Auszeichnungen der Humboldt-Stiftung
Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht renommierte Forschungspreise an internationale Spitzenwissenschaftler:innen. Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit zu fördern und Spitzenkräfte für den Forschungsstandort Deutschland zu gewinnen.
Prof. Dr. Susan Peabody
2025
Professorin Susan Peabody von der Washington State University, Vancouver, Washington, USA forscht im Rahmen ihres Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung zwei Monate an der Universität Bremen. Gemeinsam mit Professorin Rebekka von Mallinckrodt arbeitet sie an einem Projekt über die Präsenz versklavter und freier People of Color im frühneuzeitlichen Europa.

Prof. Dr. Maria Karakinou
2019
Professorin Maria Kanakidou wurde mit dem Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Gemeinsam mit ihrem Gastgeber, Professor Mihalis Vrekoussis von der Universität Bremen, hat sie einen einzigartigen Modellierungsrahmen entwickelt, der traditionelle und moderne Modellierungswerkzeuge mit Erdbeobachtungsdatenprodukten kombiniert. Damit treiben sie die Optimierung von Schätzungen der Oberflächenflüsse voran. Diese Schätzungen sind für die Bewertung ihrer Auswirkungen auf das Klima beziehungsweise die Ökosysteme notwendig und basieren auf Erdsystemmodellen.
Prof. Dr. Karol Miller
2015
Professor Karol Miller von der University of Western Australia ist Träger des Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er entwickelt komplexe bildgeführte Verfahren für den Operationssaal. Dazu gehört die Computersimulation von Eingriffen bei hochgefährlichen Arterienerweiterungen im Bauch oder der biomechanischen Modellberechnung von Verformungen weicher Organe sowie bei der Abgrenzung von Hirntumoren gegenüber gesundem Gewebe. Der Informatikprofessor und Radiologe setzt seine wissenschaftliche Arbeit an der Universität Bremen fort.
Prof. Dr. Krishnendu Chakrabarty
2014
Professor Krishnendu Chakrabarty von der Duke University (North Carolina, USA) hat 2014 einen der mit 60.000 EUR dotierten Forschungspreise der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten. Als Gastinstitution hat der international renommierte US-Wissenschaftler gezielt die Universität Bremen gewählt. Seit vielen Jahren unterhält die Duke University, eine oft auch als „Harvard des Südens“ bezeichnete Privat-Universität in North Carolina, eine enge Forschungskooperation mit der AG Rechnerarchitektur im Fachbereich Mathematik / Informatik der Uni Bremen. Dabei geht es um neue Entwürfe für Schaltkreise.



