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„konstruktiv“: Flexibilität ist Trumpf

Sie sind berufstätig oder wollen trotz familiärer Pflichten studieren, sie gehen in den Beruf zurück oder haben ausländische Hochschulabschlüsse: Menschen, um die sich seit 2014 das Projekt „konstruktiv“ der Universität Bremen kümmert. Eine erneute Millionen-Förderung macht die Fortsetzung möglich.

Freude in der Universität Bremen: Das erfolgreiche Projekt „konstruktiv“, das flexible Studienangebote für Berufstätige, Studieninteressierte mit Familienpflichten, Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer sowie Akademikerinnen und Akademiker mit ausländischen Hochschulabschluss bereithält, wird weiter gefördert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Weiterentwicklung des seit 2014 bestehenden Projekts mit 1,9 Millionen Euro. Den Rahmen bildet der Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“.

Studium und Weiterbildung enger verzahnen

„In der Wissensgesellschaft ist es Aufgabe der Hochschulen, Fachkräften mit unterschiedlichen Bildungsbiografien und in unterschiedlichen Lebensphasen – auch nach Abschluss eines ersten akademischen Abschlusses – wissenschaftliche Bildung zu ermöglichen“, erläutert Projektleiterin Dr. Petra Boxler von der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen. „In ‚konstruktiv‘ setzen wir diese Herausforderung um. Grundständiges Studium und Weiterbildung müssen künftig enger verzahnt werden.“

Denn die Innovationszyklen werden kürzer, und von einem berufsbegleitenden Studium profitiert nicht nur das Individuum, sondern auch das Unternehmen. Mit dieser Motivation wurde im Projekt „konstruktiv“ das Modulstudium LIFE entwickelt. Seit Herbst 2017 wird es erprobt. Mit LIFE können Weiterbildungsinteressierte an Modulen aus den Themenfeldern Informatik & Digitale Medien, Produktionstechnik sowie Gesundheit & Pflege teilnehmen. Sie können Prüfungen ablegen und Credit Points erwerben. Die Module lassen sich sowohl einzeln belegen als auch zu Weiterbildungszertifikaten zusammenfassen. In der zweiten Förderphase von „konstruktiv“ ist geplant, dieses Angebot bis zum möglichen Masterabschluss auszuweiten.

Flexible Lehrpläne für Berufstätige

Wesentlicher Arbeitsschwerpunkt in „konstruktiv“ ist die Entwicklung flexibler Lehrpläne, mit denen die Weiterbildungswünsche von Berufstätigen bestmöglich abgebildet werden sollen. Um die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familienpflichten zu verbessern, soll ein Teil der Lehre raum-zeitlich flexibel erfolgen. Dieser Ansatz sieht vor, dass Präsenzveranstaltungen durch E-Learning oder angeleitetes Selbststudium ersetzt werden.

Ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot für die Weiterbildungsstudierenden erleichtert den Einstieg und den Verlauf des Studiums. Ziel der zweiten Förderphase ist es zudem, Strukturen zu schaffen, die das Modulstudium LIFE und die in „konstruktiv“ entwickelten Ansätze in der Universität nachhaltig verankern.

Im Sommersemester 2018 wird die Erprobungsphase von LIFE fortgesetzt. Studieninteressierte können sich noch bis zum 15. März 2018 für ausgewählte Module anmelden. Ausführliche Informationen zum Projekt „konstruktiv“ gibt es unter www.uni-bremen.de/konstruktiv und zu den Studienangeboten unter www.uni-bremen.de/life.


Fragen beantwortet:

Dr. Petra Boxler (Projektleitung)
Universität Bremen
Akademie für Weiterbildung
Telefon: 0421/218-61600
E-Mail: konstruktivprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Frau an Laptop mit Kind
Wissenschaftliche Bildung trotz Familienpflichten - mit der Universität Bremen und dem Programm "konstruktiv" kein Problem!
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