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Das ZeMKI


Organisationsstruktur

Das Gesamtprofil des ZeMKI besteht in einer kritischen Forschung zu gegenwärtigen Phänomenen von Medien, Kommunikation und deren Wandel. Über die verschiedenen Einzelprojekte hinweg ist das Forschungsprofil vor allem durch folgende drei verbindende Themenfelder gekennzeichnet:
 

  • Medien-, Kultur- und Gesellschaftswandel: Der aktuelle Wandel von Medienkommunikation steht in engem Wechselverhältnis zu Veränderungen von Kultur und Gesellschaft. Die Forschung des ZeMKI widmet sich insbesondere der zunehmenden Mediatisierung des Alltags, der Eventisierung von Medienkommunikation, der transkulturellen und transnationalen Kommunikation, der Verbreitung mobiler bzw. digitaler Kommunikationsmedien sowie der heutigen Filmkultur.
  • Informationsmanagement, Bildungswandel und digitale Medien: Die zunehmende Durchdringung des Alltagslebens mit digitalen Medien geht mit einem Wandel von Informationsmanagement und Bildungsinstitutionen einher. Am ZeMKI wird diesbezüglich geforscht zu Informationssystemen in Bildungsprozessen, zur mediatisierten Organisation von Bildungseinrichtungen sowie zum Einsatz von digitalen Medien in schulischen und nicht-schulischen Bildungskontexten.
  • Kritische Medien- und Kommunikationstheorieentwicklung: Der aktuelle Medien- und Kommunikationswandel fordert bestehende Theorien heraus. Ein besonderes Augenmerk des ZeMKI liegt dabei auf einer empirisch basierten Entwicklung von Medien- und Kommunikationstheorien. Kritisch sollen diese Theorien insofern sein, als es auch darum geht, aktuelle Prozesse zu problematisieren und zu hinterfragen.

Weitere Informationen zu den Forschungsaktivitäten des ZeMKI finden sich hier.

Die Forschungsschwerpunkte des ZeMKI werden in Labs bearbeitet, über die Sie sich hier informieren können.


Geschichte

Geschichte

Chronik

1. Oktober 2000: Eröffnung des Studiengangs „Digitale Medien“

8. April 2005: Treffen eines Initiativkreises zur Diskussion des Aufbaus eines interdisziplinären Forschungsverbunds im Medienbereich an der Universität Bremen

21. April 2005: Erste Veranstaltung des Forschungskolloquiums Medienkultur, das nach Gründung des IMKI zu dessen Forschungskolloquium wurde und seitdem alle 14 Tage während der Vorlesungszeit stattfindet

26. Mai 2005: Konstituierende Mitgliederversammlung des „Instituts für Medien, Kommunikation, Information (IMKI)“: Auf Initiative von Andreas Breiter, Andreas Hepp und Winfried Pauleit wird das IMKI als Institut gem. § 91 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremenHG) gegründet; Wahl von Prof. Dr. Andreas Hepp und Prof. Dr. Andreas Breiter als Sprecher des IMKI

März 2006: Aufbau der ersten IMKI-Webseite: www.imki.uni-bremen.de

Juli 2006: Erste Beteiligung des IMKI an der ECREA European Media and Communication Doctoral Summer School in Tartu, Estland. Seitdem fester Kooperationspartner

23. Oktober 2006: Eröffnung des Masterstudiengangs Medienkultur

13. Dezember 2006: Aufnahme der Deutschen Presseforschung ins IMKI (Prof. Dr. Holger Böning und Prof. Dr. Michael Nagel)

1. Oktober 2010: Beginn der Projekte des DFG Schwerpunktprogramms „Mediatisierte Welten“ an der Universität Bremen; Projektleiter: Prof. Dr. Friedrich Krotz (Koordination), Prof. Dr. Andreas Breiter und Prof. Dr. Andreas Hepp

5. Oktober 2010: Wiederwahl von Prof. Dr. Andreas Hepp und Prof. Dr. Andreas Breiter für weitere zwei Jahre als Sprecher des IMKI; Aufnahme des Fachgebiets „Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen“ von Prof. Dr. Karsten D. Wolf ins IMKI

9. Februar 2011: Mitgliederversammlung zur Umbenennung des IMKI zum ZeMKI – Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung und zur Einrichtung der Lab-Struktur des ZeMKI

März 2011: Gründung des Forschungsnetzwerks "Kommunikative Figurationen" mit der Universität Hamburg und dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung 

29./30. März 2011: Umzug der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Fachgebiete des ZeMKI ins neue ZeMKI-Gebäude in der Linzer Straße 4.

15. Juni 2011: Anerkennung der Gruppe „Kommunikative Figurationen mediatisierter Welten“ des ZeMKI durch den Akademischen Senat als profilbildende Forschungsgruppe der Universität Bremen

28. Oktober 2011: Eröffnung des neu geschaffenen BA Kommunikations- und Medienwissenschaft

15. Juli 2014: Einweihungsfeier des erweiterten ZeMKI-Gebäudes Linzer Str. 4 und 6 

Wintersemester 2014/15: Aufnahme des Labs "Audiovisuelle Medien und Geschichtesschreibung" von Prof. Dr. Delia González de Reufels ins ZeMKI

15. Oktober 2018: Eröffnung des neu geschaffenen MA Digital Media and Society

Jubiläumsfeier im November 2015

 

Im zehnten Jahr seines Bestehens lud das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen im Anschluss der Bremer Universitätsgespräche am Abend des 20. November zur Jubiläumsfeier in die Bremer Schaulust am Güterbahnhof. Über 150 aktuelle und ehemalige ZeMKI-Mitglieder sowie Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gingen gemeinsam auf eine
Zeitreise in die Geschichte des interdisziplinären und fachbereichsübergreifenden Forschungszentrum, das in einem Jahrzehnt auf 10 Arbeitsgruppen (ZeMKI Labs) und über 60 Mitglieder anwuchs.

Der Rektor der Universität Bremen Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter würdigte die Forschungsleistungen am ZeMKI und dessen dynamische Entwicklung mit den Worten: „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich in den letzten Jahren - man könnte fast sagen - mit dem Motto der Universität ‚ambitioniert und agil‘ entwickelt, so dass sie zu einem zu einem Aushängeschild der Universität geworden sind. Deswegen ist es gut, dass wir das ZeMKI an der Universität Bremen haben.“

Die Sprecher des ZeMKI, Prof. Dr. Andreas Hepp und Prof. Dr. Andreas Breiter, zeichneten in einer bebilderten Chronik das rasante Wachstum anhand von verschiedenen Meilensteinen sowohl fachlicher, als auch personeller und räumlicher Dimension nach: Nach der Gründung des bereits fachbereichsübergreifenden Instituts für Medien, Kommunikation und Information (IMKI) im Jahr 2005 stieg die Zahl der beteiligten Professorinnen und Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig an, bis im Jahr 2011 die Umbenennung in Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforsorschung sowie der Umzug in ein eigenes Gebäude in der Linzer Str. 4 und später die bauliche Erweiterung mit der Adresse Linzer Str. 6 erfolgte. Mit der Einrichtung der ZeMKI Labs erfolgte im Jahr 2012 eine weitere fachliche Profilierung der unterschiedlichen Schwerpunkte innerhalb der gemeinsamen interdisziplinären Forschungsstrategie.

Neben den ZeMKI-Mitgliedern und lokalen Honoratioren waren zahlreiche Fachkolleginnen und -kollegen weiterer Hochschulen und auch ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ZeMKI, die mittlerweile auf Professuren an anderen Universitäten im deutschsprachigen Raum berufen wurden, der Einladung gefolgt.

Aktualisiert von: Denise Tansel