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Mediation

Weiterbildungsprogramm (in Planung)
  • Zwei Frauen und ein Mann am Verhandlungstisch

    Ein Verfahren mit Zukunft

    Ziel von Mediation ist es, nachhaltige Lösungen zu treffen, die die Interessen von allen Konfliktparteien berücksichtigen. Dabei ist Mediation ein Verfahren, das nicht bei juristischen Konflikten, sondern auch in anderen Kontexten - beispielsweise im Unternehmen oder in der öffentlichen Verwaltung - eingesetzt wird.

Kontakt:

Liane von Döhlen

0421 - 218 61 610
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Konflikte belasten. Sie beanspruchen Zeit, Geld und Ressourcen und beeinträchtigen die Lebensqualität. Die nachhaltige Lösung von Konflikten ist sowohl ein privates wie auch ein gesellschaftliches Anliegen.

Mediation ist ein Verfahren, um juristische und andere Konflikte gemeinschaftlich zu lösen. Ihr Ziel ist es, Lösungen zu finden, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen. Dieser Prozess wird von ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren unterstützt und angeleitet.

In dem Weiterbildungsprogramm "Mediation" lernen Sie, Mediation als Instrument zur konstruktiven Konfliktlösung zu nutzen.

  • Sie lernen unterschiedliche Konzepte von Mediation kennen und diskutieren ihre gesellschaftliche Funktion.
  • Sie setzen sich mit Gesetz und Recht in der Mediation auseinander.
  • Sie lernen Modelle zur Entstehung und zum Ablauf von Konflikten kennen.
  • Sie erlernen Methoden der Gesprächsführung und probieren diese in praktischen Beispielen und Übungen aus.
  • Sie erhalten einen Überblick über die unterschiedlichen Phasen einer Mediation.
  • Sie sind Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt. Sie möchten Ihren Mandant/innen in Zukunft auch außergerichtliche Verfahren für die Konfliktlösung anbieten.
  • Sie sind als Beraterin oder Berater tätig. Sie möchten Ihr Profil ergänzen und die Mediation als Methode zur kooperativen Konfliktlösung praktizieren.
  • Sie arbeiten in der Wirtschaft, Politik, Bildung oder Verwaltung. Sie möchten Ihre Konfliktlösungskompetenz erweitern und eigenverantwortliche Lösungen mit unterschiedlichen Konfliktparteien entwickeln.

Zur Mediationsausbildung können Bewerber und Bewerberinnen zugelassen werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Abschluss eines (Fach-)Hochschulstudiums oder
  • Abschluss einer Berufsausbildung mit zusätzlicher anerkannter beruflicher Weiterbildung, die auf die Ausbildung folgte (z. B. Meister/in oder staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in)
  • und Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufspraxis
Teilnehmer/innen nach Branchen des bisherigen Weiterbildenden Studiums "Mediation"

Die Qualifizierung zum Mediator / zur Mediatorin

Übersicht über die Bausteine 

  • Baustein 1: "Motivation und Indikation für die Mediation“
  • Baustein 2: "Verfahren und Methoden der Mediation“
  • Baustein 3: "Methodenkompetenz: Aufgabe, Rolle und Anforderungen der Mediatorin / des Mediators"
  • Baustein 4: "Praxisfall mit Einzelsupervision"

Studieninhalte:

  • Konzepte von Mediation
  • gesellschaftliche Notwendigkeit und Funktion
  • Gesetz und Recht in der Mediation
  • Modelle zur Entstehung und zum Ablauf von Konflikten
  • Kriterien der Mediation
  • Kommunikation und Interaktion
  • Methoden der Gesprächsführung
  • Phasen der Mediation

Umfang & Abschluss:

Die Qualifizierung zum Mediator / zur Mediatorin dauert max. 1 ½ Jahre. Sie enthält die Bausteine 1 – 4.

Abschluss: "Zertifizierte/r Mediator/in" nach dem Mediationsgesetz

Termine:

Das Programm befindet sich zurzeit in der Planung. 

Die Qualifizierung soll Ende September 2018 starten. Die Terminplanung wird demnächst veröffentlicht.

Teilnahmeentgelt:

ca. 4.500 Euro (Änderungen vorbehalten)

Veranstalter:

Fachbereich Rechtswissenschaft, Universität Bremen

Akademie für Weiterbildung


Information, Beratung & Anmeldung:

Sie interessieren sich für unser Angebot? Gern stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Liane von Döhlen

Telefon: 0421 - 218 61 610
eMail: weiterbildungprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aktualisiert von: Katrin Heins