Fachbereich 2 der Universität Bremen, die Biologie, einen neuen, modernen Standort. Am Dienstag, 14. März 2023, wurde der Neubau an der James-Watt-Straße, in dem künftig rund 1 000 Studierende und rund 100 Beschäftigte lernen, forschen und lehren, eingeweiht.</p><p>Das BIOM bietet auf insgesamt rund 5200 Quadratmetern neben den Räumen für Lehre und Forschung auch flexibel – und damit nachhaltig – nutzbare Flächen. In den Neubau einziehen werden weitestgehend die inhaltlich eng verbundenen Fachgebiete Meeresbiologie, Ökologie und Molekularbiologie. Finanziert wird das BIOM mit insgesamt rund 45 Millionen Euro über den Haushalt der Senatorin für Wissenschaft und Häfen.<br> Dazu Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Das BIOM ist von strategischer Bedeutung für die Bremer Wissenschaftslandschaft. Denn so schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die molekular- und meeresbiologische Forschung an der Universität Bremen auf ihrem exzellenten Niveau zu halten und damit ihre Drittmittelstärke wie auch ihre internationale Reputation noch weiter auszubauen.“<br> Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther betont: „Mit dem neuen Forschungs- und Lehrgebäude BIOM erhält die Universität Bremen ein hochmodernes Gebäude für die Biologie und kann den gesellschaftsrelevanten Fragen der Nachhaltigkeit und Klimaneutralität buchstäblich „auf den Grund gehen“. Im BIOM rücken Arbeitsgruppen, Labore und Lehrflächen enger zusammen – eine sehr gute Basis für Forschendes Lernen, das an der Universität Bremen seit ihrer Gründung eine lange Tradition hat.“</p><p>Der ursprüngliche Fertigstellungszeitraum (September 2021) hat sich unter anderem aufgrund von coronabedingten Schutzmaßnahmen verzögert. Seit dem Baubeginn im Frühjahr 2019 sind die Preise für Material und vieles mehr gestiegen, was zu Mehrkosten führte. Aktuell gibt es eine Überschreitung des Budgets in Höhe von 2,56 Mio. Euro. Sie soll über Einsparpotenziale im Hochschulinfrastrukturprogramm im Rahmen des Bremen-Fonds ausgeglichen werden.</p><p>Fakten zum BIOM:<br> -Entwurf: Architektenbüros Kister Scheithauer Gross (ksg) aus Köln und Leipzig<br> -ca. 1500 m² Büroflächen<br> -ca. 900 m² Seminar- und Lehrflächen<br> -ca. 2800 m² Laborflächen</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Foto_BIOM_Lehmkuehler_3288e31764.jpg" length="472759" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Foto_BIOM_Lehmkuehler_3288e31764.jpg" fileSize="472759" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das neue Lehr- und Forschungsgebäude BIOM wurde feierlich eingeweiht. Prof. Dr. Michael W. Friedrich, Fachbereich Biologie/Chemie, Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther, Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski, Kanzlerin Frauke Meyer. (v.l.)</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 08 Mar 2023 11:24:13 +0100</pubDate>
                            <title>Studentin Lena Frerichs ist Sportlerin des Jahres</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studentin-lena-frerichs-ist-sportlerin-des-jahres</link>
                            
                            <description>Herzlichen Glückwunsch an Lena Frerichs. Die Universität Bremen gratuliert ihrer Lehramtsstudentin, die zu Bremens Sportlerin des Jahres gewählt wurde. Die 19-jährige Hockeyspielerin ist schon Europameisterin und inzwischen festes Mitglied der Nationalmannschaft. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Frerichs wurde auf der diesjährigen Sportgala im GOP Varieté-Theater als Bremens Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die 19-jährige Hockeyspielerin studiert an der Universität Bremen Lehramt Gymnasium / Oberschule mit den Fächern Mathematik und Physik.</p><p>„Der Preis bedeutet für mich sehr viel“, freut sich Lena Frerichs. „Es ist eine große Ehre, in meiner Heimatstadt zur Sportlerin des Jahres gewählt worden zu sein, da ich sehr stolz darauf bin, immer noch in Bremen meine Leidenschaft ausüben zu können. Außerdem werde ich in dem bestätigt, was ich mache und es bestärkt mich weiterhin, alle Anstrengungen auf mich zu nehmen, die dieser Weg mit sich bringt.“</p><p>Lena Frerichs hat im Sport schon einiges erreicht. Sie absolvierte 2018 ihr erstes Spiel für die Jugendnationalmannschaft. Seitdem entwickelte sie sich zu einer festen Größe im deutschen Hockeysport. Als jüngste Spielerin im Kader errang sie bei der U21-Europameisterschaft 2022 in Belgien Gold und trat im A-Kader bei einer Länderspielreise nach Südamerika in zwei Einsätzen gegen Belgien und Argentinien an. Sie gehört mittlerweile zur Nationalmannschaftskader - die Aussicht, an Olympia 2024 teilzunehmen, ist auf jeden Fall realistisch. Ende 2022 sicherte die Ausnahme-Hockey-Spielerin außerdem in der Hallenbundesliga den vorzeitigen Klassenerhalt. Ein großer Erfolg für den Bremer Hockey Club.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Lena_Frerichs_Copyright_Sportgala_Bremen_256d0aa2bb.jpg" length="287319" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Lena_Frerichs_Copyright_Sportgala_Bremen_256d0aa2bb.jpg" fileSize="287319" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Nicht nur in Mathe und Physik gut: Lena Frerichs ist Sportlerin des Jahres.</media:description><media:copyright>Sportgala Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30719</guid>
                            <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 16:30:21 +0100</pubDate>
                            <title>Erdbeben in der Türkei und Syrien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien</link>
                            
                            <description>Die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben tausende Menschen das Leben gekostet. Viele sind verletzt oder plötzlich obdachlos.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen, die an der Universität Bremen studieren oder arbeiten, stammen aus der Türkei oder aus Syrien, oder haben Verwandte und Freund:innen dort. Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.</p><p>Falls Sie etwas spenden möchten, empfehlen wir folgende Organisationen:</p><p>Deutsches Rotes Kreuz:<br><a href="https://www.drk.de/spenden/privatperson-spenden/jetzt-spenden/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.drk.de/spenden/privatperson-spenden/jetzt-spenden/</a></p><p>Aktion Deutschland Hilft:<br><a href="https://www.aktion-deutschland-hilft.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.aktion-deutschland-hilft.de/</a></p><p>Aktionsbündnis Katastrophenhilfe:</p><p><a href="https://www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_AdobeStock_luzitanija_284207687_Tuerkei_Syrien_89156d8cfe.jpeg" length="449473" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_AdobeStock_luzitanija_284207687_Tuerkei_Syrien_89156d8cfe.jpeg" fileSize="449473" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Syrien und die Türkei wurden von schweren Erdbeben erschüttert.</media:description><media:copyright>AdobeStock / luzitanija</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30619</guid>
                            <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 16:09:32 +0100</pubDate>
                            <title>Wissen braucht gesellschaftliche Verantwortung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissen-braucht-gesellschaftliche-verantwortung</link>
                            
                            <description>Wissenschaft ist die Voraussetzung für den Fortschritt, muss sich aber stets ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein. Das sagte Rektorin Jutta Günther beim Neujahrsempfang der „unifreunde“ im Rathaus. Sie sprach vor rund 300 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Viele Herausforderungen unserer Zeit können nicht ohne technischen und kulturellen Fortschritt gelöst werden", betonte Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen in ihrer Rede. Neues Wissen sei die Voraussetzung für den Fortschritt.<br> Ob es sich um Erkenntnisse der Technomathematik über autonome Fahrzeuge in der Landwirtschaft handele, um das Sammeln von Klimadaten durch Forschungsflüge im Fach Umweltphysik oder um ein sprachwissenschaftliches Forschungsprojekt über digitalen Humor: Die Auswahl zeige, welche Bandbreite an Disziplinen in der Forschung an der Universität Bremen allein im vergangenen Jahr neues Wissen geliefert habe.</p><h3>Gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft</h3><p>Es reiche aber nicht aus, wenn sich Wissenschaftler:innen allein auf den reinen Transfer des neuen Wissens konzentrierten. „Unsere gesellschaftliche Verantwortung als Universität besteht nicht nur darin, fachlich gut ausgebildete Absolvent:innen in die Arbeitsmärkte zu entlassen, technische Lösungen, Algorithmen, oder Wissen über soziale und kulturelle Phänomene für Politik und Wirtschaft bereitzustellen.“ Die Verantwortung gelte ebenso für die Lehre: „Gerade die Universität Bremen ist auch ein Ort des persönlichen und wissenschaftlichen Wachstums junger Menschen."</p><h3>Universität Bremen ist regional verankert und international vernetzt</h3><p>Die Uni sei eine starke Gemeinschaft, sie sei regional verankert und international vernetzt, beschrieb Jutta Günther die Position der Universität Bremen im Wissenschaftssystem des Landes. Vor diesem Hintergrund sei die Universität für ihre Teilnahme an der Exzellenzstrategie gut gerüstet. Neben dem bestehenden Exzellenzcluster MARUM gingen in Kürze drei weitere Initiativen in den Materialwissenschaften, in der kognitiven Robotik und in den Sozialwissenschaften ins Rennen. „Unsere Teilnahme ist den Forscher:innen-Teams zu verdanken, die seit langem mit großer Leidenschaft die notwendigen Vorarbeiten, die neuen Ideen und Kooperationen vorantreiben“, so die Rektorin. &nbsp;</p><h3>„City Campus bietet große Chance für die Universität“</h3><p>Darüber hinaus bereite sich die Universität in diesem Jahr auf einen Teilumzug in die Innenstadt vor: „Wir planen, den neuen Standort nicht nur für Lehrveranstaltungen zu nutzen, sondern auch als einmalige Chance zur Begegnung zwischen Universität und Bürgerinnen und Bürgern, sowie als Veranstaltungsort für Ausstellungen und Konferenzen. Wir freuen uns auf diese Chancen und ein gelungenes Miteinander.“<br> Dass der Teilumzug der Universität in die Innenstadt wichtig sei, betonte auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte in seiner Rede. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft könne damit ausgebaut werden. „Der City Campus bietet eine große Chance für die Universität. Wir sind da auf einem guten Weg. Er wäre ein wichtiger Schritt, um die Sichtbarkeit in der bremischen Stadtgesellschaft noch weiter zu erhöhen.“</p><p>Mit Blick auf die anstehende Bewerbung bei der Exzellenzstrategie sagte der Bürgermeister der Universität die Unterstützung der Landesregierung zu. „Wir müssen alle dafür einstehen und mit gebündelten Kräften daran arbeiten, dass die Uni Bremen wieder Exzellenzuniversität wird.“ Aber die Anstrengung lohne sich. Er sehe sehr gute Chancen, dass es gelingen könne. „Die Forschungseinrichtungen im Land Bremen erbringen tagtäglich Spitzenleistungen auf exzellentem Niveau.“ Das gelte von der Tiefsee bis zum Weltraum.</p><h3>24 neue Professorinnen und Professoren begrüßt</h3><p>Willkommen geheißen wurden beim Neujahrsempfang auch die 18 neuberufenen Professor:innen der Universität Bremen sowie die sechs neuberufenen Professor:innen der Constructor University.<br> Der traditionelle Neujahrsempfang für die Universität Bremen und die Constructor University (ehemals Jacobs University) wird von den „unifreunden“ ausgerichtet. Der Verein hat das Ziel, die Wissenschaft zu fördern.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.unifreun.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.unifreun.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_2023_Neujahrsempfang_Copyright_Kerstin_Rolfes_Universitaet_Bremen_141a5e73a7.jpeg" length="231609" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_2023_Neujahrsempfang_Copyright_Kerstin_Rolfes_Universitaet_Bremen_141a5e73a7.jpeg" fileSize="231609" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Peter Hoedemaker, Vorstandsvorsitzender der „unifreunde“, Serg Bell, Vorstandsvorsitzender der Constructor University. (v.l.)</media:description><media:copyright>Kerstin Rolfes/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30238</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:24:20 +0100</pubDate>
                            <title>Wie Bremen eine „Gesunde Stadt“ wird: Neues Forschungscluster startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-bremen-eine-gesunde-stadt-wird-neues-forschungscluster-startet</link>
                            
                            <description>Wie muss die Gesundheitsversorgung in Bremen aussehen, damit künftig viele Bürger:innen möglichst lange und gesund leben können? Diese Frage ergründet im Rahmen des Integrierten Gesundheitscampus ein Forschungscluster unter dem Titel „Gesunde Stadt Bremen: Interprofessionell, digital, nachhaltig“.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen fördert die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft über vier Jahre.&nbsp; Ziel des Clusters ist, herauszuarbeiten, wie die unterschiedlichen Bereiche des Gesundheitssystems vernetzt werden können, um flächendeckend besser und nachhaltiger zu funktionieren. Die Forschungsprojekte arbeiten dabei nicht nur auf theoretischer Basis, sondern beziehen verschiedenste Bevölkerungsgruppen mit ein.</p><p>Dazu Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Mit dem Forschungscluster ,Gesunde Stadt Bremen‘ gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Stadt, in der die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt steht. Der Idee der Vernetzung unterschiedlicher Gesundheitsbereiche haben wir bereits mit der Gründung des Integrierten Gesundheitscampus Bremen vor einem Jahr Bedeutung und Struktur verliehen. Mit dem Forschungscluster ‚Gesunde Stadt Bremen‘ wird die Idee der Vernetzung nun konkret und geht in die Praxis. Was mir dabei besonders wichtig ist: Es ist Forschung mit den Menschen, nicht über die Menschen. Jugendliche, Mütter, ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf werden einbezogen und gehört.“</p><p>Prof. Dr. Michael Kucera, Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen: „Die Forschung zu Bevölkerungsgesundheit und Stadtentwicklung verknüpft auf innovative Weise verschiedene Fachdisziplinen, um ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema aufzugreifen. Ich freue mich, dass die Universität Bremen sich mit ihrer Expertise und ihren Forschenden beim Forschungscluster ,Gesunde Stadt Bremen‘ einbringt. Das Cluster hat das Potential, einen überregional sichtbaren Beitrag zu einer gesundheitsfördernden, nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.“</p><p>Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen: "Mit dem hochschulübergreifenden Landesprogramm Forschungscluster ‚Gesunde Stadt' setzt Bremen ein starkes Signal: Mit der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses schaffen wir zukunftsweisende, attraktive Rahmenbedingungen. Gesundheit ist ein gesellschaftliches Megathema für das Land Bremen. Die Forschungsergebnisse werden unmittelbar zum Transfer in die Praxis beitragen. Die Hochschule Bremen leistet dazu mit der Akademisierung der Gesundheits- und Pflegefachberufe einen zusätzlichen Beitrag."</p><p>Prof. Dr. Viviane Scherenberg, Vizepräsidentin für strategische Kooperationen und Transfer der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen: „Wir freuen uns sehr – angesichts der vielfältigen umwelt- und klimabezogenen Herausforderungen – gemeinsam mit den Partnerhochschulen und wichtigen Multiplikatoren in Sachen Gesundheit zukunftsweisende, forschungsbasierte Lösungen zum Wohle der Bremer Stadtgesundheit zu finden.“</p><h3>Der Integrierte Gesundheitscampus</h3><p>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen hat 2021 in Kooperation mit dem Integrierten Gesundheitscampus Bremen das Forschungscluster „Gesunde Stadt Bremen“<br> ausgeschrieben. Von den insgesamt sechs im Forschungscluster geförderten Forschungsprojekten sollen Impulse für eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung in Bremen ausgehen. Gleichzeitig verbindet das Wissenschaftsressort mit der Ausschreibung des Forschungsclusters das hochschulpolitische Ziel, die Bremer Hochschulen durch Forschungskooperationen stärker zu vernetzen. Von der Universität Bremen sind Wissenschaftler und Wissenschaftler insbesondere aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) sowie dem Socium - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, beteiligt. Aus der Hochschule Bremen sind die Fakultäten Gesellschaftswissenschaften, Architektur/Bau/Umwelt sowie das Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft vertreten. Die Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ist mit den Fachbereichen Gesundheitswirtschaft sowie Psychologie und Pädagogik beteiligt.<br> Über einen Zeitraum von vier Jahren werden eine Postdoc-Stelle, fünf Doktorandenstellen und eine Verwaltungsstelle gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://gesundheitscampusbremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://gesundheitscampusbremen.de/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Gabriele Bolte<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP<br> Telefon: +49 421 218-68820<br> E-Mail: <a href="mailto:gabriele.bolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gabriele.bolte@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30186</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 12:11:54 +0100</pubDate>
                            <title>Impfmobil kommt auf den Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfmobil-kommt-auf-den-campus-1</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen gibt es in der kommenden Woche für Studierende und Beschäftigte noch einmal die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Am Dienstag, 13. Dezember und Mittwoch, 14. Dezember steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es werden sowohl Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen/ Impfungen mit dem angepassten Impfstoff angeboten. Verabreicht wird der Impfstoff von Biontech. Das Angebot des Impfmobils kann von allen Studierenden und Beschäftigten ab 18 Jahren genutzt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p>Die Impfung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus. Sie hilft gegen schwerere Verläufe einer Covid-19-Infektion.</p><p>Eine weitere wirksame Maßnahme ist das Tragen von Masken. Um eine Ausbreitung des Virus an der Universität zu vermeiden, sind Studierende und Beschäftigte deshalb dringend aufgerufen, in allen Innenräumen, in denen sie sich nicht alleine aufhalten, und in Situationen, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, eine FFP2-Maske zu tragen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" length="668534" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" fileSize="668534" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Am Dienstag, 13. Dezember und Mittwoch, 14. Dezember steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich der Universität Bremen bereit.</media:description><media:copyright>Benedikt/Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30108</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 17:04:00 +0100</pubDate>
                            <title>Pflegereport: Pflegeheime von COVID am meisten betroffen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflegereport-pflegeheime-von-covid-am-meisten-betroffen</link>
                            
                            <description>Pflegebedürftige und das Personal in Einrichtungen waren während der Corona-Pandemie am stärksten betroffen. Zu dem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Heute (Dienstag, 29. November 2022) wurde in Berlin der diesjährige BARMER Pflegereport vorgestellt. Darin wurde die Betroffenheit von Pflegebedürftigen und Pflegepersonal im Pflegeheim durch COVID-19 dargestellt.</p><p>Die SOCIUM-Autoren, die Gesundheitsökonomen Professor Heinz Rothgang und Dr. Rolf Müller, haben für den aktuellen Report Daten aus der Pflegestatistik und Routinedaten der BARMER wissenschaftlich ausgewertet. Sie liefern vertiefende Untersuchungen zu Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufen.</p><p>Das Fazit: Über 50 Prozent der in den ersten beiden Wellen mit COVID-19 Verstorbenen waren Pflegebedürftige im Pflegeheim. Die Häufigkeit der krankheitsbedingten Fehlzeiten am Arbeitsplatz (AU-Fälle) wegen COVID-19 war für Pflegekräfte im Pflegeheim in den ersten beiden Wellen vier- bis fünfmal so hoch wie bei anderen Berufsgruppen in anderen Branchen. Von Bedeutung für die Politik ist dabei, wie auf die COVID-19-Pandemie reagiert wurde, welche Folgen dies hatte und wie zukünftig reagiert werden sollte. Die drastisch einschränkenden Maßnahmen aus den ersten beiden COVID-19-Wellen werden aktuell nicht mehr als adäquat angesehen. Sie führten dazu, dass stationäre Leistungen in geringerem Umfang genutzt wurden, obwohl von einem weiterhin bestehenden Bedarf ausgegangen werden darf. Zudem sind für die Pflegeheime finanzielle Mehrbelastungen und Mindereinnahmen entstanden, die aus dem Staatshaushalt gedeckt werden sollten. Dies sei aber nicht vollumfänglich geschehen.</p><h3>Hauptleidtragende sind die Pflegebedürftigen in Pflegeheimen</h3><p>Um eine Ausbreitung der Infektion zu begrenzen, haben Pflegeheime drastische Kontaktsperren durchgesetzt. Dennoch hatten im Mai 2020 2,2 Prozent und im November 2020 8,3 Prozent der Pflegebedürftigen in vollstationärer Dauerpflege im entsprechenden Quartal eine COVID-19-Diagnose erhalten und waren damit in den ersten beiden Wellen etwa siebenmal so stark betroffen wie die Gesamtbevölkerung. In der vierten Welle Ende 2021 lag die Prävalenz mit rund 4 Prozent noch etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.</p><p>In den Spitzen der ersten und zweiten COVID-19-Welle kam es nach den Hochrechnungen mit den BARMER-Daten zu 3.970 Todesfällen mit COVID-19 im April 2020 und 21.677 Todesfälle mit COVID-19 im Dezember 2020. Davon waren jeweils 61 Prozent Pflegebedürftige aus dem Pflegeheim. Die letzte Spitze im Zeitraum 2020 bis 2021 zeigt sich im Dezember 2021 mit 11.391 Todesfällen mit COVID-19. Davon sind allerdings nur noch 30,3 Prozent Pflegebedürftige in vollstationärer Dauerpflege. Es kam zu einer Übersterblichkeit der Pflegebedürftigen im Pflegeheim insbesondere in der zweiten und in der vierten Welle der Pandemie. In den Jahren 2020 und 2021 sind insgesamt 155.000 mehr Pflegebedürftige im Pflegeheim gestorben als aus den Sterberaten der Jahre 2017 bis 2019 zu erwarten wäre.</p><h3>Eine große Verantwortung und Betroffenheit liegt bei den Pflegekräften im Pflegeheim</h3><p>Im April 2020 hatten mehr als 2 von 1.000, im Dezember 2020 etwa 5 von 1.000 und im November 2021 knapp 3 von 1.000 Pflegekräften in der vollstationären Pflege eine AU-Diagnose mit COVID-19. Damit lagen die Häufigkeiten der Fehlzeiten in den ersten beiden Wellen etwa fünfmal so hoch wie für Beschäftigte in anderen Berufen und anderen Branchen. In der vierten Welle haben sich die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen und Branchen minimiert. Die Pflegekräfte waren zu diesem Zeitpunkt also nicht mehr in höherem Maße betroffen als andere Berufsgruppen.</p><h3>Die große Vorsicht aus den ersten beiden Wellen weicht einer gewissen Normalisierung</h3><p>Unter den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen war in den ersten beiden Wellen die Angst vor einer Infektion ein wichtiges Entscheidungskriterium gegen die Nutzung von Pflegediensten oder Pflegeheimen. Zudem verringerte die erhöhte Zahl der Personalausfälle die Kapazitäten der Versorgung. Nach der Zulassung der Impfstoffe und der Impfkampagne in den Pflegeheimen wandelte sich das Bild. Die stationäre Pflege wurde wieder mehr genutzt und erreichte Ende 2021 etwa wieder das Niveau von der Zeit vor Corona.</p><h3>Die finanzielle Überbelastung der Pflegeversicherung ist nicht durch staatliche Zuschüsse ausgeglichen</h3><p>Die Autoren der Studie kritisieren, im Koalitionsvertrag werde versprochen, die pandemiebedingten Zusatzkosten der Pflegeversicherung aus Steuermitteln zu finanzieren. Tatsächlich stünden den bis zum Ende des 1. Quartals 2022 aufgelaufenen Zusatzkosten von 9,2 Milliarden Euro bis zum Jahresende 2022 lediglich steuerfinanzierte Bundeszuschüsse in Höhe von 4,0 Milliarden Euro gegenüber. Ein Betrag von 5,2 Milliarden Euro verbleibe damit bei der Pflegeversicherung.</p><h3>Lernen aus der Krise</h3><p>„In der Bevölkerung wird COVID-19 derzeit nicht mehr als so risikoreich wahrgenommen, und die Pflege scheint nicht mehr in so besonderem Maße betroffen zu sein wie in den ersten beiden Wellen“, sagt Professor Rothgang. „Dennoch zeigen sich immer noch erhöhte Infektions- und Mortalitätsraten bei den Pflegebedürftigen. Schutzmaßnahmen sollten daher nicht gänzlich abgebaut werden.“ Da nicht vorauszusehen sei, ob sich weitere Virusvarianten durchsetzen, die zu schweren Verläufen führen, plädiert der Wissenschaftler dafür, dass hierfür entsprechende Vorbereitungen getroffen werden sollten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>BARMER Pflegereport: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_BARMER_Pflegereport_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_BARMER_Pflegereport_2022.pdf</a></p><p><br> Statement Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Statement_Rothgang_Pflegereport2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Statement_Rothgang_Pflegereport2022.pdf</a></p><p><br> Präsentation Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2022/20221129_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2022.pdf</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58554<br> E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rmint@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_Pflegereport_22_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_ce54298089.jpeg" length="109212" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_Pflegereport_22_Copyright_ake1150_AdobeStock_270590703_ce54298089.jpeg" fileSize="109212" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Pflegebedürftige und das Personal in Einrichtungen waren während der Corona-Pandemie am stärksten betroffen. Zu dem Ergebnis kommt der diesjährige Pflegereport, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat.</media:description><media:copyright>ake1150</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30111</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:58:42 +0100</pubDate>
                            <title>Bedrohte Fjord-Ökosysteme: Arktis-Forscher:innen diskutieren Ergebnisse in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bedrohte-fjord-oekosysteme-arktis-forscherinnen-diskutieren-ergebnisse-in-bremen</link>
                            
                            <description>Das Projekt FACE-IT untersucht arktische Fjordsysteme mit Blick auf die Auswirkungen des fortschreitenden Gletschereis-Verlustes. Vom 28.11 bis 02.12. treffen sich die beteiligten Wissenschaftler:innen in Bremen um Forschungsergebnisse zu diskutieren und die Zukunft des Projektes zu besprechen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am EU-H2020-Projekt<strong></strong>FACE-IT („The future of Arctic coastal ecosystems - Identifying transitions in fjord systems and adjacent coastal areas“) sind über 60 Wissenschaftler von 14 Universitäten und Instituten aus acht Ländern beteiligt. Die Leitung des Projektes liegt beim Meeresbotaniker Prof. Kai Bischof von der Universität Bremen. Dabei werden Biodiversität, Ökosystemfunktionen aber auch die sozialen Dimensionen wie Fischerei, die Lebensgewohnheiten der indigenen Bevölkerung und der Natur-basierte Tourismus in Fjorden in Grönland, Spitzbergen und Nord-Norwegen verglichen.</p><p>Das Meeresbotanik-Team der Universität Bremen ist auch mit vielfältigen Forschungsaktivitäten im Kongsfjord in Spitzbergen, im Porsangerfjord in Nord-Norwegen und im Nuup Kangerlua-Fjord in Grönland an FACE-IT beteiligt. Beispielsweise wurden in 2021 die Auswirkungen der zunehmenden Gletscher- und Schneeschmelze und des damit verbundenen Sedimenteintrages auf das Unterwasser-Lichtregime im Kongsfjord und damit auf die Lichtverfügbarkeit für Meeresalgen untersucht. In experimentellen Ansätzen untersucht das Team weiterhin auch die kombinierten Effekte des sich ändernden Lichtklimas und der steigenden Temperatur auf die Photosynthese arktischer Großalgen. Proben werden genommen für vergleichende Analysen von biochemischen und genomischen Profilen von Meeresalgen der verschiedenen Fjordsystemen, die im FACE-IT-Projekt untersucht werden. Darüber hinaus beteiligt sich das Team an Erhebungen der Algen-assoziierten Fauna und führt Untersuchungen zur Fraßökologie von Seeigeln durch, die erheblichen Einfluss auf den Großalgen-Bestand haben können.</p><p>Im Rahmen dieses Treffens findet eine öffentliche Vortragreihe statt, bei der Interessierte auch die Möglichkeit haben werden mit den Wissenschaftlern des FACE-IT-Projektes ins Gespräch zu kommen: Am 30. November von 16 bis 20 Uhr im Olbers-Saal des Hauses der Wissenschaft.</p><h3>Weitere Informationen zum Projekt FACE-IT:</h3><p>Homepage: <a href="https://www.face-it-project.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.face-it-project.eu/</a></p><p>Twitter: <a href="https://twitter.com/FACEITArctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://twitter.com/FACEITArctic</a> &nbsp;&nbsp;</p><p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/face_it_arctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/face_it_arctic</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/FACEITArctic" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/FACEITArctic</a> &nbsp;</p><p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/the-face-it-project" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.linkedin.com/company/the-face-it-project</a></p><h3>Fragen beantworten:</h3><p>Prof. Dr. Kai Bischof (Projektleiter)</p><p><a href="mailto:kbischof@uni-bremen.de">kbischof@uni-bremen.de</a></p><p>+49 421 218 63050</p><p>Dr. Simon Jungblut (Projektmanager)</p><p><a href="mailto:jungblut@uni-bremen.de">jungblut@uni-bremen.de</a></p><p>+49 421 218 63054</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Glacier_Kongsfjord_Sarina_Niedzwiedz_6d40851bcb.jpg" length="592547" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Glacier_Kongsfjord_Sarina_Niedzwiedz_6d40851bcb.jpg" fileSize="592547" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Kongsfjord: ein Fjord im Nordwesten der Insel Spitzbergen.</media:description><media:copyright>Sarina Niedzwiedz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-30007</guid>
                            <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 13:21:51 +0100</pubDate>
                            <title>Vielbeachtete Rede bei der Weltklimakonferenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/weltklimakonferenz-professorin-der-universitaet-bremen-haelt-vielbeachtete-rede</link>
                            
                            <description>Noch bis zum 18. November findet im ägyptischen Sharm-El-Sheik die 27. UN-Klimakonferenz statt. Veronika Eyring, Professorin für Klimamodellierung an der Universität Bremen, mahnte bei der Eröffnungszeremonie des World Leaders Summit der COP27 zum Handeln. Der jüngste Klimawandel sei beispiellos.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige Weltklimakonferenz COP27 in Sharm-El-Sheik (Ägypten) hat kein geringeres Ziel, als die vollständige Umsetzung des Pariser Abkommens sicherzustellen. Denn die Zeit drängt. In der Eröffnungszeremonie des COP27 <span lang="en" dir="ltr">World Leaders Summit</span> hielt die Veronika Eyring, die Professorin der Universität Bremen ist sowie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht, eine vielbeachtete Rede. Sie sprauch aus, was wohl die meisten im Saal dachten:„Der jüngste Klimawandel ist beispiellos. Wir alle wissen und spüren das.“ Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erreicht jedes Jahr neue Rekordwerte. Infolgedessen lag die globale Erwärmung bereits im Jahr 2020 bei 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Eindringlich richtete die Wissenschaftlerin vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Bremen einen Appell an das Publikum: „Die wissenschaftlichen Beweise sind eindeutig. Aber wir sind nicht auf Kurs! Jede weitere Verzögerung bei der Ergreifung kollektiver globaler Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Abschwächung seiner Folgen wird dazu führen, dass wir das kurze und sich schnell schließende Zeitfenster verpassen, um eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft für alle zu sichern.“</p><h3>Klimamodelle verbessern</h3><p>Atmosphärenforschung und Klimamodellierung einschließlich der Entwicklung und Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Professorin Veronika Eyring. Die Arbeiten von ihr und ihrem Team tragen maßgeblich zur Verbesserung von Klimamodellen und deren Bewertung mit Erdbeobachtungsdaten bei. Ihre Forschungsergebnisse liefern Entscheidungsgrundlagen für die internationale Klimapolitik. Als koordinierende Leitautorin von Kapitel 3 „Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem" hat sie zum <span lang="en" dir="ltr">Intergovernmental Panel on Climate Change</span><abbr title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr>) sechsten Sachstandbericht der Arbeitsgruppe I beigetragen und war als Autorin an der Erstellung der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (<span lang="en" dir="ltr">Summary for Policymakers</span>, SPM) beteiligt.<br> Der Abgleich von Erdbeobachtungsdaten und Erdsystemmodellen gilt als wichtige Grundlage für die Verbesserung von Klimavorhersagen.</p><p>Link zur Rede: <a href="https://youtu.be/BnsBzdMZ96g?t=5525" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/BnsBzdMZ96g?t=5525</a></p><p>Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des DLR hier: <a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/04/20221115_cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2022/04/20221115_cop27-erdbeobachtung-und-klimamodellierung-fuer-vorhersage-klimawandel.html</a></p><p>Lesen Sie das Interview mit Veronika Eyring im Hochschulmagazin der Universität Bremen up2date.: <a href="https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Eyring_Copyright__Martin_Hangen_3446ffcccd.jpg" length="249226" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Eyring_Copyright__Martin_Hangen_3446ffcccd.jpg" fileSize="249226" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Veronika Eyring</media:description><media:copyright>Martin Hangen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29983</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 14:44:06 +0100</pubDate>
                            <title>Neue szenische Lesung zur Nachkriegsgeschichte Bremens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-szenische-lesung-zur-nachkriegsgeschichte-bremens</link>
                            
                            <description>Die unmittelbare Nachkriegsgeschichte Bremens ist Thema der szenischen Lesung „Bremen voran! Von der ,Bremen Enclave‘ zum selbstständigen Land (1945–47)“ aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“. Premiere der Lesung ist am Montag, dem 21. November (19 Uhr) im Festsaal im Haus der Bürgerschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 75 Jahren wurde die Freie Hansestadt Bremen wieder ein eigenständiges Land mit den zwei Städten Bremen und Bremerhaven. Am 22. Oktober 1947 trat die neue Landesverfassung in Kraft, die in der Fassung von 2019 bis heute gültig ist.</p><p>Aber wie wurde Bremen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu einem selbstständigen Land? Welche Hürden mussten dafür überwunden werden – in einer Zeit, in der die Menschen in den zerstörten Städten vor allem an Hunger, Kälte und Wohnungsnot litten? Welche Rolle haben die Alliierten gespielt? Und warum versagten die Alliierten einer bereits 1946 von der Bürgerschaft beschlossenen Verfassung die Genehmigung?</p><p>Den Weg zum heutigen Land Bremen zeichnet das neue Stück der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ nach. In der Lesung werden die Akteurinnen und Akteure vorgestellt, die an diesem Demokratisierungsprozess beteiligt waren.</p><h3>Bereits das 19. Projekt der preisgekrönten Reihe&nbsp;</h3><p>„Bremen voran!“ ist das 19. Projekt dieser mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Reihe. „Aus den Akten auf die Bühne“ ist ein geschichtswissenschaftliches Theaterprojekt der Universität Bremen unter der Leitung von Dr. Eva Schöck- Quinteros und der bremer shakespeare company (bsc). Das Konzept: Studierende der Geschichtswissenschaft recherchieren historische Quellen, Peter Lüchinger von der bsc übernimmt die Textbearbeitung für die szenische Lesung und die Schauspielerinnen und Schauspieler bringen sie auf der Bühne zum Sprechen.</p><p>Zusätzlich zu den unten aufgeführten Terminen in Bremen findet am Mittwoch, dem 23. November auch eine Lesung in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt, die von der Bremer Bürgerschaft und der Vertretung in Berlin initiiert und gefördert wurde. Zur Aufführung in der Bundeshauptstadt kommt auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte.&nbsp;</p><p>Dieser Tag ist für das Projekt auch ein Jubiläum: Exakt 15 Jahre zuvor wurde im Schwurgerichtssaal des Bremer Landgerichts erstmals „Aus den Akten auf die Bühne“ aufgeführt.</p><p>Die Reihe wird unterstützt vom Staatsarchiv Bremen, dem Verein Alumni der Universität Bremen, von der Manfred- und Ursula Fluß-Stiftung, der Stiftung „Die Schwelle“, der Sparkasse Bremen, der Wolfgang-Ritter-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der Stiftung der Universität Bremen.&nbsp;</p><h3><br> Termine</h3><p><strong>„Bremen voran! Von der ,Bremen Enclave‘ zum selbstständigen Land (1945–47)“</strong></p><p>Montag, dem 21. November (19 Uhr)<br> Montag 12. Dezember<br> Mittwoch 14.Dezember</p><p>Jeweils um 19 Uhr im Haus der Bürgerschaft, Festsaal</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.sprechende-akten.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.uni-bremen.de</a><br><a href="https://de-de.facebook.com/sprechende.akten/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://de-de.facebook.com/sprechende.akten/</a><br><a href="https://www.shakespeare-company.com/aus-den-akten-auf-die-buehne/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.shakespeare-company.com/aus-den-akten-auf-die-buehne/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br> Institut für Geschichtswissenschaft<br> Fachbereich Sozialwissenschaften<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-67251<br> E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">esq@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Senat_Kaisen_II_5922d72009.jpg" length="172279" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Senat_Kaisen_II_5922d72009.jpg" fileSize="172279" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gruppenbild mit Dame: Das Foto von 1948 zeigt den Senat Kaisen II. Zum ersten Mal in der Historie des bremischen Senats war seit 1945 mit Gesundheitsministerin Käthe Popall (KPD) auch eine Frau im Kabinett.</media:description><media:copyright>Staatsarchiv Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29949</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:13:00 +0100</pubDate>
                            <title>Richtfest am Zentrum für Tiefseeforschung der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/richtfest-am-zentrum-fuer-tiefseeforschung-der-universitaet</link>
                            
                            <description>Rund ein Jahr nach Start der Bauarbeiten wurde jetzt am Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT) das Richtfest gefeiert. Es entsteht direkt neben dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Der Hochbau ist nahezu beendet, nun beginnen der technische Innenausbau und die Fertigstellung der Fassade.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Neubau sollen die Meeres- und Klimawissenschaften an der Universität Bremen und am MARUM nachhaltig gestärkt werden. Im neuen Forschungsgebäude entstehen neben Büroräumen hochspezialisierte Labore für die beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen, eine Gerätehalle zur Wartung der seegehenden Großgeräte des MARUM sowie ein zusätzliches Kühllager für Bohrkerne aus dem Ozean. Ende kommenden Jahres soll das Zentrum für Tiefseeforschung plangemäß fertiggestellt sein.</p><p>Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Mit dem ,Zentrum für Tiefseeforschung‘ wird das umfassende und international ausgerichtete Profil in den Meereswissenschaften im Land Bremen auf ein neues Niveau gehoben. Es soll in einem einzigartigen wissenschaftlichen Umfeld durch die gezielte Verzahnung von Expertisen und die Entwicklung von neuen Technologien wissenschaftliche Durchbrüche erzielen. Mit dem Forschungsneubau schaffen wir für die Universität Bremen optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Fortsetzungsantrag des Exzellenzclusters ,Ozeanboden‘ für den Zeitraum 2026 bis 2032.“</p><p>Die Kosten für den Forschungsneubau teilen sich der Bund und das Land Bremen.</p><p>Einen zeitlichen Überblick über die Bauarbeiten von Beginn bis heute gibt es in einer Bilderstrecke: <a href="http://www.marum.de/Entdecken/Neubau-Zentrum-fuer-Tiefseeforschung.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.marum.de/Entdecken/Neubau-Zentrum-fuer-Tiefseeforschung.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange / Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_richtfest_zft_f3d1f807d9.jpg" length="859506" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_richtfest_zft_f3d1f807d9.jpg" fileSize="859506" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kein Richtfest ohne Richtkrone: Für den wichtigen Zwischenschritt trafen sich von links am werdenden Zentrum für Tiefseeforschung: Professor Michal Kucera (Konrektor für Forschung und Transfer), MARUM-Direktor Professor Michael Schulz, Wissenschafts- und Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling, Uni-Kanzlerin Frauke Meyer und Architekt Jens Kruse.</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:05:29 +0100</pubDate>
                            <title>Kickoff des Wasserstoff-Großforschungsprojekts hyBit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kickoff-des-wasserstoff-grossforschungsprojekts-hybit</link>
                            
                            <description>„Hydrogen for Bremen’s industrial Transformation“ – kurz hyBit – heißt das bedeutende Wasserstoff-Großforschungsprojekt, das von der Universität Bremen koordiniert wird. Vom 15. – 17. November 2022 wird Vorhaben nun mit einem Kickoff gestartet. Dabei wird auch das Bremer Stahlwerk besucht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projektkonsortium von hyBit mit nationalen und internationalen Wasserstoff-Expertinnen und -Experten trifft sich erstmals in Bremen, da die Corona Pandemie einen solchen Austausch bisher verhindert hat. In dem vom BMBF geförderten Wasserstoff-Großforschungsprojekt geht es um den um den Aufbau von Wasserstoffzentren in Norddeutschland, sogenannten Wasserstoff-Hubs. In diesen Hubs wird die Erzeugung, Verarbeitung, Lieferung, Lagerung sowie der Endverbrauch von Wasserstoff kombiniert. Im Zentrum des Projektes steht der Aufbau des Wasserstoff-Hubs im Bremer Industriehafen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bremer Stahlwerk, welches momentan noch für mehr als 50 Prozent der lokalen CO2-Emissionen verantwortlich ist. Die Umstellung auf sauberen Wasserstoff ist somit ein wesentlicher Beitrag für die Erreichung der Klimaziele des Landes Bremen.</p><p>„hyBit wird für den Aufbau von Wasserstoff-Hubs wichtige Beiträge liefern. Das Projekt stößt auf breites Interesse. Zum ,Startschuss‘ haben sich zahlreiche wichtige Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik angesagt“, freut sich der Gesamtkoordinator des Vorhabens, Dr. Torben Stührmann. „Bei der Feierstunde zum Projektbeginn am 15. November im ‚Haus der Wissenschaft‘ erwarten wir unter anderem Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Wissenschafts- und Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling, Professor Michal Kucera – Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen – sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Energiewirtschaft.“</p><h3>Mehr als 100 Forschende besuchen das Stahlwerk</h3><p>Das Besondere an diesem Kickoff: Die mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besuchen gemeinsam das Stahlwerk Bremen, welches in den kommenden Jahren im Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung stehen soll. Damit soll die große Praxisanbindung des Projekts unterstrichen werden.&nbsp;</p><p>„Die Universität Bremen freut sich für ihre Forschenden in diesem bedeutenden Zukunftsprojekt, dass es nun endlich losgeht,“ sagt Uni-Rektorin Jutta Günther. „Auf unserem Weg Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität hat dieses wissenschaftliche Vorhaben Leuchtturm-Charakter. Und es ist unglaublich wichtig für die Energieversorgung der Zukunft – nicht nur für Bremen, sondern für ganz Deutschland.“ Bei der interdisziplinären Erforschung von Wasserstoff-Strategien könne die Universität jede Menge Know-how in die Waagschale werfen und von der seit Jahren bewährten Zusammenarbeit außeruniversitären Partnern profitieren.</p><p>Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Eines der fünf Handlungsfelder der Wasserstoffstrategie des Landes Bremen ist das Handlungsfeld Forschung und Forschungsinfrastruktur, das für mein Ressort zentral ist. Da die Wasserstoffwirtschaft noch am Anfang steht, sind Forschung und Technologieentwicklung eine Grundvoraussetzung für den weiteren Ausbau. Der strukturelle Wandel hin zu einer Wasserstoffwirtschaft gelingt, wenn der Transformationsprozess wissenschaftlich begleitet, analysiert und reflektiert wird. Das Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme (BEST) an der Universität Bremen und seine außeruniversitären Forschungspartner bilden dabei das Rückgrat der Energieforschung im Land Bremen.“</p><h3>Auftakt-Symposium auf dem Uni-Campus</h3><p>Vor der offiziellen Eröffnung mit einer Feierstunde am 17. November im Haus der Wissenschaft finden sich alle Beteiligten vom 15. bis 17. November zu einem Auftakt-Symposium im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH auf dem Uni-Campus zusammen. Dort geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen der insgesamt 19 Projektpartner, um Fragen der Koordination, aber auch um einen Besuch des Bremer Stahlwerkes, das Dreh- und Angelpunkt im hyBit-Projekt ist.</p><p>Eine Pressemitteilung anlässlich der Bewilligung von knapp 30 Millionen Euro Fördermitteln durch das BMBF mit weiteren Hintergrund-Informationen zum hyBit-Projekt finden Sie hier: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/hybit-neues-wasserstoff-grossforschungsprojekt-in-bremen-gestartet" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/hybit-neues-wasserstoff-grossforschungsprojekt-in-bremen-gestartet</a></p><p>Einen Hintergrundartikel zur Wasserstoff-Forschung an der Universität Bremen finden Sie hier: <a href="http://www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.up2date.uni-bremen.de/forschung/den-energietraeger-von-morgen-entwickeln</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/best " target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/best&nbsp;</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Torben Stührmann<br> Gesamtkoordinator<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik / Fachgebiet Resiliente Energiesysteme<br> artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br> Tel. +49 (0)421 218-64896<br> E-Mail: <a href="mailto:t.stuehrmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">t.stuehrmann@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" length="294202" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_warum_stahlwerk_Foto_Michel_Ifflaender_GfG_Universitaet_Bremen_f0d086fb60.jpg" fileSize="294202" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Stahlwerk von Arcelor Mittal an der Weser in Bremen. Den Kohlenstoff in der Stahlproduktion durch Wasserstoff zu ersetzen, ist eine der vielen Aufgaben, an denen im Großforschungsprojekt hyBit gearbeitet wird.</media:description><media:copyright>Michel Iffländer GfG/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29883</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 10:07:50 +0100</pubDate>
                            <title>AvH-Forschungspreis für Excellence Chair Maria Kanakidou</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/avh-forschungspreis-fuer-excellence-chair-maria-kanakidou</link>
                            
                            <description>Professorin Maria Kanakidou – eine der Excellence Chairs der Universität Bremen – ist beim Preisträger-Symposium in Bamberg der mit 60.000 € dotierte Alexander von Humboldt-Forschungspreis verliehen worden. Sie arbeitet an der Uni Bremen gemeinsam mit ihrem Gastgeber Professor Mihalis Vrekoussis.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="x">Für den bedeutenden Alexander von Humboldt-Forschungspreis war Professorin Kanakidou schon 2019 ausgewählt worden. 2020 sollte sie ihn offiziell verliehen bekommen. Aufgrund der Pandemie wurde diese Veranstaltung aber verschoben – nun fand sie endlich statt.</p><p class="x">Maria Kanakidou wählt für ihre mit dem Preis verbundenen Forschungsaufenthalte das Labor für Modellierung und Beobachtung des Erdsystems (LAMOS) unter der Leitung von Professor Mihalis Vrekoussis, dessen Labor am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen angesiedelt ist und eng mit dem Exzellenzcluster MARUM zusammenarbeitet. Mihalis Vrekoussis ist gleichzeitig auch seit 2020 Gastgeber von Maria Kanakidou im Excellence Chair-Programm der Universität.</p><h3 class="x">Enge Zusammenarbeit mit der Uni gleich auf zwei Ebenen</h3><p class="x">Dass die Spitzenforscherin ihre enge Verbindung zur Universität Bremen gleich auf zwei Ebenen pflegt, belegt, wie attraktiv die Uni für sie ist – Preistragende des Humboldt-Forschungspreises können die Einrichtung frei wählen, in der sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten umsetzen. In der Laudatio heißt es zur Preisträgerin: „Maria Kanakidou ist eine international führende Wissenschaftlerin, die für ihre Spitzenforschung in den Bereichen Atmosphärenchemie, biogeochemische Kreisläufe und Klima bekannt ist. Ihre innovativen Studien haben die internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung flüchtiger organischer Verbindungen, sauerstoffhaltiger organischer Stoffe, einschließlich organischer Nitrate, Fluorchlorkohlenwasserstoffe, organischer Aerosole und Nährstoffe gefördert. Während ihres Aufenthalts in Deutschland wird die Preisträgerin die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit und das Klima der Ozeane untersuchen.“</p><p class="x">Maria Kanakidou ist Professorin für computergestützte Umweltchemie und Direktorin des Environmental Chemical Processes Laboratory (ECPL) am Fachbereich Chemie der Universität Kreta. Als Exzellenzprofessorin an der Universität Bremen leistet sie einen Beitrag zur Erforschung des Klimawandels und der Umweltverschmutzung mit dem Ziel, die Auswirkungen der anthropogenen Emissionen auf das Klima und die Ökosysteme innerhalb des Erdsystems in einer kohlenstoff- und stickstoffbasierten Wirtschaft zu bewerten.</p><p class="x">Gemeinsam mit Gastgeber Professor Mihalis Vrekoussis (IUP und MARUM) sowie den beiden Professoren John P.&nbsp; Burrows und Justus Notholt (beide IUP) – sie stellen satelliten- und bodengestützte Fernerkundungsbeobachtungen zur Verfügung – entwickelt und nutzt Maria Kanakidou einen einzigartigen Modellierungsrahmen, der traditionelle und moderne Modellierungswerkzeuge mit Erdbeobachtungsdatenprodukten kombiniert. Sie treiben damit die Optimierung von Schätzungen der Oberflächenflüsse voran, also der Emission oder Deposition von Treibhausgasen und anderen klimarelevanten Schadstoffen. Diese werden für die Bewertung ihrer Auswirkungen auf das Klima beziehungsweise die Ökosysteme benötigt und verwenden dabei Erdsystemmodelle.</p><p class="x">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_AvH14._Oktober_2022_Humboldt_Foundation___Claus_Riegel_203e643fe7.jpg" length="311451" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_AvH14._Oktober_2022_Humboldt_Foundation___Claus_Riegel_203e643fe7.jpg" fileSize="311451" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Endlich offiziell mit dem Alexander von Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet: Die Griechin Maria Kanakidou, die als Exzellenzprofessorin auch an der Universität Bremen forscht, erhält den Preis aus den Händen von AvH-Präsident Hans-Christian Pape.</media:description><media:copyright>Humboldt Foundation / Claus Riegl</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 09:25:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Hochschulpreis 2022 verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-hochschulpreis-2022-verliehen</link>
                            
                            <description>Zwei Wissenschaftlerinnen und ein Wissenschaftler der Universität Bremen haben den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre 2022 erhalten. Der Preis wurde am 2. November 2022 von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, bei einem Festakt im Rathaus verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Preis, dotiert mit 25.000 Euro, ging an Dr. Linya Coers und Dr. Christian Staden für ihr Team-Teaching-Projekt "Lehr-Lernprozesse zu ausgewählten Inhalten des Sachunterrichts multimedial gestalten". Den zweiten Preis und 15.000 Euro Preisgeld erhielt Dr. Solveig Lena Hansen für ihren Wettbewerbsbeitrag "Aufbau eines Curriculums <span lang="en" dir="ltr">Public Health </span>Ethik in den Bremer Gesundheitswissenschaften".</p><p>Senatorin Dr. Schilling: "Die öffentliche Aufmerksamkeit im Wissenschaftsbereich ist häufig auf die Forschung gerichtet. Längst hat sich aber auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gute Hochschullehre auf einer guten Forschung basieren muss, und genauso gilt: Eine starke Forschung lebt nur durch starke Lehre. Um diese exzellente Arbeit wertzuschätzen und ihr mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, haben ich und mein Haus vor zwei Jahren den Bremer Landeslehrpreis ins Leben gerufen."<br> Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen: "Ich freue mich ganz besonders, dass in beiden Kategorien Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Mittelbaus ausgezeichnet werden und der Einsatz und die Innovationskraft in der Lehre dieser Personen sichtbar wird. Fach- und disziplinübergreifende Lehre, die integrativ verstanden und erfolgreich umgesetzt wird, erfordert viel Einsatz über das Lehrdeputat hinaus. Auch die Etablierung neuer Module und Curricula ist nicht selbstverständlich, sondern erfordert viel Engagement."</p><h3>Die Preisträger:innen</h3><p><strong>Dr. Linya Coers</strong> (Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) und Dr. Christian Staden (Institut Technik und Bildung) tragen mit ihrer gemeinsamen fach- und mediendidaktischen Lehrveranstaltung dazu bei, künftige Grundschullehrkräfte angepasst an die neue informationstechnische Infrastruktur auszubilden und sie in die Lage zu versetzen, Wissen auch über digitale Medien wie <span lang="en" dir="ltr">iPads</span> oder die Plattform <span lang="en" dir="ltr">itslearning</span> zu vermitteln.</p><p>Die Bewertung der Jury: Das Projekt trägt herausragend zur Aktualisierung und Einführung neuer Vermittlungsformen in der Hochschul-Lehre bei und seine Relevanz und Übertragbarkeit für die Lehrkräfteausbildung ist sehr hoch. Der Einsatz von <span lang="en" dir="ltr">Open Educational Resources</span> verstärkt die nachhaltige Wirkung des Projekts, indem durch die Studierenden ein Produkt erarbeitet wird, das sie selbst im späteren Berufsleben sowie andere Lehrkräfte in der Praxis lizenzfrei nutzen können. Dem Team aus zwei Lehrenden gelingt es in hervorragender Weise, den für zukünftige Lehrerinnen und Lehrer elementar wichtigen Erwerb von Medien-Kompetenzen mit dem Erwerb von inhaltsbezogenen, didaktischen Kompetenzen einer Lehrveranstaltung zu verknüpfen.</p><p><strong>Dr. Solveig Lena Hansen</strong> (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften) ist Lektorin für <span lang="en" dir="ltr">Public Health</span> Ethik und hat in den vergangenen Jahren ein Curriculum für Ethik in den Gesundheitswissenschaften neu entwickelt und in die bestehenden Bremer Studiengänge integriert.</p><p>Die Bewertung der Jury: Das Aufgreifen des gesellschaftlich wichtigen und sehr aktuellen Themas der ethischen Reflexion auf allen Ebenen des Gesundheitssystems sowie die Entwicklung der Lehrformate unter enger Einbindung der Studierenden und die Nutzung hochschulübergreifender Kooperationen machen diesen Ansatz einer Curriculums-Entwicklung besonders auszeichnungswürdig. Die studierendenzentrierte und reflektierte Grundhaltung von Dr. Hansen sowie ihre didaktischen Grundprinzipien und die Kompetenzorientierung ihrer Lehrangebote sind vorbildlich für andere Lehrende.</p><p>Senatorin Dr. Schilling wünscht sich künftig eine stärkere Debatte über gute Lehre und gute Studienbedingungen: "Lehre darf, wenn sie zur Ausübung einer qualifizierten akademischen Tätigkeit innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems befähigen soll, eben nicht nur auf die Anhäufung vorhandenen Wissens zielen. Meines Erachtens entstehen begeisternde Lernprozesse dann, wenn die Studierenden ernst genommen werden, wenn ihnen ermöglicht wird, Erkenntnisprozesse in Kernbereichen der Disziplin nachzuvollziehen und die Lernsituation als Forschungssituation zu begreifen und herzustellen. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen vorbildhaft für ein solches Herangehen."</p><h3>Über den Preis:</h3><p>Der Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre wurde erstmals 2020 von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen ausgelobt. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert und wird verliehen für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20221102_Preis_gute_Lehre_2df5e6ed77.jpg" length="403648" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20221102_Preis_gute_Lehre_2df5e6ed77.jpg" fileSize="403648" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über den Preis für ausgezeichnete Lehre (v.l.): Dr. Linya Coers, Dr. Christian Staden, Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling, Dr. Solveig Lena Hansen. </media:description><media:copyright>Wissenschaftsressort</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 10:19:51 +0200</pubDate>
                            <title>Stellungnahme zum Iran </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/stellungnahme-zum-iran</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen verurteilt das gewaltsame Vorgehen gegen friedliche Demonstrierende im Iran und schließt sich dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) an, der die Gewalt gegen Studierende und Universitätsmitarbeitende im Iran verurteilt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Situation im Iran ist besorgniserregend. Wir verurteilen die Gewalt gegen die Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für Freiheit und die Rechte von Frauen demonstrieren“, sagte Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität an der Universität Bremen.<br> „Dass Hochschulen abgeriegelt werden und Seminare nicht stattfinden, ist ebenfalls inakzeptabel. Wir erklären uns solidarisch mit den Demonstrierenden, die mit ihren gewaltfreien Protesten für ein friedliches Miteinander und die Gleichberechtigung der Geschlechter eintreten. Wir stehen an der Seite all jener, die sich friedlich für Menschenrechte und Freiheit einsetzen und sich gegen Unterdrückung und Diskriminierung zur Wehr setzen.&nbsp;</p><p>Die Universität Bremen begrüßt daher die Ankündigung des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>, sich mit der Bundesregierung, anderen deutschen Hochschulen und der Hochschulrektorenkonferenz (<abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr>) abzustimmen und zu klären, welche Folgen dies für die außenwissenschaftspolitischen Beziehungen zum Iran haben könnte.</p><p>Auslöser der Proteste ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor rund zwei Wochen, die von der Sittenpolizei festgenommen und unter ungeklärten Umständen in Haft zu Tode kam.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" length="33929" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_6_688ef6213b.jpg" fileSize="33929" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29169</guid>
                            <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 15:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Konferenz für Künstliche Intelligenz findet 2026 in Bremen statt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt</link>
                            
                            <description>Bremen wird 2026 Gastgeber der renommierten International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI). Durch die erfolgreiche Bewerbung der U Bremen Research Alliance und des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik kommt die Konferenz wieder nach Deutschland.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Bremen als Ausrichtungsort wird Deutschland 2026 erstmals nach 43 Jahren wieder Gastgeber der <span lang="en" dir="ltr">International Joint Conference on Artificial Intelligence</span> (IJCAI), der international renommiertesten Konferenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz.</p><p>Unter der fachlichen Leitung von Professorin Tanja Schultz, Sprecherin des Wissenschaftsschwerpunkts "<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>" (MMM) und Professor Frank Kirchner (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI) von der Universität Bremen hat die Bewerbung der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>(UBRA), ein Kooperationsnetzwerk der Universität Bremen und zwölf Instituten der bund-länder-finanzierten außeruniversitären Forschung im Land Bremen, sowie des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik (GI-FBKI), das Komitee überzeugt.</p><h3>Bremen wichtiger Wissenschaftsstandort für Künstliche Intelligenz</h3><p>„Der Bremer Erfolg zeigt, welches Potential in der wissenschaftlichen organisationsübergreifenden Kooperation durch die U Bremen Research Alliance liegt und bestärkt uns, diesen Weg weiterzugehen“, kommentiert Professor Bernd Scholz-Reiter, Vorsitzender der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>und Rektor der Universität Bremen, den Zuschlag für Bremen.<br> Die im Jahr 1969 gegründete IJCAI gilt als die älteste und führende Konferenz in diesem Bereich und wird im Jahr 2026 zum dritten Mal in Kombination mit der <span lang="en" dir="ltr">European Conference on Artificial Intelligence</span> (ECAI) stattfinden.</p><p>Mit der erfolgreichen Bewerbung um die Gastgeberschaft für die IJCAI-ECAI 2026 empfiehlt sich Bremen nicht nur national, sondern auch international als Konferenz- und Wissenschaftsstandort für Informatik im Allgemeinen und Künstliche Intelligenz im Besonderen. 4.000 bis 5.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsgebiets der Künstlichen Intelligenz aus aller Welt werden zur Konferenz erwartet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.bremen-research.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bremen-research.de</a> U Bremen Research Alliance e.V.<br><a href="https://gi.d" target="_blank" rel="noreferrer">https://gi.d</a>e Gesellschaft für Informatik e.V.<br><a href="https://fb-ki.gi.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://fb-ki.gi.de</a> Fachbereich Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik e.V.<br><a href="https://www.ijcai.org" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ijcai.org</a> International Joint Conference on Artificial Intelligence<br><a href="https://www.eurai.org/ecai" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.eurai.org/ecai</a> European Association for Artificial Intelligence<br><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt-400778?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/internationale-konferenz-fuer-kuenstliche-intelligenz-findet-2026-in-bremen-statt-400778?asl=bremen02.c.732.de</a> Pressemitteilung der Senatskanzlei<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Derk Schönfeld/ Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_International_Joint_Conference_on_Artificial_Intelligence__IJCAI__Copyright_Universitaet_Bremen_af54904269.jpg" length="228582" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_International_Joint_Conference_on_Artificial_Intelligence__IJCAI__Copyright_Universitaet_Bremen_af54904269.jpg" fileSize="228582" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Durch die erfolgreiche Bewerbung der U Bremen Research Alliance und des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der Gesellschaft für Informatik kommt die Konferenz wieder nach Deutschland.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-29156</guid>
                            <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 09:30:18 +0200</pubDate>
                            <title>Wärmestau löste extreme Kälteereignisse während der Eiszeit aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/waermestau-ist-ausloeser-fuer-extreme-kaelteereignisse-waehrend-der-eiszeit</link>
                            
                            <description>Forschende aus Bremen, Kiel, Köln und São Paulo weisen in einer neuen Studie nach, dass ein Wärmestau in der tieferen Labradorsee Instabilitäten des damaligen Laurentidischen Eisschildes, das einen großen Teil Nordamerikas bedeckte, verursachte. Als Folge wurden Heinrich-Ereignisse ausgelöst. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür rekonstruierten die Forschenden den Temperatur- und Salzgehalt im subpolaren Nordatlantik. Ihre Ergebnisse sind jetzt in Nature Communications erschienen.<br> Extreme Kälteereignisse während der letzten Eiszeit, sogenannte Heinrich-Ereignisse im Nordatlantik, sind ein gutes Beispiel dafür, wie lokale Prozesse das globale Klima veränderten. Während in der Forschung gut dokumentiert ist, wie sich die Heinrich-Ereignisse auf die globale eiszeitliche Umwelt ausgewirkt haben, bleibt die Ursache bisher ungeklärt.</p><p>Heinrich-Ereignisse, oder genauer Heinrich-Lagen, sind wiederkehrende, auffällige, meist zehn bis 15 Zentimeter dicke Schichten mit sehr groben Gesteinskomponenten, die die feinkörnigen, ozeanischen Ablagerungen des Nordatlantiks unterbrechen. In der 1980er-Jahren von dem Geologen Hartmut Heinrich entdeckt und erstmalig beschrieben, wurden sie später durch den US-amerikanischen Geochemiker Wally Broecker als Heinrich-Lagen bekannt gemacht – ein stehender Begriff in der Paläozeanographie.</p><p>Die Heinrich-Lagen wurden im gesamten Nordatlantik nachgewiesen, vor Island bis weit in den Süden entlang der Linie New York bis Nordafrika. Solch grober Gesteinsschutt konnte nur durch Eisberge so weit vom Ursprungsort in der Hudson Bay transportiert worden sein.<br> „Die eigentliche Bedeutung dieser Heinrich-Ereignisse liegt aber in der Tatsache, dass mit den Abschmelzphasen und Eisbergen große Mengen Frischwasser in den Nordatlantik verbracht wurden“, sagt Lars Max, der als Paläozeanograph am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen gearbeitet hat und Erstautor der Studie ist.</p><p>Darin ordnet er und seine Co-Autor:innen die Zusammenhänge von Heinrich-Lagen, Frischwasserzufuhr und Veränderungen der nordatlantischen Umwälzzirkulation neu. Eine so genannte dünne Frischwasserlinse, die Millionen von Kubikkilometer Volumen während der Heinrich-Ereignisse bedeckt hat, gilt bislang als Ursache dafür, dass die nordatlantische Umwälzzirkulation (<span lang="en" dir="ltr">Atlantic Meridionial Overturning Circulation </span>– kurz AMOC) gestört wurde, beziehungsweise ganz zum Stillstand kam, verbunden mit teils tiefgreifenden regionalen und globalen klimatischen Folgeerscheinungen. Die AMOC ist Teil des globalen Förderbands von Ozeanströmungen, die durch Temperatur und Salzgehalt angetrieben wird und eine wesentliche Rolle im Klimasystem spielt.<br> „Ursprünglich wurden interne Instabilitäten des Eisschildes für dessen Zerfall verantwortlich gemacht. Unsere Studie liefert dagegen Belege, dass Veränderungen im Ozean destabilisierend auf die Eisschilde des nordamerikanischen Kontinents wirkten“, so Lars Max. Die Untersuchung eines Sedimentkernes, der am Ausgang der Labradorsee im Nordatlantik mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN gewonnen wurde, liefere den ersten soliden Beweis für eine wiederholte, massive Ansammlung von Ozeanwärme in tieferen Schichten des subpolaren Nordatlantik. Sie hat das Schmelzen der polaren Eisschelfe von unten her ermöglicht.<br> „Tatsächlich können wir mit spurenelement- und isotopenanalytischen Methoden Temperatur- und Salzgehaltserhöhungen in etwa 150 Meter Wassertiefe rekonstruieren, die zeitlich gesehen den Heinrich-Ereignissen stets systematisch vorauseilen, und mit Zeiten einer bereits geschwächten atlantischen Umwälzzirkulation korrespondieren“, erklärt Dirk Nürnberg vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, der die Laboranalytik verantwortet.</p><p>Das spreche dafür, dass Ozeanzirkulationsänderungen diese Eisschildinstabilitäten ausgelöst haben. Eine kontinuierliche Erwärmung des Ozeans in dieser Wassertiefe ist kritisch für die Destabilisierung der Eisschelfe von unten, und führte letztendlich zu einem beschleunigten Eisbergabfluss – den Heinrich-Ereignissen.<br> Die Erkenntnisse zu den Prozessen aus der Erdgeschichte helfen auch, Veränderungen besser abschätzen zu können, die im Zuge der Klimaerwärmung zu erwarten sein könnten. „Sollte sich die Umwälzzirkulation in Zukunft aufgrund der menschgemachten Klimaveränderung abschwächen“, gibt Cristiano Chiessi von der Universität São Paulo in Brasilien zu bedenken, „würden wir eine beschleunigte Erwärmung des tieferen subpolaren Nordatlantiks erwarten, die sich negativ sowohl auf die Stabilität der heutigen arktischen Gletscher als auch den Süßwasserhaushalt des Nordatlantiks auswirken könnte.“</p><p>Der aktuelle Sachstandsbericht des Weltklimarates (<span lang="en" dir="ltr">Intergovernmental Panel on Climate Change </span>– IPCC, 2021) kommt zu dem Schluss, dass es mit einer fortschreitenden Klimaerwärmung zu einer Abschwächung der Umwälzzirkulation im Atlantischen Ozean innerhalb dieses Jahrhunderts kommen könnte. Eine stärkere Erwärmung des tieferen subpolaren Nordatlantiks und ein verstärktes Abschmelzen arktischer Gletschermassen könnten als mögliche Folgen den globalen Anstieg des Meeresspiegels zusätzlich beschleunigen. Es sei jedoch zu erwarten, so Lars Max, dass die Stabilität des Antarktischen Eisschildes eine weit erheblichere Rolle für den Verlauf des globalen Meeresspiegelanstieges spielen wird. Weitere Studien seien dringend erforderlich, um besser abschätzen zu können, inwieweit sich eine künftige Verlangsamung der Umwälzzirkulation und eine mögliche Erwärmung des tieferen Ozeans auf die zukünftige Stabilität des antarktischen Eisschildes auswirken könnte. &nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Lars Max<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:lmax@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lmax@marum.de</a></p><p>MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität BremenÖffentlichkeitsarbeit<br> Telefon: 49-421-218-65541<br> E-Mail: <a href="mailto:medien@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">medien@marum.de</a></p><p>GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel<br> Kommunikation &amp; Medien<br> Telefon: 0431 600-2811<br> E-Mail: <a href="mailto:media@geomar.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">media@geomar.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange/ Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/MARUM_MSM39_Copyright_MARUM_DKieke.jpeg" length="210467" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2022/MARUM_MSM39_Copyright_MARUM_DKieke.jpeg" fileSize="210467" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN verlässt 2014 den Hafen von St. John‘s (Kanada). Auf der Expedition MSM 39 (2014) hat Lars Max als Fahrtteilnehmer zusammen mit anderen Forschenden das Material für diese Studie gewonnen.</media:description><media:copyright>MARUM/D. Kieke</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 13:57:24 +0200</pubDate>
                            <title>Fürst Albert II. von Monaco besucht die Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fuerst-albert-ii-von-monaco-besucht-die-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Fürst Albert. II von Monaco ist zu Gast gewesen an der Uni Bremen, um sich über den Schwerpunkt in der Meeresforschung zu informieren, der am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften koordiniert wird. Der Besuch fand im Rahmen der Weltkorallenriffkonferenz statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen ist bundesweit der größte universitäre Standort der Meeresforschung, der ein breites Spektrum von Disziplinen umfasst und eng mit vielen Partnereinrichtungen in der Region kooperiert. Beim Rundgang haben Forschende der Universität Fürst Albert einen Querschnitt ihrer Arbeiten vorgestellt. So erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel Kaltwasserkorallen, ein besonders fragiles Ökosystemen in der Tiefsee, sowie Hydrothermal- und kalte Quellen, die einzigartige Oasen des Lebens in mehreren tausend Metern Wassertiefe sind.</p><h3>Universität Bremen: wichtiger Standort für Meeresforschung</h3><p>Neben Biodiversitätsstudien und Hintergründen zum Klimawandel und Klimaarchiven sollen künftig an der Universität Bremen Methoden weiterentwickelt werden, um Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Dazu wird im Rahmen der Deutschen Allianz Meeresforschung an biologischen wie geowissenschaftlichen Verfahren gearbeitet.</p><p>Fürst Albert II., der sich für den Schutz der Ozeane sowie Nachhaltigkeit engagiert, zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der fachlichen Breite der Forschungsinhalte sowie der Infrastruktur an der Universität Bremen. Die Universität Bremen und insbesondere das MARUM seien sehr gute Beispiele, wie Forschung zum Schutz der Umwelt und für mehr Nachhaltigkeit gelingen könne.</p><p>Laut Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der den Fürsten bei seinem Besuch in Bremen begleitet hat, zeigt die Arbeit am MARUM und der Universität Bremen die Bedeutung der Meeresforschung am Standort. „Hier wird nicht gezögert, auch schwierige Themen anzupacken und umzusetzen.“</p><h3>Über das 15. International Coral Reef Symposium</h3><p>Über 1.000 Wissenschaftler:innen aus über 80 Ländern diskutieren in Bremen auf der weltweit wichtigsten Veranstaltung für Korallenriffe. Gastgeberin des 15. Internationalen Korallenriff Symposiums ist die Universität Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprofil/wissenschaftsschwerpunkte" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprofil/wissenschaftsschwerpunkte</a></p><p><a href="https://www.icrs2022.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.icrs2022.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_MARUM_Besuch_Albert_Monaco4_5134a09995.jpg" length="522843" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_MARUM_Besuch_Albert_Monaco4_5134a09995.jpg" fileSize="522843" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Fürst Albert II. (vorne), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (Mitte) und Rektor Bernd Scholz-Reiter (links) im Gespräch mit Dr. Thomas Felis (rechts)</media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP / Marum</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28861</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Auftakt eines länderübergreifenden Forschungsprojekts</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/auftakt-eines-laenderuebergreifenden-forschungsprojekts</link>
                            
                            <description>Mehr als 30 Forschende der Universität Bremen, der Mahidol University in Thailand und weiterer internationaler Partner sind jetzt mit einem Auftakt-Workshop und einer anschließenden Summer School in Bremen in ein anspruchsvolles vierjähriges Projekt gestartet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Freude war und ist groß, sich nach einer langen Corona-Pause endlich wiederzusehen und ein großes Forschungsprojekt von Angesicht zu Angesicht zu starten: An der Universität Bremen sind jetzt Forschende der Uni, der thailändischen Mahidol University in Bangkok sowie weitere Expertinnen und Experten aus Vietnam, Portugal und Frankreich zusammengekommen, um mit dem Aufbau eines Exzellenznetzwerks zur interdisziplinären Spitzenforschung auf dem Gebiet der Tropenmedizin zu beginnen.</p><p>„Nach dem Auftakt-Workshop vom 23. bis 25. Juni sind wir nun bis zum 1. Juli mit einer Summer School dabei, unsere Forschungsinhalte und -ziele zu präzisieren und eine Roadmap aufzustellen, wie wir in den kommenden vier Jahren vorgehen wollen“, sagt Informatik-Professorin Anna Förster, die das Projekt leitet. Es wird mit rund 300.000 Euro vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Thematisch geht es dabei um unterschiedlichste Ansätze für Verbesserungen bei der Bekämpfung von Tropenkrankheiten.</p><h3>Abkommen für Promotionsprogramm unterzeichnet</h3><p>Weil die Universität Bremen bereits seit vielen Jahren der Mahidol University in Bangkok – einer der besten Universitäten des Landes – erfolgreich kooperiert, wurde das Aufeinandertreffen auch für ein Treffen des Mahidol-Bremen Boards genutzt. „Außerdem haben wir das erneuerte Dual Doctoral Degree Program Abkommen des Fachbereichs Mathematik/Informatik mit unserer thailändischen Partneruniversität unterzeichnet“, sagt Marejke Baethge-Assenkamp, Leiterin des International Office. „Es gibt Promovierenden die Möglichkeit, an einem strukturierten gemeinsamen Promotionsprogramm teilzunehmen und damit eine internationale Promotion zu absolvieren.“ Unterschrieben wurde das Dokument von Professor Rolf Drechsler (Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen) und Dr. Pattanasak Mongkolwat, Dean of Faculty of ICT Mahidol University.</p><p>Eine ausführlichen Pressemitteilung zum Forschungsprojekt „<a href="https://blogs.uni-bremen.de/icttropmed" target="_blank" rel="noreferrer">Network of Excellence in Advanced ICT for Tropical Medicine</a>“ finden Sie hier: <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/neue-technologien-fuer-effizientere-tropenmedizin-nutzen" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Neue Technologien für effizientere Tropenmedizin nutzen - Universität Bremen (uni-bremen.de)</a></p><p><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br><a href="https://miru.ict.mahidol.ac.th/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://miru.ict.mahidol.ac.th</a><br><a href="http://www.ict-trop-med.net" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ict-trop-med.net</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/" target="_blank">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><p><strong>Fragen beantwortet:</strong><br><br> Prof. Dr. Anna Förster<br> Lehrstuhl für Nachhaltige Kommunikationsnetze<br> Universität Bremen, Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br> Tel. +49 421 218 62383<br> E-Mail <a href="mailto:anna.foerster@uni-bremen.de">anna.foerster@uni-bremen.de</a><br><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_DAAD_Workshop_Foto_Andreas_Koensgen_e04cd2219b.jpg" length="1059752" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_DAAD_Workshop_Foto_Andreas_Koensgen_e04cd2219b.jpg" fileSize="1059752" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie kennen sich mit den verschiedenen Herangehensweisen an eine moderne Tropenmedizin aus – und bauen jetzt ein Exzellenznetzwerk auf: Forschende aus Bremen, Thailand, Vietnam, Portugal und Frankreich trafen sich zum Auftakt-Workshop und Summer School in Bremen.</media:description><media:copyright>Andreas Könsgen / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 12:47:21 +0200</pubDate>
                            <title>Impfmobil kommt auf den Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfmobil-kommt-auf-den-campus</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen gibt es in der kommenden Woche für Studierende und Beschäftigte wieder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Am Dienstag, 28.Juni und Mittwoch, 29. Juni steht jeweils von 10 bis 17 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es werden sowohl Erst-, und Zweitimpfungen sowie die dritte oder vierte Auffrischungsimpfung angeboten. Verabreicht werden die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Das Angebot des Impfmobils kann von allen Studierenden und Beschäftigten genutzt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br> Die Impfung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus. Sie hilft gegen schwerere Verläufe einer Covid-19-Infektion.</p><p>Eine weitere wirksame Maßnahme ist das Tragen von Masken. Um eine Ausbreitung des Virus an der Universität zu vermeiden, sind Studierende und Beschäftigte deshalb dringend aufgerufen, in allen Innenräumen, in denen sie sich nicht alleine aufhalten, und in Situationen, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, eine FFP2-Maske zu tragen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" length="668534" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_Impfmobil_Copyright_Benedict_AdobeStock_884e4e5601.jpeg" fileSize="668534" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Benedikt/Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:11:28 +0200</pubDate>
                            <title>Zum Tod von Gerd Glaeske </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zum-tod-von-gerd-glaeske</link>
                            
                            <description>Professor Gerd Glaeske ist tot. Der Gesundheitswissenschaftler starb am 27. Mai 2022 nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren. Glaeske war Apotheker und viele Jahrzehnte in der Arzneimittelversorgungsforschung tätig.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 hatte Glaeske die Professur für Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen inne und leitete die Forschungseinheit „Arzneimittelberatung und Arzneimittelinformation“. Seit 2007 leitete er zudem die Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung am SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Zwischen 2003 und 2006 war er Mitglied im geschäftsführenden Direktorium des Zentrums für Public Health (ZPH) in Bremen.<br> „Gerd Glaeske war ein herausragender Wissenschaftler im Bereich der Gesundheitswissenschaften“, sagte Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen. „Und er hat es vermocht, sein Wissen auch allgemeinverständlich in die Breite der Bevölkerung zu tragen. Er hat sehr viele Verdienste. Wir sind tieftraurig und unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Glaeske_Gerd_Copyright_Raphael_Huenerfauth__Photothek.net_1eab99d2cf.jpg" length="263016" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Glaeske_Gerd_Copyright_Raphael_Huenerfauth__Photothek.net_1eab99d2cf.jpg" fileSize="263016" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Gerd Glaeske</media:description><media:copyright>Raphael Huenerfauth/photothek.net</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28414</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 May 2022 11:59:00 +0200</pubDate>
                            <title>Fachbereich Produktionstechnik treibt Digitalisierung voran</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fachbereich-produktionstechnik-treibt-digitalisierung-voran</link>
                            
                            <description>Der Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrentechnik der Universität treibt seine Digitalisierung voran. Dabei erhält er willkommene Unterstützung: Das Hochschulforum Digitalisierung hat den Fachbereich jetzt für eine gezielte Beratung durch Expertinnen und Experten ausgewählt.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Studieninhalten, aber auch der Studienorganisation hat durch die Corona-Pandemie erheblich an Geschwindigkeit zugelegt. Online-Formate der Lehre wurden innerhalb kürzester Zeit aufgesetzt und perfektioniert – doch das Bessere ist der Feind des Guten, und es gibt immer noch etwas zu optimieren. Das wird der Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik (FB 4) nun mit Hilfe von ausgewiesenen Expertinnen und Experten tun. Eine Bewerbung beim Hochschulforum Digitalisierung (HFD) des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hatte dabei Erfolg: Die Universität Bremen mit dem FB 4 und die Technische Universität Berlin wurden jetzt unter zahlreichenden Bewerbenden von einer Jury ausgewählt, um eine besondere Förderung zu erhalten.</p><p>„Die Peer-to-Peer-Beratung durch das Hochschulforum Digitalisierung ist für uns eine äußerst willkommene Unterstützung. Durch die externe Moderation können wir unseren zuletzt verstärkt eingeschlagenen Weg hin zu effizienten und alltagstauglichen digitalen Lösungen noch zielgerichteter ausgestalten“, freut sich Studiendekanin Professorin Dr.-Ing. Maren Petersen über die positive Entscheidung zugunsten ihres Fachbereiches.</p><p>Das Hochschulforum Digitalisierung bietet seit 2021 mit der „Peer-to-Peer-Fachbereichsberatung“ ein neues Beratungsprogramm mit einem jährlich wechselnden Fach an. In der ersten Runde profitierten zwei wirtschaftswissenschaftliche Fachbereiche, nun ist es der Maschinenbau.</p><h3>Intensiver einjähriger Begleitprozess zur Digitalisierung</h3><p>Für den Uni-Fachbereich Produktionstechnik startet nun im Sommer ein intensiver, einjähriger Begleitprozess zur Digitalisierung von Studium und Lehre. Thematisiert werden insbesondere die Weiterentwicklung der strategischen Konzepte und die Übersetzung in entsprechende Maßnahmen. Dabei sollen die besonderen Herausforderungen des Fachbereichs strukturiert angegangen werden, ohne dabei hochschulweite Ziele aus dem Blick zu verlieren.</p><p>Der Ablauf orientiert sich an dem erprobten Konzept der Peer-to-Peer-Strategieberatung, die dieses Jahr bereits zum sechsten Mal angeboten wird. Herzstück des Beratungsprogramms ist die Einbindung von „Peers“, also ausgewählten Expertinnen aus der deutschen Hochschullandschaft. Sie beraten nun auch Fachbereiche auf Augenhöhe. Hinzu kommen Austauschformate zwischen den teilnehmenden Fachbereichen. Der Prozess schließt mit Transferangeboten für das gesamte Fach ab.</p><p>Der Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Universität Bremen beschäftigt sich in Forschung und Entwicklung mit ganzheitlichen und nachhaltigen Lösungen für die Energie, Produktion und Mobilität von morgen. Im Fachbereich gibt es insgesamt neun Studiengänge mit 1.900 Studierenden. Gelehrt und geforscht wird an zukunftsorientierten Technologien der Werkstofferzeugung und -veredelung, der Stoffveränderung und Bauteilfertigung ebenso wie an umwelt- und ressourcenschonenden Prozessen.</p><p>Das 2014 gegründete Hochschulforum Digitalisierung ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.fb4.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb4.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.hochschulforumdigitalisierung.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.hochschulforumdigitalisierung.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen<br> Studiendekanin Fachbereich 4<br> Tel. +49 (0)421 218-66270<br><a href="mailto:studiendekanin-fb4@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">studiendekanin-fb4@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_AdobeStock_163673048_Foto_vegefox.com_4d59d55eb7.jpeg" length="224803" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_AdobeStock_163673048_Foto_vegefox.com_4d59d55eb7.jpeg" fileSize="224803" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Fachbereich Produktionstechnik setzt seine Digitalisierung fort und erhält dabei nach erfolgreicher Bewerbung Unterstützung durch das Hochschulforum Digitalisierung.</media:description><media:copyright>AdobeStock / vegefox.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28360</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 May 2022 13:31:39 +0200</pubDate>
                            <title>Podiumsdiskussion zum Krieg in der Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/podiumsdiskussion-zum-krieg-in-der-ukraine</link>
                            
                            <description>Im Rahmen der Europawoche Bremen laden der Verein Alumni der Universität Bremen und die Bremische Bürgerschaft am Donnerstag, 5. Mai 2022, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in die Bürgerschaft ein. Der Eintritt ist frei.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der aktuellen Debatten über Waffenlieferungen, europäische Energieversorgung und eine mögliche Ausweitung des Krieges nach Moldawien soll die Diskussion auch historische Hintergründe beleuchten und Perspektiven für eine künftige europäische Sicherheitsarchitektur aufzeigen.</p><h3>Es diskutieren:</h3><ul class="list-normal"><li>Professor Wolfgang Eichwede, Historiker und Gründungsdirektor der Bremer Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen</li><li>Thomas Röwekamp (CDU), Bundestagsabgeordneter für Bremen und unter anderem Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Joachim Schuster (SPD), Bremer Abgeordneter im Europaparlament und unter anderem Mitglied im Ausschuss für parlamentarische Kooperation EU-Russland</li></ul><h3>Informationen zur Podiumsdiskussion:</h3><p>"Putins Krieg gegen die Ukraine – europäische Politik und Sicherheitsarchitektur" am Donnerstag, 5. Mai 2022 um 18 Uhr im Festsaal der Bürgerschaft (Am Markt 20). Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff wird die Veranstaltung als Hausherr mit einem Grußwort eröffnen. Die Diskussion moderiert der Journalist Christoph Sodemann. Medienvertreter:innen sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist unter <a href="mailto:anmeldung@buergerschaft.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anmeldung@buergerschaft.bremen.de</a> erforderlich.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Bitte informieren Sie sich vorab über die geltenden Hygienevorschriften auf dieser Website unter: <a href="http://www.bremische-buergerschaft.de/corona&amp;nbsp;überdieaktuellgeltendenHygiene-Vorschriften" target="_blank" rel="noreferrer">www.bremische-buergerschaft.de/corona&nbsp; über die aktuell geltenden Hygiene-Vorschriften</a>.</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/alumni" target="_blank">www.uni-bremen.de/alumni</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Rebekka Stuhrmann (Pressesprecherin)<br> Bremische Bürgerschaft<br> – Pressestelle –<br> Telefon: +49 421 361-12470</p><p>Christoph Sodemann<br> Verein Alumni der Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:christoph.sodemann@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christoph.sodemann@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christoph Sodemann / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Wolfgang_Eichwede_Foto_privat_bf1f91160c.jpg" length="619330" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Wolfgang_Eichwede_Foto_privat_bf1f91160c.jpg" fileSize="619330" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Einer der Prodiumsgäste: Professor Wolfgang Eichwede, Historiker und Gründungsdirektor der Bremer Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28272</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 14:49:06 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsprojekt will Infektionen auf dem Campus ermitteln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forschungsprojekt-will-infektionen-auf-dem-campus-ermitteln</link>
                            
                            <description>Mit einem Forschungsprojekt will die Universität Bremen einen konkreten Überblick über die Infektionslage auf dem Campus gewinnen. Eine anonymisierte Querschnittstudie findet vom 2. bis 6. Mai 2022 auf dem Campus statt. Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie soll Aufschluss darüber geben, wie groß die Zahl der unbemerkt mit SARS-CoV2 Infizierten ist und welche Virusvarianten die Infektionen verursacht haben. Die aktuell vorherrschende Omikron-Variante wird schneller übertragen und führt aufgrund der hohen Impfquote häufig zu asymptomatischen oder milden Verläufen. Eine gute Datenlage ist wichtig, um die aktuellen Maßnahmen bewerten zu können.</p><p>Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, an der anonymisierten Querschnittstudie teilzunehmen. Sie findet von Montag, 2. Mai bis Freitag, 6. Mai 2022 täglich von 9 bis 13 Uhr statt. An der Probestation auf dem Boulevard neben dem Haupteingang der Mensa kann eine Gurgelprobe abgegeben werden, die mittels eines PCR-Tests analysiert wird.</p><p>Insgesamt 2000 Probanden werden benötigt, um eine belastbare Aussage treffen zu können. Die Studie wird von den Fachbereichen Biologie/Chemie und Gesundheitswissenschaften und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS durchgeführt.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Universitaet_Bremen_9bbea64a3a.jpg" length="173491" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Universitaet_Bremen_9bbea64a3a.jpg" fileSize="173491" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Universität Bremen</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-28255</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2022 11:15:33 +0200</pubDate>
                            <title>Internationaler studieren? Jetzt bewerben!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationaler-studieren-jetzt-bewerben</link>
                            
                            <description>Wer Lust hat, sein Studium internationaler zu gestalten, mehrere Universitäten im Ausland kennenzulernen und fachfremde Angebote zu besuchen, kann sich noch bis zum 24. April 2022 für die YUFE Student Journey bewerben. Das Programm ermöglicht den Aufenthalt an bis zu 10 europäischen Universitäten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en" dir="ltr">Student Journey</span> umfasst eine große Auswahl von mehr als 400 akademischen Kursen an den 10 YUFE-Universitäten. Dazu gehören neben der Universität Bremen die Universität Maastricht (Niederlande), Universität Antwerpen (Belgien), Universität Carlos III Madrid (Spanien), Universität <span lang="en" dir="ltr">Eastern Finland</span>, Universität Essex (Großbritannien), Universität Rijeka (Kroatien), Universität <span lang="it" dir="ltr">Roma Tor Vergata</span> (Italien), Universität Zypern und die Nicolaus Copernicus Universität Torun (Polen). Neben den akademischen Kursen gibt es zudem ein vielfältiges Angebot an Sprachkursen, -tandems, -cafés, Trainings für berufliche und soziale Kompetenzen, Aktivitäten für bürgerschaftliches Engagement, physische, virtuelle und gemischte Mobilitätsmöglichkeiten, internationale Praktika und die Förderung von unternehmerischen Initiativen.</p><h3>Über YUFE</h3><p>YUFE – <span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span> ist eine von 41 Allianzen, die von der Europäischen Kommission ausgewählt wurden, um eine Europäische Universität zu gestalten. Das Netzwerk steht für einen radikalen Wandel in der Hochschulbildung mit dem Ziel, eine junge, nicht-elitäre, offene und integrative Europäische Universität zu etablieren und dabei durch innovatives und interdisziplinäres Denken in Forschung Lehre zu überzeugen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a></p><p><a href="http://www.yufe.eu/students" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu/students</a></p><p><a href="https://yufe.eu/yufe/yufe-student-journey-apply-now/" target="_blank" rel="noreferrer">https://yufe.eu/yufe/yufe-student-journey-apply-now/</a></p><p>Hier berichten YUFE-Studierende bei LinkedIn von ihren Erfahrungen: <a href="http://www.linkedin.com/company/young-universities-for-the-future-of-europe/" target="_blank" rel="noreferrer">www.linkedin.com/company/young-universities-for-the-future-of-europe/</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Svenja Renner<br> Young Universities for the Future of Europe<br> Arbeitsbereich Student Journey<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.renner@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">svenja.renner@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_YUFE_Student_Journey_Prostock_Adobe_Stock_319245189_a3c7c767d1.jpeg" length="514644" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_YUFE_Student_Journey_Prostock_Adobe_Stock_319245189_a3c7c767d1.jpeg" fileSize="514644" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wer Lust hat, sein Studium internationaler zu gestalten, mehrere Universitäten im Ausland kennenzulernen und fachfremde Angebote zu besuchen, kann sich noch bis zum 24. April 2022 für die YUFE Student Journey bewerben.</media:description><media:copyright>Prostock-studio/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 14:48:37 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Einschränkungen fallen zum 3. April weg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-einschraenkungen-fallen-zum-3-april-weg</link>
                            
                            <description>Ab dem 3. April 2022 kommt es an der Universität zu Änderungen der Corona-Regelungen: Die 3G-Zugangskontrollen an Gebäuden und Abstandsregeln fallen weg, alle Gebäude sind wieder frei zugänglich. Es wird auch keine Pflicht zum Tragen einer Maske in Gebäuden der Universität mehr geben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Über die neuen Bestimmungen hat die Bremer Landesregierung die Hochschulen im Land Bremen am Dienstag, 22. März 2022 informiert. Hintergrund ist das neue Infektionsschutzgesetz, das in der vergangenen Woche auf Bundesebene beschlossen wurde und mit dem die meisten Corona-Beschränkungen im öffentlichen Leben weggefallen sind. Das Land Bremen nutzt noch bis zum 2. April eine Übergangsfrist und wird die Corona-Regelungen nach dem neuen Infektionsschutzgesetz erst danach umsetzen. Auch auf dem Campus der Universität gelten bis zum 2. April noch Maskenpflicht und 3G-Regeln.</p><h3>Stufe 0 des Stufenplans für die Lehre</h3><p>Es gilt ab dem 3. April damit Stufe 0 des Stufenplans für die Lehre. Das bedeutet, alle Vorlesungen, Seminare, Übungen und Tutorien werden zum Sommersemester wieder ohne jede Beschränkung in Präsenz stattfinden können. Auch studentische Arbeitsplätze können wieder in regulärer Form gebucht werden.<br> Angesichts der hohen Infektionszahlen empfiehlt die Universitätsleitung den Studierenden und Mitarbeitenden, in Innenräumen eine FFP2-Maske zu tragen – zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer. Außerdem bittet sie alle, die noch nicht vollständig geimpft sind, sich impfen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 15:22:54 +0100</pubDate>
                            <title>Viele neue Arzneimittel bieten keine Verbesserungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/innovationsreport-2021-viele-neue-arzneimittel-bieten-keine-verbesserungen</link>
                            
                            <description>Wie innovativ sind Arzneimittel, die neu auf den Markt kommen, tatsächlich? Dieser Frage ist die Universität Bremen in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) nachgegangen. Für den Innovationsreport wurden 200 neue Wirkstoffe in acht Jahren bewertet. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Innovationsreport 2021 wurde von Professor Gerd Glaeske und seinem Team vom SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik erstellt. Das Fazit: 99 von 200 Medikamente und damit fast die Hälfte stellen keine Verbesserung für die Patientinnen und Patienten dar. Gerade einmal 26 Wirkstoffe und damit 13 Prozent stufen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Universität Bremen als echte Innovationen ein.</p><h3>Neue Arzneimittel: nicht innovativ, trotzdem verordnet</h3><p>Die Studie macht aus Sicht von Professor Gerd Glaeske die Schwachstellen in der Arzneimittelforschung deutlich. Beim Blick auf die Gesamtergebnisse sei die Innovationskraft der pharmazeutischen Industrie als dürftig zu bewerten. „Es kommen zu wenig Arzneimittel auf den Markt, von denen Patientinnen und Patienten wirklich profitieren“, kritisiert der Gesundheitswissenschaftler, „dennoch werden die von uns als nicht innovativ bewerteten Medikamente verordnet. Wir sehen: Der Nutzen von Medikamenten bleibt oft unbestimmt oder marginal, die Preise steigen dagegen exorbitant.“ Eine Auswertung von TK-Daten zu in den vergangenen Jahren neu auf den Markt gekommenen Medikamenten zeigt: 62 Prozent der verordneten Tagesdosen sind anhand der Bewertung der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht innovativ, nur neun Prozent der verordneten Tagesdosen entfallen auf echte therapeutische Fortschritte.</p><h3>Preisanstieg von über 1.000 Prozent</h3><p>Eine weitere Zahl aus acht Jahren Innovationsreport, in denen die neuen Arzneimittel der Jahre 2010 bis 2017 bewertet wurden: Der durchschnittliche Packungspreis dieser Medikamente ist um fast 1.200 Prozent gestiegen. „Patentgeschützte Arzneimittel sind hierzulande im internationalen Vergleich zu teuer“, so Glaeske. Das im Jahr 2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) zeige zwar Wirkung, habe aber weiterhin Schwächen, die die Politik dringend angehen müsse. „Es ist ein Fehler im System, dass die Unternehmen die Kosten bei Markteintritt frei und völlig intransparent festlegen können. Ist ein extrem hoher Preis auf diesem Weg erst einmal etabliert, setzt dieser die Marke für die nachfolgenden Medikamente, da die Kosten anhand der Vergleichstherapie bestimmt werden – ein Teufelskreis“, so Glaeske. Der Wissenschaftler fordert außerdem, sogenannte Orphan Drugs zur Behandlung von seltenen Erkrankungen nicht länger in der Form zu bevorzugen, dass ihr Zusatznutzen von vornherein als belegt gilt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.socium.uni-bremen.de/ueber-das-socium/mitglieder/gerd-glaeske/aktuelles/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/ueber-das-socium/mitglieder/gerd-glaeske/aktuelles/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Gerd Glaeske<br> SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218 - 58559<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="gglaeske@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> gglaeske@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Innovationsreport_Copyright_grafikplusfoto_AdobeStock_69949472_7e5e3dcb9f.jpeg" length="233957" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Innovationsreport_Copyright_grafikplusfoto_AdobeStock_69949472_7e5e3dcb9f.jpeg" fileSize="233957" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Studie macht die Schwachstellen in der Arzneimittelforschung deutlich. „Es kommen zu wenig Arzneimittel auf den Markt, von denen Patientinnen und Patienten wirklich profitieren.&quot;</media:description><media:copyright>grafikplusfoto/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 14:11:55 +0100</pubDate>
                            <title>Erste Lockerungen auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erste-lockerungen-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen gilt ab sofort Stufe zwei des Stufenplans für die Lehre. Alle Vorlesungen, Seminare, Übungen und Tutorien können wieder in Präsenz stattfinden. Studentische Arbeitsplätze können wieder in regulärer Form gebucht werden. Die FFP-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt bestehen.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Da es wieder möglich ist, studentische Arbeitsplätze zu buchen, stehen spätestens zum Beginn der Vorlesungen im Sommersemester die Lernplätze, die zwischenzeitlich in den Veranstaltungsräumen der Gebäude <abbr title="Sonderforschungsgebäude">SFG</abbr>, <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr>, <abbr title="Geisteswissenschaften ">GW</abbr>1 und <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>2 angeboten wurden, nicht mehr zur Verfügung. Auch vorher kann es dazu kommen, dass einzelne Räume wieder für Veranstaltungen genutzt werden und somit als Lernraum entfallen.</p><p>Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in allen Innenräumen bleibt in der jetzigen Form bestehen. Im Außenbereich muss eine Maske nur dort getragen werden, wo Abstände nicht eingehalten werden können.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:15:45 +0100</pubDate>
                            <title>YUFE-Allianz solidarisiert sich mit der Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-allianz-solidarisiert-sich-mit-der-ukraine</link>
                            
                            <description>In einer offiziellen Stellungnahme solidarisiert sich die YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe) mit den Bürger:innen der Ukraine sowie allen, die diesen Krieg verurteilen – einschließlich der russischen und belarussischen Hochschul- und Wissenschaftskreise.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Netzwerk, dem die Universität Bremen angehört, umfasst zehn europäische Hochschulen. Im Namen der YUFE-Allianz verurteilt das Strategy Board die russische Invasion in die Ukraine auf das Schärfste. Das ukrainische Volk verteidige nicht nur die Souveränität seines Landes, sondern auch die Werte aller europäischen Bürger:innen sowie die akademischen Werte der Wahrheit, der Fairness, des Respekts und der Verantwortung.</p><p>Lesen Sie die vollständige Stellungnahme der YUFE-Allianz auf Englisch: <a href="https://yufe.eu/statement/our-support-for-ukraine/" target="_blank" rel="noreferrer">https://yufe.eu/statement/our-support-for-ukraine/</a></p><p>Auf der Bremer YUFE-Webseite finden Sie eine deutsche Übersetzung: <a href="http://www.uni-bremen.de/yufe/news/default-e42a20bbdd" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe/news/default-e42a20bbdd</a> &nbsp;</p><p>Informationen der Universität Bremen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a> &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" length="145157" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" fileSize="145157" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Greg Montani / Pixabay</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 11:38:02 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Studienpreis 2021 verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-studienpreis-2021-verliehen</link>
                            
                            <description>Die „unifreunde“ haben am Dienstag, 1. März 2022, den Bremer Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Drei Dissertationen und zwei Masterarbeiten wurden ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für eine Masterarbeit stiftete die Firma Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen beglückwünschte bei der Preisverleihung im Rathaus die Preisträgerinnen und Preisträger: „Durch Ihre Abschlussarbeiten haben Sie sich nicht nur als exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifiziert, sondern auch bewiesen, dass Sie zu den Besten Ihres Jahrganges gehören.“ &nbsp;</p><p>Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Unifreunde außergewöhnliche Abschlussleistungen. Für ihr langjähriges Engagement dankte die Konrektorin den Unifreunden. Auch der Firma Bruker Daltonics GmbH und Co. KG als Stifterin eines Sonderpreises sprach sie ihren herzlichen Dank aus. &nbsp;</p><p>Der Bremer Staatsrat für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen-Ryglewski sagte: „Die Universität Bremen hat sich ganz besonders die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Denn unsere Wissensgesellschaft braucht junge Forscherinnen und Forscher für die Zukunft, sie sind die hochqualifizierten Fachkräfte, die schon bald eine Schlüsselrolle spielen werden für die wirtschaftliche Entwicklung und den Fortschritt in jedem Gebiet der Wissenschaften in unserer Gesellschaft.“</p><p><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2021 sind:</strong></p><p><strong>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften:</strong> Dr.-Ing. Hendrik Naatz aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema <span lang="en" dir="ltr">„Energy Levels and Dissolution: Two Predictors of Metal Oxide Nano-Bio Interactions"</span>.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Natur und Ingenieurwissenschaften: </strong>Eric Macke aus dem Fachbereich Produktionstechnik zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Copper hexacyanoferrate as cathode material – an in-depth theoretical investigation with electronic structure methods”</span>.</p><p><strong>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Dr. Georgia Gödecke aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „Gestaltung eines e-Portfolios in der Fremdsprachenlehrkräfteausbildung zur Förderung fachspezifischer Reflexionskompetenz“.</p><p><strong>Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:</strong> Corina Wieser-Cox aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zum Thema „<span lang="en" dir="ltr">Brujeria in the Borderlands: Portrayals of Mexican American Witchcraft in Hollywood Horror Films.</span></p><p><strong>Sonderpreis der Bruker Daltonics GmbH &amp; Co. KG im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften</strong>: Dr. Markus Rohdenburg aus dem Fachbereich Chemie für seine Dissertation „Neuartige Aufreinigungsverfahren für die Elektronenstrahl-induzierte Abscheidung (FEBID)“.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/zentrale-forschungsfoerderung-zf/bremer-studienpreis" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/zentrale-forschungsfoerderung-zf/bremer-studienpreis</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Studienpreis-2022_Personen_Copyright_Jens_Lehmkuehler_b4fb8ac41a.jpg" length="348833" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Studienpreis-2022_Personen_Copyright_Jens_Lehmkuehler_b4fb8ac41a.jpg" fileSize="348833" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Preisverleihung fand im Bremer Rathaus statt. v.l. Eric Macke; Dr. Karsten Michelmann, Bruker Daltonics; Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski; Prof. Jutta Günther, Universität Bremen; Prof. Bengt Beutler, Unifreunde; Dr. Georgia Gödecke; Dr.-Ing. Hendrik Naatz</media:description><media:copyright>Jens Lehmkühler/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 08:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen Big Data Challenge 2022 startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremen-big-data-challenge-2022-startet</link>
                            
                            <description>Das Cognitive Systems Lab lädt zur Bremen Big Data Challenge (BBDC) ein. Bis zum 31. März 2022 können Studierende der Bremischen Hochschulen und umzu teilnehmen. Bei diesem Wettbewerb zum Thema Datenanalyse gibt es Geldpreise im Wert von insgesamt 1.500 Euro sowie attraktive Sachpreise zu gewinnen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Entwicklung der diesjährigen Aufgabenstellung hat das <span lang="en" dir="ltr"><abbr title="Big Data Challenge ">BBDC</abbr>-Team</span> eng mit Forschenden des Sonderforschungsbereiches <span lang="en" dir="ltr">EASE (Everyday Activity Science and Engineering)</span> und des Wissenschaftsschwerpunktes „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>" der Universität Bremen zusammengearbeitet. Studierende haben vom 1. bis zum 31. März 2022 (<abbr title="Mitteleuropäische Zeit">MEZ</abbr> 23:59 Uhr) vier Wochen Zeit, um mit Hilfe cleverer Algorithmen und Analysemethoden in vorgegebenen Daten Muster zu finden. Ziel ist es, mit diesem Wissen eine Vorhersage auf ungesehenen Daten zu treffen. In diesem Jahr sollen fehlende Daten aus Bewegungssequenzen rekonstruiert werden, die durch zwei unterschiedliche Modalitäten aufgenommen wurden. Voraussetzung für die Teilnahme sind lediglich Programmierkenntnisse. Mitmachen kann man einzeln oder in Teams von bis zu drei Personen. Studierende der Informatik der Universität Bremen können sich den Wettbewerb als praktischen Teil eines Seminars anrechnen lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Geldpreise werden von den Firmen „<span lang="en" dir="ltr">JUST ADD AI</span>“ und „neuland – Büro für Informatik“ sowie durch „Die Sparkasse Bremen“ gesponsert und reichen von 100 Euro (5. Platz) bis 500 Euro (1. Platz). Zusätzlich erhalten alle Teilnehmenden der 30 besten Teams attraktive Sachpreise.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Bremen Big Data Challenge: <a href="https://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://bbdc.csl.uni-bremen.de</a></li><li>Sonderforschungsbereich „EASE“: <a href="https://ease-crc.org" target="_blank" rel="noreferrer">https://ease-crc.org</a></li><li>Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“: <a href="https://minds-media-machines.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://minds-media-machines.de</a></li><li>Cognitive Systems Lab: <a href="https://csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://csl.uni-bremen.de</a></li></ul><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><span lang="en" dir="ltr">Yale</span> Hartmann<br> AG <span lang="en" dir="ltr">Cognitive Systems Lab</span><br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:bbdc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbdc@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig / Yale Hartmann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Brmeen_Big_Data_Challenge_Copyright_Yale_Hartmann__BBDC_Team_11c0c4c6b5.png" length="889037" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Brmeen_Big_Data_Challenge_Copyright_Yale_Hartmann__BBDC_Team_11c0c4c6b5.png" fileSize="889037" type="image/png"/><media:description type="plain">Studierende haben bis zum 31. März 2022 Zeit, am BBDC-Wettbewerb teilzunehmen.</media:description><media:copyright>Yale Hartmann, BBDC-Team</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Feb 2022 12:03:25 +0100</pubDate>
                            <title>Universität besorgt wegen Angriff auf die Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-besorgt-wegen-russischem-angriff-auf-die-ukraine</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen unterhält mehrere Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen. In einem Statement äußert sich Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter zur aktuellen Lage in dem Land.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Universität Bremen verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine. Dass ein souveräner europäischer Staat militärisch attackiert wird, war für uns nicht vorstellbar. Wir sind besorgt um das Leben der Menschen in der Ukraine und um das Wohl unserer Partnerinnen und Partner, mit denen wir dort wissenschaftlich zusammenarbeiten“, zeigt sich Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, vom Kriegsausbruch im Osten Europas betroffen. Die Universität Bremen sei mit den Menschen in der Ukraine solidarisch. Der friedliche und freie Austausch in den Wissenschaften sei ebenso wichtig wie das friedliche und freie Zusammenleben der Menschen nicht nur in Europa, sondern überall in der Welt.</p><p>Die Universität Bremen unterhält mehrere Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen, so unter anderem mit dem Institut für Organische Chemie an der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, der nationale Vadym Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew, der Nationalen Maritimen Universität in Odessa und der Nationale Universität für Gartenbau in Uman. „Wir werden die Lage und Entwicklung genau beobachten und stehen unseren Partnerinnen und Partnern natürlich zur Seite“, so Scholz-Reiter. Der Rektor betonte zudem, dass es an der Universität Bremen zahlreiche Studierende und Beschäftigte aus der Ukraine oder mit ukrainischen Wurzeln gebe, denen man solidarisch verbunden sei. Inwieweit sich Angehörige der Universität Bremen derzeit in der Ukraine befinden, ist nicht bekannt.</p><p>Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen: <a href="http://www.uni-bremen.de/ukraine" target="_blank">www.uni-bremen.de/ukraine</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" length="42712" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_CD21_Grafik_Pressemitteilung_4-3_4_e6fa972e10.jpg" fileSize="42712" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 14:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>Impfaktion auf dem Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfaktion-auf-dem-campus-1</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen gibt es für Studierende und Beschäftigte wieder zwei Termine, an denen sie sich impfen lassen können. Am Montag, den 14. Februar sowie am Dienstag, den 15. Februar kommt ein mobiles Impfteam auf den Campus.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Uni-Testcenter im GW2 können Studierende und Mitarbeitende an den beiden Tagen zwischen 11:30 und 15:30 Uhr ihre Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung erhalten. Grundsätzlich werden nur Personen ab 12 Jahren geimpft. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna.</p><p>Wem noch Impfungen fehlen, kann diese Gelegenheit nutzen und sich unkompliziert direkt vor Ort impfen lassen.<br> Dank der hohen Impfquote unter ihren Mitgliedern war die Universität Bremen in der Lage, im Oktober in Präsenz in das Wintersemester zu starten. Auch zum jetzigen Zeitpunkt gilt: Die Impfung ist der beste Schutz vor einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27781</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:25:40 +0100</pubDate>
                            <title>Tiefe Einblicke in die Arktis von morgen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tiefe-einblicke-in-die-arktis-von-morgen</link>
                            
                            <description>Hunderte internationale Forschende werten derzeit die Beobachtungen der MOSAiC-Expedition aus. Nun gibt es erste Übersichtsartikel, an denen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen aus den Bereichen Meereis, Satellitenfernerkundung und Ozeanographie mitgearbeitet haben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der MOSAiC-Expedition wurden hunderte Umweltparameter in nie dagewesener Genauigkeit und Frequenz über einen vollen Jahreszyklus im zentralen Arktischen Ozean erfasst. Jetzt haben Forschende in drei Übersichtsartikeln die physikalischen Eigenschaften von Atmosphäre, Schnee und Meereis sowie Ozean in der Fachzeitschrift Elementa veröffentlicht und die Bedeutung der gemeinsamen Betrachtung aller Komponenten des Klimasystems herausgestellt. Diese Ergebnisse liefern erstmals ein vollständiges Bild der Klimaprozesse in der zentralen Arktis, die sich mehr als doppelt so schnell erwärmt wie der Rest des Planeten – Prozesse, die Wetter und Klima weltweit beeinflussen.&nbsp;</p><p>Das schwindende Meereis ist Symbol für die fortschreitende Klimaerwärmung: In der Arktis hat sich seine Ausdehnung seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen in den 1980er Jahren im Sommer fast halbiert. Weniger gut untersucht, aber ebenso relevant sind Dicke und weitere Eigenschaften des Eises. Die Frage, was dies für die Arktis der Zukunft bedeutet und wie sich diese Veränderungen global auswirken, waren der Antrieb für die historische MOSAiC-Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff Polarstern von September 2019 bis Oktober 2020.&nbsp;</p><h3>Bislang vollständigstes Bild der Klimaprozesse</h3><p>Rund zehn Jahre hatten Forschende von Institutionen aus 20 Ländern die Expedition vorbereitet, deren Gesamtkosten etwa 150 Millionen Euro betrug, die größtenteils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurden. Mit den jetzt vorgestellten Ergebnissen erstellen die Forschenden das vollständigste auf Beobachtungen basierende Bild der Klimaprozesse in der Arktis.&nbsp;</p><p>Die Prozesse ein volles Jahr lang studieren zu können, erforderte ein besonderes Konzept, denn der zentrale Arktische Ozean ist im Winter nach wie vor eisbedeckt und daher schwer erreichbar. Daher ließ sich der Eisbrecher an einer großen Scholle festfrieren und trieb mit der natürlichen Transpolardrift durch das Nordpolarmeer.&nbsp;</p><h3>Vier Forschende der Universität Bremen mit an Bord</h3><p>Die Universität Bremen war in den Bereichen Meereis, Satellitenfernerkundung und Ozeanographie mit vier Personen an Bord an der Expedition beteiligt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen haben jetzt zu allen drei Übersichtsartikeln beigetragen.&nbsp;</p><p>Satellitendaten bilden das Rückgrat unseres Verständnisses des Meereisveränderungen in der Arktis. Durch die harschen Klimabedingungen und geringe Besiedlungsdichte in der Arktis ist man gerade im Winter auf zuverlässige Satellitenbeobachtungen angewiesen. Neben der Meereisfläche sind mittlerweile auch Aussagen über die Eisdicke, Eistypen, Schmelztümpel oder den Schnee auf dem Meereis mit Hilfe von Satelliten möglich. „Viele dieser Verfahren werden am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen entwickelt“, sagt Dr. Gunnar Spreen, Wissenschaftler und Leiter der Arbeitsgruppe für Fernerkundung der Polarregionen an der Universität Bremen.</p><h3>Fernerkundungsinstrumente auf MOSAiC-Scholle aufgebaut</h3><p>Um auch für zukünftige Satellitenmissionen der ESA, NASA oder des EU Copernicus-Programms (zum Beispiel CIMR Mikrowellenradiometer oder CRISTAL Altimeter) neue Verfahren zu entwickeln, wurden Fernerkundungsinstrumente auf der MOSAiC-Scholle aufgebaut. Die Universität Bremen hat die Fernerkundungsaktivitäten bei MOSAiC koordiniert und geleitet. „Wir haben die bisher größte Zusammenstellung von 14 Fernerkundungsinstrumenten auf die Eisscholle gestellt, um mit allen den gleichen Schnee und Eis zur selben Zeit zu beobachten. Im Weltall gibt es entsprechende Gegenstücke auf Satelliten. Zusammen mit den detaillierten physikalischen Schnee- und Eisbeobachtungen werden diese Messungen den Weg für zukünftige Satellitenmissionen ebnen. Und sie erlauben uns die Unsicherheiten von bestehenden Zeitserien aus Satelliten besser abzuschätzen und damit Klimamodelle zu verbessern“, erläutert Spreen.</p><p>Erste Ergebnisse zeigen nun, dass eine Kombination von Radaraltimetern bei verschiedenen Frequenzen zur Bestimmung der Schneehöhe verwendet werden können – aber auch, dass einige der jetzigen Methoden fehlerhafte Daten liefern können, wenn Warmlufteinbrüche oder Regen die Mikrowelleneigenschaften der Eisoberfläche verändern. Gunnar Spreen: „Solche Schwächen können jetzt dank der MOSAiC-Messungen verbessert werden.“</p><h3>Neue Einblicke in die Austauschprozesse möglich</h3><p>Durch die Arbeitsgruppe Ozeanographie, ebenfalls im Institut für Umweltphysik, wurden die Probennahmen für anthropogene Spurenstoffe (CFCs) und Edelgasisotope (Helium und Neon) während der MOSAiC-Expedition koordiniert und die Messungen im Anschluss an die Expedition in den hauseigenen Laboren durchgeführt. Dieser Datensatz verspricht neue Einblicke in den Austausch zwischen Atmosphäre, oberem Ozean, und den darunterliegenden Wasserschichten bei sich verändernden Eisbedingungen.&nbsp;</p><p>„Die Entnahme von Wasserproben im arktischen Winter, vor allem im Eiscamp außerhalb der Polarstern, war für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord mit erheblichen logistischen und persönlichen Herausforderungen verbunden. Durch ihren Einsatz sind wir jetzt in der Lage, vertikale und horizontale Austauschprozesse unter dem Eis anhand von Spurenstoffen besser zu verstehen“, sagt Dr. Maren Walter aus der Arbeitsgruppe Ozeanographie.</p><p>Die drei Übersichtsartikel dienen als Referenzen für eine Vielzahl von zukünftigen wissenschaftlichen Arbeiten. „Die physikalischen Beobachtungen sind die Grundlage für die Interpretation von biogeochemischen Kreisläufen und Ökosystemprozessen sowie für die gekoppelten Modelle, die wir nutzen, um noch mehr über Klima-Rückkopplungen und die globalen Auswirkungen des arktischen Wandels zu erfahren. Diese Veränderungen können Wetter und Klima weltweit beeinflussen“, so Professor Markus Rex, Leiter von MOSAiC und Atmosphärenforscher am AWI.</p><h3>Hintergrundinformationen zu MOSAiC</h3><p>Während der MOSAiC-Expedition erforschten Wissenschaftler aus 20 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Von Herbst 2019 bis Herbst 2020 driftete der deutsche Eisbrecher Polarstern dazu eingefroren im Eis durch das Nordpolarmeer. MOSAiC wurde unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) realisiert. Damit dieses einzigartige Projekt gelingen und möglichst wertvolle Daten gewonnen werden konnten, arbeiteten über 80 Institute in einem Forschungskonsortium zusammen. Die Gesamtkosten der Expedition beliefen sich auf rund 150 Millionen Euro, die größtenteils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurden.</p><p>Alle Publikationen sind in diesem Elementa Special Feature zu finden:<br><a href="https://online.ucpress.edu/elementa/collection/269/Special-Feature-The-Multidisciplinary-Drifting" target="_blank" rel="noreferrer">https://online.ucpress.edu/elementa/collection/269/Special-Feature-The-Multidisciplinary-Drifting</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://seaice.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://seaice.uni-bremen.de/</a><br><a href="https://mosaic-expedition.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://mosaic-expedition.org/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Gunnar Spreen<br> Institut für Umweltphysik (iup)<br> Telefon: + 49 (0)421 218 62158<br> E-Mail: <a href="mailto:gunnar.spreen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gunnar.spreen@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Polarstern_Foto_Gunnar_Spreen_Universitaet_Bremen_8679ea0d93.jpg" length="129795" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Polarstern_Foto_Gunnar_Spreen_Universitaet_Bremen_8679ea0d93.jpg" fileSize="129795" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Es war die größte Polarexpedition der Geschichte: Der Forschungseisbrecher Polarstern driftete ein Jahr lang durch den Arktischen Ozean – gefangen im Eis. Nun liegen erste wissenschaftliche Ergebnisse vor.</media:description><media:copyright>Dr. Gunnar Spreen / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 11:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Stellungnahme des Rektors zu Banner auf dem Boulevard</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/stellungnahme-des-rektorats-zu-banner-auf-dem-boulevard</link>
                            
                            <description>Nachdem am Morgen des 1. Februars 2022 kurzzeitig ein diffamierendes Banner gegen die Polizei auf dem Boulevard hing, hat die Universität Anzeige erstattet. „Wir dulden solche menschenverachtenden Äußerungen nicht auf unserem Campus“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind betroffen, dass unsere Institution, die für Respekt, Diversität und Demokratie steht, für so eine unwürdige Aktion ausgewählt wurde“, so der Rektor. Unbekannte Personen hatten in der Nacht zum Dienstag auf dem Boulevard zwischen dem Hörsaal („Keksdose“) und dem Sportturm ein etwa ein Meter mal 70 Zentimeter großes Banner aus Stoff aufgehängt. Darauf stand mit blauer Farbe: „Zwei weniger – ACAB". Die Abkürzung weist auf den englischsprachigen Ausspruch „All Cops are Bastards" hin (auf Deutsch: „Alle Polizisten sind Bastarde"). Das Banner stand also mutmaßlich in Zusammenhang mit dem Polizisten-Mord von Kusel in Rheinland-Pfalz. Die Universität hat das Banner, nachdem es entdeckt wurde, umgehend abgehängt und Anzeige erstattet. Wer das Banner aufgehängt hat, ist unklar und muss polizeilich ermittelt werden.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Rektor Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_IMG_9862_d7492185ce.jpg" length="598967" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_IMG_9862_d7492185ce.jpg" fileSize="598967" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt einen Teil des Boulevards an der Universität.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27596</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Jan 2022 12:37:19 +0100</pubDate>
                            <title>Lehre bleibt bis zum Ende der Vorlesungszeit digital </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehre-bleibt-bis-zum-ende-der-vorlesungszeit-digital</link>
                            
                            <description>Die Regelung für die digitale Lehre wird an den Hochschulen im Land Bremen bis zum Ende der Vorlesungszeit verlängert. Nicht digitalisierbare Formate und besondere Prüfungsvorbereitungen und Abschlussarbeiten werden weiter in Präsenz angeboten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Damit gilt bis zum 4. Februar 2022 an der Universität Bremen Stufe vier des Stufenplans für die Lehre. In dieser Stufe finden alle Vorlesungen und die meisten Seminare digital statt. Laborpraktika und weitere nicht digitalisierbare Lehrveranstaltungsformen können weiter in Präsenz stattfinden. Ebenso Veranstaltungen in Studiengängen mit Laborpraktika, deren Durchführung in Präsenz für die Sicherung der Studierbarkeit wichtig ist.<br> Darauf haben sich die Bremischen Hochschulen und die Senatorin für Wissenschaft und Häfen verständigt. Mit dieser Entscheidung soll sichergestellt werden, dass die Studierenden die vorgesehenen Kreditpunkte erreichen können. Dazu gehört auch, dass Studierende ihre Prüfungen im geplanten Zeitraum und an den geplanten Terminen ablegen können.</p><h3>Lernräume für Prüfungsvorbereitungen</h3><p>Für die Prüfungsvorbereitung stellt die Universität weitere Lernräume zur Verfügung. In den Gebäuden GW1, GW2, SFG und MZH werden ab dem 17. Januar 2022 alle Unterrichtsräume werktags zwischen 8 und 18 Uhr als Arbeitsräume für Studierende geöffnet. Eine gesonderte Buchung ist nicht erforderlich. Dabei sind die Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (dringend empfohlen werden FFP2-Masken) zu beachten.</p><p>In der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) stehen ab sofort auch wieder sonntags Lernplätze zur Verfügung. Bibliothekarisches Personal ist an dem Tag nicht vor Ort. Die Öffnungszeiten der SuUB wurden damit insgesamt verlängert. Montag bis Freitag ist die SuUB von 8 bis 22 Uhr zugänglich, samstags von 10 bis 20 Uhr und an Sonntagen von 10 bis 18 Uhr. Die Zahl der Einzelarbeitsplätze ist zurzeit aufgrund eines Defekts der Belüftung geringer als üblich. Dieser wird so schnell wie möglich behoben. Gruppenarbeitsplätze stehen momentan nicht zur Verfügung.</p><h3>2G-Plus-Regelung in Mensa und Café Central</h3><p>Der Zugang zur Mensa und dem Café Central ist aktuell nur unter Einhaltung der 2G-Plus- Regelung möglich. Besucher:innen müssen entweder geimpft oder genesen sein und den Nachweis eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen können. Grundlage ist die Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen und die darin enthaltenen Regelungen für Gastronomiebetriebe.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie</a></p><p><br><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/weiterhin-reduzierte-praesenzangebote-der-bremischen-hochschulen-375815?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Stellungnahme </a>aller Hochschulen und der senatorischen Behörde.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 07 Jan 2022 12:12:10 +0100</pubDate>
                            <title>Weser-Kurier bei lokaler Nachrichten-App molo.news</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/weser-kurier-jetzt-auch-bei-lokaler-nachrichten-app-molonews</link>
                            
                            <description>Bei der lokalen Nachrichtenplattform molo.news gibt es weiteren Zuwachs. Der Weser-Kurier wird mit gleich drei redaktionellen Angeboten vertreten sein und täglich Beiträge aus dem digitalen Mediengebot für Bremen und Bremerhaven sowie aus dem kostenpflichtigen Angebot WK+ beisteuern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die innovative Nachrichten-App molo.news für Bremen und umzu ging im Juli 2020 an den Start. Entwickelt wurde sie gemeinsam von der Universität Bremen und dem Hamburger Leibniz Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut. Die kostenlose App ist ein <span lang="en" dir="ltr">News-Feed</span> für alle Nachrichten und Informationen von lokalen Medien, Vereinen und anderen Kollektiven – und hat dabei eine Ausrichtung darauf, wie man sich in der Stadt einbringen kann und was an der Stadt bewegt.</p><p>Bei molo.news wirken bereits zahlreiche Medien mit, darunter regionale und lokale Tageszeitungen, <span lang="en" dir="ltr">Online</span>-Magazine und andere Angebote wie zum Beispiel Podcasts aus der Bremer Region. Damit umfasst die Info-App mittlerweile ein denkbar breites Spektrum von digitalen Medien, sowohl aus dem kommerziellen als auch aus dem <span lang="en" dir="ltr">Non-Profit</span>-Bereich.</p><p>Neben dem jüngsten Zugang Weser-Kurier sind bereits buten un binnen von Radio Bremen, die taz, die Mediengruppe Kreiszeitung, der Weser Report, nord24.de, NORD|ERLESEN sowie weitere Medien dabei. molo.news bietet damit seinen Nutzer:innen einen umfassenden Überblick über das Tagesgeschehen der Region. Neben den Nachrichten professioneller Medien können bei molo.news auch Informationsangebote von öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen wie zum Beispiel Hochschulen, Museen und Vereinen von den Nutzer:innen in einem individuellen Newsfeed komfortabel selbst zusammengestellt werden.</p><p>Für alle, die molo.news noch nicht kennen: Molo steht für „moving local“ – ein Ziel ist, Nutzerinnen und Nutzer stärker mit ihrem Lebensraum zu verbinden. molo.news ist eine lokale Nachrichten- und Info-App, die im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)&nbsp; geförderten Projekts entwickelt wurde.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.molo.news" target="_blank" rel="noreferrer">www.molo.news</a></p><p>Fragen beantwortet:<br> Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br> Prof. Dr. Andreas Hepp<br> Tel.: 0421-218-67620<br> E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andreas.hepp@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_2022_01_07_Molonews_Akira_Kaelyn_AdobeStock_298839437_65f877c89d.jpeg" length="379649" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_2022_01_07_Molonews_Akira_Kaelyn_AdobeStock_298839437_65f877c89d.jpeg" fileSize="379649" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Molo steht für „moving local“ – ein Ziel ist, Nutzerinnen und Nutzer stärker mit ihrem Lebensraum zu verbinden.</media:description><media:copyright>Akira Kaelyn - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 14:06:50 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Lehre bleibt bis zum 16. Januar digital </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-universitaet-bremen-verlaengert-regelung-zur-digitalen-lehre</link>
                            
                            <description>Angesichts der starken Ausbreitung der Omikron-Variante im Land wird die Regelung für die digitale Lehre an den Bremischen Hochschulen bis zum 16. Januar 2022 verlängert. Das hat die Senatorin für Wissenschaft und Häfen beschlossen. Nicht digitalisierbare Formate werden weiter in Präsenz angeboten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit befindet sich die Universität Bremen in Stufe vier des Stufenplans für die Lehre. In dieser Stufe finden alle Vorlesungen und die meisten Seminare digital statt. Laborpraktika und weitere nicht digitalisierbare Lehrveranstaltungsformen können weiter in Präsenz stattfinden. Ebenso Veranstaltungen in Studiengängen mit Laborpraktika, deren Durchführung in Präsenz für die Sicherung der Studierbarkeit wichtig ist.</p><p>Die bisherige Regelung sollte eigentlich am 9. Januar auslaufen. Nach den für Freitag geplanten Bund-Länder-Gesprächen zur aktuellen Corona-Lage will das Wissenschaftsressort in der kommenden Woche die Situation gemeinsam mit den Leitungen der Hochschulen neu bewerten und über den weiteren Verlauf des Wintersemesters beraten. Das oberste Ziel wird dabei sein, dass die Prüfungsphase wie geplant stattfinden kann.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 11:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ausschreibung: Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ausschreibung-bremer-hochschulpreis-fuer-ausgezeichnete-lehre</link>
                            
                            <description>Zum zweiten Mal lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren und zu fördern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität der Lehre ist ein zentrales Merkmal von Spitzenhochschulen. Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule verliehen. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert. Das Land Bremen stellt einen 1. Preis mit 25.000 Euro Preisgeld und einen 2. Preis mit 15.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die Auszeichnung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen wird alle zwei Jahre vergeben.</p><h3>Wer kann sich bewerben?</h3><p>Die Ausschreibung für den 1. Preis richtet sich&nbsp;ausschließlich&nbsp;an Arbeitsgruppen bzw. Organisationseinheiten der vier staatlichen bremischen Hochschulen. Die Ausschreibung für den 2. Preis richtet sich ausschließlich an Lehrende der vier staatlichen bremischen Hochschulen als Einzelpersonen gemäß § 5 BremHG. Die Lehrpreisträger:innen können die Preisgelder für dienstliche Zwecke frei verwenden.</p><h3>Wie läuft die Entscheidungsfindung ab?<strong></strong></h3><p>Die Arbeitsgruppe bzw. Organisationseinheiten oder Einzelpersonen bewerben sich selbst direkt bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Bei der Einreichung der Antragsunterlagen ist anzugeben, ob es sich um eine Einzel- oder eine Arbeitsgruppenbewerbung handelt. Eine Vorauswahl der Anträge durch die jeweilige Hochschulleitung ist nicht vorgesehen. Die Anträge inkl. aller Unterlagen sind bis zum 06.07.2022 ausschließlich per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: <a href="mailto:landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de">landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de</a></p><p>Die eingereichten Anträge werden durch die von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen eingesetzte Jury geprüft und bewertet. Die Jury besteht aus den jeweiligen Hochschulleitungen und Studierenden der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, externen Gutachter*innen sowie einer Vertretung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Aktive Jurymitglieder dürfen sich nicht für den Bremer Hochschullehrpreis bewerben. Ehemalige Jurymitglieder dürfen sich nach dem Tag des Ausscheidens aus dem Gremium zwei Jahre lang nicht für den Hochschulpreis bewerben.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Die Anträge inkl. aller Unterlagen sind bis zum 06.07.2022 ausschließlich per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: <a href="mailto:landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de">landeslehrpreis-bremen@swh.bremen.de</a></p><p>Das Antragsformular: <a href="https://www.wissenschaft-haefen.bremen.de/landeslehrpreis" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wissenschaft-haefen.bremen.de/landeslehrpreis</a></p><p><a href="http://www.wissenschaft-haefen.bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.wissenschaft-haefen.bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Mario Domann-Käse<br> Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen<br> Telefon +49 421 361 15660<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_DSC_6951_57e7332a8a.jpg" length="403497" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_DSC_6951_57e7332a8a.jpg" fileSize="403497" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Herzlichen Glückwunsch: ausgezeichnete WiWi-Absolvent:innen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/herzlichen-glueckwunsch-ausgezeichnete-wiwi-absolventinnen</link>
                            
                            <description>Für herausragende wissenschaftliche Leistungen sind in der Bremer Glocke Preise für Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften vergeben worden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Den mit 10.000 Euro dotierten Segnitz-Preis für Promotionsarbeiten teilen sich Dr. Hüseyin Caferoglu und Dr. Nils Grashof.</p><p>Die besten sechs Master- und Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen erhalten den Wolfgang-Ritter-Studienpreis und Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.000 Euro. Die ausgezeichneten Studierenden sind: Lea Hashagen, Daniel Hoffrogge, Ricarda Kochems (Bachelor) und Franziska Frese, Martin Meyer, Sophie Gerdemann (Master).</p><p>Der Sonderpreis der Deutschen Bundesbank für Abschlussarbeiten mit Zentralbankbezug wird dieses Jahr unter Jannik Althoff und Tobias Glas aufgeteilt. Dieser Sonderpreis ist mit 2.000 Euro ausgestattet.</p><p>Als Novum werden die besten Prüfungsarbeiten zum zertifizierten Derivatehändler durch die Stiftung Bremer Wertpapierbörse prämiert. Die Auszeichnung geht an Natalija Mitrovic, Marcel Kosog und Leon Maurer.</p><p>Zudem verleiht der Marketing Club Bremen erstmals den Master Thesis Award. Er geht an Chiara Pleus.</p><p>Die Preisverleihung fand im Rahmen der Verabschiedung der insgesamt 435 Absolventinnen und Absolventen statt – darunter 30 Promovierte – der Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (Elektrotechnik und Informationstechnik). Neu dabei waren die Master-Absolventinnen und -Absolventen der Wirtschaftspsychologie.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_PreistraegerInnen_WRS_-_Bachelor_3c6e7e2345.jpg" length="492670" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_PreistraegerInnen_WRS_-_Bachelor_3c6e7e2345.jpg" fileSize="492670" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ausgezeichnete Bachelor-Absolvent:innen: Ricarda Kochems, Daniel Hoffrogge und Lea Hashagen (v.l.)</media:description><media:copyright>Melinda Helena Clabes/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27359</guid>
                            <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 16:36:00 +0100</pubDate>
                            <title>Hochschulen im Land Bremen stellen auf digitale Lehre um</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochschulen-im-land-bremen-stellen-auf-digitale-lehre-um</link>
                            
                            <description>Die bremischen Hochschulen haben beschlossen, die Präsenzlehre in der Weihnachtszeit zu reduzieren. Vom 13. Dezember 2021 bis zum 9. Januar 2022 werden Lehrveranstaltungen vorrübergehend deshalb weitgehend auf digitale Lehre umgestellt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Maßnahme soll dem zu erwartenden geänderten Mobilitätsverhalten während der Weihnachtstage und über den Jahreswechsel frühzeitig Rechnung getragen werden. Folgewirkungen auf das Infektionsgeschehen an den Hochschulen sollen möglichst vermieden werden.<br> Nicht digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika werden auch in diesem Zeitraum weiterhin als Präsenzveranstaltungen angeboten.</p><p>Ab dem 10. Januar 2022 werden die Lehrveranstaltungen an allen Hochschulen wieder zu dem in diesem Wintersemester üblichen Präsenzumfang zurückkehren.</p><p>Erfreulicherweise ist es bislang zu keinem größeren Infektionsgeschehen an den bremischen Hochschulen gekommen. Dies spricht sowohl für die Wirksamkeit der zwischen Hochschulen und Wissenschaftsbehörde abgesprochenen Maßnahmen als auch für das umsichtige und rücksichtsvolle Verhalten aller Hochschulangehörigen.</p><p><a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/senatorin-und-hochschulen-treffen-verabredungen-zur-fortfuehrung-des-lehrbetriebs-im-wintersemester-374230?asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Stellungnahme</a> der Hochschulen und der Senatorin für Wissenschaft und Häfen zum weiteren Verlauf des Wintersemesters 2021/22</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
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                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27310</guid>
                            <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 15:54:11 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Universität stellt auf digitale Lehre um</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-universitaet-stellt-auf-digitale-lehre-um</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen stellt vorübergehend weitgehend auf Online-Lehre um. Damit reagiert sie auf die Entwicklung der Pandemie-Situation und die hohen Infektionszahlen. Von Montag, den 13. Dezember 2021 bis zum 7. Januar 2022 gilt die Stufe vier des Stufenplans für die Lehre. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Um die Kontakte, wie von der Nationalen Akademie der Wissenschaft – Leopoldina gefordert, maßgeblich zu reduzieren, wechselt die Universität Bremen zeitbegrenzt von der zweiten in die vierte Stufe des Stufenplans für die Lehre. Dieser wird zum 13. Dezember in Kraft treten und bis zum 7. Januar 2022 andauern. Danach soll wieder in den Präsenzmodus auf Stufe zwei gewechselt werden.</p><h3>Seminare in Präsenz nur in Ausnahmen möglich &nbsp;</h3><p>In Stufe vier des Stufenplans der Lehre finden alle Vorlesungen und die meisten Seminare digital statt. Laborpraktika und weitere nicht digitalisierbare Lehrveranstaltungsformen können weiter in Präsenz durchgeführt werden, ebenso Veranstaltungen in den Studiengängen mit Laborpraktika, deren Durchführung in Präsenz für die Sicherung der Studierbarkeit wichtig ist.</p><h3>Lernorte in Universität sowie Gruppenarbeitsplätze in der Bibliothek werden geschlossen</h3><p>Darüber hinaus werden die Lernorte auf dem Campus geschlossen. Gleiches gilt auch für die Gruppenarbeitsmöglichkeiten in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB). Das Angebot an Einzelarbeitsplätzen bleibt in der Bibliothek bestehen.</p><h3>Vorerst keine Auswirkungen auf Prüfungen</h3><p>Die Universität Bremen geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass sich die Situation durch diese Maßnahmen wieder verbessert und die Prüfungen am Ende des Semesters wie geplant stattfinden können. Das bedeutet, dass sowohl die Termine gehalten als auch die Prüfungen in Präsenz abgenommen werden können.</p><h3>Appell zur Impfung</h3><p>Der beste Weg dafür ist weiterhin eine Impfung. Daher ruft die Universitätsleitung alle dazu auf, sich impfen beziehungsweise boostern zu lassen. Terminvereinbarung unter <a href="https://impfzentrum.bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://impfzentrum.bremen.de/</a></p><p><br> Die wichtigsten Informationen finden Sie unter <a href="https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
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                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27289</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 09:37:17 +0100</pubDate>
                            <title>Zahl der Pflegebedürftigen höher als vorausberechnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zahl-der-pflegebeduerftigen-hoeher-als-vorausberechnet-pflegereport-2021</link>
                            
                            <description>Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren deutlich höher sein als vorhergesagt. Dies ist ein Ergebnis des diesjährigen Pflegereports, den das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen im Auftrag der BARMER Krankenkasse erstellt hat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die SOCIUM-Autoren, die Gesundheitsökonomen Professor Heinz Rothgang und Dr. Rolf Müller, haben für den aktuellen Report Daten aus der Pflegestatistik und Routinedaten der BARMER wissenschaftlich ausgewertet.<br> Das Fazit: Im Jahr 2025 und in den Folgejahren werden eine Millionen Menschen mehr pflegebedürftig sein als mit konventionellen Schätzungen vorausgesagt. Als Grund dafür sehen die Autoren die Auswirkungen der letzten Pflegereformen und damit eine Ausweitung der Leistungsberechtigten.</p><p>„Um herauszufinden, wie viele Menschen in Zukunft gepflegt werden müssen, wird zurzeit die Häufigkeit aktueller Krankheiten – die sogenannten Prävalenzen – herangezogen. Dadurch wurde die zukünftige Anzahl an Pflegebedürftigen unterschätzt,“ betont Professor Rothgang. Er fordert eine Ausbildungsoffensive.</p><h3>Stark steigende Zahl an Pflegebedürftigen</h3><p>Seit den 2010er Jahren wird der Kreis der Patienten, die leistungsberechtigt sind, zunehmend ausgeweitet. Der Grund, dass schrittweise kognitive Einschränkungen wie Demenz für den Leistungsanspruch gegenüber der Pflegeversicherung berücksichtigt werden können. Zwischen 2017 und 2019 ist nach den Daten der Pflegestatistik die Zahl der Pflegebedürftigen um 713.000 gestiegen. Der Anstieg beruhte mit 145.000 Fällen auf demografischen Entwicklungen und mit 568.000 Fällen auf anderen Effekten, wie sie durch die Einführung der Pflegegrade entstanden sind.</p><p>„Aktuelle Vorausberechnungen, die auf den Pflegeprävalenzen von 2019 beruhen, unterschätzten schon die Anzahl der Pflegebedürftigen des Jahres 2020 um über 6 Prozent“, gibt Professor Rothgang zu bedenken.<br> Die Autoren des Pflegereports gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren keine weitere Ausweitung des leistungsberechtigten Personenkreises durch weitere gesetzgeberische Maßnahmen geben wird, aber dass der Einführungseffekt der letzten Reformen nur langsam bis zum Jahr 2025 abklingt. In der Summe ergeben sich dann ab 2025 rund eine Million mehr Pflegebedürftige als mit der konventionellen Schätzung. Die neueren Schätzungen weisen vor allem mehr Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 1 bis 3 und mit Bezug von Pflegegeld aus.</p><h3>Bedarf an Pflegekräften um 3 Prozent höher als konventionell geschätzt</h3><p>Trotz der Vielzahl an Pflegebedürftigen mit geringen Pflegegraden wird es nach Berechnungen der Bremer Wissenschaftler auch im stationären Sektor einen höheren Bedarf geben als mit konventionellen Methoden vorausberechnet. Es werden im Vergleich 3 Prozent mehr Pflegekräfte benötigt als mit konventionellen Methoden berechnet. Insgesamt wird für das Jahr 2030 ein Personalbedarf von 510.000 Pflegefachkräften, 196.000 Pflegehilfskräften mit 1- bis 2-jähriger Ausbildung und 386.000 Pflegehilfskräften ohne Ausbildung vorhergesagt. Das sind 81.000 Pflegefachkräfte, 87.000 Pflegehilfskräfte mit Ausbildung und 14.000 Pflegekräfte ohne Ausbildung mehr als durch die Pflegestatistik für das Jahr 2019 ausgewiesen. Daraus ergibt sich für 2030 im Vergleich zu 2019 ein Mehrbedarf von 182.000 Pflegekräften.</p><h3>Benötigt wird eine Ausbildungsoffensive</h3><p>Das Hauptproblem, so das Fazit, bleibe die Rekrutierung des Pflegepersonals. Den Mehrbedarf zu befriedigen, sei die zentrale Herausforderung der Pflegepolitik, betont Professor Rothgang.&nbsp; „Dazu muss das Ausbildungsangebot erhöht werden. Zudem muss der Beruf durch bessere Arbeitsbedingungen und höhere Entlohnung attraktiver gemacht werden.“ Dadurch könne es gelingen, Pflegekräfte zu einem längeren Verbleib im Beruf zu bewegen und potenzielle Auszubildende für den Beruf zu gewinnen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>BARMER Pflegereport: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_BARMER_Pflegereport_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_BARMER_Pflegereport_2021.pdf</a></p><p>Statement Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_Statement_Rothgang_Pflegereport2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_Statement_Rothgang_Pflegereport2021.pdf</a></p><p>Präsentation Rothgang: <a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/20211201_Prasentation_Rothgang_Pflegereport2021.pdf</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-58557<br> E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. rer. pol. Rolf Müller<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-58554<br> E-Mail: <a href="mailto:rmint@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rmint@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_2021_12_1_Pflegereport_Copyright_Kzenon_AdobeStock_0677572675.jpeg" length="224531" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_2021_12_1_Pflegereport_Copyright_Kzenon_AdobeStock_0677572675.jpeg" fileSize="224531" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Jahr 2025 und in den Folgejahren werden eine Millionen Menschen mehr pflegebedürftig sein als mit konventionellen Schätzungen vorausgesagt. Als Grund dafür sehen die Autoren des Pflegereports die Auswirkungen der letzten Pflegereformen und damit eine Ausweitung der Leistungsberechtigten.</media:description><media:copyright>(c) Kzenon</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 25 Nov 2021 16:50:36 +0100</pubDate>
                            <title>Universität bleibt im Präsenzsemester</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bleibt-im-praesenzsemester</link>
                            
                            <description>Seit dem 25. November gilt in der Stadt Bremen die Corona-Warnstufe 2. Dies hat aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Studienbetrieb der Universität. Das Semester in Präsenz wird fortgesetzt unter Einhaltung der Hygieneregeln.  Die Universität appelliert zudem an alle, sich impfen zu lassen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Anpassung der Warnstufe ist Teil der geänderten Corona-Verordnung des Landes. Darin wurden die Schwellenwerte gesenkt, bei denen die nächsthöhere Warnstufe greift.</p><p>Die Universität Bremen arbeitet mit einem eigenen „Stufenplan für die Lehre“. Der Krisenstab der Universität legt die gültige Stufe fest. Das bedeutet, dass die Warnstufe des Landes und die Stufe des Stufenplans nicht notwendigerweise übereinstimmen. Seit Anfang dieser Woche befindet die Universität sich in Stufe 2 ihres Stufenplans für die Lehre. Dies hat die Universität unter Abwägung der aktuellen Lage entschieden, um so lange wie möglich im Präsenzmodus zu bleiben.</p><h4>Wird das Semester in Präsenz bleiben?<strong></strong></h4><p>Die Universität setzt alles daran, das Semester in Präsenz fortzusetzen. Sie appelliert mitzuhelfen, indem alle sich an die Hygieneregeln halten und sich <abbr title="ggf.">ggf. </abbr>noch impfen lassen. Die Testcenter des Landes Bremen stehen wieder offen für die sogenannten Bürgertests. Auf der Webseite der Senatorin für Gesundheit findet man eine Liste der Testcenter, die aktuell eine kostenlose Testung anbieten: <a href="http://www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/corona-testmoeglichkeiten-32720" target="_blank" rel="noreferrer">www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/corona-testmoeglichkeiten-32720</a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><h4>Besteht für Beschäftigte die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten?</h4><p>Beschäftigte der Universität haben die Möglichkeit, in Abstimmung mit Ihren Vorgesetzten im Homeoffice zu arbeiten, wenn Ihre Tätigkeit nicht unbedingt eine Anwesenheit auf dem Campus erfordert. Diese Regelung soll aktuell bestehen bleiben. Ausschlaggebend für das Homeoffice sind die dienstlichen Aufgaben sowie die technischen Voraussetzungen. Leitend ist hierbei die Aufrechterhaltung des Präsenzbetriebs in der Lehre und der dazugehörigen unterstützenden Bedarfe in Verwaltung und Technik.</p><h4>Welche weiteren Änderungen ergeben sich für die Beschäftigten?</h4><p>Das Land Bremen hat per Rundschreiben des Senators für Finanzen einige wesentliche Änderungen für Beschäftigte mitgeteilt. Die wichtigsten sind:</p><ul class="list-normal"><li>Testzeit gilt nicht mehr als Arbeitszeit.</li><li>Keine Lohnfortzahlung in Quarantäne für Ungeimpfte</li><li>Ab dem 1. Dezember 2021 werden keine Entschädigungszahlungen mehr auf Grundlage des § 56 IFSG geleistet, wenn diese durch eine Impfung hätten verhindert werden können. Damit wird der Beschluss der Gesundheitsminister:innen von Bund und Ländern vom 22. September 2021 umgesetzt.</li><li>Der Arbeitgeber darf den Impfstatus der Mitarbeitenden abfragen und dokumentieren. Diese Möglichkeit wird die Universität in den wenigen Randbereichen nutzen, wo die normale Einlasskontrolle nicht greift.</li></ul><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie" target="_blank">www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27206</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Nov 2021 13:41:42 +0100</pubDate>
                            <title>Corona-Regelungen: Maskenpflicht gilt wieder </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-regelungen-maskenpflicht-gilt-wieder</link>
                            
                            <description>Aufgrund der bundesweit steigenden Infektionszahlen gilt ab dem kommenden Montag, 22. November 2021, wieder die Maskenpflicht in der Universität Bremen. Die Maßnahme soll dabei helfen, im Präsenzmodus bleiben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen wechselt mit Blick auf die bundesweit steigenden Infektionszahlen in die Stufe 2 des „Stufenplans für die Lehre“. Das bedeutet, dass die Maskenpflicht auf allen Verkehrsflächen, in Lehrveranstaltungsräumen und an Lernplätzen in allen Gebäuden der Universität gilt.</p><h3>Maske tragen und Lüften sind wichtige Maßnahmen</h3><p>Die Maskenpflicht umfasst auch die Lehrveranstaltungen, bei denen die Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Vortragenden in den Veranstaltungen wird die Nutzung einer Maske dringend empfohlen.<br> Studierenden und Mitarbeitenden wird angeraten, eine FFP2-Maske zu tragen, da der Schutz dieser Masken erheblich höher ist als der anderer medizinischer Masken.<br> Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass Räume regelmäßig gelüftet werden müssen, sofern sie nicht über ein Belüftungssystem verfügen. Maske und Lüften vermindern die Gefahr einer Ansteckung deutlich.</p><h3>Tests des Landes Bremen wieder kostenlos</h3><p>Außerdem stehen die Testcenter des Landes Bremen wieder für die sogenannten Bürgertests offen. Auf der Webseite der Senatorin für Gesundheit findet sich eine Liste der Testcenter, die aktuell eine kostenlose Testung anbieten: <a href="https://www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/corona-testmoeglichkeiten-32720" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/corona-testmoeglichkeiten-32720</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/informationen-zur-corona-pandemie</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" length="354525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Fahnen_4zu3_aa5e8845e9.jpg" fileSize="354525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 18 Nov 2021 09:07:25 +0100</pubDate>
                            <title>Rektor als HRK-Vizepräsident wiedergewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rektor-als-hrk-vizepraesident-fuer-internationales-wiedergewaehlt</link>
                            
                            <description>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, ist erneut zum Vizepräsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden. Sein Schwerpunkt liegt weiterhin im Bereich Internationale Angelegenheiten. Er hat das Amt seit Dezember 2018 inne.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiederwahl für zwei weitere Jahre der Amtszeit, die am 1. Dezember 2021 offiziell beginnt, fand in der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK</abbr>-Mitgliederversammlung am 16. November 2021 statt.<br> Insgesamt wurden drei neue Mitglieder in das <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK</abbr>-Präsidium gewählt und vier in ihren Ämtern bestätigt. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die Mitgliedshochschulen werden in der HRK durch ihre Präsidien und Rektorate vertreten.</p><h3>Weltweit für Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie eintreten</h3><p>Als Vize-Präsident für Internationales vertritt Professor Scholz-Reiter in der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK</abbr> die Interessen der deutschen Hochschulen international und unterstützt ihre Mitglieder im Internationalisierungsprozess.<br> Auch in seiner dritten Amtszeit steht für ihn die Wissenschaftsfreiheit im Zentrum, die es zu verteidigen gelte. „Wir sehen, dass in vielen Ländern Forscher:innen in ihrer Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt sind, dass sie bedrängt, entlassen oder verfolgt werden. Ob in Belarus, der Türkei, dem Iran oder Afghanistan. Überall dort, wo Studierende und Forschende ihrer Tätigkeit nicht mehr frei nachgehen dürfen, brauchen sie unsere Unterstützung. Als <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK</abbr> treten wir weltweit für Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie ein“, so Scholz-Reiter.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.hrk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hrk.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_2021_11_18_HRK_Wahl_Copyright_Universitaet_Bremen_8a1ee6dc8e.jpg" length="186034" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_2021_11_18_HRK_Wahl_Copyright_Universitaet_Bremen_8a1ee6dc8e.jpg" fileSize="186034" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, ist erneut zum Vizepräsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-27066</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Nov 2021 11:41:08 +0100</pubDate>
                            <title>Erklärung für ungewöhnliche Isotopenmuster </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erklaerung-fuer-ungewoehnliche-isotopenmuster</link>
                            
                            <description>MARUM-Forschende sind im Guaymas-Becken im Golf von Kalifornien auf Spuren von Kohlenwasserstoffgasen gestoßen, die nicht auf herkömmliche Weise entstanden sind. Im Labor konnten sie die Kohlenwasserstoffbildung simulieren. Ihre Studie wurde jetzt veröffentlicht. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter Druck und hoher Temperatur bilden sich im tiefen Ozeanboden Kohlenwasserstoffe, die auch ein wesentlicher Bestandteil von Erdöl und Erdgas sind. In der Studie, die jetzt im <span lang="en" dir="ltr">Journal Proceedings of the National Academy of Sciences</span> (PNAS) veröffentlicht wurde, zeichnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen neuen Bildungsweg der Gase Ethan und Propan, zwei Hauptbestandteile von Erdgas, durch die Reduktion von Essigsäure nach. Das Team, an dem Forschende des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und der <span lang="en" dir="ltr">University of North Carolina</span> (USA) beteiligt sind, haben die Isotopensignaturen untersucht und in einem Versuchsaufbau im Labor die Kohlenwasserstoffbildung simuliert.</p><p>Isotope von Kohlenwasserstoffverbindungen sind wie ein Fingerabdruck. Eindeutig weisen sie auf die Art und Weise hin, wie chemische Verbindungen entstanden sind – das gilt auch für einfache Kohlenwasserstoffe wie Ethan, Propan, Butan und Pentan. Werden Kohlenwasserstoffe verbrannt, entstehen Wasser und Kohlenstoffdioxid, hierbei wird Energie freigesetzt. Kohlenwasserstoffe, und dazu gehören auch Erdöl und Erdgas, werden über lange Zeiträume bei großem Druck und hohen Temperaturen gebildet – dies können Forschende dann durch entsprechende Isotopenmuster aufzeigen.</p><h3>Gebiet im Golf von Kalifornien als Modellregion</h3><p>Während Forschende Proben aus dem Guaymas-Becken untersucht haben, sind sie bei ihren Messungen allerdings auf Isotopenmuster gestoßen, die nicht zu den bekannten Bildungswegen passten. Die Proben wurden mit dem bemannten Tauchboot Alvin auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff ATLANTIS genommen, so konnten sie genau lokalisiert und gleichzeitig die Temperatur im Meeresboden gemessen werden. „Im Guaymas-Becken können wir eine Ölbildung wie im Zeitraffer beobachten“, erklärt Co-Autorin Dr. Florence Schubotz vom MARUM. In diesem Becken sammelt sich viel organisches Material und lagert sich als Sediment ab, das sich wiederum durch die hydrothermalen Aktivitäten schnell aufheizt und so Öl bildet – und das vor allem sehr schnell im Vergleich zu den Jahrmillionen, in denen Öl normalerweise durch großen Druck und hohe Temperaturen gebildet wird. Im Gegensatz dazu sorgt die Kombination von geologischer Aktivität am Kontinentalrand und der Menge an sedimentiertem biologischen Material dafür, dass Kohlenwasserstoffe entstehen – das Becken agiert und reagiert wie ein Schnellkochtopf. Aufgrund dieser Besonderheit gilt das Guaymas-Becken Forschenden als Modellregion für einen vergleichsweise jungen Ozeanboden. Das Becken liegt an einem Spreizungsrücken, an dem durch die Bewegung der tektonischen Platten neuer Meeresboden entsteht.</p><h3>Aus Essigsäure wird im Labor Gas gebildet</h3><p>„Diese Daten haben uns überrascht, da wir sie nicht mit bekannten Mechanismen erklären konnten. Wir haben über alternative Erklärungen nachgedacht und überlegt, was dieses System so besonders macht, welche Prozesse im tiefen Untergrund ablaufen und für das ungewöhnliche Isotopenmuster der Kohlenwasserstoffgase in unseren Proben verantwortlich sein könnten“, schildert Erstautorin Dr. Min Song. Dazu haben die Forschenden die Rolle der flüchtigen Fettsäuren untersucht, die im Guaymas-Beckens reichlich vorhanden sind, und führten Simulationsexperimente durch. Zum ersten Mal konnten sie so einen alternativen Weg zeigen, wie die Gase gebildet werden können und vor allem die Isotopensignaturen erklären. Im Labor des MARUM-Forschers Prof. Wolfgang Bach wurden Temperatur und Druck so simuliert, wie sie an Hydrothermalsystemen herrschen. Aus Essigsäure wurde im Labor Ethan und Propan gebildet, und zwar ohne Mikroorganismen.</p><h3>Ergebnisse helfen, Prozesse im Ozeanboden besser zu verstehen</h3><p>Diese neue Erklärung für eine alternative Bildung von Kohlenwasserstoffen im Ozeanboden, betont Schubotz, könnte nun auch in anderen geo- und hydrothermal erwärmten Sedimentsystemen überprüft werden. Aus diesem Grund seien die Ergebnisse ein wichtiger Beitrag zur Forschung am MARUM. An der Studie sind Kolleginnen und Kollegen von Min Song im Kontext des Exzellenzclusters „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ sowie mit Prof. Andreas Teske von der <span lang="en" dir="ltr">University of North Carolina</span> auch internationale Partner beteiligt. „Unsere Ergebnisse liefern eine schlüssige Erklärung für ungewöhnliche Isotopenmuster in Kohlenwasserstoffgasen“, so Co-Clustersprecher und Studienleiter Prof. Kai-Uwe Hinrichs. Die Kohlenwasserstoffe werden hier nicht aus längeren Verbindungen in kleinere Bestandteile aufgespalten, sondern aus kleineren Bausteinen aufgebaut. An dieser Bildungsweise sind keine Mikroorganismen beteiligt, weswegen sie zum den abiotischen Bildungswegen zählt. Die Ergebnisse werden künftig dazu beitragen, die Prozesse im Ozeanboden und insbesondere Stoffflüsse besser zu verstehen.</p><h4>Originalpublikation:</h4><p>Min Song, Florence Schubotz, Matthias Y. Kellermann, Christian T. Hansen, Wolfgang Bach, Andreas P. Teske, Kai-Uwe Hinrichs: <span lang="en" dir="ltr">Formation of ethane and propane via abiotic reductive conversion of acetic acid in hydrothermal sediments.</span> PNAS 2021.</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Min Song<br> Organische Geochemie<br> E-Mail: <a href="mailto:msong@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">msong@uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br> Organische Geochemie<br> Telefon: 0421 218 65700<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="khinrichs@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> khinrichs@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange/ Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_2021_11_09_Webnews_Marum_AlvinDive_Copyright_Min_Song_fcdb86bd2e.jpg" length="513907" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_2021_11_09_Webnews_Marum_AlvinDive_Copyright_Min_Song_fcdb86bd2e.jpg" fileSize="513907" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das bemannte Tauchboot Alvin von der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI) wird von Bord des Forschungsschiffs ausgesetzt.</media:description><media:copyright>Min Song</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 12:21:24 +0100</pubDate>
                            <title>Impfmobil wieder auf dem Campus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfmobil-wieder-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen gibt es für Studierende und Beschäftigte wieder zwei Termine, an denen sie sich impfen lassen können. Am Montag, den 8. November sowie am Montag, den 15. November steht jeweils von 11 bis 18 Uhr das Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es werden sowohl Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen vorgenommen. Diejenigen, die während der Orientierungswoche auf dem Campus geimpft worden sind, können jetzt ihre Zweitimpfung erhalten.</p><p>Eingesetzt wird der Impfstoff von Biontech und von Johnson &amp; Johnson. Studierende aus Nicht-EU-Ländern, die eine Impfung mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff bekommen haben, können sich hier vier Wochen nach ihrer letzten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen.</p><p>Das Angebot des Impfmobils kann auch von allen Beschäftigten genutzt werden.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26975</guid>
                            <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 09:45:43 +0100</pubDate>
                            <title>Erste Online-Infowoche für Uni-Eltern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erste-online-infowoche-fuer-uni-eltern</link>
                            
                            <description>Auch solche Angebote sind ein wichtiger Baustein für eine familiengerechte Hochschule: Vom 8. bis 12. November findet an der Universität Bremen die erste Online-Informationswoche für Eltern statt, die hier arbeiten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Expertinnen und Experten stellen dabei verschiedene Themen vor: Familienarbeit und Mental Load (fair) teilen, Unterstützungen und Netzwerke für Alleinerziehende in Bremen, Elterngeld und Elternzeit, Elternsein und Wissenschaftszeitvertragsgesetz (Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft), Väter zwischen Kindern und Karriere sowie Regenbogenfamilien. Alle Veranstaltungen finden vormittags statt. Die Teilnahme kann während der Arbeitszeit erfolgen, sofern keine dringenden Aufgaben vorliegen.</p><h3>Über Unterstützungsangebote informieren</h3><p>„Wichtig ist mir, dass viele Eltern an dieser Info-Woche teilnehmen und sich über Unterstützungsangebote oder über ihre Rechte und Pflichten als Eltern informieren können“, wünscht sich Universitäts-Kanzlerin Frauke Meyer. Sie kennt die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus eigener Erfahrung sehr gut.</p><p>Hintergrund für die Veranstaltung ist die Tatsache, dass Familie und Elternschaft in vielfältigen Konstellationen gelebt werden. Für Eltern ist es wichtig, die Unterstützungsangebote für ihre individuelle Situation zu kennen. Die Informationswoche soll bei der Suche nach geeigneten Angeboten helfen.</p><p>Neben den erstmals durchgeführten Elterntagen gibt es an der Universität Bremen auch die Vereinbarkeitswoche, die jedes Jahr im Frühling durchgeführt wird.</p><p>Das detaillierte Programm und eine Anmeldemöglichkeit zu den einzelnen Angeboten finden sich auf der Webseite der Veranstaltung unter www.uni-bremen.de/elterntage</p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Samira Abdel Wahed<br> Tel. +49 421 218-60857<br> E-Mail <a href="mailto:samira.abdel.wahed@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">samira.abdel.wahed@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Bettina Schweizer<br> Arbeitsstelle Chancengleichheit (Referat 04)<br> Tel. +49 421 218-60182<br> E-Mail <a href="mailto:bettina.schweizer@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bettina.schweizer@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Online-Elterntage_Foto_Justus_Holzberger_Universitaet_Bremen_e992a8ab00.jpg" length="409669" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Online-Elterntage_Foto_Justus_Holzberger_Universitaet_Bremen_e992a8ab00.jpg" fileSize="409669" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Familie und Elternschaft werden in vielfältigen Konstellationen gelebt. Die Online-Infowoche für Uni-Eltern informiert über die Unterstützungsangebote für individuelle Situationen.</media:description><media:copyright>Justus Holzberger / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26769</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Oct 2021 15:57:11 +0200</pubDate>
                            <title>Impfaktion auf dem Campus  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfaktion-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>In der kommenden Woche können sich ungeimpfte Studierende und Beschäftige auf dem Campus der Universität Bremen impfen lassen. Am Montag, 11. und Dienstag, 12. Oktober von 10 bis 17 Uhr sowie am Montag, 18. und Dienstag, 19. Oktober von 11 Uhr bis 18 Uhr steht ein Impfmobil im Zentralbereich bereit.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Da eine hohe Impfquote für ein sicheres Präsenzsemester unabdingbar ist, bietet die Universität Bremen während der Orientierungswoche allen, die noch nicht geimpft sind, an, sich vor Ort auf dem Campus impfen zu lassen. Am Montag, 11. und Dienstag, 12. Oktober von 10 bis 17 Uhr sowie am Montag, 18. und Dienstag, 19. Oktober von 11 Uhr bis 18 Uhr wird ein Impfmobil im Zentralbereich bereitstehen, wo sich Interessierte mit dem Impfstoff Biontech oder Johnson &amp; Johnson impfen lassen können. Studierende aus Nicht-<abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Ländern, die eine Impfung mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff bekommen haben, können sich hier vier Wochen nach ihrer letzten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen. Das Angebot des Impfmobils kann auch von allen Beschäftigten genutzt werden.</p><h3>Regeln zur Maskenpflicht</h3><p>Die Universität Bremen hat die Voraussetzungen für die Pflicht zum Tragen einer Maske in Innenräumen verändert. Mit ihrem aktualisierten Stufenplan orientiert sie sich jetzt an den aktuell geltenden Warnstufen, die das Land im Oktober mit der 29. Corona-Verordnung eingeführt hat. Nach derzeit geltender Stufe 1 des Stufenplans der Universität besteht die Maskenpflicht in Gebäuden, an Lernplätzen und in Lehrveranstaltungsräumen nur dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Einige Hörsäle mit nicht beweglicher Bestuhlung weisen durch Markierungen solche Plätze aus, bei denen der Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann.</p><h3>Testmöglichkeiten</h3><p>Im Rahmen des Arbeitsschutzes werden den nicht geimpften beziehungsweise nicht genesenen Mitarbeitenden, zu denen auch studentische Mitarbeitende gehören, auch weiterhin kostenlose Tests im unieigenen Testzentrum im <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>2 ermöglicht. Während der Orientierungswoche vom 11. bis zum 15. Oktober 2021 erhalten alle Studierenden, die noch keinen vollen Impfschutz haben, dort ebenfalls kostenlose Tests. Studierende aus dem Ausland, die mit einem nicht in der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, können sich in öffentlichen Testzentren bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos testen lassen (dabei muss die Impfung im Ausland dokumentiert werden). Ab dem 16. Oktober sind kostenlose Tests auf dem Campus noch für Studierende möglich, die sich in der Wartezeit auf Erstimpfung nach einer in der EU nicht zugelassenen Impfung oder in der Wartezeit auf den vollständigen Impfschutz nach der Erstimpfung befinden (hierzu wird eine ärztliche Bescheinigung benötigt).<br> Mitarbeitende und Studierende, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, können sich in einem Testzentrum außerhalb des Campus kostenfrei testen lassen. Die Krankenkassen übernehmen in diesen Fällen die Kosten. Studierende, die sich nicht impfen lassen möchten, müssen die Kosten für die Tests selbst tragen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26649</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 11:23:08 +0200</pubDate>
                            <title>Informationen zur Hirnforschung an der Universität </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/informationen-zur-hirnforschung-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen gibt es Grundlagenforschung mit Makaken im Bereich der Hirnforschung. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen dadurch verstehen, wie das Gehirn funktioniert. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Denn bislang kann die Wissenschaft nur sehr unzulänglich erklären, wie im Gehirn Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder Gedächtnis entstehen. Dieses Wissen ist jedoch die Voraussetzung, um die vielfältigen, schweren Hirnerkrankungen, wie zum Beispiel die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Epilepsie, Demenz oder die zahlreichen psychiatrischen Erkrankungen in Zukunft besser behandeln zu können. Das Gehirn ist das komplexeste Organ und seine Funktionsweise bislang wenig verstanden.</p><p>Für viele wichtige Fragestellungen, wie zum Beispiel neuronale Mechanismen von Aufmerksamkeit, Verhaltensweisen und Gedächtnis, gibt es bislang&nbsp; keine alternativen Forschungsmethoden zu Tierversuchen. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen dabei sehr verantwortungsvoll vor und unterliegen anspruchsvollen gesetzlichen Auflagen, die sie sorgfältig erfüllen.</p><h3>Regelmäßige Begutachtung</h3><p>Alle durchgeführten Untersuchungen wurden bezüglich ihrer wissenschaftlichen Bedeutung und der zur Anwendung gebrachten Methoden und Verfahren durch die zuständige Behörde sowie die für Tierversuche zuständige Ethikkommission begutachtet und bewilligt und entsprechen in vollem Umfang den durch die EU Richtlinie 2010/63, dem Deutschen Tierschutzgesetz sowie der Deutschen Tierschutz-Versuchsverordnung spezifizierten Anforderungen. Die Tiere befinden sich in artgerechter Haltungen und werden täglich durch fachkundiges Personal bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden in Augenschein genommen. An der Universität Bremen verfügen alle Haltungen über umfangreiches sogenanntes Environmental Enrichment (Bereicherung des Lebensumfeldes durch artspezifisches Beschäftigungsmaterial). Zudem verfügen die verantwortlichen Personen über langjährige Sachkunde, die gegenüber den zuständigen Kontroll- und Genehmigungsbehörden in Form entsprechender Dokumente und Zertifikate nachgewiesen ist. Die Haltungen und Labore an der Universität Bremen werden regelmäßig durch die zuständige Behörde kontrolliert. Der Kontrolle unterliegen alle mit den gesetzlichen Bestimmungen zusammenhängenden Faktoren, beispielsweise der Nachweis des Bezugs der Tiere über genehmigte Bezugsquellen, der Nachweis der Durchführung von Reinigungs- und Hygieneprozeduren, die Kontrolle der Tierhaltung inklusiver aller Haltungsaspekte (Luftaustausch, Temperatur, Licht, Geräuschlevel, Beschäftigungsmöglichkeiten etc.), die behördliche Inaugenscheinnahme der Tiere, der Nachweis der Tiergesundheit, die konkreten experimentellen Prozeduren etc..</p><p>Wenn Sie mehr zu dem Thema Tierversuche in der Wissenschaft erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen unter: <a href="http://www.tierversuche-verstehen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tierversuche-verstehen.de</a> sowie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): <a href="https://www.dfg.de/dfg_magazin/aus_gremien_politikberatung/dossier_tierexperimentelle_forschung/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dfg.de/dfg_magazin/aus_gremien_politikberatung/dossier_tierexperimentelle_forschung/index.html</a> .</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Referat Hochschulkommunikation und -marketing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Cognium_Copyright_Universitaet_Bremen_68e8a9b51f.jpg" length="140249" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Cognium_Copyright_Universitaet_Bremen_68e8a9b51f.jpg" fileSize="140249" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Cognium der Universität Bremen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit vielen Jahren im Bereich der Hirnforschung.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26583</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Sep 2021 13:08:57 +0200</pubDate>
                            <title>Klima-Programm für Studierende </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/klima-programm-fuer-studierende</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und das weltweite Klimanetzwerk „International Universities Climate Alliance“(IUCA) haben ein umfassendes Programm für studentisches Engagement ins Leben gerufen. Das Programm bringt Expert:innen verschiedener Fachrichtungen und Teilnehmende aus aller Welt zusammen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen lädt studentische Organisationen ein, die an einer Vernetzung und Zusammenarbeit mit dem Klima-Bündnis IUCA interessiert sind, an Aktivitäten im Vorfeld der 26. UN-Klimakonferenz (COP26 – vom 31.Oktober bis 12. November 2021 in Glasgow), teilzunehmen. Die Studierenden können sich als Botschafter:innen des Klima-Bündnisses engagieren. &nbsp;<br> Die Universität Bremen gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks „<span lang="en" dir="ltr">International Universities Climate Alliance</span>“(<abbr title="International Universities Climate Alliance">IUCA</abbr>). Über das Netzwerk <abbr title="International Universities Climate Alliance">IUCA</abbr> sollen die Forschungsergebnisse effektiver kommuniziert und damit sichtbarer gemacht werden, um den Herausforderungen des Klimawandels besser begegnen zu können.</p><h3>Weltweiter Hackathon</h3><p>Für den #<span lang="en" dir="ltr">ClimateTalks Global Hackathon</span> können sich Lehrende und Studierendenvereinigungen weltweit anmelden, ihren eigenen Hackathon durchführen und im Oktober 2021 ein kurzes Video mit den besten studentischen Beiträgen einreichen. Die Studierenden mit den innovativsten Konzepten kommen in die engere Wahl und werden eingeladen, ihre Ideen zeitgleich mit der COP26 in einer eigenen virtuellen Veranstaltung zu präsentieren. Das Thema des <span lang="en" dir="ltr">Hackathons</span> lautet "Kommunikation über den Klimawandel und Berücksichtigung der Grundsätze der Kreislaufwirtschaft".</p><h3><span dir="ltr" lang="en">Climate Talks Global Festival</span></h3><p>Vom 21. September bis 1. Oktober 2021 ist das #<span lang="en" dir="ltr">ClimateTalks Global Festival</span> sowohl für Studierende als auch für alle anderen Interessierten zugänglich und bietet viele Anregungen und Möglichkeiten, in virtuellen Live-Diskussionen Fragen zum Thema des Hackathons zu stellen. Studierende, die sich für das gesamte Programm anmelden, erhalten ein Teilnahmezertifikat, das Lehrende für die Leistungsanrechnung in Kursen verwenden können. Die Live-Sitzungen werden aufgezeichnet und den Teilnehmenden des #<span lang="en" dir="ltr">ClimateTalks Global Hackathon</span> zur Verfügung gestellt.</p><h3>Über das Universitätsnetzwerk IUCA</h3><p>Im April 2020 wurde der weltweite Verbund aus der Taufe gehoben – von 35 in der Klima- und Umweltforschung führenden Universitäten. Inzwischen ist die Zahl der Mitglieder schon auf 48 angewachsen. Die Universität Bremen ist bislang das einzige Mitglied der Allianz aus Deutschland.&nbsp; Die Klimaallianz ist ein einzigartiger Verbund und unterstützt Regierungschef:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Wirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel. Die Gründung des Bündnisses kommt zu einer Zeit, in der viele Länder ihre Bemühungen, den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren, verstärken.<br> Das Netzwerk ist eine zentrale Schnittstelle für Universitäten, um sich über die aktuellsten Klimaforschungsergebnisse auszutauschen und mehr Zusammenarbeit zwischen führenden Forschungsteams zu ermöglichen.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>Anmeldung zu Aktivitäten vor UN-Klimakonferenz: &lt;<a href="https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=47bb8b8c2a&amp;e=4d9e068438&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=47bb8b8c2a&amp;e=4d9e068438&gt;</a>;<br> Anmeldung zum Hackathon: &lt;<a href="https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=6cdebe930c&amp;e=4d9e068438&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=6cdebe930c&amp;e=4d9e068438&gt;</a>;</p><p>Anmeldung zum Climate Talks Global Festival: &lt;<a href="https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=f6432d7420&amp;e=4d9e068438&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">https://universitiesforclimate.us8.list-manage.com/track/click?u=1057a1c110040ae21b2d2539c&amp;id=f6432d7420&amp;e=4d9e068438&gt;</a>;</p><p><br><a href="http://www.universitiesforclimate.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.universitiesforclimate.org</a></p><p><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Social Media</strong>: LinkedIn, Facebook and Twitter @unisforclimate</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Webnews_IUCA-Student_Program_Copyright_andreusK_AdobeStock_642ea3e65b.jpeg" length="515661" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Webnews_IUCA-Student_Program_Copyright_andreusK_AdobeStock_642ea3e65b.jpeg" fileSize="515661" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen und das weltweite Klimanetzwerk „International Universities Climate Alliance“(IUCA) haben ein umfassendes Programm für studentisches Engagement ins Leben gerufen.</media:description><media:copyright>andreusK/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26510</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Sep 2021 13:09:18 +0200</pubDate>
                            <title>Den digitalen Wandel erforschen: Sonderprogramm</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/den-digitalen-wandel-erforschen-sonderprogramm-fuer-hochschulen</link>
                            
                            <description>Welche Folgen hat die Digitalisierung für den einzelnen und die Gesellschaft? In vier großen Vorhaben, sogenannten Explorationsprojekten, und fünf Anschubfinanzierungen gehen Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Fragen auf den Grund. Das Land stellt eine Million Euro zur Verfügung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Damit sollen die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven und die Hochschule für Künste gezielt gestärkt werden, um neues Wissen auf dem sich dynamisch entwickelnden Gebiet der digitalen Transformation zu generieren und es in Umlauf zu bringen. Zudem werden mit den zur Verfügung gestellten Mitteln die bremischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Landes dabei unterstützt, sich an weitergehenden Forschungsförderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundes und der EU zu beteiligen.<br> „Dieses Geld kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling. „Die Digitalisierung revolutioniert die gesamte Gesellschaft, gut, dass die bremischen Hochschulen sich das alles genauer ansehen und erforschen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Gesellschaft hat.&nbsp; Ich freue mich, dass es gelungen ist, im Rahmen des Bremen-Fonds- Projekts zur Digitalisierung der Hochschulen dieses anspruchsvolle und wichtige Programm aufzulegen.“&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p>Die digitale Transformation hat durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Schub erhalten und inzwischen alle Lebensbereiche erfasst. Aber was heißt das für die Gesellschaft und was heißt das für uns Einzelne?&nbsp; Um auf die dynamischen Veränderungen zu reagieren und die wissenschaftliche sowie auch wissenschaftlich-künstlerische Expertise auf diesem wichtigen Gebiet im Land Bremen zu stärken, wurden in einer aus dem Bremen-Fonds finanzierten Sonderausschreibung alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bremer Hochschulen aufgerufen, Forschungsprojekte zum Themenfeld „Gesellschaft und Individuum im digitalen Wandel - Folgen und Gestaltung der digitalen Transformation“ einzureichen.</p><h3>Interdisziplinär arbeiten</h3><p>In der Förderlinie „Explorationsprojekte“ werden Kooperationsvorhaben finanziert, die hoch relevante, innovative Forschung zu den Folgen der Digitalisierung auch über die Grenzen der Fachdisziplinen hinweg untersuchen. Es werden vier Projekte mit bis zu 200 000 Euro für die Laufzeit von zwei Jahren gefördert. In einem Projekt der Universität gemeinsam mit der Hochschule Bremen geht es um die Frage, wie digitale Technologien Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf helfen können („DigiTech-NH“). Die Hochschule für Künste sowie die Hochschule Bremen untersuchen dagegen, welche Möglichkeiten und Veränderungen neuste digitale Techniken für Architektur und Mode bieten und inwiefern sich gerade hierdurch die beiden unterschiedlichen Felder verbinden können. Der flächendeckende Einsatz von I-Pads in Bremer Schulen ist ein weiteres wichtiges Thema. Die Universität und die Hochschule Bremen erforschen, welche Chancen der Einsatz von I-Pads in Bremer Schulen für die Inklusion bietet. Last but not least geht es im vierten Projekt um Digitalisierung und Ungleichheit am Beispiel der beruflichen Bildung im Land Bremen.</p><p>In der Förderlinie „Anschübe“ werden Wissenschaftler:innen und auch Künstler:innen gefördert, die einen Förderantrag zur Digitalisierungsforschung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung oder einem anderen externen Forschungsförderer planen und sich mit gezielten wissenschaftlichen Vorarbeiten darauf vorbereiten möchten. Hierfür werden fünf Projekten jeweils bis zu 50 000 Euro zur Verfügung gestellt:<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Datenpolitiken und Autoritarismus“, Universität Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Digitale Überwachung, Autoritäre Politik und Innovation“, Universität Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Gegen den Strom“, Hochschule für Künste und Universität Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Neue Normen für die Digitalisierung: Eine KI-Charta der Europäer:innen“, Universität Bremen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;<span lang="en" dir="ltr">„Picturing the Digital</span>“, Hochschule für Künste</p><p>„Es ist beeindruckend, dass sich so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller staatlichen Hochschulen des Landes am Förderprogramm beteiligen.&nbsp; Die ausgewählten Projekte behandeln wichtige Themen und werden entscheidende Beiträge für die Forschung und für zukünftige Politikentscheidungen leisten.“, sagt Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling.<br> Die Umsetzung der Sonderausschreibung wurde durch die Konrektorinnen für Forschung der vier staatlichen bremischen Hochschulen koordiniert. Das Auswahlgremium setzt sich aus Mitgliedern anderer staatlicher Hochschulen zusammen. Das breite Themenspektrum der geförderten Projekte verdeutlicht die Tragweite der digitalen Transformation. Für das Land Bremen stellen die Projekte eine große Bereicherung der Forschungslandschaft und der Kooperation zwischen den Hochschulen dar. Die Antragstellenden haben bereits ambitionierte Pläne für Folgeprojekte vorgelegt, auch der wissenschaftliche Nachwuchs soll dabei gestärkt werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_2021_09_07__Sonderprogramm_Copyright_Michael_Ihle_7d16f59961.jpg" length="264815" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_2021_09_07__Sonderprogramm_Copyright_Michael_Ihle_7d16f59961.jpg" fileSize="264815" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Welche Folgen hat die Digitalisierung für den einzelnen und die Gesellschaft? In vier großen Vorhaben, sogenannten Explorationsprojekten, und fünf Anschubfinanzierungen gehen Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Fragen auf den Grund.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26480</guid>
                            <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 13:09:33 +0200</pubDate>
                            <title>Europäische Universitäten stärken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/europaeische-universitaeten-staerken</link>
                            
                            <description>In Deutschland sind 35 Universitäten und Hochschulen an Europäischen Hochschulallianzen beteiligt. Die Universität Bremen gehört mit der YUFE Allianz dazu. Gemeinsam haben sie jetzt eine Stellungnahme an die EU verfasst.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit werden im Rahmen der Europäischen Hochschulinitiative (EUI) der EU europaweit 41 Hochschulallianzen gefördert. An ihnen sind 35 deutsche Universitäten und Hochschulen beteiligt. Eine hohe Zahl. Um die Europäischen Universitäten langfristig zu stärken, haben die deutschen Universitäten und Hochschulen jetzt folgende englischsprachige Stellungnahme an die Europäische Union (EU) verfasst:</p><p><em><strong>Statement of German Universities and Higher Education Institutions Represented in Existing European University Alliances on the Full Roll-out of the European Universities Initiative – August 2021:</strong></em></p><p><em>Coming together as European Universities to combine the strengths and diversity of European research, innovation, education and transfer into new structures to meet the challenges faced by Europe and the world today is the core idea of the European Universities Initiative (EUI). We – 35 German universities and higher education institutions that have joined forces in European University Alliances – strongly support the principles and values reflected by the EUI and the positive transformation processes towards long-term, intensive cross-institutional partnerships it facilitates. We would like to thank the Commission for the fruitful co-creation process that has been initiated to design the conditions for and criteria of the full roll-out of the European Universities Initiative. We continue to be highly committed, reliable, and constructive partners in this collaborative effort.</em></p><p><em>The attention the <abbr title="European Universities Initiative">EUI</abbr> has received since its launch is truly remarkable. With co-creative enthusiasm, all of us within our alliances have been investing time, energy, and other resources, and gathered outstanding people to implement this particular kind of transnational cooperation. It is no longer a project, but an unprecedented realization of our individual, highly ambitious missions and visions. Our efforts are based on:</em></p><ul class="list-normal"><li><em>European values, academic freedom and trustworthy science and education as a basis for democracy and democratic action;</em></li><li><em>The principles of excellence, inclusion, and diversity for building a new model of higher education institutions, as well as mutual respect and the recognition of the equal dignity of human beings to realize true international cooperation;</em></li><li><em>Our responsibility as creators of knowledge, research, education and innovation for the people of Europe, the next generation and the planet, to address the complexities and dynamics of this digital, global and highly contested world, and to develop the future competence profiles needed, also by combining the local and the global, to impact on all performance areas of the knowledge square;</em></li><li><em>Our striving for transformation, resilience and for sustainable and equitable development: we are ready to take the future into our hands, responsibly and with ethos, and to help create the digital and green transitions. The catastrophic flooding in Germany,</em></li></ul><p><em>Belgium and the Netherlands as well as ravaging wildfires in Southern Europe and the world, for example, serve as powerful reminders that the time to act is now. This action requires European cohesion, a cohesion that allows us to fight misinformation and fake news, to actively shape the future by co-creating the education and training of the next generation and to generate new knowledge to find solutions to the challenges of our time.</em></p><p><em>In short, we are in the process of turning President Macron’s idea into a reality. This requires deep commitment. We are convinced that these efforts are crucial for Europe. We are in awe of the outstanding students’ engagement within this process, and we appreciate the highly relevant involvement of our associate partners and representatives of our regions.</em></p><p><em>We, as 35 German universities and higher education institutions that have joined forces in European University Alliances, take on our responsibility but also see the need to address a number of issues.</em></p><h3><em>Diversity</em></h3><p><em>The diversity of the alliances is their potential for realizing the <abbr title="European Universities Initiative">EUI</abbr> mission and for guaranteeing that relevant, impactful and trustworthy research, education, innovation and transfer are being created. European diversity provides insight into different approaches, the chance to create new synergies and opportunities to learn from each other in transnational teams. Diversified alliances are the key to innovation and are a unique source for a dynamic and successful transformation of the European Higher Education Area. For this purpose, it is crucial to create an environment for risk, experiment and flexibility. Ample room for trial, error and creativity should be a prerequisite – thereby enabling European Universities to test the full range of their ideas and unleash their potential.</em></p><p><em>In order to maintain and further promote this diversity, which is one of our core strengths, the <abbr title="European Universities Initiative">EUI</abbr> must allow for gradual enlargement or other forms of cooperation than full partnerships, <abbr title="for example">e.g.</abbr>, between universities inside and outside the alliances. Criteria for expansion and funding cannot rely on geography, the size of the alliance or the membership to political landscaping categories alone. They must be mission- and quality-driven, and selected by each individual alliance according to its self-concept and vision. This also implies that the <abbr title="European Universities Initiative">EUI </abbr>should be open to excellent higher education institutions from partner countries beyond the Erasmus sphere, regardless of type and size. Especially institutions from Switzerland, Great Britain and Israel – the EU’s closest partners – reinforce Europe’s excellence dimension, ensuring global scale, visibility and impact of our efforts.</em></p><h3><em>Holistic Approach</em></h3><p><em>Based on a modern and bridging re-interpretation of the Humboldtian idea of the freedom and unity of education and research, we advocate that the European University Alliances take a holistic approach, which similarly caters to all dimensions of the knowledge square and which is clearly transformative. To this end, it is crucial that the Directorates-General for Education, Youth, Sport, and Culture, and for Research and Innovation work together to align vision, scope and timing and merge funding schemes such as Erasmus+, Horizon Europe and innovation as well as talent and mobility programs.</em></p><h3><em>Evaluation</em></h3><p><em>We would like to suggest that European University Alliances are evaluated according to criteria that are both quantitative and qualitative. These criteria must address the principles mentioned above, i.e. excellence, inclusion and diversity. We propose a threefold model which is compatible with the aspiration to implement different forms of European Universities:<br><br> a)&nbsp;&nbsp; &nbsp;a number of fixed criteria for all,<br> b)&nbsp;&nbsp; &nbsp;a list of criteria from which each alliance can choose, and<br> c)&nbsp;&nbsp; &nbsp;mission-driven criteria set up by each individual alliance.</em></p><h3><em>Communication and Timeline</em></h3><p><em>We also call for a transparent and timely communication on the key evaluation modalities and criteria of the Erasmus+ and (hopefully) Horizon Europe calls 2022 and 2023 in order to be able to prepare well for the full roll-out. With the purpose of allowing for time and flexibility to realize our missions – this includes being able to keep the outstanding personnel we have recruited –, we need to keep reporting and application processes streamlined and meaningful for future development. The alliances need all their capacity to concentrate on their creative work.</em></p><h3><em>Sustainability and Resources</em></h3><p><em>A long-term perspective – also in terms of appropriate resources – must be ensured, because European University Networks are here to stay. Institutional funding, ideally from only one perhaps newly created <abbr title="European Union">EU</abbr> source or program, and structures and procedures to facilitate the transition from projects to sustainable organizations must therefore be established. Against this background, we suggest considering whether the Horizon 2020 lump sum scheme for our consortia can be a model for the Erasmus+ funding as well. Reiterative project funding will drain forces and bind energy to the recurrent application and reporting process rather than the development of European Universities as lighthouses and sustainable actors in European Higher Education, research, innovation and interaction with society.</em></p><p><em>We look forward to seeing our suggestions inform the further co-creation process and would welcome if the issues raised were used for a more detailed discussion.</em></p><h3><em>European University Alliances with Participation of German Universities and Higher Education Institutions:</em></h3><ol><li><em>Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg: EUNICE – European University for Customised Education</em></li><li><em>Kiel University: European University of the Seas (SEA-EU)</em></li><li><em>Darmstadt University of Applied Sciences: Eut – European University of Technology</em></li><li><em>Dresden Academy of Fine Arts: EU4ART – Alliance for Common Fine Arts Curriculum</em></li><li><em>Eberhard Karl University of Tübingen: CIVIS – A European Civic University</em></li><li><em>Freie Universität Berlin: Una Europa</em></li><li><em>Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg: EELISA – European Engineering Learning Innovation and Science Alliance</em></li><li><em>Friedrich Schiller University Jena: EC2U – European Campus of City-Universities</em></li><li><em>Georg August University of Göttingen: ENLIGHT – European University Network to promote Equitable Quality of Life, Sustainability, and Global Engagement through Higher Education Transformation</em></li><li><em>Hamburg University of Technology: European Consortium of Innovative Universities (ECIU)</em></li><li><em>Heidelberg University: 4EU+ European University Alliance</em></li><li><em>Heinrich Heine University Düsseldorf: UNIVERSEH – European Space University of Earth and Humanity</em></li><li><em>Hertie School: CIVICA – The European University of Social Sciences</em></li><li><em>Humboldt Universität zu Berlin: Circle U. European University</em></li><li><em>Johannes Gutenberg University Mainz: FORTHEM – Fostering Outreach within European Regions, Transnational Higher Education and Mobility</em></li><li><em>Karlsruhe Institute of Technology (KIT): EPICUR – European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions</em></li><li><em>Leipzig University: Arqus European University Alliance</em></li><li><em>Ludwig Maximilian University of Munich: The European University Alliance for Global Health (EUGLOH)</em></li><li><em>Mittweida University of Applied Sciences: EURECA-PRO – The European University Alliance on Responsible Consumption and Production</em></li><li><em>Rhenish Friedrich Wilhelm University of Bonn: NeurotechEU – European University of Brain and Technology</em></li><li><em>Ruhr University Bochum: UNIC – The European University of Post-Industrial Cities</em></li><li><em>RWTH Aachen University: ENHANCE – European Universities of Technology Alliance</em></li><li><em>Saarland University:&nbsp; Transform4Europe – T4E: The European University for Knowledge Entrepreneurs</em></li><li><em>Technische Universität Berlin: ENHANCE – European Universities of Technology Alliance</em></li><li><em>Technische Universität Darmstadt: Unite! University Network for Innovation, Technology and Engineering</em></li><li><em>Technical University of Munich: EuroTeQ Engineering University</em></li><li><em>TU Bergakademie Freiberg: EURECA-PRO – The European University Alliance on Responsible Consumption and Production</em></li><li><em>University of Bremen: YUFE – Young Universities for the Future of Europe</em></li><li><em>University of Cologne: EUniWell – European University for Well-Being</em></li><li><em>University of Duisburg-Essen: Aurora Alliance</em></li><li><em>University of Freiburg: EPICUR – European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions</em></li><li><em>University of Konstanz: ERUA – European Reform University Alliance</em></li><li><em>University of Mannheim: ENGAGE.EU – The European University engaged in societal change</em></li><li><em>University of Potsdam: EDUC – European Digital UniverCity</em></li><li><em>University of Siegen: ATHENA – Advanced Technology Higher Education Network Alliance</em></li></ol><p>&nbsp;</p><h4><em>Contact:</em></h4><p><em><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Beatrix Busse<br> Chief Development Officer European University for Well-being (EUniWell)<br> Vice Rector for Teaching and Studies<br> University of Cologne<br> E-Mail: <a href="mailto:beatrix.busse@uni-koeln.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">beatrix.busse@uni-koeln.de</a></em></p><p><em><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Eva-Maria Feichtner<br> YUFE – Young Universities for the Future of Europe<br> Vice-President International and Diversity<br> University of Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@vw.uni-bremen.de</a></em></p><p><em><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Yoan Vilain<br> Circle U. European University<br> President’s Representative for European and International Affairs<br> Humboldt-Universität zu Berlin<br> E-Mail: <a href="mailto:yoan.vilain@hu-berlin.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">yoan.vilain@hu-berlin.de</a></em></p><h4><br> Weitere Informationen:</h4><p>Erfahren Sie mehr über die YUFE-Allianz, an der die Universität Bremen beteiligt ist:<br><a href="/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/yufe</a><br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_Statement_EUI_Copyright__c_rustamank_-_stock.adobe.com_3a5ea59aea.jpeg" length="278039" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_Statement_EUI_Copyright__c_rustamank_-_stock.adobe.com_3a5ea59aea.jpeg" fileSize="278039" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Symbol für ein starkes Europa: die europäische Flagge.</media:description><media:copyright>rustamank / stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 10:06:39 +0200</pubDate>
                            <title>Hohe Impfquote bei Studierenden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hohe-impfquote-bei-studierenden-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Studierende der Universität Bremen haben eine hohe Impfbereitschaft gegen COVID-19. Eine Mehrheit möchte zurück zur Präsenz, wenn alle Studierende ein Impfangebot erhalten haben. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung durch das Institut für Public Health und Pflegewissenschaften und des BIPS.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>6.382 Studierende (37 Prozent der Angeschriebenen) hatten sich im Juli und August an einer anonymen Online-Befragung beteiligt. Von ihnen sind schon 87 Prozent mindestens einmal geimpft, 60 Prozent bereits vollständig. Zwei Prozent der Studierenden möchten sich in den nächsten Wochen impfen lassen, weitere zwei Prozent waren noch unentschlossen. Neun Prozent möchten sich in den nächsten Wochen nicht oder wahrscheinlich nicht impfen lassen.</p><h3>Studierende wünschen sich Rückkehr zur Präsenz</h3><p>Eine Mehrheit der befragten Studierenden (70 Prozent) wünscht sich, dass die Universität wieder in Präsenz im Regelbetrieb stattfindet, wenn alle Studierenden ein COVID-19-Impfangebot bekommen haben. Insgesamt fühlt sich die Mehrheit (84 Prozent) gut über die COVID-19-Impfung informiert. &nbsp;<br> „Die Befragung zeigt eine hohe Impfbereitschaft unter Studierenden“; sagt Dr. Heide Busse vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS. „Die Ergebnisse stimmen mit Umfragen an anderen Universitäten in Deutschland überein.“</p><p>„Das ist ein guter Schritt Richtung Präsenz auf dem Campus“; sagt Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium. Er rief Studierende, die noch nicht geimpft sind, dazu auf, sich impfen zu lassen. „Nur so können wir das Ziel erreichen, wieder eine umfassende Präsenz von Lehrenden und Studierenden auf dem Campus zu ermöglichen.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/fb11" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb11</a></p><p><a href="http://www.leibniz-bips.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.leibniz-bips.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Heide Busse<br> Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH<br> Abteilung Prävention und Evaluation<br> Telefon: +49 421 218 56 912<br> E-Mail: <a href="mailto:busse@leibniz-bips.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">busse@leibniz-bips.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_Impfquote_Copyright_Benedict_AdobeStock_reduziert_1585ba0789.jpg" length="222048" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_Impfquote_Copyright_Benedict_AdobeStock_reduziert_1585ba0789.jpg" fileSize="222048" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Studierende der Universität Bremen haben eine hohe Impfbereitschaft gegen COVID-19. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung durch das Institut für Public Health und Pflegewissenschaften und des BIPS.</media:description><media:copyright>Benedict/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 06 Aug 2021 09:43:43 +0200</pubDate>
                            <title>Klimaberichte: Wie Ozeane vermessen werden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-ozeane-vermessen-werden-daten-fuer-die-klima-berichte</link>
                            
                            <description>Vor der Vorstellung des neuen Berichts des Weltklimarats IPCC am kommenden Montag (9. 8. 2021) veröffentlichen das Konsortium Deutsche Meeresforschung KDM und das Deutsche Klima-Konsortium DKK eine Broschüre zur Vermessung der klimarelevanten Atlantikzirkulation. Sie zeigt, woher die Daten stammen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Rekordfluten in Mitteleuropa, Rekordtemperaturen in Nordamerika, eine frühstartende Sturmsaison im Atlantikraum: Dieser Sommer hat bereits erhebliche Wetterextreme hervorgebracht. Es ist so gut wie sicher, dass die zunehmenden Extremwetterereignisse eine Folge des Klimawandels sind. Bei weiter steigenden Treibhausgas-Emissionen werden sich die Meeresströmungen im Atlantik voraussichtlich abschwächen, und das wird ebenfalls die regionale Erwärmung und Erhöhung des Meeresspiegels, die Niederschläge und auch die Landwirtschaft und Fischerei vor allem in West- und Nordeuropa beeinflussen.</p><p>Doch selbst die neuesten Klimasimulationen zeigen eine große Schwankungsbreite in der Abnahme der Atlantikzirkulation und deren Klimafolgen. Im Vorfeld zur Veröffentlichung des neuen Berichts des Weltklimarats <abbr title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr> zu den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels am 9. August 2021 stellt das <abbr title="Konsortium Deutsche Meeresforschung">Konsortium Deutsche Meeresforschung </abbr>KDM und das Deutsche Klima-Konsortium <abbr title="Deutsches Klima-Konsortium">DKK</abbr> eine Hintergrundbroschüre zur Vermessung der klimarelevanten Atlantikzirkulation zur Verfügung. Sie veranschaulicht, wie Wissenschaftler die Ozeane vermessen, um die notwendigen Daten zu erhalten.</p><h3>Messstationen im tiefen Ozean</h3><p>Dazu erläutert Professorin Monika Rhein von der Universität Bremen: „Um herauszufinden, wie realitätsnah die Abnahme der Meeresströmungen in den Klimamodellen ist, benötigen wir Langfristdaten dieser Strömungen über mehrere Jahrzehnte hinweg. Diese notwendigen Messungen müssen durchgeführt und gesichert werden.“<br> Die führenden deutschen Meeresforschungsinstitute betreiben Messstationen im tiefen Ozean, die die Strömungen von der Arktis bis in den Südatlantik messen. In der Publikation werden die Methoden anschaulich beschrieben und es wird erläutert, wie die Beobachtungen mit den Modellen verknüpft werden. Die Beobachtungen der Atlantikzirkulation fließen in die <abbr title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr>-Berichte ein, um Fakten für eine globale und wissensbasierte Politik zum Schutz der Ozeane und Atmosphäre bereitzustellen.</p><p>Monika Rhein koordinierte über mehrere Jahre den Verbund der Forschungsinstitute, die diese Ozeanbeobachtungen durchführen. Auch die Universität Bremen und das MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften trägt mit ihren Forschungsprojekten und Observatorien dazu bei, die Ozeane besser zu verstehen. Die Messungen der Universität Bremen reichen von Neufundland (Kanada) quer über den Nordatlantik bis Europa. Im Fokus steht der Strom von warmem, salzreichem Wasser aus den Subtropen in den Norden und von kaltem, salzärmerem Wasser aus den hohen Breiten nach Süden.</p><h4>Weitere Informationen:<br> &nbsp;</h4><p><a href="https://www.deutsche-meeresforschung.de/de/publikationen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.deutsche-meeresforschung.de/de/publikationen</a><br><a href="https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klima-themen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klima-themen</a></p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p><br> Prof. Dr. Monika Rhein<br> Universität Bremen<br> Institut für Umweltphysik IUP<br> Zentrum für Marine Umweltwissenschaften MARUM<br> Tel: +49 421 218 62160<br> E-mail: <a href="mailto:mrhein@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mrhein@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/3/csm_Broschuere_web_Copyright_KDM_DKK_a5560e8841.jpg" length="36995" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/3/csm_Broschuere_web_Copyright_KDM_DKK_a5560e8841.jpg" fileSize="36995" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Konsortium Deutsche Meeresforschung KDM und das Deutsche Klima-Konsortium DKK veröffentlichen eine Broschüre zur Vermessung der klimarelevanten Atlantikzirkulation.</media:description><media:copyright>KDM/DKK</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Jul 2021 18:09:03 +0200</pubDate>
                            <title>Corona: 3G-Prinzip wird auf dem Campus eingeführt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-3g-prinzip-wird-auf-dem-campus-eingefuehrt</link>
                            
                            <description>Ab der kommenden Woche gilt an der Universität Bremen die 3G-Regel. Alle Besucherinnen und Besucher des Campus müssen ab dem 2. August vollständig geimpft, genesen oder getestet sein. Das gilt auch für Studierende und Mitarbeitende. Die Maskenpflicht in den Gebäuden bleibt weiterhin bestehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. August tritt die 28. Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen in Kraft, mit der die Einführung der 3G-Regel an den Hochschulen im Land Bremen umgesetzt wird.<br> Alle Studierenden, Mitarbeitenden, Besucherinnen und Besucher der Universität Bremen müssen ab dann geimpft, genesen oder getestet sein, um Zugang zum Campus zu erhalten. Die Impfung muss dabei vollständig erfolgt sein, es müssen mindestens 14 Tage seit der zweiten Impfung vergangen sein. Genesene Personen ohne Impfung benötigen den Nachweis eines positiven PCR-Tests der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Bei einem aktuellen negativen Corona-Test muss es sich um einen Schnelltest oder PCR-Test handeln, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Selbsttests reichen nicht aus.</p><h3>Status-Überprüfung an Gebäudeeingängen</h3><p>Der Status der Studierenden, Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besucher wird durch das Wachpersonal an den Eingängen zu den Gebäuden überprüft. Die Daten werden nicht dokumentiert oder gespeichert.</p><h3>Sommersemester wird wie angekündigt zu Ende geführt</h3><p>Die noch ausstehenden Veranstaltungen und Prüfungen des Sommersemesters werden wie angekündigt ablaufen. Es gelten die bekannten Hygiene- und Kontaktnachverfolgungs-Regelungen. Auch die Maskenpflicht in den Gebäuden bleibt weiterhin bestehen.</p><h3>Impfungen ohne Termin möglich</h3><p>Vom 2. bis zum 8. August bietet das Impfzentrum auf der Bürgerweide allen Bremerinnen und Bremern eine Impfung ohne Termine an. Nur der Personalausweis, die Krankenkassenkarte und, wenn vorhanden, der Impfausweis müssen mitgebracht werden.</p><h4>Mehr Infos</h4><p>Detaillierte Informationen zu den Corona-Regelungen auf dem Campus finden sich auf unserer Website <a href="http://www.uni-bremen.de/corona" target="_blank">www.uni-bremen.de/corona</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Hilka Baumann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Glashalle_Foto_Sascha_Hebenbrock_Universitaet_Bremen_ec31e6090c.jpg" length="182711" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Glashalle_Foto_Sascha_Hebenbrock_Universitaet_Bremen_ec31e6090c.jpg" fileSize="182711" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Sascha Hebenbrock / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26222</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Jul 2021 16:20:42 +0200</pubDate>
                            <title>Impfen ohne Anmeldung: Sonderaktion für Studierende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/impfen-ohne-anmeldung-sonderaktion-fuer-studierende</link>
                            
                            <description>In der kommenden Woche steht das Impfzentrum Bremen zwei Tage lang Studierenden der Hochschulen im Land Bremen offen. Am Freitag, den 23. Juli und Samstag, 24. Juli können Studierende sich im Impfzentrum an der Bürgerweide ohne vorherige Terminvereinbarung zwischen 11 und 18 Uhr impfen lassen.  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mitbringen müssen die Studierenden einen Personalausweis oder Reisepass, einen Studierendenausweis (alternativ Semesterticket oder Immatrikulationsbescheinigung), die Gesundheitskarte sowie, wenn vorhanden, den Impfausweis. Wer keinen Impfausweis besitzt, bekommt vor Ort einen Ersatz ausgestellt.</p><p>Wer an diesen beiden Tagen verhindert ist, kann sich weiterhin unkompliziert auf der Seite <a href="https://impfzentrum.bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://impfzentrum.bremen.de</a>/ für eine Impfung registrieren. Da die Wartezeiten inzwischen kurz sind, kann zeitnah ein Termin vereinbart werden.</p><p>Eine hohe Impfquote ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Präsenz auf dem Campus. Denn eine Impfung bietet den größten Schutz gegen eine Covid-19-Infektion.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_AdobeStock_398465924_a2f52e86ce.jpeg" length="664274" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_AdobeStock_398465924_a2f52e86ce.jpeg" fileSize="664274" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Am 23. und 24. Juli können Studierende sich im Impfzentrum an der Bürgerweide ohne vorherige Terminvereinbarung zwischen 11 und 18 Uhr impfen lassen.</media:description><media:copyright>Benedikt / Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-26025</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 11:37:31 +0200</pubDate>
                            <title>Wie erinnern? 80 Jahre nach dem Überfall auf die UdSSR</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-erinnern-80-jahre-nach-dem-ueberfall-auf-die-udssr</link>
                            
                            <description>Mit einer Gedenkveranstaltung erinnern die Universität und das Land Bremen an den Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 80 Jahren. Lesung und Gespräch finden am 30. Juni 2021 per Livestream statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 80 Jahren ist viel zu wenig im deutschen Gedächtnis verankert“, so Professorin Susanne Schattenberg, Leiterin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (FSO). Damit begann der Vernichtungskrieg des Deutschen Reichs gegen die sowjetische Bevölkerung. „Durch Kampfhandlungen, Mord und Völkermord verloren rund 28 Millionen Menschen ihr Leben, darunter 2,9 Millionen Jüdinnen und Juden.“ Damit stammte fast die Hälfte der in Europa vom NS-Regime ermordeten Jüdinnen und Juden aus der Sowjetunion.</p><p>An dieses Ereignis erinnert der Senat des Landes Bremens in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und der Landeszentrale für politische Bildung mit der Gedenk-Veranstaltung „Wie erinnern? – 80 Jahre nach dem Überfall“.</p><h3>Zum Programm</h3><p>Nach einer historischen Einführung von Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa, liest die deutsch-ukrainische Schriftstellerin Katja Petrowskaja ein Kapitel aus ihrem Werk „Vielleicht Esther“, das 2013 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. Die Autorin rekonstruiert in literarischer Form das Schicksal ihrer jüdischen Familie in der Ukraine und Osteuropa, von der viele Mitglieder nach dem Einmarsch der Wehrmacht erschossen und im anschließenden Holocaust ermordet wurden. Petrowskajas Urgroßmutter etwa wurde im Massaker von Babij Jar ermordet. Die deutsche Wehrmacht erschoss dort innerhalb von zwei Tagen im September 1941 über 33.000 Kiewer Jüdinnen und Juden.</p><p>Im Anschluss an die Lesung moderiert die Journalistin Michaela Herold von Radio Bremen eine Gesprächsrunde mit Katja Petrowskaja, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Susanne Schattenberg und Thomas Köcher, dem Leiter der Landeszentrale für politische Bildung. Thema wird sein, welche Rolle früher der Krieg in den Familien dort wie hier spielte und wie heute dieses Tages und der Verbrechen angemessen gedacht werden kann.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>„Wie erinnern? – 80 Jahre nach dem Überfall“<br> Mittwoch, 30. Juni, 19:00-20:00 Uhr<br> Lesung und Gespräch zum Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion<br> mit Katja Petrowskaja, Bürgermeister Andreas Bovenschulte u.a.</p><p>Link zur Veranstaltung: <a href="http://www.rathaus.bremen.de/wieerinnern" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.rathaus.bremen.de/wieerinnern</a></p><p><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Susanne Schattenberg<br> Forschungsstelle Osteuropa<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218 69624<br> Mobil 0160 732 38 02<br> Email: <a href="mailto:schattenberg@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schattenberg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_Kiew_brennt_-_Einsturz_c990fd992e.jpg" length="103669" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_Kiew_brennt_-_Einsturz_c990fd992e.jpg" fileSize="103669" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Vor 80 Jahren begann der Vernichtungskrieg des Deutschen Reichs gegen die sowjetische Bevölkerung.</media:description><media:copyright>Privatarchiv Karl Schneider</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 16:39:36 +0200</pubDate>
                            <title>Grimme Online Award für Forschungsstelle Osteuropa </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/grimme-online-award-fuer-projekt-der-forschungsstelle-osteuropa</link>
                            
                            <description>Das Online-Medium dekoder.org hat einen der renommierten Grimme Online Awards bekommen. Professor Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen ist mit seinem Team beteiligt. Dekoder kombiniert journalistische Berichte über Russland mit wissenschaftlicher Expertise. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Russlands Politik steht im Zentrum der öffentlichen Debatte. Behauptungen russischer Fake News und Propaganda können zum Teil schwer überprüft werden. „Medienberichte und polarisierende Debatten reizen das Klima weiter an. Auch die westlichen Medien stellen die Verhältnisse in Russland oft verkürzt dar“, sagte Professor Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.</p><h3>Brücke zwischen Wissenschaft und Journalismus</h3><p>Mit dem Projekt „Wissenstransfer hoch zwei: Russlandstudien“ macht die Forschungsstelle Osteuropa in Zusammenarbeit mit „dekoder - Russland entschlüsseln“ und der Universität Basel wissenschaftliche Studien zum Gegenstand der öffentlichen Debatten. Dafür wurden neue Formate für die Wissenschaftskommunikation entwickelt und ausprobiert. Die im Projekt entwickelten Online-Dossiers, unter anderem zur Krim-Annexion, Fragen des Nationalstolzes und der Identität Russlands wurden jetzt mit dem Grimme Online Award in der Kategorie „Spezial“ ausgezeichnet.</p><p>Laut Grimme-Jury gelingt es dem Team, „die Brücke zwischen wissenschaftlichem und journalistischem Arbeiten zu schlagen. Das von einem privaten Förderer und aus Spenden finanzierte Portal bietet aktuelle Artikel aus unabhängigen, russischen Medien nicht nur als Übersetzung an, sondern stellt diese auch in Zusammenhang und liefert Erläuterungen, wo sie nötig erscheinen.“</p><p>Professor Heiko Pleines freut sich über diese Anerkennung: „Wissenschaftskommunikation ist uns bereits seit vielen Jahren sehr wichtig - gerade auch bei den vielen so polemisch diskutierten Fragen, mit denen wir uns an der Forschungsstelle Osteuropa beschäftigen. Einen neuen Impuls haben uns die vielen Missverständnisse in der öffentlichen Debatte zur Krim-Annexion durch Russland gegeben. Deshalb haben wir mit unserem Partner dekoder.org das erste Online-Dossier auch zu diesem Thema erstellt. Wir freuen uns sehr, dass diese Arbeit jetzt mit dem Grimme Online Award gewürdigt wurde.“</p><h3>Förderung</h3><p>Das Projekt wird in Kooperation mit der Universität Basel, Professor für Osteuropäische Geschichte, Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk, und dekoder.org mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für Medienvielfalt durchgeführt. Das Projekt wurde von Januar 2019 bis Mai 2020 von der VolkswagenStiftung gefördert.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.grimme-online-award.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.grimme-online-award.de/</a></p><p><a href="http://www.dekoder.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.dekoder.org</a></p><p><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Heiko Pleines<br> Leiter Abteilung Politik und Wirtschaft<br> Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen<br> Tel.: +49 421-218 69602<br> E-Mail: <a href="mailto:pleines@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pleines@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20210621_Dekoder_Grimme_Awardweb_903d4164e7.jpg" length="53757" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_20210621_Dekoder_Grimme_Awardweb_903d4164e7.jpg" fileSize="53757" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Online-Medium Dekoder kombiniert journalistische Berichte über Russland mit wissenschaftlicher Expertise</media:description><media:copyright>dekoder.org</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 08:54:44 +0200</pubDate>
                            <title>Neues YUFE Job-Portal ist online</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neues-yufe-job-portal-geht-online</link>
                            
                            <description>Mit einem neuen, gemeinsamen Job-Portal aller zehn YUFE Universitäten will die Allianz die Stellensuche erleichtern. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In einer ersten Phase werden ausgewählte Stellenausschreibungen aller <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Partnerinstitutionen auf dem Portal und damit an einem Ort veröffentlicht. Langfristig sollen auch andere Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>Regionen die Möglichkeit erhalten, ihre Stellenangebote und Fördermöglichkeiten auf dem <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>Job-Portal zu veröffentlichen.</p><p>&nbsp;„Wir sind überzeugt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Karrierestufen der Schlüssel für die erfolgreiche Gestaltung unserer Europäischen Universität sind“, sagt die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, Professorin Eva-Maria Feichtner. „Mit dem gemeinsamen Job-Portal erleichtern wir die Stellensuche in den <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Regionen für unsere Studierenden und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Job-Portal ist eine gemeinsame Visitenkarte und zeugt von unserem Engagement für Karriereentwicklung in der Allianz und in den <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Regionen.“</p><h3>Über <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr></h3><p>Die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>Allianz (Young Universities for the Future of Europe) umfasst zehn junge forschungsstarke Universitäten – darunter die Universität Bremen – aus ebenso vielen europäischen Ländern und vier nicht-akademische Partner. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Jahren eine studierendenzentrierte, offene und inklusive Europäische Universität gestalten. In der Allianz arbeiten Studierende, Uni-Leitungen und Mitarbeitende zusammen. Sie wollen zu einem gerechteren, vielfältigeren und effektiveren Bildungssystem in Europa und weltweit beitragen. <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>wird von der <abbr title="Europäischen Union">EU</abbr>, dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> und dem Land Bremen gefördert.</p><h3>Die Vision</h3><p>Die Vision von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>ist es, Studierenden zu ermöglichen, dass sie ihren eigenen Lehrplan aus Kursen zusammenstellen, die an den zehn Partneruniversitäten angeboten werden. Ziel ist es, ein <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>-Zertifikat und in Zukunft auch einen europäischen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus soll ein virtueller <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>-Campus das gesamte Online-Kursangebot der Mitglieder umfassen. Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerdings sollen Studierende die Möglichkeit erhalten, die Sprache des Gastlandes zu lernen, das sie persönlich oder virtuell besuchen. Sie sollen zudem die Möglichkeit erhalten, innerhalb von YUFE Praktika zu absolvieren sowie sich ehrenamtlich zu engagieren.</p><h3>Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende</h3><p><abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>ist nicht nur für Studierende attraktiv: Die Allianz bietet auch Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende aus Wissenschaft, Verwaltung und Technik. So wurden bereits die ersten <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>Post-Doc-Stellen vergeben. Eine weitere Ausschreibungsrunde erfolgt im Herbst. Zudem gibt es digitale Angebote für Veranstaltungen und Weiterbildung für alle Uni-Mitarbeitenden. Wenn man wieder reisen kann, soll auch hier ein Austausch für alle möglich sein. Zudem soll <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE </abbr>die jeweiligen Städte und Regionen vernetzen sowie die Zusammenarbeit und den Austausch fördern.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Hier gelangen Sie zum neuen Job-Portal von YUFE: <a href="https://virtualcampus.yufe.eu/p/careeropportunities" target="_blank" rel="noreferrer">https://virtualcampus.yufe.eu/p/careeropportunities</a></li><li><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></li><li><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a></li></ul><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Enkhsaruul Brito<br> YUFE – <span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span><br> Koordinatorin – <span lang="en" dir="ltr">Staff Journey</span><br> Referat 12 – Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218 60318<br> E-Mail: <a href="mailto:enkhsaruul.brito@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">enkhsaruul.brito@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_ef98c5a261.jpg" length="331173" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_Copyright_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_ef98c5a261.jpg" fileSize="331173" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit dem neuen Job Portal haben alle zehn YUFE Universitäten und langfristig auch ihre Partner in den Regionen die Möglichkeit, ihre Stellenausschreibungen und Fördermöglichkeiten an einem Ort zu veröffentlichen.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 16:32:49 +0200</pubDate>
                            <title>Corona-Regelungen: Weitere Änderungen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-regelungen-weitere-aenderungen</link>
                            
                            <description>Auf dem Campus der Universität Bremen wird ab Montag, 14. Juni 2021 die Maskenpflicht im Freien aufgehoben. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt weiterhin. Für die Gebäude der Universität Bremen bleiben die bisherigen Regeln bestehen. Außerdem können weitere Lernorte gebucht werden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In Innenräumen sind alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren weiterhin verpflichtet, eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske oder eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren besteht unverändert die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Regelung gilt auf Verkehrsflächen (Ein- und Ausgänge, Flure, Treppen, Aufzüge), in Sanitärräumen oder Warteräumen in Gebäuden der Universität.</p><p><strong>Studentische Lernorte können gebucht werden </strong></p><p>Seit dieser Woche sind auf dem Campus weitere studentische Lernorte geöffnet. Studierende können die Räume über Stud.IP buchen und erhalten per QR-Code Zugang zu den Gebäuden. An den Lernorten besteht Maskenpflicht.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 13:56:22 +0200</pubDate>
                            <title>„Ein eiskalter Fisch“ erhält HUCKEPACK Bilderbuchpreis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ein-eiskalter-fisch-erhaelt-huckepack-bilderbuchpreis</link>
                            
                            <description>Jedes Jahr verleihen die Phantastische Bibliothek Wetzlar und das Institut für Bilderbuchforschung der Universität den HUCKEPACK Bilderbuchpreis. In diesem Jahr ging er an das 2020 im österreichischen Verlag TYROLIA erschienene Bilderbuch „Ein eiskalter Fisch“ von Frauke Angel und Elisabeth Kihßl.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Auszeichnung ist mit 1000 Euro dotiert und würdigt vorrangig Bilderbücher, die das Potenzial haben, Kinder seelisch zu stärken. Die Jury, die sich aus Mitarbeitenden beider Institutionen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Buchhandel, Pädagogik und Journalismus zusammensetzt, prüft somit nicht nur literarische und bildästhetische Qualität, sondern legt auch großen Wert auf die erzählerische Kraft, die Text und Bildern innewohnt.</p><h3>Über das Buch</h3><p>Der Tod seines geliebten Fisches wird für das erzählende Kind zum Auslöser für den schönsten Tag in seinem Leben. Mit diesem eröffnenden Satz hat Frauke Angel sofort die Aufmerksamkeit kleiner und großer Bilderbuch-Fans gewonnen, und auch die Jury, die in diesem Jahr zum sechsten Mal den HUCKEPACK Bilderbuchpreis vergab, merkte auf. Die konsequent aus der kindlichen Perspektive vermittelte Geschichte berichtet von einer kleinen Familie, in der anscheinend nicht alles ganz glatt verläuft. Die Mutter ist gegangen und hat nur eine Nachricht auf dem Tisch zurückgelassen: „Ich liebe dich, auch wenn du ein eiskalter Fisch bist“. Das Kind malt den Brief ab, um etwas für die Beerdigung zu haben, und der Vater bricht beim Anblick des leeren Aquariums unvermittelt in Tränen aus. Ob er in diesem Moment um den Fisch, seine Ehe, sein Kind oder sich selbst weint, bleibt dabei offen. Viel wichtiger ist: Er nimmt sein Kind in den Arm und hält es ganz fest. Diese ungewohnte Situation ist für das Kind so schön, dass es ein wenig länger weint, um den Moment hinauszuzögern. Und als die Mutter zurückkehrt – „Mama kommt immer wieder“ – bereiten sie gemeinsam die Bestattung des Fisches vor.</p><h3>Jury: Hier wird ein trauerndes Kind von seinen Eltern huckepack genommen</h3><p>Laut Jury werden in dem Buch gleich mehrere eigentlich schwere Themen aufgegriffen: Tod, Streit, emotionale Vernachlässigung. Frauke Angel erzählt davon aus Perspektive des kindlichen Protagonisten und findet ebenso berührende wie tröstende Worte, um dessen Gefühlswelt erfahrbar zu machen. In ihren zarten überwiegend blaugrauen Aquarellen stellt Elisabeth Kihßl das hier von allen so unterschiedlich verspürte Bedürfnis nach Nähe und Distanz dar, fängt den Moment der Innigkeit von Vater und Kind ein und nimmt der Geschichte durch ihren federleichten Strich alle Schwere. Hier wird also ein aus verschiedenen Gründen trauerndes Kind von seinen Eltern huckepack genommen – im unmittelbare Sinne, denn das Cover zeigt den Vater, wie er das Kind auf seinen Schultern trägt. Für die Jury ist das Kinderbuch „Ein eiskalter Fisch“ somit unbestrittener Preisträger, der sich gegen die übrigen 443 eingehend geprüften Bilderbücher durchsetzte.</p><h3>Podcast und kostenfreies Unterrichtsmaterial</h3><p>Schon zum zweiten Mal in Folge musste die Verleihung des HUCKEPACK Bilderbuchpreises, die üblicherweise im Rahmen eines fachpädagogischen Tages rund um die Bilderbücher der Bestenliste stattfindet, wegen Corona virtuell erfolgen. Der Verlag hat zu diesem Anlass für einen begrenzten Zeitraum ein von Cornelia Tillmanns eingelesenes und von Marcel Hallenslebens von SoundSquirrel Braunschweig gemastertes Bilderbuchkino eingestellt unter <a href="http://www.tyrolia.at/huckepackpreis)" target="_blank" rel="noreferrer">www.tyrolia.at/huckepackpreis</a>.</p><p>Ein Gespräch mit den beiden Bilderbuchkünstlerinnen haben Marc Kudlowski und Elisabeth Hollerweger im Rahmen ihres Podcasts Bremer Bilderbuchgespräche geführt. Zu hören unter: <a href="https://anchor.fm/bremerbibugespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">https://anchor.fm/bremerbibugespraeche</a>.</p><p>Kostenfreies Unterrichtsmaterial zum Preisbuch hat Elisabeth Hollerweger erstellt unter <a href="http://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb12/fb12/pdf/Huckepack-Materialien/HP_2021_Ein_eiskalter_Fisch.pdf" target="_blank">www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb12/fb12/pdf/Huckepack-Materialien/HP_2021_Ein_eiskalter_Fisch.pdf</a>&nbsp; .</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.huckepack-bilderbuchpreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.huckepack-bilderbuchpreis.de</a></p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Elisabeth Hollerweger<br> Senior Lecturer Literaturdidaktik<br> Leiterin des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung (BIBF)<br> Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 179 456 8620<br> E-Mail: <a href="mailto:hollerweger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hollerweger@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/d/csm_Huckepackpreis_2021_Ausschnitt_Cover_Copyright_TYROLIA_VERLAG_b0c8191cf1.jpg" length="230456" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/d/csm_Huckepackpreis_2021_Ausschnitt_Cover_Copyright_TYROLIA_VERLAG_b0c8191cf1.jpg" fileSize="230456" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt einen Ausschnitt vom Cover des ausgezeichneten Bilderbuches „Ein eiskalter Fisch“.</media:description><media:copyright>TYROLIA VERLAG</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25788</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Jun 2021 11:40:00 +0200</pubDate>
                            <title>Empfehlungen für Nachhaltigkeit verabschiedet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/empfehlungen-fuer-umweltschutz-und-nachhaltigkeit-verabschiedet</link>
                            
                            <description>Hochschulleitungen aus aller Welt haben Empfehlungen zum konkreten Engagement zur Bewältigung des Klimawandels und zu mehr Nachhaltigkeit an Hochschulen verabschiedet. Der Rektor der Universität Bremen war Teilnehmer des Global University Leaders Council Hamburg, das sich alle zwei Jahre trifft.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Studierenden sollten in ihrem Studium mit den Herausforderungen des Klimawandels und Fragen der Nachhaltigkeit vertraut gemacht werden. So lautet eines der Ziele, auf das sich 45 Hochschulleitungen aus 27 Ländern beim Global University Leaders Council Hamburg (<abbr title="Global University Leaders Council Hamburg">GUC</abbr>) geeinigt haben. Bei dem von der Hochschulrektorenkonferenz (<abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr>), der Körber-Stiftung und der Universität Hamburg alle zwei Jahre organisierten Forum diskutieren Hochschulleitungen globale Herausforderungen der internationalen Hochschulsysteme. Das Thema des diesjährigen, virtuellen Treffens war der Beitrag der Hochschulen zur Bewältigung des Klimawandels und zu mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft.</p><h3>Globale Solidarität beim Klimaschutz gefordert</h3><p>In ihrer Deklaration verpflichten die Hochschulleitungen ihre Institutionen auf einen ganzheitlichen Umgang mit Maßnahmen zum Klimaschutz und zu Nachhaltigkeit. Dabei hoben sie die Bedeutung globaler Solidarität hervor: Trotz des wissenschaftlichen Wettbewerbs sowie teilweise konkurrierender nationaler Prioritäten gelte es, Möglichkeiten gemeinsamen Handelns der Institutionen zu stärken.<br> „Hochschulen weltweit sind in einer zentralen Position, um die Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu unterstützen“, erklärt <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr>-Präsident Professor Peter-André Alt ein Fazit des <abbr title="Global University Leaders Council Hamburg">GUC</abbr>. „Sie beeinflussen das Handeln der Gesellschaft von morgen, indem sie die insbesondere von der jungen Generation nachdrücklich eingeforderten Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit aufgreifen und zur Grundlage ihres Handelns machen.“ Insofern forderten die Teilnehmenden des <abbr title="Global University Leaders Council Hamburg">GUC</abbr> unter anderem die Integration von Aspekten von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in die Curricula aller Studienangebote.</p><h3>Universität Bremen in der Klima- und Umweltforschung weit vorn</h3><p>Die Integration der Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in die Studiengänge sieht auch der Rektor der Universität als wichtigen und logischen Schritt. „Die Universität Bremen gehört weltweit zu den führenden Hochschulen in der Klima- und Umweltforschung“, betont Professor Bernd Scholz-Reiter. „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in renommierten interdisziplinären Verbünden. Ihr Wissen geben sie an ihre Studierenden weiter. Sie können in zahlreichen Studienprogrammen, Lehrveranstaltungen im europäischen Austausch und mit digitalen Lernressourcen zum Thema Klima studieren. Damit tragen wir schon jetzt als Klima-Universität dazu bei, den Klimaschutz in Forschung und Lehre international zu vernetzen. Wir müssen aber unsere Maßnahmen weiter forcieren!“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.guc-hamburg.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.guc-hamburg.de</a></p><p><a href="https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-02-PM/Hamburg_Declaration_4_June_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Hamburg Declaration</a> “Facing the Grand Challenges of Climate Change and Sustainability” (englisch, PDF, 4 Seiten)</p><p><a href="https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/gulch/pdf/2021/GUC_Study_Universities_facing_Climate_Change_and_Sustainability.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Studie </a>„Universities facing Climate Change and Sustainability“ (englisch, PDF, 155 Seiten)</p><p><a href="https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/gulch/pdf/2021/Studie_Kurzfassung_Hochschulen_im_Angesicht_von_Klimawandel_und_Nachhaltigkeit.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Kurzfassung</a> der Studie (PDF, 11 Seiten)</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_2021_06_08_Webnews_Klimaschutz_Copyright_Hortigueela_AdobeStock__9f05e23c71.jpeg" length="375768" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_2021_06_08_Webnews_Klimaschutz_Copyright_Hortigueela_AdobeStock__9f05e23c71.jpeg" fileSize="375768" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">In ihrer Deklaration verpflichten die Hochschulleitungen ihre Institutionen auf einen ganzheitlichen Umgang mit Maßnahmen zum Klimaschutz und zu Nachhaltigkeit.</media:description><media:copyright>Hortigüela/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25677</guid>
                            <pubDate>Thu, 27 May 2021 17:08:10 +0200</pubDate>
                            <title>Sinkende Inzidenz: Vorsichtige Lockerungen in Teilbereichen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/sinkende-inzidenz-vorsichtige-lockerungen-in-teilbereichen</link>
                            
                            <description>Im Falle einer stabilen Inzidenz von unter 50 ist ab nächster Woche in Teilbereichen der Universität Bremen wieder mehr Präsenz auf dem Campus möglich. Das gilt für Einzelarbeitsplätze in der SuUB und Lehrveranstaltungen in Teilpräsenz. Außerdem gibt es im Café Central wieder Essen zum Mitnehmen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) bietet wieder Einzelarbeitsplätze in der Zentrale am Boulevard an. Details zum Verfahren stellt die SuUB auf ihrer <a href="https://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Homepage</a> zur Verfügung. Interessierte werden gebeten, sich vor dem Besuch zu informieren.</p><h3>Teilpräsenz bei Lehrveranstaltungen</h3><p>Sollte die Inzidenz in der Stadt Bremen fortgesetzt stabil unter dem Wert von 50 liegen, können ab der kommenden Woche neben den bereits laufenden Laborpraktika und ähnlichen nicht digitalisierbaren Lehrveranstaltungsformen weitere Lehrveranstaltungen wieder in Teilpräsenz stattfinden.</p><h3>Sommersemester kann weiterhin digital studiert werden</h3><p>Das Studium im Sommersemester bleibt aber für alle digital studierbar, ausgenommen sind nicht-digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika. Die neu hinzukommenden Präsenzveranstaltungen stellen ein zusätzliches und freiwilliges Angebot dar. Dabei kann es sich um Seminare, Übungen sowie Tutorien handeln. Vorlesungen werden ausschließlich online angeboten. Die Entscheidung darüber, ob Lehrveranstaltungen mit Teilkohorten in Präsenz durchgeführt werden, liegt bei den Lehrenden. Auch einzelne Prüfungen wie zum Beispiel für die e-General Studies werden wieder in Präsenz angeboten werden.</p><h3>Abstand, Masken, Tests</h3><p>Für die neu hinzukommenden Veranstaltungen gelten die Maskenpflicht und das Abstandgebot von 1,5 Metern. Wer auf den Campus kommt, wird gebeten, sich vorher testen zu lassen. Allen Bürger:innen stehen mehrfach in der Woche kostenlose Schnelltests in Testcentern in ganz Bremen zur Verfügung.</p><h3>Essen zum Mitnehmen im Café Central</h3><p>Das Café Central wird seine Pforten ebenfalls wieder öffnen. Ab dem 1. Juni kann dort zwischen 8 und 14 Uhr Essen zum Mitnehmen erworben werden. Einzelheiten finden sich auf der <a href="https://www.stw-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Internetseite des Studierendenwerks</a>.<a href="https://www.stw-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer"></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 11 May 2021 09:42:42 +0200</pubDate>
                            <title>Eine starke und engagierte Klima-Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eine-starke-und-engagierte-klima-universitaet</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen gehört weltweit zu den führenden Hochschulen in der Klima- und Umweltforschung. Darüber informiert sie jetzt auch in einem Klima-Papier in Deutsch und Englisch.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten engagiert sich die Universität in der Klima- und Umweltforschung. Ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen gemeinsam in renommierten interdisziplinären Verbünden mit exzellenten Partnern. Und zwar regional in der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance </span>sowie national wie international. So ist sie die einzige deutsche Universität, die den weltweiten Verbund „<span lang="en" dir="ltr">International Universities Climate Alliance</span>“ (<abbr title="International Universities Climate Alliance">IUCA</abbr>) mitgegründet hat – eine einzigartige Gemeinschaft aus 35 Universitäten, die in der Klimaforschung auf globaler Ebene führend sind.</p><p>Eine hohe Auszeichnung hat eine Klimaforscherin der Universität Bremen auch im aktuellen Jahr erhalten: Die Professorin Veronika Eyring hat für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Klimamodellierung den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>) erhalten. Es ist der renommierteste deutsche Wissenschaftspreis und er ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Der Leibniz-Preis für Frau Eyring ist die jüngste in einer Reihe hoher Auszeichnungen für Klima- und Umweltwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Bremen.</p><h3>Zahlreiche Studienangebote zu Klima und Nachhaltigkeit</h3><p>Ihr Wissen aus der Forschung geben die Mitarbeitenden der Universität Bremen an ihre Studierenden weiter. Sie können in zahlreichen Studienprogrammen, Lehrveranstaltungen im europäischen Austausch und mit digitalen Lernressourcen zum Thema Klima studieren. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es Angebote, wie zum Beispiel bei der Kinder-Uni.</p><h3>Aktivitäten auf dem Campus</h3><p>Darüber hinaus macht sich die Universität Bremen auf den Weg zu einem klimaneutralen Campus. Sie hat sich einem systemischen Klimaschutz verschrieben. Dieser wird zertifiziert, mit konkreten Maßnahmen zur Klimaneutralität umgesetzt und in einem gemeinschaftlichen Prozess an der Universität fortlaufend gestaltet. Ein Beispiel: Sie bezieht ihren gesamten elektrischen Energiebedarf aus Ökostrom.</p><p>Universitätsangehörige sind zudem ehrenamtlich aktiv: Mitarbeitende produzieren zum Beispiel mit ihrer Genossenschaft „Uni Bremen SOLAR“ auf Uni-Gebäuden Solarstrom mit Fotovoltaikanlagen. Studierende betreiben zum Beispiel eine Naturschutzgruppe, die sich um Biodiversität auf dem Campus kümmert. Ziel ist es, mehr Lebensraum für Pflanzen und Insekten zu schaffen. Viele Studierende der Universität Bremen sind zudem bei der Klima-Bewegung <span lang="en" dir="ltr">Students for Future</span> aktiv.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="/fileadmin/user_upload/presse/download/20210511_Klima_Universitaet.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier finden Sie das Klima-Papier der Universität Bremen zum Download.</a><br> &nbsp;<br> Website Umweltmanagement der Universität Bremen: <a href="https://www.uni-bremen.de/umweltmanagement/klimaschutz" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/umweltmanagement/klimaschutz</a></p><p>Verbund „International Universities Climate Alliance“ (IUCA): <a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/ein-weltweites-universitaetsnetz-fuer-den-klimaschutz" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/ein-weltweites-universitaetsnetz-fuer-den-klimaschutz</a></p><p><a href="http://www.universitiesforclimate.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.universitiesforclimate.org</a></p><p>Interview mit Professorin Veronika Eyring im Online-magazin der Universität Bremen:<br><a href="https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/forschung/leibniz-preis-fuer-bremer-klimawissenschaftlerin</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_2021_05_11_Klimapapier_Copyright_Felix_Clebowski_d3abbbe4e0.jpg" length="1184590" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_2021_05_11_Klimapapier_Copyright_Felix_Clebowski_d3abbbe4e0.jpg" fileSize="1184590" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Universität Bremen arbeitet seit langem an Klima- und Umweltthemen. Darüber informiert jetzt auch ein Klima-Papier.</media:description><media:copyright>Felix Clebowski/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25442</guid>
                            <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 16:24:11 +0200</pubDate>
                            <title>Corona-Regelungen gelten bis 30. Juni 2021</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-regelungen-gelten-bis-30-juni-2021</link>
                            
                            <description>Die allgemeinen Corona-Regelungen auf dem Campus werden bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Außerdem informiert die Universität über die verschiedenen Testmöglichkeiten für Mitarbeitende und Studierende. Ergänzend zu den bestehenden Testcentern des Landes gibt es nun ein eigenes Testcenter im GW2. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen betreibt seit dieser Woche ein eigenes Corona-Testcenter auf dem Campus. Dabei handelt es sich um ein zusätzliches Angebot, das die bereits bestehenden Testmöglichkeiten für Beschäftigte des Landes Bremen ergänzt. Das Center im <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr> richtet sich vor allem an Mitarbeitende, die ihre Tätigkeit nicht von zuhause aus wahrnehmen können und in Dauerpräsenz an der Universität sind. Außerdem werden Beschäftigte, die der Risikogruppe angehören und die in Doppel- oder Mehrfachbüros tätig sind, angesprochen. Sie können sich zukünftig dort testen lassen. Die Registrierung für das Testcenter läuft über die Vorgesetzten, ein Termin zum Testen kann über das Sekretariat des Referats Arbeits-, Gesundheits-und Umweltschutz vereinbart werden. Zu erreichen ist das Testcenter über den Boulevard. Der Eingang befindet sich schräg gegenüber der Staats- und Universitätsbibliothek (<abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>).</p><h3>Mehrere Testmöglichkeiten für Mitarbeitende und Studierende in Bremen</h3><p>Allen anderen Mitarbeitenden stehen weiterhin die Testcenter des Landes Bremen offen, in denen sich die Beschäftigten jede Woche einmal kostenlos testen lassen können. Auf der Corona-Webseite finden sich Details zu den verschiedenen Testmöglichkeiten.<br> Auch Studierende haben die Möglichkeit, sich als Bremer:in einmal in der Woche in einem Bremer Testcenter kostenlos testen zu lassen. Der sogenannte „Bürgertest“ kann seit kurzem auch in direkter Nachbarschaft zur Universität gemacht werden. Neben dem ALDI in der Enrique-Schmidt-Straße hat ein privates Center eröffnet, das solche Tests anbietet.</p><h3>Corona-Regelungen der Universität bis zum 30. Juni 2021 verlängert</h3><p>Analog zur Laufzeit der Bundesnotbremse werden die allgemeinen Regelungen auf dem Campus bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Dies umfasst sowohl die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes als auch den kontrollierten Zugang zu den Gebäuden.<br> Für Studierende, bei denen der fehlende Zugang zu Laboren, Instrumenten oder ähnlichem zu erheblichen individuellen Nachteilen im weiteren Studienverlauf führen würde, sind Ausnahmen möglich. Dies betrifft insbesondere Abschlussarbeiten. Sie werden gebeten, sich mit ihrer Betreuerin/ ihrem Betreuer abzusprechen. Dies gilt ebenso für die Durchführung der nicht-digitalisierbaren Lehre, also vornehmlich der Laborpraktika sowie der vom Krisenstab genehmigten Exkursionen. Auch von den Prüfungsausschüssen genehmigte Präsenzprüfungen fallen unter die Ausnahmen. Alle genannten Ausnahmen sind auch möglich, wenn die Inzidenz in der Stadt Bremen über dem Wert von 165 liegt.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25273</guid>
                            <pubDate>Fri, 16 Apr 2021 12:28:00 +0200</pubDate>
                            <title>Corona: Regelungen bis zum 30. April verlängert </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-regelungen-bis-zum-30-april-verlaengert</link>
                            
                            <description>Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen werden zum Start des Sommersemesters die allgemeinen Regelungen an der Universität Bremen für Studierende und Mitarbeitende bis zum 30. April verlängert. Außerdem können sich Beschäftigte des Landes Bremen kostenlos testen lassen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Maßnahmen stellen einen wichtigen Baustein zur Eindämmung der Pandemie dar.</p><h3>Beschäftigte können sich kostenlos testen lassen</h3><p>Als weitere Maßnahme bietet das Land Bremen all seinen Beschäftigten einen Schnelltest pro Woche an. In verschiedenen Centern können sich die Mitarbeitenden kostenlos testen lassen. Informationen zu den Standorten und dem Verfahren finden sich auf unserer Corona-Seite "Informationen für Mitarbeiter:innen".</p><h3>Studierende werden gebeten, sich testen zu lassen</h3><p>Auch allen Studierenden legt das Rektorat der Universität Bremen ans Herz, sich regelmäßig testen zu lassen. Denn als Bremerinnen und Bremer haben auch sie die Möglichkeit, sich einmal pro Woche kostenlos einem Schnelltest zu unterziehen.<br> Ergänzend zu den Angeboten des Landes arbeitet die Universität zurzeit am Aufbau einer eigenen Test-Infrastruktur. Sobald diese einsatzbereit ist, wird es Informationen über die bekannten Kanäle - Newsletter, Homepage, soziale Medien - geben. &nbsp;</p><h3>Hygieneregeln weiterhin wichtig</h3><p>Stets zu beachten ist dabei die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen. Auf dem Campus gilt unverändert für alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren zudem die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske innerhalb von Gebäuden sowie auf den Außenflächen (OP-Maske oder eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbar).</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" length="696098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_NICHT_BENUTZEN_Glashalle_2_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_21944d4582.jpg" fileSize="696098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25181</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 10:26:30 +0100</pubDate>
                            <title>Universität lädt zum YUFE Schnack</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-laedt-zum-yufe-schnack</link>
                            
                            <description>YUFE Schnack – so heißt die kurzweilige digitale Veranstaltungsreihe, in der man sich über die vielfältigen Projekte der Allianz Young Universities for the Future of Europe (YUFE) informieren kann. Auftakt der Reihe ist am Donnerstag, 25. März, um 10 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dezember 2019 ist die Universität Bremen Teil der Allianz Young Universities for the Future of Europe (YUFE). Gemeinsam mit neun Universitäten und vier außeruniversitären Partnern arbeitet sie an der Entwicklung einer Europäischen Universität. Sie schafft neue Angebote und Möglichkeiten für ihre Studierenden sowie für das Personal in Wissenschaft, Technik und Verwaltung. <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr> soll zudem in die jeweiligen Städte und Regionen der Partneruniversitäten hineinwirken. Die Allianz wird von der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>, dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> und dem Land Bremen gefördert.</p><p>Die ersten Maßnahmen des Projektes sind bereits angelaufen. So können Studierende der Allianz beispielsweise an digitalen Lehrveranstaltungen der <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Partneruniversitäten teilnehmen, es wurden im Rahmen der Entwicklung von <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Karrierewegen mehrere Postdoc-Stellen geschaffen und Uni-Mitarbeitende können Weiterbildungsangebote von allen <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Universitäten nutzen.</p><p>Um mit Interessierten verstärkt ins Gespräch zu kommen startet die neue Veranstaltungsreihe <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Schnack. Ab dem 25. März 2021 gibt es einmal im Monat ein 30-minütiges <span lang="en" dir="ltr">Zoom-Meeting</span>. Hier können Interessierte die <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Kolleginnen und Kollegen treffen, die an der Universität Bremen das Projekt betreuen. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten und können bei Bedarf auf Englisch stattfinden. Nach einer kurzen Einführung gibt es die Gelegenheit, Fragen zu stellen, weitere <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Unterstützerinnen und -Unterstützer kennenzulernen und sich über die zukünftigen Möglichkeiten zur Mitgestaltung in der Allianz auszutauschen.<br> &nbsp;</p><h3>Die ersten Termine im Überblick:</h3><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Donnerstag, 25. März 2021, 10:00 bis 10:30 Uhr</li></ul><p><abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Schnack mit Charlotte Simmat zum Thema <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Entrepreneurship</span>-Ringvorlesung: Die Uni Bremen gestaltet eine Vorlesung in einer <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Vorlesungsreihe zum Thema Entrepreneurship. Hier können Sie sich zu den Möglichkeiten der Gestaltung dieser Vorlesung austauschen.</p><p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Mittwoch, 14. April 2021, 15:00 bis 15:30 Uhr</li></ul><p><abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Schnack mit Svenja Renner zum Thema <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Stars </span>System: Was die Sterne mit <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>zu tun haben. Werfen Sie gemeinsam einen Blick auf die folgenden Fragen: Was sind die <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Stars </span>überhaupt? Wozu werden sie gebraucht? Wie werden sie bereits genutzt?</p><p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Montag, 3. Mai 2021, 15:00 bis 15:30 Uhr</li></ul><p><abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Schnack mit Charlotte Simmat zum Thema <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE<span lang="en" dir="ltr"></span></abbr><span lang="en" dir="ltr">in our Cities</span> – ehrenamtliches Engagement von Studierenden unterstützen: Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, ehrenamtliches Engagement von Studierenden zu unterstützen. Hier können Sie sich über Möglichkeiten und die Nutzung von Synergien auszutauschen.</p><p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Mittwoch, 9. Juni 2021, Uhrzeit wird noch bekanntgegeben</li></ul><p>YUFE Schnack @ OPEN CAMPUS WEEK<br> Details zum Inhalt dieser Veranstaltung werden noch bekanntgegeben.</p><p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Donnerstag, 8. Juli, 16:00 bis 16:30 Uhr</li></ul><p>YUFE-Schnack mit Enkhsaruul Brito zum Thema <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Mentoring und <span lang="en" dir="ltr">Coaching </span>Programm:<br> Erfahren Sie, welche Angebote die Allianz im Bereich Mentoring und <span lang="en" dir="ltr">Coaching </span>plant.</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Informationen:</h4><ul class="list-normal"><li>Hier können Sie dem Zoom-Meeting vom <abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Schnack beitreten: <a href="https://uni-bremen.zoom.us/j/97064828420?pwd=Rml4cnpURzJ4bndSYmtYa0gxSlNnUT09" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.zoom.us/j/97064828420?pwd=Rml4cnpURzJ4bndSYmtYa0gxSlNnUT09</a> (Meeting-ID: 970 6482 8420, Kenncode: 396474)</li><li><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe-schnack" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe-schnack</a></li><li><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a></li><li>&nbsp;<a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></li></ul><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Sarah Wilewski<br><abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Gesamtkoordination<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:sarah.wilewski@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.wilewski@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Charlotte Simmat<br><abbr title="Allianz Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">in our Cities, Innovation &amp; Entrepreneurship</span>, Nachhaltigkeit<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:charlotte.simmat@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">charlotte.simmat@vw.uni-bremen.de&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_YUFE_Schnack_Titelbild_Querformat_Copyright_Isabella_Funke_Universitaet_Bremen_bcdb9e4779.jpg" length="496779" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_YUFE_Schnack_Titelbild_Querformat_Copyright_Isabella_Funke_Universitaet_Bremen_bcdb9e4779.jpg" fileSize="496779" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Um mit Interessierten verstärkt ins Gespräch zu kommen startet die neue Veranstaltungsreihe YUFE Schnack.</media:description><media:copyright>Isabella Funke / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 17:07:37 +0100</pubDate>
                            <title>Sondersitzung des Akademischen Senats</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/sondersitzung-des-akademischen-senats</link>
                            
                            <description>Der Akademische Senat kommt am Montag, den 15. März um 18 Uhr zu einer digitalen Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht der geplante Eckwert des Senats der Freien Hansestadt Bremen für den Wissenschaftsetat. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Akademischen Senats (AS) dafür votiert, eine außerplanmäßige Sitzung einzuberufen. Das nächste reguläre Treffen des Universitäts-Parlaments ist für den 21. April angesetzt. „Das ist zu spät“, fanden die Hochschullehrenden Professorin Rita Groß-Hardt und Professor Matthis Kepser und schlugen den <abbr title="Akademischer Senat">AS</abbr>-Mitgliedern eine virtuelle Sondersitzung vor. „Es ist wichtig, dass wir uns als Vertreterinnen und Vertreter der Universitäts-Angehörigen positionieren. Die Lage ist sehr ernst“, so Rita Groß-Hardt. „Wir können nicht bis April warten“, findet auch Matthis Kepser, „wir müssen uns jetzt für die Umsetzung des Wissenschaftsplans 2025 einsetzen!“</p><p>Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, der dem Akademischen Senat vorsitzt, findet es angebracht und sinnvoll, dass sich der Akademische Senat in die aktuelle Diskussion einbringt. „Das vielfältige Engagement an der Universität Bremen, das im Rahmen der aktuellen Debatte um den Haushaltsentwurf entstanden ist, zeigt, wie sehr die Entwicklung der Universität von dem Eckwert des Wissenschaftsetats abhängt“, sagt der Rektor.</p><p>Scholz-Reiter und der Vorsitzende des Personalrats, Holger Ruge, hatten sich bereits in einem gemeinsamen offenen Brief an den Präsidenten des Senats, <abbr title="Doctor">Dr</abbr>. Andreas Bovenschulte, gewandt, in dem die Auswirkungen der Nicht-Einhaltung des Wissenschaftsplan 2025 durch den geplanten Eckwert für Bremen und die Universität Bremen skizziert wurden und die Umsetzung des Wissenschaftsplans eingefordert wurde.</p><p>Vor etwas mehr als einer Woche war bekannt geworden, dass die Landesregierung den Wissenschaftsplan 2025 nicht umsetzen will. In der Folge schrieben Hochschulleitung und Personalrat den offenen Brief, Hochschullehrende sammelten über 8000 Unterschriften gegen die Kürzungen und Studierende, Lehrende, Hochschulleitung sowie Gewerkschaften demonstrierten zusammen gegen die Pläne des Senats.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_Glashaus_Ansicht_Boulevard_Felix_Clebowski_a9ce56225d.jpeg" length="778120" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_Glashaus_Ansicht_Boulevard_Felix_Clebowski_a9ce56225d.jpeg" fileSize="778120" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 10 Mar 2021 13:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studie zu Medizinischem Cannabis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/medizinisches-cannabis-nutzen-oft-nicht-nachgewiesen</link>
                            
                            <description>Medizinisches Cannabis wird zu häufig ohne nachgewiesenen Nutzen verschrieben. Eine Studie des SOCIUMS der Universität Bremen, gefördert von der BKK Mobil Oil unter Leitung von Professor Gerd Glaeske, kommt zu dem Ergebnis, dass die Anwendungsgebiete zu wenig geprüft und zugelassen sind. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Cannabis-Report 2020 der <abbr title="Betriebskrankenkasse">BKK</abbr> Mobil Oil hat die Arbeitsgruppe um Professor Glaeske aus dem SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen die Arzneimittelabrechnungen für Cannabis-Verordnungen von 2017 bis Oktober 2019 analysiert.<br> Das Ergebnis: Lediglich ein Fünftel der Antragstellenden erhielt Cannabis-basierte Arzneimittel im Rahmen gut geprüfter und zugelassener Anwendungsgebiete. Dazu gehört vor allem die spezialisierte ambulante Palliativversorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten sowie Anträge von Versicherten mit neurologischen Leiden oder Anorexie.</p><h3>Für viele Indikationen keine relevante Therapieoption</h3><p>Ein Großteil der Patienten erhielt Cannabinoide jedoch außerhalb der in klinischen Studien geprüften Indikation – zum Beispiel aufgrund eines chronischen Schmerzsyndroms (27 Prozent), wegen anhaltender Rückenschmerzen (7 Prozent), wegen Spastik (6 Prozent) oder wegen Polyneuropathie (5 Prozent).</p><h3>Vier Jahre Cannabis-basierte Arzneimittel</h3><p>Seit dem 10. März 2017 können Cannabis-basierte Arzneimittel von Ärztinnen und Ärzten auf Betäubungsmittelrezept verordnet werden. Es liegt ein breites Spektrum von Produkten vor. Neben den Fertigarzneimitteln mit den Wirkstoffen Nabilon oder Nabiximols kommen überwiegend Rezepturen mit Dronabinol sowie Cannabis-Blüten und -Extrakte in pharmazeutischer Qualität zum Einsatz.</p><h3>Wachsender Markt</h3><p>Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherungen haben seit Beginn 2017 um mehr als 500 Prozent zugenommen, „ohne Zulassung für die meisten Cannabisprodukte wie Blüten und Extrakte, ohne Prüfung des Zusatznutzens gegenüber bewährten Arzneimitteln und damit ohne klare Evidenz für die Anwendung“, kritisiert Professor Glaeske. Der Studienleiter nennt dies „archaisch anmutende Therapien in Zeiten der Verfügbarkeit von standardisiert hergestellten und im Markt verfügbaren zugelassenen Cannabis-Produkten und vor allem gut geprüften, wirksamen und vielfach erprobten Schmerzmitteln“.</p><h3>Zweifel an arzneilicher Nutzung</h3><p>Für die Autoren der Studie ist auffällig, dass auf nur etwa 8 Prozent der Patientinnen und Patienten über 50 Prozent der Leistungsausgaben für Cannabis-basierte Arzneimittel entfallen. Einige erhielten Cannabisblüten in einer Dosis von 3 bis 20 Gramm pro Tag, also wesentlich mehr als im staatlichen Programm der Niederlande, in dem 0,62 bis 0,82 Gramm pro Tag ärztlich verordnet werden. Eine derartig hohe Dosierung lasse vermuten, so die Studie, dass es sich auch um eine missbräuchliche Nutzung der Blüten handele oder die verschriebenen Mengen weiterverkauft würden.</p><h3>Gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert</h3><p>Vor diesem Hintergrund fordert die Studie bessere gesetzliche Rahmenbedingungen in Form von Präzisierung der Darreichungsformen und Dosierungen sowie eine Nutzenbewertung der gesamten Cannabis-Anwendungspalette: „Cannabis ist schließlich kein Wundermittel“, fasst Professor Glaeske zusammen: „Evidenz, Therapiesicherheit und Patientennutzen sollten bei der Entscheidung über die Anwendung von Cannabisprodukten im Vordergrund stehen. Daher ist wie bei allen neuen Arzneimitteltherapien eine <abbr title="Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes">AMNONG</abbr>-Prüfung beim gemeinsamen Bundesausschuss schnellstens nachzuholen.“ Doch davon sei man auch nach vier Jahren Cannabis-Verordnungen noch weit entfernt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><br><a href="http://www.socium.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.socium.uni-bremen.de/</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Lutz Muth<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Universität Bremen<br> Telefon: 0421 218-58530<br> E-Mail: <a href="mailto:cr2020@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cr2020@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Webnews_2021_03_10_Cannabisreport_Copyright_Africa_Studio_AdobeStock_07e96f469a.jpeg" length="225869" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Webnews_2021_03_10_Cannabisreport_Copyright_Africa_Studio_AdobeStock_07e96f469a.jpeg" fileSize="225869" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Medizinisches Cannabis wird zu häufig ohne nachgewiesenen Nutzen verschrieben</media:description><media:copyright>Africa Studio/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 16:28:55 +0100</pubDate>
                            <title>Corona: Regelungen bis zum 11. April verlängert </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/corona-regelungen-bis-zum-11-april-verlaengert</link>
                            
                            <description>Nach dem Bund-Länder-Beschluss finden Prüfungen auch weiterhin größtenteils in digitaler Form statt. Auch für die Mitarbeitenden werden die Regelungen vorerst bis zum 11. April 2021 verlängert. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An den bestehenden Regelungen ändert sich vorerst nichts. Nur einige wenige Präsenzprüfungen sind mit Ausnahmegenehmigung durch die Prüfungsausschüsse möglich.</p><p>Auch für die Uni-Mitarbeitenden gelten die bereits bestehenden Regeln weiterhin bis zum 11. April 2021. Stets zu beachten ist dabei die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen. Auf dem Campus gilt unverändert für alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren zudem die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske innerhalb von Gebäuden sowie auf den Außenflächen (OP-Maske oder eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbar).</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_DSC_2427_7a3b93048e.jpg" length="367956" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_DSC_2427_7a3b93048e.jpg" fileSize="367956" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24947</guid>
                            <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 11:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Horizon Europe“: Bremen lädt zu Auftaktveranstaltung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/horizont-europa-online-auftaktveranstaltung-des-landes-bremen</link>
                            
                            <description>Anfang des Jahres ist &quot;Horizon Europe&quot; gestartet, das neue Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation. Am 24. März lädt das Land Bremen gemeinsam mit der Universität und der U Bremen Research Alliance zu einer Online-Auftaktveranstaltung ein. Anmeldungen sind bis zum 19. März 2021 möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Bremen ist ein exzellenter Wissenschaftsstandort. Wir wollen die Forschenden im Land bestärken, auch in Zukunft die vielfältigen Möglichkeiten europäischer Forschungsförderung zu nutzen. Dabei wollen wir sie unterstützen und begleiten“, betont <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Gemeinsam mit Professor Bernd Scholz Reiter, Rektor der Universität Bremen und Vorsitzender der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span>, wird die Senatorin die Teilnehmenden begrüßen. „Für die Universität Bremen und die in der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> kooperierenden Forschungsinstitute hat die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Förderung seit vielen Jahren und auch jetzt im neuen Rahmenprogramm einen hohen Stellenwert. Unsere sehr gute Positionierung wollen wir weiter ausbauen“, ergänzt Bernd Scholz Reiter.</p><p>Im Zentrum der Veranstaltung stehen drei 45-minütige Vorträge von Expertinnen und Experten der Kooperationsstelle <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Sie informieren über die breite Palette der Fördermöglichkeiten, geben Einblicke in Struktur und politische Rahmenbedingungen von „Horizont Europa“ und beantworten Fragen. Abschließend zieht Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bremen, ein Fazit der Beiträge.</p><p>Die Veranstaltung richtet sich an Forschende aller Fachrichtungen, an Interessierte aus Unternehmen und aus dem Antragsmanagement. Herzlich Willkommen sind auch Gäste aus anderen Bundesländern. Co-Gastgeber ist die <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span>, in der zwölf Institute der Bund-Länder-finanzierten außeruniversitären Forschung und die Universität Bremen kooperieren. Die Auftaktveranstaltung findet am 24. März 2021 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr per Videokonferenzsystem <span lang="en" dir="ltr">Zoom </span>statt.</p><h3>Die <span dir="ltr" lang="en">U Bremen Research Alliance</span></h3><p>In der <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span> kooperieren die Universität Bremen und zwölf Institute der Bund-Länder-finanzierten außeruniversitären Forschung mit Sitz im Land Bremen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich über vier Wissenschaftsschwerpunkte und somit „Von der Tiefsee bis ins Weltall“.</p><h4><br> Informationen und Anmeldung:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/research-alliance/auftakt-heu" target="_blank">www.uni-bremen.de/research-alliance/auftakt-heu</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Derk Schönfeld<br> Geschäftsführer <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span><br> Tel: 0421 218 60019<br> E-Mail: <a href="mailto:research-alliance@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">research-alliance@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Andrea Gottlieb &amp; Silke Reinold<br> Universität Bremen<br> Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br> Tel: 0421 218 60322 / - 60326<br> E-Mail: <a href="mailto:eu@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">eu@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Enno Aljets<br> Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen<br> Abteilung Hochschulen und Forschung<br> Tel: 0421 361 2741<br> E-Mail: <a href="mailto:enno.aljets@swh.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">enno.aljets@swh.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" length="145157" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_20210303_UBRA_Horizon_Copyright_Greg_Montani_Pixabay_8ec2ed1163.jpg" fileSize="145157" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Greg Montani / Pixabay</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-25039</guid>
                            <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 11:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen verfasst Offenen Brief an Bürgermeister Bovenschulte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-verfasst-offenen-brief-an-buergermeister-bovenschulte</link>
                            
                            <description>Aufgrund der geplanten Kürzungen des Wissenschaftsetats hat die Hochschulleitung gemeinsam mit dem Personalrat einen Offenen Brief an den Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen Dr. Andreas Bovenschulte aufgesetzt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bovenschulte,</p><p>angesichts der bekannt gewordenen Eckwerte für die kommende Aufstellung des Doppelhaushalts 2022/2023 der Freien Hansestadt Bremen sehen wir allergrößten Schaden auf die Universität, ihre aktuellen und künftigen Studierenden sowie ihre Beschäftigten und auf die Freie Hansestadt Bremen zukommen. Die Umsetzung der Eckwerte aus dem Finanzressort würde die Zukunft Bremens langfristig und nachhaltig schädigen.</p><h4>Ausgangslage</h4><p>Die Universität Bremen hat keine finanziellen Reserven.</p><p>Studiengänge und Fächer sind bereits heute in ihren Fachgebieten (Professuren) minimal aufgestellt. Finanzkürzungen bedrohen zwangsläufig die Existenz einzelner Studiengänge und Fächer.</p><p>Die Ausgaben der Freien Hansestadt Bremen pro Universitätsstudierendem sind weit unter dem Durchschnitt (circa ein Drittel weniger als der Bundesdurchschnitt). Damit liegt Bremen auf einem hinteren Platz der 16 Bundesländer.</p><h4>Wissenschaftsplan 2025</h4><p>Ziel des Wissenschaftsplan 2025 ist es, sich etwas dem Bundesdurchschnitt anzunähern, um wettbewerbsfähig zu sein. Der Wissenschaftsplan wurde vom Senat und allen Fraktionen in der Bürgerschaft und im Wissenschaftsausschuss begrüßt und überparteilich getragen.</p><p>Die Universität hat der beabsichtigten Finanzierung durch den Wissenschaftsplan vertraut. In gutem Glauben auf die kommende Finanzierung und Absicherung wurden zum Beispiel die Psychologie nicht geschlossen und die Inklusive Pädagogik aufgebaut. Übergangsweise erfolgte hierfür eine Finanzierung durch programmgebundene Zweit- und Drittmittel, die 2020 weggefallen sind und nun durch Grundfinanzierung ersetzt werden muss. Die Liste ließe sich fortführen.</p><p>Der Wissenschaftsplan 2025 bedeutet aus diesem Grund für die Universität keinen Aufwuchs in den ersten Jahren bis einschließlich 2023 sondern die Übernahme temporärer Mittel in den Grundhaushalt. Es wird also finanziert, was längst schon da ist.</p><h4>Auswirkungen, wenn der Wissenschaftsplan nicht umgesetzt wird</h4><p>Da der Grundhaushalt der Universität zum allergrößten Teil Personalausgaben beinhaltet, greifen Reduzierungen der Eckwerte hier am stärksten. Einstellungsstopp, keine Wiederbesetzung freiwerdender Stellen, keine Verlängerung befristeter Stellen wären unmittelbare Folgen. Zudem gäbe es eine gravierende Verschlechterung der derzeitigen Beschäftigungsbedingungen aller Statusgruppen: Noch höherer Arbeitsanfall, schlechtere Ausstattung, keine Entlastungsmöglichkeiten.</p><p>Wenn die Grundfinanzierung aus dem Wissenschaftsplan nicht geleistet wird, hat das also unmittelbare Auswirkungen auf Studium und Lehre, weil das entsprechende Personal nicht mehr zur Verfügung steht. Studiengänge und Fächer sind nicht mehr voll arbeitsfähig und von Schließungen bedroht. Studienplätze fallen weg und somit in der Folge auch Arbeitsplätze.</p><p>Quantität und Qualität des Studiums sinken mit der Folge, dass die Reputation des Standortes Bremen Schaden nimmt. Dies führt wiederum zu weniger Studierenden und langfristig weniger Potential für Bremen als Standort. Der Wettbewerb um sehr gutes Personal in Wissenschaft, Technik und Verwaltung wird noch schwieriger. Wir fallen zurück!</p><p>Die Wettbewerbsfähigkeit der Universität um weitere Mittel von außerhalb Bremens sinkt bei einer geringeren Grundausstattung. Dafür gibt es eine kritische Untergrenze, der wir uns bereits angenähert haben. Die Forschungs- und Innovationskraft des Landes sinkt. Das Land kommt seiner Verantwortung gegenüber der Generation der jetzt 20-Jährigen nicht ausreichend nach. Diese gestalten die Zukunft des Landes, seiner Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich. Die Universität als ein positiver Asset des Landes, die jetzige Studierendengeneration und mittel- und langfristig das Land würden massiv Schaden nehmen.</p><p>Kürzungen im Wissenschaftsplan treffen aufgrund der Rahmenbedingungen hauptsächlich die Hochschulen, nicht die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Letztere sind aber oft in Bremen, weil es die Universität gibt. Wird die Universität geschwächt, führt dies längerfristig zu geringerer Attraktivität des Landes für die außeruniversitäre Forschung. Dies gefährdet hier ebenfalls Arbeitsplätze und zieht einen Verlust von Innovationskraft nach sich.</p><p>Um noch ein Beispiel für die Dimension zu geben: Das Finanzressort geht im Jahr 2023 von 100 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> Euro weniger aus als vom Wissenschaftsressort nach Wissenschaftsplan angemeldet.&nbsp; Die Universität Bremen müsste davon nach eigener Einschätzung 60 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> Euro beitragen, was die Hälfte der Personalkosten der Universität aus der Grundfinanzierung bedeutet.</p><p>Die geplanten Eckwerte des Finanzressorts gefährden die Zukunftsfähigkeit der Universität und des Landes. Sie haben zudem gravierenden Folgen für aktuelle und künftige Studierende, die Beschäftigten sowie alle Bremerinnen und Bremer.</p><p>Wir bitten Sie und den gesamten Senat nachdrücklich: Sichern Sie den Wissenschaftsplan finanziell ab. Gefährden Sie nicht eine gute Zukunft Bremens.</p><p>Bremen, den 03.03.2021</p><p>Für das Rektorat der Universität Bremen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><em>Bernd Scholz-Reiter&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> Rektor</p><p>Für den Personalrat der Universität Bremen<br><em>Holger Ruge</em><br> Vorsitzender</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Hochschulkommunikation und -marketing</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_DSC_2427_7a3b93048e.jpg" length="367956" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_DSC_2427_7a3b93048e.jpg" fileSize="367956" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 24 Feb 2021 14:49:11 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen Big Data Challenge startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremen-big-data-challenge-startet</link>
                            
                            <description>Die AG „Cognitive Systems Lab“ lädt wieder zur Bremen Big Data Challenge (BBDC) ein. Bis zum 12. April 2021 können Studierende der Bremischen Hochschulen und umzu teilnehmen. Bei dem Programmier-Wettbewerb zum Thema Datenanalyse gibt es Geldpreise im Wert von insgesamt 1.500 Euro zu gewinnen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Entwicklung der diesjährigen Aufgabenstellung hat das <span lang="en" dir="ltr"><abbr title="Bremen Big Data Challenge">BBDC</abbr></span>-<span lang="en" dir="ltr">Team</span> eng mit Forschenden des Wissenschaftsschwerpunkts „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>" der Universität Bremen zusammengearbeitet. Studierende haben vom 1. März bis zum 12. April (23:59 Uhr) 2021 nun sechs Wochen Zeit, um mit Hilfe cleverer Algorithmen und Analysemethoden Muster in bekannten Daten zu finden. Ziel ist es, eine Vorhersage auf neuen Daten zu treffen. Es sollen akustische Ereignisse, wie das Miauen einer Katze oder Läuten einer Glocke, vor verschiedenen Geräuschkulissen richtig erkannt werden. Voraussetzung für die Teilnahme sind lediglich Programmierkenntnisse. Mitmachen kann man einzeln oder in Teams bis zu drei Personen. Studierende der Informatik der Universität Bremen können sich laut Veranstalter den Wettbewerb als praktischen Teil eines Seminars anrechnen lassen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Geldpreise werden von der Firma neuland und der Sparkasse Bremen gesponsert: 500 Euro erhält das erstplatzierte Team. Jeweils 400 Euro, 300 Euro, 200 Euro und 100 Euro gibt es für die Plätze 2 bis 5. &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen und Anmeldung:</h4><p><span lang="en" dir="ltr">Bremen Big Data Challenge</span>:&nbsp; <a href="https://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://bbdc.csl.uni-bremen.de</a></p><p>Wissenschaftsschwerpunkt „<span lang="en" dir="ltr">Minds, Media, Machines</span>“: <a href="https://uni-bremen.de/minds-media-machines" target="_blank" rel="noreferrer">https://uni-bremen.de/minds-media-machines</a></p><p><span lang="en" dir="ltr">Cognitive Systems Lab</span>: <a href="https://csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://csl.uni-bremen.de</a></p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Yale Hartmann<br> AG „Cognitive Systems Lab“<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:bbdc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbdc@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2021/BBDC_2021_Copyright_BBDC.png" length="1308097" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2021/BBDC_2021_Copyright_BBDC.png" fileSize="1308097" type="image/png"/><media:description type="plain">Studierende haben bis zum 12. April 2021 Zeit, um an dem Wettbewerb teilzunehmen.</media:description><media:copyright>Lorenz Diener / BBDC</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 11:19:01 +0100</pubDate>
                            <title>Solidarität mit Angehörigen der Boğaziçi Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/solidaritaet-mit-angehoerigen-der-bogazici-universitaet</link>
                            
                            <description>Mit großer Besorgnis beobachtet das Rektorat der Universität Bremen die massiven Eingriffe in die Hochschulautonomie der türkischen Universitäten, nun auch der Boğaziçi Universität (Istanbul). Die Universitätsleitung solidarisiert sich mit den Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="tr" dir="ltr">Boğaziçi </span>Universität ist seit vielen Jahren herausragendes Beispiel für eine demokratisch organisierte Hochschule und für die Unabhängigkeit der Wissenschaft. Die Universität Bremen ist der <span lang="tr" dir="ltr">Boğaziçi </span>Universität durch langjährige Kooperationen verbunden. Die politisch motivierte Ernennung des Rektors gegen den Willen der Fakultäten und der Studierenden Anfang dieses Jahres sowie die jüngsten Repressalien gegen kritische Personen und Gruppen verletzen das Recht auf akademische Selbstbestimmung massiv und beschränken die Wissenschaftsfreiheit in der Türkei auf gravierende Weise.</p><p>Das Rektorat der Universität Bremen solidarisiert sich mit den Studierenden sowie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der <span lang="tr" dir="ltr">Boğaziçi </span>Universität. Es unterstützt ihre Forderung nach der Aufrechterhaltung demokratischer Strukturen und der Wiederherstellung der Hochschulautonomie für die <span lang="tr" dir="ltr">Boğaziçi </span>Universität.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner<br> Konrektorin für Internationalität und Diversität<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@uni-bremen.de</a></p><p>*********************************</p><h3>Stellungnahme des Rektorats auf Türkisch:</h3><p>Istanbul Boğaziçi Üniversitesi Akademisyen ve Öğrencileriyle Dayanışma Bildirgesi</p><p>Bremen Üniversitesi Rektörlüğü, Türkiyedeki üniversitelerin ve şimdi de İstanbul Boğaziçi Üniversitesi'nin üniversite özerkliğine yönelik muazzam ihlalleri büyük bir endişeyle gözlemliyor. Boğaziçi Üniversitesi, uzun yıllardır demokratik olarak örgütlenmiş bir üniversitedir ve bilimin bağımsızlığının seçkin bir örneğidir. Bremen Üniversitesi, uzun süredir devam eden işbirliği ile Boğaziçi Üniversitesi'ne bağlıdır. Bu yılın başında fakülte ve öğrencilerin iradesine aykırı olarak rektörün siyasi motivasyonlarla atanması ve eleştirel kişi ve gruplara karşı son zamanlarda uygulanan baskıcı önlemler, Türkiye’de akademik özerklik hakkını büyük ölçüde ihlal ediyor ve akademik özgürlüğü ciddi şekilde kısıtlıyor.</p><p>Bremen Üniversitesi Rektörlüğü, Boğaziçi Üniversitesi öğrencileri ve akademisyenleri ile dayanışma içinde olup, demokratik yapıların sürdürülmesi ve Boğaziçi Üniversitesi için üniversite özerkliğinin restorasyonu taleplerini desteklemektedir.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_f1a2ead77e.jpg" length="275968" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_f1a2ead77e.jpg" fileSize="275968" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Blick auf den Campus der Universität Bremen mit dem Fallturm und der Bibliothek.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 17:29:00 +0100</pubDate>
                            <title>Coronaregelungen: Wenige Ausnahmen ab 15. Februar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/coronaregelungen-wenige-ausnahmen-ab-15-februar</link>
                            
                            <description>Nach dem Bund-Länder-Beschluss finden Lehrveranstaltungen der Universität auch weiterhin größtenteils in digitaler Form statt. Universitätsleitung und Fachbereiche haben sich zudem darauf verständigt, dass Prüfungen übewiegend digital erfolgen. Einige Ausnahmen gelten ab dem 15. Februar 2021.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>So können nicht-digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika ab dem 15. Februar auf dem Campus erfolgen. Einige Präsenzprüfungen sind mit Ausnahmegenehmigung durch die Prüfungsausschüsse möglich. Für die Uni-Mitarbeitenden gelten die bereits bestehenden Regeln weiterhin bis zum 7. März 2021. Stets zu beachten ist dabei die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen.&nbsp; Auf dem Campus gilt für alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren zudem die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske innerhalb von Gebäuden sowie auf den Außenflächen (OP-Maske oder eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbar).</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60030<br> E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2423_0b0aee4691.jpg" length="462840" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2423_0b0aee4691.jpg" fileSize="462840" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24757</guid>
                            <pubDate>Wed, 10 Feb 2021 10:07:55 +0100</pubDate>
                            <title>Wirtschaftssenatorin informiert sich zu Startups</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wirtschaftssenatorin-informiert-sich-zu-startups</link>
                            
                            <description>Startups sind ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft – insbesondere regional. Deshalb informierte sich Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt jetzt bei einem virtuellen Besuch über Startups aus der Universität Bremen und Unterstützungsangebote des Hochschulnetzwerkes BRIDGE.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Besuch rannte die Senatorin sozusagen „offene Türen ein“, denn die Universität Bremen hat seit Jahren ein ausgezeichnetes Gründungsklima und ist dahingehend – gemessen an der Bevölkerungsgröße – nach Berlin das aktivste Bundesland. „Sowohl in der Lehre als auch darüber hinaus gibt es in der Universität viele Aktivitäten mit Gründungsbezug. Das zieht sich durch alle Fachbereiche“, sagte die Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer, Professorin Jutta Günther, bei ihrer Begrüßung.</p><p>Zwei erfolgreiche Startups aus der Universität stellten sich der Senatorin beispielhaft vor: die Ubica Robotics GmbH und die smart insights GmbH. Beiden gemein ist, dass sie verschiedene Programme von BRIDGE und aus dem Bremer Gründungsökosystem wahrgenommen haben – vom BRIDGE StartUp-Workout über den Wettbewerb CAMPUSiDEEN bis hin zum Bundesförderprogramm EXIST. Die Ubica Robotics wird derzeit im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfers gefördert; smart insights bekam 2012/2013 ein EXIST-Gründerstipendium.</p><h3>Vorgestellt: Ubica und smart insights</h3><p>Die Ubica Robotics GmbH (kurz: Ubica) ist eine Technologie-Ausgründung der Universität. Als wissenschaftliche Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für künstliche Intelligenz (AGKI) bei Professor Michael Beetz werden die Gründer Ferenc Bálint-Benczédi, Georg Bartels, Alexis Maldonado und Jonas Reiling im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Ubica entwickelt autonome Scanroboter, die mithilfe von Kamerasystemen und künstlicher Intelligenz digitale Zwillinge von Einzelhandelsfilialen erstellen. Sprich: Die Roboter erfassen, welches Produkt wo in welcher Menge in einer Filiale steht. Dadurch lassen sich Prozesse optimieren, fehlende Produkte reduzieren, Kosten sparen und das Einkaufserlebnis für die Kunden verbessern.</p><p>Die smart insights GmbH wurde 2012 von Dr. Tobias Recke und Dr. Fabian Stichnoth als ein unabhängiges, inhabergeführtes Marktforschungsinstitut mit den Kerngeschäftsfeldern Marktforschung und Markenforschung gegründet. Beide hatte nach ihrem Studium an der Uni Bremen 2010 am Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement (LiM®) der Universität Bremen zum Thema Markenpositionierungen promoviert. Die Gründer wurden im Jahr 2012/2013 im Rahmen eines EXIST-Gründerstipendiums des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Als Full-Service-Institut begleitet und berät die smart insights GmbH heute ihre internationalen, nationalen und regionalen Kunden rund um die Forschungsbereiche Marke, Kunden, Mitarbeiter und Mitglieder.</p><h3>„Gründungsstandort weiter voranbringen“</h3><p>Senatorin Kristina Vogt zeigte sich beeindruckt von den Gründungserfolgen dieser Art. „Die Hochschulen im Land Bremen bringen hervorragend ausgebildete Absolventinnen und Absolventen hervor, die wir bei der Umsetzung ihrer Gründungsideen unterstützen müssen. BRIDGE leistet tolle Arbeit dabei, Gründerinnen und Gründer aus dem universitären Umfeld auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Die enge Kooperation von BRIDGE mit dem Starthaus und die zukünftige Partnerschaft im Digital Hub Industry zeigen, dass Bremen hier gemeinsam an einem Strang zieht, um den Gründungsstandort weiter voran zu bringen.“</p><p>Martin Heinlein, BRIDGE-Geschäftsführer und Leiter von UniTransfer, betonte die Bedeutung von jungen Startups für Bremen. „Die Hochschulen sind wichtige Quelle von Innovationen. Durch die vielfältigen Angebote von UniTransfer/BRIDGE sind wir ein bedeutender Faktor der Unterstützung beim Startprozess. Jährlich rund 20 erfolgreiche Gründungen aus den Bremer Hochschulen bestätigen uns in unseren Aktivitäten.“</p><h3>Über BRIDGE</h3><p>BRIDGE ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger des Hochschulnetzwerks BRIDGE sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Jacobs University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründungsklima an allen beteiligten Hochschulen zu verbessern und aussichtsreiche Ideen mit Gründungspotenzial frühzeitig zu fördern.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen: <a href="http://www.bridge-online.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bridge-online.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_Besuch_der_Senatorin_Vogt_20210209_Copyright_Universitaet_Bremen_2_c2519c97d0.jpg" length="186827" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_Besuch_der_Senatorin_Vogt_20210209_Copyright_Universitaet_Bremen_2_c2519c97d0.jpg" fileSize="186827" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dass auch virtueller Austausch bestens funktioniert, bewies der Besuch von Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (unten rechts) bei UniTransfer/BRIDGE.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24682</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 10:58:11 +0100</pubDate>
                            <title>Ein starker Sozialstaat braucht gute Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ein-starker-sozialstaat-braucht-gute-wissenschaft</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen baut gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen ein Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung auf. Gefördert wird die neue Einrichtung vom Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit 8 Millionen Euro über fünf Jahre. Die Eröffnung ist am 1. April geplant.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="docData;DOCY;v5;7010;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAM+GQAABUwZAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAshYAAADWBgAAARgAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgAAAAAbBgAAAAACtAYAAAURAAAAAQAAAAAIBwAAAAACAAAAHiAFJQAAAAEAAAAACBsAAAAAFgAAAEcAdQB0AGUAIABQAG8AbABpAHQAaQAFqQAAAAEAAAAACJ8AAAAAmgAAAGsAIABpAHMAdAAgAGEAbgBnAGUAdwBpAGUAcwBlAG4AIABhAHUAZgAgAGUAbgBnAGEAZwBpAGUAcgB0AGUAIABXAGkAcwBzAGUAbgBzAGMAaABhAGYAdABsAGUAcgBpAG4AbgBlAG4AIAB1AG4AZAAgAFcAaQBzAHMAZQBuAHMAYwBoAGEAZgB0AGwAZQByACwAIABkAGkAZQAFSQAAAAEAAAAACD8AAAAAOgAAACAAdwBlAGkAdABzAGkAYwBoAHQAaQBnACAAdQBuAGQAIABtAGkAdAAgAGEAbgBhAGwAeQB0AGkAcwAFUQAAAAEAAAAACEcAAAAAQgAAAGMAaABlAHIAIABUAGkAZQBmAGUAIABWAGUAcgDkAG4AZABlAHIAdQBuAGcAZQBuACAAZQByAGsAZQBuAG4AZQBuAAVBAAAAAQAAAAAINwAAAAAyAAAAIAB1AG4AZAAgAGQAZQByAGUAbgAgAEEAdQBzAHcAaQByAGsAdQBuAGcAZQBuACAAdQAFcQAAAAEAAAAACGcAAAAAYgAAAG4AYQBiAGgA5ABuAGcAaQBnACAAYgBlAHMAYwBoAHIAZQBpAGIAZQBuABwgLAAgAGUAcgBsAOQAdQB0AGUAcgB0ACAARgByAGEAbgBrACAATgB1AGwAbABtAGUAaQBlAHIABRkAAAABAAAAAAgPAAAAAAoAAAAgAHYAbwBtACAABX0AAAABAAAAAAhzAAAAAG4AAABTAE8AQwBJAFUATQAgAEYAbwByAHMAYwBoAHUAbgBnAHMAegBlAG4AdAByAHUAbQAgAFUAbgBnAGwAZQBpAGMAaABoAGUAaQB0ACAAdQBuAGQAIABTAG8AegBpAGEAbABwAG8AbABpAHQAaQBrAAURAAAAAQAAAAAIBwAAAAACAAAAIAAFPQAAAAEAAAAACDMAAAAALgAAAGQAZQByACAAVQBuAGkAdgBlAHIAcwBpAHQA5AB0ACAAQgByAGUAbQBlAG4AIAAFFQAAAAEAAAAACAsAAAAABgAAAHUAbgBkAAVPAAAAAQAAAAAIRQAAAABAAAAAIABMAGUAaQB0AGUAcgAgAGQAZQByACAAQgByAGUAbQBlAHIAIABBAGIAdABlAGkAbAB1AG4AZwAgAGQAZQBzAAUvAAAAAQAAAAAIJQAAAAAgAAAAIABuAGUAdQBlAG4AIABJAG4AcwB0AGkAdAB1AHQAcwAFFQAAAAEAAAAACAsAAAAABgAAAC4AIAAeIAXpAAAAAQAAAAAI3wAAAADaAAAARABpAGUAIABmAHUAbgBkAGkAZQByAHQAZQAgAEEAbgBhAGwAeQBzAGUAIAB2AG8AbgAgAGEAawB0AHUAZQBsAGwAZQBuACAAVgBlAHIA5ABuAGQAZQByAHUAbgBnAGUAbgAgAGkAbgAgAEcAZQBzAGUAbABsAHMAYwBoAGEAZgB0ACAAdQBuAGQAIABBAHIAYgBlAGkAdABzAHcAZQBsAHQAIAB1AG4AZAAgAGQAZQByAGUAbgAgAEEAdQBzAHcAaQByAGsAdQBuAGcAZQBuACAAYQB1AGYAIAAXHAAAAAAEAAAAAAAAAAEOAAAAXwBHAG8AQgBhAGMAawAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAYCQAAAAAEAAAAAAAAAAURAAAAAQAAAAAIBwAAAAACAAAAYgAFZQAAAAEAAAAACFsAAAAAVgAAAGUAcwB0AGUAaABlAG4AZABlACAAcwBvAHoAaQBhAGwAcwB0AGEAYQB0AGwAaQBjAGgAZQAgAGIAZQB6AGkAZQBoAHUAbgBnAHMAdwBlAGkAcwBlACAABc0AAAABAAAAAAjDAAAAAL4AAABzAG8AegBpAGEAbABwAG8AbABpAHQAaQBzAGMAaABlACAAQQByAHIAYQBuAGcAZQBtAGUAbgB0AHMAIABpAHMAdAAgAHUAbgBhAGIAZABpAG4AZwBiAGEAcgAgAGYA/AByACAAZQBpAG4AZQBuACAAaQBuAGYAbwByAG0AaQBlAHIAdABlAG4AIABzAG8AegBpAGEAbABwAG8AbABpAHQAaQBzAGMAaABlAG4AIABEAGkAcwBrAHUAcgBzAC4ABREAAAABAAAAAAgHAAAAAAIAAAAcIAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAADJAAAAARsAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgMAAAAAAQEbBgAAAAACpAAAAAV+AAAAAQMAAAAAAQEIcQAAAABsAAAAUwB0AOQAcgBrAHUAbgBnACAAZABlAHIAIABTAG8AegBpAGEAbABwAG8AbABpAHQAaQBrAC0AIAB1AG4AZAAgAFUAbgBnAGwAZQBpAGMAaABoAGUAaQB0AHMAZgBvAHIAcwBjAGgAdQBuAGcABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQ0AAAABAwAAAAABAQgAAAAAAMQEAAABGAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAKiBAAABVMAAAABAAAAAAhJAAAAAEQAAABaAHUAIABkAGUAbgAgAEsAZQByAG4AYQB1AGYAZwBhAGIAZQBuACAAZABlAHMAIABJAG4AcwB0AGkAdAB1AHQAcwAgAAVpAAAAAQAAAAAIXwAAAABaAAAAZgD8AHIAIABJAG4AdABlAHIAZABpAHMAegBpAHAAbABpAG4A5AByAGUAIABTAG8AegBpAGEAbABwAG8AbABpAHQAaQBrAGYAbwByAHMAYwBoAHUAbgBnACAABRsAAAABAAAAAAgRAAAAAAwAAABnAGUAaAD2AHIAdAAFGwAAAAEAAAAACBEAAAAADAAAACAAZABhAGgAZQByAAUTAAAAAQAAAAAICQAAAAAEAAAALAAgAAVfAAAAAQAAAAAIVQAAAABQAAAAegB1ACAAZABlAG4AIABaAHUAawB1AG4AZgB0AHMAdABoAGUAbQBlAG4AIABkAGUAcgAgAFMAbwB6AGkAYQBsAHAAbwBsAGkAdABpAGsAIAAFFQAAAAEAAAAACAsAAAAABgAAAHoAdQAgAAUfAAAAAQAAAAAIFQAAAAAQAAAAZgBvAHIAcwBjAGgAZQBuAAUZAAAAAQAAAAAIDwAAAAAKAAAAIAB1AG4AZAAgAAUVAAAAAQAAAAAICwAAAAAGAAAAZABlAG4ABWUAAAABAAAAAAhbAAAAAFYAAAAgAFQAcgBhAG4AcwBmAGUAcgAgAHoAdwBpAHMAYwBoAGUAbgAgAFcAaQBzAHMAZQBuAHMAYwBoAGEAZgB0ACAAdQBuAGQAIABQAHIAYQB4AGkAcwAgAAUVAAAAAQAAAAAICwAAAAAGAAAAegB1ACAABR0AAAABAAAAAAgTAAAAAA4AAABmAPYAcgBkAGUAcgBuAAUTAAAAAQAAAAAICQAAAAAEAAAALgAgAAVXAAAAAQAAAAAITQAAAABIAAAARABhAHIA/ABiAGUAcgAgAGgAaQBuAGEAdQBzACAAcwBvAGwAbAAgAGQAaQBlACAARQBpAG4AcgBpAGMAaAB0AHUAbgBnACAABXEAAAABAAAAAAhnAAAAAGIAAABkAGkAZQAgAGkAbgBoAGEAbAB0AGwAaQBjAGgAZQAgAFYAZQByAG4AZQB0AHoAdQBuAGcAIAB1AG4AZAAgAEsAbwBvAHIAZABpAG4AaQBlAHIAdQBuAGcAIABkAGUAcwAgAAU7AAAAAQAAAAAIMQAAAAAsAAAAcwBlAGkAdAAgADIAMAAxADYAIABiAGUAcwB0AGUAaABlAG4AZABlAG4AIAAFiwAAAAEAAAAACIEAAAAAfAAAAEYA9gByAGQAZQByAG4AZQB0AHoAdwBlAHIAawBzACAASQBuAHQAZQByAGQAaQBzAHoAaQBwAGwAaQBuAOQAcgBlACAAUwBvAHoAaQBhAGwAcABvAGwAaQB0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Politik ist angewiesen auf engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die weitsichtig und mit analytischer Tiefe Veränderungen erkennen und deren Auswirkungen unabhängig beschreiben“, erläutert Frank Nullmeier vom <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik">SOCIUM</abbr> Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik&nbsp;der Universität Bremen und Leiter der Bremer Abteilung des neuen Instituts. „Die fundierte Analyse von aktuellen Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt und deren Auswirkungen auf bestehende sozialstaatliche beziehungsweise sozialpolitische Arrangements ist unabdingbar für einen informierten sozialpolitischen Diskurs.“</p><h3>Stärkung der Sozialpolitik- und Ungleichheitsforschung</h3><p>Zu den Kernaufgaben des Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung gehört daher, zu den Zukunftsthemen der Sozialpolitik zu forschen und den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern. Darüber hinaus soll die Einrichtung die inhaltliche Vernetzung und Koordinierung des seit 2016 bestehenden Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (<abbr title="Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung">FIS</abbr>) übernehmen.</p><p>Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer, gratuliert: „Die Bremer Beteiligung am aufzubauenden Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung ist eine große Auszeichnung für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen und insbesondere des <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik">SOCIUM</abbr>. Es stärkt die angewandte Sozialpolitik- und Ungleichheitsforschung an der Universität Bremen sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Politikberatung.“</p><h3><strong>Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung</strong></h3><p>Mit dem Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (<abbr title="Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung">FIS</abbr>) stärkt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (<abbr title="Bundesministerium für Arbeit und Soziales">BMAS</abbr>)&nbsp; die Forschung und Nachwuchsförderung im Bereich der Sozialpolitik an deutschen Hochschulen.&nbsp;Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen sich im Feld der Sozialpolitikforschung etablieren können, die jeweiligen Hochschulen im Bereich der Sozialpolitik- und Sozialrechtsforschung Strukturen ausbauen bzw. neu bilden können.</p><h4 class="docData;DOCY;v5;2057;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAM/BgAABU0GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAswMAAACDAAAAARsAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgMAAAAAAQEbBgAAAAACXgAAAAU4AAAAAQMAAAAAAQEIKwAAAAAmAAAARgByAGEAZwBlAG4AIABiAGUAYQBuAHQAdwBvAHIAdABlAHQAOgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFDQAAAAEDAAAAAAEBCAAAAAAAiQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAmQAAAAFQQAAAAEAAAAACDcAAAAAMgAAAFAAcgBvAGYALgAgAEQAcgAuACAARgByAGEAbgBrACAATgB1AGwAbABtAGUAaQBlAHIABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAHsAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJWAAAABTMAAAABAAAAAAgpAAAAACQAAABVAG4AaQB2AGUAcgBzAGkAdADkAHQAIABCAHIAZQBtAGUAbgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAxQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAqAAAAAFfQAAAAEAAAAACHMAAAAAbgAAAFMATwBDAEkAVQBNACAARgBvAHIAcwBjAGgAdQBuAGcAcwB6AGUAbgB0AHIAdQBtACAAVQBuAGcAbABlAGkAYwBoAGgAZQBpAHQAIAB1AG4AZAAgAFMAbwB6AGkAYQBsAHAAbwBsAGkAdABpAGsABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAJkAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJ0AAAABRcAAAABAAAAAAgNAAAAAAgAAABUAGUAbAAuAAU1AAAAAQAAAAAIKwAAAAAmAAAAOgAgACsANAA5ACAANAAyADEAIAAyADEAOAAtADUAOAA1ADcANgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAsAAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAosAAAAFWQAAAAEAAAAACE8AAAAASgAAAEUALQBNAGEAaQBsADoAIABmAHIAYQBuAGsALgBuAHUAbABsAG0AZQBpAGUAcgBAAHUAbgBpAC0AYgByAGUAbQBlAG4ALgBkAGUABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAAIBQAAAA0AAAAACgAAAAAAAAAAEQAAAAC4AQAAANwAAAAAAQABBhIAAAAkBAAAAAAlBAAAAAAmBAAAAAAFAQEGAQAHAQAIAQAJBhsAAAAnBAMBAAALAQEcAQAoBAAAAAAdAQApBKAAAAAOBggAAAAAAQEBA////xkBARsGfQAAAAAUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQABFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAhQAAAAAAwAAAAUEAAAAAAYEBAAAAAMBAAMUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQALFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAc0AAAAAAQABAQACAQADAQAEBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpAAUGDgAAAEMAYQBsAGkAYgByAGkABwYOAAAAQwBhAGwAaQBiAHIAaQAGBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpABMBAQgEFgAAAAoBAAwBACYEAAAAAA8BABABABEBACcEAAAAABQBABUBABYEFgAAABcBABgBABkGCgAAAGQAZQAtAEQARQAaBgoAAABhAHIALQBTAEEAGwYKAAAAZQBuAC0AVQBTABwGAgAAAAAAHgEAAgAAAAA=">Fragen beantwortet:</h4><p class="docData;DOCY;v5;2057;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAM/BgAABU0GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAswMAAACDAAAAARsAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgMAAAAAAQEbBgAAAAACXgAAAAU4AAAAAQMAAAAAAQEIKwAAAAAmAAAARgByAGEAZwBlAG4AIABiAGUAYQBuAHQAdwBvAHIAdABlAHQAOgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFDQAAAAEDAAAAAAEBCAAAAAAAiQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAmQAAAAFQQAAAAEAAAAACDcAAAAAMgAAAFAAcgBvAGYALgAgAEQAcgAuACAARgByAGEAbgBrACAATgB1AGwAbABtAGUAaQBlAHIABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAHsAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJWAAAABTMAAAABAAAAAAgpAAAAACQAAABVAG4AaQB2AGUAcgBzAGkAdADkAHQAIABCAHIAZQBtAGUAbgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAxQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAqAAAAAFfQAAAAEAAAAACHMAAAAAbgAAAFMATwBDAEkAVQBNACAARgBvAHIAcwBjAGgAdQBuAGcAcwB6AGUAbgB0AHIAdQBtACAAVQBuAGcAbABlAGkAYwBoAGgAZQBpAHQAIAB1AG4AZAAgAFMAbwB6AGkAYQBsAHAAbwBsAGkAdABpAGsABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAJkAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJ0AAAABRcAAAABAAAAAAgNAAAAAAgAAABUAGUAbAAuAAU1AAAAAQAAAAAIKwAAAAAmAAAAOgAgACsANAA5ACAANAAyADEAIAAyADEAOAAtADUAOAA1ADcANgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAsAAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAosAAAAFWQAAAAEAAAAACE8AAAAASgAAAEUALQBNAGEAaQBsADoAIABmAHIAYQBuAGsALgBuAHUAbABsAG0AZQBpAGUAcgBAAHUAbgBpAC0AYgByAGUAbQBlAG4ALgBkAGUABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAAIBQAAAA0AAAAACgAAAAAAAAAAEQAAAAC4AQAAANwAAAAAAQABBhIAAAAkBAAAAAAlBAAAAAAmBAAAAAAFAQEGAQAHAQAIAQAJBhsAAAAnBAMBAAALAQEcAQAoBAAAAAAdAQApBKAAAAAOBggAAAAAAQEBA////xkBARsGfQAAAAAUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQABFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAhQAAAAAAwAAAAUEAAAAAAYEBAAAAAMBAAMUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQALFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAc0AAAAAAQABAQACAQADAQAEBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpAAUGDgAAAEMAYQBsAGkAYgByAGkABwYOAAAAQwBhAGwAaQBiAHIAaQAGBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpABMBAQgEFgAAAAoBAAwBACYEAAAAAA8BABABABEBACcEAAAAABQBABUBABYEFgAAABcBABgBABkGCgAAAGQAZQAtAEQARQAaBgoAAABhAHIALQBTAEEAGwYKAAAAZQBuAC0AVQBTABwGAgAAAAAAHgEAAgAAAAA=">Prof. Dr. Frank Nullmeier<br> Universität Bremen<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Tel.: +49 421 218-58576<br> E-Mail: <a href="mailto:frank.nullmeier@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frank.nullmeier@uni-bremen.de</a></p><h4 class="docData;DOCY;v5;2057;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAM/BgAABU0GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAswMAAACDAAAAARsAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgMAAAAAAQEbBgAAAAACXgAAAAU4AAAAAQMAAAAAAQEIKwAAAAAmAAAARgByAGEAZwBlAG4AIABiAGUAYQBuAHQAdwBvAHIAdABlAHQAOgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFDQAAAAEDAAAAAAEBCAAAAAAAiQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAmQAAAAFQQAAAAEAAAAACDcAAAAAMgAAAFAAcgBvAGYALgAgAEQAcgAuACAARgByAGEAbgBrACAATgB1AGwAbABtAGUAaQBlAHIABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAHsAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJWAAAABTMAAAABAAAAAAgpAAAAACQAAABVAG4AaQB2AGUAcgBzAGkAdADkAHQAIABCAHIAZQBtAGUAbgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAxQAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAqAAAAAFfQAAAAEAAAAACHMAAAAAbgAAAFMATwBDAEkAVQBNACAARgBvAHIAcwBjAGgAdQBuAGcAcwB6AGUAbgB0AHIAdQBtACAAVQBuAGcAbABlAGkAYwBoAGgAZQBpAHQAIAB1AG4AZAAgAFMAbwB6AGkAYQBsAHAAbwBsAGkAdABpAGsABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAAJkAAAABGwAAAAABAQEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAJ0AAAABRcAAAABAAAAAAgNAAAAAAgAAABUAGUAbAAuAAU1AAAAAQAAAAAIKwAAAAAmAAAAOgAgACsANAA5ACAANAAyADEAIAAyADEAOAAtADUAOAA1ADcANgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAAsAAAAAEbAAAAAAEBAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAosAAAAFWQAAAAEAAAAACE8AAAAASgAAAEUALQBNAGEAaQBsADoAIABmAHIAYQBuAGsALgBuAHUAbABsAG0AZQBpAGUAcgBAAHUAbgBpAC0AYgByAGUAbQBlAG4ALgBkAGUABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAAIBQAAAA0AAAAACgAAAAAAAAAAEQAAAAC4AQAAANwAAAAAAQABBhIAAAAkBAAAAAAlBAAAAAAmBAAAAAAFAQEGAQAHAQAIAQAJBhsAAAAnBAMBAAALAQEcAQAoBAAAAAAdAQApBKAAAAAOBggAAAAAAQEBA////xkBARsGfQAAAAAUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQABFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAhQAAAAAAwAAAAUEAAAAAAYEBAAAAAMBAAMUAAAAAAMAAAAFBAAAAAAGBAQAAAADAQALFAAAAAADAAAABQQAAAAABgQEAAAAAwEAAc0AAAAAAQABAQACAQADAQAEBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpAAUGDgAAAEMAYQBsAGkAYgByAGkABwYOAAAAQwBhAGwAaQBiAHIAaQAGBg4AAABDAGEAbABpAGIAcgBpABMBAQgEFgAAAAoBAAwBACYEAAAAAA8BABABABEBACcEAAAAABQBABUBABYEFgAAABcBABgBABkGCgAAAGQAZQAtAEQARQAaBgoAAABhAHIALQBTAEEAGwYKAAAAZQBuAC0AVQBTABwGAgAAAAAAHgEAAgAAAAA=">Weitere Informationen:</h4><p 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href="http://www.fis-netzwerk.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fis-netzwerk.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_20210201_Neues_Institut_FIS_852fe905fa.jpg" length="501852" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_20210201_Neues_Institut_FIS_852fe905fa.jpg" fileSize="501852" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
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                            <pubDate>Tue, 26 Jan 2021 13:17:29 +0100</pubDate>
                            <title>Regelungen zu Corona gelten bis Mitte Februar </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/serzretzrtz</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen bleibt vorerst im digitalen Modus. Nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern sowie Gesprächen der Hochschulen mit der Landesregierung werden die bestehenden Regelungen bis Mitte Februar verlängert. Dies betrifft Studierende und Mitarbeitende der Universität Bremen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Studierenden werden die aktuell bestehenden Regelungen verlängert. Bis zum Ende der Vorlesungszeit finden Lehrveranstaltungen ausschließlich in digitaler Form statt. Nicht-digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika oder ähnliches werden bis zum 14. Februar ausgesetzt. In dieser Zeit werden ebenfalls keine Präsenzprüfungen durchgeführt. Für Studierende, bei denen der fehlende Zugang zu Laboren, Instrumenten oder ähnlichem zu erheblichen individuellen Nachteilen im weiteren Studienverlauf führen würde, sind Ausnahmen möglich. Dies betrifft insbesondere Abschlussarbeiten. In solchen Fällen werden die Studierenden gebeten, ihre Betreuerin/ ihren Betreuer für eine Absprache zu kontaktieren.</p><h3><strong>Lernräume und gastronomische Angebote bleiben geschlossen, Bibliothek bietet Basis-Service an </strong></h3><p>Die Lernräume für studentisches Arbeiten auf dem Campus und in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) sind vorerst bis Mitte Februar nicht zugänglich. Die SuUB stellt die Ausleihe und weitere grundlegende Services im Notbetrieb zur Verfügung. Detaillierte Informationen sind auf der Homepage der SuUB zu finden. Die gastronomischen Angebote des Studierendenwerks bleiben geschlossen.</p><h3><strong>Homeoffice für möglichst viele Bereiche</strong></h3><p>Für die Mitarbeitenden gelten die bereits bestehenden Regeln ebenfalls bis zum 14. Februar. Wer seine Aufgaben aus dem Homeoffice erledigen kann, soll von dort arbeiten. Tätigkeiten, die nur auf dem Campus ausgeführt werden können und die notwendig sind, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten, sind von dieser Regelung ausgenommen. Darunter fallen Arbeiten im personal- und finanzwirtschaftlichen Bereich, die Studierenden- und Prüfungsverwaltung sowie der IT- und technische Betrieb. Forschung, die wegen der erforderlichen Infrastruktur (IT, Labor, sonstige Technik) nur vor Ort stattfinden kann, ist möglich. Die allgemeinen Hygiene- und Kontaktregeln sind bei allen Tätigkeiten auf dem Campus zu beachten.</p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantwortet: </strong></h4><p>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60030</p><p>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" length="400235" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" fileSize="400235" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
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                            <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 09:48:19 +0100</pubDate>
                            <title>Die Universität macht sich schick</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-universitaet-macht-sich-schick</link>
                            
                            <description>Nach fast zwanzig Jahren bekommt die Universität Bremen ein neues Corporate Design (CD). Jung, dynamisch, vielfältig und offen – diese Aspekte spiegeln das neue Logo und Erscheinungsbild wider.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="Text">Die Einführung des <span lang="en" dir="ltr">Corporate Designs</span> erfolgt passend zum 50. Geburtstag der Universität. „Wir freuen uns, 2021 mit einem neuen Look in unser Jubiläumsjahr zu gehen, der sowohl zeitgemäß ist als auch unsere Werte transportiert“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.</p><p class="Text">Jung, dynamisch, vielfältig und offen – so präsentiert sich die Universität ab sofort. Das zwanzig Jahre alte Logo wurde modernisiert und ein dazu passendes, neues Erscheinungsbild entwickelt. „Das neue <span lang="en" dir="ltr">Corporate Design</span> ist zeitgemäß und unverwechselbar“, so Scholz-Reiter. „Die Gestaltungsrichtlinien und -elemente sind einfach anzuwenden und sichern einen einheitlichen Auftritt über alle Medien hinweg“, ist sich auch Friederike Moschner sicher. Die Marketing-Expertin hat als Projektmanagerin die Überarbeitung des <span lang="en" dir="ltr">Corporate Designs</span> betreut.</p><h4 class="Text">Logo, Schrift und Farbwelten</h4><p class="Text">Das neue Logo der Universität Bremen besteht auch weiterhin aus einem roten U und schwarzer Schrift. Die graphische Weiterentwicklung zeigt sich erst auf den zweiten Blick, bestimmt aber die Gesamtwahrnehmung. „Das reduzierte U ist deutlich klarer und so offen, wie die Universität selbst“, sagt Friederike Moschner. Die neue Schrift unterstütze den zeitlos modernen Eindruck.</p><p class="Text">Eine besondere Rolle spielen im neuen <span lang="en" dir="ltr">Corporate Design</span> die Farben. In verschiedenen Abstufungen und Kombinationen stehen sie für die Vielfalt der Universität Bremen. „Verschiedene Rot- und Blautöne erzeugen ein vertrautes Farbklima und lassen die Gestaltung neuer Medien in Kombination mit fünf zusätzlichen Farben individueller, abwechslungsreicher und lebendiger erscheinen“, so Moschner.</p><h4 class="Text">Sukzessive Implementierung</h4><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Corporate Design</span>-Elemente und -Richtlinien werden im Jubiläumsjahr 2021 sukzessive veröffentlicht. „Wir beginnen mit den Grundlagen und erweitern das Portfolio dann Stück für Stück“, berichtet Friederike Moschner. Dass die Einführung mit dem Geburtstag der Universität zusammen fällt freut sie. „Wir machen uns zum richtigen Zeitpunkt schick.“</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Friederike Moschner&nbsp;<br> Referat für Hochschulkommunikation und -marketing – KOMMA<br><a href="mailto:marketing@uni-bremen.de">marketing@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Friederike Moschner</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_CD-Grafik_Website_4-3_fd9b6d79ac.png" length="4396" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_CD-Grafik_Website_4-3_fd9b6d79ac.png" fileSize="4396" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2021 17:22:10 +0100</pubDate>
                            <title>Lehre an der Universität Bremen weiterhin digital </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehre-an-der-universitaet-bremen-weiterhin-digital</link>
                            
                            <description>Die Lehre an der Universität Bremen wird weiterhin digital stattfinden. Die bestehende Regelung wird bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Darauf haben sich die Hochschulen im Land Bremen nach dem Bund-Länder Beschluss mit dem Wissenschaftsressort verständigt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Lehrveranstaltungen, die digitalisierbar sind, werden bis zum Semesterende ausschließlich online stattfinden. Nicht-digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika oder ähnliches können bis zum 31. Januar nicht in Präsenz angeboten werden. Präsenzprüfungen, die im Januar stattfinden sollten, werden verschoben oder durch digitale Formate ersetzt.</p><p>Eine Ausnahmeregelung konnte für Abschlussarbeiten in Bachelor und Master erwirkt werden, die auf räumliche Ressourcen der Universität, wie zum Beispiel Labore angewiesen sind. Diese Arbeiten sind in Einzelfällen wieder möglich. In solchen Fällen werden die Studierenden gebeten, ihre Betreuerin/ ihren Betreuer für eine Absprache zu kontaktieren.</p><h3><strong>Lernräume und gastronomische Angebote bleiben geschlossen, Bibliothek öffnet Ausleihe</strong></h3><p>Die Lernräume für studentisches Arbeiten auf dem Campus stehen vorerst bis Ende Januar nicht zur Verfügung. Dies betrifft auch die Lernräume in der Staats- und Universitätsbibliothek (<abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>). Die Ausleihe und weitere grundlegende Angebote können hingegen ab dem 13. Januar wieder genutzt werden. Die Zentrale und das Juridicum stehen dann einer begrenzten Anzahl an Personen wieder offen. Detaillierte Informationen finden sich auf der Homepage der SuUB. &nbsp;Die gastronomischen Angebote des Studierendenwerks bleiben den kompletten Januar über geschlosse</p><p><strong>Fragen beantwortet: </strong></p><p>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60030</p><p>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a><br><br><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" length="400235" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" fileSize="400235" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
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                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 23 Dec 2020 11:30:00 +0100</pubDate>
                            <title>Klimakrise lässt Seen schrumpfen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/klimakrise-laesst-seen-schrumpfen</link>
                            
                            <description>Der Klimawandel wirkt sich nicht nur auf Ozeane aus, sondern auch auf große Seen im Binnenland. Das Kaspische Meer ist als weltgrößter See ein Musterbeispiel dafür, wie sich ein Gewässer verändern kann und wird. Mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema fordern Wissenschaftler in einem Nature-Artikel.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Artikel in der Nature-Zeitschrift <span lang="en" dir="ltr">Communications Earth &amp; Environment</span> gehen Dr. Matthias Prange vom <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und seine Kollegen auf die möglichen ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Folgen sowie auf Lösungsansätze ein.</p><p>Während durch die Klimakrise weltweit die Meeresspiegel ansteigen und so die Infrastruktur in Küstennähe bedrohen, führen höhere Temperaturen andernorts zum genauen Gegenteil. Dort sinken Pegel und verursachen ebenfalls massive Probleme. Sinkende Pegel aber, zu diesem Schluss kommen Matthias Prange, Thomas Wilke von der Justus-Liebig-Universität Gießen und Frank P. Wesselingh von der Universität Utrecht und dem <span lang="en" dir="ltr">Naturalis Biodiversity Center </span>Leiden (Niederlande), erfahren weniger Aufmerksamkeit, obwohl die Folgen ähnlich gravierend sind.</p><h3>Die Folgen für die Regionen bleiben derzeit unbeachtet</h3><p>„Das Kaspische Meer steht repräsentativ für viele andere Seen auf der Welt. Dass laut unseren Modellen wegen des Klimawandels hier ein Binnengewässer dramatisch schrumpft, ist vielen Menschen gar nicht bewusst“, sagt Matthias Prange. Auch im Bericht des Weltklimarates (<abbr title="Weltklimarat">IPCC</abbr>) fehlten Seen und blieben die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Regionen aufgrund der globalen Erwärmung unbeachtet. „Das muss sich ändern, wir brauchen mehr Studien und mehr Kenntnis über Folgen globaler Erwärmung in dieser Region.“ Ziel müsse es sein, sich der Klimawandel-Folgen für Binnengewässer bewusst zu werden, damit Anpassungsstrategien entwickelt werden können – auch für andere große Seen und Regionen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.&nbsp; &nbsp;</p><p>Das Kaspische Meer trägt die Bezeichnung aufgrund seiner Größe – es ist der größte See der Welt – und wegen seines relativ hohen Salzgehalts von ungefähr einem Prozent, was in etwa einem Drittel der Salzkonzentration der Ozeane entspricht. Der größte Zufluss ist die Wolga, eine natürliche Verbindung zum Ozean hat das Kaspische Meer nicht. Der Wasserpegel basiert auf einem Gleichgewicht von Zufluss, Niederschlag und Verdunstung. Durch die globale Erwärmung nimmt die Verdunstung zu und der Wasserpegel fällt.</p><h3>Wasserpegel könnte in diesem Jahrhundert um zwischen 9 und 18 Metern sinken</h3><p>Regional ist das Kaspische Meer bedeutend als Wasserreservoir – und zwar trotz des Salzgehalts, als Lebensraum und als Wirtschaftsstandort. Zu den Anrainerstaaten gehören Kasachstan, Turkmenistan, Iran, Aserbaidschan und Russland. Künftig könnte der Wasserpegel je nach Grad der globalen Erwärmung um zwischen 9 und 18 Metern in diesem Jahrhundert sinken. „Das würde sich nicht nur auf die Biodiversität, verschiedene Arten und die Habitate auswirken, die dann verschwinden würden. Auch die Ökonomie – Häfen, die Fischerei und Fischzucht – aller Anrainerstaaten wäre betroffen.“ Aus diesem Grund plädieren die Autoren dafür, künftig am Beispiel des Kaspischen Meeres wissenschaftlich zu untersuchen und zu bewerten, wie anfällig bestimmte Regionen durch den sinkenden Wasserspiegel sind. Da keine Nation dadurch entstehende Konflikte allein lösen könne, schlagen sie eine globale Arbeitsgruppe vor, die Strategien entwickelt und koordiniert. „Internationale Klimafonds“, heißt es im Artikel, „können die Möglichkeit bieten, Projekte und Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren, wenn Veränderungen des Seespiegels auf den Klimawandel zurückgeführt werden.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.marum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.marum.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>Originalveröffentlichung:<br> Matthias Prange, Thomas Wilke, Frank P. Wesselingh: <span lang="en" dir="ltr">The other side of sea level change.&nbsp; Communications Earth &amp; Environment </span>2020. DOI: 10.1038/s43247-020-00075-6</p><p><strong>Beteiligte Institute:</strong></p><p><abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen<br> Institut für Tierökologie und spezielle Zoologie, Justus-Liebig-Universität Gießen<br><span lang="en" dir="ltr">Naturalis Biodiversity Center</span>, Leiden (Niederlande)<br><span lang="en" dir="ltr">Department Earth Sciences</span>, <span lang="en" dir="ltr">Utrecht University</span> (Niederlande)</p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Dr. Matthias Prange<br> Geosystemmodellierung<br> Telefon: +49 421 218 65430<br> E-Mail: <a href="mailto:mprange@marum.de" class="mail">mprange@marum.de</a></p><p>Ulrike Prange<br> MARUM Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br> Telefon: +49 421 218 65540<br> E-Mail: <a href="mailto:medien@marum.de" class="mail">medien@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Pranke/ Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Klimakrise_Schrumpfende-Seen_2020_12_22_Copyright_alexmu_AdobeStock_189792007_bae9099b65.jpeg" length="428400" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Klimakrise_Schrumpfende-Seen_2020_12_22_Copyright_alexmu_AdobeStock_189792007_bae9099b65.jpeg" fileSize="428400" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Kaspische Meer bei Sonnenuntergang. Es ist der größte See der Welt. Aufgrund des Klimawandels sinkt dessen Wasserspiegel.</media:description><media:copyright>alexmu/ Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24318</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Dec 2020 12:28:46 +0100</pubDate>
                            <title>InnoWi wird offizielles Patent- und Markenzentrum im Land Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/innowi-wird-offizielles-patent-und-markenzentrum-im-land-bremen</link>
                            
                            <description>Die InnoWi GmbH – langjährige Patentverwertungsagentur der Hochschulen im Land Bremen – übernimmt nun die Aufgaben eines landesweiten Patent- und Markenzentrums und wird offizieller Kooperationspartner des Deutschen Patent- und Markenamtes. So kann sie auch bei Schutzrechten noch besser beraten.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die staatlichen Hochschulen im Land Bremen haben die Neustrukturierung ihrer Gesellschaft InnoWi in ein Patent- und Markenzentrum beschlossen. Damit wurde ein reibungsloser Übergang vom bisherigen Patent- und Normenzentrum (PNZ) an der Hochschule Bremen in die neue Struktur geschaffen. Seit 1983 war das Zentrum am Hochschulstandort Neustadtswall Anlaufstelle für Unternehmen und Erfinderinnen und Erfinder für alle Fragen zu Schutzrechten und eigener Recherche.&nbsp;</p><p>Die InnoWi wiederum ist Anlaufstelle für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Region, wenn es um die Bewertung ihrer Erfindungen, die Begleitung der Patentanmeldungen sowie deren Vermarktung geht. Nun werden die Kompetenzen in einem Zentrum zusammengeführt und die Dienstleistungen erweitert.</p><h3>Komplettes Leistungspaket für Uni, Hochschulen und Institute</h3><p>„Ziel ist, nunmehr ein komplettes Leistungspaket von der Patentsicherung bis hin zur Patentverwertung für die Universität und die Hochschulen im Land Bremen sowie für wissenschaftliche Institute der Region aus einer Hand anzubieten und kompetent umzusetzen,“ so der der Kanzler der Universität Bremen, Dr. Martin Mehrtens. Die Rektorin der Hochschule Bremen, Professorin Karin Luckey, ergänzt: „Patentanmeldungen sind ein verlässlicher Indikator für die Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Daran haben Hochschulen einen erheblichen Anteil. Ich erwarte von der Neustrukturierung weitere Synergieeffekte für unser Bundesland, da die Zusammenarbeit mit der InnoWi GmbH bereits jetzt hervorragend ist.“</p><p>Schutzrechte haben in Bremen eine lange Tradition: Der erste marktreife Schraubstollen-Fußballschuh wurde in Bremen erfunden, „der Bastler“ Carl F. W. Borgward begründete mit seinen zahlreichen Ideen und Patenten die Automobilindustrie in Bremen, der patentierte entkoffeinierte Kaffee von Kaffee HAG wurde Grundlage der Kaffeeverarbeitung, geschützte Bremer Markennamen wie Jacobs, Beck’s, Hachez und Co. sind weltbekannt.</p><p>Auch heute entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie etablierte, aber auch junge, innovative Unternehmen beeindruckende Ideen und setzten diese um. Nach wie vor ist jedoch der richtige Umgang mit Schutzrechten Grundlage für den weiteren Erfolg. Dies setzt eine gute Unterstützung voraus.&nbsp;</p><h3>Patentinformationszentren fördern neue Ideen</h3><p>Mehr als 20 regionale Patentinformationszentren gibt es derzeit in ganz Deutschland. Sie bieten umfassende Informationen zum gewerblichen Rechtsschutz und sind anerkannte Kooperationspartner des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA). Als Allround-Dienstleister auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes unterstützen sie die Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungen bei der Identifikation, Nutzung, Überwachung und dem Management von Patenten, Gebrauchsmustern, Marken und Designs sowie bei der Vermeidung von Verletzungen der Rechte Dritter. Sie sind damit bedeutende Akteure der deutschen Innovationslandschaft.&nbsp;</p><p>Grundlage für die künftige Zusammenarbeit der InnoWi mit dem DPMA ist ein Kooperationsvertrag, der nun unterzeichnet wurde. Die InnoWi übernimmt damit die Rolle eines anerkannten Partners des DPMA und ergänzt dessen zentrales Leistungsangebot in der Region Bremen und Nordwest-Niedersachsen. „Wir freuen uns, dass wir mit der InnoWi GmbH eine leistungsfähige Organisation für unser Netzwerk an regionalen Partnern gewinnen konnten. So können wir sicherstellen, dass auch in der Region Bremen Unternehmen, Hochschulen und freie Erfinder weiterhin gut mit Informationen zum Thema geistiges Eigentum und zu unseren Dienstleistungen versorgt werden“, sagt DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer.</p><h3>KMU sind wichtigster Wirtschaftsmotor</h3><p>Über 95 Prozent aller Unternehmen in Europa sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten. In Deutschland zählen sogar 99,6 Prozent dazu, knapp 60 Prozent aller Beschäftigten arbeiten dort. Damit sind sie der wichtigste wirtschaftliche Motor unseres Landes.</p><p>Laut einer Studie des Europäischen Patentamts und des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum aus dem Jahr 2019 tragen Wirtschaftszweige, die intensiven Gebrauch von gewerblichen Schutzrechten machen, jährlich zu 45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU bei. Sie sorgen für 63 Millionen Arbeitsplätze (29 Prozent der EU-Gesamtbeschäftigung). Branchen, die intensiv Gebrauch von Schutzrechten machen, haben auch eine höhere Wertschöpfung und können ihre Mitarbeiter deshalb deutlich besser bezahlen als andere Wirtschaftsbereiche. Die Gehälter liegen in diesen Wirtschaftszweigen in der EU um 47 Prozent über den Gehältern anderer Branchen. In patentintensiven Bereichen liegen die Gehälter sogar um 72 Prozent höher (Quelle: IPR-intensive industries and economic performance in the European Union – Industry-Level Analysis Report, September 2019).</p><h3>Unterstützung bei Schutzrechten und deren Verwertung</h3><p>Bereits seit 2002 unterstützt die InnoWi GmbH die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Region rund um Schutzrechte und deren Verwertung. Das Team ist spezialisiert auf die Bewertung von Erfindungen, die Recherche von Schutzrechten und deren Vermarkung. „Aktuell betreuen wir 170 Patente und Patentanmeldungen aus der Wissenschaft. Damit gehören die Hochschulen zu den größten Patentanmeldern im Land Bremen“, erläutern Lieselotte Riegger und Jens Hoheisel, die beiden Geschäftsführer der InnoWi.&nbsp;</p><p>Zudem berät die InnoWi seit drei Jahren zunehmend auch kleine Unternehmen und Gründerinnen und Gründer zu Fragen der Schutzrechte. Gefördert wurden die ersten Maßnahmen vom europäischen Förderprogramm EFRE. Mit der Überführung in ein Patent- und Markenzentrum übernimmt das Land Bremen die weitere Finanzierung für den Bereich Unternehmen.&nbsp;</p><p>Lieselotte Riegger und Jens Hoheisel freuen sich nun mit ihrem Team über die neue Aufgabe und Herausforderung. „Wir setzen alles daran, um in den nächsten Jahren all jene, die gute Ideen haben und umsetzen wollen, bei ihren Vorhaben bestmöglich zu unterstützen. Dazu bieten wir individuelle Beratungen sowie Veranstaltungen und inhouse-Schulungen an.“</p><p>Das Informationszentrum wird künftig von Montag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 15 Uhr und Freitag von 10 bis 12 Uhr erreichbar sein. Beraten lassen können sich die Ratsuchenden zu allen Fragen zu gewerblichen Schutzrechten. Das Team der InnoWi unterstützt auch bei der Schutzrechtsrecherche, dafür steht ein eigener Rechercheraum zur Verfügung. Eine Unterstützung ist aktuell allerdings nur online möglich. Zu erreichen ist die InnoWi unter: <a href="mailto:mail@innowi.de" class="mail">mail@innowi.de</a> oder 0421/960070.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.innowi.de" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">www.innowi.de</a></p><h3><br> Fragen beantworten:</h3><p>Dr. Lieselotte Riegger<br> Geschäftsführerin<br> Tel. +49 421 96007-11<br> E-Mail <a href="mailto:lieselotte.riegger@innowi.de" class="mail">lieselotte.riegger@innowi.de</a></p><p>Dr.-Ing. Jens Hoheisel<br> Geschäftsführer<br> Tel. +49 421 96007-15<br> E-Mail <a href="mailto:jens.hoheisel@innowi.de" class="mail">jens.hoheisel@innowi.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_InnoWi_GmbH_Bremen_sm_fc83d2899d.jpg" length="482506" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_InnoWi_GmbH_Bremen_sm_fc83d2899d.jpg" fileSize="482506" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bietet jetzt das komplette Leistungspaket von der Patentsicherung bis hin zur Patentverwertung an: Das InnoWi-Team mit Dr.-Ing. Jens Hoheisel, Birgit Funk, Dr. Lieselotte Riegger und Natalia Tepe (von links).</media:description><media:copyright>Jonas Ginter / InnoWi</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24293</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 18:37:22 +0100</pubDate>
                            <title>Universität stellt komplett auf Online-Lehre um </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-stellt-komplett-auf-online-lehre-um</link>
                            
                            <description>Die Universität stellt ihr Angebot komplett auf Online-Lehre um. Bis zunächst zum 10. Januar 2021 werden Lehrveranstaltungen ausschließlich digital stattfinden. Die neue Regelung betrifft auch Laborpraktika und Lernplätze auf dem Campus. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen verschärft ihre Corona-Regelungen aufgrund des Pandemiegeschehens abermals. Nach der politischen Entscheidung, das öffentliche Leben in Deutschland stark einzuschränken sowie einem Treffen der Senatorin für Wissenschaft und Häfen mit den Hochschulen wird es von Mittwoch, 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzveranstaltungen mehr geben. Alle Lehrveranstaltungen finden ausschließlich digital statt.</p><h3><strong>Regelung betrifft Laborpraktika, Prüfungen und Abschlussarbeiten </strong></h3><p>Außerdem können Studierende auf dem Campus keine Lernplätze mehr buchen. Auch die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) wird in diesem Zeitraum nicht mehr für Publikumsverkehr geöffnet sein.</p><p>Die neue Regelung betrifft auch Laborarbeiten: Nicht-digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika und ähnliches werden verschoben, fallen aus oder werden durch digitale Formate ersetzt.</p><p>Betroffen sind außerdem Präsenzprüfungen. Sie werden verschoben oder durch digitale Formate ersetzt.</p><p>Auch die Durchführung von Abschlussarbeiten in Bachelor und Master, die auf räumliche Ressourcen der Universität, wie zum Beispiel Labore angewiesen sind, werden unterbrochen. Ausnahmen wird es nur in einzelnen Härtefällen geben, bei denen der fehlende Zugang zu Laboren oder Instrumenten beispielsweise zu erheblichen individuellen Nachteilen im weiteren Studienverlauf führen würde. In solchen Fällen werden die Studierenden gebeten, ihre Studiendekanin/ ihren Studiendekan zu kontaktieren, um eine Verlängerung der Bearbeitungszeit zu vereinbaren.</p><p>„Wir bedauern diese Einschränkungen, aber der Gesundheitsschutz steht an erster Stelle“, sagt Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Universität Bremen. &nbsp;Die Infektionsentwicklung in Deutschland sei besorgniserregend, daher müsse über die Feiertage die Chance ergriffen werden, alle Kontakte zu begrenzen – nicht nur im privaten Rahmen, sondern auch auf dem Campus.</p><h3><strong>Entscheidungen basieren auf fünfstufigem Maßnahmenplan </strong></h3><p>Seit Beginn des Wintersemesters ermöglicht ein fünfstufiger Plan der Universität Bremen, die Lehr- und Lernbedingungen kontinuierlich an das Infektionsgeschehen anzupassen. Bis vor kurzem galt die Stufe 1, nach der alle Formen von Präsenzlehre mit reduzierten Kohorten unter Hygienebedingungen auf dem Campus stattfinden konnten. Damit wollte die Universität vor allem Erstsemestern die Möglichkeit geben, in ihrem Studium besser anzukommen. Erst am Freitag war die Universität in Stufe 3 gewechselt. Ab sofort bis zunächst zum 10. Januar 2021 gilt nun die vierte Stufe.</p><h4><strong>Fragen beantwortet: </strong></h4><p>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60030</p><p>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" length="400235" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_b38c6ad692.jpg" fileSize="400235" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24235</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Dec 2020 13:33:52 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt noch für ein europaweites Studium bei YUFE bewerben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-noch-fuer-ein-europaweites-studium-bei-yufe-bewerben</link>
                            
                            <description>Studierende, die sich für ein europaweites Studium interessieren und etwas Neues ausprobieren wollen, können sich noch bis zum 6. Dezember 2020 für den Diploma Supplement Track der YUFE-Allianz bewerben (Young Universities for the Future of Europe). Die Plätze sind begrenzt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Pilotprojekt richtet sich an Studierende der zehn <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Partneruniversitäten, zu denen auch die Universität Bremen gehört. Der <span lang="en" dir="ltr">Diploma Supplement Track</span> ermöglicht ein Studium an allen zehn <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Partneruniversitäten. Es ist ein weiterer Schritt der Allianz zu einer Europäischen Universität.</p><p>In dem Programm können Studierende ihren eigenen Lehrplan erstellen und dabei aus akademischen Kursen aller <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Partneruniversitäten wählen, die im <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr> Kurskatalog angeboten werden. Dafür hat die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-Allianz extra einen „<span lang="en" dir="ltr">Virtual Campus</span>“ konzipiert. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Lernplattform, deren erster Teil vor kurzem mit dem „Student Portal“ an den Start gegangen ist. Langfristig soll es eine virtuelle Plattform für alle Zielgruppen von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>sein: Studierende, Uni-Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger. Der „<span lang="en" dir="ltr">Virtual Campus</span>“ wurde mit Unterstützung von <span lang="en" dir="ltr">KIRON</span> geschaffen – einem der nicht-akademischen Partner von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>.</p><h3>Nur wenige Studienplätze in kurzer Zeit zu vergeben</h3><p>Um in der Pilotphase eine gute Organisation zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl beim ersten Durchlauf auf insgesamt hundert Studierende begrenzt. Das heißt, dass jede der zehn Partneruniversitäten nur zehn Plätze vergeben kann, die aus den ersten 40 Bewerbungen ausgesucht werden. Diese müssen auch ein Motivationsschreiben enthalten. Die Bewerbungsfrist beginnt am Montag, 30. November 2020, um 9 Uhr <abbr title="Mitteleuropäische Zeit">MEZ</abbr> und endet eine Woche später am Sonntag, 6. Dezember 2020, um 23:59 Uhr <abbr title="Mitteleuropäische Zeit">MEZ</abbr>. Alle Bewerbungen müssen über den neu eingerichteten „Virtual Campus“ hochgeladen werden.</p><p>Nach Ablauf der einwöchigen Bewerbungsfrist wird eine Auswahlkommission die endgültige Gruppe von Studierenden auf der Grundlage ihrer Eignung und Motivation auswählen. Die Kommission setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>Universitäten zusammen.</p><h3>Wie sieht das Studium konkret aus?</h3><p>Der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr> Diploma Supplement Track umfasst einen Studienzeitraum von maximal zwei Jahren. In dieser Zeit müssen mindestens zwölf <span lang="en" dir="ltr">Credits </span>(ECTS) für akademische Kurse an einer anderen <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>-Universität erworben werden. Dies kann virtuell, hybrid und/oder mit einer physischen Anwesenheit erfolgen. Hinzu kommen die Teilnahme an Einführungskursen sowie mindestens drei Vorlesungen der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE</abbr>-<span lang="en" dir="ltr">Academy</span>. Dabei handelt es sich um eine englischsprachige Vorlesungsreihe der zehn <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>-Universitäten, die eine Vielzahl an Onlineangeboten bietet. Im Fokus stehen hierbei die Themen europäische Identität und Verantwortlichkeit in einer globalen Welt. Erstmals ist die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>-<span lang="en" dir="ltr">Academy </span>Ende Oktober 2020 gestartet.</p><p>Neben den Leistungen aus akademischen Kursen müssen im Diploma Supplement Track unter anderem auch sogenannte <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Stars</span> erworben werden. Denn der Allianz ist es wichtig, nicht nur akademische Leistungen anzuerkennen, sondern auch das Engagement in den Bereichen Mobilität, Sprachenlernen, Berufsausbildung, Job Shadowing und ehrenamtliches Engagement in der Region.</p><h3><abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>bringt Europa zu dir</h3><p>„Die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>-Allianz erprobt ein innovatives Modell einer europäischen Universität, um den Studierenden flexiblere Lehrpläne, individuelle Lernwege und eine nahtlose Mobilität zwischen akademischen Disziplinen, Programmen, Universitäten und Ländern zu bieten“, sagt <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Daniela Trani, Direktorin der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>-Allianz. „In einer Zeit, in der die COVID-19-Pandemie die physische Mobilität behindert, bringt <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>internationale Bildung über den `<span lang="en" dir="ltr">Virtuellen Campus</span>` zu unseren Studierenden und Lernenden nach Hause.“</p><h3><br> Über <abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr>:</h3><p>Young Universities for the Future of Europe (YUFE) bringt zehn dynamische, junge, auf Studierende ausgerichtete, forschungsbasierte Universitäten und vier nicht-akademische Partner aus dem nicht-staatlichen und privaten Sektor zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und eine wirkungsvolle, dynamische europäische Universität der Zukunft zu schaffen.</p><p><strong>Akademische Partner:</strong></p><p><br> ● Universität Maastricht, Niederlande<br> ● Nikolaus-Kopernikus-Universität, Polen<br> ● Tor-Vergata-Universität Rom, Italien<br> ● Universidad Carlos III de Madrid, Spanien<br> ● Universität Antwerpen, Belgien<br> ● Universität Bremen, Deutschland<br> ● Universität von Zypern, Zypern<br> ● Universität von Ostfinnland, Finnland<br> ● University of Essex, Großbritannien<br> ● Universität Rijeka, Kroatien</p><p><strong>Nicht-akademische Partner:</strong></p><p><br> ● ETS Global<br> ● Europäische Unternehmer CEA-PME<br> ● Kiron Offene Hochschulbildung gGmbH<br> ● Die Adecco-Gruppe</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Diploma Supplement Track</span>: <a href="https://yufe.eu/students/#DST" target="_blank" rel="noreferrer">https://yufe.eu/students/#DST</a><br><abbr title="Young Universities for the Future of Europe ">YUFE </abbr><span lang="en" dir="ltr">Virtual Campus</span>: <a href="https://vc.yufe.eu/explore" target="_blank" rel="noreferrer">https://vc.yufe.eu/explore</a><br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Svenja Renner<br> Young Universities for the Future of Europe<br> Arbeitsbereich Student Journey<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.renner@uni-bremen.de" class="mail">svenja.renner@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_20201124_YUFE_Diploma_Supplement_Track_Copyright__c_Prostock-studio_-_stock.adobe.com_7297261941.jpg" length="367516" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_20201124_YUFE_Diploma_Supplement_Track_Copyright__c_Prostock-studio_-_stock.adobe.com_7297261941.jpg" fileSize="367516" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Diploma Supplement Track ermöglicht ein Studium an allen zehn YUFE-Partneruniversitäten. Es ist ein weiterer Schritt der Allianz zu einer Europäischen Universität.</media:description><media:copyright>Prostock-studio - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 30 Nov 2020 12:20:12 +0100</pubDate>
                            <title>Rektor weiterhin HRK-Vizepräsident für Internationales</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rektor-weiterhin-hrk-vizepraesident-fuer-internationales</link>
                            
                            <description>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, ist erneut zum Vizepräsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden. Sein Schwerpunkt liegt weiterhin im Bereich Internationales. Er hat das Amt seit Dezember 2018 inne.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiederwahl für ein weiteres Jahr der Amtszeit, die am 1. Dezember 2020 offiziell beginnt, fand in der HRK-Mitgliederversammlung am 24. November 2020 erstmals in einer Videokonferenz statt. Insgesamt wurden drei neue Mitglieder in das HRK-Präsidium gewählt und zwei in ihren Ämtern bestätigt. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die Mitgliedshochschulen werden in der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK</abbr> durch ihre Präsidien und Rektorate vertreten.</p><h3>Weltweit für Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit eintreten</h3><p>Als Vize-Präsident für Internationales vertritt Professor Scholz-Reiter in der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK </abbr>die Interessen der deutschen Hochschulen international und unterstützt ihre Mitglieder im Internationalisierungsprozess. Im Rahmen seiner zweiten Amtszeit stehen für ihn vor allem die Grundsätze der Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit im Mittelpunkt. Diese müssten international hochgehalten und verteidigt werden. In einigen Ländern seien sie nicht selbstverständlich und in Gefahr. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnten nicht frei lehren und forschen oder würden sogar verfolgt. Im Iran droht einem Wissenschaftler zurzeit sogar die Todesstrafe. „Wir müssen deshalb als <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK </abbr>weltweit für diejenigen eintreten, die nicht offen für ihre eigene Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit einstehen können“, sagt Scholz-Reiter. Im Falle des Wissenschaftlers im Iran setzt sich die <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz ">HRK </abbr>aktuell dafür ein, das Todesurteil gegen ihn aufzuheben und ihn aus der Haft zu entlassen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.hrk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hrk.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-ing-bernd-scholz-reiter" target="_blank">www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-ing-bernd-scholz-reiter</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_bsr_neu_082c34154f.jpg" length="186034" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_bsr_neu_082c34154f.jpg" fileSize="186034" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Rahmen seiner zweiten Amtszeit als Vize-Präsident der HRK stehen für Professor Bernd Scholz-Reiter vor allem die Grundsätze der Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit im Mittelpunkt. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-24178</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 15:50:20 +0100</pubDate>
                            <title>Projekt der Universität Bremen erhält den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2020 </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/projekt-der-universitaet-bremen-erhaelt-den-norddeutschen-wissenschaftspreis-2020</link>
                            
                            <description>Ein Projekt der Universität Bremen erhält den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2020. Der Preis wurde heute (25. November 2020) von den Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg sowie Schleswig-Holstein digital vergeben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2012 verleihen die norddeutschen Länder zunächst jährlich, seit 2018 alle zwei Jahre, den Norddeutschen Wissenschaftspreis für herausragende Forschungskooperationen. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt im Bereich der Naturwissenschaften.</p><p>Die Entscheidung fiel auf die Kooperation "Geodäsie und Klimaforschung – Wechselwirkung zwischen Kohlenstoff- und Wasserkreislauf" der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der Universität Hannover und dem DLR Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (Hannover und Bremen).</p><p>In dem ausgezeichneten Projekt sollen mit Hilfe von Satellitendaten und Modell-Untersuchungen zu CH4-Emissionen und CO2-Aufnahme, Klimavorhersagen verbessert werden können.<br> Bremens Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: "Ich freue mich sehr, dass ein Projekt unter der Federführung der Universität Bremen mit dem Norddeutschen Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde. Ich gratuliere Herrn Prof. Dr. Claus Lämmerzahl und seinem Team in Bremen sowie seinen Kooperationspartnern an der Universität Hannover und dem DLR Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik sehr herzlich. Das Thema ‚Geodäsie und Klimaforschung – Wechselwirkung zwischen Kohlenstoff- und Wasserkreislauf’ besitzt eine enorme gesellschaftliche Relevanz. Die Auszeichnung zeigt einmal mehr, wie wichtig Kooperationen für den wissenschaftlichen Fortschritt sind."<br> Ebenfalls wurde das „DASHH - Data Science in Hamburg, Helmholtz Graduate School for the Structure of Matter“ der Universität Hamburg in Kooperation mit Universitäten und Einrichtungen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wie unter anderem dem DESY, und den Helmholtz-Zentren in Geesthacht und Braunschweig, ausgezeichnet.</p><p>Schleswig-Holstein hat in diesem Wettbewerbsjahr den Vorsitz in der Norddeutschen Wissenschaftskonferenz und organisiert damit auch den Wissenschaftspreis. Vorgeschlagen wurden die beiden Kooperationen durch ein wissenschaftliches Auswahlgremium. Der Wissenschaftspreis ist mit einem Preisgeld von je 125.000 Euro ausgestattet, im kommenden Jahr soll – soweit das Pandemiegeschehen es zulässt- die Preisübergabe im kleinen Rahmen nachgeholt werden.</p><h3>Beschreibung des ausgezeichneten Projektes der Universität Bremen:</h3><p>Geodäsie und Klimaforschung – Wechselwirkung zwischen Kohlenstoff- und Wasserkreislauf<br> Der gegenwärtige Klimawandel macht sich durch eine globale Erwärmung der unteren Atmosphäre bemerkbar. Diese Erwärmung ist zu einem großen Teil auf die durch den Menschen verursachte Zunahme der Treibhausgase CO2 und CH4 in der Atmosphäre zurückzuführen. Die Erwärmung hat unter anderem Auswirkungen auf die globalen Zirkulationsmuster, den Wasserkreislauf und die natürlichen Austauschprozesse von CO2 und CH4 mit der Biosphäre. Für Klimavorhersagen und Maßnahmen zur Begrenzung der Erwärmung ist es wichtig, die mögliche Veränderung der Austauschprozesse zu verstehen. In diesem Vorhaben soll mit Hilfe von Satellitendaten (GRACE/GRACE Follow-On, Sentinel5p, GOSAT, OCO2) und Modellen untersucht werden, wie a) die CH4-Emissionen in Feuchtgebieten und b) die CO2-Aufnahme von Pflanzen von den Wasserständen abhängen.<br> Für die atmosphärischen Konzentrationen liefern sowohl die CH4-Emissionen aus Feuchtgebieten als auch die CO2-Aufnahme durch Pflanzen große Beiträge, so dass selbst kleine Änderungen starke Auswirkungen auf die atmosphärischen Konzentrationen hätten. Aus diesem Grund haben die vorgeschlagenen Untersuchungen das Potential sehr wichtige Beiträge zu liefern, die in Klimavorhersagen berücksichtigt werden sollten.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Dr. rer. nat. Claus Lämmerzahl<br> Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> Am Fallturm<br> Telefon: +49 421 218-57834<br> E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de" class="mail">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_f1a2ead77e.jpg" length="275968" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_f1a2ead77e.jpg" fileSize="275968" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Blick auf den Campus mit Fallturm und Bibliothek</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23906</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 Oct 2020 12:17:32 +0100</pubDate>
                            <title>Jetzt zur ersten YUFE-Academy anmelden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-zur-ersten-yufe-academy-anmelden</link>
                            
                            <description>Interessierte Uni-Angehörige sowie Bürgerinnen und Bürger können im November und Dezember 2020 an der ersten YUFE-Academy teilnehmen. Die zehn Partneruniversitäten bieten Online-Vorlesungen zu europabezogenen Themen an. Anmeldungen sind ab jetzt möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Wochen lang finden im November und Dezember wöchentlich vier <span lang="en" dir="ltr">englischsprachige Online</span>-Vorlesungen an den zehn <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Universitäten statt. Es besteht die Möglichkeit, alle zwanzig Veranstaltungen <span lang="en" dir="ltr">online </span>zu besuchen oder auch nur einzelne. Die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-<span lang="en" dir="ltr">Academy </span>wird sich auf den ersten Schwerpunktbereich von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> konzentrieren: die europäische Identität und die Verantwortung in einer globalen Welt. Die Vorträge befassen sich mit den Werten, der Kultur und den Wurzeln des heutigen Europas, aber auch mit dessen Zukunft, mit wirtschaftlichen Veränderungen sowie mit Bildung und Tourismus in der Welt vor und nach der Corona-Pandemie.</p><h3>17. und 18. November Online-Veranstaltungen der Universität Bremen</h3><p>Die Universität Bremen ist bei der <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-<span lang="en" dir="ltr">Academy </span>mit zwei Veranstaltungen vertreten. Am Dienstag, 17. November 2020, werden Professorin Shalini Randeria und <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Jens Adam&nbsp;einen Vortrag zum Thema „Decentering Europe“ halten. Shalini Randeria hat einen <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Excellence Chair</span> des interdisziplinären Forschungsverbunds <span lang="en" dir="ltr">Worlds of Contradictions</span> (WoC) inne. Jens Adam ist Teil der dazugehörigen <span lang="en" dir="ltr">U Bremen Excellence Chair Research Group</span> „<span lang="en" dir="ltr">Soft Authoritarianisms</span>“. Am Mittwoch, 18. November 2020, folgt die Leiterin des Sprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen, Professorin Claudia Harsch. Im Mittelpunkt ihres Vortrags steht der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GERS). Er spielt eine zentrale Rolle in der Sprachausbildung. Für beide Veranstaltungen, die jeweils von 18 bis 20 Uhr stattfinden, sind Anmeldungen bis zum 6. November 2020 möglich. Für die Veranstaltung am 17. November 2020 besteht zudem die Möglichkeit, sich bis zum 16. November über <a href="mailto:diversity-at-ub@uni-bremen.de" class="mail">diversity-at-ub@uni-bremen.de</a> anzumelden.</p><h3>Über YUFE</h3><p>Die YUFE-Allianz (<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>) umfasst zehn junge forschungsstarke Universitäten – darunter die Universität Bremen – aus ebenso vielen europäischen Ländern und vier nicht-akademische Partner. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Jahren eine studierendenzentrierte, offene und inklusive Europäische Universität gestalten. In <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> arbeiten Studierende, Uni-Leitungen und Mitarbeitende zusammen. Sie wollen zu einem gerechteren, vielfältigeren und effektiveren Bildungssystem in Europa und weltweit beitragen.</p><p>Die Vision von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> ist es, Studierenden zu ermöglichen, dass sie ihren eigenen Lehrplan aus Kursen zusammenstellen, die an den zehn <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Universitäten angeboten werden. Ziel ist es, ein <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Zertifikat und in Zukunft auch einen europäischen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus soll ein virtueller <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Campus ein gemeinsames <span lang="en" dir="ltr">Online</span>-Kursangebot der Mitglieder umfassen. Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerdings sollen <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Studierende die Möglichkeit erhalten, die Sprache des Gastlandes zu lernen, das sie persönlich oder virtuell besuchen. Sie sollen zudem die Möglichkeit erhalten, innerhalb von <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> Praktika zu absolvieren sowie sich ehrenamtlich zu engagieren. Uni-Mitarbeitende aus Wissenschaft und Verwaltung sollen in der Allianz ebenfalls durch gemeinsame Projekte und Austauschmöglichkeiten profitieren. So fördert die Universität Bremen zum Beispiel Forschungskooperationen durch „<span lang="en" dir="ltr">Bremen’s YUFE Mobility Award</span>“.&nbsp; &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Hier geht es zu den Kursen und zur Anmeldung für die <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr>-<span lang="en" dir="ltr">Academy</span>:<a href="https://yufe.eu/what-we-do/#YUFEAcademy" target="_blank" rel="noreferrer"> https://yufe.eu/what-we-do/#YUFEAcademy</a><br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a><br><a href="/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe" target="_blank" class="internalLink">www.uni-bremen.de/yufe</a></p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Svenja Renner<br> Young Universities for the Future of Europe<br> Arbeitsbereich Student Journey<br> E-Mail: <a href="mailto:svenja.renner@uni-bremen.de" class="mail">svenja.renner@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_20201028_YUFE_Academy_Web_News_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_ec032c3b70.jpg" length="257147" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_20201028_YUFE_Academy_Web_News_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_ec032c3b70.jpg" fileSize="257147" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die YUFE-Academy wird sich auf den ersten Schwerpunktbereich von YUFE konzentrieren: die europäische Identität und die Verantwortung in einer globalen Welt.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 19 Oct 2020 16:37:11 +0200</pubDate>
                            <title>Neuer Podcast: Democracy in Question</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuer-podcast-democracy-in-question</link>
                            
                            <description>Ungarn, Brasilien, Türkei und die USA: Prinzipien der liberalen Demokratie werden vielerorts in Frage gestellt. Gemeinsam mit einigen der wichtigsten intellektuellen Stimmen der Gegenwart geht die U Bremen Excellence Chair-Gastprofessorin Shalini Randeria diesem Phänomen in einem neuen Podcast nach.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Der größte Teil der Weltbevölkerung lebt heute in einer formalen Demokratie. Doch sowohl in etablierten als auch in neuen Demokratien sinkt das Vertrauen in Parlamente und politische Parteien. Soziale Ungleichheiten, politische Polarisierung und eine Politik des Hasses befeuern die Situation noch weiter“, betont Professorin Shalini Randeria, die Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (<abbr title="Institut für die Wissenschaften vom Menschen">IWM</abbr>) in Wien und Professorin für Sozialanthropologie und Soziologie am <span lang="en" dir="ltr">Graduate Institute for International and Development Studies</span> in Genf ist, wo sie auch das <span lang="en" dir="ltr">Albert Hirschman </span>Centre on Democracy leitet.</p><p>Als Wissenschaftlerin habe sie sich über viele Jahre hindurch mit der Frage beschäftigt, wie das Funktionieren des Rechts unser tägliches Leben in einer globalisierten Welt prägt. „Mich interessiert, wie Bürgerinnen und Bürger sowohl die Straße als auch die Gerichte nutzen, um zu protestieren und Machtmissbrauch aufzuzeigen, aber auch, um die Demokratie über die Durchführung von Wahlen hinaus zu schützen und zu verteidigen.“</p><h3>Forschungen zu „Weichen Autoritarismen“</h3><p>Auch als<span lang="en" dir="ltr"> Excellence Chair</span> an der Universität Bremen beschäftigt sich Shalini Randeria mit diesen Fragestellungen. Hier hat sie innerhalb der Verbundforschungsplattform „Worlds of Contradiction“ die Forschungsgruppe „<span lang="en" dir="ltr">Soft Authoritarianisms</span>“ ins Leben gerufen, in der ein interdisziplinäres Team neuartige Verflechtungen zwischen demokratischen und autoritären Regierungsformen untersucht. Anhand von Fallstudien zu Frankreich, der Türkei und Polen werden Prozesse der Normalisierung autoritärer Rhetoriken und&nbsp; Praktiken, der sukzessiven Aushöhlung demokratischer Institutionen mittels parlamentarischer Mehrheiten oder der wachsenden Infragestellung von Rechtsstaatlichkeit vergleichend analysiert.</p><p>In den zehn Folgen des englischsprachigen Podcasts reflektiert Shalini Randeria mit ihren Gästen demokratische Erfahrungen und Experimente auf der ganzen Welt und geht der Frage nach, ob die Krise der Demokratie eine historisch einmalige Herausforderung darstellt oder ob es Parallelen zu politischen Krisen der Vergangenheit gibt. Es wird aber auch darum gehen, ob sich Tendenzen erkennen lassen, die auf eine Erneuerung und Reform der Demokratie hindeuten.</p><h3>Erster Gast: Historiker Timothy Snyder</h3><p>In der ersten Folge ist der Historiker Timothy Snyder (<span lang="en" dir="ltr">Yale University</span>) zu Gast, der für seine Forschungen zu Totalitarismus weltbekannt ist und in seinen letzten Büchern die US-amerikanische Gegenwart vergleichend untersucht. Mit ihm diskutiert Shalini Randeria über die bevorstehenden US-Wahlen, die Strategien der Republikanischen Partei und den Begriff des „Sadopopulismus“. Snyder ist der Überzeugung, dass Trump den Menschen nicht Chancen bietet, nach Glück zu streben, sondern das genaue Gegenteil: „Er verursacht mehr Schmerz im System und macht Menschen glauben, dass es gut ist zu leiden, solange andere noch mehr leiden.“</p><p>Die Podcast-Reihe ist eine Kooperation vom IWM, dem Albert Hirschman Centre on Democracy am Graduate Institute in Genf sowie der Universität Bremen. Sie kann über alle üblichen Podcast-Apps oder die Webseite des IWM gehört werden.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://pod.link/1533272025" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">https://pod.link/1533272025</a><br><a href="http://www.iwm.at" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">www.iwm.at</a><br><a href="/" target="_blank" class="internalLink">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Jens Adam<br> U Bremen Excellence Chair Research Group „Soft Authoritarianisms“<br> Universität Bremen<br> + 49 (0)171 62 77 645<br><a href="mailto:adam@uni-bremen.de" class="mail">adam@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_Shalini_Randeria_cfa2907ce4.jpg" length="381519" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_Shalini_Randeria_cfa2907ce4.jpg" fileSize="381519" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">U Bremen Excellence Chair-Gastprofessorin Shalini Randeria</media:description><media:copyright>IWM / Martin Hörmandinger</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23757</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Oct 2020 16:33:43 +0200</pubDate>
                            <title>Universität erhält Urkunde zum Shimon-Peres-Preis 2020</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-erhaelt-urkunde-zum-shimon-peres-preis-2020</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat den Shimon-Peres-Preis 2020 erhalten. Das Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik organisiert seit fünf Jahren einen Austausch von Masterstudierenden aus beiden Ländern. Kooperationspartner ist die Bildungsstätte Bredbeck im Landkreis Osterholz.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Antisemitismus, Hassrede, Rechtsextremismus und Gewalt: Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat in Kooperation mit der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum und den Kindern des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Shimon Peres den Preis im Jahr 2017 ins Leben gerufen. Damit soll sowohl die Zusammenarbeit als auch die politische und kulturelle Friedensarbeit gewürdigt werden. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. „Mich freut diese Auszeichnung auch ganz persönlich“, sagte der Rektor der Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter. Er übergab die Urkunde des Auswärtigen Amtes, unterschrieben von Außenminister Heiko Maas, an Gritt Maria Klinkhammer, Professorin für Religionswissenschaft an der Universität. Die eigentliche Preisverleihung hat in diesem Jahr coronabedingt virtuell stattfinden müssen. „Ich pflege akademische und persönliche Kontakte nach Israel und bin in den vergangenen 30 Jahren mehrfach in dem Land gewesen“, erklärte der Rektor.</p><h3>Die preisgekrönte Bremer Initiative:</h3><p>In Kooperation mit dem Sapir-College in Sderot, im Süden Israels am Gaza-Streifen gelegen, organisiert die Universität Bremen seit fünf Jahren einen akademischen Austausch zwischen jeweils zehn Studierenden beider Hochschulen. Das Thema „Inklusion und Exklusion in pluralistischen Gesellschaften: Israel und Deutschland" erarbeiten sich die Masterstudierenden vor Ort in Praxisprojekten. Jeweils zehn Bremer und zehn Sderoter Studierende besuchen innerhalb einer Austauschwoche in den jeweiligen Ländern verschiedene Initiativen. Dabei werden Themen wie antirassistische Arbeit, Jugendhilfe sowie Inklusion von Behinderung und Diversität angesprochen. „Es geht um das komplexe Geflecht von sozialer Inklusion und Exklusion im Zusammenhang mit der Politik in Israel und in Deutschland. Wir suchen gemeinsam nach Verbesserungen“, sagt Professorin Klinkhammer. „Dabei entsteht seit fünf Jahren ein breites Netzwerk an Nachwuchskräften im sozial-kulturellen Bereich zwischen Israel und Deutschland, das durch den Willen nach Veränderung verbunden ist“, unterstreicht sie. „Inklusion ist an sich schon kein einfaches Thema und dann noch die Diskussion in zwei Kulturen, das ist eine tolle Leistung“, lobte Professor Bernd Scholz-Reiter bei der Urkundenübergabe.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/preisverleihung/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/preisverleihung/index.html</a></p><p><a href="https://www.facebook.com/stiftung.dizf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/stiftung.dizf</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer<br> Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 67920<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail">klinkham@uni-bremen.de</a></p><p>Irina Drabkina-Sow<br> Bildungsreferentin Denkort Bunker Valentin Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail">drabkina.sow@gmail.com</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_shimon_peres_preis_matej_meza_fb52587743.png" length="957105" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_shimon_peres_preis_matej_meza_fb52587743.png" fileSize="957105" type="image/png"/><media:description type="plain">Nach der Urkundenübergabe: Rektor Prof. Bernd Scholz-Reiter (von links), Religionswissenschaftlerin Gritt Klinkhammer, Irina Drabkina-Sow, Denkort Bunker Valentin und Oleksandr Starostin, Kooperationspartner Bildungsstätte Bredbeck.</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 12 Oct 2020 15:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>YUFE-Allianz fördert Forschungsnetzwerke – jetzt bewerben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-allianz-foerdert-forschungsnetzwerke-jetzt-bewerben-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen können mit der YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe) ihr Netzwerk erweitern. So bietet „Bremen’s YUFE Mobility Award“ finanzielle Förderungen für Forschungsaufenthalte an den zehn europäischen Partneruniversitäten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausschreibung ermöglicht Aufenthalte zwischen einer Woche und drei Monaten. In Anspruch nehmen können die Förderung Doktorandinnen und Doktoranden, Nachwuchsforschende oder fortgeschrittene Forschende aus allen wissenschaftlichen Bereichen. „Wir wollen mit dem Programm die Forschungszusammenarbeit zwischen den YUFE-Partneruniversitäten stärken“, erklärt Enkhsaruul Brito, die das Programm an der Universität Bremen betreut. Dadurch können bestehende Kooperationen vertieft und erweitert werden sowie neue Netzwerke entstehen.</p><p><strong>Bremen’s YUFE-Mobility-Award bietet mehrere Möglichkeiten</strong></p><p>Die Ausschreibung umfasst zwei Kategorien: So können Forschende aus allen YUFE-Einrichtungen Kolleginnen und Kollegen an der Universität Bremen besuchen, um die Zusammenarbeit zu fördern. Ebenso können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen andere YUFE-Institutionen besuchen und dort mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten. Sie können gemeinsam an einem Forschungsprojekt, einer Veröffentlichung oder einer neuen gemeinschaftlichen Aktivität arbeiten. Die finanzielle Förderung umfasst monatlich bis zu 1.500 Euro.</p><p>Weitere Informationen gibt es unter <a href="https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/yufe-mobility-award" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/yufe-mobility-award </a></p><p>Bewerbungen sind jederzeit möglich. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen jedoch mindestens vier Wochen vor dem eigentlichen Projektbeginn eingereicht werden. Kontakt: Enkhsaruul Seixas Brito. E-Mail: <a href="mailto:enkhsaruul.batbaatar@vw.uni-bremen.de">enkhsaruul.brito@vw.uni-bremen.de</a> .</p><hr><h4><strong>Über YUFE</strong></h4><p>Die Allianz YUFE (Young Universities for the Future of Europe) umfasst zehn junge forschungsstarke Universitäten – darunter die Universität Bremen – aus ebenso vielen europäischen Ländern und vier nicht-akademische Partner. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Jahren eine studierendenzentriert, offene und inklusive Europäische Universität gestalten. In YUFE arbeiten Studierende, Uni-Leitungen und Mitarbeitende zusammen. Sie wollen zu einem gerechteren, vielfältigeren und effektiveren Bildungssystem in Europa und weltweit beitragen.</p><p>Die Vision von YUFE ist es, Studierenden zu ermöglichen, dass sie ihren eigenen Lehrplan aus allen Kursen zusammenstellen, die an den zehn YUFE-Universitäten angeboten werden. Ziel ist es, ein YUFE-Diplom und in Zukunft auch einen europäischen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus soll ein virtueller YUFE-Campus das gesamte Online-Kursangebot der Mitglieder umfassen. Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerdings sollen YUFE-Studierende die Möglichkeit erhalten, die Sprache des Gastlandes zu lernen, das sie persönlich oder virtuell besuchen. Sie sollen zudem die Möglichkeit erhalten, innerhalb von YUFE Praktika zu absolvieren sowie sich ehrenamtlich zu engagieren. In ihrem Abschlusszeugnis werden sowohl erworbene Sprachkenntnisse sowie erbrachte Leistungen im Bereich Berufsausbildung, Job Shadowing, Ehrenamt und alle anderen Möglichkeiten, die YUFE bietet, aufgeführt sein. Uni-Mitarbeitenden aus Wissenschaft und Verwaltung sollen in der YUFE-Allianz ebenfalls durch gemeinsame Projekte und Austauschmöglichkeiten profitieren.</p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Weitere Informationen:</strong></h4><p><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantwortet:</strong></h4><p><a href="mailto:enkhsaruul.brito@vw.uni-bremen.de" class="mail">Enkhsaruul Seixas Brito</a><br> YUFE Staff Journey</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_karriere_MG_9366_abed451752.jpg" length="336942" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_karriere_MG_9366_abed451752.jpg" fileSize="336942" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 11:01:46 +0200</pubDate>
                            <title>Warum Bremen eine Top-Gründeruniversität hat</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/warum-bremen-eine-top-gruenderuniversitaet-hat</link>
                            
                            <description>Gemessen am Bevölkerungsanteil gehört Bremen nach Berlin zum aktivsten Bundesland im aktuellen Startup Monitor 2020. In den Top Ten der Gründungshochschulen Deutschlands teilt sich die Universität Bremen den vierten Platz mit der LMU München und der Universität Mannheim.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Startup Monitor 2020 bestätigt die Aktivierungsfunktion der Universität Bremen im Bereich der Gründungsunterstützung und Entwicklung eines Startup-Netzwerks durch Forschung, Lehre und Transfer. Ziel zukünftiger Aktivitäten muss sein, die Universität Bremen in ihrer Rolle als wichtiger Unterstützer für die Innovations- und Startup-Landschaft in Bremen zu stärken“, betont Professorin Jutta Günther, Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer.</p><h3>Großes Interesse für Startups bei Studierenden</h3><p>Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie externen Interessierten stehen an der Universität Bremen zahlreiche Veranstaltungs- und Unterstützungsformate offen, um ihre Gründungideen und Gründungsprojekte zu entwickeln: BRIDGE, future concepts bremen, der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) und UniTransfer.</p><p>„Wir reagieren auf die innovativen Ideen und Projekte, die aus den Instituten, sowie von Dozentinnen und Dozenten an uns herangetragen werden“, sagt Dr. Martin Heinlein, Geschäftsführer von BRIDGE und des Technologietransfers der Universität. Professor Jörg Freiling, Lehrstuhlinhaber des LEMEX ergänzt: „Schon bei unseren Studierenden stößt das Thema Existenzgründung und Startup auf großes Interesse.“ Gründungsinteressierte, Startups, Organisationen und Unternehmen können sich bei den verschiedenen universitären Partnern über die Möglichkeiten in den Bereichen Gründung, Innovation und Technologietransfer erkundigen und informieren lassen.</p><h3>Die universitären Unterstützer:</h3><p><strong>BRIDGE</strong> ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Träger der Hochschulinitiative BRIDGE sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Jacobs University und die Bremer Aufbau-Bank GmbH.</p><p><strong>future concepts bremen</strong> organisiert Kooperationsprojekte zwischen Organisationen und Unternehmen sowie Studierenden der Hochschulen in Bremen. Die Projekte werden am LEMEX betreut und durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gefördert.</p><p>Der <strong>Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX)</strong> von Prof. Jörg Freiling vermittelt in zahlreichen Lehrveranstaltungen relevantes theoretisches und praktisches Wissen im Bereich Existenzgründung und Unternehmensgründung.</p><p><strong>UniTransfer</strong> ist die zentrale Schnittstelle der Universität Bremen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Experten der Wissens- und Technologietransferstelle unterstützen Kooperationen und Projekte in der gesamten Breite des universitären Fächerspektrums. Dies reicht von Existenzgründungen, der Verwertung von Erfindungen oder der Vermittlung von Fach- und Führungskräften über die Koordination von Schulprojekten bis hin zur Geschäftsführung der Stiftung der Universität und dem universitären Fundraising.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://deutscherstartupmonitor.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://deutscherstartupmonitor.de/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Martin Holi<br> LEMEX Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-66905<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail">martin.holi@uni-bremen.de</a><br> Web: <a href="http://www.lemex.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_IMG_2297_d43b75f039.jpg" length="448079" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_IMG_2297_d43b75f039.jpg" fileSize="448079" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2020 09:10:00 +0200</pubDate>
                            <title>Noch Plätze frei: Weiterbildung für Logistik-Nachwuchs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/noch-plaetze-frei-weiterbildung-fuer-logistik-nachwuchs</link>
                            
                            <description>Klein- und mittelständische Unternehmen der Logistikbranche stehen im technologischen Wandel vor immensen Herausforderungen. Aber sie werden nicht alleine gelassen: In der Weiterbildung BreLogIK werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgebildet, die den Firmen bald helfen können.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann ich meine Transportkette umweltfreundlicher gestalten? Welche ungenutzten Synergien schlummern in meinen internen Prozessabläufen? Und muss ich vermehrt auf künstliche Intelligenz setzen, um den Anschluss nicht zu verlieren? Mit solchen Fragen beschäftigen sich klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) der Logistikbranche immer öfter. Sie müssen dabei nicht alleine bleiben: Künftig sollen der Bremer Logistikbranche zur Lösung ihrer Herausforderungen wissenschaftliche Innovationsbotschafterinnen und -botschafter zur Seite stehen. Diese werden in einem Kurs ausgebildet, der im Januar 2021 startet.</p><h3>Gemeinsames Vorhaben von vier Partnern</h3><p>BreLogIK – kurz für „Bremer Logistik – Transfer- und Innovationskultur“ – heißt ein gemeinsames Vorhaben des Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) an der Universität Bremen, der Hochschule Bremerhaven, des Bremer Instituts für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) und des ISL – Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik. „Ziel der Weiterbildung ist es, den Wissenschaftstransfer für Bremer Logistik-KMU nachhaltig zu verbessern“, erläutert Projektmitarbeiterin Andrea Voth. „Dies soll durch die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen zu Innovationsbotschafterinnen und -botschaftern geschehen, die mit ihrem Wissen dann den Unternehmen zur Seite stehen sollen.“</p><p>Zum Hintergrund: Die Logistikbranche – eine der wichtigsten Triebfedern für die Bremer Wirtschaft – ist durch klein- und mittelständische Akteure geprägt. Ihre Organisation auf Innovationen auszurichten, stellt KMU vor Herausforderungen, die sie oftmals nicht bedienen können. „Auch wenn Potentiale bekannt sind, können Unternehmen diese nicht unbedingt in Eigenregie heben. Hier setzt das Projekt BreLogIK an: Bislang ungenutzte Möglichkeiten sollen im engen Schulterschluss zwischen Bremer Wissenschaft und Logistikwirtschaft ausgeschöpft werden“, so Andrea Voth.</p><h3>Fallstudien im Innovationslabor</h3><p>Die BreLogIK-Projektpartner bieten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Land Bremen eine Qualifizierung zum/zur wissenschaftlichen Innovationsbotschafter/in für die Bremer Logistikbranche an. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Design Thinking, Methoden des agilen Projektmanagements und Kommunikationstrainings. Zusätzlich werden im Innovationslabor konkrete Fallstudien gelöst. Nach der Qualifizierung erproben die frisch ausgebildeten Innovationsbotschafterinnen und -botschafter ihr neues Fachwissen innerhalb begleiteter Projekte in Kooperation mit Bremer Unternehmen. So erhält die eigene Forschungsarbeit neue, konkrete Impulse; langfristig soll damit die logistikbezogene Forschungsarbeit noch näher an der Arbeitsrealität der regionalen Branche agieren.</p><p>Start der Ausbildung ist Januar 2021, Ende voraussichtlich Juli 2021. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt; Anmeldeschluss ist der 30.November 2020. Die Kosten der Qualifizierung betragen 150,00 € zzgl. Mehrwertsteuer.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.brelogik.de" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">www.brelogik.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink">www.uni-bremen.de</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:&nbsp;</h3><p>Andrea Voth<br> Wissenschaftsmarketing<br> Projekt BreLogIK<br> ISL – Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik<br> Tel. (+49) 0421 22096-31<br><a href="mailto:voth@isl.org" class="mail">voth@isl.org</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_AdobeStock_108702955_Foto-SolisImages_small_031958c4c5.jpg" length="177032" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_AdobeStock_108702955_Foto-SolisImages_small_031958c4c5.jpg" fileSize="177032" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">In der Weiterbildung BreLogIK werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgebildet, die bald aktiv Logistik-Firmen helfen sollen.</media:description><media:copyright>AdobeStock / SolisImages</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23600</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Sep 2020 14:51:48 +0200</pubDate>
                            <title>Der Bremer Fallturm wird 30!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/der-bremer-fallturm-wird-30</link>
                            
                            <description>Am 28. September 1990 um exakt 15:30 Uhr wurde vom damaligen Forschungsminister Heinz Riesenhuber der Startknopf für eine europaweit einzigartige Forschungsanlage gedrückt. Es war der Startschuss für drei Jahrzehnte erfolgreichen Betrieb des Bremer Fallturms an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zu seinem 30. Jubiläum ist das Labor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen noch voll ausgelastet und steuert auf das 9000. Experiment in der Schwerelosigkeit zu. Heute ist der Fallturm die Instanz für Forschung unter Schwerelosigkeit und setzt bezüglich der Experimentqualität und -dauer den internationalen Maßstab für erdgebundene Forschungslabore.</p><h3><strong>Tag der offenen Tür verschoben</strong></h3><p>Anlässlich des Jubiläums war ursprünglich ein Tag der offenen Tür geplant, der nun aufgrund der Corona-Situation in das nächste Jahr verschoben werden muss. Dennoch gibt es in der Jubiläumswoche die Möglichkeit, das ZARM und den Fallturm Bremen digital auf dem ZARM Twitter-Account zu erleben. Dort werden eine Woche lang Blicke in die Vergangenheit, die Gegenwart und auch in die Zukunft gewagt.</p><p>Im September 2021 wird der Fallturm-Geburtstag dann im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Universität Bremen nachgeholt: Das OPEN ZARM-Event wird dann nicht nur den Fallturm, sondern alle spannenden Forschungsthemen des ZARM rund um das Thema Raumfahrt bei einem Tag der offenen Tür vorstellen.</p><h3><strong>Das ZARM in den sozialen Medien: </strong></h3><p>Twitter: @ZARM_de</p><p>Youtube: <a href="https://www.youtube.com/channel/UCow1EmqXlWtjmr4NrxYQ-LA" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/channel/UCow1EmqXlWtjmr4NrxYQ-LA</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Blick_in_Fallroehre_sm_09cbca1c85.jpg" length="94448" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Blick_in_Fallroehre_sm_09cbca1c85.jpg" fileSize="94448" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Außen schön, innen nicht weniger: Der Fallturm an der Universität Bremen wird 30 Jahre alt.</media:description><media:copyright>ZARM / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23589</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Sep 2020 11:09:09 +0200</pubDate>
                            <title>Waldabenteuer in den Herbstferien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/waldabenteuer-in-den-herbstferien</link>
                            
                            <description>Für die Kinder von Beschäftigten bietet die Universität Bremen in Kooperation mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in den Herbstferien eine Betreuung an. Mit Spiel, Spaß und Entdeckergeist können die Sechs- bis Zehnjährigen den Herbst erleben. Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die goldene Herbstzeit lockt mit ihren vielfältigen Formen, Farben und Naturereignissen. Eine spannende Zeit des Wandels für kleine Nachwuchsforschende und Naturliebende. Gemeinsam geht die Gruppe den Geheimnissen dieser Jahreszeit spielerisch auf den Grund: Wie viele Baumarten können wir im Stadtwald finden? Können wir Tiere beobachten und welche Pilze verstecken sich unter dem Laub?</p><p>Die Betreuung findet im Zeitraum vom 19. bis 23. Oktober täglich von 10 bis 14 Uhr im Stadtwald statt. Die Anmeldung ist über die Webseite der Universität möglich. Ansprechpartnerin ist Samira Abdel Wahed aus dem Kanzler-Referat.</p><p>Um auch hier die Corona-Hygienebedingungen einzuhalten, können 10 Kinder an diesem Waldabenteuer teilnehmen. Weitere Ferienangebote bietet das „Familiennetz Bremen“ im bremer ferienkompass.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Anmeldung Waldabenteuer: <a href="https://www.uni-bremen.de/familie" target="_blank" class="externalLink">https://www.uni-bremen.de/familie</a><br> bremer ferienkompass: <a href="https://bremer-ferienkompass.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://bremer-ferienkompass.de/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Samira Abdel Wahed<br> Universität Bremen<br> Referat 08 - Zentrale Angelegenheiten der Verwaltung und Organisationsentwicklung<br> Familiengerechte Hochschule/Dual Career Service<br> Tel.: +49 421 218-60857<br> E-Mail: <a href="mailto:samira.abdel.wahed@vw.uni-bremen.de" class="mail">samira.abdel.wahed@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_IMG_0960-Edit_9bdd41c8d9.jpg" length="437318" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_IMG_0960-Edit_9bdd41c8d9.jpg" fileSize="437318" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23485</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Sep 2020 10:56:50 +0200</pubDate>
                            <title>Spendenaufruf: Unterstützung für unsere Partneruniversität im Libanon</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/spendenaufruf-unterstuetzung-fuer-unsere-partneruniversitaet-im-libanon</link>
                            
                            <description>Die Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020 hat große Teile der Stadt zerstört. 165 Menschen kamen ums Leben, 6.000 Personen wurden verletzt. Von der Zerstörung betroffen ist auch die Université Saint Joseph de Beyrouth, mit der die Universität Bremen seit 2012 eng kooperiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="fr" dir="ltr">Université Saint Joseph de Beyrouth</span> (USJ) liegt mit ihren fünf Campus nicht weit vom Beiruter Hafen entfernt. Sie unterhält eine Partnerschaft mit dem Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Bremen. Einige Bremer Studierende haben hier in den vergangenen Jahren ihr Auslandssemester verbracht.</p><p>Durch die Explosion sind vier von fünf Campus schwer beschädigt. Die Summe der Schäden beläuft sich auf über fünf Millionen US-Dollar. Die Schäden am Universitätskrankenhaus werden mit etwa zwei Millionen US-Dollar beziffert. Näheres ist auch dem <a href="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb6/fb6/Fachbereich/AktuellesNews/Beirut.pdf" target="_blank">Hilfeaufruf</a> der Partneruniversität zu entnehmen.</p><p>Mit einer Spende können Sie den Wiederaufbau der <span lang="fr" dir="ltr">Université Saint Joseph de Beyrouth</span> und des Universitätskrankenhauses unterstützen: <a href="https://www.usj.edu.lb/idonate/" target="zgkALMqA96zaHUmI6j7tQXD" rel="noreferrer"><strong>https://www.usj.edu.lb/idonate/</strong></a></p><h4><strong>Kontakt</strong></h4><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Rechtswissenschaft<br> Kerstin True-Biletski<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-66044<br> E-Mail: <a href="mailto:ktrue@uni-bremen.de" class="mail">ktrue@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_374075880_Panorama_Beirut_Hafen_Copyright_Ali_Adobe_Stock_40d1fd287b.jpg" length="171891" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_374075880_Panorama_Beirut_Hafen_Copyright_Ali_Adobe_Stock_40d1fd287b.jpg" fileSize="171891" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Am 4. August 2020 wurden große Teile von Beirut durch eine Explosion zerstört.</media:description><media:copyright>Ali/Adobe Stock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23484</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Sep 2020 09:37:05 +0200</pubDate>
                            <title>Studie: 94 Prozent der tropischen Korallenriff-Lebensräume gefährdet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studie-94-prozent-der-tropischen-korallenriff-lebensraeume-gefaehrdet</link>
                            
                            <description>In einer gemeinsamen Studie haben Forschende der Jacobs University Bremen, des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen erstmals die Anfälligkeit von tropischen Korallenriff-Habitaten gegenüber messbaren Umweltfaktoren prognostiziert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Danach müssen 94 Prozent der weltweiten Korallenriff-Lebensräume als gefährdet angesehen werden. Nur sechs Prozent gelten als Refugien, als weitgehend unbeeinträchtigte Gebiete. Die Studie der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist kürzlich in der renommierten Zeitschrift „Global Change Biology“ erschienen.</p><p>Korallenriffe zählen zu den bedeutendsten Ökosystemen der Erde. Sie sind Lebensraum für fast ein Viertel der marinen Tierarten der Welt, schützen als Wellenbrecher die Küsten und sind in vielen Regionen aufgrund von Fischerei und Tourismus eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle. Baumeister der Riffe sind die Korallen – Nesseltiere, die im Durchschnitt nur wenige Millimeter im Jahr wachsen. Die ökologisch enorm wichtigen und zugleich spektakulär schönen Ökosysteme sind besonders bedroht. Sie sind anfällig gegenüber Umweltveränderungen, etwa steigenden Wassertemperaturen, und gelten deshalb als Frühwarnsystem für den globalen Klimawandel.</p><p>„In unserer Studie unterscheiden wir zwischen globalen und regionalen Stressfaktoren, die mess- und quantifizierbar sind“, erläutert Dr. Agostino Merico, Professor für Ökologische Modellierung an der Jacobs University und Leiter der Arbeitsgruppe Systemökologie am ZMT. Zu den globalen Faktoren zählen die Anstiege in der Meerwassertemperatur und die Versauerung der Ozeane – beides Größen, die durch menschengemachte Emissionen von Kohlendioxid verursacht werden. Zu den lokalen Faktoren gehört die Eutrophierung, die Anreicherung vor allem von Nitraten und Phosphaten im Meer, meist verursacht durch fehlende Kläranlagen, oder die Düngung auf Feldern in der küstennahen Landwirtschaft.</p><h3><strong>Als besonders bedroht gelten Riffe in der Karibik oder im Roten Meer</strong></h3><p>Ausgewertet wurden Daten für Riffe in sechs Weltregionen: in der Karibik, in Südost-Asien, dem Indischen Ozean, im Pazifik, im Roten Meer und für das Great Barrier Reef vor Australien. Laut der Studie sind 22 Prozent der Riffe durch lokale Faktoren bedroht, elf Prozent durch globale Faktoren und 61 Prozent durch eine Kombination aus beiden. Sechs Prozent der untersuchten Gebiete erwiesen sich als robust gegenüber der Kombination aus allen untersuchten Stressfaktoren. Zu diesen Refugien gehören etwa die Andamanen und die Nikobaren, Inselgruppen im Indischen Ozean.</p><p>Dass die Riffe sehr unterschiedlich auf einzelne Stressfaktoren oder auf eine Kombination von mehreren reagieren, ist eine weitere zentrale Erkenntnis aus der Studie. So gedeihen Korallenriffe in Südost-Asien noch bei höheren Wassertemperaturen als dies etwa beim Great Barrier Reef der Fall ist. Als besonders bedroht gelten etwa Riffe in der Karibik oder im Roten Meer.</p><p>Die unterschiedliche Anfälligkeit zeigt auch Lösungswege für die Genesung der Riffe auf. „Lokale Stressfaktoren können durch lokale Maßnahmen erfolgreich eingedämmt werden, etwa durch den Bau von Kläranlagen“, erläutert Professor Merico. „Solche Maßnahmen verschaffen uns Zeit. Sie sind sehr wirksam, denn immerhin sind knapp ein Viertel der Korallenriffe davon betroffen.“ Um die globalen Faktoren erfolgreich bekämpfen zu können, ist die Reduktion der Treibhausgase durch internationale Abkommen die einzige Lösung.</p><p>Auch die Identifizierung von besonders robusten Gebieten vermittle Hoffnung, betont Christian Wild, Professor für Marine Ökologie an der Universität Bremen, der an der Erstellung der Studie beteiligt war. „Wenn es gelingt, die Refugien dauerhaft zu schützen, auch vor Überfischung, könnten sie zur Erholung gefährdeter Riffe beitragen – als Reservoir für deren Besiedelung mit Larven.“</p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Weitere Informationen:</strong></h4><p>Link zur Studie:<br><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/gcb.15293" target="_blank" rel="noreferrer">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/gcb.15293</a></p><p><a href="http://www.jacobs-university.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.jacobs-university.de</a></p><p><a href="http://www.leibniz-zmt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.leibniz-zmt.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantworten:</strong></h4><p>Heiko Lammers<br> Corporate Communications &amp; Public Relations<br> Telefon: +49 421 200-4532<br> E-Mail: <a href="mailto:h.lammers@jacobs-university.de" class="mail">h.lammers@jacobs-university.de</a>&nbsp;</p><p>Susanne Eickhoff<br> Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br> Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)<br> Telefon: +49 421 23800-37<br> E-Mail: <a href="mailto:susanne.eickhoff@leibniz-zmt.de" class="mail">susanne.eickhoff@leibniz-zmt.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Meike Mossig<br> Referat Hochschulkommunikation und Marketing<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60168<br> E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de" class="mail">mmossig@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_20200907_Webnews_Jacobs_ZMT_UB_1_ZMT_Korallenriff_Curacao_Karibik_Copyright_LISA_ROEPKE_9555f7e584.jpg" length="543577" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_20200907_Webnews_Jacobs_ZMT_UB_1_ZMT_Korallenriff_Curacao_Karibik_Copyright_LISA_ROEPKE_9555f7e584.jpg" fileSize="543577" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gesundes Korallenriff in Blue Bay, Curaçao, Karibik</media:description><media:copyright>Lisa Röpke/ ZMT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23453</guid>
                            <pubDate>Fri, 04 Sep 2020 17:44:42 +0200</pubDate>
                            <title> Sporthallen und -plätze: Warum und wie stellt die Universität sie zur Verfügung?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/warum-und-wie-stellt-die-universitaet-sporthallen-und-plaetze-zur-verfuegung</link>
                            
                            <description>Die Universität ermöglicht Schulen, Vereinen und Interessierten, die Sporthallen und -plätze auf dem Campus zu nutzen. Sie tut das gerne und im Sinne des Gemeinwesens. Die Finanzierung geht jedoch zu Lasten der Lehre. Ein Dilemma, das die Uni-Leitung seit Jahren Behörden und Politik kommuniziert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>So betragen die laufenden Betriebskosten für die Sporthallen und -plätze im Jahr insgesamt rund 700.000 Euro. Neben der Bildungsbehörde leisten auch Sportvereine hier einen finanziellen Beitrag. Den Großteil von knapp 500.000 Euro muss die Universität jedoch aus ihrem Haushalt finanzieren. Ein zusätzliches Budget gibt es dafür nicht. Das Geld fehlt dann wiederum für die Lehre. Dies ist für eine Universität, die im finanzschwachen Bundesland Bremen generell stark unterfinanziert ist, problematisch. Hinzu kommt, dass sich bei den Sporthallen und -plätzen über die Jahre ein Sanierungsstau von mehreren Millionen Euro gebildet hat. Dies führt immer wieder zu Einschränkungen, die zu Lasten der Nutzerinnen und Nutzer gehen. „Wir bedauern diese Situation sehr“, sagt der Rektor, Professor Bernd Scholz-Reiter. Die Sachlage habe die Universitätsleitung in den vergangenen Jahren mehrfach den beteiligten Behörden und der Politik kommuniziert.</p><h3>Koordinierung erfordert enge Zusammenarbeit mit Senatsressorts</h3><p>Die Koordinierung des Sportbetriebs auf dem Campus für Schulen und Vereine erfordert eine enge und reibungslose Zusammenarbeit mit den Senatsressorts Wissenschaft, Bildung und Sport – vor allem, wenn unvorhergesehene Ausfälle eintreten oder besondere Schutzmaßnahmen beispielsweise aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden müssen. Insbesondere das Bildungs- und Sportressort haben nach Ansicht der Universität die Aufgabe, die Schulen und Sportvereine zeitnah darüber zu informieren, so dass diese ihre Abläufe gut organisieren können.</p><h3>Verein für Hochschulsport organisiert Nutzung der Anlagen</h3><p>In der Öffentlichkeit kommt es immer wieder zu Missverständnissen, wie die Nutzung der universitären Sporthallen und -plätze organisiert wird. Die praktischen Abläufe, wie etwa die Organisation des Zugangs zu den Sporthallen, obliegen dem Verein für Hochschulsport. Dabei handelt es sich um einen Sportverein, der als externer Partner mit der Universität seit vielen Jahren zusammenarbeitet.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_20200904_Webnews_Sporthallen_und_-plaetze_Sportanlagen_Luftbild_Uni_Copyright_Universitaet_Bremen_4dba7efbb5.jpg" length="1173514" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_20200904_Webnews_Sporthallen_und_-plaetze_Sportanlagen_Luftbild_Uni_Copyright_Universitaet_Bremen_4dba7efbb5.jpg" fileSize="1173514" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Luftbild von 2019 zeigt auch die Sporthallen und -plätze auf dem Campus. Sie befinden sich zwischen dem Fallturm und dem Autobahnzubringer. Hinzu kommt die Sporthalle Horn.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23236</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 11:27:27 +0200</pubDate>
                            <title>YUFE startet Online-Seminare  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-bewerben-yufe-startet-online-seminare</link>
                            
                            <description>Ein Auslandsstudium trotz aktueller Reisebeschränkungen beginnen? Mit den virtuellen Kursen “YUFE Introduction Offer” wird das möglich. Studierende können an einer der zehn beteiligten europäischen Universitäten Online-Seminare belegen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe) bringt Europa zu den Studierenden und Mitarbeitenden ihrer Partner. Trotz der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen können Studierende einen ersten, virtuellen Einblick in das Studium im Ausland gewinnen. Seien es Cross-cultural Management (Nicolaus Copernius Universität Torún), Sustainable Urban Design (University of Cyprus), Women in Philosophy (Carlos III University of Madrid), Transnational Law (U Bremen) oder eine Vielzahl an Sprachkursen: das Kursangebot geht über Fächer- und Ländergrenzen hinaus.</p><p>Insgesamt können bis zu 100 Studierende europaweit, also rund zehn von jeder der Universitäten der YUFE-Allianz, an den Kursen teilnehmen. Sie können bis zu zwei Kurse sowie einen Sprachkurs online belegen. Diese Kurse können bei Interesse künftig auch den Grundstein für das YUFE Diploma Supplement bilden.</p><p>Die YUFE-Allianz lebt von der Mobilität und dem Austausch von Studierenden und Mitarbeitenden in Europa. Zurzeit sind Grenzen geschlossen und die soziale Distanz, um Menschen zu schützen, hat oberste Priorität. In diesen Zeiten gewinnt Online-Bildung an besonderer Bedeutung. Und so hat sich die YUFE-Allianz entschieden, verstärkt die Entwicklung ihres Virtuellen Campus voranzutreiben. Diese Online-Plattform soll Bürger*innen, Studierende und Mitarbeitende in ganz Europa virtuell vernetzen.&nbsp; Wer an den virtuellen Einführungskursen teilnimmt, gehört zu den ersten Studierenden der Europäischen Universität und wirkt damit am Aufbau einer internationalen Hochschule für alle mit.</p><h4>Über YUFE</h4><p>Die Allianz YUFE (Young Universities for the Future of Europe) umfasst zehn junge forschungsstarke Universitäten – darunter die Universität Bremen – aus ebenso vielen europäischen Ländern und vier nicht-akademische Partner. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Jahren eine studierendenzentrierte, nicht-elitäre, offene und inklusive Europäische Universität gestalten. In YUFE arbeiten Studierende, Uni-Leitungen und Mitarbeitende zusammen. Sie wollen zu einem gerechteren, vielfältigeren und effektiveren Bildungssystem in Europa und weltweit beitragen.<br> Die Vision von YUFE ist es, Studierenden zu ermöglichen, dass sie ihren eigenen Lehrplan aus allen Kursen zusammenstellen, die an den zehn YUFE-Universitäten angeboten werden. Ziel ist es, ein YUFE-Diplom und in Zukunft auch einen europäischen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus soll ein virtueller YUFE-Campus das gesamte Online-Kursangebot der Mitglieder umfassen. Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerdings sollen YUFE-Studierende die Möglichkeit erhalten, die Sprache des Gastlandes zu lernen, das sie persönlich oder virtuell besuchen. Sie sollen zudem die Möglichkeit erhalten, innerhalb von YUFE Praktika zu absolvieren sowie sich ehrenamtlich zu engagieren. In ihrem Abschlusszeugnis werden sowohl erworbene Sprachkenntnisse sowie erbrachte Leistungen im Bereich Berufsausbildung, Job Shadowing, Ehrenamt und alle anderen Möglichkeiten, die YUFE bietet, aufgeführt sein. Uni-Mitarbeitenden aus Wissenschaft und Verwaltung sollen in der YUFE-Allianz ebenfalls durch gemeinsame Projekte und Austauschmöglichkeiten profitieren.</p><h4>Weitere Informationen und Bewerbungen:</h4><p><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/yufe" target="_blank">www.uni-bremen.de/yufe</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Sarah Wilewski<br> Gesamtkoordination YUFE<br> Telefon: +49 421 218-60384<br> E-Mail: <a href="mailto:yufe-info@uni-bremen.de" class="mail">yufe-info@uni-bremen.de</a></p><p class="paragraph">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_20200730_YUFE_Intriduction_Offer_3d2f488dce.jpg" length="280170" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_20200730_YUFE_Intriduction_Offer_3d2f488dce.jpg" fileSize="280170" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jetzt bewerben: YUFE Introduction Offer</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23230</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 10:02:09 +0200</pubDate>
                            <title>Meereis in der Arktis im Juli auf historischem Tiefstand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/meereis-in-der-arktis-im-juli-auf-historischem-tiefstand</link>
                            
                            <description>Die arktische Meereisausdehnung ist im Juli so gering, wie es noch nie beobachtet wurde. Das haben Forscherinnen und Forscher der MOSAiC-Expedition des Alfred-Wegener-Instituts herausgefunden. An dem Forschungsprojekt ist auch die Universität Bremen beteiligt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Meereisausdehnung liegt 16 Prozent unter dem Mittelwert der vergangenen Jahre – so wenig wie noch nie im Juli seit Beginn der Satellitenmessungen. Besonders weit hat sich das Eis vor der sibirischen Küste zurückgezogen, so dass die Nordostpassage bereits Mitte Juli eisfrei war. Ein anomales Jahr kündigte sich früh in den Eisdicken und der Drift an. Dazu kommt eine Warmluftzelle, die im Juni für extrem hohe Temperaturen in Sibirien verantwortlich war und sich auch auf die Meereisbedeckung auswirkt: In der russischen Arktis (Sektor von 30 bis 180 °Ost) sind rund 1 Millionen Quadratkilometer Ozeanfläche weniger von Meereis bedeckt als in den letzten sieben Jahren.</p><h3>Viele ungewöhnliche Faktoren werden beobachtet</h3><p>Im Rahmen der MOSAIC Expedition wurden schon im Winter eine Reihe von ungewöhnlichen Faktoren beobachtet und untersucht. Dazu gehören Eisdrift- und Eisdicken-Anomalien, von denen eine Wirkung auf die sommerliche Schmelze vermutet wird, wie Modellvergleiche jetzt belegen. Und nun kommen eine Reihe weiterer Faktoren dazu, die ebenfalls dazu beitragen können, dass derzeit der schnellste Rückgang der Eisbedeckung im Monat Juli gemessen wird:&nbsp; An der ostsibirischen Küste war es im Mai und Juni dieses Jahres mehr als 6 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Eine Warmluftzelle über dieser Region dominierte die Wetterlage in der Arktis und rief Temperaturen weit über dem langjährigen Durchschnittswert hervor. In der Folge schmolz der Schnee bereits früh im Jahr und die sibirischen Permafrostböden begannen zu tauen.</p><p>Im Monat Juni sorgte diese Erwärmung darüber hinaus zu einem verstärkten Rückgang der Eisbedeckung in der Laptewsee, der sich mit Beginn des Monats Juli auf die Ostsibirische See ausweitete. Mitte Juli war die Eisbedeckung so weit zurückgegangen, dass sich die Nordostpassage erstmalig im Jahr 2020 vollständig öffnete. Seit Beginn des Monats Juli haben sich die klimatischen Bedingungen verändert: Es liegt eine Hochdruckzelle über der Ostsibirischen- und Tschuktschensee und bedingt überdurchschnittlich warme Temperaturen über der zentralen Arktis (bis zu 10 Grad Celsius über dem Mittelwert). Das stabile Luftdrucksystem über der Arktis begünstigt eine Verstärkung der Warmluftzelle, die zu einem vermehrten Schmelzen der Schneebedeckung auf dem Eis und damit zu einem frühzeitigen Zerfall und Schmelzen des einjährigen Eises führte. Als eisfrei betrachten die Wissenschaftler solche Bereiche, in denen weniger als 15 Prozent des Ozeans von Meereis bedeckt sind.</p><p>Die genauere Betrachtung der Eisausdehnung vor der russischen Arktisküste im Sektor 30° bis 180° Ost zeigt nun eine historisch niedrige Eisausdehnung in der Region zu dieser Jahreszeit. „In diesem Sektor der Arktis haben wir jetzt mit rund 1,7 Quadratkilometern Meereisausdehnung schon 1 Million Quadratkilometer weniger Eis im Vergleich zum Mittelwert der vorherigen sieben Jahre, das entspricht etwa 40 Prozent mehr eisfreiem Ozean“, erklärt Dr. Gunnar Spreen vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen und MOSAIC-Forscher im Meereis-Team.<br> Arktisweit liegt die Meereisausdehnung zurzeit mit 6 Millionen Quadratkilometern 16 Prozent unter dem Mittelwert der Jahre 2013 bis 2019. Ob der Trend bis zum jährlichen Meereisminimum im September so weitergeht, lässt dich derzeit noch nicht vorhersagen, denn die Entwicklung hängt vor allem von den Wetterbedingungen ab.</p><h3>Auswirkungen auf Beobachtungen der MOSAiC-Expedition</h3><p>Welche Auswirkungen diese Entwicklung für die Beobachtungen der MOSAiC-Expedition haben wird, beurteilt der Meereisphysiker Dr. Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI): „So früh im Jahr so viel Wärme in das System zu bringen, beschleunigt und verfrüht das Schmelzen des Eises. Das wirkt sich besonders stark aus, da eine geringe Albedo in dieser Jahreszeit, wenn die Sonne während des Polartages durchgehend hoch am Himmel steht, eine besonders starke Rückkopplung hervorruft.“ Als Albedo wird die Reflexion der Sonneneinstrahlung bezeichnet: Eine eisbedeckte, weiße Oberfläche reflektiert viel Energie (hohe Albedo), eine offene, dunkle Wasseroberfläche wenig (niedrige Albedo). „Es wird sehr spannend sein, unsere umfangreichen Messungen vor Ort dementsprechend auszuwerten. Aktuell ist es höchst interessant zu beobachten, wie die MOSAiC-Scholle nahe der Eisrandzone bei 79°41‘N und 1°51‘W schmilzt. Eine derartig konsequente Verfolgung des Schmelzens des Eises bis zum völligen Verschwinden gab es bislang noch nicht,“ ergänzt Marcel Nicolaus, der wie Gunnar Spreen zurzeit in Quarantäne ist, um sich auf den letzten Fahrtabschnitt der MOSAiC-Expedition vorzubereiten.</p><h3>„Das Schmelzen ist in vollem Gange“</h3><p>Die Polarstern befindet derzeit sich in der Framstraße zwischen Spitzbergen und Grönland. Prof. Markus Rex, Leiter des MOSAiC-Projektes und Atmosphärenphysiker am Alfred-Wegener-Institut mit Professur in Potsdam ist als Expeditionsleiter an Bord. Er sagt: „Alles Eis um uns herum ist schon lange zerfallen oder in kleine Bruchstücke zermahlen worden. Unsere zu Anfang der Expedition im Oktober 2019 ausgewählte MOSAiC-Scholle ist jedoch immer noch eine beeindruckend stabile Basis für unsere Arbeiten. Aber auch diese Scholle wird ihren Lebenszyklus jetzt bald am Eisrand beenden. Heute haben wir bereits in 300m über der Scholle Temperaturen von sage und schreibe 14 Grad Celsius gemessen, und das Schmelzen ist im vollen Gange. Für die letzte Phase von MOSAiC nehmen wir danach die Gefrierphase in den Fokus. Es ist das letzte Puzzlestück, welches uns in der Beobachtung des gesamten Jahreszyklusses des Eises der Arktis dann noch fehlt. Und dazu werden wir in dieser letzten Phase weit nach Norden vorstoßen, wo das Frieren bald beginnt.“ Das wird voraussichtlich Mitte August der Fall sein, wenn die letzte Versorgung und der Austausch von wissenschaftlichen Fahrtteilnehmenden und Schiffcrew stattgefunden haben.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.meereisportal.de" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">www.meereisportal.de</a></p><p><a href="http://www.awi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.awi.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Marcel Nicolaus<br> Alfred-Wegener-Institut<br> E-Mail: <a href="mailto:Marcel.Nicolaus@awi.de" class="mail">Marcel.Nicolaus@awi.de</a></p><p>Prof. Dr. Markus Rex<br> Alfred-Wegener-Institut<br> Kontakt über die AWI-Pressestelle:<br> E-Mail: <a href="mailto:medien@awi.de" class="mail">medien@awi.de</a></p><p>Dr. Gunnar Spreen<br> Universität Bremen<br> Institut für Umweltphysik<br> E-Mail: <a href="mailto:gunnar.spreen@uni-bremen.de" class="mail">gunnar.spreen@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/5/csm_20200728_MOSAiC_Scholle_AWI_MarkusRex_f43bd2bb68.jpg" length="710346" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/5/csm_20200728_MOSAiC_Scholle_AWI_MarkusRex_f43bd2bb68.jpg" fileSize="710346" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">MOSAiC-Scholle</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / Markus Rex (CC-BY 4.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-23183</guid>
                            <pubDate>Fri, 17 Jul 2020 13:26:30 +0200</pubDate>
                            <title>Die vorlesungsfreie Zeit beginnt!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-vorlesungsfreie-zeit-beginnt</link>
                            
                            <description>Eine aufregende und herausfordernde Vorlesungszeit liegt hinter den Studierenden und Uni-Mitarbeitenden der Universität: Durch die Corona-Pandemie musste die gesamte Lehre kurzerhand digitalisiert werden. Auch in Wissenschaft und Verwaltung war viel Flexibilität und Durchhaltevermögen erforderlich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie haben Uni-Angehörige diese Zeit erlebt?</p><p>Das erzählen uns Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende im Onlinemagazin up2date.:</p><ul class="list-normal"><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/von-der-praesenzlehre-zum-virtuellen-seminar" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/von-der-praesenzlehre-zum-virtuellen-seminar</a></li><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/das-digitale-hafenseminar" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/das-digitale-hafenseminar</a></li><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/hochschulpolitik/wir-muessen-zurzeit-oft-feuerwehr-spielen" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/hochschulpolitik/wir-muessen-zurzeit-oft-feuerwehr-spielen</a></li><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/huerdenlauf-ins-digitale-semester" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/huerdenlauf-ins-digitale-semester</a></li><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/wir-geben-alles" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/wir-geben-alles</a></li><li><a href="https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/in-der-digitalen-kaffeekueche" target="_blank" rel="noreferrer">https://up2date.uni-bremen.de/lehre-studium/in-der-digitalen-kaffeekueche</a></li></ul><p>Durch die Pandemie haben sich auch <a href="/studium/starten-studieren/semesterzeiten" target="_blank" class="internalLink">die Vorlesungszeiten für das kommende Semester</a> verändert. Das akademische Jahr startet wie gewohnt am 1. Oktober 2020. Die Lehrveranstaltungen finden jedoch erst ab dem 2. November 2020 statt.</p><p>Wir wünschen allen Uni-Angehörigen eine erfolgreiche Prüfungsphase und eine erholsame vorlesungsfreie Zeit!</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Radfahrer_4zu3_d511ad2268.jpg" length="371071" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_Radfahrer_4zu3_d511ad2268.jpg" fileSize="371071" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 08:32:07 +0200</pubDate>
                            <title>perspektive promotion wird 10: Programm auch für MINT-Fächer </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/perspektive-promotion-wird-10-programm-jetzt-auch-fuer-mint-faecher</link>
                            
                            <description>In diesem Jahr feiert perspektive promotion 10. Geburtstag. Mit dem Programm bietet die Arbeitsstelle Chancengleichheit erfolgreich Workshops sowie individuelle Beratung für Doktorandinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften an. Jetzt wird das Angebot auch auf den MINT-Bereich ausgeweitet. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zehn Jahren hat sich <em>perspektive promotion</em> als wichtiger Bestandteil sowohl der Nachwuchsförderung als auch der Gleichstellungsstrategien der Universität Bremen etabliert und ist Bestandteil des Gleichstellungzukunftskonzepts „geschlechtergerecht 2028“. Dafür wurde die Universität Bremen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Titel „Gleichstellung: ausgezeichnet“ prämiert.&nbsp; Mit dem Angebot soll Absolventinnen der Weg zur Promotion erleichtert werden, Promovendinnen werden im Prozess ihrer Arbeit gestärkt. Zahlreiche Untersuchungen belegen die geschlechtsspezifische Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft, beginnend mit der Promotion sowie auf allen weiteren Karrierestufen.</p><h3><strong>Auswertung zeigt: Programm wird gebraucht</strong></h3><p>Eine 2019 durchgeführte Evaluation kam zu dem Ergebnis, dass es einen großen Bedarf für das Programm gibt, das sehr gut angenommen wird. So kann <em>perspektive promotion</em> mehr als 800 Teilnahmen in den angebotenen Workshops und Kursen verzeichnen. Die Interviews mit Teilnehmerinnen, Trainerinnen und Gleichstellungsakteurinnen der Universität verdeutlichen, wie wichtig es ist, das Selbstbewusstsein von Nachwuchswissenschaftlerinnen zu stärken. Insbesondere Workshops, die den Schreibprozess unterstützen sowie die Vernetzung stärken, sind durchgehend stark ausgelastet und erhielten äußerst positives Feedback.</p><h3><strong>Neu: Angebote auch für MINT-Fächer</strong></h3><p>In der nun beginnenden dritten Projektlaufzeit wird das Programm von <em>perspektive promotion</em> um Angebote für Doktorandinnen der MINT-Fächer erweitert. In diesen Fächern ist der Frauenanteil unter den Studierenden nach wie vor niedriger als in den Geistes- und Sozialwissenschaften und fällt auf den weiteren Karrierestufen stark ab. Geplant sind unter anderem Workshops zur Stärkung des selbstbewussten Auftritts im Arbeitsalltag sowie Konferenzen und fachspezifische Seminare zum Beispiel zur effektiven Gestaltung von Laborarbeit. Um der wachsenden Internationalisierung der Universität Rechnung zu tragen, wird verstärkt auf englischsprachige Angebote gesetzt.<br> Für den erweiterten Schwerpunkt konnte die Arbeitsstelle Chancengleichheit im April 2020 die Toxikologin Kathrin Faber gewinnen. Zusammen mit Dr. Lisa Spanka wird sie die Fortführung sowie Weiterentwicklung des Programms gestalten.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/chancengleichheit/training-und-beratung/perspektive-promotion.html" target="_blank" class="externalLink">www.uni-bremen.de/chancengleichheit/training-und-beratung/perspektive-promotion.html</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/chancengleichheit/hochschul-und-geschlechterpolitik" target="_blank" class="externalLink">www.uni-bremen.de/chancengleichheit/hochschul-und-geschlechterpolitik</a></p><p>&nbsp;</p><h4><strong>Fragen beantworten:</strong></h4><p>Dr. Lisa Spanka (Projektkoordinatorin für den Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften)<br><a href="mailto:chancen9@uni-bremen.de" class="mail">chancen9@uni-bremen.de</a></p><p>Kathrin Faber (Projektkoordinatorin für den Bereich MINT)<br><a href="mailto:chancen6@uni-bremen.de" class="mail">chancen6@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_perspektive_promotion_Meza_cfd35dc9aa.jpg" length="378077" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_perspektive_promotion_Meza_cfd35dc9aa.jpg" fileSize="378077" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Programm stärkt Promovendinnen</media:description><media:copyright>Matej Meza/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22993</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Jun 2020 13:40:34 +0200</pubDate>
                            <title>Wintersemester wird digital und in Präsenzlehre stattfinden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wintersemester-wird-digital-und-in-praesenzlehre-stattfinden</link>
                            
                            <description>Das Wintersemester 2020/21 wird an den staatlichen Hochschulen in hybrider Form stattfinden. Darauf hat sich das Wissenschaftsressort in Gesprächen mit den Leitungen der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Hochschule für Künste verständigt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling: „Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse sowie der zu erwartenden Entwicklungen in Bezug auf die Corona-Pandemie wird es an den Hochschulen im Land Bremen nach aktuellem Stand im Wintersemester 2020/21 ein ‚hybrides Semester‘ aus Präsenzangeboten und digitalen Angeboten geben.“</p><p>Demnach werden vor allem diejenigen Veranstaltungen in den Hochschulen stattfinden, die unbedingt auf die Nutzung der in der Hochschule vorliegenden Infrastruktur angewiesen sind, wie beispielsweise Labore und Werkstätten, und die unter den Hygienemaßnahmen in den räumlichen Gegebenheiten der Hochschulen durchführbar sind. Schilling: „Durch diese Lösung können wir weiterhin große Gruppen von Studierenden in einem begrenzten Raum vermeiden, gewährleisten aber dennoch, dass die Studierenden gerade praktische Anwendungen in den Räumlichkeiten der Hochschulen durchführen können.“ Soweit die Hygienebedingungen und Rechtsvorschriften es zulassen, sollen darüber hinaus vor allem neuimmatrikulierte Studierende im 1. Semester für einzelne Vor-Ort Veranstaltungen an die Hochschulen kommen, um einen guten Einstieg ins Hochschulleben zu finden. Senatorin Schilling: „Die Hochschulen und die Staats- und Universitätsbibliothek werden unter Beachtung der Hygienekonzepte und Rechtsvorschriften einen kontrollierten Zugang zu Lernräumen und Arbeitsplätzen auf dem jeweiligen Campus ermöglichen, um den Studierenden auch unter den weiterhin schwierigen Bedingungen der Pandemie die notwendigen Ressourcen für ihren Lernerfolg und eine gute Prüfungsvorbereitung zur Verfügung zu stellen.“</p><h4>Konrektor Hoffmeister sieht Hybrid-Lösung als richtigen Weg</h4><p>„Eine Hybrid-Lösung ist unter den wahrscheinlichen Bedingungen der richtige Weg“, sagt der Konrektor für Lehre und Studium, Professor Thomas Hoffmeister. Die Universität werde Präsenzlehre vor allem dort anbieten, wo sie wirklich nötig und besonders wertvoll sei. In Laboren und für Prüfungen finde sie bereits auf dem Campus statt und werde zum Wintersemester weiter ausgebaut. Zudem werde man Präsenzmöglichkeiten für weitere Lehrformate prüfen. Wichtig sei zudem, die Erstsemester durch einzelne Präsenzveranstaltungen gut mit an Bord zu holen. „Wir möchten sie bestmöglich bei ihrem Start im Studium unterstützen und miteinander vernetzen.“ Mit allen Verantwortlichen an der Universität befinde man sich bereits im Austausch, wie die Universität das Hybridsemester bestmöglich gestalten könne. Priorität habe jedoch bei allen Planungen, dass man die Abstands- und Hygieneregeln einhalte. „Wir befinden uns immer noch in einer Pandemie, das dürfen wir nicht vergessen.“</p><p>Die Vorlesungen im Wintersemester 2020/21 starten entsprechend der Beschlusslage der Kultusministerkonferenz (KMK) am 2. November 2020.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p><p><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60031<br> E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/UB_Glashalle_Copyright_Universitaet_Bremen.jpg" length="202525" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/UB_Glashalle_Copyright_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="202525" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Universität Bremen befinden sich alle Verantwortlichen im Austausch, wie man das Hybridsemester bestmöglich gestalten kann, das am 2. November 2020 beginnt.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22894</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Jun 2020 09:52:40 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forschungsinstitut-gesellschaftlicher-zusammenhalt-nimmt-arbeit-auf</link>
                            
                            <description>Zum 1. Juni 2020 hat nach anderthalbjähriger Vorbereitungsphase das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) seine Arbeit aufgenommen. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 40 Millionen Euro gefördert. Die Universität Bremen ist daran beteiligt.   </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit den Universitäten Frankfurt und Leipzig koordiniert die Universität Bremen die wissenschaftliche Arbeit der elf teilnehmenden Hochschul- und Forschungsinstitute. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, freut dies sehr: „Die Bremer Wissenschaftspolitik hat früh die Bedarfe an sozialpolitischer Forschung erkannt. So konnte sich Bremen in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem sehr gut ausgewiesenen Standort im Bereich der gesellschaftlichen Ungleichheits- und Sozialpolitikforschung entwickeln. Umso mehr freue ich mich, dass die Universität ihre großen inhaltlichen Kompetenzen über zahlreiche Forschungs- und Transferprojekte in das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt so wichtige bundesweite Institut einbringen kann.“<br> Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, sagt: „Mit der Beteiligung der Universität Bremen an der Gesamtkoordination des FGZ beweisen die Bremer Sozialwissenschaften einmal mehr ihre Stärke in der interdisziplinären Verbundforschung. Ich freue mich, dass damit auch die strategische Profilbildung der Universität Wirkung zeigt.“</p><h3>Soziale Ungleichheiten und politische Konflikte</h3><p>Die Themen des FGZ reichen von neuen sozialen Konflikten über das Auseinanderdriften von Stadt und Land bis hin zu Populismus und zunehmendem Antisemitismus. An der Universität Bremen wird ein interdisziplinäres Team Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts mit Blick auf soziale Ungleichheiten und politische Konflikte untersuchen und in Transferprojekten den Dialog mit der Bremer Stadtgesellschaft suchen. Thematischer Fokus des Bremer Beitrags sind die Beziehungen zwischen sozialen Milieus und, hier insbesondere, die Rolle der Mittelschichten.<br> Im Bremer Teilinstitut des FGZ arbeiten das SOCIUM, das Zentrum für Arbeit und Politik (zap), das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw), das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) und das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Innovationsforschung (ZeMKI) zusammen.</p><h3>Zentrales Datenzentrum an der Universität Bremen</h3><p>Zudem wird an der Universität Bremen auch das zentrale Datenzentrum des FGZ beheimatet sein, das unter anderem eine nationale Längsschnittstudie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland koordiniert. „Mit dem Aufbau einer eigenen Dateninfrastruktur des FGZ werden wir Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland, wie die eines Auseinanderdriftens sozialer Milieus, gezielt und systematisch empirisch untersuchen können“, erläutert der Sprecher des Bremer Teilinstituts, Soziologieprofessor Olaf Groh-Samberg.<br> Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird das FGZ für zunächst vier Jahre fördern.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Olaf Groh-Samberg<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Telefon: +49 421 218-66440<br> E-Mail: <a href="mailto:olaf.grohsamberg@uni-bremen.de" class="mail">olaf.grohsamberg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sebastian Rösener/Christina Selzer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2423_0b0aee4691.jpg" length="462840" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2423_0b0aee4691.jpg" fileSize="462840" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22495</guid>
                            <pubDate>Fri, 03 Apr 2020 15:01:06 +0200</pubDate>
                            <title>Coronakrise: Finanzhilfen für Studierende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/coronakrise-finanzhilfen-fuer-studierende</link>
                            
                            <description>Der Darlehensfonds des Studierendenwerks Bremen wird aufgestockt, um in Not geratene Studierende finanziell unterstützen zu können. Das hat der Bremer Senat am Dienstag beschlossen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende, die wegen der Coronakrise finanziell in Not geraten sind, sollen ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 550 Euro monatlich beim Studierendenwerk Bremen beantragen können. Das Darlehen wird rückwirkend vom 1. April ausgezahlt – für bis zu drei Monate. Die dafür benötigte Aufstockung des Darlehensfonds hat der Bremer Senat am Dienstag, 7. April, beschlossen.</p><p>Da aufgrund der Coronakrise viele studentische Jobs weggebrochen sind, hat der Senat die Aufstockung des Darlehensfonds beim Studierendenwerk Bremen auf 500 000 Euro beschlossen. Mit dem Geld sollen die Studierenden unterstützt werden, die durch den fehlenden Verdienst in finanzielle Not geraten sind. Neben der Aufstockung des Darlehensfonds beim Studierendenwerk werden auch die Zugangshürden für die Gewährung eines solchen Darlehens abgesenkt. Dazu sagte Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling: „Für aktuelle Anträge reicht ein vereinfachter Nachweis über die finanzielle Notlage. Bisher war noch der Nachweis einer Bürgschaft nötig.“</p><h3>Was Studierende jetzt tun können</h3><p>Informationen zur Antragstellung sind auf der <a href="https://www.stw-bremen.de/de/news/notfallfonds" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Webseite des Studierendenwerks</a> erhältlich. Diese wird kontinuierlich aktualisiert. Das Studierendenwerk bittet darum, im eigenen Interesse von Anfragen per Telefon oder E-Mail Abstand zu nehmen, da die Mitarbeitenden aufgrund der Coronakrise stark ausgelastet sind. Die aktuellsten Informationen sind immer auf der Webseite zu erfahren.</p><h3>Nützliche Links</h3><p>Generell berät und informiert das Deutsche Studierendenwerk zu den sozialen Fragen und zum Jobben neben dem Studium. Alle Informationen betreffen das Jobben und die Praktika von eingeschriebenen Studierenden. Wer jetzt ein Urlaubssemester nimmt, kann weder BAföG, Stipendium noch Vergünstigungen bei Steuern, Krankversicherung etc. erhalten.</p><p>Flyer zum Thema Jobben neben dem Studium: <a href="https://www.studentenwerke.de/de/content/jobben" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.studentenwerke.de/de/content/jobben</a></p><p>FAQs zum Studieren während der Corona-Pandemie: <a href="https://www.studentenwerke.de/de/content/corona-faqs-der-studenten-und" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.studentenwerke.de/de/content/corona-faqs-der-studenten-und</a></p><p>Sozialberatung des Studierendenwerks Bremen: <a href="https://www.stw-bremen.de/de/beratung-soziales/sozialberatung" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.stw-bremen.de/de/beratung-soziales/sozialberatung</a></p><p>Angebote für Jobs und Praktika sowie zu den Themen Berufsbezug und Berufseinmündung: <a href="/career-center" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/career-center</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Birgit Bruns</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_JEE_151009_DSW-Berlin_0684Studentenwerk_a8aabb9bac.jpg" length="377443" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_JEE_151009_DSW-Berlin_0684Studentenwerk_a8aabb9bac.jpg" fileSize="377443" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Studierende, die wegen der Coronakrise in Not geraten sind, sollten jetzt einen BAföG-Antrag stellen. Der Darlehenfonds des Studierendenwerks soll aufgestockt werden.</media:description><media:copyright>DSW / Jan Eric Euler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22430</guid>
                            <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 10:32:10 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen trauert um Andreas Hilboll</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-trauert-um-andreas-hilboll</link>
                            
                            <description>Mit großer Bestürzung hat die Universität Bremen vom Tod ihres Mitarbeiters Dr. Andreas Hilboll erfahren. Der Postdoktorand aus dem Fachbereich Physik/Elektrotechnik verstarb in einem Krankenhaus auf Kreta aufgrund einer COVID-19 Erkrankung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Hilboll ist gestern (25. März 2020) an den Folgen einer COVID-19 Infektion in einem Krankenhaus auf Kreta verstorben. Andreas Hilboll war als Postdoktorand in der Arbeitsgruppe „Inverse Modellierung des Erdsystems“ von Professor Mihalis Vrekoussis tätig. Eine enge Zusammenarbeit bestand ebenfalls mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. „Unser Mitgefühl gilt insbesondere seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden, aber wir trauern auch mit seinen Arbeitskolleginnen und –kollegen am Institut für Umweltphysik im Fachbereich 1“, so Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, „Der Tod von Herrn Hilboll ist für uns alle ein schwerer Verlust. Er wird an der Universität Bremen nicht vergessen werden.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2424_c40bef55f1.jpg" length="453925" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2424_c40bef55f1.jpg" fileSize="453925" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22384</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 Mar 2020 10:07:16 +0100</pubDate>
                            <title> Streaming-Tipp: Live zum Meeresboden tauchen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/streaming-tipp-live-zum-meeresboden-tauchen</link>
                            
                            <description>Am Samstag, 21. März, geht der Tauchroboter MARUM-QUEST des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen wieder auf Tauchgang. Per Livestream können Interessierte dabei sein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hauptaugenmerk der Reise liegt auf der Analyse von Gesteinsproben, die die Forscherinnen und Forscher vom Meeresgrund nehmen. Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5TyN3FmFLGY" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">HD-Live-Stream</a> zeigt die Tauchgänge ab 9:30 Uhr. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können Fragen gestellt werden: <a href="mailto:medien@marum.de">medien@marum.de</a></p><p>Das Forschungsschiff SONNE ist seit dem 6. März im Indischen Ozean unterwegs. Die Expedition SO 273 wird von Prof. Dr. Jürgen Koepke von der Leibniz Universität Hannover geleitet. Mit dabei sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin, Bremen, Erlangen und Münster sowie aus den USA, China, Italien und Finnland. Start der Expedition war in Kapstadt – von dort aus führte der Weg ins Untersuchungsgebiet Marion Rise.</p><p>Die SONNE ist während der Expedition in den sogenannten Roaring Forties unterwegs. Zwischen dem 40. und 50. Grad südlicher Breite sorgen Westwinde für unbeständiges Wetter. Darum kann es dazu kommen, dass Tauchgänge kurzfristig verschoben oder abgesagt werden müssen.</p><p>Das Projekt wird gefördert vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF).</p><h4>Weitere Informationen</h4><p>Link zum Live-Stream: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5TyN3FmFLGY" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=5TyN3FmFLGY</a></p><p>Beschreibung des Tauchfahrzeugs: <a href="https://www.marum.de/Infrastruktur/ROV-MARUM-QUEST.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Infrastruktur/ROV-MARUM-QUEST.html</a></p><p>Expeditionshomepage mit Logbuch: <a href="https://www.geo.uni-hannover.de/de/expedition-marion/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.geo.uni-hannover.de/de/expedition-marion/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Ulrike Prange<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-65540<br> E-Mail: <a href="mailto:upran­ge@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">upran­ge@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/Bild_MARUM_livestream.jpg" length="1102010" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/Bild_MARUM_livestream.jpg" fileSize="1102010" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Tauchroboter MARUM-QUEST</media:description><media:copyright>MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22114</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Feb 2020 11:46:59 +0100</pubDate>
                            <title>Engagierte Frauen legen drittes Mentoring-Programm auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/engagierte-frauen-legen-drittes-mentoring-programm-auf</link>
                            
                            <description>Die Frauenvertretung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft hat ein Mentoring-Programm speziell für Masterstudentinnen aufgelegt. Nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Runden können sich Interessierte bis zum 29. Februar 2020 für die dritte Auflage bewerben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die frühe Förderung von Studentinnen ist der Frauenvertretung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft ein großes Anliegen. In diesem Fachbereich liegt die Zahl der Frauen in der Wissenschaft sowie in Führungspositionen in der Wirtschaft deutlich hinter der der Männer.</p><h3>Persönliche Begleitung</h3><p>Ende Januar 2020 wurde das Programm nun zum zweiten Mal erfolgreich abgeschlossen. Dabei werden Masterstudentinnen mit erfolgreichen Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form eines Mentee-Mentorin-Duos zusammengebracht. Die Studentinnen werden vor ihrem Berufseinstieg ein Jahr lang persönlich begleitet. Die Auswahl der Mentorin richtet sich nach den Fachrichtungen sowie beruflichen Interessen der Studentinnen.</p><h3>Selbstpräsentation und Kommunikation</h3><p>Ziel des Programms ist es, Masterstudentinnen in ihrer Berufsorientierung und beim Berufseinstieg zu unterstützen. Begleitet wird das Programm durch ein Coaching-Angebot, das sich ebenfalls nach den Bedürfnissen sowohl an Mentees als auch an Mentorinnen richtet. So wurden in der vergangenen Runde Workshops zu Themen wie Selbstpräsentation und Kommunikation oder Frauen im Management absolviert.</p><h3>Bewerbungen bis Ende Februar möglich</h3><p>Mariia Shkolnykova und Jarina Kühn, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen aus der Arbeitsgruppe Innovations- und Strukturökonomik, und Theresa Kück, wissenschaftliche Mitarbeiterin aus der Arbeitsgruppe Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie, haben das Programm als Organisatorinnen begleitet. Bewerbungen für die nächste Runde sind noch für Masterstudentinnen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft im ersten und zweiten Semester oder auch für Kooperationsstudiengänge bis zum 29. Februar 2020 möglich. Bewerberinnen sollten ein kurzes Motivationsschreiben unter Angabe ihrer Studienschwerpunkte verfassen und an <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fraufb7@uni-bremen.de</a> schicken.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Mariia Shkolnykova<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49-421-218-66641<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fraufb7@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/wiwi_kg.jpg" length="128440" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2020/wiwi_kg.jpg" fileSize="128440" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die beiden Gebäude der Wirtschaftswissenschaft auf dem Campus</media:description><media:copyright>Karla Götz /Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-22105</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 10:37:44 +0100</pubDate>
                            <title>„Wort halten beim Wissenschaftsplan 2025“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wort-halten-beim-wissenschaftsplan-2025</link>
                            
                            <description>Ein sehr guter Platz im bedeutenden Nature-Index-Ranking und ein Beitrag zur Stärkung Europas: Das sind nur zwei der zahlreichen Highlights, die Rektor Bernd Scholz-Reiter beim Neujahrsempfang der „unifreunde“ genannt hat. Um leistungsstark zu bleiben, nahm er auch Bremens Politik in die Pflicht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2019 hatte die Universität Bremen im Nature Index der jungen Universitäten hervorragend abgeschnitten. Der Index der Wissenschaftszeitschrift Nature listet jährlich die Veröffentlichungen von Artikeln in renommierten Fachzeitschriften auf. „Diese Zahlen sind ein wichtiges Kriterium für den Leistungsvergleich von Universitäten und Forschungseinrichtungen, denn sie liefern Aussagen über die internationale Qualität der Forschungsergebnisse und der Kooperationen“, sagte der Rektor bei seiner Rede im Saal der Oberen Rathaushalle. Dort fanden sich am 4. Februar 2020 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum Auftakt des neuen Wissenschaftsjahrs ein.</p><h3>Deutschlandweit führend</h3><p>In dem Ranking nimmt die Universität Bremen weltweit den 18. Rang von 175 Universitäten ein. Im Fachgebiet Erd- und Umweltwissenschaften ist sie sogar auf dem dritten Platz weltweit gelandet und führt damit auch unter den jungen deutschen Universitäten. „Das zeigt, wie stark unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Forschung und Kooperationen sind.“</p><h3>Junge Talente gewinnen</h3><p>In seiner Rede ging der Rektor auch auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein: So hat die Universität 2019 hervorragend in der zweiten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses abgeschnitten. Künftig kann sie dadurch sieben weitere Tenure-Track-Professuren an der Universität Bremen besetzen und junge Talente für sich gewinnen. Damit hat sie in dem Förderprogramm die höchstmögliche Anzahl für Bremen erreicht. Das Tenure-Track-Verfahren ermöglicht nach einer befristeten Juniorprofessur eine Lebenszeitprofessur.</p><h3>Gemeinsam eine Europäische Universität gestalten</h3><p>Ein weiteres Highlight war 2019 der Erfolg in der Pilotausschreibung der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> zu Europäischen Netzwerkuniversitäten. Mit der Allianz <span lang="en" dir="ltr">YUFE – Young Universities for the Future of Europe</span> – will die Universität Bremen mit sieben Partneruniversitäten verwirklichen, was der französische Staatspräsident Emmanuel Macron mit seiner Idee einer „Europäischen Universität“ gefordert hat. Gemeinsam mit Hochschulen aus den Niederlanden, Italien, Belgien, Finnland, Spanien, Großbritannien und Zypern will sie eine „Europäische Universität“ werden, in der die Mobilität von Studierenden und Universitätsmitarbeitenden eine neue Qualität erhält.</p><h3>Brexit entgegenwirken</h3><p>Besonders wichtig vor dem Hintergrund des Brexit ist der Universität Bremen auch die Kooperation mit britischen Universitäten. „Wir sehen uns auch über <abbr title="Young Universities for the Future of Europe">YUFE</abbr> hinaus in der Verantwortung, den europäischen Gedanken zu stärken und weiter mit Leben zu erfüllen“, so der Rektor. „Statt Abschottung wollen wir den Austausch und die Vernetzung fördern. Deshalb haben wir im März 2019 ein Kooperationsabkommen mit der <span lang="en" dir="ltr">Cardiff University </span>unterzeichnet.“</p><h3>Wissenschaft zentraler Schwerpunkt für die Weiterentwicklung Bremens</h3><p>Im Februar 2019 hatte der Bremer Senat den Wissenschaftsplan 2025 beschlossen und damit unterstrichen, dass die Wissenschaft und die Universität Bremen ein zentraler Schwerpunkt für die Weiterentwicklung des Landes Bremen sind. „Die Haushaltsverhandlungen werden nun zeigen, ob die Landespolitik ihr Wort hält und die Weichen stellt, um die Ausstattung von Forschung und Lehre an der Universität Bremen endlich in Richtung des Bundesdurchschnitts zu führen“, sagte der Rektor.</p><h3>„Die Universität platzt aus allen Nähten“</h3><p>Von großer Bedeutung sind für die Universität die Planungsmittel für das neue Hörsaal- und Veranstaltungsgebäude, die der Senat Ende 2019 bereitgestellt hat. „Die Universität platzt schon seit Jahren aus allen Nähten und kann nur mit teuren Anmietungen den Forschungs- und Lehrbetrieb aufrechterhalten“, so der Rektor. Mit dem neuen Gebäude werden drei Hörsäle mit jeweils 900 Plätzen sowie zehn Seminarräume geschaffen, ebenso wie Räume für internationale Forschungskooperationen. „Eine attraktive Infrastruktur ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um die Gewinnung von Studierenden und exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geht. Wir wollen und dürfen hier nicht den Anschluss an andere Universitätsstandorte in Deutschland verlieren.“</p><h3>Begrüßung der Neuberufenen</h3><p>Traditionell begrüßte der Rektor in seiner Rede auch die Neuberufenen der Universität Bremen: Insgesamt haben 22 Professorinnen und Professoren im vergangenen Jahr ihren Dienst an der Universität Bremen begonnen. „Es ist schön, dass wir Sie für uns gewinnen konnten“, so der Rektor.</p><h3>Ausblick auf 50-jähriges Jubiläum</h3><p>Im Jahr 2021 wird die Universität Bremen 50 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird sie mit allen Mitarbeitenden, Studierenden, Freundinnen und Freunden, Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt feiern. „Ich möchte Sie alle heute schon einladen, uns bei der Gestaltung unseres Jubiläums tatkräftig zu unterstützen und vor allem 2021 mit uns zu feiern“, sagte der Rektor.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_20200204_Neujahrsempfang_unifreunde_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_f6f7b163ed.jpg" length="257060" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_20200204_Neujahrsempfang_unifreunde_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_f6f7b163ed.jpg" fileSize="257060" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen / Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21923</guid>
                            <pubDate>Thu, 16 Jan 2020 10:20:00 +0100</pubDate>
                            <title>Europäische Universität: „Wir sind stolz bei YUFE dabei zu sein&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/yufe-wissenschaftssenatorin-unterstuetzt-aufbau-einer-europaeischen-universitaet</link>
                            
                            <description>Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, unterstützt die Universität Bremen bei der Gestaltung einer Europäischen Universität. Schilling nahm an einem Treffen des Netzwerks an der Maastricht University teil. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der YUFE-Allianz – Young Universites for the Future of Europe – gehören neben der Universität Bremen die Universitäten Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern an.<br> „Wir sind stolz im Projekt <abbr title="Young Universites for the Future of Europe">YUFE</abbr> dabei zu sein. Eine Europäische Universität stärkt nicht nur die europäische Zusammenarbeit, sondern schafft einzigartige Perspektiven für Studierende sowie Mitarbeitende in Wissenschaft und Verwaltung“, sagte Wissenschaftssenatorin <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Claudia Schilling. Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, freut sich über die Unterstützung der Bremer Regierung. „Der Aufbau einer Europäischen Universität gelingt nur in enger Partnerschaft mit zentralen Akteurinnen und Akteuren in der Stadt und Region. Wir freuen uns über alle, die sich in diesen Prozess einbringen, um ein vielfältiges internationales Studienangebot sowie Austauschmöglichkeiten für Mitarbeitende in Wissenschaft und Verwaltung zu schaffen.“</p><h3>Alle Statusgruppen involviert</h3><p>Die EU-Kommission hat das <abbr title="Young Universites for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Netzwerk in einem Pilotverfahren Ende Juni 2019 ausgewählt, um eine der ersten Europäischen Universitäten zu gestalten. Das Netzwerk wird in der Pilotphase zunächst drei Jahre lang mit 5 Millionen Euro von der EU gefördert. In dem Projekt sind alle Statusgruppen involviert: Studierende, Mitarbeitende und Leitung der acht Universitäten gestalten in den nächsten Jahren gemeinsam eine Europäische Universität. Es sind alles junge Universitäten, die sich zusammengetan haben, um neue Wege in der europäischen Hochschulbildung zu gehen.</p><h3>Die <abbr title="Young Universites for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Vision: Studieren in ganz Europa</h3><p>Ziel ist es, eine studentenzentrierte, offene, integrative und nicht-elitäre Europäische Universität zu etablieren. <abbr title="Young Universites for the Future of Europe">YUFE</abbr>-Studierende sollen unkompliziert und ohne Hindernisse zwischen den Standorten der beteiligten Universitäten wechseln, in mehr als einer Sprache studieren und sich in verschiedenen europäischen Kulturen bewegen. Alle Mitglieder der Universität sollen diese neue Qualität der Mobilität leben können. Ein ständiger Austausch wird die Standorte zusammenführen und allen Mitgliedern der Universität Bremen neue Karrierewege eröffnen. Damit fördert die Allianz den Austausch, das Lernen und Verstehen über Institutionen, Regionen und Kulturen in Europa hinweg. <abbr title="Young Universites for the Future of Europe">YUFE </abbr>stärkt europäische Identitäten und die europäische Idee.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>www.uni-bremen.de/yufe<br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner<br> Konrektorin für Internationalität und Diversität<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60041<br> E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Annette Lang<br> Leiterin des International Office<br> Telefon: +49 421 218-60361<br> E-Mail: <a href="mailto:lang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lang@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_2020_1_14_YUFE_Maastricht_Senatorin_Schilling__c__Maastricht_University_c6caf57fd6.jpg" length="462943" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_2020_1_14_YUFE_Maastricht_Senatorin_Schilling__c__Maastricht_University_c6caf57fd6.jpg" fileSize="462943" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling sprach bei einem Arbeitstreffen der YUFE-Allianz in Maastricht und hat das Land Bremen vertreten.</media:description><media:copyright>Maastricht University</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21938</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 16:41:05 +0100</pubDate>
                            <title>Übergang geregelt: Kanzlerposition wird ausgeschrieben </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uebergang-geregelt-kanzlerposition-wird-ausgeschrieben</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen wird zügig das Verfahren zur Besetzung der Position des Kanzlers / der Kanzlerin einleiten. Darauf verständigten sich Universitätsleitung und Wissenschaftsressort. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kanzler der Universität Bremen, Dr. Martin Mehrtens, bleibt solange im Amt, bis ein Nachfolger gefunden ist, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2020. Dr. Mehrtens hat seinen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand heute (15. Januar) zurückgezogen. „Ich freue mich, dass wir uns auf dieses Verfahren verständigt haben. Damit ist für die Universität Bremen sichergestellt, dass der Wechsel auf der Kanzlerposition geregelt ablaufen kann“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Auch die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, begrüßt die Entscheidung: „Dadurch wird der Uni ein geordneter Übergang bei der Stellenbesetzung ermöglicht.“ Staatsrat Tim Cordßen verweist auf die wichtige Rolle des Kanzlers bei aktuellen Themen: „Wir freuen uns, dass wir Dr. Mehrtens überzeugen konnten, vorerst der Universität mit seiner großen Expertise erhalten zu bleiben.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_ff4a45d13f.jpg" length="393863" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2430_ff4a45d13f.jpg" fileSize="393863" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21932</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 15:39:00 +0100</pubDate>
                            <title>Erfolgreicher Auftakt für „Knowledge4Retail“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erfolgreicher-auftakt-fuer-knowledge4retail-1</link>
                            
                            <description>Das Projekt „Knowledge4Retail“, einer der Sieger im bundesweiten Innovationswettbewerbs Künstliche Intelligenz (KI), hat mit einer Auftaktkonferenz an der Universität Bremen die Arbeit aufgenommen. Die 13 Projektpartner arbeiteten nun an einer digitalen Plattform für den KI-Einsatz im Einzelhandel.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Bereiche des Handels sind bereits umfassend digitalisiert: Vom Einkauf über die Lagerhaltung bis zur Bezahlung der Waren werden die Geschäftsprozesse mittlerweile elektronisch abgewickelt. Das Herz des Einzelhandels bildet aber noch immer die Filiale vor Ort – und sie ist aus Sicht der Informationstechnologie eine „Black Box“, deren Funktionsweise sich nur indirekt und zeitverzögert analysieren lässt. Dies stellt für den stationären Handel einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem reinen Onlinehandel dar, denn das Produktangebot ist vergleichsweise unflexibel und die Filiallogistik verschlingt erhebliche Kosten.</p><p>Im Rahmen des Projekts „Knowledge4Retail“ (K4R) werden nun Technologien entwickelt, die dem Einzelhandel einen Zugriff auf neueste Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) ermöglichen sollen, um diese Nachteile auszugleichen. Zum Auftakt des Projekts trafen sich am 14. und 15. Januar 2020 rund 50 Vertreter der Projektpartner an der Universität Bremen, um die Arbeiten offiziell anzustoßen.</p><p>Gemeinsam planen sie den Aufbau einer digitalen Plattform, die für alle Interessierten frei zugänglich und nutzbar ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert K4R im Rahmen des Innovationswettbewerbs Künstliche Intelligenz über die nächsten drei Jahre mit insgesamt 13 Millionen Euro.</p><h3>Chance für den stationären Einzelhandel</h3><p>Der Einzelhandel ist in Deutschland mit rund 3 Millionen Beschäftigten die drittgrößte Branche, allerdings haben viele stationäre Händler weiterhin Schwierigkeiten, sich gegen den reinen Onlinehandel zu behaupten. Auf dem Spiel stehen nicht nur die Arbeitsplätze, sondern auch die Attraktivität der Stadtzentren und die Steuereinnahmen für Kommunen.</p><p>„Die Digitalisierung ist eine Chance für den stationären Einzelhandel“, betonte Andreas Wulfes von der team neusta GmbH, dem Konsortialführer des Projekts, beim Kickoff. Die K4R-Plattform werde die Grundlage für Anwendungen in den Bereichen Kundenservice, Logistik, Sortimentsmanagement und Robotik bilden.</p><p>Die Anwendungen nutzen dabei eine virtuelle, aber realitätsgetreue 3D-Abildung des Geschäfts mit allen Regalen und jedem einzelnen Produkt. Professor Michael Beetz vom Institut für Künstliche Intelligenz (IAI) der Universität Bremen nennt dies einen „semantischen digitalen Zwilling“, weil das digitale Abbild optisch aussieht wie das Original, gleichzeitig aber auch Fragen über seinen Zustand beantworten kann. Wo steht das Shampoo? Welche Produkte müssen in den Regalen nachgefüllt werden? Welche gesundheitsgefährdenden Produkte sind für Kinder zugänglich? Um maschinenverständliche Antworten auf vielfältigste Fragen bekommen zu können, wird das Abbild der Filiale mit verschiedenen Wissensbasen verknüpft, beispielsweise einer Produktdatenbank oder einem Warenwirtschaftssystem.</p><h3>Filialen mit individuellem Produktsortiment</h3><p>Als Pilotanwender ist die Drogeriemarktkette dm im Projekt vertreten, die alleine in Deutschland 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sie fokussiert sich zunächst auf Anwendungen in den Bereichen Filiallogistik und Sortimentsmanagement. So sollen beispielsweise schon im Lager neue Waren bedarfsgerecht vorsortiert werden, damit sie in der Filiale schnellstmöglich und platzsparend in die Regale gefüllt werden können – ohne verstopfte Gänge und umfassendes Rangieren von Paletten. Die neue Transparenz der Filiale soll auch helfen, Produkte gezielter für die jeweilige Kundschaft einer Filiale auszuwählen und verkaufsfördernd zu platzieren – alles natürlich unter Wahrung des Datenschutzes.</p><p>Um den vielfältigen Anforderungen gerecht werden zu können, vereint K4R zahlreiche Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen. Konsortialpartner aus der Wissenschaft sind die Universität Bremen, die TU München, die Fraunhofer-Institute IPA und IIS, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das EHI Retail Institute. Ebenfalls dabei sind die Unternehmen Allgeier, dm, dmTech, fortiss, Team Neusta, Neusta Software Development und Ubimax. Weitere Interessenten können noch eingebunden werden.</p><p><em>Axel Kölling</em></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://knowledge4retail.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://knowledge4retail.org/</a></p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Sabine Veit<br> Geschäftsführerin Institut für Künstliche Intelligenz<br> Tel. +49 421 218-64005<br> E-Mail: <a href="mailto:veitec@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">veitec@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/Auftakt_K4R.jpg" length="1193753" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/Auftakt_K4R.jpg" fileSize="1193753" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Los geht’s: Vertreterinnen und Vertreter der 13 Projektpartner, die im Projekt „Knowledge4Retail“ vereint sind, trafen sich jetzt zur Auftaktkonferenz an der Universität Bremen.

</media:description><media:copyright>Universitat Bremen. Institute for Artificial Intelligence</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21816</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Jan 2020 13:07:34 +0100</pubDate>
                            <title>Neuer Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuer-bremer-hochschulpreis-fuer-ausgezeichnete-lehre</link>
                            
                            <description>Erstmals lobt das Land Bremen den Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre aus. Der Preis soll die herausragende Bedeutung der Hochschullehre sichtbar machen und einen Anreiz schaffen, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren und zu fördern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität der Lehre ist ein zentrales Merkmal von Spitzenhochschulen. Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung von Studierenden an einer bremischen Hochschule verliehen. Insgesamt ist er mit 40.000 Euro dotiert. Das Land Bremen wird einen 1. Preis mit 25.000 Euro Preisgeld und einen 2. Preis mit 15.000 Euro Preisgeld verleihen. Die Auszeichnung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen soll alle zwei Jahre vergeben werden.</p><h3>Wer kann sich bewerben?</h3><p>Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Arbeitsgruppen / Organisationseinheiten der vier staatlichen bremischen Hochschulen gemäß <abbr title="Paragraf">§</abbr> 5 <abbr title="Bremisches Hochschulgesetz">BremHG</abbr>. Sie bewerben sich selbst und müssen nicht durch Dritte vorgeschlagen werden. Eine Ausschüttung an Einzelpersonen ist nicht vorgesehen. Die Lehrpreisträgerinnen oder –träger können die Preisgelder für dienstliche Zwecke frei verwenden. Aus jeder staatlichen Hochschule können beliebig viele Bewerbungen eingereicht werden. Interessierte Arbeitsgruppen / Organisationseinheiten müssen ihre Bewerbung inklusive aller Unterlagen bis zum 03.07.2020 per E-Mail einreichen an: <a href="mailto:landeslehrpreis-bremen@wissenschaft.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">landeslehrpreis-bremen@wissenschaft.bremen.de</a></p><p>Die eingereichten Anträge werden durch die von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen eingesetzte Jury geprüft und bewertet. Die Jury besteht aus den jeweiligen Hochschulleitungen und Studierenden der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, externen Gutachterinnen und Gutachtern sowie einer Vertretung der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Aktive Jurymitglieder dürfen sich nicht für den Bremer Hochschullehrpreis bewerben.</p><h3>Preisverleihung im Herbst 2020</h3><p>Im feierlichen Rahmen wird die Preisverleihung am 3. November 2020 im Bremer Rathaus stattfinden. Die Namen der Preisträgerinnen oder -träger und die Darstellung ihrer Leistungen in der Lehre werden veröffentlicht und der Presse mitgeteilt.</p><h4><br> Weitere Informationen</h4><p>Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre - <a href="/fileadmin/user_upload/presse/download/Ausschreibung_Landeslehrpreis_2020.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Ausschreibung</a></p><p>Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre - <a href="/fileadmin/user_upload/presse/download/Bewerbung_Landeslehrpreis_2020.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Bewerbung</a></p><p>Bremer Hochschulpreis für ausgezeichnete Lehre - <a href="/fileadmin/user_upload/presse/download/Einwilligungserklaerung_zur_Datenverarbeitung_Landeslehrpreis_2020.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Einwilligungserklärung</a></p><p><a href="http://www.wissenschaft-haefen.bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.wissenschaft-haefen.bremen.de</a></p><h4>Kontakt</h4><p>Dr. Mario Domann-Käse<br> Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen<br> Telefon +49 421 361 15660<br> E-Mail: <a href="mailto:Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Mario.Domann-Kaese@wissenschaft.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_DSC_6994_08c71ccba4.jpg" length="266138" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_DSC_6994_08c71ccba4.jpg" fileSize="266138" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21676</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 10:29:32 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Kompetenz für die DFG</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zehn-lehrende-der-universitaet-bremen-in-dfg-fachkollegien-gewaehlt</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen ist künftig mit zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den DFG-Fachkollegien vertreten. Drei Professorinnen und sieben Professoren waren bei der Wahl erfolgreich. Die 49 Fachkollegien sind wichtige Beratungsgremien bei der Vergabe von Fördermitteln der DFG. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alle hauptberuflich forschend tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind alle vier Jahre aufgefordert, die Fachkollegien der DFG neu zu wählen. Bei der diesjährigen Wahl waren nach den vorläufigen Ergebnissen drei Professorinnen und sieben Professoren der Universität Bremen erfolgreich.</p><p><strong>Frank Nullmeier</strong>, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen und Leiter der Abteilung Theoretische und normative Grundlagen" des SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik wurde für das Fach Politikwissenschaft in das Fachkollegium Sozialwissenschaften gewählt. Nullmeier ist Experte für Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates. Für die empirische Sozialforschung wurde <strong>Olaf Groh-Samberg</strong> in das Fachkollegium Sozialwissenschaften gewählt. Der Soziologieprofessor leitet am SOCIUM die Arbeitsgruppe „Soziale, kulturelle und ökonomische Ungleichheiten“.</p><p>Die Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie, <strong>Nina Heinrichs</strong>, wird Mitglied des Fachkollegiums Psychologie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Angststörungen über die Lebensspanne, Verhaltensstörungen bei Kindern, sowie Prävention und frühe Interventionen bei Paaren und Familien. Nina Heinrichs ist Koordinatorin eines EU Horizon 2020 Projekts („RISE-Prevention of child mental health in Southeastern Europe – Adapt, Optimize, Test and Extend Parenting for Lifelong Health) und gehört dem neuen Institut für Psychologie an.<br><strong>Iris Pigeot </strong>wurde in das Fachkollegium „Epidemiologie und Medizinische Biometrie/Statistik“ gewählt. Sie ist seit März 2004 Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS und leitet dort seit 2001 die Abteilung Biometrie und EDV. Ebenfalls seit 2001 ist sie Professorin für „Statistik mit dem Schwerpunkt Biometrie und Methoden der Epidemiologie“ an der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der graphischen Modelle, genetischen Epidemiologie und in jüngerer Zeit im Bereich der Nutzung von Sekundärdaten in der Arzneimittelsicherheitsforschung sowie der primären Prävention und ihrer Evaluation, insbesondere der kindlichen Adipositas.<br><strong>Frank Jahnke</strong> ist im Fachkollegium „Physik der kondensierten Materie" vertreten. An der Universität ist er am Institut für Theoretische Physik tätig, das zum Fachbereich Physik/Elektrotechnik gehört. Hierbei arbeitet er im DFG-Graduiertenkolleg „Quantum Mechanical Materials Modeling" und ist Mitglied im MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen. Das Arbeitsgebiet von Frank Jahnke ist die Licht-Materie-Wechselwirkung in neuartigen Nanomaterialien mit Anwendungen in Optoelektronik, Quantenoptik und Quanteninformationstechnologien<br> In das DFG-Fachkollegium „Geologie und Paläontologie" wurde <strong>Gerhard Bohrmann</strong> gewählt. Als Hochschullehrer am Fachbereich Geowissenschaften ist er für das Fach „Allgemeine Geologie und Marine Geologie" zuständig. Mit seiner meeresgeologischen Arbeitsgruppe untersucht er die geologischen Bedingungen, unter denen Methangas und Fluide des Meeresbodens in das Ozeanwasser gelangen, und welchen Einfluss sie auf die Umwelt haben. Auf zahlreichen Expeditionen mit deutschen und internationalen Forschungsschiffen nutzt er mit seinem Team das moderne Tiefseeinstrumentarium des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.<br><strong>Wolfgang Bach</strong> wirkt im Fachkollegium „Mineralogie, Petrologie und Geochemie“ mit. Bach ist Hochschullehrer im Fachbereich Geowissenschaften und vertritt dort das Fachgebiet Petrologie. Er ist außerdem Koordinator einer Forschungseinheit im Exzellenzcluster Ozeanboden am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.<br><strong>Lutz Mädler</strong> ist für das Fach „Mechanische Verfahrenstechnik“ in das Fachkollegium „Verfahrenstechnik, Technische Chemie“ gewählt worden. Mädler ist Hochschullehrer im Fachbereich Produktionstechnik und einer der Direktoren am Leibniz Institut für werkstofforientierte Technologien IWT. Er ist Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1232 „Farbige Zustände“.<br> Im Fach Theoretische Informatik wird die Universität Bremen im Fachkollegium Informatik von der Mathematikerin und Informatikerin <strong>Nicole Megow</strong> vertreten. Ihr Arbeitsgebiet ist die Kombinatorische Optimierung an der Schnittstelle von Algorithmentheorie und diskreter Mathematik. Nicole Megow beschäftigt sich mit der Lösung von Anwendungsproblemen in der Logistik. Sie leitet die Arbeitsgruppe Kombinatorische Optimierung und Logistik.<br> Der Informatiker <strong>Rolf Drechsler</strong> wurde für das Fach „Rechnerarchitekturen und eingebettete Systeme“ in das Fachkollegium „Informatik“ gewählt. Drechsler ist Hochschullehrer im Fachbereich Mathematik/Informatik und leitet im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz den Bereich Cyber-Physical Systems.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>www.dfg.de/dfg_profil/gremien/fachkollegien/fk_wahl2019/index.jsp</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Universität Bremen<br> Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br> Prof. Dr. Andreas Breiter<br> Tel.: 0421-218-60021<br> E-Mail: <a href="mailto:kon1@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon1@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_2019_12_09_DFG-FAchkollegien_3c408ea3a7.jpg" length="453925" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_2019_12_09_DFG-FAchkollegien_3c408ea3a7.jpg" fileSize="453925" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21666</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:40:26 +0100</pubDate>
                            <title>Berninghausen-Preis verliehen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/berninghausen-preis-verliehen0</link>
                            
                            <description>Der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre geht in diesem Jahr an zwei Hochschullehrerinnen der Universität Bremen. Die feierliche Preisverleihung fand im Beisein von Carl Berninghausen im Schütting statt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Informatikerin Professorin Anna Förster vom Fachbereich Physik/Elektrotechnik wurde in der Kategorie „Hervorragende Lehrveranstaltung mit didaktisch sinnvollem Einsatz digitaler Medien“ ausgezeichnet. Anna Förster erhielt den Preis für die Lehrveranstaltung „Grundlagen der Informatik für Elektrotechniker“. Die Jury hat überzeugt, dass sowohl Inhalte als auch Lehrmethoden modern gestaltet waren. Anna Förster hat ihren Unterricht auf „inverted classroom“ („umgedrehter Unterricht“) umgestellt. Der Begriff bezeichnet eine Methode, in der die Lerninhalte zunächst von den Lernenden erarbeitet und anschließend im Unterricht angewendet werden. Ein weiteres innovatives Format, das Förster einsetzt, ist der sogenannte Hackathon, eine Veranstaltung, in der Soft- und Hardwareentwicklerinnen und -entwickler zusammenkommen und gemeinsam Projekte umsetzen können.<br> Den Preis der Studierenden erhielt Sarah Lüdemann vom Institut für Kulturwissenschaft, Filmwissenschaft, Kunstpädagogik am Fachbereich Kulturwissenschaften für ihre Veranstaltung „Kunstvermittlung zwischen Forschung und Aktion“. In dem Seminar organisierten Studierende eine Ausstellung mit Kunstwerken von Künstlerinnen und Künstlern im öffentlichen Raum zum Thema „der/die/das Andere“. Die Ausstellungen wurden an zwei unterschiedlichen Orten in Bremen gezeigt. Die Studierenden begeisterte, dass sie von ihrer Hochschullehrerin intensiv begleitet wurden und neue Methoden der Vermittlungsarbeit kennenlernten, die sie ausprobieren konnten.</p><h3>Über den Berninghausen-Preis</h3><p>Seit 1991 verleihen die Universität Bremen und der Verein – „Freunde der Universität Bremen und der International University Bremen" jährlich den von der Familie Berninghausen gestifteten Preis, um besondere Leistungen in der universitären Lehre auszuzeichnen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Kategorien verteilt werden. Alle Mitglieder der Universität können Lehrende dafür vorschlagen. Beim Studierendenpreis sind nur die Studierenden vorschlagsberechtigt. Eine Auswahlkommission, die durch den Akademischen Senat eingesetzt wird, wählt nach sorgfältiger Prüfung die Preisträgerinnen und Preisträger unter den eingegangenen Vorschlägen aus und schlägt sie dem Akademischen Senat zur Beschlussfassung vor.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Julia Pundt<br> Referat für Rektoratsangelegenheiten<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218 60116<br> E-Mail: <a href="mailto:julia.pundt@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">julia.pundt@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/8/csm_Berningh.Rehling1_86bcae5f30.jpg" length="275941" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/8/csm_Berningh.Rehling1_86bcae5f30.jpg" fileSize="275941" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, Carl Berninghausen, Sarah Lüdemann, Anna Förster, Wissenschaftsstaatsrat Tim Cordßen, Bengt Beutler von den „unifreunden“ (v.l.).</media:description><media:copyright>Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21564</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Nov 2019 15:46:51 +0100</pubDate>
                            <title>Äthiopische Botschafterin Solomon besucht IGS-Promovierende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/aethiopische-botschafterin-solomon-besucht-igs-promovierende</link>
                            
                            <description>Die neue äthiopische Botschafterin in Berlin, Mulu Solomon, hat Bremen besucht. Dabei nahm sie sich auch Zeit, sich an der Universität über die International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) zu informieren – das strukturierte Doktorandenprogramm des Forschungsverbunds LogDynamics.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das internationale, interdisziplinäre Projekt hatte die Aufmerksamkeit der Botschafterin geweckt, weil die IGS in den vergangenen Jahren mehr als 20 Doktorandinnen und Doktoranden aus Äthiopien auf vielfältige Weise betreut und unterstützt hat. Der erste, Fasika Bete, hat 2015 im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen promoviert. Sie lehrt seither an der Universität Addis Abeba. Momentan halten sich zwei Doktoranden mit einem sogenannten Sandwich-Stipendium für ein halbes Jahr an der Uni Bremen auf. Sie verbringen ihre Promotionsphase zur Hälfte der Zeit in Bremen, werden aber in ihrer Heimatuniversität promoviert.</p><p>Die bisher größte Gruppe von 18 Personen absolvierte einen dreimonatigen Auslandsaufenthalt am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH, einem Partner in Log<em>Dynamics</em>. Ihnen wurde in einem Projekt der Texas Tech University, USA, zusammen mit dem in Bremen ansässigen Unternehmen INROS LACKNER SE der Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen sowie zu aktuellen Baustellen ermöglicht. Auch sie wurden in der IGS betreut.</p><h3>Äthiopische Universitäten auf internationales Niveau bringen</h3><p>All diese Doktorandinnen und Doktoranden sind bereits Dozierende in ihren Heimatuniversitäten. Ziel ihrer Auslandsaufenthalte war und ist, die Ausbildung und Forschung der äthiopischen Universitäten auf ein internationales Niveau zu bringen und von Best Practices zu lernen. Die äthiopische Regierung hat dafür unterschiedliche Maßnahmen und Förderinstrumente aufgelegt, die mit deutscher Unterstützung z.B. durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und den Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) umgesetzt werden.</p><p>Botschafterin Solomon machte sich bei ihrem Besuch ein eigenes Bild von der vorhandenen Infrastruktur, dem LogDynamics Lab. Sie nutzte die Gelegenheit, mit Professorinnen und Professoren, mit der Koordinatorin der IGS sowie mit den äthiopischen Doktorandinnen und Doktoranden über die Erfahrungen und die daraus resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten zu sprechen. Begleitet wurde der Besuch durch die äthiopische Gemeinde in Bremen.</p><h3>Die International Graduate School for Dynamics in Logistics</h3><p>Die IGS der Universität Bremen bietet seit Mitte 2005 exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit einer zügigen, strukturierten Promotionsausbildung im Rahmen des interdisziplinären Forschungsverbunds LogDynamics. LogDynamics vereint Arbeitsgruppen aus fünf Fachbereichen: Physik/Elektrotechnik, Produktionstechnik, Mathematik/Informatik, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Die IGS hat seit ihrer Gründung 76 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 24 Ländern aufgenommen, 46 davon wurden mittlerweile von der Universität Bremen promoviert. Über diese Vollzeitdoktorandinnen und –doktoranden hinaus wurden von der IGS im Rahmen von internationalen Austauschprojekten zahlreiche weitere Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf allen Qualifikationsebenen aufgenommen und für die Zeit ihres Aufenthalts in die Community der IGS integriert.</p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.logistics-gs.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.logistics-gs.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p class="MsoPlainText">Dr.-Ing. Ingrid Rügge<br> International Graduate School for Dynamics in Logistics<br> Geschäftsführerin<br> Telefon: +49 (0)421 218-50139<br> E-Mail: <a href="mailto:rue@biba.uni-bremen.de">rue@biba.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/Thoben_Solomon.jpg" length="1876675" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/Thoben_Solomon.jpg" fileSize="1876675" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hoher Besuch: BIBA-Institutsleiter Professor Klaus-Dieter Thoben begrüßt die äthiopische Botschafterin Mulu Solomon. </media:description><media:copyright>IGS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21507</guid>
                            <pubDate>Mon, 25 Nov 2019 09:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Umfrageprojekt der Universität zu KI</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/umfrageprojekt-der-universitaet-zu-ki</link>
                            
                            <description>Zur Teilnahme an Umfragen zum Thema Künstliche Intelligenz lädt das Sozialwissenschaftliche Methodenzentrum der Universität ein. Das Ziel des Umfrageprojektes ist es, Antworten darauf zu finden, wie künstliche Intelligenz das Leben der Menschen verändern wird.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„In den vergangenen Jahren hat das Thema ,künstliche Intelligenz‘ – abgekürzt KI – stark an Bedeutung gewonnen“, erläutert Professor Uwe Engel, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Methodenzentrums. Erwartet werde, dass KI zukünftig viele Bereiche des beruflichen und privaten Lebens verändern werde und dabei auch sehr persönliche Themen betreffen könne. „Wir fragen danach, worauf wir uns einzustellen haben und was sich eigentlich hinter dem Begriff ,KI‘ verbirgt?“</p><h3>Wird KI in der Gesellschaft akzeptiert?</h3><p>KI wird allgemein als Zukunftstechnologie angesehen, in deren Forschung und Entwicklung nachhaltig investiert werden muss, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und erreichten Wohlstand abzusichern, wie Engel ausführt. Es sei deshalb davon auszugehen, dass KI tatsächlich Einzug in die Gesellschaft halten werde. „Nur auf welche Akzeptanz wird diese Entwicklung in der Gesellschaft treffen? Und, nicht weniger wichtig, wie müsste aus Sicht der Bevölkerung die weitere Entwicklung eigentlich aussehen, um Akzeptanz finden zu können?“, fragt der Soziologe.</p><h3>Umfrageprojekt „Zukunftsperspektive KI“</h3><p>Das Projekt möchte dazu beitragen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Umfrage „Zukunftsperspektive KI“ bietet vom 25. November bis 15. Dezember 2019 allen Interessierten die Gelegenheit, sich zu einer bedeutsamen Zukunftsfrage zu äußern. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt, ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. <a href="https://www.methodenzentrum-bremen.de/survey" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.methodenzentrum-bremen.de/survey</a></p><h3>Umfrageprojekt „Blick in die Zukunft“</h3><p>Die zweite Umfrage „Blick in die Zukunft“ wendet sich direkt an die Wissenschaft und Politik in der Freien Hansestadt Bremen. Zusätzlich zum Fragenkatalog der Umfrage „Zukunftsperspektive KI“ soll es um einen Blick in die Zukunft gehen. Dafür erhalten in diesen Tagen rund 1.800 Akteure und Akteurinnen aus Wissenschaft und Politik am Standort Bremen und Bremerhaven Email-Einladungen, darunter sehr viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität.</p><h3>Über das Projekt</h3><p>Das Umfrageprojekt wird federführend vom Sozialwissenschaftlichen Methodenzentrum der Universität Bremen durchgeführt. Am interdisziplinär zusammengesetzten Projekt sind außerdem der Sonderforschungsbereich EASE der Universität Bremen, das Robotics Innovation Center, DFKI GmbH &amp; AG Robotik der Universität Bremen, die Informatik, Kognitionswissenschaft, Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft beteiligt.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><h4><a href="https://www.methodenzentrum-bremen.de/survey" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.methodenzentrum-bremen.de/survey</a></h4><h4>Informationen zum Umfrageprojekt:<a href="https://www.methodenzentrum-bremen.de/index.php?page=umfragen" target="_blank" rel="noreferrer"> https://www.methodenzentrum-bremen.de/index.php?page=umfragen</a></h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Uwe Engel<br> Sozialwissenschaftliches Methodenzentrum<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-67322<br><a href="mailto:uengel@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">uengel@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_2019_11_25_Umfrage_c14fce5307.jpg" length="154186" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_2019_11_25_Umfrage_c14fce5307.jpg" fileSize="154186" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten herausfinden, auf welche Akzeptanz KI in der Gesellschaft treffen wird.</media:description><media:copyright>MikeDotta/shutterstock</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21409</guid>
                            <pubDate>Wed, 13 Nov 2019 13:35:21 +0100</pubDate>
                            <title>Neues Graduiertenkolleg von DFG bewilligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jacobs-university-bremen-und-universitaet-bremen-starten-gemeinsames-graduiertenkolleg</link>
                            
                            <description>Großer Erfolg für ein Gemeinschaftsprojekt der Jacobs University und der Universität Bremen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung eines Graduiertenkollegs an der gemeinsam betriebenen Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) bewilligt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Forschungs- und Qualifizierungsprogramms können 14 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Disziplinen Psychologie, Soziologie und Politologie ihren Doktorgrad erwerben. Die ersten sieben Promovenden treten ihre Ausbildung in 2020 an, eine zweite Gruppe folgt voraussichtlich in 2021. Die DFG finanziert das Kolleg über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren mit rund drei Millionen Euro.</p><p>„Ich freue mich, dass der gemeinsame Antrag der Universität Bremen und der Jacobs University bei der DFG überzeugen konnte. Den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gratuliere ich herzlich. Durch das neue Kolleg wird die Graduiertenausbildung an der Bremen International Graduate School of Social Sciences weiter gestärkt“, hebt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, hervor.</p><p>In dem Studien- und Forschungsprogramm wird es darum gehen, die Wechselwirkungen zwischen Individuen und ihrem gesellschaftlichen Umfeld zu erforschen. Ob Kultur, Geschlecht, soziale Schicht oder Familie: Jeder Mensch ist systematischen Einflüssen ausgesetzt, die ihn und sein Handeln prägen. Diese wiederum wirken zurück auf die sozialen Beziehungen und Verhältnisse, in denen sich jeder bewegt, und führen langfristig auch zu gesellschaftlichen Veränderungen.<br> &nbsp;<br> In dem englischsprachigen Graduiertenkolleg mit dem Titel „The Social Dynamics of the Self“ („Die soziale Dynamik des Selbst“) werden Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Sozialwissenschaften diese dynamischen Wechselwirkungen und ihre Folgen analysieren. Dies erfolgt anhand von sieben Themenbereichen, darunter die Migration. Welche Rolle spielt das Selbstverständnis bei der Migration von einer eher kollektivistischen zu einer individualistischen Kultur? Der Umgang mit Stress, wie Personen eine gute Balance zwischen den Ansprüchen im Arbeits- und im Privatleben finden können oder welche Konsequenzen ein früher Eintritt ins Rentenalter für das Selbstverständnis einer Person hat, sind weitere Themenkomplexe.<br> &nbsp;<br> Die Idee für die Beantragung des Kollegs wurde in der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) geboren, der es auch zugeordnet ist. Die BIGSSS ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Jacobs University und der Universität Bremen, in der derzeit 90 internationale Promovenden individuell betreut werden und ein strukturiertes Curriculum absolvieren. Als Sprecher des neuen Kollegs fungiert Dr. Ulrich Kühnen, Professor für Psychologie an der Jacobs University. Co-Sprecherin ist Sonja Drobnic, Ph.D, Professorin für Soziologie an der Universität Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://http://" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.bigsss-bremen.de/</a></p><p><a href="https://www.jacobs-university.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.jacobs-university.de/</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Kontakt Jacobs University: &nbsp;<br> Heiko Lammers<br> Corporate Communications &amp; Public Relations<br> Tel.: +49 421 200-4532<br><a href="mailto:h.lammers@jacobs-university.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">h.lammers@jacobs-university.de</a><br> &nbsp;<br> Kontakt Universität Bremen: &nbsp;<br> Sarah Batelka<br> Hochschulkommunikation und -marketing<br> Tel.: +49 421 218-60153<br><a href="mailto:sarah.batelka@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.batelka@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm__MG_3398_9f6ed43bd6.jpg" length="399613" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm__MG_3398_9f6ed43bd6.jpg" fileSize="399613" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21379</guid>
                            <pubDate>Mon, 11 Nov 2019 14:52:56 +0100</pubDate>
                            <title>„Bei der Universitätsgründung eine entscheidende Rolle gespielt“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bei-der-universitaetsgruendung-eine-entscheidende-rolle-gespielt</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen trauert um ihren Ehrenbürger und Förderer Moritz Thape. Der Bremer Politiker war zu Gründungszeiten der Universität Wissenschaftssenator und hat sich stets für die Institution eingesetzt.   
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Moritz Thape hat bei der Gründung und der Sicherung der Universität Bremen als Wissenschafts- und später Finanzsenator des Landes Bremen eine entscheidende Rolle gespielt“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. Als Anerkennung und Dank für dieses außergewöhnliche Engagement hat die Universität Bremen ihn im Jahr 2011 als Ehrenbürger und Förderer der Universität ausgezeichnet. „Die Universität Bremen ist Moritz Thape zu großem Dank verpflichtet. Wir trauen mit seiner Familie“, so Scholz-Reiter.</p><h3>Gradlinig und engagiert</h3><p>Moritz Thape war in den Jahren vor und nach der Universitätsgründung 1971 der Bremer Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst. Nach einem kontroversen Wahlkampf 1971, der sich stark auch auf die Gründung der Universität bezog, wurde er ein drittes Mal bis 1975 zum Wissenschaftssenator gewählt. Unterstützt vom Präsidenten des Senats, Bürgermeister Hans Koschnick, konnte Thape mit Gradlinigkeit und Engagement die politischen und finanziellen Voraussetzungen für die Eröffnung der Universität im Oktober 1971 schaffen. Als Wissenschaftssenator übernahm er politisch vor allem nach dem Austritt des damaligen Koalitionspartners FDP aus der Koalition die Verantwortung für alle erforderlichen Aktivitäten zur Universitätsgründung im Oktober 1971 – so insbesondere die Berufung der ersten Professorinnen und Professoren sowie die Wahl des Politikwissenschaftlers Dr. Thomas von der Vring zum Gründungsrektor.</p><p>„Bemerkenswert dabei war stets die große Loyalität Thapes zur Universität, obwohl er kein überzeugter Anhänger aller Elemente der Gründungskonzeption und insbesondere der Berufungspolitik der Universität Bremen war“, so der Rektor. Dennoch hat er das Bremer Modell mit den damals neuen Prinzipien wie zum Beispiel Interdisziplinarität und Praxisbezug in Forschung und Lehre, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft durch Öffnung der Universität für alle Schichten der Bevölkerung öffentlich stets verteidigt. Nach 1975 war Thape noch für vier Jahre Bildungssenator und danach bis zum Ausscheiden Hans Koschnicks als Bürgermeister Finanzsenator in den Jahren 1979 bis 1985. In dieser Zeit hat er vor allem nach dem Auslaufen der Mitfinanzierung der Universität durch fünf Bundesländer die Finanzierung der Universität aus bremischen Mittel gesichert. Nachdem Thape seine berufliche Laufbahn beendet hat, war er weiterhin ein Förderer der Universität.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_20191111_Moritz_Thape_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_a8aee822b6.jpg" length="95887" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_20191111_Moritz_Thape_Copyright_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_a8aee822b6.jpg" fileSize="95887" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bild zeigt Moritz Thape im Jahr 2011, als er als Ehrenbürger und Förderer ausgezeichnet wurde.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität  Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21305</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 Oct 2019 11:37:20 +0100</pubDate>
                            <title>Beschleunigte Bodenerosion durch den Menschen bereits seit 4000 Jahren </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/beschleunigte-bodenerosion-durch-den-menschen-bereits-seit-4000-jahren0</link>
                            
                            <description>Änderungen der Landnutzung durch den Menschen haben die Bodenerosion schon lange vor der Industrialisierung verstärkt. Das ist das Ergebnis einer Studie mit Beteiligung der Universität Bremen, in der Sedimente in mehr als 600 Seen weltweit analysiert wurden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Böden bilden die Grundlage für fast alle biologischen Prozesse auf den Kontinenten. Verwitterung und Abtragung wurden über Jahrmillionen vor allem durch klimatische Einflüsse kontrolliert. In der jüngeren Vergangenheit sowie auf lokaler und regionaler Ebene sind anthropogene Aktivitäten zu Hauptursachen der Bodenerosion geworden. Unklar blieb jedoch bisher, ob die vom Menschen verursachte Bodenerosion auch weltweit Auswirkungen hat.</p><h3>Bohrkerne von Sedimenten aus 632 Seen weltweit untersucht</h3><p>Um diese Frage zu beantworten, blickte ein Team internationaler Wissenschaftler unter Leitung des französischen Geowissenschaftlers Jean-Philippe Jenny vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und dem CARRTEL Limnology Center in Thonon-les-Bains, Frankreich, in die Vergangenheit zurück. Sie untersuchten Bohrkerne von Sedimenten aus 632 Seen weltweit, die in den vergangenen Jahrzehnten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfasst worden sind. „Sedimente in Seen gelten als natürliche Archive für Bodenerosionsprozesse. Alles was aus den Einzugsgebieten der Seen an festen und gelösten Stoffen ausgetragen wird, bleibt am Grund der Seen chronologisch erhalten“, sagt Dr. Jenny.</p><p>Mit Hilfe von Radiokohlenstoffdatierungen und jahreszeitlich geschichteten Sedimenten, vergleichbar den Baumringchronologien, ermittelten die Wissenschaftler präzise Alter der Sedimentschichten sowie deren Sedimentationssraten. „Bereits vor 4000 Jahren liefern mehr als ein Drittel aller untersuchten Seen Hinweise auf eine erhöhte Sedimentationsrate“, sagt Bernd Zolitschka, Mitautor der Studie und Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen.</p><h3>„Der Rückgang der Baumpollen ist auf Entwaldung zurückzuführen“</h3><p>Auf der Suche nach möglichen Ursachen untersuchten die Forscher auch Pollendaten der Sedimente, um Veränderungen der Vegetationsbedeckung in den Einzugsgebieten der Seen zu rekonstruieren. Dabei konnten sie auf bestehende Datenbanken zurückgreifen. „Wir waren überrascht zu sehen, dass die Zunahme der Sedimentationsraten vor 4000 Jahren zeitlich mit einem verringerten Anteil an Baumpollen zusammenfiel“ sagt Dr. Jenny. „Der Rückgang der Baumpollen ist auf Entwaldung zurückzuführen, die insbesondere durch Rodungen im Zusammenhang mit der Landwirtschaft und für neue Siedlungen zurückzuführen ist. Dies begünstigte wiederum die Degradation und Erosion der Böden“, bestätigt Prof. Zolitschka. Weitere statistische Analysen untermauern die Annahme, dass hauptsächlich die veränderte Vegetationsbedeckung zur beschleunigten Bodenerosion in den Einzugsgebieten der Seen führte. &nbsp;</p><p>Bei näherer Betrachtung ihrer neu kombinierten Daten stießen die Forscher auf weitere interessante Zusammenhänge: Auf regionaler Ebene scheinen Veränderungen in der Sedimentationsrate mit sozioökonomischen Entwicklungen im Zuge der Besiedlungsgeschichte zu korrelieren. So begann die Zunahme der Bodenerosion in Nordamerika viel später als in Europa. Dies entspricht wahrscheinlich einer verzögerten Einführung europäischer landwirtschaftlicher Praktiken in Nordamerika erst im Zuge der Kolonisation. Umgekehrt ist der Rückgang der Bodenerosion in 23% der Standorte wahrscheinlich mit verbessertem Wassermanagement verbunden, dies insbesondere in den römischen und chinesischen Kaiserreichen vor rund 3000 Jahren.&nbsp; &nbsp;</p><p>Zusammenfassend deutet diese Studie darauf hin, dass die Veränderung des Baumbestandes in den Einzugsgebieten der Flüsse und Seen seit langem der Hauptfaktor für die Bodenerosion ist. Darüber hinaus erklärt die anthropogene Abholzung die beschleunigte Bodenerosion in den letzten vier Jahrtausenden. „Bereits mit Beginn der frühen landwirtschaftlichen Aktivitäten im Neolithikum veränderten die Menschen die natürlichen Lebensräume und passten sie ihren Bedürfnissen an. Damit einher ging oft eine Destabilisierung der Umweltbedingungen, wie z.B. eine verstärkte Bodenerosion bereits vor 4000 Jahren. Ein Prozess, der bis heute weltweit nicht gestoppt wurde und der sich durch steigende Treibhausgasemissionen und den damit verbundenen Klimawandel weiter beschleunigen wird“, so Bernd Zolitschka, der Daten des gut datierten und interdisziplinär untersuchten Sedimentarchivs Holzmaar, einem Kratersee in der Westeifel, in diese Studie einbrachte.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Pressemitteilung Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena: <a href="https://www.bgc-jena.mpg.de/www/index.php/PublicRelations/NewsSingle?userlang=en&amp;jahr=2019&amp;id=1572259324&amp;disc" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.bgc-jena.mpg.de/www/index.php/PublicRelations/NewsSingle?userlang=en&amp;jahr=2019&amp;id=1572259324&amp;disc</a></p><p><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Bernd Zolitschka<br> Institut für Geographie<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-67150<br> E-Mail: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zoli@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_2019_10_30_Studie_Bodenerosion_ccc133ed15.jpg" length="867774" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm_2019_10_30_Studie_Bodenerosion_ccc133ed15.jpg" fileSize="867774" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Änderungen der Landnutzung durch den Menschen haben die Bodenerosion schon lange vor der Industrialisierung verstärkt.</media:description><media:copyright>Rick Bohn / United States Fish and Wildlife Service (USFWS)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 29 Oct 2019 13:48:06 +0100</pubDate>
                            <title> Studie: Grund für Tod fossiler Kaltwasserkorallen gefunden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studie-grund-fuer-tod-fossiler-kaltwasserkorallen-gefunden</link>
                            
                            <description>Wann und warum sind die erst 2016 entdeckten fossilen Kaltwasserkorallen vor Namibias Küste ausgestorben? Die Antworten darauf geben Leonardo Tamborrino vom MARUM und seine Co-Autorinnen und -Autoren in einer Studie, die in der Zeitschrift Geology erschienen ist.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Kaltwasserkorallen spielen als so genannte Ökosystem-Ingenieure eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt in der Tiefsee. Maßgeblich an der Riffbildung ist die Korallenart Lophelia pertusa beteiligt. Ihr verzweigtes, hartes Kalkskelett bietet Schutz-, Brut- und Lebensräume für zahlreiche andere Tierarten. Über Tausende von Jahren bilden diese Korallen hügelartige Riffstrukturen am Meeresboden, die über Hundert Meter hoch und mehrere Tausend Meter lang werden können.</p><h3>Kaltwasserkorallen lebten zwischen 9.500 und 4.500 Jahren vor heute</h3><p>2016 wurden bei einer Expedition mit dem Forschungsschiff METEOR vor Namibia über 2.000 Kaltwasserkorallenhügel in Wassertiefen zwischen 160 und 270 Metern entdeckt. Die Hügel erstrecken sich über achtzig Kilometer entlang des Schelfs und stellen somit die größte bislang entdeckte Korallenhügel-Provinz im Südost-Atlantik dar. Allerdings zeigten Unterwasseraufnahmen: Die Kaltwasserkorallen sind bereits seit langer Zeit tot. Um genauer zu untersuchen, wann die Korallen hier ausgestorben sind und welche Umweltfaktoren ihr Aussterben verursachten, hat ein Forscherteam während der METEOR-Expedition M122 Sedimentproben von diversen Korallenhügeln gewonnen, aus denen wiederum fossile Skelett-Bruchstücke der Korallenart Lophelia pertusa entnommen wurden. Die Datierung der Proben hat gezeigt, dass die Kaltwasserkorallen zwischen 9.500 und 4.500 Jahren vor heute, also vom frühen bis mittleren Holozän, vor Namibia lebten und in diesem Zeitraum bis zu zwanzig Meter hohe Hügel aufbauten.</p><p>Da Kaltwasserkorallen mit ihrem Skelett am Meeresboden festwachsen, sind sie auf Strömungen angewiesen, die Nahrungspartikel zu ihnen herantransportieren. Zudem reagieren sie sehr sensibel auf sich verändernde Umweltfaktoren. Dazu gehören neben der Futterzufuhr etwa Temperatur und pH-Wert des Wassers, aber auch der Sauerstoffgehalt. Verändern sich einer oder mehrere Faktoren, geraten die Korallen unter Stress, was schließlich zu ihrem lokalen Aussterben führen kann. Die Tatsache, dass sich vor Namibia in den vergangenen 4.500 Jahren keine neuen Korallen auf dem Schutt der alten angesiedelt haben, weist auf ein ökologisches Umfeld hin, dass das Korallenwachstum seitdem verhindert hat. Das Autorenteam ist überzeugt davon, dass der niedrige Sauerstoffgehalt von unter einem halben Milliliter Sauerstoff pro Liter Wasser das Korallenwachstum vor der namibischen Küste bis heute verhindert. „Diese Werte sind sehr viel niedriger als alle bislang bekannten Sauerstoffgehalte, die im Bereich von lebenden Lophelia-Riffen im Atlantik gemessen worden sind“, sagt Leonardo Tamborrino vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen.</p><h3>Zu niedriger Sauerstoffgehalt im Wasser</h3><p>Der Schelf vor der Küste Namibias wird heute durch das Benguela-Auftriebssystem kontrolliert, das kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe nach oben strömen lässt. Dies macht die Küste Namibias zu einem der produktivsten Gebiete der Weltmeere, was sich auf den ersten Blick positiv auf das Korallen-Wachstum auswirken sollte. Allerdings wird bei der anschließenden Zersetzung des organischen Materials gleichzeitig auch viel Sauerstoff verbraucht. Das führt dazu, dass die küstennahen Gewässer wenig Sauerstoff enthalten. Im mittleren Holozän hat sich das Benguela-Auftriebssystem verstärkt, gleichzeitig verlagerte sich ein damit assoziiertes Frontensystem, die Angola-Benguela-Front, in Richtung Äquator. Beide Prozesse, so folgern Leonardo Tamborrino und seine Kolleginnen und Kollegen, haben zu einer Intensivierung der Sauerstoffminimumzone vor Namibia geführt und das Aussterben der dortigen Korallen ausgelöst.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Logbuch zur METEOR Expedition M122:<br><a href="https://www.marum.de/Entdecken/Logbuch-METEOR-122.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.marum.de/Entdecken/Logbuch-METEOR-122.html</a></p><p>Hintergrund zu Korallenhügeln:<br><a href="http://www.marum.de/Entdecken/Korallenriff.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.marum.de/Entdecken/Korallenriff.html</a></p><p><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Leonardo Tamborrino<br> Marine Sedimentologie<br> Telefon: 0421 218 65678<br> E-Mail: <a href="mailto:ltamborrino@marum.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ltamborrino@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_2019_10_29_Tod_Kaltwasserkorallen_94066a2a6c.jpg" length="87161" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_2019_10_29_Tod_Kaltwasserkorallen_94066a2a6c.jpg" fileSize="87161" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Fos­si­le Kalt­was­ser­ko­ral­len auf ei­nem Ko­ral­len­hü­gel vor der Küs­te Na­mi­bi­as, die erst­mals bei der Ex­pe­di­ti­on M122 mit dem For­schungs­schiff Me­te­or ent­deckt wur­den. Un­ter­sucht wur­den Pro­ben von der Ober­sei­te der Ko­ral­len­hü­gel, um fest­zu­stel­len, wann die Kalt­was­ser­ko­ral­len aus­star­ben.</media:description><media:copyright>MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten, Uni­ver­si­tät Bre­men</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 29 Oct 2019 10:27:39 +0100</pubDate>
                            <title>Professor Ekkard Brinksmeier geht in den Ruhestand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professor-ekkard-brinksmeier-geht-mit-abschiedskolloquium-in-den-ruhestand</link>
                            
                            <description>Mit einem Abschiedskolloquium ist Professor Ekkard Brinksmeier jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. Während seiner langjährigen Tätigkeit im Leibniz-IWT und an der Universität Bremen wurde der renommierte Fertigungstechniker mehrfach ausgezeichnet – unter anderem 1999 mit dem Leibniz-Preis.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Ekkard Brinksmeier gilt international als Spitzenforscher im Bereich der Produktionstechnik. Er engagiert sich seit mehr als 45 Jahren unter anderem auf dem Gebiet der werkstofforientierten und ressourcenschonenden Fertigung mit besonderem Augenmerk auf der Hochpräzisionstechnik. Jetzt endet seine langjährige und erfolgreiche Forschungskarriere, und Brinksmeier verabschiedet sich den Ruhestand. Am 29. Oktober 2019 wurde er in Bremen mit einem Abschiedskolloquium für seine beachtliche Lebensleistung geehrt.</p><p class="MsoPlainText">Ekkard Brinksmeier war Professor für Fertigungsverfahren an der Universität Bremen sowie Direktor der Hauptabteilung Fertigungstechnik am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT sowie Leiter des Labors für Mikrozerspanung (LFM). Seine Forschungsarbeit liegt unter anderem auf dem Fokus der ultrapräzisen mechanischen Fertigungsverfahren, darunter Diamantbearbeitungsverfahren und Präzisionsschleifen.</p><h3 class="MsoPlainText"><strong>Erster Bremer Träger des Leibniz-Preises</strong></h3><p class="MsoPlainText">Nach dem Maschinenbaustudium an der Universität Hannover, wo er 1982 auch promovierte und sich 1991 habilitierte, nahm der Fertigungstechniker 1992 den Ruf an die Universität Bremen an. 1997 wurde er als erster Bremer Wissenschaftler in den Senatsausschuss der DFG für Sonderforschungsbereiche berufen, bevor er 1999 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet wurde – dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland.</p><p class="MsoPlainText">Professor Brinksmeier ist Mitglied der Deutschean Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Past President der Internationalen Akademie für Produktionstechnik CIRP sowie der European Society for Precision Engineering and Nanotechnology (euspen). 2011 wurde er mit der Frederick W. Taylor Research Medal der Society of Manufacturing Engineers (SME) und 2015 mit dem euspen Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Im Jahr 2012 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der RWTH Aachen verliehen. Zuletzt erhielt Herr Brinksmeier 2017 die Ehrenprofessur für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und die Kooperation mit der chinesischen Universität Tianjin.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_Brinksmeier_044de13347.jpg" length="261077" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_Brinksmeier_044de13347.jpg" fileSize="261077" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ekkard Brinksmeier gilt international als Spitzenforscher im Bereich der Produktionstechnik. Nun geht er in den Ruhestand.</media:description><media:copyright>Leibniz-IWT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21211</guid>
                            <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 10:54:30 +0200</pubDate>
                            <title>„Die Europäische Universität ist eine große Chance“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-europaeische-universitaet-ist-eine-grosse-chance</link>
                            
                            <description>Wie die Europäische Universität von morgen aussehen kann, darüber haben sich rund 100 Interessierte an der Universität Bremen informiert und ausgetauscht. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Das Rektorat informiert“ mit einem World Café statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, sprach von einem historischen Moment: „Wir erleben die Gründung einer Europäischen Universität, darin liegt eine große Chance“, sagte er. Ziel sei es, Universität umfassend neu zu denken und zu gestalten. In diesem Prozess habe die Universitätsöffentlichkeit die Möglichkeit, die Idee einer neuen Europäischen Universität „von Beginn an mitzuentwickeln“, hob der Rektor zur Begrüßung hervor.</p><h3>Die YUFE Vision: Studieren in ganz Europa</h3><p>Gefördert von der EU-Kommission gestaltet die Universität Bremen in den kommenden Jahren gemeinsam mit sieben anderen jungen und innovativen Partnerinstitutionen – der YUFE Allianz – eine Europäische Universität. Dem Netzwerk YUFE - Young Universities for the Future of Europe gehören neben der Universität Bremen die Universitäten Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern an. Studierende sollen unkompliziert und ohne Hindernisse zwischen den Standorten der beteiligten Universitäten wechseln, in mehr als einer Sprache studieren und sich in verschiedenen europäischen Kulturen bewegen. Diese neue Qualität der Mobilität sollen alle Universitätsmitglieder leben können. YUFE verbindet Universitäten mit der Gesellschaft und befördert die Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen, dem öffentlichen und privaten Sektor und Bürgern in ganz Europa.</p><h3>World Café zu YUFE-Themen</h3><p>Wie stellen sich Mitarbeitende der Universität Bremen die Europäische Universität von morgen vor? Welche Chancen sehen sie? Was sind die kritischen Aspekte, die man bedenken sollte? Um dies umfassend zu diskutieren, lud das Rektorat im Rahmen der Uni-Veranstaltung zu einem World Café ein, das aus gegebenem Anlass YUFE Café hieß. An mehreren Tischen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Herausforderungen und Ziele zu Themen wie „Student Journey“, „Staff Journey“, „Innovation und Entrepreneurship“, „YUFE in our Cities“ und „Diversity and Inclusion“. Im Anschluss wurden viele konstruktive Ideen und Vorschläge präsentiert, die von der Forderung, Verwaltungsprozesse zu entschlacken über Ideen wie einem YUFE-Zugticket, dass die Mobilität zwischen den Universitäten sicherstellen soll, bis zu dem Hinweis auf die unterschiedlichen Hochschulgesetze in den betreffenden Ländern reichte. Die vielen Ideen und Anregungen werden jetzt an die YUFE-Arbeitsgruppen weitergegeben.</p><h3>„Europäische Universität auf ein solides Fundament bauen“</h3><p>Professorin Eva-Maria Feichtner, Konrektorin für Internationalität und Diversität, freute sich über die vielen Ideen und Anregungen: „Eine wirklich europäische Universität zu schaffen, benötigt Zeit, aber vor allem auch die Unterstützung von allen Beteiligten. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf einem guten Weg sind. So können wir die Europäische Universität auf ein solides Fundament bauen.“</p><h3>Wie kann man bei YUFE mitgestalten?</h3><p>Interessierte, die YUFE mitgestalten wollen, können sich an die YUFE-Koordinatorin Leonie Wiemeyer wenden, Kontakt: yufe-info@uni-bremen.de .</p><h3>11. November: Podiumsdiskussion zu YUFE in der Stadt</h3><p>In der Stadt wird die Universität erstmals bei einer öffentlichen Veranstaltung am Montag, 11. November 2019, über das Projekt YUFE informieren. Dafür lädt sie alle Interessierten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in den Europapunkt in der Carl-Ronning-Straße 2 ein. Es sprechen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die Europäische Universität. Eine Einladung mit genauer Uhrzeit und weiteren Informationen folgt in den nächsten Wochen.</p><h3>EU-Kommission fördert YUFE</h3><p>Die EU-Kommission hat die YUFE-Allianz in einem Pilotverfahren Ende Juni 2019 ausgewählt, um eine der ersten Europäischen Universitäten aufzubauen. Das Netzwerk wird in den nächsten drei Jahren mit 5 Millionen Euro gefördert. Insgesamt hatten sich mehr als 50 Netzwerke beworben, 17 werden jetzt von der EU gefördert. Die Förderung der YUFE-Allianz beginnt offiziell am 1. Dezember 2019</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>Lesen Sie die Website der Universität Bremen zu YUFE: http://unihb.eu/kQIO6g4H <br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Leonie Wiemeyer<br> YUFE-Projektkoordinatorin<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60384<br><a href="mailto:leonie.wiemeyer@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">leonie.wiemeyer@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_2019_10_18_Diskussion_4b37f26e15.jpg" length="316651" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_2019_10_18_Diskussion_4b37f26e15.jpg" fileSize="316651" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Konzentrierte Arbeitsatmosphäre: Rund 100 Interessierte diskutierten, wie die Europäische Universität von morgen aussehen kann.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/ Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21142</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Oct 2019 09:35:49 +0200</pubDate>
                            <title>„Wir sind inspiriert, motiviert und freuen uns auf mehr“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wir-sind-inspiriert-motiviert-und-freuen-uns-auf-mehr</link>
                            
                            <description>Studierende, Mitarbeitende und Leitung der Universität Bremen bauen mit sieben Partnerinstitutionen eine der ersten europäischen Universitäten auf. Jessica Winter ist eine der Studierenden, die am Projekt YUFE mitwirken. Im Interview berichtet die 23-Jährige von ihrem Engagement.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Frau Winter, warum bringen Sie sich bei YUFE ein?</h3><p>Ich habe schon immer ein großes Interesse an der Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen gehabt. Beispielsweise wirke ich als Mitglied des Studiengangausschusses (StugA) Mathematik bei den bundesweiten Fachschaftstagungen mit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für mich die studentische Beteiligung direkt an unserer Universität. Seit Beginn meines Studiums bin ich in der Hochschulpolitik aktiv und wurde sowohl in den Akademischen Senat als auch in den Studierendenrat als stimmberechtigtes Mitglied gewählt. Diese beiden Facetten&nbsp; vereinen zu können und mit meiner Erfahrung und meinen Ideen YUFE voranzubringen, empfinde ich als eine einmalige Chance. Ich möchte diesen Prozess daher gerne begleiten und formen.</p><h3>Welche Rolle haben die Studierenden in dem Projekt?</h3><p>Wir sind vollwertige Mitglieder und geben wichtige Impulse in allen Studienfragen. In sämtlichen Gremien und Arbeitsgruppen des YUFE-Netzwerks werden daher Studierende mit Stimmrecht vertreten sein, auch auf der Leitungsebene. Darüber hinaus wird es ein Studierendenparlament geben, in das aus jeder Partneruniversität drei Studierende entsandt werden.</p><h3>Vor kurzem haben sich alle Partnerhochschulen von YUFE in Großbritannien an der Universität Essex getroffen. Was war dort Ihr Part?</h3><p>Ich war mit der Bremer Studentin Tara Stenker in Essex. Mit den stellvertretenden Studierenden aus Maastricht (Niederlande), Rom (Italien), Essex (England), Madrid (Spanien), Rijeka (Kroatien) und natürlich Bremen gab es das erste Treffen des Student Forums. Wir haben über die neue Struktur gesprochen, über unsere Kommunikations- und Vernetzungskultur und ganz besonders über unsere studentische Rolle innerhalb des YUFE-Kollektivs. Wir fangen ja gerade erst an, die Strukturen für YUFE aufzubauen. Das ist sehr spannend. Uns hat die Vernetzung mit den anderen Studierenden sehr gefallen. Trotz der kurzen Zeit sind schon viele Freundschaften entstanden. Wir sind inspiriert, motiviert und freuen uns auf mehr.</p><h3>In diesen Tagen steht das nächste YUFE-Treffen an, dieses Mal in Zypern. Ein Programmpunkt sind die Wahlen fürs Student Forum. Was ist das für ein Gremium?</h3><p>Als Interessen-Vertretung der Studierenden innerhalb der YUFE-Gemeinschaft ist es ähnlich einem Studierendenparlament, in dem sich die Beteiligten über die studentischen Themen rund um die europäische Vernetzung austauschen und diskutieren. Gleichzeitig ist es die Einrichtung, in der wir die für Studierenden wichtigen Punkte in das YUFE-Netzwerk und somit an die Partnerhochschulen herantragen. In Zypern wählen wir quasi das Präsidium des Student Forum, um uns auch eine Struktur zu geben und klar nach Zuständigkeiten trennen zu können. Dabei unterscheiden wir in Vorsitz sowie die dazugehörige Stellvertretung, Finanzen, Schriftführung und externe Beziehungen. In Essex haben wir angefangen, über eine rudimentäre Geschäftsordnung zu sprechen, welche wir in einer ersten Fassung in Zypern beschließen wollen. Neben dem Student Forum gibt es noch einige weitere Möglichkeiten zur Beteiligung beispielsweise in den sogenannten Task Forces sowie in der Projekt-Management-Gruppe.</p><h3>Brauchen Sie noch weitere Unterstützung von Studierenden in Bremen?</h3><p>Auf jeden Fall: Für die Aufgaben in den Gremien ist das sehr wichtig. Wir sind dabei, eine studentische Gruppe aufzubauen, in der sich alle Europa- und YUFE-interessierten Studierenden vernetzen. Die Gruppe soll sich ein paar Mal im Semester treffen, um sich auszutauschen und speziell Bremer Themen zu erarbeiten, die in das Student Forum getragen werden sollen.</p><h3>Über YUFE – Young Universities for the Future of Europe</h3><p>Gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine Europäische Universität. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission drei Jahre lang mit 5 Millionen Euro gefördert. YUFE-Studierende sollen unkompliziert und ohne Hindernisse zwischen den Standorten der beteiligten Universitäten wechseln, in mehr als einer Sprache studieren und sich in verschiedenen europäischen Kulturen bewegen. Alle Mitglieder der Universität sollen diese neue Qualität der Mobilität leben können. Ein ständiger Austausch wird die Standorte zusammenführen und allen Mitgliedern der Universität Bremen neue Karrierewege eröffnen. Damit fördert die Allianz den Austausch, das Lernen und Verstehen über Institutionen, Regionen und Kulturen in Europa hinweg. YUFE stärkt europäische Identitäten und die europäische Idee. Der Allianz gehören neben der Universität Bremen die Universitäten Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern an.</p><p>Mehr Informationen zu YUFE gibt es bei der uniinternen Veranstaltung <a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/page?tx_news_pi1%5Bnews%5D=21132&amp;cHash=9e11b4228772c22f0d1da9c159df5425" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">"Das Rektorat informiert"</a> am 15. Oktober um 15 Uhr in der Mensa.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>http://unihb.eu/kQIO6g4H<br><a href="http://www.yufe.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.yufe.eu</a></p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Leonie Wiemeyer<br> Tel.: 0421 218 60384<br> E-Mail: <a href="mailto:wiemeyer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wiemeyer@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_YUFE_Day_Two_28-08-19_109_-_Kopie-4zu3_867a913147.jpg" length="470943" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_YUFE_Day_Two_28-08-19_109_-_Kopie-4zu3_867a913147.jpg" fileSize="470943" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jessica Winter (zweite Reihe, Mitte) engagiert sich in den studentischen Gremien des YUFE-Netzwerks.</media:description><media:copyright>YUFE Alliance</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21108</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUS PREIS 2019/2020: Jetzt Nominierungen einreichen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/campus-preis-2019-2020-jetzt-nominierungen-einreichen</link>
                            
                            <description>Es ist wieder soweit: Für den „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ werden an der Universität Bremen die besten Abschlussarbeiten zu Fragen der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, des Schutzes der Umwelt, des Klimas und der Meere gesucht. Nominierungsschluss ist der 6. Dezember 2019. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Je eine Doktor- und eine Masterarbeit werden ausgezeichnet und mit insgesamt 3.000 Euro honoriert. Insgesamt können Arbeiten aus allen Fachbereichen der Universität Bremen vorschlagen werden. Die Preisvergabe erfolgt am 14. Mai 2020.</p><p>Verliehen wird die Auszeichnung von der KELLNER &amp; STOLL–STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), der Universität Bremen und den Alumni der Universität Bremen e.V. Die Bremer Unternehmen ADLER Solar, REETEC und ecolo unterstützen die Verleihung des Preises.</p><h3>Welche Vorrausetzungen müssen die Arbeiten erfüllen?</h3><p>Vorgeschlagen werden können Arbeiten mit besonderen Ansätzen, Methoden und Ergebnissen, die nachhaltige Forschung voranbringen. Die Arbeit muss zum Zeitpunkt der Nominierung bewertet sein. Die Promotion oder der Masterabschluss an der Universität Bremen können bis zu zwei Jahre zurückliegen (Abschluss nach dem 31.08.2017).</p><h3>Wer kann nominieren?</h3><p>Berechtigt zu einer Nominierung für den CAMPUS PREIS ist wissenschaftliches Personal der Universität Bremen, also Professorinnen und Professoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, Lektorinnen und Lektoren, Lehrbeauftragte, zur Abnahme von Masterarbeiten und Dissertationen Berechtigte. Hinzu kommt wissenschaftliches Personal von den mit der Universität nach Paragraph 96, Bremisches Hochschulgesetz verbundenen Einrichtungen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.</p><h3>Wie kann man nominieren?</h3><p>Das entsprechende Formular finden Sie auf der Internetseite <a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a> unter „Bewerben“. Dort stehen auch die Teilnahmebedingungen.</p><h4><br> Fragen beantworten:</h4><p>KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br><abbr title="Doktorin">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421-230569<br> E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@campuspreis.de </a>&nbsp;<br><a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/Logo_CAMPUS_PREIS.JPG" length="192511" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/Logo_CAMPUS_PREIS.JPG" fileSize="192511" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>CAMPUS PREIS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 07 Oct 2019 14:50:56 +0200</pubDate>
                            <title>Universität bietet Kindernotfallbetreuung an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kindernotfallbetreuung-neues-angebot-zur-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf</link>
                            
                            <description>Ab Oktober 2019 erweitert die Universität Bremen ihr Angebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um eine Kinderbetreuung für Notfälle. Bei einem Infotermin informierten Universitäts-Kanzler Dr. Martin Mehrtens und Mitarbeiterinnen der „Notfallmamas“ über das Betreuungsmodell. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ausfälle der Regelbetreuung und kurzfristige Erkrankungen von Kindern stellen Eltern oft vor besondere Herausforderungen im Berufsalltag. Um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Fällen zu unterstützen, arbeitet die Universität Bremen jetzt mit dem externen Dienstleistungsunternehmen „Die Notfallmamas“ zusammen. Das Angebot beinhaltet ein kurzfristiges Einspringen von qualifizierten Betreuungskräften, bei dem die Kinder in ihrem eigenen sicheren Wohnumfeld bleiben. Den Eltern wird so ermöglicht, wichtige berufliche Termine wahrzunehmen.</p><p>Die Buchung der „Notfallmamas“ läuft über die Universität Bremen und richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern bis 12 Jahre. Die Universität übernimmt die Betreuungskosten.</p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Samira Abdel Wahed<br> Referat 08 – Zentrale Angelegenheiten der Verwaltung / Organisationsentwicklung<br> Universität Bremen<br> VWG, Raum 2360<br> Tel.: +49 421 218 60857<br> E-Mail: <a href="mailto:notfallmamas@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">notfallmamas@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Hilka Baumann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_20191002_Webnews_Notfallmamas__Kindernotfallbetreuung_Foto_Harald_Rehlin..._73adce764c.jpg" length="399698" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_20191002_Webnews_Notfallmamas__Kindernotfallbetreuung_Foto_Harald_Rehlin..._73adce764c.jpg" fileSize="399698" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kanzler der Universität Bremen Dr. Martin Mehrtens, Mitarbeiterinnen des Referats 08 und Mitarbeiterinnen des Unternehmens „Die Notfallmamas“ erklären bei einer Infoveranstaltung das neue Angebot der Kindernotfallbetreuung.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-21077</guid>
                            <pubDate>Fri, 04 Oct 2019 11:44:35 +0200</pubDate>
                            <title>Einzigartige Sammlung: 25 Jahre Bohrkernlager</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/einzigartige-sammlung-25-jahre-bohrkernlager</link>
                            
                            <description>Jubiläum: 25 Jahre ist es her, dass erstmals in Bremen Bohrkerne eingelagert wurden. 1994 kamen die ersten Meeresbodenproben an, die bei Expeditionen im Rahmen eines internationalen Bohrprogramms, das heute als IODP (International Ocean Discovery Program) bekannt ist, gewonnen worden waren.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Federführung des Geowissenschaftlers Professor Gerold Wefer hatte sich die Universität erfolgreich an einer Ausschreibung zur Einrichtung eines neuen „Core Repository“ beteiligt. Seither lagert eine einzigartige Sammlung von Meeresbodenproben in der Hansestadt – einem von nur drei Standorten weltweit im Rahmen des IODP. Seit 2005 befinden sich die Bohrkerne direkt auf dem Uni-Campus im MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Mittlerweile reicht dort der Platz kaum noch aus, weshalb es in den kommenden Jahren eine Erweiterung geben wird.</p><p>Mehr zum „Geburtstag“ in der Pressemitteilung des MARUM zu diesem Anlass: <a href="http://www.marum.de/Entdecken/25-Jahre-Kuehlhaus-fuer-Schlamm-und-Steine.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.marum.de/Entdecken/25-Jahre-Kuehlhaus-fuer-Schlamm-und-Steine.html</a></p><p>Hochschulkommunikation und -marketing der Universität und das MARUM haben zudem einen Videoclip realisiert, den Sie eingebettet auf dieser Seite finden sowie im YouTube-Kanal der Universität unter <a href="https://youtu.be/9CZ9PSBeiLU" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/9CZ9PSBeiLU</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Jubilaeum__25_Jahre_Bohrkernlager_an_der_Universitaet_Bremen_d7ed57d865.png" length="1242436" type="video/youtube"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Jubilaeum__25_Jahre_Bohrkernlager_an_der_Universitaet_Bremen_d7ed57d865.png" fileSize="1242436" type="video/youtube"/><media:description type="plain">25 Jahre ist es her, dass erstmals in Bremen Bohrkerne eingelagert wurden. Das Video erzählt die Geschichte und das Wirken des Bohrkernlagers an der Universität Brenen.</media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 04 Oct 2019 09:31:21 +0200</pubDate>
                            <title>Bundesverdienstorden für die Meeresbiologin Antje Boetius</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bundesverdienstorden-fuer-die-meeresbiologin-antje-boetius</link>
                            
                            <description>Hohe Ehrung für eine renommierte Meeresbiologin: Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Professorin der Universität Bremen, hat jetzt vom Bundespräsidenten den Bundesverdienstorden 1. Klasse verliehen bekommen.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vergab die bedeutende Auszeichnung an die Wissenschaftlerin am 2. Oktober 2019 bei einem Festakt in Berlin. Insgesamt wurden dort 25 Menschen mit dem Bundesverdienstorden geehrt – neben Antje Boetius auch Astronaut Alexander Gerst und Musiker Udo Lindenberg sowie der Pfarrer a.D. Rainer Eppelmann, eine der zentralen Personen im Widerstand der DDR.</p><p>Antje Boetius lehrt an der Universität Bremen „Mikrobielle Ozeanographie“. Als Hochschullehrerin der Universität und Leiterin des AWI zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie unterschiedlichen Zielgruppen die wichtige Forschungsarbeit und elementare Erkenntnisse der Polar- und Meereswissenschaften verständlich vermittelt. Mit hohem Engagement bringt sie aktuelle Forschungsresultate in viele hochrangige Gremien ein, um die Entwicklung von Strategien gegen die fortschreitende Umweltzerstörung und die Klimakrise konkret zu unterstützen.</p><p>Mehr zur Verleihung des Bundesverdienstordens in der Mitteilung des Bundespräsidialamtes in Berlin:</p><p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2019/10/191002-Verdienstorden-TdDE.html?nn=2236336" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2019/10/191002-Verdienstorden-TdDE.html?nn=2236336</a></p><p>Auf der „buten und binnen“-Webseite von Radio Bremen findet sich anlässlich der Verleihung des Verdienstordens ein aktuelles Interview mit Antje Boetius sowie ein Videoportrait der Forscherin:</p><p><a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/boetius-bundesverdienstkreuz-100.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/boetius-bundesverdienstkreuz-100.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_Boetius_Verdienstkreuz_Foto_Gero_Breloer_Bundesregierung_21cd2f0c75.jpg" length="366505" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_Boetius_Verdienstkreuz_Foto_Gero_Breloer_Bundesregierung_21cd2f0c75.jpg" fileSize="366505" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht Antje Boetius (Bremen) den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse unter dem Motto &quot;Mut zur Zukunft: Grenzen überwinden&quot;, im Schloss Bellevue.</media:description><media:copyright>Gero Breloer / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20974</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 Sep 2019 15:51:09 +0200</pubDate>
                            <title>Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kompetenzzentrum-fuer-kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin</link>
                            
                            <description>Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sich für die Förderung eines norddeutschen Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin ausgesprochen. Die Universität Bremen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sind Projektbeteiligte.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Befürwortung wurde die nächste Hürde im Auswahlverfahren des Wettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ genommen. Vorbehaltlich des parlamentarischen Beschlusses über den Bundeshaushalt fließen rund zehn Millionen Euro in den Norden. Hinter dem Projekt stehen die Universitäten Lübeck, Kiel, Hamburg und Bremen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Unterstützt wird „KI-<span lang="en" dir="ltr">Spac</span>e für intelligente Gesundheitssysteme“ (KI-SIGS) von den Landesregierungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Das Konzept <abbr title="KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme">KI-SIGS</abbr> will dem mit der Digitalisierung einhergehenden Strukturwandel von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft Rechnung tragen. Die zunehmende Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft, Medizin und Medizintechnik lässt die Anzahl an großen, heterogenen, komplexen und teilweise unstrukturierten Datensätzen in allen Bereichen der Lebenswissenschaften rasant ansteigen. Diese Daten bergen großes Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und adaptive selbstlernende KI-Technologien.</p><p>Professor Christoph Lüth vom Forschungsbereich <span lang="en" dir="ltr">Cyber-Physical System</span>s, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH/Universität Bremen, ergänzt: "KI-SIGS wird die Anwendung von Techniken der Künstlichen Intelligenz in der Medizin voranbringen. Hiervon profitieren die Firmen im norddeutschen Raum, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, aber auch die Universitäten und Forschungsinstitute wie das <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>, welche dann mit den Firmen wieder neue und interessante Projekte anschieben können. KI-SIGS kann so zu einem Innovationsmotor in Norddeutschland und darüber hinaus werden. Wir freuen uns auf KI-SIGS!"</p><h3>Künstliche Intelligenz in Kliniken</h3><p>Professorin Claudia Schmidtke, Mitglied des Deutschen Bundestages und des Gesundheitsausschusses sowie Patientenbeauftrage der Bundesregierung, erläutert die überregionale Bedeutung des Projektes: "Wir können mittlerweile mit gesundem Selbstbewusstsein sagen: Der Norden ist einer der Top-Standorte für Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen. Hervorragende Hochschulen und Universitätskliniken, enger Praxisbezug in dynamischen Unternehmensclustern und nicht zuletzt die tatkräftige Unterstützung der Politik im Bund und in den beteiligten Ländern haben dafür gesorgt. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir gemeinsam fortschreiben: In Berlin schaffen wir hierfür die entsprechenden Rahmenbedingungen und maßgeschneiderte Förderprogramme. Und in Lübeck verdichten wir weiter unsere außergewöhnlichen Kompetenzen in Gesundheit, Ernährung und Informatik."</p><p>Bremens Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, stellt heraus: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit vereinten Kräften der norddeutschen Länder dieses Projekt gewinnen konnten. <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> und Gesundheit sind eine sinnvolle und zukunftsweisende Kombination. Mit dem <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> und dem Fraunhofer <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin">MEVIS</abbr> wird in Bremen&nbsp;bereits jetzt international anerkannte Spitzenforschung betrieben."</p><p>Und ihre Kollegin, die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, <abbr title="Doktorin">Dr</abbr>. Claudia Schilling, ergänzt: "Mit unseren neu gewonnenen Partnerinnen und Partnern bietet unsere gemeinsame Forschungslandschaft eine starke Basis, um unsere Rolle in der KI-basierten Gesundheitswirtschaft weiter auszubauen."</p><h4 class="CxSpMiddle">Weitere Informationen:</h4><p class="CxSpMiddle"><a href="https://ki-sigs.de/" target="_blank" rel="noreferrer">ki-sigs.de/</a><br><a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4 class="CxSpMiddle">Fragen beantworten:</h4><p><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Dr. Christoph Lüth<br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 59830<br> E-Mail: <a href="mailto:Christoph.Lueth@dfki.de">Christoph.Lueth@dfki.de</a><br><br> Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br> Team Unternehmenskommunikation Bremen<br> Tel.: +49 421 178 45 4180<br> E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_09_20_Kompetenzzentrum_KI.jpg" length="946704" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_09_20_Kompetenzzentrum_KI.jpg" fileSize="946704" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Gewinnerinnen und Gewinner des KI-Innovationswettbewerbs </media:description><media:copyright>BMWi/Bildkraftwerk</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20763</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Aug 2019 15:01:49 +0200</pubDate>
                            <title>Blut ist dicker als Wasser und strömt anders</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/blut-ist-dicker-als-wasser-und-stroemt-anders</link>
                            
                            <description>Instabilitäten in Blutströmungen will ein Internationales Wissenschaftsteam aus der Physik, den Ingenieurswissenschaften und der Medizin erforschen. Mit dabei ist das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Art und Weise, wie Blut durch die Gefäße strömt, spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Thrombosen und Arteriosklerose. Allerdings sind die physikalischen Grundlagen des Blutstroms kaum bekannt. Blut ist heterogener als Wasser und wird von einer Pumpe, dem Herzen, angetrieben. Es pulsiert. Bisherige Experimente zum Strömungsverhalten basieren aber in der Regel auf Wasser, das sich gleichförmig bewegt. Diese Wissenslücke soll jetzt geschlossen werden.</p><h3>Ursachen von Krankheiten besser verstehen</h3><p>Die neu eingerichtete Forschungsgruppe beschäftigt sich mit Krankheiten, die viele Menschen betreffen und nicht selten tödlich verlaufen. Genaue Kenntnis des Strömungsverhaltens von Blut könnte also dabei helfen, die Ursachen dieser Krankheiten besser zu verstehen – und sie zu vermeiden oder effektiver zu therapieren.</p><h3>Projekt und Beteiligte</h3><p>Die Forschungsgruppe FOR 2688<em></em>„Instabilitäten, Bifurkationen und Migration in pulsierender Strömung“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab August 2019 für drei Jahre mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert. 700.000 Euro davon erhält die Universität Bremen. Weitere Partner im Verbund sind die Universität des Saarlandes, die Universität Bayreuth sowie das Helmholtz-Institut Nürnburg-Erlangen, das IST in Klosterneuburg bei Wien und die eidgenössische Forschungsanstalt WSL in Zürich.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://unihb.eu/aQN3D4SE" target="_blank" rel="noreferrer">http://unihb.eu/aQN3D4SE</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Kerstin Avila<br> Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-57827<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kerstin.avila@zarm.uni-bremen.de</a></p><h4>Ansprechpartnerin für Presseanfragen:</h4><p>Birgit Kinkeldey<br> Tel.: +49 421 218-57755<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Rohrexperiment1-1_9d1ee70196.jpg" length="19466" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_Rohrexperiment1-1_9d1ee70196.jpg" fileSize="19466" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Rohrexperiment</media:description><media:copyright>Picasa/ZARM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 02 Aug 2019 11:52:05 +0200</pubDate>
                            <title>Selbstbestimmt lernen mit Videos in Studioqualität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/selbstbestimmt-lernen-mit-videos-in-studioqualitaet</link>
                            
                            <description>Gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft hat das Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) neue digitale Lehrangebote entwickelt. Der Clou: Sie stehen nicht nur den künftigen Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, sondern allen Studierenden und Lehrenden zur Verfügung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Videos tragen die Lizenz zur öffentlichen Nutzung (Creative Commons). Im Bereich der eGeneral Studies (eGS) können Studierende Themen außerhalb ihres eigentlichen Fachstudiums auswählen und im eigenen Lerntempo bearbeiten. Die gewählte eGS wird mit einer elektronischen Klausur abgeschlossen, zu der sich die Nutzerinnen und Nutzer nach ihrem eigenen Zeitplan monatlich anmelden können. Drei Credit Points erwerben die Studierenden bei erfolgreich bestandener Prüfung. „Digitales Lernen ist eine gute Möglichkeit, um auch die vorlesungsfreie Zeit zu nutzen, es entzerrt das Studium“, unterstreicht Katy Roseland-Müller, Studiendekanin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Sie erhalte zahlreiche positive Rückmeldungen von Studierenden.</p><h3>Steigende Zugriffszahlen</h3><p>Die Projektverantwortliche im ZMML, Dr. Christiane Bottke, bestätigt: „Wir haben aktuell so eine starke Nachfrage, dass wir im August und September erstmals zusätzliche Prüfungstermine im Testcenter eingerichtet haben“. Pro Semester melden sich um die 1.200 Studierende für Prüfungen im Bereich eGeneral Studies an, noch deutlich mehr nutzen das Lernmaterial. 24 videobasierte Online-Lehrangebote stehen im Katalog. Grundstock bildet das Angebot der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit, die am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft von Professor Georg Müller-Christ verantwortet wird. Die eGeneral Studies sind jetzt um zwei neue Veranstaltungen erweitert worden.</p><h3>Fachübergreifend frei nutzbar</h3><p>Neu in der Liste der eGeneral Studies ist „Arbeiten mit Microsoft Excel“. Zum einen ist es die Vorbereitung auf das Modul Statistik im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Professor Martin Missong hat es mit seinem ehemaligen Doktoranden Dr. Ludwig Heinzelmann und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern erarbeitet. Zum anderen ist die Anleitung zum Umgang mit dem Tabellenkalkulationsprogramm ein frei nutzbares und fachbereichsübergreifendes Angebot für alle Studierenden der Universität Bremen. Schritt für Schritt werden im Film die Möglichkeiten, die Excel bietet, vorgestellt. Das Angebot kommt offensichtlich an: Seit dem Start im Frühjahr habe es bereits über 1.500 Videozugriffe gegeben, das Testcenter sei für die Prüfung restlos ausgebucht gewesen, unterstreicht Dr. Christiane Bottke.</p><h3>Von der Geschäftsidee zum Businessplan</h3><p>„Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ ist ein weiteres neues eGS-Thema. „Ursprünglich war das eine mobile lecture, also eine Liveaufzeichnung der Vorlesung“, sagt Katy Roseland-Müller. Die Neuauflage ist jetzt in Studioqualität abrufbar. Professor Jörg Freiling vom Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) erläutert gemeinsam mit Dr. Martin Holi, was notwendig ist, um ein Unternehmen zu gründen – von der Geschäftsidee bis zum Businessplan.</p><h3>Online-Elemente in die Lehre einbinden</h3><p>„Die digitale Aufbereitung einer Lehrveranstaltung ist aufwändig und dauert in der Projektlaufzeit ungefähr ein Jahr“, sagt Dr. Yildiray Ogurol, Geschäftsführer des ZMML. Und es sei auch eine Frage der Ressourcen. Da sei es gut, dass die Produktionen vom Qualitätspaktprojekt „ForstAintegriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert werden. Für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft ist digitale Lehre eine Notwendigkeit. „Wir haben hohe Studierendenzahlen, die Anpassungen in der Lehre erfordern. So werden digitale Elemente in den Vorlesungsalltag eingebunden“, erläutert Katy Roseland-Müller.</p><h3>Wie schreibt man eine wissenschaftliche Arbeit?</h3><p>Doch nicht nur die wirtschaftswissenschaftlichen Fachthemen stehen im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft im Fokus. Auch praktische akademische Fertigkeiten werden digital erläutert. Wie verfasse ich eine wissenschaftliche Arbeit? Wo finde ich relevante Literatur, wie erstelle ich eine gute Gliederung und sinnige Verzeichnisse? Wie zitiere ich korrekt, wo kommen die Quellenangaben hin? Diese und viele andere Fragen beantworten sechs Lernvideos mit dem Titel „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“, die der Fachbereich gemeinsam mit dem ZMML erstellt hat. Die Serie kann von allen Studierenden genutzt und auch in Lehrveranstaltungen integriert werden.</p><h3>Nächster Schritt: Internationalisierung</h3><p>„Qualitätssicherung ist uns ganz wichtig und muss systematisch weiterentwickelt werden“, betont ZMML-Geschäftsführer Dr. Yildiray Ogurol. Neue eGS-Veranstaltungen seien in Vorbereitung, zum Sommersemester 2020 wird „Diversity-Kompetenzen“ starten. Der nächste Schritt, den das ZMML plant, ist die Internationalisierung. Dabei sei zum Beispiel an Kooperationen im YUFE-Netzwerk (Young Universities for the Future of Europe) gedacht, verrät er bereits.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Alle Angebote des ZMML <a href="https://www.uni-bremen.de/zmml/" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/zmml/</a></p><p>Gesamtübersicht der eGeneral Studies <a href="https://egs.zmml.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://egs.zmml.uni-bremen.de/</a></p><p>Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten <a href="https://zmml.de/videoswa" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://zmml.de/videoswa</a></p><h4>Fragen beantworten:</h4><p>Katy Roseland-Müller<br> Studiendekanin Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 66504<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">krosel@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Christiane Bottke<br> Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML)<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 61473<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@egs.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_08_02_Fotolia_ZMML_eGS__nd3000.jpg" length="689625" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_08_02_Fotolia_ZMML_eGS__nd3000.jpg" fileSize="689625" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die eGeneral Studies in der Kooperation von Wirtschaftswissenschaft und ZMML sind stark nachgefragt.</media:description><media:copyright>nd3000 - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 25 Jul 2019 10:23:54 +0200</pubDate>
                            <title>Karin Gottschall in den DFG-Senatsausschuss für SFB gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/karin-gottschall-in-den-dfg-senatsausschuss-fuer-sfb-gewaehlt</link>
                            
                            <description>Bei der Neuwahl verschiedener Gremien hat der Senat der DFG Professorin Karin Gottschall von der Universität Bremen in zwei wichtige Ausschüsse gewählt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gottschall ist Professorin für Soziologie am Fachbereich 08 und Abteilungsleiterin am SOCIUM der Universität Bremen. Sie wurde Mitglied im „Senatsausschuss der DFG für die Sonderforschungsbereiche“ und damit gleichzeitig auch Mitglied im „Bewilligungsausschuss der DFG für Sonderforschungsbereiche“.</p><p>Aufgabe des Senatsausschusses für die Sonderforschungsbereiche ist es, die bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereichten Vorhaben von der Vorbereitung der Anträge über die Mitwirkung bei deren Begutachtung und Bewertung der Forschungsergebnisse bis hin zur Finanzierungsentscheidung zu betreuen. Der Senatsausschuss besteht aus 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachdisziplinen.</p><p>Der Bewilligungsausschuss für Sonderforschungsbereiche wiederum, entscheidet auf der Grundlage der Begutachtung über die finanzielle Förderung von Anträgen auf Einrichtung oder Weiterförderung von Sonderforschungsbereichen. Ihm gehören neben den 40 wissenschaftlichen Mitgliedern des Senatsausschusses noch eine Vertretung des Bundes sowie je eine Vertretung für jedes der 16 Bundesländer an.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.socium.uni-bremen.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.socium.uni-bremen.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Karin Gottschall<br> Universität Bremen<br> SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br> Telefon: +49 421 218-58595<br> E-Mail: <a href="mailto:karin.gottschall@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">karin.gottschall@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_07_25_DFG_Gottschall.jpg" length="1152967" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_07_25_DFG_Gottschall.jpg" fileSize="1152967" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Dr. Karin Gottschall</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20635</guid>
                            <pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:06:55 +0200</pubDate>
                            <title>Erfolg: Forschungsdatenzentrum Qualiservice akkreditiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rat-fuer-sozial-und-wirtschaftsdaten-akkreditiert-das-forschungsdatenzentrum-qualiservice</link>
                            
                            <description>Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditiert das Forschungsdatenzentrum Qualiservice am SOCIUM-Forschungszentrum der Universität Bremen. Der RatSWD arbeitet als unabhängiger Beirat der Bundesregierung und engagiert sich für die Optimierung der Infrastrukturen für Forschungsdaten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit einem Jahr die Vorbereitungen, Qualiservice als Forschungsdatenzentrum zu verstetigen, das sensible Daten aus der qualitativen Sozialforschung archiviert. Als „living archive“ unterstützt Qualiservice Forscherinnen und Forscher in ihren Forschungsprojekten dabei, ihre Forschung zu dokumentieren. Ziel ist es, die Forschungsmaterialien, die in den Projekten entstehen, für die Arbeit anderer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bereitzustellen. Besonders interessant ist, dass es damit zukünftig möglich wird, über lange Zeitspannen hinweg – unabhängig von der Primärstudie – Themenstellungen aus der Sozialforschung zu untersuchen und zu vergleichen.</p><h3>Safe Center zum Schutz von Daten</h3><p>Als akkreditiertes Forschungsdatenzentrum (FDZ) arbeitet Qualiservice zukünftig im Ständigen Ausschuss Forschungsdateninfrastruktur des RatSWD mit. Circa 30 zumeist mit quantitativen Daten arbeitenden FDZen für Sozial- und Wirtschaftsdaten entwickeln in spezifischen Arbeitsgruppen die bestehende Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland weiter. Die Akkreditierung eröffnet Qualiservice nun die Perspektive, sich in diesem Gremium für die Belange der qualitativen Forschung zu engagieren und die besonderen Anforderungen zu etablieren, die der Zugang für die Sekundärnutzung zu sensiblen Forschungsdaten mit sich bringt. Voraussetzung für die Akkreditierung war, dass das Forschungsdatenzentrum den Kriterien des RatSWD hinsichtlich Datensicherheit und –qualität entspricht und in die Wissenschaftsgemeinde eingebunden ist.</p><p>Qualitative Forschungsmaterialien, die Qualiservice bereitstellt, dokumentieren beispielsweise Interviews oder Beobachtungen. Sie können in Schriftform als Protokoll oder Transkript vorliegen, aber auch als Audio-, Bild- oder Videodatei. Diese Dokumentationen enthalten in der Regel personenbezogene Daten, da die Interviewten oder Beobachtungspersonen die Forscherinnen und Forscher an ihrer Lebenswelt teilhaben lassen. Um die persönlichen Daten der Forschungsbeteiligten zu schützen, hat Qualiservice sichere Arbeitsabläufe und einen Safe Center eingerichtet. Im Safe Center führt Qualiservice Maßnahmen zum Schutz der Daten durch und schließt die Vorbereitungen für die Sekundärnutzung ab. Ein Arbeitsplatz für Gastwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler ermöglicht die Forschung direkt vor Ort. Stärker anonymisierte Datensätze dürfen die Sekundärnutzerinnen und –nutzer auch extern beforschen. Der Zugang zu den Daten wird prinzipiell vertraglich geregelt und kann nur für wissenschaftliche Zwecke erlangt werden.</p><h3>Qualiservice: am SOCIUM angesiedelt</h3><p>Die Organisation eines qualitätsorientierten FDZ setzt die nationale und internationale Vernetzung voraus. Resultat der intensiven Kooperationen war zuletzt die Einrichtung eines eigenen DFG-geförderten Bereichs für die ethnologischen Fächer und die Beteiligung an einem BMBF-geförderten Projektverbund zur Qualitätssicherung und Referenzierbarkeit bereitgestellter Forschungsmaterialien am Beispiel von Bildungsdaten.<br> Qualiservice ist am SOCIUM-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen angesiedelt und wird von Prof. Dr. Betina Hollstein geleitet. Die Archivierung und Bereitstellung der Forschungsmaterialien wird zusammen mit dem zertifizierten Weltdatenzentrum PANGAEA und der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) organisiert. Für Mixed-Methods-Studien wird zusammen mit der GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften ein gemeinsamer Arbeitsprozess eingerichtet. Seit 2019 arbeitet Qualiservice als Teil des Fachinformationsdienstes Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA) außerdem eng mit der Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin zusammen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.qualiservice.org" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.qualiservice.org</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/de/" target="_blank" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. Betina Hollstein<br> SOCIUM Research Center on Inequality and Social Policy<br> Mary-Somerville-Straße 9<br> 28359 Bremen<br> Phone: +49 421 218-58512<br> E-mail: betina.hollstein@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_07_16_Qualiservice_Akkreditierung.jpg" length="1469640" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_07_16_Qualiservice_Akkreditierung.jpg" fileSize="1469640" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Qualiservice ist am SOCIUM-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen angesiedelt</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20504</guid>
                            <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 13:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Das Faserinstitut wird 50!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/das-faserinstitut-wird-50</link>
                            
                            <description>Von der Baumwollprüfung zu multifunktionellen Fasern und Faserverbundwerkstoffen: Das Faserinstitut Bremen e.V. feiert seinen 50. Geburtstag! In die Forschung und Lehre der Universität Bremen ist es seit 1987 durch einen Kooperationsvertrag eng eingebunden.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Noch weit vor der Gründung der Universität fing alles an: 1955 wurde an der Baumwollbörse ein Labor für die prüfgerätebasierte Bewertung von Baumwolle – ab 1965 dann auch von Wolle – aufgebaut. Hintergrund war die Qualitätsprüfung des faserigen Materials für Handelsverträge. Schnell wuchs das Labor zu einer weltweit anerkannten Instanz. Um zusätzliche Untersuchungen zu ermöglichen und in die Forschung einzusteigen, wurde im Juni 1969 das Faserinstitut Bremen (FIBRE) als eingetragener Verein und unabhängiges, gemeinnütziges Institut gegründet. Es ist damit eines der ältesten Forschungsinstitute in Bremen.</p><h3>Einzug ins EcoMaT ein wichtiger Schritt</h3><p>„Seit seiner Gründung hat das Faserinstitut einen langen Weg zurückgelegt, neue Technologien entwickelt und neue Forschungsschwerpunkte gesetzt“, sagt Professor Dr.-Ing. Axel S. Herrmann, der das Institut seit 2001 leitet und – wie viele weitere Wissenschaftler des Faserinstituts – auch im Fachbereich Produktionstechnik lehrt. „Dass wir seit dem 1. Mai 2019 auch im neuen Bremer Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT prominent vertreten sind und dort mit Hightech-Firmen auf Gebieten wie Faserverbundwerkstoffen, Leichtbau und Flugzeugbau eng zusammenarbeiten, ist ein Beleg unserer Expertise. Es kennzeichnet aber auch den Wandel, den wir über 50 Jahre immer wieder vollzogen haben.“ Seinen Hauptsitz hat das Institut weiter im Gebäude IW3 auf dem Uni-Campus.</p><h3>Von der Baumwollprüfung zum Forschungsinstitut</h3><p>Längst geht es im Faserinstitut nicht mehr nur um Baumwoll- und Wollfasern, sondern so ziemlich um alle Fasern, die sich in Kleidung, Pflanzen und vor allem Werkstoffen finden. Schon bald nach der Gründung des Baumwolllabors wollte man in Bremen mehr wissen, machte Grundlagenuntersuchungen zur Messwertreproduzierbarkeit, zur Prüfmethodenstandardisierung und zu Prüfgeräteentwicklungen. So entwickelte sich das FIBRE zu einer wissenschaftlichen Einrichtung. Weltweit bekannt wurde es durch seine „Bremer Rundtests“, einer Standardisierung für die Prüfung von Baumwolle. Auch heute noch nimmt das Institut die Aufgaben wahr, die mit der Gründung des Baumwolllabors und des Wolllabors begannen. So ist es beispielsweise letzte Prüfinstanz für mehr als 80 Prozent aller Baumwollkontrakte weltweit.</p><p>„Der Markt der klassischen Textilproduktion verschob sich mehr und mehr nach Asien, weshalb wir uns neuen Herausforderungen gestellt haben“, sagt Axel S. Hermann zur Entwicklung des FIBRE. „Technische Fasern, Funktionsfasern und faserbasierte Werkstoffe wurden zu neuen Forschungsgebieten, darunter die kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffe für die Luft- und Raumfahrt.“ Mit Airbus und OHB habe man wichtige Technologietreiber in Bremen vor Ort, mit einer ganzen Reihe von Instituten der Universität Bremen arbeite man auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften eng zusammen. „In den vergangenen 15 Jahren haben wir ein enormes Wachstum erlebt, was schließlich – mit Unterstützung des Landes Bremen – zum Einzug in das EcoMaT geführt hat.“</p><h3>Wichtige Rolle in der Nachwuchsausbildung</h3><p>Bei der Lehre im Fachbereich Produktionstechnik spielt das Faserinstitut eine wesentliche Rolle. Mit Vorlesungen, Abschlussarbeiten und der Betreuung der Vertiefungsrichtung Luftfahrt leistet es einen maßgeblichen Anteil an der Ausbildung von jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren an der Universität. In mehr als 50 Abschlussarbeiten pro Jahr bearbeiten diese wissenschaftliche Fragestellungen in spannenden Forschungsprojekten gemeinsam und unter Anleitung von wissenschaftlichen Mitarbeitern. Die Studierenden bekommen darüber hinaus häufig wertvolle Einblicke in die praktische Projektarbeit. „Damit liefert das Institut vielen Studierenden eine wichtige Orientierung für ihren weiteren beruflichen Werdegang und schafft einen Technologietransfer über Köpfe von der Forschung in die Industrie“, ist FIBRE-Chef Herrmann überzeugt.</p><p>Tiefere Einblicke in Geschichte und Wirken des Faserinstituts bietet die Jubiläumsbroschüre, die hier als pdf heruntergeladen werden kann: <a href="https://www.faserinstitut.de/downloads/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.faserinstitut.de/downloads/</a></p><h3><br> Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.faserinstitut.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.faserinstitut.de</a><br> www.uni-bremen.de</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE)<br> +49 421 218-58700<br><a href="mailto:sekretariat@faserinstitut.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sekretariat@faserinstitut.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_fibre_sm_18d0ab2a08.jpg" length="302886" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_fibre_sm_18d0ab2a08.jpg" fileSize="302886" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dipl.-Ing. Ralf Bäumer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Faserinstituts, arbeitet am Spulengatter für die Pultrusionsanlage. Auf ihr werden kontinuierliche faserverstärkte Profile hergestellt.</media:description><media:copyright>FIBRE</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20409</guid>
                            <pubDate>Sat, 15 Jun 2019 15:52:00 +0200</pubDate>
                            <title>25 Jahre KRAM – eine starke Stimme für den Mittelbau</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/25-jahre-kram-eine-starke-stimme-fuer-den-mittelbau</link>
                            
                            <description>Seit 25 Jahren kümmert sich der Kollegiums-Rat Akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – kurz KRAM – um die Interessen der Beschäftigten im akademischen Mittelbau an der Universität Bremen. KRAM ist damit die älteste Mittelbauvertretung in der deutschen Hochschullandschaft.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir machen unserem KRAM selbst“ lautet seit 15. Juni 1994 das scherzhafte Motto des Kollegiums Akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (KAM). Es bildete aus seinen Mitte einen Rat, womit das Kürzel KRAM seinen Einzug hielt. KRAM-Mitglied können Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lektorinnen und Lektoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Oberassistentinnen und -assistenten sowie Oberingenieure, wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten, Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie sonstige angemeldete Promovierende und Habilitierende sein.</p><p>Ein gutes Arbeitsklima, Gesundheitsschutz und Führungskultur, planbare Karrierewege und ein konstruktiver Austausch unten den Gruppen von akademischen Mitarbeitenden bei anstehenden Themen – das sind nur einige der Themen, die KRAM-Aktive seit ihrer Gründung bewegen. KRAM-Mitglieder sind im Akademischen Senat vertreten und stehen in Austausch mit Universitätsleitung, Mittelbauvertretungen der Fachbereiche, Personalrat und Frauenbeauftragten, um gemeinsam an Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu wirken.</p><p>Sprecherin des KRAM ist seit 2014 die Sozial- und Arbeitspsychologin Dr. Sylke Meyerhuber aus dem artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit. Sie engagiert sich schon seit 2002 im Kollegiumsrat und lobt die überwiegend konstruktive Diskurskultur an der Universität. Der Austausch zwischen KRAM und Funktionsträgern funktioniere in der Regel gut, auch wenn in mancher Hinsicht die Denkweisen recht unterschiedlich seien.</p><h3>Dauerbrenner Befristungen</h3><p>Ein dickes Brett und Dauerthema des Rates ist die Befristungspraxis im Mittelbau, die zu kaum planbaren Karrierewegen führt. „Ermöglicht wird das durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Es enthält Sonderbefristungsregeln für wissenschaftliches Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die weit über die Befristungsmöglichkeiten im normalen Arbeitsrecht hinausgehen“, so Sylke Meyerhuber. Seit vielen Jahren setzen sich die KRAM-Mitglieder unter anderem dafür ein, dass dieses Sonderbefristungsrecht des Bundes im Hause nicht strenger ausgelegt wird als nötig. Darüber hinaus soll neben der Professur durch neue Karrierepfade eine längerfristige Zukunft in der Wissenschaft ermöglicht werden.</p><h3>Wahl des XII. KRAM vom 17.- 21. Juni 2019</h3><p>Die Themen werden dem KRAM wohl auch in Zukunft nicht ausgehen. Er ist daher weiterhin auf engagierte Unterstützung angewiesen. Vom 17. bis 21. Juni werden – parallel zu den Gremienwahlen an der Universität Bremen – die Mitglieder des inzwischen XII. KRAM für die kommenden zwei Jahre vom akademischen Mittelbau gewählt. Neue Kollegiumsmitglieder sind zudem stets willkommen.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.kram.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kram.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Dr. Sylke Meyerhuber<br> KRAM Vorstand/Sprecherin<br> Tel. +49 0421 218-61852<br> E-Mail: <a href="mailto:kram@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kram@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller / Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Vorstand-KRAM-Enno-Sylke_HP_Sy_58e78c5968.jpg" length="82192" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Vorstand-KRAM-Enno-Sylke_HP_Sy_58e78c5968.jpg" fileSize="82192" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sie helfen zusammen mit vielen Weiteren den Kolleginnen und Kollegen: Dr. Enno Lork und Dr. Sylke Meyerhuber vom KRAM-Vorstand.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20431</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Jun 2019 15:24:38 +0200</pubDate>
                            <title>Rendel-Preis 2019 der DFG für Doktorandin der Geowissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bernd-rendel-preis-2019-der-dfg-fuer-doktorandin-der-geowissenschaft</link>
                            
                            <description>Dini Adyasari vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen erhält die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Geologischen Gesellschaft vom 22. bis 25. September 2019 in Münster.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dini Adyasari stammt aus Indonesien und hat dort 2010 ihren <span lang="en" dir="ltr">Bachelor of Science in Engineering</span> am<em>&nbsp;</em>Institut Teknologi Bandung abgeschlossen. Für ihren <span lang="en" dir="ltr">Master of Science in Environmental Technology</span> studierte sie an der Universität Stavanger in Norwegen. Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Reinigung von Kläranlagenwasser durch innovative Filtertechniken. Seit 2015 forscht die Dreißigjährige als Doktorandin in der Arbeitsgruppe 'Submariner Grundwasserabfluss' am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und wird in diesem Jahr an der Universität Bremen promovieren.&nbsp;</p><p>Unterstützt durch ein <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Stipendium und einen Gastaufenthalt an der University of Alabama hat Dini Advasari ihre wissenschaftliche Kompetenz auf dem Gebiet des küstennahen Grundwassereintrags ausgebaut. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht sie „<span lang="en" dir="ltr">Urban Pollution of Submarine Groundwater Discharge from Jepara Coastal Region and its Implications for Local Water Management</span>“. Die Indonesierin hat bereits als Erstautorin im angesehenen Journal „<span lang="en" dir="ltr">Science of the Total Environment</span>“ publiziert; weitere Themen ihrer Veröffentlichungen umfassen den submarinen Grundwasserabfluss, die Nährstoffflüsse und deren Reaktionen sowie die Mikrobiologie im Grundwasserabfluss.</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verleiht den Bernd Rendel-Preis seit 2002 jährlich an noch nicht promovierte Absolventinnen und Absolventen der Geowissenschaften für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen. Die Preisgelder werden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwaltet. Die Stiftung wurde in Erinnerung an den jung verstorbenen Geologie-Studenten Bernd Rendel durch seine Familie gegründet.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.dfg.de/rendel-preis" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfg.de/rendel-preis</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Rückfragen beantwortet:</h4><p>Andrea Daschner<br> Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br> Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) GmbH<br><abbr title="Telefon">Tel</abbr>.: +49 421 2380072<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:andrea.daschner@leibniz-zmt.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">andrea.daschner@leibniz-zmt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/ZMT_Dini_Adyasari.jpg" length="330705" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/ZMT_Dini_Adyasari.jpg" fileSize="330705" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dina Adyasari</media:description><media:copyright>ZMT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20426</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Jun 2019 12:53:44 +0200</pubDate>
                            <title>Universität baut internationales Netzwerk aus </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-baut-internationales-netzwerk-aus</link>
                            
                            <description>Im Rahmen eines Empfangs hat Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter drei neue Botschafterinnen und Botschafter, sogenannte „Research Ambassadors“, ernannt. Sie sollen die hiesigen Forschungsaktivitäten bekannter machen und den wissenschaftlichen Austausch fördern.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In Anwesenheit mehrerer bereits aktiver Research Ambassadors der Universität überreichte Scholz-Reiter der Südafrikanerin Professorin Rozena Maart für den Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, Dr. Natascha Zaun aus Großbritannien für den Fachbereich Sozialwissenschaften und Professor Alex Makulilo aus Tansania für den Fachbereich Rechtswissenschaft die Ernennungsurkunden.</p><h3>Informationen aus erster Hand</h3><p>Zuvor hatte Scholz-Reiter in einer Rede hervorgehoben, wie wichtig das Engagement der Ambassador für die Internationalisierung der Universität sei: „Sie geben Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Informationen aus erster Hand über unsere Universität. Sie treiben den Austausch zwischen unseren Forschenden voran und helfen, ein weltweites Alumni-Netzwerk aufzubauen.“ Die Universität Bremen strebe ein stabiles globales Netzwerk mit persönlichen Brücken an, um Forschung und Lehre kontinuierlich zu verbessern. Die Botschafterinnen und Botschafter repräsentieren diese Brücken und tragen so einen zentralen Teil zu den Internationalisierungsbemühungen der Universität bei, wie der Rektor unterstrich.</p><h3>Mehrere Jahre in Bremen geforscht</h3><p>Seit 2015 baut die Universität das Botschafter-Netzwerk auf. Mittlerweile zählen zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf nahezu allen Kontinenten dazu. Alle Ambassadors sind Forscher-Alumni der Universität – die meisten waren hier mehrere Jahre wissenschaftlich tätig. Der frisch zum Botschafter ernannte Rechtwissenschaftler Alex Makulilo von der Open University of Tanzania kam 2010 zunächst als DAAD-Stipendiat und später als Alexander-von-Humboldt-Stipendiat an die Universität Bremen. Rozena Maart forscht und lehrt an der University of Kwazulu-Natal in Südafrika. In Bremen war sie mehrfach als Gastdozentin tätig. Die gebürtige Deutsche Natascha Zaun promivierte an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Mittlerweile ist sie an der London School of Economics and Political Science tätig.</p><h3>Vielfältige Aufgaben</h3><p>In ihrem neuen Amt warten nun vielfältige Aufgaben auf die zwei Wissenschaftlerinnen und den Wissenschaftler: Als Ambassadors werben sie in ihren Universitäten für die Bremer Forschungsarbeit. Sie fungieren als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für interessierte Forschende und Studierende, die sich für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in Bremen interessieren.</p><p>Zu den Botschafter-Aufgaben gehören auch regelmäßige Besuche in Bremen: Mitte Juni treffen sich die Botschafterinnen und Botschafter zu einem Workshop mit der Universitätsleitung und ihren Gastgebern in den jeweiligen Fachbereichen. Sie informieren sich über aktuelle Forschungsprojekte der Universität, tauschen sich über ihre Botschaftertätigkeit in ihren Heimatländern aus und entwickeln gemeinsam Ideen für die Zukunft. Zum Abschluss steht ein Rundgang über den OPEN CAMPUS auf dem Programm.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>www.uni-bremen.de/de/alumni/forscher-alumni/research-ambassadors/<br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Janna Rodi<br> Welcome Center / International Office<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218- 60382<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="janna.rodi@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> janna.rodi@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Birgit Bruns</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_2019_06_14_research_ambassador_11ae2d02f7.jpg" length="494527" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_2019_06_14_research_ambassador_11ae2d02f7.jpg" fileSize="494527" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Rozena Maart, Professor Alex Makulilo, Rektor Bernd Scholz-Reiter und Dr. Natascha Zaun (v.l.)</media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20398</guid>
                            <pubDate>Tue, 11 Jun 2019 15:47:26 +0200</pubDate>
                            <title>Uni KLEX: Karriere-Unterstützung durch flexible Kinderbetreuung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-klex-karriere-unterstuetzung-durch-flexible-kinderbetreuung</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat bereits einen guten Ruf als familiengerechte Hochschule – nun wird sie in diesem Punkt noch besser: Mit der flexiblen Kinderbetreuung „Uni KLEX“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase auch in den Randzeiten gezielt unterstützt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Uni KLEX werden Forscherinnen und Forscher der Universität Bremen gestärkt, die ihre Familienaufgaben mit den eigenen wissenschaftlichen Qualifizierungszielen vereinbaren müssen. Für einen Pilotzeitraum von drei Jahren – von 2019 bis 2022 – stehen dafür Mittel für flexible Betreuungsangebote bereit. Sie sollen die Regelbetreuung ergänzen. Angeregt von einer Gruppe junger Wissenschaftlerinnen, koordiniert das Projekt nun die Arbeitsstelle Chancengleichheit im Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung der Universität.</p><h3>Nun auch Randzeiten abgedeckt</h3><p>Für die Kinderbetreuung während der regulären Arbeitszeit bestehen – auch campusnah – bereits verschiedene Angebote. Schwieriger ist die Betreuung zu Randzeiten, die in der Regel bislang nicht abgedeckt war. Dies stellt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit familiären Betreuungsaufgaben häufig eine große Hürde dar. Die Teilnahme an ganztägigen Veranstaltungen, überfachlichen Weiterbildungsangeboten und Konferenzen ist wichtiger Bestandteil bei der Bildung und Pflege eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerks. Insbesondere in der Qualifizierungsphase ist dies von großer Bedeutung, aber diese fällt häufig mit der Zeit der Familienplanung zusammen. Aufgrund der hohen Mobilitätsanforderungen in dieser Phase kann zudem häufig nicht auf ein familiäres Netzwerk vor Ort zurückgegriffen werden, um eine Betreuung während Randzeiten zu gewährleisten.</p><h3>Verschiedene Unterstützungsformate</h3><p>Das Projekt Uni KLEX bietet nun verschiedene Formate, um diesem Bedarf gerecht zu werden – von der Kostenübernahme für die Kinderbetreuung zu Randzeiten über die Betreuung während wissenschaftlicher Veranstaltungen in Bremen sowie einem Betreuungspool bis hin zur Unterstützung während der Dienstreisen. Und wer seine Kinder kurzfristig mit zur Arbeit an die Universität bringen muss, kann Spielekisten und mobile Kinderzimmer ausleihen. Das gilt auch für Veranstalterinnen und Veranstalter von wissenschaftlichen Treffen auf dem Campus oder im Raum Bremen, bei denen Kinderbetreuung mit angeboten werden soll. Über die ganze Fülle des Uni KLEX-Angebotes und die Möglichkeiten der Unterstützung informiert die Webseite <a href="http://www.uni-bremen.de/uniklex" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/uniklex</a>.</p><h3><br> Fragen beantwortet:</h3><p>Anna-Lena Vallentin<br> Arbeitsstelle Chancengleichheit<br> Telefon: +49 421 218-60189<br> E-Mail: chancen8@uni-bremen.de</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_KLEX_Logo_4c_RZ_2_6c986e3c4c.png" length="52898" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_KLEX_Logo_4c_RZ_2_6c986e3c4c.png" fileSize="52898" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20278</guid>
                            <pubDate>Thu, 23 May 2019 16:40:28 +0200</pubDate>
                            <title>Kristina Vogt erklärt „linke Wirtschaftspolitik“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kristina-vogt-erklaert-linke-wirtschaftspolitik</link>
                            
                            <description>In seiner Reihe „Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler unterhalten sich mit Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl“, hat der Fachbereich diesmal Kristina Vogt von der Partei DIE LINKE zu Gast.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Etwas in dieser fünften und letzten Diskussionsrunde ist anders: „Frau Vogt hat uns Hausaufgaben aufgegeben“, sagt Professor Jochen Zimmermann. Der Dekan und Moderator stellt seine Kollegen Professor Dirk Fornahl, Leiter des Centre for Regional and Innovation Economics, und Torben Klarl, Professor für Makroökonomie, als Diskussionspartner vor. Sie haben das 18-seitige Papier zur innovativen Wirtschaftspolitik in Bremen, das die LINKEN im vergangenen Herbst erarbeitet haben, studiert. Fornahl lobt erst einmal: „Super Analyse, Sie haben die innovative öffentliche Beschaffung nicht vergessen“.</p><h3>Kritik: „Konservative Industriepolitik“</h3><p>Was ist innovative öffentliche Beschaffung? Das klingt sehr fachlich und man muss wissen, dass mit dieser Art des Einkaufs moderner Produkte und neuer technischer Lösungen staatliche Institutionen einen Hebel haben, um Fortschritt anzukurbeln. Im Verlauf der Diskussion hat der Experte natürlich auch Kritikpunkte und nennt das Konzept dann schon mal „klassische, potentiell konservative Industriepolitik“.</p><h3>„Niemand weiß, wie Beton fließt“</h3><p>Kristina Vogt, die immer wieder betont, dass sie aus praktischer, nicht aus wissenschaftlicher Sicht diskutieren möchte, stellt dem Bremer Senat ein schlechtes Zeugnis aus. Er habe mit seiner „Austeritätspolitik“, also der strikten Einhaltung der Schuldenbremse, den Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft versemmelt. Dabei hätte der Senat investieren müssen, gerade in der Zeit der geringen Verzinsung. „Rahmenbedingungen internationaler Konzerne kann man von Bremen aus nicht lenken“, unterstreicht die Spitzenpolitikerin der LINKEN. Wirtschaftsförderung habe sich in der Erschließung von Gewerbegebieten erschöpft. Dabei hätten kleine Betriebe und Dienstleistungen in den Fokus rücken müssen. Unternehmensgründungen hätten gezielt gefördert werden müssen. „Die brauchen schlicht einen finanziellen Anschub, wenn sie das Geld von der Bank nicht kriegen.“ Aber auch andere Instrumente könnten eingesetzt werden wie Unterstützung bei der Vermarktung. Fachkräfte hätte man in der Verwaltung halten müssen, statt Personal abzubauen. „Im Bauressort ist doch niemand mehr, der weiß, wie Beton fließt“, sagt sie.</p><h3>„Fachfremde Ansprechpartner“</h3><p>Gründungen, so bestätigt Professor Fornahl, seien das zentrale Element für innovative Wirtschaftspolitik in Bremen. Sein Kollege, Professor Klarl, erzählt, wie ihm persönlich bekannte Gründer vom „Starthaus“ enttäuscht waren. „Fachfremde Ansprechpartner“ hätten nicht weiterhelfen können. Zudem hinke die Bremische Verwaltung digital Jahrzehnte hinterher. „Was wollen Sie tun?“, fragt er den Gast.</p><h3>„Bürokratiemonster“ meiden</h3><p>Kristina Vogt fächert einen Strauß von Maßnahmen auf: Er reicht von gemeinsamen, ressortübergreifenden Haushaltsstellen über einen „Masterplan Innovation“ bis zu unkomplizierten Zuschussprogrammen für kleinere Betriebe, um ihnen bei der digitalen Vermarktung zu helfen. Für die Politikerin ist es ganz wichtig, dass sich das Land von Bundes- und EFRE-Programmen abkoppeln muss. „Das sind Bürokratiemonster“. Fachkräfte will sie mit einem speziellen Tarifvertrag ködern. „Fangen Sie mal mit der Bildungspolitik an, da muss was passieren“, mahnt Klarl. Die Runde ist sich über die Bedeutung dieses „weichen Standortfaktors“ einig. Zum Schluss lobt Moderator Zimmermann den Gast: Das Gespräch sei „stark lösungsorientiert“ und „nicht so ideologieorientiert“ gewesen. Viel Beifall vom Publikum.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_05_23_webnews_kristina_vogt.jpg" length="930563" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_05_23_webnews_kristina_vogt.jpg" fileSize="930563" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Konzentrierte Diskussion: (von links) Prof. Jochen Zimmermann, Prof. Dirk Fornahl, Kristina Vogt und Prof. Torben Klarl.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20202</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 May 2019 13:53:33 +0200</pubDate>
                            <title>Maike Schaefer diskutiert mit Wirtschaftswissenschaftlern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/spitzenkandidatin-der-gruenen-diskutiert-mit-wirtschaftswissenschaftlern</link>
                            
                            <description>„Nachhaltiges Wirtschaften – wie geht das?“ Zu diesem herausfordernden Thema hat der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Maike Schaefer, Spitzenkandidatin der Grünen und Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bremischen Bürgerschaft, eingeladen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An der Seite der promovierten Biologin und Alumna der Universität Bremen diskutieren Professor Georg Müller-Christ, dessen Forschungsschwerpunkt in der Nachhaltigkeit liegt, und Professor Christoph Burmann, renommierter Marketingexperte. Das Format hat der Fachbereich unter der gekonnten Moderation von Dekan Professor Jochen Zimmermann drauf: Christian Lindner, Carsten Meyer-Heder und Carsten Sieling waren schon da und sorgten für interessanten Gesprächsstoff. Kristina Vogt, Spitzenkandidatin der Linken, wird noch erwartet.</p><h3>Plädoyer für’s Teilen</h3><p>An nachhaltigem Wirtschaften kommt für Maike Schaefer kein Unternehmen mehr vorbei. „Selbst die größten Emittenten wie AcelorMittal ergreifen Maßnahmen zum Klimaschutz“, sagt sie. Die Luneplate in Bremerhaven solle ein grünes Gewerbegebiet werden, und die Bremische Hafenwirtschaft habe auch schon ein Greenport-Konzept in der Schublade. Bezogen auf die Konsumenten plädiert die grüne Politikerin vehement für das Teilen. „Muss denn jeder ein eigenes Auto besitzen? Ich meine, nein“, sagt sie. Also, alles in Butter?</p><h3>„Greif nicht zu!“</h3><p>Professor Müller-Christ bemerkt eher eine verbale Konjunktur der hehren Ziele. Aber immer noch gelte: Wirtschaft gleich Wachstum, Wachstum gleich Besitz. Kommt man da jemals wieder heraus?&nbsp; „Es liegt eine gewisse Hilflosigkeit darin, das Problem im System lösen zu wollen“, sagt der Nachhaltigkeitsexperte. „Wir justieren ein bisschen und verteilen um.“ In einer „unglaublich ausdifferenzierten Produktwelt“, die immer vielfältiger werde, ließe sich die Botschaft: „Greift nicht zu!“ wohl kaum vermitteln.</p><h3>„Bürger pfeifen drauf“</h3><p>Corporate Social Responsibility (CSR), also die Verantwortung von Unternehmen in der Gesellschaft, sei ein modernes Thema auch im Marketing, unterstreicht Professor Christoph Burmann. Und setzt ernüchternd hinzu: „In ihrem individuellen Kaufverhalten pfeifen die Bürger drauf“. Die Konsumenten seien nicht besser als vor zehn Jahren. Das belegten wissenschaftliche Studien. Er plädiert für Verbote, die dann aber auch kontrolliert werden müssten. „Wenn die Politik uns Rahmen setzt, dann halten wir uns dran“, sagt der Wissenschaftler. Als Beispiel wählt er das Recycling. „In 25 Jahren hat sich keiner gekümmert und die Gesetze mal angepasst.“</p><h3>Verbots-Partei</h3><p>Maike Schaefer korrigiert: „Besser als Recycling ist die Müllvermeidung“. Sie berichtet von sieben Wochen Plastikfasten, die sie absolviert hat und von den Schwierigkeiten, das zum Beispiel an der Käsetheke durchzuziehen. Dass Freiwilligkeit nicht funktioniert, weiß sie auch und gibt Burmann recht. „Für Richtlinien braucht man aber einen politischen Konsens.“ Mit der Gründachverordnung sei das der Bremischen Bürgerschaft gelungen. Die Grünen hätten im Übrigen mit Verboten keine gute Erfahrung gemacht. „Wir gelten als Verbots-Partei. Beim Veggieday kam Kritik, wir wollten den Bürgern das Fleisch verbieten.“</p><h3>Anreize setzen</h3><p>Die lebhafte Diskussion berührt zahlreiche Facetten des nachhaltigen Wirtschaftens und Lebens. Vom Plastikmüll in den Ozeanen bis zur Ausbeutung der Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Vom Shoppen als Lebensgefühl und Event bis zur Entgrenzung durch Globalisierung. Schlussendlich fasst Moderator Zimmermann Ergebnisse so zusammen: Anreize setzen, Kampagnen zur Aufklärung führen und Verbote politisch auf den Weg bringen. &nbsp;<br> Die grüne Spitzenkandidatin wünscht sich dann auch von der Wissenschaft „Lösungsvorschläge, die wir in politischen Entscheidungen umsetzen können.“ &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/DH_829-5867.jpg" length="1164476" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/DH_829-5867.jpg" fileSize="1164476" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Es diskutierten: (von links) Dekan Prof. Jochen Zimmermann, Dr. Maike Schaefer von den Grünen, Prof. Georg Müller-Christ und Prof. Christoph Burmann.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20199</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 May 2019 10:17:10 +0200</pubDate>
                            <title>Trauer um Ludwig Huber</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/trauer-um-ludwig-huber-die-universitaet-hat-einen-freund-und-berater-verloren</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen trauert um Professor Ludwig Huber. „Der Tod von Ludwig Huber ist ein großer Verlust“, sagt Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium. „Er hat unsere Universität als Freund und Berater begleitet. Wir werden seinen glasklaren Verstand vermissen.“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte Erziehungswissenschaftler ist am Freitag, den 10. Mai, im Alter von 82 Jahren verstorben. Huber war Professor für Pädagogik an der Universität Bielefeld und Experte für Forschendes Lernen. Bis zu seiner Emeritierung 2001 führte er zudem als wissenschaftlicher Leiter das Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld. Vor seiner Zeit in Bielefeld war er an der Universität Hamburg beschäftigt. Dort hatte Huber eine Professur für Hochschuldidaktik inne, fungierte als Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Hochschuldidaktik und war von 1982 bis 1984 Vizepräsident der Universität. Der gebürtige Bielefelder gab die Zeitschrift „Das Hochschulwesen“ heraus und saß im Beirat der „Zeitschrift für Erziehungswissenschaft“.</p><p><strong>Mitglied im ExpertInnenkreis an der Universität Bremen</strong></p><p class="MsoPlainText">Ludwig Hubers Arbeiten zu Forschendem Lernen sind eine wesentliche konzeptionelle Säule in der Ausrichtung der Lehr- und Lernszenarien der Universität Bremen, die sich auch in Leitbild, Lehre und der Strategie 2018 bis 2028 niederschlägt. Vieles, was die Universität mit dem Qualitätspakt Lehre an substanziellen Verbesserungen der Lehrkonzeptionen erreicht hat, fußte auf seinen Konzepten. Der Universität Bremen stand Huber außerdem als Mitglied des ExpertInnenkreises im Projekt ForstA<em>integriert </em>zur Seite, dessen übergeordnetes Ziel die nachhaltige Qualitäts-Verbesserung von Lehre und Studium durch Forschendes Lernen ist. Zum Thema „Forschendes Lernen als Profilmerkmal einer Universität“ am Beispiel der Universität Bremen gab Professor Huber gemeinsam mit Margot Kröger und Professorin Heidi Schelhowe von der Universität Bremen 2013 einen Sammelband heraus.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/20190515_Trauer_um_Ludwig_Huber_sw.jpg" length="892546" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/20190515_Trauer_um_Ludwig_Huber_sw.jpg" fileSize="892546" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Dr. Ludwig Huber</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20167</guid>
                            <pubDate>Thu, 09 May 2019 15:03:35 +0200</pubDate>
                            <title>„Mir ist nicht bang um Bremen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mir-ist-nicht-bang-um-bremen</link>
                            
                            <description>Doppelt hoher Besuch im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft: Mit Carsten Sieling war nicht nur der Bremer Bürgermeister, sondern auch ein Alumnus der Universität Bremen zu Gast. Diskutiert wurde auf dem Podium über die Zukunft der lokalen Wirtschaftspolitik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Christian Lindner und Carsten Meyer-Heder durfte sich der Fachbereich nun mit Carsten Sieling zum dritten Mal in kurzer Zeit über einen renommierten Gast aus der Politik freuen. „Heute bin ich in zweifacher Hinsicht stolz“, sagte der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft, Professor Jochen Zimmermann bei seiner Begrüßung. „Denn mit Ihnen, Herr Dr. Sieling, haben wir nicht nur einen Bremer Bürgermeister, sondern zugleich auch einen Wirtschaftswissenschaftler und engagierten Alumnus der Universität Bremen zu Gast.“</p><h3>„In meiner Promotion mit Strukturpolitik und Strukturwandel beschäftigt“</h3><p>Carsten Sieling freute sich sichtlich über den freundlichen Empfang im gut gefüllten Saal und kam mit seinem Impulsvortrag sofort zur Sache: „Ende der 90er Jahre habe ich mich im Rahmen meiner Promotion hier an der Uni Bremen mit Strukturpolitik und Strukturwandel beschäftigt. Genau dieser Strukturwandel ist in Bremen seit mehr als 30 Jahren präsent. Doch mir ist nicht bang um Bremen.“ Denn Anfang der 1980er Jahre habe die SPD – so Sieling weiter – gute und richtige Entscheidungen getroffen, die sich nun auszahlten. Bremen sei trotz Schiffbaukrise starker Industriestandort geblieben, verfüge über hohe Wettbewerbsfähigkeit, etwa in der Raumfahrt, und sei 2017 wachstumsstärkstes Bundesland in der Bundesrepublik gewesen. „So soll es bleiben“, sagte der Bürgermeister. „Wir wollen auch weiterhin der Motor im Nordwesten sein.“</p><h3>„Die Vorzüge des Second Movers“</h3><p>In der vom Dekan Jochen Zimmermann moderierten Podiumsdiskussion stellte sich Sieling dann den Fragen von Professorin Jutta Günther, Leiterin der Forschungsgruppe Innovations- und Strukturökonomik, und Professor Jörg Freiling, Leiter des Lehrstuhls für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) der Universität Bremen. Im Fokus stand dabei zunächst der Begriff des „Second Movers“. „Die Vorzüge eines Second Movers zeigen sich derzeit in der Innenstadt“, erläuterte der Bürgermeister. „Weil wir hier im Gegensatz zu anderen Städten abgewartet haben, bleibt uns in der Bremer City die große Mall zum Einkaufen, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist, erspart. Stattdessen gibt es mit Jacobs, Zech, Schapira und der Denkmalneu-Gruppe ein ganzes Bündel aus bremischen, nationalen und internationalen Investoren, die auf Mischnutzung – also auf Wohnen, Gastronomie und Dienstleistung setzen.“</p><h3>„Mehr finanzieller Spielraum“</h3><p>Jörg Freiling lobte die aktuelle Dynamik in der Bremer Startup-Szene, wollte aber vom Bürgermeister wissen, wie er denn für den Zuzug von jungen Fachkräften sorgen wolle, damit Bremer Gründer auch personell expandieren können. Sieling setzt dabei offenbar besonders auf die Universität und Hochschulen: „Wir wollen die Kooperation von Universität und Hochschule mit ausländischen Hochschulen weiter verbessern, um junge und motivierte Menschen nach Bremen zu holen.“ Jutta Günther fragte Sieling, was man denn abseits der Startup-Szene für kleine und mittelständische Unternehmen tun könne. Der Bürgermeister nannte daraufhin die zusätzlichen Millionen, die im Zuge der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen mehr finanzielle Spielräume schaffen. „Gute Verkehrswege sind wichtig für Bremer Unternehmen. Hier wollen wir investieren. Außerdem setzen wir auf Bildung. Wir wollen nicht nur mehr Geld in die Gebäudesanierung und Ausstattung etwa von Schulen stecken, sondern auch durch quartiersbezogene Programme Handwerksbetriebe und Schulen stärker zusammenbringen.“</p><h3>„Und was ist mit dem Klimaschutz?“</h3><p>Schließlich öffnete sich das Podium den Fragen der anwesenden Studierenden. Dabei wurde deutlich, wie präsent gerade bei jungen Menschen derzeit besonders ein Thema ist. „In der bisherigen Debatte kam der Klimaschutz leider gar nicht vor“, sagte ein Student und wies darauf hin, dass Bremen die Einsparziele beim CO<sub>2</sub>-Ausstoß bislang deutlich verfehlt habe. Der Bürgermeister gab zu, dass es hier ein Defizit gebe, das er aber beheben wolle. „Unsere Wirtschaft ist ungewöhnlich stark gewachsen. Das hat sich negativ auf die Einsparziele ausgewirkt. Ich sehe vor allem im Verkehr eine Chance, gegenzusteuern. Daher wollen wir vor allem den öffentlichen Nahverkehr in Bremen stärken.“</p><h3>„Was treibt Sie an?“</h3><p>Schließlich stellte Jutta Günther noch die Frage aller Fragen. „Was treibt Sie an? Was motiviert Sie zum Job des Bürgermeisters?“ Carsten Sieling antwortete bildlich. „Ich liebe dieses Arbeitsspektrum, das es so auf der Welt kaum gibt. Morgens kümmere ich mich zum Beispiel um ein Problem mit einem Bordstein irgendwo in Bremen und mittags sitze ich dann im Zug nach Berlin, um Bremens Interessen im Kanzleramt zu vertreten.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190506_Carsten_Sieling_WiWi.jpg" length="782119" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190506_Carsten_Sieling_WiWi.jpg" fileSize="782119" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bremer Bürgermeister und Alumnus der Universität: Carsten Sieling</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20141</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 May 2019 14:54:29 +0200</pubDate>
                            <title>Erster Spatenstich für das BIOM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erster-spatenstich-fuer-das-biom</link>
                            
                            <description>Der Bau für das neue Lehr- und Forschungsgebäude der Universität Bremen für die Biologie ist gestartet. Das BIOM soll Platz für rund 1. 000 Studierende und rund 100 Beschäftige bieten. Spätestens zum Wintersemester 2021/22 soll es fertiggestellt sein. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das BIOM umfasst Büro-, Labor- und Seminarräume für die Lehre und Forschung sowie sogenannte Serviceflächen, die zum Teil flexibel nutzbar sein werden. Nach dem Entwurf des Architektenbüros Kister Scheithauer Gross (ksg) aus Köln und Leipzig ensteht ein prägnanter Kopfbau mit hellen rot-beigen Ziegeln. Das Investitionsvolumen des Bauvorhabens von rund 45 Millionen Euro trägt die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt. Am 6. Mai 2019 wurde auf dem Baufeld an der James-Watt-Straße symbolisch der erste Spatenstich gesetzt.</p><h3>Wichtiger Schritt für die Campusentwicklung</h3><p>Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter dankte allen Projekbeteiligten für die bisherige gute Zusammenarbeit und sagte: „Für die Biologie an der Uni Bremen ist der Neubau von großer Bedeutung.&nbsp; Wir bekommen einen Forschungsbau, der moderne Labor- und Unterrichtsräume und ausreichend Büroarbeitsplätze bietet. Das Gebäude wird die Forschungs- und Lehrbedingungen verbessern: Die eng verbundenen Fachgebiete Meeresbiologie, Ökologie und Molekularbiologie können dort weitestgehend untergebracht werden. So schaffen wir Synergien in Forschung und Lehre.“</p><p>„Mit diesem Neubau unterstützen wir nicht nur den Fachbereich Biologie, sondern unterstreichen auf 5800 Quadratmetern noch einmal die Vielfältigkeit und auch die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Bremen und seiner Universität und sichern zugleich sein Potenzial und seine innovative Kraft für die Zukunft.“, so die Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt.</p><h3>Fit für die Forschung und Lehre der Zukunft</h3><p>Das neue Forschungs- und Lehrgebäude BIOM bringt neun Professuren aus der Biologie unter einem Dach zusammen. Deren Arbeitsgebiete erfordern modernste Labore und Ausstattung. Seien es klimatisierbare Kammern, in denen Umweltbedingungen kontrolliert werden können, seien es Labore für chemische Arbeiten, oder seien es Nasslabore, in denen Proben analysiert werden können, die bei Expeditionen gewonnen wurden. Die Forschungsausrichtung der Biologie wird in der Zukunft noch stärker auf derartige Ansätze bauen. Mit dem BIOM trägt die Universität Bremen dieser Entwicklung Rechnung.</p><p>Ein Neubau für die Biologie wurde notwendig, weil das derzeitige Gebäude NW 2 (Naturwissenschaften 2) aus den 1970er Jahren stammt und den modernen Anforderungen von Forschung und Lehre in der Biologie nicht mehr gerecht wird. Das NW2 soll nach der Fertigstellung des Neubaus kernsaniert werden.</p><h3>Fragen beantworten:</h3><p>Hans-Joachim Orlok<br> Dezernent Technischer Betrieb und Bauangelegenheiten<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60600<br> E-Mail: <a href="mailto:orlok@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">orlok@uni-bremen.de</a></p><p><br> Christina Selzer<br> Sprecherin der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz<br> Tel.: +49 421 361-2082<br> E-Mail: <a href="mailto:christina.selzer@gesundheit.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.selzer@gesundheit.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190506_Spatenstich_BIOM.jpg" length="1814809" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190506_Spatenstich_BIOM.jpg" fileSize="1814809" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kanzler Dr. Martin Mehrtens, Manfred Schütte‐Thuy (Wissenschaftsressort), Rektor Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter, Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther, Architekt Johannes Kister (v.l.)</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20122</guid>
                            <pubDate>Fri, 03 May 2019 10:47:27 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Stiftungsprofessur für Digitale Verwaltung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/digitale-verwaltung-universitaet-bremen-bekommt-neue-stiftungsprofessur</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen bekommt eine Stiftungsprofessur für „Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung (E-Government)“. Sie ist angesiedelt im Fachbereich Mathematik und Informatik. Finanziert wird sie vom Bremer Finanzressort und Dataport (IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung). </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur soll innovative Lehrangebote an der Universität für Studierende im Bachelor und Master im Bereich der Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik entwickeln und in die entsprechenden Studienprogramme einbringen. Eine weitere Entwicklungsperspektive ist der Aufbau eines strukturierten Promotionsprogramms mit Praxisanteilen in Kooperation mit der Bremischen Verwaltung. Eine Vereinbarung dazu haben Anfang Mai das Finanzressort, Dataport, die Universität Bremen und das Wissenschaftsressort unterzeichnet.</p><p>Zur Stiftungsprofessur sollen folgende inhaltliche Arbeitsschwerpunkte gehören:</p><ul class="list-normal"><li>Forschung zu Künstlicher Intelligenz/Big Data sowie Open Data in Verwaltungskontexten</li><li>Forschung zur Akzeptanz von Dienstleistungen im Bereich E-Government und transparent arbeitenden Verwaltung</li><li>Begleitforschung zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unter besonderer Berücksichtigung von ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten.</li><li>Entwicklung neuer IT-Angebote, ausgehend von Nutzerbedürfnissen – Stichwort User-Centric Design.</li></ul><p>Finanzsenatorin Karoline Linnert freut sich auf Impulse aus der Wissenschaft für die weitere Digitalisierung des öffentlichen Dienstes: „Qualifizierte, engagierte Beschäftigte und der Einsatz moderner IT sind die Grundpfeiler unserer Verwaltung. Die Digitalisierung ist und bleibt eine unserer Daueraufgaben – im Sinne einer effizient arbeitenden, serviceorientierten öffentlichen Verwaltung.“ Die Professur verankere den Aspekt des E-Governments dauerhaft an der Universität, Das böte viele Chancen für Kooperationen zwischen Universität und der Verwaltung bei der Entwicklung neuer IT-gestützter Dienstleistungen, so die Senatorin. Die Stiftungsprofessur würde zudem junge IT-Fachleute ausbilden und Doktoranden beschäftigen – „Fachkräfte, die wir dringend brauchen“.</p><p>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, erklärt: „Die Universität Bremen ist bekannt für ihre ausgezeichnete Arbeit zur Künstlichen Intelligenz, zur Robotik und zu Industrie 4.0. Mit der Stiftungsprofessur kann nun stärker als bisher auch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in den Blick genommen werden.“</p><p>Für das ifib (Institut für Informationsmanagement Bremen) sei die Stärkung der Verwaltungsinformatik von herausragender Bedeutung, um die erfolgreichen wissenschaftlichen Projekte fortzusetzen, so der wissenschaftliche Direktor Professor Andreas Breiter. „Die enge Forschungskooperation zwischen dem ifib und der Bremischen Verwaltung ist ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland und ein hervorragendes Beispiel für Wissens- und Technologietransfer auf Augenhöhe.“ Daraus ergäben sich neue Forschungsfragen, die in nationalen und internationalen Verbundvorhaben weiter bearbeitet werden könnten.&nbsp;</p><p>Dr. Johann Bizer, Dataport-Vorstandsvorsitzender, betont: „Entscheidend für den Erfolg der digitalen Transformation sind Menschen, die die technischen Grundlagen beherrschen und Verwaltung neu denken können. Die Kompetenzen dafür müssen wir jetzt aufbauen. Wir von Dataport freuen uns dazu beitragen zu können, die Professur für Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung einzurichten. Er ist wichtiger Baustein auf dem Weg hin zu einer erfolgreichen, digitalisierten Verwaltung.“</p><h3>Fragen beantwortet:</h3><p>Angelika Kretschmer<br> Persönliche Referentin des Rektors Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br> Universität Bremen<br> Raum: VWG 2010<br> Tel.: +49-421-218-60117<br> E-Mail: <a href="mailto:kretschmer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kretschmer@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20190503Stiftungsprofessur_15ec6e424b.jpg" length="279654" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_20190503Stiftungsprofessur_15ec6e424b.jpg" fileSize="279654" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Karoline Linnert und Johann Bizer (sitzend), Henning Lühr, Bernd Scholz-Reiter und Andreas Breiter (stehend, von links)</media:description><media:copyright>Pressereferat, Die Senatorin für Finanzen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-20020</guid>
                            <pubDate>Thu, 25 Apr 2019 09:42:52 +0200</pubDate>
                            <title>Senatorin Bogedan besucht Schülerlabore </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/senatorin-bogedan-besucht-schuelerlabore-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Anlässlich der Kinder-Uni hat Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan die Schülerlabore an der Universität Bremen besucht. Insgesamt nehmen jährlich über 10.000 Schülerinnen und Schüler an Angeboten der Schülerlabore teil und erleben den Campus als spannenden außerschulischen Lernort.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An der Universität Bremen gibt es derzeit zehn Schülerlabore – von Biologie bis Sachunterricht, von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe. Bei der jährlichen Kinder-Uni in den Osterferien können Kinder zusätzlich die Angebote der Schülerlabore nutzen. Die Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen, <abbr title="Doktorin">Dr.</abbr> Claudia Bogedan, nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort über die Arbeit in den Laboren zu informieren.</p><h3>Schülerlabore stellen aktuelle Angebote vor</h3><p>Senatorin Bogedan besuchte den Workshop „Geometrische Muster am Computer gestalten“ des „matelier“. Dort erleben Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse lebendige Mathematik. Auch die Lehrkräfte erhalten Anregungen und neue Ideen für einen inspirierenden Mathe-Unterricht. Gemeinsam mit den Kindern erprobte die Senatorin die Erstellung komplexer Muster aus geometrischen Grundformen am Computer.</p><p>Im Schülerlabor „TechKreativ“ erhielt Bogedan einen Einblick in Angebote, bei denen es unter anderem darum geht, selbst erste Erfahrungen mit Programmieren und 3-D-Druck zu machen. TechKreativ ist das FabLab (<span lang="en" dir="ltr">Fabrication Laboratory</span>) der Universität und bietet jungen Forschenden vielfältige Möglichkeiten, mit digitaler Unterstützung neue Formen des Lernens und Gestaltens auszuprobieren.</p><h3>Früh den Forschergeist wecken</h3><p>Die naturwissenschaftlichen Schülerlabore der Universität stellten sich gemeinsam im Gro-Harlem-Brundtland-Labor vor. Mit drei Schülerlaboren für Chemie, zwei für Biologie und einem Schülerlabor für Physik bietet die Universität eine wichtige Infrastruktur im Land Bremen, um Kinder und Jugendliche an das freie Experimentieren heran zu führen – oft mit besseren Möglichkeiten als an den Schulen vor Ort. Die Begegnung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördert zudem ihren natürlichen Forschergeist und macht die Universität zu einem spannenden praxisnahen Lernort.</p><p>„Ich wäre heute gerne nochmal Schülerin“, resümierte Bogedan begeistert. „Die Labore schaffen es, den Funken zu zünden und Wissen greifbar und erfahrbar zu machen.“ Indem die Angebote auch konkrete Vorstellungen von Berufen vermitteln, leisteten sie zudem wertvolle Nachwuchsförderung für naturwissenschaftliche Berufe und Studiengänge.</p><h3>Kooperation für mehr Experimentieren im Unterricht</h3><p>Seit über zehn Jahren besteht über die Schülerlabore eine enge Kooperation der Universität mit der Bremischen Behörde. Die Senatorin für Kinder und Bildung unterstützt diese Arbeit auf jährlichen Antrag mit Verbrauchsmitteln und Mitteln für Studentische Mitarbeitende.<br> Thematisch sind die Schülerlabore vor allem im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich angesiedelt. In Zukunft sollen verstärkt noch weitere Experimentierangebote aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie dem Themenfeld Digitalisierung hinzukommen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="/kooperationen/transfer-mit-schule/schuelerinnen-und-schueler/schullabore" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/de/kooperationen/uni-schule/schuelerinnen-und-schueler/schuelerlabore/</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Isabell Harder<br> Transferkoordinatorin Universität-Schule<br> Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-60393<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">isabell.harder@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_04_25_Besuch_Bogedan_Schuelerlabore.jpg" length="1115612" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_04_25_Besuch_Bogedan_Schuelerlabore.jpg" fileSize="1115612" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Schülerlabor &quot;matelier&quot; erleben Kinder Mathe zum Anfassen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19980</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 11:50:31 +0200</pubDate>
                            <title>Carsten Meyer-Heder wünscht sich „mehr Flughöhe“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/carsten-meyer-heder-wuenscht-sich-von-der-universitaet-mehr-flughoehe</link>
                            
                            <description>Auf Christian Lindner folgt Carsten Meyer-Heder. Zum zweiten Mal hat der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft einen Politiker eingeladen, um die akademische Welt zu erden. Moderiert von Dekan Professor Jochen Zimmermann geht es um die digitale Wirtschaft in Bremen unter kritischen Aspekten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Carsten Meyer-Heder, einer der erfolgreichsten IT-Unternehmer Deutschlands, ist Spitzenkandidat der Bremer CDU und möchte gern Bürgermeister werden. Er wird in der Diskussion gerahmt von zwei Spitzenwissenschaftlern aus dem Fachbereich: Professor Maik Eisenbeiß, Marketingspezialist und Direktor des neu gegründeten „markstones Institute“, und Professor Lars Hornuf, Experte für Finanztechnologie. Erst kürzlich ist er als einer der Top-Ökonomen Deutschlands gerankt worden. Dementsprechend gut gefüllt ist der Hörsaal A 1070 im Wiwi1.&nbsp;</p><h3>Plan für ein Forum</h3><p>So richtig konfrontativ wird die Diskussion zwar nicht, wie sollte sie auch angesichts der all bekannten künftigen Herausforderungen? Doch gibt es im Laufe der intensiv verbrachten Stunde Vorschläge,&nbsp; Nachdenkenswertes mit direktem Uni-Bezug und eine konkrete Idee, die zum Auftrag wird. Professor Eisenbeiß will ihn zügig umsetzen. Studierende und Absolventen sollen in einem Forum die Möglichkeit erhalten, mit alteingesessenen Vertreterinnen und Vertretern der Bremer Wirtschaft zusammenzukommen. Meyer-Heder will sich persönlich darum kümmern.&nbsp;</p><h3>Keine wirklichen Innovationen</h3><p>Denn, so seine überraschende Ansicht: „Startups fördern zu wollen, indem man ihnen beibringt, wie ein Businessplan geschrieben wird, ist Quatsch“. Die Geschäftsmodelle seien inzwischen „langweilig“, es gebe nur noch wenige wirkliche Innovationen in der Szene.&nbsp; „Vielen Startups ging es nicht um Innovationen, sondern ums Geld“, kritisiert der IT-Unternehmer. Dabei sei Leidenschaft wichtig. „Große Unternehmen haben Leidenschaft.“ Kurzum, am liebsten wäre es ihm, wenn mit „altem Bremer Geld junge Firmen unterstützt werden.“&nbsp; Mal sehen, was beim Forum der Wirtschaftswissenschaft herauskommt?</p><h3>„Bremen hat ein Imageproblem“</h3><p>Was aber ist mit Bremen los? Professor Hornuf, der zwischen München und Bremen pendelt, findet die Stadt an der Weser viel attraktiver. Schon wegen der vergleichsweise entspannten Wohnsituation. „In München muss ein Ingenieur doch in einem Keller ohne Sonnenlicht hausen.“ Die Studierenden lachen.&nbsp; Auch Marketingspezialist Eisenbeiß stößt in das Horn: „Bremen hat ein Image- und Sichtbarkeitsproblem“, sagt er und bedauert. „Neun von zehn unserer Absolventen gehen nach Hamburg oder München. Wir schaffen Kompetenzen und verlieren sie dann wieder. Die Perspektive fehlt hier.“&nbsp; Lars Hornuf will vom Kandidaten wissen, welche Wünsche er an die Universität hat.</p><h3>Zu wenig anwendungsorientiert</h3><p>Meyer-Heder lobt: „Wir machen viel mit der Uni, ich habe mittlerweile etwa 400 Leute eingestellt, die hier Informatik studiert haben". Allerdings müssten die erst an die Realität herangeführt werden und könnten überraschend wenig anwendungsorientiert arbeiten. Er habe zudem den Eindruck, dass in den Instituten jeder auf seins schaut, statt sich zu vernetzen. „Ich wünsche mir von der Uni mehr Flughöhe.“ Maik Eisenbeiß widerspricht: „Ich glaube nicht, dass wir unser Ding machen wollen.“</p><h3>Auch mal Fehler machen</h3><p>Der CDU-Politiker zählt immer wieder auf, was er in Bremen verändern möchte: Schneller werden, Neues ausprobieren, auch mal Fehler machen, verkrustete Strukturen aufbrechen, besser vernetzen und Pilotprojekte umsetzen. Klingt gut, ist aber noch wenig konkret. Da schaltet sich blitzschnell Lars Hornuf ein: „Wie wäre es mit kostenlosem W-Lan flächendeckend in Bremen?“ Meyer-Heder stutzt erst und sagt dann: „Ja“.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/Hornuf_Heder_Zimmermann_Eisenbeiss_Foto_Rehling.jpg" length="1093819" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/Hornuf_Heder_Zimmermann_Eisenbeiss_Foto_Rehling.jpg" fileSize="1093819" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Diskutierten über digitale Wirtschaft (von links) Prof. Lars Hornuf, Carsten Meyer-Heder, Prof. Jochen Zimmermann, Prof. Maik Eisenbeiß</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19847</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:12:33 +0200</pubDate>
                            <title>Gästehaus der Universität erstrahlt in neuem Glanz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gaestehaus-der-universitaet-erstrahlt-in-neuem-glanz</link>
                            
                            <description>Alles neu an der Weser: Das Gästehaus der Universität Bremen auf dem Teerhof ist renoviert worden und erstrahlt in neuem Glanz. Betrieben wird es jetzt von einem privaten Partner. Neben Gästen der Universität haben nun auch „Otto und Olga Normalverbraucher“ die Möglichkeit, dort zu logieren.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>24 Jahre lang hat die Universität das Gästehaus auf der Teerhof-Insel in Bremens Zentrum selbst betrieben. Die Auslastung war gut, die Gäste aus aller Welt zufrieden – bei dieser erstklassigen Lage kein Wunder. „Das Haus hatte nach dieser langen Zeit nun eine grundlegende Renovierung nötig“, sagt Anja Stöckl, Referatsleiterin im Dezernat Haushalt und Finanzen. „Wir haben uns entschieden, diese Erneuerung zusammen mit einem privaten Partner zu stemmen, der das Haus dann auch betreibt.“</p><p>Dabei handelt es sich um Vollprofis: Die Bremer Hoteliers Detlef und Jan Pauls mit ihrem Unternehmen Munte GmbH &amp; Co. KG managen nicht nur das gleichnamige Hotel am Stadtwald, sondern auch das Budget-Hotel und -Appartementhaus 7things an der Universitätsallee. Beide kennen sich bestens mit den Wünschen und Bedürfnissen von Gästen aus, die über längere Zeit ein Appartement mieten wollen. Der Name wurde leicht geändert: „Teerhof 58 – Gästehaus der Universität Bremen“ lautet er nun offiziell.</p><h3>Tolle Aussicht, moderne Einrichtung</h3><p>Insgesamt gibt es in dem Haus nun 24 Einzelzimmerapartments bzw. Studios und sechs Doppelzimmerapartments bzw. große Studios. Alle frisch renovierten und komplett neu eingerichteten Unterkünfte verfügen neben der tollen Aussicht über eine moderne Ausstattung mit Boxspringbett, Schreibtisch, Sessel, Esstisch, neuer voll ausgestatteter Küchenzeile, WLAN, Safe, Duschbad, WC und Föhn.</p><p>Für die Universität ist stets ein großes Kontingent an Appartements reserviert, das Gästen zu einem besonderen Preis zur Verfügung steht – von mindestens sechs Nächten bis „open end“. Über die Reservierungs- und Abrechnungsmodalitäten wurden alle Teilbereiche der Universität bereits informiert. Zudem stehen diese Informationen auch in deutscher und englischer Sprache im Beschäftigtenportal zur Verfügung. Mehr Informationen und schöne Fotos von den „neuen alten“ Unterkünften finden sich auf der Webseite <a href="http://www.teerhof58.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.teerhof58.de</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_Gaestehaus_Foto_Munte_Gmbh___Co._KG_93409073da.jpg" length="259783" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_Gaestehaus_Foto_Munte_Gmbh___Co._KG_93409073da.jpg" fileSize="259783" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">2019: Alle frisch renovierten Unterkünfte des Gästehauses Teerhof 58 verfügen neben der tollen Aussicht über eine moderne Einrichtung.</media:description><media:copyright>Irina Neumann / Munte GmbH &amp; Co. KG</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19821</guid>
                            <pubDate>Fri, 29 Mar 2019 14:22:10 +0100</pubDate>
                            <title>FDP-Chef Christian Lindner zu Besuch bei den Wirtschaftswissenschaften </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fdp-chef-christian-lindner-zu-besuch-bei-den-wirtschaftswissenschaften</link>
                            
                            <description>Über aktuelle Herausforderungen der deutschen Wirtschaftspolitik hat Christian Lindner, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, mit Mitgliedern der Universität Bremen gesprochen. Zu der Diskussionsrunde hatte der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft eingeladen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion mit Studierenden, der Bremer FDP-Fraktionsvorsitzenden Lencke Steiner und den Professoren Rudolf Hickel und Jochen Zimmermann beschäftigte sich vor allem mit ordnungspolitischen Grundfragen und der zunehmenden Kritik an den gegenwärtigen Schieflagen des Wirtschaftssystems. Lindner betonte dabei die Verknüpfung von Wirtschaft und Freiheit. Eine wichtige Aufgabe sei daher, die Regeln des freien Welthandels zu aktualisieren. So forderte Lindner, „der Bundestag solle das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada schnellstmöglich ratifizieren“. Einen „starken“ Staat sieht der FDP-Politiker in Sachen Wirtschaft vor allem in der Rolle des Schiedsrichters.</p><h3>„Gesetzliche Rente durch Privatinvestitionen stärken“</h3><p>Zur drängenden Frage der Altersarmut in Deutschland schlug Lindner vor, die private Vorsorge zu stärken. Deutsche sollten vermehrt in Wertpapiere und Aktien investieren. „Die gesetzliche Rente muss durch Privatinvestitionen ergänzt werden.“ Eine weitere Möglichkeit sieht er in der Stärkung des Eigentums: In Deutschland solle es nach seinen Worten mehr Haus- und Wohnungseigentümer geben. Dazu fordert Lindner, dass in Deutschland bis 500.000 Euro für selbstgenutzten Wohnraum keine Grunderwerbssteuer anfällt.</p><h3>„Energiewende und Digitalisierung marktkonform gestalten“</h3><p>Auch die Themen Energiewende und Digitalisierung schnitt Christian Lindner an. Lindner verwies auf die nach seiner Auffassung dirigistische Fehlsteuerung durch die Koalitionsregierung. Anreizmechanismen wie Zertifikate würden durch Verbotsmaßnahmen ausgehebelt. Der digitale Wandel bietet aus Lindners Sicht viele Chancen, aber er werde nicht sachgerecht begleitet. Er sorge sich eher um fehlende Fachkräfte als um wegfallende Arbeitsplätze.</p><h3>Lencke Steiner vertrat die Bremer FDP</h3><p>Neben Christian Lindner diskutierte die bremische FDP-Abgeordnete Lencke Steiner. Mit Blick auf das Land Bremen forderte sie, das Schulsystem zu stärken. Es könne nicht sein, so Steiner, dass man sich schämen müsse, in Bremen oder Bremerhaven zur Schule gegangen zu sein. Sie betonte die Bedeutung der Nachhaltigkeitsziele, zu deren Umsetzung Bremen beitragen müsse. Die Beiträge der beiden wurden auch von den Studierenden engagiert diskutiert.</p><p>Ähnliche Veranstaltungen sind in Planung. Die nächste Diskussionsrunde findet mit dem Spitzenkandidaten der Bremer CDU, Carsten Meyer-Heder am 16. April zum Thema „Digitale Wirtschaft in Bremen“ statt.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190329Gruppenbild_Lindner_Vortrag.jpg" length="1049784" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190329Gruppenbild_Lindner_Vortrag.jpg" fileSize="1049784" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Dr. Jochen Zimmermann, Lencke Steiner, Christian Lindner, Prof. Dr. Rudolf Hickel (v.l.n.r.)</media:description><media:copyright>Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19787</guid>
                            <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 15:42:20 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder-Uni: Schulklassen auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kinder-uni-schulklassen-auf-dem-campus</link>
                            
                            <description>Die Universität begrüßt 1.600 Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klassen zur Kinder-Uni auf dem Campus. In elf Vorlesungen erfahren Sie Neues aus der Forschung von Anglistik bis Physik.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als zehn Jahren schreibt die Kinder-Uni Erfolgsgeschichte. Bis zum 27. März haben ganze Schulklassen der Jahrgangsstufen 3 bis 6 die Chance, Vorlesungen aus den Natur- und Geisteswissenschaften zu hören. Diese werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern extra für die Gäste vorbereitet. Die Kinder erwartet dabei ein „Physikzirkus“ genauso wie ein Vortrag zur Rolle von Englisch als Weltsprache.</p><p>Auch dieses Jahr wurde das Angebot wieder von zahlreichen Klassen angenommen. Insgesamt besuchen mehr als 1.600 Schülerinnen und Schüler die Vorlesungen. Organisiert wird die Bremer Kinder-Uni von der Transferstelle Universität-Schule. Die einzelnen Vorlesungen werden von zahlreichen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität und der Institute im Technologiepark beigesteuert. Finanziell unterstützt wird die Kinder-Uni von der Sparkasse Bremen.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank">www.uni-bremen.de/kinderuni</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Isabell Harder<br> Referat UniTransfer, Transferstelle Uni-Schule<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218 60393<br> E-Mail:<a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> isabell.harder@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_03_25_Kinder-Uni_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" length="963164" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_03_25_Kinder-Uni_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="963164" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Eine Schülerin bei einem Experiment in der Physikvorlesung.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19693</guid>
                            <pubDate>Mon, 11 Mar 2019 10:26:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bundesminister Hubertus Heil zu Besuch am SOCIUM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bundesminister-hubertus-heil-zu-besuch-am-socium</link>
                            
                            <description>Ein weiterer hochrangiger Politiker hat die Universität besucht. Gut eine Woche nach FDP-Fraktionschef Christian Lindner war nun Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, zu Gast. Aktuelle Gesetzesvorhaben und die Lage der Sozialpolitikforschung waren Themen eines Werkstattgesprächs.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat am 8. Februar 2019 das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik besucht. In Begleitung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Eva Quante-Brandt diskutierte der Bundesminister mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des SOCIUM über die Lage der Sozialpolitikforschung, die Möglichkeiten einer verstärkten Weiterbildung auf dem Gebiet der Sozialpolitik und seine aktuellen gesetzgeberischen Vorhaben – insbesondere die Einführung einer Grundrente.</p><h3>Freude über den Besuch</h3><p>Senatorin Eva Quante-Brandt freute sich, „dass Hubertus Heil zum Werkstattgespräch ins SOCUM gekommen ist, das zu Bremens hervorragenden Forschungseinrichtungen gehört. Die Sozialwissenschaften zählen in Bremen zu den Wissenschaftsschwerpunkten, vor allem die Sozialpolitik- und Ungleichheitsforschung. Hier werden die drängenden Fragen unserer Zeit gestellt: Wie entsteht Ungleichheit? Und wie lassen sich Erwerbsbiografien so gestalten, dass die Rente im Alter auskömmlich ist? Es geht um den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“</p><p>In der Diskussion wurde deutlich, dass niedrige Renten und wachsende Altersarmut ein drängendes Problem bilden, das die Legitimation der Gesetzlichen Rentenversicherung insgesamt in Frage stellt. Der Bundesminister führte aus, dass sein Ministerium mit dem Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS; <a href="https://www.fis-netzwerk.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fis-netzwerk.de</a>) einen ersten wichtigen Schritt zur Förderung der Sozialpolitikforschung getan habe. Weitere Vorhaben sollen folgen.</p><h3>"Auf Sozialpolitikforschung angewiesen"</h3><p>„Als Arbeits- und Sozialminister bin ich auf Sozialpolitikforschung über den tagespolitischen Zeithorizont hinaus angewiesen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und lösen zu können“, so Hubertus Heil. „Der Gesellschaft hilft die Sozialpolitikforschung in der Debatte um die Zukunft des Sozialstaats. Daher freue mich sehr, dass das SOCIUM hier wichtige Impulse setzt und sich im Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung engagiert.“</p><p><em>Dieter Wolf</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/heil1.jpg" length="639299" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/heil1.jpg" fileSize="639299" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Angeregte Diskussionen: Bundesminister Hubertus Heil (Bildmitte mit blauem Anzug und Krawatte) besuchte jetzt das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19679</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Mar 2019 11:33:13 +0100</pubDate>
                            <title>Alumni in der Bremischen Bürgerschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/alumni-in-der-bremischen-buergerschaft</link>
                            
                            <description>Großes Interesse für ein Angebot des Alumni-Vereins der Universität Bremen: Der Besuch der Bürgerschaft mit angeschlossener Diskussion zur Wissenschaftspolitik wurde ein voller Erfolg. Statt der vorgesehenen 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte sich die Zahl der Interessenten verdoppelt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kundiger Blick in den Saal, in dem Bremer Geschichte geschrieben wird, lohnt sich. Das bienenwabenartig gebaute Parlament der Bremischen Bürgerschaft wurde 1966 bezogen. Bis auf ein paar technische Neuerungen ist alles so geblieben wie es war, weil der Denkmalschutz seit 1993 seine Hand draufhält. Die Alumni lassen ihre Blicke zu den Wänden aus Palisadenholz schweifen, schauen die Lautsprecher aus den 1960er Jahren an, die wie Lampen aussehen, und lesen mit Interesse die Namensschilder der Bürgerschaftsabgeordneten auf den Tischen, an denen sie Platz genommen haben.</p><h3>Wissenschaftspolitische Sprecher geben Auskunft</h3><p>Reinhard Ahlers, Schatzmeister des Vereins, moderiert das Programm. Auf der Bank, auf der sonst Senatorinnen und Senatoren sitzen, nehmen Arno Gottschalk für die SPD, Miriam Strunge für die Linke, Henrike Müller für die Grünen, Susanne Grobien für die CDU und Magnus Buhlert für die FDP Platz. Sie sind wissenschaftspolitische Sprecher ihrer Parteien, es herrscht gespannte Aufmerksamkeit.</p><h3>Zauberwort Transfer</h3><p>Hauptthema wird der Wissenschaftsplan 2025. Gottschalk nennt die positiven Eckdaten: Statt 352 Millionen Euro wie bisher, will das Land Bremen in den kommenden fünf Jahren seine Hochschulen mit 542 Millionen Euro unterstützen. Kommt das Geld vom Bund noch hinzu, dann seien das 600 Millionen Euro, sagt er. „Zeit für Innovationen und Strategie“, ergänzt Henrike Möller und bringt das Zauberwort Transfer ins Spiel, das auch Alumni in der Diskussion aufgreifen. Miriam Strunge von der Linken würde es begrüßen, wenn alte Fehler aufgehoben würden und der Studiengang Sport wieder eingeführt würde. Andere finden das nicht so gut. Wie das eben kurz vor einer Bürgerschaftswahl so ist.</p><h3>„Anschluss nicht verlieren“</h3><p>Susanne Grobien bekennt sich ausdrücklich zum Unibad: „Ich möchte die 50-Meter-Bahn nicht missen.“ Aber wie finanzieren? Denn aus dem großen Geldtopf, mit dem der jüngst verabschiedete Wissenschaftsplan unterfüttert werden soll, darf nicht nur Infrastruktur bezahlt werden. Allein die Universität soll 237 neue Arbeitsplätze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekommen, darunter 32 Professuren. Magnus Buhlert unterstreicht: „Wir müssen einen Sanierungsstau abarbeiten, sollten uns aber keine Illusionen darüber machen, dass wir von der Ausstattung her an die Spitze vorstoßen könnten. Es geht vielmehr darum, dass Bremen den Anschluss nicht verliert.“</p><h3>Befristungen und Öffnungszeiten</h3><p>Die Alumni stellen viele Fragen: Was wird aus der Medizin: Vollstudium oder nur klinischer Teil? Finden die Geisteswissenschaften genügend Berücksichtigung, besonders wenn es kleine Studiengänge sind? Soll die Jacobs University weiterhin millionenschwer gefördert werden? Was wird aus Befristungen von Arbeitsstellen im akademischen Bereich? Wird die Bibliothek ihre Öffnungszeiten ausreichend erweitern? Sonntags, spätabends?</p><h3>Foto im Börsenhof A</h3><p>Die gelungene und auf beiden Seiten kompetente Diskussion endet erst nach 90 Minuten. Für das Erinnerungsfoto stellen sich die Alumni im Börsenhof A auf (weil es so viele sind, in zwei Durchgängen). Sie sortieren sich auf einer atemberaubend geschwungenen Treppe aus dem 19. Jahrhundert unter einem halbrunden Lichthof mit Blick auf dreifache Arkadengänge. Erreichbar über eine gläserne Brücke. Das sieht man sonst auch nicht. &nbsp;<br> &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_2019_03_05_alumni_c13f6dd01c.jpg" length="377314" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_2019_03_05_alumni_c13f6dd01c.jpg" fileSize="377314" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Alumni-Verein: Erinnerungsfoto im Börsenhof A der Bremischen Bürgerschaft</media:description><media:copyright>Marina Ruhlandt / Alumni-Verein</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19643</guid>
                            <pubDate>Mon, 04 Mar 2019 10:32:30 +0100</pubDate>
                            <title>Professorin Annelie Keil mit der Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professorin-annelie-keil-mit-der-senatsmedaille-fuer-kunst-und-wissenschaft-geehrt</link>
                            
                            <description>Mit der Senatsmedaille der Freien Hansestadt Bremen würdigt der Bremer Senat die Verdienste von Annelie Keil um die Sozial- und Gesundheitswissenschaften für die Universität und das Land Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Annelie Keil war eine der ersten Professorinnen der Universität Bremen und dort über 30 Jahre in den Arbeitsbereichen Sozialarbeitswissenschaft, Gesundheitswissenschaften und Krankenforschung, angewandte Biografie- und Lebensweltforschung tätig. Über ihr anhaltendes universitäres Engagement hinaus ist sie vielfach sozial engagiert, unter anderem in der Hospizbewegung. Ihre Ehrung wurde am 1. März 2019 vom Senat der Freien Hansestadt Bremen beschlossen. „Mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit und Expertise hat sich Annelie Keil weit über die Grenzen Bremens hinaus eine hohe Anerkennung als ebenso kompetente wie hochengagierte Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin erworben.“ begründete Bürgermeister Dr. Carsten Sieling die Auszeichnung.</p><p>Mehr dazu in der <a href="http://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.316134.de&amp;asl=bremen02.c.732.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Senats</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_2019_03_04_Senatsmedaille_Keil_0ba8de3920.jpg" length="377849" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_2019_03_04_Senatsmedaille_Keil_0ba8de3920.jpg" fileSize="377849" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Annelie Keil wird mit der Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen ausgezeichnet.</media:description><media:copyright>kathrin doepner fotografie</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19625</guid>
                            <pubDate>Thu, 28 Feb 2019 09:58:51 +0100</pubDate>
                            <title>ZeMKI wird neue Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zemki-wird-neue-zentrale-wissenschaftliche-einrichtung-der-universitaet</link>
                            
                            <description>Der Akademische Senat hat jetzt in seiner jüngsten Sitzung die Anerkennung des fachübergreifenden Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bremen beschlossen – zunächst für die Dauer von sieben Jahren.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Anerkennung des ZeMKI als fachbereichsunabhängige Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung stärkt der Akademische Senat die profilbildende Forschungsexpertise der Universität im Bereich der Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung. „Wir freuen uns über die Anerkennung und verstehen die einstimmige Bewilligung unseres Antrags als Ansporn“, sagt Prof. Dr. Andreas Hepp, Sprecher des ZeMKI. „Dies ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der Geisteswissenschaften mit einer Förderung der interdisziplinären Kommunikations- und Medienforschung an der Schnittstelle zu Sozialwissenschaften und Informatik.“&nbsp; Das ZeMKI ist an dem Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“ der Universität Bremen beteiligt und kooperiert zudem eng mit dem Wissenschaftsschwerpunkt „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“.</p><p>Gegründet im Jahr 2005 als „Institut für Medien, Kommunikation und Information“ (IMKI) erfüllt das ZeMKI nach §92 Bremer Hochschulgesetz „längerfristige […] Aufgaben in Forschung, Lehre, Kunst und Weiterbildung“. In der Forschung liegt der Fokus auf kooperativer Forschung zum Wandel von Kultur und Gesellschaft durch Medien, insbesondere im Hinblick auf eine (tiefgreifende) Mediatisierung und damit zusammenhängend Prozesse der Digitalisierung verschiedener Bereiche von Gesellschaft bzw. der Datafizierung von sozialen Praktiken. Im Bereich der Lehre ist dies die Entwicklung und Koordination von interdisziplinären Masterprogrammen zu Medien und Kommunikation bzw. deren Wandel. Das ZeMKI kooperiert mit Rundfunkanstalten, Medienorganisationen und weiteren Kunst- und Kulturinstitutionen.</p><p>Das Forschungsprofil des ZeMKI fügt sich klar in das Leitbild der Universität Bremen: Es ist in seinem Forschungsgegenstand und seiner Aufstellung international und auf Fragen kultureller Vielfalt orientiert. Das ZeMKI ist interdisziplinär und damit fachbereichsübergreifend ausgerichtet: Tiefgreifende Mediatisierung als der aktuell insbesondere durch die Digitalisierung getriebene Zusammenhang des Wandels von Medien und Kommunikation mit dem der Kultur und Gesellschaft wird am ZeMKI unter Einbezug verschiedener geistes-, sozial- und technikwissenschaftlicher Disziplinen erforscht. Neben Kommunikations- und Medienwissenschaft sind dies Geschichte, Filmwissenschaft, Religionswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Pädagogik sowie die Informatik. Die nationale und internationale Besonderheit des ZeMKI ist, dass es diese typischerweise getrennten Disziplinen in Bezug auf sein Forschungsthema integriert und die Mitglieder des ZeMKI seit mehr als zehn Jahren in Forschung und Lehre nachweislich erfolgreich miteinander kooperieren. Die kritische Forschung am ZeMKI zu Digitalisierung ist dem Leitziel der gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet und zielt durch seine gemeinsame Nachwuchsförderung darauf, junge Talente in einem hochgradig gesellschaftlich relevanten Forschungsfeld zu fördern.</p><p>Das ZeMKI umfasst Mitglieder aus den Fachbereichen 3, 8, 9 und 12, die zurzeit in neun Arbeitsgruppen, den so genannten ZeMKI-Labs, gemeinsam forschen. „Als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung sind wir nun in der Lage, unsere fachbereichsübergreifende Struktur nachhaltig zu stabilisieren“, sagt Prof. Hepp. Durch die organisationale Absicherung erhalte die interdisziplinäre Forschung am ZeMKI zusätzliche Impulse und steigere die internationale Sichtbarkeit der Universität Bremen insgesamt als ein führender Forschungsstandort zur Transformation von Medien und Kommunikation.</p><p><em>Leif Kramp</em></p><p><a href="http://www.zemki.uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zemki.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/zemki-linz4-hq.JPG" length="262147" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/zemki-linz4-hq.JPG" fileSize="262147" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das ZeMKI in der Linzer Str. wird jetzt neue Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>ZeMKI</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19511</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 10:52:12 +0100</pubDate>
                            <title>Land Bremen lobt vier Stipendien aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/land-bremen-lobt-vier-stipendien-aus</link>
                            
                            <description>Das Land Bremen hat ein Stipendienprogramm für gefährdete Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus dem Ausland aufgelegt. In der ersten Ausschreibungsrunde werden zwei Stipendien für Postdocs und zwei Abschlussstipendien für Promovierende ausgelobt. Antragsfrist ist der 31. März 2019.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Promovierende in der Abschlussphase der Promotionsphase, die nachvollziehbar darlegen, dass sie diese während der beantragten Förderung beenden werden, sowie Postdoktorandinnen und –doktoranden mit abgeschlossener Promotion sind die Zielgruppe der ersten Ausschreibungsrunde. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die aus ihrem Heimatland aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen, politischer oder religiös motivierter Verfolgung fliehen mussten. Sie können sich auch noch in ihrem Heimatland befinden, jedoch aufgrund der Verfolgung in ihrer wissenschaftlichen Arbeit behindert werden. Der Zeitpunkt einer Flucht darf zum Zeitpunkt der Antragsstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegen.</p><h3>„Zeichen für internationale Verantwortung“</h3><p>Als „Zeichen für die Wissenschaftsfreiheit“ hat die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Eva Quante-Brandt das spezielle Förderprogramm des Landes Bremen ausgelobt. Es wird von der Universität Bremen verwaltet. Das Land stellt dafür bis zu 130.000 Euro im Jahr zur Verfügung. „Wir wollen damit ein Zeichen für offene Wissenschaft und internationale Verantwortung setzen“, sagte die Wissenschaftssenatorin. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen Teilen der Welt sind gefährdet und in ihrer Forschungsfreiheit eingeschränkt. Weltweit haben wir es mit zunehmender nationaler Abschottung, Ideologisierung, politisch motivierter Ignorierung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie Vertreibung und Drangsalierung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu tun. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass wir uns dafür einsetzen, die Wissenschaftsfreiheit zu verteidigen.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/stipendienprogramm-des-landes-bremen/" target="_blank">www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/stipendienprogramm-des-landes-bremen/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Dr. Annette Lang<br> Leitung International Office<br> Universität Bremen<br> Tel: +49 421 218-60361<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/global/Globale_Bilddatenbank/Gebaeude_und_Orte/Zentralbereich_und_Glashalle/DSC_2424.jpg" length="1643987" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/global/Globale_Bilddatenbank/Gebaeude_und_Orte/Zentralbereich_und_Glashalle/DSC_2424.jpg" fileSize="1643987" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19452</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 09:39:32 +0100</pubDate>
                            <title>Professor Gerold Wefer erhält Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professorgeroldwefererhltsenatsmedaillefrkunstundwissenschaft</link>
                            
                            <description>Das sorgt auch für Freude in der Universität Bremen: Professor Gerold Wefer, über Jahrzehnte eine treibende Kraft beim Aufbau der Meereswissenschaften nicht nur an der Universität, bekommt die Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ehrung von Gerold Wefer wurde am 29. Januar 2019 vom Senat der Freien Hansestadt Bremen beschlossen. „Gerold Wefer ist ein hervorragender Wissenschaftler, dem der Standort Bremen sowie der Wissenschaftsschwerpunkt Meereswissenschaften sehr viel verdanken. Ihm ist dabei auch die Kommunikation über Wissenschaft in die Gesellschaft hinein immer ein wichtiges Anliegen gewesen“, sagte Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt zum Anlass der Auszeichnung.</p><p>Mehr dazu in der <a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.313703.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz.</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/wefer.jpg" length="1091802" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2019_Illustrationen/wefer.jpg" fileSize="1091802" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Gerold Wefer wurde jetzt die Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen verliehen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19446</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Jan 2019 16:11:31 +0100</pubDate>
                            <title> Gedenk-Symposium für Professor Stefan Gößling-Reisemann</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gedenk-symposium-fuer-professor-stefan-goessling-reisemann</link>
                            
                            <description>Wie können Energiesysteme nachhaltig und widerstandsfähig gestaltet werden? Das war das Forschungsthema von Professor Stefan Gößling-Reisemann. Sein plötzlicher Tod im Juli 2018 hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschüttert. Mit einem Symposium soll am 6. März 2019 seiner gedacht werden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2003 ist Stefan Gößling-Reisemann für eine Assistenzprofessur an die Universität Bremen in den Fachbereich Produktionstechnik gekommen. 2014 trat er hier seine Professur für Resiliente Energiesysteme an, eine Seltenheit in Deutschland. Vielfältige Energiethemen, aufsehenerregende Großprojekte und kühne Forschungsvorhaben hat der Physiker angedacht, angeschoben und koordiniert.</p><p><strong>Schaffung eines Musterstadtteils</strong></p><p>Bei dem Modellprojekt „QUAREE 100“ geht es beispielsweise um die Entwicklung zukunftsweisender Energietechnologien und den nachhaltigen Umbau eines Stadtquartiers in Heide im Kreis Dithmarschen. Ziel ist es, dass bei Bedarf durch flexible Lastverschiebung, thermische, elektrochemische und chemische Speicherung sowie intelligente Steuerung von quartiersinternen Anlagen das umgebende Stromnetz entlastet werden kann.</p><p><strong>Innovative Kühlung im Bunker</strong></p><p>Auch Studierende haben viel bei ihm gelernt. Unter seiner Leitung haben sie die Energieeffizienz eines Rechenzentrums analysiert und Vorschläge zur Optimierung des Energieverbrauchs gemacht. Der Hochbunker in Walle, in dem die Rechner untergebracht sind, verfügt nicht nur über eine innovative geothermale Kühlung, sondern auch über Hybridkühler auf dem Dach. Das Konzept kam von Stefan Gößling-Reisemann und seinem Team.</p><p><strong>Synthetisches Kerosin</strong></p><p>Zuletzt hat der Forscher erfolgreich Drittmittel für ein von Bremen aus koordiniertes Verbundprojekt für synthetisches Kerosin eingeworben. „2030 wird ein Großteil unserer Energie aus erneuerbaren Ressourcen stammen.“ Das war die Überzeugung von Stefan Gößling-Reisemann.</p><p><strong>Energiewende im Mittelpunkt</strong></p><p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fachgebiet Resiliente Energiesysteme haben in Vorbereitung des Gedenk-Symposiums vier international renommierte Wissenschaftler gewinnen können, die am Mittwoch, 6. März 2019, von 15 bis 21 Uhr ihre Forschungsergebnisse im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, vortragen und mit dem Publikum diskutieren werden. Dabei sollen die Kernthemen der Forschung des Verstorbenen im Mittelpunkt stehen: Resilienz der Energiesysteme, die Sektorenkopplung von Elektrizität, Wärmeversorgung und Verkehr, sowie die soziotechnische Perspektive auf die Energiewende.</p><p><strong>Internationale Experten zu Gast</strong></p><p>Für das Symposium „Die Zukunft der Energiesysteme“ haben zugesagt: Dr. Martin Keller, Direktor National Renewable Energy Laboratory Colorado/USA; Professor Matthias Ruth, Vizepräsident für Forschung an der Universität Alberta in Kanada; Professor Wolfgang Kröger von der ETH Zürich und Professor Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe.</p><p>Interessierte werden bis zum 25. Februar 2019 um eine verbindliche Anmeldung unter folgender Adresse gebeten: <a href="mailto:symposium-res@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">symposium-res@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p><p><abbr title="Doctor">Dr.</abbr> Torben Stührmann<br> Fachgebiet Resiliente Energiesysteme<br> Fachbereich Produktionstechnik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 64896<br> Email: <a href="mailto:t.stuehrmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">t.stuehrmann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_01_28_sgr_am_mikrophon_1_.jpg" length="57319" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/2019_01_28_sgr_am_mikrophon_1_.jpg" fileSize="57319" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Stefan Gößling-Reisemann erläuterte seine Pläne für die Stadt Heide auf einem Energieforum in Berlin.</media:description><media:copyright>btj</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19424</guid>
                            <pubDate>Thu, 24 Jan 2019 13:14:09 +0100</pubDate>
                            <title>Neujahrsempfang: Universität für Austausch und Vernetzung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neujahrsempfang-universitaet-steht-fuer-austausch-und-vernetzung</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen sieht sich in der Verantwortung, den europäischen Gedanken zu stärken und weiter mit Leben zu füllen. Das betonte Rektor Bernd Scholz-Reiter beim Neujahrsempfang der „unifreunde“ im Rathaus. Er sprach vor 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Blick auf den Brexit sei besonders die Zusammenarbeit mit britischen Universitäten wichtig. Als Beispiel führte der Rektor das bevorstehende Kooperationsabkommen mit der Cardiff University an, das im März unterzeichnet wird. „Statt Abschottung will die Universität den Austausch und die Vernetzung fördern“, sagte Professor Scholz-Reiter.</p><h3>Positive Bilanz für 2018</h3><p>Der Rektor zog für 2018 eine positive Bilanz und verwies auf die vielen Preise und Förderungen, die zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für außergewöhnliche Leistungen in Forschung, Lehre und Transfer erhalten haben. „Besonders freuen konnten wir uns über den neuen Exzellenzcluster ,Der Ozeanboden - unerforschte Schnittstelle der Erde‘ am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften – <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr>.“</p><p>Im Jahr 2018 seien außerdem wichtige Weichen für die kommende Dekade gestellt worden, hob Scholz-Reiter hervor. Er verwies auf die Verabschiedung der „Strategie 2018-2028“ der Universität und den „Wissenschaftsplan 2025“. Letzterer skizziert die bremische Wissenschaftspolitik bis 2025. Ende Januar soll er verabschiedet werden. „Noch immer liegt die Ausstattung von Forschung und Lehre stark unter dem Bundesdurchschnitt. Der Wissenschaftsplan ist ein Schritt in die richtige Richtung.“</p><h3>Ziel der Politik: Wissenschaft stärken</h3><p>Auch Bürgermeister <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Sieling bezog sich in seinem Grußwort auf den Wissenschaftsplan 2025. Das Ziel der Politik sei es, „Wissenschaft in Forschung und Lehre zu verstärken“. Das Land Bremen setze in seiner wirtschaftlichen Entwicklung auf den Wissenschaftsbereich. Die geplanten Investitionen für Forschung und Lehre seien kein Widerspruch zu einer angespannten Haushaltslage: „Schulden abbauen geht nur, indem man in Zukunft investiert.“ Über den neuen Exzellenzcluster am <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> an der Universität Bremen sei er glücklich. Er blicke zuversichtlich auf eine nächste Runde der Exzellenzstrategie. Sieling: „Wir wollen eine breite Durchdringung der Wissenschaft durch Exzellenz.“</p><p>Mit Blick auf die anstehende Wahl der Bremischen Bürgerschaft im Mai versicherte die Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt, dass der Wissenschaftsplan 2025 für sie nicht verhandelbar sei. Sie dankte den Leitungen der Bremer Hochschulen für ihren Einsatz und ihre Kooperation. „Mit den Mitteln, die wir zur Verfügung hatten, haben wir das Beste gemacht.“</p><h3>„Ohne Wissenschaft kein Wachstum“</h3><p>Professor Arvid Kappas, Dean der Jacobs University, der den Präsidenten der Jacobs University Professor Michael Hülsmann vertrat, erinnerte in seiner Rede an die Bedeutung von Hochschulen in Zeiten von Fake News und Alternativen Fakten. Die Rolle der Universität sei nicht nur die Ausbildung von Menschen. Sie müsse außerdem die Wissenschafts-, Kultur-, und Politikmüdigkeit unserer Gesellschaft konfrontieren. „Der Fakt verkommt zum Glauben“, so Kappas, „den Unterschied müssen wir immer wieder gemeinsam mit den Studierenden erarbeiten.“</p><p>Der Vorsitzende der „unifreunde“ Professor Bengt Beutler betonte in seinen Ausführungen die enge Verbindung zwischen Hochschulen und dem Land Bremen. Wissenschaft sei die Voraussetzung für „eine erfolgreiche Gesamtentwicklung Bremens“. Nicht nur die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Politik sei wichtig, sondern auch mit der Wirtschaft: „Ohne Wissenschaft in der Stadt wird es kein innovatives Wachstum geben“, war Beutler überzeugt.</p><h3>20 neue Professorinnen und Professoren begrüßt</h3><p>Willkommen geheißen wurden beim Neujahrsempfang auch die acht neuberufenen Professorinnen und zehn neuberufenen Professoren der Universität Bremen und zwei neuberufene Professoren der Jacobs University. Einer von ihnen, Wirtschaftswissenschaftler Professor Lars Hornuf, sprach im Abendvortrag über „Bezahlen und Finanzieren im digitalen Zeitalter“. Durch den Abend führte als Moderator der Journalist Christian Berg vom Vorstand der „unifreunde“.</p><p>Der traditionelle Neujahrsempfang der Universität Bremen und der Jacobs University wird von der „Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen“, kurz: den „unifreunden“, ausgerichtet. Der Verein hat das Ziel, die Wissenschaft zu fördern.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190124_Neujahrsempfang.jpg" length="1682843" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2019/20190124_Neujahrsempfang.jpg" fileSize="1682843" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bengt Beutler (Vorsitzender &quot;unifreunde&quot;), Bürgermeister Carsten Sieling, Rektor Bernd Scholz-Reiter, Uwe A. Nullmeyer (Vorstand &quot;unifreunde&quot;) mit neuberufenen Professorinnen und Professoren (v.r.)</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19351</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Jan 2019 10:51:59 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Studie zum „Trump-Effekt“ wird Medienhit in den USA</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-studie-zum-trump-effekt-wird-medienhit-in-den-usa</link>
                            
                            <description>Mit diesem medialen Echo hätte die Soziologin Lara Minkus nicht gerechnet. Ihre Studie über den Trump-Effekt in Europa, die sie gemeinsam mit zwei Kollegen aus Florenz und Magdeburg veröffentlicht hat, wurde von vielen US-amerikanischen Zeitungen nachgedruckt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Auch Medien in Deutschland, Jordanien, Indien, Nigeria und Südkorea griffen die Bremer Forschungsergebnisse auf. „Ein Ende ist noch nicht abzusehen“, freut sich die wissenschaftliche Mitarbeiterin des SOCIUM Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik. In einer Liste zählt sie bereits 18 amerikanische Medien, die ihren Text gedruckt haben, darunter Flaggschiffe wie die Los Angeles Times, die Chicago Tribune und den Houston Chronicle.</p><p>Lara Minkus hat gerade ihre Dissertation abgeschlossen. Die 31-Jährige kennt ihre Koautoren aus der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit in der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Jan Delhey forscht jetzt dort, Emanuel Deutschmann am European University Institute Florenz. Die drei hatten Ergebnisse ihrer Studie kürzlich in einem Artikel in der amerikanischen Zeitschrift „Perspectives on Politics“ untergebracht. Eine Zusammenfassung erschien in „The Conversation“. Dort veröffentlichen Wissenschaftler und Journalisten online relevante Themen, die nachgedruckt werden dürfen.</p><h3>Was ist Inhalt der Studie zum Trump-Effekt in Europa?</h3><p>&nbsp;Die Studie geht der Frage nach, ob und wie sich durch die Wahl Trumps die Unterstützung für die Europäische Union in Europa verändert hat. Das Ergebnis: Die Europäerinnen und Europäer sehen die EU positiver – interessanterweise vor allem diejenigen, die sich im politischen Spektrum rechts der Mitte verorten. Für die Untersuchung dieses Effekts nutzten die Autoren eine Eurobarometer-Umfrage, die in den Zeitraum von Donald Trumps Wahl zum 45. Präsidenten der USA fiel. Die EU erfährt nach der Trump-Wahl mehr Unterstützung durch die Bevölkerung. Allerdings verteilt sich dieser Anstieg ungleichmäßig. Es sind vor allem diejenigen, die sich politisch rechts der Mitte einstufen, bei denen dieser Trump-Effekt messbar ist. Was steckt bei den eher rechts-konservativen Bürgerinnen und Bürgern dahinter, fragten sich die Autoren. Hier konnten sie nur spekulieren. Am plausibelsten sei es, dass die Trump-Wahl in diesen politischen Kreisen die Hoffnung genährt hat, die EU in Richtung eines „Europas der Nationen“ zu entwickeln, das sich stärker nach außen abschottet und eine protektionistischere Machtpolitik verfolgt, sagt Lara Minkus. Diese Ergebnisse haben wohl vor allem die amerikanischen Medien interessiert.<br> Die Studie: <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/perspectives-on-politics/article/trump-effect-on-the-eus-popularity-the-us-presidential-election-as-a-natural-experiment/F0CAF801C9CB7D6CB72610FD7932C943/core-reader#" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">A Trump Effect on the EU’s Popularity? The U.S. Presidential Election as a Natural Experiment</a></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://theconversation.com/how-trump-and-brexit-united-europe-107945" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">How Trump and Brexit united Europe - The Conversation</a><br><a href="https://www.latimes.com/sns-how-trump-and-brexit-united-europe-107945-20181220-story.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Los Angeles Times</a><br><a href="https://www.houstonchronicle.com/news/article/How-Trump-and-Brexit-united-Europe-13480224.php" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Houston Chronicle</a><br><a href="https://www.jetzt.de/politik/der-trump-effekt" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.jetzt.de/politik/der-trump-effekt </a></p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_bigsss-portrait-071_Lara_Minkus_5e69759cc0.jpg" length="244162" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_bigsss-portrait-071_Lara_Minkus_5e69759cc0.jpg" fileSize="244162" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Soziologin Lara Minkus hat den &quot;Trump-Effekt&quot; untersucht.</media:description><media:copyright>Lukas Klose / BIGSSS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19333</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Jan 2019 16:10:00 +0100</pubDate>
                            <title>Den Bachelor in der Tasche und Lust jetzt den Master zu machen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/den-bachelor-in-der-tasche-und-lust-jetzt-den-master-zu-machen</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen kann man sich bis zum 15. Januar 2019 auf zwölf Masterstudiengänge für das Sommersemester 2019 bewerben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für die nachfolgenden Studiengänge können Sie sich an der Universität Bremen bewerben:</p><ul class="list-normal"><li>Neuer Studiengang: <a href="https://www.dbs.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/gesellschaft-bildung/detail/study/angewandte-philosophie-master/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Angewandte Philosophie</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/mensch-gesundheit/detail/study/berufspaedagogik-pflegewissenschaft-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Berufspädagogik Pflegewissenschaft (M.A.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/gesellschaft-bildung/detail/study/geschichte-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Geschichte (M.A.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/informatik-bachelor-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Informatik (M.Sc.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/mathematik-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Mathematik (M.Sc.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/natur-umwelt/detail/study/physik-master-2/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Physik (M.Sc.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/produktionstechnik-maschinenbau-und-verfahrenstec-2/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Produktionstechnik</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/natur-umwelt/detail/study/prozessorientierte-materialforschung-master/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Prozessorientierte Materialforschung (M.Sc.)</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/systems-engineering-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Space Engineering</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/systems-engineering-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Systems Engineering</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/technomathematik-master-1/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Technomathematik</a></li><li><a href="https://www.datenbankstudium.uni-bremen.de/studienangebot/studien-berufsfelder/zahlen-technik-produktion/detail/study/wirtschaftsingenieurwesen-produktionstechnik-maste/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik</a></li></ul><p>Weitere Infos finden Sie unter: <a href="/master" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/master</a></p><p>Alle nützlichen Informationen über das Studienangebot und alle Fragen von Bewerbung und Zulassung sind zu finden unter: <a href="/studium/orientieren-bewerben" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/studium/orientieren-bewerben</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Online-Redaktion</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_DSC_8025_1f46fc2843.jpg" length="303312" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_DSC_8025_1f46fc2843.jpg" fileSize="303312" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19313</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Dec 2018 13:51:00 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungsgruppe: Einfluss von Vulkanen auf das Klima</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forschungsgruppe-wie-beeinflussen-vulkane-das-klima</link>
                            
                            <description>Wie wirken Vulkanausbrüche auf Atmosphäre und Klima? Das untersuchen Wissenschaftler aus sieben Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen ist dabei. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe mit 2,3 Millionen Euro über drei Jahre.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Vollmpact“ ist Titel der DFG-Forschungsgruppe. Dahinter verbirgt sich “Revisiting the volcanic impact on atmosphere and climate – preparations for the next big volcanic eruption”. Die Gruppe wird vom Institut für Physik der Universität Greifswald koordiniert.</p><h3>Projektziele von „Vollmpact“</h3><p>Vulkanausbrüche stellen eine der wichtigsten natürlichen Ursachen für Veränderungen im Klimasystem dar. Obwohl sich die Atmosphärenforschung seit mehr als drei Jahrzehnten mit den Einflüssen von Vulkanausbrüchen befasst, sind viele fundamentale Prozesse nur unzureichend verstanden. Das Hauptziel der DFG-Forschungsgruppe VolImpact ist es, das wissenschaftliche Verständnis der Reaktion des Klimasystems auf Vulkaneruptionen deutlich zu verbessern. Dabei sollen satellitengestützte Messungen entsprechender atmosphärischer Parameter durchgeführt und mit Hilfe dieser Daten die physikalischen und chemischen Prozesse umfassend modelliert werden.</p><h3>Wie entwickelt sich die Vulkanwolke?</h3><p>Die Forscher untersuchen das Thema in fünf Teilprojekten. Sie befassen sich mit der Entwicklung der Vulkanwolke, dem Strahlungsantrieb durch vulkanische Aerosole, der Aerosol-Wolken-Wechselwirkung sowie den Effekten vulkanischer Aerosole auf die Dynamik der Atmosphäre und den hydrologischen Kreislauf der bodennahen Atmosphäre.</p><h3>Sieben Partner beteiligt</h3><p>An der Forschungsgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Bremen, Greifswald, Hamburg und Leipzig sowie aus dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel beteiligt. An der Universität Bremen arbeitet ein Team unter Leitung von Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik mit.</p><h3>DFG-Forschungsgruppen</h3><p>Eine Forschungsgruppe ist ein wissenschaftliches Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. In diesem Programm werden kleine Wissenschaftlergruppen gefördert, die auf einem eng umgrenzten Gebiet an einer Frage zusammenarbeiten, die alleine nicht lösbar wäre. Das Programm existiert seit 1962.</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Prof. Dr. John P. Burrows Fellow of the Royal Society)<br> Institut für Umweltphysik<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218 62100<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/csm_cr-poas-krater-06_Martin-Meschede_378985cf00.jpg" length="144653" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/csm_cr-poas-krater-06_Martin-Meschede_378985cf00.jpg" fileSize="144653" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Poás ist einer der Vulkane Costa Ricas.</media:description><media:copyright>Martin Meschede</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19292</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Dec 2018 11:15:57 +0100</pubDate>
                            <title>Warum Gletscher in den Alpen nur noch Toteis sind</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/warum-gletscher-in-den-alpen-nur-noch-toteis-sind</link>
                            
                            <description>„Gletscher sind die Ikonen des Klimawandels.“ Das sagt Professor Ben Marzeion in der kleinen Galerie „kunstmix“ im Schnoor. Hier trifft erstmalig Wissenschaft auf Kunst. Der Geograph erläutert seine Forschungen und ist dabei umgeben von Fotomontagen der Schweizer Künstlerin Franziska Rutz.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Als ein Beispiel dient der Gornergletscher, südöstlich von Zermatt in den Walliser Alpen gelegen. Franziska Rutz hat ihn mittels digitaler Fotografie eindrucksvoll verfremdet. Veränderungen der Bergwelt in ihrer Schweizer Heimat sind ein Thema für die Künstlerin, die emotional beteiligt ist. „Früher war ich Mitglied im Schweizer Alpenclub. Wir haben uns in Gletscherspalten abgeseilt. Ich hatte Angst“, sagt sie freimütig. Seit fast 25 Jahren lebt die Künstlerin nun in Braunschweig. „Ich wollte die Erfahrungen meiner Kindheit nochmal aufgreifen und die Gletscher fotografieren.“ Was sie als unveränderliche Bergwelt in ihrem Gedächtnis abgespeichert habe, sei aber nicht mehr so. „Die Veränderungen fallen auf, das Eis geht rapide zurück, Löcher sind entstanden.“</p><h3>Hänge geraten ins Rutschen</h3><p>Wissenschaftler Ben Marzeion hat neben die künstlerische Fotomontage ein nüchternes Diagramm an die Wand geheftet. Es zeigt die Temperaturentwicklung am Gornergletscher und eine jäh abfallende Kurve. Das ist seine Ausdehnung. „Er ist bereits 2,5 Kilometer kürzer geworden“, erläutert Marzeion. Den staunenden Zuhörerinnen und Zuhörern teilt er mit: „In den Alpen sind die Gletscher nirgends mehr intakt.“ Gletscher führten ein Eigenleben. Sie akkumulierten Schnee aus höher liegenden Gebieten, das werde dann zu Eis und fange an zu fließen. „Wenn der Gletscher seine Verbindung zum Akkumulationsgebiet verliert, dann nennen wir das Toteis.“ Das bewege sich nicht mehr und sei meist mit Sedimenten bedeckt. „Bei dem jetzt herrschenden Klima fehlt den Gletschern ihr Akkumulationsgebiet. Es sieht noch nach einem Gletscher aus, ist aber gar keiner mehr.“ Auch die Landschaft drum herum bleibe nicht so, wie sie war. „Wenn der Permafrost auftaut, geraten die Hänge in Bewegung, weil sie keinen Halt mehr haben.“</p><h3>Klimawandel und Wertefrage</h3><p>Für den Meeresspiegelanstieg sei die Gletscherschmelze bedeutender als das Abschmelzen der Eisschilde an den Polen. Was ist die Aufgabe der Wissenschaft? „Wir untersuchen mit objektiven Methoden die Entwicklung beim Klimawandel und erläutern Handlungsoptionen“, sagt der Glaziologe. Mehr nicht. Alles andere sei eine Wertefrage. „Jeder muss selbst entscheiden, ob er mit dem SUV 1000 Kilometer über die Autobahn brettern will.“ Die Klimadiskussion, so ist sich Marzeion sicher, leide darunter, dass diese Ebenen verwischt werden.</p><h3>Kunst geht hinaus in die Phantasie</h3><p>Franziska Rutz sagt über ihre Kunst: „Ich gehe über das Beobachten hinaus in die Phantasie. Wie könnte es aussehen, wenn Berge rutschen und sich Löcher bilden?“ Wissenschaftler Marzeion hingegen, will sich durch sein methodisches Herangehen nicht von Sinnestäuschungen blenden lassen. „Den Teil, den ich bei meinen Forschungen auszublenden versuche, stellt Franziska Rutz dar.“ Bei den Besuchern in der Galerie kommt die Veranstaltung „Wissenschaft trifft Kunst“ gut an. Für die Universität Bremen ist es ein Transferbeitrag, denn Wissenschaft ist ein Teil der Gesellschaft.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/DH_763-9055.jpg" length="1235255" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/DH_763-9055.jpg" fileSize="1235255" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Finissage-Gespräch: (von links) Fotokünstlerin Franziska Rutz; Glaziologe Professor Ben Marzeion, Reiner Stoll und Dr. Rita Kellner-Stoll, Treuhandstifter der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19278</guid>
                            <pubDate>Mon, 17 Dec 2018 10:22:11 +0100</pubDate>
                            <title>Verschenken Sie Zukunft!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/verschenken-sie-zukunft</link>
                            
                            <description>Noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk? Verschenken Sie Zukunft und fördern Sie kluge Köpfe an der Universität Bremen. Über die Plattform betterplace.com können Interessierte ab sofort schnell, unkompliziert und sicher für Deutschlandstipendien spenden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2011 vergibt die Universität Bremen Deutschlandstipendien an besonders talentierte und engagierte Studierende. Das Stipendium sieht vor, dass Studierende eine monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro erhalten. Nach dem Prinzip „Die eine Hälfte vom Bund, die andere von Ihnen“ tragen private Förderinnen und Förderer davon bisher 150 Euro, die andere Hälfte steuert der Bund bei. Über die Plattform betterplace.com können ab sofort alle mit einem Klick ihren Wunschbetrag für ein Deutschlandstipendium spenden. Jede Summe hilft und ist willkommen, um das Ziel von jeweils 1.800 Euro Jahresstipendium zu erreichen.</p><h3>Welche Studierenden werden gefördert?</h3><p>Gefördert werden besonders begabte Studierende. Darüber hinaus legt die Universität Bremen besonderen Wert darauf, dass auch andere Faktoren Berücksichtigung finden, die eine engagierte Persönlichkeit ausmachen. Bei der Auswahl werden deshalb Studienleistungen ebenso berücksichtigt wie das gesellschaftliche Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände wie die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen oder ein Migrationshintergrund.</p><h3>Derzeit über 100 Stipendiatinnen und Stipendiaten</h3><p>Vor sieben Jahren als öffentlich-private Bildungspartnerschaft vom Bund ins Leben gerufen, hat sich das Deutschlandstipendienprogramm mittlerweile fest in der Stipendienlandschaft verankert. Mehr als 140 Millionen Euro haben private Mittelgeberinnen und -geber seither gestiftet. Davon profitierten 2018 bundesweit bereits über 26.000 Studierende. Die Universität Bremen beteiligte sich von Beginn an am Programm und betreut derzeit 112 Stipendiatinnen und Stipendiaten. 85 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2018/2019 engagieren sich ehrenamtlich, rund 60 Prozent kommen aus einem Nichtakademikerhaushalt und 22 Prozent haben eine andere Familiensprache als deutsch.</p><p><a href="https://www.betterplace.org/de/projects/65996-fordern-sie-kluge-kopfe-in-bremen-mit-dem-deutschlandstipendium/donations/new?utm_campaign=donate_btn&amp;utm_content=project%2365996&amp;utm_medium=external_banner&amp;utm_source=projects" target="_blank" title="Jetzt spenden für „Fördern Sie kluge Köpfe in Bremen - mit dem Deutschlandstipendium“ auf betterplace.org!" rel="noreferrer"><img style="border:0px" alt="Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt." width="160" height="100" src="fileadmin/_processed_/0/d/csm_464b675eee_944bd414fc.png" data-htmlarea-file-uid="62940"></a></p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.betterplace.org/p65996" target="_blank" rel="noreferrer">www.betterplace.org/p65996</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen zum Deutschlandstipendium beantwortet:</h4><p>Evelyn Bertz<br> UniTransfer - Transferstelle der Universität Bremen<br> Tel.: +49 421-218-60333<br> E-Mail: <a href="mailto:evlyn.bertz@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">evlyn.bertz@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sarah Batelka</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2424_c40bef55f1.jpg" length="453925" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_NICHT_BENUTZEN_DSC_2424_c40bef55f1.jpg" fileSize="453925" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>© michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19269</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Dec 2018 15:11:40 +0100</pubDate>
                            <title>Orchester und Chor proben für das Semesterabschlusskonzert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/orchester-und-chor</link>
                            
                            <description>Orchester und Chor der Universität proben derzeit intensiv für das Semesterabschlusskonzert, das am 27. Januar 2019 – dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – im Bremer Dom stattfindet. Gespielt wird diesmal das nachdenkliche und ergreifende Oratorium „A Child of Our Time“.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Oratorium hat der Brite Michael Tippett von 1939 bis 1941 komponiert.</p><p>Mit dem „Kind unserer Zeit“, wie der Titel übersetzt heißt, ist der 17jährige jüdische Jugendliche Herschel Grynszpan gemeint. Er hatte ein Attentat auf einen deutschen Botschaftsrat in Paris verübt. Die Nazis nahmen dies zum Anlass für die „Reichskristallnacht“.</p><p>Orchester und Chor proben im Moment noch jeweils getrennt. Erst beim Auftritt im Dom werden sie zusammen auf der Bühne stehen. Karten gibt es schon jetzt bei allen bekannten Vorverkaufsstellen – auch eine schöne Geschenkidee!</p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/de/orchester-chor/aktuell/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.uni-bremen.de/de/orchester-chor/aktuell/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_sp9U536kDq8_ba506492c3.png" length="1551446" type="video/youtube"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_sp9U536kDq8_ba506492c3.png" fileSize="1551446" type="video/youtube"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen / Pressestelle</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19239</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Dec 2018 10:19:23 +0100</pubDate>
                            <title>Berninghausen-Preis 2018: Sieben Lehrende wurden ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/berninghausen-preis-2018-sieben-lehrende-wurden-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>In den Kategorien „Hervorragende, innovative Lehrveranstaltung“ und „Studierendenpreis“ haben die Universität und der Verein der „unifreunde“ an sieben Hochschullehrerende den Berninghausen-Preis 2018 vergeben. Die feierliche Veranstaltung fand am Tag der Lehre abends im Schütting statt.
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Preisverleihung in der Stadt war der Höhepunkt des Dies Academicus, zu dem die Universität Bremen jedes Jahr einlädt. Anbei ein Überblick über die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:</p><h3>Spielerische Fehlersuche</h3><p>Das Team Rolf Drechsler mit Cornelia Große, Oliver Keszöcze, Kenneth Schmitz und Jannis Stoppe aus dem Fachbereich Mathematik/ Informatik wurde für seine innovative Lehrveranstaltung „BugRunner“, ein Bachelor-Projekt im Studiengang Informatik, ausgezeichnet. Es beschäftigt sich mit der automatisierten Suche nach Fehlern in der Software am Beispiel von Computerspielen und beinhaltet wichtige Themen wie IT-Sicherheit. In spielerischer Atmosphäre entstand eine inspirierende Lern- und Arbeitsatmosphäre. Durch regelmäßiges Feedback wurden Fortschritte verzeichnet und neue Ziele gesteckt. Auch verbrachte das Team mit den Studierenden ein gemeinsames Wochenende in einer Jugendherberge, um vertieft arbeiten zu können. Die Jury war von der positiven Lern- und Arbeitsatmosphäre überzeugt.</p><h3>Gewinn an Lebenserfahrung</h3><p>Wirtschaftswissenschaftlerin Aki Harima, Gründungsforscherin am Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX), hat ein internationales Projekt umgesetzt, bei dem ihre Studierenden drei Wochen lang in Namibia waren. In ihrem Kurs „Developing Solutions for City Incubator“, der dem Prinzip des Forschenden Lernens verpflichtet ist, ist sie mit ihnen nach Windhuk geflogen. Direkt vor Ort haben sie im Bokamaso Gründungszentrum Konzepte für Start-up-Unternehmen entwickelt. Die Jury hebt besonders die Nachhaltigkeit des Kurses hervor, da die Lebenssituation von regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern deutlich verbessert werden kann. Die Studierenden gewannen dabei viel Lebenserfahrung.</p><h3>Begeistert von Methodenlehre</h3><p>Den Preis der Studierenden hat Hans-Christian Waldmann für seine Veranstaltung „Theoretische Psychologie“ erhalten. Die Studierenden begeistert unter anderem, dass ihr Hochschullehrer das Modul im Rahmen der Neuaufstellung der Psychologie in kürzester Zeit mir sehr hohem Aufwand nachhaltig konzipiert hat. Durch seine Veranstaltung wird das Curriculum vervollständigt. Die Veranstaltung stellt, so die Studierenden, einen großen Beitrag zum Erhalt der Qualität der Lehre im Bachelorstudiengang Psychologie dar. Begeistert sind sie auch von der Methodenlehre und der intensiven Befassung mit den Klassikern der Psychologie. Hilfreich ist die Programmierung und anschließende Befüllung einer modul-bezogenen Wiki-Installation, die nachhaltig genutzt werden kann.</p><h3>Über den Berninghausen-Preis</h3><p>Seit 1991 verleihen die Universität Bremen und die „unifreunde - Freunde der Universität Bremen und der International University Bremen e.V." jährlich den von der Familie Berninghausen gestifteten Preis, um besondere Leistungen in der universitären Lehre auszuzeichnen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Kategorien verteilt werden. Alle Mitglieder der Universität können Lehrende dafür vorschlagen. Beim Studierendenpreis sind nur die Studierenden vorschlagsberechtigt. Eine Auswahlkommission, die durch den Akademischen Senat eingesetzt wird, wählt nach sorgfältiger Prüfung und Einholung von Stellungnahmen die Preisträgerinnen und Preisträger unter den eingegangenen Vorschlägen aus und schlägt sie dem Akademischen Senat zur Beschlussfassung vor.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/preis-fuer-gute-lehre" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/preis-fuer-gute-lehre</a>&nbsp;</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/studium/gut-lehren-und-lernen/lehre-im-dialog/tag-der-lehre" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/studium/gut-lehren-und-lernen/lehre-im-dialog/tag-der-lehre</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Professor Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel. +49 421 218-60031<br> E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author> Karla Götz / Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_2018_12_06_Berninghausen-Preis_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_3624bf6dc0.jpg" length="375818" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_2018_12_06_Berninghausen-Preis_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_3624bf6dc0.jpg" fileSize="375818" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die Auszeichnungen (v.l.): Konrektor Thomas Hoffmeister, Dr. Jutta Berninghausen, Hans Christian Waldmann, Kenneth Schmitz, Jannis Stoppe, Oliver Keszöcze, Cornelia Große, Aki Harima, Rolf Drechsler, Senatorin Eva Quante-Brandt und der Vorsitzende der &quot;unifreunde&quot; Bengt Beutler.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19109</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 15:45:14 +0100</pubDate>
                            <title>Universität für vorbildlichen Umweltschutz ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-fuer-vorbildlichen-umweltschutz-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Universität als eine von 15 Organisationen für ihren vorbildlichen Umweltschutz ausgezeichnet. Anlässlich einer Konferenz im Bundesumweltministerium wurde kürzlich eine entsprechende Urkunde an Umweltmanagerin Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers verliehen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hat damit bereits zum 15. Mal in Folge die <span lang="en" dir="ltr">Eco-Management and Audit Scheme</span> (EMAS)-Zertifizierung erhalten. „Wir können mit Fug und Recht behaupten, auf diesem Gebiet in Deutschland eine Vorbildfunktion zu haben“, sagt Kanzler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens. Das Thema Nachhaltigkeit sei ein laufender Prozess, der niemals aufhöre. „Wir müssen also ständig neue und ungewöhnliche Ideen generieren, um die Herausforderungen zu meistern, die sich uns morgen und übermorgen stellen“, betont Mehrtens.</p><h3>21 Hochschulen <span dir="ltr" lang="en"><abbr title="Eco-Management and Audit Scheme">EMAS</abbr></span>-zertifiziert</h3><p><span lang="en" dir="ltr"><abbr title="Eco-Management and Audit Scheme">EMAS</abbr>&nbsp; </span>ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. In Deutschland arbeiten neben der Universität Bremen 20 weitere Hochschulen nach so einem System. Das <span lang="en" dir="ltr"><abbr title="Eco-Management and Audit Scheme">EMAS</abbr></span>-System wird in regelmäßigen Abständen von einem unabhängigen Gutachter überprüft.</p><h3>Nachhaltigkeit als Dauerthema an der Universität</h3><p>Der Umweltausschuss, der mehr als 20 Jahre erfolgreich gearbeitet hat, ist erst kürzlich vom Forum Nachhaltigkeit abgelöst worden. „Damit wollen wir das Thema Nachhaltigkeit noch breiter in der Universität verankern, beispielsweise bei der Entwicklung und Herausbildung von Kompetenzen, Werten und Haltungen. Es geht um die Ideenentwicklung, um neue Ansätze, um neue Lösungen, die positiv in die Gesellschaft hinein wirken“, erklärt Sövegjarto-Wigbers.</p><p><a href="/fileadmin/user_upload/presse/Publikationen/pdfs/bus/Uni_Bremen_BUS_152_05_RZ_Screen.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Lesen Sie mehr in Ausgabe 152 des „Bremer Uni-Schlüssel“.</a><br> &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.ums.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ums.uni-bremen.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a><br> &nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Doktorin">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br> Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)<br> Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-63376<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:soeve@uft.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">soeve@uft.uni-bremen.de </a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ann-Christin Westphal</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/3/csm_2018-11-20_Umweltschutz_653acbdcd0.jpg" length="268947" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/3/csm_2018-11-20_Umweltschutz_653acbdcd0.jpg" fileSize="268947" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Staatssekretär Florian Pronold würdigte das vorbildliche Engagement der Universität und überreichte Umweltmanagerin Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers eine Urkunde.</media:description><media:copyright>Sascha Hilgers / Bundesumweltministerium</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-19099</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 10:22:13 +0100</pubDate>
                            <title>Cheftrainer Kohfeldt: „Das Studium hat mir viel gegeben“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/cheftrainer-kohfeldt-das-studium-hat-mir-viel-gegeben</link>
                            
                            <description>Konstruktive Vorschläge bestimmen den „Informationstag Gesundheit“ des Fachbereiches Human-und Gesundheitswissenschaften. „Stress im Studium oder schönes Campusleben?“ lautet die Entscheidungsfrage. Na klar, Medienauflauf, weil Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder, einer der Gäste ist.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Kohfeldt hat 2013 seinen Master im Fachbereich abgelegt und ist der Universität Bremen immer noch verbunden. Vom Podium herunter begrüßt er seinen ehemaligen Prof, Dietrich Milles. „Er hat mich hervorragend begleitet.“ Temporeich und pointiert moderiert Radio Bremen-Wetterfrosch Andree Pfitzner die Diskussion. Auch er ein Absolvent der Universität Bremen.</p><h3>„Eigenen Weg gehen“</h3><p>Hatte Florian Kohfeldt Stress in seinem Studium? „Es waren nicht so sehr die Prüfungen und Referate“, sagt der sympathische Trainer. Eigentlich wollte er Sport studieren, das ging aber nur in Kombination mit Public Health. „Auf die Dauer merkte ich, dass es der spannendere Teil im Studium war“, erinnert er sich. „Was mach ich eigentlich mit Public Health später?“, fragte er sich während des Masters. (Gelächter im Saal). Das sei der eigentliche Stress im negativen Sinne gewesen. Wie bekannt, ist Florian Kohfeldt im Werderstadion gelandet. Und doch…das Studium hat ihm viel gegeben. Die Fähigkeit, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, unerwartete Situationen zu meistern. „Wenn Leute sagen, mach es so oder so, dann gehe ich trotzdem meinen eigenen Weg.“</p><h3>„Basissicherheit“ geben</h3><p>Nach eigener Aussage hat der 36-Jährige es sich zur Aufgabe gemacht, sich für jeden Spieler Zeit zu nehmen, zu jedem ein persönliches Verhältnis zu haben, sich einzufühlen. „Ich habe hier sehr gute Dozenten gehabt“, unterstreicht der prominente Gast. Daraus leitet er auch seine Fähigkeit ab, Spieler auf persönlicher Ebene anzusprechen und ihnen zu helfen, Stress und Druck abzubauen. Auf Nachfrage von Moderator Pfitzner ist der Trainer zu konkreten Beispielen bereit. Marco Friedl habe beim Spiel gegen Leverkusen einen nicht so guten Tag erwischt. „Ich würde mich nie vor die Zeitungen stellen und einen Spieler öffentlich angreifen“, sagt Kohfeldt. Stattdessen vermittle er: „Ich bin bei Dir“. Der 19-Jährige kommt von Bayern München, hat keinen gewachsenen Freundeskreis in Bremen, ist fern seiner Familie. Das alles räumt der verständnisvolle Trainer ein und sagt ihm: „Du kannst immer zu mir kommen“. Das sei „Basissicherheit“, so der Fachbegriff vom Studium her.</p><h3>Konflikte abwägen</h3><p>„Welcher Spieler stresst Sie am meisten?“, will ein Student während der Diskussion wissen. „Stress soll man nicht nur negativ sehen“, erwidert Kohfeldt. Das störe ihn an der Diskussion. Dann gibt er zu, „der Max“ sorge für überraschende Momente, „wir wachsen aneinander“. Das sei ihm lieber, als immer nur Dienst nach Vorschrift. „Was stresst Sie an ihm?“, wird nachgehakt. „Na zum Beispiel die Ernährung“, kommt es prompt. „Alle Spieler frühstücken gesund miteinander, da kommt der Max und stellt eine Dose mit jenem Aufstrich auf den Tisch, für den die Deutsche Nationalmannschaft Werbung gemacht hat.“ Gelächter und Raunen „Nutella“ im Saal. Er müsse stets abwägen, ob er mit einem Spieler einen Konflikt eingehe oder wegschaue.</p><h3>Stress nur Samstagnachmittag</h3><p>„Wirklicher Stress entsteht, wenn man denkt, man kann Anforderungen nicht bewältigen“, fasst Kohfeldt zusammen. „Ich habe jetzt weniger Stress als im Studium, bis auf den Samstagnachmittag!“ Dass der Informationstag Gesundheit für Studierende und Mitarbeiter so ein Erfolg wird, ist nicht nur dem Stargast zu danken, sondern auch der Expertenrunde auf dem Podium. Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt ist sichtlich begeistert vom Angebot des Fachbereichs. Kanzler Dr. Martin Mehrtens nennt den Informationstag „beispielhaft für die gesamte Universität“.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/gesundheitstag_publikum.jpg" length="1305799" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/gesundheitstag_publikum.jpg" fileSize="1305799" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Spaß beim Gesundheitstag: (von rechts) Dekan Prof. Stefan Görres, Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt, Trainer Florian Kohfeldt, Sören Schmidt-Bodenstein, Leiter TK, Prof. Tim Hagemann, Experte aus Bielefeld, Jonas Meixner, Fachschaft Psychologie, Moderator Andree Pfitzner, Christina Vocke, Dezernentin Studentische Angelegenheiten.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18772</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Oct 2018 13:11:32 +0200</pubDate>
                            <title>Gemeinsam für den Journalismus von morgen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gemeinsam-fuer-den-journalismus-von-morgen</link>
                            
                            <description>Unter dem Motto „Bewegt(e) Grenzen&quot; finden die Jugendmedientage in diesem Jahr vom 4. bis 7. Oktober 2018 an der Universität Bremen statt. Die Veranstaltung zählt zu den bundesweit größten Kongressen für den Nachwuchs im Journalismus im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet es, mediale Grenzen zu bewegen und an ethische Grenzen zu stoßen? Wie sehen Medienvielfalt und Unabhängigkeit von Medien im In- und Ausland aus? Um diese Fragen drehen sich die diesjährigen Jugendmedientage zum Thema „Bewegt(e) Grenzen - <span lang="en" dir="ltr">Raise your voice</span>“.</p><h3>Rund 400 Teilnehmende erwartet</h3><p>In Podiumsdiskussionen Workshops und Erzählcafés lernen die rund 400 Teilnehmenden die verschiedenen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten sowie die Berufsbilder in der Medienbranche kennen. Den Mediennachwuchs erwartet ein Programm mit mehr als 80 Medienprofis. Angeboten werden Workshops von Radio Bremen, bento und Zeit Campus, Medientouren mit Facebook, Google, N-Joy, Radio Bremen und ZDF, um nur einige zu nennen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam intensive und innovative Medienarbeit zu betreiben und dabei die eigenen handwerklichen Kenntnisse zu erweitern.</p><h3>Anmeldung noch möglich</h3><p>Die Jugendmedientage sind eine Veranstaltung des Vereins Jugendpresse Deutschland, dem Bundesverband junger Medienmacherinnen und –macher. Anmeldungen sind auch kurzfristig noch möglich. Tickets gibt es ab 49 Euro.</p><p>Die Universität Bremen wünscht allen Teilnehmenden spannende und interessante Tage auf dem Campus!</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://2018.jugendmedientage.de/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">2018.jugendmedientage.de</a><br><a href="http://www.jugendpresse.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.jugendpresse.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Tim Schmelt<br> Referent für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – Jugendmedientage<br> Jugendpresse Deutschland<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 30 394052547<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:t.schmelt@jugendpresse.de">t.schmelt@jugendpresse.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/Fotolia_162195546_S.jpg" length="174701" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/Fotolia_162195546_S.jpg" fileSize="174701" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Jugendmedientage bieten jungen Medienbegeisterten ein vielfältiges Programm aus den Bereichen Print-, Video-, Radio- oder Onlinejournalismus.</media:description><media:copyright>©andriano_cz - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18672</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Sep 2018 13:32:22 +0200</pubDate>
                            <title>Arktischer Ozean verliert viel Meereis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/arktischer-ozean-verliert-viel-meereis</link>
                            
                            <description>Wenn in diesen Septembertagen die Sommerschmelze des arktischen Meereises endet, wird die Eisdecke voraussichtlich auf eine Ausdehnung von 4,4 Millionen Quadratkilometer geschmolzen sein. Das berichten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>„Besorgniserregende Abnahme“</h3><p>Die verbleibende eisbedeckte Fläche wird rund 300.000 Quadratkilometer kleiner ausfallen als im Vorjahr, als die Eisdecke auf 4,7 Millionen Quadratkilometer schrumpfte. Gleichzeitig liegt das diesjährige Sommerminimum erneut deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. „Das aktuelle Ergebnis bestätigt den besorgniserregenden Abnahmetrend des Meereises in der Arktis, den wir nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt beobachten. Auch in der Antarktis, wo die Meereisbedeckung in ein paar Wochen ihr jährliches Maximum erreichen wird, gibt es weniger Eis als im Mittel. “, sagt Prof. Dr. Christian Haas, Leiter der Sektion Meereisphysik des Alfred-Wegener-Institutes.</p><h3>Satellitendaten aus Bremen</h3><p>Bei ihrer Analyse berufen sich die deutschen Forscher auf Satelliten-Eiskonzentrationsdaten des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen, dessen Daten im Informations- und Datenportal meereisportal.de verwendet werden. Sie weisen das diesjährige Meereisminimum als sechstkleinste Eisausdehnung seit Beginn der Messungen im Jahr 1979 aus. Andere Beobachtungszentren wie zum Beispiel das National Snow &amp; Ice Data Center in den USA geben etwas höhere Zahlen an. „Diese geringen Unterschiede ergeben sich aus der höheren Auflösung unserer Daten und den leicht unterschiedlichen Methoden, die verschiedene Datenzentren zur Berechnung der Eiskonzentration benutzen. Sie zeigen die Unsicherheiten, die selbst moderne Satellitenbeobachtungen des Meereises haben können“, sagt Gunnar Spreen vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen.</p><p><a href="https://www.awi.de/nc/ueber-uns/service/presse-detailansicht/presse/arktischer-ozean-verliert-ueberdurchschnittlich-viel-meereis.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI)</a></p><p>Fragen beantwortet:</p><p>Dr. Christian Melsheimer<br> Institut für Umweltphysik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-62158<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">melsheimer@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_2018_09_13_webnews_meereis_e23e6ef04b.jpg" length="444216" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_2018_09_13_webnews_meereis_e23e6ef04b.jpg" fileSize="444216" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Offenes Wasser nördlich von Grönland. Fotografiert aus dem Polar 6 Flugzeug vom Alfred-Wegener- Institut.</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut (CC-BY 4.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18527</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Aug 2018 14:46:52 +0200</pubDate>
                            <title>Professorin Antje Boetius erhält Deutschen Umweltpreis 2018</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professorin-antje-boetius-erhaelt-deutschen-umweltpreis-2018</link>
                            
                            <description>Der Deutschen Umweltpreis 2018 geht an die Wissenschaftlerin Antje Boetius. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Exzellenzclusters &quot;Der Ozean im System Erde&quot; am MARUM – Zentrum für Marine Umweltforschung der Universität Bremen und Direktorin des AWI in Bremerhaven. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich war völlig überrascht und freue mich sehr über diese wichtige Auszeichnung“, sagt Antje Boetius anlässlich der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die <abbr title="Deutsche Bundesstiftung Umwelt">DBU</abbr> Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben. „Der Preis als ‚Pionier des Umweltschutzes’ ist eine riesige Ehre. Das rückt mein Forschungsgebiet, die Tiefsee und die Polarregionen, in den Mittelpunkt und gibt Sichtbarkeit für die Umweltprobleme in unseren letzten großen Naturräumen. Der Preis ist auch eine willkommene Anerkennung für die direkte Kommunikation mit der Öffentlichkeit von Wissen aus der Grundlagenforschung als wesentlicher Teil von Umweltschutz“, so die Forscherin weiter. Neben der Bremer Meeresbiologin wird ein Team von Leipziger Abwasserexperten ausgezeichnet.</p><h3>Fürsprecherin für den Schutz der Meere</h3><p>Die <abbr title="Deutsche Bundesstiftung Umwelt">DBU</abbr> würdigt mit der Auszeichnung die langjährige Forschungsarbeit von Boetius, die mit ihren Erkenntnissen aus der Tiefsee- und Ökosystemforschung ganz entscheidend zum Verständnis des weltweiten Klimageschehens und der Lebensvielfalt beigetragen hat. Seit vielen Jahren macht sie darauf aufmerksam, wie sich unser menschliches Handeln wie der Treibhausgasausstoß, die Wasserverschmutzung und die Überfischung auf unsere Meere auswirkt. Die Wissenschaftlerin ist auch in zahlreichen wissenschaftlichen und politischen Gremien aktiv. Ihr ist es zudem ein großes Anliegen, ihre Forschung und die größeren Zusammenhänge der breiten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln. Sie gilt daher als eine starke Fürsprecherin für den Schutz der Weltmeere.</p><h3>Konkrete Ideen für Verwendung des Preisgeldes</h3><p>Am 28. Oktober 2018 wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den mit insgesamt 500.000 Euro dotierten Preis in Erfurt übergeben. Zu der Frage, in welche Projekte ihr Preisgeld von 250.000 Euro fließen werden, berichtet Boetius: „Seit einiger Zeit unterstütze ich Projekte von Kunstschaffenden, die mit ihren Werken gesellschaftliche Probleme ins Licht rücken oder auch auf besondere Weise die Schönheit und den Wert der Natur darstellen. Auch Projekte von und für junge Menschen, die etwas für eine bessere Welt tun, finde ich sehr wichtig. Ein solch großzügiges Preisgeld kann ich dafür prima einsetzen.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.awi.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.awi.de</a><br><a href="http://www.marum.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.marum.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Ulrike Prange<br> MARUM – Zentrum für Marine Umweltforschung<br> Tel.: +49&nbsp;421&nbsp;218-65540<br> E-Mail: <a href="https://www.marum.de/Ulrike-Prange.html" target="_blank" rel="noreferrer">upran­ge@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_20180810_Prof._Dr._Antje_Boetuis_155_a4280d8571.jpg" length="309666" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_20180810_Prof._Dr._Antje_Boetuis_155_a4280d8571.jpg" fileSize="309666" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Antje Boetius erhält den Deutschen Umweltpreis 2018</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / Kerstin Rolfes</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18229</guid>
                            <pubDate>Thu, 26 Jul 2018 16:16:39 +0200</pubDate>
                            <title>BIPS erfolgreich evaluiert </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bips-erfolgreich-evaluiert</link>
                            
                            <description>Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS an der Universität Bremen hat das regelmäßige Evaluierungsverfahren für Leibniz-Einrichtungen erfolgreich durchlaufen. Der Senat der gleichnamigen Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, das BIPS weiterhin zu fördern. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer positiven Evaluierung im Januar 2011 durch den Wissenschaftsrat beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (<abbr title="Gemeinsame Wissenschaftskonferenz">GWK</abbr>) im November 2011 die Aufnahme des <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> in die Leibniz-Gemeinschaft. Seit Januar 2013 ist das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Leibniz-Institut. Jede dieser Einrichtungen wird zur Qualitätssicherung regelmäßig extern evaluiert. Sieben Jahre nach der letzten Evaluation war im Dezember 2017 eine Bewertungsgruppe im <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> zu Gast. Der Leibniz-Senat stellt mit Bezug auf deren Bericht nun fest, dass sich das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich entwickelt hat. Auf der Grundlage umfangreicher, vor allem auch selbst erhobener Datensätze erbringe das Institut, das Disziplinen von der Biostatistik bis zur Medizin zusammenführe, hochwertige Forschungsleistungen. Das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> entwickelt im Anschluss an neue Erkenntnisse wichtige Maßnahmen zur Prävention und berät intensiv Akteure aus der Praxis und der Politik, so der Leibniz-Senat.</p><h3>National und international erfolgreich</h3><p>Das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> spiele in der nationalen und internationalen epidemiologischen Forschung eine bedeutende Rolle. Es habe in Bremen gemeinsam mit der Universität Bremen, beide Mitglieder in der „<span lang="en" dir="ltr">U Bremen Research Alliance</span>“, einen epidemiologischen Schwerpunkt geschaffen und sei intensiv in die deutschlandweite NAKO Gesundheitsstudie eingebunden, einer langfristig angelegten Kohortenstudie zur Erforschung von Volkskrankheiten. Auf europäischer Ebene habe das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> mit Förderung der Europäischen Union umfangreiche Daten erhoben in Bezug auf die Gesundheit von Kindern. Sehr zu begrüßen sei außerdem, so der Leibniz-Senat, dass das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr> 2016 zu einem C<span lang="en" dir="ltr">ollaborating Centre</span> der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ernannt worden ist. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt deshalb Bund und Ländern, das BIPS als Einrichtung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur weiter zu fördern.</p><h3>Strategische Weiterentwicklung geplant</h3><p>„Seit unserer ersten Evaluierung vor sieben Jahren haben wir das Institut konsequent weiterentwickelt“, sagt Iris Pigeot, <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie">BIPS</abbr>-Direktorin und Professorin für Statistik an der Universität Bremen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass Bewertungsgruppe und Senat unsere Anstrengungen in dieser Weise würdigen und dabei besonders die Leistungen unserer hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorheben. Darüber hinaus unterstützt der Senat unser Zukunftskonzept, befürwortet den Ausbau unserer Biobank und begrüßt die geplante Schaffung drei weiterer W2-Professuren als stellvertretende Abteilungsleitungen sowie eine bauliche Erweiterung unseres Instituts. Wir fühlen uns dadurch auf unserem eingeschlagenen Weg bestärkt.“ &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.bips-institut.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bips-institut.de</a><br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Professorin">Prof.</abbr>&nbsp; <abbr title="Doktor">Dr</abbr>.<abbr title="rerum naturalium">rer.nat.</abbr> Iris Pigeot-Kübler<br> Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH<br><abbr title="Telefon">Tel</abbr>.: +49 421 218-56942<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:pigeot@leibniz-bips.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pigeot@leibniz-bips.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/9/csm_2018_07_26_BIPS_Evaluation_086a5fffb9.jpg" length="772347" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/9/csm_2018_07_26_BIPS_Evaluation_086a5fffb9.jpg" fileSize="772347" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Erneut positiv evaluiert: Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS an der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>BIPS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18213</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Jul 2018 08:27:09 +0200</pubDate>
                            <title>Zugriff auf Elsevier-Zeitschriften nur eingeschränkt möglich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/online-zugriff-auf-elsevier-zeitschriften-nur-noch-eingeschraenkt-moeglich</link>
                            
                            <description>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) hat, wie ca. 200 andere deutsche Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen der bundesweiten DEAL-Verhandlungen, Ende 2017 den Vertrag mit dem Verlag Elsevier („Science Direct&quot;) nicht mehr verlängert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Entscheidung wurde im Einvernehmen mit den Leitungen der bremischen Hochschulen getroffen. Die Verhandlungsgruppe von DEAL, bestehend aus Vertretern der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie Bibliotheksdirektorinnen und -direktoren, verfolgt das Ziel eines deutschlandweiten, nachhaltigen „<span lang="en" dir="ltr">Publish &amp; Read-Modells</span>". Das Modell sieht vor, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) der großen Wissenschaftsverlage abzuschließen. Durch Konsortialverträge auf Bundesebene sollen die einzelnen Einrichtungen finanziell entlastet und der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Wissenschaft auf breiter und nachhaltiger Ebene verbessert werden. Zugleich soll eine <span lang="en" dir="ltr">Open-Access</span>-Komponente eingerichtet werden, so dass Publikationen von Autorinnen und Autoren aus deutschen Einrichtungen automatisch <span lang="en" dir="ltr">Open Access</span> geschaltet werden (<abbr title="Creative Commons-Lizenz mit Urhebernennung">CC-BY-Lizenz</abbr> inklusive <span lang="en" dir="ltr">Peer Review</span>). Die Verhandlungen werden mit den Verlagen Springer/Nature, Wiley und Elsevier geführt.</p><h4>Verhandlungen mit Elsevier vorerst ausgesetzt</h4><p>In diesem Rahmen sind die Verhandlungen mit Elsevier Anfang Juli vorerst abgebrochen worden. Der Präsident der <abbr title="Hochschulrektorenkonferenz">HRK</abbr> stellte in einer <a href="https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/verhandlungen-von-deal-und-elsevier-elsevier-forderungen-sind-fuer-die-wissenschaft-inakzeptabel-440/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Presseerklärung vom 5. Juli 2018</a> fest, dass Elsevier nicht bereit sei, einen wissenschaftsadäquaten Leistungsumfang unter den Grundsätzen des <span lang="en" dir="ltr">Open Access</span> anzubieten, der nachhaltig finanzierbar sei.</p><h4>Kein Online-Zugriff auf Artikel aus dem Jahr 2018</h4><p>Elsevier hat nunmehr die zuvor trotz Kündigung offenen Zugänge gesperrt. Der Online-Zugriff auf Zeitschriften des Elsevier Verlages ist damit nur noch eingeschränkt möglich. Die Angehörigen der staatlichen bremischen Hochschulen können weiterhin online auf die bis Ende 2017 veröffentlichten Artikel aus den von der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> dauerhaft lizenzierten Zeitschriften zugreifen. Auf alle seit 2018 veröffentlichten Artikel besteht kein Zugriff mehr. Auch auf sämtliche Artikel aus den ca. 1.500 Zeitschriftentiteln der von der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> lizenzierten, sogenannten „Freedom Collection" ist nicht mehr abrufbar, da diese Lizenz kein Archivrecht beinhaltete.</p><h4>Wie geht es weiter?</h4><p>Die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> hat die Katalognachweise und Lizenzinformationen zu den Elsevier-Zeitschriften aktualisiert und bietet den Angehörigen der Bremischen Hochschulen an, die nicht mehr verfügbaren Artikel über den Weg der Dokumentlieferung kostenfrei zu beschaffen. Weitere Informationen finden Sie auf den <a href="https://www.suub.uni-bremen.de/infos/bestellungen_deal/#bestellung_deal" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Webseiten der Bibliothek</a>.</p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.projekt-deal.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.projekt-deal.de</a></p><p><a href="https://www.projekt-deal.de/verhandlungen-von-deal-und-elsevier-elsevier-forderungen-sind-fur-die-wissenschaft-inakzeptabel/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Presserklärung der Hochschulrektorenkonferenz (5.7.2018)</a></p><p><a href="https://www.suub.uni-bremen.de/infos/deal-projekt/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Informationen der SuUB zum DEAL-Projekt und Zeitschriften des Elsevier-Verlags</a></p><p>„<a href="https://www.deutschlandfunk.de/wissenschaftspublikationen-nicht-mehr-bezahlen-fuers-lesen.676.de.html?dram:article_id=406511" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Nicht mehr Bezahlen fürs Lesen</a>“: Horst Hippler (Präsident der HRK) im Gespräch mit Rolf Krauter (Interview im Deutschlandfunk am 20.12.2017)<br><a href="/" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Johanna Althainz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_IMG_1750_53f3ca1737.jpg" length="308050" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_IMG_1750_53f3ca1737.jpg" fileSize="308050" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Matej Meza / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18182</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Jul 2018 11:55:18 +0200</pubDate>
                            <title>Chancen der Digitalisierung für die Sozialwissenschaften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/chancen-der-digitalisierung-fuer-die-sozialwissenschaften</link>
                            
                            <description>Mehr als 50 internationale Nachwuchsforschende sowie Expertinnen und Experten aus den Sozial- und Computerwissenschaften kommen vom 23. Juli bis 3. August in der Hansestadt zusammen. Organisiert wird die Sommerschule von der Bremen International Graduate School of Social Science (BIGSSS).</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die internationale Graduiertenschule ist eine Kooperation der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University</span> Bremen. Im Rahmen der zweiwöchigen Sommerschule an der Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University </span>setzen sie sich mit den neuen Herausforderungen und Möglichkeiten auseinander, die die Digitalisierung für die Sozialwissenschaften bietet.&nbsp;</p><h3>Neue Datenquellen zugänglich machen</h3><p>Als Mix aus Sozial- und Computerwissenschaft setzt sich das noch junge Fachgebiet der <span lang="en" dir="ltr">Computational Social Science</span> mit Fragen der computergestützten Daten- und Textverarbeitung in den Sozialwissenschaften auseinander. Es beschäftigt sich auf der einen Seite mit Fragen, wie neue Datenquellen – etwa Facebook und Wikipedia – für die sozialwissenschaftliche Forschung erschlossen und systematisch zugänglich gemacht werden können. Auf der anderen Seite bieten moderne und leistungsstarke Computer auch neue Analysemöglichkeiten. So befasst sich <span lang="en" dir="ltr">Computational Social Science</span> auch mit Fragen, wie computergestützte Methoden verwendet werden können, um komplexe soziale Systeme, Phänomene und Strukturen zu analysieren und zu modellieren.&nbsp;</p><h3>Hochaktuelle Themen der Konfliktforschung</h3><p>Diesen Aspekten werden die Teilnehmenden&nbsp;gemeinsam mit&nbsp; Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Disziplinen in mehreren Forschungsprojekten zum Thema Konflikte auf den Grund gehen. Die Projekte widmen sich dabei vielfältigen und hochaktuellen Themen der Konfliktforschung. Dazu gehören soziale Bewegungen und Wertewandel. Beispiele sind die #<span lang="en" dir="ltr">MeToo</span>-Debatte oder der Aufstieg der <abbr title="Alternative für Deutschland">AfD</abbr>, aber auch die Entstehung von Bürgerkriegen oder Terrorismus.</p><h3>Terroranschläge und Klimawandel im Fokus</h3><p>Im Rahmen der Sommerschule widmen sich etwa Adam Pah von der <span lang="en" dir="ltr">Northwestern University</span> in den USA und Nicolas Payette vom <span lang="en" dir="ltr">Laboratory for Agent-Based Social Simulation</span> in Rom konkret der Frage, wovon die Planung und Ausführung von Terroranschlägen beeinflusst wird. Dabei beleuchten sie gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, welche Rolle etwa Großveranstaltungen spielen. In einem anderen Projekt setzen sich Davide Natalini vom <span lang="en" dir="ltr">Global Sustainability Institute</span> der Anglia <span lang="en" dir="ltr">Ruskin University</span> in England und <span lang="en" dir="ltr">Bruce Edmonds</span> von der <span lang="en" dir="ltr">Manchester Metropolitan University</span> mit der Frage auseinander, wie der Klimawandel gesellschaftliche Konflikte und soziale Gefüge beeinflusst.</p><h3>Weitere Sommerschulen geplant</h3><p>Die Sommerschule ist der Auftakt für eine Reihe von insgesamt drei Veranstaltungen zum Thema <span lang="en" dir="ltr">Computational Social Science</span>. Weitere Sommerschulen werden in den folgenden zwei Jahren in Italien und den Niederlanden mit Themenschwerpunkten zu Migration und sozialem Zusammenhalt stattfinden. &nbsp;Die Finanzierung der Sommerschulen erfolgt durch die Volkswagen Stiftung.</p><h3>Über die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr></h3><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) wird gemeinsam von der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University </span>betrieben. An der Graduiertenschule für Sozialwissenschaften werden derzeit rund 100 Promovierende aus der ganzen Welt in den Kerndisziplinen Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie ausgebildet.&nbsp;</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Weitere Infomationen:</h4><p><a href="http://css.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://css.bigsss-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p><a href="http://www.jacobs-university.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.jacobs-university.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><h4>&nbsp;</h4><h4>Fragen beantwortet:</h4><p><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Adalbert F.X. Wilhelm<br> Professor <span lang="en" dir="ltr">of Statistics, Vice Dean of </span>BIGSSS<br> Tel.: +49 421 200 3402<br> E-Mail: <a href="mailto:a.wilhelm@jacobs-university.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">a.wilhelm@jacobs-university.de</a> &nbsp;&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_2018_07_20_Sommerschule_BIGSSS_Quelle_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_e974e84f02.jpg" length="305388" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_2018_07_20_Sommerschule_BIGSSS_Quelle_Michael_Ihle_Universitaet_Bremen_e974e84f02.jpg" fileSize="305388" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Bremen International Graduate School of Social Science (BIGSSS) ist eine Kooperation der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen.</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18178</guid>
                            <pubDate>Mon, 16 Jul 2018 13:04:43 +0200</pubDate>
                            <title>Spaziergang im Campus-Park</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/spaziergang-im-campus-park</link>
                            
                            <description>Wieso stehen im Campus-Park diese gemütlichen roten Stühle? Warum wurden die Kirschbäume vor dem Verwaltungsgebäude gepflanzt? In diesem Video erfährt man darüber so einiges von Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Altrektor Professor Wilfried Müller.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Anlass für diesen gemeinsamen Spaziergang waren die Dreharbeiten für das aktuelle Jahrbuch der Universität Bremen. In diesem Rahmen hat die Redaktion nicht nur mit allen Beteiligten Interviews zum Thema 20 Jahre Zukunft geführt. Wenn es sich zeitlich einrichten ließ, sollten sie zudem ihren Lieblingsort auf dem Campus zeigen. Bernd Scholz-Reiter und Wilfried Müller hatten jetzt Zeit – und die Wahl fiel den Beiden nicht schwer: Ihr Lieblingsort ist der Campus-Park, den Müller zu seiner Amtszeit von 2002 bis 2012 mit geplant und eröffnet hat.</p><p>Weitere Informationen:</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch" target="_blank">www.uni-bremen.de/jahrbuch</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a> &nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Spaziergang_im_Campus-Park_256255d5f8.png" length="1499317" type="video/youtube"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Spaziergang_im_Campus-Park_256255d5f8.png" fileSize="1499317" type="video/youtube"/><media:description type="plain">Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Altrektor Professor Wilfried Müller laufen gemeinsam über den Campus-Park.</media:description><media:copyright>Dirk Vaihinger/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18143</guid>
                            <pubDate>Wed, 11 Jul 2018 11:27:57 +0200</pubDate>
                            <title>Dennis Barasi erhält Augsburger Wissenschaftspreis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/dennis-barasi-erhaelt-augsburger-wissenschaftspreis</link>
                            
                            <description>Der Bremer Erziehungswissenschaftler Dennis Barasi hat für seine Masterarbeit den Förderpreis des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien erhalten. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung und schreibt eine Dissertation zum Thema Migration.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Barasi studierte an der Universität Bremen Lehramt für Gymnasium/Oberschule in den Fächern Mathematik und Geschichte und schrieb seine Masterarbeit zum Thema „Rassismusbezogene Deutungsmuster am Beispiel zur Flüchtlingspolitik im universitären Raum“. Seit 2017 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung im Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Bremen. Dort ist er bereits der dritte Preisträger des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien. Vor ihm haben Professorin Yasemin Karakaşoğlu und Professor Marc Thielen diese Auszeichnung für ihre Dissertationen erhalten. Barasi arbeitet derzeit an einem Dissertationsprojekt zur Verhandlung von Migration in der universitären Lehramtsausbildung. Er lehrt selbst innerhalb der universitären Lehramtsausbildung zu den Themen Rassismuskritik, politische und weltanschauliche Positionierung sowie MINT-Fächerkulturen in der Migrationsgesellschaft.</p><h3>Der Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien</h3><p>Der 1998 von Helmut und Marianne Hartmann gestiftete Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien wird seither jährlich von der Universität Augsburg gemeinsam mit der Stadt Augsburg und dem Augsburger Verein „Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL)" verliehen. Sein Anliegen ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland” zu motivieren. Über die Preisträger 2018 hat eine elfköpfige Jury entschieden. Den Vorsitz hat Professor Eckhard Nagel. Er ist Mitglied des Deutschen Ethikrats sowie Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, ^</p><h2>Weitere Informationen:</h2><p><a href="https://www.uni-augsburg.de/allgemeines/preise/wissenschaft_interkulturell/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-augsburg.de/allgemeines/preise/wissenschaft_interkulturell/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_DSC_0521_e39d6ae9dd.jpg" length="664276" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_DSC_0521_e39d6ae9dd.jpg" fileSize="664276" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Preisverleihung (von links): Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden, Vorsitzende des Vereins FiLL e.V., der Bremer Wissenschaftler Dennis Barasi, Augsburgs Bürgermeisterin Eva Weber, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Eckhard Nagel, Juryvorsitzender.</media:description><media:copyright>Klaus Satzinger-Viel, Fotostelle der Universität Augsburg.</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18005</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 11:56:43 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen unter den 50 besten weltweit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-unter-den-50-besten-jungen-universitaeten-weltweit</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen zählt wieder zu den Top 50 der jungen Universitäten weltweit. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Times Higher Education (THE) Young University Ranking 2018“. Bremen erreichte Rang 34 von 250 gelisteten Hochschulen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gemessen werden verschiedene Indikatoren in den Kategorien Lehre, Forschung, Häufigkeit wissenschaftlicher Zitationen, Drittmittel aus der Industrie und Internationalität der Studierenden und der Mitarbeiter. Die Indikatoren werten statistische Kennzahlen in diesen Kategorien aus. Für die Qualitätsmessung wurden außerdem statistische Verhältnisse wie Personal pro Student oder die Zahl der abgeschlossenen Doktorarbeiten verglichen. Die Universität Bremen konnte ihre Ergebnisse in den meisten Kategorien verbessern. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis in der Forschung. Hier konnte sich die Universität Bremen um 11,5 Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessern.</p><p>Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, freut sich über das Ergebnis: „Es ist sehr ermutigend, dass wir auch 2018 weiter nach vorn gerückt sind. Das zeigt, dass die Universität Bremen Lehre und Forschung auf hohem Niveau betreibt.“</p><h2>Weitere Informationen:</h2><p><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2018/young-university-rankings#!/page/1/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2018/young-university-rankings#!/page/1/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats</a></p><h2>Fragen beantwortet:</h2><p>Heidi Asendorf<br> Dezernat Akademische Angelegenheiten<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60315<br> E-Mail: <a href="mailto:" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">heidi.asendorf@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_79bff7058d.jpg" length="277052" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/9/csm_DSC_2451_79bff7058d.jpg" fileSize="277052" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Blick auf den Campus mit Fallturm und Bibliothek</media:description><media:copyright>Michael Ihle / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-18001</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 09:36:40 +0200</pubDate>
                            <title>Die Pioniere der Ozeane</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-pioniere-der-ozeane</link>
                            
                            <description>Am 8. Juni ist der „Tag des Meeres“. Seit 2009 rufen die Vereinten Nationen dazu auf. Die Bedeutung der Ozeane, der Polarregionen und der Atmosphäre erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltmeere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche. Sie sind ein komplexes System, das immer noch neue Entdeckungen ermöglicht. Wer wissen will, welch vielschichtige Rolle die Ozeane im System Erde spielen, kommt am Bremer <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen">MARUM</abbr> – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen nicht vorbei. Internationale Forscherinnen und Forscher leisten hier Pionierarbeit. Mit hochmodernen Tiefseerobotern und -bohrgeräten erforschen sie beispielsweise die Klimageschichte unserer Erde und die vielfältigen biologischen und geochemischen Prozesse innerhalb des Meeresbodens.</p><p>Ein besonderes Merkmal des <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen">MARUM</abbr> ist das Bohrkernlager. Es umfasst 250.000 Bohrkernsegmente von knapp 90 Expeditionen aus dem Atlantik, dem Arktischen Ozean, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. Würde man die einzelnen Proben aneinanderreihen, ergäben sie eine Länge von 154 Kilometern. Neben Bremen gibt es weltweit nur in Kochi (Japan) und Texas (<abbr title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</abbr>) ähnliche Lager. Alle drei gehören zum internationalen Ozeanbohr-Programm „International Ocean Discovery Program“ (IODP). Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss, dem unter anderem Japan, die <abbr title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</abbr> und ein Konsortium europäischer Staaten angehören. Mit Hilfe von Bohrkernen erforschen sie die Geologie und Klimageschichte der Erde.</p><p>Mittlerweile zählt das <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen">MARUM</abbr> zu den bedeutendsten Meeresforschungseinrichtungen der Welt. Seit 2001 wird es als <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Forschungszentrum und seit 2007 als Cluster „Der Ozean im System Erde“ im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. Für Studierende und Nachwuchsforschende ist es eine internationale Talentschmiede. Forscherinnen und Forscher kommen aus aller Welt von namhaften Instituten nach Bremen, um hier zu forschen und zu lehren und sich weiterzuqualifizieren. Seit 2018 ist das <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen">MARUM</abbr> als „Research Faculty“ der erste Forschungsfachbereich der Universität Bremen. Mit dem Wissenschaftsschwerpunkt „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“ deckt es einen von fünf Kernpunkten des bremischen Wissenschaftssystems ab.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.marum.de/Forschung.html" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Erfahren Sie mehr über die Arbeit des MARUM</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_HTQ_ger_01_3a613f0bb8.jpg" length="481767" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_HTQ_ger_01_3a613f0bb8.jpg" fileSize="481767" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Schwarzer Raucher am Mittelatlantischen Rücken in 2.980 Meter Wassertiefe</media:description><media:copyright>MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17985</guid>
                            <pubDate>Mon, 04 Jun 2018 11:19:45 +0200</pubDate>
                            <title>Was geschieht mit alten Windenergieanlagen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochschule-universitaet-und-beratungsfirma-entwickeln-neuartiges-verwertungsnetzwerk</link>
                            
                            <description>In den kommenden Jahren wird mit einer starken Zunahme der stillzulegenden Windenergieanlagen gerechnet. Doch was geschieht mit diesen alten Anlagen? An dieser Stelle setzt das Forschungsvorhaben &quot;Verwertungsnetzwerk RecycleWind - resilient und selbstlernend&quot; eines Verbundprojekts an.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Windenergieanlagen sind hochwertige, komplexe Produkte aus einer Vielzahl von Materialien. Die ersten der ca. 29.000 Anlagen in Deutschland erreichen das Ende ihres Produkt-Lebenszyklus. In den kommenden Jahren wird mit einer starken Zunahme der stillzulegenden Anlagen gerechnet. Doch was geschieht mit diesen alten Anlagen? Die Windbranche müsste den Anspruch haben, die "grünen" Energieerzeugungsanlagen möglichst materialeffizient zurückzubauen und im Sinne der Kreislaufwirtschaft hochwertig zu recyceln. &nbsp;</p><p>Derzeit wird dieser Anspruch nicht erfüllt, und auch zukünftig ist nicht davon auszugehen, dass der Verwertungsmarkt allein eine ressourcensichernde Entsorgung von Altanlagen erreichen könnte. Gründe dafür sind zum Beispiel die Intransparenz bezüglich anfallender Stoffströme sowie problematische Materialanteile wie Carbonfasern.</p><h3>Partner entwickeln&nbsp;selbstlernendes Verwertungsnetzwerk</h3><p>An dieser Stelle setzt das Forschungsvorhaben „Verwertungsnetzwerk RecycleWind - resilient und selbstlernend“ an. Dabei handelt es sich um ein Verbundprojekt der Hochschule Bremen, der Universität Bremen und der Beratungsfirma <span lang="en" dir="ltr">brands &amp; values, sustainability consultants</span> in Bremen.</p><p>In dem Vorhaben wird ein selbstlernendes Verwertungsnetzwerk mit den wesentlichen Akteuren aller Stufen des Lebensweges von Windenergieanlagen entwickelt. Ziel ist, dass die Akteure (beteiligte Firmen oder Behörden) gemeinsam konkrete aber anpassungsfähige Recyclingvereinbarungen zur ressourcenschonenden Lenkung von Stoffströmen festlegen.</p><p>Als Voraussetzungen für die Vereinbarungen werden in RecycleWind drei methodische Elemente erarbeitet: das Stoffstrommodell, das Akteursnetzwerk und die agentenbasierte Modellierung.</p><p>Mit der agentenbasierten Modellierung können wissenschaftlich abgesicherte Methoden der Selbststeuerung im Stoffstromsystem erforscht und die Auswirkungen möglicher Handlungen der Akteure simuliert werden.</p><h3>Anpassungsfähiges Konzept der Selbststeuerung</h3><p>Da sich wesentliche Rahmenbedingungen bei einer etwa 20-jährigen Laufzeit von Windenergieanlagen ändern, kann das Verwertungsnetzwerk nicht mit einem starren Leitrahmen arbeiten. Im Gegensatz zu bestehenden Steuerungselementen in anderen Branchen mit festen Verwertungsquoten wird auf ein anpassungsfähiges Konzept der Selbststeuerung gesetzt.</p><p>Das Konzept muss auf die Änderungen der Anforderungen robust, anpassungsfähig, innovationsfähig und improvisationsfähig, also selbstlernend und resilient, reagieren können. Gleichzeitig müssen die Vorgaben hinsichtlich Effizienzparameter (Material, Energie, Klimaschutz, Kosten, etc.) erfüllt werden.</p><p>Je nach Marktsituation und Akteurskonstellation werden die Recyclingstrategien und die tatsächlich begangenen Recyclingwege fließend von den Akteuren angepasst, ohne die gesetzten Effizienzziele zu verpassen.</p><p>Die Umsetzung des Projekts <span lang="en" dir="ltr">RecycleWind</span> wird mit einer Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Zusätzlich wird das Projekt aus Mitteln des Landes Bremen im Rahmen des Landesprogramms AUF – Angewandte Umweltforschung des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr über die Förderbank für Bremen und Bremerhaven (BAB) finanziert.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Ulrich Berlin</em></p><p class="align-right">&nbsp;</p><p class="align-right">Fragen beantworten:</p><p>Projektleiter <abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Henning Albers<br> Fakultät Architektur, Bau und Umwelt<br> Hochschule Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel</abbr>.: + 49 421-5905 2314<br> E-Mail:<a href="mailto:henning.albers@hs-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> henning.albers@hs-bremen.de</a></p><p><abbr title="Professor">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Stefan Gößling-Reisemann<br> Resiliente Energiesysteme<br> Fachbereich Produktionstechnik<br> Universität Bremen&nbsp;<br><abbr title="Telefon">Tel</abbr>.: +49 421-218-61803<br> E-Mail: <a href="mailto:sgr@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sgr@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Daniel Stöckel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_UPAK_142_Windkraftanlage_im_Meer_Foto_BIBA_1_a0ece3be4c.jpg" length="262638" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_UPAK_142_Windkraftanlage_im_Meer_Foto_BIBA_1_a0ece3be4c.jpg" fileSize="262638" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Offshore-Windkraftanlage auf dem Meer.</media:description><media:copyright>(c) Foto: Jan Oelker / Repower Systems SE</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17972</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 May 2018 15:49:12 +0200</pubDate>
                            <title>Harvard-Professor Beckert: &quot;Bremen ist mir ans Herz gewachsen&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/harvard-professor-beckert-bremen-ist-mir-ans-herz-gewachsen</link>
                            
                            <description>An der Universität Bremen ist das Projekt &quot;Global Cotton: Eine Uni - ein Buch - eine Stadt&quot; erfolgreich gestartet. Bei der zentralen Auftaktveranstaltung stellte Harvard-Professor Sven Beckert sein Buch „King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus“ zur Diskussion.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Hochschulen in Deutschland waren beim Wettbewerb „Eine Uni - ein Buch“ eingeladen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll. An der Universität Bremen wurde das Buch "<span lang="en" dir="ltr">King Cotton</span>. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus" ausgewählt. Autor Sven Beckert, der als Historiker an der <span lang="en" dir="ltr">Harvard University</span> lehrt, erzählt in <span lang="en" dir="ltr">"King Cotton"</span> eine weltumspannende Geschichte der Baumwolle.<br> Bei der zentralen Auftaktveranstaltung des Projekts "<span lang="en" dir="ltr">Global Cotton</span>: Eine Uni - ein Buch - eine Stadt" an der Universität Bremen stellte Beckert das Buch <span lang="en" dir="ltr">"King Cotton"</span> zunächst vor. Anschließend wurde diskutiert - und auch das Publikum hatte Gelegenheit, Fragen zu <span lang="en" dir="ltr">"King Cotton"</span> an Beckert zu stellen.</p><h3>"Spannend geschriebenes und "wunderbar zugängliches" Buch</h3><p>Als ein "spannend geschriebenes" und "wunderbar zugängliches" Buch bezeichnet die Projektverantwortliche Professorin Michi Knecht von der Universität Bremen Beckerts über 500 Seiten umfassendes Werk.<br> "Bremen ist mir in gewisser Weise ans Herz gewachsen", sagte Beckert, der während seiner Recherchen für das Buch unter anderem im Archiv der Bremer Baumwollbörse, im Staatsarchiv Bremen und im Archiv der Bremer Handelskammer geforscht hat. An der Universität Bremen steht das Thema Baumwolle auch in den kommenden Wochen und Monaten mit zahlreichen Veranstaltungen auf dem Programm.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NFro97hzAdA&amp;feature=youtu.be" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Interview mit Michi Knecht und Sven Beckert</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/news/universit%C3%A4t-bremen-gewinnt-im-wettbewerb-eine-uni-ein-buch/?no_cache=1&amp;cHash=c72e9df744e85f329edcdd23533f9186" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Universität Bremen gewinnt im Wettbewerb "Eine Uni - ein Buch"</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/global-cotton-eine-uni-ein-buch-eine-stadt/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/global-cotton-eine-uni-ein-buch-eine-stadt/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Daniel Stöckel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Global_Cotton__Eine_Uni_-_ein_Buch_-_eine_Stadt___Interview_mit_Sven_Beckert_zu__King_Cotton__684d212ba9.png" length="723780" type="video/youtube"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Global_Cotton__Eine_Uni_-_ein_Buch_-_eine_Stadt___Interview_mit_Sven_Beckert_zu__King_Cotton__684d212ba9.png" fileSize="723780" type="video/youtube"/><media:description type="plain">Harvard-Professor Sven Beckert hat die Universität Bremen besucht</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17856</guid>
                            <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 08:15:47 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftsrat gibt grünes Licht für neuen Forschungsbau</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftsrat-gibt-gruenes-licht-fuer-neuen-forschungsbau</link>
                            
                            <description>Die Wissenschaftssenatorin und der Rektor der Universität Bremen freuen sich über die Entscheidung des Wissenschaftsrats. In seiner Sitzung am 27. April 2018 hat er sich für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes an der Universität Bremen ausgesprochen – dem Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT).</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Empfehlung des Wissenschaftsrats ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung der Universität Bremen“, sagt die Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt. Bei dem Forschungsneubau handelt sich um ein Projekt für die Meereswissenschaften der Universität Bremen. „Ziel des geplanten Zentrums für Tiefseeforschung ist es, die Expertise in diesem Bereich zu bündeln und durch die Entwicklung von neuen Technologien weitere wissenschaftliche Durchbrüche zu Prozessen in der Tiefsee zu erlangen“, so der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter.&nbsp;</p><h3>Hartes Wettbewerbsverfahren</h3><p>Der Förderantrag für das <abbr title="Zentrum für Tiefseeforschung">ZfT</abbr> musste ein hartes Wettbewerbsverfahren durchlaufen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms Forschungsbauten empfiehlt der Wissenschaftsrat auf der Grundlage harter Kriterien über die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), welche Maßnahmen realisiert werden sollen. Die <abbr title="Gemeinsame Wissenschaftskonferenz">GWK</abbr> wird voraussichtlich in den nächsten Monaten eine Entscheidung treffen.</p><h3>Hohe Bedeutung für die Länder</h3><p>„Das Programm zur Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten ist von hoher Bedeutung für die Länder“, so Senatorin Quante-Brandt. „Die erheblichen Fördermittel tragen dazu bei, die nationale und internationale Sichtbarkeit der Standorte zu erhöhen.“&nbsp;</p><h3>Kooperation mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen&nbsp;</h3><p>Das <abbr title="Zentrum für Tiefseeforschung">ZfT</abbr>-Gebäude soll auf dem Campus in unmittelbarer Nachbarschaft zum MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen&nbsp;errichtet werden. Organisatorisch wird es&nbsp;dabei unter dem Dach der „<span lang="en" dir="ltr">Research Faculty</span>“ MARUM angesiedelt werden. Die Gesamtkosten für das Projekt mit einer Nutzfläche von ungefähr 4.000 Quadratmetern sind auf rund 38 Millionen Euro angesetzt. Diese teilen sich der Bund und Bremen je zur Hälfte.</p><h3>Zweiter Forschungsbau nach dem LION &nbsp;&nbsp;</h3><p>Der Neubau des <abbr title="Zentrum für Tiefseeforschung">ZfT</abbr> wäre das zweite vom Bund mitfinanzierte Forschungsgebäude der Universität Bremen. Im Jahr 2008 gelang es bereits, mit dem vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) genutzten LION (LIcht- und Optische TechnologieN) erfolgreich einen Antrag im Programm zu platzieren. &nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.wissenschaftsrat.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wissenschaftsrat.de</a>&nbsp;</p><h4>Fragen beantworten:&nbsp;</h4><p>Christina Selzer, Pressesprecherin Freie Hansestadt Bremen<br> Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz<br> Tel: +49 421 361-2082<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:christina.selzer@gesundheit.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.selzer@gesundheit.bremen.de</a></p><p><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br> Rektor der Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel</abbr>.: +49 421 218- 60011<br> E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rektor@uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_20180427_Forschungsbau_MARUM_Quelle_V._Diekamp__MARUM_e96aacc262.jpg" length="578810" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm_20180427_Forschungsbau_MARUM_Quelle_V._Diekamp__MARUM_e96aacc262.jpg" fileSize="578810" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das ZfT-Gebäude soll auf dem Campus in unmittelbarer Nachbarschaft zum MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen errichtet werden.</media:description><media:copyright>Volker Diekamp / MARUM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17829</guid>
                            <pubDate>Thu, 26 Apr 2018 16:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Alice Lima de Faria mit HUCKEPACK Bilderbuchpreis 2018 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/alice-lima-de-faria-mit-huckepack-bilderbuchpreis-2018-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>Das Bremer Institut für Bilderbuchforschung der Universität Bremen und das Projekt &quot;Vorlesen in Familien&quot; der Phantastischen Bibliothek Wetzlar haben den dritten HUCKEPACK Bilderbuchpreis verliehen. Ausgezeichnet wurde die schwedisch-norwegische Bühnenbildnerin Alice Lima de Faria. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="Text">Die schwedisch-norwegische Bühnenbildnerin bekam den mit 1000 Euro dotierten Preis am 14. April im Rahmen der international besuchten pädagogischen Fachtagung "Mit dem Herzen beim anderen" im Goethe-Nationalmuseum in Weimar überreicht. Bei der Tagung waren Psychologen und Pädagogen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengekommen, um sich darüber auszutauschen, inwieweit das (Vor-)Lesen von Bilderbüchern in besonderer Weise dazu geeignet sei, um Empathie zu fördern. Insgesamt hatte die Jury über 200 Titel vorgelegt bekommen.</p><p class="Text">Der Bilderbuchpreis HUCKEPACK<strong></strong>möchte Bilderbücher in den Fokus rücken, die dazu beitragen, Kinder im Rahmen des Vorlesens seelisch und emotional zu stärken. Erstmalig war der Preis aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des genannten Projektes im Jahre 2016 überreicht worden.</p><h3 class="Text">Wenige Worte, eindrückliche Bilder</h3><p class="Text">Die Geschichte "Ich war’s nicht!, sagt Robinhund" erzählt in wenigen Worten und eindrücklichen Bildern vom kleinen Robin, der im Kindergarten bei jedem Missgeschick erklärt, dass er es nicht gewesen sei, und der doch für alles zur Verantwortung gezogen wird. Erst ganz am Schluss stellt sich heraus, dass Robin eigentlich meint, nichts mit Absicht getan zu haben, dass ihm dafür aber die Worte fehlten. Alice Lima de Faria lenkt mit ihrem überwiegend in kräftigen Rot- und kühlen Blaugrün-Tönen gehaltenen Bilderbuch den Blick der Vorlesenden auf eine kindliche Notsituation, die daraus resultiert, dass sich das Kind nicht richtig auszudrücken vermag. Sie hebt damit hervor, dass oftmals ein zweiter Blick auf eine Situation notwendig ist, um auf liebevolle Art zwischen Absicht und Versehen zu unterscheiden und gibt damit all den Kindern eine Stimme, die viel zu schnell im pädagogischen Kontext in die Schublade 'Problemkind' eingeordnet werden.</p><h4 class="Text">Weitere Informationen:</h4><p class="Text"><a href="http://www.bibf.uni-bremen.de/index.php/huckepack/huckepack2018" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.bibf.uni-bremen.de/index.php/huckepack/huckepack2018</a></p><h4 class="Text">Fragen beantworten:</h4><p>Elisabeth Hollerweger<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Telefon: +49 421 218 69439<br> E-Mail: <a href="mailto:hollerweger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hollerweger@uni-bremen.de</a></p><p>Sven Nickel<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br> Telefon: +49 421 218 69431<br> E-Mail: <a href="mailto:snickel@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">snickel@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Daniel Stöckel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Alice_Lima_de_Faria_5692796439.jpg" length="345359" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Alice_Lima_de_Faria_5692796439.jpg" fileSize="345359" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Maren Bonacker / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Phantastische Bibliothek Wetzlar</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17821</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 Apr 2018 13:32:04 +0200</pubDate>
                            <title>Antje Boetius erhält den Communicator-Preis 2018</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/antje-boetius-erhaelt-den-communicator-preis-2018</link>
                            
                            <description>Für ihr langjähriges Engagement in der Vermittlung ihrer eigenen Forschung über die Tiefsee und die Polarregionen sowie allgemeiner Fragen des Wissenschaftssystems und der Wissenschaftskommunikation erhält Professorin Antje Boetius den Communicator-Preis 2018.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Sifterverband veliehen.&nbsp;Mit der Auszeichnung soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt werden. „Dieser Preis ist für mich eine ganz besondere, weil sie eine Leistung würdigt, die wir nicht oft genug als Teil von wissenschaftlichen Aktivitäten verstehen“, sagt Antje Boetius. Sie ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmoltz-Zetrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie Professorin der Universität Bremen. Unter anderem ist Boetius stellvertetende Leiterin vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Univerität Bremen. „Es geht um den Dialog mit anderen, um Vielfalt von Wort, Ton und Bild, um Erkenntnisse zu transportieren, um&nbsp; Wissen zu teilen und aufzunehmen", so die Wissenschaftlerin. Der Communicator-Preis wird im Rahmen der Jahresversammlung der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> am 2. Juli 2018, in Bonn verliehen.</p><h3>Persönliche und authentische Art der Kommunikation</h3><p>Die Jury hob bei ihrer Entscheidung insbesondere Antje Boetius’ Selbstverständnis als Wissenschaftlerin hervor, für die die Vermittlung von Forschungsarbeit und -erkenntnissen an unterschiedliche Zielgruppen und ihr politisches Engagement für eine Verbesserung des Dialogs zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammengehöre. Dabei zeichne sie eine sehr persönliche und authentische Art der Kommunikation aus. Antje Boetius mache überdies auch das Vorläufige und Prozesshafte wissenschaftlichen Arbeitens deutlich und klammere die damit verbundenen Unsicherheiten nicht aus.</p><p>„Für mich ist der Austausch von Fragen und Erkenntnissen ein unbedingter Teil wissenschaftlichen Handelns, den wir mehr pflegen und loben sollten. Und Freude macht es ja auch. Wer öfter mal die Begeisterung der Zuhörer spürt, die Neugierde auf alles, was jenseits der Grenzen des Wissens liegt, der nimmt auch was für seine eigene Forschung mit“, sagt Antje Boetius.<br><br> Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und <abbr title="Public Relations">PR</abbr>-Fachleuten unter dem Vorsitz von <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Vizepräsidentin Professorin Julika Griem.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_14/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Lesen Sie die Pressemitteilung der DFG</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_20180420_Boetius_Communikator_Preis_DFG_Quelle_Alfred-Wegener-Institut__Kerstin_Rolfes_98372d5360.jpg" length="333030" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_20180420_Boetius_Communikator_Preis_DFG_Quelle_Alfred-Wegener-Institut__Kerstin_Rolfes_98372d5360.jpg" fileSize="333030" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Antje Boetius ist Professorin der Universität Bremen und wissenschaftliche Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI).</media:description><media:copyright>Kerstin Rolfes / Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17813</guid>
                            <pubDate>Thu, 19 Apr 2018 10:19:00 +0200</pubDate>
                            <title>BIGSSS: Rekordzahl bei sozialwissenschaftlichen Dissertationen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bigsss-rekordzahl-bei-sozialwissenschaftlichen-dissertationen</link>
                            
                            <description>An der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) haben mehr PhD Fellows ihre sozialwissenschaftlichen Dissertationen abgeschlossen als je zuvor. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An der Bremen <span lang="en" dir="ltr">International Graduate School of Social Sciences</span> (<abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>) haben mehr <span lang="en" dir="ltr">PhD</span><span lang="en" dir="ltr">Fellows</span> ihre sozialwissenschaftlichen Dissertationen abgeschlossen als je zuvor. Insgesamt absolvierten 37 Doktorandinnen und Doktoranden in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich ihr Promotionsverfahren.</p><p>Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> ist eine Kooperationseinrichtung der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University</span> Bremen gGmbH. An der interdisziplinären Graduiertenschule für Sozialwissenschaften promovieren NachwuchswissenschaftlerInnen aus aller Welt. Auf der feierlichen Zeremonie im Bremer Atlantic <span lang="fr" dir="ltr">Grand</span> Hotel in der Böttcherstraße am vergangenen Freitag wurden 23 Doktorandinnen und Doktoranden für ihre herausragenden akademischen Leistungen geehrt.</p><h3>Ort zum Nachdenken und zum Ideenaustausch</h3><p>Professorin Eva-Maria Feichtner, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, hob in ihrer Rede hervor, dass die von der Universität Bremen angestrebte Internationalität in Forschung und Lehre an der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> bereits gelebte Wirklichkeit ist. Sie betonte, dass es großartig sei zu sehen, dass die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> ein Ort zum Nachdenken sei, zum Austausch von Ideen unter Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt.</p><h3>"Wir brauchen die Sozialwissenschaften, wir brauchen Sie"</h3><p>Professor Michael Hülsmann, Präsident und Geschäftsführer der Jacobs <span lang="en" dir="ltr">University</span>, verwies seinerseits auf die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses der heutigen Gesellschaften, die von Vertrauensverlusten bedroht und durch politische Informationskriege verunsichert seien. "Wir brauchen die Sozialwissenschaften, wir brauchen Sie", sagte Hülsmann zu den Absolventinnen und Absolventen.<br><br><abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> Dekan Professor Olaf Groh-Samberg verwies auf aktuelle Bewegungen des Anti-Intellektualismus und darauf, dass "unsere Verantwortung die Neudefinition dessen beinhaltet, was Sozialwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen sind, wie wir handeln und arbeiten. Wir müssen uns mit den Weltanschauungen beschäftigen, die wir nicht teilen, und wir müssen über unsere Beziehungen zu anderen gesellschaftlichen Gruppen nachdenken."</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Bremen International Graduate School of Social Sciences<br> Dr. Christian Peters<br> Telefon: +49 421 218 66400<br> E-Mail: <a href="mailto:cpeters@bigsss-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cpeters@bigsss-bremen.de</a></p><p>&nbsp;<a href="http://www.bigsss-bremen.de/static/uploads/Documents/news-events-general/BIGSSS-Yearbook-2018-web.pdf" target="_blank" class="externalLink" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">Zum BIGSSS Jahrbuch 2018</a></p><p><em>(Maike Koschorreck)</em></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Daniel Stöckel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_2018_04_17_bigsss-graduation-group-picture_bb88a587a0.jpg" length="434863" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_2018_04_17_bigsss-graduation-group-picture_bb88a587a0.jpg" fileSize="434863" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17754</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Mar 2018 14:28:47 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr Geld für die Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mehr-geld-fuer-die-wissenschaft</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen unterstützt die Forderung der europäischen Universitäts-Gesellschaften, die Mittel für das kommende EU-Forschungsrahmen- programm zu erhöhen. YERUN, LERU, EUA und andere waren kürzlich mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit getreten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2018 wird die Europäische Union ihren nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen veröffentlichen. Der Plan gilt sieben Jahre und hat auch Einfluss darauf, wie viel Geld die Staatengemeinschaft zukünftig für den Bereich Wissenschaft vorsieht. Das gibt die <abbr title="European Union">EU</abbr> im Sommer in ihrem 9. Forschungsrahmenprogramm bekannt. Die Universität Bremen hat sich jetzt Forderungen der europäischen Universitäts-Gesellschaften angeschlossen, die Mittel für Wissenschaft, Innovation und Bildung zu verdoppeln. „Als Mitglied des <span lang="en" dir="ltr">Young European Research Universities Network</span>, <abbr title="Young European Research Network">YERUN</abbr>, stehen wir hinter diesen Forderungen. Der Europäische Forschungsraum braucht großzügige Finanzierung, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können“, sagt Professorin Eva-Maria Feichtner, Konrektorin für Internationalität und Diversität.</p><p>Die Universitäts-Gesellschaften <abbr title="Conference of European Schools for Advanced Engineering Education and Research">CESAER</abbr>, CLUSTER, Coïmbra Group, <abbr title="European Association of Research Managers and Administrators ">EARMA</abbr>, <abbr title="European Alliance for social Sciences and Humanities ·">EASSH</abbr>, <abbr title="The European Consortium of Innovative Universities">ECIU</abbr>, <abbr title="European University Association">EUA</abbr>, The Guild, IDEA League, <abbr title="League of European Research Universities ">LERU</abbr>, <abbr title="European Society for Engineering Education">SEFI</abbr>, <abbr title="Network of Universities from the Capitals of Europe">UNICA</abbr> und <abbr title="Young European Research Network">YERUN</abbr> rufen die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat in ihrer Stellungnahme dazu auf, für das Forschungsrahmenprogramm insgesamt 160 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Das Programm soll 2021 starten. Eine Erhöhung der Gelder könne neue Jobs schaffen und Europa in wichtigen Zukunftsfeldern zum globalen Innovationsmotor machen, sind sich die Unterzeichner des Aufrufs sicher.</p><p>Die Erklärung der europäischen Universitäts-Gemeinschaften finden Interessierte im Original-Wortlaut auf der folgenden Seite: <a href="http://www.yerun.eu/2018/03/double-investment-research-innovation-education/." target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.yerun.eu/2018/03/double-investment-research-innovation-education/.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="http://www.yerun.eu" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.yerun.eu</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/2018_02_07_Illustration_Humboldt_Stipendiaten.jpg" length="1305041" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/2018_02_07_Illustration_Humboldt_Stipendiaten.jpg" fileSize="1305041" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Ihle/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17752</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Mar 2018 11:07:20 +0200</pubDate>
                            <title>Honorarprofessor verstärkt die Geographie an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/honorarprofessor-verstaerkt-die-geographie-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Erstmals hat die Universität Bremen einen Honorarprofessor für das Fach Geographie bestellt. Dr. Felix Bittmann wird dort ab dem Sommersemester 2018 Vegetations- und Landschaftsgeschichte unterrichten. Mit seiner Ernennung intensiviert der Fachbereich den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2000 ist der Botaniker und bundesweit anerkannte Pollenanalytiker <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Felix Bittmann in leitender Funktion am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven. Seit 2006 steht er der Einrichtung als Leitender Wissenschaftlicher Direktor vor. Als Honorarprofessor wird er ab dem Sommersemester 2018 die Lehre in der Geographie an der Universität Bremen verstärken. „Für die Universität, die Studiengänge der Geographie und besonders für den neu eingerichteten internationalen Studiengang ‚<span lang="en" dir="ltr">Physical Geography: Environmental History</span>‛ ist nicht nur das botanische Wissen von<abbr title="Doktor"> Dr.</abbr> Bittmann in der Lehre von großer Bedeutung. Auch der direkte Kontakt für Studierende in eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung kann zu Zeiten, in denen das ‚Forschende Lernen‛ immer stärker im Fokus steht, nicht hoch genug eingeschätzt werden“, erklärt die Dekanin des Fachbereichs Sozialwissenschaft Professorin Karin Gottschall.</p><h3>Gewinn für die interdisziplinäre Lehre</h3><p>Schon seit vielen Jahren ist Felix Bittmann eng mit der Universität Bremen verbunden. Noch zu Zeiten des Diplomstudiums wurden mit der Arbeitsgruppe GEOPOLAR gemeinsame Projekte entwickelt, Lehrveranstaltungen durchgeführt und Abschlussarbeiten betreut. Dabei standen interdisziplinäre Aspekte der Geographie, Archäologie und Paläobotanik immer im Vordergrund. Seit dem Wintersemester 2016/17 gibt der Botaniker nun sein Wissen zur Vegetationsgeschichte und Archäobotanik an die Studierenden der Universität Bremen weiter. Als Verantwortlicher für zwei Module ist er fest in die Lehre integriert, was die Studierenden sehr begrüßen. „Über die Forschungs- und Lehrtätigkeit in Bremen freue ich mich sehr“, sagt Bittmann über seine neuen Aufgaben als Honorarprofessor. „Gerade in meinem Fachgebiet brauchen wir interdisziplinär denkenden wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich im Rahmen von Forschungsvorhaben weiterqualifizieren will und so in erheblichem Maß zur Forschungsleistung unseres Instituts beitragen kann.“</p><p>Felix Bittmann beschäftigt sich seit seinem Studium an den Universitäten Freiburg und Göttingen mit der jüngsten Vegetationsgeschichte. Er arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Göttingen und München (<abbr title="Ludwig-Maximilians-Universität München">LMU</abbr>), dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz und dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Im Jahr 2000 wechselte er als Leiter der Abteilung Naturwissenschaften nach Wilhelmshaven ans Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung. Seit 2006 leitet er das Institut, zunächst allein und seit 2016 in zweijährigem Wechsel gemeinsam mit dem Archäologen Professor Hauke Jöns.</p><p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p><p><abbr title="Professor">Prof.</abbr>&nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br> Fachbereich Sozialwissenschaften<br> Arbeitsgruppe GEOPOLAR<br> Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 67150<br><abbr title="electronic mail">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zoli@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_2018_03_23_Honorarprofessur_Bittmann_Quelle_privat_84fdec20bb.jpg" length="446742" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_2018_03_23_Honorarprofessur_Bittmann_Quelle_privat_84fdec20bb.jpg" fileSize="446742" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Bittmann</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17723</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Mar 2018 11:12:11 +0100</pubDate>
                            <title>Es ist wieder Kinder-Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/es-ist-wieder-kinder-uni</link>
                            
                            <description>Die 15. Kinder-Uni hat begonnen: Vom 12. bis zum 14. März besuchen etwa 1.200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 6 die traditionelle Veranstaltung der Universität Bremen. In den Osterferien werden rund 420 Acht- bis Zwölfjährige vom 19. bis 21. März zu Nachwuchsforschenden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Damit ist die Veranstaltung, die von der Sparkasse Bremen finanziell unterstützt wird, mit rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder so gut wie ausgebucht. „Wir freuen uns über die riesige Nachfrage“, sagt der Konrektor für Lehre und Studium, Professor Thomas Hoffmeister. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen und macht auch einfach Spaß, mit den Kindern unsere wissenschaftlichen Themen lebendig werden zu lassen.“ Der Konrektor dankt auch allen Mitarbeitenden sowie Dozentinnen und Dozenten, die sich bei der Kinder-Uni engagieren.&nbsp;</p><h3>Abwechslungsreiches Programm</h3><p>Mit den Schulklassen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichen Fragen auf den Grund. Sie erklären zum Beispiel, ob Fische Angst vor Quallen haben müssen, warum so viele Menschen auf der Welt Englisch sprechen, ob Weltraumforschende unbedingt ins All fliegen müssen, um Experimente durchzuführen oder was der Schoko-Osterhase mit Gerechtigkeit zu tun hat.&nbsp;</p><p>Das Themenspektrum in den Osterferien reicht von der Meeres-, Klima- und Weltraumforschung über die Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften bis zu Knobeleien in der Mathematik und in Englisch. So entwickeln Kinder zum Beispiel Geheimschriften, analysieren als Paläontologen Gesteinsproben, sind Straßenplaner, entwickeln ein eigenes Smart-Home und noch vieles mehr. Speziell für Mädchen gibt es ein eigenes Angebot aus dem Bereich Informatik / Elektrotechnik. Eltern können ein zusätzliches Programm nutzen und den Fallturm besichtigen, den klimafreundlichen Rennwagen des studentischen Teams „<span lang="en" dir="ltr">Bremergy Racing</span>“ kennenlernen sowie das <span lang="en" dir="ltr">FabLab</span> (<span lang="en" dir="ltr">Fabrication Laboratory</span>).&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/kinderuni</a> &nbsp;</p><h4><br> Fragen beantwortet:</h4><p>Arbeitsbereich Universität-Schule&nbsp;<br> Universität Bremen<br> E-Mail: <a href="mailto:schule@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schule@uni-bremen.de</a> &nbsp;&nbsp;<br> Telefon: +49 421 218-60393<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/20180312_Kinder-Uni.jpg" length="546812" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/2018/20180312_Kinder-Uni.jpg" fileSize="546812" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ohren zu halten: Bei der Kinder-Uni darf auch mal mit dem Hammer zugeschlagen werden, um das Thema Akustik zu veranschaulichen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17566</guid>
                            <pubDate>Tue, 27 Feb 2018 09:40:34 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Strategie für die Universität </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eine-strategie-fuer-die-universitaet</link>
                            
                            <description>In einem intensiven Prozess hat die Universität Bremen ihre `Strategie 2018–2028` entwickelt. Sie setzt sich darin konkrete Ziele für die kommende Dekade und baut dabei auf Stärken, geteilten Werten und dem eigenen ‚Bremer Spirit‘ auf. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Vision: eine führende europäische Forschungsuniversität und ein inspirierender Ort der Bildung. Mit der `Strategie 2018–2028` greift die Universität künftige gesellschaftliche Herausforderungen auf und beschreibt ihren Beitrag für das Land Bremen und zur wissenschaftlichen Entwicklung. Der Strategie ging ein eineinhalbjähriger Entwicklungsprozess voraus. Im Sommer 2017 waren alle rund 20.000 Studierenden und 3.500 Beschäftigten aufgerufen, den Entwurf online zu kommentieren. Der Akademische Senat der Universität hat die Strategie im Dezember 2017 verabschiedet.&nbsp;</p><p>Die `Strategie 2018–2028` steht <a href="/fileadmin/user_upload/universitaet/Strategiedokument/Strategie_2018-2028_Universitaet_Bremen.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">hier</a> zum Download bereit. In wenigen Wochen erscheint &nbsp;sie zudem auf Englisch. Beide Sprachfassungen werden dann auch in gedruckter Form vorliegen. Am 25. April 2018 ist mit allen Studierenden und Beschäftigten eine interne Präsentation und Diskussion der Strategie geplant, zu der das Rektorat noch gesondert einladen wird.&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Fabian Heuel<br> Stabstelle Strategische Projekte und Exzellenz (SPE)<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-60018<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:fabian.heuel@vw.uni-bremen.de " class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fabian.heuel@vw.uni-bremen.de&nbsp;</a></p><h4>&nbsp;</h4>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/2018_02_07_Illustration_Humboldt_Stipendiaten.jpg" length="1305041" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/2018_02_07_Illustration_Humboldt_Stipendiaten.jpg" fileSize="1305041" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Vision der Universitätsstrategie: eine führende europäische Forschungsuniversität und ein inspirierender Ort der Bildung.</media:description><media:copyright>Michael Ihle/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17531</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Feb 2018 12:56:12 +0100</pubDate>
                            <title>Universität trauert um Altrektor Professor Alexander Wittkowsky</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-trauert-um-altrektor-professor-alexander-wittkowsky</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen trauert um ihren ehemaligen Rektor Alexander Wittkowsky. Er ist am 14. Februar 2018 im Alter von 81 Jahren verstorben. Wittkowsky war von 1977 bis 1982 Rektor der Bremer Universität.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Wittkowsky hat in der Entwicklung der Universität Bremen eine wichtige Rolle gespielt. In seiner Amtszeit von 1977 bis 1982 hat er grundsätzliche Werte der Universität, die bis heute gelten, engagiert verteidigt. Er hat die Universitätsgeschicke mit viel Fingerspitzengefühl und persönlichem Engagement in einer bewegten Zeit moderiert und geleitet. „Sein Tod ist ein Verlust für uns alle. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie", sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.</p><h3>Amtsantritt am 1. Juni 1977</h3><p>Alexander Wittkowsky war in politisch hoch brisanten Zeiten Rektor der Universität Bremen. Er wurde am 1. Juni 1977 Nachfolger von Rektor Hans-Josef Steinberg, der seinen Rücktritt im Oktober 1976 aus Protest gegen die hochschulpolitische Entwicklung zum 31. März 1977 angekündigt hatte. Stein des Anstoßes und Auslöser für den Wechsel war damals vor allem der Entwurf eines neuen Bremer Hochschulgesetzes, das die bisher in Bremen praktizierte drittelparitätische Mitbestimmung von Hochschullehrern, Studenten und Dienstkräften aufhob.</p><h3>Wurzeln in Berlin</h3><p>Wittkowsky wuchs in Berlin auf. Dort besuchte er das Goethe-Gymnasium und später die Technische Universität. Er studierte Schiffbau und Verfahrenstechnik und schloss sein Studium als Diplom-Ingenieur ab. Vom 2. Januar 1962 war Wittkowsky wissenschaftlicher Assistent und ab Wintersemester 69/79 Oberingenieur am Rudolf-Drawe-Institut für Brennstofftechnik am Lehrstuhl für Brennstofftechnik der Fakultät für Maschinenwesen (später Verfahrenstechnik) der TU Berlin. Als Oberingenieur wurde Wittkowsky – ohne Lehrstuhlinhaber zu sein – zwei Monate vor seiner Promotion zum ersten Präsidenten der TU Berlin gewählt, ein Amt, das er von Mai 1970 bis Mai 1977 bekleidete. Anschließend wirkte er fünf Jahre als Rektor der Universität Bremen bis 1982.</p><p>Anschließend wurde Wittkowsky vom Fachbereich Produktionstechnik auf eine C4-Professur mit dem Fachgebiet „Technologieentwicklung und Technologiegestaltung" (TT) berufen, die er bis zu seiner Pensionierung 2001 innehatte. Für zwei Jahre, von 1990 bis 1992, war er davon beurlaubt, um für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) Projekte unter anderem in Indien, Tansania und Simbabwe zu leiten. Von 1994 bis 1998 war er zudem Beauftragter für die Lehre im Fachbereich Produktionstechnik.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/Wittkowsky.jpg" length="300311" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/presse/UPAK_2018_Illustrationen/Wittkowsky.jpg" fileSize="300311" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Altrektor Professor Alexander Wittkowsky, im Amt von 1977 bis 1982, ist am 14. Februar 2018 verstorben.</media:description><media:copyright>TU Berlin/PR/Ulrich Dahl</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-17508</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Feb 2018 13:45:41 +0100</pubDate>
                            <title>Fünf Absolventinnen und Absolventen mit Bremer Studienpreis ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fuenf-absolventinnen-und-absolventen-mit-bremer-studienpreis-ausgezeichnet</link>
                            
                            <description>In der glanzvollen Atmosphäre der Oberen Rathaushalle hat die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University „unifreunde“ und die Bruker Daltonik GmbH jetzt die Bremer Studienpreise 2017 vergeben.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgezeichnet wurden fünf Absolventinnen und Absolventen für ihre Masterarbeiten und Dissertationen. Eltern, Freundinnen und Freunde, Verwandte, Betreuerinnen und Betreuer füllten die Halle in festlicher Erwartung. Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“, setzte in seinen Grußworten genau da an, als er feststellte: „Es ist keine Soloveranstaltung, mitunter sogar jahrelang an einer wissenschaftlichen Arbeit zu sitzen“. Der Dank ginge somit auch an die Angehörigen. Die Anforderungen für den Preis seien sehr hoch, eine Expertenkommission prüfe in einem sorgfältigen Verfahren. Die Themen seien aus der Gesellschaft entstanden, für die Gesellschaft geschrieben, und die wissenschaftlichen Ergebnisse wirkten dann in die Gesellschaft zurück. „Der Preis bedeutet, dass in Bremen exzellente Wissenschaft gemacht wird“, sagte der Redner mit Überzeugung.</p><p>Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt betonte, dass&nbsp; die Arbeiten mit Herzblut verfasst worden seien. „Wir brauchen Ihre Kompetenz und Bereitschaft zur Reflexivität. Wir brauchen Sie als kritische Geister. Mit Ihren Erkenntnissen können Sie die Gesellschaft zusammenhalten“, sagte die Senatorin.</p><p>Auch Professor Andreas Breiter, der als Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs die Preisverleihung moderierte, hob die Leidenschaftlichkeit der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus. Im schnellen Wechsel mit jeweils fünf Minuten Redezeit folgten die Laudationes der betreuenden Professoren.</p><p>Die Preise erhielten:</p><ul class="list-normal"><li><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Höcker mit seiner Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften zum Thema: „In situ-Studien zu Wachstum und Struktur seltener doxidbasierter inverser Modellkatalysatoren“.</li><li>Lars Langhorst mit seiner Masterarbeit im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften zum Thema: „<span dir="ltr" lang="en">Simulation und Validierung von Formabweichungen eines plangefrästen Werkstückes</span>“.</li><li><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Regina Arant mit ihrer Dissertation zum Thema: “<span dir="ltr" lang="en">Who you are depends on where you are: The impact of a high school year abroad on the national and host country identity of German exchange students</span>”.</li><li>Paola Janßen mit ihrer Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften zum Thema „Bayes-Netze in der Rechtsprechung“.</li><li>Den Sonderpreis der Bruker Daltonik <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen errang <abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Philipp Niemann mit seiner Arbeit zum Thema „<span dir="ltr" lang="en">Towards Computer-Aided Design of Quantum Logic</span>“.</li></ul><p>Stellvertretend für alle wissenschaftlichen Leistungen stellte Dr. Regina Arant ihre Untersuchungsergebnisse vor. Die Psychologin aus der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) hat 846 Austauschschülerinnen und -schüler über zweieinhalb Jahre begleitet, online befragt und interviewt. „Die deutsche Identität festigt sich während eines Auslandsaufenthaltes“, sagte sie und hat es auch signifikant nachgewiesen. „Jugendliche lernen, mit ihrer deutschen Herkunft umzugehen, sie erkunden sie und binden sich bewusst emotional. Eine vorübergehende bi-kulturelle Identität stärke letztlich die deutsche Identität während des Schüleraustauschs.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_20180214_studienpreis_ff238dff68.jpg" length="256420" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_20180214_studienpreis_ff238dff68.jpg" fileSize="256420" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Karsten Michelmann (von links), Prof. Andreas Breiter, Paola Janßen, Dr. Philipp Niemann, Dr. Jan Höcker, Lars Langenhorst, Dr. Regina Arant, Prof. Bengt Beutler, Prof. Eva Quante-Brandt. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16776</guid>
                            <pubDate>Wed, 31 Jan 2018 09:18:47 +0100</pubDate>
                            <title>Zum Tod von Conrad Naber: „Ein Teil der Uni-Geschichte“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zum-tod-von-conrad-naber-ein-teil-der-uni-geschichte</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen trauert um ihren Stifter Conrad Naber. Er ist am 29. Januar 2018 im Alter von 95 Jahren in Bremen verstorben. „Mit Conrad Naber verliert die Universität Bremen einen engagierten Förderer und Stifter, der selbst ein Teil der Uni-Geschichte ist“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. „Sein Tod ist ein Verlust für uns alle. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.“</p><p>Der Bremer Kaufmann, der seit vielen Jahren in seiner Wahlheimat Lilienthal lebte, hatte mit seiner Industrieofen-Firma Nabertherm großen unternehmerischen Erfolg. Sehr früh war er jedoch auch der Universität Bremen verbunden: Gleich in den Anfangsjahren, von 1971 bis 1976, studierte Conrad Naber – bei Studienbeginn bereits 49 Jahre alt – hier Volkswirtschaftslehre. In den bewegten Gründungsjahren diskutierte der Unternehmer intensiv mit den Studierenden. Häufig gab es dabei durch die unterschiedlichen Sichtweisen große Meinungsunterschiede. Naber ging den Debatten nicht aus dem Weg, sondern vertrat seine Sicht der Dinge: „Auch ein Unternehmer muss sich den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen stellen“, begründete er sein mutiges Verhalten. 1976 schloss Conrad Naber sein Studium mit dem Diplom ab.</p><h3><strong>Großzügige Unterstützung durch einen charismatischen Alumnus</strong></h3><p>Immer wieder stiftete der charismatische Alumnus „seiner“ Universität fortan Geld, um neue Forschungsgebiete oder die Wissensvermittlung über den Tellerrand der Universität hinaus zu unterstützen. Mit einer großzügigen Gabe an die Stiftung der Universität Bremen – damals noch „Stiftung der Unifreunde“ – machte er die Conrad-Naber-Lecture möglich, bei der hochrangige Gäste zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Universität hochschulpolitische Fragen ebenso erörterten wie gesellschaftlich relevante Forschungsfragen. Über die von ihm getragene Conrad-Naber-Stiftung wurde schließlich sogar eine Stiftungsprofessur für „Grenzflächenforschung: Bio-Nano-Werkstofftechnik“ eingerichtet. Von Anfang an – seit 2011 – unterstützt die Stiftung auch das Deutschlandstipendium an der Universität Bremen, mit dem leistungsstarke Nachwuchstalente unter den Studierenden gefördert werden.</p><p>Den Bremer Unifreunden gehörte Conrad Naber jahrzehntelang an, zudem viele Jahre auch dem Alumniverein der Universität Bremen. 1997 würdigte die Universität Bremen ihn als Ehrenbürger – eine Auszeichnung, die seit Gründung der Universität nur zehn Förderer erhielten.</p><p>Ein Interview mit Conrad Naber aus dem Jahr 2008 zu seiner Studienzeit an der Universität Bremen finden Sie hier: <a href="https://youtu.be/-CRrP2I2o-k" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/-CRrP2I2o-k</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Naber.jpg" length="422032" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Naber.jpg" fileSize="422032" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Conrad Naber ist verstorben. &quot;Seiner&quot; Universität Bremen war der langjährige Förderer stets eng verbunden.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16775</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Jan 2018 14:39:26 +0100</pubDate>
                            <title>Neuer Honorarprofessor in den Gesundheitswissenschaften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuer-honorarprofessor-in-den-gesundheitswissenschaften</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Festkolloquium im Haus der Wissenschaft bestellte die Leitung des Fachbereichs Human- und Gesundheitswissenschaften ihren neuen Honorarprofessor, Dr. Matthias von Schwanenflügel. „2003 haben wir zum letzten Mal im Gesundheits- und Pflegebereich eine Honorarprofessur besetzt“, sagte Dekan Professor Stefan Görres in seinen Grußworten.</p><p>Der Psychologe Professor Dietmar Heubrock, zugleich Vorsitzender der Berufungskommission, unterstrich in seiner Laudatio die vielfältigen beruflichen und politischen Erfahrungen, die Matthias von Schwanenflügel in die Lehre einbringen wird, „um die Verzahnung von Praxis und Gesellschaft mit wissenschaftlicher Veränderung“ zu gewährleisten. Der Honorarprofessor ist im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Leiter der Abteilung Demografischer Wandel, Ältere Menschen und Wohlfahrtspflege. Zuvor war er im Bundesministerium für Gesundheit und in den USA als Politikberater tätig. „Gesundheits- und pflegebezogene Themen haben den Juristen geprägt“, sagte Professor Heubrock. Von Schwanenflügel hat in Bremen Jura studiert. Sein Doktorvater, Professor Dian Schefold, war sogar anwesend.</p><p>Bedeutsame Studien</p><p>„Ich bin bewegt und sprachlos“, sagte Matthias von Schwanenflügel zu Beginn seiner Antrittsvorlesung und lobte sein Studium in Bremen. „Jura wurde mit Sozialwissenschaft und Ökonomie verbunden.“ Es sei ihm eine Ehre, an dieser Universität Honorarprofessor zu sein. Matthias von Schwanenflügel machte auf aktuelle Studien aufmerksam, die innerhalb der gesamten Europäischen Union bedeutsam seien. So forschten Professor Stefan Görres und Professor Heinz Rothgang zur Personalbemessung in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen und zum Pflegebedürftigkeitsbegriff.</p><p>Mehr Pflegebedürftige</p><p>Der neue Honorarprofessor hatte bei seiner Antrittsvorlesung aktuelle Zahlen von 2017 im Gepäck. Danach steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig an, „2025 werden 110.000 Fachkräfte in der Altenpflege fehlen.“ Die Angehörigenpflege gewinne eine neue Bedeutung. Der medizinische Behandlungsbedarf in stationären Pflegeeinrichtungen steige und die Zahl der älteren, multimorbiden, pflegebedürftigen Patienten in Krankenhäusern nehme zu. Professor von Schwanenflügel machte auf die Reform der Pflegeberufe aufmerksam, die politisch auf den Weg gebracht worden sei. Alle Auszubildenden starten danach zwei Jahre lang generalistisch und entscheiden erst im dritten Ausbildungsjahr, ob sie Altenpflegerin oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin werden wollen. Bereits beim Festkolloquium wurde deutlich: Mit Professor von Schwanenflügel hat der Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften einen Lehrenden, der neueste Entwicklungen in seine Vorlesungen einbringen wird.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2018006_honorarprof.jpg" length="682591" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2018006_honorarprof.jpg" fileSize="682591" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Während des Festkolloquiums (von links) Dekan Prof. Stefan Görres, Honorarprofessor Matthias von Schwanenflügel, Prof. Dian Schefold, Prof. Dietmar Heubrock</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 12:18:50 +0100</pubDate>
                            <title>Tag des Gedenkens 2018: Lernen aus der Vergangenheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-des-gedenkens-2018-lernen-aus-der-vergangenheit</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar soll an alle Menschen erinnern, die während des totalitären Regimes der Nationalsozialisten verfolgt oder ermordet wurden. Die Universität Bremen würdigt diesen Anlass mit einer Reihe von Veranstaltungen. Professor Wolfgang Benz. Der Historiker lehrte an der TU Berlin und war Leiter des zugehörigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.</p><h3>Vortrag: Wie umgehen mit der Vergangenheit?</h3><p>Die zentrale Gedenkveranstaltung wird in diesem Jahr vom Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften organisiert. Am Montag, den 29. Januar 2018, um 16 Uhr hält Professor Wolfgang Benz einen Vortrag zum Thema „Lernen aus der Vergangenheit“ mit aktuellen politischen und sozialpsychologischen Bezügen. Benz ist Historiker und international anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung und der NS-Forschung. Er war bis 2011 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Ort der Veranstaltung ist der Hörsaal im GW 1, Universitätsallee. Die Veranstaltung findet an einem Montag statt, um allen Universitätsmitgliedern eine Teilnahme zu ermöglichen. Ab 16 Uhr gilt daher auch der Dies Academicus.</p><h3>Filmisches Erinnern</h3><p>Die Universität lädt darüber hinaus im Februar und März zu zwei Filmvorführungen im Rahmen des Holocaust-Gedenktages ein. Am Donnerstag, den 8. Februar, um 18.45 Uhr zeigt das Bremer Programmkino Cinema im Ostertor den Film „Roads. Zwischen Düsseldorf und New Orleans“ mit anschließender Diskussion mit Regisseurin Jessica Jacoby. Ihre filmische Recherche erzählt die Geschichte ihres Vaters Klaus Jacoby, der 1938 in die USA flüchtet und versucht, seine Eltern aus Nazideutschland zu retten. Sie wurden 1941 nach Minsk deportiert. Das Projekt ist eine Kooperation der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.</p><p>„Stille Retter. Überleben im besetzten Frankreich“ ist der Titel eines Dokumentarfilms, der am Dienstag, den 13. März, im Cartesium an der Universität Bremen gezeigt wird (Enrique-Schmidt-Straße 5). Im Mittelpunkt steht die Geschichte der vielen Helferinnen und Helfer, die die jüdische Bevölkerung nach der deutschen Besetzung Frankreichs 1940 im täglichen Kampf um das Überleben unterstützten. Damals Gerettete, wie der Publizist Alfred Grosser oder der Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt, sowie Nachfahren der Helfer berichten über das Geschehen. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der Autorin Susanne Wittek und Meike Hethey vom Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein Erinnern für die Zukunft.</p><p><strong>Fragen beantworten:</strong></p><p><strong>Vortragsveranstaltung am 29. Januar:</strong></p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br> Konrektor für Lehre und Studium<br> Universität Bremen<br> Tel.: +49 421 218-60031<br> E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Ansprechpartnerin für die Filmvorführung am 8. Februar:</strong><br><br><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Ulrike Huhn<br> Universität Bremen<br> Forschungsstelle Osteuropa<br> Tel.: +49 421 218-69611<br> E-Mail: <a href="mailto:ulrike.huhn@uni-bremen.de">ulrike.huhn@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Ansprechpartnerin für die Filmvorführung am 13. März:</strong></p><p>Meike Hethey<br> Universität Bremen<br> Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br> Tel.: +49 421 218-68403<br> E-Mail: <a href="mailto:meike.hethey@uni-bremen.de">meike.hethey@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_06.JPG" length="205569" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_06.JPG" fileSize="205569" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Stolpersteine in der ganzen Bundesrepublik erinnern an den Holocaust. Zum Tag des Gedenkens stellt die Uni Bremen die pädagogische Auseinandersetzung mit diesem Thema in den Vordergrund. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 10:01:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Kollege Roboter“ soll beim Leeren von Containern helfen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kollege-roboter-soll-beim-leeren-von-containern-helfen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Riesige Container zu entleeren, ist nach wie vor eine schwere Arbeit und geschieht auch heute noch überwiegend manuell. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen entwickelt jetzt zusammen mit Partnern einen neuartigen Roboter, der diese Arbeit künftig übernehmen soll.</p><p>Sie sind Alltag, und jeder kennt sie: 40-Fuß-Standardcontainer, riesige Behälter mit großem Volumen. Sie sind die häufigsten Seecontainer weltweit, haben sie ein Ladevolumen von gut 65 Kubikmetern und eine Nutzlast von zirka 26 Tonnen. Diese Container zu entleeren, ist eine schwere Arbeit. In den Häfen wird sie immer noch überwiegend manuell verrichtet.</p><p>Doch künftig soll ein neuartiger Roboter diese Tätigkeit erledigen. Dazu forscht das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen mit den Entwicklungspartnern BLG Handelslogistik und SCHULZ Systemtechnik (Bremen) und FRAMOS (Taufkirchen bei München) in dem neuen Projekt „Interaktives Robotiksystem zur Entleerung von Seecontainern“ (IRiS).</p><p><strong>Millionen-Förderung vom Bund</strong></p><p>Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das dreijährige Vorhaben im Rahmen des Programms für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) mit 2,2 Millionen Euro. Der Gesamtumfang beträgt 3,16 Millionen Euro. Begleitet wird das Projekt vom Projektträger TÜV Rheinland, und Verbundkoordinator ist BLG Handelslogistik.</p><p><strong>1.800 Kartons mit bis zu 35 Kilogramm Gewicht</strong></p><p>Ein wesentlicher Anteil der im- und exportierten Container wird in Seehäfen entleert und beladen. In den inzwischen hochtechnisierten Transportketten ist das Entleeren von Containern einer der letzten nicht automatisierten Prozesse, denn hier fehlt es noch immer an schlanken, einfach zu handhabenden, zuverlässigen und kostengünstigen technischen Lösungen. An diesen arbeitet jetzt das BIBA mit seinen Partnern. Das Vorhaben dient der Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Effizienz von Umschlagprozessen an Seehäfen. Der in dem Projekt entwickelte neuartige, mobile Roboter soll innerhalb kürzester Zeit ohne große Infrastruktur-Anpassungen zur Entladung eingesetzt werden können</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/kuenftig-kraeftige-hilfe-vom-kollegen-roboter-beim-entleeren-von-containern.html?cHash=b1abc13b5165d60de6c33c233c8774ad" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Link zur ausführlichen Pressemitteilung der Universität Bremen</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_eurogate_5380092ab7.jpg" length="679009" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_eurogate_5380092ab7.jpg" fileSize="679009" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Containerterminal Bremerhaven: Hier kommen Waren aus aller Welt an – zumeist in 40-Fuß-Standardcontainern. Ein im BIBA entwickelter Roboter soll bald beim Ausladen helfen.</media:description><media:copyright>BLG LOGISTICS GROUP AG &amp; Co. KG</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 08:58:52 +0100</pubDate>
                            <title>Selbstbewusst ins neue Wissenschaftsjahr</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/selbstbewusst-ins-neue-wissenschaftsjahr</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Mit Zuversicht, Selbstbewusstsein, einer Prise Humor und einem herzlichen Applaus für die Neuberufenen der Universität Bremen und Jacobs University haben die „unifreunde“ ihren traditionellen Neujahrsempfang mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in der Oberen Rathaushalle gefeiert. Neu im Programm war ein Überraschungsgast: So gab Informatikprofessor Rolf Drechsler an diesem Abend des 22. Januars 2018 auf unterhaltsame Weise Einblicke in seine Forschungen.&nbsp;</p></div><h3>„Mehr Geld für die Universität“</h3><div><p>Ein Thema des Abends: Wie geht es weiter mit der Universität Bremen in der Exzellenzstrategie? Die Spitzenforschung der Universität Bremen und ihrer Partner zeigten, wie gut das Bundesland wissenschaftlich aufgestellt sei, sagte der Vorsitzende der „unifreunde“, Professor Bengt Beutler. „Wenn die Universität Bremen bundesweit mithalten will in der Exzellenzstrategie, benötigt sie mehr Geld.“ Man müsse deshalb nicht den eigenen Haushalt als Maßstab nehmen, sondern ihn mit anderen Bundesländern vergleichen und prüfen, was diese für ihre Wissenschaftscluster getan hätten, sagte er kritisch.</p></div><h3>„Bremen muss `Schwarmstadt` werden“</h3><div><p>Bürgermeister Carsten Sieling sagte der Universität Bremen finanzielle Unterstützung in den nächsten Jahren zu. Wie bedeutsam der Wissenschaftsstandort Bremen sei, verdeutliche auch die Tatsache, dass in der Stadt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2004 der international bedeutendste Weltraumkongress stattfinden wird. Sieling forderte zudem mehr Studienplätze, um Bremen für junge Leute attraktiver zu machen. Insbesondere müsse das Angebot an Masterstudienplätzen steigen. Zurzeit biete das Bundesland 114 Bachelor- und 84 Masterstudiengänge mit insgesamt 26.400 Studierenden an. „Bremen muss eine `Schwarmstadt` werden“, sagte er – ein Ort, an dem sich junge Menschen niederlassen und wohl fühlten.</p></div><h3>„Gemeinsame Anstrengung erforderlich“</h3><div><p>„Wir lassen uns nicht entmutigen und gehen unseren eingeschlagenen Weg selbstbewusst und zuversichtlich weiter“, betonte Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Zurzeit laufen sieben Sonderforschungsbereiche parallel an der Universität. „Das gab es in der Geschichte der Universität noch nie.“ Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betrieben Spitzenforschung und seien hoch motiviert. Zahlreiche Auszeichnungen sowie Grants des Europäischen Forschungsrates verdeutlichten dies. Doch um die Potentiale dieser Universität Bremen in der nationalen und internationalen Spitzenforschung zu nutzen, sei eine gemeinsame Anstrengung Bremens erforderlich: von der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.&nbsp;</p></div><div></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2018004_Neujahrsempfang.jpg" length="628736" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2018004_Neujahrsempfang.jpg" fileSize="628736" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Auf dem Foto (v.l.): Bengt Beutler („unifreunde“), Bürgermeister Carsten Sieling, Prof. Sebastian Maneth (Uni Bremen), Senatorin Eva Quante-Brandt, Rektor Bernd Scholz-Reiter sowie Prof. Hendro Wicaksono und Prof. Klaus Boehnke (Jacobs University)</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 17:28:49 +0100</pubDate>
                            <title>Pfandsystem für Bremer Kaffeebecher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pfandsystem-fuer-bremer-kaffeebecher</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich landen rund 23 Millionen Einweg-Kaffeebecher im Müll - allein in Bremen. So die Schätzung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Eine Gruppe von sieben Masterstudierenden am Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) der Universität Bremen möchte dies ändern. In der Veranstaltung „Entrepreneurship &amp; Management“ entwickelten sie ein Pfandsystem für Mehrweg-to-go-Becher, das vom 17. bis zum 24. Januar 2018 in 14 Bremer Cafés und Bäckereien getestet wird. Im Anschluss werten die Studierenden aus, wie das „Cup2date“ genannte Becherpfandsystem bei Partnern und Kunden ankam und was verbessert werden könnte. Mithilfe von Investoren könnte daraus eine Alternative zu den üblichen Wegwerfbechern entstehen.
</p><h3>Nachhaltigkeit statt Wegwerfmentalität</h3><p>Die Idee für einen nachhaltigen Kaffeebecher kam den Studierenden bei der Bremer Veranstaltung „<span lang="en">Start-up Weekend</span>“ 2017. Kurz darauf begannen sie mit einem „Bring deinen Becher“-Tag ihre erste Aktion in Bremen. Am Aktionstag erhielten Kunden, die ihren eigenen Becher mitbrachten, Rabatt auf ihren „Kaffee <span lang="en">to go</span>“ bei teilnehmenden Partnern. Das Projekt „Cup2date“ ist die Weiterentwicklung der bisherigen Ideen.
</p><p>BWL-Student Walter Steinhauer hat die Idee für das Pfandsystem gemeinsam mit seinen Kommilitoninnen und Kommilitonen entwickelt. Die Mehrweg-Becher des „Cup2date“-Systems bestehen aus Polypropylen (PP), einem Bisphenol A (BPA)-freien, lebensmittelechten, spülmaschinenfesten und recycelbaren Kunststoff. „Es klingt zunächst unlogisch, einen Einweg-Pappbecher durch eine Plastikvariante zu ersetzen“, sagt Steinhauer. „Doch Einwegbecher bestehen nicht nur aus Pappe – sie haben eine Kunststoffbeschichtung im Inneren. Das heißt, man kann die einzelnen Bestandteile des Bechers nicht sauber voneinander trennen und recyceln. Das ist auch ein Grund, weshalb die Becher so schädlich für die Umwelt sind.“ Die Mehrwegbecher werden in Deutschland produziert und sind bis zu 500 Mal verwendbar.
</p><p>„Während unserer Testwoche verwenden wir aus Hygienegründen keine Mehrwegdeckel, sondern bieten die herkömmlichen Plastikdeckel an“, erklärt Steinhauers Kommilitonin Merle Ridder. „Dabei kann jeder Kunde selbst entscheiden, ob er den Plastikdeckel überhaupt benötigt.“ Während der Testwoche können Bremerinnen und Bremer die Becher gegen einen Euro Pfand benutzen. <a href="https://www.cup2date.de/teilnehmer/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Die teilnehmenden Bäckereien und Cafés sind auf der Webseite des Projekts gelistet.</a></p><h3>Von der Theorie in die Praxis</h3><p>Professor Jörg Freiling bietet den Kurs „Entrepreneurship &amp; Management“ im Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre in jedem Wintersemester an. Die Studierenden entwickeln in kleinen Gruppen ein Geschäftskonzept. „Manche Ideen schaffen tatsächlich den Sprung in die Praxis“, so Freiling. „Die Studierenden haben von Anfang an Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden. Dadurch können sie ihre Ideen von Anfang an im Markt testen und validieren. Sie erreichen zum Teil eine erstaunliche Geschäftsreife – so wie das Team von „Cup2date“. Darauf können sie bereits jetzt stolz sein.“ Zum Abschluss des Seminars veranstaltet der LEMEX einen sogenannten Pitch, bei dem die Studierenden ihre Projekte vorstellen und Investoren überzeugen sollen. In der Jury sind die Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship (BRIDGE), die Initiative Kraftwerk City Accelerator Bremen sowie Bremer Unternehmer vertreten. Die Veranstaltung findet am 2. Februar 2018 um 9 Uhr im Kraftwerk (An der Weide 50a, Bremen) statt. Interessierte sind herzlich eingeladen und werden um eine kurze Anmeldung per E-Mail an <a href="mailto:thomas.baron@uni-bremen.de">thomas.baron@uni-bremen.de</a> gebeten.
</p><h3>Über das LEMEX</h3><p>Der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) der Universität Bremen führt die Studierenden bereits während des Studiums an das Thema Unternehmensgründung heran und unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen. Daneben erforscht LEMEX transnationale Gründungen und die Treiber der Dynamik von Startup-Ökosystemen. Für die Vernetzung mit der Praxis veranstaltet der LEMEX gemeinsam mit der Jacobs University Bremen und der Handelskammer Bremen jedes Jahr den Bremer Unternehmertag. Der nächste Termin ist der 17. Mai 2018.
</p><p><strong>Fragen beantworten:<br></strong>Prof. Dr. Jörg Freiling<br>Universität Bremen<br>Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX)<br>Tel.: +49 421/218-66870<br>E-Mail: <a href="mailto:freiling@uni-bremen.de">freiling@uni-bremen.de</a><br><br>Merle Ridder<br>Projekt „Cup2Date“<br>Tel.: +49 176 72135104<br>E-Mail: <a href="mailto:team@cup2date.de">team@cup2date.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Schäfer</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_id_2018003_Cup2date_e310a456b1.jpg" length="612225" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_id_2018003_Cup2date_e310a456b1.jpg" fileSize="612225" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Cup2date - eine Alternative zu den üblichen Wegwerfbechern. Bis zum 24. Januar wird das Pfandsystem in 14 Bäckereien und Cafés in Bremen getestet.</media:description><media:copyright>Picasa</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 16:54:08 +0100</pubDate>
                            <title>Semesterabschlusskonzert: Kantaten aus Mexiko für Gerechtigkeit und Frieden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/semesterabschlusskonzert-kantaten-aus-mexiko-fuer-gerechtigkeit-und-frieden</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Semesterabschlusskonzert ist eine schöne Tradition von Orchester und Chor der Universität Bremen. In diesem Jahr steht am Montag, 29. Januar 2018, um 20 Uhr im großen Saal des Konzerthauses „Die Glocke“ Musik aus Mexiko auf dem Programm. Das Konzert trägt den Titel „Sueños –Träume von einer besseren Welt“. Unter Leitung von Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß erklingen drei Werke zeitgenössischer mexikanischer Komponisten. Solisten sind Nathalie Mittelbach und Luis Olivares Sandoval vom Theater Bremen.
</p><h3>Reiche Musikkultur</h3><p>123 Millionen Menschen leben in Mexiko, fast ein Drittel mehr als in Deutschland. Sie haben besonders seit der Revolution eine reiche und eigenständige Musikkultur hervorgebracht. Sie sucht ihresgleichen und erschöpft sich keineswegs im Mariachi. Die Komponisten in dem mittelamerikanischen Land haben bewegende und zukunftsweisende Beiträge zur klassischen Musik der Welt geliefert und liefern sie weiterhin.
</p><h3>Gewaltlosigkeit und Frieden</h3><p>Immer noch wird dort nach einem Weg gesucht, gerechte Verhältnisse zu schaffen. Im Semesterabschlusskonzert des Wintersemesters 2017/18 spielen und singen Orchester &amp; Chor der Universität zu diesem Thema drei mitreißende Werke. Carlos Chávez fordert 1934 in seiner Kantate „El Sol“ die Umverteilung des Landbesitzes. Pablo Moncayo erinnert in seiner sinfonischen Dichtung „La Tierra de Temporal“ 1949 an den Revolutionsführer Zapata. Und Arturo Márquez greift 2005 in seiner Kantate "Sueños" die Ideen der Zapatistas aus Chiapas auf. Er plädiert für Gewaltlosigkeit und vertont dafür visionäre Texte von Chief Seattle, Martin Luther King und Mahatma Gandhi: „Wenn es keinen Weg zum Frieden gibt, dann ist der Frieden selbst der Weg.“ In allen Texten von „Sueños“ geht es um die Kraft des Träumens und um Gewaltlosigkeit als Weg zu einer besseren Welt. Die Kantate ist das Hauptwerk des Konzertes und erlebt an diesem Abend gleichzeitig ihre europäische Erstaufführung.
</p><h3>Dank an Sponsoren</h3><p>Das sehr besondere Konzert wird ermöglicht durch die großzügigen Spenden der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, der Waldemar Koch Stiftung und des Fördervereins Universitätsmusik an der Universität Bremen e.V.
</p><h3>Vorverkauf</h3><p>Karten zum Preis von 26, 22, 18 und 12 Euro (ermäßigt 13, 11, 9 und 6 Euro) gibt es im Weser Kurier-Pressehaus, bei Nordwest Ticket (Tel. 0421 36 36 36), Eventim (Tel. 0421 35 36 37), in der Glocke (Tel. 0421 33 66 99) und am 25., 26. und 29. Januar in der Mensa der Universität Bremen.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Chor_Universi_Konzert_Gutscheune_Stuhr_Foto_Matthias_Wulff.jpg" length="168008" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Chor_Universi_Konzert_Gutscheune_Stuhr_Foto_Matthias_Wulff.jpg" fileSize="168008" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Chor der Universität Bremen unter Leitung von Susanne Gläß bei einem Auftritt in der Gutsscheune Stuhr.</media:description><media:copyright>Matthias Wulff</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 11 Jan 2018 10:44:54 +0100</pubDate>
                            <title>Alt = offline?!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/alt-offline</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Von den über 70-Jährigen Menschen in unserem Land haben 10 Millionen das Internet noch nie genutzt. Weitere 10 Millionen Nutzer haben noch nie online eingekauft. Der Bremer Professor Herbert Kubicek vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) an der Universität Bremen fordert daher, sofort 330.000 Tablet-PCs für Seniorentreffs und Seniorenheime bereitzustellen.</p><p>Studie mit neuen Forschungsergebnissen veröffentlicht</p><p>Twittern, chatten, E-Mails versenden, auf Webseiten surfen, online bestellen – das ist für junge und junggebliebene Menschen selbstverständlich. Aber der ältere Teil der Bevölkerung ist mit solchen Online-Tätigkeiten wesentlich zurückhaltender. Und er erhält auch wenig Hilfe, um mit der Internet-Welt in Kontakt zu kommen und umzugehen. „20 Millionen ältere Menschen in Deutschland bleiben bei der Digitalisierung auf der Strecke“, sagt Informatik-Professor Kubicek. Zusammen mit seiner Kollegin Barbara Lippa von der Stiftung Digitale Chancen hat er jetzt eine aktuelle Studie mit neuen Forschungsergebnissen zur Alterslücke veröffentlicht.</p><p>Massive Investitionen von der Politik gefordert</p><p>Herbert Kubicek fordert von der Politik massive Investitionen, um auch die Seniorinnen und Senioren bei der Digitalisierung „mitzunehmen“: „Vor dem Hintergrund unserer rapide alternden Gesellschaft wäre es mehr als fahrlässig, auf diesem Gebiet weiterhin so wenig wie bisher zu tun.“ Viele Millionen ältere Menschen in Deutschland seien immer noch offline. „Sie haben Berührungsängste zu diesen Technologien oder Sicherheitsbedenken. Aber anders als Kinder, für die Milliarden in ‚Digitalisierungsoffensiven‘ versprochen werden, erhalten sie kaum Unterstützung!“</p><p>Lieber Coaching in homogenen Gruppen</p><p>Tablet-Abendkurse in der Volkshochschule, so das Forscherteam, würden in der Regel eher wenig helfen. Was ältere Menschen beim Weg ins Internet tatsächlich bräuchten, seien andere Konzepte und Angebote: „Keine Kurse mit gemischten Teilnehmern, sondern lieber Coaching in kleinen homogenen Gruppen“ lautet der Vorschlag von Kubicek und Lippa. Neben praktischen Übungen sollte es vor allem regelmäßige Sprechstundenangebote geben, wo man auch nach einem Training noch Hilfe bekommen könne. In ihrer Studie, die mittlerweile auch als Buch erschienen ist, haben die Autoren zehn Grundsätze für die altersgerechte Förderung digitaler Kompetenzen aufgestellt.</p><p><a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/page?tx_news_pi1%5Bnews%5D=16781&amp;cHash=594e2c454309d703d5b415b686e01961">Ausführliche Pressemitteilung der Universität Bremen zur Studie</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Fotolia_187377648_S_markos86.jpg" length="252109" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Fotolia_187377648_S_markos86.jpg" fileSize="252109" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ältere Menschen haben Berührungsängste zu Online-Technologien oder Sicherheitsbedenken. Informatik-Professor Herbert Kubicek fordert, sie massiv zu unterstützen.</media:description><media:copyright>©markos86 - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 20 Dec 2017 10:53:41 +0100</pubDate>
                            <title>Spitzenleistung beim wissenschaftlichen Nachwuchs: Zwei Graduiertenkollegs der Universität Bremen verlängert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/spitzenleistung-beim-wissenschaftlichen-nachwuchs-zwei-graduiertenkollegs-der-universitaet-bremen-verlaengert</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die wissenschaftliche Nachwuchsförderung der Universität Bremen ist gut und erfolgreich. Das hat jetzt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bestätigt, indem sie zwei von ihr finanzierte Graduiertenkollegs verlängert hat. Sowohl das materialwissenschaftliche Kolleg MIMENIMA als auch das am Zentrum für marine Umweltwissenschaften (MARUM) angesiedelte deutsch-kanadische Graduiertenkolleg „ArcTrain“ wurden für weitere 4,5 Jahre mit zusammen 8,5 Millionen Euro ausgestattet.</p><p><strong>MIMENIMA: Neuartige poröse Materialstrukturen für technologische Anwendungen</strong></p><p>Energie-, Umwelt-, Verfahrens- und Raumfahrttechnik sind die Technologiebereiche, in denen sich die Forschungsarbeiten des Graduiertenkollegs MIMENIMA bewegen. Die Abkürzung steht für „Mikro-, meso- und makroporöse nichtmetallische Materialien: Grundlagen und Anwendung GRK 1860“. „Die wegweisende Forschungsidee dahinter ist, neuartige, poröse keramische Strukturen und ihre Oberfläche für den Einsatz bei wichtigen Anwendungen in den genannten Technologiebereichen maßzuschneidern“, erläutert Professor Kurosch Rezwan, Sprecher des Graduiertenkollegs.</p><p><strong>Frauenquote liegt bei bemerkenswerten 45 Prozent</strong></p><p>In dem Kolleg kommen neueste Herstellverfahren für Technische Keramik zum Einsatz, die in den vergangenen Jahren in Bremen entscheidend weiterentwickelt wurden. Technische Keramik ist äußerst beständig und widerstandsfähig. Sie verspricht einen besonders nachhaltigen technologischen Einsatz und ermöglicht ganz neue Anwendungen, die mit anderen Werkstoffen nicht möglich sind. Was neben der Weiterförderung bemerkenswert ist: Die Frauenquote des Kollegs liegt bei 45 Prozent – für ein technisch ausgerichtetes Kolleg ist das eine sehr hohe Zahl.</p><p><strong>ArcTrain: Dem Klimawandel in der Arktis auf der Spur</strong></p><p>Das Team im ebenfalls verlängerten Graduiertenkolleg ArcTrain ist seit 2013 den Prozessen und Auswirkungen des Klimawandels in der Arktis auf der Spur. Denn die Arktis ist im Wandel: Die Temperaturen steigen doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt, das Meereis nimmt ab, die Eismassen auf den Kontinenten schmelzen. Als Folge werden nicht nur Ablagerungsräume und Ökosysteme der Polarmeere verändert. Durch eine komplexe Verkettung physikalischer und chemischer Prozesse beeinflusst die Arktis auch weltweit das Klima und den Lebensraum der Menschen. Die zahlreichen Rückkopplungsprozesse zwischen dem Eis, dem Ozean und der Atmosphäre erschweren auch die Vorhersage, wie das System auf den Klimawandel reagiert.</p><p><strong>International Forschen und Promovieren</strong></p><p>ArcTrain wird nicht alleine von der DFG, sondern auch vom kanadischen National Science and Engineering Research Council (NSERC) finanziert. Nachwuchskräfte werden sowohl in Bremen als auch in Kanada auf ihrem Weg zur Promotion ausgebildet. Die intensive Arbeit der Kollegiatinnen und Kollegiaten hat neue Informationen über dem Zusammenhang zwischen Meereserwärmung und Stabilität der arktischen Gletscher geliefert, Modelle und Beobachtungen der Ausdehnung von Meereis verbessert und den Transport von Wärme aus dem Nordatlantik beleuchtet. Ein besonderer Erfolg ist die Durchführung zahlreicher gemeinsamer Schiffsexpeditionen in die Region.</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/spitzenleistung-beim-wissenschaftlichen-nachwuchs-zwei-graduiertenkollegs-der-universitaet-bremen-ve-1.html?cHash=14b79e9e47274e10532a5a9f6d988d88" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Presseinformation der Universität Bremen zur Verlängerung der beiden Graduiertenkollegs</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_Arktis_cdf4077d48.jpg" length="440714" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_Arktis_cdf4077d48.jpg" fileSize="440714" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sommer in der Baffin Bucht, dem Meeresarm zwischen Kanada und Grönland – eine der Regionen, in der die Promovierenden des Graduiertenkollegs ArcTrain forschen. </media:description><media:copyright>Graduiertenkolleg ArcTrain</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 10:47:09 +0100</pubDate>
                            <title>Hohe Anerkennung: Chemiker der Universität Bremen nutzen ultramoderne Röntgenlaser</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hohe-anerkennung-chemiker-der-universitaet-bremen-nutzen-ultramoderne-roentgenlaser</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesen Anlagen darf beileibe nicht jeder arbeiten: Der Europäische Röntgenlaser European XFEL in der Metropolregion Hamburg und der Schweizer Röntgenlaser SwissFEL am Paul Scherrer Institut in Villigen gehören zu den komplexesten Forschungsgeräten der Welt. Chemiker der Universität Bremen sind deshalb stolz darauf, dass sie zu den ersten Nutzern der ultramodernen Einrichtungen gehören.</p><p>Die beiden Aufsehen erregenden Großanlagen – die Abkürzung FEL steht für „Freie-Elektronen-Laser“ – sind vor einigen Wochen in Betrieb gegangen. Wer damit forschen will, muss schon sehr gut sein – denn die Messzeit an diesen Großgeräten ist äußerst kostbar, und nur die aussichtreichsten Vorhaben von hoher Qualität und Relevanz können die ultramodernen Röntgenlaser nutzen. Die Chemiker Dr. Matthias Vogt, Dr. Marian Olaru und Professor Jens Beckmann vom Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie (IACK) der Universität Bremen zählen dazu. Und nicht nur das: Sie gehörten sowohl in Hamburg als „Early Users“ als auch aktuell in der Schweiz innerhalb von Pilotexperimenten zu den ersten internationalen Wissenschaftler-Teams, die die neuen Großanlagen für Experimente nutzen.</p><p><strong>„Große Auszeichnung für meine Kollegen und mich“</strong></p><p>„Für meine Kollegen und mich ist das eine große Auszeichnung“, sagt der Bremer Nachwuchswissenschaftler Dr. Matthias Vogt. Aktuell führt der Chemiker innerhalb einer Kooperation mit den Experten um Dr. Christopher Milne am renommierten Paul-Scherrer-Institut in Villigen Pilotexperimente mit dem brandneuen Röntgenlaser SwissFEL durch. Seine Forschungen bewegen sich auf einem Gebiet, das momentan als eine der interessanten Zukunftstechnologien weltweit sowohl in der Wissenschaft als auch der Wirtschaft im Zentrum der Aufmerksamkeit steht: OLEDs. Die Abkürzung bezeichnet organische LEDs, „das Licht der Zukunft“, wie Matthias Vogt sagt.</p><p><strong>Bremer Erfindung kann OLEDs wesentlich günstiger machen</strong></p><p>Gegenüber den herkömmlichen LEDs haben OLEDs zahlreiche Vorteile, sind beispielsweise flexibler und äußerst energiesparend. In künftigen Anwendungen wird man eines nicht allzu fernen Tages mit OLEDs Licht förmlich an Wände und Decken „tapezieren“ können.“ Matthias Vogt und seine Kollegen befassen sich indes mit Grundlagenforschung und haben einen Weg gefunden, die noch teuren OLEDs wesentlich günstiger zu machen. Für ihre richtungsweisende Erfindung hat das Chemiker-Trio zusammen mit der Universität Bremen mittlerweile eine Patentanmeldung eingereicht.</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/hohe-anerkennung-chemiker-der-universitaet-bremen-gehoeren-zu-den-ersten-nutzern-von-ultramodernen-roe.html?cHash=c0615e5f8c3218172b2f7bc93b8525d9" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Ausführliche Pressemitteilung der Universität Bremen mit Hintergrund-Informationen zu den Forschungen der Chemiker</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_Roentgenlaser1b_0a78c6ed87.jpg" length="635131" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_Roentgenlaser1b_0a78c6ed87.jpg" fileSize="635131" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Chemiker Dr. Matthias Vogt von der Universität Bremen bei Vorbereitungen an der Messkammer der Alvra-Zweiglinie am Schweizer Röntgenlaser SwissFEL. </media:description><media:copyright>Peter Wiegand </media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 18 Dec 2017 13:22:48 +0100</pubDate>
                            <title>11,5 Millionen Euro für die Bremer Windenergieforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/115-millionen-euro-fuer-die-bremer-windenergieforschung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine große Auszeichnung für das Land Bremen als Wissenschaftsstandort: Die Universität Bremen und das Fraunhofer IWES in Bremerhaven erhalten für ein Verbundprojekt mit Industriebetrieben 11,5 Millionen Euro Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsvorhabens mit dem Kurznamen „HiPE-WiND“ sollen dazu führen, dass die Lebensdauer der Leistungselektronik in Windenergieanlagen deutlich erhöht werden kann.
</p><h3>Offshore-Anlagen werden vielschichtig beansprucht</h3><p>„HiPE-WiND“ steht für „Multidimensionale Belastungen der Hochleistungselektronik von Windenergieanlagen“. Und tatsächlich sind die Beanspruchungen von Windenergieanlagen vielschichtig – besonders auf hoher See, weshalb diese Bauten auch im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen. „Bei Offshore-Anlagen kommt es noch stärker als auf dem Land auf eine hohe Zuverlässigkeit an, denn für Reparaturen oder Wartungen kommt man dort nicht so schnell und einfach hin“, erläutert Professor Bernd Orlik vom Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) der Universität Bremen. „Bislang ist noch zu wenig darüber bekannt, wie die speziellen Umweltbedingungen und Betriebssituationen, denen die jeweilige Leistungselektronik dort ausgesetzt ist, sich auf die Lebensdauer auswirkt.“
</p><h3>Neue Lastprüfeinrichtung entsteht</h3><p>Das wird sich jetzt ändern. Um die Hochleistungselektronik der Windenergieanlagen unter kombinierten klimatischen und elektrischen Belastungen realitätsnah untersuchen zu können, werden in Bremen in Kürze Test- und Versuchseinrichtungen entstehen. Schon bald steht in der Hansestadt eine herstellerneutrale, multimodale Lastprüfeinrichtung für Hochleistungselektronik von heutigen und zukünftigen Windenergieanlagen zur Verfügung.
</p><h3 style="line-height:normal">Mal Kälte, mal Hitze ....</h3><p>In dieser Einrichtung setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komplette Umrichtersysteme für Windenergieanlagen mit Leistungen bis 10 Megawatt vorher definierten Umweltbedingungen aus. „Mal lassen wir die Stromrichter bei großer Kälte arbeiten, dann wieder bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit“, so Bernd Orlik. „Gleichzeitig werden sowohl die ‚normalen‘ elektrischen Belastungen als auch nachgebildete Störungen und Systemwechselwirkungen beliebig oft ‚angewendet‘“.
</p><h3 style="line-height:normal">Fragen anwendungsnah beantworten</h3><p>Welche Einflüsse ergeben sich daraus auf die dort befindlichen Bauteile und Komponenten? Welche Wirkung hat das für die Systemlebensdauer? Wie kann die Robustheit von Leistungselektronik verbessert werden? Das sind die Fragen, die die Experten aus Bremen und Bremerhaven in Kooperation mit drei Firmen aus der Windenergiebranche schon bald anwendungsnah beantworten werden.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/115-millionen-euro-foerderung-wissenschaftler-erforschen-lebensdauer-der-leistungselektronik-von-wi.html?cHash=6520f4ed724c12574fcb5e45089f5dab" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Pressemitteilung der Universität Bremen zum neuen Forschungsprojekt</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/offshore-wind.jpg" length="297787" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/offshore-wind.jpg" fileSize="297787" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">offshore wind power farm in the north sea</media:description><media:copyright>©benoitgrasser - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16754</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Dec 2017 13:20:00 +0100</pubDate>
                            <title>SOCIUM gewinnt europaweite Ausschreibung: Wieviel Personal ist für eine gute Pflege erforderlich?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/socium-gewinnt-europaweite-ausschreibung-wieviel-personal-ist-fuer-eine-gute-pflege-erforderlich</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben die europaweite Ausschreibung für eine wichtige Expertise gewonnen und damit 3,7 Millionen Euro Drittmittel eingeworben: 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen sollen jetzt unter der Leitung von Professor Heinz Rothgang ein fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personals in Pflegeeinrichtungen entwickeln und erproben.</p><p>Klage: Personalausstattung in Heimen unzureichend</p><p>Die Personalausstattung von Pflegeheimen ist unzureichend: So lautet eine Klage, die schon so alt ist wie die Pflegeversicherung selbst, also mehr als 20 Jahre. Die Personalausstattung fällt zudem im Bundesgebiet äußerst unterschiedlich aus. Ein Beispiel: In stationären Einrichtungen in Bayern wird pro Pflegebedürftigem 20 Prozent mehr Personal eingesetzt als in Sachsen-Anhalt. Bislang sind schon mehrere Versuche gescheitert, ein bundeseinheitliches Personalbemessungsverfahren einzuführen.</p><p>Expertise aus der Universität Bremen</p><p>Im Zweiten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber daher die Vertragsparteien der Pflege-Selbstverwaltung verpflichtet, bis zum 30. Juni 2020 ein fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personals in Pflegeeinrichtungen nach qualitativen und quantitativen Maßstäben wissenschaftlich entwickeln und erproben zu lassen. Dazu müssen die Vertragsparteien fachlich unabhängige wissenschaftliche Einrichtungen beauftragen - wie jetzt das SOCIUM, das für fundierte Expertise aus der Universität Bremen bürgt.</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/wieviel-personal-ist-fuer-eine-gute-pflege-erforderlich.html?cHash=47e7849e74e4f7e8252c00f0028bcac2" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Presseinformation der Universität Bremen zum neuen SOCIUM-Projekt</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/pflege.jpg" length="272107" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/pflege.jpg" fileSize="272107" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Happy Senior Patient Holding Hands Of Female Doctor In Hospital</media:description><media:copyright>©Andrey Popov - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16751</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Dec 2017 11:44:03 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Produktionstechniker erhält ERC Consolidator Grant</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-produktionstechniker-erhaelt-erc-consolidator-grant</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude an der Universität Bremen und am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM: Fabio La Mantia, Professor im Fachbereich Produktionstechnik und Experte auf dem Gebiet der Batterieforschung, erhält mit dem <abbr lang="en" title="European Research Council">ERC</abbr>-Grant eine der höchstdotierten persönlichen Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats. La Mantia steht nun eine Förderung in Höhe von ca. 2 Millionen Euro für seine Grundlagenforschung im Bereich Energiespeicherung zur Verfügung.
</p><h3>Erforschung elektrochemischer Interaktion</h3><p>Die Nutzung regenerativer Energie aus Wind oder Wasser gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auch für die Entwicklung effizienterer Batteriespeichersysteme beispielsweise sind Erkenntnisse über die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie notwendig. La Mantia wird den <abbr title="European Research Council">ERC</abbr> Consolidator Grant daher vor allem für die Grundlagenforschung im Bereich “ElIonT” (Electron- and Ion Transfer at the Interface: a Hyphenated Dynamic Multi-Frequency Approach) nutzen. Er möchte untersuchen, wie fortgeschrittene analytische Methoden, Modellierung und präzise experimentelle Designs kombiniert werden können, um den Effekt der nicht-idealen Teilcheninteraktion im Prozess der Ladungsübertragung an der Fest-Flüssig-Grenzfläche besser zu erforschen. Dieser Prozess ist die Basis aller elektrochemischen Systeme, inklusive Brennstoffzellen, Elektrolyseuren und Batterien, die in der Energiewende viel diskutiert werden. Das Verständnis solcher Interaktionen würde erlauben, verbesserte Systeme zu entwickeln und zu gestalten.
</p><p>Ziel dieses Projektes ist die Erweiterung der idealen Theorie der Ladungsübertragung auf die reale Welt, also die Erforschung elektrochemischer Interaktionen. „Die fünfjährige Förderung vom <abbr title="European Research Council">ERC</abbr> ist eine wunderbare Möglichkeit, meine Forschungsidee gemeinsam mit meiner Forschungsgruppe umzusetzen. Mit den zusätzlichen Mitteln können wir die komplexen Experimente viel schneller und in größerem Umfang durchführen. Die Bedingungen, die sich durch die Zusammenarbeit der Produktionstechnik an der Universität Bremen mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM ergeben, sind hierfür optimal“, freut sich La Mantia.
</p><h3>Von Italien nach Bremen</h3><p>La Mantia absolvierte sein Masterstudium in Chemieingenieurswesen an der Universität von Palermo (Italien) und promovierte 2004 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und dem Paul Scherrer Institut (Schweiz). Nach Stationen an der Stanford Universität in Kalifornien und am Lehrstuhl für Analytische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum erhielt Fabio La Mantia 2015 einen Ruf an die Universität Bremen. Dort hat er eine Brückenprofessur im Fachgebiet „Energiespeicher- und Energiewandlersysteme“ des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik – inne. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM setzt er seine Forschung an wässrigen Zink-Ionen Batterien, der Wiedergewinnung von Energie aus Salzwasser und Wärme und dem Modellieren von elektrochemischen Systemen weiter um. Forschungszweck ist unter anderem die Entwicklung von Batterien mit längerer Lebensdauer für stationäre Anwendungen in der Industrie.
</p><h3>Der ERC-Grant: eine begehrte Auszeichnung</h3><p>Der ERC Consolidator Grant ist eine der höchstdotierten Fördermaßnahmen der Europäischen Union für einzelne Wissenschaftler. Der Europäische Forschungsrat unterstützt damit exzellente junge Forscherinnen und Forscher, die am Beginn einer unabhängigen Forschungskarriere stehen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich 04: Produktionstechnik<br>Fachgebiet Energiespeicher- und Energiewandlersysteme<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Fabio La Mantia<br>Tel.: +49 421 2246-7331<br>E-Mail: <a href="mailto:lamantia@uni-bremen.de">lamantia@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Stefanie Möller</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_id_2017086_ERC_LaMantia_763c32c8c9.jpg" length="364808" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_id_2017086_ERC_LaMantia_763c32c8c9.jpg" fileSize="364808" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Produktionstechniker Prof. Fabio La Mantia erhält eine der höchstdotierten persönlichen Auszeichnung des Europäischen Forschungsrats. Der Experte für Batterieforschung betreibt seine Grundlagenforschung in Zusammenarbeit mit dem IFAM.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16749</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Dec 2017 21:21:10 +0100</pubDate>
                            <title>„Wir sind Kämpfernaturen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wir-sind-kaempfernaturen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das sagte der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, auf die Frage, wie es mit der Universität Bremen weitergehen wird. Anlass war eine Diskussionsrunde im Focke-Museum. Im Rahmen der Ausstellung „Protest und Neuanfang. Bremen nach 68“ hatten die Veranstalter gleich vier Rektoren eingeladen. Auf dem Podium saßen 47 Jahre Universitätsgeschichte – und Gegenwart: Die Professoren Thomas von der Vring (Gründungsrektor der Universität Bremen), Jürgen Timm (Rektor von 1982 – 2002), Wilfried Müller, sein Nachfolger bis 2012, und Bernd Scholz-Reiter. 
</p><h3>„Paradoxe Situation“</h3><p>Scholz-Reiter nannte die aktuelle Situation, in der die Universität sich befindet, „paradox“. Er wies auf aktuelle große Erfolge und Auszeichnungen wie Leibniz-Preise, Sonderforschungsbereiche und ERC-Grants hin. Alt-Rektor Wilfried Müller sagte über die jüngste DFG-Entscheidung, nur einen Exzellenzcluster-Vorantrag anzuerkennen: „Der Tag war mir verhagelt.“ Er analysierte, dass es insgesamt eine Verschärfung der Anforderungen in der neuen Exzellenzstrategie gebe, und unterstrich: „Die Reputation dieses Wettbewerbs ist dermaßen groß, dass immer mehr Universitäten daran teilnehmen!“
</p><h3>Studium für Arbeiterkinder</h3><p>Die Veranstaltung ermöglichte den Zuhörerinnen und Zuhörern interessante Einblicke in die Geschichte der Universität. So berichtete Gründungsrektor Thomas von der Vring, der sein Amt 1970 im Alter von 33 Jahren übernahm, von dem ganz anderen Auftrag, mit dem die Reformuniversität Bremen angetreten war. „Wir wollten den bewussten Kontrast zur Ordinarien-Uni, indem wir praxis- und projektorientiertes Studieren anboten. Unser Auftrag war es, dass möglichst viele Kinder von Arbeitern studieren konnten.“ Zwölf Prozent kamen aus dieser sozialen Schicht, dazu viele Berufstätige auf dem zweiten Bildungsweg. Jürgen Timm berichtete von einer deprimierten Stimmung unter der Professorenschaft Anfang der 1980er Jahre. Die Startfinanzierung durch Bund und Länder wurde aufgegeben, das habe einen „Brain Drain“ bewirkt.
</p><h3>Neuanfang: Wissenschaftsschwerpunkte</h3><p>Der Neuanfang sei an die Schärfung von Wissenschaftsschwerpunkten gebunden worden. Stiftungen hätten sich engagiert, Junior-Professuren wurden eingerichtet, Drittmittelanträge wurden perfektioniert und waren zunehmend erfolgreich.
</p><h3>Wie weiter?</h3><p>Wie soll es in Zukunft mit der Universität Bremen weitergehen? Auch diese Frage stand im Zentrum der Diskussion. Alle vier Rektoren waren sich einig: das Verhältnis zwischen Universität und Stadt könne noch weiter verbessert werden. Bernd Scholz-Reiter unterstrich die „Hebelwirkung“. Jeder Euro, der in die Universität investiert werde, komme fast dreifach an Wertschöpfung zurück. Einig war sich die Runde auch darüber, dass der Campus einen wichtigen Beitrag leiste, Bremen als Technologiestandort weiter zu entwickeln. Alt-Rektor Müller hob eine weitere Aufgabe hervor: „Wir müssen als Aufklärungs- und Kritik-Instanz für Demokratiedefizite wirken.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017085_Rektoren_Focke_Museum.jpg" length="682140" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017085_Rektoren_Focke_Museum.jpg" fileSize="682140" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Alle Jahrzehnte der Universität waren bei der Talkrunde vertreten, die vom Wissenschaftsredakteur des Weser Kuriers, Jürgen Wendler, moderiert wurde (Mitte): Wilfried Müller, Thomas von der Vring, Jürgen Timm und Rektor Bernd Scholz-Reiter (v.l.).</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Unversität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16747</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Nov 2017 10:16:46 +0100</pubDate>
                            <title>Großartiger Erfolg: Neuer Sonderforschungsbereich bewilligt, ein weiterer verlängert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/grossartiger-erfolg-neuer-sonderforschungsbereich-bewilligt-ein-weiterer-verlaengert</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sonderforschungsbereiche (SFB) gehören zu den begehrtesten Förderungen für Forscherinnen und Forscher an deutschen Hochschulen – und deshalb ist die Freude an der Universität Bremen jetzt besonders groß. Denn die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat beschlossen, einen neuen sozialwissenschaftlichen SFB an der Bremer Uni zu fördern. Der SFB 1342 „Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik“ startet am 1. Januar 2018 und erhält in den ersten vier Jahren rund 11 Millionen Euro. Damit nicht genug: Die DFG beschloss zudem die Verlängerung des Transregionalen Sonderforschungsbereiches (SFB/TRR) 136 „Funktionsorientierte Fertigung auf der Basis charakteristischer Prozesssignaturen“. Er kann seine erfolgreiche Arbeit nun mit weiteren 9,5 Millionen Euro bis 2021 fortsetzen.
</p><h3 class="bodytext"><strong>Rektor freut sich: „Leuchtturm auf der Forschungs-Landkarte“</strong></h3><p>Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, freut sich sehr über die positiven Entscheidungen und die eingeworbenen Drittmittel-Millionen. „Für die Universität Bremen ist dieser Doppelerfolg eine nachdrückliche Bestätigung des Vertrauens der DFG in unsere hervorragende Forschungsarbeit und Kooperationsstärke. Die Förderung verankert nicht nur die Forschung in gesellschaftlich wichtigen Wissensgebieten in Bremen, sie bietet gleichzeitig sehr gute Perspektiven für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Entscheidungen sagen auch aus, dass die Universität Bremen auf der wissenschaftlichen Landkarte als einer der ‚Leuchttürme‘ sichtbar ist.“
</p><h3 class="bodytext"><strong>Wie entwickelt und verändert sich staatliche Sozialpolitik?</strong></h3><p>Der neue SFB 1342 beschäftigt sich mit der weltweiten Entwicklung und Veränderung staatlicher Sozialpolitik. Jedes Land geht mit seiner Sozialpolitik anders um, und die Entwicklung von Sozialpolitik verläuft global in sehr unterschiedlichen Formen und Geschwindigkeiten. Die DFG-Förderung gibt den Bremer Forscherinnen und Forschern nun die Möglichkeit, die jeweiligen Veränderungen und Phänomene genauer zu untersuchen. Sie wollen dabei über bisherige Sozialpolitikforschung deutlich hinausgehen und geografisch, konzeptionell und analytisch neue Impulse setzen. Insgesamt werden dies mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachgebieten Politikwissenschaft, Soziologie, Gesundheitswissenschaften, Geschichtswissenschaft, Geografie, Informatik und Rechtswissenschaft tun.
</p><h3 style="line-height:normal"><strong>Fertigungstechnischer SFB „Prozesssignaturen“ geht in die zweite Förderphase</strong></h3><p>Der transregionale SFB „Funktionsorientierte Fertigung auf der Basis charakteristischer Prozesssignaturen“ hat bereits vier Jahre erfolgreich gearbeitet und einen überzeugenden Fortsetzungsantrag gestellt. Die Belohnung ist eine zweite Förderung über insgesamt 9,5 Millionen Euro bis 2021. Das Konzept der sogenannten „Prozesssignaturen“ soll nun in Richtung industrieller Anwendbarkeit weiterentwickelt werden weiterentwickeln. Prozesssignaturen sind ein neuer Ansatz in der werkstofforientierten Fertigung, mit dem grundlegende Vorgänge im Fertigungsprozess von hochbelasteten Bauteilen – etwa von Zahnrädern für Windkraftanlagen – in einer einheitlichen Schreibweise konkretisiert werden. Fernziel ist unter anderem, mit den Forschungsergebnissen die Qualität und Lebensdauer solcher Bauteile deutlich zu verbessern.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/doppelerfolg-fuer-die-universitaet-bremen-ein-neuer-sonderforschungsbereich-bewilligt-ein-weiterer-v.html?cHash=fbbb33106fab4fc537dace3fd7af736f" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Pressemitteilung der Universität Bremen zur DFG-Entscheidung</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_uni-u-sfbs_c5896b4f90.jpg" length="453925" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/f/csm_uni-u-sfbs_c5896b4f90.jpg" fileSize="453925" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Logo der Universität Bremen leuchtet jetzt noch etwas heller in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Bremer Uni wesentlich stärker als bisher.</media:description><media:copyright>© michaelihle.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16745</guid>
                            <pubDate>Thu, 23 Nov 2017 08:52:21 +0100</pubDate>
                            <title>Preis für gute Lehre: Wissenschaft lebendig vermitteln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/preis-fuer-gute-lehre-wissenschaft-lebendig-vermitteln</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 25. Mal hat die Universität Bremen den Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre vergeben. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Psychologin <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Iris Stahlke, den Rechtswissenschaftler <abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Dennis-Kenji Kipker und den Materialwissenschaftler Professor Lucio Colombi Ciacchi. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University) auf Vorschlag der Universität Bremen vergeben.
</p><h3>Forschendes Lernen im Bachelor</h3><p>Iris Stahlke vom Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften hat die Auszeichnung in der Kategorie „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens im Bachelor“ erhalten. In ihrer Vorlesung „Grundlagen, Paradigmen und Ethik der Beratung“ haben Studierende die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit am sozialpsychologischen Forschungsprojekt „Gewalt in Teenagerbeziehungen“. Unter anderem führen sie in Schulen oder Beratungseinrichtungen Einzelinterviews und Gruppendiskussionen durch. In ihrer Begründung hebt die Jury die Mischung aus Wissenschaftsbezug und Praxisnähe hervor.
</p><h3>Forschendes Lernen im Master</h3><p>Für das Seminar „IT-Sicherheitsrecht“ wurde der Rechtswissenschaftler Dennis-Kenji Kipker in der Kategorie „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens im Master“ ausgezeichnet. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Informatik und der Rechtswissenschaften. Ziel ist es, zusammen herauszuarbeiten, wie sich die beiden Gebiete miteinander verbinden, wie sie aufeinander wirken und wie sie in der Praxis Anwendung finden. Laut Begründung der Jury schafft es der Dozent, den Studierenden das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen an Praxisbeispielen nahe zu bringen.
</p><h3>Studierendenpreis für Diskussion auf Augenhöhe</h3><p>Der Studierendenpreis ging an Professor Lucio Colombi Ciacchi (Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik). Der Hochschullehrer wurde für fünf unterschiedliche Lehrveranstaltungen von den Studierenden in großer Anzahl vorgeschlagen. Sie begeistert unter anderem, dass Colombi-Ciacchi nicht nur trockene Fakten präsentiert, sondern dass er das zu erlernende Wissen interaktiv erarbeitet und in passende Kontexte einbettet. Diskussionen sowie ein reger Austausch zur Thematik finden stets auf Augenhöhe statt, so die Studierenden. Professor Lucio Colombi-Ciacchi engagiert sich auch außerhalb seiner eigenen Veranstaltungen für die Qualität der Lehre in seinem Fachbereich.
</p><h3>Über den Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre</h3><p>Mit dem seit 1992 verliehenen Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre wird außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität von Lehrenden gewürdigt. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro (je 2.000 Euro pro Kategorie) dotiert und wird einmal im Jahr von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University) vergeben. Der Preis ist nach seinem Stifter Friedo Berninghausen benannt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister<br>Tel. +49 421 218-60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a>&nbsp;
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017083_Berninghausenpreistraeger_2017.jpg" length="980650" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017083_Berninghausenpreistraeger_2017.jpg" fileSize="980650" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Preisträger des 25. Berninghausen-Preises: v.l. Dr. Iris Stahlke, Prof. Lucio Colombi-Chiacchi und Dr. Dennis-Kenji Kipker</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16743</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Nov 2017 09:10:50 +0100</pubDate>
                            <title>Tag der Lehre – Gelegenheit zum Austausch zur Weiterentwicklung in Lehre und Studium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-der-lehre-gelegenheit-zum-austausch-zur-weiterentwicklung-in-lehre-und-studium</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen nutzt den Tag der Lehre am 22. November, um sich mit allen interessierten Studierenden und Lehrenden über die Weiterentwicklung in Lehre und Studium auszutauschen und zu diskutieren. Im Focus steht dabei das Konzept „Forschendes Lernen im Studium“. Dazu finden in den Fachbereichen den ganzen Tag über verschiedene Veranstaltungen statt. So werden im Fachbereich Physik/Elektrotechnik Arbeitsergebnisse und Abschlussarbeiten vorgestellt. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften organisiert einen Workshop zum Thema Praxisbezug im Studium, während der Fachbereich Sozialwissenschaften in einer Konferenz die Internationalisierung im Studium näher erörtert. Weitere Veranstaltungen finden Sie im Programm auf unserer Website.
</p><h3>Zentrale Veranstaltungen am Nachmittag</h3><p>Als zentrale Veranstaltungen lädt die Studierwerkstatt von 14:00- 16:00 Uhr im GW2, Raum 3009 zu einem World Café ein zum Thema "Forschendes Lehren und Lernen – alle profitieren voneinander". Die einzelnen Phasen des Forschenden Lernens werden vorgestellt und diskutiert.
</p><p>Ab 16:15 Uhr präsentiert das ZMML in einem Showroom im GW2, Raum 3010 seine Angebote für die Lehrenden der Universität Bremen. An vier Ständen mit vielen praktischen Vorführungen können Sie sich in lockerer Atmosphäre über die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Unterstützung Ihrer Lehre in den Bereichen Lehr-Lernunterstützung, E-Assessment und Media Services sowie über die aktuellen Projekte und Entwicklungen im ZMML informieren. Sie möchten die multimedial ausgestatteten Lernräume kennenlernen, einen Blick in das Aufnahmestudio werfen oder das Testcenter kennenlernen? Im Rahmen von Führungen um 16:45 Uhr (Studio, Lernraum) und 17:15 Uhr (Testcenter) haben Sie die Gelegenheit dazu (Treffpunkt GW2 B3010). Die Universität Bremen gestaltet diesen Tag als „dies academicus“. Die regulären Veranstaltungen finden nicht statt.
</p><h3>Preis für gute Lehre</h3><p>Den Höhepunkt des Tages bildet die Verleihung des Berninghausen-Preises für gute Lehre. Ab 18 Uhr werden im GW2 Raum B3009 folgende Preisträger ausgezeichnet:</p><ul class="list-normal"><li>Dr. Iris Stahlke, Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften für „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des Forschenden Lernens: im Bachelor“</li><li>Dennis Kenji Kipker, Fachbereich Rechtswissenschaften für „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des Forschenden Lernens: im Master“</li><li>Prof. Lucio Colombi Ciacchi, Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik mit dem Studierendenpreis.</li></ul><p>Gäste und Presse sind willkommen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DSCN2267_Tag_der_Lehre_05.jpg" length="617716" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DSCN2267_Tag_der_Lehre_05.jpg" fileSize="617716" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16741</guid>
                            <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 14:19:08 +0100</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat: Was wir jetzt für unsere Entwicklung brauchen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/akademischer-senat-was-wir-jetzt-fuer-unsere-entwicklung-brauchen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Akademische Senat der Universität hat sich in seiner alljährlichen Klausur mit dem Rektorat mit der Zukunft der Universität befasst. Im Mittelpunkt stand die Exzellenzstrategie. In der Diskussion wurde erneut eines deutlich: Die Universität setzt ihren Weg in der Spitzenforschung fort und bereitet sich schon jetzt auf eine Teilnahme an der Exzellenzstrategie in sieben Jahren vor.
</p><p>Die Universität setzt darauf, dass das MARUM ab 2019 erneut als Exzellenzcluster gefördert wird. Zwei weitere Bereiche müssten jetzt aus Mitteln des Landes genauso wie ein Cluster in der Exzellenzstrategie gefördert werden – nur so könnten im nationalen Wettbewerb die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung in sieben Jahren geschaffen werden. Im diesem Sinne hatte sich bereits der Zukunftsrat der Universität geäußert, in dem national und international hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftspolitik die Universität in der Exzellenzstrategie beraten.
</p><p>Der Akademische Senat hat dafür plädiert, komplementär zu dieser Cluster-Förderung alle Wissenschaftsschwerpunkte der Universität dynamisch zu entwickeln, indem dort immer wieder neue Themen und neue Personen zueinanderfinden.
</p><p>Einig waren sich Rektorat und Akademischer Senat auch, dass die Universität fit bleiben muss für einen erneuten Erfolg als Exzellenzuniversität in der nächsten Runde. Dazu will sie ihr laufendes Zukunftskonzept auswerten, dessen Nachhaltigkeit sicherstellen und neue Maßnahmen entwickeln. Auch das geht nur mit zusätzlichen Mitteln. Dann könnten die Effekte für Interdisziplinarität, für Innovationskraft, Internationalisierung und Gleichstellung gesichert werden. Auch die Lehre habe in vielen Bereichen von neuen Professuren profitiert.
</p><p>Rektor Bernd Scholz-Reiter hatte im Akademischen Senat die Perspektiven skizziert: „Ich bin froh, dass wir wieder einmal so konstruktiv diskutiert haben und dass sich das höchste Gremium der Universität zu unserem Weg in der exzellenten Spitzenforschung bekannt hat.“ Dies bette die Universität in ihre Strategie 2028 ein, mit der die Entwicklung der Universität in ihrer ganzen Breite beschrieben wird und die ebenfalls intensiv im Akademischen Senat diskutiert wird.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Achim Wiesner</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_id_2017081_AS-Exzellenz_3ff54e8354.jpg" length="395144" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_id_2017081_AS-Exzellenz_3ff54e8354.jpg" fileSize="395144" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Universität setzt auf dynamische Weiterentwicklung aller Wissenschaftsschwerpunkte</media:description><media:copyright>© Michael Ihle 2017</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16737</guid>
                            <pubDate>Fri, 10 Nov 2017 11:51:05 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Wege: Wie die Universität Bremen auf junge Talente zugeht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-wege-wie-die-universitaet-bremen-auf-junge-talente-zugeht</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal hat die Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung einen MINT-Schülerwettbewerb ausgelobt. Mehr als 30 Teams aus gymnasialen Oberstufen in Bremen haben ihre Projektarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik eingereicht. Eine Jury aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität bewertete sie. Jetzt wurden in einer feierlichen Veranstaltung in der Rotunde des Cartesiums die attraktiven Dr. Hans Riegel-Fachpreise verliehen.
</p><h3>Noch freie Kapazitäten</h3><p>„Wir sind vehement daran interessiert, wissenschaftlichen Nachwuchs für die Forschung zu gewinnen“, sagte Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium. Besonders in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gebe es noch freie Kapazitäten an der Universität Bremen. „Wir könnten also mehr interessierte Studierwillige aufnehmen.“ In der Universität sei die Freude groß, dass „uns durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung die Möglichkeit gegeben wird, schon früh auf junge Talente zugehen zu können“.
</p><h3>Oberstufen aus der ganzen Stadt</h3><p>Die preisgekrönten Teams kamen aus der ganzen Stadt: Aus dem Alten Gymnasium, dem Kippenberg-Gymnasium, dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, dem Gymnasium an der Hamburger Straße, dem Schulzentrum Walle und den Oberschulen Findorff und Ronzelenstraße. Die Themen der Projektarbeiten waren höchst anspruchsvoll, was die Jury auch unterstrich. Sie reichten von der Atmosphärenphysik über die Fraktale Geometrie in der Natur bis hin zur Frage: „Kann Bambus Stahl in Baugerüsten ersetzen?“
</p><h3>Sonderpreis für interdisziplinäres Thema</h3><p>So haben drei Schülerinnen aus dem Schulzentrum Walle ein berührendes Kinderbuch zu der Krankheit Chorea Huntington geschrieben und illustriert und ihre persönliche Betroffenheit mit biologischer Genauigkeit verbunden. Einen Sonderpreis vergab die Jury für die interdisziplinäre „Analyse der statistisch auffälligen Krebsneuerkrankungsrate im Landkreis Rotenburg (Wümme) unter Bezugnahme auf den möglichen gesundheitlichen Risikofaktor Erdgasförderung“ an das Team aus dem Hermann-Böse-Gymnasium. 
</p><h3>Lob für Teamarbeit</h3><p>Professorin Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Stiftung, hob in ihrer Rede hervor, sie habe noch bei keiner Verleihung so viele weibliche Preisträgerinnen erlebt. Auch das Zusammenarbeiten in Teams sei hier in Bremen einmalig.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_id_2017080_hans_riegel_preis_4f08744564.jpg" length="329813" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_id_2017080_hans_riegel_preis_4f08744564.jpg" fileSize="329813" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Preis in der Biologie: (von links) Gizem Vural, Selda Güdük und Gizem Görme vom Schulzentrum Walle mit ihrem Kinderbuch zur Krankheit Chorea Huntington</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16736</guid>
                            <pubDate>Wed, 08 Nov 2017 11:51:02 +0100</pubDate>
                            <title>Schlüsselkomponente der Energiewende: Uni baut neue Forschungsgruppe „Leistungselektronik“ auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/schluesselkomponente-der-energiewende-uni-baut-neue-forschungsgruppe-leistungselektronik-auf</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzung der Windenergie ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte – und das ist auch hervorragender Forschung zu verdanken, unter anderem aus der Universität Bremen. Die wird jetzt weiter gestärkt: Mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro wird in der Uni eine neue Forschungsgruppe für Hochleistungselektronik von Windenergieanlagen in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aufgebaut. Ziel ist es, das Kompetenzfeld Leistungselektronik nachhaltig und dauerhaft im Land Bremen zu etablieren.
</p><h3>Angesiedelt im Bremer Centrum für Mechatronik</h3><p>Angesiedelt wird die transferorientierte Forschungsgruppe „Hochleistungselektronik von Windenergieanlagen“ als neuer Arbeitsbereich im Bremer Centrum für Mechatronik (BCM). Sie soll eng mit Unternehmen der Branche und weiteren Forschungseinrichtungen kooperieren. Das Geld dafür gibt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das durch EFRE geförderte Projekt, in dessen Rahmen die Forschungsgruppe entsteht, läuft über vier Jahre.
</p><h3>An der Schnittstelle von Antriebsstrang und Netz</h3><p>Im Fokus steht die Entwicklung und Optimierung leistungselektronischer Anlagen für die Windenergie im On- und Offshore-Betrieb. Der Leistungselektronik kommt an der Schnittstelle zwischen dem Antriebsstrang und dem elektrischen Netz eine eminent wichtige Rolle zu: Sie muss den physikalischen Eigenschaften des Windes gerecht werden, aber auch die Anforderungen des elektrischen Netzes erfüllen. Bei der Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt ist die Leistungselektronik das Herzstück. Bei Windenergie erfolgt die Einspeisung unregelmäßig, und das Stromversorgungssystem reagiert sehr empfindlich auf eine Störung des Gleichgewichts aus eingespeister und verbrauchter Leistung. Deshalb kommt es hier auf funktionierende, störungssichere elektronische Lösungen an. Diese werden künftig durch die Bremer Forschungsgruppe weiterentwickelt.
</p><h3>Positive Effekte für Land und Region</h3><p>Für das Land Bremen und die Metropolregion Bremen Oldenburg sieht BCM-Geschäftsführer Dr.-Ing. Holger Raffel die neue Gruppe äußerst positiv: „Die Leistungselektronik als wichtige Schlüsseltechnik für die Netzintegration der Windenergie wird hier fest verankert. Es werden Arbeitsplätze im Innovationsfeld Hochleistungselektronik geschaffen, attraktive Dienstleistungsangebote für die Industrie entwickelt und das Windenergiecluster gestärkt.“ 
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/15-millionen-euro-eingeworben-uni-bremen-baut-neue-forschungsgruppe-leistungselektronik-auf.html?cHash=c1a2f29baa635dbea6b89f0f0073611c" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet internen Link in neuem Fenster">Presseinformation zur neuen Forschungsgruppe</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/windkraft.jpg" length="343631" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/windkraft.jpg" fileSize="343631" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Einspeisung von Windenergie ins Stromnetz schwankt, deshalb kommt es auf eine gute Leistungselektronik an. Eine neue Gruppe im BCM forscht künftig auf diesem Gebiet.</media:description><media:copyright>thomaslerchphoto - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16735</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Nov 2017 11:13:55 +0100</pubDate>
                            <title>Diskurs und Impulsgeber: 30 Jahre Bremer Universitäts-Gespräche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/diskurs-und-impulsgeber-30-jahre-bremer-universitaets-gespraeche</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ob Lehrerbildung, künstliche Intelligenz oder die Zukunft der Produktion: Die Bremer Universitäts-Gespräche tragen entscheidend dazu bei, dass gesellschaftlich relevante Themen intensiv diskutiert werden können. In diesem Jahr fand die gemeinsame Veranstaltung der Wolfgang-Ritter-Stiftung, der Universität Bremen und des Vereins der „unifreunde“ bereits zum 30. Mal statt. Auch in diesem Jahr hat sie ihr Ziel erreicht, einen Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene anzuregen und neue Impulse zu setzen. Das Thema Lehrerbildung wurde heiß diskutiert.
</p><h3>Dank an Veranstalter</h3><p>„Ich danke den Veranstaltern, dass wir uns in diesem Rahmen mit ausgewiesenen nationalen und internationalen Expertinnen und Experten austauschen konnten“, sagte Professorin Sabine Doff am Ende der zweitägigen Veranstaltung. Sie ist Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung und war Mitorganisatorin. „Wir haben sehr davon profitiert, ich kann jedem Kollegen und jeder Kollegin unserer Universität nur raten, dieses Angebot zu nutzen.“
</p><h3>Internationaler Austausch</h3><p>Unter dem Titel „Lehrerbildung: regional – national – global“ diskutierten dieses Jahr rund 50 Angehörige aus der Lehrerbildung der Universität Bremen mit internationalen Gästen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Schulen über das komplexe Thema. Beim Eröffnungsvortrag im Schütting stellten die Professoren Gert Biesta von der <span lang="en">Brunel University </span>London und Professor Ewald Terhart (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) etwa die Frage, ob man die Lehrerbildung nicht generell neu denken sollte. In den darauffolgenden vier Panels diskutierten am Folgetag Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz mit Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis sowie dem Ausbildungsbereich kritische Themen rund um das Thema Lehrerbildung. Heiß diskutiert wurden zum Beispiel: Wieviel Forschung verträgt die Lehrerbildung? War die <abbr title="Program for International Student Assessment">PISA</abbr>-Studie heilsam für Bremen oder schädlich? Gefährden Quereinsteiger im Lehrerberuf die Qualität oder sind sie eine Chance? Sollten wir die Lehrerbildung in die Mitte der Universitäten stellen anstatt am Rande? Welche Bedeutung haben Digitalisierung und Migration in Ausbildung und Beruf? Ist es zeitgemäß, dass Deutschland als einziges Land eine zweiphasige Ausbildung mit Studium und Referendariat hat oder ist es im internationalen Vergleich ein Entwicklungsland?
</p><h3>Nächstes Thema ist Populismus</h3><p>Auch im nächsten Jahr bleiben die Bremer Universitäts-Gespräche - kurz BUG - hoch aktuell: In Anbetracht der gesellschaftlichen Entwicklung wird das Thema Populismus im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/bug" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weitere Informationen zu den Bremer Universitäts-Gesprächen lesen Sie unter diesem Link.</a></p><p><strong>Kontakt:<br></strong></p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Telefon: 0421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2017079_BUG1neu.jpg" length="560200" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2017079_BUG1neu.jpg" fileSize="560200" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der bekannte Bildungs- und Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda (rechts) diskutierte zu Beginn mit den Professoren Gert Biesta von der Brunel University London (links) und Ewald Terhart von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16733</guid>
                            <pubDate>Thu, 02 Nov 2017 10:17:38 +0100</pubDate>
                            <title>Würdigung für Gisela Gründl: Perfekte Organisatorin und Netzwerkerin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wuerdigung-fuer-gisela-gruendl-perfekte-organisatorin-und-netzwerkerin</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Gisela Gründl verlässt jetzt eine bekannte Persönlichkeit die Universität Bremen und geht nach 27 Dienstjahren in den Ruhestand. Mit ihrem Wirken sind die Kinder-Universität, zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie erfolgreiche Bildungsformate für Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft untrennbar verbunden.
</p><h3>Mehr als 200 Veranstaltungen</h3><p>Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, sprach in seiner Laudatio dann auch von „mehr als 200 Veranstaltungen“, die sie an der Universität koordiniert hat. Er lobte Gisela Gründl für ihre hervorragende Arbeit. Sie habe die Angebote „exakt geplant, perfekt organisiert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt“. Der Konrektor wies auf die Wichtigkeit von Transfer hin. „Wir nennen das heute third mission, die Kooperation mit Stadt und Gesellschaft“, sagte Hoffmeister. „Gisela Gründl hat in diesem Sinne viele Jahre lang an der Universität gewirkt und verlässliche Netzwerke geschaffen.“ 
</p><h3>Verabschiedung mit Paukenschlägen</h3><p>Die Veranstaltung im Haus der Wissenschaft hatte mit Paukenschlägen begonnen. Ein Geschenk der Bremer Lehrerakademie, wie der bekannte Mathematiklehrer Klaus Lies unterstrich. 23 Mal habe diese Fortbildung stattgefunden. „Gisela Gründl war die Seele ihres ersten großen Projektes in Bremen“, sagte er. Sie habe die jährliche Veranstaltung, zu der Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Deutschland anreisten, mit wunderbaren Kulturereignissen verbunden. Partner waren dabei die Bremer Shakespeare Company und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Die beiden Paukisten Stefan Rapp und Marcus Linke gaben mehrere rhythmische Kostproben und machten damit die Verabschiedung zu einem kleinen, kostbaren Konzert.
</p><h3>Dank für erfüllte Jahre</h3><p>Launig und bildgestützt führte Hirnforscher Gerhard Roth durch Stationen in Gisela Gründls Leben. Von der Physiklaborantin über die Ingenieurin bis hin zur Lehrerin für Mathematik und Physik führte ihre Ausbildung. 1990 kam sie von Mainz, wo sie an einer Gesamtschule unterrichtete, nach Bremen. Mit ihrer Abordnung an die Universität begann die Arbeit für die vielen erfolgreichen Veranstaltungen, die sie so bekannt gemacht haben. „Ich möchte mich jetzt um meine Familie kümmern“, sagte Gisela Gründl den vielen Gästen im gut gefüllten Hans-Olbers-Saal. Sie dankte ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern für die erfüllten Jahre. So ganz geht sie aber nicht, das war herauszuhören. Einerseits steht sie der Nachfolge und der Unileitung für Beratung zur Verfügung, andererseits wird sie die Professoren Gerhard Roth und Christof Büskens bei deren Projekten unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_id_2017078_verabschiedung_gruendl_d46a948a89.jpg" length="384596" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_id_2017078_verabschiedung_gruendl_d46a948a89.jpg" fileSize="384596" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Verabschiedung (von links) Prof. Thomas Hoffmeister, Gisela Gründl, Prof. Gerhard Roth</media:description><media:copyright>Karla Götz / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16731</guid>
                            <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 16:15:08 +0200</pubDate>
                            <title>Jean-Pierre Bourguignon diskutiert mit ERC Grantees</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jean-pierre-bourguignon-diskutiert-mit-erc-grantees</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jean-Pierre Bourguignon, Präsident des Europäischen Forschungsrates (ERC), war auf Einladung von Bremens Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt auf den Campus gekommen, um für europäische Wissenschaftsförderung zu werben. Sie wird von der Europäischen Union wesentlich durch ERC Grants gestärkt. In seiner Begrüßung sagte Gastgeber Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter: „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität haben gemeinsam mit Kooperationsprofessuren in den vergangenen zehn Jahren 17 ERC-Grants eingeworben. Das sind 34 Millionen Euro“.
</p><h3>Austausch innerhalb Europas</h3><p>Im Land Bremen seien es insgesamt 23 Grants, ergänzte Senatorin Eva Quante-Brandt. Sie hob in ihren Grußworten hervor. „Wichtiger denn je ist der Austausch innerhalb Europas. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dabei eine gestaltende Rolle. Sie sind immer in der Lage, über das gemeinsame Dritte zu sprechen.
</p><h3>1,8 Milliarden Euro im Jahr 2017</h3><p>In einer anschließénden Podiumsdiskussion mit Professor Bourguignon und ERC Grantees ging es darum, einen Ausblick auf das kommende Forschungsrahmenprogramm zu geben. Potentielle Antragstellerinnen und Antragsteller sollten ermuntert werden, ihre Ideen beim Forschungsrat einzureichen. Allein 2017 seien 1,8 Milliarden Euro Fördergelder in die Länder Europas geflossen, rechnete Jean-Pierre Bourguignon, der Professor für Mathematik ist, vor. „Wir haben gute Argumente für eine Steigerung des Budgets.“ Auch der Synergy Grant für interdisziplinäre Forschung soll wieder aufgelegt werden. Es gab ihn bereits 2012 und 2013. Neu werde eine dreistufige Evaluation sein. 250 Millionen Euro seien 2018 für den Synergy Grant im Budget.
</p><h3>Persönliche Erfahrungen der ERC Grantees</h3><p>Die Grantees sprachen dann über ihre ganz persönlichen Erfahrungen bei der Bewerbung. Geschichtsprofessorin Rebekka von Mallinckrodt (Consolidator Grant 2014) hatte keine Angst vor einer möglichen Ablehnung. „Die Arbeit, die man in den Antrag steckt, ist Arbeit am Projekt“, sagte sie.&nbsp; Professor Kai-Uwe Hinrichs vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, der gleich zwei Advanced Grants eingeworben hat, sagte: „Das Größte, was man sich vorstellen kann und was man in seinem Labor machen kann – das muss man einreichen.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_id_2017077_Bourguignon_erc_76ea0d71bb.jpg" length="236559" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_id_2017077_Bourguignon_erc_76ea0d71bb.jpg" fileSize="236559" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Während der Diskussion: (von links) Professorin Rita Groß-Hardt, Professor Jean-Pierre Bourguignon, Moderatorin Dr. Aglaja Frodl, Prof. Kai-Uwe Hinrichs, Professorin Rebekka von Mallinckrodt.</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16729</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Oct 2017 15:48:43 +0200</pubDate>
                            <title>„Tinder“ die Stadt: Innovative App für Lokalnachrichten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tinder-die-stadt-innovative-app-fuer-lokalnachrichten</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Regionalzeitungen sind in der Krise, Apps für lokale Nachrichten konnten sich bislang nicht ausreichend etablieren. Vor diesem Hintergrund gehen das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für Informationsmanagement (ifib) an der Universität Bremen sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg neue Wege: In Zusammenarbeit mit zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern entwickeln sie eine innovative mobile Nachrichten- und Informations-App mit sogenannter „Tinder-Logik“ für junge Leute. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt bis 2019 mit rund 640.000 Euro.
</p><h3>App wird zunächst für Bremen und zwei Landkreise entwickelt </h3><p>Die App soll ähnlich intuitiv zu bedienen sein wie die Dating-App „Tinder“. Das heißt: Die Nutzerinnen und Nutzer sollen Informationen durch Wischen in der App als interessant oder nicht interessant klassifizieren können. Dadurch lernt die intelligente App ihre Nutzerinnen und Nutzer kennen und bereitet Nachrichten auf, die auf diese zugeschnitten sind. Die Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 16 und 36 Jahren. Zunächst wird die experimentelle App für das Land Bremen und die zwei angrenzenden Landkreise Osterholz und Verden konzipiert und gemeinsam mit der dort ansässigen Medien- und Digitalwirtschaft, den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Stadtteilbeiräten sowie den in der Stadt und im Umland aktiven politischen Parteien und Verbänden entwickelt. Auch Gemeinschaften wie Sportvereine, Initiativen, Kunstvereine und -initiativen, soziale Bewegungen mit Lokalbezug oder religiöse Gemeinden werden bei der Datenerhebung und der App-Entwicklung eingebunden.
</p><h3>Projekt geht radikalen Schritt</h3><p>Ausgangspunkt der Überlegung für die App ist, dass bisherige Entwicklungen zu sehr durch den Blickwinkel der etablierten Medienhäuser betrieben wurden: Im Kern ging es diesen darum, das bestehende Angebot auf mobile Endgeräte zu bringen. Die Interessen und Gewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer wurden erst im zweiten Schritt berücksichtigt. Das vom BMBF geförderte Projekt verbindet empirische kommunikations- und medienwissenschaftliche Forschung mit co-kreativer Softwareentwicklung und geht damit einen radikal anderen, experimentellen Schritt: Es fängt mit der Forschung zur Alltagsnutzung junger Menschen an und entwickelt mit diesen Schritt für Schritt gemeinsam, wie eine ideale lokale Nachrichten- und Informations-App aussehen sollte. In den zwei Jahren der Förderung des Projekts soll so eine experimentelle App mit Redaktionssystem entstehen. „Die App soll zeigen, was möglich ist, wenn man das Denken umdreht und nicht von den Gewohnheiten und Interessen von Medienunternehmen ausgeht, sondern von denen der Nutzerinnen und Nutzer“, sagt Professor Andreas Hepp (ZeMKI), der zusammen mit Professor Andreas Breiter vom ifib an der Universität Bremen sowie der Privatdozentin Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg das Projekt leitet. Durch ein solches Vorgehen soll der Möglichkeitsraum vollkommen neu ausgelotet und Anstöße für die generelle Entwicklung solcher Software gegeben werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><strong>Universität Bremen</strong><br>ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Leif Kramp<br>Tel.: +49 421-218-67652<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br>&nbsp;<br><strong>Universität Hamburg</strong><br>Hans-Bredow-Institut<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Wiebke Loosen<br>Tel.: +49 40 45 02 17 - 91<br>E-Mail: <a href="mailto:w.loosen@hans-bredow-institut.de">w.loosen@hans-bredow-institut.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_id_2017076_Tinder_die_Stadt_Denys_Prykhodov_Fotolia_b21dc660b9.jpg" length="267778" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_id_2017076_Tinder_die_Stadt_Denys_Prykhodov_Fotolia_b21dc660b9.jpg" fileSize="267778" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">businesswoman hand holding a phone with business news on a screen against the background of the table in the office</media:description><media:copyright>Copyright: Denys Prykhodov, Ukraine Simferopol</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16727</guid>
                            <pubDate>Thu, 19 Oct 2017 15:05:23 +0200</pubDate>
                            <title>Wirtschaftssenator Martin Günthner besucht Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wirtschaftssenator-martin-guenthner-besucht-universitaet-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Drei junge StartUp-Unternehmen haben sich heute an der Universität Bremen präsentiert. Die Hochschul-Initiative „BRIDGE – Gründen aus Bremer Hochschulen“, hatte Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, auf den Campus eingeladen. Das Resümee des Bremer Senators nach der charmanten Vorstellung höchst unterschiedlicher Geschäftsmodelle: „Es sind gute Ideen, spannend und wichtig für Bremen. Wir werden sie gemeinschaftlich weiter unterstützen.“ Alle drei Projekte haben unterschiedliche Programme von BRIDGE durchlaufen, werden von BRUT, dem Landesförderprogramm der Bremer Aufbau-Bank oder dem Bundesförderprogramm EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, unterstützt.
</p><h3>Maschinenbau, Gewürzhandel und Werbevideos</h3><p>„Sensosurf“ wurde 2016 von Jette und Dr. Cord Winkelmann als Spin-Off des Lehrstuhls für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) der Universität Bremen gegründet. Das junge Unternehmen produziert smarte Maschinenbauteile. Lager, Führungsschienen und Gewindestangen werden dafür mit Sensoren ausgerüstet. Durch die Einbettung von Informationstechnologien verfügen die Bauteile dann über Fähigkeiten, die über ihre ursprüngliche Bestimmung hinausgehen. Jette Winkelmann, Geschäftsführerin von „Sensosurf“ machte das anhand von Förderbändern oder Gebäuden deutlich. Die dort installierten Teile können wichtige Informationen über Füllmengen oder Stabilität liefern. Die junge Unternehmerin sagte aber auch: „Wir haben lange gebraucht, ehe wir ein interessiertes Bremer Unternehmen gefunden haben.“ <a href="http://www.sensosurf.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sensosurf.de</a></p><p>Laura Brandt, Alumni der Hochschule Bremerhaven, hat mit Hilfe von Schotterweg, der Crowdfunding-Plattform der WFB Wirtschaftsförderung Bremen und der Bremer Aufbau-Bank (BAB), eine Kampagne für ihr Unternehmen „Yummy Organics“ gestartet. Die sozial und ökologisch engagierte Werbedesignerin startet damit einen Gewürzhandel. Er liefert Gewürze direkt von Kleinbauern an die Kunden. Ihr Plan: Es wird der erste Onlineshop, bei dem der Kunde den Preis selbst bestimmt. Laura Brandt war mehrere Monate in Sri Lanka, half den Bauern bei der Ernte und kochte in einem Restaurant. „Dabei kam mir die Idee, fair gehandelte Gewürze nach Deutschland zu bringen“, sagte sie. Inzwischen hat sie viele Hürden genommen, von hohen Einfuhrzöllen bis hin zu teuren Labortests. In der Kulturküche auf dem Teerhof bereitet sie jetzt die Produkte in attraktiven Verpackungen für den Onlinehandel vor. <a href="http://www.yummy-organics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.yummy-organics.de</a></p><p>Werbevideos, die der Kunde tatsächlich von Anfang bis Ende ansieht, ohne sie wegzudrücken: Das versprechen die Brüder Darius und Elias Schupp interessierten Unternehmen. Mit „Eldar Deal“ haben sie ein System entwickelt, das die User interaktiv und spielerisch an den Werbebotschaften dran bleiben lässt. Diese Garantie ist den Auftraggebern etwas wert. Und für den Nutzer springt auch etwas raus: Attraktive Rabattgutscheine. Das raffinierte System der Brüder, die Alumni der Hochschule Bremen und erfahren im Vertrieb sind, hat schon Firmen mit großen Namen angesprochen. „Der erste Ort im Internet, an dem gerne Werbung gesehen wird“, ist der Slogan für ihre online-Plattform. Wie die beiden anderen StartUps sind sie angetan von der vielfältigen Unterstützung durch BRIDGE. „Es ist eine Kombination von Beratungsangeboten, die für uns einen echten Mehrwert gebracht hat“, sagt Elias Schupp. <a href="http://www.eldardeal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.eldardeal.de</a></p><h3>BRIDGE – eine Erfolgsgeschichte</h3><p>Zum Auftakt der Veranstaltung hatte Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen, unterstrichen, wie wichtig Transfer und damit Gründungsaktivitäten für die Hochschulen sind. „Gemeinsam mit der Bremer Aufbau-Bank leben wir die Gründungsunterstützung als Verbund aller Hochschulen. Das ist nicht an jedem Standort so“, ergänzte BRIDGE-Geschäftsführer Dr. Martin Heinlein. Beraterin und Mitarbeiterin Meike Goos fasste Ergebnisse der Hochschulinitiative zusammen: „BRIDGE kann seit 2002 auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken: Die Hochschulinitiative berät 160 Gründungsinteressierte pro Jahr, unterstützt jährlich systematisch 40 Projekte mit Kursen und Workshops. Durchschnittlich kann der Verbund jedes Jahr mit etwa 24 Existenzgründungen aus Bremer Hochschulen punkten“, sagte sie. Das hat der Universität Bremen / BRIDGE mehrfach Spitzenplätze im Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft eingebracht.
</p><p>Auf dem Foto sind zu sehen: (von links) Gründerin Jette Winkelmann, Dr. Martin Heinlein, BRIDGE Geschäftsführer, Wirtschaftssenator Martin Günthner, Uni-Konrektor Prof. Andreas Breiter, Hans-Georg Tschupke, Wirtschaftsressort, Gründerin Laura Brandt, Gründer Elias Schupp, BRIDGE-Mitarbeiterin Meike Goos, Gründer Darius Schupp.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_id_2017075_besuch_guenthner_01_1f1bb3ee10.jpg" length="292216" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_id_2017075_besuch_guenthner_01_1f1bb3ee10.jpg" fileSize="292216" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens (Namen am Ende des Textes)</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 18 Oct 2017 14:13:49 +0200</pubDate>
                            <title>Pflanzen können drei Eltern haben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflanzen-koennen-drei-eltern-haben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das ultimative Ziel aller tierischen und pflanzlichen Arten auf unserem Planeten ist die Fortpflanzung. Um Nachkommen zu sichern, werden von der männlichen Seite oftmals gewaltige Mengen an Spermazellen produziert. Während diese Strategie die Wahrscheinlichkeit für eine Befruchtung erhöht, birgt sie gleichzeitig das Risiko, dass eine Eizelle mit mehr als einer Spermazelle verschmilzt. Dieser als Polyspermie bezeichnete Prozess ist bei Tieren und Menschen in der Regel tödlich. Auch Pflanzen bilden für die Reproduktion Eizellen und Spermazellen. In einem vom European Research Council (ERC) geförderten Projekt konnte eine Arbeitsgruppe der Universität Bremen jetzt erstmals zeigen, dass Polyspermie in Pflanzen nicht nur vorkommt, sondern auch zu überlebensfähigen Nachkommen führen kann. Diese können drei Eltern haben: eine Mutter und zwei Väter. Dieses Phänomen wurde bislang übersehen, weil es recht selten ist. Die neuen Ergebnisse der Forschenden wurden jetzt in der englischsprachigen Zeitschrift „Nature Communications" veröffentlicht. <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-017-01044-y" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Klicken Sie hier um den Artikel in englischer Sprache zu lesen.</a> Die DOI Nummer lautet: 10.1038/s41467-017-01044-y
</p><h3>Genetischen Trick verwendet</h3><p>„In unserer Arbeit haben wir einen genetischen Trick verwendet, bei dem ein Gen zum Einsatz kommt, welches Pflanzen resistent macht gegen ein Herbizid – also ein Unkrautvernichtungsmittel“, erklärt Professorin Rita Groß-Hardt der Universität Bremen. „Wir haben dieses Gen in einen der Väter eingebracht. Zusätzlich haben wir ein Element, welches dieses Gen aktivieren kann, in einen zweiten Vater eingefügt“, so die Molekularbiologin. Im Anschluss haben die Forscherinnen und Forscher eine dritte Pflanze (Mutter) mit Pollen beider Väter bestäubt. Bei einer normalen Befruchtung verschmilzt nur die Spermazelle eines Vaters mit der Eizelle. In einem solchen Fall wird das Gen für die Herbizidresistenz entweder nicht vererbt, oder es ist nicht aktiv. Entsprechend überleben die Nachkommen die Behandlung mit dem Unkrautvernichtungsmittel nicht. In den seltenen Fällen, in denen eine Eizelle mit den Spermazellen beider Väter verschmilzt, entstehen Pflanzen, die gegen das Herbizid resistent sind. Durch dieses zur Patentierung eingereichte Hochdurchsatzverfahren konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 100.000 Keimlinge bezüglich ihrer Herkunft untersuchen und so triparentale Nachkommen identifizieren – also Pflanzen mit drei Eltern.
</p><h3>Welche Relevanz hat diese Forschungsarbeit?</h3><p>Drei-Eltern-Kreuzungen haben möglicherweise ein großes Potenzial für die Pflanzenzüchtung, insofern dass sie ein neuartiges Werkzeug für die Hybridisierung von Pflanzen bieten. „Darüber hinaus werfen unsere Ergebnisse eine neues Licht auf die Evolution von Blütenpflanzen“, sagt Groß-Hardt. „Es ist weithin akzeptiert, dass die Zunahme an genetischen Kopien maßgeblich zur Evolution und Artenvielfalt von Blütenpflanzen beigetragen hat“, so die Wissenschaftlerin. „Die Arbeiten unserer Arbeitsgruppe, allen voran die von Thomas Nakel und <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Dawit Tekleyohans, zeigen, dass die Verschmelzung von einer Eizelle mit mehr als einer Spermazelle eine solche Zunahme an genetischen Kopien verursachen kann. Es erscheint daher wahrscheinlich, dass Polyspermie eine wichtige Rolle bei der pflanzlichen Evolution gespielt hat.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br><br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Molecular Genetics<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Rita Groß-Hardt<br>E-Mail: <a href="mailto:gross-hardt@uni-bremen.de">gross-hardt@uni-bremen.de</a><br>Telefon: +49 421 218 50203<br><a href="/molgen.html">www.uni-bremen.de/molgen.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017074_Gross-Hardt.jpg" length="1054437" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017074_Gross-Hardt.jpg" fileSize="1054437" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forscherteam (von links): Dr. Dawit Tekleyohans, Thomas Nakel und Professorin Rita Groß-Hardt. </media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 11 Oct 2017 13:58:45 +0200</pubDate>
                            <title>Der Botschafter der Republik Chile besucht die Bremer Meereswissenschaften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/der-botschafter-der-republik-chile-besucht-die-bremer-meereswissenschaften</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die wachsende Bedrohung der marinen Ökosysteme durch den Menschen fordert alle Küstennationen auf, ein stärkeres Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer zu entwickeln. Mit 6.400 Küstenkilometern entlang des Pazifiks, von den Subtropen bis zur Antarktis und der Osterinsel, stellt Chile ein wichtiges natürliches Labor für die internationale Meeresforschung dar. Mit diesem Thema beschäftigte sich am 10. Oktober 2017 die Veranstaltung „Ozean und Klimawandel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ zu der das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und die Botschaft von Chile gemeinsam eingeladen hatten. 
</p><h3>Weltweite Auswirkungen des Klimawandels</h3><p>Die Eröffnungsrede in dem gut gefüllten Saal der Bremer Handelskammer hielt Patricio Pradel, Botschafter der Republik Chile in Deutschland: „Chile ist ein Land mit maritimer Berufung. Wir wollen und müssen uns den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Deshalb haben wir über viele tausend Kilometer geschützte Meereszonen eingerichtet, ein Verbot zu Plastiktüten vorbereitet und sind dabei eine ´Ozeanpolizei` zu etablieren – doch die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit. Alle Nationen sind zum Handeln aufgerufen.“
</p><h3>Das Klima kennt keine Grenzen</h3><p>Der Schutz der Lebewesen und der Biodiversität in Meeren und Ozeanen beschäftigte auch die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt: „Das Klima kennt keine Grenzen. Chile kann der internationalen Forschungsgemeinschaft als natürliches ´Labor` dienen. Diese Chance sollten wir ergreifen.“
</p><h3>Ideale Voraussetzung für gemeinsame Projekte</h3><p>Die beiden Schwerpunkte der Universität Bremen – Meeres- und Klimaforschung – sind hierbei ideale Voraussetzung für gemeinsame Forschungsprojekte. Das bekräftigte Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. „Mit dem MARUM verfügt die Universität über eine renommierte Wissenschaftseinrichtung, die international für ihre exzellente Forschung bekannt ist“, sagte er.<br><br>Nach den Grußworten gab es zwei Fachvorträge, die die Problematik aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchteten. Zum einen beschäftigte sich der Bremer Meeresgeologe Professor Dierk Hebbeln mit dem Thema: "Der Ozean vor Chile unter einer starken Klimaerwärmung: von der letzten Eiszeit bis heute". Anschließend referierte sein Kollege aus Chile, der Ozeanograf Professor Osvaldo Ulloa über einen „Ozean in Veränderung.“ <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Botschafter_Chile_und_Bernd_Schilz_Reiter1.jpg" length="793450" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Botschafter_Chile_und_Bernd_Schilz_Reiter1.jpg" fileSize="793450" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der chilenische Botschafter Patricio Pradel (links) begrüßt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen zur abendlichen Diskussionsveranstaltung </media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16715</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 10:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Erneute Auszeichnung für faire und transparente Berufungsverhandlungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erneute-auszeichnung-fuer-faire-und-transparente-berufungsverhandlungen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Universität Bremen für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zugesprochen. Erstmals erhielt sie die Auszeichnung am 1. Oktober 2014. Jetzt hat die Universität Bremen das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen. „Dass uns der <abbr lang="de" title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> wiederholt mit dem Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen auszeichnet, bestätigt uns in unserer Personalpolitik“, freut sich Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. „Als familienfreundlich zertifizierte Hochschule ist die Universität Bremen insbesondere bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervorragend aufgestellt.“
</p><h3>Wertschätzende Verhandlungsatmosphäre</h3><p>Berufungsverhandlungen an der Universität Bremen sind weiterhin von einer persönlichen, den einzelnen Wissenschaftler wertschätzenden Verhandlungsatmosphäre gekennzeichnet, teilte der <abbr lang="de" title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> mit. Die erfolgreiche Berufungspolitik der Universität lasse sich an einer guten Gewinnungsquote bei Berufungen und einer sehr guten Erfolgsquote bei Bleibeverhandlungen ablesen. So konnte die Universität Bremen in den letzten drei Jahren in 77 Prozent aller Fälle den auf einer Berufungsliste Erstplatzierten für sich gewinnen und schloss zudem geführte Bleibeverhandlungen zu 78 Prozent erfolgreich ab.
</p><h3>Attraktive Ausstattung und gute Arbeitsbedingungen</h3><p>„Wir legen in den Berufungsverhandlungen die Grundlagen für eine erfolgreiche Lehre und Forschung“, erklärt Dr. Martin Mehrtens, Kanzler der Universität Bremen. „Viele Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer entscheiden sich schließlich für unsere Universität, weil wir ihnen eine attraktive Ausstattung und gute Arbeitsbedingungen bieten. Neben Arbeits- und Karrieremöglichkeiten zählen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie dauerhafte Angebote der Personalentwicklung zu unseren Stärken.“
</p><h3>Elektronischer Berufungsverfahrensmonitor</h3><p>Auf Empfehlung des <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> hat die Universität in den letzten Jahren einen elektronischen Berufungsmonitor eingerichtet, in dem sich Bewerberinnen und Bewerber über den Stand des Verfahrens informieren können. Nach wie vor werden die ausdifferenzierten diversen Fort- und Weiterbildungsangebote für Neuberufene an der Universität Bremen seitens der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einhellig gelobt. Sowohl bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch bei der Unterstützung von „Dual Career“-Anliegen agiere die Universität Bremen vorbildlich, so der <abbr title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr>. Vereinzelt sieht die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allerdings noch Nachbesserungsbedarf. So könnten beispielsweise Hinweise zum Ablauf der Berufungsverhandlungen noch ausführlicher aufbereitet werden.
</p><h3>Das Re-Audit-Verfahren</h3><p>Das Re-Audit-Verfahren basiert auf dem Gütesiegel-Verfahren sowie auf einem zusätzlichen Fragenkatalog, den der <abbr lang="de" title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr> auf Grund seiner Erfahrung in Berufungsverfahren entwickelt hat. Den Schwerpunkt in der Bewertung legt der DHV auf Fairness, Wertschätzung, Transparenz und Verlässlichkeit. Stellungnahmen der begutachteten Universität flossen ebenfalls in die Bewertung ein. Hinzu kamen Interviews mit neuberufenen Professorinnen und Professoren zu ihren Erfahrungen im Berufungsverfahren sowie die Erfahrungen der <abbr lang="de" title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr>-Justitiare. Neben der Universität Bremen haben bislang die <abbr lang="de" title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule">RWTH</abbr> Aachen, die Universität zu Köln, die <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Kaiserslautern, die FernUniversität in Hagen und die Universität Duisburg-Essen das Re-Audit-Verfahren für das <abbr lang="de" title="Deutscher Hochschulverband">DHV</abbr>-Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen erfolgreich durchlaufen. 
</p><p><strong>Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:</strong><br>Universität Bremen<br>Kanzler der Universität<br><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Martin Mehrtens <br>Tel.: +49 421 218-60101<br>E-Mail: <a href="mailto:sekrkanz@uni-bremen.de">sekrkanz@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Studierende_Hoersaal_01.jpg" length="165950" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Studierende_Hoersaal_01.jpg" fileSize="165950" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Berufungsverhandlungen an der Universität Bremen seien von einer persönlichen, wertschätzenden Verhandlungsatmosphäre gekennzeichnet. Dies hat der DHV jetzt erneut ausgezeichnet.</media:description><media:copyright>Alasdair Jardine/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16721</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Oct 2017 13:04:53 +0200</pubDate>
                            <title>Neues Mitglied im Rektorat: Professorin Eva-Maria Feichtner ist jetzt Konrektorin für Internationalität und Diversität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neues-mitglied-im-rektorat-professorin-eva-maria-feichtner-ist-jetzt-konrektorin-fuer-internationalitaet-und-diversitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Oktober gibt es ein neues Mitglied im Rektorat der Universität Bremen: Professorin Eva-Maria Feichtner ist jetzt Konrektorin für Internationalität und Diversität. Ihre Vorgängerin, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, hat das Amt zuvor mehr als sechs Jahre ausgefüllt. Sie möchte sich jetzt wieder stärker ihren Forschungsthemen im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften zuwenden. Eva-Maria Feichtner ist Mathematikprofessorin und seit 2014 Beauftragte für inklusives Studieren an der Universität Bremen. Der Akademische Senat (AS) wählte sie in seiner Sitzung im Mai in das Amt der Konrektorin.
</p><h3>Eine Haltung zu Diversität schaffen</h3><p>„Meine Kollegin Yasemin Karakaşoğlu hat das Konrektorat für Internationalität und Diversität hervorragend aufgebaut. Ich werde ihre Arbeit weiterführen, aber auch neue Akzente setzen“, sagt Feichtner. Es gelte, einen Rahmen zu schaffen, in dem Diversität als Bereicherung erfahren werde. Ein Spannungsfeld liege zwischen den abstrakten Qualitätskriterien der Wissenschaft und der gebotenen Achtung vor der Vielfalt aller Universitätsangehörigen. Regelwerke zum Umgang mit Diversität seien zwar hilfreich. Doch im Kern gehe es darum, eine Haltung zu Diversität zu schaffen, die Regelungen auf lange Sicht unnötig macht. So geht es Feichtner zum Beispiel darum, diversitätssensible Berufungsverfahren zu etablieren. 
</p><h3>Internationalität auf dem Campus </h3><p>Das breite Netz an internationalen Kooperationen will die neue Konrektorin weiter pflegen und ausbauen. Wichtig ist ihr zudem, Internationalität auf dem Campus erfahrbar zu machen. Die Internationalisierung der Curricula will sie gemeinsam mit dem Konrektor für Lehre und Studium und in enger Abstimmung mit den Fachbereichen voranbringen. Gleichzeitig möchte die neue Konrektorin an der Willkommenskultur für Studierende sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, um so die akademische Kultur an der Universität Bremen gemeinsam zu gestalten.
</p><p>„Ich habe eine tolle Nachfolgerin“, sagt Yasemin Karakaşoğlu. „Das Amt ist bei Eva-Maria Feichtner in den besten Händen!“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Unter diesem Link finden Sie ein Foto von Professorin Eva-Maria Feichtner: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/769b3520c8064a1aac41/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/769b3520c8064a1aac41/</a></p><p><a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/769b3520c8064a1aac41/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/769b3520c8064a1aac41/</a>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektorat für Internationalität und Diversität<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Eva-Maria Feichtner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-60041<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017071_Feichtner.jpg.jpg" length="265889" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017071_Feichtner.jpg.jpg" fileSize="265889" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Konrektorin Eva-Maria Feichtner</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 29 Sep 2017 10:09:04 +0200</pubDate>
                            <title>Exzellenzstrategie: Meereswissenschaften der Universität Bremen erfolgreich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzstrategie-meereswissenschaften-der-universitaet-bremen-erfolgreich-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hat sich mit ihren Meereswissenschaften in der Vorauswahl der Exzellenzstrategie durchgesetzt. Das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften konnte mit seiner Cluster-Skizze in der ersten Runde des durch Bund und Länder geförderten Wettbewerbs überzeugen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dem MARUM auch in der Exzellenzstrategie erfolgreich sind“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften hatte sich in der Vergangenheit bereits in der Exzellenzinitiative behaupten können und stellt aktuell den einzigen Exzellenzcluster der Universität Bremen. Das gute Abschneiden des MARUM zeige, dass die Universität Bremen im Bereich der Meereswissenschaften hervorragend aufgestellt sei, so Scholz-Reiter. Diese Stärke habe sich nun in der ersten Phase der Exzellenzstrategie ausgezahlt. Die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, bekräftigt die Aussage des Rektors: „Die Universität Bremen verfügt mit dem MARUM über eine renommierte Wissenschaftseinrichtung, die international für ihre exzellente Forschung bekannt ist.“
</p><h3>Starke Konkurrenz</h3><p>Vorausgegangen war diesem Erfolg eine Begutachtung von 195 Voranträgen für Exzellenzcluster von 63 Universitäten, die Anfang April bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingegangen waren. Neben neuen Initiativen bewarben sich auch bestehende Cluster um eine Fortführung ihrer Förderung. „Am Ende werden sich etwa 50 Anträge im Wettbewerb durchsetzen. 43 Cluster gibt es aber jetzt schon, die allesamt ausgezeichnete Forschung leisten und gerne weitermachen wollen. Die Konkurrenz war also enorm stark“, sagt Scholz-Reiter. Diese Situation habe es für neue Initiativen sehr schwer gemacht sich zu behaupten, ist sich der Rektor sicher. Insgesamt fünf Skizzen hatte die Universität Bremen im Frühjahr 2017 ins Rennen geschickt. Trotz des Ausscheidens von vieren aus der Exzellenzstrategie ist Scholz-Reiter von der Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überzeugt: „Natürlich ist das eine Enttäuschung für uns und vor allem für diejenigen, die in den letzten Monaten mit großem Engagement an den Skizzen gearbeitet haben. Selbst wenn uns nun ein Stück zum Erfolg gefehlt hat, glauben wir aber an die Qualität unserer Forschung. Daher werden wir unseren Weg konsequent weiter verfolgen und in sieben Jahren erneut in der Exzellenzstrategie antreten.“ „Diesen Fortgang“, so die Senatorin, „werden wir intensiv unterstützen.“
</p><h3>Wegfall der zweiten Förderlinie</h3><p>Für die Universität Bremen bedeutet der Erfolg von nur einer Cluster-Skizze gleichzeitig den Wegfall der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie. Um im Wettbewerb um den Titel Exzellenzuniversität antreten zu dürfen, müssen Universitäten zukünftig über mindestens zwei Cluster verfügen „Ich finde es sehr schade, dass wir uns im kommenden Jahr nicht wieder bewerben dürfen“, sagt Scholz-Reiter. Die Förderung der letzten Jahre habe die Universität in zahlreichen Bereichen weiter nach vorne gebracht. So schmerzlich der Verlust des Exzellenztitels sei, mit der Universitätsstrategie 2018 bis 2028 könne man an das Erreichte anknüpfen und dieses weiter ausbauen, ist der Rektor optimistisch. Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, unterstreicht ebenfalls: „Die Universität Bremen wird auch in Zukunft ein Ort exzellenter Forschung sein.“ Das MARUM sei einer der Garanten dafür und strahle in die anderen Forschungsfelder aus. Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften muss sich jetzt an die Ausformulierung des Vollantrages machen. Zeit bleibt ihm dafür bis zum 21. Februar 2018. Konkret wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MARUM sich in einer nächsten Laufzeit mit der Erforschung des Ozeanbodens beschäftigen. Welche Cluster deutschlandweit gefördert werden, gibt die DFG im September 2018 bekannt. 
</p><h3>Die Exzellenzförderung von Bund und Ländern</h3><p>Im Juni 2016 beschlossen Bund und Länder, die bisherige Exzellenzinitiative als sogenannte Exzellenzstrategie fortzusetzen mit dem Ziel, deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb weiter zu stärken. Die Exzellenzstrategie umfasst zwei Förderlinien: die Exzellenzcluster und die Exzellenzuniversitäten. Unter Exzellenzclustern versteht man große, international sichtbare Forschungsverbünde, die ein langfristig relevantes Thema zum Inhalt haben, interdisziplinär aufgestellt sind und das Profil der jeweiligen Universität prägen. Sie werden bei Erfolg für zunächst sieben Jahre gefördert und erhalten drei bis zehn Millionen Euro pro Jahr. Bewähren sie sich danach im Rahmen einer Evaluation, können sie auch längerfristig finanziert werden.
</p><p>Die Förderlinie Exzellenzuniversitäten dient der Stärkung der Universitäten als Institution und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Exzellenzuniversitäten werden dauerhaft gefördert. Die Universität Bremen hat sich 2012 mit dem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ durchgesetzt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Beschnitten_VD20116v3.jpg" length="240818" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Beschnitten_VD20116v3.jpg" fileSize="240818" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Abdruck / Verwendung honorarfrei bei Nennung des Bildautors, Belegexemplar erbeten         </media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16716</guid>
                            <pubDate>Thu, 28 Sep 2017 14:38:10 +0200</pubDate>
                            <title>Zum Tod von Hartmut Jürgens: &quot;Ein besonderer und großzügiger Mensch&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zum-tod-von-hartmut-juergens-ein-besonderer-und-grosszuegiger-mensch</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen trauert um ihren Stifter Hartmut Jürgens. Er ist am 23. September 2017 in Bremen verstorben. „Ich habe Hartmut Jürgens als einen besonderen und großzügigen Menschen kennengelernt, dem ein zweites Leben geschenkt wurde. An diesem Glück wollte er andere teilhaben lassen“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. „Sein Tod ist ein Verlust für uns alle. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.“ Hartmut Jürgens war der Universität seit vielen Jahren eng verbunden. Im Dezember 2015 hat er zusammen mit seiner Ehefrau die „Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung – Chance auf ein neues Leben“ gegründet.
</p><p>Die Stiftung hat zwei Förderschwerpunkte: Sie unterstützt an der Universität Bremen vor allem medizindiagnostische und therapeutische Forschung sowie Projekte für geflüchtete Menschen. Hartmut Jürgens promovierte 1983 in Mathematik bei dem Bremer Professor Heinz-Otto Peitgen. Anschließend leitete er das Computergraphiklabor „Dynamische Systeme“ an der Universität Bremen, das durch seine weltweit beachteten Beiträge zur Chaosforschung bekannt wurde. Als Co-Autor zahlreicher Bücher zum Thema Chaostheorie und Fraktale hat er sich international einen Namen gemacht. 20 Jahre lang war er stellvertretender Leiter des „Centrum für Complexe Systeme und Visualisierung“ CeVis am Fachbereich Mathematik und Informatik. Jürgens war auch wesentlich am Aufbau des MeVis (heute Fraunhofer MeVis) beteiligt und leitete zehn Jahre das Spin-Off Unternehmen MeVis-Technology als geschäftsführender Gesellschafter.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017069_Hartmut_Juergens.jpg" length="55125" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017069_Hartmut_Juergens.jpg" fileSize="55125" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hartmut Jürgens im Dezember 2015</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16713</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 08:44:13 +0200</pubDate>
                            <title>Eine App für funktionale Analphabeten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eine-app-fuer-funktionale-analphabeten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gutenachtgeschichte für die Kinder, die Speisekarte im Restaurant, der Brief von der Bank oder der Beipackzettel eines Medikaments – alltägliche Dinge wie diese sind für mehr als sieben Millionen erwachsene Menschen in Deutschland eine große Hürde. Denn sie können nicht richtig lesen und schreiben und gelten als funktionale Analphabeten. An der Universität Bremen entwickelt ein interdisziplinäres Team am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften jetzt eine App, mit der Menschen mit geringen Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen ganz einfach auf ihrem Smartphone lernen und dabei ihr Kompetenzniveau allgemein und berufsfeldbezogen verbessern können. „Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine berufliche Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe“, sagt der Leiter des Projekts, Professor Karsten D. Wolf. Gleichzeitig erhalten auch Alphabetisierungsfachkräfte neue Werkzeuge, um die Lese- und Schreibfähigkeit ihrer Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern effizienter und effektiver zu fördern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das Projekt mit dem Titel „Pädagogische Online-Förderdiagnostik für erwachsene funktionale Analphabeten mit berufsfeldbezogenen Inhalten“ (lea.online) drei Jahre lang mit einer Million Euro. Das Vorhaben startet im Rahmen der Nationalen Alphabetisierungsdekade von Bund und Ländern.
</p><h3>Kein neues Thema für die Bremer Wissenschaftler</h3><p>&nbsp;„Wir sind schon seit zehn Jahren in dem Bereich digitale Grundbildung aktiv“, sagt Wolf. „Basierend auf den in einer Vorgängerstudie entwickelten Alpha-Kompetenzstufen der Kollegin Professorin Anke Grotlüschen der Universität Hamburg haben wir eine Online-Diagnostik „otu.lea“ entwickelt, die in Alphabetisierungskursen der Volkshochschulen eingesetzt wird. Mit dem neuen Projekt können wir nun nicht nur Kompetenzen messen, sondern auch für zentrale Berufsfelder das selbstgesteuerte Lernen und die Kursarbeit in der Alphabetisierung unterstützen.“
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://otulea.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">otulea.uni-bremen.de</a> und . <br><br>Kontakt:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen<br>Prof. Dr. Karsten D. Wolf<br>Telefon: 0421 218 69140<br>E-Mail: wolf@uni-bremen.de <br>www.fb12.uni-bremen.de/de/medienpaedagogik.html <br>twitter.com/kadewe<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017068_App_funktionaler_Analphabetismus.jpg" length="951640" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017068_App_funktionaler_Analphabetismus.jpg" fileSize="951640" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">hand holding red pen over proofreading text on table</media:description><media:copyright>©lamaip - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16711</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Sep 2017 17:03:34 +0200</pubDate>
                            <title>Auf der Suche nach außerirdischem Leben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen ist an einem bedeutenden Forschungsprojekt zur Navigation im Eis beteiligt. Ziel ist die Vorbereitung einer Raumfahrtmission zur Suche nach außerirdischem Leben auf dem Saturnmond Enceladus. Er beherbergt unter seiner mehreren Kilometer dicken Eisdecke einen globalen Wasserozean. Eine autonom navigierende Schmelzsonde soll unter der Eisoberfläche wassergefüllte Spalten ausfindig machen, anbohren, Flüssigkeitsproben nehmen und analysieren.
</p><h3>Test in den Alpen</h3><p>Die Enceladus-Explorer-Initiative (EnEx) wurde vom DLR-Raumfahrtmanagement initiiert. Jetzt haben 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen intensiven dreiwöchigen Gletschertest durchgeführt. Beteiligt waren die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), die den Gletschertest koordinierte, die FH Aachen, die TU Braunschweig, Forscherinnen und Forscher aus dem Fachbereich Mathematik/ Informatik der Universität Bremen und die Aachener Gesellschaft für Systementwicklung und Instrumentierung (GSI) GmbH. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Erkundung der RWTH gezeigt, dass das Umfeld der hochalpinen Hütte Refugio Gianni Casati am Gletscher Langenferner in den Ortleralpen ein idealer Teststandort für die Erprobung der Navigationssysteme ist.
</p><h3>Ortung in 20 Meter Tiefe</h3><p>Der Feldtest auf dem Gletscher in über 3.000 Meter Höhe war erfolgreich: Während der Expedition konnte ein neuartiges Netzwerk aus mehreren autonomen Eisschmelzsonden erprobt werden. Ziel war die Positionsbestimmung einer navigierbaren Sonde mit Hilfe von Ultraschall. Die Forscherinnen und Forscher führten Ortungsmessungen in Tiefen von mehr als 20 Metern unter dem Eis durch. Zudem sollten Hindernisse ausfindig gemacht werden.
</p><h3>Uni Bremen für autonome Navigation zuständig</h3><p>Die Daten aller einzelnen Systeme wurden über die Oberflächenstation direkt an die Computer des Projektes „<span lang="en">EnEx-CAUSE</span>“ des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen weitergeleitet. Zwei Arbeitsgruppen sind daran beteiligt. Die „Kognitive Neuroinformatik“ von Professorin Kerstin Schill entwickelt Algorithmen zur Bestimmung der Position und Lage aller Schmelzsonden sowie zu Kartierungen von Hindernissen im Eis. Darüber hinaus werden Verfahren zur autonomen Entscheidungsfindung und Exploration erforscht und getestet. Die Gruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ von Professor Christof Büskens ist für die Planung des besten Pfades der navigierbaren Schmelzssonde zuständig. Dieser wird anschließend durch Algorithmen gesteuert und selbstständig abgefahren.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_id_2017067_navigation_gletscher_f6739430c9.jpg" length="407327" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_id_2017067_navigation_gletscher_f6739430c9.jpg" fileSize="407327" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die navigierbare Sonde wird auf dem Gletscher vorbereitet.</media:description><media:copyright>Joachim Clemens / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16710</guid>
                            <pubDate>Thu, 14 Sep 2017 15:45:38 +0200</pubDate>
                            <title>Arktisches Meereis erneut stark abgeschmolzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/arktisches-meereis-erneut-stark-abgeschmolzen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.
</p><p>Das Meereis der Arktis gilt als kritisches Element im Klimageschehen und als Frühwarnsystem für die globale Erwärmung. Aus diesem Grund ist das Septemberminimum ein wichtiger Indikator für Klimaänderungen. Trotz eines besonders warmen Winters erreicht das Meereis in diesen Tagen zwar kein neues Rekordminimum, der Eisverlust ist dennoch massiv. „Wir befinden uns mit dem diesjährigen Wert weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. So ist die jeweils im September gemessene Meereisfläche in den vergangenen elf Jahren geringer gewesen als in allen Jahren davor“, sagt der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).
</p><p>Im Winter war die Arktis noch ungewöhnlich warm. Nie zuvor war die Meereisausdehnung im März so gering wie dieses Jahr. „In einem relativ kalten Sommer konnte sich das Meereis dann etwas erholen, doch das diesjährige Septemberminimum ist keinesfalls als Entwarnung zu verstehen“, betont Lars Kaleschke vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg. „Die Größe der Meereisfläche unterliegt zwar natürlichen Schwankungen, der langfristige abnehmende Trend ist aber eindeutig.“ In den 1970er und 1980er Jahren lagen die sommerlichen Minimumwerte noch bei durchschnittlich rund sieben Millionen Quadratkilometern.
</p><p><a href="http://attachment.rrz.uni-hamburg.de/semv052/SeaIce-AMSR2-0103-12092017.mp4" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">In diesem Video sehen Sie die Entwicklung ab März 2017 zum Vergleich</a></p><p>Die jeweils aktuelle Meereisfläche wird mit Hilfe von Satelliten bestimmt. Die besonders hochaufgelösten Mikrowellen-Satellitendaten, die von den Universitäten Bremen und Hamburg gemeinsam erstellt werden, erlauben eine genaue Analyse der täglichen Meereisbedeckung in der gesamten Arktis. „Dies ist besonders auch für die Schifffahrt interessant. Die Nordost-Passage entlang der russischen Küste war in diesem Sommer ohne Eisbrecherunterstützung befahrbar und auch die Nordwest-Passage wurde von vielen Schiffen durchquert“, sagt Gunnar Spreen vom Institut für Umweltphysik an der Universität Bremen.
</p><h3>AWI-Prognosen erweisen sich als zuverlässig</h3><p>Schon mehrere Monate vor dem Septemberminimum informierten Wissenschaftler weltweit in der Meereisprognose „Sea Ice Outlook“ über die zu erwartende minimale Meereisfläche. Das Alfred-Wegener-Institut hat in diesem Jahr mit zwei Vorhersagemethoden zur arktischen saisonalen Meereisvorhersage beigetragen. Beide Prognosen kamen auf ähnliche Werte, die fast dem tatsächlich beobachteten Septemberminimum entsprechen. So prognostizierte bereits im Juli ein dynamisches Vorhersagemodell ein Septemberminimum von 4,93 Millionen Quadratkilometern. Ein statistisches Modell berechnete zur selben Zeit einen Wert von 4,74 Millionen Quadratkilometern.
</p><p>Die räumlichen Muster der Eisausdehnung unterschieden sich in diesem Jahr von denen des letzten Jahres sowie vom langjährigen Muster. Während dieses Jahr weniger Eis in der Tschuktschensee und der Ostsibirischen See verzeichnet wurde, gibt es dafür mehr Eis nördlich von Spitzbergen und in der Beaufortsee als in 2016. Die Oberflächenschmelze begann in einigen Randregionen des Arktischen Ozeans ziemlich früh. In großen Teilen des zentralen Arktischen Ozeans lag der Schmelzbeginn jedoch ein paar Tage später als der Durchschnitt von 1981 bis 2010. Der Zeitpunkt des Schmelzbeginns ist nicht nur für die Gesamtmasse des Meereises von Bedeutung, sondern bestimmt auch den Lebenszyklus der Organismen im und unter dem Meereis.
</p><p>Die Meereisdicke wurde in den vergangenen Wochen während der TIFAX-Kampagne (Thick Ice Feeding Arctic Export) mit Flugzeugmessungen untersucht. Dabei kamen Laserscanner sowie eine geschleppte elektromagnetische Sonde zum Einsatz. Im Untersuchungsgebiet nördlich der Framstraße, zwischen Grönland und Spitzbergen lag die Eisdicke mit rund 1,7 Metern etwa 50 Zentimeter über der im Jahr 2016 gemessenen Eisdicke. Grund hierfür dürfte unter anderem ein höherer Anteil an mehrjährigem Eis sein, der in diesem Jahr in der Messgegend präsent war. Die gemessenen Werte liegen aber dennoch rund 30 Prozent unter der in 2001 und 2004 beobachteten Dicke. „Insgesamt stellen wir fest, dass das Meereis trotz des warmen Winters nicht außergewöhnlich dünn war. Dies liegt vermutlich auch daran, dass die geringe und dünne Eisdecke des letzten Sommers – immerhin die zweitgeringste überhaupt – besonders schnell angewachsen und dicker geworden ist, da dünnes Meereis schneller wächst als dickeres“, ordnet Marcel Nicolaus die Messungen ein.
</p><p>Der genaue Wert des Meereisminimums im Jahr 2017 wird als Monatsmittelwert für den September angegeben und kann entsprechend erst im Oktober ermittelt werden. Er wird voraussichtlich bei etwa 5 Millionen Quadratkilometern für den September 2017 liegen. Die Wissenschaftler resümieren: „Die geringe Ausdehnung des arktischen Meereises reiht sich in die niedrigen Werte der letzten Dekade ein. Wir rechnen nicht damit, dass es in den kommenden Jahrzehnten noch einmal Eisbedeckungen von 6 oder 7 Millionen Quadratkilometern geben wird, wie sie noch bis ins Jahr 2000 typisch waren.“ 
</p><p><br>Ihr wissenschaftlicher Ansprechpartner an der Universität Bremen<br><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Gunnar Spreen<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-62158<br>E-Mail: <a href="mailto:gunnar.spreen@uni-bremen.de">gunnar.spreen@uni-bremen.de</a></p><p>Ihre Ansprechpartnerin in der Abteilung Kommunikation und Medien am Alfred-Wegener-Institut:<br><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Folke Mehrtens<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: + 49 471 4831-2007<br>E-Mail: <a href="mailto:Folke.Mehrtens@awi.de">Folke.Mehrtens@awi.de</a><br><br>Ihr wissenschaftlicher Ansprechpartner am Alfred-Wegener-Institut:<br><abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Marcel Nicolaus<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 471 4831-2905<br>E-Mail: <a href="mailto:Marcel.Nicolaus@awi.de">Marcel.Nicolaus@awi.de</a><br><br>Ihr wissenschaftlicher Ansprechpartner am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Lars Kaleschke<br>Tel: +49 40 42838-6518<br>E-Mail: <a href="mailto:Lars.kaleschke@uni-hamburg.de">Lars.kaleschke@uni-hamburg.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Folke Mehrtens</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_Grafik_AWI_a1316ac5a7.jpg" length="674392" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_Grafik_AWI_a1316ac5a7.jpg" fileSize="674392" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Meereis der Arktis und seine Veränderungen</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 11 Sep 2017 11:02:50 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Treuhandstiftung: Bremer Bürger engagiert sich für die Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-treuhandstiftung-bremer-buerger-engagiert-sich-fuer-die-universitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hat wieder eine neue Treuhandstiftung. <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Heino Rose, Internist und Gastroenterologe im Ruhestand, will sich für Projekte in Forschung und Lehre engagieren. Es ist die fünfte Stiftung nach diesem Modell unter dem Dach der Universität. Kanzler <abbr title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Martin Mehrtens dankte hocherfreut dem engagierten Bremer Bürger und versprach: „Wir werden in Ihrem Sinne mit der Treuhandstiftung wichtige Impulse in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung setzen.“
</p><h3>Stifter schätzt das Seniorenstudium</h3><p>Für den 67-Jährigen, der mit dem Fahrrad zur Vertragsunterzeichnung gekommen war, ist diese Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. „Ich kenne die Universität schon lange“, sagte er. Nicht nur, dass er das Unibad zum Schwimmen nutze, seit seinem Ruhestand nehme er im Seniorenstudium an Lehrveranstaltungen teil. „Im kommenden Wintersemester belege ich die Fächer Literatur, Geschichte und Politik.“ Seit 2015 habe er den Campus auf diese Weise näher kennen gelernt. „Zuerst habe ich Gebäude wie das <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr> als nicht sehr ansprechend empfunden“, gestand der Mediziner. „Als das in den 70er-Jahren gebaut wurde, galt es ja als todschick.“ Es erinnere ihn an seine Universität in Saarbrücken, wo er einst Medizin studiert habe. Allmählich finde er sich auf dem Boulevard gut zurecht und fühle sich an der Universität sehr wohl. 
</p><h3>„Tolle Betreuung“</h3><p>Kanzler Mehrtens machte deutlich, dass das Geld für Förderanträge aus der Universität eingesetzt werde. Ein Kuratorium, zu dem Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und die ehemalige Konrektorin, Professorin Heidi Schelhowe, gehören, werde diese Anträge bewerten und zur Förderung aus Stiftungsmitteln vorschlagen. <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Heino Rose begrüßte insbesondere die Idee, junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen. „Ich bin überzeugt, mittelfristig ist private Unterstützung der Wissenschaft notwendig, die öffentliche Hand hält die Qualität ganz allein nicht durch auf die Dauer“, unterstrich Mehrtens. <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Heino Rose resümierte: „Ich habe hier eine tolle Betreuung“ und dankte seinerseits dafür.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_201765_stiftung_rose.jpg" length="833877" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_201765_stiftung_rose.jpg" fileSize="833877" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Nach der Vertragsunterzeichnung: (von links) Kanzler Dr. Martin Mehrtens und Stifter Dr. Heino Rose</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 Sep 2017 14:37:31 +0200</pubDate>
                            <title>Carina Schmitt mit ERC Starting Grant ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/carina-schmitt-mit-erc-starting-grant-ausgezeichnet</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Carina Schmitt, Professorin für Globale Sozialpolitik im SOCIUM, erhält vom <span lang="en">European Research Council </span>einen der begehrten <abbr lang="en" title="European Research Council">ERC</abbr> Starting Grants. Der Europäische Forschungsrat (European Research Council) fördert ihre wissenschaftliche Arbeit mit knapp 1,5 Millionen Euro. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Ich habe damit die Möglichkeit ein spannendes Forschungsprojekt in einem tollen Forschungsumfeld hier an der Universität Bremen umzusetzen. Das ist nicht selbstverständlich“, sagt Professorin Schmitt.
</p><p>Die Politikwissenschaftlerin erforscht das Vermächtnis des Kolonialismus mit Blick auf Ursprünge und Ergebnisse sozialer Sicherung. Sie untersucht, welche Rolle die koloniale Vergangenheit vieler armer Staaten auf die Effektivität von Sozialpolitik zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit spielt. Zudem baut sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eine Datenbank auf, die Informationen zu Sozialpolitiken in globaler und historischer Perspektive enthält.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Carina Schmitt ist 37 Jahre alt und seit März 2017 Professorin für Globale Sozialpolitik am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Nach einer Ausbildung zur Schreinerin und einem Magisterstudium in Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Mainz promovierte sie an der Universität Mannheim. Zwei Jahre später hat sich Carina Schmitt habilitiert. Es folgten Forschungsaufenthalte als <span lang="en">John F. Kennedy Fellow</span> an der <span lang="en">Harvard University</span> und an der <span lang="en">Georgetown University</span> in Washington. Carina Schmitt ist seit 2014 Mitglied der Jungen Akademie.
</p><h3>Die Auszeichnung</h3><p>Der <abbr lang="en" title="European Research Council">ERC</abbr> Starting Grant wird in diesem Jahr europaweit an 406 junge Spitzenforscher und -forscherinnen vergeben. Insgesamt fördert der Europäische Forschungsrat die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 605 Millionen Euro. Mit dem Geld soll es ihnen ermöglicht werden, ihre eigenen Forschungsideen mit ihren Teams unabhängig umsetzen zu können. Für die hohe Auszeichnung waren 3085 Vorschläge eingegangen. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017064_carina_schmitt_2.jpg" length="1031648" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017064_carina_schmitt_2.jpg" fileSize="1031648" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Erhält vom Europäischen Forschungsrat 1,5 Millionen Euro für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit: Professorin Carina Schmitt.</media:description><media:copyright>Lukas Klose</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Sep 2017 16:14:08 +0200</pubDate>
                            <title>Universität will mehr Männer in die Grundschulen bringen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-will-mehr-maenner-in-die-grundschulen-bringen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Rent a teacherman“ ist ein von der Öffentlichkeit vielbeachtetes Projekt aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften in Kooperation mit der Bremer Bildungsbehörde. Es bietet Grundschulen die Möglichkeit, sich einen männlichen Lehrer auf Zeit zu „mieten“. So soll das Gender-Ungleichgewicht abgemildert werden. In 17 von etwa 70 Grundschulen der Stadtgemeinde Bremen gibt es nämlich gar keine Männer. „Rent a teacherman“ wird jetzt fünf Jahre alt.
</p><h3>Gefragte „Teachermen“</h3><p>Dozent Dr. Christoph Fantini hatte die Idee: Lehramtsstudierende bewerben sich für einen Nebenjob als Assistent an einer Bremer Grundschule auf Honorarbasis oder als Werkstudent. Sie werden mit speziellen Kursen im Fachbereich auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Studenten sind flexibel, bieten Arbeitsgemeinschaften an, lesen mit den Kindern oder helfen bei den Hausaufgaben. Nach einem Jahr Praxis können sie oft schon als Co-Teacher in den Klassen arbeiten. So sammeln sie wertvolle Erfahrungen für ihre spätere Berufspraxis. „Immer wieder will das Kollegium den Teacherman dann gar nicht mehr verlieren, und er absolviert auch sein Referendariat an der Einsatzschule“, weiß der Projektleiter.
</p><h3>Interesse wächst stetig</h3><p>Wie gut die Gäste in den Kollegien und bei den Schülerinnen und Schülern ankommen, belegt eindrucksvoll die Begleitforschung. Aktuell sind 14 Teachermen an Bremer Grundschulen im Einsatz. Das Projekt soll fortgesetzt werden, die Senatorin für Kinder und Bildung hat ihre Unterstützung signalisiert. Offenbar, so Fantini, wandele sich das Bild vom Grundschullehrer. Im Wintersemester 2010/2011 waren 16,9 Prozent der Erstsemester für das Grundschullehramt Männer, inzwischen sind es aktuell an der Universität Bremen schon 22 Prozent. 
</p><h3>Vorbildwirkung in Deutschland</h3><p>Das Bremer Projekt hat deutschlandweit Vorbildwirkung entfaltet und wurde vom Council of Europe als „Good practice for gender equality in education“ empfohlen. Am Donnerstag, 7. September 2017, hat eine Fachtagung im Bremer Haus der Wissenschaft Schulen als „männerfreie Räume“ zum Thema. Stargast ist der Jugend- und Bildungsforscher Professor Klaus Hurrelmann aus Berlin. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 15 Uhr.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_id_2017063_teacherman_0473aed2a6.jpg" length="466273" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_id_2017063_teacherman_0473aed2a6.jpg" fileSize="466273" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Soner Uygun (von links) war Teacherman und promoviert gerade, daneben sitzen Projektleiter Christoph Fantini und Kristian Bunte, inzwischen ausgebildeter Grundschullehrer.</media:description><media:copyright>Karla Götz / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 01 Sep 2017 15:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Rektor beginnt seine zweite Amtsperiode</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rektor-beginnt-seine-zweite-amtsperiode</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Den weiteren Ausbau der bisherigen Erfolge in Forschung und Lehre werde ich in den Mittelpunkt meiner zweiten Amtsperiode stellen“, sagt Rektor Bernd Scholz-Reiter, der jetzt für weitere fünf Jahre die Universität leiten wird. Ein wichtiger Aspekt seien die kommenden Entscheidungen in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. „Ich freue mich, dass Professor Scholz-Reiter das verantwortungsvolle Amt für weitere fünf Jahre übernimmt und wir gemeinsam mit ihm die anstehenden Herausforderungen gestalten können“, sagt die Bremer Wissenschaftssenatorin, Professorin Eva Quante-Brandt.
</p><h3>Kooperation und Partizipation</h3><p>Scholz-Reiter setzt sich für eine forschungsstarke Universität ein und will die Kooperationen mit zahlreichen außeruniversitären Partnern fortsetzen. Jüngstes Beispiel für eine umfassende Zusammenarbeit ist die „U Bremen Research Alliance“. Zugleich geht es dem Rektor um eine partizipative Universität. Die Universitäts-Strategie 2018 bis 2028 ließ Professor Scholz-Reiter kürzlich in einer Online-Konsultation von allen Angehörigen der Universität diskutieren. „Die Strategie soll einen Weg in die Zukunft beschreiben, den wir gemeinsam gehen wollen. Daher ist es uns wichtig, dass sie auf einer breiten Basis fußt“, unterstreicht er sein Anliegen. Weitere wichtige Aufgaben der kommenden Jahre sind die Stärkung von forschungsorientierter Lehre, die Internationalisierung von Studiengängen und die Digitalisierung in Lehre und Studium.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Bernd Scholz-Reiter hat ein Studium als Wirtschaftsingenieur an der TU Berlin absolviert und dort auch 1990 promoviert. Er hat eine Professur im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen inne. Bis zu seinem Amtsantritt als Rektor vertrat er das Gebiet „Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme“ und leitete seit 2002 das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA). Dort verantwortete Scholz-Reiter den Bereich „Intelligente Produktions- und Logistiksysteme“. Er war Initiator und Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Von 2007 bis Ende 2011 war Bernd Scholz-Reiter als Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darüber hinaus ist er ordentliches Mitglied der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech sowie Fellow der International Academy for Production Engineering (CIRP).</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017062_Rektor_Dr.-Ing._Bernd_Scholz-Reiter__Quelle_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_Querformat.jpg" length="143521" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017062_Rektor_Dr.-Ing._Bernd_Scholz-Reiter__Quelle_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_Querformat.jpg" fileSize="143521" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Bernd Scholz-Reiter wird für weitere fünf Jahre die Universität Bremen leiten.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16700</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 Aug 2017 12:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUS PREIS für nachhaltige Forschung startet mit Neuerungen in die zweite Runde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/campus-preis-fuer-nachhaltige-forschung-startet-mit-neuerungen-in-die-zweite-runde-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder so weit: Für den CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft werden an der Universität Bremen die besten Abschlussarbeiten zu Fragen der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, des Schutzes der Umwelt, des Klimas und der Meere gesucht. Neu ist, dass nicht mehr nur eine, sondern zwei Arbeiten prämiert werden: Je eine Doktor- und eine Masterarbeit erhalten die Auszeichnung. Die Preise werden mit insgesamt 3.000 Euro honoriert. Die Nominierung geeigneter Absolventinnen und Absolventen ist ab dem 01. September möglich.
</p><p>Verliehen wird der CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft von der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen. Neu hinzugekommen in den Kreis der Auslobenden sind die Alumni der Universität Bremen. Der Verein der ehemaligen Studierenden und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter, der im vergangenen Jahr noch Partner des CAMPUS PREIS war, hat seine Förderung aufgestockt und ermöglicht so die Vergabe eines zweiten Preises. Weiterhin unterstützen auch die Bremer Unternehmen ADLER Solar und REETEC die Ehrung.
</p><p>Für die Auszeichnung können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgeschlagen werden, die mit besonderen Ansätzen, Methoden und Ergebnissen die nachhaltige Forschung voranbringen. Wichtig ist, dass die Promotion oder der Masterabschluss an der Universität Bremen nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Eine direkte Bewerbung durch die Absolventinnen und Absolventen ist nicht möglich. Berechtigt zu einer Nominierung für den CAMPUS PREIS sind Lehrende an der Universität Bremen (Professorinnen und Professoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, Lektorinnen und Lektoren, Lehrbeauftragte und weitere zur Abnahme von Masterarbeiten und Dissertationen Berechtigte).
</p><p>Die Auswahl der Preisträgerinnen oder Preisträger erfolgt durch eine hochrangig besetzte Jury: Professorin Hildegard Westphal, Direktorin des Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Professor Andreas Breiter, Konrektor der Universität Bremen, Professorin Anna-Katharina Hornidge, Leiterin der Abteilung Sozialwissenschaften am ZMT, Professor Justus Notholt, Professor für Erdfernerkundung am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen, Fritz Habekuß, Redakteur im Ressort Wissen von DIE ZEIT, Michael Wolff, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Alumni der Universität Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> und Geschäftsführer fact+film Medienproduktions GmbH sowie <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll von der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT bewerten die Arbeiten.
</p><p>Nominierungen für den CAMPUS PREIS können bis zum 11. November 2017 abgegeben werden. Auf der Internetseite <a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a> finden sich die detaillierten Teilnahmebedingungen und der Link zur Einreichung von Vorschlägen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br>Tel.: +49 421-230569<br>E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de">info@campuspreis.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016059_CampusPreis_Logo_RGB_02.jpg" length="246036" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016059_CampusPreis_Logo_RGB_02.jpg" fileSize="246036" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der CAMPUS PREIS zeichnet Doktor- und Masterarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit aus. Nominierungen sind am dem 01. September möglich</media:description><media:copyright>Kellner &amp; Stoll - Stiftung für Klima und Umwelt</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16697</guid>
                            <pubDate>Thu, 24 Aug 2017 10:13:26 +0200</pubDate>
                            <title>Zum Tod von Peter Bürger: „Ein wacher und kritischer Geist“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zum-tod-von-peter-buerger-ein-wacher-und-kritischer-geist</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Er gehörte zu den Professoren der ersten Stunde an der Universität Bremen –&nbsp; vor kurzem ist der renommierte Literaturwissenschaftler Peter Bürger mit 80 Jahren in Berlin verstorben. Die Universität Bremen trauert um den Romanisten, der 1971 als einer der ersten Professoren an die Universität Bremen berufen wurde. „Peter Bürger hat mit seinem wachen und kritischen Geist die Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen entscheidend geprägt“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. In der Literatur, so Bürgers Grundthese, arbeite die Moderne an ihrer Bestimmung. „Er war nicht nur ein bedeutender Vertreter seines Faches, sondern ein Denker und Essayist, der weit darüber hinaus auf eines vor allem vertraute: auf die Orientierungskraft ästhetischer Theorie“, so der Dekan des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften, Professor Thomas Althaus. Peter Bürger hatte von 1971 bis 1996 eine Professur in der Romanistik an der Universität Bremen. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt die „Theorie der Avantgarde“. 1974 erschienen, wurde sie zu einer der wichtigsten Schriften des Jahrzehnts. Sie wird bis heute diskutiert. Nach seinem Tod gab es Nachrufe in überregionalen Medien – unter anderem der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-peter-buerger-ist-gestorben-1.3628208" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Süddeutschen Zeitung</a> und im <a href="http://www.deutschlandfunk.de/thomas-hettche-zum-tod-von-peter-buerger-ein-eleganter.691.de.html?dram:article_id=393364" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Deutschlandfunk</a>. Die Zeitschrift „Romanische Studien“ veröffentlichte <a href="http://blog.romanischestudien.de/peter-buerger-1936-2017/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">eine Rezension der Neuauflage seiner Theorie der Avantgarde</a>. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017059_Peter_Buerger_01.jpg" length="135144" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017059_Peter_Buerger_01.jpg" fileSize="135144" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">OLYMPUS DIGITAL CAMERA</media:description><media:copyright>Rainer Schossig</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 22 Aug 2017 18:17:34 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Beteiligung an Sonderbericht des UN-Weltklimarats</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-beteiligung-an-sonderbericht-des-un-weltklimarats</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltklimarat (<span lang="en">Intergovernmental Panel on Climate Change</span> – IPCC) hat die Autorinnen und Autoren seines Sonderberichts „<span lang="en">Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate</span>“(SROCC) benannt. Aus 569 Nominierungen aus 57 UN-Mitgliedsstaaten wurden 101 Expertinnen und Experten ausgewählt, die bis 2019 an dem Bericht mitwirken werden. Unter den Autoren sind auch die Wissenschaftler Professor Ben Marzeion und Professorin Monika Rhein an der Universität Bremen. Professor Hans-Otto Pörtner, Forscher am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Professor an der Universität Bremen, ist Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des <abbr lang="en" title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr>.
</p><p>Der Sonderbericht erläutert die Bedeutung und Gefährdung der Ozeane und Kryosphäre als lebenswichtige Bestandteile der Erde. Darunter fallen Aspekte wie Klimaveränderungen, steigender Meeresspiegel und der Ozean als Nahrungsquelle. Ozeane und Kryosphäre – der von Eis bedeckte Teil des Planeten – machen den Großteil der Erdoberfläche aus. Ihre Veränderungen haben entsprechend große Auswirkungen auf die Menschheit. Der Bericht ist dadurch von hoher Relevanz und Bedeutung für politische Entscheidungen. Die Veröffentlichung ist im September 2019 geplant.
</p><h3>Expertise der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist gefragt</h3><p>Ben Marzeion ist seit September 2015 Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen. Nach seinem Studium der Ozeanographie in Kiel und der Promotion an der Universität Bergen in Norwegen gilt sein Interesse insbesondere der Bedeutung der Gletscherschmelze für regionale Meeresspiegelveränderungen. Im Fokus seiner Arbeit stehen dabei auch die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt, beispielsweise die Folgen der Gletscherschmelze für die Wasserverfügbarkeit in Gebirgsregionen. Marzeion ist Hauptautor des Kapitels „Anstieg des Meeresspiegels und seine Folgen für Inseln und Küsten“. Hauptautorinnen und -autoren erarbeiten den Bericht im Team auf Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen, technischen und sozioökonomischen Informationen.
</p><p>Professorin Monika Rhein ist Leiterin der Arbeitsgruppe für Ozeanographie im Institut für Umweltphysik (IUP) und Professorin am MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Die Physikerin promovierte in Heidelberg und habilitierte an der Universität Kiel. Im Jahr 2000 folgte sie dem Ruf an die Universität Bremen. Sie forscht an klimarelevanten Prozessen im Ozean, zu der auch die Golfstromzirkulation gehört. Rhein ist stellvertretende Sprecherin des Sonderforschungsbereichs/Transregio 181 „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ und leitet das Verbundvorhaben RACE (Regionale Ozeanzirkulation und Globaler Wandel). Außerdem ist sie stellvertretende Sprecherin im Nationalkomitee SCAR/IASC der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie war bereits 2013 als Leitende Hauptautorin am Fünften Weltklimabericht des IPCC beteiligt. Im Sonderbericht übernimmt sie nun die Rolle eines Review Editors. Sie ist an der Auswahl der wissenschaftlichen Gutachterinnen und Gutachter beteiligt, stellt sicher, dass die Kommentare der Begutachtungen beantwortet und im Bericht berücksichtigt werden. Darüber hinaus assistiert sie den Leitautorinnen und -autoren dabei, kontroverse Ansichten adäquat im Bericht zu repräsentieren.
</p><p>Der Biologe und Klimaforscher Professor Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist seit 2015 Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates. Zusammen mit Debra Roberts aus Südafrika leitet er die Arbeitsgruppe, welche sich mit den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie zu Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. Hans-Otto Pörtner ist Biologe mit Expertise in den Themenbereichen Klima und Physiologie der Meerestiere. Er leitet die Sektion „Integrative Ökophysiologie“ am Alfred-Wegener-Institut und hat im Jahr 2005 eine Professur zu Anpassungsstrategien mariner Organismen an der Universität Bremen angetreten. Durch seine Tätigkeiten als leitender Hauptautor des Vierten und Fünften <abbr lang="en" title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</abbr>-Berichtes gewann Hans-Otto Pörtner bereits Erfahrungen in der Arbeit des Weltklimarates. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Institut für Geographie und MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Ben Marzeion<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421/218-67170<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><br>Institut für Umweltphysik und MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Monika Rhein<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421/218-62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ocean.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ocean.uni-bremen.de</a><br><br>Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Hans-Otto Pörtner<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 471/4831-1307<br>E-Mail: <a href="mailto:Hans.Poertner@awi.de">Hans.Poertner@awi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016014_Gletscher_02.jpg" length="418961" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016014_Gletscher_02.jpg" fileSize="418961" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Feldarbeiten auf dem Gletscher Shallap in der Cordillera Blanca, Peru. Schmelzende Gletscher wie dieser tragen stark zum Meeresspiegelanstieg bei.</media:description><media:copyright>Ben Marzeion/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16693</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Aug 2017 10:42:04 +0200</pubDate>
                            <title>Professor Frank Kirchner wird in Brasilien Ehrendoktor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professor-frank-kirchner-wird-in-brasilien-ehrendoktor</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die brasilianische Universität Centro Universitário SENAI CIMATEC hat Professor Frank Kirchner, Leiter des Robotics Innovation Centers am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Professor für Robotik an der Universität Bremen jetzt in Salvador da Bahia die Ehrendoktorwürde verliehen. Professor Kirchner erhielt die Auszeichnung „Doutor Honoris Causa“ für seine zukunftsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Robotik und der Künstlichen Intelligenz. Das Komitee würdigte damit die durch die Partnerschaft mit dem <abbr lang="de" title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> in Brasilien maßgeblich vorangetriebenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zusammen mit SENAI CIMATEC und der ansässigen Industrie, insbesondere die Gründung des Brazilian Institute of Robotics (BIR).
</p><h3>Medaille für besondere Verdienste</h3><p>In einer feierlichen Zeremonie mit 500 Gästen aus Politik, Forschung und Industrie überreichte der Rektor der Centro Universitário SENAI CIMATEC, <abbr lang="de" title="Doktor / Doktorin">Dr.</abbr> Leone Peter Correia da Silva Andrade, die Urkunde. Es ist die erste Auszeichnung dieser Art durch SENAI CIMATEC. Der Präsident des Industrieverbands des Staates Bahia (Federação das Indústrias do Estado da Bahia – FIEB), Antonio Ricardo Alvarez Alban, zeichnete Kirchner zusätzlich mit einer Medaille für besondere Verdienste aus, während Rosane Zagatti, Technologie-Managerin von Shell und Mitglied der Auswahlkommission, die Ehrenmedaille von SENAI CIMATEC an den Bremer Wissenschaftler überreichte.
</p><h3>Zusammenarbeit verstärken</h3><p>„Die Verleihung der Ehrendoktorwürde ist mir eine große Ehre und Auszeichnung“, so Kirchner. „Gleichzeitig ist sie ein Ansporn, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und brasilianischen Universitäten und Instituten weiter zu stärken und zu vertiefen, der ich mich gerne und mit ganzer Kraft in meiner Funktion als Professor an der Universität Bremen für den Bereich Lehre und Grundlagenforschung sowie in meiner Funktion als Direktor am <abbr lang="de" title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> für den Bereich angewandte Forschung und industrielle Innovation und schließlich in meiner Eigenschaft als Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie für den Bereich der interkulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Kooperation widmen werde.“
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Professor Frank Kirchner ist Standortleiter des <abbr lang="de" title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> Bremen und verantwortet den Forschungsbereich Robotics Innovation Center mit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 2006 als <abbr lang="de" title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Labor gegründet, baut der Forschungsbereich auf der grundlagenorientierten Forschung der von Kirchner geleiteten <abbr lang="de" title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> Robotik an der Universität Bremen auf. Seit 2002 hat der Universitätsprofessor dort die Leitung des Lehrstuhls für Robotik im Fachbereich Mathematik und Informatik inne. Zudem ist er seit 2013 Scientific Director des Brazilian Institute of Robotics und wurde 2015 zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Frank Kirchner hat an der Universität Bonn promoviert, arbeitete als leitender Wissenschaftler bei der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung in Sankt Augustin und an der Fakultät „Electrical Engineering“ an der Northeastern University in Boston, wo er zudem eine Niederlassung des Fraunhofer Instituts für Autonome Intelligente Systeme aufbaute.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017057_kirchner_ehrendoktor_01.jpg" length="78639" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017057_kirchner_ehrendoktor_01.jpg" fileSize="78639" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Dr. Frank Kirchner und der Präsident des Industrieverbandes des Staates Bahia FIEB, Antonio Ricardo Alvarez Alban, kurz nach der Übergabe der Urkunde und der Ehrenmedaille</media:description><media:copyright>SENAI CIMATEC</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16691</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Aug 2017 16:49:15 +0200</pubDate>
                            <title>Informatica Feminale: Senatorin dankt für „Kultur des Ermutigens“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/informatica-feminale-senatorin-dankt-fuer-kultur-des-ermutigens</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Informatica Feminale ist seit ihrer Gründung ein erfolgreiches Projekt von Frauen für Frauen“, lobte Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt in ihren Grußworten zum 20-jährigen Bestehen des Sommerstudiums an der Universität Bremen. Mehr als 50 Teilnehmerinnen, Dozentinnen und Mitbegründerinnen waren ins Mehrzweckhochhaus auf den Campus gekommen, um zwei Jahrzehnte dieses besonderen Informatikstudiums zu feiern. 
</p><h3>„Rollenvorbilder schaffen“</h3><p>Wie konstant die Anziehungskraft des Angebotes sei, dokumentiere die Zahl von jährlich mehr als 200 Teilnehmerinnen, so Quante-Brandt weiter. Informatik als biographische Entscheidung helfe, Rollenvorbilder für den MINT-Bereich zu schaffen. Noch immer studierten zu wenige Frauen dieses Fach. Bundesweit gebe es nur 20 Prozent Studierende in diesem Bereich. „An der Universität Bremen waren es vor zehn Jahren 10,7 Prozent Frauen, die sich für ein Informatikstudium entschieden, heute sind es immerhin 20 Prozent“, rechnete die Senatorin vor. „Da ist noch Luft nach oben.“ Sie dankte dem Organisationsteam und den Dozentinnen für „die Kultur des Aktivierens und Ermutigens.“ Eine wichtige Frage sei auch für sie persönlich, wie man in den Strukturen von Wissenschaft Geschlechtergerechtigkeit erzeugen könne.
</p><h3>220 Frauen aus 12 Ländern</h3><p>Mit Blick in den überwiegend weiblich gefüllten Saal gestand Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter: „Heute bekomme ich zum ersten Mal eine vage Vorstellung davon, wie man sich als Frau in einer Maschinenbauvorlesung fühlt“ und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. In diesem Jahr seien 220 Frauen aus 12 Ländern an die Universität Bremen gekommen. „Gesellschaftliche Verantwortung ist uns wichtig und wir setzen uns für Geschlechtergerechtigkeit ein“, betonte der Unirektor. Ein Indiz sei der Erfolg im Professorinnenprogramm des Bundes. Im Bundesdurchschnitt seien 24 Prozent der Professoren weiblich, in Bremen immerhin 29 Prozent. „Wir sind stolz auf die Informatica Feminale, wissen aber auch, dass es noch viel zu tun gibt“, so Scholz-Reiter.
</p><h3>Dank an Unterstützer</h3><p>Im Mittelpunkt des Festakts stand vor allem eine Frau: Veronika Oechtering, wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik und Gründerin des Sommerstudiums. Nachdem die Senatorin und der Rektor ihre Arbeit gewürdigt hatten, dankte sie ihrerseits den Mitgründerinnen der Informatica Feminale. Einen besonderen Applaus erhielt Hans-Jörg Kreowski. Er sei vor 20 Jahren Sprecher im Fachbereich Mathematik/Informatik gewesen und habe sie engagiert gefördert, so Oechtering. Herausragend und unverzichtbar sei auch die Unterstützung der studentischen Mitarbeiterinnen, vom Team des Kompetenzzentrums, des Fachbereichs mit Technik und Verwaltung, des Veranstaltungsbüros, des Finanzdezernats, der Poststelle und des Pförtners. „Ohne ihn kämen wir hier am Wochenende nicht rein.“ Veronika Oechtering endete mit einer besonders schönen Geburtstagsgeschichte. Teilnehmerin Hiba Oueslati aus Nordafrika sei genau so alt wie die Veranstaltung. „Zu ihrem Geburtstag hat sie von ihren Eltern in Tunesien eine Reise nach Bremen geschenkt bekommen, um an der Informatica Feminale teilnehmen zu können.“ <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_id_2017056_informatica_feminale_rehling_fddc3439a0.jpg" length="378673" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_id_2017056_informatica_feminale_rehling_fddc3439a0.jpg" fileSize="378673" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Sprachen die Grußworte (von links) Veronika Oechtering, Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt, Unirektor Prof. Bernd Scholz-Reiter</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16687</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Aug 2017 16:33:37 +0200</pubDate>
                            <title>Exzellenzstrategie: Bürgermeister Carsten Sieling macht sich ein Bild</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzstrategie-buergermeister-carsten-sieling-macht-sich-ein-bild</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin neugierig, womit wir bei der Exzellenzstrategie antreten“, sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling. Er war eigens auf den Campus gekommen, um sich ein Bild von den fünf Clusterskizzen zu machen, die die Universität im Wettbewerb von Bund und Ländern eingereicht hat. In den Clustern kooperieren exzellente Einzelwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in großen, interdisziplinären Forschungsverbünden. Am 28. September 2017 fällt die Entscheidung, welche der Skizzen einen Vollantrag ausarbeiten dürfen. Zwei müssen es mindestens schaffen, damit die Universität Bremen in der anderen Förderlinie die Chance bekommt, ihren Status als Exzellenzuniversität zu verteidigen.
</p><h3>Das Beste gegeben</h3><p>Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität, erläuterte: „Die fünf Clusterinitiativen zeigen, was wir in der Profilbildung in den vergangenen Jahren erreicht haben. Alle fünf Cluster haben das Optimum herausgeholt.“ Insgesamt seien von allen beteiligten deutschen Universitäten bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft knapp 200 Skizzen eingegangen, eine hochkarätig besetzte Jury werde zum Schluss 50 Cluster auswählen. „Wenn wir dabei sind, würde das unsere exzellente Forschung in Riesenschritten voranbringen“, unterstrich der Rektor. Immerhin geht es um eine Förderung je ausgewähltem Cluster mit drei bis zehn Millionen Euro pro Jahr.
</p><h3>Packende Kurzvorträge</h3><p>Mit sichtlichem Interesse verfolgte der Bürgermeister die packenden Kurzvorträge aus den Meereswissenschaften, den Umweltwissenschaften, den Materialwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Informatik. Die Vortragenden machten deutlich, wie sie interdisziplinär mit außeruniversitären Instituten und zum Teil auch regionalen Unternehmen zusammenarbeiten.
</p><h3>Erweiterte finanzielle Möglichkeiten</h3><p>„Es ist äußerst eindrucksvoll, wie hier die Kompetenzen am Standort so zusammengefügt werden, dass am Ende ein interessantes Projekt herauskommt“, sagte Sieling. Und er machte Mut: Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft sei ein wesentlicher Eckpunkt für die Zukunftskommission, die der Bremer Senat gerade gebildet habe. Schließlich habe Bremen ab 2020 erweiterte finanzielle Möglichkeiten, die auch der Wissenschaft zugutekommen sollen. Rektor Bernd Scholz-Reiter hörte es gern.
</p><h3>Breites Spektrum</h3><p>Die Cluster decken ein breites Spektrum aktueller gesellschaftlicher, technologischer und umweltbezogener Fragestellungen ab. Es geht um die Erkundung des Meeresgrundes, die Beobachtung der Schadstoffentwicklung aus dem All, beanspruchbare Metalle mit neuen Eigenschaften, Ungleichheiten in der Gesellschaft bis hin zum Leben mit neuen Technologien in der Zukunft. 
</p><h3>Zum Hintergrund:</h3><p>Im Juni 2016 beschlossen Bund und Länder, die bisherige Exzellenzinitiative als sogenannte Exzellenzstrategie fortzusetzen mit dem Ziel, deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken. Die Exzellenzstrategie umfasst zwei Förderlinien: die Exzellenzcluster und die Exzellenzuniversitäten. Unter Exzellenzclustern versteht man große, international sichtbare Forschungsverbünde, die ein langfristig relevantes Thema zum Inhalt haben, interdisziplinär aufgestellt sind und zum Profil der jeweiligen Universität passen. Sie werden bei Erfolg für zunächst sieben Jahren gefördert und erhalten drei bis 10 Millionen Euro pro Jahr. Bewähren sie sich danach im Rahmen einer Evaluation, können sie auch längerfristig finanziert werden. Die Universität Bremen verfügt mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften bisher über einen Exzellenzcluster.<br>Um im Wettbewerb um den Titel Exzellenzuniversität antreten zu dürfen, müssen Universitäten zukünftig über mindestens zwei Cluster verfügen. Diese Förderlinie dient der Stärkung der Universitäten als Institution und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Exzellenzuniversitäten werden dauerhaft gefördert. Die Universität Bremen hat sich 2012 mit dem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ durchgesetzt und will diesen Erfolg auch in der Exzellenzstrategie wiederholen. <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017055_besuch_bgm.jpg" length="195511" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017055_besuch_bgm.jpg" fileSize="195511" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">(v. l.) Prof. Olaf Groh-Samberg, Prof. Lucio Colombi Ciacchi,  Professorin Tanja Schultz, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Uni-Rektor Prof. Bernd Scholz-Reiter, Prof. John Philip Burrows, Prof. Michael Schulz, Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16686</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Aug 2017 09:47:44 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Studierende gezielt unterstützen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-studierende-gezielt-unterstuetzen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In den sogenannten Mint-Fächern –&nbsp;Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – ist der Bedarf an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern besonders hoch. Die Universität Bremen will nun internationale Studierende der Mint-Fächer gezielt unterstützen. Dazu hat sie das Projekt&nbsp; „Orientieren – Beraten – Durchstarten“ zur Entwicklung einer neuen <span lang="en">App</span> gestartet. Das Projekt wurde vom Stifterverband und weiteren Partnern ausgezeichnet. Ab sofort erhält die Uni Bremen für das kommende Jahr 50.000 Euro zur Umsetzung. 
</p><h3><strong>Die App beantwortet die wichtigsten Fragen </strong></h3><p>Mit der neuen <span lang="en">App</span> werden die vorhandene Angebote zum Studienstart und zur Studienorientierung in den <abbr lang="de" title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fächern aufbereitet und leichter zugänglich gemacht. Sie soll die Studierenden durch die Angebote leiten, praktische Tipps geben und die richtigen Ansprechpartner aufzeigen. In kurzer knapper Form werden hier die wichtigsten Fragen zusammengefasst und beantwortet. Darauf aufbauend wird die <span lang="en">App</span> stetig weiterentwickelt und um Module zu studienspezifischen Themen ergänzt. Außerdem wird die App mit bestehenden Angeboten vernetzt wie beispielsweise dem <span lang="en">HERE</span>-Programm <span lang="en">(Higher Education Refugee Entrance</span>), einer Anlaufstelle, die Menschen mit Fluchterfahrung bei der Aufnahme eines Hochschulstudiums in Bremen unterstützt.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_IMG_4824_klein_01_b368e15b51.jpg" length="245374" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_IMG_4824_klein_01_b368e15b51.jpg" fileSize="245374" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Eine neue Heimat, eine fremde Sprache: Für internationale Studierende bringt der Studienstart einige Herausforderungen mit sich</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16685</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Aug 2017 14:35:38 +0200</pubDate>
                            <title>Roboterfußball: B-Human erneut Weltmeister</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/roboterfussball-b-human-erneut-weltmeister</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Elf NAO-Roboter, neun Studierende der Universität Bremen und die Wissenschaftler Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen sind das Team B-Human. Und sie sind äußerst erfolgreich. In Japan holten sie jetzt zum sechsten Mal den Weltmeistertitel in allen drei Teilwettbewerben der Standard Platform League. Sowohl den „Champions Cup“ als auch die „Mixed Team Competition“ und die „Technical Challenge“ konnten die Bremer für sich entscheiden.
</p><h3>Starker Torhüter</h3><p>B-Human ist nun sechsfacher Weltmeister und neunfacher Deutscher sowie Europameister. Trotz stärkerer Gegner als sonst konnten sie sich mit spannenden Spielen im Champions Cup durchsetzen, und gewannen anschließend gemeinsam mit der TU Hamburg-Harburg die „Mixed Team Competition“. Am B-Human-Torhüter kam kein Gegner so schnell vorbei. Er lieferte beim Elfmeterschießen in der „Technical Challenge“ eine Glanzparade nach der anderen.
</p><h3>Kunstrasen anspruchsvoller</h3><p>Während 2016 lediglich in der „Outdoor Competition“ auf Kunstrasen gespielt wurde, traten die Spieler bei dieser WM erstmals in allen Wettbewerben auf diesem Untergrund an. Damit wurde das zweibeinige Laufen für die Roboter deutlich anspruchsvoller, gleichzeitig näherte man sich weiter den Bedingungen echter Fußballspiele an.
</p><h3>Alle Spieler sind NAO-Roboter</h3><p>B-Human tritt regelmäßig in den RoboCup-Wettbewerben in der Standard Platform League an. Diese verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter NAO der Firma Softbank Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_UPAK_144_B-Human_02_f4595feb65.jpg" length="396815" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_UPAK_144_B-Human_02_f4595feb65.jpg" fileSize="396815" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gold: Die Roboter aus Bremen haben Weltmeisterpokale gewonnen. </media:description><media:copyright>DFKI / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 28 Jul 2017 09:51:56 +0200</pubDate>
                            <title>System mit Datenbrille erleichtert in Windenergieanlagen die Arbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/system-mit-datenbrille-erleichtert-in-windenergieanlagen-die-arbeit</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Assistenzsystem mit Datenbrille unterstützt technisches Servicepersonal in Windenergieanlagen: Nach zweijähriger Forschung und Entwicklung haben das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen und die Projektpartnern AnyMotion (Bremen) und COMback (Oberreichenbach/Baden-Württemberg) die Ergebnisse des Projekts „AR-Maintenance System“ vorgestellt. Das System lässt sich auch auf andere Branchen übertragen.
</p><p>Das Verbundvorhaben wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des "Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand" (ZIM) gefördert und von wpd begleitet. Das Bremer Unternehmen entwickelt und betreibt weltweit Windparks.
</p><h3>Mehr sehen mit Augmented Reality und so effektiver arbeiten</h3><p>„AR“ steht für „Augmented Reality“, die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Möglich wird dies über eine mit einem Assistenzsystem verbundene halbtransparente 3D-Datenbrille. Ihre Träger sehen neben der vor ihnen liegenden realen Umgebung in der Blickfeldanzeige der Brille auch virtuelle Einblendungen wie Wegbeschreibungen oder Technikdaten.
</p><p>So leitet das System in den komplexen Windenergieanlagen (<abbr title="Windenergieanlage">WEA</abbr>) auf sicheren Wegen zu den Einsatzorten. Dort liefert es dann Informationen, die zur Erledigung der Wartungs- oder Reparaturaufträge erforderlich sind. Über ein mit dem System verbundenen Tablet und per Handgesten lassen sich nach Bedarf weitere Informationen abrufen und in die Brille einblenden. Zudem ist es möglich, über sichere Online-Datenverbindungen externe Hilfe in Anspruch zu nehmen und zum Beispiel live Experten in aller Welt zuzuschalten.
</p><p>Darüber hinaus übernimmt das System zeitaufwendige und vielfach als lästig empfundene Dokumentationspflichten, denn über die Brille werden die Arbeiten erfasst und in das System eingespeist.
</p><h3>Herausforderung Datenmanagement und besonderes Augenmerk auf&nbsp; IT-Sicherheit</h3><p>Eine große Herausforderung in dem Projekt lag im Management der großen Datenmengen. „Zum Beispiel die Sicherstellung einer zuverlässigen und übersichtlichen Indoor-Navigation in den WEA und die Verwaltung sowie die Verfügbarkeit und der schnelle Transfer der umfangreichen Daten sind elementar für die Funktionsfähigkeit des Systems“, sagt AnyMotion-Geschäftsführer Frank Bischoff.<br>Von großer Bedeutung in dem Vorhaben waren die <abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>- und Datensicherheit sowie die Gestaltung der Schnittstellen. Dafür zuständig war Projektpartner COMback. „Wir mussten sicherstellen, dass alle Daten nur den Kunden oder ausschließlich von ihnen autorisierten Stellen zugänglich sind“, sagt COMback-Geschäftsführer Achim Issmer. „Die Daten müssen unabhängig von den Übertragungswegen sicher sein und gespeichert werden können“, erklärt er.
</p><h3>„Einfach zu handhaben und eine Entlastung für die Fachkräfte“</h3><p>Als „hilfreich“ und „sehr einfach zu handhaben“ bewerteten WEA-Servicetechniker bei den Tests das System. Auch BIBA-Leiter Professor Michael Freitag ist begeistert. Nach nur wenigen Erklärungen konnte er sich per Handgesten die gewünschten Informationen in die Blickfeldanzeige der Brille rufen. „Die Bedienung ist nahezu selbsterklärend“, stellt er fest.
</p><p>„Das ist erneut ein guter Beleg dafür, dass sich Arbeit mithilfe neuer Informations- und Kommunikations-Technologien leichter und effizienter gestalten lässt“, sagt Freitag und betont: „Es geht uns darum, Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Entwicklungen wie diese leisten einen Beitrag zur Stärkung deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb.“
</p><p>Oliver Klausch, Leiter des technischen Managements von wpd, bestätigt Freitags Aussage. „In der Windenergiebranche fehlt es permanent an hochqualifiziertem Servicepersonal. Das ist nicht nur ein deutsches Problem. Für die besonders zeit- und kostenintensiven WEA-Instandhaltungsservices bedarf es vielfältig ausgebildeter Spezialisten mit zahlreichen Zertifikaten. Sie müssen sich mit den verschiedenen Anlagen jeweils bestens auskennen und vor Ort unter teils extremen Bedingungen oft alleine wichtige und kostenträchtige Entscheidungen treffen“, schildert er die aktuelle Situation. „Uns liegt daran, unsere stark beanspruchten Fachleute so gut wie möglich zu entlasten und mehr Mitarbeiter in die Lage versetzen zu können, Servicearbeiten in WEA durchzuführen“, erklärt Klausch.
</p><h3>Großes Interesse in der Wirtschaft – geeignet auch für andere Branchen</h3><p>„Das Interesse der Wirtschaft an dem System ist groß“, weiß Moritz Quandt, Projektleiter im BIBA. „Unsere Forschungen waren darauf ausgelegt, das System auch in anderen Branchen nutzen zu können“, sagt er. Es gebe zahlreiche Anwendungsfelder und darüber hinaus etliche Optionen für die Ergänzung zusätzlicher Anwendungen. Nach der erfolgreichen Entwicklung des Demonstrators müsse das AR Maintenance System nun zunächst einmal zur Marktreife weiterentwickelt werden. Noch suchen die Projektbeteiligten hier nach einem geeigneten Partner.
</p><p><em>Sabine Nollmann</em></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_System_mit_Datenbrille_BIBA_c_AnyMotion_257e388d56.jpg" length="459447" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_System_mit_Datenbrille_BIBA_c_AnyMotion_257e388d56.jpg" fileSize="459447" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das AR Maintenance System mit Datenbrille zur Unterstützung des technischen Servicepersonals in Windenergieanlage kam im Test bestens an. Die Bewertung der Techniker: „Praktisch und hilfreich!“</media:description><media:copyright>AnyMotion</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16680</guid>
                            <pubDate>Wed, 19 Jul 2017 11:26:08 +0200</pubDate>
                            <title>Universität koordiniert zukunftsweisendes Energieprojekt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-koordiniert-zukunftsweisendes-energieprojekt</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Heide im Kreis Dithmarschen soll Vorreiter für zukunftsweisende Energietechnologien werden. Im Stadtteil Rüsdorfer Kamp soll eine effiziente Strom-, Wärme und Kraftstoffversorgung entwickelt werden. Ziel ist die möglichst vollständige Verwertung von erneuerbaren Energien und insbesondere die Nutzung von den Anteilen der Windenergie, die aufgrund von Netzengpässen und fehlender Flexibilität im System abgeregelt werden und damit verloren gehen.
</p><h3>25 Millionen Euro Förderung</h3><p>Die Koordinierung des Großprojekts mit mehr als 20 Partnern übernimmt die Universität Bremen. Das interdisziplinäre „Institute for Advanced Energy Systems (AES)“ hat gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Region Heide, dem „Steinbeis Innovationszentrum (SIZ) energie+“, einem An-Institut der Technischen Universität Braunschweig, und weiteren Beteiligten den Zuschlag für das Projekt „QUAREE 100“ erhalten. Es wird in den nächsten fünf Jahren mit 25 Millionen Euro von der Bundesregierung gefördert. Das Budget der Universität Bremen beträgt 5,6 Millionen Euro. Vertreten ist von der Uni Bremen neben dem AES das artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit sowie das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT).
</p><h3>Auch Studierende profitieren</h3><p>Stefan G. Reisemann, Professor für Resiliente Energiesysteme, freut sich über den Erfolg: „Unsere Konzepte für eine nachhaltige und widerstandsfähige Gestaltung von Energiesystemen und die hoch innovativen Energietechnologien, die im Fachbereich Produktionstechnik der Universität entwickelt werden, können nun dank der großzügigen Förderung im Quartier Rüsdorfer Kamp untersucht werden. So wird die Brücke zwischen Forschung und Praxis geschlossen, und wir bringen die Energiewende ein entscheidendes Stück voran. Davon profitieren nicht zuletzt auch unsere Studierenden in der Vertiefungsrichtung Energiesysteme“.
</p><h3>Vorrang für regenerative Energiequellen</h3><p>Der 20 Hektar große Stadtteil mit Geschosswohnungsbau aus den 1950er bis 1960er Jahren soll nachhaltige Attraktivität gewinnen. Im Zentrum steht die Umsetzung einer eigenen Energieerzeugung und -versorgung innerhalb des Quartiers, die sowohl zentrale als auch dezentrale regenerative Energiequellen berücksichtigt. Dazu gehören Wärme- und Stromversorgung, sowie Mobilität. Anfallende Stromüberschüsse sollen elektrochemisch in zentralen Batteriespeichern sowie in Gasspeichern gesammelt werden. Um die Versorgung insgesamt auch unter Extremsituationen und in Störfällen gewährleisten zu können, müssen die Energiesysteme resilient, das heißt widerstandsfähig sein. Gleichzeitig soll das Quartier eine stabilisierende Wirkung auf das Energiesystem insgesamt entfalten. Daraus ergibt sich die spezifische wissenschaftliche Fragestellung der Universität Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017051_heide_Schwender_Stadt_Heide.jpg" length="327660" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017051_heide_Schwender_Stadt_Heide.jpg" fileSize="327660" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Windräder prägen das Bild rund um die Stadt Heide.</media:description><media:copyright>Schwender / Stadt Heide</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16679</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Jul 2017 10:22:55 +0200</pubDate>
                            <title>Flugzeug misst Luftverschmutzung europäischer Großstädte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/flugzeug-misst-luftverschmutzung-europaeischer-grossstaedte</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>HALO, ein hochfliegendes Forschungsflugzeug mit langer Reichweite, fliegt derzeit über europäische Ballungszentren hinweg. Atmosphärenphysiker und Chemiker messen die Auswirkungen der Luftverschmutzung in europäischen Ballungszentren auf die Erdatmosphäre.
</p><p>Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen ist Leiter des Projekts. Die Abkürzung HALO steht für „<span lang="en">High Altitude and Long Range Research Aircraft</span>“. Von London bis Rom und von Madrid bis Berlin führt die Strecke. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen das Forschungsflugzeug HALO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 
</p><h3>Ergänzende Messungen über ganz Europa</h3><p>Das Flugzeug ist mit den modernsten Instrumenten ausgestattet, um Gas und Partikelemissionen aus den europäischen Ballungszentren zu erfassen und ihre fotochemische Umwandlung in der Atmosphäre genauestens zu analysieren. Parallel zur ersten Phase des Projekts werden über ganz Europa ergänzende Messungen von anderen Flugzeugplattformen aus sowie von bodengestützten Netzwerken durchgeführt und für die Planung und Auswertung genutzt.
</p><h3>Projekt wird mit rund 6 Millionen Euro gefördert</h3><p>Bei den Forschungsflügen handelt es sich um ein weitreichendes Kooperationsprojekt. Partner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (<span lang="en">Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales</span>) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_id_2017050_HALO_9d942855bb.jpg" length="263995" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_id_2017050_HALO_9d942855bb.jpg" fileSize="263995" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forschungsflugzeug HALO ist derzeit über europäischen Metropolen unterwegs und misst Schadstoffe.</media:description><media:copyright>DLR</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16673</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Jul 2017 10:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität startet Online Konsultation zur Strategie 2018 bis 2028</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-startet-online-konsultation-zur-strategie-2018-bis-2028</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie und wohin entwickelt sich die Universität Bremen in den nächsten Jahren? Welche Ziele verfolgt sie? Für welche Werte steht sie ein? Antworten auf diese Fragen soll zukünftig eine auf zehn Jahre angelegte Gesamtstrategie für die Universität geben. Hierfür liegt nun ein erster Entwurf vor, zu dem alle Angehörigen der Universität im Rahmen einer Online-Konsultation Stellung nehmen können. „Die Strategie soll einen Weg in die Zukunft beschreiben, den wir gemeinsam gehen wollen. Daher ist es uns wichtig, dass sie auf einer breiten Basis fußt“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität. Mit der Online-Beteiligung betritt die Universität Neuland, das Rektorat unterstützt diesen Schritt aber ausdrücklich. „Wir wollen so das Wissen, die Erfahrungen und das Engagement aller Universitäts-Mitglieder in die Strategie einfließen lassen“, erklärt Scholz-Reiter den Hintergrund.
</p><h3>Kommentarfunktion ab dem 26. Juni freigeschaltet</h3><p>Der aktuelle Entwurf ist das Resultat eines Prozesses, der im Jahr 2016 durch den Akademischen Senat initiiert wurde. Dieser hatte das Rektorat gebeten, eine gesamtuniversitäre Strategie zu entwickeln. Unter Einbeziehung von bereits bestehenden Vorarbeiten und der Analyse von Strategien anderer Universitäten entstand ein erster Text, der danach mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten sowie mit den Dekaninnen und Dekanen diskutiert wurde. Auch die Ergebnisse aus diesen Gesprächen finden sich in dem nun vorliegenden Papier wieder. Im Internet können alle Angehörigen der Universität jetzt auf einer eigens dafür eingerichteten Seite ihre Meinung zu dem Strategieentwurf hinterlassen. Die Kommentarfunktion ist ab dem 26. Juni bis zum 20. Juli freigeschaltet. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Registrierung mit einer Universitäts-Mailadresse.
</p><h3>Diskussion im Akademischen Senat im Herbst</h3><p>Nach Abschluss der Konsultation werden alle Kommentare gesichtet und ausgewertet. Die Aufbereitung für die weitere Diskussion kann jeder mitverfolgen, der zuvor im Internet seine Meinung zu dem Textentwurf geäußert hat. Im Herbst soll das Ergebnis der Online-Befragung dann gemeinsam mit einer überarbeiteten Version der Strategie 2018 bis 2028 im Akademischen Senat diskutiert werden. Bernd Scholz-Reiter hofft auf eine rege Beteiligung an der Konsultation. „Jetzt kommt es auf Sie an“, ruft er alle Beschäftigten und Studierenden auf, sich in den Strategieprozess einzubringen, „lassen Sie uns Ihre Meinung wissen und gestalten Sie die Zukunft unserer Universität mit!“
</p><p><strong>Weitere Informationen: <br></strong>Universität Bremen<br>Stabstelle Strategische Projekte und Exzellenz<br>Fabian Heuel<br>Tel.: +49 421 218-60018<br>E-Mail: <a href="mailto:fabian.heuel@vw.uni-bremen.de">fabian.heuel@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017046_Online-Konsultation.PNG" length="35648" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017046_Online-Konsultation.PNG" fileSize="35648" type="image/png"/><media:description type="plain">Online-Konsultation zur Universitätsstrategie 2018 bis 2028</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16677</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Jul 2017 15:32:34 +0200</pubDate>
                            <title>„Schwarmbildung ist für die heutige Wissenschaft unabdingbar“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/schwarmbildung-ist-fuer-die-heutige-wissenschaft-unabdingbar</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind jung, agil und leistungsbereit.“ Mit diesen Worten begrüßte Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter den Wissenschaftsrat, der seine Sommersitzung derzeit in Bremen abhält. Er ist das höchste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in der Bundesrepublik Deutschland und tagt von Jahr zu Jahr in einem anderen Bundesland, diesmal an der Weser. Die Universität hatte ins Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) zu einem Empfang eingeladen.
</p><h3>„Bremer Spirit“</h3><p>Bernd Scholz-Reiter skizzierte die Geschichte der Universität als „nicht von Fürsten oder Klerus“ gegründet, sondern als „Rote Kaderschmiede“. Aus dieser Zeit habe sich die Experimentierfreude, die Kooperationsbereitschaft und die Freude am konstruktiven Streit erhalten, „etwas, was wir gern als den Bremer Spirit bezeichnen“. Das illustrierte er mit der Tenure-Perspektive für Professuren, die an der Universität Bremen bereits vor 15 Jahren eingeführt wurde. Derzeit werden auch im Mittelbau verlässliche Karrierewege entwickelt. Die "<span lang="en">U Bremen Research Alliance</span>" sei wiederum ein Beispiel für eine umfassende Kooperation. „Mehr als 50 Kooperationsprofessorinnen und -professoren arbeiten an der Universität Bremen, 40 davon in Bund-Länder-Einrichtungen“, sagte der Gastgeber. Als Beispiel für die partizipative Universität beschrieb er die aktuelle Entwicklung der Universitätsstrategie für die Jahre 2018 bis 2028. Mit einer transparenten Online-Konsultation werde das Papier derzeit mit einer breiten Universitätsöffentlichkeit abgestimmt. „Über 240 Kommentare und 700 Likes“ seien bereits eingegangen.
</p><h3>Lob für Open Campus</h3><p>Professor Peter Gumbsch, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates, beschrieb in seinen Grußworten das Zusammenrücken in der Wissenschaft als für die Zukunft unabdingbar. „Wissenschaftswettbewerbe gewinnt man heute durch Kooperationen und Absprachen“, sagte er. Das maritime Flair im <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr>, die spürbare Nähe zu den Ozeanen, rege ihn an, das koordinierte Verhalten von Schwarmfischen als Beispiel heranzuziehen. Das Modell ließe sich auf Bremen übertragen, die 2016 gegründete "<span lang="en">U Bremen Research Alliance</span>" sei „ein erster Schritt zur Schwarmbildung“. Mit einem Zitat von Alexander von Humboldt „Wissen und Erkennen sind Freude und Berechtigung der Menschheit“ lobte er den <span lang="en">OPEN CAMPUS</span>, als Tag der offenen Tür, der „die Freude am Erkennen“ an Bürgerinnen und Bürger vermittle. 
</p><h3>Führungen ins Bohrkernlager</h3><p>55 hochrangige Gäste waren ins Foyer des Gebäudes an der Leobener Straße gekommen, führten in entspannter Atmosphäre bei klassischer Jazzmusik Gespräche, genossen köstliche Häppchen und zeigten großes Interesse an den Reden. Ein weiterer stark nachgefragter Höhepunkt waren Führungen ins Bohrkernlager, zu denen Hausherr Professor Michael Schulz eingeladen hatte.
</p><p>Weitere Informationen zur Tagung des Wissenschaftsrates: <a href="http://unihb.eu/jkIXoX9o" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/jkIXoX9o</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id2017049_Wissenschaftsrat.jpg" length="828897" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id2017049_Wissenschaftsrat.jpg" fileSize="828897" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Empfang des Wissenschaftsrates im MARUM (von links): Peter Nyhuis, Thomas May, Martina Brockmeier, Peter Gumbsch, Manfred Prenzel, Bernd Scholz-Reiter.</media:description><media:copyright>Uni Bremen / Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16675</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Jul 2017 11:50:20 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen als erste deutsche Hochschule im internationalen Netzwerk SERU für Nachwuchsförderung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-als-erste-deutsche-hochschule-im-internationalen-netzwerk-seru-fuer-nachwuchsfoerderung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen baut ihre Zusammenarbeit mit weltweit führenden Forschungsuniversitäten aus, um ihre Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. „Wir haben uns dem US-amerikanischen Netzwerk <abbr lang="en" title="Student Experience in the Research University">SERU</abbr> angeschlossen“, sagt der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Andreas Breiter. SERU steht für „Student Experience in the Research University“ und ist an dem renommierten Center for Studies in Higher Education in <span lang="en">Berkeley</span>&nbsp;in den USA angesiedelt. Ziel des internationalen Konsortiums ist es, die Situation von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden weltweit vergleichend zu untersuchen und dadurch besser auf deren Bedarfe einzugehen.
</p><h3>Voneinander lernen</h3><p>Das Netzwerk von <abbr lang="en" title="Student Experience in the Research University">SERU</abbr> erstreckt sich mittlerweile über die gesamte Welt: Neben rund 30 renommierten US-Universitäten gehören mehr als 20 weitere Einrichtungen aus den Niederlanden, Großbritannien, Schweden, China, Japan und Australien dazu. Die Universität Bremen ist das erste offizielle Mitglied aus Deutschland. „Wir hoffen, dass sich bald weitere deutsche Universitäten anschließen werden“, so der Konrektor. „Denn durch <abbr lang="en" title="Student Experience in the Research University">SERU</abbr> haben wir die Möglichkeit, uns mit anderen international renommierten Forschungsuniversitäten auszutauschen und voneinander zu lernen.“
</p><h3>Groß angelegte Studie </h3><p>Um herauszufinden, welche Belange und Bedürfnisse die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an den einzelnen Forschungsuniversitäten weltweit haben, erarbeiten die Mitglieder zurzeit gemeinsam eine großangelegte Studie, in der Doktorandinnen und Doktoranden befragt werden sollen. An der Universität Bremen startet diese Befragung voraussichtlich im Herbst unter Federführung des neuen Nachwuchszentrums <abbr title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr>. BYRD steht für „Bremen Early Career Researcher Development“ und ist aus dem Promotionszentrum ProUB hervorgegangen. Es bietet kostenlose Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung, Information und Beratung in Form von Workshops, individuellen Coachings und Seminaren für alle Karrierestufen.
</p><h3>Uni-Engagement besteht bereits auf nationaler Ebene</h3><p>Nicht nur international sucht die Universität Bremen den Austausch mit anderen Forschungsuniversitäten zur Optimierung ihrer Nachwuchsförderung in der Wissenschaft. Konrektor Andreas Breiter ist seit Mai 2017 zudem im Vorstand des Universitätsverbands zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland e.V. – kurz: UniWiND. Das Forum setzt sich dafür ein, die Ausbildungsbedingungen von Promovierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu Beginn der Postdocphase zu optimieren, um ihnen bestmögliche Chancen für zukünftige Karrieren innerhalb und außerhalb der Hochschulen zu ermöglichen. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Rektorat<br>Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Breiter<br>Telefon: +49 421 218-60021<br>E-Mail: <a href="mailto:kon1@uni-bremen.de">kon1@uni-bremen.de</a><br><br>Nachwuchszentrum BYRD (Bremen Early Career Researcher Development)<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Diana Ebersberger<br>Telefon: 0421 218-60309<br>E-Mail: <a href="mailto:ebersberger@vw.uni-bremen.de">ebersberger@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017047_SERU.jpg" length="859814" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017047_SERU.jpg" fileSize="859814" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Engagiert sich international und national für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Konrektor Professor Andreas Breiter.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16669</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Jun 2017 10:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forscher-sorgen-mit-ungewoehnlicher-studie-ueber-edelgase-international-fuer-aufmerksamkeit-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Reaktionen mit Edelgasen haben Chemiker seit je her fasziniert. Die Substanzen, die zum Beispiel als Leuchtmittel in Leuchtstoffröhren vorkommen, sind extrem träge in ihren chemischen Reaktionen – und damit „edel“. Eine Studie in diesem Bereich der Grundlagenforschung sorgt in der Fachwelt zurzeit für Aufmerksamkeit. Unter Federführung der Universität Bremen ist es einem Forscherteam gelungen, eine Verbindung zwischen Edelgasen und einer negativ geladenen chemischen Substanz zu schaffen. Negative Substanzen haben einen Elektronenüberschuss und sollten daher prinzipiell nicht mit Edelgasen reagieren. Mit Hilfe experimenteller und computergestützter Methoden konnten die Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Leipzig, der Bergischen Universität Wuppertal und des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) in Richland die Ursache für dieses bemerkenswerte Reaktionsverhalten der Anionen aufklären und ein neues chemisches Reaktionskonzept entwickeln. Fachgutachter haben die Studie als wissenschaftlichen Durchbruch eingestuft. Sie bringt die Forscher auf das Titelblatt der aktuellen nationalen und internationalen Print-Ausgabe des weltweit angesehenen Fachjournals „Angewandte Chemie" (Nr. 27), die am heutigen 26. Juni 2017 erscheint. 
</p><h3>Edelgase gar nicht so edel?</h3><p>Die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler standen zunächst im Widerspruch zur akzeptierten Lehrmeinung. Denn ein Edelgas kann höchstens durch eine chemische Substanz mit hohem Elektronenmangel gebunden werden, die dem Edelgas – trotz seiner Reaktionsträgheit –&nbsp; Elektronen entreißt. Die experimentellen Ergebnisse ließen aber keinen Zweifel zu: Ein negativ geladener Borcluster&nbsp; – eine Verbindung mit Elektronenüberschuss, die das Halbmetall Bor enthält –&nbsp; hatte die Edelgase Krypton und Xenon gebunden. „Um dieses chemische Rätsel zu lösen, das völlig unserer Intuition widersprach, waren umfangreiche theoretische Untersuchungen mit modernsten computergestützten Methoden erforderlich“, sagt Markus Rohdenburg, Erstautor der Studie. Er promoviert zurzeit an der Universität Bremen und hat an dem Projekt schon als Student mitgearbeitet. Dabei ist das Verständnis der Wissenschaftler von Edelgasen unkritisch. „Die Reaktion ist auf die besondere chemische Natur dieses negativen Borclusters zurückzuführen“, erklärt Professor Simon Grabowsky (Uni Bremen), der die Studie gemeinsam mit seinem ehemaligen Bremer Kollegen <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Jonas Warneke vom US-amerikanischen <span lang="en">Pacific Northwest National Laboratory</span> in Richland geleitet hat. "Obwohl der Borcluster physikalisch ein negatives Teilchen ist, ist es chemisch quasi ein positives Teilchen.“ Diese außergewöhnliche Verknüpfung von physikalischen und chemischen Eigenschaften mache das Edelgasbinden unter diesen experimentellen Bedingungen erst möglich. Durch diese Erkenntnisse könnten mögliche praktische Anwendungen zum Beispiel in der Edelgasisolierung und Lagerung entwickelt werden.
</p><h3>Erfolgreiche Studie durch gute Kooperation </h3><p>Um die Studie erfolgreich durchzuführen, nutzten die Wissenschaftler in Bremen, Leipzig, Wuppertal und Richland gegenseitig ihre jeweilige Expertise: Während die Forscher an der Universität Bremen und dem US-amerikanischen <span lang="en">Pacific Northwest National Laboratory</span> die grundlegende Idee entwickelten, erste Messungen und theoretische Untersuchungen machten, führten die Wissenschaftler der Universität Leipzig die Experimente zur Edelgasbindung und spektroskopische Messungen durch. Expertise in der Borclusterchemie brachte die Bergische Universität Wuppertal mit. Die chemische Synthese der in der Studie verwendeten Borcluster erfolgte dort.
</p><h3>Das Autorenteam im Überblick</h3><p>An der Studie sind von der Universität Bremen die Wissenschaftler Markus Rohdenburg, Professor Simon Grabowsky, <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Borrmann, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Vladimir Azov und Florian Klemiss beteiligt. <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Jonas Warneke hat an der Universität Bremen promoviert und forscht zurzeit am US-amerikanischen <span lang="en">Pacific Northwest National Laboratory</span> (PNNL) in Washington. An der Universität Leipzig haben die Wissenschaftler Martin Mayer, Max Grellmann und Professor Knut R. Asmis an der Studie mitgearbeitet. Von der Bergischen Universität Wuppertal gehört Professor Carsten Jenne zum Autorenteam.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich 2 – Biologie / Chemie<br>Institut für Angewandte und Physikalische Chemie<br>Markus Rohdenburg<br>Tel.: +49 421 218-63203<br>E-Mail: <a href="mailto:m.rohdenburg@uni-bremen.de">m.rohdenburg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017045_Angewandte_Chemie_Fotolia_133427200_M.jpg" length="1104872" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017045_Angewandte_Chemie_Fotolia_133427200_M.jpg" fileSize="1104872" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Edelgase kommen zum Beispiel als Leuchtmittel in Leuchtstoffröhren vor</media:description><media:copyright>Â©thauwald-pictures - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16670</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 14:21:01 +0200</pubDate>
                            <title>Universität und AOK vereinbaren Zusammenarbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-und-aok-vereinbaren-zusammenarbeit</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen und die AOK Bremen /Bremerhaven haben jetzt einen Rahmenkooperationsvertrag geschlossen. Weitere Vereinbarungen zu verschiedenen medizinischen Fragestellungen als „Unterverträge“ sind in Vorbereitung. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Zusammenarbeit mit der AOK ist von großer Bedeutung für uns“, sagte Rektor Bernd Scholz-Reiter bei der Unterzeichnung. Die Universität habe bereits positive Erfahrungen bei verschiedenen Projekten mit der Gesundheitskasse sammeln können. „Der Rahmenvertrag ist nicht nur eine Hülse. Wir starten jetzt und werden mittel- und langfristig spannende Themen in Angriff nehmen“, erläuterte Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven.
</p><h3>Deutschlandstipendien und Praktika</h3><p>Im Rahmenvertrag ist festgehalten, dass die Gesundheitskasse besonders qualifizierte und engagierte Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern will. Sie beteiligt sich bereits am Deutschlandstipendienprogramm und wird das weiterhin tun. 
</p><h3>Harnwegsinfekte: Müssen es Antibiotika sein?</h3><p>Ein erstes konkretes Thema wird die Suche nach einer wirkungsvollen Therapie bei Harnwegsinfekten sein. Bis heute werden mehr als die Hälfte der unkomplizierten Harnwegsinfekte mit Antibiotika behandelt. Doch der Nachweis, dass dies notwendig ist, steht noch aus. Alternative Therapien zeigen wahrscheinlich dieselben Ergebnisse, das muss aber klinisch ausgewertet werden. Eine solche gesellschaftlich relevante Vergleichsstudie will an der Universität Bremen das Institut für Public Health und Pflegeforschung im Fachbereich Gesundheitswissenschaften umsetzen.
</p><h3>Hilfe bei chronischen Schwindelanfällen</h3><p>Chronischer Schwindel ist eine so genannte Nischen-Erkrankung, die nicht sehr verbreitet ist. „Bis heute ist sie ursächlich nicht therapierbar“, sagte Woggan. Inzwischen werde in der Medizin ein symptomatischer Ansatz gewählt, um mit Schwindel durchs Leben zu kommen. „Das wollen wir präzise anschauen lassen und Trainingsmethoden für die Betroffenen finden.“ In dem Projektvorhaben „Stabilität im Raum“ geht es um eine bessere Bewegungs- und Handlungsfähigkeit für die Patienten, die den Umgang mit chronischem Schwindel neu erlernen sollen, auch um Stürzen vorzubeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Neuropsychologie und der Verhaltensneurobiologie der Universität Bremen werden sich darum kümmern. 
</p><h3>Partner an der Universität</h3><p>Einer von sechs Wissenschaftsschwerpunkten der forschungsstarken Exzellenzuniversität sind die Gesundheitswissenschaften. Aber auch Fachbereiche wie Biologie/Chemie, Informatik und die Sozialwissenschaften arbeiten in Projekten, die sich in der medizinischen Versorgung anwenden lassen. „Der Transfer von Forschungsergebnissen in Gesellschaft und Wirtschaft ist für die Universität Bremen eine besondere Verpflichtung“, unterstreicht Rektor Bernd Scholz-Reiter.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Bild_1_01.jpg" length="1173999" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Bild_1_01.jpg" fileSize="1173999" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Rektor der Universität Bremen, Prof. Bernd Scholz-Reiter, und der Vorstandsvorsitzende der AOK Bremen/Bremerhaven, Olaf Woggan, unterzeichnen den Rahmenkooperationsvertrag.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 20 Jun 2017 14:33:07 +0200</pubDate>
                            <title>University of South Florida verleiht Professor Gessler die Ehrendoktorwürde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/university-of-south-florida-verleiht-professor-gessler-die-ehrendoktorwuerde</link>
                            
                            <description>Für seine international vernetzte wissenschaftliche Arbeit in der Beruflichen Bildung und Weiterbildung hat Professor Michael Gessler eine hohe Auszeichnung erhalten. Die University of South Florida hat ihm jetzt die Ehrendoktorwürde verliehen. Der Wissenschaftler forscht und lehrt an der Universität Bremen im Fachbereich Bildungs-und Erziehungswissenschaften und am interdisziplinären Institut Technik und Bildung, dessen Sprecher er von 2011 bis 2015 war.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en">University of South Florida</span> ist eine große Universität mit 47.000 Studierenden und mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Tampa. Sie gehört zu den zehn größten staatlichen Hochschulen in den USA und belegt bei Rankings regelmäßig Spitzenpositionen. Professor Gessler ist heute noch überwältigt von der glanzvollen Feierstunde, in der er zum Ehrendoktor gekürt wurde. „Es war die Abschlussfeier der Absolventinnen und Absolventen, 10.000 Uniangehörige und Gäste füllten die riesige Halle“, sagt er. Er wurde im traditionellen Talar mit Doktorhut auf das Podium gerufen und erhielt eine Schärpe als Zeichen seiner neuen Würde. 
</p><h3>Gratulation der Konrektorin</h3><p>„Wir gratulieren unserem Kollegen für diese außerordentlich ehrenvolle Auszeichnung der angesehenen <span lang="en">University of South Florida</span>. Er führt forschungsbasiert Bildung und Arbeitswelt in internationaler Vernetzung mit starken Partnern zusammen. Damit trägt er erheblich zum zeitgemäßen Transfer zwischen universitärer Forschung und Lehre und der globalisierten Gesellschaft bei", freut sich die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, Professorin Yasemin Karakaşoĝlu.
</p><h3>Regelmäßig Gäste aus Tampa in Bremen</h3><p>Gessler engagiert sich weltweit für sein Fach. Er ist Vorsitzender des internationalen Forschungsnetzwerks für Berufliche Bildung und im Vorstand des europäischen Netzwerks in diesem Bereich. Seit 2010 hat er regelmäßig Promovierende aus Tampa an der Universität Bremen zu Gast. Im Kurs „<span lang="en">Career and Workforce-Education</span>“ (Berufswahlentwicklung und Ausbildung der Arbeitskräfte) machen sie sich mit den Stärken des Berufsbildungssystems in Deutschland, des so genannten Dualen Systems, vertraut. „Deutschland ist da eine Hausnummer“, sagt der Gastgeber. Die Gruppe der Nachwuchswissenschaftler aus Florida vergleiche das deutsche Berufsbildungs- und Weiterbildungssystem mit den amerikanischen Strukturen.
</p><h3>Kompetenzorientierte Ausbildung</h3><p>Während dieser Zeit ist Professor Gessler als eine Art Botschafter unterwegs. Er besucht mit den amerikanischen Gästen Berufsbildende Schulen wie das TBZ Bremen-Mitte, ortsansässige Betriebe und ihre Ausbildungswerkstätten wie bei AcelorMittal, Mercedes oder Airbus. „Große Bewunderung gibt es immer für die gut ausgestatteten Maschinenparks in den Werkstätten, an denen die Auszubildenden unter echten Bedingungen die praktischen Anforderungen ihres künftigen Berufes erlernen“, sagt er. Aber auch die kompetenzorientierten, zwischen Schulen und Firmen abgestimmten Lehrpläne, beeindruckten die amerikanischen Doktoranden.
</p><h3>Vorlesungen in Florida geplant</h3><p>Seit 2014 ist der Professor für Berufsbildung Herausgeber des Open-Access-Journals „International <span lang="en">Journal for Research in Vocational Education and Training</span>“. Die Universität Bremen, die <span lang="en">University of South Florida</span> und drei weitere Universitäten in England, den Niederlanden und Australien beteiligen sich daran. Die Forschungsplattform um Kontinente wie Afrika, Asien und Süd-Amerika zu erweitern, ist sein Ziel. Aktuell beschäftigt sich der Wissenschaftler mit dem Transfer in der Berufsausbildung deutscher Unternehmen im Ausland. Bald wird er nach China reisen, wo sich in zwei Industrieparks in der Nähe von Shanghai mehr als 300 deutsche Firmen angesiedelt haben. Wie bilden diese aus, nach deutschem oder chinesischem Vorbild? Das ist eine Frage, die Professor Gessler umtreibt. Ergebnisse dieser Systemvergleiche wird er dann auch in Lehrveranstaltungen in Tampa vortragen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_id_2017044_gessler_praesidentin_22f6117929.jpg" length="352947" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_id_2017044_gessler_praesidentin_22f6117929.jpg" fileSize="352947" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Verleihung in Tampa: Professor Dr. Michael Gessler mit der Präsidentin der University of South Florida, Dr. Judy Genshaft.</media:description><media:copyright>University of South Florida</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Sat, 17 Jun 2017 18:14:14 +0200</pubDate>
                            <title>Großer Andrang beim dritten OPEN CAMPUS </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/grosser-andrang-beim-dritten-open-campus</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Welten öffnen – Wissen teilen“: Beim dritten OPEN CAMPUS zog das etablierte Motto an diesem Samstag rund 19.000 Besucherinnen und Besucher auf den Campus. Bereits vor der offiziellen Eröffnung um 14 Uhr waren zahlreiche Interessierte im Campus-Park unterwegs, um sich in den mehr als 40 Pagoden über Studium, Forschung, Ausbildung, Arbeit und das vielfältige internationale Leben der Exzellenzuniversität zu informieren. Bis zum Abend waren die rund 60 Führungen, 30 Vorträge und elf Workshops für Kinder so gut wie ausgebucht. Hinzu kam ein unterhaltsames Bühnenprogramm mit der beliebten Chemie- und Physikshow, internationalen Tänzen, Poetry Slam und Musik-Bands. Hauptact war abends der Hamburger Rapper Samy Deluxe. Beim Kindercampus gab es tagsüber auch für die Kleinsten viel Spiel und Spaß im Campus-Park.
</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass Sie alle gekommen sind“, sagte der Rektor, Professor Bernd Scholz-Reiter, bei seiner Begrüßung. „Mit dem OPEN CAMPUS wollen wir allen Interessierten mal wieder zeigen, wer wir sind und was in uns steckt“. Der Rektor dankte allen Helferinnen und Helfern sowie Freunden und Förderern der Universität Bremen. „Durch Ihre Unterstützung ist dieses Fest überhaupt erst möglich.“
</p><h3>Forschung spielerisch vermitteln</h3><p>„Ich finde es beeindruckend, was die Universität an diesem Tag alles anbietet“, sagte eine Mutter, die mit ihrem 13-jährigen Sohn unterwegs war. Die beiden hatten sich gerade eine Experimentalshow des Fachbereichs Biologie/Chemie angesehen und danach das mit flüssigem Stickstoff hergestellte Schokoladeneis genossen. Auch eine Austauschstudentin aus Thailand ist begeistert. In der Pagode der Geographen hatte sie ein kleines Karussell getestet, mit dem Klimaforschende den Besucherinnen und Besuchern auf spielerische Weise die sogenannte Corioliskraft veranschaulicht haben. „Sie spielt in der Meteorologie eine wichtige Rolle“, erklärt Professor Ben Marzeion. Er verwende das Karussell ebenfalls in seinen Vorlesungen, um den Studierenden Wissenschaft möglichst anschaulich zu vermitteln.
</p><h3>Gutes Format</h3><p>Auch im Gebäude <abbr lang="de" title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> herrschte den ganzen Nachmittag Hochbetrieb. Neben zahlreichen Vorlesungen gab es einen sogenannten Solar-Cup, in dem rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu ein Wettrennen mit selbstgebauten solarbetriebenen Modellautos machen konnten. „Der OPEN CAMPUS ist ein gutes Format, um Besucherinnen und Besuchern Einblicke in unsere Universität zu geben“, sagt Uni-Mitarbeiter Torsten Bolik.
</p><h3>Dank an Sponsoren und Unterstützer</h3><p>Der OPEN CAMPUS findet seit 2013 alle zwei Jahre statt. Dies ermöglichen zahlreiche Sponsoren. Dazu gehörten in diesem Jahr die Sparkasse Bremen, die AOK Bremen / Bremerhaven, die Wirtschaftsförderung Bremen, die Lampe &amp; Schwartze KG, die Entsorgung Nord GmbH &amp; Co. KG, die Wall GmbH sowie die Manfred und Ursula Fluß-Stiftung, die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Stiftung Bremer Wertpapierbörse, der Alumniverein der Universität Bremen und die Stiftung der Universität Bremen. Der Weser-Kurier und Radio Bremen Vier sind erneut Medienpartner des OPEN CAMPUS.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_484-4197.jpg" length="723980" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_484-4197.jpg" fileSize="723980" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Justus Notholt erklärt in seiner beliebten Bühnenshow physikalische Phänomene des Alltags</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 14 Jun 2017 21:45:48 +0200</pubDate>
                            <title>Nachwuchszentrum BYRD bietet Unterstützung auf allen Karrierestufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/nachwuchszentrum-byrd-bietet-unterstuetzung-auf-allen-karrierestufen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Um Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bestmöglich zu unterstützen, hat die Universität Bremen ihr Promotionszentrum ProUB zum Nachwuchszentrum <abbr lang="en" title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr> ausgebaut. Die Abkürzung steht für „<strong>B</strong>remen Earl<strong>y</strong> Career <strong>R</strong>esearcher <strong>D</strong>evelopment“. „<abbr lang="en" title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr> baut auf der erfolgreichen Arbeit des Promotionszentrums ProUB auf, das die Universität 2010 gegründet hat“, sagte der Konrektor für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Andreas Breiter, bei der Eröffnungsfeier in dieser Woche. ProUB wurde mit Fördermitteln der Exzellenzinitiative unterstützt. BYRD arbeitet eng mit allen Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs und Fördereinrichtungen für Nachwuchsforschende der Universität Bremen zusammen.
</p><h3>Was ist neu?</h3><p>Neben Angeboten für Doktorandinnen und Doktoranden umfasst BYRD nun auch ein eigenes Programm für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen – von der Promotion bis zur Professur. BYRD ist somit die zentrale Anlaufstelle für Promovierende, Postdocs und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es bietet kostenlose Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung, Information und Beratung in Form von Workshops, individuellen Coachings und Seminaren.
</p><h3>Blick für die Wirtschaft öffnen </h3><p>Ein neuer Fokus liegt auf der Karriereorientierung sowie der Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf ihren Karrierewegen sowohl in der Wissenschaft als auch in Wirtschaft und Gesellschaft. „Die meisten werden nicht an der Universität bleiben, deshalb müssen wir ihnen auch Qualifizierungsangebote für andere Bereiche eröffnen“, so Konrektor Breiter. Es sei wichtig, den Blick für Wirtschaft und Gesellschaft als Jobperspektive zu öffnen. Mit <abbr lang="en" title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr> wolle die Universität Bremen zudem weltweit sichtbarer werden und internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine gute Perspektive ermöglichen. Wichtig sei ebenfalls, den Betreuerinnen und Betreuern Unterstützung zu bieten. „Auch Professorinnen und Professoren brauchen Austauschmöglichkeiten“, so Professor Breiter.
</p><h3>Senatorin lobt Nachwuchsförderung der Universität Bremen</h3><p>„Die Universität Bremen hat eine lange und gute Tradition in der Nachwuchsförderung“, sagte die Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt bei der Eröffnungsfeier von <abbr title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr>. So gehörte die Hochschule zu den ersten Universitäten in Deutschland, die die Juniorprofessur vor vielen Jahren einführte. Neben <abbr lang="en" title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr> gibt es schon lange eine zentrale Forschungsförderung, die den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt unterstützt. „Sie machen hier alle eine sehr gute Arbeit“, so Senatorin Quante-Brandt.
</p><h3>Jetzt zu Workshops anmelden</h3><p>Aktuell sind noch Plätze für Postdocs in <abbr lang="en" title="Bremen Early Career Researcher Development">BYRD</abbr>-Workshops frei, die im August stattfinden werden. Es geht um Themen wie Bewerbungstraining für die Wirtschaft (Marktanalyse, Selbstpräsentation, Feedback für den Lebenslauf), Wissenschftskommunikation und kollegiale Beratung für Postdocs. Anmeldungen und Informationen <a href="/zflb/projekte-forschung/abgeschlossene-projekte/creative-unit-cu/kooperationen/kooperationsschulen" class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">BYRD-Website unter Veranstaltungen.</a></p><p>Weitere Informationen zu BYRD finden Sie unter www.uni-bremen.de/byrd&nbsp; &nbsp;<br><br><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>Referat 12 – Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Julia Sievers (Referatsleitung)<br>Telefon: +49 421 218-60320<br>E-Mail: <a href="mailto:jsievers@vw.uni-bremen.de">jsievers@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_UPAK_BYRD-Team_Foto_Lisa_Haferkamp_Uni_Bremen__9cc51c9c5a.jpg" length="557836" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_UPAK_BYRD-Team_Foto_Lisa_Haferkamp_Uni_Bremen__9cc51c9c5a.jpg" fileSize="557836" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lisa Haferkamp/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 12 Jun 2017 11:10:17 +0200</pubDate>
                            <title>„Welten öffnen –Wissen teilen“: OPEN CAMPUS der Uni Bremen am 17. Juni 2017</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/welten-oeffnen-wissen-teilen-open-campus-der-uni-bremen-am-17-juni-2017</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte OPEN CAMPUS rückt näher. Am Samstag, 17. Juni 2017, ab 14 Uhr zeigt die Universität Bremen wieder, was in ihr steckt. Unter dem Motto „Welten öffnen – Wissen teilen“ stellen sich in 40 Pagodenzelten entlang der Bibliotheksallee Fachbereiche, Institute und Einrichtungen mit Aktionen, Informationen und Experimenten vor. Studieninteressierte erhalten Anregungen, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studienberatung beantworten Fragen zur Bewerbung. Kurzvorträge, Wissenschaftsshows und Führungen geben auf vergnügliche Weise Einblicke in wissenschaftliche Phänomene und Fragestellungen sowie die Forschungsarbeit an Bremens Exzellenzuni. Mit einem Kindercampus ist auch an Familien gedacht. In Workshops lösen Jungen und Mädchen Kriminalfälle, lassen Raketen starten oder untersuchen Fossilien.
</p><h3>Poetry Slam und „dance around the world“</h3><p>Rektor Bernd Scholz-Reiter wird das Fest um 14 Uhr auf der Bühne im Campus-Park eröffnen. Dort wird dann ein abwechslungsreiches Programm geboten. Internationale Communities stellen sich vor, musizieren und tanzen unter dem Motto „Dance around the world“. Poetry Slam mit dem Slammer Filet und die beliebte Chemie- und Physikshow sorgen den Nachmittag über für Unterhaltung. Um 19 Uhr beginnt auf der Bühne die Open Air-Party. Hauptact ist der Hamburger Rapper Samy Deluxe.
</p><h3>Dank an Sponsoren und Unterstützer</h3><p>Der OPEN CAMPUS lebt auch von der großzügigen Unterstützung seiner Sponsorinnen und Sponsoren. In diesem Jahr ermöglichen die Sparkasse Bremen, die AOK Bremen / Bremerhaven, die Wirtschaftsförderung Bremen, die Lampe &amp; Schwartze KG, die Entsorgung Nord GmbH &amp; Co. KG, die Wall GmbH, sowie die Manfred und Ursula Fluß-Stiftung, die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Stiftung Bremer Wertpapierbörse, der Verein der Alumni der Universität Bremen und die Stiftung der Universität Bremen, dass das Festival der Wissenschaft wieder im Campus-Park stattfinden kann. Der Weser-Kurier und Radio Bremen vier sind erneut Medienpartner des OPEN CAMPUS.
</p><h3>Anmeldung für Führungen und Workshops</h3><p>Die Uni Bremen lädt alle Interessierten ein, beim OPEN CAMPUS dabei zu sein und sie mal von einer anderen Seite zu erleben. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Teilnahme an Führungen und an den Workshops auf dem Kindercampus müssen jedoch vorher angemeldet werden, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die kostenlosen Tickets können bis Samstag, 17. Juni 2017, 12 Uhr gebucht werden. Das detaillierte Programm und Tickets gibt es auf der <a href="/artec/forschung/abgeschlossene-projekte/nitrogen-management-in-the-making-material-practices-and-policies-in-germany" class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Website des OPEN CAMPUS</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Für Film- und Fotoaufnahmen des Konzerts von Samy Deluxe ist eine vorherige Akkreditierung obligatorisch. Diese kann bis Dienstag, 13. Juni, online unter "Akkreditierung" beantragt werden. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16659</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Jun 2017 09:47:22 +0200</pubDate>
                            <title>Wie können Blackouts im Energiesystem vermieden werden?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-koennen-blackouts-im-energiesystem-vermieden-werden</link>
                            
                            <description>Wie können Energiesysteme der Zukunft Hackerangriffen und Extremwetter widerstehen und dabei relativ stabil bleiben? Wie können Ausfälle überbrückt und robuste, lernende Systeme aufgebaut werden? Das sind Fragen, mit denen sich das neu gegründete Institute for Advanced Energy Systems an der Universität Bremen beschäftigt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professoren Stefan G. Reisemann und Arnim von Gleich, Mitbegründer des Instituts, waren in ein hochrangiges Projekt eingebunden, dessen Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden.
</p><h3>Thema für drei große Akademien</h3><p>Drei große Wissenschaftsakademien – acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, und die Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften – arbeiten an „Energiesystemen der Zukunft“ (ESYS). Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sind daran beteiligt. Stefan G. Reisemann und Arnim von Gleich aus dem Fachbereich Produktionstechnik gehören dazu. Sie forschen in der Arbeitsgruppe „Risiko und Resilienz“, die jetzt eine Analyse und eine wissenschaftsbasierte Stellungnahme für die Politik erarbeitet hat.
</p><h3>Langfristige Strategien entwickeln</h3><p>Es geht um die Umsetzung einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung. Vor dem Hintergrund jüngster Hackerangriffe wird das Thema immer wichtiger. Aber auch Schneestürme, Überschwemmungen oder Wetterunbilden als Folgen des Klimawandels stellen eine Gefährdung dar. Nicht nur mit der digitalen Vernetzung vormals getrennter Energiesysteme und anderer Infrastrukturen entstehen immer neue Angriffspunkte. Regierungen, Behörden und Unternehmen sind gefordert, langfristige Resilienzstrategien (Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit) zu entwickeln.
</p><h3>Vorschläge für die Politik</h3><p>Blackouts in einer Region können zum Beispiel besser kompensiert werden, wenn mehrere unterschiedliche Technologien zur Stromerzeugung und Systemsteuerung eingesetzt werden. So sind Windräder nicht von Hitzewellen betroffen. Gaskraftwerke können Strom auch in wind- und sonnenarmen Zeiten erzeugen. Werden Versorgungsnetze für Energie mit unterschiedlicher Software gesteuert, können sich einzelne Manipulationen schwerer im System ausbreiten. Die Arbeitsgruppe schlägt daher in ihrer Stellungnahme vor, Vielfalt bei Softwarelösungen zu fördern. Ein weiterer Vorschlag zielt auf die Verteilnetze für Strom. Heutzutage können Stadtteile oder Straßenzüge nur als Ganzes von der Versorgung getrennt werden. Besser wäre, die Stromnachfrage im Krisenfall nach Relevanz zu drosseln: Leuchtreklame und Straßenlaternen ließen sich abschalten, während Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr weiter mit Strom versorgt würden.
</p><h3>Universität Bremen gut aufgestellt</h3><p>Die Universität Bremen ist im Fachgebiet „Resiliente Energiesysteme“ gut aufgestellt und damit ein gefragter Partner für fachliche Expertisen. Stefan G. Reisemann hat die einzige Professur zu Resilienten Energiesystemen in Deutschland inne. Weitere Mitglieder des Institute for Advanced Energy Systems kommen aus dem Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, der Biologie, der Physik und den Sozialwissenschaften und arbeiten interdisziplinär zusammen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Hackerangriff_Fotolia_id_2017040.jpg" length="112367" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Hackerangriff_Fotolia_id_2017040.jpg" fileSize="112367" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Vor dem Hintergrund jüngster Hackerangriffe wird das Thema „Resiliente Energiesysteme“ immer wichtiger.</media:description><media:copyright>©Uli-B - stock.adobe.com</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16657</guid>
                            <pubDate>Thu, 01 Jun 2017 14:45:46 +0200</pubDate>
                            <title>„Jugend forscht“: Uni Bremen hat Preisträger Arta Safari erfolgreich unterstützt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jugend-forscht-uni-bremen-hat-preistraeger-arta-safari-erfolgreich-unterstuetzt</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Beispiel, wie die Universität Bremen und ihre Partner nicht nur Studierende und Doktoranden, sondern auch Schüler erfolgreich unterstützen: Der 17-jährige Arta Safari hat kürzlich beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ den 3. Platz im Fachgebiet Chemie gemacht. Zudem erhielt er den Sonderpreis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis. Für seine Forschungen hat der Schüler des Alten Gymnasiums die Infrastruktur sowie die Unterstützung des Fraunhofer <abbr lang="de" title="Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung">IFAM</abbr> und zwei Arbeitsgruppen der Universität Bremen geschickt kombiniert.
</p><h3>Sein Herz schlägt für die Quantensimulation</h3><p>Arta Safaris Herz schlägt für die Quantensimulation. „Ich arbeite mit einem Modellsystem, mit dem ich am Computer das chemische Verhalten von Molekülen simulieren kann“, erklärt er. Der 17-jährige führt hoch komplexe Formelrechnungen durch. Seine Vorträge hält er bei den Wissenschaftlern seit mehreren Jahren problemlos auf Englisch. Arta ist dankbar, dass die Universität und das Fraunhofer <abbr lang="de" title="Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung">IFAM</abbr> ihm die Möglichkeit bietet, bei ihnen zu forschen.
</p><h3>Mehrere Wissenschaftler begleiteten ihn</h3><p>„Wir freuen uns sehr über den Erfolg von Arta Safari“, sagt Professor Lucio Colombi Ciacchi von der internationalen Arbeitsgruppe „Hybrid Materials Interfaces“ der Universität Bremen. „Es hat uns große Freude bereitet, die Interessen dieses talentierten Jungen zu fördern.“ In seiner Arbeitsgruppe hat Nils Hildebrand den Jungen mit betreut. Weitere Unterstützung gab es von <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Arne Wittstock und Professor Marcus Bäumer des Instituts für Angewandte und Physikalische Chemie der Uni Bremen und am Fraunhofer <abbr title="Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung">IFAM</abbr> von Felipe Macul Perez und Dr. Michael Noske in der Abteilung von Professor Bernd Mayer.
</p><h3>Woran forscht Arta Safari?</h3><p>Bestimmte Enzyme bilden auf Oberflächen Schichten aus, die nur eine Moleküllage dick sind. Arta Safari vermutet, dass sich aus solchen sogenannten Monolayern hochwirksame Katalysatoren entwickeln lassen. Allerdings ist bislang nicht geklärt, welche Kräfte bei der Anlagerung wirken. Der Jungforscher simulierte am Computer die Wechselwirkungen des Enzyms Laccase mit Oberflächen sowohl aus Siliziumdioxid als auch aus Graphen – einer besonderen Form des Kohlenstoffs. Auf Siliziumdioxid, so fand er heraus, wird Laccase durch elektrostatische Wechselwirkungen festgehalten. Bei Graphen dagegen kommt es zur Überlappung der Ladungswolken von Enzymbausteinen und Kohlenstoff. Da diese Bindung besonders stark und von äußeren Faktoren unabhängig ist, wäre Graphen als Träger für Bio-Katalysatoren ideal.
</p><p><strong>Weiterführende Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br>Hybrid Materials Interfaces Group<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Lucio Colombi Ciacchi<br>Tel.: +49 421 218 64570 <br>E-Mail: <a href="mailto:colombi@hmi.uni-bremen.de">colombi@hmi.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017039_Arta-Safari.jpg" length="841822" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017039_Arta-Safari.jpg" fileSize="841822" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Bremer Schüler Arta Safari wurde bei seinen Forschungen von Wissenschaftlern der Uni Bremen und des Fraunhofer IFAM unterstützt.</media:description><media:copyright>jugend forscht</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16655</guid>
                            <pubDate>Fri, 26 May 2017 10:00:07 +0200</pubDate>
                            <title>DFG bewilligt weiteren Sonderforschungsbereich der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/dfg-bewilligt-weiteren-sonderforschungsbereich-der-uni-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>„Deck schon mal den Tisch!“ – viele Anweisungen, die für den Menschen leicht umzusetzen sind, stellen Roboter vor enorme Herausforderungen. Um Tätigkeiten ausführen zu können, benötigen sie extrem detaillierte Informationen: Was soll auf den Tisch gestellt werden? Wie greift man am besten ein Glas? Und woran erkennt man überhaupt einen Tisch? Damit Roboter auch Anweisungen mit einem hohen Grad an Abstraktion selbständig ausführen können, müssen sie in die Lage versetzt werden, fehlende Informationen selbst zu beschaffen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt einen weiteren Sonderforschungsbereich (SFB) der Universität Bremen bewilligt, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ganz neuen Ansätzen daran arbeiten, dass Roboter abstrakte Anweisungen selbständig umsetzen. Sie ermöglichen ihnen sozusagen das Lernen. Der <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> EASE (<span lang="en">Everyday Activity Science and Engineering</span>) startet am 1. Juli 2017 und wird in seiner ersten Förderphase von der <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> vier Jahre lang mit 10 Millionen Euro finanziert.</p></div><div></div><h3>Stärkung des Wissenschaftsschwerpunktes „Minds, Media, Machines“</h3><div></div><div><p>„Die Bewilligung des neuen <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>s ist für die Universität Bremen eine weitere Bestätigung, dass unser Wissenschaftsschwerpunkt ‚<span lang="en">Minds, Media, Machines</span>‘ &nbsp;starke Synergieeffekte bei der Zusammenführung der Forschungsfelder Künstliche Intelligenz, Kognitive Systeme und Robotik erzielt“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Ich freue mich über diesen Erfolg und gratuliere dem ganzen Team“. &nbsp;„Der <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> wird die Grundlagenforschung, Lehre und Internationalisierung des Wissenschaftsschwerpunkts weiter stärken“, ergänzt die Leiterin des Wissenschaftsschwerpunktes, Professorin Kerstin Schill, die auch Vizesprecherin des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>s ist.</p></div><div></div><h3>Roboter sollen Lebensqualität erhöhen</h3><div></div><div><p><span lang="en">EASE</span> wird im Rahmen der Grundlagenforschung untersuchen, wie es Menschen gelingt, ihre Alltagsaktivitäten äußerst flexibel, zuverlässig und effizient auszuführen. Dieses Verständnis soll dann eine neue Generation von Modellen für die Robotersteuerung inspirieren, um dort ein vergleichbares Niveau anzustreben. „Wenn Roboter lernen, umgangssprachliche Anweisungen richtig zu interpretieren, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für die Erhöhung der Lebensqualität – zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen oder für Senioren, die länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten“, erklärt der Sprecher des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>s, Professor Michael Beetz. In der Forschung sind ebenfalls vielfältige Einsatzmöglichkeiten denkbar, unter anderem die Durchführung von Experimenten mit Gefahrstoffen.</p></div><div></div><h3>Demokratisierung der Robotik</h3><div></div><div><p>Hohe gesellschaftliche Relevanz hat der SFB auch auf einer anderen Ebene: Er führt internationale Forscherinnen und Forscher zusammen und unterstützt die Idee des „<span lang="en">Open Research</span>“ – also die freie Verfügbarkeit der Forschungsergebnisse für alle Interessierten. So soll bewusst eine stärkere Demokratisierung der Robotik und der Künstlichen Intelligenz erreicht werden, damit die Entwicklung dieser Zukunftsfelder nicht alleine von kommerziellen Interessen geprägt wird. Die Universität Bremen baut in Zusammenarbeit mit weiteren internationalen Universitäten bereits seit einigen Jahren das Fundament für intensive Kooperationen im Bereich Robotik auf.</p></div><div></div><h3>Interdisziplinäre Forschung</h3><div></div><div><p>Die Forschungen des <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>s sind interdisziplinär: So sind nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Informatik und Mathematik beteiligt, sondern auch aus der Linguistik sowie den Human- und Gesundheitswissenschaften. Weitere externe Kooperationspartner sind der Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld (Professor Helge Ritter), das Institut für Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Professor Alin Albu-Schäffer) &nbsp;und &nbsp;der Lehrstuhl für kognitive Systeme der Technischen Universität München (Professor Gordon Cheng).</p></div><div></div><h3>Drei Forschungsbereiche</h3><div></div><div><p>Insgesamt gliedert sich der <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> in drei Forschungsbereiche, die das Thema Alltagsaktivitäten unter einem jeweils spezifischen Aspekt untersuchen: Im ersten Bereich (<span lang="en">Descriptive models of human everyday activity</span>) entwickeln die <span lang="en">EASE</span>-Forschenden unter anderem mit den Methoden der Neuropsychologie, Neuroinformatik und Linguistik neue Modelle für die Beschreibung menschlicher Alltagsaktivitäten. Der zweite Bereich (<span lang="en">Principles of information processing for everyday activity</span>) untersucht unter anderem mit den Mitteln der Theoretischen Informatik neue Methoden für Wissensrepräsentation und automatisches Schlussfolgern für Alltagsaktivitäten. Im dritten Forschungsbereich (<span lang="en">Generative models for mastering everyday activity and their embodiment</span>) werden die Erkenntnisse aus den beiden anderen Bereichen auf Robotersysteme übertragen und getestet.</p></div><div></div><h3>„Haushaltsmarathon“ für Roboter&nbsp;</h3><div></div><div><p>Am Ende der ersten Förderphase sollen die Roboter autonom einen „Haushaltsmarathon" absolvieren können, der die Ausführung von Haushaltsaufgaben wie Tischdecken und die Zubereitung einfacher Mahlzeiten über längere Zeiträume umfasst.</p></div><div></div><div><p><a href="http://ease.informatik.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Weitere Informationen zum SFB EASE finden Sie unter diesem Link</a></p></div><div></div><div><p><a href="http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_16/index.html" target="http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_16/index.html" class="external-link-new-window" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">Die Pressemitteilung der DFG lesen Sie im Internet</a></p></div><div></div><div><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Michael Beetz, PhD (Sprecher des SFB)<br>Telefon +49 (0) 421 218 64000<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:ai-office@cs.uni-bremen.de">ai-office@cs.uni-bremen.de</a>&nbsp;</p></div><div></div><div><p>Universität Bremen<br>Sabine Veit<br>Telefon: +49 (0) 421 218 64005</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/SFB-Sprecher_Prof._Dr._Michael_Beetz_Querformat_Foto_Alexis_Maldonado_Universitaet_Bremen.jpg" length="549231" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/SFB-Sprecher_Prof._Dr._Michael_Beetz_Querformat_Foto_Alexis_Maldonado_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="549231" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Artificial Intelligence Laboratory. Picture by Alexis Maldonado (Oct-2016). Copyright Universitaet Bremen</media:description><media:copyright>Universitaet Bremen. IAI. Alexis Maldonado 2016</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 22 May 2017 11:48:14 +0200</pubDate>
                            <title>Uni darf autonomes Fahrzeug auf öffentlichen Straßen testen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-darf-autonomes-fahrzeug-auf-oeffentlichen-strassen-testen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen können jetzt ihr eigenes autonomes Forschungsfahrzeug auf öffentlichen Straßen testen – stets mit einem Fahrer zur Sicherheit am Steuer. Verkehrssenator Joachim Lohse überreichte die dafür notwendige Ausnahmegenehmigung an den Projektleiter Professor Christof Büskens.
</p><p>Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und <abbr lang="de" title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr> Raumfahrtmanagement geförderten Projektes „AO-Car – Autonome, optimale Fahrzeugnavigation und -steuerung im Fahrzeug-Fahrgast-Nahbereich für den städtischen Bereich“ werden unter Leitung der Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ des Zentrums für Technomathematik (Professor Christof Büskens) sowie den Arbeitsgruppen "Kognitive Neuroinformatik" (Professorin Kerstin Schill) und „Computergraphik und virtuelle Realität“ (Professor Gabriel Zachmann) neue Fahrerassistenzsysteme entwickelt und die hierfür grundlegenden mathematischen und informatischen Fragestellungen erforscht und gelöst.
</p><p>„Ich freue mich sehr, dass nun der Grundstein für die weitere praktische Forschung im Bereich autonomes Fahren gelegt wurde und die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen mit ihrem ganzheitlichen Ansatz in diesem heißumkämpften Markt neue Lösungswege beschreiten werden“, so Senator Lohse.
</p><p>Professor Büskens erklärte hierzu: „Wir freuen uns sehr über die schnelle und unkomplizierte Unterstützung des Landes Bremen ab dem ersten Tag der Bekanntmachung unseres Vorhabens. Das Projekt, das die zentralen Stärken des Landes Bremen Luft- und Raumfahrt sowie Automobil verbindet, trägt dazu bei, universitäres Wissen in die Stadt zu tragen und so sichtbar zu machen.“
</p><h3>Wissen aus der Raumfahrt nutzen</h3><p>Ziel des Forschungsprojektes ist es insbesondere existierende Algorithmen und Methoden aus der Luft- und Raumfahrt auf automobile Anwendungen zu übertragen. Die Projektpartner arbeiten bereits seit mehreren Jahren gemeinsam an hoch-automatisierten Raumfahrtsystemen und möchten die dabei entwickelten Methoden auf das Forschungsfahrzeug und damit in den Bremer Straßenverkehr bringen.
</p><p>Die für den Einsatz des mit zusätzlicher Sensorik ausgerüsteten Forschungsfahrzeuges notwendige Ausnahmegenehmigung wurde von Senator Lohse kürzlich mit den besten Wünschen überreicht. Er gab damit den Start frei für die eigenständige Forschung und Erprobung des autonomen Fahrens in Bremen und im Umland. Die Ausnahmegenehmigung umfasst ausgewiesene Straßen in Bremen und Niedersachsen auf denen die Erprobung von hoch-automatisierten Fahrmanövern in Zukunft realisiert wird. Die genehmigte „Teststrecke“ zeichnet sich durch typische Verkehrssituationen aus, wie zum Beispiel Shared Space, Kreuzungen, Landstraßen, Autobahn, urbane Verkehrsadern, Parkplätze und weiteres.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_id_2017037_Bueskens_autonomes_fahren_3793dee049.jpg" length="415920" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_id_2017037_Bueskens_autonomes_fahren_3793dee049.jpg" fileSize="415920" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Interesse der Medien war groß, als Professor Christof Büskens (Foto) die Ausnahmegenehmigung für das Forschungsfahrzeug erhielt.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 12 May 2017 10:05:36 +0200</pubDate>
                            <title>Arktisches Klima im Fokus: SFB startet Expedition in die Polarregion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/arktisches-klima-im-fokus-sfb-startet-expedition-in-die-polarregion</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die globale Klimaerwärmung in der Arktis steht im Mittelpunkt einer aufwändigen Expedition, zu der mehr als 60 Forschende aus ganz Deutschland Ende Mai aufbrechen. In einer komplexen Messkampagne werden sie mit zwei speziell ausgerüsteten Forschungsflugzeugen und einem Forschungsschiff zwischen Grönland und Spitzbergen unterwegs sein. Die Expedition erfolgt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) Transregio 172 „Arktische Klimaveränderungen“ unter der Leitung der Universität Leipzig. Umweltphysiker der Universität Bremen sind an dem <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> beteiligt.
</p><h3>Bremer untersuchen die Rolle der Wolken</h3><p>„In dem <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> wollen wir unter anderem die Rolle arktischer Wolken für den verstärkten Klimawandel in polaren Regionen durch Fernerkundungsmessungen vom Schiff aus untersuchen“, sagt Justus Notholt, Professor an der Universität Bremen. Er ist Vizesprecher des Forschungsverbundes und vertritt mit seinem Kollegen Professor John Philip Burrows die Universität Bremen im <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>. Ihre Arbeitsgruppe vermisst die Zusammensetzung und Größenverteilung der Wolken sowie parallel dazu die Zusammensetzung der Atmosphäre durch Messungen im infraroten Spektralbereich.
</p><h3>Forschungen im großen Maßstab</h3><p>„Wir konnten in den vergangenen Jahren bereits viele Untersuchungen zum speziellen Verhalten von Wolken unter arktischen Bedingungen durchführen und dabei wichtige Ergebnisse erzielen, aber diesmal erreichen wir eine neue Dimension“, sagt Professor Manfred Wendisch von der Universität Leipzig, unter dessen Federführung der <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> steht. „Wir alle freuen uns sehr darauf, unsere Arktis-Forschungen nun in einem so großen Maßstab weiter vorantreiben zu können.“ Zu dem Forschungsverbund gehören neben den Universitäten Leipzig und Bremen die Universität Köln sowie das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig.
</p><h3>Eisfläche hat um mehr als die Hälfte abgenommen</h3><p>In den vergangenen 25 Jahren ist ein offensichtlicher Anstieg der bodennahen Lufttemperatur in der Arktis beobachtet worden, der die globale Erwärmung um das Zwei- bis Dreifache übersteigt, berichtet Wendisch. „Dieses Phänomen, das als arktische Verstärkung bezeichnet wird, führt zu dramatischen Veränderungen einer Vielzahl von Klimaparametern in der Arktis.“
</p><h3>Ziele des <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr></h3><p>Ziel des <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>-Forschungsverbundes ist es, die Klimaentwicklung in der Arktis mit verschiedenen Methoden und über längere Zeiträume zu beobachten, um die Verlässlichkeit von Modellen zur Vorhersage der beobachteten Erwärmung in der Arktis weiterentwickeln zu können. Die Ursachen dieser überdurchschnittlichen Erwärmung beruhen auf vielfältigen Faktoren, die das Klima in dieser Region beeinflussen, die aber bisher noch nicht vollständig bekannt sind. Für das Erreichen dieses Zieles stellt die DFG in einer ersten Phase bis Ende 2019 ungefähr zehn Millionen Euro zur Verfügung.
</p><h3>Expedition startet am 24. Mai</h3><p>Die aktuelle Messkampagne besteht aus zwei Missionen, die sich insgesamt über acht Wochen erstrecken. Am 24. Mai sticht das Forschungsschiff „Polarstern“ von Bremerhaven aus in See. Zusätzlich werden die Flugzeuge „Polar 5“ und „Polar 6“ am 22. Mai zum ersten Mal von Longyearbyen (Spitzbergen) aus für ihre Forschungsflüge abheben. Die „Polarstern“-Expedition endet am 20. Juli in Tromsö und wird somit über fast zwei Monate Daten zum Beginn der arktischen Schmelzperiode liefern. Weitere Flugzeugmessungen von Grönland aus sind für 2018 und 2019 vorgesehen.<strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik (IUP)<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Justus Notholt (Vize-Sprecher des SFB)<br>Tel.: +49 421 218-62190<br>E-Mail: <a href="mailto:notholt@uni-bremen.de">notholt@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Manfred Wendisch<br>Universität Leipzig, Institut für Meteorologie <br>Telefon: +49 341 97-32851<br>E-Mail: <a href="mailto:m.wendisch@uni-leipzig.de">m.wendisch@uni-leipzig.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/4/csm_id_2017036_SFB_Expedition_Arktis_Foto_AWI_Thomas_Krumpen_f0ca502b2b.jpg" length="253798" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/4/csm_id_2017036_SFB_Expedition_Arktis_Foto_AWI_Thomas_Krumpen_f0ca502b2b.jpg" fileSize="253798" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Forschungsfluzeug Polar 5 überfliegt das Forschungsschiff Polarstern bei einem Zwischenstopp auf Spitzbergen. </media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / Thomas Krumpen (CC-BY 4.0)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 08 May 2017 14:32:09 +0200</pubDate>
                            <title>Roboterfußball: Team B-Human ist erneut deutscher Meister</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/roboterfussball-team-b-human-ist-erneut-deutscher-meister</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfolgsserie reißt nicht ab: Das Roboterfußball-Team B-Human des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Bremen ist erneut deutscher Meister. Der amtierende Weltmeister und Europameister hat bei den RoboCup German Open in Magdeburg zum 8. Mal in Folge den Titel in der <span lang="en">Standard Platform League</span> gewonnen. Die Deutsche Meisterschaft fand vom 5. bis 7. Mai 2017 in Magdeburg statt. B-Human ist seit 2009 auf europäischer Ebene ungeschlagen.&nbsp;
</p><h3>Spannendes Finalspiel gegen das Nao-Team HTWK aus Leipzig</h3><p>Das packende Finale war eine erneute Auflage des in den vergangenen Jahren bei europäischen <span lang="en">RoboCup</span>-Wettbewerben immer wieder ausgetragenen Endspiels zwischen <span lang="en">B-Human</span> und dem Nao-Team HTWK aus Leipzig, dem Drittplatzierten der vergangenen Weltmeisterschaft. Beide Teams demonstrierten abermals eindrucksvoll ihre jeweiligen Stärken: die Leipziger in den Bereichen Zweikampf und Dribbling, die Bremer im Positionsspiel und den präzisen Weitschüssen. Mit mehreren Stürmern setzte sich das Nao-Team HTWK über weite Strecken des Spiels in der Bremer Hälfte fest. Es kam zu einer Reihe von intensiv geführten Kämpfen um den Ball. Mehrfach gelang <span lang="en">B-Human</span> jedoch ein schnelles Umschaltspiel nach Ballgewinn. Tief aus der eigenen Hälfte wurde der Ball hart auf das Leipziger Tor geschossen. Stets konnte der Leipziger Torhüter großartige Paraden zeigen, musste sich aber jeweils einem Bremer Stürmer geschlagen geben, der aus kurzer Distanz die Bälle im zweiten Anlauf dann doch immer im Tor unterbrachte. Das Finale endete mit 4:1 für <span lang="en">B-Human</span>, wobei das einzige Leipziger Tor durch einen spektakulären, ungewollten Fallrückzieher eines stürzenden <span lang="en">B-Human</span>-Roboters erzielt wurde.
</p><h3>Neues Turnierformat mit „Champions Cup“ und „Challenge Shield“</h3><p>Der Spielverlauf und das Ergebnis ähnelten stark dem Finale der vergangenen Europameisterschaft. Der Turnierverlauf war jedoch in diesem Jahr ein ganz anderer. Der Wettbewerb war aufgeteilt in den „<span lang="en">Champions Cup</span>“ und das „<span lang="en">Challenge Shield</span>“. Diese sollten innerhalb der <span lang="en">Standard Platform League</span> dazu beitragen, dass möglichst gleichstarke Gegner in den Wettkämpfen gegeneinander antraten – vergleichbar mit der ersten und zweiten Bundesliga. Somit traf <span lang="en">B-Human</span> bereits in der ersten Gruppenphase auf das Nao-Team HTWK sowie auf Berlin <span lang="en">United</span> und die Nao <span lang="en">Devils</span> Dortmund. Zudem konnte das Bremer Team alle Vorrundenspiele gewinnen, ebenso das Halbfinale gegen Berlin <span lang="en">United</span>, die sich zuvor noch in einem Relegationsspiel gegen den Gewinner des „<span lang="en">Challenge Shield</span>“ durchsetzen mussten.
</p><h3>Roboter spielten auf Kunstrasen</h3><p>Neben dem Turnierformat änderte sich in diesem Jahr auch der Bodenbelag des Fußballfeldes, das nun aus Kunstrasen bestand – in Magdeburg allerdings noch in einer recht roboterfreundlichen Form mit sehr kurzen Fasern. Auch gab es mehr natürliches Licht auf dem Spielfeld, welches bewusst in der Nähe großer Fenster aufgebaut worden war. Darauf musste sich die <span lang="en">Software</span> der Spielerkameras einstellen.
</p><h3>Über B-Human</h3><p>Das Team <span lang="en">B-Human</span> setzt sich aktuell zusammen aus elf NAO-Robotern, 19 aktuellen und ehemaligen Studierenden der Universität Bremen sowie den Wissenschaftlern <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen.
</p><h3>Über die Standard Platform League</h3><p><span lang="en">B-Human</span> tritt regelmäßig in den <span lang="en">RoboCup</span>-Wettbewerben in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an. Diese verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden: den humanoiden Roboter NAO der Firma<span lang="en"> Softbank Robotics</span>. Die Teams unterscheiden sich allein in der <span lang="en">Software</span>, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom.
</p><h3>Weltmeisterschaft in Japan</h3><p><span lang="en">B-Human</span> wird vom 27. bis 31. Juli 2017 wieder an der Weltmeisterschaft im Roboterfußball teilnehmen. Diese wird in Nagoya (Japan) ausgetragen – dem Ort, an dem der erste <span lang="en">RoboCup</span> im Jahr 1997 stattfand.
</p><p><a href="https://www.robocupgermanopen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Die offizielle Webseite der RoboCup German Open 2017</a></p><p><a href="http://www.b-human.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Webseite des Teams B-Human</a></p><p><a href="https://twitter.com/pennybhuman" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">B-Human bei Twitter</a></p><p><a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">B-Human bei Facebook</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong>&nbsp;<a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/KmwIrn4E3FcmggG" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Hier finden Sie Bildmaterial</a>&nbsp;
</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Telefon: +49 (0)421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a>&nbsp;
</p><p>DFKI-Pressekontakt<br>Telefon: +49 (0)421-17845 4111<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a></p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Telefon: +49 (0)421-218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/20170506_B-Human_RoboCupGermanOpen_4505.jpg" length="1653966" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/20170506_B-Human_RoboCupGermanOpen_4505.jpg" fileSize="1653966" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kampf um den Ball.</media:description><media:copyright>B-Human/Universität Bremen/DFKI GmbH/Judith Müller</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16647</guid>
                            <pubDate>Mon, 08 May 2017 10:10:18 +0200</pubDate>
                            <title>Meeresbiologin Antje Boetius in Braunschweig mit Gauß-Medaille geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/meeresbiologin-antje-boetius-in-braunschweig-mit-gauss-medaille-geehrt</link>
                            
                            <description>Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Tiefseeökologie hat Professorin Antje Boetius jetzt die Carl Friedrich Gauß- Medaille erhalten. Sie wird von der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft im Rahmen ihrer Jahrestagung vergeben. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Antje Boetius ist seit 2009 Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Zugleich leitet sie am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie die Forschungsgruppe Mikrobielle Habitate und am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven die Helmholtz-Max-Planck-Forschungsgruppe für Tiefseeökologie und -technologie.
</p><h3>Herausfordernde Expeditionen</h3><p>Die Meeresbiologin habe durch die Erforschung von Tiefseeökosystemen mit Unterwasserrobotern wissenschaftliches Neuland betreten, lobt die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft. Durch die Entdeckung der Schlüsselorganismen des anaeroben Methanumsatzes im Meeresboden habe sie sich international einen Namen gemacht. „Frau Boetius“, so der Text der Verleihungsurkunde, „gehört zu den hochkarätigen Wissenschaftlerinnen, die technisch herausfordernde Expeditionen in unbekannte Regionen unsere Planeten mit präziser Laborarbeit verbinden und über die Fähigkeit verfügen, ihre Forschungsergebnisse in einen globalen Kontext zu stellen“. Mit ihren disziplinübergreifenden Forschungsthemen baue sie Brücken zwischen Biologie, Chemie und den Geowissenschaften, lobte Laudatorin Dr. Antje Schwalb von der Technischen Universität Braunschweig.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017034_antje_boetius.jpg" length="82206" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017034_antje_boetius.jpg" fileSize="82206" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Laudatorin Dr. Antje Schwalb, TU Braunschweig (v.l.), Prof. Dirk Notz, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, Prof. Antje Boetius, Universität Bremen, Prof. Martin Visbeck, GEOMAR, Kiel, Prof. Daniela Jacob, Climate Service Center Hamburg</media:description><media:copyright>Martin Visbeck / GEOMAR</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16644</guid>
                            <pubDate>Fri, 28 Apr 2017 15:04:26 +0200</pubDate>
                            <title>Wie beeinflusst der wärmer werdende Ozean den grönländischen Eisschild?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wie-beeinflusst-der-waermer-werdende-ozean-den-groenlaendischen-eisschild</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als ein Viertel des weltweiten Meeresspiegelanstiegs wird derzeit durch den Massenverlust des grönländischen Eisschildes verursacht. Forschende beobachten seit etwa zwei Jahrzehnten mit Sorge, wie der Klimawandel den Eismassen Grönlands in einem immer größer werdenden Ausmaß zusetzt. Welche Rolle der wärmer werdende Ozean in dieser Entwicklung spielt, untersuchen ab dem 1. Mai 2017 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht deutschen Universitäten und Forschungszentren im neuen Verbundprojekt „Grönland-Eisschild/Ozean-Wechselwirkung" (GROCE). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt 3,5 Millionen Euro.
</p><h3>Universität Bremen beteiligt</h3><p>Von den insgesamt zehn bewilligten Forschungsprojekten werden zwei an der Universität Bremen mit knapp einer Million Euro gefördert.&nbsp; Die Bremer Forscherin Professorin Monika Rhein vom Institut für Umweltphysik und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften beschäftigt sich mit der Rolle des Schmelzwassers im Europäischen Nordmeer. Professor Ben Marzeion vom Institut für Geographie untersucht die Ozean-Eis Wechselwirkung an den Gletschern von Grönland.
</p><p>Weiterhin sind an dem Projekt die Universitäten Bonn, Dresden, Kaiserslautern und Erlangen-Nürnberg sowie Experten des GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung, und des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Projektkoordination übernimmt das AWI.
</p><h3>Gletscher beschleunigen ihr Fließtempo</h3><p>Der Eisschild verliert Eis, indem zum einen die Gletscher ihr Fließtempo beschleunigen und somit mehr Eis in den Ozean entlassen als sich im Inland neu bildet. Zum anderen schmelzen die Eisströme im Sommer inzwischen so großflächig an ihrer Oberfläche, dass sich an vielen Stellen Seen und reißende Bäche bilden und das Schmelzwasser Richtung Meer abfließt. „Wir haben uns gemeinsam das Ziel gesetzt, die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Grönländischen Eisschild, der Erdkruste, der Atmosphäre und dem Ozean besser zu verstehen. Der Schlüssel zur Beantwortung unserer Forschungsfragen liegt dabei in der Integration der exzellenten fachlichen Kompetenzen in der Beobachtung und numerischen Modellierung, die wir nun zum ersten Mal in diesem Forschungsverbund zusammenbringen“, sagt Projektleiter Professor Torsten Kanzow, Ozeanograph am Alfred-Wegener-Institut.
</p><h3>Flugzeug-, Schiffs- und Feldkampagnen</h3><p>Die Ozeanographen, Glaziologen und Geodäten werden dazu in diesem und nächsten Jahr koordinierte Flugzeug-, Schiffs- und Feldkampagnen im Nordosten Grönlands durchführen und ihre Messergebnisse anschließend mithilfe ausgewählter Computermodelle auswerten. Die Ergebnisse sollen ermöglichen, die Wechselwirkungen zwischen Eisschild und Ozean realitätsnäher in Klimamodelle einzufügen, sodass bessere Vorhersagen zu Veränderungen des Meeresspiegels und der Ozeanzirkulation getroffen werden können.
</p><h3>Gletscher im Nordosten Grönlands nimmt Sonderrolle ein</h3><p>Ein Kerngebiet der Messkampagnen wird der 79-Grad-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands sein. Er nimmt im Vergleich zu den anderen Gletschern Grönland fast schon eine Sonderrolle ein, denn im Gegensatz zu den Eisströmen an der West- und Südküste galt dieser Gletscher lange Zeit als stabil. Nun mehren sich die Anzeichen, dass sich auch der 79-Grad-Nord-Gletscher verdünnt. Noch allerdings weist er eine etwa 80 Kilometer lange, auf dem Meerwasser schwimmende Eiszunge auf.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik und MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rhein<br>Telefon: +49 421 218-62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ben Marzeion<br>Institut für Geographie<br>Telefon: +49 421 218-67170<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017033_GROCE.jpg" length="1058271" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017033_GROCE.jpg" fileSize="1058271" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das AWI-Forschungsflugzeug Polar 6 bei der ersten Messkampagne des Ultra-Breitband-Eisradars, dessen Antennen unter dem Rumpf und den Flügeln montiert sind. Auf dieser Aufnahme fliegt das Flugzeug über den 79-Grad-Nordgletscher in Grönland. Deutlich zu erkennen sind die Schmelzwasserseen auf der Gletscheroberfläche.

The AWI research aircraft Polar 6 is fyling over the 79-degree-north glacier in Greenland, measuring its thickness with the new AWI ultra wideband ice radar system, attached to the aircraft&#039;s wings.
</media:description><media:copyright>Alfred-Wegener-Institut / [Urheber/Fotograf]</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 27 Apr 2017 12:53:38 +0200</pubDate>
                            <title>Dr. Martin C. Lukas erhält den CAMPUS PREIS</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/dr-martin-c-lukas-erhaelt-den-campus-preis</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig wurde in Bremen jetzt der CAMPUS PREIS verliehen. Preisträger ist <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Martin C. Lukas, der für seine Doktorarbeit über die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Ursachen und Folgen von küstennaher Landnutzung in Indonesien ausgezeichnet wurde. Der CAMPUS PREIS würdigt herausragende Abschlussarbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen, die sich thematisch der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, dem Schutz der Umwelt, des Klimas und der Meere widmen. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen ausgelobt.
</p><p>Bei der feierlichen Veranstaltung vor rund 100 Gästen am ZMT würdigte die Jury den Geographen <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Martin C. Lukas vom artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen für seine Arbeit über die komplexen Ursachen von Bodenerosion und Sedimenteinträgen in Flüsse und Küstenökosysteme auf Java – eines der zentralen Umweltprobleme der indonesischen Insel und anderer tropischer Regionen.
</p><p>Dabei spielen vielschichtige natürliche und durch den Menschen verursachte Faktoren eine Rolle, die oftmals noch nicht hinreichend untersucht sind. In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Martin C. Lukas mit dieser Problematik am Beispiel der Segara Anakan Lagune und ihrem Einzugsgebiet auf der indonesischen Insel Java. In der Landessprache ging der Bremer Wissenschaftler im Austausch mit der einheimischen Bevölkerung und politischen Instanzen vor Ort der Frage nach, warum Maßnahmen gegen Bodenerosion und Sedimenteintrag bisher weitgehend erfolglos blieben.
</p><h3>Studie zu sich veränderndem Mensch-Umwelt-System auf Java</h3><p>Im Fokus der Studien stand ein empfindliches, sich rasch veränderndes Mensch-Umwelt-System mit dem größten verbliebenen Mangrovenbestand Javas und ökologisch wertvollen Spezies und Habitaten. Trotz jahrzehntelanger, millionenschwerer Interventionen internationaler Geldgeber und einer Fülle von Studien halten Sedimentation und Mangrovendegradierung allerdings an. Das Wissen über die gesellschaftlichen Ursachen dieser Prozesse war bisher äußerst begrenzt. Martin C. Lukas konnte nun nachweisen, dass teilweise falsche Annahmen, sogenannte ‚Umweltmythen‘, den erfolglosen Eingriffen zugrunde lagen.
</p><p>Die Jury, bestehend aus <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll von der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG, ZMT-Direktorin <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hildegard Westphal, <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Katharina Hornidge, Leiterin der Abteilung Sozialwissenschaften am ZMT, <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Justus Notholt, Professor für Erdfernerkundung (beide Universität Bremen) und ZEIT-Redakteur Fritz Habekuß (Ressort Wissen), hatte die eingereichten Arbeiten mit den Kriterien des CAMPUS PREISES bewertet und den Sieger einvernehmlich ausgewählt. Die Nominierungen kamen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen der Universität von Produktionstechnik über Sozialwissenschaften bis zur marinen Biologie und spiegeln damit die Vielfalt der Nachhaltigkeitsforschung auf dem Campus wider.
</p><p>„Die Dissertation von Martin Lukas sticht durch ihre Fachlichkeit, den geleisteten Transfer in mehrfacher Hinsicht und die Nachhaltigkeit des Forschungsansatzes heraus. Die Bandbreite in der Methodik und die Interdisziplinarität sind überzeugend. Martin Lukas wendet sozial- wie naturwissenschaftliche Techniken gleichermaßen fundiert an“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
</p><p>„Die Arbeit wählt einen Ansatz, bei dem ein Problem völlig neu bis in die politische Ebene hinein durchgedacht wurde. Es handelt sich um eine ebenso mutige wie alltagspolitisch relevante Forschung, die Aufklärung im besten Sinn des Wortes leistet. Außerdem adressiert sie ein Problem von hoher umweltpolitischer Relevanz nicht nur in Indonesien”, erklärt <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hildegard Westphal, Direktorin des ZMT und Gastgeberin der Preisverleihung.
</p><p>„Mit seiner Forschung leistet Martin Lukas einen elementaren Beitrag zu einem besseren Verständnis der rapiden, sozial-ökologischen Veränderungen auf Java. Er widerlegt gängige Erklärungsansätze als ‚Umweltmythen‘ und gibt ganz neue Einblicke in die Triebkräfte der Veränderungen“, ergänzen Dr. Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll als Vorsitzende des Kuratoriums der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT.
</p><h3>Lob für gesellschaftspolitische Relevanz und interdisziplinären Ansatz der Studie</h3><p><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, lobt die gesellschaftspolitische Relevanz der Arbeit: „Martin Lukas Ergebnisse erklären die mangelnde ökologische und soziale Nachhaltigkeit bisheriger Interventionen und tragen maßgeblich zu weiteren Debatten über künftige ökologisch wie sozial nachhaltigere Managementansätze bei“, so Scholz-Reiter.
</p><p>Bei seinen Studien verknüpfte Martin C. Lukas historische, fernerkundliche, kartierende und verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze und Methoden. So rekonstruierte er nicht nur den historischen Verlauf rapider Verlandung an der Küste, sondern analysierte auch Landnutzungs- und andere Umweltänderungen und deren Ursachen im gesamten Einzugsgebiet der Lagune. Ebenso untersuchte Lukas Ansätze politischer Regulierung bis hin zu den Konsequenzen aus Kriegen und Bürgerkriegen auf die Landnutzung.
</p><p>In ihrer Laudatio zur Verleihung betonte <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Katharina Hornidge den interdisziplinären Ansatz in Martin C. Lukas Forschung: „Die Arbeit von  <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lukas zeichnet sich durch immense empirische Tiefe und Datenvielfalt aus, die eine interdisziplinär multiperspektivische Analyse ermöglicht. Was häufig unter ‚Feldforschung in schwierigen Kontexten’ diskutiert wird, hat Dr. Lukas unter hohem persönlichen Einsatz in die Lage versetzt, einen wichtigen Beitrag zum Aufbrechen disziplinärer und vornehmlich auf westlicher Empirie basierender Analyseansätze zu leisten“, sagte Hornidge.
</p><p>Der Preisträger selbst gab am Abend in einer anschaulichen Präsentation einen Überblick über seine Forschungsergebnisse. „Ich hoffe, dass meine Offenlegung der zahlreichen Konflikte um Land und Wald-Ressourcen politischen Druck ausübt, der zur Konfliktlösung beitragen kann. Eine Bewältigung dieser historisch verwurzelten Konflikte ist nicht nur von zentraler Bedeutung für ein nachhaltigeres Boden-, Wald-, Flusseinzugsgebiets- und Küstenzonenmanagement. Sie ist auch als Teil der (noch fragilen) Demokratisierung Indonesiens dringend geboten“, erklärte <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Martin C. Lukas.
</p><p>„Für mich ist der Preis eine große Auszeichnung. Ich bedanke mich ganz herzlich bei der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG, den Sponsoren, der Jury und allen, die an der Gestaltung der heutigen Preisverleihung mitgewirkt haben, sowie bei allen, die meine Arbeit unterstützt haben – insbesondere bei Prof. Dr. Michael Flitner, dem Betreuer meiner Arbeit“, so Lukas weiter.
</p><h3>Über den CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft</h3><p>Der CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft rückt herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, die mit ihren besonderen Ansätzen, Methoden, Ergebnissen und deren Praxisrelevanz eine auszeichnungswürdige Forschungsarbeit im Themenfeld Nachhaltigkeit geleistet haben. Die Auszeichnung, dotiert mit 2.000 Euro, wird von der KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen ausgelobt und von den Bremer Unternehmen REETEC und ADLER Solar sowie dem Verein Alumni der Universität Bremen e.V. unterstützt. www.campuspreis.de<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br><strong>Kontakt Preisträger:</strong><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin C. Lukas<br>artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br>E-Mail: <a href="mailto:martin.lukas@uni-bremen.de">martin.lukas@uni-bremen.de</a><br>Tel: +49 421 218-61851<br><br><strong>Kontakt ZMT:</strong><br>Andrea Daschner<br>Leitung Presse-und Öffentlichkeitsarbeit<br>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)<br>E-Mail: <a href="mailto:andrea.daschner@leibniz-zmt.de">andrea.daschner@leibniz-zmt.de</a><br>Tel: +49 421 23800-72<br><br><strong>Kontakt Universität Bremen:</strong><br>Kristina Logemann<br>Leiterin der Pressestelle<br>Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:kristina.logemann@uni-bremen.de">kristina.logemann@uni-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218-60155<br><br><strong>Kontakt KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG:</strong><br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll<br>Mail: <a href="mailto:campuspreis@t-online.de">campuspreis@t-online.de</a><br>Tel: +49 421 230569</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017032_Campus_Preis.jpg" length="1061125" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017032_Campus_Preis.jpg" fileSize="1061125" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Von links: Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Dr. Rita Kellner-Stoll, Reiner Stoll, Prof. Dr. Hildegard Westphal, Fritz Habekuß, Dr. Martin C. Lukas, Prof. Dr. Justus Notholt und Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen/ZMT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:45:02 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende nehmen am DLR-Weltraumwettbewerb „Überflieger“ teil</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studierende-nehmen-am-dlr-weltraumwettbewerb-ueberflieger-teil</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hochdruck arbeiten derzeit acht Studierende der Universität Bremen an einem weltraumtauglichen Experiment. Sie nehmen damit am bundesweiten Wettbewerb „Überflieger“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt teil und haben die erste Hürde mit ihrem Projekt „FORALEX“ bereits geschafft. Anfang Mai fahren sie zur Präsentation ihrer Versuchsanordnung zum <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr> Raumfahrtmanagement nach Bonn. Acht von 24 angetretenen Teams sind so weit gekommen und dürfen sich dort vorstellen. Das Lampenfieber ist entsprechend groß.
</p><h3>Test in 400 Kilometer Höhe</h3><p>Die Bremer Studierenden wollen das Wachstum der Schale von Einzellern, die im Wasser leben, unter Schwerelosigkeit untersuchen. Sie versprechen sich Erkenntnisse für spätere Anwendungen in der Bionik und der Medizin. Und das ist das Besondere am Wettbewerb: Kein Geringerer als <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr>-Astronaut Alexander Gerst soll die Versuchsanordnung in 400 Kilometern Höhe mit 28.000 Stundenkilometern Bahngeschwindigkeit 30 Tage lang um die Erde kreisen lassen. Alles muss in eine Box, das sogenannten NanoLab, mit zehn Zentimeter langen Seiten passen. Also nicht nur die Einzeller, sondern auch Kameras, Sensoren und ein smartphonegroßer Computer.
</p><h3>Start live verfolgen</h3><p>Das Bremer Team arbeitet entsprechend der Wettbewerbsausschreibung interdisziplinär: Sie studieren Biologie, Meeresbiologie, Lehramt Biologie/Chemie, Informatik und Systems Engineering. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Institute und Firmen unterstützen das Engagement der Studierenden und die Originalität ihrer Idee. Eine hochrangige Jury wählt dann in Bonn die drei überzeugendsten Experimente aus. Alexander Gerst wird sie 2018 auf seine Mission mitnehmen. Den Start dürfen die Siegerteams live miterleben. An der Universität Bremen ist die Hoffnung groß, dass das achtköpfige Team dabei sein wird.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Team FORALEX<br>Telefon mobil: +49 157 70256 467<br>E-Mail: <a href="mailto:ueberflieger@mailman.zfn.uni-bremen.de">ueberflieger@mailman.zfn.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_id_2017031_Foralex_876eb4a9f2.jpg" length="693446" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_id_2017031_Foralex_876eb4a9f2.jpg" fileSize="693446" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hintere Reihe von links nach rechts: Christoph Kulmann, Nils Kunst, Jan Blumenkamp, Maria Jung, vordere Reihe von links nach rechts: Kristina Beck, Maria Emrich, Scarlett Gac Caceres, Greta Sondej</media:description><media:copyright>Universität Bremen/FORALEX</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 21 Apr 2017 15:09:58 +0200</pubDate>
                            <title>Forscherteam veröffentlicht neue Studie zur Korallenbleiche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forscherteam-veroeffentlicht-neue-studie-zur-korallenbleiche</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Korallenbleiche wurde bisher vor allem im Zusammenhang mit der Meereserwärmung beschrieben. Ein internationales Forscherteam hat jetzt mit einer Studie am Roten Meer nachgewiesen, dass Stickstoff fixierende Bakterien ebenfalls dazu beitragen können. Diese Bakterien sind die natürlichen Mitbewohner tropischer Korallen. Die Studie hat Christian Wild, Professor für Marine Ökologie an der Universität Bremen, gemeinsam mit Professor Christian Voolstra von der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST), Saudi Arabien, geleitet. 
</p><h3>Artikel in „Global Change Biology“</h3><p>Sie wird nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Global Change Biology“ publiziert, in der Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels veröffentlicht werden. Dr. Claudia Pogoreutz und Nils Rädecker sind die Erstautoren der Publikation. Sie haben ihre Doktor- und Masterarbeiten an der Universität Bremen abgeschlossen und sind inzwischen an der KAUST als Wissenschaftler tätig.
</p><h3>Team „füttert“ Stickstoff-Fixierer</h3><p>Studien haben bereits gezeigt, dass nicht nur die Ozeanerwärmung, sondern auch erhöhte Nährstoffbelastung die Korallenbleiche auslösen kann. Vor allem Stickstoffverbindungen können die Effekte der Ozeanerwärmung auf die Gesundheit der Koralle verschlimmern. Stickstoff gelangt nicht nur durch menschliche Abwässer in das Korallenriff, sondern wird dort auch von Stickstoff fixierenden Bakterien direkt hergestellt. Das Team hat durch „Füttern“ der Stickstofffixierer gezeigt, dass die Bleiche völlig unabhängig von der Wassertemperatur ausgelöst werden kann.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/UPAK_80_Claudia_Pogoreutz_und_Nils_Raedecker_bei_der_experimentellen_Arbeit_01.jpg" length="123262" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/UPAK_80_Claudia_Pogoreutz_und_Nils_Raedecker_bei_der_experimentellen_Arbeit_01.jpg" fileSize="123262" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">OLYMPUS DIGITAL CAMERA         </media:description><media:copyright>KAUST</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Apr 2017 08:37:34 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen gründet Institut für Europastudien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-gruendet-institut-fuer-europastudien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europawissenschaften an der Universität Bremen stellen sich neu auf: Der Fachbereich Sozialwissenschaften hat mit großer Mehrheit die Einrichtung des interdisziplinären Instituts für Europastudien beschlossen. Das Institut bündelt die Europa-Kompetenz in Lehre und Forschung in den Fächern Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft. „Der Studiengang Integrierte Europastudien gewinnt dadurch außeruniversitär an Sichtbarkeit“, ist sich Professor Bernd Zolitschka, Dekan des Fachbereichs, sicher. Für ihn ist die Gründung des neuen Instituts aber auch ein Zeichen in politisch unruhigen Zeiten: „Europa steht vor vielfältigen Herausforderungen. Mit der Stärkung der Europaforschung an der Universität Bremen wollen wir den europäischen Austausch sowie die europäische Integration stärken und unseren Teil dazu beitragen, dass die Probleme Europas mit der entsprechenden Kompetenz angegangen werden.“ 
</p><p>Neben der Forschung profitiert auch die Lehre von dem Institut für Europastudien. Der Studiengang Integrierte Europastudien erfährt parallel zur Neugründung eine Reorganisation: Zu den bestehenden zwei Professuren mit Osteuropabezug und der Fachkompetenz, die von der Forschungsstelle Osteuropa in den Studiengang eingebracht wird, erhält der Fachbereich eine weitere Professur, die eine westeuropäische und sozialwissenschaftliche Ausrichtung besitzt. „Durch diese Neuausrichtung wird der Studiengang Integrierte Europastudien auf eine disziplinär und inhaltlich breitere Basis gestellt und somit nachhaltig gefestigt“, sagt Bernd Zolitschka. Da das Institut auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen kann, steht einem schnellen Start nichts mehr im Wege. „Wir beginnen bereits im laufenden Sommersemester mit der Arbeit“, so Bernd Zolitschka. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br>E-Mail: <a href="mailto:dekanfb8@uni-bremen.de">dekanfb8@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 67150 / 0421-218-67152 <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017024_Glashalle_Osteuropa.jpg" length="708980" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017024_Glashalle_Osteuropa.jpg" fileSize="708980" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 13:38:50 +0200</pubDate>
                            <title>Freude an der Universität: IWT wird Leibniz-Institut</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/freude-an-der-universitaet-iwt-wird-leibniz-institut</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) wird zum Januar 2018 neues Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Vorausgegangen war ein mehrjähriges Bewerbungsverfahren, dessen Höhepunkt eine Evaluation durch den Wissenschaftsrat im Sommer vergangenen Jahres war. Der Wissenschaftsrat ist das höchste wissenschaftliche Gremium der Bundesrepublik.
</p><h3>Neues Potential</h3><p>An der Universität Bremen hat die Nachricht von einem neuen Leibniz-Institut große Freude ausgelöst. Es ist dann das dritte neben dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) auf dem Campus. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Stiftung Institut für Werkstofftechnik zusammen mit den assoziierten Fachgebieten Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik der Universität Bremen diesen Erfolg erreicht hat. Die Aufnahme des IWT in die Leibniz-Gemeinschaft schafft neues Potential für eine hervorragende Weiterentwicklung der Materialwissenschaften innerhalb und im Umfeld der Universität Bremen“, so Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter.
</p><h3>Geschichte des Instituts</h3><p>Seit 1950 wird am IWT, damals noch als Institut für Härterei-Technik, auf dem vielschichtigen Gebiet der Metallbearbeitung und -verarbeitung geforscht. 1975 wurde das IWT in eine Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik (AWT) und des Landes Bremen überführt. Die vorhandene Stiftungsstruktur wird auch nach der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft beibehalten. Seit 1986 forscht das IWT neben werkstofftechnischen Themen zudem auf den Gebieten der Verfahrens- und Fertigungstechnik – ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal. Es kooperiert eng mit dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität und betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung bis hin zum direkten Transfer in die Praxis.
</p><h3>Forschung intensivieren</h3><p>„Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft zu sein, bietet uns viele Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Leibniz-Instituten. Hier sehen wir großes Potenzial“, sagt Professor Lutz Mädler, der im IWT den Bereich Verfahrenstechnik leitet. Die Aufnahme in die Bund-Länder-Finanzierung biete dem Institut zudem verbesserte Möglichkeiten, die Forschung an Zukunftsthemen zu intensivieren. Das IWT erforscht Prozessketten hochbeanspruchter metallischer Bauteile und sieht große Chancen bei der Ressourcen- und Energieeffizienz. Auch im Leichtbau und der Verfahrens- und Fertigungsentwicklung werden in Sonderforschungsbereichen gerade unkonventionelle, neuartige Wege beschritten. „Der heutige Tag gibt den Startschuss für eine neue Ära des IWT“, sagt Professor Hans-Werner Zoch, geschäftsführender Direktor und Leiter der Hauptabteilung Werkstofftechnik. „Wir, das heißt das ganze IWT, freuen uns auf die neuen Möglichkeiten und Anforderungen, die mit der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft einhergehen“.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_Did_2017027_Direktoren_IWT_48b9078274.jpg" length="316318" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_Did_2017027_Direktoren_IWT_48b9078274.jpg" fileSize="316318" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Große Freude unter den Direktoren des IWT (von links): Prof. Lutz Mädler, Prof. Hans-Werner Zoch, Prof. Ekkard Brinksmeier.</media:description><media:copyright>LightUp Studios GmbH   ©2014</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 07 Apr 2017 13:04:42 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen unterstützt „March for Science“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-unterstuetzt-march-for-science-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. April demonstrieren rund um den Globus Menschen für die Wissenschaft. Die internationale Initiative „March for Science“ hat an diesem Tag zu Protestmärschen aufgerufen, um ein Zeichen gegen die Verleugnung oder Relativierung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu setzen. Ziel der Bewegung ist es, den Wert von unabhängiger Forschung und Wissenschaft wieder fest in der Gesellschaft zu verankern. Die Universität Bremen unterstützt den „<span lang="en">March for Science</span>“. „In Zeiten von <span lang="en">Fake News</span> und alternativen Fakten müssen wir uns für eine deutliche Unterscheidung von überprüfbaren und gesicherten Fakten sowie persönlichen Meinungen in öffentlichen Debatten einsetzen“, sagt der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter.
</p><h3>Breites Bündnis entstanden</h3><p>Bisher finden in 15 deutschen Städten Demonstrationen statt. Im norddeutschen Raum sind Märsche in Hamburg und Göttingen geplant. Zahlreiche Personen und Institutionen aus der gesamten Wissenschaftslandschaft bekunden auf der Internetseite des „<span lang="en">March for Science Germany</span>“ ihre Solidarität mit der Bewegung. Längst stehen aber nicht nur Forscherinnen und Forscher für die Wissenschaft auf. „Ich freue mich sehr darüber, dass unter dem Dach der Initiative „<span lang="en">March for Science</span>“ ein breites Bündnis entstanden ist und weiter entsteht, das wieder ins Bewusstsein rückt, dass eine aufgeklärte Gesellschaft auf der Wissenschaft und ihren Erkenntnissen basiert“, so Scholz-Reiter.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://marchforscience.de/" target="_blank" rel="noreferrer">marchforscience.de</a> .
</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_201726March_for_Science.jpg" length="23987" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_201726March_for_Science.jpg" fileSize="23987" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Logo der Initiative &quot;March for Science&quot;.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16631</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Apr 2017 10:10:09 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen erneut unter den 50 besten jungen Universitäten weltweit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-erneut-unter-den-50-besten-jungen-universitaeten-weltweit</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Beim aktuellen Ranking des renommierten Wissenschaftsmagazins Times Higher Education (THE) hat die Universität Bremen hervorragend abgeschnitten. Auf der Liste der 200 besten jungen Universitäten weltweit erreichte sie den 41. Platz und gehört damit zu den internationalen Top 50. Beim Young University Ranking 2017 werden die besten Universitäten verglichen, die nicht älter als 50 Jahre sein dürfen. Die Universität Bremen hat sich im Vergleich zum Vorjahr, wo sie auf Platz 49 lag, um acht Plätze nach oben verbessert. 
</p><h3>Sieben Hochschulen in der Spitzengruppe</h3><p>Elf deutsche Universitäten schafften es in die internationale Liste der 200, die Spitzengruppe der besten 50 erreichten sieben junge deutsche Hochschulen. Bremen folgt auf die Universität Bayreuth und liegt vor der Universität Dortmund, wenn man nur die deutschen Ergebnisse vergleicht. Im internationalen Vergleich liegt Bremen zwischen der Centrale Supelec aus Frankreich und der Universität Bozen.
</p><h3>Gute Lehre und international hohes Ansehen</h3><p>Das Ranking wird jährlich von dem in London erscheinenden Wissenschaftsmagazin Times Higher Education auf der Grundlage von Daten aus den Hochschulen durchgeführt. Ausgewertet werden 13 Indikatoren in fünf Gruppen: Sie sollen die Qualität der Lehre, der Forschung und die Häufigkeit von Zitaten aus Arbeiten der Universitäten messen, sowie das internationale Ansehen und das Einwerben von Drittmitteln aus der Industrie bewerten. Ziel ist es, innerhalb des weltweiten Rankings der Universitäten mit der Kategorie „junge Universitäten“ eine bessere Vergleichbarkeit zu schaffen und die Leistungen der Einrichtungen angesichts ihres Alters und ihrer Ressourcen angemessen abzubilden. Bremen punktet mit der Lehre, dem internationalen Ansehen und der Anzahl der wissenschaftlichen Zitationen. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter sagt dazu: „Besonders erfreulich ist, dass wir auch in diesen Bereichen so gute Ergebnisse erzielen konnten.“ <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_id_2017025_THE-Ranking_4095837383.jpg" length="987482" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_id_2017025_THE-Ranking_4095837383.jpg" fileSize="987482" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Uni Bremen erreichte Platz 41 in der weltweiten Bestenliste junger Universitäten</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16629</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Apr 2017 12:35:17 +0200</pubDate>
                            <title>Osteuropa-Professuren: Evaluation abgeschlossen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/osteuropa-professuren-evaluation-abgeschlossen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Universitäten im internationalen Wettbewerb stärken – dies ist das Ziel der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. 2012 konnte sich die Universität Bremen mit ihrem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ als „Exzellenzuniversität“ durchsetzen. Das Konzept umfasst insgesamt neun Maßnahmen, die der Universität zu einem nachhaltigen Entwicklungssprung verhelfen. Eine davon ist der sogenannte Zukunfts-Fonds.
</p><h3>Verstärkung auf Zeit</h3><p>Mit dem Zukunfts-Fonds hat die Universität Bremen vier ausgewählte Forschungsgebiete auf Zeit personell deutlich gestärkt. Dahinter steht die Absicht, besonders dynamischen Bereichen die Möglichkeit zu geben, mit zusätzlichen Kräften einen deutlichen Entwicklungsschub zu erzeugen und so schneller Bedeutung für das Universitätsprofil zu erlangen. Für zwei der vier geförderten Bereiche besteht nach positiver Evaluation die Möglichkeit, dass die zusätzlich geschaffenen Stellen nach 2017 langfristig im Hochschulentwicklungsplan der Universität verankert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Universität Bremen in dem jeweiligen Forschungsfeld zu einem national führenden Standort geworden ist. Die Entscheidung darüber, ob dies gelungen ist, fällt in einem mehrstufigen Evaluationsverfahren. Darin sind sowohl die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen selbst als auch die jeweiligen Fachbereiche in Person des Dekans oder der Dekanin sowie externe, internationale Gutachter und das Rektorat eingebunden.
</p><h3>Erste Ergebnisse liegen vor</h3><p>Die erste Evaluation im Rahmen des Zukunfts-Fonds ist inzwischen abgeschlossen. Für den Bereich der Osteuropa-Forschung konnte das Rektorat unter Berücksichtigung des Evaluationsberichts und mit Blick auf die allgemeine Hochschulentwicklung nicht erkennen, dass die Anforderungen der Maßnahme erfüllt wurden. Es konnte weder ein bedeutsamer Entwicklungsschub im Fach erzeugt, noch die Bedeutung für das Universitätsprofil gestärkt werden. „Wir bedauern dieses Ergebnis. Von der Aufstockung des Bereichs um zwei zusätzliche Professuren hatten wir uns einen deutlichen Effekt für die Osteuropa-Forschung erhofft. Dieser ist leider ausgeblieben“, so der Rektor der Universität Bremen, Bernd-Scholz-Reiter. Das Rektorat hat daher auf Basis der Evaluation einstimmig beschlossen, die Professuren nach fünf Jahren nicht im Hochschulentwicklungsplan zu verankern.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_id_2017024_Glashalle_0d6a289491.jpg" length="663135" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_id_2017024_Glashalle_0d6a289491.jpg" fileSize="663135" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 14:49:13 +0200</pubDate>
                            <title>Exzellenzstrategie: Universität Bremen bewirbt sich mit fünf Cluster-Skizzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/exzellenzstrategie-universitaet-bremen-bewirbt-sich-mit-fuenf-cluster-skizzen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang kommender Woche ist Stichtag: Am 03. April erwartet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) knapp zweihundert Voranträge, sogenannte Skizzen, für Exzellenzcluster. Damit geht der Wettbewerb um die Exzellenzförderung von Bund und Ländern in eine neue Runde. Die Universität Bremen hat bereits ihre fünf Antragsskizzen auf den Weg gebracht. Alle wurden in den etablierten Wissenschaftsschwerpunkten der Universität entwickelt. Die Initiativen stammen aus den marinen Geowissenschaften, der Erdfernerkundung, den Material- und Ingenieurwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Informatik. „Wir sind in all diesen Bereichen hervorragend aufgestellt und haben hier die besten Voraussetzungen“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.
</p><p>Über Monate hinweg haben die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Anträge ausgearbeitet. Gerade weil es zunächst nur Kurzfassungen sind, welche bei der <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> eingereicht werden dürfen, muss jedes Wort und jeder Gedanke sitzen. Kern der Skizzen sind eine Beschreibung der Forschungsidee und der Herangehensweise sowie ein schlüssiges Konzept für Nachwuchsförderung, Gleichstellung und forschungsorientierte Lehre. Bernd Scholz-Reiter ist zufrieden – sowohl mit dem Verfahren als auch mit dem Ergebnis: „Ich bin stolz darauf, dass wir nach harter Arbeit jetzt mit fünf Clustern ins Rennen gehen können“, so der Rektor.
</p><p>In den nächsten Monaten muss sich die Universität Bremen in Geduld üben. Internationale Gutachterinnen und Gutachter prüfen und bewerten die Skizzen. Die besten Initiativen werden im September aufgefordert, einen Vollantrag auszuarbeiten, den sie wiederum im Februar 2018 einreichen müssen. Die endgültige Entscheidung darüber, welche rund 50 Cluster deutschlandweit gefördert werden, fällt im Juli 2018.
</p><h3>Zur Exzellenzstrategie:</h3><p>Im Juni 2016 beschlossen Bund und Länder, die bisherige Exzellenzinitiative als sogenannte Exzellenzstrategie fortzusetzen mit dem Ziel, deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken. Die Exzellenzstrategie umfasst zwei Förderlinien: die Exzellenzcluster und die Exzellenzuniversitäten. Unter Exzellenzclustern versteht man große, international sichtbare Forschungsverbünde, die ein langfristig relevantes Thema zum Inhalt haben, interdisziplinär aufgestellt sind und zum Profil der jeweiligen Universität passen. Sie werden bei Erfolg für zunächst sieben Jahren gefördert und erhalten drei bis 10 Millionen Euro pro Jahr. Bewähren sie sich danach im Rahmen einer Evaluation, können sie auch längerfristig finanziert werden. Die Universität Bremen verfügt mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften bisher über einen Exzellenzcluster, der auch in dieser Runde wieder einen Antrag stellt.
</p><p>Um im Wettbewerb um den Titel Exzellenzuniversität antreten zu dürfen, müssen Universitäten zukünftig über mindestens zwei Cluster verfügen. Diese Förderlinie dient der Stärkung der Universitäten als Institution und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Exzellenzuniversitäten werden dauerhaft gefördert. Die Universität Bremen hat sich 2012 mit dem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“&nbsp; durchgesetzt und will diesen Erfolg auch in der Exzellenzstrategie wiederholen.
</p><p><strong>Kontakt:<br></strong>Universität Bremen<br>Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz (SPE)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br>Tel. +49 421 218-60015<br>Email: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/WiMi-Begruessung_10.jpg" length="190589" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/WiMi-Begruessung_10.jpg" fileSize="190589" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Glashalle Uni Bremen</media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 30 Mar 2017 11:42:06 +0200</pubDate>
                            <title>Brexit: Wissenschaftliche Zusammenarbeit in Gefahr?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/brexit-wissenschaftliche-zusammenarbeit-in-gefahr</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Theresa May, Premierministerin von Großbritannien hat am 29. März den Antrag auf Ausstieg aus der Europäischen Union eingereicht. Der Austritt Großbritanniens aus der EU könnte die internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft stark gefährden. Das befürchten die Universität Bremen und ihre&nbsp; Partner des Young European Research Universities Network (YERUN). Das Netzwerk umfasst zurzeit 18 Mitglieder aus zwölf Staaten. Zwei davon sind die Brunel University und University of Essex in Großbritannien. Mit ihnen pflegt die Universität Bremen seit vielen Jahren eine enge Kooperation in Forschung und Lehre. Das YERUN-Netzwerk fordert jetzt in einer gemeinsamen Presseerklärung, dass Programme und Kooperationen auch nach dem Brexit weiter möglich sein müssen. Großbritannien dürfe aus den EU-Programmen nicht ausgeschlossen werden. „Exzellente Forschung können wir nur durch internationale Zusammenarbeit erreichen“, sagt Professorin Yasemin Karakaşoğlu. Die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen ist eines der fünf Vorstandsmitglieder von YERUN. „Unsere langjährigen Mobilitätsbeziehungen dürfen durch diese politischen Entwicklungen nicht gefährdet werden“, so die Wissenschaftlerin. Europäische Werte müssten bewahrt werden.
</p><h3>Das YERUN-Netzwerk: Eine Stimme der EU</h3><p>Das internationale Young European Research Universities Network (YERUN) besteht seit Anfang 2015. Die Universität Bremen gehört zu den Gründungsmitgliedern. Das Netzwerk umfasst mit seinen 18 Mitgliedern aus zwölf Staaten Universitäten, die zum Zeitpunkt ihres&nbsp; Eintritts jünger als 50 waren und sich unter den ersten 50 des Times Higher Education (THE)-Rankings der jungen Universitäten befanden. YERUN versteht sich nicht nur als Kooperationsnetzwerk, sondern&nbsp; auch als Stimme der jungen Universitäten in der EU. Den Vorsitz hat derzeit der Präsident der Universidad Carlos III aus Madrid. Das Netzwerk hat eine Geschäftsstelle in Brüssel.
</p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>International Office <br>Barbara Hasenmüller <br>Tel. +49 421 218-60362<br>E-Mail: barbara.hasenmueller@uni-bremen.de&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017022_Brexit_Delphotostock.jpg" length="595403" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017022_Brexit_Delphotostock.jpg" fileSize="595403" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Brexit, Flags of the United Kingdom and the European Union on cracked background</media:description><media:copyright>Delphine Poggianti</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 17 Mar 2017 13:05:07 +0100</pubDate>
                            <title>DFG-Graduiertenkolleg Pi³ ist offiziell gestartet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/dfg-graduiertenkolleg-pi3-ist-offiziell-gestartet</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mathematik ist eine universelle Sprache. Sie ist wie keine andere Wissenschaft geeignet, komplexe Fragestellungen handhabbar zu machen, indem sie sie auf das Wesentliche reduziert. Zahlreiche Probleme der Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften sowie aus industriellen und wirtschaftlichen Anwendungen führen auf einer abstrakten Ebene zu verwandten Modellen. An der Universität Bremen ist jetzt mit einer Eröffnungsveranstaltung offiziell das neue internationale Graduiertenkolleg&nbsp; „Parameter Identification: Analysis, Algorithms, Appliciations (Pi³) am Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) gestartet. Die Leitung hat Professor Peter Maaß. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte es im Mai 2016 genehmigt und fördert es 4,5 Jahre mit rund 4 Millionen Euro.
</p><h3>Promovierende entwickeln neue Verfahren für Forschung und Industrie</h3><p>In dem <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Graduiertenkolleg werden zurzeit 21 internationale Promovierende für den akademischen und nicht-akademischen Arbeitsmarkt ausgebildet. Die mathematisch-fachliche Qualifizierung und die Förderung wissenschaftlicher Selbstständigkeit sind die Leitmotive. Die im Graduiertenkolleg neu entwickelten Verfahren sollen exemplarisch zur Optimierung von Vergasersystemen im Automobilbau, zur Analyse von Stoffwechselstrukturen aus massenspektrometrischen Daten und zur optischen Analyse von Faserstrukturen eingesetzt werden. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre werden die Doktorandinnen und Doktoranden der ersten Kohorte des Graduiertenkollegs ihre Promotion abschließen.
</p><h3>Die Forschungen des Graduiertenkollegs Pi³</h3><p>Der Forschungsschwerpunkt von Pi³ ist die Bestimmung von Parametern in unterschiedlichen mathematischen Teildisziplinen sowie verschiedenen industriellen Anwendungen. In dem Kolleg Pi³ sind dabei Modelle von Interesse, die nicht vollständig bekannt sind, sondern erst über eine Parameteridentifikation aus gemessenen oder anderweitig bestimmten Daten vervollständigt werden müssen. „Die Eigenschaften dieser Modelle machen die Bestimmung der gesuchten Parameter zu einer Herausforderung und erfordern ausgeklügelte interdisziplinäre Herangehensweisen“, sagt der Leiter des Kollegs, Professor Peter Maaß.
</p><h3>Das Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)</h3><p>Das Zentrum für Technomathematik&nbsp; (ZeTeM) ist ein mathematisches Forschungszentrum mit einem Schwerpunkt auf Anwendungen in Ingenieur- und Lebenswissenschaften. Mit modernen Methoden der angewandten Mathematik wird der gesamte Prozess der Problemlösung übernommen – von Modellierung, mathematischer Analyse bis zur Entwicklung von Software und Simulationen. Kooperationsprojekte mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sind am <abbr lang="de" title="Zentrum für Technomathematik">ZeTeM</abbr> stark in die Forschung und in die Ausbildung der Studenten eingebunden.<strong></strong></p><p><strong>W</strong><strong>eitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Peter Maaß<br>Tel.: +49 421-218 63801<br>E-Mail: <a href="mailto:pmaass@math.uni-bremen.de">pmaass@math.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 16 Mar 2017 15:07:56 +0100</pubDate>
                            <title>Internationale Raumfahrt-Masterstudiengänge an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-raumfahrt-masterstudiengaenge-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bremen ist als Raumfahrtstandort von internationaler Bedeutung. Die Universität Bremen und ihre wissenschaftlichen Partnerinstitute auf dem Campus sind weltweit anerkannte Einrichtungen auf dem Gebiet der Raumfahrttechnik. Unternehmen, die in der Raumfahrt erfolgreich tätig sind, benötigen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um konkurrenzfähig zu bleiben. Vor diesem Hintergrund starten an der Universität Bremen zum Wintersemester 2017/2018 die beiden neuen englischsprachigen internationalen Raumfahrt-Masterstudiengänge „Space Sciences and Technologies“ (Space-ST) und „Space Engineering“ (SpE). Die fundierte und systemübergreifende Ausbildung qualifiziert für einen Einsatz in der Raumfahrtindustrie oder vergleichbaren Hochtechnologiebranchen sowie in Forschungseinrichtungen. Die Studiengänge werden von den drei Fachbereichen Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik (FB 04), Physik/Elektrotechnik (FB 01) und Mathematik/Informatik (FB 03) sowie dem Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und dem Institut für Raumfahrtsysteme Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert. Bewerbungsschluss ist der 30. April (Space-ST) bzw. der 15. Juni (SpE).
</p><h3>Master of Space Engineering (SpE)</h3><p>Der „Master of Space Engineering“ (SpE) ist ein interdisziplinärer Studiengang, den der Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik (FB 04) anbietet. Die Studierenden lernen komplette Raumfahrtsysteme zu entwerfen, zu realisieren und zu testen. Dazu zählen Satelliten, Launcher sowie Nutzlasten für Missionen aus Wissenschaft, Erdbeobachtung, Navigation und Telekommunikation. Das Masterstudium kann jedes Semester begonnen werden. Es ist forschungsorientiert und betrachtet zudem die nötigen Systemtechnologien für Anwendungen in relevanten Raumfahrtumgebungen. Dadurch werden die Studierenden qualifiziert, die ständig wachsenden Aufgaben der Hochtechnologie im Bereich der Raumfahrt und angrenzenden Fachgebieten innovativ und interdisziplinär zu lösen. 
</p><h3>Master of Space Science and Technologies (Space-ST)</h3><p>Der Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB 01) bietet den „Master of Space Science and Technologies” (Space-ST) an. Der interdisziplinäre Studiengang legt den Fokus auf die Erdbeobachtung mit Satellitensystemen. Er enthält in der Regel drei wesentliche Grundkomponenten: die Erfassung von Daten (Sensing), die Verarbeitung von Daten (Processing) und die Übertragung von Daten auf die Erde (Communication). Der englischsprachige viersemestrige Masterstudiengang vermittelt in diesem Forschungsgebiet theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Rahmen von Laborpraktika. Im Wahlbereich werden Veranstaltungen aus den Bereichen der Umweltphysik, der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Produktionstechnik und der Mathematik/Informatik angeboten. Studierende haben während der Forschungsphase die Möglichkeit, in den Bereichen Physik für Erdbeobachtung oder Informationstechnologien für Luft- und Raumfahrt ihre Kenntnisse zu vertiefen, indem sie Einblicke in die Praxis erhalten und an konkreten Problemstellungen und Lösungsaspekten der Erdbeobachtung und Raumfahrt arbeiten.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Master of Space Engineering (SpE)<br>Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik (FB 04) <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> – Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br>Maria Petrogiannis<br>E-Mail: <a href="mailto:space-engineering@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">space-engineering@uni-bremen.de</a><br><br>Master of Space Science and Technologies (Space-ST)<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Steffen Paul<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr>&nbsp;<abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Annette Ladstätter-Weißenmayer<br>E-Mail: <a href="mailto:space-st@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">space-st@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_id_201719_Masters_of_Space_Quelle_DLR_5ad41b6ccb.jpg" length="596769" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_id_201719_Masters_of_Space_Quelle_DLR_5ad41b6ccb.jpg" fileSize="596769" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die internationale und interdisziplinäre Ausbildung der zwei neuen Master-Studiengänge an der Uni Bremen qualifiziert für einen Einsatz in der Raumfahrtindustrie, vergleichbaren Hochtechnologiebranchen sowie in Forschungseinrichtungen.</media:description><media:copyright>DLR</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16619</guid>
                            <pubDate>Thu, 16 Mar 2017 08:47:21 +0100</pubDate>
                            <title>Lutz Mädler in Berlin mit Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lutz-maedler-in-berlin-mit-gottfried-wilhelm-leibniz-preis-2017-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Für seine bahnbrechenden Arbeiten zur gezielten reaktiven Bildung von Nanopartikeln aus der Gasphase sowie zu deren Wirkung auf lebende Materie hat Professor Lutz Mädler jetzt in Berlin den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 verliehen bekommen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Er gilt weltweit als einer der wichtigsten Wissenschaftspreise und wird seit 1986 jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben. Das Preisgeld von 2,5 Millionen Euro können die Ausgezeichneten in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgeben.
</p><h3>Giftige Auswirkungen von Nanopartikeln auf Menschen</h3><p>In der Begründung der Deutschen Forschungsgemeinschaft heißt es: „Professor Mädler entwickelte eine verbesserte Variante der Flammensprühpyrolyse zur kostengünstigen Synthese von Nanopartikeln. Dabei werden organische Verbindungen thermochemisch gespalten. Seine Arbeiten machten die Flammensprühpyrolyse für die Industrie nutzbar. Später konnte Mädler diese Pyrolysetechnik weiterentwickeln, indem er das Tröpfchen-Explosions-Phänomen in Flammensprays und seine Auswirkungen auf die Materialsynthese aufdeckte. Mädler beschäftigte sich aber nicht nur mit der maßgeschneiderten Synthese von Nanopartikeln, sondern untersuchte zudem, inwiefern diese Partikel giftig für den menschlichen Körper sind. Dies ist deshalb bedeutsam, weil viele Anwendungen, etwa in Lacken, Textilien oder Zahnfüllungen, unmittelbare Auswirkungen auf den Menschen haben. Mädler konnte zeigen, dass durch die Wechselwirkungen von synthetischen Nanopartikeln mit biologischem Gewebe reaktive Sauerstoffspezies entstehen, die unerwünschte Reaktionen auslösen können.“
</p><h3>Wissenschaftlicher Werdegang:</h3><p>Lutz Mädler studierte zunächst Technische Physik an der Technischen Hochschule Zwickau und anschließend Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, wo er 1999 auch promoviert wurde. Seine Habilitationszeit verbrachte er an der ETH Zürich, danach war er, mit einem DFG-Stipendium ausgestattet, Senior Researcher an der University of California, Los Angeles. 2008 wurde Mädler an die Universität Bremen berufen. Er ist seitdem Professor für Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik und zugleich Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik des außeruniversitären Instituts „Stiftung Institut für Werkstofftechnik“.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_id_2017018_leibnizpreis_maedler_dcef15c0e4.jpg" length="255751" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_id_2017018_leibnizpreis_maedler_dcef15c0e4.jpg" fileSize="255751" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Lutz Mädler (rechts) erhält den Preis aus den Händen des DFG-Präsidenten Prof. Peter Strohschneider</media:description><media:copyright>DAVID AUSSERHOFER</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 08:54:59 +0100</pubDate>
                            <title>Professor Gerhard Bohrmann erhält höchsten Wissenschaftspreis von Taiwan</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/professor-gerhard-bohrmann-erhaelt-hoechsten-wissenschaftspreis-von-taiwan</link>
                            
                            <description>Der Meeresgeologe Professor Gerhard Bohrmann hat jetzt in Taiwan für seine wissenschaftliche Arbeit den Tsungming Tu Award erhalten. Das ist auf der westpazifischen Insel die höchste akademische Ehrung für Forschende aus dem Ausland. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Namensgeber ist der taiwanische Mediziner Tsungming Tu. Der Preis wird in Kooperation mit der Alexander von Humboldt Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie Taiwan vergeben.
</p><p>In der Bibliothek der Nationalen Universität Taiwan erhielt Professor Gerhard Bohrmann den Preis aus den Händen von Ter-Shing Chen, stellvertretender Minister des Wissenschaftsministeriums. Taiwan zeichnet den deutschen Forscher aus dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen und dem MARUM für seine wegweisenden Arbeiten in der Tiefsee, besonders zu Methanhydraten, aus. Analog zum Alexander von Humboldt-Preis steht den Preisträgern des „Tsungming Tu Awards“ ein Preisgeld von 75.000 US-Dollar für Forschungsaufenthalte in den kommenden Jahren in Taiwan zur Verfügung. 
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Professor Gerhard Bohrmann hat an der TH Darmstadt Geologie/Paläontologie studiert. Er war danach an der Christian-Albrechts-Universität Kiel wissenschaftlich tätig und wurde zum Thema „Sedimentationsgeschichte von biogenem Opal im nördlichen Nordatlantik“ promoviert. Später forschte er am Alfred-Wegener-Institut und im GEOMAR in Kiel. Dort war er bis 2002 Leiter der zentralen Einrichtung „Lithothek“, ehe er als Professor für Allgemeine Geologie und Meeresgeologie an die Universität Bremen wechselte. Der 61-Jährige ist in der Fachwelt bekannt und geschätzt. So ist „Bohrmann“ auch eine Figur in dem Roman „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. In diesem Buch überlebt er nur mit Glück einen Hai-Angriff, bei dem sein fiktiver Begleiter stirbt. Diese Rolle ist der Dank des Bestseller-Autors für Professor Bohrmanns fachwissenschaftliche Mithilfe an dem Roman.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Preis_Bohrmann.jpg" length="244779" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Preis_Bohrmann.jpg" fileSize="244779" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Verleihung des “Tsungming Tu Awards” durch Ter-Shing Chen, stellvertretender Minister des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie in Taiwan.</media:description><media:copyright>Wissenschaftsministerium Taiwan</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 09 Mar 2017 13:44:49 +0100</pubDate>
                            <title>„Bremer Frau des Jahres 2017“ kommt von der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-frau-des-jahres-2017-kommt-von-der-universitaet</link>
                            
                            <description>Veronika Oechtering ist die Bremer Frau des Jahres 2017. Die Informatikerin von der Universität Bremen erhielt diese Auszeichnung am Weltfrauentag bei einem Festakt im Rathaus der Stadt. Der Bremer Frauenausschuss ehrt mit dem Titel ihr mehr als 20-jähriges beharrliches Eintreten für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Titel „Bremer Frau des Jahres“ würdigt der Frauenausschuss „ihren Pioniergeist und die erfolgreichen Formate, die sie entwickelt hat“, so die Vorsitzende Annegret Ahlers in ihrer Laudatio. An der Universität Bremen leitet Veronika Oechtering das Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik. International bekannt ist es als Organisatorin der beiden Sommeruniversitäten Informatica Feminale und der jährlichen Fortbildung für Ingenieurinnen geworden. Informatikstudentinnen und IT-Fachfrauen aus dem In-und Ausland kommen jedes Jahr auf den Campus, um ihr Fachwissen zu erweitern und sich untereinander zu vernetzen. Die 57-Jährige, die an der <abbr lang="de" title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule">RWTH</abbr> Aachen Informatik und Technische Chemie studiert hat, will außerdem mit geschlechtergerechter Studienorientierung Mädchen und junge Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge interessieren. Deshalb mischte und mischt&nbsp; sie auch bei den Angeboten des Girls‘ Day kräftig mit und erarbeitete mit Bremer Schulen Unterrichtsangebote in „Kreativer Robotik“. 
</p><h3>Für Frauen in Technik auch national engagiert</h3><p>Veronika Oechtering ist stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen. Für Gleichstellungsaktivitäten in der Technik hat sich die Informatikerin auch national engagiert. So war sie von 1997 bis 2002 stellvertretende Sprecherin der Expertinnengruppe „Frauen in der Informationsgesellschaft“, angesiedelt bei der Bundesregierung und 2005 bis 2008 Vorstandsmitglied im Kompetenzzentrum des Vereins „Technik, Diversity, Chancengleichheit“ in Bielefeld. Seit 2007 ist sie Fellow der Gesellschaft für Informatik.
</p><h3>„Errungenes darf nicht wegbrechen“</h3><p>„Zwar sind an der Universität Bremen viele Frauen in der Informatik aktiv und nehmen auch Spitzenfunktionen ein“, räumt die Ausgezeichnete ein, „doch deutschlandweit sieht es immer noch nicht so aus.“ So seien von 1021 Informatik-Professoren an deutschen Universitäten nur 110 weiblich, gerade mal 10,77 Prozent. „Dass das immer noch so ist, stimmt mich traurig, ja geradezu ärgerlich nach 30 Jahren Frauenbewegung“, sagt Veronika Oechtering. Sie setzt sich dafür ein, dass das Thema der Chancengerechtigkeit „in der Luft bleibt“. Immer wieder müssten die Forderungen an junge Frauen weitergegeben werden. „Einmal Errungenes kann auch wegbrechen, wenn wir nicht aufpassen“, sagt die Informatikerin. Sie wird weiter kämpfen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm_id_2017016_Veronika_Oechtering_2_242c7cbf46.jpg" length="369070" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm_id_2017016_Veronika_Oechtering_2_242c7cbf46.jpg" fileSize="369070" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ist die Bremer Frau des Jahres 2017: Die Informatikerin Veronika Oechtering</media:description><media:copyright>ZGF Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 07 Mar 2017 14:26:29 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Leiterin der Pressestelle: Kristina Logemann wechselt an die Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neue-leiterin-der-pressestelle-kristina-logemann-wechselt-an-die-uni-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Kristina Logemann hat am 01. März 2017 die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Bremen übernommen. Als Sprecherin des Rektors übernimmt sie damit die Aufgaben des bisherigen Pressesprechers Eberhard Scholz, der Ende Februar in Ruhestand gegangen ist.
</p><p>Die gebürtige Bremerin studierte nach dem Abitur Politologie im Internationalen Studiengang Politikmanagement an der Hochschule Bremen und legte anschließend am Europa-Kolleg in Hamburg den „Master of European Studies“ ab.
</p><p>Bis Mitte Dezember 2016 war Kristina Logemann für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Jacobs University in Bremen verantwortlich. Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation hat sie zudem in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Exzellenzcluster „Religion &amp; Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (2009/2010) gesammelt.
</p><p>Von 2011 bis 2012 war sie Mitarbeiterin in der Pressestelle der Bremischen Bürgerschaft, von 2012 bis 2014 Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte Kristina Logemann als langjährige freie Mitarbeiterin eines überregionalen Musikmagazins.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017015_Kristina_Logemann.jpg" length="818310" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017015_Kristina_Logemann.jpg" fileSize="818310" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kristina Logemann hat die Leitung der Pressestelle übernommen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen Pressestelle</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 02 Mar 2017 13:43:15 +0100</pubDate>
                            <title>Sozialwissenschaftliche Studie untersucht Bekanntheit des Hauses der Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/sozialwissenschaftliche-studie-untersucht-bekanntheit-des-hauses-der-wissenschaft</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Forschendes Studieren“ wird an der Universität Bremen großgeschrieben. Studierende der Sozialwissenschaft haben unter Leitung von Professor Uwe Engel jetzt die Ergebnisse einer repräsentativen Studie veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Bremen und seine Ausstellungen. Wie die Bevölkerung Bremens ihre Stadt, ihr Interesse an der Wissenschaft und die Ausstellungsangebote in Bremen und Bremerhaven sieht“. Die Untersuchung ist im Auftrag der Wissenschaftssenatorin entstanden.
</p><h3>Ermutigende Ergebnisse</h3><p>950 Bremerinnen und Bremer haben Fragen nach der Bekanntheit des Hauses der Wissenschaft und der Ausstellungsreihe „Einfach Wissenswert“ beantwortet. Die Ergebnisse sind ermutigend. Die Einrichtung in der Sandstraße 4-5, die 2005 im Zuge des Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft“ eröffnet wurde, erfüllt nachhaltig und stetig ihren Auftrag. Sie tritt mit Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog und weckt ihr Interesse für Forschung, insbesondere Forschung made in Bremen.
</p><h3>Großes Interesse bei Studierenden</h3><p>Das studentische Interesse an dem Lehrforschungsprojekt war groß: 25 Studierende der Sozialwissenschaften haben mitgewirkt, 18 Studierende haben zum Thema Hausarbeiten geschrieben, eine Masterarbeit entsteht gerade. Die Studierende haben bei Telefon- und online-Interviews, sowie bei der Datenauswertung nützliche Praxiserfahrungen für die empirische Sozialforschung gewinnen können.
</p><h3>Ist Bremen eine Stadt mit Zukunft?</h3><p>Die Befragung des Sozialwissenschaftlichen Methodenzentrums der Universität Bremen, dessen Leiter Professor Uwe Engel ist, ging noch einen Schritt weiter. Das Team wollte auch wissen, inwieweit die Wissenschaft im Land Bremen ein profilbildendes Element in den Köpfen der Befragten ist. Dreiviertel von ihnen, so Professor Engel, habe ein sehr positives Bild von Bremen, ein Viertel sei aber bei drei Fragen kritischer: „Sie sehen Bremen eher weniger als wirtschaftsstarken Industrie- und aufstrebenden Wissenschaftsstandort und zweifeln, dass Bremen eine Stadt mit Zukunft ist.“
</p><h3>Aktuelle Schau: Gesundheitswissenschaften</h3><p>Das Haus der Wissenschaft arbeitet weiter daran, Ausstellungsbesucher über Bremens Forschungsstärken aufzuklären. Bis zum 22. April 2017 ist in der Reihe „Einfach Wissenswert“ bereits die siebte Schau zu sehen. Diesmal geht es um „Gesundheitswissenschaften“. Unter den Beteiligten stellt sich auch das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen vor. Besucher und Besucherinnen können zwei Forschungsprojekte des IPP kennenlernen: Ein Quiz informiert spielerisch über Fakten rund um das Thema Schwangerschaft, ein weiteres Exponat präsentiert die Ergebnisse einer Studie zur gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen im Bundesland Bremen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_id_2017014_HdW_faa232da9b.jpg" length="386350" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_id_2017014_HdW_faa232da9b.jpg" fileSize="386350" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Haus der Wissenschaft arbeitet daran, über Bremens Forschungsstärke zu informieren</media:description><media:copyright>Haus der Wissenschaft</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 24 Feb 2017 12:47:57 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Lehrerbildung im Fokus: Neues Uni-Jahrbuch erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-lehrerbildung-im-fokus-neues-uni-jahrbuch-erschienen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Lehrer bilden – Zukunft gestalten: Unter diesem Motto steht das neue Jahrbuch der Universität Bremen. Rund 14 Prozent der knapp 20.000 Studierenden sind Lehramtsstudierende. Neun von zwölf Fachbereichen der Universität bilden für alle Schulformen aus. Wie ist die Ausbildung in Zeiten von Bachelor und Master organisiert? Welche aktuellen Herausforderungen bringt der Lehrerberuf mit sich? Wie funktioniert die Verzahnung von Wissenschaft und Schule? Diesen Fragen geht das Jahrbuch der Universität Bremen mit dem Schwerpunktthema Lehrerbildung auf den Grund.
</p><h3>Vier Bremer Stadtteile zeigen Herausforderungen des Lehrerberufs</h3><p>Welchen Anforderungen sich Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag stellen, zeigt die Videoreihe zum Jahrbuch. Die Jahrbuch-Redaktion hat Lehrende und Lernende an vier Schulformen in den Stadtteilen Huchting, Schwachhausen, Tenever und Mitte besucht und gefragt, welche Fähigkeiten zukünftige Lehrkräfte benötigen.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch/jahrbuch-2016/jahresthema.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Direkt zum Jahresthema und den Videos</a></p></div><div><p>Zusätzlich umfasst das Jahrbuch traditionell eine Chronik mit einer Auswahl an Ereignissen sowie Preisen und Auszeichnungen aus dem Jahr 2016. Hinzu kommen weitere Projekte aus Lehre, Forschung und Weiterbildung. Das Jahrbuch wurde von der Pressestelle der Universität in Zusammenarbeit mit der Gruppe für Gestaltung (GfG) erstellt und durch die Unterstützung von zahlreichen Freunden und Förderern der Universität Bremen finanziert. Erhältlich ist die Publikation in der Pressestelle und in der Universitätsbuchhandlung auf dem Campus-Boulevard. Absolventinnen und Absolventen des akademischen Jahres 2015/16 erhalten das Jahrbuch automatisch zugeschickt.
</p><p>Das Jahrbuch erscheint ebenfalls online: <a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/jahrbuch</a></p><p>Impressionen vom Jahrbuchempfang finden Sie hier</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16607</guid>
                            <pubDate>Thu, 23 Feb 2017 08:39:55 +0100</pubDate>
                            <title>Herausragende Leistungen: Bremer Studienpreis 2016 verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/herausragende-leistungen-bremer-studienpreis-2016-verliehen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Buten und binnen – der Bremer Studienpreis ist eine feste Institution in der hiesigen Wissenschaftslandschaft. Seit nunmehr 34 Jahren verleiht die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen „unifreunde“ die Auszeichnung für außergewöhnliche Abschlussleistungen an der Universität Bremen. Dieses Jahr war es am 20. Februar 2017 wieder so weit: sechs Absolventinnen und Absolventen nahmen in der Oberen Rathaushalle ihre Urkunden entgegen. Viermal vergaben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis, zwei Sonderpreise wurden von der Firma Bruker Daltonik GmbH und dem Rotary Club Bremen-Roland gestiftet.
</p><h3>Gegen Populismus in der Welt</h3><p>„Die heutige Zeit braucht aufgeklärte und widerständige Wissenschaftler“, sagte Eva Quante-Brandt, Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. In ihrem Grußwort unterstrich sie die Verpflichtung der Wissenschaft, dem Populismus in der Welt etwas entgegen zu setzen. Auch Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, betonte die Vorbildfunktion der Preisträgerinnen und Preisträger. „Sie sind die Botschafter unserer Universität“, so Breiter. Daneben würdigte Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“, die herausragende Leistung der Absolventinnen und Absolventen. Sie seien ein gutes Beispiel für die exzellente Weiterentwicklung der Universität Bremen.
</p><h3>Die Preise der „unifreunde“</h3><p>Im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften hat <abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> André Wilkening den Bremer Studienpreis für seine Dissertation zu dem Thema „Assistive Control Concepts for Pneumatic Soft Robotic Rehabilitation Devices” erhalten. Die ausgezeichnete Diplomarbeit auf diesem Gebiet wurde von Martina Hübner zu dem Thema „Charakterisierung einer Klebefuge mit eingebetteten kapazitiven Sensoren“ geschrieben. In den Sozial- und Geisteswissenschaften hat Dr. Friederike Gesing den Preis für ihre Dissertation „<span lang="en">Working with Nature: An Ethnography of Soft Coastal Protection Practices in Aotearoa / New Zealand</span>“ entgegengenommen. Die Auszeichnung für eine Masterarbeit in diesem Feld ging an Anda Nicolae Vladu für ihre Arbeit zur Delmenhorster Wollkämmerei „Sie verlangen dieselbe Behandlung, wie sie auch einem jeden deutschen Arbeiter zuteil wird. Widerständige Praxen migrantischer Arbeiter_innen innerhalb der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei“. 
</p><h3>Die Sonderpreise</h3><p>Die Bruker Daltonik GmbH überreichte <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Patrick Schneider für seine Doktorarbeit zum Thema „<span lang="en">On the mathematical justification of the consistent-approximation approach and the derivation of a shear-correction-factor free refined beam theory</span>” den Bremer Studienpreis. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hoang Minh Le erhielt die Auszeichnung aus den Händen des Rotary Clubs Bremen-Roland für seine Dissertation zum Thema „<span lang="en">Automated Techniques for Functional Verification at the Electronic System Level</span>”. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017012_Studienpreis.jpg" length="1551329" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017012_Studienpreis.jpg" fileSize="1551329" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Preisträger Dr. Patrick Schneider, Martina Hübner, Dr.-Ing. André Wilkening, Dr. Friederike Gesing,  Dr. Hoang Minh Le und Anda Nicolae Vladu mit Prof. Bengt Beutler (unifreunde), Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt und Prof. Andreas Breiter</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16605</guid>
                            <pubDate>Thu, 16 Feb 2017 11:01:51 +0100</pubDate>
                            <title>Ökologisches Lesebuch zur Meeresforschung herausgegeben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/oekologisches-lesebuch-zur-meeresforschung-herausgegeben</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Selten ist die moderne Meeresforschung aus so vielen Blickwinkeln betrachtet worden wie in der neuen Publikation „Faszination Meeresforschung“. Dieses „ökologische Lesebuch“ ist von den Bremer Professoren Gotthilf Hempel (Gründungsdirektor des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT)), Kai Bischof und Wilhelm Hagen (beide Universität Bremen) herausgegeben worden. Insgesamt 95 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ihre Forschung im Ozean und an den Küsten. Sie führen den Leser von den eisbedeckten Polarmeeren über die Nord- und Ostsee bis zu den Seegraswiesen, tropischen Mangroven und Korallenriffen. Die Beiträge veranschaulichen die Vielfalt der Lebensgemeinschaften zwischen Strand und Tiefsee.
</p><p>Das Spektrum der Meeresorganismen, über die das Buch berichtet, reicht von Walen und Fischen über Planktonkrebse und Muscheln bis zu Kieselalgen und Bakterien. Die globalen – vom Leben im Meer bestimmten – Stoffkreisläufe werden ebenso behandelt wie die molekularbiologischen Anpassungen der Mikroorganismen, denn hier sind auch die größten methodischen Fortschritte zu verzeichnen.
</p><p>Viele Kapitel sind der Rolle des Menschen an der Gefährdung der Lebensräume im Meer gewidmet. Was richten Klimawandel, Überfischung, Schad- und Nährstoffeinträge oder das Einschleppen fremder Organismen an? Um die Wechselwirkungen zwischen Meeresökosystemen und der sich ändernden Umwelt zu verstehen, setzen die Meeresforscher ein breites Arsenal an modernen Werkzeugen ein, die auch im Buch Erwähnung finden: Forschungsschiffe, Unterwasser-Roboter, mathematische Modelle oder Gensonden.
</p><p>Die Vielzahl der Beiträge ergibt ein faszinierendes Gesamtbild der modernen meeresökologischen Forschung. Das Buch richtet sich an alle, die sich für das Meer und seine Bewohner, für modernes Ressourcenmanagement und den Schutz der Ozeane interessieren. 2006 war im Bremer Hauschild-Verlag bereits ein Vorgänger unter dem gleichen Titel erschienen. Die nun vorliegende Auflage des Springer-Verlages ist nicht nur anschaulich und spannend dargestellt, sondern auch völlig neu bearbeitet und umfassend ergänzt. „Sie spiegelt somit die rapide Entwicklung der Meeresforschung wider“, erklärt Professor Gotthilf Hempel, Initiator des Buchprojekts.
</p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Herausgeber:</h3><p>Gotthilf Hempel ist emeritierter Professor der Meeresbiologie der Universität Kiel. Er war u.a. Gründungsdirektor des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und des Zentrums für Marine Tropenökologie in Bremen.
</p><p>Seit 2006 ist Kai Bischof Professor für Meeresbotanik an der Universität Bremen. Sein Spezialgebiet ist die Physiologie der Großalgen an den Küsten der Polarmeere.
</p><p>Wilhelm Hagen ist Professor für Meereszoologie der Universität Bremen und Direktor von BreMarE (Bremen Marine Ecology). Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit ökologischen und ökophysiologischen Forschungsthemen in marinen Lebensräumen weltweit.
</p><p><strong>Publikation:<br></strong>Hempel, G., Bischof, K., Hagen, W., eds. (2017). Faszination Meeresforschung – ein ökologisches Lesebuch. 2. Aufl. Springer, 573 pp. ISBN 978-3-662-49713-5.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)<br>Andrea Daschner<br>Tel. +49 421 2380072<br>E-Mail: <a href="mailto:andrea.daschner@leibniz.zmt.de">andrea.daschner@leibniz.zmt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Andrea Daschner</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017011_Lesebuch_ZMT.jpg" length="667476" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017011_Lesebuch_ZMT.jpg" fileSize="667476" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Herausgeber, Gotthilf Hempel, Wilhelm Hagen und Kai Bischof, bei der Arbeit</media:description><media:copyright>Jessica Schiller, BreMarE</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 02 Feb 2017 14:02:49 +0100</pubDate>
                            <title>Neujahrsempfang der „unifreunde“: Wissenschaft ist nicht elitär, sondern elementar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neujahrsempfang-der-unifreunde-wissenschaft-ist-nicht-elitaer-sondern-elementar</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem traditionellen Neujahrsempfang der „unifreunde“ e.V., der Universität Bremen und der Jacobs University ist das Wissenschaftsjahr 2017 in der Hansestadt nun offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren am 31. Januar der Einladung der „unifreunde“ in die Obere Rathaushalle gefolgt. Gleich zu Beginn des Abends gab Moderator Christian Berg mit der Aussage „Wissenschaft ist nicht elitär, sondern elementar“ ein Motto aus, das sich durch alle Beiträge des Abends ziehen sollte.
</p><h3>Unterstützung für die Wissenschaft</h3><p>Wissenschafts-Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt und Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“, unterstrichen in ihren Grußwörtern sowohl die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft als auch für das Bundesland Bremen. „Bremen ist ein ganz besonderer Wissenschaftsstandort“, sagte Beutler, der bei Politik und Wirtschaft eindringlich für die Unterstützung der Wissenschaft warb. Senatorin Quante-Brandt zollte der Universität Bremen Respekt für die großen Leistungen des Jahres 2016, unter anderem die Einrichtung des HERE Büros für Geflüchtete, die Neuaufstellung des Faches Psychologie und die Kooperation mit anderen Wissenschaftseinrichtungen, etwa im Rahmen der U Bremen Research Alliance.
</p><h3>Mit herausragender Crew auf Kurs</h3><p>Insgesamt 19 Professorinnen und Professoren hat die Universität Bremen 2016 neu berufen. Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter nutzte die Gelegenheit des Neujahrsempfangs, um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch einmal an ihrer neuen Wirkungsstätte zu begrüßen und sie einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Er freue sich außerordentlich, sie mit an Bord der Universität Bremen zu haben. „Die großen Erfolge des vergangenen Jahres sind das Ergebnis einer außergewöhnlichen Anstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Scholz-Reiter. Die Universität Bremen habe bewiesen, dass sie kein unbeweglicher Tanker, sondern ein wendiges Schiff sei, das mit einer herausragenden Crew Kurs auf die Zukunft nehme. „Bremen profitiert von dieser exzellenten Universität“, sagte der Rektor. Das sah auch die Wissenschaftssenatorin so und versprach, mit allen Mitteln bei der anstehenden Bewerbung für die Exzellenz-Strategie zu unterstützen: „Bremen ist die Wissenschaft sehr viel wert.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kristina Logemann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/3_4_DH_409-6556.jpg" length="639156" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/3_4_DH_409-6556.jpg" fileSize="639156" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">v.r.n.l.: Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, Prof. Dr. Yilmaz Uygun, Prof. Dr. Sara Hofmann, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Prof. Dr. Bengt Beutler</media:description><media:copyright>Universität Bremen/Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 02 Feb 2017 12:55:23 +0100</pubDate>
                            <title>OLB-Wissenschaftspreis: Universität Bremen hat die Nase vorn</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/olb-wissenschaftspreis-universitaet-bremen-hat-die-nase-vorn</link>
                            
                            <description>Alle zwei Jahre vergibt OLB, die Stiftung der Oldenburgischen Landesbank, einen Wissenschaftspreis an exzellente Absolventen aus der Weser-Ems-Region. Mit drei von sechs Preisträgerinnen und Preisträgern hat die Universität Bremen diesmal richtig abgeräumt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis für eine herausragende Dissertation erhielt Dr. Ana-Maria Olteţeanu vom Spatial Cognition Center im Fachbereich Mathematik/Informatik. Ebenfalls einen ersten Preis errang Nils Hutter aus dem Fachbereich Physik und Elektrotechnik / Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, für seine Masterarbeit. Einen zweiten Platz, dotiert mit 3500 Euro, belegte Dr. Jonas Warneke aus dem Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen für seine Dissertation. 
</p><h3>Wie künstliche Intelligenz kreativ wird</h3><p>Dr. Dr. Ana-Maria Olteţeanu hat in Bukarest zunächst Musik studiert und wurde eine international erfolgreiche Konzertpianistin. Sie war bereits in ihrer Gymnasialzeit von Mathematik begeistert und studierte später Cognitive Computing an der University of London. 2012 begann sie ihre Dissertation an der Universität Bremen in der Arbeitsgruppe von Professor Christian Freksa. Die innovative Arbeit von Ana-Maria Olteţeanu beschäftigt sich mit Kreativität in der Kognitionswissenschaft. Für die Künstliche Intelligenz hat eine Theorie der kreativen Problemlösung unmittelbare Praxisrelevanz: Beispiele sind autonome Robotersysteme am Meeresboden oder im Weltraum, die selbstständig Ideen entwickeln müssen, um räumliche Probleme vor Ort zu lösen. Da solche Systeme in zunehmendem Maße für den Nutzen von Umwelt und Gesellschaft konzipiert werden, zum Beispiel in der Nahrungssicherheit, kommt ihrer Forschung große gesellschaftliche Bedeutung zu.
</p><h3>Eisrinnen bedeutend für Schiffsverkehr</h3><p>Der arktische Ozean ist nicht wie der Südpol mit einem stabilen Eisschild, sondern von unterschiedlich großen Eisschollen bedeckt, die von Wind- und Ozeanströmung angetrieben werden und ständigen Verformungen ausgesetzt sind. Mit den dünnen Streifen offenen Ozeans dazwischen, den Meereisrinnen, beschäftigte sich Nils Hutter in seiner Masterarbeit im Fachbereich Physik, die von dem Klimawissenschaftler Professor Thomas Jung betreut wurde. Aktuelle Modelle, die zur Simulation des Klimawandels verwendet werden, bilden diese Rinnen nicht ab und berechnen eine homogene Meereisverteilung. Nils Hutter hat mittels einer verfeinerten Auflösung bis zu einem Kilometer breite Rinnen modellieren können und damit deren zuverlässige Vorhersagbarkeit in einem Zeitraum von ein bis zwei Tagen erreicht. Das ist von großer Bedeutung für den zunehmenden Schiffsverkehr in Polarregionen.
</p><h3>Nanotechnologie für die Chipherstellung</h3><p>Eine wichtige Fabrikationsmethode in der modernen Nanotechnologie ist Thema der Dissertation von Dr. Jonas Warneke aus dem Fachbereich Biologie / Chemie. In der Arbeitsgruppe von Professorin Petra Swiderek hat er sich mit der Chemie beschäftigt, die der Elektronenstrahl-induzierten Abscheidung zugrunde liegt. Mit diesem Verfahren können beliebig geformte dreidimensionale Strukturen mit Größen im Nanometerbereich hergestellt werden. Das hat eine enorme industrielle Bedeutung zum Beispiel für die Chipherstellung. Der Chemiker hat neue Wege aufgezeigt, wie diese Prozesse verbessert werden können. Da Dr. Warneke derzeit mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in den USA forscht, wurde er zur Preisverleihung in Oldenburg mit einer Videobotschaft zugeschaltet.
</p><h3>Informationen zum OLB-Wissenschaftspreis</h3><p>Der mit 22 000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der OLB-Stiftung genießt bei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in der Region eine hohe Anerkennung. Das belegt ein neuer Rekord: 127 Einsendungen. Eine renommierte Jury hat daraus sechs Preisträger ermittelt. Ziel der Stiftung ist es, sich mit dem Preis für eine gute Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einzusetzen. Die jungen Wissenschaftler leisten mit ihrem Forschungs- und Entwicklungspotenzial einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt und weiteren Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft, so die Vorstandsvorsitzende der OLB-Stiftung, Karin Katerbau.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_olb_preis_9c212281ad.jpg" length="445796" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_olb_preis_9c212281ad.jpg" fileSize="445796" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Karin Katerbau (Vorstandsvorsitzende OLB-Stiftung), Preisträger Nils Hutter, Dr. Dr. Ana-Maria Olteţeanu und Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß (Juryvorsitzender)</media:description><media:copyright>OLB-Stiftung/Mohssen Assanimoghaddam</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 30 Jan 2017 11:01:18 +0100</pubDate>
                            <title>Hochrangige Auszeichnung für Bremer Informatiker</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochrangige-auszeichnung-fuer-bremer-informatiker</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Informatiker Johannes Schöning ist mit einer Lichtenberg-Professur ausgezeichnet worden. Die VolkswagenStiftung wird seine wissenschaftliche Arbeit in den kommenden fünf Jahren mit mehr als 1,4 Millionen Euro unterstützen. Die Jury der Stiftung wählt herausragende Nachwuchs-Wissenschaftler aus, die eigenständig in innovativen und interdisziplinären Bereichen forschen wollen. Sie können sich eine deutsche Hochschule selbst aussuchen. Bis Ende des Jahres 2015 gab es in Deutschland insgesamt 51 Lichtenberg-Professuren. 
</p><p>„Ich habe die Universität Bremen gewählt, weil hier exzellente Forschung von herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betrieben wird“, begründet Johannes Schöning seine Entscheidung. Mit vielen klugen Köpfen aus dem Forschungsbereich Spatial Cognition (Räumliches Denken) sei er schon vorher vernetzt gewesen.
</p><h3>Was ist Gegenstand der Forschungen?</h3><p>Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Mensch-Technik-Interaktion (englisch: Human-Computer-Interaction) im Fachbereich Mathematik/Informatik. Sie erforscht die Schnittstellen zwischen Maschine und Mensch, der Geoinformatik und dem Ubiquitären Computing, bekannt auch als die Allgegenwart der Rechner. Ist dies zunächst der große Rahmen, so arbeiten die Wissenschaftler konkret an der Gestaltung, Qualitätsprüfung und dem Einsatz neuer Navigationstechniken. Das trifft zum Beispiel für Smartwatches zu. „Die Technologie, die wir bauen, sollte menschliche Fähigkeiten erweitern und verbessern, nicht aber ersetzen“, nennt Professor Schöning sein Credo. Ein zweites Thema, das die Arbeitsgruppe in den Fokus nimmt, sind die Eigenschaften von räumlichen Daten, die durch Laien aufgenommen wurden. Welche Algorithmen lassen sich dafür finden? Zum Beispiel auf Landkarten, die Freiwillige mithilfe von GPS selbst gestalten.
</p><h3>Wissenschaftlicher Werdegang von Professor Johannes Schöning</h3><p>Nach Abschluss seines Studiums der Geoinformatik an der Universität Münster 2007 hat der inzwischen 34-Jährige am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken gearbeitet und geforscht. 2010 wurde er an der Universität des Saarlandes promoviert. Es folgten Auslandsaufenthalte: An dem renommierten University College London und zuletzt an der Universität Hasselt in Belgien.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/8/csm_id_2017008_Lichtenbergprof_schoening_2bfbf9bf1b.jpg" length="221800" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/8/csm_id_2017008_Lichtenbergprof_schoening_2bfbf9bf1b.jpg" fileSize="221800" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">&quot;Neue Technologien sollen unsere Fähigkeiten verbessern, nicht ersetzen.&quot; Unter diesem Motto will Prof. Johannes Schöning seine Lichtenberg-Professur nutzen, um die Interaktion zwischen Mensch und Technik weiter zu erforschen.</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 25 Jan 2017 12:06:27 +0100</pubDate>
                            <title>Tag des Gedenkens 2017: &quot;Hunger: Propaganda, Leiden und Widerstand&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-des-gedenkens-2017-hunger-propaganda-leiden-und-widerstand</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter Gedenktag. Als Jahrestag nimmt er Bezug auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. An der Universität Bremen wird der Gedenktag 2017 dieses Mal vom Fachbereich Sozialwissenschaften ausgerichtet und mit drei kurzen Vorträgen gewürdigt. Zum einen beschäftigt sich <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Tomasz Łysak in seinem Vortrag „Hunger in the Warsaw Ghetto“ mit dem Überleben im Warschauer Ghetto durch das Einschmuggeln von Lebensmitteln. Eine Nazi-Filmcrew hat sich mit dem Lebensmittelschmuggel beschäftigt und ihn als Beweis für die „jüdische Unmoral“ dargestellt. Tomasz Łysak ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Spezielle und Interkulturelle Kommunikation, Fakultät für Angewandte Linguistik an der Universität Warschau. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Hörsaalgebäude <abbr lang="de" title="Geisteswissenschaften 1">GW1</abbr> (gegenüber Universum). Interessierte sind herzlich eingeladen.
</p><h3>Die Bedeutung der „Hungerpolitik“ im Nationalsozialismus</h3><p>Im Anschluss findet der Vortrag „Vernichtung durch Hunger: literarische Stimmen“ statt. Der Referent ist Wolfgang Kissel, Professor für Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas am Institut für Geschichtswissenschaft der Uni Bremen. Der Experte für slavistische Kultur- und Literaturwissenschaft hinterfragt in seinem Vortrag die Bedeutung von „Hunger“ bei der systematischen Entmenschlichung der Juden und anderer Minderheiten durch die Nazis. Denn die Zuteilung oder Verweigerung von Nahrung, die sogenannte Hungerpolitik des NS-Staats, spielte eine Schlüsselrolle, die immer noch unterschätzt wird. Die Tortur durch Hunger und Durst und das Töten durch Verhungern- und Verdursten-Lassen wurden in den Vernichtungslagern gängige Praxis. „Das Lager ist der Hunger. Wir selber sind der Hunger, der lebende Hunger”, schrieb Primo Levi in seinem Erinnerungsband „Ist das ein Mensch?“ Die Stimmen von Levi und anderen Überlebenden werden in dem Vortrag zu Gehör gebracht.
</p><h3>Hunderte von Widerstandsliedern entstanden in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern</h3><p>Zum Abschluss beschäftigt sich Juliane Brauer nochmals mit dem Thema „Hunger“ allerdings aus musikalischer Sicht in ihrem Beitrag „Choral aus der Tiefe der Hölle“. Sie analysiert Hunger und Widerstand in den Liedern, die in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern entstanden sind. In ihnen beschreiben die Gefangenen ihre Ängste und Verzweiflung, aber auch ihren Mut und ihre Hoffnungen. Juliane Brauer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“. Eröffnet wird die Gedenkveranstaltung vom Konrektor für Lehre und Studium der Universität Bremen, Professor Thomas Hoffmeister und dem Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, Professor Bernd Zolitschka.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_05.JPG" length="205569" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_05.JPG" fileSize="205569" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 23 Jan 2017 12:52:32 +0100</pubDate>
                            <title>Rudolf Hickel erhält die Bremische Senatsmedaille</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/rudolf-hickel-erhaelt-die-bremische-senatsmedaille</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das freut den Wirtschaftswissenschaftler Professor Rudolf Hickel – und es freut auch die Universität Bremen: Die Freien Hansestadt Bremen verleiht Hickel, der zu den bekanntesten deutschen Ökonomen gehört, die Bremische Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft. Damit würdigt der Senat die außerordentlichen Verdienste des Professors um die Universität und die Wissenschaft in Bremen.
</p><h3>Expertise ist gefragt</h3><p>Rudolf Hickel war fast vier Jahrzehnte Hochschullehrer der Universität, leitete das Instituts Arbeit und Wirtschaft (iaw) an der Uni und ist noch heute noch Forschungsleiter in der iaw-Abteilung „Regionalentwicklung und Finanzpolitik“. Außerdem hat sich der streitbare Ökonom einen Namen als Mitglied der „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“ und durch viele publizistische Beiträge zur nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik gemacht. Die Gabe des Forschers, komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte auch für Laien verständlich auf den Punkt zu bringen, hat ihn zu einem wichtigen Ansprechpartner der Medien gemacht. Auch in der Politik sind Hickels Wissen und seine Einschätzungen sehr gefragt.
</p><h3>Kompetent und kritisch</h3><p>„Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und Expertise hat sich Rudolf Hickel weit über die Grenzen Bremens hinaus eine hohe Anerkennung als ebenso kompetenter wie kritischer Wirtschaftswissenschaftler erworben“, so Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, der dem Ökonomen „außerordentliche Verdienste um die Universität und die Wissenschaft in Bremen“ attestiert.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017006_Hickel.jpg" length="889669" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017006_Hickel.jpg" fileSize="889669" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">P r o f .   D r .   R u d o l f   H i c k e l   </media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 19 Jan 2017 19:48:07 +0100</pubDate>
                            <title>Konzert in der „Glocke“: Classic meets Singer/Songwriter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/konzert-in-der-glocke-classic-meets-singer/songwriter</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Orchester und Chor der Universität Bremen werden am Sonntag, 29. Januar 2017, um 20 Uhr im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ eine deutsche Erstaufführung erklingen lassen. Johnny Parrys „<span lang="en">An Anthology of All Things</span>” ist ein ungewöhnliche zeitgenössische Komposition. Weil der Text wie beim Genre der Singer/Songwriter im Mittelpunkt steht, heißt der Abend auch „Classic meets Singer/Songwriter“. Unterstützt werden die Bremer Musikerinnen und Musiker vom Bedford Community Arts Choir. Als Sopransolistin reist Donna Lennard aus London an. Der gewaltige Klangkörper – zwei Chöre, ein sinfonisches Orchester und eine Solistin – wird von Universitätsmusikdirektorin <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß geleitet. 
</p><h3>Menschen aus Bedford spenden Texte</h3><p>Johnny Parry hat von Menschen in seiner Heimatstadt Bedford zunächst 500 Textspenden eingesammelt. Damit hat er gewissermaßen ein Crowdfunding-Verfahren für Texte entwickelt. Er hat zum Beispiel gefragt:&nbsp; “<span lang="en">How do you address to your love</span>?”, oder, an Kinder gerichtet: “<span lang="en">What are your heroes</span>?”, oder, gewandt an alte Menschen: “<span lang="en">What comes to your mind when you think of the year 1942</span>?” Die Menschen haben ihm offen und sehr persönlich geantwortet. Mit viel Takt und einer Prise Humor hat Parry aus den zahlreichen Antworten einen organischen und berührenden Text erschaffen. 2012 hat er die „<span lang="en">Anthology of All Things</span>“ für Chor und Kammerorchester komponiert. Für die Bremer Aufführung hat der Brite nun eine neue Fassung für ein großes sinfonisches Orchester geschaffen. Orchester &amp; Chor werden der Verbindung nach Großbritannien noch eine ganz konkrete Gestalt geben: Sie werden gemeinsam mit dem Bedford Community Arts Choir und der Solistin Donna Lennard am 4. und 5. Februar Konzerte in Oxford und Bedford geben.
</p><h3>Vortrag und Karten</h3><p>Am Sonnabend, 21. Januar 2017, halten die Studierenden gemeinsam mit Susanne Gläß von 11 bis 11.30 Uhr einen öffentlichen Einführungsvortrag zum Konzert im Haus der Wissenschaft in der Sandstraße (Eintritt frei). Das Konzert findet dann am Sonntag, 29. Januar, um 19 Uhr in der Glocke statt. Die Karten kosten 26/22/18 und 12 Euro, ermäßigt jeweils die Hälfte. Sie können im Weser-Kurier-Pressehaus, bei Nordwest Ticket (Tel. 0421/36 36 36), bei Eventim (Tel. 0421/35 36 37) und in der Glocke (Tel. 0421/33 66 99) gekauft werden. Außerdem dienstags um 12.55 Uhr im Anschluss an die Konzerte im Theatersaal und vom 25. bis 27. Januar 2017 in der Uni-Mensa.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_id_2017006_Neujahrskonzert_Glaess_29e8bd6130.jpg" length="306447" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_id_2017006_Neujahrskonzert_Glaess_29e8bd6130.jpg" fileSize="306447" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Bahlo</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 17 Jan 2017 14:59:49 +0100</pubDate>
                            <title>Uni bringt „Farbige Zustände“ in die Schule</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bringt-farbige-zustaende-in-die-schule</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können junge Menschen frühzeitig für Technik begeistert werden? Am besten schon in der Schule. Diesen Ansatz verfolgen nun der Sonderforschungsbereich (SFB) 1232 „Farbige Zustände“ der Uni Bremen mit der Wilhelm-Focke-Oberschule im Bremer Stadtteil Horn. „Wir sind eine Schule mit Zukunftsverantwortung, und die Ingenieur- und Naturwissenschaften sind Berufsfelder mit Zukunft“, erklärt Beata Warszewik, Schulleiterin der Wilhelm-Focke-Oberschule. In Partnerschaft mit dem <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 1232 soll diese Komponente der Schule weiter ausgebaut werden. Ab Sommer startet eine eigens eingerichtete Forscherklasse, die mit gleicher Anzahl an Mädchen und Jungen besetzt sein wird. Die Förderung des Teilprojektes sowie des <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> ist zum Sommer 2020 bewilligt.
</p><h3>Lehrkräfte und Forschende gestalten gemeinsamen Projektunterricht</h3><p>In den vergangenen sechs Monaten haben Teams aus Lehrkräften, Forscherinnen und Forschern gemeinsam die zukünftigen Lerneinheiten für diese Klasse entwickelt. Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches Programm, das zwei Projektstunden pro Woche enthält, die von den Teams unterrichtet werden. Die Lerneinheiten knüpfen am Lehrplan der Klasse an und führen die Kinder weiter in die Welten der Materialwissenschaften, Mathematik und Informatik. „Die Klasse wird sich zum Beispiel mit dem Recycling von Metallen oder der Zivilisationsgeschichte des Menschen durch Werkstoffe beschäftigen. Aber auch ein Videoprojekt werden die Kinder mitgestalten“, sagt Professor Lutz Mädler, Sprecher des <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 1232 und Initiator des Projekts. „Unsere Graduierten bringen ihr Fachwissen ein und lernen gleichzeitig ihre wissenschaftlichen Themen so darzustellen, dass die Inhalte verständlich sind und begeistern.“
</p><h3>Selber Forschen fördert Technikinteresse</h3><p>Das Besondere an der neuen Kooperation sind aber nicht nur die Inhalte: Ein Schwerpunkt wird darauf liegen, die Kinder mit dem Projektunterricht in ihrer Lebenswelt abzuholen und sie selbst etwas erfinden, schaffen oder gestalten zu lassen. „Dinge zu begreifen hat eben auch viel mit einer praktischen Erfahrung zu tun“, sagt Studienrätin Katrin Börger, Koordinatorin des Projekts auf der Schulseite. „Erst das aktive Auseinandersetzen mit den Themen schafft die Grundlage für echte Begeisterung.“ Deshalb sollen Eigeninitiative und Erfindergeist der Kinder zusätzlich von den Lehrenden im Rahmen von „jugend-forscht“-Projekten unterstützt werden.
</p><h3>Auftaktveranstaltung in der Wilhelm-Focke-Oberschule</h3><p>Der Start des Projektes wurde am 12. Januar 2017 mit einer Auftaktveranstaltung gefeiert. Grußworte sprachen die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt und die Senatorin für Kinder und Bildung, <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Claudia Bogedan. Das bunte Rahmenprogramm gestalteten die Kinder, die im Frühjahr 2016 an dem Pilotprojekt „Werkstoffdetektive“ der Universität Bremen teilgenommen haben. Sie zeigten verschiedene Versuche und vermittelten spannende Fakten aus dem Bereich der Chemie und Physik.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Claudia Sobich</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Jan 2017 08:50:22 +0100</pubDate>
                            <title>Gesundheitswissenschaften werben 4,8 Millionen Euro ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/gesundheitswissenschaften-werben-48-millionen-euro-ein</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>4,8 Millionen Euro haben die Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen beim Innovationsfonds eingeworben. Diesen außergewöhnlichen Erfolg verdanken die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler praxisnahen Themen in der Versorgungsforschung. Der Innovationsfonds wird von der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitssystem getragen. Finanziert wird er von den gesetzlichen Krankenkassen und dem Gesundheitsfonds, in dem die Mittel der Kassen verwaltet werden. Ausschreibungen und deren Vergabe nimmt der Gemeinsame Bundesausschuss vor. Darin sind in erster Linie die Kassen und die Leistungsanbieter – Ärzte, Krankenhäuser – vertreten. Aus 600 eingereichten Projektvorschlägen hat dieser Ausschuss jetzt 62 ausgewählt, sechs davon aus der Universität Bremen. Das sind zehn Prozent aller Anträge, die für die kommenden drei Jahre den Zuschlag bekommen.
</p><p>Beteiligt sind auf Bremer Seite das SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen sowie das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS). Sie untersuchen bis 2019 allein, mit Partnern oder als Beteiligte neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen. Sie sollen die Situation von Patienten und Betroffenen verbessern.
</p><h3>Forschungsthemen aus Bremen und mit Bremer Beteiligung:</h3><p>Unter Leitung von Professor Rothgang vom SOCIUM untersuchen gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern Professor Ansgar Gerhardus, Dr. Guido Schmiemann und Professorin Karin Wolf-Ostermann vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) die „Bedarfsgerechtigkeit der medizinischen Versorgung Pflegebedürftiger in stationären Einrichtungen“.
</p><p>Wie die Aufnahme in ein Heim vermieden werden kann, ist Gegenstand einer breit angelegten Befragung betroffener Personen und Beteiligter. Die Leitung hat Dr. Dirk Peschke, Kooperationspartnerin ist Karin Wolf-Ostermann, beide vom IPP.
</p><p>Dr. Guido Schmiemann (IPP) ist Kooperationspartner bei einem Projekt der Universität Oldenburg. Dabei geht es um Hospitalisierung und Notaufnahme von Pflegeheimbewohnern in Krankenhäuser.
</p><p>„Untersuchungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit in der Schwangerschaft, basierend auf Routinedaten in Deutschland“ wird das Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) durchführen. Die Projektleitung hat Professorin Ulrike Haug, weitere Kooperationspartner sind beteiligt.
</p><p>Fehlversorgung in Bezug auf Darmspiegelungen in Deutschland erforscht das BIPS ebenfalls unter Leitung von Professorin Ulrike Haug. Auch dabei sind Partner aus der Krankenhauspraxis beteiligt.
</p><p>Die laufende, systematische Arzneimittelüberwachung steht beim sechsten geförderten Bremer Projekt im Mittelpunkt. Geforscht wird unter Leitung von Professorin Iris Pigeot-Kübler vom BIPS.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017004_Foerderung_Gesundheit.jpg" length="260353" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2017004_Foerderung_Gesundheit.jpg" fileSize="260353" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>monropic - Fotolia</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 05 Jan 2017 10:15:45 +0100</pubDate>
                            <title>Anwendungsphase für neue Therapie in der Wundheilung startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/anwendungsphase-fuer-neue-therapie-in-der-wundheilung-startet</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit gleich mehreren erfolgreichen Projekten nimmt die Zusammenarbeit der Universität Bremen mit den bremischen Kliniken der Gesundheit Nord Fahrt auf. Ein herausragendes Beispiel ist die Forschung zur verbesserten Wundheilung, die von Professorin Ursula Mirastschijski in Kooperation zwischen Gesundheit Nord und der Universität Bremen durchgeführt wird. Die Plastische Chirurgin am Klinikum Bremen-Mitte und am Centrum für Biomolekulare Interaktionen Bremen (CBIB) der Uni Bremen prüft eine Substanz, die die Entzündungsreaktion der verletzten Haut vermindert und so die Narbenbildung reduzieren soll. Die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass die Substanz nun in einer klinischen Studie auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit für die Haut getestet wird, um in der weiteren Entwicklung ein medizinisches Produkt auf den Markt zu bringen. Dafür werden jetzt Probanden gesucht.</p><h3>Forschung mit hoher Auszeichnung für potenzielle Vermarktung</h3><p>Die sogenannte Phase-1-Studie ist zwingend, bevor Arzneien für den Markt zugelassen werden. Ursula Mirastschijski verwendet für Ihre Forschung eine Substanz aus der Lunge, das sogenannte Lungensurfaktant. Für ihre Idee, diese Substanz in der Behandlung verletzter Haut anzuwenden, erhielt Mirastschijski eine international begehrte europäische Forschungsförderung, die einem weiteren Zuschuss ausgezeichnet wurde: Der sogenannte Proof of Concept-Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) gehört zu den profiliertesten Auszeichnungen und wird nur vergeben, wenn die bisherige Forschung zukunftsweisende Resultate erbringen konnte und gute Chancen hat, zur Marktreife zu gelangen.</p><p>Schon früh hatte sich Mirastschijski an die Patentverwertungsagentur der bremischen Hochschulen, InnoWi, gewandt, die nach ausführlicher Patent- und Marktrecherche die Idee zum internationalen Patent anmeldete und die Vermarktung übernahm. „Die jetzt beginnende Studie ist ein wichtiger Schritt für die Umsetzung in ein Produkt“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lieselotte Riegger, Geschäftsführerin der InnoWi. Dass sich bei positiven Ergebnissen eine finanzielle Unterstützung für die Weiterentwicklung finden lässt, ist Riegger überzeugt: „Allein in Deutschland leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen, nicht heilenden Wunden“, so Riegger. Professorin Mirastschijski bestätigt die Vorteile des Produktes: „Das Mittel könnte bei akuten genauso wie bei chronischen Hautverletzungen angewandt werden und sogar die Narbenbildung verringern. Besondere Hoffnungen liegen auf der Heilung langwieriger Wunden, die bisher zu starken Vernarbungen führen.“</p><h3>Zusammenarbeit zwischen Universität und Klinikum Bremen-Mitte</h3><p>Der Erfolg des Projektes ist für die Universität Bremen und das Klinikum gleichermaßen bedeutend. Als Medizinerin schlägt Ursula Mirastschijski eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung an der Universität Bremen und der klinischen Anwendung, wie sie derzeit an Uni-Kliniken praktiziert wird. „Die Gesundheit Nord verstärkt ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung“, sagt Professor Can Cedidi, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Klinikum Bremen Mitte. „Durch die gute Zusammenarbeit mit der Universität sind wir noch enger am wissenschaftlichen Fortschritt beteiligt. Gleichzeitig sind es die Kliniken, die aus ihrer Arbeit heraus neue Fragen für die Forschung entwickeln.“ An der Universität Bremen bestätigt Professor Sørge Kelm vom Centrum für Biomolekulare Interaktionen Bremen (CBIB): „Das hohe Niveau der molekularbiologischen Forschung an der Universität Bremen wird durch die Zusammenarbeit mit der Gesundheit Nord noch gestärkt.“</p><p>Als „translationale Medizin“ werden solche interdisziplinären Aktivitäten bezeichnet, bei denen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schnell und effizient in die klinische Praxis übersetzt und umgekehrt Beobachtungen am Krankenbett zurück ins Labor gespiegelt werden. Eine weitere bremische Unterstützung leistet das Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen (KKSB), das die Kooperation zwischen der Universität Bremen und der Gesundheit Nord unterstützt. Das KKSB organisiert Zulassungsstudien, nimmt Daten auf und wertet sie wissenschaftlich aus. Zusammen mit der InnoWi, die für einen umfassenden Patentschutz von Ideen und deren Vermarktung zuständig ist, entfaltet sich ein Bremer Kompetenzbereich, mit dem in Zukunft weitere Synergiepotenziale zwischen Wissenschaft und medizinischer Anwendung auf universitärem Niveau geschaffen werden können.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Universität Bremen<br> Fachbereich Biologie/Chemie<br> Centrum für Biomolekulare Interaktionen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> med. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> phil. Ursula Mirastschijski<br> Telefon: +49 421 218-63224<br> E-Mail: <a href="mailto:mirastsc@uni-bremen.de">mirastsc@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Richard Verhoeven</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/6/csm_id_2017003_Anwendung_Miratschijski_133df2c107.jpg" length="233052" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/6/csm_id_2017003_Anwendung_Miratschijski_133df2c107.jpg" fileSize="233052" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Klinikleiter Prof. Can Cedidi und Prof. Ursula Mirastschijski</media:description><media:copyright>Richard Verhoeven</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 04 Jan 2017 12:44:40 +0100</pubDate>
                            <title>Mikrobauteile ganz groß: Fotoausstellung im Citylab</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mikrobauteile-ganz-gross-fotoausstellung-im-citylab</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wir halten sie mehrmals täglich in den Händen, nehmen sie aber nur selten wahr. In Smartphones, Autos und Hörgeräten sind sie zu finden: Kleinste metallische Bauteile. Ihre Herstellung und die dazu notwendigen Werkzeuge werden im Sonderforschungsbereich (SFB) 747 „Mikrokaltumformen“ der Uni Bremen erforscht. Nach der erfolgreichen Ausstellung im Haus der Wissenschaft sind ausgewählte Werke der Fotoausstellung „Mikrobauteile intelligent produziert – Impressionen zur beherrschten Massenproduktion“ nun bis zum 19. Januar 2017 in der Bremer Innenstadt im citylab Bremen (Ansgaritorstraße 4) zu sehen.
</p><h3>Jeder hat sie, niemand sieht sie</h3><p>Die Bilder erfassen die Mikrobauteile als Kunstobjekt. „Die Bauteile sind in mindestens zwei Dimensionen kleiner als ein Millimeter. Obwohl jeder von uns Geräte besitzt, in denen sie verbaut sind, bekommt sie kaum jemand zu Gesicht“, erklärt Malte Behlau, Mitarbeiter für Wissenschaftskommunikation im SFB 747. So entstand die Idee zu einer Fotoausstellung.
</p><p>Produziert wurden die Bilder unter anderem von Teilnehmern eines Workshops zur Industriefotografie von Mikrobauteilen, für die der SFB seine Labortüren geöffnet hat. Weitere Bilder entstanden im Rahmen eines Fotowettbewerbs zur „Massenproduktion von Mikrobauteilen“ und im Forschungsalltag des SFB 747. „Unsere Forschungsarbeit ist sehr speziell, mit dem Begriff Mikrokaltumformen können die wenigsten Menschen auf Anhieb etwas anfangen. Kaum jemand nimmt sein Smartphone auseinander und untersucht die Bauteile unter der Lupe“, so Behlau. „Warum also nicht das Forschungsobjekt zum Kunstgegenstand machen?“
</p><h3>Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“</h3><p>Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ ist ein instituts- und fachbereichsübergreifender Forschungsverbund. Das Verfahren des Mikrokaltumformens wird unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt. Über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Produktionstechnik, Mathematik/Informatik und Physik/Elektrotechnik forschen im SFB interdisziplinär an der systematischen Auslegung und dem zuverlässigen Einsatz von Umformprozessen im Mikrobereich. Das zentrale Ziel ist die Bereitstellung von Methoden und Prozessen für die industrielle Herstellung metallischer Mikrobauteile mit Losgrößen von über eine Million Stück. Der SFB 747 besteht seit 2007 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
</p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“<br>Malte Behlau<br>Tel.: +49 421 218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_id_2017002_Fotoausstellung_SFB_747_61db1cf26c.jpg" length="398996" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_id_2017002_Fotoausstellung_SFB_747_61db1cf26c.jpg" fileSize="398996" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kunstvolle Bilder des Forschungsalltags und erklärende Texte bieten einen Einblick in die Arbeit des SFB 747 „Mikrokaltumformen“ der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Malte Behlau/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 03 Jan 2017 09:55:27 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen-StartUp lässt Maschinen sprechen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-startup-laesst-maschinen-sprechen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sensosurf ist eine Ausgründung aus dem Studiengang Elektrotechnik der Uni Bremen. Sie digitalisieren Maschinenbauteile mit Hilfe von hauchdünnen sensorischen Oberflächen. Auf diese Weise können die Bauteile fühlen, denken und sprechen. Mit dieser Geschäftsidee begeisterte das StartUP die Jurys gleich mehrere Wettbewerbe. Das Gründerteam gewann bereits mehrere Auszeichnungen und Gründerpreise und war u. a. 2013 im Wettbewerb CAMPUSideen erfolgreich.
</p><h3>Eine neue Sensorik-Generation</h3><p>Während bisher externe Sensoren an industriellen Anlagen Auskunft über den Zustand einer Maschine geben, entwickelten die Gründer des StartUps Sensosurf hochrobuste sensorische Schichten, die mit Maschinen-Bauteilen zu einer Einheit verschmelzen und so noch genauere Informationen aus dem Maschineninneren ermöglichen. Dadurch können Bauteile wie Kugellager oder Schrauben Belastungen direkt dort messen, wo sie auftreten. Mithilfe einer eigens hierfür entwickelten selbstlernenden Software werden die Daten des Bauteils in Echtzeit ausgewertet und direkt zu Informationen aufbereitet. Mögliche Probleme werden so frühzeitig erkannt und können aktiv gesteuert werden.
</p><p>Aktuell arbeitet das StartUp an der Entwicklung einer intelligenten Linearführung. „Diese wird in der Lage sein, beispielsweise in einer Fräsmaschine die Qualität des hergestellten Produktes zu überwachen“, erklärt Geschäftsführer und Gründer Dr. Cord Winkelmann. Die intelligenten Bauteile überzeugten auch die Jury von WECONOMY. Dank der Auszeichnung wird Sensosurf nun ein Jahr lang intensiv bei der weiteren Umsetzung der Geschäftsidee und beim Aufbau eines noch größeren Netzwerkes durch wichtige Partner aus der Industrie unterstützt. Zum Auftakt treffen die Gründer Ende Oktober bei einem Netzwerkwochenende Top-Manager der deutschen Wirtschaft, darunter Franz Fehrenbach (Bosch), Margret Suckale (BASF) und Wilfried Porth (Daimler). Die Jungunternehmer freuen sich: „Die Kontakte bringen uns einen großen Schritt näher an unser Ziel, alle industrielle Bauteile in kritischen und anspruchsvollen Einsatzfeldern ganz im Sinne von Industrie 4.0 mit der notwendigen Intelligenz auszustatten.“
</p><h3>Über das Unternehmen</h3><p>Hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme der Universität Bremen gründete das Ehepaar Dr.-Ing. Cord Winkelmann und Dipl. Kffr. Jette Winkelmann das Unternehmen Sensosurf. Erstmals werden integrierte Mikrosensoren für intelligente Überwachungssysteme für Maschinenbauteile entwickelt, die mithilfe einer selbstlernenden Software Aussagen über den Zustand eines einzelnen Bauteils in Echtzeit machen können. In Zusammenarbeit mit mehreren namenhaften Kunden werden diese intelligenten Bauteile erprobt und stetig weiterentwickelt. Das StartUp gewann bereits mehrere Auszeichnungen wie den Schaeffler Innovation Award 2014 sowie aktuell den WECONOMY Award 2016 und wird im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme <br>Sensosurf GmbH<br>Jette Winkelmann<br>Tel. 0421-21862588<br>E-Mail: <a href="mailto:j.winkelmann@sensosurf.de">j.winkelmann@sensosurf.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_id_2017001_Sensosurf_47f6667b63.jpg" length="463462" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_id_2017001_Sensosurf_47f6667b63.jpg" fileSize="463462" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Gründungsteam von Sensosurf (v.l.): Jette Winkelmann, M. Awais Khan, Martin Messmann und Cord Winkelmann</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16586</guid>
                            <pubDate>Fri, 30 Dec 2016 10:34:20 +0100</pubDate>
                            <title>Die Universität Bremen wünscht allen einen guten Start ins Jahr 2017!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-universitaet-bremen-wuenscht-allen-einen-guten-start-ins-jahr-2017</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Die Universität Bremen wünscht allen Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Alumni, Freunden, Förderern, Partnern, Bremern und Nicht-Bremern ein friedliches und gesundes neues Jahr!
</p><p>Ein ungewöhnlicher Anblick: Vor dem Verwaltungsgebäude der Universität blühen zum Jahreswechsel mehrere Kirschbäume. Im „Garten der Nationen“ stehen drei verschiedene und zu unterschiedlichen Zeiten blühende Kirschbaumarten. Eröffnet wurde der Garten im Oktober 2010. Er war eine Idee und Spende des Bremer Konsular-Korps. "Der Garten der Nationen soll ein Platz der Völkerverständigung und eine Stätte der Begegnung für Studierende und Wissenschaftler aus der ganzen Welt sein, ein Ort, an dem über Wissenschaft und Forschung, über Bildung und Ausbildung, über Wirtschaft und Vernetzung geredet wird", hoffen die Initiatoren Dr. Eberhard Haas und Professor Bernd-Artin Wessels. Der „Garten der Nationen“ ist ein Symbol für die Verbindungen zwischen der Universität Bremen und Ländern auf der ganzen Welt.</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016090_Frohes_neues_Jahr.jpg" length="1926659" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016090_Frohes_neues_Jahr.jpg" fileSize="1926659" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Kirschblüten im Garten der Nationen</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16585</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 14:13:39 +0100</pubDate>
                            <title>Übergangslösung für Unirahmenvertrag mit VG Wort </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uebergangsloesung-fuer-unirahmenvertrag-mit-vg-wort</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An Universitäten ist es für Dozierende gängige Praxis ihren Studierenden digitale Texte auf Online-Plattformen wie StudIP zur Verfügung zu stellen. Dafür wurde bislang eine Pauschale an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) gezahlt. Diese Pauschale sollte ab Januar 2017 in eine Einzelabrechnung geändert werden. Da dies einen enormen Verwaltungs- und Rechercheakt für die Dozierenden verursacht hätte, haben alle bundesdeutschen Universitäten diesem Vorgehen widersprochen. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Kultusministerkonferenz, Hochschulrektorenkonferenz und der VG Wort veröffentlichte am 15. Dezember 2016 eine Übergangslösung: Bis zum 30. September 2017 soll die pauschale Abgeltung der Ansprüche an die VG Wort nach § 52a UrHG fortgeführt werden. Des Weiteren wurde vereinbart, „in den nächsten Monaten eine für alle Beteiligten praktikable und sachgerechte Lösung zu entwickeln“, heißt es in dem Schreiben weiter.
</p><p>Für die Rechtmäßigkeit dieser Lösung bedarf es zurzeit noch der Zustimmung der Kultursministerkonferenz.
</p><p>Die aktuellen Informationen zum Thema finden Sie unter <a href="https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/start?Öffnet" target="externen" title="in" rel="noreferrer" class="Link">Ankündigungen auf StudIP</a>.
</p><p>Für Rückfragen senden Sie bitte eine Mail an: <a href="mailto:info@elearning.uni-bremen.de">info@elearning.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016088_Urheberrecht.jpg" length="175492" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016088_Urheberrecht.jpg" fileSize="175492" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>vege - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16583</guid>
                            <pubDate>Fri, 16 Dec 2016 10:59:44 +0100</pubDate>
                            <title>Stipendien für gefährdete ausländische Wissenschaftler an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/stipendien-fuer-gefaehrdete-auslaendische-wissenschaftler-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An der Universität Bremen hat sich ein ungewöhnliches Stipendium erfolgreich etabliert: Im Sommer 2016 kamen bereits zwei politisch gefährdete Wissenschaftler aus der Türkei an die Universität, um hier in einem sicheren Umfeld ihre Studien voranzutreiben. Möglich machte dies die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung. Sie vergibt Stipendien an gefährdete Forscherinnen und Forscher, die in ihren Heimatländern von Krieg und Verfolgung bedroht sind. Jeweils für zwei Jahre werden sie mit einem Vollstipendium gefördert. Nun hat die Humboldt-Stiftung neue Stipendien vergeben: Drei der Stipendiaten werden damit künftig an der Universität Bremen arbeiten. Darüber hinaus hat der Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative der Uni Bremen den Titel „Best Practice“ zuerkannt: Die Auswahlkommission würdigt die Universität ausdrücklich für ihr herausragendes Engagement bei der Unterstützung gefährdeter Akademiker gewürdigt. Die Best-Practice-Förderung ist mit 10.000 Euro dotiert.
</p><h3>Die drei Bremer Stipendiaten</h3><p>Ab Januar 2017 wird ein syrischer Geowissenschaftler aus Homs seine Forschungsarbeiten in der Arbeitsgruppe von Professor Jochen Kuss im Fachbereich Geowissenschaften aufnehmen. Er wird sich dort mit dem Thema Muschelkalk in Mitteldeutschland, konkret mit „Kontrollfaktoren der Ablagerungsprozesse an einer Karbonatrampe im Anis“ beschäftigen. Die zweite Stipendiatin, eine Soziologieprofessorin aus Istanbul, forscht über „Neoliberal-neokonservative Biopolitiken der AKP und Gegenstrategien feministischer Frauen in der Frauenbewegung in der Türkei“. Sie wird ab Januar 2017 im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften bei Professorin Yasemin Karakaşoğlu arbeiten. Der dritte Stipendiat, ebenfalls aus der Türkei, ist Politologe und forscht zum Demokratieverständnis und dem Wechsel hoher politischer Militärs in die Politik. Seine Forschungsarbeiten beschreibt er aus Länder vergleichender Perspektive. Der Wissenschaftler wird im Mai 2017 im Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität bei Professor Klaus Schlichte seine Studien aufnehmen.
</p><h3>Deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftler</h3><p>Die Philipp Schwartz-Initiative schafft mit dem Programm eine Basis für Solidarität in der Wissenschaftslandschaft. Damit ermöglicht die Humboldt-Stiftung verfolgten Wissenschaftlern, frei von Bedrohung weiter forschen zu können. Sie sind als kritische Denker oftmals die mahnende Stimme in einem Konflikt – deshalb aber auch gefährdet. „Als Gastuniversität setzen wir ein deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, sagt Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen. „Mit der Best-Practice-Förderung für den Ausbau der Informations- und Vermittlungstätigkeit, der stärkeren Einbindung in vorhandene Angebote und der Erhöhung der Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit fühlen wir uns in unserem Ansatz bestätigt. Sie unterstützt uns, unser Engagement für gefährdete Akademiker an unserer Hochschule weiter auszubauen.“
</p><h3>Ein sicherer Ort für die Forschungsarbeit</h3><p>Wie kann man gefährdete Forscher am besten unterstützen? Vor kurzem ist die Universität Bremen der deutschen Sektion des „Scholars at Risk Network“ beigetreten, um auf Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit aufmerksam zu machen. „Ein Schwerpunkt unserer Internationalisierungsstrategie ist die Unterstützung und Integration ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere wenn ihre Forschungsfreiheit in ihrem Herkunftsland bedroht ist. Mit unserem Beitritt wollen wir ein Signal setzen“, erklärt Annette Lang, Leiterin des International Office der Uni Bremen. Die deutsche Sektion ist Teil des internationalen Scholars at Risk-Network, in dem Bildungseinrichtungen weltweit zusammenarbeiten.
</p><h3>Die Philipp Schwartz-Initiative</h3><p>Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Die Initiative ist nach dem jüdischen Arzt Philipp Schwartz benannt, der 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste und die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ gründete. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Fritz Thyssen-Stiftung, die Gerda Henkel-Stiftung, die Klaus Tschira-Stiftung, die Robert Bosch-Stiftung sowie die Stiftung Mercator.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br>Leitung International Office <br>Tel: +49 421 218 60361<br> Mobil +49 179/6797858<br>E-Mail <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/WiMi-Begruessung_08.jpg" length="190589" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/WiMi-Begruessung_08.jpg" fileSize="190589" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Glashalle Uni Bremen</media:description><media:copyright>VOLKER DIEKAMP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16581</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Dec 2016 16:22:00 +0100</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat bestätigt Rektor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/akademischer-senat-bestaetigt-rektor-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Akademische Senat der Universität Bremen hat den amtierenden Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter am 14. Dezember 2016 für weitere fünf Jahre gewählt. „Ich danke dem Akademischen Senat für sein Vertrauen und freue mich auf die zweite Amtszeit als Rektor der Universität Bremen“, so Bernd Scholz-Reiter. „Die Universität hat sich hervorragend entwickelt. Diesen ambitionierten Weg möchten wir in den nächsten Jahren weitergehen.“ Die laufende Amtszeit des Rektors endet am 31. August 2017.
</p><p>„Durch die Umsetzung des Zukunftskonzeptes in der Exzellenzinitiative und die damit verbundenen zusätzlichen finanziellen Möglichkeiten ist es gelungen, die Forschung der Universität Bremen noch besser zu positionieren“, so Scholz-Reiter. „Parallel dazu haben wir in der Lehre eine Reihe von Erfolgen vorweisen können. Nicht zuletzt die kürzlich erfolgte Systemakkreditierung unterstreicht unser erfolgreiches Qualitätsmanagementsystem und erweitert die Autonomie der Universität Bremen.“ Im Mittelpunkt seiner zweiten Amtsperiode sieht Scholz-Reiter den Ausbau der bisherigen Erfolge in Forschung und Lehre. Ein wichtiger Aspekt wird die Bewerbung in der kommenden Exzellenzstrategie von Bund und Ländern, der Nachfolge der Exzellenzinitiative, sein. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Uni Bremen möchte der Rektor verlässliche Karrierewege schaffen. Ein hierzu in den letzten Monaten erarbeitetes Konzept wird bald umgesetzt. Weitere wichtige Aufgaben der kommenden Jahre sind darüber hinaus die Weiterentwicklung von forschungsorientierter Lehre, die Internationalisierung von Studiengängen und die Digitalisierung in Lehre und Studium.
</p><p>„Eine solide finanzielle Basis ist wesentlich für die Zukunftsfähigkeit der Universität Bremen“, so Bernd Scholz-Reiter. Die Grundfinanzierung der Uni Bremen ist durch den Wissenschaftsplan bis 2020 gesichert. Dennoch befindet sich die Grundfinanzierung der Universität im Land Bremen im Vergleich der 16 Bundesländer laut Statistischem Bundesamt pro Professur auf Platz 16 und pro Studierenden auf Platz 14. Die Verbesserung der Zweit- und Drittmittelfinanzierung bleibt somit auch in der zweiten Amtszeit ein wichtiger Punkt auf der Agenda des Rektors, ebenso wie der Einsatz für eine stabile und auskömmliche Absicherung der Finanzierung der Universität Bremen durch den folgenden Wissenschaftsplan.
</p><h3>Angaben zum Werdegang</h3><p>Professor <abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter ist seit 2012 Rektor der Universität Bremen. Seit 2000 hält er eine Professur im Fachbereich Produktionstechnik. Bis zu seinem Amtsantritt als Rektor vertrat er das Gebiet „Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme“ und leitete seit 2002 das Bremer Institut für Produktion und Logistik (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>). Dort verantwortete Scholz-Reiter den Bereich „Intelligente Produktions- und Logistiksysteme“. Er war Initiator und Sprecher des <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Von 2007 bis Ende 2011 war Bernd Scholz-Reiter Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>). Darüber hinaus ist er ordentliches Mitglied der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech sowie Fellow der International Academy for Production Engineering (CIRP).</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_Rektor_01_64106fbb67.jpg" length="168384" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_Rektor_01_64106fbb67.jpg" fileSize="168384" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Im Amt bestätigt: Rektor Bernd Scholz-Reiter</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16579</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 14:07:27 +0100</pubDate>
                            <title>Große Freude: Bremer Wissenschaftler Lutz Mädler erhält renommierten Leibniz-Preis 2017</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/grosse-freude-bremer-wissenschaftler-lutz-maedler-erhaelt-renommierten-leibniz-preis-2017</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Lutz Mädler, Verfahrenstechniker im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen, erhält für seine herausragenden Arbeiten im Gebiet der Mechanischen Verfahrenstechnik den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der renommierteste deutsche Wissenschaftspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Neben Mädler wurden neun weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr für Lutz Mädler und für die Universität Bremen über diese hohe Auszeichnung“, kommentierte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter die Entscheidung der <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>. „Nach der Bewilligung des Sonderforschungsbereichs „Farbige Zustände“ unter der Leitung von Lutz Mädler im Mai dieses Jahres hat die <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> mit dem Leibniz-Preis für Professor Mädler den Bremer Materialwissenschaften erneut ihre überragende Exzellenz bescheinigt“, so Rektor Scholz-Reiter. „Auch diese <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Entscheidung stärkt uns für den bevorstehenden Wettbewerb in der Exzellenzstrategie.“ Professor Mädler zeigte sich ebenso erfreut über seine Auszeichnung: „Der Leibniz-Preis ist für mich persönlich eine hohe Ehre und Anerkennung. Ich bedanke mich bei der Universität Bremen und meinen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die zusätzlichen Mittel werden mir viele neue Möglichkeiten zur Umsetzung meiner Forschungsideen bieten.“ Die Universität Bremen hat jetzt sechs Leibniz-Preisträger in ihren Reihen.
</p><h3>Zu den Forschungsschwerpunkten von Lutz Mädler</h3><p>Professor Lutz Mädler wurde 2008 zum Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik des außeruniversitären Instituts „Stiftung Institut für Werkstofftechnik“ bestellt, das mit seinen drei Hauptabteilungen auf dem Campus der Universität angesiedelt ist. Zugleich wurde er als Professor für Mechanische Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik an die Universität Bremen berufen. In seiner Forschung konzentriert sich Professor Mädler auf die Materialsynthese durch Aerosol- und Sprühprozesse. Er entwickelte eine neue Technik für die Synthese innovativer und komplexer Nanopartikel-Materialien, die heute für Lacke, Textilien, Zahnfüllungen, Gassensoren und als Katalysatoren angewendet werden. Auch Mädlers Definition vom Prozess der Flammsprühpyrolyse ist weltweit anerkanntes Grundlagenwissen. Die Fortführung dieser Arbeiten mit der Entdeckung von Tröpfchen-Explosion-Phänomenen in Flammensprays gilt als Meilenstein der Aerosolwissenschaft. Im kürzlich bewilligten Sonderforschungsbereich „Farbige Zustände“ beschäftigt sich das Team um Lutz Mädler mit evolutionärer Materialentwicklung, die Neuland hinsichtlich Legierungs- und Prozesskombinationen erschließt.
</p><p>Lutz Mädler gehört darüber hinaus zu den internationalen Pionieren, die sich grundlegend mit Fragen der Wechselwirkung von synthetischen Partikeln mit biologischen Geweben beschäftigen. Sein zweiter Forschungsschwerpunkt gilt den sogenannten Nanomaterial-Biologie-Wechselwirkungen. Auf diesem Gebiet arbeitet Mädler seit vielen Jahren mit dem amerikanischen Forschungsverbund Center for Environmental Implications of Nanotechnology (kurz: CEIN) zusammen, der in der Nano-Bio-Wechselwirkungsforschung weltweit führend ist. Das Bremer Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik und die Verfahrenstechnik am Institut für Werkstofftechnik (IWT) unter der Leitung von Professor Lutz Mädler stellen für das CEIN hoch spezifische Nanomaterialien her, die den amerikanischen Forscherinnen und Forschern ähnlich einer Forschungsbibliothek als Gegenstand dienen. Ziel der Untersuchungen ist es, Material- und „Nano“-Eigenschaften und ihre Wirkung auf die Umwelt zu erfassen.
</p><p>Über Lutz Mädlers vielfältige Forschungstätigkeiten haben zahlreiche renommierte Fachjournale mit internationaler Sichtbarkeit berichtet. So wurde ein Artikel mit seinen Ergebnissen in „Nature Materials“, einer erstplatzierten Zeitschrift im interdisziplinären Bereich Materialwissenschaften, 937 Mal zitiert. Auch in den Publikationen der hochrangigen American Chemical Society ist Professor Mädler vertreten.
</p><h3>Zum Werdegang von Lutz Mädler</h3><p>Professor Lutz Mädler ist seit 2008 Professor für Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen. Zugleich ist er Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik des außeruniversitären Instituts „Stiftung Institut für Werkstofftechnik“. Davor arbeitete Lutz Mädler mehrere Jahre an der University of California Los Angeles (UCLA), der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und am Fraunhofer Institut (ITEM) in Hannover.
</p><h3>Zum Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis</h3><p>Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> vergeben. Er zeichnet herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Forschungen auf allen Gebieten der Wissenschaft aus. Sie erhalten mit dem Preis ein Preisgeld von in der Regel jeweils 2,5 Millionen Euro, das sie in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgeben können. Pro Jahr werden bis zu zehn Preise vergeben. Bislang wurden 364 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Preis ausgezeichnet, der auch weltweit als einer der wichtigsten Wissenschaftspreise gilt. Sieben Preisträger erhielten nach dem Leibniz-Preis auch den Nobelpreis.
</p><h3>Leibniz-Preisträger an der Universität Bremen</h3><p>An der Uni Bremen wirken neben Professor Lutz Mädler folgende Leibniz-Preisträger: Professor Ekkard Brinksmeier (Fertigungstechnik, 1999), Professor Frank Vollertsen (Fertigungstechnik, 2002), Professorin Antje Boetius (Mikrobielle Ökologie, 2009), Professor Kai-Uwe Hinrichs (Organische Geochemie, 2011) und Professorin Nicole Dubilier (Marine Ökologie, 2014).
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler <br>Tel.: +49 421 218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016084_Leibniz_Maedler.jpg" length="503312" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016084_Leibniz_Maedler.jpg" fileSize="503312" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Leibniz-Preisträger 2017: Professor Lutz Mädler erhält den hochdotierten Preis für seine Arbeiten im Gebiet der Mechanischen Verfahrenstechnik.</media:description><media:copyright>IWT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 11:02:47 +0100</pubDate>
                            <title>DAAD-Preis für ukrainische Studentin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/daad-preis-fuer-ukrainische-studentin</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eine besondere Auszeichnung für eine besondere Studentin: Kateryna Solopova hat den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) 2016 erhalten. Die Auszeichnung wird für besondere akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement an internationale Studierende verliehen. Kateryna Solopova ist gebürtige Ukrainerin und studiert an der Uni Bremen Geschichte. Neben ihrem Studium und zwei Nebenjobs übernimmt sie diverse Ehrenämter: Sie gibt Sprachkurse für Jugendliche mit Migrationshintergrund, engagierte sich für Geflüchtete und ist als Journalistin für das Nachrichtenblatt „Stephanus“ aktiv. Darüber hinaus arbeitet sie an einer Dokumentation über die Geschichte der russlanddeutschen Gemeinde. Seit September 2016 ist sie außerdem Mentee im Programm „Fokus Berufseinstieg“ der Uni Bremen. Dort unterstützt sie Wissenschaftler des Denkortes „Bunker Valentin“ in einem Projekt über die Zwangsarbeiter aus der Ukraine, die während des Zweiten Weltkrieges den Bunker errichtet haben.
</p><h3>„Soziales Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft“</h3><p>„Das Preisgeld ermöglicht es mir, meine Bachelorarbeit schnell fertig zu bekommen“, freut sich Kateryna Solopova. „Dafür bin ich sehr dankbar“. Nominiert wurde sie gleich zweimal: Von den Lehrenden Michael Thiele, Fachbereich Sozialwissenschaften, und Mathias Rösel, Fachbereich Kulturwissenschaften. Bei ihm belegte Solopova einen Kurs in Hebräisch. „Ihr ehrenamtliches Engagement ist beeindruckend. Es gehört viel Mut und Energie dazu, die eigenen Fähigkeiten zu Erkennen und dann auch noch so zielgerichtet einzubringen", so Rösel. „Soziales Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft – und mit ihrer Arbeit leistet Kateryna einen großartigen Beitrag dazu.“ Die Auszeichnung wurde beim traditionellen „Christmas Jamboree“ des International Office der Uni Bremen verliehen.
</p><h3>Über den DAAD-Preis</h3><p>Die Auszeichnung wird seit mehr als zehn Jahren jährlich über die deutschen Hochschulen durch den DAAD vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement internationaler Studierender und ist mit 1.000 Euro pro Hochschule dotiert. Vorschläge können von allen Hochschullehrern und Dozenten eingereicht werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Claudia Pellegrino<br>Tel.: +49 421/218-60365<br>E-Mail: <a href="mailto:claudia.pellegrino@vw.uni-bremen.de">claudia.pellegrino@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016083_DAAD-Preis_2016.jpg" length="551183" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016083_DAAD-Preis_2016.jpg" fileSize="551183" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freut sich über die Auszeichnung durch den DAAD: Bachelorstudentin der Uni Bremen Kateryna Solopova</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:59:59 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Forscher siegen mit innovativer Logistiklösung in DHL-Wettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-forscher-siegen-mit-innovativer-logistikloesung-in-dhl-wettbewerb</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bremer Team mit drei Wissenschaftlern des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen hatten kürzlich die Chance, ihr neuartiges Fördersystem „Celluveyor“ am „DHL Innovation Day“ vor großem internationalen Publikum vorstellen. Nur drei Teams waren für die Teilnahme am „Shark Tank“ ausgewählt worden. „Shark Tank“ ist ein Wettbewerb, in dem Existensgründer und Start-ups einer Gruppe potenzieller Investoren ihre Ideen vorstellen. Das Bremer Team wurde von der kleinen, hochkarätig besetzen Jury mit dem ersten Platz belohnt. Der „Celluveyor“ wird nun in der „Start-up-Hall-of-Fame“ des „DHL Innovation Center“ in Troisdorf ausgestellt.
</p><h3>Gesucht: innovative Ideen und hoffnungsvolle Start-ups aus Wirtschaftszweig Logistik</h3><p>Im Rahmen des Shark Tank suchte die DHL „innovative Ideen und führende Jungunternehmen aus dem Wirtschaftszweig Logistik“. Bei einem sogenannten Start-up-Pitch traten die Kandidaten gegeneinander an, mussten jeweils innerhalb sehr kurzer Zeit den Unternehmensgegenstand sowie ihr Geschäftsmodell überzeugend darstellen und wurden danach bewertet. Das Votum des Publikums und der Expertenjury – besetzt mit Dr. Alex von Frankenberg vom High-Tech Gründerfonds, Peer Bentzen von der DHL sowie Investor Frank Thelen, bekannt aus der Shark Tank-TV-Serie „Die Höhle der Löwen“ – fiel auf das Celluveyor-Team aus Bremen.
</p><h3>Ein elementarer Baustein für die digitale Fabrik von morgen</h3><p>„Cellular Conveyor“ oder kurz „Celluveyor“ hat BIBA-Wissenschaftler Claudio Uriarte das Fördersystem genannt. Von ihm stammt die Idee zum Celluveyor. „Cellular“ steht für eine aus Zellen gebildete Struktur, und „Conveyor“ ist das englische Wort für „Förderband“. Obwohl: Mit dem klassischen Förderband hat diese neuartige omnidirektionale und multifunktionale Anlage nicht mehr viel gemein.
</p><p>Celluveyor ist ein hochflexibles modulares Förder- und Positioniersystem, das auf dem Ansatz der zellularen Fördertechnik basiert. In kleinen sechseckigen Modulen befinden sich speziell angeordnete omnidirektionale Räder, die jeweils einzeln und gezielt angesteuert werden. So können mehrere Objekte gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegt und positioniert werden. Auf kleinstem Raum erledigt der Celluveyor komplexe Materialflussaufgaben.
</p><p>Aufgrund seines einfachen Aufbaus ist das System höchst flexibel an unterschiedliche Bedarfe anzupassen und bietet hier unendlich viele Möglichkeiten. Zudem ist es sehr leicht sowie kostengünstig durch die Anwender selbst zu warten. Und durch seine intelligente Steuerung wird es zu einem elementaren Baustein für die digitale Fabrik von morgen.
</p><h3>Mithilfe des EXIST-Programms: Hochschulausgründung „Celluveyor“ soll 2017 erfolgen</h3><p>„Dieser Erfolg ist eine weitere, hervorragende Motivation für uns“, sagt BIBA-Forscher <abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hendrik Thamer. Gemeinsam mit Uriarte und Ariandy Yoga Benggolo, einem weiteren Kollegen aus dem BIBA, bereitet er derzeit die Unternehmensgründung vor. Geplant ist sie für das erste Quartal 2017. Unterstützt werden die angehenden Unternehmer dabei im EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums.
</p><h3>„Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit dürfen nicht ungenutzt in Laboren verstauben“</h3><p>„Es reicht nicht aus, nur eine gute Idee zu haben und einen funktionierenden Demonstrator zu entwickeln. Letztlich muss auch ein passendes und tragfähiges Geschäftsmodell erarbeitet werden, um die Entwicklung dann erfolgreich am Markt platzieren zu können“, sagt BIBA-Leiter Professor Michael Freitag. „Denn was bringen die besten Ideen und Entwicklungen, wenn sie nach getaner wissenschaftlicher Arbeit ungenutzt in den Hochschullaboren verstauben?“ fragt er und kritisiert, dass das leider noch immer viel zu oft geschehe.
</p><p>„Wir wollen da andere Wege gehen. Der Forschungsarbeit und Entwicklung soll die Anwendung folgen“, sagt Freitag. Daher kooperiert das BIBA mit der Bremer Patent- und Verwertungsagentur InnoWi und bietet seinen Wissenschaftlern gemeinsam mit ihr zum Beispiel regelmäßig Infoveranstaltungen unter anderem zu den Themen Patentverfahren und Marketing an. Außerdem holt es die Technik- und Marktexperten auch frühzeitig zu anwendungsnahen Forschungsprojekten hinzu.
</p><h3>„Industrie 4.0 braucht Lösungen genau dieser Art für die technische Logistik“</h3><p>Seit gut vier Jahren begleitet Innovationsmanager Ernesto Morales Kluge von der InnoWi das Projekt Celluveyor. Seit der Idee zu dem neuen Produkt steht er in stetem Austausch mit dem Gründerteam. Er hat zum Beispiel Markt- und Nutzenanalysen sowie Weiterentwicklungs- und Verwertungskonzepte erstellt und an Förderanträgen mitgearbeitet. Und er hat die Anmeldung des BIBA für ein europäisches Patent vorbereitet – ein langwieriger und aufwendiger Prozess.
</p><p>Morales Kluge freut sich über den Erfolg des Celluveyor. „Dadurch sehen auch wir Innovationsmanager uns in unserer Arbeit bestätigt.“ Nach zahlreichen Recherchen und Analysen war die Empfehlung der InnoWi an das BIBA, in die Celluveyor-Forschungen, Patentierungsverfahren sowie Aktivitäten wie Messeauftritte und Präsentationen zu investieren. „Industrie 4.0 und der Markt brauchen Lösungen genau dieser Art für die technische Logistik“, ist sich Morales Kluge sicher.
</p><p><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong><br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Tel.: +49 421 218-50 002<br>E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hendrik Thamer<br>Tel.: +49 421 218-50 160<br>E-Mail: <a href="mailto:tha@biba.uni-bremen.de">tha@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr lang="de" title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Ernesto Morales Kluge<br>Tel.: +49 421 96007 19<br>E-Mail: <a href="mailto:ernesto.morales@innowi.de">ernesto.morales@innowi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sabine Nollmann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_id_2016082_CelluveyorBIAS_c7dc17d6f7.jpg" length="296272" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_id_2016082_CelluveyorBIAS_c7dc17d6f7.jpg" fileSize="296272" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Celluveyor-Team mit Preis am Demonstrator (von links): Dr.-Ing. Hendrik Thamer, Dipl.-Ing. &amp; Pat.-Ing. Claudio Uriarte und M. Sc. Ariandy Yoga Benggolo.</media:description><media:copyright>Alexander Flögel</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 11:27:36 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Postdoc Maciej Grodzicki erhält begehrte DAAD-Förderung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-postdoc-maciej-grodzicki-erhaelt-begehrte-daad-foerderung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Programms „Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“ (P.R.I.M.E.) vergibt der Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) seine begehrte Förderung an Maciej Grodzicki von der Universität Bremen. Der <abbr lang="de" title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> fördert mit diesem Programm exzellente Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die ihre Forschungsprojekte an einer Universität in Deutschland und einer kooperierenden Forschungseinrichtung im Ausland durchführen.
</p><p>Das Programm <abbr lang="de" title="„Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“">P.R.I.M.E.</abbr> wurde durch den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> im Jahr 2014 eingeführt und dient der Nachwuchsförderung. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen wird nach einem fachlichen Begutachtungsverfahren jährlich eine kleine Gruppe exzellenter Nachwuchswissenschaftler aus allen Disziplinen gefördert. Finanziert wird „P.R.I.M.E“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des <abbr lang="de" title="Europäische Union">EU</abbr>-Programms COFUND (Marie-Curie-Maßnahmen). In diesem Jahr wählte der <abbr lang="de" title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> aus 179 Bewerbungen 29 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden für die Förderung aus, darunter Maciej Grodzicki für die Universität Bremen.
</p><p>Ab 1. Dezember 2016 wird Maciej Grodzicki für 18 Monate mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und an der kooperierenden Forschungseinrichtung, der University of Sussex in Großbritannien, zusammenarbeiten. Maciej Grodzicki studierte Soziologie (Bachelor) und Volkswirtschaftslehre (Master) an der Jagiellonian University in Cracow. Er promovierte im Juni 2016 an der Cracow University of Economics im Fach Volkswirtschaftslehre mit einer Arbeit, die sich ökonomischen Fragen der europäischen Integration widmet. In dem vom <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> geförderten Projekt wird Maciej Grodzicki sich der Analyse von internationalen Wertschöpfungsketten und deren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung europäischer Volkswirtschaften widmen.
</p><h3>Ausdifferenzierte Wertschöpfungskette</h3><p>Es ist ein weltweit zu beobachtender Trend, dass die Produktion von Gütern entlang einer immer stärker ausdifferenzierten Wertschöpfungskette stattfindet und oftmals viele Standorte in unterschiedlichen Ländern involviert. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von fragmentierter Produktion, die sowohl Vor- als auch Nachteile für die entsprechenden Produktionsstandorte mit sich bringen kann. Weltweit gilt Europa als eine Region, innerhalb derer die stärksten internationalen Vernetzungen der Produktion zu beobachten sind. Zugleich zeichnen sich die europäischen Volkswirtschaften durch sehr unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungsniveaus aus, welche u.a. mittels strukturpolitischer Maßnahmen der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> abgebaut werden sollen. In der fragmentierten Produktion nehmen die europäischen Länder Positionen mit unterschiedlichen Zulieferfunktionen ein. Diese Positionen in der Wertschöpfungskette und ihre Veränderung über die Zeit kann man messen, um zu analysieren, ob und inwiefern sie die wirtschaftliche Entwicklung der Länder mitbestimmen.
</p><p>Vor allem für die aufholenden, mittelosteuropäischen Länder, aber auch für Südeuropa sind diese Fragen von besonderem Interesse und wirtschaftspolitisch relevant. Haben die peripheren Regionen Europas in der Vergangenheit von der Integration in die Wertschöpfungsketten profitiert? Welche Rolle spielt die technologische Entwicklung und die Internationalisierung von Forschung und Innovation im Zuge der Fragmentierung der Produktion? Lassen sich Lehren für die zukünftige Ausgestaltung strukturpolitischer Maßnahmen ziehen? Maciej Grodzicki wird sich diesen und weiteren Forschungsfragen mit seinen Kolleginnen und Kollegen an der Universität Bremen und der University of Sussex widmen und damit die struktur- und innovationsökonomische Forschung sowie die Internationalisierung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen stärken.
</p><p><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Günther<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.guenther@uni-bremen.de">jutta.guenther@uni-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218-66630</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016081_Maciej_Grodzicki_Privat.jpg" length="1143614" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016081_Maciej_Grodzicki_Privat.jpg" fileSize="1143614" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Maciej Grodzicki erhält begehrte DAAD-Förderung</media:description><media:copyright>IVONA FOTOGRAF PIEKNAFOTOGRAFIA.PL</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 10:45:17 +0100</pubDate>
                            <title>Veranstaltungsreihe zu Diversity: Universität dis/abled? – Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/veranstaltungsreihe-zu-diversity-universitaet-dis/abled-hochschulen-in-ihrem-umgang-mit-behinderungen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet Diversity? Und was bedeutet eine gerechte Teilhabe aller an einer Universität? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Schwerpunktthema des diesjährigen Vortrags- und Diskussionsforums. In der Weiterentwicklung stehen Hochschulen vor der Herausforderung, die gesetzlichen Grundlage zu erfüllen und zusätzlich ihrem eigenen Anspruch einer barrierefreien und inklusiven Universität gerecht(er) zu werden: „Universität dis/abled?“
</p><h3>Vortrag über unser Leistungsprinzip – Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer inklusiven Uni?</h3><p>Wer etwas leistet, soll etwas werden. Auf diesem Leistungsprinzip fußt unsere Gesellschaft. Dadurch soll eine Privilegierung auf Grund der Herkunft wie Klasse und sozialer Schicht vermieden werden. Doch wie sieht unsere Realität aus? Wie funktioniert dieses Leistungsprinzip in der Praxis von Hochschulen? Mit diesem Thema beschäftigt sich am 29. November 2016 Nicole Viktoria Przytulla, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen in ihrem Vortrag „Das Leistungsprinzip (Meritokratie): Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer inklusiven Uni?“. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Gebäude MZH, Raum 1740 statt.
</p><p>Das Leistungsprinzip wird von einigen Fachkreisen als gerechtes Mittel zur Herstellung von Ungleichheit angesehen. So würde es beispielsweise für einen erfolgreichen Universitätsabschluss allein auf die individuellen Leistungen und nicht auf die kulturelle, sprachliche, ethnische oder soziale Herkunft, Geschlecht oder auch körperliche Fähigkeiten ankommen. In ihrem Vortrag zeigt die Wissenschaftlerin auf, ob das Leistungsprinzip der Universitäten und sein Versprechen, mehr Chancengleichheit zu schaffen, bei behinderten Studierenden und Promovierenden tatsächlich zu einer Teilhabeverbesserung führt oder ob es eher zu mehr Behinderung und Barrieren für Studierende beiträgt.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Dipl. Soz.-Päd. Nicole Viktoria Przytulla. 1993-97 Studium der Sozialpädagogik (KFH Köln); langjährige Berufstätigkeit als Sozialpädagogin/Leiterin von verschiedenen Projekten der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung behinderter Menschen; seit 2012 Wiss. Mitarbeiterin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen; Promotion zu dem Thema „Exzellent inklusiv – Deutsche Hochschulen zwischen meritokratischer Ideologie und inklusivem Anspruch“
</p><h3>Weitere Termine der Veranstaltungsreihe im Januar 2017 </h3><p>Im Januar 2017 folgen Vorträge zu den Themen „Teilhabe an der Forschung – inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ (12.01.17, 18 Uhr, SFG 1030) und „Modelle einer inklusiveren Universität: Hörsensible Uni Oldenburg“ (24.01.17, 18 Uhr, MZH 1470). Veranstalterinnen der Ringvorlesung sind die Konrektorin Prof. Yasemin Karakaşoğlu und Dr. Margrit E. Kaufmann, wissenschaftliche Expertin für Diversity.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Referentin für Diversity Management<br>Nele Haddou<br>Tel.: +49 421 218-6030<br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016080_Diversity.jpg" length="923126" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016080_Diversity.jpg" fileSize="923126" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16570</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 08:40:16 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Experimente zu Feuersicherheit im Weltall</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-experimente-zu-feuersicherheit-im-weltall</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober 2016 dockte der Raumtransporter CYGNUS der US-amerikanischen Firma Orbital ATK an die internationale Raumstation ISS an. Mit an Bord: der internationale Versuchsaufbau SAFIRE II, an dem das Zentrum für angewandt Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen mit einer großen Materialprobe beteiligt ist. SAFFIRE II ist ein Experiment eines internationalen Wissenschaftsteams aus den USA, Russland, Japan und Europa.
</p><h3>Neue Erkenntnisse zu Feuer auf bemannten Raumfahrzeugen</h3><p>&nbsp;Sie bemühen sich um ein besseres Verständnis der Verbrennung fester Materialien in der Schwerelosigkeit. Die <abbr lang="de" title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Wissenschaftler fokussieren sich dabei auf die Frage nach der Feuersicherheit auf bemannten Raumfahrzeugen. Derzeitige Prüfmethoden zur Qualifizierung von Materialien zum Bau von Raumfahrzeugen finden in einem Labor auf der Erde statt. Jedoch sind diese Ergebnisse nicht 1:1 auf die Gegebenheiten einer Raumstation im Weltall zu übertragen. Ein Feuer an Bord einer Raumstation brennt deutlich schwächer und breitet sich viel langsamer aus als auf der Erde. Dafür wird es viel heißer, da in der Schwerelosigkeit der Auftrieb fehlt, der auf der Erde die heißen Abgase nicht von der Brandstelle fortträgt. So kann es sein, dass ein Material im Erdlabor von selbst verlischt, auf einer Raumstation im All aber weiterbrennt.
</p><h3>Experiment und erste Ergebnisse</h3><p>In der Nacht vom 21. November 2016 wurde der Raumtransporter mit dem SAFFIRE II-Versuch an Bord von der ISS abgekoppelt. Das Experiment konnte starten. Als die ersten Bilder des Versuchs zur Verbrennung einer Plexiglasprobe des <abbr lang="de" title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> der Universität Bremen erreichen, macht sich große Erleichterung breit. Der Versuchsaufbau im Weltraum hat funktioniert: Die Luftströmung setzte zum richtigen Zeitpunkt ein, der Heizdraht hat geschaltet und die Probe entzündet. Nach dem Ausschalten des Zündungsvorgangs brannte die Probe zunächst nur sehr schwach weiter, erholte sich dann jedoch und entwickelte sich zu dem Feuer, dass es jetzt zu untersuchen gilt.
</p><h3>Erste Auswertungen</h3><p>Bereits die ersten Bewertungen der <abbr lang="de" title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Wissenschaftler zeigen große Unterschiede zu den Ergebnissen, die mit gleichen Materialproben im Labor unter terrestrischen Bedingungen erzielt wurden. Während bei einem Feuer am Boden scharf konturierte, kontrastreiche und stark züngelnde Flammen zu erkennen sind, sieht es bei SAFFIRE II wie durch eine Milchglasscheibe betrachtet aus – die Flammen sind kaum strukturiert, mit samtigen Übergängen und in ihren Bewegungen deutlich verlangsamt. Schnell werden aber noch wichtigere Unterschiede sichtbar: So breitet sich das Feuer an Bord von CYGNUS rund 10 Mal langsamer aus als im Versuchslabor auf der Erde, und während Plexiglas am Boden sehr raucharm verbrennt, entwickelt es in der Schwerelosigkeit enorm viel Rauch – ein Aspekt, der naheliegend nicht nur sicherheitsrelevant ist, sondern jetzt auch die Auswertung von SAFFIRE II für die Wissenschaftler erschwert. Denn im Unterschied zu einem Bodenversuch, bei dem die aufsteigende, sichtbare Flamme die darunter liegende Zone der Ausgasung brennbaren Pyrolysegases verdeckt, ist die Flamme unter Schwerelosigkeit jetzt nicht nur sehr viel kürzer, auch die Pyrolysezone breitet sich weit vor der Flamme aus.
</p><p>Genau dies liefert einen wichtigen Hinweis auf die Problematik von Bränden im Weltraum: Durch die langsamere Ausbreitung und die schwächere Turbulenz des Feuers, beides Effekte, die durch die fehlende Auftriebskonvektion in der Schwerelosigkeit begründet sind, wird der Materialprobenbereich unter der Flamme und auch weit vor der Flamme wesentlich stärker erhitzt als am Boden. Hierdurch dringt ein Feuer nicht nur tiefer in das Material ein, die stärkere Aufheizung kann auch die Einstufung der Materialeigenschaft von „selbstverlöschend“ nach „brennbar“ verschieben. Ein solches Feuer in einer Raumstation würde sich selbst somit deutlich stärker erhitzen und länger brennen.<br>Diese stärkere Aufheizung macht sich bei SAFFIRE II auch in einer Verformung der Materialprobe bemerkbar. Die eingebrachten Strukturen in der Oberfläche deformieren sich bereits in einem Bereich, der viel weiter vor der Flamme liegt als dies im Bodenversuch der Fall ist.
</p><h3>Große Freude in Bremen über erfolgreiches Experiment</h3><p>Dass eine erste Einschätzung der Ergebnisse schon nach wenigen Stunden möglich ist, freut das <abbr lang="de" title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Team sehr. Die während des 11 Minuten dauernden Weltraum-Experiments generierten Daten aus Sensormessungen – wie Anströmgeschwindigkeit und -temperatur des Luftstroms, Sauerstoffkonzentration, Druck, Luftfeuchtigkeit und Strahlungsdichte – sowie die rund 20.000 Einzelfotos erfordern nun jedoch einen längeren Auswertungsprozess. Einmal abgeschlossen und in einer wissenschaftlichen Studie veröffentlicht, wird dieser in die Konzeption des Folge-Experiments SAFFIRE V einfließen, um schließlich essentielle Hinweise für die Brandsicherheit auf bemannten Raumfahrzeugen zu liefern.
</p><p><strong>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: </strong><br>Christian Eigenbrod<br>Leitung der Forschungsgruppe „Aerospace Combustion Engineering“<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, Universität Bremen<br><a href="mailto:christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de">christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218-57780
</p><p><strong>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen:</strong><br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Lucie-Patrizia Arndt<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, Universität Bremen<br><a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218-57817<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_id_2016079_CYGNUS_andocken_NASA_01_196c594e6a.jpg" length="400370" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_id_2016079_CYGNUS_andocken_NASA_01_196c594e6a.jpg" fileSize="400370" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Aufnahmen vom Abdockmanöver des Raumtransporters CYGNUS von der internationalen Raumstation ISS am 21. November 2016Der CYGNUS-Raumtransporter Orb 6 mit dem Vorgänger-Experiment SAFFIRE I kurz vor dem Ankoppeln an die ISS im März 2016.</media:description><media:copyright>NASA</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 15:04:24 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen vergibt zum sechsten Mal das Deutschlandstipendium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-vergibt-zum-sechsten-mal-das-deutschlandstipendium</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit fünf Jahren läuft das Deutschlandstipendium für das Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen und der Bund jeweils die Hälfte der Stipendiensumme tragen. Längst gehört es zum festen Bestandteil des universitären Lebens, dass die Förderurkunden in einem feierlichen Rahmen überreicht werden. So vergab die Uni Bremen kürzlich bereits zum sechsten Mal Deutschlandstipendien. 124 begabte und engagierte Studierende der Universität Bremen erhalten seit Oktober 2016 eine monatliche Förderung von 300 Euro. Rund zwei Drittel der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erstmalig gefördert. Das Stipendium ist eine besondere Auszeichnung: Die aus 450 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählten Studierenden haben sich nicht nur durch ausgezeichnete Noten, sondern auch durch soziales und gesellschaftliches Engagement besonders hervorgetan.
</p><p>Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen hob in seinem Grußwort die Besonderheit des Stipendiums hervor: „Das Deutschlandstipendium ist das einzige Programm, bei dem wir uns die Stipendiaten selbst aussuchen können. Wir schätzen die Vielfalt der unterschiedlichen Lebenswege und legen Wert auf Persönlichkeiten, die leistungsstark sind. Aber wir wünschen uns auch Persönlichkeiten, die über den Tellerrand hinaussehen, die sich einmischen, die kritikfähig sind, die sich als prägender Teil der Gesellschaft begreifen.“
</p><p>„Das Deutschlandstipendium hat sich in den vergangenen fünf Jahren an den Hochschulen fest etabliert“, betonte Gerd-Rüdiger Kück, Staatsrat für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. „Rund 50 Prozent der Stipendiaten kommt aus Nichtakademikerhaushalten. Dies ist gerade aus bildungspolitischer Sicht besonders erfreulich.“ Die Familie Kück ist bereits seit fünf Jahren selbst Förderin des Deutschlandstipendiums.
</p><p>Der Charme des Deutschlandstipendiums besteht auch darin, dass es keine anonyme Förderung ist. An der Uni Bremen nutzen Förderer und Stipendiaten die Gelegenheit, sich bereits bei der Vergabefeier persönlich kennen zu lernen und auszutauschen. In einer Talkrunde sprachen Förderer und Stipendiaten über ihre Erfahrungen, ihr Engagement und ihre Erwartungen an das neue Förderjahr. Moderiert wurde die Runde von Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität.
</p><h3>Ideelle Begleitförderung</h3><p>Mit der Stipendienvergabefeier geht auch die ideelle Begleitförderung für die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen los. Sie soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Workshops zu Weiterentwicklung der Soft-Skills bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen helfen. Angebote der Stipendiengeber verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und wertvolle Netzwerke. „Mit der Begleitförderung wollen wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten helfen, ihre eigenen Potenziale und Vernetzungsmöglichkeiten noch stärker zu nutzen“, erläutert Professorin Yasemin Karakaşoğlu.
</p><h3>Was ist das Deutschlandstipendium?</h3><p>Mit dem Deutschlandstipendium erhalten Studierende eine monatliche Förderung von 300 Euro. Nach dem Prinzip „Die eine Hälfte vom Bund, die andere von Ihnen“ trägt der Bund je 1.800 Euro der Stipendien, wenn die andere Hälfte von privater Seite kommt. Mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen aus Bremen und darüber hinaus haben sich in diesem Jahr für die Studierenden der Universität Bremen engagiert. Viele Spender begrenzen ihr Stipendium nicht auf ein Jahr, sondern haben ihre Förderzusage für mehrere Jahre gemacht. Das Spendenvolumen beträgt 2016 mehr als 225.000 Euro. Dieselbe Summe fließt damit auch vom Bund zusätzlich nach Bremen.
</p><h3>Wer hat die Stipendien erhalten?</h3><p>Es erhalten Studierende ein Stipendium, die besondere Begabungen und besonderes Engagement erkennen lassen. Ein Kriterium sind daher die Studienleistungen, bei Studienanfängern die Schulnoten. Bei der Auswahl werden – und dies ist eine Besonderheit der Vergabekriterien an der Universität Bremen – zudem das gesellschaftliche und soziale Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen, ein nichtakademischer Familienhintergrund oder ein Migrationshintergrund berücksichtigt. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat. Ihm gehören sowohl Studierende als auch Professoren und Professorinnen der Universität an.
</p><p>Von den 124 geförderten Studierenden sind 8 Prozent Studienanfänger. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. Rund 40 Prozent studieren im Master. Fast 60 Prozent der Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Rund 56 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, fast 18 Prozent haben einen Migrationshintergrund. „Unser Ziel, junge Menschen zur Aufnahme eines Studiums zu bewegen und die Zivilgesellschaft in der Region weiter zu stärken, konnten wir auch in diesem Jahr wieder gut umsetzen“, freut sich Yasemin Karakaşoğlu.
</p><h3>Wer sind die Stipendiengeber?</h3><p>Die Universität bedankt sich bei folgenden Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen für das Engagement zugunsten ihrer Studierenden:
</p><p>Alumni der Universität Bremen <abbr lang="de" title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> | AOK Bremen/Bremerhaven | BEGO <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr><abbr lang="de" title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> | BREBAU <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Brede Stiftung | BREKOM <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Bremer Umweltinstitut | Bremische Volksbank e. G. – Stiftung | Conrad Naber Stiftung | <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Heinz-Horst Deichmann-Stiftung | <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler | Ernst A.C. Lange-Stiftung | FERCHAU ENGINEERING <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Frits und Dorothea Witte-Stiftung | Gerda-Weßler-Stiftung | GESTRA <abbr lang="de" title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> | GUT FÜR BREMEN Stiftung der Sparkasse in Bremen | Hanseatische Software-Entwicklungs- u. Consulting <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> (HEC) | Hanseatische Waren Handelsgesellschaft | Henry Lamotte Services <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | hkk Krankenkasse | i2b idea2business <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | IC International Campus <abbr lang="de" title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> | INDICO-SOLUTIONS <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | IPSEN LOGISTICS <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | KAEFER Isoliertechnik <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr lang="fr" title="Compagnie">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> | Karin und Uwe Hollweg Stiftung | KELLNER &amp; STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT | Kieserling Stiftung | <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Elisabeth Klatte | Monika und Gerd-Rüdiger Kück | <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rüdiger Lautmann | LIDL Vertriebs <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Lions Club Bremen | Lions Club Bremen Wilhelm Olbers | Luers-Stiftung | Manfred und Ursula Fluß-Stiftung | MLP Finanzdienstleistungen <abbr lang="de" title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> | <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ivo Mossig | Rector‘s Circle | reimer logistics <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr><abbr lang="de" title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> | Rotary Distrikt 1850 | Rotary Club Bremen Bürgerpark | Rotary Club Bremen Hansa | Rotary Club Oyten | Santander Universitäten | Stiftung der Universität Bremen | Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr><abbr lang="de" title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> | team neusta <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Reiner Thöle | TRECOLAN <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> | Uwe Heinrich Suhr Stiftung | Weber-Steinhaus &amp; Smith Rechtsanwälte | Wolfgang Ritter Stiftung<strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>UniTransfer<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_id_2016078_Deutschlandstipendium_b5cfb23084.jpg" length="356640" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_id_2016078_Deutschlandstipendium_b5cfb23084.jpg" fileSize="356640" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">An der Uni Bremen konnten sich 124 Studierende über ein Deutschlandstipendium freuen.</media:description><media:copyright>Kerstin Rolfes
Fotografin/Diplomdesignerin
Im Künstlerhaus 68/69
28199 Bremen
k.rolfes@t-online.de
www.kerstinrolfes.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 13:47:14 +0100</pubDate>
                            <title>Internationale Studie vergleicht Mietrecht in Europa und zeigt große Unterschiede</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/internationale-studie-vergleicht-mietrecht-in-europa-und-zeigt-grosse-unterschiede</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>So unterschiedlich die europäischen Länder, so unterschiedlich sind auch ihre Mietpraktiken: In England unterzeichnet man beispielsweise einen Mietvertrag für meist nur sechs Monate, eine Verlängerung liegt im Ermessen des Vermieters. In Osteuropa wird das offizielle Mietrecht wenig genutzt, die meisten Wohnungen werden ohne Verträge unter der Hand vergeben. In Schweden sind hohe illegale Ablösesummen von bis zu 100.000 Euro für günstige Altverträge verbreitet. Zu diesen Erkenntnissen kommt jetzt eine Studie des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP) der Universität Bremen. Unter Bremer Führung hat das Konsortium „Tenlaw“ (<span lang="en">Tenancy Law and Housing Policy in multi-level Europe</span>), bestehend aus Forschungsinstituten aus England, den Niederlanden, Schweden, Italien, Spanien, Slowenien, Ungarn, Polen und Estland, über die vergangenen fünf Jahre Wohnungspolitik und Mietrecht in allen EU-Staaten und weiteren Ländern (Türkei, Japan und Norwegen) untersucht. Finanziert wurde dieses Großprojekt von der Europäischen Kommission nach dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung.
</p><h3>„Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten</h3><p>Obwohl nationale Mietrechte das Leben von ungefähr einem Drittel der europäischen Bürger existentiell betreffen, wurden diese noch nie aus vergleichender und europäischer Perspektive analysiert. Für Deutschland ist der Vergleich besonders spannend, da hier die Hälfte der Bevölkerung in Mietwohnungen lebt. „Wir haben in der Studie den ersten europäischen Atlas zum nationalen Mietrecht zusammengestellt“, erklärt Professor Christoph Schmid vom ZERP der Uni Bremen. „Und die Ergebnisse sind verblüffend. Jedes Land hat eigene Regeln und Praktiken im Mietrecht entwickelt – teils legale, teils illegale. Es herrschen vielerorts „Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten.“
</p><h3>Der Schwarzmarkt in Osteuropa blüht</h3><p>Generell sind die europäischen Mietrechte stark politikabhängig und inhaltlich unterschiedlich ausgerichtet: Neoliberale Regelungen fast ohne Mieterschutz stehen an der Seite von stark sozial-interventionistischen Regimen, unter denen der Mieter eine Quasi-Eigentümerstellung hat. Zudem werden nationale Mietrechte von europäischen Rahmenbedingungen immer stärker beeinflusst. „In vielen osteuropäischen Ländern hat der Schwarzmarkt für Wohnungen bedrohliche Ausmaße angenommen, ohne Bestechungen und Beziehungen ist hier kaum etwas zu machen“, so Schmid weiter. „Bei uns ist das Mietrecht dagegen trotz aktueller Konflikte wie bei der Mietpreisbremse verhältnismäßig ausgewogen, und Streitigkeiten verlaufen meist in rechtlichen Bahnen: In Deutschland gibt es mehr Gerichtsverfahren zum Mietrecht als in allen europäischen Ländern zusammen.“ <br>Eine Harmonisierung der Mietrechte ist angesichts zu unterschiedlicher wirtschaftlicher und sozialer Verhältnisse in den EU-Staaten weder wünschenswert noch realistisch, so die Studie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen eher eine von der EU vermittelte Orientierung an nationalen „<span lang="en">best practice</span>“ Beispielen im Mietrecht, die auf ein regulatives Gleichgewicht zwischen Mieter- und Vermieterseite unter Einbeziehung öffentlicher Interessen abzielen.
</p><h3>Länderberichte online abrufbar</h3><p>Die Ergebnisse des Projekts sind in 32 englischsprachigen Länderberichten sowie 12 vergleichenden Berichten dokumentiert. Alle Ergebnisse sind auf der Projektwebsite <a href="http://www.tenlaw.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tenlaw.uni-bremen.de </a>kostenfrei abrufbar. Für Nicht-Juristen besonders interessant ist ein Praxisführer zum Mietrecht aller EU-Staaten („<span lang="en">My rights as tenant in the EU</span>“).
</p><p>„<span lang="en"><abbr title="Tenancy Law and Housing Policy in multi-level Europe">Tenlaw</abbr></span>“ erreichte bei einer Auswertung der EU-Kommission in punkto „<span lang="en">social impact</span>“ einen Spitzenplatz unter den sozialwissenschaftlichen Projekten des 6. und 7. EU-Rahmenprogramms. Auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurde „<abbr lang="en" title="Tenancy Law and Housing Policy in multi-level Europe">Tenlaw</abbr>“ vor kurzem als deutscher Beitrag zur Habitat III-Konferenz der Vereinten Nationen in Quito/Ecuador vorgestellt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaften <br>Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP) <br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christoph U. Schmid, Ph.D. <br>Tel.: +49 421 218-66200<br>E-Mail: <a href="mailto:cschmid@uni-bremen.de">cschmid@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016076_Mietrecht_63169275_S.jpg" length="81168" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016076_Mietrecht_63169275_S.jpg" fileSize="81168" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die ZERP-Studie zeigt: Im europäischen Vergleich schwankt der Mieter rechtlich zwischen rechtlosem Bewohner bis zum Quasi-Eigentümer</media:description><media:copyright>MK-Photo - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 12:50:59 +0100</pubDate>
                            <title>Schock nach US-Wahlen und der Siegeszug des Populismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/schock-nach-us-wahlen-und-der-siegeszug-des-populismus</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage nach der überraschenden Präsidentschaftswahl in den USA werden hochkarätige Expertinnen und Experten am 17. November 2016 in New York City über den boomenden politischen Populismus auf beiden Seiten des Atlantiks debattieren. Die Diskussionsveranstaltung geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gert Bucerius, der Columbia Journalism School und dem German Center for Research and Innovation, New York. Sie ist Abschluss und Höhepunkt eines mehrtägigen „think labs“ mit Promovierenden aus aller Welt. „Im Moment reagieren viele von uns schockiert und enttäuscht, aber man muss es als Herausforderung betrachten: Das Denklabor macht es sich zur die Aufgabe, zugleich frische Ideen und Ordnung in eine hoch brisante Debatte zu bringen – eine Debatte, die uns alle betrifft. Zudem wollen wir den internationalen Austausch zwischen jungen und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördern“, sagt <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Peters, Geschäftsführer der <abbr lang="en" title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>.
</p><p>Populismus, so der Duden, ist eine „von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen." In Europa ist dieses Phänomen ebenso verbreitet wie in den USA, etwa bei dem Brexit, der Abstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU.
</p><p>Populisten polarisieren und simplifizieren. Sie bieten scheinbar einfache Lösungen für komplexe Probleme. Sie nehmen für sich in Anspruch besonders demokratisch zu sein, im Namen der von den etablierten Parteien angeblich vernachlässigten „einfachen“ Leute zu sprechen, grenzen aber gleichzeitig viele Menschen aus.
</p><h3>Wie erklärt sich der Populismus-Boom?</h3><p>Wie erklärt sich dieser Boom? Warum ist er zeitgleich in Nordamerika und vielen Ländern Europas zu beobachten? Welche Rolle spielen die Medien, insbesondere die sozialen, bei der Entstehung und Verbreitung des Populismus? Über Fragen wie diese wird das interdisziplinär zusammengesetzte Panel aus renommierten Wissenschaftlern, Journalisten und Kommunikationsexperten am 17. November im German House in New York diskutieren. Es besteht aus den Politik-Professoren Jan-Werner Müller (Princeton University) und Martin Nonhoff (Uni Bremen), dem Journalisten und Soziologen Professor Todd Gitlin (Columbia University) sowie Tara McGuiness, Senior Advisor to the Director of the White House’s Office of Management. Als Moderator fungiert Michael Werz, Professor an der Georgetown University und Senior Fellow am Center for American Progress.
</p><p>Dem Panel voraus geht ein dreitägiges, intensives Denklabor unter dem Titel “Booming populism. On the Language and Practice of Political Polarization”. An diesem neuartigen Format nehmen 13 Promovierende unterschiedlichster Fachrichtungen der <abbr lang="en" title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>, der Columbia Journalism School sowie Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der ZEIT-Stiftung teil. Ihre Aufgabe ist es, Fragestellungen und Hypothesen zum politischen Populismus zu entwickeln, die dann in der Diskussionsrunde am 17. November aufgenommen werden. Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter betont die Aktualität der Veranstaltung: „Gerade am heutigen Tag, so kurz nach dem überraschenden Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten, ist noch einmal klar geworden sein, welche Dramatik und Brisanz das Thema Populismus für uns alle hat. Ich freue mich ganz besonders, dass sich die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> – und damit die Bremer Sozialwissenschaften - an so prominenter Stelle in diese Diskussion einmischen.“
</p><p>Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> wird gemeinsam von der Universität Bremen und der Jacobs University betrieben. An der Graduiertenschule für Sozialwissenschaften werden derzeit rund 110 Promovierende aus der ganzen Welt in den Kerndisziplinen Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie ausgebildet. Die Veranstaltung „Booming Populism“ wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie die Stiftung Bremer Wertpapierbörse unterstützt.
</p><p><strong>Ansprechpartner:</strong><br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Peters<br>Geschäftsführer <abbr lang="en" title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr><br>E-Mail: <a href="mailto:c.peters@bigsss-bremen.de">c.peters@bigsss-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218-66400<br><br>Maike Koschorreck<br>Senior Coordinator of the Dean‘s Office <abbr lang="en" title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr><br>E-Mail: <a href="mailto:maikek@bigsss-bremen.de">maikek@bigsss-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-66460<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016075_BIGSSS_Fotolia_105359532_S.jpg" length="74795" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016075_BIGSSS_Fotolia_105359532_S.jpg" fileSize="74795" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Warum der Populismus zeitgleich in Nordamerika und vielen Ländern Europas Einzug hält, wird unter Bremer Beteiligung im November in New York diskutiert.</media:description><media:copyright>Thomas Pajot - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 20:55:28 +0100</pubDate>
                            <title>Berninghausen-Preis für gute Lehre verliehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/berninghausen-preis-fuer-gute-lehre-verliehen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 24. Mal wurde an der Uni Bremen der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre vergeben. Diese Auszeichnung ehrt Lehrende für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre besondere Kreativität. Der Berninghausen-Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) auf Vorschlag von Studierenden und Lehrenden der Uni vergeben. Benannt ist der Preis nach seinem Stifter Friedo Berninghausen.
</p><p>In ihrer Rede betonte Professorin Eva Quante Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, dass die Universität Bremen bundesweit die erste Hochschule ist, die einen Preis für ausgezeichnete Lehre vergibt. Der Konrektor für Lehre und Studium, Professor Thomas Hoffmeister, bedankte sich bei der Familie Berninghausen und den unifreunden für die kontinuierliche Auslobung des Preises und die damit verbundene Wertschätzung der „guten Lehre“ an der Uni Bremen.
</p><h3>Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016</h3><h4>Seminar und Studientag zum haitianischen Roman</h4><p>In der Kategorie „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens: im Bachelor“ erhielten <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Julia Borst und <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann, beide aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, die Auszeichnung. Der Preis wurde ihnen für ihre Lehrveranstaltung „Le roman haitien du XXte et CCle siecle“ verliehen, die aus den beiden Elementen Seminar und Studientag besteht. „Hier konnte wirklich jeder seine eigenen Themen einbringen. Wir durften unsere Forschungsfragen in Arbeitsgruppen selbstständig entwickeln und bearbeiten“, so die Studentin Michelle Mönck. Den beiden Romanistinnen sei es gelungen, mit den Studierenden eine sehr lebendige und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so die Jury.
</p><h4>Aktuelle Gesundheitsthemen</h4><p>Der Preis in der Kategorie „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens: im Master“ wurde an die Professoren Ansgar Gerhardus und Heinz Rothgang für ihre Veranstaltung „Themenfindung Forschungsprojekt“ vergeben. Sie bildet den Auftakt für das zentrale, dreisemestrige Forschungsprojekt. Ihre Lehrveranstaltung zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass die Studierenden ihre Arbeiten zusammen mit Praxispartnern etwa in Krankenhäusern oder mit Krankenkassen erstellen konnten und auch ihre Themen selber wählen durften. Die Jury zeigte sich besonders von dem realen Bezug zu ihrem künftigen Arbeitsfeld in einer sehr frühen Studienphase beeindruckt.
</p><h4>Mit Humor und Begeisterung für das eigene Fach motivieren</h4><p>Den Studierendenpreis erhält Michael Claridge für die meisten Nennungen von Studierenden. Ihnen gefällt an seinen Veranstaltungen besonders, dass Claridge es versteht, die Studierenden mit seiner Begeisterung anzustecken. Der integrative Kurs „English Theatre Workshop“ sprengt fachliche Disziplinen und motiviert die Studierenden zu „learning by doing“. Schwerpunkt des Workshops sind Zeit und Werke von William Shakespeare. Der Workshop ist mit Exkursionen zu Originalschauplätzen Shakespeares in England verbunden. Die Studierenden lobten das herausragende Arbeitsklima und die besondere humorvolle Begabung ihres Dozenten, dem sie ein Engagement weit über das übliche Maß hinaus attestierten.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016074_Berninghausenpreis_2016.jpg" length="754744" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016074_Berninghausenpreis_2016.jpg" fileSize="754744" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Träger des Berninghausenpreises 2016 (v.l.): Natascha Ueckmann, Julia Borst, Ansgar Gerhardus, Heinz Rothgang und Michael Claridge.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 10:09:32 +0100</pubDate>
                            <title>Tag der Lehre an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-der-lehre-an-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Heute (9. November) findet der Tag der Lehre als »dies academicus« statt. Die Fachbereiche führen dezentrale Veranstaltungen durch, auf denen die Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre Thema ist. Am Nachmittag findet eine zentrale Informationsveranstaltung und Poster-Präsentation zur Fortführung des Qualitätspakt Lehre-Projektes ForstA als ForstAIntegriert statt. Der Tag schließt als Höhepunkt mit der Verleihung des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre. Der Ablauf der zentralen Veranstaltungen ist wie folgt:</p><ul class="list-normal"><li>Ort: GW2, B 3009</li><li>Zeit: ab 16.15 Uhr</li></ul><p>Ablaufplan:</p><ul class="list-normal"><li>16.15 Uhr: Prof. Dr. Thomas Hoffmeister informiert über ForstAintegriert</li><li>16.30 Uhr: Was bisher geschah... Good Practise Beispiele aus den bisherigen ForstA-Säulen </li><li>17.15 Uhr: Poster-Präsentation der ForstA-Projekte im angrenzenden Raum B 3010</li><li>18.00 Uhr: Verleihung des Berninghausen-Preises 2016 in B 3009</li></ul><p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DSCN2267_Tag_der_Lehre_03.jpg" length="617716" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DSCN2267_Tag_der_Lehre_03.jpg" fileSize="617716" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 04 Nov 2016 18:40:39 +0100</pubDate>
                            <title>Hochschulmesse zu Studium und Praktikum im Ausland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochschulmesse-zu-studium-und-praktikum-im-ausland</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>China, Neuseeland oder Österreich? Noch nie gab es so viele Möglichkeiten wie heute, einen Auslandsaufenthalt während des Studiums zu realisieren. Ob Praktikum oder Auslandssemester: Durch Fachbereichskooperationen, Erasmus-Programme und Stipendien stehen den Studierenden viele Türen offen. Das International Office der Universität Bremen lädt alle Studierenden ein, sich im Rahmen der 6. Internationalen Hochschulmesse über die verschiedenen Förderprogramme und Zielregionen zu informieren. Die Messe findet am Mittwoch, 9. November 2016 von 10 bis 16 Uhr im Gebäude GW2 (Haupttreppe) statt
</p><p>Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums ist eine besondere Erfahrung. Er bietet den Studierenden die Chance, sich akademisch, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Viele berichten begeistert von der persönlichen Bereicherung, die ein Leben in einer fremden Kultur mit sich bringt. Zudem ist Auslandserfahrung heutzutage für viele Arbeitgeber ein unerlässliches Kriterium.
</p><p>An rund 20 Ständen informieren universitätsinterne und -externe Anbieter über Programme, Finanzierung und individuelle Möglichkeiten eines kurz- oder längerfristigen Aufenthalts in Europa und Übersee. Zusätzlich gibt es Informationsmaterialien von den zahlreichen Partnerhochschulen der Universität Bremen. Erfahrene Studierende geben einen ganz persönlichen Einblick ins Abenteuer Ausland. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm: In vier Räumen laufen parallel Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wie Austausch- und Stipendienprogramme, Freiwilligendienst in Südostasien oder Auslandspraktika für Studierende der Natur- und Ingenieurswissenschaften.
</p><h3>Themenschwerpunkt China</h3><p>In diesem Jahr steht der Themenschwerpunkt China im Fokus der Hochschulmesse. In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut bietet das Länderspezial umfassende Informationen über das chinesische Hochschulsystem, Austauschmöglichkeiten an chinesischen Partnerhochschulen, die deutsch-chinesischen Wissenschaftsbeziehungen, Stipendienprogramme sowie Jobs und Praktika in China. Ferner gibt das vielfältige Programm einen ersten Einblick in die chinesische Kultur. Eine Übersicht über die Stände, das detaillierte Veranstaltungsprogramm stehen auf der Webseite der Universität.&nbsp; <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Mathias Bücken<br>Tel.: +49 421 218-60374<br>E-Mail: <a href="mailto:mbuecken@uni-bremen.de">mbuecken@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_HMesse1516_db4a1304c7.jpg" length="371401" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_HMesse1516_db4a1304c7.jpg" fileSize="371401" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 03 Nov 2016 14:35:28 +0100</pubDate>
                            <title>Wem gehören Künstliche Intelligenz und Robotik?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wem-gehoeren-kuenstliche-intelligenz-und-robotik-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist die Nachricht nicht überall durchgedrungen: IBM, Amazon, Google, Facebook und Microsoft, fünf der größten IT-Firmen der Welt, bildeten im September ein Konsortium, um in der Künstlichen Intelligenz (KI) – nach ihren eigenen Angaben - „einen signifikanten Schritt vorwärts zu machen“ und ethische und gesellschaftliche Auswirkungen der KI-Technologien zu erforschen. Das Konsortium, das sich&nbsp; „Partnerschaft in der KI zum Wohle der Bevölkerung und Gesellschaft“ nennt, will die großen und schwierigen Probleme der heutigen Gesellschaft mittels KI-Technologien gemeinsam lösen.
</p><p>Der japanische Telekom-Riese Softbank hatte sich bereits vor einem Jahr durch den Zukauf der französischen Firma Aldebaran die Technologie der humanoiden Roboter in sein Portfolio geholt. Diesen Sommer wurde für 29 Milliarden Euro der britische Chip-Designer ARM übernommen, um im Internet der Dinge aktiv zu werden. Außerdem hat das Unternehmen gemeinsam mit Saudi-Arabien vor wenigen Tagen mit 100 Milliarden Euro den weltgrößten Technologiefonds aufgelegt.
</p><p>Warum ist dieser Zusammenschluss der IT-Riesen aus den USA oder die japanisch-saudische Kooperation mit den einhergehenden hohen Investitionen in die <abbr lang="de" title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> und Robotik für uns in Europa, und auch für Bremen, das als ein bedeutsames Zentrum der <abbr lang="de" title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> und Robotik gilt, von größter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung?
</p><h3>Kombination von KI und Robotik ist gesellschaftlich richtungsweisend</h3><p>Robotik und <abbr lang="de" title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> erleben zurzeit – nach einer langen Anlaufzeit in der Forschung – insbesondere durch kommerzielle Unternehmen eine Goldgräberstimmung. Autonome Fahrzeuge, Roboter, die mit Menschen zusammen arbeiten, die Analyse riesiger Bestände von Kundendaten, um nur einige Beispiele zu nennen, versprechen einen Boom neuartiger Produkte und Dienstleistungen. Märkte mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten sind entstanden, Investoren suchen händeringend Start-ups mit interessanten Ideen. In den USA und Asien beträgt das Venture Capital für Robotik und <abbr lang="de" title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> das Zehnfache dessen Deutschlands, wobei Universitäten dort häufig exklusiv für Unternehmen mit den größten Wachstumschancen arbeiten.
</p><p>Die Bremer Universitäts-Gespräche (BUG) mit dem Thema „<span lang="en">Cognition-enabled Robotics: Democratising a Disruptive Technology</span>“ nehmen sich dieses brandaktuellen Topthemas an. Eine hochkarätig besetzte Runde von 40 Vertreterinnen und Vertretern aus der internationalen Wissenschaft und Wirtschaft wird am 10. und 11. November 2016 darüber beraten, mit welchen Aussichten wir noch konkurrieren können. Wie können unter solchen Voraussetzungen Wissenschaftler, kleine und mittelständische Unternehmen und die Forschungs- und Innovationspolitik ein Technologiefeld, das von hohen Investitionen geprägt wird, erfolgreich und nachhaltig mitgestalten? Sicher ist, dass die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Robotik richtungsweisend für gesellschaftliche Entwicklungen sein wird: Während intelligente Roboter die internationalen Arbeitsmärkte tiefgreifend verändern, sind viele Fragen zur Zukunft der Arbeit, zu gesellschaftlichen Konsequenzen und letztlich auch zur Verteilung der Erlöse aus „Roboterarbeit“ noch völlig ungeklärt und werden kontrovers diskutiert.
</p><h3>Es wird ein offenes System für KI-basierte Robotik benötigt</h3><p>Professor Michael Beetz, gemeinsam mit Professor Andreas Birk Koordinator der Konferenz, sieht die erfolgversprechendste Antwort auf die Konzentration der Forschung in den Händen weniger IT-Giganten im Aufbau einer Interessengemeinschaft von Forschern und Unternehmern, die offene Standards, Software nach dem Open-Source-Prinzip und einen möglichst großen Pool in verschiedensten Anwendungen flexibel einsetzbarer Verfahren entwickeln und sich gegenseitig zur Verfügung stellen. Ob Robotik in der Landwirtschaft oder unter Wasser, in der Offshore-Industrie, ob im produzierenden Gewerbe oder in der Pflege – „wir benötigen ein „Linux“ für die <abbr lang="de" title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>-basierte Robotik“, so der renommierte Professor an der Universität Bremen. Ähnlich dem Betriebssystem Linux, das von freiwilligen Software-Entwicklern in der Form frei zugänglicher Programmen realisiert wurde und sich in weiten Bereichen gegen kommerzielle Betriebssysteme durchgesetzt hat, sei es erforderlich, ein „offenes System auch für die KI-basierte Robotik“ zu entwickeln.
</p><p>In den Bremer Universitäts-Gesprächen 2016 sollen dafür, so die Koordinatoren Michael Beetz und Andreas Birk, gemeinsame Strategien entwickelt und die Initiative für ein Netzwerk unterstützt werden. Ziel ist es, die Entwicklung von KI und Robotik zum Nutzen möglichst vieler Menschen als Gemeinschaftswerk zu organisieren und den Zugang zu den Informationen offen zu halten.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die Bremer Universitäts-Gespräche finden dieses Jahr zum 29. Mal statt. Sie werden finanziert von der Wolfgang-Ritter-Stiftung. Die Koordination liegt in den Händen von Prof. Dr. Michael Beetz (Universität Bremen) und Prof. Dr. Andreas Birk (Jacobs University Bremen). <a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb7/lim/Application_Process_-_Bachelor_s_Thesis_2016-04-18.pdf" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Das Programm in englischer Sprache finden Sie hier.</a><br>Die Grußworte halten <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Helge Bernd von Ahsen, Vorstandsmitglied der Wolfgang-Ritter-Stiftung und <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr. </abbr>Eva Quante-Brandt, Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. 
</p><p>Die Eröffnungsveranstaltung am 10. November 2016 um 18 Uhr mit dem Festvortrag „The Grammar of Action and Thought” von <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr. </abbr>Yiannis Aloimonos, Institute for Advanced Computer Studies, University of Maryland (USA), in der Stadtwaage Bremen ist öffentlich. Die Teilnahme an der Konferenz am 11. November 2016 ist nur auf Einladung möglich.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen <br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Tel.: +49 421 218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016071_BUG_Kuenstliche_Intelligenz.jpg" length="223382" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016071_BUG_Kuenstliche_Intelligenz.jpg" fileSize="223382" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das von Prof. Michael Beetz geleitete KI-Labor der Universität Bremen gehört zu den führenden Robotik-Forschungszentren Europas. </media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 09:51:22 +0200</pubDate>
                            <title>Forscher gehen Ursachen für niedrigen Sauerstoffgehalt in Seen auf den Grund</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/forscher-gehen-ursachen-fuer-niedrigen-sauerstoffgehalt-in-seen-auf-den-grund</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 160 Jahren lassen sich mangelnde Sauerstoffkonzentrationen in Seen nachweisen. Steigende Abwassermengen aus wachsenden Städten und der Einsatz von Kunstdünger in der Landwirtschaft haben das ökologische Gleichgewicht der europäischen Seen kontinuierlich verändert. Das haben internationale Wissenschaftler – unter ihnen Geographie-Professor Bernd Zolitschka von der Universität Bremen – in einer Studie nachgewiesen, deren Ergebnisse jetzt in einer Fachzeitschrift „<span lang="en">Proceedings of the National Academy of Sciences</span>“ publiziert worden sind. Sie belegt auch, dass die Regeneration der Seen nur langsam voranschreitet.
</p><p>Bereits seit 1850 entwickeln sich niedrige Sauerstoffkonzentrationen in zahlreichen europäischen Seen. Diese sogenannten Hypoxia sind Folge der Anreicherung von Nährstoffen in den Seen durch von Menschen hervorgerufene Umweltbelastungen – Wissenschaftler sprechen von anthropogener Eutrophierung. Sie stört das ökologische Gleichgewicht der stehenden Gewässer erheblich. Dieser Zustand erfasste seit Beginn des 20. Jahrhunderts viele Seen, lange bevor Kunstdünger großflächig angewandt (1950er Jahre) oder der globale Klimawandel nachweisbar wurde (1970er Jahre). Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte den Wandel der Lebensstile und das damit verbundene Wachstum von Städten (Urbanisation) als Ursache für die niedrige Verfügbarkeit von Sauerstoff in einer großen Anzahl an Seen in Europa nachweisen.
</p><p>Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass ein erhöhter Abwassereintrag seit Beginn des 20. Jahrhunderts die biologische Produktivität in Seen steigerte, was zu einem Anstieg der Sauerstoffzehrung führte. Forscher aus Deutschland, Finnland, Frankreich und Kanada, darunter der Geographie-Professor Bernd Zolitschka von der Universität Bremen, haben jetzt diese Forschungsergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht. Die Studie basiert auf Arbeiten der „Varve Working Group“ des Internationalen Geosphären-Biosphären Programms, IGBP-PAGES (Past Global Changes), an dem Bernd Zolitschka ebenfalls mitarbeitete.
</p><h3>Ein Hauptverursacher für Sauerstoffmangel sind städtische Abwässer</h3><p>Die Wissenschaftler haben mögliche Auslöser, darunter klimatische Rahmenbedingungen und historische Landnutzung, und die Sedimentdaten von mehr als 1500 Einzugsgebieten europäischer Seen analysiert. Erstmalig verglichen sie Rekonstruktionen der Flächennutzung und deren zeitliche Entwicklung im kontinentalen Maßstab mit Daten der Sauerstoffzehrung in Seen während der vergangenen 300 Jahre. Somit konnten städtische Abwässer, vor allem das darin gelöste Phosphor, als ursächliche Faktoren für den markanten Anstieg von Hypoxia am Grunde von Seen seit Beginn des 20. Jahrhunderts identifiziert werden.
</p><h3>Ein zweiter Hauptverursacher ist Dünger aus der Landwirtschaft</h3><p>Die Variationen der regionalen Umweltfaktoren sowie ihre Interaktionen aber auch Unsicherheiten bei den Langzeitstudien stellten eine große Herausforderung bei der Durchführung dieser Untersuchung dar. Dabei ist zu berücksichtigen, dass punktuelle und diffuse Quellen stets gemeinsam zum Nährstoffeintrag in Seen beitragen. Ihre Anteile variieren jedoch in Raum und Zeit. Die vorgestellten Ergebnisse dokumentieren die Bedeutung von punktuellen Einträgen städtischer Abwässer als dominierende Ursache der Eutrophierung in europäischen Seen während der gegenwärtigen Epoche der Erdgeschichte – dem Anthropozän. Allerdings lösten diffuse Nährstoffquellen durch den vermehrten Einsatz von Düngemitteln und die Beseitigung punktueller Nährstoffquellen durch den Bau von Abwasserreinigungsanlagen in den vergangenen Jahrzehnten diese als vorherrschende Eutrophierungsursache in den Industrieländern ab.
</p><h3>Trotz verbessertem Umweltschutz regenerieren sich die Seen nur langsam</h3><p>Trotz der generellen Umweltverbesserung in den meisten Einzugsgebieten von Seen seit den 1980er Jahren sind die tiefsten Schichten dieser Seen weiterhin sauerstofffrei und die einmal etablierten Hypoxia bleiben bestehen. „Diese sehr langsamen Reaktionszeiten der Seesysteme illustrieren die Bedeutung historischer Landnutzungsstudien, aber auch die Notwendigkeit von Langzeitstrategien zur Erhaltung und Verbesserung der Wasserqualität in Seen“, ist die Quintessenz der Autoren. <br><br>Publikation: “Urban point sources of nutrients were the leading cause for the historical spread of hypoxia across European lakes”. Jenny, J.-P., A. Normandeau, P. Francus, Z.E. Taranu, I. Gregory-Eaves, F. Lapointe, J. Jautzy, A.E.K. Ojala, J.-M. Dorioz, A. Schimmelmann and Bernd Zolitschka. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br>Tel.: +49 421 218 67150<br>E-Mail: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de">zoli@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016070_Zolitschka_Fotolia_123851125_S.jpg" length="173948" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016070_Zolitschka_Fotolia_123851125_S.jpg" fileSize="173948" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Viele Seen Europas leiden unter Sauerstoffmangel. Grund dafür vermehrte städtische Abwässer und landwirtschaftlicher Dünger. </media:description><media:copyright>Naj - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 10:10:31 +0200</pubDate>
                            <title>Bundesweit einzigartig: Duale Promotion für angehende Lehrerinnen und Lehrer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bundesweit-einzigartig-duale-promotion-fuer-angehende-lehrerinnen-und-lehrer</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lehrerbildung braucht wissenschaftlichen Nachwuchs für die Fachdidaktiken. Nach dem <br>18-monatigen Referendariat im Schuldienst verlieren jedoch wissenschaftlich ambitionierte Absolventinnen und Absolventen oft den Kontakt zu ihrer Hochschule.&nbsp; Die Universität Bremen hat deshalb ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept gestartet: die „Duale Promotion“. Hier wird das Referendariat – also die zweite Ausbildungsphase in der Lehrerbildung nach dem universitären Abschluss – mit einer Dissertation kombiniert. Ziel ist es, bislang fehlenden wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken und die Erziehungswissenschaften zu gewinnen. „Die Schulen haben einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtsentwicklung, um den Herausforderungen der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden“, sagt einer der Koordinatoren des Projekts, Professor Andreas Grünewald. Diese Themen will die „Duale Promotion“ bevorzugt aufgreifen. Die ersten sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden jetzt bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Haus der Wissenschaft von der Senatorin für Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, sowie Vertretern aus Wissenschaft und der Lehrerbildung der Uni Bremen begrüßt.
</p><h3>Enge Zusammenarbeit mit Schulen</h3><p>Die Stipendiatinnen und Stipendiaten promovieren in den Fächern Mathematik, Spanisch, Kunst, Deutsch, Biologie sowie Musik und kooperieren dabei eng mit mehreren Schulen in Bremen. Für sie ist die Duale Promotion eine gute Möglichkeit, eigene drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten. Das Land Bremen hat die Zusammenarbeit unterstützt und Rechtsvorschriften entsprechend angepasst. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz begrüßt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Fachdidaktiken: „Die `duale Promotion` bietet den Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Möglichkeit Referendariat und Promotion zu verknüpfen. Sie haben damit einen hohen Anreiz ihre wissenschaftliche Arbeit nach der Promotion an der Universität fortzusetzen. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Förderung den notwendigen Aufwuchs des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Lehrerbildung erreichen werden.“
</p><h3>Wie funktioniert die Duale Promotion?</h3><p>Die Duale Promotion dauert regulär vier Jahre. In den ersten zehn Monaten entwickeln die Stipendiatinnen und Stipendiaten das Konzept für ihr Forschungsvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. Danach absolvieren sie dort ihr Referendariat und erheben gleichzeitig die Daten für ihre Dissertation. In der restlichen Promotionszeit werden die Forschungsergebnisse abschließend bearbeitet. Während der Dualen Promotion werden die Promovendinnen und Promovenden in ein Graduiertenkolleg eingebunden, das von der Universität und dem Landesinstitut für Schule (LIS) gemeinsam gestaltet wird. Finanziert werden die ersten Stipendien durch die Universität Bremen als Eigenbeteiligung im Rahmen des <abbr lang="de" title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-geförderten Projekts „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. Entwickelt wurde die „Duale Promotion“ von der Creative Unit „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT) der Universität Bremen. Sie wird mit Exzellenzgeldern gefördert. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Creative Unit FaBiT<br>Prof. Dr. Andreas Grünewald <br>Tel.: +49 421 218 68400<br>E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de">gruenewald@uni-bremen.de</a></p><p>Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)<br>Prof. Dr. Sabine Doff<br>Tel.: +49 421 218-68170<br>E-Mail: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de">doff@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Regine Komoss<br>Tel.: +49 421 218-61900<br>E-Mail: <a href="mailto:rkomoss@uni-bremen.de">rkomoss@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016069_Duale-Promotion.jpg" length="686752" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016069_Duale-Promotion.jpg" fileSize="686752" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten der Dualen Promotion (von links): Valentina Hahn, Malte Ternieten, Katharina Schleinschock, Marlon Schneider, Nathalie Werner und Eric Wolpers.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Oct 2016 14:04:15 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende im Finale bei weltweitem Robotik-Wettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studierende-im-finale-bei-weltweitem-robotik-wettbewerb</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Studententeam aus drei Fachbereichen der Uni Bremen „DHL Robotics Challenge 2016“ zählt zu den drei Finalisten des weltweit ausgelobten Robotik-Wettbewerbs. Ihr „<span lang="en">Last Mile Assistant Robot</span>“ (LaMA) hat die Jury überzeugt: Am 17. November 2016 darf das Team sein Fahrzeug, das Paketzustellerinnen und -zustellern die Arbeit erleichtern soll, im DHL Innovation Center in Troisdorf bei Bonn vor 180 ausgewählten Experten präsentieren. Der Roboter entstand im Rahmen mehrerer Lehrprojekte am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen. Daran mitgewirkt haben sieben Studierende aus sechs Nationen von vier Kontinenten.
</p><p>Für den „<span lang="en">Robotics Challenge 2016</span>" sollte ein „<span lang="en">Prototype of a Self-driving Delivery Cart</span>“, ein Demonstrator für einen selbstfahrenden kleinen Wagen entwickelt werden. Auf der sogenannten „letzten Meile“, der Auslieferung zum Endkunden, soll das Fahrzeug die Kuriere autonom begleiten können und ihnen die schweren Lasten abnehmen. Der Wagen muss also in der Lage sein, sich in typischen städtischen und ländlichen Umgebungen mit Paketen beladen im Schritttempo fortzubewegen. Dabei soll er einfach zu steuern sowie robust und wetterfest sein.
</p><p>„Unser Fahrzeug erfüllt diese Bedingungen, aber bis zur Präsentation gibt es noch einiges zu tun“, sagt Nils Hoppe, im Team zuständig für die Mechanik des „LaMA“. Er studiert Produktionstechnik und macht im nächsten Jahr seinem Master-Abschluss. Über Monate haben Hoppe und seine Kommilitonen an dem Projekt gearbeitet.
</p><h3>"LaMA" in Anwendung und Funktion</h3><p>Für die Teilnahme an dem Innovationswettbewerb mussten die Studenten eine Beschreibung der Entwicklung sowie ein <a href="http://youtu.be/v6V4kztcS-0" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Video einreichen (siehe Youtube-Chanel des BIBA)</a>. Der Clip zeigt die Anwendung und die Funktionen des Wagens. Allein über Hand- und Armgesten lässt sich das batteriebetriebene Kettenfahrzeug einfach dirigieren. Bei Bedarf fährt es vorwärts oder seitwärts, folgt dem Paketzusteller und kann die Ladefläche heben, damit der Kurier die Pakete ohne Bücken bequem entnehmen kann.
</p><h3>Innovatives Fahrkonzept gewährleistet hohe Flexibilität, Stabilität und Wendigkeit</h3><p>Eine der Besonderheiten an dem Fahrzeug ist sein innovatives Fahrkonzept, das eine außerordentliche Flexibilität und Wendigkeit gewährleistet. Möglich wird das über die Funktionsweise von Mecanum-Rädern, die hier in ein Kettenantriebssystem übertragen wurde. Mithilfe der Bremer Patent- und Verwertungsagentur InnoWi wurde dazu bereits ein europäisches Patent angemeldet. Die ursprüngliche Idee zu dieser Antriebstechnik kommt von <abbr lang="de" title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> &amp; <abbr lang="de" title="Patentingenieur">Pat.-Ing.</abbr> Claudio Uriarte, der sich bereits in mehreren Forschungsprojekten damit auseinandergesetzt hat. Der BIBA-Wissenschaftler ist einer der drei Betreuer des „LaMA“-Lehr- und Studentenprojektes.
</p><p>„Mecanum-Räder funktionieren anders als die Räder eines Autos. Die auf die Lauffläche schräg montierten Rollen übertragen die Kräfte 45° versetzt zur Radachse statt wie üblich zum Beispiel bei einem Auto in einem Winkel von 90°. Eine Änderung der Fahrtrichtung erfolgt nicht durch das Lenken der Räder, sondern durch eine gezielte Einstellung der Drehgeschwindigkeit der jeweiligen Räder“, erklärt Uriarte. „Sie ermöglichen einen sogenannten ‚omnidirektionalen‘ Antrieb. Das heißt, dass sich das Fahrzeug in alle Richtungen bewegen und nahezu auf der Stelle seine Bewegungsrichtung ändern kann.“ Übertragen auf einen Kettenfahrantrieb wie beim „LaMA“ sorgt diese Konstruktion für beste Manövrierbarkeit sowie höchste Beweglichkeit und Stabilität auch in unebenem Gelände.
</p><h3>„Erfolgreiche Lehre braucht auch Spaßfaktor“</h3><p>„Das war eine sehr komplexe Aufgabe, und ich bin beeindruckt davon, wie die Studierenden sie gelöst haben – sehr ideenreich und professionell. Besonders begeistert mich die kompakte Bauweise des Roboters“, sagt Uriarte. Auch BIBA-Leiter&nbsp; Professor Michael Freitag freut sich über den Erfolg der Studenten. „Sie haben wirklich eine hervorragende Arbeit geleistet. Mit viel Engagement haben sie in relativ kurzer Zeit ein funktionierendes System geschaffen, das offensichtlich auch Profis in der Wirtschaft zu überzeugen scheint.“
</p><p>Freitag sieht das Ergebnis des Studentenprojektes zudem als Bestätigung für die Lehre des Uni-Fachbereiches Produktionstechnik an, in die das BIBA stark eingebunden ist. „Es ist eine Sache, Methodenwissen zu vermitteln. Eine ganz andere ist es, dabei immer wieder den Praxisbezug herzustellen und die Studierenden bei der vielen trockenen Theorie und in einem zunehmend verschulten Studium auch noch zu Eigeninitiativen und so kreativen Leistungen wie dieser hier mit dem Roboterfahrzeug zu motivieren“, sagt Freitag. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die akademische Lehre auch stets anwendungsorientiert sein muss und einen gewissen Spaßfaktor bieten sollte, wenn sie erfolgreich sein will.“
</p><h3>Entscheidung am „DHL Innovation Day“ per Live-Abstimmung</h3><p>Die drei Finalisten des Robotik-Wettbewerbes haben nun die Möglichkeit, ihre Entwicklungen am „DHL Innovation Day“ vor Fachleuten aus aller Welt zu präsentieren. In einer Live-Abstimmung werden dann die Ränge vergeben – und damit Preisgelder zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Zudem darf der Erstplatzierte seine Idee in den „DHL Innovation Centern“ in Troisdorf und Singapur vorstellen und ist eingeladen, die Realisierung der Idee gemeinsam mit DHL im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu prüfen.
</p><p><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong></p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Tel.: +49 421 218 50002<br>E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr lang="de" title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> &amp; <abbr lang="de" title="Patentingenieur">Pat.-Ing.</abbr> Claudio Uriarte<br>Tel.: +49 421 218 50163<br>E-Mail: <a href="mailto:uri@biba.uni-bremen.de">uri@biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sabine Nollmann</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 18 Oct 2016 15:12:28 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen erhält Systemakkreditierung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-erhaelt-systemakkreditierung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen hat eine neue Stufe der Qualitätssicherung von Studium und Lehre erreicht. Der Schweizer Akkreditierungsrat bescheinigt der Universität Bremen in einem Zertifikat, dass sie ein System zur Qualitätssicherung von Studiengängen entwickelt hat, welches die Studienqualität nachhaltig sichert. Das bedeutet: Alle Studiengänge, die die unieigenen Prüfverfahren durchlaufen, sind von nun an akkreditiert. „Die Systemakkreditierung ist ein großartiger Erfolg für die Universität Bremen, die sie dem intensiven Engagement zahlreicher Uniangehöriger quer durch die Institution verdankt“, freut sich Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, voller Anerkennung.
</p><p>Das nun zertifizierte Qualitätsmanagement (QM) in Lehre und Studium setzt an der Universität Bremen besonders stark dort an, wo Lehre durchgeführt wird, also in den Studiengängen und Fachbereichen. Es bindet dabei zahlreiche Hochschulmitglieder in ganz unterschiedlichen Funktionen und aus allen Statusgruppen ein. Um die Qualität des Studiums langfristig zu sichern und gezielt zu verbessern, hat sich die Universität Bremen für ein unterstützendes Qualitätsmanagement entschieden. Es evaluiert sowohl die Rahmenbedingungen für Lehre und Studium als auch die Lehre selbst und dient zugleich der zielgerichteten Weiterentwicklung von Lehre und Studium. Auch im Rahmen der Systemakkreditierung wird allerdings weiterhin dem programmbezogenen „Blick von außen“ durch externe Expertinnen und Experten eine große Bedeutung zukommen.
</p><h3>Was sind Stärken des Qualitätsmanagementsystems in Lehre und Studium?</h3><p>Das Gutachten der Akkreditierungsagentur hebt einige <abbr title="Qualitätsmanagement">QM</abbr>-Stärken der Universität Bremen besonders hervor. So finden die Studiengangsevaluationen flächendeckend und studienprogrammübergreifend statt. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen abgeleitet, die zum Beispiel zu Anpassungen im Curriculum oder bei Modulen führen. Um dabei zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Verfahren kontinuierlich zu optimieren, wird in unterschiedlichen Formen evaluiert. Ein übergreifendes Datenmanagement unterstützt dieses Aufgabenfeld. Als positiv bewerten die externen Experten die Perspektiv- und Qualitätsmanagementgespräche zwischen Rektorat und Fachbereichen. Dadurch lassen sich die Qualitätsstandards hoch halten sowie Transparenz und Studierbarkeit erhöhen. Sehr gelobt wurden die Beratungsangebote für Studierende auf allen Ebenen und die unbürokratische Art, Studienleistungen zum Wohle der Studierenden anzuerkennen. Das Forschende Lehren wurde vom Gutachterteam als ein Markenzeichen der Universität bezeichnet. Es sei in den Studiengängen sehr gut sichtbar verankert.
</p><p>Im Gutachten gibt es auch eine Auflage für die Entwicklung an der Uni. So lasse sich bei fachbereichsübergreifenden Studiengängen die Beratung der Studierenden, insbesondere im Lehramt, noch verbessern. Zuständigkeiten beispielswiese sollten transparenter dargestellt und deren Verbindlichkeit erhöht werden.
</p><h3>Zum Verfahren</h3><p>Im Juli 2014 hat der Akademische Senat den Beschluss gefasst, die Systemakkreditierung der Universität Bremen anzustreben. Nach Anhörung verschiedener Akkreditierungsagenturen entschied sich das Rektorat für die Schweizer Agentur AAQ, die am besten geeignet erschien, ein bottom-up gesteuertes Qualitätsmanagementsystem in Lehre und Studium „á la Uni Bremen“ zu begleiten. Unter breiter Beteiligung von Dekanaten, Studienzentren und Studierenden wurden die relevanten Unterlagen erstellt. Die Vorbereitungen mündeten dann im Februar in einer zweitägigen und im Juni 2016 in einer viertägigen Vor-Ort-Begehung durch eine externe Gutachtergruppe.
</p><p>Die Verleihung der Akkreditierungsurkunde fand am 19. Oktober 2016 im Anschluss an die Sitzung des Akademischen Senats statt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br>Tel. +49 421 218 60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_id_2016067_Systemakkreditierung_c680af4ccc.jpg" length="274279" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_id_2016067_Systemakkreditierung_c680af4ccc.jpg" fileSize="274279" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Große Freude über die Anerkennung bei Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter, Katharina Pechthold (Uni Bremen), Katrin Meyer von der Akkreditierungsagentur AAQ und Konrektor für Lehre und Studium Thomas Hoffmeister</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16547</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Oct 2016 10:32:39 +0200</pubDate>
                            <title>Das Exzellenzcluster am MARUM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/das-exzellenzcluster-am-marum</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Exzellenzcluster der Universität Bremen „Der Ozean im System Erde“ arbeiten zahlreiche Institutionen zusammen. Wie das gelingt und welche Möglichkeiten Exzellenzcluster eröffnen, darüber diskutieren am 17. Oktober 2016 um 19 Uhr Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen. Zum Cluster gehören das MARUM der Universität Bremen, das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie oder das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Von den Küstenmeeren bis in die Tiefsee, von der Atmosphäre bis tief ins Sediment, von der Vergangenheit bis in die Zukunft ziehen Forscherinnen und Forscher verschiedener Institute und Disziplinen an einem Strang, um die gewichtige Rolle des Ozeans im System Erde besser zu verstehen.
</p><p>Wie gestaltet sich die über Institutsgrenzen hinausgehende Forschungszusammenarbeit im Alltag? Welche Möglichkeiten ergeben sich, beispielsweise im Hinblick auf zur Verfügung stehende Technologie und Geräte? Welche Rolle spielt der Cluster am Wissenschaftsstandort Bremen generell? Und welche Unterstützung können Bund und Land leisten, um den Erfolg eines solchen Clusters zu sichern und auszubauen? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten bei einer öffentlichen Veranstaltung. </p><ul class="list-normal"><li>Montag, <strong>17. Oktober 2016</strong>, um <strong>19 Uhr</strong> im <strong>Haus der Wissenschaft</strong> unter dem Titel „Mit vereintem Wissen besser verstehen: Der Bremer Exzellenzcluster `<span lang="en">The Oceans in the Earth System </span>– MARUM`” statt (Olbers-Saal, 1. OG, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen).</li></ul><p>Veranstalter ist das Max-Planck-Länderforum. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Nach einem Impulsreferat von der Geschäftsführenden Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und Professorin der Uni Bremen, Nicole Dubilier, wird es eine Podiumsdiskussion mit folgenden Personen geben:</p><ul class="list-normal"><li><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de"></abbr> Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen</li><li><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Nicole Dubilier, Geschäftsführende Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI)<abbr title="Professor / Professorin" lang="de"></abbr></li><li><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen</li><li><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Michael Schulz, Direktor des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen</li></ul><p>Die Moderation übernimmt János Kereszti | Radio Bremen
</p><p>Um Anmeldung wird bis zum 14. Oktober 2016 gebeten. Kontakt unter E-Mail: <a href="mailto:forum@gv.mpg.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">forum@gv.mpg.de</a> oder Telefon: +49 89 2108-1668. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI)<br>Fanni Aspetsberger<br>Tel.: +49 421 2028-704<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@mpi-bremen.de">presse@mpi-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_4546_CreativeUnits_2014_03.jpg" length="1214021" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_4546_CreativeUnits_2014_03.jpg" fileSize="1214021" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wie arbeiten Exzellenzcluster? Welche Möglichkeiten eröffnen sie? Diese und weitere Fragen werden in der Veranstaltung am 17. Oktober 2016 im Haus der Wissenschaft beantwortet.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 27 Sep 2016 10:00:13 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUSiDEEN: Ausgezeichente StartUp-Ideen aus Bremer Hochschulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/campusideen-ausgezeichente-startup-ideen-aus-bremer-hochschulen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eine verbesserte Krebsdiagnostik, Ordnung im TV-Schrank oder Onlinemarketing für kleine Manufakturen: Beim Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN werden Bremer Nachwuchsgründerinnen und -gründer ausgezeichnet. 52 Bewerbungen sind in diesem Jahr eingegangen. Zum 14. Mal wurden jetzt die drei besten Geschäftsideen und Businesspläne prämiert. Darunter sind gleich drei Gewinner der Uni Bremen.
</p><h3>Schnelle und bessere Krebsdiagnostik</h3><p>Frühe und zuverlässige Krebsdiagnosen können Leben retten. Doch noch immer steht die moderne Medizin bei der Diagnosestellung vor großen Herausforderungen. Lukas Brandhoff, Marta di Salvo und Benjamin Haubold, Wissenschaftler an der Uni Bremen, wollen dies mit RedHisto ändern: Das infrarot-spektroskopisch unterstützte digitale Pathologiesystem liefert Informationen über die chemische Zusammensetzung eines zu untersuchenden Gewebeschnitts und ermöglicht dadurch eine schnellere und genauere Diagnose von Gewebeveränderungen. Gerade in großen Krankenhäusern, in denen mehrere hundert Gewebeschnitte pro Tag untersucht werden müssen, ermöglicht dies eine Vereinfachung und Verbesserung der Untersuchungen. Die Idee zu RedHisto belegt Platz Eins der Geschäftsideen.
</p><h3>AV-Konverter verbindet alte Spielkonsole mit neuer Heimkinoanlage</h3><p>Auf Platz 3 der Geschäftsideen landen die Studenten Hendrik Leibrandt und Diemo Gajeufsky mit ihrem modularen AV-Konverter. Mit fast jedem neuen elektronischen Gerät zieht auch ein neuer Stecker ein. Das sorgt nicht nur für Kabelsalat im Wohnzimmer: Oft lassen sich alte und neue Geräte nicht verbinden, weil die Stecker nicht miteinander kompatibel sind. Der modulare AV-Konverter kann auch exotische Stecker und Formate aufnehmen und passt sich flexibel unterschiedlichen Anforderungen an. Dadurch lassen sich auch ältere Geräte mit neuer Technik verbinden.
</p><h3>Einer für alle: Vertrieb für Manufakturen</h3><p>Die „Nur Manufaktur“ von Vanessa Just – Absolventin der Universität Bremen – belegt den zweiten Platz in der Kategorie Businesspläne. Ihr Ansatz: Während sich die Manufakturen auf die Herstellung ihrer regionalen Produkte konzentrieren können, übernimmt die „Nur Manufaktur“ Vertrieb und Marketing online und offline. Online findet der Kunde hochwertige und außergewöhnliche handgefertigte Produkte aus ganz Deutschland, kann Artikel aus unterschiedlichen Betrieben auswählen und zahlt für die Lieferung nur einmal Versandkosten. Offline, im „Nur Manufaktur“ Bremen|Store, liegt der Fokus auf außergewöhnlichen Produkten aus kleinen Bremer Manufakturen, von der BBQ-Sauce bis hin zur Handtasche.
</p><h3>Preisverleihung</h3><p>Gemeinsam mit sieben weiteren Nachwuchsgründerinnen und -gründern, die es ins Finale geschafft haben, präsentierten sich insgesamt sechs Gewinner bei der Preisverleihung in der Bremer Handelskammer. Erstmals wurde ein Publikumspreis in der Kategorie „Geschäftsideen“ vergeben.
</p><h3>Über den Wettbewerb CAMPUSiDEEN</h3><p>Mit dem Wettbewerb CAMPUSiDEEN werden die besten Startup-Ideen der Bremer Hochschullandschaft prämiert. Die Auszeichnung ist mit Preisen im Wert von 17.000 Euro dotiert. CAMPUSiDEEN ist eine gemeinsame Initiative der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Bremer Aufbau-Bank. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Hochschulinitiative BRIDGE. Die Initiative wurde 2002 an der Universität Bremen gegründet. Mit BRIDGE fördern die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven und die Bremer Aufbau-Bank Existenzgründungen aus Hochschulen. Zu den Angeboten gehören Beratungen zum Thema Selbstständigkeit und ein Kursprogramm.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>BRIDGE<br>Holger Ruge<br>Telefon: +49 421 218-60346<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_id_2016065_Marta_die_Salvo_Benjamin_Haubold_RedHisto_645f4c519c.jpg" length="408454" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_id_2016065_Marta_die_Salvo_Benjamin_Haubold_RedHisto_645f4c519c.jpg" fileSize="408454" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Marta di Salvo (Uni Bremen) und Benjamin Haubold (HfK) nahmen den Preis entgegen.</media:description><media:copyright>Andreas Caspari</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 13:40:41 +0200</pubDate>
                            <title>Neuland Universität – Uni bietet Orientierungshilfe für Erstsemester</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/neuland-universitaet-uni-bietet-orientierungshilfe-fuer-erstsemester</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Oktober 2016 startet die Orientierungswoche an der Uni Bremen. Rund 5.500 neue Studierende werden in diesem Jahr ein Studium in Bremen aufnehmen. Wenn das WG-Zimmer eingerichtet und die Adresse umgemeldet ist, beginnt die Orientierung in der neuen Welt der Universität. Hier sind vor allem Selbstständigkeit und gute Eigenorganisation gefragt: Der Stundenplan muss erstellt, BAföG-Anträge gestellt, Mensacard und Bibliotheksausweis besorgt werden. Doch keine Angst vor dem Unbekannten!
</p><p>Die Universität Bremen bietet eine Vielzahl an Orientierungshilfen:</p><ul class="list-normal"><li><strong><a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=fachliste" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Orientierungswoche (O-Woche)</a>:</strong> In der Zeit vom 10. bis 14. Oktober 2016 finden in allen Studiengängen Einführungsveranstaltungen unterschiedlichster Art für Erstsemester statt. Von der Begrüßung über Einführungen zum Studienverlauf bis hin zu Campus-Führung und Stadtralley ist alles dabei. Die einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Ersti-Portal der Uni Bremen<br><br></li><li><strong>Ersti-Portal:</strong> In diesem Portal ist alles zusammengefasst, was Erstsemester für ihre erste Zeit auf dem Uni-Campus wissen müssen. Es gibt Hilfestellungen zur Stundenplanerstellung, Erklärungen zu <a href="/makro/anschrift-1" class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Abkürzungen und Begriffen aus dem Studium</a>, verschiedene Beratungsangebote und eine Checkliste, damit nichts Wichtiges vergessen wird.<br><br></li><li><strong><a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Septemberakademie</a>:</strong> In diesen kostenlosen Vorkursen und kleinen Forschungsprojekten werden studienrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten erarbeitet und aufgefrischt. Studierende werden so gezielt auf die Anforderungen ihres Studienfaches vorbereitet. Die Septemberakademie läuft noch bis Mitte November. In einigen Bereichen sind noch Plätze zu vergeben. <a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Über die Studienfelder auf der Seite der Septemberakademie </a>gelangen Sie zur Anmeldung.<br><br></li><li><strong>Broschüre Neuland Universität:</strong> Für alle, die doch lieber eine Broschüre zur Hand nehmen, hat die Universität auch in diesem Jahr alle wichtigen Anlauf- und Beratungsstellen, Kontaktdaten aus den Fachbereichen und Tipps für den Studienalltag in einer kleinen Broschüre zusammengestellt. Außerdem enthält sie einen groben Überblick über die Uni-Struktur, Hinweise auf Prüfungsordnungen und Ansprechpartner in der Uni. Die Broschüre wird allen Erstsemestern per Post zugeschickt. Zusätzlich ist sie bei der Zentralen Studienberatung erhältlich und steht als <a href="/fileadmin/user_upload/sites/zfn/WLAN/Android_2/step6.png" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Download auf der Website </a>zur Verfügung.<br><br></li><li><strong>Folgen Sie uns auf <a href="http://www.uni-bremen.de/http://" target="https://www.facebook.com/universitaetbremen" title="external-link-new-window">Facebook</a>: </strong>Auf der Facebook-Seite der Universität Bremen werden ebenfalls interessante Infos zur Orientierungs-Woche, aus dem Leben auf dem Campus und Neues rund um die Uni gepostet. <a href="http://www.uni-bremen.de/http://" target="https://www.facebook.com/universitaetbremen" title="external-link-new-window">Hier geht’s zu unserer Facebook-Seite</a>.</li></ul><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Tel.: +49 421 218-61160<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_id_3298_Studienplatzbewerbung_03_e13c800d56.jpg" length="391867" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_id_3298_Studienplatzbewerbung_03_e13c800d56.jpg" fileSize="391867" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Uni Bremen unterstützt besonders Studienstarter mit einer Reihe von Angeboten</media:description><media:copyright>Alsdair Jardine/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16542</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 13:32:46 +0200</pubDate>
                            <title>Fit durch das Wintersemester: Anmeldung zum Hochschulsport startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fit-durch-das-wintersemester-anmeldung-zum-hochschulsport-startet</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. Oktober 2016 startet um 7.00 Uhr die Online-Anmeldung zu den mehr als 500 Kursen des Hochschulsports an der Uni Bremen. Ab 9.00 Uhr nimmt auch die Geschäftsstelle im Sportturm auf dem Uni Campus Anmeldungen entgegen. Die Kurse beginnen am 17. Oktober 2016. Anders als im vergangenen Wintersemester steht in diesem Jahr das sanierte Unibad wieder zur Verfügung. Auch die Sporthalle Horn ist wieder frei. Somit können auch Sportarten wie Bogenschießen wieder angeboten werden.
</p><p>Alle Angebote sind seit Jahren stark nachgefragt: Neben Studierenden und Bediensteten der Uni Bremen buchen pro Semester auch viele Bremer Bürgerinnen und Bürger regelmäßig die unterschiedlichsten Sportkurse. Das Angebot reicht dabei von Aerobic und Ballett über Drachenbootpaddeln bis hin zu Zumba. Und wer die Kenterrolle schon immer lernen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu im Studiobad.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hospo.uni-bremen.de.</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2016063_HOSPO_16-17.jpg" length="295105" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/2016063_HOSPO_16-17.jpg" fileSize="295105" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die passende Kenterrolle zum Wildwasser-Rafting kann jetzt im Studiobad erlernt werden.</media:description><media:copyright>Hochschulsport Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16540</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Sep 2016 09:11:31 +0200</pubDate>
                            <title>Fach Psychologie stellt sich neu auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/fach-psychologie-stellt-sich-neu-auf</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der gesellschaftliche Bedarf an Psychologinnen und Psychologen wächst unaufhörlich. Das Interesse junger Menschen an einem Psychologiestudium ist ungebrochen hoch. Dennoch schien das Aus des Faches Psychologie an der Uni Bremen besiegelt. Vor dem Hintergrund der Konsolidierung des Uni-Haushaltes war das Fach im Entwurf des Wissenschaftsplans 2020 mit einem Prüfvermerk versehen und stand – nicht zuletzt auch angesichts altersbedingt auslaufender Professuren – zur Disposition.
</p><p>Doch es kam anders. Stadtweite Proteste von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Psychologie und das Engagement der Uni-Leitung führten zu einem Umdenken. Das Ergebnis: Das Fach Psychologie an der Uni Bremen befindet sich in einem Neuaufbau. Für den „Reset“ des Fachs konnte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter renommierte externe Experten als Berater gewinnen. Diese Kommission legte Empfehlungen für die „Neugründung des Instituts für Psychologie an der Universität Bremen“ vor, die jetzt umgesetzt werden.
</p><p>Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter ist mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden: „Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, das Fach Psychologie zukunftsfähig aufzustellen. Dafür gilt mein Dank sowohl den auswärtigen Experten als auch den Akteuren im Fachbereich.“
</p><h3>Sieben Professuren im Institut für Psychologie</h3><p>Die externe Beraterkommission besteht mit den Professorinnen Amélie Mummendey (Universität Jena), Johanna Eleonore Weber (Universität Greifswald) und Professor Reinhold Kliegl (Universität Potsdam) aus renommierten Vertretern des Faches und der Fachgesellschaft. Sie empfiehlt die Neustrukturierung des Studienganges mit den folgenden sieben Professuren:</p><ul class="list-normal"><li>Allgemeine Psychologie</li><li>Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik</li><li>Sozialpsychologie und Arbeits- &amp; Organisationspsychologie</li><li>Klinische Psychologie und Psychotherapie</li><li>Forschungsmethoden und Evaluation sowie</li><li>Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie</li><li>Biologische Psychologie und Neuropsychologie</li></ul><p>Diese Professuren sollen sowohl einen grundständigen Bachelorstudiengang Psychologie nach den Richtlinien der Psychologischen Fachgesellschaft (DGPs) als auch einen Masterstudiengang Psychologie mit einem Schwerpunkt Psychotherapie aufbauen. Des Weiteren soll eine enge Kooperation mit den Wissenschaftsschwerpunkten „Minds, Media, Machines“ und „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“ der Universität Bremen mit gegebenenfalls gemeinsamen interdisziplinären Masterprogrammen erfolgen. 
</p><h3>Stand und Verfahren zur Neuaufstellung</h3><p>Die Professur für „Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie“ befindet sich bereits im Berufungsverfahren. Die Professur für „Biologische Psychologie und Neuropsychologie“ ist mit Professor Manfred Herrmann besetzt. Die fünf anderen Professuren werden jetzt gemeinsam ausgeschrieben. Die Berufungskommissionen werden auf Hochschullehrerebene u.a. jeweils mit einem Mitglied der Expertenkommission, externen fachnahen Hochschullehrern sowie jeweils einem Mitglied der Wissenschaftsschwerpunkte „Minds, Media, Machines“ und „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“ der Universität Bremen besetzt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>und
</p><p>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften <br>Studiengang Psychologie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Manfred Herrmann<br>Tel.: +49 421/218-68730<br>E-Mail: <a href="mailto:manfred.herrmann@uni-bremen.de">manfred.herrmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016061_PK_Psychologie.jpg" length="266503" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016061_PK_Psychologie.jpg" fileSize="266503" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">2014 stand das Fach noch auf der Kippe. Jetzt erarbeitet eine externe Expertenkommission Empfehlungen zur Neugründung der Psychologie an der Uni Bremen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16538</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Sep 2016 08:34:12 +0200</pubDate>
                            <title>Otto-Kienzle-Gedenkmünze für Daniel Meyer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/otto-kienzle-gedenkmuenze-fuer-daniel-meyer-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bremer Produktionstechniker <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Daniel Meyer hat für seine interdisziplinären Forschungsansätze auf dem Gebiet der Fertigungstechnik die Otto-Kienzle-Gedenkmünze erhalten. „Die Forschungen von Daniel Meyer sind durch ihren interdisziplinären Ansatz einzigartig und erlauben eine völlig neue Sichtweise auf die Produktionstechnik, insbesondere in der Kühlschmierstoffforschung“, sagte Professor Eberhard Abele, Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP), der die Medaille überreichte. „Seine national und international viel beachteten wissenschaftlichen Arbeiten stoßen auch in der Industrie auf Interesse. Sie verbessern nicht nur das Grundlagenverständnis, sondern erlauben Maschinenbauern, ressourcen- und damit energieeffizienter zu arbeiten und gleichzeitig ihre Produktivität zu steigern.“
</p><h3>Interdisziplinäre Kühlschmierstoffforschung</h3><p>In seiner Forschung rückt der Biologe und promovierte Produktionstechniker in einzigartiger Weise die mikrobiellen und chemischen Eigenschaften von Kühlschmierstoffen (KSS) in den Fokus der Wissenschaft. Darüber hinaus bringt er interdisziplinäre Ansätze in die Erforschung der Randzoneneigenschaften von Bauteilen ein. „Dank unseres Verständnisses über die Zusammenhänge in <abbr title="Kühlschmierstoffe">KSS</abbr> und die Mechanismen bei der Werkstoffmodifikation können wir zukünftig Fertigungsprozesse wissensbasiert planen“, so Meyer, der sich im transregionalen <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> TRR 136 als Teilprojektleiter der Herleitung von Prozesssignaturen widmet. „Die erfahrungsbasierte Bearbeitung funktioniert zwar in vielen Bereichen sehr gut, aber sie kann noch optimiert werden. Wenn wir die Mechanismen verstehen, die sich in einem Werkstoff bei chemischen oder auch thermischen und mechanischen Einflüssen abspielen, können wir den Prozess so auslegen, dass exakt die gewünschte Reaktion auftritt.“ Aufbauend auf die neuen Erkenntnisse trägt der Nachwuchsforscher zu einem besseren Verständnis der Größen beim <abbr lang="de" title="Kühlschmierstoffe">KSS</abbr>-Einsatz sowie für die Steigerung der Produktivität von Fertigungsprozessen bei.
</p><h3>Neue Verfahren in der Randzonenhärtung</h3><p>Die Auszeichnung mit der Otto-Kienzle-Gedenkmünze verdankt Meyer auch der Entwicklung eines Hybridverfahrens zur Härtung von Randzonen metallischer Bauteile. Bei vielbelasteten Werkstücken wie Turbinenschlaufen, Kurbelwellen oder Kugellagern sind die Randzonen besonders beansprucht. Beim kryogenen Festwalzen wird das Werkstück während der mechanischen Bearbeitung mit Trockeneis bestrahlt und dadurch gehärtet. Dieses Verfahren ersetzt somit das thermische Härten unter hohem Energieaufwand im Ofen und verkürzt die Prozesskette. „Das spart viel Zeit und Energie, und trotzdem erreichen wir die für das jeweilige Bauteil erforderlichen Härtebereiche – oder sogar noch höhere. Und das Ganze funktioniert mit einem besonders für kleinere Losgrößen deutlich energieeffizienteren Verfahren“, sagt Meyer. Das kryogene Festwalzen basiert auf einer Übertragung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge auf die erreichbaren Materialmodifikationen in fertigungstechnischen Prozessen und spiegelt damit den wissenschaftlichen Werdegang des Preisträgers wieder.
</p><h3>Der Preisträger</h3><p><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr><abbr lang="de" title="Diplom-Biologe">Dipl.-Biol.</abbr> Daniel Meyer ist seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Professor Ekkard Brinksmeier im Fachgebiet Fertigungsverfahren des Fachbereichs Produktionstechnik der Uni Bremen. Er leitet die Nachwuchsgruppe Oberflächenfunktionalisierung in der Fertigung und ist Oberingenieur der Hauptabteilung Fertigungstechnik der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Seit 2011 gehört Meyer den <abbr title="College International pour la Recherche en Productique">CIRP</abbr> Research Affiliates an, einer Vereinigung weltweit führender Nachwuchsforscher aus der Produktionstechnik. Seit 2014 ist er zudem Mitglied der Arab German Young Academy (AGYA), die sich interdisziplinäre und interkulturelle Forschung zum Ziel gesetzt hat. Meyer erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine wissenschaftlichen Arbeiten, darunter 2013 die F.W. Taylor Medal der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP) sowie 2014 den Heinz Mayer-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ebenfalls 2014 wurde er vom Magazin „Capital“ zu einem der 40 bedeutendsten und vielversprechendsten Nachwuchswissenschaftler Deutschlands gewählt.
</p><h3>Die Auszeichnung</h3><p>Die <abbr title="Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik">WGP</abbr> vergibt seit 1970 einmal jährlich diese Auszeichnung an jüngere promovierte Ingenieure für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Fertigungstechnik. Die Medaille ist Professor Otto Kienzle gewidmet, einer der herausragenden Persönlichkeiten der ehemaligen "Hochschulgruppe Fertigungstechnik", die Vorläufer-Organisation der <abbr title="Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik">WGP</abbr>. Daniel Meyer ist der erste in Bremen promovierte Nachwuchsforscher, dem die Ehre der Verleihung dieses Preises zuteil wird.<br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik <br>Carolin Walter <abbr title="Master of Arts">M. A.</abbr> (Wissenschaftskommunikation)<br>E-Mail <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de">cwalter@iwt-bremen.de</a><br>Tel.:+49 421 218 513 74<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_id_2016060_Daniel-Meyer_5077f1279e.jpg" length="313449" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_id_2016060_Daniel-Meyer_5077f1279e.jpg" fileSize="313449" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Bremer Produktionstechniker Dr. Daniel Meyer eröffnet in seiner Forschung völlig neue Sichtweise.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16536</guid>
                            <pubDate>Tue, 06 Sep 2016 14:24:47 +0200</pubDate>
                            <title>Jetzt nominieren: CAMPUS PREIS für nachhaltige Forschung würdigt Abschlussarbeiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jetzt-nominieren-campus-preis-fuer-nachhaltige-forschung-wuerdigt-abschlussarbeiten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Forschung für nachhaltige Zukunft ist preiswürdig, davon sind die Initiatoren des neuen „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ überzeugt. Die Auszeichnung wurde von der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und der Universität Bremen ins Leben gerufen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.
</p><p>Ab sofort können herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Bremen für den Preis vorgeschlagen werden. Entscheidend: Die Doktor- oder Masterarbeiten müssen sich mit Forschungsthemen zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, zum Schutz der Umwelt, des Klimas und der Meere beschäftigen. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten, die mit ihren besonderen Ansätzen, Methoden, Ergebnissen und deren Praxisrelevanz nachhaltige Forschung voranbringen. Die eingereichten Arbeiten müssen innerhalb der vergangenen zwei Jahre erstellt worden sein.
</p><h3>Forschung für Nachhaltigkeit und Meereswissenschaft</h3><p>„Mit der Auslobung des CAMPUS PREISES wollen wir innovative Ideen auszeichnen, die dazu beitragen, die Lebensfähigkeit der Erde für die nachfolgenden Generationen zu erhalten“, erklären Dr. Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll. Eine zukunftsfähige Nutzung der natürlichen – vor allem auch marinen – Ressourcen setze voraus, dass das erforschte Wissen umfassend, genau und praxistauglich verfügbar gemacht werde. „Ausschlaggebend für die Preisvergabe ist ein Forschungsansatz „auf Augenhöhe“ aller am Vorhaben Beteiligten sowie die Einbeziehung von lokalen Partnern, Unternehmen oder der Zivilgesellschaft“, konkretisieren die Preisstifter.
</p><p>Der „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ wird auch von den Unternehmen REETEC und ADLER Solar unterstützt. „Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis – aus diesem Grund sponsern wir im Rahmen unserer Corporate Social Responsibility den CAMPUS PREIS der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG“, erläutert Gerhard Cunze, Geschäftsführender Gesellschafter von ADLER Solar, das Unternehmensengagement.“
</p><h3>Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016</h3><p>Bewerbungen können vom 1. September bis zum 31. Oktober 2016 eingereicht werden. Eine ausführliche Beschreibung und die Voraussetzungen für die Teilnahme finden sich auf der Internetseite www.campuspreis.de. Eine hochrangig besetzte Jury nimmt die Bewertung vor und trifft die endgültige Auswahl: Prof. Dr. Hildegard Westphal, Direktorin des ZMT, Prof. Dr. Andreas Breiter, Konrektor der Universität Bremen sowie Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Prof. Dr. Justus Notholt, Dr. Rita Kellner-Stoll, Reiner Stoll und ein noch namentlich zu benennendes Mitglied aus der Medienwirtschaft. Die Preisverleihung findet im April 2017 statt.
</p><p><strong>Weitere Informationen</strong></p><p>KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br>Dr. Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br>Tel.: +49 421-230569<br>E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de">info@campuspreis.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016059_CampusPreis_Logo_RGB.jpg" length="246036" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016059_CampusPreis_Logo_RGB.jpg" fileSize="246036" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bis zum 31. Oktober 2016 können Lehrende Abschlussarbeiten nominieren, die zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und zum Schutz von Umwelt, Klima und Meere beiträgt.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 02 Sep 2016 09:15:27 +0200</pubDate>
                            <title>Ehrendoktorwürde für Peter Masuch</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ehrendoktorwuerde-fuer-peter-masuch-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Präsidenten des Bundessozialgerichts, Peter Masuch, wurde jetzt die Ehrendoktorwürde der Universität Bremen verliehen. Masuch studierte in den 1970er Jahren Rechtswissenschaften an der Uni Bremen und blieb der Universität auch nach seinem Studium als Dozent erhalten. Zum Senatsempfang im Bremer Rathaus reiste sogar Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz an. Als damaliger Bundesminister für Arbeit und Soziales hatte der SPD-Politiker Peter Masuch im Jahr 2008 zum Präsidenten des Bundessozialgerichts ernannt. Vor den Feierlichkeiten fand anlässlich der Auszeichnung ein wissenschaftliches Symposium der Uni Bremen im Gästehaus am Teerhof statt. 
</p><h3>"Etwas Besonderes“</h3><p>„Die Vergabe einer Ehrendoktorwürde ist an der Universität Bremen etwas Besonderes“, sagte der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Andreas Breiter, in seiner Rede. „Wir sind glücklich und dankbar, dass wir dieser Liste eine solch herausragende Persönlichkeit wie Herrn Masuch hinzufügen dürfen.“ Seine wissenschaftliche Tätigkeit sei neben seiner Arbeit als Richter beeindruckend und sein ehrenamtliches Engagement vorbildlich. Dies passe hervorragend zu den Leitzielen der Universität Bremen. „Es erfüllt uns mit Stolz, dass Peter Masuch ein Alumnus unserer Universität ist“, so Breiter.
</p><h3>„Bremer Ausbildung hat ihn geprägt“</h3><p>„Vor nahezu 40 Jahren haben Sie 1978 Ihr Examen an dieser Universität bestanden“, sagte der Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften, Professor Lorenz Kähler, bevor er die Urkunde überreichte. Masuch habe an der Uni Bremen eine reformierte Ausbildung mit starkem Bezug zur Praxis und zu den Sozialwissenschaften durchlaufen, die seine spätere Tätigkeit als Richter und Präsident geprägt habe. Dies könne man heute noch an seinen Schriften ablesen. Masuch habe eine ausgeprägte Sensibilität für die Belange der Schwächeren und sich stets mit der Frage beschäftigt, wie das Recht zu deren Schutz beitragen könne. So hat sich Peter Masuch stets für die Verwirklichung und die Weiterentwicklung der Rechte behinderte Menschen eingesetzt. Dieser Thematik ist eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen und Vorträge gewidmet. Seit Jahrzehnten ist Peter Masuch in diesem Bereich auch ehrenamtlich aktiv.
</p><h3>„Herausragender Bundesrichter“</h3><p>„Der Senat der Freien Hansestadt Bremen ist stolz darauf, dass ein herausragender Bundesrichter aus den Bremer Juristen hervorgegangen ist“, sagte Bremens Staatsrat für Justiz und Verfassung, Matthias Stauch in seiner Rede im Rathaus. Es sei beeindruckend, wie Peter Masuch durch seine berufliche Praxis und wissenschaftlichen Beiträge zum Fortschritt des Sozialrechts im Interesse der Menschen in Deutschland beigetragen habe.
</p><h3>Hamburgs Erster Bürgermeister geht auf Wirtschaft und Globalisierung ein</h3><p>Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz stellte Wirtschaft und Globalisierung in den Mittelpunkt seiner Rede. Themen, die erst auf den zweiten Blick Themen der Sozialgerichtsbarkeit seien: „Das oberste Sozialgericht muss nicht einmal über die Grenzen des eigenen Landes schauen, um mit Globalisierungsfragen konfrontiert zu werden. Denn sie kommen als Fragestellungen vor Gericht“, so Scholz. Der juristische Blick des Bundessozialgerichts reiche weit über den Geltungsbereich des Grundgesetzes hinaus. „Deutschland hat als wirtschaftlich starkes und bevölkerungsreiches Land in Europa, als Mitglied der G7-Staaten mit einer relativ geringen Verschuldung eine hohe Verantwortung dafür, Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung zu finden“, so der Erste Bürgermeister. „Mit der richtigen Politik können wir auch für andere ein Vorbild sein – ein Vorbild auch darin, zu sagen, wie es ist: Die moderne Welt ist komplex und dicht miteinander verwoben. Kein Land der Erde ist mehr in der Lage, seine Probleme alleine zu lösen."
</p><h3>Ehrendoktorwürden der Uni Bremen</h3><p>Die Universität Bremen hat vor Peter Masuch bislang in ihrer mehr als 40-jährigen Geschichte 31 Ehrendoktorwürden verliehen – zwei von ihnen waren die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Professorin Jutta Limbach (2008) und Bremens ehemaliger Bürgermeister Hans Koschnick (2004).
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br><br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaften<br>Professor Lorenz Kähler<br>Telefon: +49 421 218-66069<br>E-Mail: <a href="mailto:lkaehler@uni-bremen.de">lkaehler@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016058_Ehrendoktor_Peter-Masuch.jpg" length="60005" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016058_Ehrendoktor_Peter-Masuch.jpg" fileSize="60005" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Peter Masuch, Präsident des Bundessozialgerichts, studierte Rechtswissenschaften an der Uni Bremen und wurde jetzt mit der Ehrendoktorwürde der Universität ausgezeichnet.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16531</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Aug 2016 12:51:33 +0200</pubDate>
                            <title>Septemberakademie: Der gute Start ins Studium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/septemberakademie-der-gute-start-ins-studium-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Septemberakademie ist der kostenfreie Service der Uni Bremen, um angehenden Studierenden den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Dieses Angebot richtet sich an Studierende, die bereits einen Platz an der Uni Bremen bekommen haben. Bereits vor der Orientierungswoche, deren Veranstaltungen sich vor allem um formale Aspekte des Studiums drehen, stellt die Septemberakademie attraktive inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt. Damit werden Studierende an ihr Fach und einschlägige Methoden herangeführt. Einbezogen sind alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Sprache und Literaturen, Wirtschaft und Recht, Zahlen, Technik und Produktion sowie Lehramt.
</p><p>Bei der Septemberakademie erhalten die Erstsemester eine Einführung in die Arbeitsweisen ihres Fachs: zum Beispiel Programmieren, Erstellen von Filmen, Auffrischen von Mathekenntnissen, die Arbeit mit Archivtexten, Untersuchungen im freien Gelände, Erstellen und Auswerten von Umfragen, Einführung in Lesetechniken oder ein Vorkurs für Rechnungswesen. Interessierte Studienanfängerinnen und -anfänger der Uni Bremen können sich ab 25. August bis zum 15. September 2016 unter <a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a> anmelden. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern je nach Angebot einen halben Tag oder bis zu vier Wochen. Sie finden überwiegend im Zeitraum ab 19. September bis zur Orientierungswoche statt. Eine gute Gelegenheit, Mitstudierende und Lehrende schon mal näher kennenzulernen.
</p><p>„Vom Kies zum Kontinent – Geowissenschaften erleben“, historische Arbeit mit Quellen des Bremer Staatsarchivs zum Umgang mit Flüchtlingen während der Weimarer Republik, ein sprachwissenschaftlicher Stadtrundgang durch Bremen mit Besuch des Instituts für Niederdeutsche Sprache, ein Praxis- und Projektseminar der Integrierten Europastudien in Zusammenarbeit mit dem Museum der 50er Jahre in Bremerhaven, Einblick in juristische Berufsfelder beim Bremer Landgericht – dies sind fünf von 18 Veranstaltungen, in denen Erstsemester der Uni Bremen auf aktuelle und spannende Forschungsthemen ihres Fachs neugierig gemacht werden sollen. Darunter ist auch eine mediale Spurensuche mit der Produktion eines Videos durch Kunst-Studierende zum Thema „Die Elite sind wir! – Oder doch nicht?“ Ein spezieller Vorbereitungskurs in Mathematik für Grundschulstudierende beleuchtet das faszinierende mathematische Denken von Kindern und vermittelt neue Zugangsweisen zum Rechnen in der Grundschule.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br>Tel: +49 421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:septemberakademie@uni-bremen.de">septemberakademie@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016056_Septemberakademie.jpg" length="150120" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016056_Septemberakademie.jpg" fileSize="150120" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Orientierung</media:description><media:copyright>Alasdair Jardine/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16529</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Aug 2016 13:44:49 +0200</pubDate>
                            <title>Tropische Flüsse atmen Kohlenstoff</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tropische-fluesse-atmen-kohlenstoff-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Meere und Ozeane nehmen etwa die Hälfte des Kohlenstoffdioxids auf, das Menschen produzieren und das bei der Erderwärmung eine wichtige Rolle spielt. Allerdings speichern nicht nur Ozeane, sondern auch große tropische Flusssysteme viel Kohlenstoff und setzen diesen wieder frei, wenn sich das Klima verändert. Das weist jetzt eine wissenschaftliche Veröffentlichung nach, für die Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen einen älteren Bohrkern mit neuesten Methoden untersucht hat. Die Ergebnisse des Teams um Schefuß wurden jetzt im Magazin Nature Geoscience veröffentlicht.
</p><p>In den feuchtwarmen Bedingungen der Tropen, wie zum Beispiel im Regenwald, nehmen Pflanzen eine große Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) auf. Gleichzeitig ist unter diesen Bedingungen die mikrobielle Aktivität im Boden sehr hoch. Das heißt, dass organisches Material schnell wieder zersetzt und in CO2 umgewandelt wird. In den Sedimenten vor Flussmündungen sollte sich demnach eigentlich kein altes Pflanzenmaterial ablagern. Davon sei man jedenfalls bislang ausgegangen, erklärt Dr. Enno Schefuß.<br>Der Bohrkern aus den Sedimentablagerungen vor der Mündung des Kongos habe aber dennoch teilweise sehr altes organisches Material enthalten. Mit der Radiokarbonmethode haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Alter von sogenannten molekularen Fossilien, also spezifischen chemischen Pflanzenbestandteilen, sowie mikroskopisch kleinen Holzstückchen bestimmt. „Die organischen Bestandteile waren viel älter als das Ablagerungsalter der Sedimente, was uns zuerst sehr erstaunt hat“, sagt Schefuß. Der Bohrkern stammt von einer Expedition aus dem Jahr 2002 und wurde mit modernsten Analysemethoden untersucht. Lediglich die oberste, also jüngste Probe aus dem Bohrkern zeigte ein junges Alter. Als Grund hierfür nennt Schefuß die atmosphärischen Atomtests bis 1963. Dadurch hat sich der atmosphärische Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff (14C), mit dessen Hilfe das Alter bestimmt wird, massiv erhöht. „Diese hohen 14C-Gehalte überprägen alle modernen Proben“, erklärt der Wissenschaftler, „die eigentlichen Alter werden dadurch maskiert.“ Das bedeutet, dass die 2 Flüsse eigentlich älteres organisches Material transportieren, das schlichtweg nicht bemerkt wurde. „Diese Tatsache ändert unsere Sichtweise des Kohlenstoffkreislaufs.“
</p><h3>3.000 Jahre alten Pflanzenresten auf der Spur</h3><p>Woher aber stammt das alte organische Material – zum Beispiel die Holzstückchen, die 3.000 Jahre alt waren, als sie abgelagert wurden? „Wir fanden einen systematischen Zusammenhang zwischen Alter und Feuchtigkeit“, sagt Schefuß. Auch unter den heutigen, relativ trockenen Bedingungen im Kongo laufen die Umsatzprozesse schnell ab. Darum sei es ausgeschlossen, dass sie direkt durch die Feuchtigkeit gesteuert werden. Zu erklären sei das eigentlich nur durch eine andere Quelle, die bei zunehmender Trockenheit Kohlenstoff freisetzt.
</p><p>Hier kamen spezielle Analysemethoden der englischen Kolleginnen zu Hilfe. In den Proben konnten Reste spezieller, methanfressender Bakterien nachgewiesen werden, die den entscheidenden Hinweis gaben: Das Kongo-Becken ist nicht komplett mit Regenwald bedeckt. In der Mitte, wo mehrere Zuflüsse in den Kongo strömen, gibt es eine Stelle, die wie ein Sumpf dauernd von Wasser bedeckt ist. „Das Gebiet ist in etwa so groß wie die Schweiz und war bis vor kurzem relativ unbekannt, da es unter dichtem Wald verborgen ist. Alles, was an organischem Material in den Sumpf hineingeht, bleibt unter den sauerstofffreien Bedingungen weitgehend erhalten. Hier leben die Methanoxidierer“, erklärt Schefuß. Die Untersuchungen wiesen darauf hin, dass der Sumpf früher deutlich größer gewesen sein muss. Beim Austrocknen wurde das alte, organische Material freigesetzt. „Was wir in den Sedimentarchiven sehen, also die stabilen Komponenten, die Abbau und Transport überlebt haben, sind lediglich die Anzeiger von größeren CO2-Freisetzungen“, erklärt Schefuß – der weitaus größte Teil des freigesetzten Kohlenstoffs geht direkt als CO2 in die Atmosphäre. „Das zeigt, dass Feuchtgebiete in tropischen Flusssystemen ein wichtiger Kohlenstoffspeicher sind. Trocknen sie aus, aufgrund von natürlichen Ursachen oder menschlichem Handeln, wird CO2 abgegeben“, fasst Schefuß zusammen. Künftig werde man die Rolle der tropischen Feuchtgebiete in CO2-Modellen deutlicher berücksichtigen müssen, ist der Bremer Geochemiker überzeugt. Die neue Interpretation der Daten könnte auch als Modell für vergleichbare Gebiete, wie zum Beispiel den Amazonas, dienen.
</p><p>Die Studie unterstreicht außerdem die Bedeutung der Sedimentkerne vom Meeresboden als Klimaarchive. „An Land gibt es keine Klimaarchive, die diese Prozesse aufzeichnen können. Dort, wo es trocken wurde, wurde das Material wegtransportiert. In den verbleibenden Sumpfgebieten wird das Material weiter konserviert“, betont Schefuß. Lediglich vor den Flussmündungen, wo das freigesetzte stabile organische Material letztendlich abgelagert wird, sind diese Prozesse zu sehen. „Die Klimaänderungen in der Vergangenheit dienen uns dabei als natürliche Experimente, um die Folgen des jetzigen Klimawandels besser abschätzen zu können.“
</p><p><strong>Publikation:<br></strong>Enno Schefuß, Timothy I. Eglinton, Charlotte L. Spencer-Jones, Jürgen Rullkötter, Ricardo De Pol-Holz, Helen M. Talbot, Pieter M. Grootes, Ralph R. Schneider: Hydrologic control of carbon cycling and aged carbon discharge in the Congo River basin. Veröffentlicht in: Nature Geoscience, DOI: 10.1038/ngeo2778<strong></strong></p><p><strong>Kontakt:</strong><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Enno Schefuß<br>Telefon: +49 421 218-65526<br>E-Mail: <a href="mailto:eschefuss@marum.de">eschefuss@marum.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen / Bildmaterial:</strong><br>Ulrike Prange<br>MARUM-Öffentlichkeitsarbeit<br>Telefon: +49 421 218-65540<br>E-Mail: <a href="mailto:medien@marum.de">medien@marum.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Ulrike Prange</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016055__Kohlenstoffe_Ocean-MARUM_Foto_Hemingway.jpg" length="753434" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016055__Kohlenstoffe_Ocean-MARUM_Foto_Hemingway.jpg" fileSize="753434" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Side Stream of Congo</media:description><media:copyright>honorarfrei bei Nennung der Quelle</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16526</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 14:38:13 +0200</pubDate>
                            <title>Online abstimmen für Innovation Radar Prize</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/online-abstimmen-fuer-innovation-radar-prize-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission vergibt zum zweiten Mal den Innovation Radar Prize. Dieser zeichnet besonders innovative EU-finanzierte Projekte aus dem digitalen Bereich aus. In diesem Jahr wurden gleich zwei Projekte der Universität Bremen nominiert. Für beide Projekte kann bis Ende August auf der Webseite der Europäischen Kommission abgestimmt werden. Die ersten 16 Kandidaten reisen im September zum Finale nach Bratislava. Folgende Projekte der Universität Bremen sind für den Preis nominiert:
</p><h3>„openEASE“ des Institute for Artificial Intelligence (IAI) der Uni Bremen</h3><p>Roboter können heutzutage bereits komplexe Manipulationsaufgaben durchführen – jedoch nur in ihnen bekannten Umgebungen, mit bekannten Objekten und unter genau definierten Bedingungen. Aber in der realen Welt mit all ihren Unbekannten können Roboter ohne Allgemeinwissen und physikalisches Grundverständnis nicht kompetent und sicher agieren.
</p><p>Mit "openEASE" gibt es nun eine "Wikipedia für Roboter", die Robotern das erforderliche Wissen zur Verfügung stellt und es ihnen ermöglicht, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen. In der cloud-basierten Wissensdatenbank werden Aktionen gespeichert, die Roboter im Alltag ausführen. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung von Werkzeugen, Anleitungen für die Zubereitung einer Pizza oder auch Verhaltensregeln für die Interaktion mit Menschen. Das benötigte Wissen kann über „openEASE“ von anderen Robotern, aber auch von Wissenschaftlern abgerufen und erweitert werden. Durch die gemeinsame Nutzung von Wissen werden Programmiervorhaben wesentlich vereinfacht und vereinheitlicht.
</p><p>Entwickelt wurde „openEASE“ vom Institute for Artificial Intelligence (IAI) der Universität Bremen. Das IAI ist Mitglied des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen und Teil des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen.
</p><h3>„InnoNetScore“ des BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Uni Bremen</h3><p>Besonders kleinere Unternehmen sind bei der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen häufig auf externe Partner angewiesen. Werden Innovationen jedoch in einem Verbund unterschiedlicher Organisationen vorangetrieben, so gerät dies schnell zu einer komplexen Aufgabe, bei der zahlreiche Abläufe miteinander abgestimmt werden müssen.
</p><p>Mit „InnoNetScore“ hat das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik ein System entwickelt, das das Qualitätsmanagement in kooperativen Forschungsvorhaben unterstützt. Mittels eines Onlinefragebogens lässt sich der aktuelle Reifegrad des Innovationsmanagements feststellen. Verbesserungspotential wird gezielt identifiziert und die Forschungspartner können auf einen gemeinsamen Stand gebracht werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institute for Artificial Intelligence<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Beetz <br>Tel.: +49 421 218-64000<br>E-Mail: <a href="mailto:ai-office@cs.uni-bremen.de">ai-office@cs.uni-bremen.de</a><br><br>Universität Bremen<br>BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH<br>Benjamin Knoke <br>Tel.: +49 421 218-50185<br>E-Mail: <a href="mailto:kno@biba.uni-bremen.de">kno@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16524</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Aug 2016 11:23:46 +0200</pubDate>
                            <title>Kurse beim Hochschulsport der Uni Bremen starten wieder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/kurse-beim-hochschulsport-der-uni-bremen-starten-wieder-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Quidditch ohne Nimbus 2000 oder Feuerblitz spielen?! Ja, das geht! Seit einigen Jahren wird nicht nur in der Zauberwelt von Harry Potter Quidditch gespielt. Auch der Hochschulsport der Uni Bremen bietet diese, seit einigen Jahren beliebte Sportart an.
</p><p>Wer lieber ohne Besen Sport treiben möchte, findet im neuen Angebot auch andere interessante Kurse, wie Slackline, Tanzen, Drachenbootpaddeln oder Yoga. Rund 500 Kurse stehen zur Auswahl. Die Kurse starten ab dem 22. August 2016 und sind für alle Sportbegeisterten – vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen – offen. Während des Herbstprogramms finden die Kurse montags bis sonntags statt.
</p><p>Die Onlineanmeldung und das ausführliche Programm finden Sie unter <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.hospo.uni-bremen.de</a>. Einfach Anmeldung zu den Kursen anklicken und es kann losgehen. Die Onlineanmeldung ist ab Montag, den 15. August 7 Uhr möglich.
</p><p>Die Möglichkeit der persönlichen Anmeldung besteht weiterhin. Der erste Termin für die persönliche Anmeldung ist der 15. August von 10.00-12.00 h in den Büros des Hochschulsports im Sportturm auf dem Uni-Campus.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16522</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Jul 2016 12:41:08 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr Sicherheit in der Luftfrachtkette</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/mehr-sicherheit-in-der-luftfrachtkette-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von Sichtprüfungen bis hin zum Röntgen – bis ein Packstück endlich im Frachtraum eines Flugzeuges angekommen ist, muss es vielfach kontrolliert werden. Das ist zeitaufwendig, personalintensiv und teuer. Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen hat zusammen mit fünf Partnern drei Jahre lang am Thema „Erweiterte Sicherheit in der Luftfrachtkette“ gearbeitet. Die Idee: Digitale Logistik soll die Prozesse effizienter gestalten und gleichzeitig eine lückenlose Überwachung und Dokumentation in der Luftfrachtkette sicherstellen. Das Fracht-Fingerprint-Informationssystem wurde kürzlich am Airport Bremen vorgestellt.
</p><p>Das Projekt mit dem Namen „Enhanced Security for Logistics“ (ESecLog) wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und hatte zum Ziel, ein Fracht-Fingerprint-Informationssystem zur revisionssicheren Kennzeichnung und Überprüfung von Luftfracht-Sendungen zu entwickeln. Daran beteiligt waren das BIBA, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Airbus DS Airborne Solutions, Panalpina und Viaboxx sowie als assoziierte Partner Lufthansa Cargo, NXP Semiconductors Germany, das Luftfahrt-Bundesamt und der Bremen Airport.
</p><p>Während der Entwicklung mussten sich die Projektpartner einigen Herausforderungen stellen, denn nicht nur die Packstücke selbst, sondern auch die zur Überwachung genutzten technischen Komponenten unterliegen strengsten Sicherheitsauflagen. Es galt also, mit möglichst einfachen technischen Komponenten und unter erschwerten Bedingungen eine komplexe Aufgabe zu lösen. Notfalls mussten Technikkomponenten neu entwickelt werden.
</p><h3>Lückenlos überwacht - vom Verpacken bis zum Verladen ins Flugzeug</h3><p>So arbeitet das System: Beim einem zertifizierten, bekannten Versender werden die Eckdaten eines Frachtstückes im Informationssystem erfasst. Dies generiert eine eindeutige Identifikationsnummer für das Frachtstück, die auf einem speziellen <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-Transponder gespeichert wird. Hierüber lässt sich das Packstück jederzeit identifizieren. Zusätzlich verfügt der Transponder über eine Siegelfunktion – ein Riss des Siegeldrahts wird automatisch abgespeichert. Wird das Siegel entfernt oder beschädigt, etwa beim Öffnen des Kartons, wird dies vom System registriert. Der Transponder ist in einem unauffälligen Aufkleber untergebracht und wird an einer der Sollbruchkanten eines Pakets angebracht. Über die <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-basierte Identifizierbarkeit des Packstücks, lassen sich im Informationssystem alle relevanten Frachtdaten eindeutig zuordnen.
</p><p>Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Röntgen- und Lichtsensor im Packstück, der ein Öffnen des Paketes und später am Flughafen das erfolgte Röntgen des Packstückes detektiert. Dieser Sensor ist ebenfalls über <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr> auslesbar. Als weitere Information werden auch die 3D-Konturdaten des Packstücks erfasst und im Informationssystem gespeichert. Derart verpackt, wird das Packstück von einem zertifizierten Zulieferer in einem verplombten Fahrzeug am Flughafen angeliefert und landet dort im Sicherheitsbereich des Flughafens. Beim Wareneingang in das Flughafenlager werden die Siegel und Röntgen-/Licht-Sensoren der einzelnen Packstücke automatisch mittels RFID-Lesung kontrolliert. Zusätzlich werden so alle Ist-Daten der Fracht aufgenommen und mit den zum Lufttransport angemeldeten Frachtstückdaten abgeglichen. Hier kommt nur durch, was durchkommen darf.
</p><h3>Auf Paletten und Containern ins Flugzeug</h3><p>Es folgt das Verladen auf ULDs (Unit Load Devices), also Luftfrachtpaletten und -container. Diese werden ebenfalls über <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr> identifiziert und automatisch von den Transportwagen (Dollies) identifiziert. Und auch hier sorgen technische Komponenten dafür, dass nur bereits erfasste und unversehrte Frachtstücke verstaut werden. Ist das nicht der Fall, meldet das System den Fehler, und es ist eine manuelle Kontrolle erforderlich. Der Zugverbund aus Schlepper und Dollies mit geladenen <abbr title="Unit Load Device" lang="en">ULD</abbr>s ist ebenfalls derart ausgestattet, so dass ihr Weg verfolgt werden kann.
</p><p>Auch der Weg zum Flugzeug ist elektronisch überwacht. Die Fachleute nennen es „Vorfeldtracking“. Während dieses Prozesses wird auch automatisch geprüft, ob die Fracht ohne Umwege einen erlaubten Weg zum Flugzeug nimmt. Meldet das System auch hier keine Fehler, nimmt ein sogenannter Highloader die Fracht auf und hievt sie zur Ladeluke des Flugzeuges. Der Highloader registriert die empfangene Fracht, das System gleicht die Ist-Daten mit den Soll-Daten ab, und erst wenn es ein Okay gesendet hat, landen die Packstücke tatsächlich im Frachtraum. Der befindet sich zumeist in Passagiermaschinen, denn sie befördern rund 70 Prozent der Luftfracht.
</p><h3>Weniger Aufwand für Prüfungen und stets genauer Überblick über Sicherheitsstatus</h3><p>„Das System dokumentiert alle Merkmale der Fracht und fügt sie zu einem digitalen Gesamtbild zusammen. Jedes Frachtstück verfügt damit über einen digitalen Fingerabdruck. Der lässt während der gesamten Transportkette prozessübergreifend und jederzeit genaue Aussagen über den Sicherheitsstatus der Fracht zu“, erklärt Gesamtprojektleiter Olaf Poenicke vom Fraunhofer IFF.<br>Vom Verpacken der Luftfrachtsendung bis hin zu seinem Weg ins Flugzeug: Nichts kann unbemerkt an den Packstücken verändert werden. „Durch die gezielte Prüfung mehrerer Frachtmerkmale an verschiedenen Punkten der Luftfrachtkette können Manipulationen der Fracht frühzeitig erkannt werden“, sagt BIBA-Wissenschaftler Patrick Dittmer. „Aufwendige Nachprüfungen durch Röntgenscans und manuelle Kontrollen können also künftig weitestgehend vermieden werden. So werden die Logistikabläufe und Abfertigungsprozesse schlanker – und das bei gleichzeitig zunehmender Sicherheit in der Luftfrachtkette.“
</p><p>Dittmer betont weiter: „Dass wir uns hier in Bremen an einem innovativen Luft- und Raumfahrtstandort befinden, hat uns auch in diesem Forschungsprojekt sehr geholfen. Der Airport Bremen hat uns eine Testumgebung unter realen Bedingungen zur Verfügung gestellt und uns tatkräftig unterstützt. Das haben wir nirgendwo anders finden können.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Leiter BIBA<br>Telefon: +49 421 218-500 02<br>E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur" lang="de">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Patrick Dittmer<br>ESecLog-Projektleiter BIBA<br>Telefon: +49 421 218-50 090<br>E-Mail: <a href="mailto:dit@biba.uni-bremen.de">dit@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Olaf Poenicke<br>ESecLog-Gesamtprojektleiter, Fraunhofer IFF<br>Telefon +49 391 40 90-337<br>E-Mail: <a href="mailto:Olaf.Poenicke@iff.fraunhofer.de">Olaf.Poenicke@iff.fraunhofer.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sabine Nollmann</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016052_Sicherheit_Luftfrachtkette_FotoFraunhofer_IFF.jpg" length="1109245" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016052_Sicherheit_Luftfrachtkette_FotoFraunhofer_IFF.jpg" fileSize="1109245" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Verladen von Luftfracht. Im Projekt ESecLog arbeiten Forscher des Fraunhofer IFF mit weiteren
Partnern an einem digitalen Fingerabdruck für die sicherheitssensible Luftfracht. So sollen künftig
Manipulationen an den Sendungen leicht erkennbar sein.</media:description><media:copyright>Fraunhofer IFF / Anna Mahler</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16520</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Jul 2016 17:13:43 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen protestiert gegen den Umgang mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/universitaet-bremen-protestiert-gegen-den-umgang-mit-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftlern-in-der-tuerkei-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit größter Sorge beobachtet die Universität Bremen die aktuellen Entwicklungen an den türkischen Hochschulen. In Übereinstimmung mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der European University Association (1) verurteilt das Rektorat der Universität Bremen das Vorgehen der Regierung gegen türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die gravierenden Einschnitte in die akademischen Freiheiten auf das Schärfste.
</p><p>Mehr als 15.000 Bedienstete im Bildungswesen wurden suspendiert und teilweise inhaftiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit einem Ausreiseverbot und im Ausland tätige mit einem Rückruf belegt worden. Der Türkische Bildungsrat, so lässt sich Medienberichten entnehmen, habe die Amtsniederlegung aller Direktoren und Dekane an den Hochschulen des Landes angeordnet. Das legt die Vermutung nahe, dass Hochschulangehörige in der Türkei unter einen Generalverdacht gestellt werden. Das Rektorat der Universität Bremen versichert den betroffenen Hochschulangehörigen in der Türkei ihrer Solidarität und schließt sich der Stellungnahme von Professor Horst Hippler (<a href="http://www.hrk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hrk.de</a>), dem Präsidenten der HRK, voll und ganz an.
</p><p>Die Universität Bremen unterhält seit vielen Jahren enge und erfolgreiche Kooperationen zu zahlreichen türkischen Universitäten Es gibt sehr enge Beziehungen zu vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei, der Studierendenaustausch ist durch große Intensität und Lebendigkeit geprägt. Wie die EUA appelliert die Universität Bremen an alle europäischen Regierungen und Universitäten, gegen die Repressionen in der Türkei Stellung zu beziehen und sich für die akademischen Freiheiten einzusetzen.
</p><p>Für Rückfragen steht türkischen Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das International Office unter +49 421 218-60360 zur Verfügung.<br><br>Das Rektorat der Universität Bremen<br><br>(1) Die European University Association ist mit 850 Mitgliedern in 47 Ländern die wichtigste Organisation der Universitäten in Europa. Als Stimme der europäischen Universitäten unterstützt sie die Interessen der einzelnen Institutionen und den Hochschulsektor als Ganzes.
</p><p><strong>Folgende Institutionen kritisieren ebenfalls den Umgang der Türkei mit Hochschulangehörigen</strong> (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):</p><ul class="list-normal"><li><a href="http://senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.176769.de&amp;asl=bremen02.c.730.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Bremische Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt</a></li><li><a href="/fileadmin/user_upload/sites/qm_portal/abisd.jpg" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Wissenschaftsministerin Nordrhein-Westfalen Svenja Schulze</a></li><li><a href="https://idw-online.de/de/news656730" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP)</a></li><li><a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Niedersachsen-1800-Uhr,sendung535392.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Interview mit der Niedersächsischen Wissenschaftsministerin sowie ein Statement von Prof. Dr.<br>Wolfgang-Uwe  Friedrich (Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen,  Universitätspräsident in Hildesheim) (von Minute 1:54 bis 5:27)</a></li><li><a href="https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/tu-dresden-protestiert-gegen-den-umgang-mit-hochschulangehoerigen-in-der-tuerkei" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">TU Dresden</a></li><li><a href="https://www.humboldt-foundation.de/web/Pressemitteilung-2016-13.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Alexander-von-Humboldt-Stiftung</a></li><li><a href="http://www.uni-hannover.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Leibniz-Universität Hannover</a></li><li><a href="https://www.uni-oldenburg.de/news/art/hrk-praesident-protestiert-gegen-umgang-mit-hochschulangehoerigen-in-der-tuerkei-2317/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg</a></li><li><a href="http://www.tu-berlin.de/menue/home/?no_cache=1" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">TU Berlin</a></li><li><a href="http://www.b-tu.de/news/artikel/10536-btu-schliesst-sich-dem-protest-von-hrk-und-eua-an" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg</a></li><li><a href="http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2016c/statement" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Philipps-Universität Marburg</a></li><li><a href="https://www.tu-braunschweig.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">TU Braunschweig</a></li><li><a href="http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/meldung/2016/07/meld03433.html.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Ruhr-Universität Bochum</a></li><li><a href="https://www.hs-niederrhein.de/news/news-detailseite/hochschule-niederrhein-bangt-um-studierendenaustausch-mit-der-tuerkei-13768/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Hochschule Niederrhein</a></li><li><a href="https://www.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/161-2016" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Rheinische Friedrich-Wilhems-Universität Bonn</a></li><li><a href="http://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/694835.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Universität Siegen</a></li><li><a href="https://www.uni-koblenz-landau.de/de/aktuell/archiv-2016/repression-tuerkei-universitaet-unterstuetzt-hrk/view" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Universität Koblenz Landau</a></li><li><a href="http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/15948.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Universität des Saarlandes</a></li><li><a href="https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/solidaritaet-mit-tuerkischen-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftlern.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Universität zu Lübeck</a></li><li><a href="http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/rektor_sagerer_die_akademische_freiheit" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Universität Bielefeld</a></li><li><a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/startseite/news-detailansicht/article/sorge-um-die-situation-tuerkischer-wissenschaftler-und-studierender.html?cHash=2d3b746ab8c34615ccb3462a0f48540b" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</a></li></ul>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Bremen_Respekt-bearb.jpg" length="61044" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Bremen_Respekt-bearb.jpg" fileSize="61044" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16518</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jul 2016 09:57:22 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Wissenschaftlerinnen erforschen Folgen der EU-Sanktionen gegen Russland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-wissenschaftlerinnen-erforschen-folgen-der-eu-sanktionen-gegen-russland-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die EU hat jüngst die Sanktionen gegenüber Russland bis zum 31. Januar 2017 verlängert. Sie umfassen neben der Beschränkung von Finanztransaktionen vor allem Ausfuhrverbote für Waffen und sogenannte Dual-Use-Güter, die für militärische Zwecke verwendet werden können, sowie für Maschinen und Zubehör zur Öl- und Gasförderung. Die russischen Gegensanktionen betreffen insbesondere Einfuhrverbote für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel. Ein Forscherteam der Universitäten Bremen und Leipzig hat die Effekte der Sanktionspolitik im Bereich der Realwirtschaft auf Produktion und Beschäftigung in der deutschen Wirtschaft abgeschätzt.
</p><h3>Deutsche Exporte nach Russland auf Talfahrt</h3><p>Mit der Umsetzung der Sanktionen hat sich der bereits 2013 einsetzende Rückgang der deutschen Exporte nach Russland deutlich verstärkt. Im Jahr 2015 lag der Exportanteil Russlands bei weniger als 2% (2012: 3,6%). Die Folgen des Rückgangs der deutschen Exporte in den Jahren 2014/15 in Höhe von 14 <abbr title="Milliarde/Milliarden">Mrd.</abbr> Euro insgesamt bzw. 4,4 <abbr title="Milliarde/Milliarden">Mrd.</abbr> Euro sanktionsbedingt sowie für 2016 geschätzte weitere 2,6 <abbr title="Milliarde/Milliarden">Mrd.</abbr> Euro treffen nicht nur die Exportunternehmen, sondern auch deren Zulieferer. Um die Wirkungen des Exportschocks auf Produktion und Beschäftigung in Deutschland umfassend abzuschätzen, müssen auch die Verluste im Bereich der Lieferverflechtungen in die Analyse eingehen. Dazu wird die Input-Output-Analyse herangezogen.
</p><h3>Realwirtschaftliche Folgen der Sanktionspolitik</h3><p>Die Berechnungen für Deutschland weisen auf einen Produktionswegfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Exportgüter von fast 40 <abbr title="Milliarde/Milliarden" lang="de">Mrd.</abbr> insgesamt bzw. 13,5 <abbr title="Milliarde/Milliarden" lang="de">Mrd.</abbr> Euro sanktionsbedingt im Zeitraum 2014 bis 2015 hin. Dies geht mit sanktionsbedingten Beschäftigungsverlusten in Höhe von fast 60.000 Personen einher. Im Jahr 2016 kann der sanktionsbedingte Produktionsverlust fast 7,8 <abbr title="Milliarde/Milliarden" lang="de">Mrd.</abbr> Euro erreichen. Das entspricht Einbußen an Bruttowertschöpfung in Höhe von 2,6 <abbr title="Milliarde/Milliarden">Mrd.</abbr> Euro und einem jahresdurchschnittlichen <abbr title="Brutto-Inlandsprodukt" lang="de">BIP</abbr>-Verlust von weniger als 0,1%. Der kumulierte <abbr title="Brutto-Inlandsprodukt">BIP</abbr>-Verlust (2014 bis 2016) beläuft sich auf knapp ein Viertel Prozent des deutschen <abbr title="Brutto-Inlandsprodukt" lang="de">BIP</abbr> von 2015. Exportorientierte Sektoren mit starken Zulieferbeziehungen sind besonders betroffen, <abbr title="beispielsweise">bspw.</abbr> die Automobilindustrie, der Maschinenbau sowie die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Der Nahrungsmittelsektor weist zwar einen erheblichen Exportrückgang in Höhe von über 30% im Jahr 2014 auf, der Produktionsverlust ist aber vergleichsweise moderat.
</p><h3>Nachhaltiges Schadenspotential der Sanktionen</h3><p>Der wirtschaftliche Schaden der Sanktionen ist deutlich größer als die reinen Exportrückgänge; denn die indirekten Effekte auf Produktion und Beschäftigung sind durchweg höher als die direkten Verluste, weil stärker verflochtene Sektoren (<abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> Automobilindustrie, Maschinenbau, Metallbranche) von der Sanktionspolitik besonders betroffen sind. Mit der Dauer der Sanktionspolitik steigen die Belastungen. So können für 2014 8,7% des Produktionsverlustes infolge des Exportwegfalls auf die Sanktionen zurück geführt werden, während der Anteil 2015 bereits 56% erreichte. 2016 kann er 50% überschreiten. Außerdem bergen anhaltende Sanktionen das Risiko, Märkte an die Konkurrenz auf lange Zeit zu verlieren und auch die nicht-sanktionierten Bereiche sowie die Energieversorgungs- und die Direktinvestitionsbeziehungen mit Russland zu belasten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Günther<br>Tel.: +49 421 / 218 66630 <br>Email: <a href="mailto:jutta.guenther@uni-bremen.de">jutta.guenther@uni-bremen.de</a></p><p>Universität Leipzig<br>Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät &nbsp;<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Udo Ludwig<br>Tel.: +49 178 / 6767 281<br>Email: <a href="mailto:udo.ludwig@iwh-halle.de">udo.ludwig@iwh-halle.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/d/csm_id_2016050_Guenther_Jutta_2014_Quelle_Fotostudio_Freistil_2a6f69ab1d.jpg" length="641151" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/d/csm_id_2016050_Guenther_Jutta_2014_Quelle_Fotostudio_Freistil_2a6f69ab1d.jpg" fileSize="641151" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Zusammen mit Bremer und Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschafltern fand Prof. Jutta Günther heraus, dass der wirtschaftliche Schaden der Sanktionen deutlich höher ist, als die reinen Exportrückgänge vermuten lassen</media:description><media:copyright>Freistil</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2016 13:53:22 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Team B-Human ist zum fünften Mal Weltmeister im RoboCup</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-team-b-human-ist-zum-fuenften-mal-weltmeister-im-robocup-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de"></abbr>Das Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) jubelt. <span lang="en">B-Human</span> hat es geschafft, sich nach drei Jahren beim <span lang="en">RoboCup</span> 2016 in Leipzig den Weltmeistertitel in der <span lang="en">Standard Platform League</span> zurückzuholen. In einem spannenden Finale gegen das Team <span lang="en">UT Austin Villa </span>konnten sich die Bremer gestern im „Elfmeterschießen“ durchsetzen. Der Titel des wertvollsten Teamspielers ging ebenfalls an <span lang="en">B-Human</span>. 
</p><h3>Spannendes Endspiel mit „Elfmeterschießen“</h3><p>Wie im EM-Spiel Deutschland gegen Italien müssen auch im Roboterfußball wichtige Spiele oft durch ein „Elfmeterschießen“ entschieden werden. Im diesjährigen Finale in der <span lang="en">Standard Platform League</span> stand es nach regulärer Spielzeit noch immer 0:0. Sowohl der amtierende Europameister <span lang="en">B-Human</span> als auch der amtierende US-Champion <span lang="en">UT Austin Villa</span> hatten gute Torchancen, scheiterten aber beide an der effektiven Verteidigung des Gegners und im Falle von <span lang="en">B-Human</span> auch daran, dass der neu eingeführte Ball oft nicht geradeaus rollte. Jeweils einmal brachten beide Teams den Ball auf die Torlinie ihres Gegners, dabei wurde aber Austin vom Halbzeitpfiff gerettet, und <span lang="en">B-Human</span> Verteidiger holte den Ball noch von der Linie. So ausgeglichen die zwei Halbzeiten waren, so unterschiedlich fiel das anschließende „Elfmeterschießen“ aus, das wegen des kleineren Spielfelds tatsächlich ein Einskommadreimeterschießen ist. Das Spiel war bereits nach drei Strafstoßrunden beendet, denn <span lang="en">B-Humans</span> Schütze hatte dreimal getroffen, während Austins Roboter zweimal am Torwart scheiterten und einmal schlicht am Tor vorbeischossen.
</p><h3><span lang="en">B-Human</span> stellt wertvollsten Teamspieler</h3><p>Neben dem Hauptwettbewerb – der<span lang="en"> „Indoor Competition“ </span>– wurden noch zusätzliche Wettbewerbe ausgetragen. Im Auswahlmannschaftswettbewerb bildeten Roboter unterschiedlicher Teams eine Mannschaft und spielten gemeinsam Fußball. Hierbei wurde der wertvollste Teamspieler gekürt. Nachdem <span lang="en">B-Human</span> diesen Titel bereits 2014 gewonnen hatte, war er 2015 an das Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur" lang="de">HTWK</abbr> aus Leipzig gegangen. In diesem Jahr konnte er mit deutlichem Abstand zu den Leipzigern wieder nach Bremen geholt werden. <span lang="en">B-Human</span> nahm zudem als eines von acht Teams an der <span lang="en">„Outdoor Competition“</span> teil, bei der in einer Glashalle auf einem Kunstrasenfeld gespielt wurde, und belegte hier den zweiten Platz. Im Technischen Wettbewerb, in dem es u.a. um Audiokommunikation ging, errang <span lang="en">B-Human</span> den dritten Platz.
</p><h3>Das Team <span lang="en">B-Human</span></h3><p>Das Team setzt sich aus 11 NAO-Robotern, 23 Studierenden der Universität Bremen sowie den Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen zusammen. <span lang="en">B-Human</span> tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und ist seit acht Jahren in Folge Deutscher Meister bzw. Europameister und hat nun fünfmal die Weltmeisterschaft gewonnen. Seine Software legt <span lang="en">B-Human</span> nach jeder Weltmeisterschaft offen, sodass andere Teams davon profitieren können. 
</p><h3>Über die <span lang="en">Standard Platform League</span></h3><p>Die <span lang="en">Standard Platform League</span> verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter NAO der Firma <span lang="en">Softbank Robotics.</span> Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><h3>Neue Herausforderungen im RoboCup 2016</h3><p>Dazu zählte – wie schon bei den diesjährigen RoboCup European Open in Eindhoven – das Erkennen des Anpfiffs durch den Schiedsrichter sowie der Einsatz eines schwarz-weißen Balles, wie er auch im regulären Fußball verwendet wird – allerdings in Miniaturausgabe. Da die Roboter, die Feldmarkierungen und die Tore ebenfalls weiß waren, wurde den NAO-Robotern das Erkennen des Balles deutlich erschwert. Hinzu kam die Neuerung, dass eine Auswahl von acht Teams, darunter auch <span lang="en">B-Human</span>, statt in einer Vorrunde in der <span lang="en">„Outdoor Competition“</span> antraten.
</p><p><strong>Bildmaterial:</strong><br>Unter dem Link <a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/EQGPsxxHFoz0F3a" target="_blank" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/EQGPsxxHFoz0F3a</a>&nbsp; steht Bildmaterial zum Download bereit. Sie können die Fotos unter Nennung der Quelle gerne verwenden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Offizielle Webseite des RoboCup 2016: <a href="http://www.robocup2016.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocup2016.org/de/</a>&nbsp; <br>Webseite des Teams <span lang="en">B-Human</span>: <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br>Webseite des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Forschungsbereichs <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a><br><span lang="en">B-Human</span> bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a><br><span lang="en">B-Human</span> bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/teambhuman</a><br><br><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Kontakt:<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems </span><br>Telefon: +49 (0)421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p><p><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Pressekontakt:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) <br>Unternehmenskommunikation Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-17845 4111<br>E-Mail: uk-hb@dfki.de <br>Internet: <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de</a></p><p>Kontakt Universität Bremen:<br>Pressestelle Universität Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">http://www.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016049_Robcup.doc.jpg" length="296643" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016049_Robcup.doc.jpg" fileSize="296643" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"> Die Roboter von B-Human in Aktion in der Outdoor Competition</media:description><media:copyright>B-Human / Universitaet Bremen / DFKI GmbH, Foto: Peter Schulz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 10:33:13 +0200</pubDate>
                            <title>DFG-Schwerpunkt &quot;Meeresspiegel und Gesellschaft&quot; mit Bremer Beteiligung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/dfg-schwerpunkt-meeresspiegel-und-gesellschaft-mit-bremer-beteiligung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Anstieg des Meeresspiegels und gesellschaftliche Folgen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Bremen vier Förderanträge im Umfang von 1,4 Millionen Euro im neuen Schwerpunktprogramm „Regionaler Meeresspiegel und Gesellschaft“ („Regional Sea Level Change and Society“) bewilligt. Die erfolgreichen Anträge spiegeln die interdisziplinäre Vielfalt des neuen Forschungsprogramms wider.
</p><p>Die Bremer Forscherinnen und Forscher arbeiten an den folgenden vier Themen: (1) Die Rolle der Gebirgsgletscher für den Meeresspiegelanstieg (Professor Ben Marzeion, Institut für Geographie); (2) Messen der dreidimensionalen Verteilung des Schmelzwassers und seine Auswirkungen auf die klimarelevanten Schlüsselregionen des Nordatlantiks (Professorin Monika Rhein, Institut für Umweltphysik / Zentrum für Marine Umweltwissenschaften MARUM); (3) Meeresspiegelschwankungen in Südostasien (Dr. Alessio Rovere, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften MARUM / Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie ZMT); (4) politischer und gesellschaftlicher Umgang mit dem Anstieg des Meeresspiegels in Südostasien (Professorin Anna-Katharina Hornidge, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie ZMT / Institut für Soziologie und Professor Michael Flitner, Forschungszentrum Nachhaltigkeit | artec / Institut für Geographie). Die Forschungsarbeiten sind für Großstädte wie Jakarta, Singapur und Manila besonders wichtig und werden in Zusammenarbeit mit Universitäten vor Ort durchgeführt.
</p><p>An dem <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Schwerpunktprogramm „Regionaler Meeresspiegel und Gesellschaft“ sind Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland beteiligt. Die Federführung liegt bei der Universität Hamburg. Ziel ist es, in den kommenden sechs Jahren die regionalen Änderungen des Meeresspiegels und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft besser zu verstehen. Insgesamt stellt die DFG <abbr title="circa">ca.</abbr> sechs Millionen Euro für die ersten drei Jahre bereit. Die erste Förderphase endet im Juni 2019.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><strong>Universität Bremen</strong><br><strong>Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) / Institut für Umweltphysik (IUP)</strong><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rhein<br>Tel.: +49 421 218 62160<br>E-Mail <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Fachbereich Sozialwissenschaften</strong><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ben Marzeion<br>Klimageographie<br>Tel.: +49 (421) 218 67170<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><br><strong>Zentrum für Marine Umweltwissenschaften MARUM – Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)</strong><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Alessio Rovere<br>E-Mail: <a href="mailto:arovere@marum.de">arovere@marum.de</a></p><p>Forschungszentrum Nachhaltigkeit | artec<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Flitner<br>Tel.: +49 421 218 61844<br>E-Mail <a href="mailto:Flitner@uni-bremen.de">Flitner@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)</strong><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Anna-Katharina Hornidge<br>Institut für Soziologie<br>Tel.: +49 421 238 00168<br>E-Mail: <a href="mailto:anna-katharina.hornidge@leibniz-zmt.de">anna-katharina.hornidge@leibniz-zmt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_id_2016046_Rheintext_Quelle_Hendricus_Simarmata_55ab3c4501.jpg" length="532366" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_id_2016046_Rheintext_Quelle_Hendricus_Simarmata_55ab3c4501.jpg" fileSize="532366" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Überschwemmung in Jakarta im Januar 2013</media:description><media:copyright>Hendricus Simarmata</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16509</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Jun 2016 10:40:26 +0200</pubDate>
                            <title>Humboldt-Forschungspreisträger Karol Miller für ein Jahr an der Uni Bremen zu Gast</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/humboldt-forschungspreistraeger-karol-miller-fuer-ein-jahr-an-der-uni-bremen-zu-gast-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen hat derzeit einen hochrangigen Gast. Professor Karol Miller von der University of Western Australia ist Träger des Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung und wird ein Jahr lang, gesplittet in mehrere kürzere Aufenthalte, seine wissenschaftliche Arbeit in Bremen fortsetzen. Professor Miller hat ein ganz besonderes Fachgebiet: Er entwickelt komplexe bildgeführte Verfahren für den Operationssaal. Mit der Computersimulation von Eingriffen bei hochgefährlichen Arterienerweiterungen im Bauch oder der biomechanischen Modellberechnung von Verformungen weicher Organe sowie bei der Abgrenzung von Hirntumoren gegenüber gesundem Gewebe kann der Wissenschaftler Menschenleben retten.
</p><h3>Patientenbezogene Computersimulation</h3><p>Deshalb hat Professor Karol Miller für seinen Forschungsschwerpunkt die Universität Bremen gewählt? „Es ist seinetwegen“, sagt er lächelnd und zeigt auf Informatikprofessor Ron Kikinis, dessen Kopf im papierlosen Büro hinter einem großen Monitor versteckt ist. „Er ist die größte Kapazität auf dem ganzen Planeten.“ Bescheiden nimmt sein Gastgeber dieses Lob hin. Sie haben sich 1995 auf einem Kongress in Tokio getroffen, Kikinis wurde Millers Mentor, jetzt sind sie wissenschaftliche Weggefährten. Der Informatikprofessor und Radiologe leitet an der Universität Bremen die von der Exzellenzinitiative geförderte Creative Unit „Intra-operative Information“ (<a href="http://www.ioi.cs.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ioi.cs.uni-bremen.de</a>). Seit 1988 forscht der Schweizer in Boston. An der Harvard Medical School ist er Professor für Radiologie. „Dort wurden bereits 1994 in Operationsräumen Kernspintomographen eingeführt“, sagt er. Mit den diagnostisch ermittelten Daten stellen Miller und Kikinis dreidimensionale, patientenbezogene Computersimulationen her.
</p><h3>Besuch in Hannover</h3><p>Doch man muss realistisch bleiben. „Die Brücke zwischen dem Ende einer Forschung und der Umsetzung in der medizinischen Praxis ist noch nicht gebaut“, sagt Professor Miller. „Es ist derzeit eher eine Lücke.“ Trotzdem sei Deutschland weiter als viele andere Länder, weswegen er bei seinem ersten zweimonatigen Aufenthalt in Bremen auch gleich in Hannover war. Im International Neuroscience Institute (INI) ist Professor Rudolf Fahlbusch tätig. Der Neurochirurg ist ein international ausgewiesener Experte für Hirnoperationen.&nbsp; 
</p><h3>Road Map steht</h3><p>Vernetzung und Kollaboration sind zwei Tugenden der Forschung. Und das ganz besonders an der Universität Bremen. Professor Miller hat bereits die Arbeitsgruppen der Creative Unit kennengelernt, Vorträge gehalten und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche geführt. Die Road Map für seine Forschung steht. Er wird bei seinem nächsten Besuch einige australische Kollegen aus Perth mitbringen. Gemeinsam will man Anträge für Drittmittel erarbeiten.
</p><h3>Lob für Welcome Center</h3><p>Über die Universität und die Hansestadt Bremen weiß der australische Gast, der in Polen geboren ist, nur Gutes zu berichten. „Das Welcome Center hat mir phantastisch geholfen“, sagt er. „Immerhin bin ich mit meiner Frau und den neunjährigen Zwillingen hergekommen.“ Das Center habe es geschafft, für seine Familie ein Appartement auf Zeit in der Innenstadt aufzutreiben. „Alles liegt so dicht beieinander, an jeder Ecke ist ein Laden, ein Café“, schwärmt er von der Urbanität Bremens. „Bei uns in Perth ist alles über weite Flächen verteilt.“ Na, und die Jungs haben die Zeit – zwei Monate keine Schule, sondern Homeschooling – natürlich auch genossen.
</p><h3>Bremen und der Spargel</h3><p>„Sag, was ich Dir noch beigebracht habe“, schmunzelt schließlich Gastgeber Kikinis. „Ja, das Spargelessen“, sagt Miller. „So etwas Delikates, die ganze Familie ist in Bremen zu Spargelliebhabern geworden.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_humboldtpreistraeger2_a7b12e25e2.jpg" length="358673" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_humboldtpreistraeger2_a7b12e25e2.jpg" fileSize="358673" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Forscht in Bremen an der Seite von Informatikprofessor Ron Kikinis (links): Humboldt-Preisträger Professor Karol Miller aus Australien.</media:description><media:copyright>Karla Götz / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16507</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Jun 2016 09:00:31 +0200</pubDate>
                            <title>Heute: Das Rektorat informiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/heute-das-rektorat-informiert-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht es weiter in der Exzellenzinitiative? Welchen Stand hat die Systemakkreditierung? Wie gestaltet sich die Arbeit mit den Geflüchteten an der Uni? Und wie setzt sich die Internationalisierungsstrategie der Uni fort? Zu diesen Fragen informiert das Rektorat am heutigen Mittwoch von 15 bis 17 Uhr in der Mensa. Und nicht nur das: In erster Linie steht das Rektorat allen Universitätsangehörigen für eigene Fragen zur Verfügung.<br><br>Die gesamte Uni-Leitung wird dabei sein mit:<br><br>Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter (Rektor)<br>Prof. Dr. Andreas Breiter (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs)<br>Prof. Dr. Thomas Hoffmeister (Konrektor für Lehre und Studium)<br>Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Konrektorin für Internationalität und Diversität)<br>Dr. Martin Mehrtens (Kanzler)</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016044_Rektorat_informiert.jpg" length="184473" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016044_Rektorat_informiert.jpg" fileSize="184473" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Rektorat im vergangenen Wintersemester: v.l. Konrektor Thomas Hoffmeister, Konrektor Andreas Breiter, Konrektorin Yasemin Karakasoglu, Kanzler Martin Mehrtens mit Moderator Eberhard Scholz</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16504</guid>
                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 14:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Spielerische Grundlagenforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/spielerische-grundlagenforschung-4</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Grundlagenforschung spielerisch und spannend darstellen, das gelingt dem Sonderforschungsbereich (SFB) 747 Mikrokaltumformen der Uni Bremen mit dem neuen Lernspiel "mikromal Mobil". Die App veranschaulicht auf unterhaltsame Weise spezielle physikalische Effekte im Mikrobereich. Diese werden zum Beispiel bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt. Entwickelt haben die App für Android-Geräte zwei Studenten des Masters „Games“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg in Zusammenarbeit mit dem SFB 747. Die App<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.supyrb.mikromal&amp;hl=de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"> „mikromal Mobile“ kann im Google Play Store </a>kostenlos heruntergeladen werden.
</p><h3>Hindernisse geschickt überwinden</h3><p>Das von den Studenten Johannes Deml und Andreas Gaschka programmierte und gestaltete Lernspiel beruht auf einer Idee des SFB-Sprechers Professor Frank Vollertsen. In dem Spiel treffen die Spielerinnen und Spieler auf Hindernisse, die auf besonderen physikalischen Effekten im Mikrobereich basieren und die die Spielerinnen und Spieler so näher kennenlernen. Die Hindernisse können durch die Auswahl der richtigen Kugelgröße überwunden werden. So sind die Spielerinnen und Spieler beispielsweise in der Lage, mit der kleinsten Kugel einen Abgrund zu überwinden, indem sie die Kugel mittels so genannter Adhäsionskraft an der Decke entlang laufen lassen.
</p><h3>Ideen durch Laborbesuche entwickelt</h3><p>Die Ideen für das Spiel konnten Andreas Gaschka und Johannes Deml durch Laborbesuche und einen intensiven Dialog mit den SFB-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausbauen. Der Lernprozess wird von den Spielerinnen und Spielern nur unbewusst wahrgenommen. „Das Transformieren der physikalischen Effekte im Mikrobereich in spannende Spielemechaniken war für uns besonders reizvoll“, so Deml und Gaschka. Entwickelt haben die Studenten das Spiel mit Unterstützung von Professor Gunther Rehfeld im Games-Labor der HAW-Hamburg. Professor Rehfeld doziert im Masterstudiengang zeitabhängige Medien / Audio – Vision – Games an der HAW Hamburg und hat langjährige Erfahrung in der Gamedesignausbildung.
</p><h3>SFB geht neue Wege in der Wissenschaftskommunikation</h3><p>Der Sonderforschungsbereich 747 geht mit „mikromal Mobile“ neue Wege im Bereich der Wissenschaftskommunikation. Neben klassischen Elementen der Öffentlichkeitsarbeit, wie Vorträgen, Ausstellungen und Schüleraktionen soll die Anwendung der Öffentlichkeit das industrielle Verfahren Mikrokaltumformen über einen spielerischen Ansatz auf Smartphone und Tablet näherbringen. Entstanden ist die App in dem SFB 747 Öffentlichkeitsprojekt „mikromal“.
</p><h3>Was ist „mikromal“?</h3><p>„mikromal“ ist das Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 747 „Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung“ der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum „Kids Day“ und „Weltretter-Tag“ organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des SFB. Ziel ist es, die Mikroumformtechnik bekannter zu machen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br><br></strong>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 Mikrokaltumformen<br>Malte Behlau (Projektkoordinator „mikromal“)<br>Telefon: +49 421 218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 27 May 2016 11:30:21 +0200</pubDate>
                            <title>Erneuter Erfolg bei DFG: Uni und Partner werben zwei neue Sonderforschungsbereiche ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erneuter-erfolg-bei-dfg-uni-und-partner-werben-zwei-neue-sonderforschungsbereiche-ein-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfolgsmeldungen für die Universität Bremen reißen derzeit nicht ab: Nachdem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihr vor kurzem alle drei Anträge für Graduiertenkollegs mit einer Förderung von rund 12 Millionen Euro bewilligt hat, gab sie jetzt grünes Licht für zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB). Sie werden bis 2020 mit insgesamt rund 19 Millionen Euro gefördert. An der Universität Bremen wurde in den Materialwissenschaften der Sonderforschungsbereich (SFB) „Farbige Zustände“ unter der Leitung des Verfahrenstechnikers Professor Lutz Mädler (Fachbereich Produktionstechnik) mit knapp 10 Millionen Euro bewilligt. In den Meereswissenschaften setzte sich der Sonderforschungsbereich/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ unter Federführung der Universität Hamburg durch (rund 9 Mio. Euro). In Bremen ist er bei Professorin Monika Rhein am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Uni Bremen angesiedelt. Beide Projekte starten am 1. Juli 2016.
</p><p>„Damit haben wir innerhalb weniger Tage zweimal die Erfolgsquote von 100 Prozent bei der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> erreicht“, sagt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. Dies sei eine herausragende Leistung, auf die die Universität Bremen mit ihren Partnern sehr stolz sein könne. Der Wettbewerb bei der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> sei hart umkämpft. „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben wieder einmal bewiesen, dass sie auf höchstem Niveau forschen“, so der Rektor. Die Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und den weiteren Partnern zeigt, dass die Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen Kooperation intensiv leben. „Auch diese <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Entscheidung stärkt uns in der Bewerbung für die Exzellenzinitiative“, so der Rektor. Die neuen Sonderforschungsbereiche intensivieren die interdisziplinäre Zusammenarbeit am MARUM, das bereits ein Exzellenzcluster hat. In den Verfahrens-, Produktions- und Materialwissenschaften wird die Arbeit des MAPEX Center for Materials and Processes gestärkt, das einen Clusterantrag stellen will. Hier werden fächerübergreifend neue Materialien und deren Verarbeitungsprozesse erforscht.
</p><h3><abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> „Farbige Zustände“:<br>Hochdurchsatzmethode zur Entwicklung neuer Konstruktionswerkstoffe</h3><p>Ob Energiewende oder Mobilität: Die Anforderungen an metallische Werkstoffe der Zukunft wachsen, ihrer Entwicklung kommt inzwischen eine Schlüsselrolle zu. Dabei ist immer ausschlaggebend, die Eigenschaften der Werkstoffe entsprechend an die Anforderungen anzupassen. Die Auswahl der geeignetsten Legierungszusammensetzungen und die Einstellung der entsprechenden Kristalle eröffnen komplexe und vielfältige Suchräume. Dies macht herkömmliche Methoden der Werkstoffentwicklung langwierig und fordert Ressourcen. Oft war es bisher auch der Zufall, der einen passenden Werkstoff hervorbrachte. Das zeigt das schon hundertjährige Beispiel des Edelstahls. Auf der Basis neuer Methoden zur Urformung, Einfärbung und Charakterisierung mikroskopischer Werkstoffproben, der Probenlogistik sowie mathematischer und informatischer Verfahren zur Analyse großer Datenmengen wird in dem <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> „Farbige Zustände“ unter der Leitung des Verfahrenstechnikers Professor Lutz Mädler vom Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Uni Bremen ein neuartiges Hochdurchsatzverfahren entwickelt.
</p><p>Die Methode „Farbige Zustände“ macht damit eine evolutionäre Materialentwicklung möglich, die Neuland hinsichtlich Legierungs- und Prozesskombinationen erschließt. Große Suchräume können effizient durchschritten sowie Werkstoffe erzeugt und untersucht werden. So soll die Entwicklung neuer Konstruktionswerkstoffe beschleunigt werden. „Wir haben den <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> über fast drei Jahre mit einem hochmotivierten Team vorbereitet“, sagt Mädler. „Die Bewilligung ist für uns ein großer Erfolg und wir freuen uns, ab diesem Sommer unsere Forschungsidee in die Tat umsetzen zu können.“&nbsp; Das Forschungsteam ist interdisziplinär aufgestellt und vereint die Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Informatik, Mathematik sowie Planung und Logistik. 
</p><p>Neben dem Institut für Werkstofftechnik (IWT) sind an der Uni Bremen die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA), das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS), das Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (BIME), das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) sowie das Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) beteiligt. Als überregionaler Kooperationspartner vervollständigt das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) aus Düsseldorf das Team des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>.
</p><h3>SFB/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“:<br>Der Kaffee-Sahne-Effekt und andere Turbulenzen</h3><p>Wer schon einmal Sahne in eine Tasse Kaffee gegeben hat, weiß, wie turbulente Strömungen zur Vermischung der beiden Flüssigkeiten führen. Was sich in der Kaffeetasse auf kleiner Skala abspielt, findet ganz ähnlich auch in der Atmosphäre und im Ozean statt. Physikalische Vorgänge auf kleinster Ebene sind dabei mit den globalen Winden und Strömungen verbunden – und von entscheidender Bedeutung für das globale Klima. Die Forscherinnen und Forscher des fächerübergreifenden <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ wollen diese turbulenten Prozesse und Wellenvorgänge untersuchen, um aktuelle Klimamodelle zu verbessern und neue Modelle mit geschlossenem Energiehaushalt zu entwickeln. „Trotz aller Fortschritte zeigen bestehende Klimamodelle immer noch energetische und mathematische Inkonsistenzen, was zu erheblichen Fehlern bei Klimavorhersagen führen kann“, sagt Professor Carsten Eden, Sprecher des Projekts vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Aktivitäten in den verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen und neue Wege zu beschreiten“.
</p><p>In dem Projekt arbeiten Ozeanographen, Meteorologen und Mathematiker eng zusammen. Die Vision der Forscherinnen und Forscher ist es, den Energieaustausch im Klimasystem zu verstehen und stimmig zu beschreiben und sowohl physikalisch wie auch mathematisch verbesserte Ozean- und Atmosphärenmodelle zu entwickeln. Der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio umfasst die Standorte Hamburg, Bremen und Rostock und wird am Forschungszentrum <abbr title="Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit" lang="de">CEN</abbr> der Universität Hamburg koordiniert. Die Bremer Ozeanographin Professorin Monika Rhein vom MARUM und Institut für Umweltphysik repräsentiert die Uni Bremen im SFB/Transregio. Sie bringt in den Bereichen Experimentelle Meeresforschung ihre fachliche Expertise ein. Zudem gibt es an der Universität Bremen weitere Expertise aus der Mathematik und der theoretischen Meeresforschung.
</p><p>Weitere Partner sind die Jacobs University Bremen, das Alfred-Wegener-Institut, Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Leibniz-Institute für Atmosphärenphysik und Ostseeforschung Warnemünde der Universität Rostock, das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Aus dem Bundesland Bremen sind sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an insgesamt&nbsp; zehn der 17 Projekte als Projektleitende beteiligt.
</p><h3>Was sind Sonderforschungsbereiche?</h3><p>Sonderforschungsbereiche (SFB) gehören zu den begehrtesten Förderprogrammen für Forscherinnen und Forscher an deutschen Hochschulen. Es handelt sich hier um langfristig angelegte Projekte, die sich alle vier Jahre einer Prüfung unterziehen müssen, um von der DFG verlängert zu werden. Die Maximalförderung von zwölf Jahren ist eine Auszeichnung. Sie bedeutet, dass an der betreffenden Universität besonders erfolgreich zum geförderten Thema geforscht wird. An der Uni Bremen gibt es mit dem neuen SFB zurzeit drei Sonderforschungsbereiche unter der Leitung von Professoren aus dem Fachbereich Produktionstechnik. Zudem ist sie mit dem neuen SFB/Transregio insgesamt an zwei weiteren beteiligt. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><strong>SFB „Farbige Zustände“:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler (Sprecher des SFB)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a></p><p>Claudia Sobich<br>(Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 51201<br>E-Mail: <a href="mailto:sobich@iwt.uni-bremen.de">sobich@iwt.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“:<br>Universität Hamburg:<br>Institut für Meereskunde<br>Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Eden (Sprecher des SFB/Transregio)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 40 42838 7623<br>E-Mail: <a href="mailto:carsten.eden@uni-hamburg.de">carsten.eden@uni-hamburg.de</a></p><p>Ute Kreis<br>Öffentlichkeitsarbeit CEN<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 40 42838-4523<br>E-Mail: <a href="mailto:ute.kreis@uni-hamburg.de">ute.kreis@uni-hamburg.de</a></p><p>Universität Bremen:<br>Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) / Institut für Umweltphysik (IUP)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rhein <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218 62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a></p><p>Ulrike Prange (MARUM-Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-65540<br>E-Mail: <a href="mailto:uprange@marum.de">uprange@marum.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016042_neue_SFB.jpg" length="90754" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016042_neue_SFB.jpg" fileSize="90754" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Lutz Mädler, Initiator und Sprecher des SFB &quot;Farbige Zustände&quot; und Monika Rhein als Repräsentantin der Uni Bremen im SFB/TR &quot;Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean&quot;</media:description><media:copyright>Collage mit Bildern von Jörg Klampäcker/IWT und IUP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 24 May 2016 14:44:34 +0200</pubDate>
                            <title>Voller Erfolg: DFG bewilligt alle drei Anträge für Graduiertenkollegs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/voller-erfolg-dfg-bewilligt-alle-drei-antraege-fuer-graduiertenkollegs-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Besser geht's nicht: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat alle Anträge der Universität Bremen für Graduiertenkollegs bewilligt. So kann sie am 1. Oktober 2016 ein Graduiertenkolleg in den Materialwissenschaften in Kooperation mit der Jacobs University Bremen, der Universität Oldenburg und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Struktur der Materie in Hamburg starten. Ein weiteres beginnt in der Technomathematik. Zudem wurde in der Gravitationsphysik ein Graduiertenkolleg verlängert, das die Uni Bremen in Kooperation mit der Uni Oldenburg betreibt.
</p><p>„Damit haben wir eine hundertprozentige Erfolgsquote“, freut sich der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. Das Ergebnis zeige, dass sich die Exzellenzuniversität Bremen mit ihren Kooperationspartnern in der Wissenschaftslandschaft auf hohem Niveau bewege. Auch stärkt die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Bewilligung die Uni Bremen in ihrer Bewerbung für die nächste Runde in der Exzellenzinitiative. Schließlich gehören die Materialwissenschaften und die Weltraumforschung zu den Schwerpunkten der Universität. Die Technomathematik ist wiederum ein wichtiges Querschnittsfeld. Insgesamt hat die DFG 18 Graduiertenkollegs für 4,5 Jahre mit einem Gesamtfördervolumen von 74 Millionen Euro neu bewilligt. Davon erhält die Uni Bremen rund 12 Millionen Euro (rund 3,8 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> Euro Technomathematik, etwa 4 <abbr title="Millionen" lang="de">Mio.</abbr> Euro Materialwissenschaften, ca. 4 <abbr title="Millionen" lang="de">Mio.</abbr> Euro Gravitationsphysik).
</p><h3>Die Graduiertenkollegs der Uni Bremen im Überblick:</h3><h4>„Pi³“: Graduiertenkolleg für Mathematiker</h4><p>Mathematik ist eine universelle Sprache. Sie ist wie keine andere Wissenschaft geeignet, komplexe Fragestellungen handhabbar zu machen, indem sie sie auf das Wesentliche reduziert. Zahlreiche Probleme der Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften sowie aus industriellen und wirtschaftlichen Anwendungen führen auf einer abstrakten Ebene zu verwandten Modellen. In dem Graduiertenkolleg „Pi³: Parameter Identification – Analysis, Algorithms, Implementations“ von Professor Peter Maaß (Zentrum für Technomathematik) werden internationale Promovierende an der Schnittstelle von Angewandter Mathematik und Wissenschaftlichem Rechnen für den akademischen und nicht-akademischen Arbeitsmarkt ausgebildet. Mathematisch-fachliche Qualifizierung und die Förderung wissenschaftlicher Selbstständigkeit sind die Leitmotive des neuen Kollegs. Die im Graduiertenkolleg neu entwickelten Verfahren sollen exemplarisch zur Optimierung von Vergasersystemen im Automobilbau, zur Analyse von Stoffwechselstrukturen aus massenspektrometrischen Daten und zur optischen Analyse von Faserstrukturen eingesetzt werden.
</p><h4>„QM³: Neue Wege in der quantenmechanischen Materialmodellierung"</h4><p>Ziel des neuen Graduiertenkollegs "QM³: Quantum Mechanical Materials Modelling” der Professoren Thomas Frauenheim und Tim Wehling (Bremen Center for Computational Materials Science und Institut für Theoretische Physik) ist es, neue Möglichkeiten der Simulation von Materialeigenschaften auf atomarer Skala zu etablieren. Dabei kooperieren sie mit der Jacobs University Bremen, der Universität Oldenburg und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Struktur der Materie in Hamburg. Eine Vielzahl von Materialeigenschaften, die man in der Chemie oder Photovoltaik nutzt, werden durch die Gesetze der Quantenmechanik und durch atomare Strukturen bestimmt. Das Verständnis und die Simulation dieser Eigenschaften stellt die Wissenschaft vor enorme Herausforderungen, da oft unterschiedliche Quellen von Komplexität gemeinsam auftreten. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, eine einzigartige interdisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsinfrastruktur zu schaffen. Sie sollen die wichtigsten Richtungen in der quantenmechanischen Materialmodellierung aus den fachübergreifenden Naturwissenschaften in einem strukturierten Doktorandenprogramm miteinander verbindet. In der Forschung wird das Graduiertenkolleg neue Richtungen der quantenmechanischen Materialmodellierung etablieren und auf aktuelle Themen anwenden.
</p><h4>Verlängert: „Models of Gravity"</h4><p>Das Graduiertenkolleg „<span lang="en">Models of Gravity</span>“ wird federführend von den Professoren Jutta Kunz (Universität Oldenburg) und Claus Lämmerzahl vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen geleitet. In den vergangenen Jahren hat das Graduiertenkolleg erfolgreich in der Gravitationsphysik geforscht und junge Doktorandinnen und Doktoranden&nbsp; ausgebildet. „Wir freuen uns, dass wir dies&nbsp; weitere viereinhalb Jahre fortführen können“, so Kunz und Lämmerzahl. Neben den Universitäten Oldenburg und Bremen sind an dem Graduiertenkolleg auch die Jacobs University Bremen, die Universitäten Hannover und Bielefeld und als externer Partner die Universität Kopenhagen beteiligt.
</p><h3>Uni Bremen hat jetzt insgesamt sechs Graduiertenkollegs</h3><h3>&nbsp;</h3><p>Mit der aktuellen Bewilligung und Fortführung der Graduiertenkollegs hat die Universität Bremen jetzt insgesamt sechs Einrichtungen dieser Art, die sie zum Teil mit Kooperationspartnern betreibt. Seit 2009 gibt es das internationale Kolleg „Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung“. 2012 folgte „Models of Gravity“, das jetzt um weitere 4,5 Jahre verlängert wurde. Seit 2013 gibt es „Mikro-, meso- und makroporöse nichtmetallische Materialien: Grundlagen und Anwendungen“ (MIMENIMA) sowie das internationale Graduiertenkolleg „<span lang="en">ArcTrain – Processes and impacts of climate change in the North Atlantic Ocean and the Canadian Arctic</span>“. Weitere Informationen finden Sie auf den Forschungsseiten der Uni Bremen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><strong>Graduiertenkolleg „<span lang="en">Pi³: Parameter Identification – Analysis, Algorithms, Implementations</span>“:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Zentrum für Technomathematik<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tobias Kluth<br>Tel: +49 421-218 63817<br>E-Mail: <a href="mailto:tkluth@math.uni-bremen.de">tkluth@math.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Graduiertenkolleg "<span lang="en">QM³: Quantum Mechanical Materials Modelling</span>”:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Bremen Center for Computational Materials Science<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-62340<br>E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Graduiertenkolleg „<span lang="en">Models of Gravity</span>":</strong><br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl<br>Tel. +49 421 218-57834<br>Mobile 0175-5756992<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_id_2016040_DFG_bewilligt_Graduiertenkollegs_c905c39965.jpg" length="462652" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_id_2016040_DFG_bewilligt_Graduiertenkollegs_c905c39965.jpg" fileSize="462652" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die Verlängerung ihres Graduiertenkollegs „Models of Gravity“: Professorin Jutta Kunz (Universität Oldenburg) und Professor Claus Lämmerzahl (ZARM/Universität Bremen)</media:description><media:copyright>Universität Oldenburg</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 24 May 2016 09:20:26 +0200</pubDate>
                            <title>27. Mai: Internationales Netzwerk „kompass“ feiert 10-Jähriges auf International Day</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/27-mai-internationales-netzwerk-kompass-feiert-10-jaehriges-auf-international-day-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 10 Jahren gibt es an der Universität Bremen das internationale Netzwerk „kompass“. Dies feiert die Uni Bremen am Freitag, 27. Mai 2016, von 12 bis 17 Uhr und lädt zum International Day in die Glashalle auf dem Campus ein. Im kompass-Netzwerk gestaltet das International Office der Uni Bremen zusammen mit nationalen und internationalen Studierenden, Uni-Mitarbeitenden verschiedener Institute sowie Bremer Einrichtungen ein lebendiges internationales Campusleben. In dem offenen Netzwerk finden sich internationale Communities und Projektgruppen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder gemeinsamer Interessen zusammen. Sie unterstützen sich im Alltag und organisieren gemeinsam Kultur- und Freizeitprogramme. In diesem Jahr ist das 10-jährige Bestehen Mittelpunkt des International Day!
</p><h3>International Day bietet abwechslungsreiches Bühnenprogramm</h3><p>„Go global!“ – unter diesem Motto bietet der International Day ein buntes Programm. Rund 15 internationale Studierenden-Communities der Universität präsentieren sich mit Infoständen, landestypischen Snacks, Mitmach-Aktionen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Mit dabei sind zudem das International Office der Universität Bremen und Bremens Spracheninstitute. Ab 21 Uhr startet die Aftershow-Party in Bremens Kulturzentrum Lagerhaus (Schildstraße 12-19). Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
</p><h3>„Selfie-Contest“, Modenshow und internationale Musik</h3><p>Das Bühnenprogramm beginnt um 12 Uhr mit der Eröffnung eines Selfie-Contests. Bis 14 Uhr können die kreativen Bilder an <a href="mailto:selfie-contest-bremen@web.de">selfie-contest-bremen@web.de</a> geschickt werden. Unter dem Motto „Future Fusion Fashion“ präsentieren internationale Studierende typische Mode ihrer Heimatländer und eigene Kreationen. Mehrere Bands spielen internationale Musik. Höhepunkt wird ein „cross-culture-dance-act“ sein, den das „kompass“-Team präsentiert. An den unterschiedlichen Ständen gibt es zum Beispiel Henna-Tatoo-Malerei, Kalligraphie sowie die Möglichkeit, Mode-Accessoires selber zu gestalten. Zudem kann man sich über Auslandsaufenthalte, Sprachkurse und die internationalen Kooperationen der Uni Bremen informieren. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter <a href="http://international." target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/international.</a></p><h3>Internationaler Campus</h3><p>Insgesamt studieren 20.000 Studierende aus 120 Ländern an der Uni Bremen. Zahlreiche junge und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus dem Ausland hierher, um zu forschen und zu lehren. Der Erfolg in der Exzellenzinitiative verstärkt diese Entwicklung. Denn durch die zusätzlichen finanziellen Mittel kommen laufend neue internationale Forscherinnen und Forscher an die Uni Bremen.
</p><h3>Weltweit knapp 600 Kooperationspartner</h3><p>Das internationale Netzwerk der Universität Bremen umfasst knapp 600 Kooperationspartner, an denen Studierende ihren Auslandsaufenthalt absolvieren und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen und lehren können. Mit einigen Kooperationspartnern – den sogenannten strategischen Partnern – wird die Zusammenarbeit gezielt und auf breiter Basis ausgebaut. Zu den wichtigsten Schwerpunkten der Bremer Kooperationen gehören die USA und Kanada, China, die Türkei und das südliche Afrika.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>International Office<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jutta Paal<br>Tel.: +49 421 218-60363<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.paal@uni-bremen.de">jutta.paal@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_id_2016039_kompass-Team_01_430cab4bdc.jpg" length="363543" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_id_2016039_kompass-Team_01_430cab4bdc.jpg" fileSize="363543" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das kompass-Team der Uni Bremen</media:description><media:copyright>Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 May 2016 08:55:25 +0200</pubDate>
                            <title>25. Mai: Informationstag für Studieninteressierte an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/25-mai-informationstag-fuer-studieninteressierte-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„isi – gut fragen, gut antworten“ – unter diesem Motto sind Studieninteressierte am Mittwoch, 25. Mai 2016, wieder eingeladen, alles Wissenswerte rund um ein Studium an der Universität Bremen zu erfahren. Am Informationstag für Studieninteressierte – kurz: „isi“ – stellen sich Bachelorstudiengänge und der Studiengang Rechtswissenschaft vor. In Veranstaltungen und an Info-Ständen geben Lehrende und Studierende Auskunft über Inhalt, Aufbau und Voraussetzungen der Studiengänge.
</p><h3>Campusführungen und Bewerbungstipps</h3><p>Los geht es ab 8:30 Uhr mit einem vielfältigen Angebot. So gibt es etwa Campus- und Institutsführungen, Informationen über Auslandsaufenthalte und Fremdsprachen im Studium sowie Tipps zum Lernen an der Uni. Auch das Bewerbungsverfahren und den Aufbau des Bachelor- und Masterstudiums erläutert die Zentrale Studienberatung in Extraveranstaltungen.
</p><h3>Info-Frühstück und Schnupperveranstaltungen</h3><p>Morgens laden Studierende zum „Breakfast at Philosophy“ oder andernorts zum Info-Café. Nachmittags bietet „isi“ den Besuch von Lehrveranstaltungen und Schnupperangeboten an: Im Fach English-Speaking-Cultures kann man sich so einmal wissenschaftlich mit der Sprache aktueller TV-Serien auseinandersetzen. Unter dem Titel „Von Schimmel, Möhren und Zitronen – ein Tag im Leben der A.“ stellt die Rechtswissenschaft exemplarisch drei zivilrechtliche Fälle vor.&nbsp; 
</p><h3>Zentrale Anlaufstelle: Infostand im Gebäude GW 2</h3><p>Zentrale Anlaufstelle beim „isi“ ist der Informationsstand der Zentralen Studienberatung im Gebäude GW2. Dort können Besucher von 9 bis 13 Uhr Informationen zum Studienangebot bekommen und sich den Weg zu den Veranstaltungsorten beschreiben lassen. An zahlreichen weiteren Infoständen der Studiengänge und Serviceeinrichtungen stehen kompetente Ansprechpartner bereit. <br>&nbsp;<br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Tel. +49 421-218-61160<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.infotag.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/isi</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016038_Isi_2016.jpg" length="808116" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016038_Isi_2016.jpg" fileSize="808116" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Informationen rund ums Studium erhalten Studieninteressierte am 25. Mai auf dem Isi - Informationstag für Studierende</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 18 May 2016 13:11:04 +0200</pubDate>
                            <title>„Jugend forscht“-Finale: Uni unterstützt drei Landessieger</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jugend-forscht-finale-uni-unterstuetzt-drei-landessieger-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn am 26. Mai 2016 das Finale im Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ startet, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen die Daumen drücken. Denn seit mehreren Monaten unterstützen sie mit ihrem Know-how und ihrer technischen Ausstattung drei Landessieger aus Bremen. Arta Safari vom Alten Gymnasium führt bei den Materialwissenschaften hoch komplexe Computersimulationen durch. Seine Mitschüler Henrik Feuersänger und Tobias Henke erforschen schon seit mehr als einem Jahr im Institut für Biophysik das Wachstumsverhalten von Schleimpilzen. „Wir lernen hier fürs Leben“, sagen die 16-Jährigen begeistert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind indes beeindruckt von dem Engagement der drei Jugendlichen.
</p><h3>Sein Herz schlägt für die Quantensimulation</h3><p>Seitdem Arta Safari 14 Jahre alt ist, darf er in der internationalen Arbeitsgruppe „Hybrid Materials Interfaces“ des Materialwissenschaftlers Professor Lucio Colombi Ciacchi forschen. Sein Herz schlägt für die Quantensimulation. „Ich arbeite mit einem Modellsystem, mit dem ich am Computer das chemische Verhalten von Molekülen simulieren kann“, erklärt er. Der 16-jährige führt hoch komplexe Formelrechnungen durch. „Bereits mit 14 Jahren hat er bei uns auf dem Niveau eines Bachelorstudenten geforscht“, sagt seine Betreuerin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susan Köppen beeindruckt. Seine Vorträge hält er in der Arbeitsgruppe problemlos auf Englisch. Arta ist dankbar, dass die Uni ihm diese Möglichkeit bereits mit 14 Jahren geboten hat. „Normalerweise nehmen wir keine Schüler in dem Alter, da wir denken, dass sie inhaltlich überfordert werden“, sagt Susan Köppen. Doch Arta Safari ist anders: Schon mit 14 Jahren besuchte er als Gaststudent theoretische Chemievorlesungen an der Uni Bremen. Susan Köppen wurde schnell klar: „Dem müssen wir eine Chance geben“ und bot ihm ein Schulpraktikum an.&nbsp; Aus den Forschungsaufgaben entwickelte er dann sein eigenes&nbsp; Projekt für „Jugend forscht“.
</p><h3>Versuche wären zu Hause nicht möglich</h3><p>Artas Mitschüler Henrik Feuersänger und Tobias Henke sind „alte Hasen“ im Wettbewerb „Jugend forscht“: Bereits 2015 waren sie Landessieger und im bundesweiten Finale mit dabei. Schon damals haben Professor Hans-Günther Döbereiner und sein Forscherteam die beiden am Institut für Biophysik unterstützt. „Unsere Versuchsreihen zu den Schleimpilzen sind mittlerweile so komplex geworden, dass wir sie zu Hause gar nicht mehr durchführen könnten“, sagt Henrik. „Wir sind sehr froh, dass uns die Uni diese Möglichkeiten bietet!“ Fachlich werden die Beiden intensiv von Döbereiners Doktoranden und Bremer Studienpreisträger John Lee betreut, der ebenfalls an Schleimpilzen forscht. „Er ist inhaltlich ganz nah dran an unserem Thema, das ist großartig“, sagt Tobias. Professor Döbereiner ist wiederum beeindruckt von der Arbeitsdisziplin der beiden Schüler. „Sie waren mehrere Monate immer wieder für ihre Versuche im Institut“, sagt er, "in der Kernphase täglich."
</p><h3>Mit dem Zug nach Paderborn</h3><p>Zu dem Wettbewerb fahren die drei Jungs gemeinsam mit dem Zug. Konkurrenten werden sie nicht sein. Denn Arta tritt in einem anderen Fachgebiet an als Tobias und Henrik.&nbsp; Ob sie gewinnen werden? „Schwer zu sagen“, sagt Tobias, „die Konkurrenz ist groß“. Das weiß er vom letzten Wettbewerb. Schließlich kommen nur die Besten aus Deutschland dorthin. Und falls es kein 1. Platz werden sollte, ist für alle drei klar: „Wir machen weiter!“ Zu sehr schlägt ihr Herz für die Forschung.
</p><p><strong>Weiterführende Informationen:<br></strong><strong>Universität Bremen</strong><br>Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br>Hybrid Materials Interfaces Group<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susan Köppen<br>Tel.&nbsp;&nbsp; +49 421 218 64572<br>E-Mail: <a href="mailto:koeppen@hmi.uni-bremen.de">koeppen@hmi.uni-bremen.de</a></p><p>Fachbereich Physik und Elektrotechnik<br>Institut für Biophysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Günther Döbereiner<br>Tel.:&nbsp; +49 421 218 62305<br>E-Mail: <a href="mailto:hgd@biophysik.uni-bremen.de">hgd@biophysik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016037_Jugend_forscht.jpg" length="575139" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016037_Jugend_forscht.jpg" fileSize="575139" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Schüler als Nachwuchsforscher: Drei Finalisten im Bundeswettbewerb &quot;Jugend forscht&quot; Tobias Henke, Arta Safari und Heiko Feuersänger (v.l.) haben ihre Forschungsprojekte an der Uni Bremen durchgeführt.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16494</guid>
                            <pubDate>Thu, 12 May 2016 11:02:39 +0200</pubDate>
                            <title>Lassen sich Staus auf Datenautobahnen verhindern?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lassen-sich-staus-auf-datenautobahnen-verhindern-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein deutsches Physikerteam mit Wissenschaftlern der Universitäten Bremen, Dortmund, Magdeburg und Würzburg erforscht die Clusterbildung von Photonen. Photonen, so zeigen erste Ergebnisse, könnten die Datenübertragung im Internet zukünftig sicherer und effizienter machen. Die Theoretischen Physiker der Uni Bremen, Professor Frank Jahnke und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christopher Gies haben zusammen mit ihren Teamkollegen ihre bemerkenswerten Ergebnisse in <a href="http://www.nature.com/ncomms/2016/160510/ncomms11540/full/ncomms11540.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">„<span lang="en">Nature Communications</span>“</a> veröffentlicht.
</p><h3>Wenn Photonen im Stau stecken</h3><p>Jeder, der schon mal auf der Autobahn im Stau stand, kennt das Phänomen der Clusterbildung. Wenn nur genügend Autos unterwegs sind, und diese mit statistisch zufällig verteilten Geschwindigkeiten fahren, dann ist es wahrscheinlicher, dass sich Gruppen von Autos bilden, die sich gegenseitig ausbremsen. Damit die Autos genügend weit voneinander entfernt und gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit fahren, müssten sie aufeinander reagieren oder, wie Physiker sagen, in Wechselwirkung treten. Nicht unähnlich könnte es in Zukunft den Photonen (Teilchen, aus denen Lichtstrahlen bestehen) auf den Datenautobahnen des Internets ergehen. Schon heute wird ein großer Teil der Datenübertragung über Glasfaserkabel abgewickelt. Hierin sind Lichtpulse unterwegs, die durch Halbleiterlaser an den Verbindungsstellen erzeugt werden. Jeder einzelne Lichtpuls enthält viele Tausende von Photonen, deren Ankunft beim Empfänger jeweils ein Datenbit signalisieren. Davon wird in jedem Gigabit-Netzwerk eine Milliarde pro Sekunde übertragen. Schon aus Gründen der Energieeinsparung in einem rasant wachsenden Internet wird man die Zahl der Photonen in einem Signalpuls immer mehr reduzieren müssen, denn für jedes erzeugte Photon muss eine bestimmte Energiemenge aufgewendet werden.
</p><p>Schon seit einigen Jahren können Physiker Lichtquellen bauen, bei denen die Lichtpulse nur noch aus wenigen, im Extremfall nur noch aus einzelnen Photonen bestehen. Dies ermöglicht nicht nur große Energieeinsparungen, sondern mit einzelnen Photonen sind auch abhör- und manipulierungsgeschützte Datenübertragungen möglich. Hierzu entwickelt sich gerade ein neues interdisziplinäres Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung.
</p><h3>Photonen-Cluster für effiziente Datenübertragung nutzen</h3><p>Photonen und Autofahrer mit durchgetretenem Gaspedal haben allerdings eine wichtige Gemeinsamkeit, sie wechselwirken nicht mit ihresgleichen. Photonen tragen damit eine ganz charakteristische Signatur ihres Erzeugungsprozesses. Physiker aus Dortmund um Professor Manfred Bayer können in ihren Experimenten die in Lichtpulsen auftretenden einzelnen Photonen sichtbar machen, ähnlich den einzelnen Autos im Verkehrsstrom einer Straße. Dabei verwenden sie spezielle Nanolaser, die an der Universität Würzburg in einem Team um Professor Sven Höfling hergestellt werden. Das Besondere an diesen Nanolasern ist, dass ihre Lichtpulse nur wenige Photonen enthalten. Theoretische Physiker um Professor Frank Jahnke und Dr. Christopher Gies an der Universität Bremen und Professor Jan Wiersig an der Universität Magdeburg konnten zeigen, dass die Photonen eines Nanolasers, den man auf ganz schwache Lichtleistung einstellt, sich so verhalten, wie die Autos auf der vollen Autobahn. Sie zeigen eine charakteristische Clusterbildung: kommt ein Photon, dann gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass gleich noch ein zweites oder weitere unmittelbar danach folgen. Wird die Ausgangslichtleistung erhöht, dann entstehen zwar mehr Photonen, sie halten jedoch mehr Abstand. Und genau dies zeigen auch die Experimente in Dortmund. Umso bemerkenswerter ist das final&nbsp; gefundene Ergebnis. Eine Verabredung der Quellen (Atome oder Nanoemitter), welche die einzelnen Photonen aussenden, stellt eine äußerst selten anzutreffende Situation dar, die von Physikern als Superradianz bezeichnet wird. Im Falle von Superradianz, der in den Nanolasern aus Würzburg gefunden wurde, zeigen die Photonen eine Bildung von Super-Clustern. Während so etwas auf der Autobahn den Verkehr total zum Erliegen bringt, rasen die Photonen weiter mit Lichtgeschwindigkeit durch die Glasfasern, allerdings in Verbünden mit ganz charakteristischen Korrelationen. Und gerade mit Korrelationen zwischen Photonen könnte man in Zukunft viel effizienter Informationen im Internet übertragen, statt mit der bisherigen Methode, in der ein ganzer Lichtpuls nur ein einzelnes Bit darstellt.
</p><p>Die Ergebnisse der Kooperation zwischen den Wissenschaftlern der vier Universitäten Bremen, Dortmund, Magdeburg und Würzburg sind am 10. Mai 2016 in der international sehr renommierten Zeitschrift „<span lang="en">Nature Communications</span>“ veröffentlich worden.
</p><p><strong>Weitere Informationen: <br></strong>Universität Bremen<br>Institut für Theoretische Physik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Jahnke<br>Tel. +49 421 218-62050<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@itp.uni-bremen.de">jahnke@itp.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016036_Photonencluster_Datenautobahn.jpg" length="259905" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016036_Photonencluster_Datenautobahn.jpg" fileSize="259905" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">In Nanolasern mit Superradianz bilden Photone Super-Cluster mit bestimmten Eigenschaften, die Wissenschaftler nutzen wollen.</media:description><media:copyright>Manfred Bayer/TU Dortmund</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16491</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 May 2016 12:43:48 +0200</pubDate>
                            <title>Funktionstest erfolgreich: Forschungssatellit MICROSCOPE sendet!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/funktionstest-erfolgreich-forschungssatellit-microscope-sendet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Erfolgsmeldung kam Anfang Mai: Der Forschungssatellit des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrograviatation (ZARM) sendet! Das Forschungsteam des ZARM war per Videoübertragung zugeschaltet, als die französischen Kollegen das Experiment an Bord von MICROSCOPE (<span lang="fr">MICRO Satellite à traînée Compensée pour l'Observation du Principe d'Equivalence</span>) initialisierten und das Messinstrument die ersten Testdaten übermittelte. Damit ist der wichtigste Meilenstein der Testphase erreicht, bevor sich herausstellt, ob Einsteins Relativitätstheorie auch nach dieser Satellitenmission noch Bestand haben wird.
</p><h3>Erfolgsmeldung kam über Twitter</h3><p>“#TSAGE @onera_fr is on. <span lang="en">The test masses have been released and servo looped!!!! Great all green</span>“, lautet die Twitter-Nachricht der französischen Partner. Sie bestätigt, dass die Testmassen, deren Bewegung im freien Fall nun über zwei Jahre beobachtet wird, aus der Arretierung gelöst wurden und das Messinstrument seine Arbeit aufgenommen hat. Bis es soweit war, musste das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Team, bestehend aus Hanns Selig, Meike List, Benny Rievers und Stefanie Bremer, drei Tage lang um das Projekt zittern: Dreimal wurde der Start der russischen Soyuz-Rakete verschoben bis sie schließlich am 25. April 2016 vom Raketenstartplatz in Kourou in Französisch-Guayana abhob. Nun läuft wieder alles nach Plan – und der sieht vor, dass nach der Kalibrierungsphase, die im Juni abgeschlossen sein wird, ein kurzes Zeitfenster folgt, in dem die gelieferten Daten aufgrund des Verlaufs der Umlaufbahn nicht verwendet werden können. 
</p><h3>Der perfekte Zeitpunkt</h3><p>Für die Messungen an Bord des Satelliten ist es extrem wichtig, alle äußeren Störungen so weit wie möglich zu reduzieren. Deshalb wurde der Satellit auf eine Umlaufbahn gebracht, die für den größten Teil des Jahres im Sonnenlicht verläuft, um so die extremen Temperaturschwankungen zwischen dem Aufenthalt im Erdschatten und im vollen Sonnenlicht zu vermeiden. Zwischen Juni und August taucht die Erdumlaufbahn des Satelliten zeitweise in den Erdschatten ein, so dass die gelieferten Daten während dieser Messphase nicht ausgewertet werden. Ab August beginnt dann im <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> in Bremen und bei den französischen Projektpartnern in Paris die spannende Phase der Datenauswertung.
</p><h3>Über die Mission</h3><p><abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> ist zurzeit eine der wichtigsten Satellitenmissionen zur Untersuchung der fundamentalen physikalischen Naturgesetze. Ziel dieses etwa zwei Jahre dauernden Projekts ist die experimentelle Überprüfung des Äquivalenzprinzips, welches besagt, dass auf der Erde alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen, unabhängig davon, aus welchen Materialien diese bestehen – vorausgesetzt, alle Störkräfte, wie unter anderem magnetische Kräfte, sind ausgeschaltet. Das Äquivalenzprinzip ist nicht nur eine Basisannahme in der klassischen Mechanik, sondern vor allem einer der Grundpfeiler der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie, deren einhundertjähriges Jubiläum im vergangenen Jahr gefeiert wurde. Die Erwartungen an <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> sind also hoch: Die Mission könnte beweisen, dass Einstein falsch lag und damit alternativen physikalischen Theorien den Weg ebnen.
</p><h3><abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> ist einziger internationaler wissenschaftlicher Partner</h3><p><abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> wurde von den französischen Forschungseinrichtungen ONERA (<span lang="fr">Office national d'études et de recherches aérospatiales</span>) und OCA (<span lang="fr">Observatoire de la Côte d’Azur</span>) initiiert und wird zum größten Teil von der französischen Raumfahrtagentur (CNES) finanziert. Einziger internationaler wissenschaftlicher Partner ist das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>, dessen Projektanteil vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
</p><p><em>Birgit Kinkeldey<br></em></p><p><strong>Kontakt:<br></strong>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Meike List (Leiterin der Forschungsgruppe "<span lang="en">Micro Satellite Systems and Modelling Methods</span>"<br>Tel.: +49 421 218-57830<br>E-Mail: <a href="mailto:meike.list@zarm.uni-bremen.de">meike.list@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <strong></strong></p><p><strong>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen und Bildmaterial:</strong><br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation<br>Tel.: +49 421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_id_2016028_Einstein_02_7805d608ff.jpg" length="662066" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_id_2016028_Einstein_02_7805d608ff.jpg" fileSize="662066" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">34020</media:description><media:copyright>CNES (Centre national d&#039;etudes spatial)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 27 Apr 2016 10:19:01 +0200</pubDate>
                            <title>„U Bremen Research Alliance“: Uni und externe Institute stärken Kooperation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/u-bremen-research-alliance-uni-und-externe-institute-staerken-kooperation-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen rund um den Campus und im Bundesland Bremen haben jetzt eine multilaterale Vereinbarung geschlossen. Unter der Bezeichnung „U Bremen Research Alliance“ wollen sie weitere Aspekte der Zusammenarbeit angehen. Ziel ist es, abgestimmte Forschungsstrategien zu erarbeiten, Wissenschaftsressourcen und -infrastrukturen auszubauen, Hürden ihrer gemeinsamen Nutzung abzubauen und ein abgestimmtes Wissenschaftsmarketing zu betreiben.
</p><h3>Internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen</h3><p>So soll die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität gemeinsam weiter gesteigert werden, um im Wettbewerb um die besten Forscherinnen und Forscher weltweit noch attraktiver zu sein. „Wir haben hier eine echte Win-Win-Situation. Spitzenforschung in den außeruniversitären Instituten, die profilbildenden Wissenschaftsschwerpunkte der Universität, ihre Nachwuchsförderung und Lehre. Auch die Infrastrukturen bringen Vorteile für alle Beteiligten – und das leben wir.“ betonte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung. Die Bremer Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt ergänzte: „Das Wissenschaftssystem im Land Bremen zeichnet sich durch Kooperationen zwischen den Hochschulen und außeruniversitären Instituten aus. Ich bin sicher, dass alle beteiligten Einrichtungen von der Zusammenarbeit profitieren. Mit der neuen Vereinbarung wird diese erfolgreiche Strategie weiterentwickelt. Das ist gut für unseren Standort.“
</p><h3>Die Partner in der "U Bremen Research Alliance" </h3><p>An der „U Bremen Research Alliance“ sind folgende Einrichtungen beteiligt:</p><ul class="list-normal"><li>Universität Bremen</li><li>Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)</li><li>Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)</li><li>Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte</li><li>Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</li><li>Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin (MEVIS)</li><li>Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM)</li><li>Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES)</li><li>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)</li><li>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)</li><li>Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI). </li></ul><h3>Mit Allianz erfolgreiche Kooperationen weiter steigern</h3><p>Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Universität und den außeruniversitären Instituten läuft seit Langem sehr erfolgreich. Anträge für Drittmittel für Forschungsvorhaben werden gemeinsam gestellt, Berufungsverfahren unter Einbeziehung der Forschungsinstitute durchgeführt oder Studien- und Promotionsprogramme gemeinsam getragen. Auch diese Kooperationen waren eine Grundlage dafür, dass die Universität Bremen 2012 Exzellenzuniversität geworden ist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen soll mit Hilfe der Allianz auf eine neue qualitative Stufe gestellt werden. Die Brücken zwischen den Institutionen sollen verstärkt werden, so die Überzeugung aller Beteiligten. Gemeinsame Service-Einrichtungen, abgestimmte Transfer-Konzepte oder neue Karrierewege sollen Universität und Institute noch enger zusammenbringen. „Über die seit Langem bestehenden bilateralen Vereinbarungen wird nun ein multilaterales Dach gelegt. Damit sind wir wieder einen Schritt weiter“, so der Leiter des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme Professor Andreas Rittweger.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>und
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br>Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz<br>Tel. +49 421 218 60015 <br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/UBRA_Logo_rgb_72dpi.png" length="10624" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/UBRA_Logo_rgb_72dpi.png" fileSize="10624" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 22 Apr 2016 11:02:51 +0200</pubDate>
                            <title>Santander und Uni Bremen verlängern Partnerschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/santander-und-uni-bremen-verlaengern-partnerschaft-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen und die Santander Consumer Bank haben ihre 2013 vereinbarte Kooperation verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der Rektor der Bremer Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter und Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank, in Bremen.
</p><p>„Universitäten leisten jetzt und in Zukunft einen enormen Beitrag für die Gesellschaft“, erläuterte Ulrich Leuschner. Dafür sei die Universität Bremen ein exzellentes Beispiel. „Wir glauben fest an die Rolle der Universitäten“, so Ulrich Leuschner weiter. Daher werde Santander in den nächsten vier Jahren mehrere 100 Millionen Euro in die Finanzierung von Universitätsprojekten weltweit investieren. „Ich freue mich über die weitere Zusammenarbeit mit Santander. Dadurch wird die Strategie der Universität Bremen nachhaltig unterstützt, den Campus als Ort der internationalen und interkulturellen Begegnung in Bremen auszubauen“, betonte Scholz-Reiter am Rande der Vertragsunterzeichnung.
</p><p>Konkret geht es um drei Projekte, die von der Santander Bank gefördert werden: Das „Welcome Centre“, das „Bremen International Scholarship Program“ und die Vergabe von Deutschlandstipendien. Das „Welcome Centre“ bietet den circa 200 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Universität Bremen mit einem umfangreichen Beratungs- und Serviceangebot Hilfestellung bei der Integration in das soziale Leben in Bremen und soll darüber hinaus den Austausch mit deutschen Wissenschaftlern vertiefen. Geplant ist nun, die durch das „Welcome Centre“ bisher nur für die Universität angebotenen Services auch für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Campus zu öffnen und weiterzuentwickeln.
</p><p>Gefördert wird weiterhin das „Bremen International Student Internship Program“. Das 2011 eingeführte Programm bietet forschungsinteressierten ausländischen Studierenden der Partneruniversitäten die Möglichkeit, in renommierten Forschungsinstituten der Universität ein drei- bis sechsmonatiges Forschungspraktikum auf der Basis der eigenen Forschungsinteressen durchzuführen. Die Forschungsarbeit absolvieren die ausländischen Studierenden gemeinsam mit Bremer Tandem-Studierenden. Darüber hinaus wird die Bank zehn Deutschlandstipendien für Studierende der Universität Bremen zur Verfügung stellen.
</p><p>Santander unterstützt die Universität Bremen im Namen von „Santander Universitäten“, Teil des globalen Unternehmensbereichs „Santander Universidades“. Im Rahmen des sozialen Engagements der Bank unterhält „Santander Universitäten“ in Deutschland seit 2011 Kooperationen mit inzwischen elf Partner-Universitäten sowie dem Deutschen Hochschulverband (DHV). „Für uns ist die Investition in Wissenschaft und Forschung ein Zeichen unserer Verantwortung für die Gesellschaft. Es ist Basisarbeit, damit die Ressource Bildung weiterentwickelt werden kann“, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Leuschner.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><strong>Santander Consumer Bank <abbr title="Arbeitsgemeinschaft" lang="de">AG</abbr></strong><br>Ulrich Brüne<br>Communications<br>+49 2161 690-5712<br><a href="mailto:ulrich.bruene@santander.de">ulrich.bruene@santander.de</a><br>Mehr Informationen unter: <a href="http://www.presse.santander.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.presse.santander.de</a><br><br><strong>Universität Bremen</strong><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Bildungskooperationen &amp; Stiftungen<br>Tel.: +49 421 218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016033_Santander.jpg" length="608048" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016033_Santander.jpg" fileSize="608048" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank und Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter haben den Kooperationsvertrag um vier Jahre verlängert.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 14:38:08 +0200</pubDate>
                            <title>Die Universität Bremen trauert um Hans Koschnick</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/die-universitaet-bremen-trauert-um-hans-koschnick-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit dem Tod von Hans Koschnick verliert die Universität Bremen den wichtigsten Wegbereiter für ihre Gründung und einen großen Freund, der die Uni kritisch begleitet hat“, sagte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, als er die Nachricht vom Tode Koschnicks erfuhr. „Wir trauern um einen großartigen Menschen, der als Brückenbauer und Versöhner in die Geschichte eingeht“. Am 6. Mai 2004 hatte die Uni Bremen ihm die Ehrendoktorwürde für das Fachgebiet Politikwissenschaften verliehen. Sie würdigte damit das Engagement von Hans Koschnick für Frieden und Verständigung der Völker. Die deutsch-israelische Versöhnung war ihm ebenso eine Herzensangelegenheit wie sein Einsatz für ein friedliches und vereintes Europa. 
</p><p>In seine Amtszeit als Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen (1967 bis 1985) fiel die Gründung der Universität Bremen im Jahr 1971. Diese Gründung wurde nur mit der tatkräftigen Unterstützung Koschnicks möglich. Es war mehr als ein symbolischer Akt, als Bürgermeister Hans Koschnick am 14. Oktober 1971 im Rahmen der feierlichen Gründungssitzung im Rathaus den Schlüssel zur Uni Bremen an Gründungsrektor Thomas von der Vring übergab. Und auch die Forschungsstelle Osteuropa verdankt ihre Existenz in politisch komplizierten Zeiten der Geradlinigkeit eines Hans Koschnick. „Der Wissenschaftsstandort Bremen hat Hans Koschnick viel zu verdanken“, so Scholz-Reiter.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016032_Koschnick_Ehrendoktorwuerde_01.jpg" length="806215" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016032_Koschnick_Ehrendoktorwuerde_01.jpg" fileSize="806215" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hans Koschnik am 6. Mai 2004 bei der Ernennung zum Ehrendoktor der Uni Bremen</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16484</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 12:33:32 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Uni Bremen: „Abschmelzen der Gletscher ist schon festgeschrieben“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftler-der-uni-bremen-abschmelzen-der-gletscher-ist-schon-festgeschrieben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Abschmelzen der Gletscher in vielen Gebirgen der Welt ist bereits programmiert und nicht mehr zu stoppen. Das ist das erschütternde Ergebnis einer Langzeit-Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten Bremen und Innsbruck. Ben Marzeion, Professor für Klimageographie am Institut für Geographie der Universität Bremen, leitet die Arbeit der Forschergruppe. Er hat die Kernaussagen jetzt auf einer Pressekonferenz in Wien öffentlich gemacht. Die Pressekonferenz ist Programmpunkt der jährlichen Versammlung der European Geosciences Union mit regelmäßig mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 
</p><h3>Eindrücklichstes Zeichen globaler Erwärmung</h3><p>Schmelzende Gletscher sind eines der eindrücklichsten Zeichen der globalen Erwärmung. Sie führen den Menschen die Größe der Veränderungen im Weltklima vor Augen. Neben dem Abschmelzen der Eisschilde in Grönland und der Antarktis sowie der Ausdehnung des Meerwassers durch die Erwärmung sind schmelzende Gletscher die Hauptursache des Anstiegs des Meeresspiegels.
</p><p>Aber obwohl der Rückzug der Gletscher in vielen Gebirgen der Welt das Landschaftsbild bereits deutlich verändert hat, ist die dahinterliegende Veränderung noch größer, denn Gletscher reagieren auf Klimaänderungen zeitverzögert: Wie bei einem Eisblock, den man aus dem Gefrierschrank holt, hat sich die Umgebung der Gletscher erwärmt und das Eis schmilzt. Je größer der Eisblock ist, umso länger dauert es, bis er geschmolzen ist – und Gletscher sind natürlich besonders große Eisblöcke. Bis sie sich an eine wärmere Temperatur angepasst haben, indem sie sich in höhere Lagen zurückziehen, können viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte vergehen. Große Teile des Eises, das wir heute im Gebirge bestaunen können, sind keine lebendigen Gletscher mehr, sondern warten lediglich darauf zu schmelzen. Das Abschmelzen der Gletscher in den nächsten Jahrzehnten ist daher nur bedingt eine Folge der kommenden Erwärmung – stattdessen spielt die Erwärmung der vergangenen Jahrzehnte eine ausschlaggebende Rolle.
</p><h3>Marzeion: „60 Prozent der Gletscher verschwinden“</h3><p>„Weil die Gletscher zeitverzögert reagieren, hat unser heutiges Verhalten, und das heißt vor allem die Menge des Kohlendioxids das wir ausstoßen, nur noch einen begrenzten Einfluss auf die Gletscher“, erklärt Professor Ben Marzeion. „Selbst wenn die Klimaerwärmung heute stoppen würde – was eine physikalische Unmöglichkeit ist – würde langfristig trotzdem etwa ein Drittel des Gletschereises weltweit schmelzen.“
</p><p>Bei der Gletscherschmelze wirken auch die ambitionierten Ziele des im Dezember in Paris verabschiedeten Klimaabkommens ernüchternd. Dort wurde beschlossen, die Erwärmung der Welt auf unter 2 Grad zu begrenzen. Dies würde bedeuten, dass in den kommenden Jahrhunderten etwa 60 Prozent der Gletscher der Welt verschwinden werden. Sogar bei dem viel schwieriger zu erreichenden Ziel einer Erwärmung von nur 1,5 Grad würden etwa 50 Prozent der Gletscher schmelzen.
</p><p>„Die Gletscher retten zu können, ist in vielen Gebirgen eine Illusion“, sagt Marzeion. „Wir werden uns an die Folgen der Gletscherschmelze anpassen müssen. Das betrifft die Küstenregionen der Welt, aber auch die Bevölkerung im Hochgebirge, der dann im Sommer eine Wasserquelle weniger zur Verfügung steht.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br>Ben Marzeion<br>Professor für Klimageographie<br>Tel.: +49 421 218 67170<br>mobil: +49 177 7611873<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.marzeion.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.marzeion.info</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_id_2016031_Gletscherschmelze_e93b90610a.jpg" length="531581" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_id_2016031_Gletscherschmelze_e93b90610a.jpg" fileSize="531581" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Gletschertor des Bergsetbreen, ein Gletscherarm des Jostedalsbreen, Norwegen.</media:description><media:copyright>Ben Marzeion/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16479</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 11:01:04 +0200</pubDate>
                            <title>Völlig losgelöst: Kerzenwachs-Rakete hebt ab </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/voellig-losgeloest-kerzenwachs-rakete-hebt-ab-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nervenkitzel bis zum Schluss: Aufgrund schlechten Wetters und technischer Probleme musste der „Hot Countdown“ für <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr> dreimal abgesagt werden. Schnell und unbürokratisch hat der Projektförderer, das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), eine Projektverlängerung genehmigt. So konnte am vergangenen Samstag der reibungslose Start vom Raketenstartplatz Esrange in Kiruna, Schweden erfolgen. Bei Testläufen in Bremen entwickelte der von den Studierenden konstruierte Hybrid-Raketenantrieb, der ausschließlich mit Paraffin und flüssigem Sauerstoff arbeitet, sechs Megawatt thermische Leistung über 25 Sekunden - umgerechnet 8.100 PS. Bei seinem ersten Flugeinsatz bewies er seine volle Funktionsfähigkeit und beförderte die Rakete auf eine Höhe von 1.500 Metern.
</p><p>Peter Rickmers, Leiter des <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket">ZEpHyR</abbr>-Projekts, ist sehr zufrieden: "Wir sind alle unglaublich froh, dass der Start nun geklappt hat. 1.500 Meter Höhe ist zwar weniger als erwartet, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass wir bei diesem Versuch übervorsichtig waren und zu wenig Sauerstoff getankt haben. Genaueres werden wir erfahren, wenn wir die Rakete geborgen haben. Da wir bis 500 Meter vor der Landung ein GPS-Signal hatten, stehen die Chancen gut, dass wir sie auch wiederfinden. Die gesammelten Daten werden dann eingehend analysiert und hoffentlich für eine verbesserte Version des Antriebs für das STERN-2-Projekt genutzt."
</p><p>Das gesamte <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr>-Team („ZARM Experimental Hybrid Rocket“) rund um Projektleiter Peter Rickmers ist am 3. April 2016 nach Kiruna geflogen, um beim Pionierflug der Eigenkonstruktion vor Ort zu sein. Die Reise nach Schweden ist für die Bremer Studierenden im Fachbereich Produktionstechnik die letzte Etappe des <a href="http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-6978/11527_read-26906/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">STERN-Programms</a>, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird und deutschen Universitätsteams die Chance bietet mit der Entwicklung einer Rakete praxisnahe Erfahrungen in der Raumfahrtforschung zu sammeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Raketenstarts, bei denen Forschungsteams das Geschehen nur als Zuschauer beobachten können, nahm das ZARM hier alles selbst in die Hand - vom Zusammenbau der Rakete über die Betankung bis hin zum langersehnten Auslösen des Startknopfs. Sogar den Launch-Adapter, der an der Startrampe angebracht werden muss, um diese an die Abmessungen der <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr>-Rakete anzupassen, hat das Team aus Bremen mitgebracht und eigenhändig montiert. Dass der vom ZARM entwickelte Öko-Hybridantrieb aus Paraffin und flüssigem Sauerstoff ein in Europa bisher einzigartiges Konzept ist und in Kiruna nun zum ersten Mal als Raketenantrieb getestet wurde, steigerte die Anspannung des Teams vor jedem Startversuch zusätzlich.
</p><p>Eine Stunde vor dem Raketenstart ertönt das laute Dröhnen des Warnsignals, welches das breite Umland über die bevorstehende Aktivität auf dem Startplatz informiert und für alle Rentier-Hirten das Zeichen ist, sich in Schutzhütten zu begeben. Spätestens wenn die zweite Sirene 15 Minuten vor dem Start die Restlaufzeit des Countdowns ankündigt wird es ernst. Besonders beim vierten Mal muss man starke Nerven haben.
</p><p>Als der Start dann doch noch geklappt hat, war die Erleichterung entsprechend groß. Peter Rickmers: „Nachdem wir hier in Schweden in den letzten Tagen vor jedem Start unter hohem Druck standen, ist dieses Ergebnis eine tolle Belohnung für das ganze Team. Trotz schwierigster Bedingungen haben wir bewiesen, dass der Antrieb funktioniert. Außerdem haben wir alle – mich eingeschlossen – unglaublich viel gelernt.“ Für die Studierenden war die Woche in Schweden der Höhepunkt ihres bisherigen Studiums. Patrycja Kotarski studiert Produktionstechnik mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt und ist seit sechs Monaten im Team: „Die Teilnahme hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt: Es gibt wohl kaum eine spannendere Art und Weise Credit Points für meinen Uni-Abschluss und gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Peter Rickmers<br>Head of Space Propulsion and Energy Systems Group<br>ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br>Universität Bremen<br>Tel. +49 421 218-57872<br>Mobil +49 172 5122120<br><a href="mailto:peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de">peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_id_2016030_Kerzenwachs-Rakete_06ff276e47.jpg" length="207467" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_id_2016030_Kerzenwachs-Rakete_06ff276e47.jpg" fileSize="207467" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>ZARM, Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 10:49:15 +0200</pubDate>
                            <title>Vorhersage in komplexen Netzwerken: DFG fördert Forschung von Till Becker mit 260.000 Euro</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/vorhersage-in-komplexen-netzwerken-dfg-foerdert-forschung-von-till-becker-mit-260000-euro-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Logistiker und Wirtschaftsinformatiker Professor Till Becker kann voraussagen, wie sich in einem oder mehreren Unternehmen der Materialfluss und damit die Produktion verändern werden. Das macht er mittels Stochastik, also der mathematisch unterlegten „Kunst des Vermutens“. Bislang nur skizzenhaft konzeptionell, die komplette Grundlagenforschung soll in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist dieses Projekt 260.000 Euro Unterstützung wert.
</p><p>Ein Expertengremium hat dem 20-seitigen Antrag des Bremer Logistikforschers den Zuschlag gegeben. Der 35-Jährige freut sich riesig. Mit dem Geld kann er einen weiteren wissenschaftlichen Mitarbeiter einstellen. Professor Till Becker leitet nämlich eine Kooperative Nachwuchsgruppe am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) und im Fachbereich Produktionstechnik. Die Gruppe, der neben ihm als Leiter drei weitere Mitarbeiter angehören, untersucht die Topologie und Dynamik in Produktionssystemen, also die Struktur von Herstellungsprozessen. Dazu gehören die Wege, die Material an verschiedenen Maschinen zurücklegt, ehe ein fertiges Produkt daraus geworden ist. Diese Wege bilden innerhalb eines Unternehmens ein verzweigtes Netzwerk, ähnlich einer Straßenkarte, das nicht einfach zu überblicken ist.
</p><h3>Muster in Netzwerken erkennen</h3><p>Hier setzt Becker mit mathematischen Methoden an. „Wir finden die Matrix in solchen Netzwerken“, sagt der Forscher und zeigt auf eine Grafik, die Strukturen und Muster in einem Materialflussnetzwerk erkennen lässt. „Damit können wir Wahrscheinlichkeiten berechnen.“ Erst einmal sei das Grundlagenforschung, die in der Umsetzung dann auf sehr konkrete Ergebnisse heruntergebrochen werden kann. „Unternehmen könnten dann rechtzeitig ihre Produktion verändern, zum Beispiel neue Maschinen und Anlagen installieren“, sagt er. Mit komplettem Titel heißt das Projekt „Stochastische komplexe Netzwerke als Vorhersage- und Erklärungsmodell für die dynamische Entwicklung von produktionslogistischen Systemen“.
</p><h3>Erfolgreiche Kooperative Nachwuchsgruppe</h3><p>Die Methode sei nicht neu, sagt der Wissenschaftler bescheiden. Sie werde in den Sozialwissenschaften bereits benutzt. „Auch soziale Netzwerke können mathematisch als Matrix beschrieben werden, womit Prognosen möglich sind, wie sich das Netzwerk entwickeln und in welcher Richtung es sich wie ausdehnen wird.“ Die von der Exzellenzinitiative geförderte Kooperative Nachwuchsgruppe kann mit den zusätzlichen DFG-Mitteln ihre Forschungsarbeit jetzt weiter ausdehnen. Inzwischen ist die Gruppe, die vor zwei Jahren gegründet wurde, auch international aktiv. „Für zehn Monate haben wir einen Gastwissenschaftler aus Nepal dabei, der im Bereich Logistik forscht“, sagt Till Becker.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA)<br>Prof. Dr. Till Becker<br>Tel.: 0421-218-50176<br>E-Mail: <a href="mailto:tbe@biba.uni-bremen.de">tbe@biba.uni-bremen.de</a></p><p><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_id_2016029_till_becker_f8d43939b2.jpg" length="237632" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_id_2016029_till_becker_f8d43939b2.jpg" fileSize="237632" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Bremer Logistiker Professor Till Becker </media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16477</guid>
                            <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 10:33:39 +0200</pubDate>
                            <title>Hatte Einstein wirklich Recht?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hatte-einstein-wirklich-recht-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche beginnen die finalen Startvorbereitungen für eine höchst anspruchsvolle Raumfahrtmission, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen seit mehr als 15 Jahren arbeiten. Die Erwartungen sind hoch: Die Mission könnte beweisen, dass Einstein falsch lag und damit alternativen physikalischen Theorien den Weg ebnen.
</p><p>Die Mission MICROSCOPE steht für „<span lang="fr">MICRO Satellite à traînée Compensée pour l'Observation du Principe d'Equivalence</span>“ und wird am 22. April 2016 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten. Ziel dieser etwa zwei Jahre dauernden Satellitenmission ist die experimentelle Überprüfung des Äquivalenzprinzips, welches besagt, dass auf der Erde alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen, unabhängig davon aus welchen Materialien diese bestehen – vorausgesetzt, alle Störkräfte, wie u.a. magnetische Kräfte, sind ausgeschaltet. Dieses Prinzip ist nicht nur eine Basisannahme in der klassischen Mechanik, sondern vor allem einer der Grundpfeiler der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie, deren einhundertjähriges Jubiläum im vergangenen Jahr gefeiert wurde.
</p><p>Eine derart grundlegende Aussage wie das Äquivalenzprinzip muss immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Eine genauere experimentelle Bestätigung könnte auch Antworten auf eine in der modernen Physik noch ungelöste Frage liefern, nämlich wie man die beiden grundlegenden Theorien der Physik, die Quantentheorie und die Gravitationstheorie, in einheitlicher Weise beschreiben kann. Eine Verletzung des Äquivalenzprinzips würde einen Hinweis auf eine solche alternative Theorie liefern, wie <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> die Quantengravitationstheorie. Schon im 19. Jahrhundert wurde das Äquivalenzprinzip mit sogenannten Drehwaagen bis auf eine Genauigkeit von 10⁻<sup>8</sup> (bis auf die achte Kommastelle genau) bestätigt. Bis heute wurde das Ergebnis mithilfe einer Vielzahl verschiedener Experimente auf eine Genauigkeit von 10⁻<sup>13</sup> verfeinert. Die Möglichkeit mit <span lang="en">MICROSCOPE</span> ein Experiment im Weltraum durchzuführen, bedeutet eine um den Faktor 100 höhere Messgenauigkeit (10⁻<sup>15</sup>).
</p><h3>Der Experimentaufbau</h3><p>Ein Satellit, der sich auf einer Umlaufbahn um die Erde bewegt, ist schwerelos und befindet sich somit dauerhaft im freien Fall. So auch der an Bord befindliche Experimentaufbau, der zwei Testkörper aus unterschiedlichen Materialien beherbergt, die auf exakten Positionen im Satelliten festgehalten werden. Gilt das Äquivalenzprinzip, ändert sich die Position der Testkörper im Satelliten nicht. Sollten sich die beiden Körper allerdings nicht absolut identisch verhalten, muss das System unterschiedliche Rückstellkräfte zur Beibehaltung der jeweiligen Positionen aufwenden, woraus man schließen kann, dass die aus unterschiedlichen Materialien gefertigten Testkörper unterschiedlich von der Erdanziehungskraft beeinflusst werden und somit das Äquivalenzprinzip verletzt wäre. Gleichgültig, welches Ergebnis <span lang="en">MICROSCOPE</span> liefert, ist das Resultat für die theoretische Physik von höchster Relevanz: Eine Verletzung des Äquivalenzprinzips, das seit über 100 Jahren einen festen Bestandteil unseres physikalischen Wissens darstellt, wäre eine echte Sensation und würde die Grundlagen unseres heutigen Verständnisses von Raum und Zeit kräftig erschüttern. Aber auch eine Bestätigung des Äquivalenzprinzips mit höherer Genauigkeit als bisher wäre ein großer Erfolg, da hiermit starke Einschränkungen für bestimmte verallgemeinerte Theorien gesetzt werden.
</p><p>Aus diesem Grund besteht ein breites internationales Interesse an einem verbesserten Test des Äquivalenzprinzips. Als das Projekt 2011 aus finanziellen Gründen auf der Kippe stand, sicherte eine internationale Petition von Professorinnen und Professoren die weitere Förderung der langjährigen Entwicklungsarbeit. <span lang="en">MICROSCOPE</span> wurde von den französischen Forschungseinrichtungen ONERA (<span lang="fr">Office national d'études et de recherches aérospatiales</span>) und OCA (<span lang="en">Observatoire de la Côte d’Azur</span>) initiiert und wird zum größten Teil von der französischen Raumfahrtagentur (CNES) finanziert. Einziger internationaler wissenschaftlicher Partner ist das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>, dessen Projektanteil vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
</p><h3>Forschungsanteil des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr></h3><p>Ein wesentlicher Teil der Entwicklungsarbeit bestand in Tests des Experimentaufbaus unter Schwerelosigkeit, die im Fallturm am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> der Universität Bremen erfolgten: <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Mitarbeiter Hanns Selig hat in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von ONERA den Experimentaufbau im Fallturm Bremen im freien Fall getestet und so die Funktionstüchtigkeit der Instrumente unter Weltraumbedingungen nachgewiesen. Nun bereitet sich das Bremer <span lang="en">MICROSCOPE</span>-Team darauf vor, die vom Satelliten gelieferten Daten auszuwerten, auf die sie gemeinsam mit den französischen Projektpartnern Erstzugriff haben. In Vorbereitung darauf wurden in den vergangenen Jahren Computer-Simulationen entwickelt und die Datenauswertung getestet.
</p><p>Wenn der Satellitenstart am 22. April 2016 perfekt gelingt und <span lang="en">MICROSCOPE</span> in den nachfolgenden fünf Stunden seine vorgesehene Umlaufbahn erreicht, wird die Geduld des ZARM-Teams zunächst auf eine harte Probe gestellt. Erst am 27. April wird das Experiment aktiviert und die Datenübertragung gestartet. Dann beginnt für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler endlich die Suche nach Indizien zur Beantwortung einer der größten offenen Fragen der Physik.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><strong>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Allgemeine Anfragen:</strong><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl (Projektleiter)<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a><br><br><strong>Fragen zum Experiment: </strong><br>Hanns Selig (Deputy Project Manager MICROSCOPE-ZARM)<br>Tel. +49 421 218-57830<br>E-Mail: <a href="mailto:hanns.selig@zarm.uni-bremen.de">hanns.selig@zarm.uni-bremen.de</a><br><br><a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html</a><br><a href="https://microscope.cnes.fr/" target="_blank" rel="noreferrer">microscope.cnes.fr</a><strong></strong></p><p><strong>Allgemeine Presseanfragen:</strong><br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation / Corporate Communication<br>Tel. +49 421 218 57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_id_2016028_Einstein_71d502aeb1.jpg" length="662066" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_id_2016028_Einstein_71d502aeb1.jpg" fileSize="662066" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">34020</media:description><media:copyright>CNES (Centre national d&#039;etudes spatial)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16476</guid>
                            <pubDate>Thu, 14 Apr 2016 11:07:45 +0200</pubDate>
                            <title>Lehrer werden und gleichzeitig promovieren? An der Uni Bremen geht das bald</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lehrer-werden-und-gleichzeitig-promovieren-an-der-uni-bremen-geht-das-bald-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Lehrerberuf hat seine Besonderheiten. Nach fünfjähriger Studienzeit mit Bachelor und Master folgt der Hochschulabschluss. Um eine Lehrbefähigung zu erwerben, müssen Absolventinnen und Absolventen dann aber noch ein 18 Monate währendes Referendariat durchlaufen, das mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen wird. Wissenschaftlich ambitionierte Hochschulabsolventen verlieren dabei nicht selten den Kontakt zur Hochschule und haben es schwer, nach ihrer Zeit an der Schule wieder an eine akademische Karriere anzuknüpfen. 
</p><p>Die Lehrerbildung an der Universität Bremen will Interessierten eine Chance geben, indem sie das ändert. Sie startet im Oktober 2016 ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept: Die Duale Promotion. Die Weichen dafür sind bereits gestellt. Zum Wintersemester 2016/2017 können die ersten sechs Stipendiaten beginnen. Ziel ist es, bislang fehlenden wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken zu gewinnen. Schulen haben einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtsentwicklung, um den Herausforderungen der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden. Diese Themen will die Duale Promotion bevorzugt aufgreifen.
</p><h3>Themen an schulische Bedürfnisse geknüpft</h3><p>Der Vorbereitungsdienst (Referendariat) soll mit einer fachdidaktischen Promotion verknüpft werden. Die Kernidee ist, einen eher theoretisch und einen eher praktisch orientierten Ausbildungsabschnitt so miteinander zu kombinieren, dass Synergieeffekte entstehen. Die Themen der Promotionen sollen eng an schulische Bedürfnisse geknüpft sein. Inspiriert wurde die Duale Promotion von den Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften. Dort gibt es schon länger Duale Ausbildungsgänge.
</p><h3>Kooperationsschulen und Graduiertenkolleg</h3><p>Die Duale Promotion dauert regulär vier Jahre. Sie beinhaltet den 18-monatigen Vorbereitungsdienst. Die Promovenden werden in ein Graduiertenkolleg eingebunden, das von der Universität und dem Studienseminar am Landesinstitut für Schule gemeinsam gestaltet wird. Interessierte Kooperationsschulen sind in Bremen bereits gefunden. Für sie ist die Duale Promotion eine gute Möglichkeit, eigene drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten. Das Land Bremen hat die Zusammenarbeit unterstützt und Rechtsvorschriften entsprechend angepasst, sowie das Geld für die ersten sechs Stipendien bereitgestellt. Federführend für das Konzept ist die von der Exzellenzinitiative geförderte Creative Unit „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT) an der Universität Bremen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Creative Unit FaBiT<br>Prof. Dr. Andreas Grünewald<br>Tel.: 0421 218 68400<br>E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de">gruenewald@uni-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Dr. Regine Komoss<br>Tel.: 0421 218 61900<br>E-Mail: <a href="mailto:rkomoss@uni-bremen.de">rkomoss@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Referendariat_Christian_Schwier_Fotolia.com_75145527_M.jpg" length="536737" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/Referendariat_Christian_Schwier_Fotolia.com_75145527_M.jpg" fileSize="536737" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Referendariat und weitere wissenschaftliche Karriere sollen an der Universität Bremen künftig vereinbar sein.</media:description><media:copyright>Foto 2014 von www.ChristianSchwier.de</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 14:56:40 +0200</pubDate>
                            <title>Perfekt Einparken: Studierende programmieren Modellauto</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/perfekt-einparken-studierende-programmieren-modellauto-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wer den OptiCar einparken sieht, wird neidisch. Zack, zack, zwei rasante Schläge, und der Flitzer sitzt passgenau in der Parklücke. Das Modellauto im Maßstab 1:8 fährt ohne Fernbedienung. Ultraschallsensoren und Mini-Kameras sind seine Sinne, den Rest haben fünf Studierende der Technomathematik programmiert. Bei einem Wettbewerb in Ingolstadt traten sie gegen neun andere Teams an und belegten einen für Erstteilnehmer beachtlichen vierten Platz.
</p><p>„Das Auto kann nur, was man ihm sagt, man muss es durch den Code intelligent werden lassen“, erläutert der Sprecher des OptiCar-Teams, Andreas Cobus. Die fünf Studierenden haben sechs Monate lang daran getüftelt, damit es autonom auf seine Umgebung reagieren kann. Wie alles begann? Professor Christof Büskens, Leiter der Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ am Zentrum für Technomathematik der Universität Bremen, hat seine Studierenden auf den Wettbewerb „Audi Autonomous Driving Cup“ in Ingolstadt hingewiesen. „Wir haben uns zwei Wochen lang zusammengesetzt und ein Konzept für eine Softwarestruktur für ein autonomes Fahrzeug ausgearbeitet“, sagt Matthias Rick, einer der fünf hoch motivierten Technomathematiker. Der Jubel war groß, als Audi den Zuschlag gab, denn die Bremer waren nicht die einzigen, die auf den Parcours drängten. Andreas Cobus und Alexander Probst konnten dann nach Ingolstadt fahren und zwei jeweils 2.000 Euro teure, hochgerüstete Modellautos in Empfang nehmen.
</p><h3>Sonntags, abends, quasi immer</h3><p>Na klar, kam der Spieltrieb durch, als sie die blauen Modelle vom Typ Q5 ausgepackt hatten. Die Programmierung hatte dann aber einige Klippen. „Wir hatten vorher noch nie mit Bildverarbeitung zu tun“, sagt Niels Backfisch, auch hätten sie lange gebraucht, um sich in den von Audi vorgegebenen Code reinzufinden. Da wäre es hilfreicher gewesen, Informatiker im Team zu haben. Aber sie haben auch das geschafft. „Wir sind Joachim Clemens von der kognitiven Neuroinformatik sehr dankbar“, sagt Cobus. Er habe ihnen mit seinen Erfahrungen vom RoboCup helfen können. Dann entwickelten alle eine Art Sucht, wie Niels Backfisch lächelnd zugibt. Die Details mussten programmiert werden. „Sonntags, auch an Adventssonntagen, in den Weihnachtsferien, ständig waren wir damit beschäftigt“, beschreibt Matthias Rick den Zeitaufwand. Teamsprecher Andreas Cobus, als einziger der fünf noch im Bachelor, gibt unumwunden zu, dass sein Leben in dieser Zeit „Hälfte Auto, Hälfte Studium“ war. 20 Prozent der Arbeit sei Programmierung gewesen, der Rest Tests mit dem „Opti“, wie sie ihn nennen. Er musste für alle Eventualitäten fit gemacht werden. Verkehrsschilder lesen, Hindernisse auf der Straße erkennen, sich an Kreuzungen vorschriftsmäßig verhalten…
</p><h3>Angebot: Nachfolgende Studierende für Wettbewerb fit machen</h3><p>Dann kam der spannende Wettbewerb in Ingolstadt am 22. März. Dass direkt hinter einer scharfen Kurve eine Kreuzung war, hatte niemand geahnt. Optis Geistesgegenwart reichte nicht aus, er sauste drüber. „Würde uns nicht noch einmal passieren“, resümiert Backfisch. Deshalb haben die fünf jetzt auch einen Plan. Sie hoffen, dass Audi den Wettbewerb – im März dieses Jahres war es der zweite seiner Art – auch im nächsten Jahr wiederholen wird. Dann wollen sie ein Team aus Bremer Studierenden coachen. „Zwei Informatiker sollten auf alle Fälle dabei sein“, sagt Cobus. Wer also Interesse hat, kann sich schon jetzt bei ihm melden. Die Autos musste das Team leider in Ingolstadt lassen.
</p><h3>Bindeglied in interdisziplinären Teams</h3><p>Eine Frage bleibt noch: Was ist Technomathematik genau? „Industriemathematik“, übersetzt Backfisch und beschreibt Mathematik mit einem technischen Fokus. „Mathematik ist das Latein der Natur- und Ingenieurswissenschaften, die Sprache in der gearbeitet wird. Wir Mathematiker sind in interdisziplinären Teams das Bindeglied zwischen Forschung und Anwendung“. Um ihre Zukunft brauchen sich die engagierten Studierenden wohl keine Sorgen zu machen. Audi hat schon Themen für Masterarbeiten angeboten.
</p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Andreas Cobus<br><a href="mailto:acobus@math.uni-bremen.de">acobus@math.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_id_2016026_opticar_bearb_23ffcc7163.jpg" length="477785" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_id_2016026_opticar_bearb_23ffcc7163.jpg" fileSize="477785" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Team OptiCar (von links): Andreas Cobus, Teamsprecher, Matthias Rick, Laura Sommer, Niels Backfisch und Alexander Probst. Laura Sommer und Alexander Probst waren bei dem Gespräch nicht dabei, da sie gerade im Ausland sind.</media:description><media:copyright>Audi</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Apr 2016 09:38:55 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Roboter-Fußballer sind wieder Europameister</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-roboter-fussballer-sind-wieder-europameister-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bremer Team B-Human hat bei den RoboCup European Open im niederländischen Eindhoven den Titel in der Standard Platform League geholt. Der amtierende Vizeweltmeister besiegte den WM-Dritten, das Nao-Team HTWK aus Leipzig, im Finale mit 5:0. Damit ist das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) seit mittlerweile acht Jahren auf europäischer Ebene ungeschlagen.<br>In der Standard Platform League verwenden alle Teams dasselbe Robotermodell – den humanoiden Roboter NAO der französischen Firma Aldebaran Robotics. Der Unterschied liegt allein in der Software, die die Teams für die Roboter entwickeln. Die NAOs agieren im Spiel völlig autonom: Sie müssen ihre Umgebung erkennen, Entscheidungen fällen und diese dann gemeinsam umsetzen. Jeweils fünf Roboter spielen in einer Mannschaft.
</p><h3>Stark in der Abwehr</h3><p>Das Finale war eine erneute Auflage des in den vergangenen Jahren bei europäischen RoboCup-Wettbewerben immer wieder ausgetragenen Endspiels zwischen dem Bremer und dem Leipziger Team. In diesem Jahr konnten die Bremer es wieder etwas deutlicher für sich entscheiden. Beide Teams hatten alle ihre Spiele auf dem Weg ins Finale hoch gewonnen. Im Finale konnten die dribbelstarken Leipziger Roboter den Ball oft in die Bremer Hälfte bringen, scheiterten aber letztlich an der starken Bremer Verteidigung. Durch gezielte Distanzschüsse und schnelle Konter setzte sich das Bremer Team Tor um Tor von den Leipzigern ab und errang somit wieder den Titel.
</p><p>Das Team B-Human besteht aktuell aus 27 Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen. B-Human tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der Standard Platform League an und hat viermal die Weltmeisterschaft, siebenmal die German Open und nun die European Open gewonnen.
</p><h3>Neu: Roboter mussten Anpfiff erkennen und Ball war schwarzweiß</h3><p>Im diesjährigen Wettbewerb gab es zwei zentrale Neuerungen: Zum einen wurde jeder Anstoß vom Schiedsrichter mit einer Trillerpfeife angepfiffen. Die Roboter mussten den Pfiff erkennen, um zu wissen, dass es losgeht. Konnten sie dies nicht, wurden sie mit einiger Verzögerung gestartet. Diese Regel wurde bereits im Vorjahr in Finalspielen angewendet, galt aber nun für alle Spiele. Zum anderen war der Ball jetzt schwarzweiß statt wie bisher orange und sah aus wie die Miniaturausgabe eines regulären Fußballs. Da die Roboter, die Feldmarkierungen und die Tore ebenfalls weiß sind, erschwerte dies den Robotern die Erkennung des Balls erheblich. Während man diese Tatsache den drei Erstplatzierten B-Human, Nao-Team HTWK und den Nao Devils aus Dortmund kaum anmerkte, hatte das restliche Feld noch erhebliche Probleme mit dieser Regeländerung. Bis zur Weltmeisterschaft Ende Juni in Leipzig haben deshalb viele Teams noch einiges zu tun.
</p><h3>Über den RoboCup</h3><p>Hinter dem Wettbewerb steht eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahr 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Telefon: 0421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p><p>DFKI Unternehmenskommunikation Bremen<br>Telefon: 0421-17845 4180<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br><a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16467</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Mar 2016 13:48:02 +0100</pubDate>
                            <title>Céline Teney erhält wichtigsten deutschen Nachwuchspreis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/celine-teney-erhaelt-wichtigsten-deutschen-nachwuchspreis-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Soziologin Céline Teney aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016 erhalten. Das ist der wichtigste Preis für den Forschernachwuchs in Deutschland. Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Von insgesamt 134 vorgeschlagenen hervorragenden Forscherinnen und Forschern aus allen Fachgebieten deutscher Hochschulen erhalten zehn diese Auszeichnung, die am 18. Mai 2016 in Berlin verliehen wird. Darunter ist Céline Teney von der Universität Bremen.
</p><h3>Wissenschaftliche Themen der Soziologin</h3><p>Die Professorin leitet derzeit im SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik&nbsp; im Rahmen der Exzellenzinitiative eine Kooperative Nachwuchsgruppe zum Thema „<span lang="en">Winners of Globalization? A Study on the Emergence of a Transnational Elite in Europe</span>“. Auf der Basis einer breiten Ausbildung in der Soziologie arbeitet Céline Teney auf dem Feld der Integrationsforschung und der politischen Soziologie. In ihrer Begründung für die Preisvergabe schrieb die Jury: „Kennzeichnend für ihre Forschung ist die thematische Bandbreite von der Akkulturation ethnischer Minderheiten, über die Transnationalisierung von Eliten und anderen sozialen Gruppen bis zum Wahlerfolg rechtsextremistischer Parteien. Dabei bedient Teney sich gekonnt einer Vielfalt von Methoden der Datenanalyse, beispielsweise geografisch gewichteter statistischer Auswertungsverfahren in ihrer Analyse des Wahlerfolgs der NPD“. Die gebürtige Belgierin hat in Freiburg und Brüssel studiert und promoviert und danach unter anderem am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wie auch an der Universität Harvard geforscht.
</p><h3>Informationen zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis</h3><p>Als Anerkennung und zugleich als Ansporn, ihre wissenschaftliche Laufbahn geradlinig fortzusetzen, wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis seit 1977 jährlich an hervorragende junge Forscherinnen und Forscher verliehen. Benannt nach dem Atomphysiker und früheren <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Präsidenten – in dessen Amtszeit er erstmals vergeben wurde – gilt der Preis nicht nur als der wichtigste seiner Art für den Forschernachwuchs in Deutschland. In einer Umfrage der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ wählten die großen Forschungsorganisationen den Heinz Maier-Leibnitz-Preis zum drittwichtigsten Wissenschaftspreis in Deutschland überhaupt – nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Céline Teney<br>Tel.: +421-218-58644<br>E-Mail: <a href="mailto:celine.teney@uni-bremen.de">celine.teney@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016023_Celine_Teney_01.jpg" length="233061" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016023_Celine_Teney_01.jpg" fileSize="233061" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Preisträgerin Dr. Céline Teney, Leiterin einer Kooperativen Nachwuchsgruppe an der Uni Bremen, erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis als Ansporn, ihre wissenschaftliche Laufbahn geradlinig fortzusetzen.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16465</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 13:27:43 +0100</pubDate>
                            <title>Endlich verständlich: Politikwissenschaftler erklärt Flüchtlingskrise</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/endlich-verstaendlich-politikwissenschaftler-erklaert-fluechtlingskrise-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Luft, Politikwissenschaftler an der Uni Bremen, hat jetzt auf der Leipziger Buchmesse sein druckfrisches Buch „Die Flüchtlingskrise“ vorgestellt. Er war zu einer Lesung und Diskussion ins Leipziger Rathaus eingeladen worden. Luft ist Experte für Migrations- und Integrationspolitik und setzt sich mit dem Thema seit mehr als 20 Jahren auseinander. Der Bremer Wissenschaftler ist gefragter Gast auf zahlreichen Podien sowie bei regionalen und überregionalen Medien.
</p><p>Mit dem Buch „Die Flüchtlingskrise – Ursachen, Konflikte und Folgen“ legt der Integrationsforscher bereits seine vierte Monografie vor. Sie ist in der Reihe Wissen im Verlag C.H. Beck erscheinen. Der Berliner Tagesspiegel nennt das nur 130 Seiten starke Werk ein „hilfreiches Handbuch“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung lobt: „Begrifflichkeiten und Rechtsvorschriften, die in all den kurzgefassten Medien wild durcheinander gebracht werden, sind hier genau getrennt.“ 
</p><h3>Fünf Fragen an Stefan Luft:</h3><p><em><strong>Sie haben Ihr Erklär-Sachbuch in nur zwei Monaten von Ende September bis Ende November 2015 geschrieben. Wie schafft man das, und überholen den Autor beim Schreiben nicht die Ereignisse?</strong></em><strong></strong></p><p><strong>Luft: </strong>Man schafft das, wenn man in der Materie sehr tief drin ist. Wer erst anfangen müsste, sich einzuarbeiten, wäre chancenlos. Meine eigentliche Aufgabe war nicht die Zusammenfassung der vielfältigen journalistischen Berichterstattung, sondern die Darstellung komplexer Zusammenhänge. Ich musste sie so reduzieren, dass es wissenschaftlich verantwortlich bleibt und trotzdem für den interessierten Laien nachvollziehbar wird. Aber Sie haben schon Recht, wenn ich morgens auf der Fahrt ins Büro im Autoradio die neuesten Nachrichten gehört habe, dann hat das Stress erzeugt.<br><br><strong><em>In Ihrem Buch kritisieren Sie, dass es schwer zu verstehen sei, warum die verstärkte Flüchtlingsbewegung 2015 nicht vorhergesehen wurde. Woher sollte die Welt das wissen?</em></strong></p><p>Der Hochkommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) hat bereits 2014 auf die sich zuspitzende Lage hingewiesen. Erstens habe sich die Situation der Zivilbevölkerung in Herkunftsländern wie Syrien verschlechtert. Zweitens seien Länder wie Jordanien und Libanon mit ihren großen Aufnahmelagern dramatisch überfordert, weil sie selbst keine wirtschaftsstarke Struktur haben. So mussten Flüchtlinge unterschreiben, dass sie keine Arbeit suchen werden. Den dritten Grund finde ich entscheidend: Hilfsprogramme wie das Welternährungsprogramm waren massiv unterfinanziert. In den Lagern wurde die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zurückgefahren. Die Menschen hatten nur noch die Perspektive der Verelendung und entschieden sich dann, zu gehen – ins Ungewisse. 
</p><p><strong><em>Sie bilanzieren auch: Die Entwicklung eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems hat nicht geklappt. Warum?</em></strong></p><p>Das Verfahren sollte vereinheitlicht werden, die europäischen Mitgliedsstaaten mussten deshalb zahlreiche Richtlinien in nationales Recht umsetzen. Die Standards von Unterbringung, Versorgung und sozialen Leistungen wurden allerdings nicht vereinheitlicht. Der Maßstab dafür ist immer die soziale Lage der Bevölkerung im jeweiligen Land. So wurden und werden immer nur einige wenige Länder angestrebt. Also zum Beispiel Schweden statt Bulgarien.
</p><p><em><strong>In Deutschland wird häufig beklagt, dass wir kein Einwanderungsgesetz haben. Hätte es die Lage entspannen können?</strong></em></p><p>Das wird immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragen, hätte aber nichts geändert. Für Arbeitsmarktmigration haben wir übrigens bereits die liberalste Gesetzgebung in der <abbr title="Organisation for Economic Co-Operation and Development" lang="en">OECD</abbr>. Fluchtmigration ist aber Auswahlkriterien grundsätzlich nicht zugänglich. Die Menschen erhalten ein Aufenthaltsrecht, weil sie Schutz benötigen, nicht weil wir sie brauchen können. Die klassischen Einwanderungsländer verweigern im Übrigen eine Aufnahme nennenswerter Flüchtlingskontingente.
</p><p><strong><em>Sie benennen eine ganze Reihe von Bedingungen, wie Integration hier in Deutschland gelingen kann. Können Sie die wichtigsten kurz zusammenfassen?</em></strong></p><p>Erste Voraussetzung ist, dass der Massenzustrom stark zurückgeht. Die Integration einer Gruppe hängt immer auch von deren Größe ab. Ethnische Kolonien fördern in den meisten Fällen die Integration nicht. Weiterhin muss die Politik erkennen, dass erhebliche Ausgaben seitens des Bundes und der Länder nötig sind. Zum Beispiel für Bildung und Wohnungsbau. Die schwarze Null oder die Schuldengrenze wird man sich abschminken müssen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><a href="http://www.stefanluft.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.stefanluft.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_id_2016022_Stefan_Luft_7b8a67e165.jpg" length="716586" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_id_2016022_Stefan_Luft_7b8a67e165.jpg" fileSize="716586" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Stefan Luft ist Experte für Migrations- und Integrationspolitik.</media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16464</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 09:38:00 +0100</pubDate>
                            <title>Öko-Raketenantrieb: Mit Kerzenwachs und Sauerstoff ins Weltall</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/oeko-raketenantrieb-mit-kerzenwachs-und-sauerstoff-ins-weltall-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Einer gewöhnlichen Kerze sieht man es gar nicht an. Doch Paraffin als Treibstoff kann ungeahnte Kräfte entwickeln, wenn die Mischung stimmt. Zusammen mit flüssigem Sauerstoff entsteht eine Treibstoffkombination, die in einer Brennkammer genügend Schubkraft und Energie freisetzt, um eine 80 kg schwere und 3,8 Meter lange Forschungsrakete mit Schallgeschwindigkeit auf mindestens 4.000 Meter Höhe zu bringen. Dass dies gelingen kann, wollen Studierende am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen nun beweisen. Rund vier Jahre haben sie an ihrem Vorhaben getüftelt.
</p><p>Ihre selbstgebaute und nahezu umweltfreundliche Rakete mit Hybridantrieb wird am 24. März 2016, nach Nordschweden reisen, um dort voraussichtlich am 12. April 2016 vom europäischen Weltraumbahnhof Esrange in Kiruna zu starten. Passend zum Forschungsthema und zur Jahreszeit trägt die Rakete den Namen „ZEpHyR“, was in der griechischen Mythologie so viel wie Frühlingsbote und Windgottheit bedeutet, im Rahmen des Projektes allerdings für „<abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> Experimental Hybrid Rocket“ steht. Die Flugpremiere von <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr> ist für die Bremer Studierenden im Fachbereich Produktionstechnik das große Finale des STERN-Programms, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird und deutschen Universitätsteams die Chance bietet, abseits des Hörsaals mit selbstgebauten Raketen Raumfahrtforschung praxisnah zu erleben.
</p><h3>Raumfahrt 4.0</h3><p>Das Bremer Team hat sich die konkrete Aufgabenstellung selbst gesucht. Ziel ist es, eine neuartige Rakete zu entwickeln, die den Ansprüchen einer Raumfahrt 4.0 gerecht wird: dazu zählen Faktoren wie Kostenreduzierung, einfache Handhabung und Risikominimierung für Mensch und Umwelt durch einen Verzicht auf die üblicherweise in der Raumfahrt eingesetzten hochgiftigen und explosiven Treibstoffe wie Hydrazin. Was sich so simpel anhört, erforderte eine kreative Herangehensweise, einen Wissenstransfer aus den Bereichen der Verbrennungsforschung, Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie sowie handwerkliches Geschick. „Wir sind innerhalb des STERN-Programms die einzigen, die eine Kombination aus Paraffin und Sauerstoff als Antriebsmittel verwenden. Andere europäische Forschungsteams gehen bereits ähnliche Wege, was deutlich zeigt, dass in diesem Antriebskonzept großes Potenzial für zukünftige Raumfahrtprojekte steckt. Mit unserer Expertise sind wir am Puls der Zeit“, erklärt Peter Rickmers, der das <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr>-Projekt am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> leitet und betreut.
</p><h3>Forschendes Lernen mit viel Kreativität</h3><p>Im Fokus der Forschungs- und Tüftelarbeit in Bremen stand der Hybridantrieb, der von Grund auf neu konzipiert und an die Treibstoffkomponenten angepasst werden musste. 30 Triebwerkstests waren nötig, um das richtige Mischungsverhältnis von Wachs und Sauerstoff für eine gute Leistungskraft bei gleichzeitig geringer Systemkomplexität zu erreichen. Um die Kosten für Bauteile so gering wie möglich zu halten, griff das Team pragmatisch zum 3D-Drucker, fertigte die Schubdüsen aus einer Mischung aus Baumwolle und Harz und stellte teure Ventile zur Regulierung der Zufuhr des Sauerstoffs selbst her. Die Elektronik zur Steuerung der Rakete wurde im Elektrohandel eingekauft und der Fallschirm, der die Rakete nach ihrem Flug wieder sicher zur Erde bringen soll, stammt aus dem Outdoor-Freizeitbereich. Kurzum, die Bezugsquellen aller Raketenkomponenten stehen im Prinzip jedem offen und so soll auch <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr> einen Beitrag dazu leisten, die Raumfahrt privatwirtschaftlich leichter zugänglich zu machen und so innovative, kreative Ideen für die Erkundung des Weltalls von morgen voranzubringen.
</p><p>Unabhängig vom Ausgang des Raketen-Programms haben die Studierenden des Bremer Teams schon jetzt gewonnen. Über 35 Bachelor- und Masterarbeiten sind im Rahmen des <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr>-Projektes entstanden, was aus Sicht der universitären Lehre ein Erfolgsmodell darstellt.
</p><h3>Zeitplan der Raketen-Kampagne:</h3><ul class="list-normal"><li>24. März 2016 Verladung der <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket">ZEpHyR</abbr>-Rakete für Transport zum Esrange Space Center in</li><li>Kiruna, Schweden</li><li>3. April 2016 Abreise des <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket" lang="en">ZEpHyR</abbr>-Teams nach Kiruna, Schweden</li><li>4. bis 11. April 2016 Vorbereitung des Raketenstarts</li><li>12. April 2016 voraussichtlicher Raketenstart</li><li>15. April 2016 Rückkehr des <abbr title="ZARM Experimental Hybrid Rocket">ZEpHyR</abbr>-Teams nach Bremen</li></ul><p>Ansprechpartner des Bremer Studierenden-Teams für inhaltliche Fragen
</p><p><strong>Universität Bremen<br>ZARM – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation</strong><br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Peter Rickmers<br>Head of Space Propulsion and Energy Systems Group<br>Tel. +49 421 218 57872<br>Mobil +49 172 5122120<br>E-Mail: <a href="mailto:peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de">peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Ansprechpartnerin für allgemeine Presse- und Bildmaterialanfragen<br></strong>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation<br>Tel. +49 421 218 57755<br>Mobil +49 151 23684370<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/3/csm_id_2016021_Gruppenfoto_90122fb251.jpg" length="346663" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/3/csm_id_2016021_Gruppenfoto_90122fb251.jpg" fileSize="346663" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das ZEpHyR-Team: Projektleiter Peter Rickmers mit den Studierenden Patrycia Kotarski, Maximilian Ruhe, Kai-Frederik Schilling, Julian Lungmuß, Lennart Will, Feriz Gürkan, Thomas Ganser und Tim Schwenteck (v.l.)</media:description><media:copyright>ZARM/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 17 Mar 2016 12:29:45 +0100</pubDate>
                            <title>Hochschulsport Bremen: Mit Spaß und Sport in den Sommer starten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/hochschulsport-bremen-mit-spass-und-sport-in-den-sommer-starten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Warum nicht mal Tennis? Oder lieber Tango? Ab dem 04. April bietet der Hochschulsport an der Universität Bremen wieder in bewährter Weise rund 500 Sport- und Bewegungskurse für alle an. Die Kurse finden während des Sommersemesters montags bis sonntags statt. Das Angebot bietet Kurse für jedes Leistungsniveau, vom Anfänger und bis zum Fortgeschrittenen - für jeden ist etwas dabei.
</p><p>Die Onlineanmeldung und das ausführliche Programm finden Sie unter <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.hospo.uni-bremen.de</a>. Ab dem 24. März heißt es: Einfach Anmeldung zu den Kursen anklicken und es kann losgehen. Alle Kursnummern der Ziffer 1 sind ab 7.00 Uhr freigeschaltet, die Kurse mit den Ziffern 2-8 können ab 7.30 Uhr gebucht werden.
</p><p>Die Möglichkeit der persönlichen Anmeldung besteht weiterhin. Der erste Termin für die persönliche Anmeldung ist der 24.03.2016 von 10.00-12.00 h in den Büros des Hochschulsports im Sportturm auf dem Uni-Campus.
</p><p><strong>Zur Onlineanmeldung: <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Hochschulsport Uni Bremen</a></strong></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_id_2016020_MaxLiebermann_Tennisspieler_am_Meer_1901_MdWKFoehr_20cm_b5d39285c0.jpg" length="532992" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_id_2016020_MaxLiebermann_Tennisspieler_am_Meer_1901_MdWKFoehr_20cm_b5d39285c0.jpg" fileSize="532992" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Tennis, Tango oder Trampolin? Beim Hochschulsport ist für jeden etwas dabei.</media:description><media:copyright>&quot;Tennis am Meer&quot; Max Liebermann/Kunsthalle Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 16 Mar 2016 09:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Meeresphysikerin erhält Alber-Defant-Medaille</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-meeresphysikerin-erhaelt-alber-defant-medaille-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Größte wissenschaftliche Kompetenz gepaart mit mahnender Sachlichkeit: Dafür ist die Bremer Meeresphysikerin Monika Rhein national und international bekannt. Für ihre hervorragenden Arbeiten über Gesetzmäßigkeiten der Wasserzirkulation im Atlantik und ihre führende Rolle beim Verfassen des Ozeankapitels des Weltklimaforschungsberichts des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde ihr jetzt die Albert-Defant Medaille 2016 verliehen. Den hochrangigen Wissenschaftspreis teilt sich Monika Rhein, Professorin am Institut für Umweltphysik (IUP) der Uni Bremen und am Zentrum für Marine Umweltforschung (MARUM), mit dem Hamburger Ozeanographen Professor Jürgen Sündermann.
</p><p>Monika Rhein ist seit 2000 Hochschullehrerin im Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen. Seither hat sie über 20 Fahrten mit deutschen und europäischen Forschungsschiffen organisiert und durchgeführt. Die Bremer Wissenschaftlerin erläuterte in ihrer Dankesrede: „Der Erfolg von Forschungsfahrten ruht auf den Schultern von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Wissenschaft, Technik und Logistik, die hier mitgeehrt werden. Mein Dank geht auch an die Kapitäne und Besatzungen der Forschungsschiffe“.
</p><p>Mit ihren grundlegenden Beiträgen zu klimarelevanten Prozessen im Atlantik hat Monika Rhein sich einen Namen als renommierte Wissenschaftlerin mit internationalem Ansehen erworben. In der Laudatio wurde besonders ihre führende Rolle beim Verfassen des Kapitels „Ozeanbeobachtung“ im fünften Weltklimabericht hervorgehoben, der 2013/2014 veröffentlicht wurde. Darin dokumentierte die Bremer Umweltphysikerin zum ersten Mal deutlich die Rolle des Ozeans für die globale Energiebilanz.
</p><h3>Zur Albert-Defant-Medaille</h3><p>Die Medaille wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Albert Defant gestiftet. Seit 1986 vergibt die Deutsche Meteorologische Gesellschaft alle drei Jahre diese Ehrung an Persönlichkeiten, die sich als Wissenschaftler hervorragende Verdienste um die Physikalische Ozeanographie erworben haben. Entscheidend für das Lebenswerk von Albert Defant war seine Teilnahme an der deutschen südatlantischen Expedition mit dem Forschungsschiff METEOR (1925-1927), die Organisation weiterer Fahrten (1929-1935) und die Herausgabe der wissenschaftlichen Ergebnisse dieser Expeditionen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Zentrum für Marine Umweltforschung (MARUM)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Rhein<br>Tel: +49 421 218 62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ocean.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ocean.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016019_Rhein_Monika_Quelle_IUP.jpg" length="127149" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016019_Rhein_Monika_Quelle_IUP.jpg" fileSize="127149" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Monika Rhein, Meeresphysikerin an der Uni Bremen, wurde für ihre hervorragenden Arbeiten ausgezeichnet</media:description><media:copyright>IUP/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16458</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Mar 2016 09:57:12 +0100</pubDate>
                            <title>Studieren auf Probe? Die Veranstaltung EINBLICKE macht es möglich.</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studieren-auf-probe-die-veranstaltung-einblicke-macht-es-moeglich-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mathe? Informatik? Digitale Medien? Ein naturwissenschaftlich oder mathematisches Studium soll es sein, aber welches?! Die Veranstaltungsreihe EINBLICKE kann bei der Entscheidung helfen. Jedes Jahr in den Osterferien haben Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Klasse die Möglichkeit, für einen Tag die Uni zu besuchen und sich über Studiengänge aus dem Bereich Naturwissenschaft, Mathematik und Technik zu informieren. Und das hautnah.
</p><p>EINBLICKE bedeutet Probevorlesungen besuchen, Labore besichtigen, Versuche durchführen, mit Wissenschaftlern und Studierenden in Kontakt treten. Die Schülerinnen und Schüler werden nicht nur ausführlich über studientypische Inhalte informiert. In Kursen, praktischen Übungen und Gesprächen mit Professorinnen, Professoren und Studierenden können die Studieninteressierten die eigenen Erwartungen überprüfen, Fragen aller Art stellen und die Zukunftschancen klären. Die Teilnahme an einem EINBLICKE-Tag kann also die Studienfachwahl erheblich erleichtern. Die Veranstaltung findet am 30. und 31. März 2016 statt. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online.
</p><h3>Die Programmübersicht</h3><p>EINBLICKE am Mittwoch, 30. März 2016 in die Fächer:</p><ul class="list-normal"><li>Biologie</li><li>Elektrotechnik und Informationstechnik </li><li>Geowissenschaften </li><li>Mathematik</li><li>Produktionstechnik - Maschinenbau und Verfahrenstechnik</li><li>Systems Engineering</li><li>Technomathematik</li></ul><p>EINBLICKE am Donnerstag, 31. März 2016 in die Fächer:</p><ul class="list-normal"><li>Chemie</li><li>Digitale Medien/Medieninformatik </li><li>Informatik</li><li>Physik </li><li>Wirtschaftsinformatik</li><li>Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik </li><li>Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik</li></ul><p>Weitere Informationen zu Anmeldung, Zeitplan und Programm finden Sie unter www.uni-bremen.de/einblicke </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id-2016018_EINBLICKE_Chemielabor.jpg" length="711521" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id-2016018_EINBLICKE_Chemielabor.jpg" fileSize="711521" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">EINBLICKE bietet Studieninteressierten die Chance, einen Tag lang naturwissenschaftlich-mathematische Fächer genauer kennen zu lernen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16456</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Mar 2016 09:45:18 +0100</pubDate>
                            <title>EU-Verbundprojekt &quot;bIoTope&quot;: Bremer Wissenschaftler auf dem Weg zur Smart City</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/eu-verbundprojekt-biotope-bremer-wissenschaftler-auf-dem-weg-zur-smart-city-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von der Verkehrsregelung und Wetterbeobachtung bis zur optimierten Abfallentsorgung und Parkplatzsuche: Schon längst erleichtern unterschiedliche IT-Systeme unseren Alltag. In der Stadt von morgen müssen diese Systeme zusammenarbeiten. Ein europäisches Projekt mit 22 Partnern aus 10 Ländern soll hierfür die Grundlagen schaffen. Mit dabei ist das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen.
</p><h3>Vision: Das Leben in der Stadt von morgen ist grüner, sicherer und einfacher</h3><p>bIoTope (gesprochen: Biotope) – „building an IoT open innovation ecosystem for connected smart objects“ heißt das Verbundprojekt. Es will ein offenes Internet-of-Things (IoT)-Ökosystem aufbauen, um intelligente Objekte universell einbinden zu können. Das System bietet Unternehmen die Basis, um mit minimalen Investitionen neue Plattformen für vernetzte Objekte entwickeln zu können.
</p><p>Die Vision der bloTope-Beteiligten lautet: Das Leben in der Stadt von morgen soll grüner, sicherer und einfacher werden. Das ist auch ein erklärtes europäisches Ziel, und so fördert die Europäische Kommission dieses Vorhaben im Rahmen ihres Programms Horizont 2020. Neben Institutionen aus Forschung, Wissenschaft und Verwaltung aus acht EU-Ländern sind auch der australische Partner CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) sowie in Kooperation die ITMO-Universität aus Sankt Petersburg beteiligt. Als deutsche Partner agieren neben dem BIBA auch BMW, eccenca und das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS.
</p><h3>„Wir brauchen eine einheitlich Sprache für die unzähligen, schon existierenden Systeme“</h3><p>Noch arbeiten unzählige Systeme isoliert voneinander. bIoTope will Gegenstände miteinander vernetzen, die Kommunikation von Objekten sowie Systemen untereinander ermöglichen und damit vielfältige Optionen eröffnen. Durch diese Verknüpfung können die Netze und Systeme sich zukünftig gegenseitig ergänzen.
</p><p>„Bislang gibt es nur unzählige sogenannte ‚vertikale Silos‘ mit eigenen Sprachen, die jeweils große Mengen an Daten und Informationen beinhalten und diese jeweils nur für sich nutzen oder nutzen können“, erklärt BIBA-Leiter Professor Klaus-Dieter Thoben. „Statt solcher Insellösungen mit mangelnder Interoperabilität brauchen wir in Zukunft horizontale Verknüpfungen, also die Kommunikation zwischen diesen ‚Silos‘. So entstehen umfassende, domänenübergreifende Plattformen, die das gemeinsame Nutzen der Daten und Informationen sowie deren intelligente Verknüpfung miteinander ermöglichen. Damit schaffen wir Raum für neue digitale und organisationsübergreifende Dienstleistungen.“
</p><h3>Ein Dutzend Pilotprojekte in drei verschiedenen europäischen Städten und Regionen</h3><p>Das Projekt bIoTope schafft die Basis für offene Öko-Systeme, die auch kleinere, innovative und weniger finanzstarke Anbieter von Dienstleistungen mit einbeziehen. Die Projektpartner entwickeln unter anderem Standards für offene Programmierschnittstellen. Sie ermöglichen die Zusammenarbeit heterogener Informationsquellen und Dienstleistungen von verschiedenen Plattformen, erleichtern die Datenerhebung und -verarbeitung, und sie agieren intelligent sowie kontextgesteuert. Auf diese Weise unterstützen sie die Anbieter und schaffen die Basis zur Generierung neuer Dienstleistungen.
</p><p>Mithilfe von rund ein Dutzend Pilotprojekte in der Stadt Helsinki sowie den Metropol-Regionen Lyon und Brüssel, die sich für die Realisierung der „<span lang="en">Smart City</span>“ engagieren, werden die Projektergebnisse getestet . Die deutschen bIoTope-Projektpartner, die bereits in der MobiVoc-Initiative kooperieren, bringen ihre Ergebnisse aus dieser Zusammenarbeit in die bIoTope-Pilotprojekte ein. So tragen sie unter anderem mit Tools im Bereich Linked Data und Metadatenmanagement sowie Erfahrungen zur erfolgreichen Umsetzung der bIoTope-Vision bei. Die MobiVoc-Initiative arbeitet an der Entwicklung eines offenen, standardisierten Vokabulars für zukunftsweisende Mobilitätslösungen und datenbasierte Mehrwertdienste zur Unterstützung der Mobilität.
</p><h3>Unterstützung durch weltweit agierende Standardisierungsgesellschaft „The Open Group“</h3><p>Zur nachhaltigen Entwicklung von <abbr title="Internet of Things" lang="en">IoT</abbr>-Projekten wie bIoTope hat das BIBA in Kooperation unter anderem mit der Universität Bremen und seinem strategischen Partner Holonix das iotfablab, ein Fabrikationslabor für <abbr title="Internet of Things" lang="en">IoT</abbr>-Komponenten gegründet. Es soll <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Projekte unterstützen sowie auch kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien erleichtern.
</p><p>Über diese Vernetzung hinaus unterstützt die weltweit agierende Standardisierungsgesellschaft „The Open Group“ das EU-Verbundprojekt. Speziell die <abbr title="Internet of Things" lang="en">IoT</abbr>-Arbeitsgruppe der Gesellschaft engagiert sich in bIoTope. Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> hat die Gruppe vor vielen Jahren mit initiiert und gegründet. Seitdem arbeitet das Bremer Institut erfolgreich als aktives Mitglied mit. Denn es sieht die globale Standardisierung als einen wesentlichen Grundstein für die Nutzung des <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr> und zur Realisierung von Visionen wie der von bloTope an.
</p><p><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong><br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-500 06<br>E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-500 02<br>E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Diplom-Informatiker" lang="de">Dipl.-Inform.</abbr> Karl Hribernik<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-50 108<br>E-Mail: <a href="mailto:hri@biba.uni-bremen.de">hri@biba.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Master of Science" lang="en">M.Sc.</abbr> Robert Hellbach<br>Tel.: +49 421 218-50 110<br>E-Mail: <a href="mailto:hel@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hel@biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sabine Nollmann/Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_id_2016017__SmartCity_foto_BMW_b14abe3d7e.jpg" length="356274" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_id_2016017__SmartCity_foto_BMW_b14abe3d7e.jpg" fileSize="356274" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Vision von einer Smart City: Das Leben in der Stadt von morgen ist grüner, sicherer und einfacher.</media:description><media:copyright>David Ulrich I photo&amp;retouch</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2016 14:02:04 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Studienpreisträger: „Beste Botschafter der Universität“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/bremer-studienpreistraeger-beste-botschafter-der-universitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In guter Tradition: Seit 33 Jahren wird der Bremer Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten an der Uni Bremen vergeben. Am 29. Februar wurden die besten Masterarbeiten und Dissertationen 2015 ausgezeichnet. An der zweistündigen Feierstunde im Rathaus nahmen die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt, Konrektor Andreas Breiter und als Vorsitzender der „unifreunde“ Bengt Beutler teil. <br>Insgesamt wurden sechs Studierende der Uni Bremen geehrt. Viermal vergaben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis 2015. Zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen stifteten die Firma Bruker Daltonik GmbH und der Rotary Club Bremen-Roland.
</p><h3>Aushängeschild für die Uni Bremen</h3><p>Eva Quante-Brandt, bis zum Amtsantritt als Senatorin selbst Hochschullehrerin an der Uni Bremen, machte in ihrem Grußwort klar, dass hervorragende Abschlussarbeiten große Neugierde und besonderes Engagement voraussetzen. „Eigenständig Sachverhalte erarbeiten, präzise sein, Perspektiven wechseln, das Gedachte prüfen und neu durchdenken“ beschrieb sie die Leistungen der Preisträger. Die Vergabe der Studienpreise zeige, welche „guten und klugen Studierende wir an der Uni Bremen haben.“ Uni-Konrektor Andreas Breiter ergänzte an die Adresse der Geehrten: „Sie sind ein Aushängeschild für die Uni Bremen.“ Der Vorsitzende der „unifreunde“ Bengt Beutler betonte, dass mit dem Studienpreis das Bewusstsein von Wissenschaft in der Gesellschaft gestärkt und deren Bedeutung für die zukünftige Entwicklung unterstrichen werde. Alle Redner waren sich sicher, dass die Preisträger beste Botschafter für die Universität und den Wissenschaftsstandort Bremen sind.
</p><h3>Die Preisträgerinnen</h3><p>Die Bremer Studienpreise werden aufgeteilt: jeweils zwei für die Bereiche Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Zwei Abschlussarbeiten wurden im Fachbereich Kulturwissenschaften angefertigt. Für ihre kommunikationswissenschaftliche Dissertation „Fernsehformate und ihre Rezeption. Eine transkulturelle Studie zur Aneignung des Top Model-Formats in Deutschland und den USA“ wurde Dr. Miriam Stehling geehrt. Die zweite Auszeichnung ging an Laura Otto für ihre Masterarbeit „In Malta, the refugees suffer from the system. Eine akteurszentrierte Ethnografie der Kontaktzonen zwischen Grenzregime und Geflüchteten“. Sie entstand am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft.
</p><h3>Die Preisträger</h3><p>Für seine Dissertation im Bereich Angewandte und Physikalische Chemie erhielt Dr. Jonas Warneke den Bremer Studienpreis. Das Thema: Reaktionsmechanismen in der Elektronenstrahl-induzierten Abscheidung (FEBID). Für seine Masterarbeit „Specialized search pattern of Physarum polycephalum im Bereich der Biophysik wurde Jonghyun Lee ausgezeichnet.
</p><h3>Die Sonderpreisträger</h3><p>Der Sonderpreis der Firma Bruker Daltonik ging an Dr. Thomas Page für seine Dissertation in der Technomathematik. Der Titel „Image reconstruction by Mumford-Shah regularization with a priori edge information”. Für die Dissertation „Instablility and Information“, die die Bereiche Physik und Wirtschaftswissenschaft verbindet, entschied sich der Rotary Club Bremen-Roland. Er vergab den Sonderpreis an Dr. Felix Patzelt.
</p><h3>Neues Format</h3><p>Bei der Festveranstaltung zum Bremer Studienpreis gab es diesmal eine Neuerung. Die Laudationes für die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den betreuenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgetragen. Auch wenn der vorgegebene zeitliche Rahmen bisweilen sehr fantasievoll interpretiert wurde – durch die Vielzahl der Reden kamen Bewegung und Kurzweile in die gelungene Festveranstaltung.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016016_Bremer_Studienpreis.jpg" length="1095899" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016016_Bremer_Studienpreis.jpg" fileSize="1095899" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">v.l. Bengt Beutler, Prof. Eva Quante-Brandt, Prof. Andreas Breiter mit den Preisträgern Dr. Felix Patzelt, Dr. Thomas Page, Jonghyun Lee, Laura Otto und Dr. Miriam Stehling. Dr. Jonas Warneke konnte den Termin nicht wahrnehmen.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 24 Feb 2016 10:51:25 +0100</pubDate>
                            <title>Jahrbuchempfang: Rektor dankt Freunden und Förderern </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/jahrbuchempfang-rektor-dankt-freunden-und-foerderern-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Gedämpfter Cool-Jazz, festlich gekleidete Menschen in erwartungsvoller Stimmung, Sekt und Fingerfood: Glanzvoll geriet der Empfang zur Veröffentlichung des aktuellen Uni-Jahrbuchs. Zahlreiche Gäste, Freunde und Förderer sowie Uni-Angehörige waren der Einladung des Rektors ins Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) gefolgt. Und das passte gut. Sind doch Uni-Kooperationen Thema des Jahrbuchs 2015 und das Institut an der Wiener Straße einer der zahlreichen Partner.
</p><p>Hausherr Professor Bernd Mayer, Direktor des <abbr title="Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung" lang="de">IFAM</abbr>, knüpfte in seinem Grußwort die Erfolgsgeschichte seiner Einrichtung dann auch an „die Bande zwischen Institution und Uni, die immer enger geworden sind.“ Die Entscheidung, von Lesum auf den Campus zu ziehen, die vor 20 Jahren fiel, sei richtungsweisend gewesen. Das IFAM betreue derzeit 30 Bachelor- und Masterarbeiten und 15 Doktoranden der Universität. „Und die Liste der Lehrprojekte ist lang“, unterstrich Mayer.
</p><h3>„Gelungenes Jahrbuch sucht seinesgleichen“</h3><p>„Das Jahrbuch ist gelungen, es sucht in der deutschen Hochschullandschaft seinesgleichen“, lobte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter in seiner Eröffnungsrede. Sein Dank galt dem Redaktionsteam unter Leitung von Meike Mossig, besonders aber der anspruchsvollen künstlerisch-grafischen Umsetzung durch die Agentur Gruppe für Gestaltung (GfG). Scholz-Reiter hob die zwischenmenschliche Seite des Leitthemas hervor. „Neuberufene sind oft erstaunt über die Intensität der Kooperationen hier auf dem Campus. Für uns ist das ganz normal, aber im Bundesvergleich eben doch nicht“. Von 290 Professorinnen und Professoren nehme jeder fünfte eine Führungsposition an einer außeruniversitären Einrichtung wahr. Interdisziplinarität, Kooperation mit den anderen Hochschulen im Land Bremen, mit Wirtschaft und Gesellschaft ließ Scholz-Reiter anhand von Beispielen Revue passieren. Ausdrücklich dankte er Freunden und Förderern. „Wir haben 2015 gleich drei neue Treuhandstiftungen zur Seite bekommen, so viel wie noch nie in einem Jahr“, sagte er, sichtlich gerührt von dieser überwältigenden Unterstützung.
</p><h3>„Eine Menge für den Standort Bremen leisten“</h3><p>„Ich bin ein Kind der Kooperation“, sagte Bremens Airbus-Chef <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> André Walter in seinem Grußwort. Der 49-Jährige hat am Institut für Werkstofftechnik der Universität gearbeitet und promoviert, bevor ihn Airbus 2006 in die Wirtschaft holte. Die fruchtbaren Kooperationen wirkten sich letztlich positiv auf den Standort aus. „Wir können eine Menge für Bremen leisten“.
</p><h3>Film findet großen Anklang</h3><p>Großen Anklang fand der zehnminütige Film, den der Rektor als „dynamische Variante des Jahrbuchs“ einführte. Mit anspruchsvoller musikalischer Untermalung durch das Jörn-Lungwitz-Quartett – alle Musiker sind Studierende oder Absolventen der Hochschule für Künste – klang der Empfang aus. Die Gespräche drehten sich unter anderem um das nächste Jahrbuch 2016, denn nach dem Jahrbuch ist vor dem Jahrbuch. „Es wird das 20., das wir für die Uni gestalten“, sagte GfG-Geschäftsführer Hanke Homburg. „Das wird eine Herausforderung.“</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 23 Feb 2016 08:30:21 +0100</pubDate>
                            <title>Ben Marzeion an wichtiger Studie über Meeresspiegelanstieg beteiligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ben-marzeion-an-wichtiger-studie-ueber-meeresspiegelanstieg-beteiligt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht weltweit entschlossen gesenkt wird, steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich um 50 bis 130 Zentimeter an. Das ist Ergebnis einer neuen Studie, die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt wurde.
</p><p>Ben Marzeion, seit September 2015 Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen, war an der aufwändigen Forschungsarbeit beteiligt. Ihre Ergebnisse sind global so bedeutend, dass sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences oft he United States of America“, kurz PNAS, veröffentlicht wurde. Die Zeitschrift der Akademie der Wissenschaften der USA ist eine der meistzitierten in der wissenschaftlichen Community und Marzeion einer der Autoren des Artikels.
</p><h3>Robuste Risikoabschätzung</h3><p>In der Studie werden erstmals die zwei wichtigsten Methoden zur Abschätzung des Meeresspiegelanstiegs kombiniert, so dass die Ergebnisse verlässlich sind und eine so genannte „robuste Risikoabschätzung“ erstellt werden konnte. Die Wissenschaftler nutzten prozessbasierte Computersimulationen, die den Beitrag schmelzender Gletscher, den Masseverlust der Eisschilde und die thermische Expansion des Meerwassers errechnen. Wärmeres Wasser nimmt nämlich gemäß den physikalischen Gesetzen mehr Platz ein als kaltes. Diese Simulationen sind sehr zeitaufwändig. Als Alternative wurden auch statistische Analysen verwendet, die leichter und schneller zu erstellen sind. Die Berechnungsmethode ist einfacher reproduzierbar, so dass viele Simulationsdurchläufe möglich sind, um die Wahrscheinlichkeit des Meeresspiegelanstiegs zu errechnen.
</p><h3>Dringend notwendig: Treibhausgase reduzieren</h3><p>Der Meeresspiegelanstieg der Zukunft kann nicht auf eine einzelne Zahl heruntergebrochen werden, er wird durch eine Spanne ausgedrückt, die zunächst vielleicht groß erscheint. „Diese Spanne ermöglicht uns eine Risikoabschätzung“, sagt Ben Marzeion von der Universität Bremen. „Küstenplaner sollten sowohl vernünftige Einschätzungen zum schlimmsten wie auch zum günstigsten möglichen Fall haben, um Chancen und Kosten abwägen zu können. Die beste verfügbare Wissenschaft wird nun zusammengeführt, um gemeinsame Unsicherheitsspannen beim künftigen Meeresspiegel zu bestimmen. Treibhausgase zu reduzieren gibt uns die Möglichkeit, eine weitere Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs zu verhindern.“ Wenn die Ziele des jüngsten Abkommens von Paris eingehalten würden, dann sei aber immer noch mit einem Meeresspiegelanstieg von 20 bis 60 Zentimetern bis 2100 zu rechnen, sagt Marzeion.
</p><h3>In 3000 Jahren stieg Meeresspiegel nie schneller als jetzt</h3><p>Interessant ist vor diesem Hintergrund eine zweite Studie, die jetzt ebenfalls veröffentlicht wurde. Daraus geht hervor, dass in den vergangenen 3000 Jahren der Meeresspiegel nie schneller gestiegen ist als im letzten Jahrhundert.
</p><h3>Wichtige Informationen für Küstenplaner</h3><p>Professor Ben Marzeion, der Ozeanographie in Kiel studiert hat und an der Universität Bergen in Norwegen promoviert wurde, beschäftigt sich an der Universität Bremen insbesondere mit der Bedeutung der Gletscherschmelze für regionale Meeresspiegelveränderungen. Weiterhin untersucht er den Einfluss von Gletschern auf die Wasserverfügbarkeit, die je nach den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung regional sehr große Unterschiede haben kann. In Bezug auf die aktuelle Studie zum Meeresspiegelanstieg unterstreicht er die soziale Bedeutung. Küstenplaner erhalten wichtige Hintergrundinformationen zum Beispiel für Deichbau und langfristige Siedlungsentwicklung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Ben Marzeion<br>Professor für Klimageographie<br>Tel.: 0421 218 67170<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.marzeion.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.marzeion.info</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016014_Gletscher.jpg" length="418961" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016014_Gletscher.jpg" fileSize="418961" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Feldarbeiten auf dem Gletscher Shallap in der Cordillera Blanca, Peru. Schmelzende Gletscher wie dieser tragen stark zum Meeresspiegelanstieg bei.</media:description><media:copyright>Ben Marzeion / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 18 Feb 2016 15:16:59 +0100</pubDate>
                            <title>Telekom-Stiftung fördert MINT-Konzepte zur Lehrerbildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/telekom-stiftung-foerdert-mint-konzepte-zur-lehrerbildung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>"Diagnose und individuelle Förderung" so der Name des Verbundprojekts, an dem die Uni Bremen mit zwei Teilprojekten beteiligt ist. Kernidee: Fachlich Lernen im sozialen Miteinander. Es geht darum, die MINT-Lehrerausbildung in der Primar- und Sekundarstufe I im Umgang mit Heterogenität zu verbessern. Seit mehr als zwei Jahren werden die Bremer Forschungsprojekte „Inklusiver Mathematikunterricht“ und „Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ von der Telekom-Stiftung gefördert. Die Uni Bremen gehört dabei gemeinsam mit der TU Dortmund (Koordination) und den Universitäten in Gießen und Oldenburg zu dem Entwicklungsverbund „Diagnose und Förderung heterogener Lerngruppen“. Der Schwerpunkt in den Bremer Teilprojekten liegt in der Verzahnung von fachdidaktischen und schulpraktischen Studienelementen in Mathematik und Chemie.
</p><p>Seit dem 18. Februar 2016 sind erste Ergebnisse – auch aus den anderen beiden von der Telekom-Stiftung unterstützten Forschungsverbünden – in einem Online-Magazin unter www.mint-lehrerbildung.de dokumentiert. Bildungsexperten, Lehrkräfte und interessierte Öffentlichkeit haben Zugriff auf spannende und unterhaltsame Geschichten, Interviews, Videos und Ton-Dokumente, die multimedial aufbereitet sind. Das Online-Magazin wird im Laufe des Jahres um neue Inhalte erweitert.
</p><h3>Mathe inklusive</h3><p>Im Projekt „Inklusiver Mathematikunterricht“ arbeiten die Bremer Professorinnen Dagmar Bönig (Mathematikdidaktik Grundschule / Elementarbereich), Natascha Korff (Inklusive Pädagogik, Schwerpunkt Didaktik) und Angelika Bikner-Ahsbahs (Lehramt Mathematik für Gymnasium / Oberschule) zusammen. Gemeinsam mit ihren Studierenden entwickeln sie Unterrichtskonzepte, die allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse erlauben, sich trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen mit denselben mathematischen Problemen auseinanderzusetzen und sich so gemeinsam auf dasselbe Thema zu konzentrieren. Den Didaktik-Expertinnen der Uni Bremen war besonders wichtig, bei ihren Studierenden Verständnis dafür zu entwickeln, dass inklusiver Unterricht bedeutet, die unterschiedlichen Entwicklungspotenziale der Schülerinnen und Schüler wach zu rütteln und auszuschöpfen. Ihnen – den zukünftigen Lehrkräften – fällt dabei die Schlüsselrolle zu. Sie müssen im Unterricht auf die Beiträge der Lernenden reagieren und ihnen mit Hilfe gezielter Aufgabenstellungen – im didaktischen Fachjargon spricht man von emergenten Aufgaben – zu adäquaten Lernfortschritten verhelfen. Die Studierenden sammeln praktische Unterrichtserfahrungen in Bremer Schulen und werten sie in Begleitveranstaltungen zum Praxissemester im kommenden Sommersemester aus. Im Online-Magazin erläutert Angelika Bikner-Ahsbahs den Begriff „emergente Aufgabe“ an konkreten Unterrichtssituationen.
</p><h3>Unterricht den Schülern anpassen</h3><p>„Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ lautet das zweite Teilprojekt der Uni Bremen unter der Federführung von Professorin Christine Knipping (Didaktik der Mathematik), Dr. Silvija Markic und Yannik Tolsdorf (beide Didaktik der Chemie). Beim adaptiven Unterricht stehen die Lehrkräfte vor der Aufgabe, die Lernenden inhaltlich dort abzuholen, wo sie stehen. Der Unterricht muss sich also auf die Schülerinnen und Schüler einstellen, an ihren Vorstellungen anknüpfen und diese gemeinsam zu fachlich tragfähigen Vorstellungen weiter entwickeln. In der Didaktik spricht man hier von diagnostischer Rekonstruktion. Analytisch soll erkannt und verstanden werden, was die einzelnen Lernenden über das Lernthema wissen, um mit den Lehrinhalten didaktisch „passgenau“ ansetzen zu können. Für sehr heterogene Lerngruppen hat es sich als sinnvoll herausgestellt, in der Unterrichtsvorbereitung selbstdifferenzierende Aufgaben zu erarbeiten, um dem Entwicklungsstand und den -möglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Auch dieses Projekt wird gemeinsam mit Studierenden bis zum Schuljahresende im Praxissemester durch fachdidaktische Veranstaltungen in Mathematik und Chemie begleitet.
</p><h3>Auf zur guten Lehrkraft</h3><p>Im Rahmen des von der Telekom-Stiftung aufgelegten Hochschulprogramms zur Verbesserung der Lehrerbildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geht es nicht nur in Bremen weiter um die Frage: Wie macht man angesichts einer vielschichtigen und heterogenen Schülerschaft Lehramtsstudierende zu guten Lehrkräften? Diese Frage beschäftigt auch die Partner aus den anderen zwölf beteiligten Hochschulen. Über die Projektfortschritte, konkreten Erfahrungen, Unterrichtserfolge oder didaktische Sackgassen wird das Online-Magazin (www.mint-lehrerbildung.de) kontinuierlich berichten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>AG Didaktik der Mathematik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christine Knipping<br>Tel. +49 421 218-63720<br>E-Mail: <a href="mailto:knipping@math.uni-bremen.de">knipping@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.telekom-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.telekom-stiftung.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016013_Telekom_MINT.jpg" length="264147" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016013_Telekom_MINT.jpg" fileSize="264147" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Projekt &quot;Inklusiver Mathematikunterricht&quot; soll auch heterogenen Schülergruppen ermöglichen, gemeinsam am gleichen Thema zu arbeiten.</media:description><media:copyright>contrastwerkstatt - Fotolia</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16446</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 10:48:37 +0100</pubDate>
                            <title>Auftakt im Schulprojekt „Bremer Stadtforscher“  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/auftakt-im-schulprojekt-bremer-stadtforscher-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Reger Betrieb im Treppenhaus des <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr>: Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu waren dieser Tage an der Universität Bremen. An Info-Ständen haben sich die Jugendlichen über das Thema Flucht und Migration informiert, um es in den nächsten Monaten aus geografischer, historischer und politischer Perspektive an ihren Schulen zu erforschen. Sie alle nehmen an dem Projekt „Bremer Stadtfoscher“ teil, mit dem Sozialwissenschaftler der Uni dem Schulunterricht neue Impulse geben wollen.
</p><h3>Über 15 Aussteller beim „Markt der Ideen“</h3><p>Bei der Auftaktveranstaltung „Markt der Ideen“ haben sich regionale Museen, Archive, Institutionen und Vereine im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2" lang="de">GW2</abbr> präsentiert, um die Schülerinnen und Schüler mit ihren Informationen und ihrer Expertise bei der Themenfindung zu unterstützen. Vertreten waren über 15 Aussteller – unter anderem das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), die Landeszentrale für Politische Bildung, das <span lang="en">International Office</span> der Uni Bremen, das Landesfilmarchiv,&nbsp; das Staatsarchiv und der Verein Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit. „Der `Markt der Ideen` soll die Jugendlichen dazu anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren“, sagt der Leiter des Projekts, Professor Andreas Klee. Deshalb haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten.
</p><h3>„Schüler waren sehr interessiert“</h3><p>Lara, Siena und Louisa haben schon eine Idee für ihr Forschungsthema: „Wir möchten herausfinden, was Menschen dazu bewegt, ihre Heimat zu verlassen und zu uns zu kommen“, sagen die 14- und 15-jährigen Schülerinnen vom Cato Bontjes van Beek-Gymnasium in Achim. So informierten sie sich zum Beispiel beim Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz). „Die Mädchen&nbsp; waren sehr interessiert“, sagt Birte Habel vom <abbr title="Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung">biz</abbr>-Stand. Auch andere Schüler befragten sie zu ihrer Arbeit und baten um Unterstützung für die Themenfindung. „Eine Gruppe war bei mir, weil sie etwas zum Thema `Kulturschock` machen wollte“, so Habel. Der <abbr title="Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung" lang="de">biz</abbr>-Mitarbeiterin machte es sichtlich Spaß, die Jugendlichen zu beraten. Ihre Ergebnisse stellen die Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien der Öffentlichkeit vor.
</p><h3>Über das Projekt „Stadtforscher“</h3><p>Das Projekt „Bremer Stadtforscher“ findet seit 2010 einmal im Jahr statt. Die Idee dafür stammt vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) der Universität Bremen. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um dem sozialwissenschaftlichen Unterricht neue Impulse zu geben. Dabei kooperieren sie eng mit den Partnerschulen und Lehrkräften. Im Stadtforscher-Projekt sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens über die konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche sammeln. Dabei lernen sie Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen. Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet vor den Sommerferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende begleiten die Schülerinnen und Schüler als Projekttutoren. Unterstützt wird das Projekt „Bremer Stadtforscher“&nbsp; unter anderem von der Sparkasse Bremen.
</p><p>Weitere Informationen auf unserer Website zum Projekt "Bremer Stadtforscher". <br><br>Die beteiligten Partnerschulen:</p><ul class="list-normal"><li>Wilhelm-Olbers-Schule</li><li>Kippenberg-Gymnasium</li><li>Oberschule Findorff</li><li>Cato Bontjes van Beek-Gymnasium</li><li>Oberschule am Leibnizplatz</li><li>Altes Gymnasium</li></ul><p><strong>Kontakt:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen (ZeDiS)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Klee (Direktor)<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_id_2016012_Stadtforscher_Auftakt2_987060cfb0.jpg" length="373052" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_id_2016012_Stadtforscher_Auftakt2_987060cfb0.jpg" fileSize="373052" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">                                                                </media:description><media:copyright>Meike Mossig/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16443</guid>
                            <pubDate>Thu, 04 Feb 2016 12:48:49 +0100</pubDate>
                            <title>SuUB baut Fachinformationsdienst Politikwissenschaft auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/suub-baut-fachinformationsdienst-politikwissenschaft-auf-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Bremer Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) beauftragt, einen deutschlandweiten Fachinformationsdienst Politikwissenschaft aufzubauen. Rund 1,3 Millionen Euro stellt sie in den kommenden vier Jahren dafür bereit. Dies ist ein großer Erfolg für die SuUB.
</p><p>Denn damit nimmt die Bremer Bibliothek eine herausragende Stellung ein: Denn sie ist die einzige Bibliothek, die je von der DFG beauftragt wurde ein Fachinformationszentrum aufzubauen, ohne vorher ein entsprechendes Sondersammelgebiet betreut zu haben. Die Bibliothek unterstützt damit sowohl die Exzellenz-Universität Bremen, wie auch die überregionale politikwissenschaftliche Spitzenforschung.
</p><p>Die SuUB Bremen wird gemeinsam mit ihrem Projektpartner, der GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, maßgeschneiderte Dienstleistungen entwickeln, die allen in Deutschland Forschenden auf dem Gebiet der Politikwissenschaft zur Verfügung stehen werden. Im Zentrum steht dabei der Aufbau einer Suchmaschine, die politikwissenschaftlich relevante Inhalte (E-Medien wie Print-Medien) zusammenführen und zugleich den direkten Zugang zu den Volltexten bieten wird. So gelangt ohne Umwege die Literatur- und Fachinformation an den jeweiligen Arbeitsplatz der Wissenschaftler. Die Auswahl der Angebote sowie die Struktur der Informationsservices werden mit der Fachcommunity abgestimmt.
</p><h3>Ideale Bedingung für die politikwissenschaftliche Forschung</h3><p>Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB Bremen, freut sich über die Zusage der DFG: „Das Projekt ermöglicht der Bibliothek aktuelle Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des Publizierens, der Digitalisierung sowie der Aufbereitung von Forschungsdaten aufzugreifen um zukunftsfähige Services aufzubauen und diese für die überregionale Nutzung bereitzustellen.“ Die „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ folgen dem ausgelaufenen Förderprogramm der „Sondersammelgebiete“.
</p><p>Professor Frank Nullmeier vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen ist begeistert: „Das ist ein ganz großer Erfolg für die Bibliothek und eine ideale Bedingung für die politikwissenschaftliche Forschung. Dass der FID Politikwissenschaft nun an der SuUB angesiedelt ist, wird eine enge Zusammenarbeit zwischen der Informationsversorgung und der Forschung im Wissenschaftsschwerpunkt Sozialwissenschaften befördern."
</p><p><strong>Weitere Informationen<br></strong>Maria Elisabeth Müller<br>Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Tel. +49 421 218 59400<br>E-Mail: <a href="mailto:direktion@suub.uni-bremen.de">direktion@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016011_SuUB_DFG.jpg" length="806163" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016011_SuUB_DFG.jpg" fileSize="806163" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">DE 971-372</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 27 Jan 2016 23:11:51 +0100</pubDate>
                            <title>Semesterabschlusskonzert: Uni Orchester &amp; Chor spielen Bruchs: „Odysseus – Szenen aus der Odyssee“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/semesterabschlusskonzert-uni-orchester-chor-spielen-bruchs-odysseus-szenen-aus-der-odyssee-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Von Max Bruch kennen die meisten Menschen vor allem sein Violinkonzert Nr. 1, das eines der meistgespielten klassischen Musikwerke überhaupt ist. Fast ebenso erfolgreich war zu seinen Lebzeiten sein Oratorium „Odysseus - Szenen aus der Odyssee“, das heute selten zu hören ist. Doch Bremen kann sich glücklich schätzen, denn nach 120 Jahren wird das Werk jetzt wieder gespielt: Unter Leitung der Universitätsmusikdirektorin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß werden Orchester &amp; Chor der Universität Bremen das Oratorium am Sonnabend, den 6. Februar um 20 Uhr in der Glocke aufführen. Max Bruchs „Odysseus“ ist eine charaktervolle Musik mit ergreifenden Melodien und nuancierten Gefühlen. Das Werk hat eine enge Bindung an Bremen, denn hier wurde es 1872 uraufgeführt. Bruch hat es sogar der „Singacademie in Bremen“ gewidmet. Die Originalstimmen des Orchesters liegen noch immer in der Bibliothek der Hochschule für Künste.
</p><h3>Schauplatz Mittelmeer</h3><p>Ein zentraler Ort aus dem Oratorium ist in jüngster Zeit hochaktuell geworden: Genau der Teil des Mittelmeers, durch den Odysseus vor 3000 Jahren irrte, ist im Moment Schauplatz der Odyssee tausender Menschen, die nach Europa fliehen. Lange Zeit haben wir in Nordeuropa das Mittelmeer immer nur aus der Urlaubsperspektive wahrgenommen. Die Gefährlichkeit des Mittelmeers zusammen mit der Sehnsucht nach Heimat sind zentrale Themen von Max Bruchs Oratorium. Doch während Odysseus zehn Jahre brauchte, um in seine Heimat Ithaka zurückzukehren, sind die, die heute auf demselben Meer ihr Leben aufs Spiel setzen, auf der Flucht aus ihrer Heimat.
</p><h3>Ein großes romantisches Oratorium</h3><p>Von Bremen aus hat Bruchs „Odysseus“ seine erfolgreiche Karriere gestartet. Auch in England und den USA erfreute es sich großer Beliebtheit. Doch während Brahms‘ Requiem bis heute zum festen Repertoire der Kirchenchöre in aller Welt gehört, wurde es um Bruchs „Odysseus“ nach 1900 still. Das wollen Orchester &amp; Chor der Universität jetzt ändern. Mit dabei sind als Odysseus der Bariton Martin Kronthaler, der viele Jahre Mitglied des Ensembles des Bremer Theaters war, und als Penelope die Altistin Kerstin Stöcker, die an der Hochschule für Künste Bremen Gesang lehrt.
</p><h3>Geflüchtete Menschen erzählen, was für sie Heimat ist</h3><p>Teilnehmende des Seminars zum Konzertprojekt haben mit geflüchteten Menschen in Bremen gesprochen und sie gefragt, was für sie ‚Heimat‘ bedeutet. Ausschnitte aus den Gesprächen sind im Konzert-Programmheft zu finden. Am Sonnabend, den 30. Januar 2016 halten die Studierenden zusammen mit Susanne Gläß von 11 bis 11:30 Uhr einen öffentlichen Einführungsvortrag zum Konzert im Haus der Wissenschaft in der Sandstraße (Eintritt frei).
</p><p>Die Konzertkarten kosten 26/22/18 Euro und 12 Euro, ermäßigt jeweils die Hälfte. Sie können im Weser-Kurier-Pressehaus, bei Nordwest Ticket, Eventim und in der Glocke gekauft werden, außerdem dienstags um 12:55 Uhr im Anschluss an die Konzerte im Uni-Theatersaal und vom 3. bis 5. Februar in der Uni-Mensa.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Dr. Susanne Gläß<br>Universitätsmusikdirektorin<br>Tel.: +49 421 218-60109<br>E-Mail: <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de">sglaess@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016010_Konzert_2016_Glaess.jpg" length="38083" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016010_Konzert_2016_Glaess.jpg" fileSize="38083" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>cmgrafix</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16440</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jan 2016 15:06:22 +0100</pubDate>
                            <title>Carsten Sieling beim Neujahrsempfang: „Wir wollen Bremen exzellent halten“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/carsten-sieling-beim-neujahrsempfang-wir-wollen-bremen-exzellent-halten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bremer Wissenschaftsjahr wurde jetzt offiziell eingeläutet: mit dem traditionellen Neujahrsempfang der beiden Universitäten. 350 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft waren am 26. Januar der Einladung der „unifreunde“ in die Oberer Rathaushalle gefolgt. 
</p><p>In seinem Grußwort wies Bürgermeister <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Sieling auf die Forschungsleistungen der Universitäten für den Wissenschaftsstandort und die regionale Wirtschaft hin. Dies gelte es weiter zu profilieren. Die zweite große Herausforderung sei es, die Qualität der Lehre zu stärken und mehr qualifizierte Menschen für die Herausforderungen der Zukunft auszubilden. Vor dem Hintergrund der anstehenden Entscheidungen über das Nachfolgeprogramm der laufenden Exzellenzinitiative sagte Sieling die Unterstützung der Bremer Politik zu. Denn es „ist für uns wichtig, Bremen exzellent zu halten. Wir sind mit dabei.“ Das große Ringen um die Unterstützung des Bundes sehe er als eine zentrale Aufgabe des Senats. „Das, was möglich ist, tun wir.“
</p><h3>2015: Ein erfolgreiches Wissenschaftsjahr</h3><p>In diesem Jahr wurde auf Reden des Uni-Rektors Bernd Scholz-Reiter und der Präsidentin der Jacobs University Katja Windt verzichtet. Stattdessen gab es Talkrunden, die von János Kereszti (Radio Bremen) souverän moderiert wurden. Bernd Scholz-Reiter blickte dabei auf ein aus seiner Sicht für die Uni Bremen erfolgreiches Jahr zurück: erfolgreich nicht nur in der Verbundforschung, erfolgreich auch in der Einzelforschung, wie die sechs an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergebenen <span lang="en"><abbr title="European Research Council">ERC</abbr>-Grants</span> beweisen. Auch Drittmittel zur Förderung der Lehre und Lehramtsausbildung seien in hohem Volumen eingeworben worden. Dem neuen Wissenschaftsjahr und damit dem Exzellenz-Folgewettbewerb um weitere Bund-Länder-Mittel sieht der Uni-Rektor zuversichtlich und optimistisch entgegen. 
</p><h3>Exzellenz-Nachfolgeprogramm: Das Land ist vorbereitet</h3><p>Die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt machte in diesem Zusammenhang noch einmal klar, dass das Land auf den neuen Exzellenz-Wettbewerb vorbereitet sei und erforderliche Landesmittel bereitstellt. Der Vorsitzende der „unifreunde“ Bengt Beutler wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass Geld für die Wissenschaft Investitionen in die Zukunft sind. „Die Wissenschaft braucht Bremen. Bremen braucht die Wissenschaft.“ Im vergangenen Jahr wurden 22 Professorinnen und Professoren neu an die Uni Bremen berufen – sie alle geben neue Impulse für Forschung, Lehre und Transfer.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_208-5258.jpg" length="860188" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_208-5258.jpg" fileSize="860188" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Moderator János Kereszti (Radio Bremen) und Uni-Rektor Professor Bernd Scholz Reiter</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16436</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 10:25:04 +0100</pubDate>
                            <title>ERC-Grant für neue Therapie gegen Brandnarben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/erc-grant-fuer-neue-therapie-gegen-brandnarben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Große Auszeichnung für Professorin Ursula Mirastschijski: Die Wissenschaftlerin des Centrums für Biomolekulare Interaktionen am Fachbereich Biologie/Chemie hat für die Entwicklung einer neuen Therapie gegen Brandnarben einen <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr>-<span lang="en">Grant </span>erhalten. Menschen mit schweren Hautverbrennungen sind durch zurückbleibende Narben lebenslang gezeichnet. Die neuartige Therapie soll diese Narbenbildungen in Zukunft verhindern. Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat ihr Projekt bereits in den vergangenen Jahren mit einem <abbr title="European Research Council">ERC</abbr>-<span lang="en">Starting Grant</span> mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Ab dem 1. März 2016 setzt er seine Unterstützung für ein weiteres Jahr mit einem sogenannten <span lang="en">Proof of Concept Grant </span>über 150.000 Euro fort. 
</p><h3>Substanz in der Lunge ermöglicht neue Therapie gegen Brandnarben</h3><p>Für die neu entwickelte Therapie zur Vorbeugung gegen Brandnarben nutzen Ursula Mirastschijski und ihr Team eine Substanz, die in der Lunge produziert wird: das sogenannte Lungensurfaktant. Es benetzt die Oberfläche der Lunge und verhindert, dass sie beim Ausatmen kollabiert. Von Geburt an produzieren Menschen diese Substanz ganz automatisch. Bei zu früh geborenen, unreifen Babys wird sie in die Lunge gespritzt, um die Atmung zu erleichtern. Die Forscherin fand mit ihrem Team heraus, dass diese Substanz entzündungshemmend und wundheilungsfördernd wirkt. „Warum sollte sie nicht auch auf der Haut bei Brandwunden wirken?“, fragte sie sich. Die ersten Forschungsjahre des Projekts SUMOWO (<span lang="en">A Surface modulation of Wounds: heal by inhalants! Novel drug-based treatment for excessive scars and chronic wounds</span>) verliefen erfolgreich. Mit den weiteren Fördergeldern hat die Wissenschaftlerin und Plastische Chirurgin am Klinikum Bremen-Mitte die Möglichkeit, die neu entwickelte Therapie in klinischen Studien zu testen. Dafür werden gesunde Probanden für Hauttests gesucht. „Sie sind ungefährlich und schmerzlos“, betont die Wissenschaftlerin. Interessierte wenden sich per Mail an: <a href="mailto:ursula.mirastschijski@klinikum-bremen-mitte.de">ursula.mirastschijski@klinikum-bremen-mitte.de</a> .
</p><h3>Vierter ERC-Grant für Forscherinnen des Fachbereichs Biologie/Chemie</h3><p><abbr title="European Research Council">ERC</abbr>-<span lang="en">Grants </span>gehören zu den europaweit profiliertesten und begehrtesten Ausschreibungen für Forscherinnen und Forscher. Das Besondere an der Universität Bremen: Neben Ursula Mirastschijski gibt es&nbsp; am Fachbereich Biologie/Chemie jetzt mit Katrin Mädler und Rita Groß-Hardt drei Professorinnen, die mit insgesamt vier <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr>-<span lang="en">Grants </span>ausgezeichnet wurden. „Es verdeutlicht das hohe Niveau der molekularbiologischen Forschung und die nachhaltige Gleichstellungspolitik der Universität Bremen“, so die Forscherin. „Ich bin froh, an diesem Standort wissenschaftlich zu arbeiten.“ Sie habe in den Laboren optimale Bedingungen und Unterstützung für ihre Arbeit. Flache Hierarchien ermöglichen eine unkomplizierte und gute interdisziplinäre Zusammenarbeit auf kurzen Wegen und schaffen Freiräume für innovative Ideen. „Das ist einzigartig“, so Mirastschijski.
</p><h3>VolkswagenStiftung fördert weiteres innovatives Wundheilungsprojekt</h3><p>Auch für ein weiteres Konzept in der Wundheilung kann sich Professorin Ursula Mirastschijski über eine Förderung freuen: So unterstützt die VolkswagenStiftung sie im Rahmen ihrer Förderinitiative „Experiment“ mit 100.000 Euro. In dem Kooperationsprojekt wollen die Wissenschaftlerin und ihre Projektpartner menschliche Hautzellen so verändern, dass sie selbst Sauerstoff produzieren, um die Heilung chronischer Wunden zu fördern. „Vor Jahrmillionen haben Pflanzen die Fähigkeit der Photosynthese, also der Sauerstoffgewinnung durch Lichteinstrahlung, erworben“, erläutert Mirastschijski. „Was liegt also näher, als diese Möglichkeit der Sauerstoffproduktion für Wunden zu nutzen?“<br><br>In dem Projekt arbeitet die Wissenschaftlerin mit Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Uni Bremen zusammen sowie mit Professorin Anya Waite vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Professor Vellekoop entwickelt hierfür Mikrosensoren zur Sauerstoffmessung. Professorin Waite bringt ihre Expertise in der Ozeanologie in das Projekt ein.
</p><h3>Kooperation zwischen Universität und Klinikum Bremen-Mitte</h3><p>Ursula Mirastschijski kam 2013 mit ihrer Arbeitsgruppe „<span lang="en">Wound Repair Unit</span>“ von der Medizinischen Hochschule Hannover an die Uni Bremen. Zudem arbeitet sie seit 2012 als Plastische Chirurgin am Klinikum Bremen-Mitte und ist Oberärztin an der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. „Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Universität und Klinik macht diese angewandte Forschung erst möglich“, sagt Ursula Mirastschijski.
</p><h3>Zur Person</h3><p>Professorin Ursula Mirastschijski hat ihr Medizinstudium an der Universität Ulm absolviert, wo sie ebenfalls promovierte. Nach klinischen Auslandsaufenthalten in Schweden und Dänemark mit erfolgreichem Abschluss des <span lang="en">Ph.D.</span>-Studiums wurde sie zur Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und der Medizinischen Hochschule Hannover ausgebildet. Dort habilitierte sie 2010 und wurde 2015 zur Professorin ernannt. Als Professorin lehrt sie weiterhin an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Klinikum Bremen-Mitte. Sie ist unter anderem Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgen und im Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Wundheilung (<span lang="en">European Tissue Repair Society</span>). 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Centrum für Biomolekulare Interaktionen<br>Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski<br>Telefon: 0421 218-63224<br>E-Mail: <a href="mailto:mirastsc@uni-bremen.de">mirastsc@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/glyco/research/wound-repair.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/glyco/research/wound-repair.html</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016008_Mirastschijski_Ursula_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" length="515791" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016008_Mirastschijski_Ursula_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="515791" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Ursula Mirastschijski vom Fachbereich Biologie/Chemie hat bereits den 2. ERC-Grant erhalten.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16434</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 08:46:21 +0100</pubDate>
                            <title>Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Seit 1996 wird dieser Tag bundesweit als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. An der Universität Bremen wird der Gedenktag in diesem Jahr vom Fachbereich Biologie/Chemie ausgerichtet und mit zwei Vorträgen gewürdigt. Um allen Universitätsmitgliedern eine Teilnahme zu ermöglichen, gilt ab 16 Uhr der Dies Academicus.
</p><h3>Zwangsarbeiter für die deutsche Kriegsindustrie</h3><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Florian Schmaltz beschäftigt sich in seinem Vortrag „Das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz: Sklavenarbeit für den I.G. Farbenkonzern“ mit dem Lager als Standort für das damals größte Chemiewerk Europas zur Produktion von Treibstoffen, Synthesekautschuk und Kunststoffen. Die Unternehmensspitze und die SS kooperierten hierbei auf vielfältige Weise etwa bei dem Betrieb des Konzentrationslagers. Der dort etablierte Häftlingseinsatz war modellbildend für den Einsatz von <abbr title="Konzentrationslager" lang="de">KZ</abbr>-Häftlingen in der deutschen Kriegsindustrie. Der Vortrag wird auf die Arbeitsbedingungen der Häftlinge auf der Werksbaustelle der I.G. Auschwitz, den Häftlingswiderstand und die Todeszahlen des Lagers eingehen. Dr. Florian Schmaltz ist Forschungsdirektor des Programms „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Hörsaalgebäude GW 1 (gegenüber Universum). Interessierte sind herzlich eingeladen.
</p><h3>Rolle der Biologie im Nationalsozialismus</h3><p>Der zweite Vortrag „Wissenschaft und/als Rassismus – Biologie im Nationalsozialismus“ von Professor Thomas Potthast&nbsp; ist gleich im Anschluss zu hören. Der Biologe und Philosoph ist Sprecher des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen. Er hinterfragt die Rolle der Biologie als Legitimationsquelle rassistischer Ideologie im Zentrum der nationalsozialistischen Weltanschauung. Dabei zeigen sich sowohl deutliche Kontinuitäten rassenbiologischer Forschung bereits vor und auch nach der NS-Zeit als auch spezifische Muster einer NS-Biologie. Potthast ist seit 2012 Professor für Ethik, Theorie und Geschichte der Wissenschaften an der Universität Tübingen. Zugleich ist er Vorsitzender des Beirats für Nachhaltige Entwicklung der Uni Tübingen. Auch zu diesem Vortrag ist die Öffentlichkeit eingeladen. Die Veranstaltung geht bis etwa 17:45 Uhr.
</p><p>Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf der Seite "Tag des Gedenkens"
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br>Konrektor für Lehre und Studium<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_03.JPG" length="205569" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_3006_Tag_des_Gedenkens_03.JPG" fileSize="205569" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16433</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Jan 2016 08:00:36 +0100</pubDate>
                            <title>Ringvorlesung zu Diversity: Ist unser Wissenschaftssystem weiß?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ringvorlesung-zu-diversity-ist-unser-wissenschaftssystem-weiss-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen betrachtet <span lang="en">Diversity</span> als Querschnittsaufgabe und hat ein entsprechendes Strategiepapier erarbeitet, das jetzt mit Leben erfüllt wird. Ziel ist es, alle Mitglieder der Universität zu beteiligen und den bewussten Umgang mit Vielfalt in sämtlichen Bereichen zu fördern. Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und <span lang="en">Diversity</span>, verantwortet das vom Akademischen Senat verabschiedete Papier als zentrale Aufgabe des Rektorats. Um dessen Ziele und Botschaften weiterhin zu kommunizieren, startet am Mittwoch, 20. Januar 2016, die vierteilige öffentliche Ringvorlesung „<span lang="en">Diversity</span> @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“ mit neuem Themenfokus.
</p><p><strong>Wer spricht im Wissenschaftssystem?</strong></p><p>Das Schwerpunktthema des diesjährigen Vortrags- und Diskussionsforums ist der Frage gewidmet: „Wer spricht im Wissenschaftssystem?“. Dabei geht es um Objektivität und Repräsentation an Hochschulen. „Das Thema wird derzeit auch in der Öffentlichkeit kritisch diskutiert“, sagt Karakaşoğlu. Letztlich sei es eine Diskussion, ob Universitäten rassistisch sind oder nicht. Die Konrektorin fragt damit auch nach der Beteiligung von <span lang="en">People of Colour</span> an den Hochschulen.
</p><p><strong>Strukturelle Exklusion an Hochschulen?</strong></p><p>Genau hier setzt der erste Vortrag des Forums „<span lang="en">Diversity</span>@Uni Bremen“ an. Der Kultur- und Politikwissenschaftler Dr. Kien Nghi Ha spricht am 20. Januar 2016 um 18 Uhr im SFG Raum 0140 über „Die Farbe des Wissens. Rassistische Exklusion und Weißsein in universitären Strukturen". Die Frage, inwieweit das deutsche Hochschulsystem durch institutionelle Diskriminierungen und strukturelle Exklusion geprägt ist, steht dabei im Mittelpunkt. Universitäten sind nicht nur bedeutsam, weil sie über die Vergabe öffentlich finanzierter Arbeits- und Bildungsplätze den Zugang zu hochqualifizierten Arbeitsmärkten in der Wissensgesellschaft regeln, sondern auch gesellschaftlich anerkanntes Wissen produzieren. Über ihre bloße Funktion als wissenschaftliche Arbeits- und Lernorte hinaus stellen sie daher wichtige politische Räume dar, in denen gesellschaftlich relevantes Wissen hergestellt, verhandelt und legitimiert wird.
</p><p><strong>Zur Person:</strong></p><p>Kien Nghi Ha, promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler, ist Fellow des Instituts für postkoloniale und transkulturelle Studien der Universität Bremen (INPUTS). Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Heidelberg, Tübingen und Bayreuth zu postkolonialer Kritik, Migration und Asian Diasporic Studies geforscht und gelehrt. Gesellschaftlich engagiert er sich unter anderem als Vorstandsmitglied des Vereins „korientation“, einem Netzwerk für deutsch-asiatische Perspektiven. Er ist außerdem Ko-Sprecher des Verbands für interkulturelle Wohlfahrtspflege, <span lang="en">Empowerment</span> und <span lang="en">Diversity</span> (VIW).
</p><p><strong>Nächste Veranstaltung der Ringvorlesung am 4. Februar</strong></p><p>Veranstalterinnen der Ringvorlesung sind die Konrektorin Professorin Yasemin Karakaşoğlu und Dr. Margrit E. Kaufmann, wissenschaftliche Expertin für Diversity für die Universitätsleitung. Die nächste Veranstaltung in der Reihe findet am Donnerstag, 4. Februar 2016, statt. Dann beschäftigt sich Professorin Dr. Astrid Messerschmidt mit dem Thema „Rassismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft“.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Referentin für Diversity Management<br>Nele Haddou<br>Tel.: 0421 218 6030<br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016006_Diversity_Seite_1.jpg" length="62998" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016006_Diversity_Seite_1.jpg" fileSize="62998" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16431</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 14:27:14 +0100</pubDate>
                            <title>Zentrale Webseiten der Uni Bremen jetzt im mobilen Webdesign</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/zentrale-webseiten-der-uni-bremen-jetzt-im-mobilen-webdesign-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unterwegs den Mensaplan checken, sich über Studienprogramme informieren oder die News der Uni verfolgen – all das geht auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet jetzt noch besser. Ab sofort ist das Webdesign der zentralen Seiten der Uni Bremen für mobile Endgeräte optimiert.
</p><p>„Die Internetnutzung mit mobilen Geräten ist heute selbstverständlich. Zurzeit greifen etwa ein Viertel unserer Besucher mit mobilen Endgeräten auf unsere Seiten zu", so Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens. "Besonders internationale Besucher aus dem asiatischen und afrikanischen Raum nutzen eher moderne Smartphones als stationäre PCs. Daher war es auch für uns als zukunftsorientierte Uni unerlässlich, unsere Technik umzustellen.“
</p><h3>Plattformübergreifende Kommunikation und Suchmaschinenoptimierung</h3><p>Für Desktop-Nutzer ändert sich kaum etwas. Nur wenn sie das Browserfenster verkleinern, merken sie, dass das Design umspringt und sie auf der mobilen Ansicht landen. „Für die Außenkommunikation der Uni ist die Umstellung von großer Bedeutung“, so Mirja Uschkureit, Content-Managerin der Uni. „Wenn Sie bei Facebook, Twitter oder in einem beliebigen Onlineartikel einen interessanten Link finden, dann wollen Sie nicht erst das Gerät wechseln, um eine gute Ansicht zu bekommen. Unser Nutzerverhalten ist inzwischen so geprägt, dass wir alles auf einem Gerät erleben wollen.“
</p><p>Die mobile Nutzung von Webseiten ist nicht nur ein Trend. Es ist eher eine unumkehrbare Entwicklung, der sich alle Webseitenbetreiber stellen müssen. Auch die Suchmaschinenoptimierung erfordert dies inzwischen: Google belohnt responsive Webseiten inzwischen mit einem höheren Ranking.
</p><h3>Kaum Änderungen für die Redakteure</h3><p>So viel sich auch für die Besucher der Uniseite ändert, für die Redakteure bleibt weitgehend alles beim Alten. „Schon bei der Planung war uns wichtig, dass sich für die Redakteurinnen und Redakteure in unserem Content-Managementsystem Typo3 so wenig wie möglich ändert und alle nach der Umstellung direkt wie gewohnt weiterarbeiten können“, betont Birte Weishaupt, Typo3-Administratorin an der Uni.
</p><p><strong>Weitere Informationen</strong></p><p>Universität Bremen <br>Content-Management<br>Mirja Uschkureit<br>Telefon: +49 421 218-60151<br>E-Mail: <a href="mailto:mirja.uschkureit@uni-bremen.de">mirja.uschkureit@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_id_2016005_ResponsiveDesign_3c8e22d659.jpg" length="602098" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_id_2016005_ResponsiveDesign_3c8e22d659.jpg" fileSize="602098" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die gelungene Umstellung: (v.l.) Mirja Uschkureit, Content-Managerin und Birte Weishaupt, Typo3-Administratorin der Universität Bremen</media:description><media:copyright>Kai Uwe Bohn/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-16429</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 12:28:12 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen und AWI eröffnen Atmosphären-Observatorium im Westpazifik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/uni-bremen-und-awi-eroeffnen-atmosphaeren-observatorium-im-westpazifik-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben auf dem Campus der Palau Universität (Palau <span lang="en">Community College</span> - PCC) ein Atmosphären-Observatorium eröffnet. Palau ist ein kleiner Inselstaat im Westpazifik mit nur 21.000 Einwohnern. Das neue Observatorium ist Teil des EU-Forschungsprojektes StratoClim, einem Konsortium aus 28 europäischen Forschungsorganisationen, das vom <abbr title="Alfred Wegener Institut" lang="de">AWI</abbr> geleitet und in enger Zusammenarbeit mit dem Palauer College betrieben wird.
</p><h3>Globale Bedeutung für Klimaforschung</h3><p>Forschungen der letzten Jahre haben die besondere Bedeutung der Tropopausenregion und der unteren Stratosphäre (<span lang="en">upper troposphere and stratosphere</span> - UTS) für das globale Klimageschehen besonders deutlich gemacht. Es hat sich dabei herausgestellt, dass Luft insbesondere im tropischen Westpazifik in diese oberhalb von etwa 16 Kilometern Höhe liegende Luftschicht aufsteigt. Komplizierte Wechselwirkungen zwischen chemischen Prozessen, Aerosolbildung und Wolkenbildung in diesem geografischen Bereich, verändern die Zusammensetzung der Luft während des Aufstiegs erheblich. Einmal in die UTS aufgestiegene Luftmassen breiten sich vom Aufstiegsgebiet global aus und bestimmen die Zusammensetzung der UTS auch über Europa und der Arktis.
</p><h3>Chemische Eigenschaften der Luft untersuchen</h3><p>Palau liegt optimal im Zentrum des räumlich eng begrenzten Aufstiegsgebiets. Eine weitere Messstation am Rande des Gebietes ist Samoa. „Beobachtungen am neuen Atmosphären-Observatorium erlauben in besonderer Weise die Prozesse zu untersuchen, die die Zusammensetzung der UTS auf globaler Skala bestimmen“, sagt der StratoClim-Leiter Dr. Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam. Er ergänzt: „Trotz der besonderen Bedeutung des tropischen Westpazifiks für das globale Klimageschehen existieren in diesem Bereich derzeit nahezu keine Messungen der atmosphärischen Zusammensetzung“. Die neue Beobachtungsstation auf Palau werde es erstmalig erlauben, die chemischen Eigenschaften der Luft am Eingangstor in die UTS zu untersuchen und die atmosphärischen Prozesse zu beobachten, die diese Eigenschaften bestimmen. Begleitende Modellierungen werden diese Prozesse dann in Klimamodellen realistischer abbilden.
</p><h3>Stationen in Bremen, Spitzbergen, Westpazifik</h3><p>Umweltphysiker Professor Justus Notholt von der Universität Bremen ist am Observatorium in Palau für Spurengasmessungen verantwortlich. Dazu setzt er das Fourier Transform Infrared-Spektrometer (FTIR) ein. Auf dem Dach des Gebäudes des <abbr title="Naturwissenschaften 1">NW1</abbr> auf dem Bremer Campus gibt es auch eine solche Messstelle. „Wir freuen uns, dass wir die Stationen für unsere Messungen erweitern können“, sagt Professor Notholt. „Neben Spitzbergen und weiteren Standorten ist das jetzt auch der Westpazifik.“ Winfried Markert, Doktorand am Institut für Umweltphysik der Uni Bremen, ist im Rahmen seiner Doktorarbeit von Dezember bis Februar in Palau. Er hat dort den Container mit installiert und führt jetzt vor Ort die ersten Messungen durch.
</p><h3>Austausch vor Ort fördern</h3><p>Ein wissenschaftliches Programm am Palau Community College wird die Messungen begleiten: Eine Reihe renommierter internationaler Klimaforscher aus dem StratoClim-Konsortium wird Vorträge halten, um den Austausch vor Ort zu fördern.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Prof.Dr. Justus Notholt<br>Tel.: 0176 30346533<br>E-Mail: <a href="mailto:notholt@uni-bremen.de">notholt@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016004_Palau.jpg" length="377832" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016004_Palau.jpg" fileSize="377832" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Eröffnung (von links): Patrick Tellei, Präsident PCC, Senatorin Sandra Pierantozzi, Markus Rex (AWI), Surangel Whipps, Junior Senator, und Thomas Schubert, deutscher Honorarkonsul. </media:description><media:copyright>Palau Community College</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16427</guid>
                            <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 10:41:36 +0100</pubDate>
                            <title>Reinhart-Koselleck-Projekt von Herbert Obinger durch DFG genehmigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/reinhart-koselleck-projekt-von-herbert-obinger-durch-dfg-genehmigt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Haben Militär und Wehrpflicht zur Herausbildung des Wohlfahrtsstaates beigetragen? Wenn ja, in welchem Umfang? Diesen Fragen will Professor Herbert Obinger in dem Projekt „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“ nachgehen. Ermöglicht wird diese Forschung mit einem Reinhart-Koselleck-Projekt, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Bremer Uni-Professor für vergleichende Staatstätigkeitsforschung und vergleichende Sozialpolitik genehmigt hat. Knapp eine Millionen Euro stellt die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> zur Verfügung. Damit geht erneut eine hohe Auszeichnung der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> an die Uni Bremen.
</p><p>In der US-amerikanischen Diskussion wird schon seit längerem der Veteranenversorgung eine wesentliche Rolle bei der Herausbildung der besonderen Form des US-Wohlfahrtsstaates beigemessen. In der europäischen Diskussion dominierten hingegen eher Industrialisierung, Proletarisierung sowie der Aufstieg von Gewerkschaften und Sozialdemokratie als wesentliche Einflussfaktoren. Und das obwohl gerade Europa Schauplatz zweier Weltkriege gewesen ist. Kriegsvorbereitung, totale Mobilmachung, furchtbarer Kriegsverlauf und katastrophale Folgen bieten indessen auch für Europa vielfache Ansatzpunkte für ein Nachdenken darüber, wo und mit welchen unterschiedlichen Ergebnissen Militär und Wehrpflicht in die Sozial- und Bildungspolitik eingegriffen haben könnten: Von der Forderung nach gesünderen und besser gebildeten Rekruten aus den Industrierevieren über die Verhinderung eines weiteren „Steckrüben-Winters“ bis hin zur (mitunter auch fehlenden) Hilfe für die Kriegsversehrten, Hinterbliebenen, Flüchtlinge, Zwangsarbeiter, Häftlinge, Ausgebombten – jene an Leib, Leben, Gesundheit und Lebenschancen geschädigten Menschen.
</p><p>Die mit diesem Koselleck-Projekt verbundene Forschung verfolgt zwei Ziele: Zum einen über die Vielzahl einzelner Geschichten hinaus zu einer systematischen, vergleichenden Bestandsaufnahme des Einflusses von Militär und Wehrpflicht auf den Wohlfahrtsstaat zu gelangen; zum anderen soll untersucht werden, inwiefern die nationalen Unterschiede in Militär und Wehrpflicht eventuell zu Unterschieden in den nationalen Bildungs- und Sozialpolitiken geführt haben.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen:<br>SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Herbert Obinger<br>Tel.: +49 421 218-58567<br>E-Mail: <a href="mailto:herbert.obinger@uni-bremen.de">herbert.obinger@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_id_2016003_Obinger-Koselleck-Projekt_26f7bd5595.jpg" length="343859" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_id_2016003_Obinger-Koselleck-Projekt_26f7bd5595.jpg" fileSize="343859" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Prof. Herbert Obinger erhielt Koselleck-Projekt der DFG.</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-16425</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 10:09:51 +0100</pubDate>
                            <title>Korallen und Schwämme kommunizieren über ihren Stoffwechsel miteinander</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/korallen-und-schwaemme-kommunizieren-ueber-ihren-stoffwechsel-miteinander-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Korallen und Schwämme kommunizieren über ihren Stoffwechsel miteinander. Dies entdeckte kürzlich ein internationales Forscherteam. Dies gilt sowohl für tropische Warmwasserkorallenriffe im Flachwasser als auch für Kaltwasserkorallenriffe in den Tiefen des Nordatlantiks. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Laura Rix, die vor Kurzem an der Universität Bremen promovierte, veröffentlichte diese Entdeckungen jetzt als Erstautorin in der renommierten multidisziplinären <a href="http://(http://www.nature.com/articles/srep18715)" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Fachzeitschrift „Scientific Reports“</a>. Das Forscherteam wird gemeinsam von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen), <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Malik Naumann (Leibniz Zentrum für Marine Tropenökologie, ZMT), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jasper de Goeij (University of Amsterdam) und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dick van Oevelen (Royal Netherlands Institute for Sea Research, NIOZ) geleitet.
</p><h3>Schwammschleife</h3><p>Die Forscher fanden heraus, dass Schleime, die kontinuierlich und oft in großen Mengen von Korallen ins Wasser abgegeben werden, von Schwämmen in ihrer Umgebung gut als Nahrung aufgenommen werden können. Der Clou dabei: Ein Großteil der von den Korallen abgegebenen Schleime löst sich sofort im Wasser und ist mikroskopisch klein. Dieses energie- und nährstoffreiche Material ist daher für die meisten Organismen in Warm- oder Kaltwasserkorallenriffen nicht verwendbar. Schwämme allerdings besitzen eine für das Tierreich einzigartige Eigenschaft: Sie können über einen Prozess, der als „Schwammschleife“ bezeichnet wird, unsichtbares gelöstes organisches Material in sichtbare Teilchen, sogenanntes partikuläres organisches Material, umwandeln. Schwämme machen dies über einen extrem schnellen Zellstoffwechsel. Dies führt dazu, dass kurz nach der Aufnahme des gelösten organischen Materials, zelluläre Klumpen abgegeben werden. Diese können dann von vielen Rifforganismen, wie wirbellosen Tieren (zum Beispiel Würmern, Schnecken, Krebsen, und Seesternen), als Nahrung verwendet werden.
</p><h3>Parallel-Experimente in 3.000 km Entfernung</h3><p>Das Forscherteam machte diese Entdeckung durch eine Reihe von Parallel-Experimenten an Feldstationen in Jordanien am Roten Meer und Süd-Schweden am Skagerrak, also an zwei extrem unterschiedlichen Standorten, die mehr als 3.000 <abbr title="Kilometer" lang="de">km</abbr> auseinander liegen. Die Korallen und Schwämme für die Experimente wurden in Jordanien aus 5-10 <abbr title="Meter" lang="de">m</abbr> Wassertiefe durch Taucher, und in Schweden aus mehr als 100 <abbr title="Meter">m</abbr> Wassertiefe mit Hilfe eines Tauchroboters gesammelt. Trotz dieser starken Standort-Unterschiede fielen die Ergebnisse der Experimente sehr ähnlich aus: Der von Korallen-stammende Schleim wurde stets gut von den Schwämmen aufgenommen und zu etwa 20-40 Prozent schnell in Partikel umgewandelt. <br><br>Das Spannende an diesen Erkenntnissen ist also, dass es offensichtlich eine weitverbreitete Verknüpfung der Stoffwechselprozesse von Korallen und Schwämmen gibt. Das führt dazu, dass Energie und Nährstoffe in Warm- und Kaltwasserkorallenriffen zurückgehalten und direkt vielen Rifforganismen wieder zur Verfügung gestellt werden. Dies beugt Verlusten vor. Es handelt sich also um einen neuentdeckten Mechanismus, der zwei der wichtigsten Meeresbewohner miteinander verknüpft. Dieser Mechanismus unterstützt offensichtlich das Funktionieren ganzer Korallenriffökosysteme sowohl in den warmen Flachgewässern der Tropen als auch im kalten Tiefenwasser der gemäßigten Breiten.
</p><p><strong>Publikation:</strong><span lang="en">Rix et al. Coral mucus fuels the sponge loop in warm- and cold-water coral reef ecosystems.</span> Sci. Rep. 5, 18715; doi: 10.1038/srep18715 (2015)<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br>Marine Ecology <br>Tel.: +49 421 218-63367 <br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016002_Korallen.jpg" length="433568" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/id_2016002_Korallen.jpg" fileSize="433568" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der untersuchte rote Schwamm Mycale fistulifera auf einer Steinkoralle der Gattung Stylophora im Roten Meer.</media:description><media:copyright>Laura Rix/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 Jan 2016 15:05:59 +0100</pubDate>
                            <title>Ehepaar Peitgen-Stiftung fördert digitalen Wandel und sozial benachteiligte Kinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/ehepaar-peitgen-stiftung-foerdert-digitalen-wandel-und-sozial-benachteiligte-kinder-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Stifter-Ehepaar Karin und Heinz-Otto Peitgen und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Uni-Kanzler und Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Universität Bremen, haben jetzt Satzung und Treuhandvertrag unterzeichnet. Die neu errichtete „Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung“ tritt mit unter das Dach der Stiftung der Universität Bremen. „Wir dürfen uns glücklich schätzen, von der neuen Treuhandstiftung unterstützt zu werden“, freut sich Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter.
</p><p>„Wir haben der Universität Bremen viel zu verdanken und möchten ihr durch unsere gezielte Förderung etwas zurückgeben“, begründen Karin und Heinz-Otto Peitgen ihr Engagement. „Als ich 1977 als junger Professor von Bonn nach Bremen kam, war die Universität selbst noch jung und hatte ihren Weg noch nicht gefunden. Seither hat sie eine bewundernswerte Entwicklung vollzogen. Ich bin stolz, dass ich daran mitwirken konnte. Die Universität hat mir stets jede Freiheit geboten, meine wissenschaftlichen Visionen zu verwirklichen“, ergänzt Heinz-Otto Peitgen. 
</p><p>Heinz-Otto Peitgen war mehr als 35 Jahre an der Universität Bremen als Professor für Mathematik tätig und ging 2012 in Pension. Zwischen 1985 und 1991 wurde er weltweit als Pionier der Chaosforschung und Fraktalen Geometrie bekannt. Seine Bücher, die er mit seinen Schülern Hartmut Jürgens und Dietmar Saupe verfasste, waren und sind noch immer weltweite Bestseller und wurden in sieben Sprachen übersetzt. 
</p><p>In den Jahren seit 1991 wurde er ein Vorreiter und Wegbereiter des digitalen Wandels in der Medizin. Das heutige Fraunhofer Institut MEVIS – ein Institut für Bildgestützte Medizin – gründete er 1995, und 1997 rief er mit seinen Mitarbeitern Hartmut Jürgens und Carl Evertsz ein Unternehmen ins Leben, das seit 2007 als MeVis <span lang="en">Medical Solutions</span> AG an der Börse gehandelt wird. Die Verbesserung der Diagnose von Brustkrebs und die Computerunterstützung in der onkologischen Chirurgie sind Highlights seiner Forschung, für die er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. 
</p><p>Karin Peitgen hat 25 Jahre als Lehrerin in Bremen-Walle gearbeitet und täglich erlebt, dass Bildungschancengleichheit nur schwer zu erreichen ist. „Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor einem umwälzenden Wandel, der einem gänzlich neuen Maschinenzeitalter gleichkommt und der durch eine umfassende Digitalisierung gekennzeichnet ist. Wer bisher oben war, könnte unten landen und umgekehrt. Das gilt besonders für Industrie und Wirtschaft, aber auch für Universitäten. Als Folge wird sich die während der vergangenen Jahrzehnte zunehmende soziale Spreizung noch weiter beschleunigen. Kinder aus sozial schwachen Familien werden eher noch weniger Chancengleichheit in ihren Bildungskarrieren erleben“, so Karin Peitgen. 
</p><p>Auf diesem Hintergrund wird die Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung zwei Schwerpunkte fördern: „Angewandte Forschung, die digitale Innovationen insbesondere in der Medizin zum Ziel hat und auf diesem Zukunftsfeld die Universität in ihrer Exzellenz weiter stärkt; und konkrete Projekte, etwa in der Lehrerausbildung, oder der fokussierten Unterrichtspraxis, die die Chancengleichheit von Kindern aus sozial schwachen Familien durch innovativen Einsatz digitaler Medien und Methoden anstreben.“ erläutern Karin und Heinz-Otto Peitgen die Ziele ihrer Stiftung. „Wir denken da zum Beispiel an Sugata Mitra und seine Hoffnung spendenden <span lang="en">Hole-in-the-Wall</span> Experimente oder die<span lang="en"> Head Start </span>Programme in den <abbr title="United States of America">USA</abbr>“.
</p><p>Uni-Rektor und Kuratoriumsmitglied der neuen Treuhandstiftung Professor Bernd Scholz-Reiter ist beeindruckt: „Heinz-Otto Peitgen stand über fast zwei Jahrzehnte für zahlreiche Innovationen in der computergestützten Medizin, die weltweit in Krankenhäusern zum Einsatz kamen und dadurch Bremen als herausragenden Medizintechnikstandort bekannt gemacht haben. Durch seine Stiftung will er Impulse setzen, die unsere Bremer Position weiter stärken und die soziale Verantwortung der Universität in der Stadt begleiten.“ 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Bildungskooperationen &amp; Stiftungen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49 421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_197-4682.jpg" length="1096535" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/DH_197-4682.jpg" fileSize="1096535" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">V.l.n.r. Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens, Karin Peitgen und Professor Heinz-Otto Peitgen</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
            
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