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Geschichte

  • 1968

    Die Grundsteinlegung im Blockland

  • 1969

    Als der Campus noch Wiese war

  • 1971

    Der Gründungssenat

  • 1975

    Als Reaktion auf eine "stern"-Reportage mit dem Titel „Geht die rote Uni baden?“: v.l. Rektor Hans-Josef Steinberg, Konrektor Gerhard Stuby, Kanzler Hans Heinrich Maaß (weiter hinten), Dienstleister Günter Schattauer, Student Helmut Zachau und Konrektor Stefan von Aufschnaiter im Mensa-See

  • 1989

    Bau des Fallturms am Zentrum für angewandte Raumfahrt­technologie und Mikro­gravitation (ZARM) der Universität Bremen

  • 1991

    Annelie Keil erhält den ersten Berninghausenpreis für gute Lehre.

  • 1994

    Das Bohrkernlager im Fachbereich Geowissenschaften wird eingeweiht. Heute ist es das größte der weltweit drei Bohrkernlager des Integrierten Ozeanbohrprogramms IODP (Integrated Ocean Drilling Program) und wird vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen betrieben.

  • 1996

    Mit der Schienenlegung im Zentralbereich wird die Universität an das Bremer Straßenbahnnetz angeschlossen.

  • 2002

    Die Graduate School of Social Sciences (GSSS) startet im Jahr 2002. Gemeinsam mit der Jacobs University wird daraus 2007 die Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Sie ist eine im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte interdisziplinäre Graduiertenschule.

  • 2010

    Der neue Campuspark und das erweiterte Mehrzweckhochhaus (MZH) werden eröffnet.

  • 2012

    Die Universität Bremen gewinnt mit ihrem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil. Zukunftskonzept für eine profilierte mittelgroße Universität“ die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Zusätzlich werden das Exzellenzcluster "The Ocean in the Earth System - MARUM" und die Graduiertenschule "Bremen International Graduate School of Social Sciences" (BIGSSS) im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.

  • 2013

    Der erste OPEN CAMPUS lädt unter dem Motto "Welten öffnen - Wissen teilen" Menschen aus Bremen und umzu auf den Campus ein. Der OPEN CAMPUS wird seitdem alle zwei Jahre veranstaltet.

Die Geschichte der Universität Bremen

Gründung in Zeiten gesellschaftlicher Erneuerung

Die Uni Bremen ist eine junge Universität: Sie wurde 1971 gegründet. In einer Zeit gesellschaftlicher Erneuerung entstand das „Bremer Modell“. Seine Kernelemente gelten noch heute und haben die außergewöhnlichen Forschungserfolge erst möglich gemacht: Interdisziplinarität, forschendes Lernen in Projekten, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Neue Leitziele sind hinzugekommen: Internationalisierung von Lehre und Forschung, Gleichberechtigung der Geschlechter, umweltgerechtes Handeln.

Konsolidierung in den 80er Jahren – heute auf Erfolgskurs

Nach der Gründung der Universität - als „wissenschaftlicher Komplex“ vor den Toren der Stadt - und verschiedenen Reformen in der Anfangszeit fand in den 80-er Jahren eine Konsolidierung statt. Die Bremer Universität wuchs. Natur- und ingenieurwissenschaftliche Fachbereiche wurden neu gegründet, die Uni kooperierte mit dem ebenfalls neu gegründeten Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, und der Technologiepark entstand (ab 1988).

Außerdem verzeichnete die Universität erste Erfolge bei der Einrichtung von Sonderforschungsbereichen (1986 wurde sie in die Deutsche Forschungsgemeinschaft aufgenommen) und bei der Einwerbung von beachtlichen Summen an Drittmitteln. Immer bessere Plätze in den Forschungsrankings, große überregionale Anerkennung und viele Stiftungsprofessuren waren die Folgen dieser Entwicklung.

Die Universität ging diesen Weg mit der Etablierung ihrer neuen Leitziele erfolgreich weiter. Sie widmete sich unter anderem der Nachwuchsförderung in der Forschung und setztePersonalentwicklungsprogramme für das junge Wissenschaftspersonal auf, das durch den Generationenwechsel in der Professorenschaft in großer Zahl an die Universität kam. Hinzu kamen umfassende Veränderungen in Lehre und Studium, etwa eine neue Aufnahmepolitik mit fachspezifischen Zugangvoraussetzungen und die schnelle Umstellung der Studienprogramme auf Bachelor- und Masterabschlüsse. Belohnt wurde das Engagement mit dem Titel „Stadt der Wissenschaft 2005“, den Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur für Bremen und Bremerhaven gemeinsam errangen.

Rund 25.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten heute an der Universität Bremen. Sie ist das wissenschaftliche Zentrum im Nordwesten Deutschlands und bekannt für ihre Stärken in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowieSozial- und Geisteswissenschaften. Die Arbeiten ihrer zum Teil weltweit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wichtige Impulsgeber für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung. Auf ihren Erfolgen, die sich auch beim hervorragenden Abschneiden bei der Exzellenzinitiative 2012 zeigten, ruht sich die Universität jedoch nicht aus. Als „lernende Organisation“ ist sie bestrebt, ihre Rolle immer wieder neu zu definieren, die sie in der gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschaftslandschaft ausfüllen will.

Mehr über die Geschichte der Universität Bremen

Einen historischen Abriss über die Geschichte der Universität Bremen bietet das Universitätsarchiv. Neben der Funktion als Gedächtnis der Universität Bremen unterstützt das Archiv die Forschungen zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte.

Der Trailer des Uni-Films "Von Marx zu Darwin" (produziert von Michael Wolff, "fact+film")

Bücher und Filme

Viele interessante Einblicke in ihre Entwicklung bietet auch das im Jahr 2006 zum 35-jährigen Bestehen der Universität erschienene Magazin. Anlässlich des 40. Geburtstags ist im Oktober 2011 das Buch "40 Jahre Universität Bremen – 40 Jahre Bewegung" im Temmen-Verlag erschienen. Darin schaut der Journalist und Bremer Uni-Absolvent, Peter Meier-Hüsing, auf die vergangenen vier Jahrzehnte Unigeschichte zurück und spart dabei nicht an Kritik, Witz und Sympathie. Ein weiteres Buch über die Bremer Universität ist im Donat-Verlag erschienen. Dr. Birte Gräfing beschreibt in dem Band „Tradition Reform“ die stark umkämpften Anfänge. „Von Marx zu Darwin – Universität Bremen – eine Zeitreise“ heißt der Dokumentarfilm über die Unigeschichte, den der Alumnus Michael Wolff mit seiner Bremer Medienproduktionsfirma „fact+film“ gedreht hat. Die Uraufführung des Flms war im November 2011 in der Bremer Schauburg zu sehen. Der Film ist in der Pressestelle der Universität Bremen erhältlich.

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