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Worum geht es hier?

Der Prozess: Eine Strategie zur digitalen Transformation entwickeln

Status-Quo 2019 – Leitsätze 2020 – Maßnahmen 2021

Um unsere Universität im digitalen Wandel zu verorten und unseren Umgang damit selbstbewusst zu gestalten, müssen wir über die Digitalisierung gemeinsam nachdenken – über die Corona-Krisenbewältigung hinaus.

Um die digitale Transformation der Universität Bremen künftig klug zu gestalten, braucht es möglichst viele und vielfältige Perspektiven. Mittels eines breit angelegten Beteiligungsprozesses gilt es, eine langfristig wirksame Strategie zur digitalen Transformation für die Universität Bremen zu entwickeln.

Der Modus der Strategieentwicklung ist agil und situativ flexibel. Wir akzeptieren, dass die operative Digitalisierung der Universität ohnehin und fortlaufend stattfindet. Während der Erarbeitung der Strategie werden also aktuelle Digitalisierungsprojekte und -aktivitäten der Universität weder gestoppt noch beschleunigt.

Um der Dynamik des digitalen Wandels gerecht zu werden, möchten wir, wann immer möglich, von guten Beispielen anderer Institutionen lernen, externen Rat einholen und in Verbünden arbeiten. Für das Rektorat gestaltet die Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz den Strategieentwicklungsprozess und stimmt sich dabei mit Professor Dr. Andreas Breiter in der neu geschaffenen Funktion eines Chief Digital Officer eng ab.

Sowohl über die bisherigen als auch über die nächsten Schritte halten wir Sie an dieser Stelle und auf verschiedenen Kanälen auf dem Laufenden. Für Fragen oder Anregungen stehen wir gern zur Verfügung.

Das Ziel: Eine Strategie zur digitalen Transformation

Wir formulieren eine Strategie zur digitalen Transformation, die alle Bereiche der Universität umfasst. Ihren Kern bilden einige wenige Leitsätze.

Ergänzend werden Maßnahmen auf drei Ebenen und in zeitlicher Hinsicht für alle transparent gemacht:

  • To do: Was wird aktuell getan, weil es laufend oder schon entschieden oder zwingende Anforderung ist?
  • To decide: Was ist in Vorbereitung, zu entscheiden und mit Ressourcen zu versehen, da Konzepte und Alternativen schon jetzt oder sehr bald vorliegen?
  • To discuss: Was ist zu diskutieren, abzuwägen, zu entwerfen? Was soll als wilde Idee aufgehoben bleiben?

Die Strategie soll in den Folgejahren, in Verantwortung des Chief Digital Officers, regelmäßig aktualisiert werden und den Umgang der Universität mit den Herausforderungen der Digitalisierung künftig anleiten.

Der Weg: Partizipative Strategieentwicklung

Wir alle sind gefordert, unsere Erfahrungen mit dem Thema Digitalisierung zu reflektieren, zu bewerten und uns an der Entwicklung einer Strategie für die digitale Transformation unserer Universität zu beteiligen.

Die digitale Transformation wird auch Bereiche und Themen betreffen, die in der Corona-Krise kaum eine oder keine Rolle gespielt haben, die deshalb langfristig aber nicht weniger wichtig sind, wie etwa:

  • Weiterentwicklung des Campusmanagementsystems
  • Open Access Publizieren
  • E-Rechnung und Onlinezugangsgesetz

Bis Ende des Jahres 2020 möchten wir Leitsätze erarbeiten, die künftig dazu beitragen sollen, Digitalisierungsaktivitäten besser zu priorisieren, zu planen und die Durchführung zu koordinieren.

Alle Angehörigen der Universität sind eingeladen, nachzudenken, mitzureden, ihre Erfahrungen und Erwartungen in den Prozess einzubringen.

Was bisher geschah

Während der Peer-to-Peer-Strategieberatung durch das Hochschulforum Digitalisierung fanden sich im Februar 2020 zum Hochschulbesuch der Peers sehr viele motivierte Studierende und Lehrende ein, um ihre Ideen und Vorschläge einzubringen und zu diskutieren, wie das digitale Lernen und Lehren an der Universität Bremen künftig gestaltet und unterstützt werden sollte.

Unter dem Eindruck der Corona-Krise beauftragte das Rektorat zum 1. April 2020 Professor Dr. Andreas Breiter, die Aufgaben eines Chief Digital Officer an der Universität Bremen wahrzunehmen.

Das Rektorat hatte das Thema digitale Transformation bereits Monate vor der Corona-Pandemie auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgehend von dem Ziel ‚Digitalisierung gestalten‘ der Strategie 2018–2028 wurde die Stabsstelle Strategische Projekt und Exzellenz (SPE) beauftragt, die Entwicklung einer gesamtuniversitären Strategie zur digitalen Transformation zu koordinieren.

Zunächst wurde von SPE eine ‚Begriffssystematik Digitalisierung an Hochschulen‘ und anschließend mit Unterstützung durch an die 40 Expert*innen ein umfassender Status-Quo-Bericht zum Stand der Digitalisierung an der Universität Bremen erarbeitet. Er wurde in einer ersten Lesung mit den Dekaninnen und Dekanen besprochen.

Parallel hatte sich die Universität erfolgreich um die Peer-to-Peer-Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) beworben.

Im Jahr 2019 wurde die Universität Bremen auch Partnerin des Europäischen Universitätsnetzwerks Young Universities for the Future of Europe (YUFE). In diesem Rahmen wird u.a. das Arbeitspaket Student Journey umgesetzt, das allen Studierenden eine europäische Studienerfahrung ermöglichen soll. Dabei spielen virtuelle Mobilität und eine vernetzte Studieredenverwaltung innerhalb des Europäischen Bildungsraums eine wichtige Rolle.

Aktualisiert von: SPE