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Bremer Stadtforscher

Schulprojekt

Das Denkwerk „Bremer Stadtforscher“ initiiert und fördert Schülerprojekte des entdeckend-forschenden Lernens zu Fragen und Themen im unmittelbaren lokalen und regionalen Umfeld von Schülern. Die Projekte werden mit wissenschaftlichem Know-how inhaltlich und methodisch beratend begleitet.

Grundidee ist dabei die Heranführung Jugendlicher an demokratische Grundwerte über ihre reflexive Auseinandersetzung mit lokalen Beispielen kommunaler Partizipation.

Untersuchungsgegenstand sind von den Jugendlichen selbst ausgewählte Personen, Institutionen, Diskurse und Projekte in ihrem Umfeld, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf unterschiedliche Weise „vor Ort“ an der Meinungsbildung, Entscheidung und Gestaltung in der Stadt Bremen, ihren Stadtteilen oder dem unmittelbaren Wohnumfeld mitgewirkt haben.

Diese sollen von den Schülern im Sinne des forschenden Lernens recherchiert, beurteilt und dargestellt werden.

Die Bremer Stadtforscher-Projekte oder -Facharbeiten erwachsen aus dem regulären Fachunterricht der beteiligten Fächer Politik, Geschichte, Geographie oder Welt/Umwelt und stehen unter einem jährlich wechselnden, fächerübergreifend-integrativen sozialwissenschaftlichen Rahmenthema. Dabei wird bewusst auf eine nähere thematische Eingrenzung der schulischen Projektplanungen verzichtet – dies widerspräche nicht nur dem Projektgedanken, der eine aktive Beteiligung der Schüler bei der Themenfindung vorsieht, sondern auch der beabsichtigten Planungs-Symmetrie mit den Kooperationsschulen.

Podcast Bremer Stadtforscher

Andreas Klee und Burkhard Sachse von der Universität Bremen sprechen über das Projekt Bremer Stadtforscher.

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Ihr seid Bremer Stadtforscher!

Seit 2010 machen sich jährlich rund 250 Schülerinnen und Schüler daran, ihre Stadt entlang eines Rahmenthemas zu erforschen. Das Projekt "Bremer Stadtforscher" arbeitet mit festen Kooperationsschulen, ist aber immer offen für Schulen und Lehrende mit einem besonderen Interesse am Forschenden Lernen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stammen aus allen Schulformen und decken eine Alterspannbreite von der 9. bis zur 12. Klasse ab.

Stadtforscher Themenrückblick der letzten Jahre

"Menschen neu in Bremen – Erfahrungen, Standpunkte und Perspektiven"

Teilnehmende Schulen

Wilhelm-Olbers-Schule

Kippenberg Gymnasium

Oberschule Findorff

Cato Bontjes van Beek Gymnasium

Oberschule am Leibnizplatz

Altes Gmynasium

"Bremens Zukunft gemeinsam gestalten"

Teilnehmende Schulen

Cato Bontjes van Beek-Gymnasium Achim

Oberschule Findorff

Schulzentrum Walle, Lange Reihe

St.- Johannis-Schule

Kippenberg Gymnasium

Altes Gymnasium

Oberschule am Leibnizplatz

"Menschen neu in Bremen – Erfahrungen und Perspektiven"

Teilnehmende Schulen

Schulzentrum Walle

Kippenberg Gymnasium

Altes Gymnasium

Oberschule am Leibnizplatz

Schule an der Hamburger Straße

"Bremen in der Welt – Die Welt in Bremen"

Teilnehmende Schulen

Altes Gymnasium

Oberschule Findorff

LGO Leibnizplatz

Prinz-Höfte-Schule Bassum

Schulzentrum Walle

"Bremen zwischen Tradition und Wandel"

Teilnehmende Schulen

LGO Leibnizplatz 11. Jhg.

LGO Leibnizplatz 12. Jhg.

Gymnasium an der Hamburger Straße

Gymnasium Vegesack

Schulzentrum Lange Reihe

Wilhelm-Focke-Oberschule

Oberschule Findorff

St.-Johannis-Schule

"Bremens Zukunft gemeinsam gestalten"

 

 

Rückblick: TV-Bericht über die Stadtforscher Eröffnungsveranstaltung 2010

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Teilnehmende Schulen

LGO Leibnitzplatz 11. Jhg.

LGO Leibnitzplatz 12. Jhg.

Oberschule Finndorf

Wilhelm-Focke Oberschule

Gymnasium Horn

St.-Johannis-Schule

Oberschule Ronzelenstraße

Stadtforscher Impressionen

„Bremer Stadtforscher“: Jugendliche setzen sich mit dem Thema Flucht auseinander

Projekt startet am 10. Februar mit dem „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen / Sozialwissenschaftler wollen dem Schulunterricht damit neue Impulse geben

Nr. 034 / 3. Februar 2016 MM

Nach einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Überwiegend kommen sie aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Daraus ergeben sich Herausforderungen, aber auch Chancen. Das diesjährige Projekt „Bremer Stadtforscher“ der Universität Bremen setzt sich mit dem Thema Flucht auseinander. Über 200 Schülerinnen und Schüler von sechs Bremer Schulen werden es aus geografischer, historischer und politischer Perspektive erforschen. Unterstützt werden sie dabei von Studierenden und Wissenschaftlern des Zentrums für die Didaktiken der Sozialwissenschaften. Am Mittwoch, 10. Februar 2016, findet der Projektauftakt mit dem traditionellen „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen statt.

Schüler sollen eigene Forschungsfelder ausfindig machen

Nach einer Begrüßung um 9 Uhr im großen Hörsaal (Keksdose) präsentieren sich regionale Museen, Archive, Institutionen und Vereine im Gebäude GW2 (Treppenhausbereich). Mit ihren Informationen und ihrer Expertise unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler bei der Themenfindung. Vertreten sind über 15 Aussteller – unter anderem die Landeszentrale für Politische Bildung, das International Office der Uni Bremen, das Landesfilmarchiv, das Staatsarchiv und der Verein Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit. „Der `Markt der Ideen` soll die Jugendlichen dazu anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren“, sagt der Leiter des Projekts, Professor Andreas Klee. Deshalb haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten.

Über das Projekt „Stadtforscher“

Das Projekt „Bremer Stadtforscher“ findet seit 2010 einmal im Jahr statt. Die Idee dafür stammt vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um dem sozialwissenschaftlichen Unterricht neue Impulse zu geben. Dabei kooperieren sie eng mit den Partnerschulen und Lehrkräften. Im Stadtforscher-Projekt sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens über die konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche sammeln. Dabei lernen sie Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen. Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet vor den Sommerferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende begleiten die Schülerinnen und Schüler als Projekttutoren. Unterstützt wird das Projekt „Bremer Stadtforscher“  unter anderem von der Sparkasse Bremen. Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de/de/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html

Die beteiligten Partnerschulen:

•    Wilhelm-Olbers-Schule
•    Kippenberg Gymnasium
•    Oberschule Findorff
•    Cato Bontjes van Beek Gymnasium
•    Oberschule am Leibnizplatz
•    Altes Gmynasium

 

Kontakt
Universität Bremen
Fachbereich Sozialwissenschaften
Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen (ZeDiS)
Prof.Dr. Andreas Klee (Direktor)
E-Mail: akleeprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aktualisiert von: Gaby Thiemann