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Gesellschaftswerkstatt

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Die Gesellschaftswerkstatt richtet sich an Kinder, Jugendliche, und Erachsene, die durch die Teilnahme an diesem Bildungsformat darin unterstützt werden, sich gesellschaftspolitisch oder sozial engagieren und als Multiplikator*innen in ihrem sozialen Umfeld zu wirken. Bei diesem Bildungsangebot geht es darum, demokratische Partizipation zu stärken, indem sich die Teilnehmer*innen gemeinsam mit Fragen einer gerechten und idealtypisch konstruierten Gesellschaft auseinandersetzen und dabei Handlungsspielräume erkennen, selbst gesellschaftlich aktiv zu sein und Dinge konkret zu verändern.

Thematischer Ausgangspunkt im Kontext des gesellschaftlichen Zusammenhalts sind Teilaspekte individueller und kollektiver Lebensführungen (u. a. Schule, Arbeit, politisches Engagement, Kultur), mit denen sich die Teilnehmer*innen der Gesellschaftswerkstatt reflexiv und transformativ auseinandersetzen.

Methodisch knüpft die Gesellschaftswerkstatt an das Format einer Zukunftswerkstatt an, die in verschiedenen Phasen gesellschaftliche Probleme thematisiert, die dann in weiteren Schritten über eine kreative Phase der Utopie in Richtung lösungsorientierte Handlungsmöglichkeiten imaginiert und schließlich praktisch multi-medial in Ansätzen umgesetzt werden. Zentral ist hierbei, dass die Teilnehmer*innen für die von ihnen identifizierten und artikulierten Probleme eigene Lösungswege selbstständig erarbeiten. Auf diese Weise wird die gestaltende Teilnahme an der Gesellschaft gefördert und über Netzwerkarbeit und neue mediale Kompetenzen erweitert.

Aktualisiert von: zap Redaktion