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Aktuelles

Studie zur Berichterstattung über künstliche Intelligenz und Algorithmen erschienen

ZeMKI-Mitglied Prof. Dr. Cornelius Puschmann veröffentlicht die Studie zusammen mit Dr. Sarah Fischer für die Bertelsmann Stiftung.

Abstract

Umfragen zeigen, dass die Menschen in Deutschland noch relativ wenig über Algorithmen und künstliche Intelligenz sowie deren Einsatzgebiete wissen. Gerade bei abstrakten Themen, bei denen der Bezug zu unserem Alltag nicht direkt ersicht­lich ist, erlangen wir unser Wissen aus den Medien. Der mediale Diskurs beeinflusst damit, wie Men­schen Algorithmen und künstliche Intelligenz wahrnehmen und welche Einstellungen sie zu diesem Thema entwickeln. Welche Perspektiven im Dis­kurs vertreten sind, welche Akteure eine Stimme bekommen und welche Einsatzgebiete thematisiert werden, prägt das Wissen und die Wahrnehmung der Bevölkerung und damit maßgeblich die gesell­schaftliche Debatte. 

Doch wie sieht der mediale Diskurs über Algo­rithmen und künstliche Intelligenz in Deutschland genau aus? Dieser Frage geht die vorliegende Stu­die nach. Sie hat das Ziel, die Berichterstattung zum Thema sowie ihre Entwicklung in den letzten 15 Jahren nachzuzeichnen. Dazu nutzt sie sowohl eine computergestützte als auch eine quantitativ­manu­elle Inhaltsanalyse. Sie geht der Frage nach, welche Themen medial prominent vertreten sind und wie sich dies in den letzten 15 Jahren verändert hat. Sie untersucht, welche Akteure und Anwendungsbe­reiche von Algorithmen und künstlicher Intelligenz den Diskurs dominieren und ob eher positiv oder negativ über das Thema berichtet wird. 

 

Die Studie kann hier abgerufen werden. 

Pressemeldung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/februar/medialer-diskurs-ueber-algorithmen-mit-blinden-flecken-beim-gemeinwohl