Zum Inhalt springen

Bremer Rahmenbedingungen

Grundbesoldung

In Bremen ist die Besoldung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern in den Besoldungsgruppen W durch das Gesetz über die Besoldung der bremischen Beamtinnen und Beamten sowie Richterinnen und Richter (Bremisches Besoldungsgesetz - BremBesG) festgelegt.

Grundgehalt

(BremBesG §27, Anlage 3, gültig ab 01. Juli 2018 )

W1: 4.364 €

W2: 4.968 €

W3: 6.007 €

Berufungsleistungsbezüge

(BremBesG §28, Abs. 2)

werden mindestens in dieser Höhe unbefristet gewährt, sind ruhegehaltsfähig und nehmen an Besoldungsanpassungen teil

W1: ---

W2: 674 €

W3: 674 €

Weitere Leistungsbezüge

(BremBesG §28, Abs. 1, BremHLBV § 3)

Neben der Grundbesoldung können in den Berufungsverhandlungen weitere Leistungsbezüge vereinbart werden. Es wird unterschieden zwischen

  • Unbefristeten Berufungsleistungsbezügen, die aufgrund eines besonderen Anforderungsprofils vergeben werden. Diese Bezüge werden mit den 674 € (siehe Tabelle oben) verrechnet.

und

  • Befristeten Berufungsleistungsbezügen, die mit Zielvereinbarungen verknüpft werden. Diese Leistungsbezüge werden in der Regel befristet für drei Jahre gewährt, sind nicht ruhegehaltfähig und nehmen nicht an den Besoldungsanpassungen teil.

Besondere Leistungsbezüge und Funktionsleistungsbezüge

In den Berufungsverhandlungen wird nicht über besondere Leistungsbezüge (BremHLBV § 4) und Funktionsleistungsbezüge (BremHLBV § 5) verhandelt, da sich diese immer auf erbrachte Leistungen bzw. auf die Ausübung einer besonderen Funktion im Rahmen der Hochschulselbstverwaltung beziehen.

Rufinhaberinnen und Rufinhaber werden in den Berufungsverhandlungen darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich als Professorinnen und Professoren der Universität Bremen um besondere Leistungsbezüge (§§ 2 und 3 der Leistungsbezügeordnung der Universität Bremen) bewerben können. Dabei wird auf den frühestmöglichen Zeitpunkt der Bewerbung hingewiesen.

Besondere Leistungsbezüge dürfen nicht die gleichen Leistungen umfassen, die in den Berufungsleistungsbezügen mit Zielvereinbarungen verknüpft sind.

Lehrverpflichtung

An der Universität Bremen wird die Lehrverpflichtung  in den Berufungsverhandlungen festgelegt. Sie beträgt für Professorinnen und Professoren (§ 4 Nr. 1 der LVNV) zwischen 8 und 10 Lehrveranstaltungsstunden (LVS).

Eine Reduktion der Lehrverpflichtung unterliegt den Regelungen des § 7 LVNV, d.h. einem Antragsverfahren.

Für Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren beträgt die Lehrverpflichtung in der ersten Phase 4 LVS und in der zweiten Phase zwischen 6 und 8 LVS gemäß Berufungsvereinbarung (vgl.§ 4 Nr. 2 LVNV).