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Lehre und Studium

Das Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften hat die Aufgabe, die Studienorganisation zu verbessern, innovative Lehre zu fördern und die inhaltliche Zusammenarbeit der beteiligten Institute zu koordinieren. Ein Schwerpunkt liegt hierbei in der Verzahnung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Lehrangebote und der Herstellung unmittelbarer Praxisbezüge in der didaktischen Lehre.

Diesbezüglich flankiert die forschungsorientierte und interdisziplinäre Ausrichtung des Zentrums unmittelbar das Profil der Lehre, das sich durch

  • die enge Verknüpfung von Universität und Schule,
  • die Anbahnung diagnostischer Kompetenzen im Hinblick auf die Vorbedingungen sozialwissenschaftlichen Lernens,
  • die Entwicklung einer forschenden Einstellung zur eigenen Berufstätigkeit
  • und der Fähigkeit zur Reflexion von eigenem und von fremdem Unterricht auszeichnet.

Von besonderer Bedeutung ist dabei die Implementation von Lehrmodulen, welche fachdidaktische Inhalte in einen sozialwissenschaftlichen Kontext stellen und eine forschende Grundhaltung gegenüber der eigenen Berufstätigkeit seitens der Studierenden anbahnen. Die unterrichtspraktische Wirklichkeit zeigt, dass die Fächer Geographie, Politik und Geschichte weitgehend integriert unterrichtet werden. Entsprechend dieser Tatsache müssen den Studierenden fächerverbindende Lehrkompetenzen vermittelt werden. Kernaufgabe ist es dabei, den Studierenden Ansatzpunkte zum fachlichen Lernen an sozialwissenschaftlichen Gegenständen aufzuzeigen. Nur so kann es gelingen, eine Balance zwischen den fach- und disziplinorientierten Strukturen des herkömmlichen Unterrichts und dem Lernen in übergreifenden Zusammenhängen zu finden.

Aktualisiert von: Gaby Thiemann