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Neue Publikation: The implications of automation for economic growth when investment decisions are irreversible

Torben Klarl hat in der renommierten Fachzeitschrift Economics Letters einen Beitrag zum Thema Wirtschaftswachstum im Kontext der fortschreitendenden Automatisierung von Produktionsprozessen veröffentlicht.

Mit seinem Koautor stellt Torben Klarl ein Wachstumsmodell vor, welches eine Irreversibilität in der Investitionsentscheidung Kapital vs. Automatisierungskapital (Roboter, 3D-Drucker etc.) unterstellt. Damit ist das Modell zum einen in der Lage Anpassungsdynamiken an das langfristige Gleichgewicht zu erklären, zum anderen identifizieren die Autoren einen Ungleichheitseffekt zwischen der Wachstumsrate der Produktion und dem Verhältnis Automatisierungskapital zu Kapital, welcher umso größer ist, je weiter man vom langfristigen Gleichgewicht entfernt ist. Weiterhin zeigen die Autoren, dass fortwährendes Wachstum selbst dann möglich ist, wenn der im Modell unterstellte, exogene, technische Fortschritt Null ist. Dies liegt daran, dass die Eigenschaft der abnehmenden Grenzerträge des Kapitals durch die Substitution von Arbeit durch Automatisierungskapital gerade wieder aufgehoben wird.

Der Artikel ist ein wichtiger Beitrag für das Projekt Energiewende, Digitalisierung und Arbeitsmarkt: Wirkungen auf Wachstum und Verteilung der Diginomics Research Group.

Dieser Beitrag ist auch als Diskussionspapier #1903 in der Reihe Bremen Papers on Economics & Innovation des Insitute for economic research and policy (ierp) erhätlich.

Link zum Diskussionspapier: http://elib.suub.uni-bremen.de/edocs/00107733-1.pdf

economics letters
Aktualisiert von: Redaktion