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Roboter Maia, die neue digitale Assistenz im Fachbereich

Master- und Bachelorstudierende der BWL und der Wirtschaftspsychologie der Universität Bremen erforschen im Seminar Mensch, Robotik und KI in Unternehmen erstmals die Anwendung von digitalen Persönlichkeiten und Assistenten aus wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Perspektive.

Das Seminar Mensch, Robotik und KI in Unternehmen wird von dem IT-Unternehmen Blackout Technologies supportet, die den Studierenden ihre KI basierte Software btNexus für die Entwicklung der digitalen Persönlichkeiten zur Verfügung stellen. Weitere Unterstützung kommt von der Sparkasse Bremen, die für Testzwecke der digitalen Persönlichkeiten einen Roboter der Firma Softbank bereitstellen. Darüber hinaus stellen die Unternehmen mit Marc Fiedler (Geschäftsführer Blackout Technologies) und Michael Töpfer (KI-Referent der Sparkasse Bremen) dem Seminar auch zwei Experten zur Seite.

Diese transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Technologie, Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht, dass die Studierenden eine forschende Haltung zur KI entwickeln, Anwendungsprobleme von KI-Tools erkennen und lösungsorientiert auf die Suche nach neuen Möglichkeiten gehen. Fragestellung ist u.a.: Wie können KI basierte Digitale Assistenten sinnvoll in Unternehmen eingesetzt werden?

 

„Moin, mein Name ist Maia!“

Ein weiteres Novum des Seminars ist, dass der menschliche Dozent Denis Pijetlovic von einer digitalen Lern-Assistentin namens Maia begleitet wird. Maia hat sich den Studierenden bereits am 10. April persönlich vorstellt. Hier ein Link zu Maia: www.youtube.com/watch

Das Ziel des Seminars ist u.a., dass die Studierenden in mehreren Teams funktionsfähige Digitale Assistenten für eine fachspezifische Anwendung entwickeln. Hierfür werden die Bedürfnisse der potentiellen Nutzer und Nutzerinnen identifiziert und in Wissensdatenbanken sog. Knowledge Sources angelegt. Des Weiteren sollen die Studierenden entscheiden, welche Persönlichkeitsmerkmale ihre Digitalen Assistenten haben, wie sie sprechen, agieren und welche genauen Aufgaben sie übernehmen sollen. In einer Abschlussveranstaltung am 17. Juli werden die Studierenden ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Ergebnisse sollen nicht nur einen Beitrag zur Optimierung von Digitalen Assistenten in Unternehmen liefern, sondern zugleich zu einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion beitragen. Noch immer haben viele Menschen Vorbehalte, was den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen betrifft. Für die Mitarbeiter und Studierende der Universität Bremen heißt es nun: Erkenntnis durch Selbsterfahrung schaffen.

 

Weitere Informationen:

Blog-Artikel: https://blackout.ai/?p=18231

Fotos und Foliensatz: https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/ddd5bf2c2e3c491ea52d/

Fragen beantwortet:

Denis Pijetlovic, M.Sc. Wirtschaftspsychologe
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-66782
E-Mail: denis.pijetlovicprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aktualisiert von: Redaktion