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                    <title>Universität Bremen - Im Porträt: Unsere Wissenschaftler:innen stellen sich vor</title>
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                    <description>Die (Senior) Researcher und (Senior) Lecturer der Universität Bremen stellen sich vor.</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 18:49:16 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Thu, 18 Jan 2024 15:48:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Thomas Grunau</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/thomas-grunau</link>
                            
                            <description>Dr. Thomas Grunau ist seit September 2023 Researcher im Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik (Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Grunau, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>Derzeit arbeite ich an einer ökonomisch informierten Theorie der (frühen) Kindheit. Konkret sollen in dem Projekt, das mehrere Teilbereiche umfasst, Märkte der Betreuung, Bildung, des Konsums und der Freizeit beschrieben und miteinander relationiert werden.</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „Researcher“ entschieden?</strong></p><p>Die Stelle als Researcher mit Tenure Track zum Senior Researcher an der Universität Bremen ist für mich besonders aus drei Gründen attraktiv. Erstens bietet diese innovative Position eine sehr gute Möglichkeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. der Dual Career. Hierzu trägt auch die Perspektive einer Entfristung der Stelle bei entsprechender Leistung bei. Der Tenure Track ist zweitens ein Arrangement zwischen Fakultät und Forscher*in, der beiden Seiten eine verlässliche Grundlage bereitstellt, auf deren Basis gegenseitige Erwartungen festgehalten und transparent werden. Schließlich stellt die Position des (Senior) Researchers in meinem Fall eine herausragende Möglichkeit dar, das Arbeitsgebiet der Elementarpädagogik in Forschung und Lehre an entscheidender Stelle mitzugestalten.</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Für diese Beurteilung ist es in meinem Fall noch zu früh, da ich erst seit Kurzem als Researcher angestellt bin. Nach den ersten Erfahrungen könnte ich mir derzeit dennoch kein besseres Karrieremodell für mich vorstellen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Thomas_Grunau-002__1__be2edeb807.jpg" length="192046" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_Thomas_Grunau-002__1__be2edeb807.jpg" fileSize="192046" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Heinrich Liesefeld</title>
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                            <description>Dr. Heinrich Liesefeld  ist seit November 2020 Senior Researcher für Angewandte Statistik und Kognitive Modellierung (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften) an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Liesefeld, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>Ich betreibe Grundlagenforschung zum visuellen System des Menschen. Mich interessiert vor allem, wie wir visuelle Eindrücke kurzfristig aufrechterhalten (visuelles Arbeitsgedächtnis) und wie wir, aus dem überwältigenden Strom an visuellen Reizen, die für unsere aktuellen Ziele relevantesten Reize auswählen (visuelle Suche). Dabei setze ich eine Vielzahl von Methoden ein, wie die Messungen von Tastendrücken und Augenbewegungen, Elektroenzephalographie und kognitive Modellierung. Ich trage auch zur Weiterentwicklung der von mir eingesetzten Methoden bei und habe z.B. kürzlich ein dreijähriges DFG-Projekt zu sogenannten Speed-Accuracy-Tradeoffs in kognitiven Experimenten eingeworben (zusammen mit Prof. Dr. Markus Janczyk). Momentan engagiere ich mich außerdem stark für internationale Groß-Kollaborationen, bei denen viele Expert:innen zu einem Thema zusammenkommen und sowohl Ideen und Fachwissen austauschen als auch verfügbare Ressourcen bündeln. Ich halte dies für einen vielversprechenden Ansatz zur Überwindung der verschiedenen aktuellen „Krisen“ in der Psychologie bzw. in der Wissenschaft allgemein.</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „(Senior) Researcher“ entschieden?</strong></p><p>Auf die ausgeschriebene Stelle als (Senior) Researcher für angewandte Statistik und kognitive Modellierung am Institut für Psychologie habe ich mich damals beworben, weil sie mir die Aussicht auf eine sichere Laufbahn als Wissenschaftler geboten hat und mein Profil gut auf die Stellenbeschreibung gepasst hat. Beruflich ist mir am wichtigsten, möglichst viel Zeit für meine Forschung und für die Ausbildung talentierter Forscher:innen zu haben und ich denke, dass die Position eines (Senior) Researchers dafür großes Potential bietet.</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Ob ich mich wieder für diesen Karriereweg entscheiden würde, hängt jetzt davon ab, ob sich diese Hoffnung bestätigt. Im Vergleich zu anderen Mittelbaustellen sind sicherlich die Entfristung und die Unabhängigkeit in der Forschung und Lehre deutliche Vorteile. Im Vergleich zu einer Professur könnte die deutlich niedrigere Belastung durch Kommissionsarbeit und Lehrkoordination ein Grund sein, sich für eine (Senior) Researcher-Position zu entscheiden. Ein Nachteil ist die mangelnde Ausstattung; als empirische Wissenschaft, lässt sich die kognitive Psychologie nur betreiben, wenn Gelder für Versuchspersonen und studentische Hilfskräfte zur Verfügung stehen. Aber dieser Nachteil lässt sich durch die Einwerbung von Drittmitteln ausgleichen und stellt insofern auch eine starke Motivation zum Schreiben von Drittmittelanträgen dar. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Konkretisierung dieser ja recht jungen Stellenkategorie an der Universität Bremen gestaltet, und versuche mein Bestes positiv zur Entwicklung und Sichtbarkeit dieses vielversprechenden Konzepts beizutragen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Heinrich_Liesefeld-005__1__0975d3b395.jpg" length="212835" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_Heinrich_Liesefeld-005__1__0975d3b395.jpg" fileSize="212835" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Urania Julia Milevski</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/urania-julia-milevski</link>
                            
                            <description>Dr. Urania Julia Milevski ist seit Mai 2019 Lecturer für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medien, (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften) an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Milevski, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>Gerade habe ich einen Aufsatz zur Darstellung von sexualisierter Gewalt in der Literatur des 19. Jahrhunderts fertig gestellt, der bald im Sammelband „Text/Körper“ erscheinen wird. Dieses Thema begleitet mich seit meiner Promotion über Erzählweisen von vergeschlechtlichter Gewalt in deutschsprachigen Romanen um 2000. Außerdem gebe ich ein Seminar zu postsowjetischen Erinnerungsdiskursen in Literatur, Theater und Film, das mir großen Spaß macht und an ein aktuelles Forschungsprojekt mit einer Kolleg:in der Universität Trier anknüpft, in dem es um Literatur osteuropäischer Prägung geht, die Erinnerung und Identität grenzüberschreitend inszeniert – transnational, transgenerational, aber auch transgender. Schließlich finalisiere ich mit der Arbeitsgruppe „Plausibilisierung von literaturwissenschaftlichen Interpretationen“ (ArguLit, Universität Göttingen) gerade unsere Publikation mit spannenden Ergebnissen über das literaturwissenschaftliche Arbeiten und Argumentieren.</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „(Senior) Researcher/Lecturer“ entschieden?</strong></p><p>Lehre und Forschung gehören für mich eng zusammen, sodass das Stellenprofil des Lecturers für mich sehr gut passt. Ich habe die meisten Freiheiten, die auch eine Professur besitzt, kann eigenes Geld einwerben und ausgeben, eigenverantwortlich arbeiten und bin durch den Schwerpunkt in der Lehre trotzdem nicht so stark in der Pflicht, immer neue Drittmittelanträge zu formulieren – selbst dann, wenn die Kreativität das mal nicht zulässt. Außerdem bietet diese Stelle eine echte Alternative zur Professur, die mir die Sicherheit gibt, Lehrprojekte, Studiengangsentwicklung und Forschungsvorhaben längerfristig zu planen und zu verfolgen.</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Ja, ich würde mich wieder für die Position als Lecturer entscheiden. Die Diskussionen um das WissZeitVG, um #ichbinhanna und #ichbinreyhan, haben deutlich gezeigt, dass im Bereich des akademischen Mittelbaus dringender Handlungsbedarf besteht. Strukturen und Stellenprofile müssen verändert werden, um ein funktionierendes akademisches System zu schaffen und zu erhalten. Die Bremer Stellenprofile, die (Senior) Researcher und Lecturer, sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Ich bin natürlich stolz, Teil einer Initiative zu sein, die die aktuellen Missstände in der Academia ernst nimmt.</p>]]></content:encoded>
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                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Urania_Milevski-007__1__28318c35a6.jpg" length="217781" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Urania_Milevski-007__1__28318c35a6.jpg" fileSize="217781" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 10:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Nils Lehnert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/nils-lehnert</link>
                            
                            <description>Dr. Nils Lehnert ist seit April 2022 Lecturer für Germanistische Literaturwissenschaft im Arbeitsbereich Kinder- und Jugendliteratur/Kinder- und Jugendmedien, (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften) an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><strong>Herr Lehnert, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p class="MsoPlainText">Neben dem „Tagesgeschäft“ der zu korrigierenden Haus- und Bachelorarbeiten sowie des zu planenden anstehenden Semesters schreibe ich einige Aufsätze zum Motiv des ersten Mals in Kinder- und Jugendmedien, zu Mobilität in Ökonarrativen und zu Deutschrap für Kinder. Zudem gebe einen Sammelband zu Idyllen und Sehnsuchtsorten in Kinder- und Jugendliteratur/-medien&nbsp;heraus. Durch die dezentrale Selbstverwaltung an der Universität Bremen gibt es zudem immer genug zu tun: als Mittelbauvertreter im Fachbereichsrat oder Modulbeauftragter etwa.</p><p class="MsoPlainText"><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg "Lecturer" entschieden? </strong></p><p class="MsoPlainText">Erfahrungsgemäß zieht die Notwendigkeit größerer Qualifikationsschriften die Konsequenz nach sich, dass für (auch: hochschuldidaktisch reflektierte) Lehre (zu) wenig Zeit bleibt. Die Arbeit mit Studierenden, auch über das Mindestmaß der Wissensvermittlung hinaus, ist aber höchst wichtig und macht in der Regel große Freude. Lecturer-Stellen bieten – neben einer Zukunftsperspektive und fairer Entlohnung – qua Stellenprofil die Möglichkeit, die Lehre in ihr Recht zu setzen. So konnte ich im Rahmen einer Projektarbeit Studierende zu einer eigenen Postersession auf einer Fachtagung animieren, gerade werden Rezensionen von Studierenden überarbeitet, um sie auf einschlägigen Fachportalen zu veröffentlichen.</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p class="MsoPlainText">Jederzeit: ja! Sein Leben nicht mehr am Sammeln von weiteren Qualifikationen, dem Akkordveröffentlichen oder der Einwerbung von Drittmitteln auszurichten, um vielleicht irgendwann einmal eine Professur zu erhaschen, die ihrerseits dann wieder mit enormen bürokratischen Verpflichtungen verbunden ist, wirkt nachgerade befreiend – und entbindet Kreativität und Engagement auf vielen anderen Ebenen, zumindest in meinem Fall. Das können ungewöhnliche Kooperationen, Ko-teaching-Projekte oder Vorträge sein, die auch einmal vom Fokus entfernt liegen bzw. positiv gewendet die Perspektive weiten. Natürlich ist die Beantwortung dieser Frage prospektiv insofern, als die Entfristung, also die positive Evaluation zum Senior Lecturer, bei mir noch ansteht.</p><p class="MsoPlainText">&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Nils_Lehnert-010__1__b27670a69c.jpg" length="259478" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Nils_Lehnert-010__1__b27670a69c.jpg" fileSize="259478" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Julia Stern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/julia-stern</link>
                            
                            <description>Dr. Julia Stern ist seit Juli 2021 Researcher im Arbeitsgebiet &quot;Psychometrie und Forschung zu Individuellen Differenzen&quot; (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften) an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Stern, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>Ich schreibe aktuell an einem Forschungsartikel zur Persönlichkeit und Lebenszufriedenheit von Menschen, die das Rentenalter erreicht haben und in ihrem bisherigen Leben noch keine feste romantische Beziehung eingegangen sind. Dafür nutze ich Daten einer europaweiten Studie mit fast 80.000 Teilnehmenden. Außerdem arbeite ich an einem Drittmittelantrag, um in Zukunft weiter meinen bisherigen Hauptforschungszweig zu verfolgen und zu untersuchen, wie Hormone bzw. hormonelle Veränderungen, individuelle Unterschiede zwischen Menschen, aber auch Entwicklungen von Eigenschaften oder Schwankungen im Verhalten innerhalb derselben Person erklären können. Nachdem ich in der Vergangenheit viel natürliche Hormonveränderungen über den weiblichen Menstruationszyklus und damit einhergehende Schwankungen im Erleben und Verhalten erforscht habe, kann ich mir gut vorstellen, mich verstärkt mit Jugendlichen und hormonellen Veränderungen in der Pubertät zu beschäftigen.</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „Researcher“ entschieden?</strong></p><p>Weil dieser Karriereweg sehr viele Vorteile miteinander vereint. Ich genieße die hohe Selbstständigkeit in Forschung und Lehre, die mit dieser Position einhergeht und übernehme gerne Verantwortung. Gleichzeitig bin ich mit einer Arbeitsgruppe assoziiert und habe viel Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die in einem ähnlichen Bereich forschen. Diese Bewegung hin zu einer Departmentstruktur, wie sie in anderen Ländern üblich ist, finde ich für das deutsche Wissenschaftssystem sehr bereichernd und unterstützungswürdig. Selbstverständlich ist aber auch die berufliche Sicherheit in einer bereits frühen Karrierephase ein wichtiger Vorteil dieser Stellen. Die verkürzte Tenure Track Phase (im Vergleich zur Juniorprofessur) mit sehr transparenten Evaluationskriterien macht den Karriereweg ausgesprochen attraktiv und bietet trotzdem auch nach der Entfristung Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Flexibilität.</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Auf jeden Fall. Ich bin mit diesem Karriereweg aufgrund der genannten Vorteile bislang sehr zufrieden und fühle mich darüber hinaus in Bremen sehr wohl.</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Julian Decius</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/julian-decius</link>
                            
                            <description>Dr. Julian Decius ist seit Oktober 2021 Researcher in der Wirtschaftspsychologie (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft) an der Universität Bremen.

</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Decius, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>In meiner Forschung beschäftige ich mich insbesondere damit, wie Mitarbeitende ihr Kompetenzniveau halten und ausbauen können – kurzfristig hinsichtlich der Herausforderungen des Arbeitsalltags, mittelfristig zur Sicherung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit und langfristig zur nachhaltigen Karriereentwicklung. Unternehmen können beispielsweise das informelle und selbstregulierte Lernen durch „New Work“-Maßnahmen und eine positive Lern- und Feedbackkultur fördern. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Organisation insgesamt. Allerdings beschäftige ich mich auch mit den „dunklen Seiten“ von Weiterbildung, Lernen und Wissenstransfer. Zu nennen ist hier beispielsweise das Erlernen von unethischen Verhaltensweisen oder absichtliches Verstecken des eigenen Wissens vor anderen. Aktuell untersuche ich in einem Laborexperiment die Frage, ob die Nutzung von generativer KI wie ChatGPT arbeitsbezogenes Lernen eher unterstützt oder hemmt, und ob dies eventuell abhängig ist von externen Faktoren wie Zeitdruck.<br> &nbsp;</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „Researcher mit Tenure Track zum Senior Researcher“ entschieden?</strong></p><p>Die Stellenkategorie ist für mich ein reizvolles Modell, da ich es durch die Erfüllung der Kriterien in meiner Evaluationsvereinbarung selbst in der Hand habe, dauerhaft in meinem Traumberuf Wissenschaft arbeiten zu können. Diese Sicherheit im Hintergrund motiviert mich, neben der täglichen Arbeit an Manuskripten auch langfristige Projekte wie das kürzlich zusammen mit einem Kollegen vom iaw eingeworbene fünfjährige BMBF-geförderte regionale Kompetenzzentrum der Arbeitsforschung „RessourcenEntwicklung in Dienstleistungsarbeit – RessourcE“ zu initiieren. Die Stellenkategorie bietet außerdem das Potenzial zur Weiterqualifikation, da im Falle einer positiven Evaluation auch Habilitationsäquivalenz nachgewiesen ist.<br> &nbsp;</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Ich würde mich wieder entscheiden, eine Stelle als „Researcher mit Tenure Track zum Senior Researcher“ anzutreten, da die Stellenkategorie eine hohe Eigenständigkeit aufweist. Als Researcher kann ich mich in Forschung und Lehre frei entfalten und mein Forschungsprofil schärfen. Diese hohe Autonomie bei gleichzeitig exzellenter Einbindung in die institutionelle Struktur, die Verstetigungsperspektive, große Anerkennung der Stellenkategorie im Fachbereich, sowie sehr gute Kooperationsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Universität machen diesen Karriereweg in meinen Augen deutlich attraktiver als reguläre Postdoc-Stellen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_Julian_Decius-009_6fabada32e.jpg" length="184412" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_Julian_Decius-009_6fabada32e.jpg" fileSize="184412" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Katharina Klug</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/katharina-klug</link>
                            
                            <description>Dr. Katharina Klug ist seit April 2021 Researcher im Bereich Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Klug, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>In meiner Forschung geht es darum, wie sich die moderne Arbeitswelt auf Stress, Gesundheit und Lebensqualität der Beschäftigten auswirkt. Ein Schwerpunkt liegt auf Beschäftigungsbedingungen im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Unsicherheit. Beispielsweise untersuche ich in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt gemeinsam mit dem Projektteam die Nachwirkungen der Covid 19-Pandemie auf die erlebte wirtschaftliche Unsicherheit und die psychische Gesundheit von Beschäftigten, die ihre Erwerbstätigkeit einstellen, reduzieren oder unterbrechen mussten.</p><p>Ein zweiter Forschungsschwerpunkt ist die Rolle von Führungskräften für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. In einer aktuellen Studie gehe ich der Frage nach, welche Arbeitsbedingungen Führungskräfte selbst brauchen, um die Arbeit für ihre Mitarbeitenden motivierend und gesundheitsförderlich gestalten zu können.</p><p>In der Lehre gebe ich im Master Wirtschaftspsychologie Veranstaltungen zu Grundlagen der Psychologie, Arbeit und Gesundheit, Sozialpsychologie und Forschungsmethoden.<br> &nbsp;</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „(Senior) Researcher/Lecturer“ entschieden?</strong></p><p>Der Tenure Track und die Eigenständigkeit in Forschung und Lehre waren für mich entscheidend. Der Tenure Track bietet eine attraktive Karriereperspektive in der Wissenschaft, die durch eine Zielvereinbarung klar geregelt ist. Die Eigenständigkeit, also die Anstellung direkt am Fachbereich, bietet mir viele Freiheiten in meiner Forschung und Lehre. Natürlich muss es auf der konkreten Stelle dann auch inhaltlich passen.<br> &nbsp;</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Jederzeit. Die Researcher-Stelle ermöglicht mir langfristig eine Karriere im akademischen Mittelbau. Durch gute Forschungsbedingungen ist die Möglichkeit zur Professur trotzdem nicht verbaut.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_Katharina_Klug-006_ddea302cbb.jpg" length="210273" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_Katharina_Klug-006_ddea302cbb.jpg" fileSize="210273" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Dr. Paul Klar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/senior-researcher-senior-lecturer/im-portraet-unsere-wissenschaftlerinnen-stellen-sich-vor/detailansicht/paul-klar</link>
                            
                            <description>Dr. Paul Klar ist seit August 2022 Researcher am Fachbereich 05 für Geowissenschaften an der Universität Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Klar, woran arbeiten Sie derzeit?</strong></p><p>Mein Forschungsfeld befasst sich mit der Bestimmung von Kristallstrukturen unter der Nutzung von Elektronenbeugung (3D ED). Die moderne Elektronenkristallographie wurde erst im vergangenen Jahrzehnt etabliert und ist daher noch eine sehr junge Methode. Das ist zum einen problematisch, da man viele experimentelle Schritte und die Auswertung oft nicht mit einem einfachen Knopfdruck durchführen kann. Andererseits ist es spannend, zu der Entwicklung der Methode beizutragen. Die Methoden wende ich an, um Details in Kristallstrukturen von Alumosilikaten, Mineralen sowie organischen Verbindungen zu bestimmen.<br> &nbsp;</p><p><strong>Warum haben Sie sich für den Karriereweg „(Senior) Researcher/Lecturer“ entschieden?</strong><br><br> Nach meinem ersten Postdoc-Vertrag war für mich die tickende Uhr des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes noch nicht sehr präsent. Erst nachdem andere Wissenschaftler:innen die Relevanz für meine eigene Karriereplanung aufzeigten, wurde mir bewusst, dass ich jetzt die Weichen entsprechend stellen muss.<br> &nbsp;</p><p><strong>Würden Sie sich wieder für diesen Karriereweg entscheiden und wenn ja, warum?</strong></p><p>Das Konzept ist meiner Meinung nach ein großer Schritt in die richtige Richtung. Besonders die „Probezeit“ (Tenure-Track-Phase) mit Aussicht auf eine anschließende unbefristete Stelle macht diese Stelle interessant. In Verbindung mit der einhergehenden Freiheit in der wissenschaftlichen Arbeit und der Förderung, die es erlaubt dieses Potential zu nutzen, würde ich mich wieder auf eine Researcher-Stelle mit Tenure-Track bewerben.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Paul_Klar-008_a2de7befbe.jpg" length="250810" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Paul_Klar-008_a2de7befbe.jpg" fileSize="250810" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lukas Klose / Universität Bremen</media:copyright>
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